intelseek comp_help comp1_help comp2_help comp3_help comp4_help trustcheck.net comp5_help



banner


Advertisement | Alternatives | Computer - der Heidenspaß am Sonnenfressen | Tintenstrahldrucker-Troubleshooting, Clever und Smart: Alles für den "kleinen Elefanten" | Downloads | Smoking without regrets: E-cigarette and cig-filter, top favorite filter | Unmanned Flying Objects (Drohnen) | Encryption (HDD/SSD) | Finance | Glossary | Gooken | Gooken-integration | Link-exchange | Der Kriminalstaat (Pohlmann, Fortsetzg.) - More Reports | Smartphones | Webdesign | Society - Niue-Muenzen - Pay with Mickey Maus! | Society, Part1 (Tagesschau.de u.a.) - Märsche in den Tod | Society, Part 2 - Das Jahrhundert der Ar...kriecher (Buch) | Society, Part 3 - Ausländer in Deutschland: Wassertragen in den Tod? | Society, Part 4 - Absolutismus - Ludwig XXII., descendent of the most imitated person of the world | Society, Part 5 - child murder & Co., Kindermörder & Co. | Society, Part 6 - Bankenskandal - bank skandal - org. Kriminalität in den Tod | Society, Part 7 - Affenkopf für den Zoo ( Facebook ) | Society, Part 8 - Zerschlagungsfälle: MS, Google, ...: Processes by law, Prozesse in den Tod | Society, Part 9 - The Final Countdown - Eva Herman: Ukraine-conflict, Ukraine-Konflikt: kriegslüstern in den Tod | Society, Part 10 - Selbstfanantiker, Selbstliebe (Narzissmus) in den Tod | Society, Part 11 -NSA, GHCQ, BND & Co.: Spionage in den Tod | Society Part 12 - Superrich.de (Forbes) - She got eyes of the bluest sky - ( die Kunst mit offenen Augen zu schlafen ) - wet, wet, wet! | Society Part 13 - Suneaten in den Tod | Society, Part 5 - Kinder vergessen, Honig im Kopf: FSK ab 6 Jahren! | Society, Part 14 - tödlicher Appetit | Society, Part 15 - Trump | BACK


If you can`t see a menu on the left site, please click here

niue-muenzen frankfurt-am-Main

c-s-19-1986


Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe" (Magnum, TV-Serie, Januar 2016).


Im Westen Nix Nieu, traurige Wahrheit:

"Und mein Bankdirektor hungert, die Gerichtsvollzieher weinen, ... ", 1986, Rio Reiser

"Vertrauen ist der Anfang von allem", Werbeslogan der Deutschen Bank 90er Jahre

niue-muenzen
"Bei jeder Schweinerei ist die Deutsche Bank dabei."
, Tagesschau.de, Juli 2014

Deutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt, tagesschau.de, 22.05.2014
Der Bankenskandal u.a. der Deutschen Bank, hier klicken

Logo "DKB - Das kann Bank"
Onlinebank: Hotline nicht erreichbar, Konto gesperrt: Die DKB kämpft mit Problemen
, STERN.de, 01.02.2019
Bei der Onlinebank DKB sind die Kunden auf Service via Telefon oder Chat angewiesen - in eine Filiale gehen können sie ja nicht. Doch genau hier hat die DKB derzeit massive Probleme, beschweren sich Kunden.
Die Karte wurde gesperrt, obwohl darum gar nicht gebeten wurde. Anmelden zum Online-Banking klappt auch nicht, angeblich sei das Passwort falsch. Oder Kreditkarten, die zwar bestellt, aber nie zugestellt wurden. Mit solchen oder ähnlichen Problemen müssen derzeit die Kunden der Onlinebank DKB fertig werden. In den sozialen Netzwerken beschweren sie sich massiv über den unterirdischen Kundenservice.
DKB-Kunden sind frustriert
Nun zeigt ein Blick auf die Facebook-Seite: Ich bin nicht allein. Unzählige Kunden meckern dort. "Meine Interaktion mit der DKB ist eine der unangenehmsten Erfahrungen mit einem Dienstleister, die ich bislang gemacht habe", schreibt eine Kundin. Ein anderer merkt an: "Tolle Bank! Aber die Qualität des Kundenservice nimmt mit jedem neuen Kunden gefühlt massiv ab. Allein die Hotline ist total überlastet." Und ein anderer Kunde meckert: "Sobald ich endlich in mein Onlinebanking reinkomme, werde ich sofort die Bank wechseln. Aber es ist ja nicht möglich, mal einen Mitarbeiter ans Telefon zu bekommen...." Auch bei "Trustpilot", einer Bewertungsseite im Netz, hagelt es Unzufriedenheiten von Kunden. Die Bewertung der Bank: Nur ein trauriges Sternchen von fünf möglichen. "Das ist der miserabelste Service, den man sich vorstellen kann. 20 Minuten Warteschleife, dann wird "aufgrund hoher Wartezeiten" ein Rückruf innerhalb 1 Stunde angeboten. Nach 6 Stunden: keiner. Also Email. 4 Tage keine Antwort. Wieder Anruf, 20 Minuten Wartezeit, kein Rückruf nach 6 Stunden Wartezeit", so das Fazit eines "Trustpilot"-Users.
DKB war Erfolgsmodell
Die DKB galt, wie das "Handelsblatt" schreibt, eigentlich als Erfolgsmodell. Hinter der Onlinebank steckt die Bayern LB, die die DKB 1990 als hunderprozentige Tochter gründete. Laut dem "Handelsblatt" steuerte die DKB im dritten Quartal 2019 über 40 Prozent zum Gesamtgewinn der Landesbank bei. Zuletzt war die DKB in den Medien recht präsent, da sie als Sponsor der Handballnationalmannschaft bei der diesjährigen WM im eigenen Land auftrat.
Auf der Seite "Allestörungen.de", https://allestörungen.de/stoerung/dkb, die über Serviceprobleme bei Dienstleistern berichtet, sind kaum Probleme gemeldet worden. Doch laut dem "Handelsblatt" schauen nun auch die Marktwächter Finanzen der Verbraucherzentralen genauer hin. "Ein Geldinstitut, das primär als Onlinebank am Markt besteht, sollte eine reibungslose Geschäftsbeziehung in allen Belangen – IT, Sicherheit, Erreichbarkeit und Kontozugang – gewährleisten können", heißt es dort. Die Verbraucherschützer sind anders als "Allestörungen.de" schon länger auf die Bank aufmerksam geworden.
https://www.stern.de/wirtschaft/geld/dkb--hotline-nicht-erreichbar--konto-gesperrt---die-bank-hat-probleme-8559242.html

Verdächtige Geschäftspraktiken des bayerischen Finanzdienstleisters
Wirecard-Aktie stürzt schon wieder ab
, tagesschau.de, 02.02.2019
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist der Kurs von Wirecard-Aktien dramatisch gefallen. Grund war ein Bericht der "Financial Times" über angebliche verdächtige Geschäftspraktiken des bayerischen Finanzdienstleisters.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/wirecard-109.html

Singapur: Polizei durchsucht Wirecard-Büros, tagesschau.de, 08.02.2019
Der Kurssturz der Wirecard-Aktie geht auch am Freitag weiter. Die Polizei in Singapur hat die dortige Niederlassung des Zahlungsabwicklers durchsucht. Zuvor hatte das Dax-Unternehmen seine Absicht bekundet, die "Financial Times" (FT) wegen deren Berichten zu verklagen.
"Die Polizei von Singapur hat heute die Räumlichkeiten von Wirecard in Singapur untersucht", sagte ein Polizeisprecher am Freitag der "Financial Times". Etwa zehn Beamte seien am Vormittag in den Wirecard-Büros im Stadtsstaat gewesen, so eine mit der Situation vertraute Person. Außerdem seien Angestellte nach der Finanzstruktur sowie nach den Mitarbeitern des Finanzteams befragt worden. Welche Einheit die Operation durchführte, oder ob und welche Materialien bei der Razzia mitgenommen wurden, sei unklar.
Wirecard teilte mit, es arbeite mit der Polizei in Singapur zusammen, um die Vorwürfe auszuräumen. Demnach sei der Konzern bereits am Donnerstag auf die Behörden zugegangen. Eine behördliche Untersuchung sei nach derart negativer Medienberichterstattung ein normaler Prozess, so das Dax-Unternehmen.
Weitere Kursinformationen zu Wirecard
Wirecard kooperiert mit Polizei
Die interne Untersuchung von Vorwürfen rund um Bilanzunregelmäßigkeiten werde weitergeführt und die Ergebnisse öffentlich gemacht, teilte Wirecard weiter mit
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/wirecard-113.html

So lösen Sie die nervigsten GMX-Probleme, PC-WELT.de, 23.03.2019
Das Login schlägt fehl, der Dienst ist nicht erreichbar, Thunderbird holt keine Mails ab - so lösen Sie nervige Login-Probleme bei GMX.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/gmx-login-probleme-loesen-9608465.html

Yahoo durchsuchte eingehende E-Mails aller Nutzer für amerikanische Geheimdienste, netzpolitik.org, 04.10.2016
Die Reputation von Yahoo leidet nach Datenleck und Massenüberwachung für Geheimdienste. (Symbolbild) Foto: CC-BY-ND 2.0 KenC1983
Yahoo hat im Auftrag amerikanischer Geheimdienste alle eingehenden E-Mails aller Nutzer nach bestimmten Selektoren durchsuchen müssen. Das Unternehmen steht nur Wochen nach einem bekannt gewordenen Datenleck damit schon wieder in der Kritik, https://netzpolitik.org/2016/yahoo-durchsuchte-eingehende-e-mails-aller-nutzer-fuer-amerikanische-geheimdienste/ .

Tausende Kunden betroffen
Sparkassen setzen Langzeitsparer vor die Tür: So können Sie sich jetzt wehren
, FOCUS Online, 10.03.2019
Prämiensparverträge waren in den 90er-Jahren so etwas wie die Bestseller der Sparkassen. Weil sie sich in Niedrigzins-Zeiten nicht mehr lohnen, kündigten die Banken vorzeitig die Verträge vieler Sparer. Tausende Sparer fühlen sich betrogen.
https://www.focus.de/finanzen/banken/ihr_geld/tausende-kunden-betroffen-sparkassen-setzen-langzeitsparer-vor-die-tuer-so-koennen-sie-sich-jetzt-wehren_id_10414208.html

Cum-Ex-Anwalt Hanno Berger: "Habe nichts Unrechtes getan": Dieser Mann soll den Staat Milliarden an Steuern gekostet haben, STERN.de, 21.03.2019
Hanno Berger soll den größten Steuerbetrug in der jüngeren deutschen Geschichte organisiert haben: die Cum-Ex-Deals. Im Exklusiv-Interview mit Capital weist er alle Schuld von sich - und erhebt Vorwürfe gegen die Politik.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/hanno-berger-im-interview--der-mann--der-die-cum-ex-deals-organisierte-8631546.html

Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten, netzpolitik.org, 23.01.2018
Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er "möglicherweise" persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert.
https://netzpolitik.org/2018/visualisiert-mit-diesen-600-firmen-teilt-paypal-deine-daten/

Ärger mit Online-Bezahldienst
Verkäufer aufgepasst! Mit diesem Trick zocken Betrüger über Paypal ab
, STERN.de, 09.09.2017
Paypal gilt als eins der sichersten Online-Bezahlsysteme weltweit. Trotzdem schaffen es Betrüger, Verkäufer über den Dienst abzuzocken. Mit einem einfachen Trick, den jeder kennen sollte, der den Bezahldienst für seine Geschäfte nutzt.
http://www.stern.de/tv/verkaeufer-aufgepasst--mit-diesem-trick-zocken-betrueger-ueber-paypal-ab-7607550.html

Datenschützer entsetzt
Sparkassen schieben Kunden Paydirekt-Konto unter – wenn sie jetzt nicht handeln
, FOCUS Online, 23.08.2017
Die Sparkassen machen im November jeden Kunden zum Paydirekt-Nutzer, der bis zum 6. November nicht widersprochen hat. Datenschützer sind entsetzt - denn gleichzeitig reichen die Institute vertrauliche Kundendaten weiter.
http://www.focus.de/finanzen/videos/datenschuetzer-entsetzt-sparkassen-schieben-kunden-paydirekt-konto-unter-wenn-sie-jetzt-nicht-handeln_id_7506191.html

Palantir schließt gigantischen Deal: Wie der Paypal-Gründer der US-Armee die Kontrolle über das Schlachtfeld sichert, STERN.de, 15.02.2019
Einst gründete der Deutsche Peter Thiel den Bezahlanbieter Paypal. Sein Unternehmen Palantir gilt als geheimniskrämerischstes Unternehmen des Silicon Valley - und soll nun für das US-Militär Kriege entscheiden.
https://www.stern.de/digital/online/wie-der-paypal-gruender-der-us-armee-die-kontrolle-ueber-das-schlachtfeld-sichert-7897076.html
Android-Trojaner hebelt PayPal-Schutz aus, PC-WELT.de, 13.12.2018
Die Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine Trojaner-App entdeckt, die PayPal-Überweisungen abfängt.
https://www.pcwelt.de/a/android-trojaner-hebelt-paypal-schutz-aus,3463354

PayPal, Achtung! Betrug bei ebay-Kleinanzeigen mit PayPal "Freunde & Familie", trojaner-info.de, 11.01.2019
Mit den Zahlungsbedingungen von PayPal "Freunde & Familie" werden arglose Käufer betrogen.
eBay-Kleinanzeigen ist eine beliebte Webseite, um schnell, bequem und einfach ungeliebte Dinge zu verkaufen oder zu verschenken. Leider tummeln sich dort auch Betrüger, die nichtsahnenden Kunden das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wie der Betrug funktioniert hat aktuell spam-info.de erläutert.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/achtung-betrug-bei-ebay-kleinanzeigen-mit-paypal-freunde-familie.html

Geschenke: Drama unterm Baum: Wie mir Paypal die Weihnachts-Überraschung versaute, STERN.de, 22.12.2018
Wie alle kauft auch stern-Autor Malte Mansholt seine Geschenke im Netz. Die Überraschung unter dem Tannenbaum ist nun deswegen verdorben - und das trotz geschickter Verschleierungs-Taktiken.
Ich muss zugeben, dass mir Geschenke an Weihnachten eher Gräuel denn Freude ist. Wie schlimm Fußgängerzonen in der Weihnachtszeit sind, muss ich wohl niemandem erzählen. Trotzdem schenkt man natürlich, schließlich will man den anderen ja durchaus gern eine Freude machen. Seit man eigentlich alles online kaufen kann, ist mein Weihnachts-Leid immerhin erträglicher geworden. Und trotzdem hätte ich das wichtigste Geschenk dieses Jahr lieber offline kaufen sollen.
https://www.stern.de/digital/online/paypal--wie-mir-der-bezahldienst-die-weihnachts-ueberraschung-versaute-8502666.html

Hacker erbeuten Hunderttausende Kundendaten von JP Morgan, SPIEGEL ONLINE
Fast eine halbe Million Bankkunden sind betroffen: Hacker haben offenbar Server der US-Großbank JP Morgan angegriffen und persönliche Kundendaten...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hacker-erbeuten-hunderttausende-kundendaten-von-jp-morgan-a-937379.html

Facebook fragte Banken nach Nutzerdaten, PC-WELT.de, 07.08.2018
Facebook hat laut einem Medienbericht bei mehreren großen US-Banken angefragt, um von diesen Kundendaten zu bekommen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-fragte-banken-nach-nutzerdaten,3451879 ä

Google trackt Mastercard-Nutzer
Bericht: Google verfolgt Nutzer offline mit Mastercard-Daten
, PC-WELT.de, 31.08.2018
Laut einem Bloomberg-Bericht kauft Google Kunden-Daten von Mastercard, um Kunden auch offline zu tracken.
Wie die News-Plattform Bloomberg berichtet, ist Google wohl einen Deal mit Mastercard eingegangen, um Offline-Einkäufe von Kreditkarten mit Nutzerkonten zu verknüpfen. Für die Daten von 70 Prozent aller Mastercard-Inhaber der USA aus dem Jahr 2017 soll Google demnach mehrere Millionen US-Dollar gezahlt haben. Darin enthalten sind Transaktionsdaten, die für Google ausreichen, um Personen eindeutig zu identifizieren.
[...] Laut den Angaben von Bloomberg sind sich aber beide Unternehmen wohl darüber bewusst, dass hier jede Menge Datenschutz-Probleme auftauchen. Der Deal wurde daher nur zögerlich eingegangen. Vier Jahre wurde zwischen den zwei Unternehmen verhandelt, bevor der Deal abgeschlossen wurde. Mastercard-Inhaber wurden darüber hinaus nicht über das Tracking informiert. Zwar gäbe es in Googles Web-Console eine Möglichkeit das Tracking zu untersagen, jedoch ist dies für den Großteil der Nutzer nicht ersichtlich.
[...] Der Bloomberg-Bericht bezieht sich nur auf die USA. Ob Google in weiteren Ländern ähnlich vorgeht, geht aus dem Artikel nicht hervor. In den Vereinigten Staaten machen Umsätze mit Mastercard rund 25 Prozent des gesamten Umsatzes aus.
https://www.pcwelt.de/a/bericht-google-verfolgt-nutzer-offline-mit-mastercard-daten,3452190

Härterer Datenschutz, Zerschlagung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
https://netzpolitik.org/2018/den-datenfischern-die-netze-kappen-ideen-gegen-die-marktmacht-der-plattformen/

Vorgebliche Bewerbung
Aktuelle Abzock-Masche: So richten Betrüger ein Bankkonto in Ihrem Namen ein
, STERN.de, 15.03.2019
Identitätsdiebstahl wird im Internet zu einem immer größeren Problem. Aktuell wird vor einer Masche gewarnt, mit der sich Betrüger im Namen von unbescholtenen Menschen ein Bankkonto einrichten - und sich von ihnen dabei sogar helfen lassen.
https://www.stern.de/digital/online/abzocke--so-richten-betrueger-ein-bankkonto-in-ihrem-namen-ein-8621360.html

Commerzbank
Milliardengrab für die Steuerzahler
, tagesschau.de, 08.01.2019
Vor zehn Jahren stieg der Bund bei der Commerzbank ein, um sie vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Für die deutschen Steuerzahler ein rabenschwarzer Tag, denn die Bank steckt noch immer in der Krise.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/commerzbank-krise-101.html

Da Nutzerdaten auch Banken und Schufa interessieren an dieser Stelle kurz noch einmal die beiden folgenden Berichte:

Geheime Liste: Worauf die Schufa achtet
von Peter Hornung und Benedikt Strunz, NDR Info, Auszug, 07.06.2012
BGH-Urteil: Schufa-Berechnungen bleiben geheim
Die Schufa muss nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Verbrauchern keine umfassende Auskunft zur Berechnung ihrer Kreditwürdigkeit geben. NDR Info kennt die geheimen Bewertungskriterien. Wie lange existiert ein Bankkonto oder eine Adresse, wie viele Kreditanfragen stellt ein Verbraucher und wie viele Bankkonten oder frühere Anschriften hat er? Das sind die Informationen, auf die Deutschlands größte Auskunftei, die Schufa, offenbar am meisten achtet. Auf einer NDR Info vorliegenden, geheimen Schufa-Liste stehen sie ganz oben - als am häufigsten in die Verbraucherbewertungen einbezogenen Variablen. Weitaus seltener werden demnach Daten wie das Lebensalter, die Häufigkeit von Krediten oder ihre Laufzeit mit in den so genannten Scorewert einberechnet. Bisher hat Deutschlands größte Auskunftei, die nach eigenen Angaben über 66 Millionen Verbraucher in ihren Computern gespeichert hat, vor allem eine zentrale Informationsquelle: die Daten, die ihr Vertragspartner wie Banken und Sparkassen, aber auch Händler, Telekomfirmen und Versicherungen über ihre Kunden und deren Zahlungsverpflichtungen liefern - im Austausch gegen Bonitätsauskünfte. Aus dem Internet dagegen bezieht die Schufa bislang nur sehr begrenzt Daten, solche nämlich aus gerichtlichen Schuldnerverzeichnissen oder dem Handelsregister.uml;ßte Auskunftei, denkt außerdem offenbar darüber nach, Verbraucherdaten bei Facebook und Co. zu sammeln. Die Schufa selbst weigert sich offenzulegen, wie ihre Verbraucherbewertungen im Einzelnen zustande kommen. Die so genannte Scoreformel, also die Art und Weise, wie Bonitätsnoten berechnet werden, sei das zentrale Geschäftsgeheimnis seinesUnternehmens, betont Schufa-Chef Michael Freytag immer wieder: die "Coca-Cola-Formel". Ein Punkt, in dem der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom Januar 2014 Freytag Recht gab. Auskunfteien müssten Verbrauchern lediglich mitteilen, welche Daten sie für ihr Scoring heranziehen, nicht aber erklären, wie sie die Noten berechnen. Es gibt nicht nur den einen Schufascore, es gibt laut der Liste 140 verschiedene Scores, die branchenspezifisch Verbraucher bewerten, und bei denen jedes Mal andere Daten miteinander kombiniert werden. Das Alter einer bei der Schufa gespeicherten Information ist dabei ganz offenbar am Wichtigsten. Es wird bei fast 98 Prozent der von der Schufa erstellten Bewertungen heranzogen. Es geht beispielsweise darum, wie alt die aktuelle Adresse ist oder das älteste Bankkonto einer Person.Welche Logik dahinter steckt, sagt die Schufa nicht. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass mit diesem Kriterium versucht wird festzustellen, wie stetig ein Mensch ist. Einfach gesagt: Jemand der lange an einer Adresse wohnt und schon lange ein bestimmtes Bankkonto besitzt, hat Pluspunkte jemandem gegenüber, der häufig umzieht und auch noch die Bank gewechselt hat. Auf den ersten Blick scheint bemerkenswert: Negativinformationen über einen Verbraucher - vom Nichtzahlen von Rechnungen bis hin zu einer Privatinsolvenz - stehen erst an fünfter Stelle und haben somit ...

Bisher hat Deutschlands größte Auskunftei, die nach eigenen Angaben über 66 Millionen Verbraucher in ihren Computern gespeichert hat, vor allem eine zentrale Informationsquelle: die Daten, die ihr Vertragspartner wie Banken und Sparkassen, aber auch Händler, Telekomfirmen und Versicherungen über ihre Kunden und deren Zahlungsverpflichtungen liefern - im Austausch gegen Bonitätsauskünfte. Aus dem Internet dagegen bezieht die Schufa bislang nur sehr begrenzt Daten, solche nämlich aus gerichtlichen Schuldnerverzeichnissen oder dem Handelsregister.

Qbot/Qakbot: Eine gefährliche Banking-Malware, trojaner-info.de, 09.03.2019
Auch Nutzer in Deutschland und Großbritannien sind betroffen.
Eine neue gefährliche Variante der Banking-Malware Qbot/Qakbot haben Sicherheitsforscher von Varonis-Systems entdeckt. Ziel dieser Malware-Variante ist es, vertrauliche Finanzinformationen einschließlich Kontoinformationen zu stehlen. Angriffsziele sind US-amerikanische Unternehmen aber auch europäische und südamerikanische Nutzer sind betroffen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/qbot-qakbot-eine-gefaehrliche-banking-malware.html

Krisenmodus, Konjunkturschwäche
Neue Geldspritzen für die Banken?
, tagesschau.de, 07.03.2019
Europas Geldpolitik kommt aus dem Krisenmodus nicht heraus. Weil die Konjunktur schwächelt, überlegt die EZB, Banken neue Hilfen zu gewähren. Die Zinswende scheint vertagt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau-155.html

"Cum-Ex"-Skandal
Fehler im Prüfsystem?
, tagesschau.de, 24.02.2019
Der Wirtschaftsprüfkonzern KPMG entschlüsselte bereits 2010, wie "Cum-Ex"-Deals funktionierten. Recherchen von WDR, NDR und "SZ" zeigen jetzt: Statt die Öffentlichkeit zu warnen, schwiegen die Prüfer.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-kpmg-101.html

Cum-Ex-Geschäfte Deutsche Bank tief in Steuerskandal verstrickt, tagesschau.de, 17.01.2019
Die Steuerabteilung der Deutschen Bank wusste nach Recherchen von WDR, NDR und "SZ" frühzeitig, dass Finanzjongleure in die Staatskasse griffen. Doch statt die Bundesregierung zu warnen, verdiente die Bank an den Geschäften.
Die Warnung erreichte die Steuerabteilung der Deutschen Bank im Frühjahr 2007. Das geht aus internen E-Mails hervor, die WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" vorliegen. Darin fasst ein Mitarbeiter sein Treffen mit den Kollegen der Steuerabteilung zusammen. Es sei um Geschäfte gegangen, bei denen voraussichtlich Steuern von deutschen Behörden zurückverlangt würden, die zuvor niemand gezahlt hatte, schreibt er. Die Geschäfte würden von zahlreichen Akteuren am Finanzmarkt und in erheblichem Umfang betrieben.
Was die Alarmglocken eines jeden Steuerexperten hätte aufschrillen lassen müssen, ließ die Fachleute der Deutschen Bank offenbar kalt. Die Steuerrechtler, so schreibt der Mitarbeiter, seien entspannt geblieben. Die Deutsche Bank selbst habe wegen der Geschäfte keine Probleme zu befürchten. Danach ließ man die Geschäfte offenbar laufen und verdiente als Dienstleister daran mit. Die zuständigen Steuerbehörden informierte nach jetzigem Kenntnisstand offenbar niemand.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-deutsche-bank-101.html

Flinke Bezahlsysteme: Bezahlen mit dem Smartphone - wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?, STERN.de, 20.12.2018
Ein kurzer Griff ans Smartphone und schon hat das Geld den Besitzer gewechselt: Die neuen Bezahlsysteme sind schnell und bequem. Aber wie sieht es mit der Sicherheit und unseren Daten aus? Fünf Fragen zu Google Pay und Apple Pay.
https://www.stern.de/digital/smartphones/bezahlen-mit-dem-smartphone--wie-sicher-sind-apple-pay-und-google-pay--8501030.html

Cum-Ex-Geschäfte: Deutsche Bank tief in Steuerskandal verstrickt, tagesschau.de, 17.01.2019
Die Steuerabteilung der Deutschen Bank wusste nach Recherchen von WDR, NDR und "SZ" frühzeitig, dass Finanzjongleure in die Staatskasse griffen. Doch statt die Bundesregierung zu warnen, verdiente die Bank an den Geschäften.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-deutsche-bank-101.html

570 Millionen Euro Geldstrafe
EU-Kommission
Millionenstrafe gegen Mastercard

Die EU-Wettbewerbshüter haben gegen den Kreditkartenanbieter Mastercard eine Geldstrafe in Höhe von 570 Millionen Euro verhängt. Als Grund gab die EU-Kommission überhöhte Gebühren an.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-mastercard-strafe-101.html

US-Sanktionen: Deutscher Banker leitet EU-Zahlungssystem für Iran-Handel, SPIEGEL ONLINE, 31.01.2019
Der Bankmanager Per Fischer leitet nach SPIEGEL-Informationen das neue Zahlungssystem für den Handel europäischer Unternehmen mit Iran. Die USA haben angekündigt, jeden zu bestrafen, der die Sanktionen unterläuft.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-sanktionen-deutscher-banker-leitet-iran-zweckgesellschaft-a-1250864.html

Durchsuchungen dauern an Deutsche-Bank-Aktie auf Rekordtief, tagesschau.de, 30.11.2018
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt setzt ihre Razzia bei der Deutschen Bank am Freitag fort. Wegen des "Umfangs des Materials" konnten die Durchsuchungen am Donnerstag nicht abgeschlossen werden. Die Aktie rutscht auf den tiefsten Stand in ihrer Geschichte.
8,02 Euro zahlen Anleger heute im Tief für die Aktie der Deutschen Bank - so billig waren Papiere der Deutschen Bank in ihrer Geschichte noch nie zu haben, ein Verlust zum Vortag um 3,4 Prozent. Seit Jahresbeginn gerechnet liegt das Minus nun auf fast 50 Prozent. Kein anderer Dax-Wert ist stärker gefallen.
Weitere Kursinformationen zu Deutsche Bank
Das Geldhaus steht unter dem Verdacht der Geldwäsche im Zusammenhang mit den so genannten "Panama Papers". Bereits am Donnerstag hatten rund 170 Beamte der Staatsanwaltschaft, des Bundeskriminalamts, der Steuerfahndung und der Bundespolizei Gebäude in Frankfurt und Umgebung durchsucht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/deutsche-bank-aktie-101.html

Ermittlung gegen Manager
Cum-Ex-Geschäfte mit Karstadt-Renten
, tagesschau.de, 17.01.2019
Das Pensionsvermögen Tausender Karstadt-Mitarbeiter soll jahrelang in Cum-Ex-Geschäfte geflossen sein. Das ergeben Recherchen von "Die Zeit" und NDR. Gegen Manager wird unter anderem wegen Untreue ermittelt. Von Jennifer Lange.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-geschaefte-mit-karstadt-renten-101.html

Cum-Ex-Geschäfte
Privatbank Warburg verklagt Deutsche Bank
, tagesschau.de, 10.01.2019
Die Hamburger Privatbank Warburg verklagt die Deutsche Bank auf Schadenersatz. Hintergrund sind Cum-Ex-Geschäfte, bei denen Banken nie gezahlte Steuern erstattet bekamen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/warburg-deutsche-bank-101.html

Geldwäsche der Danske Bank
Millionen auf deutschen Firmenkonten
, tagesschau.de, 10.01.2019
Vom Geldwäscheskandal der Danske-Bank-Niederlassung in Tallin sind auch deutsche Firmen und Banken betroffen. 31 Millionen Euro landeten auf deutschen Firmenkonten. Das ergaben Recherchen des ARD-Magazins Kontraste und der "Zeit".
https://www.tagesschau.de/ausland/danske-bank-geldwaesche-101.html

Schufa umgehen: Bei einem Kredit aus dem Ausland sollten Sie besser vorsichtig sein, FOCUS Online, 31.01.2018
FOCUS-Online-Experte Alexander Artop&eactue;
Keine Bonität – kein Kredit. Diese Regel ist so einfach wie sinnvoll. Und dennoch versuchen viele, sie zu umgehen. Sie probieren, einen Kredit im Ausland ohne Schufa-Prüfung aufzunehmen. Das ist riskant und nicht empfehlenswert. Zumal es in manchen Fällen eine sichere Alternative gibt.
https://www.focus.de/finanzen/experten/artope/schufa-umgehen-bei-einem-kredit-aus-dem-ausland-sollten-sie-besser-vorsichtig-sein_id_8390657.html

EU-weite Nutzung von Vorratsdaten bei Banken soll Finanzermittlungen erleichtern, netzpolitik.org, 22.12.2018
Finanzinformationen sollen zukünftig auch für schwere Straftaten grenzüberschreitend abgefragt werden, noch mehr Behörden erhalten Zugriff. Banken und andere Finanzdienstleister müssen sich an Fristen zur Herausgabe halten. In Deutschland dürfte die EU-Richtlinie die Konkurrenz zwischen Zoll und BKA verstärken.
https://netzpolitik.org/2018/eu-weite-nutzung-von-vorratsdaten-bei-banken-soll-finanzermittlungen-erleichtern/

Geschäftsgeheimnisse und Cum/Ex: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Correctiv-Chefredakteur, netzpolitik.org, 11.12.2018
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen CumEx – nicht gegen die Drahtzieher der Geschäfte, die die Gesellschaft Milliarden Euro kosteten, sondern gegen die Journalisten, die sie aufdeckten. Aktuell entscheidet der Bundestag neu über die Rechtslage, möglicherweise mit verheerenden Konsequenzen.
https://netzpolitik.org/2018/geschaeftsgeheimnisse-und-cum-ex-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-correctiv-chefredakteur/

Aufsichtsratschef CDU-Politiker Merz
"Cum Ex"-Geschäfte
Blackrock im Visier der Ermittler
, tagesschau.de, 07.11.2018
Ermittler haben offenbar die Münchner Büros des Vermögensverwalters Blackrock durchsucht. Es geht um Steuertricks. Aufsichtsratschef ist der CDU-Politiker Merz. Er wies eine umfassende Untersuchung an.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/blackrock-durchsuchung-105.html

Steuerbetrug : Krumme Geschäfte mit "Phantom-Aktien": Darum geht es bei der "Cum-Fake-Affäre", STERN.de, 22.11.2018
Mit einer neuen Masche könnten Finanzbetrüger den deutschen Staat um Millionen geprellt haben. Möglich machten das Deals mit "Phantom-Aktien". Auch Töchter der Deutschen Bank sollen verstrickt sein.
Im Ministerium von Bundesfinanzminister Olaf Scholz an der Berliner Wilhelmstraße klingen die Alarmglocken. Banken sollen rechtswidrig Steuer-Erstattung ergaunert haben. Möglich machten das "Phantom-Aktien". Doch wie genau sind diese Geschäfte abgelaufen? Das sollten Sie über die Deals wissen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/steuerbetrug--darum-geht-es-bei-der--cum-fake-affaere--8458816.html

Business Security, Schutzprogramme, MS Windows, Smartphones
Kaspersky Lab warnt KMUs vor RTM-Banking-Trojaner, trojaner-info.de, 25.02.2019
Banking-Trojaner stehlen vor allem Login-Daten oder übernehmen Online-Banking-Sitzungen.
Kaspersky Lab warnt vor dem "RTM-Banking-Trojaner": Der Schädling hat es speziell auf die Finanzressourcen kleiner und mittelständischer Unternehmen abgesehen und im Jahr 2018 insgesamt über 130.000 Nutzer angegriffen. Bank-Trojaner gehören zu den schädlichsten Cybergefahren, weil sie es auf den Zugang zu Finanzkonten und dem Vermögen ihrer Opfer abgesehen haben.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/kaspersky-lab-warnt-kmus-vor-rtm-banking-trojaner.html

Manipulation von Geldautomaten
"Skimming" - vor allem in einer Stadt
, tagesschau.de, 12.01.2019
"Skimming" nennt man das Manipulieren von Geldautomaten, um an Kartendaten zu kommen. Auffällig dabei: Kriminelle haben vor allem eine Stadt im Visier - und das aus einem ganz speziellen Grund.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/skimming-101.html

Geldautomaten halten Angreifern nur 15 Minuten stand, PC-WELT.de, 20.11.2018
Durch vielfältige Schwachstellen könnten Kriminelle viele der in Deutschland aufgestellten Geldautomaten austricksen.
Dies versteckt sich hinter dem Gehäuse eines SK-Geldautomaten.
Die IT-Sicherheitsfirma Positive Technologies hat im Rahmen eines Tests 26 Geldautomaten unterschiedlicher Hersteller überprüft. Dabei konnten die Experten einen Teil der Geräte überlisten . Grund dafür seien nicht mehr unterstützte Betriebssysteme, falsche Einstellungen oder schlecht geschützte Schnittstellen. Dadurch konnten 85 Prozent der Automaten durch Netzwerkattacken angegriffen werden, teilweise durch das Abziehen des LAN-Kabels oder durch das Austricksen des Funkmodems im Automaten. Gut einem Viertel der getesteten Automaten konnte vorgegaukelt werden, dass rechtmäßig Geld abgehoben wurde. Die Angriffe hätten in der Regel nicht länger als 15 Minuten gedauert.
Da auf den Geldautomaten neben Windows 7 und 10 auch das nicht mehr unterstützten Windows XP zum Einsatz kam, konnten auch hier viele Angriffe gefahren werden, die teilweise sogar das Booten einer alternativen Festplatte beinhalteten. Nach einer gewaltsamen Öffnung, z.B. mit einer Bohrmaschine, könnten die Angreifer sogar eigene Tastaturen per USB anschließen, die weitere Manipulationen ermöglichten. Getestet wurden Geldausgabemaschinen der Hersteller NCR, Diebold Nixdorf und GRGBanking. Besonders wichtig sei nach Ansicht von Positive Technologies der erschwerte physische Zugriff auf die Geräte. Zudem sollten Konfigurationen häufiger geprüft werden.
https://www.pcwelt.de/a/geldautomaten-halten-angreifern-nur-15-minuten-stand,3463056

Verschlüsselung & Datensicherheit
Malware entleert Bankautomaten
, trojaner-info.de, 01.03.2019
Die Sicherheitsexperten von Kaspersky rechnen mit einem starken Anstieg des "Jackpotting"
Es ist eine ganz neue Malware, die Bankautomaten binnen weniger Sekunden entleert. Einer speziellen Software gelingt dies, indem die Benutzeroberfläche eines "einarmigen Banditen" imitiert wird.
Die Malware WinPot
Die Malware, die den Namen WinPot trägt, wurde bereits im März 2018 von Sicherheitsforschern von Kaspersky entdeckt. Die Software verbreitet sich seitdem in verschiedenen Abwandlungen rasant. Laut Kaspersky wird die Malware im Darknet sowie auf einschlägigen Foren für rund 500 bis 1000 US-Dollar pro Lizenz angeboten. Kaspersky rechnet mit einem starken Anstieg von sogenanntem "Jackpotting", bei dem Bankomaten mithilfe von Malware entleert werden, wie futurezone.at dazu berichtete.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/malware-entleert-bankautomaten.html

FBI Warnung: Weltweiter Raubzug auf Geldautomaten, trojaner-info.de, 20.08.2018
Mit einer weltweiten konzertierten Aktion wollen Kriminelle gleichzeitig Geldautomaten ausrauben.
Wie das FBI warnt, soll eine gut organisierte Gruppe von Kriminellen mittels eines umfangreichen Betruges Millionen aus Geldautomaten entwenden. Bereits jetzt könnte der Angriff schon angelaufen sein.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/fbi-warnung-weltweiter-raubzug-auf-geldautomaten.html

Zahlen des BKA
Wieder mehr Geldautomaten gesprengt
, tagesschau.de, 12.08.2018
Kriminelle haben im ersten Halbjahr wieder deutlich häufiger Geldautomaten in die Luft gesprengt. Das geht aus Daten des BKA hervor. Nicht nur die Schäden durch einen Raub, vor allem die Sachschäden seien hoch.
https://www.tagesschau.de/inland/zerstoerte-geldautomaten-101.html

GTA Online: Cheat-Entwickler muss Schadenersatz zahlen, PC-WELT.de, 11.02.2019
GTA-Online-Cheat-Entwickler Jhonny Perez muss 150.000 US-Dollar Schadenersatz zahlen.
Take-Two zieht gegen Cheat-Entwickler vor Gericht.
Spiele-Entwickler gehen zunehmend gerichtlich gegen Cheater und Cheat-Entwickler vor. Ein Schlag gegen einen Cheat-Entwickler gelang in diesem Monat Publisher Take-Two. Ein Gericht in Florida verurteile Jhonny Perez, den Entwickler des Cheat-Tools Elusive zu einer Geldstrafe in Höhe von 150.000 US-Dollar. Die Gerichtskosten in Höhe von 66.869 US-Dollar muss er ebenfalls tragen.
Elusive ist ein kostenpflichtiges Cheat-Tool für GTA Online. Mit der Software können sich Nutzer unbegrenzt Geld auf ihr virtuelles Bankkonto schaufeln und andere Betrügereien vornehmen. Laut dem Gericht hat Perez mit seiner Software Take-Twos Copyright verletzt, das Gameplay-Balancing gestört und den Spielspaß für andere GTA-Online-Nutzer getrübt.
Perez hatte Elusive im Jahr 2018 offline genommen, nachdem die Cheat-Software von Take-Two entdeckt wurde. Perez gelobte daraufhin Besserung und versprach, das durch Elusive verdiente Geld einer Wohltätigkeitsorganisation zu spenden. Als er es versäumte, Take-Two finanzielle Nachweise über seine Einkünfte vorzulegen, zog der Publisher vor Gericht.
https://www.pcwelt.de/news/GTA-Online-Cheat-Entwickler-muss-Schadenersatz-zahlen-10535286.html

Bankkonto geplündert trotz Zwei-Faktor-Authentifizierung, trojaner-info.de, 11.02.2019
Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung kann von Hackern geknackt werden.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist eine weitverbreitete Methode, die von unzähligen Finanzinstituten auf der ganzen Welt genutzt wird, um das Geld ihrer Kunden zu schützen. Dass das aber nicht ohne Probleme gelingt, wurde kürzlich in einem Kaspersky Blogpost erläutert.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/bankkonto-gepluendert-trotz-zwei-faktor-authentifizierung.html

Banking-Trojaner Emotet mit neuartiger Angriffsmethode aktiv, trojaner-info.de, 26.01.2019
Emotet gilt als eine der weltweit gefährlichsten Malware-Bedrohungen.
Er hat nach wie vor nichts von seiner Gefährlichkeit eingebüßt, der Banking-Trojaner Emotet. Mit dem nachladen von Schadprogrammen sind hohe Schäden für Betroffene verbunden. Die Sicherheitsspezialisten von Cisco Talos prognostizieren eine Zunahme derartiger modularer Malware-Familien.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/banking-trojaner-emotet-mit-neuartiger-angriffsmethode-aktiv.html

Online-Bankräuber erweitern mit DanaBot-Upgrade ihr Arsenal, trojaner-info.de, 19.02.2019
DanaBot, einer der gefährlichsten Banking-Trojaner geht in die nächste Entwicklungsstufe, wie ESET-Analysten ermittelten.
Nach neuesten Erkenntnissen der ESET-Malware-Analysten mutiert DanaBot zur neuen Allzweckwaffe der eCrime-Szene. Neben Emotet zählt der seit 2018 aktive Computerschädling zu den aggressivsten Banking-Trojanern. Die Opfer des aggressiven Schädlings sind weltweit zu finden, es handelt sich dabei um Privatanwender und Unternehmen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/online-bankraeuber-erweitern-mit-danabot-upgrade-ihr-arsenal.html

Apple Pay: Darum sind Sparkassen und VR-Banken nicht dabei, PC-WELT.de, 12.12.2018
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hat gestern auf die Kritik der Nutzer reagiert. Ob sich die Kunden damit zufrieden geben?
Die Hoffnung vieler Kunden der Sparkassen, bald auch mit Apple Pay bezahlen zu können, hat einen Dämpfer erhalten. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zwar Gespräche mit Apple bestätigt, wie man das mobile Bezahlen auch für "Nutzer von Apple-Endgeräten" herstellen kann – mit Android-Smartphones können Girocard-Besitzer und solche von den Sparkassen herausgegebener Kreditkarten bereits seit Juli 2018 mobil bezahlen.
Doch einer Forderung des Verbandes wird Apple kaum nachgehen und seine NFC-Schnittstellen nicht öffnen. Denn das will der DSGV, NFC auf den iPhones und Apple Watches mit der eigenen Lösung nutzen. Das genau lehnt Apple aus Sicherheitsgründen ab, wie uns das Unternehmen gestern auf der Veranstaltung in der Allianz Arena näher erläuterte.
Nur, wenn Hardware, Software und Service aus einer Hand kämen, könne man die erforderliche Sicherheit garantieren, Apple Pay werde es daher nicht auf anderen Endgeräten geben – und umgekehrt dann auch nicht den Zugriff anderer Services auf Hardware und Software.
Der Sparkassenverband mahnt zudem an, Apple müsse es ermöglichen, Girocards als Zahlungsmittel in Apple Pay zu hinterlegen. Genau das ist aber Sache der Banken, welche Arten von Karten sie für welchen Kundenkreis für Apple Pay anbieten, erklärten uns gestern Vertreter beteiligter Institute, eine Kreditkarte ist dabei nicht zwingend notwendig – und auch nicht die Freigabe aller ausgegebenen Karten. So bieten etwa Online-Banken wie Boon oder bunq digitale Debitcards an, die man per SEPA-Überweisung oder Kreditkarte aufladen kann.Technisch wäre es für Sparkassen und VR-Banken ja auch kein Problem, ihre Kreditkarten für Apple Pay freizugeben.
Der Hintergrund des Konflikts dürfte ein anderer sein: Den Sparkassen sind die von Apple geforderten Lizenzgebühren wohl zu hoch. So schaffen sich die Sparkassen aber die Gefahr, einen Technik-begeisterten Kundenkreis zu vergraulen, der zu Online-Banken wie N26 oder Instituten wie der Hypovereinsbank oder Comdirect (mit kostenloser VISA-Card) wechseln könnte.
In sozialen Medien kocht derzeit die Kritik an den Sparkassen hoch , die Apple Pay fordernde Kunden derzeit nur vertrösten können. Der Ausgang der Verhandlungen ist offen – und vor allem davon abhängig, wie schnell Apple Pay in Deutschland angenommen wird.
Unsere Meinung: Die Süddeutsche Zeitung wirft in einem Kommentar Apple vor, die Sparkassen und VR-Banken nicht verstanden zu haben. Umgekehrt liest sich der Einwurf des DSGV so, als hätte dieser Apple Pay nicht verstanden. Es ist aber das Gegenteil richtig. Die Unternehmen und Unternehmensgruppen haben einander sehr wohl verstanden. Es geht um nichts weiter als um die Kontrolle des Geschäfts, Apple will mit Apple Pay Geld verdienen und Sparkassen wie VR-Banken dieses Business nicht aufgeben. Dass Apple Pay überhaupt an den Start gegangen ist, zeigt ja, dass es Möglichkeiten der Verständigung zwischen Banken und Apple gibt.
Es wird letztlich Abwägungssache sein: Wenn Apple Pay schon in kurzer Zeit hohe Akzeptanz erlangt, werden Sparkassen und VR-Banken einen Teil ihres Widerstands aufgeben müssen, um nicht zu viele Kunden an die Konkurrenz zu verlieren. Wenn das kontaktlose Bezahlen mit dem iPhone im Bargeldland Deutschland nicht so wie erhofft anläuft, wird Apple auf die beiden großen Verbände zugehen müssen.
Das Potential für kontaktlose Zahlungen ist indes groß: Von den in Deutschland aufgestellten 800.000 Terminals sind bereits rund 60 Prozent auf NFC eingestellt und bereit, Girocards, Android-Hadys und Apple Watches als Zahlungsübermittler zu bedienen. Ganz so weit wie in Schweden oder den Niederlanden, wo bereits heute 90 Prozent aller Bezahlvorgänge bargeldlos vonstatten gehen, ist man hierzulande nicht. Das war aber nur ein Grund, warum Apple Pay so lange hat auf sich warten lassen. Die komplexe Bankenstruktur hat ihren Gutteil dazu beigetragen, ein weiterer Grund dürfte vor allem auch ein Disput über Gebühren und Lizenzen gewesen sein, der noch nicht zu Ende geführt ist.
https://www.pcwelt.de/a/apple-pay-darum-sind-sparkassen-und-vr-banken-nicht-dabei,3440146

Zahlen mit dem Smartphone
Noch nicht alltagstauglich
, tagesschau.de, 11.12.2018
Der Kaffee beim Bäcker - bezahlt bargeldlos mit dem Smartphone. Das verspricht etwa Apple Pay, das heute startet. Doch richtig alltagstauglich sind solche Systeme noch nicht, berichtet Sandra Scheuring.
[...] Richtig alltagstauglich ist mobiles Bezahlen aber noch nicht. "Das fängt schon bei den Grundvoraussetzungen an", kritisiert Maike Strudthoff, Mobile-Payment-Expertin und Autorin für Digitalthemen. "Kunden brauchen das richtige Handy, nämlich NFC-fähig, und müssen die passende Bank haben, die wiederum eine kompatible Zahlungskarte anbietet. Das ist verwirrend und noch nicht unbedingt für die Masse nutzerfreundlich."
Ein iPhone zu haben bedeutet noch lange nicht, Apple Pay nutzen zu können. Denn jedes System arbeitet mit unterschiedlichen Banken zusammen. Apple Pay können beispielsweise Kunden der Deutschen Bank und der Comdirect nutzen - die Commerzbank dagegen setzt auf Google Pay. Und wer sein Konto bei einer Sparkasse oder Volks- oder Raiffeisenbank hat, ist auf deren institutseigene Bezahldienste angewiesen.
Sorge um Datensicherheit
Auch die Sorge um die Sicherheit der eigenen Daten schreckt viele Deutsche vom Einkauf mit dem Handy ab. Die Kundendaten aus dem mobilen Bezahlen sind schließlich Gold wert. Sie geben an, was man kauft, wo man kauft und wie viel man ausgibt. Christian Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt, Anbieter gingen mit den sensiblen Kundendaten unterschiedlich um. "Apple gibt an, keine Informationen über Transaktionen zu speichern und auch keinen Zugriff auf die Daten zu haben."
Bei Google Pay sei das anders. "Einerseits wird gesagt, wir nutzen diese Daten nicht. Aber die Datenschutzbestimmungen, die dem Ganzen zugrunde liegen, sprechen eine andere Sprache." Danach seien das Zusammenfassen und Auswerten von Kundendaten für personalisierte Werbung und Angebote durchaus möglich.
Vorsicht bei Verlust des Smartphones
Generell gilt: Wer mobil bezahlt, sollte wachsam sein, regelmäßig Auszüge und Abrechnungen kontrollieren und sich sofort bei der Bank und dem Bezahldienst melden, wenn etwas auffällig ist - erst recht natürlich, wenn man sein Smartphone verliert.
In vielen anderen Ländern in Asien und Skandinavien ist mobiles Bezahlen längst üblich. Je mehr Shops mitmachen, desto alltagstauglicher wird es. Mit Google Pay und Apple Pay sind nun zwei große internationale Player am Markt. Mobiles Bezahlen wird sich etablieren. Als die ersten Handys auf den Markt kamen, war das auch etwas für "Angeber" - und heute haben mehr Deutsche ein Smartphone als einen PC.
Mehr zu diesem Thema:
Bezahldienst Google Pay startet in Deutschland, 26.08.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/googlepay-101.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/zahlen-per-smartphone-101.html
Tageschau-Lesermeinungen
Am 11. Dezember 2018 um 09:13 von Quintiga
Schöne neue Welt
Die Gefahren sind viel größer als der Nutzen. Aber ganz ehrlich: ich sehe nicht mal einen Nutzen. 10 Sekunden beim Bezahlen sparen? Dass ich nicht lache... (Und was ist, wenn noch 1-2 Leute vor mir stehen? Kann man die dann auch wegbeamen? - hahaha)

Am 11. Dezember 2018 um 09:23 von krittkritt
Identitätsklau.
In einer Sendung des BR haben Fachleute vorgeführt, mit welch einfachen Mitteln Fingerabdruck oder Gesichtserkennung zu fälschen sind.
Anders als bei einem Passwortdiebstahl bedeutet das aber, dass man sich nie (!!) mehr mit diesen Mitteln identifizieren kann.


Am 11. Dezember 2018 um 09:29 von kurtimwald
solange Online-Bezahlsysteme ausgenutzt ...
solange Online-Bezahlsysteme ausgenutzt werden, um Kaufverhalten auszuspähen, lasse ich keine Bezahlsysteme oder Kontodaten auf mein SmartPhone.
Auch und erst recht nicht, wenn Autorisierungen über Fingerabdruck oder Gesichtserkennung gehen.
Am PC kaufe ich zwar Online ein und erhalte kurz nach einem Einkauf schon Werbung für (das gleiche?) Produkt, doch da kann ich mich leicht wehren, in dem ich anonym unterwegs bin (geht bei vielen Browsern).

Am 11. Dezember 2018 um 09:35 von Zapab
Überhaupt kein Interesse daran
Für den halbwegs geübten Hacker ist es ein leichtes mein Händy zu kapern. Solang es nicht zu 99% sicher ist kauf ich nix über Handy.
Mir ist schon gezeigt worden wie leicht das geht wenn man das Wissen hat.

Am 11. Dezember 2018 um 09:39 von Kommerz
Nur Bares ist Wahres.
Ich hoffe, dass das hier niemals alltagstauglich wird.
Nur Bares ist Wahres.

Am 11. Dezember 2018 um 09:41 von Hanno Kuhrt
der nächste Versuch uns die geplante Abschaffung des Bargeldes schmackhaft zu machen.
Versucht es weiter - aber so lange meine Generation lebt, wird der "Big-Brother-Staat" nicht funktionieren.

Am 11. Dezember 2018 um 10:11 von Robert L.
09:35 von Zapab - Gefahr durch Hacker
"Für den halbwegs geübten Hacker ist es ein Leichtes mein Handy zu kapern. Solang es nicht zu 99% sicher ist, kauf ich nix über Handy.
Mir ist schon gezeigt worden, wie leicht das geht, wenn man das Wissen hat."
Im Internet kann jeder Programme zum Hacken von Smartphones finden.
Und was Google alles über uns weiß, weiß keiner!
Schlimm ist nicht die Technik, sondern das, was damit gemacht wird.
Bequemlichkeit mach blind.

Am 11. Dezember 2018 um 10:37 von heutemalich
Ich will nicht gläsern sein
"In der schönen neuen Einkaufswelt soll Bezahlen viel schneller und praktischer werden." - darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass wir lückenlos überwacht werden können. Deshalb bin ich froh darüber, dass 80 Prozent der Deutschen bar zahlen. Hoffentlich bleibt das so!

Banken-Trojaner im Google Play Store, trojaner-info.de, 01.11.2018
ESET analysierte die Tarnung von Banken-Trojanern in Googles Play Store.
Banken-Trojaner in Googles Play Store sind offenbar ein permanentes Problem. Der Research von ESET hat dazu die Einzelheiten erklärt. Daneben gibt es umfangreiche Tipps, wie sich Nutzer effektiv vor Banken-Trojanern schützen können.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/banken-trojaner-im-google-play-store.html

Kriminelle erbeuteten via Phishing 360.000 Euro von Münchner Finanzdienstleister, trojaner-info.de, 02.11.2018
Arglose Nutzer geraten immer wieder ins "Netz" von Phishing-Betrügern.
Es waren unbekannte Kriminelle, die sich Zugang zum E-Mail -Konto einer Münchner Firma für Finanzdienstleistungen verschafft hatten. Dabei gelang es von einer Mitarbeiterin 360.000 Euro zu erbeuten. Die trickreichen Transaktionen waren von den Tätern von langer Hand vorbereitet und ausgeführt worden. https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/kriminelle-erbeuteten-via-phishing-360-000-euro-von-muenchner-finanzdienstleister.html

36-Jähriger festgenommen: Kryptowährung in Millionenhöhe gestohlen, tagesschau.de, 24.01.2019
Weltweit soll er 85 Menschen betrogen haben. Einem 36-Jährigen wird vorgeworfen, Kryptowährung im Wert von mindestens 10 Millionen Euro gestohlen zu haben. Er wurde nun in Oxford festgenommen.
Nach europaweiten Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamts (LKA) ist ein mutmaßlicher Dieb von Kryptowährung im Wert von mindestens zehn Millionen Euro im britischen Oxford festgenommen worden. Dabei wurden nach Angaben der Polizei auch Computer, Datenträger, Drogen und Bargeld sichergestellt.
Der 36-Jährige werde des Diebstahls, Betrugs und der Geldwäsche verdächtigt, teilte ein Sprecher von Europol mit. Derzeit werde von weltweit 85 Opfern ausgegangen, deren Verschlüsselungsdaten der Festgenommene abgefangen haben soll.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kryptowaehrung-diebstahl-101.html

Verschlüsselung & Datensicherheit
Cobalt Gang attackiert Finanzbranche
, trojaner-info.de, 02.11.2018
Palo Alto Sicherheitsanalysten setzen neue Techniken ein, um die von den Angreifern genutzten "Commodity"-Builder und -Tools sowie deren Infrastrukturen aufzudecken.
Es sind Commodity-Angriffe, mit denen die sogenannte Cobalt Gang die Finanzbranche attackiert. Welche Taktiken, Techniken und Prozeduren sich dahinter verbergen haben die Experten des IT-Sicherheitsanbieters Palo Alto Networks analysiert.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/cobalt-gang-attackiert-finanzbranche.html

Banking-Trojaner DanaBot bedroht europäischen Raum, trojaner-info.de, 05.10.2018
Die Sicherheitsforscher von ESET haben einen bedrohlichen Aktivitätsanstieg des Banking-Trojaners DanaBot beobachtet.
Das europäische Security-Unternehmen ESET hat einen "deutlichen Anstieg" der Aktivitäten des Trojaners DanaBot festgestellt. DanaBot ist ein modular aufgebauter Banken-Trojaner, der durch Proofpoint im Mai beschrieben wurde. Entdeckt wurde er Anfang des Jahres in Australien. Nur zwei Wochen danach ist er in Polen registriert worden, wie es in einer Mitteilung von ESET heißt.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/banking-trojaner-danabot-bedroht-europaeischen-raum.html

Die mobile Malware Rotexy, trojaner-info.de, 10.12.2018
Der Trojaner Rotexy: eine Mischung aus Banker und Blocker.
Die mobile Malware Rotexy bezeichnen die Experten von Kaspersky Lab als eine Mischung von Banking-Trojaner und Ransomware-Blocker. In den Monaten August und September wurden mehr als 40.000 Versuche registriert, diese schädliche App auf Android-Smartphones zu schleusen. Im Beitrag werden Infektionsquellen und die mögliche Entfernung des Schädlings erläutert.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/die-mobile-malware-rotexy.html

Nutzerdaten: Das 70-Milliarden-Dollar-Fallobst, PCWELT.de, 30.09.2016
Doch was paßiert, wenn ich ein anonymer, unbekannter, (aktuell) nicht angemeldeter Internetsurfer bin – nur irgendein unbeschriebenes Blatt unter Millionen anderen? Dann, so sollte man annehmen, handelt der Anbieter eines Internetdienstes notgedrungen blind und neutral.
Kaum eine Illusion könnte größer sein. Unter der Überschrift "Daten, die wir aufgrund Ihrer Nutzung unserer Dienste erhalten" teilt Google in seiner Datenschutzerklärung u.a mit: "Wir erfassen Informationen über die von Ihnen genutzten Dienste und die Art Ihrer Nutzung beispielsweise dann, wenn Sie sich ein Video auf Youtube ansehen, eine Website besuchen, auf der unsere Werbedienste verwendet werden, oder wenn Sie unsere Werbung und unsere Inhalte ansehen und damit interagieren." Anschließend werden u.a. diese Daten genannt, die in diesem Zusammenhang gemeint sind:
Das Modell der verwendeten Hardware, die Version des Betriebßystems, die IP-Adreße, eindeutige Gerätekennungen und Applikationsnummern.
Einzelheiten zu der Art und Weise, wie die Dienste (beispielsweise durch Suchanfragen) genutzt wurden.
Fortsetzung des Berichts:
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Nutzerdaten-Das-70-Milliarden-Dollar-Fallobst-10051296.html und
News&Links#Computer

niue-muenzenAlle Intel- und viele AMD-CPU-Generationen seit Celeron
"Wir können alles mitlesen", tagesschau.de, 04.01.2017
An der Aufdeckung der jüngst bekannt gewordenen Schwachstellen in zahlreichen Computerchips waren einem Zeitungsbericht zufolge auch Forscher der Technischen Universität Graz in Österreich beteiligt. "Wir waren selbst schockiert, dass das funktioniert", sagte Michael Schwarz von der TU Graz dem "Tagesspiegel".
Durch die Schwachstelle könnten alle Daten ausgelesen werden, die gerade im Computer verbreitet werden. "Wir können im Prinzip alles mitlesen, was sie gerade eintippen." Angreifer könnten so auch an Daten vom Onlinebanking oder gespeicherte Passwörter kommen. "Dazu müssen sie allerdings erst auf ihren Computer gelangen", schränkte Schwarz ein. Wer die normalen Sicherheitshinweise befolge und keine unbekannten Anhänge öffne oder auf dubiose Links klicke, für den bestehe keine unmittelbare Gefahr.
https://www.tagesschau.de/ausland/intel-sicherheitsluecke-103.html

Help from our excurs: With Kernel >>= 4.13 (pclos) and microcode_ctl (fc30, rosa2016.1) upon microcode_ctl (el6) the computer remains secure from it and becomes mouseclick-fast.
Abhilfe aus unserem Exkurs: Mit Kernel >>= 4.13 (pclos) und microcode_ctl (fc30, rosa2016.1) auf microcode_ctl (el6) wird der Computer davor sicher and mausklick-schnell.
Jedoch:

Spectre Next-Generation: Acht neue Sicherheitslücken in CPUs
Neue Spectre-Gefahren: Die 2.(!) Generation im Überblick
, PC-WELT.de, 06.08.2018
Im Mai wurden acht neue Sicherheitslücken in CPUs entdeckt - Spectre Next Generation. Wir geben einen Überblick.
https://www.pcwelt.de/a/neue-spectre-gefahren-die-2-generation-im-ueberblick,3451862

Sicherheitslücke bei WPA2 Daten im WLAN - nur verschlüsselt sicher, tagesschau.de, 21.02.2019
Hacker können mit einem Trick den gängigen WLAN-Sicherheitsschlüssel umgehen und so eventuell Daten mitlesen. Diese Sicherheitslücke haben Forscher der belgischen Universität Löwen öffentlich gemacht. Vor allem für Unternehmem ist sie kritisch.
Die wenigsten Menschen wissen, mit welcher Verschlüsselung ihr privates WLAN arbeitet - und eigentlich musste man sich auch nicht wirklich darum kümmern. Aktuelle Geräte arbeiten ab Werk mit dem WPA2-Standard. Der galt bisher als sicher - doch jetzt haben Experten eine Lücke in diesem Standard entdeckt. Er macht es möglich, in fremde Netzwerke einzudringen.
Trick funktioniert weltweit
Um den Sicherheitsstandard auszuhebeln, mussten die Forscher ziemlich tricksen. Der Kniff funktioniert aber offenbar weltweit und mit so ziemlich allen jemals gebauten WLAN-Geräten. Die Forscher nutzen es aus, dass der Router und die angeschlossenen Geräte wie beispielsweise ein Smartphone immer wieder neue Funkschlüssel untereinander aushandeln. Weil es oft Störungen im Funknetz gibt, schickt der Router den Schlüssel gleich mehrfach.
So haben Hacker die Möglichkeit, selbst Zugriff auf das WLAN zu bekommen. Dadurch lasse sich die Kommunikation zwischen dem Router und den angeschlossenen Geräten mitlesen, erklärt Falk Garbsch, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC). Zudem können Hacker Zugriff auf die Computer im Netzwerk bekommen und unter Umständen die dort gespeicherten Daten auslesen.
Verschlüsselung hilft
"Das tut schon deutlich weh", so Falk Garbsch, doch "vor ein paar Jahren wäre es noch deutlich schlimmer gewesen". Denn mittlerweile werden viele Informationen im Internet verschlüsselt übertragen. Im Internetbrowser erkennt man das am vorangestellten "https" und dem kleinen Schlüsselsymbol vor der Adresse. Die Verschlüsselung macht es zum einen den Geheimdiensten schwerer, mitzulesen, zum anderen hilft sie auch in diesem Fall.
Ein Hacker, der Zugriff auf ein WLAN hat, kann dann zwar die Daten sehen, doch da sie verschlüsselt sind, kann er nicht lesen, was darin gespeichert ist. Dafür bräuchte er auch den Schlüssel für diese Daten - und der hat mit dem WLAN-Schlüssel nichts zu tun.
Unter dem Strich bedeutet es, dass Privatnutzer von der Sicherheitslücke wohl weniger betroffen sind. Hacker müssten sie ganz gezielt angreifen, denn die Lücke lässt sich nur ausnutzen, solange man in Reichweite des WLAN ist, das geknackt werden soll. Zudem muss das Netzwerk aktiv Daten übertragen, das heißt, Router und mindestens eines der angeschlossenen Geräte müssen gerade miteiander kommunizieren.
Gefährlich vor allem für Unternehmen
Für Unternehmen hat die Sicherheitslücke eine ganz andere Dimension. Hier könnten Hacker gezielt versuchen, per WLAN in das Firmennetzwerk einzudringen und dort Daten auszulesen. "Innerhalb der Netzwerke", so Falk Garbsch, "läuft die Übertragung in der Regel unverschlüsselt". Es könnte also möglich sein, Daten aus der Entwicklungsabteilung oder der Geschäftsführung abzugreifen.
Für die Firmen gibt es kurzfristig nur eine Lösung: Auch innerhalb des eigenen Netzwerkes müssen die Daten verschlüsselt übertragen werden. Ein technischer Aufwand, den nicht jedes Unternehmen so ohne Weiteres umsetzen kann.
Hersteller wollen zum Teil nachbessern
Ob sich die Sicherheit von WPA2 wieder herstellen lässt, ist im Moment nicht klar. Vor allem die Router-Hersteller müssten dafür ihre Geräte nachbessern. Es gibt erste Hersteller, die versprechen, das zu tun. Andere Unternehmen überlegen noch. Vom Berliner Hersteller AVM, der unter anderem die weit verbreiteten "Fritz"-Router baut, heißt es, für eine genauere Einschätzung müssten erst noch weitere Details bekannt werden.
Abhilfe per Update - wenn sie denn technisch überhaupt möglich ist - dürfte zudem die Ausnahme bleiben. Vor allem ältere Geräte erhalten schon heute keine Updates mehr: Die Hersteller sind eher daran interessiert, neue Modelle zu verkaufen. "Dieses Problem", da ist sich Falk Garbsch vom CCC sicher, "wird uns noch viele, viele Jahre begleiten".
https://www.tagesschau.de/inland/wlan-sicherheitsluecke-101.html

Sicherheitslücke bei WLAN-Verschlüsselung: Experten warnen vor Panikmache, tagesschau.de, 21.02.2019
Die Meldung über eine Sicherheitslücke im heimischen WLAN dürfte gestern viele verunsichert haben - vor allem, als dann das zuständige Bundesamt aufrief, vorerst auf Online-Banking und Shopping im Netz zu verzichten. Doch Experten halten die Warnung für überzogen.
Nach dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke beim Verschlüsseln von WLAN-Hotspots gestern hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik noch am Abend eine Warnung herausgegeben: Wer mit dem Standardverfahren WPA2 sein WLAN sichert, sollte auf Online-Banking und Einkäufe im Netz verzichten; so lange, bis Updates verfügbar seien.
Experten vom Chaos Computer Club halten diese Warnung allerdings für überzogen. "Mir erscheint die generelle Warnung vor Online-Banking und Shopping im eigenen WLAN als überzogen, wenn die Kanäle jeweils selbst (mit https:// oder VPN) verschlüsselt sind", sagte der Sprecher des Clubs, Linus Neumann, der Nachrichtenagentur dpa.
Das BSI hatte vom Einkaufen im Netz via WLAN gewarnt, obwohl die meisten Online-Händler einen verschlüsselten Übertragungsweg anbieten, der nicht vom WPA2-Standard abhängt. Nur das kabelgebundene Surfen oder Mobilfunkverbindungen seien laut BSI derzeit sicher: "Nutzen Sie Ihr WLAN-Netzwerk so, als würden Sie sich in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen, etwa in Ihrem Lieblings-Café oder am Bahnhof", hieß es. Neumann sieht das anders: "In der Tat kann man bei korrekt verifizierten SSL- oder VPN-Verbindungen die Schwachstelle gelassen sehen. Allerdings wissen Laien nicht immer, was alles zu beachten ist, um eine SSL-Verbindung korrekt zu überprüfen." Vermutlich riete das BSI daher an dieser Stelle zu einer erhöhten Vorsichtsmaßnahme.
Auch IT-Unternehmen relativieren Gefahr
Zuvor hatten bereits führende IT-Unternehmen die tatsächliche Gefahr der Lücke im Verschlüsselungsprotokoll relativiert. Microsoft verwies darauf, dass ein Angreifer sich in unmittelbarer Nähe des WLAN aufhalten müsse. Zudem gebe es auch keine Hinweise darauf, dass die Lücke in der Praxis bislang irgendwo ausgenutzt worden sei.
WPA2 ist ein Verschlüsselungsverfahren zur Absicherung eines WLAN, das bislang als sicher galt. Ältere Standards wie WPA und WEP wurden schon vor Jahren als nicht mehr sicher ausgemustert. Sicherheitsforscher der Katholischen Universität Löwen hatten nach eigenen Angaben nun einen Fehler in dem vierstufigen Verfahren entdeckt, mit dem bei WPA2 die Schlüssel von Sender und Empfänger in einem WLAN ausgetauscht werden. Im dritten Schritt kann der Schlüssel mehrmals gesendet werden. Diese Sicherheitslücke habe ermöglicht, die Verschlüsselung zu knacken.
https://www.tagesschau.de/inland/wlan-sicherheitsluecke-103.html

Kommunikation im Netz: Abhörsicher mithilfe der Quantenphysik?, tagesschau.de, 16.12.2018
Wer im Internet miteinander kommuniziert, hinterlässt unweigerlich Spuren. Wiener Forscher wollen jetzt ein Verfahren entwickelt haben, das die Kommunikation auch in einem größeren Netzwerk abhörsicher macht.
Die Quantenkryptografie will in Zukunft eine abhörsichere Kommunikation im Internet ermöglichen. Österreichische Forscher haben nun - nach eigenen Angaben - eine wichtige Hürde auf diesem Weg genommen. Ihnen gelang, dass vier Teilnehmer eines Netzwerkes abhörsicher kommuniziert haben. Die Wissenschaftler um Rupert Ursin vom Wiener Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben ihre Forschung im britischen Fachblatt "Nature" vorgestellt. Nach Angaben der Wissenschaftler lässt sich das Netzwerk einfach erweitern - und könnte so für eine breite Anwendung infrage kommen.
Herkömmliche Verschlüsselungstechnologien bieten nur relativen Schutz, sagt Rupert Ursin von der Akademie der Wissenschaften im Gespräch mit dem ORF. "Wenn ich meine E-Mails lese, könnte ein Dritter im Prinzip beliebig viele Kopien davon anfertigen - und es würde niemand bemerken. Bei der Quantenkryptografie ist das unmöglich. Wenn Hacker versuchen, eine Quantenbotschaft zu belauschen, hinterlassen sie unweigerlich eine Spur. Das ist ein Naturgesetz."
Die Quantenkryptographie nutzt dabei ein Phänomen der Quantenphysik. Nach deren Regeln können zwei Teilchen einen gemeinsamen Zustand bilden, auch wenn sie anschließend über weite Entfernungen getrennt werden. In diesem Zustand der Verschränkung sind die Eigenschaften der beiden individuellen Teilchen unbestimmt. Wird dann bei einem der beiden Teilchen eine Eigenschaft wie beispielsweise die Schwingungsrichtung gemessen, nimmt das andere Teilchen augenblicklich eine korrespondierende Eigenschaft an. Die Verschränkung endet. Auf diese Weise ist es möglich, abhörsicherer Schlüssel bei Sender und Empfänger zu erzeugen.
Lauscher können Anwesenheit nicht verschleiern
Entscheidend ist: Der Schlüssel kann von Hackern nicht abgefangen werden. Denn es werden nur einzelne Lichtteilchen (Photonen) ausgetauscht. Und nach den Gesetzen der Quantenphysik ist es unmöglich, den Quantenzustand eines einzelnen Lichtteilchens ohne Fehler zu kopieren. Ein Lauscher kann seine Anwesenheit daher nicht verschleiern und würde sich sofort verraten. Die verschlüsselte Nachricht wird dann auf klassischem Weg ausgetauscht.
Bisher nur bei zwei Teilnehmern nachgewiesen
Bisher ließen sich auf diese Weise meist jedoch nur zwei Teilnehmer mit einer garantiert abhörsicheren Leitung verbinden. Weitere Verbindungen seien kompliziert, fehleranfällig und mit Kommunikationseinschränkungen behaftet.
Das Team versorgte nun vier Teilnehmer aus einer zentralen Quelle mit verschränkten Photonen, sodass alle vier miteinander kryptographische Schlüssel erzeugen und für eine abhörsichere Kommunikation verwenden konnten. "Ein entscheidender Vorteil dieser Architektur ist ihre Flexibilität", betont Ursin in einer Mitteilung der Akademie. "Wir sind damit in der Lage, neue Kommunikationspartner in das Quantennetzwerk zu integrieren - und zwar mit lediglich minimalen Eingriffen. Damit ist gezeigt, dass Quantennetzwerke Realität werden können - für Jedermann."
https://www.tagesschau.de/ausland/quanten-101.html

OKTransportverschlüsselung Teil 3, HTTPS mit TLS 1.3 in der Praxis, 11.06.18 | Autor / Redakteur: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska / Peter Schmitz
TLS 1.3 verspricht mehr Sicherheit von verschlüsselten HTTPS-Verbiundungen. Leider ist die Implementierung voller Tücken und Überraschungen.
Wem die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen am Herzen liegt, der ist gut beraten, die TLS-Konfiguration zu überdenken, denn ohne eine moderne Transportverschlüsselung sind gute Vorsätze beim Datenschutz nur ein Papiertiger. Zwar ist TLS 1.3 nun offiziell aus den Startlöchern, aber die Implementierung ist leider voller Tücken und Überraschungen.
Da die Verwundbarkeiten des TLS-Protokolls bis einschließlich Version 1.2 allgemein bekannt sind (siehe dazu den Bericht "TLS 1.3 - Viel heiße Luft oder ein großer Wurf?") ist davon auszugehen, dass das Herumschnüffeln an vermeintlich "verschlüsselten" HTTPS-Verbindungen öfter vorkommen dürfte als einem lieb sein mag. TLS 1.3 verspricht Abhilfe.
Leider ist die Implementierung voller Tücken und Überraschungen.
Es beginnt schon damit, dass ein völliger Verzicht auf TLS 1.2 als einen Fallback für Clients mit fehlender Unterstützung für TLS 1.3 vorerst nicht in Frage kommt.
Server-Unterstützung für TLS 1.3 mit einem TLS 1.2-Fallback einrichten
Die Umsetzung von TLS 1.3 setzt so Einiges an Handarbeit voraus.

Schritt 1: Ein Kernel-Upgrade installieren:

Der Einsatz von TLS 1.3 steht und fällt mit einem Linux-Kernel ab der Version 4.13 ("1600 LoC-Patch"). Linux-Kernel bis einschließlich Version 4.12 unterstützten nur maximal AES-128-GCM (gemäß RFC 5288) und scheiden damit aus. Die AEAD-Verschlüsselung, die TLS 1.3 automatisch erwartet, ist erst mit dem sogenannten 1600 LoC-Patch möglich. Mit diesem Patch kann Linux erstmals die Verschlüsselung für eine bereits bestehende Verbindung intern im Kernel (ab Version 4.13) handhaben. Der User-Space übergibt dem Kernel die Kryptoschlüssel für eine bereits aufgebaute Verbindung, sodass die Verschlüsselung transparent innerhalb des Kernels stattfindet. CentOS/RHEL in der Version 6 bleiben mit ihrem 2.6.x-er Kernel außen vor.

Schritt 2. Ein OpenSSL-Upgrade einspielen:

Linux-Distributionen richten standardmäßig "stabile" (sprich: veraltete) Versionen der OpenSSL-Bibliothek ein, die mit TLS 1.3 bisher nicht zu Recht kommen. OpenSSL muss in der Version 1.1.1 Beta 4 oder neuer vorliegen.

Schritt 3. Zertifikate von einer Zertifizierungsstelle (CA) beschaffen und einrichten:

Zertifizierungsstellen (CAs) gibt es wie Sand am Meer. Doch in der Vergangenheit waren SSL-Zertifikate ein schmerzhafter Kostenpunkt. Dank der kostenfreien SSL-Zertifikate von Let´s Encrypt hat sich endlich dieses Problem größtenteils erledigt. Die leistungsstarke API sorgt für eine schmerzlose Automatisierbarkeit auf allen Unix/Linux-Derivaten.

Schritt 4. Den Webserver konfigurieren:

Wer die benötigten SSL-Zertifikate installiert hat, kann sich im nächsten Schritt der Server-Konfiguration widmen. Die Details der Implementierung hängen von der Art und Versionsnummer des Webservers ab. Grundlegende Parameter zum Aktivieren der SSL-Verschlüsselung in Apache, Nginx, Lighttpd, HAProxy und AWS ELB lassen sich einem Online-Assistenten wie dem SSL Configuration Generator von Mozilla entnehmen. Leider halten sich die Fähigkeiten dieses Werkzeugs in argen Grenzen. Es fehlt hier u.a. die Unterstützung für TLS 1.3 und auch TLS 1.2 leidet unter mangelnder Beachtung (Diffie-Hellman gefälligst? Fehlanzeige). Die Übernahme von Konfigurationsparametern für die TLS-Verschlüsselung nach dem Fertiggericht-Prinzip gehen nach hinten los.

Sicherheitsbewussten Administratoren bleibt nichts anderes übrig als die fehlenden Parameter für den eigenen Webserver samt der passenden Syntax selbst zu eruieren. Zu den wichtigsten Ergänzungen bzw. Korrekturen zählen:

Aktivieren der Unterstützung für HTTP/2
Umlenkung von HTTP-Anfragen auf HTTPS
Unterbinden von Protokoll-Downgrades auf HTTP unter Verwendung von HSTS
Einrichtung von Browser-Anweisungen mit Hilfe von Sicherheits-Headern (HTTP Security Headers, verfügbar nur mit HTTPS): HTTPS-Sicherheitsheader sorgen für die Übergabe von Anweisungen durch den Webserver an einen (kompatiblen) Webbrowser, um sein Verhalten zu beeinflussen. Zum Schutz gegen Downgrade-Attacken und Cookie-Hijacking lässt sich unverschlüsselte Kommunikation mit dem so genannten HSTS-Header deaktivieren (HSTS steht für HTTP Strict Transport Security). Gegen Clickjacking-Attacken hilft ein X-Frame-Options-Header. Um das Aushebeln von deklarierten Mime-Typen zu verhindern, kommen X-Content-Type-Optionen zum Einsatz. Für den Schutz gegen Cross-Site-Request Forgeries (kurz: X-XSS) zeichnet der X-XSS-Protection-Header verantwortlich. Diese Einstellungen können die verfügbare Angriffsfläche stark reduzieren.
Deaktivieren verwundbarer Protokollversionen: Als sicher gelten derzeit nur TLS 1.2 und TLS 1.3
Optimieren der TLS 1.2-Konfiguration zur Härtung durch den Verzicht auf verwundbare Cipher-Suites: Als verwundbar gelten alle Cipher-Suites außer ECDHE- und DHE-basierter Varianten

Eine nicht zu unterschätzende Verwundbarkeit, die sich durch die Umstellung auf HTTPS nicht von selbst erledigt, stellt JavaScript-Code von externen Domains dar. Ein klassisches Beispiel sind Werbeeinblendungen. Mit einer aktivierten CSP-Richtlinie (kurz für Content Security Policy) können Website-Betreiber für eine erhöhte Sicherheit sorgen. Bei CSPs handelt es sich um Sicherheitsrichtlinien, welche unsichere Web-Inhalte aus externen Quellen und Verbindungen über HTTP unterdrücken können. So lassen sich nicht zuletzt auch Clickjacking- und andere Code-Injection-Attacken unterbinden.

Schritt 5. Konfiguration testen:

Zu guter Letzt gilt es, die Konfiguration mit einem Dienst wie der SSL Server Test von Qualys SSL Labs auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen.
Encrypted Traffic Analytics

Eine robuste Transportverschlüsselung hat jedoch auch ihre Schattenseiten: Malware kann jetzt einfach unbemerkt durchsegeln.
Beim Einsatz von TLS bis einschließlich der Version 1.2 (insbesondere mit RSA-Ciphern) konnten IT-Fachkräfte den Datentransfer z.B. vor dem Eingang ins firmeneigene Datencenter auf bösartige Payloads hin überprüfen. Die Kommunikation wurde in diesem Fall durch sogenannte Middleboxes eingelesen, dechiffriert, analysiert und weitergeleitet. Mit TLS 1.3 gehört diese Art von Monitoring der Vergangenheit an. Denn beim Verbindungsaufbau über TLS 1.3 mit ephemeralen Diffie-Hellman-Schlüsseln schlägt die sogenannte "Deep-Packet Inspection" fehl, weil sich die Kommunikation in Echtzeit nicht ohne Weiteres dechiffrieren lässt — und schon erst recht nicht in Echtzeit. Das Bedürfnis an adäquaten Sicherheitsmaßnahmen für die Unternehmens-IT besteht jedoch weiter. So mussten sich die Anbieter von Sicherheitslösungen für Traffic-Analytics bei TLS 1.3 nach alternativen Wegen zur Gewährleistung der Integrität der internen Systeme umschauen. Die ersten konkreten Produkte sind bereits auf dem Markt. Alleine Cisco hat vier interessante Lösungen im Köcher:...
https://www.security-insider.de/https-mit-tls-13-in-der-praxis-a-714096/

Mausklick-schnell: Sicherheit beim Surfen mit TLS 3.0
Firefox-ESR >= 52.9 : Inhalte von lib64nss3 (mga7, pclos, fc, ...) oder nss (fc, ...) und >= libssl3.so.1.1.1a (openssl-1.1.1a, fc27) nach /usr/lib64/firefox/libssl3.so ( Installationsverzeichnis )
Tor-Browser (Firefox-ESR >= 52.9: Inhalte von lib64nss3 (mga7, pclos oder nss (fc, ...) und >= nss-3.41.0 (fc30) mit libssl.so.3 nach /home/toruser/tor*/Browser*/
Pale Moon >=: Inhalte von lib64nss3 (mga7, pclos oder nss (fc, ...) und libssl3.so.1.1.1a (von openssl-1.1.1a, fc27) nach /usr/lib64/palemoon/libssl3.so
Dabei zeigt /usr/lib64/libcrypto.so.1.1 auf /usr/lib64/libcrypto.so.1.1.1a und /usr/lib64/libssl.so.1.1 auf libssl.so.1.1.1a.

VPN für mehr Schutz in offenen Netzen, netzpolitik.org, 30.04.2018
"VPN steht für Virtual Private Network. Mit einem VPN-Client lässt sich nicht nur weitgehend anonym surfen, sondern auch bei anderen Online-Aktivitäten die eigene Identität verschleiern. Das ist vor allem wichtig, wenn man in offenen WLANs unterwegs ist, wo der Betreiber den Datenverkehr mitüberwachen kann. VPN-Software leitet sämtlichen Verkehr zunächst vom eigenen Gerät verschlüsselt zum Server des Anbieters und von dort ins Netz. Auch kann man durch VPN-Server vorgeben, aus einem bestimmten Land zu sein, und dadurch Geoblocking umgehen.
Manche VPN-Anbieter versprechen ihren Nutzern, ihre Zugriffsdaten nicht zu speichern und dadurch ihre Anonymität zu wahren. Aber Obacht: Wenn der gesamte Internetverkehr durch einen VPN-Anbieter getunnelt wird, versetzt das diesen in eine besonders wichtige Lage und macht ihn zu einem attraktiven Ziel. Dass Anbieter von VPN-Diensten selbst nicht mitlesen, gilt bei weitem nicht für alle VPN-Anbieter, etwa den entsprechenden Dienst von Facebook. Auf keinen Fall sollte man daher Gratis-Lösungen nutzen. Im Umfeld von netzpolitik.org werden beispielsweise IPredator oder F-Secure verwendet. Am sichersten ist aber immer noch, den VPN über einen eigenen Server zu betreiben.
Staaten wie China, Russland und der Iran schränken die Nutzung von VPN-Diensten stark ein. Das sollte man vor einem Reiseantritt bedenken. Auch gilt es bei der Verwendung von VPN-Diensten und Tor-Browsern zu bedenken: Sobald man sich im Browser irgendwo einloggt, ist es – zumindest gegenüber dem verwendeten Dienst – vorbei mit der Anonymität.
"

https://netzpolitik.org/2018/kleines-einmaleins-der-digitalen-selbstverteidigung/

VPN: Sicherer Zugriff von unterwegs auf Ihre Daten, PC-WELT.de, 03.02.2019
Verschlüsselte VPN-Verbindungen oder -Tunnel schützen beim Surfen an öffentlichen Hotspots, umgehen lästiges Geoblocking und sorgen für mehr Privatsphäre. Ein Überblick über Anwendungsszenarien und Anbieter dieser sicheren virtuellen privaten Netzwerke.
Ein Netzwerk wie das Internet verbindet alle angeschlossenen Geräte miteinander. So kann jeder mit jedem kommunizieren, selbst wenn der Kommunikationspartner auf der anderen Seite der Erdkugel sitzt. Der Nachteil: Alle Daten, die im Internet über das TCP/IP-Protokoll übertragen werden, passieren sehr viele Zwischenstationen und können dort mitgelesen oder sogar manipuliert werden. Auf diese Weise werden die Daten zwar effizient rund um den Globus geschickt, einen effektiven Schutz vor unerwünschten Zugriffen bietet TCP/IP jedoch nicht.
[...] Allerdings genügt eine VPN-Verbindung allein nicht, um die eigene Anonymität vollständig zu wahren. Wer beim Surfen und aktiviertem VPN unerkannt bleiben möchte, sollte seinen Browser im privaten oder Inkognito-Modus nutzen und sich nicht parallel bei Facebook, Google oder einem anderen "Datenkrakendienst" anmelden.
[...] Der kostenlose Browser Opera bietet die Möglichkeit, alle Browser-Verbindungen über einen VPN-Server von Opera zu leiten. Im Gegensatz zu einer klassischen VPN-Verbindung, die alle Datenpakete im Netzwerk zwischen VPN-Client und -Server verschlüsselt, kümmert sich das Opera-VPN nur um die vom Browser übertragenen Daten. Da bei der Auswahl des Opera-VPN-Servers nicht nach Ländern, sondern nur nach Kontinenten gewählt werden kann, eignet sich der Opera-VPN auch nur bedingt zur Umgehung von Geoblocking. Dennoch sorgt Opera-VPN für zusätzliche Sicherheit beim Surfen am Hotspot, und auch der Werbeblocker arbeitet effektiv. Der Dienst lässt sich in Opera über Einstellungen –> Datenschutz & Sicherheit aktivieren und dann komfortabel in der Adressleiste ein-und ausschalten.
Hinweis: Bei aktiviertem VPN-Filter bekommt der Browserhersteller durch die Umleitung auf die eigenen Server ein vollständiges Abbild Ihrer Surfgewohnheiten und kann diese beispielsweise für personalisierte Werbung nutzen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Virtual-Private-Networks-VPN-Sicherer-Zugriff-von-unterwegs-4731380.html

Datenschutzskandal: Sparkasse erschleicht sich Werbeerlaubnis, netzpolitik.org, 20.02.2019
Bundesweit berichten Kunden von Sparkassen, dass sie zu Unterschriften gedrängt wurden, die der Bank die Auswertung ihrer Kontodaten zu Werbezwecken erlaubt. Die Kundentäuschung hat bei einem Institut offenbar System: Interne Dokumente einer Sparkasse zeigen, dass diese ihren Mitarbeitern irreführende Formulierungen empfahl.
https://netzpolitik.org/2019/datenschutzskandal-sparkasse-erschleicht-sich-werbeerlaubnis/

Fluglinien, Banken, Ticketverkäufer: Diese Tricks verstecken Firmen in den AGB, SPIEGEL Online, 01.09.2018
Versand per Standardbrief? Macht 30 Euro. Solche dreisten Regeln in den Geschäftsbedingungen werden vor Gericht regelmäßig zerlegt. Doch bis das Urteil vorliegt, kassieren viele Firmen weiter. Eine Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen mehr...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/agb-diese-tricks-verstecken-firmen-in-den-geschaeftsbedingungen-a-1225861.html

Europäischer Währungsfonds
Bundesrechnungshof warnt: Deutsche haften für Europas Pleite-Banken
, FOCUS Online, 02.11.2018
Das Gutachten hat es in sich: Der Bundesrechnungshof warnt eindringlich vor dem geplanten Europäischen Währungsfonds. Die Prüfer sehen "erhebliche Risiken für den Bundeshaushalt". Sie fürchten, dass der deutsche Steuerzahler die italienischen Pleitebanken mit Milliardensummen retten muss. Die wichtigsten Fakten zum EWF.
https://www.focus.de/finanzen/news/europaeischer-waehrungsfonds-bundesrechnungshof-warnt-deutsche-steuerzahler-muessen-womoeglich-milliarden-zahlen_id_9841988.html

Deutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt, Tagesschau, 22.05.2014
Der Bankenskandal u.a. der Deutschen Bank, hier klicken

Mindestens 55,2 Milliarden Euro Schaden
"CumEx-Files": Angriff auf Europas Steuerzahler
, tagesschau.de, 18.10.2018
Es geht um mindestens 55 Milliarden Euro: Der organisierte Griff in die Steuerkasse durch "steuergetriebene Aktiengeschäfte" ist viel größer als angenommen. Das belegen Recherchen europäischer Medien, an denen auch die ARD beteiligt ist.
[...] Die Recherchen zeigen, dass das Ausmaß dieser in der Branche als "steuergetriebene Geschäfte" bekannten Deals weitaus größer ist als bisher angenommen. Betroffen sind neben Deutschland mindestens zehn weitere europäische Länder.
Bei den in der Finanzbranche auch als "Tax Deals" bekannten Geschäften werden kurzfristig riesige, oft milliardenschwere Aktienpakete hin- und hergeschoben, um sich Steuern zu Unrecht erstatten zu lassen. Bei Cum-Ex-Geschäften und seinen Varianten wird eine einmal abgeführte Steuer sogar mehrfach erstattet.
Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55,2 Milliarden Euro. Und die Bundesregierung unterließ es über Jahre, ihre europäischen Partner zu warnen, obwohl sie längst von dem Raubzug wusste. Aus Deutschland waren das ARD-Magazin Panorama, die "Zeit", "Zeit Online" sowie NDR Info an den Recherchen beteiligt.
[...] Bundesfinanzministerium wusste seit 2002 Bescheid
Deutschland warnte seine europäischen Nachbarn erst 2015 über eine OECD-Datenbank vor Cum-Ex-Geschäften, obwohl das Finanzministerium spätestens seit 2002 Bescheid wusste. Das Bundesfinanzministerium dementiert auf Anfrage nicht, die Nachbarn erst ab 2015 gewarnt zu haben, teilt aber generell mit, dass man "in der Vergangenheit diverse Staaten, unter anderem auf deren Nachfrage hin, über die Verfahrensweise bei Cum-Ex-Geschäften informiert" habe.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-files-101.html

Faule Hypothekenpapiere: USA planen Milliardenklage gegen Deutsche Bank, Tagesschau.de, 16.09.2016
Die US-Justiz will die Deutsche Bank wegen fauler Hypothekenpapiere auf 14 Milliarden Dollar verklagen. Es wäre die höchste Strafsumme, die in den USA jemals gegen eine ausländische Bank verhängt werden könnte. Die Deutsche Bank hofft auf eine niedrigere Summe.
Der lange erwartete Hypothekenvergleich könnte für die Deutsche Bank sehr teuer werden. Das US-Justizministerium hat in den Verhandlungen um faule Hypothekenpapiere eine Summe von 14 Milliarden Dollar (etwa 12,5 Milliarden Euro) aufgerufen. Mit dem Geld sollten Ansprüche an die Bank aus der Zeit der Finanzkrise 2008 beglichen werden, als viele Investoren mit diesen Papieren hohe Verluste machten, hieß es bei der Staatsanwaltschaft in New York, ... .
Der Deutschen Bank wird vorgeworfen, vor der Finanzkrise 2008 Risiken im Zusammenhang mit den Hypothekenpapieren gegenüber Anlegern verschwiegen zu haben. Diese Papiere waren einer der Hauptauslöser der weltweiten Krise. Die bislang höchste Strafzahlung gegen eine ausländische Bank war 2014 gegen das französische Geldinstitut BNP Paribas verhängt worden. Es musste 8,9 Milliarden Dollar wegen des Verstoßes gegen Sanktionsregelungen zahlen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-201.html .

Die gesellschaftlichen Folgen
"Das hat den Populisten genutzt"

Die Bankenkrise vor zehn Jahren hat wirtschaftlich und gesellschaftlich großen Schaden angerichtet. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Gerechtigkeit sei verloren gegangen und habe Populisten geholfen, meint Marcus Bornheim.
https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-117.html

Finanzkrise 2008, wikipedia.de
Nach dem Minderheitsvotum von einem der vier von den Republikanern benannten Sachverständigen für die Financial Crisis Inquiry Commission seien die Änderungen unter den Präsidenten George H. W. Bush, Bill Clinton und George W. Bush am Community Reinvestment Act sowie die Aufforderungen an Fannie Mae und Freddie Mac, mehr Kredite an Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen zu vergeben, ein wesentlicher Grund für die Subprime-Krise gewesen.
Nach Ansicht der Mehrheit der benannten Sachverständigen waren die politischen Vorgaben an Fannie Mae und Freddie Mac kein wesentlicher Grund für die Subprime-Krise, da die notleidenden Subprime-Kredite ganz überwiegend von Finanzinstitutionen vergeben wurden, die keinen staatlichen Weisungen unterlagen. Die von staatlich finanzierten Kreditbanken wie Fannie Mae und Freddie Mac vergebenen Hypothekenkredite hatten ein deutlich geringeres Ausfallrisiko als die von unabhängigen Banken vergebenen Hypothekenkredite (6,2 % gegenüber 28,3 %). Auch der ´Community Reinvestment Act´ (CRA) in seiner heutigen Fassung könne keinen wesentlichen Beitrag zur Finanzkrise geleistet haben, da nur 6 % der hochverzinslichen Kredite, also der Subprime-Kredite, von Finanzinstitutionen ausgegeben wurden, die der Regulierung durch den CRA unterlagen. Zudem wurden solche Hypothekenkredite nur halb so oft notleidend wie solche, die nicht dem CRA unterlagen.
Falsche Kreditbewertungen der Ratingagenturen

Nach Ansicht der Mehrheit der Sachverständigen der 'Financial Crisis Inquiry Commission' haben die Ratingagenturen einen entscheidenden Beitrag zu der Finanzkrise geleistet. Ohne die falschen Top-Ratings hätten die verbrieften Subprime-Kredite nicht verkauft werden können. Joseph Stiglitz bezeichnete die Transformierung von Krediten mit F-Rating in Anlageprodukte mit A-Rating durch die Banken in "Komplizenschaft" mit den Ratingagenturen als mittelalterliche Alchemie. E-Mails von Standard & Poor´s-Angestellten, die von der Financial Crisis Inquiry Commission ausgewertet wurden, legen nahe, dass zumindest ein Teil der Mitarbeiter die Krise kommen sah:
Schattenbanken
Die Subprime-Falschbewertungen verteilten ca. 7 Billionen US-Dollar Schulden um, kaum weniger als die Dotcom-Blase, die 2000 mehr als 8 Billionen US-Dollar Papiervermögen umverteilte. Trotzdem hatte die Finanzkrise ab 2007 sehr viel schwerere Folgen als die Dotcom-Krise. Nach Ansicht der Mehrheit der Mitglieder der Financial Crisis Inquiry Commission, des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der meisten Ökonomen wurden die Auswirkungen des Platzens der Immobilienblase durch eine strukturelle Schwäche des amerikanischen Finanzsystems erheblich verstärkt. Aufgrund von Lücken in der Bankenregulierung konnten z. B. die Subprime-Kredite auf Schattenbanken übertragen und dadurch die Bankenaufsicht umgangen werden. Wären die Subprime-Kredite in den Bankbilanzen geblieben, dann hätten die Banken wegen der Pflicht zur Hinterlegung mit Eigenkapital viel weniger Subprime-Kredite vergeben können und hätten einen Anreiz gehabt, die Bonität der Kreditnehmer zu prüfen. Durch die Übertragung der Subprime-Kredite in Schattenbanken musste kein Eigenkapital hinterlegt werden, dadurch war ein sehr viel größerer Leverage-Effekt möglich. Anders als normale Banken waren Schattenbanken nicht gezwungen Zahlen zu veröffentlichen, die Rückschlüsse auf ihre Risikopositionen zuließen, ihre Risikopositionen wurden nicht von der Bankaufsicht überwacht, für sie gab es keine Einlagensicherung und die Zentralbank fühlte sich für diese nicht-Banken zunächst nicht als Kreditgeber letzter Instanz zuständig. Deshalb kam es bei den Schattenbanken nach Platzen der Immobilienblase zu einem Bank Run und einer Kreditklemme wie ihn der klassische Bankensektor zuletzt in der Weltwirtschaftskrise ab 1929 erlebt hatte.
Niedrige Zinssätze nach der Dotcom-Aktienblase
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) schrieb in ihrem Jahresbericht vom Juni 2008, die Leitzinsen seien in den fortgeschrittenen Ländern zuletzt ungewöhnlich niedrig gewesen; es sei kein Inflationsdruck vorhanden gewesen. Die US-Notenbank Fed betrieb nach der geplatzten Dotcom-Blase eine expansive Geldpolitik, um die US-Konjunktur zu stimulieren (→ Konjunkturpolitik). Sie senkte im Juni 2003 die Federal Funds Rate auf 1 %. Als die Konjunktur ab Mitte 2004 wieder gefestigt war, begann die FED die Federal Funds Rate anzuheben. Entgegen der Absicht der FED wirkte sich dies auf die langfristigen Zinsen aber nicht aus.
Übersicht über den Verlauf der US-Immobilienkrise und ihre Auswirkungen
1. Ausweitung der Kreditgewährung von Banken auch an Darlehensnehmer mit immer geringerer Bonität ("Subprime-Kredite"). Kontrolle der Kreditwürdigkeit schwindet. US-Banken vergeben Verbrauchern Kreditkarten mit Niedrigzinskonditionen.
2. Boom-Phase des US-Immobilienmarktes. Häuserkauf und Konsum von US-Bürgern auf Kreditbasis. Bildung einer Immobilienpreisspirale. Das Kreditrisiko der US-Banken wird zunehmend an Dritte (auch ausländische Anleger) ausgelagert über Mortgage Backed Securities (MBS) und Collateralized Mortgage Obligations (CMOs).
3. Platzen der kreditinduzierten Immobilienblase im Jahr 2007. US-Bürgern fällt es schwer, ihre Kredite zu bedienen oder zurückzuzahlen. Zahlungsausfälle und Zahlungsstörungen im US-amerikanischen Hypothekenmarkt, insbesondere im Subprime-Segment.
4. Verluste und negative Ratingänderungen von forderungsbesicherten Wertpapieren und besicherten Geldmarktpapieren (ABCP).
lliquidität von ABCPs und forderungsbesicherten Wertpapieren sowie Ausweitung der Risikoaversion von Investoren gegenüber kreditrisikobehafteten Anlageinstrumenten.
5 Vertrauenskrise im Interbankenmarkt, Geldmarktliquiditätsengpässe. Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers. Starke Kurseinbrüche an den Börsen.
Refinanzierungsprobleme von Banken und hohe Neubewertungsverluste von kreditrisikobehafteten Anlageinstrumenten. Insolvenzen u. a. der Washington Mutual und der Kaupthing Bank.
6. Rezession mit Arbeitsplatzabbau in Unternehmen; Unternehmensinsolvenzen durch sinkende Kreditvergabe für kreditrisikobehaftete Anlagen und wegen Deleveraging seitens der Banken.
Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten erreicht höchsten Stand seit Beginn der statistischen Erfassung 1967.
7. Die US-Zentralbank vergibt Geld zu sehr niedrigen Zinsraten und kauft durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere sowie langfristige US-Staatsanleihen (US Treasuries) auf. Banken melden hohe Gewinne. In der folgenden Eurokrise, einer Mehrfachkrise aus Banken-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise, kauft die EZB seit Mai 2010 Anleihen auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

#kurzerklärt: Als die große Krise kam, tagesschau.de, 14.09.2018
Vor zehn Jahren brach die Investmentbank Lehman Brothers zusammen. Die Folgen waren weltweit zu spüren, die Finanzkrise bestimmte die folgenden Jahre. Wie konnte es dazu kommen?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzkrise-105.html
#kurzerklärt: Wie kam es vor zehn Jahren zur Finanzkrise?, tagesthemen 22:15 Uhr, 13.09.2018
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-447931.html

Schweizer Großbank UBS droht Milliardenstrafe in Frankreich, STERN.de, 08.10.2018
Der Schweizer Großbank UBS droht in Frankreich eine Milliardenstrafe: Das Institut muss sich seit Montag vor dem Pariser Strafgericht in einem der größten Steuerbetrugs-Prozesse des Landes verantworten.
https://www.stern.de/news/schweizer-grossbank-ubs-droht-milliardenstrafe-in-frankreich-8392824.html

Zentrale der zerschlagenen WestLB in Düsseldorf (2009) | Bildquelle: dpaExklusiv
Mischte die WestLB bei Cum-Ex-Geschäften mit?
, Tagesschau.de, 12.05.2016
Ex-Beschäftigte der ehemaligen NRW-Landesbank WestLB sollen laut Recherchen von WDR, NDR und SZ im Verdacht stehen, an möglicherweise kriminellen Cum-Ex-Geschäften beteiligt gewesen zu sein. Ausgerechnet eine vom Land NRW gekaufte Steuer-CD soll das ans Licht gebracht haben, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-103.html

Geldwäsche-Skandal
Chef der Danske Bank tritt ab
, tagesschau.de, 19.09.2018
Die Danske Bank ist in einen Geldwäsche-Skandal verwickelt. Nach ersten Untersuchungen sollen 7,5 Millarden Euro gewaschen worden sein. Das kostet den Chef der Bank nun seinen Job.
[...] 6200 Kunden werden geprüft
Ein interner Untersuchungsbericht der Bank umfasst rund 15.000 Kunden, von denen etwa 6200 geprüft worden sein. "Insgesamt rechnen wird damit, dass ein wesentlicher Teil der Zahlungen verdächtig ist", teilte die Bank mit. Kunden der estnischen Niederlassung stammten demnach sowohl aus Russland, Aserbaidschan, der Ukraine sowie mehreren Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.
Die größte Bank Dänemarks steht nach dem Bericht eines Whistleblowers seit Längerem im Verdacht, zwischen 2007 und 2015 über die Niederlassung in Estland im großen Stil illegale Gelder - geschätzt 200 Milliarden Euro - vor allem aus Russland gewaschen zu haben. Warnungen und Hinweise aus Estland seien ignoriert worden.
Die estnischen Aufseher hätten bereits 2007 Kritik geübt und auch aus Dänemark seinen Hinweise zu "kriminellen Aktivitäten in Reinform, einschließlich Geldwäsche" in einer geschätzten Größenordnung von "monatlich Milliarden von Rubeln" gekommen. Der Informant hatte laut dänischen Zeitungsberichten unter anderem den russische Geheimdienst und Verwandte von Präsident Wladimir Putin als Kunden genannt.
https://www.tagesschau.de/ausland/daenemark-banken-101.html

Neues Allzeithoch
Kaspersky Lab konstatiert Rekordwert bei mobilen Banking-Trojanern
, trojaner-info.de, 16.08.2018
Im zweiten Quartal wurden mehr als dreimal so viele mobile Bank-Trojaner als im Vorquartal registriert.
Mobile Banking-Trojaner stehen im zweiten Quartal 2018 auf der Liste der Cyberbedrohungen ganz oben. Kaspersky Lab zählte von April bis Juni 2018 einen neuen Spitzenwert von mehr als 61.000 Installationspaketen mit Modifikationen von mobilen Banking-Trojanern. Das mobile Waffenarsenal der Angreifer im Banking-Bereich erreicht damit ein neues Allzeithoch.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/kaspersky-lab-konstatiert-rekordwert-bei-mobilen-banking-trojanern.html

Lobby-Drehtür: Google stellt in zehn Jahren 65 Regierungsvertreter aus EU-Staaten ein, netzpolitik.org, 06.06.2016
Das Google Transparency Project hat herausgefunden, dass in den letzten zehn Jahren 80 Personen sowohl bei EU-Regierungen wie auch bei Google angestellt waren. Google stellte im untersuchten Zeitraum 65 Regierungsvertreter ein, während 15 Google-Mitarbeiter in Regierungsdienste wechselten. Fünf Personen wechselten gar von der Regierung zu Google und dann zurück in Regierungsdienste, https://netzpolitik.org/2016/lobby-drehtuer-google-stellt-in-zehn-jahren-65-eu-regierungsvertreter-ein/

Zehn Jahre nach Lehman-Pleite
Sind die Finanzmärkte heute sicherer?
, tagesschau.de, 11.09.2018
Könnte sich heute - zehn Jahre nach der Finanzkrise - ein ähnliches Szenario wiederholen? Experten wie der Ex-EZB-Chef Trichet warnen: Die Risiken für einen Kollaps seien sogar noch höher als damals.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/finanzkrise-zehn-jahre-101.html

Deutsche Bank
Aktie auf Tiefststand
Deutsche Bank - "Problemfall" für US-Aufseher?
, tagesschau.de, 31.05.2018
Der US-Ableger der Deutschen Bank ist laut einem Medienbericht von der US-Einlagensicherung FDIC als "Problembank" eingestuft worden. Die Aktie verlor 7,15 Prozent - das ist der historische Tiefststand für das Papier.
https://www.tagesschau.de/ardimport/boerse/deutsche-bank-265.html

US-Ableger der Deutschen Bank besteht Stresstest wieder nicht
Kritik am Krisenmanagement
Deutsche Bank fällt im Fed-Stresstest durch
, tagesschau.de, 29.06.2018
Die Deutsche Bank hat als einziges Institut den zweiten Teil des Stresstests der US-Notenbank nicht bestanden. Die Fed bemängelte, dass es erhebliche Schwächen im Krisenmanagement gibt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stresstest-deutsche-bank-101.html

Kronzeugen im Cum-Ex-Skandal
Gier frisst Hirn
, tagesschau.de, 23.06.2018
Im Cum-Ex-Skandal geben WDR und "SZ" erstmals Einblicke in die Aussagen der Kronzeugen. Mit ihren Geständnissen legen sie Zeugnis über den wohl größten Steuerskandal der Bundesgeschichte ab.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-skandal-101.html

Deutsche Bank will mit Stellenstreichungen aus der Krise kommen
Deutsche Bank
Auf Suche nach "solidem Fundament"
, tagesschau.de, 24.05.2018
Misswirtschaft, Manipulationen - die Deutsche-Bank-Manager der vergangenen Jahre haben vieles falsch gemacht. Konzernchef Sewing will nun alten Stolz wecken. Doch der Kostendruck ist immens.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-263.html

Cum-Ex-Aktiendeals: Stehen Ermittler vor dem Durchbruch?, tagesschau.de, 18.04.2017
Im Skandal um sogenannte Cum-Ex-Deals gehen Ermittler aus NRW gegen Banken und Börsenhändler vor. Nun brachten die Aussagen von Insidern offenbar den Durchbruch, wie WDR, NDR und SZ berichten. Und sie zeigen ein deutlich größeres Ausmaß der Steuer-Tricksereien
Mehrere Insider haben nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" in den vergangenen Monaten über ihr Wissen bei den mutmaßlich hochkriminellen Cum-Ex-Geschäften mit Erstattungen nie gezahlter Kapitalertragsteuer ausgepackt. Weitere haben dies für die kommenden Wochen angekündigt. Für die Ermittler bedeuten die Aussagen vor allem eines: den Durchbruch. Lange sahen die Ermittler ein verstricktes, kaum durchschaubares System, inzwischen haben sie Helfer, die ihnen dieses bis in die tiefsten Details hinein erklären können. Dank dieser Aussagen verfügen nordrhein-westfälische Ermittler inzwischen über tiefe Einblicke, sie kennen Erschaffer und Nutznießer des Systems. Mit Aktienkäufen und -verkäufen rund um den Dividendenstichtag und mehrmals erstatteter Kapitalertragsteuer sollen die Beteiligten den deutschen Fiskus um mehr als zehn Milliarden Euro gebracht haben. Bei den Deals mit (Cum) und ohne Dividende (Ex) sollen Aktien im Kreis gehandelt worden sein. Es geht um Milliardengeschäfte und überaus hohe Handelsvolumen. Denn bei einem Handelsvolumen von 100 Euro sollen nur zwischen 1,25 und 1,50 Euro eingenommen worden sein, ergibt sich aus den Aussagen eines der Insider.
Die Staatsanwaltschaft Köln und eine spezielle Ermittlergruppe des Landeskriminalamts Düsseldorf stehen damit vor einem der größten Erfolge bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität in Deutschland.
Im Zuge der bisherigen Ermittlungsverfahren gab es weltweit bereits zahlreiche Razzien in mehr als zehn Staaten, bis hin zu den Cayman Islands. Nun ist mit weiteren Durchsuchungen und sogar Haftbefehlen zu rechnen. Es spricht viel dafür, dass aufgrund der neuen Erkenntnisse schon bald Anklagen und Prozesse folgen werden. Bisher liefen Strafverfahren in Köln, Frankfurt, München und anderswo gegen mehr als 50 Banker, Börsenhändler und Anwälte. Die bisherigen Untersuchungen hatten mehr als 100 Geldinstitute und Kapitalanlagefonds betroffen. All das könnte nur ein Auftakt gewesen sein.
Die neuen Vorwürfe wiegen schwer: Es geht um Steuerhinterziehung in zahlreichen besonders schweren Fällen, den Beschuldigten drohen Haftstrafen zwischen fünf und zehn Jahren. Die Insider, die nun ausgepackt haben, können für ihre Mithilfe bei der Aufklärung eines mutmaßlich betrügerischen Systems mit Strafnachlass oder gar Straffreiheit rechnen.
In einem Untersuchungsausschuss des Bundestages zu jenen Cum-Ex-Tricksereien hatten die meisten der geladenen Zeugen aus der Finanzszene hingegen enorme Erinnerungslücken gezeigt. Doch auch der Ausschuss, dem viele tausend Seiten interner Unterlagen aus Banken und Ministerien vorlagen, kam zu ähnlichen Erkenntnissen wie die Ermittlungsbehörden, wenn auch zu weniger Detailkenntnissen. Die neuesten Erkenntnisse der Ermittler sollen weit darüber hinausgehen.
Zahlreiche deutsche Institute und internationale Großbanken wie die frühere WestLB, UBS, BNP Paribas oder Macquarie aus Australien sollen bei fragwürdigen Cum-Ex-Deals beteiligt gewesen sein. Durch die Aussagen der Insider stehen inzwischen noch weit mehr Banken als bisher bekannt unter Verdacht, bei diesem System mitgemacht zu haben.
Neben den Banken richtet sich der Verdacht außerdem gegen etwa zehn bis 15 internationale Börsenhändler. Sie sollen sich, auf Kosten des Fiskus, mit jeweils mehreren hundert Millionen Euro an den Cum-Ex-Geschäften bereichert haben. Sie haben demnach vor allem vom Ausland aus agiert, unter anderem aus Dubai. Vor allem ein zentraler Insider hat in monatelangen Vernehmungen umfangreich über die Orte, Treffen und Namen von mutmaßlichen Mittätern berichtet. Dublin, Frankfurt, Hamburg, London, Malta, München, New York, Paris, Zürich, bis hin zum Persischen Golf und in die Karibik - überall hier sollen Cum-Ex-Geschäfte eingefädelt worden sein.

Die neuesten Erkenntnisse der Ermittler in Nordrhein-Westfalen könnten bewirken, dass der Staat sich vor allem von den Banken einen großen Teil des zu Unrecht erstatteten Steuergeldes zurückholen kann. Bislang haben lediglich vier Finanzinstitute etwas mehr als eine halbe Milliarde Euro zurückgezahlt.
Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans sagte: "Die Cum-Ex-Betrüger müssen spätestens jetzt erkennen: Für Täter und Helfer, die immer noch mauern, wird es eng." Die Erfolge der Staatsanwälte und Steuerfahnder zeigten, "wir bleiben dran, auch wenn die Fälle komplex und langwierig sind". Borjans geht davon aus, dass nun "weitere beteiligte Banken und ihre Komplizen endlich dafür bestraft werden können, dass sie mit mehrfacher Erstattung der Kapitalertragsteuer Milliardenbeträge ergaunert haben". Ob die Geschäfte tatsächlich illegal waren, ist bisher nicht höchstrichterlich geklärt.
Mehr als zehn Jahre lang haben die Beteiligten den Fiskus mit Cum-Ex-Geschäften schädigen können. Erst 2012 hat die Bundesregierung den Tricksereien per Gesetzesänderung ein Ende bereitet. Für die Cum-Ex-Szene im In- und Ausland sind die Aussagen der Insider nun ein "Dammbruch", sagen Juristen, die den Fall gut kennen. Die Staatsanwaltschaft Köln wollte sich auf Anfrage nicht äußern: "Aufgrund des Steuergeheimnisses können wir keine konkreten Angaben zu hier durchgeführten Cum-Ex-Ermittlungen machen."
Mehr zu diesem Thema:
Ermittlungen bei internationalen Großbanken, 25.09.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cumex-exklusiv-101.html
Cum-Ex-Deals - Was wusste Schäuble?, 16.02.2017, https://www.tagesschau.de/schaeuble-cum-ex-101.html So funktionierten die "Cum-Ex"-Geschäfte | bilder, https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/cum-ex-deals102.html
Möglicher Durchbruch bei der Recherche, M. Kerstholt, WDR | video, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-280109.html
Aus dem Archiv
Risiken dubioser Cum-Ex-Geschäfte lange bekannt, 02.06.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-bankenverband-101.html
https://www.tagesschau.de/ausland/banken-aktien-101.html

Razzia bei Portigon
Ermittler durchsuchen WestLB-Nachfolgerin
, tagesschau.de, 03.11.2016
Die nordrhein-westfälische Steuerfahndung hat die Räume der WestLB-Nachfolgerin Portigon durchsucht. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften. Dies sind Steuer-Deals, bei denen dem Staat ein Milliardenschaden entstanden ist. | wdr, http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/westlb-portigon-razzia-100.html

Faule Hypothekenkredite
RBS zahlt Milliardenstrafe

Knapp fünf Milliarden Dollar - so hoch fällt eine Strafe für die Royal Bank of Scotland in den USA aus. Der Grund: Dubiose Hypothekengeschäfte, die vor rund zehn Jahren die Finanzkrise mitverursacht haben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/royal-bank-of-scotland-vergleich-101.html

"Mobiles Banking: Regierung verschafft sich Zugriff auf PIN-Codes der Bürger"
Veröffentlicht: 21.03.13, 12:19, Zugriff auf PIN-Codes
Rein theoretisch kann die Bundesregierung einen Bank-Run ab heute schon im Keim ersticken: Der Bundestag beschließt heute ein neues Gesetz. Demzufolge sind Telekom-Anbieter verpflichtet, den Behörden die PINs und PUK der Bürger auszuhändigen. Dazu soll eine elektonische Schnittstelle geschaffen werden - also die direkte Einwahl für die Regierung in die Kommunikation der Bürger. Es soll weiterhin eine elektronische Schnittstelle zur vereinfachten Abfrage von Kommunikationsdaten eingeführt werden. Bundeskriminalamt und Zollkriminalamt sollen in weitem Umfang Zugriff auf Kommunikationsdaten erhalten, wo Eingriffe in das Fernmeldegeheimnis bisher nicht gestattet sind (z.B. als Zentralstelle, zum Personenschutz) .Informationen wie Name und Anschrift müssen "im Einzelfall zum Zweck der Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten, zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben" von den Anbietern an die Behörden übergeben werden, heisst es in dem Entwurf. Für den Zugriff auf PINs, PUKs oder Passwörter soll weiterhin eine richterliche Genehmigung notwendig sein. Das ist zwar – vorerst noch – eine gewisse Sicherheit. Doch das wahre Problem ist die elektronische Schnittstelle: Wenn erst einmal der technische Aufwand für den Zugriff minimiert wird, ist die Beschaffung einer richterlichen Grundlage durch entsprechende Gesetzes-Novellierungen ein verwaltungstechnisches Kinderspiel. Wie wir bei der Euro-Rettungs-Versuchen – ESM, spanische Banken-Rettung – gesehen haben, erfolgen die gravierendsten politischen Veränderungen mittlerweile ohnehin im Handstreich per Notverordnung. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
2013/03/21/
zugriff-auf-mobiles-banking-telekoms-muessen-regierung-pin-codes-der-buerger-liefern/ :
Das hängt auch damit zusammen, dass sich die Staaten in aller Stille immer mehr Daten der Bürger beschaffen. Durch entsprechende Gesetze sichern sie sich auch gleich den Zugriff.

"Carbanak"-Gang erbeutete weltweit Milliarden
Interpol, Europol, Kaspersky Lab und andere Institutionen den bisher größten Cyber-Raubzug aufgedeckt
, trojaner-info.de, 04.04.2018
Eine skrupellose Bande von Hackern hat jahrelang Server von Banken abgezapft und auf diese Weise in über 100 Geldinstitute in mehr als 20 Ländern über eine Milliarde Euro erbeutet. Nach dem Ermittler die Gruppe weltweit verfolgten, gelang es der Polizei in Spanien Ende März, den Kopf der Gruppe festzunehmen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/carbanak-gang-erbeutete-weltweit-milliarden.html

The Billion Dollar Bank Job: How hackers stole $1bn from 100 banks in..., ibtimes.co.uk
... The Carbanak hacking gang were able to steal up to $1bn since 2013 from up to 100 institutions across 30 countries (Wikimedia Commons).
https://www.ibtimes.co.uk/billion-dollar-bank-job-how-hackers-stole-1bn-100-banks-30-countries-1488148

Hacker erbeuten von Banken eine Milliarde Dollar (https://taz.de/Fe.. )
...will meiner Meinung nach ausgeraubt werden : Zu den wenigen Ländern die laut Wikipedia Linux verwenden, gehört Brasilien... #finanzwirtschaft #gesellshaft #hack #hacker #microsoft #banken.
https://joindiaspora.com/posts/5600655

Legitime Rekorder-App in E-Banking-Trojaner verwandelt, trojaner-info.de, 10.10.2018
Inzwischen bietet Google Play laut ESET eine aktualisierte Version der QRecorder-App an.
App Stores sind für kriminelle Angreifer beliebte Tummelplätze. Dabei werden Apps eingeschleust, die nicht nur das tun, was Downloadern vorgegaukelt wird. In der Regel werden solche schädlichen Apps schnell entdeckt und aus dem seriösen Store enfernt.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/legitime-rekorder-app-in-e-banking-trojaner-verwandelt.html

Sicherheitsforscher warnen vor Banking-Trojaner "Karius", trojaner-info.de, 18.06.2018
Trojaner Karius: Nach einer Infektion durch Web Injections sollen die Daten von Banking-Seiten und Apps abgegriffen werden.
Die Sicherheitsforscher von Check Point Software Technologies haben die Ergebnisse einer technischen Analyse der Karius-Malware veröffentlicht. Der neue Banking-Trojaner, der sich noch in der Entwicklungsphase befinden soll, ist auf das Ausspähen von Zugangsdaten beim Login der Opfer ausgerichtet.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/sicherheitsforscher-warnen-vor-banking-trojaner-karius.html Online- und Mobile Banking wasserdicht: zehn Tipps zum Schutz vor Cyber-Betrügern

Malwarebytes konstatiert: Banking-Trojaner ist weltweit größte Bedrohung, trojaner-info.de, 17.10.2018
Der Malwarebytes Report umfasst auch Vorhersagen zum kommenden Quartal.
Malwarebytes ein Sicherheitsunternehmen, das auf die Vermeidung und Behebung von Malware-Bedrohungen spezialisiert ist, präsentierte aktuell seinen Sicherheitsbericht. Er enthält eine umfangreiche Analyse der wichtigsten Malware-Bedrohungen innerhalb des dritten Quartals 2018 und gibt Prognosen für die Zukunft.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/malwarebytes-konstatiert-banking-trojaner-ist-weltweit-groesste-bedrohung.html

Banking-Trojaner DanaBot bedroht europäischen Raum, trojaner-info.de, 02.10.2018
Die Sicherheitsforscher von ESET haben einen bedrohlichen Aktivitätsanstieg des Banking-Trojaners DanaBot beobachtet.
Das europäische Security-Unternehmen ESET hat einen "deutlichen Anstieg" der Aktivitäten des Trojaners DanaBot festgestellt. DanaBot ist ein modular aufgebauter Banken-Trojaner, der durch Proofpoint im Mai beschrieben wurde. Entdeckt wurde er Anfang des Jahres in Australien. Nur zwei Wochen danach ist er in Polen registriert worden, wie es in einer Mitteilung von ESET heißt.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/banking-trojaner-danabot-bedroht-europaeischen-raum.html

Warnung vor der Masche mit der Testüberweisung, trojaner-info.de, 02.12.2018
Beim Online-Banking sollte man stets wachsam sein.
Ein Bankkunde aus Lohne war auf einen Trojaner hereingefallen und wollte das Geld von der Bank erstattet bekommen. Die Frage ist allerdings: Hätte er nicht selbst misstrauisch werden müssen?
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/warnung-vor-der-masche-mit-der-testueberweisung.html

Probleme mit Visa-Kreditkarten nun behoben, trojaner-info.de, 05.06.2018
Visa-Kreditkarten funktionieren wieder.
Es gab zahlreiche Schwierigkeiten bei der Zahlungsabwicklung mittels Visa-Kreditkarten, die europaweit auftraten. Wie nun aus dem Unternehmen verlautet, soll das Problem nun weitgehend behoben worden sein.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/probleme-mit-visa-kreditkarten-nun-behoben.html

Phishing, Man-in-the-middle-Attacke, Mobile Malware? So gefährlich ist Online und Mobile Banking
Cyberkriminelle haben viele Möglichkeiten, um an Ihr Geld zu kommen
, trojaner-info.de, 08.05.2018
Die vielen Vorteile der bequemen Verwaltung von Geld- und Finanzgeschäften von Zuhause oder über das Smartphone liegen auf der Hand – jedoch werden die Angriffe auf das Online-Banking und Mobile Banking immer unverfrorener.
https://www.trojaner-info.de/sicheres-online-banking/articles/Online-Banking-und-Mobile-Banking-Das-sind-die-Tricks-der-Cyber-Betrueger.html

Konto leer, was nun? Erste Hilfe beim Missbrauch von Mobile-Banking, tagesschau.de, 26.04.2018
Jeder zweite Deutsche war bereits Opfer von Cyberkriminellen im Online und Mobile Banking
Falls Sie ungewöhnliche oder betrügerische Transaktionen auf Ihrem Konto feststellen oder dieses sogar leergeräumt ist, sollten Sie nicht die Nerven verlieren und ruhig bleiben. So könnte Ihr Maßnahmenplan beim Missbrauch von Mobile Banking aussehen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/sicheres-mobile-banking/articles/Konto-leer-erste-Hilfe-beim-Missbrauch-von-Mobile-Banking.html

Warnung vor Fake-Banking-Apps, trojaner-info.de, 24.02.2019
ESET-Experten geben Tipps zum Schutz vor Fake-Apps.
In der aktuellen Studie "Android Banking Malware: Sophisticated trojans vs. fake banking apps" warnen die Sicherheitsexperten von ESET davor, die Gefahr durch betrügerische Banking-Apps zu unterschätzen. Diese geben sich als legitime Onlinebanking-Anwendungen aus und erbeuten Geld oder Zugangsdaten.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/warnung-vor-fake-banking-apps.html

Commerzbank vor Abstieg aus Dax: "Beim Thema Digitalisierung haben die Banken zehn Jahre verschlafen", STERN.de, 16.08.2018
Es wäre ein weiterer Schlag für die etablierten Banken in Deutschland: Die Commerzbank muss ihren Platz im Dax aller Voraussicht nach räumen. Die Fintech-Konkurrenz mischt die Branche auf.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/commerzbank-vor-dax-aus---bei-der-digitalisierung-haben-die-banken-zehn-jahre-verschlafen--8214870.html

Fälle deutschlandweit: Aufgedrängte Werbeeinwilligungen bei Sparkassen, netzpolitik.org, 09.07.2018
Kunden von einem Dutzend Sparkassen in ganz Deutschland fühlen sich getäuscht. Unter irreführenden Begründungen stimmten sie der Auswertung ihrer persönlichen Daten für Werbezwecke zu. Die Finanzinstitute verstoßen mit solchem Vorgehen gegen Datenschutz-Prinzipien. Verbraucherschützer sammeln nun Beschwerden.
https://netzpolitik.org/2018/faelle-deutschlandweit-aufgedraengte-werbeeinwilligungen-bei-sparkassen/

Bankdaten: EU verweigert vorerst Freigabe an USA, WikiLeaks
... Terrorgruppen verstärkten. Diese Datenweitergabe widersprach Europas ...
https://wikileaks.org/wiki/Bankdaten:_EU_verweigert_vorerst_Freigabe_an_USA

Kreditkarten-Datenklau mit PoS Malware, netzpolitik.org, 26.02.2018
Kreditkartendaten hat die neu entdeckte UDPoS Malware im Focus.
Der Sicherheitsanbieter Forcepoint hat kürzlich eine neue Point of Sale Malware entdeckt. Wie nun bekannt wurde stiehlt die "UDPoS" Malware mittels Magnetstreifentechnologie Kreditkartendaten. Es ist die erste Malware-Variante dieser Art, die seit zwei Jahren aufgetaucht ist.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/kreditkarten-datenklau-mit-pos-malware.html

Schock beim Blick in Banking-App: "Rewe sagt Danke": Supermarkt "bucht" Kundin 8,5 Milliarden Euro vom Konto ab, STERN.de, 10.10.2018
Ein Einkauf im Supermarkt kann schnell teurer werden als geplant. Die Summe jedoch, die einer Frau aus Bayern vermeintlich von Rewe abgebucht wurde, brächte selbst Multimilliardäre in die Bredouille. Was war da passiert?
Rewe - Abbuchung - banking-App - commerzbank
So gut wie jeder dürfte diese Situation schon einmal selbst erlebt haben: Man geht mit bewusst schmal gehaltenem Einkaufszettel in den Supermarkt - und steht am Ende doch mit deutlich mehr Produkten an der Kasse. Das kann den dort fälligen Betrag schnell in die Höhe treiben. Für die Summe jedoch, die der 33-jährigen Angelika Pascal Rouyer aus Oberbayern vermeintlich von Rewe abgebucht worden war, hätte diese allerdings gleich reihenweise ganze Filialen der Supermarktkette leer kaufen müssen - und wäre selbst dann nicht auf den in ihrer Banking-App angezeigten Betrag gekommen.
Astronomische 8.590.000.000,42 Euro - oder in Worten: acht Milliarden, 590 Millionen Euro und 42 Cent - waren dort angeführt - immerhin mit dem nettgemeinten Abbuchungsvermerk "Rewe sagt Danke" versehen. Rouyer trifft der Schlag, wie sie auf Facebook gesteht. "Daraufhin bekam ich dann ein (sic!) Herzinfarkt", schreibt die Frau aus Mitterfelden in ihrem letzte Woche veröffentlichten Post. So eine Summe habe sie schließlich noch nie auf ihrem Konto gesehen, "nur leider stand ein Minus davor". Ihr sei daraufhin "echt übel" geworden, berichtet die 33-Jährige der "Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen" (HNA).
Mal was zu lachen: Heute morgen schaute ich noch glücklich auf meine Online Banking App bevor ich mich eingeloggt habe...Gepostet von Angelika Pascal Rouyer am Freitag, 5. Oktober 2018
Vermeintliche Rewe-Abbuchung klärt sich schnell auf
In ihrer Panik bittet Rouyer ihren Vater um Rat. "Das kann nicht sein, acht Milliarden!", versucht der seine Tochter dem Bericht zufolge zu beruhigen. Und natürlich kommen auch der 33-Jährigen Zweifel angesichts der Summe. Sie habe sich nicht erklären können, wie der offensichtliche Buchungsfehler zustande gekommen sein könnte, erklärt sie gegenüber dem Portal "rosenheim24.de". Zumal sie da eigenen Angaben zufolge schon länger nicht mehr per Karte bei Rewe bezahlt hatte.
Rouyer wendet sich nach mehreren Telefonaten mit der Supermarktkette auch an ihre Bank, die schnell Entwarnung gibt und der "Geschädigten" mitteilt, dass die Abbuchung nie erfolgt sei und es auch keine Lastschrift von Rewe gebe, heißt es im HNA-Bericht. Stattdessen ließ offensichtlich ein IT-Fehler das Herz der 33-Jährigen in die Hose rutschen. "Ursache für die fehlerhafte Anzeige des Umsatzes ist die Nutzung einer veralteten Version der Banking-App", zitiert die Zeitung eine Sprecherin der Bank. Man habe Rouyer daraufhin gebeten, die App zu aktualisieren, damit der Umsatz wieder korrekt angezeigt wird.
Warum die Lastschrift überhaupt aufgetauchte, bleibt hingegen ein Rätsel.
https://www.stern.de/wirtschaft/geld/-rewe-sagt-danke---supermarkt--bucht--kundin-8-5-milliarden-euro-ab-8395664.html

Banking-Malware hat es besonders auf deutsche Nutzer abgesehen, trojaner-info.de, 06.04.2018
Der Report "Financial Cyberthreats in 2017" von Kaspersky Lab zeigt Deutschland als Spitzenreiter.
Auch wenn im Jahr 2017 die Anzahl der von Banking-Malware angegriffenen Nutzer weltweit um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr fiel, kann für Deutschland keine Entwarnung gegeben werden, wenn es um finanziell motivierte Cyberattacken geht. So sind deutsche Nutzer bei Computern auf Platz eins und bei mobilen Endgeräten auf dem zweiten Rang, wenn es um die am häufigsten mittels Banking-Malware angegriffenen Nutzer weltweit geht.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/banking-malware-hat-es-besonders-auf-deutsche-nutzer-abgesehen.html

Die BackSwap Banking-Malware, trojaner-info.de, 01.06.2018
ESET-Forscher entdeckten eine Banking-Malware, die neue Techniken zum überbrücken dedizierter Browser-Schutzmaßnahmen einsetzt.
Es ist eine neue Banking-Malware mit der Bezeichnung Win32/BackSwap.A /Trojan, die ESET-Forscher entdeckten. Sie verzichtet auf konventionelle Code Injection und bedient sich stattdessen an der Windows GUI.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/die-backswap-banking-malware.html

Datenmissbrauch: Betrüger kapern tausende Bankkonten, FOCUS Online
17 000 Verbraucher blicken dieser Tage bang auf ihre Kontoauszüge: Ihre Bankdaten befinden sich in den Händen einer ominösen Firma. Erste Abbuchungen sind bereits erfolgt – natürlich ohne Wissen der Betroffenen.
http://www.focus.de/finanzen/banken/datenmissbrauch-betrueger-kapern-tausende-bankkonten_aid_324166.html

Bankentrojaner noch vor Ransomware, trojaner-info.de, 16.06.2018
Es sind Online-Services, die einen immer größeren Raum einnehmen und somit die Angriffsfläche für Bankentrojaner vergrößern.
Proofpoint hat einen Bericht zu aktuellen Cyber-Bedrohungen veröffentlicht, worin deutlich wird, dass Bankentrojaner erstmals seit dem zweiten Quartal 2016 Ransomware bei den Malware-Bedrohungen per E-Mail überholt. Das bedeutet, dass diese im ersten Quartal 2018 rund 59 Prozent der schädlichen E-Mails umfassten.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/bankentrojaner-noch-vor-ransomware.html

Das sind die größten Sicherheitsrisiken beim mobilen Banking, trojaner-info.de, 01.06.2018
Inoffizielle Banking Apps: Nicht nur Finanzdienstleister bieten Apps zum Banking via Smartphone & Co. an. Diverse unabhängige Entwickler und Hersteller sind auf den Mobile-Zug aufgesprungen und bieten eigene Lösungen für das Mobile Banking an, die aber keine seriösen Ziel verfolgen. Verzichten Sie grundsätzlich auf die Nutzung dieser Apps! Unterschätzen Sie grundsätzlich nie die Gefahren beim Download von Apps, die vor allem weitgehende Berechtigungen betreffen. Sie sollten den Schutz Ihrer Daten und die Zugriffsrechte auf Ihre Bankdaten ausschließlich Ihrem persönlichen Finanzdienstleister anvertrauen.

E-Mail-Phishing: Diebstahl von PINs und mobilen TANs mit manipulierten E-Mails. Wie Phishing-Mails erkannt werden können, erfahren Sie hier.
Mobile Malware auf Smartphones und Tablets. Auf mobilen Endgeräten bestehen die gleichen Sicherheitsrisiken wie auf stationären Rechnern. Falls auf Smartphones oder Tablets keine Antiviren- bzw. Antimalware-Software installiert sind und regelmäßige Updates vernachlässigt werden, können solche Sicherheitslücken von findigen Cyber-Betrügern schnell genutzt werden. Ein wirksamer Schutz vor Handyviren ist unumgänglich.

Datenspionage durch SMS. So wird es gemacht: Nutzer erhalten auf ihrem Smartphone eine Kurznachricht mit einem Link zu einem vermeintlichen Update des Banking-Sicherheitszertifikats. Der Link installiert eine Spionage-Software, die mobile TANs ausspäht und die Manipulation von Konten nach sich ziehen kann.

Diebstahl des Smartphones. Falls Sie Ihre persönlichen Banking-Daten regelmäßig auf dem Handy abspeichern, haben findige Räuber leichte Hand beim Leerräumen Ihres Kontos. Falls dem so sein sollte, solten Sie sehr schnell handeln — wie und was Sie tun sollten, lesen Sie hier.

Tastensperre niemals deaktivieren. Wer mobil Bankgeschäfte abwickelt, sollte stets darauf achten, die Sperrfunktion des Displays mit PIN zu versehen. So gewähren Sie Dritten keine Einblicke auf eingegebene Bankdaten.

Nutzung des öffentlichen WLAN. Es ist zu reizvoll: Schnell mal im WLAN des Lieblings-Cafés das Bankkonto checken? Besser nicht! öffentliche WLAN-Verbindungen sind oftmals unsicher und teilweise völlig unverschlüsselt. Bei der Kommunikation sensibler Informationen und Daten über öffentlicher Drahtlosnetze sollten Sie generell äußerst vorsichtig sein (mehr dazu).

Bezahlen mit Smartphone
Apple Pay kommt nach Deutschland - und diese Banken sind (nicht) dabei
, STERN.de, 06.11.2018
Nach knapp vier Jahren kommt der Bezahldienst Apple Pay demnächst nach Deutschland. Kunden können dann direkt mit dem iPhone an der Kasse bezahlen, sofern die eigene Bank den Dienst unterstützt. Viele Geldinstitute sind zum Start allerdings nicht an Bord.
https://www.stern.de/digital/apple-pay--diese-deutschen-banken-sind--nicht--dabei-8420136.html

Sicherheitslücken bei Mobile-Banking-Apps. Fast alle Banken bieten ihren Kunden heutzutage über die App-Stores Applikationen für das mobile Banking an. Darüber hinaus bieten auch andere Finanzverwaltungsdienste Banking Apps an, die den Zugriff auf Ihre Bankdaten abfragen. Leider wird regelmäßig bekannt, dass diese Dienste nicht frei von Sicherheitslücken sind und oftmals weitere Gefahren mit sich bringen. Benutzen Sie ausschließlich die Mobile-Banking-Apps Ihres bekannten Finanzdienstleisters, und laden Sie diese Apps nur aus sicherer Quelle herunter (vgl. nachfolgende Box). https://www.trojaner-info.de/mobile-security/sicheres-mobile-banking/articles/mobile-banking-tricks-der-cyberbetrueger.html

Trotz Verluste
Deutsche Bank zahlt zwei Milliarden Euro Boni
, tagesschau.de, 16.03.2018
Während der Vorstand der Deutschen Bank verzichtet, will das Geldhaus seinen Mitarbeitern für das vergangene Jahr einen Bonus von mehr als zwei Milliarden Euro zahlen - trotz des dritten Verlustjahrs in Folge. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boni-deutschebank-101.html

Der Schriftzug "Steinhoff Möbel" an einem Gebäude in Westerstede | Bildquelle: dpa Exklusiv
Bilanzskandal um Steinhoff-Konzern
Steinhoff-Bilanzskandal
Deutschen Banken drohen Millionenverluste
, tagesschau.de, 16.02.2018
Der Möbelkonzern Steinhoff kann nach einem Bilanzfälschungs-Skandal offenbar seine Schulden nicht mehr zahlen. Auch deutsche Banken dürften Millionen verlieren.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/steinhoff-103.html

Sichern Sie sich wirksam gegen Cyberkriminelle ab, trojaner-info.de, 17.10.2018.
Kein Internetnutzer ist wehrlos den Attacken auf das persönliche Online-Banking ausgeliefert. Das sind die zehn wichtigsten Tipps zum Schutz vor Missbrauch von Geldern und Konten. Klar ist: Auch wenn alle Hinweise beachtet werden, gibt es niemals einen hundertprozentigen Schutz.
https://www.trojaner-info.de/sicheres-online-banking/articles/Zehn-Tipps-zum-sicheren-Online-Banking-und-Schutz-vor-Cyber-Betruegern.html

Preismanipulation
Millionenstrafe für Deutsche Bank
, tagesschau.de, 30.01.2018
Die Deutsche Bank muss in den USA 30 Millionen Dollar Strafe zahlen. Mit Scheinangeboten versuchte sie offenbar jahrelang, den Preis von Edelmetallen zu lenken. Es ist nicht ihre erste Strafe wegen Manipulationen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-manipulation-101.html

Teuerungsrate unter zwei Prozent: Wo ist das Inflationsgespenst?, tagesschau.de, 29.03.2018
Trotz des kräftigen Wirtschaftsaufschwungs und der Nullzinsen ziehen die Verbraucherpreise im Euroraum nur moderat an. Warum bleibt die große Inflation aus?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/boerse-inflation-teuerung-101.html

Wann endet die lockere Geldpolitik?, tagesschau.de, 26.04.2017
EZB-Chef Draghi hält trotz fortwährender Kritik an seinem Kurs der lockeren Geldpolitik fest. Sein Argument: Die Inflationsrate im Euroraum sei noch immer zu niedrig. Die Frage ist, wie lange das noch gut geht. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau-139.html

niue-muenzenniue-muenzenniue-muenzen Pleite für EZB-Chef: Zu niedrige Inflation für Draghi
60 Milliarden Euro pro Monat
, tagesschau.de, 05.01.2016
- mit diesem Geld will EZB-Chef Draghi die Wirtschaft in Europa ankurbeln und die Inflation auf zwei Prozent bringen. Doch diese Geldspritzen haben ihre Wirkung verfehlt. Europaweit lag die Inflation 2015 bei nur 0,2 Prozent, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-inflation-101.html, betraglich insgesamt über 2 Billionen Euro.

Sicher vor Datenklau: Rucksack schützt gegen Auslesen von NFC-Kreditkarten, CHIP, 04.03.2018
Kredit- und Girokarten mit NFC-Chip lassen sich mit wenig Aufwand auslesen. Wer sich davor schützen will, braucht eine Hülle, die das Funksignal abschirmt. Swissdigital integriert dafür eine spezielle Schutztasche in seine smarten Rucksäcke und Taschen.
http://www.chip.de/news/Sicher-unterwegs-Smarter-Rucksack-schuetzt-NFC-Kreditkarten_132491433.html

Passwörter und Login-Daten schützen - so gehts, PC-WELT.de, 16.02.2018
Wer online einkauft, seine Bankgeschäfte im Web erledigt und per E-Mail kommuniziert, sollte sich vor Missbrauch schützen.
https://www.pcwelt.de/a/passwoerter-und-login-daten-schuetzen-so-geht-s,3449759

Mobiles Online-Banking boomt – das sind die acht fiesesten Tricks der Cyber-Betrüger
Wer beim Mobile Banking leichtsinnig wird, kann Opfer von Phishing-Attacken werden
, trojaner-info.de, 19.04.2018
Immer mehr Menschen nutzen Online Banking und Mobile Banking. Cyber-Kriminelle wittern hier das gro&zslig;e, schnelle Geld. Unachtsamkeit ist das Einfallstor für die Plünderung des eigenen Kontos - die größten Sicherheitsrisiken bei mobilen Finanzgeschäften über Tablet und Smartphone.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/sicheres-mobile-banking/articles/mobile-banking-tricks-der-cyberbetrueger.html

Tipps zum Online-Banking mit virtuellem PC, PC-WELT.de, 17.04.2018
Wer seine Online-Banking-Geschäfte in einer virtuellen Maschine nachgehen will, muss wissen, welche Faktoren in Sachen Sicherheit die entscheidenden Rollen spielen. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein.
Sobald es um das eigene Geld geht, ist höchste Vorsicht geboten. In einer virtuellen Maschine, die Sie ausschließlich für Ihre Finanzgeschäfte einsetzen, hat im Grunde keine zusätzliche Software etwas zu suchen. Und mit Edge ist ein Browser in der VM schon einsatzbereit. Ganz besonders vorsichtige Windows-Nutzer gehen sogar soweit, dass sie die Windows-Firewall mittels einer Whitelist entsprechend konfigurieren. Dann kann außer der Webseite der Bank keine andere URL im Browser geöffnet werden. So ist der virtuelle PC immun gegen Angriffe von außen.
Sicheres Passwort nutzen
"1234" oder "passwort" geht gerade beim Online-Banking gar nicht – hier sind ebenso sichere wie kreative Passphrasen gefragt. Kombinieren Sie Groß- und Kleinschreibung mit Ziffern und Sonderzeichen. Am besten geeignet sind Passwörter, die keinen Sinn ergeben und deshalb besonders schwer zu knacken sind. Bauen Sie Eselsbrücken bei schwer zu merkenden Passwörtern: Konstruieren Sie einen Satz wie "Meine Nichte Annika ist drei Jahre älter als mein Neffe Benjamin" und lösen Sie diesen in Buchstaben und Sonderzeichen auf – "MNAi3JäamNB". Idealerweise ändern Sie Ihr Kennwort alle vier bis acht Wochen.
über die Bank-Homepage gehen
Nutzen Sie keinesfalls Suchmaschinen zum Ermitteln der URL für das Online-Banking, da Sie darüber auf gefälschte Websites zum Abgreifen Ihrer Kontodaten stoßen können. Am besten surfen Sie die Homepage Ihres Kreditinstituts direkt an und nutzen den dortigen Link zum Online-Banking, den Sie anschließend im Browser als Lesezeichen sichern. Ihr Webbrowser zeigt Ihnen in der Adressleiste ganz oben an, ob die aktuelle Website sicher ist, sodass Sie beruhigt Geld-Transaktionen vornehmen können. Microsoft Edge stellt bei sicheren Webadressen ein grünes Schloss-Symbol voran. Ein Klick darauf versorgt Sie mit Informationen zum Sicherheitszertifikat. Gerade wenn mehrere Personen Zugriff auf den jeweiligen PC haben, sollten Sie sich nach getaner Arbeit sofort durch einen Klick auf den entsprechenden Button vom Online-Banking abmelden.
Wenn Sie Ihre Finanzgeschäfte ausschließlich in einer virtuellen Maschine erledigen und dort nur Microsoft Edge als Browser zum Aufruf der Bank-Webseite verwenden, sind Sie vor Phishing sicher – sofern Sie dort keine Mails empfangen und keine Software installieren.
Hintergrund: Mit schöner Regelmäßigkeit erhalten Sie vermeintliche Benachrichtigungen von Kreditinstituten per E-Mail. Darin werden Sie gebeten, sich zu autorisieren, Ihre Adressdaten zu bestätigen, neue Sicherheitsfunktionen auszuprobieren oder ähnliches. Die sogenannten "Phisher" versuchen mit solchen Mitteilungen, an Ihre Log-in-Daten heranzukommen. Dabei verwenden die Kriminellen grafische Elemente der jeweiligen Bank, sodass die Mails auf den ersten Blick täuschend echt aussehen. Meist erkennen Sie jedoch die Fälschung bei näherem Hinsehen an der fehlenden direkten Anrede, holprig formulierten Sätzen, Rechtschreibfehlern und dem Fehlen von Umlauten. Ruft Sie ein vermeintlicher Mitarbeiter Ihrer Bank an und verlangt mit einer Ausrede die Herausgabe von Konto- und/oder Log-in-Daten, brechen Sie das Gespräch sofort ab und melden Sie die angezeigte Rufnummer (falls erkennbar) dem Verbraucherschutz. Denn Mitarbeiter von Kreditinstituten werden Sie niemals telefonisch nach persönlichen Daten fragen.
Und auch gegen eine andere perfide Masche der Internetkriminalität sind Sie in der virtuellen Maschine geschützt – den sogenannten Rücküberweisungs-Trojanern. Dabei handelt es sich um eine Schadsoftware, die direkten Einfluss auf die Umsatzanzeigen im Online-Banking nimmt. Sie erhalten die Benachrichtigung, dass ein bestimmter Geldbetrag fälschlicherweise auf Ihr Konto überwiesen wurde, und werden darum gebeten, das Geld zurückzuerstatten. In der (manipulierten) Kontoübersicht taucht tatsächlich der benannte Betrag auf, sodass viele Opfer sofort eine überweisung vornehmen. Tatsächlich ist nie ein solcher Betrag auf Ihrem Konto gelandet, und Sie nutzen Ihre eigenen Mittel für die überweisung. Die Kreditinstitute warnen vor solchen Betrügereien und betonen, dass Sie niemals von der Bank selbst online oder per E-Mail zu einer solchen überweisung aufgefordert werden.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Ubuntu-mit-Virtualbox-virtualisieren-9824493.html

So sieht das Online-Banking der Zukunft aus, PC-WELT.de, 21.06.2017
Neue Banking-Apps und mobile Bezahlmöglichkeiten machen den Umgang mit Geld vermeintlich einfacher. Den Gesamtüberblick über alle Finanzaktivitäten zu behalten wird dadurch aber eher schwieriger. Online-Banking am Computer und auf dem Smartphone sollten daher nahtlos ineinandergreifen.
https://www.pcwelt.de/a/so-sieht-das-online-banking-der-zukunft-aus,3445884

Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten, netzpolitik.org, 23.01.2018
Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er "möglicherweise" persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert. Achtung: Die Darstellung ist nicht für die mobile Nutzung ausgelegt.
https://netzpolitik.org/2018/visualisiert-mit-diesen-600-firmen-teilt-paypal-deine-daten/

Kreditkarten mit Funkchip: Diese Gratis-App klaut Ihre Daten, CHIP, 30.09.2016
http://www.chip.de/news/NFC-Scanner-fuer-Android-Diese-kostenlose-App-liest-Kreditkartendaten-aus_100745465.html

Computerexperten warnen
Betrüger haben eine neue dreiste Methode, um am Bankautomaten Ihre PIN zu klauen
, FOCUS Online, 01.09.2016
Hacker können über Smartwatches die Geheimzahl von EC-und Kreditkarten klauen. Computerwissenschaftler am Stevens Institute of Technology in Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey haben eindr..., http://www.huffingtonpost.de/2016/09/01/smartwatch-pin-hacker_n_11794222.html?1472723687

Android-Apps mit Administratorrechten überprüfen, PC-WELT.de, 01.02.2018
Anfang des Jahres 2017 wurde der Banking-Trojaner Bankbot in mehreren Apps entdeckt. So schützen Sie sich.
https://www.pcwelt.de/a/android-apps-mit-administratorrechten-ueberpruefen,3449622

Online-Shopping: So bezahlen Sie richtig, PC-WELT.de, 15.03.2018
Bargeldlos im Internet bezahlen: Welche Möglichkeiten und Risiken gibt es? Wir stellen die Techniken und möglichen Gefahren vor.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Ueberblick-Im-Internet-bargeldlos-bezahlen-3357017.html

Online Banking sicher - das sind die Tricks der Cyber-Betrüger, trojaner-info.de, 01.02.2018
Online Banking sicher - das ist nicht mehr garantiert. Cyberkriminelle wittern das große Geld und werden immer frecher. Das sind die Tricks!
https://www.trojaner-info.de/sicheres-online-banking.html

Online-Banking und Mobile-Banking - Das sind die Tricks der Cyber-Betrüger, trojaner-info.de, 28.01.2018
Die vielen Vorteile der bequemen Verwaltung von Geld- und Finanzgeschäften liegen auf der Hand — jedoch werden Angriffe auf "das persönliche Online Banking"immer unverfrorener. Cyber-Kriminelle wittern hier das große, schnelle Geld, so dass das Online Banking sicher nicht mehr sicher ist.

Online Banking sicher - das sind die größten Sicherheitsrisiken:

1. E-Mail-Phishing: Passwortdiebstahl mit manipulierten E-Mails. Beim Online Banking weisen Kunden ihre Identität mit dem PIN-TAN-Verfahren nach. Falls Online Betrüger an diese Daten kommen, plündern sie die Konten der Opfer. Das Vorgehen: Die Opfer erhalten Mails, die vermeintlich offiziell von den Kreditinstituten stammen. Die Kunden werden aufgefordert, auf Links zu klicken, die zu der Webseite der Bank führen würden. In Wahrheit landen die Opfer auf "getürkte"Webseiten. Dort werden die eingegebenen Kontodaten, PIN- und TAN-Nummern abgefischt und für illegale Transaktionen genutzt.

2. Online Banking immer weniger sicher - durch Malware, Trojaner und Schadsoftware: Cyber-Kriminelle bringen Schadsoftware wie Trojanische Pferde auf die Rechner der Banking-Kunden und sammeln heimlich Daten. Das Fatale: die Schadprogramme laufen im Hintergrund, der Nutzer bemerkt diese nicht. Das sind die zwei wichtigsten Methoden, um an Ihr Geld zu kommen:

"Man-In-The-Middle"-Angriff:Der Banking-Kunde in der Mitte der Transaktion des Datenverkehrs zwischen dem Browser des Rechners und dem Server der Bank wird manipuliert. Wenn er Geld überweist, fängt die Banking-Malware die Daten ab, modifiziert die Summe sowie die Kontonummer des Empfängers und leitet die Transfersumme auf eigene Konten, oftmals ins Ausland, weiter.

"Man-In-The-Browser"-Angriff: Manipulation über die Darstellung der Online Banking Webseite im Web-Browser. Nach Eingabe der korrekten URL wird die korrekte Online Banking Webseite des Kreditinstituts auf eine Anmelde-Webseite des äußerlich gleichen Bankportals umgeleitet. Die Adressleiste suggeriert sogar, dass die angewählte Adresse korrekt ist. Kontonummer, Pin und TAN eingegeben, schon ist das Geld futsch.

3. Mobile Banking: Bankangelegenheiten im Urlaubshotel in Vietnam abzuwickeln, ist ein großes Versprechen der digitalen Welt für mehr Freiheit und Flexibilität. Doch gerade im mobilen Banking über das freie WLAN oder im Internetcafé liegen enorme Gefährdungspotenziale für das eigene Konto. Das sind die wichtigsten Gefahren beim mobilen Banking:

Diebstahl des Smartphones. Falls regelmäßig persönliche Banking-Daten auf dem Handy abgespeichert wurden, haben die findigen Räuber ggf. leichte Hand beim Leerräumen des Kontos.

Ungeschützte mobile Endgeräte. Wer mobil Bankgeschäfte macht, sollte stets darauf achten, die Tastensperre mit PIN eingestellt zu haben und Dritten keinen Blick auf eingegebene Bankdaten zu gewähren.

Nutzung des öffentlichen WLAN. Ist die Funkverbindung nicht sicher oder verschlüsselt, können Bankdaten abgefangen werden.

Nutzung von fremden Rechnern. Benutzt ein Urlauber das Internetcafé in fremden Ländern besteht die Gefahr, dass die ungelöschten Bankdaten im Cache-Zwischenpeicher liegen bleiben und abgegriffen werden.

Sicherheitslücken bei Mobile-Banking-Apps. Fast alle Banken bieten ihren Kunden über die App-Stores Applikationen für das mobile Banking an, die den vollen Komfort des Bankings über den Browser bieten. Leider wird regelmäßig bekannt, dass diese nicht frei von Sicherheitslücken sind.

Datenspionage durch SMS. Nutzer erhalten auf ihrem Smartphone eine Kurznachricht mit einem Link zu einem vermeintlichen Update des Banking-Sicherheitszertifikats. Der Link installiert eine Spionage-Software, die mobile TANs ausspäht und zu Kontenmanipulationen führen kann.

Mobile Malware auf Smartphones und Tablets. Generell bestehen auf mobilen Endgeräten die gleichen Sicherheitsgefahren wie auf stationären Rechnern. Falls auf Smartphones oder Tablets keine Antiviren- bzw. Antimalware-Software installiert ist oder regelmäßige Updates deinstalliert sind, können solche Sicherheitslücken von Cyber-Betrügern schnell genutzt werden, und die Onlne Banking Sicherheit gefährden.
https://www.trojaner-info.de/sicheres-online-banking/articles/Online-Banking-und-Mobile-Banking-Das-sind-die-Tricks-der-Cyber-Betrueger.html Handy verloren? Das sollten Sie schon im Vorfeld tun, um das Handy zu sichern! Handy verloren? Vorbeugung und Backups mildern den Schock ab
Handy verloren! OMG!, trojaner-info.de, 28.01.2018
Allein die Vorstellung bringt schon die meisten Menschen in starke Wallung. Smartphones und Tablets sind das Objekt der Begierde bei Kriminellen. Jährlich werden über 200.000 Smartphones als gestohlen gemeldet. Der Bitkom zufolge hat bereits jeder zehnte Deutsche ein Handy verloren. Jeder kann betroffen sein. SIM sperren, Polizei informieren, Handy orten, Daten schützen und löschen — nach dem ersten Schock sollte jedes Opfer wissen, was sofort zu tun ist. Was oft vergessen wird: Mit Backups, Fernwartung und der Nummer der Sperr-Hotline im Kopf können sich Handynutzer schon im Vorfeld vorbeugend und präventiv gut dafür wappnen, wenn das Handy verloren oder das Smartphone gestohlen wird.

Handy verloren? Sechs vorbeugende Maßnahmen, damit dies kein Beinbruch wird, trojaner-info.de, 28.01.2018
Notieren Sie sich direkt nach dem Kauf des mobilen Endgeräts die wichtigsten Daten Ihrer Hardware. Dazu zählen vor allem die International Mobile Station Equipment Identity Nummer, kurz IMEI-Nr. — mit ihr kann das gestohlene Handy jederzeit exakt identifiziert werden. Die IMEI-Nr. steht meistens auf der Verpackung oder befindet sich auf dem Typenschild unterhalb des Akkus. Alternativ finden Sie die IMEI-Nr. durch die Tastenkombination: *#06# heraus. Darüber sollten Sie auch Marke, Typ, Farbe und andere spezifische Eigenschaften des Geräts festhalten.

Bildschirmsperre einrichten. In jedem Fall sollten Sie das Display Ihres Geräts unmittelbar nach Erwerb mit einem Passwort schützen und nach einer gewissen Zeit der Inaktivität eine automatische Sperre definieren und aktivieren. Bei Android funktioniert dies zum Beispiel über: Einstellungen > Ton und Anzeige > Sperrbildschirm. Der entsprechende Pfad bei iOS lautet: Allgemein > Automatische Sperre.

Sperr-Hotline notieren. Wie beruhigend ist es, wenn das Handy verloren ist — aber nach dem Verlust des geliebten Smartphones die wichtige Nummer parat zu haben, mit der Sie die SIM-Karte über Ihren Mobilfunk-Provider sofort sperren können. So verhindern Sie nach dem "Handy verlieren", dass der neue Besitzer auf Ihre Kosten telefoniert oder über den Zugang zu Ihren Daten andere betrügerische Aktivitäten vornimmt. Für den Notruf benötigen Sie Daten wie die Kundennummer oder das persönliche Kundenkennwort.

Regelmäßige Backups zum Schutz der Daten. Sie wollen auch nach dem Verlust Ihres Geräts weiterhin auf alle Anwendungsdaten und Einstellungen zurückgreifen? Dann sollten Sie Ihre Daten regelmäßig mit Backups über PC oder mobiles Endgerät sichern. Nach dem Verlust des Handys können Sie auf Ihrem neu erworbenen Gerät sämtliche Daten wiederherstellen. Für die Sicherung der persönlichen Daten auf Ihrem Gerät gibt es grundsätzlich drei verschiedene Methoden: PC-Zusatzprogramme, Speicherung in der Cloud oder Backup-Apps. Mit welchen Backup-Methoden das je nach Gerätetyp am besten funktioniert, erfahren Sie hier.

Fernsteuerung und Fernlöschung einrichten. Wer auf Smart Home bzw. Home Entertainment setzt, ist bereits vertraut mit der Fernwartung . Mit Anwendungen zur Fernsteuerung von Daten können Sie Ihr Gerät bei Verlust oder Diebstahl sperren, auf Smartphone-Daten komplett löschen, das Gerät orten und sogar einen Alarmton auslösen. Eine pfiffige Strategie: Richten Sie ein Zweitgerät ein, mit dem Sie aus der Ferne Daten löschen oder Ihr Smartphone sperren können.

Android-Nutzer können zum Beispiel den vorinstallierten Android Geräte-Manager für die Ortung des Geräts nutzen — da das Gerät stets mit dem eigenen Google-Konto verknüpft ist. Darüber kann mit dem Remote-Manager die Display-Sperre von der Ferne aktiviert oder alle Daten auf dem Gerät auf Knopfdruck gesperrt werden.

Darüber hinaus können Sie mit diesen kostenlosen Remote-Apps das gesamte Betriebssystems aus der Ferne steuern:

Der Grad der Steuerung hängt allerdings von den entsprechenden geräteabhängigen Root-Rechten ab.

Abschluss einer Smartphone-Versicherung. Falls Sie ein besonders wertiges Smartphone-Modell besitzen, lohnt evtl. der Abschluss einer Smartphone-Versicherung. Diese trägt den Schaden, wenn das Handy verloren, gestohen oder beschädigt ist. Die Kosten liegen im einstelligen Euro-Bereich pro Monat. Welche Versicherung zu Ihnen passt, können Sie beispielsweise auf der Seite handyversicherung-test.net herausfinden.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/handy-verloren-erste-hilfe/articles/erste-hilfe-bei-handy-diebstahl.html

Lesen Sie weiter: Smartphone gestohlen? Erste Hilfe, das sollten Sie sofort tun!
Weiterführende Links
Sicherheitsrisiko WhatsApp: Die zehn größten Risiken ,https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/Sicherheitsrisiko-WhatsApp-die-zehn-groessten-Risiken.html
10 Tipps zur sicheren Nutzung von WhatsApp, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/10-Tipps-zur-sicheren-Nutzung-von-WhatsApp.html
Schutz vor Ortung über Handys und Smartphones, https://www.trojaner-info.de/ortung-verhindern/articles/schutz-vor-ortung-ueber-handys-und-smartphones.html
15 Tipps für mobile Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/20-tipps-fuer-mobile-sicherheit.html
Sicher im WLAN, https://www.trojaner-info.de/vorsicht-wlan.html
Apps sicher nutzen, https://www.trojaner-info.de/apps-security.html
Daten sichern: Die richtige Backup Strategie für das Smartphone und das Tablet, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/backup-fuer-smartphones/articles/richtige-backup-strategie-fuer-smartphone-und-tablet.html
Schutz vor Handyviren - acht wirksame Tipps zum Schutz vor mobiler Malware, https://www.trojaner-info.de/schutz-vor-smartphoneviren/articles/Acht-wirksame-Tipps-zum-Schutz-vor-mobiler-Malware.html
Die wichtigsten Gefahren für mobile Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/warum-sicher-auf-mobilen-endgeraeten/articles/wichtigste-gefahren-mobil-smartphone-tablet.html


Sparkassen, Volksbanken, DKB und Co.: Interview über Sicherheitsprobleme beim mobilen Banking, 28.12.2017
https://netzpolitik.org/2017/sparkassen-volksbanken-dkb-und-co-interview-ueber-sicherheitsprobleme-beim-mobilen-banking/

Fragen und Antworten
Was bringt der PayPal-Käuferschutz?
, tagesschau.de, 22.11.2017
Zum ersten Mal beschäftigt sich der Bundesgerichtshof mit dem Käuferschutz des Bezahldienstes PayPal. Müssen Käufer, die den Schutz in Anspruch nehmen, trotzdem damit rechnen, verklagt zu werden? Kolja Schwartz beantwortet die wichtigsten Fragen, https://www.tagesschau.de/inland/faq-paypal-101.html

Zahlungen für Online-Casinos: Die deutschen Banken und das Online-Glücksspiel, tagesschau.de, 07.11.2017
Die Recherchen zu den "Paradise Papers" belegen, wie deutsche Banken an illegalem Glücksspiel mitverdienen. Das ist den Aufsichtsbehörden bekannt - wird aber weitgehend ignoriert.
https://www.tagesschau.de/ausland/paradisepapers/paradisepapers-101.html

Finanzgigant Wirecard: Zahlmeister der Zukunft, tagesschau.de, 16.08.2018
Das Technologie-Unternehmen Wirecard ist vielen Verbrauchern bislang kaum bekannt und ist doch einer der größten Finanzdienstleister in Deutschland. Der Spezialist für Bezahlen im Internet und per Smartphone macht Banken Konkurrenz und steht vor dem Dax-Aufstieg.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/wirecard-103.html

Sparkassenpräsident Fahrenschon legt Amt nieder, tagesschau.de, 17.11.2017
Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon tritt wegen einer Steueraffäre zurück. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband mitteilte, legt er sein Amt zum 24. November nieder.
https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-3169.html

Skimming: So schützen Sie sich vor Betrug am Geldautomaten, PCWELT.de, 19.11.2017
Nur ein Mal am Bank-Automaten Geld abgehoben, schon können kriminelle Skimmer mit Hilfe eines Scammers Ihre Kontodaten stehlen. Wir zeigen, wie Sie sich am besten vor Skimming schützen.
Es ist kein großes Geheimnis, dass man seine Bank- und Kontodaten schützen sollte, wenn man online einkauft. Aber auch außerhalb Ihrer vier Wände können Ihre Kreditkarten- und Kontoinformationen abhanden kommen – ohne dass Sie es überhaupt merken. Ein sogenannter Scammer – ein High-Tech-Gerät, das unmerklich an Geldautomaten angebracht wird – stiehlt sowohl EC- als auch Kreditkarteninformationen. Und die Technologie dahinter wird immer ausgereifter.

Scammer – Skimming – Skimmer

Das Verbrechen selbst wird als "Skimming" – englisch für "abschöpfen" – bezeichnet, die ausführenden Betrüger heißen "Skimmer". Vor allem in den vergangenen paar Jahren hat diese Art des Trickbetrugs immer mehr an Popularität hinzugewonnen. Aber wie genau funktionieren diese Scammer eigentlich? Und wie kann man sich vor Skimming schützen?
Ratgeber Sicherheit: 14 Pflicht-Tools fürs Online-Banking
So funktionieren Scammer
Scammer sind im Wesentlichen Geräte, die ein Skimmer direkt auf dem eigentlichen Kartenleser an einem Geldautomaten anbringt, um Ihre Daten für betrügerische Zwecke zu sammeln. Sobald Ihre Karte den Scammer passiert, liest das Gerät die gespeicherten Informationen auf dem Magnetstreifen aus. Darüber hinaus existieren aber auch überraschend viele Abwandlungen in der Hardware und bei den Methoden, wie ein Skimmer vorgeht.
Die Hardware selbst reicht von kleinen, billig nachgemachten Scammern, die meist sehr einfach zu erkennen sind, bis hin zu sorgfältig gefertigten Anlagen, die kaum vom echten Geldautomaten zu unterscheiden sind. Auch die Art und Weise, wie Ihre Daten gesammelt werden, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Nur die Bank- oder Kreditkartennummer auszulesen reicht meist nicht. Viele Skimmer eignen sich daher auch Ihre PIN-Nummer und Ihren dreistelligen Sicherheitscode an. Beispielsweise platzieren Skimmer dazu eine gefälschte Tastatur über dem eigentlichen Eingabefeld; neuere Geräte setzen dagegen auf kaum erkennbare Loch-Kameras, die Sie abfotografieren, während Sie Ihre PIN eingeben.
Scammer speichern die gesammelten Informationen oft lokal und werden nach einer Weile von ihren Skimmern wieder eingesammelt. Immer mehr Scammer übermitteln die Daten aber auch digital. Einige Scammer wählen sich dazu in eine Telefonleitung ein, andere benutzen sogar WLAN. Ganz neue Modelle verfügen sogar über eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone des Skimmers.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Scammer-Skimmer-So-schuetzen-Sie-sich-vor-Betrug-am-Geldautomaten-4668065.html

Online-Banking mit dem Smartphone – Wie sicher ist das wirklich?
Online- Banking mit dem Smartphone
, PC-WELT
Online-Banking mit dem Smartphone ist bequem - aber nicht ungefährlich! PC-WELT verrät, worauf Sie achten sollten!
Moderne Smartphones können fast so viel wie Notebooks. Viele Nutzer möchten praktischerweise auch die Bankgeschäfte mit ihrem mobilen Begleiter erledigen. Die nötigen Apps für Android und iPhone sind kostenlos oder für wenige Euro erhältlich. Die kleinen Programme verwandeln das Handy in eine Bank für die Westentasche: Immer dabei, immer einsatzbereit und mit fast so vielen Funktionen ausgestattet wie das Online-Banking per Internetseite. Das ist bequem, und in vielen Fällen funktionieren die Apps auch reibungslos. Die Kehrseite: Das mobile Bankkonto kann wesentlich leichter einem Dieb in die Hände fallen als der PC zu Hause. Wie hoch das Risiko ist, hängt wesentlich von der richtigen Konfiguration und Nutzung der Banking-Apps ab.

Online-Banking am Smartphone - diese Risiken gibt es

Ihr Bankkonto gerät in Gefahr, wenn Kriminelle die Verbindung zwischen der App und dem Internet-Server der Bank belauschen und manipulieren – oder wenn sie das Handy stehlen und so direkten Zugriff auf das Gerät haben.
Die Gefahr, belauscht zu werden, besteht am ehesten in einem öffentlichen, unverschlüsselten WLAN. Zwar verschlüsseln die Banking-Apps den Datenverkehr zur Bank selber, doch ist eine Man-in-the-Middle- Attacke zumindest denkbar. Dabei setzt sich der Angreifer zwischen das Smartphone und den Internet-Server der Bank und gibt sich gegenüber beiden Seiten als die jeweilige Gegenseite aus. Theoretisch kann ein Krimineller die Daten auch mittels eines Virus belauschen, den er in das Smartphone eingeschleust hat.
Bisher ist aber noch kein Schädling dieser Art bekannt.
Die deutlich größere Gefahr besteht wohl bei einem Diebstahl des Handys. Gelingt es dem Dieb, das Passwort für die Banking-App zu knacken oder gar einfach zu erraten, dann hat er bei einer falsch konfigurierten App vollen Zugriff auf Ihr Bankkonto inklusive der Möglichkeit, Geld zu überweisen. Verhindern lässt sich das nur mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Online-Banking-mit-dem-Smartphone-3871264.html
Pflicht-Tools fürs Online-Banking am PC, https://www.pcwelt.de/ratgeber/Download-Tools-fuers-Online-Banking-1929669.html

Die Europäische Bankenaufsicht nimmt Kryptofirmen aufs Korn, PC-WELT.de, 09.01.2019
Die Europäische Bankenaufsicht EBA wird sich demnächst näher mit Kryptofirmen beschäftigen und diesen Markt durchleuchten.
https://www.pcwelt.de/a/die-europaeische-bankenaufsicht-nimmt-kryptofirmen-aufs-korn,3463558

Youtuber verliert 2 Mio. US-Dollar während Live-Stream, PC-WELT.de, 16.04.2018
Ein Youtuber hat während eines Live-Streams über 2 Millionen US-Dollar an Kryptowährung verloren. Das ist passiert.
https://www.pcwelt.de/a/youtuber-verliert-2-mio-us-dollar-waehrend-live-stream,3450448

HackerzBook, Kapitel "Der Banken-Hack", vor etlichen Jahren schon mal der erste schwere Fall
Bankgeheimnis vs. Steuerflucht und Steuerfahndung von Steuer-CD - die aktuell vorherrschende Sicherheitslage und Vernetzung einer Online-Bank lässt sich für Kunden nur schlecht oder gar nicht überprüfen.
Administratoren verfügen generell frei Hand über Skripte, Programme und beliebige Zugriffsrechte.
Tracking-Skripte schlummern in den Portalen, AGBs widerfährt laufend Änderungen, kleine Banken fusionierten mit großen,
während diverse TAN-Verfahren bereits Ablösung fanden.
Virensicherheit wird gefordert, Banking-Trojaner warten auf.
Gefürchtet auch das Phishing mit präparierten Betrugs-Webseiten,
Preisgabe der Bankverbindung wie bei Nigeria-Connection etc.,
Homebanking und
Tastatur-Skimming am Schalter.
Auf Einzugsermächtigung basierende Lastschriften können von Bankkunden nur binnen weniger Tage widerrufen werden,
nicht neu auch das Gerde vom Abrechnungs- und Kreditkartenbetrug.
Und die Bezahlsysteme? Oder das WLAN?
Dabei geben Banken Kunden zahlreiche Sicherheitstipps.
Sind wir ein Fall für Preisgaben ähnlich wie Reiche und Superreiche von Forbes an jedermann? Wieviel darf die Schufa erfahren und preisgeben?
Erfahren Hersteller und Handel längst von unseren Gewohnheiten bzw.
verdienen Banken überhaupt noch unser Vertrauen oder stimmen ihre Machenschaften längst mehr als misstrauisch?
Bestehen einheitliche Rechtsgrundlagen? Erfährt die Öffentlichkeit von den Vorfällen?
Wie urteilte die Bundesanwaltschaft über NSA und GHCQ?
Ein noch heute gefürchter Computercrash konnte in der Vergangenheit bereits die Börse um mehrere 100 Milliarden US-Dollar beeinflussen.
Vor kurzem wurde eine auf Malta tätige, bekannte Investigativ-Journalistin von Plastik-Sprengstoff erfasst. Einen weiteren Fall liefert nach USA Virenscanner Kaspersky.
Das auf diesen Webseiten unter News&Links#Society-Report nur u.a., Text © 2017 by Gooken.de.

"Carbanak" – Hacker erbeuten eine Milliarde Dollar
, WELT
Es ist ein gigantischer Raubzug: Hacker sollen 100 Banken, darunter auch deutsche, um eine Milliarde Dollar bestohlen haben. Die Gangster haben auch die Kontrolle ...
http://www.welt.de/wirtschaft/article137475497/Haben-Hacker-eine-Milliarde-Dollar-erbeutet.html

Hacker erbeuten von Banken eine Milliarde Dollar (https://taz.de/Fe.. )
...will meiner Meinung nach ausgeraubt werden : Zu den wenigen Ländern die laut Wikipedia Linux verwenden, gehört Brasilien... #finanzwirtschaft #gesellshaft #hack #hacker #microsoft #banken.
https://joindiaspora.com/posts/5600655

Plötzlich sind 81 Millionen Dollar weg, zeit.de
Mitarbeiter der Zentralbank bestochen wurden oder ob jemand aus Versehen ein Virus installierte, mit dem Hacker von außen eindringen konnten. Und: Wie konnten die Diebe Nachrichten erstellen und versenden, die ...
http://www.zeit.de/2016/20/swift-zahlungsverkehr-datensicherheit-hacker-manipulation

Hacker erbeuten bei Malware-Angriffen auf Banken mindestens 300 ...
Die "Carbanak Cybergang" ist offenbar schon seit 2013 aktiv. Bisher hat sie mehr als ...
http://www.zdnet.de/88219275/hacker-erbeuten-bei-malware-angriffen-auf-banken-mindestens-300-millionen-dollar

Hacker erbeuten Daten von mehr als 140 Millionen Amerikanern, FAZ.NET
Bei einem Cyber-Angriff auf den amerikanischen Finanzdienstleister Equifax haben Hacker im großen Stil Kundendaten erbeutet. Die Attacke sei von Mitte Mai bis Juli ...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cyber-angriff-hacker-erbeuten-daten-von-mehr-als-140-millionen-amerikanern-15188767.html

Hacker erbeuten Daten von etwa 400.000 Unicredit-Kunden
Hacker haben Daten von etwa 400.000 Kunden der italienischen Unicredit-Bank erbeutet, dem Mutterkonzern der HypoVereinsbank. Dabei könne es sich um ...
http://www.freenet.de/digitalewelt/news/hacker-erbeuten-daten-von-etwa-400000-unicreditkunden_6205180_4735998.html

Hacker erbeuten Bankverbindungen von Tele-Columbus-Kunden, boerse.de, 03.11.17
BERLIN (dpa-AFX) - Hacker haben Bankverbindungen von 74 Kunden aus dem System des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus erbeutet. Wie das Unternehmen am Freitag..
http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Hacker-erbeuten-Bankverbindungen-von-Tele-Columbus-Kunden-1006752912

Hacker erbeuten Hunderttausende Kundendaten von JP Morgan, SPIEGEL ONLINE
Fast eine halbe Million Bankkunden sind betroffen: Hacker haben offenbar Server der US-Großbank JP Morgan angegriffen und persönliche Kundendaten...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hacker-erbeuten-hunderttausende-kundendaten-von-jp-morgan-a-937379.html

Wirtschaftsnachrichten -Nachrichten zum Weltwirtschafts- und Finanzmarkt |... Hacker erbeuten Insider-Daten der US-Börsenaufsicht SEC target 12/09/2017. Kasachstan auf dem Weg in die "digitale Seidenstraße" ...
http://de.euronews.com/nachrichten/business

Der Tod ist ein Verstoß gegen die PayPal-AGB, PC-WELT.de, 12.07.2018
PayPal hat einer Verstorbenen per Brief vorgeworfen, mit ihrem Dahinscheiden gegen PayPals Nutzungsbedingungen zu verstoßen.
https://www.pcwelt.de/a/der-tod-ist-ein-verstoss-gegen-die-paypal-agb,3451521

Plötzlich sind 81 Millionen Dollar weg, zeit.de
Mitarbeiter der Zentralbank bestochen wurden oder ob jemand aus Versehen ein Virus installierte, mit dem Hacker von außen eindringen konnten. Und: Wie konnten die Diebe Nachrichten erstellen und versenden, die ...
http://www.zeit.de/2016/20/swift-zahlungsverkehr-datensicherheit-hacker-manipulation

Finanzen: Hacker erbeuten amerikanische Kreditkarten-Daten, n-tv.de
Atlanta (dpa) - Deutsche Kreditkarten-Nutzer können aufatmen: Beim Einbruch in die Computersysteme des Zahlungsdienstleisters Global Payments sind...
http://www.n-tv.de/ticker/Computer/Hacker-erbeuten-amerikanische-Kreditkarten-Daten-article5932831.html

Russische Hacker erbeuten Milliarden Profildaten
6. August 14. Russsiche Hacker erbeuten Milliarden Profildaten.
http://www.koufogiorgos.de/060814_passwortfarbe.html

Hacker erbeuten Daten von etwa 400.000 Unicredit-Kunden
Hacker haben Daten von etwa 400.000 Kunden der italienischen Unicredit-Bank erbeutet, dem Mutterkonzern der HypoVereinsbank.
www.merkur.de/wirtschaft/hacker-erbeuten-daten-von-etwa-400-000-unicredit-kunden-zr-8520438.html

Hacker erbeuten bei Target auch verschlüsselte Bankkarten-PINs
, finanzen.net http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Hacker-erbeuten-bei-Target-auch-verschluesselte-Bankkarten-PINs-3068534

Hacker erbeuten Millionen von Banking-Daten
, com! professional
Eine Sicherheitslücke in Word bleibt monatelang ungefixt und verursacht mutmaßlich einen Schaden in Millionenhöhe. Der Bug ermöglichte es Kriminellen, bösartige ...
http://www.com-magazin.de/news/microsoft/hacker-erbeuten-millionen-banking-daten-1219329.html

SZ-Online: Hacker erbeuten Kreditkartendaten von Reiseportalen

Unbekannte sind in das Datenzentrum mehrerer Reiseveranstalter eingebrochen und haben Kreditkartendaten entwendet. Eine Sprecherin des...
http://www.sz-online.de/ratgeber/hacker-erbeuten-kreditkartendaten-von-reiseportalen-2558935.html

Höhere Besteuerung von Internetriesen
Sind die fetten Jahre bald vorbei?
, tagesschau.de, 17.09.2017
Ausgleichssteuer - so heißt die neueste Idee der EU-Finanzminister. Das hört sich erst mal harmlos an. Wenn sie aber kommen sollte, dürften für Google und Co die schönen Zeiten der niedrigen Steuern in Europa bald vorbei sein. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/google-steuer-101.html

Die Android-Malware Fakebank, trojaner-info.de, 18.01.2018
Vor allem in Russland soll Fakebank aktiv sein.<
Versteckt in einer SMS-App hat es die Malware auf die SMS-Kommunikation mit Banken abgesehen. Wie Sicherheitsforscher entdeckten, fängt die mobile Malware an Banking Apps gerichtete SMS ab, um so ihre Opfer zu bestehlen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/die-android-malware-fakebank.html

31 Banking-Apps sind unsicher, PC-WELT.de, 28.11.2017
Durch eine Sicherheitslücke beim externen Dienstleister Promon sind 31 Apps für Online-Bankgeschäfte anfällig für Hackerangriffe.
https://www.pcwelt.de/a/31-banking-apps-sind-unsicher,3448904

31 lückenhafte Banking-Apps
Forscher entlarven App-TAN-Verfahren abermals als unsicher
, heise.de, 24.11.2017
Sicherheitsforscher zeigen eine nicht ganz triviale Methode auf, über die Angreifer Online-Banking-Apps manipulieren könnten. Auch in Deutschland sind Banken betroffen.
https://www.heise.de/security/meldung/31-lueckenhafte-Banking-Apps-Forscher-entlarven-App-TAN-Verfahren-abermals-als-unsicher-3900945.html

Microsoft warnt vor Banking-Trojanern Qakbot und Emotet, PC-WELT.de, 07.11.2017
Microsoft wendet sich an Unternehmenskunden und warnt vor den gefährlichen Banking-Trojanern Qakbot and Emotet.
https://www.pcwelt.de/a/microsoft-warnt-vor-banking-trojanern-qakbot-und-emotet,3448701

Online-Banking-Sicherheit: So vermeiden Sie Fallen, PC Magazin, 24.08.2017
Hacker haben es auch auf Ihr Geld abgesehen. Lesen Sie, wie Sie mit der richtigen Technik Online-Bankräubern ein Schnippchen schlagen.
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/online-banking-sicherheit-tan-mtan-sichern-phishing-vermeiden-3198262.html

Online-Banking: Die wichtigsten Sicherheitstipps, PCWELT.de, 07.10.2017
Angriffe auf das Online-Banking werden immer raffinierter. So erkennen Sie Schädlinge sofort und wehren sie ab.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/iTAN-mTAN-HBCI-So-klappt-Online-Banking-wirklich-sicher-1032641.html

Kryptowährungen
IOTA kaufen: Sicherheits-Tipps für 2FA, Wallets, Exchange und mehr, PC-Magazin.de, 08.12.2017
Wer IOTA kaufen und nicht auf Exchanges handeln will, sollte sich unsere Sicherheits-Tipps durchlesen. Wir verraten, wie Sie böse Überraschungen vermeiden.
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/iota-kaufen-sicherheit-wallet-2fa-coinbase-bitfinex-tipps-3198775.html

Hacker entdecken verstecktes Mining von Kryptowährungen als Einnahmequelle, heise.de, 10.10.2017
Mit Rechenleistung kann man sich an der Verifizierung von Transaktionen in Kryptowährungen beteiligen und damit Geld verdienen. Zunehmend wird diese Möglichkeit ohne Wissen der Besitzer der verwendeten Computer genutzt.
Die Zahl der Angriffe durch Hacker, die Computer ihrer Opfer dazu bringen, neue Einheiten von Kryptowährungen zu schürfen, steigt. So meldete die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab vor kurzem, in diesem Jahr auf bislang 1,65 Millionen Kunden-Computern Mining-Tools für Kryptowährungen gefunden zu haben – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Zuletzt war sogar auf Webseiten des US-Fernsehsenders CBS Code entdeckt worden, der die Rechenleistung von Besuchern für Mining-Zwecke nutzte. Das berichtet Technology Review online in "Missbraucht für Krypto-Mining".
Nach der Entdeckung bei CBS wurde dasselbe Mining-Tool im gesamten Internet gefunden. Es wurde erst im September von einem Anbieter namens Coinhive veröffentlicht und soll Website-Betreibern eine Möglichkeit geben, ohne Anzeigen Geld zu verdienen. Doch zu seinen fleißigsten ersten Nutzern scheinen Malware-Autoren zu gehören. In den vergangenen Wochen wurde die Software in Chrome-Erweiterungen und auf gehackten Wordpress-Seiten entdeckt. Außerdem haben Forscher vor kurzem mehrere große Botnets für Mining-Zwecke identifiziert.
Mit Antivirus-Software lassen sich versteckte Mining-Werkzeuge relativ leicht erkennen, sagt Justin Frier, Leiter der Cyber-Aufklärung bei der Sicherheitsfirma Darktrace. Schwieriger zu entdecken seien allerdings illegale Mining-Aktivitäten von Insidern, die ebenfalls Konjunktur haben. Dahinter stecken oft Mitarbeiter mit weit reichenden Netzwerk-Rechten und den technischen Fähigkeiten, die Recheninfrastruktur eines Unternehmens für Mining zu missbrauchen.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Hacker-entdecken-verstecktes-Mining-von-Kryptowaehrungen-als-Einnahmequelle-3852644.html

Drunter statt drüber: Kriminelle nutzen Pop-under fürs heimliche Krypto-Mining heise.de, 01.12.2017
Eine von Sicherheitsforschern entdeckte Krypto-Mining-Strategie schiebt Nutzern versteckte Browserfenster unter. Mit ihnen lässt sich klammheimlich noch mehr virtuelles Geld scheffeln.
Heimliches Krypto-Mining im Browser ist ein schon seit Monaten anhaltender Trend. Dabei zwacken in Webseiten eingebaute Mining-Scripts ohne Einwilligung des Opfers CPU-Leistung zum Schürfen von Kryptowährungen ab. Um dies auch dann noch tun zu können, wenn der Nutzer bereits die nächste URL ansteuert, nutzen einige Seitenbetreiber mit kriminellen Ambitionen gut versteckte Browserfenster. Sicherheitsforscher von Malwarebytes haben diese Technik in einem Blogeintrag am Beispiel einer Porno-Webseite beschrieben. Angaben zu weiteren betroffenen Domains oder zur allgemeinen Verbreitung machen sie nicht. Untergeschobene Geldgeschäfte
Auf der Seite yourporn.sexy entdeckten die Forscher ein Mining-Script in einem so genannten Pop-under. Das ist eine Pop-up-Variante, die sich nicht über das aktuelle Browserfensters legt, sondern unsichtbar dahinter öffnet. Um sich auch dann vor dem Webseiten-Besucher zu verstecken, wenn dieser das Hauptfenster des Browsers minimiert, ermittelt das auf youporn.sexy aktive Pop-under die Bildschirmauflösung. Anschließend nimmt es die exakte Größe und Position der Taskleiste an und verbirgt sich darunter.
Der Mining-Prozess läuft laut der Forscher über das so genannte Ad Maven Network. Dieses ruft im Kontext des Pop-unders weitere Domains auf. Wechselt der Nutzer im Hauptfenster des Browsers von youporn.sexy auf eine andere Webseite, bleibt das Pop-under aktiv und setzt das Krypto-Mining fort – mit moderater CPU-Nutzung, damit die Tarnung nicht auffliegt.
Bis hierhin und nicht weiter
Ist die Taskleiste dank des ausgewählten Windows-Themes transparent, kann man das darunterliegende Pop-under laut Malwarebytes zumindest erahnen. An einem Detail könne man es allerdings in jedem Fall erkennen – nämlich am Browser-Icon in der Taskleiste, das auch dann noch als aktiv gekennzeichnet bleibt, wenn der Nutzer glaubt, alle Fenster geschlossen zu haben. Per Rechtsklick auf das Icon ("Fenster schließen") oder durch Beenden des Browser-Prozesses im Taskmanager kann er den verborgenen Mining-Aktivitäten ein Ende setzen.
Heimlichkeiten untergraben Vertrauen
Die von den Forschern beschriebene und ähnliche Strategien zum heimlichen Mining laufen aktuellen Bemühungen einiger Entwickler zuwider, Mining mit Zustimmung der Webseiten-Besucher als Alternative zu Werbeanzeigen zu etablieren. Erst kürzlich hat der bekannte Mining-Script-Anbieter Coinhive das Projekt AuthedMine gestartet, das Nutzer grundsätzlich um Erlaubnis fragt, bevor es sich der Rechenleistung ihrer Computer bedient. Ob hinter diesem Ansatz wiederum tatsächlich nutzerfreundliche Absichten und nicht ausschließlich finanzielle Interessen stecken, wissen nur die Entwickler selbst. (ovw)
https://www.heise.de/security/meldung/Drunter-statt-drueber-Kriminelle-nutzen-Pop-under-fuers-heimliche-Krypto-Mining-3906228.html

burningice, #1, trojaner-board.de, 09.10.2017
/// Malwareteam
Verstecktes Coin Mining durch Javascript im Browser (z.B. coin hive)
Es gab vor kurzer Zeit das Phänomen, dass thepiratesbay heimlich auf dem PC Coins minen lässt, während der Tab geöffnet ist.
The Pirate Bay experimentiert heimlich mit Monero Mining
Es hat nicht lange auf sich warten lassen und diverse Websites, auch kommerzielle, sind auf den Zug aufgesprungen und wenden dieses Verfahren an. Hier ist eine Liste, wo das Skript bereits zumindest zeitweise gesehen wurde:
Github PaulSec coin-hive.txt
Wie viele dieser Seiten dabei Opfer eines Hacks sind, lässt sich schwer abschätzen.
Was bedeutet das überhaupt?
Seit einigen Jahren gibt es das Phänomen der Cryptowährungen (crypto currencies). Die mit Abstand bekannteste unter ihnen ist Bitcoin. Monero, ZCoin, ZCash oder Ethereum sind weitere. Der Wert von Bitcoin hat sich in den vergangenen Jahren von weniger Euro auf momentan über 5000€ pro Bitcoin entwickelt (Oktober 2017).
Solche Währungen gewinnt (=erzeugt) man technisch gesehen dadurch, indem man Rechenleistung verwendet. Dies bezeichnet man als schürfen bzw. minen einer Währung. Wen das mehr interessiert, findet im Internet Millionen anderer Artikel genau zu diesem Thema.
Manche Leute sind nun auf die Idee gekommen, die Rechenleistung fremder privater Benutzer mit ihren privaten PCs genau dafür zu verwenden. Dies gibt es in Form von Trojanern bereits seit langer Zeit. Dass dies jetzt jedoch direkt im Browser, während man eine einfache Website besucht, passiert, ist recht neu.
===== Das Verhalten =====
Um von diesem verdeckten Coinmining gebraucht zu machen, muss der Anbeiter der Website ein spezielles Skript (wie beispielsweise von coin hive) einbinden. Dieses Skript wird nur in deinem Browser ausgeführt und tut auch eigentlich nichts direkt schädliches, außer deine PC Ressourcen zu missbrauchen. Dies kann deinen PC stark verlangsamen und braucht außerdem Strom und kann die Haltbarkeit deiner PC Komponenten beeinträchtigen.
Das Ganze sieht dann in etwa so aus und ist auch wirklich merkbar und kann jeder selber überprüfen (Stand 09.10.2017):
Wenk, Schulz & Partner - Startseite
http://coellner-bar.de
http://www.dubaitalentmagazine.com (Stand 30.10.2017)
Viele Websites besitzen zumindest den Anstand, die CPU Last auf 20-30% zu drosseln, während andere nehmen, was geht:
Man erkennt, dass die CPU des PCs stark beansprucht wird. Durch die "genutzte" Rechnerleistung wurde sog. "Cryptowährung" geschrüft, wodurch der Betreiber der Seite Geld verdienen kann.
===== Was muss ich tun? =====
Möglichkeit 1:
Die meisten Hersteller von Anti-Viren bzw. Anti-Malware blockieren bereits standardmäßig dieses unerwünschte Verhalten der Websites. Dies macht sich häufig in einer Fundmeldung bemerktbar, beispielsweise: ...
Möglichkeit 2:
Wenn man über den Windows Defender oder Windows Security Essentials verfügt, kann man sich auch einfach schützen:
Wenn man über einen AdBlock (wie beispielsweise AdBlock Plus, AdBlock, uBlock) verfügt, muss man nur die NoCoin Liste den Abos hinzufügen.
Diese findet man hier: https://adblockplus.org/de/subscriptions#type_other
Direkter Link zu github:
Github NoCoin
Es gibt auch eine weitere Liste anderer Addons, die das versprechen, faktisch aber nichts anderes sind, als ein Ablocker mit nur genau dieser einen Liste.
Möglichkeit 3:
Addons, welche externe Skripe auf einer Website pauschal untersagen wie beispielsweise NoScript, ScriptSafe, uMatrix sollten dies standardmäßig verhindern.
Andere Möglichkeit:
Da es derzeit nur einen einzigen namhaften Anbieter für solche Dienste zu geben scheint, hilft es auch, die Domains im Host-File des Routers oder PCs einzutragen:
Code:
coin-hive.com
coinhive.com
Da sich dies sehr schnell ändern kann und durch eine einfachste änderung von Seiten der Anbieter dieser Schutz umgangen werden kann, wird davon ausdrücklich abgeraten.
===== Was ist die Zukunft? =====
Dieses Verhalten ist noch sehr neu und es wird darum noch diskutiert, ob oder wie sehr sich das in Zukunft durchsetzen kann. Auch die Browser-Hersteller selber schlafen nicht, so hat beispielsweise Chrome auch schon angekündigt ein solches Verhalten nicht pauschal unterbinden zu wollen, sondern evtl. eine eigene Website-Berechtigung dafür anbieten zu wollen:
Google Chrome May Add a Permission to Stop In-Browser Cryptocurrency Miners
Dies hat auch damit zu tun, dass es evtl. in Zukunft so sein kann, dass Websites auf das Einblenden nerviger Werbung verzichten wollen, wenn sie dafür in deinem Browser Crytowährungen minen dürfen:
Bitcoins statt Werbung?
===== Weitere Links: ===== Bitcoin: Wer surft, der schürft |*ZEIT ONLINE
__________________
Mfg,
Rafael
https://www.trojaner-board.de/186983-verstecktes-coin-mining-javascript-browser-z-b-coin-hive.html

10.10.2017, 00:07 #2 cosinus, #2
/// Winkelfunktion
/// TB-Süch-Tiger™
Ist das nicht wie der ewig alte Kampf Virensignatur vs. Malware?
Die werden hoffentlich bald ihre Listen/Signaturen updaten.
Interessanter wirds wohl auch werden, wenn Mozilla den FF57 herausbringt. Dann laufen die jetzigen Addons nicht mehr. Ich hoffe dann zumindest noscript wird irgendwie noch laufen was mit ublock und so ist keine Ahnung. Dass sowas wie clippings läuft damit ich meine Textbausteine im TB verwenden kann, da hab ich garkeine Hoffnung
https://www.trojaner-board.de/186983-verstecktes-coin-mining-javascript-browser-z-b-coin-hive.html

Nobelpreisträger fordert Bitcoin-Verbot, PC-WELT.de, 01.12.2017
Der Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz fordert ein Verbot von Bitcoin. Der Wirtschaftswissenschaftler nennt Gründe.
Bitcoin steht weiter in der Kritik. Der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz fordert sogar ein Verbot von Kryptowährungen wie Bitcoin. Das sagte Stiglitz in einem TV-Interview mit dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg.
Stiglitz meint, dass Bitcoin nur deshalb erfolgreich sei, weil man damit (staatliche) Kontrollen umgehen könne und es keine Aufsicht gäbe. Deshalb sollte Bitcoin per Gesetz verboten werden, fordert Stiglitz. Darüber hinaus würde Bitcoin keinerlei "sozial nützliche Funktion" erfüllen. Stiglitz weiter: "Es ist eine Blase, die vielen Menschen aufregende Zeiten beschert, da der Kurs auf und ab geht."
Aktuell trifft letzteres zu, der Bitcoin-Kurs fällt. Allerdings kann sich das schon in wenigen Stunden wieder umkehren und die Bitcoinwährung zu einer neuen Rallye ansetzen. Erst Anfang dieser Woche hatte Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke ins Visier genommen. Nur einen Tag später fiel tatsächlich diese 10.000er-Grenze. In Australien bieten Menschen sogar Häuser, Villen und Grundstücke für Bitcoins an. Doch danach brach der Bitcoinkurs wieder spürbar ein.
Erst gestern warnte Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) davor, dass Anleger ihr gesamtes Vermögen verlieren könnten, wenn sie in Bitcoin investieren.
Bitcoins: Geld mit dem eigenen Computer selbst herstellen, https://www.pcwelt.de/ratgeber/Bitcoins-Geld-mit-dem-eigenen-Computer-herstellen-4917667.html
Alternative Kryptowährungen
Bitcoin ist aber keineswegs die einzige Kryptowährung. Alternativen sind beispielsweise Neo und Ethereum und Ripple. https://www.pcwelt.de/a/nobelpreistraeger-fordert-bitcoin-verbot,3448980

JPMorgan-Boss: Bitcoin ist ein "Betrug", PC-WELT.de, 13.09.2017
Der Chef der größten US-Bank bezeichnet Bitcoin als "großen Betrug". Geeignet für Mörder, Drogenhändler und Nordkoreaner.
Jamie Dimon, Chef der größten US-Bank JPMorgan, hat bei einer Bankenkonferenz in New York Bitcoin als "Betrug" bezeichnet, der irgendwann komplett zusammenbrechen werde. Die Kryptowährung passe nur zu Drogendealern, Mördern und Menschen, die in Nordkorea leben, sagte der Banker laut einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian.
Dimon erklärte außerdem, dass er jeden in seiner Bank sofort feuern würde, der ihm den Handel mit Bitcoin vorschlagen würde. Zum einen, weil dies gegen die Regeln der Bank verstoßen würde, und weil die betreffende Person "dumm" sei. "Und beides ist gefährlich", sagte Dimon.
Von der Tulpenblase zum Bitcoin-Crash
Dimon verglich in seiner Rede die Bitcoin-Hysterie mit der Tulpenblase in den Niederlanden im 17. Jahrhundert, als Tulpenzwiebeln zu Spekulationsobjekten wurden, im Preis zunächst stark anstiegen und dann schließlich der Markt plötzlich und komplett einbrach.
Ein ähnliches Schicksal wie bei den Tulpenzwiebeln prognostiziert Dimon auch für Bitcoin. Der Einbruch bei Bitcoin, so Dimon, könne auch bei 20.000 US-Dollar oder auch viel später kommen, aber er werde letztendlich kommen. Schließlich sei Bitcoin kein "echtes Ding". Gleichzeitig betonte er aber auch, dass er niemandem eine Empfehlung über den Kauf oder Verkauf von Bitcoin geben wolle. "Meine Tochter hat Bitcoin gekauft, deren Wert ist gestiegen, und nun denkt sie, sie sei ein Genie", sagte Dimon laut anderen Medienberichten.
Die Kritik von Dimon an Bitcoin ist nicht neu. Seit Jahren wettert der Bank-Chef bereits gegen die Kryptowährung. Zu einer Zeit also, als diese noch einen Bruchteil des heutigen Werts hatte. Entsprechend zynisch fallen auch die Kommentare von Bitcoin-Befürwortern aus, weil die Kritik von einem Chef einer großen US-Bank kommt. Wie etwa von diesem Twitter-Nutzer. Dabei verweisen die Kritiker unter anderem darauf, dass JPMorgan neben anderen US-Banken eine wichtige Rolle bei der US-Finanzkrise ab 2007 spielte und erst nach Zahlung einer Strafe von 13 Milliarden US-Dollar die Verfahren gegen die Bank eingestellt wurden.
Bitcoin erhält Dämpfer
Zuletzt sorgte Bitcoin für Schlagzeilen, weil sich der Wert rasend schnell erhöhte, sich seit Jahresbeginn vervierfachte und zuletzt auch die Rekordmarke von 4.600 US-Dollar pro Bitcoin geknackt hatte . Die äußerungen von Dimon haben jetzt aber offenbar für einen Dämpfer gesorgt: Innerhalb der letzten 24 Stunden ist laut Coinmarketcap der Wert des Bitcoin um über 10 Prozent eingebrochen und liegt aktuell bei 3.850 US-Dollar. Einen wichtigen Einfluss für diese Entwicklung dürften aber die Berichte aus China haben, laut denen dort ein Verbot des Bitcoin-Handels drohe.
https://www.pcwelt.de/a/jpmorgan-boss-bitcoin-ist-ein-betrug,344809

Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung
Gefahr durch ICOs
Serie
Die gefährliche Seite des Bitcoin-Booms
, tagesschau.de, 22.11.2017
Startup-Finanzierung ist heutzutage ganz bequem vom Computer aus möglich - durch Initial Coin Offering. Doch diese spekulativen Anlagen ermöglichen auch Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Finanzaufsichtsbehörden weltweit sind alarmiert.
https://boerse.ard.de/boersenwissen/boersenwissen-fuer-fortgeschrittene/icos-die-gefaehrliche-seite-des-bitcoin-booms100.html

Ether: So stellen Sie die Kryptowährung selber her, PC-WELT.de, 01.09.2017
Sie können Kryptowährungen am eigenen Computer selber herstellen. Das geht nicht nur mit Bitcoin, sondern auch mit Ether.
https://www.pcwelt.de/a/ether-so-stellen-sie-die-kryptowaehrung-selber-her,3447959

Geld mit wenig Aufwand
Bitcoin-Mining: So generieren Sie die Kryptowährung selbst
, FOCUS Onlike 04.10.2017
Bitcoin-Münzedpa/Jens KalaeneDie virtuelle Währung Bitcoin können Sie selbst generieren. Die entsprechende high-end Hardware vorausgesetzt.
Bitcoin Mining ist das neue Goldschürfen: Als Miner, also Schürfer, verdienen Sie virtuelles Geld dafür, dass Sie Ihre Rechnerleistung zur Verfügung stellen. Allerdings ist hierfür so einiges an technischen Voraussetzungen nötig. FOCUS Online erklärt, wie sie zum Miner werden können.
Bitcoin-Kurs in EUR und USD
Bitcoin-Mining - so geht es
Die Idee von einer Währung, die dezentral verwaltet wird und international gültig ist, hat seit ihrer ersten Vorstellung im Jahr 2008 viele Millionen Anhänger gefunden. Inzwischen werden Bitcoins schon seit mehreren Jahren weltweit im Internethandel eingesetzt.
Unabhängige Kryptowährung Bitcoin
Das Besondere ist, dass keine einzelne Regierung, Behörde oder Bank das virtuelle Geld verwaltet. Sämtliche Transaktionen und auch die Erschaffung der Bitcoins laufen dezentral über das Rechnernetz aller Teilnehmer ab. Dem Bitcoins Mining kommt dabei eine zentrale Rolle bei der Aufzeichnung und Sicherung der Transaktionen zu.
Weil der Besitzer des Computers, der diese Leistung erbringt, dafür in Bitcoins entlohnt wird (die teilweise neu geschöpft werden, teilweise aus den Transaktionsgebühren stammen), sehen viele Menschen das Bitcoins Mining als eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand nebenbei Geld zu verdienen.
Bitcoin Mining: schneller, besser … teurer
Wie beim realen Goldschürfen ist auch beim Bitcoin Mining die richtige Ausrüstung entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der Unternehmung. Vereinfacht gesagt ist das Mining umso erfolgreicher, je höher die Rechenleistung der verwendeten Geräte ist.
Darum geht es beim Bitcoins Mining
Rund um die Uhr laufen weltweit Transaktionen ab, bei denen mit Bitcoins gezahlt wird. Alle diese Aktivitäten müssen aufgezeichnet und verwaltet werden, damit sie später nachvollziehbar sind. Dies läuft so ab, dass innerhalb des Netzwerks alle in einem bestimmten Zeitraum stattgefundenen Transaktionen in einer Liste zusammengefasst werden. Diese Liste nennt man Block.
Die Funktion des Bitcoins Mining ist die Bestätigung und virtuelle Verbuchung aller Vorgänge innerhalb eines Blocks. Ein bestätigter Block wird in ein virtuelles "Kontenbuch" übertragen, die sogenannte Blockchain.
Um die Sicherheit dieser Hauptquelle zu gewährleisten, erfolgt die übertragung in die Blockchain erst nach einer Verschlüsselung des Blocks in Form eines Hashs, d. h. einer Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen.
Bitcoin sind eine endliche Währung
Das Bitcoin Mining besteht also darin, neu fertiggestellte Blocks aufzuspüren, diese in Hashs umzuwandeln und die Hashs dann der Blockchain hinzuzufügen. Dafür gibt es eine Belohnung: Zum einen werden bei der Erstellung neuer Hashs neue Bitcoins erzeugt (seit Juli 2016 sind es 12,5 pro Block) und zum anderen bekommt der jeweilige Teilnehmer einen Teil der Transaktionsgebühren.
Weil es jedoch prinzipiell für einen Computer nicht schwer ist, aus einem Block einen Hash zu erstellen, besteht die Gefahr, dass sämtliche zur Verfügung stehenden Blocks innerhalb kürzester Zeit umgewandelt und damit alle Bitcoins abgeschöpft werden. Deshalb macht das Netzwerk es immer schwieriger, die Blocks zu hashen. Und hier kommt die Technik ins Spiel.
Bitcoin Mining: eine Frage der Ausrüstung
Für die Teilnahme am Bitcoins-Netzwerk reicht es aus, neben einem herkömmlichen Rechner eine spezielle Software zu haben, die die Verbindung des eigenen Computers mit dem Netzwerk ermöglicht. Diese Software wird als Bitcoins Client oder auch Bitcoins Wallet ("Portemonnaie") bezeichnet. Sie ermöglicht das Versenden und Empfangen der virtuellen Währung und funktioniert ähnlich wie die Bezahlung über PayPal.
Für das Bitcoins Mining ist außerdem eine entsprechend leistungsfähige Hardware notwendig, denn die normale Rechenleistung eines Computers reicht nicht aus, um sich im Konkurrenzkampf mit den Abermillionen Rechnern auf der ganzen Welt zu messen. Hierfür müssen Sie entweder mit einer extrem guten Grafikkarte oder aber mit einem speziellen Bitcoin Miner aufrüsten. Diese Geräte werden über den USB-Anschluss genutzt.
Bitcoin Mining in Gesellschaft – der Pool
Während es vor einigen Jahren noch möglich war, allein zu minen, lohnt sich dieser Aufwand heute praktisch nicht mehr. Selbst, wenn Ihr Gerät es dank der entsprechenden Aufrüstung schafft, eine lohnenswerte Anzahl an Hashs zu erzeugen, ist der Stromaufwand für diese Rechenleistung enorm. Deshalb ist das Bitcoins Mining inzwischen über sogenannte Mining Pools organisiert.
Wenn Sie im Internet nach solchen Pools suchen, werden Sie schnell fündig. Das Prinzip des Pools besteht darin, dass die registrierten Nutzer gemeinsam ihre Rechnerleistungen für das Netzwerk freigeben. So gelingt es besser, im Kampf um die Blocks Erfolge zu erzielen. Die Erträge aus dem Bitcoins Mining werden dann unter allen Teilnehmern aufgeteilt.
http://www.focus.de/digital/praxistipps/bitcoin-mining-so-gehts_id_6570065.html

Umweltsünder Bitcoin: So dreckig wie zwei Jahre Berlin, tagesschau.de, 21.11.2017
Der Hype um die Kryptowährung scheint unaufhaltsam. Immer mehr Menschen folgen dem Goldrausch und schürfen um die Wette. Dadurch steigen Stromverbrauch und CO2-Ausstoß in ungeahnte Höhen.
Der Stromverbrauch des gesamten Bitcoin-Netzwerkes kann nur geschätzt werden. Nicht alle Teilnehmer verfügen über die effizienteste Hardware. Derzeit geht man jedoch von einem jährlichen Verbrauch von etwa 28,5 Terawattstunden (TWh) Strom aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie Berlin mit seinen 3,5 Millionen Einwohnern 2014 verbraucht hat.
Zum Vergleich: Das Atomkraftwerk Biblis hat vor seiner Stilllegung etwa 2,5 Terawattstunden Strom im Jahr produziert. Eine 4-köpfige deutsche Familie verbraucht im Jahr etwa 0,000004 TWh. Um auf den jährlichen Strombedarf des Bitcoin-Netzwerks zu kommen, muss sie schlappe 7,1 Millionen Jahre leben. Also 24 Mal so lange wie der Homo Sapiens bisher die Erde bevölkert.
Zwei Millionen Mal um die Welt
Dieser immense Stromhunger geht auch an der Umwelt nicht spurlos vorbei. Das Erzeugen einer Kilowattstunde Strom kostet im deutschen Strommix 527 Gramm Kohlendioxid (CO2). Bei einem Stromverbrauch von 28,5 TWh entspricht das 15 Millionen Tonnen CO2.
Auch hier ein Vergleich: Ein normaler Mittelklassewagen stößt etwa 180 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus. Drei Kilometer Autofahrt produzieren so viel CO2 wie eine KWh Strom. Um den CO2-Ausstoß der jährlichen Bitcoin-Produktion zu erreichen, müsste dieser Mittelklassewagen rund 85.500.000.000 Kilometer fahren - 85,5 Milliarden Kilometer. Sie könnten die 9700 Kilometer von Berlin nach Peking also schlappe 8,8 Millionen Mal fahren. Oder eben 2,1 Millionen Mal die Erde umrunden.
Stromkosten
Würden die 28,5 Terawattstunden Strom in Deutschland verbraucht, so würde das beim derzeitigen Strompreis von durchschnittlich 29 Cent pro KWh sage und schreibe 8,2 Milliarden Euro kosten. Das macht deutlich, dass Bitcoin-Mining für Otto-Normal-Nutzer in Deutschland derzeit unattraktiv ist. Denn im Jahr werden momentan lediglich 657.000 Bitcoins geschürft. Beim derzeitigen Bitcoin-Kurs von etwa 6.900 Euro entspricht das einem Wert von nur 4,5 Milliarden Euro. In Island kostet Strom nur etwa ein Drittel dessen, was wir in Deutschland zahlen. Somit würden die Stromkosten dort nur etwa 2,8 Milliarden Euro betragen.
Umweltfreundliche Alternativen zum Bitcoin
Einige Mining-Farmen setzen mittlerweile auf Strom aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, das sogenannte "Green-Mining”. Das ist unter umweltgesichtspunkten lobenswert, ändert aber nichts am immensen Energiebedarf des Bitcoins. Der Burstcoin basiert anders als der Bitcoin nicht auf der zur Verfügung gestellten Rechenleistung der Miner, sondern auf freiem Festplattenspeicher. Während das Bitcoin-Netzwerk derzeit knapp 280 Kilowattstunden Strom pro Transaktion benötigt, verbraucht der Burstcoin lediglich 0,5. Beim Minen des Burstcoin verbraucht der Computer nicht mehr Strom als im normalen Betrieb. Und sobald ein neuer Block der Burst-Blockchain gefunden wurde, ist der Speicherplatz des Miners wieder frei. Dem Burstcoin sehr ähnlich ist der Chia-Coin. Auch hier kommt es auf den freien Festplattenspeicher und nicht auf zusätzliche Rechenleistung an. Allerdings können Chia-Coins noch nicht gemined werden. Erst Ende 2018 ist der Start des neuen öko-Coins geplant. Außerdem heißen die Miner nicht mehr Miner, sondern Farmer. Aber: Das sind verhältnismäßig kleine Projekte, die sich am Markt noch nicht etabliert haben. Und genau das birgt gewisse Risiken.
https://www.tagesschau.de/ardimport/boerse/bitcoin-stromverbrauch-101.html

Handelsplattform Bitfinex
Hacker stehlen Bitcoins im Millionenwert
, Tagesschau.de, 03.08.2016
Kunden der Bitcoin-Börse Bitfinex sind umgerechnet rund 58 Millionen Euro gestohlen worden. Unklar ist, ob der Diebstahl von Insidern verübt wurde oder ob Hacker von außen auf das System zugreifen konnten. Der Kurs der Digitalwährung brach daraufhin ein. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hack-bitfinex-101.html .

Ether: So stellen Sie die Kryptowährung selber her, PC-WELT.de, 01.09.2017
Sie können Kryptowährungen am eigenen Computer selber herstellen. Das geht nicht nur mit Bitcoin, sondern auch mit Ether.
https://www.pcwelt.de/a/ether-so-stellen-sie-die-kryptowaehrung-selber-her,3447959

High-End-Bitcoin-Hardware

Werden wir reich? Kryptomining mit der Höllenmaschine 8, PC-WELT.de, 26.10.2017
Es ist offiziell: Die Höllenmaschine verschlingt so viel Geld, dass wir uns nach alternativen Einnahmequellen umschauen müssen. Wie praktisch, dass sie jede Menge Rechenpower bietet...damit müsste doch beim Krypto-Mining was zu holen sein. Deswegen haben wir Community-Tester Nils eingeladen, der sich mit genau diesem Thema beschäftigt.
https://www.pcwelt.de/videos/Werden-wir-REICH-Krypto-MINING-mit-der-Hoellenmaschine-8-10268541.html#autoplay

Milliardeninvestitionen: Wie deutsche Banken Waffen finanzieren, tagesschau.d, 18.07.2018
Laut einer neuen Studie unterstützen deutsche Banken Rüstungsfirmen mit mehr als neun Milliarden Euro. Insbesondere die Finanzierung von Rüstungsgeschäften für den Nahen Osten hat demnach massiv zugenommen.
Kampfjets für Saudi-Arabien, Panzer für die Türkei, U-Boote für Ägypten - die Nachfrage nach Waffen ist groß. Systeme deutscher Hersteller werden in Kriegen wie in Syrien und im Jemen eingesetzt. Schwere Kampfpanzer und Panzerhaubitzen - in Deutschland gebaut, an den Golf exportiert, mit Einlagen deutscher Sparer finanziert. Der Krieg im Jemen werde mit deutschem Geld regelrecht befeuert, so das Fazit der heute erschienenen Studie "Dirty Profits - Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete".
Besonders ein Megadeal sticht heraus: Ein 750-Millionen-Euro-Kredit der UniCredit Group, zu der die HypoVereinsbank zählt. Empfänger ist der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, der seine Produkte an Staaten liefert, die im Jemen Krieg führen.
"Gerade konventionelle deutsche Banken haben offensichtlich seit Jahren und trotz der bekannten katastrophalen humanitären Lage im Jemen kein Problem damit, Rüstungsfirmen zu finanzieren, die den dortigen Krieg kontinuierlich mit Waffenlieferungen befeuern", kritisiert Thomas Küchenmeister von Facing Finance.
Massiver Anstieg der Waffenexporte in den Nahen Osten Die saudisch geführte Militärkoalition im Jemen ist auch mit deutschen Waffen ausgerüstet.
Allein deutsche Exporteure verkaufen mehr als doppelt so viele Waffen in den Nahen Osten als noch vor fünf Jahren, schätzt das Friedensforschungsinstitut SIPRI. Rüstungsaktien gelten in Krisenzeiten als "stabile" Investitionen im Interesse der Kunden und der heimischen Industrie. So erklärte die Bayerische Landesbank auf Anfrage von tagesschau.de: "Eine Begleitung von Finanztransaktionen von Rüstungsunternehmen, die Teil der deutschen Wirtschaftskraft sind, ist grundsätzlich möglich."
Unter den untersuchten konventionellen Banken schließt lediglich die Deka Bank aktuell die Finanzierung von Rüstungsunternehmen kategorisch aus. Bei Versicherungen und Fondsgesellschaften sind Rüstungsunternehmen nur selten per se ausgeschlossen, ergaben die Recherchen zur Studie.
Altersvorsorge mit Rüstungsprofiten?
Und die Kunden? Fast zwei Drittel der Deutschen wollen einen Stopp aller Rüstungsexporte. Das ergab jüngst eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Bankkunden profitieren von Rüstungsgeschäften, zum Beispiel in Form von Dividenden. Doch mehrheitlich wollen sie ihr Geld nicht an Unternehmen mit Rüstungsgeschäften verleihen. Laut einer Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen sagen 76 Prozent der Befragten, dass Investitionen in die Bereiche Rüstung und Waffen verboten werden sollten.
Für die Hälfte der Bankkunden sind solche Geschäfte ein Grund, das Finanzinstitut zu wechseln. Die Kunden der Union Investment, Fondsgesellschaft der Volksbanken, haben zumindest die Wahl: "Anleger, die ihr Geld nach nachhaltigen Kriterien anlegen möchten, können dies mit unseren Nachhaltigkeitsfonds tun, bei denen Rüstungsfirmen ausgeschlossen sind", erklärt ein Sprecher der Union Investment gegenüber tagesschau.de.
Oft Profit vor Moral
Moralische Bedenken der Bankkunden sind schon länger bekannt. Doch sie haben nicht zu einem grundsätzlichen Kurswechsel in den Geldhäusern geführt. Die Deutsche-Bank-Tochter DWS hält derzeit Anteile an Rüstungsexporteuren im Wert von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Darüber hinaus investierte sie in deutlich mehr Rüstungsfirmen als noch vor drei Jahren.
Gegenüber tagesschau.de gab ein Sprecher an, die DWS sehe es als oberste Pflicht, "das Kapital ihrer Kunden zu wahren und zu mehren". Sie würde aber anstreben, "Investitionen in umstrittene Waffen nach bestmöglichem Einklang mit ihrer treuhänderischen Verantwortung zu vermeiden".
"Leider schließen auch die Fondsgesellschaften von Sparkassen und Volksbanken Geschäfte mit dem Krieg nicht aus", sagt Barbara Happe, Rüstungsfinanzexpertin bei urgewald. "Die Kehrseite dieses vermeintlichen ´Renditewunders´ ist eine stetig steigende Zahl von Toten und Verletzten in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt."
Erstes Umdenken erkennbar
Bei den Banken setzt nun offenbar langsam ein Umdenken ein: Die Deutsche Bank sucht den Dialog mit Nicht-Regierungsorganisationen wie Facing Finance, um deren "Argumente besser zu verstehen sowie fair und kontrovers zu diskutieren". Kürzlich kündigte das Geldhaus an, in Zukunft Atomwaffenhersteller von Unternehmensfinanzierungen auszuschließen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ruestungsgeschaefte-banken-101.html

Google-Superrechner ist 100 Millionen Mal fixer als ein PC
Der Quantencomputer D-Wave 2X kann Rechenaufgaben in Sekunden lösen, für die normale PCs 10.000 Jahre bräuchten
, PC-WELT.de, 10.12.2015, http://www.pcwelt.de/news/Google-Quantencomputer-D-Wave-2X-ist-100-Millionen-Mal-schneller-9893786.html

Schnellster Supercomputer besitzt 10.649.600 Kerne, PC-WELT.de, 21.06.2016
Der aktuell schnellste Supercomputer protzt mit enormer Leistung und ist komplett "Made in China", http://www.pcwelt.de/news/Sunway-TaihuLight-ist-schnellster-Supercomputer-der-Welt-9999288.html.

Insiderhandel befürchtet
Hackerangriff auf US-Börsenaufsicht
, tagesschau.de, 21.9.2017
Die US-Börsenaufsicht SEC kämpft gegen illegale Geschäfte und hat sich nun selbst als Schwachstelle entpuppt. Ein Hackerangriff hat Cyberkriminellen womöglich illegale Finanzgeschäfte ermöglicht. Nun wird Insiderhandel befürchtet. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/us-boersenaufsicht-hackerangriff-101.html

Geldautomaten sind nicht sicher: So leicht kommen Hacker an Ihr Geld, CHIP.de, 29.04.2016
VON CLAUDIO MÜLLER
Geldautomaten nahezu jeder Bank lassen sich viel zu einfach knacken. Denn sowohl die Software auf den Automaten als auch die Geräte selbst sind oft veraltet.
Geldautomaten lassen sich viel zu leicht manipulieren.
Schuld ist oft veraltete Software - auf vielen Geräten läuft noch Windows XP.
Auch die Hardware ist oft nur unzureichend gesichert.
Diverse Attacken auf Geldautomaten in den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie leicht Kriminelle an das darin gelagerte Geld kommen. Eine Untersuchung des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigt nun die häufigsten Schwachstellen der Automaten. "Auch wenn Anbieter derzeit Geldautomaten mit starken Sicherheitsmaßnahmen ausstatten, setzen Banken noch zu viele unsichere Modelle ein – was sie für Kriminelle verwundbar macht", sagt die Kaspersky-Analystin Olga Kochetova. "Dies kann finanzielle Verluste für Banken und ihre Kunden zur Folge haben."
Sicherheitsrisiko Nr. 1: Veraltete Software
Auf den meisten Geldautomaten läuft laut Kaspersky immer noch Windows XP, das seit 2014 keine Sicherheitsupdates mehr erhält. Über die bekannten Sicherheitslücken können Angreifer entweder direkt am Automaten oder per Fernzugriff eine Schadsoftware auf den Automaten aufspielen. Seit 2009 sind Trojaner für Geldautomaten bekannt. Einmal auf dem Automaten installiert, können die Angreifer darüber die Geldausgabe manipulieren oder die Kartendaten der Kunden abgreifen.
Dass sich das Geld per Malware einfach abheben lässt, liegt aber auch an einem veralteten Software-Standard, der auf vielen Geräten noch eingesetzt wird. Der sogenannte XFS-Standard (eXtensions for Financial Services) dient als Schnittstelle zwischen der Software und den Hardware-Elementen. Das Problem mit XFS: Es fordert keine Autorisierung der Software-Befehle. Hat man also einmal Zugriff auf das System, kann man die Geldausgabe oder den Kartenleser nach Belieben steuern.
Sicherheitsrisiko Nr. 2: Veraltete Hardware
Geldautomaten: Der Zugriff ist oft viel zu einfach. Geldautomaten: Der Zugriff ist oft viel zu einfach. (Bild: Kaspersky)
Bankkunden können praktisch nichts tun, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Gefordert sind vor allem die Banken. Die müssen die Software immer aktualisieren, um Sicherheitslücken regelmäßig zu schließen. Kaspersky rät zudem, den XFS-Standard zu überarbeiten und die Geldausgabe mit einer Authentifizierung zu versehen. Die Verschlüsselung und Identitätsprüfung der Daten ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Sicherheit. Als Kunde bleibt Ihnen nur, immer einen genauen Blick auf die Kontoauszüge zu werfen. Unerklärliche Auszahlungen sollten Sie unverzüglich Ihrer Bank melden, um eine Chance zu haben, das Geld zurückzubekommen,

Über 3 Millionen infizierte PCs und Smartphones
Smsspy, Faketoken, Ramnit, ...
Online-Banking: Die wichtigsten Sicherheitstipps
, PC-WELT.de, 13.06.2017
Mit den richtigen Tipps lassen sich die Gefahren für das Onlinebanking gut begrenzen. Das ist allerdings dringend nötig, denn nun haben auch die Angriffe auf das Banking per Smartphone stark zugenommen.
Onlinebanking am heimischen Rechner mit dem Browser hat sich für die meisten PC-Nutzer als komfortabel erwiesen. Doch auch das Smartphone ist fürs Banking beliebt. Laut einer Studie der Netzwerkfirma F5 Networks vom Januar 2017 verwenden 84 Prozent aller Internetnutzer bereits Apps und damit auch ein Smartphone oder Tablet. Und bereits 44 Prozent dieser Nutzer wenden auch Apps fürs Onlinebanking an. Gerade erfahrene Nutzer von Smartphones fühlen sich mit ihren Geräten recht sicher. Doch das ist leider ein trügerisches Gefühl, denn die Kriminellen attackieren nun auch das mobile Betriebssystem Android. Das geschieht wie schon bei Windows hauptsächlich mit Viren. Laut den Sicherheitsforschern von AV-Test in Magdeburg existieren bereits 18 Millionen Schädlinge für Smartphones und Tablets. Pro Monat kommen in etwa 600.000 neue Schädlinge hinzu. Es ist also höchste Zeit, das eigene Smartphone zumindest beim Onlinebanking richtig zu schützen.
Aktuelle Gefahren
Häufig kommen die Angriffe mittels Phishingmails, die zunächst die Log-in-Daten zum Bankkonto über eine gefälschte Website stehlen wollen. Laut den Sicherheitsexperten von Kaspersky hatten es fast die Hälfte aller Phishingattacken (47 Prozent) im vergangenen Jahr auf das Geld der Nutzer abgesehen. Speziell aufs Onlinebanking richtete sich jede vierte Attacke (26 Prozent) und nutzte dabei gefälschte Onlinebanking-Informationen. Das ist eine Steigerung um gut 8 Prozentpunkte im Vergleich zum Jahr 2015. Angriffe auf Bezahlsysteme wie Paypal kommen mit knapp 12 Prozent noch hinzu. Kaspersky erfasst für diese Auswertung 155 Millionen Aufrufversuche von Phishingsites.
Die größte Bedrohung beim Onlinebanking geht aber von Schadcode aus, der den PC oder das Smartphone befallen will. Nachfolgend finden Sie drei Beispiele für gefährliche Bankingviren.
Smsspy: Verbreiteter Android-Bankentrojaner
[...] Der Trojaner Android.Smsspy.88.origin infizierte allein 2016 über 40.000 mobile Android-Geräte in 200 Ländern. Das haben die Spezialisten von Dr. Web ermittelt. Hat sich der Schädling auf einem Smartphone festgesetzt, verhält er sich so lange still, bis der Nutzer seine Onlinebanking-App startet. Dann zeigt er ein gefälschtes Fenster an, welches täuschend echt die Banking-App nachahmt und die Zugangsdaten des Nutzers verlangt. So kommen der Schädling und mit ihm die Kriminellen an die Log-in-Daten zum Bankkonto. Betroffen sind auch deutsche und in Deutschland genutzte Banken, darunter etwa die Commerzbank, Consorsbank, Postbank und die Ing Diba. Auch Nutzern der Paypal-App schiebt der Schädling eine gefälschte Anmeldeseite unter. Insgesamt sind es fast 100 Banking-Apps, die der Schädling erkennt und manipulieren kann.
Smsspy ist zudem in der Lage, empfangene SMS-Nachrichten auf dem Gerät abzufangen und an seine Urheber umzuleiten. Die SMS erscheint dann meist nicht mehr auf dem befallenen Smartphone selbst. Mit diesen Fähigkeiten bietet Smsspy den Kriminellen alles, was sie für den Bankraub benötigen: Log-in-Daten zum Bankkonto des Opfers und die SMS mit der Transaktionsnummer.
Faketoken: Zielt auf Finanz-Apps und Kreditkarten
Gefährlich ist auch der Banking-Trojaner Faketoken. Der Schädling versteckt sich hinter zahlreichen Spiele-Apps sowie Apps fürs Systemtuning. Die neueste Version des mobilen Trojaners ist in der Lage, die Zugangsdaten aus 2249 Android-Finanz-Apps abzugreifen. Derzeit sind bereits 16.000 Opfer aus 27 Ländern betroffen. Neben Deutschland liegen die Schwerpunkte der Aktivitäten des Schädlings in Russland, in der Ukraine und in Thailand. Das fanden die Experten von Kaspersky heraus. Die Kriminellen haben der neuen Variante von Faketoken zudem eine Verschlüsselungsfunktion für die Daten des Opfers hinzugefügt, um so auch noch ein Lösegeld erpressen zu können. Außerdem hat es Faketoken auf die Zugangsdaten zu den Google-Konten der Opfer abgesehen. Dafür legt er ein Overlay über den Google Play Store und phisht so unter anderem die Kreditkartennummer ab.
Ramnit: Bankingtrojaner infiziert über 3 Millionen PCs
Der Schädling Ramnit ist für Antivirenspezialisten ein alter Bekannter. Die Experten von Trendmicro hatten den Trojaner bereits im Jahr 2010 entdeckt. Im Jahr 2015 nahm sogar Europol den Virus ins Visier und schloss einen Teil seiner Command-and-Control-Server (C&C-Server) . Das sind die Rechner, die den mit Ramnit infizierten PCs Befehle erteilen und diese komplett steuern können. Die Daten der C&C-Server legten nahen, dass weltweit bereits 3,2 Million PCs infiziert waren. Doch konnten die Behörden offensichtlich nicht alle C&C-Server übernehmen, denn Ramnit breitet sich weiterhin aus. Pro Monat kommen zwischen 10.000 und 20.000 neue infizierte Rechner hinzu.
In seiner Arbeitsweise ist Ramnit ein klassischer Bankingtrojaner. Laut dem Sicherheitsexperten Udo Schneider von Trend Micro wird der Schadcode Ramnit ausgeführt, sobald ein Nutzer eine infizierte Website aufruft. Auf diese wird er etwa über eine klassische Spammail geleitet. Das gelingt dem Schädling über Sicherheitslücken im Browser. Anschließend kopiert er sich in alle laufenden Prozesse hinein, um permanent im Arbeitsspeicher zu lagern, und löscht die antivirenbezogenen Registry Keys, um nicht entdeckt zu werden. Ramnit sendet Informationen zu Cookies und Kontodaten ins Internet an seine C&C-Server. Zudem fügt er bösartigen Code in die Webseiten von Onlinebanken ein, sobald das Opfer diese aufruft. So kann Ramnit Bankdaten stehlen und Überweisungen manipulieren.
Schutz beim Banking
Zwei Dinge schützen Sie beim Onlinebanking: ein sicheres System und ein genaues Wissen darüber, wie Onlinebanking bei Ihrer Bank funktioniert.
Lernen Sie die Funktionen Ihrer Bankingsite kennen
Phishingsites und Bankingtrojaner ahmen des Aussehen der originalen Bank-Website oder der Banking-App oft täuschend echt nach. Um auf diese Tricks nicht hereinzufallen, müssen Sie extrem misstrauisch sein. Merken Sie sich genau, wie eine Online-überweisung bei Ihrer Bank abläuft. Machen Sie sich im Zweifel Screenshots, und drucken Sie diese aus. Notieren Sie sich dazu die notwendigen Schritte. Wenn Sie sich exakt eingeprägt haben, wie Ihre Bank mit Ihnen online kommuniziert, dann wird Ihnen jede Abweichung davon auffallen. Und wenn Sie auf eine Abweichung stoßen, dann stimmt vermutlich etwas nicht. Meldet etwa Ihre Bank-Website, Sie sollen eine Testüberweisung durchführen, dann brechen Sie den Vorgang ab. Meldet Ihre Bank-Website, Sie hätten versehentlich eine Gutschrift erhalten und sollen diese zurücküberweisen, dann ist das ein Warnsignal. Oder falls eine Windows-Nachricht meldet, dass Sie zum Fortfahren eine neue Banking-App installieren müssten – dann stoppen Sie auch hier. Denn diese drei Beispiele sind nicht erfunden, sondern wurden von Bankingtrojanern schon so umgesetzt.
Wenn Sie auf diese und andere Abweichungen stoßen, sollten Sie einen Virenscan starten, etwa mit einem der unten erwähnten Tools, und zusätzlich telefonisch oder persönlich bei Ihrer Bank nachfragen, was es mit der Abweichung auf sich hat. In Kombination mit den nachfolgenden Tipps dürfte Ihnen diese Strategie helfen, alle bisher bekannten Hackerangriffe rechtzeitig zu bemerken.
Basissicherung: Schutzsoftware für den Rechner
Selbstverständlich muss Ihr PC durch eine Antivirensoftware geschützt sein. Das schon allein deshalb, weil Sie sonst gegen die AGBs der meisten Onlinebanken verstoßen und bei einem Schadensfall vermutlich alle Kosten selbst tragen müssten. Empfehlenswerte Schutzprogramme für Windows 10 finden Sie in unserem Vergleichstest . Getestete AV-Tools für Windows 7 gibt es hier .
Zudem sollten Sie stets alle verfügbaren Updates einspielen, um die Sicherheitslücken zu schließen, über die sich Viren einschleusen können. Bei automatischen Updates hilft die Freeware Secunia PSI .
Schützen Sie sich vor allen Phishingangriffen
Rufen Sie Ihre Bank-Website immer über die Tastatur und nicht über einen Link in einer Mail auf. Prüfen Sie in der Browserleiste, ob die geladene Site dann das Schlosssymbol für eine sichere Verschlüsselung angezeigt bekommt.
Nutzen Sie ein sicheres TAN-Verfahren
Das Onlinebanking mit einem TAN-Generator gilt als sehr sicher. Kontrollieren Sie dennoch den im Display angezeigten Betrag und den Empfänger sehr genau. Das Onlinebanking mit einem TAN-Generator gilt als sehr sicher. Kontrollieren Sie dennoch den im Display angezeigten Betrag und den Empfänger sehr genau.
Das Onlinebanking mit einem TAN-Generator gilt als sehr sicher. Kontrollieren Sie dennoch den im Display angezeigten Betrag und den Empfänger sehr genau.
Das aktuell sicherste TAN-Verfahren funktioniert mit einem TAN-Generator und wird chip-TAN oder smartTAN genannt. Voraussetzung dafür ist, dass Ihre Bank diese Schutzmethode unterstützt. Infos dazu gibt’s auf den Sites der Banken. Empfehlenswert ist ein Kartenleser, der das optische Verfahren unterstützt. So bekommt er die nötigen Infos über einen Blinkcode von der Banking-Website oder -App übermittelt. Die meisten TAN-Generatoren funktionieren für alle Banken, die chipTAN zulassen, und für beliebige Konten. Sie müssen jeweils nur die entsprechende EC-Karte des Kontos in den TAN-Generator stecken, um ihn mit dem Konto nutzen zu können. Wichtig: Kontrollieren Sie die im Display des TAN-Generators angezeigten Daten zu Betrag und Empfänger ganz genau. Weitere Informationen zum TAN-Verfahren finden Sie weiter unten.
Virensicheres Onlinebanking per Live-DVD
Es gibt eine sichere Methode, PC-Viren beim Onlinebanking auszuschließen. Nutzen Sie dazu ein bootfähiges Linux-Livesystem, das Sie von DVD oder USB-Stick starten. Auf diese Weise können Sie Ihren PC mit einem schreibgeschützten Betriebssystem booten. Viren können sich darin nicht oder zumindest nicht dauerhaft festsetzen. Zudem gibt es nur sehr wenige Schädlinge, die auf Linux-Systeme für den PC abzielen. Und da Sie das System nur fürs Onlinebanking nutzen, ist die Gefahr sehr gering, dass Sie sich Schadcode einfangen. Ist das System gestartet, surfen Sie wie gewohnt die Website Ihrer Bank an. Empfehlenswert ist etwa Ubuntu Mint.
Eigentlich tut sich nur eine Hürde auf: die Internetverbindung. Ihr PC sollte idealerweise per Kabel mit Ihrem Internetrouter verbunden sein. Dann klappt die Verbindung mit dem Internet automatisch. Andernfalls müssten Sie bei jedem Start Ihr WLAN-Passwort eingeben. Wer das nicht möchte, kann sich auch eine auf sein System angepasste Live-DVD mit Linux erstellen. Das ist dann allerdings einmalig recht aufwendig. Eine ausführliche Anleitung für das eigene Onlinebanking-System auf DVD oder USB-Stick finden Sie hier .
Skimming: So schützen Sie sich vor Betrug am Geldautomaten
Virenschutz mit dem einfachen virtuellen System Bitbox
Das kostenlose Tools Bitbox Firefox liefert Ihnen den Browser Firefox innerhalb eines virtuellen Linux-PCs. Die Installation ist simpel, das Surfen damit dank Linux sehr sicher. Das kostenlose Tools Bitbox Firefox liefert Ihnen den Browser Firefox innerhalb eines virtuellen Linux-PCs. Die Installation ist simpel, das Surfen damit dank Linux sehr sicher.
Das kostenlose Tools Bitbox Firefox liefert Ihnen den Browser Firefox innerhalb eines virtuellen Linux-PCs. Die Installation ist simpel, das Surfen damit dank Linux sehr sicher.
Wer die Vorteile einer Live-DVD nutzen möchte, ohne dafür den PC neu starten zu müssen, der kann auch eine Virtualisierungssoftware einsetzen. Sie schützt zwar nicht ganz so gut vor PC-Schädlingen wie eine Live-DVD, aber immer noch besser als ein Standard-Windows. Ein komplett fertiges, virtuelles System inklusive Browser ist etwa die Bitbox . Die Bitbox (Browser in the Box) hat den Vorteil, dass sie wie ein gewöhnliches Windows-Programm installiert und gestartet wird. Zum Surfen stellt die Bitbox den Browser Firefox bereit. Es sind somit keine Expertenkenntnisse für die Bitbox-Nutzung nötig.
So funktioniert die Bitbox: Die meisten Viren richten sich gegen Windows-Systeme. Wenn Sie die Bitbox für das Surfen im Internet verwenden, nutzen Sie aber ein Linux-System. Das blockiert die allermeisten Viren, denn Windows-Viren funktionieren schlicht und ergreifend nicht in diesem System. Als Nutzer muss das Linux-System Sie aber nicht stören, es ist komplett unsichtbar. Nach dem Start der Bitbox steht einfach der Browser Firefox bereit.
Die Installation der Bitbox ist einfach. Zunächst installiert der Assistent die Software Oracle Virtual Box . Wenn Sie bereits die Virtualisierungssoftware Virtual Box installiert haben, sollten Sie die Bitbox nicht nutzen, denn Virtual Box liegt bereits in einer neueren Version (5.1.20) vor. Nutzen Sie in diesem Falle eines Ihrer bereits vorhandenen Surfsysteme für Virtual. In jedem anderen Fall folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Nach Abschluss der Installation starten Sie das Programm über die Programmverknüpfung "Browser in the Box".
Beim ersten Start fragt die Bitbox, ob Sie sie als Standardbrowser verwenden möchten. Wenn Sie die Bitbox nur als Onlinebanking-System einsetzen möchten, sollten Sie die Frage verneinen. Nun dauert es einige Zeit, bis das Surfsystem komplett geladen ist. Doch schon der nächste Start geht deutlich schneller vonstatten.
Die Bitbox ist allerdings kein Freifahrtschein für komplett virensicheres Surfen. Denn eine Datei, die Sie mit der Bitbox herunterladen, landet im Downloadordner Ihres Windows-Systems. Dort können somit auch Viren landen. Wenn Sie diese dann manuell im Windows-Explorer durch einen Doppelklick starten, infizieren Sie ihr Windows-System. Umsichtiges Surfen ist also auch mit der Bitbox gefragt.
Sicherheitstipps fürs Banking mit dem Smartphone
Ein Smartphone, mit dem Sie auch Onlinebanking betreiben, sollte mit einer Antiviren-App geschützt sein. Zwar gelangen die allermeisten Android-Viren nur über fremde App-Stores oder betrügerische Websites auf das Gerät, doch komplett ausgeschlossen ist es nicht, dass auch mal über den offizellen App-Store Google Play ein Schädling aufs Smartphone kommt.
Empfehlenswerte Antiviren-Apps für Android finden Sie im Test . Gleich mehrere Apps konnten im Test die volle Punktzahl erreichen. Eine dieser sehr guten Apps ist sogar kostenlos. Es ist die App Sophos Mobile Security.
Eine deutliche Gefahr fürs Banking mit dem Smartphone besteht bei einem Diebstahl des Handys. Fehlen auf dem Smartphone die nötigen Schutzvorrichtungen, etwa die Displaysperre, und gelingt es dem Dieb, das Passwort für die Banking-App zu knacken oder gar einfach zu erraten, dann hat er unter Umständen vollen Zugriff auf Ihr Bankkonto inklusive der Möglichkeit, Geld zu überweisen.
Sie sollten Ihre Onlinebanking-App unbedingt mit einem möglichst komplexen Passwort schützen. Zudem sollten Sie die PIN für das Log-in bei Ihrer Bank nicht in der App speichern. Das widerspricht übrigens auch den AGBs vieler Banken. Kommt es mal zu Unstimmigkeiten im Geldtransfer, machen Sie sich angreifbar, wenn Sie die PIN gespeichert haben. Im schlimmsten Fall müssen Sie dann einen Schaden komplett selbst übernehmen.
Auch sollten Sie nicht das SMS-TAN-Verfahren für dasselbe Smartphone nutzen, auf dem auch die App läuft. Denn sonst hat ein Dieb mit Ihrem Handy alles Nötige, um Geld zu überweisen. Und zu guter Letzt sollte Ihr Smartphone mit einer Displaysperre versehen sein. Hier gilt ein Passwort als deutlich sicherste Methode. Unsicherer sind die Mustersperre, die Gesichtserkennung und auch der Fingerabdruckscanner. Relevant: So sieht das Online-Banking der Zukunft aus
TAN-Verfahren
Eine Überweisung und auch andere Bankaufträge legitimieren Sie mit einer TAN (Transaktionsnummer). Wie diese TAN erstellt wird, bestimmt maßgeblich Ihre Sicherheit beim Onlinebanking. Am besten schützt ein TAN-Generator. Allerdings gilt: Wenn ein Nutzer zum Opfer eines Trickbetrugs wird, hilft auch das beste Sicherheitssystem nicht. Das ist etwa dann der Fall, wenn ein Betrüger sein Opfer davon überzeugen kann, ihm ganz bewusst Geld zu überweisen. Hier hilft nur ein hohes Maß an Misstrauen bei Geldtransfers.
Auslaufmodell iTAN: Immer mehr Geldinstitute schaffen das sogenannte iTAN-Verfahren (indizierte TAN) aus Sicherheitsgründen ab, denn schon seit Jahren gibt es immer wieder Angriffe auf dieses System. Dabei war die iTAN bereits die verbesserte Form der TAN-Liste. Diese führte einfach 50 TANs auf, die der Nutzer nach Belieben einsetzen konnte. Das machte die TAN-Liste leicht angreifbar. Sobald ein Dieb nur eine beliebige Nummer der TAN-Liste ergaunern konnte, hatte er Zugriff auf eine Überweisung. Beim iTAN-System sind die TANs durchnummeriert, und die Bank verlangt bei einer Überweisung eine bestimmte, per Zufallsgenerator gewählte TAN. Doch konnten die Diebe auch diesen Schutz umgehen, indem sie ihren Opfern mehrere TANs abluchsten und dann mit etwas Glück über die passende TAN verfügten. Selbst wenn Ihre Bank das iTAN-System noch unterstützt, sollten Sie es aus Sicherheitsgründen nicht mehr nutzen.
MobileTAN/mTAN/smsTAN: Das System mit der mobilen TAN sendet Ihnen für jede einzelne Überweisung eine Transaktionsnummer (TAN) per SMS auf Ihr Handy oder Smartphone. In der Nachricht sind auch der Betrag und das Empfängerkonto enthalten. Die Sicherheit bei diesem System entsteht durch den zweiten Kanal, den die Bank mit dem Senden der SMS aufmacht. Sollte sich ein Hacker per Schadcode in Ihrem PC festgesetzt haben, dann kann er zwar die Internetverbindung zwischen Ihrem PC und der Bank kontrollieren und eine Überweisung zu seinen Gunsten manipulieren. Er hat aber keinen Zugriff auf die Verbindung von der Bank zu Ihrem Smartphone. Die Angaben in der SMS entsprechen somit zuverlässig den Angaben, die Ihrer Bank vorliegen.
Es ist extrem wichtig, dass Sie die Daten der SMS, also Betrag und Empfänger, genau kontrollieren, bevor Sie die Überweisung mit der mobilen TAN am PC freigeben. Es hat bereits Fälle gegeben, in denen die Opfer eines Bankingtrojaners die manipulierten Überweisungsdaten nicht bemerkt und die Überweisung per mobiler TAN abgesendet haben. Manche Banken weigern sich dann, für den Schaden aufzukommen. Mit einer pushTAN lässt sich eine TAN auf demselben Smartphone empfangen, auf dem auch die Onlinebanking- App genutzt wird. Das ist praktisch, wird aber von Sicherheitsforschern kritisiert. Mit einer pushTAN lässt sich eine TAN auf demselben Smartphone empfangen, auf dem auch die Onlinebanking- App genutzt wird. Das ist praktisch, wird aber von Sicherheitsforschern kritisiert.
Mit einer pushTAN lässt sich eine TAN auf demselben Smartphone empfangen, auf dem auch die Onlinebanking- App genutzt wird. Das ist praktisch, wird aber von Sicherheitsforschern kritisiert.
pushTAN: Beim pushTAN-Verfahren (auch App- TAN genannt) empfängt man die TAN für den jeweiligen Bankvorgang nicht per gewöhnlicher SMS, sondern in einer speziellen Smartphone-App. Diese muss nach ihrer Installation einmalig mit dem Bankenserver verbunden und synchronisiert werden. Ansonsten ähneln sich die TAN-Infos. Neben dem eigentlichen Code erhält man Infos zum Empfänger und den Betrag, der mit der TAN legitimiert wird.
Der Unterschied zur smsTAN: Viele Banken erlauben die Nutzung der pushTAN-App auf demselben Smartphone, auf dem Sie auch die Überweisung ausführen. Dabei sollten Sie aber immer die Original-Apps Ihrer Bank verwenden.
Kritik: Wie jedes TAN-Verfahren wurde auch das pushTAN bereits kritisiert. So haben zwei Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Schwachstellen am Appbasierten TAN-Verwahren aufgedeckt ( Infos per PDF ).
Zutreffend ist die Kritik insoweit, als beim pushTAN-Verfahren keine Trennung zwischen dem Gerät für die Überweisung und dem Gerät für die TAN-Übermittlung mehr zwingend vorgesehen ist. Beides kann auf demselben Smartphone erledigt werden. Ein Bankingtrojaner muss somit nur noch ein Gerät befallen, um eine Überweisung manipulieren zu können. Wer das pushTAN-Verfahren nutzt, sollte unbedingt sehr sichere Passwörter für den Zugangsschutz zu den Apps einrichten.
QR-TAN: Beim QR-TAN-Verfahren wird die TAN von einer speziellen App generiert. Die App erhalten Sie von der Bank, die dieses Verfahren unterstützt, so zum Beispiel die 1822 direkt. Zunächst füllen Sie Ihren Auftrag im Onlinebanking etwa per Browser am PC vollständig aus und schicken diesen ab. Es erscheint nun ein QR-Code auf dem Bildschirm. Diesen scannen Sie mit der QR-TAN-App ab und erhalten so die passende Transaktionsnummer für den Auftrag.
photoTAN: Ganz ähnlich funktioniert das photoTAN-Verfahren. Statt eines QR-Codes wird ein speziell entwickelter farbiger Punkt-Code angezeigt. Die photoTAN wird beispielsweise von der Commerzbank, der Comdirect und der Deutschen Bank angeboten.
chipTAN / TAN-Generator: Wenn Sie Onlinebanking am Smartphone betreiben möchten, dann nutzen Sie einen TAN-Generator (ab 15 Euro). Bequem sind Geräte, die die nötigen Daten per Blinkcode erhalten. Dafür zeigt die Bank-Website eine schwarzweiße Animation an, in der die Überweisungsdaten codiert sind. Der TAN-Generator verfügt über Fotozellen, die diesen Flickercode erfassen, wenn man das Gerät vor den Bildschirm hält. In der Folge gibt das Gerät dann die TAN aus und zeigt zudem Empfänger und Betrag der Überweisung an. Neue Verfahren: Im Ausland setzen sich langsam Anmeldungen mittels biometrischer Daten durch. So wird es künftig eine Legitimierung über die Stimme oder per Touch-ID, also Fingerabdruck, bei der Bank HSBC in England geben. Die Banken First Direct, die RBS und Natwest führten bereits im vergangenen Jahr die Anmeldung via Fingerabdruck ein – allesamt in UK. Demnächst will zudem die neue Atom Bank Onlinebanking per Gesichtserkennung ermöglichen.
Banking-Apps
Die meisten Banken bieten Ihnen eine eigene Banking-App kostenlos an. Wenn Sie mit dieser App zufrieden sind und nur bei dieser einen Bank ein Konto haben, benötigen Sie keine andere oder weitere App. Wer aber bei mehreren Banken ein Konto führt, ist mit den Apps meist schlecht beraten, denn die Apps der Banken unterstützen meist nur ihre eigenen Konten. Eine Ausnahme bildet da nur die App " Online-Filiale Plus " von den Volks- und Raiffeisenbanken beziehungsweise der Fiducia Gad. Obwohl die App mehrere Banken unterstützt, ist sie kostenlos erhältlich.
Multibankfähige Apps im Überblick: Onlinebanking-Apps, die mehr als nur eine Bank unterstützten, sind meist kostenpflichtig, doch bieten sie oft auch interessante Sonderfunktionen. Gut gefällt uns etwa die App "Finanzblick". Sie bietet die Möglichkeit, Überweisungsvorlagen mit der Handykamera abzufotografieren. Per Texterkennung erkennt Finanzblick die Überweisungsdaten und fügt sie direkt in die Online-Überweisung ein. Auch die automatische Kategorisierung von Überweisungen und Abbuchungen funktioniert gut, die Auswertungen sehen schick aus.
Wer Wert auf eine gute Exportfunktion legt, sollte sich die App "Banking 4A/4i" ansehen, deren Export verschiedene Formate erlaubt. Viele Apps bieten gar keine Exportmöglichkeit oder höchstens eine externe Sicherung, damit die Daten nach einer Neuinstallation der App wieder geladen werden können. Einen Überblick über gängige multibankfähige Apps finden Sie in der Tabelle.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/iTAN-mTAN-HBCI-So-klappt-Online-Banking-wirklich-sicher-1032641.html Siehe auch: Top-Tools fürs Online-Banking: https://www.pcwelt.de/ratgeber/Download-Tools-fuers-Online-Banking-1929669.html

Warnung vor Banking-Trojaner Qakbot und Emotet, trojaner-info.de, 28.11.2017
Microsoft warnt vor den gefährlichen Banking-Trojanern Qakbot und Emotet.
Zwei gefährliche Trojaner sind aktuell unterwegs. Ihre Technik soll auf der gefürchteten Ransomware Wannacry basieren. Microsoft selbst hat, Qakbot betreffend, zwischen Januar und August bereits 40 Prozent aller Infektionen in Unternehmensnetzwerken gefunden.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/warnung-vor-banking-trojaner-qakbot-und-emotet.html

BankBot-Trojaner greift nicht nur Bankkunden in Deutschland an, trojaner-info.de, 28.11.2017
Es sind die Kunden von Citibank, Comdirekt, Commerzbank, DKB und Postbank, die sich der Trojaner BankBot aufs Korn genommen hat. Neben Banken in Deutschland sind auch Apps von Banken in der Schweiz und Österreich betroffen. Die Attacken sollen schon im April vorbereitet worden sein.
Mit den gefährlichen Apps wurden laut Avast "tausende" Geräte infiziert. Die von Google eingeführten Prüfmechanismen erwiesen sich als unzureichend.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/bankbot-trojaner-greift-nicht-nur-bankkunden-in-deutschland-an.html

Kaspersky warnt vor Banking-Trojaner auf Android, PC-WELT.de, 02.08.2017
Ein als Flash-Player getarnter Trojaner kann unter Android sensible Daten für Online-Banking stehlen.
https://www.pcwelt.de/a/kaspersky-warnt-vor-banking-trojaner-auf-android-aktuell-kein-schutz,3447615

Über 3 Millionen infizierte PCs und Smartphones
Smsspy, Faketoken, Ramnit, ...
Online-Banking: Die wichtigsten Sicherheitstipps
, PC-WELT.de, 13.06.2017
Fortsetzung des Berichts von PC-WELT.de bei uns unter News&Links#bankenskandal.

Offizielle Warnung vor Android-Trojaner:
Schadsoftware "Marcher" räumt Bank-Konten leer
, CHIP.de, 20.07.2017
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor einer neuen Version des Trojaners "Marcher". Die Schadsoftware grassiert auf Android-Handys und versucht die PIN- und TAN-Nummern der Besitzer abzugreifen. Wir haben alle bekannten Informationen zur Schadsoftware und sagen Ihnen, wie Sie sich vor dem Trojaner schützen können.
http://www.chip.de/news/BSI-warnt-vor-Android-Trojaner-Marcher-raeumt-Bank-Konten-leer_118928835.html

Exklusive Cliqz-Studie offenbart Sicherheitslücken im Onlinebanking, FOCUS Online, 05.08.2016
Das Tracking von Nutzern im Internet macht auch vor dem Online-Banking nicht halt. Das ist das Ergebnis einer Erhebung zum Thema Internetsicherheit. Demnach verfolgen manche Cookies Kunden sogar bis in ihren Login-Bereich, http://www.focus.de/finanzen/banken/fremde-inhalte-tracker-auf-bankenwebseiten-studie-offenbart-sicherheitsluecken-im-online-banking_id_5753527.html .

Skimming: Betrug am Geldautomaten stoppen, PC-WELT.de, 25.06.2017
Nur ein Mal am Automaten Geld abheben, schon können fiese Kriminelle Ihre Kontodaten stehlen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Scammer-Skimmer-So-schuetzen-Sie-sich-vor-Betrug-am-Geldautomaten-4668065.html

Dreiste Forderung von PayPal: Wer sich an deutsche Gesetze hält, wird gesperrt, CHIP, 21.06.2016
Cloudspeicher Seafile entfernt PayPal: "Aufforderung durch PayPal verstößt gegen deutsche Datenschutzgesetze" Das bekannte US-Zahlungsinstitut PayPal hat der weniger bekannten deutschen Dropbox-Alternative Seafile ein ebenso unmoralisches wie rigides Angebot unterbreitet: Das Unternehmen soll empfindliche Nutzerdaten preisgeben – oder PayPal sperrt es für Zahlungen. Seafile ist empört – und bietet den Dienst vorerst gratis an.
PayPal will Einblick in Nutzerdaten eines Clouddienstes, http://www.chip.de/news/Dreiste-Forderung-von-PayPal-Wer-sich-an-deutsche-Gesetze-haelt-wird-gesperrt_95700612.html .



Keine Chance für Hacker
Identitätsdiebstahl im Internet vermeiden: 5 unverzichtbare Tipps
, PC-Magazin.de, 29.06.2017
Identitätsdiebstahl im Internet kommt immer häufiger vor. Wir zeigen, wie Sie Hackern das Leben schwer machen und E-Mail, Paypal und Co. sicher nutzen.
Wenn andere Zugriff auf Ihre Konten bei Paypal, Facebook und Co. haben, wird es teuer und unangenehm.
Max Meier sitzt fröhlich entspannt in einem Café in der Fußgängerzone. Sein Smartphone hat er mit einem in der Nähe befindlichen, öffentlichen WLAN gekoppelt. Er chattet per WhatsApp, surft im Netz und ruft seine E-Mails ab. Was er nicht weiß: Sein Handy wird belauscht und seit ein paar Minuten kennt (mindestens) eine weitere Person sein E-Mail-Passwort.​
Für den Angreifer heißt es jetzt: schnell handeln und dabei möglichst lange unauffällig bleiben. Er nutzt den Zugriff auf das E-Mail-Postfach, um die Passwörter für Max’ Konten bei Amazon, Ebay und PayPal zurückzusetzen. Die eingehenden Bestätigungs-E-Mails der verschiedenen Anbieter löscht er sofort. Während Max sich wieder ins Gespräch mit seiner Freundin vertieft, geht der Angreifer auf seine Kosten shoppen. Per Expresszustellung gehen die Sendungen an eine unbewohnte Wohnung.
Den Nachbarn hat sich kürzlich eine gleichermaßen attraktive wie vielbeschäftigte junge Frau als neue Bewohnerin vorgestellt. Mit dem Verweis auf ihre Reisetätigkeit bittet sie ihre neuen Nachbarn darum, eintreffende Pakete für sie anzunehmen.
Das Beispiel ist erfunden, aber nah an der Realität. Meistens haben es Identitätsdiebe auf finanzielle Vorteile abgesehen. Doch kann sich ein solcher Angriff auch gegen Sie persönlich richten. Was ein Angreifer an Schaden anrichten kann, wenn er unter Ihrem Namen per Facebook, E-Mail & Co. mit Ihren Freunden und Ihrer Familie kommuniziert, das überlassen wir Ihrer Phantasie.
Wir zeigen, wie Sie sich schützen können
. Der Unternehmensberatung Price Waterhouse Cooper zufolge gab 2016 jeder dritte Deutsche an, er sei schon einmal Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden. Darunter fallen auch weniger gravierende Fälle als der von Max, bei denen zum Beispiel Lastschriften von fremden Konten gezogen werden. Mit unseren folgenden Tipps können Sie sich in Zukunft besser gegen Cyberkriminelle schützen.
Tipp 1: Sichere Passwörter
Tipp 2: Verwenden Sie Antivirus-Software
Tipp 3: Vorsicht beim Klicken
Tipp 4: VPN oder mobiles Datenvolumen erweitern​
Tipp 5: Checken Sie Ihre Konten regelmäßig​
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/identitaetsdiebstahl-im-internet-vermeiden-tipps-paypal-e-mail-spam-phishing-3198009.html

Datenleck bei "World-Check"
Unschuldig auf der schwarzen Liste
Banken müssen prüfen, ob Kunden Terrorgruppen finanzieren oder Geldwäsche betreiben
, tagesschau.de, 24.06.2017
Dafür nutzen sie Datenbanken wie "World-Check". Nach einem Datenleck konnten nun erstmals Journalisten in diese Liste schauen und fanden dort auch einige fragwürdige Einträge. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/world-check-103.html
Mehr zu diesem Thema:
US-Whistleblowerin Chelsea Manning wieder frei, 17.05.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/manning-105.html
Stasibelasteter Staatssekretär Holm tritt zurück, 16.01.2017, https://www.tagesschau.de/ardimport/regional/berlin/rbb-story-2151.html

Online-Banking: Die wichtigsten Sicherheitstipps, PC-WELT.de, 13.06.2017
Angriffe auf das Online-Banking werden immer raffinierter. So erkennen Sie Schädlinge sofort und wehren sie ab.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/iTAN-mTAN-HBCI-So-klappt-Online-Banking-wirklich-sicher-1032641.html

Überwachung des Internetknotens: DE-CIX verklagt BND, Tagesschau, 22.04.2015
Der BND wird sich wohl vor Gericht für seine Überwachung des Frankfurter Netzknotens DE-CIX verantworten müssen. Dessen Betreiber will ihn verklagen. Kritiker werfen aber auch der Regierung Tricksereien vor.
mehr dazu siehe: News&Links#nsa&Co

Was ist die Nigeria-Connection?
Seit 1988 werden weltweit Briefe — zuerst als Fax, seit Mitte der 90er Jahre vermehrt als Email — verschickt, in denen den Empfängern große Summen versprochen werden, wenn sie afrikanischen Geschäftsleuten behilflich seien, riesige Dollarbeträge außer Landes zu schaffen. Es handelt sich dabei regelmäßig um mehrere Millionen Dollar und auch der Anteil, der dem Empfänger zufallen soll, liegt in Millionenhöhe.
Natürlich handelt es sich hier um Betrug, genauer um den auch aus Deutschland bekannten (siehe Angebote für Nebenjobs im Kleinanzeigenteil von Zeitungen) "Vorschuß-Betrug" (Advance Fee Fraud), nach einem entsprechendem Artikel im nigerianischen Gesetzbuch auch 419 (four one niner) genannt.
Die Geschichten, die dabei in diesen Mails erzählt werden, sind so phantastisch, daß jedem vernunftbegabten Menschen sofort auffallen sollte, daß es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Jedoch scheint die Gier bei einigen Menschen den Verstand aussetzen zu lassen. So berichtet der Spiegel, daß sogar ein westdeutscher Stadtkämmerer versucht haben soll, die Stadtkasse mit den versprochenen Millionen aus Nigeria aufzufüllen.
Geht tatsächlich jemand auf diese Mail ein, wird in einem der nächsten Schritte eine "geringe Gebühr" verlangt, z.B. für überweisungen, Anwaltskosten, Steuern oder Bestechungsgelder. Dies können durchaus einige tausend Dollar sein. Zahlt derjenige, ist es meistens gut und der Betrogene hört nie wieder etwas davon. Einige ließen sich jedoch auch überreden, zu einem Treffen nach Nigeria oder einem anderen afrikanischen Staat zu kommen. Die Berliner Zeitung berichtete von einem Autohändler, der dann entführt wurde und nur gegen Zahlung eines hohen Lösegeldes wieder freikam.
Die Geschichten sind, wie gesagt, phantastisch. Und schon lange sind sie nicht mehr auf Nigeria beschränkt — auch wenn die Autoren weiterhin meist aus Nigeria stammen. Andere afrikanische Krisengebiete eignen sich genauso, um Märchen über Petroleum-Millionen, Diktatorenwitwen, verschwundene Bestechungsgelder etc. zu erzählen. Ich habe daher die Mails gesammelt und sie hier zugänglich gemacht. Sie sind ein eigenartiges Stück Subkultur und ich kann nicht umhin, einige als gut ausgedachtes Seemannsgarn zu goutieren. Ernst nehmen sollte man sie allerdings nicht. Die versprochenen Millionen hat noch nie jemand gesehen.
Trotzdem viel Spaß beim Lesen...
http://nigeria-connection.de/

2013 wurden erstmals Kontaktaufnahmeversuche einer Nigeria-Connection über Dienste wie Skype oder Facebook beobachtet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vorschussbetrug

ACHTUNG! DIE "NIGERIA CONNECTION" IST WEITERHIN SEHR AKTIV... Bitte lesen Sie diese Meldung, sie kann Ihren finanziellen Ruin vermeiden!
http://www.frithjof.de/nigeria.htm

Deutsche Bank hat Ärger wegen Nigeria-Connection, SPIEGEL ONLINE
Die Masche ist längst ein Klassiker: Mit angeblichen Erbschaften erschwindeln sich Betrüger Vorschusszahlungen in Millionenhöhe. Jetzt wurde wegen ...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-hat-aerger-wegen-nigeria-connection-a-882359.html

Nigeria-Connection setzt auf neue Online-Betrugsmasche
Immer noch fallen Internet-Nutzer auf die Masche der Nigeria-Connection herein und verspielen ihre Ersparnisse. Das ist die neue Taktik der Betrüger.
http://www.t-online.de/computer/sicherheit/id_43988564/nigeria-connection-setzt-auf-neue-online-betrugsmasche.html

Freispruch für Amsterdamer "Nigeria-Connection", heise online, 19.07.2004
13 Westafrikaner sind am Donnerstag von einem Amsterdam Gericht aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft und der Kabelnetzbetreiber UPC Nederland hatten sie des Vorauskasse-Betruges, angebahnt durch Spam-Mails, beschuldigt. In einer großen Polizeiaktion waren Ende Januar 23 Wohnungen durchsucht und 52 Personen festgenommen worden. Computer mit Spam-Software, 50.000 Euro in bar sowie gefälschte Reisedokumente waren ebenso beschlagnahmt worden, wie illegal bezogene Modems für den Breitbanddienst Chello von UPC und Listen mit falschen Firmenbezeichnungen und Namen angeblicher Direktoren.
Allerdings war niemand auf frischer Tat ertappt worden, keiner der Computer war eingeschaltet gewesen. Die Aussage eines Zeugen der Anklage, wonach ein Computer zum Zeitpunkt der Festnahmen gerade Spam-Mails verschickt hätte, stellte sich im Prozess als falsch heraus. Das Gericht hat die Angeklagten freigesprochen, da die reine Anwesenheit in den Gebäuden für eine Verurteilung wegen Betruges nicht ausreiche. Die Staatsanwaltschaft überlegt noch, Rechtsmittel zu ergreifen. Von den 52 Festgenommenen war ein Teil abgeschoben worden, ein Teil wegen kleinerer Vergehen angezeigt worden. 15 Personen wurden schließlich in drei separaten Betrugsprozessen angeklagt, bei zweien musste die Anklage allerdings fallen gelassen werden. Lediglich zwei der Angeklagten waren bei den Prozessen anwesend, da nur ein Beschuldigter durchgehend in Untersuchungshaft hatte gehalten werden können. Der Technik-Chef von UPC Nederland, Norbert Spekking, hat im Prozess ausgesagt, dass die Spammer offiziell nicht existierende Breitbandanschlüsse genutzt haben. Dies sei nur durch die Mithilfe von UPC-Mitarbeitern möglich gewesen. Im Februar war eine aus einem Angestellten seiner Firma, zwei Mitarbeitern der für die Installation von Anschlüssen zuständigen Partnerfirma und drei weiteren Mittätern bestehende Bande aufgeflogen. Sie hatten 200 Chello-Modems gestohlen. Sie wurden mit dem Versprechen eines lebenslangen Breitbandanschlusses für 350 Euro das Stück verkauft. Spekking konnte nicht ausschließen, dass sich weitere Mitarbeiter illoyal verhalten hätten, jedoch haben sich die illegalen Aktivitäten im Chello-Netz stark reduziert. Medienberichten zu Folge haben die in Amsterdam tätigen Vorauskasse-Betrüger inzwischen auf ADSL-Netze umgesattelt. (Daniel AJ Sokolov) / (jk)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freispruch-fuer-Amsterdamer-Nigeria-Connection-100383.html

Post von Dr. Mohammed, Die ZEIT
sicher: Die große Transaktion kommt nie. Das Repertoire der Briefeschreiber, die das Bundeskriminalamt (BKA) als Nigeria-Connection bezeichnet, ist vielfältig: Einmal sucht die "Nigerian National Petroleum...
http://www.zeit.de/1996/26/Post_von_Dr_Mohammed

Zwei Jahren Haft für Nigeria-Connection-Komplizin, PC-WELT.de, 26.06.2008
"Sie suchen einen Nebenjob?", "In Heimarbeit bis zu 4000 Euro monatlich verdienen?" - so oder so ähnlich lautet tausendfach verschickte Werbe-Mails für - auf den ersten Blick - Traumjobs.
Wenig arbeiten und eine Menge verdienen. Doch glauben Sie nicht alles, was Sie lesen, ein solcher Job kann Sie schnell in den Knast bringen, wie ein aktueller Fall aus den USA zeigt.
https://www.pcwelt.de/news/USA-Zwei-Jahren-Haft-fuer-Nigeria-Connection-Komplizin-248121.html

"Nigeria-Connection": So werden Frauen bei Dating-Portalen abgezockt, WELT.de
Jetzt will die Nigeria-Connection deutschen Frauen ans Geld. So warnte jüngst das Bundeskriminalamt vor der neuen Masche. Der Vorauszahlungsbetrug, wie ihn die ...
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article111022180/So-werden-Frauen-bei-Dating-Portalen-abgezockt.html

Weitere News zum Thema von https://www.heise.de/newsticker/meldung/Freispruch-fuer-Amsterdamer-Nigeria-Connection-100383.html
Razzia und Festnahmen beim Dating-Dienst Lovoo
Fake-Accounts bei Lovoo?, 08.06.2016

Das LKA Dresden hat in einer großen Aktion beim Datingportal-Unternehmen Lovoo durchsucht. Beide Firmengründer wurden festgenommen. Basis der…
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Razzia-und-Festnahmen-beim-Dating-Dienst-Lovoo-3231087.html

Weitere Anklage im Korruptionsskandal der Telekom Austria
Betonfassade mit Gittertor
, 25.05.2017
Manager des Netzbetreibers Telekom Austria sollen Geld aus dem teilstaatlichen Unternehmen abgezweigt haben, um es unkontrolliert ausgeben zu können.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Weitere-Anklage-im-Korruptionsskandal-der-Telekom-Austria-3725515.html

Keylogger-Affääe bei der taz juristisch gekäärt – Ex-Redakteur verurteilt
Keylogger-Aff&aum;re bei der taz juristisch geklärt. Ex-Redakteur verurteilt
, 17.02.2017
160 Tagessätze zu 40 Euro muss ein Ex-Redakteur der taz zahlen, weil er Kollegen mit Hilfe eines Keyloggers ausspioniert hatte. Der Verurteilte hat…
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Keylogger-Affaere-bei-der-taz-juristisch-geklaert-Ex-Redakteur-verurteilt-3630307.html

Dating-Dienst Lovoo: Verfahren gegen Zahlung von 1,2 Millionen Euro eingestellt
1,2 Millionen Euro bezahlt: Verfahren gegen Dating-Dienst Lovoo eingestellt
, 29.09.2016
Dem Dating-Dienst Lovoo war nach einem c´t-Bericht vorgeworfen worden, Nutzer durch Fake-Profile zu Zahlungen animiert zu haben. Gegen mehrere…
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Dating-Dienst-Lovoo-Verfahren-gegen-Zahlung-von-1-2-Millionen-Euro-eingestellt-3338201.html

Cum-Ex-Untersuchungsausschuss
"Gier frisst Seele und Anstand"
, tagesschau.de, 23.06.2017
Nach mehr als einem Jahr Arbeit hat der Cum-Ex-Untersuchungsauschuss seine Erkenntnisse im Bundestag vorgestellt. Zumindest in einem Punkt waren sich Koalition und Opposition einig: Die betrügerischen Aktiendeals sind ein Skandal.| mehr
https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-cumex-101.html

PayPal-Fehler: Tausende PSN-Konten gesperrt, PC-WELT.de, 30.0t.2017
Tausende PlayStation-Network-Konten wurden durch PayPal-Rückbuchungen gesperrt.
https://www.pcwelt.de/a/paypal-fehler-tausende-psn-konten-gesperrt,3447245

Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte: "Größter Steuerskandal der Geschichte", tagesschau.de, 07.06.2017
Dubiose Deals, mehr als 100 verdächtige Banken und eine kleine Gruppe Investment-Banker: Durch sogenannte Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte mit Steuern sind dem Staat enorme Summen entgangen. Laut Panorama und "Zeit" soll es um mindestens 31,8 Milliarden Euro gehen.
Von Lutz Ackermann, Manuel Daubenberger, Philip Faigle, Karsten Polke-Majewski, Felix Rohrbeck, Christian Salewski und Oliver Schröm.
Mit mehr als 30 Milliarden Euro hätte der Staat eine Menge Schulen und Brücken sanieren können. Doch stattdessen kassierten Banken, Börsenmakler und Anwälte das Geld, das dem Fiskus zugestanden hätte. "Es ist der größte Steuerskandal in der Geschichte der Bundesrepublik", sagt der Finanzwissenschaftler Christoph Spengel.
Spengel forscht an der Universität Mannheim. Für Panorama, die "Zeit" und "Zeit online" hat er historische Finanzmarktdaten ausgewertet und den Schaden berechnet, der der Bundesrepublik durch rein steuerlich motivierte Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Cum- und Cum-Ex-Geschäfte) entstanden ist. Das Ergebnis: mindestens 31,8 Milliarden Euro.
Komplizierte Geschäfte
Bei Cum-Cum-Geschäften hilft eine inländische Bank einem ausländischen Investor dabei, eine Steuerrückzahlung zu ergattern, auf die dieser keinen Anspruch hat. Der Gewinn wird aufgeteilt. Durch Cum-Cum Geschäfte sind dem Staat nach der Berechnung Spengels seit 2001 mindestens 24,6 Milliarden Euro entgangen, rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Cum-Ex-Geschäfte sind damit verwandt, aber weitaus komplizierter. Die Besonderheit: Eine Steuer wird einmal abgeführt und mehrfach vom Fiskus zurückgefordert. Ein Netzwerk aus Banken, Beratern, Anwälten und reichen Investoren ließ sich also Steuern erstatten, die nie bezahlt wurden. Zwischen 2005 und 2012, als diese Geschäfte unterbunden wurden, entstand den Berechnungen Spengels zufolge ein Schaden von mindestens 7,2 Milliarden Euro, also von durchschnittlich gut einer Milliarde Euro pro Jahr. "Der Schaden durch Cum-Ex-Geschäfte dürfte insgesamt noch höher liegen, da sie auch schon vor 2005 getätigt wurden", so Spengel.
Mehr als 100 Banken stehen im Verdacht
Obwohl der Cum-Ex-Markt riesig gewesen sei - mehr als 100 Banken stehen im Verdacht, derlei Geschäfte zulasten des Steuerzahlers getätigt zu haben - seien es "nur sehr wenige Personen gewesen, die die Fäden gezogen haben", berichtet ein Insider gegenüber Panorama, "Zeit" und "Zeit online". Eine besondere Rolle spielte dabei der Finanzplatz London. Er war Hauptdrehscheibe für Cum-Ex-Geschäfte. Eine Bande von nur einem knappen Dutzend Londoner Investmentbankern verursachte den Großteil des Milliardenschadens. Die mutmaßliche Bande handelte nicht nur auf eigene Rechnung, sondern bot das Cum-Ex-Geschäft auch Dritten an. Um welch riesige Summen es dabei ging, zeigt ein Beispiel aus dem Jahr 2011. Damals führte die Londoner Gruppe Aktientransaktionen für zwei Cum-Ex-Fonds des Luxemburger Fondsanbieters Sheridan durch, in die unter anderem Carsten Maschmeyer, Drogerie-Unternehmer Erwin Müller und Schalke-Boss Clemens Tönnies investierten. Panorama, die "Zeit" und "Zeit online" haben ermittelt, welches Ausmaß allein diese Geschäfte im Jahr 2011 hatten: Laut Ermittlungsakten handelten Londoner Broker allein für zwei Cum-Ex-Fonds rund um den Dividendenstichtag mit mehr als einer Milliarde deutscher DAX-Aktien im Wert von über 47 Milliarden Euro. Im Fall dieser Fonds verwehrte das Bundeszentralamt für Steuern allerdings am Ende die Auszahlung mehrerer hundert Millionen Euro an Steuern und löste so die staatsanwaltlichen Ermittlungen um den größten Steuerskandal der Bundesrepublik aus.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-cum-105.html

Geldwäsche-Affäre
Beträge in Milliardenhöhe
Millionenstrafe für Deutsche Bank
, tagesschau.de, 31.05.2017
Über Filialen der Deutschen Bank in den USA, Russland und Großbritannien soll ü,ber Jahre Geld gewaschen worden sein - Beträge in Milliardenhöhe. Dafür muss die Bank nun zahlen.
Der Geldwäsche-Skandal hat für die Deutsche Bank in den USA teure Folgen: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verhängte eine Strafe über umgerechnet rund 36,7 Millionen Euro. Außerdem müsse die Deutsche Bank künftig ihre Kontrollen verbessern, um gegen Geldwäsche vorzugehen.
Zehn Milliarden Dollar über Deutsche Bank gewaschen?
Der Vorwurf der Fed: Kunden der Deutschen Bank sollen zwischen 2011 und 2015 über die Standorte in London, New York und Moskau Rubel in Dollar gewaschen haben. Die Summe könnte bis zu zehn Milliarden Dollar betragen.
Die Deutsche Bank kündigte an, den erteilten Auflagen voll nachkommen zu wollen. Bereits Anfang des Jahres hatte die Deutsche Bank einen Vergleich mit den Behörden in den USA und Großbritannien ausgehandelt und sich bereit erklärt, insgesamt 588 Millionen Euro zu zahlen.
Trumps Konten durch Russland gedeckt?
Zuletzt war die Deutsche Bank im Zusammenhang mit der Affäre um mutmaßliche Russland-Verbindungen von US-Präsident Trump in den Fokus gerückt. Der soll bei dem Geldhaus beträchtliche Schulden haben - mehr als 300 Millionen Euro. Die Demokraten im US-Kongress fordern nun Auskunft darüber, ob Trumps Konten und Kredite bei der Deutschen Bank eventuell durch Bürgschaften aus Russland gedeckt seien und so Russland ein Druckmittel gegen Trump und damit auch gegen die US-Regierung in der Hand habe.
In einem Brief an den Chef der Deutschen Bank, John Cryan, forderten mehrere Demokraten Auskunft über mögliche finanzielle Verbindungen Trumps nach Russland.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-russland-schwarzgeld-101.html

Cum/Cum-Deals der DekaBank
Steuertricks trotz staatlicher Aufsicht
, tagesschau.de, 21.04.2017
Die DekaBank hat sich offenbar systematisch an Cum/Cum-Aktiengeschäften zulasten des deutschen Fiskus beteiligt. Und das laut BR-Recherchen trotz staatlicher Aufsicht. Denn die DekaBank wird als Anstalt des öffentlichen Rechts auch vom Finanzministerium beaufsichtigt. | br
http://www.br.de/nachrichten/cum-deka-bank-steuertricks-aktiengeschaefte-100.html

Italienische Banken
So pleite war die Monte dei Paschi
, tagesschau.de, 10.02.2017
Mit einer Milliardenspritze stützt der italienische Staat die Krisenbank Monte dei Paschi. Wie nötig das frische Kapital ist, zeigen nun die neuesten Geschäftszahlen: Allein 2016 hat das Institut 3,4 Milliarden Euro Verlust gemacht. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bmps-verluste-101.html

Hacker plündern Bankkonten - auch O2-Kunden betroffen, PC-WELT.de, PC-WELT.de, 03.05.2017
Hacker haben eine Lücke im Mobilfunknetz ausgenutzt, um die Bankkonten von Nutzern zu plündern. Auch O2-Kunden sind betroffen.
http://www.pcwelt.de/a/hacker-pluendern-bankkonten-auch-o2-kunden-betroffen,3446632

Sicherheit
Chipotle: Malware in Kassensystemen stiehlt Kreditkartendaten
, PC-Magazin.de, 30.05.2017
Im April wurden Kassensysteme der Fast-Food-Kette Chipotle mit Malware infiziert. Diese konnte Kreditkartendaten von Kunden auslesen.
Die in den USA beliebte Fastfood-Kette Chipotle hat nach einem Hackerangriff im April einen Bericht über die Hintergründe veröffentlicht. Demnach waren die Kassensysteme in den Restaurants von einer Malware befallen, die Kreditkartendaten entwenden konnte. Inzwischen seien die Systeme wieder gereinigt. Wie "The Verge" berichtet, gab Chipotle auf Nachfrage zu der genauen Anzahl der betroffenen Restaurants nur an, dass die "meisten" Lokale in den USA von der Malware betroffen waren.
Durch die Zusammenarbeit mit Security-Unternehmen, Strafverfolgungsbehörden und Kreditkartennetzwerke, konnte Chipotle eine Malware im Kassensystem feststellen. Zwischen dem 24. März und 18. April las die Malware Kreditkartendaten von Kunden aus. Dabei suchte die Malware nach Daten wie dem Namen des Karteninhabers, Kreditkartennummer, Ablaufdatum und interne Bestätigungscodes. Solche Daten können noch in dem Magnetstreifen der Kreditkarte lesbar sein, wenn ein Kassierer sie kurz zuvor in seinem Kassensystem eingelesen hat.
http://www.pc-magazin.de/news/chipotle-hack-pos-kreditkarten-kundendaten-sicherheit-3197895.html

"PanamaPapers"
Durchsuchungen bei Mossack Fonseca
, 10.02.2017
Die umstrittene Off-Shore-Kanzlei Mossack Fonseca ist in Panama durchsucht worden. Medienberichten zufolge wurden die beiden Eigentümer festgenommen. Den Anwälten wird vorgeworfen, in den größten Korruptionsskandal Lateinamerikas verwickelt zu sein. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/panamapapers-festnahmen-101.html

Aktienkauf des Konzernchefs
Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Chef
, tagesschau.de, 02.02.2017
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef Kengeter. Dabei geht es um Konzernaktien, die Kengeter erworben hatte - zwei Monate vor Bekanntwerden von Fusionsplänen mit der Londoner Börse. Ihm wird Insiderhandel vorgeworfen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ermittlungen-kengeter-deutsche-boerse-101.html

Strafe gegen Deutsche Bank
600 Millionen Euro für Russland-Affäre
, 31.01.2017
Die Deutsche Bank kann eine ihrer juristischen Altlasten deutlich günstiger beilegen als befürchtet. In einem Geldwäsche-Skandal in Russland kommt sie mit Strafen von umgerechnet knapp 600 Millionen Euro davon. Die Bank selbst hatte offenbar mit mehr gerechnet. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-231.html

Zehn Milliarden Dollar über Deutsche Bank gewaschen?
Der Vorwurf der Fed: Kunden der Deutschen Bank sollen zwischen 2011 und 2015 über die Standorte in London, New York und Moskau Rubel in Dollar gewaschen haben. Die Summe könnte bis zu zehn Milliarden Dollar betragen.
Die Deutsche Bank kündigte an, den erteilten Auflagen voll nachkommen zu wollen. Bereits Anfang des Jahres hatte die Deutsche Bank einen Vergleich mit den Behörden in den USA und Großbritannien ausgehandelt und sich bereit erklärt, insgesamt 588 Millionen Euro zu zahlen.
Trumps Konten durch Russland gedeckt?
Zuletzt war die Deutsche Bank im Zusammenhang mit der Affäre um mutmaßliche Russland-Verbindungen von US-Präsident Trump in den Fokus gerückt. Der soll bei dem Geldhaus beträchtliche Schulden haben - mehr als 300 Millionen Euro. Die Demokraten im US-Kongress fordern nun Auskunft darüber, ob Trumps Konten und Kredite bei der Deutschen Bank eventuell durch Bürgschaften aus Russland gedeckt seien und so Russland ein Druckmittel gegen Trump und damit auch gegen die US-Regierung in der Hand habe.
In einem Brief an den Chef der Deutschen Bank, John Cryan, forderten mehrere Demokraten Auskunft über mögliche finanzielle Verbindungen Trumps nach Russland.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-russland-schwarzgeld-101.html

Rettung deutscher Banken
Die Rechnung wird immer höher
, tagesschau.de, 22.01.2017
Alle reden über die italienische Bank Monte dei Paschi. Dabei werden derzeit auch in Deutschland wieder groteske Milliardenbeträge für die Rettung von Banken aufgerufen. Warum regt sich darüber eigentlich niemand mehr auf? | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenrettung-deutschland-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Monte dei Paschi braucht mehr Kapital, 26.12.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken-monte-paschi-101.html
Italienisches Parlament billigt Milliarden-Plan, 21.12.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/italien-banken-105.html

1,2 Milliarden Passwörter gehackt: Paypal, Kreditkarte, Rechnung: Was ist sicher?, FOCUS Online, 01.06.2015

Rechtsstreit beigelegt
Deutsche Bank zahlt 95 Millionen Dollar
, tagesschau.de, 05.01.2017
Die Deutsche Bank kommt bei der Bewältigung ihrer zahlreichen Rechtstreitigkeiten weiter voran. Eine Millionenzahlung beendet einen Steuerstreit in den USA. Mindestens ein weiterer großer Fall ist für die Deutsche Bank allerdings noch offen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-229.html

Banken schaffen iTAN ab: Welches Verfahren soll man nach der Umstellung nutzen? PC-WELT.de, 15.03.2017
Die Überweisung per ChipTAN mit TAN-Generator funktioniert nicht nur am PC, auch die Banking-Apps auf dem Mobilgerät können den Flacker-Code erzeugen.
Erst drängt die Bank zur Umstellung, dann funktioniert das Online-Banking mit iTAN nicht mehr. Welche anderen Verfahren gibt es?
Immer mehr Geldinstitute schaffen das bisherige iTAN-Verfahren aus Sicherheitsgründen ab, denn schon seit Jahren gab und gibt es immer wieder Angriffe auf dieses Verfahren. Bei dieser Verifizierung musste man zum Ausführen einer Überweisung eine bestimmte Transaktionsnummer (TAN) von einer ausgedruckten Liste verwenden.
Zur Verfügung stehen nach der Aussortierung der gedruckten Liste zwei Alternativverfahren, mTAN (auch mobile TAN oder SMS-TAN genannt) sowie ChipTAN. Während man beim ersten Verfahren die TAN per SMS an eine zuvor definierte Mobilfunknummer zugeschickt bekommt, wird die Transaktionsnummer bei Verfahren Nummer 2 über ein Zusatzgerät erst erzeugt. Diesen TAN-Generator hält man vor die für die Überweisung auf der Banking-Webseite des Browsers oder in der Mobil-App erzeugte flackernde Grafik, auf dem LCD-Display erscheint dann die dazu korrespondierende TAN. Diese ist nur für die eine Überweisung gültig. Außerdem ist zur Authentifizierung zwingend die eigene Bankkarte mit Chip erforderlich, die man zuvor in den Kartenslot des TAN-Generators steckt. Einige Geldinstitute statten ihre Kunden von sich aus mit solchen TAN-Generatoren aus, man kann aber unabhängig von seiner Bank auch jedes andere Gerät verwenden, beispielsweise die TAN-Jack-Geräte vom deutschen Unternehmen Reiner SCT (ab ca. 15 Euro).
Beide genannten Verfahren basieren also auf dem Prinzip, dass man ein zweites und vom PC beziehungsweise von der Banking-App unabhängiges Gerät benötigt, das nicht von einem Trojaner oder anderem Schadcode manipuliert werden kann. Allerdings gilt das bei der Banking-App nur, solange diese nicht auf dem Mobiltelefon ausgeführt wird, an das auch die SMS mit der TAN verschickt wird. Ein Tablet-PC oder ein zusätzliches Smartphone schaffen hier Abhilfe. Die Verbraucherzentralen in Deutschland warnen deshalb auch ausdrücklich: "Aus Sicherheitsgründen ist es nach den Bedingungen der Banken strikt verboten, eine m- bzw. SMS-TAN fürs Online-Banking auf dem internettauglichen Handy zu nutzen, das zeitgleich für das Bankinggeschäft eingesetzt wird! Im Schadensfall übernimmt die Bank keine Haftung. http://www.pcwelt.de/a/banken-schaffen-itan-ab-welches-tan-verfahren-ist-sicher,3426357

SWIFT warnt Banken vor Cyber-Attacken, PC-WELT.de, 01.09.2016
Nach neuen Hacker-Angriffen drängt SWIFT seine Mitgliedsbanken zur Einhaltung der strengeren Sicherheitsvorkehrungen.
http://www.pcwelt.de/news/SWIFT-warnt-Banken-vor-Cyber-Attacken-10033522.html

Vorsicht am Geldautomaten: Neue Betrugsmasche macht die Runde, CHIP.de, 24.02.2017
Ein Geldautomat in Rom: Zwei Männer möchten Geld abheben, doch der Automat scheint defekt. Die Männer werden Opfer des sogenannten "Cash Trapping".
Cash Trapping auch in Deutschland
Eine neue Betrugsmasche an Geldautomaten macht die Runde. Das Geld wird abgebucht, doch der manipulierte Schlitz behält die Scheine. Die römische Polizei deckt den dreisten Trick auf und warnt: Cash Trapping wird immer häufiger auch in anderen Ländern eingesetzt - auch in Deutschland.
So funktioniert Cash-Trapping
Eine eingebaute Vorrichtung fängt das Geld auf. Mit wenigen Handgriffen kommen die Betrüger an ihre Beute. Die Polizei rät deswegen: Fällt Ihnen etwas Merkwürdiges auf, melden Sie es Ihrer Bank.
So erkennen Sie präparierte Geldautomaten
Auch die sogenannte "Skimmer-Methode" ist weit verbreitet und der Polizei mittlerweile bekannt. Darunter versteht man ein Lesegerät von Betrügern, mit dem Kartendaten geklaut werden können.
Im folgenden Video wird erklärt, wie Sie einen manipulierten Geldautomaten erkennen und auf welche Details Sie besonders achten sollten.
http://www.chip.de/news/Vorsicht-am-Geldautomaten-Neue-Betrugsmasche-macht-die-Runde_109572459.html

Skimming an Bezahl-Terminals im Supermarkt, PC-WELT.de, 27.02.2017
Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie einfach Betrüger Bankkarten-Daten an Bezahl-Terminals im Supermarkt abgreifen
http://www.pcwelt.de/a/skimming-an-bezahl-terminals-im-supermarkt,3409034

Verbraucherschutz
Klagen gegen hohe Kontogebühren
, tagesschau.de, 03.03.2017
Die "Girokonten für jedermann" kosten mehr als vergleichbare Konten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband zieht deshalb nun vor Gericht und hat gegen die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein Klage eingereicht. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/kontogebuehren-verbraucherschutz-101.html

Sicherheitsmängel beim Bank-Startup N26: Eine Frage der Prioritäten, netzpolitik.org, 27.12.2016
Von der Manipulation einzelner Überweisungen bis zur Übernahme ganzer Konten – was Vincent Haupert beim 33C3 über Sicherheitsmängel bei der Direktbank N26 offenbart, klingt erschreckend. Wir haben uns mit ihm über mobiles Banking, die Probleme von N26 und politische Konsequenzen unterhalten.
https://netzpolitik.org//2016/sicherheitsmaengel-beim-bank-startup-n26-eine-frage-der-prioritaeten/

Gefahr beim Online Banking, FOCUS.de, 19.03.2017
[...] Jeder kann Ihren Internetverlauf im Netz kaufen und sich so erschließen, wer Sie sind und welche Bank Sie nutzen. Dafür brauchen Sie nur wenige Daten, die anfallen wenn, Sie Facebook und Ihr Online-Konto bei Ihrer Bank besucht haben.

[...] Vor allem kritische Dienste wie Online-Banking sollten Sie niemals nutzen, wenn diese mit Trackern arbeiten. Ob Ihre Bank das tut, können Sie herausfinden, indem Sie Cliqz laden und sich die Tracker anzeigen lassen.
"Wenn Ihre Bank beim oder nach dem Login in Ihr Konto Tracker benutzt oder zulässt, wechseln Sie", sagt Al-Hames, "Ihre Bankgeschäfte gehen nur Sie selbst und Ihre Bank etwas an. Tracker einer Industrie, die Ihre persönlichen Daten zum Handelsgut macht, haben hier einfach nichts zu suchen." http://www.focus.de/digital/internet/dld-2016/jeder-kann-alles-ueber-sie-wissen-wer-immer-noch-glaubt-er-habe-im-netz-nichts-zu-verbergen-lesen-die-das_id_5644577.html

Sicheres Bezahlen: So ist Ihre Kreditkarte vor Missbrauch geschützt, FOCUS Online, 19.03.2017
Die Angst vor einem Missbrauch einer Kreditkarte ist hoch. FOCUS Online erklärt, was Kreditkarten-Anbieter alles unternehmen, um ihre Karten sicher zu machen und was Sie selber tun können.
http://www.focus.de/finanzen/banken/kreditkarten/sicherheit-von-kreditkarten-sicheres-bezahlen-so-ist-ihre-kreditkarte-vor-missbrauch-geschuetzt_id_4646638.html

Mobilfunk-Schwachstelle: Offenbar Cyberangriff auf Bankkunden, tagesschau.de, 03.05.2017
Hackern ist es offenbar gelungen, Geld von Bankkunden auf eigene Konten umzuleiten. Dafür nutzten sie einem Zeitungsbericht zufolge eine bereits länger bekannte Sicherheitslücke im Mobilfunknetz. Auch deutsche Kunden sollen betroffen sein.
Kriminellen Hackern ist es einem Zeitungsbericht zufolge in den letzten Monaten offenbar gelungen, mithilfe einer Schwachstelle in Mobilfunknetzen Geld von privaten Bankkonten zu stehlen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hätten sie dafür zunächst sogenannte Phishing-E-Mails verschickt, um alle nötigen Informationen wie Kontonummer, Kontostand, Passwort und Handynummer zu bekommen. Die E-Mails täuschen vor, sie kämen von der Bank des Kunden, leiten ihn aber auf eine gefälschte Webseite weiter.
Anschließend hätten die Hacker dann durch eine Sicherheitslücke in einem internen Netzwerk, in dem sich Telekommunikationsanbieter weltweit austauschen, zusätzlich eine Rufumleitung für deren Mobiltelefone einrichten und sich auf diese Weise Zugang zu sogenannten mTAN verschaffen können. Viele Bankkunden lassen sich diese Einmalkennwörter mittlerweile auf das Handy schicken, um ihre Bankgeschäfte zu legitimieren.
Auch deutsche Kunden betroffen
Wie viele Opfer es insgesamt gab, blieb unklar. Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" waren allerdings auch deutsche Kunden betroffen. So war das Umleiten der Rufnummern über die Sicherheitslücke bis vor Kurzem auch bei O2/Telefonica möglich. Das Unternehmen bestätigte auf "SZ"-Anfrage: "Ein krimineller Angriff aus dem Netz eines ausländischen Providers hat Mitte Januar dazu geführt, dass eingehende SMS für vereinzelte Rufnummern in Deutschland unbefugt umgeleitet wurden." Der Provider sei gesperrt und die Kunden seien informiert worden. Die Polizei ermittle in dem Fall.
Die Schwachstelle, die die Hacker bei ihrem Angriff nutzten, ist seit Ende 2014 bekannt. Bereits damals hatten Experten Bankkunden geraten, ihren Zahlungsverkehr nicht über das vermeintlich sichere Mobilfunknetz abzuwickeln. So empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, zum Legitimieren von Transaktionen auf das Verfahren mit TAN-Generatoren zurückzugreifen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hacker-mobilfunk-101.html

Sicherheitslücken im UMTS-Netz "Riesige Gefahr" für Handy-Nutzer, tagesschau.de, 18.12.2014
Bislang galt das UMTS-Netz, mit dem fast jeder mobil telefoniert, als sehr sicher. Doch nach Recherchen von WDR und "Süddeutscher zeitung" gibt es erhebliche Sicherheitslücken. Telefonate können abgehört, SMS und E-Mails ausgespäht werden. Die Netzbetreiber reagierten prompt. Telekom und Vodafone erklärten noch am Abend, dass die Sicherheitslücke in ihren Netzen bereits geschlossen worden sei. Marktführer Telefónica Deutschland mit den Marken O2 und E-Plus teilte mit, es seien Maßnahmen ergriffen worden, um die Schwachstelle zu stopfen.
Den IT-Experten ist es gelungen, die als unknackbar geltende Verschlüsselung im UMTS-Netz zu umgehen und SMS zum Beispiel aus dem Netz der Deutschen Telekom abzufangen und auszulesen. Die gleichen Sicherheitslücken bestehen aber auch bei anderen Telekommunikationsunternehmen und ermöglichen ebenso das Ausspähen des Mailverkehrs und das Mithören von Telefonaten. Datenschutzbeauftragter spricht von "riesiger Gefahr"
Besonders brisant ist das auch, weil Experten Bankkunden immer wieder dazu raten, ihren Zahlungsverkehr über das angeblich sichere UMTS-Netz abzuwickeln. Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert spricht von einer "riesigen Gefahr" und kritisiert, dass die Netzbetreiber "absolut unverantwortlich" mit dem Telefongeheimnis umgehen.
Dass dies auch in unmittelbarer Nähe zu Parlament und Regierung möglich ist, demonstrierten die Experten um den Berliner IT-Spezialisten Karsten Nohl vor einem Gebäude des Deutschen Bundestages, das in unmittelbarer Nähe der russischen und britischen Botschaft liegt. Dabei gelang es zum Beispiel, eine SMS-Kommunikation zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek und dessen Mitarbeiter mitzulesen.
Sicherheitslücke im SS7-Protokoll
Die IT-Experten nutzten dafür eine Sicherheitslücke im SS7-Protokoll. SS7 wird von den Netzanbietern unter anderem dafür verwendet, sich mit anderen Anbietern wie etwa Roaming-Partnern auszutauschen. Auch ist es unter Umständen notwendig, die Verschlüsselungsdaten für Gespräche von einer Vermittlungsstelle zur nächsten auszutauschen, beispielsweise um ein Telefonat auch dann fortführen zu können, wenn man größere Strecken zurücklegt. Allerdings teilen viele Netzbetreiber diese Verschlüsselungsdaten auch automatisiert mit Telefongesellschaften in der ganzen Welt.
Das Team um den IT-Experten Nohl, das sich einen Zugang zum SS7-Netz im Ausland verschaffte, fragte so die Verschlüsselungsdaten für die Kommunikation des Bundestagsabgeordneten ab, die die Telekom automatisiert lieferte. Dabei gaben sie sich einfach als ausländische Vermittlungsstelle aus.
"Mit dieser Methode lassen sich neben SMS auch Telefonate entschlüsseln und abhören", erklärt der Sicherheitsexperte. "Weshalb die deutschen Netzbetreiber diese Informationen mit der ganzen Welt teilen, ergibt keinen Sinn, denn ich beginne mein Telefonat ja nicht in Berlin und führe es in New York weiter."
Telekom spricht von weltweitem Branchenproblem
Ein Sprecher der Telekom räumte ein, es handele sich um ein weltweites Branchenproblem. Man habe die jetzt entdeckte Sicherheitslücke geschlossen, das Grundproblem werde aber bleiben. Eine dauerhafte Lösung könne nur die gesamte Industrie finden. Maßnahmen einzelner Netzbetreiber könnten nur ein Pflaster sein.
Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte kritisierte, die Unternehmen verhielten sich "viel zu blauäugig". Die Netzbetreiber seien dafür verantwortlich, "dass das Telekommunikationsgeheimnis gewahrt wird. Das ist ganz offensichtlich über Jahre nicht gewährleistet gewesen, die müssen definitiv nachbessern", fordert Weichert.
https://www.tagesschau.de/inland/umts-sicherheitsluecken-101.html

Lücke erlaubte fremden Zugriff auf Bankkonto, PC-WELT.de, 15.12.2016
Ein Sicherheitsforscher hat schwere Sicherheitslücken bei der Bank N26 festgestellt, die nach Angaben der Bank aber mittlerweile behoben wurden.
http://www.pcwelt.de/news/Sicherheitsluecken-bei-der-Online-Bank-N26-10094093.html

US-Hypothekengeschäfte
Deutsche Bank und Credit Suisse müssen zahlen
, tagesschau.de, 23.12.2016
Wegen Kundentäuschungen im US-Hypothekengeschäft muss die Deutsche Bank insgesamt 7,2 Milliarden Dollar zahlen. Darauf einigte sich das Geldhaus in einem Vergleich mit den US-Behörden. Eine massive Strafzahlung akzeptierte auch bei der Credit Suisse. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-227.html

Bericht über Einigung mit US-Justizministerium
Deutlich geringere Strafe für Deutsche Bank?
, Tagesschau.de, 01.10.2016
Die Strafzahlung fü,r die Deutsche Bank in den USA soll einem Agenturbericht zufolge auf 5,4 Milliarden US-Dollar reduziert werden. Ursprünglich hatte das US-Justizministerium eine Strafe von 14 Milliarden Dollar gefordert. Der Aktienkurs der Bank stieg nach der Meldung. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-usa-101.html

Analyse
Deutsche Bank: Was steht wirklich auf dem Spiel?
, FOCUS Online, 27.09.2016
Analyse: Deutsche Bank: Was steht wirklich auf dem Spiel? Es klingt ein wenig nach einem bockigen Kind: Nein, diese Rechnung zahle ich nicht. 14 Milliarden Dollar Strafe fordert die US-Justiz von der Deutschen Bank. Die sträubt sich vehement. Was steht wirklich auf dem Spiel für das Kriseninstitut?, http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/analyse-deutsche-bank-was-steht-wirklich-auf-dem-spiel_H1945151276_325022/?ID_NEWS=325022&utm_source=focus&utm_medium=teaser&utm_content=main&utm_campaign=unser_netzwerk

Faule Hypothekenpapiere: USA planen Milliardenklage gegen Deutsche Bank, Tagesschau.de, 16.09.2016
Die US-Justiz will die Deutsche Bank wegen fauler Hypothekenpapiere auf 14 Milliarden Dollar verklagen. Es wäre die höchste Strafsumme, die in den USA jemals gegen eine ausländische Bank verhängt werden könnte. Die Deutsche Bank hofft auf eine niedrigere Summe.
Der lange erwartete Hypothekenvergleich könnte für die Deutsche Bank sehr teuer werden. Das US-Justizministerium hat in den Verhandlungen um faule Hypothekenpapiere eine Summe von 14 Milliarden Dollar (etwa 12,5 Milliarden Euro) aufgerufen. Mit dem Geld sollten Ansprüche an die Bank aus der Zeit der Finanzkrise 2008 beglichen werden, als viele Investoren mit diesen Papieren hohe Verluste machten, hieß es bei der Staatsanwaltschaft in New York, ... .
Der Deutschen Bank wird vorgeworfen, vor der Finanzkrise 2008 Risiken im Zusammenhang mit den Hypothekenpapieren gegenüber Anlegern verschwiegen zu haben. Diese Papiere waren einer der Hauptauslöser der weltweiten Krise. Die bislang höchste Strafzahlung gegen eine ausländische Bank war 2014 gegen das französische Geldinstitut BNP Paribas verhängt worden. Es musste 8,9 Milliarden Dollar wegen des Verstoßes gegen Sanktionsregelungen zahlen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-201.html .

Hohe Gebühren, langsame Auszahlung - Verbraucherschützer sagen Bezahlkarten den Kampf an, CHIP, 18.11.2016
http://www.chip.de/news/Hohe-Gebuehren-langsame-Auszahlung-Verbraucherschuetzer-sagen-Bezahlkarten-den-Kampf-an_103645179.html

Geldhaus Monte dei Paschi
Bank braucht noch mehr Kapital
, tagesschau.de, 26.12.2016
Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi braucht aus Sicht der EZB mehr Geld als zunächst angenommen. Bisher bezifferte die EZB den Kapitalbedarf mit fünf Milliarden Euro, nun kommen nochmals 3,8 Milliarden dazu. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken-monte-paschi-101.html

Tesco Bank: Hacker greifen 40.000 Kunden an, PCWELT, 07.11.2016
Hacker sollen rund 20.000 Kunden-Konten der britischen Tesco Bank geplündert haben. Das Online-Banking wurde vorläufig eingestellt.
Die britische Tesco Bank ist eigenen Angaben zufolge Opfer eines großangelegten Hacker-Angriffs geworden. Wie Bank-Chef Benny Higgins heute mitteilte, habe die Bank bei insgesamt 40.000 Kunden verdächtige Transaktionen festgestellt. Von rund 20.000 Konten wurde am Wochenende Geld abgebucht.
http://www.pcwelt.de/news/Tesco-Bank-Hacker-greifen-40.000-Kunden-an-10070753.html

Bank unter Verdacht
Korruptionsermittlungen gegen ING
, tagesschau.de, 22.03.2017
Die niederländische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Bank ING wegen Verdacht der Korruption und Geldwäsche eingeleitet. Laut einem Medienbericht sollen über das Geldhaus Schmiergelder an die Tochter des ehemaligen usbekischen Machthabers Karimow geflossen sein. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ing-ermittlungen-korruption-101.html

Dubiose Einstellungspraktiken
JPMorgan Chase zahlt Millionenstrafe
, tagesschau.de, 18.11.2016
Die US-Bank JPMorgan Chase hat zugestimmt, 264,4 Millionen US-Dollar Strafe in einer Bestechungsaffäre zu zahlen. Dabei geht es um die dubiose Einstellung von Kindern einflussreicher Chinesen. Im Gegenzug wurden die Ermittlungen eingestellt, https://www.tagesschau.de/ausland/jp-morgan-chase-101.html

Rassismusvorwurf gegen JPMorgan Chase
JPMorgan Chase
Schwarze mussten für Kredite mehr zahlen
, tagesschau.de, 19.01.2017
Die US-Bank JPMorgan Chase sieht sich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert: Schwarze mussten bei Krediten hö,here Gebühren zahlen als Weiße. Dagegen geht die Justiz vor. JPMorgan Chase muss für einen Vergleich offenbar 55 Millionen Dollar Zahlen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/jp-morgan-chase-rassismusvorwurf-kreditvergabe-101.html

Banking unsicher: TAN-Verfahren auf Android geknackt, CHIP, 18.10.2016
http://www.chip.de/news/Banking-unsicher-Tan-Verfahren-auf-Android-geknackt_101800635.html

Mönchengladbach: Betrüger prellte Senioren um hohe Geldbeträge, Stadtspiegel Nr. 4, 04.01.2016
Die Polizei sucht mit einem Bild aus einem Überwachungsvideo einen Betrüger, der bereits am 17. Semptember zwei Senioren in einem Geldinstitut am Bismarkplatz durch geschickte Manipulation am Geldautomaten um hohe Bargeldbeträge gebracht hat. Der Unbekannte trat dabei während der Geldabhebungen von hinten an die Geschädigten heran und machte, bevor diese reagieren konnten, Eingaben in die Tastatur, woraufhin die Karten einbehalten wurden. Erst Tage später stellten die Geschädigten betrügerische Abbuchungen fest. Hinweise an die Polizei unter Telefon 02161/290.

Targobank: IT-Panne führt zu falschen Kontoständen, PCWELT, 03.11.2016
http://www.pcwelt.de/news/Targobank-IT-Panne-fuehrt-zu-falschen-Kontostaenden-10068942.html

Bank droht
Strafzinsen auch für Normalsparer?
, tagesschau.de, 07.06.2017
Es ist ein Tabubruch: Erstmals droht eine deutsche Bank mit Strafzinsen nicht nur für Unternehmen und Wohlhabende - sondern auch für Normalsparer. Folgen nun auch andere Geldinstitute? | mehr,
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/strafzinsen-101.html
EZB belässt Leitzins auf Null, 27.04.2016: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-leitzins-123.html

Mammut-Prozess droht zu scheitern
240 Millionen verprasst! Richter verzweifeln an den Party-Posern von S&K
, FOCUS Online, 25.09.2016
Mammut-Prozess droht zu scheitern: 240 Millionen verprasst! Richter verzweifeln an den Party-Posern von S&K: Mit dreisten Anlagebetrügereien brachten die Chefs des Frankfurter Immobilienunternehmens S&K ihre Kunden um 240 Millionen Euro - das Geld verprassten sie für Partys oder teure Autos. Jetzt sprengt auch der Prozess alle..., http://www.focus.de/finanzen/recht/betrugs-prozess-richter-verzweifeln-an-s-k_id_5979755.html

Wells Fargo New York
Scheinkonten-Skandal bei US-Bank
Wells-Fargo-Chef tritt zurück
, Tageschau.de, 13.10.2016
Nach dem Skandal um dubiose Verkaufspraktiken und Geisterkonten bei Wells Fargo räumt Bankenchef John Stumpf seinen Posten. Die US-Bank hatte über Jahre hinweg Scheinkonten eröffnet. Die Bank zahlt dafür rund 170 Millionen Euro Strafe, zudem wurden Tausende Angestellte entlassen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wells-fargo-ruecktritt-101.html

Fargo Wells: Strafe wegen Scheinkonten
Skandal um Scheinkonten
US-Bank Wells Fargo will hart durchgreifen
, Tageschau.de, 14.09.2016
Die US-Bank Wells Fargo kämpft um das Vertrauen ihrer Kunden. Mitarbeiter der größten Bank der Welt sollen Kunden systematisch betrogen haben, indem sie falsche Konten eröffnet haben. Auf das Institut kommt eine Millionenstrafe zu. Von Katharina Wilhelm. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken-wells-fargo-scheinkonten-101.html .

58.000.000 Euro gestohlen: Gigantischer Bitcoin-Hack erschüttert das Netz - CHIP, 05.08.2016
Es könnte der größte Diebstahl in der Geschichte der Digitalwährung sein: Hacker plündern auf einer Tauschplattform Bitcoins im Gegenwert von 58 Millionen Euro. An der Börse stürzt der Bitcoin-Kurs ab, http://www.chip.de/news/58.000.000-Euro-gestohlen-Gigantischer-Bitcoin-Hack-erschuettert-das-Netz_97783772.html

20 Top-Tools für Ihre Bank-Geschäfte, PCWelt.de, 23.08.2016
Virtueller Schutzwall oder praktischer Finanzen-Helfer - mit diesen Gratis-Tools wird Online-Banking sicherer und effizienter, http://www.pcwelt.de/ratgeber/Download-Tools-fuers-Online-Banking-1929669.html.

Deutsche Bank | US-Tochter der Deutschen Bank besteht Stresstest nicht, Tagesschau.de, 29.06.2016
Stresstest der US-Notenbank Fed
Und wieder fällt die Deutsche Bank durch

Schon vergangenes Jahr war vor allem das Risikomanagent der Deutschen Bank den US-Aufsehern nicht gut genug - jetzt hat die Fed in ihrem diesjährigen Stresstest erneut so geurteilt. Für die Bank ist das eine sehr schlechte Nachricht. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fed-deutsche-bank-101.html .

Italiens Zentralbank wurschtelt sich weiter durch, Tagesschau.de, 20.07.2016
Die italienische Zentralbank hat in den vergangenen Jahren auf allen Ebenen versagt. Der Berg fauler Kredite beläuft sich auf rund 360 Milliarden Euro. Die EZB hält das Thema unter der Decke, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/euroschau-137.html .

"Wir haben technische Probleme"
Große Sicherheitslücke: Comdirect-Kunden landen in fremden Online-Konten
, FOCUS Online, 18.07.2016
Die Online-Bank Comdirect hat mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. "Wir haben technische Probleme bedingt durch eine Software-Einspielung", sagte ein Comdirect-Sprecher am Montag, http://www.focus.de/finanzen/news/sicherheitsluecke-comdirect-kunden-landen-in-fremden-online-konten_id_5739369.html.

Gefährlicher Spam
Sparkasse Online Banking: Phishing-Mails von vermeintlicher Sicherheitsabteilung
, PC Magazin.de, 15.07.2016
Alter Hut, aber weiterhin brandgefährlich: Phishing-Mails einer vermeintlichen Sicherheitsabteilung für das Online-Banking der Sparkasse machen die Runde, http://www.pc-magazin.de/news/sparkasse-ag-sicherheitsabteilung-phishing-zugang-online-banking-abgelaufen-3196525.html ..

Panne: Deutsche Bank bucht doppelt ab, PCWelt.de, 03.06.2016
Schock für Kunden der Deutschen Bank. Die Deutsche Bank buchte Beträge online doppelt ab, http://www.pcwelt.de/news/Panne-Deutsche-Bank-bucht-doppelt-ab-9989954.html.

Verdacht der Bilanz-Manipulation
Neuer Ärger für die Deutsche Bank in den USA
, Tagesschau.de, 24.05.2016
Schon wieder muss sich die Deutsche Bank unangenehmen Fragen stellen. Die US-Börsenaufsicht ermittelt wegen des Verdachts, die Bank könnte Wertpapier-Geschäfte in ihren Bilanzen künstlich aufgebläht haben. Das Geldhaus ist weltweit in 7800 Rechtsstreitigkeiten verwickelt, http://boerse.ard.de/aktien/deutsche-bank-zwischen-ramsch-und-skandalen100.html .

Hauptversammlung in Frankfurt: Der Abstieg der Deutschen Bank, Tagesschau.de, 19.05.2016
Unter der neuen Führung sollte endlich alles besser werden. Doch stattdessen leistet sich die Deutsche Bank immer absurdere Affären - und der Aktienkurs ist ein einziges Desaster. Warum kommt das größte Geldhaus des Landes nicht zur Ruhe?, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-hv-101.html .

Jahresbilanz für 2015: Deutsche Bank meldet Rekordverlust, Tagesschau.de, 20.01.2016
Die Deutsche Bank muss für 2015 den größten Verlust ihrer Geschichte hinnehmen. Wegen Rechtsstreitigkeiten, Konzernumbau und Stellenstreichungen hat sich laut dem Unternehmen ein Verlust von rund 6,7 Milliarden Euro angehäuft, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutschebank-verlust-101.html

Führungswechsel bei der Deutschen Bank: Die Lebenslüge der Deutschen Bank, Tagesschau.de, 08.06.2015
Ärger mit der Justiz, den Aufsehern und den Aktionären - es gibt viele Gründe für den Rückzug der Deutsche-Bank-Chefs. Der wichtigste aber: Jain und Fitschen glaubten, sie könnten nach der Krise weitermachen wie zuvor. Ein Fehlschluss, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fitschen-jain-105.html

Zentrale der zerschlagenen WestLB in Düsseldorf (2009) | Bildquelle: dpaExklusiv
Mischte die WestLB bei Cum-Ex-Geschäften mit?
, Tagesschau.de, 12.05.2016
Ex-Beschäftigte der ehemaligen NRW-Landesbank WestLB sollen laut Recherchen von WDR, NDR und SZ im Verdacht stehen, an möglicherweise kriminellen Cum-Ex-Geschäften beteiligt gewesen zu sein. Ausgerechnet eine vom Land NRW gekaufte Steuer-CD soll das ans Licht gebracht haben, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cum-ex-103.html .

Computerexperten warnen
Betrüger haben eine neue dreiste Methode, um am Bankautomaten Ihre PIN zu klauen
, FOCUS Online, 01.09.2016
Hacker können über Smartwatches die Geheimzahl von EC-und Kreditkarten klauen. Computerwissenschaftler am Stevens Institute of Technology in Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey haben eindr..., http://www.huffingtonpost.de/2016/09/01/smartwatch-pin-hacker_n_11794222.html?1472723687 .

Millionenschaden bei der Bremer Landesbank: Gegen die Wand, Tagesschau.de, 10.06.2016
Nach außen brave Bürgerbank - im Hintergrund Zockereien mit "finanziellen Massenvernichtungswaffen". Was passierte bei der vermeintlich grundsoliden Bremer Landesbank? Ein Blick hinter die Fassade.
Wenn sie in Bremen nicht mehr weiterwissen, dann wird Professor Rudolf Hickel gefragt. Der mittlerweile 74-Jährige gehört schließlich zu den bekanntesten ökonomen der Republik. Wobei in Bremen gern übersehen wird, dass Hickels Prominenz nicht nur auf akademischen Weihen beruht. Sondern vor allem auf seinem ideologischen Markenkern. Der Bremer Wirtschaftsprofessor bezeichnete sich früher gern als "Marxist". Noch heute schreibt er Bücher mit Titeln wie "Zerschlagt die Banken".
Jedenfalls: Als unlängst die Probleme der Bremer Landesbank (BLB) ruchbar wurden - da war Rudolf Hickel als Interviewpartner wieder sehr gefragt. Wer die bremischen Verhältnisse nicht kennt, hätte nun erwartet, der linke ökonom würde ordentlich draufhauen auf die kapitalistischen Topmanager, die die Bank gegen die Wand gefahren haben. Doch das Gegenteil passierte. Hickel meinte allen Ernstes, bei der BLB handele es sich um eine "sehr effektive, sehr gute Bank", die "ja nicht schlecht dasteht". Da waren die Bremer beruhigt. Alles halb so wild. Wenn der Professor das sagt.
Wie bei einem Haus, dem plötzlich das Fundament fehlt
In Wirklichkeit ist gar nichts halb so wild. Die Bremer Landesbank erwartet Wertberichtigungen in "hohe"" und Verluste in "mittlerer" dreistelliger Millionenhöhe. Und das bei Eigenkapitalreserven von nur 1,3 Milliarden Euro, wie die Bilanz für Ende 2015 ausweist. Stellt man sich die BLB wie ein Haus vor, dann sind nicht etwa ein paar Pfannen vom Dach geflogen - sondern das halbe Fundament droht hinweggeschwemmt zu werden. Auf die Bremer Steuerzahler kommt ein Desaster zu.
Wer hat das Debakel zu verantworten? Wie war es möglich, dass nach den Skandalen um die WestLB, die HSH Nordbank, die BayernLB, die LBBW und die SachsenLB schon wieder ein Bundesland zur Geisel seiner eigenen Bank wurde? Recherchen von tagesschau.de lassen erstmals die Hintergründe des Dramas erkennen. Auch wenn manche Details noch unklar sind: Offenbar wurde die Bremer Landesbank mit einer Mischung aus Selbstherrlichkeit und Selbstbetrug regiert. Offenbar wurde die Öffentlichkeit über hochspekulative Geschäfte in Milliardenhöhe nicht informiert. Und offenbar sah die Politik dem Treiben jahrelang tatenlos zu.
[...]
Wer die Bremer Landesbank verstehen will, muss wissen, dass sie von sich selbst das Bild eines "gallischen Dorfs" hat, wie es Stephan-Andreas Kaulvers, seit zehn Jahren Vorstandschef des Instituts, einmal ausdrückte. Das mit dem "gallischen Dorf" war dabei nicht nur ein Spruch. "Das war tatsächlich die vorherrschende Wahrnehmung. Alle anderen Banken sind blöd, nur wir wissen, wie es geht. Diese Sichtweise hat die Kultur bestimmt", erzählt einer, der bei der BLB lange an herausgehobener Stelle tätig war.
Der Bremer öffentlichkeit wurde dieses Bild wie folgt übersetzt: Andere Banken zocken. Wir sind die Guten. "Wir machen kein Geschäft, das wir nicht inhaltlich und vom Risiko her vollständig verstehen." So sagte es Kaulvers 2012. Und so erzählen es vermeintliche Experten wie Hickel - "Die Bremer Landesbank hat nie krumme Geschäfte gemacht" - auch dieser Tage wieder.
Tatsächlich wurde auch bei der BLB Kasino gespielt, und zwar nicht zu knapp, wie ein Blick in gar nicht mal so alte Dokumente und Geschäftsberichte zeigt. Ein paar Beispiele: Noch 2006 rühmte sich die angeblich so brave BLB ihrer "optimierten Eigenhandelsstrategie" - vulgo: Spekulationen ohne jeden Bezug zum Kundengeschäft - und einer "regen Neugeschäftstätigkeit" bei sogenannten Credit Default Swaps ("CDS") - das sind jene vom Starinvestor Warren Buffett einst als "finanzielle Massenvernichtungswaffen" charakterisierten Zockerpapiere, die 2008 den globalen Bankencrash auslösten.
Das Gift-Portfolio war bis zu vier Milliarden Euro schwer
Dabei trat die Bremer Landesbank vor allem als Verkäufer dieser Papiere auf - ein hochriskantes Geschäft, weil die BLB damit zum Haftungsgeber für mögliche Ausfälle anderer Finanzmarktakteure wurde. Als "Kreditarbitrage auf der Basis guter Refinanzierungsmöglichkeiten und freier Eigenkapitalspielräume" wird dieses Geschäftsmodell in den Bilanzen bezeichnet. Auch dieser Bankersprech lässt sich ziemlich leicht dechiffrieren: Die BLB nutzte ihre Position als solide finanzierte Staatsbank aus, um an den Kapitalmärkten am großen Rad zu drehen.
Zwischen 2006 und 2010 erreichten die CDS-Bestände der Bremer Landesbank durchgehend ein Volumen zwischen drei und vier Milliarden Euro. Eine Zeitbombe. Trotzdem ließ sich der Vorstandschef in der "Nordwest-Zeitung" anlässlich der Bilanz-PK 2009 wie folgt zitieren: "Ausdrücklich betonte Kaulvers, dass die BLB kein Geld in riskante internationale Investments gesteckt habe." Dass das nicht stimmte, zeigt sich kurz darauf, als die Bank in ihrem Halbjahresbericht einräumte, als "Sicherungsgeber" (also mit CDS-Papieren) für die Pleite des britischen Geldinstituts "Bradford und Bingley" haften zu müssen. Dass die Verluste letztlich gering blieben, lag vermutlich nur daran, dass die Londoner Regierung im Zuge der Verstaatlichung von "Bradford und Bingley" die Zeche übernahm. Glück gehabt, umfassende Fortsetzung: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verluste-der-bremer-landesbank-103.html .

Sieg gegen Société Générale Schadensersatz für Milliarden-Zocker Kerviel, Tagesschau.de, 07.06.2016
Ein französisches Arbeitsgericht hat dem als Milliarden-Zocker bekannten Ex-Börsenhändler Kerviel mehr als 450.000 Euro für seine Entlassung durch die Bank Société Générale zugesprochen. Die Kündigung sei ungerechtfertigt und schikanös gewesen, so die Richter.
Von Burkhard Birke, ARD-Studio Paris
Die Société Générale war im Bild. Für die Prud´hommes - die Laienrichter des Arbeitsgerichts - ist klar: Jérôme Kerviel hat nicht ohne Kenntnis der Bank über längere Zeit mit Optionen im Wert von bis zu 50 Milliarden Euro gezockt. Die Kündigung war ungerechtfertigt und schikanös.
Mehr als 450.000 Euro an Schadensersatz und vorenthaltenen Boni soll die Bank Kerviel deshalb zahlen, 80.000 Euro davon umgehend. Die Société Générale kündigte Berufung gegen das Urteil an.
Kerviel seinerseits, dessen fünfjährige Gefängnisstrafe - davon zwei auf Bewährung - im Strafprozess bestätigt worden war, wartet auf das Berufungsurteil im Zivilprozess.
Bank will 4,9 Milliarden Euro zurück
4,9 Milliarden Euro Verlust hatte die Bank 2008 durch die Aktivitäten Kerviels gemacht. Die soll der ehemalige Wertpapierhändler der Bank erstatten.
Folgen auch die Richter im Zivilprozess der Logik des Arbeitsgerichtes, hat Kerviel gute Chancen. Wenn die Société Générale Mitwisser der Zockerei war, kann Kerviel nicht allein für die Schäden verantwortlich gemacht werden. Dann müsste die Bank womöglich auch zwei Milliarden Euro an den Fiskus überweisen, die sie als Verlustvortrag bei der Steuer geltend gemacht hatte, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kerviel-105.html.

Institut drohen hohe Verluste
Das Bremer Landesbank-Desaster
, Tagesschau.de, 07.06.2016
Hunderte Millionen Euro fehlen der Bremer Landesbank. Für den klammen Stadtstaat ist das ein Desaster. Einiges spricht dafür, dass der Vorstand die wahre Lage verschleierte - und die Politik bei der Kontrolle versagte, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verluste-der-bremer-landesbank-101.html .
Mehr zu diesem Thema:
Wie Staatsbanken das EU-Gehaltslimit umgehen, 09.09.2014

Cum-Ex-Geschäfte und Steuerhinterziehung
Commerzbank offenbar im Visier der Ermittler
, Tagesschau.de, 09.05.2016
Seit Wochen stehen sogenannte Cum-Ex-Geschäfte, die zur Steuerhinterziehung genutzt werden, im Fokus der Öffentlichkeit. Nun hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt offenbar Ermittlungen wegen verdächtiger Börsengeschäfte der Commerzbank eingeleitet, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/commerzbank-125.html .

Deutsche Bank
Ausschuss-Chef Thoma tritt zurück
, Tagesschau.de, 29.04.2016
Wie intensiv muss man einen Skandal aufklären? In dieser Frage hatte sich Georg Thoma bei der Deutschen Bank keine Freunde gemacht. Der Vorsitzende des Integritätsausschusses übertreibe es damit, hieß es. Nun verlässt Thoma sowohl den Ausschuss als auch den Aufsichtsrat der Bank. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-thoma-ruecktritt-101.html .

Symantec: Online-Banking sicher durchführen, CHIP, 05.07.2006
Symantec hat mit "Norton Confidential" eine Software vorgestellt, die Online-Transaktionen sicherer machen soll, http://www.chip.de/news/Symantec-Online-Banking-sicher-durchfuehren_20636967.html .

Umstrittene Cum/Cum-Geschäfte der Commerzbank
Fragwürdige Geschäfte der Commerzbank
Millionendeals zur Steuervermeidung?
, Tagesschau.de, 03.05.2016
Dem Fiskus sind über Jahre hinweg durch fragwürdige Aktiengeschäfte der Commerzbank Steuereinnahmen in Millionenhöhe entgangen. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem BR und dem New Yorker Recherchebüro ProPublica exklusiv vorliegen. Von P. Dangelmayer, W. Kerler und A. Meyer-Fünffinger, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cumcum-deals-101.html .

Vorwürfe gegen Berenberg Bank Konten für Drogen- und Waffenhändler?, Tagesschau.de, 12.04.2016
Im Zuge der Auswertung der "PanamaPapers" gibt es neue Vorwürfe gegen die Hamburger Berenberg Bank. Sie soll Kunden betreut haben, die mit Drogen- und Waffenhandel in Verbindung gebracht werden. Das ergaben Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung", https://www.tagesschau.de/wirtschaft/panamapapers-berenberg-103.html .

Onlinebanking: Sichere TAN per Generator, CHIP.de, 17.01.2014
Das Sicherheitsrisiko Handy umgeht man mit aktuellen TAN-Generatoren, deren einziger Zweck es ist, TANs zu erzeugen. Die älteren Geräte, die per Knopfdruck eine TAN erzeugen, sind leider auch sehr anfällig für Trojaner-Angriffe, http://www.chip.de/news/Onlinebanking-Sichere-TAN-per-Generator_66633367.html.

PanamaPapers: Die deutschen Banken und ihre Offshore-Geschäfte, Tagesschau.de, 05.04.2016
Die "PanamaPapers" belasten auch deutsche Banken schwer: 14 Institute sollen dabei geholfen haben, mehr als 1200 Briefkastenfirmen einzurichten. Besonders aktiv waren die Deutsche Bank und die UBS. Von Peter Hornung und Benedikt Strunz, NDR
Zahlreiche deutsche Banken haben intensive Geschäfte mit Briefkastenfirmen betrieben. Das geht aus einer Analyse Tausender Dokumente der "PanamaPapers" hervor. Demnach haben insgesamt 14 deutsche Banken in den vergangenen Jahren mehr als 1200 Offshore-Firmen gegründet oder verwaltet. Häufig wurde Kunden ein Komplettpaket angeboten: eine Panama-Firma zusammen mit einem Bankkonto in der Schweiz oder in Luxemburg.
Den Recherchen zufolge sind mehr als 100 dieser Offshore-Firmen bis heute aktiv. Zahlreiche Banken haben darüber hinaus Bankkonten für solche Firmen angeboten oder anderweitig mit dem Offshore-Dienstleister "Mossack Fonseca" zusammengearbeitet. Insgesamt tauchen die Namen von 28 deutschen Banken in den "PanamaPapers" auf.
Deutsche Bank und UBS waren besonders aktiv
In den "PanamaPapers" finden sich Großbanken wie Commerzbank, Deutsche Bank, Hypovereinsbank, die deutschen Töchter der Schweizer UBS und Credit Suisse, vornehme Privatbanken wie Berenberg, Sal. Oppenheim , die BHF-Bank und HSBC Trinkaus & Burkhardt, aber auch Landesbanken wie die BayernLB, die LBBW und die HSH Nordbank, zudem die genossenschaftliche DZ Bank.
Alle Institute vermittelten Briefkastenfirmen: mal eine, wie die Credit Suisse - mal mehr als hundert, wie die Commerzbank (101), die BayernLB (129) und die UBS (138). Die frühere Dresdner Bank Lateinamerika mit Sitz in Hamburg hat sogar 333 Briefkastenfirmen vermittelt, die Deutsche Bank 426. Die Berenberg Bank führte den Unterlagen zufolge eine ungewöhnlich intensive Geschäftsbeziehung mit "Mossack Fonseca". Auslands-Töchter der Hamburger Bank vermittelten 13 Offshore-Firmen und gründeten mindestens 76 Offshore-Konten.
Der Besitz oder Vertrieb von Briefkastenfirmen ist nicht verboten und Offshore-Firmen können auch für legale Geschäftszwecke genutzt werden. Aus Expertensicht handelt es sich bei Briefkastenfirmen aber um geeignete Werkzeuge, um Steuern zu hinterziehen und kriminell erworbene Gelder zu waschen. Das gilt insbesondere für Firmen, in denen die wahre Identität von Kunden durch Scheindirektoren verschleiert wird. Die Recherchen zeigen, dass insbesondere solche Firmen von deutschen Banken vermittelt wurden.
Besondere Verantwortung der Banken
In dem System der Offshore-Industrie kommt Banken eine Schlüsselrolle zu. Denn Briefkastenfirmen ergeben ohne ein Konto keinen Sinn. Banken tragen deshalb eine besondere Verantwortung, wenn es darum geht, Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu verhindern. Tatsächlich zeigen die "PanamaPapers", dass Banken weltweit dabei geholfen haben und weiterhin dabei helfen, Briefkastenfirmen an Kunden zu vermitteln und diese Firmen mit Konten auszustatten.
Den Unterlagen zufolge haben mehr als 500 Banken in den vergangenen Jahren mit Hilfe von "Mossack Fonseca" über 15.000 Briefkastenfirmen vermittelt. Die meisten Firmen wurden dabei nach 2005 aufgesetzt. Eine besonders große Rolle spielten dabei die Großbanken HSBC und UBS, die mehr als 2.300 (HSBC) bzw. mehr als 1.100 (UBS) Firmen aufgesetzt haben. Sprecher beider Banken erklärten dem Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ), dass sie ihre Geschäftspraxis mittlerweile geändert hätten.
Der Wirtschaftsstrafrechtler Jens Bülte von der Universität Mannheim erklärt die Rolle von Banken mit den Worten: "Hier laufen die Fäden zusammen". Die Bekämpfung von Geldwäsche ergebe nur Sinn, wenn Banken dabei aktiv mithelfen würden. Es lasse sich darüber streiten, ob Banken dieser Verantwortung immer gerecht geworden seien.
Den Unterlagen zufolge hat die Züricher Tochter der Berenberg-Bank beispielsweise ein Konto für Martin Lustgarten eingerichtet. Lustgarten wurde von der US-Justiz vorgeworfen, bis zu 100 Millionen US-Dollar Drogengeld gewaschen zu haben. Der Prozess wurde mittlerweile wegen eines Formfehlers eingestellt, Lustgarten gilt als unschuldig. Auch 16 Millionen Dollar aus der Siemens-Schmiergeldaffäre liefen über Berenberg-Konten. Die Deutsche Bank wiederum machte offenbar Geschäfte mit der Tochter des pakistanischen Präsidenten Nawaz Sharif, der in Korruptionsskandale verwickelt ist.
Deutsche Bank versprach Kulturwandel
Die Spitze der Deutsche Bank hatte 2013 das gesamte Unternehmen auf einen Kulturwandel eingeschworen. Bis dato hatte die Bank offen um Kunden für Steueroasen geworden, es gab eine eigene Internetseite unter der Adresse dboffshore.com. Diese Offshore-Seite der Deutschen Bank wurde vor drei Jahren zwar aus dem Netz genommen, das Geschäft mit Briefkastenfirmen lief aber weiter: 50 der in den Panama Papers zu findenden Firmen, die von der Deutschen Bank vermittelt wurden, waren Ende 2015 noch aktiv. Die jüngste von ihnen war im Juli 2014 erst gegründet worden, da war der Kulturwandel bei Deutschlands größter Bank angeblich schon längst im Gange. Einen Wandel allerdings gab es tatsächlich: Die Kunden sind nicht mehr wie in früheren Jahren Deutsche, sondern bevorzugt Süd- und Mittelamerikaner. Die Beihilfe zur Steuerhinterziehung für Steuerausländer ist in Deutschland nicht strafbar.Ein kleiner Teil der "PanamaPapers" liegt auch den deutschen Steuerbehörden bereits vor. Bei der Commerzbank gab es Anfang 2015 deshalb bereits eine Razzia. Weil Bankmitarbeiter Kunden dabei geholfen haben sollen, Steuern in Deutschland zu hinterziehen, musste die Bank ein Bußgeld von 17,1 Millionen Euro zahlen. Auch die HSH Nordbank und die Hypovereinsbank müssen im Zusammenhang mit Panama-Geschäften Bußgelder zahlen.
Konsequenzen gefordert
Gerhard Schick, Finanzpolitiker der Grünen im Bundestag, erklärte zu den Vorgängen, diese müssten strafrechtlich aufgearbeitet werden. "Es braucht aber auch politische Konsequenzen". Der finanzpolitische Sprecher der SPD, Lothar Binding, sagte, er sei von dem Verhalten so mancher Bank "entsetzt". Es müsse darüber nachgedacht werden, wie der Bankensektor besser reguliert werden könne.
Auf Nachfrage erklärte die Deutsche Bank, man sei sich der Bedeutung dieser Angelegenheit vollkommen bewusst und habe sein Kunden-Annahmeverfahren verbessert. Die Berenberg-Bank erklärte in einer mehrseitigen Antwort, man habe nie Briefkastenfirmen an Kunden verkauft. Zudem erfülle man besonders strenge Auflagen, um Geldwäsche und Steuerhinterziehung zu vermeiden. Auch andere Banken verwiesen darauf, dass sie inzwischen ihre Compliance-Regeln verändert hätten und Kunden ihre Steuerehrlichkeit erklären müssten, https://www.tagesschau.de/ausland/panamapapers-banken-101.html, http://www.tagesschau.de/ausland/panamapapers-121.html, http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Exklusive-Hamburger-Bank-pflegt-Panama-Kontakte,berenberg118.html .

Prozessauftakt gegen Deutsche-Bank-Mitarbeiter
Schmutzige Geschäfte mit schmutziger Luft
, Tagesschau.de, 15.02.2016
Mitarbeiter der Deutschen Bank müssen sich von heute an vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, geholfen zu haben, 220 Millionen Euro an Steuern beim Handel mit CO2-Zertifikaten hinterzogen zu haben. Der Prozess begann mit einem Befangenheitsantrag, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-prozess-107.html

Scheinbar aus dem Nichts kündigt die Deutsche Bank einen Rekordverlust von 6,2 Milliarden Euro an. Wie kann das sein? Was sind die Folgen? Und ist die Dimension womöglich sogar vergleichbar mit VW?, eine Analyse von Heinz-Roger Dohms, 08.10.2015, Tagesschau.de
Mitten in der Nacht kündigt die Deutsche Bank für das dritte Quartal einen Verlust von 6,2 Milliarden Euro an. Warum mitten in der Nacht? Offensichtlich wollte die Bank warten, bis die Börsen geschlossen sind. Und zwar nicht nur die in Frankfurt, sondern auch die in New York. Das machen Unternehmen ganz gern, um den Investoren über Nacht ein paar Stunden Zeit einzuräumen, die Zahlen richtig zu verstehen und einzuordnen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass die Aktie bei solch einer krassen Mitteilung völlig verrücktspielt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-bank-157.html
Blick auf das Goldman Sachs-Schild an der New York Stock Exchange
Streit mit US-Justiz beigelegt
Goldman Sachs zahlt 4,4 Milliarden Euro
, Tagesschau.de, 11.04.2016
Das US-Justizministerium und die Investmentbank Goldman Sachs haben ihren Rechtsstreit um dubiose Hypothekenpapiere beigelegt. Goldman Sachs zahlt umgerechnet 4,4 Milliarden Euro. Die Bank hatte vor der Finanzkrise im großen Stil Wertpapiere verkauft, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/goldmann-sachs-101.html .

Mailänder Stadtansicht mit der Unicredt Bank
Italienische Banken im Visier der EZB
Faule Kredite in Milliardenhöhe
EZB nimmt italienische Banken unter die Lupe
, Tagesschau.de, 19.01.2016
Finger weg von italienischen Finanztiteln - diese Warnung sorgte gestern an der Mailänder Börse für einen Kursrutsch. Und auch die EZB handelt. Sie befürchtet faule Kredite und nimmt Italiens Banken unter die Lupe, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-italien-banken-101.html .

EZB senkt Leitzins auf null Prozent
"Money for nothing"
, Tagesschau.de, 10.03.2016
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins überraschend auf null Prozent gesenkt. Zugleich verschärfte sie den Strafzins, den Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Beides soll die Wirtschaft ankurbeln. Viele Experten sehen das kritisch, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-227.html .
Sendungsbild VIDEO Klaus-Rainer Jackisch, HR, zur Erhöhung der Strafzinsen
ARD-Börsenexperte zur Leitzinssenkung
"Das ist wohl eine Verzweiflungstat"
ARD-Börsenexperte Jackisch bewertet den Nullzins kritisch: Die EZB habe nun keinen Spielraum mehr, falls sich die Wirtschaftslage weiter verschlechtern sollte. Die Wirtschaft werde eher verunsichert und für die Altersvorsorge vieler Menschen bedeute das auch nichts Gutes, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-229.html .

Angriff auf Zentralbank von Bangladesch
Unbekannte überweisen sich eine Milliarde Dollar
, Tagesschau.de, 10.03.2016
Sie erbeuteten knapp eine Milliarde Dollar - dann machten sie einen Rechtschreibfehler. Unbekannte haben die Zentralbank von Bangladesch geknackt und sich das Geld von deren Girokonto bei der Fed überwiesen. Obwohl der Betrug aufflog, sind 81 Millionen Dollar noch immer weg, https://www.tagesschau.de/ausland/federal-bangladesch-101.html

"Cum-Ex"-Deals auf Kosten des Fiskus Hypo-Vereinsbank gibt dubiose Aktiengeschäfte zu, Tagesschau.de, 03.12.2015
Jahrelang haben Banken durch sogenannte "Cum-Ex"-Geschäfte den Fiskus getäuscht. Laut NDR, WDR und "SZ" hat nun als erste deutsche Bank die Hypo-Vereinsbank die Geschäftspraxis zugegeben. Nun muss das Geldhaus ein Millionen-Bußgeld zahlen,

Vorwurf krimineller Aktiendeals: Fahndung in Hamburger Bankhaus, 23.02.2016
Ermittler haben die Geschäftsräume der Hamburger Privatbank Warburg durchsucht. Die Bank steht im Verdacht, sich mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften Millionen unzulässiger Steuergutschriften gesichert zu haben.
[...]
Die Ermittler der Kölner Staatsanwaltschaft haben die Privatbank Warburg offenbar noch wegen einer anderen Sache im Visier. Die Bank soll mutmaßlichen Drahtziehern des Cum-Ex-Schwindels dabei geholfen haben, Geld in die Karibik zu transferieren.
Es geht um die Schweizer Sarasin-Bank: Sie hatte in der Vergangenheit Anleger für die Cum-Ex-Deals geworben. Warburg-Banker sollen daraufhin Scheinrechnungen ausgezahlt haben, mit denen Sarasin-Banker Gewinne aus den Cum-Ex-Geschäften ins Ausland transferierten.
Die Sarasin-Bank wurde zwischenzeitlich verkauft und firmiert nun unter J.Safra Sarasin. Weder sie noch Warburg äußerten sich zu diesen Vorwürfen. Ein Warburg-Sprecher bestätigte lediglich, dass die Ermittler dem Anfangsverdacht nachgingen, "dass die Bank Rechnungen akzeptiert und gezahlt habe, ohne dass dafür Leistungen erbracht worden seien. Die Bank hat keine Kenntnisse, die diesen Sachverhalt bestätigen". Die neuen Sarasin-Besitzer betonen, mit den Cum-Ex-Deals der Vorbesitzer nichts zu tun gehabt zu haben. Der ehemalige Sarasin-Vizechef hat sich indessen mit der Kölner Staatsanwaltschaft geeinigt und eine Geldauflage von 200.000 Euro gezahlt.
Mehr als 100 Banken und Kapitalanlagefonds sollen bis dahin mehr als zehn Milliarden Euro Schaden zu Lasten der Steuerzahler mit Cum-Ex-Geschäften verursacht haben. Das Land Nordrhein-Westfalen hat für fünf Millionen Euro Insider-Informationen zu den Cum-Ex-Geschäften gekauft. Diese werden nach und nach ausgewertet.
Die Hypo-Vereinsbank hat in diesem Zusammenhang bereits 200 Millionen Euro unrechtmäßig erstattet Steuergelder zurück bezahlt. Die Maple Bank mit Sitz in Frankfurt am Main musste vor einigen Tagen den Zahlungsverkehr sogar einstellen, weil die Rückstellungen aus Cum-Ex-Geschäften das Eigenkapital der kleinen Bank vernichtet haben.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/cumex-101.html .

Barclays-Bank in London | Bildquelle: dpa
US-Finanzaufsicht ahndet Devisenskandal
Barclays muss Millionenstrafe zahlen
, Tagesschau.de, 18.11.2015
Die britische Großbank Barclays kommen frühere Geschäftspraktiken erneut teuer zu stehen. Sie einigte sich mit der New Yorker Finanzaufsicht auf einen weiteren Vergleich: Gegen Zahlung von 150 Millionen Dollar werden Ermittlungen im Devisenskandal eingestellt.

Push-TAN leichter zu hacken
Forscher kritisieren App-TAN als unsicher
, PCWelt.de, 26.10.2015, http://www.pcwelt.de/news/Forscher-kritisieren-App-TAN-als-unsicher-9837009.html
Wer sein Online-Banking mit Push-TAN alias App-TAN erledigt, sollte die Warnung zweier Sicherheitsexperten ernst nehmen: Sie halten das Push-TAN-Verfahren für konzeptionell schwach. Wer seine Geldgeschäfte per Online-Banking erledigt, macht das meist in der Kombination von Desktop-PC (am besten virensicher mit Linux-Betriebssystem) und mTAN per SMS auf das Smartphone (oder besser: auf ein ganz simples altmodische Handy mit irgendeinem proprietären Betriebssystem, für das es keine Malware gibt). Oder man verwendet einen separaten TAN-Generator und erstellt damit Chip-TANs. Als Alternative zur mTAN, also zur SMS mit der Transaktionsnummer, und zur selbst erstellen Chip-TAN bieten einige Banken auch die Push-TAN alias App-TAN an. Dabei empfängt man die TAN für den jeweiligen Bankvorgang nicht per gewöhnlicher SMS, sondern direkt in einer speziellen App, die auf dem Smartphone installiert ist. Man kann also zum Beispiel mit einer Online-Banking-App den Überweisungsantrag auf dem Smartphone ausfüllen und dann in die Push-TAN-App (bei der man immer die Original-App seiner Bank verwenden sollte) wechseln und dort eine TAN für diese Überweisung anfordern. Der Bankserver schickt die TAN dann an die Push-TAN-App. Der gesamte Online-Bankingvorgang erfolgt also auf einem einzigen Gerät.
mTan: Betrüger griffen Online-Banking-Kunden an
Forscher der Informatik-Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg kritisieren nun aber das Push-TAN-Verfahren genau deswegen: "Während das etablierte chipTAN-Verfahren als sicher gilt, wird sein Komfort oft bemängelt. Mehrere deutsche Geldhäuser führen deshalb zur Zeit ein neues App-basiertes TAN-Verfahren ein, das mobiles Onlinebanking auf dem Smartphone ermöglicht. Unsere Mitarbeiter Vincent Haupert und Tilo Müller konnten nun allerdings nachweisen, dass das neue Verfahren einen deutlichen Sicherheitsnachteil gegenüber den etablierten Verfahren hat. Das neue Verfahren opfert die hohen Sicherheitsstandards, wie sie z. B. bei dem chipTAN-Verfahren zu finden sind, zugunsten des Komforts. Zur Demonstration ihrer Behauptung haben Haupert und Müller einen Angriff realisiert, bei dem manipulierte Transaktionen per App bestätigt werden. Die Sicherheitsprobleme sind nicht durch verbesserte Programmierung lösbar, sondern liegen in der Struktur des Verfahrens begründet, nämlich einer konzeptionell schwachen Zwei-Faktor-Authentifikation".
Datenleck bei Dienstleister
Commerzbank tauscht 15.000 Kreditkarten aus
, Tagesschau.de, 20.01.2016
15.000 Commerzbank-Kunden bekommen neue Kreditkarten. Grund sei ein Datenleck bei einem Kreditkarten-Dienstleister. Die Bank habe von den Kreditkartenfirmen Hinweise erhalten, dass Dritte unberechtigt in den Besitz von Daten gelangt sein könnten, so ein Sprecher.

Scammer
Skimming: So schützen Sie sich vor Betrug am Geldautomaten
, PCWelt.de, 25.10.2015, http://www.pcwelt.de/ratgeber/Tails-als-virtueller-PC-9827433.html
Verbrecher, die mit Scammern auf Opfer an Bankautomaten lauern, nennt man Skimmer Skimming: Verbrecher, die mit Scammern auf Opfer an Bankautomaten lauern, nennt man Skimmer
Nur ein Mal am Bank-Automaten Geld abgehoben, schon können kriminelle Skimmer mit Hilfe eines Scammers Ihre Kontodaten stehlen. Wir zeigen, wie Sie sich am besten vor Skimming schützen.
Es ist kein großes Geheimnis, dass man seine Bank- und Kontodaten schützen sollte, wenn man online einkauft. Aber auch außerhalb Ihrer vier Wände können Ihre Kreditkarten- und Kontoinformationen abhanden kommen – ohne dass Sie es überhaupt merken. Ein sogenannter Scammer – ein High-Tech-Gerät, das unmerklich an Geldautomaten angebracht wird – stiehlt sowohl EC- als auch Kreditkarteninformationen. Und die Technologie dahinter wird immer ausgereifter.
Scammer – Skimming – Skimmer
Das Verbrechen selbst wird als "Skimming" – englisch für "abschöpfen" – bezeichnet, die ausführenden Betrüger heißen "Skimmer". Vor allem in den vergangenen paar Jahren hat diese Art des Trickbetrugs immer mehr an Popularität hinzugewonnen. Aber wie genau funktionieren diese Scammer eigentlich? Und wie kann man sich vor Skimming schützen?
Ratgeber Sicherheit: 14 Pflicht-Tools fürs Online-Banking
So funktionieren Scammer
Scammer sind im Wesentlichen Geräte, die ein Skimmer direkt auf dem eigentlichen Kartenleser an einem Geldautomaten anbringt, um Ihre Daten für betrügerische Zwecke zu sammeln. Sobald Ihre Karte den Scammer passiert, liest das Gerät die gespeicherten Informationen auf dem Magnetstreifen aus. Darüber hinaus existieren aber auch überraschend viele Abwandlungen in der Hardware und bei den Methoden, wie ein Skimmer vorgeht. Die Hardware selbst reicht von kleinen, billig nachgemachten Scammern, die meist sehr einfach zu erkennen sind, bis hin zu sorgfältig gefertigten Anlagen, die kaum vom echten Geldautomaten zu unterscheiden sind. Auch die Art und Weise, wie Ihre Daten gesammelt werden, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Nur die Bank- oder Kreditkartennummer auszulesen reicht meist nicht. Viele Skimmer eignen sich daher auch Ihre PIN-Nummer und Ihren dreistelligen Sicherheitscode an. Beispielsweise platzieren Skimmer dazu eine gefälschte Tastatur über dem eigentlichen Eingabefeld; neuere Geräte setzen dagegen auf kaum erkennbare Loch-Kameras, die Sie abfotografieren, während Sie Ihre PIN eingeben.

Landtag: Rot-Grün für Offenlegung von Vorstandsbezügen, FOCUS Online, 27.10.2016
Mehr Transparenz bei den Vorstandsbezügen von Sparkassen oder Stadtwerken fordert die FDP. Der Gesetzesvorstoß stößt aus Sicht des Finanzministers aber auf rechtliche Hürden. Rot-Grün setzt darauf, dass die Manager freiwillig offenlegen, wie viel Geld sie bekommen.
http://www.focus.de/regional/hannover/landtag-debatte-offenlegung-von-vorstandsbezuegen-bei-sparkassen_id_6123577.html

Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe weist ein Defizit von 35 Millionen € Schulden auf und sieht sich zahlungsunfähig. Die überschuldete Stadt und Steuerzahler sollen aufkommen. Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats dieser Sparkasse entstammen meist Parteien wie SPD, das Gehalt liegt im Schnitt bei monatlich um die 15.000 bis 30.000 Euro netto...., Quelle: RP, Januar 2015

Beihilfe zur Steuerhinterziehung
Commerzbank soll Millionen zahlen
, Tagesschau.de, 14.10.2015
Mit Briefkastenfirmen in Panama half die Commerzbank ihren Kunden dabei, Steuern zu hinterziehen. Jetzt werden die Ermittlungen gegen Zahlung eines Millionen-Bußgeldes eingestellt, wie NDR, WDR und SZ berichten. Von Jan-Lukas Strozyk. |

Stiftung Warentest: Banken verlangen bis zu 16 Prozent Dispozinsen, Spiegel Online, 18.08.2015
Bei den Dispozinsen kassieren Banken kräftig ab. Laut Stiftung Warentest verlangen die Institute im Schnitt von den Kunden einen Aufschlag von zehn Prozent für das Überziehen des Girokontos - und informieren nur spärlich.

Anklage gegen Deutsche-Bank-Mitarbeiter: Schmutziger Handel kommt vor Gericht, Tagesschau.de, 13.08.2015
Ein abgekartetes Spiel, um sich nie gezahlte Steuern in Millionenhöhe erstatten zu lassen: Im Betrugsskandal um CO2-Verschmutzungsrechte wird nun Anklage gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank erhoben. Es ist aber noch längst nicht alles aufgeklärt. Im Skandal um Steuerbetrug beim Handel mit Luftverschmutzungsrechten werden erstmals Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main wirft sieben derzeitigen Angestellten und einem ehemaligen Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses schwere bandenmäßige Steuerhinterziehung vor.

Umsatzsteuerkarussell mit CO2-Händlern

Die Deutsche Bank war Teil eines Umsatzsteuerkarussells, mit dem betrügerische CO2-Händler sich 2009 und 2010 Umsatzsteuer in dreistelliger Millionenhöhe erstatten ließen, die sie vorher nie gezahlt hatten. Die Bank hatte nach der Aufdeckung des Rings 220 Millionen Euro Steuern an das Finanzamt zurückgezahlt. Die Deutsche Bank erklärte: "Unsere Untersuchung des CO2-Sachverhalts dauert an und sie umfasst alle relevanten Fakten, die in Frage kommen." Die Bank bekräftigte, sie kooperiere mit den Ermittlern.

Ermittlungen gegen weitere Bankmitarbeiter

Zusätzlich zu der Anklage wird weiter gegen mehr als ein Dutzend Bankmitarbeiter ermittelt. Unter ihnen sind Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen und Vorstandsmitglied Stefan Krause, die die falsche Steuererklärung unterzeichnet hatten. Drei Verfahren gegen Beschäftigte der Bank seien gegen Geldbußen eingestellt worden, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Alexander Badle.
Zehn Händler zu Haftstrafen verurteilt
Zehn CO2-Händler, zumeist Kunden der Deutschen Bank, waren seit 2011 zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten vor Gericht ausgesagt, sie seien von der Deutschen Bank mit offenen Armen empfangen worden, andere Institute hätten ihnen die Zusammenarbeit verweigert. Einer der Drahtzieher des CO2-Betrugs steht unterdessen laut Staatsanwaltschaft kurz vor der Auslieferung nach Deutschland. Der 57 Jahre alte Brite war vor gut einem Jahr am Rande eines Boxkampfs in Las Vegas verhaftet worden. Seitdem sitzt er in Auslieferungshaft. Er soll das Umsatzsteuerkarussell organisiert und finanziert haben.

Gewalt in Heidenau: Demonstriert lieber gegen die Banken! Die Politik will die Rechten ausgrenzen. Aber das sind sie längst. Dem rechten Populismus sollte sich ein linker entgegenstellen - der die Wut auf das richtige Ziel lenkt: das ungerechte Wirtschaftssystem. Eine Kolumne im Spiegel von Jakob Augstein, 29.08.2015

Prozess um Privatbank Sal. Oppenheim, Tagesschau, 09.07.2015
Ex-Manager zu Freiheitsstrafen verurteilt
Im Prozess gegen die frühere Führung der einst größten europäischen Privatbank Sal. Oppenheim vor dem Kölner Landgericht ist ein Manager wegen schwerer Untreue zu knapp drei Jahren Haft verurteilt worden. Drei Banker erhielten Bewährungsstrafen. | wdr

Bankster packen richtig aus: Outing in entlarvender Studie: Warum die Gier-Banker immer böse sein werden, FOCUS Online, 02.06.2015
Inflation, EZB, Mario Draghi, Uli Dönchdpa/Oliver BergGerade Investmentbanker waren in der Vergangenheit teils üppig bezahlt worden. Sie würden jederzeit illegales Insiderwissen nutzen, decken wie selbstverständlich Gesetzesbrüche der Kollegen und sind zutiefst davon überzeugt, dass ihr Job unethisches Verhalten erfordert. All das geben Londoner und New Yorker Investmentbanker auch noch zu – in einer sensationellen Studie. Was haben uns Deutsche Bank, Goldman Sachs oder JP Morgan nicht alles versprochen: Sie hätten sich verändert – ganz ehrlich! Sie würden nie wieder das Gesetz brechen – versprochen! Und sie seien vom "Kulturwandel" durchdrungen – Ehrenwort!
So denken die Bankster wirklich
Alles nur dahingesagt. Wie Investment-Banker, Hedgefonds-Manager und Wertpapierhändler wirklich denken, zeigt eine Groß-Umfrage: Die University of Notre Dame (Indiana/USA) und die Anwaltskanzlei Labaton Sucharow haben 1200 typische Exemplare der Finanzwelt in London und New York interviewt. Unter dem Schutz der Anonymität packen die Bankster (Mindestgehalt: 500.000 Dollar) so richtig schön aus:
1. Jeder dritte gesteht laut einem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass er schon einmal "Zeuge von Fehlverhalten am Arbeitsplatz" war. Womöglich könnte er sogar selbst der Täter gewesen sein.
2. Jeder fünfte ist fest davon überzeugt, dass "Erfolg in der Finanzbranche manchmal unethische oder illegale Aktivitäten erfordert". An dieser Aussage verwundert eigentlich nur das Wort "manchmal".
3. Jeder vierte würde "illegalerweise vertrauliche Informationen für Wertpapiergeschäfte nutzen". Aber nur, wenn mindestens "zehn Millionen Dollar" herausspringen würden und man auch ganz sicher nicht in den Knast müsste.
4. Und jeder dritte hat schwerste Zweifel daran, dass sich die Geldindustrie "seit der Finanzkrise zum Besseren gewandelt hat".
Es hat sich eben doch nichts geändert
Aber warum ist das so? Ganz einfach. Weil die Aufseher die Verbrechen der Finanzwirtschaft immer noch nicht so hart bestrafen, wie es nötig wäre. Davon ist auch jeder zweite der befragten Banker überzeugt – trotz aller Milliarden-Bußgelder für die größten und schmutzigsten Geldhäuser der Welt. Resignierter Kommentar von William Dudley, Präsident der Zentralbank (Fed) von New York: "Das schlechte Verhaltensmuster endete nicht mit der Finanzkrise, sondern hielt an." Rechtsanwalt Jordan Thomas, einer der Initiatoren der Umfrage, hat laut FAZ übrigens einen hoch interessanten Klienten: Eric Ben-Artzi. Das ist jener Risiko-Analyst, der seinem Ex-Arbeitgeber Deutsche Bank vor einigen Jahren vorwarf, während der Finanzkrise massiv die Zahlen geschönt zu haben. Wir erinnern uns noch, wie heftig die Deutsche Bank damals dementierte – und sogar versuchte, Ben-Artzi als übereifrigen Irren darzustellen. Die Pointe: Erst vor ein paar Tagen zahlte die deutscheste unserer Banken wegen exakt dieser Vorkommnisse 55 Millionen Dollar Bußgeld an die US-Börsenaufsicht SEC.
Sind Deutschbanker ihr Geld wenigstens wert?
Aber spüren die Herren Investmentbanker den angeblichen "Kulturwandel" wenigstens bei ihren Gehältern und Boni? Ach was. Nach einer Studie des Karriereportals Efinancialcareers entlohnt gerade die Deutsche Bank weiterhin "vor allem ihre Investmentbanker fürstlich" (FAZ). Jeder von ihnen verdient im Schnitt 210.000 Euro – vom ehrgeizigen Berufseinsteiger bis hin zu den vermeintlichen Top-Stars mitsamt ihren Millionengagen.

Führungswechsel bei der Deutschen Bank
Die Lebenslüge der Deutschen Bank
, Tagesschau.de, 08.06.2015
Ärger mit der Justiz, den Aufsehern und den Aktionären - es gibt viele Gründe für den Rückzug der Deutsche-Bank-Chefs. Der wichtigste aber: Jain und Fitschen glaubten, sie könnten nach der Krise weitermachen wie zuvor. Ein Fehlschluss. Von Heinz-Roger Dohms, tagesschau.de
Mehrheit ist Mehrheit. Heißt es in der Politik. Die Welt der Wirtschaft funktioniert nach anderen Regeln. Als der Vorstand der Deutschen Bank bei der Hauptversammlung vor zwei Wochen von 61 Prozent der Aktionäre entlastet wurden - da war das nicht etwa ein Vertrauensbeweis. Sondern das glatte Gegenteil. Denn hängen blieb, dass sich 39 Prozent des Kapitals gegen die Führung ausgesprochen hatten. Spätestens seit diesem Tag galten die beiden Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen als angezählt. Dass sie nun das Handtuch werfen, ist daher nur noch leidlich überraschend. Es war ja auch einiges zusammengekommen in den vergangenen Monaten. Erstens: die milliardenschwere Rekordstrafe wegen der Manipulation des Zinssatzes Libor. Die Mauscheleien als solche liegen zwar Jahre zurück. Sie fanden aber genau in jener Abteilung statt, die Jain unterstand, bevor er an die Spitze der Bank rückte. Zweitens: das Deutsche-Bank-Verfahren vor dem Münchener Landgericht, bei dem Fitschen sich wegen versuchten Prozessbetrugs verantworten muss. Gut möglich, dass der Manager letztlich freigesprochen wird. Eine Belastung stellte der Fall aber so oder so dar. Und drittens: der im Verkauf der Postbank gipfelnde Strategiewechsel. Er sollte zum Befreiungsschlag werden. Stattdessen ist die Aktie seit dem Tag, an dem die Neuausrichtung verkündet wurde, nochmals um rund zehn Prozent gefallen. Gründe für den Rückzug gab es also genug. Die eigentlich Ursache allerdings ist nicht in den vergangenen Monaten zu suchen. Sondern in der "Weiter so"-Politik, die Jain und Fitschen dem Geldhaus verordneten, gleich nachdem sie von Vorgänger Josef Ackermann die Geschäfte übernahmen.

Die Lebenslüge der Deutschen Bank

Rückblick: In den Frankfurter Doppeltürmen schleppt man seit der Finanzkrise eine Art Lebenslüge mit sich herum. Sie lautet, dass die Deutsche Bank - anders als die restliche Branche - ebenjene Krise gut überstanden habe. Der Selbstbetrug begann mit der falschen Behauptung, die Bank habe in den schwierigen Jahren keine Staatshilfen beansprucht. Und sie gipfelte in der Einschätzung Ackermanns, er hinterlasse seinen Nachfolgern ein gut bestelltes Haus. Das Haus, das Jain und Fitschen Mitte 2012 erbten, war eines, dessen Fassade vielleicht noch schimmern mochte, dessen Gemäuer indes längst morsch waren. Das neue Führungsduo sparte sich jedoch die Renovierung. Sondern beließ es bei einem bloßen Anstrich: Das einst von Ackermann verkündete, obszön anmutende Renditeziel von 25 Prozent wurde auf 15 Prozent korrigiert. Zudem rief das neue Führungsduo einen "Kulturwandel" aus. Ansonsten änderte sich wenig.

Notenbanker? Dann doch lieber einen Investmentbanker

Wie es stattdessen auch gegangen wäre, zeigt zum Beispiel die Schweizer UBS, der wichtigste Rivale der Deutschen Bank in Kontinentaleuropa. Die Eidgenossen fuhren ihre riskanten Investmentgeschäfte nach der Krise drastisch herunter. Stattdessen konzentrieren sie sich nun auf die Verwaltung großer Vermögen, ein zwar langweiliges, aber stetiges Geschäft. Bezeichnend: Das Sagen bei der UBS hat seit 2012 der frühere Bundesbankchef Axel Weber - ein ehemaliger Notenbanker also. Weber war damals auch als Ackermann-Nachfolger bei der Deutschen Bank im Gespräch. Doch die entschied sich für Jain - einen ehemaligen Investmentbanker. Das Kalkül des Duos Jain/ Fitschen ging ungefähr so: Wenn sich Wettbewerber wie die UBS oder die in London ansässige Royal Bank of Scotland aus dem Investmentbanking zurückziehen, dann wird es sich für die Deutsche Bank früher oder später auszahlen, wenn sie selbst daran festhält. Das klang durchaus plausibel. Allerdings unterschätzten Jain und Fitschen kolossal, mit welcher Rigidität die Aufsichtsbehörden den Investmentbankern inzwischen das Leben schwermachen.

Das Ende eines Geschäftsmodells

Die Deutsche Bank steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Doch nicht alle Probleme sind hausgemacht. Denn momentan windet sich die gesamte Branche in Agonie, von den globalen Investmentbanken bis zur kleinsten Sparkasse.
Ein Beispiel: Die Deutsche Bank war vor der Krise darauf spezialisiert, ihre Geschäfte mit möglichst wenig eigenem Kapital zu betreiben. Durch diesen Trick ließen sich die Gewinne "hebeln". Inzwischen verlangen die Aufseher aber deutlich mehr Kapital - was die Profite mindert und im Übrigen dazu führte, dass die Deutsche Bank ihre Aktionäre zuletzt gleich zweimal um frisches Geld anpumpen mussten.

Ermittlungen wegen Steuerbetrugs: Wieder Razzia bei Deutscher Bank, Tagesschau.de, 09.06.2015
Erneut haben Ermittler Büros der Deutschen Bank durchsucht. Auch die Zentrale in Frankfurt war betroffen. Das Geldhaus erklärte, Grund seien Geschäfte von Kunden. Laut hr-Informationen geht es um massiven Steuerbetrug.
Bei der Deutschen Bank hat es erneut Durchsuchungen gegeben. Nach Angaben der Bank richtete sich die Razzia gegen dubiose Geschäfte einzelner Kunden. Die Fahnder wollten "Beweismittel im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Kunden in Bezug auf bestimmte Wertpapiertransaktionen" sicherstellen. Mitarbeiter der Bank seien nicht beschuldigt. Weitere Details wollte der Sprecher nicht nennen. Laut Informationen des Hessischen Rundfunks geht es um Steuerbetrug durch sogenannte Cum-Ex-Geschäfte. Der Staat soll um Milliarden gebracht worden sein. Es geht um Aktiengeschäfte, die rund um den Tag einer Dividendenzahlung getätigt wurden. In der Folge erstatteten die Finanzbehouml;rden die einmal abgezogene Kapitalertragssteuer auf die Dividende sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer der Aktie. Deutschland schloss diese Gesetzeslücke erst 2012.

Auch Razzien im Ausland

Mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln. Die "Bild"-Zeitung berichtet, Anlass der Razzien in Frankfurt, London und Paris sei ein Ermittlungsverfahren gegen einen Steueranwalt aus Hessen und weitere Beschuldigte wegen des Verdachts der "versuchten mittäterschaftlichen Steuerhinterziehung in besonders schweren Fällen" gewesen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete hingegen, Grund für die Razzia seien Vorgänge bei der Privatbank Sal. Oppenheim, die das Institut 2010 geschluckt hatte.Ein Justizsprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa lediglich, man führe "in einem laufenden Verfahren prozessuale Zwangsmaßnahmen" durch. Er verneinte allerdings einen Zusammenhang mit dem Verfahren zum Umsatzsteuerbetrug beim Handel mit CO2-Zertifikaten. Die Deutsche Bank steht wegen einer Serie von Skandalen im Visier der Ermittlungsbehouml;rden. Sie durchsuchten das Institut bereits mehrfach - beispielsweise auch wegen des mutmaßlichen Prozessbetrugs im Kirch-Schadensersatzprozess.

Neuester Kommentar von ´LiNe´ am 09.06.2015 14:12 Uhr
Und mit diesen Bankern trifft sich die Politik zu intimen Abendessen im Kanzleramt! Da bedarf es keines weiteren Kommentars mehr....

Aktionäre der Deutschen Bank strafen Führungsduo ab, 21.05.2015 Deutlicher kann man seine Ziele nicht verfehlen

"Strategie 2015+" - so waren die Ziele überschrieben, die Anshu Jain und Jürgen Fitschen bei ihrer ersten gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten. Die Renditevorgabe lautete: mindestens 12 Prozent. Es sind geworden: 3,1 Prozent. Die Gewinnvorgabe für das Massenkundengeschäft lautete: 3,0 Milliarden Euro. Es sind geworden: 1,4 Milliarden Euro. Die Kostenvorgabe lautete: weniger als 65 Prozent in Relation zum Ertrag. Es sind geworden: 84 Prozent. Deutlicher kann man seine Ziele kaum verfehlen. Während Jains Rücktritt schon zum 30. Juni gilt, will Jürgen Fitschen noch ein Jahr im Amt bleiben - und sozusagen den Nachfolger einarbeiten, einen Briten namens John Cryan. Er war früher mal Finanzchef der einer UBS-Sparte, verantwortete später das Europageschäft des Singapurer Staatsfonds Temasek und gehört seit 2013 bereits dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank an. Ansonsten weiß man von ihm eigentlich nur eins - er übernimmt kein gut bestelltes Haus.

Lesermeinungen:
Am 08. Juni 2015 um 03:45 von Akbar
nicht nur skrupellos....
Das weltweite Bankengeschäft ist nicht nur von besonderer Skrupellosigkeit - z.B. was die gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Geschäftsgebahrens angeht - gekennzeichnet. Jetzt wird auch immer deutlicher von welcher unglaublichen Naivität die Manager der deutschen Bank geprägt sind. Die amerikanische Bankenaufsicht hat sie besonders gern erwischt und nun stehen Sie mit hochrotem Kopf als Einzige auf der Waldlichtungfont für alle sichtbar die Deppen.

Der Rest der clevereren anglo-amerikanischen - Konkurrenz ist längst wieder in Deckung und freut sich auf die nächste Wirtschaftsliberalisierungswelle im Rahmen von CETA und TTIP. Da ist es nicht mal schlecht einen englischen Muttersprachler, Mr. Cryan, an die Spitze der Bank zu setzen. Aber soll dieser allen Ernstes der deutschen Bank neues kontinentaleuropäisches Leben einhauchen? Diese Identität hat Sie verloren. Sie ist eine Ruine des globalen Geschäftsmodels.

Am 08. Juni 2015 um 04:08 von Sternenkind
zur falschen zeit
Aber zur richtigen für die Millionenabfindung! Versagen wird vergoldet!

Am 08. Juni 2015 um 08:21 von Old Lästervogel
Wieso ein Engländer
die Deutsche Bank führen muss? Haben wir keine eigenen fähigen Bankleute mehr? Oder traut sich keiner. Der gute Mann wird sicherlich einen Riesenbonus für ein evt. Scheitern aushandeln.
...aber die Deutsche Bank hats ja!

Raffgierig oder rational?: US-Banker und Hedgefonts verklagen die Regierung auf 100 Milliarden Dollar und 23 Milliarden Dollar, weil die sie in der Finanzkrise rettete, FOCUS Online, 09.06.2015
Es klingt wie ein schlechter Scherz: Banker der 2008 von der US-Regierung geretteten Banken und Versicherer verklagen den Staat jetzt deswegen auf Milliarden - sie seien unfair behandelt worden. Das Schlimmste: Der Plan könnte aufgehen. Kurzer Rückblick ins Jahr 2008: Die Hypothekenbank Fannie Mae ist nach dem Zusammenbruch des Hypothekenmarktes in den USA am Ende. Im Juli war das Insitut faktisch zahlungsunfähig. Am Jahresende steht ein Verlust von fast 60 Milliarden Dollar. Auch Konkurrent Freddie Mac geht es nicht besser. Die US-Regierung muss eingreifen. Sie löst die beiden CEOs ab und steckt einen Rettungskredit in Höhe von 187 Milliarden Dollar in beide Banken.Auch der weltgrößte Versicherer AIG gerät im Winter 2008 in Schieflage. Hier muss der Staat mit 85 Milliarden Dollar eingreifen, erhält dafür aber rund 80 Prozent der Anteile an AIG. Der Rettungskredit ist aber die einzige Möglichkeit für den Versicherer, am Leben zu bleiben. Die Kredite wirken: 2013 macht Fannie Mae bereits wieder 84 Milliarden Dollar Gewinn, im März 2014 tilgen sie die letzte Rate des Rettungskredites. Die Anteile an AIG verkauft die Regierung schrittweise, im Dezember 2012 machen sie die letzten Papiere zu Geld - am Ende hat der Staat mit seiner Hilfe rund 15 Milliarden Dollar verdient. Schadensersatz für die Rettung: Ende gut, alles gut? Von wegen. Maurice Greenberg, ehemaliger CEO von AIG, und zwei Hedgefonds, die mittlerweile große Anteile an Fannie Mae und Freddie Mac halten, verklagen jetzt den Staat. Sie wollen - so absurd es klingt - Schadenseratz. Es sind zwei verschiedene Verfahren und deswegen unterscheiden sich auch die Argumentationen. Greenberg behauptet, die Übernahme von 80 Prozent der AIG-Anteile durch den Staat sei unverhältnismäßig gewesen. Er verlangt 23 Milliarden Dollar für sich und die anderen damals enteigneten Aktienbesitzer. Im anderen Fall argumentieren die Hedgefonds, dass der Staat sich unrechtmäßig alle Gewinne der beiden Unternehmen in den Folgejahren angeeignet habe, einschließlich des zehnprozentigen Anteils, der ursprünglich als Dividende ausgezahlt werden sollte. Sie verlangen rund 100 Milliarden Dollar zurück - und ein Ende der als "Profit Sweep" bekannten Praxis.

Klagen haben Chancen

Beide Klagen wurden ursprünglich von Bundesrichtern in New York und Washington abgelehnt, in einem zweiten Anlauf haben die Kläger jetzt aber Teilsiege errungen. Sie dürfen zumindest Emails und Protokolle von Behörden durchsehen. Weil dabei gerüchteweise die Regierung kompromitierendes Material aufgetaucht sei, verdoppelte sich bereits der Aktienkurs von Fannie Mae und Freddie Mac. Die Klagen der Hedgefonds und von Greenberg sind nicht aussichtslos. Carl Tobias, Professor der Richmond Law School, sagte der Washington Post: "Die Anwälte scheinen in der Lage zu sein, Fehlverhalten der Regierung nachzuweisen. Es ist durchaus möglich, dass die Richter im Sinne der Anklage entscheiden." Bis dahin wird es aber dauern: Vor Herbst dürfte kein Prozess offiziell eröffnet werden - und der könnte sich dann über Jahre hinziehen.

Er wusste seit 2009 Bescheid: Deutsche-Bank-Skandal: Jetzt führen auch Spuren zu Chef Anshu Jain, FOCUS Online, 25.05.2015
Ein hochrangiger Manager der Deutschen Bank hat bereits 2009 den heutigen Bankchef Anshu Jain über Betrugsrisiken im CO2-Handel informiert. Passiert aber ist nichts. Muss der Top-Banker bald seinen Hut nehmen? Von FOCUS-Redakteur Axel Spilcker

Urteile widersprechen sich, FOCUS Online, 05.04.2016
Böses Erwachen für Bausparer: Gericht erklärt Vertragskündigungen doch für rechtens Urteile widersprechen sich: Böses Erwachen für Bausparer: Gericht erklärt Vertragskündigungen doch für rechtensGerade erst hat das Stuttgarter Oberlandesgericht die Rechte der Bausparer gestärkt, da sorgt ein widersprüchliches Urteil für Verunsicherung: Das OLG Hamm hat die umstrittene Kündigung eines Bausparvertrags

niue-muenzen Attac veröffentlicht Liste deutscher Banken in Steueroasen - Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt, 2015, http://niederrheinzeitung.de/aktuell/politik/
232-attac-veroeffentlicht-liste-deutscher-banken-in-
steueroasen-deutsche-bank-hat-mehr-niederlassungen-auf-caymans-als-in-frankfurt
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat eine Liste von Tochtergesellschaften, Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen deutscher Banken in Steueroasen veröffentlicht. Die Ergebnisse der Attac-Recherche sind frappierend: So unterhält die Deutsche Bank in Georgetown auf den Cayman-Inseln, wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse haben, mehr Niederlassungen und Zweckgesellschaften als am Konzernsitz Frankfurt am Main. Im Steuerparadies Delaware* in den USA ist die Deutsche Bank an mehr Unternehmen beteiligt, als in allen deutschen Städten zusammen. Insgesamt hat die Deutsche Bank mehr als die Hälfte (51,35 Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften sowie assoziierten Unternehmen in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt sie den Spitzenplatz gefolgt von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen Bank gehörenden Postbank (28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43 Prozent)."Es ist ein Riesenskandal: Mit hunderten von Niederlassungen in Schattenfinanzplätzen enthalten die Banken der Allgemeinheit Steuern in Milliardenhöhe vor, ganz so, als hätten sie nie von den staatlichen Bankenrettungen profitiert. Und die Politik lässt sie fast unbehelligt gewähren", sagte Jutta Sundermann vom Attac-Koordinierungskreis. Dabei sei davon auszugehen, dass die deutschen Institute keine Sonderrolle einnehmen, sondern sich alle Privatbanken in Europa ähnlich verhalten. "Und das, während viele Menschen in Europa einen bitteren Preis bezahlen für die teuren Bankenrettungen, die ihre Länder an den Rand des Bankrotts gebracht haben." Eine weitere bittere "Nebenwirkung" von Schattenfinanzplätzen ist laut Attac die Stützung von Diktatoren: Diese schaffen das Geld, das sie ihren Bürgern abgepresst haben, an dieselben Orte, die Deutsche Bank, Commerzbank oder Unicredit bevorzugt für ihre Transaktionen nutzen. Detlev von Larcher, ebenfalls im Attac-Koordinierungskreis: "Solange demokratische Regierungen dagegen keine konsequenten Maßnahmen ergreifen, bleiben Solidaritätserklärungen mit den Protestbewegungen etwa in Nordafrika reines Lippenbekenntnis." Doch auch im Inland bringt der Steuerwettbewerb zwischen den Städten und Gemeinden regelrechte Steueroasen hervor, von denen die Banken profitieren: So war der Attac-Recherchegruppe aufgefallen, dass in den Anteilsbesitzlisten der untersuchten Banken etliche Niederlassungen in der kleinen bayrischen Gemeinde Grünwald stehen. Dieser Ort kann nach einigen Kriterien als Steueroase bezeichnet werden: In der Kleinstadt mit 11.000 Einwohnern leben überdurchschnittlich viele Millionäre. 790 Firmen sind im lokalen Branchenbuch aufgeführt, darunter allein 24 Kapitalanlagegesellschaften. Ein rekordverdächtig niedriger Hebesatz für die Gewerbesteuer lockte sie nach Oberbayern. Für ihre Recherche durchforsteten die Globalisierungskritiker die Anteilsbesitzlisten von Deutscher Bank, Commerzbank, Unicredit/HVB, Postbank, Deka Bank und DZ Bank. Anschließend glichen sie die Präsenz der Banken in verdächtigen Ländern mit einer Aufstellung der Schattenfinanzplätze ab, die das Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) erarbeitet hat.Die Dokumentation der Banken-Aktivitäten in Steueroasen gehört zu den Vorarbeiten für eine neue Kampagne, die Attac in diesem Frühjahr startet: Das Netzwerk ruft dazu auf, den großen Privatbanken den Rücken zu kehren und sich für ein anderes Bankensystem stark zu machen. Motto:

"Krötenwechsel jetzt! Bank wechseln - Politik verändern!"

× In Delaware sind die Steuern äußerst niedrig und es bestehen keinerlei Veröffentlichungspflichten für Unternehmen, die mit nur einem Geschäftsführer und ohne Grundkapital gegründet werden können
× Attac-Recherche "Deutsche Banken in Steueroasen" :
http://kurzlink.de/Steueroasen_Banken
× Schattenfinanzindex des Netzwerks Steuergerechtigkeit
(pressrelations)
blog comments powered by Disqus

Schatzinseln: Wie Steueroasen die Demokratie untergraben [NOOK Book] by Nicholas Shaxson, Peter Sträuber (Translator)
Über die Verdorbenheit des Kapitalismus
Steueroasen sind keine exotischen und finsteren Nebenschauplätze der Weltwirtschaft, sie liegen vielmehr mitten in deren Zentrum. Die Hälfte des Welthandels durchfließt eine der Steueroasen, jeder multinationale Konzern bedient sich ihrer regelmäßig. Ihre größten Nutznießer sind nicht Terroristen, Schwarzmarkthändler, Prominente oder Mafiosi - sondern Banken und ihre Großkunden sowie multinationale Konzerne. Der britische Journalist Nicholas Shaxson liefert eine umfassende Darstellung der Steueroasen dieser Welt und lässt Insider haarsträubende Episoden erzählen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Finanzplatz Schweiz, "einer der weltgrößten Aufbewahrungsorte für schmutziges Geld, der 2009 etwa 2,1 Billionen Dollar auf Offshore-Konten beherbergte".
See more details below

Zweifelhafte Aussagen in Prozessen gegen Kleinanleger, Tagesschau, 16.05.2015
Die Tricks der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank hat in den 1990er-Jahren im großen Stil Schrottimmobilien finanziert. Zunächst haben fast alle insolventen Kleinanleger, die die Bank wegen der völlig überteuerten Eigentumswohnungen verklagt haben, ihre Prozesse verloren. Das beginnt sich jetzt dramatisch zu ändern: Etliche Gerichte bezweifeln inzwischen die Darstellungen des Geldinstituts. "Report Mainz" berichtet über die Tricks der Deutschen Bank. | mehr

Betrugsprozess: Staatsanwälte werfen Deutscher Bank Blockade der Ermittlungen vor, Spiegel Online, 06.05.2015
Die Staatsanwaltschaft München forderte Akten von der Deutschen Bank an, immer wieder. Aber das Geldinstitut hat die Herausgabe nach Angaben der Behörde systematisch behindert - und so Ermittlungen verschleppt.

Zukunft der Deutschen Bank
"Bei Abspaltung im Prinzip tot"
, Tagesschau, 24.04.2015
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank steht vor einer wichtigen Richtungsentscheidung. Sogar die Abspaltung des gesamten Privatkundengeschäfts wird diskutiert. Dann sei die Bank im Prinzip tot, meint der Ökonom Max Otte im Interview mit tagesschau.de.

Vergleich im Libor-Skandal: Deutsche Bank zahlt Rekordstrafe, Tagesschau, 23.04.2015
Die aufgeflogene Manipulation von Zinssätzen kommt die Deutsche Bank teuer zu stehen. Das Institut schloss nun einen Vergleich mit britischen und amerikanischen Behörden und muss eine Rekordbuße von 2,5 Milliarden US-Dollar zahlen. Im Libor-Skandal muss die Deutsche Bank eine Rekordstrafe zahlen. Die Deutsche Bank muss wegen ihrer Verstrickungen in den Libor-Skandal um manipulierte Zinssätze eine Rekordstrafe von 2,5 Milliarden US-Dollar zahlen. Die Bank verständigte sich mit mehreren Behörden in den USA und Großbritannien auf einen Vergleich.

Fakten zum Deutsche-Bank-Prozess, Tagesschau, 28.04.2015
Unter großem Medieninteresse hat in München ein spektakulärer Wirtschaftsprozess begonnen. Vor dem OLG müssen sich Deutsche-Bank-Chef Fitschen und mehrere Ex-Topmanager wegen versuchten Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren verantworten. 29.04.2015: Noch nie haben so viele prominente Vertreter eines Dax-Unternehmens vor Gericht gestanden. In München hat das Verfahren gegen führende Manager und Ex-Manager der Deutschen Bank begonnen. Zum Auftakt tauschten Anklage und Verteidigung harte Vorwürfe aus.

Anshu Jain (rechts) und Jürgen Fitschen, Chefs der Deutschen Bank
Millionen für die Chefs
, Tagesschau, 20.03.2015
6,7 Millionen Euro Jahresgehalt - die Vorstandschefs der Deutschen Bank haben 2014 gut verdient, wenn auch weniger als noch im Jahr zuvor. Denn Deutschlands größtes Geldhaus hat zwar wieder ordentlich Gewinn gemacht, doch längst nicht alles läuft nach Plan. | mehr

niue-muenzen Betrugsakte Deutsche Bank: "Schweinegeld!" - Telefonmitschnitte entlarven Deutsche-Bank-Manager, FOCUS Online, 01.05.2015
Sie zockten bis zum Abwinken: wie Manager der Deutschen Bank aus reiner Profitgier beim Handel mit Emissionsrechten den deutschen Fiskus leimen wollten. Von FOCUS-Redakteur Axel Spilcker Der Prozess der Läuterung dauert mitunter länger. Noch im Dezember 2012 hatte sich der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, bei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) über die erneute Razzia der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main beschwert. Es ging um den betrügerischen Handel mit CO2-Papieren, in den das größte deutsche Geldhaus verwickelt ist. Mit den Verschmutzungszertifikaten hatten kriminelle Händler ein Umsatzsteuerkarussell aufgebaut. Insgesamt 50 Firmen sollen den Fiskus betrogen haben, etliche Händler kassierten mehrjährige Haftstrafen. Die Ermittler gehen von 850 Millionen Euro Schaden aus. Mittendrin: Verantwortliche der Deutschen Bank (DB). Laut Aktennotiz, die FOCUS vorliegt, soll das Kreditinstitut "in die Zusammenstellung der (digitalen) Beweismittel in manipulativer und selektiver Weise eingegriffen" haben und habe zudem "bewusst falsche Angaben gemacht, um die Ermittlungen gegen die hier im Steuerstrafverfahren verfolgten Beschuldigten zu erschweren". Fünf Jahre wiegelte die Bank ab: Fitschen und sein Haus wiegelten ab. Wenn überhaupt, hätten DB-Mitarbeiter beim CO2-Schwindel "fahrlässig gehandelt". Dies habe eine interne Prüfung durch die Anwaltskanzlei Clifford Chance ergeben. Knapp vier Jahre später musste sich das Geldhaus korrigieren. Bereits mit Schreiben vom 8. Juli 2014 leisteten die Banker bei den Steuerfahndern Abbitte. Nach FOCUS-Informationen kommen die Prüfer von Clifford Chance zu dem vernichtenden Urteil: ". . . dass die Deutsche Bank AG im Bereich des Handels mit Emissionszertifikaten in ein Umsatzsteuerkarussell / eine Umsatzsteuerbetrugskette eingebunden war" - und dies von den Bankern hätte "erkannt werden müssen". Genüsslich zitiert die Soko "Odin" die Passage in ihrem Abschlussbericht zum CO2-Komplex vom 27. März 2015. Laut dem Report wird gegen 26 teils ehemalige Bankmitarbeiter ermittelt, darunter Jürgen Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause. Sie sollen eine falsche Umsatzsteuererklärung für das Jahr 2009 unterschrieben haben (siehe Kasten), was diese jedoch bestreiten. Fitschen hat übrigens nur paraphiert, weil der damalige Bankchef Josef Ackermann dienstlich unterwegs war. Elf Verdächtige im mittleren Management: Geht es nach den Ermittlern, droht die erste Anklage gegen elf Banker der unteren und mittleren Etage. Die Truppe um Top-Manager Reinhard U. und seinen Adlatus Helmut H. soll den Schwindel angeleiert haben. Es bestehe der Verdacht, heißt es, "dass sie sich wegen Umsatzsteuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall zu Gunsten der Deutschen Bank schuldig gemacht haben". niue-muenzen Die Betrugsakte Deutsche Bank enthüllt, wie dilettantisch, schlampig und kriminell Manager aus den Ressorts Compliance, Steuern, Recht und Investmentbanking (CMS) agierten, um in Zeiten der Finanzkrise Profit herauszuschlagen. Trotz offensichtlicher Risiken, trotz Warnhinweisen bezüglich schräger Kunden, trotz Geldwäscheanzeigen gegen kriminelle CO2-Händler machten die DB-Broker einfach weiter. Zeitweise kontrollierten sie ein Drittel des gesamten CO2-Zertifikatehandels in Deutschland. Augen zu, Ohren zu, Mund zu: Diese Devise scheint sich bis in die Vorstandsbüros im Frankfurter Twin-Tower durchgezogen zu haben. "Weil wir so gierig sind" und damit "schweinisch viel Geld" verdienen können, brachte es einer der Banker in einem Telefonat auf den Punkt. Es sei einfach ein "Scheiß-Geschäft", klagte ein anderer, die Kundschaft charakterisierte er so: "Gestern noch einen Saunaclub betrieben und heute Emissionshändler." Unterm Strich muss die Deutsche Bank aus dem Geschäft wohl gut 220 Millionen Euro an Steuererstattung abschreiben. Viel schlimmer aber wirkt der Imageschaden. Und das in einer Phase, in der Deutschlands Vorzeigebank gerade versucht, so viele Skandalfeuer wie möglich zu löschen.

Deutsche-Bank-Prozess in München: Auf der Anklagebank, Tagesschau, 28.04.2015
Fitschen, Ackermann, Breuer, Börsig, von Heydebreck, und Co.: Ein amtierender und zwei ehemalige Chefs, ein Ex-Aufsichtsratsvorsitzender und der einstige Personalchef - die Deutsche Bank ist auf der Anklagebank in München prominent vertreten. Die Top-Manager im Kurzporträt.

BGH entscheidet im Fall von Ennepetal: Letzte Instanz im Zinswetten-Streit, Tagesschau, 28.04.2015
Viele Kommunen haben sich einst auf riskante Zinswetten eingelassen, in der Hoffnung, so Schulden abzubauen. Doch häufig entstanden Millionenverluste. Die Stadt Ennepetal klagt, weil sie sich von der WestLB falsch beraten fühlt. Nun liegt der Fall beim BGH. Die Stadt Ennepetal in Nordrhein-Westfalen hatte mit der früheren WestLB zwischen 2006 und 2008 mehrere hochspekulative Zinswetten abgeschlossen, sogenannte Zinssatz-Swap-Verträge. Diese sollten die Schulden verringern - doch das Ganze ging nach hinten los. Ennepetal machte hohe Verluste, und nun soll die Stadt fast 1,5 Millionen Euro begleichen. Doch Ennepetal weigert sich. Begründung: Die WestLB habe sie falsch beraten. Die Banker hätten die Risiken der Zinswetten verschwiegen. Die Vorinstanzen hatten Ennepetal Recht gegeben, zuletzt das Oberlandesgericht Düsseldorf (Az.: I-9 U 101/12). Die WestLB habe nicht offengelegt, dass zum Zeitpunkt der Verträge Verluste der Stadt wahrscheinlicher waren als Gewinne.

Auch Deutsche Bank hatte schlecht beraten

Die Chancen, dass Ennepetal auch in letzter Instanz in Karlsruhe obsiegt, stehen nicht schlecht. Im Jahr 2011 hatte der BGH in einem Musterprozess die Deutsche Bank zu Schadenersatz verurteilt und strenge Grundsätze für die Beratung bei derartigen Swap-Geschäften aufgestellt. Auch damals ging es um eine spekulative Zinswette. Über deren Risiken hatte die Deutsche Bank ein mittelständisches Unternehmen nicht ordnungsgemäß aufgeklärt. Das OLG Düsseldorf hatte sich ausdrücklich auf dieses BGH-Urteil von 2011 (Az.: XI ZR 33/10) bezogen und erklärt, dass Städte und Gemeinden nicht weniger schutzbedürftig seien als mittelständische Unternehmen. Das heutige Verfahren vor dem BGH ist auch für andere Gemeinden von größter Bedeutung. Allein in Nordrhein-Westfalen führen über 40 Kommunen einen Rechtsstreit, weil sie sich ebenfalls auf solche Zinswetten eingelassen und hohe Verluste erlitten haben. (Az.: XI ZR 378/13)

Manipulationen am Devisenmarkt: Milliardenstrafe für fünf Großbanken, Tagesschau, 20.05.2015
Erneut werden internationale Großbanken wegen ihrer Tricksereien am Devisenmarkt in den USA zur Rechenschaft gezogen: JPMorgan, Citigroup, Barclays, RBS und UBS müssen insgesamt 5,6 Milliarden Dollar zahlen. Am härtesten trifft es Barclays. Die Manipulationen am Devisenmarkt kommen fünf internationale Großbanken teuer zu stehen. Nach Angaben des US-Justizministeriums müssen die US-Institute JPMorgan und Citigroup sowie die britischen Geldhäuser Barclays und Royal Bank of Scotland (RBS) und die schweizerische UBS insgesamt Strafen in Höhe von 5,6 Milliarden Dollar (5,0 Milliarden Euro) zahlen. Neben der Geldstrafe verliert die UBS demnach ihre Immunität und damit den Schutz vor Strafverfolgung. Die Bank of America muss keine Geldstrafe zahlen, sondern nur die von den Behörden geforderte ntschädigung an ihre Kunden zahlen.

Referenzsatz des Devisenmarktes manipuliert

Die Regulierungsbehörden werfen den Devisenhändlern der großen Institute vor, sich zwischen 2007 und 2013 über Kurznachrichten und Chat-Foren abgesprochen zu haben, um einen Referenzsatz des Devisenmarktes zu manipulieren und sich auf Kosten der Kunden zu bereichern. Demnach wurde der Wechselkurs von Euro und Dollar manipuliert. An dem Chat-Forum beteiligten sich die Händler von Citigroup, JPMorgan Chase, UBS, Barclays und RBS. Die höchste Strafe muss die Barclays Bank zahlen mit 2,4 Milliarden Dollar. Bereits im November hatten mehrere Institute einen Deal im Volumen von 4,3 Milliarden Dollar mit anderen internationalen Aufsichtsbehörden geschlossen. Dieser Beitrag lief am 20. Mai 2015 um 13:48 Uhr im Deutschlandfunk.
Mehr zu diesem Thema:

Banken müssen im Devisenskandal 4,3 Milliarden zahlen, 12.11.2014

Presseschau zu den Protesten gegen die EZB, Tagessschau.de, 19.03.2015
"Eine erschreckende Orgie der Gewalt"

Etliche Kommentatoren deutscher Zeitungen beschäftigen sich heute mit den schweren Krawallen bei den Blockupy-Protesten rund um die Eröffnung der neuen EZB-Zentrale - und der Frage, wie es dazu kommen konnte. | mehr

niue-muenzen Vermittlung von Briefkastenfirmen: Neue Vorwürfe gegen die Commerzbank, Stand: 25.02.2015
Die Commerzbank hat länger als bisher bekannt an der Vermittlung von Briefkastenfirmen verdient. Das belegen Dokumente, die NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" vorliegen. Nun musste die Bank einräumen: Die Geschäfte endeten erst 2008., von Jan Lukas Strozyk, NDR
Die Affäre um die Luxemburger Tochter der Commerzbank weitet sich aus. Ein Sprecher gab gegenüber NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" zu, dass die Bank nach wie vor aktiv mit Kunden zusammenarbeitet, die Geschäfte über sogenannten Offshore-Firmen in Panama oder anderen Steuerparadiesen abwickeln. Zwar sei Ende des Jahres 2014 eine Frist abgelaufen, nach der alle Kunden ihre Steuerehrlichkeit gegenüber der Bank erklären mussten. Dieser Aufforderung sind aber nicht alle Kunden nachgekommen, zum Teil offenbar bislang ohne dass die Bank Konsequenzen daraus gezogen hat. Am Dienstag war die Zentrale der Commerzbank in Frankfurt von Steuerfahndern durchsucht worden. Die Ermittler gingen gleichzeitig gegen weitere Vermögens- und Finanzberater im Bundesgebiet vor. Ziel der Durchsuchungen waren deutsche Kunden der Firma Mossack Fonseca Group, einem international agierenden Vermittler von Briefkastenfirmen in Steueroasen. Auch die Commerzbank-Tochter in Luxemburg arbeitete lange mit der Mossack Fonseca Group zusammen, um Kunden die Möglichkeit zu bieten, ihr Geld vor den Finanzämtern zu verstecken. Doch nicht nur "Altfälle"
Die Commerzbank hatte zunächst gesagt, dass sie die Geschäftspraktiken 2007 eingestellt habe und dass sich die Ermittlungen "auf Altfälle, die zehn Jahre und länger zurückliegen" beziehen. Das musste ein Sprecher nun korrigieren, nachdem NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" die Bank mit Informationen aus Unterlagen konfrontiert hatten, aus denen klar hervorgeht, dass über die Commerzbank Luxemburg bis weit in das Jahr 2008 hinein mit Briefkastenfirmen im Ausland gearbeitet wurde. In einem späteren Statement sagte ein Sprecher, dass die Geschäfte im August 2008 eingestellt worden seien.Luxemburg jetzt zur Zusammenarbeit bereit: Unterdessen teilte die Generalstaatsanwaltschaft Luxemburg mit, dass sie nun doch bereit ist, die deutschen Steuerfahnder im Zuge eines Rechtshilfeersuchens zu unterstützen. Ein solches Ersuchen hatte Luxemburg im vergangenen Herbst abgelehnt, weil das Land den Verdacht für nicht ausreichend befunden hatte. In einer schriftlichen Stellungnahme heißt es jetzt unter anderem, dass "in einem klärenden Telefonat zwischen den Sachbearbeitern der Akte in Köln und in Luxemburg, beschlossen worden war, dass die Staatsanwaltschaft Köln Zusatzersuchen betreffend spezifische Personen nachreichen würde, für welche ein Steuerbetrug augenscheinlich wäre." Einer Rechtshilfe stände dann nichts mehr im Wege.

Luxemburg erspart Konzernen Milliarden :

Geheimdokumente zeigen, wie internationale Unternehmen mit Luxemburgs Hilfe andernorts Steuern in Milliardenhöhe vermeiden. | mehr

Eine zunächst für Dezember geplante Razzia mussten die deutschen Fahnder verschieben, weil Luxemburgs Generalstaatsanwaltschaft das Rechtshilfeersuchen abgelehnt habe. Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans hatte Luxemburg deshalb mangelnden Aufklärungswillen vorgeworfen. Eine Zusammenarbeit sei vom Großherzogtum erkennbar "politisch nicht gewollt", sagte er der "Süddeutschen Zeitung"
"Warnschuss für Steuerhinterzieher"

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bezeichnete die Ermittlungen als "Warnschuss für Steuerhinterzieher, aber vor allem für die Helfershelfer in Banken in Luxemburg, der Schweiz und anderswo". Der Finanzpolitiker Gerhard Schick der Grünen im Bundestag sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Von einer Bank mit staatlicher Beteiligung würde ich erwarten, dass sie nicht erst dann mit dem Aufräumen ihrer Altlasten beginnt, wenn der Staatsanwalt an die Türe klopft, sondern von sich aus die verschiedenen problematischen Geschäfte, die vor Einstieg des Staates stattgefunden haben, aufarbeitet." Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Köln, die in den Ermittlungen federführend ist, stellten die Fahnder bei den Durchsuchungen am Dienstag umfangreiche Unterlagen sicher, die zurzeit ausgewertet werden. Am Mittwoch gab es weitere Durchsuchungen, in den kommenden Wochen sollen weitere Maßnahmen folgen.

Jahresbilanz korrigiert: Milliardenstrafe für Commerzbank, Tagesschau, 11.03.2015

Weil sie gegen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und den Sudan verstoßen haben soll, muss die Commerzbank US-Behörden 1,45 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Wegen fehlender Rückstellungen gibt es deshalb eine Korrektur der Jahresbilanz. | mehr

Die US-Konjunkturdaten sind ein reiner Fake, Egmond Haidt, FOCUS Online, 06.03.2015
2,3 Billionen an Firmenschulden sind einfach weg
Angesichts obiger Zahlen hat die neueste Flow-of-Funds-Statistik der Fed bei etlichen Kennern der Materie für Aufsehen gesorgt. Die Fed hat die Zahlen zu den Schulden der Unternehmen außerhalb des Finanzsektors für die Jahre seit 1995 revidiert. Welchen Sinn es macht, so weit zurück reichende Daten zu revidieren und auf Basis welcher Daten und Unterlagen das geschieht, ist eine Frage. Aber zurück zu den Daten. In der Statistik, die die Fed am 11. Dezember 2014 vorgelegt hat, lagen die Schulden der Unternehmen außerhalb des Finanzsektors für das Jahr 2011 bei lediglich 10,26 Billionen Dollar. In der Statistik vom 5. Juni 2014 standen für 2011 noch Schulden von 11,94 Billionen Dollar zu Buche. Das ist eine gewaltige Lücke. Und für das Jahr 2013 ist sie noch deutlich größer: Nachdem anfangs Schulden von 13,60 Billionen Dollar standen, stehen nun nur mehr 11,31 Billionen zu Buche. Plötzlich haben die Unternehmen über Nacht 2,3 Billionen Dollar weniger an Schulden. Wohin sie verschwunden sind, dafür hatte die Fed keine überzeugende Erklärung. Na ja, was sind schon 2,3 Billionen Dollar? Und im 1. Quartal 2014 ist die Lücke auf 2,4 Billionen Dollar angewachsen. Ich hatte in dem Beitrag "Die US-Konjunkturdaten sind ein reiner Fake" vom Dezember 2014 bereits klar aufgezeigt, wie "vertrauenswürdig" die US-Daten sind. Ich bleibe der Überzeugung, dass die Unternehmen außerhalb des Finanzsektors ebenso wie die privaten Haushalte und der Staat weiterhin hoch verschuldet sind. Insgesamt belaufen sich die Schulden auf mehr als 58 Billionen Dollar. Daher wird es zu keinem Anstieg der Investitionen kommen. Vielmehr wird die US-Wirtschaft innerhalb weniger Quartale am Rande der Rezession stehen. Die Wirtschaft leidet bereits unter der Schwäche auf dem Immobilien- und dem Automarkt. Nun bekommt die Wirtschaft vom Einbruch der Ölpreise und dem starken Dollar zusätzlichen Gegenwind. Die Hausse am Aktienmarkt beruht derweil einzig und allein auf der Hoffnung, dass die Fed die schwache Konjunktur rechtzeitig erkennen und deswegen Zinserhöhungen weit nach hinten schieben oder sogar ein neues großes Programm zum Anleihenkauf auflegen wird.

Stresstest der US-Notenbank: Die Deutsche Bank fällt durch, Tagesschau, 12.03.2015
Seit 2009 prüft die US-Notenbank Fed, wie robust Banken im Falle einer Krise wären. In der zweiten Runde des aktuellen Tests sind zwei durchgefallen - darunter die US-Tochter der Deutschen Bank. Die hat in den USA ohnehin schon Probleme. Deutschlands größtes Geldhaus gerät in Amerika weiter unter Druck. Die US-Tochter der Deutschen Bank hat den zweiten Teil des jährlichen Stresstests der amerikanischen Notenbank nicht bestanden, wie die die Notenbank Federal Reserve (Fed) nach Börsenschluss mitteilte. Die eingereichten Kapitalpläne seien wegen "qualitativer" Bedenken abgelehnt worden. Das bedeutet, die Aufseher zweifeln nicht an der Finanzausstattung des Instituts, sondern am Risikomanagement. Deshalb hatte die Fed die Deutsche Bank in der Vergangenheit bereits kritisiert. Am Markt war ein Scheitern darum schon erwartet worden. Das Institut nahm das erste Mal an der Prüfung teil.

US-Großbanken bestehen den Test

Auch die US-Gesellschaft der spanischen Banco Santander bestand die zweite Runde des Stresstests nicht. Die Bank of America wurde nur unter Vorbehalt von den Kontrolleuren akzeptiert. Alle anderen 28 geprüften Großbanken erhielten grünes Licht von der Fed - auch die als Wackelkandidat gehandelte Citigroup. Der Stresstest der Fed ist eine Konsequenz aus der Finanzkrise, in der Banken wie Citigroup oder die Bank of America wankten und vom Staat gerettet wurden. Daher durchleuchtet die US-Notenbank nun regelmäßig die Kredit- und Anleihenportfolios der Institute. Sie beschränkt sich aber nicht nur auf US-Banken, sondern nimmt von Jahr zu Jahr auch mehr ausländische Geldhäuser unter die Lupe, die im großen Stil auf dem US-Markt unterwegs sind. So soll sichergestellt werden, dass diese Häuser im Falle einer neuen Krise nicht auch aufgefangen werden müssen.

Nach Schuldenmoratorium: Angst vor der Hypo-Pleitewelle: Ist auch Ihre Bank betroffen?, Tagesschau, 13.03.2015
Die österreichische Hypo Alpe Adria Bank will vorerst keine Schulden mehr zurückzahlen und bringt damit vor allem deutsche Banken in Bedrängnis. FOCUS Online zeigt, welchen Banken welche Verluste drohen.

Nach Deutsche-Bank-Streit mit Kirch-Erben, Tagesschau, 02.03.2015
Anklage gegen Fitschen zugelassen
Länger als ein Jahrzehnt ging der Rechtsstreit zwischen Deutscher Bank sowie dem Medienmogul Kirch und seinen Erben. Zwar gab es 2014 einen Vergleich - doch es geht weiter: Bankchef Fitschen und seine Vorgänger müssen wegen angeblicher Falschaussagen vor Gericht.

Neue Vorwürfe gegen die Commerzbank, Tagesschau, 25.02.2015
Die Commerzbank hat länger als bisher bekannt an der Vermittlung von Briefkastenfirmen verdient. Das belegen Dokumente, die NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" vorliegen. Die Reaktion der Bank: Man könne sich das nicht erklären. Von Jan Lukas Strozyk

Commerzbank wird der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verdächtigt: Verdacht auf Steuerhinterziehung via Luxemburg
Razzia bei der Commerzbank. Fahnder haben bundesweit Büros und Privathäuser wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht. Nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" steht die Commerzbank im Zentrum der Ermittlungen, Tagesschau, 25.02.2015 von Jan Lukas Strozyk.

Kreditgebühren: Kunden wehren sich gegen störrische Banken, Sueddeutsche.de, 19.12.2014
Exklusiv Es geht um 13 Milliarden Euro: So viel sollen Kunden an Kreditgebühren zu viel gezahlt haben. Banken müssen diese erstatten, viele weigern sich jedoch - und immer mehr Kunden beschweren sich. Von Harald Freiberger, Frankfurt, und Daniela Kuhr, Berlin mehr...

Ergebnisse des Rechercheverbunds von NDR, WDR und SZ: Bank verwaltete Konten Krimineller, Tagesschau, 09.02.2015
Die schmutzigen Geschäfte der HSBC
Die britische Großbank HSBC hat jahrelang wissentlich Konten von Kriminellen verwaltet. Tausende Dokumente, die NDR, WDR und SZ ausgewertet haben, zeigen nun Details der Bankgeschäfte mit dem Ziel, Geldanlagen in der Schweiz zu verschleiern.

Swissleaks - Geheimnisse einer Schweizer Bank, Tagesschau, 08.02.2015
Waffenhändler, Geldwäscher, Politiker aus Unrechtsstaaten, aber auch Manager, Sportler, Musiker, Hollywood-Schauspieler und Adelsfamilien - sie alle haben Geld bei der Schweizer Filiale der HSBC angelegt. Und offenbar hat die Bank vielen von ihnen geholfen, Geld vor den Finanzbehörden zu verheimlichen oder den Ursprung der Vermögen zu verschleiern - teils mit illegalen Konten und Briefkastenfirmen. Das zeigen Zehntausende Dokumente, die NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" in Kooperation mit dem weltweiten Rechercheverbund ICIJ ausgewertet haben. Die Daten sind zurückzuführen auf den größten Bankdatenraub der Geschichte - durch den IT-Experten Hervé Falciani, einen ehemaligen Mitarbeiter der HSBC in Genf. Sie bieten einen bislang einmaligen Einblick in das sonst so verschlossene Schweizer Bankensystem. Terrorunterstützer, korrupte Politiker, Kriminelle - sie alle haben Geld bei der HSBC in Genf deponiert. Die Bank hat mit ihnen Geschäfte gemacht und half, Vermögen zu verstecken.

niue-muenzen Vorwurf der Steuerhinterziehung gegen Deutsche Bank, Tagesschau, 08.12.2014
Deutsche Bank in den USA angeklagt Die Deutsche Bank muss sich in den USA wegen angeblichen Steuerbetrugs vor Gericht verantworten. Die Regierung in Washington reichte Klage gegen den deutschen Branchenprimus ein. Die Deutsche Bank will sich "entschieden" wehren.

Erste Strafen im Devisenskandal, Tagesschau, 12.11.2014
Banken müssen 3,4 Milliarden blechen
Subprime, Sanktionen, Libor: Ihre Skandale haben die Banken schon mehr als 100 Milliarden Dollar Bußgeld gekostet. Weitere 3,4 Milliarden muss die Branche nun wegen manipulierter Wechselkurse blechen. Es sind die ersten Strafen in der Affäre - aber nicht die letzten.

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse müssen fünf Großbanken eine Strafe von fast 3,4 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) zahlen. Die Aufseher in Großbritannien, den USA und der Schweiz sahen es als erwiesen an, dass die Institute die sogenannten Referenzkurse manipuliert haben - das sind von Banken festgelegte Wechselkurse, an denen sich Tag für Tag Devisengeschäfte in Billionenhöhe orientieren. Die Devisensaffäre reiht sich ein in eine Serie von Skandalen, die bei den Banken mittlerweile zu Strafzahlungen von weit mehr als 100 Milliarden Dollar geführt haben. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand zunächst die US-Hypothekenkrise. Daneben ging es aber auch um gebrochene Sanktionen zum Beispiel im Iran-Geschäft - und eben um getürkte Referenzkurse. Neben dem Devisenmarkt sollen die Banken über Jahre hinweg auch den Zinsmarkt manipuliert haben ("Libor-Skandal"). Betroffen von den neuen Milliardenstrafen sind die Schweizer UBS, die Royal Bank of Scotland (RBS), die britische-asiatische Großbank HSBC sowie die New Yorker Institute JP Morgan und Citigroup. Wie üblich in solchen Verfahren einigten sich die Banken mit den Ermittlern außergerichtlich, um es gar nicht erst auf einen öffentlichen Prozess ankommen zu lassen. Es sind die ersten Bußgelder, die im Devisenskandal verhängt wurden. Auch gegen die Deutsche Bank wird im Devisenskandal ermittelt. Nach eigener Darstellung haben ihre Händler bei den Manipulationen allerdings höchstens eine untergeordnete Rolle gespielt. Auch in der Libor-Affäre laufen die Untersuchungen gegen Deutschlands größtes Geldhaus noch. Zuletzt hatten die Frankfurter ihre Rückstellungen für offene Rechtsstreitigkeiten auf rund drei Milliarden Euro erhöht. Alles in allem ist die Bank zurzeit in Hunderte rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt. Die Deutsche Bank gilt als einer der größten Devisenhändler der Welt. Auf dem Markt wird täglich die unfassbare Summe von durchschnittlich 5,3 Billionen Dollar umgesetzt. Rund um den Globus gehen Aufsichtsbehörden seit mehr als einem Jahr dem Verdacht nach, dass Händler mehrerer Banken Kurse abgesprochen und Kunden über den Tisch gezogen haben. Dabei durchforsteten die Regulierer Tausende E-Mails und Nachrichten in Chatrooms.

Deutsche Bank schon wieder im Minus, Tagesschau, 29.10.2014
Ob Investmentbanking, Vermögensverwaltung oder Privatkundengeschäft - die Deutsche Bank macht im Alltag wieder ordentliche Gewinne. Bloß: Es hilft nichts. Denn die Kosten für die vielen Rechtsstreitigkeiten fressen die Profite komplett auf. | mehr

Deutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt, Tagesschau, 22.05.2014

Riskante Pläne der EZB,. Focus, 27.10.2014
Perfider Geheimplan: Das haben die Zombie-Banken mit den Steuerzahlern vor
Der großße Banken-Stresstest der EZB hat geklärt, welche Institute nicht mehr lebensfähig sind. Doch Politiker und Zentralbanker basteln schon heimlich an neuen teuren Rettungsplänen. Die Zeche zahlt der Steuerzahler. Von FOCUS-Online-Korrespondent Bernd Johann

Cyberattacke auf US-Bank JP Morgan Daten von 83 Millionen Kunden gehackt, Tagesschau, 03.10.2014
Die US-Großbank JP Morgan ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Rund 76 Millionen Haushalte und sieben Millionen Unternehmen seien betroffen, teilte das New York Geldhaus mit. Den Angaben zufolge wurden Kundendaten wie Namen, Adressen, Telefonnummern und Mail-Adressen von den Servern des Kreditinstituts entwendet. Hinweise auf einen Diebstahl von Kontonummern, Geburtsdaten, Paßwörtern oder Sozialversicherungsnummern gebe es dagegen nicht. Die Polizei ermittelt.

Die EZB verkommt zur Bad Bank, Tagesschau, 01.10.2014
Der EZB-Rat trifft sich diesmal in Neapel - was man durchaus als Symbol verstehen darf. Denn die Nordländer haben innerhalb der Notenbank kaum mehr was zu sagen. Was gemacht wird, entscheidet der Süden. Zum Beispiel: Giftpapiere kaufen. Von Klaus-Rainer Jackisch. | mehr

Die Kopfschmerzen der Europäischen Zentralbank (EZB) werden mit den neuen Inflationsraten nicht kleiner: Sie spricht nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. "Deflation bleibt eine ernste Gefahr", sagte Ökonomin Jennifer McKeown von Capital Economics. Um einen für die Wirtschaft schädlichen Preisverfall auf breiter Front zu verhindern, hatte die EZB ihren Leitzins im September auf ein Rekordtief gesenkt. Außerdem pumpt sie Milliarden an billigem Geld in die Wirtschaft.

niue-muenzen Notenbank plant Wertpapierkäufe: Sinn kritisiert EZB: "Steuerzahler müssen für Hunderte Milliarden geradestehen", Focus, 28.09.2014
, Die Europäische Zentralbank steht davor, für Milliarden Wertpapiere aufzukaufen. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn ruft die Bundesregierung und die Bürger auf, das Projekt zu stoppen. Denn die Pläne der Zentralbank seien hochriskant. Vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am kommenden Donnerstag wird die Kritik am Anti-Krisen-Kurs der Währungshüter in Deutschland lauter. So erneuerte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon seine Vorbehalte gegen die lockere Geldpolitik in der Eurozone. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn forderte die Bundesregierung auf, gegen den umstrittenen Kauf von Kreditpaketen (Asset Backed Securities/ABS) durch die EZB vorzugehen. In einem Gastbeitrag für die "Wirtschaftswoche" schreibt Sinn, die Regierung sei zu einem solchen Eingreifen verpflichtet: "Tut sie es nicht, kann sie jeder Bürger vor dem Verfassungsgericht dazu zwingen." Sinn zufolge überschreitet die EZB mit dem Ankauf solcher Papiere ihr geldpolitisches Mandat. Das Verfassungsgericht habe der Koalition im Februar ausdrücklich verboten, Mandatsüberschreitungen tatenlos zuzusehen, geschweige denn sie zu billigen, schreibt Sinn weiter. "Mit den ABS-Käufen werden die absehbaren Abschreibungsverluste der Banken sozialisiert - und es werden Risiken von vielen Hunderten von Milliarden Euro von den Gläubigern dieser Banken auf die Steuerzahler in der Euro-Zone übertragen.". Europas Währungshüter hatten zuletzt ihre Geldpolitik wegen des schwachen Wachstums und der geringen Inflation weiter gelockert. Im Oktober soll der umstrittene Kauf von Kreditpaketen (ABS) beginnen, um Banken weiter zu entlasten. Über das Programm berät der EZB-Rat am kommenden Donnerstag (2.10.) bei seiner auswärtigen Sitzung in Neapel. Auch Sparkassen-Präsident Fahrenschon bekräftigte seine kritische Haltung: "Die Europäische Zentralbank ist am Ende ihres Lateins", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands der "Berliner Zeitung" (Samstag). Fairerweise müsse man aber sagen: "Das liegt auch daran, dass die Regierungen der Eurozone sie in diese schwierige Lage gebracht haben. Stück für Stück wird die EZB zu einer Art europäischer Ersatzregierung. Das ist aber nicht ihre Aufgabe.". Er erwarte von der EZB ein "klares Signal an die Mitgliedstaaten", dass sie nicht länger darauf vertrauen könnten, dass die Geldpolitik die Hausaufgaben für sie erledige. "Jetzt müssen die Länder die Arbeit selbst übernehmen, mit Reformen und Investitionen", so Fahrenschon. Europa ist nach Ansicht Fahrenschons zudem zu wenig auf die Ergebnisse der laufenden Bankenstresstests vorbereitet. "Europa legt einen heißen Ritt hin." Seiner Ansicht nach muss Qualität vor Schnelligkeit gehen. "Stattdessen geht es nach dem Motto Augen zu und durch", so der Sparkassen-Präsident. Dafür seien die Finanzmärkte und die Rückkopplungen aber zu komplex.

USA ermittelt wegen Geldwäsche gegen Commerzbank, Focus, 27.09.2014
Zu laxe Kontrollen: USA ermittelt wegen Geldwäsche gegen Commerzbank
In den USA wird einem Zeitungsbericht zufolge wegen mutmaßlicher Geldwäsche gegen die Commerzbank ermittelt. Die Bank habe zu lax kontrolliert. Das Finanzinstitut hüllt sich bisher in Schweigen.

Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank
Uli Meerkamm, HR, zur Anklage gegen Deutsche-Bank-Chef Fitschen
Betrugsvorwurf im Fall Kirch
Anklage gegen Top-Banker Fitschen, Breuer, Ackermann, Börsig und von Heydebreck

Es hatte sich bereits angedeutet - nun hat die Münchner Staatsanwaltschaft tatsächlich Anklage erhoben gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen. Die Staatsanwaltschaft München I hat neben Fitschen auch die früheren Bankchefs Rolf Breuer und Josef Ackermann sowie die ehemaligen Vorstände Clemens Börsig und Tessen von Heydebreck angeklagt. Ihnen wird versuchter Prozessbetrug im Fall des gescheiterten Medienunternehmens Leo Kirch vorgeworfen. Neue Erinnerungen im Falle Kirch

Ackermann gesteht Falschaussage, Tagesschau, 08.09.2014
Normalerweise nimmt die Erinnerung im Laufe der Zeit ab. Bei Josef Ackermann ist es offenbar genau umgekehrt: Der ehemalige Chef der Deutschen Bank erinnert sich, die Dinge im Kirch-Prozess falsch dargestellt zu haben. In einem Brief an die Staatsanwaltschaft gibt Ackermann laut "Bild am Sonntag" zu, im Kirch-Prozess falsche Aussagen gemacht zu haben. Absichtlich gelogen habe er aber nicht, vielmehr seien Zeitdruck und mangelnde Vorbereitung der Grund dafür gewesen. Der vierseitige Brief, den der einstige Top-Banker schon im Januar der ermittelnden Staatsanwältin in München schrieb, liegt der Zeitung laut eigenen Angaben vor. Darin distanziere sich der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank auch von seinem früheren Arbeitgeber. Es sei möglich, dass er sich bei seiner Aussage im Schadenersatz-Prozess im Mai 2011 etwa von der Vorbereitung durch die Rechtsabteilung der Deutschen Bank habe beeinflussen lassen. Er habe sich aus Zeitmangel auf seine Berater verlassen. Gegen Ackermann, seinen Vorgänger Rolf Breuer und auch gegen den heute amtierenden Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, wird seit 2011 wegen des Verdachts des versuchten Prozessbetrugs ermittelt. Die Manager werden verdächtigt, vor Gericht falsche Angaben gemacht zu haben, um Schadenersatzzahlungen an den inzwischen verstorbenen Münchner Medienmogul Leo Kirch beziehungsweise seine Erben zu verhindern. Schadenersatz über 900 Millionen Euro: Kirch hatte der Deutschen Bank vorgeworfen, am Zusammenbruch seines Unternehmens schuld zu sein. Die Bank hat sich inzwischen aber bereiterklärt, den Kirch-Erben 775 Millionen plus Zinsen zu zahlen – es dürften insgesamt rund 900 Millionen Euro sein. Das Verfahren ist die letzte juristische Großbaustelle der Bank in dem seit 2002 ausgefochtenen Streit um eine Mitverantwortung der Bank für die Pleite des Kirch-Medienimperiums.

Ex-Chef Rolf Breuer soll zahlen, Tagesschau, 03.08.2014
Deutsche Bank will Kosten aus Kirch-Prozess zurück

Den Rechtsstreit mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch hat die Deutsche Bank mit einem Vergleich beendet und muss nun Millionen zahlen. Einen Teil des Geldes will sie sich laut einem Medienbericht zurückholen und ihren früheren Vorstandschef Rolf Breuer in Regress nehmen.

Libor-Affäre verschärft sich: BaFin knöpft sich Topriege der Deutschen Bank vor, Tagesschau, 04.08.2014
Ärger hat die Deutsche Bank schon mehr als genug, möchte man meinen. Aber nun weitet sich auch noch die Affäre um den manipulierten Libor-Zinssatz aus. Wird die intern gründlich aufgearbeitet? Da hat die BaFin einem Medienbericht zufolge ihre Zweifel und überprüft das ganze Führungspersonal der Bank. Kurs- und Zins-Manipulationen: Wegen der Manipulation wichtiger Zinssätze wie dem Libor oder dem Euribor mussten mehrere Banken milliardenschwere Strafen zahlen. Auch Händler der Deutschen Bank waren in die Zinsschummeleien verstrickt. Die EU-Kommission verdonnerte deswegen die Deutsche Bank zu einer Strafe von 725 Millionen Euro. Das ist aber wahrscheinlich noch längst nicht alles. Die Regulierer in den USA und Großbritannien ermitteln ebenfalls gegen die Deutsche Bank. Eine Einigung steht noch aus. Auch der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat Klage eingereicht und fordert 800 Millionen Dollar. Im März hat die US-Einlagensicherung FDIC unter anderem die Deutsche Bank wegen Zinsmanipulationen verklagt. Experten rechnen mit weiteren Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

niue-muenzen Verfehlungen kosten viel Geld: Deutsche Bank ist Anwalts Liebling, Tagesschau, 29.07.2014
Die Deutsche Bank wird ihre Rechtsrisiken nicht los. Erneut mussten die Rückstellungen erhöht werden. Und für viele Risiken hat die Bank noch gar nicht vorgesorgt. Das Papier verlor auf Xetra bis zu 1,7 Prozent auf 26,24 Euro, arbeitete sich am Vormittag aber wieder ins Plus. Die Anleger reagierten damit auf die durchwachsenen Quartalszahlen des deutschen Branchenprimus. Insgesamt scheint die Aktie aber einen Boden auszubilden. Der Dax-Titel war erst Mitte Juli aus dem seit Anfang des Jahres anhaltenden Abwärtstrend ausgebrochen. Die Bank verdiente von April bis Juni unter dem Strich wegen hoher Steuerbelastungen nur 238 Millionen Euro und damit 29 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2013. Die Erträge des Branchenprimus sanken von 8,21 auf 7,9 Milliarden Euro. Vor Steuern schnitt der Konzern allerdings deutlich besser als erwartet ab. Hier lag das Ergebnis mit 917 Millionen Euro nicht nur über dem Vorjahreswert von 792 Millionen, sondern auch über den Durchschnittserwartungen von 752 Millionen. Niedrigere Kosten, hohe Erträge im Investmentbanking und eine gute Entwicklung in der Vermögensverwaltung halfen dem Ergebnis auf die Sprünge. Anwälte können sich freuen: Skandale noch nicht ausgestanden. Die Rückstellungen für Rechtsrisiken wurden um weitere 470 Millionen Euro auf nun 2,2 Milliarden Euro erhöht. Neben den gebuchten Rückstellungen könnten laut dem Quartalsbericht weitere Belastungen von 3,2 Milliarden Euro drohen, für die die Deutsche Bank noch keine Vorsorge in der Bilanz getroffen hat. Das größte deutsche Geldhaus hatte auf der Hauptversammlung eingeräumt, in rund 6.000 Rechtsstreitigkeiten verwickelt zu sein Neue Arbeit für die Rechtsabteilung: Neben den bisherigen drohen nun noch mehr rechtliche Risiken. Die Deutsche Bank steht wegen ihrer Rolle im Hochfrequenzhandel unter Beobachtung. Sie sprach in ihrem Quartalsbericht von "Auskunftsersuchen" verschiedener Behörden und kündigte an, kooperieren zu wollen. Die Bank ist nach eigenen Angaben auch von einer Sammelklage betroffen, die mehreren Banken Verstöße gegen die US-Wertpapiergesetze vorwirft. Postbank-Verfahren verloren Am Dienstag gab es gleich die nächste Hiobsbotschaft. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hat die Deutsche Bank den Minderheitsaktionären bei der Übernahme der Postbank möglicherweise zu wenig für ihre Aktien bezahlt. Die Richter hoben ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln auf und gaben stattdessen der Düsseldorfer Verlagsgesellschaft "Effecten Spiegel" Recht. Ob die Deutschen Bank tatsächlich zu wenig an die Postbank-Minderheitsaktionäre gezahlt hat, muss das OLG jetzt prüfen. Zins-Manipulationen: Wegen der Manipulation wichtiger Zinssätze wie dem Libor oder dem Euribor mussten mehrere Banken milliardenschwere Strafen zahlen. Auch Händler der Deutschen Bank waren in die Zinsschummeleien verstrickt. Die EU-Kommission verdonnerte deswegen die Deutsche Bank zu einer Strafe von 725 Millionen Euro. Das ist aber wahrscheinlich noch längst nicht alles. Die Regulierer in den USA und Großbritannien ermitteln ebenfalls gegen die Deutsche Bank. Eine Einigung steht noch aus. Auch der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae hat Klage eingereicht und fordert 800 Millionen Dollar. Im März hat die US-Einlagensicherung FDIC unter anderem die Deutsche Bank wegen Zinsmanipulationen verklagt. Experten rechnen mit weiteren Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

Neue Klage gegen die Deutsche Bank: Wurde auch der Silberpreis manipuliert?, Tagesschau, 29.07.2014
Der Deutschen Bank droht schon wieder Ärger mit der US-Justiz. Wegen angeblicher Manipulation des Silberpreises wurden das Geldinstitut und zwei weitere Banken verklagt. Ähnliche Klagen sind bereits wegen mutmaßlicher Manipulationen des Goldpreises anhängig. Laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg wirft ein US-Investor der Deutschen Bank und zwei weiteren Banken vor, ihre Stellung beim täglichen Silber-Fixing missbraucht zu haben, um unrechtmäßige Profite einzustreichen. Die Klage wurde am Freitag bei einem New Yorker Bezirksgericht eingereicht. Der Investor strebt die Zulassung als Sammelklage an. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt kommentierte den Bericht auf Anfrage nicht.

Großer Schaden entstanden

Durch das Vorgehen der Banken sei anderen Investoren, die den Richtwert bei Transaktionen im Umfang von Milliarden Dollar benutzt hätten, Schaden entstanden, zitierte Bloomberg aus der Klage, die am Freitag bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht worden sei. Sie richtet sich den Angaben zufolge auch gegen die britische HSBC und die kanadische Bank of Nova Scotia. "Wir werden uns energisch gegen diese Klage verteidigen", erklärte Bloomberg zufolge eine Sprecherin der Bank of Nova Scotia. Auch wegen mutmaßlicher Manipulationen des täglich festgesetzten Goldpreises wurden bereits Klagen eingereicht. Die in diesen Fällen betroffenen Banken wiesen die Vorwürfe zurück.

Hypotheken-Krise lässt grüßen: Neue Klagefront gegen Banken, Tagesschau, 20.06.2014
Die Schatten der Vergangenheit schweben immer noch düster über der Banken-Branche. In ihrer Funktion als Treuhänder beim Verkauf von Hypotheken-Papieren drohen einigen Instituten nun Milliardenklagen in den USA. Mit von der Partie wieder: Die Deutsche Bank. Dass die Klagen, die laut einem Medienbericht in New York eingegangen sind, den Bankensektor nicht kalt lassen, zeigen die Kurse der Institute im Dax: Die Commerzbank-Aktie und das Papier der Deutschen Bank verlieren deutlich - und das an einem Tag, an dem der Leitindex ein neues Rekordhoch markiert. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" sind am Mittwoch mehrere Klagen in New York eingegangen. Unter den Klägern sind keine Geringeren als der Vermögensverwalter Blackrock und die Allianz-Tochter Pimco. Beeindruckend auch die Summe der Verluste für die die Kläger eine Entschädigung fordern: 250 Milliarden Dollar stehen im Raum. Treuhänder der Hypotheken-Papiere im Visier: Die Klage richtet sich nicht gegen die Emittenten von hochriskanten Hypotheken-Papieren, die nach Ansicht der Kläger den Käufern unverhältnismäßig hohe Risiken den Käufern aufgebürdet hätten, sondern gegen die Treuhänder, die so genannten Trustees. Sie hätten ihre Aufsichtpflichten verletzt. In den USA waren in den Jahren 2004 bis 2008 rund 2.200 MBS (Mortgage Backed Securities) ausgegeben worden, viele davon bündelten die Häuslekrediten von US-Bürgern, die kaum zahlungsfähig waren, die Hypotheken waren damit mit einem hohen Ausfallrisiko versehen. Auch die Deutsche Bank fungierte seinerzeit als Treuhänder der MBS-Deals, außerdem verklagt wurden am Mittwoch auch die Citigroup, die Bank of New York Mellon und US Bankcorp, Wells Fargo und die britische HSBC. Die neue Art der Klage hat auch mit der Verjährungs-Problematik in den USA zu tun. Ein US-Gericht hatte 2013 entschieden, dass die Emittenten der MBS nur bis zu sechs Jahre nach Begebung der jeweiligen Hypotheken-Papiere verklagt werden könne. Diese Frist ist in vielen Fällen bereits abgelaufen. Die Treuhänder sind damit für die klagenen Vermögensverwalter die letzte Chance, Schadenersatz einzufordern.
Milliarden aus der Kapitalerhöhung reichen nicht?
Die Deutsche Bank trifft die neue Unsicherheit zur Unzeit. Das Institut hat sich gerade über eine Kapitalerhöhung frische Mittel in Höhe von 8,5 Milliarden Euro beschafft - unter anderem, um damit im Raum stehende Strafen und Schadenersatzzahlungen abpuffern zu können. Dazu gehören etwa drohende Verfahren wegen Falschberatung in den USA. Sollten die neuen Klagen Aussicht auf Erfolg haben, dürfte die Risikovorsorge bei Deutschlands größter Bank aber noch deutlich zu klein sein.

Hauptversammlung: Deutsche Bank-Chefs werben um Vertrauen, Tagesschau, 22.05.2014
Auf der Hauptversammlung der Aktionäre haben sich die Chefs der Deutschen Bank weitgehend selbst gelobt und die Fortschritte beim Umbau des Geldinstituts angepriesen. Dabei warben Anshu Jain und Jürgen Fitschen vor allem um Geduld und Vertrauen, mussten sich jedoch harscher Kritik erwehren. Kaum hat Co-Chef Jain seine Rede begonnen, beginnen Kapitalismuskritiker ihre Parolen zu skandieren:

"Bei jeder Schweinerei ist die Deutsche Bank dabei."

Der Bankchef hält inne, Aufsichtsratschef Paul Achleitner lässt sie ein paar Minuten gewähren, ehe die Sicherheitsleute die "Blockupy"-Demonstranten gemächlich aus dem Saal schieben - unter dem Beifall vieler Aktionäre. Auch vor der Festhalle herrscht an diesem Donnerstag eher Jahrmarkt-Atmosphäre als aggressive Protest-Stimmung. Begrüßt werden die Aktionäre, die zur Hauptversammlung eilen, von einem großen Papp-Schwein. Das sei das "Grunzmobil", erklärt Carsten Halmanseder von der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt". Drinnen loben Jain und Fitschen sich selbst. Deutschlands größtes Geldhaus sei bei der Umsetzung seiner "Strategie 2015+" auf Kurs, sagte Jain am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Dabei verwies er auf die zahlreichen Altlasten, mit denen sich Deutschlands größte Bank herumschlagen muss. "An dieser Stelle sagen wir ganz offen: Einige der Herausforderungen waren größer als wir erwartet hatten."
Erst Hausaufgaben machen - Fitschen fügte hinzu, die Bank wisse, dass eine Dividende von 75 Cent je Aktie - das Niveau stagniert seit Jahren - langfristig nicht zufriedenstellend sei. Zunächst müssten aber die Hausaufgaben gemacht werden. "Wir wollen Ihre Deutsche Bank in einer sehr kleinen globalen Spitzengruppe etablieren, die eine neue Ära der Bankenbranche prägen wird." Die Deutsche Bank sei eine der wenigen europäischen Banken, die das Potenzial habe, auch künftig eine führende Rolle im internationalen Kapitalmarkt zu spiele, sagte auch Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Das Institut will anders als viele europäischen Konkurrenten an einem umfassenden Kapitalmarktgeschäft festhalten und damit den US-Banken Paroli bieten.Einige Großaktionäre haben allerdings Zweifel an dieser Strategie. "Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine riesige Lücke", schimpft etwa Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment. "Gemessen an ihrem Börsenwert rangiert die Deutsche Bank weltweit nur auf Rang 44 im Bankensektor." Der Absturz der Aktie um drei Viertel seit der Finanzkrise sei enttäuschend. Jetzt müssen sich die Investoren mit der neuen Kapitalerhöhung eine weitere Verwässerung gefallen lassen. Klaus Nieding von der Aktionärsvereinigung DSW nimmt der Bank den "Kulturwandel" noch nicht ab. Denn dazu zähle auch absolute Offenheit bei der Aufarbeitung der Rechtsstreitigkeiten aus der Finanzkrise. Genau das vermisse er aber. "Die Deutsche Bank ist heute eine gigantische Rechtsabteilung mit angeschlossenem Bankgeschäft."

1.000 Rechtsstreitigkeiten

Tatsächlich musste Finanzchef Stefan Krause einräumen, dass die Deutsche Bank derzeit in 1.000 Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert über 100.000 Euro verwickelt ist. Außerdem liefen 180 Verfahren mit Aufsichtsbehörden.

Ob und in welchem Umfang die Bank ihre zuletzt rund zwei Milliarden Euro schweren Rückstellungen hochschrauben muss, wollte Krause nicht sagen. Die Deutsche Bank gehe an der Rechtsfront aber von anhaltendem Gegenwind aus. Hier eine Übersicht der größten Baustellen:
Hohe Kosten

Zuvor hatte sich Co-Chef Fitschen über die hohen Kosten der neuen Regulierungsvorschriften beklagt und diese für das Sparprogramm der Bank verantwortlich gemacht. Am offiziellen Ziel, bis zum kommenden Jahr 4,5 Milliarden Euro im Vergleich zu 2012 zu sparen, hielt er fest. Bislang habe der Konzern 2,3 Milliarden Euro an Einsparungen erreicht und liege damit zur Halbzeit des Programms über dem eigenen Plan. Um Zweifel an ihren Puffern gegen neue Krisen zu beseitigen, hatte das Institut am Sonntag eine weitere Kapitalerhöhung angekündigt.
Sie soll acht Milliarden Euro in die Kassen bringen und beschert dem deutschen Branchenprimus einen neuen Großaktionär in Person eines Scheichs aus Katar. Fitschens Partner an der Spitze der Bank, Anshu Jain, verteidigte diese Weichenstellung: "Wir reagieren entschlossen auf neue Kapitalregeln." Zudem verbessere das Institut damit seine Position im Vergleich zu den internationalen Konkurrenten und verschaffe sich Spielräume für neue Investitionen. Es ist die dritte Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank seit der Finanzkrise. lg/rtr/dpa

niue-muenzen Bad Bank der Hypo Real Estate Milliarden an Hedgefonds verschenkt?, Tagesschau von Heinz-Roger Dohms, 12.09.2014
Zehn Milliarden Euro verlor die HRE-Bad-Bank im Zuge des griechischen Schuldenschnitts. Bitter - aber unvermeidlich, so schien es damals. FAZ-Recherchen legen nun jedoch nahe, dass ein beträchtlicher Teil der Verluste hätte vermieden werden können. Hat die HRE-Bad-Bank Hedgefonds beim griechischen Schuldenschnitt 2012 rund 2,5 Milliarden Euro "geschenkt"? Diese These stellt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Freitagsausgabe auf - und liefert eine plausible Belegkette für diesen Vorwurf. Worum geht es: Bei der FMS Wertmanagement genannten Bad Bank handelt es sich um jene Finanzmüllkippe, in die 2010 nach der Rettung der Pleitebank HRE deren "giftige" Wertpapiere ausgelagert wurden. Umfang: Rund 175 Milliarden Euro. Der Job der Bad-Banker ist es, diese Vermögenswerte über Jahrzehnte behutsam abzubauen und dabei die Verluste für die Steuerzahler einigermaßen in Grenzen zu halten. Wie schwierig das ist, zeigte sich bereits 2011 und damit nur ein Jahr nach der Gründung der Bad Bank. Damals stellte sich heraus, dass sich unter den Giftpapieren auch ein riesiges Portfolio griechischer Anleihen befand. Entsprechend hart traf die FMS der griechische Schuldenschnitt. Die Bad Bank schloss das Jahr mit einem Verlust von rund zehn Milliarden Euro ab - Geld, für das der deutsche Steuerzahler aufkommt. Seitdem herrscht in der Öffentlichkeit der Glaube vor, dass der Verlust zwar schmerzlich war - aber auch unvermeidlich. Denn wie hätte sich die Bank gegen den auf internationaler Ebene beschlossenen "Haircut" wehren sollen?Die Bad Bank habe die Papiere "verschleudert", schreibt die FAZ Nun ist es aber so, dass sich der Schuldenerlass nur auf jene griechischen Staatsanleihen bezog, die unter heimischem Recht begeben wurden - diese machten den größten Teil der griechischen Schulden aus, rund 177 Milliarden Euro. Ein weit kleinerer Teil der Staatsschulden, rund 20 Milliarden Euro, fiel hingegen unter ausländische Jurisdiktion. Die Regierung in Athen hätte auch diese Anleihen gern in den Schuldenschnitt einbezogen. Die Investoren jedoch wehrten sich, die Rechtslage war komplex - und so gaben die Griechen letztlich nach. Wie die FAZ nun berichtet, hielt ausgerechnet die deutsche Bad Bank einen ungewöhnlich großen Batzen jener Anleihen, die vom "Haircut" ausgenommen wurden. Die FMS hätte die Papiere also einfach behalten und abwarten können, wie sich die Lage entwickelt. Stattdessen aber verkauften die Bad-Banker die Papiere laut "FAZ" zu "Schleuderpreise" von nur 30 Prozent des Nennwerts an ausländische Investoren - darunter wohl vor allem Hedgefonds. Die FMS Wertmanagement gehört zwar dem Bund - sitzt aber nicht in Berlin, sondern in München. Weil Athen die Anleihen weiterhin bedient, kassieren dem Bericht zufolge nun die Hedgefonds jene Zinsen, die eigentlich den deutschen Steuerzahlern zugestanden hätten. Und nicht nur das: Sollte Griechenland zahlungsfähig bleiben, winkt den Investoren bei Auslaufen der Papiere der volle 100er-Nennwert (was bei einem Kaufpreis von 30 eine nominale Rendite von fast 250 Prozent ergibt). Aus internen Unterlagen der Bad Bank, so die FAZ, gehe hervor, dass dem deutschen Steuerzahler durch den vorschnellen Verkauf der Anleihen ein Verlust von 2,56 Milliarden Euro entstanden sei. Der Bankenrettungsfonds Soffin, dem die Bad Bank untersteht, weist den Bericht zwar nicht per se zurück, wohl aber die Summe. "Die tatsächlichen Werte liegen erheblich darunter, unterliegen aber der Vertraulichkeit", heißt es.
Wie konnte der Verlust entstehen?
Doch selbst wenn der Verlust niedriger ist, als die FAZ ihn beziffert - warum ist er überhaupt entstanden? Die Beteiligten äußern sich dazu bislang nicht. Man muss also spekulieren. Drei Deutungen bieten sich an:
Die Verantwortlichen der Bad Bank haben die Bedeutung des rechtlichen Charakters der Anleihen nicht erkannt. Das klingt unglaublich - allerdings legt der FAZ-Bericht genau das nahe. Die Bad-Banker haben einen weiteren Kursverfall der Papiere befürchtet und stattdessen "Tabula rasa" gemacht - nach dem Motto: Besser 30 Prozent als Nichts. Das wäre auf den ersten Blick nachvollziehbar, weil es um die griechischen Staatsfinanzen damals schlecht bestellt war (und immer noch ist). Trotzdem: Auch unter den damaligen Vorzeichen schien die Annahme plausibel, dass die Griechen nach dem großen Schuldenschnitt erst einmal bestrebt sein würden, die verbleibenden Schulden zu bedienen. Die Papiere zu halten statt sie verscherbeln, wäre also beileibe keine Harakiri-Strategie gewesen.

Die Politik (genauer: das Finanzministerium) hat darauf hingewirkt, die Papiere aus irgendwie "politischen" Gründen zu verkaufen. Auch das scheint möglich - wäre aber eine zweifelhafte Marschroute. Denn den Griechen ist mit dem ganzen Vorgang ja nicht geholfen, sie müssen die Hedgefonds schließlich trotzdem bezahlen. Wenn man die Griechen hätte entlasten wollen, dann hätte die Bad Bank die Papiere zum Kurs von 30 an die Regierung in Athen statt an die Hedgefonds verkaufen müssen.

Fehlkauf der Hypo Alpe Adria durch BayernLB, Tagesschau, 26.08.2014
Prozess für Ex-Vorstände eingestellt
Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet, nun hat das Münchner Landgericht den Prozess gegen vier von sechs Ex-Vorständen der BayernLB gegen Geldauflagen eingestellt. Sie hatten sich wegen des Fehlkaufs der Hypo Alpe Adria verantworten müssen. | br

Die Bank of America hat sich offenbar zur Zahlung von rund zwölf Milliarden Euro bereit erklärt, Tagesschau, 21.08.2014
Umstrittene Hypothekengeschäfte
Bank of America zahlt Rekordsumme
Fragwürdige Geschäfte mit durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere - so lautet der Vorwurf der US-Behörden gegen die Bank of America. Und die kosten den Konzern nun knapp 17 Milliarden Dollar. Auf diesen Rekord-Vergleich einigten sich Bank und Behörden. | mehr

Bericht des "Wall Street Journal" Bank of America vor Rekordvergleich, Tagesschau, 06.08.2014
Nach einem Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" will die Bank of America zur Vermeidung eines Rechtsstreits mit der Regierung eine Rekordsumme von rund zwölf Milliarden Euro zahlen. Das wäre der höchste jemals bezahlte Betrag in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen der Regierung und einem Unternehmen. Betrug mit Hypothekenpapieren: Die Bank of America hat sich offenbar zur Zahlung von rund zwölf Milliarden Euro bereit erklärt. Bei dem Verfahren geht es um Vorwürfe, die Bank habe Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt. Bisher kann der US-Konkurrent JP Morgan den Vergleichsrekord für sich beanspruchen. Die Bank zahlte im November wegen ähnlicher Vorwürfe gut neun Milliarden Euro. Die US-Behörden haben zahlreiche Großbanken wegen Hypotheken-Deals zur Kasse gebeten, darunter auch die Citigroup. Die Bank of America selbst hatte sich nach langem Ringen im März dazu bereiterklärt, die beiden staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac mit etwa sieben Milliarden Euro zu entschädigen. Das Geldinstitut hat bereits 50 Milliarden Dollar an Investoren gezahlt, die durch ihre Finanzprodukte Milliarden-Verluste erlitten hatten.

Neue Vorwürfe gegen US-Niederlassung seitens FED an Deutsche Bank - Brandbrief, Tagesschau, 23.07.2014
Für die Deutsche Bank kommt es derzeit knüppeldick. An der Wall Street wird ihr vorgeworfen, Hedgefonds dabei geholfen zu haben die Steuerlast zu drücken. Jetzt werden neue Probleme bei der US-Niederlassung bekannt. Was ist da los? Erst gestern war ein Bericht des amerikanischen Senats bekannt geworden, der der Deutschen Bank und der britischen Barclays Bank vorwirft, die Spielräume der US-Steuergesetzgebung voll ausgeschöpft zu haben, um Hedgefonds bei der Vermeidung von Steuerzahlungen von mehreren Milliarden Dollar zu helfen. Verstöße gegen US-Gesetze konnte die Untersuchung aber nicht herausfinden, sagte der Vorsitzende des ständigen Untersuchungsausschusses, der Demokrat Carl Levin, am Montag (Ortszeit) vor der Presse in Washington. Seit der Finanzkrise nehmen die US-Regulierer verstärkt die Tochtergesellschaften ausländischer Banken unter die Lupe. Im Februar hatte die Fed neue Vorschriften erlassen, denen zufolge die US-Töchter ausländischer Banken mit Anlagen über 50 Milliarden Dollar ab 2018 mehr Eigenkapital als Schutz vor Verlusten vorhalten müssen. Schätzungen zufolge fehlen der Deutschen Bank-Tochter, die bisher ohne Eigenkapital arbeiten kann, rund sieben Milliarden Dollar.

Auslöser der US-Immobilienkrise: Die Rückkehr der Subprime-Kredite, Tagesschau, 22.07.2014
Sie gelten als Hauptauslöser der US-Immobilienkrise, und sie gelten seither als verpönt: Subprime-Kredite, also Kredite an Personen, die als nicht besonders kreditwürdig gelten. Und genau diese Kredite feiern ein Comeback - also neuer Grund zur Sorge? Von Rolf Büllmann, ARD-Hörfunkstudio Washington. Die Kreditwürdigkeit eines Amerikaners wird mit einem komplizierten Punktesystem bestimmt, das vereinfacht gesagt beleuchtet, wie der Kreditnehmer in der Vergangenheit mit seinen Schulden umgegangen ist. Ab etwas 660 Punkten gilt man in der Regel als guter, zuverlässiger Kunde, man wird als Prime eingestuft. Alles darunter ist Subprime. Subprime-Kredite, die zu sorglos vergeben wurden, haben entscheidend zur Immobilienkrise in den USA vor einigen Jahren beigetragen. Kreditgeber müssen also nach neuen Märkten Ausschau halten, und das sind eben Subprime-Märkte - die außerdem noch wegen der höheren Zinsen, die man dort verlangen kann, sehr lukrativ sind. Der zweite Grund für das neue Interesse an diesem Marktsegment ist: Nicht alle, deren Kreditwert nicht Prime ist, sind schlechte Kreditnehmer. Die Rezession hat vielen Amerikanern ihre Kreditwürdigkeit zerstört. Wer arbeitslos wird, kann eben manchmal seinen Schuldendienst nicht mehr leisten. Doch viele dieser Amerikaner haben jetzt wieder einen sicheren Job, und sind damit - trotz niedriger Punktwerte - eigentlich gute Kreditnehmer.

US-Senat wirft Banken "Steuervermeidung" vor, Tagesschau, 22.07.2014
Steuern sparen mit der Deutschen Bank, von Bettina Seidl
Anrüchig, aber legal: Die Deutsche Bank soll Hedgefonds geholfen haben, mit komplexen Finanzprodukten ihre Steuerlast zu drücken.
Wenngleich das nicht ungesetzlich ist, so ist doch der US-Senat erbost. Fürs Image der Deutschen Bank ist es auch nicht förderlich. Na klar, jeder versucht aus seiner Steuererklärung das Maximum rauszuholen, immer im Rahmen des Legalen, versteht sich. Insofern kann man der Deutschen Bank auch kein Fehlverhalten vorwerfen. Und doch wird es die breite Bevölkerung kaum als tugendhaft werten, wenn Banken und Wirtschaftsprüfer ihrer zahlungskräftigen Kundschaft helfen, Steuern geschickt zu vermeiden. Das liegt vor allem an dem Ausmaß dieser Hilfe: Es werden eigens für die Kunden Finanzprodukte konstruiert, es handelt sich geradezu um ein Geschäftsmodell, ein ganzer Beraterstab widmet sich dieser Sparte und rechnet die Kunden reich. Nur wird das so selten publik.

Und so ist auch die Warnung unüberhörbar, die der US-Senat nun ausspricht. In einem am Montag veröffentlichten Bericht wirft er der Deutschen Bank und der britischen Großbank Barclays vor, Hedgefonds geholfen zu haben, Steuern von mehreren Milliarden Dollar zu vermeiden. Weg mit den Schlupflöchern! Die beiden Institute hätten ihnen komplexe Finanzprodukte verkauft, wodurch die Hedgefonds ihre Steuerzahlungen um viele Milliarden Dollar hätten drücken können, sagte Carl Levin, Vorsitzender eines Unterausschusses für Steuerfragen im US-Senat, auf einer Pressekonferenz in Washington. Die Deutsche Bank und Barclays haben Levin zufolge für mindestens 13 Hedgefonds "dubiose" Finanzprodukte für Wertpapiere aufgelegt. Darüber hätten sie zwischen 1998 und 2013 Geschäfte von mehr als 100 Milliarden Dollar abgewickelt. Im Rahmen dieser Finanzkonstruktionen werden so genannte Basket-Optionen für eine günstigere Besteuerung genutzt, wobei es sich um Optionsscheine handelt, denen ein ganzer Korb (Basket) von Wertpapieren als Basiswert zugrunde liegt. Dabei werden die Gewinne als langfristige Kapitalerlöse versteuert, obwohl die Papiere teilweise nur wenige Sekunden lang gehalten worden seien. Wären sie als Gewinne aus kurzfristigen Geschäften versteuert worden, wären sehr viel höhere Steuersätze fällig gewesen. So aber habe allein der Hedgefonds Renaissance dadurch etwa 6,8 Milliarden Dollar weniger an Steuern gezahlt.

niue-muenzen Tagesschau, 17.07.2014, Die einst mächtige WestLB wurde 2012 auf Druck der EU zerschlagen. Restrukturierung der Landesbank: WestLB verschwindet vom Markt Am 30.06.2012 schlug der WestLB die letzte Stunde. Die Skandalbank wurde in drei Teile zerschlagen. Das WestLB-Logo am Hauptgebäude in der Herzogstraße in Düsseldorf ist schon seit einer Woche abmontiert, die Fahnen lagern im Keller. Damit endet ein unrühmliches Kapitel der deutschen Finanzgeschichte. Das Nachfolgeinstitut Portigon hat die Geschäfte übernommen. Krisen, Skandale und Milliardenverluste hatten die Landesbank erschüttert. Immer wieder musste der Staat einspringen. Schließlich wurden Teile von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) übernommen, andere Vermögenswerte wurden auf eine "Bad Bank" übertragen. Im Zuge der Finanzkrise erhielt die WestLB milliardenschwere Garantien vom Land NRW und den Sparkassen. Im Gegenzug verhängte die EU strenge Auflagen, gegen die die Sparkassen gerichtlich vorgingen - und jetzt scheiterten.

Gläubiger sollen auf 1,7 Milliarden verzichten - Schuldenschnitt für Hypo Alpe Adria, Tagesschau, 08.07.2014
Das österreichische Parlament will heute einen Schuldenschnitt für die Krisenbank Hypo Alpe Adria beschließen. Damit müsste unter anderem die BayernLB auf 800 Millionen Euro verzichten. In der Finanzbranche gilt der Schritt als Tabubruch.

Rekordstrafen gegen Geldinstitute, Tagesschau, 29.04.2014
Jetzt müssen die Banken büßen
Fünf Jahre nach der Finanzkrise werden die Banken doch noch zur Rechenschaft gezogen. Die Strafen, die sie zahlen müssen, erreichen ungeahnte Höhen - auch weil die Strategie der Ermittler beinahe einer Erpressung gleichkommt. ... . Den Überblick über die Strafzahlungen zu behalten, fällt zunehmend schwer - zumal in den vergangenen Wochen fast täglich neue Fälle publik wurden. Nach Schätzungen der Analysegesellschaft Bernstein Research dürften die diversen Vergleiche allein die größten US-Banken letztlich über 100 Milliarden Dollar kosten. Das wäre mehr Geld, als die Institute seit der Finanzkrise als Dividenden an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben.

Deutsche Bank 1.000 Rechtsstreitigkeiten, Tageschau, 23.05.2014
Tatsächlich musste Finanzchef Krause einräumen, dass die Deutsche Bank derzeit in 1.000 Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert über 100.000 Euro verwickelt ist. Außerdem liefen 180 Verfahren mit Aufsichtsbehörden. Ob und in welchem Umfang die Bank ihre zuletzt rund zwei Milliarden Euro schweren Rückstellungen hochschrauben muss, wollte Krause nicht sagen. Die Deutsche Bank gehe an der Rechtsfront aber von anhaltendem Gegenwind aus.


Tagesschau, 06.03.2014
Sammelklage gegen Großbanken in den USA
Wurde der Goldpreis manipuliert?
Fünf internationale Großbanken sind in den USA wegen Manipulationen beim Goldpreis verklagt worden. Die Sammelklage richtet sich gegen die Deutsche Bank, die britischen Institute Barclays Bank und HSBC, die französische Societe Generale und die kanadische Bank of Nova Scotia.
Ein Sprecher der Deutschen Bank teilte mit, das Unternehmen halte die Klage für unbegründet und werde sich mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen. Ähnlich äußerte sich die Societe Generale. Die fünf Banken sind in London am sogenannten Goldfixing beteiligt. Dabei wird zweimal täglich in einer Telefonkonferenz ein Referenzpreis für Gold festgelegt. In der bereits vor drei Tagen von einem US-Finanzmarkthändler eingebrachten Klage wird den Banken vorgeworfen, mindestens seit 2004 zur Manipulation des Preises zusammengearbeitet zu haben. Der Kläger stützt seine Vorwürfe auf mehrere Studien. Außerdem macht er geltend, dass mehrere Aufsichtsbehörden und einige der Banken selbst Betrugsvorwürfen in Zusammenhang mit dem Goldfixing nachgegangen seien

Tagesschau, 6.11.2013
Milliardenverluste für den Fiskus durch Leerverkäufe
Wie Banken die Behörden austricksten
Jahrelang ließen sich Banken durch fragwürdige Aktiengeschäfte Steuern erstatten, die sie gar nicht gezahlt hatten. Dem Fiskus entgingen durch die sogenannten Leerverkäufe schätzungsweise zweistellige Milliardensummen. Laut NDR-Recherchen wussten die Banken genau, was sie taten, 06.11.2013. | ndr

Focus.de, 20.08.2014: Viele spühren es – und es stimmt tatsächlich: Wer heute sparen will, hat es so schwer wie fast nie zuvor. Der Grund: Sichere Anlageformen – wie Sparkonten oder Bundesanleihen – werfen nur noch Zinsen ab, die nicht einmal den Wertverlust durch die Inflation ausgleichen. Von Gewinnen ganz zu schweigen. Das Problem: Die Deutschen sind notorische Börsenmuffel. Noch immer sitzt vielen der Schock um die vermeintliche "Volksaktie" der Telekom in den Knochen. Die Aktionärsquote liegt nur bei rund sieben Prozent der Bevölkerung. Nach Ansicht von "Finanztest" gibt es dafür aber keinen Grund. Im Gegenteil: "Tages- und Festgeld reichen nicht für eine vernünftige Rendite", schreibe die Experten. Zumindest wer langfristig anlege, solle auch Aktienfonds kaufen. "Das Portfolio aus Weltaktien ist für jeden Anleger geeignet."

Fragwürdige Aktiendeals, Tagesschau, 05.04.2014
Fiskus ermittelt gegen Dutzende Banken
Es waren Aktiendeals, die nur ein Ziel hatten - den Fiskus zu verwirren und Steuern zu sparen. Nach Informationen von NDR Info und SZ wird in der Sache inzwischen gegen Dutzende Banken ermittelt. Es geht um mehr als 1,5 Milliarden Euro.

Von Peter Hornung, NDR Info
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Finanzbehörden verstanden, wie sie von Banken und Geldanlagefonds jahrelang an der Nase herumgeführt wurden. Aber nun wird bundesweit ermittelt, denn es geht um viel Geld. Wohl mehr als 1,5 Milliarden Euro. Am schwersten betroffen ist das Bundesland mit dem größten Bankenplatz Deutschlands - Frankfurt: In Hessen laufen derzeit nach Informationen von NDR Info und der Süddeutschen Zeitung 30 Verfahren. Es geht um knapp 980 Millionen Euro Kapitalertragssteuer, die womöglich zu Unrecht zurückerstattet wurden. Manche Banken sagen, sie hätten nur eine Gesetzeslücke ausgenutzt. Der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Carl-Christian Freidank aber widerspricht. "Es kann nicht Sinn und Zweck eines Gesetzes sein, dass der Staat geschädigt wird. Da hätte der Gesetzgeber viel früher eine Ausnahmeregelung schaffen müssen. Das ist für mich ungerechtfertigte Steuergestaltung - und wenn die vorsätzlich erfolgt, ist es Steuerhinterziehung."

Verfassungsbeschwerde von Ökonomen - EU-Bankenunion kommt vor Gericht, Tagesschau, 28.07.2014
Beim Bundesverfassungsgericht ist die Klage einer Gruppe von Professoren gegen die europäische Bankenunion eingegangen. Ein Gerichtssprecher erklärte, dass die Verfassungsbeschwerde seit Freitag vorliege und das Aktenzeichen 2 BVR 1685/14 erhalten habe. Sie werde nun sorgfältig geprüft, ehe die Richter über das weitere Vorgehen entscheiden wollen.

UBS zahlt Rekordbuße an Deutschland, Tagesschau, 29.07.2014
300 Millionen Euro - eine derart hohe Strafe musste eine Schweizer Bank noch nie in Deutschland bezahlen. Die UBS tut dies nun, um ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beizulegen. Trotzdem macht die UBS satte Gewinne.

Einigung mit Aufsichtsbehörden - Lloyds kostet Libor-Skandal Millionen, Tagesschau, 28.07.2014
In der Libor-Affäre um manipulierte Zinssätze muss ein weiteres Geldhaus eine dreistellige Millionenstrafe bezahlen.
Die britische Bank Loyds einigten sich mit den Aufsichtsbehörden in den USA und Großbritannien auf einen Vergleich und überweist ihnen insgesamt 218 Millionen Pfund. Das entspricht umgerechnet 276 Millionen Euro. Im Zuge der Einigung räumte Lloyds formell ein, zwischen 2006 und 2009 an verbotenen Absprachen zur Festlegung des Libor und anderer Referenzzinssätze beteiligt gewesen zu sein. Lloyds ist bereits die siebte Bank, gegen die die britischen und amerikanischen Behörden Strafen im Libor-Skandal aussprechen. Die EU hatte ihrerseits bereits gegen sechs Institute Strafen wegen Manipulationen des Zinssatzes Euribor ausgesprochen - alleine die Deutsche Bank musste 725 Millionen Euro zahlen. Weltweit prüfen die Behörden seit mehreren Jahren, ob Händler an internationalen Referenzzinssätzen wie Libor und Euribor durch Absprachen gezielt beeinflusst haben, um sich Handelsgewinne zu verschaffen. Dabei wurden Tausende E-Mails und Chatbeiträge überprüft. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob es um Verfehlungen Einzelner geht oder ob es Druck von oben gab und die Tricksereien System hatten. Allein auf dem in London berechneten Libor basieren Finanzprodukte im Wert von 450 Billionen Dollar - von der einfachen Hypothek bis zu komplizierten Finanzderivaten.

Fast neun Milliarden Dollar Buße
BNP Paribas akzeptiert Rekordstrafe in den USA
Der Einsatz der französischen Regierun g hat nicht geholfen. Die USA werden voraussichtlich am Montagabend nach Börsenschluss gegen die BNP Paribas die höchste jemals gegen eine ausländische Bank verhängte Strafe bekannt geben. Eine Buße von 8,9 Milliarden Dollar (rund 6,5 Milliarden Euro) soll die französische Großbank zahlen. Darauf einigten sich laut Insidern die BNP Paribas mit der US-Justiz. Der Verwaltungsrat der Bank stimmte der Strafe angeblich zu. Das französische Geldinstitut werde sich am Montag für schuldig erklären, bei Geschäften mit Staaten wie Sudan, Iran und Kuba jahrelang gegen US-Sanktionen verstoßen zu haben, berichteten mehrere Medien. Dadurch kann die BNP die Höchststrafe vermeiden, den Verlust ihrer Banklizenz in den USA. Wie die BNP die Milliarden für die Buße zusammenbringen will, ist aber noch unklar. Laut "Handelsblatt" soll eine Kapitalerhöhung vorgenommen werden. Zudem soll die Dividende für dieses Jahr gestrichen werden. Die Anleger reagieren erleichtert. Die Aktien der BNP Paribas legen am Montag rund ein Prozent zu. Seit April haben sie gut 13 Prozent verloren. Immerhin hätte es noch schlimmer kommen können für die französische Großbank. Zeitweise war eine Strafzahlung von 16 Milliarden Dollar im Gespräch gewesen. Die französische Regierung hatte sich für eine moderate Strafe gegen die Bank eingesetzt.

Bußgelder und Prozesse in zwei bis vierstelliger Milliardenhöhe in € gegen US-Banken und Deutsche Bank 2000-2014, bitte hier klicken

norisbank
Online Homebanking der Deutschen Bank AG (norisbank) ist 2013 ausgezeichnet worden mit Stiftung Warentest "kostenloses Girokonto ohne Bedingungen", n.tv, TÜV Saarland "service tested" Note gut (2,2), Focus Money "Top Online Girokonto"

Kolumne Euroschau, Tagesschau, 09.05.2014
Die EZB und das "belgische Rezept"

Ausnahmsweise kommt der EZB-Rat diesen Monat in Belgien zusammen. Durchaus passend für Gespräche über die Euro-Krise. So ist das Land selbst gerade etwas angeschlagen. Zum anderen setzen EZB und Belgien auf ein ähnliches Rezept: Durchmogeln, von Klaus-Rainer Jackisch.

LBBW-Prozess: Einstellung gegen Geldauflage, Tagesschau, 24.04.2014
Das Stuttgarter Landgericht hat den Prozess gegen den ehemaligen LBBW-Chef Jaschinski und weitere ehemalige Vorstände der Landesbank Baden-Württemberg eingestellt. Billig wird das für die ehemaligen LBBW-Manager allerdings nicht. Die Anklage hatte den Ex-Vorständen zur Last gelegt, die Lage der größten deutschen Landesbank im Konzernlagebericht 2008 geschönt zu haben. Außerdem sollen sie Risiken aus Zweckgesellschaften in den Bilanzen 2005 und 2006 nicht richtig dargestellt haben. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist immer noch dabei, die Folgen der Finanzkrise aufzuarbeiten. Hier finden Sie einen Überblick. [mehr zu: Die LBBW in der Finanzkrise]

Verbraucherschützer zu Kreditgebühren-Urteil, von Heinz-Roger Dohms, Tagesschau, 13.05.2014
Millionen Kunden erhalten mindestens 4 Milliarden Euro zurück

Banken haben in unzähligen Fällen zu Unrecht Gebühren für Kredite verlangt. Das hat der BGH in einem spektakulären Urteil entschieden. Stimmt, was Verbraucherschützer sagen, dann betrifft die Entscheidung Millionen von Kunden. Banken dürfen für einen Verbraucherkredit keine Bearbeitungsgebühr verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden und damit die Verbraucherrechte massiv gestärkt. Besonders für Kunden, die 2011 oder später einen Kreditvertrag abgeschlossen haben, ist das Urteil relevant - denn sie dürfen die bereits gezahlten Gebühren von ihrer Bank zurückverlangen. Die Auswirkungen des Urteils sind womöglich viel größer als angenommen. Aus Zahlen der Bundesbank geht hervor, dass die Deutschen Jahr für Jahr Millionen Verbraucherkreditverträge abschließen. Allein von 2011 bis 2013 dürften es rund 20 Millionen Verträge gewesen sein, schätzt die Stiftung Warentest - mit einem durchschnittlichen Volumen von rund 20.000 Euro. Zwar würden nicht alle Banken Gebühren kassieren, "aber sie waren doch weithin üblich", sagte Christoph Herrmann, Finanzexperte der Stiftung Warentest, im Gespräch mit tagesschau.de. Herrmann vermutet, dass "konservativ gerechnet rund 7,5 Millionen Kunden einen Anspruch auf Rückerstattung haben". Insgesamt gehe es dabei um zu viel gezahlte Gebühren im Volumen von mindestens vier Milliarden Euro. Betroffen seien unter anderem Kunden der Deutschen Bank, der Postbank, der Targobank und der Santander Consumer Bank. Bei Sparkassen und Volksbanken waren die Gebühren bis vor ein paar Jahren zwar ebenfalls üblich. Die meisten von ihnen stellten die Praxis allerdings ein, nachdem 2010 und 2011 erste Urteile gegen die Gebühren gefallen waren. Konkret ging es vor dem BGH um zwei Klagen gegen die Postbank und die Essener Nationalbank. In deren Kreditverträgen fanden sich Klauseln, wonach die Kunden für ihren Kredit eben nicht nur Zinsen, sondern zusätzlich ein "Bearbeitungsentgelt" zahlen sollten. Dadurch seien die Kunden "unangemessen benachteiligt", urteilte das oberste Gericht. Nach Angaben von Klägeranwälten verlangten die meisten Banken Gebühren zwischen 1 und 3,5 Prozent. Bei einem Kredit über 50.000 ging es also um ein Entgelt von 500 bis 1750 Euro. Die Stiftung Warentest geht von durchschnittlich etwa zwei Prozent aus.

Schadensersatz nach Falschberatung, Tagesschau, 24.04.2014
Lottogewinner gewinnt auch gegen Bank
Die Privatbank Merck Finck & Co. muss einem Lottomillionär wegen falscher Beratung eine halbe Million Euro Schadensersatz zahlen. Das hat das Landgericht Münster entschieden. Auf Rat der Bank hatte der Mann das Geld in riskante Fonds investiert - und viel verloren.

Tagesschau, 16.01.2014
niue-muenzen Verdacht auf Manipulationen bei der Deutschen Bank
Finanzaufsicht weitet Ermittlungen aus, BaFin fordert staatliche Kontrolle

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat einem Zeitungsbericht zufolge ihre Ermittlungen in der Affäre um manipulierte Zinssätze ausgeweitet. Von der Untersuchung der BaFin seien 150 Mitarbeiter des Deutschen Bank betroffen, deren Dokumente durchleuchtet oder die als Zeugen vernommen würden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Weder die BaFin noch die Deutsche Bank haben sich bisher zu dem Bericht geäußert. Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Deutsche Bank Medienberichten zufolge mehrere Devisenhändler in New York und anderen amerikanischen Niederlassungen beurlaubt habe. Die Deutsche Bank hatte sich nicht konkret zu den Berichten geäußert und lediglich erklärt, sie unterstütze die Untersuchungen und werde in begründeten Fällen disziplinarische Maßnahmen ergreifen. Seit Herbst gehen Aufsichtsbehörden weltweit auch dem Verdacht von Wechselkursmanipulationen an den internationalen Devisenmärkten nach. Im Visier der Ermittler ist neben den US-Großbanken Citigroup und JPMorgan, der britischen Barclays Bank und dem Schweizer Geldhaus UBS auch die Deutsche Bank.

BaFin untersucht: Wurde der Goldpreis manipuliert?, Tagesschau, 27.11.2013
Nach den aufgedeckten Schummeleien mit dem Libor-Zins prüfen die Aufsichtsbehörden auch mögliche Manipulationen bei Edelmetall-Preisen. Die BaFin hat den Gold- und Silberhandel unter die Lupe genommen. Zwei Mal täglich legen fünf Banken (die Deutsche Bank, HSBC, die britische Barclays, die kanadische Bank of Nova Scotia, und die französische Société Générale) den Goldpreis fest. Das Fixing dient als Richtschnur für zahlreiche Marktteilnehmer wie Edelmetallhändler, Unternehmen, Geldinstitute und Notenbanken. Mitte März gab es in der Presse Gerüchte, dass es bei den Preisabsprachen zwischen der Hand voll Banken nicht mit rechten Dingen zugehe. Das "Wall Street Journal" berichtete von möglichen Manipulationen am Goldmarkt in London.

Eine Verschwörung? Wer war schuld am Gold-Crash?, Tagesschau, 22.04.2013
Seit Tagen wird in Medien, Internet-Foren und Rohstoff-Newslettern heftig über die Gründe des Gold-Preissturzes spekuliert. Die einen wittern eine Intervention der US-Notenbank Fed, die anderen sprechen von einer konzertierten Leerverkaufsaktion der US-Großbanken. Selbst Rohstoff-Analysten sind gespalten. Das "volksverdummende Gerede von einer Goldblase" kann "Silberjunge" Thorsten Schulte nicht mehr hören. Er ist überzeugt. Der Crash von Gold und Silber am vergangenen Montag "war ein Meisterwerk der Manipulatoren", sagt er gegenüber boerse.ARD.de. Ein paar US-Großbanken, die den Edelmetall-Markt bei Over-the-counter-Derivaten (OTC) dominieren, hätten mit massiven Leerverkäufen an der New Yorker Terminbörse Comex Verunsicherung unter den Edelmetall-Investoren geschürt. Über den Terminmarkt wurde für ungeheuren Verkaufsdruck gesorgt. "Viele Investoren bekamen Angst, automatische Verkaufsorders wurden durch den Bruch wichtiger Chartmarken ausgelöst", hat Schulte festgestellt. Das Handelsvolumen im Gold-Future erreichte mit 2.336 Tonnen einen Rekord. Riesige Verkaufsorders kurz vor dem Wochenende: Bereits am vorangegangenen Freitag (12. April) hatten zwei Verkaufsorders von insgesamt 400 Tonnen in einem zeitlich kurzen Abstand von zwei Stunden den Goldpreis in die Knie gezwungen. Er rutschte unter die wichtige Schwelle von 1.540 Dollar je Feinunze. "Wenn jemand an einem Freitag, an dem die Händler ins Wochenende aufbrechen, plötzlich 400 Tonnen Gold oder 15 Prozent der Jahresweltproduktion verkauft, muss der Preis ja einbrechen", meint Analyst Eberhard Unger von Fairesearch. Daher sei anzunehmen, dass "der Einbruch absichtlich ausgelöst wurde - vielleicht sogar nach Absprachen zu einer konzertierten Leerverkaufs-Aktion". Verhältnis von Leerverkäufen zum Silberpreis: Noch eindeutiger lässt sich das angeblich am US-Silber-Future-Markt nachweisen. Wie "Silberjunge" Schulte herausfand, weiteten dort die vier größten Akteure ihre Leerverkäufe auf 204,5 Millionen Feinunzen aus. In der Regel nutzen die OTC-Händler Preiskorrekturen am Markt, um ihre Netto-Leerverkäufe zu reduzieren. Dies taten sie diesmal nicht, hat Schulte erschreckt festgestellt. Er vermutet, dass die US-Großbanken entweder maximale Verunsicherung unter den Edelmetallinvestoren stiften wollten oder zur Verhinderung einer schnellen Preiserholung weitere Leerverkäufe tätigen mussten. Manipulations-Meisterwerk von vier US-Großbanken? Schulte und andere Experten kritisieren deshalb die zu große Macht der US-Großbanken im Papiergold- und -silber[Montage: boerse.ARD.de, colourbox] niue-muenzen Gold-Chart 1408. | Montage: boerse.ARD.de, colourboxmarkt. Wenn ein Institut wie JP Morgan 76 Prozent aller Derivate auf Gold und 51 Prozent auf Silber hält, habe das "mit freien Märkten nichts mehr zu tun", wettert Schulte. Und auch Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, zeigt sich besorgt darüber, "dass eine kleine Gruppe von Teilnehmern an den Future-Märkten offensichtlich ein Machtpotenzial besitzt, das Gedanken an freie Märkte zumindest in Teilen nahezu verbietet". Schon in der Vergangenheit hatten eifrige Marktbeobachter wie Dimitri Speck von Staedel Hanseatic Anomalien im durchschnittlichen Intraday-Verlauf des Goldpreises beim ersten und zweiten Fixing in London festgestellt. Seit 1993 sank der Goldpreis regelmäßig pünktlich zum Fixing - und das sogar recht deutlich. In den Jahren zuvor - 1986 bis 1993 - hatte es laut Speck solche Auffälligkeiten nicht gegeben. Speck, Autor des Buches "Geheime Geldpolitik", vermutet daher, dass regelmäßig zum Nachmittags-Fixing am Goldmarkt interveniert wird. Möglicherweise drehe die US-Notenbank selbst am Goldrad, spekuliert Speck.
Ex-Politiker beschuldigt die Fed als Crash-Verursacher: Tatsächlich könnte auch die Fed hinter dem jüngsten Gold-Crash stehen. Dies behauptet zum Beispiel Paul Craig Roberts, früherer stellvertretender Finanzminister unter US-Präsident Ronald Reagan und jetzt Autor beim Wall Street Journal. So hätten Vertreter der Fed am vorangegangenen Freitag (12. April) gut 500 Tonnen Gold leer verkauft, um die steigende Goldnachfrage über den Preiseffekt zu dämpfen, meint er unter Berufung auf den amerikanischen Trader Andrew Maguire. Die Fed, so Roberts, würde den Goldmarkt manipulieren, damit das gelbe Edelmetall nicht zu stark wird und das Vertrauen in den US-Dollar erschüttert. Echte Beweise hat Roberts jedoch nicht. Eine andere "Verschwörungstheorie" liefert Bill Holter vom Edelmetall-Spezialisten Miles Franklin. Er glaubt, dass zunehmend die Angst vor einer Gold-Derivate-Blase umgehe. US-Präsident Barack Obama habe daher in einem Geheimtreffen die führenden Banker aufgefordert, ihre Gold-Derivate abzustoßen, damit sie nicht im Falle eines realen Gold-Crashs hohe Verluste einfahren, heißt es auf den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten. Wenn viele Kunden mit einem Schlag ihr Gold abrufen wollten, könnten Banken möglicherweise ihre Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllen.
Papiergold entfernt sich von physischem Gold Solche Gefahren sieht auch "Silberjunge" Schulte. Ihn beunruhigt es, dass sich Papiergold und physisches Gold zunehmend voneinander abkoppeln. Während Papiergold verpönt ist, steigt die Nachfrage nach physischem Gold. Laut Händlern wie Pro Aurum und Degussa Goldhandel liege aktuell das Verhältnis zwischen Goldkäufern und -verkäufern bei bis zehn zu eins. Auch in den USA sowie den Schwellenländern zieht die Nachfrage an. Die Inder freuen sich, jetzt den Goldschmuck für die Hochzeitssaison billiger einkaufen zu können. Die Manipulation des Gold-Future-Markts könne denn auch nicht bis ins Unendliche weitergetrieben werden, sonst drohe eine Verknappung am physischen Markt. So könnte der Gold-Crash "Vorbote eines System-Crashs werden", warnt Schulte.
"Gold ist wie ein scheues Reh" Andere Rohstoff-Experten bemühen sich, den Gold-Crash fundamental zu begründen. Ausgelöst worden sei er durch die Ankündigung Zyperns, einen Großteil seiner Goldreserven zu verkaufen. Das habe die Furcht vor ähnlichen Gold-Notverkäufen in anderen Euro-Krisenländern geschürt. Hinzu sei die vorab verbreitete Mitteilung der Fed gekommen, möglicherweise schon bald die Anleihenkäufe zu beenden. "Gold ist wie ein scheues Reh", meint Vermögensverwalter Georg Thilenius. Es spüre frühzeitig das Ende der billigen Geldpolitik. Solche Begründungen halten Experten wie "Silberjunge" Schulte für vorgeschoben. Tatsächlich tun sich die Analysten schwer, den rätselhaften Preissturz bei Gold und Silber zu erklären. Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg gibt seine Ratlosigkeit zu. "Wir können selbst im Nachhinein nicht genau sagen, was passiert ist, denn fundamental hat sich am Goldmarkt nichts geändert", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Seit jeher erhitzt das Thema Gold und mögliche Manipulationen die Anlegergemüter, wie sich auch an der lebhaften Diskussion in unserem "ARD Börsenblog" zeigt.

Verdacht auf Steuerhinterziehung, Tagesschau, 29.11.2012
Großrazzia bei der HypoVereinsbank

Gegen die HypoVereinsbank wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.
Die HypoVereinsbank (HVB) steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung. Die Tochterfirma des italienischen UniCredit-Konzerns teilte mit, dass gestern Geschäftsräume der Bank durchsucht worden seien. Mehr als 60 Staatsanwälte, Steuerfahnder und Kriminalpolizisten hätten eine groß angelegte Razzia in der Münchner Bankzentrale und zwölf weiteren Gebäude durchgeführt, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Die Staatsanwaltschaft Frankfurt untersucht Aktienhandelsgeschäfte der HypoVereinsbank in den Jahren 2006 bis 2008, die "in zeitlicher Nähe zum Zeitpunkt der Dividendenzahlungen getätigt worden seien". Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Beteiligten beim Finanzamt unrechtmäßig oder mehrfach Kapitalertragssteuern vom Finanzamt zurückerstatten ließen. Das Finanzministerium spricht von "Geltendmachung ungerechtfertigter Steuererstattungsansprüche". Die HVB soll in dem Fall mit einem Frankfurter Investor zusammengearbeitet haben und mitgeholfen haben, dass der Fiskus um knapp 124 Millionen Euro betrogen wurde.

Karlsruhe verhandelt über Staatsanleihen: Die EZB vor Gericht, Tagesschau.de, 16.02.2016
Euro-Rettung - war da was? Der Konflikt um die richtige Strategie in der Schuldenkrise ist in den Hintergrund geraten. Dabei schwelt der juristische Streit weiter. Heute verhandelt das Bundesverfassungsgericht erneut über den Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB.
Von Frank Bräutigam, ARD-Rechtsexperte
Was bislang geschah
2012 wurde beim Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen die Ankündigung der EZB eingereicht, notfalls Staatsanleihen von Krisenstaaten in unbegrenzter Höhe aufzukaufen (sog. OMT-Programm). "Hat die EZB damit ihr Mandat überschritten?, lautete die Grundfrage.
Das Bundesverfassungsgericht sagte ja. Die EZB überschreite ihre Kompetenzen, weil sie sich nicht auf reine Währungspolitik beschränke, sondern unzulässige Wirtschaftspolitik betreibe. Karlsruhe legte den Fall 2014 dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) vor. Der sah die Sache anders. 2015 urteilte er, das OMT-Programm der EZB verstoße nicht gegen EU-Recht. Die EZB bewege sich im Rahmen ihrer Kompetenzen. Nun geht das Verfahren planmäßig nach Karlsruhe zurück. Das Bundesverfassungsgericht muss abschließend entscheiden, wie es mit der Antwort aus Luxemburg umgeht. Heute findet die mündliche Verhandlung statt. Ein Urteil dürfte ungefähr bis zum Sommer kommen.
Was genau war der Anlass des Verfahrens?
Dafür muss man sich in den Sommer des Jahres 2012 zurückversetzen. Die Euro-Schuldenkrise war auf dem Höhepunkt. Im Juli 2012 hatte EZB-Präsident Draghi angekündigt, seine Bank werde alles tun, was nötig ist, um die europäische Schuldenkrise zu lösen. "Whatever it takes" waren seine Worte. Am 6. September 2012 trat Draghi dann in Frankfurt vor die Presse. Er kündigte ein Programm mit Namen "Outright Monetary Transactions" (OMT) an. Der Inhalt: Die EZB werde im Notfall auf dem sogenannten "Sekundärmarkt", also auf den Finanzmärkten, in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen von Krisenstaaten aufkaufen. Dazu druckt sie Geld in der nötigen Menge. So werde an den Anleihemärkten den Spekulanten der Boden entzogen. Die Folge: Sinkende Zinsen, für die sich die Krisenstatten frisches Geld besorgen könnten. Der Ankauf könne in unbegrenzter Höhe stattfinden, so Draghi damals. Die Besonderheit: Bislang hat die EZB das OMT-Programm nicht in die Tat umgesetzt. Allein die Ankündigung hat ausgereicht, um die Finanzmärkte zu beruhigen. In welchem Kontext fand Draghis Ankündigung 2012 statt?
Im Mittelpunkt stand 2012 zunächst die Gründung des dauerhaften europäischen Rettungsschirms "ESM". Gegen die deutsche Beteiligung am ESM wurden im Juni 2012 Klagen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Nervosität war groß. Würde an Karlsruhe die Eurorettung scheitern, weil Deutschland als großes Geberland nicht mitmachen darf? Für den 12. September war die Entscheidung im Eilverfahren angekündigt. Die Sorge war unbegründet. Doch wenige Tage zuvor, am 6. September, kam dann die Pressekonferenz Draghis zum umstrittenen OMT-Programm. Da konnte zumindest der Eindruck entstehen: Egal, was Ihr zum ESM sagen werdet, liebe deutschen Richter, wir jedenfalls werden in unbegrenzter Höhe auf den Märkten eingreifen. Wenn die Ankündigung der EZB gewirkt hat - wo liegt dann das Problem?
"Was auch immer nötig ist" - dieser Satz blieb öffentlich hängen. Draghis Aussage hatte noch einen Anhang, der allerdings unterging. Er lautete: "Im Rahmen unseres Mandates". Genau an diesem Punkt setzt der rechtliche Streit an. Denn zahlreiche deutsche Kläger und das Bundesverfassungsgericht monieren, dass die EZB mit dem OMT-Programm ihre Kompetenzen überschreitet. Nicht "alles, was nötig ist" also, sondern "alles, was Recht ist". Die EZB ist von den EU-Verträgen als unabhängige Zentralbank ausgestaltet. Die (gewählte) Politik hat also nicht das Recht, ihr reinzureden. Der Gegenpol zur Unabhängigkeit ist gerade, dass die EZB nur innerhalb ihrer Kompetenzen handeln darf. Die Grundsatzfragen hinter dem Rechtsstreit lauten daher: Welche rechtlichen Grenzen muss die unabhängige EZB beachten? Wie intensiv ist das von den Gerichten kontrollierbar? Und von welchen Gerichten?
Was hat der Streit mit dem einzelnen Bürger zu tun?
Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten Blick aber eine Menge. Denn es geht um nichts weniger als Grundfragen der Demokratie. Für die finanziellen Risiken der EZB haftet am Ende auch der deutsche Staatshaushalt. Hat der einzelne Bürger - zumindest indirekt - die handelnden Personen durch seine Stimme legitimiert? Insgesamt wird die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht von rund 37.000 deutschen Bürgern unterstützt. Der Verein "Mehr Demokratie e.V." engagiert sich in dieser Sache besonders.
Warum können Bürger vor einem deutschen Gericht gegen die EZB klagen?
Die Grundkonstellation ist in solchen Fällen immer: Deutschland hat eine Reihe von Kompetenzen an die EU übertragen, darunter die Aufgaben der Notenbank an die EZB. Sollte die EU-Institution aber ihre Kompetenzen überschreiten, hat der deutsche Bürger dem - vereinfacht gesagt - nicht zugestimmt. Sein Wahlrecht könnte "ausgehöhlt", seine Stimme nichts wert sein. Auf diesem Weg ist dann der Weg nach Karlsruhe eröffnet.
Einen direkten Weg des Bürgers zum EuGH gibt es in solchen Fällen nicht. Zum EuGH kommt man als einzelner Bürger nur über den "Umweg" der nationalen Gerichte. Wenn für die Entscheidung Vorschriften aus dem Europarecht relevant sind, müssen die nationalen Gerichte dem EuGH die Fragen dazu vorlegen. Luxemburg entscheidet dann, wie das EU-Recht zu verstehen ist, und gibt den Fall ans nationale Gericht zurück. Auch andere wichtige Verfahren wie die Vorratsdatenspeicherung sind so nach Luxemburg gekommen.
Was sind konkret die rechtlichen Fragen beim Ankauf von Staatsanleihen?
Laut Grundgesetz (Artikel 88 Absatz 2) darf Deutschland die Aufgaben der Notenbank der Europäischen Zentralbank übertragen, die unabhängig und dem vorrangigen Ziel der "Preisstabilität" verpflichtet ist. Die EZB ist unabhängig, die Regierungen haben also keinen direkten Einfluss auf ihr Handeln. Aber natürlich ist sie an die Aufgaben gebunden, die ihr die europäischen Verträge zuweisen (Artikel 119 ff.).
Aufgabe der EZB ist die Geldpolitik, mit dem Ziel, eine stabile Währung mit stabilen Preisen zu gewährleisten. Nicht erlaubt ist dagegen: Wirtschaftspolitik und Staatsfinanzierung durch die EZB, also die Finanzierung der Haushalte einzelner (überschuldeter) Staaten. Die Frage ist nun: In welchen Bereich fällt der Ankauf von Staatsanleihen am Sekundärmarkt? Erlaubt oder verboten?
Was hat das Bundesverfassungsgericht moniert?
Das Bundesverfassungsgericht ist den Klägern in seinem Beschluss vom 7. Februar 2014 in weiten Teilen gefolgt. Es sprächen gewichtige Gründe dafür, dass die EZB ihr Mandat der Geldpolitik mit dem OMT-Programm überschreitet. Ein Indiz sei, dass die EZB nur Staatsanleihen einzelner Mitgliedsstaaten ankaufen würde. Geldpolitik betreffe typischerweise alle Staaten gleich. Außerdem sehen sie folgende Gefahr: Hilfsprogramme wie der Europäische Rettungsschirm ESM seien der Höhe nach begrenzt, außerdem hätten die Parlamente hier Kontrollfunktionen. Bei einem Ankauf von Staatsanleihen durch die unabhängige EZB könnten diese Kontrollmechanismen umgangen werden.
Zweiter Kritikpunkt: Das OMT-Programm verstoße gegen den Grundsatz der EU-Verträge, dass die EZB keine Staatsfinanzierung betreiben dürfe. Allerdings lässt Karlsruhe auch ein "Hintertürchen" offen. Das Programm wäre dann nicht zu beanstanden, wenn man gewisse Grenzen einziehen würde. Als Beispiel nennt das Gericht: den Ausschluss eines Schuldenschnitts, einen Ankauf von Staatsanleihen nur in begrenzter Höhe, und dass es keinen Eingriff in den Marktpreis der Staatsanleihen gebe.
Warum hat Karlsruhe das Verfahren dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt?
Grundsätzlich gilt folgende Aufgabenteilung: Das Bundesverfassungsgericht prüft deutsche Rechtsakte am Maßstab des Grundgesetzes. Der Europäische Gerichtshof prüft europäische Rechtsakte am Maßstab der EU-Verträge. Allerdings hat Karlsruhe sich immer die abschließende Kontrolle darüber vorbehalten, ob Institutionen der EU ihre Befugnisse in einzelnen Fällen deutlich überschreiten. Im Juristenjargon heißt das dann, sie könnten "ultra vires" handeln. Um so eine Prüfung geht es hier.
Würde sie ihr Mandat evident überschreiten, wäre das nicht mehr von den Kompetenzen gedeckt, die Deutschland auf die EU-Institutionen übertragen hat. Allerdings hat Karlsruhe auch immer gesagt: Sollte man einmal zu dem Ergebnis "ultra vires" kommen, würde man die Rechtsfragen dem EuGH zur Prüfung vorlegen, Das ist nun erstmals in der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts passiert. An anderen Gerichten, etwa dem Bundesgerichtshof, sind solche Vorlagen seit vielen Jahren Gang und Gäbe. Ebenso an anderen Verfassungsgerichten der EU-Staaten.
Hat Karlsruhe damit vor dem EuGH kapituliert?
Die Vorlage ist erst einmal ein Zeichen der Öffnung. Jahrelang hatte man über das "Kooperationsverhältnis" der Gerichte nur geredet, jetzt hat man zum ersten Mal ernst gemacht. Über Europarecht entscheidet nun mal der EuGH, so ist das rechtlich vorgesehen. Den Vorlagebeschluss mit seinen Fragen konnte man aber auch als Herausforderung an die Kollegen in Luxemburg verstehen, nach dem Motto: "Das ist unsere Rechtsauffassung, wir sehen Möglichkeiten, wie man die Fehler reparieren kann, geht Ihr darauf ein oder nicht?" Man konnte fast den Eindruck bekommen, Karlsruhe möchte Luxemburg zu einer Entscheidung "ja, aber" herausfordern. Ja, der Ankauf von Staatsanleihen ist möglich, aber folgende Grenzen halten wir für zwingend.
Was hat der EuGH entschieden?
Der EuGH hat in seinem Urteil vom 16.6.2015 auf die Karlsruher Fragen geantwortet, dass das angekündigte OMT-Programm aus seiner Sicht nicht gegen Europarecht verstößt. Zunächst betont der EuGH zwar, dass auch die EZB einer gerichtlichen Kontrolle unterliege. Das war im Verfahren durchaus bestritten worden. Er sortiert das OMT-Programm aber in die Schublade "zulässige Geldpolitik" ein. Das Verbot der Staatsfinanzierung ist für den EuGH ein zentraler Grundsatz, der auch keinesfalls umgangen werden dürfe. Die Garantien im "Kleingedruckten" des OMT-Programms der EZB würden aber sicherstellen, dass es im konkreten Fall nicht zu einem Verstoß gegen das Verbot komme.
Warum ordnet der EuGH das OMT-Programm als "Geldpolitik" ein?
Das Gericht räumt der EZB zunächst einen weiten Ermessensspielraum ein. Ein wichtiges Kriterium für den EuGH ist das von der EZB angegebene Ziel ihres Programms. Und das lautet: Preisstabilität gewährleisten, in diesem Fall bei den Zinsen von Staatsanleihen. Das Gericht scheint dabei mehr Gewicht auf die von der EZB selbst definierten Ziele zu legen als auf die möglichen Effekte. Dass das Programm auch geeignet ist, die Eurozone wirtschaftlich zu stabilisieren, sei in diesem Fall unschädlich. Solche "mittelbaren Auswirkungen" reichten nicht aus, um aus einer geldpolitischen eine wirtschaftspolitische
Maßnahme zu machen.
Setzt der EuGH der EZB überhaupt keine Grenzen?
Doch. Die EZB habe die Pflicht, ihre Entscheidungen zu begründen. Das Verbot für die EZB, Haushalte von Krisenstaaten zu finanzieren, scheint für die Richter Bedeutung zu haben. Dieses Verbot dürfe nicht umgangen werden. Die Beteiligten dürften sich nicht zu sicher sein, dass die EZB am Ende eingreift.
Deshalb müsse es zum Beispiel eine Mindestfrist zwischen der Ausgabe der Anleihe und dem Ankauf durch die EZB geben. Auch dürfe die EZB ihre Ankäufe nicht vorher ankündigen. Dahinter steht der Gedanke, dass die EZB den Krisenstaaten nicht den Anreiz nehmen soll, eine "gesunde Haushaltspolitik" zu verfolgen. Solche und andere Garantien hat die EZB aber bereits in ihr OMT-Programm aufgenommen. Hat Karlsruhe damit "verloren"?
Klar ist, dass Karlsruhe und Luxemburg in der zentralen Fragen "Geldpolitik ja oder nein?" unterschiedlicher Ansicht sind. Aber: Die Klagen der Bürger haben immerhin dazu geführt, dass die Gerichte die EZB rechtlich "eingezäunt" haben. Die Zäune sind - um im Bild zu bleiben - nicht besonders hoch. EZB-Präsident Draghi kann sie locker überspringen. Aber er muss sein Handeln begründen und rechtfertigen, die Gerichte schauen ihm dabei auf die Finger. Und gewisse Einschränkungen fürs OMT-Programm - wenn auch nicht alle von Karlsruhe geforderten - legt der EuGH fest.
Was prüft Karlsruhe nun in der aktuellen Verhandlung?
Das Bundesverfassungsgericht muss den Fall nun abschließend entscheiden. Zentral ist dafür die Frage, ob Karlsruhe die Antworten aus Luxemburg akzeptiert oder nicht. Wird es einen Konflikt der Gerichte geben? Grundsätzlich entscheidet der EuGH bindend darüber, wie das Europarecht auszulegen ist, ob also die EZB gegen europäisches Recht verstößt oder nicht. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht in vergangenen Entscheidungen immer wieder angekündigt, sich auch inhaltlich ein "letztes Wort" vorzubehalten, wenn der EuGH aus Karlsruher Sicht seine Kompetenz einmal deutlich überschreiten würde, also "ultra vires" handelt.
Gewisse Schnittmengen zwischen den Entscheidungen sind bei allen Unterschieden durchaus vorhanden. Bei einem öffentlichen Auftritt hat Verfassungsrichter Peter M. Huber einmal angedeutet, man würde jede "vertretbare Entscheidung" aus Luxemburg akzeptieren. Nach dem Motto: Wir teilen zwar Eure Ansicht nicht, Ihr habt sie aber nicht völlig willkürlich begründet und liegt nicht komplett auf einer anderen Linie.
Das war allerdings vor dem EuGH-Urteil. Die Verhandlungsgliederung deutet jedenfalls darauf hin, dass es zunächst eine intensive Diskussion geben wird. War der EuGH zu großzügig? Welche Risiken würde es für den Bundeshaushalt geben? Wie sieht es aus mit der demokratischen Legitimation der unabhängigen EZB?
Kann Karlsruhe der EZB überhaupt direkt etwas untersagen?
Nein. Das könnte nur der EuGH. Karlsruhe hätte die Möglichkeit, einen Rechtsverstoß festzustellen und die deutschen Akteure (zB. Bundestag, Bundesregierung, Bundesbank) zu verpflichten, auf einen Stopp solcher Programme auf europäischer Ebene möglichst intensiv hinzuwirken oder bei dem Programm nicht mitzumachen. In der Verhandlungsgliederung finden sich unter "Rechtsfolgen" auch die Punkte "Reaktionspflichten von Bundestag und Bundesregierung" und "Beobachtungspflicht der Verfassungsorgane".
Was kann dann ein Karlsruher Urteil überhaupt bringen?
Wenn es zum großen Knall käme, dürfte sich Deutschland als immerhin größter Geldgeber der EU nicht am OMT-Programm beteiligen. Damit wäre es nicht zwingend gestorben, aber empfindlich getroffen. Aber auch ein Akzeptieren der Luxemburger Entscheidung wäre nicht völlig ohne Wirkung. In allen Entscheidungen mit EU-Bezug ging es dem Verfassungsgericht erkennbar darum, die Finger im Spiel zu behalten; mit darauf zu pochen, dass die rechtlichen Grenzen in der EU nicht nur als eher "lästiges Beiwerk" betrachtet werden. Auf diesem Wege kann das Gericht durchaus indirekt Einfluss auf künftige Maßnahmen nehmen.
Die EZB hat doch im Januar 2015 angekündigt, in großem Stil Staatsanleihen zu kaufen. Welche Unterschiede gibt es zwischen diesem und dem OMT-Programm?
Das EZB-Programm "Quantitive Easing" vom 22. Januar 2015 hat das Ziel, bis Ende September 2016 Staatsanleihen aller Euro-Staaten im Wert von bis zu einer Billion anzukaufen. Es ist wichtig, dieses Programm vom OMT-Beschluss zu trennen, um den es im aktuellen Klageverfahren geht. Ein wesentlicher Unterschied liegt in einem unterschiedlichen Ziel, das die EZB definiert. Bei "Quantitive Easing" soll es laut EZB darum gehen, eine "Deflation" zu vermeiden.
Darum fällt es zumindest leichter, das Programm als erlaubte Geldpolitik zu qualifizieren. Anderslautende Vorwürfe und Kritik gibt es trotzdem zuhauf. Mehrere Verfassungsbeschwerden sind bereits eingegangen, deren Bearbeitung aber noch dauern wird. Völlig unabhängig voneinander sind beide Blöcke aber auch nicht. Es spricht viel dafür, dass die EZB bei "Quantitive Easing" schon einige der Kritikpunkte aus dem langen Rechtsstreit rund um "OMT" berücksichtigt hat, um auf Nummer sicher zu gehen.


disclaimer

niue-muenzenniue-muenzenniue-muenzen