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Teil 1 bis 6: Da sterben doch dauernd Menschen deswegen, wieviele Tote eigentlich noch? And if, such decades ago, even my own mother meant... / Und wenn vor Jahrzehnten sogar die eigene Mutter zum Thema Maja Schmidt schon meinte ...:

c-s-19-1986


Gewinnmaximierung von Firmen und Staat: Da steht der Menschheit vielleicht noch was bevor! Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe" (Magnum, TV-Serie, Januar 2016).

Im Westen Nix Nieu, traurige Wahrheit:

"Und mein Bankdirektor hungert, die Gerichtsvollzieher weinen, ... , Geld, ... um es einfach zu versaufen (meine Meinung).", 1986, Rio Reiser

niue-muenzen Focus, August 2014: Die ehemalige ARD-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman bloggt für den russischen Sender "Voice of Russia". In ihrem neuesten Beitrag erklärt sie, warum ein Krieg zwischen den Großmächten USA und Russland unausweichlich sei. Ihre Begründung: "Sie brauchen unbedingt Geld - und dafür werden sie alles tun. Bankrotte USA reizen Russland so lange, bis es zum Krieg kommt.", hier klicken

von der Leyen und SPD ... nach 45 wieder kurz vor Moskau

profmichalek.php: Im Hintergrund weilen Bilanzen ... wie, ich denk, ich guck nicht richtig, 17 plus 55 bis 60 Millionen ..., macht ...

72 bis 77 Millionen Kriegstote des ersten und zweiten Weltkriegs (Quelle: Wikipedia)


Informationskrieg: Die USA gründen neue Behörde mit 584 Mio. Dollar Budget gegen Russland, brd-schwindel.ru, 10.04.2019
von Thomas Röper
Der Informationskrieg geht weiter, heute haben die USA mitgeteilt, eine neue Behördenabteilung zu schaffen, die im Informationskrieg gegen Russland aktiv werden soll. Das erste Jahresbudget liegt bei 584 Millionen Dollar.
Während die westlichen Länder sich jedes Mal aufregen, wenn Russlands Medien im Ausland aktiv sind, macht der Westen das selbst im großen Stil. Zusätzlich zu all den US-Behörden, die für die "Meinungsbildung" im Ausland zuständig sind, wird nun noch eine neue geschaffen und zwar im USAID. Das hat nichts mit dem Wort "Aid" zu tun, dass man als "Hilfe" übersetzen kann, "AID" ist die Abkürzung für "Agency for International Development", also
"Agentur für internationale Entwicklung".
Diese Agentur hat die Aufgabe, wirtschaftliche Projekte im Ausland zu fördern, unter anderem die Privatisierung des öffentlichen Sektors und auf globale Marktöffnung zielende Reformen. Es geht also darum, dass in anderen Ländern staatliche Unternehmen privatisiert werden, was US-Firmen dann zu deren Eigentümern machen soll, und es geht darum, Märkte für US-Produkte zu öffnen. USAID soll also vor allem die US-Wirtschaft "entwickeln", indem die Behörde in anderen Ländern aktiv ist.
https://brd-schwindel.ru/informationskrieg-die-usa-gruenden-neue-behoerde-mit-584-mio-dollar-budget-gegen-russland/

Poroschenko tritt nochmal an (und liegt bei um die 25%)
Drogentests und Stadionduelle: Poroschenko vs. Selenskij Schlagabtausch in der Ukraine nimmt bizarre Züge an
, STERN.de, 06.04.2019
In Kiew kämpfen Wolodymyr Selenskij und Präsident Petro Poroschenko um Debatten, Drogentests und Deutungshoheiten. Der Wahlkampf in der Ukraine gleitet dabei teilweise ins Skurrile ab.
Kritiker bemängeln, Wolodymyr Selenskij sei politisch unerfahren. Aber genau darin sieht er selbst sein Erfolgsrezept. Selenskij ist Social-Media-Profi. Für die Stichwahl in der zweiten Runde der ukrainischen Präsidentschaftswahl rühren er und sein Team die Werbetrommel vor allem online. Die erste Runde hatte er mit großem Abstand auf Amtsinhaber Poroschenko für sich entschieden. Über seine politischen Ziele ist wenig bekannt. Michael Federov ist Chef von Selenskijs Online-Team. "Unser Anspruch und unsere Hauptaufgabe ist es, anders als alle anderen zu sein. Wir wollen keine normalen Beiträge schreiben. Wir wollen nicht so sprechen, wie es alle Politiker tun. Davon wollen wir so weit wie möglich wegkommen." Und das bedeutet: Selenskij im Fitnessstudio, Selenskij im Anzug. Selenskij spricht mit seinen Wählern. Amtsinhaber Poroschenko würde auch gern sprechen - und zwar mit Selenskij. "Wolodymyr Oleksandrovych, schon wieder muss ich zu dir über die Mattscheibe reden, statt in einem echten Gespräch. Du musst keine Angst haben. Debatten sind nicht gefährlich. Es ist eine ganz normale politische Tradition. Ich habe Herausforderungen immer angenommen. Nicht nur von politischen Gegnern, sondern auch von mächtigen Feinden. Ich schaute ihnen in die Augen. Denn das ist es was ein Präsident und Oberbefehlshaber können muss." Selenskij sagte, er würde an einer Debatte teilnehmen - wenn sie im Stadion Olimpiyskiy stattfinden würde. Poroschenko war einverstanden. Und wartet seitdem auf Selenskij. Der forderte stattdessen erstmal einen Alkohol und Drogentest, und ließ sich in einem privaten Labor Blut abnehmen. "Sie haben alle möglichen Arten Blut aus mir herausgepumpt. Gottseihdank habe ich genug davon, junges Blut. Die Ergebnisse erhalten wir innerhalb von drei Tagen per E-Mail. Wir zeigen sie Ihnen. Alles ganz offiziell." Poroschenko zog wieder nach und legte seinen Test gleich in den Mannschaftsräumen des Fußballstadions ab. Selenskij sei nicht gekommen, gab er zu Protokoll. Poroschenko ist vielleicht kein Social-Media-Profi - Nachrichtenprofi ist er aber allemal. Die Entscheidung im Schlagabtausch fällt in der Stichwahl am 21. April. https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine--schlagabtausch-zwischen-poroschenko-und-selenskij-nimmt-bizarre-zuege-an-8654642.html

Wenn ein Kalter Krieger heißläuft - Claus Kleber redet von Krieg mit Russland, brd-schwindel.ru, 07.04.2019
von Andreas Richter
Claus Kleber, seit über 15 Jahren Moderator des ZDF-heute-Journals und als solcher einer der bestbezahlten Journalisten des Landes, begann seine Sendung am Donnerstagabend mit einer mehr als bemerkenswerten Einleitung.
Mit ernster Miene verkündete er den Beginn eines Krieges der NATO mit Russland:
Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.
Der Fortgang der Moderation brachte die Auflösung. Doch kein Krieg. Aber: Das Beschriebene sei eine "realistische Vision":
Keine Sorge. Das ist nicht so. Das ist nur eine Vision. Aber eine realistische. So etwa müsste nämlich im Ernstfall die Antwort der NATO aussehen auf einen Angriff auf das Territorium eines ihrer Mitgliedsstaaten. Und sei er so klein wie Estland. Wenn das in Frage gestellt scheint, würde die Abschreckung brüchig, die seit 70 Jahren den Frieden in Europa sichert. Das Problem ist heute, dass der Bestand des Bündnisses zu seinem 70. Geburtstag brüchiger erscheint als jemals in seiner Geschichte. Einer bisher beispiellos erfolgreichen Geschichte.
https://brd-schwindel.ru/wenn-ein-kalter-krieger-heisslaeuft-claus-kleber-redet-von-krieg-mit-russland/

Gipfel in Brüssel
EU verlängert Russland-Sanktionen
, tagesschau.de, 13.12.2018
Die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden wegen fehlender Fortschritte im Ukraine-Konflikt verlängert. Auf neue Strafmaßnahmen konnte sich der EU-Gipfel jedoch nicht einigen.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-ukraine-russland-101.html

Kriegsrecht in der Ukraine
Einreiseverbot für Russen von 16 bis 60
, tagesschau.de, 30.11.2018
Die Ukraine hat für russische Männer zwischen 16 und 60 Jahren ein Einreisestopp erlassen. Damit reagierte Kiew auf die Vorfälle im Asowschen Meer. Die dort von Russland festgesetzten ukrainischen Matrosen wurden nun nach Moskau gebracht.
https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-russland-137.html

EU verlängert Russland-Sanktionen
Die EU-Staats- und Regierungschefs finden, dass Russland weiterhin zu wenig tut, um den Krieg in der Ostukraine zu beenden - und verlängerten die Sanktionen um sechs Monate. Auch der Abschuss von Flug MH17 war Thema.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-russland-115.html

Konflikt mit Russland
Sanktionen gegen Schröder gefordert
, tagesschau.de, 19.03.2018
Der ukrainische Außenminister fordert, Strafmaßnahmen gegen Altkanzler Schröder zu prüfen. Dieser sei für Putin der "weltweit wichtigste Lobbyist". Auch deutsche Politiker kritisieren Schröders Rolle.
https://www.tagesschau.de/inland/schroeder-sanktionen-gabriel-101.html

Ostukraine-Konflikt
"Vollkommener Mangel an Vertrauen"
, tagesschau.de, 17.02.2018
Thema auf der Sicherheitskonferenz ist auch der Ostukraine-Konflikt. Brächte eine UN-Mission dauerhaften Frieden? Zentrales Problem bleibt das fehlende Vertrauen zwischen der Ukraine und Russland.
https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-minsker-abkommen-103.html

Wegen Konflikt in Ukraine: EU will Russland-Sanktionen verlängern, tagesschau.de, 14.12.2017
Sie kosten Russland, aber auch Europa Milliarden viel Geld - dennoch will die EU die Wirtschaftssanktionen gegen Russland ein weiteres Mal verlängern. Denn in der Ukraine ist nach wie vor kein Frieden in Sicht - und aus Sicht Europas ist Russland dafür verantwortlich.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-sanktionen-russland-125.html

US-Regierung USA wollen Ukraine mit Waffen beliefern, tagesschau.de, 23.12.2017
Seit mehr als drei Jahren tobt der Krieg in der Ostukraine, mehr als 10.000 Menschen wurden getötet. Die Regierung von US-Präsident Trump plant nun offenbar Waffenlieferungen an Kiew und begründet das mit Verteidigungszwecken. Der Schritt dürfte Russland verärgern.
https://www.tagesschau.de/ausland/waffen-ukraine-113.html

Furcht vor einem Kalten Krieg 2.0, tagesschau.de, 18.12.2017
Vor 30 Jahren einigten sich die USA und die Sowjetunion auf ein weitreichendes Abrüstungsabkommen. Heute sind Bestand und Zukunft des Vertrags ungewiss - und damit die gesamte nukleare Abrüstung. Christian Thiels über Vorwürfe, Misstrauen und die Furcht vor einem Kalten Krieg 2.0.
https://www.tagesschau.de/ausland/ruestung-inf-101.html

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht bei einer Pressekonferenz in Brüssel
NATO-Verteidigungsminister
Mit neuer Stärke Moskau gegenübertreten
, tagesschau.de, 09.11.2017
Die NATO will ihre Kommandostrukturen verstärken - erstmals seit Ende des Kalten Krieges. Auch zwei neue Hauptquartiere sind in Planung, möglicherweise eines davon in Deutschland. Damit will sich das Bündnis gegen Russland wappnen. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/nato-treffen-109.html

NATO-Pläne: Gegen die offene Flanke im Osten, tagesschau.de, 06.11.2017
Russlands großes Zapad-Militärmanöver hat die Sorgen Polens und der Balten zuletzt wieder genährt - und auch eine NATO-Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Mitglieder in Osteuropa einem Angriff wenig entgegenzusetzen hätten. Neue Strukturen sollen das nun ändern.
https://www.tagesschau.de/ausland/nato-russland-133.html

Reportage aus der Ostukraine
"Immer weiter entfernen wir uns voneinander"
, tagesschau.de, 11.05.2017
Drei Jahre dauern die Kämpfe zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten nun schon. Die Verbindungen zwischen Separatistengebiet und der übrigen Ukraine sind weitgehend gekappt. Golineh Atai war in der Grenzregion unterwegs und wollte wissen, wie die Menschen mit der Situation klarkommen. | video, https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-1373.html

Ermittler und Agenten
Neue US-Sanktionen gegen Russen
, tagesschau.de, 10.01.2017
Die USA haben weitere Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Maßnahmen treffen einen hochrangigen Ermittler und die mutmaßlichen Mörder des früheren russischen Spions Litwinenko. Mit den aktuellen Hacker-Vorwürfen gegen Moskau haben sie nicht zu tun. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/usa-sanktionen-101.html

US-Panzer in Bremerhaven
NATO-Operation "Atlantic Resolve"
US-Militärgerät auf dem Weg nach Osteuropa
, tagesschau.de, 07.01.2017
Die US-Armee hat mit der Verlegung einer Kampfbrigade nach Osteuropa begonnnen und nutzt Bremerhaven als logistische Drehscheibe. Soldaten, Fahrzeuge und schweres Gerät werden nach Polen gebracht, da die östlichen NATO-Staaten um mehr Schutz gebeten hatten.
https://www.tagesschau.de/ausland/nato-truppenverlegung-osteuropa-101.html

35 Russische Diplomaten verlassen USA, tagesschau.de, 02.01.2017
72 Stunden hatte US-Präsident Barack Obama 35 russischen Diplomaten gegeben, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Nun haben die mutmaßlichen Agenten in einer Sondermaschine des Kreml fristgerecht die Heimreise angetreten. | mehr
https://www.tagesschau.de/ausland/usa-russland-117.html

Faule Kredite
Ukraine verstaatlicht größte Bank
, tagesschau.de, 19.12.2016
Die Ukraine verstaatlicht die größte Bank des Landes. Die "PrivatBank" ist wegen fauler Kredite in Schieflage geraten; der bisherige Eigentümer steht unter Korruptionsverdacht. Die Bank verwaltet ein Drittel aller Spareinlagen in der Ukraine.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/privatbank-kiew-ukraine-101.html

Ukraine-Konflikt
EU verlängert Sanktionen gegen Russland
, tagesschau.de, 16.12.2016
Längere Sanktionen gegen Russland, höhere Ausgaben für die Verteidigung, mehr Geld, um die Konjunktur anzukurbeln: Beim letzten EU-Gipfel des Jahres haben Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen in Brüssel wichtige Beschlüsse gefasst. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/eu-gipfel-267.html

Abhör-Protokolle zeigen
Russische Beamte sollen nach Trump-Wahlsieg gefeiert haben
, FOCUS Online, 10.01.2017
Abhör-Protokolle zeigen: Russische Beamte sollen nach Trump-Wahlsieg gefeiert haben. Zuletzt wurde oft über eine Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf zugunsten Donald Trumps spekuliert. US-amerikanische Protokolle sollen nun beweisen, dass sich russische Offizielle nach der Wahl gegenseitig...,
http://www.focus.de/politik/videos/geheimdienste-hoerten-gespraeche-ab-russische-beamte-sollen-nach-trump-wahlsieg-gefeiert-haben_id_6456720.html

Da war er (Westen) auf mal wieder ruhig(er), ein Neuanfang Putins dank Trump ist seitdem im Gespräch:

Putins neue Bombe
2000 mal stärker als Hiroshima-Bombe: Russland präsentiert "Satan-II"-Rakete
, FOCUS Online, 26.10.2016
Die RS-38-Sarmat-Rakete soll schon im Jahr 2018 die bestehenden Interkontinentalraketen Russlands ersetzen. Mit einer Reichweite von 10.000 Kilometern und einer Sprengkraft von 40 Megatonnen, setzt Putin die Strategie der Abschreckung fort, http://www.focus.de/politik/videos/putins-neue-bombe-2000-mal-staerker-als-hiroshima-russland-praesentiert-satan-ii-rakete_id_6116854.html .

England warnt vor dem Westen der Panzer - Dem Westen haushoch überlegen, PCWELT
Russlands neuer Super-Panzer Armata T-14 macht dem Westen Angst. Jetzt warnt sogar der britische Geheimdienst: Das Militär-Fahrzeug ist dem Westen haushoch überlegen, http://www.chip.de/news/Putins-neuer-Tesla-Panzer-Dem-Westen-haushoch-ueberlegen_103022092.html
Bei einer Flugschau in Zhuhai hat die chinesische Luftwaffe unangekündigt zwei neue Tarnkappen-Kampfjets vom Typ J-20 gezeigt. | Bildquelle: REUTERS, http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/index.html

Osteuropäische Staaten fürchten um Sicherheit
"Militärische Drohgebärden": Nato verlegt kampfbereite Bataillone an russische Grenze
, FOCUS Online, 27.10.2016
Die Nato treibt ihre Pläne voran, als Reaktion auf Russlands Vorgehen im Ukraine-Konflikt vier Kampfbataillone nach Osteuropa zu verlegen. Die "robusten" Verbände mit jeweils rund tausend Soldaten sollten ab Anfang des Jahres in den drei Baltischen Staaten und Polen stationiert werden, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel.
http://www.focus.de/politik/ausland/osteuropaeische-staaten-fuerchten-um-sicherheit-militaerischer-drohgebaerden-nato-verlegt-kampfbereiten-bataillonen-an-russische-grenze_id_6120327.html

"Die Menschen sind sehr besorgt"
Bricht jetzt Krieg um Krim aus? Journalist vor Ort erklärt, wie akut die Gefahr ist
, Focus Online, 11.08.2016

Die ukrainische Armee an der Grenze zur Krim wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Angeblich sind dort schon seit Tagen russische Truppenbewegungen zu beobachten. Russland hingegen meldet, "Terroranschläge" des ukrainischen Militärs auf der Halbinsel Krim verhindert zu haben. Riskieren Kiew und Moskau jetzt einen Krieg um die Krim?, http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukraine-krise-zuspitzung-auf-der-krim-journalist-vor-ort-erklaert-wie-akut-die-gefahr-ist_id_5816911.html

Interview mit dem OSZE-Vizechef Hug
Warum wird in der Ukraine noch gekämpft?
, Tagesschau.de, 03.08.2016
Täglich wird in der Ostukraine geschossen, Soldaten, Kämpfer und Zivilisten sterben. Dass der Waffenstillstand immer wieder gebrochen wird, liege am Misstrauen - und daran, dass Verstöße nicht bestraft werden, erklärt Alexander Hug, Vizechef der OSZE-Mission im tagesschau.de-Interview, https://www.tagesschau.de/ausland/osze-ukraine-123.html .

US-Wahlkampf: Trumps Verständnis für die Krim-Annexion, Tagesschau.de, 01.08.2016
Noch ist die Aufregung um Trumps Aufforderung an russische Hacker, weiter nach Clintons E-Mails zu suchen, nicht verklungen. Schon legt er nach: Im Fall eines Wahlsiegs kann er sich die Anerkennung der russischen Krim-Annexion vorstellen, https://www.tagesschau.de/ausland/trump-krim-101.html .

Ende des Konflikts nicht in Sicht: Der vergessene Krieg in der Ukraine, Tagesschau.de, 03.08.2016
Der Krieg in der Ostukraine ist aus dem Fokus vieler Medien verschwunden. Dabei schwelt der Konflikt weiter, eine Lösung ist nicht in Sicht. Im Juli starben so viele Soldaten und Zivilisten wie seit einem Jahr nicht.

Reaktion auf Warschau-Beschlüsse: Russland wirft NATO Dämonisierung vor, Tagesschau.de, 10.07.2016
Kriegstreiberei und Dämonisierung: Russland hat die Beschlüsse des NATO-Treffens in Warschau scharf kritisiert. Die deutlichsten Worte fand wohl der russische Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow. Die Bundesregierung verteidigt die Beschlüsse unterdessen.
Russland hat die Aufrüstungsbeschlüsse des NATO-Gipfels scharf kritisiert. "Die Allianz konzentriert ihre Kräfte darauf, eine nicht existierende Gefahr aus dem Osten einzudämmen", erklärte das Außenministerium in Moskau. Es hielt der NATO eine "Dämonisierung" Russlands vor. Der russische Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow warf dem Militärbündnis Kriegstreiberei vor.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier rechtfertigte hingegen die Beschlüsse des Warschauer Gipfels, die unter anderem eine Verlegung von rund 4000 Soldaten in die Mitgliedstaaten Polen, Litauen, Lettland und Estland vorsehen. Einen Meinungsaustausch zu den Spannungen soll es am kommenden Mittwoch bei einem Treffen des NATO-Russland-Rats in Brüssel geben. "Das ist eine Chance, in aller Transparenz die Entscheidungen von Warschau zu erläutern und dann auch wieder einen ernsthaften und kontinuierlichen Dialog mit Russland hinzubekommen", sagte Steinmeier der Deutschen Presse-Agentur zu dem Treffen auf Botschafterebene.
Deutliche Kritik an Russland
In der Abschlusserklärung des NATO-Treffens heißt es mit Blick auf den Ukrainekonflikt, Russlands aggressives Vorgehen fordere die Allianz heraus und sei Quelle von Instabilität in der Region. Das Land stelle eine Gefahr für ein freies und friedliches Europa dar. Gleichzeitig wird betont, die NATO bleibe offen für einen regelmäßigen Dialog. "Ich denke, es ist gelungen, aus Warschau die richtigen Signale zu senden", sagte Steinmeier. Als wichtig gilt ein Austausch mit Russland unter anderem wegen gemeinsamer Interessen beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Die NATO soll dabei künftig zusätzliche Aufgaben übernehmen. Die 28 Staats- und Regierungschefs der Bündnisstaaten hatten bei ihrem Gipfel dem Einsatz von Awacs-Radarflugzeugen zur Unterstützung der Anti-IS-Koalition zugestimmt. Auch Bundeswehrsoldaten dürften daran beteiligt sein.
Wie eine Kriegserklärung an Russland
Das Militärbündnis kehrt zudem für einen Ausbildungseinsatz in den Irak zurück und verlängert sein Engagement in Afghanistan. Die Entscheidungen wurden innerhalb der Allianz als starkes Signal gewertet. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem "sehr wichtigen NATO-Gipfel".
US-Präsident Barack Obama erklärte: "In nahezu 70 Jahren war die NATO nicht mit einer solchen Bandbreite von Herausforderungen auf einmal konfrontiert. (...) Die Allianz ist geeint und auf die Zukunft ausgerichtet." Der ehemalige Sowjetpräsident Gorbatschow, der als einer der Väter der deutschen Wiedervereinigung gilt, kommentierte hingegen: "Von einem Kalten Krieg geht die NATO zu den Vorbereitungen für einen heißen (Krieg) über." Die aktuelle Rhetorik wirke wie eine Kriegserklärung an Russland, https://www.tagesschau.de/ausland/nato-gipfel-125.html

Screenshot der Webseite DigitalGlobe - BILDER Einmarsch in die Ukraine?, Tagesschau, 29.08.2014
Aufnahmen der NATO - woher kommen die Satellitenbilder?
Die NATO präsentiert sie als Beweis für eine russische Invasion in der Ukraine: die Satellitenbilder der privaten US-Firma DigitalGlobe. In mehr als 500 Kilometern Höhe schweben deren Satelliten. Doch warum verwendet die NATO keine eigenen Bilder? Aufnahmen der NATO Woher kommen die Satellitenbilder? Ob bei der Aufarbeitung des verunglückten Fluges MH17 oder in der neuen Verschärfung der Ukraine-Krise: Mit großem medialen Wirbel werden Satellitenbilder als Beweise präsentiert. Präsentation des neuesten DigitalGlobe-Satelliten WorldView-3 auf derUnternehmens-Webseite. Veröffentlicht werden sie von den USA oder der NATO, Urheber ist jedoch eine private Sicherheitsfirma aus den USA. Unten links auf den Aufnahmen steht ihr Name: DigitalGlobe. Die Firma aus Longmont, Colorado hat bisher sechs Satelliten ins All geschossen. Seit 1992 kreisen sie um die Erde und machen kontinuierlich Aufnahmen. Der neueste Satellit ist erst zwei Wochen im Einsatz: WorldView-3. Er kann Objekte bis zu einer Größe von 30 Zentimetern abbilden - aus einer Höhe von 617 Kilometern. LautUnternehmensangaben soll allein WorldView-3 bis zu 680.000 Quadratkilometer pro Tag erfassen können. "Eigene Bilder in geringerer Auflösung": Experten gehen davon aus, dass die Leistungsfähigkeit militärischer Satelliten noch deutlich größer ist. Sowohl die USA als auch die Bundeswehr unterhalten eigene Satelliten. "Wenn Sie als NATO oder USA nicht zu erkennen geben wollen, wie gut ihre eigenen Satelliten sind, werden sie nach Alternativen suchen", sagt Friedens- und Konfliktforscher Ottfried Nassauer gegenüber tagesschau.de auf die Frage, warum die NATO Bilder einer zivilen Firma als Beweis für den russischen Grenzübertritt veröffentlicht. "Man versucht, das eigene Bild in geringerer Auflösung zu kaufen und so die gewünschte Aussage zu belegen", sagt Nassauer. Angesichts der geringen Qualität geht er davon aus, dass die Aufnahmen aus dem ukrainisch-russischen Grenzgebiet von einem der älteren Satelliten desUnternehmens gemacht worden sind. Abnehmer: Militär, Kartendienste und NGOs: Neben der Nutzung durch die NATO werden die Aufnahmen für die Aufarbeitung von Naturkatastrophen aber auch zur Überwachung des nordkoreanischen Atomprogramms verwendet. Laut eigenen Angaben verkauft DigitalGlobe seine Satellitenbilder und Analysen an Militärs, Kartendienste aber auch Rohstoffproduzenten. Auch amerikanische Nichtregierungsorganisationen greifen für ihre Arbeit auf die Satellitenbilder von DigitalGlobe zurück.

Warum die EU-Sanktionen ihr Ziel verfehlen, Tagesschau.de, 09.07.2016
2014 verhängte die EU Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine. Mit Einreisesperren und Wirtschaftssanktionen sollte eine Änderung der russischen Politik bewirkt werden. Doch dieses Ziel wurde verfehlt, erklärt Demian von Osten, https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-erkaert-eu-sanktionen-russland-101.html

Russland plant unsichtbaren Bomber für Atom-Waffen, PCWelt.de, 20.07.2016
Ein neuer unsichtbarer russischer Bomber soll Atombomben binnen 2 Stunden über jeden Punkt der Erde abwerfen, http://www.pcwelt.de/news/Russland-baut-unsichtbaren-Ueberschall-Bomber-fuer-Atom-Waffen-10014352.html .

Konflikt mit Putin
Wegen Nato-Manöver: Russland-Experte warnt vor Eskalation "bis hin zum Krieg"
, Focus Online, 23.06.2016
Die Spannungen zwischen der Nato und Russland nehmen zu. Gernot Erler, Russland-Beauftragter der Bundesregierung äußert in einem Interview nun warnende Worte. Er befürchtete eine Eskalationsspirale "bis hin zum Krieg" mit Russland, http://www.focus.de/politik/videos/gernot-erler-russlandbeauftragter-warnt-vor-eskalation-bis-hin-zum-krieg_id_5661310.html .

niue-muenzenKorruption in der Ukraine: Die Kampfansage, Spiegel Online, 19.06.2016
Die Ukraine ist das korrupteste Land Europas. Wir haben Menschen getroffen, die das ändern wollen. Sie kämpfen gegen Gier, Willkür und Sabotage. Von Annette Langer (Text) und Misha Friedman (Fotos) mehr... [ Forum ], http://www.spiegel.de/panorama/storytelling-zur-korruption-in-der-ukraine-a-1096878.html .

Pläne für Osteuropa verabschiedet: NATO schickt Tausende Soldaten, Tagesschau.de, 14.06.2016
Angesichts der Spannungen mit Russland stationiert die NATO vier Bataillone mit jeweils bis zu 1000 Soldaten in den drei Baltischen Staaten und Polen. Darauf einigten sich die Verteidigungsminister der NATO. Deutschland, Großbritannien und die USA übernehmen dabei eine Führungsrolle, https://www.tagesschau.de/ausland/nato-osteuropa-105.html .

Abschreckung durch Aufrüstung - NATO-Pläne für Osteuropa
NATO-Pläne für Osteuropa
Abschreckung durch Aufrüstung
, Tagesschau.de, 14.06.2016
Mehrere Tausend Soldaten will die NATO künftig nach Polen und ins Baltikum schicken. Das sollen die Verteidigungsminister heute besiegeln. Zweck der Aufrüstung: Die Region beruhigen und Russland abschrecken, ohne zu provozieren. Ein Balanceakt. Von K. Kü,stner, https://www.tagesschau.de/ausland/nato-osteuropa-101.html .

Senat billigt Verteidigungsetat für 2015: 585 Milliarden Dollar für US-Militär, Tagesschau, 13.12.2014
Die USA wollen im kommenden Jahr 585 Milliarden Dollar für das Militär ausgeben. Der Senat billigte den Verteidigungsetat mit großer Mehrheit. 64 Milliarden sollen in Auslandseinsätze fließen

Russland entwickelt Atomrakete Satan 2, CHIP, 16.05.2016
Russland entwickelt mit der "Sarmat RS-28" eine Rakete, die in der Lage ist mehrere Atomsprengköpfe zu tragen. Sie ist das Nachfolgemodell der Interkontinentalrakete R-36M, die von der NATO als "Satan" bezeichnet wird, und wäre in der Lage eine Fläche in der Größe des Bundesstaates Texas zerstören. Sie soll als präventiver Schutz vor US-Rüstungsvorhaben wie dem "Prompt Global Strike" dienen, http://www.chip.de/video/Russland-entwickelt-Atomrakete-Satan-2-Video_93649557.html .

NATO und Russland: Gefährliche Spiele im Schwarzen Meer, Tagesschau.de, 05.05.2016
Im Umgang mit Russland setzt die NATO auf Abschreckung und Verständigung. Sie sucht den Kontakt mit der russischen Führung und verstärkt zugleich ihre Kräfte in den östlichen Mitgliedsstaaten. Dabei ist auch eine sensible Region im Fokus: das Schwarze Meer, https://www.tagesschau.de/ausland/russland-nato-101.html .

Reaktion auf verstärkte NATO-Präsenz
Russland rüstet an der Grenze auf
, Tagesschau.de, 04.05.2016
Russland reagiert auf die größere NATO-Präsenz in Osteuropa. Das Verteidigungsministerium will mindestens 30.000 weitere Soldaten an der Grenze im Westen und Süden des Landes stationieren. Der neue NATO-Oberbefehlshaber will unterdessen die Ukraine besser ausrüsten, https://www.tagesschau.de/ausland/russland-truppenverstaerkung-101.html .

Luftwaffenstützpunkt Siauliai in Litauen
Abschreckung gegen Russland
Beteiligt sich Bundeswehr an NATO-Mission in Osteuropa?
, Tagesschau.de, 29.04.2016
Deutschland prüft ein verstärktes militärisches Engagement an der NATO-Ostgrenze. Das Verteidigungsministerium bestätigte entsprechende Berichte. Hintergrund ist das Drängen osteuropäischer Mitglieder auf eine stärkere Präsenz der Allianz, seit Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hat. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/bundeswehr-325.html.

Neuer UN-Bericht zum Ukraine-Konflikt
Zahlreiche Tote trotz Waffenruhe
, Tagesschau.de, 03.03.2016
Seit fast zwei Jahren dauert der Konflikt in der Ostukraine an - und trotz Waffenruhe kommen noch immer zahlreiche Menschen ums Leben oder werden Opfer von Gewalt. Die Vereinten Nationen zäälten seit April 2014 bereits mehr als 9000 Todesopfer, https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-un-menschenrechte-tote-zivilisten-gewalt-101.html

Reaktion auf Bitten von Russlands Nachbarn
USA verlegen Panzer nach Osteuropa
, Tagesschau.de, 31.03.2016
250 Panzer, 4200 Soldaten - die USA verlegen eine ganze Brigade zusätzlich in den Osten Europas. Dort soll sie zwischen verschiedenen Staaten rotieren. Die Verlegung geschieht mit Blick auf Russland - und die Reaktion aus Moskau ließ nicht lange auf sich warten. Polens Außenminister Witold Waszczykowski (Archivbild) | Bildquelle: dpa

Polnischer Minister fordert NATO-Präsenz
"Russland größere Gefahr als der IS", Tagesschau.de, 16.04.2016
Spätestens seit der Annexion der Krim sind viele osteuropäische Staaten ernsthaft besorgt über die russische Politik. Polens Außenminister wählte nun einen besonders krassen Vergleich, um damit zugleich eine starke NATO-Präsenz zu fordern: Russland sei gefährlicher als der IS, https://www.tagesschau.de/ausland/polen-russland-101.html .

Merkel und Poroschenko zu Ukraine-Konflikt
Ende der Russland-Sanktionen steht nicht zur Debatte
, Tagesschau.de, 01.02.2016
Vor einem Jahr haben sich die Ukraine und die prorussischen Separatisten auf den Friedensplan von Minsk geeinigt. Doch noch immer wird gekämpft. Kanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko sprachen sich deshalb heute dafür aus, die Sanktionen gegen Moskau nicht aufzuheben.

Zerstörte Häuser und Rauchwolken am Horizont in der Nähe von Idlib in Syrien
Krieg in Syrien
USA: Russland greift auch Zivilisten an
Die USA werfen Russland den Tod Hunderter Zivilisten durch Luftangriffe in Syrien vor. So seien Schulen und medizinische Einrichtungen attackiert worden. Russland unterstützt nach eigenen Angaben die Truppen des syrischen Staatschefs Assad im Kampf gegen Dschihadisten.

Russische Währung verliert an Wert
72 Rubel für einen Dollar
, Tagesschau.de, 28.12.2015
Der Ölpreis verharrt auf niedrigem Niveau, dazu die Sanktionen des Westens und der Türkei - Russland kämpft mit vielen Problemen. Dies schlägt sich auch im Rubelkurs nieder. Im Vergleich zum Dollar ist er auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gefallen, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rubel-wechselkurs-105.html

Fälliger Kredit wird nicht bedient: Ukraine stoppt Rückzahlung an Russland, Tagesschau.de, 18.12.2015
Mehr als drei Milliarden Dollar müsste die Ukraine am Sonntag an Russland zurückzahlen. Doch die Regierung in Kiew beschloss nun, kein Geld zu überweisen. Den von der Ukraine geforderten Schuldenschnitt lehnt der Kreml aber ab und will klagen.
Die Ukraine hat die Rückzahlung der am Wochenende fälligen Kredite an Russland gestoppt. Die russische Regierung betrachtet die Ukraine damit faktisch als zahlungsunfähig. In der Regel wird von einem Staatsbankrott gesprochen, wenn die führenden Ratingagenturen die Zahlungsunfähigkeit eines Landes feststellen. Dies geschieht aber meist nur, wenn fällige Zahlungen an private Geldgeber nicht fristgerecht erfolgen. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk erklärte in einer Kabinettssitzung, dass sein Land die Rückzahlung der am 20. Dezember fälligen Milliardensumme aussetze, bis Russland einer Umschuldung zustimme. "Vom heutigen Tage an werden die Rückzahlungen dieser Schulden in einer Gesamthöhe von 3,582 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 3,31 Milliarden Euro) eingestellt", sagte Jazenjuk. Der Großteil von 3,075 Milliarden US-Dollar bezieht sich auf Euro-Anleihen, die Moskau im Dezember 2013 erworben hatte. Die neue ukrainische Regierung erkennt diese Schulden nicht an. Sie deutet den Kredit als Gefälligkeit Russlands für den damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Der Rest sind Schulden des Raketenbauers Piwdenne und des staatlichen Straßenbauunternehmens Ukrawtodor.
Die ukrainische Regierung verlangt von Russland, sich an einem Schuldenschnitt in Höhe von 20 Prozent zu beteiligen, der mit einer Gruppe privater westlicher Gläubiger vereinbart worden war. Diese erhalten dafür höhere Zinsen und Anteile am erwarteten Wirtschaftswachstum über einen Zeitraum von 20 Jahren. Russland beharrt dagegen auf der Rückzahlung der kompletten Summe. Das im November vom russischen Präsidenten Wladimir Putin vorlegte Angebot, die Rückzahlung unter westlichen Garantien auf drei Jahre zu strecken, hatte die Ukraine abgelehnt.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) räumte der Ukraine im März Kredithilfen in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar ein. Um dieses Geld auch im Falle einer ausbleibenden Rückzahlung des russischen Kredits fortsetzen zu können, änderte der IWF Anfang des Monats seine Kreditregeln. Bislang durfte der Währungsfonds einem Land kein Geld leihen, das Kredite einer anderen Regierung nicht zurückzahlt. Wenn die Ukraine ihre russischen Schulden nicht fristgerecht begleicht, hätte der IWF also seinen eigenen Kredit aussetzen müssen. Dies ist nach den neuen Regeln nicht mehr vorgeschrieben. Sollte die Ukraine die am Sonntag fälligen Anleihen nicht fristgerecht an den Kreml zurückzahlen, kann Russland binnen zehn Tagen vor Gericht ziehen. Das Präsidialamt in Moskau kündigte bereits juristische Schritte gegen die Regierung in Kiew an. Der Rechtsstreit müsste in London ausgetragen werden. "Wir sind bereit für gerichtliche Prozeduren mit der russischen Seite", sagte Jazenjuk. Der russische Vize-Finanzminister Sergej Stortschak erklärte: "Als beklagte Seite haben die ukrainischen Kollegen keine Chance, den Prozess zu gewinnen." http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine-russland-kredit-101.html

EU zu Russland-Sanktionen
Entscheidung der EU
Sanktionen gegen Russland für sechs weitere Monate
, Tagesschau.de, 18.12.2015
Die Europäische Union verlängert die Wirtschaftssanktionen gegen Russland um weitere sechs Monate. Das entschieden die 28 Mitgliedsstaaten in Brüssel. Sie sehen zu wenig Fortschritte bei der Befriedung der Ukraine, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/russland-sanktionen-119.html .

Ukraine blockiert Warenlieferungen
Erlass der Regierung

Ukraine stoppt Warenverkehr zur Krim, Tagesschau.de, 23.11.2015
Am Wochenende fiel auf der Krim der Strom aus - ukrainische Extremisten hatten die Leitungen gesprengt. Nun hat die ukrainische Regierung angekündigt, den Warenverkehr zu der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel einzustellen. Von Bernd Großheim, http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-warenverkehr-krim-101.html

Versorgungsleitungen offenbar gesprengt
Halbinsel Krim ohne Strom
, Tagesschau.de, 22.11.2015
Auf der Halbinsel Krim ist der Strom ausgefallen. Laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen wurden mehrere Masten der Stromleitungen aus der Ukraine gesprengt. Die von Russland annektierte Krim ist auf Strom aus der Ukraine angewiesen. | mehr Mehr zu diesem Thema
Warnung vor Atomwaffen auf Krim, 13.05.2015 | video
Krimtataren-Sender muss aufhören, 01.04.2015

Größte NATO-Übung seit über zehn Jahren beginnt
NATO-Manöver
Muskelspiel oder notwendiger Schutz?
, Tagesschau.de, 21.10.2015
Panzer, Fregatten, Jets - heute beginnt das größte NATO-Manöver seit zehn Jahren. Schauplatz ist das Mittelmeer. Kritiker sehen darin eine unnötige Provokation gegen Russland. Die NATO meint, sie sei notwendig, um die Bürger zu schützen. Von Kai Küstner.

Als neues Mitglied im UN-Sicherheitsrat
Ukraine will Russlands Macht beschneiden
, Tagesschau.de, 15.10.2015
Fünf Länder wollen sich heute als neue nicht-ständige Mitglieder in den UN-Sicherheitsrat wählen lassen, darunter die Ukraine. Mangels Gegenkandidaten gilt ihre Wahl als sicher. Und dann will die Ukraine den Club der Mächtigen radikal verändern. Von Kai Clement.

Pläne für Verteidigungskrieg
Experten: USA bereiten sich auf russischen Militärschlag im Baltikum vor
, Focus Online, 24.09.2015
Die USA rechnen damit, dass Putin militärische Aktionen plant. Das wahrscheinlichste Szenario für die Amerikaner: Ein russischer Militärschlag gegen die Länder im Baltikum. Die Pläne für einen Verteidigungskampf sollen schon bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sein.

Bericht über Stationierung in Büchel
Russland warnt vor neuen US-Atomwaffen
Zunächst hatte das ZDF berichtet, die USA bereiteten die Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland vor. Dies löste bereits verärgerte Reaktionen bei Grünen-Politikern aus. Nun droht die russische Regierung mit Gegenmaßnahmen. |Russland hat einen deutschen Medienbericht zum Anlass genommen, um vor einer möglichen Stationierung neuer taktischer Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz zu warnen. Präsidentensprecher Dmitri Peskow, warf den USA vor, die Spannungen in Europa zu verschärfen. "Das kann zu einer Zerstörung des strategischen Gleichgewichts in Europa führen", warnte Peskow. Russland werde durch die Pläne der USA gezwungen, seine nationale Sicherheit zu gewährleisten. Als Reaktion könne Russland etwa taktische ballistische Raketen vom Typ Iskander in der Ostsee-Exklave Kaliningrad stationieren, sagte General Juri Balujewski der Agentur Interfax. Auch verstärkte russische Manöver in der Ostsee und im Schwarzen Meer könnten Maßnahmen sein. Iskander-Raketen in Kaliningrad: Allerdings sind russische Pläne für die Stationierung von Iskander-Raketen in Kaliningrad, das an die NATO-Staaten Polen und Litauen grenzt, nicht neu. So hatte ein Beamter des Verteidigungsministeriums in Moskau im März 2015 bestätigt, dass im Rahmen von Manövern solche Raketen sowie Langstreckenbomber an einigen russischen Außengrenzen, so auch in Kalingrad, aufgestellt werden sollen.Der einstige Außenminister Guido Westerwelle hatte den Abzug der US-Atombomben zu einem seine wichtigsten außenpolitischen Ziele erklärt. Doch hatte sich die damalige schwarz-gelbe Koalition 2012, wie es unter Berufung auf Militärexperten hieß, davon verabschiedet. Bei einem NATO-Gipfel im Mai 2012 hätten sich Bundeskanzlerin Merkel und Westerwelle einverstanden erklärt, die Waffen im Land zu belassen.

Ukraine erweitert Liste unerwünschter Personen
Entscheidung von Poroschenko
Ukraine setzt Journalisten auf Sanktionsliste
, Tagesschau.de, 17.09.2015
Die Ukraine hat wegen des Konflikts im Osten des Landes ihre gegen Russland gerichtete Sanktionsliste erweitert. Auch zahlreiche westliche Journalisten sind betroffen - unter ihnen ein Deutscher sowie Mitarbeiter der BBC.

250 Panzer in Mannheim
Spannungen mit Russland - Jetzt reaktivieren die USA ein Militärlager in Deutschland
, Focus Online, 02.09.2015
Die USA haben Militärbaracken in Mannheim wieder in Betrieb genommen. Unter anderem lagern dort 250 Panzer. Grund für die erhöhte Militärpräsenz in Europa ist die angespannte Lage zwischen Russland und den USA.

Für Militärübungen
Drohgeste Richtung Russland: USA schicken Tarnkappen-Bomber nach Europa
, Focus Online, 25.08.2015
Drohgebärde Richtung Russland: Die USA schicken mit dem Tarnkappen-Bomber F-22 ihr modernstes Kriegsflugzeug nach Europa. Die Flugzeuge sollen an Militärübungen teilnehmen. Aber offenbar schließen die Amerikaner nicht aus, dass aus den Übungen Ernst werden könnte.

Georgische Soldaten bei der Eröffnung des NATO-Manövers
NATO-Chef in Georgien
Russland beeindrucken, aber nicht provozieren
, Tagesschau.de, 28.08.2015
Inmitten der Spannungen im Ukraine-Konflikt hat NATO-Generalsekretär Stoltenberg eine andere konfliktträchtige Ex-Sowjetrepublik besucht. In Georgien eröffnete er ein gemeinsames Militärtrainingszentrum. Die damit verbundene Absicht könnte aufgehen.

Weniger Handel mit Russland und China
Hamburger Hafen schlägt weniger um
, Tagesschau.de, 17.08.2015
Der schwächelnde Handel mit Russland und China belastet die Bilanz des Hamburger Hafens. Im ersten Halbjahr wurden fast sieben Prozent weniger Container umgeschlagen als im Vorjahr. Besonders stark verlor der Handel mit Russland.

Ukrainische Banknoten: zur Lage in der Ostukraine: Endspiel im ukrainischen Schuldendrama
Finanzkrise in der Ukraine
Kann Kiew die Staatspleite abwenden?
, Tagesschau.de, 12.08.2015
Finanzkrise und drohende Staatspleite, das gibt es nicht nur in Griechenland. Auch die Ukraine steht kurz vor dem Konkurs. Die Finanzministerin wirbt nun bei den privaten Gläubigern für einen Schuldenschnitt - und droht mit Zahlungsausfall. Von Jan Pallokat.

"Konflikte werden schneller entstehen"
"Schwierigeres Schlachtfeld" - US-Militär: Krieg mit Russland oder China wird wahrscheinlicher, Focus Online, 02.07.2015
Russland, China, der IS, Iran und Nordkorea: Die Liste mit potenziellen Bedrohungen für die USA ist lang. In seinem neuen Strategiebericht warnt das US-MIlitär vor einer wachsenden Kriegs-Gefahr - und spricht von einem "schwierigen Schlachtfeld"
Das US-Militär stuft in seinem neuen Strategiebericht China und Russland als Bedrohung für die nationalen Sicherheitsinteressen ein. In dem ersten Strategiebericht seit vier Jahren, der am Mittwoch in Washington veröffentlicht wurde, spricht US-Generalstabschef Martin Dempsey von einer "geringen, aber wachsenden" Wahrscheinlichkeit, dass die USA einen Krieg mit einer Großmacht führen. Ein solcher Konflikt hätte "immense" Auswirkungen, warnte Dempsey. Der rund 20-seitige Strategiebericht kritisierte mit Blick auf die Annexion der Krim durch Russland, das Land habe "wiederholt gezeigt, dass es die Souveränität seiner Nachbarn nicht anerkennt und bereit ist, Gewalt anzuwenden, um seine Ziele zu erreichen".
Russland unterläuft die regionale Sicherheit
Erneut wurde Russland die Entsendung von Truppen in die Ostukraine vorgeworfen, wo prorussische Separatisten gegen die ukrainische Regierung kämpfen. Der vorherige Strategiebericht der US-Armee aus dem Jahr 2011 hatte Russland kaum erwähnt.
Video: Chinas Fußsoldaten gegen US-Technik: Welche Armee ist mächtiger?
"Russlands militärische Handlungen unterlaufen die regionale Sicherheit direkt und durch Stellvertretertruppen", hieß es nun. Moskau hatte wiederholt dementiert, dass es Soldaten in die stukraine geschickt habe. China bedroht das Südchinesische Meer
Der Volksrepublik China wirft der US-Bericht vor, "Spannungen in der Asien-Pazifik-Region" zu verursachen. Damit bezog er sich auf die Territorialstreitigkeiten Chinas mit Nachbarländern über Inseln im Südchinesischen Meer und im Ostchinesischen Meer. Die Volksrepublik baut außerdem im Südchinesischen Meer künstliche Inseln, um ihre Präsenz dort zu verstärken. Zu den Staaten, die "ernste Sicherheitsbedenken" verursachen, zählt der Bericht auch den Iran und Nordkorea wegen ihrer Atomprogramme. Mit dem Iran befinden sich die USA, die anderen UN-Vetomächte und Deutschland gerade in der Endphase von Verhandlungen über eine rigorosere Reglementierung seines Atomprogramms.
"Konflikte werden schneller entstehen"
Sorgen bereiten der US-Armee dem Bericht zufolge auch die wachsenden technologischen Fähigkeiten der Streitkräfte anderer Länder. Eine weitere große Gefahr seien nicht staatliche Akteure wie die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS). "Zukünftige Konflikte werden schneller entstehen, länger dauern und auf einem in technischer Hinsicht schwierigeren Schlachtfeld stattfinden", warnte Dempsey in seinem Vorwort zu dem Strategiebericht.
Die US-Streitkräfte sind mit einem Jahresbudget von rund 600 Milliarden Dollar (537 Milliarden Euro) die bestfinanzierte Armee der Welt.

Ukraine errichtet Sperrzaun: Ein Schutzwall gegen Russland, Tagesschau.de 08.08.2015

Magnetsystem mit Power
Achterbahn-Katapult: US Navy stellt neuen Super-Flugzeugträger vor

Die USA verstärken ihre Marine mit einer neuen Generation von Hightech-Schiffen. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford wird Kampfjets mit einem elektromagnetischen Katapult in die Luft befördern Das orangene Gefährt, das im Video auf die offene See zurast, ist Teil der neuen Generation von Flugzeugträgern der Gerald-R.-Ford-Klasse der US-Marine. Das Kampfjet-Startshuttle ist ein äußert effektives, von elektromagnetischen Impulsen gelenktes Katapult, das die alten Dampfkatapulte ersetzt. Vergleichbar ist das neuartige System mit der Schleuder-Technik, die man von Achterbahnen kennt. Das sogenannte "Electromagnetic Aircraft Launch System" soll in Zukunft dafür sorgen, dass Kampflieger auf hoher See auf eine Geschwindigkeit von über 100 Metern pro Sekunde beschleunigen. Demonstrationen der neuen Technik an Land waren bereits erfolgreich. Weitere Simulationen fanden nun auch auf dem neuen, über elf Milliarden Dollar teuren Flugzeugträger Gerard R. Ford statt - unter anderem im Beisein von Susan Ford Bales, Taufpatin des Schiffs und Tochter des einstigen US-Präsidenten Gerard R. Ford. Auf dem 333 Meter langen Flugzeugträger sollen nach geplanter Inbetriebnahme im Frühjahr 2016 voraussichtlich 75 Flugzeuge Platz finden. Durch die vielversprechenden elektromagnetischen Katapulte erhofft sich die US-Marine eine Steigerung von 25 Prozent mehr Starts pro Tag. Allein ein einziger Flugzeugstart entspricht dabei dem Stromverbrauch von rund 12.000 Haushalten. Trotz der hohen Produktionskosten von 11,4 Milliarden Dollar prognostiziert die US-Marine dank der Superklasse von hoch technologisierten Flugzeugträgern Betriebseinsparnisse von geschätzten 4 Milliarden Dollar - verteilt über die nächsten 50 Jahre.
Im Video: Zielsichere Raketen: Diese Lenkwaffen sollen in Zukunft den Luftkampf revolutionieren:

Unberechenbarkeit nimmt zu
Fünf Gründe, warum die aktuelle Lage viel gefährlicher ist als im Kalten Krieg
, Focus Online, 28.06.2015
Putin rüstet sein Atomarsenal auf, die USA liefern schwere Waffen an die Nato-Ostgrenze. Doch nicht nur zwischen den beiden Supermächten nimmt die Spannung zu. Weltweit wächst die Unsicherheit zwischen den Staaten. Mittlerweile fürchten viele eine Neuauflage des Kalten Krieges - und dieses Mal ist die Situation noch viel brenzliger als vor dem Ost-West-Konflikt. Von FOCUS-Online-Experte Thomas Jäger

Mehr als 40 neue Interkontinentalraketen, Tagesschau, 16.06.2015
Russland baut Atomwaffenarsenal aus
Am Wochenende war bekannt geworden, dass die USA schweres Militärgerät nach Osteuropa verlegen wollen. Nun kommt die Reaktion aus Moskau: Präsident Putin kündigte an, das russische Atomwaffenarsenal aufzubauen - um mehr als 40 Interkontinentalraketen.

US-Waffen nach Osteuropa?, Tagesschau.de, 15.06.2015
Im Pentagon gibt es laut "New York Times" Überlegungen, schwere Waffen nach Osteuropa zu verlegen. Damit könnten bis zu 5000 US-Soldaten ausgerüstet werden. Allerdings müssten US-Verteidigungsminister Carter und das Weiße Haus noch zustimmen.

Verstärkung der NATO-Truppen: USA schicken 3000 Soldaten ins Baltikum, Tagesschau, 10.03.2015
Angesichts der Ukraine-Krise verlegen die USA 3000 Soldaten ins Baltikum. Sie sollen die NATO-Truppen stärken und an Manövern teilnehmen. Mit dem Schritt will die US-Regierung den baltischen Staaten, die sich von Russland bedroht fühlen, den Rücken stärken, von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Stockholm
Im Hafen der lettischen Hauptstadt Riga werden Panzer und andere Fahrzeuge der dritten Infanterie-Division der US-Streitkräfte entladen. Sie sollen zur Verstärkung der NATO-Truppen im Baltikum eingesetzt werden, die im vergangenen Jahr nach Beginn der Krise in der Ukraine dorthin verlegt worden waren.

US-Frauenrechtspreis für Miss Piggy: Ein feministisches Schwein, Tagesschau, 05.06.2015
Jahrzehntelang hat sich Miss Piggy für die Gleichstellung eingesetzt: Sie ließ sich nie was sagen, ging ihren eigenen Weg und war sogar das erste Schwein im Weltall. Nun hat die blonde Puppe einen Preis bekommen, mit dem sonst nur echte Feministinnen ausgezeichnet werden. Von Kai Clement, ARD-Hörfunkstudio New York. Es beginnt alles vielversprechend. Miss-Piggy-Rufe und rauschender Applaus für das Schwein im grünen Abendkleid. Der "Sackler Center First Award" ist nicht nur der erste große Preis für Miss Piggy - es ist vor allem ein Preis für ihren Einsatz für den Feminismus. Dann aber kommt es zum Eklat. Das unverhoffte, das schockierende Eingeständnis: Miss Piggy, sagt sie sei gar keine Feministin. Platzt nun die Gala? Die Verleihung des Preises, den schon die Sopranistin Jessye Norman, die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison oder die erste Richterin am höchsten Gericht der USA, dem Supreme Court, erhielten?

Besuch in Italien - Ein bisschen Freund, ein bisschen Feind, Tagesschau, 10.06.2015
"Unser liebster Feind" - so begrüßt die italienische "Repubblica" Russlands Präsident Putin. Das Verhältnis beider Länder gilt als eng - trotz Ukraine-Krise. Und Putin scheint gerne nach Italien zu reisen - diesmal, um neben Ministerpräsident Renzi auch den Papst zu treffen. Von Tilman Kleinjung. | mehr

Diskussion vor Beginn des Gipfels: Kanada will Putin nie mehr bei G7-Treffen, Tagesschau, 05.06.2015
Vor Beginn des G7-Treffens sorgt Kanadas Premier für Schlagzeilen: Er will Putin für immer von dem Gipfel ausschließen. "Russland behandelt uns, als wären wir doof", so Harper. Und Kanzlerin Merkel? Die unterstütze Harpers Linie im Grundsatz, so ARD-Korrespondentin Rau. Kanadas Premier Stephen Harper | Bildquelle: REUTERSgalerieKanadas Premier Stephen Harper will Putin dauerhaft von den Gipfeltreffen ausschließen. Kanadas Premierminister Stephen Harper will Russland für die Dauer der Amtszeit von Präsident Wladimir Putin vom G7-Gipfel ausschließen. "Ich denke nicht, dass Russland unter Wladimir Putin zur G7 gehört - Punkt", sagte Harper der Nachrichtenagentur AP. Kanada sei strikt dagegen, dass Putin je wieder mit am Tisch sitze. Putin habe den Ausgang des Kalten Krieges nie akzeptiert, sagte Harper. Russland führe sich wie ein strategischer Rivale auf, der die Ziele des Westens aus Prinzip ablehne. "Ich denke nicht, dass sich Russland unter diesem Führer in irgendeiner Weise ändern wird", sagte der konservative Politiker. "Putin behandelt uns, als wären wir doof". Harper sagte, er habe Putin bereits beim G20-Gipfel im November 2014 aufgefordert, sich aus der Ukraine zurückzuziehen. Putin habe entgegnet, dass Russland dort gar nicht engagiert sei. "Diese Art ist typisch für die russische Außenpolitik: Einfach sagen, schwarz sei weiß", sagte Harper. "Wenn sie uns behandeln, als wären wir alle doof, gibt es keinen Ansatzpunkt für einen Dialog mit ihnen."

Heftige Kämpfe trotz Waffenruhe: Tote bei Artilleriefeuer in der Ukraine
Kämpfe flammen wieder auf
, Tagesschau, 04.06.2015
Regierungstruppen und Rebellen haben sich im Osten der Ukraine trotz der Waffenruhe schwere Gefechte geliefert. Dabei wurden mindestens 17 Menschen getötet. Beide Seiten machen sich gegenseitig für die Eskalation verantwortlich.

Drohende Staatspleite: Ukraine-Gläubiger müssen um Milliarden fürchten, Focus Online, 28.05.2015
Die Ukraine steht kurz vor dem Bankrott - jetzt hat Präsident Poroschenko ein Gesetz unterzeichnet, mit dem das Land die Rückzahlung der Auslandsschulden per Moratorium verhindern kann. Den Gläubigern drohen Milliardenverluste

Focus, 29.09.2014, ... der Index klammert Raketen und Nuklearwaffen aus, wer aus einer echten Auseinandersetzung als Sieger hervorgeht, bleibt offen. Dennoch lässt sich zumindest mit einem Blick auf das Verteidigungsbudget 2013 ein Fazit ziehen: Mit rund 467 Milliarden Euro schlägt der Militärhaushalt der USA Russland deutlich - Putins Budget umfasst nur 58 Milliarden Euro.

+++ Ukraine-Krise +++:

Maschinengewehr-Salve auf sein Auto: Separatistenchef stirbt in der Ostukraine, Focus, 24.05.2015
Die Waffenruhe zwischen den prorussischen Separatisten und der ukrainischen Armee im Osten des Landes wird immer wieder gebrochen. Jetzt wurde bei Lugansk ein Separatistenchef bei einem Anschlag getötet. Die Entwicklungen in der Ukraine im News-Ticker von FOCUS Online.

Soldat des Rechten Sektors in der Nähe von Donezk | Bildquelle: dpa Amnesty zu Ukraine-Konflikt
Folter auf beiden Seiten, Tagesschau, 22.05.2015
Die Aussagen ehemaliger Gefangener seien "übereinstimmend und grauenhaft", so Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation wirft beiden Seiten im Ukraine-Konflikt Folter vor. Kritik gibt es auch an der Zurschaustellung Gefangener.

Michail Gorbatschow bei seinem Berlin Besuch zum Mauerfall-Jubiläum, Tagesschau, 08.11.2014
"An der Schwelle zum neuen Kalten Krieg"
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls hat der frühere sowjetische Präsident Gorbatschow schwere Vorwürfe gegen den Westen erhoben. Statt sich an die Zusagen von 1989 zu halten, hätten sich vor allem die USA zum "Sieger im Kalten Krieg" erklärt. Die heutigen Spannungen seien eine Folge dieser Politik. Ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, Juni 2014: "Sie brauchen unbedingt Geld - und dafür werden sie alles tun. Bankrotte USA reizen Russland so lange, bis es zum Krieg kommt."

Der Maidan in Kiew nach der Eskalation - Bericht des Europarats zu Maidan-Opfern, Tagesschau, 31.03.2015
Regierung behindert Aufklärung
Die ukrainische Regierung - die neue wie die alte - behindert laut einer Arbeitsgruppe des Europarats die Ermittlungen zu den Todesschüssen auf dem Maidan. Es gebe eine "unkooperative Haltung" vor allem, was die Rolle der Berkut-Einheiten angehe.

Ukraine-Konflikt, Neue Milliardenhilfen für Kiew, Tagesschau, 11.03.2015
Die ukrainische Regierung kann weiter auf die Hilfe internationaler Geldgeber setzen: Der IWF billigte neue Kredite in Höhe von 15,5 Milliarden Euro. Die USA kündigten zudem militärische Unterstützung an. So will die US-Regierung Drohnen und gepanzerte Fahrzeuge liefern. | mehr

Waffen, nur noch Waffen: Alte Feindbilder: In Osteuropa rüstet nicht nur Russland ordentlich auf
Ausland FOCUS 10/2015
Waffen, nur noch Waffen
Alte Feindbilder: In Osteuropa rüstet nicht nur Russland ordentlich auf
Der Ausgang der Ukraine-Krise ist noch immer ungewiss. Sicher ist jedoch: In der Region rüsten beide Seiten kräftig auf. Denn wachsendes Misstrauen weckt alte Feindbilder.

Focus online, 07.03.2015, Ausland aktualisiert vor 25 Minuten 24220
+++ Ukraine-Krise +++
Berlin sauer: Nato-General betreibt "gefährliche Propaganda" gegen Putin

Provokante Parade: USA lässt Panzer 300 Meter vor russischer Grenze auffahren, Focus, 25.02.2015
In der Ostukraine sollen nun die Waffen schweigen. Ob das Kriegsgebiet tatsächlich längerfristig zur Ruhe kommt, ist aber offen. Das Misstrauen auf beiden Seiten ist extrem groß.

Währung verfällt, Preise steigen: Auch der Wirtschaft geht es schlecht, Tagesschau, 25.02.2015
Die Währung rutscht in den Keller, die Strompreise sollen um 80 Prozent steigen, die Gaspreise gar um 280 Prozent - neben der Gewalt im Osten des Landes eskaliert auch die wirtschaftliche Lage in der Ukraine immer mehr. Die Angst vor sozialen Unruhen wächst, von Henryk Jarczyk

Nato-General warnt vor russischer Invasion in Europa, Tagesschau, 21.02.2015
In der Ostukraine sollen nun die Waffen schweigen. Ob das Kriegsgebiet tatsächlich längerfristig zur Ruhe kommt, ist aber offen. Das Misstrauen auf beiden Seiten ist extrem groß. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warnte besonders vor den Rebellen. Angesichts des Konflikts im Osten der Ukraine hat ein hochrangiger Nato-General davor gewarnt, dass Russland zu dem Verteidigungsbündnis gehörende Gebiete erobern und damit eine "existenzielle Gefahr" darstellen könnte. Der Vize-Kommandeur der Nato für Europa, Adrian Bradshaw, sagte am Freitag in einer Rede im Londoner Royal United Services Institute, in der umkämpften Ostukraine seien russische Soldaten stationiert und dies sei eine gefährliche Situation für die Nato. "Russland könnte denken, dass die riesigen konventionellen Truppen, die es in so kurzer Zeit mobilisieren konnte, in Zukunft genutzt werden könnten, nicht nur um einzuschüchtern und zu nötigen, sondern auch um Gebiete der Nato zu erobern", warnte Bradshaw. Russland bestreitet, dass es die prorussischen Rebellen in der Ostukraine mit seinen Truppen unterstützt. Vor kurzem hatte der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen der britischen Zeitung "Daily Telegraph" gesagt, Russland könne ohne weiteres in die baltischen Staaten einmarschieren, um die Reaktionsfähigkeit der Nato zu testen. Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon sagte diese Woche, für die drei baltischen Nato-Mitgliedsländer Lettland, Litauen und Estland bestehe eine "reale Gefahr". Die Nato hatte Anfang Februar beschlossen, ihre Sicherheitsvorkehrungen an ihren östlichen Grenzen zu verstärken. Die Mitgliedstaaten einigten sich unter anderem auf die Bildung der sogenannten Speerspitze mit 5000 Mann, die ab dem kommenden Jahr voll einsatzfähig sein soll. Einige Teile der Truppe sollen binnen zwei bis drei Tagen in Krisenregionen entsandt werden können, der Rest innerhalb einer Woche. Dank der Propaganda-Arbeit gibt es auch genug Freiwillige, die dem folgen. Sie glauben, dass sie den Donbass vor den Aggressionen des Westens verteidigen.

Focus: Russland ist Ramsch!; Moody´s stuft Kreditwürdigkeit weiter ab - Russlands Bonität auf Ramschniveau, Tagesschau, 21.02.2015
Eine weitere der drei großen US-Ratingagenturen hat die Kreditwürdigkeit Russlands auf Ramschniveau herabgestuft. Moody´s begründete die Entscheidung mit dem Ukraine-Konflikt und dem niedrigen Ölpreis. In Moskau stieß die Entscheidung auf Unverständnis.

Trotz vereinbarter Waffenruhe: Neue Gefechte in der Ostukraine, Tagesschau, 20.02.2015
Im Osten der Ukraine wird weiter gekämpft. Armee und Separatisten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Allerdings kündigten die Separatisten nach der Einnahme der Stadt Debalzewe an, sie seien zu einem Gefangenenaustausch bereit.

Nach dem Ukraine-Gipfel in Minsk: EU-Gipfel sorgt sich um Haltbarkeit des Minsker Abkommens, Tagesschau, 13.02.2015
EU hält an Sanktionen gegen Moskau fest

Trotz der ausgehandelten Waffenruhe für die Ostukraine wollen die Staats- und Regierungschefs der EU an ihren Strafen gegen Russland festhalten. Kanzlerin Merkel gab bekannt: Die beschlossenen Sanktionen treten in Kraft, neue könnten folgen.

Guck mal, John McCain! So läuft es, wenn die USA die Welt mit Waffen fluten, Focus, 10.02.2015
US-Hardliner wie John McCain sehen für den Ukraine-Konflikt nur noch eine Lösung: Waffenlieferungen an das ukrainische Militär. Doch vier Beispiele zeigen: Wenn die USA ihre Waffen in die Welt schicken, führt das meist zu nichts - oder zur Verschärfung des Konflikts. Lieferungen an die Ukraine könnten Europa endgültig in einen großen Krieg stürzen. Von FOCUS-Online-Autorin Pia Kienel

Brüssel, 6. Februar 2015, Nato erweitert Eingreiftruppe auf 30.000 Soldaten
Beim Nato-Gipfel in Brüssel reagieren die Verteidigungsminister der Alliierten auf die Ukraine-Krise. Sie wollen eine Stärkung der schnellen Eingreiftruppe für weltweite Einsätze beschließen. kup/DPA mehr...

Poroschenko fordert NATO-Waffenhilfe, Tagesschau, 05.02.2015
Mit Blick auf die neuesten Kämpfe in der Ostukraine drängt Ukraines Präsident Poroschenko die NATO-Staaten zu Waffenlieferungen an sein Land. Doch in den USA scheint die Debatte über Waffenhilfe vorerst entschieden zu sein.

Klares Signal an Putin im Ukraine-Konflikt, Focus, 01.02.2015
Unter deutscher Leitung: Nato baut sechs neue Stützpunkte in Osteuropa auf

Die Nato zieht Konsequenzen aus dem Krieg in der Ostukraine. Sie will nach Medieninformationen dauerhaft in sechs osteuropäischen Staaten präsent sein. Deutschland soll als erstes Land die Leitung der Mission übernehmen, die ein klares Signal an Russlands Präsident Putin sein dürfte.

Focus, 29. Januar, 07.25 Uhr: Die USA haben Russland mit neuen Sanktionen im Ukraine-Konflikt gedroht. "Solange Russland mit seiner unverhohlenen Missachtung seiner Verpflichtungen weitermacht (...), werden die Kosten für Russland weiter steigen", sagte US-Vizepräsident Joe Biden am Mittwoch in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, wie das Weiße Haus mitteilte. In einer Erklärung verurteilte das Weiße Haus das Vorgehen der prorussischen Separatisten und die "hohen Verluste der ukrainischen Zivilbevölkerung durch die von Russland unterstützte Offensive" in der Ostukraine.

EU droht mit neuen Sanktionen, Tagesschau, 27.01.2015
Die EU erhöht angesichts der andauernden Kämpfe in der Ostukraine den Druck auf Russland: Die 28 Staats- und Regierungschefs teilten mit, sie würden "angemessene Handlungen in Betracht ziehen, insbesondere weitere restriktive Maßnahmen".

4000-Euro-Badewanne und mehr: Erster Einblick: So lebte der Limburger Luxus-Bischof Tebartz-van Elst, Focus-online, 21.02.2015
Der teure Umbau des Limburger Bischofssitzes hat in der Vergangenheit für viel Aufregung gesorgt. Der damalige Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hatte den Protz-Bau in Auftrag gegeben. Nun wurde erstmals ein Einblick in das luxuriöse Anwesen gewährt. Zum ersten Mal hat das Bistum Limburg einen Einblick in den berühmt-berüchtigten Luxus-Bischofssitz gewährt. Dessen kostspieligen Umbau hatte der inzwischen abberufene Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in Auftrag gegeben, und damit für einen Skandal gesorgt. Eine freistehende Badewanne für insgesamt 4000 Euro, eine moderne Privat-Kapelle und mit Bronze ausgefütterte Fensterrahmen sind nur einige Highlights des Anwesens. Bei einem Rundgang über das Gelände ist noch viel mehr Luxus zu entdecken. So etwa auch ein begehbarer Kleiderschrank, eine drehbare Aufhängung für einen Flachbildschirm und eine edle Bibliothek. In Zukunft soll der Bischofssitz für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

Schriftzug von Standard&Poor´s | Bildquelle: REUTERS
Russland kritisiert S&P-Herabstufung
"Übertrieben pessimistisch"
Für die US-Ratingagentur Standard&Poor´s hat Russlands Bonität derzeit nur noch Ramschniveau.
Mit Unverständnis und Kritik hat Moskau auf die Herabstufung reagiert. Doch auch Finanzexperten in Moskau äußerten sich skeptisch zur weiteren Entwicklung, Bericht von Tagesschau, 27.01.2015

Sanktionen zwingen Putin in die Knie: Rubel, Öl, Aktien: In Russland geht alles abwärts, Focus, 27.10.2014
Rubel auf Rekordtief, Aktien im Abwärtsstrudel: Die westlichen Sanktionen gegen Russland zwingen Präsident Putin in die Knie. Dieses Jahr haben Investoren 85 Milliarden US-Dollar aus dem Land abgezogen. Jetzt droht sogar ein Rating auf Ramschniveau.


Eskalation in der Ostukraine: schwere Kämpfe in Donezk, Tagesschau, 19.01.2015
In der ostukrainischen Stadt Donezk liefern sich Rebellen und Regierungstruppen erbitterte Kämpfe, zahlreiche Menschen starben. UN-Generalsekretär Ban fordert ein Ende der Gewalt. Auf Friedensangebote gingen die russische und die ukrainische Seite nicht ein.

Jazenjuk beschwört Einheit gegen Russland, Tagesschau, 09.01.2015
Merkel sicherte Jazenjuk Hilfe für die wirtschaftlich angeschlagene Ukraine zu. Am Dienstag hatte die Bundesregierung die Bürgschaft für einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Euro an die Ukraine übernommen. Die EU-Kommission kündigte ihrerseits an, bis zu 1,8 Milliarden Euro zusätzliche Hilfen in die Ukraine zu pumpen.


Neue US-Sanktionen gegen Russland: Moskau droht Gegenmaßnahmen an, Tagesschau, 20.12.2014
Mit harscher Kritik hat die russische Führung auf die neuen Sanktionen wegen der Krim-Annexion reagiert. Sie drohte den USA und Kanada mit Gegenmaßnahmen. Man werde sich keine Vorschriften machen lassen, die Krim sei untrennbarer Teil Russlands. Von Bernd Großheim.

Präsident Obama unterschreibt Gesetz: USA verschärfen Russland-Sanktionen, Tagesschau, 16.12.2014
Die USA können neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Präsident Obama werde einen bereits vom Kongress gebilligten Gesetzentwurf trotz Bedenken unterschreiben, erklärte das Weiße Haus. Dieser verschafft ihm die Option zur neue Strafmaßnahmen. Russischer Rubel: Leitzins massiv angehoben, Kampf gegen den Rubel-Verfall, Tagesschau, 16.12.2014
Der russische Rubel scheint im freien Fall zu sein. Er erreicht immer neue, kaum für möglich gehaltene Rekordtiefstände. Jetzt hat sich die Zentralbank für einen drastischen Schritt entschieden. Sie erhöht den Leitzins - zum zweiten Mal binnen weniger Tage.

Der Ölpreis sinkt und sinkt. Für immer mehr Länder wird der niedrige Preis zum finanziellen Deasaster. Russland kann sich noch in Sicherheit wiegen - aber nicht mehr lange. Welche Länder noch gefährdet sind. 10.12.2014, von FOCUS-Online-Redakteur Simon Che Berberich

Billionen-Dollar-Zeitbombe bedroht die Weltwirtschaft
Rubelabsturz, Ukraine-Krise, Konjunktureinbruch
Gefahr aus Russland und China: Billionen-Dollar-Zeitbombe bedroht Weltwirtschaft
Rubelabsturz, Ukraine-Krise, Konjunktureinbruch: Überall auf der Welt verlieren Währungen an Wert - und der Kurs der Leitwährung Dollar schnellt in die Höhe. Doch was sich positiv anhört, birgt große Gefahren für die Weltwirtschaft.
niue-muenzen

Kampfflugzeuge der Nato haben im internationalen Luftraum über der Ostsee ein Geschwader von mehr als 30 russischen Kampfflugzeugen abgefangen. Dieses Video wurde am Montag von niederländischen Jägern aufgenommen und soll die russischen Flugzeuge zeigen., Focus, 10.12.2014

NATO-Außenminister zu Russland: Schneller eingreifen, mehr reden, Tagesschau, 02.12.2014
Stärke durch Tempo lautet derzeit das Motto der NATO. Das Bündnis forciert die neue "Speerspitze" seiner schnellen Eingreiftruppe, die 2015 einsatzbareit sein soll. Im Konflikt mit Russland überraschte Außenminister Steinmeier mit einem Vorschlag. Schneller, wendiger, handlungsfähiger will das - wie es der neue NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg nennt - "stärkste Militärbündnis der Welt" werden. Gerade angesichts der Ukraine-Krise. "In einer sich verändernden Welt müssen wir dafür sorgen, dass die NATO stark bleibt. Stark heute und morgen", sagte Stoltenberg. Und stärker heißt für ihn derzeit vor allem auch: schneller. Um das zu erreichen, drückt die NATO nun mächtig aufs Tempo. Dass sie ihrer bereits vorhandenen "schnellen Eingreiftruppe" eine super-schnelle Einheit verpassen will, steht schon länger fest. Teile dieser sogenannten "Speerspitze" sollen nun - anders als geplant - bereits Anfang kommenden Jahres einsatzfähig sein. Und zwar mit tatkräftiger Unterstützung der Bundeswehr. Bundeswehr mit wichtiger Rolle bei Eingreiftruppe: "Wir haben uns bereit erklärt, mit dem deutsch-niederländischen Korps in Münster die erhöhte Führungs- und Einsatzbereitschaft der NATO vorzubereiten", stellte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Brüssel klar. Die Bundeswehr hatte nämlich schon vor Ausbruch der Ukraine-Krise zugesagt, 2015 einen Großteil der Truppen für die Feuerwehreinheit der NATO namens "schnelle Eingreiftruppe" zu stellen. "Wenn Sie nach dem finanziellen Aufwand fragen, dann ist das jedenfalls sehr überschaubar", versicherte Steinmeier. Steinmeier will Zustand der Kontaktlosigkeit beenden: Was die Beziehungen der NATO zu Russland angeht, so liegt derzeit jegliche Zusammenarbeit auf Eis. Man befinde sich, so drückt es Steinmeier aus, in einem Zustand der "Kontaktlosigkeit", den der Außenminister für nicht ungefährlich hält. "Wir haben wenige Austauschmöglichkeiten darüber", sagte er, "was bei überraschend auftauchenden Nachrichten - insbesondere auch internationalen Übungen, Überflügen, Besuchen von Kriegsschiffen der russischen Marine in fernen Gegenden der Welt - was eigentlich dahinter steht." Da auch die Zahl russischer Militärmanöver nahe dem NATO-Luftraum unlängst zugenommen hatte, unternimmt die Bundesregierung nun den Versuch, zumindest auf militärischer Ebene wieder ins Gespräch zu kommen. Um fatale Zwischenfälle zu vermeiden. Ob sich die anderen NATO-Länder für die vorsichtigen Versuch, erwärmen können, die Beziehungen auf diese Weise ein wenig aufzutauen, ist offen. NATO hält Ukraine Beitrittsoption offen: Ganz und gar nicht als Signal des Entgegenkommens dürfte jedenfalls Moskau die jüngsten Äußerungen des neuen NATO-Generalsekretärs zu einem möglichen Beitritt der Ukraine zum Bündnis verstehen. "Ich überlasse es den Ländern selbst, ob sie die NATO-Mitgliedschaft beantragen oder nicht", sagte Stoltenberg. "Die Ukraine ist ein unabhängiger Staat, ich werde mich nicht in die Entscheidungen des Landes einmischen." Russland dürfte die Worte so auffassen: Die NATO halte der Ukraine die Tür für einen Beitritt bewusst offen. Das Bündnis rechtfertigt sich: Die NATO habe gar keine andere Wahl. Schließlich habe man im Jahr 2008 einst auf höchster Ebene entschieden, einen Antrag - wenn die Ukraine das wünsche - zu prüfen. Wie bei jedem anderen Land auch.

NATO-Speerspitze: Russland wird nicht untätig sein,. Tagesschau, 02.12.2014
Militärisch wird die neue NATO-Eingreiftruppe wenig bewirken - politisch umso mehr. Die NATO-Mitglieder im Osten soll sie beruhigen, den Konflikt mit Russland wird sie schüren, meint Andreas Flocken. Denn Russland sieht sich weiter als Supermacht und wird reagieren.

Bild: Einheiten der 1. US-Cavalry Division während einer Übung in Lettland
NATO-Außenminister bringen schnelle Eingreiftruppe auf den Weg
NATO macht Tempo bei Speerspitze - Außenminister in Brüssel
Appellieren und Abschrecken
, Tagesschau, 02.12.2014
Die NATO setzt weiter auf Härte im Umgang mit Russland. Moskau solle seine Truppen aus der Ostukraine abziehen und die Separatisten nicht länger unterstützen, fordert das Militärbündnis. Abschrecken soll bald die neue Eingreiftruppe. Lob gab es für die Regierung in Kiew.

Moskau erwartet lange Rezession, Tagesschau, 02.12.2014
Sanktionen, Öl-Schock, Rubel-Verfall - für Russlands Wirtschaft kommt es momentan knüppeldick. Die Regierung in Moskau senkt deshalb nun ihre Konjunkturprognose für 2015. Statt mit Wachstum kalkuliert der Kreml nun mit einem Minus von 0,8 Prozent.

Treffen der Außenminister in Brüssel: NATO formiert ihre "Speerspitze", Tagesschau, 02.12.2014
Die NATO will heute Maßnahmen beschließen, um künftig schlagkräftiger reagieren zu können. Eine schnelle Eingreiftruppe soll innerhalb weniger Tage kampfbereit sein. Der Hintergrund für diese "Speerspitze" ist klar: der alte, neue Feind Russland.

Tagesschau, 01.12.2014 Russland kann die geplante Erdgas-Pipeline South Stream durch das Schwarze Meer nach eigenen Angaben derzeit nicht realisieren. Grund dafür sei der Widerstand der EU, sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch in Ankara. Konkrete Vorwürfe richtete er gegen Bulgarien: Die Regierung blockiere die Bauarbeiten am Meeresgrund, weshalb das Projekt "unter den jetzigen Bedingungen" nicht weiterverfolgt werden könne. Die notwendige Erlaubnis aus Sofia liege immer noch nicht vor. "Wenn Bulgarien außerstande ist, sich wie ein souveräner Staat zu benehmen, so soll es von der EU-Kommission das Geld für den nicht erhaltenen Vorteil einfordern", sagte Putin der Agentur Interfax zufolge. Allein aus dem Transit von russischem Gas könnte Sofia nach seinen Worten "mindestens 400 Millionen Euro im Jahr" einnehmen.

Währung verliert fünf Prozent binnen Stunden, Rubel im freien Fall: Russlands Wirtschaft steuert auf Kollaps zu, focus.de, 01.12.2014
Der Preiseinbruch am Rohölmarkt setzt die russische Währung immer stärker unter Druck. Allein am Montagvormittag verlor der Rubel zum US-Dollar weitere fünf Prozent. Erstmals mussten mehr als 50 Rubel für einen Dollar gezahlt werden.

So tief sitzen die Sanktionen, Focus, 25.11.2014
Russlands Aktienmarkt ist wertloser als Apple

Der russische Rubel ist so weit gefallen, dass sämtliche russischen Aktien an der Börse weniger wert sind als Apple. Der iPhone-Hersteller hat sogar einen bequemen Vorsprung. Dabei notiert der russische Aktienmarkt sogar am 13-Monats-Hoch.

Tagesschau.de, 29.11.2014, Petro Poroschenko beim Interview mit den Tagesthemen
Themen-Interview mit Poroschenko: "Frieden nur nach Rückzug der Besatzer"
Der ukrainische Präsident Poroschenko sieht nur einen Weg zur Lösung des Konflikts im Osten des Landes: Sobald die Besatzungsarmee abziehe, kehre rasch Frieden ein, sagte er in einem Interview mit den tagesthemen. Einen NATO-Beitritt seines Landes hielt er sich offen.

Spiegel.de, 15.11.2014: Am Freitagabend nun zeigte der russische Sender Perwy Kanal angebliche Satellitenaufnahmen von einem Kampfjet des Typs MiG-29, der in der Nähe der Boeing 777 am 17. Juli geflogen sei und eine Rakete abgefeuert habe. Bei dem Flugzeug solle es sich um eine Maschine des ukrainischen Militärs handeln, lautete der Vorwurf. Doch Blogger wiesen im Internet auf zahlreiche Unstimmigkeiten bei dem angeblichen Beweisbild hin.

Auftakt des G20-Gipfels in Brisbane: EU droht Russland mit neuen Sanktionen, Tagesschau, 15.11.2014
Dass die Ukraine-Krise ein wichtiges Thema des G20-Gipfels im australischen Brisbane werden würde, war im Vorfeld erwartet worden. Und bereits vor einem ersten inoffiziellen Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sendete die EU ein Signal an Russland: Ratspräsident Herman Van Rompuy drohte mit neuen Sanktionen. Die Europäer würden weiterhin alle diplomatischen Mittel nutzen, um zu einer Lösung des Konflikts zu kommen, sagte er.

Focus, 01.11.2014: Putins Macht-Show: Russland schießt interkontinentale Atom-Rakete ab
Die Nato ist beunruhigt über umfangreiche Manöver der russischen Luftwaffe. Angesichts der Vielzahl an russischen Militärflugzeugen über der Nord- und Ostsee, dem Atlantik und dem Schwarzen Meer ruft Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu Wachsamkeit auf. Alle Nachrichten im Ticker.

Konflikt in der Ukraine - Polen verlegt Soldaten nach Osten
Polen will Tausende Soldaten an seine Ostgrenze verlegen - denn im Land fürchtet man angesichts der Ereignisse in der Ukraine den großen Nachbarn Russland. Außerdem will Warschau den Militärhaushalt massiv aufstocken. Von Jan Pallokat. | mehr

Sanktionen zwingen Putin in die Knie: Rubel, Öl, Aktien: In Russland geht alles abwärts, Focus, 27.10.2014
Rubel auf Rekordtief, Aktien im Abwärtsstrudel: Die westlichen Sanktionen gegen Russland zwingen Präsident Putin in die Knie. Dieses Jahr haben Investoren 85 Milliarden US-Dollar aus dem Land abgezogen. Jetzt droht sogar ein Rating auf Ramschniveau.


Focus.de, 27.10.2014: Ukraine-Krise: Kopf-an-Kopf-Rennen: Poroschenko muss um Wahlsieg bangen
Die Waffenruhe in der Ostukraine ist brüchig. Die UN melden: Seit Beginn der Feuerpause gibt es mehr als 330 Todesopfer. Derweil ringen Moskau und die Ukraine im Gasstreit. Jetzt gab es zumindest eine Teileinigung.

Parlamentswahlen: Bundesregierung lobt ukrainische Wähler, Spiegel.de, 27.10.2014
In der Ukraine zeichnet sich ein deutlicher Erfolg der proeuropäischen Parteien bei den Parlamentswahlen ab. Die Bundesregierung hat das Veto der Wähler als mutigen Neustart gewürdigt. mehr... [ Forum

Putins Verbalattacken gegen USA und Ukraine, Tagesschau, 24.10.2014
Es klingt nach einem Rückfall in die Rhetorik des Kalten Krieges: Der russische Präsident Putin hat den USA eine Gefährdung des Weltfriedens vorgeworfen. Den "falschen Sanktionen" des Westens werde sich sein Land keinesfalls beugen, betonte er in Sotschi.

Vorwürfe von Human Rights Watch: Hat Kiew Streubomben eingesetzt?, Tagesschau, 21.10.2014
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat der ukrainischen Regierung vorgeworfen, in den Kämpfen gegen die pro-russischen Separatisten im Osten des Landes wiederholt Streubomben eingesetzt zu haben.

Tagesschau, 19.10.2014: Separatisten weisen BND-Vorwurf zurück. Die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine haben dementiert, für den Abschuss von Flug MH17 verantwortlich zu sein. Das zum angeblichen Abschuss verwendete Buk-Luftabwehrsystem sei hüchst kompliziert, und die Aufständischen hätten in ihren Reihen nicht die nötigen Militärexperten, sagte Separatistenführer Andrej Purgin der Agentur Interfax.

Demonstranten und Polizisten geraten vor dem Parlament in Kiew aneinander, Tagesschau, 14.10.2014
Demonstration eskaliert
Krawalle vor Parlament in Kiew
In Kiew ist es zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Zum Teil maskierte Angreifer bewarfen die Beamten und das Parlamentsgebäude mit Rauchbomben. Die Gründe für die Krawalle sind noch unklar. | mehr

Zeit.de, 08.10.2014, Die russische Wirtschaft leidet zunehmend unter den Sanktionen, die der Westen im Zuge der Ukraine-Krise gegen das Land verhängt hat. Auch der russische Rubel hat ein Rekordtief erreicht: Erstmals mussten für einen Dollar zeitweise 40,05 Rubel gezahlt werden. Damit durchbrach die russische Währung die psychologisch wichtige Marke von 40 Rubel pro Dollar. Analysten zufolge könnte dies dafür sorgen, dass verunsicherte Bankkunden ihr Erspartes in ausländische Devisen umwandeln und damit das russische Bankensystem schwächen. Auch im Vergleich zum Euro gab der Rubel nach: Ein Euro kostete am Nachmittag 50,11 Rubel. Der Verfall der Währung wird von der Bevölkerung mit Sorge verfolgt. Der Wertverlust verursachte bereits einen Anstieg der Preise. Dieser wurde zusätzlich verschärft von der russischen Regierung, die in den vergangenen Wochen diverse Einfuhrverbote für westliche Lebensmittel erlassen hat. Grund für die anhaltende Schwächung der russischen Wirtschaft und Währung sind die in der Ukraine-Krise vom Westen verhängten Sanktionen gegen Russland, die schwache Konjunktur und der derzeit fallende Ölpreis.

Mitglieder des Freiwilligen-Bataillons AIDAR: Nationalistische Freiwilligen-Bataillone in der Ukraine, Tagesschau, 30.09.2014
Freiwilligen-Bataillone in der Ukraine
Kämpfen auf eigene Faust
Wenn die ukrainische Armee gegen die pro-russischen Separatisten kämpft, wird sie dabei von Aidar unterstützt. Das ist der berüchtigtste Freiwilligenverband - viele Mitglieder sind Neonazis und Rechtsextreme. Doch auch die Separatisten kämpfen nicht allein. Von Bernd Musch-Borowska.

Poroschenko Truppenabzug, Poroschenkos "Agenda 2020" - Ukraine strebt mit Macht gen Westen, Tagesschau, 25.09.2014
Der ukrainische Präsident Poroschenko strebt mit Vehemenz gen Westen: Er kündigte weitreichende Wirtschaftsreformen und einen Antrag auf EU-Beitritt bis 2020 ab. Sein Kabinett soll derweil prüfen, die Grenze zu Russland zu schließen.


Kontaktgruppe in Minsk Einigung auf Pufferzone in Ukraine, Tagesschau, 20.09.2014
Die ukrainische Regierung und prorussische Separatisten haben sich auf die Einrichtung einer Pufferzone im Osten des Landes geeinigt, um Verstöße gegen die Waffenruhe zu verhindern.

Sprengstoff in Russlands Kassen: So zerreißt der Rubel-Absturz Putins Reich, Focus, 18.09.2014
Wladimir Putin zahlt für den Ukraine-Krieg einen hohen Preis: Der russischen Wirtschaft droht die Rezession, die Inflation liegt bei fast acht Prozent und der Rubel ist schwach wie nie. Hält der Sinkflug der Währung an, droht ein neues Beben am Finanzmarkt.

Focus, 16.09.2014, Der russische Rubel verliert immer stärker an Wert und hat am Dienstag im Handel mit dem US-Dollar ein neues Rekordtief erreicht. Am Vormittag mussten für einen Dollar 38,81 Rubel bezahlt werden und damit so viel wie noch nie. Nach Einschätzung von Experten belastet die Furcht vor einer Rezession infolge der Sanktionen westlicher Industriestaaten die russische Währung.

Focus, 16.09.2014: Wegen des Konflikts in der Ukraine hat ein chinesischer Militärstratege Vorbereitungen auf einen Krieg gefordert. "Der Ausbruch eines Weltkrieges ist nicht unmöglich", schrieb Professor Han Xudong von der Nationalen Verteidigungsuniversität der Volksbefreiungsarmee für das Parteiorgan "Volkszeitung". Die Spannung zwischen den USA und Russland wegen der Ukrainekrise könne in einen bewaffneten Konflikt zwischen den Großmächten ausarten, der sich auf den Rest der Welt ausbreiten könne.

EU-Parlament stimmt über Abkommen ab: einig mit Ukraine, uneins über Russland, Tagesschau, 16.09.2014
Wenn die EU-Parlamentarier heute über ein Partnerschaftsabkommen mit der Ukraine abstimmen, gilt eine Mehrheit als sicher. Uneinigkeit herrscht allerdings über ein Zugeständnis an Russland - und dessen Konsequenzen.

OSZE-Mission zur Überwachung der Waffenruhe: Bundeswehr-Drohnen in die Ukraine?
Die Bundesrepublik ist zur Entsendung von Aufklärungsdrohnen zur Überwachung der Waffenruhe in der Ukraine bereit. Bereits heute macht sich ein Erkundungsteam der Bundeswehr mit 14 Soldaten auf den Weg in die Ukraine. Die OSZE hatte um die Mission gebeten.

In seinem letzten Buch rechnet die kürzlich verstorbene Reporter-Legende Peter Scholl-Latour mit der Politik des Westens ab. Im Ukraine-Konflikt hält er eine russische Verletzung des Völkerrechts durch die Annexion der Krim keineswegs für ausgemacht - und bewertet Russlands Vorgehen defensiv statt expansiv. Focus, 13.09.2014, von FOCUS-Online-Redakteurin Linda Wurster
Scholl-Latours Abrechnung: Serie Teil 1 : Unfähigkeit und Arroganz: Wie westliche Politiker Putin keine Chance ließen, Freitag, 12.09.2014, 06:27 ยท von FOCUS-Online-Redakteurin Linda Wurster
NATO, Russland, Wladimir Putin, Peter Scholl-Latour
Ullstein-Verlag Das Buch "Der Fluch der bösen Tat" von Peter Scholl-Latour erschien am 12. September im Propyläen-Verlag (24,99 Euro, 352 Seiten)
In seinem letzten Buch rechnet die kürzlich verstorbene Reporter-Legende Peter Scholl-Latour mit der Politik des Westens ab. Dazu gehört auch der Umgang westlicher Regierungschefs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Statt den ehemaligen KGB-Offizier zu verstehen, habe man ihn vorschnell verurteilt. Auf Basis seiner jahrelangen Erfahrungen und Erlebnisse in den Ländern des Orients analysiert er das Scheitern des Westens - und kommt zu gewohnt kontroversen Schlüssen. In einer Serie fasst FOCUS Online Scholl-Latours Positionen zusammen.
Teil 1: Der neue Zar Wladimir Putin
Als eines will Scholl-Latour auf keinen Fall bezeichnet werden. Als "Putin-Versteher". Dieser Ausdruck dient in seinen Augen allein dazu, jene zu diffamieren, "die ein Minimum an Objektivität bei der Beurteilung der russischen Diplomatie anforderten.". Wenn Scholl-Latour in seinem Buch Erklärungen und Hintergründe zum Verhalten des russischen Präsidenten liefert, will er dies vielmehr als dringend notwendigen Beitrag zum Verständnis des aktuellen Konflikts zwischen Russland und den westlich orientierten Regierungen verstanden wissen. Ganz gleich, ob man Putin als "glühenden und schmerzlich gedemütigten Patrioten" einordne oder als "machtbesessenen, expansionssüchtigen Autokraten" - für Scholl-Latour ist das oberste Gebot einer vernünftigen Beurteilung, den Charakter und die Zielsetzung des russischen Präsidenten zu erforschen. Statt Russland hier Expansionismus zu unterstellen, betont der Autor die asiatische, defensive Dimension des Vorhabens. Dass viele westliche Politiker dies nicht so sehen, wertet Scholl-Latour als Beweis für ihre Unfähigkeit und Ignoranz.
12.25, focus, 13.09.2014, Die Bundesregierung hat Verständnis für die ukrainischen Pläne, entlang der Grenze zu Russland eine Mauer zu bauen. "Die Entscheidung der Ukraine, die Grenzen zu sichern, ist natürlich eine freie Entscheidung der Ukraine", sagte Vize-Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Freitag in Berlin.

15.25 Uhr: Während die Ukrainer beginnen ihre Mauer zu bauen, machen sich die Russen bereits darüber lustig: "Dieser zerbrechliche Zaun ist für niemanden ein Hindernis", sagt der Militärexperte Alexander Schilin gegenüber der Zeitung "Komsomolskaja Prawda".

Ukraine will Mauer zum Schutz vor Russland bauen, Focus, 13.09.2014
10.27 Uhr: Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat Russlands Staatschef Wladimir Putin vorgeworfen, sein Land "eliminieren" zu wollen. Putin gehe es nicht nur um die Separatistenhochburgen Donezk und Lugansk im Osten des Landes, sondern sein Ziel sei es, "die ganze Ukraine einzunehmen", sagte Jazenjuk am Samstag in Kiew. Trotz der geltenden Waffenruhe wolle Putin "die Ukraine als unabhängigen Staat eliminieren" (im Westen nix Neues..., Anm. die Red.)

13.09.2014, CSU-Vize Peter Gauweiler übte scharfe Kritik an den neuen Sanktionen gegen Russland: "Russland gehört zu Europa!", sagte er der "Bild"-Zeitung. Sanktionen seien deshalb der falsche Weg.

EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft getreten, Tagesschau, 13.09.2014
US-Sanktionen gegen Finanzsektor

Russlands größte Bank unter Druck
Washington will in der Ukraine-Krise den russischen Finanzsektor isolieren: Die USA setzten auch das größte Geldinstitut des Landes, die Sberbank, auf die Sanktionsliste. Zudem wurden Maßnahmen gegen den Öl- und Rüstungssektor erlassen.

Schärfere Sanktionen gegen Russland: USA und EU erhöhen den Druck, Tagesschau, 12.09.2014
Parallel zur EU setzen auch die USA neue Sanktionen gegen Russland in Kraft. Die Maßnahmen richteten sich gegen den Finanz-, Energie- und Rüstungssektor, sagte US-Präsident Obama. Der Kreml warf dem Westen vor, den Friedensprozess zu gefährden.

Putins Beliebtheit in Russland: Viel Patriotismus und nur leise Kritik, Tagesschau, 11.09.2014
Je mehr der Westen in der Ukraine-Krise den Druck auf Russlands Präsidenten erhöhte, desto beliebter wurde Putin im eigenen Land. Die wenigen, noch nicht verstummten Kritiker werden in den linientreuen Medien beschimpft. Von Norbert Hahn. | video

Werk erscheint nach dem Tod des Autors, focus, 09.09.2014
Scholl-Latour rechnet in seinem letzten Buch mit den Putin-Gegnern ab

In zahlreichen Bestsellern erklärte Peter-Scholl Latour den Deutschen seine Weltsicht. Knapp einem Monat nach seinem Tod erscheint nun sein letztes Werk. Darin rechnet der bekannte Journalist ab - mit der Kanzlerin, den USA, den Medien. Doch Wladimir Putin springt er bei.

NATO keinen Deut besser als Russland, Tagesschau, 05.09.2014
Der NATO-Gipfel war vor allem gut darin, sich als vertragstreu, verlässlich, kurz als Russland moralisch überlegen zu präsentieren. Pure Augenwischerei, meint Eva Corell. Denn die NATO höhle Vereinbarungen ebenso aus wie Putin.

Rückkehr in den Kalten Krieg, Spiegel, 04.09.2014
Markige Worte und militärische Manöver: An ihrer Ostgrenze will die Nato gegenüber Russland jetzt Stärke zeigen. Der Kalte Krieg ist zurück. Nicht mal 25 Jahre hielt die Entspannung. Eine Kolumne von Jakob Augstein mehr... [ Forum ] Der scheidende Nato-Generalsekretär Rasmussen verschärft zum Auftakt des Gipfels in Wales seinen Ton gegenüber Moskau. Sein Vorwurf: Russland greife die Ukraine direkt an.

Bericht über neue Stützpunkte - mehr NATO-Präsenz in Osteuropa?, Tagesschau, 31.08.2014
Die NATO reagiert auf die Zuspitzung des Ukraine-Konflikts: Das Militärbündnis stuft Russland als "Bedrohung für die euroatlantische Sicherheit" ein und plant offenbar fünf neue Stützpunkte in Osteuropa.

Focus, 29.08.2014, Moskau/Kiew - Im Ukraine-Konflikt hat Kreml-Chef Wladimir Putin die Regierungseinheiten des Nachbarlandes mit scharfen Worten kritisiert. Er verglich das Vorgehen der ukrainischen Armee mit der Belagerung von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht.

Mögliche neue Russland-Strafmaßnahmen: Dreht Brüssel die Sanktionsspirale weiter?, Tagesschau, 08.09.2014
Neue Sanktionen gegen Russland - darauf hatte sich die EU am Freitag geeinigt. Offiziell beschließen wollen die Mitgliedstaaten sie heute. Allerdings stellte EU-Ratspräsident Van Rompuy in Aussicht, die Maßnahmen zurückzunehmen, falls Moskau bestimmte Bedingungen erfüllt.

Nach Einigung in der Ukraine - offenbar ruhen die Waffen
Erstmals haben sich Kiew und die prorussischen Separatisten auf eine Waffenruhe geeinigt, nun berichten beide Seiten von einem Ende der Kämpfe. Ungeachtet der Einigung beschlossen EU-Diplomaten schärfere Sanktionen gegen Russland.
| mehr

Ukraine-Konflikt, Tagesschau, 04.09.2014, Putin ist kein Partner mehr - er ist Gegner
Wie soll der Westen auf Russland reagieren? Putins Gebaren in der Ukraine-Krise verlangt nach einer eindeutigen, geschlossenen Antwort, meint Rolf-Dieter Krause. Diplomatisch, aber auch mit Waffen, die der Abwehr dienen, Kommentar von Rolf-Dieter Krause, WDR, zum NATO-Gipfel | mehr

Tagesschau, 03.09.2014, Inmitten dieser Situation will die NATO Mitte des Monats ein Militärmanöver in der Ukraine abhalten. Das polnische Verteidigungsministerium teilte mit, an der Übung auf einem Truppenübungsplatz in der Nähe von Lwiw würden Soldaten aus zwölf Ländern teilnehmen, darunter auch Bundeswehrsoldaten. Demnach ist das Manöver "Rapid Trident 14" seit längerem geplant. Russland sprach von einer "Provokation". Das Verteidigungsministerium kündigte seinerseits ebenfalls ein großes Militärmanöver für September an. Geplant sei eine Übung mit mehr als 4000 Soldaten und einer großen Anzahl von Militärtechnik in Westsibirien, sagte Major Dimitri Andrejew.

EU-Sanktionen gegen Russland: WM 2018 ohne Deutschland?, Tagesschau, 03.09.2014
Diese "Sanktion" würde Russland richtig wehtun: Die EU erwägt, die Fußball-WM 2018 zu boykottieren. Auch die Formel 1 soll dem Vorschlag zufolge nicht in Russland starten. Von Ralph Sina, ARD-Hörfunkstudio Brüssel. Die Formulierung ist im typischen EU-Jargon gehalten: Von einem "Boykott aller internationalen kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Großveranstaltungen in Russland" ist im Konzeptpapier der EU-Kommission zum Thema "Strafmaßnahmen gegen Putin" die Rede. Im Klartext: Die Kommission denkt darüber nach, Europas Staats- und Regierungschefs vorzuschlagen, massiven Druck auszuüben, um die Fußball-WM in Russland 2018 zu boykottieren. Die Vertreter der baltischen Staaten in Brüssel sind von dieser Idee bereits begeistert. Denn ein WM-Boykott würde Wladimir Putin mehr treffen als alle finanziellen Strafmaßnahmen, sagte ein lettischer Diplomat der "Financial Times". Doch FIFA-Chef Sepp Blatter hält dagegen, ein Boykott von irgendeinem Sportereignis habe "nie etwas gebracht". Die Planspiele der EU-Kommission sind für den FIFA-Chef bereits Makulatur, bevor Europas Staats-und Regierungschefs überhaupt darüber nachgedacht haben. Es stelle sich keine Frage für die WM 2018 in Russland, so lautet Blatters Beruhigungssignal an Moskau. Die EU-Kommission steht unter Zeitdruck, ihre Liste der potenziellen Strafmaßnahmen den europäischen Staats- und Regierungschefs zu präsentieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte während des EU-Sondergipfels am vergangenen Samstag, man habe "die Kommission gebeten, uns sehr schnell Vorschläge zu machen, über die wir dann innerhalb einer Woche entscheiden können". Mehr zum Thema Verwirrung um angebliche Waffenruhe in der Ostukraine Deutschland liefert Schutzausrüstung an die Ukraine Obama sichert Estland Militärhilfe zu China und Russland rücken zusammen Doch innerhalb der EU-Kommission gibt es starke Stimmen, Russland von der Fußball-WM bis zur Formel-1-Premiere in Sotschi alle sportlichen Großereignisse zu verweigern, solange Putin in der Ukraine Krieg führt.

Ukraine-Russland-Konflikt: UN sprechen von mehr als 2800 Toten, Tagessschau, 29.08.2014
Bei den Kämpfen zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen sind nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen mehr als 2900 Menschen ums Leben gekommen. Die Totenzahl sei auf 2593 gestiegen, erklärte der für Menschenrechte zuständige UN-Diplomat Ivan Simonovic. Hinzu kämen die 298 Opfer des Fluges MH17. Die Maschine der Malaysia Airlines war im Juli über der Ostukraine abgeschossen worden. Ukraine Donezk Lugansk Mariupol galerie Die Opferzahl sei in den vergangenen Wochen stark angestiegen, weil zunehmend in dicht besiedelten Gegenden gekämpft werde, heißt es in dem Bericht. Täglich kämen etwa 36 Menschen ums Leben, erklärte die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Im Juli-Report war noch mehr als 2100 Toten und fast 300.000 Flüchtlingen die Rede. In einem weiteren Bericht werfen die UN vor allem den Separatisten in der Ostukraine schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Deren Mitglieder hätten in den Regionen Donezk und Lugansk wiederholt Bewohner an der Flucht gehindert und auf fliehende Zivilisten geschossen. Aber auch ukrainischen Soldaten wird vorgeworfen, zivile Ziele beschossen zu haben. Außerdem hätten von der Ukraine errichtete, vermeintlich sichere Fluchtkorridore mitten durch umkämpfte Gebiete geführt. Auch Putin beklagte in seiner jüngste Erklärung die Opfer in der Ostukraine - allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Er bezeichnete die Offensive der Separatisten als "Erfolg". Sie würden damit die Militäroperation der ukrainischen Regierung abwehren, die eine tödliche Gefahr für die Zivilbevölkerung darstelle. Vorwürfe der NATO, wonach inzwischen "deutlich mehr als 1000 russische Soldaten" mit schweren Waffen innerhalb der Ukraine operieren sollen, wies der russische Außenminister Sergej Lawrow zurück. "Wir hören solche Spekulationen nicht zum ersten Mal, aber die USA haben sie nie mit Fakten belegt", sagte er der Agentur Interfax zufolge. Die Satellitenbilder mit angeblichen russischen Truppenbewegungen seien als Beweise ungeeignet. "Das sind nur Computerspiele", meinte Lawrow. Die NATO hatte gestern Satellitenbilder veröffentlicht, die ihre Einschätzung belegen sollen. Putins Umfeld hatte betont, dass Russland nur auf einen Teil der Separatisten Einfluss habe. Auch über eine Feuerpause könne der Kreml nicht verhandeln, da Russland "keine Konfliktpartei" sei, hieß es in Moskau. Putin forderte stattdessen die Ukraine erneut zu einer Waffenruhe auf. Die Führung in Kiew sollte sich sofort mit den Aufständischen im Osten "an einen Tisch setzen und alle Probleme auf friedlichem Weg lösen". Zugleich forderte er die Seperatisten in der Ostukraine auf, einen "humanitären Korridor" für eingekesselte ukrainische Soldaten zu öffnen. Damit sollten "unnötige Opfer" vermieden werden, erklärte der Kremlchef. Einen Appell an die Separatisten, das Feuer einzustellen, enthält die Mitteilung nicht. Rebellenführer Alexander Sachartschenko begrüßte Putins Appell. Die "Volkswehr" sei bereit, Regierungseinheiten abziehen zu lassen - aber ohne Waffen und Munition, sagte er dem russischen Staatsfernsehen. Die ukrainische Armee hatte gestern die Kontrolle über Nowoasowsk mit seinen 11.000 Einwohnern verloren. Die Regierung in Kiew beschuldigte die russische Armee, den Grenzort eingenommen zu haben.

Russischer Konvoi auf dem Weg in die Ukraine - Unverständnis über Moskaus Kurs, Tagesschau, 23.08.2014
Mit Unverständnis haben US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel auf den Kurs Moskaus im Ukraine-Konflikt reagiert. Dass der russische Hilfskonvoi die ukrainische Grenze ohne Erlaubnis passiert habe, sei eine weitere Provokation. Merkel reist heute nach Kiew.

Tagesschau, 18.08.2014, in Lettlands Hauptstadt Riga schauen sich Menschen eine Ausstellung an, die Bilder der Unruhen in der Ukraine zeigt.
Ukraine-Konflikt - das Baltikum und die Angst vor Krieg Die Sorge vor russischer Besetzung ist im Baltikum groß. Die Bevölkerung und ihre Politiker appellieren an europäische Staatsschefs, sich für mehr NATO-Präsenz einzusetzen. Auch an Kanzlerin Merkel, die heute nach Lettland reist. Von Carsten Schmiester. | mehr

Russische Soldaten, etwa 30 Kilometer entfernt von der ukrainischen Grenze | Bildquelle: AP
VIDEO Berichte über Beschuss russischer Militärfahrzeuge
Lage im russisch-ukrainischen Grenzgebiet
Warnungen, Dementis und Verwirrung
Die Präsenz russischer Militärfahrzeuge und Soldaten an der Grenze zur Ukraine nähren Befürchtungen vor einer direkten Konfrontation zwischen Moskau und Kiew. Die USA warnten Russland vor Grenzverletzungen. Deutliche Worte fand auch Kanzlerin Merkel. | mehr

focus, 14.08.2014, Das Bataillon Asow - schmutziger Kampf in der Ukraine: Neonazis im Dienst der Regierung
Im Kampf gegen prorussische Separatisten ist der ukrainischen Regierung offenbar jedes Mittel recht. Der Vorwurf, dass sie mit Neonazis kooperiert, steht seit Monaten im Raum. Jetzt wird bekannt, dass rechtsradikale Milizen an der Seite der regulären Truppen kämpfen. Kann Kiew sie unter Kontrolle halten? Von FOCUS-Online-Redakteurin Linda Wurster "

Ukraine-Konflikt - UN gehen von über 2000 Toten aus, Tagesschau, 13.08.2014
Im Ukraine-Konflikt sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen bisher mindestens 2000 Menschen ums Leben gekommen. In Donezk starben bei erneut schwerem Beschuss mehrere Menschen. Separatisten töteten Mitglieder des Rechten Sektors in einem Hinterhalt. | mehr

70 Prozent der Deutschen finden EU-Reaktionen auf Ukraine-Krise richtig, Tagesschau, 08.08.2014
Im Ukraine Konflikt wird die Verantwortung hingegen eindeutig zugewiesen: Eine große Mehrheit von 80 Prozent stimmt der Aussage zu, Russland trage einen großen Teil der Verantwortung für die Eskalation im Osten, 14 Prozent stimmen nicht zu. Die EU-Sanktionen finden große Unterstützung, 70 Prozent finden die Reaktionen der Europäischen Union auf die Krise richtig. 26 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. Allerdings schmilzt die Zustimmung zu Sanktionen, wenn sie sich negativ auf Wirtschaft und Arbeitsplättze in Deutschland auswirken würden. Nur noch eine knappe Mehrheit von 49 Prozent würde solche Maßnahmen dann noch befürworten 46 Prozent hingegen nicht.

Tagesschau, 11.08.2014, US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel betonten, "dass jede russische Intervention, auch zu angeblichem humanitären Zweck, (...) zu zusätzlichen Konsequenzen führen würde". Das teilte das Weiße Haus in Washington nach einem Telefonat der beiden Politiker mit.

Tagesschau, 10.08.2014, in der ostukrainischen Region um die Stadt Donezk haben sich Aufständische und Regierungskräfte erneut erbitterte Gefechte geliefert. Nach Angaben des Bürgermeisteramtes in Donezk wurde ein Privathaus von einem Geschoss zerstört, auch ein Krankenhaus wurde demnach schwer beschädigt. In der Nähe sei eine Frau verletzt worden. Nach anderen Berichten wurden in den Vororten zwei Menschen getötet. Die Armee habe die Großstadt eingekesselt und ziehe den Ring immer enger, teilten die Aufständischen mit. Erbitterte Kämpfe gab es um Krasny Lutsch. Die Stadt befindet sich zwischen Donezk und der zweiten, von Separatisten gehaltenen Stadt Lugansk. Dort liegt auch eine wichtige Straße in Richtung Russland. Die prorussischen Kräfte berichteten von Gebietsgewinnen in den Vororten der Stadt. Die ukrainischen Streitkräfte teilten mit, sie hätten ihre Offensive fortgesetzt, um die prorussischen Separatisten in die Enge zu treiben. Die Angriffe seien auf Stützpunkte der Aufständischen gerichtet. Kämpfe hatte es in den vergangenen Tagen auch am Absturzgebiet der malaysischen Passagiermaschine gegeben.

Kämpfe in der Ukraine: Hunderttausende fliehen nach Russland, Tagesschau, 05.08.2014
Rund 730.000 Menschen sind seit Jahresbeginn vor den Kämpfen in der Ostukraine nach Russland geflohen. Wie der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), Antonio Guterres, mitteilte, gibt es zudem in der Ukraine 117.000 Vertriebene. Pro Tag wachse die Zahl der Vertriebenen um 1200 an.


Russische Armee marschiert an Ukraine-Grenze auf, focus, 05.08.2014
In der Ukraine-Krise ist nach wie vor keine Deeskalation in Sicht. Im Gegenteil. Moskau lässt die Muskeln spielen und zeigt mit einer großen Militärübung an der Grenze demonstrativ Stärke. Die aktuelle Situation im Newsticker.

Obama verschärft Druck auf Putin, Tagesschau, 30.07.2014
Nach der EU haben auch die USA ihre Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise erneut verschärft. Die neuen Strafmaßnahmen sollen gezielt Schlüsselbranchen der russischen Wirtschaft treffen, sagte Präsident Obama.
Von Andreas Horchler.

Rüstungsdeal mit Russland, Auch London liefert an Moskau, Tagesschau, 23.07.2014
Jüngst hatte Großbritanniens Premier Cameron noch Frankreich für einen Rüstungsdeal mit Russland kritisiert. Doch auch sein Land liefert ungeachtet der Eskalation in der Ostukraine weiter Waffen an Moskau - trotz gegenteiliger Ankündigung.

Absturz in der Ostukraine - Wurde MH17 Boeing 777 abgeschossen?, Tagesschau, 18.07-20.07.2014
Der Absturz einer malaysischen Maschine über der Ostukraine bleibt rätselhaft. Die USA hegen den Verdacht, dass prorussische Aufständische das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen haben und dabei von Soldaten aus Russland unterstützt wurden. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, hatte eine Verstrickung Russlands angedeutet. "Wir können nicht ausschließen, dass russisches Personal beim Betrieb dieser Systeme geholfen hat", sagte sie bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.. Die ukrainische Regierung und die Separatisten beschuldigen sich gegenseitig, die Maschine abgeschossen zu haben. Das Gebiet um die Absturzstelle kontrollieren die Separatisten. Nun wird eine unabhängige Untersuchung gefordert. Die russische Führung wies jegliche Verantwortung von sich und kritisierte Berichte über einen angeblichen Abschuss der Maschine als voreilig. Damit sollten offenbar Ermittler beeinflusst werden, teilte das Außenministerium in Moskau mit. 298 Menschen sind beim Absturz der malaysischen Passagiermaschine über der Ukraine ums Leben gekommen. Mehr als die Hälfte der Opfer stammt aus den Niederlanden. Bei den Kämpfen in der Ostukraine waren in den vergangenen Wochen bereits mehrere Militärflugzeuge abgeschossen worden. Für große Fluggesellschaften war das kein Grund, den Luftraum zu meiden. Linienflüge über Kriegsgebieten sind durchaus üblich, sagen Experten. Nach dem Absturz von MH17, der vermutlich ein Abschuss war, ist der Luftraum über der Ostukraine gesperrt worden. Davon ist auch die Lufthansa betroffen. Andere Fluglinien hatten ihre Routen bereits vor Monaten geändert. Separatisten garantieren Ermittlern den Zugang zur Unglücksstelle. Das Radar des Boden-Luft Raketensystems sei kurz vor dem Absturz der Maschine aktiv gewesen und habe "ein Objekt, wahrscheinlich das Flugzeug" erfasst, sagte die Pentagon-Korrespondentin des US-Nachrichtensenders CNN. Die Infrarotkamera des US-Verteidigungsministerium habe zudem zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Raketeneinschlags ein "massives Geschehen am Himmel nahe Donezk" abgebildet, berichtete CNN unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Konflikt in der Ukraine - elf Tote bei Beschuss eines Wohnhauses, Tagesschau, 15.07.2014
Im ostukrainischen Ort Snischne ist ein Wohngebäude getroffen und teilweise zerstört worden. Elf Zivilisten seien ums Leben gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden in der von Rebellen gehaltenen Stadt mit. Der vierstöckige Wohnblock wurde offenbar an verschiedenen Stellen getroffen - möglicherweise von Raketen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP zählte sechs Krater.

Bericht von Amnesty International Folter und Menschenraub in der Ukraine, Tagessschau, 11.07.2014 03:48 Uhr
Sowohl die bewaffneten Separatisten in der Ostukraine als auch manche Regierungssoldaten haben sich laut Amnesty International "gravierende Menschenrechtsverletzungen" zu Schulden kommen lassen. In die Hände der beiden Konfliktparteien geratene Aktivisten, Demonstranten und Geiseln seien nach eigenen Schilderungen auf "erschütternde" Weise behandelt worden, heißt es in einem Bericht der Organisation. Vor allem die Separatisten nahmen demnach zahlreiche Geiseln, die "oft brutal geschlagen und gefoltert" wurden. Allerdings seien auch aufseiten der regierungstreuen Kräfte Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Ein Amnesty-Team habe in den vergangenen Wochen Foltervorwürfe gegen beide Seiten geprüft und mit verschiedenen Menschenrechtsgruppen vor Ort zusammengearbeitet, hieß es.

Tagesschau, 18. und 20.06.2014
Von der Leyen für stärkere Beteiligung: Mehr Bundeswehr bei UN-Einsätzen
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat der UNO eine stärkere Beteiligung der Bundeswehr an Friedensmissionen in Aussicht gestellt. Verteidigungsministerin von der Leyen sucht auf ihrer USA-Reise den demonstrativen Schulterschluss mit den Amerikanern. Ihre Forderung nach mehr Verantwortung für Deutschland kommt im Pentagon gut an. Von Samuel Jackisch. Frankreich und Deutschland haben Russlands Präsident Putin unterdessen mit weiteren Sanktionen gedroht. In einem Telefonat appellierten Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande an den Kreml-Chef, auf die prorussischen Separatisten in der Ostukraine einzuwirken.

"Auch zu den Waffen zu greifen", focus, 14.06.2014
Gauck fordert deutsche Teilnahme an Militäreinsätzen

Deutschland hält sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs traditionell bei Militäreinsätzen im Ausland zurück. Für Bundespräsident Gauck ist diese Praxis veraltet. In einem Interview tritt für eine aktive deutsche Beteiligung bei Militäreinsätzen ein.

Auftakt zur Europa-Reise, Obama bläst zur Aufrüstung, Tagesschau, 03.06.2014
Die USA wollen angesichts der Ukraine-Krise ihre Truppen in Europa wieder aufstocken. US-Präsident Obama kündigt in Polen an, er werde dafür rund eine Milliarde Dollar zur Verfügung stellen. Die Initiative hat aber ihren Preis. Zugleich rief der US-Präsident die NATO-Verbündeten in Europa auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Viele europäische Regierungen hätten ihre Wehretats über die Jahre zurückgefahren, kritisierte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem polnischen Amtskollegen Bronislaw Komorowski. Das müsse sich ändern.

Yanukowitsch-Leaks - Der korrupte Präsident, Tagesschau, Juni 2014
"Er lebte wie ein Oligarch" - so beschreibt die Journalistin Kateryna Kapliuk im tagesschau.de-Interview den ukrainischen Ex-Präsidenten Janukowitsch; Bilder (siehe unten unter superrich.de:) Villa von Janukowitsch. Knapp 25.000 Dokumente - die er vernichten wollte - hat sie mit Kollegen aus einem See gefischt, getrocknet, ausgewertet und online gestellt. [ Forum ]

NATO sucht nach neuer Strategie, Tagesschau, 03.06.2014
Was tun mit Russland?
Wird Europa durch Russland bedroht? Diese Frage hat NATO-Generalsekretär Rasmussen eindeutig mit Ja beantwortet.
Doch wie soll das mächtigste Verteidigungsbündnis der Welt darauf reagieren? Kai Küstner erklärt, welche Möglichkeiten in Frage kommen.

Östliche Nachbarstaaten der EU, Tagesschau, 13.05.2014
Zündeln am Rande Europas
Der drohende Bürgerkrieg in der Ukraine stellt Europas Sicherheitsarchitektur infrage. Nicht nur dort stoßen EU-Interessen auf russische Einflusszonen. Stabilität wird es nur dann geben, wenn eine Lösung für die östliche Außengrenze der EU gefunden wird. Von Silvia Stöber.

Referendum über Unabhängigkeit der Ostukraine
Angst und Zorn stimmen mit ab
In einem Telefonat drückte Poroschenko zudem sein Beileid aus für zwei bei Lugansk getötete russische Journalisten. Der Andrang an den Wahlurnen ist groß: In den ostukrainischen Regionen Donezk und Lugansk stimmen die Bürger über die Unabhängigkeit der Gebiete ab. Die Stimmung ist angespannt - der Hass auf die Übergangsregierung in Kiew groß. Tagesschau, 11.05.2014 Von Stephan Laack.
Wir sind das Volk, hieß es zu Mauerfall und Wiedervereinigung auf den Straßen Ostdeutschlands, ohne dass es zu einer Volksabstimmung kam.
Ergebnis des umstrittenen Referendums in der Ostukraine, Tagesschau, 12.05.2014:
89 Prozent für Abspaltung von Kiew
Bei dem umstrittenen Referendum im ostukrainischen Donezk haben sich 89 Prozent der Teilnehmer für die Abspaltung von Kiew ausgesprochen. Das erklärte der Wahlleiter der pro-russischen Separatisten. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei knapp 75 Prozent. EU-Außenminister drohten Russland daraufhin mit weiteren Sanktionen. Möglich sind neue Einreiseverbote und Kontosperrungen gegen Personen. Auch einzelne Unternehmen könnten auf die "schwarze Liste" gesetzt werden.

Weiter schwere Kämpfe in der Ostukraine, Tagesschau, 04.05.2014
Auch nach der Freilassung der Militärbeobachter herrschen in der Ostukraine bürgerkriegsähnliche Zustände. In zwei der zwölf durch pro-russische Aufständische besetzten Städte wird gekämpft. Die ukrainische Regierung will ihren "Anti-Terror-Einsatz" ausdehnen.

Schwere Ausschreitungen in Odessa, Tagesschau, 03.05.2014
Ein Land in der Schockstarre
Russland nennt Wahl im Mai "absurd"
Seit gestern ist Odessa im Süden der Ukraine eines der Zentren der Gewalt: Mindestens 42 Menschen kamen dort ums Leben. Russland machte die Regierung in Kiew und den Westen verantwortlich und stellte die Wahl am 25. Mai infrage. Einfluss auf die Milizen im Osten des Landes habe man nicht. Nach dem verheerenden Brand in Odessa mit mindestens 31 Toten ist das Entsetzen in der Ukraine groß: In Slawjansk und Kramatorsk wird weiter erbittert gekämpft. Von Stephan Laack.

Russlands Position zur EU-Osterweiterung, Tagesschau, 01.05.2014
Aus dem Kreml kein Applaus
Dass die EU vor zehn Jahren um zehn Staaten anwuchs, stieß in Moskau auf wenig Begeisterung. Aus russischer Perspektive kam die EU der eigenen Sphäre zu nahe - mit Auswirkungen, die jetzt im Ukraine-Konflikt zu spüren sind. Von Kai Küstner.

Zehn Jahre EU-Osterweiterung
"Historisch einmaliges Ereignis"
Vor genau zehn Jahren nahm die EU zehn Länder als neue Mitglieder auf. Der Politologe Wolfgang Wessels bezeichnet die Osterweiterung im tagesschau.de-Interview als historisches Ereignis - auch mit Blick auf die aktuelle Krise in der Ukraine.

Einsatz der ukrainischen Armee, Tagesschau, 24.04.2014
Tote bei Schusswechsel in der Ostukraine
Im Osten der Ukraine geht die Armee gegen pro-russische Gruppen vor. Bei Schusswechseln wurden mehrere Menschen getötet. Russland reagierte mit einem Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine.
Tagesschau, 19.04.2014: USA drohen im Ukraine-Konflikt
Neue Sanktionen gegen Russland?

Die Genfer Vereinbarung zur Lösung der Ukraine-Krise ist erst zwei Tage alt. Doch in der Ost-Ukraine wurden bislang weder Kämpfer entwaffnet, noch hat sich die Lage entspannt. Nun drohen die USA mit zusätzlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Von Andreas Horchler. ; Neue Gewalt trotz Osterpause Trotz der angekündigten Waffenruhe über Ostern ist die Lage im Osten der Ukraine erneut eskaliert. Bei einem Schusswechsel in der Nähe der Stadt Slawjansk wurden am Morgen mindestens vier Menschen getötet. Ein Mitglied der pro-russischen Milizen teilte mit, die Schießerei habe sich an einer Straßensperre ereignet. Dabei seien drei pro-russische Kämpfer und einer der Angreifer getötet worden. Das russische Staatsfernsehen berichtet, dass zwei der Angreifer gestorben seien. Wer die Angreifer waren, ist nicht bekannt. Slawjansk wird von Separatisten kontrolliert.

Druck auf Russland in der Ukraine-Krise, Tagesschau, 28.04.2014
EU setzt weiter auf Sanktionen

Weil keiner in Europa einen militärischen Konflikt in der Ukraine will, wird in Brüssel auch heute wieder über diplomatische Wege debattiert, wie die Krise dort noch auf anderem Wege gelöst werden kann. Europa und die USA setzen weiter darauf, die Regierung in Moskau dazu zu bringen, deeskalierend in den Konflikt einzugreifen. Damit das geschieht, müsse nun offenbar aber der Druck erhöht werden, so die vorherrschende Meinung. Die Botschafter der 28 EU-Staaten kommen deshalb in Brüssel erneut zusammen, um über weitere Sanktionen gegen Russland zu beraten. Wieder sind dabei Einreiseverbote und Kontosperrungen im Gespräch. Die Maßnahmen sollen bis zum Abend beschlossen werden.

Verstärkte Präsenz an Ostgrenzen, Tagesschau, 16.04.2014
"NATO wird jeden Alliierten beschützen"

Die NATO werde nicht in den Ukraine-Konflikt eingreifen, so Generalsekretär Rasmussen. Doch in den östlichen Mitgliedsstaaten will das Bündnis seine Präsenz verstärken. Deutschland beteiligt sich mit Kampfjets, Soldaten und einem Schiff. Von Andreas Reuter.

Neue NATO-Erweiterung? Ratlos in Brüssel, Tagesschau, 01.04.2014
Eine NATO-Erweiterung um die Ukraine und Georgien ist ein rotes Tuch für Russland. US-Präsident Obama und Kanzlerin Merkel schließen sie aus. Damit rücken sie von einem Versprechen ab - auch weil die NATO in einem Dilemma steckt, von Silvia Stöber, tagesschau.de



Ukraine-Krise, Tagesschau, 12.04.2014
Neue Sanktionen - neue Gespräche
Die USA haben im Ukraine-Konflikt weitere Sanktionen verhängt. Betroffen sind prorussische Separatisten und ein Gaskonzern auf der Krim. Trotzdem soll es kommende Woche laut EU zu Krisengesprächen in Genf kommen - mit Russland, der Ukraine und den USA. Tagesschau, 17.04.2014: Feuergefecht vor Stützpunkt in Mariupol -drei Separatisten erschossen - Bei einer Schießerei an einem Stützpunkt der ukrainischen Nationalgarde in der Stadt Mariupol sind nach Angaben des Innenministeriums drei pro-russische Separatisten getötet worden. Außerdem seien 13 verletzt und 63 festgenommen worden, teilte Minister Arsen Awakow via Facebook mit. Die Agentur Interfax hatte zuvor unter Berufung auf eine regionale Internetseite von vier Todesopfern berichtet. Schusswechsel wurden auch aus Slawjansk und Kramatorsk rund 80 Kilometer nördlich der ukrainischen Gebietshauptstadt Donezk gemeldet. Pro-russische Kräfte gaben an, sie hätten in Slawjansk 17 Mitglieder der Regierungstruppen nach Schüssen auf friedliche Bürger festgenommen. In Kramatorsk seien mehrere Menschen verletzt worden, als die Nationalgarde auf Demonstranten gefeuert habe, sagte ein Sprecher der moskautreuen "Selbstverteidiger" der Agentur Interfax.

Demonstranten stürmen Gebäude, Tagesschau, 06.04.2014, Ausruf der Republik Donezk, Tageschau, 07.04.2014
Prorussische Proteste in Ost-Ukraine
Bei teilweise gewalttätigen Kundgebungen im Osten der Ukraine haben prorussische Aktivisten Verwaltungsgebäude gestürmt und dort russische Fahnen gehisst. Die Demonstranten forderten zudem Abstimmungen über einen Anschluss an Russland. Anderthalb Monate vor der Präsidentenwahl in der Ukraine ist es im Osten des Landes einmal mehr zu massiven Ausschreitungen gekommen. Trotz starker Polizeiaufgebote besetzten prorussische Aktivisten die Gebietsverwaltungen der Millionenstädte Charkiw und Donezk. Auf den Dächern hissten sie jeweils die russische Fahne. Prorussische Demonstranten in Donezk (Bildquelle: dpa). Die Angreifer forderten Referenden über eine Abspaltung von Kiew - nach dem international nicht anerkannten Vorbild der Schwarzmeerhalbinsel Krim. "Souveräne Republik Donezk" ausgerufen Aktivisten in der ost-ukrainischen Stadt Donezk haben die Unabhängigkeit von der Regierung in Kiew erklärt. Sie riefen eine "souveräne Volksrepublik" aus. Der ukrainische Regierungschef Jazenjuk vermutet Russland hinter den Protesten. Focus.de: Putin-treue Truppen verbreiten in Städten wie Charkow und Donezk Angst und Schrecken. Demonstranten rufen Moskau-freundliche Mini-Republiken aus.

G7-Krisengipfel zur Krim-Krise, Tagesschau, 24.03.2014 und 03.04.2014
Obama will Russland weiter isolieren

US-Präsident Obama kommt für mehrere Tage nach Europa. Das Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zur Ukraine-Krise dürften der wichtigste Termin werden. Der Machtkampf mit Russland hat die gesamte Agenda des US-Präsidenten in Europa dramatisch verändert. "Die USA hat die internationale Gemeinschaft zu dem Punkt geführt, an dem wir jetzt sind, an dem Russland total isoliert ist." Nun hat der Ukraine-Konflikt auch Auswirkungen im All: Die NASA will ihre Zusammenarbeit mit Russland einschränken. NASA-Mitarbeiter dürfen nicht mehr in das Land reisen und nicht mehr mit ihren russischen Kollegen telefonieren oder mailen.

Der Krim-Konflikt wird auch in Transnistrien genau beobachtet. Die von Moldawien abtrünnige Region würde gern zu Russland gehören. Der entsprechende Antrag liegt bereits in Moskau. EU-Mitglied Rumänien sieht das mit Sorge. Tagesschau, 22.03.2014, Von Karla Engelhard. Schäuble hatte bei der Veranstaltung "Beckmann" zu Wochenbeginn Parallelen zwischen Russlands Vorgehen auf der Krim und der Annexion des Sudetenlandes 1938 durch Nazi-Deutschland gezogen. Mit Blick auf ein mögliches Szenario hatte er den Schülern gesagt: "Das kennen wir alles aus der Geschichte. Mit solchen Methoden hat schon der Hitler das Sudetenland übernommen - und vieles andere mehr.". Die Nationalsozialisten hatten 1938 die Annexion des damals zur Tschechoslowakei gehörenden Sudetenlands mit dem Schutz der dort lebenden "Volksdeutschen" begründet. Tageesschau, 04.04.2014.

Tagesschau, 17.03.2014
EU und USA verschärfen Sanktionen
Mit Kontensperrungen und Einreiseverboten reagieren die EU und die USA auf das Vorgehen Russlands auf der Krim. Damit setzen sie ihre Drohung um, die Sanktionen zu verschärfen, falls Präsident Putin nicht einlenkt.
Anders als die USA setzt die EU prominente Namen nicht auf die Liste. 19.03.2014, USA wollen Sanktionen verschärfen - mit Empörung hat der Westen darauf reagiert, wie Russlands Präsident Putin auf der Krim Fakten geschaffen hat. Die USA drohen mit weiteren Sanktionen. Unterdessen will die EU heute Details der geplanten Finanzhilfen für die Ukraine vorstellen. Über die Sanktionen von EU und USA wird in Russland nur gelacht. Das russische Volk steht weiter hinter seinem Präsidenten, meint Bernd Großheim. Ein Hauch von Krim in Moldawien

Tagesschau, 15.03.2014
Konflikt um die Krim
Krisendiplomatie und Sondertreffen
Der Konflikt um die Krim spitzt sich vor dem Referendum auf der Halbinsel weiter zu. Heute kommt der UN-Sicherheitsrat zusammen, um über eine Resolution abzustimmen. US-Vize Biden kündigte an, kommende Woche nach Osteuropa zu reisen. Bei dem Treffen werde über eine von den USA eingebrachte Resolution abgestimmt, die die internationale Gemeinschaft dazu auffordert, das Ergebnis des für Sonntag angesetzten umstrittenen Referendums auf der Krim über einen Anschluss an Russland nicht anzuerkennen, hieß es aus westlichen Diplomatenkreisen. Dass Russland sein Veto einlegt, gilt als sicher. Damit wäre die Resolution gescheitert.

Tagesschau, 13.03.2014
Regierungserklärung im Bundestag
Merkel warnt Russland

Kanzlerin Merkel hat die russische Ukraine-Politik erneut scharf kritisiert. In einer Regierungserklärung warf sie Moskau vor, die Schwäche des Nachbarn auszunutzen. Sie forderte Russland zum Einlenken auf - sonst werde es Sanktionen geben.
Tagesschau, 01.03.2014-11.03.2014
Ukraine nach Vormarsch Klitschkos: Außenminister Steinmeier (SPD) droht mit schweren Sanktionen, EU bezuschusst über 11 Milliarden Euro, Janukowitsch flieht nach Moskau, Abspaltung der Krim
Krim erklärt Unabhängigkeit

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