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And if, such decades ago, even my own mother meant... / Und wenn vor Jahrzehnten sogar die eigene Mutter zum Thema Maja Schmidt aus Voerde schon meinte " Wir sind keine Verschenkanstalt der Deutschen und keine Sozialstation der USA !", dann frage ich mich, ob das eigentlich nicht stimmt.

disclaimer

intro


c-s-19-1986


Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe" (Magnum, TV-Serie, Januar 2016).

OKDie Zähne ausgebissen
Berliner LKA-Gebäude
Rechte Anschlagserie
Polizei und ZITiS können Geräte von Verdächtigen nicht entschlüsseln
, netzpolitik.org, 02.10.2020
Die Berliner Polizei scheitert daran, Handy und Laptop eines Neonazis zu knacken. Das geht aus dem Abschlussbericht der Ermittlungsgruppe zu Brandstiftungen und Sprühereien im Bezirk Neukölln hervor. Auch Bundesbehörden und Firmen haben sich an den Geräten die Zähne ausgebissen.
https://netzpolitik.org/2020/rechte-anschlagserie-polizei-und-zitis-koennen-geraete-von-verdaechtigen-nicht-entschluesseln/

netzpolitik.org

Society, part 4- Amazon und andere, die "Zerstörer des Einzelhandels" und "die schönen dummen in den Pappkostümen" (Datenbank-Genies und ihre Kundschaft etc.) - Internet-Abzocke und Identity Theft / Identitäts-Diebstahl



Ingo Maus meint zum Thema "Adobe Security Updates und Frakking": auf FOCUS Online 2015 das, was wir schon zum Sturz des Schaahs usw. 1986 im Fernsehen vernommen haben:

"Everything from Ami is evil bad. Ami go home!!! / Alles vom Ami ist mist. Ami go home!!!". Ich höre das nicht zum ersten Mal.

Tagesschau.de und andere


"All people confident with the 80th know, that USA is a criminal state, who takes his superiority ... / Allen mit der Geschichte der vergangenen 80er Jahre vertrauten denkenden Menschen ist doch bekannt, dass die USA ein verbrecherischer Staat ist, der seine Übermacht mit ..."
www.compact-online.de/us-strategie-weltpolizei-oder-beobachtender-raushalter

OKKapitalismuskritik und Internet: Wie böse ist Amazon?, SPIEGEL ONLINE, 05.08.2014
Der Buch-Versender Amazon will sich dem Markt unterwerfen. Widerspenstigen Verlagen und Autoren drohen Handelsboykotte. Wie konnte es passieren, dass der Handelsriese als eine Greenpeace im Internet gilt? Eine Kolumne von Jan Fleischhauer mehr... [ Forum ]

Deutschland ist für den US-Konzern der zweitgrößte Markt nach den USA. In den ersten Monaten der Infektionswelle blieben viele Geschäfte geschlossen und Kunden kauften verstärkt im Internet ein.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-kartellamt-vorwuerfe-101.html

Vom Online-Buchladen zum Billionen-Konzern
25 Jahre Amazon: Zerstörer des Einzelhandels und Liebling der Börse
, Stern.de, 05.07.2019
Die Geschichte des größten Online-Händlers begann vor 25 Jahren in einer Garage in Seattle. Heute ist Amazon einer der wertvollsten Konzerne der Börse und Gründer Jeff Bezos der reichste Mensch der Welt. Doch das Unternehmen hat viele Kritiker.
https://www.stern.de/digital/online/25-jahre-amazon--vom-online-buchladen-zum-billionen-konzern-8785610.html

Jüdisches Leben in Deutschland - nicht mehr ohne Polizeischutz zu denken
Schutz jüdischer Einrichtungen
Gesichert und bewacht - meistens
, tagesschau.de, 11.10.2019
Eigentlich ist jüdisches Leben in Deutschland mittlerweile nicht mehr ohne Polizeischutz zu denken - in Halle war dies am hohen Feiertag Jom Kippur offenbar nicht der Fall. Wie sind jüdische Einrichtungen gesichert?
https://www.tagesschau.de/inland/schutz-juedische-einrichtung-101.html

Überweisungen im Wert von mehr als 2 Billionen Dollar
FinCEN-Files: Geheimdokumente zeigen wie Banken an Drogenhandel und Terroristen verdienen
, watergate.tv, 22.09.2020
Geheime Dokumente, die aus dem amerikanischen Finanzministerium geleakt worden sind, offenbaren, wie Banken aus aller Welt Kriminellen bei der Geldwäsche helfen. Medien aus aller Welt haben den Skandal am Montag veröffentlicht. Der Bericht: Die Dokumente, die "FinCEN-Files", zeigen, wie Banken Billionen Dollar von Oligarchen, Drogenhändlern und Terroristen durchgewunken haben.
Unter den betroffenen internationalen Großbanken sind auch deutsche Kreditinstitute, welche verdächtige Überweisungen im Wert von mehr als zwei Billionen Dollar bewegt haben. Die Überweisungen wurden gar nicht oder erst sehr viel später an die Behörden gemeldet. Das geht aus den Unterlagen des US-Finanzministeriums hervor. Ein internationales Rechercheprojekt mit dem Journalisten-Netzwerk IJCJ hatte die Informationen an "BuzzFeedNews" gegeben.
Die FinCEN-Files bestehen aus mehr als 22.000 Seiten vertraulicher Dokumente und Tabellen, die verdächtige Geldbewegungen enthalten, Verdachtsberichte, die Banken weltweit an die US-Finanzaufsicht FinCEN geschrieben haben. Darin geht es um Briefkastenfirmen, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Terrorismusfinanzierung, Bestechung, Bankbetrug, Drogenhandel, Sanktionsumgehungen und vieles mehr.
Politiker in Geldwäsche-Skandal verwickelt
Die Unterlagen betreffen 100 Länder, 35 führende Politiker und alle wichtigen Branchen und Bereiche wie Energie, Immobilien, Luft- und Raumfahrt, Waffen, Technologie, Sport, Drogen und Finanzen. Durch die FinCEN-Files wird klar, dass die größten Banken der Welt genau wissen, wofür ihre Konten benutzt werden. Damit haben die Banken wissentlich eine Schattenwirtschaft aus Korruption und Geldwäsche unterstützt.
Die Dokumente zeigen, wie verbreitet das Wissen über Finanzkriminalität ist – sowohl in den Banken als auch bei den Aufsichtsbehörden – und wie diese Geschäfte trotzdem jahrelang weiterlaufen. Die Dokumente verdeutlichen ebenfalls, wie lückenhaft die Bekämpfung von Geldwäsche und Finanzkriminalität bei Banken und Aufsichtsbehörden ist.
Pikant: Die Commerzbank, deren mit 15 Prozent größter Anteilseigner die Bundesregierung ist, steht ebenfalls im Zentrum der Recherche – ebenso die Deutsche Bank, die als die Hausbank der Europäischen Union gilt. Alle Banken erklärten, man nehme die Geldwäschebekämpfung sehr ernst, habe interne Maßnahmen ausgebaut, kooperiere mit Behörden und halte sich an die Bestimmungen. Nach der Auswertung der FinCEN-Files ist dies jedoch höchst zweifelhaft.
Die Deutsche Bank hat demnach nachweislich für anonyme Kunden Transaktionen in Milliardenhöhe abgewickelt und 560 Millionen Dollar für eine lateinamerikanische Baufirma namens Odebrecht bewegt, welcher kurze Zeit später von den US-Behörden der größte internationale Bestechungsskandal vorgeworfen wurde.
Geldwäsche bei deutschen Banken?
Die Commerzbank hat jahrelang mit Personen und Firmen zusammengearbeitet, welche auf Sanktionslisten stehen. Sie hat hunderte Millionen an Firmen und Personen weitergeleitet, die der Terrorfinanzierung, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung beschuldigt werden. All das geht aus den Fin-CEN-Files hervor. Insgesamt wurden mehr als zwei Milliarden Euro an verdächtigen Zahlungen gefunden, die über Commerzbank-Konten liefen. Damit ist die Commerzbank neben der Deutschen Bank ebenfalls mit dem Vorwurf der Unterstützung von Geldwäsche konfrontiert.
Die Vorwürfe sind besonders heikel, weil die Commerzbank seit der Finanzkrise im Jahr 2008 zu mehr als 15 Prozent der Bundesregierung gehört. Und weil die Commerzbank schon im Jahr 2015 wegen ähnlicher Vergehen eine Milliardenstrafe an US-Behörden gezahlt hatte.
Neben der Deutschen Bank und der Commerzbank sind JPMorgan, HSBC, Standard Chartered, Barclays und BNY Mellon betroffen. Nach dem Erscheinen der Meldungen sind die europäischen Bankaktien massiv gefallen, die Aktien der Deutschen Bank fielen am Montagfrüh um 8 %.
Deutschland kommt aktuell im internationalen Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eine maßgebliche Rolle zu. Denn im Juli hat Deutschland über das Bundesfinanzministerium für zwei Jahre die Präsidentschaft der Financial Action Task Force (FATF) übernommen. Wie eng wird es nun für Herrn Scholz und Frau Merkel werden, welche bereits wegen "Unregelmäßigkeiten" im Cum-Ex- und Wirecard-Skandal in Erklärungsnot gekommen sind?
https://www.watergate.tv/fincen-files-geheimdokumente-zeigen-wie-banken-an-drogenhandel-und-terroristen-verdienen

Amazon-Lager
Gewerkschaftsfeindlichkeit
EU-Abgeordnete warnen vor Bespitzelung durch Amazon
, netzpolitik.org, 07.10.2020
Ein offener Brief fordert Konzernchef Jeff Bezos dazu auf, die Rechte seiner Beschäftigten zu achten. Zugleich wird bekannt, dass der Konzern mit Software mögliche Gewerkschaftsbildung überwacht.
https://netzpolitik.org/2020/eu-abgeordnete-warnen-vor-bespitzelung-durch-amazon/

Brief an die EU-Kommission
Gewerkschaften protestieren gegen Überwachung von Amazon-Beschäftigten
, netzpolitik.org, 01.10.2020
Gewerkschaftsvertreter:innen aus ganz Europa wenden sich in einem Brief an die EU-Kommission: EU-Institutionen sollen prüfen, wie Amazon seine Angestellten an europäischen Standorten überwacht und ob der Konzern damit gegen europäisches Recht verstößt.
https://netzpolitik.org/2020/gewerkschaften-protestieren-gegen-ueberwachung-von-amazon-beschaeftigten/

Plattformen unter der Lupe
Amazon, Google und Co.
EU schreibt schwarze Liste unfairer Praktiken
, netzpolitik.org, 01.10.2020
Die EU-Kommission plant laut einem geleakten Dokument Schritte gegen die Zwangsinstallation von Apps und Bevorzugung eigener Produkte in der Suche bei großen Plattformen.
https://netzpolitik.org/2020/eu-schreibt-schwarze-liste-unfairer-praktiken/

Studie über Milliardäre
Noch reicher - trotz Corona-Krise
, tagesschau.de, 07.10.2020
Corona-Krise? Den 2200 reichsten Menschen der Welt konnte die Pandemie nichts anhaben. Laut einer Studie wuchs ihr Vermögen zuletzt auf mehr als zehn Billionen US-Dollar. Aktien spielten dabei eine wichtige Rolle.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/milliardaere-corona-101.html

Google, Apple, Facebook und Amazon
US-Kongress zu Tech-Firmen
"Diese Firmen haben zu viel Macht"
, tagesschau.de, 07.10.2020
In den USA wächst der Druck auf Konzerne wie Amazon, Apple, Facebook und Google. Ein Ausschussbericht des Repräsentantenhauses wirft ihnen den Missbrauch ihrer Marktmacht vor und empfiehlt neue Regeln.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/us-gesetzgebung-gegen-macht-der-tech-konzerne-101.html

US-Ausschuss zu Tech-Monopolisten - Bis zur Zerschlagung, netzpolitik.org, 09.10.2020
Die vier großen Tech-Konzerne Google, Amazon, Facebook und Apple konnten in den vergangenen Jahrzehnten von einer weitgehend unregulierten Landschaft profitieren. Doch langsam dreht sich der Wind. Demokratische US-Abgeordnete fordern nun drastische Gesetzesänderungen, um Fairness in digitalen Märkte...
https://netzpolitik.org/2020/us-ausschuss-zu-tech-monopolisten-bis-zur-zerschlagung/

Zerschlagung gefordert: Amazon gerät ins Fadenkreuz von Wirtschaft und Politik, PC-WELT.de, 22.10.2019
Politik und Wirtschaft warnen vor Amazon. Eine Entflechtung oder gar eine Zerschlagung sind im Gespräch
Zerschlagung gefordert: Amazon gerät ins Fadenkreuz.
Der deutsche Mittelstandsverbund ZGV hat beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, wie die Verlagerung des Einzelhandeln ins Online-Geschäft den Wettbewerb verzerrt. In der Studie, die dem Handelsblatt vorliegt , heißt es: Es sei dringend nötig "die regulatorischen Rahmenbedingungen anzupassen". Gegen Megakonzerne wie Amazon können sich kleinere Unternehmen nicht positionieren: "Kleine und Mittlere Unternehmen geraten in ein immer größeres Abhängigkeitsverhältnis zu den großen Plattformen, ohne von den auf diesen generierten Daten in gleichem Maße profitieren zu können". Darum wird eine Gleichberechtigung auch für mittelständische Unternehmen gefordert.
Amazon ist auf seinem eigenen Marketplace gleichzeitig als Händler aktiv und steht damit im Wettbewerb mit anderen Händlern auf der Plattform. Der Konzern nutze aber möglichweise die gesammelten Kundendaten für eigene Interessen wettbewerbswidrig aus, um das eigene Geschäft voranzutreiben.
Zerschlagung Amazons ist eine Option
Das IW schlägt mehrere Optionen vor, die bis zu einer Zerschlagung Amazons reichen. Eine Option der Trennung des Amazon-Kerngeschäfts vom Marketplace sei dabei eine Möglichkeit, eine komplette Trennung durch die "Aufspaltung in zwei Unternehmen" eine weitere. Die Experten des IW sehen diese Methode allerdings selbst als "größtmöglichen Eingriff", der "mit Vorsicht zu verwenden" sei. Dafür müsste ohnehin erst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.
Aber das IW sieht auch Alternativlösungen. So könne Amazon allen Händlern auf dem Amazon Marketplace den Zugang zu den vorhandenen Kundendaten gewähren. Der Konzern könnte dazu verpflichtet werden "die für einen fairen Wettbewerb zwischen den Händlern und Amazon Retail notwendigen Informationen bereits aufbereitet datenschutzkonform zur Verfügung zu stellen".
https://www.pcwelt.de/news/Zerschlagung-gefordert-Amazon-geraet-ins-Fadenkreuz-von-Wirtschaft-und-Politik-10688746.html

Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert, golem.de
Elizabeth Warren: Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert. Eine der einflussreichsten Politikerinnen der USA will Amazon, Google und…
https://www.golem.de/news/elizabeth-warren-zerschlagung-von-amazon-google-und-facebook-gefordert-1903-139893.html

Härterer Datenschutz, Zerschlagung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich.
https://netzpolitik.org/2018/den-datenfischern-die-netze-kappen-ideen-gegen-die-marktmacht-der-plattformen/

Amazon droht die Zerschlagung
14. Juli 2017 Früher nur ein Online-Buchshop, ist Amazon heute DIE Weltmacht im ecommerce. ZU mächtig?
https://www.godmode-trader.de/artikel/amazon-droht-die-zerschlagung,5412993

US-Wissenschafter fordert Zerschlagung von Google Facebook und Co.
[Eingetragen am 2018-05-14] ... 23. März 2018 US-Marketingprofessor Scott Galloway hat vor einer übermacht der vier Tech- Giganten Google, Amazon, Facebook und Apple gewarnt und ... https://www.derstandard.de/story/200007671614...ung-von-google-facebook-und-co

Amazon droht die Zerschlagung
14. Juli 2017 Früher nur ein Online-Buchshop, ist Amazon heute DIE Weltmacht im ecommerce. ZU mächtig?
https://www.godmode-trader.de/artikel/amazon-droht-die-zerschlagung,5412993

Kartellrecht: US-Justizministerium will gegen "marktführende Online-Plattformen" ermitteln, netzpolitik.org, 24.07.2019
Das US-Justizministerium hat angekündigt, führende Plattformen kartellrechtlich zu untersuchen. Bislang waren die Konzerne in den USA weitgehend von solchen Untersuchungen verschont geblieben.
https://netzpolitik.org/2019/kartellrecht-us-justizministerium-will-gegen-marktfuehrende-online-plattformen-ermitteln/

EuGH-Urteil zu Privacy Shield
Max Schrems geht gegen 101 europäische Firmen vor
, netzpolitik.org, 19.08.2020
Max Schrems und seine NGO reichen Beschwerde gegen 101 europäische Unternehmen ein, die weiterhin fleißig Nutzer:innendaten per Google Analytics und Facebook Connect in die USA weitergeben – obwohl der Europäische Gerichtshof das im Juli verboten hatte. Die Datenaktivist:innen wollen den Druck erhöhen.
https://netzpolitik.org/2020/eugh-urteil-zu-privacy-shield-max-schrems-geht-gegen-101-europaeische-firmen-vor/

Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert, golem.de
Elizabeth Warren: Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert. Eine der einflussreichsten Politikerinnen der USA will Amazon, Google und…
https://www.golem.de/news/elizabeth-warren-zerschlagung-von-amazon-google-und-facebook-gefordert-1903-139893.html

Kampf gegen Steuervermeidung
Deutschland verhindert EU-Initiative
, tagesschau.de, 19.08.2020
Mit mehr Transparenz wollen einige EU-Staaten gegen Steuervermeidung von Konzernen vorgehen. Eine Mehrheit im Rat der EU gäbe es wohl. Aber Deutschland, das dem Gremium vorsitzt, verhindert, dass die Initiative zur Abstimmung kommt.
Deutschland verhindert weiterhin, dass die EU-Staaten eine Gesetzesinitiative im Kampf gegen Steuervermeidung großer Konzerne beschließen können. Hintergrund ist, dass Deutschland aktuell die Ratspräsidentschaft inne hat und daher maßgeblich die Tagesordnungspunkte der Brüsseler Diskussionen bestimmen kann.
Obwohl die Bundesregierung Steuergerechtigkeit zu einem Schwerpunktthema der Ratspräsidentschaft erklärt hat, blockiert sie offenbar weiterhin einen Fortschritt bei den sogenannten länderbezogenen Berichtspflichten für Konzerne, auch "Country-by-Country-Reporting" (CBCR) genannt. Mit dieser Gesetzesänderung könnte die EU große Unternehmen verpflichten, publik zu machen, wo sie wie viel Steuern zahlen und damit Steuervermeidungstricks ein Ende bereiten.
Thema weiterhin nicht auf der Tagesordnung
Bei einem Ratstreffen im September wird das öffentliche CBCR dennoch nicht zur Abstimmung gestellt werden: Das zuständige Bundesjustizministerium teilte auf eine schriftliche Frage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Lisa Paus mit, dass die Tagesordnung "derzeit keine Befassung des Rates mit dem Vorschlag" vorsehe. Der Grund sei, dass die "Meinungsbildung (…) innerhalb des Rats noch nicht abgeschlossen" sei.
Hintergrund dürfte auch sein, dass das öffentliche CBCR zu einem schwelenden Streit in der deutschen Bundesregierung geführt hat: Finanzminister Olaf Scholz und das Bundesjustizministerium von Christine Lambrecht (beide SPD) haben sich öffentlich für das Gesetz ausgesprochen. Das Wirtschaftsministerium, geführt von Peter Altmaier (CDU), ist dagegen.
Mehrheit gegen CBCR kippt
Die europäischen Staaten ringen seit Jahren darum, ob man Konzerne mithilfe des CBCR zu mehr Transparenz verpflichten soll. Bislang gab es immer eine knappe Mehrheit gegen die Regelung, auch weil Deutschland stets signalisiert hatte, sich zu enthalten, um einen Streit innerhalb der Berliner Koalition zu vermeiden.
Das ist natürlich nur möglich, wenn es überhaupt zu einer Abstimmung kommt. Doch das SPD-geführte Bundesjustizministerium (BMJV) hat sich offenbar entschlossen, die Sache auszusitzen und das Thema gar nicht erst auf die Tagesordnung zu setzen. Das Vorgehen verwundert Beobachter auch deshalb, da das Land, das dem EU-Rat vorsitzt, eigentlich als "ehrlicher und neutraler Vermittler" auftreten muss.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/eu-steuertransparenz-103.html

Amazon, Google und Facebook: Aufsichtsbehörde ermittelt, PC-WELT.de, 04.06.2019
Großkonzerne wie Facebook stehen unter dem Verdacht, den digitalen Wettbewerb zu beeinträchtigen. Die Aktienwerte der Unternehmen stürzten teilweise ab.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Google-und-Facebook-Gefahr-durch-Untersuchungen-10604401.html

Corona-Pandemie
Das Geschäft mit dem Impfstoff
, tagesschau.de, 23.09.2020
Selten wurde weltweit ein Mittel so sehnsüchtig erwartet wie ein wirksamer Corona-Impfstoff. Doch woher kommt das Geld für die Forschung, wer profitiert womöglich? Und wer bekommt das Mittel zuerst?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-impfstoff-133.html

Möglicher Machtmissbrauch
Kartellamt prüft Vorwürfe gegen Amazon
, tagesschau.de, 17.08.2020
Das Kartellamt untersucht, ob der Onlinehändler Amazon in der Corona-Krise eine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat. Es sollen Beschwerden vorliegen, dass der Konzern Händler wegen angeblich überhöhter Preise gesperrt habe.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-kartellamt-vorwuerfe-101.html

Wirecard
Noch mehr Geldwäsche-Verdachtsmeldungen
, tagesschau.de, 13.10.2020
Die Anti-Geldwäsche-Einheit des Bundes stößt nach BR-Informationen in ihren Daten auf immer mehr Geldwäsche-Verdachtsmeldungen mit Bezug zu Wirecard. Hätte der Skandal früher auffallen müssen?
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/wirecard-185.html

Wirecard-Skandal
Behörde gab Dutzende Hinweise nicht weiter
, tagesschau.de, 12.08.2020
Im Skandal um die Firma Wirecard gerät nun die Zollbehörde FIU in den Fokus. Sie erhielt viele Hinweise, gab jedoch nur wenige Verdachtsmeldungen weiter, wie Recherchen von NDR und SZ ergaben.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/wirecard-ifo-verdachtsmeldungen-101.html

Interview
Finanzexperte Gerhard Schick: "Deutschlands Konzerne wirken wie ein Tummelplatz für Kriminelle", STERN.de, 03.07.2020
Korruption bei Siemens, der Dieselskandal bei VW, jetzt die Pleite bei Wirecard – unter den deutschen DAX-Konzernen häufen sich riesige Betrugsfälle. Die staatlichen Aufseher versagen, sagt der Finanzexperte Gerhard Schick und fordert Konsequenzen.
Der Finanzexperte Gerhard Schick saß 13 Jahre für die Grünen im Bundestag, untersuchte die Bankpleiten in der Finanzkrise und legte die betrügerischen Cum-Ex-Geschäfte offen, mit denen Geldhäuser den Staat um Milliarden geprellt haben. Seit 2019 leitet er den Verein Finanzwende, der sich für ein gerechteres Finanzsystem einsetzt. Er fürchtet angesichts der Pleite von Wirecard um Deutschlands guten Ruf. Im Ausland blicke man mit Sorge auf eine Kette von Betrugsfällen, die von Siemens über Deutsche Bank, VW, Daimler bis hin zu Wirecard reicht.
Der Zahlungsdienstleister Wirecard legt eine spektakuläre Pleite hin, zahlreiche Kleinaktionäre haben viel Geld verloren. Was ist schiefgelaufen?
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard---deutschlands-konzerne-wirken-wie-ein-tummelplatz-fuer-kriminelle--9323640.html

Anlageskandale vor Wirecard
Erstunken und erlogen
, wiwo.de, 05.07.2020
Die deutsche Kapitalmarkthistorie durchziehen zahlreiche Skandale - schon lange vor Wirecard.
Die Aufsicht spielte dabei meist die gleiche unrühmliche Rolle.
[...] Comroad erfand Umsätze
In Deutschland sieht es seit eh und je anders aus, wie vielleicht am besten der Fall Comroad dokumentiert. Das Unternehmen unter Chef Bodo Schnabel war zur Jahrtausendwende angeblich erfolgreich unterwegs im Telematikmarkt und bei Navigationsgeräten. Doch 95 Prozent der Umsätze waren erfunden. Comroad gehörte zu den Kursraketen am Neuen Markt, Anleger verloren später alles.
Concord Effekten, die Emissionsbank des Betrugsunternehmens, zog einen Prozess durch immer neue Gutachten in die Länge. Am Ende zahlte Concord in einem Vergleich an 45 Aktionäre zusammen 41.000 Euro, nachdem weitere Ansprüche verjährt waren. Prüfer von Comroad war KPMG, die die von Anfang bis Ende erlogenen Bilanzen von Comroad-Chef Bodo Schnabel abgesegnet hatten. Nach Comroad versprach der Bund Besserung, mit verschärften Regeln und der Etablierung der Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) im Jahr 2005. Doch gebracht hat das wenig – zu lasch sind weiter die Regeln, zu dünn die Durchgriffsmöglichkeiten.
Unregelmäßige Bilanzen bei Bastei Lübbe
So war auch bei einer weiteren Anlegertäuschung KPMG im Spiel. 2016 deckte die WirtschaftsWoche bei Bastei Lübbe massive Bilanzschiebereien auf. Der Kurs des Kölner Buchverlages sackte ab und hat sich bis heute mehr als geviertelt. Die unter politischem Beschuss stehende Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) machte übrigens bei Bastei ihren Job: Gleich zwei Mal musste die Bilanz auf Druck der DPR geändert werden – was auch den neuen Wirtschaftsprüfer Ebner Stolz gleich wieder blamierte, der KPMG zwischenzeitlich abgelöst hatte. Allerdings gab es bis heute keinerlei sonstige Sanktionen gegen den Wirtschaftsprüfer oder die inzwischen komplett abgetretene Bastei-Führungsriege von Vorstand und Aufsichtsrat.
BaFin nach Containerpleite P&R verklagt
Direkt im Klagefeuer steht die BaFin im Zusammenhang mit der Containerpleite von P&R. Die Berliner Anwaltskanzlei Schirp ist der Auffassung, dass die BaFin im Zusammenhang mit der Insolvenz von P&R ihre Amtspflicht verletzt habe und Anleger entschädigen müsste. Die Schadenersatzklage läuft seit Ende vergangenen Jahres. Bei der rund 3,5 Milliarden Euro schweren Pleite von P&R dreht es sich darum, dass die BaFin über die rein formale Prüfung hinaus keine weiteren Informationen angefordert haben soll, so beispielsweise zum Alter der Container, die das Unternehmen an Anleger weiterreichte.
Untreue bei HSH Nordbank?
Mächtig in der Kritik steht die BaFin auch wegen ihrer Rolle bei der HSH Nordbank. So tobte der CDU-Politiker und Ex-Chef der heutigen Aurubis Werner Marnette, dass die mit Milliarden an Steuergeldern gestützte und dann an Finanzinvestoren verscherbelte Landesbank von Personen geführt worden sei, die sich allenfalls für die Leitung einer Sparkasse geeignet hätten. Die Eignungsprüfung für Bankvorstände liegt bei der BaFin. Nachdem es vor einem zunächst angedachten Börsengang der HSH zur Schönung von Bilanzpositionen gekommen sei, hätte dazu eigentlich der BaFin-Chef Stellung nehmen müsse. Es sei ein "Skandal", dass dies nicht passiert ist, so Marnette, der 2018 eine Anzeige wegen des Vorwurfs des schweren Pflichtenverstoßes und der Untreue im Zusammenhang mit dem Verkauf der HSH an Finanzinvestoren eingereicht hatte.
Libor-Manipulation: Nur ein Rüffel für Deutsche Bank
Bitter stößt vielen auch heute noch auf, dass 2013 die Deutsche Bank nach einer BaFin-Untersuchung im Zusammenhang mit der Manipulation des Zinssatzes Libor mit einem Rüffel davongekommen war. Den Libor, der damals und zuvor über Jahrzehnte wichtigste Zins, hatten zahlreiche Banken abgesprochen.
Am Libor hingen Anlagen und Kredite in zweistelliger Billionenhöhe. In Großbritannien und den USA zahlte die Deutsche Bank dagegen eine Rekordstrafe über 2,5 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Libor-Pfusch.
Hypo Real Estate toppt alles
Ein von der Dimension noch größerer Fall als Wirecard war die Pleite der Hypo Real Estate (HRE), die während der Finanzkrise mit 130 Milliarden Euro Steuergeld abgeschirmt werden musste. Aufgrund der komplexen Holdingstruktur der HRE rechtfertigte die BaFin, dass sie hier nur eingeschränkte Durchgriffsmacht gehabt habe.
AHBR-Pleite gerade noch verhindert
Wiederum verklagt wurde die BaFin im Fall der Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG (AHBR). Die Anlegervereinigung PIA hatte Akteneinsicht verlangt, nachdem die AHBR aufgrund von Verlusten Genussscheine nicht bedient hatte. Letztendlich entschieden die Gerichte auch zugunsten von PIA. Eine Pleite konnte aber nur vermieden werden, indem die AHBR an den umstrittenen US-Investor Lone Star verscherbelt wurde. Skandal-Börsengang Hess
Hohe Welle schlug der Börsengang (IPO) der Leuchtenfirma Hess. Zum IPO soll mit Tricks künstlich Nachfrage erzeugt worden sein. Erst als Hess nur vier Monate nach ihrem Börsengang, der Ende 2012 über die Bühne ging, Pleite machte, wurde die BaFin aktiv. Die Aufseher forderten unter anderem die Korrespondenz zum Börsengang von Hess von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an. Später stellte sich heraus, dass an der Hess-Bilanz massiv gedreht worden war. Aktionärsklagen verwarf jedoch beispielsweise das Landgericht Konstanz. Die LBBW kam mit ihrer Ansicht durch, dass der Prospekt zum IPO formal korrekt gewesen sei. Ein typisches Beispiel: Die Form wird gewahrt, ob sich darin manipulierte Zahlen befinden oder nicht, spielt keine Rolle.
Bäcker Frick im Knast
Ins Gefängnis musste dagegen Markus Frick. Der gelernte Bäcker hatte sich zum Börsenguru und Buchautor mit eigener Fernsehsendung bei N24 aufgeschwungen. Die in von ihm vertriebenen Börsenbriefen gepriesenen Unternehmen waren aber wertlose Pennystocks, wie sich später herausstellte – was aber in der Finanzszene jeder wusste. Mehr als 20.000 Anleger hatten laut späterer BaFin-Ermittlungen für 760 Millionen Euro Papiere erworben. Nach einem Einbruch der Werte hätten insbesondere viele Kleinanleger einen Totalverlust erlitten. Das Landgericht Frankfurt verurteilte Frick im Februar 2014 wegen vorsätzlicher Manipulation von Aktienkursen zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis.
Fxdirekt und S&K nach WiWo-Berichten am Ende
Berichte der WirtschaftsWoche über zweifelhafte Geschäftsmethoden brachten die Fxdirekt-Bank in Bedrängnis. Die BaFin ließ sich deshalb sogar außerplanmäßig in der Zentrale in Oberhausen blicken. Im Kern ging es um die Frage, ob Händler des Online-Brokers die Preise für außerbörsliche Produkte im Rahmen hielten – oder ob sie es mit der Preisstellung zum Nachteil der Kunden übertrieben hatten. Letzteres war der Fall, Ende 2012 machte die Finanzaufsicht die Bank zu. In den Jahren zuvor jedoch sollen die BaFin-Prüfer in Fallen getappt sein, hieß es damals. Kurz bevor die angemeldeten Prüfer anrückten, sollen gut informierte Mitarbeiter versetzt worden sein. Andere sollen dazu gedrängt worden sein, sich krankschreiben zu lassen, damit Prüfer nicht mit ihnen sprechen konnten. Nach Berichten WirtschaftsWoche sogar in den Knast wanderten Jonas Köller und Stephan Christoph Schäfer, die mit der S&K-Immobiliengruppe ein klassisches Schnellballsystem aufgezogen hatten.
Psychologe prellte 5000 Anleger
In Haft musste auch der Psychologe und Sozialpädagoge Helmut Kiener aus Aschaffenburg. Im Juli 2011 wurde er in Würzburg zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Kiener bis zum Jahr 2009 mit manipulierten Fonds fast 5000 Privatanleger und Banken um rund 300 Millionen Euro geprellt hate.
KTG-Chef Hofreiter kam gut davon
Blind in die Falle laufen ließ die Aufsicht auch Anleger in die KTG-Agrar-Gruppe, die mit der Mutter, der Tochter KTG Energie und diversen Anleihen ein großes Rad an der Börse drehte. Doch diese Rad trieb nur heiße Luft an. Der umtriebige Chef Siegfried Hofreiter machte in Masse, mit riesigen Landkäufen in Ostdeutschland vor allem. KTG ging schließlich pleite – vor den Augen der Öffentlichkeit und Aufsicht. Im September 2016 nahm die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen gegen Hofreiter auf wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung. Ende 2018 wurde das Verfahren gegen ihn und sieben weitere Führungskräfte von KTG vor dem Landgericht Hamburg eröffnet – es endete im Juni 2019 mit einem stillschweigendem Vergleich.
Mehr zum Thema
Als einer der Versager im Wirecard-Skandal gilt die Finanzaufsicht BaFin. Wie die Politik sie jetzt umbauen muss, damit sie so wird wie das US-Vorbild SEC – in sieben Schritten.
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/anlegerskandale-vor-wirecard-erstunken-und-erlogen/25974368.html

S21 - ein politischer Skandal - ein Interview von Susanne Stiefel mit dem früheren Daimler-Chef Edzard Reuter illustriert mit Werken von Peter Lenk
Alles erstunken und erlogen, sagt Edzard Reuter mit Blick auf die Zahlen rund um Stuttgart 21 - und alle wußten es!
, nachdenkseiten.de, 23.05.2020
Umso mehr unterstützt der ehemalige Daimler-Chef den Bildhauer Peter Lenk und sein S21-Denkmal.
Ein Gespräch über politischen Betrug, Satire und Martin Walser.
Herr Reuter, Ihre SPD lobt den unterirdischen Bahnhof, die Wirtschaft begrüßt den Fortschritt und Sie, als SPD-Mitglied und ehemaliger Daimler-Chef, harren aus auf einsamem Posten mit Ihrer Kritik an Stuttgart 21. Mögen Sie das Motto viel Feind, viel Ehr?
Ach was. Anfangs gefiel mir sogar die Idee recht gut, die riesengroße Gleisfläche für die Stadt zu nutzen. Bis die Diskussion losging, die schließlich 2011 zur Volksabstimmung geführt hat. Da habe ich mich schon sehr gewundert, woher die merkwürdigen Zahlen plötzlich kamen, von denen ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie realistisch sein könnten. Es wurde behauptet, zum Schluss koste es 2,5 Milliarden Euro, das könnten wir uns leisten bei einer Bautätigkeit von zehn Jahren. Ich habe das nicht geglaubt. Ich habe damals mit vielen Verantwortlichem in meiner Partei darüber geredet und war bass erstaunt, zu hören: Das ist doch völlig egal, das machen wir so, das ist eine tolle verkehrspolitische Entwicklung, die schnelle Verbindung von Paris nach Bratislava …
https://www.nachdenkseiten.de/?p=61313

niue-muenzenEuro-Blüten: Mehr Falschgeld in Deutschland, SPIEGEL ONLINE, 26.07.2019
Die Bundesbank hat in der ersten Jahreshälfte mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen. Das lag auch am Wettlauf zwischen Fälschern und Behörden. mehr...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mehr-falschgeld-in-deutschland-weniger-euro-blueten-in-europa-a-1279162.html

Geldwäschebekämpfung
Beim Zoll stauen sich Verdachtsmeldungen
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach massiver Kritik ist die Geldwäsche-Bekämpfung des Zolls verstärkt worden. Doch es half wenig: Die Zahl der nicht abgeschlossenen Verdachtsmeldungen erreichte ein Rekordhoch.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/geldwaesche-verdachtsmeldungen-101.html. Comroad gehörte zu den Kursraketen am Neuen Markt, Anleger verloren später alles.
Concord Effekten, die Emissionsbank des Betrugsunternehmens, zog einen Prozess durch immer neue Gutachten in die Länge. Am Ende zahlte Concord in einem Vergleich an 45 Aktionäre zusammen 41.000 Euro, nachdem weitere Ansprüche verjährt waren. Prüfer von Comroad war KPMG, die die von Anfang bis Ende erlogenen Bilanzen von Comroad-Chef Bodo Schnabel abgesegnet hatten. Nach Comroad versprach der Bund Besserung, mit verschärften Regeln und der Etablierung der Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) im Jahr 2005. Doch gebracht hat das wenig – zu lasch sind weiter die Regeln, zu dünn die Durchgriffsmöglichkeiten.
Unregelmäßige Bilanzen bei Bastei Lübbe
So war auch bei einer weiteren Anlegertäuschung KPMG im Spiel. 2016 deckte die WirtschaftsWoche bei Bastei Lübbe massive Bilanzschiebereien auf. Der Kurs des Kölner Buchverlages sackte ab und hat sich bis heute mehr als geviertelt. Die unter politischem Beschuss stehende Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) machte übrigens bei Bastei ihren Job: Gleich zwei Mal musste die Bilanz auf Druck der DPR geändert werden – was auch den neuen Wirtschaftsprüfer Ebner Stolz gleich wieder blamierte, der KPMG zwischenzeitlich abgelöst hatte. Allerdings gab es bis heute keinerlei sonstige Sanktionen gegen den Wirtschaftsprüfer oder die inzwischen komplett abgetretene Bastei-Führungsriege von Vorstand und Aufsichtsrat.
BaFin nach Containerpleite P&R verklagt
Direkt im Klagefeuer steht die BaFin im Zusammenhang mit der Containerpleite von P&R. Die Berliner Anwaltskanzlei Schirp ist der Auffassung, dass die BaFin im Zusammenhang mit der Insolvenz von P&R ihre Amtspflicht verletzt habe und Anleger entschädigen müsste. Die Schadenersatzklage läuft seit Ende vergangenen Jahres. Bei der rund 3,5 Milliarden Euro schweren Pleite von P&R dreht es sich darum, dass die BaFin über die rein formale Prüfung hinaus keine weiteren Informationen angefordert haben soll, so beispielsweise zum Alter der Container, die das Unternehmen an Anleger weiterreichte.
Untreue bei HSH Nordbank?
Mächtig in der Kritik steht die BaFin auch wegen ihrer Rolle bei der HSH Nordbank. So tobte der CDU-Politiker und Ex-Chef der heutigen Aurubis Werner Marnette, dass die mit Milliarden an Steuergeldern gestützte und dann an Finanzinvestoren verscherbelte Landesbank von Personen geführt worden sei, die sich allenfalls für die Leitung einer Sparkasse geeignet hätten. Die Eignungsprüfung für Bankvorstände liegt bei der BaFin. Nachdem es vor einem zunächst angedachten Börsengang der HSH zur Schönung von Bilanzpositionen gekommen sei, hätte dazu eigentlich der BaFin-Chef Stellung nehmen müsse. Es sei ein "Skandal", dass dies nicht passiert ist, so Marnette, der 2018 eine Anzeige wegen des Vorwurfs des schweren Pflichtenverstoßes und der Untreue im Zusammenhang mit dem Verkauf der HSH an Finanzinvestoren eingereicht hatte.
Libor-Manipulation: Nur ein Rüffel für Deutsche Bank
Bitter stößt vielen auch heute noch auf, dass 2013 die Deutsche Bank nach einer BaFin-Untersuchung im Zusammenhang mit der Manipulation des Zinssatzes Libor mit einem Rüffel davongekommen war. Den Libor, der damals und zuvor über Jahrzehnte wichtigste Zins, hatten zahlreiche Banken abgesprochen.
Am Libor hingen Anlagen und Kredite in zweistelliger Billionenhöhe. In Großbritannien und den USA zahlte die Deutsche Bank dagegen eine Rekordstrafe über 2,5 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Libor-Pfusch.
Hypo Real Estate toppt alles
Ein von der Dimension noch größerer Fall als Wirecard war die Pleite der Hypo Real Estate (HRE), die während der Finanzkrise mit 130 Milliarden Euro Steuergeld abgeschirmt werden musste. Aufgrund der komplexen Holdingstruktur der HRE rechtfertigte die BaFin, dass sie hier nur eingeschränkte Durchgriffsmacht gehabt habe.
AHBR-Pleite gerade noch verhindert
Wiederum verklagt wurde die BaFin im Fall der Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG (AHBR). Die Anlegervereinigung PIA hatte Akteneinsicht verlangt, nachdem die AHBR aufgrund von Verlusten Genussscheine nicht bedient hatte. Letztendlich entschieden die Gerichte auch zugunsten von PIA. Eine Pleite konnte aber nur vermieden werden, indem die AHBR an den umstrittenen US-Investor Lone Star verscherbelt wurde. Skandal-Börsengang Hess
Hohe Welle schlug der Börsengang (IPO) der Leuchtenfirma Hess. Zum IPO soll mit Tricks künstlich Nachfrage erzeugt worden sein. Erst als Hess nur vier Monate nach ihrem Börsengang, der Ende 2012 über die Bühne ging, Pleite machte, wurde die BaFin aktiv. Die Aufseher forderten unter anderem die Korrespondenz zum Börsengang von Hess von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an. Später stellte sich heraus, dass an der Hess-Bilanz massiv gedreht worden war. Aktionärsklagen verwarf jedoch beispielsweise das Landgericht Konstanz. Die LBBW kam mit ihrer Ansicht durch, dass der Prospekt zum IPO formal korrekt gewesen sei. Ein typisches Beispiel: Die Form wird gewahrt, ob sich darin manipulierte Zahlen befinden oder nicht, spielt keine Rolle.
Bäcker Frick im Knast
Ins Gefängnis musste dagegen Markus Frick. Der gelernte Bäcker hatte sich zum Börsenguru und Buchautor mit eigener Fernsehsendung bei N24 aufgeschwungen. Die in von ihm vertriebenen Börsenbriefen gepriesenen Unternehmen waren aber wertlose Pennystocks, wie sich später herausstellte – was aber in der Finanzszene jeder wusste. Mehr als 20.000 Anleger hatten laut späterer BaFin-Ermittlungen für 760 Millionen Euro Papiere erworben. Nach einem Einbruch der Werte hätten insbesondere viele Kleinanleger einen Totalverlust erlitten. Das Landgericht Frankfurt verurteilte Frick im Februar 2014 wegen vorsätzlicher Manipulation von Aktienkursen zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis.
Fxdirekt und S&K nach WiWo-Berichten am Ende
Berichte der WirtschaftsWoche über zweifelhafte Geschäftsmethoden brachten die Fxdirekt-Bank in Bedrängnis. Die BaFin ließ sich deshalb sogar außerplanmäßig in der Zentrale in Oberhausen blicken. Im Kern ging es um die Frage, ob Händler des Online-Brokers die Preise für außerbörsliche Produkte im Rahmen hielten – oder ob sie es mit der Preisstellung zum Nachteil der Kunden übertrieben hatten. Letzteres war der Fall, Ende 2012 machte die Finanzaufsicht die Bank zu. In den Jahren zuvor jedoch sollen die BaFin-Prüfer in Fallen getappt sein, hieß es damals. Kurz bevor die angemeldeten Prüfer anrückten, sollen gut informierte Mitarbeiter versetzt worden sein. Andere sollen dazu gedrängt worden sein, sich krankschreiben zu lassen, damit Prüfer nicht mit ihnen sprechen konnten. Nach Berichten WirtschaftsWoche sogar in den Knast wanderten Jonas Köller und Stephan Christoph Schäfer, die mit der S&K-Immobiliengruppe ein klassisches Schnellballsystem aufgezogen hatten.
Psychologe prellte 5000 Anleger
In Haft musste auch der Psychologe und Sozialpädagoge Helmut Kiener aus Aschaffenburg. Im Juli 2011 wurde er in Würzburg zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Kiener bis zum Jahr 2009 mit manipulierten Fonds fast 5000 Privatanleger und Banken um rund 300 Millionen Euro geprellt hate.
KTG-Chef Hofreiter kam gut davon
Blind in die Falle laufen ließ die Aufsicht auch Anleger in die KTG-Agrar-Gruppe, die mit der Mutter, der Tochter KTG Energie und diversen Anleihen ein großes Rad an der Börse drehte. Doch diese Rad trieb nur heiße Luft an. Der umtriebige Chef Siegfried Hofreiter machte in Masse, mit riesigen Landkäufen in Ostdeutschland vor allem. KTG ging schließlich pleite – vor den Augen der Öffentlichkeit und Aufsicht. Im September 2016 nahm die Staatsanwaltschaft Hamburg Ermittlungen gegen Hofreiter auf wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung. Ende 2018 wurde das Verfahren gegen ihn und sieben weitere Führungskräfte von KTG vor dem Landgericht Hamburg eröffnet – es endete im Juni 2019 mit einem stillschweigendem Vergleich.
Mehr zum Thema
Als einer der Versager im Wirecard-Skandal gilt die Finanzaufsicht BaFin. Wie die Politik sie jetzt umbauen muss, damit sie so wird wie das US-Vorbild SEC – in sieben Schritten.
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/anlegerskandale-vor-wirecard-erstunken-und-erlogen/25974368.html

niue-muenzenEuro-Blüten: Mehr Falschgeld in Deutschland, SPIEGEL ONLINE, 26.07.2019
Die Bundesbank hat in der ersten Jahreshälfte mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen. Das lag auch am Wettlauf zwischen Fälschern und Behörden. mehr...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mehr-falschgeld-in-deutschland-weniger-euro-blueten-in-europa-a-1279162.html

Geldwäschebekämpfung
Beim Zoll stauen sich Verdachtsmeldungen
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach massiver Kritik ist die Geldwäsche-Bekämpfung des Zolls verstärkt worden. Doch es half wenig: Die Zahl der nicht abgeschlossenen Verdachtsmeldungen erreichte ein Rekordhoch.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/geldwaesche-verdachtsmeldungen-101.html

FIU-Jahresbericht
Rekord bei Geldwäsche-Verdachtsfällen
, tagesschau.de, 18.08.2020
Binnen eines Jahres haben gemeldete Geldwäsche-Verdachtsfälle um 50 Prozent zugenommen. Die Anti-Geldwäsche-Einheit des Bundes spricht von einem Höchststand.
https://www.tagesschau.de/inland/geldwaesche-141.html

Über 1 Billionen Euro pro Jahr Steuerbetrug


Immer neue Enthüllungen
LuxLeaks, PanamaPapers, ParadisePapers
Paradise Papers: Reichts nicht langsam? Nein, tut es nicht!
, tagesschau.de, 06.11.2017
"LuxLeaks", "Panama Papers" und nun "Paradise Papers" - Sebastian Schöbel fragt sich, ob die Empörung über immer neue Enthüllungen von Steueroasen und ihren Nutznießern nicht langsam verpufft ist. Nein, meint er, im Gegenteil.
https://www.tagesschau.de/kommentar/paradise-papers-schoebel-eu-101.html

"Alle bisherigen Bundesregierurngen haben die Regelsätze für Hartz IV gezielt klein gerechnet.
Fielen nur die offensichtlichsten Rechentricks weg, müssten die Regelsätze bei 658 Euro liegen
",
, Die Linke, 16.09.2020
Katja Kipping fordert Sozialminister ...
https://www.facebook.de unter Sucheingabe "Unverschämtheiten"

EY und das Versagen bei Wirecard
Darum stehen jetzt die Wirtschaftsprüfer unter Druck
, SPIEGEL ONLINE, 07.08.2020
Die Bilanzprüfer von EY spielen in der Wirecard-Affäre eine unrühmliche Rolle. Wird es für sie teuer?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wirecard-warum-haben-die-wirtschaftspruefer-den-milliarden-skandal-nicht-verhindert-a-00000000-0002-0001-0000-000172378507

Mehrmals falsche Angaben
Chef der Finanzaufsicht unter Druck Die drei Wirecard-Probleme des Felix Hufeld
, SPIEGEL ONLINE, 08.08.2020
Im Skandal um den gefallenen Dax-Konzern hat der Präsident der Finanzaufsicht Bafin offenbar mehrmals falsche Angaben gemacht. Der Behördenchef wehrt sich, doch die Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wirecard-die-drei-probleme-von-bafin-chef-felix-hufeld-a-e24bb8ff-f03c-4e5b-93fb-b70e7c55af9f

Interview
Finanzexperte Gerhard Schick: "Deutschlands Konzerne wirken wie ein Tummelplatz für Kriminelle", STERN.de, 03.07.2020
Korruption bei Siemens, der Dieselskandal bei VW, jetzt die Pleite bei Wirecard – unter den deutschen DAX-Konzernen häufen sich riesige Betrugsfälle. Die staatlichen Aufseher versagen, sagt der Finanzexperte Gerhard Schick und fordert Konsequenzen.
Der Finanzexperte Gerhard Schick saß 13 Jahre für die Grünen im Bundestag, untersuchte die Bankpleiten in der Finanzkrise und legte die betrügerischen Cum-Ex-Geschäfte offen, mit denen Geldhäuser den Staat um Milliarden geprellt haben. Seit 2019 leitet er den Verein Finanzwende, der sich für ein gerechteres Finanzsystem einsetzt. Er fürchtet angesichts der Pleite von Wirecard um Deutschlands guten Ruf. Im Ausland blicke man mit Sorge auf eine Kette von Betrugsfällen, die von Siemens über Deutsche Bank, VW, Daimler bis hin zu Wirecard reicht.
Der Zahlungsdienstleister Wirecard legt eine spektakuläre Pleite hin, zahlreiche Kleinaktionäre haben viel Geld verloren. Was ist schiefgelaufen?
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard---deutschlands-konzerne-wirken-wie-ein-tummelplatz-fuer-kriminelle--9323640.html

Amazon-Chef Bezos sagt per Videokonferenz vor dem US-Kongress aus. | Bildquelle: AP
Anhörung zur Marktmacht
US-Kongress knöpft sich Tech-Giganten vor
, tagesschau.de, 20.07.2020
Vier Stunden lang stellten sich die Chefs von vier Tech-Giganten Fragen von US-Abgeordneten zu ihrer Marktmacht.
https://www.tagesschau.de/ausland/tech-anhoerung-us-kongress-101.html

Apps von Google, Facebook, Amazon und Apple auf einem Tablet | Bildquelle: AFP
Anhörung von Apple, Google und Co.
Zu groß, zu mächtig, zu gefährlich?
, tagesschau.de, 29.07.2020
Sie zählen zu den mächtigsten Konzernen der Welt. Aber sind sie so mächtig, dass es keinen Wettbewerb mehr gibt? Der US-Kongress befragt heute die Chefs von Amazon, Apple, Facebook und Google.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/anhoerung-tech-konzerne-101.html


OKAmazon-Experiment: Was der Konzern mit jedem Klick erfährt, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Wissen Sie noch, wonach Sie heute vor einem Jahr bei Amazon gesucht haben? Die Netzaktivistin Katharina Nocun hat ihre Nutzerdaten angefordert - und erfuhr, wie viel der Konzern über seine Kunden weiß.
Fortsetzung des Berichts in Kürze!

Betrüger kaum zu belangen
Hunderte Spendenmillionen versickern
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach Recherchen von Report Mainz werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Spendengeldern nicht ordnungsgemäß verwendet. Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/spendenbetrug-101.html

Zwei Jahre DSGVO
Firmen kämpfen mit Datenschutz-Auflagen
, tagesschau.de, 05.10.2020
Seit Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Auf einem Kongress ziehen Experten nun Bilanz. Vor allem kleine Betriebe berichten von enormen Problemen bei der Umsetzung.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bilanz-datenschutzgrundverordnung-101.html

Statistisches Bundesamt
Online-Handel ist klarer Krisengewinner
, tagesschau.de, 05.10.2020
Der Internet-Handel hat seinen Umsatz in der Corona-Krise noch einmal deutlich steigern können. Besonders beliebt sind bei den Kunden im Netz Bekleidung und Schuhe. Das Nachsehen haben die klassischen Kaufhäuser.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/online-handel-109.html

Intransparenz
Die fragwürdigen Spenden-Tricks der Anti-Corona-Bewegung
, netzpolitik.org, 15.09.2020
Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen geht es um viel Geld. Doch Recherchen von netzpolitik.org zeigen, dass häufig nicht klar ist, wo Spenden wirklich landen. Prominente Akteure werben für eine Firma, die auf einem Konto im Ausland Millionenbeträge sammeln will. Vor allem ein Name taucht immer wieder auf.
https://netzpolitik.org/2020/intransparenz-die-fragwuerdigen-spenden-tricks-der-anti-corona-bewegung/

Virale Vorhersage: Eine Prognose behauptet, Jeff Bezos sei bald der erste Billionär - aber kann das sein?, STERN.de, 22.05.2020
Es ist eine starke Schlagzeile: Amazon-Chef Jeff Bezos soll in weniger als sechs Jahren als erster Mensch über mehr als eine Billion Dollar Vermögen verfügen. Doch wie viel ist die in sozialen Netzwerken gerade viral gehende Vorhersage wert?
https://www.stern.de/digital/online/eine-prognose-behauptet--jeff-bezos-sei-bald-der-erste-billionaer---aber-kann-das-sein--9270980.html

Über 1 Billionen Euro pro Jahr Steuerbetrug


Immer neue Enthüllungen
LuxLeaks, PanamaPapers, ParadisePapers
Paradise Papers: Reichts nicht langsam? Nein, tut es nicht!
, tagesschau.de, 06.11.2017
"LuxLeaks", "Panama Papers" und nun "Paradise Papers" - Sebastian Schöbel fragt sich, ob die Empörung über immer neue Enthüllungen von Steueroasen und ihren Nutznießern nicht langsam verpufft ist. Nein, meint er, im Gegenteil.
https://www.tagesschau.de/kommentar/paradise-papers-schoebel-eu-101.html

Endlich auch offline verfügbar: Gläserne Kunden, netzpolitik.org, 20.02.2018
Was online leider Alltag ist, wird derzeit auch offline Realität: In Geschäften, Flughäfen und Innenstädten überwachen mehr und mehr Unternehmen das Bewegungs- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden. Ein Artikel der Deutschen Presseagentur gewährt einen Überblick.
https://netzpolitik.org/2018/endlich-auch-offline-verfuegbar-glaeserne-kunden/ Der Bankenskandal u.a. der Deutschen Bank, hier klicken

Online-Handel
Kartellamt warnt vor Fake-Bewertungen
, tagesschau.de, 06.10.2020
Der Onlinehandel boomt - und viele Verbraucher verlassen sich auf Nutzerbewertungen, wenn sie im Internet einkaufen. Doch oft sind die manipuliert, so das Bundeskartellamt. Portale müssten dagegen mehr unternehmen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fake-bewertungen-kartellamt-101.html


Amazon-Lagerhalle
Neue Studie
So überwacht Amazon seine Beschäftigten in den USA
, netzpolitik.org, 01.09.2020
Jeder Handgriff wird aufgezeichnet, Austausch zwischen Kolleg:innen sofort unterbunden – ein neuer Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Amazon liefert Gründe, nicht mehr dort einzukaufen.
https://netzpolitik.org/2020/neue-studie-so-ueberwacht-amazon-seine-beschaeftigten-in-den-usa/
Schichtzeiten Amazon Werne: 5:30 Uhr bis 14:30 Uhr und 15:30 bis 23:30 Uhr

Überwachung
Chronik des Überwachungsstaates 1950 bis heute
, netzpolitik.org, 20.09.2017
Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland erlassen Regierungskoalitionen vielfach Gesetze, die Überwachung ausbauen und Freiheiten einschränken. Die Chronik des Überwachungsstaates dokumentiert diese Entwicklung.
Vor allem seit der Jahrtausendwende erlassen Bundesregierungen Gesetze, die kontinuierlich Grund- und Freiheitsrechte abbauen, indem Überwachung ausgedehnt wird. Diese Politik erfolgte häufig im Namen der Sicherheit, wenn Politiker sich aufgefordert sahen, auf Gefährdungslagen zu antworten: Anti-Terror-Dateien, massenhafte Überwachung, Rasterfahndung, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung - um nur einen Teil zu nennen.
Jedoch finden sich keine Beweise, inwiefern sogenannte Sicherheitsmaßnahmen ihrem Titel gerecht werden: "Sie verhindern keine Taten, sondern gaukeln dies nur vor", wie Kai Biermann im neusprech.org-Blog argumentiert. Vielmehr stellen die hier genannten Gesetze Bürger unter Generalverdacht und beeinflussen die Dynamiken einer Demokratie: Menschen verändern ihr Verhalten, wenn sie sich beobachtet fühlen. Freie Lebensentfaltung ist daraufhin weder im privaten noch öffentlichen Raum gewährleistet.
So konzentriert sich diese Chronik auf die Gesetzeslagen bezüglich der verschiedenen Behörden und Institutionen, die vom Ausbau der Überwachung profitieren: Bundesnachrichtendienst, Ämter des Verfassungsschutzes und Polizeibehörden. Gerade ersterer sollte im Zuge der Snowden-Enthüllungen und mittels der BND-Reform von 2016 stärker kontrolliert werden. Die zuvor kriminellen Praktiken wurden stattdessen weitgehend legalisiert.
https://netzpolitik.org/2017/chronik-des-ueberwachungsstaates/

Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen", STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

"Ich bin noch nie so belogen worden!"
#34c3: Die Lauschprogramme der Geheimdienste
, netzpolitik.org, 29.01.2018
"Ich bin noch nie so belogen worden", sagte Hans-Christian Ströbele über seine Arbeit im NSA-BND-Untersuchungsausschuss. In einem Gespräch mit Constanze Kurz resümiert der grüne Politiker die Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchung.
https://netzpolitik.org/2018/34c3-die-lauschprogramme-der-geheimdienste/

"Die wollen alles über jeden wissen - ohne Ausnahme.", tagesschau.de
Nur einige wenige sind davon ausgenommen: Eingeschrieben in den Quelltext, der NDR und WDR vorliegt, ist die Differenzierung zwischen den Partnerländern der USA, den sogenannten "Five Eyes", Neuseeland, Australien, Großbritannien sowie Kanada, und den anderen Ländern. Verbindungen, die aus den "Five-Eyes"-Ländern auf die Tor-Webseite vorgenommen werden, sollen laut der vorliegenden Regel nicht markiert werden. Aus allen anderen Ländern allerdings schon. Ohne Ausnahme, .
https://www.tagesschau.de/inland/nsa-xkeyscore-100.html .

https://tarnkappe.info/tor-wurden-20-exit-nodes-beschlagnahmt/
Lesermeinungen
Uli Herrmann
Antworten
Wie lange wollen wir uns eigentlich noch von einem Folterstaat übewachen lassen wie Ratten in einem Labor?
Liegt doch auf der Hand, wer da wieder die Finger im Spiel hat.
Kotzt mich einfach an, was sich "Behörden" da rausnehmen wie selbstverständlich. Haben wir sie jemals dazu legitimiert?
25. Dezember 2014 (18:39)

mario
Antworten
verdammt gute frage!
was noch viel schlimmer ist: wir stecken schon so tief im arsch der USA, dass wir nie wieder den weg dort heraus finden.
erschreckend zu wissen, dass es immer so bleiben wird.
einfach nur lächerlich, was wir uns so bieten lassen müssen.
und wie war das - merkel fliegt in die USA und entschuldigt sich bei obama für den NSA-Skandal?
die entschuldigt sich dafür, weil sie von den USA abgehört wurde?
übelstes lol. wobei, lustig finde ich das gar nicht.
25. Dezember 2014 (19:04)

Uli Herrmann
Antworten
was mich in dem Zusammenhang am meisten entsetzt, ist das Verhalten unserer "Leitmedien". Die müssten jetzt doch eigentlich täglich nachhaken, was denn nun passiert und was unternommen wurde. Aber NIX! Da wird sich der Mob schon dran gewöhnen.
Und uns hat man genau diese Art von Überwachungsstaat über Jahrzehnte als "das Böse" überhaupt verkauft.
Aber das Volk scheint ja zur Zeit mehr Angst davor zu haben, den Koran auswendig lernen zu müssen.
Na denn… Hat wohl jeder die Regierung die er verdient.
25. Dezember 2014 (19:12)

mario
Antworten
das ist ja das problem. die meisten leute schenken den ´leitmedien´ zu viel glauben - ob diese nun nachhaken oder nicht.
deswegen ist es wichtig, alternative medien aufzusuchen, die völlig unabhängig agieren und hinterfragen.
auch solche, die ein theme kontinuierlich behandeln und nicht nach ein paar tagen wieder ‘vergessen´.
25. Dezember 2014 (19:18)

Uli Herrmann
Ich glaube so n bissel was tut sich da zur Zeit. Es ist eine Freude, die Zugriffszahlen auf Alexa zu beobachten. Vor allem auch die "Veweildauer" auf den Seiten. Die Zugriffe über Suchmaschinen aber zeigen unverherhältnismässig stark an im Verlgeich zu direkten Aufrufen.
Möglicherweise ist da die NSA-Sache MIT verantwortlich. Vielleicht auch Whistleblower wie Udo Ulfkotte (nach 17 Jahren FAZ) (ein Unsympath wie er im Buche steht - ganz klar - aber Respekt vor dem Schritt auszusteigen).
MIt dem "Am Thema dranbleiben" sagste was… Muss ich mich an die eigene Nase fassen. Es ist einfach ZUVIEL Scheisse die da draussen vor sich hin köchelt und da wird alleine das Zeichnen von Petitionen zum Vollzeitjob wenn man sich das vorher noch durchliest:-)
Es wäre einfach schön Volksvertreter zu haben die in UNSEREM Sinne handeln und entscheiden, dann könnte man sich selbst wieder auf das konzentrieren was man gelernt hat :-(
25. Dezember 2014 (19:25)

mario
petitionen bringen anscheinend nur noch wenig bis gar nichts.
wenn sich die leute an der spitze ein ziel setzen, dann erreichen sie es auch. selbst wenn sie da über leichen gehen müssen.
wir leben schon lange nicht mehr in einer demokratie.
mitspracherecht haben wir kaum noch.
es werden sich ziele gesetzt, und uns wird von vornerein alles verschwiegen, weil es sonst zu viel widerstand geben könnte.
die wissen, dass wir es nicht wollen. durchgesetzt wird es trotzdem.
die fragen sich nicht, ob sie es vielleicht lassen sein sollten - nein, die fragen sich nur, wie sie es nachher am besten der öffentlichkeit verkaufen.
wirklich das beste beispiel war/ist ACTA/TTIP. wer sich ein bisschen damit beschäftigt der weiß schon was ich meine.
ich wünschte mir wirklich sehr, dass sich da mal bald was tun würde. nur solange die BILD täglich millionenfach verkauft wird, fehlt mir da etwas der optimismus.
auch bin ich da etwas leidtragend, weil mir gewisser maßen bekannt ist, dass die menschen sich gar nicht für die wahrheit interessieren.
"trash" scheint wohl die mode zu sein.
naja, volksverdummung eben. scheint ja anzukommen.
25. Dezember 2014 (19:36)

Uli Herrmann
Ja, ich halte Petitionen auch für sowas wie ein "Demokratie-Placebo". Man bekommt das gute Gefühl etwas tun zu können. Aber wenn man dann mal recherchiert wo Petitionen wirklich etwas verändert hätten,… Die Negativauslese an die Spitze der Politik ist wohl sehr gründlich. Wer auch nur einen letzten Rest Anstand, Moral oder Skrupel hat, wird schon sehr früh umgemähnt.
Wenn ich dem Grünen Ozdemir zuhöre und die Augen schließe - es könnte genauso Gutenberg oder Rössler oder Westerwelle sein - alle ersetzbar! Alles eine Mischpoke.
MEINE persönliche Konsequenz wird sein meine Zukunft in Südamerika zu suchen. Ich hoffe dass ich hier noch schnell genug weg komme.
...
https://tarnkappe.info/tor-wurden-20-exit-nodes-beschlagnahmt/

OKVisualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten, netzpolitik.org, 23.01.2018
Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er "möglicherweise" persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert.
https://netzpolitik.org/2018/visualisiert-mit-diesen-600-firmen-teilt-paypal-deine-daten/

Millionenvergleich mit US-Ministerium: PayPal zahlt wegen dubioser Geschäfte, 26.03.2015
Die Geschäfte von PayPal laufen gut. Doch prüft das Unternehmen auch genau, wer bei ihm Transaktionen tätigt? Offenbar nicht immer. Paypal akzeptierte nun eine Millionenstrafe, weil Personen den Dienst nutzten, die unter US-Sanktionen fielen.

Fintech: Banking-App N26: Auf dem Weg zur deutschen "Paypal-Mafia", STERN.de, 13.07.2020
Für viele war N26 eine der ersten großen Stationen ihres Berufslebens: Einige, teils hochrangige Mitarbeiter der Neobank haben in den letzten Monaten gekündigt, um selbst zu gründen. Ein junger Hoffnungsträger unter ihnen ist Dennis Müller mit seinem Startup Amie.
https://www.stern.de/wirtschaft/banking-app-n26--auf-dem-weg-zur-deutschen--paypal-mafia--9333514.html

OKGoogle Pay: So deaktivieren Sie Paypal als Bezahlart, PC-WELT.de, 26.02.2020
Nach den Problemen der letzten Tage: So können Google-Pay-Nutzer die Nutzung von Paypal als Bezahlart deaktivieren.

Amazon, Apple und Co.
Die Krisengewinner
, 31.07.2020
Die US-Wirtschaft stürzt ab, die Arbeitslosenzahlen explodieren - doch an den Tech-Giganten geht die Corona-Krise offenbar spurlos vorbei. Größter Gewinner: Amazon. Doch auch Facebook und Co. machen Milliarden. Von Marcus Schuler.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tech-konzerne-105.html

Fliegenpilz, was nun? Judas Judäa fandste doch bislang auch immer ganz toll...

News&Links#NSA,GHCQ&Co. - grenzenlose Spionage - keine Geheimnisse mehr, alles glä,sern - und nicht nur Behörden. Sogar alle möglichen Gesundheitsdaten sind ( unbefugten Personen aus ) der Wirtschaft und darüber immer mehr Kreisen, letztlich allen, längst bekannt. Ich (Name siehe Impressum) weiß es seit August 2020 aus stillen Quellen über den Messanger WhatsApp, die ich, bevor es zu Falschangaben kommt, jederzeit vor Gericht offenlegen kann!

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

US-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten

Amazon-Experiment: Was der Konzern mit jedem Klick erfährt, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Wissen Sie noch, wonach Sie heute vor einem Jahr bei Amazon gesucht haben? Die Netzaktivistin Katharina Nocun hat ihre Nutzerdaten angefordert - und erfuhr, wie viel der Konzern über seine Kunden weiß.
Fortsetzung des Berichts in Kürze!

OKHacker-Falle beim Online-Shopping, trojaner-info.de 09.10.2019
Durch ein Skimming-Skript werden beim Online-Shopping nach Zahlungsmethoden und persönlichen, identifizierbaren Informationen (PII) gesucht. Diese Daten werden, noch bevor der Benutzer ein Formular ausgefüllt hat, an einen C&C-Server gesendet. Sobald der Nutzer die Zahlungs- und persönlichen Daten eingegeben hat, schlägt der Skimmer-Code zu und und erfasst die Daten, bevor sie tatsächlich übermittelt werden.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/hacker-falle-beim-online-shopping-7626.html

19 Millionen US-Dollar
Wie vier Brüder Amazon mit 7000 Zahnbürsten abzockten
, STERN.de, 22.08.2020
Vier Brüder haben den Onlinehändler Amazon um Millionen US-Dollar betrogen. Dafür nutzten sie eine dreiste Masche: Sie fluteten den Konzern mit Tausenden Produkten und stellten diese in Rechnung.
Amazon ist die größte Shopping-Plattform der westlichen Welt - und damit das prädestinierte Ziel vieler Krimineller. Nun wurde der Fall von vier Brüdern aus New York bekannt, die Amazon im Laufe von zwei Jahren um mindestens 19 Millionen US-Dollar betrogen haben. Das Justizministerium hat die Anklageschrift am Mittwoch veröffentlicht.
Das US-Technikmagazin "Wired" hat ausführlich über den Fall berichtet. Demnach nutzten die vier Brüder im Alter zwischen 24 und 32 Jahren für Ihre Betrugsmasche das sogenannte "Overshipping". Vereinfacht gesagt, erden dem Unternehmen absichtlich mehr Waren geschickt und in Rechnung gestellt, als es bestellt hat. Dabei machten sie sich die Organisationsweise des Handelsriesen zunutze. Bei Amazon erhält jedes Produkt eine eindeutige Kennung, die sogenannte "Amazon Standard Identification Number" (ASIN). Verkäufer haben die Möglichkeit, Einträge im Amazon-Katalog anzupassen, um sicherzustellen, dass die Produktbeschreibungen korrekt sind. Genau das nutzten die Brüder aus.
Amazon wurde mit Rechnungen zu teuren Produkten geflutet
Der Anklageschrift zufolge tauschten die Brüder ASINs von Produkten, die Amazon geordert hatte, gegen große Mengen anderer Produkte. In einem Fall bestellte Amazon etwa zwölf Kanister Desinfektionsspray zum Preis von 94,03 US-Dollar. Die Angeklagten sollen unter Verwendung des Codes für das Desinfektionsspray stattdessen 7000 Zahnbürsten zum Preis von je 94,03 US-Dollar versandt und Amazon später mehr als 650.000 US-Dollar in Rechnung gestellt haben.
Noch dreister: In einem Fall bestellte Amazon eine einzige Flasche eines Designer-Parfüms für 289,78 US-Dollar, woraufhin die Brüder der Anklagschrift zufolge 927 billige Bartschneider zum identischen Preis in Rechnung stellten. Eingetragen wurde jedoch die ASIN des Parfüms.
Algorithmen werden ausgetrickst
Unabhängige Shops können ihre Produkte über verschiedene Wege bei Amazon anbieten. Eine Möglichkeit ist, die Waren direkt an Amazon-Kunden zu verkaufen. Die vier Brüder nutzten dagegen eine Plattform, auf der sie quasi als Großhändler fungieren: Dabei kauft Amazon die Waren und verkauft sie dann mit einem Aufschlag an die Kunden weiter. Amazon bietet mittlerweile Millionen unterschiedliche Produkte, von der Weinflasche bis zum Strandkorb - das macht es für den Konzern unmöglich, alles händisch zu kontrollieren.
Das Unternehmen verlässt sich daher auf einen Mix aus Algorithmen und Manpower. Vor allem kleine Anbieter werden zum Teil komplett automatisiert betreut. Diese Prozesse werden häufig das Ziel von Kriminellen. Mal erschleichen sie sich mit Schrottbüchern Millionen im Kindle Store, mal füllen sie Rücksendungen mit Erde auf, um den Retourenprozess zu überlisten.
Der Staatsanwaltschaft zufolge sollen die Brüder regelmäßig mehrere Tausend Einheiten eines Produktes an Amazon verschickt haben, obwohl das Unternehmen nur einen Bruchteil davon bestellt hatte. Demzufolge war zu erwarten, dass die Masche früher oder später auffliegt und Amazon die Konten sperren würde. Doch die Angeklagten bekamen den Hals scheinbar nicht voll und versuchten, neue Konten mit gefälschten Namen und neuen E-Mail-Adressen zu erstellen.
Die Angeklagten werden nun unter anderem des Überweisungsbetruges und der Geldwäsche beschuldigt. Die Anwälte, die einige der Brüder vertraten, reagierten bislang nicht auf die Anschuldigungen.
Amazon hat noch nicht öffentlich erklärt, ob durch den Fall Änderungen an der Plattform vorgenommen werden oder gar bereits vorgenommen wurden. Davon ist jedoch auszugehen. Anfang des Jahres hat der Konzern eine eigene Abteilung ins Leben gerufen, die sich auf die Erkennung und Verfolgung von Fälschungsdelikten spezialisiert hat. Der Gruppe gehören ehemalige Ermittler und Bundesstaatsanwälte an, die ihr Know-How einsetzen, um Betrüger aufzuspüren.
Quelle: Justice.gov, Wired
https://www.stern.de/digital/online/amazon--wie-vier-brueder-den-haendler-mit-7000-zahnbuersten-abzockten-9384856.html
Lesen Sie auch:
- Amazon war bislang nur in unseren Wohnzimmern: Das will der Konzern jetzt ändern, https://www.stern.de/digital/smartphones/amazons-neue-produkte-zeigen--wie-der-konzern-unseren-alltag-erobern-will-8925796.html
- Amazon will nicht nur unser Geld, sondern noch etwas viel Wertvolleres, https://www.stern.de/digital/online/amazon--der-konzern-will-etwas-viel-wertvolleres-als-unser-geld-8478732.html
- Internetkriminalität: Wie das FBI den russischen Spam-König fasste, https://www.stern.de/digital/online/kriminalitaet--so-wurde-der-russische-spam-koenig-vom-fbi-gefasst-7410576.html
- Ungewöhnliche Sicherheitslücke: Forscher hacken Smartphones - nur mit Musik, https://www.stern.de/digital/technik/smartphone--forscher-knacken-handy-nur-mit-musik-7370130.html
- Tim Berners-Lee: Er erfand das Internet - diese drei Dinge stören ihn heute gewaltig, https://www.stern.de/digital/online/tim-berners-lee-erfand-das-internet---das-stoert-ihn-heute-gewaltig-7366350.html
Chinesischer Onlinehändler
Wie Alibaba die Welt erobert – und deutsche Firmen dabei mitmischen
, STERN.de, 23.08.2020
Amazon-Konkurrent Alibaba erobert die Welt. Vor allem will deutsche Anbieter gewinnen, denn die 1,4 Milliarden Chinesen gieren nach Produkten "made in Germany".
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wie-alibaba-die-welt-erobert--und-deutsche-firmen-mitmischen-9345448.html

Neue Web-Skimming-Taktik, trojaner-info.de, 25.06.2020
Die Experten von Kaspersky haben eine neue Methode von Web-Skimming zum Diebstahl persönlicher Zahlungsinformationen bei Nutzern von Online-Shopping-Websites identifiziert. Durch die Registrierung von Google-Analytics-Accounts und das Einfügen des entsprechenden Tracking-Codes dieser Konten in den Quellcode der Webseite können Cyberkriminelle Kreditkartendaten von Nutzern sammeln.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/neue-web-skimming-taktik.html

OKVisualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten, netzpolitik.org, 23.01.2018
Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er "möglicherweise" persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert.
https://netzpolitik.org/2018/visualisiert-mit-diesen-600-firmen-teilt-paypal-deine-daten/

Millionenvergleich mit US-Ministerium: PayPal zahlt wegen dubioser Geschäfte, 26.03.2015
Die Geschäfte von PayPal laufen gut. Doch prüft das Unternehmen auch genau, wer bei ihm Transaktionen tätigt? Offenbar nicht immer. Paypal akzeptierte nun eine Millionenstrafe, weil Personen den Dienst nutzten, die unter US-Sanktionen fielen.

OKPolizei warnt alle PayPal-Nutzer: Tückische Betrugsmasche bringt Sie um Ihr Geld, CHIP.de, 06.07.2020
Die Polizei warnt Nutzer eindringlich vor einer perfiden PayPal-Betrugsmasche, mit der Kriminelle versuchen, an Ihr Geld zu kommen. Die Masche richtet sich dabei vor allem an diejenigen, die über das Internet verkaufen. Wie Sie die PayPal-Masche erkennen, erklären wir Ihnen im Text. Typische Merkmale betrügerischer Mails zeigen wir Ihnen im Video.
https://www.chip.de/news/Polizei-warnt-alle-PayPal-Nutzer-Betrugsmasche-bringt-Sie-um-Ihr-Geld_182815122.html

OKÄrger mit Online-Bezahldienst
Verkäufer aufgepasst! Mit diesem Trick zocken Betrüger über Paypal ab
, STERN.de, 09.09.2017
Paypal gilt als eins der sichersten Online-Bezahlsysteme weltweit. Trotzdem schaffen es Betrüger, Verkäufer über den Dienst abzuzocken. Mit einem einfachen Trick, den jeder kennen sollte, der den Bezahldienst für seine Geschäfte nutzt.
http://www.stern.de/tv/verkaeufer-aufgepasst--mit-diesem-trick-zocken-betrueger-ueber-paypal-ab-7607550.html

OKIdentitätsdiebstahl: 5 Tipps, wie Sie sich schützen können, PC-WELT.de, 11.08.2020
In die Schlagzeilen schaffen es meist nur spektakuläre Hacks auf Konzerne und Berühmtheiten. Doch viele Cyberkriminelle vermeiden hochwertige und gut geschützte Ziele und suchen lieber nach anfälligen und schlecht abgesicherten Daten. Und werden häufig bei Privatnutzern fündig, die sich um die Sicherheit ihrer Daten zu wenig kümmern.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Identitaetsdiebstahl-5-Tipps-wie-Sie-sich-schuetzen-koennen-10859914.html

Superscoring: Wie wertvoll sind Sie für die Gesellschaft?, PC-WELT.de, 25.09.2019
Eine neue Herausforderung für die Bürger in China: ein soziales Bewertungs- und Punktesystem, das ihnen ihren Platz - und Erfolg - in der Gesellschaft zuweist. Oder eben nicht. Wie weit sind wir noch davon entfernt? Und wer kümmert sich hier noch um die Würde des Menschen? Fragen dazu beantwortet Professor Dirk Helbing von der ETH Zürich.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Superscoring-Wie-wertvoll-sind-Sie-fuer-die-Gesellschaft-10633488.html

Einige Deutsche wollen Social Scoring á la China, PC-WELT.de, 04.02.2019
Die meisten Deutschen, aber bei weitem nicht alle, finden digitale Systeme zur sozialen Kontrolle der Bürger schlecht, zeigt eine repräsentative Studie. Die Haltung zum Thema Überwachung hängt von der generellen Lebenseinstellung ab.
Fortsetzung des Berichts: siehe unten

Bürger-Score
Totale Überwachung - China will Noten an alle seine Bürger verteilen
, STERN.de, 17.04.2018
In China wird jeder Bürger in Zukunft bewertet. Pornos sind schlecht für den Bürgerwert, Biogemüse gibt Pluspunkte. Die guten Chinesen erhalten Kredite und Bonuszahlungen, die schlechten können keine Flugtickets kaufen. So sieht die Erziehungsdiktatur aus.
https://www.stern.de/digital/technik/china--totale-ueberwachung---so-sollen-alle-buerger-bewertet-werden-7943770.html

Hohes Diskriminierungspotential bei automatisierten Entscheidungen, netzpolitik.org, 04.04.2019
In vielen gesellschaftlichen Bereichen werden Entscheidungen bereits von Algorithmen getroffen. Doch das ist mit Risiken für den Menschen verbunden. Mit dem "Atlas der Automatisierung" möchte AlgorithmWatch zu mehr Transparenz in der automatisierten Entscheidungsfindung beitragen.
https://netzpolitik.org/2019/hohes-diskriminierungspotential-bei-automatisierten-entscheidungen/

Streit um den AMS-Algorithmus geht in die nächste Runde, netzpolitik.org, 10.10.2019
In Österreich hält der politische Streit um den Einsatz eines algorithmischen Systems zur Sortierung von Arbeitslosen weiter an. Jetzt haben Forscher*innen das System aus wissenschaftlicher Sicht scharf kritisiert. Der Fall könnte zum Beispiel dafür werden, wie die öffentliche Hand mit der Technologie nicht umgehen sollte.
https://netzpolitik.org/2019/streit-um-den-ams-algorithmus-geht-in-die-naechste-runde/

Chinas Social Credit-Punkteystem funktioniert: 17,5 Millionen Chinesen durften 2018 kein Flugticket kaufen, brd-schwindel.ru, 06.03.2019
Der Ausbau des chinesischen Social Credit-Systems macht zügige Fortschritte. Schon ab 2020 soll jeder der 1,3 Miliarden Chinesen über eine Smartphone-App seinen eigenen Kontostand abrufen und sich so darüber informieren können, ob er ein mustergültiger Bürger ist oder nicht. Im letzteren Fall muß er damit rechnen, zum Beispiel keine Flug- oder Eisenbahntickets kaufen zu können.
http://brd-schwindel.ru/chinas-social-credit-punkteystem-funktioniert-175-millionen-chinesen-durften-2018-kein-flugticket-kaufen/

NPP 178: Wenn Algorithmen unabsichtlich diskriminieren, netzpolitik.org, 20.07.2019
Kein Kredit, weil du nicht oft genug bei Mama anrufst? Keine Versicherung, weil du in der falschen Facebook-Gruppe hängst? Gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter oder Religion gibt es Gesetze. Aber was passiert, wenn Algorithmen in ihren Vorhersagen unabsichtlich diskriminieren? Wir sprachen mit Daniel Schwarcz über Gleichbehandlung im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz.
... was ist mit all den unabsichtlichen Fällen von Diskriminierung, die auftreten können, wenn Maschinen Entscheidungen über Menschen treffen? Wenn etwa der Algorithmus einer Versicherung beim Durchkämmen von Tausenden Datenpunkten als Muster entdeckt, dass Antragsteller in einer bestimmten Facebook-Gruppe wahrscheinlicher Krebs bekommen werden? Oder ein Bewerbungssystem Frauen systematisch aussortiert, weil diese in der Vergangenheit schon schlechte Chancen im Unternehmen hatten? "Proxy Discrimination" nennt sich dieses Problem: Stellvertretend für eine unbekannte Variable - Geschlecht, Religion oder genetische Veranlagung - sucht sich das System einen anderen Indikator, um Wahrscheinlichkeiten zu berechnen - einen Proxy eben. Die Menschen, die diese Systeme einsetzten, bemerken das oft nicht mal.
https://netzpolitik.org/2019/npp-178-wenn-algorithmen-unabsichtlich-diskriminieren/

China Cables
Unterdrückung per Algorithmus
, netzpolitik.org, 27.11.2019
Geheime Dokumente zeigen, wie die chinesische Regierung mit der Hilfe von Datenbanken und Algorithmen Millionen Menschen überwacht und einsperrt. Wir fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
https://netzpolitik.org/2019/unterdrueckung-per-algorithmus/

Digitale Überwachung
Bürgerscore - 13 Millionen Chinesen leben als neue Aussätzige
, 27.04.2019
Wer in China auf der Liste der diskreditierten Personen landet, fristet ein Leben am Rande der Gesellschaft. Er darf weder Flugzeug noch schnelle Bahnverbindungen nutzen. Am Telefon warnt ein spezieller Klingelton vor den "unwerten" Bürgern.
https://www.stern.de/digital/technik/china--buergerscore---13-millionen-chinesen-leben-als-neue-aussaetzige-8684632.html

Sachverständigenrat fordert mehr Transparenz für Verbraucher-Scores, netzpolitik.org, 05.11.2018
Wie kommt eigentlich der SCHUFA-Score zustande, und was sagt er über uns aus? Auf Basis intransparenter Verbraucher-Scores werden wir in immer mehr Lebensbereichen bemessen und beurteilt - mit und ohne unser Wissen. Das muss sich ändern, fordert ein Beratungsgremium für Verbraucherfragen in seinem Gutachten für das Justizministerium.
https://netzpolitik.org/2018/sachverstaendigenrat-fordert-mehr-transparenz-fuer-verbraucher-scores/

Massenüberwachung der Kommunikation: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof, netzpolitik.org, 10.07.2019
Die Nutzung digitaler Technologien hat sich radikal verändert. Daher fordern Beschwerdeführer vom Menschenrechtsgerichtshof, die Minimalstandards zum Schutz vor Missbrauch bei Massenüberwachung endlich anzupassen - oder aber die Massenüberwachung der Kommunikation zu beenden.
https://netzpolitik.org/2019/massenueberwachung-der-kommunikation-anhoerung-beim-menschenrechtsgerichtshof/

OKFacebook und Werbebranche zittern
Werbe-Tracking
Apple legt das Häkchen um
, netzpolitik.org, 21.08.2020
In der kommenden iOS-Version ändert Apple die Konfiguration seiner Mobiltelefone an entscheidender Stelle: Weil der US-Konzern für die eigenen Kund:innen den Schutz vor intransparenten Tracking hochfährt, zittern Facebook und die Werbebranche.
https://netzpolitik.org/2020/werbe-tracking-apple-legt-das-haekchen-um/

... am Tage als der ... kam...
Riesige Abfallberge, Werbemüll
Nervige Prospekte im Briefkasten: Kommt jetzt eine neue Regel für Aufkleber?
, CHIP, 28.09.2020
Auf Briefkästen prangt oft die Aufschrift "Bitte keine Werbung einwerfen". Doch der Deutschen Umwelthilfe ist die Idee dahinter ein Dorn im Auge. Sie schlagen vor, dass künftig nur noch diejenigen Werbung im Briefkasten haben, die auch ausdrücklich zustimmen. Braucht es also bald neue Werbe-Aufkleber?
"Stopp - Keine Werbung!", "Bitte keine Werbung" oder "Reklame verboten!" - wer keine Prospekte im Briefkasten will, muss das über einen Aufkleber deutlich machen. Umweltschützern ist das ein Dorn im Auge. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will das Prinzip am Briefkasten deshalb umkehren: Werbeprospekte sollen nur noch bei Menschen landen, die sie auch wirklich haben wollen. Auf dem Aufkleber müsste dann stehen: "Bitte Werbung". So eine Opt-in-Lösung sei gut für alle, sagte Barbara Metz, die Vize-Bundesgeschäftsführerin der DUH, der Deutschen Presse-Agentur. "Wer weiterhin Werbung will, muss nur einen Aufkleber anbringen und bekommt sie. Der sinnlose umweltschädliche Großteil aber wird eingespart." Nicht adressierte Werbung sorge in Deutschland für "riesige Abfallberge, vermüllte Hausflure sowie eine immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung". Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) müsse jetzt handeln. Mit einer Petition will der Verein Druck auf die Bundesregierung machen.
Im Justizministerium gibt es bisher keine solchen Pläne, wie eine Sprecherin sagte. Wenn Verbraucher ausdrücklich ihr Einverständnis äußern müssten, würde das "voraussichtlich nur eine geringe Zahl" von ihnen tun. Das hätte zwar den Vorteil, dass Abfälle vermieden werden könnten - andererseits würde es "die unternehmerische Freiheit beschränken", erklärte sie. Vor allem für Unternehmen aus der Umgebung sei diese Art der Werbung wichtig. "Hinzu kommt das hohe Gut der Pressefreiheit, wenn lokale Anzeigenblätter auch einen redaktionellen Teil enthalten." Verbraucher, die keine Werbung wünschen, könnten das "ohne größeren Aufwand" kundtun.
https://www.chip.de/news/Nervige-Prospekte-im-Briefkasten-Kommt-jetzt-neue-Regel-fuer-Aufkleber_183006251.htmlehr Unternehmen schnüffeln uns aus, digitalcourage.de, gesehen am 09.09.2018
Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere "Gratis"-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird "Scoring" genannt. Wer zum Beispiel im "richtigen" Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards, .http://bigbrotherawards.de/
Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken
Fortsetzung in Kürze weiter unten

"Die wollen alles über jeden wissen - ohne Ausnahme.", tagesschau.de
Nur einige wenige sind davon ausgenommen: Eingeschrieben in den Quelltext, der NDR und WDR vorliegt, ist die Differenzierung zwischen den Partnerländern der USA, den sogenannten "Five Eyes", Neuseeland, Australien, Großbritannien sowie Kanada, und den anderen Ländern. Verbindungen, die aus den "Five-Eyes"-Ländern auf die Tor-Webseite vorgenommen werden, sollen laut der vorliegenden Regel nicht markiert werden. Aus allen anderen Ländern allerdings schon. Ohne Ausnahme, .
https://www.tagesschau.de/inland/nsa-xkeyscore-100.html .

#netzrückblick: Kommerzielle Überwachung 2015 - Digitales Tracking, Echtzeit-Datenhandel und Scoring-Gesellschaft, netzpolitik.org, 12.12.2015
campact via flickr (CC BY-NC 2.0) Datenhandelsfirmen verfolgen uns zunehmend geräteübergreifend und verknüpfen unser Online-Verhalten mit Kundendaten von Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, sagt der Netzaktivist Wolfie Christl im Interview. Nicht nur Plattformen wie Facebook stehen für die Informationsreichtümer, die Unternehmen über ihre Nutzer und weit darüber hinaus sammeln. Damit beschäftigte sich die vor genau einem Jahr erschienene Studie zu "kommerzieller digitaler […], Das Informations- und Werbenetzwerk Facebook hatte zu Beginn des Jahres eine neue Datenschutzrichtlinie eingeführt, um sich das Sammeln von Daten, das Verfolgen jedes einzelnen Mausklicks und auch das Beobachten von Usern außerhalb der Plattform absegnen zu lassen. So ganz ging dieser Plan allerdings noch nicht auf: Der Verbraucherzentrale Bundesverband nahm die Herausforderung an und klagt nun gegen Facebook - 2016 könnte es zur Verhandlung vor dem Landgericht Berlin kommen. Daneben waren 2015 noch weitere Auswüchse der kommerziellen Überwachung und Verarbeitung von Kundendaten Thema bei netzpolitik.org: Smarte Fernseher und andere Haushaltsgeräte wurden vorgestellt, kritisiert und gehackt. Für Aufsehen sorgte auch die Meldung, dass ein Antivirenhersteller künftig Nutzerdaten weiterverkauft. Doch tritt man einen Schritt zurück, wird schnell deutlich, dass es sich bei diesen Meldungen um Fälle handelt, die exemplarisch für einen allgemeinen Trend stehen.
Wir haben mit Wolfie Christl versucht, diese Entwicklungen einzuordnen, um ein Bild davon zu gewinnen, was Unternehmen mit ihren und unseren Daten machen.
[...] "Hinter den Kulissen tobt ein veritabler Krieg um unsere Daten."
2015 wurde in Deutschland viel über staatliche Überwachung und die Ausspähaktionen von Geheimdiensten weltweit diskutiert. Welche Entwicklungen und Neuerungen haben wir auf dem Feld der privaten und kommerziellen Überwachung übersehen oder zu wenig beachtet?
Wolfie Christl: Einerseits gab es punktuell immer wieder diese aufmerksamkeitsstarken Geschichten - etwa über Kinderpuppen oder Smart TVs, die unsere Gespräche belauschen und an Dritte übertragen. Auch wenn gerade letzteres besonders schön an die Televisoren aus Orwell´s Roman 1984 erinnert - griffige Stories wie diese kratzen natürlich nur an der Oberfläche. Viele entscheidende Dinge passieren auf einer viel weniger alltäglich fassbaren, technischen Ebene.
Für völlig unterbelichtet halte ich die Entwicklungen rund um Cross-Device-Tracking. Immer mehr Unternehmen arbeiten daran, die NutzerInnen geräteübergreifend und in möglichst jeder Situation als die gleichen Personen wiederzuerkennen - unabhängig davon ob sie einen Computer zu Hause, am Arbeitsplatz, ihr Smartphone oder andere Geräte benutzen. Dabei kommt ein ganzes Arsenal an Technologien zum Einsatz, Cookies funktionieren ja nur im Browser.
Eine wichtige Rolle spielen die User-Accounts auf den großen Plattformen wie Facebook oder Google. Diese Accounts bilden die zentralen Transmissionsriemen in diesen immer unübersichtlicher werdenden Marketingtechnologie-und Tracking-Ökosystemen, bestehend aus tausenden Firmen in Bereichen wie Analytics, Adserver oder Data Management.
Sogenannte Data-Management-Plattformen sorgen als Echtzeit-Handelsmärkte für die Verknüpfbarkeit der unterschiedlichsten Datenbestände und bieten Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen an, entweder Daten von Dritten zu nutzen, oder sogar ihre eigenen Kundendaten zu verwerten. Generell werden die Kooperationen zwischen Tracking-Firmen, den großen Plattformen und alteingesessenen Datenhandelsunternehmen wie zum Beispiel Acxiom immer enger.
Über E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden die an unterschiedlichen Stellen verwalteten Profile über Einzelne in Echtzeit miteinander verknüpft. Durch den Einsatz von Hash-Funktionen werden diese E-Mail-Adressen und Telefonnummern zwar meistens nicht direkt ausgetauscht, die Profile bleiben aber trotzdem zuordenbar. Die Unternehmen bezeichnen das neusprechartig als "Anonymisierung". In Wirklichkeit haben diese - von verschiedenen Firmen mit den jeweils gleichen Hash-Funktionen berechneten - Buchstaben-Zahlen-Kombinationen oft schon fast den Charakter von persönlichen Identifikationsnummern.
Schlussendlich geht das so weit, dass zum Beispiel Einkaufstransaktionsdaten aus dem Versandhandel oder aus Kundenkartensystemen dazu genutzt werden können, jemanden via Cookie online beim Besuch einer beinahe beliebigen Website wiederzuerkennen - über die Verkettung von Profiling- und Identifikationstechnologien und über Netzwerke von Tracking-Firmen hinweg.
Nicht nur die User-Accounts bei Google, Facebook, Apple oder Microsoft stehen im Zentrum dieser Tracking-Netzwerke. Auch andere Firmen, die große Mengen an zuverlässigen Identitäten verwalten, bringen sich auf diesen Datenmärkten als zentrale "Hubs" in Stellung. Telekomkonzerne wie Verizon fügen zum Beispiel Tracking-Header in den HTTP-Datenverkehr ein und verknüpfen die Daten von Mobilfunk-NutzerInnen mit dem Werbenetzwerk von AOL.
Neue Trackingtools, neue Datenschutz-AGB, neue Fälle von Preisdiskriminierung, all das haben wir 2015 erlebt. - Welche Entwicklung hat dich im zurückliegenden Jahr am meisten besorgt?
Gleichzeitig arbeiten private chinesische Großkonzerne wie der Social-Media-Betreiber Tecent oder die Online-Handelsplattform Alibaba an Scoring-Systemen, die zur Bewertung von Einzelpersonen umfassende Daten mit einbeziehen - von Zahlungs- und Onlineverhalten bis hin zu Daten aus den hauseigenen sozialen Netzwerken. Inwiefern der chinesische Staat auf diese bereits bestehenden Systeme der privaten Firmen zurückgreifen wird, wird sich zeigen.
Das klingt natürlich alles sehr dystopisch nach digitaler Technokratie, aber wir dürfen nicht vergessen: So viel anders läuft das bei uns im sogenannten "Westen" auch nicht. Im Unterschied zum staatlich gelenkten Kapitalismus in China funktioniert das bei uns netzwerkartiger. Aber Unternehmen mit flächendeckenden Daten über die Bevölkerung gibt es schon lange. Durch den digitalen Wandel hat sich die Dichte der verfügbaren Informationen über unseren Alltag immens erhöht.
Creditscoring unter Einbeziehung von Daten aus sozialen Netzwerken und anderen Online-Quellen boomt - Firmen wie zest finance, Wonga, Lenddo oder auch Kreditech in Deutschland haben jede Menge Kapital bekommen. Generell fließen Milliarden in den sogenannten Fintech-Sektor - also in Startups im Bereich Finanztechnologie. Breiter betrachtet werden Marketing, Scoring und Risikomanagement immer mehr eins. Das früher nur im Bonitätsbereich übliche Scoring hat sich inzwischen auf viele Felder ausgebreitet - von Wahrscheinlichkeitsbewertungen von Charaktereigenschaften wie Loyalität oder Manipulierbarkeit über Bereiche wie Schwangerschaft oder Gesundheit bis hin zu einem Maß dafür, wie stark eine Person ihr eigenes soziales Umfeld zu beeinflussen in der Lage ist. Wir landen immer mehr in einer Art von Scoring-Gesellschaft. Und wie wir insbesondere seit 2013 wissen, greift auch der Staat massiv auf die von privaten Firmen gesammelten Daten zu.
Vor einem Jahr habt ihr bei Cracked Labs eine große Studie über kommerzielle Überwachung veröffentlicht. Sind die Leute inzwischen sensibler geworden bei diesem Thema?
Dabei ist vieles schon Alltag. In der Debatte wird oft auf das massive Diskriminierungspotenzial (einschl. Drohnen?, Anm., die Red.) verwiesen, das sich daraus ergeben würde, wenn Banken, Versicherungen, Arbeitgeber oder Wohnungsvermieter hemmungslos auf unsere digitalen Profile zugreifen könnten. Keine Frage, das könnte auf uns zukommen. Außerdem stehen Krankenversicherungstarife unter Einbeziehung von Fitnessdaten auch im deutschen Sprachraum schon in den Startlöchern, und überwachungsbasierte Autoversicherungstarife bereits vor dem Durchbruch. Aber es gibt noch eine andere Ebene: Schon heute werden an vielen Stellen viele kleine automatisierte Entscheidungen über unser Leben und unsere Möglichkeiten auf Basis digitaler Daten getroffen. Von der Wartezeit in der Telefonhotline über die verfügbaren Bezahloptionen im Online-Shop bis zu individuellen Angeboten und Preisen. Aus meiner Sicht besteht hier die Gefahr vieler kleiner Diskriminierungen, die einzeln betrachtet vielleicht manchmal harmlos wirken, aber in Summe zu einer systematischen Benachteiligung von Einzelnen führen könnten. Dazu kommt, dass beinahe alle diese Vorgänge völlig intransparent sind. Auf dieser Ebene ist die Sensibilisierung der Leute besonders schwierig. Dabei werden sich diese Problematiken mit dem aufstrebenden Internet der Dinge noch multiplizieren. Ich denke, da ist noch sehr viel zu tun. Ich habe mich 2015 relativ viel mit Überwachung am Arbeitsplatz und dem Aufstieg der sogenannten Workforce Intelligence beschäftigt. Auch hier gibt es unzählige Firmen von kleinen Startup-Klitschen bis zu Giganten wie SAP, die die entsprechenden Technologien weiterentwickeln. Das reicht von GPS und Handscannern in der Logistik über die umfassende Zeit- und Leistungserfassung ganz unterschiedlichen Berufsfeldern bis zur Prognose zukünftiger Arbeitsleistung. Im Arbeitsleben sind die Folgen dieser Art der digitalen Überwachung allerdings für die Einzelnen viel unmittelbarer spürbar. Vielleicht könnte das darum ein guter Ansatzpunkt für die Bewusstseinsarbeit sein?
Beinahe jedes Unternehmen hat Informationen darüber, wo seine Kunden wohnen, wie alt sie sind, ob sie rauchen oder gerne Tomatensaft trinken. Der Datenschatz wächst unablässig, schließlich werden persönliche Daten auch untereinander gehandelt. Wird 2016 das Jahr sein, in dem die Unternehmen aufhören uns zu überwachen, weil sie ohnehin schon alles über uns wissen?
Wolfie Christl: Die Unternehmen wissen zweifellos bereits sehr viel über uns. Aber viele Daten sind fehlerhaft, fragmentarisch und verstreut. Darum versuchen einerseits Beratungsfirmen, Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen davon zu überzeugen, ihre Kundendaten aus den verschiedenen unternehmensinternen "Silos" zusammenzuführen und zu zentralisieren. Dazu alle diese Bemühungen rund um geräteübergreifendes Tracking und um die Verknüpfung von Online- und Offline-Daten. Viele Firmen, die solche Dinge können, wurden in den letzten zwei Jahren um Milliarden von den Großen aufgekauft. Nur ein paar Beispiele: Bluekai und Datalogix gehören jetzt zum IT-Riesen Oracle. LiveRamp wurde von Acxiom gekauft, ExactTarget vom Online-CRM-Marktführer Salesforce. Auch so unterschiedliche Firmen wie IBM oder Adobe mischen in diesem Bereich mit und kaufen sich ein. Facebook bringt seine Datenhandelsplattform Atlas in Stellung. Sogar Twitter hat 2015 mit TellApart eine Firma gekauft, die personalisierte Angebote auf Basis von Cross-Device-Tracking und der Verknüpfung von Online- und Offline-Daten anbietet.
"Die einzigen, die nicht mitreden dürfen, sind die NutzerInnen"
Wo nicht gekauft wird, wird kooperiert. Unter welchen Bedingungen die Profile und Echtzeitinformationen über uns ausgetauscht werden, ist zwischen den Firmen umkämpft. Sie versuchen, so weit als möglich zusammenzuarbeiten, ohne ihre Datenbestände komplett der Konkurrenz zu öffnen. Man könnte sagen, hinter den Kulissen tobt ein veritabler Krieg um unsere Daten. Die einzigen, die bei diesen Auseinandersetzungen absurderweise kaum bis gar nicht mitreden dürfen, sind wir. Wie es weitergeht, wird massiv davon abhängen, wieviel wir uns als NutzerInnen gefallen lassen und welche Arten von gesetzlichen Regulierungen geschaffen werden können.
Stichwort "Regulierung": Können wir uns 2016 zurücklehnen, weil die neue EU-Datenschutzgrundverordnung alles für uns regelt?
Wolfie Christl: Wenn ich mir die öffentlichen Äußerungen von Merkel in letzter Zeit dazu ansehe, bin ich nicht gerade optimistisch. Sie betont äußerst einseitig die Interessen von Wirtschaft und Industrie und verteidigt auf Biegen und Brechen den über weite Strecken desaströsen Entwurf des EU-Rats für die neue europäische Datenschutzverordnung. Ich halte das für kurzsichtig und verantwortungslos. Der mit fraktionsübergreifender Mehrheit beschlossene Entwurf des EU-Parlaments wäre zumindest ein guter Kompromiss. Wenn sich Merkel und der EU-Rat durchsetzen sollten, sehe ich schwarz für unser zukünftiges Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.
Aber ich will nicht nur pessimistisch sein. Resignation ala "die machen sowieso, was sie wollen" ist wohl unser schlimmster Feind. Das von Max Schrems erkämpfte Safe-Harbor-Urteil ist echt ein großer Erfolg. Auch das belgische Urteil im November, nach dem Facebook € 250.000 Strafe pro Tag hätte zahlen müssen, wenn es nicht innerhalb von 48h damit aufhört, die Daten von nicht auf Facebook registrierten Menschen zu tracken, gibt Hoffnung. Geht doch! Es braucht aber natürlich viel mehr als nur gesetzliche Regulierung - angefangen von Bewusstseinsarbeit und mehr Transparenz über die Praktiken der Unternehmen bis hin zur Schaffung dezentraler und selbstbestimmt nutzbarer digitaler Informationstechnologie. Es ist viel zu tun.
, http://netzpolitik.org/2015/netzrueckblick-kommerzielle-ueberwachung-2015-digitales-tracking-echtzeit-datenhandel-und-scoring-gesellschaft/ Sicherheit im Netz: Datenraub: Mit diesen sieben Tipps schützen Sie sich davor, STERN.de, 10.01.2019
Nachdem ein Hacker die persönlichsten Daten Hunderter Politiker ins Netz stellte, fragen sich viele: Kann mir das auch passieren? Die deutliche Antwort ist: leider ja. Wir erklären, wie Sie sich schützen können.
Eine gigantische Datenfalle sind heutzutage Apps. Selbst seriöse Unternehmen nutzen immer wieder die zahlreichen Zugriffsrechte der mobilen Betriebssysteme Android und iOS, um gigantische Datenmengen über die Nutzer anzuhäufen. Etwa indem ohne guten Grund Bewegungsprofile über GPS gesammelt oder routiniert das Adressbuch ausgelesen wird. Weil Smartphones mit privaten Fotos, Chats, GPS-, Banking- und Kontaktdaten gefüllt sind, erlauben sie weit tiefere Eingriffe, als das noch bei PCs der Fall war. Hinterfragen Sie deshalb stets, ob die App die angefragten Rechte wirklich braucht - und wählen Sie lieber eine weniger gierige Alternative. Wie man seine Daten auf dem Smartphone noch besser schützt, erfahren Sie hier für Apples iPhone und hier für Android-Smartphones.
[...] Offene Netzwerke meiden
So reizvoll offene Wlans auch sind: Vermeiden Sie, sich dort mit Smartphone oder Laptop einzuloggen. Viele Verbindungen ihres Gerätes sind nicht verschlüsselt und können von anderen Personen im Netzwerk ausgelesen werden. Vor allem das automatische Einloggen in solche Netze sollte unbedingt vermieden werden: Hacker benutzten schon öfter gefälschte Hotspots um die Daten argloser Nutzer abzugreifen. Wenn es gar nicht anders geht, setzen Sie während der Nutzung auf eine sichere Verbindung über einen VPN-Dienst.
Seien Sie sparsam mit den eigenen Daten!
Auch im Zeitalter der sozialen Medien gilt: Je weniger man über Sie weiß, desto weniger Angriffsfläche bieten Sie. Je mehr Webseiten und Diensten Sie Daten anvertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese abgegriffen werden können.
https://www.stern.de/digital/online/datenraub--mit-diesen-7-tipps-schuetzen-sie-sich-davor-8521708.html
https://www.stern.de/digital/online/der-mann--der-uns-schwierige-passwoerter-einbrockte--bereut-seine-entscheidung-7577534.html
https://www.stern.de/digital/computer/erpressungs-trojanern--so-schuetzen-sie-sich-vor-ransomware-6725356.html
https://www.stern.de/digital/online/iphone-privatsphaere--mit-diesen-einstellungen-schuetzen-sie-ihre-daten-8522116.html
https://www.stern.de/tv/datenhack--warum-wurde-es-dem-taeter-so-leicht-gemacht-und-wie-kann-man-sich-schuetzen--8521650.html
https://www.stern.de/tv/gute-passwoerter-und-co---so-schuetzen-sie-sich-bestmoeglich-vor-hackerangriffen-8524324.html

Denken versus Daten: Wie wir Menschen die Kontrolle verlieren, PC-WELT, 10.01.2018
Denken versus Daten: Die Digitalisierung verändert die Gesellschaft so grundlegend, dass wir Menschen darin bald keine Rolle mehr spielen.
https://www.pcwelt.de/a/denken-versus-daten-wie-wir-menschen-die-kontrolle-verlieren,3449330

OKAuf der Jagd nach Tricksern: Behörden forschen private Konten aus - Diese Daten geben Sie unfreiwillig preis, Focus, 10.04.2015
Finanzämter, Gerichtsvollzieher und Jobcenter greifen so oft auf Bankdaten von Privatkunden zu wie noch nie. So wollen sie Hartz-IV-Tricksern, säumigen Steuerzahlern und unzuverlässigen Schuldnern auf die Schliche kommen. Bei der Suche nach Schuldnern, Sozialbetrügern und säumigen Steuerzahlern haben deutsche Behörden 2014 so oft wie noch nie zuvor private Kontodaten von Bankkunden abgefragt. Dies geht aus einer Statistik des Bundesfinanzministeriums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Danach ließen neben den Finanzämtern häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten und Wertpapierdepots verfügt. Mehr als 230.000 erledigte Kontenabrufe zählte das Bundeszentralamt für Steuern im vergangenen Jahr. 2013 waren es knapp 142.000 Abfragen - das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. Allein im ersten Quartal 2015 verzeichnete die Behörde bereits 76.000 dieser Abrufe. Ein Hinweis, dass sich die Zahl auch im laufenden Jahr weiter kräftig erhöhen wird. Anfragen gehen nicht nur von Steuerbehörden ein, die danach Pfändungen einleiten können. Auch Jobcenter dürfen die Daten anfordern, wenn zum Beispiel Hartz-IV-Empfänger keine ausreichenden Angaben über ihre persönlichen Vermögensverhältnisse vorlegen. Außerdem erkundigen dürfen sich Ämter, die Bafög, Wohngeld oder Sozialhilfe genehmigen. Sie erhalten Auskunft über Namen, Geburtsdatum, Adresse und Kontonummer des Bankkunden. Die amtliche Neugierde wächst seit Jahren: Von den 230.000 Abfragen im vergangenen Jahr entfielen knapp 80.000 auf die Steuerbehörden, gut 10.000 mehr als 2013. Die anderen Ämter fragten in mehr als 150.000 Fällen die Daten ab - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Finanzministerium führt dies vor allem auf die 4500 Gerichtsvollzieher zurück, die die Anzahl der Abrufe "deutlich erhöht" hätten. Seit 2013 dürfen auch sie Auskünfte über Schuldner einholen. "Es hat sich bei den Gläubigern herumgesprochen, dass es diese Möglichkeit gibt", sagte Detlef Hüermann, der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Gerichtsvollzieherbunds, der "Süddeutschen Zeitung". Jedoch wies er darauf hin, dass dieses Instrument "fast nur bei nicht kooperativen Schuldnern genutzt wird, die keine Angaben zu ihrem Vermögen machen". Erlaubt sei dies nur in bestimmten Fällen. Die Ansprüche des Gläubigers müssten sich zum Beispiel auf mehr als 500 Euro belaufen. Komme dann heraus, dass ein Konto vorhanden ist, könne der Gläubiger eine Pfändung veranlassen.

Diese Daten dürfen die Behörden einsehen

Seit 2005 können Behörden Kontodaten abfragen, etwa um Steuerschuldnern oder Hartz-IV-Tricksern auf die Spur zu kommen. Den genauen Kontostand oder einzelne Bewegungen auf dem Konto teilen die Kreditinstitute dabei allerdings nicht mit. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die Abfrageflut äußerst kritisch. In ihrem Tätigkeitsbericht heißt es: "Ursprünglich verfolgtes Ziel war die Austrocknung der Finanzströme des Terrorismus. Die nunmehr verfolgten Zwecke stehen hiermit in keiner Verbindung." Werden jedoch bereits bei der Kontoeröffnung die Stammdaten automatisch als Datensatz gespeichert und für die Abrufe verfügbar gemacht, "erfolgt letztlich eine anlasslose Erfassung grundsätzlich aller Kontoinhaber in Deutschland".

dazu Lesermeinung FOCUS Online
Bei uns winkt man mit der Netiquette, von Heinz-Joachim Sauter
Um Wahrheiten vertuschen zu können, suhlt der Staat lieber im Privatleben der Bürger herum, das ihn einen Dreck angeht. Obwohl ich nichts zu verbergen habe, stört mich das Schnüffeln der Behörden in meinen Bank- und Finanzgeschäften gewaltig.


Vestager in den tagesthemen
"Die Dominanz wird missbraucht"
, tagesschau.de, 09.05.2019
Gesammelte Nutzerdaten - das ist die goldene Währung der Internet-Konzerne. EU-Wettbewerbskommissarin Vestager will Google, Facebook und Co. in Fällen "illegaler Praktiken" nun dazu zwingen, ihre Daten zu teilen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitale-konzerne-daten-vormachstellung-vestager-eu-interview-101.html

Wettbewerbskommissarin Vestager: "Privatsphäre ein fundamentaler Teil unserer Autonomie", netzpolitik.org, 18.01.2016
Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. CC BY 2.0, via flickr/Friends of Europe
Grundsätzlich habe sie kein Problem damit, wenn Unternehmen Daten sammeln und auswerten, um Kunden bessere Produkte anzubieten, sagte die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am vergangenen Samstag bei der Eröffnung der Konferenz "Digital Life Design" (DLD) in München. Problematisch werde es, wenn nur "einige wenige Firmen die Daten kontrollieren, die benötigt werden, um Kundenwünsche zu erfüllen und Kosten einzusparen. Das könnte ihnen die Macht geben, ihre Rivalen vom Markt zu verdrängen", warnte Vestager, die derzeit untersucht, ob Google (nun Alphabet Inc.) mit dem Preisvergleichsdienst "Google Shopping" sowie dem mobilen Betriebssystem Android gegen das europäische Kartellrecht verstößt.

Eins, zwei, drei, vier Staatstrojaner, netzpolitik.org, 21.03.2019
[...] ZITiS ist nicht die einzige deutsche Hacker-Behörde. Das Bundeskriminalamt kann aktuell drei Staatstrojaner einsetzen, ein vierter wird zur Zeit programmiert.
Fortsetzung des Berichts: in Kürze, nach dem Listing von trojaner-board.de!

Amazon empfiehlt Verschwörungsbücher
Über Werbung für Verschwörungstheorien, einen Geburtstag und ein Vorschaltbanner
, netzpolitik.org, 04.09.2020
Amazon empfiehlt Verschwörungsbücher, Facebook will politische Werbung vor den US-Wahlen einschränken und Österreich bringt sein eigenes Netzwerkdurchsetzungsgesetz auf den Weg. Unsere Themen der Woche im Überblick.
https://netzpolitik.org/2020/wochenrueckblick-kw36-ueber-werbung-fuer-verschwoerungstheorien-einen-geburtstag-und-ein-vorschaltbanner/

OKNetzDG-Erweiterung
Wie der Staat mit Gummiparagrafen Zugriff auf die Accounts der Bürger:innen erhalten will
, netzpolitik.org, 17.12.2019
Die große Koalition nutzt den Kampf gegen Rechtsextremismus, um kräftig an der Überwachungsschraube zu drehen: Soziale Netzwerke sollen bald bestimmte Straftaten automatisch ans Bundeskriminalamt melden. Darüber hinaus sollen alle Anbieter von Telemediendiensten Daten ihrer Nutzer:innen an Polizei und Geheimdienste herausgeben müssen.
https://netzpolitik.org/2019/wie-der-staat-mit-gummiparagrafen-zugriff-auf-die-accounts-der-buergerinnen-erhalten-will/

OKGesetzesentwurf: Justiz will Zugriff auf Facebook, Twitter und E-Mail, PC-WELT.de, 16.12.2019
Ein Gesetzesentwurf sieht für Strafverfolgungsbehörden den Zugriff auf soziale Netzwerke, E-Mail und andere Telemediendienste vor.
https://www.pcwelt.de/news/Gesetzesentwurf-Justiz-will-Zugriff-auf-Facebook-Twitter-und-E-Mail-10724344.html

Pornoseiten: Diese Daten sammeln Youporn & Co., CHIP, 04.12.2019 10:58
PornHub, Youporn, Redtube, xHamster und andere Pornoseiten versprechen zwar die Privatsphäre der Nutzer zu respektieren, aber tatsächlich sammeln sie viele Daten über ihre Besucher. Welche das sind und was sie damit machen, erfahren Sie in diesem Artikel.
Das Internetportal Vice hat recherchiert, welche Daten Pornoseiten über ihre Besucher sammeln. Auch wenn Seiten mit Porno-Inhalten versprechen die Privatsphäre der User zu respektieren und zu schützen, fanden die Vice-Redakteure heraus, dass bestimmte Informationen dennoch gesammelt werden, auch wenn Sie im Inkognito-Modus surfen und die Cookies löschen.

Die IP-Adresse wird immer übermittelt.
Auch die Stadt bzw. Ortschaft, wo Sie sich zum Zeitpunkt des Besuches einer Pornoseite befinden.
Das Betriebssystem und im Falle der mobilen Nutzung eventuell auch der Akkustand.
Auch die Daten über Browser und Browserversion werden aufgenommen.
Die sexuelle Orientierung, also ob homosexuell, heterosexuell usw. wird erfasst.
Wie auch sexuelle Vorlieben.
Wenn Sie auf der besuchten Seite keinen Account haben und nicht eingeloggt sind, bleiben die Informationen im Regelfall nach Ihrem Besuch nicht gespeichert.
Sollten Sie einen Account haben, speichert das Portal außerdem auch die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Registrierung angegeben haben.
Zusätzliche Infos werden gesammelt und gespeichert, falls Sie einen bezahlten Premium-Account nutzen. Je nach Portal, Zahlungsmethode kann es sein, dass Sie sogar Ihren Namen und die Daten Ihrer Kreditkarte hinterlegen müssen.

Wozu Ihre Daten genutzt werden

Nicht Sex, sondern Geld regiert die Welt. Die meisten Pornoseiten bieten die Inhalte kostenlos an, müssen aber dennoch Geld verdienen. Und das tun sie, indem sie die gesammelten Informationen verwerten.

Werbung: Werbekunden wollen, dass ihre Anzeigen gezielt ausgespielt werden. Das heißt, dass Informationen über Ihre sexuellen Vorlieben, über Ihren Aufenthaltsort usw. genutzt werden, damit Sie bestimmte Werbeinhalte sehen.


Wirecard-Skandal
Behörde gab Dutzende Hinweise nicht weiter
, tagesschau.de, 12.08.2020
Im Skandal um die Firma Wirecard gerät nun die Zollbehörde FIU in den Fokus. Sie erhielt viele Hinweise, gab jedoch nur wenige Verdachtsmeldungen weiter, wie Recherchen von NDR und SZ ergaben.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/wirecard-ifo-verdachtsmeldungen-101.html

EY und das Versagen bei Wirecard
Darum stehen jetzt die Wirtschaftsprüfer unter Druck
, SPIEGEL ONLINE, 07.08.2020
Die Bilanzprüfer von EY spielen in der Wirecard-Affäre eine unrühmliche Rolle. Wird es für sie teuer?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wirecard-warum-haben-die-wirtschaftspruefer-den-milliarden-skandal-nicht-verhindert-a-00000000-0002-0001-0000-000172378507

Mehrmals falsche Angaben
Chef der Finanzaufsicht unter Druck Die drei Wirecard-Probleme des Felix Hufeld
, SPIEGEL ONLINE, 08.08.2020
Im Skandal um den gefallenen Dax-Konzern hat der Präsident der Finanzaufsicht Bafin offenbar mehrmals falsche Angaben gemacht. Der Behördenchef wehrt sich, doch die Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wirecard-die-drei-probleme-von-bafin-chef-felix-hufeld-a-e24bb8ff-f03c-4e5b-93fb-b70e7c55af9f

Interview
Finanzexperte Gerhard Schick: "Deutschlands Konzerne wirken wie ein Tummelplatz für Kriminelle", STERN.de, 03.07.2020
Korruption bei Siemens, der Dieselskandal bei VW, jetzt die Pleite bei Wirecard – unter den deutschen DAX-Konzernen häufen sich riesige Betrugsfälle. Die staatlichen Aufseher versagen, sagt der Finanzexperte Gerhard Schick und fordert Konsequenzen.
Der Finanzexperte Gerhard Schick saß 13 Jahre für die Grünen im Bundestag, untersuchte die Bankpleiten in der Finanzkrise und legte die betrügerischen Cum-Ex-Geschäfte offen, mit denen Geldhäuser den Staat um Milliarden geprellt haben. Seit 2019 leitet er den Verein Finanzwende, der sich für ein gerechteres Finanzsystem einsetzt. Er fürchtet angesichts der Pleite von Wirecard um Deutschlands guten Ruf. Im Ausland blicke man mit Sorge auf eine Kette von Betrugsfällen, die von Siemens über Deutsche Bank, VW, Daimler bis hin zu Wirecard reicht.
Der Zahlungsdienstleister Wirecard legt eine spektakuläre Pleite hin, zahlreiche Kleinaktionäre haben viel Geld verloren. Was ist schiefgelaufen?
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard---deutschlands-konzerne-wirken-wie-ein-tummelplatz-fuer-kriminelle--9323640.html

Apps von Google, Facebook, Amazon und Aplle auf einem Tablet | Bildquelle: AFP
Anhörung von Apple, Google und Co.
Zu groß, zu mächtig, zu gefährlich?
, tagesschau.de, 29.07.2020
Sie zählen zu den mächtigsten Konzernen der Welt. Aber sind sie so mächtig, dass es keinen Wettbewerb mehr gibt? Der US-Kongress befragt heute die Chefs von Amazon, Apple, Facebook und Google.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/anhoerung-tech-konzerne-101.html


OKAmazon-Experiment: Was der Konzern mit jedem Klick erfährt, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Wissen Sie noch, wonach Sie heute vor einem Jahr bei Amazon gesucht haben? Die Netzaktivistin Katharina Nocun hat ihre Nutzerdaten angefordert - und erfuhr, wie viel der Konzern über seine Kunden weiß.
Fortsetzung des Berichts in Kürze!

Betrüger kaum zu belangen
Hunderte Spendenmillionen versickern
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach Recherchen von Report Mainz werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Spendengeldern nicht ordnungsgemäß verwendet. Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/spendenbetrug-101.html

OKKapitalismuskritik und Internet: Wie böse ist Amazon?, SPIEGEL ONLINE, 05.08.2014
Der Buch-Versender Amazon will sich dem Markt unterwerfen. Widerspenstigen Verlagen und Autoren drohen Handelsboykotte. Wie konnte es passieren, dass der Handelsriese als eine Greenpeace im Internet gilt? Eine Kolumne von Jan Fleischhauer mehr... [ Forum ]

Virale Vorhersage: Eine Prognose behauptet, Jeff Bezos sei bald der erste Billionär - aber kann das sein?, STERN.de, 22.05.2020
Es ist eine starke Schlagzeile: Amazon-Chef Jeff Bezos soll in weniger als sechs Jahren als erster Mensch über mehr als eine Billion Dollar Vermögen verfügen. Doch wie viel ist die in sozialen Netzwerken gerade viral gehende Vorhersage wert?
https://www.stern.de/digital/online/eine-prognose-behauptet--jeff-bezos-sei-bald-der-erste-billionaer---aber-kann-das-sein--9270980.html

Über 1 Billionen Euro pro Jahr Steuerbetrug


Immer neue Enthüllungen
LuxLeaks, PanamaPapers, ParadisePapers
Paradise Papers: Reichts nicht langsam? Nein, tut es nicht!
, tagesschau.de, 06.11.2017
"LuxLeaks", "Panama Papers" und nun "Paradise Papers" - Sebastian Schöbel fragt sich, ob die Empörung über immer neue Enthüllungen von Steueroasen und ihren Nutznießern nicht langsam verpufft ist. Nein, meint er, im Gegenteil.
https://www.tagesschau.de/kommentar/paradise-papers-schoebel-eu-101.html

Endlich auch offline verfügbar: Gläserne Kunden, netzpolitik.org, 20.02.2018
Was online leider Alltag ist, wird derzeit auch offline Realität: In Geschäften, Flughäfen und Innenstädten überwachen mehr und mehr Unternehmen das Bewegungs- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden. Ein Artikel der Deutschen Presseagentur gewährt einen Überblick.
https://netzpolitik.org/2018/endlich-auch-offline-verfuegbar-glaeserne-kunden/ Der Bankenskandal u.a. der Deutschen Bank, hier klicken Empfehlungen: Sie sehen beispielsweise Videos in deutscher Sprache oder themenverwandte Videos. Je länger Sie auf der Seite bleiben und je mehr Seitenaufrufe Sie tätigen, desto mehr Werbung wird angezeigt. Und dadurch verdient das Portal mehr Geld.
Optimierte Inhalte: Anhand der gesammelten Informationen können die Betreiber von Pornoseiten feststellen, welche Themen beliebter sind, welche Länge die Videos idealerweise haben sollten, und vieles mehr. Dadurch können sie ihr Angebot optimieren, was wieder zu mehr Seitenaufrufen führt.

Kann man Sie identifizieren?
Dass Informationen gesammelt werden, ist ganz klar. Aber kann man dadurch eine Person identifizieren oder die Daten missbrauchen?
Wenn Sie keinen Account haben, ist die sichere, zuverlässige Identifizierung einer Person nicht möglich. (... mit der Browser-UA-Kennung, IPv6-Adresse oder z.B. über NSA &Co.)
Falls Sie einen Premium-Account haben und Ihre Daten (Name, Kreditkarte usw.) angegeben haben, ist eine Identifizierung möglich.
Auch wenn Pornhub & Co. versprechen, die Daten der Nutzer nicht zu missbrauchen, kann es vorkommen, dass Hacker die Daten klauen. In seltenen Fällen kann es dann sein, dass die Informationen genutzt werden um eine Person zu erpressen, beispielsweise wenn sie eine bekannte Persönlichkeit ist oder ein hohes Amt innehat.
Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sexuelle Minderheiten verfolgt werden. Beispielsweise dort, wo es eine homophobe Regierung gibt oder wo Homosexualität verboten ist.
In unserem nächsten Praxistipp erfahren Sie, wie Sie anonym surfen können.
Videotipp: Porno Seiten sperren - So gehts
https://praxistipps.chip.de/pornoseiten-diese-daten-sammeln-youporn-co_112968

OKVorratsdatenspeicherung
Bundesregierung plädiert für Datensammlung durch Geheimdienste
, netzpolitik.org, 11.02.2020
Die Bundesregierung liefert vor dem EU-Gerichtshof Argumente für die massenhafte Speicherung von Kommunikationsdaten. Als Begründung zieht sie ausgerechnet die ePrivacy-Richtlinie heran.
https://netzpolitik.org/2020/bundesregierung-plaediert-fuer-datensammlung-durch-geheimdienste/

OKAbzocke lauert am Telefon: Betrüger warten, dass Sie nur ein Wort sagen
Vorsicht vor diesen Fragen am Telefon
, CHIP, 27.12.2019
Wenn ein unbekannter Anrufer am Telefon die Frage "Können Sie mich hören?" stellt, sollten sie lieber auflegen. Es könnte sich nämlich um eine Art von Telefonbetrug handeln, die in den USA gerade immer populärer wird.
Anrufer zeichnen Stimme auf
In mehreren Staaten in den USA bereitet ein simpler Telefontrick Polizei und Behörden Sorge. Betrüger rufen Personen an und stellen ihnen Fragen wie "Können Sie mich hören?". Die Masche dahinter: Die Opfer werden mit der Frage dazu gebracht "Ja" zu sagen.
Die Betrüger nehmen dieses "Ja" auf und verwenden die aufgenommene Zustimmung, um Zahlungen für Rechnungen zu autorisieren. Die Aufzeichnungen dienen ihnen als Beweis dafür, dass ihre Opfer mit der Zahlung
einverstanden sind.
Betrüger kennt persönliche Details
Um die Bestätigung zu bekommen, verwenden sie unterschiedliche Fragen, wie zum Beispiel "Sind Sie der Hausbesitzer?" oder "Zahlen Sie die Telefonrechnung?". Aber weshalb reicht ein einzelnes "Ja", um eine Bezahlung zu autorisieren?
CBS News weist darauf hin, dass die Betrüger nicht nur die Telefonnummern ihrer Opfer kennen, sondern sich im Vorfeld bereits Zugang zu anderen persönlichen Details wie Kreditkartennummern oder Rechnungen verschafft haben. Mithilfe dieser Daten und der aufgenommenen Zustimmung können sie dann Zahlungen durchführen.
Was tun?
Personen, die von einem unbekannten Anrufer kontaktiert werden und denen entsprechende Fragen gestellt werden, empfiehlt CBS News, mit Gegenfragen zu reagieren. Am besten eignet sich "Wer sind Sie?" oder "Warum wollen Sie das wissen?". Falls es sich nicht aufklärt, sollte man besser auflegen.
https://www.chip.de/news/Abzocke-lauert-am-Telefon-Betrueger-warten-dass-Sie-nur-ein-Wort-sagen_108175675.html

OKAufgedeckt: Die 7 fiesesten Online-Fallen, PC-WELT.de, 11.08.2020
Cyberkriminelle erfinden immer raffiniertere Methoden, um ahnungslosen Internetnutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Einfache Grundregeln können vor Onlinediebstahl schützen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Aufgedeckt-Die-7-fiesesten-Online-Fallen-8028039.html

OKTester im Jahr 2016: Rund 5500 Verbindungsversuche pro Tag von MS Windows 10 ins Internet
In wenigen Stunden schnell mehrere hundert Kontakte zu Internetservern
Windows-Datenschutz auf BSI-Level - so gehts
, PC-WELT.de, 17.04.2019
Ausführlicher Bericht: in Kürze auf News&Links#MSWindows

OKFacebook fragte Banken nach Nutzerdaten, PC-WELT.de, 07.08.2018
Facebook hat laut einem Medienbericht bei mehreren großen US-Banken angefragt, um von diesen Kundendaten zu bekommen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-fragte-banken-nach-nutzerdaten,3451879 ä

OKGoogle kennt Ihre Online-Einkäufe via Gmail-Tracking, PC-WELT.de, 20.05.2019
Google ist in der Lage, alle Online-Einkäufe der Nutzer zu tracken, auch wenn diese nicht via Google getätigt wurden.
https://www.pcwelt.de/news/Google-kennt-Ihre-Online-Einkaeufe-via-Gmail-Tracking-10594891.html

OKGoogle trackt Mastercard-Nutzer
Bericht: Google verfolgt Nutzer offline mit Mastercard-Daten
, PC-WELT.de, 31.08.2018
Laut einem Bloomberg-Bericht kauft Google Kunden-Daten von Mastercard, um Kunden auch offline zu tracken.
Wie die News-Plattform Bloomberg berichtet, ist Google wohl einen Deal mit Mastercard eingegangen, um Offline-Einkäufe von Kreditkarten mit Nutzerkonten zu verknüpfen. Für die Daten von 70 Prozent aller Mastercard-Inhaber der USA aus dem Jahr 2017 soll Google demnach mehrere Millionen US-Dollar gezahlt haben. Darin enthalten sind Transaktionsdaten, die für Google ausreichen, um Personen eindeutig zu identifizieren.
[...] Laut den Angaben von Bloomberg sind sich aber beide Unternehmen wohl darüber bewusst, dass hier jede Menge Datenschutz-Probleme auftauchen. Der Deal wurde daher nur zögerlich eingegangen. Vier Jahre wurde zwischen den zwei Unternehmen verhandelt, bevor der Deal abgeschlossen wurde. Mastercard-Inhaber wurden darüber hinaus nicht über das Tracking informiert. Zwar gäbe es in Googles Web-Console eine Möglichkeit das Tracking zu untersagen, jedoch ist dies für den Großteil der Nutzer nicht ersichtlich.
[...] Der Bloomberg-Bericht bezieht sich nur auf die USA. Ob Google in weiteren Ländern ähnlich vorgeht, geht aus dem Artikel nicht hervor. In den Vereinigten Staaten machen Umsätze mit Mastercard rund 25 Prozent des gesamten Umsatzes aus.
https://www.pcwelt.de/a/bericht-google-verfolgt-nutzer-offline-mit-mastercard-daten,3452190

Zur Wiederholung: Immer wieder unmittelbar nach unseren Einkäufen bei eBay erhielten wir als treue E-Bay-Kunden E-Mails von Amazon mit verseuchten Binärdateien..., Anmerkung, Gooken, Jahr 2017.
Eine denkbare Erklärung liefern bald folgende Berichte über siehe PayPal.

Die Verlegerverleger: Google, Apple und Facebook wollen die Paywall kapern, netzpolitik.org, 18.04.2019
Große Digitalkonzerne wollen die zentrale Schnittstelle zu bezahltem Journalismus im Netz werden. Beim Journalismusfestival in Perugia buhlen sie um die Gunst der Branche. Noch zieren sich die Verlage etwas, doch Gegenstrategien haben sie kaum. Kommt bald ein globales "Netflix für News"?
https://netzpolitik.org/2019/die-verlegerverleger-google-apple-und-facebook-wollen-die-paywall-kapern/

OKDeutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt, tagesschau.de, 22.05.2014

niue-muenzen
"Bei jeder Schweinerei ist die Deutsche Bank dabei."
, Tagesschau.de, Juli 2014

Kriminelle, Oligarchen, Terroristen als Kunden
Geldwäsche-Berichte
Kurs der Deutschen Bank bricht stark ein

Kriminelle, Oligarchen, Terroristen als Kunden: Nach Berichten über mögliche Geldwäsche müssen sich Banken auf der ganzen Welt für ihre Versäumnisse rechtfertigen - mit Folgen.
[...] Der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Grünenfraktion im Europaparlament, Sven Giegold, nannte es "skandalös, dass internationale Großbanken auch nach der globalen Finanzkrise Geldwäsche in großem Stil zulassen." Die Grünen werden Giegold zufolge im neuen Steuerausschuss des Europaparlaments eine Anhörung zu dem Datenleck auf den Weg bringen, man sehe Staatsversagen im großen Stil.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/geldwaesche-berichte-kurs-der-deutschen-bank-bricht-stark-ein-a-66031c78-df97-4a1d-bdb9-6067aeed1b56

niue-muenzenEuro-Blüten: Mehr Falschgeld in Deutschland, SPIEGEL ONLINE, 26.07.2019
Die Bundesbank hat in der ersten Jahreshälfte mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen. Das lag auch am Wettlauf zwischen Fälschern und Behörden. mehr...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mehr-falschgeld-in-deutschland-weniger-euro-blueten-in-europa-a-1279162.html

Ausspähen von Mitarbeitern H&M soll Millionen-Bußgeld zahlen, tagesschau.de, 01.10.2020
Krankheiten, Urlaubserlebnisse, familiäre Probleme: Die Leitung eines Nürnberger H&M-Servicecenters horchte Mitarbeiter aus und speicherte teils intime Informationen. Der Konzern soll nun 35 Millionen Euro zahlen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hm-strafe-101.html

Hermes und der Trick mit der "schnellen Lieferung": Warum viele Kunden jetzt zu Recht frustriert sind, CHIP, 24.07.2020
Sie erwarten derzeit ein Paket von Zara, H&M, BonPrix und anderen großen Modeketten? Dann könnte sich die Zustellung verzögern. Bei Hermes scheinen Paketboten derzeit einen neuen Trick zu nutzen, um eine schnelle Lieferung nur vorzugaukeln. Zahlreiche Kundenbeschwerden weisen darauf hin, auch ein Eigenversuch von CHIP lässt dies stark vermuten.
[...] Bei Facebook haben sich mittlerweile dedizierte Gruppen gebildet, in denen User über ihre Erfahrungen mit Hermes berichten (zum Beispiel hier). Dabei schildert ein Großteil genau dieses Vorgehen in mehreren Beiträgen.
https://www.chip.de/news/Hermes-und-der-Trick-mit-der-schnellen-Lieferung-Warum-viele-Kunden-jetzt-zu-Recht-frustriert-sind_182816899.html

Die Airline stornierte wegen Corona den Flug – wie ich versuche, mein Geld zurückzubekommen, STERN.de, 21.07.2020
Wenn Airlines Flüge absagen, erhalten Passagiere ihr Geld zurück. Das ist eigentlich geltendes Recht. Aber in Zeiten von Corona versuchen Fluggesellschaften, sich um Rückzahlungen zu drücken. Unsere Autorin erlebt es gerade selbst.
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/flug-wegen-corona-storniert---wie-ich-versuche--mein-geld-zurueckzubekommen-9304750.html

Onlineshopping
Von Paypal bis Trusted Shops: Welcher Käuferschutz im Ernstfall wirklich hilft
, STERN.de, 21.07.2020
Wenn beim Onlinekauf etwas schiefläuft, kann ein Käuferschutz helfen. "Finanztest" erklärt, wo Kunden wie geschützt sind - und welche Tücken es gibt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/von-paypal-bis-trusted-shops---welcher-kaeuferschutz-hilft-im-ernstfall-wirklich--9344432.html

Der Traum vom "deutschen Amazon" ist an der Börse ist geplatzt
Rocket Internet vor Börsen-Rückzug
Von der Kursrakete zum Rohrkrepierer
, tagesschau.de, 23.09.2020
Ich bin dann mal weg! Immer mehr Firmen verschwinden von der Frankfurter Börse. So will sich bereits sechs Jahre nach dem IPO die Startup-Schmiede Rocket Internet vom Parkett verabschieden - zum Leidwesen vieler Aktionäre.
Die Samwer-Brüder hatten große Pläne. Nach dem Vorbild von Google, Amazon und Alibaba sollte Rocket Internet das erste deutsche Internet-Unternehmen werden, das weltweit erfolgreich ist. Abseits der Konkurrenz von Silicon Valley und Alibaba sollte Rocket zur führenden Internet-Plattform außerhalb der USA und Chinas werden.
[...] Die Aktie schnellte bis auf 53 Euro hoch. Doch dann ging es kontinuierlich abwärts, die Kursrakete entpuppte sich als Rohrkrepierer. Heute ist das Papier mit 18,65 Euro gerade nur noch halb so viel wert wie beim Börsengang.
[...] Die Rocket-Aktionäre sollen 18,57 Euro je Aktie als Abfindung bekommen. Auf der heutigen Hauptversammlung dürfte das Angebot für viel Unmut sorgen. Aktionärsschützer sind empört. "Das ist eine bodenlose Frechheit", klagt die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). "Samwer hinterlässt in Deutschland verbrannte Erde", schimpft Michael Kunert, Vertreter der SdK. Anteile der Aktionäre würden gewissermaßen in die Taschen von Herrn Samwer fließen. Die Rocket-Aktionäre würden ein letztes Mal über den Tisch gezogen, kritisiert auch E-Commerce-Experte Jochen Krisch auf Twitter.
[...] Startups gründen und an die Börse bringen
Rocket Internet gründet oder investiert in Internet- und Technologieunternehmen, die es dann später an die Börse bringt und dabei Kasse macht. Das Geschäftsmodell funktioniert so: Mit hohen Verlusten wird zunächst rasch ein rasantes Wachstum finanziert. Erst wenn die Firmen eine gewisse Marktdominanz erreicht haben, steht das Thema Profitabilität im Vordergrund. Laut früheren Angaben von Samwer muss eine Internetfirma nach sieben bis zehn Jahren Gewinne erwirtschaften.
Rocket-Gründer Samwer hat sich immer wieder geärgert, dass sein Unternehmen hauptsächlich an der Profitabilität gemessen werde. Auf Roadshows und Konferenzen wies er stets auf die hohen Wachstumsraten der Startup-Schmiede hin. Während amerikanische Medien über Umsatzsprünge berichten, würde die deutsche Presse nur die Verluste sehen, klagte er.
Delisting: Keine Lust mehr auf Quartalsberichte
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/boerse-rocket-internet-delisting-101.html

Man kann vorher nichts anprobieren...::

Auf Expansionskurs
Zalando legt wegen Corona zu
, tagesschau.de, 23.06.2020
Zalando hat in der Corona-Krise seine Position im Konkurrenzkampf mit traditionellen Warenhäusern deutlich verbessert. Allerdings belasten den Online-Modehändler Diskriminierungsvorwürfe.
Auch Zalando bekundete Anfang Juni nach dem Tod von George Floyd in den USA durch Polizeigewalt seine Solidarität. Und löste damit unfreiwillig eine Diskussion um Toleranz im eigenen Unternehmen aus. Ein ehemaliger Mitarbeiter bezichtigte eine Führungskraft, die für die Auswahl von Models für Foto-Shootings für die Modekollektion zuständig ist, des Rassismus. Es seien "zu viele schwarze Models" auf den Zalando Werbeseiten zu sehen, habe es häufig geheißen. Auch das Einschalten der Personalabteilung habe zunächst nicht geholfen.
Aktie zwischenzeitich belastet
Zalando bezeichnete die "Umstände", die der Mitarbeiter geschildert hatte, als inakzeptabel. Man habe eine interne Untersuchung eingeleitet und werde "angemessene Maßnahmen ergreifen". Ob dies reicht, um einen Image-Schaden von dem Unternehmen abzuwenden, werden wohl die kommenden Monate zeigen. Die Diskussion um die "Governance" bei Zalando hatte zuletzt auch die Aktie belastet. Von ihrem Rekordhoch bei knapp 65 Euro war sie binnen weniger Tage bis auf 58 Euro abgesackt.
[...] Kundenorders steigen sprunghaft
Inzwischen klettert die Zalando-Aktie wieder in Richtung eines neuen Rekordhochs. Der Grund sind die Geschäfte, die bei Zalando brummen wie nie. War das Unternehmen noch im April, zu Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland, von sinkenden Umsätzen im Jahr 2020 ausgegangen, wurde der Konzern in den folgenden Wochen von Kundenorders schier überrannt.
Bereits Anfang Mai stellte Zalando ein Umsatzwachstum zwischen zehn und 20 Prozent für das Gesamtjahr in Aussicht. Nach einem negativen operativen Ergebnis im ersten Quartal soll es nun für ein operatives Ergebnisplus von 100 bis 200 Millionen Euro im Geschäftsjahr reichen. Bereits das zweite Quartal dürfte den beschleunigten Wachstumspfad dokumentierten. 16 Prozent Umsatzplus und 104 Millionen Euro operatives Plus erwartet man in Berlin inzwischen. Die Zahlen werden am 16. Juli veröffentlicht.
Expansion bei Produkten und Partnern
Zalando kann als klarer Gewinner der Corona-Krise gelten. Das Einkaufsverhalten der Konsumenten dürfte sich nach Expertenschätzungen nachhaltig verändert haben. In der gesamten Branche stehen massive Kräfteverschiebungen an. Während "Offline"-Geschäfte wie viele Filialen des Kaufhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof vor dem Aus stehen, schnappen sich Online-Händler wie Amazon, aber auch Zalando immer größere Anteile am Markt.
Dazu beigetragen hat aber auch die Expansionsstrategie von Zalando im Online-Handel. Über die Plattform werden längst neben Schuhen und Kleidung auch Kosmetik und Accessoires verkauft. Besonders Markenprodukte preist man dort an, sie sorgen für höhere Gewinnmargen als "Standardware". Und über sein Partnerprogramm bindet Zalando immer mehr stationäre Händler an seine Plattform an, die dort ihre Produkte gegen Provision verkaufen können. Das Ziel scheint klar: Einen Marktplatz mit immer mehr Artikeln und Partnern auszubauen, der nach dem Vorbild von Amazon stetig weiterwächst. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/zalando-rosige-zukunft-101.html

Paket bestellt und dann zurückgeschickt: Das ist mit Ihrer Bestellung jetzt passiert, CHIP, 28.07.2020
https://www.chip.de/news/Paket-bestellt-und-dann-zurueckgeschickt-Das-ist-mit-ihrer-Bestellung-jetzt-passiert_182867794.html

Zalando-Shop
Überwachung am Arbeitsplatz
Datenschützer prüfen Mitarbeiter-Scoring bei Zalando
, netzpolitik.org, 22.11.2019
Beim größten deutschen Online-Mode-Händler müssen sich Beschäftigte gegenseitig in einer App bewerten. Das Feedback bestimmt Gehalt und Aufstiegschancen mit. Die Berliner Datenschutzbehörde nimmt das nun unter die Lupe.
https://netzpolitik.org/2019/datenschuetzer-pruefen-mitarbeiter-scoring-bei-zalando/

Undercover-Einsatz: Stiftung Warentest verfasst gefälschte Amazon-Rezensionen – und entlarvt das System, STERN.de, 23.06.2020
Manipulierte Sterne: Tester der Stiftung Warentest haben sich von Agenturen anheuern lassen, die Fake-Rezensionen für Amazon und Co. verfassen. Der Undercover-Einsatz enthüllt die Maschen des Bewertungs-Business.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/stiftung-warentest-verfasst-undercover-fake-bewertungen-und-entlarvt-das-system-9310828.html

BGH zu Amazon
Händler haften nicht für Kundenbewertungen
, tagesschau.de, 20.02.2020
Anbieter, die ihre Produkte bei Amazon vertreiben, müssen nicht für irreführende Kundenbewertungen haften. Das hat der BGH entschieden. Kundenrezensionen seien erkennbar vom Angebot getrennt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-kundenbewertung-bgh-101.html

Facebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699

Hacking Team
Wirecard-Manager ließ sich offenbar Spionagesoftware vorführen
, netzpolitik.org, 22.07.2020
Interessante Windungen und Wendungen im Wirecard-Skandal. Offenbar hatte der jetzt flüchtige Manager Jan Marsalek Interesse an Überwachungssoftware des umstrittenen italienischen Anbieters Hacking Team.
https://netzpolitik.org/2020/hacking-team-wirecard-manager-liess-sich-offenbar-spionagesoftware-vorfuehren/

Skandal um Finanzdienstleister
Neue Haftbefehle gegen Wirecard-Manager
, tagesschau.de, 22.07.2020
Der frühere Wirecard-Vorstandschef Braun ist erneut festgenommen worden. Laut Staatsanwaltschaft wurden Haftbefehle gegen zwei weitere Ex-Führungskräfte gestellt. Den Ermittlern zufolge schrieb Wirecard bereits 2015 rote Zahlen
[...] Noch in Untersuchungshaft befindet sich der frühere Chef der Wirecard-Tochtergesellschaft Cardsystems Middle East in Dubai.
[...] Nach derzeitigem Stand war dieses Drittpartnergeschäft entweder in Gänze oder zum allergrößten Teil erdichtet. Von den insgesamt 45 Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft Wirecard gab es überhaupt nur drei, die nennenswert profitabel waren. Über die Cardsystems in Dubai liefen die mutmaßlichen Scheingeschäfte. Diese Firma steuerte 2018 mit 237 Millionen Euro einen großen Anteil des Wirecard-Gewinns bei.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-staatsanwaltschaft-103.html

Trotz Wirecard-Skandal
Warum PayPal und Co. erfolgreich sind
, tagesschau.de, 02.07.2020
Die erfundenen Milliarden bei Wirecard sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Abwicklung von Zahlungsverkehr ein extrem lukratives Geschäftsmodell ist. Warum das so ist und welche Herausforderungen es gibt, zeigt das Beispiel der Branchenriesen PayPal, Visa und Mastercard.
Dünne Personaldecke
Schlanke Kostenstruktur
Dominante Marktstellung
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/paypal-wirecard-101.html

... Amazon, der Zerstörer nicht nur des Einzelhandels?

"Offene Wunden"
Ex-Karstadt & Kaufhof-Häuser
Mischnutzung heißt die Zauberformel
, tagesschau.de, 16.07.2020
Die leerstehenden früheren Karstadt- und Kaufhof-Filialen sind für viele Kommunen "offene Wunden". Eine Umnutzung ist oft aufwändig und teuer. Doch genau darin könnte eine neue Chance für Innenstädte liegen. Von Philipp Wundersee.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/karstadt-nutzung-101.html

Galeria Karstadt Kaufhof
Diese Filialen werden geschlossen
, tagesschau.de, 19.06.2020
Franfurter Zeil, Münchner Stachus oder Hamburger Mönckebergstraße - Galeria Karstadt Kaufhof schließt Häuser an prominenten Lagen. Aber auch Städte wie Iserlohn, Gießen oder Neumünster sind betroffen. Die betroffenen Filialen von Karstadt (K) und Galeria Kaufhof (G) im Überblick.
Bayern: Ingolstadt (G), München Am Nordbad (K), München OEZ (K), München Stachus (G), Nürnberg (K), Nürnberg Langwasser
Baden-Württemberg: Göppingen (GK), Leonberg (K), Mannheim (G), Singen (K), Stuttgart-Bad Cannstatt (G)
Berlin: Charlottenburg (K), Gropius-Passage (K), Hohenschönhausen (G), Müllerstraße (K), Ringcenter (G), Tegel (noch nicht eröffnet), Temp
...
Nordrhein-Westfalen: Bielefeld (K), Bonn (K), Brühl (G), Dortmund (G), Dortmund (K), Düsseldorf/Schadowstraße (K), Düsseldorf/Am Wehrhahn (G), Essen (G), Essen (K), Gummersbach (K), Gütersloh (K), Hamm (G), Iserlohn (K), Köln-Weiden (G), Leverkusen (G), Mönchengladbach-Rheydt (K), Neuss (G), Witten (G)
...
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gkk-filialenschliessung-101.html

Welt der hungernden Bankdirektoren und weinenden Gerichtsvollzieher (nach Rio Reiser, 80er Jahre) Abb.: Bis auf die Knochen abgemagerte Kinder aus Afrika: Wo bleibt sie nur, die Hilfe von Reagans Superbonzen?

Galeria Karstadt Kaufhof
Es kommt wohl leider noch schlimmer
, tagesschau.de, 19.06.2020
Die Filialschließungen bei Galeria Karstadt Kaufhof sind nicht nur für die Beschäftigten eine Katastrophe - auch die betroffenen Innenstädte gehören zu den Verlierern, kommentiert Wolfgang Landmesser. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/galeria-karstadt-kaufhof-kommentar-101.html

Steuerstreit um 13 Milliarden Euro
EU-Gericht gibt Apple rechts
, tagesschau.de, 15.07.2020
Im Streit über eine Rekord-Steuernachzahlung für Apple hat die EU-Kommission eine Niederlage erlitten: Laut dem EU-Gericht muss der Konzern die 13 Milliarden Euro nicht zahlen. Vorbei ist der Streit damit vermutlich nicht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/apple-nachzahlung-urteil-101.html

Sharing-Plattfrom
Airbnb-Vermieter müssen zittern -
Steuerfahnder haben Unterlagen
, STERN.de, 03.09.2020
https://www.stern.de/reise/deutschland/airbnb-vermieter-muessen-zittern---steuerfahnder-haben-unterlagen--9402010.html

OKNetzDG-Erweiterung
Wie der Staat mit Gummiparagrafen Zugriff auf die Accounts der Bürger:innen erhalten will
, netzpolitik.org, 16.12.2019
Die große Koalition nutzt den Kampf gegen Rechtsextremismus, um kräftig an der Überwachungsschraube zu drehen: Soziale Netzwerke sollen bald bestimmte Straftaten automatisch ans Bundeskriminalamt melden. Darüber hinaus sollen alle Anbieter von Telemediendiensten Daten ihrer Nutzer:innen an Polizei und Geheimdienste herausgeben müssen.
https://netzpolitik.org/2019/wie-der-staat-mit-gummiparagrafen-zugriff-auf-die-accounts-der-buergerinnen-erhalten-will/

OKUS-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten
Er unterzeichnete ein Dekret für einen besseren Informationsaustausch zwischen Behörden und Unternehmen, um Cyberattacken von ausländischen Geheimdiensten, kriminellen Vereinigungen oder Terroristen abzuwehren. Davon hatte es im vergangenen Jahr in den USA gleich mehrere besonders spektakuläre gegeben: auf den Handelsriesen Target, die Baumarktkette Home Depot, das Filmstudio Sony und zuletzt auf Anthem, einen der größten Krankenversicherer der USA.
Das Dekret ermöglicht eine engere Kooperation zwischen dem Heimatschutzministerium und Unternehmen, die einfacher an vertrauliche Informationen über die Gefahrenlage im Cyberspace kommen sollen.

Es wird offenbar immer schwieriger, Geheimnisse zu bewahren. Selbst im heimischen Wohnzimmer ist man vor ungewollten Lauschattacken nicht mehr sicher. Wunder Punkt: die Spracherkennung im Smart-TV. Datenschützer sind alarmiert. "Big Samsung is watching you": Wem der Umstand, die TV-Lautstärke wie ein Technik-Neandertaler per Knopfdruck zu regeln ein Graus ist, der greift seit den neuen Smart-TV-Modellen oft und gerne auf die Sprachsteuerung zurück. Dumm nur, wenn diese neben den Befehlen auch jedes andere im heimischen Wohnzimmer gesprochene Wort registrieren und aufzeichnen kann, wie nun aus den Lizenzvereinbarungen des Herstellers Samsung hervorgeht. Darin heißt es: "Bitte seien Sie sich bewusst, dass wenn Sie persönliche oder sensible Informationen sagen, diese zu den Inhalten zählen, die durch die Spracherkennung aufgezeichnet und an dritte Parteien weitergeleitet werden." Datenschützer dürften über diese Entwicklung alles andere als begeistert sein. Dabei werden Erinnerungen an Microsoft wach, das mit der Markteinführung ihrer Konsole "Xbox One" die für die Bewegungssteuerung notwendige Kamera zunächst stets aktiviert lassen wollte. Erst nach einem medialen Sturm der Entrüstung ließ das Unternehmen von diesem Plan ab.

#StopSpyingOnUs: Kampagne gegen personalisierte Online-Werbung gestartet, netzpolitik.org, 04.06.2019
Die Ausbeutung personenbezogener Daten zu Werbezwecken ist das zentrale Geschäftsmodell im Internet. Damit soll Schluss sein, fordert die Kampagne #StopSpyingOnUs und hat Beschwerden bei Datenschutzbehörden eingebracht. Beteiligen kann - und soll - sich auch die Zivilgesellschaft.
https://netzpolitik.org/2019/stopspyingonus-kampagne-gegen-personalisierte-online-werbung-gestartet/

Finanzminister Scholz und Bundeskanzlerin Merkel auf der Regierungsbank. | Bildquelle: dpa
Vor Reise nach China
Kanzleramt wusste von Wirecard-Problemen
, tagesschau.de, 21.07.2020
Wieviel wusste die Kanzlerin über die Ermittlungen bei Wirecard, bevor sie nach China reiste? Medienberichten zufolge möglicherweise mehr als bisher angenommen. Das wurde bisher bestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/wirecard-kanzleramt-ermittlungen-101.html

"Spiegel"-Bericht Kanzleramt half Wirecard in China, tagesschau.de, 18.07.2020
Der Wirecard-Skandal wird zunehmend ein Politikum. Nach Finanzminister Scholz gerät nun auch das Kanzleramt ins Visier. Ex-Minister Guttenberg hatte sich laut "Spiegel" erfolgreich bei Kanzlerin Merkel für Wirecard eingesetzt.
Das Kanzleramt hat sich einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr für den inzwischen insolventen DAX-Konzern Wirecard eingesetzt. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, ging es dabei um den damals geplanten Markteintritt des Zahlungsdienstleisters in China.
Demnach sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. September 2019 mit dem früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über die Pläne des Unternehmens, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Guttenberg beriet Wirecard bei dessen Expansion nach China mit seiner Investment- und Consultingfirma Spitzberg Partners.
Am selben Tag habe Guttenberg eine E-Mail an Lars-Hendrik Röller, den Leiter der Abteilung für Wirtschafts-, Finanz- und Energiepolitik des Kanzleramtes und den Persönlichen Beauftragten Merkels für die G7- und G20-Gipfel, geschickt. Darin informierte er Röller laut dem "Spiegel" über den beabsichtigten Markteintritt von Wirecard in China und bat ihn um "Flankierung im Rahmen der China-Reise" Merkels am 6. und 7. September 2019.
Nach der China-Reise antwortete Röller demnach Guttenberg am 8. September per Mail, "dass das Thema bei dem Besuch in China zur Sprache gekommen und weitere Flankierung zugesagt" sei. Knapp zwei Monate später gab Wirecard bekannt, dass es Anteile an der chinesischen Firma AllScore Payment Services erwerben werde. Das Unternehmen aus Peking ist dem "Spiegel" zufolge umstritten. 2020 musste es demnach in China eine Rekordstrafe wegen Verflechtungen in die Glücksspielbranche zahlen.
Auch Finanzminister Scholz unter Druck
Im Wirecard-Skandal wuchs zuletzt der Druck auf die Bundesregierung, insbesondere auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Dieser wurde nach Angaben seines Ministeriums bereits am 19. Februar 2019 darüber unterrichtet, dass die Finanzaufsicht BaFin bei Wirecard wegen Marktmanipulation ermittelt.
Wirecard hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen eingestehen musste, dass in der Bilanz aufgeführte Barmittel von 1,9 Milliarden Euro, die angeblich auf asiatischen Bankkonten lagen, nicht auffindbar seien. Bundesfinanzminister Scholz hat als Konsequenz aus dem Bilanzskandal eine Reform der deutschen Finanzaufsicht angekündigt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-kanzleramt-101.html

Markus Braun, Wirecard
Verdacht auf Insiderhandel
Finanzaufsicht zeigt Ex-Wirecard-Chef an
, tagesschau.de, 15.07.2020
Mehr als drei Wochen nach der Insolvenz von Wirecard hat die Finanzaufsicht BaFin Anzeige gegen Ex-Chef Braun erstattet. Es besteht der Verdacht auf Insiderhandel. Es geht um den Aktienverkauf in Höhe von 6,6 Millionen Euro.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/anzeige-wirecard-braun-101.html

Finanzskandale
Die Weg-Schauer: Wo die BaFin schon vor Wirecard überall versagt hat
, STERN.de, 11.07.2020
Nicht nur bei Wirecard sah die Finanzaufsicht BaFin schlecht aus. Das Amt hat eine lange Tradition von Versäumnissen.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/der-wirecard-skandal-ist-bei-weitem-nicht-das-erste-versagen-der-bafin-9333760.html

Bilanzskandal
Weiterer Wirecard-Manager stellt sich
, tagesschau.de, 07.07.2020
Im Bilanzskandal um den insolventen DAX-Konzern Wirecard hat die Staatsanwaltschaft München einen weiteren Spitzenmanager verhaftet. Wo Ex-Vorstand Marsalek steckt, bleibt aber weiterhin ein Rätsel.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-manager-verhaftet-101.html

Er feierte wilde Partys: Dieser Mann steckt hinter dem Wirecard-Betrug, CHIP.de, 06.07.2020
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Finanzen100*
Mit der Wirecard AG schaffte Jan Marsalek es jahrelang, Behörden zu täuschen und ein beachtliches Vermögen anzuhäufen. Mit 30 Jahren stieg er bereits im Vorstand von Wirecard auf – ohne Studium, sogar ohne Abitur. Wer ist der Mann hinter dem Wirecard-Betrug? Offenbar führte er ein bizarres Privatleben mit wilden Partys, Champagner-Rechnungen im Wert von mehreren hundert Euro und Sushi, serviert auf dem nackten Körper einer Frau. Als immer höflich und kontrolliert, teilweise charmant mit seinem leichten Wiener Dialekt, beschreiben Bekannte Marsalek gegenüber der "Süddeutsche Zeitung". Hinter dieser gutbürgerlichen Fassade soll aber mehr gesteckt haben. So beschreibt ein Bekannter Marsalek gegenüber der Zeitung als "einen der abgezocktesten Typen, die ich je erlebt habe". Wahrscheinlich war es auch diese Abgezockheit, die ihm eine beispiellose Karriere ermöglichte. Mit 30 stieg er bereits im Vorstand von Wirecard auf – ohne Studium, sogar ohne Abitur.
Auch innerhalb der Firma ein Mysterium
Der frühere Wirecard-Vorstand Jan Marsalek ist verschwunden
Systematisch ließ er das Unternehmen weitaus größer und mächtiger wirken, als es tatsächlich war. Marsalek als Person blieb allerdings stets außerhalb der Öffentlichkeit, er zeigte sich nicht auf Pressekonferenzen. Selbst innerhalb des Unternehmens war er ein Mysterium: "Er war der Typ, der immer sein Notebook zugeklappt hat, wenn man ihm zu nahekam", erzählt ein Manager gegenüber der "FAZ". Wie die "SZ" weiter berichtet, soll sich hinter der Heimlichtuerei Marsaleks ein bizarres Privatleben versteckt haben. Angeblich habe er "Feind"-Diagramme erstellt und verteilt und extravagante Partys gefeiert. Von in bar bezahlten Champagner-Rechnungen im Wert von mehreren hundert Euro und Sushi, serviert auf dem nackten Körper einer Frau, ist da die Rede.
an Marsalek: Kontakte in Geheimdienstkreise?
Die "Welt" berichtet ebenfalls von einem ausschweifenden Privatleben des Managers: Bekannte lud er demnach gerne ins Münchner Luxushotel "Mandarin Oriental" ein. Auf der Dachterrasse gab er Champagner aus und zahlte Rechnungen über Hunderte Euro in bar.
Marsalek soll viele Sprachen sprechen und fasziniert gewesen sein von Geheimdiensten. Er soll sogar Kontakte in Geheimdienstkreise haben. Einige sollen in den vergangenen Tagen noch kurze Antworten über den Messenger Telegram von ihm erhalten haben – darunter ein Smiley mit Tränen.
Gleichzeitig soll der Ex-Vorstand von Wirecard beständig in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Bekannte schätzen, dass er so ein dreistelliges Millionenvermögen angehäuft und nebenbei auch enge Kontakte geknüpft habe, die ihm in seiner jetzigen Lage helfen könnten. Denn gegen Marsalek liegt nun ein internationaler Haftbefehl vor. Der Wirecard-Betrug ist aufgeflogen und unter andere Marktmanipulation, Bilanzfälschung und Untreue sollen ihm vorgeworfen werden.
Wo steckt Jan Marsalek?
Während der frühere Wirecard-Chef Markus Braun sich bereits gestellt hat, bleibt seine rechte Hand verschwunden. Er werde sich nicht der Justiz stellen, ließ er von seinem Aufenthaltsort aus ausrichten. Angeblich soll er sich in auf der philippinischen Insel Cebu befunden haben und von dort aus weiter nach China geflogen sein. Doch Marsalek lässt sich auf keinem Überwachungsvideo des Flughafens finden und an dem angeblichen Abflugtag startete keine Maschine nach China, wie die "FAZ" herausfand.
Die Daten, die die Einreise und Ausreise des frühere Vorstands Jan Marsalek Ende Juni dokumentieren sollen, seien gefälscht, sagte nun der philippinische Justizminister Menardo Guevarra am Samstag. Dies habe eine Untersuchung der Aufnahmen von Überwachungskameras, Passagierlisten und anderem Material ergeben.
"Die Beamten der Einwanderungsbehörde, die diese fiktiven Einträge vorgenommen haben, wurden von ihren Aufgaben entbunden und müssen nun mit verwaltungsrechtlichen Strafen rechnen", sagte Guevarra weiter, ohne die genaue Zahl der Mitarbeiter zu nennen. Er habe weitere Ermittlungen in dem Fall angeordnet.
War die angebliche Reise nach Asien also nur ein "mögliches Ablenkungsmanöver", um die eigentliche Flucht zu vertuschen? Zuzutrauen wäre es Marsalek. Er hat das Geld, die Kontakte – und bekannterweise auch keine Skrupel.
Zudem: Trotz der vermeintlich falschen Fährte auf die Philippinen ist nicht auszuschließen, dass Marsalek sich dort aufhielt oder noch aufhält. "Trotz des Berichts der Einreisebehörde schließe ich die Möglichkeit, dass Marsalek auf den Philippinen sein könnte, nicht völlig aus", sagte der philippinische Justizminister gegenüber Reuters. Das berichtet die "Welt". "Wir sind ein Inselland, und es gibt Hintertüren, durch die undokumentierte Ausländer hindurchrutschen können."
Der Beitrag Sushi vom nackten Frauenkörper: Das skurrile Leben des Wirecard-Strippenziehers wird auf CHIP Online veröffentlicht von finanzen100.de. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
https://www.chip.de/news/Er-feierte-wilde-Partys-Dieser-Mann-steckt-hinter-dem-Wirecard-Betrug_182819620.html

Matthew Earl
Der Mann, der Wirecard entlarvte: "Bis 2011 war Wirecard wohl profitabel – aber komplett illegal"
, STERN.de, 05.07.2020
Mit ihm begann die Aufdeckung des Skandals: Der Finanzanalyst Matthew Earl recherchierte ab 2016 hinter den Machenschaften von Wirecard her. Ein Gespräch über tausende Briefkastenfirmen, Hacker-Angriffe auf die Emails und die Überwachung seiner Familie.
Der Brite Matthew Earl ist geschäftsführender Gesellschafter von ShadowFall Capital and Research. Die Firma produziert Finanzanalysen in eigenem Auftrag – überwiegend von Unternehmen, in deren Bilanzen sich Auffälligkeiten zeigen. Nach einem Mathematikstudium in St. Andrews arbeitete Earl zuerst als Ökonom bei der Royal Bank of Scotland im Londoner Bankenviertel und später dann für Investmentbanken, in deren Auftrag er Aktienanalysen verfasste. 2011 machte er sich selbständig. Earl, in der Londoner Finanzwelt bekannt als "Dark Destroyer", deckte ab 2016 die Machenschaften von Wirecard in akribischer Recherche auf und bloggte anonym darüber.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/der-mann--der-wirecard-entlarvte---bis-2011-war-wirecard-wohl-profitabel---aber-komplett-illegal--9320110.html

Reform der Finanzaufsicht Anpacken, Herr Scholz!
Warum Wirecard das Symptom für ein Deutschland der Gauner ist
, STERN.de, 04.07.2020
Nach dem Skandal um Wirecard muss die Regierung die Finanzaufsicht völlig umbauen. Deutschlands Image in der Welt und das Vertrauen in die Börse stehen auf dem Spiel.
Als ich vor kurzem ein Zitat von Peter Altmaier, unserem Bundeswirtschaftsminister, gelesen habe, bin ich sehr ins Grübeln geraten. Es ging um Wirecard, um die vermutlichen Betrügereien der Manager, ich fragte mich: Hat er den Satz wirklich ernst gemeint hat? Altmaier sagte: "Wir hätten eine sol...

Wirecard-Bilanzskandal
Scholz seit 2019 über Verdacht informiert
, tagesschau.de, 17.06.2020
Das Finanzministerium wurde laut einem Sachstandsbericht offenbar bereits im Februar 2019 darüber informiert, dass die BaFin dem Verdacht der Manipulation bei Wirecard nachgeht. Abgeordnete fordern nun Aufklärung.
https://www.tagesschau.de/inland/scholz-wirecard-101.html

OKDas erste Angriffsziel im Gesundheitssektor: IoT-Geräte, trojaner-info.de, 16.07.2020
Das Check Point Research Team vermeldet eine alarmierende Entwicklung: 67 Prozent der Unternehmen und 82 Prozent der Gesundheitseinrichtungen berichten über Zwischenfälle in Bezug auf die Sicherheit von IoT-Geräten.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/das-erste-angriffsziel-im-gesundheitssektor-iot-geraete.html

OKGesundheitsdaten bei Fitness-Apps: Abmahnungen und eine Klage gegen Apple, netzpolitik.org, 22.11.2017
Fitness- und Wellness-Apps sind weitverbreitet. Doch was passiert, wenn man die Anbieter fragt, was sie speichern und an wen sie Daten weitergeben? Die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen hat das bei zwölf Anbietern getestet. Nun hagelt es Abmahnungen sowie eine Klage gegen Apple.
https://netzpolitik.org/2017/gesundheitsdaten-bei-fitness-apps-abmahnungen-und-eine-klage-gegen-apple/

Interview
Finanzexperte Gerhard Schick: "Deutschlands Konzerne wirken wie ein Tummelplatz für Kriminelle", STERN.de, 03.07.2020
Korruption bei Siemens, der Dieselskandal bei VW, jetzt die Pleite bei Wirecard – unter den deutschen DAX-Konzernen häufen sich riesige Betrugsfälle. Die staatlichen Aufseher versagen, sagt der Finanzexperte Gerhard Schick und fordert Konsequenzen.
Der Finanzexperte Gerhard Schick saß 13 Jahre für die Grünen im Bundestag, untersuchte die Bankpleiten in der Finanzkrise und legte die betrügerischen Cum-Ex-Geschäfte offen, mit denen Geldhäuser den Staat um Milliarden geprellt haben. Seit 2019 leitet er den Verein Finanzwende, der sich für ein gerechteres Finanzsystem einsetzt. Er fürchtet angesichts der Pleite von Wirecard um Deutschlands guten Ruf. Im Ausland blicke man mit Sorge auf eine Kette von Betrugsfällen, die von Siemens über Deutsche Bank, VW, Daimler bis hin zu Wirecard reicht.
Der Zahlungsdienstleister Wirecard legt eine spektakuläre Pleite hin, zahlreiche Kleinaktionäre haben viel Geld verloren. Was ist schiefgelaufen?
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard---deutschlands-konzerne-wirken-wie-ein-tummelplatz-fuer-kriminelle--9323640.html

Wirecard steckt in vielen Kreditkarten: Verlieren Kunden jetzt ihr Geld und ihr Guthaben?, CHIP.de, 02.07.2020
Der Zahlungsdienstleister Wirecard sitzt tief im Bilanzskandal. Nun steht das Münchner Unternehmen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit und muss einen Antrag auf Insolvenz stellen. Könnten Kunden nun ihr Geld auf den Prepaid-Kreditkarten von Wirecard verlieren?
[...] Nicht nur für Aktieninhaber von Wirecard könnte die Insolvenz des einstigen Fintech-Giganten ein Nachspiel haben (mehr dazu hier). Auch Kunden von Prepaid-Kreditkarten könnten tatsächlich Geld verlieren. Das geht aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Anbietern hervor. Wirecard-Karten selbst sind für viele Verbraucher nur sehr schwer zu erkennen.
Kunden von Boon, Boon Planet oder Bankomo meldeten am vergangenen Donnerstag gegenüber CHIP Probleme beim Einloggen. Das hat allerdings eher technische Hintergründe.
Warum kann ich mich nicht bei Boon anmelden?
Der überschuldete Dax-Konzern Wirecard will die konzerneigene Bank vom angekündigten Insolvenzantrag ausnehmen. Die Bank sei "nicht Teil des Insolvenzverfahrens der Wirecard AG", erklärte der Konzernvorstand in einer Mitteilung.
"Die BaFin hat für die Wirecard Bank AG bereits einen Sonderbeauftragten eingesetzt." Demnach werde die Wirecard-Bank organisatorisch und finanziell vom Mutterkonzern abgekoppelt: "Die Freigabeprozesse für alle Zahlungen der Bank werden zukünftig ausschließlich innerhalb der Bank und nicht mehr auf Gruppenebene liegen."
https://www.chip.de/news/Wirecard-steckt-in-vielen-Kreditkarten-Verlieren-Kunden-jetzt-ihr-Geld-und-ihr-Guthaben_182796422.html

BaFin und der Wirecard-Skandal
Nur ein Mitarbeiter zur Kontrolle?
, tagesschau.de, 28.06.2020
Nach dem Bilanzskandal bei Wirecard steht auch die Aufsichtsbehörde BaFin unter Druck. Warum hat sie nicht Alarm geschlagen? Laut einem Medienbericht könnte ein Verein mit Personalnot dafür mitverantwortlich sein.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-bafin-105.html

Bilanzskandal des DAX-Konzerns
Wie Wirecard tricksen konnte
, tagesschau.de, 26.06.2020
Wie konnte Wirecard womöglich Milliardengewinne erfinden und die Bilanzen fälschen? Haben die Aufsichtsbehörden versagt? Seit Jahren gab es bereits Berichte über Manipulationen beim DAX-Unternehmen.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/wirecard-129.html
Mehr zu diesem Thema:
Kommentar zu Wirecard: Die Kontrollmechanismen haben versagt, https://www.tagesschau.de/kommentar/wirecard-131.html
Wirecard: Aufstieg und Fall eines Börsenlieblin, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-127.html

Millionen-Kaution hinterlegt
Ex-Wirecard-Geschäftsführer Braun frei
, tagesschau.de, 24.06.2020
Der ehemalige Wirecard-Chef Braun steht im Zentrum des Skandals des DAX-Unternehmens. Dank einer Millionen-Kaution ist er nun vorerst frei. Unterdessen wenden sich die ersten Kunden von Wirecard ab.
https://www.tagesschau.de/inland/wirecard-133.html

1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz, die offenbar nie existiert haben
Nach Bilanzskandal
Ex-Wirecard-Chef Braun festgenommen
, tagesschau.de, 23.06.2020
Erst am Freitag war Markus Braun als Wirecard-Chef zurückgetreten. Dann wurde bekannt, dass 1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz offenbar nie existiert haben. Nun wurde er festgenommen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-festnahme-braun-101.html Wirecard
Aufstieg und Fall eines Börsenlieblings
Wirecard galt einmal als Vorzeigeunternehmen der Digital-Branche. Nach dem Bilanzskandal steht der DAX-Konzern plötzlich am Abgrund. Wie konnte das geschehen? Ein Überblick - vom rasanten Aufstieg bis zum Absturz. Von Ulrich Ueckerseifer.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-127.html

EuGH-Urteil zu Privacy Shield
Max Schrems geht gegen 101 europäische Firmen vor
, netzpolitik.org, 19.08.2020
Max Schrems und seine NGO reichen Beschwerde gegen 101 europäische Unternehmen ein, die weiterhin fleißig Nutzer:innendaten per Google Analytics und Facebook Connect in die USA weitergeben – obwohl der Europäische Gerichtshof das im Juli verboten hatte. Die Datenaktivist:innen wollen den Druck erhöhen.
https://netzpolitik.org/2020/eugh-urteil-zu-privacy-shield-max-schrems-geht-gegen-101-europaeische-firmen-vor/

US-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten

DSGVO
Der steinige Weg zu den eigenen Daten
, netzpolitik.org, 24.07.2020
Im März hat ein Nutzer bei Zoom seine Daten angefordert. Seitdem wartet er auf eine Antwort. Auch Datenschutzbehörden können bislang nicht weiterhelfen. Weil der Videokonferenzanbieter mehrere Büros in der EU unterhält, bleibt bis heute ungeklärt, wer eigentlich zuständig ist.
https://netzpolitik.org/2020/dsgvo-der-steinige-weg-zu-den-eigenen-daten/

EuGH-Urteil erwartet
Darf Facebook Daten in die USA schicken?
, tagesschau.de, 16.07.2020
Facebook schickt Daten von Nutzern aus der EU in die USA. Ist das rechtmäßig? Darüber entscheidet der EuGH. Dabei geht es um die Frage, ob die USA europäische Grundrechte wahren.
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-facebook-datenschutz-101.html

EuGH zerstört EU-US Privacy Shield, PC-WELT.de, 16.07.2020
Unternehmen, die Datentransfers mit den USA betreiben, sollten prüfen, auf welchen Vertragsklauseln diese beruhen. Nach einem erneuten Gerichtsurteil bleibt nur noch eine Möglichkeit - die dieser Artikel beschreibt.
Max Schrems hat wieder zugeschlagen. Nachdem schon 2015 das Safe-Harbor-Abkommen gekippt wurde , stand nun der EU-US Privacy Shield auf der Agenda. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem am 16.07.2020 verkündeten Urteil bekanntgegeben, dass seine Prüfung nichts ergeben hat, was die Gültigkeit der Standardvertragsklauseln der EU Kommission berühren könnte. Dagegen erklärte der EuGH das EU-US Privacy Shield für ungültig.
Drittlandtransfer und geeignete Garantien
Nach der seit Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dürfen personenbezogene Daten nur dann in Länder außerhalb der EU bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums (sog. Drittländer) übermittelt werden, wenn der Verantwortliche für den Datentransfer sog. geeignete Garantien vorsieht.
In Betracht kamen bis zum 16.07.2020:
Die Standarddatenschutzklauseln (vormals Standardvertragsklauseln).Bei den Standarddatenschutzklauseln handelt sich um von der Europäischen Kommission vorformulierte Vertragsklauseln, die in der Regel zwischen dem Verantwortlichen in der EU (Datenexporteur) und dem Datenempfänger im Drittland (Datenimporteur) vereinbart werden. Sie verpflichten den Datenempfänger auf die Einhaltung des Datenschutzes, um so ein angemessenes Datenschutzniveau zu gewährleisten.
Das EU-US-Privacy Shield (ab 16.07.2020 nicht mehr anwendbar!) Im Falle eines internationalen Datentransfer in die USA kommt neben den Standardvertragsklauseln auch das sog. EU-US-Privacy Shield als geeignete Garantie in Betracht. Beim Privacy Shield handelt es sich um einen Beschluss der Kommission. Der Nachfolger des Safe Harbor Abkommens, das bereits 2015 ebenfalls auf Initiative von Max Schrems gekippt wurde, stand unter Datenschützern aus den gleichen Gründen massiv in der Kritik.
Vorlagefragen: Schrems vs. Facebook
Der irische oberste Gerichtshof hat dem EuGH eine Reihe von Fragen vorgelegt, mit denen er im Wesentlichen die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln in Frage stellt. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem irischen Datenschutzbeauftragten sowie Facebook Ireland Ltd. und Maximilian Schrems, betreffend der Übermittlung von personenbezogenen Daten an die US-amerikanische Muttergesellschaft von Facebook. Ausgangspunkt ist die Feststellung der gezielten und massenhaften Ermittlungsbefugnisse durch die amerikanischen Regierungsbehörden, insbesondere auf Basis des sog. CLOUD Acts (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act), unter gleichzeitigem Mangel von Rechtsbehelfen für EU-Bürger.
Angesichts dieser Feststellungen könnte nach Ansicht des irischen Gerichts eine Verletzung der Europäischen Grundrechte (Recht auf Achtung des Privatlebens, Schutz personenbezogener Daten, Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf) durch die Übertragung von Daten auf Grundlage der Standarddatenschutzklauseln in die USA in Betracht kommen. Die Standarddatenschutzklauseln gelten nur zwischen dem Datenexporteur und dem Datenimporteur und entfalten gegenüber nationalen Behörden eines Drittlandes keine Bindungswirkung.
Dies könnte in Verbindung mit den weitreichenden Befugnissen der amerikanischen Behörden dazu führen, dass die Standarddatenschutzklauseln keine geeigneten Garantien für den Schutz der personenbezogenen Daten bieten können. Konsequenz hieraus wäre aus Sicht des irischen Gerichtshof letztlich die Unwirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln.
Wirksamkeit der Standardvertragsklauseln
Anders als der irische oberste Gerichtshof sieht der EuGH allerdings keinen Anlass von der Unwirksamkeit der Standardvertragsklauseln auszugehen. Dabei stellt er, wie bereits der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen, fest dass die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln von dem Datenschutzniveau des Drittlands unabhängig sei. Die Klauseln sollen nämlich gerade eventuelle Unzulänglichkeiten im Vergleich mit dem europäischen Datenschutzniveau ausgleichen, indem sie geeignete Garantien für den Schutz personenbezogener Daten bieten.
Die Tatsache, dass die Sicherheitsbehörden in den USA weitreichenden Zugriff auf personenbezogene Daten haben, könne die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln daher nicht generell in Frage stellen. Vor allem da die Klauseln der EU Kommission die Möglichkeit vorsehen, einzelne Datenübertragungen auszusetzen oder zu verbieten ("Not-Stopp-Regelung"). Demnach könne der Verantwortliche oder - falls dieser nicht handelt - die Aufsichtsbehörden die Datenübermittlung aussetzen oder verbieten, wenn ein Verstoß gegen die Standardvertragsklauseln vorliegt. Das wäre ebenfalls der Fall, wenn sich ergibt, dass die Rechtsordnung des Drittlandes der Anwendung der Standarddatenschutzklauseln widerspricht und kein angemessener Schutz für die übermittelten Daten mehr besteht.
Wichtig ist, dass die Vertragspartner im EU-Ausland darauf hinweisen müssen, wenn sie die Vorgaben der Standarddatenschutzklauseln, zum Beispiel aufgrund lokaler gesetzlicher Vorgaben, nicht einhalten können.
Europäische Unternehmen tun gut daran, ausdrücklich eine Bestätigung ihrer Vertragspartner zu verlangen, dass die Regelungen der Standarddatenschutzklauseln eingehalten werden können.
Wirksamkeit des Privacy Shield
Obgleich es hauptsächlich um die Standarddatenschutzklauseln ging, hat der EuGH sich auch zur Wirksamkeit des EU-US Privacy Shields geäußert. Erwartungsgemäß wurde dies nun für ungültig erklärt. Grundlage hierfür sind unter anderem die durch Edward Snowden aufgedeckten Überwachungsmaßnahmen der US-Behörden. Sie begründen Zweifel an dem Bestehen eines der DSGVO im Wesentlichen vergleichbaren Schutzniveau für den Schutz personenbezogener Daten. Gerade dies war aber Grundlage des Beschlusses zum Privacy Shield. Die Rechtsgrundlagen für die Überwachungsmaßnahmen im US-amerikanischen Recht sind nach Ansicht des EuGH nicht klar und präzise genug formuliert, um Rechtssicherheit zu bieten und um Missbrauch vorzubeugen. Insbesondere ist problematisch, dass die Maßnahmen der US-Behörden weder im Vorfeld noch im Nachhinein von einer unabhängigen Stelle überprüft werden. Eine Benachrichtigung der betroffenen Person erfolgt nicht und ein wirksamer Rechtsbehelf gegen die Maßnahmen ist nicht vorgesehen. Auch die im Privacy Shield vorgesehene Einrichtung einer Ombudsperson ändert diese Einschätzung nicht.
Handlungsempfehlung
Während Max Schrems auf Twitter bereits mit Interessierten diskutiert , heißt es für die EU sowie für Firmen, die Datentransfer mit den USA betreiben, zu reagieren.
Die EU Kommission ist gefordert, den betroffenen Unternehmen Alternativen zum EU Privacy Shield aufzuzeigen. Bereits im Vorfeld hat sich die EU Kommission mit diesem Szenario befasst. Ob es aber zeitnah zu einem neuen Beschluss kommt, ist jedoch mehr als fraglich.
Daneben müssen nun die Unternehmen ihre Datenübermittlungen in die USA überprüfen. Sofern Datenverarbeitungen nur auf dem EU-US Privacy Shield beruhen, sollten schnellstmöglich die Standardvertragsklauseln als alternative geeignete Garantie vereinbart werden. Aber auch wenn bereits Standardvertragsklauseln vereinbart wurden, sollten die Unternehmen überprüfen, ob die jeweiligen Datenübermittlungen in ein Drittland DSGVO-konform sind. Dies gilt seit dem Brexit auch für einen Datentransfer nach Großbritannien. (bw)
https://www.pcwelt.de/news/EuGH-zerstoert-EU-US-Privacy-Shield-10847517.html Lesetipp: US CLOUD-Act versus EU DSGVO - In der Wolke ist die Freiheit nicht grenzenfrei
https://www.computerwoche.de/a/in-der-wolke-ist-die-freiheit-nicht-grenzenfrei,3544860

Entscheidung des EuGH
Das Facebook-Urteil und was es bedeutet
, tagesschau.de, 16.07.2020
Facebook schickt Daten von Nutzern aus der EU in die USA. Diesen Datentransfer hat der Europäische Gerichtshof jetzt quasi unmöglich gemacht - zum Schutz der europäischen Grundrechte.
[...] Gilt das Urteil nur für Facebook?
Ganz klar: Nein. Die Entscheidung betrifft die Übertragung personenbezogener Daten ins EU-Ausland allgemein - zumindest wenn Nutzer nicht eingewilligt haben. Die Entscheidung gilt also für viele große Unternehmen. Nicht berührt sind allerdings Situationen, in denen persönliche Daten notwendigerweise übertragen werden müssen. Etwa wenn man als EU-Bürger eine E-Mail in die USA schreibt oder dort einen Flug bucht.
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-facebook-datenschutz-103.html

OKDSGVO
Starkes Gesetz, holprige Durchsetzung
, netzpolitik.org, 24.06.2020
Seit zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Seither ist das Gesetz zum globalen Vorbild geworden. Doch gegenüber Google, Facebook und Co. offenbaren sich Schwachstellen.
Zwei Jahre nach ihrer Einführung zeigt sich die EU-Kommission zufrieden mit der Datenschutzgrundverordnung. Das Gesetz sei ein "perfektes Beispiel" dafür, wie die Europäische Union die Rechte ihre Bürger:innen stärke und Unternehmen erlaube, die "digitale Revolution zu meistern", sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin V&eactue;ra Jourová. Die Grundverordnung sei eine "Erfolgsgeschichte". Das Lob begleitet einen heute vorgestellten Kommissionbericht, der umfassend Bilanz über die europäischen Datenschutzregeln zieht.
[...] Ein Herzstück der DSGVO ist ihr europaweiter Sanktionsmechanismus. Wer den Datenschutz auf systematische Art missachtet, muss mit Strafen von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes rechnen. Das soll selbst Großkonzerne abschrecken. Doch während die Behörden in Europa zweifellos viel getan haben, um den Datenschutz in einer Vielzahl an Orten Geltung zu verschaffen, hakt es ausgerechnet bei der Durchsetzung gegenüber den großen US-Technologiekonzernen Google und Facebook.
[...] Die Achillesferse der EU-Datenschutzregeln sind die nationalen Behörden, die sie durchsetzen müssen. Zwar betont die Kommission, dass die Datenschutzbehörden der EU insgesamt zwischen 2016 und 2019 ihr Budget verdoppeln und ihren Personalstand um 42 Prozent aufstocken konnten.
Das Bild ist allerdings nicht ganz vollständig. Denn in einigen Ländern sind die Behörden immer noch chronisch mit zu wenig Ressourcen ausgestattet. Das berichtet der Europäische Datenschutzausschuss, ein Gremium aller nationalen Behörden, in seinem Jahresbericht. Während viele Behörden rasch wachsen, um ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden, stagnierte die Personaldecke in den nationalen Behörden in Italien, Tschechien, Estland, Kroatien und Griechenland. In drei weiteren Ländern – Belgien, Litauen und Lettland – ist die Zahl sogar geschrumpft, sagte ein Sprecher zu netzpolitik.org.
Besonders auffällig ist die hapernde Durchsetzung der Datenschutzregeln im Fall Irlands. Das kleine Land ist der EU-Sitz von Digitalkonzernen wie Google, Facebook und Apple. Nach Irland locken die Firmen niedrige und teils sogar maßgeschneiderte Unternehmenssteuern sowie ein englischsprachiges Arbeitsumfeld, aber auch das offene Ohr für ihre politischen Anliegen und die schleppenden Prozeduren der dortigen Datenschutzbehörde.
Irisches Nadelöhr
Derzeit arbeitet die irische Datenschutzbehörde an rund einem Dutzend großer Verfahren allein gegen den Facebook-Konzern. Grenzüberschreitende Beschwerden gegen Konzerne müssen nach der DSGVO im EU-Sitzland untersucht werden. Erst wenn dort eine Entscheidung vorliegt, kann darüber von allen Datenschutzbehörden gemeinsam im Europäischen Datenschutzausschuss entschieden werden. Befinden soll die irische Behörde etwa über die Frage, ob Facebook-Nutzer:innen durch die bloße Nutzung des Dienstes zur Zustimmung der weitreichenden Verarbeitung ihrer Daten zu Werbezwecken gezwungen werden können.
Andere Fälle, die in Irland untersucht werden, betreffen die Facebook-Tochterfirmen WhatsApp und Instagram. Fast immer geht es darum, wie weit der Konzern bei der kommerziellen Ausbeutung von Nutzer:innendaten gehen kann. Fallen die Entscheidungen gegen Facebook aus, kratzt das am Image und der Profitabilität des Konzerns.
Doch die irische Behörde lässt sich erstmal Zeit. Im Mai kündigte sie an, einer der großen Facebookfälle stehe "in der Entscheidungsphase". Zwei weitere Verfahren wegen Instagram und WhatsApp seien ebenfalls kurz vor Abschluss. Passiert ist seither nichts. Der Ankündigung nach wartet die Behörde in Irland eine für Juli erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über Facebooks Datentransfers in die USA ab, bevor sie ihren nächsten Schritt setzen will.
Der Datenschützer Max Schrems, der einige der Beschwerden gegen Facebook in Irland vorgebracht hat, ist empört über das langsame Vorgehen der Behörde. Zuletzt warf er ihr sogar die heimliche Zusammenarbeit mit Facebook vor, was die Behörde allerdings bestreitet.
Andere Behörden in Europa zeigen indes einen gewissen Unmut darüber, dass die irische Behörde kaum Einblick in seine bisherigen Verfahren gewährt. Auch schlug Behördenchefin Helen Dixon Unterstützungsangebote aus Deutschland aus. Die irische Regierung lehnt indes eine Bitte der Behörde um zusätzliche sechs Millionen Euro ab, um Personal aufzustocken, berichtete Politico.
Das entschieden langsame und eigenbrötlerische Verhalten Irlands trägt dazu bei, dass bislang keine einzige gemeinsame Entscheidung der EU-Datenschutzbehörden nach dem sogenannten Kohärenzverfahren getroffen wurde. Der Bericht der EU-Kommission beklagt außerdem, dass Möglichkeiten zu gemeinsamen Ermittlungen nicht genutzt wurden. Zeitweise bedeute ein gemeinsames Vorgehen der EU-Behörden das Agieren nach dem "kleinsten gemeinsamen Nenner".
https://netzpolitik.org/2020/starkes-gesetz-holprige-durchsetzung/

Verfassungsgericht
Karlsruhe kippt Regeln zur Datenauskunft
, tagesschau.de, 17.07.2020
Behörden können im Kampf gegen Straftaten IP-Adressen oder Telefonnummern abfragen. Das geht den Verfassungsrichtern aber zu weit. Sie kritisieren, dass die gesetzliche Regelung die Bürger zu wenig schütze.
Polizei und Geheimdienste dürfen unter bestimmten Voraussetzungen bei Telekommunikationsunternehmen auf sogenannte Bestandsdaten zugreifen, wenn sie Straftaten verfolgen oder verhindern wollen. Zu den Bestandsdaten gehören zum Beispiel die Telefonnummer oder die IP-Adresse.
Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass die gesetzlichen Regelungen viel zu lasch sind und die Bürgerinnen und Bürger zu wenig schützen. So können die Strafverfolgungsbehörden, also Polizei und Staatsanwaltschaft, Daten auch dann anfordern, wenn gar kein konkreter Tatverdacht gegen einen Betroffenen vorliegt. (AZ: 1 BvR 1873/13 und 1 BvR 2618/13)
https://www.tagesschau.de/inland/verfassungsgericht-datenauskunft-101.html
Aus dem Archiv
Verfassungsgericht kippt BND-Abhörpraxis, 19.05.2020, https://www.tagesschau.de/inland/bnd-gesetz-107.html
Verfassungsgericht: Wo sind die Grenzen der Überwachung?, 19.05.2020, https://www.tagesschau.de/inland/bnd-bverfg-ueberwachung-101.html

Streit um Digitalsteuer
USA beschließen Zölle gegen Frankreich
, tagesschau.de, 11.07.2020
Sie trifft vor allem die US-Internetriesen: Die Einführung der Digitalsteuer in Frankreich sorgt seit Monaten für Zoff mit der US-Regierung. Die beschloss nun höhere Zölle für französische Produkte - allerdings mit einer Gnadenfrist.
https://www.tagesschau.de/ausland/digitalsteuer-usa-frankreich-101.html

N26
Eine Bank gegen fast alle Werte, an die wir glauben
, netzpolitik.org, 13.08.2020
Mit fiesen Tricks geht nicht nur Amazon gegen Betriebsratsgründungen vor. Auch die Bank N26 wollte eine Mitbestimmung im Unternehmen verhindern ...
[...] Die Mitarbeiter:innen von N26 berichten von Angst vor der Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverträge, hohem Arbeitsdruck und Löhnen, die individuell und intransparent sind. Da passt es natürlich, dass mit allen Registern gegen die Betriebsratsgründung gekämpft wird.
Mit einem Trick ist es gelungen, die heutige Einberufung des Wahlvorstandes zur Gründung des Betriebsrates durchzuführen. In letzter Minute hatte die Führung von N26 zeitgleich noch ein Kick-Off-Meeting für eine "alternative Mitarbeitervertretung" angesetzt, um die Organisation des Betriebsrates zu behindern und die Belegschaft zu spalten. Was für nette Arbeitgeber diese Gründer doch sind!
Nun ist die Bank, die sich selbst als "Die Bank, die du lieben wirst" verkauft, auch auf anderen Feldern als der Mitarbeiter:innenbestimmung ganz und gar nicht liebenswürdig. Beim Chaos Communication Congress 2016 zeigten Sicherheitsforscher, wie unsicher die App von N26 damals war und es gibt auch Berichte über einen schlechten Support, der auch schonmal Menschen über Wochen hängen lässt.
Am Freitag werden Mitarbeiter:innen einer weiteren GmbH von N26 ihren Wahlvorstand wählen können. Einem Betreibsrat steht dann nichts mehr im Wege. Was bleibt, ist der schale Geschmack eines weiteren Unternehmens, das demokratische Werte und soziale Errungenschaften mit den Füßen tritt.
https://netzpolitik.org/2020/n26-eine-bank-gegen-fast-alle-werte-an-die-wir-glauben/

Nach Dammbruch in Brasilien
Strafanzeige gegen TÜV-Süd-Manager
, tagesschau.de, 17.10.2019
272 Menschen starben im Januar bei einem Dammbruch in Brasilien. Monitor-Recherchen zeigen, dass ein deutscher TÜV-Süd-Manager offenbar von der Instabilität des Damms wusste. Gegen ihn und TÜV Süd wurde nun Anzeige gestellt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/dammbruch-brasilien-tuev-sued-anzeige-101.html

Über 1 Billionen Euro pro Jahr Steuerbetrug


So viel verdienen Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg pro Stunde, 29.08.2018
Wissen Sie, wie viel IT-Größen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg in der Stunde verdienen? Hier kommt die Antwort (nur kein Neid).
So viel verdienen Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg pro Stunde
Das Wirtschaftsmagazin Business Insider hat ausgerechnet, wie viel IT-Größen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg pro Stunde verdienen. Dazu hat Business Insider das von Forbes ermittelte Jahreseinkommen als Ausgangsbasis genommen - was allerdings nicht immer sicher zu bestimmen ist und eher eine Schätzung darstellt - und dann das geschätzte Vermögen von 2017 von dem für 2018 geschätzten Vermögen abgezogen. Das Ergebnis ist der Vermögenszuwachs, also das Einkommen. Diese Zahl hat Business Insider dann durch 8.760 geteilt. Das ist die Anzahl der Stunden pro Jahr.
Dabei ist aber zu beachten, dass die Vermögenszuwächse nicht etwa durch das Gehalt verursacht werden, das die jeweiligen Personen von ihren Unternehmen erhalten. Sondern dass es sich dabei im der Regel um Aktiengewinne handelt, also um den Kursanstieg der Aktien des jeweiligen Unternehmens an der Börse. Und diese Stundenlöhne kamen dabei heraus.
Jeff Bezos, der Gründer und Chef von Amazon und derzeit reichster Mann der Welt, verdient demnach 4.474.885 Dollar pro Stunde. Mit diesem Geld finanziert er nicht nur seine eigene Zeitung, die Washington Post, und sein eigenes Raumfahrtvorhaben, sondern auch ein spannendes Uhren-Projekt tief im Berg.
Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg kommt auf einen Stundenlohn von 1.712.328 Dollar. Larry Page, Mitbegründer von Google, liegt bei 924.657 Tausend Dollar pro Stunde und damit knapp unter der Millionen-Grenze.
Und Elon Musk, der Chef des Weltraum-Unternehmens Space X, des Elektro-Auto-Produzenten Tesla und des Tunnelbau-Unternehmens The Boring Company? Musk scheffelt 684.931 Tausend Dollar pro Stunde. Tesla war übrigens bis zum letzten Quartalsbericht defizitär und hatte sogar einen Rekordverlust eingefahren. Allerdings hat Musk versprochen, dass Tesla künftig Gewinn erwirtschaften soll. Den Aktienkurs von Tesla hat Musk kurzzeitig durch einen Tweet in die Höhe getrieben und damit eine Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht ausgelöst.
Bill Gates wiederum hat in der Stunde 456.621 Dollar verdient. Wobei Gates schon lange nicht mehr in der IT-Branche arbeitet, sondern sich ganz seiner Stiftung widmet, die unter anderem Impfkampagnen in Dritte-Welt-Staaten fördert.
Etwas abgeschlagen folgt Jack Dorsey, der Chef von Twitter. Er muss sich mit 205.479 Dollar pro Stunde zufrieden geben. Das ist immer noch ein hoher Stundenlohn, wenn man bedenkt, dass Twitter überhaupt erst seit kurzer Zeit Gewinn macht und der Aktienkurs zwar steigt, aber weit von seinem ehemaligen Höchststand entfernt ist.
https://www.pcwelt.de/a/so-viel-verdienen-elon-musk-jeff-bezos-und-mark-zuckerberg-pro-stunde,3452154

10 Milliarden in 1 Stunde
Alibaba: Umsatz-Rekord beim Singles-Day

Beim Single´s Day 2017 konnte Alibaba zehn Milliarden US-Dollar Umsatz in nur einer Stunde generieren.
https://www.pcwelt.de/a/alibaba-umsatz-rekord-beim-singles-day,3448738

Paketbote Wang Wei: Dieser Chinese verdient seit einer Woche jeden Tag drei Milliarden Euro (... und sie ( USA & Co ) müssen draußen bleiben..., Anm., die Red. ), 01.03.2017 - Finanzen100, FOCUS Online
Wang Wei ist in nur einer Woche zu einem der reichsten Menschen der Welt aufgestiegen. Mehr als 20 Milliarden Euro hat er seit dem Börsengang seines Lieferdienstes verdient - auch mit einem Trick.
Stellt euch vor, euer Kontostand wächst jeden Tag um drei Milliarden Euro - so geht es Wang Wei seit rund einer Woche. Der chinesische CEO war auch schon vor dem Börsengang seines Lieferdienstes S.F. Express kein armer Mann, jetzt gehört er aber zu den 25 reichsten Menschen der Welt.
[...] Chinas Lieferdienste verdienen sich dumm und dämlich
Wei ist damit ein extremes Beispiel unter Chinas Paketdiensten, aber längst nicht der einzige gutverdienende CEO der Branche: Fünf Börsengänge von Lieferdiensten gab es im vergangenen halben Jahr in China, ihre CEOs verdienten daran zusammengenommen rund 45 Milliarden Euro.
Abhängig sind sie aber alle vom weiterhin reichsten Chinesen Jack Ma. Der hat mit seinem Amazon-Klon Alibaba den Online-Handel in China im Griff. Und so wie Amazon in der westlichen Welt ist er damit in China eine der größten Kunden der Paketdienste.
Die Party der Paketdienste wird aber nicht mehr lange weitergehen. Vom großen Erfolg angelockt, stürmen immer mehr Firmen auf den Markt. Auch ausländische Schwergewichte wie FedEx, UPS und DHL wollen ein Stück vom fernöstlichen Kuchen. Das wird die Preise nach unten treiben und somit die Margen und Gewinne senken. Bis dahin kann sich Wang Wei aber an seinen vielen neuen Milliarden auf dem Konto erfreuen.
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/paketbote-wang-wei-dieser-chinese-verdient-seit-einer-woche-jeden-tag-drei-milliarden-euro_H1153311702_385699/?SOURCE=7000002&ID_NEWS=385699

China-Expertin
Die lautlose Eroberung des Westens: "Die chinesische Regierung will die Welt umgestalten"
, STERN.de, 16.06.2020
Systematisch versucht China seinen Einfluss in der Welt auszubauen. China-Expertin Mareike Ohlberg spricht von Unterwanderung. Im Interview erklärt sie, mit welchen Methoden Peking vorgeht und warum sich der Westen wehren ...
https://www.stern.de/wirtschaft/news/china-expertin---die-chinesische-regierung-will-die-welt-umgestalten--9299476.html

Dem steht gegenüber...: Ihr bislang einziger großer Triumpf: Alg II / HartzIV unter Schröder mit Rotgrün... ?:

Was fällt dem Blumenladen nur ein, namentlich ein halbes Dorf zu verpetzen?

Fliegenpilz
Das Blumengeschäft aus dem von uns aus weit entfernten Dorf nahm auf Facebook erneut Kontakt zu uns auf...
"Ihr Lieben,

sicherlich haben es einige schon bemerkt, der Fliegenpilz hat bei Facebook eine private und eine Firmenseite.
Wir wollen uns auf die Firmenseite beschränken, damit..."

Our (removed) Facebook contact, Profil Fliegenpilz, "Millionärsdorf" Hünxe, 09.03.2020

Der ALGII/HartzIV-Konzern

Anklage gegen VW-Manager
Schaden von 78 Milliarden Euro verursacht?
, tagesschau.de, 16.04.2019
Wegen des Abgasskandals sind mehrere VW-Manager angeklagt. Nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" macht die Staatsanwaltschaft einige von ihnen für einen hohen Milliardenschaden verantwortlich.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/vw-schadenshoehe-101.html

Urteil des Landgerichts Duisburg | pdf, https://www.swr.de/-/id=25165532/property=download/nid=24766532/t00h2f/urteil.pdf
Weitere Abschalteinrichtungen? VW widerspricht Manipulationsvorwurf: Neue VW-Diesel haben nach Angaben des Autobauers keine Software zur Manipulation von Abgaswerten, https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/vw-abgasskandal-159~_origin-e95a7f53-82d4-4141-b0c8-d21571bc7322.html
Audi und VW rufen weitere Diesel zurück, https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/audi-rueckruf-111.html
Weitere Abschalteinrichtungen bei VW? 12.09.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/vw-abgasskandal-157.html
Verteidiger kritisieren Staatsanwaltschaft, 09.09.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/vw-skandal-139.html
Millionenstrafen gegen VW und Porsche, 20.08.2019, https://www.tagesschau.de/dieselskandal-101.html Diesel-Skandal bei VW: Sechs weitere Manager angeklagt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-dieselbetrug-101.html
Abgasaffäre: Ex-VW-Manager aus Haft entlassen, https://www.tagesschau.de/inland/liang-vw-manager-103.html
Audi und VW rufen weitere Dieselmodelle zurück, https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/audi-rueckruf-111.html Bilanz für 2019: VW verkauft so viele Autos wie nie zuvor, 14.01.2020, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-bilanz-115.html
"China Cables": VW überließ chinesischer Polizei Fahrzeuge, 06.12.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/vw-xinjiang-101.html
VW-Motor EA 288: KBA widersprach eigener Untersuchung, 04.12.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/vw-motoren-kba-101.html
Rückkehr aus US-Haft: Ex-VW-Manager wieder in Deutschland , 20.11.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/liang-vw-manager-101.html
Musterverfahren gegen VW: Ein Vergleich rückt näher, 18.11.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/musterfeststellungsklage-115.html
Bilanz für 2019: VW verkauft so viele Autos wie nie zuvor, 14.01.2020, https://www.tagesschau.de/dieselskandal-101.html
"China Cables": VW überließ chinesischer Polizei Fahrzeuge, 06.12.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/diesel-volkswagen-101.html
VW-Motor EA 288: KBA widersprach eigener Untersuchung, 04.12.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/vw-motoren-kba-101.html
Rückkehr aus US-Haft: Ex-VW-Manager wieder in Deutschland , 20.11.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/liang-vw-manager-101.html
Musterverfahren gegen VW: Ein Vergleich rückt näher, 18.11.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/musterfeststellungsklage-115.html
Südkorea verhängt Millionenstrafen gegen VW und Porsche, 20.08.2019, https://www.tagesschau.de/dieselskandal-101.html
Erlaubnis für Nachrüstung von VW-Diesel-Pkw, 15.08.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/diesel-volkswagen-101.html
Verursachten VW-Manager Schaden von 78 Milliarden Euro?, 16.04.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/vw-schadenshoehe-101.html
Südkorea verhängt Millionenstrafen gegen VW und Porsche, 20.08.2019, https://www.tagesschau.de/dieselskandal-101.html
Erlaubnis für Nachrüstung von VW-Diesel-Pkw, 15.08.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/diesel-volkswagen-101.html
Verursachten VW-Manager Schaden von 78 Milliarden Euro?, 16.04.2019 , https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/vw-schadenshoehe-101.html Abgasreinigung: EU verdächtigt BMW, Daimler und VW, 05.04.2019, https://www.tagesschau.de/eilmeldung/abgasreinigung-eu-101.html
VW trotzt allen Skandalen, 25.02.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-rekordueberschuss-101.html
Verdacht der Untreue: Neue Ermittlungen gegen VW, 12.05.2017, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/volkswagen-staatsanwaltschaft-braunschweig-ermittelt-101.html
VW und Verbraucherschützer verhandeln über Vergleich, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-musterprozess-vergleich-101.html
VW einigt sich mit Sammelklägern in Australien, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-vergleich-australien-101.html
Abgasskandal: in Kürze!

Bislang mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten
Dieselskandal
Kanada verhängt Millionenstrafe gegen VW
, tagesschau.de, 23.01.2020
Mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten hat die Affäre um manipulierte Abgaswerte zahlreicher Dieselautos VW bereits gekostet. Nun steigt die Rechnung weiter. In Kanada muss das Unternehmen eine weitere Millionenstrafe zahlen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kanada-vw-strafe-dieselgate-101.html

Lobby-Europa: EU - Tausende Lobbyisten und wenig Transparenz, 09.12.2016, tagesschau.de
Mehr als 70 Prozent der EU-Bürger halten laut Umfragen die EU-Institutionen für korrupt. Korruption kostet die europäische Wirtschaft rund 120 Milliarden Euro. Dagegen sind die Kosten für das europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF mit knapp 60 Millionen Euro im Jahr geradezu lächerlich und bringen eine gute Rendite: Aufgrund seiner Ermittlungen empfahl das Amt 2015, über 900 Millionen Euro gezahlte EU-Gelder zurückzufordern. Aber was sind 900 Millionen im Verhältnis zu 120 Milliarden?

OK"Das Internet muss weg!"
Schlecky Silberstein surft in unserer Filterbubble

Christian Brandes aka Schlecky Silberstein würde gern das Medium abschaffen, das ihn ernährt. In "Das Internet muss weg" beschreibt der Blogger, wie wir von Algorithmen, Trollen und Tech-Firmen gebrainwasht werden. Aber ist er nicht selbst ein Teil davon? Eine Rezension.
https://netzpolitik.org/2018/schlecky-silberstein-surft-in-unserer-filterbubble/

Werbung (obendrein auf Kosten des Steuerzahlers)?

Wovon selbst 81/82-USA endlich auch mal die Finger lassen muss, denn wenn schon (Werbung), dann richtig:

Stiftung Warentest, TÜV Rheinland, Öko-Test, GS - Geprüfte Sicherheit, AUSTest, ISO-zertifierter Betrieb, ISO, DIN, DLG gold, ..., Tagesschau, Spiegel, Stern, ..., OpenSource / LSB-compliance, Patentrecht:

Bessere Werbung gibts doch nicht, oder?

Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie
Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen"
, STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

Auf dieser Webseite "Identity Theft" (Identitätsdiebstahl) - Fortsetzung
Online Shopping - "Zerstörer des Einzelhandels", Amazon, eBay u.a., Dating, Cyperbmobbing, Hacking, Bildbearbeitung, Bildmanipulation, Datenschutz: DSGVO u.a.


Endlich auch offline verfügbar: Gläserne Kunden, netzpolitik.org, 20.02.2018
Was online leider Alltag ist, wird derzeit auch offline Realität: In Geschäften, Flughäfen und Innenstädten überwachen mehr und mehr Unternehmen das Bewegungs- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden. Ein Artikel der Deutschen Presseagentur gewährt einen Überblick.
https://netzpolitik.org/2018/endlich-auch-offline-verfuegbar-glaeserne-kunden/

Immer wieder unmittelbar nach unseren Einkäufen bei eBay erhielten wir E-Mails von Amazon mit verseuchten Binärdateien..., Anmerkung, Gooken, Jahr 2017.
Eine denkbare Erklärung liefern bald folgende Berichte über siehe PayPal.

"Die wollen alles über jeden wissen - ohne Ausnahme.", tagesschau.de
Nur einige wenige sind davon ausgenommen: Eingeschrieben in den Quelltext, der NDR und WDR vorliegt, ist die Differenzierung zwischen den Partnerländern der USA, den sogenannten "Five Eyes", Neuseeland, Australien, Großbritannien sowie Kanada, und den anderen Ländern. Verbindungen, die aus den "Five-Eyes"-Ländern auf die Tor-Webseite vorgenommen werden, sollen laut der vorliegenden Regel nicht markiert werden. Aus allen anderen Ländern allerdings schon. Ohne Ausnahme, .
https://www.tagesschau.de/inland/nsa-xkeyscore-100.html .

OKZugriff durch Gummiparagrafen
NetzDG-Erweiterung
Wie der Staat mit Gummiparagrafen Zugriff auf die Accounts der Bürger:innen erhalten will
, netzpolitik.org, 17.12.2019
Die große Koalition nutzt den Kampf gegen Rechtsextremismus, um kräftig an der Überwachungsschraube zu drehen: Soziale Netzwerke sollen bald bestimmte Straftaten automatisch ans Bundeskriminalamt melden. Darüber hinaus sollen alle Anbieter von Telemediendiensten Daten ihrer Nutzer:innen an Polizei und Geheimdienste herausgeben müssen.
https://netzpolitik.org/2019/wie-der-staat-mit-gummiparagrafen-zugriff-auf-die-accounts-der-buergerinnen-erhalten-will/

US-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten

OKDSGVO
Starkes Gesetz, holprige Durchsetzung
, netzpolitik.org, 24.06.2020
Seit zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Seither ist das Gesetz zum globalen Vorbild geworden. Doch gegenüber Google, Facebook und Co. offenbaren sich Schwachstellen.
Zwei Jahre nach ihrer Einführung zeigt sich die EU-Kommission zufrieden mit der Datenschutzgrundverordnung. Das Gesetz sei ein "perfektes Beispiel" dafür, wie die Europäische Union die Rechte ihre Bürger:innen stärke und Unternehmen erlaube, die "digitale Revolution zu meistern", sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin V&eactue;ra Jourová. Die Grundverordnung sei eine "Erfolgsgeschichte". Das Lob begleitet einen heute vorgestellten Kommissionbericht, der umfassend Bilanz über die europäischen Datenschutzregeln zieht.
[...] Ein Herzstück der DSGVO ist ihr europaweiter Sanktionsmechanismus. Wer den Datenschutz auf systematische Art missachtet, muss mit Strafen von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes rechnen. Das soll selbst Großkonzerne abschrecken. Doch während die Behörden in Europa zweifellos viel getan haben, um den Datenschutz in einer Vielzahl an Orten Geltung zu verschaffen, hakt es ausgerechnet bei der Durchsetzung gegenüber den großen US-Technologiekonzernen Google und Facebook.
[...] Die Achillesferse der EU-Datenschutzregeln sind die nationalen Behörden, die sie durchsetzen müssen. Zwar betont die Kommission, dass die Datenschutzbehörden der EU insgesamt zwischen 2016 und 2019 ihr Budget verdoppeln und ihren Personalstand um 42 Prozent aufstocken konnten.
Das Bild ist allerdings nicht ganz vollständig. Denn in einigen Ländern sind die Behörden immer noch chronisch mit zu wenig Ressourcen ausgestattet. Das berichtet der Europäische Datenschutzausschuss, ein Gremium aller nationalen Behörden, in seinem Jahresbericht. Während viele Behörden rasch wachsen, um ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden, stagnierte die Personaldecke in den nationalen Behörden in Italien, Tschechien, Estland, Kroatien und Griechenland. In drei weiteren Ländern – Belgien, Litauen und Lettland – ist die Zahl sogar geschrumpft, sagte ein Sprecher zu netzpolitik.org.
Besonders auffällig ist die hapernde Durchsetzung der Datenschutzregeln im Fall Irlands. Das kleine Land ist der EU-Sitz von Digitalkonzernen wie Google, Facebook und Apple. Nach Irland locken die Firmen niedrige und teils sogar maßgeschneiderte Unternehmenssteuern sowie ein englischsprachiges Arbeitsumfeld, aber auch das offene Ohr für ihre politischen Anliegen und die schleppenden Prozeduren der dortigen Datenschutzbehörde.
Irisches Nadelöhr
Derzeit arbeitet die irische Datenschutzbehörde an rund einem Dutzend großer Verfahren allein gegen den Facebook-Konzern. Grenzüberschreitende Beschwerden gegen Konzerne müssen nach der DSGVO im EU-Sitzland untersucht werden. Erst wenn dort eine Entscheidung vorliegt, kann darüber von allen Datenschutzbehörden gemeinsam im Europäischen Datenschutzausschuss entschieden werden. Befinden soll die irische Behörde etwa über die Frage, ob Facebook-Nutzer:innen durch die bloße Nutzung des Dienstes zur Zustimmung der weitreichenden Verarbeitung ihrer Daten zu Werbezwecken gezwungen werden können.
Andere Fälle, die in Irland untersucht werden, betreffen die Facebook-Tochterfirmen WhatsApp und Instagram. Fast immer geht es darum, wie weit der Konzern bei der kommerziellen Ausbeutung von Nutzer:innendaten gehen kann. Fallen die Entscheidungen gegen Facebook aus, kratzt das am Image und der Profitabilität des Konzerns.
Doch die irische Behörde lässt sich erstmal Zeit. Im Mai kündigte sie an, einer der großen Facebookfälle stehe "in der Entscheidungsphase". Zwei weitere Verfahren wegen Instagram und WhatsApp seien ebenfalls kurz vor Abschluss. Passiert ist seither nichts. Der Ankündigung nach wartet die Behörde in Irland eine für Juli erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über Facebooks Datentransfers in die USA ab, bevor sie ihren nächsten Schritt setzen will.
Der Datenschützer Max Schrems, der einige der Beschwerden gegen Facebook in Irland vorgebracht hat, ist empört über das langsame Vorgehen der Behörde. Zuletzt warf er ihr sogar die heimliche Zusammenarbeit mit Facebook vor, was die Behörde allerdings bestreitet.
Andere Behörden in Europa zeigen indes einen gewissen Unmut darüber, dass die irische Behörde kaum Einblick in seine bisherigen Verfahren gewährt. Auch schlug Behördenchefin Helen Dixon Unterstützungsangebote aus Deutschland aus. Die irische Regierung lehnt indes eine Bitte der Behörde um zusätzliche sechs Millionen Euro ab, um Personal aufzustocken, berichtete Politico.
Das entschieden langsame und eigenbrötlerische Verhalten Irlands trägt dazu bei, dass bislang keine einzige gemeinsame Entscheidung der EU-Datenschutzbehörden nach dem sogenannten Kohärenzverfahren getroffen wurde. Der Bericht der EU-Kommission beklagt außerdem, dass Möglichkeiten zu gemeinsamen Ermittlungen nicht genutzt wurden. Zeitweise bedeute ein gemeinsames Vorgehen der EU-Behörden das Agieren nach dem "kleinsten gemeinsamen Nenner".
https://netzpolitik.org/2020/starkes-gesetz-holprige-durchsetzung/

Irische Datenschutzbehörde: Mit Apple, Twitter und Whatsapp drei "Große" im Visier, PC-WELT.de, 25.05.2020
Während die irische DPC Apple wegen angeblicher Siri-Abhöraktionen zur Stellungnahme auffordert, geht es gegen Twitter und Whatsapp (und insofern Facebook) wegen Verstößen gegen die DSGV vor.
Bei Twitter geht es um eine "nicht näher spezifizierte Datenpanne", wie Heise.de meldet . Hier ist fraglich, ob Twitter das "Leck", das gegen die europäische DSGV (Datenschutz-Grundverordnung) verstoßen hat, rechtzeitig innerhalb von 72 Stunden gemeldet und den Verstoß inklusive der ergriffenen Gegenmaßnahmen schnell genug dokumentiert habe. Sollte der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) dies nicht so sehen, könnte auf Twitter als Betreiber des sozialen Netzwerks eine hohe Strafe von bis zu 20 Millionen Euro respektive vier Prozent des Jahresumsatzes zukommen.
Doch auch gegen Whatsapp, das schon lange zu Facebook gehört, geht die irische Datenschutzbehörde vor. Hier steht zur Debatte, ob sich das Unternehmen an die Informationspflichten aus den Artikeln 12 bis 14 der DSGVO gehalten hat oder nicht – brisant auch die Frage, ob die Nutzer des Messenger-Dienstes darüber hinreichend aufgeklärt wurden, welche Daten man an Facebook als Konzernmutter weitergereicht hat.
Doch auch Facebook selbst steht am Pranger, wie nämlich der Konzern persönliche Daten der Nutzer verarbeitet. Hier sei die Untersuchung durch die DPC bereits abgeschlossen und in der Entscheidungsphase. Und auch in weiteren Fällen hat man Whatsapp sowie den ebenfalls zu Facebook gehörenden "sozialen" Bilderdienst Instagram auf dem Schirm.
Erst kürzlich haben wir davon berichtet , wie die irische Datenschutzbehörde sich erneut mit Vorwürfen eines Whistleblowers beschäftigen muss, dem zufolge Apple weiterhin über Siri unerwünscht Gesprächsschnipsel sammelt und diese auswerten lässt – darunter auch solche mit intimem und sensiblem persönlichen Inhalt der Nutzer.
Dass ausgerechnet die irische Datenschutzbehörde gegen amerikanische Internet-"Giganten" vorzugehen hat, liegt daran, dass diese Konzerne ihren Hauptsitz aus steuerlichen Gründen häufig in Irland wählen. 📧 Feedback an PC-WELT
https://www.pcwelt.de/news/Irische-Datenschutzbehoerde-Mit-Apple-Twitter-und-Whatsapp-drei-Grosse-im-Visier-10816808.html

OKAchtung, Datensammler! So schützen Sie Ihre Privatsphäre, PC-WELT.de, 31.05.2020
Es genügen schon wenige Informationen, um ein überraschend detailliertes Profil über einen Nutzer anzulegen. Dabei gilt zu beachten: Es geht nicht nur um das, was Sie von sich aus preisgeben. Es geht auch um das, was Computer darüber hinaus über Sie verraten.
Die meisten Menschen unterschätzen vollkommen, was Datensammler heute über sie wissen. Dabei umfasst ein persönliches Profil bei den Datenkraken oft weit über 250 Eigenschaften. Die Aufgabe eines solchen Profils ist es, die ökonomische "Nutzbarkeit" der Person offen zu legen. In der Folge erhalten manche Leute keine Krankenzusatzversicherung oder müssen für ihren Urlaub deutlich mehr bezahlen.
In Sicherheit kann sich niemand wiegen, denn zum einen werden die Daten sowohl online wie auch offline erhoben. Zum anderen gibt es keine guten Kontrollmöglichkeiten. Es ist möglich, dass ein Datensammler ein komplett falsches Profil von Ihnen führt. Im positiven Fall heißt das, dass Sie für einen Flug weniger bezahlen müssen. Es kann aber auch bedeuten, dass Sie keinen Kredit erhalten.
Datensammler
Tracking im Internet: Diese Firmen sehen am meisten
Die Tabelle zeigt, wie viel Internetverkehr einschlägige Firmen tracken. Google auf Platz eins kann mehr als 80 Prozent des Webs überwachen. Facebook und Amazon folgen auf Platz zwei und drei.
Wer das Internet nutzt, hinterlässt Spuren. Dazu zählen etwa besuchte Websites, gelesene Artikel, gekaufte Medikamente und vieles mehr. Jede einzelne Spur scheint zunächst unbedeutend und ist meist auch nicht zuzuordnen. Doch wenn es einer Firma gelingt, möglichst viele dieser Spuren aufzulesen und zu einem Profi zusammenzufügen, erhält sie ein umfassendes Bild.
Eine der ersten Fragen lautet also: Welche Firmen können Ihre Datenspuren im Internet einsammeln? Die Antwort darauf hat die Firma Cliqz gegeben. Sie hat die Daten des Cookie-Blockers Ghostery ausgewertet und festgestellt: Über 80 Prozent des Webs wird von Google-Trackern überwacht. Auf Platz zwei landet Facebook, das 27 Prozent des Web überwachen kann. Dahinter liegt Amazon mit noch 18 Prozent (siehe Grafik). Die komplette Liste finden Sie hier: https://whotracks.me/companies/reach-chart.html
Zwar liegt Facebook weit hinter Google, dafür kennt das soziale Netzwerk von den meisten Nutzern sehr persönliche Details und kann auch mit weniger Tracking-Abdeckung erschreckend umfassende Profile über seine Nutzer anlegen. Das gilt übrigens auch für Amazon, das aus dem Kaufverhalten tiefe Einblicke in das Leben seiner Kunden erhält.
Die Website Whotracks.me zeigt, welches die häufigsten Tracker im Internet sind. Auf den ersten Plätzen finden sich nur Tracker von Google. Erst auf Platz fünf folgt der erste Tracker von Facebook.
Wer wissen möchte, welche 1000 Tracker am häufigsten eingesetzt werden, sieht sich diese Liste an. Auf Platz eins steht hier Google Analytics. Ein Tracker, den viele Websites einbauen, um Infos über ihre Besucher zu erhalten. Diese Infos wandern aber nicht nur an die Website-Betreiber, sondern auch an Google. Sie müssen also eine Website nicht googeln, um Google zu verraten, wo Sie surfen. Auch wenn Sie eine Site direkt ansteuern oder eine andere Suchmaschine nutzen, erfährt Google davon.
Facebook trackt Surfer außerhalb des sozialen Netzwerks mit seinen Like- und Share-Buttons (sogenannte Social-Plug-ins). Das heißt: Allein der Aufruf einer Website mit dem Gefällt-mir-Button verrät Facebook, dass Sie diese Seite besucht haben.
Diese Firmen wissen noch mehr als Google & Co.
Google, Facebook & Co. wissen unfassbar viel über die meisten Internetnutzer. Doch es gibt Firmen, die vermutlich noch mehr über uns wissen. Es sind sogenannte Datenbroker, also Datenhändler. Es gibt sie schon länger als das Internet. Sie sammeln Daten entsprechend nicht nur im Internet, sondern auch in der Offline-Welt, etwa von Ladengeschäften oder aus den öffentlichen Registern von städtischen oder staatlichen Einrichtungen. Sie ergänzen diese Daten, indem sie weitere Details bei anderen Datenbrokern zukaufen. Laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks sollen rund 1000 Unternehmen auf dem deutschen Markt mit Adressen und anderen personenbezogenen Daten handeln. Google ist also nicht alleine. Große Datenbroker in Deutschland sind etwa die Firmen Acxiom, AZ Direct, Experian und Deutsche Post.

Die Datenbroker erstellen sehr detaillierte Profile von Menschen. Sie haben nicht nur Informationen über unser Alter, Geschlecht, Adresse oder Familienstand, sondern auch über Herkunft, Gewicht, Größe, Bildungsniveau, politische Gesinnung, Vorlieben und Geschmack, Einkaufsgewohnheiten, Urlaubspläne, gesundheitliche Probleme und Krankheiten, Details zu Beruf, Konkursen und Finanzen. Die Firmen werben damit, dass sie über 250 Merkmale zu einer Person besitzen. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Zu diesen Merkmalen gibt es hunderte genauere Ausprägungen, die ein Profil weiter vervollständigen. So kann zum Merkmal "konsumfreudig" auch noch die Info "Spontankäufer" hinzukommen oder zum Vornamen einer Person die vermutliche Herkunft. Im Bereich Versicherung gibt es Merkmale wie "überforderter Unterstützungssucher" oder "skeptisch Gleichgültiger".
Die Profile sind nicht nur detailliert, die Datenbroker besitzen sie zudem zu den meisten Menschen in Deutschland. Der Broker AZ Direct von Bertelsmann gibt etwa an, Profildaten von über 70 Millionen Personen, 41 Millionen Haushalten und 21 Millionen Gebäuden zu kennen. Allein die bewohnte Gebäudeart, etwa Plattenbau oder Eigenheim, hat in einem Profil sehr hohe Bedeutung.
Datenbroker wie Acxiom speichern hunderte Informationen zu einem Profil. Im Bereich Versicherung gibt es zum Beispiel die Merkmale "überforderter Unterstützungssucher" oder "skeptisch Gleichgültiger".
Vor einigen Jahren hat die amerikanische Verbraucherschutzbehörde (Federal Trade Commission, FTC) die neun größten Datenbroker in den USA unter die Lupe genommen . In ihrem Bericht haben sie die rund 200 Merkmale der Profile aufgeführt, die diese Broker in ihren Datenbanken führen. Ein Blick auf die Liste lohnt sich, um ein besseres Gefühl für die Datensammlung zu bekommen. Hier eine kleine Kostprobe: In der Rubrik Wohnen stehen etwa die Merkmale "Anzahl der Zimmer", "Garage vorhanden", "Kamin vorhanden" sowie 20 weitere Punkte. In der Rubrik Kaufverhalten finden sich Punkte wie "Datum des letzten Online-Kaufs", "Datum des letzten Offline- Kaufs", "Art der gekauften Lebensmittel", "Bezahlmethode" und über 25 weitere Punkte.
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Internetriesen Google, Facebook & Co. weniger detaillierte Profile bilden als die klassischen Datenbroker. Auch Google und Facebook besitzen Unmengen privater Details über ihre Nutzer. Google etwa weiß, welche Webseiten Sie besuchen, und zieht daraus Schlüsse, welche Themen Sie interessieren, etwa Tipps bei Rückenschmerzen, News zu verbesserten Antiallergiemitteln, Infos zum Arbeitsrecht. Facebook kennt ebenfalls viele Webseiten, die Sie besuchen, und hat zudem noch die Infos aus seinem sozialen Netzwerk – etwa, welche Themen Sie kommentieren, welche Sie mit einem Gefälltmir versehen und welchen Gruppen Sie beitreten. Zusätzlich haben die beiden Internetfirmen meist auch noch einen guten Überblick, wer mit wem bekannt und befreundet ist. Das lässt in vielen Fällen interessante Rückschlüsse zu.
Dank der DSGVO haben Sie das Recht, Ihr Profil einzusehen. Viele Firmen haben sich mittlerweile entsprechend vorbereitet und bieten für dieses Auskunftsrecht Online-Formulare an.
Bei Facebook finden Sie den Antrag auf Einsicht in Ihre Daten etwa unter "Pfeil-Symbol –› Einstellungen –› Deine Facebook-Informationen –› Deine Informationen herunterladen". Es dauert einige Minuten, bis Sie eine Datei mit Ihrem Profil herunterladen können. Ein Blick lohnt sich gerade dann, wenn Sie glauben, nur wenig von sich in Facebook preiszugeben. Kontrollieren Sie zum Beispiel den Eintrag "Deine Adressbücher". Es kommt oft vor, dass sich Facebook Ihr komplettes Adressbuch geladen hat, auch wenn Sie glauben, das nie autorisiert zu haben. Bei Google können Sie Ihr Profil über die Website https://takeout.google.com/settings/takeout?pli=1 anfordern.
Datenbroker: Bei Facebook, Google & Co. haben Sie als Nutzer der Dienste eine Verbindung zu diesen. So ist es naheliegend, dass Sie das Auskunftsrecht laut DSGVO für sich in Anspruch nehmen können. Wir wollten aber auch wissen, ob der Auskunftsanspruch auch gegenüber Datenbrokern, also Firmen wie AZ Direct oder Acxiom, gilt. Dazu meint der Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Medienrechtskanzlei Wilde Beuger Solmecke : "Ja, in der Tat gilt der Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO auch gegenüber Datenbrokern. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob zwischen dem Broker und der betroffenen Person eine geschäftliche Verbindung besteht, jedoch müssen die Datensammler nachweisen können, inwiefern eine Einwilligung in die Erhebung der Daten vorliegt. Sofern der Auskunftsanspruch geltend gemacht wird, muss das Unternehmen umfassend darüber Auskunft erteilen, woher diese Daten stammen, zu welchem Zweck sie verarbeitet werden und gegenüber wem die Daten offengelegt wurden."
Sie können sich also auch an diese Firmen wenden. Beim Datenbroker AZ Direct geht das per Mail über die Website www.az-direct.com/site/datenschutz-dialogmarketing . Acxiom stellt auf www.acxiom.de/verbraucher anfragen ein Formular zur Verfügung, mit dessen Hilfe Verbraucher Auskunft über ihre gespeicherten Daten verlangen können. Die Firmen haben einen Monat Zeit, auf Ihre Anfrage zu reagieren. Die Auskunft hat laut DSGVO Art. 15, Abs 3, kostenlos zu geschehen.
KI und Big Data
Ihr Profil bei den Datensammlern, so umfangreich es auch sein mag, ist aber nur der Grundstein, um Sie völlig in einen gläsernen Menschen oder zumindest einen gläsernen Konsumenten zu verwandeln. Denn mit KI und Big Data können die Datensammler noch weit mehr über Sie in Erfahrung bringen. Es geht also nicht nur um das, was Sie von sich preisgeben, es geht auch darum, was Computer darüber hinaus über Sie aussagen können.
Ein Beispiel für die Bilderkennung mittels KI
Ein Automobilhersteller möchte bei Facebook Werbung schalten. Natürlich soll die Werbung nur bei Leuten erscheinen, die sich das Auto auch leisten können. Zudem soll die Werbung primär dann erscheinen, wenn die Nutzer gerade aus dem Urlaub wiedergekommen sind. Denn laut einiger Psychologen soll dann die Kaufbereitschaft für eine so große Anschaffung wie ein Auto besonders hoch sein. Facebook kann diesen Wunsch leicht erfüllen. Entweder verraten die Nutzer ihren Urlaubsaufenthalt durch eine Statusmeldung selber. Oder Facebook wertet die Geodaten der IP-Adresse oder des verwendeten WLANs aus. Für typische Urlaubsregionen klappt das sehr gut. Aber auch ohne Geodaten errät Facebook Ihren Urlaub. Es analysiert einfach die Fotos, die Sie von sich oder Ihrer Familie hochladen. Erkennt der KI-Algorithmus eine schöne neue Sonnenbräune, waren Sie sehr wahrscheinlich im Urlaub. Denn dass Sie kein Sonnenstudiogänger sind, weiß Facebook ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Big Data verrät noch viel mehr über Sie
Big Data bringt in einem Ausmaß Details hervor, das man kaum glauben kann. Big Data heißt: Facebook kennt 50 Details über Sie und kann Sie deshalb in eine Gruppe von Nutzern einordnen, die ebenfalls diese 50 Details besitzen. Einige der Nutzer haben aber weitere Details über sich verraten. Die Wahrscheinlichkeit ist nun hoch, dass diese Details auch auf Sie zutreffen. Bereits im Jahr 2013 hatte die Wissenschaftlerin Jennifer Goldbeck ermittelt, dass man anhand eines Facebook-Profils weiß, ob die Person ein Alkoholproblem hat, ein guter Teamspieler ist oder schwanger – und alles ohne direkte Hinweise.
Bilderkennung und Künstliche Intelligenz
Die aktuellen Fortschritte in der Bilderkennung mittels KI verschärfen etliche Datenschutzprobleme noch. Laut einer Studie der Universität Stanford kann ein KI-Programm nach der Analyse nur eines Fotos mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, ob die gezeigte Person homosexuell ist. Mit fünf Fotos steigt die Genauigkeit auf 91 Prozent. Ein Datenprofil zu dieser Person ist nicht nötig. Die Fotos genügen. Für Betroffene kann das ein großes Problem sein, sobald sie zum Beispiel in intolerante Staaten reisen. Datensammler können also Aussagen über Sie treffen, die weit über das gespeicherte Datenprofil hinausgehen.
Wichtig ist: Von diesen weitergehenden Aussagen über Sie werden Sie vermutlich nichts in dem Profil finden, das Sie mit Ihrem Auskunftsrecht erhalten. Denn diese Aussagen können die Datensammler temporär generieren. Sie tun dies zum Beispiel nur dann, wenn sie die Infos verkaufen können, etwa weil ein Werbekunde danach fragt.
Die Folgen
Teure Konsequenzen aus der Profilbildung
Der Sicherheitsspezialist Bullguard hat die Folgen der Datensammelei untersucht und nennt unter anderem diese Probleme: Wer des Öfteren teure Hotels oder Flüge gebucht hat, bekommt künftig bei der Online-Buchung immer einen höheren Preis angezeigt. Reiseportale zeigen Nutzern mit Apple-Rechnern höhere Preise an. Und schließlich bekommt man als Internetnutzer überwiegend Werbung für die Produkte angezeigt, die angeblich zum Profil passen sollen. Wenn die Werbeindustrie zum Beispiel glaubt, man suche eine neue Waschmaschine, wird man mehrere Wochen mit Waschmaschinenwerbung bombardiert.
Relevant: Die besten VPN-Dienste 2019 im Vergleich, https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-besten-VPN-Dienste-2020-im-Vergleich-10378281.html
Auch in der Offline-Welt hat ein Profil negative Folgen
Der Datenschutz-Browser Cliqz verhindert mit der Erweiterung Ghostery das Tracking von Websites. Außerdem bietet er eine eigene, auf Datenschutz ausgelegte Suchmaschine.
Die teuren und unangenehmen Folgen eines Profils spürt man auch in der Offline-Welt. So erleben immer mehr gesetzlich Krankenversicherte, dass sie keine sehr gute Zahnzusatzversicherung bekommen. Die Versicherungen lehnen den Interessenten als Kunden einfach ab. Das geschieht bei Interessenten, die vermutlich schlechte Zähne haben und damit hohe Kosten für sie verursachen. Offiziell begründen die Versicherungen eine solche Ablehnung mit dem Befund eines Zahnarztes. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Versicherung weitere Faktoren bei einem Vertragsangebot berücksichtigen. Vor allem Raucher verursachen hohe Kosten beim Zahnarzt. Entsprechend unbeliebt sind sie bei Versicherungen. Auch bei anderen Versicherungsarten kann es Probleme geben. So soll laut Bullgard schon die Recherche nach Herzkrankheiten oder Rückenproblemen zu einer Verschlechterung bei den Versicherungsbedingungen führen können. Ein ungünstiges Datenprofil kann sich nicht zuletzt auch bei Bankkrediten negativ auswirken. Beruf, Dauer der Beschäftigung, Einkommenshöhe und Rücklagen sind die klassischen Kriterien bei der Kreditvergabe, doch längst nicht mehr die einzigen. In wessen Profil die Eigenschaft "Konsumfreudig" und "Neigt zu Spontankäufen.
Schutz vor Datensammlern
Einen kompletten Schutz gegen Datensammler gibt es nicht. Am ehesten hilft es, mit seinen Daten zu geizen. In der Offline-Welt bedeutet das, mit Bargeld zu zahlen, keine Punktekarten wie Payback zu nutzen und natürlich den Händlern keine persönlichen Daten zu geben. In der Online-Welt bedeutet es, die großen Datensammlern Google und Facebook möglichst zu meiden.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Datenschutz-So-schuetzen-Sie-Ihre-Privatsphaere-im-Web-57287.html

Anti-Terror-Koordinator
EU-Beamter fordert Gesetz gegen Verschlüsselung
, netzpolitik.org, 15.05.2020
Die Europäische Union soll endlich ein Gesetz auf den Weg bringen, um den Trend unregulierter Verschlüsselung zu brechen. Das fordert der Anti-Terror-Koordinator in einem Brief, den wir veröffentlichen. Unterdessen gründen NGOs eine Globale Koalition für Verschlüsselung.
Seit 2007 ist der Belgier Gilles de Kerchove Anti-Terror-Koordinator der EU. In dieser Position fordert er immer wieder mehr Befugnisse für Polizei und Geheimdienste. Dass Internet-Anbieter auf die von Edward Snowden enthüllte staatliche Überwachung mit mehr Verschlüsselung reagierten, sieht er kritisch, spätestens seit 2015 fordert er verpflichtende Hintertüren.
Am Freitag erneuerte er seine Forderungen in einem Brief an die EU-Mitgliedsstaaten, den wir an dieser Stelle veröffentlichen: Strafverfolgung und rechtliche Aspekte der Verschlüsselung.
Trend unregulierter Verschlüsselung brechen
Kerchove will "den Trend der unregulierten Verschlüsselungspraxis brechen". Er bezeichnet "ungehinderte Verschlüsselung" in Anwendungen und Standards als "massive Herausforderung" für Polizei und Geheimdienste und fordert eine "robuste Antwort" der Politik: "Es ist Zeit, dass die EU in dieser Hinsicht tätig wird."
https://netzpolitik.org/2020/eu-beamter-fordert-gesetz-gegen-verschluesselung/

Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus, digitalcourage.de, gesehen am 09.09.2018
Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere "Gratis"-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird "Scoring" genannt. Wer zum Beispiel im "richtigen" Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards, .http://bigbrotherawards.de/
Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken
Wenn wir bei Google suchen, auf Facebook posten oder mit Paypal bezahlen, nutzen wir kostenlose Dienste, die sehr viel Geld mit unsere Daten verdienen. Wir erläutern wie das Geschäft mit den Daten funktioniert. Auf dieser Seite haben wir Links gesammelt, die über kommerzielle Datenkraken wie Google, Facebook, Twitter, PayPal, Apple und Co. informieren. Facebook - eine Grundsatzentscheidung
Jede Organisation steht vor der Entscheidung: "Wollen wir Facebook nutzen oder nicht?" Facebook bedeutet eine vermeintlich größere Reichweite, vor allem aber Auslieferung vieler Daten. Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen, die auch Ihnen helfen kann.
Den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Globales Datensammeln erhielt Google Inc. Die Laudatio hielten Rena Tangens und padeluun.
Verfassungsbeschwerde gegen Staatstrojaner
Die Große Koalition hat Staatstrojaner in die Strafprozessordnung gebracht, wir klagen in Karlsruhe dagegen. Der Einbruch in unsere Geräte gefährdet die Privatsphäre und die IT-Sicherheit. Verleihen Sie unserer Forderung mit Ihrer Unterschrift mehr Gewicht: Staatstrojaner Stoppen!
Der BigBrotherAward 2015 in der Kategorie "Wirtschaft" ging an die Crowdworking-Plattformen Amazon Mechanical Turk und Upwork (vormals Elance-oDesk) für die Einführung des digitalen Tagelöhnertums mit Arbeitsbedingungen wie in den Anfängen der Industrialisierung plus elektronische Komplettüberwachung - alles natürlich komplett "freiwillig". Die Laudatio hielt Rena Tangens.
Der BigBrotherAward 2012 in der Kategorie "Kommunikation" ging an die Cloud als Trend, den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zu entziehen. Laudatio von Rena Tangens.
PM: "Schutzranzen": Neue Version ist keine Lösung, sondern ein Problem
Der Datenschutz- und Grundrechteverein Digitalcourage warnt vor der neuen Version der "Schutzranzen"-Apps. Laut Medienberichten plant die Stadt Ludwigsburg Kinder-Tracking flächendeckend einzuführen, trotz Kritik von vielen Seiten. Digitalcourage fordert, dass nach Wolfsburg auch die Stadt Ludwigsburg den Kinder-Tracking-Test an Grundschulen abbricht.
Kommt mit uns ins Fediverse
Facebook und Twitter sind nicht (mehr) alternativlos. Jetzt liegt es v.a. an den "Influencern", diese Alternativen attraktiv zu machen.
PM Digitalcourage: Stadt Ludwigsburg hält weiter an Kinder-Tracking fest - Autoindustrie auf Überwachungskurs
Die Stadt Ludwigsburg will trotz Kritik vernetztes Fahren mit Tracking von Grundschulkindern realisieren - Ehemaliger Autolobbyist und jetziger Referent für Stadtentwicklung stellt sich taub für Kritik.
Ludwigsburg: Beenden Sie das Kinder-Tracking mit "Schutzranzen"!
Die Stadt Ludwigsburg hält an Kinder-Tracking fest - hier ist unsere Antwort auf eine Einladung zu einem runden Tisch.
Google Inc.

Mountain View, Kalifornien, USA.

Bei diesem Preisträger kritisieren wir nicht einen einzelnen Datenschutzverstoß. Wir prangern auch nicht einzelne Sätze in seinen Geschäftsbedingungen an. - Nein, der Konzern selbst, sein globales, allumfassendes Datensammeln, die Ausforschung der Nutzerinnen und Nutzer als Wesenskern seines Geschäftsmodells und sein de facto Monopol - das ist das Problem.

OKBundesgerichtshof
Werbetreibende dürfen Nutzer:innen keine Tracking-Cookies unterjubeln
, netzpolitik.org, 28.05.2020
Der BGH nimmt manipulatives Design in den Blick: Cookie-Einwilligungen dürfen nicht vorausgefüllt werden, stellte das Gericht heute unter anderem klar. Notwendig geworden war die Entscheidung, weil Bundesregierung und Große Koalition seit Jahren eine Gesetzesaktualisierung verschleppen.
https://netzpolitik.org/2020/werbetreibende-duerfen-nutzerinnen-keine-tracking-cookies-unterjubeln/

Trackingskripte auf https://www.web.de (Freemail etc.), Gooken, 15.04.2020
ioam.de
adition.com
adfarm1.adition.com
amazon.com
uimserv.net
tifbs.net

Ebay: Einstellungen -> Werbepartner, 10.04.2019
Hauptinhalt anzeigen
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Mein eBayBR> Werbung und damit verbundene persönliche Einstellungen

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Densou Trading Desk ApSWebsite ansehenvon Partner Densou Trading Desk ApS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Digilant Spain, SLUWebsite ansehenvon Partner Digilant Spain, SLU
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Digitize New Media LtdWebsite ansehenvon Partner Digitize New Media Ltd
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dunnhumby Germany GmbHWebsite ansehenvon Partner dunnhumby Germany GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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DynAdmicWebsite ansehenvon Partner DynAdmic für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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EASYmedia GmbHWebsite ansehenvon Partner EASYmedia GmbH
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EffiliationWebsite ansehenvon Partner Effiliation
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Emerse Sverige ABWebsite ansehenvon Partner Emerse Sverige AB
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emetriq GmbHWebsite ansehenvon Partner emetriq GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Etarget SEWebsite ansehenvon Partner Etarget SE
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Eulerian TechnologiesWebsite ansehenvon Partner Eulerian Technologies
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Exponential Interactive, IncWebsite ansehenvon Partner Exponential Interactive, Inc
Eyeota Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Eyeota Pte Ltd
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Ezoic Inc.Website ansehenvon Partner Ezoic Inc.
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FidzupWebsite ansehenvon Partner Fidzup
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FlexOffers.com, LLCWebsite ansehenvon Partner FlexOffers.com, LLC
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
FORTVISIONWebsite ansehenvon Partner FORTVISION
Free Stream Media Corp. dba Samba TVWebsite ansehenvon Partner Free Stream Media Corp. dba Samba TV
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Fyber Website ansehenvon Partner Fyber
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GamnedWebsite ansehenvon Partner Gamned
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GeistM Technologies LTDWebsite ansehenvon Partner GeistM Technologies LTD für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Gemius SAWebsite ansehenvon Partner Gemius SA
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Genius Sports Media LimitedWebsite ansehenvon Partner Genius Sports Media Limited
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Go.pl sp. z o.o.Website ansehenvon Partner Go.pl sp. z o.o.
Goldbach Group AGWebsite ansehenvon Partner Goldbach Group AG für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Golden BeesWebsite ansehenvon Partner Golden Bees
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Goodway Group, Inc.Website ansehenvon Partner Goodway Group, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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GRAPHINIUMWebsite ansehenvon Partner GRAPHINIUM
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Greenhouse Group BV (with its trademark LemonPI)Website ansehenvon Partner Greenhouse Group BV (with its trademark LemonPI)
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GroupM UK LimitedWebsite ansehenvon Partner GroupM UK Limited
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HIRO Media LtdWebsite ansehenvon Partner HIRO Media Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Hybrid Adtech GmbHWebsite ansehenvon Partner Hybrid Adtech GmbH
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InMobi Pte LtdWebsite ansehenvon Partner InMobi Pte Ltd
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INNITYWebsite ansehenvon Partner INNITY
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Intercept Interactive Inc. dba UndertoneWebsite ansehenvon Partner Intercept Interactive Inc. dba Undertone
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INVIBES GROUPWebsite ansehenvon Partner INVIBES GROUP
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Jointag S.r.l.Website ansehenvon Partner Jointag S.r.l.
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Justpremium BVWebsite ansehenvon Partner Justpremium BV
Kairion GmbHWebsite ansehenvon Partner Kairion GmbH
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Kairos FireWebsite ansehenvon Partner Kairos Fire
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Knorex Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Knorex Pte Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
KwankoWebsite ansehenvon Partner Kwanko
LBC FranceWebsite ansehenvon Partner LBC France
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Localsensor B.V.Website ansehenvon Partner Localsensor B.V. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Location Sciences AI LtdWebsite ansehenvon Partner Location Sciences AI Ltd
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LoopMe LimitedWebsite ansehenvon Partner LoopMe Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Lotame Solutions, Inc.Website ansehenvon Partner Lotame Solutions, Inc.
M32 Connect IncWebsite ansehenvon Partner M32 Connect Inc
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Madison Logic, Inc.Website ansehenvon Partner Madison Logic, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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MADVERTISE MEDIAWebsite ansehenvon Partner MADVERTISE MEDIA
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mainADV SrlWebsite ansehenvon Partner mainADV Srl
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MAIRDUMONT NETLETIX GmbH&Co. KGWebsite ansehenvon Partner MAIRDUMONT NETLETIX GmbH&Co. KG
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Market Resource Partners LLCWebsite ansehenvon Partner Market Resource Partners LLC
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Maytrics GmbHWebsite ansehenvon Partner Maytrics GmbH
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MediaMath, Inc.Website ansehenvon Partner MediaMath, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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mediarithmics SASWebsite ansehenvon Partner mediarithmics SAS
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MGID Inc.Website ansehenvon Partner MGID Inc.
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Mindlytix SASWebsite ansehenvon Partner Mindlytix SAS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Mobfox US LLCWebsite ansehenvon Partner Mobfox US LLC
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Mobusi Mobile Advertising S.L.Website ansehenvon Partner Mobusi Mobile Advertising S.L.
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MOVIads Sp. z o.o. Sp. k.Website ansehenvon Partner MOVIads Sp. z o.o. Sp. k.
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NetSuccess, s.r.o.Website ansehenvon Partner NetSuccess, s.r.o.
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Neustar on behalf of The Procter&Gamble CompanyWebsite ansehenvon Partner Neustar on behalf of The Procter&Gamble Company für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Neustar, Inc.Website ansehenvon Partner Neustar, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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NextRoll, Inc.Website ansehenvon Partner NextRoll, Inc.
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Norstat Danmark A/SWebsite ansehenvon Partner Norstat Danmark A/S
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Noster Finance S.L.Website ansehenvon Partner Noster Finance S.L.
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Ogury Ltd.Website ansehenvon Partner Ogury Ltd.
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On Device Research LimitedWebsite ansehenvon Partner On Device Research Limited
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Performax.cz, s.r.o.Website ansehenvon Partner Performax.cz, s.r.o.
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Programatica de publicidad S.L.Website ansehenvon Partner Programatica de publicidad S.L.
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PubMatic, Inc.Website ansehenvon Partner PubMatic, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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PulsePoint, Inc.Website ansehenvon Partner PulsePoint, Inc.
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Qriously LtdWebsite ansehenvon Partner Qriously Ltd
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QwertizeWebsite ansehenvon Partner Qwertize
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Readpeak OyWebsite ansehenvon Partner Readpeak Oy
realzeit GmbHWebsite ansehenvon Partner realzeit GmbH
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Reignn Platform LtdWebsite ansehenvon Partner Reignn Platform Ltd
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remerge GmbHWebsite ansehenvon Partner remerge GmbH
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RhythmOne LLCWebsite ansehenvon Partner RhythmOne LLC
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RMSi Radio Marketing Service interactive GmbHWebsite ansehenvon Partner RMSi Radio Marketing Service interactive GmbH
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Roku DX Holdings, IncWebsite ansehenvon Partner Roku DX Holdings, Inc
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Roq.ad GmbHWebsite ansehenvon Partner Roq.ad GmbH
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RTK.IO, IncWebsite ansehenvon Partner RTK.IO, Inc
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Sanoma Media FinlandWebsite ansehenvon Partner Sanoma Media Finland
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Schibsted Norge ASWebsite ansehenvon Partner Schibsted Norge AS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Schibsted Product and Tech UKWebsite ansehenvon Partner Schibsted Product and Tech UK
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SmartyAds Inc.Website ansehenvon Partner SmartyAds Inc.
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SolocalWebsite ansehenvon Partner Solocal
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Spolecznosci Sp. z o.o. Sp. k.Website ansehenvon Partner Spolecznosci Sp. z o.o. Sp. k.
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Sportradar AGWebsite ansehenvon Partner Sportradar AG
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Spot.IM LTDWebsite ansehenvon Partner Spot.IM LTD für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
SpotX, Inc.Website ansehenvon Partner SpotX, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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StartApp Inc.Website ansehenvon Partner StartApp Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Steel House, Inc.Website ansehenvon Partner Steel House, Inc.
Ströer Mobile Performance GmbHWebsite ansehenvon Partner Ströer Mobile Performance GmbH
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Sub2 Technologies LtdWebsite ansehenvon Partner Sub2 Technologies Ltd
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TACTIC™ Real-Time Marketing ASWebsite ansehenvon Partner TACTIC™ Real-Time Marketing AS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Telaria, IncWebsite ansehenvon Partner Telaria, Inc
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Telecoming S.A.Website ansehenvon Partner Telecoming S.A.
Telefonica Investigación y Desarrollo S.A.UWebsite ansehenvon Partner Telefonica Investigación y Desarrollo S.A.U
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TemelioWebsite ansehenvon Partner Temelio
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Teroa S.A.Website ansehenvon Partner Teroa S.A. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
The ADEX GmbHWebsite ansehenvon Partner The ADEX GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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The MediaGrid Inc.Website ansehenvon Partner The MediaGrid Inc.
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The Ozone Project LimitedWebsite ansehenvon Partner The Ozone Project Limited
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The Reach Group GmbHWebsite ansehenvon Partner The Reach Group GmbH
The Rubicon Project, Inc. Website ansehenvon Partner The Rubicon Project, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Think Clever MediaWebsite ansehenvon Partner Think Clever Media
Totaljobs Group Ltd Website ansehenvon Partner Totaljobs Group Ltd
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travel audience GmbHWebsite ansehenvon Partner travel audience GmbH
Triboo Data AnalyticsWebsite ansehenvon Partner Triboo Data Analytics
Triton Digital Canada Inc.Website ansehenvon Partner Triton Digital Canada Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
TrueData Solutions, Inc.Website ansehenvon Partner TrueData Solutions, Inc.
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TTNET ASWebsite ansehenvon Partner TTNET AS
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Tunnl BVWebsite ansehenvon Partner Tunnl BV
UberMedia, Inc.Website ansehenvon Partner UberMedia, Inc.
ucfunnel Co., Ltd.Website ansehenvon Partner ucfunnel Co., Ltd.
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Venatus Media LimitedWebsite ansehenvon Partner Venatus Media Limited
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AdMaxim Inc.Website ansehenvon Partner AdMaxim Inc.
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admetrics GmbHWebsite ansehenvon Partner admetrics GmbH
Admixer EU GmbHWebsite ansehenvon Partner Admixer EU GmbH
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Adobe Advertising CloudWebsite ansehenvon Partner Adobe Advertising Cloud
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Adobe Audience ManagerWebsite ansehenvon Partner Adobe Audience Manager
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adrule mobile GmbHWebsite ansehenvon Partner adrule mobile GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Adsolutions BVWebsite ansehenvon Partner Adsolutions BV
AdSpirit GmbHWebsite ansehenvon Partner AdSpirit GmbH
adsquare GmbHWebsite ansehenvon Partner adsquare GmbH
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Adssets ABWebsite ansehenvon Partner Adssets AB für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
AdsWizz Inc.Website ansehenvon Partner AdsWizz Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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AdTheorent, IncWebsite ansehenvon Partner AdTheorent, Inc
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AdTiming Technology Company LimitedWebsite ansehenvon Partner AdTiming Technology Company Limited
ADUXWebsite ansehenvon Partner ADUX
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Adxperience SASWebsite ansehenvon Partner Adxperience SAS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Adzymic Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Adzymic Pte Ltd
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Alive&Kicking Global LimitedWebsite ansehenvon Partner Alive&Kicking Global Limited
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Alliance Gravity Data MediaWebsite ansehenvon Partner Alliance Gravity Data Media
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Bandsintown Amplified LLCWebsite ansehenvon Partner Bandsintown Amplified LLC
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Bannerflow ABWebsite ansehenvon Partner Bannerflow AB für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Beachfront Media LLCWebsite ansehenvon Partner Beachfront Media LLC für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Beaconspark LtdWebsite ansehenvon Partner Beaconspark Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Beemray OyWebsite ansehenvon Partner Beemray Oy
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
BeeswaxIO CorporationWebsite ansehenvon Partner BeeswaxIO Corporation
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
BeOpWebsite ansehenvon Partner BeOp
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Better Banners A/SWebsite ansehenvon Partner Better Banners A/S für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Between ExchangeWebsite ansehenvon Partner Between Exchange für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
BidBerry SRLWebsite ansehenvon Partner BidBerry SRL
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
BidMachine Inc.Website ansehenvon Partner BidMachine Inc.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Bidmanagement GmbHWebsite ansehenvon Partner Bidmanagement GmbH
Bidstack LimitedWebsite ansehenvon Partner Bidstack Limited
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
BIDSWITCH GmbHWebsite ansehenvon Partner BIDSWITCH GmbH
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Bidtellect, IncWebsite ansehenvon Partner Bidtellect, Inc
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Bigabid Media ltdWebsite ansehenvon Partner Bigabid Media ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
BILENDI SAWebsite ansehenvon Partner BILENDI SA
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Bit Q Holdings LimitedWebsite ansehenvon Partner Bit Q Holdings Limited
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Blingby LLCWebsite ansehenvon Partner Blingby LLC
Blis Media LimitedWebsite ansehenvon Partner Blis Media Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
BlueWebsite ansehenvon Partner Blue für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Blue Billywig BVWebsite ansehenvon Partner Blue Billywig BV für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Bmind a Sales Maker Company, S.L.Website ansehenvon Partner Bmind a Sales Maker Company, S.L.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Bombora Inc.Website ansehenvon Partner Bombora Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Bounce Exchange, IncWebsite ansehenvon Partner Bounce Exchange, Inc für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Brand Advance LimitedWebsite ansehenvon Partner Brand Advance Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Browsi Mobile LtdWebsite ansehenvon Partner Browsi Mobile Ltd
Bucksense IncWebsite ansehenvon Partner Bucksense Inc für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
BusinessClickWebsite ansehenvon Partner BusinessClick
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Cablato LimitedWebsite ansehenvon Partner Cablato Limited
CapitaldataWebsite ansehenvon Partner Capitaldata
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Captify Technologies LimitedWebsite ansehenvon Partner Captify Technologies Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Carbon (AI) LimitedWebsite ansehenvon Partner Carbon (AI) Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Cedato Technologies LTD.Website ansehenvon Partner Cedato Technologies LTD. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Centro, Inc.Website ansehenvon Partner Centro, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
CerebroAd.com s.r.o.Website ansehenvon Partner CerebroAd.com s.r.o. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
ChannelSight Website ansehenvon Partner ChannelSight für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
ChargeadsWebsite ansehenvon Partner Chargeads für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
CHEQ AI TECHNOLOGIES LTD.Website ansehenvon Partner CHEQ AI TECHNOLOGIES LTD. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Cint ABWebsite ansehenvon Partner Cint AB
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Cloud Technologies S.A.Website ansehenvon Partner Cloud Technologies S.A.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Codewise VL Sp. z o.o. Sp. kWebsite ansehenvon Partner Codewise VL Sp. z o.o. Sp. k
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Collective Europe Ltd.Website ansehenvon Partner Collective Europe Ltd.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Collective, Inc. dba VistoWebsite ansehenvon Partner Collective, Inc. dba Visto
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Colpirio.comWebsite ansehenvon Partner Colpirio.com
Commanders ActWebsite ansehenvon Partner Commanders Act
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
comScore, Inc.Website ansehenvon Partner comScore, Inc.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Connatix Native Exchange Inc.Website ansehenvon Partner Connatix Native Exchange Inc.
Contact Impact GmbHWebsite ansehenvon Partner Contact Impact GmbH
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Converge-DigitalWebsite ansehenvon Partner Converge-Digital für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Crimtan Holdings LimitedWebsite ansehenvon Partner Crimtan Holdings Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
Cuebiq Inc.Website ansehenvon Partner Cuebiq Inc.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Cxense ASAWebsite ansehenvon Partner Cxense ASA
Cybba, Inc.Website ansehenvon Partner Cybba, Inc.
Czech Publisher Exchange z.s.p.o.Website ansehenvon Partner Czech Publisher Exchange z.s.p.o.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Dailymotion SAWebsite ansehenvon Partner Dailymotion SA
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Dataseat LtdWebsite ansehenvon Partner Dataseat Ltd
DeepIntent, Inc.Website ansehenvon Partner DeepIntent, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
DEFINE MEDIA GMBHWebsite ansehenvon Partner DEFINE MEDIA GMBH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Delta Projects ABWebsite ansehenvon Partner Delta Projects AB für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Demandbase, Inc. Website ansehenvon Partner Demandbase, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Densou Trading Desk ApSWebsite ansehenvon Partner Densou Trading Desk ApS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Dentsu Aegis Network Italia SpAWebsite ansehenvon Partner Dentsu Aegis Network Italia SpA
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Digilant Spain, SLUWebsite ansehenvon Partner Digilant Spain, SLU
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Digital East GmbHWebsite ansehenvon Partner Digital East GmbH
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
digitalAudienceWebsite ansehenvon Partner digitalAudience
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
DIGITEKA TechnologiesWebsite ansehenvon Partner DIGITEKA Technologies für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
district m inc.Website ansehenvon Partner district m inc.
DoubleVerify Inc.​Website ansehenvon Partner DoubleVerify Inc.​
Dugout Limited Website ansehenvon Partner Dugout Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
dunnhumby Germany GmbHWebsite ansehenvon Partner dunnhumby Germany GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Duplo Media ASWebsite ansehenvon Partner Duplo Media AS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Duration Media, LLC.Website ansehenvon Partner Duration Media, LLC.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
EASYmedia GmbHWebsite ansehenvon Partner EASYmedia GmbH
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
EffiliationWebsite ansehenvon Partner Effiliation
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Emerse Sverige ABWebsite ansehenvon Partner Emerse Sverige AB für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
emetriq GmbHWebsite ansehenvon Partner emetriq GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
EMX Digital LLCWebsite ansehenvon Partner EMX Digital LLC für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
EpsilonWebsite ansehenvon Partner Epsilon für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Etarget SEWebsite ansehenvon Partner Etarget SE
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Eulerian TechnologiesWebsite ansehenvon Partner Eulerian Technologies
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Exactag GmbHWebsite ansehenvon Partner Exactag GmbH
Exponential Interactive, IncWebsite ansehenvon Partner Exponential Interactive, Inc
Eyeota Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Eyeota Pte Ltd
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Ezoic Inc.Website ansehenvon Partner Ezoic Inc.
Fidelity MediaWebsite ansehenvon Partner Fidelity Media für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
FidzupWebsite ansehenvon Partner Fidzup
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Fifty Technology LimitedWebsite ansehenvon Partner Fifty Technology Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Flashtalking, Inc.Website ansehenvon Partner Flashtalking, Inc.
FlexOffers.com, LLCWebsite ansehenvon Partner FlexOffers.com, LLC
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Forensiq LLCWebsite ansehenvon Partner Forensiq LLC für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
FORTVISIONWebsite ansehenvon Partner FORTVISION
Free Stream Media Corp. dba Samba TVWebsite ansehenvon Partner Free Stream Media Corp. dba Samba TV
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Fusio by S4MWebsite ansehenvon Partner Fusio by S4M
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
Fyber Website ansehenvon Partner Fyber
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
GamnedWebsite ansehenvon Partner Gamned
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
GeistM Technologies LTDWebsite ansehenvon Partner GeistM Technologies LTD für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Gemius SAWebsite ansehenvon Partner Gemius SA
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Genius Sports Media LimitedWebsite ansehenvon Partner Genius Sports Media Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
GlobalWebIndexWebsite ansehenvon Partner GlobalWebIndex für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Go.pl sp. z o.o.Website ansehenvon Partner Go.pl sp. z o.o.
Goldbach Group AGWebsite ansehenvon Partner Goldbach Group AG für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Golden BeesWebsite ansehenvon Partner Golden Bees
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Good-Loop LtdWebsite ansehenvon Partner Good-Loop Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Goodway Group, Inc.Website ansehenvon Partner Goodway Group, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
GP One GmbHWebsite ansehenvon Partner GP One GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
GRAPHINIUMWebsite ansehenvon Partner GRAPHINIUM
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Greenhouse Group BV (with its trademark LemonPI)Website ansehenvon Partner Greenhouse Group BV (with its trademark LemonPI)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
GroupM UK LimitedWebsite ansehenvon Partner GroupM UK Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
GumGum, Inc.Website ansehenvon Partner GumGum, Inc.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Haensel AMS GmbHWebsite ansehenvon Partner Haensel AMS GmbH
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
HappydemicsWebsite ansehenvon Partner Happydemics
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
HIRO Media LtdWebsite ansehenvon Partner HIRO Media Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Hottraffic BV (DMA Institute)Website ansehenvon Partner Hottraffic BV (DMA Institute)
Hybrid Adtech GmbHWebsite ansehenvon Partner Hybrid Adtech GmbH
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
IgnitionAi LtdWebsite ansehenvon Partner IgnitionAi Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
IgnitionOneWebsite ansehenvon Partner IgnitionOne für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Impactify Website ansehenvon Partner Impactify für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Impression Desk Technologies LimitedWebsite ansehenvon Partner Impression Desk Technologies Limited
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Improve Digital BVWebsite ansehenvon Partner Improve Digital BV für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
INFINIA MOBILE S.L.Website ansehenvon Partner INFINIA MOBILE S.L.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
InMobi Pte LtdWebsite ansehenvon Partner InMobi Pte Ltd
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
INNITYWebsite ansehenvon Partner INNITY
Innovid Inc.Website ansehenvon Partner Innovid Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Inskin Media LTDWebsite ansehenvon Partner Inskin Media LTD
Inspired Mobile LimitedWebsite ansehenvon Partner Inspired Mobile Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Instinctive, Inc.Website ansehenvon Partner Instinctive, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
InsurAds Technologies SA.Website ansehenvon Partner InsurAds Technologies SA. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Integral Ad Science, Inc.Website ansehenvon Partner Integral Ad Science, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Intent Media, Inc.Website ansehenvon Partner Intent Media, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Intercept Interactive Inc. dba UndertoneWebsite ansehenvon Partner Intercept Interactive Inc. dba Undertone
Internet BillBoard a.s.Website ansehenvon Partner Internet BillBoard a.s. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
INVIBES GROUPWebsite ansehenvon Partner INVIBES GROUP für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
iotec global Ltd.Website ansehenvon Partner iotec global Ltd.
IPONWEB GmbHWebsite ansehenvon Partner IPONWEB GmbH
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Jaduda GmbHWebsite ansehenvon Partner Jaduda GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Jampp LTDWebsite ansehenvon Partner Jampp LTD
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Jivox CorporationWebsite ansehenvon Partner Jivox Corporation für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
JoinWebsite ansehenvon Partner Join
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Jointag S.r.l.Website ansehenvon Partner Jointag S.r.l.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Justpremium BVWebsite ansehenvon Partner Justpremium BV
Kairion GmbHWebsite ansehenvon Partner Kairion GmbH
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Kairos FireWebsite ansehenvon Partner Kairos Fire
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
KayzenWebsite ansehenvon Partner Kayzen
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Knorex Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Knorex Pte Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Kochava Inc.Website ansehenvon Partner Kochava Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
KwankoWebsite ansehenvon Partner Kwanko
LBC FranceWebsite ansehenvon Partner LBC France
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
LeftsnRight, Inc. dba LIQWIDWebsite ansehenvon Partner LeftsnRight, Inc. dba LIQWID für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
LEMO MEDIA GROUP LIMITEDWebsite ansehenvon Partner LEMO MEDIA GROUP LIMITED
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Lifesight Pte. Ltd.Website ansehenvon Partner Lifesight Pte. Ltd.
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
LifeStreet CorporationWebsite ansehenvon Partner LifeStreet Corporation
Liftoff Mobile, Inc.Website ansehenvon Partner Liftoff Mobile, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Ligatus GmbHWebsite ansehenvon Partner Ligatus GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
LinicomWebsite ansehenvon Partner Linicom für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
LiquidM Technology GmbHWebsite ansehenvon Partner LiquidM Technology GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
LiveRamp, Inc.Website ansehenvon Partner LiveRamp, Inc.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
LKQD, a division of Nexstar Digital, LLC.Website ansehenvon Partner LKQD, a division of Nexstar Digital, LLC. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Localsensor B.V.Website ansehenvon Partner Localsensor B.V. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Location Sciences AI LtdWebsite ansehenvon Partner Location Sciences AI Ltd
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
LoopMe LimitedWebsite ansehenvon Partner LoopMe Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
LotaData, Inc.Website ansehenvon Partner LotaData, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
Lotame Solutions, Inc.Website ansehenvon Partner Lotame Solutions, Inc.
M32 Connect IncWebsite ansehenvon Partner M32 Connect Inc
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
MadingtonWebsite ansehenvon Partner Madington für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Madison Logic, Inc.Website ansehenvon Partner Madison Logic, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
MADVERTISE MEDIAWebsite ansehenvon Partner MADVERTISE MEDIA
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
mainADV SrlWebsite ansehenvon Partner mainADV Srl
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
MAIRDUMONT NETLETIX GmbH&Co. KGWebsite ansehenvon Partner MAIRDUMONT NETLETIX GmbH&Co. KG
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Market Resource Partners LLCWebsite ansehenvon Partner Market Resource Partners LLC
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Maximus Live LLCWebsite ansehenvon Partner Maximus Live LLC für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Maytrics GmbHWebsite ansehenvon Partner Maytrics GmbH
McCann Discipline LTDWebsite ansehenvon Partner McCann Discipline LTD
Media.net Advertising FZ-LLCWebsite ansehenvon Partner Media.net Advertising FZ-LLC für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Mediaforce LTDWebsite ansehenvon Partner Mediaforce LTD
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
MediaMath, Inc.Website ansehenvon Partner MediaMath, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
mediarithmics SASWebsite ansehenvon Partner mediarithmics SAS
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Meetrics GmbHWebsite ansehenvon Partner Meetrics GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
MGID Inc.Website ansehenvon Partner MGID Inc.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Mindlytix SASWebsite ansehenvon Partner Mindlytix SAS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
MiQWebsite ansehenvon Partner MiQ
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
MISSENAWebsite ansehenvon Partner MISSENA
mobalo GmbHWebsite ansehenvon Partner mobalo GmbH
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Mobfox US LLCWebsite ansehenvon Partner Mobfox US LLC
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Mobile Journey B.V.Website ansehenvon Partner Mobile Journey B.V. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Mobile Professionals BVWebsite ansehenvon Partner Mobile Professionals BV
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Mobilewalla, Inc.Website ansehenvon Partner Mobilewalla, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Mobusi Mobile Advertising S.L.Website ansehenvon Partner Mobusi Mobile Advertising S.L.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Monet Engine IncWebsite ansehenvon Partner Monet Engine Inc
MOVIads Sp. z o.o. Sp. k.Website ansehenvon Partner MOVIads Sp. z o.o. Sp. k.
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
My6sense Inc.Website ansehenvon Partner My6sense Inc.
Myntelligence LimitedWebsite ansehenvon Partner Myntelligence Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
N Technologies Inc.Website ansehenvon Partner N Technologies Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Nano Interactive GmbHWebsite ansehenvon Partner Nano Interactive GmbH
Nativo, Inc.Website ansehenvon Partner Nativo, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
NC Audience Exchange, LLC (NewsIQ)Website ansehenvon Partner NC Audience Exchange, LLC (NewsIQ) für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Near Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Near Pte Ltd
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Neodata Group srlWebsite ansehenvon Partner Neodata Group srl
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
NEORY GmbHWebsite ansehenvon Partner NEORY GmbH
Netsprint SAWebsite ansehenvon Partner Netsprint SA
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
NetSuccess, s.r.o.Website ansehenvon Partner NetSuccess, s.r.o.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
netzeffekt GmbHWebsite ansehenvon Partner netzeffekt GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
NEURAL.ONEWebsite ansehenvon Partner NEURAL.ONE
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Neustar on behalf of The Procter&Gamble CompanyWebsite ansehenvon Partner Neustar on behalf of The Procter&Gamble Company für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Neustar, Inc.Website ansehenvon Partner Neustar, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
News and Media Holding, a.s.Website ansehenvon Partner News and Media Holding, a.s.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
NEXDWebsite ansehenvon Partner NEXD
NextRoll, Inc.Website ansehenvon Partner NextRoll, Inc.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Nielsen Marketing CloudWebsite ansehenvon Partner Nielsen Marketing Cloud für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Norstat Danmark A/SWebsite ansehenvon Partner Norstat Danmark A/S
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Noster Finance S.L.Website ansehenvon Partner Noster Finance S.L.
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
NotifyWebsite ansehenvon Partner Notify
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
nugg.ad GmbHWebsite ansehenvon Partner nugg.ad GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-Daten
numberlyWebsite ansehenvon Partner numberly für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Ogury Ltd.Website ansehenvon Partner Ogury Ltd. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
On Device Research LimitedWebsite ansehenvon Partner On Device Research Limited
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
OnAudience LtdWebsite ansehenvon Partner OnAudience Ltd
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
OneTag LimitedWebsite ansehenvon Partner OneTag Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Online Advertising Network Sp. z o.o.Website ansehenvon Partner Online Advertising Network Sp. z o.o.
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Online Solution Int LimitedWebsite ansehenvon Partner Online Solution Int Limited für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Onnetwork Sp. z o.o.Website ansehenvon Partner Onnetwork Sp. z o.o.
Opinary GmbHWebsite ansehenvon Partner Opinary GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Oracle AddThisWebsite ansehenvon Partner Oracle AddThis für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Oracle Data CloudWebsite ansehenvon Partner Oracle Data Cloud für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Orion SemanticsWebsite ansehenvon Partner Orion Semantics
ORTEC B.V.Website ansehenvon Partner ORTEC B.V. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Otto (GmbH & Co KG)Website ansehenvon Partner Otto (GmbH & Co KG) für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Verknüpfen von Geräten
Outbrain UK LtdWebsite ansehenvon Partner Outbrain UK Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
PaperG, Inc. dba Thunder IndustriesWebsite ansehenvon Partner PaperG, Inc. dba Thunder Industries für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Parsec Media Inc.Website ansehenvon Partner Parsec Media Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenPräzise Geostandort-Daten
Perform Media Services LtdWebsite ansehenvon Partner Perform Media Services Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von Geräten
Performax.cz, s.r.o.Website ansehenvon Partner Performax.cz, s.r.o.
Merkmale: Verknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Pexi B.V.Website ansehenvon Partner Pexi B.V.
pilotx.tvWebsite ansehenvon Partner pilotx.tv für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Pixalate, Inc.Website ansehenvon Partner Pixalate, Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
PIXIMEDIA SASWebsite ansehenvon Partner PIXIMEDIA SAS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Platform161Website ansehenvon Partner Platform161
Playbuzz Ltd. Website ansehenvon Partner Playbuzz Ltd. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
PLAYGROUND XYZ EMEA LTDWebsite ansehenvon Partner PLAYGROUND XYZ EMEA LTD
plista GmbHWebsite ansehenvon Partner plista GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Pocketmath Pte LtdWebsite ansehenvon Partner Pocketmath Pte Ltd
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Polar Mobile Group Inc.Website ansehenvon Partner Polar Mobile Group Inc. für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
PowerLinks Media LimitedWebsite ansehenvon Partner PowerLinks Media Limited
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
PredicioWebsite ansehenvon Partner Predicio
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
PREX Programmatic Exchange GmbH&Co KGWebsite ansehenvon Partner PREX Programmatic Exchange GmbH&Co KG für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Programatica de publicidad S.L.Website ansehenvon Partner Programatica de publicidad S.L.
Merkmale: Abgleichen von Offline-DatenVerknüpfen von GerätenPräzise Geostandort-Daten
Proxi.cloud Sp. z o.o.Website ansehenvon Partner Proxi.cloud Sp. z o.o.
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
PUB OCEAN LIMITEDWebsite ansehenvon Partner PUB OCEAN LIMITED für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
Publicis Media GmbHWebsite ansehenvon Partner Publicis Media GmbH für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Publishers Internationale Pty LtdWebsite ansehenvon Partner Publishers Internationale Pty Ltd für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Sanoma Media FinlandWebsite ansehenvon Partner Sanoma Media Finland
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Schibsted Norge ASWebsite ansehenvon Partner Schibsted Norge AS für Opt-outOpt-out erforderlich (Deaktivierung)
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Sharethrough, IncWebsite ansehenvon Partner Sharethrough, Inc
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Merkmale: Präzise Geostandort-Daten
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Fake-Shops im Internet: Um diese Händler sollten Sie einen Bogen machen, CHIP, 19.07.2020
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Verbraucherschutz.com*
Achtung: Neue Fakeshops entdeckt! Das Geld ist weg und die Ware kommt nicht oder es kommt nur minderwertige Ware. Diese Erfahrung machen einige Verbraucher in Deutschland beim Onlineshopping. Betrüger eröffnen Onlineshops, die es nur virtuell gibt. Tatsächlich wird nur das Geld der Kunden kassiert. Ware gibt es keine oder es sind billige Kopien. Solche Onlineshops finden Sie in unserer Fakeshop Liste.
[...] Sind Sie doch auf einen unseriösen Onlineshop hereingefallen können mehrere Probleme auf Sie zukommen. Zunächst ist in der Regel Ihr Geld futsch. Entweder bekommen Sie gar keine Ware oder minderwertige Plagiate, die das bezahlte Geld nicht wert sind.
Doch das meist größere Problem sind Ihre übermittelten Daten. In vielen Fällen müssen Sie Ihre Kreditkartendaten angeben. Diese wird oft höher belastet, als dieWare auf der Webseite gekostet hat. Eine Sperrung der Kreditkarte ist meist unumgänglich.
Neben Ihren Kreditkartendaten besitzen die Betrüger auch Ihre Adresse und Ihren richtigen Namen. Die sensiblen Daten können an Cyberkriminelle weiter verkauft werden. Wir haben in einem Artikel zusammengefasst, was Betrüger mit gestohlenen Daten anfangen können.
Webseiten von Onlineshop-Betrügern sind immer wieder an ähnlichen Kriterien zu erkennen. In unserer Übersicht zeigen wir Ihnen, aufgrund welcher Merkmale wir von einem Fakeshop ausgehen. Je mehr Kriterien auf einen Betrug hindeuten, umso größer ist die Gefahr, dass Sie keine Ware erhalten. Letzteres haben wir im Einzelfall jedoch nicht geprüft. Stoßen Sie im Internet auf einen neuen Onlineshop, sollten Sie diese Merkmale ebenfalls überprüfen. Vom Kauf bei nachfolgenden Onlineshops raten wir ab, da mehrere Merkmale auf einen unseriösen oder betrügerischen Onlineshop hindeuten. Haben Sie mit einem der nachfolgend genannten Shops Erfahrungen gesammelt? Dann berichten Sie in den Kommentaren unter diesem Beitrag davon. Das hilft anderen Lesern, sich ein genaues Bild von dem jeweiligen Onlineshop zu machen:

95cent.de | Radsport Mode | 12.02.2019
21zehn.de | Damen und Herren-Bekleidung | Stand: 24.05.2017 55grandhotel.de | Schuhe | 21.08.2019
acoustic-cascade.de | Marken-Klamotten und Schuhe | Stand: 10.07.2017
acting-studio.de | Rucksäcke | 21.08.2019
aemmestore.it | Schuhe | 21.08.2019
affordableairheatgr.com | diverse Artikel | 18.12.2019
agence-4445.fr | Schuhe | 21.08.2019
akido-sushi-deluxe-koeln.de | Bekleidung für Damen und Herren | Stand: 03.03.2017
albhof-ka.de | Bekleidung und Schuhe | 17.11.2019
aldoschuheberlin.de | Aldo-Schuhe und Schmuck | Stand: 21.04.2017
alexlipo.de | Schuhe | 22.10.2019
alochizshop.com | Autozubehör und diverse Heimprodukte | 12.01.2020 alpakafreunde.de | Herrenschuhe | 15.03.2019
alpen-blick.at | Schuhe | 19.12.2019
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angeldustindexentertainment.de | Bekleidung und Brillen | 04.10.2017
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anima-zmt.de | Schuhe | 15.03.2019
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anwaltsnewsletter.de | Diverse Produkte | 28.01.2020 apartments-starnberg.de | diverse Artikel | 12.04.2019
applefoxfarm.com | Markenschuhe | 03.06.2019
aqua-tours-siegburg.de | Jacken von Parajumpers | Stand: 19.01.2017
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baer-thomas.de | Jacken und Mäntel für Damen und Herren | Stand: 11.04.2017
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bermudatourism.de | Hogan-Schuhe | Stand: 18.04.2017
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berufsunfaehigkeitsversicherung24.net | diverse Produkte | Stand: 11.04.2019
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blasberg-computer.de | Bekleidung | 21.08.2109 bleep-methode.de | Diverse Produkte | 03.04.2018
blendesign.de | Sportschuhe | 25.12.2019
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bodo-service.de | Floris van Bommel Schuhe | Stand: 15.08.2017
bodo-sieling.de | Schuhe | Stand: 15.05.2017
boehse-opelz-boerde.de | Bekleidung | 20.09.2017
bognerjackesale.com | Bekleidung | 12.04.2019
brigitte-kaeser.de | Bekleidung und Mode | bruckmann-partner.de | Schuhe und Schmuck | 02.11.2018
brunitsch-handwerkerdienste.de | Spielzeug | 03.09.2019
buero-service-dorenkamp.de | Büromaterial | 08.03.2019
buero-tatic.de | Schuhe | 12.08.2019
bukenergie.de | Damenschuhe und Taschen | 22.02.2019
bumelnde.org | Schuhe | 21.08.2019
bv-neckarstadt.de | Schuhe | 12.01.2020 bentrup-transportlogistik.de | diverse Artikel | 26.08.2019
binger-teestube.de | Brillen | 26.08.2019
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baby-cloud24.de | diverse Artikel | 18.12.2019
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https://www.chip.de/news/Fake-Shops-Betrug-Bogen-um-Haendler_180519227.html

Warn-App: Vertrags-Unternehmen Deutsche Telekom und SAP
Bundesregierung verspricht
Corona-Warn-App soll besser werden
, netzpolitik.org, 23.09.2020
Die Bundesregierung und ihren beiden Vertrags-Unternehmen Deutsche Telekom und SAP haben heute nach 100 Tage Corona-Warn-App Bilanz gezogen. Die Downloads stagnieren. Mit der nächsten Version soll die Usability verbessert werden.
https://netzpolitik.org/2020/corona-warn-app-soll-besser-werden/

Mobiltelefon mit geöffneter Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Risikobegegnung - und dann?
, tagesschau.de, 19.08.2020
Viele Nutzer der Corona-Warn-App sind verunsichert: Sie bekommen die Begegnung mit einer positiv getesteten Person angezeigt - und zugleich "Niedriges Risiko". Wie kommt es dazu?
https://www.tagesschau.de/inland/corona-warn-app-risikoermittlung-101.html

Lesermeinung Gooken
Es ist doch gefährlich und obendrein ein Eigentor mit der Warn-App die allgemeine Denkweise zu propagieren, dass, wenn die Warn-App nicht warnt, anzunehmen, dass die gesundheitliche Lage vor Ort unbedenklich ist!

Bekämpfung von Corona-Ausbrüchen
Amtsärzte sehen kaum Nutzen der Warn-App
, tagesschau.de, 24.09.2020
Viele Politiker loben die Corona-Warn-App als großen Erfolg - deutsche Amtsärzte hingegen sehen kaum einen Nutzen. Solange Daten nicht automatisch an die Gesundheitsämter weitergeleitet werden, sei die App keine große Unterstützung.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-warnapp-gesundheitsamt-kritik-101.html

Contact-Tracing
Gesundheitsministerium verteidigt Corona-Warn-App
, netzpolitik.org, 21.08.2020
Die Corona-Warn-App sei für die Nutzung im öffentlichen Nahverkehr geeignet, sagt das Bundesgesundheitsministerium. Es widerspricht einer Studie aus Irland, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der App streut.
https://netzpolitik.org/2020/contact-tracing-gesundheitsministerium-verteidigt-corona-warn-app/

Mobiltelefon mit geöffneter Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Risikobegegnung - und dann?
, tagesschau.de, 19.08.2020
Viele Nutzer der Corona-Warn-App sind verunsichert: Sie bekommen die Begegnung mit einer positiv getesteten Person angezeigt - und zugleich "Niedriges Risiko". Wie kommt es dazu?
https://www.tagesschau.de/inland/corona-warn-app-risikoermittlung-101.html

Kampf gegen das Virus: "Corona Datenspende": Das sagt ein Datenschützer zur RKI-App, STERN.de, 11.04.2020
Mit der App "Corona Datenspende" will das Robert Koch-Institut mehr über die Verbreitung des Coronavirus herausfinden - indem man zahlreiche sehr persönliche Daten von Bürgern sammelt. Wir haben den Hamburger Datenschutz um eine Einschätzung gebeten.
[...] Hochsensible Daten
Die abgefragten Daten sind hochsensibel. Neben den persönlichen Angaben greift die App auch auf Fitnesstracker zu und kann - je nach Gerät - auch Puls, Schlafqualität und sogar die Körpertemperatur abrufen. Diese Daten sind sonst heißbegehrt. "Mögliche Missbrauchsszenarien von Gesundheitsdaten sind vielfältig. Insbesondere sind Fitnessdaten im Falle eines Datenlecks beziehungsweise ihrer Veröffentlichung im Internet auch für Versicherungen von Interesse, die sie zur Ermittlung risikoadaptierter Tarife nutzen könnten", so die Datenschützer. "Der Sicherheit der Daten kommt daher große Bedeutung zu."
[...] Ob die Daten wirklich wie vom RKI versprochen nur in pseudonymer Form gespeichert werden, sei nicht verifizierbar. "Der Quellcode der App ist nicht öffentlich gemacht worden. Insofern kann hier zumindest aus technischer Sicht noch keine klare Aussage über die Corona-App getroffen werden." Erst wenn die angewandten Methoden transparent wären, würde Schremm auch persönlich seine Daten zur Verfügung stellen. "Mit Blick auf den gemeinwohlorientierten Zweck würde ich das durchaus in Erwägung ziehen."
Um eine erzwungene Teilnahme müssen sich die Deutschen aber wohl keine Sorge machen. "In Deutschland gibt es derzeit keine hinreichende Rechtsgrundlage für ein Tracking der Gesundheits- bzw. Fitnessdaten von Personen zur Ermittlung von Infektionsverdachtsfällen", beruhigen die Datenschützer. "Angesichts der verfassungsrechtlichen Prinzipien, insbesondere der Verhältnismäßigkeit, erscheint die Schaffung einer solchen Rechtsgrundlage durch den Bundesgesetzgeber auch kaum vorstellbar."
https://www.stern.de/digital/smartphones/corona-datenspende--das-sagt-ein-datenschuetzer-zur-rki-app-9216324.html

Weitere Lockerungen? So käpfen die Gesundheitsäter für unsere Freiheiten
Pandemie in Deutschland
Den Infektionsketten auf der Spur: Wie die Gesundheitsämter zu Corona-Jägern werden
, STERN.de, 26.05.2020
Sie sind die Corona-Jäger: die Frauen und Männer in den Gesundheitsämtern der Republik. Sie sollen die Infektionsketten nachvollziehen. Ein Besuch an der Front im Lagezentrum Berlin-Mitte.
[...] "Verdachtsfälle schnell identifizieren, testen, isolieren und betreuen", so beschreibt Murajda ihre Mission im freundlichen Akzent seiner slowakischen Heimat. Als oberster Pandemiebeauftragter des Bezirkes ist er zuständig für die Gesundheit von 384.000 Einwohnern im Herzen der Hauptstadt, für acht Kliniken, darunter die ...
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/weitere-lockerungen--so-kaempfen-die-gesundheitsaemter-fuer-unsere-freiheiten-9267820.html

Neue Werbeformate im Internet: Kaufkarussell und Vertikalvideos: Damit nervt Sie Google und Facebook bald, FOCUS Online, 26.07.2015 Bannerwerbung und Pop-Ups waren gestern: Die neuen Werbeformate im Internet sollen nutzerfreundlicher werden und mehr Geld einspielen. FOCUS Online zeigt, was hinter vertikalen Videos und Kaufkarussells steckt und woran Sie sich noch gewöhnen müssen.
Facebook, Google, Pinterest und Snapchat erfinden neue Formate
Zielgruppe: Smartphones und Apps
Auch Einzelhändler können jetzt werben
Werbung im Internet steht vor einer Zeitenwende: Klassische Werbebanner, die Plakate des Web, spielen nicht mehr genug Geld ein. Die Erlöse sind seit Jahren rückläufig. Nervige Pop-Ups, die dem Nutzer ins Gesicht springen und im schlimmsten Fall eigenmächtig Musik abspielen, verärgern viele User. Das Problem: Die meisten Webseiten und Apps sind heutzutage werbefinanziert. Also müssen Portale und Werbefirmen neue Wege finden, Ihnen ihre Produkte zu präsentieren. Und sie sind dabei sehr kreativ.
Die Lösung ist simpel: Kürzere Werbevideos. Die US-Videoseite Vessel, ein Dienst ähnlich wie Netflix oder Maxdome, hat jetzt Fünf-Sekunden-Videos eingeführt. Marken wie Jaguar, Land Rover, Coca-Cola, McDonald´s und wieder einmal Unilever haben spezielle Clips gedreht.
Snapchat: Vertikale Videos
Auch der Messenger Snapchat möchte Video-Werbung neu erfinden. Die Amerikaner nervte, dass jedes Werbevideo für ihre App im Querformat geliefert wurde, obwohl Smartphone-Bildschirme ein Hochformat haben. Also verabredete Snapchat mit seinen Werbekunden Videos im passenden Format.
Snapchat, Pinterest, Google, Facebook, WerbungSnapchat
Jetzt füllen die den kompletten Bildschirm des Smartphones. Das sieht nicht nur besser aus, sondern zahlt sich auch aus. Nutzer schauen die Videos neunmal häufiger zu Ende als zuvor.

Das Kaufkarussell ist eine Erfindung von Facebook, die sie auch jetzt schon in der App bewundern können. Dabei blendet das Netzwerk in Ihrem Neuigkeiten-Feed ein Kaufangebot ein, sagen wir für eine Hose von Zalando.

Die können Sie jetzt nach links wegwischen, dann erscheint statt der Hose zum Beispiel eine Bluse von Zalando. Die können Sie auch wieder wegwischen, dann kommt das Angebot für Schuhe und so weiter.
Google: Lokale Produktwerbung
Schuhwerbung von Zalando mag schön sein - aber was, wenn Sie die beworbenen Schuhe so schön finden, dass Sie sie sofort kaufen möchten? Das können Sie zwar online machen, geliefert wird aber erst Tage später.
Deswegen hat Google lokale Produktwerbung für Ihr Smartphone erfunden. Beworben werden Shops, in deren Nähe Sie sich gerade befinden. Das hat für alle Seiten Vorteile: Online-Werbung lohnt sich für Einzelhändler normalerweise nicht, denn Sie können sonst nicht gezielt in Ihrem Einzugsgebiet werben - und wenn ein Hamburger Werbung für einen Münchner Friseur bekommt, können beide Seiten damit wenig anfangen. Google erschließt sich dadurch einen neuen Kundenkreis, eben jene Einzelhändler, die vorher keine Werbung schalteten. Und Nutzer profitieren von passenden Angeboten, die Sie im Zweifel auch sofort nutzen können.
Diese Mobilfunk-Anbieter wollen Smartphone-Werbung am liebsten verbieten

Online-Handel und Paketdienste
Supermärkte, Software-Unternehmen, Lieferdienste: Diese Unternehmen profitieren von der Krise
, CHIP, 23.03.2020, von Redaktion CHIP/DPA
Während ein Großteil der Branchen in Zeiten der Corona-Krise große Abstriche machen muss, läuft das Geschäft in einigen wenigen Branchen derzeit auf Hochtouren. Wer von der Krise profitiert, lesen Sie hier.
Fließbänder stehen still, Messen fallen aus, Auftragskalender leeren sich, und der Einzelhandel bleibt vielerorts schlichtweg dicht. Der wirtschaftliche Schaden der Corona-Krise dürfte immens sein, täglich überbieten sich Politiker mit immer größeren Rettungsschirmen. Und dann gibt es da noch jene, deren Geschäft brummt wie nie.
ONLINE-HANDEL UND PAKETDIENSTE
Da Geschäfte in den Innenstädten geschlossen und Menschen zu Hause bleiben, gibt die Krise dem Online-Handel noch einmal einen kräftigen Schub. Zwar bekomme auch der Internethandel derzeit die generelle Verunsicherung der Verbraucher zu spüren, sagt Branchenexperte Kai Hudetz vom Kölner Institut für Handelsforschung (IFH). Aber wenn noch etwas gekauft werde, dann besonders gerne im Internet. "Auch wenn das Thema Coronavirus vorbei ist, wird weiterhin mehr online eingekauft werden als vor der Krise", prognostiziert Hudetz.
https://www.chip.de/news/Supermaerkte-Software-Unternehmen-Lieferdienste-Diese-Unternehmen-profitieren-von-der-Krise_182566766.html

Singapur: Angreifer erbeuten Gesundheitsdaten von 1,5 Millionen Menschen, netzpolitik.org, 20.07.2018
In Krankenhäusern fallen viele intime Daten an. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com rawpixel
"Durchdacht, gezielt und gut geplant&quto; soll der Angriff gewesen sein. Die Regierung meldete heute, dass eine staatliche Gesundheitsdatenbank gehackt wurde. Die Angreiferinnen stahlen Daten von Patienten, die zwischen Mai 2015 und Juli diesen Jahres in einer der Kliniken waren. Ein Drittel der Bewohnerinnen des Stadtstaats, darunter Premierminister Lee Hsien Loong, sollen betroffen sein:
https://netzpolitik.org/2018/singapur-angreifer-erbeuten-gesundheitsdaten-von-15-millionen-menschen/2017
Der weltgrößte Datenkonzern könnte bald durch den Kauf von Fitbit Zugriff auf Millionen von Fitnesstrackern bekommen. Die NGO Privacy International erklärt, warum sie das verhindern möchte.
Gastbeitrag, Ioannis Kouvakas - 29.06.2020

So retten Sie Ihre Fitbit-Daten vor Google, PC-WELT.de, 09.12.2019
Sie wollen nicht, dass Ihre Fitness- und Gesundheitsdaten von Fitbit Google in die Hände fallen? So löschen Sie Ihr Fitbit-Konto!
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Fitbit-Konto-loeschen-So-retten-Sie-Ihre-Fitbit-Daten-vor-Google-10697729.htmlche Situation überall erwartet – nur nicht in Deutschland."
Wo Peter Altmaier die letzten Jahre verbracht haben könnte? USA? China? Galapagosinseln? Deutschland kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Wer nicht unter Demenz leidet, weiß, dass Wirecard kein Einzelfall ist. Eher Symptom für ein neues Deutschland. Ein Deutschland, das nicht mehr für Korrektheit, sondern für Gaunerei steht.
Ein miserables Bild
Die Betrüger sitzen nicht in Hinterhöfen, sondern in Prachtbauten, ganz oben, in den Chefetagen der Konzerne. Da ist der Weltkonzern Siemens, der sich in eine Korruptionsaffäre verstrickte und dessen langjähriger Vorstandschef Heinrich von Pierer kürzlich in Griechenland zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Da ist die Deutsche Bank, die über Jahre Zinsen manipulierte und bei russischen Geldgeschäften mitwirkte. Da waren diverse deutsche Geldhäuser, die den Fiskus mit komplizierten Cum-Ex-Geschäften um Milliarden erleichterten. Da waren die Autohersteller, VW, Daimler, Audi, die bei Abgaswerten tricksten und ihre Kunden betrogen haben.
Und da ist nun der Zahlungsdienstleister Wirecard, das Lieblingskind vieler Börsianer, ...
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard-skandal--anpacken--olaf-scholz--ein-kommentar-9325898.html

So retten Sie Ihre Fitbit-Daten vor Google, PC-WELT.de, 09.12.2019
Sie wollen nicht, dass Ihre Fitness- und Gesundheitsdaten von Fitbit Google in die Hände fallen? So löschen Sie Ihr Fitbit-Konto!
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Fitbit-Konto-loeschen-So-retten-Sie-Ihre-Fitbit-Daten-vor-Google-10697729.html

Fitbit-Übernahme
Wenn dir Google beim Atmen zuhört
, netzpolitik.org, 29.06.2020
Der weltgrößte Datenkonzern könnte bald durch den Kauf von Fitbit Zugriff auf Millionen von Fitnesstrackern bekommen. Die NGO Privacy International erklärt, warum sie das verhindern möchte.
https://netzpolitik.org/2020/fitbit-uebernahme-wenn-dir-google-beim-atmen-zuhoert/

Gesundheit und Datenschutz: Wenn Google weiß, wie krank ich bin, Tagesschau.de, 16.11.2016
Wer hat meine Daten und was passiert mit ihnen? Gerade beim Thema Gesundheit eine sensible Frage. Cornelia Gerhard hat sich von Experten erklären lassen, wo die Gefahren liegen - und für wen es trotzdem sinnvoll sein kann, Daten zu erfassen.
[...] So soll bereits jeder dritte Deutsche mithilfe eines Fitnesstrackers, einer Smartwatch oder per App Gesundheitsdaten aufzeichnen, ergab eine Studie des IT-Verbands Bitkom. Die digitalen Helfer, die Schritte zählen, den Puls kontrollieren oder den Schlaf überwachen, unterstützen beim Training oder der Krankheitsvorbeugung - denken viele Nutzer jedenfalls. Die Verbraucherschützerin sieht das kritisch: Würden gesunde Menschen solche Apps nutzen, dann hätten sie "nur ein Datenschutzproblem, Kranke aber haben ein Gesundheitsproblem, weil die Daten falsch sind". Ungenaue Ergebnisse bescheinigt den Fitnessarmbändern auch die Stiftung Warentest.
Viele Gesundheits-Apps seien aus den USA oder der Schweiz und unterlägen nicht dem deutschen Datenschutz, sagt Susanne Mauersberg. Die Folge: "Mit einem Click ist man in einem anderen Rechtsraum. Die Daten sind vogelfrei und werden verkauft." Peter Dabrock, der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, sieht das ähnlich: Die Menschen würden ihre Datensouveränität riskieren und zum Dienstleister ihrer eigenen Daten werden, sagt er.
Manche Apps können aber auch hilfreich sein, zum Beispiel solche für Diabetiker, die Blutzuckerwerte speichern. Verbraucherschützerin Mauersberg rät aber, auch diese App von speziellen Portalen prüfen zu lassen wie zum Beispiel "AppCheck" - oder noch zu warten. Denn auch in Deutschland werden zurzeit entsprechende Apps entwickelt, an denen oft Ärzte beteiligt sind und die als Medizinprodukte zugelassen werden sollen. Mauersberg fordert, Patientenakten in Zukunft mit einer Protokollfunktion auszustatten. Dann könnte man immer sehen, wer auf die Daten zugegriffen hat. "Patienten sollen das selber nachvollziehen können, das stärkt ihre Autonomie", sagt die Verbraucherschützerin.
Wichtig sei dabei die Frage, an welchem Ort die Daten abgelegt würden und in welcher Form das passieren solle, sagt Bitkom-Experten Julia Hagen. In der Branche herrsche Einigkeit darüber, "dass der Patient Zugang zu all seinen Daten braucht und über diese auch selbst verfügen dürfen muss".
Der Ethikrat-Vorsitzende Dabrock regt ein Treuhändermodell an, das prüft, wo die Daten hingehen. Denn auch im Forschungsbereich lebe man von vielen Daten und vielen Teilnehmern, um Muster zu erkennen. Die Medizin werde da genauer und individueller: "Man kann nicht sagen, ich will den Nutzen, aber ich mache da nicht mit."
Gefahr geht nach Meinung Dabrocks eher von den großen Internetkonzernen aus: "Es ist besorgniserregend, dass Facebook und Google identifizieren können, an welchen Krankheiten man leidet und ungefragt Empfehlungen geben könnten." Die deutsche Politik könne das nicht alleine regeln: "Es wäre ideal, wenn man sich auf der Ebene der G20 auf Standards einigen würde."
https://www.tagesschau.de/inland/gesundheitsdaten-103.html
Das vermesse ich, https://www.tagesschau.de/inland/gesundheitsdaten-101.html
Wie sicher sind die Fitnessdaten? https://www.tagesschau.de/inland/safer-internet-day-101.html
Die sensibelsten Daten, die wir haben, https://www.tagesschau.de/inland/interview-schnarrenberger-101.html

Elektronische Patientenakte
Datenschützer:innen halten Patientendaten-Schutz-Gesetz für rechtswidrig
, netzpolitik.org, 19.08.2020
Sollte das Patientendaten-Schutz-Gesetz Anfang 2021 in Kraft treten, müssen sich Krankenkassen entscheiden, ob sie gegen das neue Gesetz oder die Datenschutzgrundverordnung verstoßen. Um dieses Dilemma aufzulösen, kündigt der Bundesdatenschutzbeauftragte Sanktionen gegen die Kassen an und erhöht so den Druck auf den Gesetzgeber.
https://netzpolitik.org/2020/elektronische-patientenakte-datenschuetzerinnen-halten-patientendaten-schutz-gesetz-fuer-rechtswidrig/

Apps und Tests
Technologiekonzerne profitieren von Corona
, tagesschau.de, 09.07.2020
Ausgerechnet die Corona-Krise hat Apple, Amazon, Google und Facebook die Tür zur letzten kaum digitalisierten Bastion geöffnet: dem Gesundheitssektor. Die Tech-Giganten bieten Corona-Tests, Tracing-Apps, Health-Plattformen und digitale Assistenten an. Zudem kooperieren sie mit Krankenhäusern und Big Pharma.
[...] Mit Software, Künstlicher Intelligenz (KI), Apps, Cloud-Technologien und anderen digitalen Anwendungen dringen sie in immer tiefere Bereiche von Krankenhäusern und Arztpraxen ein.
[...] Unsere Vision ist es, die Gesundheitsdaten der Welt nutzbar zu machen, damit wir gesünder leben können", erklärt Kardiologin Jessica Mega, Chefmedizinerin der Google-Gesundheitstochter Verily. Manche Start-ups im Silicon Valley versprechen gar "eine Zukunft, in der das Altern nicht mehr wehtut" - ohne die Krankheiten der Eltern. Reale Vision oder verrückte Träumerei von Software-Entwicklern?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/corona-technologiekonzerne-gesundheitssektor-101.html

Lesermeinung von Gooken
Im Namen einiger Raucher Danke schon mal für den Titan-Zigarettenfilter aus China, für Haarseife statt synthetischem Shampoo, für blaulichtarme TFTs und Smartphones, strahlungsarme Netzteile, Solarautos und -flugzeuge usw. usw. !
Einzelheiten siehe unter News&Links#Alternativen

OKGoogle Pay: So deaktivieren Sie Paypal als Bezahlart, PC-WELT.de, 26.02.2020
Nach den Problemen der letzten Tage: So können Google-Pay-Nutzer die Nutzung von Paypal als Bezahlart deaktivieren.
26.2.2020: Paypal hat laut eigenen Angaben (siehe weiter unten) die Probleme bei der Nutzung von Paypal als Bezahlart in Google Pay gelöst. Es gibt aber ernstzunehmende Hinweise darauf, dass das in Wahrheit noch gar nicht geschehen ist. Die deutschen Sicherheitsexperten von Exablue, die bereits viele Details zu dem Problem publik gemacht haben, erklären per Tweets, dass das Problem weiterhin bestehe. Eigene Tests hätten ergeben, dass sich die Schwachstelle im System weiterhin ausnutzen lasse. "Wir haben gezeigt, dass sich Paypal nicht um die Sicherheit kümmert", heißt es in einem der Tweets.
Cachys Blog berichtet am Mittwochmittag, dass Google bei Google Pay vorübergehend Paypal als Zahlungsmittel gestrichen habe. Das können wir nicht bestätigen, denn auf unserem Android-Gerät ist die Nutzung von Paypal in Google Pay weiterhin möglich.
Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann auch die Nutzung von Paypal innerhalb von Google Pay deaktivieren. Laut Angaben von Paypal muss man dabei wie folgt vorgehen:
...
25.2.2020: Wir haben dem Artikel Informationen darüber hinzugefügt, wie es zu der Attacke gekommen sein könnte. Diese Infos finden Sie ab "Deutsche Sicherheitsexperte: Paypal kannte Problem seit Februar 2019".

Was ist passiert? Die Zusammenfassung
Im Forum von Google Pay und hier im Forum von Paypal häufen sich seit wenigen Tagen die Klagen von Nutzern über ungewöhnlich hohe Abbuchungen, die über Google Pay veranlasst wurden, mit denen die Nutzer selbst aber nichts zu tun haben. Ein Nutzer hatte am Sonntag gemeldet, dass über sein Google-Pay-Konto mehrere Zahlungen in verschiedenen Geschäften in den USA getätigt wurden. Anschließend meldeten sich immer mehr Nutzer, die ebenfalls solche ungewöhnliche Abbuchungen bemerkten. Offenbar sind Nutzer betroffen, die ihre Google-Pay-Konten mit ihrem Paypal-Konto verknüpft haben, um dann mit Google Pay überall kontaktlos zahlen zu können, wobei die Beträge dann über das bei Paypal hinterlegte Konto abgebucht werden.
Den in Google Pay aufgelisteten Aktivitäten zufolge, wurden die Abbuchungen vor allem in Geschäften der US-Supermarktkette Target veranlasst. Unter anderem in Filialen in New York.
Teils wurden die Auszahlungen noch nicht autorisiert, andere Nutzer melden allerdings, dass tatsächlich auch zum Teil hohe Beträge von ihren bei Google Pay über die Verknüpfung zu Paypal hinterlegten Kreditkarten abgebucht wurden. Und dies obwohl bei ihrem Google-Pay-Konto alle Sicherheitsmaßnahmen aktiv sind und eine Zahlung ohne Smartphone gar nicht hätte möglich sein können. Nutzer, die ihr Google Pay mit einem Paypal-Konto verknüpft haben, klagen in diesem Paypal-Forumsthread über die seltsamen Abbuchungen.
[...] Deutsche Sicherheitsexperten: Paypal kannte Problem seit Februar 2019
Die deutschen Sicherheitsexperten von Exablue berichten mittlerweile über mehrere Tweets hinweg, dass ein freier Mitarbeiter des Unternehmens schon im Februar 2019 im kontaktlosen Bezahlsystem von Paypal ein "ernstes Problem" gefunden und auch an Paypal gemeldet habe. Paypal habe auch eine Belohnung in Höhe von 4.400 US-Dollar für die Entdeckung ausgezahlt, aber offenbar das Problem nicht gelöst.
https://www.pcwelt.de/news/Google-Pay-So-deaktivieren-Sie-Paypal-als-Bezahlart-10760016.html

sicherererer..er!
Schon wieder liegt heute ( 05.03.2013) der Versuch vor, eine Transaktion mit meinem bei PayPal bestehenden Konto durchzuführen: SkypeXY, transaction number...., 120€ - zu der mich PayPal.de über Email aber noch einmal um Bestätigung bittet..., nachdem Tags zuvor die Polizei in dieser Sache schon einmal Spam-Bots aus dem Ausland befunden hat, erhalte ich jedesmal unmittelbar nach von mir über Paypal geleisteten Zahlungen neben ihrer Bestätigung eine Email wie folgt:

05.03.2013, 6:13 Uhr von PayPal.de <de@paypal.de>
Sehr geehrter PayPal-Kunde,
Eine nicht autorisierte Kontobewegungen wurde kürzlich auf Ihrem Konto festgestellt! Sie müssen bestätigen, dass Sie Ihr PayPal-Konto besitzen. Wir glauben, dass die Transaktion unten ohne Ihre Zustimmung gemacht wurde, bestätigen Ihre persönlichen Informationen.
Verkäufer Name: Skype LTD Transaction ID: 32...
Datum der Transaktion: Mar 05, 2012
Betrag der Transaktion: 120.00 EUR
Ihre Transaktions-ID: 32...
Aktenzeichen: PP-315-667-331-111
Wir brauchen zusätzliche Informationen von Ihnen innerhalb der nächsten 24 Stunden. Bitte melden Sie sich in Ihr PayPal-Konto unter folgendem Link...
Thanks,
Copyright © 1999-2013 PayPal-Abteilung. Alle Rechte vorbehalten.


OKPayPal über Google Pay: Sicherheitslücke entdeckt, trojaner-info.de, 27.02.2020
Der Entdecker einer Sicherheitslücke in virtuellen PayPal-Kreditkarten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die Basis für eine Vielzahl aktueller unberechtigter Abbuchungen bildet, hat weitere Lücken-Details veröffentlicht. Diese zeigen, dass sie noch leichter ausnutzbar ist als ursprünglich angenommen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/paypal-ueber-google-pay-sicherheitsluecke-entdeckt.html

"Danke" den Krankenkassen für die Verteilung von Atemschutzmasken mit ausreichender Schutzklasse FFP3,
... aber erhalten habe ich sie bis heute nicht!


Corona-Pandemie
"Die zweite Welle ist schon da"
, tagesschau.de, 25.07.2020
Fast 800 neue Corona-Fälle binnen eines Tages - die Gesundheitsämter melden viele Neuinfizierte. Sachsens Ministerpräsident warnt vor einer laufenden zweiten Welle. Die WHO spricht von einem weltweiten Rekord an Neuinfektionen.
https://www.tagesschau.de/inland/infektionen-deutschland-101.html

Lücken bei Kontaktüberprüfung
Corona-App funktioniert auch auf iPhones fehlerhaft
, tagesschau.de, 25.06.2020
Die Corona-Warn-App funktioniert nach Recherchen von tagesschau.de auf vielen iPhones nur fehlerhaft. Besitzer werden oft zu spät gewarnt. Die Entwickler räumten das Problem ein - und sehen den Fehler bei Apple.
https://www.tagesschau.de/investigativ/corona-warn-app-113.html

Millionen Android-Nutzer betroffen: Corona-Warn-App hat nicht gewarnt, CHIP, 23.07.2020
Die deutsche Corona-Warn-App hat nach einem "Bild"-Bericht auf Millionen Smartphones mit Android-Betriebssystem wochenlang nur schlecht oder gar nicht funktioniert.
https://www.chip.de/news/Millionen-Android-Nutzer-betroffen-Corona-Warn-App-hat-nicht-gewarnt_182865757.html

AFD-Abgeordneter entwickelt Späher-App gegen Corona-Warn-App, PC-WELT.de, 08.07.2020
Ein AFD-Abgeordneter hat eine App entwickelt, die Nutzer der Corona-Warn-App ausfindig macht. Der Sinn der App ist nicht nur fragwürdig, sie funktioniert auch nicht.
Die Corona-Warn-App hat einen "Kontrahenten" bekommen.
Die Corona-Warn-App kann basierend auf den 15 Millionen Downloads durchaus als Erfolg bezeichnet werden. Dennoch ist sie nicht unumstritten, vor allem Corona-Zweifler und Regierungs-Skeptiker machen Stimmung gegen die App. Dabei werden immer wieder Bedenken zum Umgang mit Daten genannt, obwohl Datenschützer die Open-Source-App als unbedenklich erklärt haben. Auch Vertreter der AFD äußern sich häufig skeptisch gegenüber der App und ein Abgeordneter ging jetzt sogar soweit, eine Kontra-App zu entwickeln.
https://www.pcwelt.de/news/AFD-Abgeordneter-entwickelt-Spaeher-App-gegen-Corona-Warn-App-10842680.html

Interview zu Corona-Warn-App
"Risiken und Maßnahmen nicht ausreichend dargelegt"
, Ingo Dachwitz, netzpolitik.org, 04.07.2020
Vieles ist gut gelaufen bei der Entwicklung der Corona-Warn-App, doch aus Sicht des Datenschutzes gibt es noch Luft nach oben, findet Kirsten Bock. Im Interview kritisiert sie die Datenschutz-Folgenabschätzung der Anwendung und fordert eine gesetzliche Grundlage, um möglichen Missbrauch zu verhindern.
https://netzpolitik.org/2020/interview-zu-corona-warn-app-risiken-und-massnahmen-nicht-ausreichend-dargelegt/

Gedenken an Corona-Opfer
Spahn kann sich Staatsakt vorstellen
, tagesschau.de, 07.09.2020
Mit strengen Regeln für Trauerfeiern hat sich in der Corona-Pandemie auch der Abschied von Gestorbenen verändert. In der Debatte um eine offizielle Gedenkveranstaltung meldet sich jetzt Gesundheitsminister Spahn zu Wort.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-opfer-gedenken-101.html

Bußgeld möglich
Abstand nicht eingehalten: Sieben Anzeigen gegen Gesundheitsminister Spahn
, STERN.de, 17.04.2020
In dieser Woche hatte ein Bild im Internet die Runde gemacht: Gesundheitsminister Spahn und weitere Politiker drängen sich in einen Fahrstuhl. Der Verstoß gegen das Abstandsgebot könnte Konsequenzen haben.
https://www.stern.de/politik/deutschland/jens-spahn-haelt-abstand-nicht-ein---sieben-anzeigen-bei-der-polizei-9227726.html

Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes
Fluggastdaten für Gesundheitsämter
, netzpolitik.org, 25.03.2020
Ursprünglich verursachte die geplante Handydatenauswertung in Gesundheitsminister Spahns Vorschlag für eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes Aufregung. Inzwischen ist dieser Ansatz aus dem Entwurf geflogen, die Gesundheitsämter sollen trotzdem umstrittene Daten direkt vom BKA bekommen können.
https://netzpolitik.org/2020/fluggastdaten-fuer-gesundheitsaemter/

Auf der Jagd nach Tricksern: Behörden forschen private Konten aus - Diese Daten geben Sie unfreiwillig preis, Focus, 10.04.2015
Finanzämter, Gerichtsvollzieher und Jobcenter greifen so oft auf Bankdaten von Privatkunden zu wie noch nie. So wollen sie Hartz-IV-Tricksern, säumigen Steuerzahlern und unzuverlässigen Schuldnern auf die Schliche kommen. Bei der Suche nach Schuldnern, Sozialbetrügern und säumigen Steuerzahlern haben deutsche Behörden 2014 so oft wie noch nie zuvor private Kontodaten von Bankkunden abgefragt. Dies geht aus einer Statistik des Bundesfinanzministeriums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Danach ließen neben den Finanzämtern häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten und Wertpapierdepots verfügt. Mehr als 230.000 erledigte Kontenabrufe zählte das Bundeszentralamt für Steuern im vergangenen Jahr. 2013 waren es knapp 142.000 Abfragen - das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. Allein im ersten Quartal 2015 verzeichnete die Behörde bereits 76.000 dieser Abrufe. Ein Hinweis, dass sich die Zahl auch im laufenden Jahr weiter kräftig erhöhen wird. Anfragen gehen nicht nur von Steuerbehörden ein, die danach Pfändungen einleiten können. Auch Jobcenter dürfen die Daten anfordern, wenn zum Beispiel Hartz-IV-Empfänger keine ausreichenden Angaben über ihre persönlichen Vermögensverhältnisse vorlegen. Außerdem erkundigen dürfen sich Ämter, die Bafög, Wohngeld oder Sozialhilfe genehmigen. Sie erhalten Auskunft über Namen, Geburtsdatum, Adresse und Kontonummer des Bankkunden. Die amtliche Neugierde wächst seit Jahren: Von den 230.000 Abfragen im vergangenen Jahr entfielen knapp 80.000 auf die Steuerbehörden, gut 10.000 mehr als 2013. Die anderen Ämter fragten in mehr als 150.000 Fällen die Daten ab - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Finanzministerium führt dies vor allem auf die 4500 Gerichtsvollzieher zurück, die die Anzahl der Abrufe "deutlich erhöht" hätten. Seit 2013 dürfen auch sie Auskünfte über Schuldner einholen. "Es hat sich bei den Gläubigern herumgesprochen, dass es diese Möglichkeit gibt", sagte Detlef Hüermann, der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Gerichtsvollzieherbunds, der "Süddeutschen Zeitung". Jedoch wies er darauf hin, dass dieses Instrument "fast nur bei nicht kooperativen Schuldnern genutzt wird, die keine Angaben zu ihrem Vermögen machen". Erlaubt sei dies nur in bestimmten Fällen. Die Ansprüche des Gläubigers müssten sich zum Beispiel auf mehr als 500 Euro belaufen. Komme dann heraus, dass ein Konto vorhanden ist, könne der Gläubiger eine Pfändung veranlassen.

Diese Daten dürfen die Behörden einsehen

Seit 2005 können Behörden Kontodaten abfragen, etwa um Steuerschuldnern oder Hartz-IV-Tricksern auf die Spur zu kommen. Den genauen Kontostand oder einzelne Bewegungen auf dem Konto teilen die Kreditinstitute dabei allerdings nicht mit. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die Abfrageflut äußerst kritisch. In ihrem Tätigkeitsbericht heißt es: "Ursprünglich verfolgtes Ziel war die Austrocknung der Finanzströme des Terrorismus. Die nunmehr verfolgten Zwecke stehen hiermit in keiner Verbindung." Werden jedoch bereits bei der Kontoeröffnung die Stammdaten automatisch als Datensatz gespeichert und für die Abrufe verfügbar gemacht, "erfolgt letztlich eine anlasslose Erfassung grundsätzlich aller Kontoinhaber in Deutschland".

dazu Lesermeinung FOCUS Online
Bei uns winkt man mit der Netiquette, von Heinz-Joachim Sauter
Um Wahrheiten vertuschen zu können, suhlt der Staat lieber im Privatleben der Bürger herum, das ihn einen Dreck angeht. Obwohl ich nichts zu verbergen habe, stört mich das Schnüffeln der Behörden in meinen Bank- und Finanzgeschäften gewaltig.


Kontoabfragen durch Behörden, Tagesschau, 25.04.2014
Ein Schritt Richtung gläserner Bürger?
Staatliche Behörden haben in den vergangenen 15 Monaten private Konten so oft durchleuchtet wie noch nie. Dies geht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor. Danach ließen neben den Finanzämtern besonders häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten oder Wertpapierdepots verfügt.
Das zuständige Bundeszentralamt für Steuern habe 2013 knapp 142.000 dieser Kontenabfragen verzeichnet, heißt es in dem Bericht. Die Zahl habe sich damit im Vergleich zu 2012 verdoppelt. Auch in diesem Jahr sei sie in den ersten drei Monaten weiter gewachsen - von gut 24.000 auf mehr als 48.000 Anfragen. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die amtliche Neugierde kritisch. Prüfungen der Aufsichtsbehörden hätten ergeben, dass oft sogar die Begründungen für den konkreten Abruf fehlten und die Betroffenen nicht benachrichtigt würden, kritisierte sie. Sie sehe den Gesetzgeber deshalb "in der Pflicht, die Befugnis zum Kontenabruf zu überprüfen und auf das unbedingt erforderliche Maß zurückführen". QE-Kaufprogramm der EZB Anleihen für 52 Milliarden Euro

Algorithmen
UN-Bericht kritisiert Einsatz neuer Technologien in Sozialsystemen
, netzpolitik.org, 17.10.2019
Es gibt ein hohes Risiko, dass die Digitalisierung des Wohlfahrtstaates die Ärmsten noch stärker benachteiligt als bisher. Davor warnt ein neuer UN-Bericht über den Einsatz digitaler Technologien in den Sozialsystemen. Der Bericht mahnt fundamentales Umdenken an.
https://netzpolitik.org/2019/un-bericht-kritisiert-einsatz-neuer-technologien-in-sozialsystemen/

OKDatenschutz
Firefox Browser
Wir blocken über 2000 Tracker - automatisch
, mozilla.org, 10.03.2020
Online-Tracking ist zu einer Epidemie im Web geworden. Unternehmen verfolgen jede Bewegung, jeden Klick und jeden Einkauf.
Sie sammeln Daten, um vorherzusagen, was du als Nächstes tun wirst, um dich zu beeinflussen.
Wir finden, dass das eine Verletzung der Privatsphäre ist. Deshalb ist der erweiterte Trecking-Schutz im Firefox-Browser standardmäßig aktiviert - für Desktop und Mobilgeräte.
https://www.mozilla.org/de/firefox/privacy/products

OKHintertüren vs. Trojaner
Europol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
, netzpolitik.org, 13.02.2020
Das Bundeskriminalamt nutzt eine "Entschlüsselungsplattform" bei Europol, um auf verschlüsselte Datenträger zuzugreifen. Die Anlage gehört zu einem "Innovationslabor" und wird derzeit mit neuer Technik ausgestattet. Demnächst entscheidet die EU-Kommission, ob Europol auch die Entschlüsselung sicherer Verbindungen erledigen soll.
https://netzpolitik.org/2020/europol-prueft-moeglichkeiten-gegen-ende-zu-ende-verschluesselung/

Sind Daten das neue Öl?, trojaner-info.de, 13.11.2

OKGesetzesentwurf: Justiz will Zugriff auf Facebook, Twitter und E-Mail, PC-WELT.de, 16.12.2019
Ein Gesetzesentwurf sieht für Strafverfolgungsbehörden den Zugriff auf soziale Netzwerke, E-Mail und andere Telemediendienste vor.
https://www.pcwelt.de/news/Gesetzesentwurf-Justiz-will-Zugriff-auf-Facebook-Twitter-und-E-Mail-10724344.html019
Der steigende Wert der Daten führt dazu, dass sie als das "neue Öl" gehandelt werden. Jedes Unternehmen generiert einen Fundus an Daten, doch nur die wenigsten Unternehmen können behaupten, dass sie auf einer "großen Ölquelle" sitzen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/sind-daten-das-neue-oel.html

Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe
, netzpolitik.org, 19.02.2020
Nach dem antisemitischen Attentat von Halle und dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke steht die Bundesregierung unter Druck, mehr gegen Rechtsextreme und Rechtsterroristen zu tun. Doch eine heute von der Regierung verabschiedete umstrittene Gesetzesänderung droht neue Probleme zu schaffen.
https://netzpolitik.org/2020/bundesregierung-beschliesst-pflicht-zur-passwortherausgabe/

Covid-19
Der Kampf gegen den Online-Wucher mit der Angst
, netzpolitik.org, 13.05.2020
Auf Amazon oder Ebay Kleinanzeigen versuchen Menschen, Gewinn mit der Angst vor dem neuartigen Coronavirus zu machen. Die Plattformen beginnen, dagegen vorzugehen. Doch einfach ist das nicht.
https://netzpolitik.org/2020/der-kampf-gegen-den-online-wucher-mit-der-angst/

SAP, T-Systems
Kontaktverfolgung per App
Europaweite Lösung lässt auf sich warten
, netzpolitik.org, 24.08.2020
Tracing-Apps funktionieren bislang nur im eigenen Land. SAP und T-Systems arbeiten im Auftrag der EU-Kommission an einer grenzüberschreitenden Lösung, die allerdings nicht für alle Länder funktionieren wird.
https://netzpolitik.org/2020/europaweite-loesung-laesst-auf-sich-warten/

OKSAP schließt Sicherheitslücken, trojaner-info.de, 14.02.2020
Das Unternehmen hat nun im Februar drei Sicherheitslücken mit "hoch"-Einstufung geschlossen. Sie stecken im SAP Host Agent sowie in Landscape Management zum Managen von SAP-Betriebsabläufen und ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen Denial-of-Service-Angriffe sowie das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen durch fehlende Validierung von Eingaben.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/sap-schliesst-sicherheitsluecken.html

OKOnline-Betrug
Fakeshops bei Amazon: So schützen Sie sich vor Betrügern
, FOCUS online, 25.02.2020
Auf Amazon werden immer mehr Kunden durch sogenannte Fakeshops betrogen. Diese sind besonders schwer zu erkennen, da sie sich im Gewand eines seriösen Onlineshops zeigen. Wir erklären, wie die Betrugsmasche auf Amazon funktioniert und wie einfach Sie sich schützen.
https://www.chip.de/news/Fakeshops-bei-Amazon-So-erkennen-und-schuetzen-Sie-sich-vor-Betruegern_182253565.html

"Chemical Revolution"
Drogenshop im Netz gestoppt
, tagesschau.de, 24.04.2020
Kokain, Ecstasy-Tabletten oder Marihuana - das und viel mehr hatte Deutschlands größter Drogenshop im Sortiment. Der Stoff kam per Post - bis die Betreiber den Ermittlern ins Netz gingen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/online-drogenhandel-101.html

Über 24.000 illegale Onlineshops
FBI verhaftet russischen Hacker
, trojaner-info.de, 17.03.2020
Das FBI hat am John F. Kennedy Airport den mutmaßlichen Betreiber eines Online-Marktplatzes für gehackte Nutzerkonten verhaftet. Deer.io ist eine Plattform, die über 24.000 illegale Onlineshops hostet, die Produkte der Cyberkriminalität zum Kauf anbieten.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/fbi-verhaftet-russischen-hacker.html

Versandapotheken, die mit niedrigeren Preisen locken
Vorstandschef der Apothekergenossenschaf warnt: Druck der Onlinehändler wächst: "Alle 31 Stunden schließt eine Apotheke"
, STERN.de, 10.04.2020
Die Apotheken werden in der Corona-Krise gestürmt. Trotzdem macht alle 31 Stunden eine Filiale zu, wie ein Experte nun vorrechnet. Den Druck üben vor allem Versandapotheken aus, die mit niedrigeren Preisen locken.
https://www.stern.de/gesundheit/druck-der-onlinehaendler---alle-31-stunden-schliesst-eine-apotheke--9219174.html

SAP-Security - Teil 1, all-about-security.de, all-about-security.de, 11.07.2018
| Fachartikel, Plattformen
SAP ist bekanntlich einer der weltweit größten Hersteller von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens. In den letzten Jahren hat sich SAP durch den Zukauf vieler Unternehmen strategisch auf den Bereich Cloud neu ausgerichtet ("SAP - A Cloud Company"). Resultierend hieraus ist die Anzahl der durch SAP angebotenen und hergestellten Softwareprodukte stark gewachsen und durchaus schwer überschaubar. In diesem Artikel werden wir das weit verbreitete Kernprodukt "SAP NetWeaver ABAP" (kurz: NW), auf dem ein Großteil der klassischen Funktionen eines SAP-Systems aufsetzt, betrachten und auf grundlegende sicherheitskritische Aspekte bei dessen Einsatz eingehen.
[...] 2 Sicherheitsaspekte
Wie alle anderen Infrastrukturkomponenten und Applikationen sollen natürlich auch SAP-Systeme "sicher" betrieben werden. In diesem Zusammenhang umfasst der Begriff "sicher" mindestens die nachfolgenden Aspekte:
• Assets sollen keinem nicht-vertretbaren Risiko ausgesetzt werden
• Geschäftsdaten und -prozesse müssen geschützt sein

• Rechtliche Anforderungen müssen eingehalten werden (SOX, BASEL-II, BSIG etc.)

Hierbei kommen klassische Randbedingungen wie das angenommene Bedrohungspotential, Schutzstufe des Systems/der Daten, das Kosten-Nutzen-Verhältnis oder interne Sicherheits-richtlinien zum Tragen. Diese Aspekte sowie die vorgefundenen Randbedingungen müssen über alle vorhandenen technischen Ebenen betrachtet werden.

Die grundlegende Schicht (SAP-Basis) eines NW-Systems sollte sich innerhalb einer Systemlinie i.A. nicht stark unterscheiden. Große Unterschiede bestehen jedoch auf der Anwendungsebene. Hier können auf der gleichen unterliegenden Plattform eine Vielzahl unterschiedlicher Komponenten und Applikationen vorhanden sein.


Die Kenntnis der durch ein System bereitgestellten Funktionalität sowie deren technische Realisierung erfordert ein hohes Know-how seitens des IT- bzw. Applikationsbetriebs. Ebenso ist es für die Sicherheitsanalyse unabdingbar, dass kritische Geschäftsprozesse und -daten als solche identifiziert sind und dieses Wissen für die Sicherheitsanalyse zur Verfügung steht. Die Erfahrung zeigt, dass beide Voraussetzungen häufig nicht hinreichend erfüllt sind. Jedes SAP-System benötigt also eine individuelle Bedrohungsanalyse. Insbesondere durch die hohe Interkonnektivität mit anderen Systemen ist dies keine triviale Aufgabe.

2.1 Netzwerksicherheit
Befassen wir uns zunächst mit der netzwerkseitigen Angriffsoberfläche eines SAP-Systems. Ein neu installiertes System zeigt eine große Anzahl offener TCP-Ports, von denen nur die wenigsten außerhalb des Systemverbundes und insbesondere für Anwender direkt zugreifbar sein müssen. SAP-Systeme können eine Vielzahl von Kommunikationsprotokollen verwenden. Zentral ist hier das proprietäre RFC-Protokoll (Remote Function Call). Hierbei handelt es sich um die SAP-spezifische Implementierung eines Remote Procedure Call (RPC). RFC ist das Kommunikations-protokoll zwischen SAP-Systemen sowie zur Kommunikation von Nicht-SAP-Systemen mit eben diesen.

2.1.1 Das Gateway
Das Gateway ist die zentrale Kommunikationskomponente eines SAP-Systems und vermittelt jegliche RFC-basierte Kommunikation. Das Gateway ist traditionell auch der erste Ansatz bei Angriffen gegen ein SAP-System. Ist das Gateway nicht ausreichend geschützt, dann hat ein Angreifer das System bereits mit minimalem Aufwand schnell unter Kontrolle.

Der Hintergrund ist der Folgende:

• Auf Betriebssystemebene läuft das Gateway unter dem Benutzer des SAP-Systems (i.A. sid adm)

• Über das Gateway können Programme auf dem Betriebssystem gestartet werden

• Das Gateway bietet a-priori keine integrierten Authentisierungsmechanismen, ist also unauthentisiert zugreifbar


Zur Absicherung des Gateways existieren im Wesentlichen drei ACL-Dateien, die über die Konfigurationsparameter gw/reg_info, gw/sec_info sowie gw/prxy_info definiert werden. Als Dateinamen werden hier üblicherweise reginfo, secinfo sowie prxyinfo genutzt.
Zentral sind hierbei insbesondere die ersten beiden Dateien. Die dritte (prxyinfo) kontrolliert die Proxy-Funktionalität des Gateways und wird hier nicht näher betrachtet.
Die Datei reginfo regelt die Registrierung externer RFC-Server am Gateway des Systems. Der Begriff "extern" bedeutet an dieser Stelle lediglich, dass es sich um einen anderen RFC-Server als das Gateway handelt. Es ist nicht notwendigerweise ein entferntes System, sondern kann sich hierbei auch um ein RFC-fähiges Serverprogramm auf dem gleichen Hostsystem handeln. Ist die Registrierung externer Programme nicht eingeschränkt, so kann ein Angreifer sich als ein legitimes, externes Serverprogramm ausgeben und so Zugriff auf die dem legitimen Programm zugedachten Daten erhalten.
Im Gegensatz hierzu steuert secinfo die Ausführung externer RFC-fähiger Programme auf dem Gateway.
Die secinfo-Datei folgt nachstehender Syntax:
P|D TP=tp, USER=user, HOST=host, [USER-HOST=user-host]
Hierbei ist die Bedeutung der einzelnen Schlüsselwörter in der folgenden Tabelle aufgelistet:
...
Hierbei ist zu beachten, dass nicht notwendigerweise Firewalls zwischen den Komponenten verwendet werden müssen, solange die Kommunikationsbeziehungen zwischen den Komponenten adäquat eingeschränkt sind, beispielsweise durch Router-ACLs.
Der SAProuter ist ein klassisches Application-Level-Gateway, das über eine sogenannte Route Permission Table, die ein- und ausgehenden Verbindungen zu dem dahinterliegenden SAP-System kontrolliert. Der SAProuter kann eine Firewall ergänzen, jedoch niemals ersetzen. Wie der Name bereits nahelegt, spezifiziert die Route Permission Table eine oder mehrere Netzwerkrouten, die entweder erlaubt oder verboten sind. Es handelt sich hierbei also um klassisches Source Routing. Hieraus ergibt sich offensichtlich ein unmittelbares Gefährdungspotential. Für den Fall, dass ein Angreifer ein System innerhalb einer erlaubten Route kompromittiert hat, besteht für ihn direkter Zugriff auf die über diese Route erlaubten Systeme, sofern keine weiteren Gegenma&szig;nahmen getroffen wurden.
...
Als unmittelbare Gegenma&szig;nahme kann eine Route mit einem Kennwort geschützt werden. Wird das Kennwort bei der Verwendung einer Route nicht mit übertragen, so wird die Verbindung durch den SAProuter nicht erlaubt. Dies ist jedoch nur eine rudimentäre Gegenma&szig;nahme. Wirksamere Möglichkeiten bietet hier das im nächsten Abschnitt behandelte SNC-Protokoll.

2.1.5 Kommunikationssicherheit
Weder das RFC-Protokoll, noch das darauf aufbauende und zur Kommunikation zwischen SAP-GUI und Applikationsserver verwendete DIAG-Protokoll bieten a-priori
Verschlüsselungsmöglichkeiten.
Zur Absicherung der Kommunikation auf Transportebene kann das ebenfalls SAP-proprietäre Secure Network Communication (SNC) verwendet werden.
...
https://www.all-about-security.de/security-artikel/plattformsicherheit/single/sap-security-teil-1/

OKESET warnt vor Identitätsdiebstahl im Internet, trojaner-info.de, 12.02.2019
Kriminelle stehlen vollautomatisiert persönliche Daten aus sozialen Netzwerken.
Immer häufiger geben sich Cyberkriminelle nicht mit dem Diebstahl einzelner Datensätze zufrieden. Sie rauben Internetnutzern gleich ganze Identitäten und missbrauchen sie für ihre Zwecke. In den sozialen Medien finden sie alles: vom Profilbild über den Job bis hin zum Wohnort und den Hobbies ihres Opfers. Auch Privatpersonen geraten zunehmend ins Visier der Diebe, warnt der europäische IT-Security-Hersteller Eset.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/eset-warnt-vor-identitaetsdiebstahl-im-internet.html

OKIdentitätsdiebstahl und seine Folgen, trojaner-info.de, 14.10.2019
Mithilfe weniger persönlicher Daten können Kriminelle problemlos Onlinekäufe in Ihrem Namen tätigen, sie können Geld vom Konto abbuchen oder andere illegale Geschäfte durchführen. Deswegen: Passen Sie auf, was Sie wem preisgeben.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/identitaetsdiebstahl-und-seine-folgen.html

Tagesschau, 15.03.2014
Heute mal Justizminister
Klau, schau, wen!
Identitätsdiebstahl wird immer mehr zu einem Problem - auch und gerade in den USA. Das Internet macht es immer leichter, an Daten zu kommen und sie zu missbrauchen. Inzwischen müssen sich offenbar auch solche Bürger Sorgen machen, die sich bisher ziemlich sicher gefühlt haben. Von Wulf Rohwedder.

//Expertinneninterview
Wer bist du?
, STERN.de, 12.02.2020
Am Anfang stand eine Bombe. Es folgte ein Machtkampf, wie ihn die deutsche Polizei noch nicht gesehen hatte. Ein Gespräch mit der Kriminalpsychologin Claudia Brockmann über den Fall Dagobert und die Kunst der Verhandlungsführung.
https://www.stern.de/p/crimeplus/interviews/der-machtkampf-8848960.html

Amazon als Krisenprofiteur
Amazon-Chef Bezos
Seit Silvester 23,6 Milliarden Dollar reicher
, tagesschau.de, 15.04.2020
Dem Vermögen des reichsten Menschen der Welt kann die Corona-Pandemie nichts anhaben - im Gegenteil: Amazon-Chef Jeff Bezos ist seit Jahresbeginn um einige Milliarden Dollar reicher geworden.
Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos ist dem Bloomberg Billionaires Index zufolge seit Jahresbeginn um 23,6 Milliarden auf 138 Milliarden Dollar gestiegen. Das ist selbst in der Welt der Ultra-Reichen einmalig. Keine andere Person auf Bloombergs Top-100-Liste der reichsten Menschen der Welt hat seit Jahresbeginn ihr Vermögen so stark vermehrt wie der Amazon-Chef.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/amazon-bezos-101.html

Amazon-Chef Bezos
Milliarden-Spende für das Klima
, tagesschau.de, 18.02.2020
Für den Kampf gegen den Klimawandel will Amazon-Chef Bezos eine gewaltige Summe lockermachen. Die Belegschaft des Onlinehändlers kritisiert schon länger den internen Umgang mit dem Thema Umweltschutz.
Amazon-Gründer Jeff Bezos will zehn Milliarden Dollar (rund 9,2 Milliarden Euro) für den Kampf gegen den Klimawandel spenden. Das Geld solle in den "Bezos Earth Fund" fließen, schrieb Bezos auf Instagram. Mit dem Geld sollen ab Mitte des Jahres Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen finanzieren werden.
Ein Amazon-Sprecher bestätigte, dass das Geld aus Bezos Privatvermögen kommen werde. Der Milliardär gilt als reichster Mensch der Welt. Der Wert seiner Amazon-Aktien beträgt mehr als 100 Milliarden Dollar.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bezos-spende-101.html

Einzelhandel
Das langsame Sterben der Malls

Jahrzehntelang waren gigantische Einkaufszentren in den USA das Symbol für amerikanische Shopping-Kultur. Doch die Malls stecken einer schweren Krise. Daran ist nicht nur der Onlinehandel schuld.
https://www.tagesschau.de/ausland/einkaufsmalls-sterben-usa-101.html Mehr zu diesem Thema:
Aus der Zeit gefallen: Das langsame Sterben der Malls in den USA, Martina Buttler, ARD Washington | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-59333.html

Kaufhäuser in der Krise: "Man hat das Gefühl: Da hängt der gleiche Anzug zwei Jahre an der gleichen Stelle", SPIEGEL ONLINE, 30.07.2018
Karstadt und Kaufhof verhandeln über eine Fusion, um im Wettbewerb mit Amazon oder Primark endlich bestehen zu können. Ex-Karstadt-Manager Gert Hessert erklärt, was das für Innenstädte und Mitarbeiter bedeutet. Ein Interview von Alexander Preker mehr... [ Forum ]
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/karstadt-und-kaufhof-was-hinter-den-fusionsplaenen-steckt-a-1220279.html

OKDie Städte veröden - Wir brauchen eine Strafsteuer auf Online-Käufe!, STERN.de, 19.11.2019
Unsere Innenstädte verfallen, viele Fußgängerzonen werden zu Wüsten. Wer daran etwas ändern will, darf vor radikalen Lösungen nicht zurückschrecken.
Es ist das Tabuthema unserer Zeit: die Verödung der Städte! Die Rede ist nicht von den Glitzermetropolen, den Hipster-Nischen und den wenigen halbwegs intakten Städten wie Freiburg und Wismar. Die Rede ist von ganz normalen deutschen Städten wie Solingen, Gelsenkirchen, Rüsselsheim, Cottbus oder Kiel; dort, wo ganz normale Menschen zu ganz normalen Mieten leben. Die Diagnose vom Verfall dieser Städte ist fast sämtlich die gleiche. Die großen Ketten verdrängten seit den 80er Jahren den qualifizierten Einzelhandel, die Gewerbesteuern brachen ein, und der Onlinehandel räumt nun weg, was noch übrig ist. Freibäder schließen, Schulen verkommen, und Kultur wird unbezahlbar.
Und was tun die Stadtväter und Stadtmütter? Sie bauen Einkaufszentren und vermieten sie so günstig wie möglich an seelenlose Ketten. Sie färben ihren globalisierten Baumüll als "Galerie", "Passage", "Plaza" oder "Piazza" schön, genau das, was sie nicht sind, und versuchen damit den Nachbarstädten das Wasser abzugraben. Nicht zu reden davon, wie leicht sie sich dabei in undurchsichtigen Public-private-Partnerships über den Tisch ziehen lassen und telefonbuchdicke Verträge unterzeichnen, die sie nicht verstehen. Am Ende profitiert niemand in der Stadt davon, die Schulden wachsen, und die Städte verkommen.
https://www.stern.de/p/plus/kolumnen/die-staedte-veroeden---wir-brauchen-eine-strafsteuer-auf-online-kaeufe--9008894.html

OKHacker-Falle beim Online-Shopping, trojaner-info.de 09.10.2019
Durch ein Skimming-Skript werden beim Online-Shopping nach Zahlungsmethoden und persönlichen, identifizierbaren Informationen (PII) gesucht. Diese Daten werden, noch bevor der Benutzer ein Formular ausgefüllt hat, an einen C&C-Server gesendet. Sobald der Nutzer die Zahlungs- und persönlichen Daten eingegeben hat, schlägt der Skimmer-Code zu und und erfasst die Daten, bevor sie tatsächlich übermittelt werden.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/hacker-falle-beim-online-shopping-7626.html

12 Milliarden gestohlene Zugangsdaten: Polizei zerschlägt illegale Online-Börse, PC-WELT.de, 20.01.2020
Polizeibehörden aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Nordirland sowie aus den Niederlanden haben eine gigantische Online-Börse für gestohlene Zugangsdaten zerschlagen. 12 Milliarden Zugangsdaten sollen auf Weleakinfo.com angeboten worden sein. Bereits für 2 Dollar konnten Hacker dort nach fremden Zugangsdaten suchen.
In einer weltweiten Aktion haben Polizeibehörden aus den USA, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Nordirland die Webseite WeLeakInfo.com am 15. Januar 2020 offline genommen, deren Server beschlagnahmt und die Betreiber verhaftet. Denn über Weleakinfo.com sollen 12 Milliarden gestohlene Zugangsdaten angeboten worden sein. Auf der gesperrten Webseite sieht man jetzt einen entsprechenden Hinweis. Laut Zdnet soll die Webseite unter Hackern einen sehr guten Ruf gehabt haben.
Wie der Pressemitteilung der zuständigen US-Staatsanwaltschaft zu entnehmen ist, stellte Weleakinfo.com seinen Nutzern eine Suchmaschine zur Verfügung, mit der diese gezielt nach bestimmten gestohlenen Zugangsdaten unter den insgesamt rund 12 Milliarden Datensätzen suchen konnten. Diese riesige Datenmenge stammte aus über 10.000 unterschiedlichen Quellen. Die 12 Milliarden Datensätze waren für die Suche auf Weleakinfo.com indexiert worden - die Nutzer konnten also zum Beispiel nach Klarnamen, Mailadressen, Benutzernamen, Telefonnummern und Passwörtern recherchieren.
Das Geschäftsprinzip von Weleakinfo.com war ein Abo-Modell; das Abonnement ging wahlweise über einen Tag (für zwei Dollar Nutzungsgebühr), eine Woche (für sieben Dollar), einen Monat (für 25 Dollar) oder über drei Monate (für 70 Dollar). Allen Abonnenten versprachen die Betreiber Rund-um-die-Uhr-Support.
Wer den Zugang zu Weleakinfo.com abonniert hatte, konnte nach Lust und Laune nach den für ihn spannenden Zugangsdaten recherchieren. Bezahlt wurde online. Die auf Weleakinfo.com angebotenen Zugangsdaten sollen für Cyberangriffe in Großbritannien, Deutschland und den USA benutzt worden sein, wie Bleeping Computer schreibt.
Die US-Staatsanwaltschaft bittet um Hinweis zu Weleakinfo.com und deren Betreibern über dieses Online-Formular.
https://www.pcwelt.de/news/12-Milliarden-gestohlene-Zugangsdaten-Polizei-zerschlaegt-illegale-Online-Boerse-10739471.html

Zweiter Hackerangriff auf Marriott-Hotelkette, trojaner-info.de, 01.04.2020
Ein globales Unternehmen wie Marriott, das über eine enorme Menge an persönlichen Informationen seiner Gäste verfügt, wird immer ein attraktives Ziel für Cyberangriffe sein. Dies ist bereits der zweite Datenmissbrauch, den Marriott in den letzten zwei Jahren gemeldet hat.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/id-2-hackerangriff-auf-marriott-hotelkette.html

Digitales Stalking
Kaspersky findet mehr als 2.000 Fälle von Stalkerware in Deutschland
, netzpolitik.org, 11.03.2020
Deutschland ist europaweit an der Spitze, wenn es um die private Spionage mit Stalkerware geht. Das legen neue Zahlen der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky zur heimlichen Handy-Überwachung nahe. Die Dunkelziffer dürfte noch sehr viel höher liegen.
https://netzpolitik.org/2020/kaspersky-findet-mehr-als-2-000-faelle-von-stalkerware-in-deutschland/

OKSchutz vor Stalkerware, trojaner-info.de, 20.01.2020
Netflix hat die zweite Staffel der beliebten Thrillerserie "You - Du wirst mich lieben" veröffentlicht. Mittelpunkt der Serie ist der Buchhändler Joe Goldberg, der über das Internet und speziell die sozialen Netzwerke die Studentin Guinevere Beck ausspioniert - kein abwegiges Szenario. Für böswillige Akteure ist das Internet das ideale Umfeld, um nah an ihre potenziellen Opfer heranzukommen und Informationen über sie zu sammeln. Zusätzlich existieren zahlreiche Apps, mit denen die Kriminellen die Daten und Informationen direkt auf den Geräten des Ziels sammeln können: sogenannte Stalkerware. Nikolaos Chrysaidos, Head of Mobile Threat Intelligence and Security bei Avast, erklärt, wie sich Nutzer dagegen schützen können:...
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/schutz-vor-stalkerware.html

OKAchtung, Datensammler! So schützen Sie Ihre Privatsphäre, PC-WELT.de, 24.11.2019
Es genügen schon wenige Infos, um ein überraschend detailliertes Profil eines Nutzers anzulegen. So schützen Sie sich.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Datenschutz-So-schuetzen-Sie-Ihre-Privatsphaere-im-Web-57287.html

Kamikaze gegen die Geschäftswelt vor Ort?
Beim Online-Shopping kann die Ware vorher nicht gegenständlich vor Ort eingesehen und Kleidung von Zalando vor dem Kauf bekanntlich noch nicht mal anprobiert werden
, Text by Gooken, 24.07.2019
Warum musste ausgerechnet der eben genau auf Smartphones spezialisierte Einzelhandel um der Eck auch generell bei Akkus passen? Wir suchten nämlich ganz guten Mutes fürs Huawei Y360 ( kompatibel mit jeder Menge Huaweis wie Y300 usw. ) einen mit weniger Stromverbrauch als der originale von Huawei. Davon kann man sich natürlich Geräteschonung, weniger Bestrahlung und verlängerte Aufladezyklen versprechen.
Tatsächlich gibts solche Akkus. Einer davon konnte daraufhin von der ostdeutschen Firma VHBW online bei eBay mit nur 1500 mAh statt original 1730 mAh für sage und schreibe nur 6,42 Euro inkl. MwSt frei von Versandkosten bezogen werden. Überhaupt haben Amazon und eBay ausgesprochen viele preiswerte Akkus fü,r Smartphones im Angebot - und bekanntlich nicht nur Akkus.

OKOnline-Shopping
Online-Handel, nein danke: Warum ich wieder im Laden kaufe
, Redakteur von STERN.de, 18.07.2018
Schlangen bei der Post, mäßige Lieferservice-Pizza, Pappkartons im Flur: Im Internet bestellen ist bequem, geht schnell - und es macht zum egoistischen Stubenhocker. Wie ich meine Liebe zum Bummeln wiederentdeckt und dem Online-Handel abgeschworen habe.
https://www.stern.de/digital/online-handel--nein-danke--warum-ich-wieder-im-laden-kaufe-8141324.html

Handelsblatt-Interview: Deichmann-Chef über Mietstundungen: "Der Vorwurf, wir würden uns in der Krise bereichern, trifft mich", STERN.de, 31.03.2020
Schuhhändler Deichmann will wie Adidas Mietzahlungen aussetzen. Firmenchef Heinrich Deichmann verteidigt in einem Interview das Vorgehen und erklärt, wie lange sein Schuhimperium den Lockdown durchhalten kann.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/deichmann-chef-verteidigt-mietstundungen-in-der-corona-krise-9205358.html

Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes
Fluggastdaten für Gesundheitsämter
, netzpolitik.org, 25.03.2020
Ursprünglich verursachte die geplante Handydatenauswertung in Gesundheitsminister Spahns Vorschlag für eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes Aufregung. Inzwischen ist dieser Ansatz aus dem Entwurf geflogen, die Gesundheitsämter sollen trotzdem umstrittene Daten direkt vom BKA bekommen können.
https://netzpolitik.org/2020/fluggastdaten-fuer-gesundheitsaemter/

Auf der Jagd nach Tricksern: Behörden forschen private Konten aus - Diese Daten geben Sie unfreiwillig preis, Focus, 10.04.2015
Finanzämter, Gerichtsvollzieher und Jobcenter greifen so oft auf Bankdaten von Privatkunden zu wie noch nie. So wollen sie Hartz-IV-Tricksern, säumigen Steuerzahlern und unzuverlässigen Schuldnern auf die Schliche kommen. Bei der Suche nach Schuldnern, Sozialbetrügern und säumigen Steuerzahlern haben deutsche Behörden 2014 so oft wie noch nie zuvor private Kontodaten von Bankkunden abgefragt. Dies geht aus einer Statistik des Bundesfinanzministeriums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Danach ließen neben den Finanzämtern häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten und Wertpapierdepots verfügt. Mehr als 230.000 erledigte Kontenabrufe zählte das Bundeszentralamt für Steuern im vergangenen Jahr. 2013 waren es knapp 142.000 Abfragen - das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. Allein im ersten Quartal 2015 verzeichnete die Behörde bereits 76.000 dieser Abrufe. Ein Hinweis, dass sich die Zahl auch im laufenden Jahr weiter kräftig erhöhen wird. Anfragen gehen nicht nur von Steuerbehörden ein, die danach Pfändungen einleiten können. Auch Jobcenter dürfen die Daten anfordern, wenn zum Beispiel Hartz-IV-Empfänger keine ausreichenden Angaben über ihre persönlichen Vermögensverhältnisse vorlegen. Außerdem erkundigen dürfen sich Ämter, die Bafög, Wohngeld oder Sozialhilfe genehmigen. Sie erhalten Auskunft über Namen, Geburtsdatum, Adresse und Kontonummer des Bankkunden. Die amtliche Neugierde wächst seit Jahren: Von den 230.000 Abfragen im vergangenen Jahr entfielen knapp 80.000 auf die Steuerbehörden, gut 10.000 mehr als 2013. Die anderen Ämter fragten in mehr als 150.000 Fällen die Daten ab - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Finanzministerium führt dies vor allem auf die 4500 Gerichtsvollzieher zurück, die die Anzahl der Abrufe "deutlich erhöht" hätten. Seit 2013 dürfen auch sie Auskünfte über Schuldner einholen. "Es hat sich bei den Gläubigern herumgesprochen, dass es diese Möglichkeit gibt", sagte Detlef Hüermann, der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Gerichtsvollzieherbunds, der "Süddeutschen Zeitung". Jedoch wies er darauf hin, dass dieses Instrument "fast nur bei nicht kooperativen Schuldnern genutzt wird, die keine Angaben zu ihrem Vermögen machen". Erlaubt sei dies nur in bestimmten Fällen. Die Ansprüche des Gläubigers müssten sich zum Beispiel auf mehr als 500 Euro belaufen. Komme dann heraus, dass ein Konto vorhanden ist, könne der Gläubiger eine Pfändung veranlassen.

Diese Daten dürfen die Behörden einsehen

Seit 2005 können Behörden Kontodaten abfragen, etwa um Steuerschuldnern oder Hartz-IV-Tricksern auf die Spur zu kommen. Den genauen Kontostand oder einzelne Bewegungen auf dem Konto teilen die Kreditinstitute dabei allerdings nicht mit. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die Abfrageflut äußerst kritisch. In ihrem Tätigkeitsbericht heißt es: "Ursprünglich verfolgtes Ziel war die Austrocknung der Finanzströme des Terrorismus. Die nunmehr verfolgten Zwecke stehen hiermit in keiner Verbindung." Werden jedoch bereits bei der Kontoeröffnung die Stammdaten automatisch als Datensatz gespeichert und für die Abrufe verfügbar gemacht, "erfolgt letztlich eine anlasslose Erfassung grundsätzlich aller Kontoinhaber in Deutschland".

dazu Lesermeinung FOCUS Online
Bei uns winkt man mit der Netiquette, von Heinz-Joachim Sauter
Um Wahrheiten vertuschen zu können, suhlt der Staat lieber im Privatleben der Bürger herum, das ihn einen Dreck angeht. Obwohl ich nichts zu verbergen habe, stört mich das Schnüffeln der Behörden in meinen Bank- und Finanzgeschäften gewaltig.


Kontoabfragen durch Behörden, Tagesschau, 25.04.2014
Ein Schritt Richtung gläserner Bürger?
Staatliche Behörden haben in den vergangenen 15 Monaten private Konten so oft durchleuchtet wie noch nie. Dies geht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor. Danach ließen neben den Finanzämtern besonders häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten oder Wertpapierdepots verfügt.
Das zuständige Bundeszentralamt für Steuern habe 2013 knapp 142.000 dieser Kontenabfragen verzeichnet, heißt es in dem Bericht. Die Zahl habe sich damit im Vergleich zu 2012 verdoppelt. Auch in diesem Jahr sei sie in den ersten drei Monaten weiter gewachsen - von gut 24.000 auf mehr als 48.000 Anfragen. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die amtliche Neugierde kritisch. Prüfungen der Aufsichtsbehörden hätten ergeben, dass oft sogar die Begründungen für den konkreten Abruf fehlten und die Betroffenen nicht benachrichtigt würden, kritisierte sie. Sie sehe den Gesetzgeber deshalb "in der Pflicht, die Befugnis zum Kontenabruf zu überprüfen und auf das unbedingt erforderliche Maß zurückführen". QE-Kaufprogramm der EZB Anleihen für 52 Milliarden Euro

Algorithmen
UN-Bericht kritisiert Einsatz neuer Technologien in Sozialsystemen
, netzpolitik.org, 17.10.2019
Es gibt ein hohes Risiko, dass die Digitalisierung des Wohlfahrtstaates die Ärmsten noch stärker benachteiligt als bisher. Davor warnt ein neuer UN-Bericht über den Einsatz digitaler Technologien in den Sozialsystemen. Der Bericht mahnt fundamentales Umdenken an.
https://netzpolitik.org/2019/un-bericht-kritisiert-einsatz-neuer-technologien-in-sozialsystemen/

OKBetrug im Internet:
Um diese Fake-Shops sollten Sie einen Bogen machen
, CHIP, 01.06.2020
https://www.chip.de/news/Betrug-im-Internet-Um-diese-Fake-Shops-sollten-Sie-einen-Bogen-machen_180519227.html

OKFake-Shops im Internet: Hier sollten Sie sich vor Betrügern in Acht nehmen, CHIP, 11.02.2020
Achtung: Neue Fakeshops entdeckt! Das Geld ist weg und die Ware kommt nicht oder es kommt nur minderwertige Ware. Diese Erfahrung machen einige Verbraucher in Deutschland beim Onlineshopping. Betrüger eröffnen Onlineshops, die es nur virtuell gibt. Tatsächlich wird nur das Geld der Kunden kassiert. Ware gibt es keine oder es sind billige Kopien. Solche Onlineshops finden Sie in unserer Fakeshop Liste.
https://www.chip.de/news/Fake-Shops-im-Internet-Hier-sollten-Sie-sich-vor-Betruegern-in-Acht-nehmen_180519227.html

"Washington Post" unter Jeff Bezos Alte Zeitung, neu erfunden, tagesschau.de, 16.09.2018
Vor fünf Jahren kaufte Amazon Gründer Jeff Bezos die renommierte "Washington Post". Der Aufschrei war groß, doch Bezos sorgte für neuen Erfolg - mit einem komplett neuen Geschäftsmodell.
Es war im Herbst 2013, als Jeff Bezos kam und die "Washington Post" übernahm. Don Graham, Kopf der Verlegerfamilie, hatte sie dem Amazon-Gründer für 250 Millionen Dollar verkauft. Ohne Verhandlung, wie Bezos fünf Jahre später noch einmal betont, einzig auf der Basis von Vertrauen.
https://www.tagesschau.de/ausland/jeff-bezos-washington-post-101.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

OKSensible Sport- und Fitnessdaten offline speichern, PC-WELT.de, 11.02.2020
Moderne Sport- und Outdoor-Uhren speichern zahlreiche Daten, häufig in der Cloude. So speichern Sie Ihre Daten offline.
https://www.pcwelt.de/tipps/Sensible-Sport-und-Fitnessdaten-offline-ohne-Cloud-speichern-10745702.html

Partnerschaft statt Verkauf
Oracle schlägt Microsoft im Wettbieten um TikTok
, netzpolitik.org, 14.09.2020
Das Softwareunternehmen Oracle hat den Bieterwettberwerb um Tiktok gewonnen, berichtet die Washington Post. Es ist jedoch völlig unklar, was damit gewonnen wurde – denn die Schlüsseltechnologie der App soll weiter in der Hand des chinesischen Mutterkonzerns ByteDance bleiben.
https://netzpolitik.org/2020/partnerschaft-statt-verkauf-oracle-schlaegt-microsoft-im-wettbieten-um-tiktok/

Sicherheitslücken bei TikTok, 05.08.2020
TikTok, der anfällige Riese? Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), ein weltweit tätiger Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen, nahm die Video-App TikTok mehrfach unter die Lupe und entdeckte mehrere Schwachstellen darin. Über zwei Milliarden Mal wurde TikTok heruntergeladen, entsprechend groß ist die Zahl potentieller Opfer eines Hacker-Angriffs.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/sicherheitsluecken-bei-tiktok.html

Video-App
Sicherheitslücke bei TikTok erlaubte Übernahme von Accounts
, netzpolitik.org, 03.07.2020
Einem Freiburger gelang es im März, fremde Profile in der Video-App TikTok komplett zu übernehmen. Dafür musste er gar nicht einmal besonders versiert vorgehen, sondern nur Informationen auslesen, die TikTok selbst herausgab.
https://netzpolitik.org/2020/video-app-sicherheitsluecke-bei-tiktok-erlaubte-uebernahme-von-accounts/

Amazon: Mitarbeiter kritisieren Klimaziele
In einem Blogpost fordern mehr als 300 Amazon-Mitarbeiter den Konzern auf, den Klimaschutz ernster zu nehmen
, PC-WELT.de, 28.01.2020
Erst im Januar hatte Amazon Mitarbeitern mit einer Kündigung gedroht , wenn sie weiterhin öffentlich die Klimaziele des US-Konzerns kritisieren. Davon zeigte sich die Initiative Amazon Employees for Climate Justice am vergangenen Wochenende gänzlich unbeeindruckt. 364 Mitarbeiter zeigten in einem Blogbeitrag auf der Plattform medium.com Flagge und forderten den Konzern unter Nennung ihres vollen Namens und ihrer Position bei Amazon auf, den Klimaschutz ernster zu nehmen.
In ihren Aussagen auf medium.com lobten die Amazon-Mitarbeiter zwar Sofortmaßnahmen wie etwa die Bestellung von mehr als 100.000 elektrisch betriebenen Lieferfahrzeugen. Sie kritisieren jedoch auch, dass in ihren Augen zu lasche Ziel, erst 2040 klimaneutral zu arbeiten. Amazon solle dieses Ziel bereits 2030 erreichen. Einige Mitarbeiter äußern sich zudem kritisch über das Geschäftskonzept von Amazon. Mit Lieferungen noch am Tag der Bestellung fördere das Unternehmen übermäßigen Konsum - Kunden würden dazu verführt, Dinge zu bestellen, die sie gar nicht bräuchten. Zahlreiche Mitarbeiter zeigen sich außerdem empört über die Tatsache, dass Amazon ihnen mit einer Kündigung droht, wenn sie öffentlich Kritik an dem US-Konzern üben. Welche Konsequenzen der aktuelle Blogpost für die 364 Mitarbeiter haben wird, bleibt abzuwarten.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Mitarbeiter-kritisieren-Klimaziele-10744479.html

Nie wieder im Laden einkaufen: Warum Online-Shopping besser für die Umwelt ist, CHIP, 26.08.2016
Darum sollten Sie bei Amazon & Co. shoppen
Online-Shopping ist vor allem bequem und einfach. Aber wussten Sie, dass es auch wesentlich umweltfreundlicher sein kann, als im Laden einkaufen zu gehen? In diesem Praxistipp beleuchten wir die wichtigsten Aspekte, die Sie vor Ihrer nächsten Shopping-Tour unbedingt beachten sollten
http://praxistipps.chip.de/nie-wieder-im-laden-einkaufen-warum-online-shopping-besser-fuer-die-umwelt-ist_49338

Nachhaltigkeitsoffensive: Amazon veröffentlicht, wer hinter den Eigenmarken steckt - und verschweigt doch viel, STERN.de, 24.11.2019
Amazon hat seine Zulieferer öffentlich gemacht. Rund 1000 Firmen beliefern das Handelsimperium und stecken hinter den Eigenmarken von Amazon. Ein Schritt zu mehr Transparenz - aber es bleiben viele Fragezeichen. Amazon macht Lieferketten öffentlich
Amazon hat die Namen seiner Zulieferer öffentlich gemacht. In einer interaktiven Karte können nun die Hersteller, die die Eigenmarken von Amazon produzieren, ausfindig gemacht werden. Insgesamt rund 1000 Firmen umfasst das Netz der Hausmarken-Hersteller, berichtet die "Lebensmittelzeitung". So befindet sich ein Großteil der Hersteller in Asien, vor allem in China sind viele der Firmen ansässig. In dem Bericht der häufig gekauften Konsumgüter sind bekannte Hersteller dabei, wie Essity, Kimberly-Clark, Sofidel und Mibelle, schreibt die "LZ".
Organisationen wie Human Right Watch (HRW) begrüßen den Schritt, denn seit Jahren wird mehr Transparenz von Amazon gefordert.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon-legt-lieferketten-der-eigenmarken-offen---und-verschweigt-einiges-9016906.html

Fintechs im Fadenkreuz, trojaner-info.de, 16.12.2019
Fintechs, also Bezahldienste wie Paypal und Klarna oder Finanz-Startups wie N26, haben sich längst durchgesetzt und gehören für Millionen Deutsche zum Alltag. Durch ihre hohe Verbreitung finden allerdings auch Hacker diese Bezahldienste immer interessanter: Laut einer aktuellen Kaspersky-Studie nehmen sich Cyberkriminelle 2020 verstärkt Fintechs als Ziele vor.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/fintechs-im-fadenkreuz.html

iOS 13
Tracking
Die Werbeindustrie wusste immer, wo wir sind - jetzt hat sie ein Problem
, STERN.de, 26.01.2020
Über die GPS-Freigabe von Apps konnten Werbe-Unternehmen jeden unserer Schritte verfolgen. Mit iOS 13 macht Apple das den Nutzern bewusst. Seitdem brechen die Zahlen ein.
https://www.stern.de/digital/smartphones/die-werbeindustrie-wusste-immer--wo-wir-sind---jetzt-hat-sie-ein-problem-9105476.html

Betrug mit Bestellungen: Polizei warnt: Darum sollte man keine Pakete für Fremde annehmen, STERN.de, 16.03.2020
"Können Sie ein Paket für den Nachbarn annehmen?" Bei dieser Frage sollten Sie hellhörig werden. Denn die Polizei warnt immer wieder vor einer Masche, mit der Kriminelle die Hilfsbereitschaft der Nachbarn ausnutzen.
https://www.stern.de/wirtschaft/polizei-warnt--darum-sollte-man-keine-pakete-fuer-fremde-annehmen-9035144.html

Vorsicht: Verbrecher greifen DHL-Kunden an, PC-WELT.de, 14.05.2020
Sie warten auf ein Paket von DHL? Dann sind Sie ein potenzielles Opfer: Cybergangster greifen aktuell DHL-Kunden an.
https://www.pcwelt.de/news/Vorsicht-Verbrecher-greifen-DHL-Kunden-an-10811110.html

DHL wird teurer: Deutsche Post hebt Paketpreise an, CHIP, 17.12.2019 von Redaktion CHIP/DPA
Die Deutsche Post DHL erhöht im kommenden Jahr ihre Preise.
https://www.chip.de/news/DHL-wird-teurer-Deutsche-Post-hebt-Paketpreise-an_178154126.html

OK"Das Internet muss weg!"
Schlecky Silberstein surft in unserer Filterbubble

Christian Brandes aka Schlecky Silberstein würde gern das Medium abschaffen, das ihn ernährt. In "Das Internet muss weg" beschreibt der Blogger, wie wir von Algorithmen, Trollen und Tech-Firmen gebrainwasht werden. Aber ist er nicht selbst ein Teil davon? Eine Rezension.
https://netzpolitik.org/2018/schlecky-silberstein-surft-in-unserer-filterbubble/

OKAuf der Jagd nach Tricksern: Behörden forschen private Konten aus - Diese Daten geben Sie unfreiwillig preis, Focus, 10.04.2015
Finanzämter, Gerichtsvollzieher und Jobcenter greifen so oft auf Bankdaten von Privatkunden zu wie noch nie. So wollen sie Hartz-IV-Tricksern, säumigen Steuerzahlern und unzuverlässigen Schuldnern auf die Schliche kommen. Bei der Suche nach Schuldnern, Sozialbetrügern und säumigen Steuerzahlern haben deutsche Behörden 2014 so oft wie noch nie zuvor private Kontodaten von Bankkunden abgefragt. Dies geht aus einer Statistik des Bundesfinanzministeriums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Danach ließen neben den Finanzämtern häufig Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten und Wertpapierdepots verfügt. Mehr als 230.000 erledigte Kontenabrufe zählte das Bundeszentralamt für Steuern im vergangenen Jahr. 2013 waren es knapp 142.000 Abfragen - das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. Allein im ersten Quartal 2015 verzeichnete die Behörde bereits 76.000 dieser Abrufe. Ein Hinweis, dass sich die Zahl auch im laufenden Jahr weiter kräftig erhöhen wird. Anfragen gehen nicht nur von Steuerbehörden ein, die danach Pfändungen einleiten können. Auch Jobcenter dürfen die Daten anfordern, wenn zum Beispiel Hartz-IV-Empfänger keine ausreichenden Angaben über ihre persönlichen Vermögensverhältnisse vorlegen. Außerdem erkundigen dürfen sich Ämter, die Bafög, Wohngeld oder Sozialhilfe genehmigen. Sie erhalten Auskunft über Namen, Geburtsdatum, Adresse und Kontonummer des Bankkunden. Die amtliche Neugierde wächst seit Jahren: Von den 230.000 Abfragen im vergangenen Jahr entfielen knapp 80.000 auf die Steuerbehörden, gut 10.000 mehr als 2013. Die anderen Ämter fragten in mehr als 150.000 Fällen die Daten ab - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Finanzministerium führt dies vor allem auf die 4500 Gerichtsvollzieher zurück, die die Anzahl der Abrufe "deutlich erhöht" hätten. Seit 2013 dürfen auch sie Auskünfte über Schuldner einholen. "Es hat sich bei den Gläubigern herumgesprochen, dass es diese Möglichkeit gibt", sagte Detlef Hüermann, der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Gerichtsvollzieherbunds, der "Süddeutschen Zeitung". Jedoch wies er darauf hin, dass dieses Instrument "fast nur bei nicht kooperativen Schuldnern genutzt wird, die keine Angaben zu ihrem Vermögen machen". Erlaubt sei dies nur in bestimmten Fällen. Die Ansprüche des Gläubigers müssten sich zum Beispiel auf mehr als 500 Euro belaufen. Komme dann heraus, dass ein Konto vorhanden ist, könne der Gläubiger eine Pfändung veranlassen.

Diese Daten dürfen die Behörden einsehen

Seit 2005 können Behörden Kontodaten abfragen, etwa um Steuerschuldnern oder Hartz-IV-Tricksern auf die Spur zu kommen. Den genauen Kontostand oder einzelne Bewegungen auf dem Konto teilen die Kreditinstitute dabei allerdings nicht mit. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff sieht die Abfrageflut äußerst kritisch. In ihrem Tätigkeitsbericht heißt es: "Ursprünglich verfolgtes Ziel war die Austrocknung der Finanzströme des Terrorismus. Die nunmehr verfolgten Zwecke stehen hiermit in keiner Verbindung." Werden jedoch bereits bei der Kontoeröffnung die Stammdaten automatisch als Datensatz gespeichert und für die Abrufe verfügbar gemacht, "erfolgt letztlich eine anlasslose Erfassung grundsätzlich aller Kontoinhaber in Deutschland".

dazu Lesermeinung FOCUS Online
Bei uns winkt man mit der Netiquette, von Heinz-Joachim Sauter
Um Wahrheiten vertuschen zu können, suhlt der Staat lieber im Privatleben der Bürger herum, das ihn einen Dreck angeht. Obwohl ich nichts zu verbergen habe, stört mich das Schnüffeln der Behörden in meinen Bank- und Finanzgeschäften gewaltig.


Massenüberwachung der Kommunikation: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof, netzpolitik.org, 10.07.2019
Die Nutzung digitaler Technologien hat sich radikal verändert. Daher fordern Beschwerdeführer vom Menschenrechtsgerichtshof, die Minimalstandards zum Schutz vor Missbrauch bei Massenüberwachung endlich anzupassen - oder aber die Massenüberwachung der Kommunikation zu beenden.
https://netzpolitik.org/2019/massenueberwachung-der-kommunikation-anhoerung-beim-menschenrechtsgerichtshof/

OKHohes Diskriminierungspotential bei automatisierten Entscheidungen, netzpolitik.org, 04.04.2019
In vielen gesellschaftlichen Bereichen werden Entscheidungen bereits von Algorithmen getroffen. Doch das ist mit Risiken für den Menschen verbunden. Mit dem "Atlas der Automatisierung" möchte AlgorithmWatch zu mehr Transparenz in der automatisierten Entscheidungsfindung beitragen.
https://netzpolitik.org/2019/hohes-diskriminierungspotential-bei-automatisierten-entscheidungen/

OKImmer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus, digitalcourage.de, gesehen am 09.09.2018
Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere "Gratis"-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird "Scoring" genannt. Wer zum Beispiel im "richtigen" Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards, .http://bigbrotherawards.de/
Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken
Fortsetzung in Kürze weiter unten

OKUnternehmen sammeln mehr Daten, als sie verarbeiten können
Jason Hart, Vice President und CTO für Data Protection bei Gemalto
, trojaner-info.de, 13.07.2018
Gemalto, das weltweit führende Unternehmen im Bereich der digitalen Sicherheit, gab aktuell die Ergebnisse des jährlichen Data Security Confidence Index (DSCI) für 2018 bekannt. Unter anderem geben zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen zu, dass sie nicht in der Lage sind, alle von ihnen gesammelten Daten zu analysieren. Nur die Hälfte (54 Prozent) weiß, wo alle ihre sensiblen Daten gespeichert sind. Über zwei Drittel der Organisationen (68 Prozent) müssen eingestehen, dass sie nicht alle Verfahren im Einklang mit den Datenschutzgesetzen, wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), durchführen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/data-security-confidence-index-von-gemalto-zeigt-unternehmen-sammeln-mehr-daten-als-sie-verarbeiten-koennen.html

OKBetrüger kaum zu belangen
Hunderte Spendenmillionen versickern
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach Recherchen von Report Mainz werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Spendengeldern nicht ordnungsgemäß verwendet. Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/spendenbetrug-101.html

OKAlgorithmen entscheiden über Leben. Zeit, sie zu regulieren, netzpolitik.org, 05.12.2017
Algorithmen entscheiden zunehmend über individuelle Lebenschancen und werden von Staat und Verwaltung zur Steuerung gesellschaftlicher Prozesse eingesetzt. Eine Konferenz in Berlin beleuchtete kürzlich, was dies für das Individuum bedeutet und gab Einblicke in die Diskussion um Regulierungsansätze.
https://netzpolitik.org/2017/algorithmen-entscheiden-ueber-leben-zeit-sie-zu-regulieren/

OKDatenethikkommission
Regierungsberater*innen fordern strengere Regeln für Daten und Algorithmen
, netzpolitik.org, 23.10.2019
Eine Ethikkommission der Regierung sollte Antworten auf einige der kniffeligsten Fragen zum Umgang mit Daten und Algorithmen liefern. Trotz vieler Themen und kurzer Zeit fällt die Leistung der Kommission beachtlich aus. Ihr Bericht fordert neue Aufsichtsbehörden, eine Algorithmenverordnung auf EU-Ebene und eine "Pluralismuspflicht" für Social-Media-Torwächter.
https://netzpolitik.org/2019/regierungsberaterinnen-fordern-strengere-regeln-fuer-daten-und-algorithmen/

Algorithmen
UN-Bericht kritisiert Einsatz neuer Technologien in Sozialsystemen
, netzpolitik.org, 17.10.2019
Es gibt ein hohes Risiko, dass die Digitalisierung des Wohlfahrtstaates die Ärmsten noch stärker benachteiligt als bisher. Davor warnt ein neuer UN-Bericht über den Einsatz digitaler Technologien in den Sozialsystemen. Der Bericht mahnt fundamentales Umdenken an.
https://netzpolitik.org/2019/un-bericht-kritisiert-einsatz-neuer-technologien-in-sozialsystemen/

SAP: Sicherheitsmängel bei Cloud-Produkten, tagesschau.de, 04.05.2020
https://boerse.ard.de/aktien/sap-sicherheitsmaengel-bei-cloud-produkten100.html#xtor=export

Fragwürdige Auszeichnung: Datenschutz-Negativpreise für Microsoft und Amazon, CHIP/DPA, 22.04.2018
Für Verstöße gegen den Datenschutz vergibt ein Verein aus Bielefeld jedes Jahr einen Negativpreis. Diesmal trifft es auch Microsoft und Amazon. "Big Brother Awards" gibt es 2018 auch für Software, mit deren Hilfe Angestellte und Flüchtlinge analysiert werden.
Microsoft Deutschland erhält in diesem Jahr den "Big Brother Award". Der von Datenschutz-Aktivisten verliehene Negativpreis für Datensammlung und Verletzungen der Privatsphäre geht in der Kategorie Technik an das Software-Unternehmen mit Deutschlandsitz in München. Der Bielefelder Verein Digitalcourage wirft Microsoft vor, mit dem Betriebssystem Windows 10 über das Internet Diagnose-Daten (Telemetrie) zu sammeln. Das Problem: Selbst erfahrene Nutzer könnten den Datenfluss nicht abschalten.
Microsoft hatte die Kritik im Vorfeld zurückgewiesen und kam nicht zur Preisvergabe am Freitagabend ins Bielefelder Stadttheater. Dem Unternehmen komme es nicht auf die Abschöpfung der Kundendaten an, sondern es nutze die Telemetrie zur Verbesserung des Produkts, hieß es aus München. 2002 war Microsoft bereits Preisträger. Der Preis wurde zum 18. Mal an Politiker, Unternehmen oder Organisationen verliehen, die nach Ansicht der Datenschützer besonders unverantwortlich mit Daten anderer umgehen.
http://www.chip.de/news/Fragwuerdige-Auszeichnung-Datenschutz-Negativpreise-fuer-Microsoft-und-Amazon_138155040.html

Kleine Anfrage
Bundespolizei speichert Bodycam-Aufnahmen weiter bei Amazon
, netzpolitik.org, 11.11.2019
Dass die Bundespolizei Videoaufnahmen von Bodycams auf Servern des US-Konzerns Amazon speichert, erregte harsche Kritik. Acht Monate später ist die Situation unverändert, man habe noch "keine geeignete Alternative" gefunden.
Wenn die Bundespolizei ihre Einsätze mit Bodycams filmt, landen die Aufnahmen nicht etwa auf speziell geschützten Polizei-Servern, sondern bei Amazon. Das machte im März kurz nach Start des Bodycam-Einsatzes Negativ-Schlagzeilen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber forderte, die Praxis "zwingend" umzustellen. Es sollte eine Übergangslösung sein, rechtfertigte man sich damals. Bis heute hat sich aber nichts geändert.
Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linkenabgeordneten Ulla Jelpke hervor. Die Bundespolizei prüfe "fortlaufend Optimierungen in der bisherigen Architektur als auch Migrationsmöglichkeiten in andere Umgebungen", doch: "Geeignete Alternativen stehen noch nicht zur Verfügung."
https://netzpolitik.org/2019/bundespolizei-speichert-bodycam-aufnahmen-weiter-bei-amazon/

Tech-Firma unter Druck
Zoom blockiert auf Chinas Wunsch Konten
, tagesschau.de, 12.06.2020
Zoom hat eingeräumt, auf Wunsch Pekings unliebsame Nutzer blockiert zu haben. Die Konferenz-Plattform will auch in Zukunft so vorgehen. Kritiker sprechen von einer Komplizenschaft zwischen US-Firma und Chinas Führung.
https://www.tagesschau.de/ausland/zoom-sperre-nutzer-china-101.html

Hacker missbrauchen Netflix, trojaner-info.de, 03.04.2020
Check Point Research, die Threat Intelligence-Abteilung von Check Point® Software Technologies Ltd., verfolgt weiter die Zunahme der Bedrohungen, die das Coronavirus als Chance für kriminelle Aktivitäten im Internet begreifen. Jüngst haben die Sicherheitsforscher entdeckt, dass neben der Konferenzsoftware Zoom auch der sehr beliebte Streaming-Anbieter Netflix missbraucht wird.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/hacker-missbrauchen-netflix.html

OKÄrger mit Online-Bezahldienst
Verkäufer aufgepasst! Mit diesem Trick zocken Betrüger über Paypal ab
, STERN.de, 09.09.2017
Paypal gilt als eins der sichersten Online-Bezahlsysteme weltweit. Trotzdem schaffen es Betrüger, Verkäufer über den Dienst abzuzocken. Mit einem einfachen Trick, den jeder kennen sollte, der den Bezahldienst für seine Geschäfte nutzt.
http://www.stern.de/tv/verkaeufer-aufgepasst--mit-diesem-trick-zocken-betrueger-ueber-paypal-ab-7607550.html

Studie zum Datenschutz
Amazon, Netflix und Spotify fallen durch
, netzpolitik.org, 20.12.2019
Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht den Datenschutz bei Amazon, Netflix und Spotify in der EU und in den USA. Sie zeigt, dass die Unternehmen längst nicht alle Vorgaben der DSGVO zufriedenstellend umsetzen.
[...] Im Grundsatz zeigt die Studie, dass EU-Nutzer:innen der drei Dienste trotz der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht verhindern können, durch unternehmenseigene und externe Tracker überwacht zu werden. Dies gilt auch für die ebenfalls untersuchten Android-Apps der Dienste.
Zudem seien die Datenschutzbestimmungen unverständlich und an vielen Stellen auch nicht ausreichend spezifisch. Das von der DSGVO geschaffene Recht auf Datenauskunft werde zudem nur unzureichend erfüllt.
https://netzpolitik.org/2019/amazon-netflix-und-spotify-fallen-durch/#spendenleiste

OKWeitere Studie belegt Lüge "anonymer" Daten, netzpolitik.org, 26.07.2019
Anonyme Daten sind oft gar nicht wirklich anonym, in vielen Datensätzen können Einzelne auch ohne Namen eindeutig identifiziert werden. Mit welcher erstaunlicher Präzision das geht, verdeutlicht eine neue Studie. Viele Firmen und Datenbanken unterlaufen die Datenschutzgrundverordnung.
https://netzpolitik.org/2019/weitere-studie-belegt-luege-anonymer-daten/

Neue Studie: Zu 99,98 Prozent wiedererkennbar: Warum unserer Daten im Netz gar nicht so anonym sind, STERN.de, 15.03.2020
Alle wollen unsere Daten und locken uns oft damit, dass diese nur anonymisiert verarbeitet werden. Eine Studie zeigt: Das Versprechen ist wertlos – und fast jeder lässt sich trotzdem eindeutig erkennen.
Ob für Werbung, zur Auswertung des Nutzungsverhaltens oder auch einfach um das Angebot zu optimieren: Unmengen von Diensten, Webseiten und Unternehmen sammeln unsere Daten, vom Alter, über das Lieblingsessen, bis zum Familienstatus. Um dafür die Zustimmung der Nutzer zu gewinnen, versprechen uns die Firmen, dass die Daten anonymisiert werden, uns also gar nicht mehr zugeordnet werden können. Eine Studie zeigt: Das ist schlicht falsch. Selbst mit wenigsten Daten kann man in der Regel herausfinden, wer hinter den Daten steckt.
Die Erkennungsrate ist erschreckend: Zu 99,98 Prozent lassen sich US-Amerikaner eindeutig wieder identifizieren, wenn man Zugriff auf 15 grundlegende Daten zu der Person hat, so die Forscher des Imperial College in London in ihrer bei "Nature" erschienenen Studie. Und das, nachdem sämtliche direkt identifizierenden Daten wie der Name, die Adresse oder die E-Mail entfernt wurden. Selbst wenn nur Geschlecht, Postleitzahl und Geburtstag bekannt sind, lassen sich darüber durchschnittlich immer noch 83 Prozent der US-Bürger klar identifizieren.
[...] Die Schlussfolgerung der Forscher: Die Anonymisierungs-Maßnahmen reichen nicht aus, um der weitreichenden EU-Datenschutz-Richtlinie DSGVO zu entsprechen.
2017 wurden etwa in einer gehandelten Datenbank Daten von 123 Millionen US-Bürgern mit jeweils 248 Attributen zum Kauf angeboten. Eine Verwechslung wird da fast unmöglich. In Deutschland gelang es Journalisten, in den gesammelten Browser-Verläufen von drei Millionen Deutschen zu stöbern, dabei wurden etwa Politiker und ihre Porno-Vorlieben zusammengeführt. Schuld war ausgerechnet ein beliebtes Browser-Plugin, das Daten schützen soll. Hier erfahren Sie mehr: https://www.stern.de/digital/online/web-of-trust--dieses-browser-plugin-verraet-alle-ihre-geheimnisse-7130020.html
https://www.stern.de/digital/online/anonymisierung--warum-unserer-anonymen-daten-gar-nicht-so-anonym-sind-8822370.html

Konsultation des BfDI
"Anonym" ist höchstens eine Momentaufnahme
, netzpolitik.org, 16.02.2020
Ulrich Kelber sucht den Dialog. Erstmalig bitte der Bundesdatenschutzbeauftragte die Öffentlichkeit mit einer Konsultation um Stellungnahmen zum Thema Anonymisierung. Wir haben ihn gefragt, worum es bei dieser Dauerbaustelle des Datenschutzes geht und was er mit den Einsendungen anfängt.
https://netzpolitik.org/2020/anonym-ist-hoechstens-eine-momentaufnahme-kelber-bfdi-datenschutz-anonymisierung/

OKHintertüren vs. Trojaner
Europol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
, netzpolitik.org, 13.02.2020
Das Bundeskriminalamt nutzt eine "Entschlüsselungsplattform" bei Europol, um auf verschlüsselte Datenträger zuzugreifen. Die Anlage gehört zu einem "Innovationslabor" und wird derzeit mit neuer Technik ausgestattet. Demnächst entscheidet die EU-Kommission, ob Europol auch die Entschlüsselung sicherer Verbindungen erledigen soll.
https://netzpolitik.org/2020/europol-prueft-moeglichkeiten-gegen-ende-zu-ende-verschluesselung/

Online-Shopping wird mit den neuen Regeln komplizierter
Internet-Handel
Stiftung Warentest deckt auf: So wenig sagen Gütesiegel bei Onlineshops wirklich aus
, tagesschau.de, 20.11.2019
Wer im Internet bei unbekannten Shops einkauft, geht ein Risiko ein. Gütesiegel sollen dabei helfen, sich vor Betrug und schlechten Erfahrungen zu schützen. Aber taugen sie dafür überhaupt? Stiftung Warentest wollte es genauer wissen.
https://www.stern.de/digital/online/stiftung-warentest-deckt-auf--so-wenig-sagen-guetesiegel-bei-onlineshops-wirklich-aus-9008538.html

Möbelkauf auf dem Tablet
Online-Möbelhandel
Sofakauf vom Sofa aus
, tagesschau.de, 20.11.2019
Keine lange Suche in überfüllten Möbelhäusern, kein schweres Geschleppe: Kunden kaufen Möbel immer öfter im Internet, vor allem junge Familien. Die Möbelbranche muss umbauen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/online-moebelkauf-101.html

Viele Pakete
Dutzende Kartons
Mysteriöse Sendungen aus China: Ein Mann bekommt fast täglich Pakete - bestellt hat er nichts
, STERN.de, 14.02.2020
Seit Wochen landen bei Horst Bergmann aus Bayern Retoursendungen - dabei hat er überhaupt nichts bestellt. Die Lieferungen tragen chinesische Schrift, einige kommen in Amazon-Kartons. Inzwischen stapeln sich die Sendungen in seiner Brennholzhütte.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/ruecksendung--ein-mann-bekommt-taeglich-retouren---bestellt-hat-er-nichts-9135696.html

Rücksendungen
Bei Amazon und Co.: Das passiert mit unseren Retouren - Innenansichten eines irrwitzigen Systems
, STERN.de, 14.02.2020
Pro Jahr schicken deutsche Kunden rund 280 Millionen Pakete an Amazon und Co. zurück. Viele davon werden einfach weggeworfen - das will Bundesumweltministerin Svenja Schulze jetzt ändern. Innenansichten eines irrwitzigen Systems.
[...] Als er die Lederjacke anzieht, muss er kichern. Er sieht darin aus wie eine Presswurst. Das Teil ist viel zu eng, die Ärmel enden kurz unter dem Ellenbogen. "Soll XL sein, meine Größe!", amüsiert sich Steffen Leicht. "Na ja, ist halt Asien. Ich habe die Jacke danach in XXL bestellt, die ist auch zu klein, und dann in 3XL, das ist die engste von allen." Er prustet: "Supergenial, oder?" Seine Frau Angelika sitzt am Wohnzimmertisch und beobachtet die schräge Modeshow.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/amazon-und-co---das-passiert-wirklich-mit-meinen-retouren-8747524.html

Neuwaren und Retouren
Regierung will Warenvernichtung erschweren
, tagesschau.de, 20.12.2019
Eine NDR-Recherche belegt, dass Amazon regelmäßig Neuwaren vernichtet. Die Bundesregierung will dem Handel die Zerstörung von noch brauchbaren Produkten ab dem kommenden Jahr erschweren.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/amazon-waren-101.html

Um Vernichtungen zu verhindern: Trotz Schnäppchenschlacht zur Cyber-Week: Wie Amazon steigenden Retouren entgegenwirken will, STERN.de, 02.12.2019
2018 wurde bekannt, dass Amazon massenhaft zurückgeschickte und neuwertige Produkte im großen Stil vernichten haben soll. Der Konzern hat das Problem der steigenden Rücksendungen erkannt und will dagegensteuern - unter anderem mit einem Offline-Event.
https://www.stern.de/lifestyle/mode/wie-amazon-fashion-trotz-cyber-week-ruecksendungen-entgegenwirken-will-9023260.html

Amazon, eBay und Co.: Warum 20 Millionen neue Produkte jährlich im Müll landen, CHIP/DPA, 10.10.2019
Amazon Konto löschen
Allein im vergangenen Jahr entsorgten Online-Händler in Deutschland rund 7,5 Millionen Retouren. Forscher sprechen von einer "unnötigen Verschwendung".
Online-Händler in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr rund 7,5 Millionen zurückgeschickte Artikel entsorgt, obwohl sie diese hätten spenden oder wiederverwerten können.
Das entspricht knapp 40 Prozent aller weggeworfenen Retouren, wie Wirtschaftswissenschaftler der Universität Bamberg ermittelten. Es sei "eine unnötige Verschwendung", kritisierte Björn Asdecker, Leiter der Forschungsgruppe.
Schätzungsweise fast 20 Millionen zurückgeschickte Artikel landeten demnach 2018 in Deutschland im Müll. Dabei handelt es sich um Kleidung, aber auch um Elektro- und Freizeitartikel, Möbel und Haushaltswaren sowie Produkte des täglichen Bedarfs.
Massenentsorgung durch Vorschriften der Markeninhaber
Die Ware zu entsorgen sei günstiger und bedeute viel weniger Aufwand, so das Ergebnis der Umfrage. Manche Händler seien auch unsicher, welchen Wert die Retouren noch haben und wer eine Spende überhaupt gebrauchen kann.
Oft lasse sich die Ware auch nicht mehr verwerten. Rund eine Million Artikel werden laut der am Mittwoch veröffentlichten Studie aber nur entsorgt, weil es die Marken- oder Patentinhaber den Händlern so vorschreiben.
https://www.chip.de/news/Amazon-eBay-und-Co.-20-Millionen-neue-Produkte-landen-jaehrlich-im-Muell_174975212.html

Studie der Universität Bamberg
Millionen Retouren für die Tonne
, tagesschau.de, 09.10.2019
Elektroartikel, Möbel oder Haushaltswaren: Was als Retoure zum Händler zurückgeht, wird nicht unbedingt weiterverkauft. Millionen Artikel sind 2018 im Müll gelandet - vor allem, weil es billiger war.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/retourenentsorgung-101.html

Studie zu Onlinehandel
Forscher fordern Rücksendegebühr
, tagesschau.de, 11.12.2019
Jede sechste Bestellung schicken Internet-Käufer zurück - in der Regel portofrei. Das kostet die Unternehmen Geld und belastet das Klima. Deshalb fordern Forscher eine Rücksendegebühr, um zig Millionen Retouren einzusparen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/retouren-gebuehren-101.html

Heimüberwachung
Amazons Ring ist ein "Einfallstor für Bürgerrechtsverletzungen"
, netzpolitik.org, 20.11.2019
Amazons Heimüberwachungstechnologie Ring steht schon länger in der Kritik. Nun kommen neue Details heraus, wie einfach die Polizei an Aufnahmen gelangen kann und wie wenig Regelungen für die Verwendung es gibt.
https://netzpolitik.org/2019/amazons-ring-ist-ein-einfallstor-fuer-buergerrechtsverletzungen/

Mensch in vollständigem Schutzanzug
Covid-19
Der Kampf gegen den Online-Wucher mit der Angst
, netzpolitik.org, 04.03.2020
Auf Amazon oder Ebay Kleinanzeigen versuchen Menschen, Gewinn mit der Angst vor dem neuartigen Coronavirus zu machen. Die Plattformen beginnen, dagegen vorzugehen. Doch einfach ist das nicht.
https://netzpolitik.org/2020/der-kampf-gegen-den-online-wucher-mit-der-angst/

Angriff per Türklingel: Ring Video Doorbell hatte Bug, PC-WELT.de, 08.11.2019
Über die Ring Video Doorbell von Amazon konnten Angreifer das Heimnetz des Besitzers angreifen.
https://www.pcwelt.de/news/Angriff-per-Tuerklingel-Ring-Video-Doorbell-hatte-Sicherheitsluecke-10698561.html

Zalando
Nach fünf Jahren am Kapitalmarkt
Wie Zalando Amazon die Stirn bieten will
, tagesschau.de, 01.10.2019
Seit fünf Jahren ist Zalando an der Börse. Seitdem hat die Aktie kräftig zugelegt. Und der Online-Bekleidungshändler ist weiter angriffslustig - und hat auch den Konkurrenten Amazon im Blick.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/zalando-133.html

Globaler Onlinehandel
Schluckt Alibaba Zalando?
, tagesschau.de, 03.01.2019
Übernahmespekulationen haben die Aktien von Zalando beflügelt. Hintergrund scheint der Angriff von Alibaba auf den globalen Onlinehandel zu sein. Er will in Lüttich ein gigantisches Logistiktzentrum bauen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/zalando-alibaba-101.html

Über 700 Filialen
Mode-Kette steht vor der Pleite: "Alles muss Raus"-Schilder in den Filialen aufgetaucht
, CHIP, 01.10.2019
Für Schnäppchen-Jäger war Forever 21 ein echtes Paradies. Jacken für 39 Euro, Jeans für 19 Euro und Stiefel zum Sparpreis von 29 Euro. Trotz des günstigen Preises liefen die Geschäfte schleppend. In Deutschland werben Filialen schon mit "Alles muss raus". Die Kette steht kurz vor der Pleite.
[...] Es folgten die Metropolen München, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Läden im Ruhrpott. Doch 2018 begann das Unternehmen einen rapiden Rückzug. Mittlerweile ist das Unternehmen nur noch in Berlin vertreten - und dort sind nun erste "Alles muss raus"-Schilder angebracht worden.
[...] Kunden können jetzt ordentlich Rabatte schlagen. Wie CHIP erfuhr, können Kunden sogar Jeans für unter 6 Euro in der Berliner Filiale finden. Möglich, dass das Geschäft zum Mitte Oktober aufgelöst wird.
https://www.chip.de/news/Mode-Kette-steht-vor-der-Pleite-Alles-muss-Raus-Schilder-in-den-Filialen-aufgetaucht_174539861.html

Security Best Practices für Online-Händler
Sowohl bei Online-Bestellungen aber insbesondere bei Online-Zahlungsvorgängen werden viele wertvolle personenbezogene Daten an den Händler übermittelt
, trojaner-info.de, 26.09.2019
Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Capgemini, ist IT-Sicherheit für Online-Kunden heute eines der entscheidendsten Kaufkriterien. Das bedeutet, dass die Abwehr von Datendiebstahl, Ransomware und anderen Cyberattacken E-Commerce-Anbieter vor große Herausforderungen stellt.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/security-best-practices-fuer-online-haendler.html

DSGVO-Verstoß
H&M kassiert 35 Millionen Euro Strafe
, netzpolitik.org, 02.10.2020
Eine Rekordstrafe folgt dem BigBrotherAward auf dem Fuße: Der Modekonzern H&M knackt den aktuellen deutschen Bußgeld-Rekord, weil er die Privatsphäre seiner Angestellten verletzt hat.
https://netzpolitik.org/2020/dsgvo-verstoss-hm-kassiert-35-millionen-euro-strafe/

Bußgeldverfahren: H&M soll private Informationen über Mitarbeiter gesammelt haben, STERN.de, 26.01.2020
Dem Moderiesen "Hennes & Mauritz" werden massive Verstöße gegen das Datenschutzrecht vorgeworfen. Laut einem Zeitungsbericht hat die Landesdatenschutzbehörde in Hamburg ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
[...] "Es handelt sich dabei auch um Gesundheitsdaten der Betroffenen, von der Blasenschwäche bis zur Krebserkrankung, sowie um Daten von Personen aus deren sozialem Umfeld wie etwa familiäre Streitigkeiten, Todesfälle oder Urlaubserlebnisse", sagte Caspar der FAZ. "Das qualitative und quantitative Ausmaß der für die gesamte Leitungsebene des Unternehmens zugänglichen Mitarbeiterdaten zeigt eine umfassende Ausforschung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den letzten Jahren ohne vergleichbares Beispiel ist."
https://www.stern.de/wirtschaft/h-m-soll-private-informationen-ueber-mitarbeiter-gesammelt-haben-9106470.html

Trump gegen Bezos: Welchen Einfluss hatte Trump? Die absurde Posse um Amazon, Microsoft und die Pentagon-Milliarden, STERN.de, 17.04.2020
Zehn Milliarden Dollar will das US-Verteidigungsministerium in die Modernisierung seiner IT stecken - und gab den Vertrag an Microsoft. Mitbieter Amazon klagt dagegen. Nun hat das Pentagon einen Bericht vorgelegt, indem es sich selbst entlastet - aber wichtige Fragen offen lässt.
https://www.stern.de/digital/online/die-absurde-posse-um-trump--amazon--microsoft-und-die-pentagon-milliarden-9224400.html

Tyrannei
Huawei
Trumps "neuer Kalter Krieg": Google hat das freie Internet endgültig verraten
, FOCUS Online, 25.05.2019
Googles Gründungs-Ideal "Finger weg vom Bösen" gilt spätestens seit dieser Woche nicht mehr. Der Internetgigant hat sich zum Instrument im US-Wirtschaftskrieg gegen China machen lassen.
Das Internet hätte niemals so werden sollen, wie es jetzt ist.
[...] Google, sagten Page und Brin, werde eine ganz andere Art von Firma. "Finger weg vom Bösen", hat Google schamlos geprahlt, als es um den Widerwillen der Firma ging, mit einer traditionellen Regierung zu kooperieren.
Fortsetzung des Berichts: in Kürze!

Klage von Amazon
Gericht stoppt Pentagon-Auftrag an Microsoft
, tagesschau.de, 14.02.2020
Das Pentagon vergab einen Cloud-Großauftrag an Microsoft, obwohl lange Zeit Amazon favorisiert wurde. Amazon witterte dahinter eine Einflussnahme von US-Präsident Trump, zog vor Gericht - und gewann vorerst.
Der milliardenschwere Cloud-Auftrag des US-Verteidigungsministeriums an Microsoft ist aufgrund der Klage des Mitbewerbers Amazon vorläufig gestoppt worden. Das zuständige Gericht gab einem entsprechenden Antrag auf einstweilige Verfügung statt. Amazon wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich unrechtmäßig in den Vergabeprozess eingemischt zu haben.
Bei dem Streit geht es um das sogenannte Jedi-Projekt zum Aufbau eines Cloud-Systems, mit dem Informationen aller Zweige der Streitkräfte in einem System unter Einsatz künstlicher Intelligenz ausgetauscht werden sollen. Der zehn Milliarden Dollar schwere Auftrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren war im vergangenen Oktober überraschend an Microsoft gegangen, obwohl Amazon als Favorit gegolten hatte.
https://www.tagesschau.de/ausland/pentagon-amazon-microsoft-trump-101.html

Space X will 30.000 zusätzliche Satelliten ins All schießen, PC-WELT.de, 16.10.2019
12.000 Satelliten reichen nicht: Space X will 30.000 weitere Satelliten für seine globalen Internetverbindungen ins All schießen.
https://www.pcwelt.de/news/Space-X-will-30.000-zusaetzliche-Satelliten-ins-All-schiessen-10685320.html

12.000 Satelliten
SpaceX startet erste Satelliten für Überall-Internet
, PC-WELT.de, 23.02.2018
SpaceX hat zwei eigene Satelliten ins Weltall geschossen. Rund 12.000 weitere Satelliten sollen folgen. Für Überall-Internet!
[...] Elon Musks (Tesla, siehe unter News&Links#Alternativen) Raumfahrt-Unternehmen SpaceX transportiert mit seinen Falcon-9-Raketen schon länger Satelliten ins Weltall. Dabei handelte es sich bisher aber immer um Kundenaufträge, die Satelliten stammten also nicht von SpaceX selbst. An diesem Wochenende soll laut The Verge eine Falcon-9-Rakete aber neben einem solchen Kundenauftrag - dem Erdbeobachtungssatelliten Paz for Spain - auch noch zwei weitere Satelliten ins All bringen, die den Anfang legen für das neue Satellitennetz von SpaceX. Es soll in der finalen Ausbaustufe aus 12.000 Satelliten bestehen.
4.425 Satelliten sollen zunächst in einer Höhe zwischen 1.110 und 1.325 Kilometer um die Erde fliegen. Später sollen weitere 7.518 Satelliten in einer Höhe zwischen 335 km und 346 km folgen. Die Satelliten sollen auf unterschiedlichen Frequenzen funken. Angesichts der großen Zahl an Satelliten sollte dieses Netz zu ziemlich jeden Punkt der Erde rund um die Uhr mit Internet versorgen können. Die Satelliten übertragen ihre Datenverbindungen an Antennen auf der Erde.
SpaceX will mit Starlink mächtig Geld verdienen. Für das Jahr 2025 rechnet SpaceX mit 40 Millionen zahlenden Nutzern für sein Satelliten-Internet, die zu 30 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz in die Kasse spülen sollen. Zuvor muss SpaceX allerdings den enormen technischen Aufwand bewältigen (Koordination der Satelliten, Ausrichtung der Antennen) und von der Federal Communications Commission die erforderlichen Freigaben für die benötigten Funkfrequenzbereiche erhalten. Wobei die FCC bereits ihr Wohlwollen für das ambitionierte Vorhaben zum Ausdruck gebracht hat.
Die ersten Starlink-Satelliten sollen 2019 ihren regulären Betrieb aufnehmen.
https://www.pcwelt.de/a/spacex-startet-erste-satelliten-fuer-ueberall-internet,3449792

Dominanz im All
Trump richtet Weltraumkommando ein
, tagesschau.de, 30.08.2019
US-Präsident Trump will die Dominanz der USA im Weltraum sicherstellen. Dafür soll ein neues Führungskommando der Armee sorgen. Trump kündigte außerdem für 2020 eine eigenständige Weltraumeinheit des Militärs an.
https://www.tagesschau.de/ausland/weltraumkommando-101.html

Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus, netzpolitik.org, 12.06.2019
Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff zeigt, wie der Überwachungskapitalismus menschliche Erfahrungen zu Marktgütern macht: In Datenform werden sie zum kostenlosen Rohstoff für Produktion und Verkauf. Das Ziel ist nicht nur die Kontrolle der Informationsflüsse über uns, sondern die Kontrolle unserer Zukunft.
https://netzpolitik.org/2019/im-zeitalter-des-ueberwachungskapitalismus/

Millionen Kundendaten im Netz
Riesiges Datenleck bei Autovermieter
, tagesschau.de, 22.01.2020
Persönliche Daten von Millionen Kunden des Autovermieters Buchbinder haben wochenlang ungeschützt im Internet gestanden. Das zeigen Recherchen von "c´t" und der "Zeit". Auch Grünen-Chef Habeck und die Polizei sollen betroffen sein.
Wer in der jüngeren Vergangenheit bei der Autovermietung Buchbinder oder auf einer Vermittler-Internetseite ein Auto gemietet hat oder einen Unfall mit einem solchen Auto hatte, muss sich eventuell Sorgen um seine persönlichen Daten machen. Denn dem Unternehmen ist eine große Panne bei der Datenspeicherung passiert: Persönliche Informationen von drei Millionen Kunden standen wochenlang ungeschützt im Netz. Das ergab eine gemeinsame Recherche des Computermagazins "c´t" und der Wochenzeitung "Die Zeit".
Unter den öffentlich einsehbaren Daten sind den Angaben zufolge auch Adressen und Telefonnummern von Prominenten und Politikern - etwa die Privatadresse, eine Handynummer und eine E-Mail-Adresse von Grünen-Chef Robert Habeck. Darüber hinaus sollen auch die Daten von Hunderten Angehörigen verschiedener Botschaften gelistet sein - darunter aus den USA, Russland, China, Iran, Saudi-Arabien oder auch Nordkorea.
OK[...] Offener Port auf dem Server
Grund für die Panne war dem Bericht zufolge ein Konfigurationsfehler bei einem Backup-Server. Buchbinders IT-Abteilung nutzte laut Who-is-Abfrage einen angemieteten Cloud-Rechner. Auf diesem wurden an jedem Wochentag riesige Backup-Dateien gespeichert.
Das Problem: Auf dem Server stand den Recherchen zufolge ein Port offen, der Zugriffe über das Netzwerkprotokoll SMB erlaubt. So konnte jeder Internetnutzer die von Buchbinder auf dem Server abgelegten Dateien herunterladen. Ein Passwort war dafür nicht nötig. Man musste den Redakteuren zufolge lediglich die IP-Adresse des Servers im Windows-Datei-Explorer eingeben, große Festplatten und ein paar Stunden Zeit zum Download investieren.
https://www.tagesschau.de/inland/datenleak-autovermietung-buchbinder-101.html

Brüsseler Vorwurf an Luxemburg: Illegaler Steuerdeal mit Amazon?, Tagesschau, 16.01.2015
Nach Einschätzung der EU-Kommission hat Luxemburg Amazon illegale Steuervorteile eingeräumt. Bei der Praxis verbindlicher Steuervorbescheide handele es sich einer vorläufigen Einschätzung zufolge um illegale "Staatshilfe", schrieb die Kommission an Luxemburg. Luxemburgs Regierung äußerte sich zuversichtlich, beweisen zu können, dass die Steuerdeals keinen unfairen Wettbewerbsvorteil darstellten. Die EU-Kommission hatte im Oktober eine eingehende Untersuchung der Steuernachlässe Luxemburgs für den Onlinekonzern eingeleitet, der seinen europäischen Sitz in dem Großherzogtum hat. Die Brüsseler Behörde erklärte nun, die "vorläufige Sicht" sei, dass der Steuervorbescheid der luxemburgischen Behörden für Amazon von 2003 eine "Staatshilfe" darstelle. Wettbewerbsvorteil für den Onlinehändler? Konkret geht es um eine sogenannte Steuervorentscheidung der Luxemburger Behörden für die Konzerntochter Amazon EU S.à.r.l. aus dem Jahr 2003, die bis heute gilt. Brüssel habe "Bedenken", dass die zu versteuernden Gewinne der europäischen Tochter in der Entscheidung "zu niedrig angesetzt sein könnten und Amazon dadurch ein wirtschaftlicher Vorteil verschafft wird", hieß es damals. Der frühere Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte bei der Eröffnung des Verfahrens erklärt, Tochtergesellschaften multinationaler Unternehmen dürften "keine Vorzugsbehandlung erhalten, die auf versteckte Beihilfen hinauslaufen". Luxemburg wehrt sich: Luxemburgs Regierung erklärte nun, sie vertraue darauf, dass sich die Vorwürfe der Staatshilfe als falsch erweisen und dass sie zeigen könne, dass die Steuerabkommen legitim waren und den Konzernen keinen unfairen Vorteil gewährten. Luxemburg steht seit der Enthüllung seiner dubiosen Steuerpraktiken durch einen internationalen Rechercheverband Anfang November in der Kritik. Neben Amazon wird auch gegen die Konzerne Apple, Starbucks und die Finanzabteilung des Autobauers Fiat ermittelt. Im Fokus stehen dabei Abkommen mit Steuerbehörden in Irland, den Niederlanden und Luxemburg.

Angriff auf Yahoo 2013
Alle drei Milliarden Konten attackiert
, tagesschau.de, 04.10.2017
Schon eine Milliarde Nutzer-Konten war eine gewaltige Zahl - doch jetzt ist klar geworden: Bei dem Angriff auf Yahoo vor vier Jahren waren sämtliche drei Milliarden Konten betroffen. Passwörter oder Kreditkartendaten sollen aber nicht gestohlen worden sein.

Amazon und das "nächste große Ding": EU-Kommission eröffnet Wettbewerbsverfahren gegen den Konzern, netzpolitik.org, 18.07.2019
Amazon nutzt Marktplatzdaten anderer Händler, um die eigenen Produkte zu optimieren, glaubt die EU-Kommission. Sie prüft nun ein illegales und wettbewerbswidriges Verhalten des Digitalkonzerns.
https://netzpolitik.org/2019/amazon-und-das-naechste-grosse-ding-eu-kommission-eroeffnet-wettbewerbsverfahren-gegen-den-konzern/

EU-Gericht klickt nervige Cookie-Banner weg, netzpolitik.org, 01.10.2019
Wegweisender Fall zu Tracking-Cookies: Der Europäische Gerichtshof erklärt vorausgefüllte Zustimmungskästchen für ungültig. Allerdings tracken wohl auch nach dem Urteil viele Websites ihre Besucher:innen, bis Grundfragen zum Datenschutz geklärt sind.
https://netzpolitik.org/2019/eu-gericht-klickt-nervige-cookie-banner-weg/

Genehmigung in den USA
Amazon darf Drohnenzustellung testen
, tagesschau.de, 01.09.2020
Es soll zunächst ein Test sein: Amazon will Pakete per Drohne ausliefern. Die US-Luftfahrtbehörde hat den Weg dafür frei gemacht. Bevor der Test Realität werden könnte, dauert es aber noch.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-drohnen-101.html

Das bringt 2020: EU-Roaming, Ersatzteilplicht, Drohnen, PC-WELT.de, 17.01.2020
Ein neues Jahr bedeutet immer auch gesetzliche Änderungen. PC-WELT stellt wichtige Neuerungen aus dem IT- und Online-Bereich zusammen
https://www.pcwelt.de/news/Das-bringt-2020-EU-Roaming-Ersatzteilplicht-Drohnen-10733563.html

Empfehlung der Datenschutzbehörden
An diesen Stellen sollte die DSGVO nachgebessert werden
, netzpolitik.org, 19.12.2019
Die deutschen Datenschutzbehörden legen Empfehlungen zur Überarbeitung der DSGVO vor. In einem Erfahrungsbericht regen sie sowohl Verschärfungen als auch Lockerungen der Datenschutzgrundverordnung an. Unter anderem geht es um Profiling, Privacy by Design und Bürokratie.
https://netzpolitik.org/2019/an-diesen-stellen-sollte-die-dsgvo-nachgebessert-werden/

Bundesdatenschutzbeauftragter Ulrich Kelber bei 15np
Datenschützer Ulrich Kelber: Wir werden auch in Deutschland Strafen in Millionenhöhe sehen
, 13.09.2019
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber drängt auf eine kraftvollere Durchsetzung der DSGVO. Bei unserer Konferenz "Das ist Netzpolitik!" sprach er über Bußgelder, Datenschutzwüsten und seine irischen Kollegen. https://netzpolitik.org/2019/datenschuetzer-ulrich-kelber-wir-werden-auch-in-deutschland-strafen-in-millionenhoehe-sehen/

Frau sitzt in einem Einkaufswagen
Bits & Bäume: Verkauftes Internet
, netzpolitik.org, 16.09.2019
Ein Großteil des Internets ist zum Marktplatz geworden, es geht um Klicks und ums Verkaufen. Das Netz ist aber gesellschaftlich so zentral, dass es nicht länger primär wirtschaftlich, sondern als Allgemeingut gesehen werden muss, um das Netz neu zu gestalten. Es wird Zeit, die idealistischen Visionen der Internetpioniere wiederzubeleben.
https://netzpolitik.org/2019/bits-baeume-verkauftes-internet/

MS Windows, Android etc. - Stetiger Kampf zwischen Malware-Programmierern und Antivirus-Herstellern
Acht Tipps gegen Malware - so wappnet man sich präventiv und schlagkräftig gegen Hacker und Cyberkriminelle
So wappne sich Nutzer präventiv gegen Trojaner und Malware
, trojaner-info.de, 04.08.2019
Aktuell gehaltene Antiviren-Software oder Security-Suites helfen, Malware zu erkennen und einzudämmen. Es ist ein stetiger Kampf zwischen Malware-Programmierern und Antivirus-Herstellern. Die Entwickler von Schadcodes versuchen permanent, Überwachungsfunktionen auszutricksen und einen Schritt voraus zu sein. Acht Vorsorgetipps gegen Hacker und Malware.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/schutz-vor-malware/articles/tipps-gegen-malware-und-trojaner-so-wappnet-man-sich-praeventiv-gegen-cyberkriminelle.html

Nach Übernahme: Pillen von Amazon? Wie der Online-Verkäufer zum Pharmahändler werden könnte, 20.11.2019
Die Übernahme der US-Versandapotheke PillPack ging zwar schon 2018 über die Bühne, doch jetzt deutet eine Namensänderung darauf hin, dass Amazon den Milliardenmarkt für Arzneimittel stärker in den Fokus nimmt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon-pharmacy--wie-amazon-ueber-pillpack-medikamente-vertreibt-9007108.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html
Fortsetzung Datenschutz für Medizin: in Kürze!

"Geofencing": Plötzlich Einbrecher: Fitness-App wird leidenschaftlichem Radfahrer zum Verhängnis, STERN.de, 16.03.2020
Zachary McCoy fährt gerne mit dem Rad – und ließ seine Fahrten bis dato von einer Fitness-App auswerten. Wo die gesammelten Daten landen können, war ihm allerdings nicht klar: Sein Bewegungsprofil machte ihm zum Hauptverdächtigen in einem Einbruchsfall.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/fitness-app-macht-mann-zum-hauptverdaechtigen-in-einem-kriminalfall--9179124.html

"Nicht entscheidungsreif"
Wie Deutschland die EU-Digitalsteuer mitverhinderte
, netzpolitik.org, 20.01.2020
Im Herbst 2018 stirbt in Brüssel ein Vorschlag für eine faire Besteuerung von Konzernen wie Google und Facebook. Zu seinen Totengräbern gehört die Bundesregierung und Finanzminister Olaf Scholz. Das zeigt ein Dokument, das wir veröffentlichen.
https://netzpolitik.org/2020/wie-deutschland-die-eu-digitalsteuer-mitverhinderte/#spendenleiste

Digitalsteuer und Airbus-Streit
USA drohen EU mit mehr Strafzöllen
, tagesschau.de, 03.12.2019
Strafzölle auf Käse und Champagner: Die USA haben Vergeltung für die französische Digitalsteuer angekündigt. Auch im Streit mit der EU über illegale Airbus-Subventionen sollen die Strafzölle nochmal erhöht werden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/usa-frankreich-sonderzoelle-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Frankreich drängt auf Vergeltung, 03.10.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/strafzoelle-111.html
Trumps Drohung an Frankreich, 26.07.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/trump-digitalsteuer-101.html

In-App Käufe
"Apple Tax" gestrichen: Amazon bekommt die Streaming-Extrawurst
, STERN.de, 04.04.2020
Seit Jahren streiten sich die Streaming-Anbieter mit Apple darüber, ob der Konzern sich wirklich an ihren Einnahmen über den App Store beteiligen darf. Jetzt kommt ein überraschender Durchbruch: Ausgerechnet bei Konkurrent Amazon macht Apple
https://www.stern.de/digital/homeentertainment/-apple-tax--gestrichen--amazon-bekommt-die-streaming-extrawurst-9209068.html

Google, Amazon, Apple, Facebook, ...
Steuerstreit mit Frankreich
Google zahlt fast eine Milliarde Euro
, tagesschau.de, 12.09.2019
Seine Steuerpraktiken kommen den Internetriesen Google in Frankreich teuer zu stehen: Knapp eine Milliarde Euro zahlt der Konzern - um dem juristischen Streit um die Abgaben ein Ende zu setzen.
Der Internetkonzern Google zahlt dem französischen Staat fast eine Milliarde Euro, um einen jahrelangen Steuerstreit zu beenden. Die Summe setzt sich aus einer gerichtlich verhängten Strafe von 500 Millionen Euro und Steuernachzahlungen in Höhe von 465 Millionen Euro zusammen.
Ermittlungen 2015 eingeleitet
Die französische Finanzstaatsanwaltschaft hatte 2015 die Untersuchung gegen den Internetriesen eingeleitet. Der Vorwurf: Google verlagere seine Firmensitze und damit die Gewinne in Länder mit niedriger Steuerpflicht, um so die eigene zu entrichtende Steuerlast zu schmälern.
Die französische Regierung nannte das jetzige Abkommen "historisch" und erklärte, der Steuerstreit sei nun "definitiv beigelegt". Dass Ermittlungen gegen ein Unternehmen mit einer solchen Einigung enden, ist in Frankreich erst seit wenigen Jahren möglich - Grundlage ist ein Gesetz aus 2016. In den USA sind ähnliche Vereinbarungen schon länger möglich.
Der Betrag in Frankreich ist der bisher höchste, den Google nach Steuerverfahren in Europa zahlt. In Italien hatte der Konzern ähnlich gelagerte Ermittlungen 2017 mit einer Zahlung von 306 Millionen Euro beigelegt. Dort ging es vor allem um die Jahre 2009 bis 2013. In Großbritannien zahlte Google im Jahr davor 130 Millionen Pfund Steuern nach.
Konzerne schmälern eigene Steuerlast
Google ist nicht der einzige Internetkonzern, der wegen dieser Praktiken in der Kritik steht. Auch Apple, Facebook und Amazon werden diese Steuerpraktiken vorgeworfen. Erst beim G20-Gipfel im Juni hatten sich die teilnehmenden Staaten darauf geeinigt, bis 2020 eine Strategie auszuarbeiten, um die Schlupflöcher für die Unternehmen zu stopfen.
Im vergangenen Jahr hatten mehrere EU-Staaten versucht, eine EU-weite Digitalsteuer durchzusetzen. Der Vorschlag scheiterte jedoch vorrangig am Widerstand Irlands - dort hat auch Google seinen Hauptsitz in der EU.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/google-steuern-frankreich-101.html

Schwarze Lose
Indirekt drohen (sogar hohe (!)) Aufpreise auf alle bezahlten Waren von Amazon und eBay (Online-Versand)
, Text by Gooken, 22.07.2019
Kommt es eigentlich nach jeder bezahlten Bestellung auch zur Lieferung... oder wird insbesonders bei fehlendem Käuferschutz ab und zu händlerseits ü,berhaupt nicht geliefert, so dass indirekt mit auch erheblichen Aufpreisen auf alle bereits von Amazon und eBay gelieferten Waren zu rechnen ist?

Sichere Online-Schnäppchenjagd, trojaner-info.de, 29.11.2019
Der Black Friday und der Cyber Monday werden auch in Deutschland immer wichtiger. Doch wer als Kunde schnell ein Schnäppchen machen oder als Anbieter seine Produkte möglichst effizient verkaufen will, wird leicht zum Opfer von Cyberkriminellen. So fangen sich Verbraucher Ransomware ein oder Händler Denial-of-Service (DoS)-Angriffe.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/sichere-online-schnaeppchenjagd.html

Amazon: Online-Möbelkauf im virtuellen Wohnzimmer, PC-WELT.de, 30.08.2019
Im Amazon Showroom probieren Sie Stühle, Sofas, Tische, Stehlampen, Teppiche und Bilder in einem virtuellen Wohnzimmer aus.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Showroom-Online-Moebelkauf-im-virtuellen-Wohnzimmer-10656813.html

Siri
Die freundliche Spionin
, netzpolitik.org, 22.05.2020
Zwei Monate lange belauschte Thomas le Bonniec im vergangenen Jahr Besitzer:innen von Apple-Geräten, dann ging er an die Öffentlichkeit. Weil der Konzern angeblich weiterhin im großen Stil Tonaufzeichnungen auswertet, fordert der Franzose die EU-Datenschutzbehörden jetzt auf, Konsequenzen zu ziehen.
https://netzpolitik.org/2020/siri-die-freundliche-spionin-apple/

Siri-Korrektorin: "Manchmal wird es zu dreckig", PC-WELT.de, 10.08.2019
Nachdem bekannt wurde, dass Apple wie Google und Amazon auch ohne Zustimmung mithören, ist das Interesse an Hintergrundberichten groß.
https://www.pcwelt.de/news/Siri-Korrektorin-Manchmal-wird-es-zu-dreckig-10644584.html

Amazon, Google und Facebook: Aufsichtsbehörde ermittelt, PC-WELT.de, 04.06.2019
Großkonzerne wie Facebook stehen unter dem Verdacht, den digitalen Wettbewerb zu beeinträchtigen. Die Aktienwerte der Unternehmen stürzten teilweise ab.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Google-und-Facebook-Gefahr-durch-Untersuchungen-10604401.html

Digital trade: India calls for customs duties on the internet, netzpolitik.org, 29.08.2019
Developed countries are negotiating the rules of digital world trade behind closed doors. India and other developing countries criticise this harshly. They demand negotiations within the World Trade Organization - and the abolition of a 20 year old ban on digital customs duties.
https://netzpolitik.org/2019/digital-trade-india-calls-for-customs-duties-on-the-internet/

Blackbox Genf II
Stellvertreterkonflikt um das südafrikanische Urheberrecht
, netzpolitik.org, 25.08.2020
Auf Druck der Urheberrechtslobby nehmen die USA und die EU Südafrika in die Zange, um das Land von der Einführung einer Fair-Use-Klausel abzubringen. Weil die Industriestaaten mit Handelssanktionen drohen, wird die bereits beschlossene Urheberrechtsreform nun wohl neu verhandelt.
https://netzpolitik.org/2020/blackbox-genf-ii-stellvertreterkonflikt-um-das-suedafrikanische-urheberrecht/

Digitaler Handel: Indien fordert Zölle im Internet, netzpolitik.org, 28.08.2019
Industriestaaten verhandeln hinter verschlossenen Türen über Regeln für den digitalen Welthandel. Indien und andere Entwicklungsländer kritisieren das scharf: Sie fordern Gespräche im Rahmen der Welthandelsorganisation - und drängen auf eine Abschaffung eines 20 Jahre alten Verbots von digitalen Zöllen.
https://netzpolitik.org/2019/digitaler-handel-indien-fordert-zoelle-im-internet/

Exklusiv: Verwerter planen Lobby- und Medienkampagne gegen Digitalkonzerne, netzpolitik.org, 31.08.2019
Die Verwerterlobby plant eine große Kampagne, um für mehr Regulierung der Digitalkonzerne zu werben. Dazu werden Medienunternehmen aufgerufen, freie Werbeplätze zur Verfügung zu stellen. Ein von uns veröffentlichtes internes Schreiben zeigt, dass es vor allem darum geht, zukünftige Gerichtsentscheidungen zum Urheberrecht und weitere Gesetze im Sinne der Verwerter zu beeinflussen.
Im Zuge der Debatte um die Reform des EU-Urheberrechts und eine Anpassung an die nationale Gesetzgebung hat die Leistungsschutzrecht-Verwertungsgesellschaft VG Media eine Kampagne bei Jung von Matt in Auftrag gegeben. Zu den "Mitabsendern" gehören APR, BDZV, Börsenverein des deutschen Buchhandels, GEMA, Innocence in Danger (!), VAUNET, VDL, VDZ und die VG Media. Also ein Who is who der Verwerterlobby plus GEMA und den Kinderschützern von Innocence in Danger. Letztere haben vor zehn Jahren eine wichtige Rolle bei der Einführung des Zugangserschwerungsgesetz ("Zensursula") gespielt.
Das Ziel ist, laut einem internen Schreiben, das wir hier veröffentlichen (PDF), die öffentliche Meinung und vor allem Entscheider in Justiz und Politik zu beeinflussen:
"Zugleich gilt es mittelbar Rechtspolitiker auf nationaler und europäischer Ebene, aber auch Beamte und Richter, die Entscheidungen und Urteile gegen die fünf Digitalmonopolisten Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft zu treffen haben, zu ertüchtigen. Dabei ist die erfolgreiche Durchsetzung unserer Rechte als Sendeunternehmen und Presseverleger abhängig von eben solchen Behörden- und Gerichtsentscheidungen (Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, EU-Wettbewerbskommission und EuGH, Land- und Oberlandgerichte). Wie wichtig eine fortdauernde Information der breiteren Öffentlichkeit ist, hat sich bei dem Erlass der EU-Urheberrechtsrichtlinie gezeigt.
https://netzpolitik.org/2019/exklusiv-verwerter-planen-lobby-und-medienkampagne-gegen-digitalkonzerne/#spendenleiste

Urteil des BGH: Amazon verliert Markenstreit gegen Ortlieb, SPIEGEL ONLINE, 26.07.2019
Der Fahrradtaschenhersteller Ortlieb und Amazon streiten sich vor dem Bundesgerichtshof um Markenrechte. Nun steht das Urteil fest.
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/ortlieb-gegen-amazon-fahrradtaschenhersteller-gewinnt-prozess-a-1278894.html

Daten sind das neue Geld, trojaner-info.de, 28.06.2019
Bürogeflüster vorprogrammiert: vier von zehn Mitarbeitern hatten Zugang zu Kollegengehältern.
Daten sind das neue Geld - manchmal ist dies wörtlich zu nehmen, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt. 37 Prozent der Mitarbeiter geben an, versehentlich Zugang zu vertraulichen Informationen der Kollegen wie Gehaltszettel oder Bonuszahlungen gehabt zu haben. Dennoch überprüft und ändert nur weniger als die Hälfte (43 Prozent) regelmäßig selbst die Zugriffsrechte für Dateien, die gemeinsam bearbeitet werden oder Sharing-Dienste.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/daten-sind-das-neue-geld.html

Weitere Studie belegt Lüge "anonymer" Daten, netzpolitik.org, 26.07.2019
Anonyme Daten sind oft gar nicht wirklich anonym, in vielen Datensätzen können Einzelne auch ohne Namen eindeutig identifiziert werden. Mit welcher erstaunlicher Präzision das geht, verdeutlicht eine neue Studie. Viele Firmen und Datenbanken unterlaufen die Datenschutzgrundverordnung.
https://netzpolitik.org/2019/weitere-studie-belegt-luege-anonymer-daten/

8 Milliarden gestohlene Log-in-Daten
Ist Ihr Passwort gehackt? So finden Sie es heraus
, PC-WELT.de, 17.07.2019
Rund 8 Milliarden gestohlene Log-in-Daten kursieren im Internet. Ob Ihr Log-in dabei ist, sollten Sie dringend prüfen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Ist-Ihr-Passwort-gehackt-So-finden-Sie-es-heraus-10625610.html

Datenschutz: Einmal die Einwilligung für alles, bitte
WhatsApp, Commerzbank & Co.: Einige Unternehmen nutzen die Datenschutzgrundverordnung, um Dinge umzusetzen, die so gar nicht im Sinne des Regelwerkes sind. Einwilligungen für Newsletter, die man nie bestellt hat, sind da nur ein kleiner Teil. Wir sammeln herausragende Beispiele.
https://netzpolitik.org/2018/datenschutz-einmal-die-einwilligung-fuer-alles-bitte/

China: Polizei-App spioniert Touristen aus, PC-WELT.de, 03.08.2019
Mit einer App spioniert die chinesische Regierung Touristen aus, die in die Provinz Xinjiang einreisen wollen.
https://www.pcwelt.de/news/China-Polizei-App-spioniert-Touristen-aus-10621537.html

Google-Manager: Gäste vor Smart Speaker warnen, PC-WELT.de, 21.10.2019
Der Google-Hardware-Chef rät dazu, Gäste zu Hause darauf hinzuweisen, wenn ein Google Home oder Amazon Echo mithört.
https://www.pcwelt.de/news/Google-Hardware-Chef-Gaeste-unbedingt-auf-Smart-Speaker-hinweisen-10687949.html

OKMehr Schutz mit Alexa: Der Umgang mit persönlichen Daten, PC-WELT.de, 01.03.2020
Sprachassistenten übertragen persönliche Daten ins Internet. Da stellt sich die Frage, wie es um den Schutz der Privatsphäre steht.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Mehr-Schutz-mit-Alexa-Der-Umgang-mit-persoenlichen-Daten-10761282.html

Alexa-Gutachten des Bundestages: Amazon hört auch Kindern und Gästen zu, netzpolitik.org, 10.07.2019
Assistenzsysteme wie Alexa speichern nicht nur die Stimmen ihrer registrierten Nutzer:innen ab, sondern auch von Kindern und Gästen. Das ist ein rechtliches Problem, stellt jetzt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages fest.
https://netzpolitik.org/2019/alexa-gutachten-des-bundestages-amazon-hoert-auch-kindern-und-gaesten-zu/

Alles automatisch! Smart Home mit Alexa, Siri und Co., PC-WELT.de, 20.09.2019
Alexa, Siri und der Google Assistant sind zu Begleitern des Alltags geworden. So automatisieren Sie Ihr Zuhause.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Alles-automatisch-mit-Alexa-Siri-IFTTT-8295495.html

Wenn der Sprachassistent mitlauscht, tagesschau.de, 10.09.2019
Sprachassistenten werden immer beliebter - das zeigt auch die Berliner IFA. Doch die Hersteller speichern die Sprachbefehle samt Umgebungsgeräusche. Spionieren die Sprachassistenten die Besitzer aus?
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kurzerklaert/kurzerklaert-sprachassistenten-101.html

Amazons Alexa hilft bei der Corona-Diagnose, PC-WELT.de, 30.03.2020
Wie Apples Siri hilft nun auch Amazons Alexa Nutzern bei einer möglichen Covid-19-Diagnose.
https://www.pcwelt.de/news/Amazons-Alexa-hilft-bei-der-Corona-Diagnose-10781589.html

Reaktion auf Kritik
Apple stoppt Siri-Auswertungen
, tagesschau.de, 02.08.2019
Nach Google wertet jetzt auch Apple Aufzeichnungen von Sprachassistenten nicht mehr aus. Das Unternehmen reagiert damit auf die Kritik von Datenschützern. Ein Problem ist offenbar, dass Siri oft unbeabsichtigt startet.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/siri-apple-101.html

Malware verwandelt Smart Speaker in Abhörgeräte, PC-WELT.de, 23.10.2019
Forscher wandelten Smart Speaker in Wanzen um. Dafür nutzten Sie einen einfachen Trick.
https://www.pcwelt.de/news/Malware-verwandelt-Smart-Speaker-in-Abhoergeraete-10689556.html

Irgendjemand schaut immer zu, Tagesschau, 08.07.2015
Das mit der Handy-Kamera geschossene Selfie, die Fotos von Paparazzi und die unbemerkten Aufnahmen von Überwachungskameras - sie alle gewähren intime Einblicke und lassen das Private schnell öffentlich werden. Das Verhältnis zwischen Kamera und Privatsphäre - es steht im Fokus des diesjährigen DOCMA-Awards, der vom gleichnamigen Magazin ins Leben gerufen wurde. Eine Ausstellung mit den Gewinner-Bildern gibt es nun in Frankfurt am Main.

Amazon Ring
Hunderttausende private Überwachungskameras in den USA
, netzpolitiik.org, 11.12.2019
Dem Magazin Gizmodo ist es gelungen, mithilfe von Daten aus Amazons Überwachungs-App "Neighbors" genaue Karten mit Standorten der Ring-Überwachungskameras zu erstellen. Bürgerrechtler sind erstaunt, wie verbreitet das System schon ist.
https://netzpolitik.org/2019/hunderttausende-private-ueberwachungskameras-in-den-usa/

Überwachung
Denunzianten-App: Amazon schult Polizei, um mehr Überwachungsvideos zu erhalten
, netzpolitik.org, 07.08.2019
Vorlagen zur Herausgabe von Videos, Schulungsmaterialien und E-Mail-Support: Amazon arbeitet mit Hochdruck daran, Polizeien in den USA bei der Arbeit mit der Heimüberwachungstechnik "Ring" zu unterstützen.
Mehr als 200 Polizeireviere sind im Partnerprogramm von Amazons Ring. Das Programm versucht, private Überwachungsaufnahmen in die Polizeiarbeit zu integrieren
https://netzpolitik.org/2019/denunzianten-app-ring-amazon-schult-polizei-um-mehr-ueberwachungsvideos-zu-erhalten/

Amazon nutzt Polizei als Vertriebspartner für Überwachungstechnik, netzpolitik.org, 02.08.2019
Das Amazon-Unternehmen Ring baut in den USA in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Überwachungsinfrastruktur aus, die sich die Menschen selbst an ihren Häusern und Grundstücken installieren. Dem Staat gelingt dadurch der Zugriff in die Vorgärten der Bürgerinnen und Bürger.
https://netzpolitik.org/2019/amazon-nutzt-polizei-als-vertriebspartner-fuer-ueberwachungstechnik/

Gutachten zu Sprachassistenten: Warum der Bundestag vor Amazons "Alexa" warnt, STERN.de, 09.07.2019
Sprachassistenten wie "Alexa", "Siri" oder der "Assistant" finden immer mehr Nutzer. Über zureichenden Daten- und Kinderschutz machen sich nicht alle von ihnen Gedanken. Ist hier der Gesetzgeber gefordert?
https://www.stern.de/digital/technik/amazons--alexa---bundestags-gutachten-sieht-risiken-in-sprachassistent-8790900.html

Überwachung
Bundesregierung: Polizei darf auf Daten von Alexa und Co. zugreifen
, netzpolitik.org, 18.07.2019
Seehofer will mit Alexa im Wohnzimmer mithören? Der Aufschrei war groß. Die Innenministerkonferenz dementierte umgehend die Pläne. Jetzt kommt raus: Die Bundesregierung ist der Meinung, dass Smart-Home-Geräte schon heute überwacht werden dürfen.
https://netzpolitik.org/2019/bundesregierung-polizei-darf-auf-daten-von-alexa-und-co-zugreifen/

Alexa-Aufnahmen werden unbegrenzt gespeichert, PC-WELT.de, 04.07.2019
Amazon speichert Sprachaufnahmen bis der Kunde diese löscht. Abschriften davon könnten jedoch unbegrenzt im System bleiben.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Alexa-Sprachaufnahmen-bleiben-unbegrenzt-gespeichert-10622147.htm

Cloud Cam: Amazon-Mitarbeiter schauen Kunden beim Sex zu, PC-WELT.de, 11.10.2019
Laut einem Medienbericht schauen sich Amazon-Mitarbeiter Videos an, die von Kameras stammen, die Amazon zur Überwachung des Zuhauses verkauft hat. Manchmal zeigen die weitergegebenen Videos die Kamera-Besitzer beim Sex. Update: Stellungnahme von Amazon.
https://www.pcwelt.de/news/Cloud-Cam-Amazon-Mitarbeiter-schauen-Kunden-beim-Sex-zu-10682862.html

EU-Grenzpolizei
Frontex schickt FragDenStaat Rechnung über 24.000 Euro
, netzpolitik.org, 26.02.2020
Abschreckung per Gebührenbescheid: Die EU-Grenzpolizei Frontex will sich nach einer Auskunftsklage seine Anwaltskosten durch die Zivilgesellschaft ersetzen lassen. Setzt sich die Behörde damit durch, werden Klagen vor EU-Gerichten praktisch unmöglich.
https://netzpolitik.org/2020/frontex-schickt-fragdenstaat-rechnung-ueber-24-000-euro/

Mobilfunk-Rechnung: 125 Euro für nichts: "Finanztest" warnt vor Handy-Abzocke, STERN.de, 21.08.2019
Handy-Abos für Klingeltöne waren früher der große Schrei. Über Abofallen wird auch heute mit den teuren Zusatz-Diensten noch viel Geld gescheffelt, warnt "Finanztest". Und die Mobilfunkanbieter verdienen mit.
https://www.stern.de/digital/smartphones/teure-rechnung-ohne-leistung--finanztest-warnt-vor-abo-abzocke-8859634.html

Polizei warnt vor gefälschten Abmahnmails wegen illegaler Musik und Filme, PC-WELT.de, 04.02.2020
Die Polizei warnt vor angeblichen Abmahnschreiben in Verbindung mit illegal genutzen Liedern oder Filmen. Die Abmahnschreiben scheinen von tatsächlich existierenden Rechtsanwälten zu stammen. Doch sie sind gefälscht, es handelt sich um Phishingangriffe.
https://www.pcwelt.de/news/Polizei-warnt-vor-gefaelschten-Abmahnmails-wegen-illegaler-Musik-und-Filme-10748567.html

Internetabzocke und Fallen im Internet - reingefallen, was nun?
Abmahnung durch Anbieter von Internetabzocke: nur nicht die Nerven verlieren!
, trojaner-info.de, 22.09.2019
Internetabzocke und Fallen im Internet. Immer mehr Nutzer fallen auf Fake- und Lockangebote im Web rein, erhalten Rechnungen und Abmahnungen. Wir zeigen, was Sie tun können, wenn Sie betrogen wurden.
https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetabzocke-und-fallen-im-internet-reingefallen-was-nun.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

Ein Stethoskop liegt neben einem Handy und einer Tastatur. | Bildquelle: picture alliance / SvenSimon Exklusiv
Zahlreiche Verstöße
Patientendaten oft falsch verschickt
, tagesschau.de, 03.12.2019
Um den Datenschutz im Gesundheitswesen ist es schlecht bestellt: Nach NDR-Recherchen versenden Kliniken, Arztpraxen, Labore und Abrechnungsstellen sensible Informationen oft an falsche Empfänger.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/patientendaten-107.html

"Hallo, hier MG, Praxis Frau Dr. G.?" Telefonieren ist die Praxis! Zahlreiche Ärzte in MG-Rheydt (Deutschland?) erteilen Auskunft am Telefon statt nur über Praxisbesuch
Immer mehr deutsche Arztpraxen erbitten zur Auskunft über Daten zu Untersuchungsergebnissen wie zur Blut- und Urinprobe den telefonischen Rückruf des Patienten statt persönliches Erscheinen in ihren Praxen. Dabei wird am Telefon mit dem Patienten über einzelne Werte und ihre Bedeutung gesprochen (Bericht von Gooken, die Red.).

Digitale-Versorgung-Gesetz
Widerspruch nicht ganz ausgeschlossen
, netzpolitik.org, 03.12.2019
Mit dem "Digitale-Versorgung-Gesetz" sollen die Abrechnungsdaten gesetzlich Versicherter künftig der Wissenschaft zufließen. Doch welche Rolle kommt dabei dem einzelnen Patienten zu? Es ertönte wiederholt die Forderung nach einer Widerspruchsmöglichkeit, doch sowohl Befürworter als auch Gegner haben offenbar etwas übersehen.
https://netzpolitik.org/2019/ein-bisschen-widerspruch-digitale-versorgung-gesundheitsdaten/

NPP 174: Wem gehören unsere Perioden-Daten?, netzpolitik.org, 11.05.2019
Wo ziept die Brust? Welche Medikamente werden genommen? Wann hatte man Sex mit und ohne Kondom? Millionen Menschen geben täglich solche hochsensiblen Daten in Zyklus-Apps ein, um ihre Periode zu vermessen. Viele Firmen dahinter vermarkten sie an Dritte und verdienen daran. Ein Kollektiv von Coderinnen aus Berlin will eine bessere Alternative entwickeln.
https://netzpolitik.org/2019/npp-174-wem-gehoeren-unsere-perioden-daten/

Digitale-Versorgung-Gesetz
Industrie freut sich über Gesundheitsdaten, Datenschützer sind besorgt
, netzpolitik.org, 08.11.2019
Der Bundestag beschloss das Digitale-Versorgung-Gesetz mit den Stimmen von SPD und CDU/CSU. DatenschützerInnen und Gesundheitsverbände sehen allerdings weiterhin große Mängel.
Die Medizin auf dem Weg in eine digitale Zukunft - ohne Widerspruchsmöglichkeiten? Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Luis Melendez
Der Bundestag hat gestern das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) verabschiedet. Die Reaktionen der Politik verlaufen weitestgehend entlang der Parteilinien, Berufsverbände und der Bundesdatenschutzbeauftragte üben Kritik, die Industrie applaudiert.
Das Gesetz schafft eine zentrale Forschungsdatenbank mit Daten aller gesetzlich Versicherten und die Möglichkeit zur ärztlichen Verschreibung von Gesundheitsapps. Außerdem ebnet es den Weg zur Elektronischen Patientenakte. Netzpolitik.org hatte in dieser Woche detailliert über die Gesetzespläne berichtet und sieben Gefahren des Gesetzes zusammengefasst.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, sieht im DVG eine "Wirtschaftsförderung für Gesundheitsanwendungen". Sie fordert, dass das Selbstbestimmungsrecht über die eigenen Daten gewahrt bleiben muss. Achim Kessler von der Linken befürchtet, dass die erhobenen "Daten auch privaten, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden".
Jens Spahn sieht sein Gesetz naturgemäß positiv und erklärte, dass der "Datenschutz auf höchstem Standard" eingehalten werde. Ähnlicher Meinung ist Dirk Heidenblut von der SPD, er sieht den Datenschutz als "sehr genau und sehr penibel" beachtet. Seine Fraktion veröffentlichte eine Stellungnahme, wonach sämtliche Bedenken ausgeräumt worden seien.
https://netzpolitik.org/2019/digitale-versorgungs-gesetz-industrie-freut-sich-auf-gesundheitsdaten-datenschuetzer-sind-besorgt/

Digitale-Versorgung-Gesetz
Bundestag entscheidet über zentrale Gesundheitsdatenbank für Kassenpatienten
, netzpolitik.org, 05.11.2019
Am Donnerstag soll der Bundestag ein Gesetz verabschieden, mit dem für Forschungszwecke eine zentrale Gesundheitsdatenbank über 73 Millionen gesetzliche Versicherte geschaffen werden soll. Die Daten sollen lediglich pseudonymisiert werden. Das damit verbundene Risiko ist nur einer von vielen Kritikpunkten an dem Vorhaben.
https://netzpolitik.org/2019/digitale-versorgung-gesetz-jens-spahn-will-gesundheitsdaten-sammeln-gesundheitsapps/

Digitale-Versorgung-Gesetz
7 Gründe, warum Spahns Gesundheitspläne für Patienten gefährlich sind
, netzpolitik.org, 05.11.2019
Am Donnerstag soll der Bundestag über das Digitale-Versorgung-Gesetz abstimmen. Doch der Vorschlag des Gesundheitsministers hat eine soziale Schieflage, weicht den Schutz sensibler Daten auf und kann zur Diskriminierung von Risikogruppen führen.
Digitale-Versorgung-Gesetz
7 Gründe, warum Spahns Gesundheitspläne für Patienten gefährlich sind
Am Donnerstag soll der Bundestag über das Digitale-Versorgung-Gesetz abstimmen. Doch der Vorschlag des Gesundheitsministers hat eine soziale Schieflage, weicht den Schutz sensibler Daten auf und kann zur Diskriminierung von Risikogruppen führen.
Ein Arzt mit Stethoskop
Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Daten, die über Menschen erfasst werden. (Symbolbild) Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com impulsq
Gesundheitsminister Spahn will mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (Entwurf) die Daten gesetzlich Versicherter zentral speichern lassen und pseudonymisiert für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Gleichzeitig dürfen die Krankenkassen selbst so viele Daten zusammenlegen und auswerten wie nie zuvor - und diese für nicht näher umschriebene "digitale Innovationen" nutzen. Der Gesetzesentwurf erregt massive Kritik - wir fassen die wichtigsten Argumente zusammen.
1. Sozial ungerechter Datenschutz
Spahns Pläne der Datenweitergabe betreffen die etwa 73 Millionen gesetzlich Versicherten. Knapp neun Millionen Menschen in Deutschland, die sich eine private Krankenkasse leisten können, sind von der Regelung
ausgenommen. Private Krankenversicherungen haben in der Regel diejenigen abgeschlossen, die mehr Geld verdienen. Im Bundestag gilt das für fast die Hälfte aller Abgeordneten. Sie genießen in Zukunft einen besseren Gesundheitsdatenschutz als die Mehrheit der Bevölkerung.
2. Schieflage bei algorithmischer Auswertung
Die soziale Schieflage des Gesetzes wird dazu führen, dass gerade die Daten derjenigen ausblendet werden, die sich eine bessere Gesundheitsvorsorge und -versorgung leisten können. Es wird sich also anhand der Daten nicht auswerten lassen, welchen Einfluss eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung auf die Gesundheitssituation hat. Diese Fragen sind aber von hohem Interesse, wenn es darum geht, gute gesundheitliche Versorgung für alle zu gewährleisten.
3. Pseudonymisierung kann geknackt werden
Pseudonymisierung ist nicht gleich Anonymisierung. Oft genügen einige wenige Merkmale, um pseudonymisierte Daten doch einer Einzelperson zuzuordnen. Besonders bei Datensätzen mit niedrigen Fallzahlen wie bei seltenen Krankheiten ist diese Gefahr groß. Im Gesetzentwurf ist nicht beschrieben, wie die Daten vor einer solchen Identifizierbarkeit geschützt werden sollen.
Es gibt zahlreiche Felder, in denen De-Anonymisierung gelungen ist, ob nun bei Kreditkartendaten oder bei der Browserhistorie. Der Kryptografie-Experte Dominique Schröder forderte in der Expertenanhörung des Gesundheitsausschusses daher, nur mit verschlüsselten Daten zu arbeiten. Verfahren, auch mit solchen Daten Berechnungen und Auswertungen durchführen zu können, gibt es bereits.
4. Keine Widerspruchsmöglichkeiten
Die Patienten können der Nutzung ihrer sensiblen Gesundheitsdaten nicht widersprechen. Zwar ist laut der Datenschutzgrundverordnung die Zustimmung für eine Datenverarbeitung grundsätzlich notwendig, diese kann aber durch Gesetze ausgehebelt werden. Das ist hier der Fall. 73 Millionen Menschen in Deutschland haben durch das Gesetz weder die Chance, der Datenweitergabe generell abzulehnen, noch können sie ethisch fragwürdigen Studien auf Einzelfallbasis widersprechen.
5. Zentrale Massenspeicherung könnte ausgeweitet werden
Nach der alten Datenschützer-Weisheit "Wo ein Trog, da sammeln sich die Schweine" kann eine zentrale Gesundheitsdatei weitere Begehrlichkeiten wecken. Die zentrale Erfassung könnte sich als Dammbruch erweisen, der "der Überwachung, der Kontrolle und der Sortierung von Menschen sowie der Diskriminierung bestimmter Risikogruppen Tür und Tor" öffnet, wie es die Digitale Gesellschaft in einer Stellungnahme kritisiert.
6. Unklare Begrifflichkeiten, unklare Datenmengen
Spahns Gesetz hantiert mit unbestimmten Rechtsbegriffen: Niemand weiß bislang, was mit "digitalen Innovationen" oder "Versorgungsinnovationen" gemeint ist. Laut der Gesetzesbegründung dürfen aber die Krankenkassen Patientendaten aus der ärztlichen Versorgung, der Arzneimittelverordnung, der stationären Versorgung und der Abrechnung "sonstiger Leistungserbringer" zusammenführen, um Erkenntnisse für diese "digitalen Innovationen" gewinnen zu können.
7. Gesundheitsprofile und Diskriminierung
Der Bundesrat kritisiert, dass der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz im Gesetz nicht gewahrt bliebe: "Die personenbezogene Zusammenführung und Auswertung ermöglicht den Krankenkassen, in großem Umfang individuelle Gesundheitsprofile ihrer Versicherten zu erstellen. Dies birgt erhebliche Risiken für die Persönlichkeitsrechte der Versicherten und die Gefahr der Diskriminierung von einzelnen oder bestimmten Risikogruppen." Die erweiterte Datenauswertung könnte in Richtung individualisierter Vertragsleistungen gehen und damit das Solidarprinzip von Krankenversicherungen unterlaufen.
Widerspruchsmöglichkeit gefordert
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber sieht hingegen Nachbesserungsbedarf. Er spricht sich unter anderem für eine Wi­derspruchsmöglichkeit gegen die Verwendung der eigenen Daten aus, diese ist im jetzigen Gesetz nicht vorgesehen. In einem Tweet betont er explizit, dass seine Bedenken gegenüber dem Gesetz nicht vollständig ausgeräumt wurden.
Der Paritätische Gesamtverband wünscht sich ebenfalls eine Möglichkeit des Widerspruchs gegen die Nutzung privater Daten. Er kritisiert, dass die Einrichtung einer großen Datenbank mit hochsensiblen Daten einer "Einladung an Hacker und Datendiebe" gleichkomme. Gleichzeitig sei diese Datenbank aber eine Stärkung der Forschung, so der Vorsitzende Rolf Rosenbrock.
Barbara Lubisch, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), fordert auch, dass PatienInnen bei der Nutzung pseudonymisierter Daten ein Widerspruchsrecht eingeräumt wird. Sie sieht insbesondere Daten zu psychischen Erkrankungen als besonders sensibel und schützenswert an. Des Weiteren solle ein Nachweis der Wirksamkeit und des medizinischen Nutzens bei Apps erbracht werden.
Peter Dabrock, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, empfiehlt in einem Kommentar für die Tagesschau, die PatientInnen als "Ko-ManagerInnen ihrer Daten" mitzunehmen um eine "datengetriebene Medizin" voranzubringen.
Industrieverbände sehen DVG positiv
Wirtschaftsvertretern geht das Gesetz hingegen nicht weit genug. Der Bundesverband Informationswirtschaft Bitkom fordert, die "Gesundheitsdaten auch für die private Forschung, sowie für die Hersteller von Medikamenten und Gesundheitsanwendungen" zugänglich zu machen.
Abgesehen davon sieht Bitkom in dem Gesetz einen "Durchbruch für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung". Probleme beim Datenschutz sieht man nicht.
Ähnlich äußerte sich der Bundesverband der Deutschen Industrie. Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, sagte dazu: "Die größte Gefahr besteht nicht im Datenmissbrauch, sondern darin, Daten gar nicht erst zu nutzen."
https://netzpolitik.org/2019/7-gruende-warum-spahns-gesundheitsplaene-fuer-patienten-gefaehrlich-sind/

Jens Spahn gestikuliert vor dem Gesundheits-Ausschuss. Neben ihm sitzen weitere Politiker:innen.
Digitale-Versorgung-Gesetz
Bundestag entscheidet über zentrale Gesundheitsdatenbank für Kassenpatienten
, netzpolitik.org, 05.11.2019
Am Donnerstag soll der Bundestag ein Gesetz verabschieden, mit dem für Forschungszwecke eine zentrale Gesundheitsdatenbank über 73 Millionen gesetzliche Versicherte geschaffen werden soll. Die Daten sollen lediglich pseudonymisiert werden. Das damit verbundene Risiko ist nur einer von vielen Kritikpunkten an dem Vorhaben.
https://netzpolitik.org/2019/digitale-versorgung-gesetz-jens-spahn-will-gesundheitsdaten-sammeln-gesundheitsapps/

Marktforschung, Werbung und Vermarktung: Spahn will Gesundheitsdatenschutz aufweichen, netzpolitik.org, 11.07.2019
Krankenkassen dürfen in Zukunft die Daten ihrer Versicherten nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten auswerten und die Ergebnisse an Unternehmen weitergeben. Gleichzeitig sollen Unternehmen über die Krankenkassen Werbung an bestimmte Patient:innen schicken können. Das sieht der Entwurf für das "Digitale-Versorgungs-Gesetz" vor, den das Bundeskabinett heute verabschiedet hat.
https://netzpolitik.org/2019/marktforschung-werbung-und-vermarktung-spahn-will-gesundheitsdatenschutz-aufweichen/

Diebstahl in Arztpraxen
Millionen Patientendaten kaum gesichert
, tagesschau.de, 10.02.2020
Digitale Krankenakten von mehreren Millionen Patienten sind in deutschen Arztpraxen offenbar kaum vor Hackerangriffen geschützt. Das haben Experten des Computermagazins "c´t" entdeckt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/hannover-patientendaten-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Patientendaten in Gefahr , 12.11.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/patientendaten-105.html
Kritik an Spahns Gesetz, 02.11.2019, https://www.tagesschau.de/inland/spahn-digitale-versorgung-gesetz-101.html
Millionen Patientendaten ungeschützt im Netz, 16.09.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/patientendaten-101.html

Gesundheitsdaten-Netzwerk
Sensible Patientendaten in Gefahr
, tagesschau.de, 12.11.2019
Tausende Arztpraxen mussten bis Ende Juni an das Gesundheitsdaten-Netzwerk angeschlossen werden. Viele davon sind nur ungenügend geschützt. Einige Praxen wurden bereits gehackt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/patientendaten-105.html
Mehr zu diesem Thema:
Digitale Versorgung: Was sich für Patienten ändert, 07.11.2019, https://www.tagesschau.de/inland/digitale-versorgung-gesetz-hintergrund-101.html
Ist die digitale Arztpraxis sicher? 07.11.2019, https://www.tagesschau.de/inland/medizin-digital-101.html

Telemedizin: Der Doktor ist jetzt online, PC-WELT.de, 20.10.2016
Statt eine Arztpraxis aufzusuchen, besprechen Sie künftig Ihre gesundheitlichen Probleme im Videochat.
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Der-Doktor-ist-online-Telemedizin-auf-dem-Vormarsch-10061710.html

E-Health: Vorteile für Patienten und Ärzte, PC-WELT.de, 14.11.2017
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens soll Vorteile bringen - doch noch fehlt es an ausreichend digitalen Angeboten.
https://www.pcwelt.de/a/digitale-medizin-die-zukunft-des-gesundheitswesens,3448754

Arztbesuch per Videochat
Warum es bei der Telemedizin hakt
, tagesschau.de, 05.06.2019
Seit einem Jahr ist es auch hierzulande erlaubt, sich nur online oder per Telefon behandeln zu lassen. Ein Ziel ist es, die Versorgung auf dem Land zu verbessern. Warum kommt die Telemedizin trotzdem so langsam voran?
https://www.tagesschau.de/inland/telemedizin-103.html

Patientendaten ungesichert im Netz, trojaner-info.de, 19.02.2020
Sicherheitsforscher sind bei der französischen Firma NextMotion, einem Technologieunternehmen für plastische Chirurgie, auf ein massives Datenleck gestoßen. Die Sicherheitsforscher hatten dort Zugriff auf hochsensible Bilder, Videodateien und Unterlagen zu Eingriffen im Bereich plastischer Chirurgie, dermatologischer Behandlungen und Patientenberatungen, die von Kliniken mit der NextMotion-Technologie durchgeführt wurden.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/patientendaten-ungesichert-im-netz.html

Was den Gesundheitssektor so anfällig macht!, trojaner-info.de, 26.03.2020
Warum sind vernetzte medizintechnische Geräte besonders anfällig für Software-Schwachstellen?
Jonathan Knudsen: "Im Wesentlichen sind es drei Gründe, warum gerade medizintechnische Geräte eine große Herausforderung sind.
Erstens steht die verhältnismäßig lange Lebensdauer von medizinischen Geräten und die vorherrschende Einstellung "wenn es noch funktioniert, warum sollte ich es reparieren" im krassen Widerspruch zu einer Kultur des "frühzeitig und häufig veröffentlichen" bei der Software-Entwicklung.
Zweitens: Wenn wir die Sicherheit von Geräten verbessern wollen, müssen wir sehr viel früher ansetzen. Also schon zu einem Zeitpunkt, an dem das Produkt für den Hersteller noch Zukunftsmusik ist. Hersteller sollten bei der Produktentwicklung einen Secure Development Life Cycle (SSDL oder SDLC) nutzen, um das Risiko für sich selbst, ihre Kunden und insbesondere die Patienten zu minimieren. Der SSDL legt in jeder Phase besonderen Wert auf Sicherheitsaspekte, angefangen bei der Entwicklung des Produkts, über die Implementierung, einschließlich automatisierter und integrierter Sicherheitstests bis hin zur Produktveröffentlichung und -wartung. Da Gerätehersteller ihre Sicherheitsprogramme und -prozesse ständig weiterentwickeln, sollten Dienstleister im Gesundheitswesen überprüfen wie hier der Stand der Dinge ist. Das kann man beispielsweise während des Beschaffungsprozesses tun, indem man Fragen zum SSDL, zur Art der durchgeführten Sicherheitstests, zu den bereits erzielten Ergebnissen und so weiter stellt.
Drittens verlängert die behördliche Kontrolle von medizinischen Produkten und Geräten die Produktentwicklungszeiten. Das erschwert es, die raschen, inkrementellen Aktualisierungen, die für Softwareprodukte typisch sind, im Gesundheitswesen korrekt zu implementieren."
https://www.trojaner-info.de/aktuelles/feature/was-den-gesundheitssektor-so-anfaellig-macht.html

Covid-19
Der Kampf gegen den Online-Wucher mit der Angst
, netzpolitik.org, 04.03.2020
Auf Amazon oder Ebay Kleinanzeigen versuchen Menschen, Gewinn mit der Angst vor dem neuartigen Coronavirus zu machen. Die Plattformen beginnen, dagegen vorzugehen. Doch einfach ist das nicht.
https://netzpolitik.org/2020/der-kampf-gegen-den-online-wucher-mit-der-angst/

Zielgerichtete Werbung durch Krankenkassen
Unbeachtete Änderung weicht Patientendaten-Schutz-Gesetz auf
, netzpolitik.org, 08.08.2020
Anfang Juli hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz "zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur" beschlossen. Entgegen dem versprochenen Schutz, könnte eine unbeachtete Änderung im Gesetz nun standardmäßig die Datenverarbeitung der Gesundheitsdaten für Werbezwecke erlauben.
https://netzpolitik.org/2020/zielgerichtete-werbung-durch-krankenkassen-unbeachtete-aenderung-weicht-im-patientendaten-schutz-gesetz-auf/

Coronavirus
Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten per Fitness-Tracker
, 07.04.2020
Besitzer:innen von Fitnessarmbändern sollen ihre Gesundheitsdaten der Forschung zum Coronavirus zur Verfügung zu stellen, bittet das Robert Koch-Institut. Die Behörde hat heute eine App vorgestellt, die mit pseudonymisierten Daten Symptome einer Corona-Infektion erkennen und die geografische Ausbreitung erfassen soll. Quelloffen ist die Software nicht.
https://netzpolitik.org/2020/robert-koch-institut-sammelt-gesundheitsdaten-per-fitness-tracker/

E-Health: Digitale Medizin ist auf dem Vormarsch, PC-WELT.de, 11.10.2016
Kein Zeit mehr in Wartezimmern verlieren: Künftig finden Arzt-Patienten-Gespräche im Video-Chat statt.
http://www.pcwelt.de/ratgeber/E-Health-Digitale-Medizin-ist-auf-dem-Vormarsch-10056239.html

Online-Sprechstunde beim Arzt mit Kry-App, PC-WELT.de, 30.03.2020
Kry: Einen Arzttermin wann und wo man will - online per Video und mit Option für Rezept und Krankschreibung.
https://www.pcwelt.de/news/Online-Sprechstunde-beim-Arzt-mit-Kry-App-10782206.html

OKSensible Sport- und Fitnessdaten offline speichern, PC-WELT.de, 11.02.2020
Moderne Sport- und Outdoor-Uhren speichern zahlreiche Daten, häufig in der Cloud. So speichern Sie Ihre Daten offline.
https://www.pcwelt.de/tipps/Sensible-Sport-und-Fitnessdaten-offline-ohne-Cloud-speichern-10745702.html

OKAmazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

Initiative von Spahn: Arztrezept auf dem Handy bis 2020, tagesschau.de, 27.03.2019
Ärzte sollen ihren Patienten nach einer Video-Sprechstunde künftig auch Rezepte auf elektronischem Wege ausstellen können. Dies kündigte Gesundheitsminister Spahn in einem Zeitungsinterview an.
https://www.tagesschau.de/inland/digitales-rezept-103.html

Mensch vor Profit - Medizin für Menschen
Der Ärzte-Appell: Therapien gehen oftmals am Patientenbedarf vorbei. Doch eine Forschungsgruppe will dies ändern
, STERN.de, 26.10.2019
Schon vor Wochen warnten Krankenhaus-Ärzte im stern: Wirtschaftliche Zwänge gefährden ihre Patienten. Trotz alledem leisten Pioniere der Erneuerung täglich Großartiges.
https://www.stern.de/gesundheit/qualitaetskontrolle-fuer-therapien--erforschung-des-patientenbedarfs-8960642.html

Chirurgin kritisiert kommerzialisiertes Gesundheitssystem
Podcast "Die Boss"
Chirurgin: "Wir versuchen, den Patienten teilweise eine Schweinwelt vorzugaukeln"
, STERN.de, 12.08.2020, 10:03 Uhr Die Medizin kann weniger heilen, als sie verspricht, sagt  die Klinikdirektorin  Doris Henne-Bruns im stern-Podcast "Die Boss". Es gehe oft mehr um Geld als um die Menschen.
[...] "Ich muss mich jedes Jahr in den Budgetverhandlungen damit auseinandersetzen, wie viel wir eingenommen haben", sagt sie. "Das führt dazu, dass ich, wenn  Sie  mir (als Patientin, Anm. d. Red.) gegenübersitzen, als erstes gucke – ich sage es jetzt sehr überspitzt – was aus Ihnen herauszuholen  ist. Und das ist ja die völlig falsche Betrachtungsweise. " Das deutsche System sei teuer und erbringe trotzdem für den Patienten nicht die besten Ergebnisse.
https://www.stern.de/wirtschaft/die-boss/podcast--die-boss---chirurgin-kritisiert-kommerzialisiertes-gesundheitssystem-9369498.html

Grindr, Tinder & Co.
Campaign postulates the end of illegal online-advertising-methods through handy-Apps
, netzpolitik.org, 05.03.2020
Einige scheinbar harmlose und praktische Apps wie Zyklus-Kalender setzen auf ein fragwürdiges Modell: Sie geben sensible Nutzer:innendaten an Dritte weiter. Das ist illegal, darum gehen norwegische Verbraucherschützer:innen dagegen vor. Die Digitale Gesellschaft und andere NGOs fordern deutsche Behörden jetzt auf, die Norweger:innen zu unterstützen.
https://netzpolitik.org/2020/kampagne-fordert-ende-illegaler-online-werbemethoden-durch-handy-apps/

OKGrindr: Dating-App gibt HIV-Daten weiter, PC-WELT.de, 04.04.2018
Nach der Einführung des bejubelten HIV-Test-Features wurde nun bekannt, dass die Dating-App die HIV-Daten der Nutzer weitergegeben haben soll.
https://www.pcwelt.de/a/grindr-dating-app-gibt-hiv-daten-weiter,3450312

OKiOS 11 synchronisiert erstmals die Health-Daten mit iCloud, PC-WELT.de, 13.06.2017
In iOS 11 lassen sich die erfassten Gesundheitsdaten über iCloud synchronisieren und sichern.
https://www.pcwelt.de/a/ios-11-synchronisiert-erstmals-die-health-daten-mit-icloud,3437187

OKPatienteninformationen
Millionen Daten ungeschützt im Netz
, tagesschau.de, 17.09.2019
Hochsensible medizinische Daten, auch von Patienten aus Deutschland, sind nach Recherchen des BR und der US-Plattform ProPublica auf ungesicherten Servern gelandet. Jeder hätte darauf zugreifen können.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/patientendaten-101.html

OKEuropol-Studie
Herausgabe elektronischer Beweismittel scheitert häufig an Unfähigkeit von Behörden
, netzpolitik.org, 03.01.2020
Mit der geplanten e-Evidence-Verordnung sollen Internetdienstleister zu mehr Kooperation mit Polizei- und Justizbehörden gezwungen werden. Eine Untersuchung zeigt jedoch, dass die Firmen den Ersuchen schon jetzt freiwillig nachkommen. Anfragen werden nur zurückgewiesen, wenn sie fehlerhaft sind.
https://netzpolitik.org/2020/herausgabe-elektronischer-beweismittel-scheitert-haeufig-an-unfaehigkeit-von-behoerden/

OKElektronische Beweismittel
Cloud-Gesetz muss rechtsstaatlichen Standards genügen, fordern EU-Datenschützer
, netzpolitik.org, 08.11.2019
Die geplante e-Evidence-Verordnung der EU soll Ermittlungsbehörden raschen und länderübergreifenden Zugriff auf elektronische Beweismittel garantieren. Datenschützer warnen vor der rechtlichen Schieflage des Gesetzentwurfs.
https://netzpolitik.org/2019/cloud-gesetz-muss-rechtsstaatlichen-standards-genuegen-fordern-eu-datenschuetzer/

EU startet Gespräche mit den USA über Zugriff auf Cloud-Daten, netzpolitik.org, 06.06.2019
Strafverfolger sollen künftig über den Atlantik hinweg die Anbieter von Online-Diensten direkt auffordern können, zu Ermittlungszwecken persönliche Daten herauszugeben. Die EU-Kommission erhielt heute den Auftrag, darüber Gespräche aufzunehmen. Kritiker fürchten eine Aufweichung von Kontrollmechanismen für den Zugriff auf persönliche Daten.
https://netzpolitik.org/2019/eu-startet-gespraeche-mit-den-usa-ueber-zugriff-auf-cloud-daten/

Microsoft und Co zerschlagen Botnet Necurs, trojaner-info.de, 12.03.2020
Necurs zählte weltweit zu einem der größten Netzwerke für Spam-Mail-Versand.
Kriminelle haben den Zusammenschluss aus rund 9 Millionen kompromittierten Computern weltweit unter anderem für den Versand von Spam-Mails, Cryptomining, das Kopieren von Login-Daten und die Verteilung von Ransomware genutzt. Nun ist Necurs Geschichte.
Microsoft war maßgeblich an der Stilllegung beteiligt. Nun habe man eigenen Angaben zufolge die Kontrolle über die Necurs-Infrastruktur erlangt und könne die Drahtzieher an weiteren Aktionen hindern.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/microsoft-und-co-zerschlagen-botnet-necurs.html

Amazon Prime Mitgliedschaft kündigen - so gehts, PC-WELT.de, 24.07.2018
So können Sie die Amazon Prime Mitgliedschaft mit wenigen Mausklicks kündigen. Das gilt es dabei zu beachten.
https://www.pcwelt.de/a/amazon-prime-mitgliedschaft-kuendigen-so-geht-s,3451694

Wirecard
Bilanz 2019 erneut verschoben
Wirecard-Aktie stürzt dramatisch ab
, tagesschau.de, 18.06.2020
Blankes Entsetzen bei Wirecard-Aktionären: Die Bilanz für 2019 wird erneut verschoben. Es gebe Hinweise auf "unrichtige Saldenbestätigungen zu Täuschungszwecken", so das Unternehmen. Die Aktie stürzte dramatisch ab.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/wirecard-boerse-101.html

OKKI
Die Bilderflut verwalten – Schluss mit dem Fotochaos
, PC-WELT.de, 30.03.2020
Dank KI lassen sich tausende Bilder automatisch analysieren, mit Schlagwörtern versehen und sortieren. So gehts.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-Bilderflut-verwalten-Schluss-mit-dem-Fotochaos-425016.html

OKFacebook weitet Gesichtserkennung aus, netzpolitik.org, 21.12.2017
https://netzpolitik.org/2017/facebook-weitet-gesichtserkennung-aus/

Prüm-Beschluss
Europäische Kriminalämter einigen sich auf Gesichtserkennungssystem
, netzpolitik.org, 12.03.2020
Die Europäische Union erweitert die grenzüberschreitende Abfrage biometrischer Daten auf Gesichter. Suchläufe sollen mit Standbildern aus Überwachungskameras möglich sein. Mit Fingerabdrücken und DNA darf über das dezentrale System nur nach Einzelpersonen gesucht werden. Für Gesichtsbilder könnten auch Massenabfragen erlaubt werden.
https://netzpolitik.org/2020/europaeische-kriminalaemter-einigen-sich-auf-gesichtserkennungssystem/

EU: Kein Verbot für Gesichtserkennung, PC-WELT.de, 12.02.2020
Die EU-Kommission zieht doch kein generelles Verbot für automatische Gesichtserkennungssoftware in Betracht.
https://www.pcwelt.de/news/EU-Kein-Verbot-fuer-automatische-Gesichtserkennung-10753777.html

ClearView-App
EU-Datenschutzregeln schützen nicht vor Gesichter-Suchmaschinen
, netzpolitik.org, 21.01.2020
Die New York Times zerrte ein Start-up an die Öffentlichkeit, das Gesichtserkennung an US-Behörden verkauft. Drei Milliarden Bilder soll es dafür aus dem Netz gesaugt haben. Das wäre auch in der EU möglich, trotz strengerer Datenschutzregeln.
https://netzpolitik.org/2020/eu-datenschutzregeln-schuetzen-nicht-vor-gesichter-suchmaschinen/#spendenleiste

Unberechtigter Zugang zu US-Unernehmen für Gesichtsdatensammlung, trojaner-info.de, 27.02.2020
Dem wegen seiner Gesichtsdatensammlung umstrittenen US-Unternehmen Clearview AI sind sensible Kundendaten abhandengekommen. Das Unternehmen habe seine Kunden gewarnt, dass sich ein Unbekannter "unberechtigten Zugang" zur Liste aller Kunden sowie die Anzahl der jeweiligen Nutzerkonten und Suchvorgänge verschafft hat. Der Kundenkreis von Clearview AI besteht hauptsächlich aus Ermittlungsbehörden.
https://www.trojaner-info.de/aktuelles/feature/clearview-al-kundendaten-gestohlen.html

Gesichtserkennung: US-Politikerin erklärt, wie Snapchat in den Überwachungsstaat führt, STERN.de, 17.01.2020
Sicherheitskameras, die stets wissen, wer vor ihnen steht, sollen noch dieses Jahr in Deutschland großflächig eingeführt werden. In den USA debattiert das Parlament indes über die Gefahren - und Alexandria Ocasio-Cortez bringt dabei gruselige Details ans Licht.
Es sind ganz konkrete Pläne: Noch dieses Jahr will das Innenministerium unter Horst Seehofer Kameras mit Gesichtserkennung in 135 Bahnhöfen und 14 Flughäfen einsetzen. Eine große Debatte dazu bleibt aus. Dass die dringend nötig wäre, zeigen aktuelle Anhörungen im US-Kongress. Die Debatte zeichnet ein düsteres Bild der Technologie.
"Das ist ein mögliches Werkzeug autoritärer Regime", erklärte die New Yorker Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez die möglichen Gefahren der Technologie. "Sie kann von Staaten wie China benutzt werden, aber auch von Konzernen, wie wir es bereits in den USA beobachtet haben." In China wird die Gesichtserkennung exzessiv genutzt. Sie entdeckte etwa einzelne Verbrecher in einem Stadion mit 60.000 Personen, begrenzt aber auch den Papierverbrauch in öffentlichen Toiletten auf 60 Zentimeter pro Gesicht.
https://www.stern.de/digital/online/us-politikerin-erklaert--wie-snapchat-in-den-ueberwachungsstaat-fuehrt-9091226.html

Amazon will umstrittene Software für Gesichtserkennung an US-Grenzpolizei verkaufen, netzpolitik.org, 01.11.2018
Amazons "Rekognition" soll nach Wunsch des Konzerns der gefürchteten Behörde ICE bei der Identifizierung von EinwandererInnen helfen. Trotz des Protestes von Angestellten hält Firmenchef Jeff Bezos an den Plänen fest.
https://netzpolitik.org/2018/amazon-will-umstrittene-software-fuer-gesichtserkennung-an-us-grenzpolizei-verkaufen/

Gesichtserkennung: Blamage für Amazon: Gesichtserkennung verwechselt US-Abgeordnete mit Straftätern, STERN.de, 30.07.2018
Amazon ist nicht aufzuhalten: Der Konzern ist nicht nur eine Marktmacht im Online-Handel, sondern auch im Smart Home Bereich. Doch nun stellen Bürgerrechtler den Konzern bloß. Grund ist seine Software "Rekognition" und ein Test mit US-Politikern.
https://www.stern.de/digital/amazon--software-verwechselt-us-abgeordnete-mit-verbrecher-8187292.html

Stille Nacht, teure Fracht
Aus 3,70 Euro werden 38,99 Euro: Warum Weihnachtspakete dieses Jahr so viel mehr kosten
, STERN.de, 06.12.2019
Wer seinen Lieben in aller Welt etwas Kleines schicken will, sollte beachten: Weihnachtspost ins Ausland wird dieses Jahr deutlich teurer. Dahinter stecken absurde Regeln des Weltpostvereins.
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/post--warum-weihnachtspakete-dieses-jahr-so-viel-mehr-kosten-9032582.html

Amazon testet Roboter, die 700 Pakete pro Stunde packen, PC-WELT.de, 13.05.2019
Amazon testet in ersten Lagern den Einsatz von Pack-Robotern, die schneller und günstiger als Lager-Mitarbeiter sind.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-testet-Roboter-die-700-Pakete-pro-Stunde-packen-10590925.html

Neuer Service soll starten
Amazon will bald per Drohne liefern
, tagesschau.de, 06.06.2019
Paketlieferung aus der Luft? Dieses Ziel verfolgen die großen Tech-Konzerne - mit wachsendem Erfolg. Amazon kündigte an, mit seinem "Prime Air"-Service in Kürze zu starten. Google liefert bereits in Australien Pakete per Drohne.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-usa-drohnen-101.html

Killer-Roboter: Microsoft, Amazon und Intel positionieren sich nicht zu autonomen Waffensystemen, netzpolitik.org, 20.08.2019
Autonome Waffen können selbständig ein Ziel wählen, angreifen und töten. Ein neuer Bericht hat Tech-Unternehmen auf der ganzen Welt nach ihrer Haltung zu solchen Systemen befragt. Kaum eines bekennt sich klar gegen den Einsatz seiner Technologie für die automatisierte Kriegsführung. Amazon, Intel und Microsoft werden als besonders hohe Risiken eingestuft.
https://netzpolitik.org/2019/killer-roboter-microsoft-amazon-und-intel-positionieren-sich-nicht-zu-autonomen-waffensystemen/

Amazon könnte Drohnen für Überwachungsflüge vermieten, PC-WELT, 25.06.2019
Können Amazon-Kunden bald Drohnen zur Überwachung mieten? Die dafür nötige Drohne hat Amazon kürzlich vorgestellt.
https://www.pcwelt.de/news/Prime-Air-Mit-dieser-Drohne-will-Amazon-Waren-liefern-10605761.html

Arbeitshetze, Kontrolldruck, Gier: Gewerkschafter gegen Amazon, PC-WELT.de, 26.04.2019
"Enorme Arbeitshetze, Kontrolldruck und Missachtung von Arbeitnehmerrechten" sowie "unternehmerische Gier Amazons" lauten die Vorwürfe von Ver.di gegenüber Amazon. Jetzt versammeln sich Gewerkschafter aus 16 Staaten, um ihren Kampf gegen Amazon zu koordinieren.
https://www.pcwelt.de/news/Arbeitshetze-Kontrolldruck-Gier-Gewerkschafter-gegen-Amazon-10582362.html

Miserable Arbeitsbedingungen
Was sich für Paketboten ändern soll
, tagesschau.de, 14.05.2019
Schlecht bezahlt, schlecht versichert, miese Arbeitsbedingungen: Paketbote ist ein Knochenjob. Arbeitsminister Heil will das ändern, die CDU zögert. Heute berät der Koalitionsausschuss. Worum geht es genau?
Ein Überblick.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/faq-paketboten-koalitionsausschuss-101.html Mehr zu diesem Thema: Schuften für zwei Euro die Stunde, 08.05.19, https://www.tagesschau.de/investigativ/paketzusteller-113.html
Heil will gegen Missstände in Paketbranche vorgehen, 02.03.19, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/paket-branche-101.html

eBay Kleinanzeigen: Polizei warnt vor perfider PayPal-Falle, CHIP, 07.09.2019
https://www.chip.de/news/Perfide-Abzocke-auf-eBay-Kleinanzeigen-Polizei-warnt-vor-betruegerischem-PayPal-Trick_163249584.html

Palantir schließt gigantischen Deal: Wie der Paypal-Gründer der US-Armee die Kontrolle über das Schlachtfeld sichert, STERN.de, 15.02.2019
Einst gründete der Deutsche Peter Thiel den Bezahlanbieter Paypal. Sein Unternehmen Palantir gilt als geheimniskrämerischstes Unternehmen des Silicon Valley - und soll nun für das US-Militär Kriege entscheiden.
https://www.stern.de/digital/online/wie-der-paypal-gruender-der-us-armee-die-kontrolle-ueber-das-schlachtfeld-sichert-7897076.html
Android-Trojaner hebelt PayPal-Schutz aus, PC-WELT.de, 13.12.2018
Die Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens ESET haben eine Trojaner-App entdeckt, die PayPal-Überweisungen abfängt.
https://www.pcwelt.de/a/android-trojaner-hebelt-paypal-schutz-aus,3463354

PayPal, Achtung! Betrug bei ebay-Kleinanzeigen mit PayPal "Freunde & Familie", trojaner-info.de, 11.01.2019
Mit den Zahlungsbedingungen von PayPal "Freunde & Familie" werden arglose Käufer betrogen.
eBay-Kleinanzeigen ist eine beliebte Webseite, um schnell, bequem und einfach ungeliebte Dinge zu verkaufen oder zu verschenken. Leider tummeln sich dort auch Betrüger, die nichtsahnenden Kunden das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wie der Betrug funktioniert hat aktuell spam-info.de erläutert.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/achtung-betrug-bei-ebay-kleinanzeigen-mit-paypal-freunde-familie.html

Geschenke: Drama unterm Baum: Wie mir Paypal die Weihnachts-Überraschung versaute, STERN.de, 22.12.2018
Wie alle kauft auch stern-Autor Malte Mansholt seine Geschenke im Netz. Die Überraschung unter dem Tannenbaum ist nun deswegen verdorben - und das trotz geschickter Verschleierungs-Taktiken.
Ich muss zugeben, dass mir Geschenke an Weihnachten eher Gräuel denn Freude ist. Wie schlimm Fußgängerzonen in der Weihnachtszeit sind, muss ich wohl niemandem erzählen. Trotzdem schenkt man natürlich, schließlich will man den anderen ja durchaus gern eine Freude machen. Seit man eigentlich alles online kaufen kann, ist mein Weihnachts-Leid immerhin erträglicher geworden. Und trotzdem hätte ich das wichtigste Geschenk dieses Jahr lieber offline kaufen sollen.
https://www.stern.de/digital/online/paypal--wie-mir-der-bezahldienst-die-weihnachts-ueberraschung-versaute-8502666.html

Hacker erbeuten Hunderttausende Kundendaten von JP Morgan, SPIEGEL ONLINE
Fast eine halbe Million Bankkunden sind betroffen: Hacker haben offenbar Server der US-Großbank JP Morgan angegriffen und persönliche Kundendaten...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/hacker-erbeuten-hunderttausende-kundendaten-von-jp-morgan-a-937379.html

Datenschutz
Paypal wickelt erneut Zahlungen für eine App ab, die gewalttätige Partner für Stalking nutzen
, netzpolitik.org, 26.07.2019
Ohne Paypal wäre sie nicht so lukrativ: Die boomende Branche rund um Spionageapps profitiert von der Zahlung mit wenigen Klicks. Der Zahlungsdienstleister sperrte bereits das Konto eines Herstellers, doch der tauchte einfach unter anderem Namen wieder auf.
https://netzpolitik.org/2019/paypal-wickelt-erneut-zahlungen-fuer-eine-app-ab-die-gewalttaetige-partner-fuer-stalking-nutzen/

Besonders viel verraten Sie, wenn..., PC-WELT.de, 24.04.2019
... Sie ständig in Facebook, Googlemail und Amazon, um nur ein paar Beispiele zu nennen, eingeloggt bleiben. Wir raten Ihnen darum, sich von diesen Diensten auszuloggen, wenn Sie diese nicht benötigen. Oder gleich einen Extra-Browser nur für diese Angebote abzustellen.
[...] über die IP-Adresse kann jeder zumindest Ihren ungefähren Standort herausfinden.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Download-Mit-diesen-Tools-surfen-Sie-anonym-6504182.html

Datendiebstahl eines Einzelnen? Gehackt, gekapert, gepostet, tagesschau.de, 04.01.2019
Nach NDR-Informationen gibt es Indizien dafür, dass ein Einzeltäter für den Hackerangriff verantwortlich sein könnte. Der Hacker "Orbit" soll bereits vor zwei Jahren den Twitter-Account eines YouTube-Stars gekapert haben.
Yannick Kromer kann sich heute noch darüber ärgern. Der YouTube-Star aus Landau in der Pfalz erzählt, wie er erfolglos versuchte, sein Konto beim Kurznachrichtendienst Twitter zurückzubekommen. Ein Hacker namens "Orbit" habe sich Zugang zu seinem E-Mail-Konto verschafft. Das sei schon vor zwei Jahren gewesen.
"Mit diesem E-Mail-Account hatte man Zugriff auf verschiedene Sachen wie Twitter. Und so wurde mir mein Twitter-Account gekapert", sagt er. "Also Passwort geändert, Name geändert, und ich hatte keinen Zugriff mehr auf Twitter."
Über dieses Konto beim Kurznachrichtendienst Twitter wurden die Daten und Dokumente von Prominenten und Politikern verbreitet. Einige im Dezember 2018, aber nicht wenige auch schon zuvor.
Mehr als 190.000 Menschen sehen Kromers Video regelmäßig bei YouTube. Es ist ein Angebot, das sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Bei Twitter hatte Kromer rund 20.000 Follower, die nun plötzlich die Tweets des Hackers lasen - ziemlich ärgerlich für den YouTube-Star.
"Weil das ja am Anfang eher minderjährige Leute gesehen haben und die alle nicht Bescheid wussten. Und dachten: Ey, was postet denn Dezztroyz da. Weil die ja alle dachten, ich wäre das. Und wenn da Sachen gepostet werden, irgendwelche Adressen geleakt werden. Das ist natürlich nicht cool."
Betroffen von dem Datenleck sind Hunderte Deutsche. Politiker aller Parteien - außer der AfD. Zudem Prominente, Moderatoren und Schauspieler wie Til Schweiger. Die Daten, insgesamt rund acht Gigabyte, sind nach Recherchen von NDR, WDR und "SZ" jedoch teilweise Jahre alt.
Ein Wiederholungstäter?
In vielen Fällen sind es Telefonnummern und Adressen, in einigen aber auch umfangreiche private, ja intime Dokumente. Ein prominentes Opfer sagte, dass seine Daten von dem Hacker bereits im Frühjahr 2018 ins Internet gestellt worden seien. Er habe damals per Anwalt versucht, sie entfernen zu lassen und auch Strafanzeige gestellt.
Der Hacker "Orbit" sei ein Wiederholungstäter, glaubt YouTuber Kromer zu wissen. "Es ist nicht das erste Mal, dass er jemanden gehackt hat. Es gab davor sicher schon 60 andere Hackerangriffe auf andere YouTuber oder andere Leute im Internet. Wo irgendwelche Twitter-Accounts gehackt wurden oder andere Sachen."
https://www.tagesschau.de/inland/datendiebstahl-103.html

Wurde Ihr Passwort auch gehackt?, PC-WELT.de, 23.05.2019
Immer wieder kursieren Log-in-Daten im Internet. Ob Ihr Log-in dabei ist, prüfen Sie mit dem PC-WELT-Tool Passwort Check.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Testen-Sie-ob-Hacker-Ihr-Passwort-geknackt-haben-3503365.html

Lambrechts Pläne zur Passwort-Herausgabe
Hacker interessieren sich nicht für Stopp-Schilder
, netzpolitik.org, 31.01.2020
Die Justizministerin möchte es Strafverfolger:innen leichter machen, an Informationen über Verbrecher:innen zu kommen. Ihr Entwurf für eine Änderung des Telemediengesetzes bedroht aber die Sicherheit aller. Der IT-Sicherheitsexperte Thorsten Schröder erklärt im Interview, wieso genau.
https://netzpolitik.org/2020/hacker-interessieren-sich-nicht-fuer-stopp-schilder/

Dieser Comic räumt mit den Mythen um maschinelles Lernen auf, netzpolitik.org. 14.05.2019
Viele reden drüber, noch mehr haben keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt: Künstliche Intelligenz ist zu einem Buzzword geworden. Dabei sollten Menschen möglichst gut Bescheid wissen über eine Technologie, die in Zukunft über ihre Versicherungen, Finanzen, Krebsdiagnosen und Bildungschancen entscheiden wird. Julia Schneider und Lena Ziyal machen deshalb Aufklärungsarbeit - in Bildern.
https://netzpolitik.org/2019/dieses-comic-raeumt-mit-den-mythen-um-maschinelles-lernen-auf/

Menschen lernen, Maschinen trainieren, netzpolitik.org, 09.03.2019
Maschinelles Lernen hat heute schon Einfluss auf die Vergabe von Krediten und Jobs oder die Höhe von Versicherungsbeiträgen. Aber was heißt eigentlich Lernen, wenn wir von einer Maschine sprechen? Und wie leisten wir Nutzer*innen dabei Hilfestellung? Das erklärt Timo Daum in diesem Kapitel aus seinem neuen Buch zu Künstlicher Intelligenz.
https://netzpolitik.org/2019/menschen-lernen-maschinen-trainieren/

Ermittlungen mittels Sprachassistent
Bitte keinen Kommissar Kühlschrank!
, tagesschau.de, 05.06.2019
Der Sprachassistent als Hilfe für die Polizei? Wenig sinnvoll, meint Frank Aischmann, von der Einkaufsliste lasse sich kaum auf dunkle Pläne schließen. Doch so manch Krimineller wäre den Innenministern sicher dankbar.
https://www.tagesschau.de/kommentar/sprachassistenten-ermittlungen-101.html

Wer Alexa nutzt, muss Gäste warnen, PC-WELT.de, 13.06.2019
Nach Ansichten einiger Medien-Anwälte ist der Betrieb von smarten Lautsprechern, die die Gespräche speichern, selbst im privaten Umfeld problematisch. So kommentiert Dr. Ralf Petring gegenüber der " Neuen Westfälischen ", jeder Inhaber eines solchen Geräts muss seine Gäste informieren, dass sie sich in einem Raum mit dem smarten Lautsprecher befinden, der potentiell die Gespräche mitzeichnen kann. Der Gastgeber ist auch verantwortlich dafür, dass die Daten nach Wunsch der Gäste gelöscht werden oder die Gäste über den Datenverbrauch aufgeklärt sind. Da die Datenverarbeitung von den meisten smarten Lautsprechern noch nicht völlig aufgeklärt ist, kann das nach sich eine ganze Reihe von ungeklärten Konsequenzen führen, so Petring weiter.
https://www.pcwelt.de/news/Wer-Alexa-nutzt-muss-Gaeste-warnen-10609575.html

Sprachlautsprecher: Abhör-Albtraum: Chinesische Hacker machen den Amazon Echo zur Wanze, STERN.de, 13.08.2018
Der Amazon Echo hört immer mit - und wird deshalb von vielen Menschen als unheimlich empfunden. Jetzt haben Hacker das Gerät tatsächlich zum Mitlauschen gebracht.
https://www.stern.de/digital/online/amazon-echo--chinesische-hacker-machen-den-sprachlautsprecher-zur-wanze-8210206.html

Alexa & Co.: Innenminister wollen Zugriff auf Daten aus dem "Smart Home", netzpolitik.org, 05.06.2019
Wo Daten anfallen, wecken sie Begehrlichkeiten: Künftig sollen Ermittler auf Daten aus dem "Smart Home" zugreifen und sie vor Gericht verwenden dürfen. Medienberichten zufolge wollen die Innenminister ihre Pläne nächste Woche vorstellen.
https://netzpolitik.org/2019/alexa-co-innenminister-wollen-zugriff-auf-daten-aus-dem-smart-home/

Amazon Echo: So löschen Sie auf einen Schlag alles, was Sie je zu Alexa gesagt haben, netzpolitik.org, 06.06.2019
Wer einen Amazon Echo zuhause hat, der hat Hunderte, wenn nicht Tausende Sprach-Aufzeichnungen auf Amazons Servern liegen. Alexa speichert nämlich jeden einzelnen Befehl. Wir erklären, wie Sie alles auf einmal löschen können.
https://www.stern.de/digital/online/amazon-echo--so-loeschen-sie-auf-einen-schlag-alles--was-sie-je-zu-alexa-gesagt-haben-8743604.html

Das Computergrundrecht zum Maßstab machen, netzpolitik.org, 30.06.2019
Vor elf Jahren erging das Karlsruher Urteil, das ein IT-Grundrecht zum Schutz der digitalen Privatsphäre ins Leben rief. Darin angesprochene Bedrohungen sind heute Realität, wie die Innenministerkonferenz mit dem Vorschlag zum Belauschen über Alexa und Siri eindrücklich machte. Das neue Grundrecht muss auch umgesetzt werden, fordert Gerhart Baum, und kündigt Gegenwehr an.
https://netzpolitik.org/2019/das-computergrundrecht-zum-massstab-machen/

Pläne der Innenminister
Wenn Alexa die Beweise liefert
, tagesschau.de, 05.06.2019
Sprachassistenten wie Alexa und Siri sowie internetfähige Fernseher und Kühlschränke könnten bald eine wichtige Rolle bei Ermittlungen spielen. Die Innenminister planen, digitale Spuren als Beweismittel zuzulassen.
https://www.tagesschau.de/inland/sprachassistent-beweismittel-101.html

Amazon-Chef
Bezos Raumfahrt-Träume: "Wir müssen wieder zum Mond - diesmal um zu bleiben"
, STERN.de 11.05
Schon seit Jahren träumt Amazon-Chef Jeff Bezos davon, die Menschheit ins All zu bringen. Jetzt hat er ganz konkrete Pläne vorgestellt, um Menschen dauerhaft auf den Mond zu bringen. Und das ist erst der Anfang.
https://www.stern.de/digital/technik/amazon-chef-jeff-bezos-und-raumfahrt-traeume---wir-muessen-zum-mond---um-zu-bleiben--8704288.html

Internetbetrug und Abofallen - das sind die wichtigsten Tricks
Betrug im Internet und Abofallen - die Cyberbetrüger tarnen sich immer besser
, trojaner-info.de, 14.06.2019
Internetbetrug und Abofallen sind eine wachsende Gefahr. Cyberbetrüger locken immer häufiger auf Fake-Webseiten, um Daten zu stehlen, Trojaner einzuschleusen oder Menschen oder Organisationen unerwünschte Verträge unterzujubeln. Das sind die Tricks der Internetabzocker, vor denen Sie sich schützen sollten.
https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetbetrug-und-abofallen-das-sind-die-wichtigsten-tricks-der-cyberbetrueger.html

#StopSpyingOnUs: Kampagne gegen personalisierte Online-Werbung gestartet, netzpolitik.org, 04.06.2019
Die Ausbeutung personenbezogener Daten zu Werbezwecken ist das zentrale Geschäftsmodell im Internet. Damit soll Schluss sein, fordert die Kampagne #StopSpyingOnUs und hat Beschwerden bei Datenschutzbehörden eingebracht. Beteiligen kann - und soll - sich auch die Zivilgesellschaft.
https://netzpolitik.org/2019/stopspyingonus-kampagne-gegen-personalisierte-online-werbung-gestartet/

Justizministerium blockiert bessere Durchsetzung von Netzneutralitätsregeln, netzpolitik.org, 22.05.2019
Seit 2016 gibt es in Europa einheitliche Regeln zur Netzneutralität. Deutschland hat als eines von nur zwei Ländern bisher verabsäumt, Verstöße mit angemessenen Bußgeldern zu bestrafen. Nun stellt sich ausgerechnet das Justizministerium von SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley gegen ausreichende Strafen für Verletzungen der Netzneutralität.
https://netzpolitik.org/2019/katarina-barley-stellt-sich-gegen-netzneutralitaet/

"Ihre Daten wurden gestohlen": Darum sollten Sie Telekom-Mails nicht ignorieren, CHIP, 12.02.2020
Viele Kunden erhalten derzeit E-Mails von der Telekom, in denen Sie darauf hingewiesen werden, dass ihre Daten gestohlen wurden. Was auf den ersten Blick wie eine betrügerische Phishing-Mail aussieht, ist eine offizielle Nachricht der Telekom. Kunden sollten sie auf keinen Fall ignorieren.
Eine große Schattenseite des Internets ist, dass es fiese Betrüger immer wieder in Form von Phishing-E-Mails auf ahnungslose Verbraucher abgesehen habe. Bei Phishing-Attacken haben Kriminelle persönliche Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten und Geburtstag im Visier, die sie unter einem falschen Vorwand den Opfern entlocken wollen.
Daher sollten Nutzer beim Erhalt einer Phishing-Mail auch niemals antworten, Anhänge öffnen oder Links im Text anklicken. Eine Mail der Deutschen Telekom ist allerdings eine Ausnahme. Auf die Telekom-Nachricht sollten Kunden immer reagieren.
https://www.chip.de/news/Ihre-Daten-wurden-gestohlen-Darum-sollten-Sie-diese-Telekom-Mail-nicht-ignorieren_181239816.html

Upload-Filter auf Kollisionskurs mit EU-Datenschutzregeln, netzpolitik.org, 13.03.2020
Es gab viel Streit um die EU-Urheberrechtsreform. Besonders Uploadfilter haben für viel Aufruhr gesorgt. Christoph Schmon von der Electronic Frontier Foundation hat die Reform darauf hin untersucht, ob sie mit dem Datenschutzrecht vereinbar ist. Seine Antwort ist eindeutig.
https://netzpolitik.org/2020/upload-filter-auf-kollisionskurs-mit-eu-datenschutzregeln/

Thomas Lohninger
Eine Rede für Netzneutralität und freies Internet auf der Telekom-Hauptversammlung
, netzpolitik.org, 17.04.2019
Die Deutsche Telekom hält immer noch an StreamOn-Tarifen fest. Die Zero-Rating-Angebote bevorzugen Dienste wie Netflix und verletzen die Netzneutralität. Auf der Haupversammlung appelliert Thomas Lohninger an den Konzern und verspricht, dass sie ihn dort nie wieder sehen müssen - unter einer Bedingung.
Beim Netflix-Streamen oder Fortnite-Zocken nicht ans Datenvolumen denken? Klingt erstmal gut. Die StreamOn-Tarife der Deutschen Telekom machen es möglich, aber letztlich schaden sie uns.
Dieses Zero-Rating verstößt gegen das wichtige Prinzip der Netzneutralität, das EU-weit verankert ist. Solche Tarife führen zu höheren Preisen und weniger Datenvolumen - und sie bevorzugte große Inhalte-Anbieter, die ihre Marktmacht zum Monopol ausbauen können.
Unser Autor Thomas Lohninger von der österreichischen NGO epicenter.works hat gestern auf der Telekom-Hauptversammlung erneut eine Rede gehalten und an den Konzern appelliert, endlich seinen Kurs zu ändern. Am Ende bittet er die Chefs noch um etwas anderes: Nutzt eure Macht, damit Deutschland sich im Rat der EU gegen Uploadfilter stellt.
Hier die ganze Rede zum Nachschauen- und lesen:
"Meine sehr geehrten Damen und Herren,
Mein Name ist Thomas Lohninger von der netzpolitischen Grundrechts-NGO epicenter.works. Ich vertrete heute hier 154.616 Aktien des Dachverbands Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre.
In meiner letzten Rede zu Ihnen vor zwei Jahren ging es um den StreamOn-Tarif dieses Konzerns. Damals war der Tarif gerade erst auf den Markt gekommen und ich habe Sie eindringlich davor gewarnt, welche Konsequenzen er auf das freie Internet und den Konzern haben wird. Ich habe aufgezeigt, wie durch diesen Dienst neue Walled Gardens, neue nationale Grenzen im Internet eingezogen werden und wie die Deutsche Telekom hier in die Verganenheit investiert.
Was ich in der letzten Rede vor zwei Jahren kritisierte, ist heute immer noch gültig. Die Damals war ...

https://netzpolitik.org/2019/eine-rede-fuer-netzneutralitaet-und-freies-internet-auf-der-telekom-hauptversammlung/

Digitalisierung und Umwelt: "Utopie und Horror liegen dicht nebeneinander", SPIEGEL ONLINE, 11.04.2019
Die Digitalisierung könnte zum "Brandbeschleuniger" von Umweltzerstörung, Klimawandel und sozialer Spaltung werden, warnt der Umweltbeirat der Bundesregierung. Es brauche jetzt klare Regeln.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/digitalisierung-und-umwelt-utopie-und-horror-liegen-dicht-nebeneinander-a-1261870.html

Polizei warnt vor Betrügern: So schützen Sie sich vor den "bandenmäßigen Strukturen"
Identitätsdiebstahl bei Facebook: So handeln Sie richtig
, CHIP, 06.08.2019

Großstädte wie Berlin bieten Identitätsdieben ausreichend Anonymität für Betrug mit Online-Bestellungen.
Identitätsdiebstahl und Betrug bei Online-Bestellungen sind mittlerweile ein Massendelikt. Es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Und die meisten Opfer bemerken den Betrug erst, wenn der eigene Briefkasten mit Mahnungen der Inkassobüros überquillt. Opfer, Experten und Ermittler schildern im Gespräche mit CHIP, wie die Maschen der dreisten Kriminellen funktionieren und wie Sie sich schützen können.
Warenkreditbetrug in Berlin: Schaden in Millionenhöhe
https://www.chip.de/news/Polizei-warnt-vor-Betruegern-So-schuetzen-Sie-sich-vor-den-bandenmaessigen-Strukturen_170040472.html

Keine Chance für Hacker
Identitätsdiebstahl im Internet vermeiden: 5 unverzichtbare Tipps
, PC-Magazin.de, 29.6.2017
Identitätsdiebstahl im Internet kommt immer häufiger vor. Wir zeigen, wie Sie Hackern das Leben schwer machen und E-Mail, Paypal und Co. sicher nutzen.
Wenn andere Zugriff auf Ihre Konten bei Paypal, Facebook und Co. haben, wird es teuer und unangenehm.
Max Meier sitzt fröhlich entspannt in einem Café in der Fußgängerzone. Sein Smartphone hat er mit einem in der Nähe befindlichen, öffentlichen WLAN gekoppelt. Er chattet per WhatsApp, surft im Netz und ruft seine E-Mails ab. Was er nicht weiß: Sein Handy wird belauscht und seit ein paar Minuten kennt (mindestens) eine weitere Person sein E-Mail-Passwort.​
Für den Angreifer heißt es jetzt: schnell handeln und dabei möglichst lange unauffällig bleiben. Er nutzt den Zugriff auf das E-Mail-Postfach, um die Passwörter für Maxs Konten bei Amazon, eBay und PayPal zurückzusetzen. Die eingehenden Bestätigungs-E-Mails der verschiedenen Anbieter löscht er sofort. Während Max sich wieder ins Gespräch mit seiner Freundin vertieft, geht der Angreifer auf seine Kosten shoppen. Per Expresszustellung gehen die Sendungen an eine unbewohnte Wohnung.
https://www.pc-magazin.de/ratgeber/identitaetsdiebstahl-im-internet-vermeiden-tipps-paypal-e-mail-spam-phishing-3198009.html

Verwaiste Internetadressen
Gefälschte Sneaker von der FDP?
, tagesschau.de, 30.12.2019
Macht die FDP jetzt in Turnschuhe und die AfD in Zahnbürsten? Das könnte man meinen, wenn man entsprechende Internetadressen aufruft. Doch es sind Fakeshops - vermutlich im Ausland -, die verwaiste de-Adressen nutzen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fakeshops-plagiate-sneaker-china-101.html

Steam-Konto kompromittiert? Hacker zielen auf Spieler ab, trojaner-info.de, 28.08.2019
Die Spieleplattform Steam wird derzeit von Kriminellen als lukratives Jagdgebiet für ahnungslose Anwender genutzt. Laut Bleeping Computer hacken sich Kriminelle über die Chat-Funktion der Steam-Plattform in Konten ein.Ein Kommentar von Jelle Wieringa, Security Awareness Advocate bei KnowBe4.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/steam-konto-kompromittiert-hacker-zielen-auf-spieler-ab.html

Steam: Weitere Zero-Day-Lücke betrifft 96 Mio. Nutzer, PC-WELT.de, 23.08.2019
Der Sicherheitsexperte Kravets hatte kürzlich eine Lücke in Steam gemeldet und Ärger gekriegt. Jetzt meldet er eine neue Lücke.
https://www.pcwelt.de/news/Steam-Weitere-Zero-Day-Luecke-betrifft-96-Millionen-Nutzer-10651474.html

Pwn2Own: Hacker knacken Safari, VirtualBox und VMware, PC-WELT.de, 21.03.2019
Am ersten Tag des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own haben es alle Teilnehmer geschafft, die gesteckten Ziele zu erreichen.
https://www.pcwelt.de/news/Pwn2Own-Hacker-knacken-Safari-VirtualBox-und-VMware-10559991.html

Hacker kopieren Datenbank von USA-Reisenden, PC-WELT.de, 11.06.2019
Hackern ist es gelungen, eine Datenbank mit bis zu 100.000 Fotos und Autokennzeichen eines US-Grenzübergangs zu kopieren.
[...] Die Daten stammen dabei nicht von der CBP selbst, sondern von einem Subunternehmer. Wie sich weiterhin herausstellte, habe dieser gegen Sicherheits- und Datenschutz-Auflagen verstoßen, dadurch wurde der Hacker-Angriff erst möglich. Der Name des Subunternehmers wurde durch die CBP vorerst nicht genannt. Vor einigen Wochen gab es jedoch einen Vorfall, der mit der Firma Perceptics in Verbindung gebracht wurde. Damals gelangten Daten der Firma ins Darknet und wurden dort zum kostenlosen Download angeboten. Das Unternehmen ist verantwortlich für die Entwicklung des Kennzeichen-Scanners.
https://www.pcwelt.de/news/Hacker-kopieren-Datenbank-von-USA-Reisenden-10607965.html

WiFi Finder: Android-App leakt 2 Mio. WLAN-Passwörter, PC-WELT.de, 23.04.2019
Die Android-App WiFi Finder hat die WLAN-Zugangsdaten von mehr als zwei Millionen Hotspots im Klartext geleaked.
https://www.pcwelt.de/produkte/WiFi-Finder-Android-App-leakt-2-Mio.-WLAN-Passwoerter-10580497.html

Schon wieder: Über 800 Millionen Nutzerdaten geleakt, PC-WELT.de, 09.03.2019
Im Web ist erneut eine riesige Datenbank mit Nutzerdaten gesichtet wurde. Sie enthält über 800 Millionen Einträge.
https://www.pcwelt.de/news/Schon-wieder-Ueber-800-Millionen-Nutzerdaten-geleakt-10552844.html

Business Security
Bedrohung via Telefonanlage
, tagesschau.de, 22.08.2019
Fraunhofer-Forscher waren von zahlreichen Sicherheitslücken überrascht.
Zahlreiche Büro-und Telefonanlagen sind grundlegend unsicher. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich 33 Geräte von 25 Herstellern kapern lassen. Somit ist Tür und Tor geöffnet für Spionage, Systemangriffe und sogar Totalausfälle.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/bedrohung-via-telefonanlage.html

Just Eat
Essenslieferdienste
Fressen und gefressen werden
, tagesschau.de, 03.03.2020
Essen online bestellen - dieser Trend boomt. Doch in den der Branche wollen viele ihr Geld verdienen, die Konkurrenz ist groß. Es herrscht ein erbitterter Kampf um die Marktführerschaft.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/essenslieferdienste-boerse-101.html

US-Musikindustrie
Albumverkäufe so schlecht wie noch nie
, SPIEGEL ONLINE, 07.07.2016
2016 wurden in den USA bisher so wenige Alben verkauft wie nie zuvor, nur drei Künstler haben die Millionenmarke geknackt. Das ist für die Musikindustrie aber kein Grund zur Panik - denn der Streaming-Markt wächst.
https://www.spiegel.de/kultur/musik/us-musikindustrie-albumverkaeufe-so-schlecht-wie-noch-nie-a-1101881.html

Dark Patterns
Irreführende Designs mit Methode
, netzpolitik.org, 13.01.2020
Einige Websites und Apps manipulieren ihre Nutzer:innen mit unethischen Methoden, damit diese Dinge kaufen, die sie ursprünglich gar nicht wollten. Expert:innen des Bundestags warnen nun vor diesen Tricks. Besonders Kinder und Senioren seien in Gefahr.
https://netzpolitik.org/2020/irrefuehrende-designs-mit-methode/

Internationaler Schlag: Razzien in 18 Ländern versetzen Raubkopierer-Szene in Schock, STERN.de, 29.08.2020
Die Szene-Gruppe Spark veröffentlichte Hunderte Filme im Netz. Jetzt schlugen die Behörden in 18 Ländern gleichzeitig zu. Die Szene ist wie eingefroren.
https://www.stern.de/digital/online/raubkopierer--razzien-in-18-laendern-versetzt-szene-in-schock-9395274.html

EU-Report zu Raubkopien: "Viele Nutzer tappen weiterhin in die Falle", STERN.de, 11.12.2019
Laut einem neuen EU-Report geht die Nutzung von Raubkopien drastisch zurück. Abmahnungen gibt es aber weiterhin, warnt Anwalt Christian Solmecke im Interview. Und manche Urheberrechtsverletzung ist kaum als solche zu erkennen.
https://www.stern.de/digital/online/raubkopien---viele-nutzer-tappen-weiterhin-in-die-falle--9040492.html

OKSchlag gegen Abmahner: Bundestag beschließt Gesetz, PC-WELT.de, 11.09.2020
Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, das Abmahn-Rechtsanwälten und deren Auftragebern das Treiben erschweren soll. Abmahnungen als Geschäftsmodell sollen damit verschwinden.
Rechtsanwälten, die sich auf Abmahnungen mit oft zweifelhaften Beweggründen spezialisiert haben, soll das neue Gesetz das Geschäftsmodell zerstören.
Der Deutsche Bundestag hat am 10. September 2020 mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD einen Gesetzentwurf beschlossen, der Abnahm-Rechtsanwälten und deren Auftraggebern das Leben schwerer machen soll. Das "Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs" soll miss­bräuch­liche Ab­mah­nungen erschweren oder ganz verhindern. Ziel des Gesetzes sei es Abmahnungen zu unterbinden, die "primär zur Erzielung von Gebühren und Vertragsstrafen ausgesprochen werden". Den vollständigen Gesetzentwurf können Sie hier nachlesen. AfD und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dagegen, FDP und Linksfraktion enthielten sich.
Das neue Gesetz setzt für Abmahnungen höhere Anforderungen beim Abmahnenden voraus. Außerdem reduziert es die finanziellen Anreize für Abmahnungen, um Unternehmen und auf Abmahnungen spezialisierte Rechtsanwälte zu stoppen, die bisher gezielt Konkurrenten zum Beispiel wegen Fehlern in deren Impressa beziehungsweise auf deren Webseiten abgemahnt haben. So darf man zwar noch Verstöße gegen gesetzliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten abmahnen, doch ein derart abmahnender Mitbewerber bekommt seine Abmahnkosten nicht mehr erstattet. Außerdem ermöglicht das Gesetz "vereinfachte Möglichkeiten zur Geltendmachung von Gegenansprüchen" für die Abgemahnten.
Abmahnungen werden durch das neue Gesetz unterbunden:
wenn "die Geltendmachung der Ansprüche vorwiegend dazu dient, gegen den Zuwiderhandelnden einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen oder von Kosten der Rechtsverfolgung oder die Zahlung einer Vertragsstrafe entstehen zu lassen"
oder wenn "ein Mitbewerber eine erhebliche Anzahl von Verstößen gegen die gleiche Rechtsvorschrift durch Abmahnungen geltend macht"
oder "wenn die Anzahl der geltend gemachten Verstöße außer Verhältnis zum Umfang der eigenen Geschäftstätigkeit steht
oder wenn "anzunehmen ist, dass der Mitbewerber das wirtschaftliche Risiko des außergerichtlichen und gerichtlichen Vorgehens nicht selbst trägt"
oder wenn "ein Mitbewerber den Gegenstandswert für eine Abmahnung unangemessen hoch ansetzt"
oder wenn "erheblich überhöhte Vertragsstrafen vereinbart oder gefordert werden oder "eine vorgeschlagene Unterlassungsverpflichtung erheblich über die abgemahnte Rechtsverletzung hin"ausgeht."
Für die Abgemahnten wichtig: "Im Fall der missbräuchlichen Geltendmachung von Ansprüchen kann der Anspruchsgegner vom Anspruchsteller Ersatz der für seine Rechtsverteidigung erforderlichen Aufwendungen verlangen."
Wirtschaftsverbände dürfen nur noch dann als Abmahner auftreten, wenn sie auf einer vom Bundesamt für Justiz überprüften Liste der Klagebefugten stehen. Gewerkschaften bleiben klageberechtigt.
https://www.pcwelt.de/news/Schlag-gegen-Abmahner-Bundestag-beschliesst-Gesetz-10881395.html
Facebook-Massenabmahner freigesprochen, https://www.pcwelt.de/news/Facebook-Massenabmahner-stehen-vor-Gericht-Gewerbsmaessiger-Bandenbetrug-9705043.html
Thomas Urmann verliert Zulassung, https://www.pcwelt.de/news/Thomas_Urmann_verliert_Zulassung_als_Rechtsanwalt-Aus_fuer_Redtube-Abmahner-9041172.html
Ex-Anwalt Thomas Urmann muss Redtube-Abmahnopfer entschädigen,https://www.pcwelt.de/news/Ex-Anwalt-Thomas-Urmann-muss-Redtube-Abmahnopfer-entschaedigen-9899552.html
Insolvenzverfahren gegen Porno-Abmahnanwalt Thomas Urmann, https://www.pcwelt.de/news/Alles-ueber-von-Gravenreuth-26661.html
Alles über von Gravenreuth, dem König der Abmahner, https://www.pcwelt.de/news/Alles-ueber-von-Gravenreuth-26661.html
Gravenreuth geht leer aus, https://www.pcwelt.de/news/Gravenreuth-geht-leer-aus-174263.html

Mehr als 50 Millionen Euro Umsatz
"Share-Online.biz": Behörden schalten Deutschlands größtes Raubkopien-Portal ab - werden Nutzer nun abgemahnt?
, STERN.de, 17.10.2019
Behörden gelang ein großer Schlag gegen die kriminelle Szene, indem sie der größten deutschen Filehosting-Plattform "Share-Online.biz" den Stecker zogen. Nun fragen sich viele Nutzer, ob sie abgemahnt werden. Ein Anwalt klärt auf.
Es war eine Razzia in drei Ländern: Ermittler haben in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Wohnungen und Geschäftsräume der Filehosting-Plattform "Share-Online.biz" durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Über die Plattform wurden Raubkopien von Filmen, Serien und anderen Inhalten verbreitet, es handelte sich um die größte Seite dieser Art in Deutschland. Durch den Betrieb der Plattform sollen die Tatverdächtigen laut Staatsanwaltschaft von April 2008 bis Oktober 2017 einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro gemacht haben.
Den Behörden zufolge wurden "unfassbare Datenmengen" sichergestellt, wie ein Sprecher der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW am Donnerstag mitteilte. Neben den Hauptverdächtigen könnten auch die Uploader ins Ziel der Ermittler geraten. Doch müssen nun Nutzer Angst vor Abmahnungen haben, welche auf der Plattform illegale Inhalte heruntergeladen haben? Die Einschätzung des auf Urheberrecht spezialisierten Anwalts Christian Solmecke.
"Anders als beim Filesharing, wo eine Ermittlung von IP-Adressen einfach ist, ist beim Filehosting die IP-Adresse nur dem illegalen Portal bekannt. Diese speichern aber häufig keine IP-Adressen, sodass eine Ermittlung der Nutzer meist nur möglich sein dürfte, wenn diese mit Klarnamen registriert sind. Und selbst wenn die IP-Adresse gespeichert wurde, ist sie wegen der geringen Speicherdauer beim Provider nur innerhalb von wenigen Tagen zurückverfolgbar. Wenn Klarnamen tatsächlich gespeichert sind, könnte ein Vorgehen allerdings einfacher und günstiger sein, als den Namen des Anschlussinhabers hinter einer IP-Adresse zu ermitteln."
https://www.stern.de/digital/online/share-online-biz-ist-offline--werden-nutzer-nun-abgemahnt--ein-anwalt-klaert-auf-8958668.html

Kostenlose Filme: Mitten in der Grauzone oder Illegalität des Internets?, trojaner-info.de, 02.08.2019
Es ist einfach zu verführerisch: Nur einige Klicks entfernt ist das Netz voll von kostenlosen Bewegtbild-Angeboten: vom gerade angelaufenen Kino-Blockbuster über Champions-League-Spiele in HD — bis hin zum anregenden YouPorn-Video. Da wird das heimische Wohnzimmer durch Gratis-Downloads oder das Streaming ruckzuck zum kostenlosen Heim-Kino. Aber kommt der Film-Fan dadurch als Nutzer oder Verbreiter von Raubkopien mit dem Urheberrecht in Konflikt?
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/kostenlose-filme-aus-dem-internet/articles/kostenlose-filme-mitten-in-der-grauzone-oder-illegalitaet-des-internets.html

Polizei warnt: Abzocke mit falschen Streamingdiensten, PC-WELT.de, 23.06.2019
Die Polizei warnt vor Abzocke mit gefälschten Streamingdiensten. Die "Streamingdienste" verschicken sogar Inkasso-Schreiben.
https://www.pcwelt.de/news/Polizei-warnt-Abzocke-mit-gefaelschten-Streamingdiensten-wie-Gigaflix-Co.-10613870.html

Akamai konstatiert: Streaming-Dienste sind beliebteste Ziele von Credential-Stuffing-Angriffen, trojaner-info.de, 01.05.2019
Patrick Sullivan, Director of Security Technology and Strategy von Akamai,hat die neusten Forschungserkenntnisse präsentiert.
Die schwersten Angriffe deuten auf Tests mit gestohlenen Anmeldedaten hin; laut des Akamai Berichts "State of the Internet"-Sicherheitsbericht 2019: "Credential Stuffing: Angriffe und wirtschaftliche Aspekte - Special Media Report" geben Online-Tutorials und All-in-One-Anwendungen marktspezifischen Hacking-Aktivitäten Auftrieb.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/akamai-konstatiert-streaming-dienste-sind-beliebteste-ziele-von-credential-stuffing-angriffen.html

3-5-2-Direktive
China will ausländische IT aus Behörden verbannen
, netzpolitik.org, 10.12.2019
Die Kommunistische Partei Chinas will binnen drei Jahren fremde Hard- und Software aus Regierungssystemen verbannen. Konzerne kündigen ein neues Betriebssystem an.
https://netzpolitik.org/2019/china-will-auslaendische-it-aus-behoerden-verbannen/

364 Millionen Datensätze aus Internetcafés geleakt, PC-WELT.de, 08.03.2019
Millionen Datensätze mit Social-Media-Profilen und Chats waren in China öffentlich zugänglich. Ursache ist wohl die Überwachung der Regierung.
https://www.pcwelt.de/news/364-Millionen-Datensaetze-aus-Internetcafes-geleakt-10552745.html

Sicherheitsprobleme bei Microsoft-Diensten Angreifer konnten private E-Mails lesen, SPIEGEL ONLINE, 16.04.2019
Wenn Fremde ins Postfach blicken: Microsoft hat ein Sicherheitsproblem bei seinen E-Mail-Diensten eingeräumt. Betroffene Nutzer wurden informiert. Wie groß das Problem insgesamt ist, bleibt jedoch unklar.
https://www.spiegel.de/netzwelt/apps/microsoft-so-ernst-war-das-sicherheitsproblem-bei-outlook-hotmail-und-msn-a-1262948.html

Chat-App als Spionagewerkzeug, trojaner-info.de, 27.12.2019
Eine immer beliebtere Chat-App namens ToTok ist ein Spionage-Werkzeug, das für die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate entwickelt wurde. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf nicht genannte US-Beamte und eine eigene Analyse. ToTok ist demnach gerade einmal ein paar Monate alt, allein unter Android wurde sie aber bereits mehr als fünf Millionen Mal heruntergeladen und installiert. Entwickelt wurde sie dem Bericht zufolge von einer Firma in den Emiraten, hinter der sich ein Dienstleister verbergen soll, bei dem unter anderem ehemalige US-Geheimdienstarbeiter für die Regierung des Golfstaats hacken sollen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/chat-app-als-spionagewerkzeug.html

Verschlüsselte Kommunikation
Ermittler wollen durch die Vordertür
, tagesschau.de, 11.11.2019
Verschlüsselte Kommunikation wie E-Mails ist für Ermittler ein Problem. Dabei erlauben die Gesetze umfangreichen Zugriff, wie ein aktueller Fall zeigt: Ein Gericht zwingt einen Anbieter, Daten unverschlüsselt herauszugeben.
Am Rande des Hannoveraner Studentenviertels Linden residiert das Unternehmen Tutanota. Das 2011 gegründete Start-Up bietet verschlüsselte Kommunikation per E-Mail an und wirbt damit, der "weltweit sicherste E-Mail-Service" zu sein. Sechs Millionen Kunden hat die Firma nach eigenen Angaben inzwischen. "Die eingebaute Verschlüsselung garantiert, dass Deine Mailbox nur Dir gehört", steht auf der Webseite. "Niemand sonst kann Deine Daten entschlüsseln oder lesen."
Im Oktober 2018 bekam Tutanota Post aus Itzehoe. Das dortige Amtsgericht forderte den Geschäftsführer Matthias Pfau auf, die E-Mails seines Dienstes der Polizei zur Verfügung zu stellen - und zwar unverschlüsselt und in Echtzeit. Hintergrund war ein sogenannter "Ransomware"-Fall: Das Landeskriminalamt in Schleswig-Holstein ermittelte gegen Hacker, die mehrere Unternehmen aus Itzehoe mit einer Schadsoftware erpresst haben sollen. Dabei verwendeten die mutmaßlichen Cyberkriminellen auch eine E-Mail-Adresse von Tutanota. Genau diese Kommunikation wollten die Ermittler nun überwachen.
"Sowas findet kein Mitarbeiter toll"
Das Unternehmen aber weigerte sich zunächst, die Daten herauszugeben. Geschäftsführer Pfau verwies darauf, dass man nicht in der Lage sei, den Inhalt der verschlüsselten Mails zu lesen. Sie wollten ihr Produkt auch nicht ändern und umbauen müssen. "Ich habe die Forderung für falsch gehalten, als das Schreiben bei uns ankam und ich halte sie bis heute für falsch", so Pfau.
Das Amtsgericht Itzehoe sah das nach Informationen von WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" anders. Fünf Monate, nachdem der erste Brief in Hannover eingegangen war, forderten die Richter von Tutanota die gesamten Inhalte der E-Mails herauszugeben, die nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Tutanota sei gesetzlich dazu verpflichtet, den Strafverfolgern Zugang zu den E-Mails ermöglichen. Sie verhängten sogar ein Bußgeld von 1000 Euro gegen die Firma. Die Stimmung bei Tutanota sei danach entsprechend schlecht gewesen, erinnert sich Pfau. "Die Kern-DNA unseres Unternehmens ist Datenschutz. Sowas findet kein Mitarbeiter toll."
Kriminelle nutzen immer öfter Verschlüsselung
Der Staat zwingt ein Unternehmen, die Verschlüsselung seiner E-Mails aufzuheben - ein ungewöhnlicher Fall, der einen seit Jahren bestehenden Konflikt zwischen Strafverfolgern, Datenschützern und Internetwirtschaft verdeutlicht. Verschlüsselte Kommunikation ist ein Problem für die Polizei: Kriminelle nutzen immer öfter besonders geschützte Kommunikationswege, beispielsweise Messengerdienste wie Whatsapp oder Telegram. Oder eben Krypto-Emails wie jene von Tutanota. Für Ermittler ist eine Überwachung so nahezu unmöglich, sie werden "blind und taub". Die US-Bundespolizei FBI nennt das Problem daher auch schlicht: "going dark".
Um verschlüsselte E-Mails oder Chats trotzdem mitlesen zu können, arbeiten deutsche Sicherheitsbehörden daran, die Computer und Handys von Zielpersonen mit einer Überwachungssoftware zu infizieren. Dieses staatliche Spionageprogramm wird oft als "Bundestrojaner" bezeichnet. Eigentlich aber, so heißt es aus Sicherheitskreisen immer wieder, sollte die Polizei jedoch nicht ständig selbst zum Hacker werden. Man wolle keine Hintertüren in Software ausnutzen - es müsse eben auch durch die Vordertür gehen.
Schutz vor Spionage
Daher streiten inzwischen Behörden, Politiker und Datenschützer: Die einen fordern, Kommunikation dürfe nicht so sicher werden, dass Strafverfolger nichts mehr überwachen können. Andere wiederum verlangen, dass mehr Daten verschlüsselt werden. Nur so könnten sich Unternehmen wie Bürger besser vor Kriminellen, vor Spionage durch Geheimdienste oder die Konkurrenz sowie vor dem Datenhunger der großen Tech-Konzerne schützen. In ihrer digitalen Agenda sah auch die Bundesregierung Kryptographie als Wettbewerbsvorteil. Deutschland, so hieß es, müsse "Verschlüsselungsstandort Nummer eins" werden.
Das 2011 gegründete Start-up Tutanota passt eigentlich perfekt zu diesem Ziel. Wenn zwei Nutzer des E-Mail-Dienstes sich eine Mail schreiben, wird diese automatisch mit der besonders sicheren Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Nur Sender und Empfänger können die E-Mail lesen - sie sind die einzigen, die die Schlüssel für die Kommunikation haben. Große Mail-Anbieter wie Google oder Gmx bieten einen solchen Schutz nicht. Wenn ein Kunde eine E-Mail von einer Person bekommt, die keinen Tutanota-Account hat, dann ist diese automatische Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung zwar technisch nicht möglich, allerdings verschlüsselt das Unternehmen laut eigenen Angaben die Nachricht automatisch mit einer anderen Verschlüsselung, sobald sie auf ihren Servern abgelegt wird.
Neue Funktion für Strafverfolger
Genau um diese Verschlüsselung ging es dem Amtsgericht Itzehoe. In ihrem Schreiben vom Oktober 2018 forderten sie von Tutanota, die gesamten Inhalte der nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselten E-Mails des Verdächtigen herauszugeben. Im späteren Urteil wurde nochmal darauf verwiesen, dass die Firma dazu in Deutschland aufgrund des Strafprozessordnung (StPO) § 100a und Telekommunikationsgesetz (TKG) § 110 verpflichtet ist.
Tutanota muss nun eigens für die Strafverfolger eine neue Funktion programmieren: Wenn für einen Account eine gültige Anordnung eines deutschen Gerichts vorliegt, kann das Unternehmen zusätzlich eine Kopie der nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselten E-Mails erstellen, die auch die Ermittler lesen können. Dies geht aber nicht rückwirkend. Und: E-Mails mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, also Mails, die nur zwischen Tutanota-Kunden verschickt wurden, können Tutanota und die Ermittler weiterhin nicht lesen. "Ich würde mich lieber um erweiterte Datenschutzfunktionen für unsere Kunden kümmern, als um erweiterte Zugriffsrechte für die Behörden", meint Pfau. Selbstverständlich halte man sich jedoch an die gesetzlichen Vorgaben und kooperiere mit den Behörden.
Kritik an Telekommunikationsgesetz
Das Telekommunikationsgesetz (TKG) regelt in Deutschland, welche Daten ein Provider weitergeben muss und welche nicht. Allerdings stammt das Gesetz aus einem Zeitalter, als es noch keine Smartphones oder kryptierten E-Mail-Dienste gab. Die Grundannahme des Gesetzes war eine Überwachung, die vorsah, dass etwa Telefonate von einem Telekommunikationsanbieter an die Polizei ausgeleitet werden.
Inzwischen warnen Datenschützer davor, dass das aktuelle Gesetz zu vage sei. "Das Problem ist, dass die Mitwirkungspflichten, die das TKG den Providern auferlegt, relativ unscharf formuliert sind", sagt etwa Ulf Buermeyer, Jurist und Mitbegründer der Gesellschaft für Freiheitsrechte. "Gerade im Technikbereich finde ich es sehr wichtig, dass die Gesetze präzise formuliert sind und genau beschreiben, was erlaubt ist und nicht ist."
Jurist: Keine Chance gegen Aufforderung
Nur wenige Monate nachdem Tutanota vom Amtsgericht Itzehoe aufgefordert wurde, die Daten der E-Mails herauszugeben, traf das Bundesverfassungsgericht eine Grundsatzentscheidung in Sachen Telekommunikationsgesetz (TKG): Der Berliner E-Mail-Anbieter Posteo hatte dagegen geklagt, die IP-Adressen seiner Kunden an die Polizei herauszugeben. Dabei speicherte das Unternehmen, das mit großer Datensparsamkeit wirbt, diese Informationen gar nicht. Die Richter am Bundesverfassungsgericht aber sahen Posteo in der Pflicht: Ende Januar 2019 urteilten sie, dass die Firma die Daten speichern und auch herausgeben muss.
Das Urteil war laut Pfau auch ein Grund von Tutanota, nicht weiter gegen die Forderung des Amtsgerichts vorzugehen. "Es kommt eher selten dazu, dass sich ein Provider in solchen Fällen wehrt", meint auch der Jurist Ulf Buermeyer. Er glaubt, dass Tutanota juristisch keine Chance gegen die Aufforderung gehabt hätte. Wegen der weitgefassten Gesetzesgrundlage würden Unternehmen oft von vornherein mit den Behörden zusammenarbeiten - zumindest jene mit Firmensitz in Deutschland.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/provider-verschluesselung-101.html

Online-Kurse von Unis in der Kritik
Massig Daten von Studenten
, Tagesschau, 01.12.2015
Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen sogenannte MOOCs, massive open online courses, an. In Deutschland bieten unter anderem die beiden großen Münchener Unis solche Kurse an. Sie kooperieren dafür mit einer US-Firma - eine heikle Zusammenarbeit aus Sicht von Datenschützern. Von C. Baars, H. Grassegger
"Das war vielleicht ein wenig blauäugig", sagt Monika Rösler. Begeistert hatte sie sich auf das Angebot gestürzt: Vorlesungen renommierter Professoren der besten Unis weltweit, attraktiv aufbereitet mit Videos, Quiz und der Möglichkeit, sich mit den Dozenten und anderen Studenten auszutauschen - und all das kostenlos. Das bieten sogenannte MOOCs, "massive open online courses". Als "blauäugig" beschreibt Monika Rösler sich, weil sie sich keine Gedanken darüber gemacht hat, wer jetzt - nachdem sie mehrere MOOCs mitgemacht hat - was alles über sie weiß oder wissen könnte. Sie lebt in Lübeck, arbeitet als Physiotherapeutin - das ist relativ leicht mit einer Internet-Suche herauszufinden. Doch der Anbieter ihrer MOOC-Kurse könnte wahrscheinlich noch viel mehr über sie erzählen - oder sein Wissen mit den Behörden teilen oder an jemand anders verkaufen. Denn der Anbieter sitzt in Kalifornien, USA.
Daten für alle möglichen Zwecke
Anders als in Deutschland sehe das amerikanische Recht vor, "dass Daten die vorhanden sind, genutzt werden können - für alle möglichen Zwecke", erklärt Marit Hansen, die Datenschutzbeauftragte in Schleswig-Holstein. Und bei solchen Online-Kursen werde eine ganze Menge von Daten gesammelt, sagt Hansen.
Wann hat sie sich von wo angemeldet? Welche Videos hat sie sich angeschaut? Hat sie sie bis zum Ende geguckt oder zwischendurch abgeschaltet? Welche Teile der Kurse hat sie wiederholt? Wie hat sie bei Tests abgeschnitten? Welche Fragen hat sie gestellt? Mit wem hat sie sich ausgetauscht? Worüber? Unter dem Namen von Monika Rösler ist jetzt wahrscheinlich ein umfassendes Profil abgespeichert: Persönliche Angaben, Kommunikationsdaten, Leistungsnachweise - möglicherweise sogar angereichert mit Daten aus ihrem sonstigen Verhalten im Internet.
Mehr als 16 Millionen Nutzer
Monika Rösler hat Kurse über die Seite des US-Unternehmens Coursera belegt. Was die Firma genau speichert, was sie mit den Daten macht - darauf hat sie auf Anfrage von NDR, "Süddeutscher Zeitung" und des SRF nicht geantwortet. Coursera hat 2012 sein MOOC-Angebot gestartet, ist in dem Bereich unbestrittener Weltmarktführer - mit mehr als 16 Millionen registrierten Nutzern, Tendenz stark steigend. Das Unternehmen kooperiert mit namhaften Unis weltweit. Sie produzieren die MOOCs, die Inhalte, die Coursera dann kostenlos anbietet. Aus Deutschland sind die beiden großen Münchener Hochschulen dabei: die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität (TUM). Dort schwärmen sie von der Zusammenarbeit mit Coursera mit seiner gigantischen Reichweite. Er sei begeistert, sagt Hans Pongratz, Vizepräsident der TUM, zuständig für alle IT-Projekt, der offizielle "Chief Information Officer" (CIO). Pongratz berichtet von einem Kurs über selbstfliegende Kleinhubschrauber. An der Uni selbst hatten sie dazu schon mal ein Tutorium angeboten, zehn Studenten nahmen teil. Jetzt im ersten Online-Durchlauf seien es 25.000 gewesen, aus 170 Ländern. Eine gigantische Werbung für die TUM. Die Unis sehen die Online-Kurse auch als eine Marketing-Maßnahme. Sie wollen Studierende nach München locken.
Coursera behält sich Verkauf von Daten vor
Datenschützerin Marit Hansen ist weniger begeistert. Sie kritisiert eine solche Zusammenarbeit. Wenn Daten von deutschen Studenten in die USA abfließen und diese eventuell noch verkauft würden, sei das nicht in Ordnung. Tatsächlich behält sich Coursera diese Möglichkeit explizit vor. Das geht aus Verträgen und Unterlagen des Unternehmens hervor, die NDR, SZ und SRF vorliegen. Danach wird zum Beispiel als eine Verdienstmöglichkeit der Verkauf von Daten an Unternehmen zu Recruiting-Zwecken angeführt. Allerdings sollen die Nutzer vorher gefragt werden, ob sie dem zustimmen. Der Züricher Junior-Professor Paul-Olivier Dehaye wollte im vergangenen Jahr dieses Problem thematisieren, der Frage nachgehen, wie sich das gemeinwohlorientierte Interesse von Unis mit dem Profitstreben eines von Wagniskapitalgebern finanzierten Start-Up-Unternehmens vereinbaren lassen
Das Heikle daran: Er hat diese Frage in seinem Coursera-Kurs aufgeworfen. Dehaye wollte zeigen, dass die gesammelten Daten des MOOC-Anbieters ausgesprochen lukrativ sein können. Er frragte deshalb bei Coursera nach den vollständigen Datensätzen seines Kurses und der Teilnehmer nach. Das Unternehmen verweigerte jedoch die Herausgabe. Schließlich entbrannte ein Streit zwischen dem Prof und dem Unternehmen. Dehaye löschte spontan alle Kursmaterialien und forderte seine Studenten auf, Coursera zu verlassen. Umgekehrt sperrte das Unternehmen seine Dozenten-Rechte und veröffentlichte seine Kommentare in den Foren der Plattform nicht. Schließlich verlangte Dehaye die Herausgabe der Daten, die Coursera über ihn persönlich gespeichert hat. Doch auch hier weigerte sich das Unternehmen. Der Professor hat deshalb nun eine Klage in den USA eingereicht. Auf Fragen von NDR, SZ und SRF zu diesem Streit hat Coursera nicht geantwortet. "Noch schlimmer": US-Behörden haben Zugriff Schlimmer noch als einen möglichen Verkauf von Daten finde sie, wenn staatliche Stellen in den USA auf die Daten zugreifen würden, sagt Schleswig-Holsteins Datenschützerin Marit Hansen. Das sei nach dem geltenden US-Recht immer möglich. Die Behörden könnten die Profile nach allen möglichen Kriterien auswerten, zum Beispiel danach, wer Arabisch spreche oder sich für bestimmte Inhalte interessiere. Basierend auf diesen Informationen könnten sie etwa entscheiden, wen sie einreisen lassen und wen nicht. In ähnlichen Bereichen sei so etwas bereits passiert, sagt Hansen. Die beiden Münchener Universitäten teilen diese Sorgen offenbar nicht. Aus Sicht ihres Datenschützers sei das Angebot in Ordnung, teilte die LMU mit. Und an der TUM spricht der zuständige Vize-Präsident Hans Pongratz zwar von Herausforderungen mit dem Datenschutz, aber da das Angebot freiwillig sei und kein Student einen Coursera-Kurs belegen müsse, um sein Studium zu absolvieren, sieht er kein grundsätzliches Problem.
Allerdings denke die TUM auch darüber nach, ihre MOOCs über Plattformen in Europa zu betreiben, um den Datenschutzrichtlinien dann sicher zu entsprechen. Eine ganze Reihe anderer Unis in Deutschland macht dies schon.
Komplizierte Rechtslage
Tatsächlich ist die Rechtslage derzeit ziemlich kompliziert. Was wirklich erlaubt ist, was möglicherweise gegen Datenschutz-Vorschriften verstößt, kann im Moment kaum jemand zuverlässig sagen. Denn im Oktober hat der Europäische Gerichtshof das sogenannte Safe-Harbor-Abkommen für ungültig erklärt. Hierauf basierte jahrelang der Datenaustausch zwischen der EU und den USA. Jetzt muss eine neue Regelung gefunden werden. Wie groß die Herausforderungen mit dem Datenschutz sind, hat Coursera selbst schon erlebt. Im letzten Jahr war es einem Professor aus den USA, der einen MOOC geleitet hat, ohne größere Schwierigkeiten gelungen, große Bestände der Nutzerdaten herunterzuladen. Ein riesiges Datenleck. Coursera besserte nach und versicherte anschließend, dass das Problem nun gelöst sei. Man wisse einfach nicht, wo die Daten am Ende landen, sagt nun Monika Rösler. "Es ist schon ein komisches Gefühl, dass man so viel von sich preisgibt". Sie will nun stärker darauf achten, sollte sie noch einmal einen Kurs belegen.

Neuester Kommentar von "Moderation" am 01.12.2015 21:50 Uhr
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Hacker in den USA machen Personalien tausender Agenten und Polizisten publik, brd-schwindel.ru, 14.04.2019
von Sputnik
Eine Gruppe von Hackern hat einige mit der Bundespolizei FBI verbundene Websites geknackt und Personalien von tausenden Polizisten und Agenten publik gemacht, berichtet das US-Portal TechChrunch.
https://brd-schwindel.ru/hacker-in-den-usa-machen-personalien-tausender-agenten-und-polizisten-publik/

So lösen Sie die nervigsten GMX-Probleme, PC-WELT.de, 23.03.2019
Das Login schlägt fehl, der Dienst ist nicht erreichbar, Thunderbird holt keine Mails ab - so lösen Sie nervige Login-Probleme bei GMX.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/gmx-login-probleme-loesen-9608465.html

Die dümmsten Hacker der IT-Geschichte, PC-WELT.de, 02.06.2019
Droh-Tweets, provokante Bilder, iPad-Spam-Chats: Wir zeigen dumme Hacker-Streiche, die richtig schief gegangen sind.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-duemmsten-Hacker-der-IT-Geschichte-3931623.html

Yahoo durchsuchte eingehende E-Mails aller Nutzer für amerikanische Geheimdienste, netzpolitik.org, 04.10.2016
Die Reputation von Yahoo leidet nach Datenleck und Massenüberwachung für Geheimdienste. (Symbolbild) Foto: CC-BY-ND 2.0 KenC1983
Yahoo hat im Auftrag amerikanischer Geheimdienste alle eingehenden E-Mails aller Nutzer nach bestimmten Selektoren durchsuchen müssen. Das Unternehmen steht nur Wochen nach einem bekannt gewordenen Datenleck damit schon wieder in der Kritik, https://netzpolitik.org/2016/yahoo-durchsuchte-eingehende-e-mails-aller-nutzer-fuer-amerikanische-geheimdienste/ .

Verbraucherschützer: Flut von Fake Reviews auf Amazon, PC-WELT.de, 18.04.2019
Betroffen zu sein scheint vor allem der Bereich IT und Unterhaltungselektronik. Durch die zahllosen sehr positiven Bewertungen schaffen es unbekannte Marken auf Spitzenpositionen bei Suchbewertungen. Am erfolgreichsten sind die Betrüger bei Kopfhörern.
https://www.pcwelt.de/news/Verbraucherschuetzer-Flut-von-Fake-Reviews-auf-Amazon-10578864.html

Datenschutz-Studie
Privatsphäre und Wettbewerb zusammendenken
, netzpolitik.org, 08.09.2020
Bei Firmenübernahmen berücksichtigen Kartellbehörden das Datenschutzniveau nicht ausreichend, mahnt eine Studie der Stiftung Neue Verantwortung. Das sollte sich ändern, bevor neue Gesetze erlassen werden, fordert die Forscherin Aline Blankertz.


https://netzpolitik.org/2020/datenschutz-studie-privatsphaere-und-wettbewerb-zusammendenken/

Pläne von Auskunfteien
Datenpools könnten Verbraucher:innen den Stromanbieterwechsel erschweren
, netzpolitik.org, 08.09.2020
Die Wirtschaftsauskunfteien Schufa und Crif Bürgel haben offenbar Konzepte für Datenpools entwickelt, in denen Energieversorger Informationen über Kund:innen sammeln könnten. Die Anbieter könnten die Daten nutzen, um Verbraucher:innen systematisch am Vertragswechsel zu hindern.
https://netzpolitik.org/2020/datenschutz-studie-privatsphaere-und-wettbewerb-zusammendenken/

WJS: iOS-Apps leiten Gesundheitsdaten an Facebook weiter, PC-WELT.de, 25.02.2019
Nach einem investigativen Zeitungsbericht senden Apps beispielsweise sensible Gesundheitsdaten ohne Kundenwissen an
https://www.pcwelt.de/news/Wall-Street-Journal-Neuer-Skandal-um-Facebook-und-iOS-Apps-10544713.html

Fragwürdige Mitschnitte: Amazon-Mitarbeiter hören sich Privatgespräche mit Alexa an, SPIEGEL ONLINE, 11.04.2019
Um die virtuelle Amazon-Assistentin zu verbessern, transkribieren und analysieren Mitarbeiter jeden Tag Tausende von aufgezeichneten Gesprächen. Wird es zu privat, sollen sie offenbar aufhören. Die Kunden wissen nichts davon.
https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/amazon-mitarbeiter-hoeren-sich-tausende-privatgespraeche-mit-alexa-an-a-1262315.html

Sprachlautsprecher: "Alexa, wer lauscht beim Amazon Echo?"
Warum 7000 Mitarbeiter Ihre Aufzeichnungen anhören dürfen
, STERN.de, 12.04.2019
Kann da eigentlich jemand mithören? Diese Frage stellen sich viele Nutzer eines Amazon Echo. Ja, lautet die schlichte Antwort eines aktuellen Berichts. Und manchmal werden die Aufnahmen sogar weitergegeben.
https://www.stern.de/digital/online/amazon-echo--7000-mitarbeiter-duerfen-ihre-aufzeichnungen-anhoeren-8662748.html

Sprachlautsprecher: Spion im Haus: So lauschen Alexa, Google und Co. heimlich mit, STERN.de, 04.03.2019
Wer einen Sprachlautsprecher nutzt, kennt die Angst, dass er heimlich mithört. Leider passiert das tatsächlich immer wieder. Wir erklären, wie Sie den Lauscher bemerken können.
https://www.stern.de/digital/online/alexa--google-und-co---so-finden-sie-heraus--ob-heimlich-mitgelauscht-wurde-8000326.html

Spion im Wohnzimmer?: Amazon Echo lauscht die ganze Zeit mit - hier können Sie hören, was er dabei aufnimmt, STERN.de, 30.03.2019
Viele Menschen fürchten, dass Amazons Sprachlautsprecher sie belauscht. Tatsächlich hört er die ganze Zeit zu. Wir verraten, was er genau dabei aufnimmt - und wie Sie sich die Aufzeichnungen anhören können.
https://www.stern.de/digital/computer/amazon-echo-lauscht-die-ganze-zeit-mit---hier-koennen-sie-hoeren--was-er-dabei-aufnimmt-7797002.html

Gesichtserkennung in London hat miserable Trefferquote und kann Menschenrechte verletzen, netzpolitik.org, 05.07.2019
Während erste Städte Gesichtserkennung verbieten, testet die Polizei in London die Technologie im Realbetrieb. Sie hat einen Bericht in Auftrag gegeben, der einen tiefen Einblick in das Experiment bietet. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass es womöglich Menschenrechte verletzt.
https://netzpolitik.org/2019/gesichtserkennung-in-london-hat-miserable-trefferquote-und-kann-menschenrechte-verletzen/

Gesichtserkennung von Amazon verwechselte US-Abgeordnete mit Verdächtigen, netzpolitik.org, 26.07.2018
Einfach verwechselt: Amazon-Software tut sich besonders bei nichtweißer Hautfarbe schwer.
Amazons umstrittene Gesichtserkennungssoftware Rekognition hat in 28 Fällen die Gesichter von Kongressabgeordneten versehentlich als Verdächtige aus einer Datenbank festgenommener Amerikaner erkannt. Der grobe Fehlgriff der Software kam bei einem Test der Bürgerrechtsorganisation ACLU zutage. Rekognition wird Polizeibehörden zur Identifikation von gesuchten Straftätern angeboten und kommt in der Metropole Orlando bereits zum Einsatz. Die Bürgerrechtler glichen Bildern der insgesamt 535 Abgeordneten in Senat und Repräsentantenhaus mit der Datenbank ab, dabei produzierte Rekognition Fehlerkennungen bei Politikern aller Ethnien und Altersgruppen.
https://netzpolitik.org/2018/gesichtserkennung-von-amazon-verwechselte-us-abgeordnete-mit-verdaechtigen/

Billig, aber unfair? Diese Probleme drohen beim Gadget-Kauf in China, SPIEGEL ONLINE, 02.04.2019
Manches elektronische Bauteil oder Gadget findet man nur in chinesischen Online-Shops. Doch wer dort einkauft, geht Risiken ein. Manchmal bleiben auch Umweltschutz und Fairness auf der Strecke.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/diese-probleme-drohen-beim-gadget-kauf-in-china-a-1260618.html

Uploadfilter: Eine Geschichte voller Fails, netzpolitik.org, 14.05.2019
https://netzpolitik.org/2019/uploadfilter-eine-geschichte-voller-fails/

Überwachungspflichten für Online-Dienste: Aus Einzelfällen werden Hunderte, netzpolitik.org, 30.04.2019
Wenn Plattformbetreiber Uploadfilter einsetzen müssen, um aktiv nach mutmaßlich illegalen Inhalten zu suchen, sei dies keine "allgemeine Überwachungspflicht", meint zumindest die Bundesregierung. Mit der geltenden Rechtslage ist das aber nur schwer vereinbar.
https://netzpolitik.org/2019/ueberwachungspflichten-fuer-online-dienste-aus-einzelfaellen-werden-hunderte/

KNV-Insolvenz
Der Buchmarkt bebt
, tagesschau.de, 20.03.2019
Vor einem Monat meldete KNV, der größte Zwischenhändler auf dem deutschen Buchmarkt, Insolvenz an. Das könnte dem Konkurrenten Amazon in die Hände spielen - und der Vielfalt des Verlagswesens schaden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/knv-insolvenz-101.html

Millionenfacher Diebstahl von Restaurant-Kreditkartendaten, trojaner-info.de, 12.04.2019
Die Angreifer infiltrierten die Schadsoftware über die Bezahl-Terminals.
Es handelte sich um eine Malware, die in das Zahlungssystem mehrerer Standorte von Restaurantketten eingeschleust wurde. Auf diese Weise gelang es zwei Millionen Kreditkartendaten zu stehlen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/millionenfacher-diebstahl-von-restaurant-kreditkartendaten.html

Amazon-Experiment: Was der Konzern mit jedem Klick erfährt, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Wissen Sie noch, wonach Sie heute vor einem Jahr bei Amazon gesucht haben? Die Netzaktivistin Katharina Nocun hat ihre Nutzerdaten angefordert - und erfuhr, wie viel der Konzern über seine Kunden weiß.
Nirgendwo wird unser Kaufverhalten derart akribisch aufgezeichnet und ausgewertet wie im Internet. Der größte Onlineshop der Welt ging vor 20 Jahren mit einer mächtigen Idee an den Start: Da der Kauf eines Buchs oft auf einer Empfehlung basiert, entwickelte Amazon ein System, das Kunden per Algorithmus Kaufvorschläge unterbreitet. Mittlerweile funktioniert das System sehr präzise - und zwar längst nicht mehr nur für Bücher. Wer nach einer schwarzen Ski-Maske sucht, bekommt anschließend nicht selten Einbruchswerkzeug vorgeschlagen. Für so ein System brauchte es vor allem eines: Daten.
Bei der Recherche für mein neues Buch "Die Daten, die ich rief" wollte ich wissen, welche Nutzerdaten sich bei mir als Amazon-Kunde angesammelt haben. Also habe ich eine Anfrage an das Unternehmen gestellt, schließlich steht mir nach dem Bundesdatenschutzgesetz eine kostenlose Auskunft über meine personenbezogenen Daten zu. Ein paar Wochen später schickte Amazon mir einen Datensatz auf CD.
Es ist das Protokoll all meiner Bestellungen der letzten neun Jahre. Den ersten Kauf habe ich am 21. August 2008 um 2:32 Uhr nachts getätigt. Es war ein Roman, der dritte Band einer Trilogie eines japanischen Autors. Ein Buch, von dem man nicht erwartet, dass die örtliche Buchhandlung es vorrätig hat. Dieser Bestellung folgten viele weitere: politische Bücher, Büromaterial, Hausschuhe.
Das kann nicht alles sein - also stelle ich erneut eine Anfrage
Hinzu kommt eine übersicht von Produkten, die ich auf Merklisten für spätere Einkäufe gesetzt hatte, und die Lieferadressen der letzten Jahre. So weit, so unspektakulär. Eine solche Liste hätte ich auch in meinem Amazon-Profil abrufen können.
Tatsächlich macht die Einkaufsgeschichte nur einen Bruchteil der Daten aus, die Amazon über seine Nutzer erfasst. Manchmal bekommen Kunden Werbemails, ob sie ein bestimmtes Produkt nicht doch noch kaufen wollen - ein paar Tage, nachdem sie danach gesucht haben. Es muss also nicht nur das Kauf-, sondern auch das Beinahe-Kaufverhalten gespeichert werden.
Ich stelle daher erneut eine Anfrage auf Datenauskunft und lasse nicht locker, bis mir zugesagt wird, diese Daten ebenfalls ausgehändigt zu bekommen. Monate später bekomme ich eine weitere CD zugeschickt, mit einem deutlich umfassenderen Datensatz. Mit dabei sind übersichten zu meinen Klicks auf Anzeigen oder Amazon-Werbemails sowie die Suchanfragen der letzten Monate.
Alle meine Klicks in einer Tabelle mit 15.365 Zeilen
Sieben Mal habe ich im letzten Jahr auf E-Mails von Amazon reagiert. Am 2. Februar 2017 habe ich auf einen Link in einer Amazon-Werbemail geklickt, in der ein Buch über Neurowissenschaften beworben wurde. Rund 17 Mal reagierte ich auf Anzeigen in den Suchergebnissen, darunter waren ein Weihnachtsmannkostüm, eine Rückenstütze gegen Haltungsprobleme und eine Ski-Maske.
Die spannendsten Informationen finden sich in einer Tabelle namens "Clickstream". Jede der darin erfassten 15.365 Zeilen hat 50 Spalten. Hier sehe ich alle meine bei Amazon protokollierten Klicks, über einen Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr. An einem Tag waren das einmal mehr als 100 betrachtete Seiten mit mehr als einem Dutzend Einträge pro Minute.
Zu jedem Klick finden sich bis zu 50 zusätzliche Angaben, die Bedeutung der einzelnen Kategorien steht in einem Extradokument von sieben Seiten. Erhoben wurden etwa Uhrzeit, Warenkategorie und Artikelnummer, die Seiten, die davor und danach bei Amazon angesteuert wurden, ob ich etwas in den Warenkorb gelegt oder eine Suche getätigt habe, die Webadresse, von der ich auf Amazon gestoßen bin, wie viele Millisekunden mein Browser zum Laden der Seite brauchte, meine Spracheinstellungen, ob ich per PC oder mobil eingeloggt war, in welchem Land ich mich anhand meiner IP -Adresse wahrscheinlich aufgehalten habe und welchen Internetanbieter ich genutzt habe.
Nicht alle Spalten weisen überall Einträge auf, viele Produktangaben fehlen. Einzelne Angaben - wie die von mir verwendeten IP-Adressen - sind gekürzt. Andere Angaben sind ohne weiteres Wissen wenig aufschlussreich.
Die Informationen reichen aber, um sich ein grobes Bild von dem zu verschaffen, was mich im letzten Jahr beschäftigt hat. Ich sehe, in welcher Minute ich welches Produkt in den Einkaufskorb gelegt oder auf eine Wunschliste gesetzt habe. Ich sehe, an welchen Tagen ich in Rubriken wie "Software", "Baby" oder "Alkohol" gestöbert, und wann ich nach einem Wintermantel gesucht habe. An Heiligabend habe ich mich zu später Stunde für Computerspiele interessiert. Am 17.11.2016 schaute ich mir ein Buch über Drohnen an, am 27. Januar 2017 ein Buch über IT-Sicherheit von einem bekannten Geheimdienstkritiker. Am 7. September 2017 weckte ein Titel namens "Hotline für besorgte Bürger" mein Interesse. Am 19. Mai klickte ich mich schließlich spätabends durch die Anzeige mobiler Klimageräte. Eine kurze Recherche zeigt: An diesem Tag war es in Berlin mehr als 30 Grad warm.
Der Buchhändler von Nebenan würde nicht protokollieren, wann wir uns die Auslage ansehen - Amazon tut so etwas. Systematisch wird Buch geführt, jeder Klick bekommt eine Nummer in der Tabelle. Um das eigene Konsumverhalten durchleuchten zu lassen, reicht schon die Angewohnheit, bei Amazon eingeloggt Preise zu vergleichen und Bewertungen zu lesen.
Sogar ein grobes Bewegungsprofil ließe sich erstellen
Natürlich weiß Amazon, wann ich per Smartphone-Browser, App und wann vom PC aus stöbere. Amazon versucht, jeden von mir genutzten Browser anhand seiner Eigenheiten durch eine eindeutige ID zu unterscheiden.
Eine Spalte listet auf, von welcher Seite ich kam und welche Seite ich danach angesteuert habe. Hier sind viele Links gekürzt oder ganz entfernt. Manches ist trotzdem aufschlussreich: etwa, dass ich nach einem Buch gesucht habe, nachdem ich einen Zeitungsbericht gelesen hatte oder mir nach einem Tweet Bücher einer Politikerin angesehen habe.
Sogar ein grobes Bewegungsprofil ließe sich aus meinem Datensatz rekonstruieren. Sowohl der anhand meiner IP-Adresse vermutete Standort als auch der zu dem Zeitpunkt genutzte Telefon- oder Internetanbieter haben eine Spalte. Reisen sind so protokolliert worden: Am 29.01.2017 habe ich mich ganz kurz aus Großbritannien eingeloggt, in den Wochen darauf war ich über die "Bahamas Telecommunications Corporation" eingeloggt. Offensichtlich habe ich Urlaub gemacht. Auch Familienbesuche wurden registriert. Im Juli verbringe ich ein paar Tage in Polen, im April und August bin ich in NRW unterwegs. Sogar den Wechsel vom Mobilfunk zum WLAN in der Wohnung kann ich sehen.
Die Politik muss Leitplanken einziehen
Amazon ist einer der größten Onlinemarktplätze der Welt, fast alles kann man dort kaufen. Statt mühsam Produkte bei vielen Einzelanbietern zu vergleichen, steuern viele Menschen direkt Amazon an. Informationen, die früher über mehrere Anbieter verstreut waren, laufen nun in einem einzigen Kundenprofil zusammen.
Hinzu kommen womöglich Daten vom hauseigenen Videodienst, dem Kindle und dem sprachgesteuerten Assistenten Alexa. Je mehr wir ein Unternehmen in unser Leben lassen, desto wichtiger ist es, sich einen überblick darüber zu verschaffen, was wir von uns preisgeben.
Deshalb lohnt es sich, von seinem Recht auf Datenauskunft Gebrauch zu machen. Informationelle Selbstbestimmung setzt voraus, dass man weiß, wer was gespeichert hat. Erst dann kann man im nächsten Schritt Daten berichtigen oder löschen lassen.
Mittlerweile habe ich zwar die Amazon-App deinstalliert und vielleicht wickele ich ja meine nächste Buchbestellung beim Buchhändler ab. Doch wer neben Amazon bestehen will, wird früher oder später ähnliche Methoden anwenden. Und das gilt nicht nur für Onlineshops: Schon jetzt sind vielerorts Systeme im Einsatz, die Kunden anhand der aktivierten WLAN- und Bluetooth-Funktion von Smartphones erkennen und quer durch ein Einkaufszentrum Tracking betreiben.
Mehr Transparenz in Bezug auf Datensammlungen reicht deshalb nicht aus. Es braucht verbindliche Löschfristen und klare Verbote für überwachung in besonders sensiblen Bereichen. Nutzer sollten zudem bei jedem Anbieter die Möglichkeit haben, auch "inkognito" zu recherchieren. Wenn die Politik keine Leitplanken einzieht, werden wir alle unweigerlich zu gläsernen Kunden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/amazon-experiment-was-der-konzern-mit-jedem-klick-erfaehrt-a-1205079.html

Warum die EU Amazon &Co. nicht zu fassen bekommt, WELT.de, 09.10.2017
Apple-Niederlassung in Irland: Der öffentliche Druck auf die EU wächst, gegen Steuervermeidung vorzugehen.
Die EU-Kommission erhöht den Druck auf die Mitgliedsländer, Technologiekonzerne stärker zur Kasse zu bitten. Auch die Finanzminister der Länder plädieren dafür. Doch das ist schwieriger als gedacht.
Diesmal ist der Onlinehändler Amazon an der Reihe. Als Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel vor die Presse trat, schimpfte sie gleich drauflos: Amazon habe in den Jahren zwischen 2006 und 2014 auf drei Viertel seines Gewinns in Europa keine Steuern bezahlt, sagte Vestager. Dies soll nun nachgeholt werden. Das Unternehmen schulde dem Staat Luxemburg die Summe von 250 Millionen Euro. Plus Zinsen. Zwar betonte die Dänin, dass es sich nicht um eine Strafe handele. Einige brächten das ja durcheinander. "Unsere Entscheidung entzieht einen Steuervorteil, den das Unternehmen überhaupt nie hätte bekommen sollen." Es gehe um die Gleichbehandlung von Firmen.
Doch natürlich schlug sie mit der Entscheidung sowohl Amazon als auch Luxemburg auf die Finger. Vestager macht damit auch klar, dass sie hartnäckig bleibt. Bereits im August des vergangenen Jahres ist sie in ähnlicher Weise gegen Apple und Irland vorgegangen. Die Summe der Steuernachzahlung war mit 13 Milliarden Euro ungleich größer. Doch so wie Luxemburg sich nun in der Causa Amazon überrascht und unschuldig zeigt, ist auch Irland wenig einsichtig und ohne Bestrebung, das Geld wirklich einzufordern. Wettbewerbskommissarin Vestager nahm das am Mittwoch auch gleich zum Anlass für die Ankündigung, gegen Irland vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen.
Staaten mit niedrigen Steuergesetzen, dazu gehören eben Irland und auch Luxemburg, fürchten um ihren Ruf als Wirtschaftsstandort. So beschäftigen ausländische Unternehmen allein in Irland mehr als 150.000 Menschen. Genau wegen der geringen Steuern kommen Unternehmen wie Amazon, Google, Facebook und Apple mit ihren Europazentralen in diese Länder. Für den Fiskus in Europa ist das eine unheilvolle Allianz. Zwar fällt für die kleinen Länder zumindest eine geringe Steuer ab, doch die großen EU-Mitgliedstaaten gehen weitgehend leer aus. Für sie bleiben lediglich die Mehrwertsteuern.
Dabei sind es die großen Länder wie Deutschland und Frankreich, in denen Google und Apple den Großteil ihrer Gewinne in Europa erwirtschaften. Seit Jahren diskutieren sie, wie sie die Steuerschlupflöcher in Europa schließen können. Bislang ist das allerdings ohne großen Erfolg geblieben. Denn das, was die Tech-Unternehmen machen, mag zwar verwerflich sein - ist aber nach geltendem Recht nicht illegal. Es sei denn, sie werden in den EU-Mitgliedstaaten bevorzugt behandelt, so wie die EU-Kommission es nun - wie zuvor Irland - Luxemburg vorwirft.
Die Konzerne haben sich Schlupflöcher geschaffen
Grund für die Unstimmigkeiten ist eine internationale Steuerpraxis, die auf dem Prinzip der Quellenbesteuerung fußt. Einfacher: Gewinne sollen dort versteuert werden, wo sie erzeugt werden. Und das ist dort, wo die Wertschöpfung stattfindet. Bei Unternehmen der digitalen ökonomie ist das im Grunde da, wo die Forschung und Entwicklung stattfindet. Und das ist bei den sogenannten GAFA-Konzernen - GAFA steht für Google, Apple, Facebook und Amazon - zu einem überwiegenden Teil in den USA. Darüber hinaus gibt es eine weitere Voraussetzung für eine Besteuerung: Um Gewinne eines Unternehmens besteuern zu können, muss das Unternehmen eine physische Präsenz, also eine Betriebsstätte, in dem Land haben, in dem der Fiskus zugreifen will.
Die großen Tech-Konzerne beherrschen das Spiel auf der Klaviatur dieser Regeln hervorragend. Sie haben sich Konstrukte geschaffen, bei denen ihre europäischen Niederlassungen für die Nutzung des geistigen Eigentums hohe Summen an eine Holding zahlen, die physisch gar nicht existiert, weil sie keine Mitarbeiter, Büros oder Geschäftsaktivitäten hat. Denn mehr als Vertriebsgesellschaften sind die europäischen Niederlassungen meist nicht. Diese Holdings müssen als nicht ansässige Unternehmen dort auch keine Steuern zahlen. So ist Amazon in Luxemburg in den Jahren zwischen 2006 und 2014 vorgegangen. Und auch Apple hat dieses Konstrukt in Irland gewählt.
Irland und Luxemburg boten sich als europäische Standorte für US-Konzerne an und sagten diesen im Gegenzug Steuererleichterungen zu. Nach Einschätzung der EU-Kommission versteuerte Amazon so etwa nur ein Viertel seiner Gewinne.
Geparkt wird das Geld dann in Offshore-Steuerparadiesen. Nach Angaben der amerikanischen Organisation Citizens for Tax Justice soll allein Apple auf diese Weise deutlich mehr als 200 Milliarden Dollar geparkt haben. Google wählt Berichten zufolge den Umweg mit einer Holding über die Niederlande, die ihren Sitz auf den Bermudas hat - ein Konstrukt, das unter der Bezeichnung "Dutch Sandwich" bekannt geworden ist. Laut EU-Finanzministern entgehen Europa durch solche Praktiken Schätzungen zufolge pro Jahr 50 bis 70 Milliarden Euro Steuereinnahmen.
Eigentlich müssen die Unternehmen auch dieses Geld in den USA versteuern, sobald sie die Gewinne zurückführen. So sieht es das amerikanische Steuerrecht vor. Doch sie weigern sich wegen der hohen US-Steuersätze und warten auf bessere Zeiten. "Wir bringen unsere Gewinne zurück in die USA, wenn die Steuerquote vernünftiger ist", sagte Apple-Finanzchef Luca Maestri vergangenen Dezember im Gespräch mit der WELT AM SONNTAG.
"Realwirtschaft und digitale Wirtschaft verschmelzen"
Das alles ist natürlich kein Geheimnis, die EU-Finanzminister kennen die Praktiken seit vielen Jahren - und scheinen doch machtlos zu sein. Zeitgleich steigt der öffentliche Druck, dagegen vorzugehen.
Konkret wurde der französische Finanzminister Bruno Le Maire, als er im September eine Lösung vorschlug, der sich seitdem immer mehr EU-Finanzminister anschlossen: Mithilfe einer Ausgleichssteuer soll künftig der Umsatz dort belastet werden, wo die Unternehmen keine physische Präsenz haben und sich der Unternehmensbesteuerung entziehen. Deutschland, Spanien und Italien haben neben anderen das Papier bereits unterzeichnet. Luxemburg und Irland sprechen sich dagegen aus.
Während man in deutschen Regierungskreisen die Ausgleichssteuer für das erfolgversprechendste Modell hält, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen, sind Steuerexperten skeptisch. "Eine spezifisch von Internetfirmen erhobene Steuer würde erhebliche Abgrenzungsprobleme aufwerfen, denn Realwirtschaft und digitale Wirtschaft verschmelzen zunehmend", sagt Joachim Englisch vom Institut für Steuerrecht der Uni Münster. Da die Steuer im Wesentlichen auf große US-Firmen abzielen würde, bestünden zudem welthandelsrechtliche Bedenken. Außerdem drohe dann vielfach internationale Doppelbesteuerung, weil die Firmen neben der Ausgleichssteuer andernorts noch regulären Gewinnsteuern unterlägen.
Internetgiganten sollen nicht ungeschoren bleiben
Steuerrechtsexperte Englisch sieht hinter dem Vorstoß der EU-Finanzminister einen weiteren Beweggrund. Sie wollten damit auch eine Botschaft an die OECD senden, die 2018 eigene Vorschläge für die Besteuerung der digitalen Wirtschaft vorlegen will. Die EU-Mitgliedstaaten machten damit deutlich, dass sie dort substanzielle Fortschritte erwarten. "Außerdem soll auch der jeweiligen nationalen Wählerschaft gezeigt werden, dass man in Zeiten knapper Kassen nicht länger gewillt ist, die US-Internetgiganten steuerlich ungeschoren davonkommen zu lassen."
Angesichts der Komplexität scheint es eher unwahrscheinlich, dass es gelingt, das internationale Steuerrecht so auf den Kopf zu stellen. Aussichtsreicher sind da wohl andere Vorschläge, die auf den bisherigen Regeln beruhen, aber den Begriff "Betriebsstätte" virtuell erweitern wollen. Man würde dann bei der Gewinnbesteuerung bleiben, und zwar dort, wo der Wert entsteht. Steuerexperte Englisch verweist hier auf Netzwerkeffekte und Big Data.
"Wenn personen- und nutzungsbezogene Daten über inländische Netzstrukturen erhoben und dort auch wieder wirtschaftlich verwertet werden, findet im jeweiligen Staat eine besteuerungswürdige Wertschöpfung unter Nutzung der dortigen Infrastruktur statt", sagt er. In Deutschland hält man von einer Einführung virtueller Betriebsstätten nichts. Sie seien zu weit entfernt von den bisherigen Regelungen traditioneller internationaler Unternehmensbesteuerung, heißt es in Regierungskreisen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article169441495/Warum-die-EU-Amazon-Co-nicht-zu-fassen-bekommt.html

Film im WDR: Amazon will nicht nur unser Geld, sondern noch etwas viel Wertvolleres, STERN.de, 07.12.2018
Zur Weihnachtszeit brummt das Geschäft bei Amazon. Der Konzern verdient derzeit nicht nur viel Geld, sondern sammelt auch jede Menge Daten über seine Kunden. Und breitet sich so in alle Bereiche des Lebens aus.
[...] Doch mit jeder Bestellung erhält Amazon nicht unser Geld, sondern etwas noch viel Wertvolleres: Daten. Warum der Konzern so erpicht darauf ist, möglichst viel über seine Kunden zu erfahren, zeigt der Film "Allmacht Amazon" von Martin Herzog und Marko Rösseler, der heute Abend im WDR ausgestrahlt wird (22.10 Uhr).
[...] "Menschen sind vorhersehbarer, als wir glauben"
"Ein Konzern, der uns besser kennt als wir uns selbst? Der Wünsche erfüllt, bevor wir sie gedacht haben? Leben wir bald in dieser schönen Amazon-Welt?", fragen die Filmemacher zu Beginn.
[...] Der Konzern sammle alle Daten, die er kriegen könne, so der Experte. Jeder Klick verrät etwas über den Kunden: Was für ein Gerät nutzt er zum Shoppen, zu welcher Uhrzeit kauft er bevorzugt ein, welche Produkte hat er noch angesehen, welche Preise verglichen? Wir lassen all diese Verhaltensmuster von uns erfassen und auswerten, obwohl wir so etwas im echten Leben niemals zustimmen würden. Zum einen, weil wir davon gar nichts bemerken. Zum anderen, weil wir auch Vorteile daraus ziehen.
Wir Menschen sind vorhersehbarer, als wir eigentlich glauben", so Mayer-Schönberger. Maschinen würden Muster viel schneller und korrekter erkennen als Menschen. "Das erlaubt, Vorlieben zu erkennen, von denen wir selber noch gar nicht wussten, wenn wir sie haben." Amazon, ein Allmachts-Konzern? Die Netzaktivistin und Autorin Katharina Nocun sieht es ebenfalls kritisch, dass die Konzerne immer tiefer in unser Privatleben vorstoßen. Amazon etwa ist längst nicht mehr nur eine Shoppingplattform. Der Konzern verkauft mittlerweile auch Versicherungen, betreibt einen Film-, Serien- und Musikstreamingdienst, Cloud-Server und liefert in einigen deutschen Städten sogar frische Lebensmittel. Amazon wächst in alle Bereiche des Lebens, und gerät so auch ins Visier der EU-Wettbewerbskommission.
"Unternehmen wie Amazon haben ein sehr großes Interesse daran, herauszufinden, wann ein neues Kind in eine Familie geboren wird, weil das ein Punkt ist, in der sich in einer Familie unglaublich viel verändert. Wer es da schafft, ein Produkt zu platzieren, hat einen neuen langfristigen Kunden gewonnen", erklärt Nocun.
Alexa ist Vorbote eines neuen Kapitalismus
Eine gemäßigtere Positionen vertritt Andreas Weigend. Er arbeitete Anfang der 2000er selbst als Chefwissenschaftler bei Amazon, mittlerweile ist er ein gefragter Experte in Sachen Datenanalyse. Er ist unter anderem Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung. Weigend meint, man müsse in der Zukunft nicht sparsamer mit Daten umgehen, sondern mehr für die produzierten Daten bekommen.
Ganz anders sieht es die amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff. Sie sieht vor allem in der Sprachassistentin Alexa und den dazugehörigen Echo-Geräten eine Gefahr: "Was wir mit unserer Stimme liefern, ist unbezahlbar." Die allgegenwärtige Alexa sei der Vorbote einer ganz neuen Art des Kapitalismus: "Wir glauben, wir sind Kunden, aber eigentlich sind wir der Rohstoff." Zuboff bezeichnet den Überwachungskapitalismus als "Schurkenkapitalismus": "r lebt davon, unser Privatleben auszusaugen, um daraus Gewinn für sich zu ziehen." Der Preis für diese Zukunft sei "der Verlust unserer Freiheit, unserer sozialen Bindungen, unserer Demokratie."
Dystopische Zukunft
Der Mensch wird immer gläserner, Vielfalt schwindet, immer mehr Dienste werden von immer wenigen Unternehmen kontrolliert: Martin Herzog und Marko Rösseler zeichnen mit ihrem Film eine dystopische Zukunft. Ob sich die Welt so pessimistisch entwickelt, wie es hier zu sehen ist, wird sich zeigen. Die Autoren beschäftigen sich eher mit den Risiken und weniger mit den Chancen, welche die Technik bietet. Das ist bei aller berechtigten Kritik schade.
Einige Aspekte regen aber zum Nachdenken an: Werden Daten erst dann gefährlich, wenn sie zentral von einer Macht kontrolliert werden? Ist Privatsphäre wichtiger als Bequemlichkeit? Unterschätzen wir, wie gut das System uns eigentlich kennt?
Der Film "Allmacht Amazon" läuft am 05. Dezember im WDR
https://www.stern.de/digital/online/amazon--der-konzern-will-etwas-viel-wertvolleres-als-unser-geld-8478732.html

[...] Die Welt wird von Unternehmen und Regierungen mit dem Ziel neugestaltet, Daten nutzen können. Ohne dringliche und ununterbrochene Maßnahmen werden Daten auf eine Weise verwendet, die sich die Menschen heute nicht einmal mehr vorstellen können, um unsere Leben zu definieren und zu manipulieren - ohne dass wir verstehen, warum dies geschieht und ohne dass wir in der Lage sind, effektiv zurückzuschlagen. Wir ermutigen Journalisten, Wissenschaftler, Verbraucherorganisationen und die Zivilgesellschaft im weiteren Sinne, diese Branchen stärker zur Rechenschaft gezogen werden.
Fortsetzung des Berichts: auf dieser Webseite noch im Kommenden bzw. auf
https://netzpolitik.org/2018/kampf-den-datenhaendlern-privacy-international-legt-beschwerden-ein/

Amazon-Hack: So viel haben Sie bisher bei Amazon ausgegeben, PC-WELT, 08.06.2018
Sie kaufen gerne bei Amazon ein und wollen nun wissen, wie viel Geld Sie bisher bei Amazon gelassen haben? Hier die Antwort.
https://www.pcwelt.de/a/amazon-hack-so-viel-haben-sie-bisher-bei-amazon-ausgegeben,3451107

Wenn ein Tech-Gigant nach totaler Kontrolle strebt, Welt.de, 08.09.2017
Wie Google, Facebook und Amazon zusammen: In dem Film "Der Circle" strebt ein Tech-Gigant nach totaler Kontrolle. Doch schon jetzt wurde die Schreckensvision des Films von der Realität eingeholt.
Am Anfang der Romanverfilmung "The Circle" sitzt die Protagonistin Mae Holland (Emma Watson) in einem grau-beigen Großraumbüro aus den Achtzigerjahren. Die einzelnen Arbeitsplätze sind hier mit dünnen, schulterhohen Kunststoffwänden voneinander getrennt, die Kollegen tragen bunte Krawatten und haben graue Gesichter, und im Hintergrund ist eine betriebsame Kakophonie aus Papierrascheln, Telefonklingeln und von Schreibtischen herabrollenden Kugelschreibern zu hören.
Von oben gesehen, ergibt das ein deprimierendes Wimmelbild aus einer untergegangenen Arbeitswelt. Es ist, als würde man auf die Schwarz-Weiß-Fotografie einer alten Druckwerkstatt schauen oder auf den Kupferstich einer Londoner Werkzeugfabrik.
Mae Holland arbeitet im Kundendienst der lokalen Stadtwerke, einem insgesamt eher unwirtlichen Ort, der allerdings immerhin den Vorteil hat, dass Arbeit hier noch wie Arbeit aussieht und sich vom Privatleben eindeutig unterscheiden lässt.
Reich wie ein Pharao
Ein Account für alles
Vollständige Unterwerfung
Das Unternehmen treibt eine Abgeordnete auf, die sich bereit erklärt, ihren Alltag vollständig zu streamen, und verkauft diese radikale Selbstaufgabe dann als beispielhafte politische Transparenz. Die Steuerzahler, die das Gehalt der Politiker zahlten, hätten schließlich einen Anspruch, zu erfahren, was sie mit ihrer Zeit so anfingen. Kein Telefongespräch, keine Fraktionssitzung dürfe mehr geheim sein.
Bei dieser Firma also fängt Mae Holland an, und auch sie wird schnell vor die Wahl gestellt zwischen vollständiger Unterwerfung und perfider Sanktionierung. Entweder postet sie alles, was ihr durch den Kopf geht, im firmeninternen sozialen Netzwerk, taucht gefälligst bei den freiwilligen Freizeitaktivitäten auf und lässt ihre Körperfunktionen ununterbrochen von der medizinischen Abteilung überwachen, oder sie hat in dieser Firma, die eigentlich eine Sekte ist, keine Zukunft. Beim Circle zählt nicht nur Leistung, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.
Alles muss sichtbar sein
Humanistische Intervention

Digitalsteuer in Frankreich
Wie kann man ein Land bestrafen, das 246 Käsesorten hat
, netzpolitik.org, 03.12.2019
Weil Frankreich die Internetkonzerne Google, Apple und Amazon besteuert, will die US-Regierung jetzt Käse und Champagner mit Strafzöllen belegen. Bis 2020 will die OECD ein globales Modell für eine Digitalsteuer vorlegen.
https://netzpolitik.org/2019/frankreich-usa-digitalsteuer-wie-kann-man-ein-land-bestrafen-das-246-kaesesorten-hat/

Pläne werden geprüft
USA drohen Frankreich wegen Digitalsteuer
, tagesschau.de, 11.07.2019
Frankreichs Senat will heute ein Digitalsteuer-Gesetz verabschieden. Das verärgert die Regierung in Washington. US-Präsident Trump ordnete eine Untersuchung an. Paris verbittet sich die Einmischung der USA.
https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-digitalsteuer-usa-101.html

EU-Kompromiss gescheitert
Vorerst keine Digitalsteuer in Europa
, tagesschau.de, 12.03.2019
Die Einführung einer Online-Werbesteuer für Digitalkonzerne in Europa ist am Widerstand einiger EU-Finanzminister gescheitert. Jetzt wird nach einer globalen Lösung gesucht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitalsteuer-107.html

Frankreich kündigt Digitalsteuer für Apple, Google & Co. an, PC-WELT.de, 18.12.2018
Frankreich will nun im Alleingang schon ab dem 1. Januar eine Digitalsteuer im Land erheben. Vor allem große internationale Unternehmen wie Apple sind betroffen.
https://www.pcwelt.de/a/frankreich-kuendigt-digitalsteuer-fuer-apple-google-und-co-an,3440189

Amazon: Namen und Mailadressen von Kunden lagen offen, PC-WELT.de, 22.11.2018
Amazon hat Namen und Mailadressen einer unbekannten Zahl von Kunden auf seiner Webseite frei veröffentlicht. Wegen eines technischen Fehlers.
https://www.pcwelt.de/a/amazon-namen-und-mailadressen-von-kunden-lagen-offen,3463080

DSGVO
1&1 soll Millionenstrafe zahlen
, netzpolitik.org, 10.12.2019
Ulrich Kelber macht ernst: Der Bundesdatenschutzbeauftragte verhängt ein Bußgeld in Höhe von knapp 10 Millionen Euro gegen 1&1. Der Telekommunikationskonzern hatte es Unbefugten zu leicht gemacht, über die Telefon-Hotline die Daten von Kund:innen abzufragen.
https://netzpolitik.org/2019/11-soll-millionenstrafe-zahlen/

Interview
OKÜberwachung am Arbeitsplatz: "Das Kontrollpotential ist riesengroß", netzpolitik.org, 31.10.2019
Der Arbeitsrechtler Peter Wedde berät seit Jahren Betriebsräte und Beschäftigte in Datenschutzfragen. Er warnt vor einer Ausbreitung der Überwachung am Arbeitsplatz. Deutschland brauche endlich ein eigenes Gesetz für den Beschäftigtendatenschutz, sagt Wedde im Interview.
https://netzpolitik.org/2019/ueberwachung-am-arbeitsplatz-das-kontrollpotential-ist-riesengross/

Arbeit
Wie deutsche Firmen ihre Beschäftigten mit Kameras und GPS überwachen
, netzpolitik.org, 21.10.2019
Viele Unternehmen kontrollieren ihre Mitarbeiter ständig mit den neuesten technischen Mitteln. Überforderte Datenschützer und rechtliche Grauzonen lassen ihnen freie Bahn.
https://netzpolitik.org/2019/wie-deutsche-firmen-ueberwachen/

Händler aus Asien Steuerbetrug - tut Amazon dagegen zu wenig?, tagesschau.de, 21.03.2018
Amazon beteuert, strikt gegen Umsatzsteuerbetrug auf seiner Plattform vorzugehen. Eine exklusive Datenauswertung von WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegt: Der Handelskonzern könnte viel mehr dagegen tun.
Es geht um Tausende mögliche Straftaten, Umsatzsteuerbetrug in Millionenhöhe. Im Zwielicht stehen chinesische Onlinehändler, die ihre Produkte über die Amazon-Plattform "Marketplace&quto; verkaufen und dabei potenziell die Umsatzsteuer hinterziehen. Betrüger fühlen sich hier offenbar sehr sicher. Denn zwischen Deutschland und China gibt es keinen Informationsaustausch zu Steuerbetrügern.
Amazon, der größte Handelskonzern der Welt, sagt, man werde tätig, sobald man Hinweise auf Steuerbetrug bekomme. Für diesen Fall habe man "eigene Prozesse etabliert, um den Account zu überprüfen und das Verkäuferkonto zu schließen, sollte der Verkäufer keine gültige Umsatzsteuernummer einreichen". Im übrigen seien die China-Händler aber eigenständige Unternehmen. Amazon verpflichte die Verkäufer in Verträgen und Nutzungsbedingungen, sich an die Gesetze zu halten und biete im Internet ausführliches Informationsmaterial über die Steuerverpflichtungen an.
Die Botschaft ist klar: Amazon unternimmt alles in seiner Macht Stehende. Doch ist das wirklich so?
Spurensuche unter 100.358 Händlern
WDR und "Süddeutsche Zeitung" haben sich gemeinsam auf Spurensuche begeben. Gegenstand der Untersuchung sind die Amazon-Seiten von 100.358 Händlern. Datenjournalisten legten mühsam jene Informationen offen, die Amazon selbst einfach aus seiner Datenbank ablesen könnte. Das Ergebnis ermöglicht erstmals einen Blick hinter die Fassaden des Handelsriesen.
Tatort des möglichen Umsatzsteuerbetruges ist der "Marketplace", auf dem Amazon externen Händlern die Möglichkeit bietet, ihre Waren über amazon.de zu verkaufen. Für jeden Verkauf kassiert Amazon eine Provision. In Deutschland verdiente das Unternehmen laut dem Kölner Institut für Handelsforschung über den "Marketplace" im Jahr 2016 rund zwölf Milliarden Euro - mehr als mit seinen eigenen Verkäufen.
Chinesen die wichtigste ausländische Händlergruppe
In einem ersten Schritt filterten die Datenjournalisten alle "Marketplace"-Anbieter heraus, die ihren Firmensitz in China und Hongkong im Impressum auswiesen. 19.397 aktive Händler (Stand 15. März) verkauften aus diesen Ländern ihre Produkte über den Amazon "Marketplace". Chinesen sind demnach die wichtigste ausländische Händlergruppe.
Wichtig ist nun der Ort, an dem sich die Ware im Moment der Bestellung befindet. Sobald die Produkte von Europa aus an deutsche Haushalte geliefert werden, müssen sich die Händler steuerlich registrieren lassen und Umsatzsteuer abführen.
Umsatzsteuer selbst abführen - eigentlich
Einen Hinweis gibt das Label "Versand durch Amazon", hinter dem sich ein umfangreiches Dienstleistungsangebot verbirgt. Amazon lagert die Ware laut eigener Homepage in "mehr als 20 Logistikzentren in ganz Europa". Nach der Bestellung über amazon.de werden die Produkte dann in Amazon-Kartons gepackt und meist binnen weniger Tage geliefert.
Der Kunde merkt oft gar nicht, dass die Ware ursprünglich aus China kommt. Den Kaufpreis überweist er auf ein Amazon-Konto. Der US-Konzern zieht Gebühren und Provisionen ab und leitet den Restbetrag an den Händler weiter. Was nicht abgezogen wird, ist die fällige Umsatzsteuer. Die muss der China-Händler selbst abführen. Eigentlich. Die Daten legen nahe, dass das in der Praxis regelmäßig nicht der Fall sein dürfte.
Verkauf ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Über 14.346 Anbieter aus China und Hongkong nutzen laut Datenauswertung "Versand durch Amazon". Die Datenanalysten filterten aus dem Ergebnis jene China-Händler, die keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum auswiesen. Denn für den Handel im europäischen Wirtschaftsraum muss der Anbieter eine solche Identifikationsnummer beantragen und im Impressum veröffentlichen. Laut der Datenanalyse verkauften 4220 Händler aus China und Hongkong ihre Produkte über "Versand durch Amazon" in Deutschland, ohne solch eine Umsatzsteuer-ID anzugeben.
Umsatzsteuern zahlen. Und zwar dann, wenn sie nur aus deutschen Lagern an deutsche Kunden lieferten. In diesem Fall reicht es aus, eine Steuernummer beim Finanzamt zu beantragen. Diese zweite Nummer wiederum muss nicht im Impressum veröffentlicht werden.
Task-Force für E-Commerce
Laut des zuständigen Finanzamtes Berlin-Neukölln sind jedoch gerade einmal 980 Unternehmen aus China und Hongkong angemeldet. Mit anderen Worten: Mehr als 3000 China-Händler auf Amazon haben der Datenanalyse zufolge weder eine Steuernummer noch geben sie eine Umsatzsteuer-ID im Impressum an. Was die Datenjournalisten aufwändig recherchierten, könnte Amazon mühelos anhand der Händlerdaten ablesen - da sind sich die Steuerfahnder der eigens für E-Commerce eingerichteten Task-Force in Oldenburg sicher. "Die Plattformbetreiber sind nach meiner Auffassung verpflichtet zu prüfen, ob entsprechende Aktivitäten, die nicht erlaubt sind, auf ihren Plattformen stattfinden. Wenn sie solche Aktivitäten feststellen, müssen sie diese Nutzer auf ihren Plattformen sperren", sagt Gerd Voltmann, Leiter der Task-Force.
Theoretisch könnten jedoch auch diese Firmen wie vorgeschrieben ihre Umsatzsteuern zahlen. Und zwar dann, wenn sie nur aus deutschen Lagern an deutsche Kunden lieferten. In diesem Fall reicht es aus, eine Steuernummer beim Finanzamt zu beantragen. Diese zweite Nummer wiederum muss nicht im Impressum veröffentlicht werden.
In England ist man schon weiter
Amazon kommentierte die Zahlen auf Anfrage nicht, betont in seiner Stellungnahme aber, man sperre die Händler, wenn man Hinweise zum Beispiel von deutschen Steuerbehörden bekomme - so geschehen im Dezember 2016, als Amazon nach Hinweisen vom Finanzamt Neukölln einige Konten chinesischer Händler sperrte.
In England ist man da schon weiter. Hier lässt Amazon Händler nur auf seine Plattform, wenn diese eine steuerliche Registrierung vorlegen. Warum das nicht auch in Deutschland passiere? Dazu gibt Amazon keine Antwort.
Die Bundesregierung will jetzt ein Gesetz erlassen, nach dem Konzerne wie Amazon künftig direkt in die Haftung genommen werden können, wenn Händler auf der Plattform Steuern hinterziehen.
Mehr dazu heute Abend bei Plusminus im Ersten um 21.45 Uhr.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-umsatzsteuer-101.html Über dieses Thema berichtete Plusminus am 21. März 2018 um 21:45 Uhr im Ersten.
Mehr zu diesem Thema:


Online-Handel: Ganz legal keine Steuern zahlen, 08.03.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/china-amazon-101.html
Umsatz gesteigert: Amazon wächst immer schneller, 07.03.2018, https://boerse.ard.de/aktien/amazon-der-gigant-waechst-immer-schneller100.html

Apple schießt den Vogel ab: Zubehör für neuen Mac Pro kostet mehr als das neue iPhone, CHIP, 15.04.2020
https://www.chip.de/news/Apple-schiesst-den-Vogel-ab-Zubehoer-fuer-neuen-Mac-Pro-kosten-mehr-als-das-neue-iPhone_182627171.html

OKAchtung bei eBay Kleinanzeigen: Vorsicht vor diesen fiesen Betrugsmaschen, CHIP, 08.05.2019
Betrug auf eBay Kleinanzeigen verhindern
Im Video: Betrug auf eBay Kleinanzeigen: So können Sie sich schützen
Gebrauchte Elektronikgeräte und andere Waren sind per Kleinanzeige im Netz schnell und unkompliziert verkauft. Doch auch hier droht Betrug - vor allem auf dem meist genutzten Portal eBay Kleinanzeigen. Mit einigen Sicherheitsregeln können sich Käufer und Verkäufer gut schützen.
https://www.chip.de/news/Achtung-bei-eBay-Kleinanzeigen-Vorsicht-vor-diesen-fiesen-Betrugsmaschen_145140482.html

Phishing: Er kaufte über fremde Konten ein: 26-Jähriger wegen Cyber-Abzocke vor Gericht, STERN.de, 29.10.2019
Über sogenannt Phishing-Attacken verschaffte sich ein 26-Jähriger aus Göttingen Zugang zu fremden Konten - und gab dann fleißig Geld aus. Nun steht er vor Gericht.
Er soll im Internet Bankdaten ausgespäht und mit fremden Kontodaten für Zehntausende Euro online eingekauft haben: Wegen mehr als 1400 strafbaren Handlungen muss sich ein 26-Jähriger ab Mittwoch vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Laut Anklage hat er in mehreren Hundert Fällen bundesweit Phishing-Mails verschickt und außerdem Webseiten nach Sicherheitslücken abgesucht. Laut Staatsanwaltschaft entstand durch das Ausspähen und Abfangen der Daten von 2016 bis zur Festnahme des Beschuldigten ein Gesamtschaden von etwa 60 000 Euro.
Die Phishing-Mails erinnerten an Nachrichten von Anbietern wie Amazon oder Paypal: Die Empfänger seien aufgefordert worden, Daten zur Kreditkarte oder für das Online-Banking anzugeben, sagte ein Gerichtssprecher. Erschlichene Daten seien für einen "mittleren vierstelligen" Eurobetrag verkauft worden.
Alleine 400 Bahntickets gekauft
Der 26-Jährige soll auch auf fremde Kosten online eingekauft haben: Er orderte mit den fremden Kontodaten Essen und Gutscheine sowie Waren bei Firmen. Zudem soll er in mehr als 400 Fällen Tickets bei der Deutschen Bahn bestellt haben.
Der Angeklagte sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Zuletzt hatte er in Magdeburg gewohnt. Auch von Göttingen aus, seinem Geburtsort, soll er Taten begangen haben, so die Anklage. Weil er mindestens eine der Phishing-Mails von Leipzig aus verschickt haben soll, muss er sich dort vor Gericht verantworten.
https://www.stern.de/digital/online/phishing--er-kaufte-ueber-fremde-konten-ein---26-jaehriger-wegen-cyber-abzocke-vor-gericht-8975974.html

OKGefährliche Phishing-Mails, trojaner-info.de, 07.10.2019
Cyberkriminelle benutzen Absender wie große und bekannte Finanzinstitute und sogar Paketzustellerdiensten wie Amazon und DHL. Daher raten Experten zur großen Vorsicht, wenn Sie Mails von solchen Absendern enthalten.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/gefaehrliche-phishing-mails.html

An Land, zu Wasser und in der Luft: EU-Mitgliedstaaten testen Drohnen zur Grenzüberwachung, netzpolitik.org, 22.08.2019
Im Sicherheitsforschungsprojekt ROBORDER testen Grenzbehörden mit dem Militär verschiedene Drohnen zur Kontrolle von Land- und Seegrenzen. Von den Ergebnissen soll die Grenzagentur Frontex profitieren. Auch deutsche Firmen forschen mit.
https://netzpolitik.org/2019/an-land-zu-wasser-und-in-der-luft-eu-mitgliedstaaten-testen-drohnen-zur-grenzueberwachung/

Droniq: Start frei für die autonomen Drohnen, STERN.de, 31.05.2019
Die deutsche Flugsicherung und die Telekom preschen auf den Drohnenmarkt vor: Das neue Unternehmen Droniq stattet Drohnen mit Sensoren und SIM-Karten aus, damit sie auch außerhalb der Sichtweite geflogen werden können.
Drohnen wie diese könnten einmal Pakete zustellen. Leistungsfähig genug sind sie bereits, doch noch gibt es einen Haken. Denn eine Drohne darf in Deutschland nur in Sichtweite des Piloten fliegen. Das deutsche Unternehmen Droniq will dafür sorgen, dass sich das ändern. Es stattet die Drohnen mit Sensoren und SIM-Karten aus. So soll die Ortung und die Koordinierung der Fluggeräte ermöglicht werden.
https://www.stern.de/wirtschaft/telekom-und-deutsche-flugsicherung-bauen-gemeinsam-drohnen-8732688.html

OKSymbolbild
Unbeobachtet Mails lesen: So schützt Ihr Euch gegen Tracking-Pixel in Newslettern und Co.
, netzpolitik.org, 14.07.2019
Viele Dienste zum Versand von Newslettern verwenden Tracking-Pixel, um Euer Verhalten zu analysieren: Abrufzeit der E-Mail, Absprungrate, angeklickte Links, Standort. Hier erfahrt Ihr, wie das funktioniert, warum Ihr euch dagegen wehren solltet und was Ihr tun könnt.
https://netzpolitik.org/2019/unbeobachtet-mails-lesen-so-schuetzt-ihr-euch-gegen-tracking-pixel-in-newslettern-und-co/

OKGefährliche E-Mails: Deutsche Nutzer am häufigsten Empfänger schädlicher Mails, trojaner-info.de, 14.09.2019
Betrügerische E-Mails tarnen sich neuerdings als Steuerrückerstattung!
Spam- und Phishing-Report von Kaspersky für das zweite Quartal beinhaltet täuschend echt aussehende Phishing-Seiten bekannter Marken in deutscher Sprache sowie Fake-Steuerrückerstattung als neue Betrugsmethode.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/gefaehrliche-e-mails-deutsche-nutzer-am-haeufigsten-empfaenger-schaedlicher-mails.html

Die Phishing-Kampagne Heatstroke, trojaner-info.de, 14.09.2019
Forscher von Trend Micro haben eine ausgefeilte Phishing-Kampagne untersucht.
Eine neuartige Phishing-Kampagne wurde kürzlich von Threat Researchern von Trend Micro analysiert. Die Kampagne zeigt, wie weit sich die Phishing-Techniken entwickelt haben.Vom einfachen Nachahmen legitimer Websites und der Verwendung verschiedener Social Engineering Taktiken bis zu sehr ausgeklügelten Methoden wie der Einsatz von Steganographie.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/die-phishing-kampagne-heatstroke.html

Phishing per eBay - eine neue Masche, trojaner-info.de, 12.09.2019
Unter dem Deckmantel eBay wollen kriminelle Betrüger Nutzer unter Druck setzen.
Es sind findige Betrüger, die mit eBay-Phishing auf Datenfang unterwegs sind. Nutzer sollten gründlich prüfen ob die E-Mails tatsächlich echt sind und von dem Auktionshaus stammen. eBay selbst ist nicht für die betrügerischen E-Mails verantwortlich.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/phishing-per-ebay-eine-neue-masche.html

Gefährliche E-Mails: Deutsche Nutzer am häufigsten Empfänger schädlicher Mails, trojaner-info.de, 12.09.2019
Betrügerische E-Mails tarnen sich neuerdings als Steuerrückerstattung!
Spam- und Phishing-Report von Kaspersky für das zweite Quartal beinhaltet täuschend echt aussehende Phishing-Seiten bekannter Marken in deutscher Sprache sowie Fake-Steuerrückerstattung als neue Betrugsmethode.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/gefaehrliche-e-mails-deutsche-nutzer-am-haeufigsten-empfaenger-schaedlicher-mails.html

Arbeitsniederlegungen an mehreren Standorten - bei Amazon wird wieder gestreikt, Tagesschau, 27.10.2014
Die Beschäftigten des Versandhändlers Amazon haben an mehreren Standorten die Arbeit niedergelegt. Zum ersten Mal werden laut ver.di fünf Standorte gleichzeitig bestreikt. Die Arbeitsniederlegung soll teilweise bis Mittwoch andauern.

Amazon plant wohl Hi-Res-Streaming-Dienst, PC-WELT.de, 26.04.2019
Amazon möchte wohl demnächst auch einen Hi-Res-Audio-Streaming-Dienst anbieten. Die Gespräche dazu laufen.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-plant-wohl-Hi-Res-Streaming-Dienst-10582467.html

Amazon Fire TV, Video-Streaming: Amazon dringt ins deutsche TV-Geschäft, Focus, 04.09.2014
Mit 99 Euro liegt Amazon auf einem Niveau mit dem Apple TV und ist teurer als Googles TV-Stick Chromecast, der 35 Euro kostet. Prime-Kunden bekommen das Fire TV zur Einführung zum halben Preis.

Regelmäßig Werbung
Angst vor Fake News
Keine politische Werbung bei Spotify
, tagesschau.de, 28.12.2019
Wer den Streamingdienst Spotify kostenlos nutzt, hört regelmäßig Werbung. In den USA will das schwedische Unternehmen nun alle politischen Werbeinhalte verbannen - aus Angst vor Fake News im US-Wahlkampf.
https://www.tagesschau.de/ausland/spotify-politische-werbung-101.html

Titelblatt der New York Times Zeitung - Autoren schalten sich in Streit mit Verlagen ein - Protestbrief an Amazon, Tagesschau, 10.08.2014
Stephen King, John Grisham und mehr als 900 andere Autoren haben einen Protest-Brief an Amazon geschrieben und in der "New York Times" veröffentlicht. Die Schriftsteller sehen sich als Geisel im Streit zwischen dem Online-Händler und Verlagen über E-Book-Preise.

Tagesschau, 20.06.2014
Die EU-Staaten stecken in der Schuldenfalle - auch weil hochprofitable Großkonzerne wie Amazon, Apple oder Starbucks in Europa so gut wie keine Steuern zahlen.Und das ohne den Fiskus zu betrügen. Sondern ganz legal. Indem sie nämlich die unterschiedlichen Steuersysteme der EU-Staaten ausnutzen.

Scheidung von Amazon-Chef
MacKenzie Bezos "begnügt" sich mit 36.000.000.000 Dollar
, STERN.de, 05.04.2019
Die Ex-Frau von Amazon-Chef Jeff Bezos gab via Twitter bekannt, dass ihr Ex-Mann im Rahmen der Trennung 75 Prozent der gemeinsamen Aktien und alle Stimmrechte bekommt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/jeff-bezos--ex-frau--begnuegt--sich-mit-36-000-000-000-dollar-8653890.html

Unerwartete Flashbacks
Partyfotografen: Sie haben vermutlich auch euch geknipst - die Bilder sind noch im Netz
, STERN.de, 29.09.2019
Das Internet vergisst nicht. Und wer weiß, wo er suchen muss, kann peinliche, lustige und zuckersüße Bilder aus der eigenen Vergangenheit im Netz finden: Offizielle Partyfotos, die in den frühen 2000ern gern und überall geknipst wurden. Ist das schlimm oder schön? Beides!
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/erinnert-ihr-euch-an-partyfotografen--sie-haben-damals-vermutlich-auch-euch-geknipst-8928140.html

Erpressung Amazon-Chefs Bezos mit intimen Fotos
Fotos in Boulevardzeitung
Amazon-Chef wirft "Enquirer" Erpressung vor
, tagesschau.de, 08.02.2019
Es klang zunächst nach einer reinen Boulevard-Geschichte. Doch inzwischen steckt mehr dahinter. Amazon-Chef Bezos wirft dem "Enquirer" vor, ihn mit intimen Fotos zu erpressen. Das Boulevardblatt gehört einem Trump-Vertrauten.
https://www.tagesschau.de/ausland/bezos-113.html

UN fordern Untersuchung
Prinz bin Salman unter Spionageverdacht
, tagesschau.de, 22.01.2020
Laut dem "Guardian" soll Saudi-Arabien das Handy von Amazon-Chef Bezos gehackt haben. Das Land streitet das ab, doch UN-Experten halten die Vorwürfe für glaubwürdig. Sie fordern eine sofortige Untersuchung.
https://www.tagesschau.de/ausland/bezos-binsalman-103.html
Mehr zu diesem Thema:
Hackte bin Salman Bezos´Handy?, https://www.tagesschau.de/ausland/bezos-binsalman-101.html
Khashoggi-Mord - Kronprinz unter Verdacht der UN, 19.06.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/khashoggi-untersuchung-101.html

Gigabyteweise Daten abgesaugt
Attacke über Whatsapp: Darum hackte der Saudi-Prinz das iPhone des Amazon-Chefs
, STERN.de, 23.01.2020
Vor einem Jahr versuchte Donald Trumps Haus-und-Hof-Zeitung, seinen Intimfeind Jeff Bezos zu erpressen. Das Material dazu sollen die Saudis geliefert haben - indem sie sich über Whatsapp in das Smartphone des Amazon-Chefs hackten.
https://www.stern.de/digital/smartphones/attacke-ueber-whatsapp--saudi-prinz-soll-amazon-chef-jeff-bezos-gehackt-haben-9100904.html

Amazon-Gründer: Der stille Milliardär greift an: Warum Jeff Bezos mit seiner Nacktbild-Affäre so überrascht, STERN.de, 15.02.2019
Statt sich mit Nacktfotos erpressen zu lassen, hat Amazon-Chef Jeff Bezos den Spieß umgedreht - und die Zeitung "National Enquirer" öffentlich angeprangt. Für den von Privatsphäre besessenen Milliardär erscheint das zunächst überraschend. Dabei passt es genau zu ihm.
[...] "Der Schaden ist bereits da und er liegt vermutlich mit seiner Annahme richtig, dass es kaum schlimmer würde, wenn die Bilder herauskämen."
Kaphan war nach Bezos und seiner Frau die erste Angestellte bei Amazon. "Es wäre sehr typisch für Jeff, wenn er strategisch seine Möglichkeiten abwägen würde und dann die Entscheidung träfe, die ihn in der besten Position zurücklässt und den Schaden minimiert."
[...] Trotz seiner öffentlichen Zurückhaltung ist Bezos als kühl kalkulierender, teils durchaus skrupelloser Geschäftsmann bekannt. Immer wieder traf er Entscheidungen, die den Konzern zwar kurzfristig in einen Konflikt trieben, ihn am Ende aber stärkten. So lieferte sich Amazon brutale Preisschlachten mit dem Einzelhandel und anderen Onlinehändlern, geriet wegen seiner Dumping-Löhne immer wieder in Kritik.
[...] Trotz des Drucks wählt Bezos allerdings weiter sein eigenes Tempo: Anders als viele andere Milliardäre wie Bill Gates, Warren Buffet und auch Mark Zuckerberg hat sich Bezos nicht öffentlich verpflichtet, den Großteil seines Vermögens zu spenden.
[...], dass die beste Antwort auf einen Erpressungs-Versuch mit einer außerehelichen Affäre sei, den Partner sofort einzuweihen. Seiner Ansicht nach ist der kurzfristige Schmerz besser zu verarbeiten als die Folgen einer langfristigen Erpressungs-Affäre.
https://www.stern.de/digital/online/der-stille-milliardaer-greift-an--warum-jeff-bezos-mit-seiner-nacktbild-affaere-so-ueberrascht-8575060.html

Amazon-Gründer
Der stille Milliardär greift an: Warum Jeff Bezos mit seiner Nacktbild-Affäre so überrascht
, STERN.de, 13.02.2019
Statt sich mit Nacktfotos erpressen zu lassen, hat Amazon-Chef Jeff Bezos den Spieß umgedreht - und die Zeitung "National Enquirer" öffentlich angeprangt. Für den von Privatsphäre besessenen Milliardär erscheint das zunächst überraschend. Dabei passt es genau zu ihm.
https://www.stern.de/digital/online/der-stille-milliardaer-greift-an--warum-jeff-bezos-mit-seiner-nacktbild-affaere-so-ueberrascht-8575060.html

Nackt-Fotos: Trump-Freund soll Amazon-Chef Bezos erpressen, PC-WELT.de, 08.02.2019
Eine US-Boulevard-Zeitung soll Amazon-Chef Jeff Bezos mit Nacktfotos erpressen. Die Zeitung gehört einem Freund und Unterstützer von Donald Trump.
Amazon-Chef Jeff Bezos wirft der US-Boulevardzeitung National Enquirer in einem offenen Brief vor , ihn mit Nacktfotos und intimen Textnachrichten erpressen zu wollen. Der National Enquirer erscheint im American Media Inc. (AMI), der dem Verleger David Pecker gehört. Pecker ist ein Freund von US-Präsident Donald Trump und hat diesen in der Vergangenheit immer wieder unterstützt. Trump wiederum liefert sich schon seit längerer Zeit eine Auseinandersetzung mit Bezos. Bezos beschuldigt konkret David Pecker hinter dem Erpressungsversuch zu stehen.
Der National Enquirer habe Bezos gedroht, intime Privatfotos von Bezos und dessen Geliebter zu veröffentlichen, falls Bezos nicht die von ihm angestrengte Untersuchung gegen die Zeitschrift einstelle. Dazu muss man folgendes wissen: Bezos will sich von seiner Noch-Ehefrau scheiden lassen. Das hat das Ehepaar im Januar 2019 mitgeteilt. Bezos hat eine neue Lebensgefährtin - über diese Beziehung hatte der National Enquirer vor einigen Wochen berichtet und unter anderem Textnachrichten von Bezos veröffentlicht. Bezos strengte daraufhin Untersuchungen an, um herauszufinden, wie der National Enquirer an diese Dokumente gelangt war. Daraufhin hätten Vertreter von Peckers Verlag AMI Bezos aufgefordert diese Untersuchungen einzustellen. Andernfalls würde Pecker, der über die Nachforschungen "wutentbrannt" sei, intime Textnachrichten und Fotos von Bezos und dessen Geliebter öffentlich machen.
Bezos veröffentlicht in seinem offenen Brief auch Mails, die von Peckers Verlag AMI stammen sollen. Aus ihnen soll hervorgehen, um welche intimen Fotos es sich handelt.
Bezos geht davon aus, dass ihn Donald Trump für seinen Feind hält. Da Bezos die Washington Post gehört, eine einflussreiche und unabhängige Zeitung, die kritisch über Ereignisse berichtet, die Trump betreffen. Bezos nennt hierfür als Beispiel die Berichterstattung über die vermutliche Ermordung des Regime-kritischen saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi durch saudi-arabische Agenten. Donald Trump pflegt intensive und gute Beziehungen zum Herrscherhaus in Saudi-Arabien und verdiente mit Geschäften in Saudi-Arabien wohl auch selbst viel Geld.
https://www.pcwelt.de/a/nackt-fotos-trump-freund-soll-amazon-chef-bezos-erpressen,3463978

Amazon verkauft gefälschte CPUs, PC-WELT.de, 12.03.2019
Amazon versendete eine dreiste CPU-Fälschung. Intel sagt, man solle deren CPUs nur bei autorisierten Händlern kaufen.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-verkauft-gefaelschten-Intel-Core-i5-9600K-10554382.html

Shoppen im Internet
"Kundenbewertungen sind absurd"
, tagesschau.de, 18.08.2019
Wer schaut nicht auf die Bewertungen beim Einkaufen im Internet? Viele Verbraucher vertrauen darauf. Aber Verbraucherschützer warnen: "Lassen Sie sich nicht von Sternen blenden."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kundenbewertungen-internet-101.html Mehr zu diesem Thema:
Interview: "Bewertungsportale sind fast so wichtig wie Google", 30.06.2014, https://www.tagesschau.de/inland/online-bewertung-100.html

Modedesigner: Bodyshaming auf Instagram: Philipp Plein mobbt Journalistin - weil sie seine Show kritisierte, STERN.de, 15.02.2019
Alexandra Mondalek ist Modejournalistin und schrieb in dieser Rolle eine Kritik zu Philipp Pleins neuer Herbstkollektion. Die missfiel dem Designer wohl, denn er schoss auf Instagram zurück - allerdings weit unter der Gürtellinie.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/philipp-plein-mobbt-journalistin---weil-sie-seine-show-kritisierte-8580682.html

Steilster Sinkflug seit vier Jahren
Amazon-Aktie abgestürzt: Jeff Bezos hat diesen Monat 34,5 Milliarden Euro verloren
, FOCUS Online, 01.11.2018
Jeff Bezos ist mit großem Abstand der reichste Mann der Welt. Doch sein Vermögen steht und fällt mit dem Kurs der Amazon-Aktie - und für die sieht es diesen Monat gar nicht gut aus. Das sind die ...
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/amazon-aktie-abgestuerzt-jeff-bezos-hat-diesen-monat-34-5-milliarden-euro-verloren_H1253653573_9819060/

Sprachassistent: Kaum einer nutzt Alexas wichtigstes Feature - so will Amazon das ändern, STERN.de, 28.11.2018
Als Amazon seinen Sprachassistenten Alexa auf den Markt brachte, hatte man einen ganz bestimmten Einsatzzweck im Kopf. Das Problem: Kaum einer nutzt ihn. Nun scheint Amazon das mit viel Aufwand ändern zu wollen.
https://www.stern.de/digital/online/amazon-echo--kaum-einer-nutzt-alexas-wichtigstes-feature---so-will-amazon-das-aendern-8466542.html

Alexa-Sprachaufzeichnungen fallen in fremde Hände, PC-WELT.de, 20.12.2018
Der Datenschutz-Gau ist eingetreten: Laut einem Medienbericht fielen Echo-Sprachaufzeichnungen von Alexa in fremde Hände. Amazon hat den Vorfall bestätigt, verrät aber keine Details.
Laut einem Bericht von heise.de ist Amazon bei Alexa genau das passiert, wovor Datenschützer bei Alexa, Google Assistant, Siri, Cortana und Samsung Bixby warnen: Sprachaufzeichnungen sind in fremde Hände geraten.
[...] Heise schreibt, dass die Sprachaufzeichnungen "hörbar aus der Intimsphäre fremder Personen, beispielsweise aus Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad" stammen. Heise konnte anhand des Inhalts der Sprachaufzeichnungen sogar den Echo-Besitzer identifizieren! Als Heise ihn darüber informierte, war er entsetzt: Amazon hatte ihn nämlich nicht informiert, obwohl Amazon durch den Hinweis des oben erwähnten Kunden ja bereits davon wusste.
[...] Amazon müsste diese Datenschutzpanne binnen 72 Stunden an die zuständige Datenschutzbehörde melden. Ob Amazon dieser Verpflichtung nachgekommen ist, sagte Amazon auf Nachfrage von Heise nicht.
[...] Amazon informierte den betroffenen Echo-Nutzer erst vier Wochen nach der Panne, und zwar kurz nach der Anfrage durch Heise.
[...] Viele offene Fragen: Amazon verrät also nicht, wann genau es reagiert hat. Nachdem der Kunde gemeldet hatte, dass er fremde Sprachaufzeichnungen bekommen hatte? Oder erst nach der Anfrage von heise.de? Und Amazon sagt auch nicht, zu welchem Zeitpunkt es den Echo-Besitzer informiert hat. Zudem äußert sich Amazon nicht dazu, ob es den zuständigen Datenschutzbeauftragten binnen 72 Stunden informiert hat. Was mit "menschlicher Fehler" genau gemeint ist, lässt Amazon ebenfalls offen.
Wichtig: Nicht nur in den Echos hört Alexa mit. Alexa steckt auch in der App auf dem Smartphone und mittlerweile auch in vielen anderen Geräten, sogar in Zwischensteckern wie dem Amazon Smart Plug. Ebenso ist der Google Assistant auf Smartphone, Tablet und in vielen anderen Geräten am Mithören. Und Siri lauscht in iPhones und iPads etc. Dazu lauscht noch Cortana von den Windows-Rechnern aus. Und in vielen Smart-TVs steckt ebenfalls ein Sprach-Assistent: Ihr Fernseher belauscht Sie also eventuell auch. Ebenso gibt es Sprachassistenten in vielen modernen Autos. Die wohl größte Quelle für das Mithören sind generell Smartphones und Tablets, die fast alle über einen Sprach-Assistenten verfügen.
Wer also sicher vermeiden will, dass ständig jemand mithört, muss nicht nur auf Echo und Google Home sowie auf den Apple Homepod verzichten oder diese zumindest bei Nichtbenutzung vom Strom trennen. Sondern der sollte auch seine Smartphones so ablegen, dass sie nicht mithören können. Und zusätzlich natürlich die Weckrufe für die jeweiligen Sprachassistenten abschalten. Dem Smart-TV wiederum können Sie das Übertragen von Daten ins Internet ganz einfach dadurch abgewöhnen, dass sie ihm im Router den Internetzugang sperren. Entweder komplett - dann ist er aber nicht mehr smart - oder selektiv.
https://www.pcwelt.de/a/alexa-sprachaufzeichnungen-fallen-in-fremde-haende,3463433

Sicherheit: Forscher machen Amazon Echo zur Wanze, PC-WELT.de, 27.04.2018
Das SDK für Amazons Echo erlaubt es durch eine Schnittstelle, den smarten Lautsprecher in eine Abhörwanze zu verwandeln.
https://www.pcwelt.de/a/sicherheit-forscher-machen-amazon-echo-zur-wanze,3450610

Alexa-Chef Dave Limp: "Natürlich kann man KI für böse Zwecke nutzen", STERN.de, 19.12.2018
Alexa - das ist für die meisten die Stimme, die im Amazon Echo wohnt. Für Dave Limp ist sie aber viel mehr. Im Interview verrät Amazons Hardware-Chef, warum Alexa einen Charakter braucht, warum der Echo immer lauschen muss - und wann Alexa laufen lernt.
[...] Die Deutschen sind wegen ihrer Geschichte mit Stasi und Gestapo beim Bereich Daten sehr empfindlich.
Und das sollten sie auch. Mir ist sehr wichtig, hier eine Nuance zu betonen: Leute denken, dass Werbung verkaufen immer das Gleiche sei. Aber wir verkaufen nur Werbung bei Amazon an Leute, die bei Amazon verkaufen, also innerhalb eines geschlossenen Systems. Wir haben noch nie - und werden auch nie - diese Daten extern weitergeben. Wir nutzen sie intern, um Features anzubieten, die unseren Kunden helfen, Empfehlungen sind da nur ein Beispiel. Aber wir verkaufen diese Daten nicht.
https://www.stern.de/digital/online/alexa-chef-im-interview---natuerlich-kann-man-ki-fuer-boese-zwecke-nutzen---8497012.html

Dave Limp: Spion im Zuhause? Amazons Echo-Chef verrät, wie viel Alexa mithört - und wie sie Geld verdient, STERN.de, 19.12.2018
Für die einen ist Alexa eine Alltagserleichterung, für die anderen der große Lauschangriff. Doch wie viel horcht uns Amazon Echo wirklich aus? Und wie verdient der Konzern damit Geld? Der stern hat mit dem Alexa-Chef Dave Limp darüber gesprochen.
"Alexa, spiele Weihnachtslieder." Dieser Befehl wird für jede Menge Streit unter dem Weihnachtsbaum sorgen. Dort werden auch dieses Jahr wieder jede Menge Amazon Echos stehen. Und während die eine Hälfte der Deutschen die Sprachassistentin Alexa als praktische Ergänzung ihres Alltags sehen, die sich sogar von den Kleinsten bedienen lässt, sehen andere in ihr nicht weniger als den großen Lauschangriff.
Als Amazons Sprachlautsprecher Echo im Sommer 2015 vorgestellt wurde, kannte die Debatte nur ein Thema: Warum sollte man sich einen ständig lauschenden Lautsprecher in sein Zuhause stellen? Vom Kauf abgehalten hat das wenige. "Wir haben in Deutschland Millionen von Kunden, die einen Amazon Echo nutzen", sagt Dave Limp zum stern. Er ist Amazons Hardware-Chef und weiß als Herr über Alexa genau, wie viel der Echo tatsächlich mitlauscht - und wie Amazon damit Geld verdient.
+++ Wie funktioniert Alexa - und für was benutzt sie Dave Limp selbst? Hier lesen Sie das Interview in voller Länge +++
Wie viel lauscht Alexa wirklich?
Wohl aus den Erfahrungen mit Geheimpolizei und Stasi-Spitzelleien reagieren speziell die Deutschen sehr empfindlich auf die Vorstellung, belauscht zu werden - sei es von Firmen oder dem Staat. Der ständig lauschende Echo ist die ideale Projektionsfläche für diese Ängste. Zu Recht? [...] Tatsächlich lauscht Amazon Echo immer mit, erst nach dem Aktivierungswort "Alexa" startet aber eine Übertragung ins Internet. Dort werden dann die Befehle verarbeitet. Dabei werden auch die Audiodaten gespeichert.
Trotz Verschlüsselung sind wir aber nicht die einzigen mit Zugriff auf unsere Aufnahmen - auch Amazon kann sie jederzeit anhören.
"Es gibt sehr wenige Leute bei Amazon, die an diese Anfragen kommen können. Es geht, aber sehr eingeschränkt, man muss jede Menge Genehmigungen einholen", sagt Limp. Meist würde das gemeinsam mit dem Kunden bei Service-Anfragen passieren. Aber auch eine staatliche Behörde könnte die gespeicherten Audio-Daten anfordern. "Sollten Daten gespeichert sein und wir erhalten eine gültige richterliche Anordnung, was in den USA häufiger vorkommt, ist bekannt, dass wir uns dagegen wehren. Sollte es aber eine legitime Anfrage sein, müssen wir die Daten freigeben. Wir brechen ja nicht das Gesetz. Aber das ist das letzte Mittel", erläutert Limp Amazons Umgang mit Behörden-Anfragen.
https://www.stern.de/digital/online/alexa-chef-david-limp--so-viel-lauscht-alexa-wirklich-8496880.html

Sprachlautsprecher: Diese zehn Dinge muss jeder Besitzer eines Amazon Echo wissen, STERN.de, 26.12.2018
Zu Weihnachten steht bei vielen Familien Amazons Sprachlautsprecher Echo unter dem Baum. Doch ein paar Dinge sollte man wissen, bevor man mit seiner neuen Mitbewohnerin Alexa loslegt.
https://www.stern.de/digital/computer/amazon-echo--diese-zehn-dinge-muss-jeder-besitzer-wissen-7796850.htmlü

70 Jahre Menschenrechte: Gerhart Baum fordert Genfer Konvention zu Cyberwar, netzpolitik.org, 12.12.2018
[...] Denn zwar sei das Recht auf die "Freiheitssphäre des Einzelnen" in Artikel 12 festgehalten und deklariere einen "Anspruch auf rechtlichen Schutz" gegen Eingriffe in das Privatleben als Menschenrecht. Dieses Recht gerät aber seit siebzig Jahren zunehmend durch staatliche und kommerzielle Überwachung in Gefahr, schreibt Baum. In einem dankenswerterweise frei zugänglichen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung resümiert der Juristen und Freiheitskämpfer sieben Dekaden Menschenrechte. Und er plädiert außerdem für eine überfällige UN-Konvention gegen offensive staatliche Hackerangriffe:

Eine neue "Genfer Konvention" zu Cyberwar sollte in Angriff genommen werden. Der Schutz der Privatheit bedarf dringend einer weltweiten rechtlichen Regelung. Die Vereinten Nationen haben durch Resolutionen der Generalversammlung regelmäßig auf diese Gefahren hingewiesen. Im Grunde braucht es nach 25 Jahren eine zweite Weltmenschenrechtskonferenz, schon um der Tendenz des Internets, zum Macht- und Unterdrückungsinstrument und zum Mittel für die Einflussnahme auf politische Entscheidungen zu werden, entgegenzuwirken. Wer Daten hat, hat Macht. https://netzpolitik.org/2018/70-jahre-menschenrechte-gerhart-baum-fordert-genfer-konvention-zu-cyberwar/

Studie: Vorteilsnahme durch Datenverkauf des Unternehmens, trojaner-info.de, 12.08.2018
Heath Davies, Chief Executive von Clearswift RUAG Cyber Security
Wenn der Preis stimmt, würden ein Drittel aller Mitarbeiter vertrauliche Unternehmemsinformationen ihres Arbeitgebers verkaufen. 25 % wären für umgerechnet etwa 6.900 Euro hierzu bereit, andere würden sich bereits für kaum mehr als 130 Euro bestechen lassen - dies geht aus einer internationalen Befragung von Clearswift RUAG Cyber Security hervor.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/studie-vorteilsnahme-durch-datenverkauf-des-unternehmens.html

OKZunahme von Cyberattacken: Keine Online-Dienste - aus Angst um die Daten, tagesschau.de, 27.08.2014 12:44 Uhr
Die Zahl der Deutschen, die sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten im Internet machen, hat laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom deutlich zugenommen. Besonders weit verbreitet ist die Angst davor, dass persönliche Daten ausgespäht werden könnten - durch staatliche Stellen, Kriminelle oder auch Unternehmen: Mehr als 80 Prozent der Befragten befürchten dies. Ebenfalls sehr groß ist die Angst vor Betrug beim Online-Banking oder davor, dass der Computer mit schädlicher Software wie Viren oder Trojanern infiziert werden könnte.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/cyberkriminalitaet-101.html

Datenanalyse: Warum sie für Unternehmen immer wichtiger wird, PC-WELT.de, 03.12.2018
"You know nothing, John Snow!" - so lautet ein geflügeltes Wort bei der beliebten TV-Serie Game of Thrones. Dass John Snow aber durchaus viel wusste, beweist die Disziplin der Datenanalyse heute mehr denn je. Je mehr Mitarbeiter Daten analysieren können, desto besser ist das für ein Unternehmen
https://www.pcwelt.de/a/datenanalyse-warum-sie-fuer-unternehmen-immer-wichtiger-wird,3451528

Interview zu Online-Bewertungen: "Bewertungsportale sind fast so wichtig wie Google", Tagesschau, 01.07.2014 09:35 Uhr
Der BGH hat entschieden, dass im Internet auch anonyme Falschbehauptungen geschützt sind.
Warum Online-Bewertungsportale boomen und was das für Unternehmen heißt, erklärt Marketing-Experte Christian Bachem im tagesschau.de-Interview.

Überwachungskapitalismus, STERN.de, 03.02.2019
[...] Wie es soweit kommen konnte, wie die Politik das auch lange zulassen konnte, ist nicht so einfach zu fassen, nicht so einfach zu erklären.
Derzeit ist es die US-Autorin Shosana Zuboff, eine ehemalige Harvard-Professorin, die in ihrem Buch "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus" Phänomene wie Facebook - und damit auch die Ursachen der Zuckerbergschen Hybris - sehr hellsichtig analysiert. "Überwachungskapitalisten", argumentiert sie unter anderem, verdienen ihr Geld, indem sie das privaten Verhalten ihrer Nutzer ausbeuten. Und dabei ist es diesen Kapitalisten völlig egal, was für Daten das sind. Die "Überwachungskapitalisten", so die These, bewerten nichts moralisch. Sie bewerten es nicht einmal politisch. Hauptsache, sie kriegen Daten.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-wird-15-jahre-alt--der-teenie-braucht-endlich-grenzen-8563384.html

Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus, digitalcourage.de, gesehen am 09.09.2018
Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere "Gratis"-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird "Scoring" genannt. Wer zum Beispiel im "richtigen" Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards, .http://bigbrotherawards.de/
Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken
Fortsetzung in Kürze weiter unten

OKSachverständigenrat fordert mehr Transparenz für Verbraucher-Scores, netzpolitik.org, 05.11.2018
Wie kommt eigentlich der SCHUFA-Score zustande und was sagt er über uns aus? Auf Basis intransparenter Verbraucher-Scores werden wir in immer mehr Lebensbereichen bemessen und beurteilt - mit und ohne unser Wissen. Das muss sich ändern, fordert ein Beratungsgremium für Verbraucherfragen in seinem Gutachten für das Justizministerium.
https://netzpolitik.org/2018/sachverstaendigenrat-fordert-mehr-transparenz-fuer-verbraucher-scores/

Einige Deutsche wollen Social Scoring á la China, PC-WELT.de, 04.02.2019
Die meisten Deutschen, aber bei weitem nicht alle, finden digitale Systeme zur sozialen Kontrolle der Bürger schlecht, zeigt eine repräsentative Studie. Die Haltung zum Thema Überwachung hängt von der generellen Lebenseinstellung ab.
Die Schlagzeilen gingen durch alle Gazetten : Chinas Regierung arbeitet in verschiedenen Städten daran, das Verhalten der eigenen Bürger mit einem Social-Credit-System zu bewerten. Wer sich positiv im Sinne der Regierung verhält, bekommt für jede gute Tat Punkte. Diese ermöglichen es ihm beispielsweise, billigere Flug- oder Zugreisen zu buchen, günstigere Kredite zu bekommen oder die Kinder auf eine bessere Schule zu schicken. Wer gegen die Regeln verstößt - welche auch immer das sind -, muss mit Punktabzügen und negativen Folgen rechnen (siehe auch ZEIT-Interview zum Thema ).
Peking möchte die Bürger des Landes so zu besseren Menschen erziehen, vor allem aber wohl politisch auf Linie halten. Kritiker sehen naturgemäß die persönliche Freiheit der Menschen eingeschränkt. Sie monieren, die Privatsphäre werde verletzt, eine Überwachungsgesellschaft sei die Folge. Eine repräsentative Marktuntersuchung von YouGov und der SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH zeigt nun, dass auch einige Deutsche einem solchen Social-Credit-System etwas abgewinnen könnten.
Von 2036 befragten Bürgern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren sagen 47 Prozent, ein Social Scoring sei "sehr schlecht", weitere 21 Prozent finden es "eher schlecht". Von den verbleibenden 32 Prozent hat knapp die Hälfte keine Meinung (15 Prozent), die anderen finden es "eher gut" (14 Prozent) oder "sehr gut" (drei Prozent).
Belohnung für Wohlverhalten?
Die Umfrage zeigt, warum einige Bürger durchaus Interesse an Social Scoring finden können. Sie vertrauen dem Staat, verlassen sich aber vor allem auf ihr "reines Gewissen" und möchten Vorteile aus ihrem vermeintlich vorbildlichen Verhalten ziehen. So sagen 39 Prozent, sie fänden es "sehr gut" (zehn Prozent) oder "eher gut" (29 Prozent), in ihrem Umfeld selbst bewertet zu werden. Dabei steht der Wunsch im Vordergrund, Pluspunkte für Freundlichkeit und Minuspunkte für Unfreundlichkeit zu erhalten. Sogar 40 Prozent würden andere gerne bewerten oder ihnen für Unfreundlichkeit die Quittung geben, wobei zehn Prozent diese Option als "sehr gut" und 30 Prozent als "eher gut" bezeichnen.
Als mögliche Belohnungen für ein hohes Punktekonto wünschen sich Menschen beispielsweise einen schnelleren Zugang zu Konsumkrediten, Vorteile im Beförderungsprozess, eine schnellere Bearbeitung von Amtsvorgängen oder bessere Bildungschancen. Fakt ist aber auch, dass 64 Prozent eine Bevorteilung von Personen mit einem hohen Punktestand grundsätzlich ablehnen.
[...] 39 Prozent sind sich indes sicher, dass es keinerlei Vorteile gäbe.
Größter Nachteil ist aus Sicht der Befragten die Gefahr falscher Bewertungen (61 Prozent), gefolgt von einem zunehmenden Misstrauen in der Bevölkerung (55 Prozent) und der Gefahr einer langfristigen Stigmatisierung und Rufschädigung von Menschen (50 Prozent). 47 Prozent sehen ihre Grundrechte verletzt, 45 Prozent ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt und 38 Prozent sprechen von "Ungerechtigkeit" im Zusammenhang mit Social Scoring (Mehrfachnennungen waren möglich).
[...] Die Analysten stellen also fest, dass insgesamt zwar nur 17 Prozent der Bevölkerung ein soziales Bewertungssystem befürworten würden, dass aber die dahinterliegende Idee, soziales Verhalten anderer zu bewerten und sich selber beurteilen zu lassen, sehr viel positiver aufgenommen wird. Auffällig ist, dass junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren der Vorstellung sozialer Kontrolle viel kritischer gegenüberstehen als Mitbürger im Alter von 25 Jahren aufwärts.
https://www.pcwelt.de/a/ein-drittel-der-deutschen-wollen-social-scoring-la-china,3440427

OKGeheimnisvolle Krypto-Offiziere: So kontrollieren 14 Menschen mit sieben Schlüsseln das Internet, FOCUS Online, 25.10.2016
IP-Adressen, DNS, Schlüssel, Internet, ICANN
Diese Geschichte klingt nach Science-Fiction. Doch sie ist wahr: Das Internet wird von 14 Personen mit sieben physischen Schlüsseln kontrolliert. Diese Schlüsselträger treffen sich viermal pro Jahr für eine Zeremonie wie aus einem Agententhriller.
https://www.focus.de/digital/internet/14-krypto-offiziere-7-schluessel-wie-14-menschen-das-gesamte-internet-kontrollieren_id_4316226.html

617 Millionen Zugangsdaten gestohlen - auch deutsche Dienste betroffen, PC-WELT.de, 13.02.2019
Im Darknet bietet ein Hacker die Zugangsdaten von 617 Millionen Online-Konten von insgesamt 16 unterschiedlichen Webseiten und Apps an. Darunter befinden sich auch zwei deutsche Dienste.
https://www.pcwelt.de/a/617-millionen-zugangsdaten-gestohlen-auch-deutsche-dienste-betroffen,3464029

Erneutes Datenleck umfasst 2,2 Milliarden E-Mail Adressen, trojaner-info.de, 01.02.2019
Sicherheitsexperten raten Passwörter effektiv zu sichern.
Wieder ist es eine riesige Menge Nutzerdaten, die im Netz veröffentlicht wurden. Unter dem Namen "Collection #1-#5" sind inzwischen insgesamt 2,2 Milliarden E-Mail-Adressen samt Passwörtern öffentlich einsehbar.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/erneutes-datenleck-umfasst-22-milliarden-e-mail-adressen.html

Gratis-Check: 2,2 Mrd. Nutzerdaten geleakt - Ihre auch?, PC-WELT.de, 25.01.2019
Die Zahl der im Netz geleakten Nutzerdaten mit Collection #1 bis #5 ist mittlerweile auf 2,2 Milliarden Daten gestiegen. So schützen Sie sich.
https://www.pcwelt.de/a/gratis-check-2-2-mrd-nutzerdaten-geleakt-ihre-auch,3463792

Viren, Trojaner, Würmer, Bots: 40 Prozent aller deutschen Computer sind "Zombies", FOCUS Online, 02.03.2014
Die Zahlen sind alarmierend: 40 Prozent aller PCs in Deutschland sind infiziert und können von Cyber-Gangstern ferngesteuert werden. Einmal freigesetzt, öffnet Malware oft die Hintertür für neue Schädlinge. Wie Sie sich schützen können. Die Zahl infizierter Computer ist in Deutschland im vergangenen Jahr wieder auf 40 Prozent gestiegen. Das stellte das Anti-Botnet-Beratungszentrum des Internetverbandes Eco fest. 2014 habe man mehr als 220.000 Computer gescannt, auf denen zu etwa 80 Prozent ein veralteter Browser installiert war. Diese ermöglichen häufig die Übernahme durch Trojaner und Viren. Ein erster Schädling öffne häufig die Tür für weitere Infektionen, erklärt der Verband. "Zombie-Rechner" können ferngesteuert werden. Infizierte sogenannte "Zombie-Rechner" können von Cyberkriminellen ferngesteuert werden. "Ihre Systeme agieren als Teil eines Netzwerkes, das Kriminelle für Verbrechen wie den Spam-Versand oder Denial-of-Service-Angriffe nutzen, die erhebliche finanzielle Schäden anrichten", erklärt Markus Schaffrin, Sicherheitsexperte im Eco. Das Ergebnis sei alarmierend, sagt Eco. Für nachhaltige Sicherheit, sei eine korrekt eingestellte Firewall und ein Antivirenprogramm notwendig, heißt es vom Verband. Wie Sie den besten Virenscanner finden, erklärt FOCUS Online hier (wir, Gooken, empfehlen den auf allen verbreiteten Betriebssystemen installierbaren und somit unter umfassender Begutachtung stehenden Opensource-Scanner Clamav).

Windows 10 - Ein einziger Datenschutz-Unfall
Politik zur Datenschleuder Windows 10: Aufsichtsbehörden müssen handeln
, netzpolitik.org, 29.11.2018
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bestätigte kürzlich offiziell, dass Windows 10 umfangreiche Nutzungsdaten an den Hersteller Microsoft sendet. NutzerInnen könnten sich davor nicht effektiv schützen. Wir haben Politik und Verwaltung gefragt, was sie mit den Ergebnissen anfangen.
Das Betriebssystem Windows 10 wirkt wie ein einziger Datenschutz-Unfall. Seitdem der Nachfolger von Windows 8 den Usern vor zweieinhalb Jahren als vorgetäuschtes Update mehr oder weniger aufgezwungen wurde, haben DatenschützerInnen das System kritisiert. Die Datenschutz-Einstellungen sind versteckt, kompliziert und kaum bedienbar. Gleiches gilt für die Telemetrie-Einstellungen, über die sich die Übertragung der System- und Nutzungsdaten an den Hersteller Microsoft regeln lassen. Komplett ausschalten lässt sich die Datenübertragung selbst für versierte NutzerInnen nur schwer. In der vergangenen Woche hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) diese Erkenntnisse nun auch offiziell bestätigt.
Die Untersuchung der Telemetrie-Einstellungen ist ein Teil der groß angelegten Studie des BSI zu Systemaufbau, Protokollierung, Härtung und Sicherheitsfunktionen in Windows 10, kurz: "SiSyPHuS Win10". Im Rahmen der Studie sollen schrittweise alle sicherheitskritischen Funktionen des Betriebssystems analysiert und die Ergebnisse nach und nach veröffentlicht werden. Die Teilergebnisse der Untersuchung stellen jetzt offiziell fest, dass zwar die Möglichkeit besteht, die Datenerfassung und -übermittlung vollständig zu deaktivieren. Das ist laut BSI aber nur unter hohem Aufwand möglich und zwingt Nutzer dazu, bestimmte Dienste abzuschalten.
Windows 10 ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem und wird in Deutschland auch im öffentlichen Bereich eingesetzt, also von Behörden und Verwaltungen. Damit hat es einen erheblichen Einfluss auf die hiesige IT-Infrastruktur. Wir haben deshalb bei den zuständigen Ministerien und Behörden sowie den FachpolitikerInnen im Bundestag nachgehakt, welche Konsequenzen sie aus dem Bericht ziehen.
Das Ergebnis unserer Befragung: Erstmal tut sich weiter nichts. Bundestagsabgeordnete und Ministerien erwarten, dass Datenschutzbehörden Prüfungen vornehmen - wie es etwa in den Niederlanden längst der Fall ist. Das Innenministerium will über mögliche Folgen für die öffentliche IT-Ausstattung entscheiden, wenn der Test abgeschlossen ist. Auch die Bundesdatenschutzbeauftragte kündigt an, reagieren zu wollen, wenn weitere Erkenntnisse vorliegen. Da darf man schon mal fragen: Wie lange soll hier eigentlich noch geprüft werden, bevor etwas passiert?
auf welcher Rechtsgrundlage es die Daten erhebt. Stattdessen verweist die Pressestelle auf das Nutzerhandbuch. Die Daten würden erhoben, um den KundInnen ein sicheres Produkt anzubieten. Die Telemetrie-Einstellungen ließen sich einfach heruntersetzen (wenn auch nicht abschalten, wie das BSI feststellt). Außerdem verweist Microsoft auf ein Untersuchungsergebnis des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (BayLDA), das die Professional-Version von Windows 10 2017 zwar als ein "kommunikationsfreudiges", aber dennoch taugliches Arbeitswerkzeug zumindest für Unternehmen einstufte.
Dieses Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ist unter anderem für Datenschutzverstöße der dort ansässigen Unternehmen zuständig. Da Microsoft Deutschland seinen Sitz in München hat, haben wir dort nachgefragt, welche Schlüsse das Amt aus dem jüngsten Test des BSI ziehen wird. Dazu wollte man sich beim BayLDA allerdings nicht äußern. Als die Behörde die Business-Version von Windows 10 prüfte, versprach der Leiter der Behörde, Thomas Kranig, "weiter den Dialog mit Microsoft" zu suchen, um offene Fragen zu klären. Auf diesem Stand scheint die Behörde stehen geblieben zu sein.
Fortsetzung des Berichs auf siehe News&Links#Zerschlagungsfall_MSWindows_Google_&Co. und
https://netzpolitik.org/2018/politik-zur-datenschleuder-windows-10-aufsichtsbehoerden-muessen-handeln/
News&,Links#MS Windows

Teils beunruhigende Ergebnisse
Facebook, Apple, Google, Twitter, GMX Das passiert, wenn jemand Ihr Konto hacken will
, SPIEGEL ONLINE, 26.01.2019
Würden Sie es merken, wenn jemand in Ihr Nutzerkonto eindringen will? Wir haben es bei Facebook, Apple, Google, Twitter und GMX ausprobiert - mit teils beunruhigenden Ergebnissen.
Daten von knapp tausend Politikern und Promis hat Johannes S. alias "0rbit" zusammengestellt und veröffentlicht. Auch wenn er selbst überführt und geständig ist, könnte er Nachahmer inspirieren. Schließlich hat der mutmaßliche Täter keine ausgefeilte Malware entwickelt, um sich Zugang zu den Mail-, Social-Media- und Cloud-Konten seiner Opfer zu verschaffen. Soweit bekannt, hat er vielmehr Passwörter erraten oder in Sammlungen von Passwortleaks gefunden, und er hat Schwächen in den Funktionen "Passwort vergessen" oder "Passwort zurücksetzen" ausgenutzt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-apple-google-und-co-das-passiert-wenn-jemand-ihr-konto-hacken-will-a-1248390.html

Spionage-Angriff auf iPhones
Spähten Hacker aus China Uiguren aus?
, tagesschau.de, 02.09.2019
Angreifer aus China stecken offenbar hinter einem Hacker-Angriff auf iPhone-Nutzer. Laut einem Medienbericht, habe die Attacke insbesondere auf die Volksgruppe der Uiguren abgezielt.
https://www.tagesschau.de/ausland/iphone-attacke-uiguren-101.html

Cellebrite: Entsperr-Tool knackt jetzt iOS-12.3-Geräte, PC-WELT.de, 17.06.2019
Die für Straverfolgungsbehördern gedachte Software aus Israel kann laut Cellebrite jetzt auch iPhones mit iOS 12.3 entsperren.
https://www.pcwelt.de/news/Cellebrite-Entsperr-Tool-knackt-jetzt-auch-iOS-12-3-Geraete-10611312.html

Mitarbeiter machen Marketing
Twittern als "Amazon FC"
, tagesschau.de, 25.01.2019
Um das Image aufzupolieren, setzt Amazon derzeit auf eine ungewöhnliche PR-Maßnahme: Mitarbeiter klinken sich auf Twitter in kritische Diskussionen ein - und loben ihren Arbeitgeber in höchsten Tönen.
https://www.tagesschau.de/inland/amazon-twitter-101.html

Venafi-Umfrage: 86 Prozent der IT-Sicherheitsexperten sagen, dass der Cyberkrieg bereits tobt
40 Prozent der Security-Experten gehen davon aus, dass staatliche Cyberangriffe bereits Menschenleben gekostet haben
, trojaner-info.de, 21.09.2018
Venafi, der führende Anbieter für den Schutz von Maschinenidentitäten, gibt die Ergebnisse einer Umfrage unter 515 IT-Sicherheitsexperten zu den Themen Cyberkrieg und nationale Sicherheit bekannt. Die Umfrage wurde vom 4. bis 9. August 2018 auf der Black Hat-Konferenz in Las Vegas durchgeführt.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/venafi-umfrage-86-prozent-der-it-sicherheitsexperten-sagen-dass-der-cyberkrieg-bereits-tobt.html

Zscaler deckt aktuelle Scamming-Kampagnen auf, trojaner-info.de, 17.03.2019
Betrugskampagnen mit billigen Domains und Endungen, wie .tk,.ga,.gq,.ml,.cf sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Diese sich unter dem Begriff Scamming bekannten Angriffe basieren auf der Massenregistrierung günstiger Domains und werden von Cyberkriminellen durchgeführt, um über gefälschte Seiten Umsatz zu generieren.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/zscaler-deckt-aktuelle-scamming-kampagnen-auf.html

Datensatz im Netz entdeckt: Millionen Log-in-Daten abgegriffen, tagesschau.de, 17.01.2019
Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr gerät das Thema Datensicherheit im Internet in den Fokus: Im Netz wurde "Collection #1" entdeckt - ein Datensatz mit Millionen gestohlener E-Mail-Adressen und Passwörter.
Im Internet wurde ein riesiger Datensatz mit gestohlenen E-Mail-Adressen und Passwörtern entdeckt. Die Sammlung der Log-in-Daten mit dem Namen "Collection #1" beinhaltet rund 773 Millionen Mail-Adressen und mehr als 21 Millionen unterschiedlichen Passwörter, wie der australische IT-Sicherheitsexperte und Microsoft-Mitarbeiter Troy Hunt in seinem Internetblog berichtet. Nutzer weltweit betroffen
"Collection #1" umfasst 87 Gigabyte an Daten aus "vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen", warnt Hunt. Betroffen seien Nutzer aus aller Welt, auch aus Deutschland. Der IT-Experte bietet im Netz unter haveibeenpwned.com die Möglichkeit, zu prüfen, ob auch die eigene E-Mail-Adresse abgegriffen wurde. Diese wird laut Hunt mit Abermillionen Informationen aus Datenlecks abgeglichen.
Sind meine Daten betroffen? Hier können Sie es prüfen. | haveibeenpwned.com
Die im Datensatz gesammelten Zugänge könnten vor allem für das sogenannte Credential Stuffing missbraucht werden: Täter könnten sich mithilfe der abgegriffenen Log-ins in soziale Netzwerke oder auch Online-Shoppingportale einloggen.
Es ist bereits das zweite Mal seit Jahresbeginn, dass Datendiebstahl in großen Umfang bekannt wird. Anfang des Jahres machte der Hackerangriff "Orbit" Schlagzeilen: Die Daten von rund 1000 Politikern, Prominenten und Journalisten waren ausgespäht und im Netz veröffentlicht worden, teils auch Handynummern und private Chatverläufe. Die Ermittlungen führten zu dem 20 Jahre alten Johannes S. aus Hessen, der Anfang Januar vorläufig festgenommen wurde.
"Das Jahr ist gerade mal zwei Wochen alt und es ist bereits das zweite Mal, dass wir alarmierende Nachrichten haben", warnt auch Linus Neumann vom Chaos Computer Club. Und er betont:
"Es gibt keine Ausreden mehr. Jeder, der nichts für seine Sicherheit macht, handelt fahrlässig und geht ein Risiko ein."
Nur wie seine Daten richtig schützen? Neumann rät, bei jedem Dienst ein anderes, zufälliges Passwort mit maximaler Länge zu nutzen. Zudem empfiehlt er den zusätzlichen Schutz durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Dabei wird neben dem Passwort der Zugang durch eine weitere Abfrage überprüft, etwa durch einen Code oder per SMS.
https://www.tagesschau.de/ausland/internet-sicherheit-cybercrime-101.html

Wie sich der Globale Süden vor digitaler Ausbeutung schützen kann, netzpolitik.org, 20.09.2019
Vom Internet profitieren bei weitem nicht alle gleich: Der Globale Süden wird vor allem von amerikanischen und chinesischen Digitalplattformen ausgebeutet. Um diese Dynamik abzuwehren, sollten betroffene Weltregionen auch Zölle erheben oder die eigene Wirtschaft bevorzugen können, fordern Experten.
https://netzpolitik.org/2019/wie-sich-der-globale-sueden-vor-digitaler-ausbeutung-schuetzen-kann/

OKHintergrund: Wieso stehlen Cyberkriminelle Passwörter?, tagesschau.de, 03.04.2014
Immer wieder stehlen Kriminelle im Netz Benutzernamen und Passwörter. Sie sind die Zugangsdaten für E-Mail-Postfächer und für andere Online-Dienste. Wer diese Daten klaut, hat mehrere Motive dafür:
Über gekaperte E-Mail-Konten können zum Beispiel sogenannte Spam-Nachrichten verschickt werden. Zwar filtern viele Anbieter diese Mails mittlerweile heraus. Spam-Mails sind aber trotzdem lukrativ: Wenn nur ein paar Nutzer auf die Masche hereinfallen und die in der Mail versprochenen Waren wie Medikamente bestellen, klingelt bei den Dieben die Kasse. Auch wenn jemand dem Adressaten glaubt und seine Daten für fiktive Gewinnspiele heraus gibt, kommen die Kriminellen an Geld.
Ein zweiter Grund, Passwörter zu stehlen, ist, dass sie manchmal häufiger verwendet werden. Viele Internetnutzer melden sich mit ihrer Mailadresse bei mehreren Online-Diensten an, nutzen teils sogar dasselbe Passwort für mehrere Angebote. Die Angreifer können sich also, wenn sie im Besitz der Daten sind, Zugang zu weiteren Online-Profilen einer Person verschaffen. Das heißt, sie können beispielsweise auf Kosten des Bestohlenen online einkaufen.
Deshalb empfehlen Experten, unterschiedliche Passwörter zu verwenden und diese regelmäßig zu wechseln. Dabei gelten lange Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen als vergleichsweise sicher.
https://www.tagesschau.de/inland/hintergrund-cyberkriminalitaet100.html

Zum Inkrafttreten der KRITIS-Verordnung im Gesundheitsbereich: Krankenhäuser müssen dringend handeln, trojaner-info.de, 17.06.2019
Mit der KRITIS-Verordnung stehen zahlreiche Kliniken vor großen Herausforderungen, ein Kommentar von Arved Graf von Stackelberg, Managing Director von DRACOON.
Am 30. Juni dieses Jahres ist es soweit: Zahlreiche deutsche Kliniken müssen die KRITIS- Verordnung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bis zu diesem Datum umsetzen. Das Gesetz umfasst insgesamt acht Branchen, die das BSI aufgrund des Betriebs kritischer Infrastrukturen als besonders angriffsrelevant und schützenswert ansieht. Unter den Begriff "Kritische Infrastrukturen" fallen schließlich Organisationen, die eine große Rolle für das staatliche Gemeinwesen spielen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/zum-inkrafttreten-der-kritis-verordnung-im-gesundheitsbereich-krankenhaeuser-muessen-dringend-handeln.html

Digitalisierung im Gesundheitswesen
Ärzte sollen Apps verschreiben dürfen
, tagesschau.de, 10.07.2019
Gesundheitsapps auf Rezept, digitale Patientenakten und Videosprechstunden - das Gesundheitswesen soll digitaler werden, wenn es nach Minister Spahn geht. Heute berät das Kabinett über seinen Entwurf.
https://www.tagesschau.de/digitalisierung-gesundheitswesen-101.html

PwC Umfrage: Furcht der Bundesbürger vor digitaler Medizin, trojaner-info.de, 12.01.2019
Hackerangriffe auf das Gesundheitswesen nehmen zu. Drei von fünf Krankenhäusern in Deutschland waren davon schon betroffen. Häufig sind die Täter Erpresser und wollen Geld.
Ausfall von Computersystemen im Krankenhaus, unverschlüsselt gespeicherte Daten beim Hausarzt, schwache Vorkehrungen gegen Hacker-Angriffe: Nach einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC sehen viele der Deutschen hierin die Hauptrisiken der Digitalisierung des Medizinbetriebs, wie gesundheitsstadt-berlin.de berichtete.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/pwc-umfrage-furcht-der-bundesbuerger-vor-digitaler-medizin.html
Mehr dazu: weiter unten

Werbung mal anders: Sex, Kündigung, Erbe: Für 29 Dollar manipuliert diese Firma gezielt Menschen für Sie, STERN.de, 21.01.2019
Jeden Tag werden wir von Werbung beeinflusst. Warum sollte das nur Firmen vorbehalten sein? Ein neues Geschäftsmodell soll nun die Menschen in unserem Umfeld manipulieren - und sie in unserem Sinne handeln lassen.
https://www.stern.de/digital/online/sex--kuendigung--erbe--fuer-29-dollar-manipuliert-diese-firma-gezielt-menschen-fuer-sie-8539630.html

OKPolizei informiert im Kampf gegen Trojaner, Betrüger und Datendiebe, trojaner-info.de, 11.02.2019
Die Polizei warnt vor allgegenwärtiger Cyberkriminalität.
Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis hat die Polizei zunehmend mit Online-Kriminalität zu tun. Anlässlich des kürzlichen "Safer Internet Day" rief sie die Bürger dazu auf, persönliche Daten im Netz zu schützen, bei Bestellungen im Netz und Online-Verträgen vorsichtig zu sein und im Internet Verstand und Virenscanner einzuschalten.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/polizei-informiert-im-kampf-gegen-trojaner-betrueger-und-datendiebe.html

Polizei warnt vor gefälschten Amazon-Bestellbestätigungen, trojaner-info.de, 07.01.2020
Die Polizei Niedersachsen warnt vor falschen Amazon-Bestellbestätigungen, die derzeit verstärkt von Onlinekriminellen verschickt werden. Die Mails seien zwar nicht besonders gut gemacht, aber die Nachricht, dass das eigene Amazon-Konto angeblich von einem fremden Gerät aus für einen Kauf verwendet wurde, dürfte die eine oder den anderen trotzdem verunsichern.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/polizei-warnt-vor-gefaelschten-amazon-bestellbestaetigungen.html

EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland bremsen Einigung
DigiTax: Schluss mit den Ausreden
, netzpolitik.org, Gastbeitrag, Martin Schirdewan - 14.02.2019
Große Digitalkonzerne erwirtschaften Milliarden in der EU, zahlen aber kaum Steuern. Obwohl Vorschläge auf dem Tisch liegen, um dem internationalen Steuerdumpingwettbewerb Einhalt zu gebieten, bremsen EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland eine europäische Einigung aus. Damit muss Schluss sein, schreibt der linke EU-Abgeordnete Martin Schirdewan in einem Gastbeitrag.
https://netzpolitik.org/2019/digitax-schluss-mit-den-ausreden/

Analyse: Amazon zahlt auch 2018 fast keine Steuern, PC-WELT.de, 18.02.2019
Amazon hat auch für das Jahr 2018 keine Steuern auf seine Gewinne gezahlt. Das geht aus einer Analyse hervor.
https://www.pcwelt.de/a/analyse-amazon-zahlt-auch-2018-fast-keine-steuern,3464094

Warum die EU Amazon &Co. nicht zu fassen bekommt, WELT.de, 09.10.2017
Apple-Niederlassung in Irland: Der öffentliche Druck auf die EU wächst, gegen Steuervermeidung vorzugehen.
Die EU-Kommission erhöht den Druck auf die Mitgliedsländer, Technologiekonzerne stärker zur Kasse zu bitten. Auch die Finanzminister der Länder plädieren dafür. Doch das ist schwieriger als gedacht.
Ausführliche Fortsetzung des Berichts im Kommenden

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

Kundenrezensionen: Studie zeigt: Amazon-Bewertungen widersprechen den Noten der Stiftung Warentest, STERN.de, 14.01.2019
Was haben die Sterne-Bewertungen bei Amazon mit der tatsächlichen Qualität der Produkte zu tun? Laut einer Studie der TU Dortmund erstaunlich wenig.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon-bewertungen-widersprechen-haeufig-den-noten-der-stiftung-warentest-8530868.html

Facebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699

Fake Likes bei Facebook
"Don´t trust anyone"
, netzpolitik.org, 19.01.2020
450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Daniel Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
https://netzpolitik.org/2020/dont-trust-anyone/

155 Likes Falschgeld im Netz, "SZ", 19.12.2019
SZ Politik: Likes Dutzende Firmen lassen sich dafür bezahlen, Likes realer Menschen auf Facebook-, Youtube- und Instagram-Seiten zu setzen. So werden Popularität und Relevanz verfälscht. Tech-Konzerne müssen mehr tun, um die Manipulationen einzudämmen. Von Vanessa Wormer 17.12.2019 | 18:36 ...
https://www.sueddeutsche.de/politik/likes-falschgeld-im-netz-1.4728270

Das Facebook-Symbol für "gefällt mir" spiegelt sich im Auge eines Betrachters
Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben
Likes in sozialen Netzwerken< BR> "Gefällt mir" gegen Geld

Politiker, Parteien, Prominente - sie alle haben nach Recherchen von NDR, WDR und SZ von gekauften Likes profitiert. Wurde damit eine "Sucht nach Ruhm" legitim erfüllt? Oder werden Nutzer irregeführt?
Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken haben von bezahlten "Gefällt mir"-Angaben profitiert. Das geht aus einem Datensatz hervor, den NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" (SZ) gemeinsam ausgewertet haben. Betroffen sind demnach die Seiten von Politikern, Parteien, Unternehmen und Prominenten bei Facebook, Instagram, Google und YouTube. Aus dem Datensatz geht jedoch nicht hervor, wie viele Likes gekauft wurden und wer das getan hat- die Seiteninhaber selbst oder Dritte.
Der Auswertung zufolge profitierten Politiker und Verbände aller politischen Parteien von manipulierten Likes: die FDP 17 Mal, die SPD 16 Mal, die CDU 13 Mal, die AfD 12 Mal, je dreimal die Grünen und die Linkspartei. Insgesamt geht es um 29 Orts- und Kreisverbände, fünf Landesverbände sowie zehn Landtagsabgeordnete und einen Bundespolitiker. Die Bundesgeschäftsstellen der Parteien erklärten, sie lehnten gekaufte Likes ab. Viele der angefragten Orts- und Kreisverbände erwiderten, sie könnten sich den mutmaßlichen Like-Kauf nicht erklären.
Auch Roman Müller-Böhm von der FDP soll Bewertungen gekauft haben.
Das jüngste Mitglied des Bundestags, der 27-jährige Roman Müller-Böhm von der FDP, hat seit 2018 mutmaßlich für rund 40 Beiträge auf Facebook und Instagram Likes gekauft. Auf Anfrage von NDR, WDR und SZ wollte er sich nicht äußern.
Der Imbiss und das Autohaus


Facebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699ManipulManipulierte Likes bei allen Parteien
ierte Likes bei allen Parteien

Fake Likes bei Facebook
"Don´t trust anyone"
, netzpolitik.org, 19.01.2020
450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Daniel Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
https://netzpolitik.org/2020/dont-trust-anyone/

155 Likes Falschgeld im Netz, "SZ", 19.12.2019
SZ Politik: Likes Dutzende Firmen lassen sich dafür bezahlen, Likes realer Menschen auf Facebook-, Youtube- und Instagram-Seiten zu setzen. So werden Popularität und Relevanz verfälscht. Tech-Konzerne müssen mehr tun, um die Manipulationen einzudämmen. Von Vanessa Wormer 17.12.2019 | 18:36 ...
https://www.sueddeutsche.de/politik/likes-falschgeld-im-netz-1.4728270

Das Facebook-Symbol für "gefällt mir" spiegelt sich im Auge eines Betrachters
Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben
Likes in sozialen Netzwerken< BR> "Gefällt mir" gegen Geld

Politiker, Parteien, Prominente - sie alle haben nach Recherchen von NDR, WDR und SZ von gekauften Likes profitiert. Wurde damit eine "Sucht nach Ruhm" legitim erfüllt? Oder werden Nutzer irregeführt?
Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken haben von bezahlten "Gefällt mir"-Angaben profitiert. Das geht aus einem Datensatz hervor, den NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" (SZ) gemeinsam ausgewertet haben. Betroffen sind demnach die Seiten von Politikern, Parteien, Unternehmen und Prominenten bei Facebook, Instagram, Google und YouTube. Aus dem Datensatz geht jedoch nicht hervor, wie viele Likes gekauft wurden und wer das getan hat- die Seiteninhaber selbst oder Dritte.
Manipulierte Likes bei allen Parteien
Der Auswertung zufolge profitierten Politiker und Verbände aller politischen Parteien von manipulierten Likes: die FDP 17 Mal, die SPD 16 Mal, die CDU 13 Mal, die AfD 12 Mal, je dreimal die Grünen und die Linkspartei. Insgesamt geht es um 29 Orts- und Kreisverbände, fünf Landesverbände sowie zehn Landtagsabgeordnete und einen Bundespolitiker. Die Bundesgeschäftsstellen der Parteien erklärten, sie lehnten gekaufte Likes ab. Viele der angefragten Orts- und Kreisverbände erwiderten, sie könnten sich den mutmaßlichen Like-Kauf nicht erklären.
Auch Roman Müller-Böhm von der FDP soll Bewertungen gekauft haben.
Das jüngste Mitglied des Bundestags, der 27-jährige Roman Müller-Böhm von der FDP, hat seit 2018 mutmaßlich für rund 40 Beiträge auf Facebook und Instagram Likes gekauft. Auf Anfrage von NDR, WDR und SZ wollte er sich nicht äußern.
Der Imbiss und das Autohaus
Die Mehrzahl der Fanseiten- und YouTube-Kanäle in den Daten gehören kleinen und mittelständischen Unternehmen: Fastfood-Restaurants, einer Autohausgruppe, einem Kinderwunschzentrum oder einem Singlebörsen-Vergleich. Hinzu kommen sogenannte Influencer, die mit der Präsentation von Produkten bei YouTube oder Instagram Geld verdienen.
Die meisten der von den drei Medien Angefragten sagten, sie könnten sich die meist hundertfachen Likes-Käufe über mehrere Jahre hinweg nicht erklären. Nur wenige räumten eine Manipulation ein. Das Unternehmen Paidlikes erklärte, es schlage seinen Clickworkern gelegentlich auch bestimmte Seiten zum Liken vor, ohne dass die Seiteninhaber davon wussten oder diese dafür gezahlt haben.
Anmerkung der Redaktion
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gekauftelikes-101.html

Neue Firmen-Eigentümer
Wie in "Up in the air" - warum bei US-Übernahmen in Deutschland das Chaos ausbricht
, tagesschau.de, 31.12.2018
Wenn US-Firmen in Deutschland Unternehmen kaufen, bricht nicht selten Panik und Chaos aus. Das liegt zum einen an den Firmen selbst - aber auch die Führungskräfte unterschätzen den Wandel.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/us-uebernahme--wenn-in-firmen-das-chaos-ausbricht-8495246.html

Putin warnt vor dem Deep State Deutschland in den USA: "Diese Leute sind mächtig und stark"
https://brd-schwindel.ru/putin-warnt-vor-dem-deep-state-in-den-usa-diese-leute-sind-maechtig-und-stark/

Datenwahrsagerei mit echten Folgen: Schützen kann uns nur ein neues Recht, netzpolitk.org, 01.11.2018
Hält ein Unternehmen Daten über uns vor, kann es diese nahezu beliebig interpretieren und Informationen daraus ableiten. Diese Erkenntnisse bergen vielleicht die größten Risiken, sind aber kaum rechtlich geschützt. Ein Forschungsteam aus Oxford fordert deshalb ein Recht darauf, wie wir gesehen werden.
https://netzpolitik.org/2018/datenwahrsagerei-mit-echten-folgen-schuetzen-kann-uns-nur-ein-neues-recht/

Für eine sozial-ökologische Digitalpolitik!, netzpolitik.org, 10.12.2018
Nur wenn sie politisch gestaltet wird, trägt die Digitalisierung zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Ein Gastbeitrag von Tilman Santarius.
Am 3. und 4. Dezember 2018 hatte die Bundesregierung zum Digitalgipfel in Nürnberg geladen. Auf der Agenda stand die Gestaltung des digitalen Wandels - mit dem erklärten Ziel, dass Wirtschaft und Gesellschaft den besten Nutzen aus der Digitalisierung ziehen sollten. Doch es fällt auf: Drängende soziale, arbeitsmarktpolitische oder gar ökologische Herausforderungen standen gar nicht auf der Agenda des Gipfels.
Zwei Wochen zuvor, vom 17. bis 18. November, haben sich rund 2.000 Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Verbände in Berlin auf der Konferenz "Bits & Bäume" zusammengefunden. Dort ging es um eine Gestaltung der Digitalisierung, die soziale und ökologische Nachhaltigkeit ins Zentrum stellt. Die zentrale Botschaft von dieser Konferenz: Es braucht dringend eine sozial und ökologisch ausgerichtete Digitalpolitik, damit die Digitalisierung einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leistet. Der Vergleich des Digital-Gipfels der Bundesregierung und der Bits-und-Bäume-Konferenz als weitgehend unverbundene Groß-Events zeigt: Es bestehen grundsätzlich verschiedene Ansichten darüber, ob Digitalisierung von allein, sozusagen "automatisch" einen gesellschaftlichen Mehrwert bringt, oder ob sie hierfür seitens Politik, Unternehmen und auch Nutzerinnen und Nutzern aktiv gestaltet und gesteuert werden muss.
[...] Aber stimmt es überhaupt, dass Industrie 4.0 anhaltendes Wirtschaftswachstum bringen und Arbeitsplätze sichern wird? Dass selbstfahrende Autos der dringend erforderlichen Verkehrswende dienen? Dass KI die Gesellschaft sozial und ökologisch zukunftsfähig machen wird? Eine andere Frage ist, ob den wohlmeinenden Worten bisher Taten gefolgt sind. Bedauerlicherweise hat die Politik auf regulatorischer Ebene bisher alles in allem eine reaktive Rolle gespielt. Beispielsweise wurden einige Dienste von Uber in Deutschland verboten, als das Taxigewerbe rebelliert hat. Oder die EU-Kommission hat gegen Google eine deftige Strafe verhängt, weil das Unternehmen Suchergebnisse manipuliert hat.
Eine transformative politische Strategie jedoch, die die Digitalisierung mit den Herausforderungen einer sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung zusammendenkt, fehlt bislang. Wenn Deutschland und Europa in der Digitalisierung weder dem chinesischen Modell folgen möchten, das auf Überwachung und "social scoring" setzt, noch dem US-amerikanischen, das allein die Kapitalakkumulation vor Augen hat, dann bedarf es einer transformativen Digitalpolitik, die die Digitalisierung auf der Basis der Menschenrechte und von nationalen und internationalen Sozial- und Umweltstandards lenkt und gestaltet.
https://netzpolitik.org/2018/fuer-eine-sozial-oekologische-digitalpolitik/

G Data Studie: Cyberkriminelle haben leichtes Spiel beim Weihnachtsshopping, trojaner-info.de, 07.12.2018
Sichere Verbindung zu unsicheren Webseiten
[...] Drei Viertel der Befragten legen Wert auf eine sichere Verbindung zum Webshop ihrer Wahl. Dies ist ein guter erster Schritt, reicht heutzutage aber nicht aus. IT-Security-Experten wissen: Hinter einer sicheren Verbindung steckt längst nicht immer auch eine vertrauenswürdige Webseite. Wer bei seiner Datensicherheit also ausschließlich auf diesen Aspekt achtet, läuft Gefahr, auf unseriöse Onlineshops hereinzufallen.
Erste Hilfe mit sicheren Passwörtern
Der persönliche Schutz im Web beginnt bereits beim Vergeben von Passwörtern. Der Umfrage von G DATA zufolge verwendet ein Drittel der Befragten nur ein Passwort für mehrere Webseiten - und macht sich dadurch besonders angreifbar. Gelangt die Kombination aus Nutzername, Mailadresse und Passwort einmal in die Hände von Cyberkriminellen, haben diese sofort Zugriff auf mehrere Nutzerkonten. Es ist deshalb besonders wichtig, individuelle Passwörter für unterschiedliche Webseiten zu vergeben.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/g-data-studie-cyberkriminelle-haben-leichtes-spiel-beim-weihnachtsshopping.html

USA
Offenbar geheime Anklage gegen Assange
, tagesschau.de, 16.11.2018
Wohl versehentlich sollen Staatsanwälte in den USA eine geheime Anklage veröffentlicht haben - mit einem prominenten Namen: WikiLeaks-Gründer Assange. Er hatte schon länger eine Anklage befürchtet.
https://www.tagesschau.de/ausland/assange-anklage-101.html

OKNutzerrechte
Datenwahrsagerei mit echten Folgen: Schützen kann uns nur ein neues Recht
, netzpolitik.org, 01.11.2018
Hält ein Unternehmen Daten über uns vor, kann es diese nahezu beliebig interpretieren und Informationen daraus ableiten. Diese Erkenntnisse bergen vielleicht die größten Risiken, sind aber kaum rechtlich geschützt. Ein Forschungsteam aus Oxford fordert deshalb ein Recht darauf, wie wir gesehen werden.
Über unsere (Online-)Identität haben wir längst die Kontrolle verloren: Das eigene User-Profil bei Facebook oder Instagram soll zwar den Anschein von Gestaltungsfreiheit und Selbstbestimmung erwecken. Aber wie wir von Facebook, Instagram sowie zahlreichen Datenanalysefirmen und ihren Kund*innen - ob Werbeindustrie oder Scoring-Unternehmen wie die SCHUFA - gesehen werden, bestimmen wir in Zeiten von "Big Data" längst nicht mehr selbst. Über unsere (Online-)Identität haben wir längst die Kontrolle verloren: Das eigene User-Profil bei Facebook oder Instagram soll zwar den Anschein von Gestaltungsfreiheit und Selbstbestimmung erwecken. Aber wie wir von Facebook, Instagram sowie zahlreichen Datenanalysefirmen und ihren Kund*innen - ob Werbeindustrie oder Scoring-Unternehmen wie die SCHUFA - gesehen werden, bestimmen wir in Zeiten von "Big Data" längst nicht mehr selbst.
Rohdaten vs. abgeleitete Daten
Wie uns Unternehmen einschätzen, ist heute zum großen Teil statistische Interpretation: Die Informationen, über die sie verfügen, gehen deutlich über die gesammelten Rohdaten hinaus. Auf Basis unseres Online-Kaufverhaltens sagen Firmen beispielsweise vorher, wie kreditwürdig wir sind. Von unseren Tweets kann auf unsere psychische Gesundheit rückgeschlossen werden. Seiten, denen wir auf Facebook folgen, dienen als Indikatoren für die eigene Persönlichkeit und viele andere Attribute. Auch physische Bewegungen wie Maus-, Hand- oder Augenbewegungen können heutzutage getrackt werden und verraten mehr über uns als wir denken.
Welche Informationen aus Daten abgeleitet werden, ist oft nicht mehr intuitiv nachvollziehbar, geschweige denn zutreffend. Dass die inferierten Informationen nicht in allen Fällen stimmen, ist für die Unternehmen nicht so wichtig. Statistische Genauigkeiten reichen aus, um aus den Daten Profit zu schlagen. Was die Unternehmen glauben, über uns zu wissen, kann richtig sein oder falsch: Die eigene Identität und Reputation sowie die eigenen Chancen im Leben bestimmen die abgeleiteten Informationen trotzdem maßgeblich. Denn gerade sie sind vielfach Grundlage automatisierter Entscheidungsfindungen.
Das birgt viele Risiken: Zum Beispiel, wenn Stellenanzeigen einigen Menschen gezielt vorenthalten werden. Wenn Personen keinen Zugang zu Sozialleistungen erhalten oder nicht an der Universität angenommen werden. Oder wenn Banken jemandem einen Kredit verwehren, weil er oder sie als "nicht vertrauenswürdig" eingestuft worden ist, ohne es zu wissen und ohne Einfluss nehmen zu können. Die Daten, auf Basis derer solche wichtigen Entscheidungen getroffen werden, haben auf den ersten Blick oft nichts mit diesen Entscheidungen zu tun.

Europäische Rechtslage
Aufgrund des großen Risikos sollten solche abgeleiteten Daten - Wachter und Mittelstadt nennen sie Inferenzen - besonders gut reguliert werden. Doch deren legaler Status ist umstritten. Inferenzen sind lediglich "Economy Class"-Daten und am wenigsten geschützt, schreiben die beiden Forscher*innen.
Im europäischen Datenschutzrecht hängt viel davon ab, ob Inferenzen als personenbezogene Daten angesehen werden oder nicht. Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ist in dieser wichtigen Frage allerdings nicht einheitlich: In einem Urteil wurden Inferenzen als personenbezogene Daten angesehen, in einem anderen nicht. Doch selbst in dem Urteil (C‑434/16), in dem Inferenzen als personenbezogene Daten anerkannt wurden, hat der EuGH betont, dass bei dieser Art von Daten nicht automatisch alle Rechte angewendet werden können, die normalerweise mit diesem Status einhergehen. Wesentliche Datenrechte, beispielsweise das Auskunftsrecht oder das Berichtigungsrecht nach DSGVO, kommen bei Inferenzen also nicht automatisch zum Zug.
Die Begründung des EuGH: Das Datenschutzrecht ziele nicht darauf ab, Bewertungen und Meinungen zu berichtigen. Die Person, die ihr Datenschutzrecht geltend macht, habe schließlich nicht die Kompetenz, diese inferierten Bewertungen und Meinungen über sich selbst auf Richtigkeit zu prüfen. Dies müsse eine richterliche Instanz entscheiden. Sandra Wachter bemerkte in einem Gespräch mit netzpolitik.org jedoch, dass es in der Privatautonomie in der Regel keine rechtlichen Regelungen darüber gibt, wie Entscheidungen getroffen werden müssen und auch keine darüber, wie Entscheidungen angefochten werden können:
Wenn ich einen Immigrationsantrag gestellt habe und dieser abgelehnt wird, kann ich mich an die nächsthöhere Instanz wenden und die Entscheidung anfechten. Da gibt es ein Prozedere, das ich durchfechten muss und alles ist festgelegt. Wenn mich aber Google als jemand bewertet, die bipolar ist, gibt es keine rechtliche Regelung, wie ich das anfechten könnte oder keine rechtliche Regelung, die Google oder Facebook befolgen müssten, um die Bewertung zu machen. Selbst wenn ich es anfechten könnte, würde ich den Fall nicht gewinnen, weil Google gegen keine Regel verstoßen hat - weil es keine Regeln gibt.
Die Rechtsprechung des EuGH zeigt, dass das europäische Datenschutzrecht nicht dazu gedacht ist, die Richtigkeit oder Genauigkeit von Entscheidungen oder Entscheidungsfindungsprozessen basierend auf persönlichen Daten sicherzustellen oder ihre Transparenz zu gewährleisten. Es soll primär dazu dienen zu prüfen, ob die Verarbeitung persönlicher Daten für gewisse Zwecke legitim ist. Vorgesehen sind dazu Möglichkeiten, die verarbeiteten Daten einzusehen, zu korrigieren oder zu löschen. Der Fokus liegt also auf den eingespeisten Daten, nicht darauf, was mit diesen geschieht:
...
Doch gerade in Zeiten von Big Data und Künstlicher Intelligenz sollte die Output-Perspektive mehr in den Vordergrund rücken. Es muss endlich anerkannt werden, dass das Recht auf Privatsphäre mehr ist als nur Datenschutz - es geht um Identität, Reputation, Autonomie und informationelle Selbstbestimmung, schreibt Sandra Wachter in einem Artikel zum Thema. Um diese weiteren Rechte sicherzustellen, hat sie gemeinsam mit Brent Mittelstadt ein "Recht auf angemessene Inferenzen" konzipiert, also praktisch ein Recht darauf, wie wir gesehen werden.
Dieses Recht würde es für Unternehmen erforderlich machen, vorab zu rechtfertigen, ob ihr Verfahren zur Generierung von Inferenzen angemessen ist. Sie müssten darlegen, warum ihre Daten eine relevante Grundlage für die gewünschte Inferenz sind und warum diese Inferenz für ihre Zwecke relevant ist. Die verwendeten Daten und Methoden müssten fortan akkurat, erprobt und verlässlich sein. Außerdem müsste eine auf Basis der Inferenz gefällte Entscheidung nachträglich anfechtbar sein. Mit so einem "Recht auf angemessene Inferenzen" würde zudem einhergehen, dass ein besserer Umgang mit Rechten zu geistigem Eigentum oder Geschäftsgeheimnissen gefunden wird, die KI-Transparenz entgegenstehen.
Als Inspiration für das "Recht auf angemessene Inferenzen" hat übrigens auch das deutsche Recht gedient, das beispielsweise Regelungen darüber enthält, welche Datentypen für Kredit-Scoring verwendet werden dürfen (§31 BDSG). Das Scoring alleine auf Basis von Postleitzahlen ist nicht erlaubt, da erkannt wurde, dass diese als Proxy für andere Informationen dienen können. Solche Vorkehrungen gilt es zu übernehmen und auszubauen.
https://netzpolitik.org/2018/datenwahrsagerei-mit-echten-folgen-schuetzen-kann-uns-nur-ein-neues-recht/

Paketzustellung: Jede sechste Online-Bestellung geht zurück, 29.04.2019
Online bestellt, begutachtet und für schlecht befunden: Fast 300 Millionen Pakete haben die Deutschen 2018 wieder zurückgeschickt. In der Bundesregierung wird über Arbeitsbedingungen für Paketboten gestritten.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/online-bestellung-retour-101.html

Rechte als Verbraucher: Umtausch, Rückgabe, Verkauf: Wie Sie miese Geschenke loswerden, STERN.de, 27.12.2018
Klamotten, die nicht passen oder Kitsch, der nicht gefällt: Jedes Jahr sammelt sich auch Mist unter dem Baum. So werden Sie die Fehlgriffe von Freunden und Familie wieder los.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/umtausch-rueckgabe-verkauf-weihnachtsgeschenk-3483700.html

Besonders bei Kleidung sei die Retourenquote hoch und steige von Jahr zu Jahr. Jeder zweite Online-Shopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurückzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen Größen ausprobieren zu können: 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmäßig.
Der Digitalverband Bitkom befragte für seine Studie 1.054 Online-Käufer im Alter ab 14 Jahren.
https://www.pcwelt.de/a/jeder-achte-online-kauf-wird-zurueckgeschickt,3463476

OKOnline-Betrug
Sie wurden online abgezockt? Das können Sie (noch) tun
, STERN.de, 31.03.2019
Im Internet gibt es Zigtausende Händler, darunter auch einige schwarze Schafe. Sie locken mit vermeintlichen Schnäppchen. Doch ihr Geld sehen die Verbraucher meist nie wieder. So erkennen Sie Abzocker.
https://www.stern.de/digital/online/online-betrug--so-wehren-sie-sich-gegen-abzocker-7923796.html

OKOnline-Shopping: 7 Tricks der Internet-Einzelhändler, FOCUS Online, 27.01.2017
[...] DER GRÖßEN-ASSISTENT: Online-Einkäufe haben einen Nachteil: Man kann die Stücke nicht sofort anprobieren. Und wer mehrere Größen bestellt, beschert Unternehmen teure Retouren [...]
SONNTAGSVORTEIL UND SCHNÄPPCHENEFFEKT: Am Feiertag auf dem Sofa liegen und zum Kakao noch ein bisschen shoppen? Das geht online, in Fußgängerzonen nicht. "Sie müssen sich überlegen: Wann haben die Leute Zeit? Vor allem abends und am Wochenende", sagt Fassnacht. "Wir verbringen viel Zeit am Rechner, am Tablet, mit Smartphones." Hier haben Online-Händler einen Vorteil. Und sie nutzen generell auch den Schnäppchen-Effekt - etwa mit dem Eindruck, dass Angebote einmalig sind. "Die spielen natürlich mit unserer Psychologie", sagt Stahl. Da ist das Geschäft online dann nicht anders als der Laden um die Ecke.
http://www.focus.de/digital/multimedia/die-sollten-sie-kennen-geheime-kniffe-der-haendler-7-tricks-die-uns-zum-online-einkaufen-bringen_id_6545064.html

OKAugen auf beim Online-Kauf!
Wenn Sie diese Hinweise beim Online-Shopping missachten, wird es richtig teuer
, FOCUS Online, 19.06.2016
Das Internet ist ein Einkaufsparadies. Doch viele Online-Schnäppchen sind zu schön, um wahr zu sein. Und Fake-Shops locken erst mit tollen Angeboten, doch am Ende steht man ohne Ware da. Gegen Betrug beim E-Commerce kann man sich allerdings wappnen, http://www.focus.de/digital/computer/technik-der-shop-der-keiner-war-augen-auf-beim-online-kauf_id_5614089.html .

OKAmazon, muss das sein?
Warum Sie Käufe nur dreimal zurücksenden sollten
, CHIP, 03.07.2016
Immer wieder sperrt Amazon Kunden, die nach Ansicht des Versandhändlers zu oft von ihrem Rückgaberecht gebraucht machen. Die Grenze für zu viele Rücksendungen liegt offenbar niedriger als gedacht, http://www.chip.de/news/Amazon-macht-dicht-Warum-Sie-Kaeufe-nur-dreimal-zuruecksenden-sollten_96155745.html

OKSo kommt die Bestellung immer an, FOCUS Online, 27.10.2017
Würden Sie soweit gehen? Amazon will von Paket-Kunden den Wohnungsschlüssel. Hand aus Herz: Das nervigste an Onlinebestellungen ist die Zustellung. Sind Sie nicht Zuhause, müssen sie bei den Nachbarn auf die Suche oder zur Post gehen. Amazon will das ändern. Dafür brauchen Sie den Schlüssel.
http://www.focus.de/finanzen/videos/so-kommt-die-bestellung-immer-an-wuerden-sie-soweit-gehen-amazon-will-von-paket-kunden-den-wohnungsschluessel_id_7772610.html

Deutschland: Anonyme Amazon-Pakete verwirren Kunden, PC-WELT.de, 11.02.2019
Immer mehr anonyme Pakete, die vermeintlich von Amazon stammen, verwirren deutsche Kunden.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet von anonymen Paketsendungen , die vermeintlich von Amazon stammen. Bestellt haben die Kunden die Waren jedoch nicht. In den Sendungen liegt mal ein Smartphone für 200 Euro, mal auch nur eine Smartphone-Hülle für wenige Euro. Woher die Sendungen konkret stammen, bleibt unklar. Den Paketen liegt oft weder ein Liefer- noch ein Bestellschein bei. Auch eine Rechnung für die Waren muss nicht beglichen werden. Amazon selbst kann sich die Sendungen ebenfalls nicht erklären, die Kunden müssen die zugesandten Produkte aber nicht bezahlen.
https://www.pcwelt.de/news/Deutschland-Anonyme-Amazon-Pakete-verwirren-Kunden-10535295.html

Amazon: Christbaumschmuck mit KZ-Auschwitz-Motiven, PC-WELT.de, 01.12.2019
Auf Amazon wurden Christbaumschmuck, Mousepads und Flaschenöffner mit Motiven des Vernichtungslagers Auschwitz angeboten.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-Christbaumschmuck-Mousepads-Flaschenoeffner-mit-KZ-Auschwitz-Motiven-10714350.html

Hacker erbeuten bei eBay 145 Millionen Datensätze
Datenklau, Abzocknews.de

Angriff auf Online-Händler: Hacker erbeuten bei eBay 145 Millionen Datensätze. Abgelegt in Aktuelle Warnungen ..
http://www.abzocknews.de/tag/datenklau/

Vorhölle des Internets
Verkaufsportal: "Was letzte Preis?": Die irre Welt der eBay-Kleinanzeigen
, STERN.de, 02.01.2019
"NOCH DA?" eBay Kleinanzeigen ist die Vorhölle des Internets. Umgangsformen sucht man dort vergebens, stattdessen wird gepöbelt und bis zum Umfallen gefeilscht. Eine Internetseite sammelt die skurrilsten Angebote und Dialoge.
https://www.stern.de/digital/online/-was-letzte-preis----die-irre-welt-der-ebay-kleinanzeigen-7860958.html

Beleidigungen und Gefeilsche
stern-Leser über eBay-Erlebnisse: "Bei Ihnen sind wohl alle Schrauben locker"
, STERN.de, 06.01.2019
eBay Kleinanzeigen hat hierzulande mehr als 30 Millionen Nutzer. Klar, dass es da mitunter knirscht und der Ton nicht immer sachlich bleibt. stern-Leser schildern einige ihrer kuriosesten Erlebnisse.
https://www.stern.de/digital/online/stern-leser-ueber-ebay-kleinanzeigen---bei-ihnen-sind-wohl-alle-schrauben-locker--8517246.html

Amazon gratuliert Nutzern zu nicht existenten Babys, PC-WELT.de, 21.09.2017
Zahlreiche Amazon-Nutzer erhielten Benachrichtigungen von ihrer nicht existenten Baby-Wunschliste.
https://www.pcwelt.de/a/amazon-beglueckwuenscht-nutzer-zu-nicht-existenten-babys,3448175

OKWie lassen sich Datenschutz und Big Data vereinbaren?, PC-WELT.de, 25.09.2018
Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Riesige Datenmengen werden gesammelt und ausgewertet - von wem und wozu?
[...] Die größte Besorgnis ergibt sich aus der Intransparenz der Sammlung und Auswertung. Wer sammelt auf welche Weise welche Daten von mir, zu welchen Zwecken werden sie ausgewertet, und an wen werden sie weitergegeben? Welche Schlüsse werden über mich gezogen, und welche Konsequenzen habe ich daraus zu tragen? Außerdem: Sind die Quelldaten immer richtig und zuverlässig? Sind die Auswertungsergebnisse zutreffend?
Es gibt bekannte Beispiele für die Verweigerung von Krediten oder Versicherungen aufgrund fehlinterpretierter oder gar falscher Vorgeschichten. Jugendliche werden gewarnt, dass Partybilder in Facebook ihre späteren Berufschancen mindern, der Kauf von Medikamenten im Internet könnte den falschen Verdacht von Drogenabhängigkeit wecken usw.
https://www.pcwelt.de/a/datenschutz-und-big-data-daten-nutzen-ohne-die-freiheit-einzuschraenken,3449183

Staatliche Unterdrückung im Netz: Eine Gefahr für AktivistInnen weltweit, netzpolitik.org, 30.10.2018
In vielen Ländern geben Online-Plattformen AktivistInnen die Möglichkeit, Menschenrechtsverletzungen wie Folter und Unterdrückung zu dokumentieren. Wie sich diese Menschen dadurch in Gefahr bringen, verdeutlichte Jillian C. York in ihrem Vortrag auf unserer "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz.
https://netzpolitik.org/2018/staatliche-unterdrueckung-im-netz-eine-gefahr-fuer-aktivistinnen-weltweit/

Kundendaten in Gefahr: Schwere Sicherheitslücke in über 1.000 deutschen Online-Shops, PC Magazin, 10.01.2017
Laut BSI sind mindestens 1.000 Online-Shops in Deutschland von Skimming betroffen. Dabei können Cyberkriminelle Kundendaten bei einer Bestellung ausspähen.
http://www.pc-magazin.de/news/skimming-online-shops-deutschland-sicherheitsluecke-bsi-warnung-3197286.html

Studie zu Online-Preisen: Am Betriebssystem liegt es nicht, tagesschau.de, 28.11.2018
Wer online einkauft, kauft nicht immer günstig ein: Es gibt Preisunterschiede von bis zu 38 Prozent für das gleiche Produkt. Verbraucherzentralen haben festgestellt: Am Betriebssystem liegt es nicht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/onlinepreise-101.html

Woody Allen verklagt Amazon auf Schadenersatz, PC-WELT.de, 08.02.2019
Regie-Legende Woody Allen verklagt Amazon auf 68 Millionen US-Dollar Schadenersatz wegen eines geplatzten Film-Deals.
https://www.pcwelt.de/a/woody-allen-verklagt-amazon-auf-schadenersatz,3463987

Die Hälfte der Deutschen weiß nicht, was ihre Daten wert sind, trojaner-info.de, 16.11.2018
Kaspersky-Studie zeigt Einstellung zu persönlichen Daten und deren monetären Wert.
Zwar wissen 63 Prozent der Deutschen, dass Unternehmen mit dem Verkauf ihrer persönlichen Daten an Dritte Geld verdienen können, jedoch kennen 50 Prozent den Wert ihrer Daten nicht. Das ist auch deshalb problematisch, da Cyberkriminelle solche Daten auf dem Schwarzmarkt verkaufen: Für ein digitales Leben erhalten sie weniger als 50 US-Dollar. Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Kaspersky-Studie hervor.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/die-haelfte-der-deutschen-weiss-nicht-was-ihre-daten-wert-sind.html

T. Ammann: Mobile Zeiten: Darum sollten die Konzerne uns für unsere Daten bezahlen, STERN.de, 20.10.2018
Es ist an der Zeit, dass die Konzerne uns entlohnen für das, was wir für sie produzieren: Die Daten, mit denen sie Milliarden scheffeln, findet Thomas Ammann.
stern-Stimme Thomas Ammann Agenden auf dem Datenhighway
Computerbildschirme stehen im VW-Werk an der Montagelinie für den e-Golf
Volkswagen hat jetzt angekündigt, dass jeder VW-Kunde künftig eine individuelle Kennung erhalten soll, eine Kunden-ID, wie sie beispielsweise Apple und andere Internertkonzerne schon seit Längerem vergeben. Der Konzern will sein bisheriges Kerngeschäft um digitale Dienste wie Carsharing, Lade- und Abrechnungsdienste für E- Autos sowie E-Commerce-Angebote erweitern. Außerdem könnten Autos via Mobilfunk mit Updates oder auch mit Upgrades versorgt werden. Volkswagen wird digital.
Volkswagen gegen Apple, Mercedes gegen Google: Aus Autoherstellern werden Internetkonzerne, oder umgekehrt - wie das Rennen ausgeht, ist noch nicht ausgemacht. Wir sollten uns nicht täuschen lassen: Hier fährt die Zukunft. Bei diesem Wettrennen geht es einmal nicht um PS und Höchstgeschwindigkeiten, diesmal geht es um das Wertvollste, was wir den Herstellern liefern können: Die Daten, die wir im Straßenverkehr unablässig produzieren, und die moderne Autos mit all ihren Sensoren präzise aufzeichnen. Das sind Bewegungsprofile, sämtliche technische Daten rund ums Auto, Wettermeldungen, Stauwarnungen, und noch vieles mehr, von dem wir heute vielleicht noch nicht einmal eine Vorstellung haben.
Missbrauch? Ausgeschlossen, versichern die Vorstandschefs
Fahrverbote in Deutschland: Der Dieselkompromiss ist eine Luftnummer
Richtig interessant wird es für die Konzerne, wenn das Auto wie von Geisterhand gesteuert wird, und wir selbst beim Fahren ständig surfen, mailen oder posten. Damit ist nicht nur klar, wohin wir fahren, sondern auch noch, womit wir uns dabei beschäftigen. "Vergesst Big Brother - Google ist besser!", warnte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner schon vor einigen Jahren. Das ist ein Milliardenschatz, der da weltweit geschaffen wird, auf den die Konzerne alle scharf sind - in der Internet- wie in der Autobranche, aber nicht nur dort.
Missbrauch? Ausgeschlossen, versichern die Vorstandschefs. "Keiner von uns sollte akzeptieren, dass die Regierung oder ein Unternehmen Zugang zu all unseren privaten Informationen hätte", meint Apple-Chef Tim Cook. Sein Unternehmen verkaufe ja ohnehin nur Hardware, an den Kundendaten sei Apple nicht interessiert. Allerdings verdient Apple prächtig an genau jenen Geräten, mit deren Hilfe die Daten überhaupt erst erhoben werden. Ähnlich äußerte sich auch Daimler-Boss Dieter Zetsche: " Mercedes steht für Sicherheit, künftig auch für Datensicherheit."
Schon jetzt verraten unsere Mobiltelefone, wo wir gefahren sind - und wie schnell
Tesla-Gründer Elon Musk gerät unter Druck
Tesla hat gewaltigen Ärger, doch es könnte noch schlimmer werden
Ist das wirklich so? Schon jetzt verraten unsere Mobiltelefone, wo wir gefahren sind - und wie schnell. Damit verraten sie auch, wo man zu schnell gefahren ist, was die Navigationsapp auf dem Smartphone zu der freundlich-bestimmten Warnung veranlasst: "Achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit!" Dass sich das rasch gegen sie wenden kann, mussten die Autofahrer vor einigen Jahren in den Niederlanden lernen. Der holländische Navihersteller TomTom hatte die gesammelten Bewegungsdaten der Autofahrer anonymisiert an die Regierung in Den Haag verkauft, welche sie an die Polizei weiterreichte. Ergebnis: Die Polizei stellte ihre Radarfallen an den Stellen auf, an denen besonders viele TomTom-Nutzer zu schnell gefahren waren - sichere Einnahmequellen. Als sich ein Sturm der Entrüstung erhob, gab sich TomTom-Chef Harold Goddijn arglos: Man habe geglaubt, die Informationen würden für die Verbesserung der Verkehrssicherheit oder der Infrastruktur herangezogen, schrieb er in einer Rundmail an die Kunden. "Diese Art der Nutzung haben wir nicht vorhergesehen", beteuerte Goddijn.
Noch kann die Polizei nicht direkt auf die Daten der Autofahrer zugreifen, aber ein erster Schritt dahin wäre die Einführung einer Blackbox im Auto, die das Fahrverhalten aufzeichnet. Versicherungsgesellschaften werben schon mit Rabatten für Autofahrer, die sich freiwillig der Dauerbespitzelung unterziehen. Die bedingt im Umkehrschluss ein vollständig angepasstes Verhalten im Straßenverkehr - ohne jede Ausnahme. Aus Aufenthaltsorten, Standzeiten, gewählten Routen, Geschwindigkeiten und anderen Parametern ließe sich jedes mögliche Fehlverhalten lückenlos rekonstruieren. Es wäre ein Leichtes, die Daten auch in Echtzeit an die Polizei zu senden, die meisten modernen Autos sind heute ohnehin Smartphones auf Rädern mit Zugang zum mobilen Internet.
Wir geben den Internetgiganten das Wertvollste, das wir besitzen
Damit stellt sich die Frage immer drängender, wem die Daten eigentlich gehören. Ich meine: Die Daten gehören uns - also denjenigen, die sie herstellen. Wenn die Konzerne hier schon das Geschäft der Zukunft wittern, dann stellt sich doch die Frage, was sie bereit sind, uns für die Verwendung unserer Daten zu bezahlen. Bislang schien die Frage eindeutig, besser gesagt einseitig, geklärt: nichts. Das muss sich dringend ändern.
Schon jetzt haben sich die Internetgiganten mit den schicken neuen Geräten und dem geballten Wissen, das diese über uns anhäufen, in die höchsten Sphären der New Economy katapultiertund wurden zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Wir geben ihnen das Wertvollste, das wir besitzen - unsere privatesten Geheimnissen, und sie machen daraus pures Gold. Es ist ein gigantischer Vermögenstransfer, der da stattfindet, gegen den sich die Raubzüge der spanischen Eroberer bescheiden ausnehmen. https://www.stern.de/auto/thomas-ammann/auto--warum-die-konzerne-uns-fuer-unsere-daten-bezahlen-sollten-8406858.html

Betrügereien mit Amazon-Rezensionen, trojaner-info.de, 06.06.2018
Amazon selbst distanziert sich von den Falschmeldungen.
Gekaufte Rezensionen für Produkte zu unterbinden, das liegt im Interesse von Amazon. Derartige Rezensionen werden massenweise geschrieben. Nun haben es Betrüger auf Rezensenten abgesehen, sie geben sich als Amazon-Mitarbeiter aus.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/betruegereien-mit-amazon-rezensionen.html

Wettbewerbshüter
Bundeskartellamt - klein, aber stark
, tagesschau.de, 20.12.2018
Es ist eine kleine Behörde mit 350 Mitarbeitern, aber dank wichtiger Befugnisse ist das Bundeskartellamt erfolgreich auch gegen Internetgiganten wie Amazon. Dank Schließung der "Wurstlücke" gibt es auch die Bußgelder.
https://www.tagesschau.de/inland/bundeskartellamt-107.html

Hacker-Story wackelt immer mehr - Bloomberg legt nach, PC-WELT.de, 10.10.2018
Server von amerikanischen Webdiensten sollen mit Spionagechips verseucht gewesen sein, Amazon und Apple dementieren vehement.
https://www.pcwelt.de/a/businessweek-china-pflanzte-spion-chips-in-server-von-apple-und-amazon,3439697

Ärger für Amazon: Kartellamt leitet Verfahren ein, PC-WELT.de, 03.12.2018
Das Kartellamt will Geschäftsbedingungen und Verhaltenspraktiken gegenüber den auf Amazon.de aktiven Händlern prüfen.
https://www.pcwelt.de/a/aerger-fuer-amazon-bundeskartellamt-leitet-missbrauchsverfahren-ein,3440069

Möglicher Machtmissbrauch: Bundeskartellamt prüft Amazons Verhalten gegenüber Händlern, netzpolitik.org, 29.11.2018
Nutzt Amazon seine Dominanz im Online-Handel aus? In seiner Doppelrolle als Händler und Handelsplattform hätte es dazu beste Voraussetzungen. Die deutsche Wettbewerbsbehörde will nun prüfen, ob der US-Konzern externen Händlern auf seiner Plattform unfaire Bedingungen diktiert.
Amazon ist überall: Vom Cloud-Computing über smarte Assistenzsysteme bis zum Online-Shopping führt an dem ehemaligen Online-Buchversand kaum einen Weg vorbei. Mit seinem aggressiven Expansionskurs arbeitet der digitale Mischkonzern daran, die Marktlogik außer Kraft zu setzen. Zumindest in einem Teilbereich könnte diese Dominanz jetzt Konsequenzen nach sich ziehen: Wie das Bundeskartellamt heute bekanntgab, hat es ein Missbrauchsverfahren eingeleitet. Konkret geht es um missbräuchliche Geschäftsbedingungen und -praktiken gegenüber externen Händlern auf dem deutschen Marktplatz Amazon.de.
Dem Kartellamt liegen Anhaltspunkte vor, dass Amazon über eine marktbeherrschende Position verfügt oder dass Händler von Amazon abhängig sind, heißt es in der Mitteilung. Die Behörde habe zahlreiche Beschwerden von Händlern über die Geschäftspraxis von Amazon erhalten. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, betont in seinem Statement die kritische Doppelrolle von Amazon. Denn der Konzern ist zum einen ein Online-Marktplatz, auf dem andere Händler Waren anbieten, zum anderen aber auch selbst Onlinehändler, dessen Produkte mit denen seiner Kunden konkurrieren.
Viele Händler und Hersteller sind beim Online-Vertrieb auf die Reichweite des Amazon Marktplatzes angewiesen. Amazon fungiert so als eine Art "gatekeeper" gegenüber den Kunden. Die Doppelrolle als größter Händler und größter Marktplatz birgt das Potential für Behinderungen von anderen Händlern auf der Plattform. Aufgrund der vielen uns vorliegenden Beschwerden werden wir prüfen, ob Amazon seine Marktposition zu Lasten der auf dem Marktplatz tätigen Händler ausnutzt. Die Geschäftsbedingungen und Verhaltensweisen von Amazon gegenüber den Händlern werden damit umfassend auf den Prüfstand gestellt.
Fokus auf Händler, nicht auf Verbraucher
Ob Amazon seine Marktmacht auch gegenüber Konsumenten missbräuchlich nutzt, wird in dem Verfahren demnach nicht geprüft.
Auch die EU-Kommission hatte im September bekannt gegeben, Amazons Verhalten gegenüber Anbietern zu untersuchen und im Zuge des Verfahrens hunderte Händler befragt, die auf Amazon Waren anbieten. Im Fokus dieses Verfahrens steht, wie der Online-Riese Daten nutzt. Es besteht der Verdacht, dass Amazon umfangreiche Daten über die Nutzung der Angebote externer Einzelhändler auf seiner Plattform sammelt und diese dazu einsetzt, die eigenen Konkurrenz-Produkte zu verbessern. Das deutsche und das EU-Verfahren würden sich ergänzen, teilt das Kartellamt mit. Unter anderem will die deutsche Behörde die folgenden Themen prüfen:

Haftungsregeln zu Lasten der Händler im Zusammenhang mit Gerichtsstand- und Rechtswahlklauseln
Regeln zu Produktrezensionen
intransparente Kündigungen und Sperrungen von Händlerkonten
Einbehalt von Zahlungen und verzögerte Auszahlungen
Klauseln zur Einräumung von Rechten an dem vom Händler bereit zu stellenden Produktmaterial
Geschäftsbedingungen zum pan-europäischen Versand
https://netzpolitik.org/2018/moeglicher-machtmissbrauch-bundeskartellamt-prueft-amazons-verhalten-gegenueber-haendlern/

Händler aus Asien: Steuerbetrug - tut Amazon dagegen zu wenig?, tagesschau.de, 21.03.2018
Amazon beteuert, strikt gegen Umsatzsteuerbetrug auf seiner Plattform vorzugehen. Eine exklusive Datenauswertung von WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegt: Der Handelskonzern könnte viel mehr dagegen tun.
Es geht um Tausende mögliche Straftaten, Umsatzsteuerbetrug in Millionenhöhe. Im Zwielicht stehen chinesische Onlinehändler, die ihre Produkte über die Amazon-Plattform "Marketplace&quto; verkaufen und dabei potenziell die Umsatzsteuer hinterziehen. Betrüger fühlen sich hier offenbar sehr sicher. Denn zwischen Deutschland und China gibt es keinen Informationsaustausch zu Steuerbetrügern.
Amazon, der größte Handelskonzern der Welt, sagt, man werde tätig, sobald man Hinweise auf Steuerbetrug bekomme. Für diesen Fall habe man "eigene Prozesse etabliert, um den Account zu überprüfen und das Verkäuferkonto zu schließen, sollte der Verkäufer keine gültige Umsatzsteuernummer einreichen". Im übrigen seien die China-Händler aber eigenständige Unternehmen. Amazon verpflichte die Verkäufer in Verträgen und Nutzungsbedingungen, sich an die Gesetze zu halten und biete im Internet ausführliches Informationsmaterial über die Steuerverpflichtungen an.
Die Botschaft ist klar: Amazon unternimmt alles in seiner Macht Stehende. Doch ist das wirklich so?
Spurensuche unter 100.358 Händlern
WDR und "Süddeutsche Zeitung" haben sich gemeinsam auf Spurensuche begeben. Gegenstand der Untersuchung sind die Amazon-Seiten von 100.358 Händlern. Datenjournalisten legten mühsam jene Informationen offen, die Amazon selbst einfach aus seiner Datenbank ablesen könnte. Das Ergebnis ermöglicht erstmals einen Blick hinter die Fassaden des Handelsriesen.
Tatort des möglichen Umsatzsteuerbetruges ist der "Marketplace", auf dem Amazon externen Händlern die Möglichkeit bietet, ihre Waren über amazon.de zu verkaufen. Für jeden Verkauf kassiert Amazon eine Provision. In Deutschland verdiente das Unternehmen laut dem Kölner Institut für Handelsforschung über den "Marketplace" im Jahr 2016 rund zwölf Milliarden Euro - mehr als mit seinen eigenen Verkäufen.
Chinesen die wichtigste ausländische Händlergruppe
In einem ersten Schritt filterten die Datenjournalisten alle "Marketplace"-Anbieter heraus, die ihren Firmensitz in China und Hongkong im Impressum auswiesen. 19.397 aktive Händler (Stand 15. März) verkauften aus diesen Ländern ihre Produkte über den Amazon "Marketplace". Chinesen sind demnach die wichtigste ausländische Händlergruppe.
Wichtig ist nun der Ort, an dem sich die Ware im Moment der Bestellung befindet. Sobald die Produkte von Europa aus an deutsche Haushalte geliefert werden, müssen sich die Händler steuerlich registrieren lassen und Umsatzsteuer abführen.
Umsatzsteuer selbst abführen - eigentlich
Einen Hinweis gibt das Label "Versand durch Amazon", hinter dem sich ein umfangreiches Dienstleistungsangebot verbirgt. Amazon lagert die Ware laut eigener Homepage in "mehr als 20 Logistikzentren in ganz Europa". Nach der Bestellung über amazon.de werden die Produkte dann in Amazon-Kartons gepackt und meist binnen weniger Tage geliefert.
Der Kunde merkt oft gar nicht, dass die Ware ursprünglich aus China kommt. Den Kaufpreis überweist er auf ein Amazon-Konto. Der US-Konzern zieht Gebühren und Provisionen ab und leitet den Restbetrag an den Händler weiter. Was nicht abgezogen wird, ist die fällige Umsatzsteuer. Die muss der China-Händler selbst abführen. Eigentlich. Die Daten legen nahe, dass das in der Praxis regelmäßig nicht der Fall sein dürfte.
Verkauf ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Über 14.346 Anbieter aus China und Hongkong nutzen laut Datenauswertung "Versand durch Amazon". Die Datenanalysten filterten aus dem Ergebnis jene China-Händler, die keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum auswiesen. Denn für den Handel im europäischen Wirtschaftsraum muss der Anbieter eine solche Identifikationsnummer beantragen und im Impressum veröffentlichen. Laut der Datenanalyse verkauften 4220 Händler aus China und Hongkong ihre Produkte über "Versand durch Amazon" in Deutschland, ohne solch eine Umsatzsteuer-ID anzugeben.
Umsatzsteuern zahlen. Und zwar dann, wenn sie nur aus deutschen Lagern an deutsche Kunden lieferten. In diesem Fall reicht es aus, eine Steuernummer beim Finanzamt zu beantragen. Diese zweite Nummer wiederum muss nicht im Impressum veröffentlicht werden.
Task-Force für E-Commerce
Laut des zuständigen Finanzamtes Berlin-Neukölln sind jedoch gerade einmal 980 Unternehmen aus China und Hongkong angemeldet. Mit anderen Worten: Mehr als 3000 China-Händler auf Amazon haben der Datenanalyse zufolge weder eine Steuernummer noch geben sie eine Umsatzsteuer-ID im Impressum an. Was die Datenjournalisten aufwändig recherchierten, könnte Amazon mühelos anhand der Händlerdaten ablesen - da sind sich die Steuerfahnder der eigens für E-Commerce eingerichteten Task-Force in Oldenburg sicher. "Die Plattformbetreiber sind nach meiner Auffassung verpflichtet zu prüfen, ob entsprechende Aktivitäten, die nicht erlaubt sind, auf ihren Plattformen stattfinden. Wenn sie solche Aktivitäten feststellen, müssen sie diese Nutzer auf ihren Plattformen sperren", sagt Gerd Voltmann, Leiter der Task-Force.
Theoretisch könnten jedoch auch diese Firmen wie vorgeschrieben ihre Umsatzsteuern zahlen. Und zwar dann, wenn sie nur aus deutschen Lagern an deutsche Kunden lieferten. In diesem Fall reicht es aus, eine Steuernummer beim Finanzamt zu beantragen. Diese zweite Nummer wiederum muss nicht im Impressum veröffentlicht werden.
In England ist man schon weiter
Amazon kommentierte die Zahlen auf Anfrage nicht, betont in seiner Stellungnahme aber, man sperre die Händler, wenn man Hinweise zum Beispiel von deutschen Steuerbehörden bekomme - so geschehen im Dezember 2016, als Amazon nach Hinweisen vom Finanzamt Neukölln einige Konten chinesischer Händler sperrte.
In England ist man da schon weiter. Hier lässt Amazon Händler nur auf seine Plattform, wenn diese eine steuerliche Registrierung vorlegen. Warum das nicht auch in Deutschland passiere? Dazu gibt Amazon keine Antwort.
Die Bundesregierung will jetzt ein Gesetz erlassen, nach dem Konzerne wie Amazon künftig direkt in die Haftung genommen werden können, wenn Händler auf der Plattform Steuern hinterziehen.
Mehr dazu heute Abend bei Plusminus im Ersten um 21.45 Uhr.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-umsatzsteuer-101.html Über dieses Thema berichtete Plusminus am 21. März 2018 um 21:45 Uhr im Ersten.
Mehr zu diesem Thema:
Online-Handel: Ganz legal keine Steuern zahlen, 08.03.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/china-amazon-101.html
Umsatz gesteigert: Amazon wächst immer schneller, 07.03.2018, https://boerse.ard.de/aktien/amazon-der-gigant-waechst-immer-schneller100.html

Amazon untersucht Bestechungsvorwürfe, PC-WELT.de, 17.09.2018
Amazon-Mitarbeiter sollen gegen Bezahlung negative Bewertungen gelöscht und gebannte Accounts freigeschaltet haben.
https://www.pcwelt.de/news/Amazon-untersucht-Bestechungsvorwuerfe-gegen-Mitarbeiter-10450690.html

Top-Verkäufer abgeworben?
eBay verklagt Amazon
, tagesschau.de, 18.10.2018
Amazon hat angeblich auf illegale Weise versucht, erfolgreiche eBay-Verkäufer auf die eigene Plattform zu locken. Das sagt zumindest eBay und hat den Konkurrenten nun verklagt. Amazon schweigt dazu.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ebay-amazon-101.html

Amazon: So kaufen Händler bei Facebook falsche Bewertungen, STERN.de, 29.04.2018
Sich bei Amazon auf Kunden-Bewertungen zu verlassen, sollte man sich lieber genau überlegen. Im großen Stil kaufen Händler falsche Bewertungen ein - und ...
https://www.stern.de/digital/online/amazon--so-kaufen-haendler-bei-facebook-falsche-bewertungen-7958348.html

Urteil des Landgerichts München: Amazon muss gebrauchte Artikel klar kennzeichnen, SPIEGEL Online, 01.09.2018
Auf Amazon wirkte ein Smartphone-Angebot auf den ersten Blick attraktiver als es war, Verbraucherschützer haben daher geklagt - mit Erfolg. Gestritten wurde vor Gericht über einen bestimmten englischen Begriff.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/landgericht-muenchen-amazon-muss-gebrauchte-artikel-klar-kennzeichnen-a-1226033.html

Polizei warnt vor Mails mit gefälschten Rechnungen und Malware, PC-WELT.de, 10.04.2019
Betrüger versuchen mit Mails, die sich als Rechnungen tarnen, Malware auf Windows-PCs einzuschmuggeln. Eine aktuelle Liste der angeblichen Absender.
https://www.pcwelt.de/news/Polizei-warnt-vor-Mails-mit-gefaelschten-Rechnungen-und-Malware-10572830.html

Background-Checks
Airbnb kann Online-Leben zur Risikobewertung nutzen
, netzpolitik.org, 10.01.2020
Wer auf Airbnb eine Unterkunft buchen möchte, wird vorher auf seine Zuverlässigkeit untersucht. Was für Mittel dabei zum Einsatz kommen ist jedoch unklar. Ein nun in den Fokus geratenes Patent verrät, welche Möglichkeiten der Plattform dabei zur Verfügung stehen.
https://netzpolitik.org/2020/airbnb-kann-online-leben-zur-risikobewertung-nutzen/

Vorsicht Touristenfalle: Cyberkriminelle locken mit verführerischen Angeboten, trojaner-info.de, 19.06.2019
Spam- und Phishing-Attacken werden vermehrt als beliebte Buchungsportale getarnt, darunter Airbnb mit knapp 8.000 Angriffen.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass derzeit Reisende vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen stehen: Mehr als 8.000 Phishing-Attacken hatten sich zwischen Ende April und Ende Mai als Angebote von beliebten Unterkunfts-Buchungsportalen ausgegeben. Des Weiteren wurden einige E-Mail-Wellen entdeckt, die den Anschein hatten von bekannten Reiseanbietern zu kommen, die Opfer jedoch in kostenpflichte Telefondienst-Abo-Fallen lockten.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/vorsicht-touristenfalle-cyberkriminelle-locken-mit-verfuehrerischen-angeboten.html

Achtung Phishing-Mails: Amazon Kunden betroffen, trojaner-info.de, 29.08.2018
Unternehmen mit einem großen Kundenkreis sind für Kriminelle ein besonderer Leckerbissen.
Es sind wieder einmal Phishing-Mails im Umlauf, mit denen kriminelle Betrüger versuchen, Kunden von Amazon zu betrügen. Ziel des Angriffs ist es, Kundendaten von Amazon-Nutzern zu erlangen. Die Verbraucherzentralen warnen vor dieser Masche mit denen es Kriminellen immer wieder gelingt, unbedarfte Nutzer abzuzocken.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/achtung-phishing-mails-amazon-kunden-betroffen.html

Marktwert Amazon jagt Apple, tagesschau.de, 18.07.2018
Amazon ist auf Höhenflug: Zuletzt stieg der Marktwert des Konzerns auf mehr als 900 Milliarden US-Dollar - damit ist Amazon erst das zweite Unternehmen, das diese Marke durchbrochen hat.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-239.html

Alexa unterscheidet jetzt Stimmen, PC-WELT.de, 07.12.2018
Ab sofort kann Alexa auf Wunsch individuelle Stimmen erkennen und so Personen unterscheiden.
https://www.pcwelt.de/a/alexa-unterscheidet-jetzt-stimmen,3463270

Online-Versandhandel
Münchner Buchhändler schreibt wütenden Brief an Amazon
, Stern.de, 19.06.2016
"Amazon will die Welt beherrschen": Ein Münchner Buchhändler hat einen wütenden Brief an die Kunden des Online-Versandhandel geschrieben. Im Netz verbreiten sich seine Worte rasant, http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/amazon--muenchner-buchhaendler-schreibt-wuetenden-brief-6907106.html

Sie zahlen zu viel auf Amazon: Studie enthüllt fiese Preistricks, CHIP, 25.06.2016
Shoppen bei Amazon ist schnell und bequem. Doch wer Produkte zu schnell in den Warenkorb legt, zahlt mitunter zu viel. Ein Studie erklärt, warum das so ist. ...mehr, http://www.chip.de/news/Sie-zahlen-zu-viel-auf-Amazon-Studie-enthuellt-fiese-Preistricks_95111855.html .

Webcam- und Babyfon-DDoS-Angriffe legen Amazon, Netflix & Co. lahm, PC-WELT.de, 24.10.2016
Angreifer haben Amazon, Netflix, Spotify, Reddit und andere große Webseiten für mehrere Stunden unerreichbar gemacht. Durch DDoS-Angriffe, die von gekaperten Webcams und IoT-Geräten ausgingen.
http://www.pcwelt.de/news/Webcam-und-Babyfon-DDoS-Angriffe-legen-Amazon-Netflix-Co.-lahm-10063225.html

"Generation Amazon" verursacht Verkehrs-Chaos, Focus, 03.12.2014
Sie parken mitten auf der Straße: Wie Paket-Dienste unsere Städte verstopfen
2017 werden erstmals mehr als drei Milliarden Sendungen verschickt - was Kurierdienste freut, verstopft unsere Straßen immer mehr. Wie kann man dem Transporter-Chaos und den In-zweiter-Reihe-Parkern Herr werden? Von FOCUS-Online-Experte Michael Haberland

So kommt die Bestellung immer an, FOCUS Online, 27.10.2017
Würden Sie soweit gehen? Amazon will von Paket-Kunden den Wohnungsschlüssel. Hand aus Herz: Das nervigste an Onlinebestellungen ist die Zustellung. Sind Sie nicht Zuhause, müssen sie bei den Nachbarn auf die Suche oder zur Post gehen. Amazon will das ändern. Dafür brauchen Sie den Schlüssel.
http://www.focus.de/finanzen/videos/so-kommt-die-bestellung-immer-an-wuerden-sie-soweit-gehen-amazon-will-von-paket-kunden-den-wohnungsschluessel_id_7772610.html

Unheimlich: Alexa lacht plötzlich unaufgefordert, PC-WELT.de, 08.03.2018
Auf Anfrage lacht der Smart-Lautsprecher Echo von Amazon. Nutzer berichten aber auch, dass dies manchmal wie von alleine geschieht.
https://www.pcwelt.de/a/unheimlich-alexa-lacht-ploetzlich-unaufgefordert,3438656

Wie Siri und Alexa unsere Sprache verändern könnten, PC-WELT.de, 20.03.2017
Empfindsame KI und super-schlaue Roboter sind zwar noch Zukunftsmusik, aber verlernen wir schon bald, mit anderen zu sprechen?
http://www.pcwelt.de/a/wie-siri-und-alexa-unsere-sprache-veraendern-koennten,3418578

Nutzer schaufelt 1,8 Petabyte Pornovideos in die Amazon-Cloud, PC-WELT, 25.08.2017
Das Versprechen für unbegrenzten Speicherplatz in der Cloud wollte ein Nutzer auf die Probe stellen.
https://www.pcwelt.de/a/nutzer-schaufelt-1-8-petabyte-pornovideos-in-die-amazon-cloud,3447879

Amazon-Drohne - EU-Expertenkonferenz zur Nutzung von Drohnen, Tagesschau, 05.03.2015
Ein Himmel voller Drohnen?
Sie liefern spektakuläre Videos aus der Luft oder kontrollieren Brücken auf Risse. Drohnen werden nicht nur militärisch genutzt: Ein riesiger Markt, auf dem auch die EU mitmischen will. In Riga sollen Experten nun Chancen und Risiken der Technik erkunden. Von Christian Feld. |

niue-muenzen Ein weltumspannendes Datennetzwerk des US-Militärs
Bei Drohneneinsätzen, die US-Präsident Obama zum wichtigsten Mittel im Kampf gegen den Terror erklärt hat und die auch zum Tod deutscher Staatsbürger führten, spielen also Einrichtungen der US-Luftwaffe in Deutschland eine wesentliche Rolle.
Dabei ist Ramstein nicht nur eine Durchgangsstation für Drohnendaten aus Pakistan oder dem Jemen. Hier werden die Daten durch Spezialeinheiten sogar ausgewertet und verarbeitet. Die USA haben nach gemeinsamen Recherchen des NDR und der "Süddeutschen Zeitung" im Kampf gegen den Terrorismus von Deutschland aus Entführung und Folter organisiert. US-Sicherheitskräfte nahmen demnach auf deutschen Flughäfen Verdächtige fest. Agenten forschten laut den Recherchen für die USA Asylbewerber aus und sammelten Informationen, die bei der Bestimmung von Drohnen-Zielen eine Rolle spielen könnten. Der Aufbau geheimer Foltergefängnisse wurde einem CIA-Stützpunkt in Frankfurt am Main übertragen. "Die Entscheidung, wo hingerichtet wird, fällt in Stuttgart".

Hasst Amazon seine Stammkunden? Wegen Retouren lebenslang Konto gesperrt, CHIP, 28.04.2016
Deshalb darf er nicht mehr bestellen, ... http://www.chip.de/news/Hasst-Amazon-diesen-Stammkunden-Deshalb-darf-er-lebenslang-nichts-mehr-bestellen_93004635.html

Streik bei Amazon wegen "respektloser Behandlung", PC-WELT.de, 20.06.2016
In 3 deutschen Versandzentren von Amazon wird gestreikt. Unter anderem gegen die "respektlose Behandlung durch ..., http://www.pcwelt.de/news/Streik-bei-Amazon-wegen-respektloser-Behandlung-durch-Vorgesetzte-9998939.html .

Nur mit Pilotenschein: US-Behörde plant strenge Regeln für kommerzielle Drohnen, Spiegel, 25.11.2014
Amazon und Co. warten schon: In den USA sollen gewerbliche Drohnenflüge erlaubt werden - aber nur tagsüber und nur, wenn der Pilot eine Lizenz hat.


"Generation Amazon" verursacht Verkehrs-Chaos, Focus, 03.12.2014
Sie parken mitten auf der Straße: Wie Paket-Dienste unsere Städte verstopfen
2017 werden erstmals mehr als drei Milliarden Sendungen verschickt - was Kurierdienste freut, verstopft unsere Straßen immer mehr. Wie kann man dem Transporter-Chaos und den In-zweiter-Reihe-Parkern Herr werden? Von FOCUS-Online-Experte Michael Haberland

http://www.geolitico.de/2014/11/14/juncker-war-vor-luxleaks-gewarnt/: Schon vor zwei Jahren wurden die Dokumente gestohlen, die nun die Luxemburger Steuer-Machenschaften enthüllen. Luxemburg war also gewarnt. Das hilft Juncker jetzt.
Nach der LuxLeaks-Affäre kocht die Gerüchteküche. Während man in Luxemburg munkelt, ausländische Geheimdienste hätten die Enthüllungen lanciert, spekuliert Berlin über einen Rücktritt des Kommissionspräsidenten Jean Claude Juncker. Dabei traf die Affäre den Ex-Premier nicht unvorbereitet. Bereits vor zwei Jahren waren die PWC-Dokumente, die nun enthüllt wurden, gestohlen worden. In Luxemburg kannte man schon lange viele Details. Auch in Frankreich wurde vieles veröffentlicht, wie das unabhängige Internetportal "Mediapart" betont.[1] Bereits im Mai 2012 hatte der Fernsehsender "France 2" wichtige Dokumente gezeigt. Aufregung übertrieben? Auch der EU-Kommission in Brüssel dürfte die Affäre nicht verborgen geblieben sein. Doch statt ihr nachzugehen, lancierte sie kurz vor dem Amtsbeginn Junckers Ermittlungen gegen Amazon. Genau auf diese Ermittlungen bezieht sich nun auch Junckers neuer Sprecher, wenn er behauptet, die ganze Aufregung sei übertrieben, die EU-Kommission prüfe ja bereits mögliche Staatsbeihilfen. Bereits seit "einigen Monaten" arbeite Luxemburg "intensiv" mit Brüssel zusammen, hieß es am Montag. Die Enthüllungen änderten daran nichts; es gebe auch keine Deadline für die Aufklärung. Das riecht nach einem abgekarteten Spiel: Beim LuxLeaks-Skandal geht es um Hunderte Konzerne. Die EU-Kommission greift sich hingegen kurz vor Junckers Amtsantritt einen einzigen Fall heraus - und kann so behaupten, sie sei tätig geworden.

CHIP macht Praxis-Check
Jamie-Oliver-Topf ist Bestseller bei Amazon: Beim Koch-Experten fällt er durch
, FOCUS Online, 14.09.2018
Bei Kochzubehör wie Pfannen und Töpfen setzen viele Kunden gerne auf Markenware. Besonders die Geräte von TV-Koch Jamie Oliver sind bei Amazon sehr beliebt. Aber wie gut ist die Qualität wirklich?
Der Küchenchef des Münchner Hofbräuhauses hat sich den Tefal E79144 Jamie Oliver Topf genauer angesehen und gibt Tipps, worauf Kunden beim Topfkauf achten sollten.
http://www.chip.de/artikel/Topf-von-Jamie-Oliver-im-Experten-Check-Wie-gut-ist-der-Amazon-Bestseller-wirklich_148521436.html

Zivile und militärische Forschung
Neues EU-Kompetenzzentrum für Cybersicherheit bleibt umstritten
, trojaner-info.de, 28.10.2019
Die Europäische Union will ihre "Abwehrfähigkeit, Abschreckung und Abwehr" im Bereich der Cybersicherheit erhöhen. Ein neues Zentrum soll Maßnahmen im Bereich von Forschung und Bildung koordinieren. Die vorgeschlagene Verordnung ist aber nicht kompatibel mit bestehenden Einrichtungen und Förderprogrammen.
https://netzpolitik.org/2019/neues-eu-kompetenzzentrum-fuer-cybersicherheit-bleibt-umstritten/

EuGH entscheidet über Zensurheberrecht: Nur enge Ausnahmen für die Pressefreiheit, netzpolitik.org, 29.07.2019
Urheberrecht kann Pressefreiheit schlagen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt es bei der Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Dokumenten nur wenige Ausnahmen. Behörden könnten sich nun ermutigt sehen, die Veröffentlichung von staatlichen Werken zu unterbinden.
https://netzpolitik.org/2019/eugh-entscheidet-ueber-zensurheberrecht-nur-enge-ausnahmen-fuer-die-pressefreiheit/

Berliner Datenschutzbehörde verhängt bisher höchstes DSGVO-Bußgeld gegen Lieferdienst, netzpolitik.org, 19.09.2019
Werbemails trotz Widerspruch, mangelhafte Datenauskunft, nicht gelöschte Daten: Wegen Verstößen gegen die DSGVO straft die Berliner Datenschutzbehörde die Lieferfirma Delivery Hero ab. Das Unternehmen betrieb lange Zeit die Marken pizza.de, Lieferheld und Foodora.
https://netzpolitik.org/2019/berliner-datenschutzbehoerde-verhaengt-bisher-hoechstes-dsgvo-bussgeld-gegen-lieferdienst/

Europäische Datenschützer zeigen Grenzen für Videoüberwachung auf, netzpolitik.org, 23.07.2019
Datenschutz und Videoüberwachung - geht das zusammen? Ja, aber nur in engen Grenzen, sagen die europäischen Datenschutzbehörden und legen Leitlinien vor. Eine der Erkenntnisse: Ein Hinweisschild mit einer Kamera darauf reicht als Warnung bei weitem nicht aus.
Gleich zu Beginn halten die Behörden fest: Die weitreichende Videoüberwachung in vielen Lebensbereichen führe zu einem steigenden Druck auf das Individuum, jegliches Verhalten zu verbergen, das als nicht normal gesehen werden könnte. Die Technologie schränke sowohl die Möglichkeiten der anonymen Fortbewegung als auch die der anonymen Nutzung von Diensten ein. "Die Datenschutzfolgen sind massiv". Eine große Gefahr liege darin, dass Individuen zwar mit der Aufzeichnung ihres Verhaltens für einen ganz konkreten und begrenzten Zweck einverstanden sein könnten, die Aufnahmen dann aber unbemerkt für andere Zwecke genutzt werden.
Die Richtlinien sollen nun dafür sorgen, dass derartige Übergriffe nicht geschehen. Erarbeitet hat sie der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA). Das gemeinsame Gremium der nationalen Datenschutzbehörden wurde 2018 durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) etabliert und ist für deren Durchsetzung zuständig. Auch die Aufsichtsbehörden von Island, Liechtenstein und Norwegen, die Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums sind, gehören dem Kreis an.
Bis zum 9. September nimmt der Datenschutzausschuss Kommentare zu den Richtlinien an, sie können an edpb@edpb.europa.eu geschickt werden.
https://netzpolitik.org/2019/europaeische-datenschuetzer-zeigen-grenzen-fuer-videoueberwachung-auf/

OKPSD2: Was steckt hinter der neuen EU-Zahlungsdienstrichtlinie?, PC-WELT.de, 14.08.2019
Mit der PSD2 will die EU ab September 2019 die Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr erhöhen, Innovation und Wettbewerb fördern sowie den Verbraucherschutz stärken. Was bedeutet das nun konkret? Unsere FAQ gibt Antworten.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/PSD2-Was-steckt-hinter-der-neuen-EU-Zahlungsdienstrichtlinie-10646882.html

OKBEREC-Leitlinien
Europäische Telekom-Regulierer laden zur Bewertung der Netzneutralität ein
, netzpolitik.org, 06.11.2019
In Europa schützt eine Verordnung grob die Netzneutralität, Details klären von Telekom-Regulierern erstellte Leitlinien. Nun sollen diese Regeln überarbeitet werden. Zur Debatte stehen verschiedene Verbindungsqualitäten in 5G-Netzen und Anpassungen bei Zero Rating.
https://netzpolitik.org/2019/europaeische-telekom-regulierer-laden-zur-bewertung-der-netzneutralitaet-ein/

Modemzwang
Warum die Debatte um die Routerfreiheit wieder hochkocht
, netzpolitik.org, 13.11.2019
Eigentlich ist seit Jahren alles klar: Nutzer können selbst auswählen, mit welchem Modem oder Router sie ins Internet gehen. Netzbetreiber betonen, die Routerfreiheit seither umzusetzen - und wollen sie trotzdem wieder abschaffen. Die Gerätehersteller schütteln erstaunt den Kopf.
https://netzpolitik.org/2019/warum-die-debatte-um-die-routerfreiheit-wieder-hochkocht/

Urteil in NRW
Polizei darf Demo-Fotos nicht posten
, tagesschau.de, 17.09.2019
Die Essener Polizei ist nicht berechtigt gewesen, Fotos von friedlichen Demo-Teilnehmern zu machen und diese auf Twitter und Facebook zu veröffentlichen. Das OLG Münster gab damit einer Klage von Demo-Teilnehmern Recht.
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/streit-um-facebook-fotos-der-polizei-100.html

OKDatenschutz gilt auch für kleinere Betriebe, trojaner-info.de, 22.07.2019
Mitarbeiter müssen ausreichend zur Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geschult werden.
Ende Juni hat der Bundestag eine Änderung im Datenschutzgesetz beschlossen, um kleine Betriebe bei der Umsetzung der DSGVO zu entlasten. Erst ab zwanzig Mitarbeitern, die sich ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen, sollen Unternehmen künftig verpflichtet sein, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Bisher war das schon ab zehn Mitarbeitern der Fall.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/datenschutz-gilt-auch-fuer-kleinere-betriebe.html

Nationbuilder
EU-Parlament teilte Wählerdaten mit umstrittener Firma, die auch für Trump und Brexit arbeitete
, netzpolitik.org, 30.11.2019
Das Europäische Parlament wollte vor der Europawahl Wähler mobilisieren. Dabei setzte es auf eine Plattform aus den USA. Das sorgt nun für Ärger mit EU-Datenschützern.
https://netzpolitik.org/2019/eu-arbeitet-ohne-mandat-mit-europaeischen-geheimdiensten-zusammen/

Alles für die Katz: EuGH erklärt deutsches Leistungsschutzrecht für unwirksam, netzpolitik.org, 12.09.2019
Sechs Jahre nach seiner Einführung durch die schwarz-gelbe Koalition heben die EU-Richter das Leistungsschutzrecht wieder auf. Der Grund: Deutschland hat das Gesetz nicht ordnungsgemäß in Brüssel gemeldet. Dabei hätte es die damalige Regierung besser wissen müssen.
https://netzpolitik.org/2019/alles-fuer-die-katz-eugh-erklaert-deutsches-leistungsschutzrecht-fuer-unwirksam/

ePrivacy-Verordnung
Datenschutzfreundliche Firmen fordern strengere Regulierung
, netzpolitik.org, 10.01.2020
Die Europäische Union vertrödelt seit über drei Jahren die Verabschiedung strengerer Regeln für den Schutz der digitalen Kommunikation. Eine Gruppe von datenschutzfreundlichen Firmen drängt nun die EU-Staaten und die neue Kommission, endlich zu handeln.
Unsere Kommunikation im Netz sollte rechtlich ebenso geschützt sein wie jene per Brief, findet eine Gruppe datenschutzfreundlicher Firmen CC-BY-NC 2.0 ubrog
Eine Gruppe von datenschutzfreundlichen Unternehmen hat die Europäische Union dazu aufgerufen, endlich zeitgemäße Regeln für den Schutz der digitalen Kommunikation zu verabschieden. Dafür brauche es eine möglichst starke Version der lange erwarteten ePrivacy-Reform. "Durch eine starke ePrivacy-Verordnung wird der Wettbewerb und die Innovation im digitalen Binnenmarkt gestärkt", heißt es in einem diese Woche veröffentlichten offenen Brief von Unternehmen der Articl8-Gruppe an die EU-Gesetzgeber.
https://netzpolitik.org/2020/digitalunternehmen-fordern-strengere-regulierung/

Überwachungskapitalismus
EU-Staaten treten ePrivacy in die Tonne
, netzpolitik.org, 03.12.2019
Eine neue Verordnung sollte online die Privatsphäre stärken. Doch der Rat verweigert seit drei Jahren die Verabschiedung einer eigenen Position und blockiert die Gesetzgebung. Nun gibt die Kommission nach und will von vorne anfangen.
https://netzpolitik.org/2019/eu-staaten-treten-eprivacy-in-die-tonne/

Schiff vor dem Abwracken
Online-Tracking
EU-Staaten könnten ePrivacy-Verordnung abwracken
, netzpolitik.org, 25.11.2019
Der Rat der EU-Staaten stimmte gegen einen Kompromissvorschlag für die ePrivacy-Verordnung. Auch fast drei Jahre nach dem ersten Vorschlag ist ein Beschluss des Gesetzes zum Schutz der digitalen Kommunikation nicht in Sicht.
https://netzpolitik.org/2019/eu-staaten-koennten-eprivacy-verordnung-abwracken/

Cookies ermöglichen Tracking
ePrivacy-Verordnung
EU-Staaten wollen Verlagen einen Blankoscheck für Online-Tracking gewähren
, netzpolitik.org, 18.11.2019
Je länger der Rat der EU über die ePrivacy-Verordnung verhandelt, desto mehr wird der Entwurf verwässert - das zeigt der jüngste Kompromissvorschlag der finnischen Präsidentschaft. Verbraucherschützer warnen, er verkehre den Zweck des gesamten Gesetzes ins Gegenteil.
https://netzpolitik.org/2019/eu-staaten-wollen-verlagen-einen-blankoscheck-fuer-online-tracking-gewaehren/

OKZwischen DSGVO und Uploadfiltern: Das war Europas Netzpolitik der letzten fünf Jahre, netzpolitik.org, 27.05.2019
Zerschlagung, DSGVO, Datenschutz, ePrivacy, EU-Richtlinien, Leistungsschutzrecht, Wettbewerbsstrafen, Uploadfilter, Netzneutralität, EU-Urheberrechsreform, Abmahnungen, Zensur, EU-Verordnung zur Entfernung "terroristischer Online-Inhalte", Datentöpfe, Zusammenlegung von Datenbanken, EU-Whistleblower-Richtlinie, Elektronische Beweismittel, Staatstrojaner, Digitalsteuer, Geoblocking, Künstliche Intelligenz, 5G-Ausbau, Uuml;berwachung von Chat-Gruppen, Abschiebungen, Predictive Policing, gemeinsames Polizei-Netz, Software-Sicherheitslücken, Verschlüsselung, Deep-Packet-Inspection, Transparenzregister, Gesichtserkennung, Kontosperren, e-Governance, AGB, Rechtsgeschäfte im Internet, Netzwerk-Durchsuchungsgesetz, Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdaten-Speicherung, EU-Lobby, ...
https://netzpolitik.org/2019/zwischen_dsgvo_und_uploadfiltern_eu_netzpolitik/

Wann deutsche Urlauber digitale Fotos nerven, PC-WELT.de, 24.07.2019
Vor allem Bilder, auf denen man ohne Genehmigung in sozialen Netzwerken zu sehen ist, bringen Urlauber auf die Palme.
https://www.pcwelt.de/news/Umfrage-Wann-deutsche-Urlauber-digitale-Fotos-nerven-10635529.html

Justizministerium (SPD) blockiert bessere Durchsetzung von Netzneutralitätsregeln, netzpolitik.org, 27.05.2019
Seit 2016 gibt es in Europa einheitliche Regeln zur Netzneutralität. Deutschland hat als eines von nur zwei Ländern bisher verabsäumt, Verstöße mit angemessenen Bußgeldern zu bestrafen. Nun stellt sich ausgerechnet das Justizministerium von SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley gegen ausreichende Strafen für Verletzungen der Netzneutralität.
https://netzpolitik.org/2019/katarina-barley-stellt-sich-gegen-netzneutralitaet/



EU-Kompromiss gescheitert
Vorerst keine Digitalsteuer in Europa
, tagesschau.de, 12.03.2019
Die Einführung einer Online-Werbesteuer für Digitalkonzerne in Europa ist am Widerstand einiger EU-Finanzminister gescheitert. Jetzt wird nach einer globalen Lösung gesucht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitalsteuer-107.html

DSGVO: Fehlanzeige bei 18% der Unternehmen, trojaner-info.de, 24.02.2019
Das Panda Security "Data Control"-Modul ermöglicht DSGVO-konforme Erfassung, Schutz und benutzerfreundliche Auswertung.
Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zu Folge ist die Meinung über den Nutzen der DSGVO in Deutschland gespalten. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) glaubt, dass die neue Regelung keinen Einfluss auf die Sicherheit ihrer Daten im Internet hat. Lediglich 13 % sehen eine Verbesserung.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/dsgvo-fehlanzeige-bei-18-der-unternehmen.html

DSGVO-Verstöße: Netflix & Co. drohen hohe Strafen, PC-WELT.de, 21.01.2019
Wegen DSGVO-Verstößen drohen Streaming-Diensten hohe Strafen bis hin zu 8 Milliarden Euro für Apple!
https://www.pcwelt.de/a/dsgvo-verstoesse-netflix-youtube-und-co-drohen-hohe-strafen,3463707

OKDas Security-Jahr 2018
Das Inkrafttreten der DSGVO war eine der großen Herausforderungen des Jahres
, trojaner-info.de, 31.12.2018
Das Jahr 2018 war gekennzeichnet von gewaltigen Sicherheitslücken, umfangreichen Hacks und von den Auflagen der DSGVO. Security-Insider hat eine Bilanz gezogen und die wichtigsten Ereignisse des Jahres aufgezeigt.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/das-security-jahr-2018.html

Standortdaten: Beschwerde gegen Google in sieben Staaten Europas, netzpolitik.org, 27.11.2018
Google drängt Android-Nutzer mit zahlreichen Tricks zur Einwilligung in die permanente Aufzeichnung ihres Aufenthaltsortes. Verbraucherschützer von Dublin bis Athen legen nun offizielle DSGVO-Beschwerden gegen die Praktiken des Datenkonzerns ein.
https://netzpolitik.org/2018/standortdaten-beschwerde-gegen-google-in-sieben-staaten-europas/

Altmaier, Bär und Braun: Über Datenschutz redet die Regierung am liebsten mit der Industrie, netzpolitik.org, 21.12.2018
Seit Jahren tobt die Lobby-Schlacht um die ePrivacy-Verordnung. Eine Allianz der Datenindustrie will die Regeln aufweichen oder abschaffen, Verbraucherschützer werben für einen besseren Schutz vor Online-Tracking. Wo in diesem Streit die Prioritäten der Bundesregierung liegen, zeigen jetzt Zahlen zu Lobby-Kontakten.
https://netzpolitik.org/2018/altmaier-baer-und-braun-ueber-datenschutz-redet-die-regierung-am-liebsten-mit-der-industrie/

Florian Glatzner zu ePrivacy: "Das war ein massiver Lobby-Erfolg", netzpolitik.org, 21.09.2018
Seit Österreich die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, stocken die Verhandlungen zur ePrivacy-Richtlinie. Das Parlament setzt sich für verbraucherfreundliche Regeln ein, aber die Regierung in Wien verschleppt eine Einigung. Florian Glatzner berichtete auf unserer "Das ist Netzpolitik"-Konferenz vom Stand der Verhandlungen.
https://netzpolitik.org/2018/florian-glatzner-zu-eprivacy-das-war-ein-massiver-lobby-erfolg/

Wikimedia verliert Rechtsstreit: Weniger freie Inhalte, mehr Abmahngefahr, netzpolitik.org, 20.12.2018
Einfaches Abfotografieren gemeinfreier Werke erzeugt Bilder, die 50 Jahre urheberrechtlich geschützt sind. Die Folgen dieser Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs im Prozess zwischen Wikimedia und den Reiss-Engelhorn-Museen sind weniger frei nutzbare Werke im Netz und neue Abmahngefahren.
https://netzpolitik.org/2018/wikimedia-verliert-rechtsstreit-weniger-freie-inhalte-mehr-abhmahngefahr/

OKInternetabzocke und Fallen im Internet - reingefallen, was nun?
Abmahnung durch Anbieter von Internetabzocke: nur nicht die Nerven verlieren!
, trojaner-info.de, 21.09.2018
Internetabzocke und Fallen im Internet. Immer mehr Nutzer fallen auf Fake- und Lockangebote im Web rein, erhalten Rechnungen und Abmahnungen. Wir zeigen, was Sie tun können, wenn Sie betrogen wurden.
https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetabzocke-und-fallen-im-internet-reingefallen-was-nun.html

Fake-Shops im Internet
Teure Schnäppchen
, tagesschau.de, 28.08.2018
Sie locken mit günstigen Preisen und scheinbar einfacher Bezahlweise: Fake-Shops im Internet werden immer professioneller. Millionen Deutsche sind bereits betrogen worden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fakeshops-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Onlinehandel für Luxusgüter boomt, 18.05.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/luxuswaren-onlinehandel-101.html


OKWarnung vor Online-Fake-Shops, trojaner-info.de, 22.07.2018
ESET gibt wichtige Tipps, wie man sich beim Online-Einkauf schützen kann.
Es sind insbesondere Kunden aus Deutschland und Österreich, die zu den Prime-Einkäufern von Amazon gehören, womit die Beliebtheit von Online-Shopping deutlich wird. Doch Online-Shopping kann auch gefährlich werden. So gibt es aktuell Online-Fake-Shops, die mit Sonderangeboten ihre Opfer suchen, wie das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/warnung-vor-online-fake-shops.html

Altmaier, Bär und Braun: Über Datenschutz redet die Regierung am liebsten mit der Industrie, netzpolitik.org, 21.12.2018
Seit Jahren tobt die Lobby-Schlacht um die ePrivacy-Verordnung. Eine Allianz der Datenindustrie will die Regeln aufweichen oder abschaffen, Verbraucherschützer werben für einen besseren Schutz vor Online-Tracking. Wo in diesem Streit die Prioritäten der Bundesregierung liegen, zeigen jetzt Zahlen zu Lobby-Kontakten.
https://netzpolitik.org/2018/altmaier-baer-und-braun-ueber-datenschutz-redet-die-regierung-am-liebsten-mit-der-industrie/

OKInternetabzocke und Fallen im Internet - reingefallen, was nun?
Abmahnung durch Anbieter von Internetabzocke: nur nicht die Nerven verlieren!
, trojaner-info.de, 21.09.2018
Internetabzocke und Fallen im Internet. Immer mehr Nutzer fallen auf Fake- und Lockangebote im Web rein, erhalten Rechnungen und Abmahnungen. Wir zeigen, was Sie tun können, wenn Sie betrogen wurden.
https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetabzocke-und-fallen-im-internet-reingefallen-was-nun.html

Fake-Shops im Internet
Teure Schnäppchen
, tagesschau.de, 28.08.2018
Sie locken mit günstigen Preisen und scheinbar einfacher Bezahlweise: Fake-Shops im Internet werden immer professioneller. Millionen Deutsche sind bereits betrogen worden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fakeshops-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Onlinehandel für Luxusgüter boomt, 18.05.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/luxuswaren-onlinehandel-101.html


Altmaier, Bär und Braun: Über Datenschutz redet die Regierung am liebsten mit der Industrie, netzpolitik.org, 21.12.2018
Seit Jahren tobt die Lobby-Schlacht um die ePrivacy-Verordnung. Eine Allianz der Datenindustrie will die Regeln aufweichen oder abschaffen, Verbraucherschützer werben für einen besseren Schutz vor Online-Tracking. Wo in diesem Streit die Prioritäten der Bundesregierung liegen, zeigen jetzt Zahlen zu Lobby-Kontakten.
https://netzpolitik.org/2018/altmaier-baer-und-braun-ueber-datenschutz-redet-die-regierung-am-liebsten-mit-der-industrie/

35C3: Hackerkonferenz zeigt Rechten den Mittelfinger, netzpolitik.org, 03.01.2019
Der diesjährige Chaos Communication Congress mit seiner klaren Haltung gegen Rechts war eine politische Demonstration. Rechtsradikale und AfD-Versteher sind genervt von der größten Gesellschaftskonferenz des Landes. Der CCC hat also alles richtig gemacht. Ein kleiner Rückblick.
https://netzpolitik.org/2019/35c3-hackerkonferenz-zeigt-rechten-den-mittelfinger/

Über 1 Million Fingerabdrücke waren im Web frei zugänglich, PC-WELT.de, 14.08.2019
Durch ein Leck sind über eine Million Fingerabdrücke von Nutzern geleakt. Aber nicht nur diese Daten...
Über 1 Million Fingerabdruck-Daten lagen offen im Web herum.
Durch ein Datenleck im biometrischen Sicherheitsdienst Biostar 2 des Unternehmens Suprema sind über 1 Million Fingerabdrücke von Nutzern geleakt worden. Entdeckt wurde das Problem von Vpnmentor, die am Mittwoch nun mit einem Blog-Eintrag den Fall publik machen.
Konkret wurde die Schwachstelle am 5. August 2019 bei einem Routine-Netzwerk-Check entdeckt und dann am 7. August das betreffende Sicherheitsunternehmen kontaktiert. Die Lücke wurde dann am gestrigen Dienstag (13. August) geschlossen, wodurch nun auch die Öffentlichkeit informiert werden kann. Die Lücke hatte dafür gesorgt, dass die gesamte Biostar-2-Datenbank öffentlich zugänglich war. Eine tiefergehende Analyse ergab, dass sich über die Lücke auch die über 23 Gigabyte große Datenbank mit über 28 Millionen Einträgen herunterladen ließ.
https://www.pcwelt.de/news/Ueber-1-Million-Fingerabdruecke-waren-im-Web-frei-zugaenglich-10647258.html

OKPrivacy Shield
EU könnte transatlantischen Datenverkehr untersagen, sollten USA Verschlüsselung schwächen
, netzpolitik.org, 21.11.2019
Mit Privacy Shield bescheinigt die EU bisher den USA ein ausreichendes Niveau für den ungehinderten Transfer persönlicher Daten. Doch das Drängen von US-Behörden auf Beschränkung der Verschlüsselung könnte die EU-Kommission zum Umdenken bringen.
https://netzpolitik.org/2019/eu-koennte-transatlantischen-datenverkehr-untersagen-sollten-usa-verschluesselung-schwaechen/

OKPrivacy Shield
EU-Kommission erneuert Persilschein für Datenaustausch mit den USA
, netzpolitik.org, 23.10.2019
Das Privacy Shield ist die Basis für den transatlantische Datenverkehr zwischen USA und EU. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippte im Oktober 2015 auf eine Klage des österreichischen Juristen Max Schrems den Vorgänger "Safe Harbour" wegen der Massenüberwachung im Rahmen des Prism-Programms des US-Geheimdienstes NSA.
Die EU-Kommission handelte daraufhin zum Juli 2016 das früh und immer wieder als unzureichend kritisierte Privacy Shield als neuen Rechtsrahmen aus. Die Vereinbarung ermöglicht es US-Firmen, personenbezogene Daten von EU-Bürgern ohne größeren juristischen Aufwand in die USA zu übertragen. Dafür sichern die USA zum Beispiel zu, sich bei ihrer Massenüberwachung auf sechs - äußerst schwammig formulierte - Bereiche zu beschränken.
[..] An Privacy Shield und dem ungehinderten Datentransfer in die USA gibt es fortlaufend scharfe Kritik. Der Innenausschuss des EU-Parlaments forderte im Vorjahr, die Entscheidung müsse nachgebessert oder ausgesetzt werden. Auch der Europäische Datenschutzausschuss, ein Gremium der nationalen Datenschutzbehörden, äußerte in einem Bericht im Januar einige Bedenken.
Vertreter:innen der Zivilgesellschaft fordern das Aussetzen der Übereinkunft. "Die Kommission macht mit der Beibehaltung von Privacy Shield einen großen Fehler", sagte Estelle Massé von der NGO Access Now. Privacy Shield sei nie dazu geeignet gewesen, die Rechte von Europäer:innen zu schützen. "Die EU erlaubt mit dem Arrangement nicht nur die andauernde Verletzung von Grundrechten, sondern unterläuft auch ihre eigene globale Führungsrolle beim Datenschutz."
Die Kommission hält dennoch am Privacy Shield fest und überlässt eine Entscheidung dem EuGH. Eine wirkungsvolle Durchsetzung des europäischen Datenschutzes, so scheint es, ist der Justizkommissarin Jourová, die in der nächsten Kommission für "Werte und Transparenz" zuständig sein soll, dann offenbar doch zu heikel.
https://netzpolitik.org/2019/eu-kommission-erneutert-persilschein-fuer-datenaustausch-mit-den-usa/

Reform der ePrivacy-Richtlinie: Die nächste Lobbyschlacht um unsere Privatsphäre hat begonnen, netzpolitik.org, 05.08.2016
Wieder mal: Bei der Reform der ePrivacy-Richtlinie geht es ums Grundsätzliche.
Eine Konsultation der EU-Kommission zeigt: Beim Schutz der Privatsphäre stehen Bürger und Unternehmen sich fundamental gegenüber. Welche Interessen sich bei einer Reform des Datenschutzes in der elektronischen Kommunikation durchsetzen, wird erheblich von Digitalkommissar Günther Oettinger abhängen, https://netzpolitik.org/2016/reform-der-eprivacy-richtlinie-die-naechste-lobbyschlacht-um-unsere-privatsphaere-hat-begonnen/ .

Privacy Shield: Erste PRISM-Unternehmen melden sich an, netzpolitik.org, 03.08.2016
Das Datentransferabkommen Privacy Shield ist auf Schiene, die Bedenken gegen die Überwachungspraxis in den USA bleiben jedoch aufrecht. CC BY 2.0, via flickr/wonderferret Das US-Handelsministerium nimmt nun Anträge von Unternehmen entgegen, die am Privacy Shield teilnehmen wollen. Damit soll sichergestellt werden, dass sie europäische Datenschutznormen einhalten. Doch zu den ersten teilnehmenden IT-Firmen zählen die dazu, die eng mit dem US-Geheimdienst NSA zusammenarbeiten, https://netzpolitik.org/2016/privacy-shield-erste-prism-unternehmen-melden-sich-an/ .

Nationale Datenschutzbehörden kritisieren Privacy Shield und kündigen umfassende Prüfung an
Die Kritik am EU-US-Privacy-Shield hört nicht auf.
, netzpolitik.org, 27.07.2016
Offiziell gefragt wurde sie nicht nochmal, die Artikel-29-Gruppe der nationalen Datenschutzbehörden hat sich trotzdem erneut zum umstrittenen EU-US-Privacy-Shield geäußert - und bleibt unzufrieden. Weil sie keine Vetomöglichkeit haben, setzen die Datenschützer auf die erste jährliche überprüfung im Sommer 2017 und wollen Beschwerden "proaktiv unterstützen", .https://netzpolitik.org/2016/nationale-datenschutzbehoerden-kritisieren-privacy-shield-und-kuendigen-umfassende-pruefung-an/ .

Nach Microsoft-Urteil: US-Regierung will Zugriff auf im Ausland liegende Daten durch Gesetzesänderungen erzwingen, netzpolitik.org, 27.07.2016
Die US-Regierung setzt alles daran, an im Ausland liegende Daten zu gelangen. CC BY-NC 2.0, via flickr/Giuseppe Milo
Unlängst hat ein US-Gericht festgestellt, dass Microsoft in Irland lagernde Daten nicht an US-Ermittlungsbehörden übergeben muss. Doch für Jubel ist es noch zu früh, denn neue Gesetzentwürfe und Abkommen untergraben den Schutz der Privatsphäre, https://netzpolitik.org/2016/nach-microsoft-urteil-us-regierung-will-zugriff-auf-im-ausland-liegende-daten-durch-gesetzesaenderungen-erzwingen/.

EU-Staaten vertrödeln den Datenschutz bis nach der Europawahl, netzpolitik.org, 28.03.2019
Die ePrivacy-Verordnung soll Nutzerinnen und Nutzer vor Werbetracking schützen. Doch die EU-Staaten streiten seit eineinhalb Jahren über ihre Position zum Vorschlag. Auch die nächsten Monaten sind keine Fortschritte zu erwarten, sagt die Bundesregierung.
https://netzpolitik.org/2019/eu-staaten-vertroedeln-den-datenschutz-bis-nach-der-europawahl/

NPP 169: Worum geht es eigentlich bei der ePrivacy-Reform?, netzpolitik.org, 16.03.2019
Die ePrivacy-Verordnung soll regeln, wer unsere digitalen Spuren verfolgen darf - beim Zeitung lesen, Sextoys shoppen oder Chatten. Verlage und Firmen sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr, aber stimmt das? Wir sprachen mit Verbraucherschützer Florian Glatzner über Werbung, die ohne Tracking auskommt und die Frage, was eine informierte Zustimmung überhaupt bedeutet.
Dürfen andere wissen, wann ich wie lange mit wem telefoniert habe? Wo ich dabei stand? Wie oft ich in einem bestimmten WLAN an der U-Bahn-Station vor meiner Wohnung eingeloggt war? Oder vor der Praxis meines Therapeuten? Dass ich vorher im Netz ein Selbsthilfebuch bestellt habe? Um all das geht es bei der ePrivacy-Verordnung, die derzeit in der EU abgestimmt wird.
https://netzpolitik.org/2019/npp169-worum-geht-es-eigentlich-bei-der-eprivacy-reform/

Polen klagt: Desaster für EU-Urheberrichtlinie droht, PC-WELT.de, 27.05.2019
Polen klagt vorm EuGH gegen die von der EU beschlossene Urheberrechtsreform. Die Richter könnten die Reform noch kippen...
https://www.pcwelt.de/news/Polen-klagt-Desaster-fuer-EU-Urheberrechtsreform-droht-10599393.html

Neuer Lehrberuf: Deutsche Firmen bilden künftig Onlinehändler aus, SPIEGEL ONLINE, 30.07.2018
Der Internethandel boomt seit Jahren - nun reagiert auch die Ausbildungsbranche darauf. Von Mittwoch an können sich Lehrlinge in Deutschland zu Onlinehändlern ausbilden lassen.
http://www.spiegel.de/karriere/neue-ausbildung-lehrlinge-koennen-sich-im-onlinehandel-schulen-lassen-a-1220756.html

Achtung Phishing-Mails: Amazon Kunden betroffen
Unternehmen mit einem großen Kundenkreis sind für Kriminelle ein besonderer Leckerbissen.
Es sind wieder einmal Phishing-Mails im Umlauf, mit denen kriminelle Betrüger versuchen, Kunden von Amazon zu betrügen. Ziel des Angriffs ist es, Kundendaten von Amazon-Nutzern zu erlangen. Die Verbraucherzentralen warnen vor dieser Masche mit denen es Kriminellen immer wieder gelingt, unbedarfte Nutzer abzuzocken.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/achtung-phishing-mails-amazon-kunden-betroffen.html

Achtung, Abzockgefahr!: Hunderte Euro Unterschied: Darum können Sie Amazon-Preisen nicht trauen, Focus, 25.02.2015
Eine neu veröffentlichte Studie erklärt die Preispolitik des Internet-Riesen Amazon und zeigt, wie der Konzern mit "Dynamic Pricing" versucht, seine Gewinne zu optimieren. Wie sich Kunden vor Abzocke schützen können, wird auch erläutert. Studie untersuchte die Preisschwankungen bei Amazon. Innerhalb von 72 Stunden kam es zu Schwankungen von bis zu 240 Prozent. Grund hierfür ist das "Dynamic Pricing". Achtung Preisfalle! Wer bei Amazon shoppen geht muss aufpassen, um keine böse Überraschung zu erleben. Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass es beim Online-Händler innerhalb weniger Stunden für das gleiche Produkt zu Preisschwankungen von 240 Prozent kam. Dies berichtet die "Huffington Post" unter Berufung auf eine Studie des Preismonitoring-Anbieters "Minderest". Für die Studie wurden im Zeitraum 12. bis 14. Februar 2014 innerhalb von fünf Minuten die Preisangaben in der Kategorie "Elektronik und Computer" verglichen. Das Ergebnis: Innerhalb der untersuchten 72 Stunden fanden über eine Millionen Preisveränderungen statt. Die Preisdifferenz für eine Kamera betrug 986,60 Euro. Besonders große Unterschiede waren laut Studie beispielsweise bei der Kamera "Nikon D610 SLR" zu verzeichnen. Deren Preis pendelte zwischen 700 Euro und 1686,60 Euro, was eine Schwankung von 240 Prozent bedeutet. Auch beim iPhone 6 Plus kam es im Untersuchungszeitraum zu 52 Preisveränderungen. Der Tiefstpreis lag bei 659, der Höchstpreis bei 709,99 Euro. Der Hintergrund für die teils riesigen Preisschwankungen ist das von Amazon angewandte "Dynamic Pricing". Hierbei wird der Verkaufspreis eines Produkts der aktuellen Marktsituation angepasst. Steigt beispielsweise die Nachfrage nach einer Kamera, geht der Preis hoch. Sinkt sie, geht der Preis nach unten. Am Kunden gehen diese teils minütlichen Veränderungen oft vorbei, da praktisch niemand die Amazon-Preisangaben den ganzen Tag über vergleichen kann. Der Online-Händler kann mit diesem System seinen Gewinn optimieren. Wer sich dessen bewusst ist, kann das System aber auch zum eigenen Vorteil nutzen. Denn die Studie ergab außerdem, dass die meisten Preisveränderungen morgens zwischen 8 und 12 Uhr und am Abend stattfanden. Tagsüber und mitternachts blieben die Preise weitgehend stabil.

Focus-Lesermeinung von Olav Parnem:
Niederlande und Belgien, die wurden bisher kaum jemals erwähnt. Man schaute bisher immer nur auf Luxemburg und Irland. Wenn man sich aber ansieht, dass zum Beispiel der halbe deutsche Staatskonzern VW seine Steuern in den Niederlanden bezahlt, im lächerlichen Millionenbereich, dann erahnt man erst, wie schlimm der Sumpf mit Blick auf die Fairness (ein ohnehin bei dieser Klientel unbekanntes Wort) von auch und gerade den deutschen Oberkaufleuten ist.

Datenschützer beraten Vorgehen: Wie geht es nach "Safe Harbor"-Urteil weiter?, Tagesschau.de, 21.10.2015
Deutschlands Datenschützer haben sich auf das Vorgehen nach dem "Safe Harbor"-Urteil verständigt. Sie raten generell dazu, personenbezogene Daten in Europa zu speichern. Für viele Unternehmen könnte es ab Februar richtig ernst werden.
Welche Auswirkungen hat das aufsehenerregende "Safe Harbor"-Urteil für Unternehmen in Deutschland? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit Hunderte Anwälte, Dutzende Politiker und nicht zuletzt die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern. Denn letztlich sind sie es, die das "Safe Harbor"-Urteil umsetzen müssen. In einer Sondersitzung der Datenschutzkonferenz formulierten sie in Frankfurt am Main eine erste gemeinsame Position. Die "Safe Harbor"-Erklärung ist demnach als Rechtsrahmen für die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA nicht mehr zulässig. Bis Februar 2016 soll nach Recherchen von NDR Info nun geprüft werden, inwieweit auch andere Rechtsklauseln für Datentransfers von dem Urteilsspruch betroffen sind. Trotz dieser Frist sollten Unternehmen keine Zeit verlieren, sagt Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar: "Ich rate allen betroffenen Unternehmen, künftig ihre Daten in Europa zu speichern."
Tausende Unternehmen betroffen
Der Europäische Gerichtshof hatte Anfang Oktober die Übertragung personenbezogener Daten von Europäern in die USA auf Grundlage der "Safe Harbor"-Absprachen für ungültig erklärt. Der EuGH begründete seine Entscheidung damit, dass in den USA kein ausreichendes Datenschutzniveau gegeben sei. Max Schrems | Bildquelle: AFPgalerieMax Schrems hatte gegen Facebook geklagt. (Archiv) Geklagt hatte der österreichische Jurist Max Schrems. Er wollte nicht akzeptieren, dass Facebook seine persönlichen Daten in die USA überträgt, wo Nachrichtendienste darauf zugreifen könnten. Der EuGH hatte Schrems Recht gegeben und damit viele Unternehmen vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt. Denn potenziell betrifft das Urteil nicht nur Großkonzerne wie Facebook, Dropbox oder Amazon sondern Tausende europäische Unternehmen die Datensätze in die USA liefern, beispielsweise wenn ihr Muttersitz in den USA liegt oder sie schlichtweg Speichermöglichkeiten in den USA nutzen.
Auch weitere Rechtsklauseln von Urteil betroffen?
Viele Unternehmen die ein entsprechendes Urteil bereits erwartet hatten, haben ihre Datentransfers allerdings rechtlich nicht nur auf Basis der "Safe Harbor"-Erklärung, sondern auch durch so genannte Standardvertragsklauseln abgesichert. In diesen Klauseln garantieren US-Unternehmen ihren europäischen Geschäftspartnern, dass sie keinen Gesetzen unterliegen, die sie dazu zwingen könnten, vertragsbrüchig zu werden.
Ein solcher Fall könnte etwa vorliegen, wenn amerikanische Ermittlungsbehörden ein Unternehmen dazu drängen, bestimmte Daten preiszugeben. Genau diese rechtliche Rückfall-Position, wackelt nun auch. Man prüfe derzeit, ob auch Standardvertragsklauseln und so genannte Binding Corporate Rules, mit denen multinationale Konzerne den Datenschutz für ihre Mitarbeiter regeln, nach dem "Safe Harbor"-Urteil generell hinfällig sind, erklärte der Vorsitzende der Datenschutzkonferenz, Michael Ronellenfitsch, gegenüber NDR Info. Bis Ende Januar 2016 soll über diesen Punkt Klarheit herrschen. Bis dahin wolle man gegen betroffene Firmen nicht gezielt vorgehen.
Unternehmen sollten nach Alternativen suchen
Dieses Moratorium hat allerdings eine Lücke: Sollten sich betroffene Kunden oder Mitarbeiter eines Unternehmens bei einer Datenschutzbehörde beschweren, müsste die dennoch aktiv werden und den individuellen Fall prüfen. Dem jeweiligen Unternehmen würde dann möglicherweise noch vor Februar 2016 eine Abmahnung drohen. "Wir können nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen dieses Urteil umsetzen", sagt Datenschützer Caspar. In der Zwischenzeit bereiten sich zahlreiche Datenschutzbehörden auf die Zeit nach Februar 2016 vor und fragen bei Unternehmen ab, auf welcher rechtlichen Basis sie Daten in die USA schicken. Hessen und Hamburg machten hier bereits den Anfang, andere Bundesländer wollen nachziehe