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intro


c-s-19-1986


Clever und Smart, USA, N.Y., 1983:Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe", Magnum, TV-Serie, Januar 2016.

disclaimer

"2020: Die Welt ist lahmgelegt", STERN.de, 21.03.2020
https://www.stern.de/reise/deutschland/tourismus-in-zeiten-der-coronakrise---die-welt-ist-lahmgelegt---sagt-ury-steinweg-von-gebeco-9190342.html

"Unheimlich, verrückt, schrecklich", tagesschau.de, 12.09.2020
Die Busch- und Waldbrände in Kalifornien gehören zu den Schlimmsten, die es je gab. Mehr als 12.500 Quadratkilometer sind von den Feuern betroffen. Und nicht nur Kalifornien, die gesamte Westküste der USA brennt.
https://www.tagesschau.de/ausland/kalifornien-waldbraende-135.html

"All people confident with the 80th know, that USA is a criminal state, who takes his superiority ... / Allen mit der Geschichte der vergangenen 80er Jahre vertrauten denkenden Menschen ist doch bekannt, dass die USA ein verbrecherischer Staat ist, der seine Übermacht mit ..."
www.compact-online.de/us-strategie-weltpolizei-oder-beobachtender-raushalter

Ingo Maus meint zum Thema "Adobe Security Updates und Frakking": auf FOCUS Online 2015 das, was wir schon zum Sturz des Schaahs usw. 1986 im Fernsehen vernommen haben:

"Everything from Ami is evil bad. Ami go home!!! / Alles vom Ami ist mist. Ami go home!!!". Ich höre das nicht zum ersten Mal.

User als Laborratten
Wie Mark Zuckerberg den US-Kongress in die Irre führte
, netzpolitik.org, 17.04.2018
Der Facebook-Chef warf bei der Anhörung vorige Woche geschickt Nebelgranaten. Heikle Fragen zur Verwendung von Nutzerdaten blieben unbeantwortet. Der Datenschutzbeauftragte der EU wirft dem Internetkonzern indes vor, seine User in "Laborratten" zu verwandeln. Die Antwort der europäischen Politik auf den Skandal kommt aber nur langsam ins Rollen.
https://netzpolitik.org/2018/wie-mark-zuckerberg-den-us-kongress-in-die-irre-fuehrte/

Received: from mout-xforward.kundenserver.de ([82.165.159.5]) by mx-ha.web.de
(mxweb002) with ESMTPS (Nemesis) id 0M9Ikg-1XN7BM3mQw-00CfM2 for
<info at gooken.de> Fri, 25 Jul 2014 03:17:46 +0200
Received: from [212.227.17.191] ([212.227.17.191]) by mx.kundenserver.de
(mxeue001) with ESMTP (Nemesis) id 0Lt7JT-1WUs8P29O7-012oui for
<info at googken.de>; Fri, 25 Jul 2014 03:17:46 +0200
Received: from ma1.maildelivery.cc ([185.15.194.47]) by mx.kundenserver.de
(mxeue001) with ESMTP (Nemesis) id 0M17mq-1WLpSc28ym-00tA0t for
<info at gooken>; Fri, 25 Jul 2014 03:17:46 +0200
From: "Facebook Mittelstand" <info at facebookumsatz-extrem.ch>
To: <info at gooken.de>
Subject: Facebook Kundenfinder Programm - So machen Sie richtig Umsatz
Reply-To: <info at facebookumsatz-extrem.ch>
Date: Fri, 25 Jul 2014 03:17:45 +0200
Message-ID: <c408162f98c38722c9008dc09bb17f17 at maildelivery.cc>
List-Unsubscribe: <facebookumsatz-extrem.ch/mailer/nlu.php?
...
Hallo,
Sie wissen natürlich, dass unter den mehrere millionen deutschsprachigen Facebook Mitgliedern, auch einige hunderttausend Interessenten für Ihr Angebot sind. Sie wissen auch, dass Facebookbesucher besonders kaufaffin sind, aber..
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5. - Wie können Sie jedes Facebook Foto auf jede gewünschte URL umleiten?
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User als Laborratten
Wie Mark Zuckerberg den US-Kongress in die Irre führte
, netzpolitik.org, 17.04.2018
Der Facebook-Chef warf bei der Anhörung vorige Woche geschickt Nebelgranaten. Heikle Fragen zur Verwendung von Nutzerdaten blieben unbeantwortet. Der Datenschutzbeauftragte der EU wirft dem Internetkonzern indes vor, seine User in "Laborratten" zu verwandeln. Die Antwort der europäischen Politik auf den Skandal kommt aber nur langsam ins Rollen.
https://netzpolitik.org/2018/wie-mark-zuckerberg-den-us-kongress-in-die-irre-fuehrte/

Facebook gibt unerlaubt Nutzerdaten weiter, PC-WELT.de, 03.07.2020
Facebook hat erneut Nutzerdaten an Entwickler weitergegeben, die nicht für die Weitergabe frei gegeben waren.
Facebook hat festgestellt, dass rund 5000 Entwickler auf die Daten von Facebooknutzern zugreifen konnten, auf die sie eigentlich nicht hätten zugreifen dürfen.
Betroffen sind die Daten von Apps, bei denen sich Nutzer mit ihrem Facebook-Konto einloggen können. Nach so einem Login bekommen die App-Entwickler Zugriff auf unterschiedliche Daten des Facebooknutzers wie dessen Mail-Adresse oder Freundeslisten. Das soll aber dann nicht der Fall sein, wenn sich der Facebooknutzer länger als 90 Tage bei dieser App nicht mehr mit seinem Facebookkonto angemeldet hatte. Diese Einschränkung hatte Facebook nach dem Skandal um Cambridge Analytica im Laufe des Jahres 2018 festgelegt.
Doch Facebook fiel nun auf, dass dieses 90-Tage-Limit nicht immer funktioniert hat. Mit anderen Worten: Rund 5000 Entwickler bekamen Zugriff auf die Nutzerdaten (zum Beispiel Angaben wie Sprache oder Geschlecht der Nutzer) dieser Apps, obwohl die Nutzer diese länger als 90 Tage nicht mehr genutzt hatten. Facebook nennt dafür ein Beispiel: Wenn jemand über eine Fitness-App seine Freunde aus seiner Heimatstadt zu einem Workouts eingeladen hat, Facebook aber nicht bemerkt hat, dass einige der eingeladenen Freunde für viele Monate inaktiv waren.
Wie viele Facebooknutzer betroffen sind, sagt Facebook allerdings nicht, es gebe bisher keine Hinweise dafür, dass Daten missbräuchlich genutzt wurden.
Facebook will das Problem bereits gelöst haben, der Zugriff auf die Daten soll nun nach 90 Tagen Untätigkeit definitiv gesperrt sein.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-gibt-unerlaubt-Nutzerdaten-weiter-10839726.html

Mehr Befugnisse für Beamte
GroKo einigt sich bei Bundespolizeigesetz
, tagesschau.de, 30.11.2020
Lange wurde gerungen, nun haben Union und SPD sich auf ein neues Bundespolizeigesetz geeinigt. Damit soll die Bundespolizei mehr Befugnisse erhalten - etwa Nachrichten in verschlüsselten Chatdiensten mitlesen dürfen.
https://www.tagesschau.de/inland/polizeigesetz-125.html

Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen", STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

Urteil im Fall Schrems
Facebook schickt weiter Daten in die USA
, netzpolitik.org, 03.09.2020
Vor sieben Wochen fällte das oberste EU-Gericht ein wegweisendes Urteil gegen Datentransfers in die USA. Passiert ist seither wenig. Für eine echte Lösung müssten die USA ihre Geheimdienstgesetze reformieren, fordert Datenschützer Max Schrems.

Massenüberwachung der Kommunikation: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof, netzpolitik.org, 10.07.2019
Die Nutzung digitaler Technologien hat sich radikal verändert. Daher fordern Beschwerdeführer vom Menschenrechtsgerichtshof, die Minimalstandards zum Schutz vor Missbrauch bei Massenüberwachung endlich anzupassen - oder aber die Massenüberwachung der Kommunikation zu beenden.
https://netzpolitik.org/2019/massenueberwachung-der-kommunikation-anhoerung-beim-menschenrechtsgerichtshof/

"Ich bin noch nie so belogen worden!"
#34c3: Die Lauschprogramme der Geheimdienste
, netzpolitik.org, 29.01.2018
"Ich bin noch nie so belogen worden", sagte Hans-Christian Ströbele über seine Arbeit im NSA-BND-Untersuchungsausschuss. In einem Gespräch mit Constanze Kurz resümiert der grüne Politiker die Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchung.
https://netzpolitik.org/2018/34c3-die-lauschprogramme-der-geheimdienste/

OKPrivatsphäre
Diese Daten sammelt Facebook über Sie und so hindern Sie das Netzwerk daran
, STERN.de, 05.10.2020
Facebook erfasst jeden Klick seiner Nutzer*innen. Das dürfte niemanden überraschen. Doch wussten Sie, dass der Konzern auch Ihre Wlan-Verbindungen, Ihr Smartphone-Modell und einiges mehr protokolliert? Wir verraten, wie Sie die Datensammelei ausbremsen.
Facebooks Untergang wurde schon mehrfach beschworen. Mal sollte der angebliche Exodus der Jungen das Netzwerk in die Bedeutungslosigkeit stürzen, dann der Werbeboykott prominenter Unternehmen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz steht das Unternehmen besser da als je zuvor. Derzeit gibt es 2,7 Milliarden aktive Facebook-Nutzer*innen weltweit, so viele wie noch nie zuvor.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--diese-daten-sammelt-das-netzwerk-ueber-sie-und-so-verhindern-sie-es-9439782.html

OKFacebook fragte Banken nach Nutzerdaten, PC-WELT.de, 07.08.2018
Facebook hat laut einem Medienbericht bei mehreren großen US-Banken angefragt, um von diesen Kundendaten zu bekommen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-fragte-banken-nach-nutzerdaten,3451879 ä

OKGoogle kennt Ihre Online-Einkäufe via Gmail-Tracking, PC-WELT.de, 20.05.2019
Google ist in der Lage, alle Online-Einkäufe der Nutzer zu tracken, auch wenn diese nicht via Google getätigt wurden.
https://www.pcwelt.de/news/Google-kennt-Ihre-Online-Einkaeufe-via-Gmail-Tracking-10594891.html

OKGoogle trackt Mastercard-Nutzer
Bericht: Google verfolgt Nutzer offline mit Mastercard-Daten
, PC-WELT.de, 31.08.2018
Laut einem Bloomberg-Bericht kauft Google Kunden-Daten von Mastercard, um Kunden auch offline zu tracken.
Wie die News-Plattform Bloomberg berichtet, ist Google wohl einen Deal mit Mastercard eingegangen, um Offline-Einkäufe von Kreditkarten mit Nutzerkonten zu verknüpfen. Für die Daten von 70 Prozent aller Mastercard-Inhaber der USA aus dem Jahr 2017 soll Google demnach mehrere Millionen US-Dollar gezahlt haben. Darin enthalten sind Transaktionsdaten, die für Google ausreichen, um Personen eindeutig zu identifizieren.
[...] Laut den Angaben von Bloomberg sind sich aber beide Unternehmen wohl darüber bewusst, dass hier jede Menge Datenschutz-Probleme auftauchen. Der Deal wurde daher nur zögerlich eingegangen. Vier Jahre wurde zwischen den zwei Unternehmen verhandelt, bevor der Deal abgeschlossen wurde. Mastercard-Inhaber wurden darüber hinaus nicht über das Tracking informiert. Zwar gäbe es in Googles Web-Console eine Möglichkeit das Tracking zu untersagen, jedoch ist dies für den Großteil der Nutzer nicht ersichtlich.
[...] Der Bloomberg-Bericht bezieht sich nur auf die USA. Ob Google in weiteren Ländern ähnlich vorgeht, geht aus dem Artikel nicht hervor. In den Vereinigten Staaten machen Umsätze mit Mastercard rund 25 Prozent des gesamten Umsatzes aus.
https://www.pcwelt.de/a/bericht-google-verfolgt-nutzer-offline-mit-mastercard-daten,3452190

OKWie Facebook dich auf deinem Android-Gerät trackt. Auch wenn du gar keinen Facebook-Account hast, netzpolitik.org, 17.01.2019
Auf dem jährlichen Kongress des Chaos Computer Clubs stellte Privacy International eine Recherche zu User-Tracking bei Android-Apps vor. Im Vordergrund der Analyse stehen dabei kostenlose und weit verbreitete Apps mit Facebook-Integration, die - wie sich herausstellte - bereits beim Öffnen automatisch Tracking-Daten an Facebook übertragen, auch bei Nicht-Facebook-Usern.
https://netzpolitik.org/2019/35c3-wie-facebook-dich-auf-deinem-android-geraet-trackt-auch-wenn-du-gar-keinen-facebook-account-hast/

Datenschutz
OKEin Drittel aller Android-Apps schickt heimlich Daten an Facebook, netzpolitik.org, 13.12.2018
Eine Untersuchung zeigt Datensammelei des Social-Media-Konzerns durch versteckte Tools in vielen Apps. Diese senden auch Daten an Facebook, wenn man gar keinen Account dort hat. Hersteller aus Deutschland zeigen sich nach Bekanntwerden reumütig.
Ohne die Nutzer zu informieren, schicken rund 30 Prozent aller Android-Apps, darunter die App "Meine CDU" und "SPD Landtagsfraktion NRW" heimlich Daten an Facebook. Sie senden sensible Informationen über Religion, Gesundheit oder die sexuelle Orientierung in an den Konzern mit Sitz in Kalifornien. Dazu reicht es, einfach die App zu starten, ein Facebook-Account ist nicht notwendig, wie ein Bericht des Infoportals mobilsicher.de aufzeigt.
[...] Unabhängig von dieser Recherche sollten sich Android-Nutzer bewusst sein, dass Google noch viel mehr über seine Nutzer weiß als Facebook. Was übertragen wird und wie sich das ausschalten lässt, führt Google in einem Support-Dokument aus.
https://netzpolitik.org/2018/ein-drittel-aller-android-apps-schickt-heimlich-daten-an-facebook/

Europol Innovationslabor
BKA will Extrawurst für verschlüsselte Kommunikation
, netzpolitik.org, 19.11.2020
Während die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung allgemein geschwächt werden soll, entwickelt Europol neue Anwendungen zur sicheren Kommunikation für die Polizei. Einige der Maßnahmen sind Teil der "Europäischen Polizeipartnerschaft", die der deutsche EU-Ratsvorsitz ausgerufen hat. Hierzu gehört auch das Projekt "WhatsApp für Strafverfolgungsbeamte".
https://netzpolitik.org/2020/europol-innovationslabor-bka-will-extrawurst-fuer-verschluesselte-kommunikation/

OKUS-Ausschuss zu Tech-Monopolisten - Bis zur Zerschlagung, netzpolitik.org, 09.10.2020
Die vier großen Tech-Konzerne Google, Amazon, Facebook und Apple konnten in den vergangenen Jahrzehnten von einer weitgehend unregulierten Landschaft profitieren. Doch langsam dreht sich der Wind. Demokratische US-Abgeordnete fordern nun drastische Gesetzesänderungen, um Fairness in digitalen Märkte...
https://netzpolitik.org/2020/us-ausschuss-zu-tech-monopolisten-bis-zur-zerschlagung/

Millionen von Zuckerberg, Bezos und Co.
Medienmäzen Google
Milliarden von den neuen Medici
, netzpolitik.org, 27.10.2020
Wenn wir über eine problematische Nähe von Tech-Unternehmen zum Journalismus sprechen, geht es nicht nur um Google. Die Technologiebranche hat sich in den letzten Jahren zu einem Gönner in Renaissancemanier für Nachrichtenmedien verwandelt. Doch die Millionen von Zuckerberg, Bezos und Co. bringen Probleme mit sich.
https://netzpolitik.org/2020/medienmaezen-google-milliarden-von-den-neuen-medici/

OKKleine Klicks, große Folgen: Anwalt klärt über Social-Media-Haftungsfallen auf (Online-Seminar), CHIP, 15.09.2020
Soziale Medien bieten Nutzern jede Menge spannender Möglichkeiten - allerdings birgt die die Verwendung auch Gefahren, die vielen Nutzer nicht unbedingt bewusst sind.
https://www.chip.de/news/Kleine-Klicks-grosse-Folgen-Anwalt-klaert-ueber-Social-Media-Haftungsfallen-auf-Online-Seminar_182902967.html

Blauer Brief aus Dublin
Facebook Datentransfers in die USA vor dem Aus
, netzpolitik.org, 12.09.2020
Das letzte juristische Feigenblatt fällt: Die irische Datenschutzbehörde ließ Facebook wissen, dass es sich beim Datenexport aus Europa nicht mehr auf Standardvertragsklauseln berufen darf. Für den Konzern wird es ernst.
https://netzpolitik.org/2020/blauer-brief-aus-dublin-facebook-datentransfers-in-die-usa-vor-dem-aus/ https://netzpolitik.org/2020/facebook-schickt-weiter-daten-in-die-usa/

WhatsApp & Co.
Bundeskartellamt untersucht Messenger-Apps
, netzpolitik.org, 12.11.2020
Das Bundeskartellamt vermutet, dass Nutzer:innen von Messenger-Apps systematisch ihrer Rechte beraubt werden. Jetzt startet die Behörde eine Untersuchung.
https://netzpolitik.org/2020/whatsapp-co-bundeskartellamt-untersucht-messenger-apps/

Deutschland
Bundesregierung: Deutsche Geheimdienste dürfen künftig private WhatsApp-Chats mitlesen
, deutsch-rt.com, 21.10.2020
Nach langem Tauziehen wird die Bundesregierung die Befugnisse der Geheimdienste im Kampf gegen Extremismus ausweiten. Am Mittwoch beriet das Kabinett über die Überwachung privater Kommunikation auf WhatsApp und anderen verschlüsselten Messenger-Diensten.
Der Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst (BND) und der Militärische Abschirmdienst (MAD) sollen künftig nicht nur laufende Gespräche via Messenger belauschen dürfen, sondern auch per Messenger versendete Botschaften mitlesen können. Voraussetzung für die sogenannte Quellen-TKÜ ist in jedem Fall eine entsprechende Anordnung. Um die Kontrolle solcher Maßnachemen zu verbesseren, wird die Zahl der Mitgliedeer der für ihre Gnehmigung zuständigen G10 Kommission des Bundestages erhöht. Darauf hatte die SPD bestanden. Außerdem soll der Kommisision ein technischer Berater an die Steite gestellt werden.
https://deutsch-rt.com/inland/108016-zum-ausspähen-von-extremisten-geheimdienste/

Abschlussbericht der Datenschutzbehörde
Nein, der Cambridge-Analytica-Skandal fällt nicht in sich zusammen
, netzpolitik.org, 23.10.2020
Die britische Datenschutzbehörde ICO hat ihre Ermittlungen im Fall Cambridge Analytica abgeschlossen. Einige Medien erklären den Skandal nun für aufgeblasen und beendet. Auch wenn die Kritik einen wahren Kern hat: Der Fall bleibt eine der wichtigsten Enthüllungsgeschichten des Jahrzehnts. Eine Bilanz.
https://netzpolitik.org/2020/abschlussbericht-der-datenschutzbehoerde-nein-der-cambridge-analytica-skandal-faellt-nicht-in-sich-zusammen/

OKBots und Androiden
Digitale-Dienste-Gesetz
Algorithmen sollen nicht willkürlich entscheiden dürfen
, netzpolitik.org, 28.09.2020
Nutzer:innen von Diensten wie Google und Facebook müssen mehr Mitsprache bei automatisierten Entscheidungen haben, fordert das EU-Parlament. Ein geplantes Gesetz soll bald neue Regeln aufstellen.
https://netzpolitik.org/2020/digitale-dienste-gesetz-algorithmen-sollen-nicht-willkuerlich-entscheiden-duerfen/

Tief im Ökosystem des US-Konservatismus verankert
Facebook in den USA
Die rechte Empörungsmaschine
, netzpolitik.org, 27.10.2020
Facebook ist inzwischen tief im Ökosystem des US-Konservatismus verankert. In der Führungsriege finden sich immer mehr Republikaner, im News Feed der Nutzer:innen landen mehr konservative als liberale Nachrichten. Dahinter steckt System.
https://netzpolitik.org/2020/die-rechte-empoerungsmaschine/

"The Real Facebook Oversight Board"
Facebook-Kritiker:innen gründen ihr eigenes Aufsichtsgremium
, netzpolitik.org, 29.09.2020
Ein prominent besetzter Kreis soll Facebook bei der Moderation von Inhalten auf die Finger schauen. Die Begründung: Falschinformation und Wahlbeeinflussung müssten vor den anstehenden US-Wahlen dringend verhindert werden. Doch was bringt eine Aufsicht, die nicht bindend ist?
https://netzpolitik.org/2020/the-real-facebook-oversight-board-facebook-kritikerinnen-gruenden-ihr-eigenes-aufsichtsgremium/

Kampagne
Das Recht am eigenen Inhalt
, netzpolitik.org, 05.10.2020
Immer wieder verschwinden Inhalte aus sozialen Medien. Manchmal ist das gerechtfertigt, oft genug aber nicht. Eine Kampagne der europäischen Grünen will nun klare Regeln für die Plattformen schaffen und zugleich ungerechtfertige Sperren dokumentieren.
https://netzpolitik.org/2020/kampagne-das-recht-am-eigenen-inhalt/

OKFacebook und Werbebranche zittern
Werbe-Tracking
Apple legt das Häkchen um
, netzpolitik.org, 21.08.2020
In der kommenden iOS-Version ändert Apple die Konfiguration seiner Mobiltelefone an entscheidender Stelle: Weil der US-Konzern für die eigenen Kund:innen den Schutz vor intransparenten Tracking hochfährt, zittern Facebook und die Werbebranche.
https://netzpolitik.org/2020/werbe-tracking-apple-legt-das-haekchen-um/

Studie: Facebook gefährdet die öffentliche Gesundheit, PC-.WELT.de, 20.08.2020
Facebook gefährdet die öffentliche Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer Studie, die untersucht, wie Facebook gegen medizinische Falschinformationen vorgeht.
https://www.pcwelt.de/news/Studie-Facebook-gefaehrdet-die-oeffentliche-Gesundheit-10868345.html

WJS: iOS-Apps leiten Gesundheitsdaten an Facebook weiter, PC-WELT.de, 25.02.2019
Nach einem investigativen Zeitungsbericht senden Apps beispielsweise sensible Gesundheitsdaten ohne Kundenwissen an
https://www.pcwelt.de/news/Wall-Street-Journal-Neuer-Skandal-um-Facebook-und-iOS-Apps-10544713.html

OKFacebook weitet Gesichtserkennung aus, netzpolitik.org, 21.12.2017
https://netzpolitik.org/2017/facebook-weitet-gesichtserkennung-aus/

OKFotos aus Facebook und Co
Gesichterdatenbank - Traum oder Alptraum?
, tagesschau.de, 22.01.2020
Eine US-Firma sammelt auf Facebook Fotos - und nutzt sie zur Gesichtserkennung. Solche Datenbanken wären auch für deutsche Ermittler ein Traum. Aber was ist mit unbescholtenen Bürgern, die dann ins Visier geraten würden?
https://www.tagesschau.de/inland/gesichtserkennung-147.html

OKKünstliche Intelligenz: Bericht warnt vor den Auswirkungen von Gesichtserkennung, netzpolitik.org, 11.12.2018
Das New Yorker Forschungsinstitut AI Now hat seinen Jahresbericht veröffentlicht und macht darin Gesichtserkennung als ein Schlüsselproblem für die Zukunft aus. Zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz empfehlen die Forscher*innen das genaue Gegenteil von dem, was die Bundesregierung plant.

US-Ausschuss zu Tech-Monopolisten - Bis zur Zerschlagung, netzpolitik.org, 09.10.2020
Die vier großen Tech-Konzerne Google, Amazon, Facebook und Apple konnten in den vergangenen Jahrzehnten von einer weitgehend unregulierten Landschaft profitieren. Doch langsam dreht sich der Wind. Demokratische US-Abgeordnete fordern nun drastische Gesetzesänderungen, um Fairness in digitalen Märkte...
https://netzpolitik.org/2020/us-ausschuss-zu-tech-monopolisten-bis-zur-zerschlagung/

Facebook: FDP kann sich Zerschlagung Facebooks vorstellen
31. März 2018 Die FDP unterstützt kartellrechtliche Überlegungen der Grünen, für große Internetkonzerne wie Facebook notfalls auch eine Zerschlagung in ...
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10413761-facebook-fdp-zerschlagung-facebook-vorstellen#

Soziale Netzwerke: Bürgerrechtler kritisieren: "Facebook ist ein Kommunikationsverbrechen", STERN.de, 01.11.2018
Rena Tangens und padeluun von "Digitalcourage" haben Facebook schon vor Jahren einen Big Brother Award verliehen. Die Bürgerrechtler stellen das von zwei Milliarden Menschen genutzte System grundsätzlich in Frage.
https://www.stern.de/digital/online/-facebook-ist-ein-kommunikationsverbrechen---sagen-zwei-buergerrechtler-8423766.html

Facebook: Grünen Chef Robert Habeck fordert Zerschlagung
31. März 2018 Als Konsequenz aus dem millionenfachen Datenmissbrauch bei Facebook verlangen die Grünen eine Zerschlagung des US-Internetkonzerns.
https://www.welt.de/politik/deutschland/artic...beck-fordert-Zerschlagung.html

US-Regierung verzichtet auf Microsoft Zerschlagung
6. Sept. 2001 überraschende Wendung im Monopol-Verfahren gegen Microsoft: Die US- Regierung hat sich heute gegen eine Zerschlagung des ...
https://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Re...32.html Zerschlagung&tbo=1

US-Wissenschafter fordert Zerschlagung von Google Facebook und Co.
[Eingetragen am 2018-05-14] ... 23. März 2018 US-Marketingprofessor Scott Galloway hat vor einer übermacht der vier Tech- Giganten Google, Amazon, Facebook und Apple gewarnt und ... https://www.derstandard.de/story/200007671614...ung-von-google-facebook-und-co

Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich
Plattform-Regulierung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich. Ingo Dachwitz, Simon Rebiger, Alexander Fanta (EU-Korrespondent)

Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert, golem.de
Elizabeth Warren: Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert. Eine der einflussreichsten Politikerinnen der USA will Amazon, Google und…
https://www.golem.de/news/elizabeth-warren-zerschlagung-von-amazon-google-und-facebook-gefordert-1903-139893.html

Facebook-Zerschlagung: Zuckerberg antwortet auf Hughes, PC-WELT.de, 13.05.2019
Zuckerberg habe unkontrollierte Macht. Es sei Zeit, Facebook zu zerschlagen. Zuckerberg antwortet auf die Vorwürfe.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-Mitbegruender-fordert-Zerschlagung-von-Facebook-10589651.html

US-Staaten eröffnen Kartellverfahren gegen Google und Facebook, netzpolitik.org, 10.09.2019
Nach langem Zögern nehmen US-Behörden die Marktmacht der Datenkonzerne ins Visier. Eine breite Koalition aus Justizbehörden von Kalifornien bis New York ermittelt nun gemeinsam wegen Wettbewerbsverletzungen großer Tech-Unternehmen wie Google und Facebook.
https://netzpolitik.org/2019/us-staaten-eroeffnen-kartellverfahren-gegen-google-und-facebook/

Macht des sozialen Netzwerks
Mitgründer will Facebook zerschlagen
, tagesschau.de, 11.05.2019
Innerhalb von zwei Monaten geht ein weiterer Facebook-Insider an die Öffentlichkeit und fordert die Zerschlagung des Konzerns. Diesmal ist es der Mitgründer, der vor Marktmacht und Einflussnahme des Giganten warnt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-zerschlagung-101.html Mehr zu diesem Thema:
F8 Konferenz: Facebook reloaded, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-entwickler-konferenz-101.html
McNamee rechnet mit Facebook ab, 11.03.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-kritik-mcnamee-101.html

Anhörung von Apple, Google und Co. Zu groß, zu mächtig, zu gefährlich?, tagesschau.de, 29.07.2020
Sie zählen zu den mächtigsten Konzernen der Welt. Aber sind sie so mächtig, dass es keinen Wettbewerb mehr gibt? Der US-Kongress befragt heute die Chefs von Amazon, Apple, Facebook und Google.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/anhoerung-tech-konzerne-101.html

OKLobby-Drehtür: Google stellt in zehn Jahren 65 Regierungsvertreter aus EU-Staaten ein, netzpolitik.org, 06.06.2016
Das Google Transparency Project hat herausgefunden, dass in den letzten zehn Jahren 80 Personen sowohl bei EU-Regierungen wie auch bei Google angestellt waren. Google stellte im untersuchten Zeitraum 65 Regierungsvertreter ein, während 15 Google-Mitarbeiter in Regierungsdienste wechselten. Fünf Personen wechselten gar von der Regierung zu Google und dann zurück in Regierungsdienste, https://netzpolitik.org/2016/lobby-drehtuer-google-stellt-in-zehn-jahren-65-eu-regierungsvertreter-ein/

Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus, netzpolitik.org, 12.06.2019
Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff zeigt, wie der Überwachungskapitalismus menschliche Erfahrungen zu Marktgütern macht: In Datenform werden sie zum kostenlosen Rohstoff für Produktion und Verkauf. Das Ziel ist nicht nur die Kontrolle der Informationsflüsse über uns, sondern die Kontrolle unserer Zukunft.
https://netzpolitik.org/2019/im-zeitalter-des-ueberwachungskapitalismus/

OKMassenüberwachung der Kommunikation: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof, netzpolitik.org, 10.07.2019
Die Nutzung digitaler Technologien hat sich radikal verändert. Daher fordern Beschwerdeführer vom Menschenrechtsgerichtshof, die Minimalstandards zum Schutz vor Missbrauch bei Massenüberwachung endlich anzupassen - oder aber die Massenüberwachung der Kommunikation zu beenden.
https://netzpolitik.org/2019/massenueberwachung-der-kommunikation-anhoerung-beim-menschenrechtsgerichtshof/

Thema Freiheit, Freiheiten im Westen - ein Ding für selten blöde Affen
Augstein 2016, Spiegel-Chefredakteur: "Spiegel - Scheißblatt!"

Freiheiten im Westen, darunter Meinungsfreiheit - darf (genauer wohl, vor Zeiten des Auftritts des US-Sektors alias Turn und Taxis alias Bayerns, gesagt durfte) man sogar haben - dafür nehmen sich andere mit gewissen angefangen (Mäöchtige und Mächtige noch und ihre Kreise ) im Gegenzug ihre raus,...!

Da haben heute alle mit USA und dem Adel in Dt. den ganzen Salat - bekanntlich von Reagan bis Trump!

"Du stehst in der Fremde, deine Welt stürzt ein, das ist das Ende, du blebist allein!" (Fehlfarben 80er Jahre).
Danke noch für den andauernden Zeugennotstand, dafür dass diese mutigen Westmenschen dann erst recht zum sündhaft teuren Kostenfaktur bei der Arbeit, Sozial- und Pflegefall aufwarten!...
Gewohnte Rolle der Justiz: Burschenschaften, Alliierte nach auf freie Verfügung über jeden Deutschen (nach Lust und Laune) achtendes Alliiertenrecht... (ach, du Schrecken!)


Die Veröffentlichung von Meinungen zähle bereits dazu? Glaub bei ihm bzw. denen ja auch....: Heil, Hitler (mit dem US-Allierten (Judas Judäa) angefangen)!

Überwachung
Chronik des Überwachungsstaates 1950 bis heute
, netzpolitik.org, 20.09.2017
Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland erlassen Regierungskoalitionen vielfach Gesetze, die Überwachung ausbauen und Freiheiten einschränken. Die Chronik des Überwachungsstaates dokumentiert diese Entwicklung.
Vor allem seit der Jahrtausendwende erlassen Bundesregierungen Gesetze, die kontinuierlich Grund- und Freiheitsrechte abbauen, indem Überwachung ausgedehnt wird. Diese Politik erfolgte häufig im Namen der Sicherheit, wenn Politiker sich aufgefordert sahen, auf Gefährdungslagen zu antworten: Anti-Terror-Dateien, massenhafte Überwachung, Rasterfahndung, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung - um nur einen Teil zu nennen.
Jedoch finden sich keine Beweise, inwiefern sogenannte Sicherheitsmaßnahmen ihrem Titel gerecht werden: "Sie verhindern keine Taten, sondern gaukeln dies nur vor", wie Kai Biermann im neusprech.org-Blog argumentiert. Vielmehr stellen die hier genannten Gesetze Bürger unter Generalverdacht und beeinflussen die Dynamiken einer Demokratie: Menschen verändern ihr Verhalten, wenn sie sich beobachtet fühlen. Freie Lebensentfaltung ist daraufhin weder im privaten noch öffentlichen Raum gewährleistet.
So konzentriert sich diese Chronik auf die Gesetzeslagen bezüglich der verschiedenen Behörden und Institutionen, die vom Ausbau der Überwachung profitieren: Bundesnachrichtendienst, Ämter des Verfassungsschutzes und Polizeibehörden. Gerade ersterer sollte im Zuge der Snowden-Enthüllungen und mittels der BND-Reform von 2016 stärker kontrolliert werden. Die zuvor kriminellen Praktiken wurden stattdessen weitgehend legalisiert.
https://netzpolitik.org/2017/chronik-des-ueberwachungsstaates/

Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen", STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

"Ich bin noch nie so belogen worden!"
#34c3: Die Lauschprogramme der Geheimdienste
, netzpolitik.org, 29.01.2018
"Ich bin noch nie so belogen worden", sagte Hans-Christian Ströbele über seine Arbeit im NSA-BND-Untersuchungsausschuss. In einem Gespräch mit Constanze Kurz resümiert der grüne Politiker die Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchung.
https://netzpolitik.org/2018/34c3-die-lauschprogramme-der-geheimdienste/

OKDie Zähne ausgebissen
Berliner LKA-Gebäude
Rechte Anschlagserie
Polizei und ZITiS können Geräte von Verdächtigen nicht entschlüsseln
, netzpolitik.org, 02.10.2020
Die Berliner Polizei scheitert daran, Handy und Laptop eines Neonazis zu knacken. Das geht aus dem Abschlussbericht der Ermittlungsgruppe zu Brandstiftungen und Sprühereien im Bezirk Neukölln hervor. Auch Bundesbehörden und Firmen haben sich an den Geräten die Zähne ausgebissen.
https://netzpolitik.org/2020/rechte-anschlagserie-polizei-und-zitis-koennen-geraete-von-verdaechtigen-nicht-entschluesseln/

"Die wollen alles über jeden wissen - ohne Ausnahme.", tagesschau.de
Nur einige wenige sind davon ausgenommen: Eingeschrieben in den Quelltext, der NDR und WDR vorliegt, ist die Differenzierung zwischen den Partnerländern der USA, den sogenannten "Five Eyes", Neuseeland, Australien, Großbritannien sowie Kanada, und den anderen Ländern. Verbindungen, die aus den "Five-Eyes"-Ländern auf die Tor-Webseite vorgenommen werden, sollen laut der vorliegenden Regel nicht markiert werden. Aus allen anderen Ländern allerdings schon. Ohne Ausnahme, .
https://www.tagesschau.de/inland/nsa-xkeyscore-100.html .

OKSogar eine Zerschlagung scheint denkbar
Klagen gegen High-Tech-Unternehmen
Zu viel Marktmacht?
, tagesschau.de, 10.06.2020
Google, Facebook, Amazon und Co. - die großen Technologiekonzerne in den USA stehen vor einer bisher einmaligen Front von Untersuchungen und Klagen. Die Vorwürfe: Wettbewerbsverstöße und Monopolbildung. | mehr
Es braut sich etwas zusammen über den High-Tech-"Gorillas": Google, Facebook, Amazon und Microsoft sehen sich womöglich eine ganzen Serie von Rechtsstreitigkeiten gegenüber. Strafen oder Bußgelder in Milliardenhöhe, eine stärkere Regulierung ihrer Geschäftstätigkeit, ja sogar eine Zerschlagung eines oder mehrerer Konzerne scheint denkbar.
Gegen Google mit seiner Konzernmutter Alphabet zieht derzeit das US-Justizministerium zu Felde. Bereits im Sommer will Staatsanwalt Bill Barr die Position von Google auf dem Anzeigenmarkt im Internet kritisch überprüfen, die den Behörden schon lange ein Dorn im Auge ist. Zudem erregt das Quasi-Monopol mit der Suchfunktion des Unternehmen das Misstrauen der Behörden.
Wird die Gesetzgebung verschärft?
Bereits im Juni soll eine Untersuchung eines Komitees des US-Kongresses gegen die großen Tech-Unternehmen abgeschlossen werden. Der Vorsitzende des entsprechenden Ausschusses wird die Chefs der Konzerne dann anhören. Mögliche schärfere Gesetze in Sachen Wettbewerb könnten langfristig die Folge sein.
Die US-Handels- und Wettbewerbsbehörde FTC hat die Position von Facebook im Wettbewerb ins Visier genommen. Sie geht der Frage nach, ob die Übernahmen von der Social-Media-Unternehmen Instagram und Whatsapp den Wettbewerb behindert haben.
Nicht zuletzt haben sich mehrere US-Bundesstaaten zusammengetan, um mögliche Klagen wegen Wettbewerbsverstößen gegen Google und Facebook vorzubereiten. Im Fall von Google, hier hat Texas die Federführung, könnte es im Herbst zu einer Anklage kommen, nicht viel länger dürfte es bei Facebook dauern, hier ist der Staat New York federführend.
Was konkret auf die Konzerne zukommen wird, dürfte sich aber noch im laufenden Jahr entscheiden. Experten wie Juraprofessor William Kovac, den das Fachmagazin Axios befragte, geht davon aus, dass im Spätsommer mehrere Verfahren ins Rollen kommen werden. Ob diese in Vergleichen mit den Firmen, Strafzahlungen oder gesetzlichen Auflagen zur Eindämmung der Wettbewerbsverzerrungen münden werden, bleibt abzuwarten. Das Analysehaus Morningstar hält es in einer aktuellen Studie für wahrscheinlich, dass besonders die FTC weitere Übernahmen von Google und Facebook erschweren wird, um neuen Marktteilnehmern größere Chancen einzuräumen. Dazu wird es danach wohl weitere Beschränkungen oder Auflagen beim Sammeln und der Vermarktung von Nutzerdaten durch die Konzerne geben.
Dass allein eine Klagewelle ein Unternehmen in seinem Expansionsdrang deutlich bremsen kann, zeigt das Beispiel Microsoft. Ab 2011 sah sich der Konzern Kartellklagen durch die EU und die USA gegenüber. Microsoft lasse den Nutzern von Windows nicht die freie Wahl beim Internet-Browser, so damals der Vorwurf. Laut Microsoft-Gründer Bill Gates haben die Verfahren das Unternehmen daran gehindert, im Bereich der Smartphone-Betriebssysteme zu Android von Google aufzuschließen.
Volle Kassen für Vergleiche und Strafen
Laut Morningstar könnte sich die Marktbewertung der beiden beherrschenden Konzerne in Sachen Internet-Werbung aber selbst im für die Firmen schlimmsten Szenario um maximal zehn bis 15 Prozent verringern. Die Kassen der Unternehmen sind ohnehin prall gefüllt und können selbst hohe Milliardensummen an Vergleichs- oder Strafzahlungen locker bewältigen. Apple, Amazon, Google, Facebook und Microsoft sitzen auf einem Berg von einer halben Billion Dollar an Rücklagen. Im vergangenen Jahr wurden je Quartal rund 40 Milliarden Dollar an Gewinnen eingefahren.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/klagen-high-tech-unternehmen-101.html

niue-muenzenEuro-Blüten: Mehr Falschgeld in Deutschland, SPIEGEL ONLINE, 26.07.2019
Die Bundesbank hat in der ersten Jahreshälfte mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen. Das lag auch am Wettlauf zwischen Fälschern und Behörden. mehr...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mehr-falschgeld-in-deutschland-weniger-euro-blueten-in-europa-a-1279162.html

Deutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt, tagesschau.de, 22.05.2014
Der Bankenskandal u.a. der Deutschen Bank, hier klicken

Geldwäschebekämpfung
Beim Zoll stauen sich Verdachtsmeldungen
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach massiver Kritik ist die Geldwäsche-Bekämpfung des Zolls verstärkt worden. Doch es half wenig: Die Zahl der nicht abgeschlossenen Verdachtsmeldungen erreichte ein Rekordhoch.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/geldwaesche-verdachtsmeldungen-101.html

Spendengelder versenkt?: Warum Klaas Heufer-Umlauf mit seinem Projekt zur Seenotrettung scheiterte, STERN.de, 25.09.2019
Im Juli 2018 sammelte Klaas Heufer-Umlauf fast 300.000 Euro Spenden für eine private Rettungsaktion im Mittelmeer. Doch das Projekt scheiterte und macht deutlich, mit welchen Problemen die Seenotrettung zu kämpfen hat.
Ein Jahr später ist die Bilanz ernüchternd. Die geplante Mission ist nie gestartet, ein Teil des Geldes scheint verloren zu sein, wie die österreichische Rechercheplattform "addendum" berichtet. Zwar habe die Organisation "Civilfleet", die Klaas zur Umsetzung des Vorhabens gegründet hatte, ein Schiff gechartert und dieses auch ausgerüstet. Doch ...
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/klaas-heufer-umlauf--darum-scheiterte-sein-projekt-zur-seenotrettung-8920848.html



Verseucht
Coronavirus sorgt für Anstieg der Malware-Bedrohungen
, trojaner-info.de, 15.06.2020
https://www.trojaner-info.de/aktuelles/feature/coronavirus-sorgt-fuer-anstieg-der-malware-bedrohungen.html
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/malware-verseuchte-lebenslaeufe-und-krankschreibungen-in-umlauf.html

OKBeihilfe zum Entschlüsseln
EU-Rat forciert umstrittene Crypto-Linie
, trojaner-info.de, 16.11.2020
Trotz massiver Proteste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik halten die EU-Innenminister an dem Plan fest, die Beihilfe von Dienstanbietern wie Apple, Facebook, Google, Threema, Signal oder WhatsApp zum Entschlüsseln zu fordern. In ihrer gemeinsamen Erklärung zu den jüngsten Terrorattacken etwa in Wien, Paris, Dresden und Nizza betonen sie, dass sich die Mitgliedsstaaten "mit der Frage der Datenverschlüsselung beschäftigen müssen".
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/eu-rat-forciert-umstrittene-crypto-linie-8079.html

OKNeuer Vorstoß
Bundesinnenministerium plant EU-Erklärung gegen Verschlüsselung
, netzpolitik.org, 23.09.2020
Seit 2016 arbeitet die EU an Möglichkeiten, um digitale Nachrichten zu entschlüsseln. Nach der Einrichtung einer Abteilung bei Europol werden jetzt die Internetfirmen zu mehr Zusammenarbeit gedrängt. Sie sollen Polizeien und Geheimdiensten entschlüsselte Daten aushändigen.
Die Bundesregierung will im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft eine Erklärung zur Aushebelung verschlüsselter Kommunikation im Internet erreichen. Die gemeinsame Linie aller Mitgliedstaaten soll Diensteanbieter unter Druck setzen, entsprechende Lösungen einzuführen. Einem gestern von der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch veröffentlichten Ratsdokument zufolge sollen die einzelnen Regierungen bis zum 7. Oktober ihre Position an eine Mailadresse des deutschen Innenministeriums schicken. Anschließend will der Ständige Ausschuss für die operative Zusammenarbeit im Bereich der inneren Sicherheit (COSI) über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Dort stimmen sich die nationalen Innenministerien untereinander ab.
"Rechtmäßiger Zugang" zu verschlüsselten Daten
In der Mitteilung vom 18. September betont der deutsche Ratsvorsitz zwar den Nutzen von Verschlüsselung. Das für Justiz und Inneres in der EU zuständige Bundesinnenministerium fordert darin aber auch ein "angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Privatsphäre, dem Schutz des geistigen Eigentums und dem rechtmäßigen Zugang der Strafverfolgungs- und Justizbehörden". Als Bereiche, in denen Behörden die verschlüsselten Datenströme ausgeleitet bekommen sollen, zählen Terrorismus, organisierte Kriminalität und Cyberkriminalität.
Das von deutschen Behörden vorbereitete Papier ist mit der Europäischen Kommission abgesprochen. Denn ebenfalls am 18. September haben die Kommissionsdienststellen in einem Dokument https://www.statewatch.org/media/1351/eu-com-encryption-note-council-doc-10730-20.pdf mögliche Lösungen für den Zugang zu verschlüsselten Daten beschrieben. Im Mittelpunkt standen dabei Ermittlungen zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Brüsseler AutorInnen weisen darauf hin, dass es sich dabei "unter keinen Umständen" um eine offizielle Stellungnahme handelt. Auch die Generaldirektion der Kommission hatte aber vor zwei Wochen auf 28 Seiten Möglichkeiten zur Entschlüsselung aufgezählt.
Ähnliches Vorgehen zur Herausgabe "elektronischer Beweismittel"
Noch gibt es also keinen Legislativvorschlag zur Entschlüsselung. Das könnte sich nach einer Erklärung aller Mitgliedstaaten ändern. Darin könnte der Rat die Kommission auffordern, eine Richtlinie oder Verordnung auszuarbeiten, mit der Internetfirmen, wenn sie Dienste in der Europäischen Union anbieten, zur Kooperation gezwungen werden. Diese würde dann im Trilog mit Parlament und Kommission beraten. Derzeit wollen die Mitgliedstaaten eine solche Einigung im Bereich der Herausgabe "elektronischer Beweismittel" erreichen. Ein zusätzliches Abkommen zu "e-Evidence" verhandelt die Kommission außerdem mit den USA.
Seit der slowakischen Ratspräsidentschaft 2016 arbeiten die Innen- und JustizministerInnen der Mitgliedstaaten an der Entschlüsselung digitaler Inhalte in einem Vierstufen-Modell. Verschiedene Kommissionsdienststellen haben daraufhin einen Prozess mit verschiedenen Agenturen und Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten begonnen, an dem für Deutschland das Bundeskriminalamt teilnahm. Auch der Anti-Terrorismuskoordinator hat sich mit Verfahren zur Dekryptierung befasst. Europol richtete anschließend eine "Entschlüsselungsplattform" ein, die nationalen Behörden Hilfe beim Auslesen verschlüsselter Datenträger anbietet.
Five Eyes gegen Facebook
Jetzt soll die Internetindustrie verstärkt in die Verantwortung genommen werden. Damit reagieren der Rat und die Kommission auf eine Ankündigung von Facebook zur Implementierung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen in Facebook-Messengern. Dies würde etwa bei der Aufdeckung von Kindesmissbrauch "zu einem beträchtlichen Verlust an elektronischen Beweisen" führen. Ähnlich hatte sich im Frühjahr vergangenen Jahres auch Bundesinnenminister Horst Seehofer geäußert.
In einem offenen Brief reagierten einige Monate später auch die sogenannten Five Eyes, nachdem Konzernchef Mark Zuckerberg mehr Verschlüsselung in Facebook-Chats angekündigt hatte. Die fünf Regierungen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland forderten das Technologieunternehmen auf, Polizeien und Geheimdiensten auf Anforderung den Zugang zu verschlüsselten Daten "in einem lesbaren und nutzbaren Format" zu ermöglichen. Die Five Eyes sind dafür bekannt, dass ihre Auslandsgeheimdienste eng untereinander kooperieren. In dem Schreiben an Facebook nennen die Regierungen jedoch den Schutz vor Kindesmissbrauch als Argument gegen Verschlüsselung. Dieser liegt in der Zuständigkeit der Strafverfolgungsbehörden, nicht der Geheimdienste.
https://netzpolitik.org/2020/bundesinnenministerium-plant-eu-erklaerung-gegen-verschluesselung/#vorschaltbanner
https://www.statewatch.org/media/1351/eu-com-encryption-note-council-doc-10730-20.pdf

OKWhatsApp & Co.: IT-Forscher appellieren - eine Einstellung sollte jeder Nutzer unbedingt überprüfen, CHIP, 23.09.2020
Wer Messengern wie WhatsApp Zugriff auf seine eingespeicherten Telefonnummern gewährt, lädt das Adressbuch meist automatisch auch auf den zugehörigen Server des Messenger-Anbieters hoch, damit die Synchronisierung erfolgen kann. IT-Forscher warnen nun davor, dass diese Methode die Privatsphäre von mehr als einer Milliarde Nutzer gefährde und fordern WhatsApp und Co. zur Entwicklung alternativer Modelle zur Kontaktermittlung auf. An die Nutzer appellieren die Forscher, sich über entsprechende Datenschutzeinstellungen besser zu schützen; mehr dazu erfahren Sie auch im Video.
https://www.chip.de/news/WhatsApp-und-Co.-Forscher-appellieren-eine-Einstellung-sollte-jeder-Nutzer-unbedingt-ueberpruefen_182991841.html

OKTelegram & WhatsApp: Iranische Hacker umgehen Verschlüsselung, trojaner-info.de, 23.09.2020
Die Fähigkeiten iranischer Hacker mit staatlicher Rückendeckung sind im Westen bislang unterschätzt worden. So lautet das Ergebnis von Untersuchungen der im Mittleren Osten aktiven Bürgerrechtsorganisation Miaan und der IT-Sicherheitsfirma Check Point. Die Experten melden übereinstimmend, dass Angreifer aus dem Land schon seit Jahren und lange Zeit unbemerkt massive Cyberoperationen ausführen, mit denen sie an die eigentlich durchgehend verschlüsselte Kommunikation über Messenger wie WhatsApp und Telegram herankommen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/telegram-whatsapp-iranische-hacker-umgehen-verschluesselung.html

U.v.a. Social Media, hier Facebook und WhatsApp, legen selbst imfalle sicherer Übertragungswege mit jedem Kontakt von selbst immer ausführlichere Benutzerprofile an, die sich für den Big Deal auf einfache Art austauschen und weiterreichen lassen. Dazu eignen sich insbesondes auch Konten.

OKWhatsApp-Kontakte können massenhaft ausgelesen werden, PC-WELT.de, 18.09.2020
Forscher warnen vor dem massenhaften Auslesen von Nutzerkontakten in Messengern wie WhatsApp oder Signal.
https://www.pcwelt.de/news/WhatsApp-Kontakte-koennen-massenhaft-ausgelesen-werden-10885628.html

OKBKA kann Whatsapp-Chats abhören - dieser Trick wird genutzt, PC-WELT.de, 21.07.2020
Das Bundeskriminalamt ist einem Bericht zufolge in der Lage, verschlüsselte Whatsapp-Chats mitzulesen. Und so funktioniert es.
Verschlüsselte Whatsapp-Chats sind nicht sicher vor den Augen des Bundeskriminalamts. Das haben jedenfalls die gemeinsamen Recherchen des BR und WDR ergeben, laut denen Beamte des BKA seit Jahren in der Lage seien, diese Whatsapp-Chats ohne großen Aufwand mitzulesen - trotz aller Sicherheitsmaßnahmen bei Whatsapp, die ein Abhören der Nachrichten eigentlich verhindern sollen. Zum Einsatz käme dabei ein relativ einfacher Trick, wie es heißt. Es muss also keine Spionagesoftware wie der oft genannte "Staatstrojaner" auf dem Gerät der Person installiert werden, die ausgespäht werden muss.
https://www.pcwelt.de/news/BKA-kann-Whatsapp-Chats-abhoeren-dieser-Trick-wird-genutzt-10850123.html

OKMessengerdienst
BKA kann bei WhatsApp mitlesen
, tagesschau.de, 21.07.2020
Verschlüsselte Kommunikation stellt die Sicherheitsbehörden vor große Probleme. Nach Recherchen von WDR und BR kann das BKA jedoch längst Chats über WhatsApp mitlesen - über eine reguläre Funktion.
Nur mit einem sehr großen Aufwand, etwa dem Einsatz von staatlicher Spionagesoftware, dem sogenannten "Staatstrojaner", können verschlüsselte Chats von Kriminellen überwacht werden - so hieß es bislang von Seiten der Sicherheitsbehörden. Eine Überwachung von Kommunikation über Messengerdienste wie WhatsApp sei eine der größten Herausforderungen für Strafverfolger. Da die Anbieter der Programme den Behörden kein heimliches Mitlesen erlauben, sei man faktisch gezwungen, Spähsoftware einzusetzen.
Nach Recherchen von BR und WDR ist das Bundeskriminalamt (BKA) jedoch schon seit einigen Jahren in der Lage, Kommunikation über WhatsApp zu überwachen - auch ohne Überwachungssoftware auf dem Handy der Zielperson installieren zu müssen.
Reguläre WhatsApp-Funktion verwendet
Demnach hat offenbar das BKA-Referat "Informationstechnische Überwachung" (OE 24) einen Weg gefunden, an verschlüsselte WhatsApp-Chats zu kommen. "Das BKA verfügt über eine Methode, die es ermöglichen kann, Text, Video-, Bild- und Sprachkurznachrichten aus einem WhatsApp-Konto in Echtzeit nachzuvollziehen", heißt es dazu in einem internen Schreiben der Polizeibehörde. Auch die WhatsApp-Kontakte einer Zielperson könnten auf diese Weise "bekannt gemacht werden".
[...] Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür wurden bereits geschaffen. Seit der Reform der Strafprozessordnung im Sommer 2017 ist es dem BKA und der Bundespolizei erlaubt, den sogenannten "Staatstrojaner" einzusetzen, um Überwachungsmaßnahmen durchzuführen.
[...] Nach Auffassung des BKA handelt es sich bei dieser Methode um eine Überwachung gemäß Paragraf 100a Strafprozessordnung - also der regulären Telekommunikationsüberwachung mit richterlicher Anordnung. Obwohl dabei auch umfassend Chatverläufe mitgelesen werden können, sei dies keine Überwachung wie etwa durch den Einsatz des sogenannten Staatstrojaners.
https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/bka-whatsapp-101.html

OKWhatsapp-Verbot für alle Bundesbehörden - der Grund, PC-WELT.de, 13.05.2020
Der Messenger Whatsapp darf keinesfalls von Bundesbehörden verwendet werden. Weder zur internen noch zur externen Kommunikation.
Prof. Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.
Infolge der Coronakrise sind auch viele Mitarbeiter von Behörden in das Home Office ausgewichen. Doch das darf nicht dazu führen, dass deshalb der für die behördliche Kommunikation erforderliche Datenschutz vernachlässigt wird. Insbesondere die Verwendung des Messengers Whatsapp ist in Bundesbehörden ausdrücklich untersagt. Das hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) in einem Schreiben an alle Bundesministerien und oberste Bundesbehörden ausdrücklich festgestellt. Das gilt sowohl für die Kommunikation innerhalb der Behörde als auch für die Kommunikation zwischen Behörde und Bürgern.
Der Bundesbeauftragte erklärt in dem uns vorliegenden Schreiben: "Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass der Einsatz von Whatsapp für eine Bundesbehörde ausgeschlossen ist. Das gilt für sämtliche Formen und Adressaten der Kommunikation." Und weiter: "Allein durch die Versendung von Nachrichten werden jedes Mal Metadaten an Whatsapp zugeliefert. Es ist davon auszugehen, dass diese dann unmittelbar an Facebook weitergegeben werden. Allein aus der Tatsache, dass zum Beispiel ein Bürger mit einer Bundesbehörde kommuniziert hat, sowie der Häufigkeit der Nachrichten lassen sich Rückschlüsse ziehen. Diese tragen - wenn auch nur als kleiner ‚Mosaikstein‘ - zur verstärkten Profilbildung bei Facebook bei."


OKWhatsApp: Warum Fremde plötzlich Ihre Chat-Nachrichten lesen können, CHIP, 27.09.2020
Mehr als 60 Milliarden WhatApp-Nachrichten werden jeden Tag im Schnitt verschickt. Viele Chatverläufe sind dabei sehr privat &sollten nicht in der Hände Fremder fallen. Ein kleiner Fehler kann aber genau das bewirken. Wir erklären, wie Sie Ihn vermeiden.
https://www.chip.de/news/WhatsApp-Warum-Fremde-ploetzlich-Ihre-Chat-Nachrichten-lesen-koennen_182982244.html

Härterer Datenschutz, Zerschlagung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich.
https://netzpolitik.org/2018/den-datenfischern-die-netze-kappen-ideen-gegen-die-marktmacht-der-plattformen/

Hamburger Datenschuetzer für Facebook-Zerschlagung, abendblatt.de, 05.04.2018
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar unterstützt politische Überlegungen zu einer möglichen Zerschlagung des Facebook ..
. https://www.abendblatt.de/article213932855/Hamburger-Datenschuetzer-fuer-Facebook-Zerschlagung.html

US-Wissenschafter fordert Zerschlagung von Google Facebook und Co.
23. März 2018 US-Marketingprofessor Scott Galloway hat vor einer übermacht der vier Tech- Giganten Google, Amazon, Facebook und Apple gewarnt und ... https://www.derstandard.de/story/200007671614...ung-von-google-facebook-und-co

Google im Fadenkreuz der Wettbewerbshüter, netzpolitik.org, 09.09.2019
US-Staaten eröffnen Kartellverfahren gegen Google und Facebook
Nach langem Zögern nehmen US-Behörden die Marktmacht der Datenkonzerne ins Visier. Eine breite Koalition aus Justizbehörden von Kalifornien bis New York ermittelt nun gemeinsam wegen Wettbewerbsverletzungen großer Tech-Unternehmen wie Google und Facebook.
https://netzpolitik.org/2019/us-staaten-eroeffnen-kartellverfahren-gegen-google-und-facebook/

Soziale Netzwerke: Bürgerrechtler kritisieren: "Facebook ist ein Kommunikationsverbrechen", STERN.de, 01.11.2018
Rena Tangens und padeluun von "Digitalcourage" haben Facebook schon vor Jahren einen Big Brother Award verliehen. Die Bürgerrechtler stellen das von zwei Milliarden Menschen genutzte System grundsätzlich in Frage.
https://www.stern.de/digital/online/-facebook-ist-ein-kommunikationsverbrechen---sagen-zwei-buergerrechtler-8423766.html

Verschwörungsmythen
Facebook setzt Gruppen auf Bewährung
, netzpolitik.org, 12.11.2020
Wegen Verschwörungserzählungen zur US-Wahl und der Corona-Pandemie will Facebook Moderator:innen von Gruppen stärker in die Pflicht nehmen. Der Konzern wälzt damit Verantwortung auf ungeschulte Freiwillige ab. Dabei sträubte er sich selbst lange Zeit, konsequent gegen Hetze und Desinformation vorzugehen.
https://netzpolitik.org/2020/verschwoerungsmythen-facebook-setzt-gruppen-auf-bewaehrung/

Massenüberwachung der Kommunikation: Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof, netzpolitik.org, 10.07.2019
Die Nutzung digitaler Technologien hat sich radikal verändert. Daher fordern Beschwerdeführer vom Menschenrechtsgerichtshof, die Minimalstandards zum Schutz vor Missbrauch bei Massenüberwachung endlich anzupassen - oder aber die Massenüberwachung der Kommunikation zu beenden.
https://netzpolitik.org/2019/massenueberwachung-der-kommunikation-anhoerung-beim-menschenrechtsgerichtshof/

"Letzte Möglichkeit der Zerschlagung", netzpolitik.org, 28.04.2018
Das Bundeskartellamt sah Facebooks Datensammelei aus Drittquellen zuletzt als missbräuchlich an, während Google gegen eine von der EU-Komission wegen Missbrauch der Marktmacht verhängte Strafe in Milliardenhöhe klagt. Nach Ende der Verfahren, so Knoerig, "kommen wir über die Bundesregierung womöglich zu dem Ergebnis, dass wir Kommissionen bilden, und dann können wir, wenn es denn nötig sein wird, entflechten".
Reinhard Houben (FDP) sprach sich dafür aus, die Verfahren abzuwarten und bezeichnete die Möglichkeit der Zerschlagung als "letzten Schritt". Die digitale Wirtschaft brauche "Freiraum, damit sie sich entfalten kann."
https://netzpolitik.org/2018/bundestag-ueberlegt-digitale-plattformen-zur-oeffnung-zu-verpflichten/

Facebook: FDP kann sich Zerschlagung Facebooks vorstellen
31. März 2018 Die FDP unterstützt kartellrechtliche Überlegungen der Grünen, für große Internetkonzerne wie Facebook notfalls auch eine Zerschlagung in ...
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10413761-facebook-fdp-zerschlagung-facebook-vorstellen

Facebook: Grünen Chef Robert Habeck fordert Zerschlagung
31. März 2018 Als Konsequenz aus dem millionenfachen Datenmissbrauch bei Facebook verlangen die Grünen eine Zerschlagung des US-Internetkonzerns.
https://www.welt.de/politik/deutschland/artic...beck-fordert-Zerschlagung.html

Hamburger Datenschuetzer fuer Facebook-Zerschlagung
5. Apr. 2018 Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar unterstützt politische überlegungen zu einer möglichen Zerschlagung des ..
. https://www.abendblatt.de/article213932855/Hamburger-Datenschuetzer-fuer-Facebook-Zerschlagung.html

US-Wissenschafter fordert Zerschlagung von Google Facebook und Co.
[Eingetragen am 2018-05-14] ... 23. März 2018 US-Marketingprofessor Scott Galloway hat vor einer übermacht der vier Tech- Giganten Google, Amazon, Facebook und Apple gewarnt und ... https://www.derstandard.de/story/200007671614...ung-von-google-facebook-und-co

Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich
Plattform-Regulierung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich. Ingo Dachwitz, Simon Rebiger, Alexander Fanta (EU-Korrespondent)

Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert, golem.de
Elizabeth Warren: Zerschlagung von Amazon, Google und Facebook gefordert. Eine der einflussreichsten Politikerinnen der USA will Amazon, Google und…
https://www.golem.de/news/elizabeth-warren-zerschlagung-von-amazon-google-und-facebook-gefordert-1903-139893.html

Härterer Datenschutz, Zerschlagung
Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
, netzpolitik.org, 04.09.2018
Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung - ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich.
https://netzpolitik.org/2018/den-datenfischern-die-netze-kappen-ideen-gegen-die-marktmacht-der-plattformen/

Verschwörungstheorien im Netz
Facebook löscht Konten der QAnon-Bewegung
, tagesschau.de, 20.08.2020
Die QAnon-Bewegung verbreitet krude Mythen im Netz. Nach Twitter geht nun auch Facebook dagegen vor. US-Präsident Trump distanzierte sich nicht von den Verschwörungstheoretikern: "Sie mögen mich sehr, was ich zu schätzen weiß".
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-qanon-trump-101.html

Verschwörungstheorien im Netz
Twitter geht gegen QAnon-Botschaften vor
, tagesschau.de, 22.07.2020
Sie hetzen, verbreiten Falschnachrichten und halten US-Präsident Trump für den Heilsbringer - die QAnon-Bewegung ist seit einigen Monaten wieder verstärkt online aktiv. Twitter hat jetzt damit begonnen Konten zu löschen.
Twitter hat angekündigt, Nutzerkonten, die Verschwörungstherorien der QAnon-Bewegung verbreiten, zu sperren. Etwa 150.000 Konten seien betroffen, so der Online-Dienst, 7000 seien bereits entfernt worden. Die Maßnahme begründete Twitter damit, dass die verbreiteten Botschaften "Schäden im wirklichen Leben" anrichteten. Die mit QAnon verbundenen Inhalte verstießen gegen die Richtlinien des Unternehmens. Auch hätte in den letzten Wochen die koordinierte Drangsalierung anderer Menschen ausgehend von solchen Konten zugenommen.
https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-verschwoerungstheorien-101.html

US-Behörde
Twitter drohen bis zu 250 Millionen Dollar Strafe, weil es Telefonnummern für Werbung nutzte
, netzpolitik.org, 05.08.2020
Twitter hat seine Nutzer:innen in Sachen Datenschutz falsch informiert und die Daten der 2-Faktor-Authentifizierung für Werbung genutzt. Das dürfte teuer für das Unternehmen werden, das eine Millionenstrafe erwartet.
https://netzpolitik.org/2020/twitter-drohen-bis-zu-250-millionen-dollar-strafe-weil-es-telefonnummern-fuer-werbung-nutzte/

OKDigitalcourage e.V., gesehen am 09.09.2018
Digitalcourage arbeitet für eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter.
. Digitalcourage e.V. (vormals: FoeBuD e.V.) setzt sich seit 1987 für Grundrechte und Datenschutz ein. Bei Digitalcourage treffen unterschiedlichste Menschen zusammen, die Technik und Politik kritisch erkunden und menschenwürdig gestalten wollen
. Wir wehren uns dagegen, dass unsere Demokratie "verdatet und verkauft" wird. Wir wollen keine Gesellschaft, in der Menschen nur noch als Marketingobjekte, Manövriermasse beim Abbau des Sozialstaates oder als potentielle Terroristen behandelt werden. Wir wollen eine lebendige Demokratie.
Digitalcourage klärt durch Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Veranstaltungen und charmante Aktionen auf. So richtet Digitalcourage jährlich die BigBrotherAwards ("Oscars für Datenkraken") in Deutschland aus. Mit unserem Fachwissen mischen wir uns - auch ungefragt - in politische Prozesse ein.
[...] Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus
Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere "Gratis"-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird "Scoring" genannt. Wer zum Beispiel im "richtigen" Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards, .http://bigbrotherawards.de/
Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken
Wenn wir bei Google suchen, auf Facebook posten oder mit Paypal bezahlen, nutzen wir kostenlose Dienste, die sehr viel Geld mit unsere Daten verdienen. Wir erläutern wie das Geschäft mit den Daten funktioniert. Auf dieser Seite haben wir Links gesammelt, die über kommerzielle Datenkraken wie Google, Facebook, Twitter, PayPal, Apple und Co. informieren. Facebook - eine Grundsatzentscheidung
Jede Organisation steht vor der Entscheidung: "Wollen wir Facebook nutzen oder nicht?" Facebook bedeutet eine vermeintlich größere Reichweite, vor allem aber Auslieferung vieler Daten. Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen, die auch Ihnen helfen kann.
Den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Globales Datensammeln erhielt Google Inc. Die Laudatio hielten Rena Tangens und padeluun.
Verfassungsbeschwerde gegen Staatstrojaner
Die Große Koalition hat Staatstrojaner in die Strafprozessordnung gebracht, wir klagen in Karlsruhe dagegen. Der Einbruch in unsere Geräte gefährdet die Privatsphäre und die IT-Sicherheit. Verleihen Sie unserer Forderung mit Ihrer Unterschrift mehr Gewicht: Staatstrojaner Stoppen!
Der BigBrotherAward 2015 in der Kategorie "Wirtschaft" ging an die Crowdworking-Plattformen Amazon Mechanical Turk und Upwork (vormals Elance-oDesk) für die Einführung des digitalen Tagelöhnertums mit Arbeitsbedingungen wie in den Anfängen der Industrialisierung plus elektronische Komplettüberwachung - alles natürlich komplett "freiwillig". Die Laudatio hielt Rena Tangens.
Der BigBrotherAward 2012 in der Kategorie "Kommunikation" ging an die Cloud als Trend, den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zu entziehen. Laudatio von Rena Tangens.
PM: "Schutzranzen": Neue Version ist keine Lösung, sondern ein Problem
Der Datenschutz- und Grundrechteverein Digitalcourage warnt vor der neuen Version der "Schutzranzen"-Apps. Laut Medienberichten plant die Stadt Ludwigsburg Kinder-Tracking flächendeckend einzuführen, trotz Kritik von vielen Seiten. Digitalcourage fordert, dass nach Wolfsburg auch die Stadt Ludwigsburg den Kinder-Tracking-Test an Grundschulen abbricht.
Kommt mit uns ins Fediverse
Facebook und Twitter sind nicht (mehr) alternativlos. Jetzt liegt es v.a. an den "Influencern", diese Alternativen attraktiv zu machen.
PM Digitalcourage: Stadt Ludwigsburg hält weiter an Kinder-Tracking fest - Autoindustrie auf Überwachungskurs
Die Stadt Ludwigsburg will trotz Kritik vernetztes Fahren mit Tracking von Grundschulkindern realisieren - Ehemaliger Autolobbyist und jetziger Referent für Stadtentwicklung stellt sich taub für Kritik.
Ludwigsburg: Beenden Sie das Kinder-Tracking mit "Schutzranzen"!
Die Stadt Ludwigsburg hält an Kinder-Tracking fest - hier ist unsere Antwort auf eine Einladung zu einem runden Tisch.
Google Inc.

Mountain View, Kalifornien, USA.

Bei diesem Preisträger kritisieren wir nicht einen einzelnen Datenschutzverstoß. Wir prangern auch nicht einzelne Sätze in seinen Geschäftsbedingungen an. - Nein, der Konzern selbst, sein globales, allumfassendes Datensammeln, die Ausforschung der Nutzerinnen und Nutzer als Wesenskern seines Geschäftsmodells und sein de facto Monopol - das ist das Problem.

Google muss zerschlagen werden.

Google wird von den meisten von Ihnen immer noch als Suchmaschine angesehen. Google ist inzwischen etwas ganz anderes. Google ist zuallererst ein global agierender Werbekonzern. Kommerzielle Anzeigen sind das Business, mit dem Google seine Milliarden macht. Alle anderen Angebote von Google sind dem untergeordnet. Sie dienen entweder dazu, möglichst viel über die Zielgruppe herauszufinden (Suche, Maps, Docs, Gmail etc.) oder sich ein cooles Image zu schaffen (Google Mars, Glass, …) - denn das Image hilft nicht nur beim Business, sondern verschafft Google auch die Aura politischer Unangreifbarkeit.
In Googles eigenen Worten klingt der Unternehmenszweck natürlich ganz anders: "Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen." Das ist ein Machtanspruch, denn im Klartext heißt das: Google eignet sich alle Informationen der Welt an und nutzt sie. Denn Informationen, die man nicht hat, kann man ja auch nicht organisieren und nutzbar machen.
Nein, wir zählen hier jetzt nicht alle Dienste auf, die Google betreibt. Das können Sie in zig verschiedenen Büchern selber nachlesen.
Im Werbemarkt hat Google mittlerweile so etwas wie eine Monopolstellung. Wer wahrgenommen werden will, muss sich irgendwie mit Google arrangieren. Und zum Beipiel Geld an Google zahlen für Adwords, die bezahlten Suchergebnisse. Geld zahlen ist nicht schlimm - schlimm ist, dass es fast keine Alternative gibt, da Google weltweit mehr als 75% und in Deutschland über 90% des Suchmaschinenmarktes beherrscht.
Wer mit den Inhalten seiner Webseite selbst Geld verdienen möchte, nimmt die Dienste von Googles Adsense in Anspruch, damit kontextabhängige Werbung eingeblendet wird und installiert Google Analytics auf seiner Seite, das alle Besucherinnen und Besucher der Website erfasst und auswertet - und damit an Google ausliefert.
Die gut gemeinten Ratschläge, nicht soviel über sich im Netz preiszugeben, laufen hier ins Leere. Denn die Informationen, die Google von uns sammelt, stellen wir gar nicht bewusst online, sondern sie fallen nebenbei, sozusagen "en passant", an.
Google nutzt nach Insiderangaben mindestens 57 verschiedene Kennzeichen, an denen es uns erkennt - viele davon auch, wenn wir einfach nur die Suchmaschine oder Maps oder Youtube nutzen, ohne als Kunde bei Google angemeldet zu sein. Welche Kennzeichen das sind, wird nicht offengelegt. Wahrscheinlich sind das IP-Adresse, Browser, Betriebssystem, Bildschirmauflösung, installierte Schriften - sozusagen der Browser-Fingerabdruck - aber möglichweise auch, ob wir per "Auto-Vervollständigen" vorgeschlagene Suchbegriffe akzeptieren, wie lange wir uns eine Ergebnisseite anschauen - oder wie oft wir uns vertippen.
Google weiß, wer wir sind, wo wir gerade sind und was uns wichtig ist. Google weiß nicht nur, nach welchen Begriffen wir vorher gesucht haben, sondern auch, welche davon wir tatsächlich angeklickt haben. Google weiß minutiös, an welchem Tag wir zu welcher Zeit wach waren, für welche Personen, Nachrichten, Bücher wir uns interessiert haben, nach welchen Krankheiten wir recherchiert haben, welche Orte wir besucht haben, welche Videos wir uns angeschaut haben, welche Werbung uns angesprochen hat.
Auch wenn wir selber nicht mehr wissen, was wir an einem beliebigen Datum des letzten Jahres getan haben - Google weiß es. Und nicht nur über uns, sondern über Milliarden anderer Menschen auch.
Googles Rasterfahndung ist überall. Dabei ist Google schon längst über das Internet hinausgewachsen. Google hat Autos mit Kameras durch die Straßen der Welt geschickt, um ungefragt Momentaufnahmen des Straßengeschehens und Häuser abzubilden. Und Google hat dabei gleich noch für die Lokalisierung wertvolle WLAN-Daten mitgesnifft. Oh huch - das war natürlich von Google nicht gewollt, sondern das Versehen eines einzelnen Programmierers.
Mit ihrem neuen hippen Produkt "Google Glass" (eine Datenbrille, die Bilder, Videos und Ton aufzeichnen und an Google senden kann) werden es ab Ende des Jahres dann technikverliebte Konsumenten sein, die als menschliche Drohnen Daten für Google sammeln: in der S-Bahn, auf der Party, in der Redaktionssitzung. Einmal von links nach rechts geschaut, könnte die Gesichtserkennung via Google mitlaufen und registrieren, wer alles in meiner Umgebung sitzt und beiläufige oder auch vertrauliche Gespräche aufzeichnen.
Sie brauchen nichts mehr einzutippen. Google weiß, wer Sie sind, was Sie sind, wo Sie sind, was Ihnen wichtig ist und wer ihre Freunde sind. Aber Google würde doch nichts Böses mit diesen Informationen machen! Googles Motto lautet schließlich "Don‘t be evil". Selbst wenn wir Google glauben würden: Diese über Jahre angehäufte, detaillierte Profilsammlung über Milliarden Menschen ist eine Gefahr an sich. Denn was passiert, wenn die Aktionäre mehr Geld wollen oder wenn Google an einen anderen Konzern verkauft würde? Was passiert, wenn die Daten in richtig böse Hände geraten? Und: Welche Regierung, welcher Geheimdienst wäre nicht scharf auf diese Informationen? 2012 zum Beispiel gab es über 42.000 staatliche Auskunftsersuchen an Google, mehr als ein Drittel davon von amerikanischen Behörden.
Wissen Sie, was 2012 die häufigsten Suchbegriffe bei Google waren? "Facebook" und "Youtube". Nicht besonders spannend, meinen Sie? Doch, denn das zeigt eine gefährliche Entwicklung: Google ist für sehr viele Nutzer der zentrale Zugang zum Internet geworden. Die Leute, die "Facebook" eingeben, wollen gar nicht nach Facebook suchen - sie wollen einfach auf die Facebook-Site gehen. Aber sie machen sich nicht mehr die Mühe, eine korrekte Webadresse einzutippen, sondern schmeißen einfach alles in Google. Womit Google über jeden ihrer Schritte im Netz im Bilde ist. Und wie kommt das? Nun, das ist die sanfte Macht des Faktischen, nämlich dass Google bei den meisten Internet-Browsern als Standardsuchmaschine voreingestellt ist. Natürlich können Sie diese Einstellung ändern - aber wer tut das schon, wenn doch alles so bequem funktioniert?
Vor Jahren wechselten viele Nutzerinnen und Nutzer vom Internet Explorer auf den Open Source-Browser-Firefox, um sich vom bösen Software-Riesen Microsoft zu befreien. Doch wie frei ist Firefox wirklich, wo doch der Löwenanteil der Firefox-Finanzierung von Google kommt? Schon 2011 bekam die Mozilla Foundation 130 Millionen Dollar jährlich von Google - das machte 85% ihrer Einnahmen aus. Inzwischen zahlt Google 300 Millionen jährlich dafür, dass Google die Standardsuchmaschine des Firefox-Browsers ist. Die Einzelheiten der Vereinbarung fallen unter das Geschäftsgeheimnis. Wenn‘s um das eigene Business geht, will Google doch nicht mehr alle Informationen zugänglich und nutzbar machen. Gleiches gilt auch für die Suchalgorithmen und die Merkmale, die über Nutzerinnen und Nutzer von Google erfasst werden.
Im März 2012 fasste Google mal eben im Handstreich die Datenschutzbestimmungen ihrer mehr als 60 verschiedenen Dienste zu einer einzigen zusammen. Rührend, wie Google beteuert, dass mit der neuen Datenschutzbestimmung nicht mehr Daten als zuvor gesammelt würden. Denn wer wüsste besser als Google, dass das Verknüpfen von Daten aus unterschiedlichen Quellen diese erst so richtig wertvoll macht? Was bedeutet das für Sie? Zum Beispiel, dass Ihr Name von der dienstlichen Mailadresse mit den lustigen Videos auf Youtube verknüpft wird, die Sie privat hochgeladen haben. Sozialer Kontext, verschiedene Facetten unserer Persönlichkeit, informationelle Selbstbestimmung? Alles Makulatur - für Google haben Nutzer nur noch eine einzige Identität - und damit basta.
Eine andere Firma mit so viel Überwachungspotential hätte Probleme mit ihrem Ruf im Netz. Nicht so Google. Wo immer Google kritisiert wird, eilen die Fans herbei. Nicht Google sei schuld, sondern das sei halt die Natur des Internets. Der Service sei doch toll. (Ist er ja auch.) Die Nutzer wollten das doch so. Und überhaupt sei doch jetzt alles offener. Und wenns dir nicht passt, kannst du ja selber programmieren lernen. Oder umziehen.
Google macht Informationen zugänglich - und zwar gratis - das macht sie beliebt
. Gleichzeitig installiert sich Google als zentraler Informationsmittler und wird nach und nach zur unverzichtbaren Grundversorgung. Da mag kaum jemand drüber nachdenken.
Ja, Google lässt uns kostenlos ins Legoland. Aber es macht sich dabei zum omnipräsenten Türsteher, der alle und alles registriert und nicht mehr aus den Augen lässt.
Google spielt sehr geschickt mit dem Image, frei und offen zu sein, und suggeriert, dass fortschrittliche Technik auch fortschrittliche Politik mit sich bringe. Es ist cool für Programmierer bei "Googles Summer of Code" dabei zu sein, sie tragen noch Jahre später die entsprechenden T-Shirts. Jugendliche, die zu Googles "Hackathon" nach Brüssel kommen, werden offiziell im Europäischen Parlament begrüßt. In Brüssel trifft sich die In-Crowd von Mitarbeitern der Europa-Abgeordneten regelmäßig in Googles Räumlichkeiten zum Flippern, Schnacken und Bier und Hipster-Brause trinken. Das ist nett. Aber es ist auch das, was Lobbyisten
"Landschaftspflege" nennen.
Auch die Wissenschaft wird bedacht. Für die Humboldt-Universität in Berlin griff Google in die Kaffeekasse und spendierte 3,5 Millionen für das der Universität angegliederte "Institut für Internet und Gesellschaft". Völlig unabhängig sei das Institut, sagte Google-Verwaltungsrat Eric Schmidt. Logo. Wir nehmen nicht an, dass sich die dort arbeitenden Wissenschaftler/innen so einfach von Google kaufen lassen. Sie haben auch vorher schon an für Google höchst interessanten Themengebieten geforscht, z.B. Urheberrecht. Und dass eine Professur, die sich bisher an der Humboldt-Uni kritisch mit "Informatik in Bildung und Gesellschaft" befasst hatte, nun nicht mehr in diesem Themenbereich besetzt wird (denn es gibt ja schon das "Google-Institut") - tja, da kann Google ja nichts für …
Dann gibt es da noch "Co:llaboratory", den Thinktank von Google in Berlin, der Wissenschaftlerinnen und Aktivisten zu interessanten Themen zur Diskussion einlädt - und einbindet. Erst gerade hat Co:llaboratory beim "Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung" angefragt, ob man nicht gemeinsame Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September 2013 erarbeiten wolle. Zusammen mit der größten Vorratsdatenkrake der Welt? Gehts noch?
Nein, Google ist nicht Verteidigerin des freien Netzes. Sondern ein Konzern mit höchst eigenen Partikularinteressen. Diese Datenkrake fördert das freie Netz gerade so lange, wie es ihrem Geschäft mit dem Beifang zuträglich ist.
Und wir? Uns trifft zumindest Mitschuld, dass wir uns so einfach einwickeln lassen. Für unsere Blauäugigkeit, für unseren kleingeistigen Geiz, für unsere "Ist mir doch egal was da passiert, solange es mir nicht direkt schadet"-Haltung.
Wir verhalten uns wie Peter Schlemihl aus dem gleichnamigen Märchen von Adelbert von Chamisso. Peter Schlemihl überlässt einem freundlichen Herrn seinen Schatten im Tausch gegen einen nie versiegenden Geldbeutel. Schlemihl hatte seinem Schatten nie eine Bedeutung beigemessen. Doch sobald er keinen Schatten mehr hat, merkt er, dass seine Mitmenschen ihn verachten und meiden. Gern würde Schlemihl den Schatten zurücktauschen. Doch da zeigt der freundliche Herr sein wahres Gesicht und ändert flugs seine AGB: Er will den Schatten gegen Geld nicht zurückgeben, sondern nur noch im Tausch gegen Schlemihls Seele. Sobald der Schatten in seiner Hand ist, ist es mit der Freundlichkeit vorbei und heraus kommt die Arroganz des Monopolisten.
Auch Googles Nettigkeit ist abrupt zu Ende, wenn es um das Kerngeschäft geht. Im März diesen Jahres verbannte Google den Werbeblocker Adblock aus dem Android-Appstore Google Play.
Derweil öffnen wir gerne unsere Tore und Firewalls und nehmen die Danaergeschenke an, die die listigen Hellenen aus Mountain View so nett vor uns ausbreiten. Wir werden teuer dafür bezahlen. Google ist ein trojanisches Pferd.
Glauben Sie, dass Google nicht "evil" ist? Vielleicht meinen sie es ja nur gut. Doch ihr kalifornischer Technokratentraum hat einen totalitären Anspruch. Wenn Sie es nicht glauben, dann hören Sie Google mal genauer zu.
O-Ton Googles Eric Schmidt: "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun."
Wer sich ständig beobachtet fühlt und annimmt, dass die gespeicherten Informationen ihm oder ihr irgendwann schaden könnten, wird zögern, Grundrechte wie freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit wahrzunehmen. Wenn das passiert, ist das keine Privatsache mehr, sondern das schadet der Allgemeinheit und einer lebendigen Demokratie.
O-Ton Googles Eric Schmidt: "Ich glaube, dass die meisten Menschen nicht wollen, dass Google ihre Fragen beantwortet. Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als nächstes tun sollen."
Hier wird es gruselig - denn wir ahnen, was Google alles von uns wissen muss, um das zu bewerkstelligen.
Menschen sind flexibel und reagieren auf ihre Umwelt. Wer ständig beobachtet, registriert, vermarktet und von speziell auf sie oder ihn abgestimmte Vorschlägen und Angeboten begleitet wird, verändert mit der Zeit sein Verhalten und richtet es nach den Erwartungen derer aus, die seine Daten auswerten: Manipulation, die wir in unserer Filterblase gar nicht mehr als solche wahrnehmen.
O-Ton Googles Sergey Brin: "Wir wollen Google zur dritten Hälfte Ihres Gehirns machen."
O-Ton Larry Page: "Die Suche wird ins Gehirn integriert werden. Schließlich werden Sie ein Implantat haben und wenn Sie über etwas nachdenken, wird es ihnen die Antwort sagen."
Hier geht es nicht mehr um persönliche Spielräume, die jede und jeder für sich aushandeln könnte. Sondern hier geht es um Grundrechte, die nicht verhandelbar sind. Es geht um Gemeinwohl und Demokratie.
Was hätten die Trojaner damals mit dem hölzernen Pferd tun sollen?
Darauf gibt eine einfache Antwort: Zerschlagen.
Und genau das müssen wir mit Google tun.

Wir sind in den 80er Jahren aufgebrochen, allen Menschen die Macht über ihre eigenen Rechner und ihre eigenen Daten zu ermöglichen. PCs, persönliche Computer wurden ein intelligentes Tool für alle - Freiheit, Abenteuer, unendliche Weiten. Vorher durfte mensch mal gerade an dummen Terminals was eintippen, die an Großrechner angeschlossen waren. Inzwischen sieht es aus, als ob die Befreiung nur eine Phase gewesen sei. Wir sind auf dem besten Wege zurück zur Großrechnertechnologie. Google wird der gigantische Supercomputer und unsere Smartphones, Tablets und Netbooks sind die Dummterminals von heute im neuen Design.
Was können wir tun?
Wir können schon einmal anfangen, andere Suchmaschinen zu benutzen - kennen Sie schon Metager, Ixquick, Startpage, Yandex, DuckDuckGo oder Tineye? Entdecken wir die Vielfalt! Wir sollten unsere Briefe, Strategiepapiere und Kalkulationstabellen lieber auf einen eigenen Server als auf GoogleDocs legen. Wir sollten uns einen kleinen E-Mail-Provider suchen und ihn für diesen Service bezahlen. Geben wir unserer Bequemlichkeit einen Tritt und erobern wir uns unsere Mündigkeit wieder!
Achja. Unser Onlineleben wird dann weniger bequem sein. Aber es wird lebenswert bleiben oder endlich werden.
Was kann die Politik tun?
Schön, dass die europäischen Datenschutzbeauftragten jetzt gemeinsam gegen Google vorgehen, weil Google sich schlicht weigert, rechtlichen Anforderungen nachzukommen. Doch wo sind die Europaabgeordneten, die den Scharen von Lobbyisten aus den USA eine Absage erteilen und sich für eine europäische Datenschutzverordnung einsetzen, die den Namen verdient? Wo sind die Politiker, die die Tragweite des globalen Informationsmonopols begreifen und endlich handeln? Monopole müssen reguliert werden - und Dienste, die sich zu einer quasi Grundversorgung ausgeweitet haben, gehören unter öffentliche Aufsicht.
Wir brauchen einen gemeinsamen Suchindex, auf den dann alle Anbieter von Suchmaschinen zugreifen könnten - unterhalten und gepflegt von einer europäischen Stiftung mit öffentlichem Kapital. So hätten kleine Firmen mit wenig Geld, aber guten Ideen für Websuche eine Chance - und es gäbe endlich wieder einen echten Wettbewerb.
Was sollte Google tun?
Liebe Googles, dass Ihr innovativ sein könnt, habt Ihr bewiesen. Jetzt lasst das mal mit der Weltherrschaft - hört auf, Menschen wie Gemüse zu behandeln und nutzt euren Innovationsgeist für etwas wirklich Anspruchsvolles. Nutzt ihn für die Entwicklung anderer Geschäftsmodelle, die das Netz und die Gesellschaft fördern und nicht auf Ausforschung und Ausbeutung unserer Persönlichkeit beruhen.
Herzlichen Glückwunsch zum BigBrotherAward 2013, Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt von Google.


Facebook - eine Grundsatzentscheidung
Unsere Aufgabe als Datenschutzverein ist es, über Datenschutz aufzuklären und Menschen dafür zu sensibilisieren sowie sie zu mobilisieren. Es gilt Menschen dort zu erreichen, wo sie sich tummeln. Für uns stellt sich daher die Frage: "Wollen wir als Verein Facebook nutzen oder nicht?" - Dafür spricht, dass Facebook allein in Deutschland über 28 Millionen aktive Nutzer.innen besitzt; weltweit sind es sogar 1,44 Milliarden. Was spräche dagegen eine solche Reichweite auszuschöpfen?
Wir haben Verständnis für Ihre Entscheidung
Jede Organisation, welche öffentlichkeitswirksam arbeitet, befindet sich in folgendem Dilemma: Entweder entscheidet man sich für einen Online-Auftritt bei Facebook und stimmt in Folge dessen den zweifelhaften Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu. Oder der Zugang zu einer Plattform, mit dessen Hilfe eine ungemeine Anzahl an Menschen erreicht werden kann, bleibt einem verwehrt. Der Verzicht auf Facebook kann für Organisationen mitunter einem Schritt in die Bedeutungslosigkeit gleichkommen, da andere Organisationen ihre Reichweite mittels Facebook signifikant erweitern.
Unsere Entscheidung lautet: Kein Facebook!
Bei Digitalcourage besteht ein allgemeiner Konsens darüber, sich deutlich gegen Facebook zu positionieren: Kommerzielle Überwachung stellt eines unserer Kernthemen dar. Aus diesem Grund erhielt Facebook bereits im Jahr 2011 den - von Digitalcourage verliehenen - BigBrotherAward in der Kategorie "Kommunikation". In zahlreichen Interviews kritisieren wir das maßlose Sammeln von Daten durch Facebook. Nichts desto trotz sind die Möglichkeiten der Vereinsarbeit mithilfe eines Facebook-Zugangs nicht von der Hand zu weisen. Sollten Sie sich, trotz der Risiken, für Facebook entscheiden, beachten Sie bitte Folgendes: Grundregeln zur Nutzung von Facebook
Mit ein paar einfachen Regeln ist es möglich, dem gesellschaftlichen Schaden, der durch die Nutzung von Facebook entsteht, entgegenzuwirken. Gegen die grundsätzlichen Probleme bezüglich Facebook, beispielsweise Monopolisierung, Kommerzialisierung und die Umgehung des deutschen und europäischen Datenschutzes, helfen auch diese Regeln allerdings nicht.
1. Alternative Kommunikationsplattformen anbieten:
Wer Facebook &Co. nutzt, sollte zusätzlich mindestens einen weiteren Kommunikationskanal anbieten. Dieser sollte frei sein und ebenfalls alle Inhalte verbreiten. Die Auswahl der Anbieter ist groß genug. Wir empfehlen dezentrale Ansätze wie Diaspora* oder das Fediverse. Sie haben die Wahl. Denn wer selbst keine Alternative anbietet, ist mitverantwortlich dafür, dass eines Tages vergessen ist, dass Alternativen bestehen. Durch das Befüttern alternativer Plattformen steigt auch deren Attraktivität. Wenn sich alle Organisationen, die Facebook &Co. nutzen, allein an diese Praktik hielten, wäre schon viel gewonnen. Mit Accountverwaltungsprogrammen wie Hootsuite sparen Sie Zeit bei der Pflege verschiedener Social-Media-Plattformen. Je höher die Nachfrage nach alternativen Plattformen wird, desto verlässlicher werden auch die Verwaltungsprogramme, welche diese einbinden. Die Attraktivität auf andere Kommunikationskanäle umzusteigen stiege, sodass langfristig die Marktmacht von Facebook aufgebrochen werden kann.
2. Aus Facebook raus linken, nicht hinein:
Es sollte stets auf Websites außerhalb von Facebook verwiesen werden. Die Internetnutzer.innen, welche Sie außerhalb von Facebook erreichen, sollten Sie wiederum nicht zu Facebook weiterleiten. Keine Links zu Facebook zu verwenden, ist im Interesse jeder Organisation: Denn Ihr eigenes Angebot können Sie somit verbreiten, ohne parallel kostenlos Werbung für Facebook zu machen.
3. Mitarbeiter.innen vor AGB schützen:
Ihr Facebook-Konto sollte von einem gesonderten Rechner verwaltet werden. Denn es ist unklar, was es im Detail bedeutet, dass - so heißt es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen - das Onlineverhalten außerhalb Facebooks ebenfalls erforscht wird. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnte Facebook bereits ab, da 19 Klauseln der Geschäftsbedingungen aus Sicht des vzbv rechtswidrig seien. Es ist demnach verantwortungslos, Facebook von einem, für diverse Zwecke genutzten, Arbeitsrechner zu bedienen. Abhilfe kann ein sogenannter virtueller Rechner liefern.
4. Ablehnung von Facebook kundtun:
Eine kritische und reflektierte Haltung gegenüber Facebook sollte auf Ihrer Facebook-Seite sehr deutlich kommuniziert sowie der Umgang mit dieser transparent gemacht und andere zur Einhaltung der hiesigen Regeln animiert werden. Verweisen Sie auf die alternativen Plattformen, auf denen Sie ebenfalls kommunizieren.
5. Social-Media-Buttons allenfalls als Ein-Klick-Lösung:
Sollten Sie auf Ihrer Website Social-Media-Buttons einbinden, gibt es auch hierfür eine Möglichkeit, dies zu tun, ohne die Besucher.innen ihrer Site gesammelt an die Datenkraken auszuliefern. Mittels Shariff können Share-Buttons mit "Ein-Klick-Lösung" datenschutzkonform auf der eigenen Website eingebunden werden. Nutzer.innen stehen hierdurch erst dann mit Facebook und Co. direkt in Verbindung, wenn sie aktiv werden, zuvor können die sozialen Netzwerke keine Daten über sie erfassen.
Facebook lohnt sich nicht mehr
Auch wenn die Verlockung groß ist, auch wirtschaftlich betrachtet gibt es gute Gründe, gegen eine Facebook-Nutzung:
Grund 1: Reichweite ist begrenzt
Eine große Reichweite kann nur durch eine hohe Interaktivität hergestellt werden. Das heißt, dass Community-Manager.innen einen hohen Arbeitsaufwand betreiben: Kommunizieren mit den Nutzer.innen, das Bereitstellen von Inhalten, planen und durchführen von Umfragen oder Spielen und Vieles mehr. Dies kostet viel Arbeitszeit und bedeutet viel Aufwand für eine vergleichsweise kurze Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten Ihrer Informationen.
Grund 2: Inhalte haben es schwer
Die Inhalte, welche Nutzer.innen auf Facebook angezeigt werden, werden ähnlich wie bei Google anhand von Algorithmen und Rankings errechnet. Facebook filtert, was die Nutzer.innen sehen (sollen). Wenn eine Facebook-Seite, beispielsweise, 200 "Gefällt-mir"-Angaben hat, wird ein Posting der betreffenden Seite möglicher Weise zwischen 15 und 30 Leuten angezeigt. Die Reichweite ihrer Informationen ist somit häufiger geringer, als angenommen.
Grund 3: Katzenvideos sind interessanter
Es ist kein Geheimnis: Die Beiträge mit der höchsten Resonanz auf Facebook sind emotionale Inhalte, Musik- und Katzenvideos. Da die meisten Inhalte von Organisationen aber eher informativer Natur sind, werden diese nur ein vergleichsweise kleines Zielpublikum erreichen. Denn laut Facebook-Algorithmus sind Sachinformationen weniger relevant und werden entsprechend eingestuft. Darum raten wir: Stellen Sie Ihre Inhalte auf Ihrer eigenen Seite zur Verfügung.
Grund 4: Ohne Moos nix los
Wer mehr Reichweite will, muss der Datenkrake Geld in den Schlund werfen. Bei einem bezahlten Account sind Ihre Möglichkeiten - Überraschung! - völlig andere. Facebook stellt Ihre Inhalte, in diesem Fall, allen Nutzer.innen vor. Der Slogan, "Facebook ist und bleibt kostenlos", ist somit Augenwischerei, dies betont auch der Verbraucherzentrale Bundesverband. Unterm Strich: Facebook ist vergebene Liebesmüh
Sie und Ihre Organisation verpassen nichts, wenn Sie nicht auf Facebook vertreten sind. Ganz im Gegenteil; in Relation überwiegt der Aufwand gegenüber dem Nutzen. Überlegen Sie es sich daher zwei Mal, ob Sie Facebook auch wirklich nutzen möchten. Im Zweifel hat Facebook mehr von ihrer Organisation als Sie von Facebook. Und wenn Sie nach diesem Artikel immer noch der Meinung sind, ohne Facebook nicht auszukommen, halten Sie sich dabei bitte aber an die oben genannten Grundregeln.
https://digitalcourage.de/themen/en muss, um das zu bewerkstelligen.
Menschen sind flexibel und reagieren auf ihre Umwelt. Wer ständig beobachtet, registriert, vermarktet und von speziell auf sie oder ihn abgestimmte Vorschlägen und Angeboten begleitet wird, verändert mit der Zeit sein Verhalten und richtet es nach den Erwartungen derer aus, die seine Daten auswerten: Manipulation, die wir in unserer Filterblase gar nicht mehr als solche wahrnehmen.
O-Ton Googles Sergey Brin: "Wir wollen Google zur dritten Hälfte Ihres Gehirns machen."
O-Ton Larry Page: "Die Suche wird ins Gehirn integriert werden. Schließlich werden Sie ein Implantat haben und wenn Sie über etwas nachdenken, wird es ihnen die Antwort sagen."
Hier geht es nicht mehr um persönliche Spielräume, die jede und jeder für sich aushandeln könnte. Sondern hier geht es um Grundrechte, die nicht verhandelbar sind. Es geht um Gemeinwohl und Demokratie.
Was hätten die Trojaner damals mit dem hölzernen Pferd tun sollen?
Darauf gibt eine einfache Antwort: Zerschlagen.
Und genau das müssen wir mit Google tun.

Wir sind in den 80er Jahren aufgebrochen, allen Menschen die Macht über ihre eigenen Rechner und ihre eigenen Daten zu ermöglichen. PCs, persönliche Computer wurden ein intelligentes Tool für alle - Freiheit, Abenteuer, unendliche Weiten. Vorher durfte mensch mal gerade an dummen Terminals was eintippen, die an Großrechner angeschlossen waren. Inzwischen sieht es aus, als ob die Befreiung nur eine Phase gewesen sei. Wir sind auf dem besten Wege zurück zur Großrechnertechnologie. Google wird der gigantische Supercomputer und unsere Smartphones, Tablets und Netbooks sind die Dummterminals von heute im neuen Design.
Was können wir tun?
Wir können schon einmal anfangen, andere Suchmaschinen zu benutzen - kennen Sie schon Metager, Ixquick, Startpage, Yandex, DuckDuckGo oder Tineye? Entdecken wir die Vielfalt! Wir sollten unsere Briefe, Strategiepapiere und Kalkulationstabellen lieber auf einen eigenen Server als auf GoogleDocs legen. Wir sollten uns einen kleinen E-Mail-Provider suchen und ihn für diesen Service bezahlen. Geben wir unserer Bequemlichkeit einen Tritt und erobern wir uns unsere Mündigkeit wieder!
Achja. Unser Onlineleben wird dann weniger bequem sein. Aber es wird lebenswert bleiben oder endlich werden.
Was kann die Politik tun?
Schön, dass die europäischen Datenschutzbeauftragten jetzt gemeinsam gegen Google vorgehen, weil Google sich schlicht weigert, rechtlichen Anforderungen nachzukommen. Doch wo sind die Europaabgeordneten, die den Scharen von Lobbyisten aus den USA eine Absage erteilen und sich für eine europäische Datenschutzverordnung einsetzen, die den Namen verdient? Wo sind die Politiker, die die Tragweite des globalen Informationsmonopols begreifen und endlich handeln? Monopole müssen reguliert werden - und Dienste, die sich zu einer quasi Grundversorgung ausgeweitet haben, gehören unter öffentliche Aufsicht.
Wir brauchen einen gemeinsamen Suchindex, auf den dann alle Anbieter von Suchmaschinen zugreifen könnten - unterhalten und gepflegt von einer europäischen Stiftung mit öffentlichem Kapital. So hätten kleine Firmen mit wenig Geld, aber guten Ideen für Websuche eine Chance - und es gäbe endlich wieder einen echten Wettbewerb.
Was sollte Google tun?
Liebe Googles, dass Ihr innovativ sein könnt, habt Ihr bewiesen. Jetzt lasst das mal mit der Weltherrschaft - hört auf, Menschen wie Gemüse zu behandeln und nutzt euren Innovationsgeist für etwas wirklich Anspruchsvolles. Nutzt ihn für die Entwicklung anderer Geschäftsmodelle, die das Netz und die Gesellschaft fördern und nicht auf Ausforschung und Ausbeutung unserer Persönlichkeit beruhen.
Herzlichen Glückwunsch zum BigBrotherAward 2013, Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt von Google.
https://digitalcourage.de/themen

Kampf gegen die Zerschlagung
Soziales Netzwerk: "Ich wäre mehrfach gefeuert worden": Geleakte Aufnahme zeigt, wie Zuckerberg wirklich denkt
, STERN.de, 06.10.2019
Ob Fake News, eine mögliche Zerschlagung oder die Privatsphäre-Krise: Facebook hat aktuell jede Menge Baustellen. In einer internen Rede wollte Mark Zuckerberg sein Team anstacheln. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund, wie eine nun geleakte Aufnahme zeigt.
In einer internen Rede sprach Zuckerberg mit seinen Angestellten (im Bild: Der Facebook-Chef bei der Eröffnung der Hausmesse F8)
Es sind keine einfachen Zeiten für Facebook. Die Nutzer hinterfragen immer mehr, ob Facebooks Dienste ihre Privatsphäre wirklich wert sind, die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren fordert offen die Zerschlagung des Konzerns aus Monopol-Bedenken. In solchen Zeiten muss man sein Team hinter sich wissen, dachte sich wohl Mark Zuckerberg.
In einem internen Treffen stellte er sich daher den vielen Fragen der Facebook-Angestellten. Und war dabei erstaunlich offen. Nun wurde dem Tech-Medium "The Verge" eine vollständige Aufnahme des Treffens zugespielt.
"Es gab mehrere Momente, in denen ich gefeuert worden wäre"
Die zeigt Zuckerberg zum Teil deutlich direkter, als man es von seinen öffentlichen Auftritten gewohnt ist. Der oft recht krampfige Facebook-Chef lacht viel, macht Witze über sich selbst und über seine Stellung in der Firma - und auch über die Wahrnehmung von Facebook im Rest der Welt.
So gab Zuckerberg etwa völlig offen zu, dass er mehrfach gefeuert worden wäre, wenn er sich nicht trotz des Börsengangs die volle Kontrolle über den Konzern gesichert hätte. "Es gab mehrere Momente, in denen ich gefeuert worden wäre. Ganz sicher", erklärte er unter Gelächter des Publikums. Er habe sich etwa geweigert, Facebook für eine Milliarde Dollar an Yahoo zu verkaufen - obwohl sein gesamtes Führungsteam das wollte. Am Ende stand er ohne Team da. Aber hatte sein Unternehmen behalten, das mittlerweile mehrere Hundert Mal soviel wert ist. "Manchmal zahlt es sich eben aus, das Richtige zu tun", fasst er zusammen.
Kampf gegen die Zerschlagung
Auch gegen eine mögliche Zerschlagung will Zuckerberg Facebook verteidigen. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren hat vor, einige der großen Tech-Konzerne in kleinere Unternehmen zu teilen. "Wenn sie Präsidentin wird, werden wir rechtliche Auseinandersetzungen haben - und ich wette, wir gewinnen sie", gibt sich Zuckerberg selbstbewusst. Er wolle seine Regierung nicht verklagen, führt er aus. "Aber wenn jemand deine Existenz bedroht, steigst du in den Ring und kämpfst."
Er sieht die Größe der Konzerne wie Facebook, Google und Amazon ohnehin nicht als Problem - sondern als Vorteil. Nur so könne man sich vernetzen und Probleme wie Hass im Netz bekämpfen. "Darum schafft Twitter das auch nicht so gut wie wir. Sie haben grundsätzlich die gleiche Herausforderung", erklärt Zuckerberg. "Aber sie können es finanziell nicht stemmen. Wir stecken mehr in Sicherheit als sie im Jahr einnehmen." Was sollen Angestellte ihren Freunden sagen?
Da die Kritik an Facebook den Angestellten wohl mittlerweile auch aus dem Freundeskreis entgegen schlägt, wollte ein Angestellter wissen, was man denen sagen soll. Zuckerberg empfiehlt, es auf die emotionale Schiene zu versuchen. "Es ist wirklich wichtig, es auf die menschliche Ebene zu bringen", erklärt er. Die Angestellten sollen ihr Umfeld überzeugen, dass Facebook nur das beste für sie will. "In meiner Erfahrung ist es am einfachsten, den Leuten das Gefühl zu geben, dass man ihre Sorgen ernst nimmst und daran arbeitet. Das macht viel aus."
Facebook-Chef im EU-Parlament
Dass diese Sorgen auch in Bezug auf die Privatsphäre bestehen, weiß wohl niemand besser als der Facebook-Chef. Darauf angesprochen, ob der Konzern wie Elon Musks Projekt Neurolink an einer direkten Verbindung ins Hirn arbeitet, witzelte er: "Facebook will Gehirn-Operationen durchführen - die Kongress-Anhörung dazu will ich mir lieber sparen."
Von solchen Anhörungen hat Zuckerberg ohnehin genug. Nachdem er sich im Rahmen des Cambridge-Analytica-Skandals den Fragen des US-Kongresses und des EU-Parlaments gestellt hatte, verweigerte Zuckerberg zahlreiche Anfragen anderer Regierungen. "Es macht für mich keinen Sinn, mit jedem einzelnen Land zu sprechen, das mich vorlädt und dazu - ganz offen gesprochen - auch gar keine rechtliche Grundlage hat."
https://www.stern.de/digital/online/zuckerberg-ungefiltert--geleakte-aufnahme-zeigt--wie-der-facebook-chef-wirklich-denkt-8935952.html

US-Staaten eröffnen Kartellverfahren gegen Google und Facebook, netzpolitik.org, 09.09.2019
Nach langem Zögern nehmen US-Behörden die Marktmacht der Datenkonzerne ins Visier. Eine breite Koalition aus Justizbehörden von Kalifornien bis New York ermittelt nun gemeinsam wegen Wettbewerbsverletzungen großer Tech-Unternehmen wie Google und Facebook.
https://netzpolitik.org/2019/us-staaten-eroeffnen-kartellverfahren-gegen-google-und-facebook/

EuGH-Urteil zu Privacy Shield
Max Schrems geht gegen 101 europäische Firmen vor
, netzpolitik.org, 19.08.2020
Max Schrems und seine NGO reichen Beschwerde gegen 101 europäische Unternehmen ein, die weiterhin fleißig Nutzer:innendaten per Google Analytics und Facebook Connect in die USA weitergeben - obwohl der Europäische Gerichtshof das im Juli verboten hatte. Die Datenaktivist:innen wollen den Druck erhöhen.
https://netzpolitik.org/2020/eugh-urteil-zu-privacy-shield-max-schrems-geht-gegen-101-europaeische-firmen-vor/

US-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten

EuGH-Urteil erwartet
Darf Facebook Daten in die USA schicken?
, tagesschau.de, 16.07.2020
Facebook schickt Daten von Nutzern aus der EU in die USA. Ist das rechtmäßig? Darüber entscheidet der EuGH. Dabei geht es um die Frage, ob die USA europäische Grundrechte wahren.
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-facebook-datenschutz-101.html

Amazon, Apple und Co.
Die Krisengewinner
, 31.07.2020
Die US-Wirtschaft stürzt ab, die Arbeitslosenzahlen explodieren - doch an den Tech-Giganten geht die Corona-Krise offenbar spurlos vorbei. Größter Gewinner: Amazon. Doch auch Facebook und Co. machen Milliarden. Von Marcus Schuler.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tech-konzerne-105.html

EuGH zerstört EU-US Privacy Shield, PC-WELT.de, 16.07.2020
Unternehmen, die Datentransfers mit den USA betreiben, sollten prüfen, auf welchen Vertragsklauseln diese beruhen. Nach einem erneuten Gerichtsurteil bleibt nur noch eine Möglichkeit - die dieser Artikel beschreibt.
Max Schrems hat wieder zugeschlagen. Nachdem schon 2015 das Safe-Harbor-Abkommen gekippt wurde , stand nun der EU-US Privacy Shield auf der Agenda. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem am 16.07.2020 verkündeten Urteil bekanntgegeben, dass seine Prüfung nichts ergeben hat, was die Gültigkeit der Standardvertragsklauseln der EU Kommission berühren könnte. Dagegen erklärte der EuGH das EU-US Privacy Shield für ungültig.
Drittlandtransfer und geeignete Garantien
Nach der seit Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dürfen personenbezogene Daten nur dann in Länder außerhalb der EU bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums (sog. Drittländer) übermittelt werden, wenn der Verantwortliche für den Datentransfer sog. geeignete Garantien vorsieht.
In Betracht kamen bis zum 16.07.2020:
Die Standarddatenschutzklauseln (vormals Standardvertragsklauseln).Bei den Standarddatenschutzklauseln handelt sich um von der Europäischen Kommission vorformulierte Vertragsklauseln, die in der Regel zwischen dem Verantwortlichen in der EU (Datenexporteur) und dem Datenempfänger im Drittland (Datenimporteur) vereinbart werden. Sie verpflichten den Datenempfänger auf die Einhaltung des Datenschutzes, um so ein angemessenes Datenschutzniveau zu gewährleisten.
Das EU-US-Privacy Shield (ab 16.07.2020 nicht mehr anwendbar!) Im Falle eines internationalen Datentransfer in die USA kommt neben den Standardvertragsklauseln auch das sog. EU-US-Privacy Shield als geeignete Garantie in Betracht. Beim Privacy Shield handelt es sich um einen Beschluss der Kommission. Der Nachfolger des Safe Harbor Abkommens, das bereits 2015 ebenfalls auf Initiative von Max Schrems gekippt wurde, stand unter Datenschützern aus den gleichen Gründen massiv in der Kritik.
Vorlagefragen: Schrems vs. Facebook
Der irische oberste Gerichtshof hat dem EuGH eine Reihe von Fragen vorgelegt, mit denen er im Wesentlichen die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln in Frage stellt. Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem irischen Datenschutzbeauftragten sowie Facebook Ireland Ltd. und Maximilian Schrems, betreffend der Übermittlung von personenbezogenen Daten an die US-amerikanische Muttergesellschaft von Facebook. Ausgangspunkt ist die Feststellung der gezielten und massenhaften Ermittlungsbefugnisse durch die amerikanischen Regierungsbehörden, insbesondere auf Basis des sog. CLOUD Acts (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act), unter gleichzeitigem Mangel von Rechtsbehelfen für EU-Bürger.
Angesichts dieser Feststellungen könnte nach Ansicht des irischen Gerichts eine Verletzung der Europäischen Grundrechte (Recht auf Achtung des Privatlebens, Schutz personenbezogener Daten, Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf) durch die Übertragung von Daten auf Grundlage der Standarddatenschutzklauseln in die USA in Betracht kommen. Die Standarddatenschutzklauseln gelten nur zwischen dem Datenexporteur und dem Datenimporteur und entfalten gegenüber nationalen Behörden eines Drittlandes keine Bindungswirkung.
Dies könnte in Verbindung mit den weitreichenden Befugnissen der amerikanischen Behörden dazu führen, dass die Standarddatenschutzklauseln keine geeigneten Garantien für den Schutz der personenbezogenen Daten bieten können. Konsequenz hieraus wäre aus Sicht des irischen Gerichtshof letztlich die Unwirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln.
Wirksamkeit der Standardvertragsklauseln
Anders als der irische oberste Gerichtshof sieht der EuGH allerdings keinen Anlass von der Unwirksamkeit der Standardvertragsklauseln auszugehen. Dabei stellt er, wie bereits der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen, fest dass die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln von dem Datenschutzniveau des Drittlands unabhängig sei. Die Klauseln sollen nämlich gerade eventuelle Unzulänglichkeiten im Vergleich mit dem europäischen Datenschutzniveau ausgleichen, indem sie geeignete Garantien für den Schutz personenbezogener Daten bieten.
Die Tatsache, dass die Sicherheitsbehörden in den USA weitreichenden Zugriff auf personenbezogene Daten haben, könne die Wirksamkeit der Standarddatenschutzklauseln daher nicht generell in Frage stellen. Vor allem da die Klauseln der EU Kommission die Möglichkeit vorsehen, einzelne Datenübertragungen auszusetzen oder zu verbieten ("Not-Stopp-Regelung"). Demnach könne der Verantwortliche oder - falls dieser nicht handelt - die Aufsichtsbehörden die Datenübermittlung aussetzen oder verbieten, wenn ein Verstoß gegen die Standardvertragsklauseln vorliegt. Das wäre ebenfalls der Fall, wenn sich ergibt, dass die Rechtsordnung des Drittlandes der Anwendung der Standarddatenschutzklauseln widerspricht und kein angemessener Schutz für die übermittelten Daten mehr besteht.
Wichtig ist, dass die Vertragspartner im EU-Ausland darauf hinweisen müssen, wenn sie die Vorgaben der Standarddatenschutzklauseln, zum Beispiel aufgrund lokaler gesetzlicher Vorgaben, nicht einhalten können.
Europäische Unternehmen tun gut daran, ausdrücklich eine Bestätigung ihrer Vertragspartner zu verlangen, dass die Regelungen der Standarddatenschutzklauseln eingehalten werden können.
Wirksamkeit des Privacy Shield
Obgleich es hauptsächlich um die Standarddatenschutzklauseln ging, hat der EuGH sich auch zur Wirksamkeit des EU-US Privacy Shields geäußert. Erwartungsgemäß wurde dies nun für ungültig erklärt. Grundlage hierfür sind unter anderem die durch Edward Snowden aufgedeckten Überwachungsmaßnahmen der US-Behörden. Sie begründen Zweifel an dem Bestehen eines der DSGVO im Wesentlichen vergleichbaren Schutzniveau für den Schutz personenbezogener Daten. Gerade dies war aber Grundlage des Beschlusses zum Privacy Shield. Die Rechtsgrundlagen für die Überwachungsmaßnahmen im US-amerikanischen Recht sind nach Ansicht des EuGH nicht klar und präzise genug formuliert, um Rechtssicherheit zu bieten und um Missbrauch vorzubeugen. Insbesondere ist problematisch, dass die Maßnahmen der US-Behörden weder im Vorfeld noch im Nachhinein von einer unabhängigen Stelle überprüft werden. Eine Benachrichtigung der betroffenen Person erfolgt nicht und ein wirksamer Rechtsbehelf gegen die Maßnahmen ist nicht vorgesehen. Auch die im Privacy Shield vorgesehene Einrichtung einer Ombudsperson ändert diese Einschätzung nicht.
Handlungsempfehlung
Während Max Schrems auf Twitter bereits mit Interessierten diskutiert , heißt es für die EU sowie für Firmen, die Datentransfer mit den USA betreiben, zu reagieren.
Die EU Kommission ist gefordert, den betroffenen Unternehmen Alternativen zum EU Privacy Shield aufzuzeigen. Bereits im Vorfeld hat sich die EU Kommission mit diesem Szenario befasst. Ob es aber zeitnah zu einem neuen Beschluss kommt, ist jedoch mehr als fraglich.
Daneben müssen nun die Unternehmen ihre Datenübermittlungen in die USA überprüfen. Sofern Datenverarbeitungen nur auf dem EU-US Privacy Shield beruhen, sollten schnellstmöglich die Standardvertragsklauseln als alternative geeignete Garantie vereinbart werden. Aber auch wenn bereits Standardvertragsklauseln vereinbart wurden, sollten die Unternehmen überprüfen, ob die jeweiligen Datenübermittlungen in ein Drittland DSGVO-konform sind. Dies gilt seit dem Brexit auch für einen Datentransfer nach Großbritannien. (bw)
https://www.pcwelt.de/news/EuGH-zerstoert-EU-US-Privacy-Shield-10847517.html Lesetipp: US CLOUD-Act versus EU DSGVO - In der Wolke ist die Freiheit nicht grenzenfrei
https://www.computerwoche.de/a/in-der-wolke-ist-die-freiheit-nicht-grenzenfrei,3544860

Entscheidung des EuGH
Das Facebook-Urteil und was es bedeutet
, tagesschau.de, 16.07.2020
Facebook schickt Daten von Nutzern aus der EU in die USA. Diesen Datentransfer hat der Europäische Gerichtshof jetzt quasi unmöglich gemacht - zum Schutz der europäischen Grundrechte.
[...] Gilt das Urteil nur für Facebook?
Ganz klar: Nein. Die Entscheidung betrifft die Übertragung personenbezogener Daten ins EU-Ausland allgemein - zumindest wenn Nutzer nicht eingewilligt haben. Die Entscheidung gilt also für viele große Unternehmen. Nicht berührt sind allerdings Situationen, in denen persönliche Daten notwendigerweise übertragen werden müssen. Etwa wenn man als EU-Bürger eine E-Mail in die USA schreibt oder dort einen Flug bucht.
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-facebook-datenschutz-103.html

OKDSGVO
Starkes Gesetz, holprige Durchsetzung
, netzpolitik.org, 24.06.2020
Seit zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Seither ist das Gesetz zum globalen Vorbild geworden. Doch gegenüber Google, Facebook und Co. offenbaren sich Schwachstellen.
Zwei Jahre nach ihrer Einführung zeigt sich die EU-Kommission zufrieden mit der Datenschutzgrundverordnung. Das Gesetz sei ein "perfektes Beispiel" dafür, wie die Europäische Union die Rechte ihre Bürger:innen stärke und Unternehmen erlaube, die "digitale Revolution zu meistern", sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin V&eactue;ra Jourová. Die Grundverordnung sei eine "Erfolgsgeschichte". Das Lob begleitet einen heute vorgestellten Kommissionbericht, der umfassend Bilanz über die europäischen Datenschutzregeln zieht.
[...] Ein Herzstück der DSGVO ist ihr europaweiter Sanktionsmechanismus. Wer den Datenschutz auf systematische Art missachtet, muss mit Strafen von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes rechnen. Das soll selbst Großkonzerne abschrecken. Doch während die Behörden in Europa zweifellos viel getan haben, um den Datenschutz in einer Vielzahl an Orten Geltung zu verschaffen, hakt es ausgerechnet bei der Durchsetzung gegenüber den großen US-Technologiekonzernen Google und Facebook.
[...] Die Achillesferse der EU-Datenschutzregeln sind die nationalen Behörden, die sie durchsetzen müssen. Zwar betont die Kommission, dass die Datenschutzbehörden der EU insgesamt zwischen 2016 und 2019 ihr Budget verdoppeln und ihren Personalstand um 42 Prozent aufstocken konnten.
Das Bild ist allerdings nicht ganz vollständig. Denn in einigen Ländern sind die Behörden immer noch chronisch mit zu wenig Ressourcen ausgestattet. Das berichtet der Europäische Datenschutzausschuss, ein Gremium aller nationalen Behörden, in seinem Jahresbericht. Während viele Behörden rasch wachsen, um ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden, stagnierte die Personaldecke in den nationalen Behörden in Italien, Tschechien, Estland, Kroatien und Griechenland. In drei weiteren Ländern - Belgien, Litauen und Lettland - ist die Zahl sogar geschrumpft, sagte ein Sprecher zu netzpolitik.org.
Besonders auffällig ist die hapernde Durchsetzung der Datenschutzregeln im Fall Irlands. Das kleine Land ist der EU-Sitz von Digitalkonzernen wie Google, Facebook und Apple. Nach Irland locken die Firmen niedrige und teils sogar maßgeschneiderte Unternehmenssteuern sowie ein englischsprachiges Arbeitsumfeld, aber auch das offene Ohr für ihre politischen Anliegen und die schleppenden Prozeduren der dortigen Datenschutzbehörde.
Irisches Nadelöhr
Derzeit arbeitet die irische Datenschutzbehörde an rund einem Dutzend großer Verfahren allein gegen den Facebook-Konzern. Grenzüberschreitende Beschwerden gegen Konzerne müssen nach der DSGVO im EU-Sitzland untersucht werden. Erst wenn dort eine Entscheidung vorliegt, kann darüber von allen Datenschutzbehörden gemeinsam im Europäischen Datenschutzausschuss entschieden werden. Befinden soll die irische Behörde etwa über die Frage, ob Facebook-Nutzer:innen durch die bloße Nutzung des Dienstes zur Zustimmung der weitreichenden Verarbeitung ihrer Daten zu Werbezwecken gezwungen werden können.
Andere Fälle, die in Irland untersucht werden, betreffen die Facebook-Tochterfirmen WhatsApp und Instagram. Fast immer geht es darum, wie weit der Konzern bei der kommerziellen Ausbeutung von Nutzer:innendaten gehen kann. Fallen die Entscheidungen gegen Facebook aus, kratzt das am Image und der Profitabilität des Konzerns.
Doch die irische Behörde lässt sich erstmal Zeit. Im Mai kündigte sie an, einer der großen Facebookfälle stehe "in der Entscheidungsphase". Zwei weitere Verfahren wegen Instagram und WhatsApp seien ebenfalls kurz vor Abschluss. Passiert ist seither nichts. Der Ankündigung nach wartet die Behörde in Irland eine für Juli erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über Facebooks Datentransfers in die USA ab, bevor sie ihren nächsten Schritt setzen will.
Der Datenschützer Max Schrems, der einige der Beschwerden gegen Facebook in Irland vorgebracht hat, ist empört über das langsame Vorgehen der Behörde. Zuletzt warf er ihr sogar die heimliche Zusammenarbeit mit Facebook vor, was die Behörde allerdings bestreitet.
Andere Behörden in Europa zeigen indes einen gewissen Unmut darüber, dass die irische Behörde kaum Einblick in seine bisherigen Verfahren gewährt. Auch schlug Behördenchefin Helen Dixon Unterstützungsangebote aus Deutschland aus. Die irische Regierung lehnt indes eine Bitte der Behörde um zusätzliche sechs Millionen Euro ab, um Personal aufzustocken, berichtete Politico.
Das entschieden langsame und eigenbrötlerische Verhalten Irlands trägt dazu bei, dass bislang keine einzige gemeinsame Entscheidung der EU-Datenschutzbehörden nach dem sogenannten Kohärenzverfahren getroffen wurde. Der Bericht der EU-Kommission beklagt außerdem, dass Möglichkeiten zu gemeinsamen Ermittlungen nicht genutzt wurden. Zeitweise bedeute ein gemeinsames Vorgehen der EU-Behörden das Agieren nach dem "kleinsten gemeinsamen Nenner".
https://netzpolitik.org/2020/starkes-gesetz-holprige-durchsetzung/

Verfassungsgericht
Karlsruhe kippt Regeln zur Datenauskunft
, tagesschau.de, 17.07.2020
Behörden können im Kampf gegen Straftaten IP-Adressen oder Telefonnummern abfragen. Das geht den Verfassungsrichtern aber zu weit. Sie kritisieren, dass die gesetzliche Regelung die Bürger zu wenig schütze.
Polizei und Geheimdienste dürfen unter bestimmten Voraussetzungen bei Telekommunikationsunternehmen auf sogenannte Bestandsdaten zugreifen, wenn sie Straftaten verfolgen oder verhindern wollen. Zu den Bestandsdaten gehören zum Beispiel die Telefonnummer oder die IP-Adresse.
Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass die gesetzlichen Regelungen viel zu lasch sind und die Bürgerinnen und Bürger zu wenig schützen. So können die Strafverfolgungsbehörden, also Polizei und Staatsanwaltschaft, Daten auch dann anfordern, wenn gar kein konkreter Tatverdacht gegen einen Betroffenen vorliegt. (AZ: 1 BvR 1873/13 und 1 BvR 2618/13)
https://www.tagesschau.de/inland/verfassungsgericht-datenauskunft-101.html
Aus dem Archiv
Verfassungsgericht kippt BND-Abhörpraxis, 19.05.2020, https://www.tagesschau.de/inland/bnd-gesetz-107.html
Verfassungsgericht: Wo sind die Grenzen der Überwachung?, 19.05.2020, https://www.tagesschau.de/inland/bnd-bverfg-ueberwachung-101.html

Steuerstreit um 13 Milliarden Euro
EU-Gericht gibt Apple rechts
, tagesschau.de, 15.07.2020
Im Streit über eine Rekord-Steuernachzahlung für Apple hat die EU-Kommission eine Niederlage erlitten: Laut dem EU-Gericht muss der Konzern die 13 Milliarden Euro nicht zahlen. Vorbei ist der Streit damit vermutlich nicht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/apple-nachzahlung-urteil-101.html

Markus Braun, Wirecard
Verdacht auf Insiderhandel
Finanzaufsicht zeigt Ex-Wirecard-Chef an
, tagesschau.de, 15.07.2020
Mehr als drei Wochen nach der Insolvenz von Wirecard hat die Finanzaufsicht BaFin Anzeige gegen Ex-Chef Braun erstattet. Es besteht der Verdacht auf Insiderhandel. Es geht um den Aktienverkauf in Höhe von 6,6 Millionen Euro.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/anzeige-wirecard-braun-101.html

Finanzskandale
Die Weg-Schauer: Wo die BaFin schon vor Wirecard überall versagt hat
, STERN.de, 11.07.2020
Nicht nur bei Wirecard sah die Finanzaufsicht BaFin schlecht aus. Das Amt hat eine lange Tradition von Versäumnissen.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/der-wirecard-skandal-ist-bei-weitem-nicht-das-erste-versagen-der-bafin-9333760.html

Bilanzskandal
Weiterer Wirecard-Manager stellt sich
, tagesschau.de, 07.07.2020
Im Bilanzskandal um den insolventen DAX-Konzern Wirecard hat die Staatsanwaltschaft München einen weiteren Spitzenmanager verhaftet. Wo Ex-Vorstand Marsalek steckt, bleibt aber weiterhin ein Rätsel.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-manager-verhaftet-101.html

Er feierte wilde Partys: Dieser Mann steckt hinter dem Wirecard-Betrug, CHIP.de, 06.07.2020
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Finanzen100*
Mit der Wirecard AG schaffte Jan Marsalek es jahrelang, Behörden zu täuschen und ein beachtliches Vermögen anzuhäufen. Mit 30 Jahren stieg er bereits im Vorstand von Wirecard auf - ohne Studium, sogar ohne Abitur. Wer ist der Mann hinter dem Wirecard-Betrug? Offenbar führte er ein bizarres Privatleben mit wilden Partys, Champagner-Rechnungen im Wert von mehreren hundert Euro und Sushi, serviert auf dem nackten Körper einer Frau. Als immer höflich und kontrolliert, teilweise charmant mit seinem leichten Wiener Dialekt, beschreiben Bekannte Marsalek gegenüber der "Süddeutsche Zeitung". Hinter dieser gutbürgerlichen Fassade soll aber mehr gesteckt haben. So beschreibt ein Bekannter Marsalek gegenüber der Zeitung als "einen der abgezocktesten Typen, die ich je erlebt habe". Wahrscheinlich war es auch diese Abgezockheit, die ihm eine beispiellose Karriere ermöglichte. Mit 30 stieg er bereits im Vorstand von Wirecard auf - ohne Studium, sogar ohne Abitur.
Auch innerhalb der Firma ein Mysterium
Der frühere Wirecard-Vorstand Jan Marsalek ist verschwunden
Systematisch ließ er das Unternehmen weitaus größer und mächtiger wirken, als es tatsächlich war. Marsalek als Person blieb allerdings stets außerhalb der Öffentlichkeit, er zeigte sich nicht auf Pressekonferenzen. Selbst innerhalb des Unternehmens war er ein Mysterium: "Er war der Typ, der immer sein Notebook zugeklappt hat, wenn man ihm zu nahekam", erzählt ein Manager gegenüber der "FAZ". Wie die "SZ" weiter berichtet, soll sich hinter der Heimlichtuerei Marsaleks ein bizarres Privatleben versteckt haben. Angeblich habe er "Feind"-Diagramme erstellt und verteilt und extravagante Partys gefeiert. Von in bar bezahlten Champagner-Rechnungen im Wert von mehreren hundert Euro und Sushi, serviert auf dem nackten Körper einer Frau, ist da die Rede.
an Marsalek: Kontakte in Geheimdienstkreise?
Die "Welt" berichtet ebenfalls von einem ausschweifenden Privatleben des Managers: Bekannte lud er demnach gerne ins Münchner Luxushotel "Mandarin Oriental" ein. Auf der Dachterrasse gab er Champagner aus und zahlte Rechnungen über Hunderte Euro in bar.
Marsalek soll viele Sprachen sprechen und fasziniert gewesen sein von Geheimdiensten. Er soll sogar Kontakte in Geheimdienstkreise haben. Einige sollen in den vergangenen Tagen noch kurze Antworten über den Messenger Telegram von ihm erhalten haben - darunter ein Smiley mit Tränen.
Gleichzeitig soll der Ex-Vorstand von Wirecard beständig in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Bekannte schätzen, dass er so ein dreistelliges Millionenvermögen angehäuft und nebenbei auch enge Kontakte geknüpft habe, die ihm in seiner jetzigen Lage helfen könnten. Denn gegen Marsalek liegt nun ein internationaler Haftbefehl vor. Der Wirecard-Betrug ist aufgeflogen und unter andere Marktmanipulation, Bilanzfälschung und Untreue sollen ihm vorgeworfen werden.
Wo steckt Jan Marsalek?
Während der frühere Wirecard-Chef Markus Braun sich bereits gestellt hat, bleibt seine rechte Hand verschwunden. Er werde sich nicht der Justiz stellen, ließ er von seinem Aufenthaltsort aus ausrichten. Angeblich soll er sich in auf der philippinischen Insel Cebu befunden haben und von dort aus weiter nach China geflogen sein. Doch Marsalek lässt sich auf keinem Überwachungsvideo des Flughafens finden und an dem angeblichen Abflugtag startete keine Maschine nach China, wie die "FAZ" herausfand.
Die Daten, die die Einreise und Ausreise des frühere Vorstands Jan Marsalek Ende Juni dokumentieren sollen, seien gefälscht, sagte nun der philippinische Justizminister Menardo Guevarra am Samstag. Dies habe eine Untersuchung der Aufnahmen von Überwachungskameras, Passagierlisten und anderem Material ergeben.
"Die Beamten der Einwanderungsbehörde, die diese fiktiven Einträge vorgenommen haben, wurden von ihren Aufgaben entbunden und müssen nun mit verwaltungsrechtlichen Strafen rechnen", sagte Guevarra weiter, ohne die genaue Zahl der Mitarbeiter zu nennen. Er habe weitere Ermittlungen in dem Fall angeordnet.
War die angebliche Reise nach Asien also nur ein "mögliches Ablenkungsmanöver", um die eigentliche Flucht zu vertuschen? Zuzutrauen wäre es Marsalek. Er hat das Geld, die Kontakte - und bekannterweise auch keine Skrupel.
Zudem: Trotz der vermeintlich falschen Fährte auf die Philippinen ist nicht auszuschließen, dass Marsalek sich dort aufhielt oder noch aufhält. "Trotz des Berichts der Einreisebehörde schließe ich die Möglichkeit, dass Marsalek auf den Philippinen sein könnte, nicht völlig aus", sagte der philippinische Justizminister gegenüber Reuters. Das berichtet die "Welt". "Wir sind ein Inselland, und es gibt Hintertüren, durch die undokumentierte Ausländer hindurchrutschen können."
Der Beitrag Sushi vom nackten Frauenkörper: Das skurrile Leben des Wirecard-Strippenziehers wird auf CHIP Online veröffentlicht von finanzen100.de. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
https://www.chip.de/news/Er-feierte-wilde-Partys-Dieser-Mann-steckt-hinter-dem-Wirecard-Betrug_182819620.html

Matthew Earl
Der Mann, der Wirecard entlarvte: "Bis 2011 war Wirecard wohl profitabel - aber komplett illegal"
, STERN.de, 05.07.2020
Mit ihm begann die Aufdeckung des Skandals: Der Finanzanalyst Matthew Earl recherchierte ab 2016 hinter den Machenschaften von Wirecard her. Ein Gespräch über tausende Briefkastenfirmen, Hacker-Angriffe auf die Emails und die Überwachung seiner Familie.
Der Brite Matthew Earl ist geschäftsführender Gesellschafter von ShadowFall Capital and Research. Die Firma produziert Finanzanalysen in eigenem Auftrag - überwiegend von Unternehmen, in deren Bilanzen sich Auffälligkeiten zeigen. Nach einem Mathematikstudium in St. Andrews arbeitete Earl zuerst als Ökonom bei der Royal Bank of Scotland im Londoner Bankenviertel und später dann für Investmentbanken, in deren Auftrag er Aktienanalysen verfasste. 2011 machte er sich selbständig. Earl, in der Londoner Finanzwelt bekannt als "Dark Destroyer", deckte ab 2016 die Machenschaften von Wirecard in akribischer Recherche auf und bloggte anonym darüber.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/der-mann--der-wirecard-entlarvte---bis-2011-war-wirecard-wohl-profitabel---aber-komplett-illegal--9320110.html

Reform der Finanzaufsicht Anpacken, Herr Scholz!
Warum Wirecard das Symptom für ein Deutschland der Gauner ist
, STERN.de, 04.07.2020
Nach dem Skandal um Wirecard muss die Regierung die Finanzaufsicht völlig umbauen. Deutschlands Image in der Welt und das Vertrauen in die Börse stehen auf dem Spiel.
Als ich vor kurzem ein Zitat von Peter Altmaier, unserem Bundeswirtschaftsminister, gelesen habe, bin ich sehr ins Grübeln geraten. Es ging um Wirecard, um die vermutlichen Betrügereien der Manager, ich fragte mich: Hat er den Satz wirklich ernst gemeint hat? Altmaier sagte: "Wir hätten eine sol

Gesundheitsdaten bei Fitness-Apps: Abmahnungen und eine Klage gegen Apple, netzpolitik.org, 22.11.2017
Fitness- und Wellness-Apps sind weitverbreitet. Doch was passiert, wenn man die Anbieter fragt, was sie speichern und an wen sie Daten weitergeben? Die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen hat das bei zwölf Anbietern getestet. Nun hagelt es Abmahnungen sowie eine Klage gegen Apple.
https://netzpolitik.org/2017/gesundheitsdaten-bei-fitness-apps-abmahnungen-und-eine-klage-gegen-apple/

Interview
Finanzexperte Gerhard Schick: "Deutschlands Konzerne wirken wie ein Tummelplatz für Kriminelle", STERN.de, 03.07.2020
Korruption bei Siemens, der Dieselskandal bei VW, jetzt die Pleite bei Wirecard - unter den deutschen DAX-Konzernen häufen sich riesige Betrugsfälle. Die staatlichen Aufseher versagen, sagt der Finanzexperte Gerhard Schick und fordert Konsequenzen.
Der Finanzexperte Gerhard Schick saß 13 Jahre für die Grünen im Bundestag, untersuchte die Bankpleiten in der Finanzkrise und legte die betrügerischen Cum-Ex-Geschäfte offen, mit denen Geldhäuser den Staat um Milliarden geprellt haben. Seit 2019 leitet er den Verein Finanzwende, der sich für ein gerechteres Finanzsystem einsetzt. Er fürchtet angesichts der Pleite von Wirecard um Deutschlands guten Ruf. Im Ausland blicke man mit Sorge auf eine Kette von Betrugsfällen, die von Siemens über Deutsche Bank, VW, Daimler bis hin zu Wirecard reicht.
Der Zahlungsdienstleister Wirecard legt eine spektakuläre Pleite hin, zahlreiche Kleinaktionäre haben viel Geld verloren. Was ist schiefgelaufen?
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/wirecard---deutschlands-konzerne-wirken-wie-ein-tummelplatz-fuer-kriminelle--9323640.html

Wirecard steckt in vielen Kreditkarten: Verlieren Kunden jetzt ihr Geld und ihr Guthaben?, CHIP.de, 02.07.2020
Der Zahlungsdienstleister Wirecard sitzt tief im Bilanzskandal. Nun steht das Münchner Unternehmen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit und muss einen Antrag auf Insolvenz stellen. Könnten Kunden nun ihr Geld auf den Prepaid-Kreditkarten von Wirecard verlieren?
[...] Nicht nur für Aktieninhaber von Wirecard könnte die Insolvenz des einstigen Fintech-Giganten ein Nachspiel haben (mehr dazu hier). Auch Kunden von Prepaid-Kreditkarten könnten tatsächlich Geld verlieren. Das geht aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Anbietern hervor. Wirecard-Karten selbst sind für viele Verbraucher nur sehr schwer zu erkennen.
Kunden von Boon, Boon Planet oder Bankomo meldeten am vergangenen Donnerstag gegenüber CHIP Probleme beim Einloggen. Das hat allerdings eher technische Hintergründe.
Warum kann ich mich nicht bei Boon anmelden?
Der überschuldete Dax-Konzern Wirecard will die konzerneigene Bank vom angekündigten Insolvenzantrag ausnehmen. Die Bank sei "nicht Teil des Insolvenzverfahrens der Wirecard AG", erklärte der Konzernvorstand in einer Mitteilung.
"Die BaFin hat für die Wirecard Bank AG bereits einen Sonderbeauftragten eingesetzt." Demnach werde die Wirecard-Bank organisatorisch und finanziell vom Mutterkonzern abgekoppelt: "Die Freigabeprozesse für alle Zahlungen der Bank werden zukünftig ausschließlich innerhalb der Bank und nicht mehr auf Gruppenebene liegen."
https://www.chip.de/news/Wirecard-steckt-in-vielen-Kreditkarten-Verlieren-Kunden-jetzt-ihr-Geld-und-ihr-Guthaben_182796422.html

BaFin und der Wirecard-Skandal
Nur ein Mitarbeiter zur Kontrolle?
, tagesschau.de, 28.06.2020
Nach dem Bilanzskandal bei Wirecard steht auch die Aufsichtsbehörde BaFin unter Druck. Warum hat sie nicht Alarm geschlagen? Laut einem Medienbericht könnte ein Verein mit Personalnot dafür mitverantwortlich sein.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-bafin-105.html

Bilanzskandal des DAX-Konzerns
Wie Wirecard tricksen konnte
, tagesschau.de, 26.06.2020
Wie konnte Wirecard womöglich Milliardengewinne erfinden und die Bilanzen fälschen? Haben die Aufsichtsbehörden versagt? Seit Jahren gab es bereits Berichte über Manipulationen beim DAX-Unternehmen.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/wirecard-129.html
Mehr zu diesem Thema:
Kommentar zu Wirecard: Die Kontrollmechanismen haben versagt, https://www.tagesschau.de/kommentar/wirecard-131.html
Wirecard: Aufstieg und Fall eines Börsenlieblin, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-127.html

Millionen-Kaution hinterlegt
Ex-Wirecard-Geschäftsführer Braun frei
, tagesschau.de, 24.06.2020
Der ehemalige Wirecard-Chef Braun steht im Zentrum des Skandals des DAX-Unternehmens. Dank einer Millionen-Kaution ist er nun vorerst frei. Unterdessen wenden sich die ersten Kunden von Wirecard ab.
https://www.tagesschau.de/inland/wirecard-133.html

1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz, die offenbar nie existiert haben
Nach Bilanzskandal
Ex-Wirecard-Chef Braun festgenommen
, tagesschau.de, 23.06.2020
Erst am Freitag war Markus Braun als Wirecard-Chef zurückgetreten. Dann wurde bekannt, dass 1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz offenbar nie existiert haben. Nun wurde er festgenommen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-festnahme-braun-101.html Wirecard
Aufstieg und Fall eines Börsenlieblings
Wirecard galt einmal als Vorzeigeunternehmen der Digital-Branche. Nach dem Bilanzskandal steht der DAX-Konzern plötzlich am Abgrund. Wie konnte das geschehen? Ein Überblick - vom rasanten Aufstieg bis zum Absturz. Von Ulrich Ueckerseifer.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirecard-127.html

Verseucht
Coronavirus sorgt für Anstieg der Malware-Bedrohungen
, trojaner-info.de, 15.06.2020
https://www.trojaner-info.de/aktuelles/feature/coronavirus-sorgt-fuer-anstieg-der-malware-bedrohungen.html
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/malware-verseuchte-lebenslaeufe-und-krankschreibungen-in-umlauf.html

OKNetzpolitischer Wochenrückblick KW 51: Oh, wie schön - überall Gesichtserkennung, netzpolitik.org, 22.12.2017
Am Berliner Südkreuz wird die automatische Gesichtserkennung munter weiter getestet. Facebook bekommt aufgrund seiner marktbeherrschenden Stellung vom Bundeskartellamt auf den Deckel und die Hamburger Polizei sorgt mit seiner sogenannten Öffentlichkeitsfahndung zum G20-Gipfel für Aufruhr. Die Themen der Woche im Überblick.
https://netzpolitik.org/2017/netzpolitischer-wochenrueckblick-kw-51-oh-wie-schoen-ueberall-gesichtserkennung/

OKKI
Die Bilderflut verwalten - Schluss mit dem Fotochaos
, PC-WELT.de, 30.03.2020
Dank KI lassen sich tausende Bilder automatisch analysieren, mit Schlagwörtern versehen und sortieren. So gehts.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-Bilderflut-verwalten-Schluss-mit-dem-Fotochaos-425016.html

OKDSGVO
Starkes Gesetz, holprige Durchsetzung
, netzpolitik.org, 24.06.2020
Seit zwei Jahren gilt die Datenschutzgrundverordnung. Seither ist das Gesetz zum globalen Vorbild geworden. Doch gegenüber Google, Facebook und Co. offenbaren sich Schwachstellen.
Zwei Jahre nach ihrer Einführung zeigt sich die EU-Kommission zufrieden mit der Datenschutzgrundverordnung. Das Gesetz sei ein "perfektes Beispiel" dafür, wie die Europäische Union die Rechte ihre Bürger:innen stärke und Unternehmen erlaube, die "digitale Revolution zu meistern", sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin V&eactue;ra Jourová. Die Grundverordnung sei eine "Erfolgsgeschichte". Das Lob begleitet einen heute vorgestellten Kommissionbericht, der umfassend Bilanz über die europäischen Datenschutzregeln zieht.
[...] Ein Herzstück der DSGVO ist ihr europaweiter Sanktionsmechanismus. Wer den Datenschutz auf systematische Art missachtet, muss mit Strafen von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes rechnen. Das soll selbst Großkonzerne abschrecken. Doch während die Behörden in Europa zweifellos viel getan haben, um den Datenschutz in einer Vielzahl an Orten Geltung zu verschaffen, hakt es ausgerechnet bei der Durchsetzung gegenüber den großen US-Technologiekonzernen Google und Facebook.
[...] Die Achillesferse der EU-Datenschutzregeln sind die nationalen Behörden, die sie durchsetzen müssen. Zwar betont die Kommission, dass die Datenschutzbehörden der EU insgesamt zwischen 2016 und 2019 ihr Budget verdoppeln und ihren Personalstand um 42 Prozent aufstocken konnten.
Das Bild ist allerdings nicht ganz vollständig. Denn in einigen Ländern sind die Behörden immer noch chronisch mit zu wenig Ressourcen ausgestattet. Das berichtet der Europäische Datenschutzausschuss, ein Gremium aller nationalen Behörden, in seinem Jahresbericht. Während viele Behörden rasch wachsen, um ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden, stagnierte die Personaldecke in den nationalen Behörden in Italien, Tschechien, Estland, Kroatien und Griechenland. In drei weiteren Ländern - Belgien, Litauen und Lettland - ist die Zahl sogar geschrumpft, sagte ein Sprecher zu netzpolitik.org.
Besonders auffällig ist die hapernde Durchsetzung der Datenschutzregeln im Fall Irlands. Das kleine Land ist der EU-Sitz von Digitalkonzernen wie Google, Facebook und Apple. Nach Irland locken die Firmen niedrige und teils sogar maßgeschneiderte Unternehmenssteuern sowie ein englischsprachiges Arbeitsumfeld, aber auch das offene Ohr für ihre politischen Anliegen und die schleppenden Prozeduren der dortigen Datenschutzbehörde.
Irisches Nadelöhr
Derzeit arbeitet die irische Datenschutzbehörde an rund einem Dutzend großer Verfahren allein gegen den Facebook-Konzern. Grenzüberschreitende Beschwerden gegen Konzerne müssen nach der DSGVO im EU-Sitzland untersucht werden. Erst wenn dort eine Entscheidung vorliegt, kann darüber von allen Datenschutzbehörden gemeinsam im Europäischen Datenschutzausschuss entschieden werden. Befinden soll die irische Behörde etwa über die Frage, ob Facebook-Nutzer:innen durch die bloße Nutzung des Dienstes zur Zustimmung der weitreichenden Verarbeitung ihrer Daten zu Werbezwecken gezwungen werden können.
Andere Fälle, die in Irland untersucht werden, betreffen die Facebook-Tochterfirmen WhatsApp und Instagram. Fast immer geht es darum, wie weit der Konzern bei der kommerziellen Ausbeutung von Nutzer:innendaten gehen kann. Fallen die Entscheidungen gegen Facebook aus, kratzt das am Image und der Profitabilität des Konzerns.
Doch die irische Behörde lässt sich erstmal Zeit. Im Mai kündigte sie an, einer der großen Facebookfälle stehe "in der Entscheidungsphase". Zwei weitere Verfahren wegen Instagram und WhatsApp seien ebenfalls kurz vor Abschluss. Passiert ist seither nichts. Der Ankündigung nach wartet die Behörde in Irland eine für Juli erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über Facebooks Datentransfers in die USA ab, bevor sie ihren nächsten Schritt setzen will.
Der Datenschützer Max Schrems, der einige der Beschwerden gegen Facebook in Irland vorgebracht hat, ist empört über das langsame Vorgehen der Behörde. Zuletzt warf er ihr sogar die heimliche Zusammenarbeit mit Facebook vor, was die Behörde allerdings bestreitet.
Andere Behörden in Europa zeigen indes einen gewissen Unmut darüber, dass die irische Behörde kaum Einblick in seine bisherigen Verfahren gewährt. Auch schlug Behördenchefin Helen Dixon Unterstützungsangebote aus Deutschland aus. Die irische Regierung lehnt indes eine Bitte der Behörde um zusätzliche sechs Millionen Euro ab, um Personal aufzustocken, berichtete Politico.
Das entschieden langsame und eigenbrötlerische Verhalten Irlands trägt dazu bei, dass bislang keine einzige gemeinsame Entscheidung der EU-Datenschutzbehörden nach dem sogenannten Kohärenzverfahren getroffen wurde. Der Bericht der EU-Kommission beklagt außerdem, dass Möglichkeiten zu gemeinsamen Ermittlungen nicht genutzt wurden. Zeitweise bedeute ein gemeinsames Vorgehen der EU-Behörden das Agieren nach dem "kleinsten gemeinsamen Nenner".
https://netzpolitik.org/2020/starkes-gesetz-holprige-durchsetzung
https://netzpolitik.org/2018/kuenstliche-intelligenz-bericht-warnt-vor-den-auswirkungen-von-gesichtserkennung/

OKKI
Die Bilderflut verwalten - Schluss mit dem Fotochaos
, PC-WELT.de, 30.03.2020
Dank KI lassen sich tausende Bilder automatisch analysieren, mit Schlagwörtern versehen und sortieren. So gehts.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-Bilderflut-verwalten-Schluss-mit-dem-Fotochaos-425016.html

EU: Kein Verbot für Gesichtserkennung, PC-WELT.de, 12.02.2020
Die EU-Kommission zieht doch kein generelles Verbot für automatische Gesichtserkennungssoftware in Betracht.
https://www.pcwelt.de/news/EU-Kein-Verbot-fuer-automatische-Gesichtserkennung-10753777.html

INPOL-Datei
Deutlich mehr Gesichtserkennung bei Bundespolizei und Kriminalämtern
, netzpolitik.org, 01.05.2020
Die Abfragen von biometrischen Lichtbildern in der INPOL-Datei nehmen drastisch zu, bei der Bundespolizei haben sie sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Immer öfter ist die Gesichtserkennung dabei erfolgreich, doppelt so viele Personen wie noch 2018 wurden identifiziert.
https://netzpolitik.org/2020/deutlich-mehr-gesichtserkennung-bei-bundespolizei-und-kriminalaemtern/

Prüm-Beschluss
Europäische Kriminalämter einigen sich auf Gesichtserkennungssystem
, netzpolitik.org, 12.03.2020
Die Europäische Union erweitert die grenzüberschreitende Abfrage biometrischer Daten auf Gesichter. Suchläufe sollen mit Standbildern aus Überwachungskameras möglich sein. Mit Fingerabdrücken und DNA darf über das dezentrale System nur nach Einzelpersonen gesucht werden. Für Gesichtsbilder könnten auch Massenabfragen erlaubt werden.
https://netzpolitik.org/2020/europaeische-kriminalaemter-einigen-sich-auf-gesichtserkennungssystem/

Interpol
Clearview AI
Wozu nutzt Interpol Gesichtserkennung?
, netzpolitik.org, 09.03.2020
Die internationale Polizeiorganisation entwickelt ein System, mit dem unbekannte Personen mithilfe von Lichtbildern identifiziert werden sollen. In einer Datei speichert Interpol Fotos und Videos, die von Internetanbietern und anderen Firmen stammen. Für die Gesichtserkennung hat Interpol auch Dienste von Clearview ausprobiert.
https://netzpolitik.org/2020/wozu-nutzt-interpol-gesichtserkennung/

Schule in den USA: Lehrerin wird wegen Oben-ohne-Selfie gefeuert - und will vor Gericht ziehen, STERN.de, 06.04.2019
Lauren Miranda dachte sich nichts, als sie ihrem Freund ein ein Oben-ohne-Selfie schickte. Zweieinhalb Jahre später ist die Junglehrerin ihren Job los. Nun will sie ihren ehemaligen Arbeitgeber verklagen.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/lehrerin-wegen-oben-ohne-selfie-gefeuert---new-yorkerin-zieht-vor-gericht-8654218.html

OKEuropäische Union plant europaweite Abfrage von Gesichtsbildern, netzpolitik.org, 22.07.2019
Im Vertrag von Prüm ist die polizeiliche Abfrage von biometrischen Daten unter EU-Mitgliedstaaten deutlich vereinfacht. Unter Leitung Österreichs wird jetzt die Erweiterung auf Gesichtserkennung untersucht. Ein entsprechender Ratsbeschluss könnte bereits im nächsten Jahr erfolgen.
https://netzpolitik.org/2019/europaeische-union-plant-europaweite-abfrage-von-gesichtsbildern/

Rex, Erna und Babe: Gesichtserkennung rückt Tieren auf den Pelz, netzpolitik.org, 19.07.2019
Gesichtserkennungstechnologien werden nicht nur bei Menschen eingesetzt, sie können auch Tiere voneinander unterscheiden und in Datenbanken wiederfinden. Weltweit entsteht eine Branche, die von der Technologie profitieren will.
https://netzpolitik.org/2019/rex-erna-und-babe-gesichtserkennung-rueckt-tieren-auf-den-pelz/

EU und Berlin planen mehr Gesichtserkennung in polizeilich genutzten Datenbanken, netzpolitik.org, 12.10.2018
Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken geht hervor, dass die Europäische Union und Deutschland die Nutzung von Gesichtserkennungssystemen in polizeilichen Datenbanken weiter ausbauen wollen.
https://netzpolitik.org/2018/eu-und-berlin-planen-mehr-gesichtserkennung-in-polizeilich-genutzten-datenbanken/

Interpol und Europol bauen Gesichtserkennung aus, netzpolitik.org, 26.03.2019
Polizeiorganisationen nutzen neue Fähigkeiten zum Durchsuchen biometrischer Bilder. Die Ermittler*innen können Personen und Sachen markieren und mit anderen Dateien abgleichen. Beim G20-Gipfel hatte der Hamburger Landesdatenschutzbeauftragte dieses Verfahren kritisiert.
https://netzpolitik.org/2019/interpol-und-europol-bauen-gesichtserkennung-aus/

Gesichtserkennung: BKA will auf verbessertes System umstellen, netzpolitik.org, 01.02.2018
Das Bundeskriminalamt beteiligt sich an immer mehr Projekten, um Gesichter von Personen mit Datenbanken abzugleichen. Nun kommt Ohrenerkennung hinzu. Damit sollen die praktischen Fähigkeiten zur biometrischen Erkennung ausgebaut und die Nutzung des zentralen BKA-Systems verbessert werden. Auch Massendaten, wie sie beim G20-Gipfel anfielen, werden durchforstet.
https://netzpolitik.org/2018/gesichtserkennung-bka-will-auf-verbessertes-system-umstellen/

Busty, Blond, Blowjob: Pornhub führt Gesichts- und Mustererkennung ein, netzpolitik.org, 12.10.2017
Die Videoplattform Pornhub will alle hochgeladenen Videos mit künstlicher Intelligenz durchscannen und verschlagworten. Dabei sollen auch die Namen der Darstellerinnen und Darsteller erfasst werden. Was einen Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer bringen soll, hat Auswirkungen auf Datenschutz und Privatsphäre.
https://netzpolitik.org/2017/busty-blond-blowjob-pornhub-fuehrt-gesichts-und-mustererkennung-ein/

Test: Apples iPhone-Gesichtserkennung am sichersten, PC-WELT.de, 10.01.2019
Wieder einmal hat sich bestätigt, dass Apples Face ID mit dem dreidimensionalen Abbild zur Gesichtserkennung die meisten Android-Smartphones hinter sich lässt.
https://www.pcwelt.de/a/test-apples-iphone-gesichtserkennung-am-sichersten,3440269

Umfrage: 76 Prozent gegen Gesichtserkennung im Supermarkt, netzpolitik.org, 18.10.2017
Die Aufzeichnung und Auswertung von Gesichtern führt weiterhin zu starker Ablehnung bei den Menschen. Ganz besonders hoch ist diese, wenn es dabei um kommerzielle Überwachung durch Unternehmen geht.
https://netzpolitik.org/2017/umfrage-76-prozent-gegen-gesichtserkennung-im-supermarkt/

Anhörung zum Polizeigesetz: Biometrische Gesichtserkennung bald in halb Sachsen?, netzpolitik.org, 12.11.2018
Sachsen soll ein neues Polizeigesetz bekommen. Maria Scharlau von Amnesty International hat das Vorhaben als Sachverständige im Landtag heute scharf kritisiert. Im Interview mit netzpolitik.org gibt sie einen Überblick über die umstrittenen Pläne der Landesregierung.
https://netzpolitik.org/2018/anhoerung-zum-polizeigesetz-biometrische-gesichtserkennung-bald-in-halb-sachsen/

Überwachung
Kritik an G20-Gesichtserkennung: "Neue Dimension staatlicher Ermittlungs- und Kontrolloptionen", netzpolitik.org, 31.08.2018
Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar bewertet die Gesichtserkennung nach den Gipfelprotesten vom vergangenen Jahr in einer Stellungnahme als "datenschutzwidrig". Die Polizei hatte im vergangenen Jahr 17 Terabyte Bild- und Videomaterial in eine eigens eingerichtete Datenbank zur biometrischen Suche überführt. Caspar nennt das eine "Herrschaft über Bilder".
https://netzpolitik.org/2018/kritik-an-g20-gesichtserkennung-als-neue-dimension-staatlicher-ermittlungs-und-kontrolloptionen/

Gesichtserkennung bei der Bundespolizei: Jede achte Abfrage ein Treffer, netzpolitik.org, 21.03.2018
Seit 2008 nutzen deutsche Polizeien ein System zur Gesichtserkennung, um damit Personen zu identifizieren. Die jährlichen Abfragen steigen stetig, jetzt soll die Software verbessert werden. Nach Forschungsprojekten wie am Berliner Bahnhof Südkreuz könnten die biometrischen Fotos automatisiert in Echtzeit durchsucht werden.
https://netzpolitik.org/2018/gesichtserkennung-bei-der-bundespolizei-jede-achte-abfrage-ein-treffer/

OKKann Gesichtserkennung wie Face ID Sicherheit leisten?
Ist Gesichtserkennung das Wundermittel, mit dem flächendeckend Sicherheit für alle erzeugt werden kann?
, PC-WELT.de, 28.02.2018
https://www.pcwelt.de/a/gesichtserkennung-wie-face-id-kann-sie-komfort-sicherheit-privacy-leisten,3438603

OKSchminke führt Gesichtserkennung in die Irre, trojaner-info.de, 30.12.2019
Wer einer automatisierten Gesichtserkennung entgehen will, muss sich nicht unbedingt maskieren. Es geht auch kreativer mit den Haar- und Make-up-Kreationen von Adam Harvey, die er im Rahmen des Projekts CV Dazzle in Leipzig vorstellte.
https://www.trojaner-info.de/startseite.html

OKErpresser drohen PC-Besitzern mit Veröffentlichung von Pornos, PC-WELT.de, 19.09.2019
Die Porno-Erpressermails werden immer fieser. Jetzt verwenden die Erpresser echte Passwörter, Handynummern und Adressen der Opfer.
https://www.pcwelt.de/news/Erpresser-drohen-PC-Besitzern-mit-Veroeffentlichung-von-Pornos-10669875.html

OKGesichtserkennung: US-Politikerin erklärt, wie Snapchat in den Überwachungsstaat führt, STERN.de, 17.01.2020
Sicherheitskameras, die stets wissen, wer vor ihnen steht, sollen noch dieses Jahr in Deutschland großflächig eingeführt werden. In den USA debattiert das Parlament indes über die Gefahren - und Alexandria Ocasio-Cortez bringt dabei gruselige Details ans Licht.
Es sind ganz konkrete Pläne: Noch dieses Jahr will das Innenministerium unter Horst Seehofer Kameras mit Gesichtserkennung in 135 Bahnhöfen und 14 Flughäfen einsetzen. Eine große Debatte dazu bleibt aus. Dass die dringend nötig wäre, zeigen aktuelle Anhörungen im US-Kongress. Die Debatte zeichnet ein düsteres Bild der Technologie.
"Das ist ein mögliches Werkzeug autoritärer Regime", erklärte die New Yorker Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez die möglichen Gefahren der Technologie. "Sie kann von Staaten wie China benutzt werden, aber auch von Konzernen, wie wir es bereits in den USA beobachtet haben." In China wird die Gesichtserkennung exzessiv genutzt. Sie entdeckte etwa einzelne Verbrecher in einem Stadion mit 60.000 Personen, begrenzt aber auch den Papierverbrauch in öffentlichen Toiletten auf 60 Zentimeter pro Gesicht.
https://www.stern.de/digital/online/us-politikerin-erklaert--wie-snapchat-in-den-ueberwachungsstaat-fuehrt-9091226.html

Gesichtserkennung
Mobilfunkverträge in China nur noch nach Gesichtsscan
, netzpolitik.org, 02.12.2019
Seit Dezember sind Mobilfunkanbieter in China verpflichtet, die Gesichter ihrer Kunden bei Abschluss eines Vertrags zu scannen. Die Regierung gibt vor, damit Betrug im Internet eindämmen zu wollen. Kritiker:innen befürchten jedoch, dass die Technologie zum Ausbau der Überwachung genutzt wird.
https://netzpolitik.org/2019/mobilfunkvertraege-in-china-nur-noch-nach-gesichtsscan/

Gerichtsurteil zu Gesichtserkennung
Datenschützer scheitert an Löschung biometrischer G20-Datenbank
, netzpolitik.org, 24.10.2019
Im Zuge der G20-Proteste setzte die Hamburger Polizei erstmals im großen Stil Gesichtserkennungs-Software ein. Wer sich in den Tagen um den Gipfel in Hamburg befand, dessen Gesichtsabdruck wurde möglicherweise erfasst und gespeichert. Der hamburgische Datenschutzbeauftragte wollte die biometrische Datenbank löschen lassen, scheiterte aber vor Gericht.
https://netzpolitik.org/2019/datenschuetzer-scheitert-an-loeschung-biometrischer-g20-datenbank/

Gesichtserkennung: Hamburger Innenbehörde pfeift auf Datenschutzbeauftragten, netzpolitik.org, 21.09.2019
Trotz einer Weisung von des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten will die Polizei der Hansestadt nicht auf ihr neues Gesichtserkennungssystem verzichten. In vier Wochen verhandelt das Verwaltungsgericht über die eigens angelegte Lichtbilddatei. Ohne das Urteil abzuwarten entzieht die Landesregierung dem Datenschützer sein schärfstes Schwert.
https://netzpolitik.org/2019/gesichtserkennung-hamburger-innenbehoerde-pfeift-auf-datenschutzbeauftragten/

Automatisierte Diskriminierung
Twitter prüft Rassismus in der Bildervorschau
, netzpolitik.org, 21.09.2020
Die automatische Bilder-Vorschau von Twitter scheint die Gesichter weißer Menschen zu bevorzugen und Schwarze Menschen systematisch auszublenden. Das Unternehmen beteuert, die Technologie sei auf solche Verzerrungen getestet worden und will das Modell nun erneut überprüfen.
https://netzpolitik.org/2020/automatisierte-diskriminierung-twitter-prueft-rassismus-in-der-bildervorschau/

Hass am Handy
Gutachten zum NetzDG
Gesetz gegen Hasskriminalität verfassungswidrig
, netzpolitik.org, 18.09.2020 u
Die schon beschlossene Erweiterung und Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes hängt wegen verfassungsrechtlicher Bedenken beim Bundespräsidenten fest. Ein neues Gutachten hält große Teile des Gesetzes für verfassungswidrig.
https://netzpolitik.org/2020/gutachten-zum-netzdg-gesetz-gegen-hasskriminalitaet-verfassungswidrig/

Justizministerium verbessert NetzDG
Mehr Widerspruch und mehr Aussagekraft
, netzpolitik.org, 30.01.2020
Die Bundesregierung überarbeitet das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Das Melden von rechtwidrigen Inhalten soll einfacher werden, die Aufsicht über die Sozialen Netzwerke strenger. Jahrelange Kritik ist offenbar angekommen.
https://netzpolitik.org/2020/mehr-widerspruch-und-mehr-aussagekraft/

OKPolizeiliches Zentralregister, in dem persönliche Daten von hunderttausenden Bürger:innen liegen
Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Deutschland werde zum Schlaraffenland für Hacker, warnen netzpolitische Verbände
, netzpolitik.org, 12.02.2020
Um besser gegen Hetze und Nazis im Netz vorzugehen, will das Justizministerium das Netzwerkdurchsetzungsgesetz überarbeiten. Doch die Vorschläge stoßen auf scharfe Kritik von Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie fürchten ein polizeiliches Zentralregister, in dem persönliche Daten von hunderttausenden Bürger:innen liegen würden.
https://netzpolitik.org/2020/deutschland-werde-zum-schlaraffenland-fuer-hacker-netzdg-reform-passwoerter-nazis/

Soziale Medien
Warum Polizeibehörden nicht beliebig twittern dürfen
, netzpolitik.org, 07.07.2020
Fotos von niedlichen Tierbabys zu posten, gehört nicht zu den Kernaufgaben der Polizei und hat grundsätzlich auch nichts auf deren Twitter-Accounts zu suchen. Der Jurist Friedrich Schmitt erklärt, wo die rechtlichen Grenzen für polizeiliche Social-Media-Arbeit verlaufen.
https://netzpolitik.org/2020/soziale-medien-warum-polizeibehoerden-nicht-beliebig-twittern-duerfen/

Bitcoin-Masche
Hackerangriff auf Twitter-Konten von Promis
, tagesschau.de, 16.07.2020
Unbekannten ist es gelungen, Werbung für Kryptowährungs-Deals über Twitter-Accounts von Prominenten wie Obama, Biden und Bezos zu verbreiten. Noch nie wurden so viele Accounts auf einmal missbraucht.
https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-hack-105.html
Mehr zu diesem Thema:
Twitter stoppt politische Werbung, 30.10.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-201.html
Account von Twitter-Chef gehackt, 31.08.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-dorsey-hacker-101.html

OKSo sehen Sie, wer Daten über Sie an Facebook schickt, PC-WELT.de, 30.01.2020
Facebook hat eine Funktion freigeschaltet, mit der Sie sehen, welche Webseiten und Apps Daten an Facebook übermitteln.
[...] Sie müssen noch einmal Ihr Facebook-Passwort eingeben und landen dann auf einer Seite, die einen Großteil der Unternehmen/Webseites/Apps auflistet, die beim Besuch/bei der Nutzung Daten an Facebook senden. Auch wenn Sie sich auf einer fremden Webseite mit dem Facebook-Konto anmelden, wird das hier aufgelistet. Die Suche nach Artikeln oder der Kauf eines Artikels oder das Spenden eines Geldbetrags kann ebenfalls dazu führen, dass eine Information an Facebook geschickt wird.
Facebook weist aber darauf hin, dass diese Liste keinesfalls vollständig ist. So können die neuesten Nutzeraktivitäten fehlen. Außerdem enthalte diese Liste "aus technischen Gründen" nicht alle Nutzeraktivitäten. Auch Sicherheitsgründe können in "seltenen Fällen" dazu führen, dass bestimmte Aktivitäten nicht aufgeführt werden, so Facebook.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-verraet-wer-alles-Daten-ueber-Sie-an-Facebook-schickt-10745239.html

OKZoom: Datenschutz-Problem in Videokonferenz-App für iOS, PC-WELT.de, 30.03.2020
Wie Sicherheitsexperten herausgefunden haben, übermittelt die Videokonferenz-App Zoom heimlich Daten an Facebook.
https://www.pcwelt.de/news/Zoom-Datenschutz-Problem-in-Videokonferenz-App-fuer-iOS-10781701.html

"Das Internet muss weg!"
Schlecky Silberstein surft in unserer Filterbubble

Christian Brandes aka Schlecky Silberstein würde gern das Medium abschaffen, das ihn ernährt. In "Das Internet muss weg" beschreibt der Blogger, wie wir von Algorithmen, Trollen und Tech-Firmen gebrainwasht werden. Aber ist er nicht selbst ein Teil davon? Eine Rezension.
https://netzpolitik.org/2018/schlecky-silberstein-surft-in-unserer-filterbubble/

Affenkopf für den Zoo

Urteil zu Affen-Selfie
Kein Recht am eigenen Bild

Ein Affe macht ein Selfie, das Bild geht um die Welt - was folgt, ist ein jahrelanger Rechtsstreit über die Bildrechte. Gehören sie dem Affen oder dem Besitzer der Kamera? Nun wurde ein Urteil gefällt.
https://www.tagesschau.de/ausland/selfie-affe-101.html

Affen-Selfie soll Fotografen ruiniert haben, PC-WELT.de, 02.08.2017
Ein Affe macht einen Selfie. Der Fotograf, dem die Kamera gehört, ist angeblich ruiniert. Wegen des Rechtsstreits mit... Die Tierschutzorganisation Peta hat für den Affen Naruto Klage vor einem Gericht eingereicht. Der Affe soll die Rechte an seinen Selfies und die damit erzielten Einnahmen bekommen.
https://www.pcwelt.de/news/Affen-Selfie-Tierschuetzer-reichen-Klage-im-Namen-eines-Affen-ein-Affentheater-9807399.html

Wikipedia streitet mit einem Fotografen Affentheater um ein Selfie, 07.08.2014
[...] Was geschah im Nationalpark von Nord-Sulawesi? Der britische Fotograf David Slater hatte seine Kamera für einen Moment aus den Augen gelassen, als sich ein Schopfaffenweibchen die Kamera schnappte und wild drauf los knipste - dabei entstanden auch einige Selbstporträts. Diese "Selfies" wurden im Internet online gestellt und schließlich in die Wikipedia-Bildersammlung aufgenommen - zum ärger von Slater.
Der forderte von dem Online-Lexikon, das Bild von der Seite zu nehmen. Er habe die Urheberrechte. Das Bild wurde laut Wikipedia von ihm zugeschnitten und rotiert. Seine Forderung wurde zurückgewiesen mit der Begründung, der Affe habe das Foto geschossen, deshalb habe er die Urheberrechte. Mit dieser Frage wird sich jetzt ein Gericht beschäftigen, denn Slater will den Fall juristisch klären lassen. Wenn zwei sich streiten...freut sich der Affe (auf dem Foto).
https://www.tagesschau.de/schlusslicht/schlusslichtaffe-103.html

Na dann, Happy Birthday!
Neuseeländerin posiert mit Affen für ein Foto - doch der hat etwas Anderes im Sinn
, STERN.de, 07.06.2019
Sarah Wijohn feiert ihren 21. Geburtstag in einem Naturpark auf Bali. Als sich ein kleiner Makake auf ihren Schoß setzt, will die Neuseeländerin ein schönes Erinnerungsfoto machen. Auf die folgende Überraschung ist sie nicht gefasst.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/affe-zieht-neuseelaenderin-das-kleid-herunter---video-geht-viral-8744778.html

Targeted Advertising
Facebook und Instagram streichen die Racial-Profiling-Option für zielgerichtete Werbung
, netzpolitik.org, 06.09.2020
Lange Zeit konnten US-Werbetreibende gezielt Menschen von Anzeigen ausschließen, denen Facebook die Merkmale "African American" oder "Hispanic" zuschrieb. Nach Protesten, Gerichtsverfahren und etlichen Besserungsversprechen hat der Konzern die Funktion jetzt endlich eingestampft.
https://netzpolitik.org/2020/targeted-advertising-facebook-und-instagram-streichen-die-racial-profiling-option-fuer-zielgerichtete-werbung/

Großer Partnerschafts-Werbering
Konten-Profiling
Automatisierter Informationsaustausch: Tracking- und Login-Skripte, Standortdaten, Nutzerdaten, Photos / Passbild (Gesicht), IP, UserAgent / Browserkennung, Aktivitäten auf Webseiten, Einkäufe, Vorlieben, Gewohnheiten, Klicks, Gesundheitsdaten, Kontobewegungen, Kontenstände, Registrierungen, ...


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Norton Secured - powered by Verisign
https://www.ebay.de
Ebay-Partner: Facebook, Google und etliche 1000 Firmen

Firmen-Listings (Auszug), Stand: 11.04.2020:
News&Links#MSWindows_Google
News&Links#Online-Shopping_Amazon_Ebay&Co.

Desinformationen
Twitter kennzeichnet russische und chinesische Staatsmedien
, netzpolitik.org, 12.08.2020
Mit der neuen Regelung wird die Reichweite der betroffenen Accounts erheblich eingeschränkt. Bisher sind nur Nachrichtenseiten aus Russland und China betroffen.
https://netzpolitik.org/2020/desinformationen-twitter-kennzeichnet-russische-und-chinesische-staatsmedien/

Social-Media-Inszenierung
Im Herzen der Instagram-Bestie
, netzpolitik.org, 07.10.2020
Instagram ist zehn Jahre alt geworden. Es gibt wenige Orte auf der Welt, die den Einfluss des sozialen Netzwerks besser verdeutlichen als das mexikanische Tulum. Beobachtungen aus einem vermeintlichen Paradies.
https://netzpolitik.org/2020/im-herzen-der-instagram-bestie/

10 Jahre nach dem Start
Wie Instagram zur Internet-Großmacht wurde
, tagesschau.de, 06.10.2020
Heute vor zehn Jahren ging Instagram an den Start. Nur zwei Jahre später verkauften die Gründer ihre App für eine Milliarde Dollar an Facebook. Heute erreicht sie mehr als eine Milliarde Nutzer.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/instagram-125.html

OKInstagram-App zeigt Schwachstellen
Sicherheitslücke bei Instagram: Hacker können sich Zugriff zum Smartphone verschaffen
, trojaner-info.de, 01.10.2020
Die Sicherheitsexperten von Check Point veröffentlichten kürzlich in ihrem Blog die neuesten Testergebnisse. Das Resultat: Eine Schwachstelle in der mobilen Instagram-App, die es Hackern ermöglicht, den Account eines Users zu übernehmen und das Smartphone in ein Spy-Phone zu verwandeln.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/instagram-app-zeigt-schwachstellen.html

Torvalds: Instagram, Twitter & Facebook sind eine Krankheit, PC-WELT.de, 05.04.2019
Linux-Vater Linus Torvalds äußert scharfe Kritik an sozialen Diensten und hat auch eine Erklärung dafür.
In einem Interview mit dem Linux Journal hat Linux-Vater Linus Torvalds soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter als eine "Krankheit" und "Müll" bezeichnet. Damit reagierte Torvalds auf die Frage, was er in der vernetzten Welt gerne ändern würde. Seine Antwort auf die Frage: "Nichts Technisches. Aber ich verabscheue modernes social media - Twitter, Facebook, Instagram. Es ist eine Krankheit. Sie scheinen schlechtes Verhalten zu fördern."
[...] Torvalds weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass er nichts von Anonymität halte. Viele Nutzer würden die Einhaltung der Privatsphäre und Datenschutz mit Anonymität verwechseln. Er halte dies aber für falsch. Anonymität ist für Whistleblower wichtig. Soziale Netzwerke sollten aber aus seiner Sicht keine Inhalte verbreiten, bei denen die Nutzer nicht ihre wahre Identität preisgeben müssen. Er selbst sei ohnehin bei keinem sozialen Netzwerk aktiv und habe nur Google Plus mal kurz ausprobiert, weil dort nicht nur "sinnloses Zeug" verbreitet wurde. Das ganze Thema ärgere ihn aber dennoch.
https://www.pcwelt.de/news/Torvalds-Instagram-Twitter-Facebook-sind-eine-Krankheit-10569822.html

Schrems gegen Facebook
500 Euro und kein Ende in Sicht
, netzpolitik.org, 02.07.2020
500 Euro Schadensersatz soll Facebook dem Datenschutzaktivisten Max Schrems zahlen, weil es angeforderte Daten nicht herausgegeben hat. Sechs Jahre hat das Gericht für diese Entscheidung gebraucht. Schrems findet es grotesk, dass die Richterin die wirklich wichtigen Fragen der Klage nicht berücksichtigt - und geht in Berufung.
https://netzpolitik.org/2020/500-euro-und-kein-ende-in-sicht/

Datenaustausch mit den USA
EU-Kommission bereitet Scheitern von Privacy Shield vor
, netzpolitik.org, 19.05.2020
Der Europäische Gerichtshof entscheidet bald über ein Klage des Juristen Max Schrems gegen den Datentransfer zwischen EU und USA. Die Kommission sieht sich bereits nach Alternativen um.
https://netzpolitik.org/2020/eu-kommission-bereitet-scheitern-von-privacy-shield-vor/

Das Monster Facebook endlich bändigen, netzpolitik.org, 19.12.2017
Facebook ist marktbeherrschend und weite Teile seiner Datensammlung unrechtmäßig. Das Bundeskartellamt will dem Unternehmen jetzt klare Grenzen aufzeigen. Doch das Verfahren kann erst der Auftakt des Unterfangens sein, die Macht des Konzerns zum Wohle der Gesellschaft zu brechen. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2017/das-monster-facebook-endlich-baendigen/

Von wegen Schwarzgelb unter Kohl!
Ihr bislang einziger Triumpf: AlgII / HartzIV unter Schröder mit Rotgrün... ?:

Was fiel dem Blumenladen nur ein, namentlich ein halbes Dorf zu verpetzen?

Fliegenpilz
Das Blumengeschäft aus dem von uns aus weit entfernten Dorf nahm auf Facebook erneut Kontakt zu uns auf...
"Ihr Lieben,
sicherlich haben es einige schon bemerkt, der Fliegenpilz hat bei Facebook eine private und eine Firmenseite.
Wir wollen uns auf die Firmenseite beschränken, damit..."

Our (removed) Facebook contact, Profil Fliegenpilz ( "Millionärsdorf" Hünxe ), 09.03.2020

Nachwuchskomiker
Wie geht lustig? In dieser Schule lernen Anfänger, wie man Bühnenkomiker wird
, STERN.de, 29.02.2020
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/wie-geht-lustig--in-dieser-schule-lernen-anfaenger--wie-man-buehnenkomiker-wird--9157550.html

Zuckerberg über Facebook-Nutzer: "Dumme Ficker"
Was wir Herrn Zuckerberg gerne mal ganz naiv fragen würden
, netzpolitik.org, 10.04.2018
Gegenüber der Öffentlichkeit gibt sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg meist schmallippig. Pressekonferenzen gibt er keine und Interviews nur dann, wenn die Firma so wie jetzt im Datenskanal gerade im Krisenmodus ist. Am liebsten verlautbart Zuckerberg Neuigkeiten in Facebook-Posts. Die Anhörung heute und morgen im US-Kongress bietet darum die einmalige Gelegenheit für die Abgeordneten, ihm zum Vorgehen seines Unternehmens mal kritische Fragen zu stellen, auf die er auch antworten muss. Allerdings bleibt der US-Kongress für Zuckerberg ein Heimspiel: Immerhin spendete seine Firma mehreren der Abgeordneten, die ihn befragen werden, für ihre Wahlkämpfe bedeutende Summen. Und im Entschuldigen und Besserung-Geloben ist der Facebook-Gründer bereits seit mehr als einem Jahrzehnt geübt, ohne das dies Wesentliches am Geschäftsmodell des Konzerns geändert hätte.
[...] Facebook verband seine kommerzielle Agenda von Anfang an mit dem politischen vagen, aber durchaus wirkmächtigen Postulat der Offenheit. Zuckerberg erklärte den Rückbau der Privatsphäre zum politischen Gebot einer demokratischen Gesellschaft. In einem Interview mit dem Magazin Wired im Jahr 2009 sagte Zuckerberg etwa, durch Facebook lernten die Nutzer, nach und nach mehr Informationen von sich preiszugeben.
[...] Nach der Gründung von Facebook 2004 prahlte der noch jugendliche Firmenchef gegenüber einem Freund damit, er könne aus dem Datenschatz des Netzwerks private Informationen über jeden Nutzer an seiner Alma Mater Harvard beschaffen. "Sie ‚vertrauen mir'", schrieb Zuckerberg demnach in einer privaten Nachricht. "Dumme Ficker." (Im englischen Original: "Dumb Fucks"), netzpolitik.org
https://netzpolitik.org/2018/was-wir-herrn-zuckerberg-gerne-mal-ganz-naiv-fragen-wuerden/

OK"Letzte Möglichkeit der Zerschlagung", netzpolitik.org, 28.04.2018
Das Bundeskartellamt sah Facebooks Datensammelei aus Drittquellen zuletzt als missbräuchlich an, während Google gegen eine von der EU-Komission wegen Missbrauch der Marktmacht verhängte Strafe in Milliardenhöhe klagt. Nach Ende der Verfahren, so Knoerig, "kommen wir über die Bundesregierung womöglich zu dem Ergebnis, dass wir Kommissionen bilden, und dann können wir, wenn es denn nötig sein wird, entflechten".
Reinhard Houben (FDP) sprach sich dafür aus, die Verfahren abzuwarten und bezeichnete die Möglichkeit der Zerschlagung als "letzten Schritt". Die digitale Wirtschaft brauche "Freiraum, damit sie sich entfalten kann."
https://netzpolitik.org/2018/bundestag-ueberlegt-digitale-plattformen-zur-oeffnung-zu-verpflichten/

https://tarnkappe.info/tor-wurden-20-exit-nodes-beschlagnahmt/
Lesermeinungen
Uli Herrmann
Antworten
Wie lange wollen wir uns eigentlich noch von einem Folterstaat übewachen lassen wie Ratten in einem Labor?
Liegt doch auf der Hand, wer da wieder die Finger im Spiel hat.
Kotzt mich einfach an, was sich "Behörden" da rausnehmen wie selbstverständlich. Haben wir sie jemals dazu legitimiert?
25. Dezember 2014 (18:39)

mario
Antworten
verdammt gute frage!
was noch viel schlimmer ist: wir stecken schon so tief im arsch der USA, dass wir nie wieder den weg dort heraus finden.
erschreckend zu wissen, dass es immer so bleiben wird.
einfach nur lächerlich, was wir uns so bieten lassen müssen.
und wie war das - merkel fliegt in die USA und entschuldigt sich bei obama für den NSA-Skandal?
die entschuldigt sich dafür, weil sie von den USA abgehört wurde?
übelstes lol. wobei, lustig finde ich das gar nicht.
25. Dezember 2014 (19:04)

Uli Herrmann
Antworten
was mich in dem Zusammenhang am meisten entsetzt, ist das Verhalten unserer "Leitmedien". Die müssten jetzt doch eigentlich täglich nachhaken, was denn nun passiert und was unternommen wurde. Aber NIX! Da wird sich der Mob schon dran gewöhnen.
Und uns hat man genau diese Art von Überwachungsstaat über Jahrzehnte als "das Böse" überhaupt verkauft.
Aber das Volk scheint ja zur Zeit mehr Angst davor zu haben, den Koran auswendig lernen zu müssen.
Na denn… Hat wohl jeder die Regierung die er verdient.
25. Dezember 2014 (19:12)

mario
Antworten
das ist ja das problem. die meisten leute schenken den ´leitmedien´ zu viel glauben - ob diese nun nachhaken oder nicht.
deswegen ist es wichtig, alternative medien aufzusuchen, die völlig unabhängig agieren und hinterfragen.
auch solche, die ein theme kontinuierlich behandeln und nicht nach ein paar tagen wieder ‘vergessen´.
25. Dezember 2014 (19:18)

Uli Herrmann
Ich glaube so n bissel was tut sich da zur Zeit. Es ist eine Freude, die Zugriffszahlen auf Alexa zu beobachten. Vor allem auch die "Veweildauer" auf den Seiten. Die Zugriffe über Suchmaschinen aber zeigen unverherhältnismässig stark an im Verlgeich zu direkten Aufrufen.
Möglicherweise ist da die NSA-Sache MIT verantwortlich. Vielleicht auch Whistleblower wie Udo Ulfkotte (nach 17 Jahren FAZ) (ein Unsympath wie er im Buche steht - ganz klar - aber Respekt vor dem Schritt auszusteigen).
MIt dem "Am Thema dranbleiben" sagste was… Muss ich mich an die eigene Nase fassen. Es ist einfach ZUVIEL Scheisse die da draussen vor sich hin köchelt und da wird alleine das Zeichnen von Petitionen zum Vollzeitjob wenn man sich das vorher noch durchliest:-)
Es wäre einfach schön Volksvertreter zu haben die in UNSEREM Sinne handeln und entscheiden, dann könnte man sich selbst wieder auf das konzentrieren was man gelernt hat :-(
25. Dezember 2014 (19:25)

mario
petitionen bringen anscheinend nur noch wenig bis gar nichts.
wenn sich die leute an der spitze ein ziel setzen, dann erreichen sie es auch. selbst wenn sie da über leichen gehen müssen.
wir leben schon lange nicht mehr in einer demokratie.
mitspracherecht haben wir kaum noch.
es werden sich ziele gesetzt, und uns wird von vornerein alles verschwiegen, weil es sonst zu viel widerstand geben könnte.
die wissen, dass wir es nicht wollen. durchgesetzt wird es trotzdem.
die fragen sich nicht, ob sie es vielleicht lassen sein sollten - nein, die fragen sich nur, wie sie es nachher am besten der öffentlichkeit verkaufen.
wirklich das beste beispiel war/ist ACTA/TTIP. wer sich ein bisschen damit beschäftigt der weiß schon was ich meine.
ich wünschte mir wirklich sehr, dass sich da mal bald was tun würde. nur solange die BILD täglich millionenfach verkauft wird, fehlt mir da etwas der optimismus.
auch bin ich da etwas leidtragend, weil mir gewisser maßen bekannt ist, dass die menschen sich gar nicht für die wahrheit interessieren.
"trash" scheint wohl die mode zu sein.
naja, volksverdummung eben. scheint ja anzukommen.
25. Dezember 2014 (19:36)

Uli Herrmann
Ja, ich halte Petitionen auch für sowas wie ein "Demokratie-Placebo". Man bekommt das gute Gefühl etwas tun zu können. Aber wenn man dann mal recherchiert wo Petitionen wirklich etwas verändert hätten,… Die Negativauslese an die Spitze der Politik ist wohl sehr gründlich. Wer auch nur einen letzten Rest Anstand, Moral oder Skrupel hat, wird schon sehr früh umgemähnt.
Wenn ich dem Grünen Ozdemir zuhöre und die Augen schließe - es könnte genauso Gutenberg oder Rössler oder Westerwelle sein - alle ersetzbar! Alles eine Mischpoke.
MEINE persönliche Konsequenz wird sein meine Zukunft in Südamerika zu suchen. Ich hoffe dass ich hier noch schnell genug weg komme.
...
https://tarnkappe.info/tor-wurden-20-exit-nodes-beschlagnahmt/

Facebook Logo
Social-Media-Atlas
Deutsche kehren Facebook mehr und mehr den Rücken - andere soziale Netzwerke profitieren
, STERN.de, 11.04.2020
Die Nutzerzahlen von Facebook sind in Deutschland im Sinkflug. Das zeigt der jüngst veröffentlichte "Social-Media-Atlas". Dennoch gibt es für das Unternehmen auch gute Nachrichten.
https://www.stern.de/digital/facebook--immer-weniger-nutzer-in-deutschland---instagram-bleibt-stabil-9218042.html

Verhandlung in Karlsruhe
Missbraucht Facebook seine Position?
, tagesschau.de, 23.06.2020
Wer ein Facebook-Konto hat, bezahlt das oft mit persönlichen Daten. Doch ist die Verwendung dieser Informationen auch ein Wettbewerbsverstoß? Darüber soll nun der Bundesgerichtshof entscheiden.
https://www.tagesschau.de/inland/facebook-kartellamt-115.html

Münchner Gericht verbietet Whatsapp, Facebook, Instagram, PC-WELT.de, 07.12.2019
Wegen Patentverletzungen stehen in Deutschland Whatsapp, Instagram, Facebook und Facebook Messenger vor einem Verbot.
https://www.pcwelt.de/news/Muenchner-Gericht-verbietet-Whatsapp-Instagram-und-Facebook-10718533.html

Facebook, Google, Youtube, Amazon Wie Internet-Konzerne Lügen verbreiten und unser Leben manipulieren, STERN.de, 23.01.2020
Nie war es leichter, die ganze Welt mit Lügen zu füttern und jeden einzelnen von uns gezielt zu manipulieren. Stehen wir vor einer Apokalypse der Wahrheit? Wie Sie sich und Ihre Daten schützen können.
Barack Obama blickt konzentriert in die Kamera -und zieht vom Leder. "Präsident Trump ist ein Vollidiot", schimpft er. Ein Knaller. Und hier noch einer: Bei dem US-TV-Sender CBSN gibt Mark Zuckerberg zu, dass er nach der Weltherrschaft greift. "Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert die Zukunft", sagt der Facebook-Chef. Auch das eine Weltnachricht. Eigentlich. Denn in Wahrheit sind beide Videos Fälschungen, Fakes. Ja, Obama und Zuckerberg sprechen täuschend echt, sogar die Lippen sind synchron. Doch die Videos sind mit künstlicher Intelligenz manipuliert, mit einer Technik des Maschinenlernens, dem "Deep ­Learning". Deshalb heißen diese Fälschungen der jüngsten Generation auch "Deep Fakes". Bei Obama und Zuckerberg hatten ihre Macher noch Gutes im Sinn. Sie wollten aufrütteln, warnen: Ihr dürft jetzt nicht einmal mehr glauben, was ihr seht.
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/ich-weiss-von-dir--was-du-nicht-weisst-9098464.html

Cambridge Analytica
Facebook akzeptiert offenbar Milliardenstrafe
, tagesschau.de, 24.07.2019
Facebook will Medienberichten zufolge eine Geldstrafe in Höhe von fünf Milliarden Dollar akzeptieren. Das weltweit größte soziale Netzwerk hatte für diesen Fall vorsorglich drei Milliarden Dollar zurückgelegt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-strafzahlungen-103.html

Privacy Badger - OpenSource project from the Electronic Frontier Foundation (EFF) - How does Privacy Badger work?
When you view a webpage, that page will often be made up of content from many different sources. (For example, a news webpage might load the actual article from the news company, ads from an ad company, and the comments section from a different company that´s been contracted out to provide that service.) Privacy Badger keeps track of all of this. If as you browse the web, the same source seems to be tracking your browser across different websites, then Privacy Badger springs into action, telling your browser not to load any more content from that source. And when your browser stops loading content from a source, that source can no longer track you. Voila!
At a more technical level, Privacy Badger keeps note of the "third party" domains that embed images, scripts and advertising in the pages you visit. Privacy Badger looks for tracking techniques like uniquely identifying cookies, local storage "supercookies," first to third party cookie sharing via image pixels, and canvas fingerprinting. If it observes a single third-party host tracking you on three separate sites, Privacy Badger will automatically disallow content from that third-party tracker.
In some cases a third-party domain provides some important aspect of a page´s functionality, such as embedded maps, images, or stylesheets. In those cases Privacy Badger will allow connections to the third party but will screen out its tracking cookies and referrers (these hosts have their sliders set to the middle, "cookie block" position).
Does Privacy Badger account for a cookie that was used to track me even if I deleted it? Yes. Privacy Badger keeps track of cookies that could be used to track you and where they came from, even if you frequently clear your browser´s cookies. Does Privacy Badger still work when blocking third-party cookies in the browser?
When you tell your browser to deny third-party cookies, Privacy Badger still gets to learn from third parties trying to set cookies via HTTP headers (as well as from other tracking techniques such as pixel cookie sharing and canvas fingerprinting). Privacy Badger no longer gets to learn from cookies or HTML5 local storage being set via JavaScript, however. So, Privacy Badger still works, it´ll just learn to block fewer trackers. Clearing history or already-set cookies shouldn´t have any effect on Privacy Badger.
How does Privacy Badger handle social media widgets?
Social media widgets (such as the Facebook Like button, Twitter Tweet button, or Google +1 button) often track your reading habits. Even if you don´t click them, the social media companies often see exactly which pages you´re seeing the widget on. Privacy Badger includes a feature imported from the ShareMeNot project which is able to replace the widgets with a stand-in version, so that you can still see and click them. You will not be tracked by these replacements unless you explicitly choose to click them. Privacy Badger currently knows how to replace the following widgets if they are observed tracking you: AddThis, Facebook, Google, LinkedIn, Pinterest, Stumbleupon, and Twitter. (The source code for these replacements is here; pull requests are welcome.)
Note, that Privacy Badger will not replace social media widgets unless it has blocked the associated tracker. If you´re seeing real social media widgets, it generally means that Privacy Badger hasn´t detected tracking from that variant of the widget, or that the site you´re looking at has implemented its own version of the widget. To avoid confusion, the replacement widgets are marked with the Privacy Badger badge next to the button. To interact with a replacement widget, simply click on it. Depending on the widget, Privacy Badger will either send you directly to the appropriate sharing page (for example, to post a tweet) or it will enable and load the real social widget (for example, the Facebook Like button, with personalized information about how many of your friends have "liked" the page). In the second case, you will still need to interact with the real widget to "like" or share the page.
https://privacybadger.org/#How-does-Privacy-Badger-work
https://privacybadger.org/
https://www.eff.org/files/privacy-badger-latest.xpi

Deutlich mehr Meldefälle
Hinweise auf Kinderpornografie verdoppelt
, tagesschau.de, 05.09.2018
Beim BKA und bei Beschwerdestellen sind 2017 fast 6000 Hinweise auf Kinderpornografie im Internet eingegangen - doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Doch das Löschen der Inhalte vor allem im Ausland dauert.
Beim Bundeskriminalamt und den Beschwerdestellen sind 2017 mehr als doppelt so viele Hinweise auf kinderpornografische Inhalte im Internet eingegangen wie im Jahr davor. Insgesamt 5977 Hinweise gingen im vergangenen Jahr ein, im Jahr davor waren es 2721. Das geht aus dem jährlichen Bericht des Bundesjustizministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die Medien des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) berichteten darüber.
Danach kamen die meisten Hinweise von Bürgern, die sich an Beschwerdestellen etwa der Internetwirtschaft wandten. Bei einem Teil der Hinweise konnte das BKA nicht handeln, zum Beispiel, weil Inhalte nicht mehr abrufbar waren, der Standort des Servers nicht ermittelt werden konnte oder weil es keine ausreichende Kooperation mit einem anderen Land gab.
https://www.tagesschau.de/inland/kinderpornografie-115.html

OKIntelligenzpartei - CDU Bielefeld
Kinderpornos bei der CDU

Intelligenzpartei CDU Bielefeld: Kinderpornos bei der CDU. Die gesamte Partei gefährdet das Ansehen unseres Landes. Kinderpornos könnten vielleicht auch in unserer Stadt bei Politikern gefunden werden. Wer sich darin wohlfühlt und Kinderpornos gerne hat, sollte der CDU beitreten.
https://cdubielefeld.wordpress.com/tag/intelligenzpartei/

OKBKA-Trojaner: Neue Version lädt Kinderpornos auf PC, CHIP.de, 08.05.2013
Der berüchtigte BKA-Trojaner ist in einer neuen, extrem fiesen Version im Umlauf: Der Schädling lädt Kinderpornographie auf Ihren Rechner herunter und täuscht anschliessend vor, dass das Bundeskriminalamt daher gegen Sie ermittele, http://www.chip.de/news/BKA-Trojaner-Neue-Version-laedt-Kinderpornos-auf-PC_60386424.html

BKA-Beamter musste wegen Kinderpornos gehen, tagesschau.de, 01.03.2014
Ein BKA-Spitzenbeamter ist laut "Spiegel Online" des Besitzes von kinderpornografischem Material überführt und vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden. Er habe Bilder bei demselben Anbieter bezogen, bei dem auch der SPD-Politiker Edathy bestellt habe.

Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst.

Kampf gegen Kinderpornografie
Tätersuche mit Fake-Bildern
, tagesschau.de, 21.11.2019
Beim Kampf gegen Kinderpornografie sollen Ermittler künftig auch computergenerierte Bilder verwenden dürfen. Justizministerin Lambrecht will Fahndern so alle zulässigen Instrumente geben, um Täter zu ermitteln.
https://www.tagesschau.de/inland/ermittler-fake-porno-101.html

Debatte über Kinderpornografie
Wie werden Pädophile nicht zu Tätern?
, tagesschau.de, 20.02.2014
Rund 250.000 pädophile Männer gibt es in Deutschland, schätzt der Forscher Jorge Ponseti. Im Gespräch mit tagesschau.de betont er, wie wichtig Prävention sei, damit diese nicht zu Tätern werden. Jorge sagt, pädophil zu sein, sei ein schweres Schicksal.
tagesschau.de: Die SPD hat deutlich gemacht, dass Sebastian Edathy keine Zukunft in der Partei hat. Parteichef Gabriel betonte, auch wenn es kein strafrechtliches Verhalten gebe, passe dies nicht zur SPD. Ist das ein typischer Umgang mit mutmaßlichen oder tatsächlichen Pädophilen?
https://www.tagesschau.de/inland/paedophilie100.html

OKSoziale Netzwerke im Visier des Geheimdienstes, Tagesschau, 30.05.2014
BND plant Echtzeitüberwachung
Der BND entdeckt die sozialen Netzwerke. Laut NDR, WDR und "SZ" plant der Nachrichtendienst eine Echtzeitüberwachung von Twitter, Facebook und Co.Die Initiative ist Teil eines 300-Millionen-Euro-Programms des Auslandsgeheimdienstes. Bezüglich der Stimmungsbilder in Echtzeit erfassenden Überwachungsprogramme orientiert sich der BND explizit an den technischen Möglichkeiten der amerikanischen NSA und des britischen GCHQ. Im Bereich der traditionellen Internet- und Fernmeldeüberwachung, so interne Strategieüberlegungen, müsse man angesichts der riesigen Datenmengen vermehrt auf die Analyse sogenannter Metadaten setzen, also der Frage, wer wann mit wem kommuniziert habe. Dies sei zeitgemäßer als die Inhaltserfassung. Die gespeicherten Metadaten sollen dann gefiltert werden, um bei Bedarf und Verdacht Zugriff auf Telefonate und E-Mails zu haben. Mit diesem Metadatenprogramm orientiert sich der BND technisch an den Vorbildern NSA und GCHQ. Außerdem soll eine Software geschaffen werden, die die im Internet verfügbaren Bilder deutscher BND-Agenten so verfremdet und manipuliert, dass die BND-Mitarbeiter künftig unerkannt durch ausländische Grenzkontrollen schlüpfen können. Von Benedikt Strunz und Stephan Wels.

OKExpertengruppe für Spurensuche im Netz: Verfassungsschutz will soziale Medien überwachen, Tagesschau, 25.06.2014
Der Verfassungsschutz will Verdächtigen in sozialen Medien schneller auf die Schliche kommen - und rüstet personell auf: Laut NDR, WDR und "SZ" soll ein 75-köpfiges Expertenteam (EFI) gegründet werden. Der Bundestag muss die Gelder aber noch freigeben.

Behörden auf Social Media
"Öffentliche Stellen müssen rechtmäßig kommunizieren"
, netzpolitik.org, 16.01.2020
Twitter, Facebook und Co. verstoßen gegen den Datenschutz. Deshalb will sich der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink von ihnen verabschieden. Er möchte eine Alternative für die Kommunikation von öffentlichen Stellen schaffen, Polizei und Landesregierung sind irritiert.
https://netzpolitik.org/2020/oeffentliche-stellen-muessen-rechtmaessig-kommunizieren/

Wuppertal: Schlägerei bei Facebook-Party, STERN.de, 26.01.2020
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--facebook-party-in-wuppertal-eskaliert-9096256.html

Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus, netzpolitik.org, 12.06.2019
Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff zeigt, wie der Überwachungskapitalismus menschliche Erfahrungen zu Marktgütern macht: In Datenform werden sie zum kostenlosen Rohstoff für Produktion und Verkauf. Das Ziel ist nicht nur die Kontrolle der Informationsflüsse über uns, sondern die Kontrolle unserer Zukunft.
https://netzpolitik.org/2019/im-zeitalter-des-ueberwachungskapitalismus/

Datenmissbrauch
Auch Kalifornien ermittelt gegen Facebook
, tagessschau.de, 07.11.2019
Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien ermittelt seit gut 18 Monaten gegen Facebook, wie jetzt bekannt wurde. Das Unternehmen zeigt sich offenbar wenig kooperationsbereit.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-kalifornien-ermittlungen-101.html

Soziale Netzwerke
Medienanstalten fordern mehr Regulierung
, tagesschau.de, 09.02.2020
Ein Gutachten im Auftrag der EU empfiehlt schärfere Regeln für soziale Medien im Umgang mit Fake-Accounts und Werbung. Die Landesmedienanstalt NRW sieht bisher sogar ein "Systemversagen".
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/eu-soziale-netzwerke-101.html

Steuerpraktiken
US-Finanzamt verklagt Facebook
, SPIEGEL ONLINE, 07.07.2016
Die US-Steuerbehörde verlangt Einsicht in die Buchführung von Facebook, doch der Konzern weigert sich. Jetzt hat das Finanzamt Klage erhoben.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/facebook-us-finanzamt-verklagt-internetkonzern-a-1101948.html

Irische Datenschutzbehörde: Mit Apple, Twitter und Whatsapp drei "Große" im Visier, PC-WELT.de, 25.05.2020
Während die irische DPC Apple wegen angeblicher Siri-Abhöraktionen zur Stellungnahme auffordert, geht es gegen Twitter und Whatsapp (und insofern Facebook) wegen Verstößen gegen die DSGV vor.
Bei Twitter geht es um eine "nicht näher spezifizierte Datenpanne", wie Heise.de meldet . Hier ist fraglich, ob Twitter das "Leck", das gegen die europäische DSGV (Datenschutz-Grundverordnung) verstoßen hat, rechtzeitig innerhalb von 72 Stunden gemeldet und den Verstoß inklusive der ergriffenen Gegenmaßnahmen schnell genug dokumentiert habe. Sollte der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) dies nicht so sehen, könnte auf Twitter als Betreiber des sozialen Netzwerks eine hohe Strafe von bis zu 20 Millionen Euro respektive vier Prozent des Jahresumsatzes zukommen.
Doch auch gegen Whatsapp, das schon lange zu Facebook gehört, geht die irische Datenschutzbehörde vor. Hier steht zur Debatte, ob sich das Unternehmen an die Informationspflichten aus den Artikeln 12 bis 14 der DSGVO gehalten hat oder nicht - brisant auch die Frage, ob die Nutzer des Messenger-Dienstes darüber hinreichend aufgeklärt wurden, welche Daten man an Facebook als Konzernmutter weitergereicht hat.
Doch auch Facebook selbst steht am Pranger, wie nämlich der Konzern persönliche Daten der Nutzer verarbeitet. Hier sei die Untersuchung durch die DPC bereits abgeschlossen und in der Entscheidungsphase. Und auch in weiteren Fällen hat man Whatsapp sowie den ebenfalls zu Facebook gehörenden "sozialen" Bilderdienst Instagram auf dem Schirm.
Erst kürzlich haben wir davon berichtet , wie die irische Datenschutzbehörde sich erneut mit Vorwürfen eines Whistleblowers beschäftigen muss, dem zufolge Apple weiterhin über Siri unerwünscht Gesprächsschnipsel sammelt und diese auswerten lässt - darunter auch solche mit intimem und sensiblem persönlichen Inhalt der Nutzer.
Dass ausgerechnet die irische Datenschutzbehörde gegen amerikanische Internet-"Giganten" vorzugehen hat, liegt daran, dass diese Konzerne ihren Hauptsitz aus steuerlichen Gründen häufig in Irland wählen. 📧 Feedback an PC-WELT
https://www.pcwelt.de/news/Irische-Datenschutzbehoerde-Mit-Apple-Twitter-und-Whatsapp-drei-Grosse-im-Visier-10816808.html

Datenschutzgrundverordnung
Kritik an "geheimen Absprachen" Facebooks mit Aufsicht
, netzpolitik.org, 25.05.2020
Der Aktivist Max Schrems klagt in einem offenen Brief an die EU-Datenschutzbehörden über die Arbeit der irischen Datenschutzaufsicht. Diese sei im dritten Jahr der DSGVO ein Nadelöhr für den Datenschutz in Europa.
[...] Schrems‘ Beschwerde richtet sich gegen die irische Datenschutzbeauftragte Helen Dixon. Irland ist der EU-Sitz von Technologiekonzernen wie Facebook, Twitter und Google. Die irische Behörde ist daher federführend für EU-weite Datenschutzbeschwerden gegen die Konzerne zuständig, derzeit laufen in Dublin zumindest zwölf große Fälle gegen sie. Doch in zwei Jahren hat die Behörde bislang aus Sicht von Aktivisten wenig unternommen, um die Geschäftspraxis der Datenkonzerne einzuschränken.
Zum Jahrestag beklagen Stimmen aus der Zivilgesellschaft die ungleichmäßige Durchsetzung der DSGVO. Das Gesetz habe das Bewusstsein für den Datenschutz europaweit gestärkt, aber seine Umsetzung sei noch immer mangelhaft, klagen die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Verein Digitale Gesellschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Schrems: Geheime Absprache in Irland
Der Datenschützer Schrems erhebt in seinem offenen Brief schwere Vorwürfe. Die irische Behörde habe in geheimen Treffen mit Facebook dem Konzern bei der Umgehung von Datenschutzbestimmungen geholfen.
Konkret geht es um Untersuchungen wegen Facebooks "Einwilligungs-Umgehung". Schrems und andere Datenschützer:innen beschweren sich seit Jahren darüber, dass Facebook die Nutzung seiner Dienste an umfassende Einwilligungen zur Verarbeitung von persönlichen Daten zu Werbezwecken koppelt.
Dies ist nach der Beschwerde von Schrems durch Artikel 7 der DSGVO untersagt, der klare Bedingungen in die Einwilligung der Datenverarbeitung setzt. Facebook änderte mit Wirksamwerden der DSGVO am 25. Mai 2018 über Nacht seine Vertragsbedingungen und beruft sich seither nicht mehr auf die Einwilligung seiner Nutzenden, sondern auf einen "angeblichen Datennutzungvertrag", sagt Schrems.
Nach Angaben des Datenschützers habe es zehn Treffen der irischen Behörde mit Facebook vor Wirksamwerden der DSGVO gegeben. Dabei sei eine Absprache erfolgt, wie Facebook seine dubiose Datenpraxis weiterhin unter dem Mäntelchen der Legalität fortsetzen kann, so Schrems. Das erinnere an umstrittene Steuerdeals zwischen Irland und Technologiekonzernen wie Apple.
Die irische Behörde bestreitet auf Anfrage von netzpolitik.org, geheime Absprachen mit Facebook getroffen zu haben. "Wir treffen uns regelmäßig mit Unternehmen aus allen Sektoren im Rahmen unserer Durchsetzungs- und Überwachungsfunktionen gemäß Artikel 57 der GDPR, so wie es viele unserer EU-Kollegen tun, die Datenschutzbehörden sind", schrieb der Vizechef der Behörde, Graham Doyle.
Zuvor teilte die Behörde mit, sie habe in dem Fall die Ermittlungen abgeschlossen und befinde sich nun in der Entscheidungsphase. In zwei weiteren Fällen wegen der Facebook-Töchter Instagram und WhatsApp seien Berichtsentwürfe an den Mutterkonzern mit Bitte um Stellungnahme geschickt worden. Diese Verfahrensschritte gehen einer Entscheidung im EU-Rahmen voraus.
Der Europäische Datenschutzausschuss wollte zunächst keine Stellungnahme zu den Vorwürfen von Schrems abgeben. Sie müssten erst noch in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses besprochen werden, teilte eine Sprecherin mit.
[...] Bisher offen ist auch der Ausgang einer weiteren rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Schrems, der irischen Datenschutzbehörde und Facebook. Am 16. Juli soll der Europäische Gerichtshof im Fall Schrems II über den Datentransfer zwischen EU und USA entscheiden. Die EU-Kommission bereitet sich nach einer kritischen Einschätzung des EU-Generalanwaltes bereits auf ein Scheitern des Rechtskonstrukts vor.
https://netzpolitik.org/2020/kritik-an-geheimen-absprachen-facebooks-mit-aufsicht/

OKMax Schrems: Wir brauchen einen "Kulturwandel" bei EU-Datenschutzbehörden, netzpolitik.org, 21.09.2018
Der österreichische Jurist Max Schrems ist ein Vorkämpfer für die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer von Facebook, Google und Co. Die neuen EU-Datenschutzregeln gaben ihm und seinen Mitstreitern ein scharfes Schwert für Klagen in die Hand. Nun liege es in der Hand der Behörden und Gerichte, unsere Rechte auch durchzusetzen, sagte Schrems bei der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz in Berlin.
https://netzpolitik.org/2018/max-schrems-wir-brauchen-einen-kulturwandel-bei-eu-datenschutzbehoerden/

Tim Wu: Warum Facebook zerschlagen werden sollte, netzpolitik.org, 11.07.2019
Ein ehemaliger Obama-Berater fordert die Wiederbelebung eines amerikanischen Anti-Kartell-Geistes. Facebook würde durch seine Größe angreifbar, Standard Oil und AT&T wären Beispiele für gelungene Entflechtungen. Er beschuldigt Mark Zuckerberg, Instagram illegal übernommen zu haben.
https://netzpolitik.org/2019/tim-wu-warum-facebook-zerschlagen-werden-sollte/

"Zusammenarbeit mit Geheimdiensten, um staatlich koordinierte Desinformationskampagnen aufzuspüren"
Desinformationskampagnen
EU nimmt soziale Medien in die Pflicht
, tagesschau.de, 10.06.2020
Heute präsentiert die EU-Kommission Leitlinien für soziale Netzwerke. In Zeiten der Corona-Pandemie fordert sie Facebook, Twitter & Co. auf, monatlich über ihren Kampf in Sachen Desinformation zu berichten.
Der Kampf gegen Desinformationskampagnen sei eines seiner wichtigsten Ziele, behauptet Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seinen Videokonferenzschalten mit der EU-Kommission. So arbeite Facebook mit Geheimdiensten zusammen, um staatlich koordinierte Desinformationskampagnen aufzuspüren, versicherte der Facebook-Chef im letzten Monat gegenüber der von der Leyen-Kommission.
Doch die zeigt sich von Zuckerbergs Zusicherungen nicht sonderlich beeindruckt. Und auch nicht von der freiwilligen Zusage von Facebook und Twitter, Microsoft, Google und Mozilla, einmal jährlich über ihre Aktivitäten zur Bekämpfung von Desinformationskampagnen zu berichten.
Berichte zu Zahl, Inhalten und Reichweite
In Zukunft sollen alle sozialen Netzwerke, also auch WhatsApp und TikTok, verpflichtet werden, monatliche Berichte vorzulegen - und zwar über die Zahl, Inhalte und Reichweite der irreführenden Posts und der falschen Nutzerkonten.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-soziale-netzwerke-103.html

OKCSS is so overpowered: it can deanonymize Facebook-users, bleepingcomputer.com, 05.31.2018
By Catalin Cimpanu
Some of the recent additions to the Cascading Style Sheets (CSS) web standard are so powerful that a security researcher has abused them to deanonymize visitors to a demo site and reveal their Facebook usernames, avatars, and if they liked a particular web page of Facebook.
Information leaked via this attack could aid some advertisers link IP addresses or advertising profiles to real-life persons, posing a serious threat to a user's online privacy.
The leak isn't specific to Facebook but affects all sites which allow their content to be embedded on other web pages via iframes.
https://www.bleepingcomputer.com/news/security/css-is-so-overpowered-it-can-deanonymize-facebook-users/

OKAchtung, Datensammler! So schützen Sie Ihre Privatsphäre, PC-WELT.de, 31.05.2020
Es genügen schon wenige Informationen, um ein überraschend detailliertes Profil über einen Nutzer anzulegen. Dabei gilt zu beachten: Es geht nicht nur um das, was Sie von sich aus preisgeben. Es geht auch um das, was Computer darüber hinaus über Sie verraten.
Die meisten Menschen unterschätzen vollkommen, was Datensammler heute über sie wissen. Dabei umfasst ein persönliches Profil bei den Datenkraken oft weit über 250 Eigenschaften. Die Aufgabe eines solchen Profils ist es, die ökonomische "Nutzbarkeit" der Person offen zu legen. In der Folge erhalten manche Leute keine Krankenzusatzversicherung oder müssen für ihren Urlaub deutlich mehr bezahlen.
In Sicherheit kann sich niemand wiegen, denn zum einen werden die Daten sowohl online wie auch offline erhoben. Zum anderen gibt es keine guten Kontrollmöglichkeiten. Es ist möglich, dass ein Datensammler ein komplett falsches Profil von Ihnen führt. Im positiven Fall heißt das, dass Sie für einen Flug weniger bezahlen müssen. Es kann aber auch bedeuten, dass Sie keinen Kredit erhalten.
Datensammler
Tracking im Internet: Diese Firmen sehen am meisten
Die Tabelle zeigt, wie viel Internetverkehr einschlägige Firmen tracken. Google auf Platz eins kann mehr als 80 Prozent des Webs überwachen. Facebook und Amazon folgen auf Platz zwei und drei.
Wer das Internet nutzt, hinterlässt Spuren. Dazu zählen etwa besuchte Websites, gelesene Artikel, gekaufte Medikamente und vieles mehr. Jede einzelne Spur scheint zunächst unbedeutend und ist meist auch nicht zuzuordnen. Doch wenn es einer Firma gelingt, möglichst viele dieser Spuren aufzulesen und zu einem Profi zusammenzufügen, erhält sie ein umfassendes Bild.
Eine der ersten Fragen lautet also: Welche Firmen können Ihre Datenspuren im Internet einsammeln? Die Antwort darauf hat die Firma Cliqz gegeben. Sie hat die Daten des Cookie-Blockers Ghostery ausgewertet und festgestellt: Über 80 Prozent des Webs wird von Google-Trackern überwacht. Auf Platz zwei landet Facebook, das 27 Prozent des Web überwachen kann. Dahinter liegt Amazon mit noch 18 Prozent (siehe Grafik). Die komplette Liste finden Sie hier: https://whotracks.me/companies/reach-chart.html
Zwar liegt Facebook weit hinter Google, dafür kennt das soziale Netzwerk von den meisten Nutzern sehr persönliche Details und kann auch mit weniger Tracking-Abdeckung erschreckend umfassende Profile über seine Nutzer anlegen. Das gilt übrigens auch für Amazon, das aus dem Kaufverhalten tiefe Einblicke in das Leben seiner Kunden erhält.
Die Website Whotracks.me zeigt, welches die häufigsten Tracker im Internet sind. Auf den ersten Plätzen finden sich nur Tracker von Google. Erst auf Platz fünf folgt der erste Tracker von Facebook.
Wer wissen möchte, welche 1000 Tracker am häufigsten eingesetzt werden, sieht sich diese Liste an. Auf Platz eins steht hier Google Analytics. Ein Tracker, den viele Websites einbauen, um Infos über ihre Besucher zu erhalten. Diese Infos wandern aber nicht nur an die Website-Betreiber, sondern auch an Google. Sie müssen also eine Website nicht googeln, um Google zu verraten, wo Sie surfen. Auch wenn Sie eine Site direkt ansteuern oder eine andere Suchmaschine nutzen, erfährt Google davon.
Facebook trackt Surfer außerhalb des sozialen Netzwerks mit seinen Like- und Share-Buttons (sogenannte Social-Plug-ins). Das heißt: Allein der Aufruf einer Website mit dem Gefällt-mir-Button verrät Facebook, dass Sie diese Seite besucht haben.
Diese Firmen wissen noch mehr als Google & Co.
Google, Facebook & Co. wissen unfassbar viel über die meisten Internetnutzer. Doch es gibt Firmen, die vermutlich noch mehr über uns wissen. Es sind sogenannte Datenbroker, also Datenhändler. Es gibt sie schon länger als das Internet. Sie sammeln Daten entsprechend nicht nur im Internet, sondern auch in der Offline-Welt, etwa von Ladengeschäften oder aus den öffentlichen Registern von städtischen oder staatlichen Einrichtungen. Sie ergänzen diese Daten, indem sie weitere Details bei anderen Datenbrokern zukaufen. Laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks sollen rund 1000 Unternehmen auf dem deutschen Markt mit Adressen und anderen personenbezogenen Daten handeln. Google ist also nicht alleine. Große Datenbroker in Deutschland sind etwa die Firmen Acxiom, AZ Direct, Experian und Deutsche Post.

Die Datenbroker erstellen sehr detaillierte Profile von Menschen. Sie haben nicht nur Informationen über unser Alter, Geschlecht, Adresse oder Familienstand, sondern auch über Herkunft, Gewicht, Größe, Bildungsniveau, politische Gesinnung, Vorlieben und Geschmack, Einkaufsgewohnheiten, Urlaubspläne, gesundheitliche Probleme und Krankheiten, Details zu Beruf, Konkursen und Finanzen. Die Firmen werben damit, dass sie über 250 Merkmale zu einer Person besitzen. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Zu diesen Merkmalen gibt es hunderte genauere Ausprägungen, die ein Profil weiter vervollständigen. So kann zum Merkmal "konsumfreudig" auch noch die Info "Spontankäufer" hinzukommen oder zum Vornamen einer Person die vermutliche Herkunft. Im Bereich Versicherung gibt es Merkmale wie "überforderter Unterstützungssucher" oder "skeptisch Gleichgültiger".
Die Profile sind nicht nur detailliert, die Datenbroker besitzen sie zudem zu den meisten Menschen in Deutschland. Der Broker AZ Direct von Bertelsmann gibt etwa an, Profildaten von über 70 Millionen Personen, 41 Millionen Haushalten und 21 Millionen Gebäuden zu kennen. Allein die bewohnte Gebäudeart, etwa Plattenbau oder Eigenheim, hat in einem Profil sehr hohe Bedeutung.
Datenbroker wie Acxiom speichern hunderte Informationen zu einem Profil. Im Bereich Versicherung gibt es zum Beispiel die Merkmale "überforderter Unterstützungssucher" oder "skeptisch Gleichgültiger".
Vor einigen Jahren hat die amerikanische Verbraucherschutzbehörde (Federal Trade Commission, FTC) die neun größten Datenbroker in den USA unter die Lupe genommen . In ihrem Bericht haben sie die rund 200 Merkmale der Profile aufgeführt, die diese Broker in ihren Datenbanken führen. Ein Blick auf die Liste lohnt sich, um ein besseres Gefühl für die Datensammlung zu bekommen. Hier eine kleine Kostprobe: In der Rubrik Wohnen stehen etwa die Merkmale "Anzahl der Zimmer", "Garage vorhanden", "Kamin vorhanden" sowie 20 weitere Punkte. In der Rubrik Kaufverhalten finden sich Punkte wie "Datum des letzten Online-Kaufs", "Datum des letzten Offline- Kaufs", "Art der gekauften Lebensmittel", "Bezahlmethode" und über 25 weitere Punkte.
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Internetriesen Google, Facebook & Co. weniger detaillierte Profile bilden als die klassischen Datenbroker. Auch Google und Facebook besitzen Unmengen privater Details über ihre Nutzer. Google etwa weiß, welche Webseiten Sie besuchen, und zieht daraus Schlüsse, welche Themen Sie interessieren, etwa Tipps bei Rückenschmerzen, News zu verbesserten Antiallergiemitteln, Infos zum Arbeitsrecht. Facebook kennt ebenfalls viele Webseiten, die Sie besuchen, und hat zudem noch die Infos aus seinem sozialen Netzwerk - etwa, welche Themen Sie kommentieren, welche Sie mit einem Gefälltmir versehen und welchen Gruppen Sie beitreten. Zusätzlich haben die beiden Internetfirmen meist auch noch einen guten Überblick, wer mit wem bekannt und befreundet ist. Das lässt in vielen Fällen interessante Rückschlüsse zu.
Dank der DSGVO haben Sie das Recht, Ihr Profil einzusehen. Viele Firmen haben sich mittlerweile entsprechend vorbereitet und bieten für dieses Auskunftsrecht Online-Formulare an.
Bei Facebook finden Sie den Antrag auf Einsicht in Ihre Daten etwa unter "Pfeil-Symbol -› Einstellungen -› Deine Facebook-Informationen -› Deine Informationen herunterladen". Es dauert einige Minuten, bis Sie eine Datei mit Ihrem Profil herunterladen können. Ein Blick lohnt sich gerade dann, wenn Sie glauben, nur wenig von sich in Facebook preiszugeben. Kontrollieren Sie zum Beispiel den Eintrag "Deine Adressbücher". Es kommt oft vor, dass sich Facebook Ihr komplettes Adressbuch geladen hat, auch wenn Sie glauben, das nie autorisiert zu haben. Bei Google können Sie Ihr Profil über die Website https://takeout.google.com/settings/takeout?pli=1 anfordern.
Datenbroker: Bei Facebook, Google & Co. haben Sie als Nutzer der Dienste eine Verbindung zu diesen. So ist es naheliegend, dass Sie das Auskunftsrecht laut DSGVO für sich in Anspruch nehmen können. Wir wollten aber auch wissen, ob der Auskunftsanspruch auch gegenüber Datenbrokern, also Firmen wie AZ Direct oder Acxiom, gilt. Dazu meint der Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Medienrechtskanzlei Wilde Beuger Solmecke : "Ja, in der Tat gilt der Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO auch gegenüber Datenbrokern. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob zwischen dem Broker und der betroffenen Person eine geschäftliche Verbindung besteht, jedoch müssen die Datensammler nachweisen können, inwiefern eine Einwilligung in die Erhebung der Daten vorliegt. Sofern der Auskunftsanspruch geltend gemacht wird, muss das Unternehmen umfassend darüber Auskunft erteilen, woher diese Daten stammen, zu welchem Zweck sie verarbeitet werden und gegenüber wem die Daten offengelegt wurden."
Sie können sich also auch an diese Firmen wenden. Beim Datenbroker AZ Direct geht das per Mail über die Website www.az-direct.com/site/datenschutz-dialogmarketing . Acxiom stellt auf www.acxiom.de/verbraucher anfragen ein Formular zur Verfügung, mit dessen Hilfe Verbraucher Auskunft über ihre gespeicherten Daten verlangen können. Die Firmen haben einen Monat Zeit, auf Ihre Anfrage zu reagieren. Die Auskunft hat laut DSGVO Art. 15, Abs 3, kostenlos zu geschehen.
KI und Big Data
Ihr Profil bei den Datensammlern, so umfangreich es auch sein mag, ist aber nur der Grundstein, um Sie völlig in einen gläsernen Menschen oder zumindest einen gläsernen Konsumenten zu verwandeln. Denn mit KI und Big Data können die Datensammler noch weit mehr über Sie in Erfahrung bringen. Es geht also nicht nur um das, was Sie von sich preisgeben, es geht auch darum, was Computer darüber hinaus über Sie aussagen können.
Ein Beispiel für die Bilderkennung mittels KI
Ein Automobilhersteller möchte bei Facebook Werbung schalten. Natürlich soll die Werbung nur bei Leuten erscheinen, die sich das Auto auch leisten können. Zudem soll die Werbung primär dann erscheinen, wenn die Nutzer gerade aus dem Urlaub wiedergekommen sind. Denn laut einiger Psychologen soll dann die Kaufbereitschaft für eine so große Anschaffung wie ein Auto besonders hoch sein. Facebook kann diesen Wunsch leicht erfüllen. Entweder verraten die Nutzer ihren Urlaubsaufenthalt durch eine Statusmeldung selber. Oder Facebook wertet die Geodaten der IP-Adresse oder des verwendeten WLANs aus. Für typische Urlaubsregionen klappt das sehr gut. Aber auch ohne Geodaten errät Facebook Ihren Urlaub. Es analysiert einfach die Fotos, die Sie von sich oder Ihrer Familie hochladen. Erkennt der KI-Algorithmus eine schöne neue Sonnenbräune, waren Sie sehr wahrscheinlich im Urlaub. Denn dass Sie kein Sonnenstudiogänger sind, weiß Facebook ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Big Data verrät noch viel mehr über Sie
Big Data bringt in einem Ausmaß Details hervor, das man kaum glauben kann. Big Data heißt: Facebook kennt 50 Details über Sie und kann Sie deshalb in eine Gruppe von Nutzern einordnen, die ebenfalls diese 50 Details besitzen. Einige der Nutzer haben aber weitere Details über sich verraten. Die Wahrscheinlichkeit ist nun hoch, dass diese Details auch auf Sie zutreffen. Bereits im Jahr 2013 hatte die Wissenschaftlerin Jennifer Goldbeck ermittelt, dass man anhand eines Facebook-Profils weiß, ob die Person ein Alkoholproblem hat, ein guter Teamspieler ist oder schwanger - und alles ohne direkte Hinweise.
Bilderkennung und Künstliche Intelligenz
Die aktuellen Fortschritte in der Bilderkennung mittels KI verschärfen etliche Datenschutzprobleme noch. Laut einer Studie der Universität Stanford kann ein KI-Programm nach der Analyse nur eines Fotos mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, ob die gezeigte Person homosexuell ist. Mit fünf Fotos steigt die Genauigkeit auf 91 Prozent. Ein Datenprofil zu dieser Person ist nicht nötig. Die Fotos genügen. Für Betroffene kann das ein großes Problem sein, sobald sie zum Beispiel in intolerante Staaten reisen. Datensammler können also Aussagen über Sie treffen, die weit über das gespeicherte Datenprofil hinausgehen.
Wichtig ist: Von diesen weitergehenden Aussagen über Sie werden Sie vermutlich nichts in dem Profil finden, das Sie mit Ihrem Auskunftsrecht erhalten. Denn diese Aussagen können die Datensammler temporär generieren. Sie tun dies zum Beispiel nur dann, wenn sie die Infos verkaufen können, etwa weil ein Werbekunde danach fragt.
Die Folgen
Teure Konsequenzen aus der Profilbildung
Der Sicherheitsspezialist Bullguard hat die Folgen der Datensammelei untersucht und nennt unter anderem diese Probleme: Wer des Öfteren teure Hotels oder Flüge gebucht hat, bekommt künftig bei der Online-Buchung immer einen höheren Preis angezeigt. Reiseportale zeigen Nutzern mit Apple-Rechnern höhere Preise an. Und schließlich bekommt man als Internetnutzer überwiegend Werbung für die Produkte angezeigt, die angeblich zum Profil passen sollen. Wenn die Werbeindustrie zum Beispiel glaubt, man suche eine neue Waschmaschine, wird man mehrere Wochen mit Waschmaschinenwerbung bombardiert.
Relevant: Die besten VPN-Dienste 2019 im Vergleich, https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-besten-VPN-Dienste-2020-im-Vergleich-10378281.html
Auch in der Offline-Welt hat ein Profil negative Folgen
Der Datenschutz-Browser Cliqz verhindert mit der Erweiterung Ghostery das Tracking von Websites. Außerdem bietet er eine eigene, auf Datenschutz ausgelegte Suchmaschine.
Die teuren und unangenehmen Folgen eines Profils spürt man auch in der Offline-Welt. So erleben immer mehr gesetzlich Krankenversicherte, dass sie keine sehr gute Zahnzusatzversicherung bekommen. Die Versicherungen lehnen den Interessenten als Kunden einfach ab. Das geschieht bei Interessenten, die vermutlich schlechte Zähne haben und damit hohe Kosten für sie verursachen. Offiziell begründen die Versicherungen eine solche Ablehnung mit dem Befund eines Zahnarztes. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Versicherung weitere Faktoren bei einem Vertragsangebot berücksichtigen. Vor allem Raucher verursachen hohe Kosten beim Zahnarzt. Entsprechend unbeliebt sind sie bei Versicherungen. Auch bei anderen Versicherungsarten kann es Probleme geben. So soll laut Bullgard schon die Recherche nach Herzkrankheiten oder Rückenproblemen zu einer Verschlechterung bei den Versicherungsbedingungen führen können. Ein ungünstiges Datenprofil kann sich nicht zuletzt auch bei Bankkrediten negativ auswirken. Beruf, Dauer der Beschäftigung, Einkommenshöhe und Rücklagen sind die klassischen Kriterien bei der Kreditvergabe, doch längst nicht mehr die einzigen. In wessen Profil die Eigenschaft "Konsumfreudig" und "Neigt zu Spontankäufen.
Schutz vor Datensammlern
Einen kompletten Schutz gegen Datensammler gibt es nicht. Am ehesten hilft es, mit seinen Daten zu geizen. In der Offline-Welt bedeutet das, mit Bargeld zu zahlen, keine Punktekarten wie Payback zu nutzen und natürlich den Händlern keine persönlichen Daten zu geben. In der Online-Welt bedeutet es, die großen Datensammlern Google und Facebook möglichst zu meiden.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Datenschutz-So-schuetzen-Sie-Ihre-Privatsphaere-im-Web-57287.html

OKIdentitätsdiebstahl: 5 Tipps, wie Sie sich schützen können, PC-WELT.de, 11.08.2020
In die Schlagzeilen schaffen es meist nur spektakuläre Hacks auf Konzerne und Berühmtheiten. Doch viele Cyberkriminelle vermeiden hochwertige und gut geschützte Ziele und suchen lieber nach anfälligen und schlecht abgesicherten Daten. Und werden häufig bei Privatnutzern fündig, die sich um die Sicherheit ihrer Daten zu wenig kümmern.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Identitaetsdiebstahl-5-Tipps-wie-Sie-sich-schuetzen-koennen-10859914.html

OKAufgedeckt: Die 7 fiesesten Online-Fallen, PC-WELT.de, 11.08.2020
Cyberkriminelle erfinden immer raffiniertere Methoden, um ahnungslosen Internetnutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Einfache Grundregeln können vor Onlinediebstahl schützen.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Aufgedeckt-Die-7-fiesesten-Online-Fallen-8028039.html

OKBGH: Kartellamt darf Facebooks wildes Datensammeln verbieten, PC-WELT.de, 24.06.2020
Das Bundeskartellamt darf Facebook das Sammeln beziehungsweise Zusammenführen von Daten aus unterschiedlichen Quellen verbieten. Das bestätigt jetzt der Bundesgerichtshof.
BGH: Kartellamt darf Facebooks wildes Datensammeln verbieten
Der Bundesgerichtshof bestätigt (KVR 69/19 - Beschluss vom 23. Juni 2020) vorläufig den Vorwurf der missbräuchlichen Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung durch Facebook. Wie der BGH ausführt, verwendet Facebook "Nutzungsbedingungen, die auch die Verarbeitung und Verwendung von Nutzerdaten vorsehen, die bei einer von der Facebook-Plattform unabhängigen Internetnutzung erfasst werden. Das Bundeskartellamt hat Facebook untersagt, solche Daten ohne weitere Einwilligung der privaten Nutzer zu verarbeiten. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass dieses Verbot vom Bundeskartellamt durchgesetzt werden darf."
Das Verbot zielt darauf ab, dass Facebook nicht nur personenbezogene Daten der bei Facebook angemeldeten Nutzer sammelt, sondern eben auch Daten von Nutzern, die bei den zu Facebook gehörenden Internetdiensten wie Instagram, Whatsapp, Masquerade und Oculus angemeldet sind. Facebook führt diese Nutzerdaten aus den unterschiedlichen Quellen zusammen, um gezielter Werbung ausliefern zu können.
Das Bundeskartellamt sieht in der Verwendung der Facebook-Nutzungsbedingungen einen Verstoß gegen das Verbot nach § 19 Abs. 1 GWB, eine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich auszunutzen. Facebook sei "auf dem nationalen Markt der Bereitstellung sozialer Netzwerke marktbeherrschend und missbrauche diese Stellung, indem es entgegen der Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die private Nutzung des Netzwerks von seiner Befugnis abhängig mache, ohne weitere Einwilligung der Nutzer außerhalb von facebook.com generierte nutzer- und nutzergerätebezogene Daten mit den personenbezogenen Daten zu verknüpfen, die aus der Facebook-Nutzung selbst entstehen." Mit Beschluss vom 6. Februar 2019 hatte das Bundeskartellamt Facebook und weiteren Konzerngesellschaften untersagt, entsprechende Nutzungsbedingungen zu verwenden und personenbezogene Daten entsprechend zu verarbeiten: Kartellamt untersagt Facebook Zusammenführung von Daten.
Facebook legte gegen diese Entscheidung des Bundeskartellamts Beschwerde ein. Das OLG Düsseldorf hat über die dagegen eingelegte Beschwerde zwar noch nicht entschieden, das OLG hatte aber auf Antrag von Facebook nach § 65 Abs. 3 GWB wegen ernstlicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verfügung die aufschiebende Wirkung der Beschwerde angeordnet. "Eine solche Anordnung hat zur Folge, dass die Verfügung des Bundeskartellamts nicht vollzogen werden darf, bis über die Beschwerde entschieden ist", wie der BGH ausführt. Doch der Kartellsenat des BGH hat jetzt diese Entscheidung des OLG Düsseldorf aufgehoben und den Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgelehnt.
Der BGH begründet seine Entscheidung damit, dass "weder ernsthafte Zweifel an der marktbeherrschenden Stellung von Facebook auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke" bestehen, noch dass es Zweifel daran gebe, "dass Facebook diese marktbeherrschende Stellung mit den vom Kartellamt untersagten Nutzungsbedingungen missbräuchlich ausnutzt."
Der BGH führt weiter aus: "Maßgeblich hierfür sei aber nicht die vom Kartellamt in den Vordergrund gerückte Frage, ob die Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten der Facebook-Nutzer, die aus deren Nutzung des Internets außerhalb von facebook.com und unabhängig von einem Facebook-Login entstehen, mit den Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung in Einklang steht." Sondern entscheidend sei laut dem BGH vielmehr, dass "Nutzungsbedingungen missbräuchlich sind, die den privaten Facebook-Nutzern keine Wahlmöglichkeit lassen,
ob sie das Netzwerk mit einer intensiveren Personalisierung des Nutzungserlebnisses verwenden wollen, die mit einem potentiell unbeschränkten Zugriff auf Charakteristika auch ihrer 'Off-Facebook'-Internetnutzung durch Facebook verbunden ist (damit meint der BGH also das Zusammenführen der Daten aus unterschiedlichen Quellen, Anm. d. Red.), oder
https://www.pcwelt.de/news/BGH-Kartellamt-darf-Facebooks-wildes-Datensammeln-verbieten-10833781.html

NRW-Innenminister fordert Strafen für Fake-News, PC-WELT.de, 18.03.2020
Wer gezielt Falschnachrichten verbreitet, soll nach Ansicht von Niedersachsens Innenminister bestraft werden.
https://www.pcwelt.de/news/NRW-Innenminister-fordert-Strafen-fuer-Fake-News-10773551.html

Facebook löscht Trump-Post wegen Nazi-KZ-Symbol, PC-WELT.de, 19.06.2020
Donald Trumps Wahlkampfteam verwendet Nazi-Symbole aus Konzentrationslagern. Facebook reagiert.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-loescht-Trump-Beitrag-wegen-Nazi-KZ-Symbol-10831014.html

Soziale Netzwerke
Facebook löscht Wahlanzeige von Trumps Team
, tagesschau.de, 19.06.2020
Facebook hat eine Anzeige des Trump-Teams gelöscht, weil sie ein Symbol für politische Häftlinge in der NS-Zeit enthält - eine Kehrtwende im Umgang mit politischen Statements. Auch Twitter markierte erneut einen Beitrag des US-Präsidenten.
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-facebook-107.html

An Silvester
Behörden auf Social Media
Stefan Brink meint es ernst mit dem Datenschutz
, netzpolitik.org, 24.02.2020
An Silvester kündigte der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg an, seinen Twitter-Account zu löschen. Das hat er gemacht. Jetzt geht er den nächsten Schritt und stellt Anforderungen an alle Behörden für ihre Social Media-Nutzung. Wir haben ihn dazu interviewt.
https://netzpolitik.org/2020/stefan-brink-meint-es-ernst-mit-dem-datenschutz/

Werbung (obendrein auf Kosten des Steuerzahlers)?
Wovon selbst 81/82-USA endlich auch mal die Finger lassen muss, denn wenn schon (Werbung), dann richtig:

Stiftung Warentest, TÜV Rheinland, Öko-Test, GS - Geprüfte Sicherheit, AUSTest, ISO-zertifierter Betrieb, DLG gold, ..., Tagesschau, Spiegel, Stern, ..., OpenSource / LSB-compliance, Patentrecht:

Bessere Werbung gibts doch nicht !

Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie
Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen"
, STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

Jüdisches Leben in Deutschland - nicht mehr ohne Polizeischutz zu denken
Schutz jüdischer Einrichtungen
Gesichert und bewacht - meistens
, tagesschau.de, 11.10.2019
Eigentlich ist jüdisches Leben in Deutschland mittlerweile nicht mehr ohne Polizeischutz zu denken - in Halle war dies am hohen Feiertag Jom Kippur offenbar nicht der Fall. Wie sind jüdische Einrichtungen gesichert?
https://www.tagesschau.de/inland/schutz-juedische-einrichtung-101.html

Desinformation über Corona
Politikerlügen bringen Plattformen unter Druck
, netzpolitik.org, 02.04.2020
Facebook, Twitter und Youtube löschen falsche Behauptungen des brasilianischen Präsidenten über Covid-19. Doch das bedeutet nicht, dass die Plattformen auch gegen Lügen von Donald Trump eingreifen.
https://netzpolitik.org/2020/politikerluegen-bringen-plattformen-unter-druck/

OKEigene Daten besser vor Facebook schützen
Diese Einstellung kann man getrost abschalten
, netzpolitik.org, 30.04.2018
Zum Schutz der eigenen Privatsphäre wäre es besser, gar nicht erst auf Facebook zu sein. Wer es aber doch ist, sollte zumindest Schadensbegrenzung betreiben und den Umgang mit seinen Daten möglichst restriktiv einstellen. Dazu kann man einerseits in den Privatsphäre-Einstellungen einschränken, wer die eigene Kontaktliste sehen darf, ob man das eigene Profil über Suchmaschinen auffindbar ist oder ob man mit der eigenen Telefonnummer gefunden werden kann. Zudem sollte man mit den Daten seiner Freunde, Familie und Kollegen achtsam umgehen und - Stichwort Datenhöflichkeit - darauf verzichten, das eigene Adressbuch hochzuladen.
https://netzpolitik.org/2018/kleines-einmaleins-der-digitalen-selbstverteidigung/

OKFacebook: Endlich die bunten Apps rausschmeißen - eine Anleitung, netzpolitik.org, 22.03.2018
Cambridge Analytica hat eine Facebook-Funktion genutzt, um Informationen von über 50 Millionen Nutzern zu sammeln. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Wir zeigen euch, wir ihr die Apps ausschaltet, über die auch andere Unternehmen an eure Daten gekommen sein könnten.
[...] Facebook hat also das System, in dem die Daten von Millionen Menschen ohne ihre Einwilligung bei anderen Firmen landen, selbst geschaffen. Dementsprechend schloss Mark Zuckerberg gestern auch nicht aus, dass andere Unternehmen mit ähnlichen Apps auch viele Daten gesammelt haben könnten.
Facebook verlassen?
Viele Menschen forderten in den vergangenen Tagen Nutzerinnen und Nutzer dazu auf, Facebook zu verlassen. Das tut dem Unternehmen weh, ist aber nicht für alle eine Option, da die Plattform mittlerweile tief im Alltag vieler integriert ist.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-endlich-die-bunten-apps-rausschmeissen-eine-anleitung/

Technische Entscheidungen können soziale Auswirkungen haben und dürfen nicht dem Zufall überlassen werden. Der neue Praxisleitfaden soll helfen, möglichst früh die richtigen Fragen zu beantworten.
Algo.Rules
Mit 145 Fragen zu besseren Entscheidungssystemen
, netzpolitik.org, 11.06.2020
Mit ihren "Algo.Rules" legt die Bertelsmann Stiftung einen Werkzeugkoffer für Entwickler:innen, Programmierer:innen und Designer:innen von automatisierten Entscheidungsregeln vor. Neben neun grundsätzlichen Regeln setzt der Leitfaden vor allem auf Orientierungsfragen für die Praxis.
https://netzpolitik.org/2020/mit-145-fragen-zu-besseren-entscheidungssystemen/

Auswertung von Daten
Wie Facebook im Kampf gegen Hass versagt
, tagesschau.de, 23.06.2020
Facebook geht nach einer Recherche von BR, NDR und WDR immer noch nicht konsequent gegen rechte Hetze auf seiner Plattform vor. Das Projekt #Hassmaschine offenbart Einblicke in eine rechte Schattenwelt - und das Versagen von Facebook.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/facebook-hassrede-101.html

Algorithmus, wie Gegenrede den Diskurs verändert
Reconquista Internet
Neue Studie zeigt Wirksamkeit von Gegenrede im Netz
, netzpolitik.org, 08.06.2020
Forschende haben an einem Institut in den USA erstmals in großem Umfang untersucht, wie sich Gegenrede im Netz auf Hassrede auswirkt. Dazu trainierten sie zuerst anhand von Reconquista Germanica und Reconquista Internet einen Algorithmus - und erforschten mit diesem, wie Gegenrede den Diskurs verändert.
https://netzpolitik.org/2020/reconquista-internet-neue-studie-zeigt-wirksamkeit-von-gegenrede-im-netz/

OKKabinett beschließt neue Regeln
Mehr Schutz für Nutzer sozialer Netzwerke
, tagesschau.de, 01.04.2020
Das Bundeskabinett hat die Regeln für soziale Netzwerke verschärft. Nutzer sollen künftig besser geschützt werden, wenn sie beispielsweise in Chats oder durch Posts massiv bedroht oder attackiert werden.
Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram bekommen mehr Rechte - etwa wenn sie im Netz massiv attackiert werden. Das Kabinett hat eine Änderung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes beschlossen.
Unter anderem sollen sie leichter dagegen vorgehen können, wenn gemeldete Beiträge nicht gelöscht wurden. "Mit der Reform stärken wir die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke", erklärte Justizministerin Christine Lambrecht.
Das vor zwei Jahren beschlossene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verpflichtet Internet-Plattformen zu einem härteren Vorgehen gegen Hass, Hetze und Terror-Propaganda. Klar strafbare Inhalte müssen binnen 24 Stunden gelöscht werden, auf Nutzerbeschwerden soll nach spätestens 48 Stunden reagiert werden. Zudem müssen die Unternehmen alle sechs Monate einen Bericht über ihren Umgang mit Beschwerden veröffentlichen.
Die Regeln hätten sich "grundsätzlich bewährt", heißt es im jetzt beschlossenen Gesetzentwurf, dem der Bundestag noch zustimmen muss. Die bisherigen Erfahrungen zeigten aber auch, dass einige Regelungen fortentwickelt werden sollten.
Meldung von Inhalten beim BKA
Eine solche Änderung leitete die Bundesregierung bereits vor Wochen in die Wege: Die Netzwerke sollen Morddrohungen, Volksverhetzung und andere schwere Vergehen künftig nicht nur löschen, sondern auch beim Bundeskriminalamt melden.
Das Justizministerium will nun auch nicht länger komplizierte Klickwege hinnehmen, um rechtswidrige Inhalte in den Netzwerken zu melden. "Wer im Netz bedroht und beleidigt wird, muss die Möglichkeit haben, dies dem sozialen Netzwerk einfach und unkompliziert anzuzeigen", betonte Lambrecht.
Derzeit müsse man Links oder Screenshots teils händisch kopieren und an anderer Stelle wieder einfügen, erläuterte das Ministerium. Künftig sollen die Meldewege für jeden einfach zu bedienen sein - und zwar direkt von dem Post aus, der als rechtswidrig gemeldet werden soll.
Nicht alle von Nutzern gemeldeten Beiträge werden gelöscht - umgekehrt sind nicht alle Nutzer mit der Löschung ihrer eigenen Posts einverstanden. In beiden Fällen sollen sie künftig vom Netzwerk eine Überprüfung der Entscheidung verlangen können. Facebook, Twitter und Co müssen dann begründen, warum sie einen Post gelöscht haben oder nicht.
Recht auf Herausgabe von Daten
Wer sich vor Gericht gegen Bedrohungen oder Beleidigungen zur Wehr setzen will, soll die erforderlichen Daten künftig deutlich einfacher herausverlangen können als bisher. Die Netzwerke werden dazu verpflichtet, die Identität eines Beleidigers offenzulegen, wenn ein Gericht die Erlaubnis dafür gibt.
Aus dem Kreis der Unternehmen wurde schon das ursprüngliche NetzDG kritisiert - weil es staatliche Aufgaben wie die Durchsetzung des Rechts an internationale Konzerne übertrage. Das Justizministerium weist das zurück: Auch wenn die Anbieter einen möglicherweise strafbaren Inhalt erst einmal selbst prüfen sollten, seien es letztlich Gerichte, die die Fälle klärten und über Strafen entschieden.
Mehr Unsicherheit?
Die Reform könne die "Strickfehler" des ursprünglichen Gesetzes nichttps://www.ghacks.net/2015/03/27/firefox-39-tracking-protection-for-private-browsing-mode/ht beseitigen, beklagte der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, Bernhard Rohleder. "Die neue Reform führt zu noch mehr Unsicherheiten und eben nicht zu mehr Transparenz." Unbestimmte Rechtsbegriffe und unklare Vorgaben zur Inhalte-Löschung würden nicht ausgeräumt. "Problematisch ist auch die künftige Ungleichbehandlung von Videosharing-Plattformen und sozialen Netzwerken: Die Bundesregierung sieht für Videosharing-Anbieter das Herkunftsland in der Pflicht - für die sozialen Netzwerke jedoch nach wie vor das Zielland." Der Bitkom will lieber einen kompletten Neuanfang beim Kampf gegen Hasskriminalität im Netz.
https://www.tagesschau.de/inland/rechte-nutzer-soziale-netzwerke-101.html

Regulierung sozialer Medien
Ein NetzDG für Großbritannien?
, netzpolitik.org, 19.02.2020
Die neue Regierung Großbritanniens hält an einem Gesetzentwurf fest, der Inhalte auf Internetplattformen regulieren soll. Es geht jedoch nicht nur um illegale Inhalte, sondern auch um solche, die "schädlich" für Nutzer:innen sein könnten.
https://netzpolitik.org/2020/ein-netzdg-fuer-grossbritannien/

Recherche
Riskante Spekulationen
Anleger-Abzocke in sozialen Medien
, tagesschau.de, 09.09.2020
In sozialen Netzwerken werben dubiose Network-Marketing-Firmen mit dem schnellen Geld beim sogenannten Trading. Vor allem junge, unerfahrene Anleger fallen darauf herein.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/forex-trading-101.html

OKNeben Vorteilen verbergen sich auch zahlreiche Nachteile in Social Media
[...] Social Media: Diese Nachteile bringen die Online Dienste für Ihre Gesundheit
, CHIP, 23.03.2020
Während Soziale Netze uns durchaus Vorteile bringen können, sind die Nachteile häufig noch stärker und sollten auch bedacht werden. Folgende Nachteile können auftreten:
Desinformation: Wo schnell viele Informationen geteilt werden können, können auch Fake-News geteilt werden. In keiner Zeit verbreiteten sich falsche Informationen so schnell wie in der aktuellen Social Media Zeit.
Sucht: Soziale Netze wie Facebook, Instagram und Co. werden extra so aufgebaut, dass sie in Ihnen eine Sucht auslösen. Sie können kaum noch ohne die Netze auskommen und verschwenden einen großen Teil Ihrer Zeit in den Diensten.
Schlechte Leistung: Schüler und Studenten, die stark Soziale Netze nutzen, zeigen Tendenziell schlechtere Noten.
Für immer im Netz: Fotos und andere Beiträge, die einmal geteilt werden, können häufig nicht vollständig gelöscht werden. Dies kann bei Mobbing und versehentlich veröffentlichten Daten ein Problem für die Zukunft stellen.
Ideales Bild: Auf Instagram und Co zeigen sich Promis und Co nur von ihrer schönsten Seite. Dies führt bei vielen Menschen zu Minderwertigkeitsgefühlen, da es für sie scheint, als sei die Welt für andere perfekt, aber nicht für sie selbst. Seit der Social Media Zeit hat sich die Anzahl von Depressionen im jungen Alter deutlich erhöht.
Cybermobbing: Je nach Netzwerk und Umständen kommt es gelegentlich zum Cybermobbing. So fühlen sich Menschen noch weiter isoliert als sie es vorher waren und neigen zu Depressionen.
Datenschutz: Aus fehlendem Datenschutz oder Datenlecks können Informationen über Sie in die Hände Dritter gelangen und so gegen Sie verwendet werden.
Veröffentlichung sexueller Inhalte: Sollten Sie mal ein Nacktbild von sich mit Ihrem Partner geteilt haben, so kann es aufgrund der leichten Verletzung in einem Racheakt schnell im Internet landen und von dort nur schwer verschwinden.
Transparentes Leben: Menschen, die mit Social Media aufwachsen, teilen tendenziell mehr über sich online. So können Sie unbewusst Informationen teilen, die zu Gefahren führen könnten. Einbruchgefahr: Wenn eine App Zugriff auf Ihren Standort hat, können andere ggf. auf Ihren Standort zugreifen. Wenn Sie nicht zu Hause sind, können Einbrecher die Information nutzen, um bei Ihrer Abwesenheit bei Ihnen einzubrechen.
Rückenschmerzen: Wer viel mit den Sozialen Medien beschäftigt ist, zeigt häufig eine ungesunde Körperhaltung am Computer oder am Smartphone. Dies kann zu Rückenschmerzen und weiteren Gesundheitsproblemen führen.
Videotipp: Social Media im Unternehmen
Möchten Sie sich nun von Social Media trennen? Dann erfahren Sie im nächsten Praxistipp, wie Sie Ihren Facebook-Account dauerhaft löschen können.

https://praxistipps.chip.de/social-media-vor-und-nachteile-der-online-plattformen_118635

NPP 207
Warum Menschen auf Verschwörungstheorien reinfallen
, netzpolitik.org, 15.08.2020
"Fake Facts" von Katharina Nocun und Pia Lamberty ist ein wichtiges Sachbuch über Verschwörungserzählungen, wie sie auch zur Corona-Pandemie kursieren. Im Podcast erzählen die Autorinnen, warum Menschen die wildesten Mythen glauben und warum diese auch dann nicht lustig sind, wenn sie vor mächtigen Echsen warnen.
https://netzpolitik.org/2020/podcast-fake-facts-warum-menschen-auf-verschworungstheorien-reinfallen/

Änderungen beim NetzDG
Verschärfte Gesetze gegen Hass und Hetze
, tagesschau.de, 19.02.2020
Passwortherausgabe und Meldepflicht ans BKA: Das Kabinett hat die umstrittene Gesetzesverschärfung von Justizministerin Lambrecht gegen Hass im Internet beschlossen. Nun muss der Bundestag entscheiden.
https://www.tagesschau.de/inland/hasskriminalitaet-internet-101.html

OKWerbetracker und Facebook-Pixel
Big Brother Awards: Negativpreise für Zeit Online und Hessischen Innenminister
, netzpolitik.org, 08.06.2019
Mit einer großen Gala werden in Bielefeld die Datenschutz-Negativpreise verliehen. Zeit.de bekommt auch einen, für Werbetracker und Facebook-Pixel. Die Zeitung hat bereits geantwortet - das machen doch alle.
https://netzpolitik.org/2019/big-brother-awards-negativpreise-fuer-zeit-online-und-hessischen-innenminister/

OKWarum wir die panische Bot-Debatte beenden sollten, netzpolitik.org, 17.12.2018
Niemand weiß genau, was ein Social Bot ist, wie man ihn erkennt und welche Auswirkungen er auf die Öffentlichkeit hat. Dennoch fordert die CDU jetzt eine schnelle Regulierung. Das ist gleich auf mehreren Ebenen falsch - und gefährlich, weil Grundrechte dabei unter die Räder kommen könnten. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2018/warum-wir-die-panische-bot-debatte-beenden-sollten/

OKTransparenz: Facebook: So erfahren Sie, welche Seiten und Apps Daten über Sie sammeln, STERN.de, 29.01.2020
Facebook weiß ziemlich viel über uns. Dass das soziale Netzwerk die Nutzer aber auch über andere Seiten und Apps verfolgt, ahnen viele Nutzer nicht. Mit einem neuen Tool will der Konzern etwas Transparenz schaffen, wer alles Daten über uns weitergibt.
https://www.stern.de/digital/online/-ausserhalb-von-facebook---so-erfahren-sie--welche-seiten-und-apps-daten-ueber-sie-sammeln-9112838.html

Facebook ist eine digitale Ödnis geworden. Warum wir es trotzdem nicht loswerden, netzpolitik.org, 28.06.2019
Für viele Menschen hat ihre Facebook-Timeline immer weniger Spannendes zu bieten. Das ist kein Wunder: Der Konzern hat einmal zu oft an seinem Newsfeed herumgedoktert. Es ist Zeit, dass wir über Alternativen nachdenken.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-ist-eine-digitale-oednis-geworden-warum-wir-es-trotzdem-nicht-loswerden/

OKFacebook Messenger: Rooms für bis zu 50 Teilnehmer, PC-WELT.de, 27.04.2020
Mit Facebook Messenger Rooms können bis zu 50 Teilnehmer Video-Gespräche führen. Es gibt aber einen Nachteil bei der Privatsphäre.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-Messenger-Rooms-fuer-bis-zu-50-Teilnehmer-10799655.html

Facebook sagt alle Events bis Juni 2021 ab, PC-WELT.de, 18.04.2020
Facebook hat in dieser Woche alle geplanten großen Events aufgrund der Covid19-Pandemie abgesagt.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-sagt-alle-Events-bis-Juni-2021-ab-10794316.html

Zuckerberg: 10 Millionen Dollar für eigene Sicherheit
Gerücht über geheimen Fluchttunnel von Zuckerberg
, PC-WELT.de, 09.03.2019
Der Facebook-CEO soll jährlich 10 Millionen Dollar für seine Sicherheit ausgeben, dazu zählt auch ein geheimer Tunnel.
https://www.pcwelt.de/news/Geruecht-ueber-geheimen-Fluchttunnel-von-Zuckerberg-10552862.html

Facebook und Google als Inkarnation des LifeLog-Programms des Pentagon, brd-schwindel.ru, 14.04.2019
von Norbert Häring
Es gibt Dinge, die sind so krass, dass man sie sich nicht ausdenken kann. Dazu gehört, dass es bis vor 15 Jahren ein öffentlich bekanntes Programm des US-Militärs namens LifeLog gab, das genau die Totalaufzeichnung und Speicherung all unseres Tuns anstrebte, die durch Google, Facebook und andere US-Konzerne inzwischen wie nach Blaupause umgesetzt wurde.
https://brd-schwindel.ru/facebook-und-google-als-inkarnation-des-lifelog-programms-des-pentagon/

Bericht von Amnesty International
Geschäftsmodelle von Google und Facebook bedrohen Menschenrechte
, netzpolitik.org, 22.11.2019
In einem Rundumschlag warnt die Menschenrechtsorganisation vor den Folgen des Überwachungskapitalismus. Die beteiligten Unternehmen müssten ihr Geschäftsmodell ändern, der Staat wiederum müsse die Unternehmen in einem ersten Schritt besser regulieren, um die Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden.
https://netzpolitik.org/2019/geschaeftsmodelle-von-google-und-facebook-bedrohen-elementare-menschenrechte/

OKPrivacy Shield
EU-Generalanwalt gibt Schrems im Facebook-Fall Recht
, netzpolitik.org, 20.12.2019
Der EU-Generalanwalt schürt erhebliche Zweifel an der Basis für den Datentransfer zwischen Europa und den USA. In seinem Schlussantrag vor dem Europäischen Gerichtshof fordert er die irische Datenschutzbehörde auf, endlich aktiv zu werden.
https://netzpolitik.org/2019/eu-generalanwalt-gibt-schrems-in-facebook-fall-recht/

OKFacebook, Google & Co. richtig absichern, PC-WELT.de, 26.12.2016
Mit den richtigen Einstellungen sorgen Sie dafür, dass Ihre Daten geschützt sind und Ihre Beiträge nur auftauchen, wo Sie wollen. http://www.pcwelt.de/ratgeber/Facebook-Google-Sicherheit-Konto-Passwort-9993477.html

Regulierung sozialer Medien
Ein NetzDG für Großbritannien?
, netzpolitik.org, 19.02.2020
Die neue Regierung Großbritanniens hält an einem Gesetzentwurf fest, der Inhalte auf Internetplattformen regulieren soll. Es geht jedoch nicht nur um illegale Inhalte, sondern auch um solche, die "schädlich" für Nutzer:innen sein könnten.
https://netzpolitik.org/2020/ein-netzdg-fuer-grossbritannien/

OKDeutscher Geheimdienst soll Chats mitlesen dürfen, PC-WELT.de, 18.02.2020
Der Bundesverfassungsschutz soll künftig Chatnachrichten in Whatsapp oder Telegram mitlesen können.
https://www.pcwelt.de/news/Deutscher-Geheimdienst-soll-Chats-mitlesen-duerfen-10756812.html

OKGigabyteweise Daten abgesaugt
Attacke über Whatsapp: Darum hackte der Saudi-Prinz das iPhone des Amazon-Chefs
, STERN.de, 23.01.2020
Vor einem Jahr versuchte Donald Trumps Haus-und-Hof-Zeitung, seinen Intimfeind Jeff Bezos zu erpressen. Das Material dazu sollen die Saudis geliefert haben - indem sie sich über Whatsapp in das Smartphone des Amazon-Chefs hackten.
https://www.stern.de/digital/smartphones/attacke-ueber-whatsapp--saudi-prinz-soll-amazon-chef-jeff-bezos-gehackt-haben-9100904.html

OKTelegram, Threema und Co.
Angst vor der Datenkrake Whatsapp? Das sind die Alternativen
Whatsapp ist mit mehr als 1,5 Milliarden Nutzern der populärste Messenger der Welt - der sicherste und diskreteste aber eher nicht
, STERN.de, 07.02.2020
[...] Telegram
Mehr als 200 Millionen Nutzer (Stand 2018). Cloudbasiert - man kann die Inhalte parallel auf verschiedenen Mobil­geräten und Computern abrufen. Die App ist ­übersichtlich gestaltet. ­Telegram wirbt zwar mit einer mächtigen Ende-­ zu-Ende-Verschlüsselung. Allerdings ist diese standardmäßig nicht ­aktiviert. Bei Gruppen-Unterhaltungen ist sie gar nicht möglich.
Urteil: Telegram hat Schwächen. Die Verschlüsselung ist hausgemacht und standardmäßig nicht eingeschaltet. Wer aus Datenschutzgründen gegen Whatsapp optiert, findet in Telegram keine Alternative. Verfügbar für: Android, iOS, iPadOS, Windows, macOS, Browser

Signal...
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/whatsapp---so-sicher-sind-alternative-messenger-9123358.html

OKHintertüren vs. Trojaner
Europol prüft Möglichkeiten gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
, netzpolitik.org, 13.02.2020
Das Bundeskriminalamt nutzt eine "Entschlüsselungsplattform" bei Europol, um auf verschlüsselte Datenträger zuzugreifen. Die Anlage gehört zu einem "Innovationslabor" und wird derzeit mit neuer Technik ausgestattet. Demnächst entscheidet die EU-Kommission, ob Europol auch die Entschlüsselung sicherer Verbindungen erledigen soll.
https://netzpolitik.org/2020/europol-prueft-moeglichkeiten-gegen-ende-zu-ende-verschluesselung/

Signal...
https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/whatsapp---so-sicher-sind-alternative-messenger-9123358.html

OKMessenger
Auswärtiger Dienst der EU setzt auf mysteriöse App
, netzpolitik.org, 27.02.2020
EU-Diplomaten rund um die Welt verwenden seit einigen Monaten eine eigene Messenger-App für vertrauliche Kommunikation. Das Außenamt der EU möchte darüber aber möglichst wenig verraten.
https://netzpolitik.org/2020/auswaertiger-dienst-der-eu-setzt-auf-mysterioese-app/

OKMessenger
Darum ist Signal das bessere Whatsapp
, STERN.de, 11.03.2020
Whatsapp ist enorm populär, aber eine Datenkrake. Unter den zahlreichen Messengern scheint sich nun jedoch eine Alternative durchzusetzen: Signal. Die kostenlose App wird sogar von Edward Snowden empfohlen.
https://www.stern.de/digital/smartphones/signal--darum-ist-der-dienst-besser-als-whatsapp-und-telegram-9172812.html

OKSicherheit: Handynummern von Whatsapp-Nutzer können in Google landen, PC-WELT.de, 10.06.2020
Ein Sicherheitsforscher hat darauf hingewiesen, dass durch eine Funktion im Messenger Whatsapp Handynummern in der Google-Suche landen können. Facebook sieht darin kein großes Problem.
https://www.pcwelt.de/news/Sicherheit-Handynummern-von-Whatsapp-Nutzer-koennen-in-Google-landen-10824231.html

OKEU-Parlament verwehrt Abgeordneten die Installation des Messengers Signal, netzpolitik.org, 07.10.2019
Der IT-Support des EU-Parlaments verweigert es Abgeordneten der Linken, auf ihren Bürocomputern die Desktop-App von Signal zu installieren. Aus Sicherheitsgründen, heißt es. Die Haustechnik schlägt stattdessen vor, die Web-Version von WhatsApp zu verwenden.
Signal gilt als besonders sicherer Messengerdienst. Er wird von NSA-Enthüller Edward Snowden empfohlen. WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern. Zwar sind beide Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt, doch fließen bei WhatsApp Metadaten an den Mutterkonzern Facebook ab. Ermittler und Geheimdienste können auf sie Zugriff erhalten. Signal hingegen verspricht seinen Nutzer:innen, von vornherein so wenig Daten wie möglich über sie zu speichern.
Staaten wünschen sich indes Zugang nicht nur zu Metadaten, sondern auch zu Nachrichteninhalten des weltweit beliebtesten Messengers WhatsApp. Laut einem Bericht der Londoner "Times" arbeiten die USA und Großbritannien an einem Hintertür-Zugang für Behörden zu Nachrichten über Facebook und WhatsApp.
https://netzpolitik.org/2019/eu-parlament-verwehrt-abgeordneten-die-installation-des-messengers-signal/

OK"Wir töten Leute auf der Basis von Metadaten"
Hacking und Spionage
Ist WhatsApp sicher genug für die Diplomatie?
, netzpolitik.org, 24.02.2020
In den Korridoren der Macht ist der Messengerdienst das Mittel der Wahl. Nun empfehlen EU-Experten den Wechsel zu Signal. Hat WhatsApp in der Diplomatie ausgedient?
[...] Doch Sicherheitslücken bei WhatsApp werfen Fragen auf. Der Beliebtheit der App schaden könnten auch die Cryptoleaks-Enthüllungen. Sie zeigen, dass die USA und Deutschland über Jahrzehnte systematisch die verschlüsselte Kommunikation ihrer Verbündeten belauschten.
Der NSA-Skandal vor sechs Jahren rüttelte am Image des Mutterkonzerns Facebook. Die Affären schüren Zweifel, ob ein US-amerikanischer Gratisdienst wie WhatsApp tatsächlich die nötigen Maßnahmen trifft, um den sensiblen Austausch unter EU-Staaten vor dem Zugriff von Geheimdiensten und Spionage aus Russland und China zu schützen.
[...] WhatsApp verwendet zur Verschlüsselung das gleiche Protokoll wie Signal, das von Überwachungsgegnern wie etwa NSA-Enthüller Edward Snowden empfohlen wird. Diese Verschlüsselung ist mit heutiger Technik schwer zu knacken.
Das gilt jedoch nicht für die Metadaten. Bei den Metadaten handelt es sich um Angaben über Sender und Empfänger, Zeit und Datum sowie Nachrichtengröße.
Aus den Metadaten lässt sich ablesen, wer mit wem kommuniziert. Durch die Dateigröße lassen sich Rückschlüsse treffen, ob etwa Bilder oder Videos mitgeschickt wurden.
Der Facebook-Konzern speichert Metadaten zentral auf seinen Servern. WhatsApp greift zudem regulär auf das gesamte Telefonbuch im Handy der Nutzer:innen zu. WhatsApp teilt die Daten mit Facebook.
Signal speichert nach eigenen Angaben möglichst wenige Informationen über Nutzer:innen. Der Dienst verschlüsselt Metadaten und löscht sie von seinen Servern, sobald die Nachricht verschickt ist.
Schrems: "Metadaten gehen an US-Behörden"
Geheimdienste drängen auf den verpflichtenden Einbau von Hintertüren in Messengerdienste, um verschlüsselte Nachrichteninhalte lesen zu können. WhatsApp, Apple sowie ein breites Bündnis aus Firmen und NGOs wehren sich dagegen - bisher erfolgreich.
Metadaten verraten aber oft genausoviel wie Nachrichteninhalte. In der Diplomatie geht es um Netzwerke, um vertrauliche Absprachen. Schreibt eine französische Diplomatin ihrem deutschen Gegenüber vor der entscheidenden Abstimmung, ist das Wissen darum nicht ebenso bedeutend wie der Inhalt?

[...] Eine drastische Illustration der möglichen Konsequenzen des Datenzugriffs durch US-Geheimdienste brachte der frühere NSA-Chef Michael Hayden auf den Punkt: "Wir töten Leute auf der Basis von Metadaten".
Der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber sieht die Nutzung von WhatsApp durch von ihm beaufsichtigte Behörden "kritisch", schrieb uns sein Pressesprecher. Kelber bemängelt, dass Metadaten von WhatsApp an Facebook weitergeleitet werden.
Der österreichische Datenschützer Max Schrems formuliert es gegenüber netzpolitik.org drastischer: "Die Metadaten gehen direkt an Facebook und damit auch an die amerikanischen Geheimdienste. Allein wer wann wie oft mit wem kommuniziert, kann extrem viele Rückschlüsse erlauben."
Facebook antwortete nicht auf die Frage von netzpolitik.org, wie es die Metadaten seiner Nutzer:innen wirksam vor dem Zugriff durch US-Geheimdienste schützen möchte.
[...] Diplomaten und EU-Beamte müssen generell damit rechnen, belauscht zu werden. Brüssel gilt seit Jahren als Spionagehochburg, erst im Januar geriet ein prominenter deutscher Ex-Diplomat wegen mutmaßlicher Spionage für China unter Verdacht.
Doch solche Fälle sind eher selten: Der Großteil der Spionage läuft vermutlich elektronisch ab.
Die NSA-Affäre enthüllte 2013 ein massives Abhörprogramm der USA gegen EU-Diplomaten in Brüssel und an den UN-Sitzen in Wien und Genf.
Am Schweizer Sitz der Vereinten Nationen war Whistleblower Edward Snowden stationiert, als er noch für den US-Geheimdienst spionierte. Snowden sagte später, die USA spioniere weiterhin in Genf und anderen Orten.
Engster Verbündeter der USA in Geheimdienstangelegenheiten ist Großbritannien. Gemeinsam mit Kanada, Australien und Neuseeland bilden die Staaten die Five-Eyes-Allianz.
Für die technisch hochgerüsteten Dienste sind die EU-Staaten attraktive Ziele, besonders nach dem Brexit. [...] Diplomaten und EU-Beamte müssen generell damit rechnen, belauscht zu werden. Brüssel gilt seit Jahren als Spionagehochburg, erst im Januar geriet ein prominenter deutscher Ex-Diplomat wegen mutmaßlicher Spionage für China unter Verdacht.
Doch solche Fälle sind eher selten: Der Großteil der Spionage läuft vermutlich elektronisch ab.
Die NSA-Affäre enthüllte 2013 ein massives Abhörprogramm der USA gegen EU-Diplomaten in Brüssel und an den UN-Sitzen in Wien und Genf.
Am Schweizer Sitz der Vereinten Nationen war Whistleblower Edward Snowden stationiert, als er noch für den US-Geheimdienst spionierte. Snowden sagte später, die USA spioniere weiterhin in Genf und anderen Orten.
Engster Verbündeter der USA in Geheimdienstangelegenheiten ist Großbritannien. Gemeinsam mit Kanada, Australien und Neuseeland bilden die Staaten die Five-Eyes-Allianz.
Für die technisch hochgerüsteten Dienste sind die EU-Staaten attraktive Ziele, besonders nach dem Brexit.
[...] Wer aus beruflichen oder persönlichen Gründen die Möglichkeit eines Zugriffs auf Metadaten durch US-Geheimdienste verringern will, solle zu anderen Diensten wie Signal greifen, empfiehlt Jan Penfrat von EDRi.
Als Alternativen nennt der NGO-Experte neben Signal Dienste wie die Messengern Threema oder Wire, beide mit Sitz in der Schweiz, oder das Open-Source-Projekt Matrix, dessen Technologie von der Bundeswehr genutzt wird.
Die EU-Kommission verfolgt allerdings andere Pläne. In der Notiz, die wir veröffentlichen, ist Signal nur als Zwischenlösung gedacht. Längerfristig rät die Gruppe zu Skype for Business, einem Dienst von Microsoft.
Eine Lösung, die unabhängig von US-Konzernen und Geheimdiensten ist, liegt offenbar noch weiter in der Ferne. [...] Diplomaten und EU-Beamte müssen generell damit rechnen, belauscht zu werden. Brüssel gilt seit Jahren als Spionagehochburg, erst im Januar geriet ein prominenter deutscher Ex-Diplomat wegen mutmaßlicher Spionage für China unter Verdacht.
Doch solche Fälle sind eher selten: Der Großteil der Spionage läuft vermutlich elektronisch ab.
Die NSA-Affäre enthüllte 2013 ein massives Abhörprogramm der USA gegen EU-Diplomaten in Brüssel und an den UN-Sitzen in Wien und Genf.
Am Schweizer Sitz der Vereinten Nationen war Whistleblower Edward Snowden stationiert, als er noch für den US-Geheimdienst spionierte. Snowden sagte später, die USA spioniere weiterhin in Genf und anderen Orten.
Engster Verbündeter der USA in Geheimdienstangelegenheiten ist Großbritannien. Gemeinsam mit Kanada, Australien und Neuseeland bilden die Staaten die Five-Eyes-Allianz.
Für die technisch hochgerüsteten Dienste sind die EU-Staaten attraktive Ziele, besonders nach dem Brexit.
[...] Wer aus beruflichen oder persönlichen Gründen die Möglichkeit eines Zugriffs auf Metadaten durch US-Geheimdienste verringern will, solle zu anderen Diensten wie Signal greifen, empfiehlt Jan Penfrat von EDRi.
Als Alternativen nennt der NGO-Experte neben Signal Dienste wie die Messengern Threema oder Wire, beide mit Sitz in der Schweiz, oder das Open-Source-Projekt Matrix, dessen Technologie von der Bundeswehr genutzt wird.
Die EU-Kommission verfolgt allerdings andere Pläne. In der Notiz, die wir veröffentlichen, ist Signal nur als Zwischenlösung gedacht. Längerfristig rät die Gruppe zu Skype for Business, einem Dienst von Microsoft.
Eine Lösung, die unabhängig von US-Konzernen und Geheimdiensten ist, liegt offenbar noch weiter in der Ferne.
https://netzpolitik.org/2020/ist-whatsapp-sicher-genug-fuer-die-diplomatie/
https://netzpolitik.org/2020/is-whatsapp-safe-for-diplomats/

Zugriff auf Messengerdienste
Ahnungslose Geheimdienste?
, tagesschau.de, 23.12.2019
Deutschlands Nachrichtendienste dürfen nach wie vor nicht auf Messengerdienste wie WhatsApp zugreifen. Oft sind sie auf die Hilfe ausländischer Dienste angewiesen. Was aber, wenn sie im Ernstfall nicht gewarnt werden?
https://www.tagesschau.de/inland/sicherheitsbehoerden-messengerdienste-101.html

OKKatharina Nocun über Privatsphäre
Eine Netzexpertin verrät, wie Whatsapp uns trotz verschlüsselter Chats überwacht
, STERN.de, 09.02.2020
Whatsapp verschlüsselt seine Chats - und trotzdem erfährt der Konzern bei jedem Klick mehr über uns, als wir denken. Die Netzaktivistin Katharina Nocun erklärt, wie das funktioniert und warum es beinahe unmöglich ist, Konzerne wie Facebook mit falschen Angaben auszutricksen.
https://www.stern.de/digital/online/katharina-nocun-ueber-whatsapp---man-sollte-im-zweifel-davon-ausgehen--dass-die-konzerne-alles-sammeln--was-sie-koennen--9124910.html

OKVerschlüsselte Kommunikation
Ermittler wollen durch die Vordertür
, tagesschau.de, 11.11.2019
Verschlüsselte Kommunikation wie E-Mails ist für Ermittler ein Problem. Dabei erlauben die Gesetze umfangreichen Zugriff, wie ein aktueller Fall zeigt: Ein Gericht zwingt einen Anbieter, Daten unverschlüsselt herauszugeben.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/provider-verschluesselung-101.html

Neuer Verfassungsschutz-Chef will mehr Überwachung in sozialen Medien, netzpolitik.org, 17.11.2018
Er ist jetzt der Chef. Das machte Thomas Haldenweg, der neue Verfassungsschutz-Präsident, in einer öffentlichen Anhörung im Bundestag klar. Er sprach viel über Rechtsextremismus und forderte mehr Überwachungskapazitäten für soziale Medien. Er bezeichnete sie auch als "Brandbeschleuniger für physische Gewalt".
https://netzpolitik.org/2018/neuer-verfassungsschutz-chef-will-mehr-ueberwachung-in-sozialen-medien/

OKRedakteurin macht Selbsttest
Habe meine Daten runtergeladen: Was Facebook alles über mich weiß, hat mich schockiert
, FOCUS Online, 26.06.2018
Dass Facebook Daten über seine Nutzer speichert, ist bekannt. Doch wie umfangreich die Datensammlung ist, realisiert man erst, wenn man sie sich herunterlädt: Freunde, Orte, Posts - alles wird über Jahre hinweg gesammelt.
https://www.focus.de/digital/experten/facebook-ich-wusste-dass-facebook-daten-speichert-doch-das-ausmass-hat-mich-erschreckt_id_9145326.html
Forsetzung Facebook: News&Links#facebook
Aus der Öffentlichkeit entfernt
https://www.welt.de/kultur/kino/article168457149/Wenn-ein-Tech-Gigant-nach-totaler-Kontrolle-strebt.html

OKNetzaktivistin über Privatsphäre: "Anhand einiger Daten lässt sich sogar erkennen, ob und mit wem man eine Affäre hat", STERN.de, 08.06.2019
Das Silicon Valley hat ein Thema für sich entdeckt: Privatsphäre. Sogar Facebook-Chef Mark Zuckerberg plädiert für eine private Zukunft. Doch wie glaubwürdig ist das? Netzaktivistin Katharina Nocun spricht über den Sinneswandel der Tech-Hersteller und warum Streamingdienste unseren Serien-Konsum nicht heimlich überwachen sollen.
Frau Nocun, Mark Zuckerberg betont derzeit bei jeder Gelegenheit, wie wichtig Privatsphäre ist. Ein ernst zu nehmender Sinneswandel oder nichts als leere Worte?
Dass ausgerechnet jemand wie Mark Zuckerberg versucht, nach außen eine 180-Grad-Wendung zu verkaufen, ist wirklich interessant. Er sagt, Datenschutz sei wichtig für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Doch er hat weder vor, sein grundlegendes Geschäftsmodell zu ändern noch weniger Daten zu sammeln.
Immerhin sollen die Messenger sicherer werden.
Zunächst einmal ist fraglich, wie gut Facebook die Verschlüsselung umsetzt. Aber man muss Gespräche gar nicht mitlesen können, um herauszufinden, worum es darin geht. Allein die Tatsache, mit wem ich häufig schreibe sagt ja viel darüber aus, welche Beziehung ich zu jemanden habe. Schreibe ich jemanden nachts um drei eine Nachricht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man eine starke Bindung zu der Person hat.
https://www.stern.de/digital/online/katharina-nocun-ueber-privatsphaere---anhand-einiger-daten-laesst-sich-sogar-erkennen--ob-man-eine-affaere-hat--8723478.html

OKGesetzesentwurf: Justiz will Zugriff auf Facebook, Twitter und E-Mail, PC-WELT.de, 16.12.2019
Ein Gesetzesentwurf sieht für Strafverfolgungsbehörden den Zugriff auf soziale Netzwerke, E-Mail und andere Telemediendienste vor.
https://www.pcwelt.de/news/Gesetzesentwurf-Justiz-will-Zugriff-auf-Facebook-Twitter-und-E-Mail-10724344.html

OKNetzDG-Erweiterung
Wie der Staat mit Gummiparagrafen Zugriff auf die Accounts der Bürger:innen erhalten will
, netzpolitik.org, 17.12.2019
Die große Koalition nutzt den Kampf gegen Rechtsextremismus, um kräftig an der Überwachungsschraube zu drehen: Soziale Netzwerke sollen bald bestimmte Straftaten automatisch ans Bundeskriminalamt melden. Darüber hinaus sollen alle Anbieter von Telemediendiensten Daten ihrer Nutzer:innen an Polizei und Geheimdienste herausgeben müssen.
https://netzpolitik.org/2019/wie-der-staat-mit-gummiparagrafen-zugriff-auf-die-accounts-der-buergerinnen-erhalten-will/

US-Regierung drängt Unternehmen zu verstärktem Datenaustausch, Tagesschau, 14.02.2015
Obama beim Gipfeltreffen zur Datensicherheit beim Kampf gegen Cyberkriminalität: Ein "Gipfel", bei dem einige fehlten, Tagesschau, 14.02.2015
Barack Obama hatte zum "Gipfel für Cybersicherheit" geladen, doch die Chefs einiger der wichtigsten der Branche kamen nicht. Denn während die US-Regierung vor der Gefahr durch Hacker warnt, sehen Internetkonzerne noch eine ganz andere Bedrohung: die Regierung.
US-Präsident Barack Obama hat die großen Internetfirmen im Silicon Valley zur Zusammenarbeit mit dem Staat im Kampf gegen Hackerangriffe aufgerufen. "Das muss eine gemeinsame Mission sein", sagte Obama beim "Summit on Cybersecurity" und betonte, dies sei eine Frage der nationalen Sicherheit. Ein großer Teil der Computernetze und der kritischen Infrastruktur sei im Besitz von Privatfirmen. Daher könne die Regierung nicht allein für die Sicherheit im Internet sorgen, so Obama. "Aber Tatsache ist, dass der Privatsektor es auch nicht alleine tun kann, weil die Regierung oft die aktuellsten Informationen über neue Bedrohungen hat."
Heimatschutzministerium und Firmen sollen zusammenarbeiten
Er unterzeichnete ein Dekret für einen besseren Informationsaustausch zwischen Behörden und Unternehmen, um Cyberattacken von ausländischen Geheimdiensten, kriminellen Vereinigungen oder Terroristen abzuwehren. Davon hatte es im vergangenen Jahr in den USA gleich mehrere besonders spektakuläre gegeben: auf den Handelsriesen Target, die Baumarktkette Home Depot, das Filmstudio Sony und zuletzt auf Anthem, einen der größten Krankenversicherer der USA.
Das Dekret ermöglicht eine engere Kooperation zwischen dem Heimatschutzministerium und Unternehmen, die einfacher an vertrauliche Informationen über die Gefahrenlage im Cyberspace kommen sollen.

Es wird offenbar immer schwieriger, Geheimnisse zu bewahren. Selbst im heimischen Wohnzimmer ist man vor ungewollten Lauschattacken nicht mehr sicher. Wunder Punkt: die Spracherkennung im Smart-TV. Datenschützer sind alarmiert. "Big Samsung is watching you": Wem der Umstand, die TV-Lautstärke wie ein Technik-Neandertaler per Knopfdruck zu regeln ein Graus ist, der greift seit den neuen Smart-TV-Modellen oft und gerne auf die Sprachsteuerung zurück. Dumm nur, wenn diese neben den Befehlen auch jedes andere im heimischen Wohnzimmer gesprochene Wort registrieren und aufzeichnen kann, wie nun aus den Lizenzvereinbarungen des Herstellers Samsung hervorgeht. Darin heißt es: "Bitte seien Sie sich bewusst, dass wenn Sie persönliche oder sensible Informationen sagen, diese zu den Inhalten zählen, die durch die Spracherkennung aufgezeichnet und an dritte Parteien weitergeleitet werden." Datenschützer dürften über diese Entwicklung alles andere als begeistert sein. Dabei werden Erinnerungen an Microsoft wach, das mit der Markteinführung ihrer Konsole "Xbox One" die für die Bewegungssteuerung notwendige Kamera zunächst stets aktiviert lassen wollte. Erst nach einem medialen Sturm der Entrüstung ließ das Unternehmen von diesem Plan ab.

Sind Daten das neue Öl?, trojaner-info.de, 13.11.2019
Der steigende Wert der Daten führt dazu, dass sie als das "neue Öl" gehandelt werden. Jedes Unternehmen generiert einen Fundus an Daten, doch nur die wenigsten Unternehmen können behaupten, dass sie auf einer "großen Ölquelle" sitzen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/sind-daten-das-neue-oel.html

OKNetzwerkdurchsetzungsgesetz
Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwortherausgabe
, netzpolitik.org, 19.02.2020
Nach dem antisemitischen Attentat von Halle und dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke steht die Bundesregierung unter Druck, mehr gegen Rechtsextreme und Rechtsterroristen zu tun. Doch eine heute von der Regierung verabschiedete umstrittene Gesetzesänderung droht neue Probleme zu schaffen.
https://netzpolitik.org/2020/bundesregierung-beschliesst-pflicht-zur-passwortherausgabe/

OKBundeskriminalamt knackt 44 Telegram-Accounts in zwei Jahren
Mithilfe einer einfachen SMS konnten sich Ermittler Zugang zu einem Account verschaffen.
, netzpolitik.org, 08.12.2016
Das Bundeskriminalamt verfügt laut Medienberichten über selbst programmierte Software, die es ihr ermöglicht, Accounts beim Messenger-Dienst Telegram zu knacken. Dadurch kann sie unverschlüsselte Nachrichten ohne Wissen der Betroffenen und des Anbieters mitlesen.
https://netzpolitik.org/2016/bundeskriminalamt-knackt-44-telegram-accounts-in-zwei-jahren/

OKWie der BND mit 150 Millionen Euro im Namen der Sicherheit Unsicherheit schaffen wird, netzpolitik.org, 29.11.2016
BND-Zentrale in Berlin. Foto: CC-BY-NC-SA 2.0 Andreas Levers
Der BND bekommt 150 Millionen Euro Steuergelder, um Sicherheitslücken zu kaufen, Computer zu hacken und Verschlüsselung unsicherer zu machen. Darüber müssen wir eine öffentliche Debatte führen.
https://netzpolitik.org//2016/kommentar-wie-der-bnd-mit-150-millionen-euro-im-namen-der-sicherheit-unsicherheit-schaffen-wird/

OKBND will Ihre Chats hacken: 150.000.000 Euro für WhatsApp, CHIP, 30.11.2016
Der Bundesnachrichtendienst (BND) will 150 Millionen Euro ausgeben, um WhatsApp zu "hacken". Die Summe verlangt angeblich der Geheimdienst, um unter anderem die Verschlüsselung von WhatsApp-Nachrichten zu knacken.
http://www.chip.de/news/BND-will-Ihre-Chats-hacken-150.000.000-Euro-fuer-WhatsApp_104477832.html

OKWhatsApp: Tausende Gruppenchats bei Google, PC-WELT.de, 25.02.2020
Über die Google-Suche waren Tausende Einladungslinks für private WhatsApp-Gruppen öffentlich einsehbar.
https://www.pcwelt.de/news/WhatsApp-470.000-Gruppenchats-in-der-Google-Suche-10760418.html

OKWenn die Polizei heimlich Internet-Accounts übernimmt, netzpolitik.org, 30.01.2019
Polizei und Geheimdienste ermitteln im Netz auch verdeckt mit Accounts unter falschen Namen. In einigen Fällen übernehmen Behörden dabei Accounts, die zuvor von Dritten betrieben wurden. Wie oft das in der Praxis geschieht, möchte die Bundesregierung die Öffentlichkeit nicht wissen lassen.
https://netzpolitik.org/2019/wenn-die-polizei-heimlich-internet-accounts-uebernimmt/

OKPolizei nutzt mehr als 330 Social-Media-Profile, netzpolitik.org, 06.09.2018
Laut einer Umfrage des Medienmagazins Zapp betreibt die Polizei in Deutschland 332 Profile auf Social-Media-Plattformen. Darunter sind 159 Twitter-Accounts und 138 Facebook-Accounts. Die restlichen 35 Profile verteilen sich auf Instagram, Youtube oder Snapchat. Zur Pflege der Accounts beschäftigt die Polizei bundesweit 80 Social-Media-Manager. Bei der niedersächsischen Polizei ist man sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat zwölf Polizeibeamte mit persönlichen Social-Media-Accounts ausgestattet. Die followerstärksten Profile der Polizei sind das Polizeipräsidium München mit über 450.000 und die Polizei Berlin mit über 400.000 Followern auf Twitter.
Laut einer Umfrage des Medienmagazins Zapp betreibt die Polizei in Deutschland 332 Profile auf Social-Media-Plattformen. Darunter sind 159 Twitter-Accounts und 138 Facebook-Accounts. Die restlichen 35 Profile verteilen sich auf Instagram, Youtube oder Snapchat. Zur Pflege der Accounts beschäftigt die Polizei bundesweit 80 Social-Media-Manager. Bei der niedersächsischen Polizei ist man sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat zwölf Polizeibeamte mit persönlichen Social-Media-Accounts ausgestattet. Die followerstärksten Profile der Polizei sind das Polizeipräsidium München mit über 450.000 und die Polizei Berlin mit über 400.000 Followern auf Twitter.
https://netzpolitik.org/2018/polizei-nutzt-mehr-als-330-social-media-profile/

Grundrechte-Report 2020
Polizeiliche Falschnachrichten auf Social Media
, netzpolitik.org, 02.06.2020
Wie darf die Polizei in sozialen Medien kommunizieren? Von Falschmeldungen, Dienstvorschriften und Gerichtsurteilen. Ein Beitrag aus dem Grundrechte-Report, dem echten Verfassungsschutzbericht.
https://netzpolitik.org/2020/polizeiliche-falschnachrichten-auf-social-media/

Black Lives Matter
Twitter und Dataminr überwachen Proteste für die Polizei, netzpolitik.org, 10.07.2020
In den USA liefert das Twitter-Partnerunternehmen Dataminr Fotos, Tweets, Orte und Zeitpunkte von Protesten an die Polizei. Die Firmen sprechen von Nachrichten, NGOs halten es für Überwachung.
https://netzpolitik.org/2020/black-lives-matter-twitter-und-dataminr-ueberwachen-proteste-fuer-die-polizei/

#Overblocking auf Twitter
Polizisten können zwei Tage lang nicht twittern
, netzpolitik.org, 18.12.2019
Am Wochenende waren ein Dutzend kleinere Polizei-Accounts zeitweise auf Twitter gesperrt. Ein Anlass sich die Accounts einmal anzusehen.
https://netzpolitik.org/2019/polizisten-koennen-zwei-tage-lang-nicht-twittern/

Willkürliche Sperren
Twitters Beschwerde-System funktioniert am besten über die Presse
, netzpolitik.org, 07.05.2020
Twitter hat wieder zugeschlagen und sperrte nach Gutsherrenart den Account der Hedonistischen Internationale. Was dieser vorgeworfen wird, sagte Twitter nicht. Genausowenig reagierte das Unternehmen im eigenen Beschwerdesystem. Erst als Presse ins Spiel kam, wurde der Account wieder freigeschaltet. Ein Einzelfall ist das nicht.
https://netzpolitik.org/2020/twitters-beschwerde-system-funktioniert-am-besten-ueber-die-presse/

BioNTech
Unbekannte geben sich auf Twitter als Impfstoff-Entdecker:innen aus
, netzpolitik.org, 16.11.2020
Twitter hat drei vermeintliche Accounts von Leiter:innen des Pharmaunternehmens BioNTech deaktiviert. Wochenlang konnten Unbekannte ungehindert rund 60.000 Follower:innen sammeln. Auch Journalist:innen fielen auf die mutmaßlichen Betrüger:innen herein.
https://netzpolitik.org/2020/biontech-unbekannte-geben-sich-auf-twitter-als-impfstoff-entdeckerinnen-aus/

Berufswünsche von Teenagern
Lieber Lehrerin als Influencerin
, tagesschau.de, 22.01.2020
Trotz sozialer Medien - Teenager träumen weiterhin von Berufen, die es schon lange gibt: Ärztin, Lehrerin, Anwalt, Polizist. Doch das birgt Gefahren für kommende Generationen, warnen Experten.
https://www.tagesschau.de/inland/berufswunsch-teenager-101.html

Influencer in sozialen Medien
Schleichwerbung oder Meinung?
, tagesschau.de, 25.06.2020
Vor dem Münchner OLG wird heute ein für die PR-Branche bedeutender Rechtsstreit ausgefochten: Welche Informationspflichten gelten für Influencer? Konkret geht es um Cathy Hummels.Von Stephan Lenhardt.
https://www.tagesschau.de/inland/influencer-werbung-kennzeichnungspflicht-101.html

#kurzerklärt
Was ist Werbung in Social Media?
, tagesschau.de, 25.06.2020
In sozialen Netzwerken lässt sich mit Posts viel Geld verdienen. Denn Werbung wird hier immer beliebter. Wo aber beginnt Werbung? Und warum wird zurzeit fast alles als Werbung markiert?
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kurzerklaert/kurzerklaert-werbung-social-media-103.html

OK#PolizeiTwitter
Influencer in Uniform: Wenn die Exekutive viral geht,
, netzpolitik.org, 05.03.2018
Öffentlichkeit Influencer in Uniform: Wenn die Exekutive viral geht
In Deutschland sind heute mehr als 100 Polizeien rund um die Uhr auf Twitter aktiv. Eine Datenanalyse von Netzpolitik.org und dem Medienwissenschaftler Luca Hammer nimmt die digitale Behördenarbeit unter die Lupe. In unserer Serie zeigen wir, wie sich die Polizei in dem sozialen Netzwerk eine neue Form der Öffentlichkeit schafft
https://netzpolitik.org/2018/wenn-die-exekutive-viral-geht-twitter-wird-zum-lieblings-werkzeug-der-deutschen-polizei/

OKBayerischer Journalisten-Verband ehrt netzpolitik.org für Recherche zu #PolizeiTwitter, netzpolitik.org, 04.05.2018
Am Welttag der Pressefreiheit würdigte der BJV unsere Arbeit mit dem zweiten Platz seines Journalismuspreises. Doch die Ehrung kommt mit einem Wermutstropfen: Die Preisverleihung erinnerte daran, wie schwierig die Arbeit für viele Kolleginnen und Kollegen in Europa geworden ist.
https://netzpolitik.org/2018/bayerischer-journalisten-verband-ehrt-netzpolitik-org-fuer-recherche-zu-polizeitwitter/

Parlamentsgutachten rügt Polizei für Blockieren von Nutzern auf Twitter, netzpolitik.org, 09.03.2018
Die Hausjuristen des Deutschen Bundestages zerpflücken in einer schriftlichen Stellungnahme die Argumente der Polizei für ihr Vorgehen in den sozialen Medien. Nun könnten bald die Gerichte klären, was die Polizei online darf und was nicht.
https://netzpolitik.org/2018/parlamentsgutachten-ruegt-polizei-fuer-blockieren-von-nutzern-auf-twitter/

OKIn den sozialen Medien schreibt jede Polizei ihre eigenen Regeln, netzpolitik.org, 07.03.2018
Ein Blick auf den rechtlichen Rahmen von twitternden Polizeien zeigt: Es gibt weder einschlägige Urteile noch bundesweite Einheitlichkeit. Stattdessen kocht jede Polizei ihr eigenes Süppchen. In internen Richtlinien wird etwa das rechtlich problematische Blockieren von NutzerInnen geregelt.
https://netzpolitik.org/2018/in-den-sozialen-medien-schreibt-jede-polizei-ihre-eigenen-regeln/

OKKriminologe: "Sichtbarkeit der Polizei in sozialen Medien bedeutet, dass das Gewaltmonopol greift", netzpolitik.org, 05.03.2018
Thomas-Gabriel Rüdiger von der Polizeifachhochschule in Brandenburg beschäftigt sich seit Längerem mit der Polizeiarbeit im Netz. Er warnt vor mangelnder Präsenz der Sicherheitsbehörden im Netz und wünscht sich digitale Streifenfahrten. Ein Gespräch über pöbelnde Nutzer und twitternde Beamte.
https://netzpolitik.org/2018/kriminologe-sichtbarkeit-der-polizei-in-sozialen-medien-bedeutet-dass-das-gewaltmonopol-greift/

OKSocial-Media-Icons
Verfassungsschutzbericht: Der Geheimdienst und die sozialen Netzwerke
, netzpolitik.org, 28.06.2019
Der deutsche Inlandsgeheimdienst beschäftigt sich intensiv mit sozialen Medien, das merkt man auch am aktuellen Verfassungsschutzbericht. Er beobachtet seine Ziele schon jetzt im Internet, doch das reicht dem Geheimdienst und Innenminister Horst Seehofer noch nicht.
https://netzpolitik.org/2019/verfassungsschutzbericht-der-geheimdienst-und-die-sozialen-netzwerke/

OKDatenschutzaktivist Max Schrems
EuGH prüft Datentransfer
Neuer Ärger für Facebook
, tagesschau.de, 09.07.2019
Seit Jahren kämpft der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems gegen Facebook. Nun soll der EuGH entscheiden: Darf Facebook aus Europa Daten in die USA schicken?
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-463.html

Apple-Mitgünder und ehemaliger Facebook-Angestellter
Steve Wozniak rät zur Löschung privater Facebook-Accounts
, PC-WELT.de, 09.07.2019
In einem Interview zeigt sich Steve Wozniak besorgt über den Mangel an Privatsphäre und Datenschutz in sozialen Medien.
Der einstige Apple-Mitgründer Steve Wozniak rät den Leuten ihren Facebook-Account zu löschen. Wozniak selbst hatte bereits im vergangenen Jahr sein persönliches Facebook-Konto gelöscht und in einem Interview von TMZ warnte er die Benutzer, dass der Mangel an Privatsphäre und Datenschutz der Plattform für meisten Benutzer sich nicht lohne.
Es gibt viele verschiedene Arten von Menschen, und einigen sind die Vorteile von Facebook der Verlust der Privatsphäre wert", sagte Wozniak TMZ. "Aber für die meisten ist meine Empfehlung - findet einen Weg von Facebook wegzukommen."
Steve Wozniak hatte Facebook nur drei Wochen nach dem Ausbruch des Cambridge Analytica-Skandals im März 2018 verlassen. Woz mache sich zudem auch zunehmend Sorgen um Datenschutzverletzungen der großen Technologie-Unternehmen.
"Sie können deinen Herzschlag jetzt mit Lasern messen, sie können dich mit vielen Geräten hören. Wer weiß, ob mein Handy gerade zuhört. Alexa war ebenfalls schon oft in den Nachrichten" , sagte Woz. "Also mache ich mir Sorgen, weil du Gespräche führst, von denen du denkst, dass sie privat sind.... Du sagst etwas, das man nicht hören sollte, weil du davon nicht ausgehst. Aber es gibt fast keine Möglichkeit, das zu verhindern".
https://www.pcwelt.de/news/Steve-Wozniak-raet-zur-Loeschung-privater-Facebook-Accounts-10624962.html

Whatsapp Pay: Zentralbank stoppt Bezahldienst, PC-WELT.de, 24.06.2020
Whatsapp muss seinen erst kürzlich gestarteten Bezahldienst Whatsapp Pay schon wieder einstellen.
https://www.pcwelt.de/news/Whatsapp-Pay-Zentralbank-stoppt-Bezahldienst-10833595.html

Kryptowährung Libra
Zweiter Anlauf für Facebook-Währung
, tagesschau.de, 18.06.2020
Vor einem Jahr gab Facebook-Chef Zuckerberg Pläne für die eigene digitale Währung Libra bekannt - Notenbanken und Politik liefen Sturm. Nach zahlreichen Änderungen soll das Projekt nun Ende des Jahres starten.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-libra-waehrung-101.html

Zuckerberg-Anhörung vor dem US-Kongress
Wenig zufriedenstellende Antworten auf Fragen zu Wahlwerbung und Libra
, netzpolitik.org, 24.10.2019
Mark war wieder da. Knappe sechs Stunden hat sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg im US-Kongress den Fragen der Abgeordneten gestellt. Eingeladen, um Fragen zur geplanten Digitalwährung Libra zu beantworten, wurde Zuckerberg auch bezüglich des Cambridge Analytics-Skandals und Facebooks Umgang mit Falschnachrichten von Politiker:innen befragt. Sehr souverän wirkte er nicht.
https://netzpolitik.org/2019/wenig-zufriedenstellende-antworten-auf-fragen-zu-wahlwerbung-und-libra/

OKFacebook-Chef Mark Zuckerberg
Informationskrieg
Insiderin kritisiert: "Facebook verdient daran, Lügen zu verbreiten"
, STERN.de, 13.11.2019
Sie war CIA-Agentin, Beraterin des Weißen Hauses und dann bei Facebook für politische Werbung zuständig. Nun rechnet Yaël Eisenstat mit Mark Zuckerbergs Sozialem Netzwerk ab.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-insiderin---facebook-verdient-daran--luegen-zu-verbreiten--8995254.html

OKSicheres Facebook
Top 5 Betrügereien bei Facebook vermeiden und sicher im sozialen Netzwerk sein
, trojaner-info.de, 10.11.2019
1,9 Milliarden Benutzer weltweit machen Facebook zu einem der größten und wichtigsten Netzwerke. Doch wo viele Menschen aktiv sind, sind auch Cyberkriminelle nicht weit. Sie haben es auf schnelle Verbreitung im Netzwerk und unvorsichtige Benutzer abgezielt. So manche als spannende Statusmeldung kaschierte Falle oder "hier klicken"-Aufforderung kann Ihr Bankkonto binnen kürzester Zeit leer räumen, ohne dass Sie es (rechtzeitig) merken.
53% der Betrugsversuche nutzen Social-Media Netzwerke
Bitdefender hat eine interessante Untersuchung auf Facebook und Twitter durchgeführt, um die Verbreitungsgeschwindigkeit von Malware zu testen. Das Ergebnis ist erschreckend
"97 Prozent der Empfänger auf Facebook und Twitter klickten einfach auf die Links, ohne sich zu vergewissern was sich dahinter verbirgt; nämlich Malware."
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/sicheres-facebook.html

OKSicherheitslücke in Twitters API, trojaner-info.de, 07.02.2020
Twitter hat einen Missbrauchsfall öffentlich gemacht, in dem Unbekannte massenhaft Nutzernamen sowie Telefonnummern miteinander verknüpfen und einsehen konnten. Dafür nutzten sie die API, die eigentlich dafür eingerichtet wurde, Freunde auf der Plattform zu finden. Der Zugang soll inzwischen gesperrt und die betrügerischen Konten gelöscht sein.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/sicherheitsluecke-in-twitters-api.html

OKWillkürliche Sperren
Twitters Beschwerde-System funktioniert am besten über die Presse
, netzpolitik.org, 07.05.2020
Twitter hat wieder zugeschlagen und sperrte nach Gutsherrenart den Account der Hedonistischen Internationale. Was dieser vorgeworfen wird, sagte Twitter nicht. Genausowenig reagierte das Unternehmen im eigenen Beschwerdesystem. Erst als Presse ins Spiel kam, wurde der Account wieder freigeschaltet. Ein Einzelfall ist das nicht.
https://netzpolitik.org/2020/twitters-beschwerde-system-funktioniert-am-besten-ueber-die-presse/

OKFacebook für Autokraten
Werben wie Donald Trump
, netzpolitik.org, 24.10.2019
Facebook geht streng gegen Desinformation vor, sagen seine Chefs im Silicon Valley. Klingt gut, stimmt aber nicht ganz: Das soziale Netzwerk ist weiterhin das beste Werkzeug für politische Manipulation. Wir verraten die vier wichtigsten Tricks von Rechten und Möchtegern-Autokraten.
https://netzpolitik.org/2019/werben-wie-donald-trump/

Walkout
Proteste bei Facebook gegen Haltung zu Trump
, netzpolitik.org, 02.06.2020
Seitdem die Facebook-Führung die gewaltverherrlichenden Aussagen von US-Präsident Trump stehen lassen will, rumort es im Unternehmen. Angestellte stellen sich in der Öffentlichkeit gegen Mark Zuckerberg und haben am Montag sogar eine Demo veranstaltet.
https://netzpolitik.org/2020/proteste-bei-facebook-gegen-haltung-zu-trump/

OKTäuschung mit Fake-Profilen
Facebook-Kontosperrung: Warnung vor Phishing-Masche
, PC-Magazin.de, 20.07.2018
Cyberkriminelle geben sich mit Fake-Profilen als Facebook-Mitarbeiter aus. Es drohe eine Kontosperrung. In Wirklichkeit handelt es sich um Phishing-Angriffe.
https://www.pc-magazin.de/news/facebook-kontosperrung-fake-profile-phishing-warnung-betrug-3199676.html

OKWarum wir die panische Bot-Debatte beenden sollten, netzpolitik.org, 17.12.2018
Niemand weiß genau, was ein Social Bot ist, wie man ihn erkennt und welche Auswirkungen er auf die Öffentlichkeit hat. Dennoch fordert die CDU jetzt eine schnelle Regulierung. Das ist gleich auf mehreren Ebenen falsch - und gefährlich, weil Grundrechte dabei unter die Räder kommen könnten. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2018/warum-wir-die-panische-bot-debatte-beenden-sollten/

OKSocial Robots-Experiment, trojaner-info.de, 18.10.2019
Neue und unerwartete Risikodimensionen im Bereich Robotik: In einer aktuellen Untersuchung von Kaspersky und der Universität Gent zeigt sich, wie Soziale Roboter, die autonom mit Menschen interagieren, das Verhalten von Menschen effektiv beeinflussen können. Auf diesem Wege können sensible Informationen erhalten werden, sobald eine Vertrauensbasis besteht. In dem Experiment erhielt der Roboter von Testpersonen Zugang sowohl zu gesicherten Räumlichkeiten als auch zu persönlichen Informationen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/social-robots-experiment-7639.html

OKBot oder echter Nutzer?
Social Bots: Eigene Meinung nicht mehr nötig
Social Bots: So werden Nutzer in den sozialen Netzwerken manipuliert
, PC-WELT.de, 26.05.2017
Fake News, Social Bots, Meinungsroboter - wie weit werden wir in den sozialen Medien schon durch Software manipuliert? Bekommt so jede "Glaubensgemeinschaft" ihre Blase mit ihren eigenen, immer wieder bestätigten Fakten und Wahrheiten? Wie wirkt sich der Einsatz von Social Bots aus? Prof. Dirk Helbing von der ETH Zürich hat dazu einige Fragen beantwortet.
Social Bots werden vor allem in den sozialen Medien und in Suchmaschinen eingesetzt.
Was genau ist ein Social Bot?
Ein Social Bot ist ein selbstständig agierendes Computerprogramm, das - wie ein Chatbot - kommunizieren kann und darüber hinaus in sozialen Medien aktiv ist.
Fortsetzung des Berichts noch im Folgenden!

OKAbout social bots from social media, netzpolitik.org, 11.05.2019
"Spätestens seit Donald Trump 2016 die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen hat, grassiert die Angst vor dem Einfluss der Meinungsroboter. Im US-Wahlkampf sollen automatisierte Accounts in sozialen Netzwerken Stimmung gemacht haben. Sehr viele für Donald Trump, deutlich weniger für Hillary Clinton. Die Befürchtung hinsichtlich von Social Bots ist: Wenn automatisierte Accounts einen Kandidaten oder eine Partei bejubeln, dann wird dieser politische Einfluss nicht von dem mit den besten Argumenten und den meisten Anhängern ausgeübt, sondern von dem Akteur, der am meisten Geld in Technik und Know-How stecken kann. Das könnte eine demokratische Auseinandersetzung verzerren - und ist deshalb nicht wünschenswert."
https://netzpolitik.org/2019/social-bots-was-nicht-erkannt-werden-kann-sollte-nicht-reguliert-werden/

OKTutorial Social Bots erkennen, tagesschau.de, 28.04.2017
Sie tauchen meist in sozialen Netzwerken als falsche Accounts auf: Social Bots. Automatische Programme, die menschliches Verhalten simulieren. Sie können Postings absetzen und auf Tweets reagieren. Aber es gibt Merkmale, wie sie zu erkennen sind.
Aufwendig programmierte Social Bots können eigene Postings schreiben. Meist aus zusammengesetzten Texten, die der jeweilige Bot auf bestimmten Internetseiten gefunden hat. Die Tweets wirken meist erstaunlich echt. Doch sind sie das keineswegs. Wie aber ist zu erkennen, ob ein Post von einem Menschen stammt, oder von einer Maschine? Auf den ersten Blick ist das nicht leicht. Es gibt allerdings eine Reihe von Indizien, die dafür sprechen, dass ein Social Bot am Werk ist.
Private Informationen?
Kennt man die Person, die den Tweet oder das Posting abgesetzt hat? Sind Follower des Accounts bekannt? Ist das nicht der Fall, lohnt ein genauer Blick auf das Profil: Gibt es private Informationen, etwa zum Arbeitgeber oder zu Hobbys? Sind die Angaben ebenfalls nicht aufschlussreich, sollte der Nutzername unter die Lupe genommen werden. Taucht er in anderen Zusammenhängen auf? Oder gibt es im Netz weitere Hinweise wie etwa Fotos, die auf einen echten Menschen deuten? Darüber hinaus sollte man schauen, seit wann es diesen Account gibt. Ist er neu und laufen alle anderen Hinweise ebenfalls ins Leere, lohnt ein Blick auf das Verhalten des Accounts.
Anzahl der Postings
Generell ist es ratsam, die Timeline des Accounts genauer anzuschauen. Wie oft wird gepostet? Und vor allem: Wann wird gepostet? Das Projekt Botswatch spürt Social Bots auf und benutzt dafür einen simplen Richtwert: Accounts, die mindestens 50 Tweets pro Tag veröffentlichen, könnten Social Bots sein. Es ist außerdem unwahrscheinlich, dass ein Mensch zu jeder Tages- und Nachtzeit Tweets absetzt. Thematisch immer Gleiches
Darüber hinaus sollte man sich anschauen, was bisher veröffentlicht wurde. Sind die Inhalte thematisch oft ähnlich und werden immer wieder Postings desselben Mediums geteilt, könnte es sich ebenfalls um einen Roboter handeln. Ein weiterer Hinweis kann der Sprachstil sein. Da die meisten Social Bots einfach programmiert sind und nur einen kleinen Wortschatz besitzen, benutzen sie meist immer wieder dieselben Worte und machen gerne Grammatikfehler.
Überdurchschnittlich schnelle Reaktionen
Vorsicht bei überdurchschnittlich schneller Reaktionsfähigkeit eines Accounts. Denn Bots können deutlich schneller als ein Mensch auf Tweets reagieren und sie weiter verbreiten. Retweetet ein Account beispielsweise innerhalb von Sekunden regelmäßig andere Tweets und tauchen darin immer wieder ähnliche Worte oder Hashtags auf, kann es sich um einen Social Bot handeln.
Keine Antwort auf komplizierte Fragen?
Social Bots sind voll- bis semiautomatische Programme, die abhängig von ihrer Programmierung zwar eigene Inhalte generieren, aber nicht intelligent antworten können. So ist alles, was Kontextwissen oder räumliches Denken voraussetzt, für einen Bot schwierig zu verarbeiten. Erhält man also keine Antworten oder Antworten, die keinen Sinn ergeben, könnte auch hier ein Social Bot am Werk sein.
https://faktenfinder.tagesschau.de/tutorials/social-bots-erkennen-101.html

Interoperabilität
Twitter baut offenen Standard für soziale Medien
, netzpolitik.org, 11.12.2019
Twitter-Gründer Jack Dorsey möchte in Zukunft kein Netzwerk betreiben, sondern bloß einen Algorithmus. Er macht einen radikalen Vorschlag, mit dem das Internet zu seinen Wurzeln zurückkehren soll.
https://netzpolitik.org/2019/twitter-baut-offenen-standard-fuer-soziale-medien/

OKStalker-App
Dasta spioniert WhatsApp-Nutzer aus
, PC-WELT.de, 20.12.2019
Die Stalker-App Dasta überwacht auf Wunsch den Online-Status von Nutzern in WhatsApp, Telegram und VK.com.
https://www.pcwelt.de/news/Stalker-App-Dasta-spioniert-WhatsApp-Nutzer-aus-10727507.html

OKFacebook, Twitter und Co.: Verbraucherschützer beklagen Datenschutz bei sozialen Medien, STERN.de, 08.10.2018
Düsseldorf/Berlin - Nutzer der populärsten sozialen Netzwerke können trotz der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nach wie vor kaum nachvollziehen, wie ihre Daten verarbeitet werden.
EU-Datenschutzregeln
Die Verbraucherschützer sehen wesentliche Probleme in Bezug auf den Umgang von Anbietern Sozialer Medien mit Vorschriften der DSGVO.
Nutzer der populärsten sozialen Netzwerke können trotz der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nach wie vor kaum nachvollziehen, wie ihre Daten verarbeitet werden.
Zu diesem Schluss kommen Verbraucherschützer der Verbraucherzentrale NRW in einer am Montag in Berlin veröffentlichten Studie. Sie kritisieren, dass datenschutzrelevante Voreinstellungen nicht immer datenschutzfreundlich gestaltet seien, obwohl die DSGVO das bindend vorschreibe.
So bemängeln die Datenschützer, dass Facebook, Instagram, WhatsApp, Twitter, Snapchat und LinkedIn die Benutzer auffordern, die Kontakte auf dem Smartphone an den Anbieter zu übertragen. Die Voreinstellungen seien dabei durchgängig nicht datenschutzfreundlich. WhatsApp könne ohne eine Kontaktsynchronisation überhaupt nicht genutzt werden. Nur Pinterest und YouTube fordern die Anwender nicht dazu auf, die Kontakte abzugleichen.
Kritisch sehen die Verbraucherschützer auch die Praxis von bestimmten sozialen Netzwerke, nach den Mobilfunk-Nummern der Anwender zu fragen. In der Regel verfügten die User nur über eine einzige Mobilfunknummer für private Zwecke, während ein und dieselbe Person ohne viel Aufwand verschiedene E-Mail-Adressen für unterschiedliche Dienste nutzen könne. Mit der Mobilfunknummer könnten die Anwender über mehrere Dienste hinweg eindeutig identifiziert werden.
Der Grundsatz der Datenminimierung in der DSGVO schreibe aber vor, dass die erhobenen personenbezogenen Daten für die Zwecke, zu denen sie verarbeitet werden, "angemessen und erheblich sowie auf das für die Zwecke ihrer Verarbeitung notwendige Maß beschränkt" sein sollen. Die Angabe der Mobilfunknummer sei in den meisten Fällen für die Registrierung nicht erforderlich und erschwere darüber hinaus die pseudonyme Nutzung des Dienstes.
WhatsApp schneidet in der Studie nur bei der Nutzung von Tracking-Daten für personalisierte Werbung positiv ab, weil der Dienst noch ohne Reklame auskommt. Hier kritisieren die Verbraucherschützer die Voreinstellungen der Apps von Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat und YouTube als nicht datenschutzfreundlich. Eine Ausnahme bildet hier nur Twitter.
Insgesamt sehen die Verbraucherschützer "wesentliche Probleme in Bezug auf den Umgang von Anbietern Sozialer Medien mit Vorschriften der DSGVO". Auch nach dem Inkrafttreten der europäischen Verordnung blieben wesentliche Aspekte der Datenverarbeitung intransparent für den Nutzer. Den Nutzern werde nach wie vor erschwert, die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zu behalten.
https://www.stern.de/digital/facebook--twitter-und-co--verbraucherschuetzer-beklagen-datenschutz-bei-sozialen-medien-8392844.html

Facebook - Eine Grundsatzentscheidung, digitalcourage.de, gesehen am 09.09.2018
Unsere Aufgabe als Datenschutzverein ist es, über Datenschutz aufzuklären und Menschen dafür zu sensibilisieren sowie sie zu mobilisieren. Es gilt Menschen dort zu erreichen, wo sie sich tummeln. Für uns stellt sich daher die Frage: "Wollen wir als Verein Facebook nutzen oder nicht?" - Dafür spricht, dass Facebook allein in Deutschland über 28 Millionen aktive Nutzer.innen besitzt; weltweit sind es sogar 1,44 Milliarden. Was spräche dagegen eine solche Reichweite auszuschöpfen?
Wir haben Verständnis für Ihre Entscheidung
Jede Organisation, welche öffentlichkeitswirksam arbeitet, befindet sich in folgendem Dilemma: Entweder entscheidet man sich für einen Online-Auftritt bei Facebook und stimmt in Folge dessen den zweifelhaften Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu. Oder der Zugang zu einer Plattform, mit dessen Hilfe eine ungemeine Anzahl an Menschen erreicht werden kann, bleibt einem verwehrt. Der Verzicht auf Facebook kann für Organisationen mitunter einem Schritt in die Bedeutungslosigkeit gleichkommen, da andere Organisationen ihre Reichweite mittels Facebook signifikant erweitern.
Unsere Entscheidung lautet: Kein Facebook!
Bei Digitalcourage besteht ein allgemeiner Konsens darüber, sich deutlich gegen Facebook zu positionieren: Kommerzielle Überwachung stellt eines unserer Kernthemen dar. Aus diesem Grund erhielt Facebook bereits im Jahr 2011 den - von Digitalcourage verliehenen - BigBrotherAward in der Kategorie "Kommunikation". In zahlreichen Interviews kritisieren wir das maßlose Sammeln von Daten durch Facebook. Nichts desto trotz sind die Möglichkeiten der Vereinsarbeit mithilfe eines Facebook-Zugangs nicht von der Hand zu weisen. Sollten Sie sich, trotz der Risiken, für Facebook entscheiden, beachten Sie bitte Folgendes: Grundregeln zur Nutzung von Facebook
Mit ein paar einfachen Regeln ist es möglich, dem gesellschaftlichen Schaden, der durch die Nutzung von Facebook entsteht, entgegenzuwirken. Gegen die grundsätzlichen Probleme bezüglich Facebook, beispielsweise Monopolisierung, Kommerzialisierung und die Umgehung des deutschen und europäischen Datenschutzes, helfen auch diese Regeln allerdings nicht.
1. Alternative Kommunikationsplattformen anbieten:
Wer Facebook &Co. nutzt, sollte zusätzlich mindestens einen weiteren Kommunikationskanal anbieten. Dieser sollte frei sein und ebenfalls alle Inhalte verbreiten. Die Auswahl der Anbieter ist groß genug. Wir empfehlen dezentrale Ansätze wie Diaspora* oder das Fediverse. Sie haben die Wahl. Denn wer selbst keine Alternative anbietet, ist mitverantwortlich dafür, dass eines Tages vergessen ist, dass Alternativen bestehen. Durch das Befüttern alternativer Plattformen steigt auch deren Attraktivität. Wenn sich alle Organisationen, die Facebook &Co. nutzen, allein an diese Praktik hielten, wäre schon viel gewonnen. Mit Accountverwaltungsprogrammen wie Hootsuite sparen Sie Zeit bei der Pflege verschiedener Social-Media-Plattformen. Je höher die Nachfrage nach alternativen Plattformen wird, desto verlässlicher werden auch die Verwaltungsprogramme, welche diese einbinden. Die Attraktivität auf andere Kommunikationskanäle umzusteigen stiege, sodass langfristig die Marktmacht von Facebook aufgebrochen werden kann.
2. Aus Facebook raus linken, nicht hinein:
Es sollte stets auf Websites außerhalb von Facebook verwiesen werden. Die Internetnutzer.innen, welche Sie außerhalb von Facebook erreichen, sollten Sie wiederum nicht zu Facebook weiterleiten. Keine Links zu Facebook zu verwenden, ist im Interesse jeder Organisation: Denn Ihr eigenes Angebot können Sie somit verbreiten, ohne parallel kostenlos Werbung für Facebook zu machen.
3. Mitarbeiter.innen vor AGB schützen:
Ihr Facebook-Konto sollte von einem gesonderten Rechner verwaltet werden. Denn es ist unklar, was es im Detail bedeutet, dass - so heißt es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen - das Onlineverhalten außerhalb Facebooks ebenfalls erforscht wird. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnte Facebook bereits ab, da 19 Klauseln der Geschäftsbedingungen aus Sicht des vzbv rechtswidrig seien. Es ist demnach verantwortungslos, Facebook von einem, für diverse Zwecke genutzten, Arbeitsrechner zu bedienen. Abhilfe kann ein sogenannter virtueller Rechner liefern.
4. Ablehnung von Facebook kundtun:
Eine kritische und reflektierte Haltung gegenüber Facebook sollte auf Ihrer Facebook-Seite sehr deutlich kommuniziert sowie der Umgang mit dieser transparent gemacht und andere zur Einhaltung der hiesigen Regeln animiert werden. Verweisen Sie auf die alternativen Plattformen, auf denen Sie ebenfalls kommunizieren.
5. Social-Media-Buttons allenfalls als Ein-Klick-Lösung:
Sollten Sie auf Ihrer Website Social-Media-Buttons einbinden, gibt es auch hierfür eine Möglichkeit, dies zu tun, ohne die Besucher.innen ihrer Site gesammelt an die Datenkraken auszuliefern. Mittels Shariff können Share-Buttons mit "Ein-Klick-Lösung" datenschutzkonform auf der eigenen Website eingebunden werden. Nutzer.innen stehen hierdurch erst dann mit Facebook und Co. direkt in Verbindung, wenn sie aktiv werden, zuvor können die sozialen Netzwerke keine Daten über sie erfassen.
Facebook lohnt sich nicht mehr
Auch wenn die Verlockung groß ist, auch wirtschaftlich betrachtet gibt es gute Gründe, gegen eine Facebook-Nutzung:
Grund 1: Reichweite ist begrenzt
Eine große Reichweite kann nur durch eine hohe Interaktivität hergestellt werden. Das heißt, dass Community-Manager.innen einen hohen Arbeitsaufwand betreiben: Kommunizieren mit den Nutzer.innen, das Bereitstellen von Inhalten, planen und durchführen von Umfragen oder Spielen und Vieles mehr. Dies kostet viel Arbeitszeit und bedeutet viel Aufwand für eine vergleichsweise kurze Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten Ihrer Informationen.
Grund 2: Inhalte haben es schwer
Die Inhalte, welche Nutzer.innen auf Facebook angezeigt werden, werden ähnlich wie bei Google anhand von Algorithmen und Rankings errechnet. Facebook filtert, was die Nutzer.innen sehen (sollen). Wenn eine Facebook-Seite, beispielsweise, 200 "Gefällt-mir"-Angaben hat, wird ein Posting der betreffenden Seite möglicher Weise zwischen 15 und 30 Leuten angezeigt. Die Reichweite ihrer Informationen ist somit häufiger geringer, als angenommen.
Grund 3: Katzenvideos sind interessanter
Es ist kein Geheimnis: Die Beiträge mit der höchsten Resonanz auf Facebook sind emotionale Inhalte, Musik- und Katzenvideos. Da die meisten Inhalte von Organisationen aber eher informativer Natur sind, werden diese nur ein vergleichsweise kleines Zielpublikum erreichen. Denn laut Facebook-Algorithmus sind Sachinformationen weniger relevant und werden entsprechend eingestuft. Darum raten wir: Stellen Sie Ihre Inhalte auf Ihrer eigenen Seite zur Verfügung.
Grund 4: Ohne Moos nix los
Wer mehr Reichweite will, muss der Datenkrake Geld in den Schlund werfen. Bei einem bezahlten Account sind Ihre Möglichkeiten - Überraschung! - völlig andere. Facebook stellt Ihre Inhalte, in diesem Fall, allen Nutzer.innen vor. Der Slogan, "Facebook ist und bleibt kostenlos", ist somit Augenwischerei, dies betont auch der Verbraucherzentrale Bundesverband. Unterm Strich: Facebook ist vergebene Liebesmüh
Sie und Ihre Organisation verpassen nichts, wenn Sie nicht auf Facebook vertreten sind. Ganz im Gegenteil; in Relation überwiegt der Aufwand gegenüber dem Nutzen. Überlegen Sie es sich daher zwei Mal, ob Sie Facebook auch wirklich nutzen möchten. Im Zweifel hat Facebook mehr von ihrer Organisation als Sie von Facebook. Und wenn Sie nach diesem Artikel immer noch der Meinung sind, ohne Facebook nicht auszukommen, halten Sie sich dabei bitte aber an die oben genannten Grundregeln.
https://digitalcourage.de/themen/
Weiterführende Links
chip.de: Anleitung und Link zum Löschen des Facebook-Accounts, http://www.chip.de/news/Facebook-Account-loeschen-Anleitung-und-Link_43025561.html
Digitalcourage: BigBrotherAward an Facebook, https://bigbrotherawards.de/2011/kommunikation-facebook
Digitalcourage: Europa gegen Facebook, https://digitalcourage.de/blog/2015/ueberwachung-europa-gegen-facebook
europe-v-facebook: Website, http://www.europe-v-facebook.org/
FRN: Interview mit RadioBlau, http://www.freie-radios.net/70570
t3n: Alternativen zu Facebook, http://t3n.de/news/facebook-alternativen-378413/4/
Verbraucherzentrale Bundesverband: Facebook abgemahnt, http://www.vzbv.de/pressemeldung/facebook-fuehrt-nutzer-die-irre

OKRussische Medienaufsicht: Verfahren gegen Facebook und Twitter, tagesschau.de, 21.01.2019
Das Netzwerk LinkedIn wird in Russland seit 2016 blockiert, der Stopp der Messenger-App Telegram führte zu Protesten. Jetzt will die russische Medienaufsicht auch gegen Facebook und Twitter vorgehen.
Bereits seit längerem kritisieren russische Behörden die Datenspeicherung von Facebook und Twitter. Die Medienaufsicht verlangt, die Daten russicher Bürger müssten auch in Russland gespeichert werden. Beide Konzerne hätten ein entsprechendes Gesetz aus dem Jahr 2014 immer noch nicht um gesetzt. Nun leitet die Medienaufsicht Roskomnadsor ein Verfahren gegen die Netzwerke ein.
https://www.tagesschau.de/ausland/russland-facebook-twitter-101.html

Bewegendes Fotoprojekt
Jeden Tag ein Selfie: Wie sich dieser Mann über 20 Jahre verändert
, STERN.de, 16.01.2020
Fotograf Noah Kalina macht jeden Tag ein Selfie - und das 20 Jahre lang. Aus den Fotos macht er einen Film, der zwei Dekaden seines Lebens in nur acht Minuten zeigt.
https://www.stern.de/kultur/selfie-zeitraffer--video-zeigt--wie-sich-ein-mann-in-20-jahren-veraendert-9089728.html

OKProjekt "Selfie Harm"
Schockierende Fotoserie: So krass verfälschen junge Menschen ihr Aussehen für Social Media
, STERN.de, 10.02.2019
Augen etwas größer, Nase kleiner, Lippen voller: Wie stark Jugendliche Fotos von sich selbst bearbeiten, ist teilweise mehr als erschreckend. Das Projekt "Selfie Harm" zeigt, wie problematisch die Entwicklung von Fotomanipulation ist.
https://www.stern.de/neon/feierabend/kunst-design/selfie--so-krass-verfaelschen-junge-menschen-ihr-aussehen-fuer-social-media-8572750.html

OKFacebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699

OKKundenrezensionen: Studie zeigt: Amazon-Bewertungen widersprechen den Noten der Stiftung Warentest, STERN.de, 14.01.2019
Was haben die Sterne-Bewertungen bei Amazon mit der tatsächlichen Qualität der Produkte zu tun? Laut einer Studie der TU Dortmund erstaunlich wenig.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazon-bewertungen-widersprechen-haeufig-den-noten-der-stiftung-warentest-8530868.html

OKFake Likes bei Facebook
"Don´t trust anyone"
, netzpolitik.org, 19.01.2020
450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Daniel Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
https://netzpolitik.org/2020/dont-trust-anyone/

OK155 Likes Falschgeld im Netz, "SZ", 19.12.2019
SZ Politik: Likes Dutzende Firmen lassen sich dafür bezahlen, Likes realer Menschen auf Facebook-, Youtube- und Instagram-Seiten zu setzen. So werden Popularität und Relevanz verfälscht. Tech-Konzerne müssen mehr tun, um die Manipulationen einzudämmen. Von Vanessa Wormer 17.12.2019 | 18:36 ...
https://www.sueddeutsche.de/politik/likes-falschgeld-im-netz-1.4728270

Das Facebook-Symbol für "gefällt mir" spiegelt sich im Auge eines Betrachters
Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben
Likes in sozialen Netzwerken
"Gefällt mir" gegen Geld

Politiker, Parteien, Prominente - sie alle haben nach Recherchen von NDR, WDR und SZ von gekauften Likes profitiert. Wurde damit eine "Sucht nach Ruhm" legitim erfüllt? Oder werden Nutzer irregeführt?
Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken haben von bezahlten "Gefällt mir"-Angaben profitiert. Das geht aus einem Datensatz hervor, den NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" (SZ) gemeinsam ausgewertet haben. Betroffen sind demnach die Seiten von Politikern, Parteien, Unternehmen und Prominenten bei Facebook, Instagram, Google und YouTube. Aus dem Datensatz geht jedoch nicht hervor, wie viele Likes gekauft wurden und wer das getan hat- die Seiteninhaber selbst oder Dritte.
Manipulierte Likes bei allen Parteien
Der Auswertung zufolge profitierten Politiker und Verbände aller politischen Parteien von manipulierten Likes: die FDP 17 Mal, die SPD 16 Mal, die CDU 13 Mal, die AfD 12 Mal, je dreimal die Grünen und die Linkspartei. Insgesamt geht es um 29 Orts- und Kreisverbände, fünf Landesverbände sowie zehn Landtagsabgeordnete und einen Bundespolitiker. Die Bundesgeschäftsstellen der Parteien erklärten, sie lehnten gekaufte Likes ab. Viele der angefragten Orts- und Kreisverbände erwiderten, sie könnten sich den mutmaßlichen Like-Kauf nicht erklären.
Auch Roman Müller-Böhm von der FDP soll Bewertungen gekauft haben.
Das jüngste Mitglied des Bundestags, der 27-jährige Roman Müller-Böhm von der FDP, hat seit 2018 mutmaßlich für rund 40 Beiträge auf Facebook und Instagram Likes gekauft. Auf Anfrage von NDR, WDR und SZ wollte er sich nicht äußern.
Der Imbiss und das Autohaus


Facebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699

OKFake Likes bei Facebook
"Don´t trust anyone"
, netzpolitik.org, 19.01.2020
450 Euro im Monat verdienen manche sogenannte Clickworker:innen mit dem bezahlten Liken. Damit sind sie sicherlich nicht die, die am meisten vom Geschäft mit den bezahlten Likes profitieren. Wer das sein könnte, darüber haben Svea Eckert, Daniel Tatang und Philip Kreißler auf dem Hackerkongress 36c3 gesprochen.
https://netzpolitik.org/2020/dont-trust-anyone/

Das Facebook-Symbol für "gefällt mir" spiegelt sich im Auge eines Betrachters
Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben
Likes in sozialen Netzwerken
"Gefällt mir" gegen Geld

Politiker, Parteien, Prominente - sie alle haben nach Recherchen von NDR, WDR und SZ von gekauften Likes profitiert. Wurde damit eine "Sucht nach Ruhm" legitim erfüllt? Oder werden Nutzer irregeführt?
Knapp 90.000 Fanseiten in sozialen Netzwerken haben von bezahlten "Gefällt mir"-Angaben profitiert. Das geht aus einem Datensatz hervor, den NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" (SZ) gemeinsam ausgewertet haben. Betroffen sind demnach die Seiten von Politikern, Parteien, Unternehmen und Prominenten bei Facebook, Instagram, Google und YouTube. Aus dem Datensatz geht jedoch nicht hervor, wie viele Likes gekauft wurden und wer das getan hat- die Seiteninhaber selbst oder Dritte.
Manipulierte Likes bei allen Parteien
Der Auswertung zufolge profitierten Politiker und Verbände aller politischen Parteien von manipulierten Likes: die FDP 17 Mal, die SPD 16 Mal, die CDU 13 Mal, die AfD 12 Mal, je dreimal die Grünen und die Linkspartei. Insgesamt geht es um 29 Orts- und Kreisverbände, fünf Landesverbände sowie zehn Landtagsabgeordnete und einen Bundespolitiker. Die Bundesgeschäftsstellen der Parteien erklärten, sie lehnten gekaufte Likes ab. Viele der angefragten Orts- und Kreisverbände erwiderten, sie könnten sich den mutmaßlichen Like-Kauf nicht erklären.
Auch Roman Müller-Böhm von der FDP soll Bewertungen gekauft haben.
Das jüngste Mitglied des Bundestags, der 27-jährige Roman Müller-Böhm von der FDP, hat seit 2018 mutmaßlich für rund 40 Beiträge auf Facebook und Instagram Likes gekauft. Auf Anfrage von NDR, WDR und SZ wollte er sich nicht äußern.
Der Imbiss und das Autohaus
Die Mehrzahl der Fanseiten- und YouTube-Kanäle in den Daten gehören kleinen und mittelständischen Unternehmen: Fastfood-Restaurants, einer Autohausgruppe, einem Kinderwunschzentrum oder einem Singlebörsen-Vergleich. Hinzu kommen sogenannte Influencer, die mit der Präsentation von Produkten bei YouTube oder Instagram Geld verdienen.
Die meisten der von den drei Medien Angefragten sagten, sie könnten sich die meist hundertfachen Likes-Käufe über mehrere Jahre hinweg nicht erklären. Nur wenige räumten eine Manipulation ein. Das Unternehmen Paidlikes erklärte, es schlage seinen Clickworkern gelegentlich auch bestimmte Seiten zum Liken vor, ohne dass die Seiteninhaber davon wussten oder diese dafür gezahlt haben.
Anmerkung der Redaktion
Auch die Facebook-Seite der tagesschau befindet sich in der Liste und zwar mit einem Eintrag im Jahr 2012. Dies war ARD-aktuell nicht bekannt, bevor die Liste vorlag. ARD-aktuell prüft die entsprechenden Vorgänge aus dieser Zeit. Für den Zeitraum seit dem Jahr 2013 kann ARD-aktuell ausschließen, für den Facebook-Account Likes gekauft zu haben.
Verstoß gegen Wettbewerbsrecht
Die Landesmedienanstalt NRW kritisiert, man versuche auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen.
Die auf Onlinerecht spezialisierte Rechtsanwältin Scarlett Lüning sieht in den Likes-Käufen von Unternehmen und Influencern einen möglichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Damit suggeriere man Beliebtheit und Qualität, die nicht gegeben sei. Sie spricht von Irreführung. Der Kunde gehe davon aus, dass das Produkt besser sei, als es tatsächlich ist.
Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, kritisiert den Kauf von "Gefällt mir"-Angaben vor allem durch Politiker: Man versuche so auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen. Auch er sprach von Irreführung. Mit dem Like-Kauf werde die Meinung im öffentlichen Raum manipuliert.
Facebook: Unechte Likes werden entfernt
Ein Facebook-Sprecher sagte: "Wenn wir Anbieter und Accounts identifizieren, die anbieten, durch unechte Likes, Kommentare und Abonnenten die Popularität eines Accounts oder Profils zu vergrößern, entfernen wir diese."
YouTube will bezahlte Bewertungen mit technologischen Mitteln bekämpfen.
Facebook habe deshalb nach dem Eingang der Anfrage von NDR, WDR und SZ der Firma Paidlikes vorerst die technische Möglichkeit genommen, ihr Geschäftsmodell weiter zu betreiben. Ein Sprecher von Google sagte mit Hinblick auf das zum Konzern gehörende Videoportal YouTube, man investiere weiterhin in Technologien, um die künstliche Aufblähung der Reichweite eines Videos zu verhindern.
Clicks gegen Cash
Dass es gekaufte Bewertungen gibt, ist bekannt; nicht bekannt war bislang jedoch, wer genau davon profitiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum konnten die Daten eines der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen, der Magdeburger Firma Paidlikes, auslesen, weil die Seite offenbar nachlässig programmiert war.
Das Unternehmen vermittelt Fanseiten im Auftrag seiner Kunden an sogenannte Clickworker, Internetnutzer vorwiegend aus Deutschland, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen "Gefällt mir"-Angaben vergeben. Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben.
"Legitimes Geschäftsmodell"
Das Magdeburger Unternehmen widersprach in einer Stellungnahme allen Vorwürfen. Geschäftsführer Alexander Räss sagt, er sehe in der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell. Den Vorwurf des Betruges könne er nicht nachvollziehen.
"Der nachhaltige Aufbau von neuen Fans, Followern oder Reichweite ist nicht als unlauter zu werten, da die Vergabe von sozialen Interaktionen auf Freiwilligkeit beruht", so Räss. Auch wenn die Clickworker bezahlt werden, würde niemand gezwungen, bestimmte Seiten zu liken: "Möchten sie aufgrund des dargebotenen Inhalts keine Interaktion abgeben, so können sie die Kampagne ausblenden."
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gekauftelikes-101.html Die Mehrzahl der Fanseiten- und YouTube-Kanäle in den Daten gehören kleinen und mittelständischen Unternehmen: Fastfood-Restaurants, einer Autohausgruppe, einem Kinderwunschzentrum oder einem Singlebörsen-Vergleich. Hinzu kommen sogenannte Influencer, die mit der Präsentation von Produkten bei YouTube oder Instagram Geld verdienen.
Die meisten der von den drei Medien Angefragten sagten, sie könnten sich die meist hundertfachen Likes-Käufe über mehrere Jahre hinweg nicht erklären. Nur wenige räumten eine Manipulation ein. Das Unternehmen Paidlikes erklärte, es schlage seinen Clickworkern gelegentlich auch bestimmte Seiten zum Liken vor, ohne dass die Seiteninhaber davon wussten oder diese dafür gezahlt haben.
Anmerkung der Redaktion
Auch die Facebook-Seite der tagesschau befindet sich in der Liste und zwar mit einem Eintrag im Jahr 2012. Dies war ARD-aktuell nicht bekannt, bevor die Liste vorlag. ARD-aktuell prüft die entsprechenden Vorgänge aus dieser Zeit. Für den Zeitraum seit dem Jahr 2013 kann ARD-aktuell ausschließen, für den Facebook-Account Likes gekauft zu haben.
Verstoß gegen Wettbewerbsrecht
Die Landesmedienanstalt NRW kritisiert, man versuche auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen.
Die auf Onlinerecht spezialisierte Rechtsanwältin Scarlett Lüning sieht in den Likes-Käufen von Unternehmen und Influencern einen möglichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Damit suggeriere man Beliebtheit und Qualität, die nicht gegeben sei. Sie spricht von Irreführung. Der Kunde gehe davon aus, dass das Produkt besser sei, als es tatsächlich ist.
Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, kritisiert den Kauf von "Gefällt mir"-Angaben vor allem durch Politiker: Man versuche so auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen. Auch er sprach von Irreführung. Mit dem Like-Kauf werde die Meinung im öffentlichen Raum manipuliert.
Facebook: Unechte Likes werden entfernt
Ein Facebook-Sprecher sagte: "Wenn wir Anbieter und Accounts identifizieren, die anbieten, durch unechte Likes, Kommentare und Abonnenten die Popularität eines Accounts oder Profils zu vergrößern, entfernen wir diese."
YouTube will bezahlte Bewertungen mit technologischen Mitteln bekämpfen.
Facebook habe deshalb nach dem Eingang der Anfrage von NDR, WDR und SZ der Firma Paidlikes vorerst die technische Möglichkeit genommen, ihr Geschäftsmodell weiter zu betreiben. Ein Sprecher von Google sagte mit Hinblick auf das zum Konzern gehörende Videoportal YouTube, man investiere weiterhin in Technologien, um die künstliche Aufblähung der Reichweite eines Videos zu verhindern.
Clicks gegen Cash
Dass es gekaufte Bewertungen gibt, ist bekannt; nicht bekannt war bislang jedoch, wer genau davon profitiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum konnten die Daten eines der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen, der Magdeburger Firma Paidlikes, auslesen, weil die Seite offenbar nachlässig programmiert war.
Das Unternehmen vermittelt Fanseiten im Auftrag seiner Kunden an sogenannte Clickworker, Internetnutzer vorwiegend aus Deutschland, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen "Gefällt mir"-Angaben vergeben. Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben.
"Legitimes Geschäftsmodell"
Das Magdeburger Unternehmen widersprach in einer Stellungnahme allen Vorwürfen. Geschäftsführer Alexander Räss sagt, er sehe in der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell. Den Vorwurf des Betruges könne er nicht nachvollziehen.
"Der nachhaltige Aufbau von neuen Fans, Followern oder Reichweite ist nicht als unlauter zu werten, da die Vergabe von sozialen Interaktionen auf Freiwilligkeit beruht", so Räss. Auch wenn die Clickworker bezahlt werden, würde niemand gezwungen, bestimmte Seiten zu liken: "Möchten sie aufgrund des dargebotenen Inhalts keine Interaktion abgeben, so können sie die Kampagne ausblenden."
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gekauftelikes-101.html

Kartellamt gegen Facebook: Das OLG Düsseldorf schaut mit dem Tunnelblick auf die Datenfrage, netzpolitik.org, 26.08.2019
Rückschlag für das Bundeskartellamt: Das Oberlandesgericht Düsseldorf meldet "ernstliche Zweifel" an der Rechtmäßigkeit des weltweit beachteten Vorgehens gegen Facebook an. Auf Antrag des Datenkonzerns setzt das Gericht das Verfahren nun vorerst aus und spart dabei nicht mit Kritik an den Kartellwächtern. Eine erste Einschätzung.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat heute Anordnungen des Bundeskartellamtes gegen Facebook vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Vorgehen der Behörde sei möglicherweise rechtswidrig und deshalb bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung einzustellen.
Im Februar 2019 hatte das Bundeskartellamt mit Blick auf FaceAuch die Facebook-Seite der tagesschau befindet sich in der Liste und zwar mit einem Eintrag im Jahr 2012. Dies war ARD-aktuell nicht bekannt, bevor die Liste vorlag. ARD-aktuell prüft die entsprechenden Vorgänge aus dieser Zeit. Für den Zeitraum seit dem Jahr 2013 kann ARD-aktuell ausschließen, für den Facebook-Account Likes gekauft zu haben.
Verstoß gegen Wettbewerbsrecht
Die Landesmedienanstalt NRW kritisiert, man versuche auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen.
Die auf Onlinerecht spezialisierte Rechtsanwältin Scarlett Lüning sieht in den Likes-Käufen von Unternehmen und Influencern einen möglichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Damit suggeriere man Beliebtheit und Qualität, die nicht gegeben sei. Sie spricht von Irreführung. Der Kunde gehe davon aus, dass das Produkt besser sei, als es tatsächlich ist.
Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, kritisiert den Kauf von "Gefällt mir"-Angaben vor allem durch Politiker: Man versuche so auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen. Auch er sprach von Irreführung. Mit dem Like-Kauf werde die Meinung im öffentlichen Raum manipuliert.
Facebook: Unechte Likes werden entfernt
Ein Facebook-Sprecher sagte: "Wenn wir Anbieter und Accounts identifizieren, die anbieten, durch unechte Likes, Kommentare und Abonnenten die Popularität eines Accounts oder Profils zu vergrößern, entfernen wir diese."
YouTube will bezahlte Bewertungen mit technologischen Mitteln bekämpfen.
Facebook habe deshalb nach dem Eingang der Anfrage von NDR, WDR und SZ der Firma Paidlikes vorerst die technische Möglichkeit genommen, ihr Geschäftsmodell weiter zu betreiben. Ein Sprecher von Google sagte mit Hinblick auf das zum Konzern gehörende Videoportal YouTube, man investiere weiterhin in Technologien, um die künstliche Aufblähung der Reichweite eines Videos zu verhindern.
Clicks gegen Cash
Dass es gekaufte Bewertungen gibt, ist bekannt; nicht bekannt war bislang jedoch, wer genau davon profitiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum konnten die Daten eines der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen, der Magdeburger Firma Paidlikes, auslesen, weil die Seite offenbar nachlässig programmiert war.
Das Unternehmen vermittelt Fanseiten im Auftrag seiner Kunden an sogenannte Clickworker, Internetnutzer vorwiegend aus Deutschland, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen "Gefällt mir"-Angaben vergeben. Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben.
"Legitimes Geschäftsmodell"
Das Magdeburger Unternehmen widersprach in einer Stellungnahme allen Vorwürfen. Geschäftsführer Alexander Räss sagt, er sehe in der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell. Den Vorwurf des Betruges könne er nicht nachvollziehen.
"Der nachhaltige Aufbau von neuen Fans, Followern oder Reichweite ist nicht als unlauter zu werten, da die Vergabe von sozialen Interaktionen auf Freiwilligkeit beruht", so Räss. Auch wenn die Clickworker bezahlt werden, würde niemand gezwungen, bestimmte Seiten zu liken: "Möchten sie aufgrund des dargebotenen Inhalts keine Interaktion abgeben, so können sie die Kampagne ausblenden."
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gekauftelikes-101.html Die Mehrzahl der Fanseiten- und YouTube-Kanäle in den Daten gehören kleinen und mittelständischen Unternehmen: Fastfood-Restaurants, einer Autohausgruppe, einem Kinderwunschzentrum oder einem Singlebörsen-Vergleich. Hinzu kommen sogenannte Influencer, die mit der Präsentation von Produkten bei YouTube oder Instagram Geld verdienen.
Die meisten der von den drei Medien Angefragten sagten, sie könnten sich die meist hundertfachen Likes-Käufe über mehrere Jahre hinweg nicht erklären. Nur wenige räumten eine Manipulation ein. Das Unternehmen Paidlikes erklärte, es schlage seinen Clickworkern gelegentlich auch bestimmte Seiten zum Liken vor, ohne dass die Seiteninhaber davon wussten oder diese dafür gezahlt haben.
Anmerkung der Redaktion
Auch die Facebook-Seite der tagesschau befindet sich in der Liste und zwar mit einem Eintrag im Jahr 2012. Dies war ARD-aktuell nicht bekannt, bevor die Liste vorlag. ARD-aktuell prüft die entsprechenden Vorgänge aus dieser Zeit. Für den Zeitraum seit dem Jahr 2013 kann ARD-aktuell ausschließen, für den Facebook-Account Likes gekauft zu haben.
Verstoß gegen Wettbewerbsrecht
Die Landesmedienanstalt NRW kritisiert, man versuche auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen.
Die auf Onlinerecht spezialisierte Rechtsanwältin Scarlett Lüning sieht in den Likes-Käufen von Unternehmen und Influencern einen möglichen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Damit suggeriere man Beliebtheit und Qualität, die nicht gegeben sei. Sie spricht von Irreführung. Der Kunde gehe davon aus, dass das Produkt besser sei, als es tatsächlich ist.
Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, kritisiert den Kauf von "Gefällt mir"-Angaben vor allem durch Politiker: Man versuche so auf die allgemeine Meinungsbildung Einfluss zu nehmen. Auch er sprach von Irreführung. Mit dem Like-Kauf werde die Meinung im öffentlichen Raum manipuliert.
Facebook: Unechte Likes werden entfernt
Ein Facebook-Sprecher sagte: "Wenn wir Anbieter und Accounts identifizieren, die anbieten, durch unechte Likes, Kommentare und Abonnenten die Popularität eines Accounts oder Profils zu vergrößern, entfernen wir diese."
YouTube will bezahlte Bewertungen mit technologischen Mitteln bekämpfen.
Facebook habe deshalb nach dem Eingang der Anfrage von NDR, WDR und SZ der Firma Paidlikes vorerst die technische Möglichkeit genommen, ihr Geschäftsmodell weiter zu betreiben. Ein Sprecher von Google sagte mit Hinblick auf das zum Konzern gehörende Videoportal YouTube, man investiere weiterhin in Technologien, um die künstliche Aufblähung der Reichweite eines Videos zu verhindern.
Clicks gegen Cash
Dass es gekaufte Bewertungen gibt, ist bekannt; nicht bekannt war bislang jedoch, wer genau davon profitiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum konnten die Daten eines der größten Anbieter für manipulierte Bewertungen, der Magdeburger Firma Paidlikes, auslesen, weil die Seite offenbar nachlässig programmiert war.
Das Unternehmen vermittelt Fanseiten im Auftrag seiner Kunden an sogenannte Clickworker, Internetnutzer vorwiegend aus Deutschland, die gegen Zahlung von Cent-Beträgen "Gefällt mir"-Angaben vergeben. Paidlikes gibt an, seit 2012 mehr als drei Millionen davon verkauft zu haben.
"Legitimes Geschäftsmodell"
Das Magdeburger Unternehmen widersprach in einer Stellungnahme allen Vorwürfen. Geschäftsführer Alexander Räss sagt, er sehe in der Sehnsucht nach Ruhm im Netz ein legales und legitimes Geschäftsmodell. Den Vorwurf des Betruges könne er nicht nachvollziehen.
"Der nachhaltige Aufbau von neuen Fans, Followern oder Reichweite ist nicht als unlauter zu werten, da die Vergabe von sozialen Interaktionen auf Freiwilligkeit beruht", so Räss. Auch wenn die Clickworker bezahlt werden, würde niemand gezwungen, bestimmte Seiten zu liken: "Möchten sie aufgrund des dargebotenen Inhalts keine Interaktion abgeben, so können sie die Kampagne ausblenden."
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gekauftelikes-101.htmlbooks umfangreiche Datensammlung unter großem Medienecho entschieden, dass der Datenkonzern seine marktbeherrschende Stellung als Soziales Netzwerk ausnutze und Nutzer:innen unfaire Konditionen auferlege. Im Kern ging es dabei um die Zusammenführung von Daten aus Facebook, Instagram, WhatsApp und anderen Quellen, etwa Webseiten, die einen Like-Button anbieten.
Nutzer:innen hätten keine Wahl, ob sie dem zustimmen oder nicht zustimmen, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt damals. Er ordnete dem Konzern eine "innere Entflechtung" an, bei der Daten aus unterschiedlichen Quellen nur noch dann zusammengeführt werden dürften, wenn Nutzer:innen informiert seien und echte Entscheidungsfreiheit hatten.
Die Aufsichtsbehörde hatte Facebook bis zu zwölf Monate Zeit gegeben, die Maßnahmen umzusetzen. Dagegen hatte sich der Datenkonzern vor dem Oberlandesgericht gewehrt und kann nun einen Teilerfolg feiern. Mit der heutigen Entscheidung wird die Frist ausgesetzt, bis das Verfahren entschieden ist. Allerdings belässt es das Gericht nicht bei dieser Entscheidung, sondern bringt in einer 37-seitigen Begründung [PDF] "ernstliche Zweifel" an dem gesamten Verfahren gegen Facebook zum Ausd

Facebook fragte Banken nach Nutzerdaten, PC-WELT.de, 07.08.2018
Facebook hat laut einem Medienbericht bei mehreren großen US-Banken angefragt, um von diesen Kundendaten zu bekommen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-fragte-banken-nach-nutzerdaten,3451879 ä

Google trackt Mastercard-Nutzer
Bericht: Google verfolgt Nutzer offline mit Mastercard-Daten
, PC-WELT.de, 31.08.2018
Laut einem Bloomberg-Bericht kauft Google Kunden-Daten von Mastercard, um Kunden auch offline zu tracken.
Wie die News-Plattform Bloomberg berichtet, ist Google wohl einen Deal mit Mastercard eingegangen, um Offline-Einkäufe von Kreditkarten mit Nutzerkonten zu verknüpfen. Für die Daten von 70 Prozent aller Mastercard-Inhaber der USA aus dem Jahr 2017 soll Google demnach mehrere Millionen US-Dollar gezahlt haben. Darin enthalten sind Transaktionsdaten, die für Google ausreichen, um Personen eindeutig zu identifizieren.
[...] Laut den Angaben von Bloomberg sind sich aber beide Unternehmen wohl darüber bewusst, dass hier jede Menge Datenschutz-Probleme auftauchen. Der Deal wurde daher nur zögerlich eingegangen. Vier Jahre wurde zwischen den zwei Unternehmen verhandelt, bevor der Deal abgeschlossen wurde. Mastercard-Inhaber wurden darüber hinaus nicht über das Tracking informiert. Zwar gäbe es in Googles Web-Console eine Möglichkeit das Tracking zu untersagen, jedoch ist dies für den Großteil der Nutzer nicht ersichtlich.
[...] Der Bloomberg-Bericht bezieht sich nur auf die USA. Ob Google in weiteren Ländern ähnlich vorgeht, geht aus dem Artikel nicht hervor. In den Vereinigten Staaten machen Umsätze mit Mastercard rund 25 Prozent des gesamten Umsatzes aus.
https://www.pcwelt.de/a/bericht-google-verfolgt-nutzer-offline-mit-mastercard-daten,3452190ruck

OKOnline-Werbung Facebook will Werbeblocker aushebeln, tagesschau.de, 09.08.2016
Facebook will die Blockade von Online-Werbung durch sogenannte Adblocker verhindern. Mit einem Software-Update sollen Anwender selbst festlegen können, welche Werbung sie sehen wollen und welche nicht. Bislang gebe es zu viele schlechte Anzeigen, so das Unternehmen.
Facebook hebelt künftig die Blockade von bestimmten Online-Werbeanzeigen durch sogenannte Adblocker technisch aus. Zugleich kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk neue Werkzeuge an, mit denen Facebook-Anwender selbst festlegen können, welche Online-Werbung sie sehen wollen und welche nicht.
Facebook-Manager Andrew Bosworth räumte in einem Blog-Beitrag ein, dass es derzeit viele schlechte Anzeigen gebe. "Werbeanzeigen, die Inhalte, die wir lesen möchten, verdecken, Werbeanzeigen, die die Ladezeiten verlängern, oder Werbeanzeigen, die uns Dinge verkaufen wollen, die uns nicht interessieren." Facebook wolle hier nun Abhilfe schaffen.
Neue Einstellungsmöglichkeiten
Anwender bekämen nun erweiterte Werbeanzeigeneinstellungen zur Verfügung gestellt. Wenn Nutzer sich beispielsweise nicht für Katzen interessieren, sollten sie künftig auch keine Werbung für Katzenfutter mehr erhalten. Gleichzeitig habe Facebook nun Werbeanzeigenformate entwickelt, "die das Online-Erlebnis ergänzen, anstatt davon abzulenken".
Wie das Aushebeln der Werbesperren durch Anwendungen wie "Adblock Plus" technisch funktionieren wird, teilte Facebook nicht mit. Das Umgehen der Werbeblocker betrifft die Nutzung von Facebook auf einem Desktop-Rechner oder Laptop. In den mobilen Apps von Facebook spielen Werbeblocker derzeit keine Rolle.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-241.html

Kein Kontrollverlust, da Nutzer:innen "freiwillig" mitmachen
Die Entscheidung des Kartellamtes war in Politik und Medien auf breite Zustimmung gestoßen, doch viele Jurist:innen äußerten Zweifel an der Standhaftigkeit der rechtlichen Grundlage. Ein zentraler Kritikpunkt: Datenschutz- und Kartellrecht würden unzulässig vermischt.
Der erste Kartellsenat stützt sich auf diese Kritik. Selbst wenn die beanstandete Datenverarbeitung gegen Datenschutzbestimmungen verstoße, liege darin nicht zugleich ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht, schreibt das Oberlandesgericht in seiner Pressemitteilung. Die Verbraucher:innen würden durch die Datensammlung wirtschaftlich nicht geschwächt werden, denn sie würde ihre Daten bei Facebook ja nicht verlieren. Anders als bei einem klassischen Nutzungsendgelt wären Daten duplizierbar.
Selbst, dass überhaupt Datenschutzverstöße vorliegen, zieht das Gericht in Zweifel. Da Nutzer:innen den Nutzungsbedingungen von Facebook vor der Anmeldung zustimmen würden, könne von einem "Kontrollverlust", wie ihn das Kartellamt festgestellt hatte, nicht die Rede sein. Die Datenverarbeitung erfolgt vielmehr mit "Wissen und Wollen" der Nutzer:innen, heißt es in der Begründung der Gerichtsentscheidung [PDF].
In beiden Punkten lässt das Gericht mit einem erstaunlichen Tunnelblick die jahrelangen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurse über die soziale und wirtschaftliche Macht von Daten außer Acht. Dass es für Verbraucher:innen im Überwachungskapitalismus sehr wohl einen Nachteil bedeuten kann, wenn Konzerne über ihre Daten verfügen und damit Verhaltensprognosen über sie anstellen können, ignoriert das Gericht genauso wie die Tatsache, dass heute große Teile von sozialem Leben und politischer Öffentlichkeit digital vermittelt stattfinden. Wer Facebook, Instagram und WhatsApp lange Zeit in sein Leben integriert hat, kann diese Verpflechtung kaum ohne Schaden für das eigene Leben auflösen.
"Das Verfahren ist damit tot"
Das Verfahren des Kartellamts gegen Facebook wird damit voraussichtlich um Monate bis Jahre verzögert. "Wenn man ehrlich ist, ist das Verfahren mit der heutigen Entscheidung tot", erklärt der Direktor des Instituts für Kartellrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Rupprecht Podszun in einer Presseaussendung.
Sollte die Behörde die Düsseldorfer Entscheidung nun nicht in einem bereits angekündigten Beschwerdeverfahren beim Bundesgerichtshof kippen können, müsse sie das Verfahren beim Oberlandesgericht abwarten, so Podszun weiter. Wie dieses ausgehe, dürfte nach der eindeutigen Entscheidung des heutigen Tages erwartbar sein. Danach bliebe die Berufung beim Bundesgerichtshof, der wiederum möglicherweise den Europäischen Gerichtshof anrufen würde. Sprich: Das kann dauern.
Selbst wenn das Kartellamt in einigen Jahren in letzter Instanz Recht bekommen sollte, hat sich die Situation bei den sozialen Netzwerken ja schon wieder stark weitergedreht. Dann ist eine Entscheidung von 2019, der schon dreijährige Ermittlungen vorausgegangen sind, nur noch ein historisches Kuriosum", erklärt Podszun weiter.
Tatsächlich kommt dem Datenkonzern jeder Aufschub recht. Nur kurz vor der Entscheidung des Kartellamtes kündigte Mark Zuckerberg an, man werde die unterschiedlichen Dienste des Unternehmens technisch zusammenführen. Facebook, WhatsApp und Instagram würden für Endverbraucher:innen zwar immer noch unterschiedliche Anwendungen darstellen, aber auf einer gemeinsamen Infrastruktur laufen. Eine "innere Entflechtung" auf Ebene der Daten, wie dem Kartellamt vorschwebt, wäre dann kaum noch möglich.
Jetzt erst recht
Unabhängig von der juristischen Bewertung und dem letztlichen Ausgang des Verfahrens in Düsseldorf, zeigt die Entscheidung des Oberlandesgerichts, dass der derzeitige regulatorische Rahmen nicht ausreicht, um die Machtfülle transnationaler Datenkonzerne demokratisch zu bändigen.
Datenschutzbehörden haben mit der Datenschtuzgrundverordnung (DSGVO) nun zwar eine Arbeitsgrundlage, aber ihnen fehlen die Ressourcen, um den Muskelspielen der Industrie etwas entgegenzusetzen. Um die wichtige Rolle, die ihnen laut DSGVO bei der Durchsetzung des Datenschutzes zusteht, bräuchten sie mehr Geld, mehr Personal und mehr technisches Knowhow. Zudem müssen sich die Behörden bei Verfahren gegen internationale Konzerne nicht nur innereuropäisch einigen, sondern es wird auch Jahre dauern, bis die juristischen Auseinandersetzungen um Auslegungsfragen beigelegt sind. Das Fehlen der ePrivacy-Verordnung, die Nutzer:innen mehr Selbstbestimmung beim Online-Tracking auf Drittseiten gewähren sollte, tut sein übrigens.
https://netzpolitik.org/2019/kartellamt-gegen-facebook-das-olg-duesseldorf-schaut-mit-dem-tunnelblick-auf-die-datenfrage/

OKMessenger: Ein Hack wie aus einem Spionage-Thriller: 1400 Whatsapp-Nutzer ausgespäht - Facebook verklagt Israel, STERN.de, 31.10.2019
Über eine Lücke in Whatsapp half eine Hacker-Firma ihren Kunden dabei, die Smartphones von Fremden zu übernehmen. Jetzt geht Whatsapps Mutterkonzern Facebook dagegen vor - mit einem ungewöhnlichen Mittel.
https://www.stern.de/digital/smartphones/1400-whatsapp-nutzer-ausgespaeht--facebook-verklagt-israelische-hacker-8979246.html

US-Justizministerium
Arbeiteten saudische Spione für Twitter?
, tagesschau.de, 07.11.2019
Das US-Justizministerium wirft zwei früheren Twitter-Mitarbeitern vor, für Saudi-Arabien spioniert zu haben. Demnach sollten die zwei Männer Riad-kritische Stimmen in den USA überwachen.
https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-saudi-arabien-spionage-101.html

OKMehr Sex als Haustierfotos: Jeden Tag landen 500.000 Pornobilder auf Twitter, Donnerstag, FOCUS Online, 19.02.2015
Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst.
Auf Twitter gibt es mittlerweile mehr Pornobilder als Haustierfotos - behauptet zumindest eine britische Boulevardzeitung. Der Vorwurf an den Kurznachrichtendienst: Twitter schütze besonders Kinder nicht ausreichend vor den expliziten Bildern. Zeitung: halbe Million neue Pornobilder pro Tag. Die Boulevardzeitung wirft dem Kurznachrichtendienst vor, nicht genug gegen die Flut der Pornobilder zu tun, obwohl auch Kinder sie sehen könnten. Twitter werde von speziellen Internetfiltern für Kinder nicht erfasst, weil die Seite nicht als pornographisch eingestuft werde, heißt es zur Erklärung. Anders als zum Beispiel Facebook blockiere Twitter selbst pornographische Bilder nicht automatisch, so das Blatt weiter. Twitter ist bisher liberaler als Facebook: Twitters Umgang mit pornographischen Inhalten ist deutlich liberaler als der von Facebook. Das verrät bereits ein Blick in die Nutzerregeln: Pornobilder verbietet Twitter nur für Profil- oder Hintergrundbilder ausdrücklich. Wer einen Nutzer melden will, wird "pornographische Inhalte" als Meldegrund vergeblich suchen. Stattdessen sollen Nutzer, die "sensible" Inhalte hochladen möchten, diese so kennzeichnen. Wer solche Inhalte nicht sehen will, kann das bei seinem Twitter-Konto einstellen. Nach Kinderpornographie wird gefiltert: Strengere Regeln hat Twitter nur bei Kinderpornographie: Accounts, die Kinderpornographie verbreiten oder gutheißen, werden laut Unternehmensangaben "dauerhauft gesperrt" und auch den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Die Melde-Funktion für Kinderporno-Accounts ist auf Twitter aber nur über Unter-Menüs der Hilfefunktion zu finden. Einem Medienbericht zufolge sucht Twitter seit 2013 aber selbst aktiv nach kinderpornographischen Inhalten: Wie der "Guardian" berichtet, nutzt Twitter die unter anderem von Microsoft entwickelte Technik "PhotoDNA", um solche Bilder automatisch zu finden.

Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst.

EU-Parlament verwehrt Abgeordneten die Installation des Messengers Signal, netzpolitik.org, 07.10.2019
Der IT-Support des EU-Parlaments verweigert es Abgeordneten der Linken, auf ihren Bürocomputern die Desktop-App von Signal zu installieren. Aus Sicherheitsgründen, heißt es. Die Haustechnik schlägt stattdessen vor, die Web-Version von WhatsApp zu verwenden.
Signal gilt als besonders sicherer Messengerdienst. Er wird von NSA-Enthüller Edward Snowden empfohlen. WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern. Zwar sind beide Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt, doch fließen bei WhatsApp Metadaten an den Mutterkonzern Facebook ab. Ermittler und Geheimdienste können auf sie Zugriff erhalten. Signal hingegen verspricht seinen Nutzer:innen, von vornherein so wenig Daten wie möglich über sie zu speichern.
Staaten wünschen sich indes Zugang nicht nur zu Metadaten, sondern auch zu Nachrichteninhalten des weltweit beliebtesten Messengers WhatsApp. Laut einem Bericht der Londoner "Times" arbeiten die USA und Großbritannien an einem Hintertür-Zugang für Behörden zu Nachrichten über Facebook und WhatsApp.
https://netzpolitik.org/2019/eu-parlament-verwehrt-abgeordneten-die-installation-des-messengers-signal/

Twitter verbietet politische Werbung - eine Herausforderung an Facebook, netzpolitik.org, 31.10.2019
Gesponserte Tweets aus der Politik und von Kampagnengruppen sollen der Vergangenheit angehören, sagt Twitter-Chef Jack Dorsey. Er fordert damit Google und Facebook auf, es ihm gleichzutun. Richtig so.
https://netzpolitik.org/2019/twitter-verbietet-politische-werbung-eine-herausforderung-an-facebook/

OKZu Werbezwecken
Twitter hat Nutzerdaten missbraucht
, tagesschau.de, 09.10.2019
Die privaten Angaben waren eigentlich für Sicherheitszwecke gedacht, doch Twitter hat die Nutzerdaten für Werbung verwendet. Erst Ende September soll der Kurznachrichtendienst die Praxis eingestellt haben. Von Marcus Schuler.
Twitter hat eingeräumt, angeblich versehentlich E-Mail Adresse und Telefonnummer seiner Nutzer für Werbezwecke genutzt zu haben.
Eigentlich hatten Twitter-User diese Angaben in ihren Konten hinterlegt, um sie besser zu schützen. Die Daten benutzte der Kurznachrichtendienst aber dazu, um einzelnen Mitgliedern zielgerichtete Werbung einzublenden. Genaue Zahlen bislang unbekannt
https://www.tagesschau.de/twitter-datenskandal-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Facebook akzeptiert offenbar Milliardenstrafe, tagesschau.de, 24.07.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-strafzahlungen-103.html
Datenprobleme bei Facebook: "Lösung wird Jahre dauern", 11.03.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-interview-101.html
Telefonnummern von Facebook-Nutzern im Netz, 05.09.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-nutzer-telefonnummern-101.html
Twitter hatte Problem mit Datensicherheit, 07.08.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-datenschutz-101.html
Facebook sperrt Zehntausende Apps, 20.09.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-467.html

OKDie Social Bots sitzen schon in den Parlamenten - wenn man Botometer glaubt, netzpolitik.org, 01.10.2019
Mit einem kleinen Experiment entlarvt Datenanalyst Michael Kreil eines der bekanntesten Tools zur automatischen Erkennung von Social Bots. Er fütterte das Tool mit Twitter-Accounts von echten deutschen Abgeordneten - und bekam erstaunliche Ergebnisse.
Die Bots sind los. Im Landtag des Saarlands sind über 40 Prozent der Abgeordneten Social Bots, in Bremen 37 Prozent und in Baden-Württemberg mehr als ein Drittel. Zu diesen alarmierenden Ergebnissen kommt eine Untersuchung, die auf Grundlage des Analysetools "Botometer" der Indiana University Bloomington durchgeführt wurde.
Für die Untersuchung nahm der Datenforscher Michael Kreil alle Abgeordneten der Landesparlamente, die auf Twitter sind, und untersuchte deren Twitteraccounts mit dem weithin auch in der Wissenschaft genutzten Analysetool, ob diese Bots sind.
https://netzpolitik.org/2019/die-social-bots-sitzen-schon-in-den-parlamenten-wenn-man-botometer-glaubt/#spendenleiste

Im Zeitalter des Überwachungskapitalismus, netzpolitik.org, 12.06.2019
Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff zeigt, wie der Überwachungskapitalismus menschliche Erfahrungen zu Marktgütern macht: In Datenform werden sie zum kostenlosen Rohstoff für Produktion und Verkauf. Das Ziel ist nicht nur die Kontrolle der Informationsflüsse über uns, sondern die Kontrolle unserer Zukunft.
https://netzpolitik.org/2019/im-zeitalter-des-ueberwachungskapitalismus/

OKSchutz vor Facebook Werbe-Tracking
Nach dem Klick auf "Gefällt mir" verfolgt Facebook den Nutzer allen Internetwegen
, trojaner-info.de, 08.09.2019
Jeder Nutzer, der außerhalb von Facebook auf "Gefällt-mir-Buttons" auf anderen Webseiten, Apps oder anderen Geräten klickt, macht das Tor auf: für permanentes Werbe Tracking des Zuckerberg-Imperiums. Wir informieren, wie das Opt-out aus der Werbeverfolgung gelingen kann.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/mehr-privatsphaere-bei-facebook-die-wichtigsten-einstellungen-teil-2.html

Weitere Studie belegt Lüge "anonymer" Daten, netzpolitik.org, 26.07.2019
Anonyme Daten sind oft gar nicht wirklich anonym, in vielen Datensätzen können Einzelne auch ohne Namen eindeutig identifiziert werden. Mit welcher erstaunlicher Präzision das geht, verdeutlicht eine neue Studie. Viele Firmen und Datenbanken unterlaufen die Datenschutzgrundverordnung.
https://netzpolitik.org/2019/weitere-studie-belegt-luege-anonymer-daten/

Facebook verliert über 29.000 geheime Mitarbeiter-Daten, PC-WELT.de, 16.12.2019
Facebook hat den Diebstahl von tausenden Gehaltsdaten seiner Mitarbeiter bestätigt. Die Daten wurden aus einem Fahrzeug gestohlen.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-verliert-ueber-29.000-geheime-Mitarbeiter-Daten-10723886.html

Deutsche Welle
Gericht muss neu über Strafe für Facebook-Repost entscheiden
, netzpolitik.org, 03.03.2020
Die Deutsche Welle darf Symbole des sogenannten Islamischen Staats zeigen, wenn sie darüber berichtet. Doch was passiert, wenn jemand solche Artikel auf Facebook teilt und das Bild automatisch in der Timeline erscheint? Darüber streitet ein Geflüchteter vor Gericht. Er sollte für einen Repost Strafe zahlen.
https://netzpolitik.org/2020/gericht-muss-neu-ueber-strafe-fuer-facebook-repost-urteilen/

Bürgerrechte-Bericht
Facebook stellt Meinungsfreiheit über den Schutz demokratischer Wahlen
, netzpolitik.org, 13.07.2020
Unabhängige Juristinnen haben im Auftrag Facebooks zwei Jahre lang das Unternehmen unter die Lupe genommen. Nun zeigt der Bericht, dass Facebook zu wenig unternimmt, um die Bürgerrechte der Nutzer:innen ausreichend zu schützen.
https://netzpolitik.org/2020/buergerrechte-bericht-facebook-stellt-meinungsfreiheit-ueber-den-schutz-demokratischer-wahlen/

Weltkarte der Internetfreiheit
Freedom of the Net Report 2019
Soziale Medien als Einfallstor für Manipulation
, 07.11.2019
Die Freiheit im Internet ist im neunten Jahr in Folge gesunken, stellt ein neuer Bericht von Freedom House fest. Unregulierte Soziale Medien eignen sich besonders gut dazu, Debatten zu verzerren und Wahlen zu manipulieren. Deutschland steht im Vergleich gut da.
https://netzpolitik.org/2019/soziale-medien-als-einfallstor-fuer-manipulation/

Mutmaßlicher Datenmissbrauch
Facebook sperrt Zehntausende Apps
, tagesschau.de, 21.09.2019
Zehntausende Apps haben keinen Zugriff mehr auf Facebook. Das Unternehmen hat die Programme von rund 400 Entwicklern gesperrt - sie sollen persönliche Daten der Nutzer missbraucht haben.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-467.html

OK500 Fotos pro Tag
"Ekelhafte Situation": Evelyn Burdecki wehrt sich gegen Penisbilder auf Instagram
, STERN.de, 27.08.2019
Evelyn Burdecki hat genug: Sie bekommt geschätzte 500 Penisbilder täglich zugeschickt - ungefragt und von wildfremden Männern. Jetzt will sich die 30-Jährige dagegen wehren.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/evelyn-burdecki--sie-hat-genug-von-den-staendigen-penisbildern-8869800.html

OKZyklus-Apps geben intime Daten an Facebook weiter, netzpolitik.org, 13.09.2019
Millionen von Frauen auf der ganzen Welt nutzen Apps um ihren Menstruationszyklus zu tracken. Einige der Zyklus-Apps geben höchst sensible und intime Daten an Facebook und Dritte weiter, beweist Privacy International in einer technischen Analyse. Auf eine Einverständniserklärung der Nutzerinnen warten die Hersteller dabei nicht.
https://netzpolitik.org/2019/zyklus-apps-geben-intime-daten-an-facebook-weiter/

OKDatenpanne bei Facebook
Millionen Telefonnummern im Netz entdeckt
, tagesschau.de, 05.09.2019
Telefonnummern von 420 Millionen Facebook-Nutzern sind im Internet aufgetaucht. Dem Unternehmen zufolge handelt es sich um alte Daten. Hinweise auf gehackte Accounts gebe es keine.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-nutzer-telefonnummern-101.html

OKFreundschaftsvorschläge: Mit diesen gruseligen Methoden will Facebook herausfinden, ob Menschen sich kennen, STERN.de, 12.10.2019
Jeder kennt sie: Freundesvorschläge bei Facebook, die eigentlich kaum zu erklären sind - und trotzdem passen. Um Menschen miteinander zu verbinden, denkt die Firma sich teils gruselige Methoden aus.
[...] Das Netzwerk hat etwa Wege erforscht, so ziemlich jeden Sensor eines Smartphones für die Identifizierung von Kontakten einzusetzen. Schon 2014 patentierte man eine Methode, die GPS-Daten mit dem Beschleunigungssensor und dem Gyroskop zusammenbringt, das die Ausrichtung des Smartphones bestimmt. Auf diese Weise kann Facebook erkennen, ob Leute nebeneinander hergehen oder sich in der Kneipe gegenüber sitzen - und so selbst Personen einander vorschlagen, die sich gerade erst kennengelernt haben. Angeblich tut man das aber nicht.
[...] Ein Patent sieht etwa vor, Menschen zusammenzubringen, die zeitgleich vom selben Ort Facebook aufriefen.
"Aktuell machen wir keine Freundschaftsvorschläge aufgrund von Aufenthaltsdaten", behauptete ein Sprecher des Unternehmens gegenüber "Gizmodo".
Erkennung über den Kratzer auf der Kamera
Gegenüber "Gizmodo" hat Facebook gleich eine ganze Reihe von Daten genannt, nach denen man Nutzer nicht verbinden will. Etwa den Zugriff aus dem gleichen Wlan, Whatsapp-Gesprächspartner oder Profil-Besuche bei Facebook. Auch Gesichtserkennung auf Fotos will man demnach nicht nutzen. Obwohl Facebook Gesichter eigentlich sehr gut erkennen kann.
Dass man über die Nutzung von Fotos durchaus nachgedacht haben muss, zeigt ein weiteres Patent. Facebook will in der Lage sein, aus kleinen Störungen in Fotos die Kamera zu identifizieren, mit der das Bild geschossen wurde. Der einfache Hintergrund: Die Störungen entstehen durch Staubpartikel und winzige Kratzer auf der Linse und sind damit einzigartig. Tauchen in Bildern mehrerer Nutzer dieselben auf, müssen die mit der gleichen Kamera geknipst worden sein - und die Personen sich in der Regel kennen. Dass die Gezeigten von einem Sportreporter im Stadion oder derselben Fotografin auf unterschiedlichen Hochzeiten geknippst wurden, dürfte zwar vorkommen, für Facebooks Zwecke aber selten genug bleiben.
[...] Der Grund für die aufwendige Suche nach neuen Freunden ist relativ einfach zu erklären: Wer viele Freunde bei Facebook hat, nutzt das Netzwerk auch mehr - und desto mehr Werbung wird auch ausgespielt. Je mehr Freunde man hat, desto mehr Geld verdient Facebook. Eine banale Erklärung - aber nicht weniger gruselig.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-will-mit-diesen-gruseligen-methoden-herausfinden--ob-menschen-sich-kennen-7837602.html

EuGH zu Facebooks Like-Button
Nutzer müssen Datenerhebung zustimmen
, tagesschau.de, 29.07.2019
Webseiten, die einen integrierten "Gefällt-mir"-Button von Facebook haben, dürfen nicht automatisch Daten ihrer Besucher sammeln. Das entschied der Europäische Gerichtshof. Nutzer müssen in die Datenerhebung zudem einwilligen.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-urteil-likes-101.html

EuGH zu Like-Button
Was bedeutet das Urteil?
, tagesschau.de, 29.07.2019
Vor dem EuGH ging es um die Website "FashionID", doch generell um viel mehr - die Weitergabe von Nutzerdaten. Alle Fragen konnte aber auch das Gericht nicht beantworten.
https://www.tagesschau.de/inland/facebook-datenschutz-113.html

EuGH-Urteil zu Facebook: Der freien Meinungsäußerung droht Schiffbruch, netzpolitik.org, 06.10.2019
Der Europäische Gerichtshof ordnet Facebook das globale Entfernen eines hetzerischen Posts gegen die österreichische Ex-Politikerin Eva Glawischnig an. Der Ruf nach strengem Vorgehen gegen Hass im Netz ist nachvollziehbar, doch das Urteil wirft einige schwierige Fragen auf. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2019/eugh-urteil-zu-facebook-der-freien-meinungsaeusserung-droht-schiffbruch/

Facebook muss fünf Millarden US-Dollar Bußgeld zahlen, PC-WELT.de, 24.07.2019
Nach den Ermittlungen zum Cambridge-Analytica-Skandal stimmten Facebook und die FTC einem Vergleich zu.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-muss-fuenf-Millarden-US-Dollar-Bussgeld-zahlen-10635578.html

OKStudie belegt intensive Social-Media-Nutzung durch Cyberkriminelle, trojaner-info.de, 14.06.2019
Die Studie zeigt, dass Social-Media-Plattformen inzwischen eine reale Gefahr darstellen.
Eine neue Studie hat ergeben, dass Social-Media-Plattformen in der Cyberkriminalität eine wichtige Rolle spielen und eine große Gefahr für Unternehmen darstellen. Da Social-Media-Blockaden kein realistisches Abwehrszenario sind, sollten Unternehmen Lösungen implementieren, die eine sichere Nutzung der sozialen Netze unterstützen, empfiehlt Bromium.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/studie-belegt-intensive-social-media-nutzung-durch-cyberkriminelle.html

Google, Amazon, Apple, Facebook, ...
Steuerstreit mit Frankreich
Google zahlt fast eine Milliarde Euro
, tagesschau.de, 12.09.2019
Seine Steuerpraktiken kommen den Internetriesen Google in Frankreich teuer zu stehen: Knapp eine Milliarde Euro zahlt der Konzern - um dem juristischen Streit um die Abgaben ein Ende zu setzen.
Der Internetkonzern Google zahlt dem französischen Staat fast eine Milliarde Euro, um einen jahrelangen Steuerstreit zu beenden. Die Summe setzt sich aus einer gerichtlich verhängten Strafe von 500 Millionen Euro und Steuernachzahlungen in Höhe von 465 Millionen Euro zusammen.
Ermittlungen 2015 eingeleitet
Die französische Finanzstaatsanwaltschaft hatte 2015 die Untersuchung gegen den Internetriesen eingeleitet. Der Vorwurf: Google verlagere seine Firmensitze und damit die Gewinne in Länder mit niedriger Steuerpflicht, um so die eigene zu entrichtende Steuerlast zu schmälern.
Die französische Regierung nannte das jetzige Abkommen "historisch" und erklärte, der Steuerstreit sei nun "definitiv beigelegt". Dass Ermittlungen gegen ein Unternehmen mit einer solchen Einigung enden, ist in Frankreich erst seit wenigen Jahren möglich - Grundlage ist ein Gesetz aus 2016. In den USA sind ähnliche Vereinbarungen schon länger möglich.
Der Betrag in Frankreich ist der bisher höchste, den Google nach Steuerverfahren in Europa zahlt. In Italien hatte der Konzern ähnlich gelagerte Ermittlungen 2017 mit einer Zahlung von 306 Millionen Euro beigelegt. Dort ging es vor allem um die Jahre 2009 bis 2013. In Großbritannien zahlte Google im Jahr davor 130 Millionen Pfund Steuern nach.
Konzerne schmälern eigene Steuerlast
Google ist nicht der einzige Internetkonzern, der wegen dieser Praktiken in der Kritik steht. Auch Apple, Facebook und Amazon werden diese Steuerpraktiken vorgeworfen. Erst beim G20-Gipfel im Juni hatten sich die teilnehmenden Staaten darauf geeinigt, bis 2020 eine Strategie auszuarbeiten, um die Schlupflöcher für die Unternehmen zu stopfen.
Im vergangenen Jahr hatten mehrere EU-Staaten versucht, eine EU-weite Digitalsteuer durchzusetzen. Der Vorschlag scheiterte jedoch vorrangig am Widerstand Irlands - dort hat auch Google seinen Hauptsitz in der EU.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/google-steuern-frankreich-101.html

Datenschutzskandal
Facebook soll Milliardenstrafe zahlen
, tagesschau.de, 13.07.2019
Im Datenschutzskandal haben sich Facebook und die US-Verbraucherschutzbehörde FTC auf einen Vergleich geeinigt. Medienberichten zufolge muss der Social-Media-Gigant fünf Milliarden Dollar zahlen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-milliardenstrafe-101.html

OKInkognito-Modus nützt nichts: Facebook und Google verfolgen uns überall ..., STERN.de, 19.07.2019
Die Werbe-Industrie verfolgt uns durch das gesamte Internet. Forscher haben nun 22.000 Pornoseiten untersucht - und dort auch Google und Facebook gefunden. Sogar dann, wenn man den Browser auf anonym geschaltet hat.
[...] "Daten ermöglichen sehr intime Einblicke in die Psyche von Menschen", erklärte die Netzaktivistin Katharina Nocun im Gespräch mit dem stern. "Bei einigen Bereichen würde ich mir wünschen, dass grundsätzlich nie Daten erhoben werden. Auf Seiten, die sich mit sensiblen Themen wie Krankheiten, Sexualität oder Religionen auseinandersetzen, sollte kein personalisiertes Werbe-Tracking erlaubt sein." Denn man könne sich niemals hundertprozentig sicher sein, dass die gesammelten Daten nur für den geplanten Zweck genutzt werden und da bleiben, wo sie sollten. Das gesamte Interview mit Katharina Nocun können Sie hier nachlesen. https://www.stern.de/digital/online/facebook-und-google-verfolgen-uns-ueberall---sogar-bis-auf-porno-seiten-8807976.html

"Selbst Facebook ist hackbar…", , trojaner-info.de, 12.02.2020
Am vergangenen Wochenende hackte eine Gruppe, die sich Our Mine nennt, in Facebooks Twitter Account und sendete mehrere Tweets ab. Facebook hat den Hack über Twitter bekannt gegeben, nachdem die Sicherheit wieder hergestellt wurde.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/selbst-facebook-ist-hackbar.html

Facebook Quartalszahlen Krise? Welche Krise?, tagesschau.de, 31.10.2019
Es ist inzwischen ein gewohntes Bild: Facebook steht unter massiver Kritik - aber die Nutzer stört es wenig. Auch im vergangenen Quartal wuchsen die Nutzerzahlen und Umsatz weiter.
Wenn es nach der politischen Stimmung und dem Druck ginge, dem das soziale Netzwerk seit Monaten ausgesetzt ist, müsste es mit den Quartalszahlen eigentlich ganz tief in den Keller gehen. Die Börse sieht Facebook aber durch eine völlig andere Brille als die Politik. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Menlo Park steht nach den Finanzdaten derzeit glänzend da.
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass das Netzwerk in den vergangen drei Monaten prächtig verdient hat und obendrein noch neue Nutzer dazu gewinnen konnte. Der Überschuss kletterte im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar (5,5 Milliarden Euro). Der Erlöse wuchsen dank der Werbeeinnahmen um 29 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer nahm um acht Prozent auf 2,45 Milliarden zu. Diese Zahlen lagen über den Prognosen von Analysten. Dafür applaudierten die Anleger, im nachbörslichen Handel zog die Facebook-Aktie rund drei Prozent an.
Unbeeindruckt von Datenskandalen
Börse und Analysten bleiben von den zahlreichen Datenskandalen um Facebook, zu dem auch die Dienste WhatsApp und Instagram gehören, offenbar unbeeindruckt. So wurde jetzt bekannt, dass das Unternehmen in Großbritannien wegen des Cambridge-Analytica-Skandals eine Strafe über umgerechnet 580.000 Euro akzeptierte.
Und auch bei der geplanten Digitalwährung Libra, die Facebook im nächsten Jahr starten will, verabschieden sich immer mehr Partner: So haben Visa, Mastercard und PayPal ihren Rückzug angekündigt. Hauptkritikpunkt ist aber, dass das Netzwerk zu wenig gegen die Verbreitung von Propaganda und Hassbotschaften unternimmt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-quartalszahlen-113.html

OKZur Wahrung der Meinungsfreiheit: Wir sind für Klarnamenspflicht!, Gooken.de, 30.03.2020
Hate-News, Mobbing, Shitstorms, Online-Beschimpfungen u.v.a. gegen Angela Merkel (CDU), Renate Künast (Grüne), ..., zahlreiche Einzelpersonen (TV-Dokumentarfilm 2018)


OKUrteil: Politikerin Künast darf auf Facebook beschimpft werden, netzpolitik.org, 19.09.2019
Auf Facebook wurde die Grünen-Politikerin als "Drecks Fotze" und "Stück Scheiße" beschimpft. Ein Berliner Gericht sieht das als "zulässige Meinungsäußerung" und "Auseinandersetzung in der Sache". Das Urteil liest sich absurd und vermengt Sexualität mit Sexismus.
https://netzpolitik.org/2019/urteil-politikerin-kuenast-darf-auf-facebook-beschimpft-werden/

OKWahlmanipulation und Falschmeldungen: Facebook rückt versprochene Forschungsdaten nicht raus, netzpolitik.org, 28.08.2019
Um den Einfluss von Facebook auf Wahlen und Demokratien zu untersuchen, hatte das Unternehmen angekündigt, seine Datensätze für unabhängige Forscher:innen freizugeben. Bisher kam der Konzern diesem Versprechen aber nur in minimaler Form nach. Die Leitung des Forschungsprojektes ist mit ihrer Geduld nun am Ende.
https://netzpolitik.org/2019/wahlmanipulation-und-falschmeldungen-facebook-rueckt-versprochene-forschungsdaten-nicht-raus/

OKMessenger
Fieser Gif-Hack: Warum Sie sofort Whatsapp updaten sollten
, STERN.de, 06.10.2019
Eine Lücke in Whatsapp erlaubt es, Dateien zu stehlen und sogar das gesamte Smartphone zu übernehmen. Jetzt heißt es handeln.
https://www.stern.de/digital/smartphones/fieser-whatsapp-hack-ueber-gifs--warum-sie-sofort-updaten-sollten-8940396.html

OKTrojaner "FinSpy" knackt WhatsApp, Signal, Threema und Telegram, trojaner-info.de, 16.07.2019
Der Trojaner "FinSpy", kann in einer neuen Version nahezu sämtliche Messenger knacken und noch viel mehr!
Sicherheitsexperten von Kaspersky sind auf eine neue Version gestoßen, welche nicht nur die Nachrichten auf diversen Messengern protokolliert, sondern auch Kamera und Mikrofon aktivieren kann, auch die Kontake, SMS-Nachrichten, E-Mails, Kalender, GPS-Standort, Fotos, Dateien im Speicher und Sprachnachrichten können überwacht werden, warnt Mimikama.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/trojaner-finspy-knackt-whatsapp-signal-threema-und-telegram.html

Nutzungsbedingungen bei Whatsapp und Youtube geändert, STERN.de, 02.12.2019
User der Videoplattform Youtube müssen sich auf neue Regeln einstellen. Zum 10. Dezember gelten die neuen Nutzungsbedingungen, die durch einen Punkt für Frust in der Youtuber-Gemeinde gesorgt haben. "Youtube kann gegebenenfalls Ihren Zugriff oder den Zugriff Ihres Google-Kontos auf den gesamten oder einen Teil des Dienstes kündigen, wenn Youtube berechtigterweise davon ausgeht, dass die Bereitstellung des Dienstes an Sie nicht mehr wirtschaftlich ist", heißt es in den neuen Spielregeln. Einige Youtuber fürchten nun die Löschung, denn was genau mit "wirtschaftlich" gemeint ist, erklärt die Plattform nicht.
Neue Regeln beim Zahlen im Netz
Neue Regeln fürs Online-Shopping und weniger Geld für Asylbewerber: Das ändert sich im September
Auch Whatsapp kommt mit Neuerungen daher. Ab Dezember ist der Versand von Newsletter über den Messenger verboten. Das Produkt sei nicht für Massen- oder automatisierte Nachrichten bestimmt, so Whatsapp. Wer sich nicht daran hält, muss ab dem 7. Dezember mit juristischem Ärger rechnen. Ab diesem Datum behalte sich Whatsapp rechtliche Schritte vor.
Und auch Paypal passt die Nutzungsbedingungen an. Ab dem 18. Dezember werden wichtige Infos hervorgehoben, um transparenter für User zu sein.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/hartz-iv-wird-erhoeht-und-boellern-wird-eingeschraenkt--das-aendert-sich-im-dezember-2019-9029582.html

OKWhatsApp-Alternativen
Für Android, iPhone, iPad & Co.
, PC-Magazin.de, 26.07.2019
Whatsapp Alternativen: Die 10 besten Messenger-Apps
Es gibt keine Whatsapp-Alternative? Quatsch! Diese Messenger-Apps für Android, iOS und PC sind der perfekte Ersatz.
https://www.pc-magazin.de/ratgeber/whatsapp-alternative-ersatz-kostenlos-messenger-android-iphone-pc-2921707.html

WhatsApp Sicherheit und Datenschutz — zwei unterschiedliche Universen?, trojaner-info.de, gelesen am 17.07.2019
Zum Start des Messengers wäre die Antwort ein erschreckend klares "Ja!" gewesen. Die gesamte Kommunikation und alle Daten wurden komplett unverschlüsselt übertragen. Mit einem sogenannten Netzwerksniffer oder einer entsprechenden App konnten findige Datenschnüffler und Hacker den gesamten Datenverkehr abfangen und jegliche Kommunikation mitlesen. Das war so, als würden Sie im Café das Gespräch am Nachbartisch ungehindert mithören. 2013 wurde zum Beispiel bekannt, dass Hacker via WhatsApp auf PayPal-Konten zugreifen konnten und es Lücken im Anmeldeprozess gab, die den Raub der WhatsApp-Identität möglich machen. Ein neuer WhatsApp-Trick betrifft Emoji-Abofallen: Nutzer bekommen Nachrichten, die versprechen, animierte Emojis nutzen zu können und müssen fortan 12 Euro pro Monat zahlen.
[...] Die zehn größten WhatsApp Risiken
1. WhatsApp bzw. Facebook unterliegen US-Gesetzen — Zugriff auf verschlüsselte Daten möglich. Natürlich alles Vertrauenssache: Sämtliche Daten liegen auf Servern in den USA. US-Behörden können das Unternehmen nach dort geltendem Recht, dem sogenannten Patriot Act, ohne richterliche Genehmigung auffordern, persönliche Daten von Nutzern freizugeben. Das hieße demzufolge, dass bis dato verschlüsselte Nachrichten entschlüsselt werden könnten und die persönlichen Nutzerdaten der NSA, Geheimdiensten usw. frei zur Verfügung stehen würden.
2. Probleme mit dem Datenschutz: Übermittlung persönlicher Daten. Wenn Nutzer dies nicht per Voreinstellung unterbinden — das ist nur bei einigen iOS-Versionen möglich und schränkt die Funktionalität ein — werden sämtliche persönlichen WhatsApp Kontaktdaten zum Datenabgleich an die WhatsApp-Server in den Staaten übermittelt. Darunter auch Daten von Personen, die WhatsApp eventuell gar nicht verwenden und nach deutschem Recht um Erlaubnis gefragt werden müssten. WhatsApp behauptet, nur die Telefondaten zu übermitteln.
Das, was WhatsApp als Datenschutz bezeichnet (Pfad: Einstellungen > Account > Datenschutz) ist nicht konform mit den deutschen Datenschutzbestimmungen. Die Richtlinien von WhatsApp definieren die Sichtbarkeit von Daten für andere Nutzer, legen jedoch nicht dar, wie mit den erhobenen Daten umgegangen wird. Die AGB sind ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. WhatsApp garantiert in den AGB Rechte an den eigenen Profilbildern und Statusmeldungen, hingegen nicht an sämtlichen eigenen Chats. Alles Vertrauenssache …
3. Facebook und Schlapphüte lesen mit? Facebook hat sich 2014 die Übernahme von WhatsApp 19 Milliarden US-Dollar kosten lassen und stand im Fadenkreuz derSnowden-Prism-Enthüllungen. Dies könnte im Zweifel bedeuten, dass evtl. auch Geheimdienste, Ermittlungsbehörden und Hacker heute schon WhatsApp-Inhalte mitlesen können. Es bleibt jedem Anwender überlassen, Vertrauen zu haben, dass die Dienste unabhängig voneinander betrieben werden.
4. Trotz Verschlüsselung nach wie vor Sicherheitslücken. Der Messenger hat die End-zu-End-Verschlüsselung der Datenübertragung eingeführt. iOS und Windows Phone sind noch außen vor. Bisher beschränkt sich die Verschlüsselung noch auf persönliche Messages. Gruppen-Chats oder Bilder sind noch nicht verschlüsselungsfähig. Sicherheitslücken bleiben: Die E2E-Verschlüsselung wird nicht permanent ausgeführt. So werden Nachrichten und Daten teilweise in Klartext an WhatsApp-Server übermittelt. Zu den Informationen zählen Standorte, Telefonnummern bzw. Kontaktdaten, Zugriffe auf Kamera und Mikrofon uvm. Übrigens: Deutsche Datenschutzexperten sind nicht zu 100 Prozent von der Verschlüsselung überzeugt. (mehr)
5. Browser-Version mit Sicherheitslücken. Seit Anfang 2015 bietet WhatsApp eine Version für den Desktop an, die kompatibel mit den Browsern Chrome, Firefox und Opera ist. Alle Smartphones, auf denen WhatsApp installiert ist, können genutzt werden. Ein Sicherheitsspezialist in den USA hat Anfang 2015 herausgefunden, dass hier weitere Gefahren lauern und Sicherheitslücken bestehen: So waren auf dem Desktop noch Bilder sichtbar, die auf dem Telefon bereits entfernt wurden. Geänderte Sichtbarkeitseinstellungen der Nutzer wurden auf dem Desktop anscheinend nicht bzw. erst später nachvollzogen.
6. Abzocke durch WhatsApp-Klone, Kettenbriefe und ähnliche Cyberkriminalität. Wie auch bei anderen beliebten Apps werden bereits im Netz kostenfreie oder günstige WhatsApp-Klone angeboten. So manch ein Opfer soll reingefallen sein auf die Nachricht "Ihr WhatsApp Abo läuft ab — jetzt hier klicken (…)". Die Folge: Für solche Abzocke-Dienste werden fortan Gebühren von 5 Euro und mehr pro Woche fällig. Nachrichten verbreiten sich auf WhatsApp blitzschnell. Häufig wird dies von Cyberkriminellen genutzt, um über Spam-Nachrichten oder Kettenbriefe Links zu Abo-Fallen zu verbreiten.
7. Gefahr von Malware-Angriffen. Die große Beliebtheit von WhatsApp ist ein gefundenes Fressen für Malware-Verbreiter. Zuletzt hatte das US-Sicherheitsunternehmen Check Point herausgefunden, dass weltweit rund 200 Mio. WhatsApp-Web-Nutzer gefährdet waren, sich einen Virus zu fangen. Dieser Schädling hatte sich über den Versand von VCF-Kontaktdateien verbreitet.
8. Vorsicht bei Telefonaten über WhatsApp. Forscher fanden heraus, dass bei der WhatsApp-Telefonie keine Inhalte getrackt werden, wohl aber Metadaten.
9. Risiken bei Rufnummernwechsel. Wie der Stern 2014 recherchierte, kann es nach Rufnummernwechseln passieren, dass die persönlichen Daten bei WhatsApp noch mit dem Vorbesitzer der Nummer verknüpft sind. Konsequenz: Der neue Besitzer des Geräts, der die alte frei gewordene Nummer übernommen hat, kann alte Chats sowie Kontakte des vorherigen Rufnummernbesitzers lesen.
10. Cybermobbing. Risiken für die WhatsApp Sicherheit bergen nicht nur die Nutzung der App, sondern auch die Art der Nutzung von WhatsApp. Beleidigende Kommentare oder Bilder, die für Dritte nicht gedacht waren, werden mit dem Messenger kinderleicht, schnell und gedankenlos in großen Gruppen verschickt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind stark gefährdet, in WhatsApp-Cybermobbing-Fallen zu treten und sollten davor geschützt werden — lesen Sie mehr in unserem Trojaner-info-Special "Kindersicherheit Internet".
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/Sicherheitsrisiko-WhatsApp-die-zehn-groessten-Risiken.html
Vorsicht WhatsApp! Hacker können Sicherheitslücke trotz End-zu-End-Verschlüsselung nutzen, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/10-Tipps-zur-sicheren-Nutzung-von-WhatsApp.html
Datenschutz Ade! WhatsApp teilt Facebook Telefonnummern mit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/datenschutz-ade-whatsapp-teilt-facebook-telefonnummern-mit.html
Vorsicht bei WhatsApp: Aktivierung von Videoachats ist eine Trojaner-Falle, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/vorsicht-bei-whatsapp-aktivierung-von-videoachats-ist-eine-trojaner-falle.html

OKAchtung! Betrügerische WhatsApp-Nachricht, trojaner-info.de, 02.08.2019
Kriminelle finden immer wieder neue Maschen, um Nutzer zu betrügen.
Betrugsversuche bei WhatsApp sind brandgefährlich. Aktuell versuchen es die Hacker mit einer neuen Masche. Wie das Ganze funktioniert haben Forscher des Sicherheitsunternehmens ESET herausgefunden.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/achtung-betruegerische-whatsapp-nachricht.html

OKKonzern liest mit: Facebook trackt Nutzer auf drei Viertel aller deutschen Nachrichtenseiten, netzpolitik.org, 03.06.2019
Der Journalist und Datenschützer Matthias Eberl hat 130 deutsche Nachrichtenseiten und Verlagsangebote analysiert. Sein Fazit: Facebook liest fast überall mit. Durch Tracking-Tools kann der Konzern in vielen Fällen erkennen, welche Artikel ein Facebook-Nutzer anklickt. Die Gesetze untersagen diese Form von Tracking, aber die Verlage stört das nicht.
https://netzpolitik.org/2019/konzern-liest-mit-facebook-trackt-nutzer-auf-drei-viertel-aller-deutschen-nachrichtenseiten/

OKFacebooks Algorithmus formt unser Leben. Dieser Hacker will herausfinden wie, netzpolitik.org, 31.05.2019
Claudio Agosti will wissen, was Facebook mit ihm anstellt. Der Programmierer hat einen Browser-Zusatz geschaffen, der Datenspenden von Nutzer:innen des sozialen Netzwerkes sammelt. Damit will Agosti entschlüsseln, warum wir nur ganz bestimmte Politiknachrichten zu sehen bekommen - und was Facebook in seinem Newsfeed vor uns versteckt.
https://netzpolitik.org/2019/facebooks-algorithmus-formt-unser-leben-dieser-hacker-will-herausfinden-wie/

Mark Zuckerberg soll zurücktreten, PC-WELT.de, 22.05.2019
Der frühere Sicherheits-Chef von Facebook hat den Rücktritt von Mark Zuckerberg als Facebook-Chef gefordert.
https://www.pcwelt.de/news/Ex-Facebook-Sicherheits-Chef-Zuckerberg-hat-zu-viel-Macht-10596653.html

OKDie NEON-Singles - Gemeinsam einsam: Zum ersten Mal seit 10 Jahren Single und jetzt auf Tinder: Diese Lektionen habe ich gelernt, STERN.de, 02.06.2019
In der Kolumne "Gemeinsam einsam" schreiben NEON-Singles über Tücken, die das ledige Leben mit sich bringt. Heute berichtet unsere Autorin von ihren allerersten drei Tinder-Dates - und welche Erkenntnisse sie für ihr neues Solo-Dasein davon mitgenommen hat.
https://www.stern.de/neon/herz/liebe-sex/singles--tinder-dates---meine-lektionen-nach-zehn-jahren-beziehung-8728864.html

OKSocial Media: Urlaubsfotos ganz ohne Filter: Neun beliebte Reiseziele im "Instagram vs. Realität"-Vergleich, STERN.de, 19.06.2019
Mit dem Smartphone fangen Urlauber weltweit ihre Erinnerungen ein. Wer auch die Öffentlichkeit am Abenteuer Reise teilhaben lassen will, postet das geschossene Urlaubsfoto auf Instagram. Doch da wird manchmal ganz schön getrickst, damit das Bild den gewünschten Wow-Effekt erhält.
https://www.stern.de/reise/instagram-versus-realitaet--die-beliebtesten-urlaubsorte-im-realitaetscheck-8757774.html

OK419 Millionen Betroffene: Datenleck bei Facebook gab Handynummern preis, netzpolitik.org, 06.09.2019
Das Datenunternehmen Facebook hat ein weiteres Leck in Millionengröße zu verteidigen: Die Handynummern in Verbindung mit Profil-Identifikationsnummern von 419 Millionen Nutzer:innen waren für einige Zeit offen im Netz abrufbar. Facebook bestreitet diese hohe Zahl. Deutsche Datenschützer raten, dem Konzern so wenig Daten wie möglich zu geben.
https://netzpolitik.org/2019/419-millionen-betroffene-datenleck-bei-facebook-gab-handynummern-preis/

OKKayla Itsines
Ich habe ein Bikini-Workout mit einem Instagram-Star gemacht - danach tat mir 3 Tage alles weh
, STERN.de, 22.12.2019
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/kayla-itsines--ich-habe-einen-bikini-workout-mit-ihr-geturnt---danach-tat-mir-3-tage-alles-weh-8137832.html

Bestseller-Autorin
Ihr wird Transphobie vorgeworfen: Joanne K. Rowling löst heftigen Shitstorm aus
, 22.12.2019
J.K. Rowling ist dafür bekannt, gern und häufig ihre Meinung auf Twitter kundzutun. Doch mit einem Tweet zum Thema Transgender hat sie nun viele Fans gegen sich aufgebracht.
https://www.stern.de/neon/feierabend/musik-literatur/j-k--rowling-loest-shitstorm-aus---ihr-wird-transphobie-vorgeworfen-8986586.html

OKWut im Web: So stoppen Sie einen Shitstorm, PC-WELT.de, 17.01.2020
Empörungswelle in digitalen Netzwerken? Wir geben 5 Tipps, damit ein Shitstorm so wenig Schaden wie möglich anrichtet.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Social_Media_und_Firmen-Wut_im_Web__So_stoppen_Sie_einen_Shitstorm-7048264.html

Facebooks Wirtschaftsdaten: Erfolgreich dank Instagram, tagesschau.de, 25.04.2019
Ein Jahr nach dem Cambridge-Skandal und der neuen Datenschutzverordnung in Europa hat sich die Facebook-Aktie wieder prächtig erholt - trotz einer drohenden Milliardenstrafe. Seit dem Tief im Dezember ist das Papier um 50 Prozent gestiegen. Wie kann das sein?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/facebook-quartal-101.html

OKFacebook: Neues zum Gedanken-Lese-Interface, PC-WELT.de, 03.08.2019
Internet-Gigant Facebook meldet bei der Entwicklung seines Brain-Computer-Interface (BCI) einen Durchbruch.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-macht-Fortschritte-mit-Gedanken-Lese-Interface-10640664.html

Zuckerberg über Facebook-Nutzer: "Dumme Ficker"
Was wir Herrn Zuckerberg gerne mal ganz naiv fragen würden
, netzpolitik.org, 10.04.2018
Gegenüber der Öffentlichkeit gibt sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg meist schmallippig. Pressekonferenzen gibt er keine und Interviews nur dann, wenn die Firma so wie jetzt im Datenskanal gerade im Krisenmodus ist. Am liebsten verlautbart Zuckerberg Neuigkeiten in Facebook-Posts. Die Anhörung heute und morgen im US-Kongress bietet darum die einmalige Gelegenheit für die Abgeordneten, ihm zum Vorgehen seines Unternehmens mal kritische Fragen zu stellen, auf die er auch antworten muss. Allerdings bleibt der US-Kongress für Zuckerberg ein Heimspiel: Immerhin spendete seine Firma mehreren der Abgeordneten, die ihn befragen werden, für ihre Wahlkämpfe bedeutende Summen. Und im Entschuldigen und Besserung-Geloben ist der Facebook-Gründer bereits seit mehr als einem Jahrzehnt geübt, ohne das dies Wesentliches am Geschäftsmodell des Konzerns geändert hätte.
[...] Facebook verband seine kommerzielle Agenda von Anfang an mit dem politischen vagen, aber durchaus wirkmächtigen Postulat der Offenheit. Zuckerberg erklärte den Rückbau der Privatsphäre zum politischen Gebot einer demokratischen Gesellschaft. In einem Interview mit dem Magazin Wired im Jahr 2009 sagte Zuckerberg etwa, durch Facebook lernten die Nutzer, nach und nach mehr Informationen von sich preiszugeben.
[...] Nach der Gründung von Facebook 2004 prahlte der noch jugendliche Firmenchef gegenüber einem Freund damit, er könne aus dem Datenschatz des Netzwerks private Informationen über jeden Nutzer an seiner Alma Mater Harvard beschaffen. "Sie ‚vertrauen mir'", schrieb Zuckerberg demnach in einer privaten Nachricht. "Dumme Ficker." (Im englischen Original: "Dumb Fucks"), netzpolitik.org, https://netzpolitik.org/2018/was-wir-herrn-zuckerberg-gerne-mal-ganz-naiv-fragen-wuerden/

UN-Bericht: Unabhängige Aufsicht soll Facebook-Moderatoren auf die Finger schauen, netzpolitik.org, 17.06.2019
Plattformen sollen nicht einfach Inhalte nach Belieben löschen und sperren, sagt ein neuer Bericht an den UN-Menschenrechtsrat. Facebook, Youtube und Co. sollten die Menschenrechte beachten und eine unabhängige Aufsicht ihrer Moderation zulassen.
https://netzpolitik.org/2019/un-bericht-unabhaengige-aufsicht-soll-facebook-moderatoren-auf-die-finger-schauen/

Warum Künstliche Intelligenz Facebooks Moderationsprobleme nicht lösen kann, ohne neue zu schaffen, netzpolitik.org, 04.05.2019
Der Datenkonzern Facebook setzt bei der Moderation von Inhalten zunehmend auf Automatisierung. Eine Quelle erklärt uns erstmals, wie sich die Maschinen auf die Moderationsarbeit auswirken. Auch wenn am Ende heute immer noch Menschen entscheiden: Die automatisierte Inhaltserkennung verändert die digitale Öffentlichkeit grundlegend.
https://netzpolitik.org/2019/warum-kuenstliche-intelligenz-facebooks-moderationsprobleme-nicht-loesen-kann-ohne-neue-zu-schaffen/

Ägypten
Drei Jahre Gefängnis für einen TikTok-Tanz
, tagesschau.de, 06.09.2020
Immer mehr junge Frauen werden in Ägypten wegen Internet-Posts kriminalisiert. Ihr Vergehen: Verstöße gegen die öffentliche Moral. Dahinter steckt nicht nur Sexismus, sondern staatliche Willkür.
https://www.tagesschau.de/ausland/kairo-tik-tok-101.html Mehr zu diesem Thema:
Ägypten: "Politische Autorität ist unberechenbar", 2.05.2020, https://www.tagesschau.de/ausland/kairo-tik-tok-101.html
LGBT in Ägypten: Regenbogenfahne in Schwarz, 26.06.2020, https://www.tagesschau.de/ausland/lgbt-aegypten-101.html

Diskriminierende Moderationsregeln
TikToks Obergrenze für Behinderungen
, netzpolitik.org, 02.12.2019
Neue Einblicke in die Moderationsregeln zeigen, wie TikTok versuchte Mobbing zu bekämpfen: Videos von Menschen mit Behinderungen wurden einfach versteckt. Auch queeren und dicken Nutzer:innen drehte man so das Publikum ab. Das Erstaunen und der Ärger darüber sind groß.
https://netzpolitik.org/2019/tiktoks-obergrenze-fuer-behinderungen/

Cyber-Mobbing
Es begann mit ein paar Sätzen im Internet. Es endete mit einem endlosen Albtraum
Crime Plus Logo
Die Vernichtung der Courtney Allen
Es begann mit einem Spiel. Und endete mit einem Krieg. Eine Geschichte über Cyber-Mobbing
, STERN.de, 10.10.2019
Als die Polizei zum ersten Mal vor ihrer Tür stand, freute sich Courtney Allen noch. "Geht es um unseren Fall?"
Die Polizisten sahen sie irritiert an. Sie hatten keine Ahnung, von welchem Fall die Frau redete. Courtney spürte, wie ihre Hoffnung wieder dieser Angst wich.
Es war der März 2015. Drei Tage zuvor waren Courtney und ihr Mann Steven auf der Polizeiwache in Kent gewesen, einem Vorort von Seattle. Sie hatten dort zu Protokoll gegeben, dass sie Opfer einer Cybermobbing-Attacke waren. Dass es im Netz eine gefakte Facebook-Seite auf Stevens Namen gab, die als Profilbild ein Nacktfoto von Courtney verwendete. Dass ihre Postfächer mit Mails überschwemmt wurden, in denen jemand Courtney als Fotze, Hure und Schlampe beschimpfte. Dass Courtneys Kollegen Nachrichten mit ­Videos und Bildern von ihr bekamen: Courtney nackt, Courtney beim Masturbieren. Die Mails kamen von unterschiedlichen Adressen - aber einige wirkten so, als stammten sie von Steven.
Courtney langweilte sich. Sie saß den lieben langen Tag mit Kleinkind zu Hause. Doch der Typ aus dem Online-Game war frech. Er reizte sie.
Und dann noch diese Anrufe. Stevens Großmutter wurde telefonisch gewarnt, ihr Haus könnte abbrennen, falls sie weiterhin Kontakt zu den Allens hielte. In der Zahnarzt­praxis, in der Courtney arbeitete, verlangte ein Unbekannter von der Sprechstundenhilfe: "Hol die blöde Fotze Courtney ans Telefon." Einmal rief Courtney eine Online-Telefonnummer an, die ihr in einer Mail mitgeteilt worden war. Sie sprach verzweifelt auf die Mailbox: "Wenn ich mit dir spreche, lässt du mich dann in Ruhe?"
https://www.stern.de/p/crimeplus/geschichten/die-vernichtung-8956004.html

OKTikTok
Gute Laune und Zensur
, netzpolitik.org, 23.11.2019
Noch nie ist eine Plattform so schnell gewachsen wie TikTok. Wir haben exklusiven Einblick in die Moderation bekommen und veröffentlichen Ausschnitte aus den Moderationsregeln: TikTok betreibt ein ausgeklügeltes System um Inhalte zu identifizieren, zu kontrollieren, zu unterdrücken und zu lenken. Die Plattform kann nach ihren Regeln Videos von Protesten und Demonstrationen drosseln.
https://netzpolitik.org/2019/gute-laune-und-zensur/

Die TikTok-Recherche und ein neues Gesicht, netzpolitik.org, 07.12.2019
Lustige Videos, heile Welt. Die Videoplattform TikTok ist das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Wir haben seit August über Moderation und Inhaltskontrolle auf der chinesischen Plattform recherchiert - und geben im Podcast nun einen Blick hinter die Kulissen.
https://netzpolitik.org/2019/npp191-off-the-record-die-tiktok-recherche-und-ein-neues-gesicht/

Datenschutz: Einmal die Einwilligung für alles, bitte, netzpolitik.org
WhatsApp, Commerzbank & Co.: Einige Unternehmen nutzen die Datenschutzgrundverordnung, um Dinge umzusetzen, die so gar nicht im Sinne des Regelwerkes sind. Einwilligungen für Newsletter, die man nie bestellt hat, sind da nur ein kleiner Teil. Wir sammeln herausragende Beispiele.
https://netzpolitik.org/2018/datenschutz-einmal-die-einwilligung-fuer-alles-bitte/

OKVerfassungsschutzbericht: Der Geheimdienst und die sozialen Netzwerke, netzpolitik.org, 27.06.2019
Der deutsche Inlandsgeheimdienst beschäftigt sich intensiv mit sozialen Medien, das merkt man auch am aktuellen Verfassungsschutzbericht. Er beobachtet seine Ziele schon jetzt im Internet, doch das reicht dem Geheimdienst und Innenminister Horst Seehofer noch nicht.
https://netzpolitik.org/2019/verfassungsschutzbericht-der-geheimdienst-und-die-sozialen-netzwerke/

OKKriminologe: "Sichtbarkeit der Polizei in sozialen Medien bedeutet, dass das Gewaltmonopol greift", netzpolitik.org, 05.03.2018
Thomas-Gabriel Rüdiger von der Polizeifachhochschule in Brandenburg beschäftigt sich seit Längerem mit der Polizeiarbeit im Netz. Er warnt vor mangelnder Präsenz der Sicherheitsbehörden im Netz und wünscht sich digitale Streifenfahrten. Ein Gespräch über pöbelnde Nutzer und twitternde Beamte.
https://netzpolitik.org/2018/kriminologe-sichtbarkeit-der-polizei-in-sozialen-medien-bedeutet-dass-das-gewaltmonopol-greift/

OKInstagram-Influencer zu 14 Jahren Haft verurteilt, PC-WELT.de, 10.12.2019
Der Instagram-Influencer Rossi Lorathio Adams II wurde wegen einer gewalttätigen Verschwörung zu 14 Jahren Haft verurteilt.
https://www.pcwelt.de/news/Instagram-Influencer-zu-14-Jahren-Haft-verurteilt-10720173.html

3,5 Millionen Follower: Influencerin will Beine schmaler mogeln, doch der Photoshop-Trick bleibt nicht unbemerkt, STERN.de, 03.02.2020
Die US-amerikanische Reality-TV-Persönlichkeit Chloe Ferry sorgt mit einem offensichtlichen Retuschier-Fehler für allerlei Spott. Denn Photoshop will gelernt sein.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/influencerin-will-beine-schmaler-mogeln---der-photoshop-fail-bleibt-nicht-unbemerkt-9120132.html

OKInfluencer:innen aufgepasst: Der Werbe-Button kommt, netzpolitik.org, 21.08.2019
Eine EU-Richtlinie bringt weitreichende Änderungen für das deutsche Internetrecht. Unter anderem soll deutlicher geklärt werden, welche Posts auf Videoplattformen als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Erstmals soll es außerdem eine Wiederherstellungspflicht für zu Unrecht gelöschte Inhalte von Nutzer:innen geben.
https://netzpolitik.org/2019/youtuberinnen-aufgepasst-der-werbe-button-kommt/

OKInfluencer in Uniform: Wenn die Exekutive viral geht, netzpolitik.org, 05.03.2018
In Deutschland sind heute mehr als 100 Polizeien rund um die Uhr auf Twitter aktiv. Eine Datenanalyse von Netzpolitik.org und dem Medienwissenschaftler Luca Hammer nimmt die digitale Behördenarbeit unter die Lupe. In unserer Serie zeigen wir, wie sich die Polizei in dem sozialen Netzwerk eine neue Form der Öffentlichkeit schafft.
https://netzpolitik.org/2018/wenn-die-exekutive-viral-geht-twitter-wird-zum-lieblings-werkzeug-der-deutschen-polizei/

OKEuropol will zur weltweiten Informationsdrehscheibe werden, netzpolitik.org, 24.07.2019
Mit neuen Verordnungen kann die EU-Polizeiagentur bald auf viele Millionen Ausschreibungen und Fahndungen zugreifen, darunter auch Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Die Funktion ist Teil der "Strategie 2020+". Der Anschluss an weitere Informationssysteme ist bereits in Planung.
https://netzpolitik.org/2019/europol-will-zur-weltweiten-informationsdrehscheibe-werden/

OKSo schult die New Yorker Polizei ihre Cops für Twitter, netzpolitik.org, 24.07.2019
Lustig, erfolgreich und bürgernah sollen die Polizisten in New York twittern. Das geht aus Schulungsunterlagen und Social-Media-Richtlinien hervor, die öffentlich geworden sind. Die Dokumente sind durchaus übertragbar auf andere Polizeien.
https://netzpolitik.org/2019/so-schult-die-new-yorker-polizei-ihre-cops-fuer-twitter/

Polizei Aachen: Infos aus privaten Accounts fließen in die Polizeiarbeit ein, netzpolitik.org, 22.07.2019
Wenn sich Polizisten mit privaten und pseudonymen Accounts auf Twitter umschauen, kann das als "Internet-Streife" durchgehen. Bei der Polizei Aachen war so ein Undercover-Account aufgefallen, weil ein Mitarbeiter offizielle Tweets über ihn abgesetzt hatte.
https://netzpolitik.org/2019/polizei-aachen-infos-aus-privaten-accounts-fliessen-in-die-polizeiarbeit-ein/

Europäische Union plant europaweite Abfrage von Gesichtsbildern, netzpolitik.org, 22.07.2019
Im Vertrag von Prüm ist die polizeiliche Abfrage von biometrischen Daten unter EU-Mitgliedstaaten deutlich vereinfacht. Unter Leitung Österreichs wird jetzt die Erweiterung auf Gesichtserkennung untersucht. Ein entsprechender Ratsbeschluss könnte bereits im nächsten Jahr erfolgen.
https://netzpolitik.org/2019/europaeische-union-plant-europaweite-abfrage-von-gesichtsbildern/

GoFundMe-Kampagne: Deutsche Influencer starten Crowdfunding für eine Reise - und ernten einen Shitstorm, STERN.de, 19.06.2019
Ein deutsches Influencer-Paar startet eine GoFundMe-Kamagne, um Geld für eine Reise nach Afrika zu sammeln. Ihre Follower sind darüber so gar nicht begeistert.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/influencer-bitten-per-crowdfunding-um-geld-fuer-eine-afrika-reise-8756884.html

Facebook löschen: So entfernen Sie ihr Konto, PC-WELT.de, 31.05.2016
Facebook gilt mittlerweile bei vielen nicht mehr als vertrauenswürdig, was den Umgang mit persönlichen Daten angeht, http://www.pcwelt.de/tipps/Facebook-loeschen-Konto-Endgueltig-8513465.html

OKGeneralstaatsanwalt untersucht Facebooks illegales Sammeln von Mailadressen, PC-WELT.de, 29.04.2019
Die General-Staatsanwältin von New York untersucht jetzt Facebooks nicht authorisiertes Hochladen von Mailkontakten.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-sammelte-von-1-5-Millionen-Nutzern-unerlaubt-Mailkontakte-10578443.html

Datenschutz: Einmal die Einwilligung für alles, bitte
WhatsApp, Commerzbank & Co.: Einige Unternehmen nutzen die Datenschutzgrundverordnung, um Dinge umzusetzen, die so gar nicht im Sinne des Regelwerkes sind. Einwilligungen für Newsletter, die man nie bestellt hat, sind da nur ein kleiner Teil. Wir sammeln herausragende Beispiele.
https://netzpolitik.org/2018/datenschutz-einmal-die-einwilligung-fuer-alles-bitte/

OKAuch über WhatsApp: Gefährlicher Virus befällt 25 Millionen Android-Handys, CHIP, 11.07.2019
Das sind die besten WhatsApp-Alternativen
Im Video: Die besten WhatsApp-Alternativen
25 Millionen Geräte sollen bereits infiziert sein, ohne dass deren Nutzer etwas davon ahnen. Die Sicherheitsfirma "Check Point" warnt derzeit vor einer Android-Malware namens "Agent Smith", die auf dem Smartphone installierte Apps durch Kopien ersetzt und versucht, User durch falsche Anzeigen abzuzocken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich schützen können. Im Video zeigen wir Ihnen sichere WhatsApp-Alternativen.
https://www.chip.de/news/Auch-ueber-WhatsApp-Gefaehrlicher-Virus-befaellt-25-Millionen-Android-Handys_170901539.html

OKWhatsApp unter Beschuss: Trojaner "FinSpy" kann alles mitlesen, CHIP, 11.07.2019
WhatsApp ist nicht gerade sicher - doch es gibt gute Alternativen.
Verschlüsselte Messenger erfreuen sich großer Beliebtheit, gelten sie doch als simpler Schutz vor Lauschern. Doch die beliebten Apps WhatsApp, Facebook Messenger, Threema, Signal oder Telegram sollen sich alle knacken lassen. Eine neue Ausgabe des FinSpy-Trojaners unterwandert die verschlüsselten Messenger-Apps.
Ein verschlüsselter Messenger ist bei den meisten Smartphone-Nutzern unverzichtbar. Doch allzu sicher sollte man sich damit nicht fühlen, denn wie Kaspersky berichtet, wurde eine neue Variante des FinSpy-Trojaners entdeckt, der angeblich alle Messenger unterwandern und deren Kommunikation mitlesen kann.
Die neuen Trojaner-Versionen laufen laut Kaspersky auf Android und iOS und können, einmal auf dem Gerät eingenistet, so gut wie alle Aktivitäten ausspionieren und sensible Daten wie GPS-Standort, Nachrichten, Bilder, Anrufe und vieles mehr abgreifen. Aktuell scheint iOS besser geschützt zu sein als Android. Auf iPhones kann sich FinSpy nur auf Geräten mit Jailbreak einnisten. Auf Android nimmt FinSpy auch gerootete Geräte ins Visier, aber auch ohne Root soll es über einen Exploit möglich sein, Android-Smartphones auszuspionieren.
https://www.chip.de/news/FinSpy-knackt-WhatsApp-Trojaner-liest-mit_170835565.html

OKKnowBe4 unterstützt Unternehmen gegen Social Media-Phishing, trojaner-info.de, 04.07.2019
Neuer Test hilft IT-Sicherheitsexperten bei der Identifizierung von Benutzern, die anfällig für Social Media-Angriffe sind.
KnowBe4, der Anbieter der weltweit größten Security Awareness Schulungs- und Phishing-Simulations-Plattform, gibt die Veröffentlichung des Social Media Phishing-Tests (SPT) bekannt. Der kostenlose Test wurde entwickelt, um IT- und Sicherheitsexperten in Unternehmen jeder Branche und Größe bei der Identifikation von Nutzern zu helfen, die wahrscheinlich auf eine Phishing-E-Mail klicken würden. Hierbei senden die Angreifer Nachrichten aus einer vertrauenswürdigen Social-Media-Plattform wie Facebook, LinkedIn oder Twitter an die Nutzer.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/knowbe4-unterstuetzt-unternehmen-gegen-social-media-phishing.html

OKVerbreitung von Remote-Access-Trojaner per Facebook, trojaner-info.de, 04.07.2019
Die Zahl der Missbrauchopfer schätzt Check Point auf mehrere Zehntausend.
Bereits seit 2014 wurde Facebook für die Verbreitung von Remote-Access-Trojanern missbraucht. Die Autoren aus Libyen haben wahrscheinlich politische Ziele. Mittels gefälschten Facebook-Seiten werden Nutzer auf schädliche Links geleitet.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/verbreitung-von-remote-access-trojaner-per-facebook.html

OKLike, Daumen, Facebook
EuGH-Urteil: Webseitenbetreibende für Datenweitergabe an Facebook teilweise mitverantwortlich
, netzpolitik.org, 29.07.2019
Webseitenbetreibende, die einen Social-Plugin benutzen und somit Daten an Facebook oder Google weitergeben, sind für die Datenweitergabe an Facebook teilweise mitverantwortlich. Das Oberlandesgericht in Düsseldorf wird nun entscheiden müssen , ob die Einwilligung im Fall Fashion ID notwenig war.
https://netzpolitik.org/2019/eugh-urteil-webseitenbetreibende-muessen-ueber-like-button-aufklaeren/

Facebook: Bericht fordert, Lob auf Rassismus zu verbieten, netzpolitik.org, 04.07.2019
Seit letztem Jahr läuft bei Facebook eine Untersuchung zu Bürgerrechten. Diese fordert nun in einem Bericht, jedes Lob zu rassistischen Ideologien zu löschen. Außerdem soll Werbung zu Wohnungen, Jobs oder Krediten nicht mehr nach potentiell diskriminierenden Kriterien geschaltet werden.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-bericht-fordert-lob-auf-rassismus-zu-verbieten/

OKFußabdrücke
Wegen Intransparenz bei rechtswidrigen Inhalten: Facebook soll zwei Millionen Euro Bußgeld zahlen
, netzpolitik.org, 04.07.2019
Facebook ist bei seinem Vorgehen gegen Hass im Netz intransparent, kritisieren die deutschen Behörden. Das soziale Netzwerk löscht vor allem nach eigenen Regeln und verweigert genaue Angaben in seinen Berichten. Nun hat das Bundesamt für Justiz ein Bußgeld verhängt.
Alexander Fanta, Markus Beckedahl - 02.07.2019 um 14:45 Uhr

Facebook sammelte von 1,5 Millionen Nutzern unerlaubt Mailkontakte, PC-WELT.de, 18.04.2019
Neuer Datenskandal bei Facebook: Das soziale Netzwerk hat die Mailkontakte von 1,5 Millionen neuen Facebook-Nutzern ohne deren Zustimmung abgegriffen und auf seine Server hochgeladen.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-sammelte-von-1-5-Millionen-Nutzern-unerlaubt-Mailkontakte-10578443.html

Braucht Europa ein öffentlich-rechtliches Facebook?, PC-WELT.de, 10.04.2019
So - jetzt ist es raus und schallt aus dem öffentlichen Medienwald. Wir brauchen eine öffentliche-rechtliche Plattform.
https://www.pcwelt.de/news/Braucht-Europa-ein-oeffentlich-rechtliches-Facebook-10572608.html

Zahlen, bitte (II): Alle Werbeausgaben der Parteien bei Facebook, netzpolitik.org, 30.05.2019
Es hat sich wohl gelohnt: Wahlsieger Bündnis 90/Die Grünen hat vor der EU-Wahl am meisten Geld für Werbung in den sozialen Medien investiert. Aber auch die alten Volksparteien haben noch einmal richtig viel Geld ausgegeben. Alle Werbeausgaben der großen Parteien bei Facebook und Instagram im Überblick.
https://netzpolitik.org/2019/zahlen-bitte-ii-alle-werbeausgaben-der-parteien-bei-facebook/

Fünf-Milliarden-Knöllchen für Facebook: Selbst hohe Strafen ändern wenig, netzpolitik.org, 15.07.2019
Die US-Behörden brummen Facebook nach dem Skandal um Cambridge Analytica ein Bußgeld für seine Datenschutzverstöße auf. Doch Datenkonzerne wie Facebook haben finanzielle Sanktionen längst eingepreist. Stattdessen muss ihr Verhalten geändert werden. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2019/fuenf-milliarden-knoellchen-fuer-facebook-selbst-hohe-strafen-aendern-wenig/

Europawahl: Dieser Wahlkampf wurde im Internet entschieden, netzpolitik.org, 27.05.2019
Es war nicht nur der Rezo-Effekt: Erstmals wurde ein EU-Wahlkampf maßgeblich im Netz entschieden. Das ist vor allem der Verdienst der Jungen. Sie brachten Online- und Offline-Protest zusammen und setzten so ihre Themen Klimaschutz und Urheberrecht auf die Agenda. Das wird die politischen Spielregeln dauerhaft verändern.
https://netzpolitik.org/2019/europawahl-dieser-wahlkampf-wurde-im-internet-entschieden/

Facebook versteckt testweise Likes, um Laune zu verbessern, PC-WELT.de, 27.09.2019
Mit versteckten Likes will Facebook das Selbstwertgefühl von Nutzern verbessern. Aktuell läuft ein Test in Australien.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-versteckt-testweise-Likes-um-Laune-zu-verbessern-10674551.html

Sozialer Druck: Instagram will Likes verbergen, PC-WELT.de, 02.07.2019
Um den sozialen Druck von den Schultern der Nutzer zu nehmen will Instagram keine Like-Zahlen mehr anzeigen.
https://www.pcwelt.de/news/Sozialer-Druck-Instagram-will-Likes-verbergen-10620711.html

Personalisierte Werbung
Unzulässige Datenweitergabe bei Twitter
, tagesschau.de, 07.08.2019
Twitter hatte offenbar ein Problem mit der Datensicherheit. Wie das Unternehmen einräumte, sind Nutzerdaten ohne Einverständnis für personalisierte Werbung genutzt worden. Der Fehler sei inzwischen behoben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-datenschutz-101.html

Russische Konten blockiert
Twitter sperrt hochrangige Politiker
, tagesschau.de, 12.06.2020
Twitter hat nicht nur Konten aus China, sondern auch aus Russland gesperrt. Darunter sind angebliche Medienprojekte und Accounts von hochrangigen Politikern. Twitter wirft ihnen koordinierte Kampagnen vor.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/twitter-russland-propaganda-101.html

#twittersperrt: Twitter hat Satire-Tweet zu Unrecht gelöscht, netzpolitik.org, 08.07.2019
Twitter muss einen satirischen Tweet des Autors Tom Hillenbrand zur Europawahl wiederherstellen, urteilt das Landgericht München. Das Unternehmen könne von der Meinungsfreiheit gedeckte Äußerungen nicht einfach nach eigenem Ermessen löschen.
https://netzpolitik.org/2019/twittersperrt-twitter-hat-satire-tweet-zu-unrecht-geloescht/

OKTwitter muss sich im Bundestag für Kontensperren rechtfertigen, netzpolitik.org, 15.05.2019
Twitter will die Manipulation von Wahlen unterbinden und sperrt stattdessen willkürlich Accounts. Betroffen waren etwa Sawsan Chebli, die Jüdische Allgemeine und viele weitere Nutzer*innen. Jetzt soll Twitter im Digitalausschuss des Bundestages Erklärungen liefern.
https://netzpolitik.org/2019/twitter-muss-sich-im-bundestag-fuer-kontensperren-rechtfertigen/

Wisch und Bauch weg: Foto-App funktioniert so einfach und hat so realistische Ergebnisse, dass es Angst macht, STERN.de, 06.06.2019
Ein Klick hier, ein Wisch da - Traumfigur fertig. So kann ein jeder seine sozialen Netzwerke mit Bildern von sich fluten, die mit der Realität nicht mehr viel zu tun haben. Und die Apps werden immer besser.
Links das Original, rechts das bearbeitete Bild. Im Promovideo der App dauert die Bearbeitung genau zwei Sekunden.
"Das ist erschreckend, oh Gott!" Die Reaktion von Twitternutzerin "sierra"auf das Werbevideo einer neuen Bildbearbeitungsapp wirkt auf den ersten Blick übertrieben. Wir alle nutzen Bildbearbeitungsprogramme: ein bisschen Kontrast hier, ein kleiner Snap, der die Augen größer erscheinen lässt und durch so einen Filter sieht die Welt (oder vermeintlich man selbst) ja auch oft gleich viel annehmbarer aus.
Das "Erschreckende", die neue Dimension an dieser neuen App, sind zwei Dinge: ...
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/foto-app-hat-so-realistische-ergebnisse--dass-es-angst-macht-8741182.html

OKFacebook und die TU München
Ein Geschenk auf Raten
, netzpolitik.org, 18.12.2019
Wie unabhängig sind Forscher:innen am Facebook-finanzierten Ethik-Institut der TU München? Das fragten sich viele, als Konzern und Universität Anfang des Jahres ihre Zusammenarbeit verkündeten. Wir veröffentlichen die geheime Vereinbarung, die der Darstellung der Universität in wesentlichen Punkten widerspricht.
https://netzpolitik.org/2019/ein-geschenk-auf-raten/

Geplante Facebook-Währung
Libra verliert weitere Partner
, tagesschau.de, 12.10.2019
Facebook muss bei der umstrittenen Digitalwährung Libra auf weitere bekannte Partner verzichten: Auch Ebay, Mastercard und Visa sowie der Bezahldienst Stripe steigen aus.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/libra-111.html
Mehr zu diesem Thema:
Paypal steigt bei Libra aus, 05.10.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/libra-109.html
Facebooks Kryptowährung Libra strauchelt, 02.10.2019, https://www.tagesschau.de/ausland/libra-105.html

Facebook-Währung
Paypal steigt bei Libra aus
, tagesschau.de, 05.10.2019
Im kommenden Jahr soll Facebooks Libra starten. Doch nach massiver Kritik aus der Politik zweifeln offenbar immer mehr Partner an der Krypto-Währung. Paypal hat nun Konsequenzen gezogen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/libra-109.html

Facebook und Libra
Warum die Währung so umstritten ist
, tagesschau.de, 18.07.2019
Noch kann man mit Libra nicht zahlen, schon steht der Facebook-Währung ein breiter Widerstand aus Politik und Bankenwelt gegenüber. Doch was genau fürchten die Gegner der Kryptowährung?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-libra-107.html

Facebook Libra: Der nächste logische Schritt ist die Privatisierung des Geldes, netzpolitik.org, 08.07.2019
Bisher war Geld eine heilige Kuh, wenn es um Privatisierungen ging. Facebooks Kryptowährung Libra fordert das heraus. Das ist einer der mächtigsten Angriffe auf staatliches Geld, den es bisher gab.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-libra-der-naechste-logische-schritt-ist-die-privatisierung-des-geldes/

Fluch und Segen der Marke: Libra: Facebooks neue Währung zeigt das große Dilemma des Konzerns, STERN.de, 19.06.2019
Mit der Währung Libra will Facebook sein eigenes Geld entwickeln. Mit der Marke sollen die Kunden das aber nicht verbinden - und das aus guten Gründen.
https://www.stern.de/digital/online/libra--facebooks-neue-waehrung-zeigt-das-grosse-dilemma-des-konzerns-8760480.html

Libra: Weltweite Kritik an Facebooks Kryptowährung, PC-WELT.de, 19.06.2019
Politiker weltweit sorgen sich um den Datenschutz bei Facebooks geplanter Kryptowährung Libra.
https://www.pcwelt.de/news/Libra-Weltweite-Kritik-an-Facebooks-Kryptowaehrung-10613135.html

Globales Zahlungsmittel
Facebook führt Digitalwährung Libra ein
, tagesschau.de, 18.06.2019
Facebook will in den weltweiten Zahlungsverkehr einsteigen. Dafür bringt das US-Unternehmen im kommenden Jahr seine Digitalwährung Libra an den Start. Zugang zu Finanzdaten der Nutzer werde Facebook nicht haben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-digitale-weltwaehrung-101.html Mehr zu diesem Thema:
Facebook abeitet an einer Kryptowährung, 05.06.2019

OKIdentity theft über geklonte Betrügerkonten? Wie mir die Deutsche Polizei Ende 2013 in einem Fall mit propagandistischen Betrügerkonten auf Facebook mitteilte, führt sogar eine mir unbekannte Person auf Facebook noch ein fremdes Konto auf ihrem Namen. Lediglich ihre eigenen Embleme und Logos gäben ihr zu denken und müssten ggfls. entfernt werden.

Facebook-Nutzer sollen alte Posts leichter ausgraben können, focus, 03.09.2014
Update der Suchfunktion: Facebook-Nutzer sollen alte Posts leichter ausgraben können. Facebook will seine Suchfunktion weiter ausbauen. In Zukunft sollen Nutzer die Posts von Freunden nach Stichworten durchsuchen können, um alte Meldungen schneller wieder zu finden. Das Update soll allerdings nicht auf ...

Ärger um die neue Nachrichtenfunktion, focus, 13.08.2014
So schalten Sie den Facebook-Messenger aus: Ärger um die neue Nachrichtenfunktion: So schalten Sie den Facebook-Messenger aus
Facebook hat die Nachrichtenfunktion aus der Haupt-App ausgegliedert und zwingt nun alle User, den Messenger zu installieren. Doch der benötigt umfangreiche Rechte und sensible Informationen. FOCUS Online zeigt den Trick, wie Sie den Messenger ausschalten.

OKDer lange Arm irakischer Milizen, tagesschau.de, 20.10.2019
Drohungen bei Whatsapp, YouTube-Clips mit Pistolenschüssen: irakische Flüchtlinge werden nach SWR-Recherchen auch in Europa bedroht. Steckt ein deutscher Motorradclub mit irakischen Milizen unter einer Decke?
https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-irak-milizen-drohungen-101.html

Europawahl und Desinformation
In diesem Abwehrzentrum will Facebook seine Nutzer vor Manipulation schützen
, SPIEGEL ONLINE, 06.05.2019
Die Europawahl vor Manipulationen schützen, das will Facebook in seinem neuen Elections Integrity Operations Center leisten: Desinformationskampagnen stoppen, Netzwerke von Fake-Accounts löschen. Unser Redakteur war dort.
https://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-ein-besuch-im-elections-integrity-operations-center-a-1265583.html

Empörung auf Twitter: Witz über Homöopathie geht nach hinten los: Dr. Oetker löscht Tweet und wird auch dafür kritisiert, STERN.de, 18.11.2019
Dr. Oetker hat sich auf Twitter einen homöopathiekritischen Witz erlaubt, der bei den Verfechtern der Alternativmedizin nicht gut ankam. Der Tweet wurde daraufhin gelöscht, was wiederum die Homöopathie-Gegner verärgerte.
Der Tiefkühlpizza-Hersteller Dr. Oetker hat auf der Kurznachrichtenplattform Twitter ein ironisches Posting abgesetzt - mit einer Breitseite in Richtung Homöopathie . Im Tweet hieß es: "Marketing-Tweet: Entdeckt jetzt unsere neue homöopathische Pizza. Extra sättigend, besonders teuer und mit köstlichen Spuren von Fischstäbchen. #Homöopathie". Zu sehen waren die Reste einer Pizza, von der nur noch der Rand übrig war.
Verfechter der Alternativmedizin fanden den Witz nicht besonders lustig. Sie empörten sich unter dem Posting und riefen zum Boykott des gesamten Unternehmens auf. Dr. Oetker reagierte auf die Kritik, löschte den umstrittenen Tweet und entschuldigte sich in einer weiteren Nachricht: "Wir haben unseren #Homöopathie Tweet wieder gelöscht.Es war zu keiner Zeit unsere Absicht, irgendjemand zu verärgern. Bitte auch in Zukunft unsere Tweets mit einer gesunden Portion Humor verstehen."
https://www.stern.de/digital/dr--oetker-kassiert-auf-twitter-shitstorm-nach-homoeopathie-witz-9006558.html

Ukraine: Poroschenko tritt gegen Social-Media-Profi Selenskij nochmal an
Drogentests und Stadionduelle: Poroschenko vs. Selenskij Schlagabtausch in der Ukraine nimmt bizarre Züge an, STERN.de, 06.04.2019
In Kiew kämpfen Wolodymyr Selenskij und Präsident Petro Poroschenko um Debatten, Drogentests und Deutungshoheiten. Der Wahlkampf in der Ukraine gleitet dabei teilweise ins Skurrile ab.
Kritiker bemängeln, Wolodymyr Selenskij sei politisch unerfahren. Aber genau darin sieht er selbst sein Erfolgsrezept. Selenskij ist Social-Media-Profi. Für die Stichwahl in der zweiten Runde der ukrainischen Präsidentschaftswahl rühren er und sein Team die Werbetrommel vor allem online. Die erste Runde hatte er mit großem Abstand auf Amtsinhaber Poroschenko für sich entschieden. Über seine politischen Ziele ist wenig bekannt. Michael Federov ist Chef von Selenskijs Online-Team. "Unser Anspruch und unsere Hauptaufgabe ist es, anders als alle anderen zu sein. Wir wollen keine normalen Beiträge schreiben. Wir wollen nicht so sprechen, wie es alle Politiker tun. Davon wollen wir so weit wie möglich wegkommen." Und das bedeutet: Selenskij im Fitnessstudio, Selenskij im Anzug. Selenskij spricht mit seinen Wählern. Amtsinhaber Poroschenko würde auch gern sprechen - und zwar mit Selenskij. "Wolodymyr Oleksandrovych, schon wieder muss ich zu dir über die Mattscheibe reden, statt in einem echten Gespräch. Du musst keine Angst haben. Debatten sind nicht gefährlich. Es ist eine ganz normale politische Tradition. Ich habe Herausforderungen immer angenommen. Nicht nur von politischen Gegnern, sondern auch von mächtigen Feinden. Ich schaute ihnen in die Augen. Denn das ist es, was ein Präsident und Oberbefehlshaber können muss." Selenskij sagte, er würde an einer Debatte teilnehmen - wenn sie im Stadion Olimpiyskiy stattfinden würde. Poroschenko war einverstanden. Und wartet seitdem auf Selenskij. Der forderte stattdessen erstmal einen Alkohol und Drogentest, und ließ sich in einem privaten Labor Blut abnehmen. "Sie haben alle möglichen Arten Blut aus mir herausgepumpt. Gottseihdank habe ich genug davon, junges Blut. Die Ergebnisse erhalten wir innerhalb von drei Tagen per E-Mail. Wir zeigen sie Ihnen. Alles ganz offiziell." Poroschenko zog wieder nach und legte seinen Test gleich in den Mannschaftsräumen des Fußballstadions ab. Selenskij sei nicht gekommen, gab er zu Protokoll. Poroschenko ist vielleicht kein Social-Media-Profi - Nachrichtenprofi ist er aber allemal. Die Entscheidung im Schlagabtausch fällt in der Stichwahl am 21. April. https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine--schlagabtausch-zwischen-poroschenko-und-selenskij-nimmt-bizarre-zuege-an-8654642.html

OKBis zu 540 Millionen Kundendaten
Erneut massive Datenpanne bei Facebook
, tagesschau.de, 04.04.2019
Bei Facebook hat es erneut eine Datenpanne gegeben. So wurden 540 Millionen Kundendaten auf öffentlich zugänglichen Amazon-Cloud-Servern gespeichert. Die Daten wurden inzwischen entfernt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-daten-cloud-103.html

OKPräsident des Kartellamts: "Man weiß eigentlich alles über den Nutzer", tagesschau.de, 08.02.2019
Warum sind Daten so wertvoll für Facebook? Und wie will man kontrollieren, dass die neuen Vorgaben eingehalten werden? Bei tagesschau24 erklärt Bundeskartellamts-Präsident Mundt, was sich in Zukunft ändert.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/mundt-interview-101.html

OKMalware hat Social-Media-Plattformen im Visier, trojaner-info.de, 09.03.2019
Für Firmen sind die sozialen Netzwerke als Angriffsvektor ein ernstzunehmendes Problem.
Soziale Netzwerke werden immer häufiger zum Tummelplatz für Schadsoftware. Daneben sind immer öfter Betrug und kriminelle Machenschaften auf diesen Plattformen zu beobachten. Auch für Unternehmen werden diese Angiffe zu einer ernsthaften Gefahr.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/malware-hat-social-media-plattformen-im-visier.html

Facebook missbraucht Handynummern zu Werbezwecken, netzpolitik.org, 06.03.2019
Bei Facebook gespeicherte Handynummern dienen nicht nur der Sicherheit des Accounts. Nutzer:innen wollten mit der Abgabe ihrer Nummer eigentlich mehr Sicherheit: Jetzt wird aber die Information auch an Dritte weitergegeben.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-missbraucht-handynummern-zu-werbezwecken/

OKWJS: iOS-Apps leiten Gesundheitsdaten an Facebook weiter, PC-WELT.de, 25.02.2019
Nach einem investigativen Zeitungsbericht senden Apps beispielsweise sensible Gesundheitsdaten ohne Kundenwissen an
https://www.pcwelt.de/news/Wall-Street-Journal-Neuer-Skandal-um-Facebook-und-iOS-Apps-10544713.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

OK"Größter Betrüger aller Zeiten": Abzock-Vorwürfe gegen Zuckerberg: Ist jeder zweite Facebook-Account ein Fake?, STERN.de, 28.01.2019
Zwei Milliarden aktive Nutzer hat Facebook nach eigenen Angaben - und ist dadurch eine der wertvollsten Firmen der Welt. Ein ehemaliger Mitschüler Mark Zuckerbergs glaubt nun entdeckt zu haben, dass es nicht mal halb so viele sind. Und dass Zuckerberg das bewusst verschweigt.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--vorwuerfe-gegen-zuckerberg---ist-jeder-zweite-account-ein-fake--8554052.html

OKCustom Audience: So findest du heraus, welche Firmen deine Daten mit Facebook teilen, netzpolitik.org, 25.02.2019
Jeden Tag laden Webshops und andere Unternehmen für Werbezwecke die Kontaktdaten ihrer Kund:innen ungefragt bei Facebook hoch. Dem schiebt die Datenschutzaufsicht inzwischen einen Riegel vor. Aber wie bekomme ich eigentlich mit, ob Firmen Informationen über mich mit dem Datenkonzern teilen? Und wie kann ich mich wehren?
https://netzpolitik.org/2019/custom-audience-so-findest-du-heraus-welche-firmen-deine-daten-mit-facebook-teilen/

Trend auf Twitter: So findest du heraus, welche skurrilen Interessen Instagram von dir gespeichert hat, 09.06.2019
Dass Instagram und Co. Daten von Usern speichern, ist wahrscheinlich jedem klar. Aber dass man sie ganz einfach nachgucken kann, wohl eher nicht. In der App kann man nämlich nachsehen, welche Interessen Instagram einem zuschreibt. Lustig und gruselig zugleich.
https://www.stern.de/neon/vorankommen/mobilitaet/instagram--so-findest-du-deine-gespeicherten-interessen-fuer-werbung-8744660.html

OKMalware hat Facebook-Gruppen im Visier, trojaner-info.de, 08.05.2019
Facebook-Gruppen werden derzeit mit Malware überschüttet.
Der Auslöser der "Malware-Flut" auf Facebook-Gruppen ist derzeit noch unbekannt. Anscheinend haben sich Facebook-Nutzer einen Trojaner und/oder Malware eingefangen, der unter anderem die Datei automatisch in die Gruppen hochlädt, in denen die Nutzer Mitglied sind, wie mimikama.at dazu bemerkt.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/malware-hat-facebook-gruppen-im-visier.html

Zensurheberrecht
Automatisierte Urheberrechtsdurchsetzungen gefährden die Pressefreiheit
, netzpolitik.org, 19.03.2020
Wir haben immer davor gewarnt, dass das Urheberrecht auch als mögliches Zensurinstrument missbraucht werden kann. Plattformen wie Facebook machen es sehr einfach, indem sie automatisierte Urheberrechtsansprüche offensichtlich nicht ausreichend prüfen und lieber sofort löschen.
https://netzpolitik.org/2020/automatisierte-urheberrechtsdurchsetzungen-gefaehrden-die-pressefreiheit/

OKDritte Runde NetzDG: Doppelt so viele Meldungen auf Twitter, netzpolitik.org, 30.07.2019
Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollten eigentlich illegale Inhalte schneller aus Sozialen Netzwerken verschwinden. Gebracht hat es eher ritualisierte Handlungen. Jetzt hat Twitter zum dritten Mal Zahlen vorgelegt und verkündet eine Verdoppelung der Meldungen. Daraus ableiten lässt sich: so gut wie nichts.
https://netzpolitik.org/2019/dritte-runde-netzdg-doppelt-so-viele-meldungen-auf-twitter/

OKZensur in Deutschland: Facebook-Insiderin in den USA packt aus, brd-schwindel.ru, 06.03.2019
Eine Facebook-Insiderin aus den USA bringt Licht in das Dunkel der mysteriösen Reichweitenbeschränkungen, Löschungen und Sperrungen, vermittels derer sich der Social-Media-Riese zum Herrn über Information und Nichtinformation aufspielt. Das ist auch für Deutschland von größter Relevanz, da gerade die AfD eine Partei ist, die über Social-Media groß geworden ist. Genauer: Ohne Facebook wäre die AfD wohl kaum zu dem geworden, was sie heute ist.

Das Grundgesetz findet sich in den öffentlichen Bibliotheken vermutlich auch deshalb bereits in der Abteilung "Sagen &Märchen". Artikel 5 des Grundgesetzes sagt:

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Man sollte meinen, die deutsche Regierung müsste inzwischen schon einmal darauf bestanden haben, dass Facebook seine sog. Gemeinschaftsstandards dem deutschen Grundgesetz unterwirft anstatt 30 Mio. deutscher Facebook-Demokraten samt dem Grundgesetz einem amerikanischen Konzern vor die Füße zu werfen.
Weit gefehlt.
Vermittels des NetzDG und Partei- resp. regierungsnahen Stiftungen aus der Grauzone der Halbstaatlichkeit hängt sich die Bundesregierung stattdessen an Zensor Mark Zuckerberg (CEO-Facebook) an. Weltanschaulich trennen Zuckerberg und den deutschen Gesinnungs-Mainstream nicht viel.
Die Wahrheitssucher &uum;ber die Machenschaften
...
http://brd-schwindel.ru/zensur-in-deutschland-facebook-insiderin-in-den-usa-packt-aus/

OKOnline-Werbung: Warum Bayern Facebooks "Custom Audience"-Funktion einschränkt, netzpolitik.org, 27.02.2019
Jeden Tag laden Webshops und andere Unternehmen Kontaktdaten ihrer Kunden ungefragt bei Facebook hoch, um diese dort zielgenau mit Werbung zu erreichen. Warum die bayerische Datenschutzaufsicht dem nun einen Riegel vorschiebt, erklärt die Juristin Kristin Benedikt im Interview.
https://netzpolitik.org/2019/online-werbung-warum-bayern-facebooks-custom-audience-funktion-einschraenkt/

Die ultimative Liste: So viele Datenskandale gab es 2018 bei Facebook, netzpolitik.org, 20.12.2018
Cambridge Analytica war nur die Spitze des Eisberges: Weitergabe von Nutzerdaten, Hacks und Sicherheitslücken - die Skandale bei Facebook reißen nicht ab. Wer soll sich das alles merken? Hier sind die elf wichtigsten Skandalmeldungen des Jahres zum Chaoskonzern.
https://netzpolitik.org/2018/die-ultimative-liste-so-viele-datenskandale-gab-es-2018-bei-facebook/

EU-US-Datenschutzschild: Was passiert mit unseren Daten?, Tagesschau.de, 12.07.2016
Wenn europäische und US-Vorstellungen zum Datenschutz aufeinander stoßen, prallen Welten aufeinander. Das hat auch der Europäische Gerichtshof so gesehen, und das Datenschutzabkommen Safe Harbour gestoppt. Nun tritt der Nachfolger in Kraft.
Was machen Google, Facebook oder anderen Internetgiganten mit meinen Daten? Das fragen sich viele. Denn im Internet wird das Innerste nach außen gekehrt. Es geht um Namen, Freunde, Adressen, um Profile und Positionen, ob man gerne viel kauft oder bescheiden lebt, in einem guten oder schlechten Viertel wohnt. Wer darf das alles wissen? Möglichst wenige, sagt die EU. Denn das alles ist Privatsache, solange die Daten nicht anonymisiert sind - oder die Weitergabe von den Nutzern ausdrücklich gestattet wird. Die EU wollte auch die USA für die Sorgen der Nutzer sensibilisieren - sie sollen dort ernst genommen werden. Denn jenseits des Atlantiks laufen die meisten Daten zusammen, an einem Ort, der eigentlich unerreichbar ist für europäische Datenschutzregeln.
Das soll sich mit dem neuen Abkommen ändern. Ob das tatsächlich so sein wird, hängt nicht nur vom guten Willen in den USA ab. Ob es so funktioniert, wie man es sich in Brüssel vorstellt, soll jährlich überprüft werden. Ein Druckmittel der Europäer. Denn vor allem im EU-Parlament, bei den europäischen Datenschutzbehörden und nicht zuletzt bei den Internetnutzern ist das Misstrauen gegenüber der Datensicherheit in den USA deutlich gewachsen - nicht zuletzt nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden. Er hatte behauptet, die US-Geheimdienste bedienten sich uneingeschränkt und ungeniert aus dem Datenreservoir, das aus Europa auf US-Servern landet.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/privacy-shield-103.html

OKSocial Media
Facebook überwacht "gefährliche" Nutzer - und "F*** Mark" reicht für einen Platz auf der Liste
, STERN.de, 16.02.2019
Wo sind die Leute, die uns gefährlich sind? Facebook weiß das genau. Der Konzern führt eine Liste für bedrohlich befundene Personen, die er überwacht. Und auf diese Liste kommt man erschreckend leicht.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-ueberwacht--gefaehrliche--nutzer---und--f----mark--reicht-fuer-einen-platz-auf-der-liste-8582700.html

OKWas will Facebook-Chef Mark Zuckerberg alles von uns wissen?
Geschäfte mit Daten: Widerstand gegen Facebook: Die Datenkraken unter Druck
, STERN.de, 11.11.2018
Der Facebook-Skandal hat gezeigt, dass wir alle im Internet ausspioniert werden. Mit den Daten der Nutzer werden Milliarden verdient. Doch der Widerstand gegen die Praktiken der Konzerne wächst.
[...] "Es gibt bei Facebook nichts, was man nicht targeten kann", heißt es im Vorwort eines Handbuchs für Marketingspezia­listen. Hemmungslos vergoldet das Netzwerk die Daten seiner über zwei Milliarden Nutzer. Das ist gut für Facebook und für die Affiliates. Wer Daten hat, der verdient.
Deshalb sammeln auch Google oder Amazon so bedingungslos, so hemmungslos.
Banken kennen intimste Details ihrer Kunden
Die Datengeber gehen oft leer aus
Zumindest in Europa ist gleichzeitig ein Klassenkampf entbrannt, zwischen Datengebern und Datenausbeutern. Denn während einige Datenausbeuter wie Robert Gryn reich geworden sind, einzelne Datensammler wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg sogar unermesslich reich, sind die Datengeber oft leer ausgegangen. Sie ­fordern nun ihren gerechten Anteil an den Profiten - und die Kontrolle über ihre Daten. Es ist ein epischer Kampf. Denn nur wer über seine Daten bestimmen kann, ist im digitalen Zeitalter wirklich frei.
Katharina Nocun hat in diesem Kampf auf Selbstverteidigung gesetzt. Früher war die 32-Jährige Geschäftsführerin der Piratenpartei. Jetzt arbeitet sie als Aktivistin und Autorin. Sie ist ihrem eigenen "Datenschatten" gefolgt, jener Da­tenspur, die sie oft unbewusst hinterlassen hat: mit der Bonuskarte im Edeka-Supermarkt, online bei Amazon, als Organisatorin einer Demo. Es war eine mühsame Jagd. Aber lohnend. Denn Nocun hat viele Orte gefunden, bei Unternehmen und beim Staat, an denen etwas über sie gespeichert war, gro&zslig;e und kleine Datensilos. Amazon speichert bei jedem Einkauf Datensätze, das Land Berlin vertickt Adressdaten. Manches hatte Nocun erwartet, anderes hat selbst sie überrascht, wie jener Eintrag in der bundesweit abfragbaren Polizeidatei, Kategorie "Cybercrime". "Die grö&zslig;te Gefahr", sagt Nocun, "besteht darin, dass die Daten aus diesen Silos zusammengefügt werden, verschmolzen zu einem Bild, das ausgeschlachtet werden kann."
Es ist ein Menschheitstraum, Menschen künstlich zum Leben zu erwecken. Im Mittelalter scheiterten Alchemisten noch daran, Homunculi zu schaffen, Menschlein. Den Datensammlern von Facebook gelingt das spielend. Ihre Algorithmen erzeugen digitale Avatare. Leben haucht denen jeder Kommentar, jedes Like ein, jedes Herz auf Instagram und jede Nachricht auf Whats­app.
[...] Wer bei einem kleinen Quiz mitgemacht hatte, verriet nicht nur die eigenen Daten, sondern auch die der eigenen Freunde.
Hat die Versicherung Daten an Facebook weitergegeben?
Zweifel an der Läuterung von Facebook bleiben
[...] Facebooks Werkzeugkasten ist gewaltig. Das Unternehmen kann auch verfolgen, was auf Seiten geschieht, auf denen nicht einmal ein Like-Button zu sehen ist. So kann ein Schuhverkäufer auf seiner Seite ein kleines Programm in­stallieren, den "Facebook Pixel". Sieht sich ein Kunde den schicken roten Turnschuh im Onlineshop an, kauft aber nicht, so merkt Facebook das - und spielt seinem Nutzer erst einmal diesen roten Sneaker ein. "Retargeting" nennt man das - der Kunde gerät noch mal ins Visier.
[...] Politiker fordern eine Öffnung der Anbieter
Barley will Firmen wie Facebook deshalb zwingen, ihr Verhalten zu ändern. Geht es nach ihr, müssen sie ihre Algorithmen offenlegen, damit erkennbar ist, was genau sie mit Daten machen. Und ­Barley will auch Whatsapp zwingen, sich gegenüber anderen Apps zu ­öffnen. Wer bei einem anderen, vertrauenswürdigeren Dienst Kunde ist, soll Nachrichten in die Whats­app-Welt schicken können. "Interoperabel" müsse alles sein, sagt Barley. Gemeinsam mit Innenminister Seehofer hat sie auch eine "Datenethikkommission" eingesetzt. Die 16 Mitglieder sollen etwa darüber nachdenken, was Eigentum bei einem flüchtigen Gut wie Daten überhaupt heißt. Schon im nächsten Jahr sollen sie Empfehlungen vorlegen. Allerdings, darauf weist Barley gern hin, könne das meiste nur europäisch angegangen werden.
[....]Facebook bleibt bei seinem Geschäftsmodell
[...] Vor wenigen Wochen musste der Konzern eingestehen, dass ihm Daten von 30 Millionen Nutzern von Hackern geklaut worden sind, drei Millionen davon in Europa.
[...] Gleichzeitig gibt es immer mehr Klassenkämpfer. Selbst Kanzlerin Angela Merkel gehört dazu. "Die Bepreisung von Daten, besonders die der Konsumenten, ist aus meiner Sicht das zentrale Gerechtigkeitsproblem der Zukunft", sagte Merkel. Ähnlich wie Mundt schlägt sie vor, Datenflüsse als Geldflüsse zu begreifen und die zu besteuern. Klingt gut, ist aber auch wohlfeil, denn Merkel weiß genau, wie lange es dauern wird, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Schon gegen eine Steuer für große Digitalkonzerne ist der Widerstand in der EU groß.".
Sauber bleiben im "Überwachungskapitalismus"
Für Merkel ist die Datensammelei zudem durchaus zweischneidig. Denn so sehr sie auf Datenschutz pocht, so wenig will sie Innovationen im Datengeschäft abwürgen. In Merkels brandneuem Digitalrat, einem Beratergremium, soll es auch darum gehen, Geschäftsmodelle auf Datenbasis zu fördern.
[...] Erfolgreich ist, wer Trends erkennt und sich anpasst. Bei der Erforschung der künstlichen Intelligenz ist auch Facebook ganz vorn dabei.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--die--ausgespaehten-wehren-sich-8435144.html

OKFacebook, Waffen, Auftragskiller: Zwischen stinknormal und..., FOCUS Online
Wann immer die Rede ist vom Darknet, dem versteckten Teil des Internets, geht es um Drogen, Waffen oder Kinderpornographie. Oder um Auftragsmörder und Räume, in denen man gegen Bezahlung bei einem Mord zuschauen kann. Wenn dieses Dark Web so gruselig ist, warum schalten Strafverfolger es nicht einfach ab? Weil es eben längst nicht nur düster ist. Ein Erfahrungsbericht.
https://www.focus.de/digital/dldaily/reportage-ein-tag-im-darknet-wie-verstoerend-ist-das_id_10337374.html

OKInstagram: Fremde Firma sammelte private Daten, PC-WELT.de, 21.05.2019
Ein Forscher entdeckte eine ungesicherte Datenbank mit Mailadressen und Telefon- nummern von Millionen Instagram-Nutzern.
https://www.pcwelt.de/news/Instagram-Private-Daten-von-Millionen-Nutzern-ungeschuetzt-im-Web-10595744.html

OKSicher & Anonym, Verschlüsselung &Datensicherheit
Facebook: Bug enttarnt anonyme Admins
, trojaner-info.de, 16.01.2020
Die Änderungshistorie für Posts ist zwar sichtbar, aber die Identität des Bearbeiters soll dabei normalerweise anonym bleiben. Gegenüber dem Magazin Wired bestätigte Facebook den Fehler. Das Unternehmen habe rasch einen Fix ausgespielt, der die Lücke schloss - da war es jedoch schon zu spät, diverse Fundstücke über die Admins etlicher prominenter Facebook-Seiten machten im Netz die Runde.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/facebook-bug-enttarnt-anonyme-admins.html

OKEuropawahl 2019: So schützen Sie sich gegen Fake News, PC-WELT.de, 21.05.2019
So blockieren Sie Bots und nutzen die Qualitäts- und Transparenzfilter von Facebook und Twitter, um Fake News zu erkennen.
https://www.pcwelt.de/news/Europawahl-2019-So-schuetzen-Sie-sich-gegen-Fake-News-10595938.html

OKÄrger über Corona-Falschmeldungen
Drosten kritisiert "scheinbare Fachleute", die "irgendeinen Quatsch in die Welt setzen"
, STERN.de, 13.05.2020
In der Corona-Krise haben Falschmeldungen Hochkonjunktur. Was derzeit online kursiere, teils durch Ärzte und Professoren geäußert, entbehre oft jeder Grundlage, kritisiert Virologe Christian Drosten. Dadurch würden auch gefährliche Verschwörungstheoretiker gestärkt.
https://www.stern.de/panorama/wissen/christian-drosten-nennt-corona-falschinformationen--unverantwortlich--9262130.html

Browsererweiterung
Mehr Transparenz bei Nachrichten
, tagesschau.de, 05.12.2019
Welcher Nachrichtenseite kann ich vertrauen? Wie verlässlich sind die Quellen und Autoren? Eine Browsererweiterung soll helfen, Nachrichten auf ihre Verlässlichkeit zu prüfen.
Das Start-up Newsguard soll mehr Transparenz in den Nachrichtenjournalismus bringen. Co-Gründer Steven Brill hat dazu im vergangenen Jahr begonnen, mit einem Team von Journalisten die Online-Angebote amerikanischer Medien zu durchforsten:
&quto;Wir geben dem Leser Hintergrundinfos über das jeweilige Medium. Wer es besitzt, wer dafür verantwortlich ist, wie es mit Beschwerden umgeht. Wenn wir eine Nachrichtensete zum Thema Fracking finden und es ist von der Erdöl-Lobby finanziert, machen wir das auch sichtbar."
Vergleich rotes und grünes Newsguard Icon in der Browserleiste
Ein grünes Symbol zeigt: Alles in Ordnung. Rot heißt: Die Inhalte sind eher kritisch zu betrachten.
Eine Browsererweiterung hilft
Seit einigen Monaten werden auch europäische Medien evaluiert. Newsguard vergibt für Nachrichtenseiten im Netz Zertifikate. Professionelle Journalisten beurteilen eine Nachrichtenseite nach Kriterien wie Glaubwürdigkeit oder Transparenz. Bis zu 100 Punkte in neun Kategorien verteilen sie. Dazu hat das Start-up aus New York ein kleines Programm, eine Erweiterung herausgebracht, die man in seinem Chrome-, Firefox- oder Safari-Browser installieren kann.
Bei rt.com leuchtet rechts oben das rote Symbol auf.
Je nachdem welche Nachrichtenseite man im Internet gerade liest, färbt sich das Newsguard-Symbol in der Browserleiste ein - bei der Internetseite der tagesschau leuchtet das Newsguard-Symbol in grün, heißt, der Anbieter gilt als glaubwürdig. Grün gibt es auch für, spiegel.de oder faz.net. Bei Seiten, die gegen journalistische Mindeststandards verstoßen, wie zum Beispiel RT.com, einer Website, die von der russischen Regierung finanziert wird, leuchtet das Symbol rot auf mit einem Ausrufezeichen. Ähnlich macht sich die Browser-Erweiterung auch bei der Google-Suche bemerkbar.
Tausende Anbieter bereits bewertet
Newsguard hat seit seinem Start im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 2300 US-Nachrichtenseiten bewertet sowie rund 700 Seiten aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien. Die Bewertung journalistischer Inhalte findet David Greene gut. Er arbeitet für die Datenschutzorganisation Electronic Frontier Foundation in San Francisco. Greene weiß: Reine Neutralität ist oft nicht möglich: "Der Gedanke, dass wir stets akkurate Nachrichten konsumieren, die immer unvoreingenommen sind, reflektiert nicht, wie Nachrichtenbetriebe funktionieren."
Der Datenschützer von der EFF sieht aber noch eine weitere Schwierigkeit für Unternehmen wie Newsguard. Wie gehen sie mit Angeboten um, die in Ländern wie Russland, der Türkei oder China erscheinen, wo die Presse kontrolliert und oft unterdrückt wird? Hier gibt es aus Geenes Sicht Einschränkungen: "Solche Dienste funktionieren nicht so gut, in Ländern, wo Autoren ihre Texte nicht mit ihrem Namen veröffentlichen können. Und das würde dann zu einer Abwertung führen", betont der Datenschützer. Und er ergänzt: "In manchen Gegenden der Welt können Artikel aber nur unter solchen Bedingungen entstehen."
Sollte der Nutzer nicht selber entscheiden?
Experten fragen außerdem: Kann ein Nutzer nicht selbst zwischen einem seriösen und einem unseriösen Nachrichtenanbeiter unterscheiden?
Die Download-Zahlen für die Browser-Erweiterung von Newsguard sind nach mehr als einem Jahr jedenfalls ernüchternd. Laut Google wurde die Extension für den Chrome-Browser bislang nur knapp 70.000 mal installiert. Weltweit.
Europawahlkampf im Netz
Mit Einsatzteams gegen Desinformation
Der Wahlkampf im Netz wird immer wichtiger. Parteien versuchen, mit digitalen Eingreiftruppen Fake News entgegenzuwirken. | mehr
Weitere Angebote prüfen Glaubwürdigkeit
Nicht nur Newsguard will gute von schlechten Angeboten kenntlich machen. Mittlerweile gibt es gemeinnützige Organisationen wie das "Trust Project" im Silicon Valley. Es verfolgt einen komplett anderen Ansatz. Statt mit einer Browser-Erweiterung für End-Nutzer, geht die Organisation dort hin, wo Nachichten entstehen. In die Medienhäuser und Verlage. Das Trust Project will durch weltweite Medienkooperationen die Glaubwürdigkeit in seriöse Medienangebote stärken. Hier machen zum Beispiel die Washington Post oder die Deutsche Presseagentur mit.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/newsguard-101.html
Lesermeinung Gooken
Wie färbt sich dann netzpolitik.org? Wahrscheinlisch vor lauter grün schwarzbraun.

Neue Gesetze in Russland: Schutz vor "Netz-Terroristen"?, tagesschau.de, 07.03.2019
Russlands Parlament hat Gesetze zum Verbot von "Fake News" und gegen "Missachtung der staatlichen Macht" beschlossen. Sie sollen Schutz vor "Netz-Terroristen" bieten. Kritiker fühlen sich an Sowjetzeiten erinnert.
https://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/russland-internet-information-gesetze-101.html

"Penis-Polizei" bei der Tour de France sorgt für Belustigung auf Twitter
Ungewöhnlicher Job
, STERN.de, 25.07.2019
Zwei Männer und der Kampf gegen Penis-Schmierereien bei der Tour de France. Die "Amaury Sport Organisation" hat ein Duo engagiert, das anzügliche Malereien auf Streckenabschnitten der Tour de France übermalen soll.
https://www.stern.de/sport/sportwelt/tour-de-france---penis-polizei--sorgt-fuer-belustigung-auf-twitter-8816450.html

Facebook bewertet Glaubwürdigkeit seiner Nutzer, PC-WELT.de, 22.08.2018
In einem internen Rating-System stuft Facebook die Glaubwürdigkeit von Nutzern ein, die regelmäßig Fake News melden.
https://www.pcwelt.de/a/fake-news-facebook-stuft-glaubwuerdigkeit-seiner-nutzer-ein,3452079

OKDaten-Wahn: Das weiß Facebook wirklich über Sie, CHIP.de, 04.09.2014
Facebook sammelt massenhaft Daten über jeden Nutzer. Um Nutzern die Kontrolle über Ihre Daten etwas zu erleichtern, steht ab sofort der Daten-Dino bereit, http://www.chip.de/news/Daten-Wahn-Das-weiss-Facebook-wirklich-ueber-Sie_72480048.html

OKFacebook fragte Banken nach Nutzerdaten, PC-WELT.de, 07.08.2018
Facebook hat laut einem Medienbericht bei mehreren großen US-Banken angefragt, um von diesen Kundendaten zu bekommen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-fragte-banken-nach-nutzerdaten,3451879

OKFacebook nutzt Handynummer der Zwei-Faktor-Authentifizierung für Werbung aus, PC-WELT.de, 28.09.2018
Facebook hat quasi zugeben, dass Nutzer-Handynummern, die eigentlich für die Zwei-Faktor-Authentifizierung gedacht sind, für Werbung verwendet werden.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-nutzt-handynummer-der-zwei-faktor-authentifizierung-fuer-werbung-aus,3452370

OKFacebook nutzt eure Telefonnummern für Werbung, auch wenn ihr sie nur zu Sicherheitszwecken angegeben habt, netzpolitik.org, 28.09.2018
Facebook nutzt offenbar auch jene Telefonnummern und Email-Adressen für gezielte Werbeanzeigen, die Nutzer*innen nur zu Sicherheitszwecken oder gar nicht selbst an die Plattform gegeben haben. Das Unternehmen hat so einen Weg gefunden, Privatsphäre-Einstellungen zu umgehen.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-nutzt-eure-telefonnummern-fuer-werbung-auch-wenn-ihr-sie-nur-zu-sicherheitszwecken-angegeben-habt/

OKMessenger: Es ist offiziell: So wird Werbung in Whatsapp aussehen, STERN.de, 23.05.2019
Schon länger machte Facebook klar, dass uns demnächst Werbung in Whatsapp erwarten wird. Nun hat der Konzern erstmals gezeigt, wie diese konkret aussehen soll.
https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsapp-werbung-ist-offiziell--so-wird-sie-aussehen-8722914.html

OKEntwickler tüfteln bereits an einem neuen Protokoll
Nie mehr WhatsApp? EU-Staaten könnten Messenger zur Öffnung zwingen
, netzpolitik.org, 21.05.2019
Messengerdienste wie WhatsApp und iMessage können miteinander keine Nachrichten austauschen. Warum eigentlich? Deutschland und die EU-Kommission denken laut nach, die Anbieter zur Öffnung zu verpflichten. Kleine Anbieter wie Threema sind skeptisch. Doch Entwickler tüfteln bereits an einem neuen Protokoll.
https://netzpolitik.org/2019/nie-mehr-whatsapp-eu-staaten-koennten-messenger-zur-oeffnung-zwingen/

OKWhatsApp erhält Werbung schon im nächsten Jahr, PC-WELT.de, 23.05.2019
Facebook hat offiziell bestätigt, dass in WhatsApp ab dem Jahr 2020 auch Werbung zu sehen sein wird. Die Details lesen Sie hier.
https://www.pcwelt.de/news/WhatsApp-erhaelt-Werbung-ab-2020-10597317.html

OKDatenklau per Emoji, trojaner-info.de, 10.10.2018
Emojis sind äußerst beliebt, leider auch bei Hackern.
Sie sind ja alle so niedlich, die Emojis, ohne die man sich eine liebe Nachricht gar nicht mehr vorstellen kann. Tääglich werden allein über den Facebook Messenger über 5 Milliarden Emojis versendet. Doch hier lauern tatsächlich Gefahren, die bis zum Diebstahl sensibler Daten führen können.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/datenklau-per-emoji.html

Facebook zapft Handy-Traffic an und bezahlt dafü,r, 30.01.2019
Für 20 US-Dollar verschafft sich Facebook Zugriff auf nahezu alle Daten, die auf einem Smartphone gespeichert werden.
Detaillierte Nutzungsgewohnheiten sind Facebook offenbar viel Geld wert.
Mit Facebook Research will Facebook seine Nutzer gegen Bezahlung überwachen. Dank einer zusätzlichen VPN-Verbindung wird so die Observierung der Surfgewohnheiten und Handynutzung allgemein möglich. Eine ähnlich angelegte App namens Onavo Protect wurde von Apple im Juni aus dem App Store verbannt. Mit der VPN-Lösung umgeht Facebook die Einschränkungen durch Apple. Nutzer werden für die Verwendung von Facebook Research finanziell belohnt. Seit 2016 zahlt Facebook interessierten Nutzern zwischen 13 und 35 Jahren bis zu 20 US-Dollar pro Monat, wenn sie Facebook Research für iOS oder Android auf ihrem Smartphone installieren. Für jeden Freund, der ebenfalls am Programm teilnimmt, werden weitere 20 US-Dollar gezahlt. Aktuell ist das Programm nur für Nutzer in den USA verfügbar.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-zapft-handy-traffic-an-und-bezahlt-dafuer,3463855

OKSoziales Netzwerk: Neuer Facebook-Skandal - Netflix und Spotify hatten Zugriff auf alle Chats, STERN.de, 19.12.2018
Weil Facebook ihnen Zugriff auf die Chats gab, konnten die Streaming-Anbieter Netflix und Spotify jahrelang Gespräche von Nutzern lesen - und sogar in ihrem Namen schreiben. Facebook versucht, das Datenleck herunterzuspielen.
Neue Vorwürfe gegen Facebook: Spotify, Netflix und eine kanadische Bank sollen Zugriff auf Chats der Nutzer gehabt haben. Dabei konnten sie Chats lesen und sogar im Namen der Nutzer schreiben. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf interne Facebook-Dokumente. Auch Microsofts Suchmaschine Bing habe demnach Zugriff auf die Namen von Facebook-Freunden eines Nutzers gehabt. Facebook hat den Zugang zu Nutzerdaten für Firmen verteidigt. Das Online-Netzwerk betonte, die Schnittstellen seien dazu gedacht gewesen, Nutzern den Kontakt zu ihren Facebook-Freunden auf den anderen Plattformen zu ermöglichen. Sie seien auch lediglich nach einer Anmeldung aktiviert worden, hieß es in einem Blogeintrag am Mittwoch.
Solche Verknüpfungen von Facebook-Accounts mit anderen Diensten werfen nicht zum ersten Mal Fragen auf. Das Online-Netzwerk sieht darin keine Verletzung der Datenschutz-Vorgaben: Die Nutzer hätten einfach auf der Plattform der Partner-Firma den Zugang zu ihren Facebook-Daten gehabt. Kritiker argumentieren, dass dabei Daten, zum Beispiel Informationen von Freunden, ohne deren Zustimmung weitergegeben worden seien.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--netflix-und-spotify-konnten-jahrelang-ihre-chats-mitlesen-8498830.html

OKMessenger: Whatsapp-Gründer über den Facebook-Deal: "Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft", STERN.de, 28.09.2018
Facebooks Übernahme von Whatsapp gilt im Silicon Valley als einer der größten Deals des letzten Jahrzehnts - und machte die Gründer zu Milliardären. Jetzt hat einer von ihnen erstmals seine Sicht des Deals ausgepackt. Facebook reagiert pikiert.
Brian Acton gründete einst Whatsapp - jetzt geht er auf Facebook los.
Es war eine schier unglaubliche Summe: 22 Milliarden Dollar legte Facebook 2014 auf den Tisch, um den gerade so profitablen Messenger Whatsapp zu übernehmen. Und mit ihm zwei Gründer, die als Feinde von Werbung und Verfechter der Privatsphäre für das genaue Gegenteil von Mark Zuckerbergs Facebook standen. Wie sehr es deswegen knirschte, berichtet nun erstmals Whatsapp-Mitgründer Brian Acton aus erster Hand. Facebook ist alles andere als begeistert.
https://www.stern.de/digital/online/whatsapp-gruender-ueber-den-facebook-deal---ich-habe-die-privatsphaere-meiner-nutzer-verkauft--8377892.html

Facebook im Bundestag: Hunderttausende deutsche Nutzer unter erbeuteten Profilen bei Daten-Leck, netzpolitik.org, 18.10.2018
Hunderttausende deutsche Nutzer*innen sind vom neuesten Datenleck bei Facebook betroffen, Unbekannte haben ihre Daten erbeutet. Das sagte ein Vertreter des Datenkonzerns gestern im Digitalausschuss des Bundestages. Die Öffentlichkeit durfte nur indirekt teilnehmen.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-im-bundestag-hunderttausende-deutsche-nutzer-unter-erbeuteten-profilen-bei-daten-leck/

Wegen Datenleck: Facebook soll Bußgeld in Milliardenhöhe zahlen, STERN.de, 13.07.2019
Laut einem Insider soll das Soziale Netzwerk im Datenskandal um Cambridge Analytica mit der US-Aufsichtsbehörde FTC einen Vergleich geschlossen haben. Der kommt Facebook allerdings teuer zu stehen.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-soll-wegen-datenleck-milliarden-us-dollar-strafe-zahlen-8798120.html

OKFacebook-Datenleck: Drei Fehler, 30 Millionen erbeutete Profile, netzpolitik.org, 16.10.2018
Das kürzlich bekannt gewordene Datenleck bei Facebook ist weniger breit aber tiefgreifender als das Unternehmen zunächst ankündigte. Mehrere Wochen lang konnten Unbefugte teils hochsensible Daten von 30 Millionen Nutzer*innen sammeln. Weitere unbemerkte Angriffe sind nicht ausgeschlossen. Eine Zusammenfassung.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-datenleck-drei-fehler-30-millionen-erbeutete-profile/

OKFacebook-Mitarbeiter fälschen Amazon-Bewertungen, PC-WELT.de, 19.01.2019
Mehrere Facebook-Mitarbeiter haben 5-Sterne-Bewertungen für Facebooks Portal bei Amazon verfasst.
https://www.pcwelt.de/a/erwischt-facebook-mitarbeiter-faelschen-amazon-bewertungen,3463699

OKSammelklage
Missbrauch, Morde, Tiersex: Ex-Moderatorin verklagt Facebook wegen Trauma
, STERN.de, 25.09.2018
Neun Monate lang hat Selena Scola als Moderatorin bei Facebook gearbeitet. Was sie dabei ansehen musste, hat laut ihren Anwälten zu einer posttraumatischen Belastungsstörung geführt. Nun droht Facebook eine Sammelklage.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--ex-moderatorin-klagt-wegen-posttraumatischen-belastungsstoerung-8373944.html

NEON-Reihe "Bin ich schön?": Perfekt durch Photoshop: Das passiert, wenn ein Profi ein Unterwäsche-Bild von mir bearbeitet, STERN.de, 05.04.2019
Den perfekten Körper durch Photoshop? NEON-Redakteurin Ivy wagt den Selbsttest und lässt ihren Körper bearbeiten. Das Ergebnis ist erstaunlich.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/bin-ich-schoen/photoshop--das-passiert--wenn-profis-ein-unterwaesche-bild-von-mir-bearbeiten-8640074.html

Bilderstrecke: Batman mit Bierbauch: Wie Superhelden mit normalen Körpern aussehen würden, STERN.de, 03.04.2019
Sie haben Krallenhände, können jahrelang tiefgefroren überleben und haben die perfekte Figur: Superhelden. Ein amerikanisches Projekt holt die Helden nun anatomisch in die Realität.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/superhelden-mit-durchschnittskoerper--diese-bilder-holen-comics-in-die-realitaet-8649740.html

Soziales Netzwerk: Manager flüchten, Facebook ist offline: Mark Zuckerbergs rabenschwarzer Tag, STERN.de, 17.03.2019
Es gibt Tage, da wäre man lieber nicht aufgestanden. So einen dürfte Mark Zuckerberg gestern gehabt haben. Erst liefen ihm wichtige Mitarbeiter weg, dann schmierten auch noch sämtliche Facebook-Dienste ab. Und sein Ex-Sicherheitschef machte Facebook zum Bösewicht.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--mark-zuckerberg-hatte-einen-rabenschwarzen-tag-8623182.html

Australien: Influencerin "MercedesMum" bittet online um 100.000 Dollar, um ihren Lebensstil halten zu können, STERN.de, 31.05.2019
Wegen Raserei mit ihrem unangeschnallten Kleinkind auf der Rückbank stand eine 27-jährige Influencerin vor Gericht. Nun bleiben ihr die Auftraggeber weg. Um ihren aufwendigen Lebensstil halten zu können, erstellte sie eine Crowdfunding-Kampagne. Kein Scherz.
Die Influencerin Margarita Tomovska sitzt in teurer Designer-Garderobe in einem Luxusauto. Um diesen Lebensstil halten zu können, sammelt sie nun Geld.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/influencerin-bittet-online-um-100-000-dollar--um-lebensstil-zu-halten-8734094.html

OKInstagram-Fakes: Wenn die Wolken immer gleich schön aussehen, netzpolitik.org, 30.08.2019
Glatte Haut ist nicht genug: Eine Instagrammerin geht viral, weil jemandem auffällt, dass der Himmel auf ihren Bildern immer der gleiche ist. Sie sieht darin kein Problem.
https://netzpolitik.org/2019/instagram-fakes-wenn-die-wolken-immer-gleich-schoen-aussehen/

OKFoto von Essen
Denk nochmal nach! Instagram führt Mobbing-Filter ein
, netzpolitik.org, 11.07.2019
Instagram will in Zukunft Beleidigungen in Kommentaren erkennen, bevor sie gepostet werden - und die Verfasser zu freundlicheren Worten auffordern. Auch sollen Betroffene besser Mobber unsichtbar machen können. Die Plattform kämpft damit um ihr Image als Wohlfühloase im Netz.
https://netzpolitik.org/2019/denk-nochmal-nach-instagram-fuehrt-mobbing-filter-ein/

Influencer-Marketing: Millenials sind die größten Opfer
Marketing auf Instagram und Co.: Millennials lassen sich am leichtesten von Influencer-Werbung ködern - und finden das okay
, STERN.de, 08.04.2019
Laut einer Studie hat schon fast jeder fünfte Deutsche sich beim Einkaufen von Influencern beeinflussen lassen. Vor allem junge Menschen sind für die Werbung auf ihren Social-Media-Kanälen anfällig. Und sehen diese erstaunlich gelassen. https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/influencer-marketing--millennials-sind-die-groessten-opfer-8657310.html

NEON-Reihe "Bin ich schön?"
"Du siehst aus wie eine Hexe" - Die Influencerin Ilka Brühl über ihr Leben mit Gesichtsspalte
, STERN.de, 15.03.2019
Ilka Brühl wurde mit einer Gesichtsspalte geboren und sieht nicht aus wie jeder andere. In der neuen Folge des NEON-Podcasts "Bin ich schön?" erzählt sie davon, wie sie gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/bin-ich-schoen/gesichtsspalte--ilka-bruehl-sieht-anders-aus-als-andere-und-genau-das-ist-schoen-8616660.html

Facebook entfernt 1,5 Millionen Videos vom Moschee-Anschlag, PC-WELT.de, 18.03.2019
Facebook hat in den ersten 24 Stunden etwa 1,5 Millionen Videos vom Moschee-Anschlag in Neuseeland geblockt.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-entfernt-1-5-Millionen-Videos-vom-Moschee-Anschlag-10557292.html

Online-Dating aus der Hölle: Drei Monate nach ihrem Tinder-Date bekommt eine Frau diese unfassbar dreiste Nachricht, STERN.de, 12.03.2019
Jeder kennt wohl mindestens eine Horrorgeschichte von einem missglückten Tinder-Date aus dem Bekanntenkreis. Doch was diese Frau drei Monate nach dem Treffen von ihrem Ex-Date geschickt bekommt, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: eine Liste mit ihren "Mängeln".
https://www.stern.de/neon/herz/liebe-sex/tinder-date-aus-der-hoelle--diese-nachricht-ist-unfassbar-dreist-8615798.html

NEON-Reihe "Bin ich schön?": Ich habe Fremde auf der Straße gefragt, was sie von meinem Körper halten - und bin schockiert, STERN.de, 11.03.2019
NEON-Redakteurin Ivy will es wissen: Wie beurteilen fremde Menschen auf der Straße ihren Körper? Von dem Ergebnis ist sie schockiert.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/bin-ich-schoen/-fuer-mich-waere-es-minimal-zu-viel----so-hart-beurteilen-fremde-meinen-koerper-8611880.html

Yasni - yasni.de

Openbook: Neue Konkurrenz für Facebook, PC-WELT.de, 07.05.2019
Mit Openbook will wieder einmal ein neues soziales Netzwerk Facebook und Co. Konkurrenz machen.
https://www.pcwelt.de/news/Openbook-Neues-soziales-Netzwerk-will-Facebook-Konkurrenz-machen-10586936.html

Clickbait
Wenn Facebook deine Seite drosselt - und du nicht weißt, warum
, netzpolitik.org, 13.11.2019
Facebook drosselt jetzt.de wegen angeblichem Clickbait. Doch auf Nachfrage bekommt der Ableger der Süddeutschen Zeitung nur Standardantworten. Jetzt kommt raus, dass verschiedene Medien von solchen Maßnahmen betroffen sind.
https://netzpolitik.org/2019/wenn-facebook-deine-seite-drosselt-und-du-nicht-weisst-warum/

OKMessenger: Ohne blaue Haken: So lesen Sie heimlich Whatsapp-Nachrichten, STERN.de, 07.05.2019
Dank der blauen Häkchen weiß jeder Whatsapp-Nutzer, ob seine Nachrichten gelesen wurden. Doch manchmal will man dem Druck entgehen, sofort antworten zu müssen. Wir verraten, wie man die Nachrichten trotzdem lesen kann.
https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsapp--so-lesen-sie-heimlich-nachrichten--ohne-die-blauen-haken-auszuloesen-8697610.html

OKKommunikation
Es muss nicht Whatsapp sein: Das sind fünf sichere Messenger-Alternativen
, STERN.de, 14.05.2019
Messenger sind von unseren Smartphones nicht mehr wegzudenken, die Deutschen setzen auf Whatsapp. Dabei sind andere Alternativen viel sicherer.
https://www.stern.de/digital/online/whatsapp-alternativen--das-sind-5-sichere-smartphone-messenger-8694504.html

OKSichere Whatsapp-Alternative: Signal, PC-WELT.de, 17.05.2018
Die Open-Source-Software hinter Signal wird von vielen Krypto-Experten gelobt, wie etwa vom Whistleblower Edward Snowden, von Bruce Schneider, dem Erfinder von PGP, oder von Matt Green, einem renommierten Verschlüsselungsexperten der Johns Hopkins University.
https://www.pcwelt.de/a/sichere-whatsapp-alternative-signal,3450829

OKNun amtlich: Der Messenger Signal ist ziemlich sicher, netzpolitik.org, 04.10.2016
Moxie Marlinspike, Gründer von Open Whisper Systems, musste erstmals Signal-Nutzerdaten herausgeben. CC BY-SA 2.0 via flickr/Knight Foundation
Über fatale Sicherheitslücken ist der Krypto-Messenger Signal bislang noch nicht gestolpert. Doch der Schutz der Privatsphäre hört bei Verschlüsselung nicht auf, wie die Anordnung eines US-Gerichts zeigt. Nun hat Signal auch diesen Test bestanden, https://netzpolitik.org/2016/nun-amtlich-der-messenger-signal-ist-ziemlich-sicher/.

OKNigeria: Falschnachrichten führten zu Ausschreitungen mit Todesopfern
Desinformationen auf Facebook und WhatsApp: "Sie führen zu ernsthaften Schäden in der realen Welt"
, netzpolitik.org, 06.02.2019
In Nigeria führten Falschnachrichten unter anderem zu Ausschreitungen mit Todesopfern. Yemisi Adegoke hat zu den Bedingungen dieser Entwicklung recherchiert. Im unserem Kurzinterview erzählt die Journalistin, dass in dem Westafrikanischen Staat genau vier Personen für die Faktenprüfung auf Facebook zuständig waren. Sie sprechen aber leider die falsche Sprache.
https://netzpolitik.org/2019/desinformationen-auf-facebook-und-whatsapp-sie-fuehren-zu-ernsthaften-schaeden-in-der-realen-welt/

OKRechte Trollfabrik: Infokrieg mit allen Mitteln, tagesschau.de, 13.02.2018
Die Online-Attacken organisieren sie mit militärischer Sprache und Präzision: Rechte Aktivisten, die im Netz Politiker und Medien angreifen. Ein Ziel ist derzeit ein Film der ARD.
"Mittwoch - 20 Uhr in der Haupthalle erscheinen!!" - so lautet der virtuelle Befehl von "Lui Tagel". Adressiert hat der "Offizier der Heeresgruppe Ost" diese Anweisung im Internet über die Chat-Plattform Discord an die Mitglieder der Gruppe Reconquista Germanica. Hier sind Hunderte Netzaktivisten unterwegs - streng sortiert nach Hierarchien: Oberbefehlshaber, Generäle, Offiziere, Gefreite und Rekruten.
In einem Organigramm werden zudem die rechtsextremen Identitären und die AfD-Organisation "Junge Alternative" als Teil von Reconquista Germanica aufgeführt. Bekannte Identitäre treten in dem Netzwerk auf und verlinken von ihren Seiten darauf.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/organisierte-trolle-101.html

OKDie Verlegerverleger: Google, Apple und Facebook wollen die Paywall kapern, netzpolitik.org, 18.04.2019
Große Digitalkonzerne wollen die zentrale Schnittstelle zu bezahltem Journalismus im Netz werden. Beim Journalismusfestival in Perugia buhlen sie um die Gunst der Branche. Noch zieren sich die Verlage etwas, doch Gegenstrategien haben sie kaum. Kommt bald ein globales "Netflix für News"?
https://netzpolitik.org/2019/die-verlegerverleger-google-apple-und-facebook-wollen-die-paywall-kapern/

Internationales Netzwerk
Kampagnen im Wahlkampf
Der Kampf um Bayern
, tagesschau.de, 15.02.2019
Vor der Landtagswahl in Bayern hat es massive Kampagnen von Rechtsextremen in sozialen Medien gegeben. Britische Forscher dokumentieren ein internationales Netzwerk, das auf ausgeklügelte Strategien setzt.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/bayern-wahlkampf-101.html

Private Daten geklaut: Hackerangriff auf Facebook, tagesschau.de, 02.11.2018
Facebook-Nutzer sind offenbar erneut Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie die BBC berichtet, seien 257.000 Nutzer betroffen. Unter anderem wurden 81.000 private Nachrichten abgegriffen und im Internet veröffentlicht.
Hacker haben offenbar Zehntausende private Nachrichten von Facebook-Nutzern abgegriffen und im Internet veröffentlicht. Wie die BBC berichtete waren die persönlichen Daten von 257.000 Facebook-Nutzern seit September dieses Jahres frei zugänglich. Darin enthalten waren 81.000 private Nachrichten, die die Facebook-User über das soziale Netzwerk verschickt hatten.
Bei den 176.000 verbleibenden Accounts wurden zum Beispiel E-Mail-Adressen und Telefonnummern öffentlich gemacht. Ein Investigativ-Team des BBC Russian Service teilte mit, dass dafür russische Hacker verantwortlich sein könnten.
Fehlerhafte Browser-Einstellungen
Facebook teilte laut BBC mit, dass das Sicherheitssystem der Internetseite nicht geknackt worden sei. Das Abgreifen der Daten sei vermutlich über fehlerhafte Browser-Einstellungen möglich gewesen. Das Unternehmen habe mitgeteilt, es habe Schritte eingeleitet, um die Accounts weiterer Nutzer vor Angriffen zu schützen.
Die Daten der Facebook-Nutzer waren in Online-Foren gepostet worden. Ihren eigenen Angaben zufolge sollen die Hacker Zugang zu Daten von 120 Millionen Facebook-Accounts gehabt haben. Laut BBC sollen sie die Zugänge für zehn Cent pro Facebook-Profil zum Verkauf angeboten haben.
IP-Adresse in St. Petersburg
Die BBC hatte eigenen Angaben zufolge Kontakt zu fünf Facebook-Nutzern - unter anderem in Moskau, Belgrad und Perm -, die von dem Datenklau betroffen waren. Sie identifizierten ihre privaten Facebook-Nachrichten in manchen der Texte, die online angeboten wurden.
Rund 12.000 der 257.000 Facebook-Nutzer sollen ihren Wohnsitz in Russland haben. Das stellte laut BBC die britische Cyber-Security-Firma Digital Shadow fest. Gut 47.000 Nutzer lebten in der Ukraine. Darüber hinaus gebe es Betroffene unter anderem im Vereinigten Königreich, in den USA und Brasilien.
Auf einer der Plattformen, auf denen die Daten gepostet wurden, fanden BBC-Mitarbeiter offenbar russische Links. Die Internetseite werde einer IP-Adresse zugewiesen, die sich in St. Petersburg befinde, so die BBC.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-hackerangriff-103.html

Kartellamt untersagt Facebook Zusammenführung von Daten, PC-WELT.de, 08.02.2019
Das Bundeskartellamt untersagt Facebook die Zusammenführung von Nutzerdaten aus verschiedenen Quellen wie fremden Webseiten, Instgram und Whatsapp.
https://www.pcwelt.de/a/kartellamt-untersagt-facebook-zusammenfuehrung-von-daten,3463976

Hackerangriff auf Facebook: 50 Millionen Profile ausspioniert, tagesschau.de, 28.09.2018
Rund 50 Millionen Facebook-Profile sind von einem Hackerangriff betroffen. Die Angreifer sollen eine Sicherheitslücke ausgenutzt haben. Das Leck sei geschlossen und das FBI eingeschaltet worden, so das Unternehmen.
Die Internetplattform Facebook hat eine groß angelegte Hackerattacke gemeldet. Die Angreifer machten sich eine Sicherheitslücke zunutze, die fast 50 Millionen Nutzerprofile betraf, wie das US-Unternehmen mitteilte. Das Problem sei am Donnerstag behoben worden, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Schwachstelle im Programmiercode genutzt
Das US-Unternehmen betonte, es nehme den Vorgang "sehr ernst" und habe die Justiz eingeschaltet. Die Attacke sei am Dienstag entdeckt und die Schwachstelle inzwischen geschlossen worden, hieß es. Man habe auch das FBI eingeschaltet. Gemäß der neuen EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) seien auch Behörden in Irland unterrichtet worden.
Hacker hatten offenbar eine Schwachstelle im Programmiercode des Netzwerks gefunden. Facebook teilte mit, man könne derzeit weder sagen, woher der Hackerangriff kam noch welches genaue Ausmaß er gehabt habe.
Die Angreifer hätten bei ihnen digitale Schlüssel gestohlen, mit denen sie "die Profile nutzen konnten als seien es ihre eigenen", sagte Facebook-Manager Guy Rosen. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten die Hacker aber keine privaten Nachrichten abgerufen oder versucht, etwas im Namen der betroffenen Nutzer bei Facebook zu posten. 90 Millionen Nutzer müssen sich neu anmelden
Die Schwachstelle erlaubte es den Angreifern demnach, die sogenannten Token zu übernehmen - eine Art Langzeitschlüssel, der auf einem Gerät gespeichert wird. Damit kann ein Nutzer schnell in sein Profil reinkommen, ohne jedes Mal ein Passwort eingeben zu müssen.
Facebook stellte fest, dass rund 50 Millionen dieser Token gestohlen wurden. Über eine Funktion, mit der ein Profil aus anderen Perspektiven angezeigt wird, konnten die Hacker die Millionen Token abgreifen.
Vorsichtshalber sei die Funktion vorerst abgeschaltet worden, teilte Facebook weiter mit. Weitere rund 40 Millionen Nutzer werden sich auf ihren Geräten neu anmelden müssen, allein schon weil sie diese Funktion im vergangenen Jahr benutzt haben.
Die Schwachstelle sei im Juli 2017 durch eine Kombination aus drei Software-Fehlern entstanden, erläuterte Rosen. Den Hackern war es gelungen, diese Kombination aus mehreren Faktoren nicht nur zu entdecken, sondern auch in größerem Stil auszunutzen.
Facebook seit Monaten in der Kritik
Der Hackangriff kommt für Facebook zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Seit Monaten steht das soziale Netzwerk wegen seines leichtsinnigen Umgangs mit den Daten seiner Nutzer in der Kritik. Viele Politiker in den USA und in der EU sind der Meinung, dass Facebook zu mächtig geworden ist.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-datenpanne-101.html

Angriff auf Facebook-Zentrale? Verdächtige Post entdeckt, PC-WELT.de, 02.07.2019
Die Facebook-Zentrale musste nach Entdeckung eines verdächtigen Postsacks evakuiert werden. Der Verdacht: Sarin.
https://www.pcwelt.de/news/Angriff-auf-Facebook-Zentrale-Verdaechtige-Post-entdeckt-10620166.html

Hackerangriff auf Facebook: Detailreiche Informationen ausspioniert, tagesschau.de, 12.10.2018
Von dem jüngsten Cyberangriff auf Facebook waren nach Unternehmensangaben weniger Nutzer betroffen als zunächst befürchtet - dafür war er aber unangenehmer. Die Hacker griffen detailreiche Informationen ab.
Bei dem jüngst bekanntgewordenen Hacker-Angriff auf Facebook wurden Millionen Nutzern zum Teil sehr private Daten gestohlen. Bei 14 Millionen Profilen sind unter den erbeuteten Informationen die zehn letzten Orte, an denen sie sich über Facebook angemeldet hatten oder in Bildern getagt wurden, oder die 15 jüngsten Suchanfragen bei dem Online-Netzwerk.
Bei dieser Gruppe der am stärksten betroffenen Nutzer griffen die Hacker auch Informationen wie die Websites, Personen oder Facebook-Seiten, denen sie folgen, sowie Geburtsort, Beziehungsstatus, Religion und Arbeitsplatz ab.
Bei 15 Millionen anderen Nutzern seien lediglich der Name und Kontaktinformationen wie die E-Mail-Adresse gestohlen worden, berichtete Facebook nach einer tiefgreifenden Untersuchung.
Nutzer sollen informiert werden
Der Angriff sei "recht breit" gewesen, teilte Facebook mit, ohne die betroffenen Weltregionen zu nennen, in der sich der Zugriff ereignete. Auf einer Internetseite des Unternehmens können alle Nutzer prüfen, ob ihr Konto angegriffen wurde. Die Nutzer der betroffenen Konten würden zudem informiert.
Insgesamt seien rund 30 Millionen Profile betroffen gewesen statt knapp 50 Millionen wie zunächst geschätzt, so das Unternehmen aus Kalifornien. Bei einer Million der betroffenen Nutzer seien gar keine Daten aus den Profilen entwendet worden.
Facebook hat insgesamt mehr als 2,2 Milliarden aktive Mitglieder. Die neuerliche Sicherheitspanne hatte das Unternehmen stark unter Druck gesetzt. Die Justiz in Irland - dem Europasitz des Unternehmens - leitete Ermittlungen ein. Sie stützt sich bei ihren Ermittlungen auf die verschärfte EU-Datenschutzrichtlinie. Bei nachgewiesenen Verstößen droht Facebook eine hohe Geldstrafe.
Diebstahl digitaler Schlüssel
Das Unternehmen hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, dass unbekannte Angreifer sich durch den Diebstahl digitaler Schlüssel Zugang zu Dutzenden Millionen Profilen verschafft hatten. Mit den sogenannten Token konnten sie auf die Profile zugreifen, als wären es ihre eigenen.
Hinweise auf Versuche, mit den Login-Daten von Facebook auf andere Webseiten zuzugreifen, gebe es bislang keine, teilte Facebook-Produktchef Guy Rosen mit. Zugleich könne das Unternehmen nicht ausschließen, dass es weitere, kleinere Angriffe gegeben habe, während die Sicherheitslücke existierte.
[...] "Zusammenspiel von drei getrennten Softwarefehlern"
Die Angreifer hatten eine Schwachstelle in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebook-Mitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzer anzeigen lassen können. Den neuen Angaben zufolge nutzten die Angreifer "ein komplexes Zusammenspiel von drei getrennten Softwarefehlern", das von Juli 2017 bis September 2018 zu der Sicherheitslücke geführt habe. Diese sei zwei Tage nach dem Bekanntwerden geschlossen worden.
Facebook machte keine Angaben zur möglichen Herkunft der Angreifer. Rosen sagte, man arbeite eng mit dem FBI zusammen. Die Ermittlungsbehörde habe jedoch darum gebeten, über mögliche Urheber des Angriffs zu schweigen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-datenpanne-103.html

Facebook-Datenskandal: Bis zu 87 Millionen Nutzer betroffen, tagesschau.de, 05.04.2018
Der Facebook-Skandal weitet sich aus. Die Daten von deutlich mehr Usern als bislang angenommen könnten mit der Firma Cambridge Analytica geteilt worden sein. In Deutschland sind bis zu 310.000 Geschädigte möglich.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-ausweitung-skandal-101.html

Deutsche Datenschützer alarmiert über Facebooks interne Spitzelabteilung, netzpolitik.org, 04.03.2019
Facebooks firmeneigenes Sicherheitsteam sammelte Standortdaten von Ex-Mitarbeitern, die es für eine Gefahr für den Konzern hält. Spielt Facebook auch in Deutschland Privat-Polizei? Der Hamburger Datenschutzbeauftragte fordert Antworten von Facebook.
Facebooks Sicherheitsteam nutzt offenbar die Datenflut des Unternehmens, um tatsächliche und angebliche Gefahren für das Unternehmen und seine Mitarbeiter zu observieren. Dabei schreckt Facebook nicht davor zurück, die Standortdaten von Ex-Mitarbeitern auszulesen oder die Nachrichten von Praktikanten zu lesen, die nicht zur Arbeit erscheinen, berichtete zuletzt der US-Sender CNBC. Wer für Facebooks Spitzeleinheit als Gefährder gilt, wird demnach auf eine eigene Liste mit dem Namen "Be on the lookout" gesetzt, im internen Jargon als "BOLO" bekannt.
Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar bezeichnet das gegenüber netzpolitik.org als "schlicht alarmierend". Eine derartige Überwachung gerade durch ein Unternehmen, das massenhaft Daten von hunderten Millionen von Menschen verarbeite, müsse schlimmste Befürchtungen wecken. "Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass zu befürchten ist, dass entsprechende Listen auch an Standorten existieren, an denen Facebook nationale Niederlassungen betreibt", so Caspar in einer schriftlichen Antwort an uns.
Auch Journalisten im Visier?
Facebook macht kein Geheimnis daraus, dass es solche Methoden nicht nur am Stammsitz in den USA, sondern überall verwendet. Das Sicherheitsteam von Facebook arbeite daran, die Firma rund um die Erde vor Gefahren zu schützen, sagt ein Facebook-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, gegenüber netzpolitik.org. Das gelte auch für Europa. Die Firma schließt auf Anfrage nicht aus, hierzulande Ex-Mitarbeiter oder gar Journalisten auf die schwarze Liste zu setzen.
Facebooks Firmensitz in Europa ist in Dublin. In Deutschland unterhält Facebook in Hamburg und Berlin Büros mit dutzenden Angestellten. Zudem arbeiten hunderte Mitarbeiter externer Firmen in Leipzig und Essen als Content-Moderatoren für Facebook.
Laut dem Bericht von CNBC führt Facebook bereits seit 2008 seine Liste mit Menschen, die das Unternehmen als Gefahr für sich einstuft. Sie enthält hunderte von Namen, Bilder und Angaben über häufige Aufenthaltsorte. Den Betroffenen ist meist nicht klar, dass Facebook sie im Visier hat. Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Mitarbeiter landet praktisch jeder gefeuerte Ex-Mitarbeiter von Facebook auf der Liste.
Das firmeneigene Sicherheitsteam durchsucht Facebook nach bedrohlichen Kommentaren, berichtet CNBC. Wer als Gefahr eingestuft wird, dessen Standort-Daten werden durch die Facebook-App oder die IP-Adresse gesammelt. Weitere Spitzelmaßnahmen werden dann von Fall zu Fall entschieden, berichtet der Sender.
https://netzpolitik.org/2019/deutsche-datenschuetzer-alarmiert-wegen-facebooks-spitzelabteilung/

Die Transparenzarchive von Facebook, Google und Twitter: Ein Einblick, netzpolitik.org, 12.02.2019
Wer zahlt für politische Werbung im Netz und wie viel verdienen die großen Plattformen damit? Auf öffentlichen Druck veröffentlichten Facebook, Twitter und Google Transparenzarchive. Ein Team der New York University nahm das unter die Lupe. Mit ihren Ergebnissen waren sie auf dem 35c3 unterwegs.
[...] Microtargeting
In sozialen Netzwerken verraten wir unsere Interessen und Neigungen durch Likes oder Seiten, denen wir folgen. Die dadurch entstehenden Profile werden von Plattformbetreiber:innen mit Daten angereichert, die sie als Third-Party-Tracker gewinnen. Aus diesem Datenmonopol wird dann Kapital geschlagen: Unter anderem Unternehmen, Wahlkampfbüros und Werbeagenturen haben gegen Bezahlung die Möglichkeit, ihre Werbung auf diesen Plattformen gezielt an die Timelines jeder gewünschten Zielgruppe mit erschreckender Präzision auszuspielen. Diese Form der gezielten Werbung (targeted Ads) bei kleinen Ausschnitten der Bevölkerung wird als Microtargeting bezeichnet.
Politische Werbung und Manipulation
https://netzpolitik.org/2019/die-transparenzarchive-von-facebook-google-und-twitter-ein-einblick/

Digitale Überwachung
Harvard-Professorin erklärt, wie Facebook, Google und Co. den freien Willen killen
, STERN.de, 04.03.2019
Empört euch! Harvard-Professorin Shoshana Zuboff hält das Geschäft der Internetkonzerne mit unseren Daten für Überwachungskapitalismus - und ruft zum Widerstand auf.
https://www.stern.de/digital/online/harvard-professorin-shoshana-zuboff-ueber-facebook--google-und-co--8601288.html

Facebook speicherte Millionen Passwörter unverschlüsselt, PC-WELT.de, 22.03.2019
Facebook hat offensichtlich seit 2012 die Passwörter von 200 bis 600 Millionen Nutzern unverschlüsselt abgespeichert.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-Bis-zu-600-Mio.-Passwoerter-im-Klartext-gespeichert-10560871.html

Sie können bei Facebook nicht herausfinden, wer Ihr Profil besucht hat, CHIP, 18.05.2020
Es gibt viele Tools, mit denen Sie angeblich die letzten Besucher Ihres Facebook-Profils sehen können. Sie sollten sehr vorsichtig sein, wenn Sie auf solche Angebote stoßen. Dahinter verbergen sich meistens Betrüger oder Spaßprogramme. Facebook hat keinen solchen Profil-Viewer. Auch die Änderungen der Nutzungsbedingungen im Januar 2015 haben kein solches Update mit sich gebracht.
In den sozialen Netzwerken tummeln sich jedoch einige Links, die Ihnen einen solchen Profil-Viewer versprechen. Wenn Sie darauf klicken, werden Sie auf eine neue Seite umgeleitet. Dort müssen Sie die Seite teilen und werden erneut umgeleitet.
Während der vielen Umleitungen und Bestätigungen erklären Sie sich außerdem damit einverstanden, dass der Betrüger Ihren sogenannten "Accesstoken" erhält. Damit hat er die Berichtigung, in Ihrem Namen bei Facebook zu posten.
Dadurch entstehen auch die vielen Posts bei Facebook, die Ihnen einen Profil-Viewer empfehlen.
Sie erhalten im Anschluss eine verpixelte Liste mit Personen. Dabei soll es sich um Ihre letzten Profil-Besucher handeln. Doch wenn Sie Details erfahren möchten, gelangen Sie auf dubiose Gutschein- und Gewinnspiel-Seiten.

Soziales Netzwerk: 15 Jahre Facebook - der Teenie braucht endlich Grenzen, netzpolitik.org, 03.02.2019
Facebook hat so viel verbockt, dass die weltlichen Mächte Mark Zuckerberg und seinem Monster zum 15. Geburtstag endlich Grenzen setzen müssen. Wie konnte es nur so weit kommen?
[...] Die russischen Wahlhelfer für Trump? Fake News? Der braune Hass, der aus so vielen Posts quoll und quillt? Cambridge Analytica? Die seltsame Lobby-Politik? Nichts davon kann gefallen.
Man muss es aushalten
Nein, ich halte es nicht mit Robert Habeck und entleibe mich mit großem Gestus netzwerktechnisch.
[...] Also, keine fröhlichen Glückwünsche. Denn wer gratuliert schon einem Tabakkonzern oder einem Waffenhersteller oder wer gratulierte reinen Herzens der Sowjetunion?
# [...] Wir bestimmen die Regeln.
Überwachungskapitalismus
Wie es soweit kommen konnte, wie die Politik das auch lange zulassen konnte, ist nicht so einfach zu fassen, nicht so einfach zu erklären.
Derzeit ist es die US-Autorin Shosana Zuboff, eine ehemalige Harvard-Professorin, die in ihrem Buch "Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus" Phänomene wie Facebook - und damit auch die Ursachen der Zuckerbergschen Hybris - sehr hellsichtig analysiert. "Überwachungskapitalisten&

Verbraucherschützer: Apps für Profil-Besucher sind Abzocke, CHIP, 18.05.2020
Viele Verbraucherschützer warnen vor der Abzocke. Diese Masche ist derzeit bei Facebook im Umlauf und weit verbreitet. Sie sollten keinesfalls auf solche Links klicken. Es gibt derzeit keine Möglichkeit, Facebook-Profil-Besucher einzusehen.
Haben Sie bereits auf einen solchen Link geklickt, sollten Sie Ihr Facebook-Passwort umgehend ändern.
Außerdem sollten Sie Ihren Computer auf Viren überprüfen. Das geht zum Beispiel mit AVG Anti-Virus oder Malwarebytes. Wie Sie die Überprüfung durchführen, erfahren Sie im Video unten.
Am besten ist es, wenn Sie Ihre Facebook-Freunde vor der Abzocke warnen. Auf diese Weise fallen Ihre Freunde nicht auch auf die Masche der Internetbetrüger herein.
https://praxistipps.chip.de/wer-hat-mein-facebook-profil-besucht-kann-man-das-sehen_40986quot;, argumentiert sie unter anderem, verdienen ihr Geld, indem sie das privaten Verhalten ihrer Nutzer ausbeuten. Und dabei ist es diesen Kapitalisten völlig egal, was für Daten das sind. Die "Überwachungskapitalisten", so die These, bewerten nichts moralisch. Sie bewerten es nicht einmal politisch. Hauptsache, sie kriegen Daten.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-wird-15-jahre-alt--der-teenie-braucht-endlich-grenzen-8563384.html

NetzDG-Bilanz
Kaum Beschwerden über Facebook & Co.
, tagesschau.de, 25.01.2019
Seit einem Jahr müssen Facebook und Co. per Gesetz strafbare Inhalte binnen 24 Stunden löschen - und Beschwerden über die Netzwerke gibt es nur wenige. Trotzdem bezweifeln Kritiker den Erfolg des Gesetzes.
Die Internet-Plattformen Facebook und YouTube haben ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes gegen Hass im Netz eine erste Bilanz gezogen. Dabei zeigt sich nicht nur, dass die Zahl der gemeldeten Inhalte bei beiden Plattformen sehr unterschiedlich hoch ist. Nur ein relativ geringer Teil der gemeldeten Inhalte wird offenbar auch von den Unternehmen als Rechtsverstoß bewertet.
So wurden bei YouTube etwa 27 Prozent der 214.827 gemeldeten Inhalte entfernt, da sie gegen die entsprechenden Strafbestände oder die Community-Richtlinien verstießen. Davon wurden 92 Prozent innerhalb von 24 Stunden gesperrt oder gelöscht. Bei Facebook wurden hingegen von den 1704 gemeldeten Beiträgen 362 geblockt oder entfernt. Beim Kurznachrichtendienst Twitter gingen knapp 265.000 Beschwerden ein. Bei etwas mehr als jeder zehnten Beschwerde wurde entfernt oder blockiert.
Kritik am Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Der Einführung des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) am 1. Januar waren kritische Debatten vorausgegangen. Das Gesetz legt bestimmte Löschfristen bei offensichtlich strafbaren Inhalten fest. Die Beiträge sollen innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden. Bei schwieriger zu entscheidenden Fällen soll innerhalb von sieben Tagen dagegen vorgegangen werden. Wer dieser Forderung wiederholt und systematisch nicht nachkommt, dem drohen Geldstrafen in Millionenhöhe.
Gegner befürchteten, dass es die Plattformbetreiber dazu verleitet, aus Angst vor Bußgeldern grenzwertige Inhalte eher zu sperren. Das könne zu Zensur führen. In den Anfangstagen war etwa ein Satire Tweet der Zeitschrift "Titanic" gelöscht worden.
Branchenverbände der digitalen Wirtschaft und netzpolitische Organisationen äußerten in einer "Deklaration für die Meinungsfreiheit" die Befürchtung, dass sich soziale Netzwerke im Zweifelsfall "zu Lasten der Meinungsfreiheit und für die Löschung und Sperrung solcher Inhalte entscheiden, die sich im Graubereich befinden". Außerdem werde durch das NetzDG eine staatliche Aufgabe auf private Unternehmen übertragen. Es sei Aufgabe von Gerichten zu entscheiden, ob ein Inhalt strafbar sei oder nicht.
Unterschiedlicher Meldeweg
Zumindest die Befürchtung des zu schnellen Sperrens scheint sich nach diesen Zahlen zunächst nicht bestätigt zu haben. Dass die Zahlen der gemeldeten Inhalte bei den beiden Plattformen so weit auseinanderliegen, hat hingegen wohl auch mit dem unterschiedlichen Meldeweg zu tun. So kritisierte das Bundesjustizministerium den "komplizierten Beschwerdeweg" bei Facebook.
Wenn die Netzwerke nicht schnell genug reagieren, können sich die Betroffenen beim Bundesamt für Justiz beschweren. Dort ist die erwartete Beschwerdewelle allerdings ausgeblieben. Im ersten Halbjahr seien über das Online-Formular erst 526 Anzeigen eingegangen, teilte die Bonner Behörde mit. Die Prognosen lagen deutlich höher: Nach Angaben eines Sprechers des Bundesamtes wurde mit 25.000 Fällen im Jahr gerechnet.
Der Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Gerd Billen, sagte: "Deutlich wird: Es gibt Beschwerden - und zwar nicht wenige." Strafbarer Hass im Netz sei für viele, die sich vernehmbar für Demokratie und Toleranz einsetzen, real.
Kritik von Reporter ohne Grenzen
Reporter ohne Grenzen kritisierte nach Veröffentlichung der Zahlen, dass Facebook und Google nach eigenen Regeln löschten. "Die Bundesregierung hat mit dem NetzDG private Unternehmen zu Richtern über die Presse- und Informationsfreiheit im Netz gemacht, ohne eine öffentliche Kontrolle des Löschverfahrens sicherzustellen", warnte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Eine solche unabhängige Prüfinstanz brauche es aber, um ein Overblocking, also das Löschen von rechtlich zulässigen Inhalten, zu erkennen.
https://www.tagesschau.de/inland/netzdg-beschwerden-101.html
NetzDG: Gesetz mit erzieherischer Wirkung, https://www.tagesschau.de/kommentar/regulierung-soziale-medien-101.html

Gutachten der Datenethikkommission: Wie stoppt man Hassmaschinen? Ethikprofessorin über die Macht der Daten, STERN.de, 23.10.2019
Wie sehr soll die Politik Algorithmen etwa von Facebook und Youtube kontrollieren? In Berlin hat die Datenethikkommission der Bundesregierung jetzt ihr Gutachten vorgestellt. Ein Gespräch mit ihrer Sprecherin Christiane Woopen.
https://www.stern.de/digital/datenethikkommission--wie-stoppt-man-hassmaschinen--8964914.html

Ein Jahr mit NetzDG: Warum das Gesetz gegen Hass und Hetze nur wenig bewirkt, SPIEGEL ONLINE, 31.01.2019
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollte dafür sorgen, dass strafbare Inhalte schnell aus sozialen Netzwerken verschwinden. YouTube, Facebook und Twitter legen nun zum zweiten Mal Zahlen dazu offen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/netzdg-neue-zahlen-von-facebook-youtube-twitter-a-1250875.html

Erste Bilanz zum Löschgesetz: Geblockt, entfernt, aber keine Bußgelder, tagesschau.de, 27.07.2018
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll den Hass im Netz eindämmen. Doch die Kritik daran war zu Beginn groß. Ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten haben Facebook, Twitter und YouTube erste Zahlen dazu veröffentlicht.
https://www.tagesschau.de/inland/netzwerkdurchsetzu ngsgesetz-105.html

DLD-Konferenz: Facebook kündigt engere Zusammenarbeit mit deutschen IT-Behörden an, FOCUS Online, 20.01.2019 Facebook-Managerin Sheryl Sandberg hat auf der Digitalkonferenz DLD angekündigt, die Zusammenarbeit mit deutschen IT-Behörden intensivieren zu wollen. Sandberg hat auf der DLD-Konferenz in München eine engere Zusammenarbeit mit deutschen Sicherheitsbehörden angekündigt. "Wir wissen, wir müssen mehr tun, um die Daten unserer Nutzer zu schützen", sagte die langjährige Managerin auf der Konferenz. Facebook gebe Millionen Dollar aus, um in die Sicherheit der Nutzer zu investieren.
Ein Facebook-Sprecher bestätigte FOCUS Online, dass man im Hinblick auf die Sicherheit und Integrität der EU-Wahl eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammenarbeiten wolle. Auch andere Akteure wie Twitter seien an der Zusammenarbeit beteiligt, sagte ein Sprecher des BSI zu FOCUS Online. Details wollte Facebook nicht nennen. Es habe eine Zusammenarbeit auch bereits 2017 zur Bundestagswahl gegeben.
https://www.focus.de/digital/dldaily/dld-konferenz-facebook-will-mit-bundesamt-fuer-sicherheit-in-der-informationstechnik-zusammenarbeiten_id_10209440.html

Twitter
Regeln für Politiker-Tweets präzisiert
, tagesschau.de, 16.10.2019
Twitter hat klargemacht, dass auch Tweets von Politikern in dem Onlinedienst gewissen Regeln unterliegen. So drohen zum Beispiel Konsequenzen, wenn klar und deutlich zu Gewalt aufgerufen oder Terrorismus verherrlicht wird.
https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-regeln-politiker-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Twitter hat Nutzerdaten missbraucht, 09.10.2019, https://www.tagesschau.de/twitter-datenskandal-101.html

Tweets der Woche
"Ich möchte bitte eine Salamipizza ohne Salami, Mama!" - "Eine Margherita?" - "NEIN!"
, STERN.de, 29.12.2018
Zwischen Weltraum, Weihnachten und großen Wünschen: Die Sorgen und Freuden des Familienlebens sind vielfältig. Einen kleinen Einblick geben unsere lustigen Familientweets der Woche.
https://www.stern.de/familie/kinder/tweets-der-woche---ich-moechte-bitte-eine-salamipizza-ohne-salami--mama----8508590.html

Malgosia Bela
Supermodel: "Ich habe viele, viele Jobs verloren, weil ich kein Instagram mache"
, STERN.de, 21.04.2019
Seit über 20 Jahren zählt Malgosia Bela zu den schönsten Frauen der Welt. Nun spricht sie über die Macht einer selbstbewussten Frau, das Älterwerden und ein Modelleben ohne Instagram.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/supermodel---ich-habe-jobs-verloren--weil-ich-kein-instagram-mache---8675334.html

"Facebook-Jura"
Exklusiver Einblick: So funktionieren Facebooks Moderationszentren
, netzpolitik.org, 05.04.2019
Wie Facebook Inhalte moderiert, behandeln der Weltkonzern und seine Dienstleister wie ein Staatsgeheimnis. Durch Gespräche mit Insidern können wir erstmals rekonstruieren, wie die Arbeit in den Moderationszentren organisiert ist.
Auf dem Bildschirm erscheint ein neues Ticket. Mika schaut sich den Fall 20 Sekunden an und drückt auf Delete. Mika hat heute schon 240 solcher Tickets bearbeitet und gerade einmal die Hälfte seines Arbeitstages geschafft. Mika arbeitet im Löschzentrum von Facebook in Essen. Dort moderiert eine Firma namens Competence Call Center (CCC) gemeldete Inhalte für den Weltkonzern. Das nächste Ticket: der Post einer Person, die als Abgeordnete im Bundestag sitzt. Mika überlegt etwas länger. Mika sieht ein "PR-Fire-Risk" und eskaliert den Fall zur Facebook-Zentrale in Dublin.
Mehr als 15.000 Menschen sollen laut Facebooks Angaben weltweit damit beschäftigt sein, Inhalte zu überprüfen. Der Datenkonzern und seine Dienstleister ziehen die Content-Moderation wie einen Hochsicherheitsbereich auf. Mika muss auf dem Weg zur Arbeit zwei Mal an Fingerabdrucksensoren vorbei. In einem videoüberwachten Raum schließt Mika alle persönlichen Dinge in einem Spind weg. Vor allem Stifte, technische Geräte, Handy, Papier, Speichermedien - alles, was der Arbeitgeber für gefährlich hält. Wer verbotene Gegenstände in die Arbeits-"Floors" mitnimmt, kann entlassen werden.
[...] Ignorieren, löschen, eskalieren
Liegt ein Inhalt auf dem Tisch eines Content Moderators, kann er verschiedene Optionen auswählen:
Die Hauptkategorien sind:

Ignore benign ("Ignorieren, gutartig")
Ignore sexually suggestive ("Ignorieren, sexuell suggestiv")
Delete ("Löschen") für alle möglichen Kategorien wie Hate Speech, Bullying, Spam, und anderes.
Checkpoint (bei Suizid, Selbstverletzungen), der User erhält eine Nachricht: "Einem deiner Freunde ist aufgefallen, dir geht es nicht gut." Der Inhalt wird gelöscht.
Escalate ("Eskalieren") bei Terrorismus, Bombendrohungen, Kinderpornografie, Revenge Porn, usw. Das Ticket wird direkt an Facebook weitergeleitet. Dort wird entschieden, ob staatliche Behörden eingeschaltet werden.
Mark As… ("Markieren als…"): Ein Bild wird mit einem Weichzeichner belegt und erhält einen Hinweis auf verstörenden Inhalt.
Send to… ("Senden an…"): Das Ticket wird an eine höhere Hierarchiestufe in der Moderation oder gegebenenfalls an Facebook in Dublin übergeben.

Die einzelnen Kategorien enthalten jeweils weitere Unterpunkte, die bis zu vier Ebenen tief gehen.
Eine Besonderheit bei der Moderation sind Fälle, die als "PR-Fire-Risk" eingeschätzt werden. Dieser Fall tritt bei Politiker:innen, Prominenten und Accounts großer Reichweite ein - als Richtwert gelten laut Mika mehr als 100.000 Follower. Facebook möchte einen öffentlichen Aufschrei über Moderationsentscheidungen vermeiden, die Moderierenden sollen den Fall direkt zu Facebook nach Dublin eskalieren, wenn das Ticket nicht eindeutig entschieden werden kann.
[...] Entsteht so eine digitale Zwei-Klassen-Gesellschaft? Facebook bestreitet öffentlich, Prominente bei der Moderation zu bevorzugen oder besonders zu behandeln. "Die Regeln sind für alle die gleichen", weicht der Leiter von Facebooks Brüsseler Lobby-Büro, Thomas Myrup Kristensen, unserer Frage aus.
https://netzpolitik.org/2019/exklusiver-einblick-so-funktionieren-facebooks-moderationszentren/

Social-Media-Analyse
Rechte Nutzer dominieren Diskurs
, tagesschau.de, 08.05.2019
Eine Minderheit rechter Nutzer dominiert politische Diskussionen in Sozialen Netzwerken. Eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit NDR und WDR zeigt, wie sie vorgeht und offenbart die Ohnmacht vieler Parteien.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/europawahl-soziale-medien-101.html

Rechte Portale im Netz
Abkehr vom klassischen Journalismus?
, tagesschau.de, 08.05.2019
Rechte Portale, die zum Teil gezielt Falschmeldung verbreiten, sind in den Sozialen Medien besonders erfolgreich. Experten befürchten, dass ein Teil der Bevölkerung sich vom klassischen Journalismus abwendet.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/rechte-portale-101.html

Forschungsstudie: Ältere und konservative Menschen teilen öfter Fake News im Netz, STERN.de, 10.01.2019
Wer teilt bei Facebook eigentlich bevorzugt Falschnachrichten? Laut einer Studie der Universitäten Princeton und New York kommt es dabei vor allem auf das politische Spektrum und das Alter an.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/facebook--aeltere-menschen-teilen-oefter--fake-news--im-netz-8526032.html

Satire-Sendung "Heute-Show": "In your face, facebook" - Warum Merkel wirklich mit Facebook Schluss macht, STERN.de, 09.02.2019
Facebook feiert in dieser Woche seinen 15. Geburtstag. Allerhöchste Zeit also für Angela Merkel, ihren Facebook-Kanal dicht zu machen. Was wirklich dahinter steckt, entlarvt Oliver Welke.
https://www.stern.de/kultur/tv/heute-show--warum-merkel-wirklich-mit-facebook-schluss-macht-8572650.html

Sicherheits-Lücke
So übernehmen Hacker über Whatsapp Ihr Smartphone - ohne, dass Sie es mitbekommen
, STERN.de, 15.05.2019
Bei Whatsapp wurde eine fiese Lücke entdeckt: Über sie können kriminelle Hacker iPhones und Android-Smartphones übernehmen. Das dazu genutzte Programm war eigentlich als Spionage-Werkzeug für Geheimdienste entwickelt worden. Die Spur führt nach Israel.
https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsapp--hacker-uebernehmen-smartphone-ohne--dass-man-es-merkt-8709360.html

Überwachungssoftware installiert
Hacker nutzen Lücke bei WhatsApp
, tagesschau.de, 14.05.2019
Hacker haben eine Sicherheitslücke in der Anruffunktion von WhatsApp genutzt, um Überwachungssoftware auf Smartphones zu installieren. Die Schwachstelle wurde mittlerweile behoben. WhatsApp rät Nutzern zum Update.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/whatsapp-sicherheitsluecke-103.html
Medienberichte: Sicherheitslücke bei WhatsApp: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/whatsapp-sicherheitsluecke-101.html

Ausfälle bei Facebook, Instagram und WhatsApp, PC-WELT.de, 15.03.2019
Am gestrigen Mittwoch klagten zahlreiche Nutzer weltweit über Ausfälle bei Facebook, Instagram und WhatsApp.
https://www.pcwelt.de/news/Ausfaelle-bei-Facebook-Instagram-und-WhatsApp-10556042.html

Näher kennengelernt
10 Jahre Whatsapp: "Endlich verstehen wir uns gar nicht mehr" - wie Whatsapp unsere Kommunikation verändert
, STERN.de, 25.02.2019
Heute vor zehn Jahren erschien Whatsapp - und stürzte unsere Gesellschaft in einen Dauerchat. Welche Auswirkungen hat das? Wir haben mit dem Kommunikations-Experten Stefan Häseli darüber gesprochen.
https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsapp-wird-10-jahre-alt----endlich-verstehen-wir-uns-gar-nicht-mehr--8592940.html

Habeck verlässt soziale Medien
"Bye bye, Twitter und Facebook"
, tagesschau.de, 07.01.2019
Nachdem Hacker massenweise Daten von Politikern im Internet veröffentlicht haben, will Grünenchef Habeck nicht mehr bei Twitter und Facebook aktiv sein. Ein Grund war auch ein Zwischenfall mit einem Wahlkampfvideo.
https://www.tagesschau.de/inland/habeck-twitter-101.html

Whistleblower kritisiert Facebook in Cambridge-Analytica-Skandal: "Sie attackieren, attackieren, attackieren", netzpolitik.org, 27.11.2018
Christopher Wylie verriet der Öffentlichkeit die dubiosen Praktiken von Cambridge Analytica. Heute hält er den Fall für längst nicht aufgeklärt. Mark Zuckerberg solle lieber vor Parlamenten aussagen als Fake News über George Soros zu verbreiten, fordert der Whistleblower im Gespräch mit netzpolitik.org.
https://netzpolitik.org/2018/whistleblower-kritisiert-facebook-in-cambridge-analytica-skandal-sie-attackieren-attackieren-attackieren/

Britisches Parlament beschlagnahmt Facebook-Dokumentenschatz, netzpolitik.org, 26.11.2018
Facebook ließ im Skandal um Cambridge Analytica viele Fragen offen. Nun will das Parlament in London endlich Antworten und griff zu ungewöhnlichen Mitteln. Konfiszierte Gerichtsakten sollen Aufschluss über das Vorgehen von Mark Zuckerberg und Topmanagern des Konzerns geben.
https://netzpolitik.org/2018/britisches-parlament-beschlagnahmt-facebook-dokumentenschatz/

Brisante Facebook-Dokumente veröffentlicht, PC-WELT.de, 07.12.2018
Rund 250 Seiten umfassende PDF-Dokumente verraten pikante Details zu Facebooks Vorgehensweise mit Nutzerdaten.
https://www.pcwelt.de/a/interne-facebook-dokumente-verraten-schlamperei-bei-nutzerdaten,3463266

Berlin
Polizist unter Rechtsextremismus-Verdacht
, tagesschau.de, 19.02.2020
Ein aus Hessen nach Berlin gewechselter Polizist soll Mitglied in einem WhatsApp-Gruppenchat mit rechtsextremen Inhalten sein. Anfang des Monats seien Wohnung und Arbeitsplatz des Mannes durchsucht worden, teilte die Polizei mit.
https://www.tagesschau.de/ardimport/regional/berlin/berlin-polizei-rechtsextremismus-103.html

Soziales Netzwerk: Neuer Facebook-Skandal - Netflix und Spotify hatten Zugriff auf alle Chats, STERN.de, 19.12.2018
Weil Facebook ihnen Zugriff auf die Chats gab, konnten die Streaming-Anbieter Netflix und Spotify jahrelang Gespräche von Nutzern lesen - und sogar in ihrem Namen schreiben. Facebook versucht, das Datenleck herunterzuspielen.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--netflix-und-spotify-konnten-jahrelang-ihre-chats-mitlesen-8498830.html

703 Milliarden Dollar vernichtet
Facebook auf Platz 2: Das sind die acht schlimmsten Kurseinbrü,che der Börsengeschichte
, FOCUS Online, 07.08.2018
Facebook hat ein Desaster hinter sich: 120 Milliarden Dollar Börsenwert gingen gestern an nur einem Handelstag verloren. Historisch gesehen hatte ein anderer US-Tech-Riese aber einst einen noch schlimmeren Einbruch.
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/facebook-auf-platz-2-das-sind-die-acht-schlimmsten-kurseinbrueche-der-boersengeschichte_H1459678511_9323479/

Sinkender Anzeigenverkauf, schwächelnder Nutzerzuwachs
Rückschlag für Zuckerberg
Instagram-Gründer verlassen Facebook
, tagesschau.de, 25.09.2018
Die Gründer von Instagram haben gekündigt. Ein herber Schlag für den Mutterkonzern Facebook, der derzeit ohnehin mit sinkendem Anzeigenverkauf und schwächelndem Nutzerzuwachs kämpfen muss.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/instagram-abgang-101.html

Mehr zu diesem Thema:
Kurseinbruch: Die Quittung für Zuckerberg?, 27.07.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-413.html
Facebook übernimmt Fotodienst Instagram, 10.04.2012, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/instagram102.html
Die Instagram-Gründer ziehen sich zurück, Marcus Schuler, ARD Los Angeles | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-60879.html

Miese Zahlen nach Datenskandal
100 Milliarden Dollar weg! Facebook-Aktie stürzt ab - soll ich jetzt einsteigen?
, FOCUS Online, 26.07.2018
Von einer "historischen Krise" war in Facebooks Aktienkurs nicht lange etwas zu sehen. Doch die nackten Zahlen holten die Anleger wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Erstmals in der Geschichte verlor ein Unternehmen 100 Milliarden Dollar. Was das für Anleger bedeutet. Von Finanzen100-Redakteur Maximilian Nagel
https://www.focus.de/finanzen/boerse/groesster-tagesverlust-droht-der-datenskandal-zerreisst-den-anlegertraum-facebook-fuer-immer_id_9317431.html

Britisches Parlament veröffentlichte vertrauliche Emails von Mark Zuckerberg, netzpolitik.org, 06.12.2018
Das britische Parlament hat E-Mails von Facebook-Chef Mark Zuckerberg und seinen Mitarbeitern veröffentlicht, die aus einem vor kurzem konfiszierten Dokumentenschatz stammen. In den Mails spricht Zuckerberg offen darüber, dass Facebook immer mehr Daten seiner Nutzer sammeln möchte. Die vertraulichen Schriftstücke bieten einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt des Facebook-Gründers in der Zeit vor dem Cambridge-Analytica Datenskandal.
Das britische Parlament hat E-Mails von Facebook-Chef Mark Zuckerberg und seinen Mitarbeitern veröffentlicht, die aus einem vor kurzem konfiszierten Dokumentenschatz stammen. In den Mails spricht Zuckerberg offen darüber, dass Facebook immer mehr Daten seiner Nutzer sammeln möchte. Die vertraulichen Schriftstücke bieten einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt des Facebook-Gründers in der Zeit vor dem Cambridge-Analytica Datenskandal.
https://netzpolitik.org/2018/britisches-parlament-veroeffentlichte-vertrauliche-emails-von-mark-zuckerberg/

Facebook verliert eine Million Nutzer in Europa, PC-WELT.de, 31.10.2018
Der Facebook-Quartalsbericht zeigt:rund eine Million weitere Europäer haben sich von der Plattform verabschiedet.
Facebook hat seine Quartalszahlen für das dritte Quartal 2018 vorgelegt. Der Umsatz konnte um rund ein Drittel auf 13,7 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, wie Facebook am Dienstag mitteilte. Dabei handelt es sich jedoch um den kleinsten Zuwachs seit rund sechs Jahren.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-verliert-eine-million-nutzer-in-europa,3462781

Ein Bot allein macht keine Revolte. Und auch keine Migrationsdebatte., netzpolitik.org, 11.12.2018
Bei der Debatte um den UN-Migrationspakt und bei den Protesten in Frankreich sollen plötzlich Social Bots eine wichtige Rolle spielen. Dabei sind menschlich gesteuerte Troll-Accounts, echte und falsche Influencer sowie staatlich-kontrollierte Medienunternehmen weitaus einflussreicher. Ihre Tweets bekommen viele Interaktionen und können sich stark verbreiten.
https://netzpolitik.org/2018/ein-bot-allein-macht-keine-revolte-und-auch-keine-migrationsdebatte/

Mehr Sex als Haustierfotos: Jeden Tag landen 500.000 Pornobilder auf Twitter, Donnerstag, FOCUS Online, 19.02.2015
Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst.
Auf Twitter gibt es mittlerweile mehr Pornobilder als Haustierfotos - behauptet zumindest eine britische Boulevardzeitung. Der Vorwurf an den Kurznachrichtendienst: Twitter schütze besonders Kinder nicht ausreichend vor den expliziten Bildern. Zeitung: halbe Million neue Pornobilder pro Tag. Die Boulevardzeitung wirft dem Kurznachrichtendienst vor, nicht genug gegen die Flut der Pornobilder zu tun, obwohl auch Kinder sie sehen könnten. Twitter werde von speziellen Internetfiltern für Kinder nicht erfasst, weil die Seite nicht als pornographisch eingestuft werde, heißt es zur Erklärung. Anders als zum Beispiel Facebook blockiere Twitter selbst pornographische Bilder nicht automatisch, so das Blatt weiter. Twitter ist bisher liberaler als Facebook: Twitters Umgang mit pornographischen Inhalten ist deutlich liberaler als der von Facebook. Das verrät bereits ein Blick in die Nutzerregeln: Pornobilder verbietet Twitter nur für Profil- oder Hintergrundbilder ausdrücklich. Wer einen Nutzer melden will, wird "pornographische Inhalte" als Meldegrund vergeblich suchen. Stattdessen sollen Nutzer, die "sensible" Inhalte hochladen möchten, diese so kennzeichnen. Wer solche Inhalte nicht sehen will, kann das bei seinem Twitter-Konto einstellen. Nach Kinderpornographie wird gefiltert: Strengere Regeln hat Twitter nur bei Kinderpornographie: Accounts, die Kinderpornographie verbreiten oder gutheißen, werden laut Unternehmensangaben "dauerhauft gesperrt" und auch den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Die Melde-Funktion für Kinderporno-Accounts ist auf Twitter aber nur über Unter-Menüs der Hilfefunktion zu finden. Einem Medienbericht zufolge sucht Twitter seit 2013 aber selbst aktiv nach kinderpornographischen Inhalten: Wie der "Guardian" berichtet, nutzt Twitter die unter anderem von Microsoft entwickelte Technik "PhotoDNA", um solche Bilder automatisch zu finden.

MS Windows
Malware im Regierungsnetzwerk wegen Pornos im Büro, trojaner-info.de, 07.11.2018
Porno-Seiten am Arbeitsplatz sind keine gute Idee.
Ein Mitarbeiter der US-Regierung konnte auch während der Zeit am Arbeitsrechner seine Porno- Vorliebe nicht lassen. Wie eine Untersuchung des US-Innenministeriums zeigte, war das Netzwerk der Regierung dadurch massiv von Malware befallen. Der Angestellte hatte extensiv pornografisches Material auf seinem Arbeitsrechner angeschaut und heruntergeladen.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/malware-im-regierungsnetzwerk-wegen-pornos-im-buero.html

Demokratie
EU-Abgeordnete fordern von Facebook und Co. umfassende Transparenz bei politischer Werbung im Netz
, netzpolitik.org, 10.10.2018
Das Europaparlament formuliert eine scharfe Antwort auf den Cambridge-Analytica-Skandal: Es ruft die Mitgliedsstaaten dazu auf, strenge Regeln gegen unkontrollierte Einflussnahme in sozialen Medien zu setzen. Die EU-Staaten stellten sich bei dem Thema bisher taub.
https://netzpolitik.org/2018/eu-abgeordnete-fordern-von-facebook-und-co-umfassende-transparenz-bei-politischer-werbung-im-netz/

Fanpage-Urteil: Auch Verbraucherzentrale Sachsen klagt gegen Facebook, Ingo Dachwitz, netzpolitik.org, 26.10.2018
Nach der Grünen Bundestagsfraktion hat nun auch die Verbraucherzentrale Sachsen Klage gegen Facebook erhoben. Auslöser für die Auseinandersetzung um Fanpages ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes: Betreiber*innen von Facebook-Seiten sind demnach mitverantwortlich für das, was auf ihren Seiten mit den Daten ihrer Besucher*innen geschieht. Weil der Datenkonzern es den Anbieter*innen von Fanpages nicht ermögliche, ihre Seiten im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung zu betreiben, zieht der Verband vor Gericht. Facebook hatte zwar Seitenbetreiber*innen einen Ergänzungsvertrag zur Verfügung gestellt, mit dem die datenschutzrechtliche Verantwortung geklärt werden soll. Die Betreiber*innen von Fanpages können aber immer noch nicht nachvollziehen, wie Facebook auf ihren Seiten Daten sammelt - oder dies gar abstellen.
https://netzpolitik.org/2018/fanpage-urteil-auch-verbraucherzentrale-sachsen-klagt-gegen-facebook/

Was ist Werbung in Social Media?, tagesschau.de, 27.02.2019
In sozialen Netzwerken lässt sich mit Posts viel Geld verdienen. Denn Werbung wird hier immer beliebter. Wo aber beginnt Werbung? Und warum wird zurzeit fast alles als Werbung markiert?
Werbung in sozialen Netzwerken wie Instagram, Youtube oder Facebook ist weiter auf dem Vormarsch. Vor allem das sogenannte Influencer-Marketing ist für die Werbewirtschaft interessant - wenn also besonders aktive Nutzer mit vielen Followern Produkte oder Dienstleistungen in ihren Posts empfehlen. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz 30.000 Influencer 560 Millionen Euro netto umgesetzt. Das hat die Forschungsgruppe Goldmedia herausgefunden. Bis 2020 wird der Influencer-Markt, so die Forscher, auf knapp eine Milliarde Euro Umsatz wachsen. Instagram ist dabei die wichtigste Plattform.
Die meisten Influencer gibt es in Großbritannien, dicht gefolgt von Deutschland. Das hat eine Studie unter anderem der Werbeagentur Jung von Matt herausgefunden. In keinem anderen untersuchten Land gibt es so viele Top-Performer wie hierzulande.
Viel Geld mit Influencer-Marketing
Gerade diese Top-Performer können mit Influencer-Marketing viel Geld verdienen. Das Model Stefanie Giesinger war 2017 in Deutschland Spitzenreiterin mit 12.000 Euro pro Post. Jung von Matt fand heraus: Knapp 20 Prozent der befragten Influencer geben an, statt Geld Geschenkartikel zu bekommen. 33 Prozent erhalten weniger als 500 US-Dollar pro Kampagne. Die deutsche Bloggerin Vreni Frost sagt auf ARD-Anfrage, pro 10.000 Follower ließen sich 100 Euro verdienen.
Influencer-Werbung zieht Jüngere an
Besonders empfänglich für diese Art der Werbung scheinen junge User zu sein: 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kauften in den vergangenen zwölf Monaten ein Produkt oder eine Dienstleistung, die ein Influencer beworben hat. Das zeigt die aktuelle Studie der Media-Agentur Wavemaker. Doch fast jeder zweite User findet, dass Influencer durch Marken-Kooperationen an Sympathie verlieren. Vor allem, wenn es unpassende Marken sind.
Bezahlte Posts müssen gekennzeichnet werden
Vielleicht auch deshalb verlangen Auftraggeber selten eine Werbungskennzeichung. Nur knapp ein Viertel der von Jung von Matt befragten User sagte, dass Marken "immer ausdrücklich" verlangten, sogenannte "Sponsored Posts" als Werbung zu kennzeichnen.
"Die werbliche Kennzeichnungspflicht für soziale Netzwerke regeln das Wettbewerbsrecht und Telemedienrecht. Parallelen gibt es auch im Rundfunkrecht", sagt Christina-Maria Leeb von der Uni Passau. In Paragraf 5a des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb steht beispielsweise: "Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht (…)." Bezahlte Posts müssen als Werbung gekennzeichnet werden. Das stellte beispielsweise das Oberlandesgericht Celle fest.
Wo beginnt Werbung?
Rechtlich kompliziert wird es, wenn Influencer aus freien Stücken - also ohne Bezahlung oder andere Gegenleistungen - Marken nennen oder gar taggen oder verlinken. Die Frage, wo in sozialen Netzwerken Werbung beginnt, beschäftigt Influencer und User diese Woche auf der SocialMediaWeek in Hamburg. Seit Monaten mahnt der "Verband Sozialer Wettbewerb" (VSW) Influencer ab. Der Vorwurf: Schleichwerbung. Die Drohung: Hohe Strafzahlungen.
Die Rechtsprechung ist da nicht eindeutig. Zum Beispiel in der Frage, wie "Tags", also Links zu Instagram-Seiten, von Unternehmen zu bewerten sind. Im Fall von Model Fiona Erdmann entschied das Landgericht Itzehoe beispielsweise, dass solche Tags prinzipiell kennzeichnungspflichtig sind. Das Kammergericht Berlin entschied im Fall von Bloggerin Vreni Frost allerdings, solche Tags seien nicht prinzipiell zu kennzeichnen.
Große Verunsicherung in der Szene
Die gesamten Verfahrenskosten nach vorangegangener Abmahnung in zwei Instanzen könnten sich durchaus insgesamt im fünfstelligen Bereich bewegen, sagt Juristin Leeb. Die Abmahnpraxis des Verbands wird in Medienberichten oft kritisiert. "Die Zahl der Abmahnungen liegt im mittleren zweistelligen Bereich", sagt aber VSW-Geschäftsführer Ferdinand Selonke auf ARD-Anfrage. Es gibt Leitfäden, wie Posts zu kennzeichnen sind. Beispielsweise von den Landesmedienanstalten. Vor Abmahnung können aber auch sie nicht schützen. Viele Instagram-Nutzer kennzeichnen aus Angst mittlerweile alle Posts als Werbung. Dem User fehlt so jegliche Orientierung.
https://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/kurzerklaert-werbung-social-media-103~_origin-9e3a5e5a-e0a5-4bef-8705-9f9636ecf64a.html

Instagram-Star Pamela Reif will bis vor den Bundesgerichtshof ziehen
Urteil gegen Influencerin: Auch das Private ist geschäftlich
, tagesschau.de, 21.03.2019
Die Influencerin Pamela Reif muss Werbung in ihrem Instagram-Kanal als solche kennzeichnen. Das entschied das Landgericht Karlsruhe. ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam erklärt, welche Auswirkungen das Urteil hat.
Ihr Platz im Gerichtssaal ist zur Urteilsverkündung leer geblieben. Pamela Reif - sogenannte "Influencerin" in Sachen Fitness und Mode mit über vier Millionen Followern auf Instagram - war nicht ins Landgericht Karlsruhe gekommen, als der Vorsitzende Richter Steffen Wesche mitteilte, dass sie Werbung in ihrem Instagram-Kanal als solche kennzeichnen muss.
Alte Regeln für neue Fragen
Wann müssen Posts als Werbung gekennzeichnet werden? Die Maßstäbe sind für alle Medien gleich. Der "kommerzielle Zweck" einer "geschäftlichen Handlung" muss kenntlich gemacht werden, heißt es im Gesetz. Es sei denn, jeder merkt sofort ganz klar: Das ist doch Werbung! Dann muss man nicht kennzeichnen.
Wenn man die Zeitung aufschlägt, ist das einfach. Dort steht groß "Anzeige" über den Werbeplätzen. Aber wie ist es in den sozialen Medien bei Instagram, speziell beim Geschäftsmodell der Influencer? Was fällt dort unter den "unlauteren Wettbewerb"?
Bei der Verhandlung Ende Januar hatte sich ein spannender Dialog zwischen Reif und Wesche über die Welt der Influencer und das rechtliche "Neuland" drumherum entwickelt. Der Gerichtsstreit drehte sich um bestimmte Posts. Auf ihnen sieht man ein Foto von Reif mit Begleittext. Klickt man auf das Foto, erscheinen sogenannte "Tags". Das sind kleine schwarze Flächen, auf denen der Markenname der Kleidung steht, die Reif auf dem Foto trägt. Mit einem Klick auf den "Tag" landet man auf dem Instagram-Account des Markenherstellers.
Image sowie Absatz werden durch Posts gefördert
Das Landgericht Karlsruhe sagt klar, dass die umstrittenen Posts als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Zur Frage des "kommerziellen Zwecks" heißt es: Wenn der Nutzer mit nur zwei Klicks vom Foto auf die Seite des Herstellers kommt, werde dessen Image und Absatz gefördert. Dann sei auch egal, ob Reif für den Post Geld bekomme oder nicht.
Richter Wesche lässt auch das Argument nicht gelten, zumindest manche Posts seien doch rein privat. Es sei das "Wesen der Influencer-Werbung", dass der Influencer immer zugleich an seinem Image arbeitet, dazu die die passenden Artikel bewirbt und die Follower Teil der Community "ihres" Influencers sein möchten. Insofern fördere Reif durch ihre Posts stets auch ihre eigenen geschäftlichen Aktivitäten. Das bedeutet: Eine Trennlinie zwischen privaten Leben und Werbung kann man aus Sicht des Gerichts nicht ziehen.
Nicht für alle als Werbung erkennbar
Bleibt die spannende Frage: Ist das nicht so offensichtlich Werbung, dass es jeder merkt? Dann müsste nämlich nicht gekennzeichnet werden. Das Landgericht sagt: Keinesfalls können alle Follower den werblichen Charakter der Auftritte von Influencern einschätzen. Das gelte insbesondere für die teils sehr jungen Abonnenten von Pamela Reif. "Junge Menschen sind leichter zu verführen und daher besonders schutzbedürftig", so Richter Wesche. Nicht nur dieser Punkt wird sicherlich weiter intensiv diskutiert werden.
Denn klar ist auch: Es wird nicht das letzte Wort zu diesem Thema sein. Es ist gut möglich, dass der Fall Reif irgendwann ein paar Straßen weiter beim Bundesgerichtshof landet, vielleicht sogar beim Europäischen Gerichtshof.
Weitere Verfahren in ganz Deutschland
Außerdem gibt es weitere laufende Verfahren an den Instanzgerichten in ganz Deutschland. Das Kammergericht Berlin hat sich schon in einem Eilverfahren zur Influencerin Vreni Frost geäußert. In München steht bald ein Urteil zu Cathy Hummels an, der Frau von Bayern-Profi Mats Hummels. Auch in Koblenz läuft ein vergleichbares Verfahren.
Interessant bleibt auch die Frage, wie die Werbung genau zu kennzeichnen ist. Inzwischen gibt es bei Instagram das Label "bezahlte Partnerschaft", das auch Reif nutzt. Ob das die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, ist noch nicht abschließend geklärt.
Egal, wie man die rechtlichen Fragen bewertet: Die Karlsruher Verhandlung zeigte, dass die Justiz durchaus in Netzthemen hineinfuchsen kann. Und dass es - im Dienste der Sache natürlich - auch mal hilfreich sein kann, auf der Richterbank während der Verhandlung ein Handy zu zücken und einen Instagram-Post zu begutachten - wenn es der Empfang im Gerichtssaal denn erlaubt.
https://www.tagesschau.de/inland/urteil-influencerin-pamela-reif-101.html

Influencerin vor Gericht
Ist das nun Werbung oder nicht?
, tagesschau.de, 25.01.2019
Pamela Reif versorgt ihre Millionen Follower bei Instagram mit Mode- oder Fitness-Tipps. Nun steht sie wegen des Vorwurfs der Schleichwerbung vor Gericht. Frank Bräutigam über einen ungewöhnlichen Dialog im Gerichtssaal.
https://www.tagesschau.de/inland/pamelareif-101.html
FAQ: Wann ist ein Instagram-Foto Werbung? http://www.tagesschau.de/inland/influencer-faq-101.html

Influencer, Schleichwerbung: Drohen Werbe-Kennzeichnungspflicht, Abmahnungen und hohe Strafzahlungen?
#kurzerklärt Was ist Werbung in Social Media?
, tagesschau.de, 27.02.2019
In sozialen Netzwerken lässt sich mit Posts viel Geld verdienen. Denn Werbung wird hier immer beliebter. Wo aber beginnt Werbung? Und warum wird zurzeit fast alles als Werbung markiert?
Werbung in sozialen Netzwerken wie Instagram, Youtube oder Facebook ist weiter auf dem Vormarsch. Vor allem das sogenannte Influencer-Marketing ist für die Werbewirtschaft interessant - wenn also besonders aktive Nutzer mit vielen Followern Produkte oder Dienstleistungen in ihren Posts empfehlen. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz 30.000 Influencer 560 Millionen Euro netto umgesetzt. Das hat die Forschungsgruppe Goldmedia herausgefunden. Bis 2020 wird der Influencer-Markt, so die Forscher, auf knapp eine Milliarde Euro Umsatz wachsen. Instagram ist dabei die wichtigste Plattform.
Die meisten Influencer gibt es in Großbritannien, dicht gefolgt von Deutschland. Das hat eine Studie unter anderem der Werbeagentur Jung von Matt herausgefunden. In keinem anderen untersuchten Land gibt es so viele Top-Performer wie hierzulande.
Viel Geld mit Influencer-Marketing
Gerade diese Top-Performer können mit Influencer-Marketing viel Geld verdienen. Das Model Stefanie Giesinger war 2017 in Deutschland Spitzenreiterin mit 12.000 Euro pro Post. Jung von Matt fand heraus: Knapp 20 Prozent der befragten Influencer geben an, statt Geld Geschenkartikel zu bekommen. 33 Prozent erhalten weniger als 500 US-Dollar pro Kampagne. Die deutsche Bloggerin Vreni Frost sagt auf ARD-Anfrage, pro 10.000 Follower ließen sich 100 Euro verdienen.
Influencer-Werbung zieht Jüngere an
Besonders empfänglich für diese Art der Werbung scheinen junge User zu sein: 60 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kauften in den vergangenen zwölf Monaten ein Produkt oder eine Dienstleistung, die ein Influencer beworben hat. Das zeigt die aktuelle Studie der Media-Agentur Wavemaker. Doch fast jeder zweite User findet, dass Influencer durch Marken-Kooperationen an Sympathie verlieren. Vor allem, wenn es unpassende Marken sind.
Bezahlte Posts müssen gekennzeichnet werden
Vielleicht auch deshalb verlangen Auftraggeber selten eine Werbungskennzeichung. Nur knapp ein Viertel der von Jung von Matt befragten User sagte, dass Marken "immer ausdrücklich" verlangten, sogenannte "Sponsored Posts" als Werbung zu kennzeichnen.
"Die werbliche Kennzeichnungspflicht für soziale Netzwerke regeln das Wettbewerbsrecht und Telemedienrecht. Parallelen gibt es auch im Rundfunkrecht", sagt Christina-Maria Leeb von der Uni Passau. In Paragraf 5a des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb steht beispielsweise: "Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht (…)." Bezahlte Posts müssen als Werbung gekennzeichnet werden. Das stellte beispielsweise das Oberlandesgericht Celle fest.
Wo beginnt Werbung?
Rechtlich kompliziert wird es, wenn Influencer aus freien Stücken - also ohne Bezahlung oder andere Gegenleistungen - Marken nennen oder gar taggen oder verlinken. Die Frage, wo in sozialen Netzwerken Werbung beginnt, beschäftigt Influencer und User diese Woche auf der SocialMediaWeek in Hamburg. Seit Monaten mahnt der "Verband Sozialer Wettbewerb" (VSW) Influencer ab. Der Vorwurf: Schleichwerbung. Die Drohung: Hohe Strafzahlungen.
Die Rechtsprechung ist da nicht eindeutig. Zum Beispiel in der Frage, wie "Tags", also Links zu Instagram-Seiten, von Unternehmen zu bewerten sind. Im Fall von Model Fiona Erdmann entschied das Landgericht Itzehoe beispielsweise, dass solche Tags prinzipiell kennzeichnungspflichtig sind. Das Kammergericht Berlin entschied im Fall von Bloggerin Vreni Frost allerdings, solche Tags seien nicht prinzipiell zu kennzeichnen.
"Die werbliche Kennzeichnungspflicht für soziale Netzwerke regeln das Wettbewerbsrecht und Telemedienrecht. Parallelen gibt es auch im Rundfunkrecht", sagt Christina-Maria Leeb von der Uni Passau. In Paragraf 5a des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb steht beispielsweise: "Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht (…)." Bezahlte Posts müssen als Werbung gekennzeichnet werden. Das stellte beispielsweise das Oberlandesgericht Celle fest.
Wo beginnt Werbung?
Rechtlich kompliziert wird es, wenn Influencer aus freien Stücken - also ohne Bezahlung oder andere Gegenleistungen - Marken nennen oder gar taggen oder verlinken. Die Frage, wo in sozialen Netzwerken Werbung beginnt, beschäftigt Influencer und User diese Woche auf der SocialMediaWeek in Hamburg. Seit Monaten mahnt der "Verband Sozialer Wettbewerb" (VSW) Influencer ab. Der Vorwurf: Schleichwerbung. Die Drohung: Hohe Strafzahlungen.
Die Rechtsprechung ist da nicht eindeutig. Zum Beispiel in der Frage, wie "Tags", also Links zu Instagram-Seiten, von Unternehmen zu bewerten sind. Im Fall von Model Fiona Erdmann entschied das Landgericht Itzehoe beispielsweise, dass solche Tags prinzipiell kennzeichnungspflichtig sind. Das Kammergericht Berlin entschied im Fall von Bloggerin Vreni Frost allerdings, solche Tags seien nicht prinzipiell zu kennzeichnen.
Große Verunsicherung in der Szene
Die gesamten Verfahrenskosten nach vorangegangener Abmahnung in zwei Instanzen könnten sich durchaus insgesamt im fünfstelligen Bereich bewegen, sagt Juristin Leeb. Die Abmahnpraxis des Verbands wird in Medienberichten oft kritisiert. "Die Zahl der Abmahnungen liegt im mittleren zweistelligen Bereich", sagt aber VSW-Geschäftsführer Ferdinand Selonke auf ARD-Anfrage. Es gibt Leitfäden, wie Posts zu kennzeichnen sind. Beispielsweise von den Landesmedienanstalten. Vor Abmahnung können aber auch sie nicht schützen. Viele Instagram-Nutzer kennzeichnen aus Angst mittlerweile alle Posts als Werbung. Dem User fehlt so jegliche Orientierung.
Politik will Klarheit schaffen
Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, hatte im November 2018 Influencer deshalb zu einem runden Tisch ins Kanzleramt geladen. "Es wurde vereinbart, im Rahmen des für Frühjahr 2019 zu erwartenden Referentenentwurfs zur Umsetzung der Novelle der EU-Richtlinie für Audiovisuelle Mediendienste Möglichkeiten für eine Klarstellung im Telemediengesetz und/oder im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu prüfen", schreibt Bär auf ARD-Anfrage.
Eine Kennzeichnung von kommerziell motivierten Inhalten sei wichtig, da die Zielgruppen von Influencern häufig vor allem aus Kindern und Jugendlichen bestünden, die eine besonders schutzwürdige Verbrauchergruppe darstellten, ergänzt ein Sprecher des Bundesministeriums für Verbraucherschutz.
Grundsatzurteil steht noch aus
Sowohl Pamela Reif als auch Cathy Hummels - beide Istagram-Stars - haben angekündigt, bis vor den Bundesgerichtshof zu ziehen. Beide dürften dafür auch die nötigen finanziellen Mittel haben. Denn tatsächlich ist der Gang durch die Instanzen auch eine Frage des Geldes. Und erst mit einem BGH-Urteil dürfte es, zumindest in Deutschland, Klarheit in Sachen Werbungskennzeichnung in sozialen Netzwerken geben.
Aber das Internet endet nicht an Deutschlands Grenzen. Viele der erfolgreichsten Influencer kommen aus dem EU-Ausland. Und dort wird Werbung von Influencern oft gar nicht gekennzeichnet.
https://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/kurzerklaert-werbung-social-media-103.html

CDU-Politiker neu bei Instagram: Amthor bringt Eigenwerbung statt Rezo-Antwort - Twitter-User sind frustriert, STERN.de, 20.09.2019
Die Twitter-Gemeinde hat wenig Verständnis für Philipp Amthor. Denn die angekündigte Veröffentlichung seines Rezo-Antwortvideos entpuppt sich als PR-Stunt. In den sozialen Medien gibt es dafür jede Menge Kritik.
https://www.stern.de/politik/deutschland/philipp-amthor-bringt-eigenwerbung-statt-rezo-antwort---twitter-user-sind-frustriert-8915004.html

Wem gehört der beruflich genutzte Xing-Account?, PC-WELT.de, 18.11.2018
Gehören die auf Facebook, Twitter oder Xing beruflich veranlassten Kontakte der Firma oder dem Arbeitnehmer?
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Wem_gehoert_der_beruflich_genutzte_Xing-Account_-Klare_Regeln_in_Unternehmen_aufstellen-8806571.html

Auswärtiges Amt: Ein Facebook-Like kann ins Gefängnis führen - Regierung verschärft Reisehinweise für Türkei deutlich, PC-WELT.de, 24.10.2018
Nach der Einreise ins Gefängnis - vor diesem Szenario warnt das Auswärtige Amt bei Reisen in der Türkei. Ein Like bei Facebook kann schon zur Strafverfolgung führen. Was Urlauber jetzt wissen müssen.
https://www.stern.de/politik/ausland/tuerkei-urlaub--auswaertiges-amt-verschaerft-reisehinweise-8415606.html

Linkedin: 18 Mio. Mail-Adressen von Nicht-Mitgliedern für Werbung missbraucht, PC-WELT.de, 27.11.2018
Linkedin soll Mail-Adressen von Nicht-Mitgliedern genutzt haben, um sie mit Werbung auf Facebook zu beliefern.
Das Karrierenetzwerk Linkedin soll rund 18 Millionen Mail-Adressen von europäischen Nutzern für Facebook-Werbung missbraucht haben. Dabei wurden keine Adressen von bestehenden Linkedin-Mitgliedern genutzt. Dies ergab sich aus einer Untersuchung der irischen Datenschutzbehörde, wie die Irish Times berichtet.
Die Untersuchung wurde dabei in Folge einer vorausgegangenen Nutzerbeschwerde eingeleitet. Dabei hatte sich ein Anwender bei der irischen Datenschutzbehörde beschwert, dass er von Linkedin gezielt Werbung auf Facebook erhalten habe, jedoch selbst gar kein Mitglied des Netzwerkes war. Bei der eingeleiteten Untersuchung ergab sich, dass 18 Millionen Anwendern Ähnliches widerfahren ist. In den USA soll Linkedin dabei gezielt Werbung auf Facebook geschaltet und dafür rund 18 Millionen Mail-Adressen von Nicht-Mitgliedern verwendet haben.
Für die Verarbeitung der Daten sei jedoch nicht Linkedin USA verantwortlich, sondern Linkedin in Irland. Der Linkedin-Bereich, der für die USA zuständig ist, habe jedoch die betreffenden Daten verwendet, ohne dass eine Genehmigung vorgelegen habe. Der Datensatz soll dabei verschlüsselt an Facebook übertragen worden sein. Der Vorfall ereignete sich bereits 2017.
https://www.pcwelt.de/a/linkedin-18-mio-mail-adressen-von-nicht-mitgliedern-fuer-werbung-missbraucht,3463152

Facebook nutzte rechte Lobby-Gruppe für Kampagne gegen George Soros, netzpolitik.org, 15.11.2018
https://netzpolitik.org/2018/facebook-nutzte-rechte-lobby-gruppe-fuer-kampagne-gegen-george-soros/

Änderungen im Februar 2019
Verbraucher
Fahrverbote und Werbung bei Whatsapp: Das ändert sich ab 1. Februar 2019
, STERN.de, 30.01.2019
Auch ab Februar 2019 kommen wieder einige Neuerungen auf Verbraucher zu. So müssen sich Whatsapp-User auf Werbung einstellen. Und auch beim Thema Fahrverbote gibt es Neuigkeiten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/whatsapp-mit-werbung-und-fahrverbote-in-frankfurt--das-aendert-sich-im-februar-2019-8553494.html

Es muss nicht immer Whatsapp sein!, PC-WELT.de, 10.10.2018
Wir nehmen die vier beliebtesten und sichersten Messenger unter die Lupe und stellen Alternativen vor.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Vier-Messenger-Apps-im-direkten-Vergleich-9999484.html

Whatsapp: Werbung kommt, Verschlüsselung leidet, PC-WELT.de, 10.10.2018
Ab 2019 soll Werbung in den beliebten Messenger implementiert werden. Darunter könnte auch die Verschlüsselung leiden.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-werbung-kommt-verschluesselung-leidet,3452502

Whatsapp: Schwere Sicherheitslücke entdeckt, PC-WELT.de, 10.10.2018
Im Whatsapp-Messenger wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt. Der Umstieg auf die aktuellste Version wird dringend empfohlen.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-schwere-sicherheitsluecke-entdeckt,3452505

Soziale Netzwerke: Facebook schnüffelte das gesamte Smartphone von Teenies aus - und zahlte dafür 20 Dollar, STERN.de, 30.01.2019
Facebook schnüffelt wieder. Mit einer App spitzelte die Firma das gesamte Smartphone von Testern aus - und zahlte ihnen dafür 20 Dollar im Monat. Facebook verteidigt das schon 2016 gestartete Programm - stellte es jetzt aber schnell ein.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-schnueffelte-das-gesamte-smartphone-von-teenies-aus---und-zahlte-dafuer-20-dollar-8557072.html

Internet-Trend: #SagNieEinemKind: Twitter-User sammeln Sätze, die man sich lieber verkneifen sollte, STERN.de, 30.01.2019
Niemand ist perfekt und keine Erziehungsmethode der ultimative Guide zu einem friedvollen Miteinander. Dennoch gibt es Dinge, die man einfach nie zu seinen Kindern sagen sollte. Twitter hat sie unter dem Hashtag #SagNieEinemKind gesammelt.
https://www.stern.de/nido/familienleben/twitter-thread----sagnieeinemkind--dass-sein-problem-nur-eine-kleinigkeit-sei--8557280.html

Geheimprojekt: Facebook testet mit Airbus Internet-Drohnen in Australien, netzpolitik.org, 21.01.2019
In Australien testet Facebook mit dem Rüstungskonzern Airbus Drohnen, die einen drahtlosen Internetzugang in den entlegensten Gegenden der Erde ermöglichen sollen. Wir veröffentlichen ein Dokument, das erstmals Einblick in Facebooks neues Drohnenprogramm liefert.
https://netzpolitik.org/2019/geheimprojekt-facebook-testet-mit-airbus-internet-drohnen-in-australien/

Fanpage-Urteil: Grüne verklagen Facebook, netzpolitik.org, 09.10.2018
Facebook ignoriert ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs und schlampt weiterhin beim Datenschutz. Die Grünen wollen das Unternehmen nun mit einer Klage dazu zwingen, ein rechtskonformes Betreiben von Facebook-Fanpages zu ermöglichen.
https://netzpolitik.org/2018/fanpage-urteil-gruene-verklagen-facebook/

Facebook veröffentlicht Teile seiner Uploadfilter-Technik, PC-WELT.de, 09.08.2019
Facebook hat Teile von Uploadfiltern veröffentlicht, die Bilder und Videos wiedererkennen sollen. Der Datenkonzern will mit der Technik etwa bereits bekannte Terrorpropaganda und Gewaltinhalte erkennen. Informationen darüber sammeln mehrere Unternehmen in einer gemeinsamen Datenbank.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-veroeffentlicht-teile-seiner-uploadfilter-technik/

Upload-Filter und YouTuber: Keine Panik, aber berechtigte Bedenken, netzpolitik.org, 11.11.2018
Die Einführung einer Upload-Filterpflicht im Zuge der geplanten EU-Urheberrechtsreform sorgt für Ängste unter YouTubern und deren Fans. Auch wenn kein Ende von YouTube oder prominenten Kanälen droht, so sind negative Folgen für netzkulturelle Vielfalt und Freiheit durchaus zu befürchten.
https://netzpolitik.org/2018/upload-filter-und-youtuber-keine-panik-aber-berechtige-bedenken/

Cambridge-Analytica-Skandal: Geldstrafe gegen Facebook, tagesschau.de, 25.10.2018
Mit Facebook-Daten soll Cambridge Analytica versucht haben, die Wahlen in den USA zu beeinflussen. Dafür muss Facebook in Großbritannien eine halbe Million Pfund Strafe zahlen - in Deutschland hatte der Konzern Glück.
Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) hat gegen Facebook wegen des Datenskandal um die Analysefirma Cambridge Analytica die Höchststrafe von 500.000 Pfund - umgerechnet 565.000 Euro - verhängt.
Die Begründung: Das Online-Netzwerk habe einen "schweren Verstoß" gegen geltendes Recht zugelassen, erklärte das ICO. "Facebook hat es versäumt, die Privatsphäre seiner Nutzer vor, während und nach der rechtswidrigen Verarbeitung dieser Daten ausreichend zu schützen", sagte die britische Datenschutz-Kommissarin Elizabeth Denham. "Ein Unternehmen dieser Größe und mit dieser Expertise hätte es besser wissen und es besser machen sollen."
[...] Verfahren in Deutschland eingestellt
Cambridge Analytica hat inzwischen den Geschäftsbetrieb eingestellt. In Deutschland wurde Facebook wegen des Datenskandals nicht belangt. Anfang Oktober stellte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sein Bußgeldverfahren gegen Facebook in dieser Sache ein. Ein Grund sei, dass die meisten Datenabrufe, um die es ging, schon verjährt gewesen seien, begründeten die Hamburger Datenschützer ihren Schritt.
# https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-strafe-101.html

Twitter
Besserung bei sinkenden Nutzerzahlen
Fünf Jahre Börsengang
Twitter - auf dem Weg der Besserung
, tagesschau.de, 07.11.2018
Heute vor fünf Jahren ging Twitter an die Börse. Dem Raketenstart folgte ein tiefer Abstieg. Nach verlustreichen Zeiten gibt es jetzt endlich schwarze Zahlen - und das bei sinkenden Nutzerzahlen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/twitter-boersengang-101.html

Silicon Valley: Britischer Ex-Vize wird Facebook-Politikchef, tagesschau.de, 19.10.2018
Facebook holt sich den ehemaligen britischen Vize-Premier Clegg als Politikchef ins Team. Damit übernimmt ein Europäer die Schlüsselposition - mitten in der schwersten Krise des US-amerikanischen Unternehmens.
Der frühere britische Vize-Premierminister Nick Clegg wird künftig die Kommunikation bei Facebook verantworten. Als Politik- und Kommunikationschef werde er zum Jahresbeginn ins Silicon Valley ziehen und Nachfolger von Elliot Schrage werden, gab das weltgrößte Internetnetzwerk bekannt.
Auf den Liberaldemokraten warten große Aufgaben: Seit Bekanntwerden des Datenskandals, bei dem die Analysefirma Cambridge Analytica die Informationen von 87 Millionen Mitgliedern missbrauchte, um im US-Präsidentschaftswahlkampf Donald Trump zu unterstützen, steht Facebook in der Öffentlichkeit unter Druck. Immer wieder werden Rufe nach einer schärferen Regulierung laut.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-politikchef-101.html

Britisches Bußgeld
Höchststrafe für Facebook
, tagesschau.de, 11.07.2018
Im Skandal um millionenfach weitergegebene Nutzerdaten will die britische Datenschutzbehörde den US-Konzern mit einer Strafe von 500.000 Pfund belegen. Auch in Indien drohen dem Netzwerk Probleme.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-grossbritannien-indien-101.html

Internetkritiker erklärt
So verderben Facebook und Twitter unseren Charakter
, STERN.de, 06.11.2018
Experten sind sich einig: Soziale Medien bringen vor allem die schlechten Eigenschaften des Menschen zum Vorschein. In einem aktuellen Interview verrät einer der großen Kritiker der Digitalwirtschaft und Internetkultur, warum auch im Silicon Valley deshalb ein Umdenken stattfindet.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/facebook-und-twitter--so-verderben-soziale-medien-unseren-charakter-8431612.html

Sozialdemokrat und Wirtschaftsfreund: Olaf Scholz bremst EU-Digitalsteuer, netzpolitik.org, 06.11.2018
Bundesfinanzminister Olaf Scholz torpediert in Brüssel die Pläne für eine faire Besteuerung der Internetkonzerne. Sein Argument: Das könnte der Wirtschaft schaden. Der Sozialdemokrat könnte der Digitalsteuer damit den Todesstoß versetzt haben.
Seit Monaten ringen die EU-Staaten um eine gemeinsame Position zu einer Digitalsteuer für große Tech-Konzerne wie Google und Facebook. Doch Deutschland torpediert eine Lösung. Bei einer Ratssitzung in Brüssel erteilte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) heute dem Drängen einiger EU-Staaten auf eine Einigung bis Jahresende eine Absage. Es solle nur dann eine EU-Digitalsteuer geben, wenn bis Sommer 2020 keine Lösung mit den USA und anderen Industriestaaten der OECD erreicht werde.
Der Finanzminister bricht damit ein Gelöbnis von Deutschland und Frankreich. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron hatten im Juni in der Meseberger Erklärung eine "EU-Einigung über eine faire Besteuerung der digitalen Wirtschaft bis Jahresende" versprochen. Scholz spricht nun zwar von einer Abstimmung über das gemeinsame Vorgehen der EU-Staaten bis Dezember. Doch eine starke Lösung sieht anders aus.
Scholz warnt vor einem Vorgehen gegen die Interessen der Wirtschaft. In seiner Wortmeldung im Rat sagte der Sozialdemokrat, man dürfe nicht die Entwicklung des "Internets der Dinge behindern". Auch der Handel mit Daten müsse von einer Digitalsteuer ausgenommen werden. Deutschland fürchtet einen Schaden für seine Autoindustrie, hieß es vor dem Treffen hinter vorgehaltener Hand von Diplomaten. Denn die vernetzten Autos der Zukunft sollen der Industrie Informationen liefern, die man auch zu Geld machen will. Statt einer Digitalsteuer plädiert Scholz nun für eine vage "globale Lösung", die der Wirtschaft nicht schade.
Wie eine faire Steuer aussehen würde
Große Technologie-Konzerne wie Facebook und Google zahlen in vielen Ländern Europa kaum Steuern, obwohl sie gutes Geld verdienen. Die Firmen nutzen nicht nur Steuerschlupflöcher in Irland oder Luxemburg. Sie entgehen der Steuerpflicht auch deshalb, weil sie in den meisten Ländern keine Niederlassung haben. Frankreich und andere Länder drängen auf eine Steuer, die auf die größten Internetkonzerne zugeschnitten ist.
Die EU-Kommission hat ein zweiteiliges Modell für die neue Digitalsteuer vorgeschlagen: Große Firmen mit vielen Nutzern und Umsatz in einem Land zahlen eine Sonderabgabe unabhängig von ihrem Firmensitz. Das bricht mit Prinzipien des Steuerrechts. Bisher zahlten Firmen dort, wo der Umsatz verbucht wird. Langfristig will die EU das Prinzip mit Einführung der "virtuellen Betriebsstätte" permanent festlegen. Während die EU diskutiert, kündigt Großbritannien eine solche Steuer bereits ab 2020 an.
US-Abgeordnete protestierten gegen die Steuervorschläge. Auch die deutsche Industrie und europäische Tech-Firmen wie Spotify und Zalando lehnen sie ab. Wenig überraschend, denn die Vorschläge könnten ihre Geschäftsmodelle empfindlich treffen und stattdessen kleineren Firmen helfen. Denn die Steuer zielt klar auf Konzerne: Start-ups und Firmen mit einem Jahresumsatz unter 750 Millionen Euro sollen ausgenommen werden.
Eigeninteressen gegen Steuerpläne
Die Mitgliedsstaaten sind seit Monaten uneinig über die Vorschläge. Niedrigsteuerländer wie Irland, Europasitz von Google und Facebook, wehren sich heftig gegen die Digitalsteuer. Auch Schweden ist dagegen, weil es seinen Internet-Riesen Spotify schützen will. Deutschland leistete bisher öffentlich Lippenbekenntnisse zu einer fairen Besteuerung, das Bundesfinanzministerium kritisierte die Steuerpläne aus Brüssel aber bereits sowohl gegenüber dem Bundestag als auch intern. Das Ministerium weigert sich, sein Geheimpapier zur Digitalsteuer zu veröffentlichen.
Wegen des Widerstands einiger Staaten legte Österreich, das derzeit den EU-Ratsvorsitz führt, einen Minimalkompromiss vor. Die Digitalsteuer soll nur vorübergehend eingeführt werden, bis eine Einigung zwischen allen Industrieländern erzielt werden kann. Doch auch der Kompromiss hat keine breite Unterstützung. Die Gegner der Steuer spielen auf Zeit: Gibt es keine baldige Einigung, droht der Vorschlag in der turbulenten Zeit rund um den britischen EU-Austritt und die EU-Wahl im Mai 2019 in der Versenkung zu verschwinden.
Die Ablehnung von Scholz ist ein schwerer Schlag gegen die Hoffnung auf eine Digitalsteuer. Linkspartei und Grüne kritisierten den SPD-Politiker. "Olaf Scholz verlängert die milliardenschwere Steuervermeidung von Digitalunternehmen in Europa um weitere Jahre", sagte der grüne EU-Abgeordnete Sven Giegold. "EU-Mitgliedstaaten verlieren weiterhin jährlich etliche Milliarden Euro an Steuereinnahmen, weil Internetgiganten nicht ordentlich besteuert werden", bedauerte der Linke Martin Schirdewan. Die deutsche Sozialdemokratie zeige mit Scholz ihre Vorliebe für industriefreundliche Maßnahmen. Steuergerechtigkeit sei dabei offenbar keine Priorität.
https://netzpolitik.org/2018/sozialdemokrat-und-steuergegner-olaf-scholz-bremst-eu-digitalsteuer/

Fälschen, züchten und verstärken: Fragwürdige Twitter-Tricks bei der AfD, netzpolitik.org, 23.05.2019
Recherchen geben einen Einblick in die Twitterstrategie der AfD. Die Partei bezahlte dabei einen parteinahen Social-Media-Berater aus Münster: Der züchtete Twitter-Accounts mit Spammer-Methoden, reichte Accounts unter wechselnden Namen an Parteivertreter weiter und steht im Verdacht, hinter Netzwerken aus Fake-Accounts zu stehen, die mit koordinierten Retweets Abgeordnete der Partei verstärkten.
https://netzpolitik.org/2019/faelschen-zuechten-und-verstaerken-fragwuerdige-twitter-tricks-bei-der-afd/

Zahlen, bitte: So viel geben deutsche Parteien für Werbung auf Facebook aus, netzpolitik.org, 23.05.2019
Die SPD zahlt am meisten und die AfD hat offenbar andere Methoden, sich Reichweite zu verschaffen. Dank eines endlich veröffentlichen Transparenzreports können wir uns kurz vor der EU-Wahl erstmals ein Bild davon machen, wieviel Geld die Parteien in Deutschland für Werbung auf Facebook und Instagram ausgeben.
https://netzpolitik.org/2019/zahlen-bitte-so-viel-geben-deutsche-parteien-fuer-werbung-auf-facebook-aus/

US-Präsidentschaftswahlkampf
Facebook erlaubte hunderte Werbeanzeigen mit irreführenden Aussagen über Joe Biden
, netzpolitik.org, 24.09.2020
Mehrere Lobbygruppen haben hunderte Anzeigen mit irreführenden Aussagen geschaltet, kritisiert die NGO Avaaz. Obwohl dies gegen Facebooks Regeln für Wahlwerbung verstößt, sei der Konzern nicht dagegen vorgegangen. Offenbar blieben selbst solche Anzeigen stehen, deren Inhalt von Facebooks Faktenchecks bereits als irreführend erkannt wurde.
https://netzpolitik.org/2020/us-praesidentschaftswahlkampf-facebook-erlaubte-hunderte-werbeanzeigen-mit-irrefuehrenden-aussagen-ueber-joe-biden/

Fake-Profile im Netz: Britische Medien zitierten russische Trolle, tagesschau.de, 20.09.2018
In mehr als 100 Fällen haben britische Medien unwissentlich aus Tweets von russischen Trollen zitiert. Das zeigt eine Analyse des "Guardian". Die Tweets wurden von namhaften Medien als Netz-Reaktionen verbreitet.
Britische Medien haben Tweets von russischen Trollen mehr als 100 Mal übernommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Zeitung "The Guardian".
Im Juni hatte der US-Kongress Details über rund 1000 Konten veröffentlicht, die Twitter nach Analysen der "Internet Research Agency" (IRA) zuordnet. Bei der IRA handelt es sich um eine mit dem Kreml verbundenen Trollfabrik mit Sitz in St. Petersburg.
Propagandakrieg: Die Trollfabrik in St. Peterburg
Trolle geben sich als Aktivisten aus
Die Untersuchung des "Guardian" zeigt, dass Tweets von diesen Konten mehr als 20 Mal von großen Medien in Großbritannien zitiert wurden. Dazu kommen noch mehr als 80 weitere Zitate von Konten, die der "Guardian" im November 2017 als russische Trolle enttarnt hatte.
Einer der meistzitierten Tweets stammte von dem Profil @KaniJJackson, der sich als "Black Lives Matter"-Aktivist ausgab und unter den Nutzernamen "Kanisha J" und "Remove Trump Now" auftrat. Einer seiner Tweets wurde neun Mal medial aufgegriffen und weiterverbreitet.
Namhafte Medien
Unter den Medien, die unwissentlich Tweets von Konten der russischen IRA übernahmen, waren BuzzFeed, "The Guardian", "Telegraph", die BBC, die "Daily Mail" und der "Daily Express". Der "Guardian" und die BBC haben inzwischen den eingebetteten Tweet entfernt und die Leser darüber informiert, dass das hinter dem entsprechenden Profil keine reale Person stand bzw. weil das Konto in Verbindung zu einem russischen Botnetz stehe.
Während die meisten der von Twitter entfernten Konten auf Englisch schrieben und sich explizit in Debatten zur US-Politik einzuschalten, posteten einige Profile auf Russisch und zielten anscheinend überhaupt nicht auf die englischsprachige Öffentlichkeit.
Vermeintliche Reaktion von Usern
Zumeist wurden die als russische Fake-Profile identifizierten Profile von Medien nicht als seriöse Quelle eingeschätzt. Sie wurden vielmehr in redaktionellen Beiträgen als Beispiele für Reaktionen von Nutzern auf bestimmte Ereignisse angeführt.
Experten weisen in Analysen darauf hin, dass Russland sich insbesondere auf lautstarke und vielstimmige Propaganda in sozialen Medien konzentriere, um andere Meinungen zu übertönen. Dies scheint in den dokumentierten Fällen gelungen zu sein, da die Tweets von russischen Propaganda-Profilen als echte politische Kommentare verbreitet wurden.
Bestehende Konflikte verschärfen
Bereits während des US-Wahlkampfs waren Einflussversuche aus Russland dokumentiert worden, beispielsweise durch Facebook-Gruppen und Anzeigen, die bestehende Konflikte verschärfen sollten. tagesthemen, Golineh Atai
https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/russische-trolle-in-britischen-medien-101.html

"Fremdschämen auf dem nächsten Level"
Was ich nachts in der größten Facebook-Gruppe Deutschlands gesehen habe, war abartig
, FOCUS ONLINE, 19.07.2018
https://www.huffingtonpost.de/entry/was-ich-nachts-um-eins-in-der-grossten-facebook-gruppe-deutschlands-gesehen-habe-war-abartig_de_5b504276e4b0de86f489dfe0?utm_hp_ref=de-homepage

Bericht über neues Geschäftskonzept
Facebook wollte Kundendaten von US-Banken
, tagesschau.de, 07.08.2018
Fragen und Geschäfte mit der Bank per Chat regeln? Warum nicht, denkt Facebook und will genau das in seinem Messenger möglich machen. Bei den Banken kommt die neue Geschäftsidee aber offenbar nicht so gut an.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-daten-banken-101.html

Internet-Trend: #SagNieEinemKind: Twitter-User sammeln Sätze, die man sich lieber verkneifen sollte, STERN.de, 30.01.2019
Niemand ist perfekt und keine Erziehungsmethode der ultimative Guide zu einem friedvollen Miteinander. Dennoch gibt es Dinge, die man einfach nie zu seinen Kindern sagen sollte. Twitter hat sie unter dem Hashtag #SagNieEinemKind gesammelt.
https://www.stern.de/nido/familienleben/twitter-thread----sagnieeinemkind--dass-sein-problem-nur-eine-kleinigkeit-sei--8557280.html

US-Kongresswahl: Warnung vor Falschmeldungen, netzpolitik.org, 06.11.2018
Wenn die Medien über die Verbreitung politischer Falschmeldungen berichten, ist es häufig schon zu spät. Noch bevor die Kongresswahlen in den USA begannen, fasste die New York Times daher zusammen, wie WählerInnen Manipulationsversuche über soziale Netzwerke erkennen und sich davor schützen können.
https://netzpolitik.org/2018/us-kongresswahl-warnung-vor-falschmeldungen/



Wer checkt die Faktenchecker? Kontroverse um Facebooks "externe Faktenprüfüng", netzpolitik.org, 13.09.2018
Im Kampf gegen Falschmeldungen und Desinformation setzt Facebook unter anderem auf "externe Faktenprüfer". Ihr Urteil hat weitreichende Auswirkung auf die Verbreitung von Inhalten über die Plattform. In den USA gibt es jetzt Kritik, dass manche Faktenchecker diese Macht missbrauchen.
https://netzpolitik.org/2018/wer-checkt-die-faktenchecker-kontroverse-um-facebooks-externe-faktenpruefung/

Öffentlichkeit
Facebook löscht vor allem nach eigenen Regeln statt nach dem NetzDG netzpolitik.org, 27.07.2018
Die großen sozialen Netzwerke mussten erstmals seit Wirksamwerden des Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland die Zahl der gelöschten rechtswidrigen Inhalte bekanntgeben. Dabei zeigt sich: Facebook handelt hauptsächlich nach den firmeneigenen Gemeinschaftsstandards.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-loescht-vor-allem-nach-eigenen-regeln-statt-nach-dem-netzdg/

Frankreich
Neue Gesetze gegen Fake News
, tagesschau.de, 21.11.2018
Die französische Nationalversammlung hat zwei Gesetze gegen die Verbreitung von gezielten Falschnachrichten beschlossen. Kritiker warnen vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und vor Zensur.
http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/frankreich-gesetz-fake-news-101.html

Facebook verbannt mit neuer Regel allen Sex von seiner Plattform, netzpolitik.org, 14.12.2018
Facebook möchte eine Dating-Plattform werden. Doch zugleich zeigt sich das soziale Netzwerk prüde: Jede Form der "sexuellen Kontaktaufnahme" ist künftig verboten. Sogar vage anzügliche Bemerkungen wie "Ich möchte heute Nacht noch Spaß haben" sind ab jetzt tabu.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-verbannt-mit-neuer-regel-allen-sex-von-seiner-plattform/

Doku-Tipp: Facebook außer Kontrolle, netzpolitik.org, 01.11.2018
2018 ist das Jahr der Facebook-Skandale. Wie nie zuvor stand die US-Plattform in diesem Jahr in der Kritik. Welche Rolle spielten die Facebook-Algorithmen bei der US-Wahl und dem britischen Brexit-Referendum? Wie sicher sind die Nutzerdaten vor Hacks? Wie beeinflussten Fake News und Hassrede auf Facebook den Massenmord an den Rohingya in Myanmar? Nur drei Fragen, die in den letzten Monaten heiß in den Medien diskutiert wurden. Jetzt widmet sich die ARD in der 70-minütigen Dokumentation "Facebook außer Kontrolle?" dem Thema.
In der internationalen Koproduktion über den Daten- und Machtmissbrauch bei Facebook kommen unter anderem die netzpolitik.org-Autorin Constanze Kurz, Datenschutzaktivist Max Schrems und der ägyptische Aktivist Wael Ghonim zu Wort. Das verdeutlicht: Die gemeinsam vom US-Sender PBS und dem NDR produzierte Dokumentation nimmt sowohl die internationale als auch die deutsche Situation in den Blick. Außerdem ist es den Filmemachern gelungen, mit Facebook-Mitarbeitern zu sprechen, heißt es in der Ankündigung:

Mit Dutzenden Insider-Interviews mit Facebook Managern und mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial zeichnet die Dokumentation nach, wie Facebook mit Vorfällen und Vorwürfen von Daten- und Machtmissbrauch umging, während es rasant die Welt eroberte. Welche Debatten wurden geführt, welche Maßnahmen ergriffen, welche Konsequenzen gezogen?

Mehr Informationen über Facebooks Umgang mit Hassrede, Meinungsfreiheit und Verantwortung gibt es auch in Folge 154 des netzpolitik.org-Podcasts mit Hans Block, einem der Regisseure der Dokumentation "The Cleaners". Die ARD-Dokumentation ist ab sofort bis zum 1.März 2019 in der Mediathek verfügbar.
https://netzpolitik.org/2018/doku-tipp-facebook-ausser-kontrolle/
https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/facebook-ausser-kontrolle-video-102.html

Bekannter YouTuber: Leon Machére muss 37.500 Euro Strafe zahlen, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Er meldete sich kurz vor der Verhandlung krank, aber das Amtsgericht Hamburg entschied trotzdem: YouTuber Leon Machère hat einen Strafbefehl über 37.500 Euro erhalten - für zwei fragwürdige Scherz-Videos. Von Angela Gruber
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/leon-machere-vor-amtsgericht-hamburg-youtuber-muss-37-500-euro-zahlen-a-1221156.html

Bundes- und Landesebene
Hackerangriff auf hunderte Politiker
, tagesschau.de, 04.01.2019
Hacker haben massenweise Daten und Dokumente von Hunderten deutschen Politikern im Internet veröffentlicht. Laut rbb waren auch private Chats und Kreditkarteninfos einsehbar.
Wer für den Hack verantwortlich ist und mit welcher Absicht die Daten verbreitet wurden, ist noch unklar. Betroffen sind, mit Ausnahme der AfD, alle Parteien im Bundestag: CDU, CSU, SPD, Grüne, Linkspartei und die FDP.
Geleakt wurden vor allem Kontaktdaten wie Hunderte Handynummern und Adressen von Politikern aus dem Bundestag und zum Teil auch aus der Landespolitik. Doch nicht nur: Auch zahlreiche sehr persönliche Daten sowie parteiinterne Dokumente wurden ins Internet gestellt. Ein System bei der Auswahl der veröffentlichten Daten und Informationen ist nicht zu erkennen. Vielmehr scheint es, als sei alles ins Internet gestellt worden, was den Hackern in die Finger gekommen ist.
So zum Beispiel Bewerbungsschreiben für Parteitage, parteiinterne Kommunikation oder Adress- und Mitgliederlisten. Dabei sind die Dokumente zum Teil mehrere Jahre alt.
Offenbar keine politisch brisanten Dokumente
In Einzelfällen wurden jedoch auch in großer Menge sehr persönliche Daten veröffentlicht. In mehreren Fällen zum Beispiel abgelichtete Personalausweise, vereinzelt aber auch Briefe, Rechnungen oder Einzugsermächtigungen für Lastschriftverfahren, sowie Einladungen. Sogar Chats mit Familienmitgliedern oder Kreditkarteninformationen aus dem Familienkreis befinden sich in den Datensätzen.
Politisch brisante Dokumente fanden sich im Zuge einer ersten Durchsicht nicht. Der Schaden dürfte dennoch massiv sein, allein aufgrund der zahlreichen veröffentlichten persönlichen Daten.
Verbreitet wurden die Links zu den Leaks über Twitter. Aufmerksamkeit erregten sie jedoch erst am Donnerstagabend. Kurios ist, dass die Verbreitung jedoch bereits vor Weihnachten erfolgte, und zwar auf einer Art Adventskalender auf einem Twitter Account. Auf dem Account werden seit Sommer 2017 immer wieder persönliche Daten von mehr oder minder prominenten Personen veröffentlicht. Er hat angeblich mehr als 16.000 Follower. Der Account gehört zu einer Internet-Plattform, der Betreiber soll sich in Hamburg befinden.
Unklar, wo Daten abgegriffen wurden
Warum bis Donnerstagabend niemand von den Leaks Notiz genommen hat, ist rätselhaft. Rätselhaft ist auch, wo die Daten eigentlich abgesaugt wurden. Auffällig ist zumindest die enorme Bandbreite der gestohlenen Daten und Dokumente, was es unwahrscheinlich erscheinen lässt, dass sie an einer Stelle erbeutet wurden.
Wer dafür verantwortlich ist und mit welcher Motivation die Daten veröffentlicht wurden, ist noch völlig unklar. Am späten Abend erreichte das Problem die Fraktionsführungen im Bundestag, die seitdem damit beschäftigt sind, den entstandenen Schaden zu bewerten.
https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-politiker-gehackt-101.html

Cyberangriff +++ BSI: Kein Hackerangriff auf den Bundestag +++, tagesschau.de, 04.01.2019
Unbekannte haben persönliche Daten und Dokumente von Künstlern, Journalisten und Politikern ins Netz gestellt. Die Daten sollen aus sozialen Medien und privaten Clouds stammen. Die Entwicklungen im Liveblog. FDP: Fragen an die Sicherheitsbehörden
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-hack-politiker-101.html

Daten im Netz veröffentlicht: Wer steckt hinter der Hackerattacke?, tagesschau.de, 04.01.2019
Die Liste der vom Hackerangriff betroffenen Personen ist lang. Während die AfD verschont blieb, wurden Politiker, Künstler und Journalisten geschädigt, die oft von rechts attackiert werden.
In einem Adventskalender hat ein anonymer Twitter-Account täglich Daten von Politiker, Journalisten und Künstlern veröffentlicht. Im Netz wird dies Doxing genannt - das Zusammentragen und Veröffentlichen von personenbezogenen Daten, um die Betroffenen zu schädigen.
Böhmermann schon lange im Visier
Am 1. Dezember traf es den Satiriker Jan Böhmermann. Die unbekannten Urheber kommentierten ihre Veröffentlichung mit den Worten: "Das 1. Türchen geht an J. Böhmermann und an sein tolles Projekt "reconquista internet". Nette Sachen mit denen man Spaß haben kann."
Böhmermann hatte auf die Recherchen über das rechtsradikale Troll-Netzwerk "Reconquista Germanica" mit der Aktion "Reconquista Internet" reagiert. Ein Netzwerk gegen organisierten Hass sollte geschaffen werden, die Resonanz war enorm - ebenso die Reaktionen von rechten Trollen, die Böhmermann massiv attackierten.
"Keine neuen Daten"
Der Manager von Böhmermann reagierte auf die neue Veröffentlichung gelassen. Da sei nichts Neues dabei, was den Satiriker betreffe, sagte er auf Anfrage des ARD-faktenfinder. Die nun erneut verbreiteten Daten seien bereits zuvor von Unbekannten gestohlen und veröffentlicht worden. Nun seien allerdings weit mehr Personen geschädigt worden.
Betroffen von der Veröffentlichung sind auch Journalisten sowie weitere Satiriker von ARD und ZDF, von denen private Daten, Dokumente sowie Fotos verbreitet wurden. Von verschiedenen Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Jugendangebots "Funk" veröffentlichten die Unbekannten ebenfalls private Daten - unter anderem mit Kommentaren wie "zu dieser Person braucht man nichts mehr zu sagen". Beitrag über "Neue Rechte Welle"
Die Unbekannten machten auch interne Daten des "Funk"-Formats "Jäger &Sammler" bekannt. "Jäger &Sammler" beschreibt sich als "jung, neugierig und offensiv". Das Format äußere "sich meinungsstark zu gesellschaftlich relevanten Themen".
Dazu zählen bei "Jäger &Sammler" Fragen wie: Warum ist es so schwierig, Neonazi-Konzerte zu verbieten? Was ist das eigentlich für ein Bild, das Zeitschriften jungen Mädchen vermitteln? Oder auch: "Wie können wir Hass, Lügen und Hetze im Netz begegnen?" 2018 erhielt das Format für den Beitrag "Neue Rechte Welle" den Europäischen CIVIS Medienpreis.
Der Journalist Rayk Anders steht ebenfalls seit Monaten im Visier von Rechtsradikalen. Er hatte eine Dokumentation über rechtsradikale Trolle im Netz veröffentlicht.
Attacke auf YouTuber
Betroffen von der Veröffentlichung sind aber nicht nur politisch engagierte Personen, sondern auch prominente YouTuber aus dem Gaming-Bereich. Darunter Simon Unge, der am Donnerstag berichtete, sein Twitter-Account sei gehackt worden.
Durch dieses Video scheint der bereits im Dezember veröffentlichte Datensatz erst größere Aufmerksamkeit bekommen zu haben. Unges Beitrag wurde innerhalb von wenigen Stunden mehr als 200.000 Mal aufgerufen.
"Das ist ja wie Weihnachten"
Die Unbekannten verbreiteten zudem Daten von Politikern aller im Bundestag vertretenen Parteien - bis auf die AfD. Eine Erklärung könnte sein, dass es sich teilweise um ältere Daten handelt. Doch es finden sich auch aktuelle Informationen von Politikern. Bei einem Video, das die Datensätze der CDU beschreibt, wurde als Startbild ein verfremdetes CDU-Logo benutzt, das an die türkische Flagge erinnert. Bei dem Datensatz zu den Grünen ist von "Muselmanen" die Rede.
Noch sind die Hintergründe der aufwändigen Doxing-Aktion unklar, doch zumindest weist die Auswahl vieler attackierten Personen, Kommentare und teilweise die Bildsprache auf einen rechten Hintergrund hin. Und zumindest bei rechtsradikalen Twitter-Nutzern löste die Veröffentlichung Jubel aus. Einer schrieb: "Das ist ja wie Weihnachten. Schaut euch die Leaks an, da ist einiges dabei!" Versehen war
Und zumindest bei rechtsradikalen Twitter-Nutzern löste die Veröffentlichung Jubel aus. Einer schrieb: "Das ist ja wie Weihnachten. Schaut euch die Leaks an, da ist einiges dabei!" Versehen war der Tweet aber auch mit der Warnung, alle Links einfach zu öffnen. Denn es scheint möglich, dass durch die zum Download bereitgestellten Datensätze Schadsoftware und Viren verbreitet werden.
Krisensitzung
Das nationale Cyber-Abwehrzentrum kam am Morgen zu einer Krisensitzung zusammen. In dem Gremium würden die Maßnahmen der Bundesbehörden koordiniert, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dazu zählten der Bundesverfassungsschutz, das Bundeskriminalamt und der Bundesnachrichtendienst
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/hack-politiker-101.html

Deep Fake: Zuckerberg strebt die Weltherrschaft an, PC-WELT.de, 13.06.2019
Das Potenzial künstlicher Intelligenz ist kaum bezifferbar, sie birgt aber auch Gefahren auf die sich die Gesellschaft vorbereiten muss. Was für ein Unfug mit KI getrieben werden kann, zeigt ein Video, dass auf Instagram die Runde macht.
Täuschend echt wirkt das Video, dass zur Zeit auf Instagram die Runde macht.
Ein Video kursiert online , in dem augenscheinlich Mark Zuckerberg zu sehen ist. In dem Video spricht er darüber, wie er als einzelner Mensch "gestohlene" Daten von Milliarden Menschen besitzt. "Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert die Zukunft", so Zuckerberg in dem Video. Ein Riesenskandal? Nein - denn das Video ist ein sogenannter "Deepfake". Ein Deepfake ist ein Video von einer Person, das mithilfe von KI-Technologie geschaffen wurde. Die KI wird über einen längeren Zeitraum mit Videomaterial einer Person gefüttert, und ist anschließend in der Lage, die Gesichtsbewegungen und Stimme so zu fälschen, dass das Ergebnis in einem Video täuschend echt aussieht. Bei genauerem Hinsehen lässt sich der Fake zwar meist erkennen, aber je intelligenter die KIs werden, desto schwieriger wird die Unterscheidung mit echten Videos. Deepfakes können lustig sein, stellen aber auch ein Risiko da. In Zeiten, in denen Fehlinformationen im Internet zu einem immer größeren Thema werden, ist die Möglichkeit, Personen der Öffentlichkeit quasi Worte in den Mund zu legen, sicher etwas, worüber man sich Sorgen sollte.
https://www.pcwelt.de/news/Deep-Fake-Zuckerberg-strebt-die-Weltherrschaft-an-10609810.html

16 Beispiele, warum Pseudonymität im Netz unverzichtbar ist, netzpolitik.org, 18.12.2018
Wer eine Klarnamenpflicht im Internet einführen will, verschlechtert das Leben vieler Menschen. Wir zeigen anschaulich, warum das so ist.
[...] Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Jeder und jede von uns kennt Menschen, die bei einer Klarnamenpflicht Nachteile erfahren würden. Wer sich tiefer einarbeiten will, findet im Geekfeminism-Wiki eine systematische Auflistung, welche Personengruppen besonders hart von einer Klarnamenpolitik betroffen sind.
Wenn Ihr weitere Beispiele habt, freuen wir uns auf diese in den Kommentaren.
https://netzpolitik.org/2018/16-beispiele-warum-pseudonymitaet-im-netz-unverzichtbar-ist/

Twitter: Sicherheitslücke in Support-Formular behoben, netzpolitik.org, 18.12.2018
Die Micro-Blogging-Plattform Twitter gab gestern bekannt, dass Mitte November eine Sicherheitslücke bei einem ihrer Support-Formulare entdeckt wurde, die laut eigener Angaben unmittelbar behoben worden ist. Über die Lücke konnten die Ländervorwahlen von Usern herausgefunden werden, die ihre Telefonnummer in ihrem Account hinterlegt haben. Außerdem konnte ermittelt werden, ob ein bestimmter Account von Twitter gesperrt wurde. Die Mitteilung des Unternehmens lässt allerdings offen, welches Formular genau gemeint ist und wie Daten über diesen Fehler in unbefugte Hände geraten sein könnten. Betroffene User wurden bisher nicht informiert.
https://netzpolitik.org/2018/twitter-sicherheitsluecke-in-support-formular-behoben/

Boykottaufrufe zur US-Wahl
Twitter löscht Tausende Konten
, tagesschau.de, 03.11.2018
Twitter hat Tausende gefälschte Profile gelöscht, in denen zum Boykott der US-Kongresswahlen aufgerufen wurde. Die Konten sollen den Eindruck vermittelt haben, von den US-Demokraten eingerichtet worden zu sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-loescht-accounts-101.html

Britische Datenschützer strafen Facebook ab und fordern Transparenz bei Wahlen, netzpolitik.org, 11.07.2018
Im Datenskandal um Cambridge Analytica kündigen die Ermittler ein Bußgeld von 500 000 Pfund an. Kein riesiger Betrag, denn die Verfehlungen fielen in die Zeit vor der Datenschutzgrundverordnung. Die Briten wollen künftig strenger gegen den Missbrauch von Nutzerdaten bei politischer Werbung vorgehen - und fordern mehr Regulierung durch die Politik.
https://netzpolitik.org/2018/britische-datenschuetzer-strafen-facebook-ab-und-fordern-transparenz-bei-wahlen/

Influencer und Marketing Wann ist ein Instagram-Foto Werbung?, tagesschau.de, 24.01.2019
Über Instagram erreichen Influencer viele Menschen - das macht sie interessant für die Werbeindustrie. Aber wann sind Beiträge Werbung? Damit beschäftigen sich derzeit die Gerichte.
[...] Was sind Influencer?
Influencer sind Nutzer in sozialen Netzwerken wie Instagram, denen es mit ihren Accounts gelingt, viele Follower hinter sich zu versammeln und dadurch Reichweite zu generieren. Bei ihren Fans gelten sie als besonders authentisch und glaubwürdig.
Produktempfehlungen von Influencern fühlen sich - so sagen es Instagram-Nutzer immer wieder - wie Tipps von Freunden und nicht wie Werbung an. Von diesem Effekt profitieren Unternehmen und arbeiten mit Influencern zusammen. Dann spricht man von Influencer-Marketing. Die Rechnung dahinter: Wer sich zum Beispiel für Fitness interessiert, wird Profilen folgen, auf denen es um Fitness geht. Und im Idealfall die Fitnessprodukte kaufen, die dort präsentiert werden.
Wie funktioniert Instagram?
Auf Instagram können Nutzer Fotos und Videos posten, meist zusammen mit einer Beschreibung oder einem Kommentar. Nutzt man das Programm entsprechend, entsteht ein Mosaik aus Bildern, mit denen man sich anderen präsentieren kann. Im Idealfall entschließen sich möglichst viele andere Instagram-Nutzer, einem zu folgen, also Follower zu werden. Diese Follower bekommen dann alle Fotos, die man hochlädt, in ihrem Foto-Verlauf angezeigt. Sie können die Bilder positiv bewerten und Kommentare abgeben. Bei Instagram sind mehr als eine Milliarde Menschen angemeldet.
https://www.tagesschau.de/inland/influencer-faq-101.html

Facebook und Instagram: Künftig sehen Nutzer, wie lange sie drin waren, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Facebook und Instagram wollen ihren Nutzern künftig anzeigen, wie viel Zeit sie in den Netzwerken verbracht haben. Wer mag, soll sich selbst eine Grenze setzen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-und-instagram-nutzungszeit-wird-kuenftig-angezeigt-a-1221223.html

Redakteurin macht Selbsttest
Habe meine Daten runtergeladen: Was Facebook alles über mich weiß, hat mich schockiert
, FOCUS Online, 26.06.2018
Dass Facebook Daten über seine Nutzer speichert, ist bekannt. Doch wie umfangreich die Datensammlung ist, realisiert man erst, wenn man sie sich herunterlädt: Freunde, Orte, Posts - alles wird über Jahre hinweg gesammelt.
[...] Das von Facebook auf Anfrage geschnürte Datenpaket dürfte zwar nur einen Bruchteil der Datensammlung beinhalten, die der Konzern über seine Nutzer anlegt. Es lohnt sich trotzdem unter "Einstellungen" auf "Deine Facebook Daten" zu klicken und eine Kopie anzufordern, so wie ich das getan habe.
https://www.focus.de/digital/experten/facebook-ich-wusste-dass-facebook-daten-speichert-doch-das-ausmass-hat-mich-erschreckt_id_9145326.html

Facebook hat Geräteherstellern Zugriff auf Nutzerdaten eingeräumt, trojaner-info.de, 05.06.2018
Konzerne verwendeten Datenzugriff auf sensible Daten der Nutzer und deren Freunden.
Es ist eine Erlaubnis, die Facebook bereits seit Jahren Hardware-Herstellern wie Apple, Samsung oder auch Blackberry erteilt hat. Dabei geht es um die Möglichkeit des Zugriffs auf Nutzerdaten, die schnell auf riesige Datenmengen hinauslaufen kann.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/facebook-hat-geraeteherstellern-zugriff-auf-nutzerdaten-eingeraeumt.html

Werbepräferenzen bei Facebook einsehen und ändern, PC-WELT.de, 04.10.2018
Facebook analysiert permanent Ihr Surfverhalten im Internet, um im Anschluss daran auf Ihrer Facebook-Seite möglichst passende Werbung für Sie auszuspielen. Hierfür weist das soziale Netzwerk Ihnen passende Interessenfelder zu. Diese lassen sich innerhalb der Facebook-App einsehen sowie bearbeiten.
https://www.pcwelt.de/a/werbepraeferenzen-bei-facebook-einsehen-und-aendern,3452422

Internet-Pionier Lanier
Lösch dich aus den sozialen Netzen!
, tagesschau.de, 12.06.2018
Ausgerechnet auf der Computermesse Cebit fordert der geläuterte Internetpionier Jaron Lanier: raus aus den sozialen Medien. Diese machten jeden unglücklich und Politik unmöglich.
https://www.tagesschau.de/inland/cebit-social-media-101.html

Kommentar zum EuGH-Urteil: Facebook nicht aus der Pflicht entlassen, netzpolitik.org, 06.06.2018
Der Europäische Gerichtshof hat heute klargestellt, dass man nicht von der datenschutzrechtlichen Verantwortung freigestellt ist, wenn man eine Fanseite auf Facebook betreibt. Ein Grund zur Aufregung? Eher nicht. Ärgern sollten wir uns darüber, dass Facebook es Seitenbetreibern schlicht unmöglich macht, sich an den Datenschutz zu halten.
https://netzpolitik.org/2018/kommentar-zum-eugh-urteil-facebook-nicht-aus-der-pflicht-entlassen/

14 Millionen Nutzer betroffen: Neue Datenpanne bei Facebook, tagesschau.de, 08.06.2018
Für mehrere Tage waren eigentlich private Einträge von rund 14 Millionen Nutzern öffentlich einsehbar. Es ist nicht das erste Mal, dass das soziale Netzwerk wegen Pannen Negativschlagzeilen produziert.
Beim Online-Netzwerk Facebook gibt es eine neue Datenpanne: Wie das Unternehmen einräumte, haben mehrere Millionen Nutzer ihre Beiträge möglicherweise unwissentlich mit der ganzen Welt geteilt - statt nur mit ihren Freunden. Betroffen seien rund 14 Millionen Nutzer, die zwischen dem 18. und 27. Mai etwas gepostet hätten. Mittlerweile sei das Problem behoben, die betroffenen Nutzer würden kontaktiert.
Der Fehler passierte nach Darstellung von Facebook bei der Arbeit an einer neuen Funktion. Normalerweise können Nutzer bei jedem Beitrag auswählen, ob er nur für Freunde, oder auch für Freunde von Freunden - oder für alle bei Facebook zu sehen sein soll. Dabei wird die letzte Einstellung automatisch für den nächsten neuen Beitrag übernommen. Die neue Funktion hätte diese Voreinstellung eigentlich nicht beeinflussen dürfen. Dennoch schaltete das System die Privatsphären-Einstellung im Hintergrund auf "alle" um - obwohl viele Nutzer wohl damit rechneten, es nur ihren Freunden mitzuteilen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/daten-facebook-panne-101.html

Neue Kritik an Facebook: Daten gingen auch an chinesische Firmen, tagesschau.de, 06.06.2018
Facebook muss sich erneut für seinen Umgang mit Nutzerdaten rechtfertigen: Diese sollen weltweit an Dutzende Konzerne geflossen sein - auch an den von den USA als Risiko eingestuften Handyhersteller Huawei.
Die Aufregung um den Missbrauch von Facebook-Daten durch die britische Analysefirma Cambridge Analytica hat sich noch nicht gelegt, da taucht neue Kritik an den Betreibern des Netzwerkes auf. Die "New York Times" berichtete, dass Daten von Facebook-Profilen über Jahre an weltweit rund 60 Firmen weitergegeben worden waren. Dazu sollen auch chinesische Technologie-Konzerne zählen, etwa die Handyhersteller Huawei, OPPO und TCL sowie die Computerfirma Lenovo.
Facebook bestätigt Daten-Weitergabe
Der Zugriff auf die Daten der Facebook-Nutzer sei vertraglich geregelt gewesen. So hätten die Firmen etwa auf den Beziehungs- und Karrierestatus des Facebook-Mitglieds sowie auf Daten von dessen Facebook-Freunden zugreifen können. Facebook bestätigte die Datenpartnerschaften. So hätten den Nutzern des Netzwerks ihre Kontodaten auch auf dem Handy zugänglich gemacht werden sollen. Die Weitergabe der Daten von Freunden bestritt das Unternehmen jedoch. Zudem betonte Facebook, mehr als die Hälfte der Verträge bereits aufgekündigt zu haben. Auch die Zusammenarbeit mit Huawei solle noch in dieser Woche beendet werden.
Fokus auf chinesischen Handykonzern Huawei
Gerade die Weitergabe von Daten an den chinesischen Smartphone-Hersteller war in den USA auf massiven Widerstand gestoßen. Denn schon 2012 hatte der US-Geheimdienst erstmals vor Huawei gewarnt. Mittlerweile wurde der Konzern als nationale Bedrohung eingestuft. Die USA befürchten, dass über dessen Technologie Spionage betrieben oder Cyberangriffe ausgeübt werden könnten.
Im Skandal um den möglichen Missbrauch der Facebook-Daten von weltweit bis zu 87 Millionen Facebook-Mitgliedern durch Cambridge Analytica hatte Facebook-Chef und Gründer des Netzwerks, Mark Zuckerberg, wiederholt Fehler eingeräumt. Er hatte sowohl vor dem US-Kongress als auch vor dem EU-Parlament Stellung zu dem Skandal genommen. Facebook hat angekündigt, Nutzerdaten künftig deutlich besser schützen zu wollen.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-daten-china-101.html

EuGH zu Facebook-Fanpages
Sieg für Datenschützer
, tagesschau.de, 05.06.2018
Betreiber von Facebook-Fanseiten sind zusammen mit Facebook für den Schutz von Nutzerdaten verantwortlich. Das entschied der EuGH nach einem jahrelangen Rechtsstreit. Claudia Kornmeier und Frank Bräutigam erklären, was das für Firmen und Nutzer bedeutet.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/faq-eugh-fb-103.html

Fehler beim Datenschutz: Facebook-Lobbyist gibt zu: Wir haben auch bei Nicht-Nutzern spioniert
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit nutzen das soziale Netzwerk Facebook. Inzwischen gehört Facebook sogar zum digitalen Alltag - doch es gibt einige Details zu beachten, die nicht nur Nutzer etwas angehen.
Facebook. Der Datenriese schlechthin. Das soziale Netzwerk ist in letzter Zeit schon öfter mit negativen Schlagzeilen auffällig geworden. Besonders wenn es um Datenschutz geht.
Facebook hat Ihre Daten - ob Sie angemeldet sind, oder nicht. Ende März hatten Forscher der Universität Leuven und der Vrije Uni Brüssel einen Bericht veröffentlicht, der zeigte, dass der Socialmedia Riese über Cookies auf Websiten mit Social Plugins, Profile von Menschen anlegt - egal ob sie Facebook-Nutzer sind oder nicht. Das wiederspricht den EU-Datenschutzregeln. Deshalb dementierte Richard Allan, Facebooks Cheflobbyist für Europa den Bericht vor einigen Tagen. Es wäre vielfach falsch verstanden und dargestellt worden, wie Facebook Informationen nutzt und verbreitet. Doch nun rudert der Konzern zurück. Angeblicher Fehler im System ist schuld. Wie die britische Gazette The Guardian berichtet, räumte Allan ein, ein Fehler im System hätte dazu geführt, dass einige Menschen Cookies auf ihre Rechner gesendet bekommen haben, obwohl sie keinen Account beim sozialen Netzwerk haben. Laut EU-Recht müssen Nutzer jedoch ihre Zustimmung geben, bevor ein Unternehmen Cookies installiert oder Bewegungsprofile erstellt; außer sie sind notwendig. Ob Facebook den betreffenden Fehler korrigieren wird, bleibt abzuwarten.

Eigene Daten besser vor Facebook schützen
Diese Einstellung kann man getrost abschalten
, netzpolitik.org, 30.04.2018
Zum Schutz der eigenen Privatsphäre wäre es besser, gar nicht erst auf Facebook zu sein. Wer es aber doch ist, sollte zumindest Schadensbegrenzung betreiben und den Umgang mit seinen Daten möglichst restriktiv einstellen. Dazu kann man einerseits in den Privatsphäre-Einstellungen einschränken, wer die eigene Kontaktliste sehen darf, ob man das eigene Profil über Suchmaschinen auffindbar ist oder ob man mit der eigenen Telefonnummer gefunden werden kann. Zudem sollte man mit den Daten seiner Freunde, Familie und Kollegen achtsam umgehen und - Stichwort Datenhöflichkeit - darauf verzichten, das eigene Adressbuch hochzuladen.
In den Kontoeinstellungen lässt sich zudem eine Lücke schließen, die Facebook aus monetären Gründen bewusst offen gelassen hat und beispielsweise Cambridge Analytica ausnutzen konnte. Eine genaue Anleitung dazu ist hier zu finden.
Im Zuge der Einführung neuer Datenschutzeinstellungen hat Facebook nun auch in Europa seine umstrittene Gesichtserkennung gestartet. Das Verfahren basiert darauf, dass eine Software Fotos analysiert und für Gesichter individuelle Signaturen auf Basis ihrer Merkmale erstellt. Anhand dieser mathematischen Repräsentationen der Gesichter werden Personen dann auf beliebigen Fotos wiedererkannt. Da Facebook die Abfrage des Einverständnisse so gestaltet hat, dass das kaum jemand mitbekommt, sollte man dies in den Einstellungen prüfen. Der entsprechende Reiter heißt "Gesichtserkennung".
Wichtig ist auch, sich nach der Nutzung von Facebook immer wieder auszuloggen, weil man es dem Unternehmen ansonsten sehr leicht macht, das komplette Surfverhalten mitzuschneiden. Das muss allerdings kein großer Mehraufwand sein - mit einem Passwort-Manager kann man die Eingabe von Benutzernamen und Passwörter automatisieren.
https://netzpolitik.org/2018/kleines-einmaleins-der-digitalen-selbstverteidigung/

Studie: Depression an Facebook-Posts erkennbar, PC-WELT.de, 17.10.2018
Anhand der Wort- und Themenwahl eines Facebook-Nutzers lässt sich erkennen, ob dieser an einer Depression leidet.
https://www.pcwelt.de/a/studie-depression-an-facebook-posts-erkennbar,3462613

Nackt im Netz: Warum Nudisten sich jetzt in Scharen auf Twitter herumtreiben, STERN.de, 18.07.2018
Nackte Haut ist in sozialen Netzwerken normalerweise nicht gern gesehen. Doch Twitter wurde zum Hafen vieler Nudisten. Dafür gibt es mehrere Gründe.
https://www.stern.de/digital/online/warum-nudisten-sich-jetzt-in-scharen-auf-twitter-herumtreiben-8173856.html

Fotoprojekt von Toyah Diebel
Peinliche Kinderfotos auf Instagram? Diese Aktion zeigt, dass das problematisch sein kann
, STERN.de, 28.03.2019
Ein Foto, wie du mit offenem Mund schläfst oder auf dem Klo sitzt, würdest du niemals posten? "Dein Kind auch nicht", plädiert die gleichnamige Aktion von Instagrammerin Toyah Diebel. Zusammen mit Wilson Gonzalez Ochsenknecht stellt sie problematische Kinderfotos nach.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/kinderfotos-auf-instagram--toyah-diebel-macht-auf-problematik-aufmerksam-8638360.html

Cambridge Analytica wieder in den Schlagzeilen: Datenabgriff auch von Twitter, 30.04.2018, netzpolitik.org
Der Forscher Alexander Kogan, der Daten von Millionen Facebook-Nutzern sammelte und an Cambridge Analytica weitergab, hatte offenbar auch Zugang zu Twitter-Daten. Dabei geht es um eine nicht näher bestimmte Anzahl öffentlicher Tweets, die er gegen Bezahlung kopieren konnte.
https://netzpolitik.org/2018/cambridge-analytica-wieder-in-den-schlagzeilen-datenabgriff-auch-von-twitter/

Wem gehört der beruflich genutzte Xing-Account?, PC-WELT.de, 14.07.2018
Gehören die auf Facebook, Twitter oder Xing beruflich veranlassten Kontakte der Firma oder dem Arbeitnehmer?
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Wem_gehoert_der_beruflich_genutzte_Xing-Account_-Klare_Regeln_in_Unternehmen_aufstellen-8806571.html

Wie umgehen mit pöbelnden Kommentaren im Netz? Facebook steht im Zentrum der Debatte
Digitaler Datenschutz
Wer ist verantwortlich für Facebook-Fanpages?
, tagesschau.de, 05.06.2018
Nicht nur Einzelpersonen sind bei Facebook angemeldet. Auch Unternehmen haben die Plattform für sich entdeckt. Der EuGH klärt heute, inwieweit Betreiber sich um den Datenschutz ihrer Nutzer kümmern müssen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/faq-eugh-fb-101.html

Mobile Security
Neuer Android-Trojaner liest Whatsapp-Nachrichten aus
, trojaner-info.de, 02.10.2018
Android.Trojan-Spy.Buhsam.A: Spyware-App für Android liest Whatsapp-Nachrichten aus.
Eine vermutlich noch in Entwicklung befindliche Spyware für Android-Smartphones kann zahlreiche private Informationen von einem Smartphone kopieren und Whatsapp-Chats auslesen. G DATA hat die Malware analysiert.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/neuer-android-trojaner-fuer-android-liest-whatsapp-nachrichten-aus.html

Threema anstelle von WhatsApp, trojaner-info.de, 24.02.2019
Threema war einer der ersten Messenger, bei denen die Sicherheit höchste Priorität hatte.
Es ist die Schweizer Verwaltung, die künftig mit der WhatsApp-Alternative, vor allem bei als "vertraulich" eingestuften Dokumenten, kommunizieren wird. WhatsApp darf dann nur noch privat genutzt werden.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/threema-an-stelle-von-whatsapp.html

Schweizer Verwaltung setzt auf Threema statt WhatsApps, netzpolitik.org, 13.02.2019
Nach Frankreich will nun auch die Schweiz in Sachen Messenger die behördliche Kommunikation weg von WhatsApp bekommen. Dort entschied man sich nun für ein Unternehmen aus dem eigenen Land.
https://netzpolitik.org/2019/schweizer-verwaltung-setzt-auf-threema-statt-whatsapp/

Apps von Instagram, Facebook, WhatsApp
Zuckerbergs nächster Plan
Wohin geht Facebook mit Whatsapp?
, tagesschau.de, 19.02.2019
Vor fünf Jahren kaufte Facebook für 19 Milliarden Dollar das Unternehmen Whatsapp. Mark Zuckerberg gab damals den Gründern ein Versprechen: Whatsapp werde unabhängig bleiben. Er wird es wohl brechen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/facebook-whatsapp-109.html

Brasilien vor der Wahl: Desinformation und Gerüchte millionenfach über WhatsApp verbreitet, netzpolitik.org, 19.10.2018
In Brasilien ist WhatsApp zum wichtigsten Tool für Desinformationskampagnen geworden. Kurz vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl erhalten Millionen von Wählern Falschinformationen. Forscher haben Vorschläge, die Verbreitung einzudämmen - ohne Angriffe auf die Verschlüsselung.
https://netzpolitik.org/2018/brasilien-vor-der-wahl-desinformation-und-geruechte-millionenfach-ueber-whatsapp-verbreitet/

WhatsApp: Sicherheitslücke bei Messenger-Dienst - sofort updaten!
Milliarden Nutzer weltweit betroffen: Sicherheitslücke bei Messenger-Dienst WhatsApp
, FOCUS Online, 10.10.2018
Eine riesige Sicherheitslücke gefährdet aktuell Milliarden Nutzer des Messenger-Dienstes WhatsApp. Aufgrund eines Bugs in einer älteren Version der App können Angreifer mit einem einzigen Videoanruf das Smartphone sabotieren. Die Lücke betrifft Android- und iOS-Nutzer. Ein Update ist schon länger veröffentlicht. Die User werden jetzt aufgefordert, die App sofort zu aktualisieren.
Die kritische Sicherheitslücke trat laut einem Bericht des IT-Portals "heise.de" bereits in älteren Versionen von WhatsApp in Android und iOS auf.
https://www.focus.de/digital/internet/angreifer-koennen-handy-kapern-sofort-updaten-milliarden-whatsapp-nutzer-weltweit-von-sicherheitsluecke-betroffen_id_9734643.html

"Sklavenmarkt" auf Facebook: Mädchen für 500 Kühe und drei Autos versteigert, STERN.de, 15.11.2018
Auf Facebook boten sich fünf Männer aus dem Sudan einen wahren Bieterkrieg. Aber es ging nicht etwa um einen Fernseher oder eine antike Rarität, sondern um eine "jungfräuliche Braut".
Ein 17-jähriges Mädchen aus dem Sudan ist Opfer einer menschenverachtenden Auktion geworden. Ihre eigene Familie bot sie über Facebook zum Verkauf an. "Wie viele Kühe seid ihr bereit zu bezahlen, um sie zu heiraten?", habe ein User unter dem Namen Kwabena Frimpong Manso seine Follower gefragt und ein Bild des Mädchens gepostet, berichtet die lokale Zeitung "Zambian Observer". Fünf Männer haben sich daraufhin einen Bieterkrieg geliefert. Unter ihnen auch David Mayom Riak, der stellvertretende Gouverneur des südsudanesischen Staates Eastern Lakes State.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/sudan--maedchen-fuer-500-kuehe-und-drei-autos-auf-facebook-versteigert-8448060.html

Sicherheitsvorfall bei WhatsApp untergräbt das Vertrauen im Internet, trojaner-info.de, 13.08.2018
Kevin Bocek, VP Security Strategy and Threat Intelligence bei Venafi
Die Sicherheitsforscher von Check Point haben eine brisante Schwachstelle in WhatsApp entdeckt, die es ermöglicht, scheinbar vertrauenswürdige Nachrichten zu manipulieren und gefälschte Nachricht im Namen eines unbeteiligten Nutzers zu verschicken. Böswillige Akteure könnten über diese Schwachstelle beispielsweise eine bereits gesendete Antwort nachträglich verändern, sodass sie wie eine legitime Nachricht des Absenders wirkt. In einem Gruppenchat könnten sie wiederum gefälschte Nachrichten verbreiten, selbst wenn die zitierte Person kein Mitglied der Gruppe ist.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/sicherheitsvorfall-bei-whatsapp-untergraebt-das-vertrauen-im-internet.html

Messenger: Diese Daten gibt Whatsapp an Facebook weiter - und so widersprechen Sie, STERN.de, 22.06.2018
Mit der Übernahme von Whatsapp wollte Facebook auch die Daten der Nutzer abgreifen. Nun hat der Konzern begonnen, sich die Informationen zu holen. Wir erklären, was genau Facebook wissen will - und wie man widerspricht.
https://www.stern.de/digital/smartphones/diese-daten-gibt-whatsapp-an-facebook-weiter---und-so-widersprechen-sie-8137296.html

WhatsApp: Fehler belastet Datenvolumen extrem, PC-WELT.de, 11.07.2018
WhatsApp erstellt durch einen Bug derzeit riesige Backups. Dies sorgt für verärgerte Nutzer mit aufgebrauchtem Inklusivvolumen.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-fehler-belastet-datenvolumen-extrem,3451496

10 Tipps zur sicheren Nutzung von WhatsApp, trojaner-info.de, 24.08.2018
WhatsApp ist Fluch und Segen zugleich. Wer auf den Messenger nicht verzichten möchte, sollte einige Sicherheitshinweise beachten.
Es werden immer wieder neue Sicherheitslücken bei WhatsApp bekannt. Trotzdem scheint der Siegeszug von WhatsApp ungebrochen zu sein. Es gibt mittlerweile gute Alternativen zu WhatsApp — wer aber dem Dienst zum Beispiel wegen der langen Freundesliste treu bleiben möchte, sollte einige Tipps für den maximalen Schutz privater Daten und der Privatsphäre beherzigen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/10-Tipps-zur-sicheren-Nutzung-von-WhatsApp.html

Continental-Zentrale in Hannover
Bedenken beim Datenschutz
Conti verbannt Snapchat und WhatsApp
, tagesschau.de, 05.06.2018
Wer beim Autozulieferer Continental ein Diensthandy verwendet, darf darauf weder WhatsApp noch Snapchat verwenden. Continental hat Datenschutzbedenken. Mehr als 36.000 mobile Geräte sind betroffen.
https://www.tagesschau.de/ardimport/boerse/continental-snapchat-whatsapp-101.html

Der Nächste sagt wiedermal "Danke":

Facebook und Airbus lobbyieren gemeinsam in Brüssel für Drohnen, netzpolitik.org, 01.10.2018
Facebook möchte mit unbemannten Stratosphäre-Drohnen Internet in entlegenste Erdteile strahlen. Sein eigenes Drohnenprojekt Aquila stellte der Konzern vor kurzem ein. Doch Facebook gibt nicht auf und spricht nun mit der EU-Kommission über die Airbus-Drohne Zephyr, wie nun veröffentlichte Dokumente zeigen.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-und-airbus-lobbyieren-gemeinsam-in-bruessel-fuer-drohnen/

Tierquälerei: Wilderer töten Bärenfamilie während ihres Winterschlafs - Video dokumentiert die Tat, STERN.de, 29.03.2019
In Alaska wurden zwei Wilderer von einer Wildtierkamera dabei gefilmt, wie sie eine Bärenfamilie erschossen haben. Nun veröffentlichte eine Tierschutzorganisation den Clip im Internet.
Zwei Schwarzbär-Jungtiere tollen im Schnee.
Es sind grausame Bilder, die am Mittwoch von einer amerikanischen Tierschutzorganisation ins Netz gestellt wurden: In einem zweiminütigem Video ist zu sehen, wie zwei Wilderer sich auf Skiern zu einer Bärenhöhle begeben, in der gerade eine Schwarzbärin mit ihrem Nachwuchs Winterschlaf hält. Bei den Wilderern handelt es sich um Vater und Sohn, die sich bewaffnet auf einem Jagdausflug befinden.
Im Verlauf des Videos ist zu sehen, wie der 18-jährige Owen auf die Bärenmutter schießt. Zwei Schüsse gibt er ab. Die beiden Bärenjungen, die sich noch in der Höhle befinden, schreien fürchterlich. Bis der 41-jährige Andrew R. auch die beiden Jungtiere erschießt. Anschließend posieren die Männer mit den erlegten Tieren, um Fotos von sich und ihrer Beute zu machen.
Das brutale Video ist auf Facebook abrufbar, darin sind heftige Bilder zu sehen, die verstörend sein können. Bitte seien Sie sich dessen bewusst, ehe Sie den Link anklicken - sehen können Sie das Video hier. Woher das Video stammt
Die Männer ahnten nicht, dass sie bei ihrer Tat gefilmt wurden. Zwei Tage später kamen sie sogar noch einmal zur Höhle, um die Spuren zu beseitigen. Auch dabei wurden sie gefilmt.
Eine Wildtierkamera des "Alaska Departments of Fish and Game" nahm die Bilder bereits im April 2018 auf. Ursprünglich sollte damit die Bärenfamilie bei ihrem Winterschlaf beobachtet werden, weshalb die Kamera gegenüber des Höhleneingangs aufgehängt wurde. Die Tierschutzorganisation "The Humane Society of the United States" sorgte dafür, dass ein Jahr nach der Tat das Video öffentlich zu sehen ist. Sie veröffentlichten eine geschnittene Version, woraus die schlimmsten Szenen entfernt wurden.
https://www.stern.de/panorama/wilderer-toeten-baerenfamilie-in-ihrer-hoehle---waehrend-ihres-winterschlafs-8644142.html

Fake-Bilder: Lehrer in Pornos und mit Hitlergruß, PC-WELT.de, 29.11.2018
Schüler eines Gymnasiums haben gefälschte Fotos auf Instagram verbreitet: Lehrer als Porno-Darsteller und mit Hitlergruß.
https://www.pcwelt.de/a/fiese-schueler-gefaelschte-fotos-zeigen-lehrer-in-pornos-und-mit-hitlergruss,3463194

Momo - der gruselige WhatsApp-Kontakt, trojaner-info.de, 15.08.2018
Kaspersky Lab rät, wie man Kinder schützen kann.
Seit einigen Wochen treibt ein ominöser Whats-App-Kontakt namens Momo sein Unwesen im Messenger-Dienst - auf seinem Profilbild ist ein Angst einflößendes, komisch verzerrtes Gesicht zu erkennen. Berichten zufolge bedroht Momo seine Kontakte, verteilt schockierende Inhalte und veranlasst Nutzer sogar dazu, sich selbst zu verletzen. Was das alles zu bedeuten hat, haben die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab näher untersucht.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/momo-der-gruselige-whatsapp-kontakt.html

Projekt "Selfie Harm"
Schockierende Fotoserie: So krass verfälschen junge Menschen ihr Aussehen für Social Media
, STERN.de, 10.02.2019
Augen etwas größer, Nase kleiner, Lippen voller: Wie stark Jugendliche Fotos von sich selbst bearbeiten, ist teilweise mehr als erschreckend. Das Projekt "Selfie Harm" zeigt, wie problematisch die Entwicklung von Fotomanipulation ist.
https://www.stern.de/neon/feierabend/kunst-design/selfie--so-krass-verfaelschen-junge-menschen-ihr-aussehen-fuer-social-media-8572750.html

Love from Hell
Sea, Sex and Selfie-Terror auf Sri Lanka
, STERN.de, 04.02.2019
Früher gingen die Leute an den Strand, um sich zu entspannen. Heute pudern sie sich gülden, haben eine Visagistin dabei und machen Selfies mit Drohnen.
https://www.stern.de/familie/henriette-hell/henriette-hell-ueber-influencer-und-selfie-terror-auf-sri-lanka-8563318.html

Gaffer macht Selfie mit verletzter Person (gestellt)
Viralhit "Respect" des DRK
, STERN.de, 10.06.2019
Selfies, Flaschen und Messer: So werden Rettungskräfte im Einsatz angegriffen und behindert
Dieser Viral-Hit vom Roten Kreuz hat eine klare Botschaft: Respektiert unsere Rettungskräfte! Eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Im stern-Interview spricht Notfallsanitäter Marcel Offermann über Probleme und Behinderungen im Einsatz.
https://www.stern.de/gesundheit/rotes-kreuz--so-werden-rettungskraefte-im-einsatz-behindert-8745242.html

Hype wegen Horrorfilms
Netflix warnt vor "Bird-Box-Challenge"
, tagesschau.de, 03.01.2018
In den sozialen Medien werden derzeit Tausende Videos gepostet, auf denen Menschen mit verbundenen Augen zu sehen sind. Sie ahmen den Horrorfilm Bird Box nach, der derzeit auf Netflix läuft. Das Portal warnt.
https://www.tagesschau.de/ausland/netflix-161.html

M. Beisenherz: Sorry, ich bin privat hier
Zwischen Pornobildern und Tupperspam - Mickys WhatsApp-Report 2018
, STERN.de, 27.12.2018
Wer auch immer behauptet, Smartphones gehörten nicht in die Hände von Kindern, ignoriert, welchen Schaden unsere Eltern damit anrichten können. Der 78-jährige Vater meines Kumpels Loffi wurde zu einer kurzfristigen Internet-Berühmtheit. Hashtag #Pornogate.
https://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/mickys-whatsapp-report-2018--zwischen-pornobildern-und-tupperspam-8507202.html

Schon wieder eine Daten-Schwachstelle bei Facebook, PC-WELT.de, 15.05.2018
Die durch ein Persönlichkeitsquiz gesammelten Daten von drei Millionen Facebook-Nutzern waren schlecht geschützt.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-moegliches-neues-datenleck-durch-persoenlichkeitsquiz,3450804

Facebook-Container gegen Tracking, derzeit nur für Firefox >= 57: Mozilla ist sich der immer größer werdenden Sorge der Facebook-Nutzer über ihre Privatsphäre und Daten bewusst und reagiert mit einen Add-on. "Facebook Container" löscht zuerst alle Cookies, die mit Facebook in Verbindung stehen und loggt Sie dann aus. Beim nächsten Besuch wird ein Container erschaffen, der verhindert, dass Ihr Nutzerverhalten außerhalb des sozialen Netzwerkes an Facebook weitergeleitet wird. So können Sie sorgenfrei Verlinkungen zu anderen Seiten folgen, ohne dass dies abgespeichert wird. Dies ist zwar kein Schutz vor Datenmissbrauch, aber zumindest haben Sie ein Stückchen mehr Kontrolle über das, was Facebook von Ihnen erfährt.
https://addons.mozilla.firefox

23 Facebook Alternatives for Different Social Media Types (2017), beebom.com
But there are times when we get a little saturated by Facebook and want a new fresh alternative. Although the truth is, there are no worthy Facebook alternatives. https://beebom.com/facebook-alternatives/

Vero - ein neues soziales Netzwerk
Netzwerk Openbook
Wie Facebook, aber ohne Datenhandel
, tagesschau.de, 17.07.2018
Openbook will die datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook werden: ohne Werbung, ohne Nutzerdaten zu sammeln. Nicht nur in puncto Finanzierung dürfte es ein neues Netzwerk schwer haben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/open-book-facebook-101.html

Facebook-Datenschutz: Logging von Anruf- und SMS-Metadaten?, PC-Magazin.de, 26.03.2018
Facebook soll Informationen zu Anrufen und SMS ohne Einverständnis der Nutzer geloggt haben. Das Unternehmen sieht die Verantwortung beim Konsumenten.
https://www.pc-magazin.de/news/facebook-datenschutz-logging-anruf-sms-metadaten-3199232.html

Unregulierte soziale Netzwerke zerstören Demokratie, netzpolitik.org, 01.08.2018
Ein Ausschuss des britischen Parlaments geht mit Facebook, Google & Co. hart ins Gericht. In einem umfangreichen Bericht fordern die Abgeordneten konkrete Maßnahmen, um das giftige Ökosystem aus Online-Werbung, Wahlbeeinflussung und Datenmissbrauch in den Griff zu bekommen.
https://netzpolitik.org/2018/unregulierte-soziale-netzwerke-zerstoeren-demokratie/

Desinformation auf Twitter: Russische Trolle für und gegen Merkel, tagesschau.de, 09.08.2018
Russische Trolle haben versucht, auf Twitter den Wahlkampf in Deutschland zu beeinflussen. Datenanalysen zeigen, wie sie Stimmung für und gegen Merkel machen wollten.
[...] CDU-freundliche Bot-Armee?
Die Daten, die in den USA veröffentlicht wurden, umfassen auch deutschsprachige Twitter-Profile. Darunter sind Accounts, die in Deutschland bereits für Irritation gesorgt hatten. Twitter-Nutzer mutmaßten über eine Bot-Armee, die CDU-freundlich gesonnen sei.
[...] CDU unter Verdacht
Die russischen Trolle waren viele Monate aktiv. Der Journalist Udo Stiehl twitterte im April 2017, ihm seien seit Wochen merkwürdige Accounts als neue Follower aufgefallen. Einige Nutzer mutmaßten, die CDU selbst stecke hinter diesen Accounts. Eine Spekulation, die wiederum die russischen Trolle aufgriffen: So verbreiteten sie beispielsweise einen Tweet weiter, in dem es hieß, die CDU habe eine Bot-Armee aufgestellt.
Doch der Verdacht gegen die CDU war falsch. Aus den analysierten Daten aus den USA wird nun klar: Es handelte sich um russische Trolle, die international aktiv waren. Was sie mit den plumpen Versuchen, Stimmung für Merkel zu machen, genau erreichen wollten - darüber lässt sich nur spekulieren. Möglicherweise wollten sie die CDU in Verdacht bringen, selbst Fake-Profile einzusetzen. Trolle machen Merkel für Terror verantwortlich
Wie in den USA war es zudem offenkundig Ziel der Trolle, Diskussionen zu polarisieren und politische Debatten anzuheizen. Denn während die russischen Trolle auf Deutsch vorgeblich Stimmung für Merkel machten, verbreiteten sie auf Englisch Inhalte, die sich sehr klar gegen die Kanzlerin richteten.
So machten entsprechende Profile Merkel direkt verantwortlich für den Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz, den Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum sowie sexuelle Übergriffe durch Flüchtlinge. Häufig setzten sie Hashtags wie #RefugeesNotWelcome und #IslamKills ein oder bezeichneten die Kanzlerin als die "deutsche Hillary Clinton" - eine weitere Parallele zum US-Wahlkampf.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/trolle-btw17-ira-twitter-101.html Hintergrund
Wie Trolle im Wahlkampf manipulierten
Im Bundestagswahlkampf hat es gezielte Kampagnen von rechtsradikalen Aktivisten gegeben, um Debatten im Netz zu beeinflussen. Dabei wurden sie von Social Bots unterstützt.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/manipulation-wahlkampf-101~_origin-94421f1a-a443-4daf-a641-d6604e31fe8f.html
Mehr zu diesem Thema:
Russische Anzeigen: Spalten und polarisieren, 02.11.2017, https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/anzeigen-uswahlkampf-101.html
Die Trollfabrik in St. Peterburg, 14.04.2015, G. Atai | video, http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-435149.html

Kampagnen gegen die Kanzlerin Feindbild Merkel, tagesschau.de, 12.09.2017
Man werde die Kanzlerin "vor den Kadi zerren", droht die AfD. Auf der Straße wird Merkel als "Volksverräterin" beleidigt, im Netz werden ihr nun sogar Kriegsverbrechen angelastet. Politische Gegner als Kriminelle stigmatisieren: Eine Strategie, die an den US-Wahlkampf erinnert.
Im Wahlkampf hat die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel bereits mehrfach gefordert, Kanzlerin Angela Merkel müsse vor Gericht gestellt werden, um sich für ihre Politik zu verantworten. Sie habe sowohl bei Rettungsmaßnahmen für die europäische Gemeinschaftswährung als auch in der Flüchtlingspolitik gegen geltendes Recht verstoßen. Die Kanzlerin müsse "nach ihrer Amtszeit vor ein ordentliches Gericht gestellt werden".
Bei einem Wahlkampfauftritt in Hessen sagte Weidel laut der "Oberhessischen Presse": "Wir zerren Merkel vor den Kadi!" Auch im bayerischen Wolznach wiederholte die AfD-Spitzenkandidatin ihre Forderung. "Was hat Merkel unserem Land angetan?", fragte Weidel - und sprach von einer "Schande".
"Es sind Merkels Tote"
In ihrer Wahlkampagne macht die AfD Merkel zudem für Terror-Anschläge mitverantwortlich: "Frau Merkel, wann werden Sie bremsen?", steht auf einem Plakat über blutigen Reifenspuren, die auf islamistische Anschläge anspielen.
Die Kriminalisierung der Kanzlerin ist keineswegs neu. Nach dem Anschlag in Berlin im Dezember 2016 machten AfD-Politiker Merkel für die Opfer verantwortlich: Es seien Merkels Tote, twitterte Marcus Pretzell. Spitzenkandidatin Weidel hatte ebenfalls im Dezember 2016 in der Sendung "Maischberger" der Kanzlerin eine indirekte Verantwortung für den Mord an einer Studentin in Freiburg zugewiesen.
Anzeigen wegen Hochverrats
Die Kanzlerin gilt bereits seit dem Herbst 2015 als zentrales Feindbild der Rechtsaußen. Alexander Gauland und Frauke Petry hatten damals angekündigt, man werde die Kanzlerin anzeigen - wegen ihrer Asylpolitik. Der Vorwurf: Merkel habe sich als "Schleuser" betätigt. Das "Compact"-Magazin, das offen zur Unterstützung der AfD aufruft, bot einen Mustertext zur Strafanzeige wegen Hochverrats gegen Merkel an.
Insgesamt rund 1000 Anzeigen gingen beim Generalbundesanwalt ein - doch alle wurden eingestellt: "Die Strafanzeigen gegen die Bundeskanzlerin haben sich alle als haltlos erwiesen", sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler. Im Juli entschied zudem der Europäische Gerichtshof, dass die deutsche Flüchtlingspolitik rechtmäßig gewesen war.
Aktuell werfen AfD-Politiker der Kanzlerin vor allem bei der Euro-Rettungspolitik Rechtsbrüche vor. Doch das Bundesverfassungsgericht hat bereits vor Jahren die Politik der Bundesregierung weitestgehend als rechtmäßig bestätigt. Dämonisierung und Delegitimierung
Im Netz sind es rechtsradikale Blogs und Facebook-Gruppen, in denen Merkel beleidigt und dämonisiert wird. Dort ist von einem illegalen Merkel-Regime die Rede, auf Bildmontagen wird die Kanzlerin mit Schweineohren oder als Angeklagte beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess gezeigt. Auf anderen Darstellungen dient sie als Handlangerin Israels und/oder der USA. Viele Motive, eine Botschaft: Merkel sei eine Verräterin und Verbrecherin, die vor Gericht gehöre.
[...] Wütende Proteste gegen Merkel
Die Attacken gegen Merkel werden aber nicht nur im Netz vorgetragen, sondern auch auf der Straße. Bei Wahlkampfveranstaltungen in Ostdeutschland empfingen Bürger die Kanzlerin mit wütenden Protesten. Bei "Spiegel TV" bezeichnete ein Demonstrant in Bitterfeld Merkel als "Judenhure".
Das ARD-Politikmagazin Panorama sprach mit mehreren Anti-Merkel-Demonstranten: Ein junger Mann sagte: "In unseren Augen ist sie keine Bundeskanzlerin mehr, sondern eine Verbrecherin." Andere beschimpften sie als "Volksverräterin", die in den "Knast" gehöre. Ein AfD-Landtagsabgeordneter forderte, Merkel müsse in einer Zwangsjacke aus dem Kanzleramt geführt werden.
Parallelen zum US-Wahlkampf
Merkel ist über Jahre als das zentrale Feindbild der AfD und ihrer Anhänger aufgebaut worden, sie wird kriminalisiert und als Verräterin dargestellt. Ein Vorgehen, das aus dem US-Wahlkampf bekannt ist. "Lock her up!", das skandierten Trump-Anhänger immer wieder: Die demokratische Kandidatin Hillary Clinton sollte ins Gefängnis - wegen einer E-Mail-Affäre. Zudem kursierten Fake News, wonach Clinton mit einem Kinderpornoring zu tun gehabt hätte.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/feindbild-merkel-101~_origin-94421f1a-a443-4daf-a641-d6604e31fe8f.html
Mehr zum Thema
Pöbler gegen Merkel: "Hau ab, Du Volksverräterin!" | daserste, http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2017/Poebler-gegen-Merkel-Hau-ab-Du-Volksverraeterin-,merkel2678.html
Spitzenkandidaten im Visier von Fake News | br, http://www.br.de/bundestagswahl/spitzenkandidaten-visier-fakenews-100.html Bundesverfassungsgericht segnet Euro-Rettungsfonds ab, 18.03.2014, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/esm178.html
BVerfG genehmigt "Rettungsschirm" mit Vorbehalten, 19.02.2012, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bundesverfassungsgericht190.html
Verfassungsgericht weist Klagen gegen Euro-Rettung ab, 07.09.2011, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/verfassungsgericht122.html

Passwort
Nach LinkedIn-Hack
Facebook und Netflix setzen Passwörter zurück
, PC-Magazin.de, 09.06.2016
Als Reaktion auf kürzlich veröffentlichte Datensätze von LinkedIn setzen Netflix und Facebook jetzt die Passwörter ihrer Mitglieder zurück.
https://www.pc-magazin.de/news/facebook-netflix-passwort-zurueckgesetzt-linkedin-hack-sicherheit-3196332.html

Cybersicherheit strategisch denken, trojaner-info.de, 28.11.2018
Unternehmen müssen auf eine nachhaltige Compliance setzen, sagt Gerald Lung, Country Manager DACH von Netwrix.
Kürzlich haben Hacker das soziale Netzwerk Knuddels.de angegriffen und aufgedeckt, dass die Plattform Passwörter und Nutzerdaten unverschlüsselt gespeichert hat. Chatnamen, Passwörter, E-Mail-Adressen sowie teilweise sogar die echten Namen der Nutzer wurden online veröffentlicht und das Unternehmen zu einer Strafe von 20.000 Euro verurteilt.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/cybersicherheit-strategisch-denken.html

Facebook-Alternative: Top 7 der Social Networks, PC-Magazin.de, 22.3.2018
Sind Sie auf der Suche nach einer Facebook-Alternative? Hier finden Sie unsere Empfehlungen für die besten Social Networks: natürlich ohne Facebook.
https://www.pc-magazin.de/bildergalerie/facebook-alternative-top-social-networks-1497989-118535423.html

Sichere Whatsapp-Alternative: Signal, PC-WELT.de, 17.05.2018
Die Open-Source-Software hinter Signal wird von vielen Krypto-Experten gelobt, wie etwa vom Whistleblower Edward Snowden, von Bruce Schneider, dem Erfinder von PGP, oder von Matt Green, einem renommierten Verschlüsselungsexperten der Johns Hopkins University.
https://www.pcwelt.de/a/sichere-whatsapp-alternative-signal,3450829

Nun amtlich: Der Messenger Signal ist ziemlich sicher, netzpolitik.org, 04.10.2016
Moxie Marlinspike, Gründer von Open Whisper Systems, musste erstmals Signal-Nutzerdaten herausgeben. CC BY-SA 2.0 via flickr/Knight Foundation
Über fatale Sicherheitslücken ist der Krypto-Messenger Signal bislang noch nicht gestolpert. Doch der Schutz der Privatsphäre hört bei Verschlüsselung nicht auf, wie die Anordnung eines US-Gerichts zeigt. Nun hat Signal auch diesen Test bestanden, https://netzpolitik.org/2016/nun-amtlich-der-messenger-signal-ist-ziemlich-sicher/.

System-Kollaps
Vorsicht, WhatsApp-Falle: Unsichtbare Zeichen lassen reihenweise Handys abstürzen
System-Kollaps: Vorsicht, WhatsApp-Falle: Unsichtbare Zeichen lassen reihenweise Handys abstürzen
, FOCUS Online, 09.05.2018
Im Messenger WhatsApp kursiert derzeit wieder einmal eine manipulierte Nachricht, die nach dem öffnen durch unsichtbare Zeichenfolgen ihr System
https://www.focus.de/digital/internet/system-kollaps-vorsicht-whatsapp-falle-unsichtbare-zeichen-lassen-reihenweise-handys-abstuerzen_id_8900049.html

FakesApp: WhatsApp-Schwachstelle erlaubt Manipulation von Textnachrichten, trojaner-info.de, 10.08.2018
Das Research Team von Check Point findet eine Schwachstelle in WhatsApp. Mögliche Angriffsmöglichkeiten sind unter anderem die Veränderungen von versendeten Nachrichten von anderen Personen oder die Manipulation von WhatsApp-Gruppen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/fakesapp-whatsapp-schwachstelle-erlaubt-manipulation-von-textnachrichten.html

Umfrage setzt WhatsApp unter Druck: Einführung von Werbung könnte fatal enden
Wer in Zukunft für WhatsApp zahlen muss
, CHIP, 13.08.2018
Ab dem kommenden Jahr will Facebook im WhatsApp Messenger Werbeanzeigen ausspielen - und könnte damit bei vielen Nutzern für Unmut sorgen, wie eine Umfrage jetzt zeigt. Mehr als die Hälfte der WhatsApp-Nutzer würde dem Messenger demnach sogar den Rücken kehren. Werbung ist für WhatsApp ein Mittel, um künftig Geld zu verdienen. Wen diese und andere Pläne betreffen, erfahren Sie im Video.
Die große Mehrheit der WhatsApp-Nutzer lehnt Werbung im Messenger ab. In einer repräsentativen Civey-Umfrage für CHIP erklärten über 53 Prozent der Befragten, WhatsApp nicht mehr nutzen zu wollen, wenn in der App Werbeanzeigen erscheinen. Nur jeder dritte der Befragten war sich sicher, WhatsApp trotz Anzeigen auch in Zukunft nutzen zu wollen.
https://www.chip.de/news/Umfrage-setzt-WhatsApp-unter-Druck-Eine-Neuerung-koennte-viele-Nutzer-kosten_146319673.html

WhatsApp: DSGVO sorgt für Unsicherheit, PC-WELT.de, 17.05.2018
Wer als Unternehmen über WhatsApp mit Kunden kommuniziert, könnte bald einen Bußgeldverstoß provozieren.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-dsgvo-sorgt-fuer-unsicherheit-bei-unternehmen,3450845

WhatsApp, Facebook und Co.: Leute, die nicht zurückschreiben - was ist los mit euch?, STERN.de, 29.04.2018
Messenger wie WhatsApp bieten viel kommunikative Unabhängigkeit. So viel, dass manche Menschen immer unzuverlässiger antworten. Unseren Autor ärgert das zunehmend: Sind sich diese Leute bewusst, welche Botschaft sie damit senden?
https://www.stern.de/neon/magazin/whatsapp--facebook-und-co---warum-schreiben-menschen-nicht-zurueck--7787566.html

Das Geschäft mit Nutzer-Daten, 08.04.2018
Nach dem Datenskandal um Facebook steht der Internetkonzern massiv unter Druck. Sie versprechen verschärfte Regeln. Doch das Geschäftsmodell mit Nutzerdaten bleibt bestehen. Was können Deutschland und die Nutzer selbst gegen Datenmissbrauch tun?
https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab-4299~_bab-sendung-443.html

"Facebook verdient sein Geld mit Nutzerdaten", tagesschau.de, ZAPP - 21.03.2018 23:20 Uhr Autor/in: Sabine Schaper
Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar glaubt nicht, dass Facebook am Schutz seiner User übermäßig stark interessiert sei. Das entspreche nicht dem Geschäftsmodell.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Das-Medienmagazin,sendung751530.html

Alltag: Dritte kommen an Facebooks Daten, tagesschau.de, ndr.de, ZAPP, 21.03.2018
Facebook in Bedrängnis: Laut Recherchen von "New York Times" und "Guardian" erwarb und speicherte die Firma Cambridge Analytica illegal 50 Millionen Nutzerprofile.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Das-Medienmagazin,sendung751530.html

Unfassbar, was Facebook alles weiß: Data Selfie deckt Sammelwut auf, CHIP, 11.02.2017
Facebook sammelt Unmengen an Nutzerdaten. Was genau das soziale Netzwerk alles über die User weiß, ist vielen dabei gar nicht bewusst. Ein kostenloses Tool möchte Ihnen nun vor Augen führen, was für Spuren Sie im sozialen Netzwerk hinterlassen. Dafür zeigt Ihnen "Data Selfie" grafisch aufbereitet Ihre eigenen digitalen Fingerabdrücke. Auf Grundlage dieses "Data Minings" erstellt das Tool zudem erschreckend genaue Persönlichkeitsprofile.
http://www.chip.de/news/Unfassbar-was-Facebook-alles-weiss-Data-Selfie-deckt-Sammelwut-auf_108783644.html

Troll-Armeen und Spione: Der Online-Feldzug der saudi-arabischen Regierung, netzpolitik.org, 23.10.2018
Jamal Khashoggi wurde in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul brutal ermordet. Vorab soll er von einer Troll-Armee des Kronprinzen auf Twitter massiv diskreditiert und unter Druck gesetzt worden sein, berichtet die New York Times. Einzelheiten zu diesem Online-Feldzug legen offen, wie die Regierung gegen Kritiker vorgeht - auch mit Spionen direkt bei Twitter.
https://netzpolitik.org/2018/troll-armeen-und-spione-der-online-feldzug-der-saudi-arabischen-regierung/

Skandal in Österreich
Ex-Politikerin erhält obszöne Nachrichten, veröffentlicht sie und wird dafür bestraft
, STERN.de, 10.10.2018
Auf Facebook bekam die ehemalige Grünen-Politikerin Sigi Maurer sexuell anzügliche Nachrichten. Doch vor Gericht wurde nicht der mutmaßliche Absender bestraft, sondern sie.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/sigi-maurer--ex-politikerin-erhaelt-obszoene-nachrichten--veroeffentlicht-sie---und-wird-bestraft-8395018.html

Skandal um obszöne Nachrichten
Frauen als Freiwild: Die bitteren Lehren aus dem Fall Sigi Maurer
, STERN.de, 10.10.2018
Der Fall der österreichischen Ex-Politikerin Sigrid "Sigi" Maurer zeigt die Schwierigkeiten, denen Frauen in ihrem Kampf um Sicherheit im Netz begegnen. Und es ist noch lange nicht vorbei: Sie wird weiterhin hasserfüllte, beleidigende, bedrohende Nachrichten erhalten.
https://www.stern.de/panorama/sylvia-margret-steinitz/causa-sigi-maurer--skandal-um-obszoene-nachrichten---und-wohl-nur-der-anfang-8395374.html

Sendungsbewusstsein in Uniform, netzpolitik.org, 07.03.2018
Soziale Medien erlauben der Exekutive die Kommentierung von Ereignissen in Echtzeit. Damit hat die Polizei etwas, das vor 20 Jahren undenkbar schien: eine eigene mediale Meinungsplattform. Darüber brauchen wir dringend eine gesellschaftliche Debatte! Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2018/sendungsbewusstsein-in-uniform/

In den sozialen Medien schreibt jede Polizei ihre eigenen Regeln, netzpolitik.org, 07.03.2018
Ein Blick auf den rechtlichen Rahmen von twitternden Polizeien zeigt: Es gibt weder einschlägige Urteile noch bundesweite Einheitlichkeit. Stattdessen kocht jede Polizei ihr eigenes Süppchen. In internen Richtlinien wird etwa das rechtlich problematische Blockieren von NutzerInnen geregelt.
https://netzpolitik.org/2018/in-den-sozialen-medien-schreibt-jede-polizei-ihre-eigenen-regeln/

OKTwitter: Bitte Passwort ändern, trojaner-info.de, 05.05.2018
Laut Twitter sind die Login-Daten wohl nicht in falsche Hände geraten.
Bei Twitter wurde ein Sicherheitsleck entdeckt. Passwörter der Nutzer wurden demnach unverschlüsselt gespeichert. Zwischenzeitlich konnte der Fehler gefunden und behoben werden. Nutzer werden in diesem Zusammenhang gebeten, dennoch ihre Passwörter zu ändern, insbesondere dann, wenn sie diese auch für andere Konten verwenden.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/twitter-bitte-passwort-aendern.html

"Glaubt nicht alles im Internet!": Spanier löst angeblichen Mordfall live auf Twitter - und narrt Millionen Nutzer, STERN.de, 08.06.2018
Weil er nicht glaubt, dass sein Bekannter Selbstmord begangen hat, ermittelt ein Spanier auf eigene Faust und löst einen Mordfall live auf Twitter. Millionen Nutzer zieht er in seinen Bann. Eine unglaubliche Geschichte - die frei erfunden ist.
https://www.stern.de/digital/online/twitter-nutzer-loest-angeblichen-mordfall-im-internet---und-narrt-die-halbe-welt-8114840.html

Analyse der "Sunday Times": Russische Twitter-Accounts trommelten im Wahlkampf für Labour, SPIEGEL ONLINE; 29.04.2018
Haben russische Fake-Konten auf Twitter die jüngste Wahl in Großbritannien beeinflusst? Eine Datenauswertung kommt zu dem Ergebnis, dass Tausende Accounts zumindest klar eine Partei favorisierten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/twitter-russische-accounts-trommelten-im-wahlkampf-fuer-labour-a-1205414.html

Der elektrische Türknauf und die Molotowcocktails: Falschmeldungen der Polizei auf Twitter, netzpolitik.org, 07.03.2018
Immer wieder verbreiteten offizielle Polizeikonten falsche Informationen. Mit ihrer Berichterstattung in Echtzeit nützt die Polizei die Möglichkeit zur politischen Einflussnahme auf das Geschehen, ihre Tweets landen als Fakten in den Medien. Spätere Richtigstellungen verschwinden im Nachrichtenstrudel.
https://netzpolitik.org/2018/der-elektrische-tuerknauf-und-die-molotowcocktails-falschmeldungen-der-polizei-auf-twitter/

Hacker bestehlen weltweit Facebook Nutzer, trojaner-info.de, 25.04.2018
Radware vermutet, dass das nächste Ziel der Hacker Amazon ist.
Es sind Nutzerdaten und Zahlungsinformationen, die Hacker weltweit von Facebook Nutzern klauen. Forscher von Radware haben nun die bösartigen Aktivitäten entdeckt. Die Opfer werden dabei mittels Phishing in die Falle gelockt.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/hacker-bestehlen-weltweit-facebook-nutzer.html

Das alles weiß Facebook über Sie:
Tool enthüllt das Wissen der Datenkrake
, CHIP, 06.10.2016
http://www.chip.de/news/Das-alles-weiss-Facebook-ueber-Sie-Dieses-Tool-zeigt-alle-Daten-der-Datenkrake_101077492.html

Datenskandal: Facebook muss nächste Anwendungen von Drittanbietern sperren, netzpolitik.org, 10.04.2018
Cambridge Analytica war nur die Spitze des Eisberges: Nach Recherchen von CNBC hat Facebook eine weitere Analyse-Firma von seiner Plattform verbannt. CubeYou sammelte über eine vermeintlich wissenschaftliche Quiz-App Daten von Millionen Menschen für Marketing-Zwecke.
https://netzpolitik.org/2018/datenskandal-facebook-muss-naechste-anwendungen-von-drittanbietern-sperren/

Amazon: So kaufen Händler bei Facebook falsche Bewertungen, STERN.de, 29.04.2018
Sich bei Amazon auf Kunden-Bewertungen zu verlassen, sollte man sich lieber genau überlegen. Im großen Stil kaufen Händler falsche Bewertungen ein - und ...
https://www.stern.de/digital/online/amazon--so-kaufen-haendler-bei-facebook-falsche-bewertungen-7958348.html

Über 300 Freunde auf Facebook? Psychologe offenbart bittere Wahrheit, CHIP, 23.04.2018
Wie viele Freunde haben Sie auf Facebook? 20, vielleicht 40 oder gar 600? Zahlen aus dem Vorjahr belegen, dass ein Facebook-Nutzer im Schnitt 338 Kontakte in seine Freundschaftsliste packt. 15 Prozent der User auf Facebook haben sogar über 500 Freunde. Experten zufolge, ist das aber zu viel. http://www.chip.de/news/Ueber-300-Freunde-auf-Facebook-Psychologe-spricht-bittere-Wahrheit_138340087.html

Angezapfte Nutzerprofile: Justizministerin will Erklärung von ..., general-anzeiger-bonn.de, 20.03.2018
... Justizministerin will Erklärung Facebook im Datenskandal. Katarina Barley (2 .v.r, SPD) hat das Bundesjustizministerium übernommen. Foto: Wolfgang Kumm/ Archiv. Katarina Barley (2.v.r, SPD) hat das Bundesjustizministerium übernommen. 20.03.2018 Berlin. Nach dem Facebook-Skandal um den massiven ...
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/deutschland/Justizministerin-will-Erkl%25C3%25A4rung-von-Facebook-im-Datenskandal-article3811768.html

Welche Daten sammelt Facebook?, tagesschau.de, 05.04.2018
Facebook sammelt grundsätzlich, was man bei dem sozialen Netzwerk postet, anklickt oder teilt. Aber auch versteckte Informationen - beispielsweise die in digitalen Fotos hinterlegten Exif-Daten, die Auskunft erteilen über Standort, Erstelldatum oder Gerätetyp. Facebook erfährt sogar, wenn man andere Webseiten besucht, auf denen "Gefällt mir"-Buttons eingebaut sind. Das geschieht durch sogenannte Cookies. Dadurch bekommt der Konzern Informationen über diese Nutzer, auch wenn sie gar nicht auf Facebook angemeldet sind.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich mein Facebook-Konto lösche oder deaktiviere?
Durch die Deaktivierung des Kontos wird ein Profil zwar für andere unauffindbar. Falls der Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen möchte, ist eine Reaktivierung aber möglich. Dementsprechend bleiben die gesammelten Daten ohne zeitliche Begrenzung auf den Facebook-Servern gespeichert. Nur durch eine endgültige Löschung des Kontos verschwinden nach Angaben von Facebook auch die Daten. Allerdings ist es gar nicht so leicht, den Account zu löschen.

Wie kann ich meinen Facebook-Konto löschen?
Wer seinen Account dauerhaft löschen möchte, muss einen entsprechenden Antrag an das Unternehmen stellen. Die passende Option gibt es nicht in den Einstellungen, man erreicht sie nur über diesen Facebook-Link. Der Vorgang kann mehrere Tage dauern - und wenn sich der Nutzer während der Wartezeit noch einmal einloggt, wird der Antrag annulliert. Insgesamt kann es bis zu drei Monate dauern, bis alle Daten von den Facebook-Servern wirklich gelöscht sind.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-faq-101~_origin-30f96b35-9baa-4b7e-a8f9-05420d89b8ef.html

Facebooks schmallippige Lobbyisten bereiten dem Bundestag neue Regulierungslust, netzpolitik.org, 20.04.2018
Mit Joe Kaplan sprach heute ein hochrangiger Facebook-Vertreter im Bundestag hinter verschlossenen Türen. Dort ließ er sich aber kaum neue Aussagen entlocken, klagten hinterher Abgeordnete.
https://netzpolitik.org/2018/facebooks-schmallippige-lobbyisten-bereiten-dem-bundestag-neue-regulierungslust/

Facebook-Regulierung Datenschutz - aber nicht für alle, tagesschau.de, 19.04.2018
Ab Mai gelten in der EU strengere Regeln zum Schutz der Privatsphäre. Facebook lobt die Gesetze, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass sie für 1,5 Milliarden Nutzer nicht unmittelbar gelten.
Facebook investiert viel Energie, um das eigene Image aufzupolieren und Vertrauen zurückzugewinnen. Dabei verweist das Unternehmen gerne auf die EU-Datenschutz-Verordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt. "Neue EU-Gesetzgebung bedeutet mehr Schutz für Dich", hieß es kürzlich in ganzseitigen Anzeigen auch in deutschen Zeitungen. Wird das EU-Gesetz zur Blaupause, von der weltweit alle Facebook-Nutzer profitieren? Zweifel weckt daran ein Schritt des Unternehmens, über den zuerst die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatte.
Nach dem Skandal um Cambridge Analytica stellen Kritiker wieder einmal die Frage: Was passiert mit persönlichen Informationen, die Nutzer dem sozialen Netzwerk anvertrauen? Firmenchef Mark Zuckerberg musste sich Befragungen im US-Kongress stellen und bat um Entschuldigung. Dort begrüßte er auch die neuen europäischen Gesetze: "Ich denke, es ist die richtige Regulierung." Die Europäer hätten "die Dinge richtig gemacht".
Wie umgehen mit pöbelnden Kommentaren im Netz? Facebook steht im Zentrum der Debatte.
Facebooks neuer Datenschutz
Der Wille ist jedenfalls da
Facebook führt eine neue Datenschutzverordnung ein. Damit setzt das Unternehmen Regeln der EU um. Marcus Schuler erklärt, was sich für den Nutzer des sozialen Netzwerks ändert. | mehr
Strengere Regeln - aber für wen gelten sie?
Wenn es darum geht, wer unmittelbar von der neuen EU-Regulierung profitieren wird, ist eine Frage entscheidend: Welcher Facebook-Standort ist in Zukunft für welche User zuständig, und welche Auswirkungen hat das? Zurzeit ist ein Großteil der Nutzer - alle außerhalb der USA und Kanadas - der Niederlassung in Irland zugeordnet, für die bald die neue EU-Gesetzgebung gilt.
Ab Mai sollen jedoch nur noch die 370 Millionen Nutzer in Europa der Irland-Niederlassung zugeordnet sein. Für rund eineinhalb Milliarden User würden die strengeren Regeln nicht gelten. Bei Verstößen gegen den Datenschutz drohen Unternehmen Strafen von bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Technologieberater Michael Veale vom University College London sagt, Facebook stelle mit der Neuaufteilung sicher, dass ein Großteil der den Dienst nutzenden Personen unter die milderen US-Datenschutzgesetze falle.
Facebook: Gleiches Datenschutz-Niveau für alle
Führt die Neuordnung dazu, dass viele Nutzer ihre Privatsphäre eingeschränkt kontrollieren können? Facebook sagt: Das sei falsch. Die Angebote an EU-Nutzer beim Datenschutz seien weltweit verfügbar. In einem Statement von Stephen Deadman, Deputy Chief Global Privacy Officer, heißt es: "Wir bieten jedem, der Facebook nutzt, das gleiche Niveau an Datenschutz und Einstellungsmöglichkeiten, egal wo sie wohnen."
Außerdem wolle man in Zukunft besser auf regionale Normen und Rechtssysteme eingehen, mit den EU-Regeln würde das schwieriger.
FAQ zum Datenskandal
Warum Facebook unter Druck steht
Der Datenmissbrauch bei Facebook sorgt für Schlagzeilen - und Fehler in der Berichterstattung. Dennis Horn erklärt, was der Skandal für das soziale Netzwerk bedeutet.
"Konsequenter Rechtsdurchsetzung entziehen"
Der grüne EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht, der maßgeblich an der Entstehung der Datenschutz-Grundverordnung mitgearbeitet hat, kann in den Botschaften von Facebook keine klare Linie erkennen. Im Gespräch mit tagesschau.de sagt er: "Das Unternehmen will natürlich nicht sagen: Die Nutzer außerhalb der EU sind Nutzer zweiter Klasse. Trotzdem will man sich dem Risiko von konsequenter Rechtsdurchsetzung und harten Strafen entziehen."
Albrecht hofft, dass weltweit Facebook-Nutzer früher oder später den Druck auf das Unternehmer erhöhen und beim Datenschutz das einfordern, was in Europa auch machbar sei.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-eu-datenschutz-101.html

Facebook AdRemover - Werbung in Facebook entfernen, code-bude.net, 27.11. 2012
Facebook AdRemover ArtikelbildHeute gibt es mal wieder eine kleine Eigenentwicklung von mir. Diesmal handelt es sich um ein Userscript, also ein kleines Script, welches als eine Art "Erweiterung" in den gängigsten Browsern läuft und das Surferlebnis verändern kann.
Mein Script, das ich Facebook AdRemover by www.code-bude.net getauft habe, macht nicht mehr oder weniger, als die Werbung in der Seitenleiste sowie Sponsored-Posts in der Timeline von Facebook auszublenden. Sponsored Posts werden jedoch nicht komplett ausgeblendet, sondern nur minimiert und gekennzeichnet. So ist es möglich, diese bei Bedarf, mit nur einem Klick, wieder ein- und auszublenden.
Facebook AdRemover installieren
Um das Facebook AdRemover Script zu installieren, braucht ihr, sofern ihr noch keines habt, zuerst ein Browser-Addon, um Userscripts ausführen zu können. Für Firefox wäre das zum Beispiel Greasemonkey und für Google Chrome wäre Tampermonkey eine Möglichkeit. Opera-Nutzer sollten Userscripts ohne Plugin ausführen können.
Danach ruft ihr die Userscript-Seite meines Scripts auf und klickt auf den Button "Install", welcher sich in der rechten oberen Ecke der Seite befindet. Greasemonkey/Tampermonkey sollte nun das Script installieren.
Von nun an solltet ihr werbefrei auf Facebook surfen können.
https://code-bude.net/2012/11/27/facebook-adremover-werbung-in-facebook-entfernen/

US-Kongresswahl: Warnung vor Falschmeldungen, netzpolitik.org, 06.11.2018
Wenn die Medien über die Verbreitung politischer Falschmeldungen berichten, ist es häufig schon zu spät. Noch bevor die Kongresswahlen in den USA begannen, fasste die New York Times daher zusammen, wie WählerInnen Manipulationsversuche über soziale Netzwerke erkennen und sich davor schützen können.
https://netzpolitik.org/2018/us-kongresswahl-warnung-vor-falschmeldungen/

Künftig möglich: Daten-Umzug von Google, Facebook & Co., PC-WELT.de, 23.07.2018
Google, Facebook & Co. haben ein Projekt für den bequemen Datentausch zwischen den Diensten gestartet.
https://www.pcwelt.de/a/data-transfer-project-ein-projekt-zum-bequemen-datentausch-von-google-facebook-twitter-und-co,3439386

Gespeicherte Daten
So finden Sie heraus, was Facebook über Sie weiß
, FOCUS Online, 22.03.2017
Dass Facebook umfangreiche Daten über seine Nutzer sammelt, dürften viele wissen. Dass man die Daten allerdings auch einsehen kann, ist dagegen weniger bekannt. Wie Sie herausfinden, was Facebook alles über Sie weiß und gespeichert hat.
http://www.focus.de/digital/experten/daten-einsehen-so-finden-sie-heraus-was-facebook-ueber-sie-weiss_id_6813234.html

Verbraucherschützer: Apps für Profil-Besucher sind Abzocke, CHIP, 18.05.2020
Viele Verbraucherschützer warnen vor der Abzocke. Diese Masche ist derzeit bei Facebook im Umlauf und weit verbreitet. Sie sollten keinesfalls auf solche Links klicken. Es gibt derzeit keine Möglichkeit, Facebook-Profil-Besucher einzusehen.
Haben Sie bereits auf einen solchen Link geklickt, sollten Sie Ihr Facebook-Passwort umgehend ändern.
Außerdem sollten Sie Ihren Computer auf Viren überprüfen. Das geht zum Beispiel mit AVG Anti-Virus oder Malwarebytes. Wie Sie die Überprüfung durchführen, erfahren Sie im Video unten.
Am besten ist es, wenn Sie Ihre Facebook-Freunde vor der Abzocke warnen. Auf diese Weise fallen Ihre Freunde nicht auch auf die Masche der Internetbetrüger herein.
https://praxistipps.chip.de/wer-hat-mein-facebook-profil-besucht-kann-man-das-sehen_40986

Facebook liest mit: Gespräche im Messenger sind nicht privat, netzpolitik.org, 06.04.2018
Facebook-Mitarbeiter prüfen im Messenger verschickte Fotos und Links. Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen, werden blockiert. Der Zugriff ist möglich, weil die Kommunikation über den Facebook Messenger standardmäßig unverschlüsselt ist.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-liest-mit-gespraeche-im-messenger-sind-nicht-privat/

Schrems gegen Facebook: EuGH wird auch Privacy Shield prüfen, netzpolitik.org, 13.04.2018
Der irische High Court hat sich im Rechtsstreit zwischen Max Schrems und Facebook ein zweites Mal an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) gewandt. Das gab das Gericht gestern bekannt. In dem seit Jahren andauernden Rechtsstreit geht es um die von Edward Snowdenaufgedeckte staatliche Überwachung von Sozialen Medien und die Kooperation des Datenkonzerns mit US-Geheimdiensten im Rahmen des PRISM-Programms. Im Zuge des Verfahrens hatte der EuGH bereits 2015 die Safe-Harbor-Entscheidung der EU-Kommission für ungültig erklärt, nach der bis dahin personenbezogene Daten von EU-Bürgern in die USA übertragen werden durften, weil dort ein Datenschutzniveau herrsche, das nach EU-Standards angemessen sei.
Seit dieser Entscheidung des EuGH beruft Facebook sich bei seinem Datenverkehr in die USA auf eine andere Rechtsgrundlage, die sogenannten Standardvertragsklauseln. Im Kern soll der EuGH nun prüfen, ob dies trotz der anerkannten Massenüberwachung von Social Media in den USA rechtmäßig ist. Zu den elf Fragen, mit denen sich das Gericht an den EuGH wendet, gehören auch zwei grundsätzliche Fragen zur Wirksamkeit des ebenfalls umstrittenen Safe-Harbor-Nachfolgers Privacy Shield.
Ein mögliches Ergebnis der Prüfung könnte letzten Endes sein, dass Daten von EU-Bürgern künftig gar nicht mehr in die USA übertragen werden dürfen, wenn sich die Rechtslage bezüglich Geheimdienstüberwachung dort nicht ändert, vermutet Max Schrems:

Nach der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung drohen Millionenstrafen. Die einzig sinnvolle Lösung ist aber eine Eindämmung von Gesetzen, die Massenüberwachung erlauben. Wenn es aber nicht zu einer politischen Lösung zwischen der EU und den USA kommt, wird Facebook eine Teilung vornehmen müssen in einen globalen und einen US-Geschäftsbereich, um Daten von europäischen Mitgliedern dem Zugriff der US-Behörden zu entziehen. Bisher wurde das beispielsweise für Finanzdaten im SWIFT Fall entschieden, in dem Daten von europäischen Nutzern ausschließlich in der EU gespeichert werden dürfen.
https://netzpolitik.org/2018/schrems-gegen-facebook-eugh-wird-auch-privacy-shield-pruefen/

Datenskandal: Abo statt Werbung? Warum ich nie für Facebook bezahlen würde, Stern.de, Kommentar, 14.04.2018
In seiner Anhörung im US-Kongress ließ Mark Zuckerberg eine mögliche Bezahlversion von Facebook durchscheinen. Aber glaubt wirklich jemand, dass die das Hauptproblem des sozialen Netzwerkes lösen würde? Ich jedenfalls nicht.
https://www.stern.de/digital/online/facebook--warum-ich-nie-fuer-das-netzwerk-bezahlen-wuerde-7936080.html

Nach Daten-Skandal: Facebook als Bezahlangebot?, tagesschau.de, 11.04.2018
Mark Zuckerberg beteuert, es werde immer eine kostenlose Facebook-Version geben. Das lässt Raum für Spekulationen: Kommt zusätzlich eine Bezahlversion?
Von Reinhard Spiegelhauer, ARD-Studio Los Angeles
Die Idee ist nicht neu, und sie stammt nicht von Mark Zuckerberg. Datenschützer haben schon vor Jahren vorgeschlagen, Facebook solle sich nicht durch Werbung, sondern durch Abogebühren finanzieren. Für Facebook war das aber nie ein Thema. Bis jetzt. Oder genauer: bis letzte Woche.
Da wurde Facebook Operativ-Chefin Sheryl Sandberg im NBC-Interview gefragt, ob der User bei Facebook komplett verhindern könne, dass seine Daten weitergegeben werden. "Wir haben verschiedene Opt-Out-Möglichkeiten, aber kein vollständiges Opt-Out", gibt Sandberg zu. "Das wäre ein Bezahlprodukt."
Günstiger als Netflix
Mit der Betonung auf dem Konjunktiv. Ein konkretes Angebot gab und gibt es nicht. Fachleute haben aber bereits durchgerechnet, wie teuer ein werbefreier Facebook-Zugang sein müsste. Stand heute: In den USA verdient Facebook mit jedem User etwa sieben US-Dollar pro Monat. Ein Facebook-Abo könnte damit in den USA weniger kosten, als zum Beispiel Netflix oder Amazon Prime. Die kosten elf, beziehungsweise 13 US-Dollar im Monat.
Ja, es gebe Leute, die so etwas vorschlagen, sagte Zuckerberg vor dem US-Kongress, nachdem ihn ein Senator konkret darauf angesprochen hatte. "Das sind bestimmt vernünftige Gedanken", meinte Zuckerberg. "Aber am Ende ist die werbefinanzierte Variante die beste, glaube ich."
Bereitschaft zum Zahlen eher gering
Eine klare Aussage vor dem Hintergrund, dass rund zwei Drittel der Amerikaner keine personalisierte oder sogar überhaupt keine Werbung sehen wollen. Andererseits: Eine - nicht repräsentative - Umfrage der "Washington Post" zeigt, dass nicht mal jeder fünfte User sieben US-Dollar zahlen würde. Und überhaupt etwas für Facebook zu zahlen, das konnten sich nur 40 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-bezahlversion-101.html
Facebook will sich ändern - ein bisschen, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-363.html

Facebook nutzt Anpassung an Datenschutzgrundverordnung, um Gesichtserkennung auch in Europa zu starten, netzpolitik.org, 19.04.2018
Im Rahmen einer Marketingkampagne kündigt Facebook weitere Mechanismen an, mit denen es sich den neuen europäischen Datenschutzregeln unterwerfen will. Tatsächlich aber bleiben die Veränderungen minimal. Mehr noch: Der Datenkonzern will die Gunst der Stunde nutzen und sich auch das Recht zum Einsatz von Gesichtserkennungssoftware einräumen lassen.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-nutzt-anpassung-an-datenschutzgrundverordnung-um-gesichtserkennung-auch-in-europa-zu-starten/

Von wegen europäische Standards für alle: Facebook ändert Vertragsbedingungen von 1,5 Milliarden Menschen, netzpolitik.org, 19.04.2018
Dem Geiste nach sollen auch Facebook-Nutzerinnen außerhalb der EU künftig von den europäischen Datenschutzregeln profitieren, hieß es bislang aus dem Unternehmen. Doch um sicherzustellen, dass sie sich dabei nicht auf die gleichen Rechte und Klagebefugnisse wie Menschen in der EU berufen können, ändert Facebook nun ihre Nutzungsverträge.
https://netzpolitik.org/2018/von-wegen-europaeische-standards-fuer-alle-facebook-aendert-vertragsbedingungen-von-15-milliarden-menschen/

Facebook: Endlich die bunten Apps rausschmeißen - eine Anleitung, netzpolitik.org, 22.03.2018
Cambridge Analytica hat eine Facebook-Funktion genutzt, um Informationen von über 50 Millionen Nutzern zu sammeln. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Wir zeigen euch, wir ihr die Apps ausschaltet, über die auch andere Unternehmen an eure Daten gekommen sein könnten.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-endlich-die-bunten-apps-rausschmeissen-eine-anleitung/

Facebook-Aktie: Datenskandal kostet 100 Milliarden Dollar, tagesschau.de, 30.03.2018
https://boerse.ard.de/aktien/facebook-kappt-verbindungen-zu-datenhaendlern100.html

Facebook-Datenskandal größer als gedacht: Profile an weitere Firmen verkauft, PC-WELT.de, 12.04.2018
Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, musste sich in den vergangenen Tagen vor dem US-Senat verantworten.
Während der letzten Anhörung gestern Abend vor dem US-Senat hat Mark Zuckerberg zugegeben, dass der Forscher Alexandr Kogan von der Universität zu Cambrigde die Daten seiner App "This is Your Digital Life" nicht nur an Cambridge Analytica verkauft. In der Anhörung von vorgestern hat Zuckerberg eine Firma namens Eunoia Technology erwähnt , die Daten von rund 80 Mio. Facebook Nutzern von Kogan erwarb. Auf die Frage der Senatorin aus Illinois hat Zuckerberg aber erstmals die Größenordnung aller Firmen genannt, die die Daten der App gekauft haben. Demnach soll "eine Handvoll" der Firmen in Besitz der Daten gewesen sein. Um welche Firmen genau es sich dabei handelt und welche Tätigkeiten diese ausüben, ist bis jetzt nicht bekannt. Eunoia Technology beispielsweise stammt aus Großbritannien und ist im öffentlichen Sektor tätig. Laut Profil der Firma helfen die Mitarbeiter den Regierungen in Afrika und auf dem Balkan, Reformen auf den Weg zu bringen.
Laut Aussagen von Zuckerberg hat Facebook bereits 2015 alle Firmen inklusive Cambridge Analytica gebeten, die Facebook-Profile zu löschen. Nachdem bekannt wurde, dass die Profile doch noch nicht vernichtet und im US-Wahlkampf eingesetzt wurden, führt nun Facebook eine interne Untersuchung und prüft bei jeder Firma nach, ob sie die gesammelten Daten auf eigenen Servern und Systemen tatsächlich gelöscht hatten. Weitere Einzelheiten hat Zuckerberg der Senatorin Schakowski nach der Untersuchung versprochen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-datenskandal-groesser-als-gedacht-profile-an-weitere-firmen-verkauft,3438861

Facebook: Datenabgriff von 87 Millionen Nutzern ist nur Spitze des Eisberges: Fast alle zwei Milliarden Nutzer sind betroffen, netzpolitik.org, 05.04.2018
Facebook musste jetzt die Zahl der Betroffenen im Cambridge-Analytica-Datenskandal fast verdoppeln. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges: Das Unternehmen erklärt jetzt, dass durch ähnliche Datenabgriffe wohl fast alle zwei Milliarden Nutzer betroffen sein können.
Facebook hat nachzählen lassen und kommt jetzt auf bis zu 87 Millionen Nutzer, die vom Datenabgriff durch Cambridge Analytica und seinen Partnern betroffen sein könnten. Rund 310.000 Nutzer davon sollen aus Deutschland kommen. Damit hat sich die Zahl der in diesem Datenskandal Betroffenen fast verdoppelt.
Was im Zahlen-Bingo untergeht: Facebook bestätigt in einem Blogpost unsere Befürchtung, dass der Datenabgriff durch Cambridge Analytica und Partner (wahrscheinlich) nur die Spitze des Eisberges ist und möglicherweise alle Nutzer (mehrfach) betroffen sind, die nicht von selbst die Datenschutzeinstellungen schärfer gestellt haben. Denn die Funktionen für die Suche nach Nutzern und die Account-Wiederherstellung haben sich leicht missbrauchen lassen - was offenbar in großem Stil geschehen ist.

Böswillige Akteure haben auch diese Features dazu missbraucht, um öffentliche Profilinformationen zu sammeln. Sie gaben Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die sie bereits hatten, in die Suche ein oder starteten damit eine Account-Wiederherstellung. Aufgrund des Ausmaßes und der Erfahrenheit der Aktivitäten, die wir gesehen haben, glauben wir, dass die Profilinformationen der meisten Menschen auf Facebook auf diese Art abgesaugt wurden. Deshalb haben wir das Feature nun deaktiviert. Wir ändern auch die Account-Wiederherstellung, um das Absaugrisiko ebenso zu verringern.
Wer hat noch welche Daten?
Die Frage lautet nicht mehr, wieviele Daten von Nutzern Cambridge Analytica gezogen hat, sondern wer noch alles und wie oft, wer diese Daten weiterverkauft hat und wo sie jetzt gegen die Nutzer verwendet werden.
Währenddessen ist in der öffentlichen Debatte zumindest der CDU/CSU-Teil der Bundesregierung abgetaucht. Dort arbeitet man im Hintergrund daran, schärfere Regeln gegen Tracking und Datenmissbrauch im Rahmen der ePrivacy-Verordnung auf EU-Ebene zu verhindern. Die Bundesdatenschutzbeauftragte bereitet sich offensichtlich schon auf ihren Ruhestand vor.
Mehr zum Hintergrund dieses Datenskandals:...
https://netzpolitik.org/2018/facebook-datenabgriff-von-87-millionen-nutzern-ist-nur-spitze-des-eisberges/

Wie Facebook Betroffene über den Datenfluss an Cambridge Analytica (nicht) informiert, netzpolitik.org, 13.04.2018
Seit einigen Tagen können Facebook-Nutzer*innen prüfen, ob auch ihre Daten an die Anbieter eines Persönlichkeitstests gingen, die sie an Cambridge Analytica weitergaben. Statt vorbehaltlos zu informieren, flüchtet sich der Datenkonzern dabei jedoch wieder in schwammige Formulierungen. Echte Aufklärung sieht anders aus.
https://netzpolitik.org/2018/wie-facebook-betroffene-ueber-den-datenfluss-an-cambridge-analytica-informiert/

WhatsApp-Backup: Alle Daten können futsch sein! Das müssen WhatsApp-Nutzer bis November tun, FOCUS Online, 02.10.2018
Nutzer der Android-Version von WhatsApp sollten in den kommenden Wochen ihre Backup-Einstellungen überprüfen und notfalls eine manuelle Sicherung erstellen. Hintergrund ist eine Änderung bei WhatsApp, wonach Backups künftig keinen Speicherplatz mehr bei Google Drive belegen.
https://www.focus.de/digital/internet/whatsapp-backup-alle-daten-koennen-futsch-sein-das-muessen-whatsapp-nutzer-bis-november-tun_id_9695857.html

Messengerdienst ändert Regeln
WhatsApp nur noch ab 16
, tagesschau.de, 25.04.2018
Die neue EU-Datenschutzverordnung macht es nötig: WhatsApp hebt das Mindestalter für seine Nutzer auf 16 Jahre an. Kontrollieren will der Messengerdienst die Altersgrenze jedoch nicht.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/whatsapp-145.html

Demokratie
Chronologie der Entschuldigungen: Die Unglaubwürdigkeit des Mark Zuckerberg, netzpolitik.org, 12.04.2018
Vor dem US-Kongress gab Mark Zuckerberg sich demütig, bat um Verzeihung und gelobte Besserung. Nicht zum ersten Mal. Wir haben einige seiner inbrünstigsten Entschuldigungen zusammengetragen. Es bleibt die Frage: Wer soll dem eigentlich noch glauben?
Seit 14 Jahren bittet Facebook immer wieder um Entschuldigung. Aus Anlass des aktuellen Datenskandals ist Mark Zuckerberg in den letzten Tagen im US-Kongress befragt worden. Wie in den Wochen zuvor setzte der Facebook-Gründer darauf, für einzelne Fehler um Verzeihung zu bitten und Besserung zu geloben. Doch die momentane Kritik an dem Datenkonzern lieferte dafür nicht die erste Gelegenheit. Im Gegenteil: Facebooks Geschichte ist voll von Entscheidungen, bei denen das Unternehmen seine Profitinteressen über das Wohl seiner Nutzer*innen stellt - und voll von Entschuldigungen.
Die Strategie des Unternehmens folgt dabei immer dem gleichen Schema und enthält immer die folgenden Komponenten:

Partielles Schuldeingeständnis und Entschuldigung,
Beteuerung des guten Willens,
Hervorhebung schon existierender Werkzeuge, die Nutzer*innen wohl übersehen haben / zu kompliziert fanden,
Ankündigung neuer Werkzeuge und Mechanismen, mit denen Fehler nicht noch einmal passieren sollen.

Daher folgt hier, ohne Anspruch auf Vollkommenheit, eine Chronologie der Facebook-Entschuldigungen. Wenn wir Ereignisse vergessen haben, freuen wir uns über einen Hinweis. Inspiriert wurden wir von den sehr lesenswerten englischsprachigen überblicken der Washington Post, von Wired und dem Blogeintrag des ehemaligen FTC-Direktors David Vladeck.
November 2003: Anfänge als "Hot or Not"-Seite für Harvard-Studierende
Passenderweise beginnt Facebooks Geschichte quasi mit einer Entschuldigung. In einer ersten Version diente die Seite bei ihrer Gründung 2003 als öffentliches Bewertungstool für die Attraktivität von Mitstudierenden an Zuckerbergs Universität Harvard. Noch unter dem Namen "Facemash" hatte Zuckerberg Fotos von Kommiliton*innen veröffentlicht, damit andere sie nach dem Muster "Hot or Not" bewerten können. Nach Beschwerden und einer Vorladung vor den Verwaltungsrat Harvards entschuldigte sich Zuckerberg, nahm die Seite vorerst wieder offline und überarbeitete das Konzept.
September 2006: Einführung des Newsfeeds
Anfangs gab es auf Facebook noch keine Funktion, die Posts befreundeter Nutzer*innen sortierte und zusammenfließen ließ. Einträge waren nur auf der Seite des jeweiligen Users sichtbar, wie bei einem Gästebuch. Als 2006 plötzlich die Einträge der Nutzer*innen zentral im neuen Newsfeed angezeigt wurden und jede äußerung ohne Vorwarnung erheblich mehr Sichtbarkeit erhielt, gab es starken Protest. Zuckerberg entschuldigte sich kurze Zeit später:

We really messed this one up. […] This was a big mistake on our part, and I´m sorry for it. But apologizing isn´t enough. I wanted to make sure we did something about it, and quickly. So we have been coding nonstop for two days to get you better privacy controls.

Das haben wir wirklich vermasselt. […] Das war ein großer Fehler unsererseits, und das tut mir leid. Aber sich zu entschuldigen ist nicht genug. Ich wollte sichergehen, dass wir etwas ändern und zwar schnell. Also haben wir ohne Pause zwei Tage lang gecodet, um euch bessere Datenschutzeinstellungen anzubieten.

Dezember 2007: Tracking von Online-Einkäufen

Anfang November 2007 startete Facebook das Werbe-Feature "Beacon". Mithilfe von Tracking-Pixeln und Cookies wurden Daten über Online-Einkäufe der Nutzer*innen bei Facebook-Partnern an die Plattform gesendet. Anfangs wurden die Einkäufe ohne Zustimmung der User im Newsfeed veröffentlicht. Nach massiven Beschwerden schuf Facebook eine Opt-Out-Möglichkeit. (Die New York Times hat eine gute übersicht zu den verschiedenen Stadien der Funktion erstellt.)
Doch der Forscher Stefan Berteau fand kurz danach heraus, dass trotz Opt-Out weiter Daten über Einkäufe an Facebook gesendet wurden - sie wurden nur nicht mehr in der Timeline veröffentlicht. Am 5. Dezember äußerte sich Mark Zuckerberg ausführlich und erklärte:


We´ve made a lot of mistakes building this feature, but we´ve made even more with how we´ve handled them. We simply did a bad job with this release, and I apologize for it.

Mit dem Erstellen dieser Funktion haben wir viele Fehler gemacht, aber noch mehr beim Umgang damit. Wir haben einfach einen schlechten Job mit diesem Release abgeliefert, und ich entschuldige mich dafür.
Im selben Post verkündete er, dass Facebook das Beacon-System auf Opt-In geändert habe und Nutzende es mit einer neuen Datenschutzeinstellung komplett deaktivieren könnten.

Mai 2010: Daten für Werbekunden

Am 21. Mai 2010 berichtete das Wall Street Journal, dass Facebook, Myspace und andere Soziale Netzwerke persönliche Daten an Werbepartner senden würden. Beim Anklicken von Werbeanzeigen auf dem Sozialen Netzwerk sollen im Referrer, also dem Verweis, welche Webseite der*die Nutzer*in vorher genutzt hat, der jeweilige Username oder die ID mitgeschickt worden sein. Das erlaubte eine direkte persönliche Zuordnung. Facebook-Gründer Zuckerberg antwortete auf Beschwerden prompt mit einer Entschuldigung in der Washington Post:


Sometimes we move too fast — and after listening to recent concerns, we´re responding. […] Our intention was to give you lots of granular controls; but that may not have been what many of you wanted. We just missed the mark. We have heard the feedback. There needs to be a simpler way to control your information. In the coming weeks, we will add privacy controls that are much simpler to use.

Manchmal schreiten wir zu schnell voran - und nachdem wir aktuellen Bedenken zugehört haben, antworten wir. […] Unsere Intention war es, euch viele feinstufige Kontrollwerkzeuge zu geben; aber das war vielleicht nicht, was viele von euch wollten. Wir haben einfach das Ziel verfehlt. Wir haben euer Feedback gehört. Es braucht einen einfacheren Weg, eure Informationen zu kontrollieren. In den kommenden Wochen werden wir Datenschutzeinstellungen anbieten, die einfacher zu bedienen sind.

November 2011: Irreführende Behauptungen und Datenabfluss an App-Anbieter

Die in den USA für Verbraucherschutz zuständige Federal Trade Commission befand im November 2011, dass Facebook seine User wiederholt falsch oder missverständlich über Datenschutzeinstellungen informiert hatte und somit gegen den Federal Trade Commission Act verstoßen hat. Am 29. November kam es zu einer Vereinbarung, die Facebook unter anderem verpflichtete, keine missverständlichen Angaben zum Datenschutz mehr zu machen und in zweijährigen Abständen unabhängige Audits des Datenschutzprogramms durchführen zu lassen. Unter den von der FTC kritisierten Punkten soll hier vor allem die mangelnde Sorgfalt gegenüber Drittanbieteranwendungen hervorgehoben werden: [...]


Januar 2013: Plötzlich auffindbar dank Graph Search

Im Januar 2013 rollte Facebook eine neue Suchfunktion aus. Mit "Graph Search" war es nun möglich, noch detaillierter nach Themen, Seiten, Orten etc. auf Facebook zu suchen. Heftige Kritik entzündete sich daran, dass viele in der Vergangenheit unachtsam geteilten Informationen jetzt einfacher in einen größeren Kontext gebracht werden konnten.
Aufsehen erregte in diesem Zusammenhang ein Tumblr-Blog von Tom Scott, auf dem die neuen Möglichkeiten eindrucksvoll präsentiert wurden. Eher harmlos mutete noch es an, Leute aufzufinden, die sowohl die "English Defence League" als auch "Curry" mit Gefällt mir markiert hatten - das englische äquivalent zu deutschen "Nazis, die gerne Döner essen". Aber auch potenziell gefährliche Möglichkeiten wurden präsentiert: zum Beispiel chinesische Staatsbürger*innen zu finden, welchen die vom Regime rigoros verfolgte und bestrafte spirituelle Praktik Falun Gong gefällt.
Nach dieser Kritik reagierte Facebook - ausnahmsweise ohne Entschuldigung - mit einer bloßen Anleitung, wie man seine Daten vor den neuen Suchmöglichkeiten schütze.

Content-Moderation bei TikTok
Eine neue Dimension der Informationskontrolle
, netzpolitik.org, 23.11.2019
Unsere Recherchen zur Content Moderation bei TikTok zeigen, wie wenig politische Meinungsfreiheit auf der Plattform respektiert wird. Das chinesische Unternehmen kontrolliert und manipuliert intransparent wie bisher kein anderer marktdominanter Konkurrent diese neue Öffentlichkeit. Selbst Facebook wirkt dagegen fast wie ein demokratisches Forum. Ein Kommentar.
https://netzpolitik.org/2019/kommentar_tiktok_content_moderation_zensur/

Änderungen bei Twitter
Qualitätsfilter oder Zensur?
, tagesschau.de, 29.06.2018
Twitter will die Diskussionskultur seiner Plattform verbessern und gegen Trolle vorgehen. Einige Nutzer wittern dahinter eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und fühlen sich zensiert.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/twitter-richtlinien-101.html Mehr zu diesem Thema:
EU: Verhaltenskodex für Netzwerke, 26.04.2018, http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/eu-group-desinformation-103.html
Hintergrund zur Meinungsfreiheit: Was bedeutet Zensur?, http://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/lexikon-zensur-101.html


Twitter-Trend Job-Klischees: Kita-Mitarbeiterin: "Natürlich trinke ich privat keinen Alkohol, habe keinen Sex und fluche nie.", STERN.de, 15.04.2019
Jeder Beruf ist mit gewissen Klischees behaftet. Doch statt sich darüber zu ärgern, posten diese Twitter-Nutzer die schlimmsten Vorurteile gegen ihre Jobs - und das mit einer großen Portion Selbstironie.
https://www.stern.de/digital/lustiger-twitter-trend--kita-mitarbeiterin-bringt-selbstironischen-tweet-8664878.html

US-Amerikanerin: Mit Hass Geld verdienen
Mit Hass im Netz umgehen lernen - about:blank gibt Tipps
, netzpolitik.org, 06.04.2018
Hasskommentare im Internet können jede*n treffen. Doch was tun, wenn auf dem eigenen Profil plötzlich der Hass-Mob tobt? In Folge 15 der Videoreihe about:blank stellt Florian Prokop kreative Antworten auf Hasskommentare vor und fragt die Hate-Speech-Expertin Ingrid Brodnig nach hilfreichen Tipps.
Warum nicht einfach mit dem Hass Geld verdienen? Das hat sich beispielsweise die US-Amerikanerin Heather Armstrong gedacht und stellte die Kommentare auf eine mit Werbung monetarisierte Seite. Solche Beispiele zeigen, dass Betroffene den Spieß auch umdrehen können und sich nicht bloß auf die Löschung der Kommentare oder die juristische Verfolgung verlassen müssen.
Doch es gibt nicht den einen goldenen Weg. Letztlich müssen Betroffene selber entscheiden, welche Strategie für sie funktioniert. Welche möglichen Strategien es gibt und wann diese empfehlenswert sind, verrät Expertin Ingrid Brodnig am Ende des Videos.
https://netzpolitik.org/2018/mit-hass-im-netz-umgehen-lernen-aboutblank-gibt-tipps/

Beleidigungen im Netz: Bremer Landgericht gibt Facebook recht: Begriff "Goldstück" kann Hetze sein, STERN.de, 21.06.2019
Facebook wertete den Beitrag eines Bremers als Hassrede und sperrt ihn für 30 Tage. Der Mann verklagte das soziale Netzwerk daraufhin - ohne Erfolg.
https://www.stern.de/digital/bremer-landgericht-gibt-facebook-recht--begriff--goldstueck--kann-hetze-sein-8763618.html

Terrorpropaganda im Netz Ein Gesetz gegen den "Virus", tagesschau.de, 09.08.2018
Lange hat die EU-Kommission im Kampf gegen terroristische Onlineinhalte auf freiwillige Maßnahmen der Unternehmen gesetzt. Damit soll Schluss sein. Bis sich etwas ändert, kann es aber noch dauern.
Was Terrorpropaganda und extremistische Inhalte im Internet angeht, gibt es in der Europäischen Union keine einheitlichen gesetzlichen Regeln dazu. Und: Es fehlen sogar Mindestanforderungen, die von den Mitgliedsländern erfüllt werden müssen. Bisher appelliert die Europäische Kommission an die Freiwilligkeit, damit Internet-Unternehmen ihre Angebote entsprechend ausmisten.
Dabei weist der Europarat für Menschenrechte in Straßburg schon seit langem immer wieder auf die Gefahren hin, die solche Inhalte und Hassreden darstellten. Der Generalsekretär des Rates, Thorbjörn Jackland, sagt, dass dadurch Spannung und Aggression in die Gesellschaften getragen werden: "Hassreden sind ein wachsendes Problem - insbesondere online. Das schafft eine Menge Spannung."
Das "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" verpflichtet Online-Netzwerke - wie Facebook - dazu, offensichtlich rechtswidrige Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu löschen.
Freiwilligkeit funktioniert nicht
Europas Appell an die Freiwilligkeit hat vielen Ländern nicht ausgereicht. Deshalb haben sie eigene Gesetze auf den Weg gebracht. In Deutschland trägt das entsprechende Regelwerk den Namen "Netzwerkdurchsetzungsgesetz".
Weil aber nicht immer klar ist, was nun offensichtlich oder vielleicht doch nur möglicherweise rechtswidrig ist, gibt es immer wieder Konflikte darüber, was nun raus muss und was nicht. Großbritannien dagegen versucht, extremistische Inhalte technisch per so genanntem Upload-Filter zu verhindern. Frankreich will bis zum Jahresende mit einem Gesetz gegen politisch motivierte Desinformation auch gegen Hass-Inhalte zielen.
EU sieht Handlungsbedarf
Weil all diese Regelungen ihre Schwächen haben - und vor allem Internet-Unternehmen immer wieder vor Anpassungsprobleme stellen - erkennt die EU-Kommission nun offenbar Handlungsbedarf. Allein auf die Freiwilligkeit der Anbieter möchte man jedenfalls nicht länger setzen. Gerade bei terroristischen Inhalten müssten künftig schärfere Vorschriften greifen, meint der britische EU-Sicherheitskommissar Julian King. Ziel sei ein klarer und transparenter Rahmen für alle, die ihre Onlinedienste in Europa anbieten.
Einige Anbieter hätten laut King derzeit zu wenig Ressourcen und Fähigkeiten, um gegen terroristische Inhalte vorzugehen. "Dies alles führt dazu, dass solche Inhalte im Netz zunehmen, nach ihrer Löschung wieder auftauchen und sich von Plattform zu Plattform weiter verbreiten wie ein Virus."
Wie dabei allerdings festgelegt werden soll, was Terrorinhalte sind und inwieweit sie sich von Hassreden abgrenzen lassen - das ist derzeit noch offen. Allerdings arbeitet die Kommission an einem Gesetzentwurf, den sie spätestens Ende September vorlegen will. Schließlich bleibe Terror für Europa eine sehr reale Bedrohung. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres sei Facebook gegen 1,9 Millionen Benutzerkonten vorgegangen, die Terrorbotschaften des IS und der Al-Qaida enthielten.
https://www.tagesschau.de/ausland/terror-im-netz-101.html Mehr zum Thema
Löschgesetz: Geblockt, entfernt, aber keine Bußgelder, 22.07.2018, https://www.tagesschau.de/inland/netzwerkdurchsetzungsgesetz-105.html
Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Das große Löschen?, 02.01.2018, https://www.tagesschau.de/inland/netzdg-101.html
Hass im Internet: Lösch-Gesetz mit Nebenwirkungen?, 30.12.2017, https://www.tagesschau.de/inland/netzwerkdurchsetzungsgesetz-103.html

Facebook: Tracking außerhalb des sozialen Netzwerks, trojaner-info.de, 07.09.2018
Jeder Nutzer, der außerhalb von Facebook auf Gefällt-mir-Buttons auf anderen Webseiten, Apps oder anderen Geräten klickt, sollte wissen, dass das Zuckerberg-Imperium diese Informationen für Werbezwecke nutzt und ihn ggf. ab diesem Zeitpunkt hinsichtlich seines Surfverhaltens weiterfolgt.
Abmelden für mehr Facebook Privatsphäre ist nicht so einfach: Wer das Opt-out möchte, muss sich auf der Plattform der European Interactive Digital Advertising Alliance abmelden. Facebook weist selbst auf diese Möglichkeit hin. Nach der Eintragung auf dieser Webseite hinterlegt der Anbieter einen "Werbekiller-Cookie" im Browser des Nutzers, den Facebook beachten muss. Achtung: Nutzer, die ihre Cookies kontinuierlich händisch löschen, sollten hier aufpassen, diesen nutzbringenden Cookie nicht zu blocken. Die bessere Lösung ist es, sich mit Tools gegen Werbe-Tracking zu schützen und Cookies systematisch zu verwalten. Wie das geht, erklären wir hier: "Cookies im Internet. Manchmal nützlich, meist nicht so schmackhaft".
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/mehr-privatsphaere-bei-facebook-die-wichtigsten-einstellungen-teil-2.html

Social-Media-Unternehmen gelten als anfällig, trojaner-info.de, 20.12.2018
Laut 61 Prozent der Verbraucher stellen Social-Media-Unternehmen das größte Risiko in Bezug auf Datenschutz-verletzungen dar.
Verbraucher neigen dazu, einem Unternehmen komplett den Rücken zu kehren, wenn Datenschutzverletzungen stattfanden. Diese Verbrauchertendenz stellt vor allem für Einzelhändler eine Gefahr dar, so eine Studie von Gemalto, dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich digitale Sicherheit.
https://www.trojaner-info.de/business-security/aktuell/social-media-unternehmen-gelten-als-anfaellig.html

Öffentlichkeit
Facebook betreibt Augenwischerei im Kampf gegen diskriminierende Werbung, netzpolitik.org, 25.08.2018
Bei Facebook lassen sich bisher in Werbeanzeigen allzu leicht Frauen, Alte oder ethnische Minderheiten diskriminieren. Der Konzern will nun stärker gegen die missbräuchliche Verwendung von maßgeschneiderter Werbung vorgehen und löscht 5,000 Werbekategorien. Doch diese Änderungen kratzen nur an der Oberfläche: Diskriminierung gehört de facto zum Geschäftsmodell von Facebook.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-betreibt-augenwischerei-im-kampf-gegen-diskriminierende-werbung/

Kommentare in sozialen Medien
Koordinierter Hass nimmt zu
, tagesschau.de, 05.07.2018
Eine Datenanalyse zeigt: Koordinierte Online-Kampagnen mit Hass-Inhalten haben in sozialen Medien zugenommen. Das hat auch Einfluss auf die politische Agenda.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/hasskommentare-analyse-103.html

Hass im Netz - viel Lärm um Nichts?
Geflüchtete, Islam, AfD: So toxisch ist die Debatte im Netz
, netzpolitik.org, 02.06.2018
Wir haben rund 10.000 Facebook-Kommentare und Tweets an deutsche Abgeordnete gesichtet. Unsere Datenanalyse zeigt: Wer sich positiv über Migranten und Muslime äußert oder Rechtspopulisten kritisiert, kriegt ordentlich Hass ab. Aber nicht jede Kritik ist gleich ein Shitstorm.
https://netzpolitik.org/2018/gefluechtete-islam-afd-so-toxisch-ist-die-debatte-im-netz/

Wut im Web: So stoppen Sie einen Shitstorm, PC-WELT.de, 15.09.2019
Empörungswelle in digitalen Netzwerken? Wir geben 5 Tipps, damit ein Shitstorm so wenig Schaden wie möglich anrichtet.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Social_Media_und_Firmen-Wut_im_Web__So_stoppen_Sie_einen_Shitstorm-7048264.html

Twitter ist zum Spielplatz von Rassisten und Wutbürgern geworden, stern.de, 30.05.2018
Und ja, jeder darf seinen Account so nutzen, wie er und die Nutzungsregeln es wollen. Die Konsequenzen müssen trotzdem klar sein: Rassismus ist Rassismus und wird nicht geduldet.
https://www.stern.de/kultur/tv/roseanne-barr--warum-es-richtig-ist---roseanne--abzusetzen-8001820.html

Hass im Netz - viel Lärm um Nichts?
Hass im Netz: Wer nichts kommentiert, macht was falsch
, netzpolitik.org, 28.05.2018
"Flüchtlinge", "Kopftuch" und "Asyl": Wer in Deutschland zu kontroversen Themen auf Facebook schreibt, erntet wütende, hasserfüllte Kommentare. Den rechten Schreihälsen kann man nicht den Mund verbieten. Stattdessen hilft: Beharrlich bleiben, selber mitmischen und vor allem mehr Platz einnehmen. Ein Kommentar
https://netzpolitik.org/2018/hass-im-netz-wer-nichts-kommentiert-macht-was-falsch/

Juli 2014: Manipulation von Newsfeeds für psychologische Experimente

Als 2014 bekannt wurde, dass Facebook 700.000 Nutzer*innen einen veränderten Newsfeed anzeigte, um zu überprüfen, wie sich dies auf ihre Stimmung auswirkt, erklärte zunächst Facebook-COO Sheryl Sandberg, dass die Studie schlecht kommuniziert worden sei:

[F]or that communication we apologize. […] We never meant to upset you.

Für diese Kommunikation entschuldigen wir uns. […] Wir wollten euch nie verärgern.
Zwei Monate später folgte dann der obligatorische Blogpost Facebooks, in dem Besserungen versprochen wurden.

Frühjahr 2018: Hate-Speech in Myanmar

Angesprochen auf den Fakt, dass Facebook einer der Hauptverbreitungsorte für Anti-Rohingya-Propaganda sei, antwortete Mark Zuckerberg in einem Interview, dass Facebooks "Systeme" die Hassnachrichten automatisch erkannt hätten. Dies kritisierten sechs NGOs in einem offenen Brief. Sie stellten klar, dass sie Facebook erst auf die Welle der Hassnachrichten aufmerksam machen mussten, das Unternehmen sie also eben nicht selbst erkannt habe. Daraufhin entschuldigte sich ein Sprecher Facebooks und kündigte verbesserte Werkzeuge an:

We should have been faster and are working hard to improve our technology and tools to detect and prevent abusive, hateful or false content.

Wir hätten schneller darin sein sollen und arbeiten hart daran, unsere Technologie und unsere Werkzeuge zur Erkennung von schädlichen, hassvollen oder falschen Inhalten zu verbessern.

Frühjahr 2018: Daten für Donald Trumps Wahlhelfer

Und damit sind wir beim gegenwärtigen Skandal angekommen. Als die Infos über die Datennutzung von Cambridge Analytica im März 2018 hochkochten, bezog Mark Zuckerberg am 21. März in einem Facebook-Post Stellung:

We have a responsibility to protect your data, and if we can"t then we don´t deserve to serve you. […] I´m serious about doing what it takes to protect our community.

Wir tragen die Verantwortung, eure Daten zu schützen, und wenn wir das nicht können, dann verdienen wir euch nicht. […] Ich meine es ernst damit, alles dafür zu tun, unsere Gemeinschaft zu schützen.
Nachfolgend wies Facebook abermals auf die bereits existierenden Tools hin, die künftig einfacher gestaltet werden sollen. Zu den weiteren angekündigten Maßnahmen zählt außerdem der bessere Schutz von Daten gegenüber externen Entwicklern: ...
https://netzpolitik.org/2018/chronologie-der-entschuldigungen-die-unglaubwuerdigkeit-des-mark-zuckerberg/

Aktuelle Artikel
Wie jetzt, Mark? Zuckerberg spielt vor dem US-Senat den Ahnungslosen, netzpolitik.org, 11.04.2018
Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg tarnte und täuschte sich durch seine Anhörung vor dem US-Kongress. Künstliche Intelligenz soll alle Probleme seiner Plattform lösen.
https://netzpolitik.org/2018/wie-jetzt-mark-zuckerberg-spielt-vor-dem-us-senat-den-ahnungslosen/

Der Nutzer hat Facebook zum Big Brother gemacht
Facebook-Datenskandal: Zuckerberg - zum Big Brother gemacht
, tagesschau.de, 05.04.2018
Kein Staat der Welt ist im Zeitalter von Facebook und Twitter in der Lage, die Würde des Menschen zu schützen. Grund seien nicht die sozialen Netzwerke, sondern die Online-Eitelkeiten der Nutzer, meint Ralph Sina.
Facebook-Chef Marc Zuckerberg hat es geschafft. Er ist dank der freiwilligen Selbstaufgabe der Facebook-Nutzer der personifizierte Big Brother des 21. Jahrhunderts. Die Würde des Menschen ist allenfalls im deutschen Grundgesetz noch unantastbar.
Kein Staat der Welt ist im Zeitalter von Facebook, Whatsapp, Instagram und Twitter in der Lage, diese Würde zu schützen. Selbst die beste europäische Datenschutzgrundverordnung kann das nicht erfüllen - weil der Facebook-Nutzer selbst in seiner grenzenlosen Selbstverliebtheit und seinem Online-Exhibitionismus keine eigene Würde mehr kennt. Und elementare Grundrechte bereitwillig selbst aufgibt.
Zuckerbergs Gold und öl
Dazu gehört zum Beispiel das Recht auf die Unversehrtheit der Privatsphäre. Denn der Facebook-Nutzer wusste zu jedem Zeitpunkt, dass seine persönlichen Daten und Profile Zuckerbergs Gold und öl sind. Es musste immer klar sein, dass Online-Plattformen wie Facebook nur deshalb kostenlos sind, weil sie mit den Daten der Nutzer Milliarden Dollar machen.
Rund 1,4 Milliarden tägliche Facebook-Nutzer liefern sich weiterhin bereitwillig der Datenkrake aus. Die Analyse einiger "Likes" reicht, um sexuelle Orientierungen sowie nicht mehr geheim zu haltende Wünsche mit hoher Wahrscheinlichkeit zu bestimmen.
Bereitwillig gelieferte Daten
Der politische Aufstieg des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump sowie auch das Votum der Briten für den EU-Ausstieg waren auch deshalb möglich, weil ihre Wegbereiter die Propaganda mit Hilfe der von den Facebook-Nutzern bereitwillig gelieferten Daten perfekt personalisieren und individualisieren konnten. Die Online-Eitelkeiten und Selbstinszenierungen via Facebook, Instagram und Co. haben Trump den Weg ins Weiße Haus
erleichtert. Und die Echoräume auf Facebook haben die Lügen der Brexit- Befürworter wahr klingen lassen.
Selbst die strengste EU-Datenschutzgrundverordnung - so gut und notwendig sie auch ist - wird in Zukunft nichts Entscheidendes ändern. Und auch keiner Facebook-Ethikkommission wird das möglich sein. So wünschenswert es auch wäre, wenn unabhängige Wissenschaftler eine Art Facebook-Aufsichtsrat bildeten und wenn die Nutzer der sozialen Medien ihre Online-Eitelkeiten überwinden und ihre Privatsphäre nicht freiwillig aufgeben. Selbst dann nicht, wenn Online-Plattformen eines Tages Geld dafür bieten würden.
Wenn der Nutzer sich selber weiter als offenes Buch auf Facebook und Co. präsentiert, darf er sich über die Entmündigung nicht wundern - und über das Regiertwerden durch Unternehmer wie Marc Zuckerberg.
https://www.tagesschau.de/kommentar/zuckerberg-facebook-111.html

Vorwurf des Verfassungsschutzes: Chinas Spione kommen über soziale Netzwerke, tagesschau.de
Der Verfassungsschutz hat chinesischen Geheimdiensten verstärkte Spionage über soziale Netzwerke vorgeworfen, etwa über LinkedIn. Ziel sei es, Informationen abzuschöpfen und nachrichtendienstliche Quellen zu werben. Die Spione würden sich mit Fake-Profilen tarnen.
https://www.tagesschau.de/inland/verfassungsschutz-china-spionage-101.html

Instagram-Hacking via Phishing, trojaner-info.de, 24.08.2018
Cyberkriminelle haben Instagram-Accounts im Visier.
Derzeit haben einige Instagram-Nutzer keinen Zugriff auf ihre Konten und können den Zugang zu den Accounts nicht wiederherstellen. Laut den Opfern haben die Kriminellen nach Kaperung des Kontos den Namen, das Profilbild, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer des Accounts geändert, wodurch eine Wiederherstellung des Zugangs kaum möglich ist.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/instagram-hacking-via-phishing.html

Instagram zeigte Passwörter in URL im Klartext, PC-WELT.de, 19.11.2018
Durch einen Bug zeigte Instagrams Selbstauskunft-Tool Nutzer-Passwörter im Klartext an. Das Problem ist bereits behoben.
In Instagrams Selbstauskunfts-Tool gab es einen schwerwiegenden Bug. Das Tool zeigte die Passwörter der Nutzer in Klartext in der URL an. Laut Facebook sollen nur wenige Nutzer betroffen gewesen sein.
https://www.pcwelt.de/a/instagram-zeigte-passwoerter-in-url-im-klartext,3463031

Abzocke
Fake-Shop statt Schnäppchen: Instagram jubelt Nutzern Werbung für Abzock-Seiten unter
, STERN.de, 10.04.2019
Vorsicht vor verlockenden Angeboten: Immer wieder gibt es bei Instagram Werbung für betrügerische Fake-Shops. Wir verraten, was das Netzwerk dazu sagt - und wie man die Betrugs-Seiten erkennen kann.
https://www.stern.de/digital/online/instagram--so-jubelt-das-netzwerk-seinen-nutzern-werbung-fuer-fake-shops-unter-8661052.html

Morbide Instagram-Challenge
Warum Sie auf Instagram überall vermeintlich tote Menschen sehen
, STERN.de, 22.08.2018
Unter dem Hashtag #FallingStars tauchen in unseren Instagram-Feeds immer mehr Bilder von vermeintlich toten Menschen auf. Die neue Challenge spornt viele Nutzer dazu an, sich möglichst authentisch tot zu inszenieren.
https://www.stern.de/digital/online/morbider-trend---falling-stars--auf-instagram-8221792.html

Facebook soll Terroristen miteinander bekannt machen, STERN.de, 06.05.2018
Forscher einer Nichtregierungsorganisation üben heftige Kritik an Facebook. Das soziale Netzwerk soll islamistische Extremisten miteinander bekannt machen.
https://www.stern.de/digital/facebook-soll-terroristen-miteinander-bekannt-machen-7973104.html

Datenskandal: Facebook muss nächste Anwendungen von Drittanbietern sperren, netzpolitik.org, 10.04.2018
Cambridge Analytica war nur die Spitze des Eisberges: Nach Recherchen von CNBC hat Facebook eine weitere Analyse-Firma von seiner Plattform verbannt. CubeYou sammelte über eine vermeintlich wissenschaftliche Quiz-App Daten von Millionen Menschen für Marketing-Zwecke.
https://netzpolitik.org/2018/datenskandal-facebook-muss-naechste-anwendungen-von-drittanbietern-sperren/

Facebook-Datenskandal: Bis zu 310.000 deutsche Nutzer betroffen, tagesschau.de, 05.04.2018
Der Facebook-Datenskandal weitet sich aus: Statt 50 sollen 87 Millionen Mitgliederdaten illegal weitergegeben worden sein. Auch 310.000 deutsche Nutzer könnten betroffen sein.
Ganz unten, im letzten Absatz einer langen Pressemitteilung hatte Facebook die Information untergebracht. Statt 50 Millionen soll Cambridge Analytica 87 Millionen Mitgliederdaten erhalten haben. Darunter sollen fast 310.000 Nutzer aus Deutschland sein.
Bei Facebook ist man schon seit Tagen um Schadensbegrenzung bemüht. Einmal mehr muss Facebook-Chef Zuckerberg eingestehen, dass man zu wenig Verantwortung gezeigt habe. Das sei ein Fehler gewesen - sein Fehler.
Betroffene deutsche Facebook-Nutzer
Bei dem Datenskandal hatte der Entwickler einer Umfrage-App Informationen von Nutzern an die Analysefirma Cambridge Analytica weitergereicht, die unter anderem für das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump arbeitete. Dabei geht es nicht nur um die Daten der Umfrage-Teilnehmer, sondern auch um die ihrer Facebook-Freunde. Das erklärt die hohe Zahl der betroffenen Nutzer. An der Umfrage hätten sich lediglich 65 Nutzer aus Deutschland beteiligt, wie Facebook auf Anfrage erklärte. über die Erfassung der Informationen von Freunden - auch durch Verbindungen zu Nutzern in anderen Ländern - könnten bis zu 309.815 Facebook-Mitglieder aus Deutschland betroffen sein.
Wie schon in den Tagen zuvor kündigte das Unternehmen weitere Maßnahmen an, um die Daten seiner Nutzer besser zu schützen. So wurden die Programmierschnittstellen weiter eingeschränkt. Außerdem soll es in Kürze nicht mehr möglich sein via Such-Funktion andere Mitglieder zu finden, wenn man nur deren E-Mail-Adresse oder Telefonnummer hat.
Zuckerberg will Posten behalten
Das Online-Netzwerk vermutet, dass über diese Funktion öffentlich zugängliche Informationen der Mehrheit der Nutzer von außerhalb der Plattform abgesaugt worden seien. Das sind meist Grund-Informationen wie Profilfoto, Wohnort oder Arbeitgeber.
In der gut einstündigen Telefon-Konferenz mit Journalisten aus aller Welt wurde Zuckerberg gefragt, ob er sich trotz des Datenskandals bei dem sozialen Netzwerk weiterhin für den Richtigen an der Spitze des Unternehmens hält. Der Facebook-Chef bejahte: "Ich denke, das Leben besteht auch darin, aus Fehlern zu lernen. Jetzt müssen wir herausfinden, wie wir weitermachen können. Wenn man so etwas wie Facebook aufbaut, das weltweit beispiellos ist, dann gibt es Dinge, die man zwangsläufig auch mal in den Sand setzt."
Lob für europäische Datenschutzverordnung
Zur Schadensbegrenzung gehört auch dazu, dass Zuckerberg am 11. April vor dem US-Kongress in Washington aussagen wird. Vor den Parlamenten in Großbritannien und der EU will er aber nicht selbst erscheinen. Dort wolle er seine beiden besten Leute schicken, kündigte er an. "Entweder wird das Mike Schropfer, unser Technikchef, oder Chris Cox, unser Produktechef, übernehmen. Das sind die beiden besten Leute, mit denen ich das Unternehmen leite", sagte er.
Auch wenn die Telefonkonferenz mit Zuckerberg nur wenig Neues zu Tage förderte. Eine Aussage war dennoch bemerkenswert. Zuckerberg findet die neue europäische Datenschutzgrundverordnung "gut". Sie tritt zum 25. Mai in Kraft.
"Die Regulierungen sind etwas sehr Positives. Wir wollen diese Einstellungsmöglichkeiten nicht nur in Europa sondern überall auf der Welt einführen. Werden sie überall gleich aussehen? Wahrscheinlich nicht. Wir müssen uns die verschiedenen Märkte mit ihren unterschiedlichen Gesetzen ansehen. Lassen Sie mich das wiederholen. Die Einstellungen sollen nicht nur in Europa, sondern überall zur Verfügung stehen."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-daten-cambridge-analytica-103.html

Facebook-Datenskandal: Bis zu 87 Millionen Nutzer betroffen, tagesschau.de, 05.04.2018
Der Facebook-Skandal weitet sich aus. Die Daten von deutlich mehr Usern als bislang angenommen könnten mit der Firma Cambridge Analytica geteilt worden sein. In Deutschland sind bis zu 310.000 Geschädigte möglich.
Der Datenskandal bei Facebook hat deutlich größere Dimensionen als bislang angenommen. Insgesamt seien die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern unzulässig mit der britischen Datenanalysefirma Cambridge Analytica geteilt worden, so der Technologiechef von Facebook, Mike Schroepfer, auf Twitter mit. Der Datenmissbrauch soll den aktualisierten Angaben zufolge vor allem Nutzer in den USA betreffen.
Bisher war von insgesamt rund 50 Millionen betroffenen Nutzern ausgegangen worden. Nach den jüngsten Erkenntnissen könnten auch die Daten von bis zu 310.000 deutschen Usern mit Camebridge Analytica geteilt worden sein.
Daten für Trumps Wahlkampf
Die Daten sollen unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt worden sein. Behörden in den USA wie in Großbritannien haben deshalb Ermittlungen eingeleitet. Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschuldigte sich für den Datenmissbrauch und kündigte eine Reihe von Reformen in dem Onlinenetzwerk an.
In einem Interview sagte er aber auch, es werde "einige Jahre" brauchen, um die Probleme mit dem Schutz von Nutzerdaten zu beheben. Am Mittwoch kommender Woche will Zuckerberg im US-Kongress zu dem Skandal aussagen. Zuckerberg werde dann vom Handelsausschuss des Repräsentantenhauses angehört, teilten Mitglieder des Gremiums mit.
Neue Datenschutz-Bedingungen
Bevor Facebook die Ausweitung des Datenskandals einräumte, hatte das Netzwerk seine Datenschutz- und Nutzungsbedingungen neu formuliert und versprochen, sie dabei klarer und transparenter zu machen.
Die Informationen über die Datensammlung seien jetzt ausführlicher beschrieben, und mit den neuen Regeln würden nun keine zusätzlichen Informationen mehr erhoben, betonte das Online-Netzwerk. Aus den Bestimmungen erfährt man unter anderem, dass Facebook auf Geräten auf Informationen wie Namen von Apps und Dateien zugreift sowie auch Mausbewegungen registriert. Letzteres solle helfen, Menschen von Bots zu unterscheiden, hieß es. An der Datenverarbeitung werde sich aber nichts ändern, betont das Unternehmen.
Vorgriff auf neue EU-Verordnung
Die neuen ausführlicheren Formulierungen und Nutzerrechte gehen in Europa zu großen Teilen auf die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung zurück, die zum 25. Mai Pflicht wird. Damit waren sie schon lange in Arbeit und sind keine Reaktion auf den aktuellen Datenschutz-Skandal um die Firma Cambridge Analytica.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-ausweitung-skandal-101.html

Kritik an US-Konzern: Kartellamt wirft Facebook Datenmissbrauch vor, tagesschau.de, 19.12.2017
Auch außerhalb von Facebook sammelt das Online-Netzwerk kräftig Nutzerdaten. Nach einer ersten Einschätzung des Bundeskartellamts verstößt das US-Unternehmen dabei gegen den Datenschutz. Facebook widerspricht.
Das Bundeskartellamt wirft Facebook den Missbrauch von Nutzerdaten vor. Dabei mache sich das weltgrößte Online-Netzwerk seine marktbeherrschende Stellung zunutze. Der US-Konzern mache den privaten Gebrauch seiner Plattform davon abhängig, jegliche Art von Nutzerdaten aus Drittquellen sammeln und mit dem Facebook-Konto zusammenführen zu dürfen, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt. Diese Bedingungen seien zumindest in diesem Punkt "nicht angemessen und verstoßen zulasten der Nutzer gegen datenschutzrechtliche Wertungen".
Mundt forderte in einer ersten Einschätzung, Facebook-Nutzern müssten Steuerungsmöglichkeiten eingeräumt werden, die die Datennutzung eingrenzt. Facebook sei ein marktbeherrschendes Unternehmen und seine Nutzer könnten daher nicht auf andere soziale Netzwerke ausweichen. Die Teilnahme am Netzwerk setze aber neben der Registrierung eine uneingeschränkte Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen voraus.
Der Nutzer habe keine andere Wahl, als das Gesamtpaket zu akzeptieren oder ganz zu verzichten. "Auf der einen Seite steht mit dem sozialen Netzwerk eine kostenlose Dienstleistung, auf der anderen Seite stehen attraktive Werbeplätze, deren Wert gerade deshalb so hoch ist, weil Facebook über riesige Mengen personalisierter Daten verfügt", erklärte Behördenchef Mundt. Dabei müsse sich Facebook an die Regeln und Gesetze halten. "Das Kartellrecht verbietet es, dass ein Unternehmen seine Marktmacht missbräuchlich ausnutzt."
Facebook dementiert
Facebook dementierte, ein Monopol in Deutschland zu haben, sicherte aber gleichzeitig zu, auch weiterhin mit der Behörde zu kooperieren. Facebook-Managerin Yvonne Cunnane erklärte: "Die Realität ist, dass Facebook keinerlei Anzeichen einer dominanten Stellung in Deutschland oder anderswo zeigt." überall hätten die Menschen Alternativen zu Facebook und könnten andere Netzwerke wählen wie etwa Snapchat, YouTube, Flickr, Twitter, Google Photos oder Pinterest.
Das Bundeskartellamt führt gegen Facebook derzeit ein Verwaltungsverfahren. Eine abschließende Entscheidung in der Sache werde nicht vor Frühsommer 2018 erwartet, so die Behörde. Am Ende kann es zu einer Einstellung des Verfahrens, Verpflichtungszusagen des Unternehmens oder einer Untersagung durch die Kartellbehörde kommen.
Druck auf Facebook auch in Frankreich
Auch in Frankreich droht Facebook ärger. So mahnte die Datenschutzbehörde CNIL den Facebook-Messenger Whatsapp ab. Sie stellte dem Unternehmen ein Ultimatum, innerhalb eines Monats den Datenaustausch mit dem Mutterkonzern zu unterbinden. Andernfalls drohten Sanktionen. Nach Einschätzung der CNIL verstoße Whatsapp mit seiner Datennutzung gegen das Gesetz.
Der Austausch von Nutzerdaten zwischen WhatsApp und Facebook sorgt auch in Deutschland für Streit. So entschied das Hamburger Verwaltungsgericht im April, dass der US-Konzern keine personenbezogenen Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern verwenden darf. Facebook hatte das Unternehmen im Jahr 2014 übernommen. Viele Smartphone-Besitzer nutzen WhatsApp als kostenlosen Ersatz für SMS-Botschaften.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-kartellamt-103.html

Facebook-Datenskandal größer als gedacht - deutsche Nutzer betroffen, PC-WELT.de, 05.04.2018
Fcebook hat mitgeteilt, dass bis zu 87 Millionen Nutzer von dem Datenskandal um Cambridge Analytica betroffen sind. Auch die Daten von deutschen Facebook-Nutzern sollen in die Hände der Datensammler geraten sein.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-datenskandal-groesser-als-gedacht-deutsche-nutzer-betroffen,3450320

Facebook liest mit: Gespräche im Messenger sind nicht privat, netzpolitik.org, 06.04.2018
Facebook-Mitarbeiter prüfen im Messenger verschickte Fotos und Links. Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen, werden blockiert. Der Zugriff ist möglich, weil die Kommunikation über den Facebook Messenger standardmäßig unverschlüsselt ist.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-liest-mit-gespraeche-im-messenger-sind-nicht-privat/

Betrug bei Facebook mit Links von Freunden, trojaner-info.de, 17.04.2018
Facebook-Nutzer werden aktuell mit Video-Link Betrugswelle attackiert.
Es ist der Facebook Messenger, der genutzt wird, um Facebook-Konten zu knacken. Das geschieht nicht mit einem Virus oder Trojaner sondern mittels Phishing. Es bedeutet, dass Unbekannte mittels dieser Methode das Facebook-Konto klauen wollen.
https://www.trojaner-info.de/daten-sichern-verschluesseln/aktuelles/betrug-bei-facebook-mit-links-von-freunden.html

Facebook formuliert Datenschutzbedingungen neu, PC-WELT.de, 05.04.2018
Facebook will mit neuen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen verständlichere Formulierungen schaffen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-formuliert-datenschutzbedingungen-neu,3450328

Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung, netzpolitik.org, 11.09.2017
Nach der französischen hat nun auch die spanische Datenschutzbehörde eine Geldstrafe gegen Facebook verhängt. Das Unternehmen speichere und verwerte besonders geschützte Daten, ohne die Betroffenen ausreichend zu informieren. Selbst wenn die Höhe der Strafe lächerlich ist, dürfte sie den Werbekonzern ins Schwitzen bringen.
https://netzpolitik.org/2017/spanien-millionenstrafe-fuer-facebooks-illegale-datensammlung/

Französische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook, netzpolitik.org, 19.05.2017
Mehrere Datenschutzbehörden gehen derzeit gegen Facebook vor. Wegen unrechtmäßigen Webtrackings und illegaler Profilbildung verhängen die französischen Datenschützer sogar die Höchststrafe. Noch kann das Unternehmen die Sanktion jedoch aus der Portokasse zahlen.
https://netzpolitik.org/2017/franzoesische-datenschutzbehoerde-verhaengt-hoechststrafe-gegen-facebook/

Verhaltensbasierte Werbung: Facebook identifiziert emotional verletzliche Jugendliche, netzpolitik.org, 02.05.2017
Eine australische Zeitung berichtet von internen Dokumenten, die nahelegen, dass Facebook seine Daten gezielt nach emotional verletzlichen Jugendlichen durchsuchen lassen kann. Der Konzern hat die Echtheit der Unterlagen indirekt bestätigt, betont aber, dass Emotionsanalyse-Tools keinem anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt würden.
https://netzpolitik.org/2017/verhaltensbasierte-werbung-facebook-australien-analysiert-emotionen-und-aengste-von-jugendlichen/

Feature statt Bug: Facebook redet Diskriminierung als "multikulturelles Marketing" schön, netzpolitik.org, 01.11.2016
Facebook nutzt seinen großen Informationsschatz, um Anbietern zielgerichtete Werbung zu ermöglichen. In den Vereinigten Staaten steht das Unternehmen jetzt in der Kritik, weil es seine Nutzer*innen auch nach "ethnischer Affinität" (aus)sortiert.
https://netzpolitik.org/2016/feature-statt-bug-facebook-redet-diskriminierung-als-multikulturelles-marketing-schoen/

Facebook und die Datenhändler: Was das Ende der "Partnerkategorien" wirklich bedeutet, netzpolitik.org, 29.03.2018
Facebook will die Zusammenarbeit mit externen Databrokern überdenken, von denen der Konzern unter anderem Informationen über die Einkäufe seiner Nutzer bezieht. Ein geschicktes Manöver, von dem wir uns nicht täuschen lassen sollten.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-und-die-databroker-was-das-ende-der-partnerkategorien-wirklich-bedeutet/

Keine lästigen Nachbarn: Mark Zuckerberg kaufte 4 Häuser für 30 Millionen Dollar, um Privatsphäre zu schützen, FOCUS Online, 06.04.2018
Mark Zuckerberg steht im Kreuzfeuer, weil er die Privatsphäre der Facebook-Nutzer nicht gut genug geschützt hat. Für seine eigene ist ihm jedoch kein Preis zu hoch.
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/keine-laestigen-nachbarn-mark-zuckerberg-kaufte-4-haeuser-fuer-30-millionen-dollar-um-privatsphaere-zu-schuetzen_H1119650179_564484/?ID_NEWS=564484

Klagepunkte gegen Facebook: Gültigkeit der Datenverwendungsrichtlinien, Beitrag zum NSA-Überwachungsprogramm "PRISM", Tracking durch "Social Plugins", "Big Data", Graph Search, Datenweitergabe an "Apps" Auskünfte an Nutzer (Recht auf Kopie), Schadenersatz

EuGH prüft Sammelklage gegen Facebook, PC-WELT.de, 19.07.2017
Der Europäische Gerichtshof muss klären, ob die Sammelklage von 25.000 Nutzern gegen Facebook zulässig ist. In einer Sammelklage wollen 25.000 Nutzer gegen Facebook vorgehen.
https://www.pcwelt.de/a/eugh-prueft-sammelklage-gegen-facebook,3447481

Sammelklage gegen Facebook abgewiesen, PC-WELT.de, 01.07.2015
Der erste Anlauf für eine Sammelklage gegen Facebook ist gescheitert: Das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien hat sich für nicht zuständig erklärt. Max Schrems kritisiert das Gericht heftig. Und will vor die nächste Instanz ziehen.
https://www.pcwelt.de/news/Sammelklage-gegen-Facebook-abgewiesen-Max-Schrems-vs.-Facebook-9726615.html

Größte Datenschutz-Sammeklage Europas
Facebook-Sammelklage: Heute entscheidet Gericht über die Annahme
, PC-WELT.de, 09.04.2015
Heute entscheidet ein Gericht in Wien, ob es die Sammelklage gegen Facebook zulässt. Für jeden geschädigten Facebook-Nutzer, der an der Klage teilnimmt, soll Facebook 500 Euro zahlen. Update: In sechs Wochen geht es weiter.
[...] Um den eigentlichen Inhalt der Klage, die Sie hier unter http://www.europe-v-facebook.org/sk/sk.pdfnachlesen können, nämlich um die von den Klägern Facebook vorgeworfenen Datenschutzverstöße, geht es zunächst einmal nicht (Schrems nennt als Beispiele ungültige Datenschutzbestimmungen, das unrechtmäßige Sammeln und Weitergeben von Daten, das Ausspähen des Surfverhaltens der Nutzer sowie die Teilnahme am NSA-Überwachungsprogramm PRISM).
Hier kann man sich für die Sammelklage registrieren lassen: https://www.fbclaim.com/ui/register . Sie können sich registrieren, sofern Sie erwachsen sind und ein Facebook-Konto besitzen und nicht in den USA oder in Kanada wohnhaft sind.
Derzeit sollen laut Schrems 25.000 Facebook-Nutzer ihre Ansprüche an die Betreiber der Sammelklage abgetreten haben. Weitere 60.000 Nutzer sollen sich dafür registriert haben.
Update 14:55 Uhr
Nach einem Bericht von OE24 hat das Gericht Facebook aufgefordert, alle vorliegenden Dokumente ins Deutsche zu übersetzen. Das Gericht gibt Facebook dafür drei Wochen Zeit. Anschließend bekommen die Kläger ebenfalls drei Wochen Zeit um auf die dann ins Deutsche übersetzen Dokumente von Facebook zu antworten. Anschließend will die Richterin ihre Entscheidung schriftlich bekannt geben. Somit geht das Duell Schrems und Kläger gegen Facebook in sechs Wochen weiter.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-Sammelklage-Heute-entscheidet-Gericht-ueber-die-Annahme-500-Euro-pro-Klaeger-9630677.html

DeepFakes selbst erstellen mit FakeApp: So geht´s, PC Magazin, 22.04.2018
Alberne Videos mit Stargesichtern sorgen für Aufsehen. Solche DeepFakes kann jeder Nutzer mit FakeApp auch selbst am PC erstellen. Wir zeigen wie!
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/deepfakes-selbst-erstellen-app-fakeapp-anleitung-alternative-3199340.html

Experten fordern die Social-Media-Plattformen zu mehr Transparenz bei ihren Algorithmen auf
EU-Experten erklären den Begriff Fake News für tot, netzpolitik.org, 12.03.2018
Die EU-Kommission bestellte bei einer hochrangigen Gruppe von Wissenschaftlern und Branchenvertretern einen Bericht zu Fake News. Die Experten schafften erstmal gleich den Begriff ab und wollen nur noch von Desinformation sprechen. Ihr Bericht bleibt in seinen Empfehlungen vage. Immerhin: Die Experten fordern die Social-Media-Plattformen zu mehr Transparenz bei ihren Algorithmen auf.
https://netzpolitik.org/2018/eu-experten-erklaeren-den-begriff-fake-news-fuer-tot/

Facebook-Datenmissbrauch
Von wegen Panne - das ist das Geschäftsmodell
, tagesschau.de, 21.03.2018
Die Vorwürfe gegen Facebook wiegen schwer, die Entrüstung ist groß. Doch sie ist auch scheinheilig, meint Samuel Jackisch. Denn das Erstellen - und Verkaufen - von Datensätzen ist das Geschäftsmodell.
"Datenklau", "Diebstahl", "Panne", oder "Missbrauch" - das sind derzeit besonders häufige Worte um zu beschreiben, was gerade bei Facebook passiert ist. Und sie sind alle falsch. Es wurde nichts gestohlen. Keine Passwörter geknackt, keine Firewall durchbrochen, nichts auf dem Schwarzmarkt verhökert, kein Hacker trieb sich herum, wo er nichts zu suchen hat. Im Gegenteil: Was passiert, ist "business as usual". Facebook sammelt Daten. Es erstellt Profile seiner Nutzer und verkauft sie an werbetreibende Unternehmen, Dienstleister, politische Parteien, Unterschriftensammler. Dieses Werbeprofil kann ich sogar einsehen und bearbeiten, zwar versteckt in den Tiefen meines Facebook-Kontos, aber das alles geschieht nicht geheim.
Musikgeschmack, Geburtsdatum, Konsumverhalten - alles bekannt
Samuel J. ist männlich, lebt im Ausland, hat im Frühling Geburtstag, ist beruflich häufig unterwegs, interessiert sich für Fußball, hört Metal-Musik, liest viele Zeitungen, ist kürzlich umgezogen, isst gerne italienisch.
Das alles weiß Facebook nicht, weil ich es dort rein geschrieben habe, sondern weil es mitliest, wenn ich im Netz einen Zeitungsartikel anklicke, ein Flugticket buche, Konzertkarten kaufe oder Pizza bestelle. Das habe ich Facebook erlaubt, als ich seine Geschäftsbedingungen akzeptiert habe. Das haben Gerichte und Behörden erlaubt, als sie Facebook haben gewähren lassen.
Überrascht zu sein, ist naiv

Man kann das beklagen. Und man kann Facebook vielleicht vorwerfen, dass es den Kern seines Geschäftsmodells seinen Nutzern verheimlicht. Und man muss Facebook bestrafen, wenn es gegen Datenschutzgesetze in den USA und in Europa verstoßen hat. Aber überrascht zu sein, wenn es tut was es immer tut, das ist naiv.
Wer Facebook nutzt, oder Google oder Instagram oder Twitter - die alle dasselbe im Sinn haben -, der nutzt es freiwillig. Wer Donald Trump wählt, tut es ebenfalls freiwillig und nicht, weil ihr oder ihm jemand das Gehirn gewaschen oder dunkle Mächte persönliche Daten geklaut haben.
Der Kunde als Produkt
Es gilt eine kapitalistische Faustregel: Wenn ein Dienst für seine Kunden kostenfrei ist, dann ist der Kunde selbst das Produkt. Die massenhafte Auswertung unserer Daten haben Facebook zu dem gemacht, was es ist: Ein Technologie-Konzern mit 40 Milliarden Jahresumsatz. Das waren wir. Beim Pizza bestellen oder Zeit totschlagen mit dümmlichen Quiz-Spielchen. Niemand hat betrogen, missbraucht oder gestohlen.
Jahrelang haben sich Facebook-Nutzer Gedanken gemacht, was sie anderen bei Facebook über sich preisgeben. Das war die falsche Frage: Entscheidend ist, was wir Facebook selbst über uns verraten.
https://www.tagesschau.de/kommentar/facebook-cambridge-analytica-105.html

Facebook-Skandal: Aussage abgelehnt, tagesschau.de, 28.03.2018
Facebook-Chef Zuckerberg will nicht vor dem britischen Parlamentsausschuss für Digitales, Kultur und Medien erscheinen. Die Abgeordneten wollten ihn persönlich zum Datenskandal befragen. Auch US- und EU-Abgeordnete haben Redebedarf.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-grossbritannien-101.html

Reaktion auf Datenskandal: Facebook als "Gefahr für die Demokratie", tagesschau.de, 22.03.2018
Facebook ist in der Defensive: Politiker sehen angesichts des Datenskandals die Demokratie bedroht. Justizministerin Barley will Konzernvertreter ins Ministerium vorladen und zu einer Erklärung zwingen.
Der Skandal um millionenfach angezapfte Nutzerprofile bei Facebook bringt die Politik auf den Plan: Die Demokratie sei bedroht, warnte EU-Justizkommissarion Vera Jourová. In dem Fall gehe es nicht nur um den Schutz persönlicher Daten, er habe "massive Auswirkungen" auf die demokratische Debatte und Wahlen. Es handele sich um eine "heftige Manipulation" von Meinungen, die sich in Wahlergebnissen spiegelten, sagte die EU-Kommissarin in Washington.
In den USA und Großbritannien leiteten die Behörden Untersuchungen gegen Facebook ein. Auch wollen mehrere Parlamente Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu dem Skandal befragen.
Barley will Facebook vorladen
In Deutschland sind ähnliche Töne zu hören: So sieht die neue Justizministerin Katarina Barley eine "Gefahr für die Demokratie" durch Wahlkampfmethoden anhand von Facebook-Daten, wie sie offenbar in den USA angewandt wurden. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte die SPD-Politikerin, es sei nicht hinnehmbar, dass Nutzer in sozialen Netzwerken "gegen ihren Willen ausgeleuchtet werden, um sie ganz gezielt mit Wahlwerbung oder Hass gegen den politischen Gegner zu bombardieren". Es müssten klare Regeln gelten.
https://www.tagesschau.de/inland/facebook-politik-101.html

Ob Nutzer oder nicht: Facebook legt Schattenprofile über alle an, netzpolitik.org, 30.03.2018
Der Internetkonzern saugt viele Informationen aus Geräten von Nutzern ab und sammelt Daten auch über Nicht-Nutzer. Deutsche Datenschützer halten diese Praxis bei mangelhafter Einverständnis der Betroffenen für bedenklich.
https://netzpolitik.org/2018/ob-nutzer-oder-nicht-facebook-legt-schattenprofile-ueber-alle-an/

Alltag: Dritte kommen an Facebooks Daten, tagesschau.de, 21.03.2018
"Facebook weiß alles über seine Nutzer - aber nichts über seine Entwickler." Mit diesem Satz bringen die Kollegen des amerikanischen Tech-Magazins "Wired" eines von Facebooks derzeit größten Problemen auf den Punkt. Der Betreiber des weltweit größten sozialen Netzwerks gerät seit wenigen Tagen auf beiden Seiten des Atlantiks arg in Bedrängnis: Das Unternehmen wusste seit 2015 von einem Missbrauch seiner Richtlinien durch Dritte, versuchte die Sache selbst zu regeln.
Facebook bekommt ernsthafte Probleme
Doch erst die aktuellen Recherchen von "New York Times" und "Guardian" zeigen nun auf: Die Politikberatung Cambridge Analytica, die Donald Trump im Wahlkampf unterstützt hat, erwarb zuvor rund 50 Millionen Nutzerprofile und speicherte diese über Jahre - illegal. Die Daten hatten Wissenschaftler zuvor über eine Facebook-interne App, einem Persönlichkeitstest, gesammelt und dann unrechtmäßig an Cambridge Analytica weitergegeben.
Dass ein Drittanbieter an so viele Facebook-Profile - empfindliche persönliche Informationen inklusive - gelangen kann, mag zunächst erstaunen, war bis vor wenigen Jahren allerdings völlig legal. Erst dann schränkte Facebook die Möglichkeiten Dritter zur Datengewinnung ein. Doch möglich ist es bis heute, und es gehört weiterhin zu Facebooks Tagesgeschäft, Profilinformationen an Dritte weiterzugeben. Was dann damit passiert, ist für Nutzer extrem schwer herauszufinden, wenn nicht gar unmöglich.
Wichtige Informationen stehen im Kleingedruckten
Die Praxis dahinter zeigt sich nur dem, der genau hinschaut: "Durch einen Klick auf ´Jetzt spielen´ oben erhält ´Angry Birds Friends´ die folgenden Informationen: öffentliches Profil, Freundesliste und E-Mail-Adresse", heißt es etwa in zartem Grau im Kleingedruckten unter einem der Dutzend Spiele in Facebooks Game-Rubrik. Entwickelt werden diese Spiele von Drittanbietern weltweit, Software-Unternehmen, klein und groß.
Ein anderer Weg: Wer sich zum Beispiel bei der Digitalplattform Pinterest keinen eigenen Account machen möchte, sondern sich mit seinen Facebook-Daten einloggt, gibt Pinterest Zugriff auf das öffentliche Profil des Nutzers, also Namen, Geschlecht, Herkunftsland. Doch nicht nur das: Auch die Freundesliste, der Geburtstag, die persönliche Beschreibung des Profils, die "Gefällt mir"-Angaben und E-Mail-Adresse des Nutzers gehen von Facebook an Pinterest.
Facebook-Nutzer sollen sich selbst schützen
Auf ZAPP-Anfrage erklärt Facebook schriftlich: "Ein Nutzer kann entscheiden, ob er Apps von Dritten bestimmte Datenfreigaben erteilt und kann diese auch jederzeit widerrufen. " Doch für Experten wie Johannes Caspar liegt die Sache nicht so klar: "Viele Nutzer gehen davon aus, dass die Daten bei Facebook halbwegs sicher sind", sagt der Datenschutzbeauftragte der Stadt Hamburg.
Aus Sicht des Datenschützers ist es falsch, dass Nutzer selbst die richtigen Voreinstellungen treffen müssen, um sich vor dem Unternehmen zu schützen, mit dem sie einen Vertrag eingegangen sind. "Es ist im Prinzip eine Veranstaltung, die den Nutzer selbst auch im gewissen Sinne entmündigt, wenn er sich nicht so massiv vorher informiert, dass er alle möglichen Einstellungen auf eine datenschutzkonformere Position bringt", sagt Caspar. Facebook liefert Tipps und Tricks fürs Datensammeln
Facebook fährt dabei zweigleisig: Seit Jahren laufen Aufklärungskampagnen. Das weltgrößte soziale Netzwerk will sich nicht nur auf der eigenen Plattform einen transparenten Anstrich geben, sondern auch in ganzseitigen Magazinanzeigen und Plakatkampagnen. Doch das Datensammeln und -tauschen geht munter weiter. Es ist und bleibt schließlich eines der Hauptgeschäftsfelder von Facebook.
Auf dem zweiten Gleis gibt Facebook in seinem Entwicklerportal bereitwillig Hilfestellung, wie man seine Nutzer dazu bewegt, Daten an Dritte weiterzugeben. Doch der Fall Cambridge Analytica zeigt, dass Facebook trotz Richtlinien nicht immer weiß, was mit diesen Daten passiert. Man habe seitdem die Richtlinien verschärft und neue Kontrollmechanismen eingeführt, heißt es dazu aus der Facebook-Pressestelle. An Facebooks Vorgehen hat sich nichts verändert
Wie empfindlich Facebook auf Einschnitte beim Datensammeln reagiert, zeigte jüngst wieder ein Urteil des Landgerichts Berlin: Unzulässig ist aus Sicht der Richter die Formulierung einer Klausel, mit der sich Nutzer verpflichten, auf Facebook nur ihre echten Namen und Daten zu verwenden. Die Richter monierten: Die Einstellungen seien so konfiguriert, dass die Nutzer damit "versteckt der Verwendung dieser Daten zustimmten", heißt es in einer Mitteilung des Klägers, dem Bundesverband der Verbraucherzentralen. Facebook will dieses Urteil nicht akzeptieren und den Prozess weiterführen.
Trotz Eklat hat sich bisher an Facebooks Vorgehensweise wenig geändert, meint Datenschützer Caspar. "Es ist im Endeffekt das alte Facebook, das genauso wie früher daran interessiert ist, Daten zu kommerzialisieren und eben durch möglichst viele Nutzer möglichst viele Werbetreibende anzuziehen. Das ist das Primärziel."
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Alltag-Dritte-kommen-an-Facebooks-Daten,facebook2580.html

Zuckerberg zu Datenskandal
"Das war ein großer Vertrauensbruch"
, tagesschau.de, 21.03.2018
Nach langem Schweigen hat Facebook-Chef Zuckerberg sein erstes Interview zum Datenskandal gegeben. Das Vertrauen der Nutzer sei verletzt worden, sagte er - und gab einen großen Fehler zu.
https://www.tagesschau.de/ausland/zuckerberg-cnn-101.html

Facebook Sicherheit: So schützen Sie Ihre Privatsphäre oder löschen Ihren Facebook Account, trojaner-info.de, 13.02.2018
Facebook ist neugierig und wird sogar verdächtigt, an großangelegten Ausspähaktionen teilzunehmen. Datenschützer haben zudem ein Augenmerk auf den Facebook Datenabgleich mit WhatsApp geworfen. Wie kann ich als Nutzer verhindern, dass Facebook mein Surfverhalten zu Werbezwecken analysiert, die Öffentlichkeit oder sämtliche Freunde meine Posts mitlesen oder Dritte Zugang zum eigenen Account erhalten? Vorweg gesagt: Facebook wandelt sich ständig — ständig bei den Facebook Datenschutzrichtlinien im Sinne von Facebook Sicherheit am Ball bleiben, ist oberste Pflicht! Wer besonders kritisch gegenüber dem Umgang von Facebook mit Daten ist, sollte erwägen, sollte den Schritt gehen und den Facebook Account löschen.
Tipp für maximale Anonymität und Sicherheit bei Facebook
Eines ist klar: Je mehr persönliche Infos Nutzer im Facebook Profil angeben, desto geringer der Schutz der Privatsphäre. Ausführliche Privatinformationen (Vor- und Nachname, E-Mail, Telefonnummer, Wohnort) plus regelmäßige Likes zu Vorlieben für Musik, Filmen, Sport usw. ergeben ein einzigartiges Profil ähnlich dem Browser Fingerprint, das ein "gefundenes Fressen" für Facebook, andere Datenkraken sowie die NSA & Co ist.
Wer maximale Anonymität möchte, sollte bei der Anmeldung nicht den realen Nachnamen verwenden, sondern einen fiktiven Namen. Dazu noch eine eigene Facebook-E-Mail-Adresse ohne Klarnamen verwenden, sämtliche Bekannte und Freunde über den Fake-Nachnamen bei Facebook informieren — schon ist die erste Facebook-Tarnkappe für mehr Sicherheit bei Facebook fertig.
[...] Bei tieferem Eintauchen in die "Erklärseiten" und die Einstellungsmodalitäten wird aber offensichtlich, dass es Facebook seinen Nutzern trotz der Überarbeitung der Geschäftsbedingungen weiterhin nicht leicht macht: Die Konfigurationen sind terminologisch oft unverständlich oder missverständlich formuliert und finden sich oft erst tief versteckt — wir helfen gerne weiter!
[...] Wer seinen Facebook Account löschen möchte — und zwar dauerhaft und unwiderruflich — sollte folgende Webseite anklicken: https://www.facebook.com/help/delete_account.
Nach einem Klick auf "Mein Konto löschen" deaktiviert Facebook das Konto zunächst. Gleichzeitig erhalten Anwärter auf das "Facebook-Sabbatical" 14 Tage Bedenkzeit, um den Abschied vom "Like-Imperium" nochmals zu überdenken. Tipp: In dieser Zeit nicht einloggen — Facebook versteht diese Aktion als Widerrufserklärung. Wer schließlich diese letzte Frist durchgehalten hat, ist endgültig raus. Einige Informationen und Nachrichten, die an Freunde verschickt wurden, bleiben hingegen auch nach der Kontolöschung erhalten. Es kann bis zu drei Monaten dauern, bis Facebook alle Datenspuren beseitigt - das Löschen des Facebook Accounts war erfolgreich!
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/facebook-privatsphaere-schuetzen-account-loeschen.html
mehr
Tracking verhindern: So spähen Google, Facebook &Co. Nutzer mit Webtracking aus, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/tracking-verhindern/articles/tracking-verhindern.html
Sicherheitsrisiko WhatsApp: die zehn größten WhatsApp Risiken, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/Sicherheitsrisiko-WhatsApp-die-zehn-groessten-Risiken.html
10 Tipps für mehr WhatsApp Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/10-Tipps-zur-sicheren-Nutzung-von-WhatsApp.html

Umfrage: Fast niemand hat die Facebook-AGB gelesen, PC-WELT.de, 22.02.2018
Eine Umfrage der Universität Wien zeigt, dass fast kein Facebook-Nutzer weiß, was in den AGB des Unternehmens steht.
https://www.pcwelt.de/a/umfrage-fast-niemand-hat-die-facebook-agb-gelesen,3449841

Studie: Ein Monat ohne Facebook macht glücklicher, PC-WELT.de, 02.02.2019
Einen Monat lang durften die Teilnehmer einer Studie nicht Facebook nutzen. Das Ergebnis: Die Menschen fühlten sich besser.
https://www.pcwelt.de/a/studie-ein-monat-ohne-facebook-macht-gluecklicher,3463887

Schadet Liebe und Freundschaften
Beziehungskiller WhatsApp: 4 Sätze, die Sie besser nicht verschicken sollten
, FOCUS Online, 14.04.2018
Messenger wie WhatsApp sind für unsere Kommunikation mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen kaum wegzudenken. Doch nicht immer sollten wir zur Textnachricht greifen, wie Kommunikationsexpertin Emitis Pohl rät. Manche Sätze sollten wir sogar nie über WhatsApp verschicken.
https://www.focus.de/digital/internet/expertin-raet-diese-saetze-sollten-sie-nie-bei-whatsapp-schreiben_id_8264289.html

Semperopernball: "Wie man sich völlig zum Deppen macht" - Twitter-Nutzer spotten über Dresdner Opernball-Eklat, STERN.de, 06.02.2020
Der Dresdner Opernball sorgt 2020 für jede Menge Aufregung. Ein Grund: die Verleihung des St.-Georgs-Ordens an Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Auf Twitter fordern zahlreiche Nutzer die Abschaffung der Veranstaltung.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/semperopernball--twitter-nutzer-spotten-und-fordern-abschaffung-der-veranstaltung-9123320.html

Namen von WhatsApp-Chats verbergen - so geht´s, FOCUS Online, 18.04.2018
Die eigenen WhatsApp-Chats sind nicht immer unbedingt für jeden bestimmt. Wer bestimmte Konversationen verbergen möchte, etwa weil Arbeitskollegen oder der Partner nicht mitlesen sollen, kann dies mit einer kostenlosen Tarn-App tun.
https://www.focus.de/digital/praxistipps/app-hide-chat-kontakte-verstecken-so-verbergen-sie-den-namen-eines-whatsapp-chats_id_8778513.html

Insider warnen
"Facebook ist ein Tatort"
, tagesschau.de, 07.02.2018
Sie waren Investoren und Berater - jetzt wenden sich Tech-Grö&szlgi;en aus dem Silicon Valley gegen Facebook und Co. Sie wollen gegen die negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke vorgehen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-warnung-101.html

Plan gegen Desinformation: Ein Verhaltenskodex für Facebook, tagesschau.de, 26.04.2018
Die EU-Kommission hat einen Aktionsplan gegen Desinformation vorgestellt. Online-Plattformen sollen sich dazu verpflichten, stärker gegen irreführende Inhalte vorzugehen.
Die EU-Kommission will künftig die Verbreitung von Desinformation und Manipulation von öffentlichen Debatten in sozialen Medien durch neue Standards verhindern. Die Kommission forderte die Online-Plattformen auf, ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Desinformation spürbar zu verstärken. So sollen die europäischen Werte und das demokratische System geschützt werden, teilte EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel in Brüssel mit.
EU-Digitalkommissarin Gabriel stellte in Brüssel den Aktionsplan gegen Desinformation vor.
Die Kommission schlägt einen Verhaltenskodex gegen Desinformation vor - geltend in der gesamten EU. Außerdem sollen journalistische Projekte unterstützt werden, die Fakten prüfen, über Desinformation aufklären und Instrumente für hochwertigen Journalismus entwickeln. Die Kommission schlägt vor, ein unabhängiges Netz von Faktenprüfern zu schaffen.
Im Sommer sollen Online-Plattformen und Medien auf freiwilliger Basis einen Verhaltenskodex erarbeiten. Dieser solle bereits im Juli 2018 veröffentlicht werden. Bereits im Oktober sollen diese Maßnahmen messbare Ergebnisse liefern. Sollten sich die Ergebnisse als nicht zufriedenstellend erweisen, könnte die Kommission weitere - auch regulatorische - Maßnahmen vorschlagen.
Vorgehen gegen Bots und Fake-Profile
Der Verhaltenskodex solle sich auch auf Bots erstrecken, indem klare Kennzeichnungsregeln und -systeme festgelegt werden, damit gewährleistet ist, dass ihre Aktivitäten nicht mit menschlicher Interaktion verwechselt werden können. Auch Plattformen müssten ihre Bemühungen zur Schließung von Scheinkonten intensivieren und deren Wirksamkeit nachweisen. Die Kommission kündigte außerdem an, man werde eine Europäische Woche der Medienkompetenz veranstalten.
Begriff Fake News zu ungenau
Die Kommission betont, der Begriff Fake News sei nicht angemessen, um das komplexe Phänomen zu beschreiben. Sie spricht daher von Desinformation. Dazu zählten nicht journalistische Fehler und Satire.
Zudem sei es wichtig, Transparenz bei Quellen zu schaffen, eine Medienvielfalt zu garantieren, Glaubwürdigkeit zu vermitteln und beim Kampf gegen Desinformation gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren nach Lösungen zu suchen.
Desinformation untergräbt das Vertrauen in die Institutionen und in digitale und traditionelle Medien. Sie schadet unseren Demokratien, da die Bürger keine fundierten Entscheidungen mehr treffen können. Sie kann polarisieren, gesellschaftliche Spannungen hervorrufen oder vertiefen sowie Wahlsysteme unterminieren und sich so im weitesten Sinne auf die Sicherheit in Europa auswirken. (EU-Kommission zu ihren Maßnahmen)
Expertengruppe hatte Vorschläge erarbeitet
Die Vorschläge der EU-Kommission basieren auf Empfehlungen einer Expertenkommission, die Selbstverpflichtungen der sozialen Netzwerke und eine Stärkung von Qualitätsmedien mit vertrauenswürdigen Informationen gefordert hatten.
Die Vorschläge der "High Level Group" mit 39 Experten - darunter Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Konzernen wie Google, Twitter oder Facebook - hatte ausgeführt, Qualitätsjournalismus solle gefördert und Medienvielfalt erhalten bleiben, um Desinformation zu kontern. Möglich wären zum Beispiel Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer oder andere Steuervorteile für Medien.
Zudem plädieren die Experten dafür, dass soziale Netzwerke in Zusammenarbeit mit Medien die Inhalte glaubwürdiger Quellen für die Nutzer besser sichtbar machen. Dies soll Teil eines "Prinzipien-Kodex" sein, also einer Art Selbstverpflichtung. Darin sollten die Netzwerke auch zusagen, mehr Einblick in ihre Werbepraktiken und die Verarbeitung von Nutzerdaten zu geben. Auch sollten sie Benutzereinstellungen verfeinern. Wenn möglich, sollte neben Nachrichten auf ergänzende Angebote hingewiesen werden.
Gezielte Falschnachrichten im Internet hatten zuletzt unter anderem in Wahlkämpfen für Unruhe gesorgt. Laut einer neuen Umfrage im Eurobarometer sind auch viele Bürger besorgt. So sagten 83 Prozent der rund 26.000 Teilnehmer, das Phänomen sei eine Bedrohung für die Demokratie. Traditionelle Medien gelten demnach als relativ glaubwürdige Nachrichtenquellen: Im Eurobarometer nannten 70 Prozent Radio, 66 Prozent Fernsehen und 63 Prozent Printmedien, während reine Onlinequellen nur bei 26 bis 27 Prozent Vertrauen genossen.
https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/eu-group-desinformation-103.html

Arbeiter, Mittelklasse, Oberschicht: Wie Facebook seine Nutzer einteilen will, netzpolitik.org, 05.02.2018
Um ihre Aufmerksamkeit erfolgreicher vermarkten zu können, sortiert Facebook seine Nutzer in unterschiedliche Gruppen. Ein öffentlich gewordenes Patent zeigt nun, wie das Unternehmen Menschen auch in gesellschaftliche Klassen einsortieren kann. Grundlage sind unter anderem Informationen darüber, wer wie viele smarte Geräte und wer wo Wohneigentum besitzt.
https://netzpolitik.org/2018/arbeiter-mittelklasse-oberschicht-wie-facebook-seine-nutzer-einteilen-will/

Umfrage: Nutzen Sie noch Soziale Netzwerke?, PC-WELT.de, 07.02.2018
Die Kritik an Sozialen Netzwerken nimmt zu. Wir möchten von Ihnen wissen: Nutzen Sie Facebook, Twitter & Co. noch?
https://www.pcwelt.de/a/umfrage-nutzen-sie-noch-soziale-netzwerke,3449686

Crowdfunding erfolgreich: Neue Datenschutz-NGO von Max Schrems kann durchstarten, netzpolitik.org, 01.02.2018
Der österreichische Jurist und Datenschützer sammelte in zwei Monaten mehr als 300.000 Euro. Seine Organisation wird sich für die ordentliche Umsetzung der neuen EU-Datenschutzregeln einsetzen.
https://netzpolitik.org/2018/crowdfunding-erfolgreich-neue-datenschutz-ngo-von-max-schrems-kann-durchstarten/

Nutzerrechte
Verbraucherschutz, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Algorithmen.... Europäischer Gerichtshof verweigert Max Schrems die Sammelklage gegen Facebook, netzpolitik.org, 25.01.2018
Das höchste EU-Gericht erlaubt dem Datenschützer die Fortsetzung seiner Einzelklage in österreich gegen den Internetkonzern. Die Rechte anderer darf er dabei jedoch nicht vertreten.
https://netzpolitik.org/2018/europaeischer-gerichtshof-verweigert-max-schrems-die-sammelklage-gegen-facebook/

Die Schadsoftware GhostTeam stiehlt Facebook-Anmeldedaten, trojaner-info.de, 28.01.2018
Die Sicherheitsforscher von Trend Micro haben eine Malware entdeckt, die Facebook-Nutzer attackiert.
Es sind 53 schädliche Apps, die mit Hilfe der Malware GhostTeam Login-Daten stehlen. Das ganze gelingt mithilfe einer gefälschten Anmeldeseite. Außerdem blendet sie unerwünschte Werbung auf dem Home-Bildschirm ein.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/die-schadsoftware-ghostteam-stiehlt-facebook-anmeldedaten.html

Update
Firefox: Mozilla blockiert Facebook-Tracking mit Container-Erweiterung
, PC-Magazin.de, 28.03.2018
Mozilla blockiert das Facebook-Tracking in Firefox mit der Erweiterung facebook-Container. Anlass dafür ist der aktuelle Datenskandal rund um Facebook.
http://www.pc-magazin.de/news/firefox-facebook-container-tracking-blockiert-erweiterung-3199246.html

Kämpferisch, ignorant, hilflos: Wie die Politik auf den Facebook-Skandal reagiert, netzpolitik.org, 30.04.2018
Wie umgehen mit den Auswüchsen des Datenkapitalismus? Auch in Woche zwei des jüngsten Skandals um Cambridge Analytica und Facebook streitet Deutschland über die Konsequenzen. Nur einer äußert sich gar nicht: Der zuständige Innenminister.
https://netzpolitik.org/2018/kaempferisch-ignorant-hilflos-wie-die-politik-auf-den-facebook-skandal-reagiert/

Städte- und Gemeindebund
Kommunen sollen Daten zu Geld machen
, tagesschau.de, 09.04.2018
Was Facebook und die Post können, sollten die deutschen Kommunen auch tun: Mit ihren unzähligen Datensätzen Geld verdienen. Das schlägt der Städte- und Gemeindebund vor. Dies sei auch zum Vorteil der Bürger.
In der Debatte über den Handel mit persönlichen Daten hat der Städte- und Gemeindebund den Kommunen empfohlen, mit ihren Datenbeständen ebenfalls Geld zu verdienen. "Auch die Städte und Gemeinden müssen sich noch mehr klar machen, dass Daten das öl des 21. Jahrhunderts sind und sich damit wichtige Einnahmen erzielen lassen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post".
Die Kommunen verfügten über "wertvolle Datensätze", die sie in anonymisierter Form nicht mehr nur kostenlos zur Verfügung stellen, sondern selbst zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger nutzen sollten, sagte Landsberg.
Private Unternehmen sollen mit den Daten arbeiten
Ziel ist es demnach, die Lebenssituation in der Kommune zu verbessern. Er schlug ein "Konzessionsmodell" vor, wonach private Unternehmen mit den nicht personenbezogenen Daten der Kommunen, zum Beispiel Mobilitätsdaten oder Luftbilder, arbeiten und dafür bezahlen könnten.
Angesichts des Facebook-Skandals um millionenfache unerlaubte Datennutzung war zuletzt die Deutsche Post wegen der Weitergabe von Kundendaten an Parteien im Wahlkampf 2017 in die Kritik geraten. Facebook will seine Nutzer weltweit von heute an über die mögliche Weitergabe ihrer Daten an Dritte informieren.
https://www.tagesschau.de/inland/kommunen-datenverkauf-101.html

Rechtsextremismus
Facebook hilft deutschen Ermittlern gegen Hetze - und will damit Meldepflicht abwenden
, netzpolitik.org, 19.11.2019
Das soziale Netzwerk verspricht der Bundesregierung mehr Tempo bei Ermittlungen wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung. Facebook hofft, damit Gesetzespläne aus Berlin zu bremsen, heißt es in einer internen Mail des Innenministeriums, die wir veröffentlichen.
https://netzpolitik.org/2019/facebook-hilft-deutschen-ermittlern-gegen-hetze-und-will-damit-meldepflicht-abwenden/

Sprayer-Oma: 73-Jährige soll Strafe zahlen, weil sie Nazi-Parolen mit Herz übersprühte - Twitter steht hinter ihr, STERN.de, 11.10.2019
Die 73-jährige Aktivistin Irmela Mensah-Schramm übersprüht rechtsextreme Symbole in deutschen Städten seit 30 Jahren mit Herzchen. Jetzt droht ihr eine Geldstrafe wegen Sachbeschädigung - doch zahlreiche Menschen schlagen sich auf ihre Seite.
https://www.stern.de/panorama/nazi-parolen-uebersprueht--73-jaehrige-soll-strafe-zahlen--8950008.html

Whistleblower: Überwachungskonzern Palantir hat Cambridge Analytica bei illegalen Methoden geholfen, netzpolitik.org, 28.03.2018
Der ehemalige Cambridge-Analytica-Mitarbeiter Christopher Wylie legte in einer Anhörung im britischen Parlament gestern ein enges Beziehungsgeflecht zwischen seinem frühreren Arbeitgeber, rechten Politikern und der umstrittenen Firma Palantir offen. Zudem soll es zu illegalen Geldflüssen bei der Brexit-Kampagne gekommen sein.
https://netzpolitik.org/2018/whistleblower-ueberwachungskonzern-palantir-hat-cambridge-analytica-bei-illegalen-methoden-geholfen/

Was wir Herrn Zuckerberg gerne mal ganz naiv fragen würden, netzpolitik.org, 10.04.2018
Gegenüber der öffentlichkeit gibt sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg meist schmallippig. Pressekonferenzen gibt er keine und Interviews nur dann, wenn die Firma so wie jetzt im Datenskanal gerade im Krisenmodus ist. Am liebsten verlautbart Zuckerberg Neuigkeiten in Facebook-Posts. Die Anhörung heute und morgen im US-Kongress bietet darum die einmalige Gelegenheit für die Abgeordneten, ihm zum Vorgehen seines Unternehmens mal kritische Fragen zu stellen, auf die er auch antworten muss. Allerdings bleibt der US-Kongress für Zuckerberg ein Heimspiel: Immerhin spendete seine Firma mehreren der Abgeordneten, die ihn befragen werden, für ihre Wahlkämpfe bedeutende Summen. Und im Entschuldigen und Besserung-Geloben ist der Facebook-Gründer bereits seit mehr als einem Jahrzehnt geübt, ohne das dies Wesentliches am Geschäftsmodell des Konzerns geändert hätte.
Beim Datenskandal geht es ums große Ganze. Denn auch wenn Facebook seine Privatsphäre-Einstellungen verbessert und externen Firmen weniger Zugriff auf Daten erlaubt, verdient der Konzern weiterhin sein Geld mit der Vermietung der Aufmerksamkeit seiner Nutzer. Um den größeren Zusammenhang nicht aus dem Blick zu verlieren, haben wir an dieser Stelle nochmal ein paar ganz und gar naive Fragen für Zuckerberg zusammengetragen:

Wann haben Sie das erste Mal den Namen Cambridge Analytica gehört?

Zuckerberg präsentiert sich bisher vor allem als Opfer der dubiosen Datenfirma, die Nutzerdaten von bis zu 87 Millionen Nutzern von der Social-Media-Plattform absaugte und in US-Wahlkämpfen einsetzte. Allerdings wollte der Facebook-Chef es offenkundig sehr lange nicht so genau wissen, wenn es um Geschäftspraktiken seines Unternehmens ging. Auch betont der 33-jährige Milliardär, dass seine Firma die Frage der "Sicherheit nie ganz lösen" werde, denn es handle sich um ein "Wettrüsten". Wer hier gegen wen rüstet, lässt er dabei offen. Klar ist nur, wen Zuckerberg dabei bereit ist, den kommerziellen Interessen und der politischen Agenda seiner Werbepartner auszuliefern: uns.
Tatsächlich ist nicht sicher, wann der Facebook-Chef das erste Mal vom großangelegten Datenabsaugen durch Cambridge Analytica informiert wurde. Einer breiteren öffentlichkeit bekannt ist das Vorgehen der britischen Firma spätestens seit einem Bericht des britischen Guardian 2015. Damals untersuchte Facebook den Vorgang, allerdings bleibt die Antwort bestenfalls ungenügend. Es wurde nicht gegen Cambridge Analytica rechtlich vorgegangen und die betroffenen Nutzer werden jetzt erst, drei Jahre später, informiert.

Kennt Facebook beim Datensammeln Grenzen?


Facebook verband seine kommerzielle Agenda von Anfang an mit dem politischen vagen, aber durchaus wirkmächtigen Postulat der Offenheit. Zuckerberg erklärte den Rückbau der Privatsphäre zum politischen Gebot einer demokratischen Gesellschaft. In einem Interview mit dem Magazin Wired im Jahr 2009 sagte Zuckerberg etwa, durch Facebook lernten die Nutzer, nach und nach mehr Informationen von sich preiszugeben:
Am Ende ist das Web damit einfach reichhaltiger, und es steht unter stärkerer demokratischer Kontrolle durch die Menschen, die ihre Sachen teilen - im Gegensatz zu irgendeiner zentralen Instanz, die kommt und alle Information speichert. [Eigene übersetzung]
Privat schlug Zuckerberg andere Töne an. Nach der Gründung von Facebook 2004 prahlte der noch jugendliche Firmenchef gegenüber einem Freund damit, er könne aus dem Datenschatz des Netzwerks private Informationen über jeden Nutzer an seiner Alma Mater Harvard beschaffen. "Sie ‚vertrauen mir'", schrieb Zuckerberg demnach in einer privaten Nachricht. "Dumme Ficker." (Im englischen Original: "Dumb Fucks").
Zuletzt schränkte Facebook einige Praktiken seiner Geschäftspartner ein und besserte bei den Privatsphäre-Einstellungen für Nutzer nach. Auch wird die Datenschutzgrundverordnung der EU wohl dabei helfen, die manische Datensammlung durch Facebook zumindest etwas einzuschränken. Dennoch würden wir gerne wissen, ob wir als Ware, mit der Zuckerberg Milliarden verdiente, für ihn nicht einfach "Dumb Fucks" geblieben sind.

Fühlt sich Facebook an Datenschutz-Gesetze gebunden?

In den USA und Europa steht Facebook seit Jahren im ständigen Austausch mit den Datenschutz-Behörden. Doch in zentralen Fragen lässt sich der Konzern wenig dreinreden, auch wenn die Regulatoren immer wieder Warnungen aussprechen. Der amerikanische Jurist David C. Vladek warf Facebook zuletzt vor, seit mehr als einem Jahrzehnt systematisch Bestimmungen zu ignorieren. Dies sei nicht erst seit der Causa Cambridge Analytica der Fall, sondern auch bereits 2007 beim umstrittenen Shopping-Tool Beacon und späteren Vereinbarungen mit der US-Bundesbehörde FTC der Fall gewesen, schreibt der frühere Leiter des FTC-Konsumtenschutzbüros:
Alle Schritte von Facebook waren kalkuliert und absichtlich gesetzt, fester Bestandteil des Geschäftsmodells der Firma und im Widerspruch zu den Behauptungen der Firma über die Privatspäre seiner Nutzer und die Werte der Firma. Es gibt also klare Zeichen der Korrumpiertheit. Wir würden daher gerne wissen, ob das teils schamlose Vorgehen von Facebook nicht schlicht ein untrennbarer Teil des eigenen Geschäftsmodells ist. Und ob sich die Firma gegen Regulierung wehrt, weil sie anders nicht profitabel wäre.

Warum sammelt Facebook so viele Daten über Nicht-Nutzer?

Der Konzern legt vermutlich jede Telefonnummer und Emailadresse, denen er habhaft werden kann, als Schattenprofil ab. ähnlich geht der Konzern mit Informationen vor, die er über Tracking-Tools auf fremden Webseiten sammelt. Diese Praxis ist spätestens 2011 öffentlich. Der österreichische Datenschützer Max Schrems beschrieb die Methode damals in seiner Beschwerde gegen den Internetkonzern an die irische Datenschutzbehörde. Deutsche Datenschützer sehen solche Praxen zumindest skeptisch, in den vergangenen Jahren nahmen die Behörden sie aber nicht aufs regulatorische Korn. Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation ACLU stellt nach der Cambridge-Analytica-Affäre nun die Gretchenfrage:
Sind wir alle, die es explizit vermieden haben, den Nutzungsbedingungen Facebooks zuzustimmen, einfach Freiwild für ein branchenübergreifendes überwachungs- und Targeting-Netzwerk?
Haben kleinere Mitbewerber von Facebook noch eine Chance?
Das scheinbar grenzenlose Wachstum der Plattformkonzerne Alphabet (Google), Amazon, Facebook und Apple sorgt selbst in wirtschaftsliberalen Kreisen für Beunruhigung. Immerhin steht die Marktmacht der Daten-Oligopolisten zunehmend im Widerspruch zur freien Marktwirtschaft, denn die großen Vier sind längst in der Lage, lästige Mitbewerber entweder aufzukaufen oder mit günstigeren Preisen aus dem Wettbewerb zu werfen. In einigen Geschäftsbereichen dominieren die Internetkonzerne beinahe völlig: Google und Facebook kassierten nach einer Studie im Vorjahr ganze 84 Prozent der globalen Werbe-Ausgaben (mit Ausnahme Chinas) ein.
Zuckerberg muss sich der Frage stellen, ob seine Firma sich überhaupt noch dem freien Wettbewerb stellen will und warum wir als öffentlichkeit dabei untätig zusehen sollten. Das Problem geht uns alle an: Was ist, wenn Kapitalismus und Marktwirtschaft keine Synonyme mehr sind?

Kann Facebook Wahlen beeinflussen?


Kurz nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump tat Mark Zuckerberg im November 2016 die Idee ab, Falschnachrichten auf seiner Plattform könnte den Ausgang des Urnengangs beeinflusst haben. Das sei eine "pretty crazy idea" - eine ziemlich verrückte Idee. Später ruderte er nach öffentlichem Druck zurück, eine echte Antwort bleibt er aber schuldig.
Facebook spielt auf verschiedene Arten in der Politik mit. Einerseits ist das soziale Netzwerk für seine rund zwei Milliarden Nutzer weltweit eine wichtige Nachrichtenquelle. Wie der Facebook-Algorithmus gestaltet ist, und was er nach oben spült, ist letztlich eine Entscheidung mit politischen Konsequenzen. Doch der Algorithmus ist eine Black Box und seine Entscheidungen für die öffentlichkeit kaum nachvollziehbar.
Facebook mischt sich aber auch direkt in Wahlen ein. Vor der US-Wahl 2016 erinnerte das soziale Netzwerk seine über-18-jährigen Nutzer in den USA daran, sich für die Wahl zu registrieren. Bei einem vorherigen Testlauf in Kalifornien trieb das die Zahl der zugelassenen Wähler offenkundig deutlich in die Höhe. Auch in Deutschland zeigte Facebook vor der Bundestagswahl 2017 nach eigenen Angaben allen deutschen Nutzern über 18 Jahren einen "Geh wählen"-Button an. Damit steigert das Unternehmen wohl die Wahlbeteiligung. Aber vieles bleibt unklar: Wird das wirklich allen angezeigt? Und warum mobilisiert ein profitorientiertes Unternehmen eigentlich Wähler?

Brauchen wir Regeln für die Online-Werbung?


Facebook ist eine Werbeplattform für Politiker, Parteien und Regierungen. In Wahlkämpfen werden in Europa und den USA Millionen für Anzeigen und gesponserte Posts ausgegeben. Politisches Microtargeting macht es möglich, einzelne Gruppen gezielt anzusprechen und damit praktisch abseits der öffentlichkeit im politischen Halbdunkel zu werben. Wieviel Geld genau fließt, wissen wir nicht, auch wenn Facebook angekündigt hat, politische Werbung künftig besser zu kennzeichnen. Genausowenig wie wir wissen, wer alles versucht, durch Trolle, Bots und bezahlte Anzeigen politische Diskurse zu beeinflussen.
Zuckerberg wird sich nun die Frage gefallen lassen müssen, welche Rolle der Konzern im politischen Geschehen von Washington bis Phnom Penh spielt und spielen will? Ein Verdacht liegt nahe: Politischer Einfluß bei Facebook geht an den meistbietenden Werbekunden. Aber hat das Unternehmen auch eine eigene politische Agenda? Zuckerberg selbst tourte im Vorjahr durch alle 50 US-Staaten, als wäre er ein Politiker auf Wahlkampfreise. Wozu er die globale Medienmacht seines Konzerns noch nutzen wird, dazu schweigt Zuckerberg sich aber aus. Es wäre an der Zeit, ihn mal zu fragen.
Welche naiven und weniger naiven Fragen haben wir vergessen? Wir freuen uns über Eure Rückmeldungen.
https://netzpolitik.org/2018/was-wir-herrn-zuckerberg-gerne-mal-ganz-naiv-fragen-wuerden/

Zuckerberg ändert Newsfeed
Facebook soll "bedeutungsvoller" werden
, tagesschau.de, 12.01.2018
Mehr Beiträge von Freunden, weniger von Unternehmen - das sollen die Nutzer auf Facebook künftig zu sehen bekommen. Gründer Zuckerberg will damit "bedeutsamere soziale Beziehungen" über das Netzwerk fördern. Für Medienkonzerne dürfte das einen radikalen Einschnitt bedeuten. | mehr
Facebook-Nutzer werden künftig prominenter Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen bekommen. Damit solle das weltgrößte Online-Netzwerk wieder stärker auf das ursprüngliche Ziel ausgerichtet werden, persönliche Verbindungen zu ermöglichen, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Facebook-Beitrag.
"Ich ändere das Ziel für unsere Produkt-Teams: Statt sich darauf zu konzentrieren, Ihnen beim Finden relevanter Inhalte zu helfen, sollen sie Ihnen helfen, bedeutsamere soziale Beziehungen zu haben", so Zuckerberg. Ein Grund für die änderungen sei auch, dass laut Studien Kontakte über soziale Medien mit Menschen, die einem wichtig seien, gut für das Wohlbefinden sein könnten. "Andererseits kann das passive Lesen von Beiträgen oder das Anschauen von Videos - selbst wenn sie unterhaltsam oder informativ sind - nicht so gut sein."
"Gut für das Wohlbefinden"
Facebook fühle eine Verantwortung dafür, dass Dienste des Netzwerks gut für das Wohlbefinden seien, schrieb Zuckerberg. Die Beiträge von Unternehmen und Medien sollen zudem danach priorisiert werden, "ob sie zu bedeutungsvollen Interaktionen ermutigen". Mit anderen Worten sollen Inhalte, zu denen sich ein Nutzer und seine Freunde äußern, höher im Newsfeed platziert werden.
Dabei wird Facebook mit Hilfe seiner Algorithmen versuchen, vorherzusagen, über welche Beiträge man sich wohl austauschen wolle. Das bedeutet, dass Beiträge von Facebook-Seiten zwar grundsätzlich weiterhin den Weg in den Newsfeed finden werden - aber bevorzugt, wenn sich der Freundeskreis darüber austauscht. Zugleich können die Inhalte-Anbieter Platz im Nachrichtenstrom der Nutzer über Facebooks Anzeigenplattform kaufen.
"Filterblase" durch änderungen?
Für viele Unternehmen und Medien dürften die änderungen einen radikalen Einschnitt bedeuten. Facebook hatte in den vergangenen Jahren im Gegenteil versucht, verstärkt zur Plattform für Medieninhalte zu werden. Die Zahl der Anzeigeplätze im Newsfeed werde nicht erhöht, sagte Facebook-Manager John Hegeman der dpa. Damit wäre es denkbar, dass der Schritt den Wettbewerb um vorhandene Werbeslots anheizt. Zugleich können Nutzer selbst in den Einstellungen dafür sorgen, dass die Beiträge von Seiten, denen sie folgen, ganz oben im Newsfeed auftauchen - und damit die änderung aushebeln.
Er rechne damit, dass mit den änderungen Menschen weniger Zeit bei Facebook verbringen würden, räumte Zuckerberg ein. "Aber ich erwarte auch, dass die bei Facebook verbrachte Zeit wertvoller sein wird." Damit werde die Entscheidung auf lange Sicht auch für das Geschäft gut sein.
Facebook-Manager Hegeman bestritt, dass die änderungen zur sogenannten "Filterblase" führen könnte - einer Situation, bei der ein Nutzer von Algorithmen nur Inhalte angezeigt bekommt, die zu seinen Ansichten passen. "Es stimmt zwar, dass die Leute mehr Freunde haben, die mit ihnen einer Meinung sind." Zugleich hätten aber die meisten Nutzer so viele Freunde bei dem Netzwerk, dass man unterm Strich verschiedenen Ansichten ausgesetzt werde.
Hegeman erklärte auch, hinter dem Schritt stecke kein Versuch, politische Kontroversen um Facebook-Inhalte zu entschärfen. Das Online-Netzwerk war vor allem nach dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 für die Ausbreitung gefälschter Nachrichten auch über dubiose Facebook-Seiten kritisiert worden.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-zuckerberg-aenderungen-101.html

Staatstrojaner: Gefahr für IT-Standort Deutschland, trojaner-info.de, 12.02.2018
Eine Gesetzesänderung erlaubt den Behörden den Einsatz einer Trojaner-Schnüffelsoftware für die Überwachung von Messenger-Diensten wie WhatsApp und Telegram.
Gegen den Einsatz des Staatstrojaners durch das BKA regt sich erheblicher Widerstand. Unter anderem ist es der Bundesverband für IT-Sicherheit, der deshalb in Karlsruhe Beschwerde einlegen will. Auch der Datenschutzverein Digitalcourage sieht erheblichen Handlungsbedarf, um gegen derartige Abhörpraktiken vorzugehen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/staatstrojaner-gefahr-fuer-it-standort-deutschland.html

BKA rüstet auf
Smartphone-Trojaner im Einsatz
, 27.01.2018
Das BKA nutzt einen neuen Trojaner. Damit können auch verschlüsselte Nachrichten bei WhatsApp überwacht werden, erfuhren NDR, WDR und "SZ". Bisher waren die Ermittler an der an der Verschlüsselung oft gescheitert. | mehr
https://www.tagesschau.de/inland/trojaner-101.html

Landgericht Berlin: Rechtswidrige Voreinstellung bei Facebook, PC-WELT, 13.02.2018
Der Verbraucherzentrale Bundesverband konnte sich vor dem Landgericht Berlin teilweise gegen Facebook durchsetzen.
https://www.pcwelt.de/a/landgericht-berlin-rechtswidrige-voreinstellung-bei-facebook,3449730

EU bemängelt Verbraucherschutz bei Facebook, PC-WELT.de, 15.02.2018
Die EU-Kommission kritisiert in einem Papier heimlich geänderte AGB und gelöschte Nutzer-Beiträge bei Twitter und Facebook.
https://www.pcwelt.de/a/eu-kommission-bemaengelt-verbraucherschutz-bei-facebook,3449780

Bericht für EU-Kommission: Vertrauenswürdige Quellen sichtbarer machen, tagesschau.de, 13.03.2018
Viele Menschen sehen in Desinformation eine Gefahr für die Demokratie. Experten übergaben der EU-Kommission nun Empfehlungen für Gegenmaßnahmen: So sollen beispielsweise vertrauenswürdige Quellen sichtbarer werden.
Im Kampf gegen Falschnachrichten empfiehlt eine EU-Expertenkommission Selbstverpflichtungen der sozialen Netzwerke und eine Stärkung von Qualitätsmedien mit vertrauenswürdigen Informationen. Die Vorschläge der "High Level Expert Group" nahm die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel in Brüssel entgegen. Sie will am 25. April erklären, welche Schlüsse die Kommission daraus zieht. Gesetzliche Vorgaben sind aber wohl nicht zu erwarten.
https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/eu-group-desinformation-101.html

Kurdischer Knoten: Wer Nachrichten teilt, muss mit dem Staatsschutz rechnen, netzpolitik.org, 06.04.2018
Der Staatsschutz hat den Münchner Johannes König vorgeladen, weil er auf Facebook einen Nachrichtenbeitrag teilte. Er soll mit dem Verbreiten der Flagge einer kurdischen Miliz gegen das Vereinsgesetz verstoßen haben. Aus dem gleichen Grund sind noch Dutzende andere ins Visier der Polizei geraten.
https://netzpolitik.org/2018/kurdischer-knoten-wer-nachrichten-teilt-muss-mit-dem-staatsschutz-rechnen/

Kampf gegen Desinformation
"Es ist kein Ende in Sicht"
, tagesschau.de, 13.03.2018
Snopes.com ist das älteste Online-Projekt, das gezielte Falschmeldungen widerlegt. Doch der Gründer der Seite ist frustriert angesichts der zunehmenden Desinformation in sozialen Medien.
http://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/snopes-fake-news-101.html

Im Kampf gegen Falschnachrichten empfiehlt eine EU-Expertenkommission Selbstverpflichtungen der sozialen Netzwerke und eine Stärkung von Qualitätsmedien mit vertrauenswürdigen Informationen. Die Vorschläge der "High Level Expert Group" nahm die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel in Brüssel entgegen. Sie will am 25. April erklären, welche Schlüsse die Kommission daraus zieht. Gesetzliche Vorgaben sind aber wohl nicht zu erwarten.

Was steckt hinter der Twitter-Amnestie der Frankfurter Polizei?, netzpolitik.org, 03.02.2018
Die Praxis der Polizei auf Twitter ist häufig undurchsichtig und ungeregelt. Einige Social-Media-Teams agieren ohne Rechtsgrundlage und Verfahrensregelungen. Missliebige Follower werden nicht stumm geschaltet, sondern blockiert, obwohl dies einen Eingriff in die Informationsfreiheit darstellen könnte. In Frankfurt werden Gesperrte sogar in einer personenbezogenen Datei geführt.
https://netzpolitik.org/2018/was-steckt-hinter-der-twitter-amnestie-der-frankfurter-polizei/

Rund um die Bundestagswahl ließen deutsche Behörden hunderte Twitter-Konten blockieren, netzpolitik.org, 24.01.2018
https://netzpolitik.org/2018/rund-um-die-bundestagswahl-liessen-deutsche-behoerden-hunderte-twitter-konten-blockieren/

Bundeskartellamt: Facebooks Datensammelei aus Drittquellen ist missbräuchlich, netzpolitik.org, 19.12.2017
Facebook ist marktbeherrschend und sammelt missbräuchlich Daten auf Millionen von Webseiten. Die vorläufige Einschätzung des Kartellamts hat es in sich. Eine abschließende Entscheidung kündigt das Amt für den Frühsommer 2018 an.
https://netzpolitik.org/2017/bundeskartellamt-facebooks-datensammelei-aus-drittquellen-ist-missbraeuchlich/

Gewalt im Livestream Wie Nutzer mit digitalem Terror umgehen sollten, SPIEGEL ONLINE, 07.04.2019
Gewalttaten wie Anschläge lassen sich live in sozialen Netzwerken verfolgen. Welche Folgen der digitale Terror hat, wie Nutzer damit umgehen sollten - und wie sie Kinder schützen können. Fünf Antworten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/terror-im-internet-wie-nutzer-mit-der-gewalt-umgehen-sollten-a-1258126.html

Facebook weitet Gesichtserkennung aus, netzpolitik.org, 21.12.2017
https://netzpolitik.org/2017/facebook-weitet-gesichtserkennung-aus/

Mozilla: Facebook Container gegen Tracking, Pro-Linux, 28.03.2018
Mozilla hat angesichts aktueller Ereignisse eine neue Erweiterung für Firefox veröffentlicht, die Tracking durch Facebook verhindern soll.
https://www.pro-linux.de/news/1/25748/mozilla-facebook-container-gegen-tracking.html

Fragwürdige Aktion: Eine Frau lädt dutzende Männer zu einem Date ein - und die ahnen nichts, SPIEGEL ONLINE, 22.08.2018
Eine Frau hat sich über Tinder mit etwa 200 Männern verabredet - zur gleichen Zeit, am gleichen Ort. Am Tag des Treffens überraschte sie die Herbestellten dann mit einer Rede.
http://www.bento.de/gefuehle/tinder-prank-frau-laedt-dutzende-maenner-gleichzeitig-auf-den-union-square-in-manhattan-ein-2766583/#ref=ressortbox

Spaß mit Dating-App?
Von Katy Perry bis Zac Efron: Diese Stars nutzen Tinder - erfolglos!
, FOCUS Online, 18.07.2018
Spaß mit Dating-App?: Von Katy Perry bis Zac Efron: Diese Stars nutzen Tinder - erfolglos!
Die Dating-App "Tinder" ist wahnsinnig beliebt, auch bei den angesagten Promis. Doch leider haben selbst Stars, wie Katy Perry oder Zac Efron, kaum Erfolg beim Flirten auf der App. Warum, das verraten wir Ihnen hier.
https://www.netmoms.de/video/stars-beim-flirten-diese-promis-nutzen-tinder/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Stars+nutzen+Tinder

Tinder Plus
Sicherheits-Update legt Dating-App lahm
Tinder: Login-Probleme, nachdem Facebook den Datenschutz verschärft
, PC-Magazin.de, 08.04.2018
Nutzer der Dating-App Tinder-haben Login-Probleme. Daran sind die verschärften Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien von Facebook schuld.
http://www.pc-magazin.de/news/tinder-login-probleme-geht-nicht-facebook-richtlinien-sicherheit-datenschutz-3199284.html

Soziale Netzwerke: Facebook schnüffelte das gesamte Smartphone von Teenies aus - und zahlte dafür 20 Dollar, STERN.de, 30.01.2019
Facebook schnüffelt wieder. Mit einer App spitzelte die Firma das gesamte Smartphone von Testern aus - und zahlte ihnen dafür 20 Dollar im Monat. Facebook verteidigt das schon 2016 gestartete Programm - stellte es jetzt aber schnell ein.
https://www.stern.de/digital/online/facebook-schnueffelte-das-gesamte-smartphone-von-teenies-aus---und-zahlte-dafuer-20-dollar-8557072.html

Schwiegersohn klagt vergeblich
Gericht stellt fest: Schwiegermutter darf auf Whatsapp Beleidigungen verschicken
, STERN.de, 30.01.2019
Gute Nachricht für alle Schwiegermütter, die ihre Schwiegersöhne hassen: Sie dürfen Anschuldigungen und peinliche Videos per Whatsapp verschicken, ohne juristisch belangt zu werden. Ein solcher Fall landete jetzt vor Gericht.
https://www.stern.de/digital/beleidigungen-per-whatsapp-sind-unter-engen-verwandten-legal-8558042.html

Safer Internet Day 2018: G DATA Tipps für mehr IT-Sicherheit im Internet
G DATA gibt Tipps zur sicheren Nutzung von sozialen Netzwerken und Co.
, trojaner-info.de, 06.02.2018
Der diesjährige Safer Internet Day (SID) steht unter dem Motto "Create, connect and share respect: A better internet starts with you" und will Anwender für die Gefahren im Internet sensibilisieren.
Anlässlich des europäischen Aktionstages gibt G DATA Sicherheitstipps und zeigt, wie Internetnutzer die Kontrolle über ihre Daten behalten.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/safer-internet-day-2018-g-data-tipps-fuer-mehr-it-sicherheit-im-internet.html

Vorwürfe gegen US-Firma
Facebook angezapft, Daten ausgewertet
, tagesschau.de, 18.03.2018
Schwere Vorwürfe gegen eine US-Firma: Sie soll Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Wissen ausgewertet und so dem Trump-Team personalisierte Wahlwerbung ermöglicht haben.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-cambridge-analytica-101.html

Wegen Datenweitergabe: Verbraucherschützer verklagen WhatsApp, tagesschau.de, 30.01.2017
Wegen der Weitergabe von Daten an die Unternehmensmutter Facebook hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen den Messengerdienst WhatsApp verklagt. Die Weitergabe sei widerrechtlich, und betreffe auch Menschen, die weder ein WhatsApp- noch ein Facebook-Konto besäßen.
Der Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen (VZBV) hat vor dem Landgericht Berlin Klage gegen den US-amerikanischen Messengerdienst WhatsApp eingereicht. Auf Basis der seit vergangenem August geänderten Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen sammele und speichere das Unternehmen von Verbrauchern teils widerrechtlich Daten und gebe diese an die Konzernmutter Facebook weiter, erklärten die Verbraucherschützer.
Nach dem Einschreiten von Datenschützern und einer Abmahnung durch den VZBV hatte Facebook die Weitergabe und Nutzung von Daten europäischer WhatsApp-Nutzer an den Mutterkonzern im vergangenen November ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen - und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte das Unternehmen damals.
Zuvor hatte WhatsApp angekündigt, künftig die Telefonnummer der Nutzer an Facebook weiterzugegeben. Außerdem sollten mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig der Kurzmitteilungsdienst genutzt wird. Dadurch sollten die Werbeanzeigen und die Freundschaftsvorschläge in den Facebook-Diensten verbessert werden, hieß es.
"Dieses Versprechen hat nicht lange gehalten"
Der VZBV betonte, die Weitergabe der Daten geschehe unabhängig davon, ob die Anwender einen Facebook-Account haben oder nicht. Besonders kritisch sei, dass auch Nummern von Verbrauchern, die lediglich im Telefonbuch der WhatsApp-Kunden gespeichert sind, an die gesamte Facebook-Unternehmensgruppe gingen.
Mit der Klage wollen die Verbraucherschützer nun zum einen erreichen, dass die weitergeleiteten Daten gelöscht werden. WhatsApp solle außerdem unterlassen, insgesamt acht beanstandete Klauseln aus den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie gegenüber den Nutzern zu verwenden. Beispielsweise behalte sich WhatsApp das Recht vor, seinen Nutzern ohne deren Einwilligung auch Werbematerial aus der Facebook-Unternehmensgruppe zukommen zu lassen.
"Facebook hat im Jahr 2014 öffentlichkeitswirksam erklärt, die Nutzerdaten zwischen den beiden Diensten nicht auszutauschen", erklärte Carola Elbrecht, Rechtsreferentin beim VZBV. Darauf hätten viele Verbraucher vertraut. "Dieses Versprechen hat nicht lange gehalten."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucherschutz-klage-whatsapp-101.html

BKA ermittelt offenbar bereits mit Handy-Trojaner, trojaner-info.de, 08.02.2018
Auch verschlüsselte Messenger-Dienste sollen mittels Trojaner-Einsatz lesbar sein.
Das Bundeskriminalamt (BKA) setzt Medienberichten zufolge Trojaner zur Handy-Überwachung bereits in laufenden Ermittlungsverfahren ein. Damit sei es auch möglich, verschlüsselte Messenger-Dienste wie WhatsApp mitzulesen.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/bka-ermittelt-offenbar-bereits-mit-handy-trojaner.html

Sicherheitsrisiko WhatsApp: Die zehn größten Gefahren, trojaner-info.de, 16.03.2018
WhatsApp hat beim Thema Sicherheit nachgebessert, die Risiken für die eigenen Daten und Privatsphäre bleiben bestehen.
Smartphone-Messenger haben der SMS längst den Rang abgelaufen. Allen voran WhatsApp: Rd. 1 Mrd. Menschen sollen weltweit bereits diesen Dienst nutzen, der mittlerweile zu Facebook gehört. Bei jedem sicherheitsorientierten Nutzer klingeln die Alarmglocken ... Wie sicher ist WhatsApp heute? Welche Gefahren lauern bei der Nutzung des Messenger-Dienstes? Wir verraten Ihnen die zehn größten WhatsApp Sicherheitsrisiken.
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/Sicherheitsrisiko-WhatsApp-die-zehn-groessten-Risiken.html

Sicherheitsrisiko WhatsApp: die zehn größten WhatsApp Risiken
Die WhatsApp Sicherheit wurde nachgebessert, Risiken für die eigenen Daten und Privatsphäre bleiben
, trojaner-info.de, 20.10.2018
Smartphone-Instant Messenger haben der SMS längst den Rang abgelaufen. Allen voran WhatsApp: Fast 1 Milliarden Menschen sollen weltweit bereits diesen Dienst nutzen, der mittlerweile zu Facebook gehört. WhatsApp aber auch Facebook selbst standen bei Datenschützern unter anderem wegen Sicherheitslücken wiederholt in der Kritik. Wie sicher ist WhatsApp heute? Welche Gefahren lauern bei der Benutzung des Messenger-Dienstes? Was bedeutet WhatsApp Sicherheit heute? Wie kann ich meine Daten und meine Privatsphäre bei WhatsApp am besten schützen? Gibt es Alternativen zu WhatsApp?

WhatsApp Sicherheit und Datenschutz — zwei unterschiedliche Universen?

Zum Start des Messengers wäre die Antwort ein erschreckend klares "Ja!" gewesen. Die gesamte Kommunikation und alle Daten wurden komplett unverschlüsselt übertragen. Mit einem sogenannten Netzwerksniffer oder einer entsprechenden App konnten findige Datenschnüffler und Hacker den gesamten Datenverkehr abfangen und jegliche Kommunikation mitlesen. Das war so, als würden Sie im Café das Gespräch am Nachbartisch ungehindert mithören. 2013 wurde zum Beispiel bekannt, dass Hacker via WhatsApp auf PayPal-Konten zugreifen konnten und es Lücken im Anmeldeprozess gab, die den Raub der WhatsApp-Identität möglich machen. Ein neuer WhatsApp-Trick betrifft Emoji-Abofallen: Nutzer bekommen Nachrichten, die versprechen, animierte Emojis nutzen zu können und müssen fortan 12 Euro pro Monat zahlen.
WhatsApp hat in Sachen Sicherheit nachgebessert. Seit Ende 2014 verwendet WhatsApp die sogenannte End-zu-End-Verschlüsselung, jedoch noch beschränkt auf Android. Bei der End-zu-End-Verschlüsselung werden die Daten über alle Zwischenstationen verschlüsselt. Die Verschlüsselung fängt beim Sender der Message an und endet erst beim finalen Adressaten. Immerhin: Der Quellcode für die hier verwendete Technik "Open Whisper Systems" liegt offen.
Trotzdem: Experten aber warnen immer noch vor WhatsApp — beispielsweise wegen der "Facebook-typischen" Intransparenz sowie den immer noch bestehenden Sicherheitslücken und den nicht überzeugenden Datenschutzrichtlinien. Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation "Electronic Frontier Foundation" (EFF) hat in ihrer Studie"Secure Messaging Scorecard Messenger" Instant Messenger Dienste verglichen und gibt Whatsapp nur in zwei von sieben Prüfbereichen gute Noten. Nachfolgend lesen Sie in der Box, worauf Sie bei der Nutzung von WhatsApp am meisten achten sollen.

Die zehn größten WhatsApp Risiken

1. WhatsApp bzw. Facebook unterliegen US-Gesetzen — Zugriff auf verschlüsselte Daten möglich. Natürlich alles Vertrauenssache: Sämtliche Daten liegen auf Servern in den USA. US-Behörden können das Unternehmen nach dort geltendem Recht, dem sogenannten Patriot Act, ohne richterliche Genehmigung auffordern, persönliche Daten von Nutzern freizugeben. Das hieße demzufolge, dass bis dato verschlüsselte Nachrichten entschlüsselt werden könnten und die persönlichen Nutzerdaten der NSA, Geheimdiensten usw. frei zur Verfügung stehen würden.

2. Probleme mit dem Datenschutz: Übermittlung persönlicher Daten. Wenn Nutzer dies nicht per Voreinstellung unterbinden — das ist nur bei einigen iOS-Versionen möglich und schränkt die Funktionalität ein — werden sämtliche persönlichen WhatsApp Kontaktdaten zum Datenabgleich an die WhatsApp-Server in den Staaten übermittelt. Darunter auch Daten von Personen, die WhatsApp eventuell gar nicht verwenden und nach deutschem Recht um Erelaubnsi gefragt werden müssten. WhatsApp behauptet, nur die Telefondaten zu übermitteln.

Das, was WhatsApp als Datenschutz bezeichnet (Pfad: Einstellungen > Account > Datenschutz) ist nicht konform mit den deutschen Datenschutzbestimmungen. Die Richtlinien von WhatsApp definieren die Sichtbarkeit von Daten für andere Nutzer, legen jedoch nicht dar, wie mit den erhobenen Daten umgegangen wird. Die AGB sind ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. WhatsApp garantiert in den AGB Rechte an den eigenen Profilbildern und Statusmeldungen, hingegen nicht an sämtlichen eigenen Chats. Alles Vertrauenssache …

3. Facebook und Schlapphüte lesen mit? Facebook hat sich 2014 die Übernahme von WhatsApp 19 Milliarden US-Dollar kosten lassen und stand im Fadenkreuz derSnowden-Prism-Enthüllungen. Dies könnte im Zweifel bedeuten, dass evtl. auch Geheimdienste, Ermittlungsbehörden und Hacker heute schon WhatsApp-Inhalte mitlesen können. Es bleibt jedem Anwender überlassen, Vertrauen zu haben, dass die Dienste unabhängig voneinander betrieben werden.

4. Trotz Verschlüsselung nach wie vor Sicherheitslücken. Der Messenger hat die End-zu-End-Verschlüsselung der Datenübertragung eingeführt. iOS und Windows Phone sind noch außen vor. Bisher beschränkt sich die Verschlüsselung noch auf persönliche Messages. Gruppen-Chats oder Bilder sind noch nicht verschlüsselungsfähig. Sicherheitslücken bleiben: Die E2E-Verschlüsselung wird nicht permanent ausgeführt. So werden Nachrichten und Daten teilweise in Klartext an WhatsApp-Server übermittelt. Zu den Informationen zählen Standorte, Telefonnummern bzw. Kontaktdaten, Zugriffe auf Kamera und Mikrofon uvm. Übrigens: Deutsche Datenschutzexperten sind nicht zu 100 Prozent von der Verschlüsselung überzeugt.

5. Browser-Version mit Sicherheitslücken. Seit Anfang 2015 bietet WhatsApp eine Version für den Desktop an, die kompatibel mit den Browsern Chrome, Firefox und Opera ist. Alle Smartphones, auf denen WhatsApp installiert ist, können genutzt werden. Ein Sicherheitsspezialist in den USA hat Anfang 2015 herausgefunden, dass hier weitere Gefahren lauern und Sicherheitslücken bestehen: So waren auf dem Desktop noch Bilder sichtbar, die auf dem Telefon bereits entfernt wurden. Geänderte Sichtbarkeitseinstellungen der Nutzer wurden auf dem Desktop anscheinend nicht bzw. erst später nachvollzogen.

6. Abzocke durch WhatsApp-Klone, Kettenbriefe und ähnliche Cyberkriminalität. Wie auch bei anderen beliebten Apps werden bereits im Netz kostenfreie oder günstige WhatsApp-Klone angeboten. So manch ein Opfer soll reingefallen sein auf die Nachricht "Ihr WhatsApp Abo läuft ab — jetzt hier klicken (…)". Die Folge: Für solche Abzocke-Dienste werden fortan Gebühren von 5 Euro und mehr pro Woche fällig. Nachrichten verbreiten sich auf WhatsApp blitzschnell. Häufig wird dies von Cyberkriminellen genutzt, um über Spam-Nachrichten oder Kettenbriefe Links zu Abo-Fallen zu verbreiten.

7. Gefahr von Malware-Angriffen. Die große Beliebtheit von WhatsApp ist ein gefundenes Fressen für Malware-Verbreiter. Zuletzt hatte das US-Sicherheitsunternehmen Check Point herausgefunden, dass weltweit rund 200 Mio. WhatsApp-Web-Nutzer gefährdet waren, sich einen Virus zu fangen. Dieser Schädling hatte sich über den Versand von VCF-Kontaktdateien verbreitet.

8. Vorsicht bei Telefonaten über WhatsApp. Forscher fanden heraus, dass bei der WhatsApp-Telefonie keine Inhalte getrackt werden, wohl aber Metadaten.

9. Risiken bei Rufnummernwechsel. Wie der Stern 2014 recherchierte, kann es nach Rufnummernwechseln passieren, dass die persönlichen Daten bei WhatsApp noch mit dem Vorbesitzer der Nummer verknüpft sind. Konsequenz: Der neue Besitzer des Geräts, der die alte frei gewordene Nummer übernommen hat, kann alte Chats sowie Kontakte des vorherigen Rufnummernbesitzers lesen.

10. Cybermobbing.Risiken für die WhatsApp Sicherheit bergen nicht nur die Nutzung der App, sondern auch die Art der Nutzung von WhatsApp. Beleidigende Kommentare oder Bilder, die für Dritte nicht gedacht waren, werden mit dem Messenger kinderleicht, schnell und gedankenlos in großen Gruppen verschickt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind stark gefährdet, in WhatsApp-Cybermobbing-Fallen zu treten und sollten davor geschützt werden — lesen Sie mehr in unserem Trojaner-info-Special "Kindersicherheit Internet".
https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/Sicherheitsrisiko-WhatsApp-die-zehn-groessten-Risiken.html

Lesen Sie hier weiter: 10 Tipps für mehr WhatsApp Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/whats-app-sicherheit/articles/10-Tipps-zur-sicheren-Nutzung-von-WhatsApp.html
Weiterführende Links zu WhatsApp und anderen Mobile Security Themen
Vorsicht WhatsApp! Hacker können Sicherheitslücke trotz End-zu-End-Verschlüsselung nutzen, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/vorsicht-whatsapp-hacker-koennen-sicherheitsluecke-trotz-end-zu-end-verschluesselung-nutzen.html
Datenschutz Ade! WhatsApp teilt Facebook Telefonnummern mit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/datenschutz-ade-whatsapp-teilt-facebook-telefonnummern-mit.html
Vorsicht bei WhatsApp: Aktivierung von Videoachats ist eine Trojaner-Falle, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/aktuell/vorsicht-bei-whatsapp-aktivierung-von-videoachats-ist-eine-trojaner-falle.html
Facebook: Daten und Privatsphäre im Web schützen, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen.html
So schützen Sie sich vor Ortung über Handys und Smartphones, https://www.trojaner-info.de/ortung-verhindern.html
15 Tipps für mobile Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/mobile-security/20-tipps-fuer-mobile-sicherheit.html
Sicher im WLAN, https://www.trojaner-info.de/vorsicht-wlan.html
Apps sicher nutzen, https://www.trojaner-info.de/apps-security.html
Facebook Account löschen, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/facebook-privatsphaere-schuetzen-account-loeschen.html


Hackerwarnung: Whatsapp: Was steckt hinter dem Kettenbrief, der vor "Ute Lehr" warnt?, STERN.de, 14.01.2019
Bei Whatsapp macht ein Kettenbrief die Runde. Diesmal warnt er vor Hackern, die allein durch Kontaktannahme das Smartphone knacken können. Aber ist an der Sache etwas dran?
https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsapp-kettenbrief-ute-lehr-01719626509-7266630.html

WhatsApp: "Ute Lehr" droht mit Handy-Zerstörung, PC-WELT.de, 14.01.2019
Derzeit kursiert wieder ein WhatsApp-Kettenbrief, der damit droht, Smartphones zu zerstören. Das steckt dahinter.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-ute-lehr-kettenbrief-veraengstigt-nutzer,3463615

Facebook-Logo in der Firmenzentrale in Menlo Park (US-Bundesstaat Kalifornien) | Bildquelle: AFP
Silicon Valley
Facebook will Wohnungen bauen
, tagesschau.de, 23.10.2019
Der Erfolg der Hightech-Unternehmen hat die Preise im kalifornischen Silicon Valley explodieren lassen. Jetzt will Facebook eine Milliarde Dollar investieren und Wohnungen für Normalverdiener bauen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-wohnungsbau-101.html

Rechtlich umstritten
Politisches Microtargeting: In Deutschland und Österreich nichts Neues
, netzpolitik.org, 11.12.2017
Während in den USA Bewegung in die Debatte um zielgerichtete Wahlwerbung auf Basis von Facebook-Daten gekommen ist, wollen die Parteien hierzulande lieber nicht darüber sprechen. Ob Facebook Informationen über die politischen Präferenzen der Nutzer überhaupt rechtmäßig nutzen darf, ist umstritten.
https://netzpolitik.org/2017/politisches-microtargeting-in-deutschland-und-oesterreich-nichts-neues/

Seit 1982:
Die Bezeichnung Gläerner Mensch wird vor allem als Metapher des Datenschutzes verwendet, die für die als negativ empfundene vollständige "Durchleuchtung" der Menschen und ihres Verhaltens durch einen überwachenden Staat steht. Der Begriff wurde zunächst in der Diskussion zum Volkszählungsgesetz von 1982 in Deutschland gebraucht und steht seitdem als ein Sinnbild für die ausufernde und übergriffige Sammlung personenbezogener Daten von öffentlichen und privaten Stellen, insbesondere auf Vorrat.[1] Aufmerksamkeit erlangte das Konzept in jüngerer Zeit vor allem durch die NSA-Überwachungsaffäre, die im Jahr 2013 von Edward Snowden aufgedeckt worden war,
http://www.wikiwand.com/de/Gläserner_Mensch_(Datenschutz)

Der gläerne Mensch: Internet-Dienste, FOCUS Online
Internet-Dienste: Wer sich ins weltweite Netz begibt, hinterlässt unweigerlich Spuren. Wer soziale Netzwerke nutzt, gibt oft freiwillig viel Persönliches preis.
http://www.focus.de/digital/internet/tid-32440/angriff-aufs-private-der-glaeserne-mensch-der-glaeserne-mensch-seite-3_aid_1048349.html

Internet: Der gläserne Mensch - Wirtschaft, FAZ
Facebook, Google & Co. wissen alles über uns. Sogar, was wir morgen tun. Auf diese Daten sind alle scharf. Nicht nur der amerikanische..
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/internet-der-glaeserne-mensch-12214568.html

Sind wir bald alle gläsern?
Der Gläserne Mensch
, UNI.DE
Der gläserne Mensch ist ein oft genannter Begriff im Bereich des Datenschutzes. Sind wir bald alle gläsern?
https://uni.de/redaktion/glaeserner-mensch

EuGH-Urteil
Dämpfer für Sammelklagen gegen Facebook
, tagesschau.de, 25.01.2018
Mit einer Sammelklage wollte der österreichische Datenschutzaktivist Schrems gegen Facebook vorgehen. Das ist unzulässig, entschied nun der EuGH. Er selbst darf aber klagen.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-urteil-103.html

NSA-Überwachung: Europäischer Gerichtshof muss Weitergabe privater Daten an USA prüfen, netzpolitik.org, 05.10.2017
Der Europäische Gerichtshof muss sich erneut mit dem Transfer personenbezogener Daten in die USA befassen. Das entschied gestern das irische Höchstgericht im Fall Max Schrems vs. Facebook.
https://netzpolitik.org/2017/nsa-ueberwachung-europaeischer-gerichtshof-muss-weitergabe-privater-daten-an-usa-pruefen/

Unfassbar, was Facebook alles weiß: Data Selfie deckt Sammelwut auf, CHIP, 11.02.2017
Facebook sammelt Unmengen an Nutzerdaten. Was genau das soziale Netzwerk alles über die User weiß, ist vielen dabei gar nicht bewusst. Ein kostenloses Tool möchte Ihnen nun vor Augen führen, was für Spuren Sie im sozialen Netzwerk hinterlassen. Dafür zeigt Ihnen "Data Selfie" grafisch aufbereitet Ihre eigenen digitalen Fingerabdrücke. Auf Grundlage dieses "Data Minings" erstellt das Tool zudem erschreckend genaue Persönlichkeitsprofile.
http://www.chip.de/news/Unfassbar-was-Facebook-alles-weiss-Data-Selfie-deckt-Sammelwut-auf_108783644.html

Urteil in Belgien: Facebook darf Daten über Nichtmitglieder sammeln, Spiegel Online, 29.06.2016
Facebook sammelt über eine Datei auch Daten von Nutzern, die gar nicht registriert sind. In Belgien klagten Datenschützer dagegen - zunächst mit Erfolg, in der Berufung setzte sich jetzt aber der Konzern durch. mehr... [ Forum ], http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-darf-daten-ueber-nicht-mitglieder-sammeln-a-1100604.html

Facebook und die heimlichen "Schattenprofile", netzpolitik.org, 09.11.2017
Facebook weiß, mit wem ich in meinem Leben schon mal Kontakt hatte - egal ob online oder offline. Das zumindest beschreibt Kashmir Hill in einem Artikel auf gizmodo.com. Sie erklärt, wie Facebook über das Auslesen von Adressbüchern und Nachrichteninhalten vielfältige Informationen gewinnt und so versucht, soziale Netzwerke von Menschen zu (re)konstruieren. Das Unternehmen erstellt dafür "Schattenprofile" mit sämtlichen Daten und Informationen zu seinen Usern, auf die nur der Konzern selbst zugreifen kann.
Das Problem: Telefonnummern oder E-Mailadressen von Menschen aus Nutzer-Adressbüchern landen ganz schnell bei Facebook und werden dort weiterverarbeitet. Denn wenn nur eine Person ihre Kontakte freigibt, betrifft das alle im Adressbuch aufgeführten Menschen. Dazu kommt, dass viele Diensteanbieter dazu übergehen, die Telefonnummer ihrer Nutzer abzufragen. Das erleichtere eine zuverlässige Identitätszuordnung und Synchronisierung der Kontakte enorm, zitiert Hill einen Facebook-Sprecher.
Die vermuteten realen Kontakte eines Nutzers spiegeln sich dann in der Kategorie "Personen, die du kennen könntest" wider. Die implizite Aufforderung von Facebook: Befreunde dich mit ihnen. Es kann also passieren, dass flüchtige Kontakte oder auch solche, mit denen explizit keine weitere soziale Beziehung gepflegt werden soll, hier plötzlich wieder auftauchen. Wer also versucht, verschiedene soziale Identitäten auseinanderzuhalten - zum Beispiel berufliche und private - hat es damit schwer.
https://netzpolitik.org/2017/facebook-und-die-heimlichen-schattenprofile/

Kurz erklärt: Wie Facebook dich ausspioniert, auch ohne dein Mikro abzuhören, netzpolitik.org, 08.03.2018
In einem dreiminütigen Video räumt das Wall Street Journal mit dem Mythos auf, Facebook zapfe die Smartphone-Mikros seiner Nutzerinnen und Nutzer an, um Werbung zu personalisieren. Das hat der Datenkonzern allerdings gar nicht nötig, da er auch auf anderen Wegen in Erfahrungen bringt, wie wir ticken.
https://netzpolitik.org/2018/kurz-erklaert-wie-facebook-dich-ausspioniert-auch-ohne-dein-mikro-abzuhoeren/

Facebooks Umgang mit Nutzerdaten
Angezapft und ausgetrickst
, tagesschau.de, 19.03.2018
Facebook hat es offenbar zugelassen, dass die Profile von mehr als 50 Millionen Nutzern angezapft wurden. Die Versprechen des sozialen Netzwerks sind nichts wert. Facebook agiert scheinheilig.
Das Spiel wiederholt sich. Es läuft nach dem immer selben Schema ab. Das soziale Netzwerk wird eines Fehlers überführt, es gelobt Besserung, kündigt an, mit einem externen Fachgremium zusammenarbeiten zu wollen. Und dann passiert nichts. Die Sache versandet. Bis zum nächsten Super-Gau. Aber jetzt scheint auch die Politik in Washington die Geduld mit Mark Zuckerberg und Facebook zu verlieren.
Ende 2016, nach der Wahl von Donald Trump, hatte Zuckerberg beim Thema Fake News über Kritiker noch gespottet: Es sei verrückt zu glauben, das Netzwerk habe Einfluss auf das Wahlergebnis in den USA gehabt. Monate später musste er zugeben: Eine russische Trollfabrik hat wohl geschickt Falschnachrichten platziert und versucht, die Amerikaner gegeneinander aufzuwiegeln. Außerdem seien - vermutlich ebenfalls aus Russland kommend - rund 3000 polarisierende Anzeigen geschaltet worden. Bei Facebook war das anscheinend niemand aufgefallen.
Facebook verschleiert und mauert
Aber möglicherweise wusste Facebook schon deutlich früher, dass es im Wahlkampf nicht mit rechten Dingen zuging. Zumindest berichten jetzt der britische "Guardian" und die "New York Times" übereinstimmend, dass man im Team um Zuckerberg spätestens im August 2016 wusste, dass sich Cambridge Analytica deutlich mehr Daten aus dem Netzwerk beschafft hatte als abgemacht. Die Rede ist von unglaublichen 50 Millionen Profildaten - statt bloß der vereinbarten 270.000.
Das Schlimme bei Facebook ist: Es wird immer erst verschleiert und gemauert - bis man nicht mehr anders kann, als die offensichtlichen Fehler einzuräumen. Dieses Ritual nimmt dem Facebook-Chef langsam niemand mehr ab. In Washington werden die Rufe deshalb lauter, Zuckerbergs Unternehmen endlich gesetzliche Auflagen zu machen.
Versprechen ist nichts wert
Dieser erneute Daten-Gau - wie gesagt, wir reden hier über die Daten von 50 Millionen Nutzern - zeigt, dass das Privatsphäre-Versprechen des Social-Media-Giganten nichts wert ist. Es macht vielmehr deutlich: Drittanbieter können mit ihren Apps Facebook anzapfen. Das kann oder soll offensichtlich nicht kontrolliert werden.
Man sollte deshalb vor Apps warnen, die Zugriff auf das Facebook-Profil haben wollen. Und bei Facebook in Menlo Park redet man sich in der gewohnten Manier heraus: Schließlich gebe jeder Nutzer in den Privatsphäre-Einstellungen sein Okay, hieß es am Wochenende.
Scheinheilige Haltung zur Privatsphäre
Das ist eine scheinheilige Antwort. Denn das Problem ist allen bekannt: Nach wie vor sind diese Privatsphäre-Einstellungen für den Nutzer zu verworren und kaum zu durchblicken. Deshalb wird es Zeit, dass die Politik eingreift.
https://www.tagesschau.de/kommentar/facebook-datenschutz-103.html

Vorwürfe gegen US-Firma: Facebook angezapft, Daten ausgewertet, 18.03.2018
Schwere Vorwürfe gegen eine US-Firma: Sie soll Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Wissen ausgewertet und so dem Trump-Team personalisierte Wahlwerbung ermöglicht haben.
Eine Datenanalysefirma soll Zeitungsberichten zufolge die Facebook-Profile von mehr als 50 Millionen Nutzern ohne deren Genehmigung angezapft und mit den Informationen den Wahlkampf von Donald Trump unterstützt haben.
Die "New York Times" und der Londoner "Observer" berichten, das Unternehmen Cambridge Analytica habe im Jahr 2014 Daten von Facebook-Mitgliedern ohne deren Zustimmung genutzt, um ein Programm zu erstellen, mit dem Wahlentscheidungen vorhergesagt und beeinflusst werden können. Durch das Programm erstellte Nutzerprofile hätten es erlaubt, den Usern personalisierte Wahlwerbung zukommen zu lassen.
Verbindungen zu Steve Bannon
Eines der größten Datenlecks in der Geschichte von Facebook habe es Cambridge Analytica ermöglicht, Techniken zu entwickeln, mit denen das Unternehmen später das Wahlkampfteam Trumps unterstützen konnte. Cambridge Analytica hatte zudem Verbindungen zu Trumps rechtsgerichtetem Wahlkampfstrategen Steve Bannon.
Facebook erklärte, es habe seine Beziehungen zu Cambridge Analytica ausgesetzt. Grund seien die Vorwürfe, dass das Unternehmen die unrechtmäßig erhaltenen Daten aufbewahrt und nicht - wie behauptet - gelöscht habe.
Cambridge Analytica stellt nach eigenen Angaben psychologische Profile auf Grundlage persönlicher Details von Millionen Amerikanern her, die einzelne Wähler kategorisieren können. Das Unternehmen ist wiederholt im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einer möglichen russischen Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 genannt worden.
Staatsanwaltschaft ermittelt
Als Konsequenz aus dem Vorfall leitete die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaats Massachusetts Ermittlungen gegen die Datenanalysefirma ein. "Die Bewohner von Massachusetts erwarten umgehend Antworten von Facebook und Cambridge Analytica. Wir beginnen mit Ermittlungen", teilte die Generalstaatsanwältin Maura Healey via Twitter mit.
https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-cambridge-analytica-101.html

Facebook-Bug gab Werbekunden die Telefonnummern von Nutzern preis, netzpolitik.org, 08.03.2018
Durch mehrere "Filterungsvorgänge" konnten die Forscher Nutzer ausspähen.
Eine Schwachstelle in der Werbe-Schnittstelle von Facebook hat es Forschern ermöglicht, sich persönliche Daten von Nutzern zu verschaffen. Neben dem bekannten Microtargeting nach Kategorien wie Arbeiter, Mittelklasse oder Oberschicht steht Werbetreibenden auf der Plattform noch ein weiterer Weg zum gezielten Werben und überzeugen zur Verfügung. Sie können Facebook Tabellen mit persönlichen Daten von Kunden, Sympathisanten oder Wählern zur Verfügung stellen. Die Plattform gleicht diese mit den Profilen von Nutzern ab und zeigt ihnen, der "Custom Audience", dann Werbebanner an. Die Forscher hatten die Schwachstelle bereits im Dezember beim Unternehmen gemeldet und dafür eine Belohnung von 5000 US-Dollar bekommen. Facebook schloss die Schwachstelle für den Upload von Kundendaten am 22. Dezember und erklärte, es gäbe keine Hinweise darauf, dass sie von Angreifern ausgenutzt wurde. Zur Schwachstelle schreibt Wired:
In einem Beispiel brachten die Forscher Facebook dazu, die Telefonnummern von 19 Freiwilligen aus Boston und Umgebung sowie Frankreich preiszugeben. Sie hatten den Forschern die mit ihrem Facebook-Account verbundenen E-Mail-Adressen gegeben.
Ende Februar trat ein Mitglied des Forschungsteams bei der PrivacyCon der US-amerikanischen Federal Trade Commission auf. Im zehnminütigen, sehenswerten Vortrag (Video, ab 01:02:30) beschrieb er ihren Angriff als eine Art Suchanfrage an die umfangreichen Datenbanken des "Datenhändlers des 21. Jahrhunderts". Sie luden verschiedene Tabellen mit jeweils unterschiedlichen persönlichen Informationen hoch. Facebook errechnete die gesammelte Größe des Publikums. Durch die überschneidungen konnten die Forscher dann schrittweise, durch weitere Anfragen mit modifizierten Tabellen, die Telefonnummern ermitteln. Dafür mussten sie nicht bezahlen, da sie nicht wirklich Werbung kauften.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-bug-gab-werbekunden-die-telefonnummern-von-nutzern-preis/

Wen die Polizei Hamburg auf Twitter blockiert, entscheidet das Social Media Team, netzpolitik.org, 11.01.2018
Darf die Polizei einfach Nutzer auf Twitter blockieren? Während die rechtliche Situation noch vor keinem deutschen Gericht geklärt wurde, geht die Polizei Hamburg davon aus, dass ihre eigene Netiquette zur Anwendung kommen kann.
https://netzpolitik.org/2018/wen-die-polizei-hamburg-auf-twitter-blockiert-entscheidet-das-social-media-team/

Landgericht Berlin erklärt Facebooks Klarnamenzwang für rechtswidrig, netzpolitik.org, 12.02.2018
Erneute juristische Schlappe für Facebook: Voreinstellungen wie die standardmäßige Aktivierung der Ortsübermittlung im Messenger verstoßen gegen deutsches Recht. Auch der vom Unternehmen betriebene Klarnamenzwang ist laut einem Gerichtsurteil rechtswidrig. Eine Grundsatzentscheidung im Dauerstreit um das Recht auf pseudonyme Kommunikation vermied das Landgericht Berlin jedoch.
https://netzpolitik.org/2018/landgericht-berlin-erklaert-facebooks-klarnamenzwang-fuer-rechtswidrig/

Facebook sammelte jahrelang Daten von Android-Usern, PC-WELT.de, 20.03.2018
Facebook hat offenbar über mehrere Jahre hinweg Metadaten von Telefonaten und SMS von Android-Nutzern gesammelt.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-sammelte-jahrelang-anrufdaten-von-android-smartphones,3450210

Facebook durchleuchtet die geistige Gesundheit seiner Nutzer, netzpolitik, 27.02.2018
Der Internetkonzern hat ein automatisiertes Frühwarnsystem für Nutzer geschaffen, die traurige und depressive Statusmeldungen schreiben. Facebook will damit Selbstmorde verhindern, sorgt aber für Bedenken wegen mangelnder Transparenz und möglichem Missbrauch des Systems.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-durchleuchtet-die-geistige-gesundheit-seiner-nutzer/

Paradise Papers erwähnen Apple, Facebook und Twitter PC-WELT.de, 06.11.2017
Millionen geleakte Dokumente zeigen, wie Konzerne Steuern sparen wollen. Auch Apple, Facebook & Twitter kommen darin vor.
https://www.pcwelt.de/a/paradise-papers-geleakte-steuerspardateien-nennen-apple-facebook-und-twitter,3448678

Netzpolitischer Wochenrückblick KW 45: Wer noch Facebook-Freunde hat, kann sich glücklich schätzen …, netzpolitik.org, 10.11.2017
Bei Facebook findet ein merkwürdiger Freundesschwund statt, der Staatstrojaner bahnt sich den Weg in die Landesgesetze und britische Geheimdienste müssen sich vor dem Europäischen Menschengerichtshof verantworten. Die Themen der Woche im Überblick.
https://netzpolitik.org/2017/netzpolitischer-wochenrueckblick-kw-45-wer-noch-facebook-freunde-hat-kann-sich-gluecklich-schaetzen/

Mitmachen: Wie lange dauert es, bis Facebook dir deine Daten bereitstellt?, netzpolitik.org, 10.11.2017
Auf Facebook verlieren türkei-kritische Accounts auf rätselhafte Weise Follower. Ein Betroffener wollte dem auf den Grund gehen und dazu seine privaten Facebook-Daten herunterladen - doch auch nach Tagen stellt Facebook die Daten nicht bereit. Mit der Crowd-Recherche wollen wir herausfinden, wie lange der Vorgang normalerweise dauert.
https://netzpolitik.org/2017/mitmachen-wie-lange-dauert-es-bis-facebook-dir-deine-daten-bereitstellt/

Blackberry verklagt Facebook, Whatsapp und Instagram wegen Patentverletzung, PC-WELT, 07.03.2018
Blackberry verklagt Facebook. Facebook würde in Messenger, Whatsapp und Instagram Technologien von Blackberry nutzen.
https://www.pcwelt.de/a/blackberry-verklagt-facebook-whatsapp-und-instagram-wegen-patentverletzung,3449990

Pressefreiheit
Wie eine deutsche Firma in Albanien regierungskritische Videos löschen lässt
, netzpolitik.org, 19.03.2020
Acromax Media meldet angebliche Urheberrechtsverstöße an Plattformen wie Facebook und lässt auf diesem Weg auch journalistische Beiträge aus dem Netz verschwinden. Das Hamburger Unternehmen arbeitete unter anderem für die albanische Regierungspartei. Reporter ohne Grenzen hält den Fall für einen Versuch, unabhängigen Journalismus zu unterdrücken.
https://netzpolitik.org/2020/wie-eine-deutsche-firma-in-albanien-regierungskritische-videos-loeschen-laesst/ 19.03.2020 u

Forscher arbeiten in einem Labor des Präventions- und Kontrollzentrums für Krankheiten in China


Arzt warnte vor Coronavirus und wurde zum Schweigen gebracht. Nun ist er selbst erkrankt, tagesschau.de, 06.02.2020
Ein Augenarzt aus Wuhan hatte schon im Dezember in einer Chatgruppe vor einem Ausbruch des Coronavirus gewarnt. Die Polizei beschuldigte ihn der Verbreitung von Gerüchten. Jetzt ist er selbst an dem Virus erkrankt.
https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus--arzt-warnte-und-wurde-zum-schweigen-gebracht--nun-ist-er-auch-erkrankt-9123860.html

Der Facebook-Followerschwund, die Crowd-Recherche und weiterhin keine Erklärung, netzpolitik.org, 14.11.2017
Weiterhin bleibt vieles unklar im Fall des mysteriösen Followerschwunds beim Facebook-Profil des Türkei-Kritikers Kerem Schamberger. Datendownloads sind bis jetzt nicht möglich, obwohl unsere Crowd-Recherche zeigt, dass diese bei anderen Personen in der Regel in Minuten bis wenigen Stunden bereitgestellt werden. Den Followerschwund selbst kann Facebook bislang auch nicht erklären.
https://netzpolitik.org/2017/der-facebook-followerschwund-die-crowd-recherche-und-weiterhin-keine-erklaerung/

Schrems gegen Facebook: Eine gute und eine schlechte Nachricht, netzpolitik.org, 14.11.2017
Der Datenschützer Maximilian Schrems versucht mit einer Sammelklage gegen Facebook das Recht auf Privatsphäre von Verbrauchern zu stärken. Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs bestreitet nun dass Sammelklagen zulässig sind. Gleichzeitig bestätigt er aber, dass Schrems juristisch als Verbraucher zu behandeln ist. Dies stellte Facebook zuvor in Frage.
https://netzpolitik.org/2017/schrems-gegen-facebook-eine-gute-und-eine-schlechte-nachricht/

Ethik der Algorithmen, netzpolitik.org, 14.11.2017
Im Gespräch fordert Konrad Lischka eine Ethik der Algorithmen. Ihre bisherige Funktion als beurteilende Macht müsse transparenter und stärker reguliert werden, gleichzeitig sollte ihr enormes Potential aber auch dem Einzelnen zur Verfügung stehen.
https://netzpolitik.org/2017/interview-mit-konrad-lischka-ethik-der-algorithmen/

"Now you know": Audio-Rückblick auf vier Jahre Snowden, netzpolitik.org, 13.11.2017
Einen technischen und zugleich politischen Blick auf die Veröffentlichungen von Edward Snowden bietet ein Projekt von Freiwilligen, die Texte aus den letzten vier Jahren eingesprochen haben. Beim Hören stellt sich unweigerlich Erstaunen über das Ausmaß der geheimdienstlichen Überwachung und über die politischen Reaktionen danach ein.
https://netzpolitik.org/2017/now-you-know-audio-rueckblick-auf-vier-jahre-snowden/

Der elektrische Türknauf und die Molotowcocktails: Falschmeldungen der Polizei auf Twitter, netzpolitik.org, 05.03.2018
Immer wieder verbreiteten offizielle Polizeikonten falsche Informationen. Mit ihrer Berichterstattung in Echtzeit nützt die Polizei die Möglichkeit zur politischen Einflussnahme auf das Geschehen, ihre Tweets landen als Fakten in den Medien. Spätere Richtigstellungen verschwinden im Nachrichtenstrudel.
https://netzpolitik.org/2018/der-elektrische-tuerknauf-und-die-molotowcocktails-falschmeldungen-der-polizei-auf-twitter/

Kriminologe: "Sichtbarkeit der Polizei in sozialen Medien bedeutet, dass das Gewaltmonopol greift", netzpolitik.org, 05.03.2018
Thomas-Gabriel Rüdiger von der Polizeifachhochschule in Brandenburg beschäftigt sich seit Längerem mit der Polizeiarbeit im Netz. Er warnt vor mangelnder Präsenz der Sicherheitsbehörden im Netz und wünscht sich digitale Streifenfahrten. Ein Gespräch über pöbelnde Nutzer und twitternde Beamte.
https://netzpolitik.org/2018/kriminologe-sichtbarkeit-der-polizei-in-sozialen-medien-bedeutet-dass-das-gewaltmonopol-greift/

Digitale Überwachungsstruktur mit riesigem Missbrauchspotenzial
Zeynep Tufekci: "Wir erschaffen eine Dystopie, nur damit Leute mehr Werbung anklicken"
, netzpolitik.org, 13.11.2017
In einem Vortrag erklärt die Techno-Soziologin Zeynep Tufekci, wie eine digitale Überwachungsstruktur mit riesigem Missbrauchspotential entsteht, die ursprünglich nur effektiver Werbung dienen sollte. Sie nennt Beispiele für Manipulation und spricht Dinge an, die sich dringend ändern müssen.
https://netzpolitik.org/2017/soziologin-wir-erschaffen-eine-dystopie-nur-damit-leute-mehr-werbung-anklicken/

OKIT-Sicherheit: BSI-Lagebericht sieht Gefährdungslage "auf hohem Niveau angespannt", netzpolitik.org, 08.11.2017
Um die IT-Sicherheit in Deutschland bleibt es weiterhin nur mäßig bestellt. Die Gefährdungslage sei nach wie vor "auf hohem Niveau angespannt", bilanziert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem heute vorgestellten Lagebericht (PDF), der den Zeitraum zwischen Juli 2016 bis Juni 2017 umfasst. Der Bericht untersucht das Bedrohungspotenzial in der Bundesverwaltung, Wirtschaft sowie der Gesellschaft und reicht von Angriffen auf kritische Infrastrukturen bis hin zu gezielten Phishing-Attacken auf Einzelpersonen. Zugleich zeigt das BSI Lösungsansätze auf, mit denen sich die IT-Sicherheit verbessern ließe.
Die Süddeutsche bietet einen Überblick und macht auf einige Aspekte aufmerksam, die das BSI nicht aufgegriffen hat:
Viele Seiten, zum Beispiel Facebook, Twitter und Netflix, kommen den Nutzern entgegen und sichern die Verbindungen ab. Darauf geht das BSI nicht ein. Ebenfalls unerwähnt bleibt, dass Nutzer auf viele der Entscheidungen, die zu ihrem Nachteil sind, keinen Einfluss nehmen können. So ist etwa Whatsapp eine App, die viele Rechte auf dem Smartphone einfordert. Datenschutztechnisch gibt es bessere Alternativen. Aber der Verzicht auf Whatsapp würde auch bedeuten, auf einen der einfachsten, dank guter Verschlüsselung sichersten und am weitesten verbreiteten Wege zu verzichten, über den heute mit Freunden kommuniziert wird. Für private Nutzer wäre eine Abwägung wichtig. Sie wollen erfahren, wie sie solche Apps nutzen können und dennoch ihre Daten sicher aufbewahren - so gut das eben geht.
https://netzpolitik.org/2017/it-sicherheit-bsi-lagebericht-sieht-gefaehrdungslage-auf-hohem-niveau-angespannt/

Chat-App für Kinder
Gekaufte Experten bei Facebook
, tagesschau.de, 15.02.2018
Eine sichere App, von Experten genau überprüft - so warb Facebook für seine Kinder-Chat-App. Das Tech-Magazin "Wired" berichtet jetzt: Die Experten waren gekauft und Jugendschützer außen vorgelassen worden. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-kinder-app-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Insider warnen: "Facebook ist ein Tatort", 07.02.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-warnung-101.html
Quartalszahlen: Facebook wächst, doch Sorgen bleiben, 01.02.2018, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-quartalszahlen-103.html

Facebook Sicherheit: So schützen Sie Ihre Privatsphäre oder löschen Ihren Facebook Account
Facebook Sicherheit versus Facebook Account löschen
Facebook Sicherheit für eigene Daten garantiert nicht garantiert - ggf. sollten Sie Ihren Facebook Account löschen
, trojaner-info.de, 28.11.2017
Sicherheit und Privatsphäre bei Facebook? Facebook ist für viele Menschen Segen und Fluch zugleich. Einmal beim Zuckerberg-Dienst registriert, genießt ein Nutzer in der Regel die bequeme soziale Interaktion mit Freunden und die Newsticker-mäßige Informationsvielfalt zu den eigenen Lieblingsthemen. Nur eine kleine Zahl von Nutzern steigt nach der Erstregistrierung aus und entschließt sich, den Facebook Account zu löschen.
Facebook ist neugierig und wird sogar verdächtigt, an großangelegten Ausspähaktionen teilzunehmen. Datenschützer haben zudem ein Augenmerk auf den Facebook Datenabgleich mit WhatsApp geworfen. Wie kann ich als Nutzer verhindern, dass Facebook mein Surfverhalten zu Werbezwecken analysiert, die öffentlichkeit oder sämtliche Freunde meine Posts mitlesen oder Dritte Zugang zum haben eigenen Account erhalten? Vorweg gesagt: Facebook wandelt sich ständig — ständig bei den Facebook Datenschutzrichtlinien im Sinne von Facebook Sicherheit am Ball bleiben, ist oberste Pflicht! Wer besonders kritisch gegenüber dem Umgang von Facebook mit Daten ist, sollte erwägen, sollten den Schritt gehen und den Facebook Account löschen.
Tipp für maximale Anonymität und Sicherheit bei Facebook
Eines ist klar: Je mehr persönliche Infos Nutzer im Facebook Profil angeben, desto geringer der Schutz der Privatsphäre. Ausführliche Privatinformationen (Vor- und Nachname, E-Mail, Telefonnummer, Wohnort) plus regelmäßige Likes zu Vorlieben für Musik, Filmen, Sport usw. ergeben ein einzigartiges Profil ähnlich dem Browser Fingerprint, das ein "gefundenes Fressen" für Facebook, andere Datenkraken sowie die NSA &Co ist.
Wer maximale Anonymität möchte, sollte bei der Anmeldung nicht den realen Nachnamen verwenden, sondern einen fiktiven Namen. Dazu noch eine eigene Facebook-E-Mail-Adresse ohne Klarnamen verwenden, sämtliche Bekannte und Freunde über den Fake-Nachnamen bei Facebook informieren — schon ist die erste Facebook-Tarnkappe für mehr Sicherheit bei Facebook fertig.
Mehr Facebook Sicherheit durch Konfiguration der Facebook Einstellungen
Facebook Privatsphäre Einstellungen
Wer seine Facebook Privatsphäre bestmöglich schützen und nicht alles von sich preisgeben möchte, sollte sich eingehend mit den Nutzerbedingungen von Facebook auseinandersetzen, die das US-Unternehmen zuletzt Anfang 2015 geändert hatte.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/facebook-privatsphaere-schuetzen-account-loeschen.html

Cookies: Manchmal nützlich, meist nicht lecker, https://www.trojaner-info.de/fingerprinting-verhindern/articles/browser-fingerprinting-verhindern.html
Schutz der Facebook Privatsphäre und Sicherheit, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/facebook-privatsphaere-schuetzen-account-loeschen.html
Facebook Account löschen, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/facebook-privatsphaere-schuetzen/articles/facebook-privatsphaere-schuetzen-account-loeschen.html
Browser-Fingerprinting verhindern, https://www.trojaner-info.de/fingerprinting-verhindern.html
Warum ist es so wichtig, sich anonym im Internet zu bewegen?, https://www.trojaner-info.de/anonym-im-internet/warum-sicher-anonym-im-netz/articles/warum-anonym-im-internet.html
Internetbetrug und Abofallen - das sind die wichtigsten Tricks, https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetbetrug-und-abofallen-das-sind-die-wichtigsten-tricks-der-cyberbetrueger.html
Internetabzocke und Fallen im Internet - reingefallen, was nun?, https://www.trojaner-info.de/internetbetrug-abofallen-und-abzocke/articles/internetabzocke-und-fallen-im-internet-reingefallen-was-nun.html
Tracking verhindern, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/tracking-verhindern.html
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/cookies-loeschen/articles/cookies-loeschen.html

Tweet von US-Star lässt Snapchat-Aktie abstürzen, PC-WELT.de, 23.02.2018
Ein Tweet des US-Sternchens Kylie Jenner sorgte für einen Absturz der Snapchat-Aktie. Das neue Design des Dienstes missfällt vielen.
https://www.pcwelt.de/a/tweet-von-kylie-jenner-bringt-snapchat-aktienkurs-zum-absturz,3449870

VPN-Dienst Onavo: Facebook drängt US-Nutzer dazu, sich noch mehr überwachen zu lassen, netzpolitik.org, 20.02.2018
Der VPN-Dienst Onavo, den Facebook seinen Nutzern unter dem Versprechen von verbesserter Sicherheit schmackhaft machen will, dient unter anderem dazu, das Surf- und Nutzungsverhalten noch besser zu überwachen. Darüber hatten wir bereits im vergangenen Sommer berichtet. Nun integriert die kommerzielle Überwachungsplattform das hauseigene Angebot direkt in die Facebook-App von US-Nutzern, unter der irreführenden Bezeichnung "Schutz". Das hat Techcrunch herausgefunden.
Wenn Onavo innerhalb der Facebook-App vermarktet wird, dann könnte es zu mehr Nutzern des VPN-Dienstes führen. Dieser verspricht, die Nutzer vor Schad-Webseiten zu warnen und Informationen wie Bank- und Kreditkartendaten zu sichern, wenn man im Internet unterwegs ist. Aber Facebook hat Onavo nicht wegen der Sicherheitsversprechen gekauft.
Stattdessen erlaubt es der VPN-Dienst Onavo dem Eigentümer Facebook, die Aktivität der Nutzer über App-Grenzen hinweg zu verfolgen und verschafft so Facebook einen großen Wettbewerbsvorteil, weil man damit neue Trends im breiteren mobilen Ökosystem erkennen kann. Beispielsweise kann Facebook frühzeitig erkennen, wenn neue Apps sich zum Hit entwickeln; es kann Apps erkennen, die sich nur langsam entwickeln; es kann erkennen, welche spezifischen Features von Apps besonders gut bei Nutzern ankommen und vieles mehr.
https://netzpolitik.org/2018/vpn-dienst-onavo-facebook-draengt-us-nutzer-dazu-sich-noch-mehr-ueberwachen-zu-lassen/

Tracking verhindern: So spähen Google, Facebook & Co. Nutzer aus
Tracking verhindern - ein wichtiger Baustein für das anonyme Surfen
, trojaner-info.de, 28.11.2017
Tracking verhindern und anonym surfen werden als Thema immer wichtiger: überall werden Menschen digital verfolgt. Nutzer sind heute auf keinen Plattformen mehr sicher. Nicht nur die Schlapphüte haben ein verstärktes Auge auf die Internet-Nutzer geworfen. Auch die digitale Werbeindustrie treibt es immer bunter— aus ihrer Sicht sind in einer Welt, in der alles digitalisiert wird, die Nutzerdaten das Öl des 21. Jahrhunderts.
Das Werbe-Webtracking hat folgende Ziele:
Analysieren, über welche Zugangswege Nutzer zur Webseite kommen (z. B. Apps, Browser, Plugins)
Angebote und Produkte auf Zielgruppen der digitalen Plattformen maßschneidern
Klickwege der Seitenbesucher nachvollziehen
Zahl der Seitenabbrüche minimieren
Technische Konfiguration der Webseite optimieren (Suchmaschinenoptimierung, Webshop-Design usw.).
Mehr als zwei Drittel der Deutschen trauen einer Bitkom-Umfrage zufolge weder dem Staat noch der Wirtschaft gerne ihre Daten an. Wir beleuchten in diesem Artikel, auf welchen Wegen der durchschnittliche Web-Surfer und Smartphone-Nutzer verfolgt wird und wie er aktiv das Tracking verhindern kann. Botschaft vorweg: Es muss einiges an Zeit investiert werden, um das Tracking verhindern zu können und wieder anonymer zu surfen. Beim Tracking verhindern geht es darum, vier Schnüffelwege für Datenkraken zu eliminieren
die eigene IP-Adresse
das Browser-Fingerprinting, https://www.trojaner-info.de/fingerprinting-verhindern/articles/browser-fingerprinting-verhindern.html
Cookies
den Einbau sogenannter Tags und Zählpixel im Web-Browser.
Achtung: Das sind die wichtigsten Tricks und Tools der Tracker und Datenspione!
Analyse-Tools auf Webseiten. Eine häufig genutzte Spionage-Methode. Ein sehr bekannter und weit verbreiteter Vertreter der Datenkraken ist das kostenlose Google Analytics. Oft und gerne wird auch hierzulande etracker, Systrix und andere Tools benutzt. Um nicht missverstanden zu werden: Diese Tools sind an sich nicht "böse": Die Werbeindustrie — konkret Internet-Shops und andere werbetreibende Unternehmen und auch wir ;-) — möchten wissen, was Verbraucher und Nutzer mögen und ihre Bedürfnisse kennen, um ihre Werbekampagnen und -strategien darauf auszurichten.
Früher rief ein freundlicher Mensch von der Marktforschung an und fragte höflich, ob man Zeit hat und mit einer kurzen Befragung einverstanden ist. Im Web werden die Konsumenten nicht mehr um Erlaubnis gefragt. Mit den über das Online-Tracking gewonnenen Daten wird die "Customer Journey", der Reiseweg des Internet-Surfers, digital nachvollzogen. So erhält die Werbewirtschaft unmittelbar Antworten auf wichtige Fragen: Wie lange hat sich der Internetkunde im Online-Shop aufgehalten? Was hat er angesehen und was gekauft? Tätigt er seinen Einkauf direkt bei der ersten Surf-Session oder erst beim zweiten Besuch? Von wo kam der Kunde auf die Zielseite des Internet-Shops? Wie verliefen seine Mausbewegungen?
Tracking-TAGs. Mit den Tracking-TAGs auf Webseiten wird das Innenleben der Webnutzer systematisch ausgeforscht. Google Analytics bietet für Webseitenbetreiber gezielte Hilfen zum Einbau der Tags. Dieses Tool möchte den Nutzer dauerhaft begleiten und ihn sehr gut kennenlernen. Je feiner und langfristiger der Datensatz eines Web-Surfers ist, umso besser lässt sich ein digitales Abbild von ihm erstellen. Cookies. Obwohl es mittlerweile gezieltere Verfolgungsmöglichkeiten gibt, spielen Cookies nach wie vor eine zentrale Rolle im Tracking-Business. Google Analytics legt solche Cookies als Drittanbieter kleine Textdateien auf den Rechnern des Nutzers ab. Nicht gelöschte Cookies können langfristiges Surfverhalten nachzeichnen und eindeutig zuordnen. Mehr zum Schutz vor Cookies, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/cookies-loeschen/articles/cookies-loeschen.html.
Browser-Fingerprinting. Die Datensammeldienste der Werbewirtschaft suchen permanent nach neuen Wegen, um an Informationen über die Surfgewohnheiten von Nutzern zu kommen. Der raffinierte Cookie-Nachfolger steht schon bereit: das Browser-Fingerprinting. Ein Schnüffel-Skript auf einer angeklickten Webseite wertet über den Browser sämtliche Systemeinstellungen eines Nutzers aus — ob Betriebssytem, installierte Plug-Ins oder sogar die "Do-not-track-Einstellung". Werden diese Merkmale mit der IP-Adresse kombiniert, kann ein Nutzer mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkannt werden. Mehr zu Browser-Fingeprinting. Gerade in dem Fall wir "Tracking verhindern" mehr als zu einer Kür.
Facebook und andere Social Plug-Ins. Auch das Zuckerberg-Imperium mag das Tracking und schleust das entsprechende Cookie in den Browser. Selbst wer als Nutzer gerade nicht live angemeldet ist, oder sogar nicht einmal einen Zugang hat, wird weiter im Web verfolgt, sobald er einen Like-Button auf fremden Webseiten angeklickt hat. Mehr zum Schutz der eigenen Privatsphäre bei Facebook.
Beacons. Ein weiterer, relativ unbekannter Tracking-Baustein. Beacons sind kleine Codeschnippsel, die auf Webseiten zum Einsatz kommen, um zum Beispiel die Reichweite eines Internet-Angebots zu vermessen. Ein in Deutschland verwandter Vertreter dieser Tracking-Gattung ist das sogenannte "IVW-Zählpixel". Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) ist ein Verein, der standardisiert die Reichweite von miteinander konkurrierenden Online-Angebote erfasst und veröffentlicht. Dies ist extrem wichtig für die Werbewirtschaft, weil die Zahl der Seitenbesuche und Visits die wichtigste Währung im Online-Business zur Vermarktung des eigenen Angebots ist. Datenschützer bemängeln die Menge an Daten, die parallel zum reinen Zählprozess über den Nutzer erhoben werden.
Tracking ... dürfen die das eigentlich?
In Europa gibt es einen deutlichen Unterschied zu den USA: In Deutschland dürfen personenbezogene Daten nicht so einfach verwendet oder miteinander verknüpft werden, wie es in den Vereinigten Staaten der Fall ist. Allerdings gibt es höchst widersprüchliche Gerichtsurteile und immer noch kreative Möglichkeiten, Verordnungen und Regularien differenziert auszulegen. Zuletzt erklärte der Europäische Gerichtshof das "Safe Harbor"-Abkommen für ungültig, das den Transfer von personenbezogenen Daten zwischen den Staaten der EU und den USA rechtlich regelte (mehr).
Die Rechtsgrundlage zum Thema Tracking findet sich:
Im Telemediengesetzes (TMG), vierter Abschnitt zum Thema Datenschutz,
Im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), mit rechtlichen Leitplanken zum Umgang mit personenbezogenen Daten, die Anbieter von Tracking-Tools beim Tracking und der Auswertung nutzerbezogener Daten berücksichtigen müssen.
In den letzten Jahren gab es jede Menge Datenskandale — betroffen waren durchaus bekannte Internet-Unternehmen wie beispielsweise eBay und PayPal. Heiß diskutiert werden auch die rechtliche Zulassung von Tracking-Tools und die datenschutzrechtliche Frage, ob IP-Adressen von Nutzern als personenbezogene Daten ohne deren ausdrücklicher Einwilligung verwendet werden dürfen.
Einige Anbieter von Tracking-Tools haben sich bereits dafür entschieden, Lösungen anzubieten, die den strengen Datenschutzvorgaben in Deutschland genügen — andere hingegen nicht. Letztlich trägt ein Webseitenbetreiber wegen der ungeklärten Rechtslage selbst das Risiko, ob er Nutzer weiterverfolgt oder nicht.
Lesen Sie weiter:
Tracking Schutz: Endlich wieder anonym surfen mit den richtigen Tools gegen das Tracking, https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/tracking-verhindern/articles/tracking-schutz-endlich-wieder-anonym-surfen-mit-browser-add-ons-und-anti-tracking-tools.html
Cookies: Manchmal nützlich, meist nicht lecker

Datenschutzbeauftragter warnt: Fast alle Whatsapp-Nutzer handeln illegal, PC-WELT.de, 01.03.2018
Sie nutzen Whatsapp? Dann handeln Sie vermutlich illegal. Thüringens Landesbeauftragter für den Datenschutz nennt den Grund. Und warnt vor noch mehr Datenschutzproblemen mit Whatsapp und Facebook.
Dr. Lutz Hasse warnt: Fast alle Whatsapp-Nutzer handeln illegal
Dr. Lutz Hasse, Thüringens Landesbeauftragter für den Datenschutz, warnt Privatpersonen vor der Verwendung von Whatsapp. "99 Prozent der deutschen Whatsapp-Nutzer verhielten sich "deliktisch", weil sie dem Dienst Zugang zu den Daten ihrer Kontakte geben", sagt Thüringens Datenschutzbeauftragter Hasse. Denn wer Whatsapp nutze, erlaube dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Diese Zustimmung dürfe jemand Whatsapp aber nur geben, wenn alle Menschen, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem zugestimmt hätten, meinte Hasse bei der Vorstellung seiner Tätigkeitsberichte für 2016 und 2017.
In der Praxis dürfte diese Zustimmung aber niemand geben beziehungsweise kein Whatsapp-Nutzer bei allen seinen Kontakten diese Zustimmung einholen. Ergo handle nach Meinung von Hasse faktisch nahezu jeder Whatsapp-Nutzer illegal.
Ebenso kritisiert Hasse die Verwendung von Whatsapp an Schulen, beispielsweise um Termine zu vereinbaren, wie das Nachrichtenportal "Insüdthüringen" schreibt. Die über Whatsapp gesendeten Daten würden - wie bereits gesagt - in die USA übertragen. Das sei nach den Thüringer Landesgesetzen für Daten aus dem Schulbereich nicht zulässig.
In seinem Tätigkeitsbericht geht Hasse ebenfalls auf Whatsapp ein, allerdings in einem sehr speziellen Zusammenhang. Und zwar geht es dabei um die Bestellung von Arzneimitteln mit Whatsapp. Einige Apotheken bieten ihren Kunden nämlich den Service, Medikamente über eine Whatsapp an die Apotheke zu bestellen. Dabei fordert die Apotheke die Kunden dazu auf, ein Foto vom Rezept oder der Verpackung des bereits vorliegenden Medikaments zu übersenden.
Gleichzeitig werden die Telefonnummer und gegebenenfalls auch der Name des Bestellenden übermittelt. Arzneirezepte sind nach Meinung von Hasse aber besonders "schützenswerte, personenbezogene Daten nach § 3 Abs. 9 BDSG". Außerdem wird auch bei diesem Szenario das lokal hinterlegte Adressbuch des Whatsapp-Nutzers mit ausgelesen und alle diese Kontaktdaten ungefragt an Whatsapp übertragen und auf den Servern in den USA gespeichert. über die IP-Adresse, die Geräte-ID und Zeitpunkt kann Whatsapp Nutzerprofile erstellen und das Kaufverhalten analysieren, so Hasse.
Weitere Fragen in diesem Zusammenhang: Wie ist das Empfangsgerät des Apothekers geschützt? Wer hat Zugriff auf die übermittelten Rezept-Daten? Werden die übermittelten Fotos nach dem Empfang und der Auswertung wieder gelöscht? Diese Fragen stellt der Landesdatenschutzbeauftragte. Hasses Fazit: "Trotz allem ist die Bestellung per WhatsApp ein datenschutzrechtliches Wagnis, da aufgrund der übertragung der Daten in die USA deren weitere Nutzung völlig unklar ist und auch, ob die Verschlüsselung an sich von Dauer ist."
Auch zu Facebook hat Hasse einen problematischen Fall: Laut " Thüringer Allgemeine " hatte der Leiter einer Kommunalverwaltung eine ausgefüllte Unterschriftenliste zum Thema Gebietsreform auf Facebook veröffentlicht. Ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz, so Hasse, weil "nicht Daten Dritter ohne deren Einwilligung im Internet veröffentlicht werden dürfen".
https://www.pcwelt.de/a/datenschutzbeauftragter-warnt-fast-alle-whatsapp-nutzer-handeln-illegal,3449942

Zensurmaschine mit Upload-Filter
EU-Zensurmaschine bei Urheberrechtsreform: Zurück zu den Fakten!, netzpolitik.org, 18.12.2017
Mit der EU-Reform des Urheberrechts könnte es Upload-Filter für hochgeladene Internetinhalte geben. Zu diesen Filtern gibt es jede Menge Mythen. Diego Naranjo und Joe McNamee von European Digital Rights nehmen einige dieser Fehlannahmen auseinander und erklären, was es mit den Upload-Filtern auf sich hat.
Die Europäische Union reformiert derzeit ihre Urheberrechtsgesetze. Im September 2016 stellte die Europäische Kommission einen umstrittenen Entwurf für eine neue Urheberrechtsrichtlinie vor. Der Entwurf beinhaltet eine verpflichtende "Zensurmaschine", um alle Uploads von allen Nutzern innerhalb der EU zu filtern.
Um den hartnäckigsten Missverständnissen zu diesen Upload-Filtern ein Ende zu bereiten, haben wir Argumente gegen die Mythen zur Zensurmaschine vorbereitet. https://netzpolitik.org/2017/eu-zensurmaschine-bei-urheberrechtsreform-zurueck-zu-den-fakten/

EU-Kommission droht mit "gesetzgeberischen Maßnahmen" zur Entfernung von Internetinhalten, netzpolitik.org, 12.01.2018
Bereitwillig kooperieren Facebook &Co zur Löschung "terroristischer und extremistischer" Postings mit der Europäischen Union. Zukünftig sollen die Firmen einer Berichtspflicht unterliegen. Wie beim deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz könnte eine Richtlinie folgen. Die Kommission prüft bereits die Einführung von Löschfristen.
https://netzpolitik.org/2018/eu-kommission-droht-mit-gesetzgeberischen-massnahmen-zur-entfernung-von-internetinhalten/

Facebook-Post: Falscher Verdacht gegen Junge Union, tagesschau.de, 19.09.2018
Die Junge Union ist in den Verdacht geraten, in einem Facebook-Post das Profil "Heinrich Himmler" markiert zu haben. Tatsächlich handelt es sich um den Missbrauch einer Funktion.
Ein Facebook-Beitrag der Jungen Union (JU) erweckt den falschen Eindruck, dass sich die CDU-Nachwuchsorganisation gemeinsam mit "Heinrich Himmler" bei Hans-Georg Maaßen für dessen Arbeit bedankt.
So kursiert in den sozialen Medien ein Screenshot des Posts, in dem zu lesen ist: "Junge Union Deutschlands ist mit Heinrich Himmler unterwegs." Viele Nutzer reagieren irritiert und empört, schließlich war Heinrich Himmler einer der führenden Köpfe des Nationalsozialismus und für zahlreiche Verbechen verantwortlich.
Der offenkundig manipulierte Facebook-Post der Jungen Union.
Was hat es mit diesem Facebook-Post auf sich? Philipp Müller, Bundesgeschäftsführer der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU, betont: "Wir als JU haben diesen Beitrag so nicht gepostet." Auf Anfrage des ARD-faktenfinder erklärt er: "Bei unserem Facebook-Beitrag zur Ablösung von Hans-Georg Maaßen mussten wir den Missbrauch der Tagging-Funktion feststellen."
Tagging-Funktion ermöglicht Änderung
Tatsächlich können mit der Tagging-Funktion Facebook-Nutzer andere Profile in Beiträgen markieren. Bei Foto-Beiträgen ist es zudem möglich, Freunde direkt in den Bildern anderer zu verlinken. Voraussetzung ist, dass der Urheber des Fotos diese Funktion freigeschaltet hat. So kann auch die Beschriftung des Posts verändert werden. Facebook bestätigte auf Anfrage, dass dies möglich ist.
Dass die Junge Union ein Profil, das nach einem führenden Nationalsozialisten benannt ist, tatsächlich als Freund markiert, erscheint wenig plausibel. Es liegt nahe, dass die Tagging-Funktion in diesem Fall missbraucht wurde.
"Schnell gelöscht"
Der ursprüngliche Post ohne die Markierung sei zunächst unverändert mehrere Stunden online gewesen, sagt JU-Geschäftsführer Müller. Nachdem das Profil "Heinrich Himmler" markiert wurde, habe man schnell gehandelt. "Der Beitrag wurde umgehend gelöscht und die Funktion bis auf weiteres deaktiviert", sagt der JU-Geschäftsführer.
Zahlreiche Nutzer fertigten dennoch umgehend Screenshots verbreiteten diese weiter. So wurde der Post beispielsweise bereits im Umfeld der AfD geteilt, verbunden mit der Behauptung, die Junge Union sei ein Fall für den Verfassungsschutz. Mehrere Journalisten vermuteten hingegen, dass es sich um einen Fake oder Missbrauch handeln könnte. Die Seite "Watson" stellte den Sachverhalt zudem bereits richtig.
Mehr zu diesem Thema:
Tutorial: Erkennen, wann ein Tweet erstellt wurde, https://faktenfinder.tagesschau.de/tutorials/tutorial-101.html,
Gericht verbietet Fake-Tweet der JU Bayern, 25.07.2017, https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/schulz-gegen-fake-tweet-101.html

Falschmeldungen bei Twitter
"Fake News als Kampfansage"
, tagesschau.de, 23.04.2018
Seit Jahren postet Tommaso Debenedetti Falschmeldungen bei Twitter - stets unter falschen Namen. Immer wieder fielen große Medien darauf herein. Jan-Christoph Kitzler hat mit ihm über seine Motive gesprochen.
Die Karriere von Tommaso Debenedetti als Verbreiter von Falschmeldungen begann aus der Not: Er arbeitete als Kulturjournalist für verschiedene Regionalzeitungen in Italien - und eines Tages konnte er nicht liefern, was die Redaktion von ihm wollte, nämlich ein Interview mit dem amerikanischen Schriftsteller Gore Vidal. So erfand er das Interview und wunderte sich, dass es trotzdem publiziert wurde - und wie leicht das alles war.
Also machte er weiter - bis 2010 der US-Schriftsteller Philipp Roth merkte, dass da Interviews von ihm erschienen waren, die er nie gegeben hatte. Nach dem Skandal war Debenedettis Karriere als Journalist zu Ende. Aber weil er nicht so ganz von der Bildfläche verschwinden wollte, spezialisierte er sich auf das Verbreiten von Falschmeldungen über die sozialen Medien.
"Ich hätte das auch nicht gedacht, aber ich habe schon mit den ersten falschen Twitter-Accounts, die ich angelegt habe - die Accounts von fünf Ministern der ersten Regierung von Mariano Rajoy - gemerkt, dass es unglaublich leicht ist. Vielleicht, weil es diesen Hunger gibt, schnelle Nachrichten zu bekommen, als erster die News zu haben, vielleicht, weil es eine gewisse Arglosigkeit gibt, die man auch bei manchen der wichtigsten Journalisten und Tageszeitungen findet. Fake News zu verbreiten, das habe ich mit meiner täglichen Arbeit als Hoaxer begriffen, ist das einfachste der Welt."
[...] Das Prinzip ist immer das gleiche: Er erstellt einen Twitter-Account einer bekannten Persönlichkeit, zum Beispiel des Erzbischofs von Salzburg, über den er irgendwann die Falschmeldung verbreitet. Oft dauert es nur 15 oder 20 Minuten, bis er enttarnt wird. Aber bis dahin hat die Meldung die Runde gemacht - auch weil viele Zeitungen, Fernsehsender, Radios den sozialen Medien zu viel Glauben schenken, wie Debenedetti erklärt:
"Das Problem ist: Sie werden heute fast wie eine Presseagentur gesehen. Die Journalisten beziehen sich, ich weiß nicht warum, auf Nachrichten, die bei Twitter gepostet werden, als wäre Twitter eine Presseagentur. In Wirklichkeit sind die sozialen Medien die unzuverlässigste, die unsicherste aller Presseagenturen, die es auf der Welt gibt. Wenn eine Nachricht auf Twitter oder Facebook erscheint, dann müssten, so denke ich, Journalisten als erstes verifizieren, ob es ein echter Account ist oder nicht. "
https://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/hoaxer-101.html

Hoaxer im Interview: "Journalisten müssten zuerst verifizieren", http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/hoaxer-interview-101.html
Tutorial: So entlarvt man Fake News, http://faktenfinder.tagesschau.de/tutorials/fakenews-erkennen-tutorial-101.html
Unter falschem Namen: Wie man Fake-Accounts erkennt | swr, https://www.swr.de/landesschau-bw/hetze-unter-fremder-identitaet-mit-diesen-7-tipps-fallt-ihr-nie-wieder-auf-fake-accounts-rein/-/id=122182/did=21039580/nid=122182/1edfc8k/index.html

Kampagne aus Iran
Hunderte Fake-Accounts gelöscht: Facebook und Twitter stoppen "Irreführung von Menschen", STERN.de, 22.08.2018
Facebook-Chef Mark Zuckerberg nennt es ein "Netzwerk zur Irreführung von Menschen". Hunderte Fake-Accounts hat die Social-Media-Plattform gelöscht, um die Kampagne zu stoppen. Auch Twitter hat aufgeräumt.
https://www.stern.de/digital/facebook-und-twitter-stoppen-manipulationskampagne-aus-iran-und-russland-8222274.html

Gerüchte über Vorfälle an Schulen: Polizei warnt vor Panikmache, tagesschau.de, 31.01.2019
In Berlin hat die Polizei eindringlich vor Gerüchten in sozialen Medien gewarnt. Anlass sind vermeintliche Vorfälle an Schulen. In NRW veröffentlichten Eltern sogar das Bild eines angeblichen "Kinderschänders".
In den vergangenen Wochen hat es mehrere Berichte über Vorfälle rund um Schulen in Berlin gegeben: Von falschen Polizisten oder als Frauen verkleidete Männer, die Schülerinnen auflauern, war unter anderem die Rede. Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer und ihre Kollegen müssen sich einem Bericht des rbb zufolge täglich mit einer Flut von Anrufen verunsicherter Eltern auseinandersetzen. Grund sind über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder bei Facebook geteilte Gerüchte von angeblichen Vorfällen an Schulen.
Ausgangspunkt war ein bei der Polizei gemeldeter Vorfall an einem Gymnasium in Reinickendorf Anfang Januar: Eine Schülerin berichtete, dass ein Unbekannter versucht habe, sie zu küssen. Es wurde Strafanzeige gestellt, der Mann konnte ermittelt werden. Der Fall werde noch untersucht, sagte Ziesmer im Gespräch mit dem rbb. "Wir verstehen, wenn Eltern dadurch verunsichert werden. Wir sind jedoch davon ausgegangen, dass sich diese Verunsicherung wieder legt."
Doch das Gegenteil ist der Fall: Bis heute verbreiten sich zahlreiche Gerüchte von mutmaßlichen Straftaten. Auch weil mehrere Schulen in Reinickendorf vorsorglich Warnhinweise an die Eltern verschickten. Diese wurden laut rbb zum Teil mit falschen Informationen angereichert im Internet geteilt und erreichten auch andere Bezirke.
Polizei warnt vor Gerüchten
Nun appelliert die Polizei eindringlich an Eltern, sich trotz aller verständlichen Sorgen verantwortungsvoll zu verhalten und keine Gerüchte weiterzuverbreiten. Die Polizei betont, jeder einzelne Hinweis werde polizeilich geprüft. Die zuletzt gemeldeten Fälle hätten sich aber alle "als Folge der allgemeinen Verunsicherung" herausgestellt.
Die Polizei rät, Kinder zu sensibilisieren, aber nicht zu verängstigen. "Wovon wir dringend abraten", so die Polizei weiter, "ist das ungeprüfte Teilen und Weiterleiten vermeintlicher Warnungen und Gerüchte auf Social Media Kanälen oder über Messenger". Solche Gerüchte könnten "oft eher zu einer unbegründeten Verunsicherung" beitragen.
Angebliche Entführung
Gerüchte über Vorfällen an Schulen, auf Spielplätzen oder in Schwimmbädern verbreiten sich immer wieder. Im Juni 2018 kursierte beispielsweise eine WhatsApp-Sprachnachricht, in der behauptet wurde, syrische Frauen wollten in einem Berliner Schwimmbad Kinder entführen.
Die Zeitung "B.Z." berichtete, die Polizei sei tatsächlich in ein Schwimmbad gerufen worden. Der Grund: Eine Frau hatte Streit mit zwei Mädchen, weil die ihre Tochter an die Hand genommen hätten. Auch andere Besucher mischten sich ein. Nur: Von einer versuchten Entführung war nie die Rede. Ob Syrerinnen beteiligt waren, ist unbekannt. Auch von einer "neuen Masche" wisse die Polizei nichts. Eine Anzeige gab es nicht.
Polizei: Keine Fotos verbreiten
In NRW sorgte ein Fall vor wenigen Tagen für Aufsehen. Dort hatten Eltern einen Flüchtling fotografiert und im Internet als angeblichen "Kinderschänder" beschuldigt. Nach Auskunft eines Polizeisprechers wurden tatsächlich Grundschüler von dem Mann angesprochen, der erst seit kurzer Zeit in Deutschland ist und kein Deutsch spricht. Er soll auf der Straße zuerst erfolglos Erwachsene und später dann auch die Kinder kontaktiert haben. Hintergrund sei gewesen, so die Polizei weiter, dass der Mann noch nie in seinem Leben Schnee gesehen habe. Deshalb habe er jemanden bitten wollen, ein Foto von ihm neben dem Schnee zu machen.
Die Polizei mahnt, auf keinen Fall einfach Fotos von Personen mit Beschuldigungen im Internet oder per WhatsApp zu verbreiten. Richtig sei es, wenn besorgte Eltern unverzüglich die Polizei verständigen. Weiterleitung beschränkt
Im Vorgehen gegen die Verbreitung von Falschnachrichten schränkte WhatsApp die Weiterleitungsfunktion ein. Mit den neuesten WhatsApp-Versionen könne eine Nachricht fortan nur noch an fünf Empfänger weitergeschickt werden. Bislang konnte eine Nachricht bis zu 20 Mal an einzelne Personen oder auch Gruppen weitergeleitet werden.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/geruechte-schulen-whatsapp-101.html Kampf gegen Fake News
WhatsApp schränkt Weiterleitung ein
Um die schnelle Verbreitung von Fake News zu behindern, schränkt WhatsApp eine Funktion ein. Künftig kann eine Nachricht nur noch an fünf Empfänger weitergeleitet werden.
Lynchmorde nach Fake News
Indien war Vorreiter für die Einschränkung. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung in Delhi von der Firma WhatsApp und der Muttergesellschaft Facebook wirkungsvolle Maßnahmen verlangt, um die unkontrollierte Verbreitung von Falschinformationen zu unterbinden.
Vorausgegangen war eine Welle von Gewalt, weil sich manipulierte und gefälschte Videos über WhatsApp-Gruppen verbreitet hatten. Unbescholtene Männer und Frauen wurden von aufgebrachten Menschenmengen brutal zusammengeschlagen, weil sie für Kindesentführer gehalten wurden. Einige Menschen wurden sogar zu Tode geprügelt.

Lynchmorde in Indien
Lynchmorde nach Fake News über WhatsApp
, netzpolitik.org, 07.02.2019
In Indien sind mehrere Menschen von Lynchmobs ermordet worden. Auslöser waren offenbar falsche WhatsApp-Nachrichten.
In Deutschland sind bereits "Bürgerwehren" gegründet worden, weil Gerüchte über angebliche Sexualstraftaten verbreitet wurden - so beispielsweise in Rostock. Die Polizei beklagt seit Längerem, dass Fake News ihre Arbeit erschwere.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/geruechte-schulen-whatsapp-101.html Mehr zu diesem Thema:
WhatsApp schränkt Weiterleitung ein, 22.01.2019, https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/whatsapp-149.html
Schneller als die Polizei dementieren kann, 03.04.2017, https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/fake-news-deutschland-103.html

Desinformationen auf Facebook und WhatsApp: "Sie führen zu ernsthaften Schäden in der realen Welt", netzpolitik.org, 07.02.2019
In Nigeria führten Falschnachrichten unter anderem zu Ausschreitungen mit Todesopfern. Yemisi Adegoke hat zu den Bedingungen dieser Entwicklung recherchiert. Im unserem Kurzinterview erzählt die Journalistin, dass in dem Westafrikanischen Staat genau vier Personen für die Faktenprüfung auf Facebook zuständig waren. Sie sprechen aber leider die falsche Sprache.
https://netzpolitik.org/2019/desinformationen-auf-facebook-und-whatsapp-sie-fuehren-zu-ernsthaften-schaeden-in-der-realen-welt/

WhatsApp darf in Frankreich keine Daten mehr mit Facebook teilen, netzpolitik.org, 21.12.2017
https://netzpolitik.org/2017/whatsapp-darf-in-frankreich-keine-daten-mehr-mit-facebook-teilen/

WhatsApp: Schwere Sicherheitslücke in Gruppenchats entdeckt, CHIP, 11.01.2018
Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben eine Sicherheitslücke in der Verschlüsselung von WhatsApp gefunden, mit der sich Gruppenchats überwachen lassen. Praktische Angriffe sind damit aber nicht ohne Weiteres möglich.
http://www.chip.de/news/Schwere-Sicherheitsluecke-in-WhatsApp-Gruppenchats-entdeckt_131588780.html

Messenger-Dienst WhatsApp: Sicherheitslücke oder doch "Hintertür"?, tagesschau.de, 14.01.2017
Der Messenger-Dienst WhatsApp wirbt damit, dass verschickte Nachrichten so sicher verschlüsselt sind, dass nicht mal der Dienst selbst sie mitlesen kann. Das zweifelt der deutsche Informatiker Tobias Boelter an. Die ARD hat mit ihm gesprochen.
Ist es eine Sicherheitslücke, die der Informatiker Tobias Boelter in WhatsApp entdeckt hat - oder ist es ein Feature, wie WhatsApp selbst das Ganze nennt? Für Boelter ist jedenfalls klar, dass WhatsApp dadurch die Möglichkeit hat, bestimmte Gespräche zwischen Nutzern anzuzapfen.
Es geht darum, wie der Messenger-Dienst mit Nachrichten umgeht, die zwar verschickt wurden, aber nicht zugestellt werden konnten - etwa weil der Empfänger inzwischen das Handy oder die SIM-Karte gewechselt hat. Wer schon einmal über WhatsApp gechattet hat, kennt das Prozedere: Verschickt man eine Nachricht, setzt WhatsApp dahinter einen Haken. Das heißt: Die Nachricht ging raus. Aber erst, wenn sie dem Empfänger zugestellt wurde, kommt noch ein zweiter Haken hinzu.
"In Transit"-Nachrichten sind das Problem
Zum Lesen der Nachricht braucht es einen Schlüssel: eine Art eindeutigen Ausweis, der sicherstellt, dass der Nutzer auch wirklich der ist, für den die Nachricht gedacht war. Nur dann kann die Nachricht entschlüsselt und gelesen werden. Bleibt sie aber stecken, schickt WhatsApp sie später erneut, auch wenn der Empfänger inzwischen einen neuen Schlüssel hat - also sozusagen seinen Ausweis erneuert hat.
An dieser Stelle sieht Boelter das Problem, denn dieses Vorgehen könnte vom WhatsApp-Server auch missbraucht werden. "Und zwar könnte der Server Ihnen ganz ohne Grund einen neuen Schlüssel unterjubeln. Und zwar nicht den vom Empfänger, sondern vielleicht den von WhatsApp selbst." Dann hätte man alle Nachrichten, die noch in Transit waren, mit einem neuen Schlüssel entschlüsselt - und WhatsApp könnte diese Nachrichten abfangen.
Es geht also nur um Nachrichten, die noch nicht zugestellt wurden. Boelter hat keine Hinweise darauf, dass WhatsApp auf den Inhalt älterer Kommunikationen Zugriff hat. Und es gebe auch keine Belege dafür, dass das Unternehmen die Lücke schon einmal ausgenutzt und zum Beispiel einem Geheimdienst oder einer Regierung Zugriff auf bestimmte Nachrichten verschafft hat.
Service für die Nutzer?
Boelter macht gerade seinen Doktor an der Uni Berkeley in Kalfornien. Schon im vergangenen April hat er seine Erkenntnisse in einem Blogeintrag veröffentlicht - und auch Facebook kontaktiert, die Mutterfirma von WhatsApp. "Ich habe mir damals gedacht: Gut, du hast einen Fehler gefunden, dann meldest du ihn an Facebook - sie werden das schon beheben. Aber Facebook hat bis jetzt diese Schwachstelle nicht behoben. Und das stellt natürlich Fragen", erzählt Boelter.
Dem britischen "Guardian" hat WhatsApp erklärt, dass in vielen Teilen der Welt die Nutzer häufig ihre Geräte und SIM-Karten wechseln und man daher sicherstellen wolle, dass die Nachrichten ausgeliefert werden und nicht unterwegs verloren gehen.
Es geht auch anders
Dass es auch anders und nach Boelters Einschätzung sicherer geht, zeigen andere Messenger - etwa der Dienst "Signal", den auch schon der Whistleblower Edward Snowden empfohlen hat: "Der 'Signal'-Messenger diese Nachrichten gar nicht ein zweites Mal raus, sondern der zeigt an, dass die Nachricht nicht übermittelt werden konnte. Zudem wird man gefragt, ob man die Nachricht erneut senden möchte", erklärt Informatiker Boelter.
Auf eine ARD-Anfrage an WhatsApp, warum Boelters Vorschlag nicht aufgegriffen wird, hat das Unternehmen nicht geantwortet. Im Dezember hatte der Verschlüsselungsexperte seine Entdeckung dann noch einmal beim C3-Kongress in Hamburg vorgestellt. Daraufhin berichtete nun der "Guardian" darüber. Das Medieninteresse ist groß: Unzählige Journalistenanfragen prasseln auf Boelter ein. Allerdings: "WhatsApp selbst hat sich nicht bei mir gemeldet."
https://www.tagesschau.de/ausland/whatsapp-135.html

Facebook: Entschuldigung für fragwürdige Kinderporno-Umfrage, PC-WELT, 06.03.2018
Das soziale Netzwerk Facebook entschuldigt sich für seine geschmacklose Nutzer-Umfrage zum Thema Kinderpornografie.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-entschuldigung-fuer-fragwuerdige-kinderporno-umfrage,3449975

Pläne der EU-Kommission: Sichere Kommunikation im WhatsApp-Zeitalter tagesschau.de, 10.01.2017
Bislang galt europäischer Datenschutz fürs Telefonieren, künftig soll er auch bei Google, WhatsApp und Co. die Regel werden. Das plant die EU-Kommission. Sie will europaweit einheitliche Standards schaffen.
Ein Privatgespräch ist ein Privatgespräch und sollte das auch bleiben - auch auf dem Smartphone. Es ist keine Überraschung, dass die überwältigende Mehrheit der Nutzer genau das fordert: 92 Prozent der Europäer finden es nach Angaben der EU-Kommission wichtig, dass ihre elektronische Kommunikation vertraulich bleibt. Egal, ob es sich um ein Telefonat, um eine verschickte E-Mail oder eine Kurznachricht handelt.
Der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident der EU-Behörde, Andrus Ansip, verspricht: "Unser Vorschlag garantiert Vertraulichkeit. Und zwar sowohl die Inhalte betreffend, aber was auch sogenannte Metadaten angeht, also zum Beispiel Zeit und Ort eines Anrufs."
Datenschutz - auch für WhatsApp & Co.
Bislang gelten die europäischen Datenschutzregeln nur für herkömmliche Angebote wie das Telefonieren. Die sollen nun also auf neue Dienste - egal, ob sie WhatsApp, Facebook Messenger oder Skype heißen - ausgeweitet werden.
Die für den Verbraucherschutz zuständige Kommissarin Vera Jourowa ist von den Plänen überzeugt: "Wir genießen in der EU die höchsten Datenschutz-Standards der Welt. Weil uns die Privatsphäre in Europa etwas wert ist. Nun machen wir diesen Datenschutz fit für das digitale Zeitalter und die Zukunft."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-datenschutz-online-103.html

Datenschützer Schrems hofft auf 70.000 Euro binnen zwei Wochen für seine neue Initiative, netzpolitik.org, 17.01.2018
Die Crowdfunding-Aktion des österreichischen Juristen für geplante Datenschutz-Klagen gegen Großkonzerne geht zu Ende. Nagelprobe für die die neue NGO wird das Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung im Mai.
https://netzpolitik.org/2018/datenschuetzer-schrems-hofft-auf-70-000-euro-binnen-zwei-wochen-fuer-seine-neue-initiative/

Facebook behindert Forschung zu "Fake News", netzpolitik.org, 12.03.2018
Die Forschung zu Fake News in sozialen Netzwerken basiert hauptsächlich auf Daten von Twitter, da Facebook seine Daten nicht teilt. CC-BY-NC-ND 2.0 Tanja Djordjevic
Der Debatte über den Einfluss von Desinformation im Netz auf Wahlen mangelt es an belastbaren Zahlen. Zu einem guten Teil ist dafür Facebook verantwortlich, denn das größte soziale Netzwerk weigert sich beharrlich, anonymisierte Daten für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen, berichtet Politico.
Der Einfluss von auf Facebook zirkulierenden Falschmeldungen auf das Stimmverhalten von Wählerinnen, wie zuletzt am Wahlsonntag in Italien, wird vielfach diskutiert, allerdings gibt es bisher kaum überprüfbare Daten über das Ausmaß der verbreiteten Falschmeldungen. Facebook gewährt externen Wissenschaftlerinnen keinen Einblick in anonymisierte Daten und begründet das mit dem Schutz der Nutzerdaten. Zahlen über die Verbreitung von Falschmeldungen beziehen sich daher oft auf Twitter, obwohl Facebook das weit mehr genutzte und deshalb relevantere soziale Netzwerk ist.
Schnittstellen für die Bereitstellung von anonymisierten Daten existieren bereits für "öffentliche" Facebook-Seiten. Technische Hürden müsste Facebook also kaum überwinden, sondern mehr politische und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-behindert-forschung-zu-fake-news/

WhatsApp: Mehr als 1 Mio. Downloads für Fake-App, PC-WELT.de, 06.11.2017
Mehr als eine Mio. Android-Nutzer sind in den vergangenen Tagen auf eine gefakte WhatsApp-Applikation hereingefallen.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-mehr-als-1-mio-downloads-fuer-dreiste-fake-app,3448684

Whatsapp: Push-Nachrichten immer noch fehlerhaft, PC-WELT.de, 24.10.2017
Trotz eines weiteren Updates klagen immer noch Nutzer darüber, dass neu eingehende Nachrichten nicht angezeigt werden.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-push-benachrichtigung-immer-noch-fehlerhaft,3437922

Whatsapp-Falle: Fake-Warnung vor Spar-Gutscheinen, PC Magazin, 17.10.2017
Eine Betrugsmasche auf Whatsapp hat es auf Nutzerdaten abgesehen. Angeblich lässt sich ein Gutschein von 250 Euro für Spar-Supermärkte ergattern: ein Fake.
http://www.pc-magazin.de/news/whatsapp-spar-gutschein-fake-falsch-250-euro-nutzerdaten-warnung-3198497.html


WhatsApp: Standort per Messenger in Echtzeit teilen, PC-WELT, 19.10.2017
WhatsApp-Nutzer können über den Messenger ab sofort in Echtzeit ihren Standort mit Freunden aus der Kontaktliste teilen.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-standort-per-messenger-in-echtzeit-teilen,3448493

WhatsApp: Fiese Lücke erlaubt Bespitzeln von Freunden, PCWELT.de, 13.10.2017
Allein mit der Telefonnummer lässt sich bei WhatsApp schon viel über den Besitzer herausfinden, Schlafzeiten inklusive.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-telefonnummer-reicht-zur-ueberwachung,3448414

WhatsApp: Telefonnummer reicht zur Überwachung, PC-WELT.de, 11.10.2017
Allein mit der Telefonnummer lässt sich bei WhatsApp viel über den Besitzer herausfinden, Schlafzeiten inklusive.
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-telefonnummer-reicht-zur-ueberwachung,3448414

Intransparente Datennutzung: Weitere juristische Schlappe für Facebook, 10.11.2017
Scrabble, Diamond Dash, The Ville: Wer über Facebooks App-Zentrum Spiele von Drittanbietern nutzt, muss diesen oft umfangreiche Daten zur Verfügung stellen. Darüber hat die Werbeplattform in der Vergangenheit nicht ausreichend informiert, wie das Berliner Kammergericht nun bestätigt.
https://netzpolitik.org/2017/intransparente-datennutzung-weitere-juristische-schlappe-fuer-facebook/

Studie zu Fake-News: AfD-Wähler glauben rechten Unsinn, netzpolitik.org, 23.10.2017
Für die Glaubwürdigkeit einer Meldung ist von enormer Bedeutung, ob sie ins Weltbild passt. Eine Studie der Stiftung Neue Verantwortung zeigt, dass die rechten Wähler besonders gern die rechten Falschmeldungen glauben.
https://netzpolitik.org/2017/studie-zu-fake-news-afd-waehler-glauben-rechten-unsinn/

Facebook: Warnung vor fieser Porno-Falle, PC-WELT, 07.02.2017
Ein Verein warnt vor einer neuen Facebook-Masche. Nutzer erhalten hier Freundschafts-anfragen von leicht bekleideten Damen.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-warnung-vor-fieser-porno-falle,3449683

Facebook Loses Appeal on New York Search Warrants, by JAMES C. McKINLEY Jr.JULY 21, 2015
A New York state appeals court ruled on Tuesday, that Facebook had no legal standing to challenge search warrants on behalf of its customers, a decision that dealt a blow to civil libertarians and social media companies seeking to expand Internet privacy.
https://www.nytimes.com/2015/07/22/technology/facebook-loses-appeal-on-new-york-search-warrants.html?smid=tw-nytimes&_r

Hol dir deine Daten zurück: So kannst du herausfinden, was Unternehmen über dich wissen, netzpolitik.org, 30.09.2017
Tinder, WhatsApp, Onlinebanking, Lieferservice - die eigenen Datenspuren im Blick zu behalten, ist heute kaum noch möglich. Helfen kann eine Datenauskunft bei Unternehmen, die Informationen über uns gespeichert haben. Denn wir alle haben das Recht, eine solche Auskunft anzufordern. Hier steht, wie es geht.
https://netzpolitik.org/2017/hol-dir-deine-daten-zurueck-so-kannst-du-herausfinden-was-unternehmen-ueber-dich-wissen/

Website hilft beim Löschen von Online-Profilen, PC-WELT.de, 14.02.2017
JustDelete.Me geht Nutzern beim Löschen von Social-Media-Accounts und Online-Profilen zur Hand.
http://www.pcwelt.de/a/website-hilft-beim-loeschen-von-online-profilen,3402952

Youtube & Facebook löschen Millionen Terror-Inhalte, PC-WELT.de, 24.04.2018
Youtube und Facebook haben binnen drei Monaten Millionen extremistische Videos und Inhalte gelöscht.
https://www.pcwelt.de/a/youtube-und-facebook-loeschen-millionen-extremistische-inhalte,3450544

Facebook-Alternative: Top 5 der Social Networks, PC-Magazin.de, 15.09.2017
Sind Sie auf der Suche nach einer Facebook-Alternative? Hier finden Sie unsere Empfehlungen für die besten Social Networks: natürlich ohne Facebook.
http://www.pc-magazin.de/bildergalerie/facebook-alternative-top-social-networks-1497989.html

Die wichtigsten Sicherheits-Regeln für Facebook & Co., PC-WELT.de, 23.10.2017
Social-Media-Aktivitäten sind nur dann erfolgreich, wenn die Firma ihren Mitarbeitern vertraut. Wir geben Tipps dazu.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Facebook-Twitter-Xing-und-Co-6-Security-Regeln-fuer-Social-Media-6566582.html

Gefälschte Facebook-Konten
Zuckerberg lässt Bundestagswahl-Manipulation prüfen
, tagesschau.de, 22.09.2017 (zwei Tage vor der Bundestageswahl)
Mit falschen Facebook-Accounts sollen russische Drahtzieher die US-Wahl beeinflusst haben. Firmenchef Mark Zuckerberg hat nun Gegenmaßnahmen angekündigt - und will auch Aktivitäten in Deutschland untersuchen lassen. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-319.html
Mehr zu diesem Thema:
Beeinflusste Russland US-Wahl via Facebook?, 07.09.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/usa-russland-wahl-facebook-101.html

Datendiebstahl
Drei Jahre Haft zu milde?
, tagesschau.de, 12.01.2019
Wer Daten stiehlt, kann nach derzeitiger Rechtslage mit maximal drei Jahren Haft bestraft werden. Zu wenig, sagt Unionsfraktionschef Brinkhaus. Der Datenschutzbeauftragte warnt indes vor der Benutzung von WhatsApp.
https://www.tagesschau.de/inland/datendiebstahl-123.html

Erneuter Betrugsversuch mit Facebook-Security Nachricht, trojaner-info.de, 27.03.2016
Datendiebe sind oft auch mit gefälschten Facebook-Seiten unterwegs.
Listige Cyber-Kriminelle schaffen es immer wieder, über gefälschte Facebook-Security-Seiten an die Daten unachtsamer User zu kommen. So erkennen und schützen Sie sich vor ähnlichen Betrugsversuchen.
https://www.trojaner-info.de/sicher-anonym-im-internet/aktuelles/Erneuter-Betrugsversuch-mit-Facebook-Security-Nachricht.html

Twitter: Neue Maßnahmen gegen Gewalt und Hass, netzpolitik.org, 18.12.2017
Was für Äu&slig;erungen sind auf den kommerziellen Plattformen noch akzeptabel, welche sollen frei sichtbar sein? Twitter positioniert sich heute dazu neu und geht stärker gegen hasserfüllte Sprache und Hetze vor. Neben Äußerungen sollen auch Zeichen mit hoher Symbolkraft wie das Hakenkreuz von der Plattform verschwinden.
https://netzpolitik.org/2017/twitter-neue-massnahmen-gegen-gewalt-und-hass/

Polizei hat mehr als 200 Accounts auf Twitter und Facebook, netzpolitik.org, 27.09.2017
Spätestens seit den Blockupy-Protesten in Frankfurt und dem Amoklauf von München drängen deutsche Polizeien in die sozialen Medien. Dabei sind weiterhin viele Fragen der Nutzung ungeklärt.
https://netzpolitik.org/2017/polizei-hat-mehr-als-200-accounts-auf-twitter-und-facebook/

Phänomenale Quartalsbilanz
Facebook-Gewinn steigt um 79 Prozent
, tagesschau.de, 02.11.2017
Die andauernde Diskussion, ob Online-Riesen wie Facebook genug gegen gezielte Manipulation ihrer Dienste durch Meinungsmacher tun, hat dem Geschäft nicht geschadet. Facebook hat auch im dritten Quartal die Erwartungen weit übertroffen und seinen Gewinn um 79 Prozent gesteigert. | mehr, https://boerse.ard.de/aktien/facebook-bald-geht-sicherheit-vor-gewinn100.html

Passwort vergessen?
Twitter-Login bewusst blockiert - Ex-Sicherheitsberater Bolton bezichtigt Weißes Haus
, STERN.de, 24.11.2019
Schwere Vorwürfe von Ex-Sicherheitsberater John Bolton an seinen früheren Chef: Das Weiße Haus soll bis heute den persönlichen Twitter-Login des 71-Jährigen einbehalten haben. Eine Sprecherin von US-Präsident Trump vermutet Gedächtnislücken.
https://www.stern.de/politik/twitter-login-blockiert--ex-sicherheitsberater-bolton-bezichtigt-weisses-haus-9015840.html

Soziale Netzwerke
Wie Trolle im Wahlkampf manipulierten
, tagesschau.de, 21.02.2018
Im Bundestagswahlkampf hat es gezielte Kampagnen von rechtsradikalen Aktivisten gegeben, um Debatten im Netz zu beeinflussen. Dabei wurden sie von Social Bots unterstützt.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/manipulation-wahlkampf-101.html

Politische Werbung auf Facebook: Datenschützer schlagen Alarm, tagesschau.de, 11.12.2017
Das "Microtargeting" gehört auch in Deutschland bei der politischen Werbung mittlerweile zum Alltag - beispielsweise auf Facebook. Datenschützer haben aber erhebliche Zweifel, ob diese Praxis überhaupt zulässig ist. Viele Parteien haben weniger Bedenken.
Durch den Aufstieg der sozialen Netzwerke haben sich vollkommen neue Möglichkeiten bei der politischen Werbung eröffnet. Beispielsweise das "Microtargeting": Dabei handelt es sich um Anzeigen, die nur ein bestimmter Personenkreis zu sehen bekommt. Werbekunden können sich auf Facebook systematisch auf ausgewählte Personenkreise fokussieren; zum Beispiel Männer zwischen 18 und 35, die im ländlichen Raum in Niedersachsen wohnen, Hunde mögen und bei der Bundeswehr waren. Dieses Microtargeting basiert im Wesentlichen auf Angaben der Nutzer selbst - und funktioniert nur mit umfangreichen Datenbeständen.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/datenschutz-facebook-101.html

Wahlwerbung Targeting
Parteien bei Facebook
Viel Werbung, wenig Transparenz
, tagesschau.de, 11.12.2017
Alle Parteien nutzen Facebook, um für sich zu werben. Dabei beachte man den Datenschutz genau, heißt es. Doch eine Umfrage für den ARD-faktenfinder zeigt: Über Details wird lieber nicht gesprochen.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/microtargeting-wahlkampf-101.html

126 Millionen Menschen sahen russische Polit-Werbung
Facebook zum US-Wahlkampf
Bis zu 126 Millionen Nutzer sahen Russland-Anzeigen
, tagesschau.de, 31.10.2017
Laut Facebook ist die Verbreitung der aus Russland stammenden Polit-Anzeigen im US-Wahlkampf deutlich größer gewesen als zunächst angenommen. Insgesamt könnte derartige Werbung 126 Millionen Nutzern angezeigt worden sein. Ziel der Kampagnen: Spannungen anheizen, Hass schüren. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-russland-posts-101.html

Facebook soll Daten von Trump-Kritikern liefern, PC-WELT, 29.09.2017
Die US-Regierung will von Facebook mit 3 Durchsuchungsbefehlen Zugriff auf die Daten von rund 6000 Trump-Gegnern
https://www.pcwelt.de/a/us-regierung-verlangt-facebook-daten-von-trump-kritikern,3448284

"Nachrichten und Politik": Facebooks rätselhafte Empfehlung rechter Gruppen, tagesschau.de, 10.09.2017
Wer sich auf Facebook in der Rubrik "Nachrichten und Politik" Gruppen empfehlen lässt, in denen man sich mit anderen Nutzern austauschen kann, bekommt sehr viele AfD-nahe Empfehlungen. Diese Auswahl empört seit Freitag viele Nutzer. Doch wie kommt sie zustande?
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/wahlkampf-facebook-gruppen-101.html

Kampf gegen Fake News: Facebook bittet User um Mithilfe, tagesschau.de, 20.01.2018
Welche Medien sind glaubwürdig, welche nicht? Im Kampf gegen Fake News will sich Facebook diese Frage von seinen Nutzern beantworten lassen - und nimmt sich so aus der Schusslinie.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-345.html

Plattform wird zum Verstärker von Falschnachrichten
Fake News hängen in Frankreich auf Facebook mitunter seriöse Quellen ab
, netzpolitik.org, 01.02.2018
Eine neue Studie wirft ein Schlaglicht auf den großen Erfolg einzelner Verbreiter von Falschnachrichten in dem sozialen Netzwerk. Während Fake-News-Webseiten in Frankreich und Italien kaum nennenswerte Zugriffszahlen haben, ziehen sie auf Facebook in einigen Fällen deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich als seriöse Nachrichtenquellen. Die Plattform wird damit zum Verstärker für Falschnachrichten.
https://netzpolitik.org/2018/fake-news-haengen-in-frankreich-auf-facebook-mitunter-serioese-quellen-ab/

Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro
Hass im Netz: Soziale Medien löschen mehr
, tagesschau.de, 19.01.2018
Der Kampf gegen Hass im Internet kommt nach einer EU-Untersuchung auch ohne gesetzliche Regelungen zügig voran. Soziale Medien nahmen zuletzt rund 70 Prozent aller beanstandeten Inhalte freiwillig aus dem Netz. Facebook, Twitter und YouTube haben Hass- und Hetzkommentare zuletzt vermehrt gelöscht. Das geht aus einer Untersuchung der EU-Kommission hervor. Zahlen der Brüsseler Behörde zufolge nahmen die Unternehmen zuletzt rund 70 Prozent aller beanstandeten Inhalte auf Grundlage ihrer freiwilligen Selbstverpflichtung aus dem Netz.
Dies war deutlich mehr als bei der überprüfung im Mai vergangenen Jahres. Damals konstatierte die Kommission eine Löschquote von 59 Prozent. Ende 2016 lag sie noch bei nur 28 Prozent. "Die neuesten Ergebnisse zeigen uns deutlich, dass die freiwillige Selbstverpflichtung derzeit sehr gut funktioniert, wenn es um Hass im Netz geht", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová. Jourová warnte die Branche allerdings davor, sich auf den Erfolgen auszuruhen.
Facebook muss die meisten Beschwerden bearbeiten
Die neuen Zahlen zeigen, dass sich die meisten Beschwerden auf Hetzpropaganda gegen bestimmte Volksgruppen, Muslime, Fremde oder Homosexuelle beziehen. Am stärksten betroffen ist den Zahlen zufolge Facebook, das rund die Hälfte aller Beschwerden bearbeiten musste.
Zuletzt hatte in diesem Zusammenhang das neue deutsche Gesetz zum härteren Vorgehen gegen Hass im Netz ärger in der EU-Kommission ausgelöst. Das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll dazu führen, dass Online-Netzwerke strafbare Inhalte schneller löschen. Bei systematischen Verstößen gegen die Vorgaben sind Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen. Die EU-Kommission hatte den deutschen Alleingang kritisiert und vor einem Flickwerk an Regeln in Europa gewarnt.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu-loeschquote-101.html

McAfee-Report
Facebook-Malware: Faceliker vergibt automatische Likes
, PC Magazin, 27.09.2017
Der Schädling Faceliker übernimmt die Kontrolle von Facebook-Profilen. Unwissentlich vergeben Opfer Likes, um fragwürdige Beiträge zu pushen.
[...] Die Malware Faceliker ist nicht unbekannt, doch stellten Sicherheitsforscher in letzter Zeit einen ungewöhnlichen Anstieg in der Benutzung der Schadsoftware fest. Dazu programmiert, den Browser unauffällig zu übernehmen, pusht der Faceliker fragwürdige Social-Media-Trends, Fake-News und ausgesuchte Beiträge. So kann die Malware die Stimmung in sozialen Medien beeinflussen und lenken.
Nach dem McAfee-Bericht für das letzte halbe Jahr sollen zusätzliche 4,63 Millionen infizierte Profile ihr Unwesen treiben. Das sind 8,9 Prozent der insgesamt 52 Millionen Schädlingsfunde von Januar bis Ende Juni. Die Schadsoftware ist meist in Add-Ons für den Browser verborgen, kann sich aber auch auf bösartigen und infizierten Webseiten verstecken. Oft leiten Beiträge auf Facebook Nutzer zu Seiten weiter, auf denen die Malware versteckt ist.
Faceliker verteilen dann mit dem Profil des Mitglieds auf Facebook Likes und unterstützt auch Beiträge der Angreifer oder deren Interessengebiete.
[...] Die Malware ist unauffällig und wird von Nutzern selten erkannt, wenn die Virenscanner nicht Alarm schlagen. Sicherlich bemerkt man aber nach einiger Zeit, dass man manche Facebook-Beiträge gar nicht geliked hat. Inzwischen haben sich die Faceliker weiterentwickelt und können Passwörter stehlen, Beiträge auf anderen Social-Media-Webseiten posten oder Werbebanner einblenden. Das sind eindeutige Hinweise auf eine Infektion mit Facelikern. Sie sollten Ihr System als Sicherheits- und Gegenmaßnahme von einem Anti-Virenprogramm gegenchecken lassen. http://www.pc-magazin.de/news/facebook-malware-faceliker-automatische-likes-3198421.html

Like-Hijacking
Facebook: Automatische Likes verhindern - so gehts
, PC Magazin.de, 06.09.2017
Viele Facebook-Nutzer vergeben automatische Likes. Was dahinter steckt und wie Sie dies verhindern, verraten wir in dieser Meldung.
[...] Facebook zeigt häufig direkt im Newsfeed an, bei welchen Statusbeiträgen, Bildern, Videos und mehr Ihre Freunde auf "Gefällt mir" geklickt haben. Diese Likes verraten einiges über Ihre Kontakte. Umso ärgerlicher und unangenehm ist es wohl für beide Seiten, wenn Ihre Freunde oder Sie selbst automatische Likes für fragwürdige Beiträge vergeben, um die Sie normalerweise einen Bogen machen. Das kann billiges Clickbaiting sein, ein "unglaubliches Video" und mehr.
Solches Like-Hijacking kommt in der jüngeren Vergangenheit häufiger vor. Was steckt dahinter? Im Regelfall wurden Ihre Kontakte oder Sie selbst nicht unbedingt Opfer eines Hacker-Angriffs. Vielmehr sind Facebook-Apps verantwortlich, die Sie womöglich in der Vergangenheit auf dem sozialen Netzwerk für Ihr Profil eingerichtet haben. Häufig sind diese Apps großen und seriösen Anbietern wie etwa dem Fun-Portal 9GAG oder der App Whatsapp nachempfunden. Das Problem: Die vermeintlich seriösen Apps haben sich von Ihnen die Rechte geben lassen, in Ihrem Namen Likes vergeben oder gleich Statusbeiträge veröffentlichen zu können.
[...] So gerät es dann völlig außer Kontrolle, was mit Ihrem Facebook-Konto geschieht. Die App vergibt dann Likes für Facebook-Beiträge oder Webseiten außerhalb des sozialen Netzwerks und lockt andere Nutzer in die gleiche Falle. Oftmals wartet dann ebenso eine Installationsaufforderung zu einer App, oder sie sollen Ihre Zugangsdaten für Facebook noch einmal bestätigen (die dann anschließend bei den Kriminellen sind). Nicht unwahrscheinlich ist es auch, dass Sie auf präparierte Webseiten kommen können, die Ihnen Viren oder Trojaner unterjubeln. Aus potenziell unerwünschten Apps werden somit echte Schädlinge.
[... ] Wie können Sie automatische Likes verhindern?
öffnen Sie auf der Facebook-Website (an einem Computer) die Einstellungen und klicken Sie in der linken Spalte auf den Menüpunkt "Apps". Achten Sie bei Ihren installierten Anwendungen auf die richtige Schreibweise und vergewissern Sie sich notfalls mit einem kontrollierenden Blick in die Info-Angaben der App, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt. Ist das nicht der Fall, können Sie entsprechende Apps, Dienste oder andere Anwendungen direkt löschen. Auf einem Mobilgerät finden Sie die entsprechenden Optionen in den Einstellungen der Facebook-App.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-automatische-likes-verhindern-apps-loeschen-tipps-3196798.html

EU-Kommission lässt Expertenheer gegen Fake News aufmarschieren, netzpolitik.org, 17.01.2018
Eine Gruppe aus Forschern, Journalisten und Plattform-Vertretern soll der EU-Kommission Vorschläge gegen die Verbreitung von Falschnachrichten vorlegen. In Brüssel wächst die Sorge vor der Desinformation im Netz.
https://netzpolitik.org/2018/eu-kommission-laesst-expertenheer-gegen-fake-news-aufmarschieren/

Rückblick 2017
Das Jahr der Fake News?
, tagesschau.de, 30.12.2017
Der Begriff Fake News könnte zum "Unwort des Jahres" gewählt werden. Und tatsächlich ist in den vergangenen Monaten intensiv über dieses Phänomen debattiert worden. Doch welche Gerüchte und Falschmeldungen gab es eigentlich? | mehr
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/jahr-der-fake-news-101.html

OKGefälschte Facebook-Konten
Facebook-Betrug mit Fake-Profilen - wie Sie sich und Ihre Kontakte schÜtzen
, PC Magazin, 22.01.2016
Der Betrug mit gefälschten Facebook-Profilen ist nicht neu, doch immer wieder fallen unbedarfte Nutzer auf die Abzocker rein. Wir zeigen, wie Sie sich und auch Ihre Facebook-Kontakte gegen die Betrugsmasche schützen
[...] Die Masche: So läuft der Facebook-Betrug mit Fake-Profilen ab
Auf Facebook erhält das Opfer eine Freundschaftsanfrage von einem eigentlich schon befreundeten Kontakt. Eigentlich ungewöhnlich - aber vielleicht hat dieser sich ja ein neues Profil erstellt oder das Passwort für das alte Profil vergessen? Akzeptiert das Opfer die Freundschaftsanfrage, erhält es kurze Zeit darauf eine Nachricht über den Facebook Chat oder den mobilen Messenger. Darüber bittet der vermeintliche Freund ihm die aktuelle Handynummer zu schicken - etwa: "Hallo, kannst du mir deine Handynummer geben, ich brauche sie dringend."
"Will mich mein Freund anrufen?" - Das Opfer verrät also seine Handynummer. Statt einem Anruf erhält es jedoch kurz darauf eine SMS mit einem Zahlencode. Diesen soll das Opfer dem Chatpartner verraten. Folgt es dieser Anweisung, hat der Betrüger sein Ziel erreicht - denn mit dem Code wird eine Geldzahlung über die Mobilfunkrechnung veranlasst.
Betrüger klauen öffentliche Facebook-Daten
Eine dreiste Betrugsmasche. Doch wie sind die Kriminellen genau vorgegangen? Die Betrüger suchen zu Beginn ein Facebook-Konto mit möglichst vielen öffentlichen Inhalten - allen voran Profilbild, Titelbild und Freundesliste. Daraufhin erstellen sie ein gleichnamiges Profil, eventuell mit leicht abgewandeltem Namen. Dieses wird mit den geklauten Inhalten angereichert und ist so auf den ersten Blick nur sehr schwer vom Original zu unterscheiden.
Mit dem Fake-Profil schicken sie nun Freundschaftsanfragen an alle öffentlich einsehbaren Kontakte des Original-Profils. Im Chat versuchen Sie nun, wie oben beschrieben, dem Opfer den Zahlencode aus einer SMS zu entlocken. Dahinter verbergen sich meist Bezahldienste wie PayPal Buy with Mobile oder dessen Ableger Zong. Diese Services nutzen die TAN-Codes um einfache Geldtransfers zu ermöglichen, die über die Handyrechnung abgebucht werden.
Natürlich sind viele Abwandlungen der Masche möglich. Mal wird etwa ein anderer Zahldienst genutzt oder der Angriff gleich von einem nicht nur kopierten, sondern ganz gekaperten Facebook-Konto ausgeführt. Wie bei anderen Phishing-Angriffen können grobe Rechtschreibfehler ein Hinweis auf den Betrugsversuch sein.
Facebook-Betrug: So schützen Sie sich und Ihre Kontakte
Um es den Betrügern so schwer wie möglich zu machen, sollten Sie folgende Ratschläge der Verbraucherzentrale NRW beachten und entsprechende Einstellungen in Facebook treffen:
Keine öffentliche Freundesliste: Wenn Sie Ihre Facebook-Freundesliste öffentlich zeigen, machen Sie Ihr Profil zum potenziellen Ziel für Betrüger - und Ihre Facebook-Freunde zu potenziellen Opfern. ändern Sie daher die Sichtbarkeit Ihrer Freundesliste von "öffentlich" auf "Freunde" oder noch besser auf "nur ich". Wechseln Sie dazu eingeloggt auf facebook.com/friends, klicken Sie auf das Stift-Symbol rechts über der Liste und wählen Sie den Punkt "Privatsphäre bearbeiten".
Keine öffentlichen Profilbilder: Ebenso wie die Freundesliste können auch Profilbilder über die Einstellung "Nur Freunde" vor Betrügern verborgen werden.
Seien Sie misstrauisch: Erhalten Sie von einem Facebook-Kontakt eine erneute Freundschaftsanfrage, versuchen Sie Ihn auf anderem Kommunikationsweg zu kontaktieren, um Sicherheit zu schaffen. Geben Sie sensible Daten wie Passwörter, TANs und Bezahlcodes nie an Dritte weiter.
Handyrechnung absichern: Beim Mobilfunkanbieter können Sie eine Drittanbietersperre einrichten lassen, die eben jene betrugsanfälligen Services vom Zugriff auf die Handyrechnung aussperrt. Eine Anleitung hierzu bietet etwa das Portal Computerbetrug.de.
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/facebook-betrug-fake-profile-gefaelschte-konten-schutz-3133148.html

Covert Redirect beim Login
Facebook, Google & Co. - Neues Sicherheitsrisiko bei der Anmeldung
, PC Magazin, 05.05.2014
Covert Redirect gefährdet Anmeldungen bei Facebook und Google. Nachdem Heartbleed überstanden ist, sorgen Sicherheitslücken in OpenID und OAuth 2.0 für Ärger.
Ein Login bei Facebook, Google, Twitter &Co. kann Gefahren bergen. Diese und weitere Dienste gehören zu den Anwendern der Login-Authentifizierungsprogramme OpenID und OAuth 2.0, die eine neue Sicherheitslücke bergen. Auf den genannten Web-Plattformen kann es zum "Covert Redirect" kommen. Die Sicherheitslücke wurde von Wang Jing, einem Doktoranden der Technischen Universität in Singapur entdeckt. Über die verdeckte, heimliche "Umleitung" können Angreifer unter Umständen den User während eines Login-Vorganges unbemerkt auf eine andere als die gewünschte Seite umleiten, die dann mit Schadecode präpariert ist.
Dabei betrifft das Sicherheitsproblem nicht die genannten Anbieter selbst, sondern diejenigen Apps, Seiten und Webdienste, in die sich die User über die großen Anbieter einloggen. OpenID und OAuth ist die Software, die es ermöglicht, dass sich User mit einem etwa bei Google oder Facebook bestehenden Konto in andere Dienste einloggen können, ohne dort ein Konto zu unterhalten. Diese Dienste nutzen dann, wenn sie korrekt arbeiten, nur die vom User freigegebenen Daten der "Anmeldestelle" zu ihrer Authentifizierung. An sich sollte das Verfahren für mehr Sicherheit sorgen, als wenn die Kontodaten der Nutzer an noch mehr Stellen hinterlegt werden.
Für User und Webmaster ist das Verfahren recht komfortabel. Die Anmeldedaten bleiben beispielsweise bei Google oder Facebook und der neue Dienst muss weder E-Mail-Adresse noch Passwort speichern. Genau darin liegt aber auch die Schwachstelle des Verfahrens. Der Drittanbieter kann den User mittels Phishing leicht zum Eingeben seiner Zugangsdaten für Google oder Facebook veranlassen, womit er vollen Zugang zu dessen dort gespeicherten Daten erhält.
Die Probleme sind nicht leicht zu lösen. So halten sich denn auch die großen Dienste auf Nachfrage des studentischen Sicherheitsforschers sehr bedeckt. Vermeiden kann der User die Unsicherheit in der indirekten Authentifizierung nur, indem er sich bei den entsprechenden Diensten direkt registriert. Man sollte also sein Browserfenster oder den Tab sofort schließen, wenn unerwartet ein neues Login-Fenster bei einer Anwendung auftaucht, bei der man bereits authentifiziert sein sollte, und - selbstvertändlich - keinen Links aus Mails unbekannter Absender folgen.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-google-risiko-login-covert-redirect-openid-oauth-2-0-2297723.html

Verbraucherzentrale reichts
Facebook wegen neuer Nutzungsbedingungen abgemahnt
, PC Magazin.de, 26.02.2015
Die neuen Facebook-Nutzungsbedingungen verstoßen laut Verbraucherschützern gegen deutsches Recht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt Facebook ab.
Deutsche Verbraucherschützer mahnen Facebook aufgrund der neuen AGB und Datenschutzregeln ab. Anlass dazu gaben 19 Klauseln aus den Nutzungsbedingungen, die laut Verbraucherzentrale gegen geltendes Recht verstoßen. Insbesondere die Auswertung von Nutzerdaten zur Verknüpfung mit Werbung steht in der Kritik, denn laut Verband erschließe sich den Verbrauchern nicht auf den ersten Blick, wann welche Daten für welche Zwecke verwendet werden.
Datenschützer auf der ganzen Welt kreiden Facebook schon lange an, dass die Standardeinstellungen des sozialen Netzwerks zunehmend eine weitgehende Veröffentlichung von persönlichen Daten vorsehen. Nach deutschem Recht dürfen Unternehmen persönliche Daten nur verwerten, wenn die Nutzer dem zustimmen. Bei Facebook geschieht dies allerdings ohne Einwilligung der Nutzer.
Zudem werfen die Verbraucherschützer dem Unternehmen vor, das eigene Geschäftsmodell zu verharmlosen: "Facebook ist und bleibt kostenlos", heißt es auf der Anmeldeseite des sozialen Netzwerks. Facebook-Nutzer zahlen zwar kein Geld, doch das Unternehmen nutzt dafür laut Verbraucherzentrale sämtliche Daten der Nutzer, um sie an andere werbetreibende Unternehmen zu verkaufen. Alle Informationen, die Nutzer über das soziale Netzwerk übermitteln, seien für Facebook bares Geld wert.
Die anhaltende Debatte über den Datenmissbrauch von Facebook führte dazu, dass viele Nutzer dem sozialen Netzwerk den Rücken kehren. Wer auf der Suche nach sozialen Netzwerken ist, die weniger Werbung aufzwängen und nicht auf den Zug des Datensammelwahns aufspringen, sollte sich diese zehn Facebook-Alternativen genauer ansehen.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-abmahnung-verbraucherzentrale-bundesverband-nutzungsbedingungen-agb-2923602.html

"PARTEI" kapert AfD-Gruppen: "Von nun an von echten Menschen verarscht", tagesschau.de, 03.09.2017
Die Satirepartei "PARTEI" hat mehr als 30 Facebook-Gruppen übernommen, die die AfD unterstützen. Die "PARTEI" verkündete, ab jetzt würden die AfD-Anhänger nicht mehr von Bots, sondern "von echten Menschen verarscht".
Der Wahlkampf auf Facebook spielt vor allem für die AfD eine herausragende Rolle. Keine Partei hat mehr Freunde in dem sozialen Netzwerk, seit ihrer Gründungsphase mobilisiert die AfD vor allem hier Anhänger. Allein die Seite der AfD-Bundespartei hat rund 350.000 Freunde - die SPD beispielsweise erreicht nicht einmal die Hälfte.
In Dutzenden Gruppen haben sich zudem Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten zusammengeschlossen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Oft wird offen Klartext geredet in Chats und Gruppen. Dementsprechend riskant ist die Strategie, vor allem auf Facebook zu setzen, da digitale Kommunikation durch Leaks immer wieder an die öffentlichkeit kommen kann, wie zuletzt der Fall des AfD-Politikers Holger Arppe gezeigt hat.
"PARTEI" übernimmt Gruppen
Nun sieht sich die AfD mit einer Attacke auf Facebook direkt konfrontiert: 31 interne Gruppen wurden von der Satirepartei "PARTEI" (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) gekapert. Der Satiriker Shahak Shapira verkündete in einem Video die feindliche Übernahme. Shapira behauptet in dem Video, die AfD-nahen Facebook-Gruppen seien bislang vor allem von Bots gefüttert worden: "Sie werden von Robotern verarscht, wie in der Matrix", richtet sich der Satiriker an AfD-Anhänger aus den betroffenen Gruppen. Shapira weiter: Die gute Nachricht sei, "dass Sie von nun an von echten Menschen verarscht werden".
Zudem werde es nun Änderungen in den Gruppen geben, verkündete Shapira: Hetze gegen Muslime müsse nun immer gen Mekka gerichtet werden, Gender-Kritik geschlechtsneutral formuliert werden - und es werde ab sofort eine Flüchtlingsquote von 18 Prozent für die Gruppen eingeführt.
Tatsächlich wurden, wie die "PARTEI" es behauptet hat, in den entsprechenden Gruppen das Video von Shapira sowie weitere Inhalte verbreitet, die sich gegen die AfD richten. Außerdem stellten die neuen Administratoren der Gruppen den Status von "secret" (geheim) auf "public" (öffentlich), sodass die Inhalte nun für jeden zu sehen sind. Auch die Namen wurden teilweise bereits geändert: Aus der Gruppe "Björn Höcke - AfD-FanGRUPPE" ist nun "Serdar Somuncu - Die PARTEI - FanGRUPPE" geworden. Einige Gruppen sind nicht mehr zu erreichen.
"Niemanden mehr als Admin einsetzen"
In vielen AfD-nahen Gruppen, die nicht von der feindlichen Übernahme betroffen sind, herrscht derweil Alarmstimmung. "Bloß niemanden mehr als Admin einsetzen, der nicht 100% persönlich bekannt ist", schreibt ein Mitglied der geheimen Facebook-Gruppe "Wir stehen zu Björn Höcke". Ein anderer Nutzer sieht sich durch die Aktion in seiner Meinung bestätigt: "Das ist der ´Cyberwar". Eine der vielen Facetten des Weltkriegs III, in dem wir uns längst befinden."
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/die-partei-afd-facebook-101.html

Lesermeinung von Gooken: Weltkrieg III? Microsoft & Co. wollen bestimmt schon wieder meinen Computer kaputt machen ( am besten den mit "Universal"-Linux, bevor er eines Tages bombensicher läuft : siehe auch Programmbeschreibung Linux-Game xbill )... Jaja, so kennt man sie halt...

Achtung: "Nigeria-Connection" auf Facebook unterwegs, mimikama
http://www.mimikama.at/allgemein/achtung-nigeria-connection-auf-facebook-unterwegs Auf Facebook treffen täglich wieder verstärkt "Nachrichten" der so genannten "Nigeria Connection" (siehe bei uns unter News&Links#bankenskandal, Anm., Gooken) ein. Die Nigeria Connection ist keine strukturierte...
http://www.mimikama.at/allgemein/achtung-nigeria-connection-auf-facebook-unterwegs/

Härteres Vorgehen gegen Trolle: Twitter hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, spiegel-online.de, 27.02.2015
Twitter sagt den Dauerpöblern den Kampf an: Mit neuen Maßnahmen will der Kurznachrichtendienst die Zahl der Fake-Profile und Schmäh-Tweets reduzieren. In manchen Fällen sollen Handynummern gesammelt werden. Wer ständig andere Nutzer beleidigt, dem wird es künftig erschwert, Twitter überhaupt zu nutzen. Der Kurznachrichtendienst will ab sofort die E-Mail-Adressen und Telefonnummern derjenigen Nutzer, die dauerhaft Hass-Tweets veröffentlichen, sammeln und auf eine interne schwarze Liste setzen. Eine Twitter-Sperre soll laut des Tech-Blogs "The Verge" so ablaufen: Nutzer melden beleidigende und belästigende Tweets wie gewohnt über den entsprechenden Button. Wird ein Account öfter gemeldet, wird der Nutzer dazu aufgefordert, sich über seine E-Mail-Adresse zu identifizieren. Werden mehrere Schmäh-Accounts mit derselben E-Mail-Adresse in Verbindung gebracht, wird diese Adresse für weitere Registrierungen gesperrt. Ähnlich läuft es mit der Handynummer. Wer allzu häufig Nutzer beleidigt, wird von Twitter irgendwann aufgefordert, seine Nummer zu hinterlegen. Und sollte er weiterhin Hasstiraden veröffentlichen, lässt sich auch die Handynummer dauerhaft nicht mehr für die Twitter-Anmeldung nutzen. Die schwarze Liste mit den Nummern und E-Mail-Adressen sei aber nur ein Teil der Maßnahmen, schreibt Twitter-Vizechefin Tina Bhatnagar. So könnten Nutzer das Unternehmen nun auch direkt auf Fake-Accounts und die Verbreitung privater und vertraulicher Informationen hinweisen. Im Dezember hatte Twitter angekündigt, neue Maßnahmen gegen die Verbreitung von Hasstiraden und Schmähungen zu ergreifen. Seither habe das Unternehmen fünf Mal so viele Nutzerhinweise erhalten wie vorher, erklärte Bhatnagar. Die Zahl der Mitarbeiter, die sich um problematische Beiträge kümmern, sei verdreifacht worden. Der Kurzbotschaftendienst hatte zuletzt immer weniger neue Nutzer hinzugewinnen können. Während Twitter im dritten Quartal 2014 noch 13 Millionen neue Mitglieder anlocken konnte, waren es im vierten Quartal nur vier Millionen. Insgesamt nutzten Ende vergangenen Jahres 288 Millionen Menschen den Dienst. Das Unternehmen schreibt nach wie vor rote Zahlen.

EU-Kommission droht mit "gesetzgeberischen Maßnahmen" zur Entfernung von Internetinhalten, netzpolitik.org, 12.01.2018
Bereitwillig kooperieren Facebook & Co zur Löschung "terroristischer und extremistischer" Postings mit der Europäischen Union. Zukünftig sollen die Firmen einer Berichtspflicht unterliegen. Wie beim deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz könnte eine Richtlinie folgen. Die Kommission prüft bereits die Einführung von Löschfristen.
https://netzpolitik.org/2018/eu-kommission-droht-mit-gesetzgeberischen-massnahmen-zur-entfernung-von-internetinhalten/

Öffentlichkeit
Illegale Inhalte im Netz: EU-Kommission setzt auf die vermeintliche Wunderwaffe "Upload-Filter", netzpolitik.org, 27.09.2017
Die EU-Kommission hat heute Leitlinien für Plattformbetreiber vorgestellt, die eine zügige Entfernung von mutmaßlich illegalen Inhalten im Netz vorsehen. Als Allheilmittel gegen Terrorismus, Hassrede oder Urheberrechtsverletzungen im Internet soll eine automatische Erkennung, Entfernung und Filterung solcher Inhalte dienen. Das kann gefährliche Folgen haben.
https://netzpolitik.org/2017/illegale-inhalte-im-netz-eu-kommission-setzt-auf-die-vermeintliche-wunderwaffe-upload-filter/

Facebook und Twitter vor US-Kongress
US-Wahlwerbung - in Rubel bezahlt
, tagesschau.de, 02.11.2017
Lange haben Facebook und Twitter versucht, das Problem kleinzureden - doch inzwischen wird immer deutlicher, wie stark Russland versucht hat, die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Die Verantwortlichen der Tech-Firmen mussten nun vor dem US-Kongress antreten. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/anhoerung-russland-usa-101.html

Facebook entfernt 1,5 Millionen Videos vom Moschee-Anschlag, PC-WELT.de, 18.03.2019
Facebook hat in den ersten 24 Stunden etwa 1,5 Millionen Videos vom Moschee-Anschlag in Neuseeland geblockt.
https://www.pcwelt.de/news/Facebook-entfernt-1-5-Millionen-Videos-vom-Moschee-Anschlag-10557292.html

Moderation nach Gutsherrenart: Wie Twitter Accounts ohne Einordnung des Kontexts sperrt, netzpolitik.org, 15.01.2018
Die derzeitige Löschorgie in sozialen Netzwerken trifft nicht nur prominente Fälle wie die Streetart-Ikone "Barbara" und das Satire-Magazin Titanic. Der Fall von Jörg Rupp zeigt, dass Twitter nach Gutsherrenart Accounts sperrt ohne sich den Kontext von Tweets anzusehen. Widerspruch beantwortet das Unternehmen mit Standardfloskeln.
https://netzpolitik.org/2018/moderation-nach-gutsherrenart-wie-twitter-accounts-ohne-einordnung-des-kontexts-sperrt/

Manipulierte Inhalte auch auf Instagram, tagesschau.de, 01.11.2017
Auch Instagram wurde vor der US-Wahl für die mutmaßliche russische Desinformationskampagne genutzt. Wie Facebooks-Vizechef Stretch vor dem Senatsausschuss aussagte, hätten manipulierte Anzeigen etwa 20 Millionen Nutzer des Bilderdienstes erreichen können.
Die mutmaßliche russische Polit-Kampagne vor der US-Wahl könnte nicht nur Millionen Facebook-Nutzer, sondern auch zahlreiche Menschen über den Online-Bilderdienst Instagram erreicht haben. Das sagte Facebook-Vizechef Colin Stretch bei seiner Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats. Demnach seien im vergangen Jahr rund 120.000 manipulative Inhalte aus russischen Quellen auf Seiten der Facebook-Tochter platziert worden, die rund 20 Millionen Nutzer in den USA erreicht hätten.
Der Konzern hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass mehr als 126 Millionen Nutzer seines Facebook-Netzwerks in den USA zwischen 2015 und 2017 von russischen Quellen verbreitete Kommentare, Berichte und andere Inhalte erhalten hätten. Die Gesamtzahl der in dem zum Facebook-Konzern gehörenden Diensten mit diesen Inhalten belieferten Nutzer liegt demnach bei etwa 146 Millionen.
Am Dienstag hatten sich Vertreter von Facebook, Google und Twitter erstmals zur mutmaßlicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahl geäußert. In dem Ausschuss verteidigten die Tech-Konzerne einerseits ihre bestehenden Sicherheitsmaßnahmen. Andererseits sagten sie aber auch mehr Sicherheiten zu, um den Missbrauch durch ausländische Nationen auf ihren Plattformen zu stoppen.
https://www.tagesschau.de/ausland/instagram-werbung-russland-101.html

Die Chefs der Rechtsabteilung von Facebook und Twitter, Colin Stretch und Sean Edgett, rechts, sowie Googles Direktor für Recht und Informationssicherheit, Richard Salgado. | Bildquelle: APVIDEO Facebook, Google und Twitter sagen vor US-Senat aus

Russland-Affäre
Social-Media-Dienste verurteilen Wahlmanipulation
, tagesschau.de, 01.11.2017
Vertreter der Internetfirmen Facebook, Twitter und Google haben zur Russland-Affäre vor dem US-Kongress ausgesagt. Sie verurteilten die Einflussnahme aus Russland auf die US-Präsidentschaftswahl. Der Schutz vor Missbrauch sei aber schwierig. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/facebook-twitter-google-101.html

Forscher wollen mit WLAN durch die Wände schauen
Eine bewegliche und eine statische WLAN-Antenne kann ein ziemlich genaues Bild der Räumlichkeiten schaffen

, PC-WELT.de, 05.05.2017
http://www.pcwelt.de/a/forscher-wollen-mit-wlan-durch-die-waende-schauen,3436943

Facebook und der Journalismus: Eine Geschichte voller Missverständnisse, netzpolitik.org, 14.04.2018
Europas Nachrichtenseiten sind voll vom Datenskandal um Cambridge Analytica. Beim buntesten Journalismuskongress in Europa fiel der Name der Datenfirma aber praktisch nicht, obwohl stundenlang über Facebook debattiert wurde. Denn aus Sicht der Medienhäuser ist nicht die Preisgabe von Nutzerdaten das Problem mit Facebook - sondern bloß ihr geringer Einfluss auf den Internetgiganten.
https://netzpolitik.org/2018/facebook-und-der-journalismus-eine-geschichte-voller-missverstaendnisse/

Ziemlich schnell entfreundet: Türkei-Kritiker verlieren rätselhaft viele Follower auf Facebook, netzpolitik.org, 10.11.2017
https://netzpolitik.org/2017/ziemlich-schnell-entfreundet-tuerkei-kritiker-verlieren-raetselhaft-viele-follower-auf-facebook/

Künstliche Intelligenz soll Selbstmordabsichten erkennen
Neue Technologie
Facebook will Suizide verhindern
, tagesschau.de, 28.11.2017
Im Oktober beging ein Vater in der Türkei Suizid - live gestreamt in einem Video auf Facebook. Es ist nicht der erste Fall. Nun hat das soziale Netzwerk eine Technologie entwickelt, die ab sofort Selbsttötungsabsichten seiner Nutzer verhindern soll. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-suizidpraevention-101.html

#faktenfinder
Grüne beklagen anonyme Einflussnahme, tagesschau.de, 18.10.2017
Anonyme Betreiber eines Blogs und einer Facebook-Seite haben während des Bundestagswahlkampfs Stimmung gegen die Grünen gemacht. Dagegen geht die Partei nach Informationen von NDR und SZ nun vor und legte Beschwerde ein. Von Stefanie Dodt. | mehr, http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/greenwatch-101.html

"Die Politik darf nicht länger zusehen", ndr.de, 21.03.2018
Der Datenskandal alarmiert: Wenn Facebook, Google oder Amazon immer mehr über uns wissen, dann müssen die Kunden endlich auch mehr über ihre Geschäfte erfahren - fordert Nils Kinkel.
https://www.ndr.de/ndr2/programm/Facebook-Datenskandal,meinemeinung328.html

So schützt ihr eure Daten bei Facebook, ndr.de, 21.03.2018, N-JOY
In den USA wurden Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern ohne ihr Einverständnis verkauft. Ihr wollt eure Daten auf Facebook schützen? Mit diesen Tipps gebt ihr möglichst wenig preis.
https://www.n-joy.de/multimedia/So-schuetzt-ihr-eure-Daten-bei-Facebook,facebookskandal100.html

Tipps zum Schutz der persönlichen Daten, ndr.de, 21.03.2018
Wie lassen sich die persönlichen Daten in dem sozialen Netzwerk Facebook vor dem unbefugten Zugriff anderer schützen? Tipps aus dem ARD-Hörfunkstudio Los Angeles.
https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Tipps-zum-Schutz-der-persoenlichen-Daten,facebook2576.html

Facebook-Geschäftsbedingungen neu verhandeln!, 21.03.2018
Private Daten von Facebook-Nutzern sind ungefragt für politische Zwecke genutzt worden. Neue Geschäftsbedingungen und Kontrollen müssten her, so Nils Kinkel im Kommentar.
https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Facebook-Geschaeftsbedingungen-neu-verhandeln,facebook2574.html

NetzDG-Beschwerden: Facebook fällt im Test durch, ndr.de, 17.01.2018
ZAPP stellte Facebooks NetzDG-Beschwerdeformular in einem Selbstversuch auf den Prüfstand. Entscheidungen lassen sich nicht nachvollziehen, eine Linie ist nicht zu erkennen.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/NetzDG-Beschwerden-Facebook-faellt-im-Test-durch,netzdg108.html

"Kein Netflix, kein Instagram": Millionär mit 30 - zwei Millennials verraten, wie sie das geschafft haben, STERN.de, 27.02.2018
Es ist oft schon schwierig genug, als 30-Jähriger einigermaßen sorgenfrei über die Runden zu kommen. Wie ist es also möglich, in dem Alter schon Millionär zu sein? Zwei Millennials haben dem "Time"-Magazin verraten, worauf es ankommt.
https://www.stern.de/neon/vorankommen/gruenderszene/millionaer-mit-30--millennials-berichten--wie-sie-das-geschafft-haben-7879332.html

Warum Frauen auf Facebook verstummen, ndr.de, 06.12.2017
In den Facebook-Kommentarspalten deutscher Medien dominiert die männliche Meinung. Medienhäuser wünschen sich mehr Beteiligung von Frauen - können aber nur wenig tun.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Warum-Frauen-auf-Facebook-verstummen,socialmediafrauen100.html

Bundestagswahl: Versuch anonymer Einflussnahme, ndr.de, 18.10.2017
Anonyme Betreiber des Blogs "Greenwatch" machten während des Bundestagswahlkampfes auf Facebook Stimmung gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Wer steckt dahinter?
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Greenwatch-Versuch-anonymer-Einflussnahme,greenwatch100.html

Filterzapper: Filterblasen im Vergleich, ndr.de, 30.08.2017
Seit den US-Wahlen steht zur Debatte, inwiefern Facebook-Filterblasen Wahlentscheidungen beeinflussen. ZAPP bietet bis zur Bundestagswahl die Möglichkeit zum Selbstversuch.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Filterzapper-Filterblasen-im-Vergleich,filterzapper106.html

Rechte aus NRW mit 155 Kilogramm Sprengstoff
Nach Sprengstofffund in Lauterecken: Gab es Verbindungen zu rechter Terrorgruppe?
, tagesschau.de, 14.01.2017
Der 18-Jährige, der in Lauterecken Sprengstoff gehortet hat, pflegte offenbar Kontakte in die rechte Szene: Die Staatsanwaltschaft prüft einem Bericht zufolge eine mögliche Verbindung des Mannes zur Terrorgruppe Oldschool Society.
Die Polizei hatte das Haus mit dem Sprengstoff zeitweise rund um die Uhr bewacht.
Bei der Vernehmung der zwei wegen des Besitzes von 155 Kilogramm Sprengstoff verhafteten Männer habe der 18-Jährige von einem Treffen der Oldschool Society (OSS) gesprochen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Das Treffen habe demzufolge im Sommer in einer Hütte in Rheinland-Pfalz stattgefunden.
"In Deutschland etwas machen"
Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll nach Angaben der Beschuldigten ein Teilnehmer des Treffens davon gesprochen haben, dass "man in Deutschland was machen müsse" und gefragt haben, ob man 250 Kilogramm Sprengstoff für ihn herstellen könne.
Der Mann aus Lauterecken und sein 24-jähriger, aus Nordrhein-Westfalen stammender Komplize hätten in den Verhören aber bestritten, einen Anschlag geplant zu haben. Das sichergestellte Material sei nur für den privaten Gebrauch bestimmt gewesen. Den Angaben des "Spiegels" zufolge soll jedoch bei der Durchsuchung des Elternhauses des 18-Jährigen Anfang Januar auch ein selbst gebauter Sprengsatz mit einem Hakenkreuz und SS-Runen gefunden worden sein.
Staatsanwaltschaft äußert sich nicht
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Zweibrücken wollte sich auf SWR-Anfrage nicht zu dem "Spiegel"-Bericht äußern. "Die andauernden Ermittlungen werden in alle Richtungen und mit Hochdruck geführt. Ich bitte um Verständnis, dass derzeit keine Mitteilungen zu dem Verfahren durch die Ermittlungsbehörden möglich sind", teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Graßhoff mit. Sobald man dazu in der Lage sei, weitere Informationen mitteilen zu können, werde man das tun.
Dass der 18-jährige Pfälzer der rechten Szene nahe steht, hatte zuvor bereits der SWR berichtet. Recherchen hatten ergeben, dass sich der Verdächtige beispielsweise im Internet offen zur rechtsextremen NPD bekennt und sich über Facebook mit einem führenden NPD-Mitglied aus Rheinland-Pfalz austauschte.
Der 24-jährige mutmaßliche Komplize aus Nordrhein-Westfalen war der Polizei laut "Spiegel" schon vor Jahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz aufgefallen. 2012 fanden Ermittler zudem rechtsextreme Literatur bei ihm. Im aktuellen Verfahren hätten jedoch keine Hinweise auf eine rechte Gesinnung festgestellt werden können, so die Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise.
Mehr als 110 Kilo Sprengstoff abtransportiert
Vor knapp zwei Wochen waren bei dem 18-Jährigen mehr als 110 Kilo illegale Feuerwerkskörper und Sprengstoffe gefunden worden. Die Behörden untersuchen weiterhin, ob er und der 24-Jährige einen Anschlag in Kaiserslautern geplant hatten. Beide bestreiten das und bezeichnen sich als Freizeit-Pyrotechniker.
Gegen die Männer wird wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Sie sitzen in Untersuchungshaft. https://www.swr.de/swraktuell/rp/sprengstoffsammler-aus-lauterecken-verbindungen-zu-rechter-terrorgruppe/-/id=1682/did=18819346/nid=1682/1vsh8dz/index.html

Neue Funktion bei WhatsApp Nicht mehr dem Falschen die Liebe erklären, tagesschau.de, 28.10.2017
Eine Nachricht mit dem Messengerdienst WhatsApp verschicken - nur um festzustellen, dass die Worte an die falsche Adresse gingen: Viele Nutzer wünschten sich, dass sie ihre Nachrichten zurückholen können. Das soll jetzt möglich sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/whatsapp-141

So kontrollieren Sie Ihr Werbeprofil bei Facebook, PC-WELT, 22.11.2016
Facebook gibt seinen Nutzern mehr Kontrolle über die Werbung auf der Seite. Wie Sie die Kontrolle nutzen, lesen Sie hier.
http://www.pcwelt.de/tipps/So-kontrollieren-Sie-Ihr-Werbeprofil-bei-Facebook-10075797.html

Warnung vor Facebook-Virus: Dieser Video-Link führt zu Malware, PC Magazin, 24.08.2017
Eine neue Malware verbreitet sich aktuell Über Facebook und Messenger. Sie lockt Nutzer mit einem Video-Link auf virenverseuchte Webseiten.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-virus-video-link-private-nachricht-3198273.html

Vorübergehend festgenommen
Deutscher darf wegen Facebook-Posts Türkei nicht mehr verlassen
, STERN.de, 01.01.2019
Er wollte eigentlich nur am Begräbnis seiner Mutter teilnehmen: In der Türkei ist ein Deutscher vorübergehend festgenommen worden und darf nun nicht mehr nach Hause reisen - wegen seiner Posts auf Facebook.
https://www.stern.de/politik/ausland/tuerkei--deutscher-darf-wegen-facebook-posts-das-land-nicht-mehr-verlassen-8511662.html

Anbieter von Kundenrezensionen bei Amazon #faktenfinder
Manipulierte Kundenbewertungen
Fünf Sterne für 14,95 Euro
, 14.10.2017
Gefälschte Bewertungen, fingierte Besprechungen, gekaufte Rezensionen: Vermeintliche Kundeneinschätzungen auf Onlineportalen sind oft fragwürdig. Kristin Becker erklärt, warum man den Benotungen nicht trauen sollte. | mehr, http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/manipulierte-kundenbewertungen-amazon-und-co-101.html

BGH-Urteil zu Facebook
Auch digitale Inhalte sind vererbbar
, tagesschau.de, 12.07.2018
Der BGH hat entschieden, dass eine Mutter auf das Facebook-Konto ihrer verstorbenen Tochter zugreifen darf. Die Richter zogen in ihrer Begründung die Parallele zu Dokumenten auf Papier.
https://www.tagesschau.de/inland/facebook-erbe-107.html
https://www.tagesschau.de/inland/digitales-erbe-103.html

Die Ursprünge der sozialen Netzwerke, PC-WELT.de, 05.05.2019
Vor Facebook und sogar vor MySpace gab es schon soziale Netzwerke. Hier stellen wir Ihnen vor, wie die Computer die Menschen zu Beginn des Internets zusammen brachten. Lange vor Facebook und Google+ gab es schon soziale Netzwerke. Wir stellen die Vorläufer von Facebook & Co vor.
Die erste soziale Netzwerkseite war SixDegrees.com, der 1997 online gestellt. Fünf Jahre später öffnete Friendster.com seine Pforten. Dies hat dazu geführt, dass soziale Netzwerke, wie MySpace und Facebook gegründet wurden.
[...] American People/Link (1984)
American People/Link bot unterschiedliche Services, wie Online-Nachrichten, E-Mail und Live-Chats über ein System an, dass dem landesweiten Einwahlnetzwerk BBS ähnelte. Im Jahr 1985 hat APL eine gedruckte Werbekampagne gestartet, die People/Link als einen Online-Dating-Service angepriesen hat. Das war zu der Zeit eine vollkommen neue Idee. Während der Hochphase Ende der 1980er hatte APL etwa 5000 Mitglieder. Es wurde 1991 geschlossen.
Quantum Link (1985)
Honk (1976)
1976 haben zwei Studenten an der Kansas Universität ein frühes schwarzes Brett für die Computer der Universität entwickelt. Das Programm von John Borak und Alexander Barket, nannten sie "Honk". Im Grunde genommen arbeitete es genauso wie Community Memory, sodass die Nutzer auch hier die Nachrichten anderer lesen und selbst welche verfassen konnten. ...
Computerized Bulletin Board System (1978)...
CompuServe Information Service (1979)...
...
Prodigy (1988)
...
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Ratgeber-Soziale-Netzwerke-Die-Wurzeln-der-sozialen-Netzwerke-6504543.html

Schuld an der Liebeskrise
Beziehung zu dritt? So führt Twitter nicht zum Aus
, FOCUS Online, 05.10.2017
Studien belegen, dass die Nutzung von Plattformen wie Twitter und Facebook der Beziehung schaden können. Darum sind soziale Netzwerke Liebeskiller. So vermeiden Sie damit verbundenen Streit.
http://www.amica.de/liebe-psychologie/liebe-sex/schuld-an-der-liebeskrise-beziehung-zu-dritt-so-fuehrt-twitter-nicht-zum-aus_id_3992451.html?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_Amica+Liebeskrise+zu+dritt

"Free Basics" von Facebook: Zero Rating, Zero Netzneutralität, Zero Datenschutz, netzpolitik.org, 26.08.2017
Facebooks "Free Basics"-Programm verletzt die Prinzipien der Netzneutralität und verfehlt sein erklärtes Ziel, Millionen von Menschen den Einstieg ins Internet zu ermöglichen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Global Voices. Auf Kritik stößt auch die übermäßige Sammlung von Daten durch das Unternehmen.
https://netzpolitik.org/2017/free-basics-von-facebook-zero-rating-zero-netzneutralitaet-zero-datenschutz/

"E-smuggling": Europol intensiviert die Bekämpfung von Fluchthilfe über das Internet, netzpolitik.org, 14.06.2017
Im vergangenen Jahr sollen sich laut der EU-Polizeiagentur 17.459 Personen als "Menschenschmuggler" betätigt haben. In den meisten Fällen kommunizieren Geflüchtete und ihre HelferInnen mithilfe von Facebook-Diensten oder Telegram. Bei Ermittlungen soll der Auswertung elektronischer Beweismittel deshalb mehr Bedeutung zukommen.
https://netzpolitik.org/2017/e-smuggling-europol-intensiviert-die-bekaempfung-von-fluchthilfe-ueber-das-internet/

Facebook: Nacktfoto-Upload soll vor "Rachepornos" schützen, PC Magazin, 09.11.2017
Außergewöhnliches Pilotprojekt: Durch den Upload von Nacktbildern auf Facebook sollen sich Nutzer künftig vor Rachepornos schützen können.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-nacktfoto-upload-racheporno-schutz-3198646.html

Facebook will Nacktbilder von seinen Nutzern haben, PC-WELT.de, 09.11.2017
Facebook will Rachepornos mit Nacktbildern bekämpfen, die Nutzer dem sozialen Netzwerk zuvor zur Verfügung gestellt haben.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-will-rachepornos-mit-nacktbildern-bekaempfen,3448716

Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst
Auf Twitter gibt es mittlerweile mehr Pornobilder als Haustierfotos - behauptet zumindest eine britische Boulevardzeitung. Der Vorwurf an den Kurznachrichtendienst: Twitter schütze besonders Kinder nicht ausreichend vor den expliziten Bildern. Zeitung: halbe Million neue Pornobilder pro Tag. Die Boulevardzeitung wirft dem Kurznachrichtendienst vor, nicht genug gegen die Flut der Pornobilder zu tun, obwohl auch Kinder sie sehen könnten. Twitter werde von speziellen Internetfiltern für Kinder nicht erfasst, weil die Seite nicht als pornographisch eingestuft werde, heißt es zur Erklärung. Anders als zum Beispiel Facebook blockiere Twitter selbst pornographische Bilder nicht automatisch, so das Blatt weiter. Twitter ist bisher liberaler als Facebook: Twitters Umgang mit pornographischen Inhalten ist deutlich liberaler als der von Facebook. Das verrät bereits ein Blick in die Nutzerregeln: Pornobilder verbietet Twitter nur für Profil- oder Hintergrundbilder ausdrücklich. Wer einen Nutzer melden will, wird "pornographische Inhalte" als Meldegrund vergeblich suchen. Stattdessen sollen Nutzer, die "sensible" Inhalte hochladen möchten, diese so kennzeichnen. Wer solche Inhalte nicht sehen will, kann das bei seinem Twitter-Konto einstellen. Nach Kinderpornographie wird gefiltert: Strengere Regeln hat Twitter nur bei Kinderpornographie: Accounts, die Kinderpornographie verbreiten oder gutheißen, werden laut Unternehmensangaben "dauerhauft gesperrt" und auch den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Die Melde-Funktion für Kinderporno-Accounts ist auf Twitter aber nur über Unter-Menüs der Hilfefunktion zu finden. Einem Medienbericht zufolge sucht Twitter seit 2013 aber selbst aktiv nach kinderpornographischen Inhalten: Wie der "Guardian" berichtet, nutzt Twitter die unter anderem von Microsoft entwickelte Technik "PhotoDNA", um solche Bilder automatisch zu finden.

Love From Hell
Scheiße, Verlobung geplatzt, aber alles schon auf Instagram!
, STERN.de, 27.11.2018
Social Media bedeutet auch immer irgendwie Krieg: Gwyneth Paltrow disst Instagram-Junkie Justin Bieber. Lena Meyer-Landruth kämpft gegen Mobbing. Hailey Baldwin stalkt die Ex ihres Gatten. Und alle nur so: Hoppla!
https://www.stern.de/familie/henriette-hell/hell---scheisse--verlobung-geplatzt--aber-alles-schon-auf-instagram--8461630.html

Extreme Solariumsbräune
Make-up-Model wird wegen Blackfacing angefeindet - und hat nun Angst vorm Sonnenbaden
, STERN.de, 02.06.2019
Bei Instagram zeigt Chloe Wilson gern ihren extrem gebräunten Körper. Dafür wird sie kritisiert und sogar als Rassistin bezeichnet.
https://www.stern.de/lifestyle/leute/auf-instagram--make-up-model-wird-des-blackfacing-und-rassismus-bezichtigt-8735386.html

Australierin in Griechenland: 20-jähriges Instagram-Model leblos auf Luxusjacht gefunden, STERN.de, 04.09.2018
Sie bereiste die Welt als Crew-Mitglied auf einer Luxusjacht und teilte ihre Leben auf Instagram. Nun starb sie aus noch ungeklärten Gründen. Die griechischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/sinead-mcnamara--20-jaehriges-instagram-model-leblos-auf-jacht-gefunden-8239588.html

Beschwerden über Delivery Hero: Konto löschen nur mit Ausweis möglich, PC-Magazin.de, 29.08.2017
Konten für Lieferheld, Pizza.de und Foodora-Konten lassen sich nur schwer löschen
Es häufen sich Beschwerden über die verantwortliche Firma Delivery Hero.
http://www.pc-magazin.de/news/lieferheld-pizza-de-foodora-delivery-hero-konto-loeschen-ausweis-beschwerden-3198284.html

Auf Facebook: Beleidigung des Chefs mit Emoticons rechtfertigt Kündigung
Chef-Kritik auf Facebook: Achtung, Chat-Falle! Mit dem falschen Emoji riskieren Sie die Kündigung
, FOCUS Online, 29.12.2016
In Chats mit Kollegen in sozialen Netzwerken wie Facebook sollten Arbeitnehmer vorsichtig sein. Wer sich dort - auch mit Hilfe von Emoticons oder Emojis - beleidigend über seinen Chef äußMert, muss mit einer Abmahnung oder sogar mit der Kündigung rechnen.
http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/mitarbeiter-kritik-auf-facebook-beleidigung-des-chefs-mit-emoticons-rechtfertigt-abmahnung_id_6294878.html

Gerichtsurteil: Internet-Werbeblocker sind zulässig, tagesschau.de, 17.08.2017
Programme, mit denen Internetnutzer Werbung beim Surfen blockieren können, sind zulässig. Das entschieden Richter des Münchner Oberlandesgerichts. Damit bestätigten sie auch das Geschäftsmodell, bei dem Unternehmen sich "freikaufen", damit ihre Anzeige doch zu sehen ist.
Blinkende Banner und bildschirmfüllende Einblendungen: Wer sich beim Surfen im Internet vor aufdringlicher Werbung schützen will, nutzt einen Werbeblocker - eine Browsererweiterung, die Reklame im Internet blockiert. Medienunternehmen sind nun mit einer Klage gegen Adblocker vor dem Oberlandesgericht München gescheitert. Wie die Richter entschieden, darf das Kölner Unternehmen Eyeo sein Angebot "AdBlock Plus" weiter anbieten.
Legitimes Geschäft oder "Schutzgeld"?
"AdBlock Plus" ist das beliebteste Programm in diesem Zusammenhang in Deutschland und steht kostenlos zum Download bereit. Will ein Webseiten-Betreiber Werbung trotz eingeschalteten Filters präsentieren, bieten die Blocker ihm an, sich in eine sogenannte Whitelist eintragen zu lassen. Webseiten, die auf dieser Liste vermerkt sind, sind vom Werbe-Bann ausgenommen. Wird eine Seite monatlich mehr als zehn Millionen Mal besucht, verlangen die Werbeblocker Geld für die Aufnahme in die Whitelist. Für sie eine Lizenzgebühr - Webseiten-Betreiber kritisieren es als "freikaufen".
Mehr zum Thema
Facebook will Werbeblocker aushebeln, 08.09.2016
Neue Studie: Milliardenverluste durch Werbeblocker, 11.08.2015
Niederlage für Medienhäuser
Auch diese Praxis der Whitelists haben die Richter in München für zulässig erklärt - eine herbe Niederlage für die "Süddeutsche Zeitung", ProSiebenSat.1 und die RTL-Tochter IP, die gemeinsam geklagt hatten. Sie hatten Eyeo einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht vorgeworfen und Schadenersatz verlangt. Verlage und Medienhäuser finanzieren ihr Online-Angebot zu großen Teilen über die bei ihnen geschalteten Anzeigen. Blenden Nutzer die aus, brechen Einnahmen weg.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/werbeblocker-109.html

Online-Werbung Facebook will Werbeblocker aushebeln, tagesschau.de, 09.08.2016
Facebook will die Blockade von Online-Werbung durch sogenannte Adblocker verhindern. Mit einem Software-Update sollen Anwender selbst festlegen können, welche Werbung sie sehen wollen und welche nicht. Bislang gebe es zu viele schlechte Anzeigen, so das Unternehmen.
Facebook hebelt künftig die Blockade von bestimmten Online-Werbeanzeigen durch sogenannte Adblocker technisch aus. Zugleich kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk neue Werkzeuge an, mit denen Facebook-Anwender selbst festlegen können, welche Online-Werbung sie sehen wollen und welche nicht.
Facebook-Manager Andrew Bosworth räumte in einem Blog-Beitrag ein, dass es derzeit viele schlechte Anzeigen gebe. "Werbeanzeigen, die Inhalte, die wir lesen möchten, verdecken, Werbeanzeigen, die die Ladezeiten verlängern, oder Werbeanzeigen, die uns Dinge verkaufen wollen, die uns nicht interessieren." Facebook wolle hier nun Abhilfe schaffen.
Neue Einstellungsmöglichkeiten
Anwender bekämen nun erweiterte Werbeanzeigeneinstellungen zur Verfügung gestellt. Wenn Nutzer sich beispielsweise nicht für Katzen interessieren, sollten sie künftig auch keine Werbung für Katzenfutter mehr erhalten. Gleichzeitig habe Facebook nun Werbeanzeigenformate entwickelt, "die das Online-Erlebnis ergänzen, anstatt davon abzulenken".
Wie das Aushebeln der Werbesperren durch Anwendungen wie "Adblock Plus" technisch funktionieren wird, teilte Facebook nicht mit. Das Umgehen der Werbeblocker betrifft die Nutzung von Facebook auf einem Desktop-Rechner oder Laptop. In den mobilen Apps von Facebook spielen Werbeblocker derzeit keine Rolle.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-241.html

Werbefreies Surfen im Netz: Milliardenverluste durch Werbeblocker, tagesschau.de, 11.08.2015
Werbung im Internet ist oft nervig. Deswegen nutzen immer mehr Menschen Werbeblocker, die die Anzeigen ausblenden. Komfortabel für die User - aber teuer für die Inhalteanbieter. Mehr als 21 Milliarden Dollar werden sie 2015 dadurch verlieren, zeigt eine Studie.
Immer mehr Internetuser wollen Webseiten ohne Werbung ansehen - und nutzen dafür sogenannte Werbeblocker. Weltweit stieg die Zahl ihrer Nutzer innerhalb eines Jahres um 41 Prozent auf 198 Millionen pro Monat, wie eine aktuelle Studie zeigt. Laut der Untersuchung "The Cost of Ad Blocking", die von den Softwareunternehmen Adobe und PageFair erstellt wurde, nutzen in Deutschland schon 18 Millionen Menschen eine solche Software.
Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beträgt in Deutschland demnach 17 Prozent. In den USA nahm die Zahl der User um 49 Prozent zu, in Großbritannien sogar um 82 Prozent.
Auch die Verluste der Anbieter steigen
Die Anbieter von Inhalten kosten die Programme, die automatisch Werbung von aufgerufenen Webseiten entfernen, viel Geld. Allein in diesem Jahr gehen der Studie zufolge dadurch weltweit 21,8 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen verloren. Für 2016 wird sogar mit Verlusten in Höhe von 41,4 Milliarden Dollar gerechnet.
Die für das kommende Jahr prognostizierten noch höheren Verluste werden unter anderem darauf zurückgeführt, dass immer mehr Menschen Werbeblocker auch auf mobilen Endgeräten benutzen werden. Bisher liegt der Anteil hier nur bei 1,6 Prozent.
Werbeblocker bald auf jedem iPhone?
Im neuen Betriebssystem von Apple für Mobilgeräte, iOS9, das im Herbst erwartet wird, soll ein Werbefilter schon integriert sein. Das könnte das Geschäft mit den Werbeanzeigen im Internet dramatisch verändern, wie es in der Studie heißt. Es stehe "die Zukunft der frei verfügbaren Inhalte im Internet" auf dem Spiel.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/werbeblocker-101.html

Spanien: Millionenstrafe für Facebooks illegale Datensammlung, netzpolitik.org, 27.09.2017
Nach der französischen hat nun auch die spanische Datenschutzbehörde eine Geldstrafe gegen Facebook verhängt. Das Unternehmen speichere und verwerte besonders geschützte Daten, ohne die Betroffenen ausreichend zu informieren. Selbst wenn die Höhe der Strafe lächerlich ist, dürfte sie den Werbekonzern ins Schwitzen bringen.
https://netzpolitik.org/2017/spanien-millionenstrafe-fuer-facebooks-illegale-datensammlung/

Verletzung der Datenschutzregeln: Spanien bittet Facebook zur Kasse, tagesschau.de, 11.09.2017
Spanien hat Facebook wegen Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen zu einer Millionenstrafe verdonnert. Der US-Internetkonzern sammele unrechtmäßig private Daten seiner Nutzer und nutze sie kommerziell - ohne ausreichend darüber zu informieren.
Wegen Verletzung der Datenschutzbestimmungen soll Facebook in Spanien eine Geldstrafe von 1,2 Millionen Euro zahlen. Der US-Konzern habe ohne ausdrückliche Einwilligung der Nutzer Daten gesammelt und zu Werbezwecken benutzt, teilte die spanische Datenschutzbehörde AEPD mit. Die Strafe werde in der genannten Gesamthöhe wegen zweier schwerer und einer sehr schweren Verletzung des spanischen Datenschutzgesetzes verhängt, hieß es.
Kommerzielle Nutzung auch privater Informationen
Facebook habe unter anderem auch Daten kommerziell benutzt, die in Spanien vom Gesetz besonders streng geschützt seien. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Menlo Park hat nach Ansicht der Datenschützer Informationen der User gesammelt - zu "Ideologie, Geschlecht, religiösen Überzeugungen, persönlichen Vorlieben" - und darÜber, wo der Nutzer im Internet unterwegs sei. Die Nutzer seien dabei "nicht deutlich genug informiert" worden.
Die Datenerhebung mittels Cookies sei auch bei Facebook-Besuchern durchgeführt worden, die nicht Mitglied des sozialen Netzwerkes gewesen seien, sowie bei Facebook-Mitgliedern, die Seiten von Dritten besucht hätten, ohne sich angemeldet zu haben. Die Daten würden vom Unternehmen zudem nicht gelöscht, so die AEPD.
Facebook kann Entscheidung anfechten
Der Konzern hat nun zwei Monate Zeit, um die Entscheidung anzufechten. Für eine Stellungnahme war Facebook Spanien zunächst nicht zu erreichen. Das Netzwerk hat inzwischen weltweit mehr als zwei Milliarden aktive Nutzer. Die Strafe von 1,2 Millionen Euro ist ein Bruchteil des Quartalsgewinns von zuletzt etwa acht Milliarden Dollar und der Marktkapitalisierung von etwa 435 Milliarden Dollar.
ähnliche Ermittlungen sind auch in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden auf den Weg gebracht worden.
Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 11. September 2017 um 17:00 Uhr in den Wirtschaftsnachrichten.
Mehr zu diesem Thema:
EuGH stärkt "Recht auf Vergessen" im Internet, 30.07.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/google-urteil100.html
Facebook will Werbeblocker aushebeln, 08.09.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/facebook-241.html

Facebook verriet Nutzerdaten an 500 Behörden, PC-WELT.de, 12.10.2016
Über das Unternehmen Geofeedia konnten US-Behörden Standortdaten von Facebook- und Twitter-Nutzern sammeln.
http://www.pcwelt.de/news/Twitter-und-Facebook-lieferten-Standortdaten-an-US-Behoerden-10057092.html

Berufsunfähig oder nicht?
Facebook wird Versicherungsbetrügern zum Verhängnis
, PC Magazin.de, 24.07.2015
Aus einem aktuellen Gerichtsurteil geht hervor, dass Facebook persönliche Nutzerdaten nach gerichtlicher Anordnung nicht zurückhalten darf. Das war eigentlich zu erwarten. Daran hätten rund 400 US-Bürger, denen Versicherungen Sozialbetrug vorwerfen, denken können, als sie trotz offizieller Berufsunfähigkeit munter auf dem sozialen Netzwerk vom Urlaub, vom Kampfsport und mehr berichteten.
Wenn man berufsunfähig geschrieben ist und somit frühzeitig seine Rentenbeiträge kassieren kann, sollte man tunlichst vermeiden, seine etwaigen Beschwerden noch ernster werden zu lassen. Man sollte gar nicht erst das Risiko eingehen, seinen Zustand noch weiter zu verschlimmern.
Macht man es dann doch und erweist sich aus irgendwelchen Gründen als doch gar nicht so angeschlagen, sollte man (entsprechende Unehrlichkeit vorausgesetzt) möglichst wenige Menschen davon wissen lassen - beispielsweise, indem man Kontakten nicht davon auf Facebook erzählt oder sogar Bilder hochlädt. Denn dann werden meist die Versicherungen hellhörig und können Sozialbetrüger indirekt ganz schnell wieder zurück ins Arbeitsleben zwingen - natürlich nach einer angemessenen Strafe.
Das sollte 381 offiziell Berufsunfähigen im US-Staat New York drohen. Die Staatsanwaltschaft schaltete sich nach entsprechendem Verdacht Ende Juni ein und begutachtete die Statusbeiträge der Betroffenen auf Facebook. Dabei hätten sich in vielen Fällen mehr oder weniger fragwürdige Diskrepanzen zwischen dem herausgestellt, was die Frührentner der Sozialversicherung zu ihrem Gesundheitszustand erzählt haben und dem, was die Facebook-Nutzer laut ihren eigenen Beträgen im sozialen Netzwerk in der jüngeren Vergangenheit so unternommen haben.
Diverse Postings der mutmaßlichen Sozialbetrüger mit Urlaubsbildern oder Berichten zu Hubschrauberflügen und Kampfsportaktivitäten ließen der Staatsanwaltschaft wenig Zweifel an einem möglichen Unrecht. Facebook sollte die Nutzerdaten der Beschuldigten herausrücken. Darunter sind vergebene Likes, hochgeladene Fotos, private Nachrichten und mehr. Das ist datenschutzrechtlich zwar nicht immer astrein abgelaufen, doch auch hierzulande können entsprechend motivierte Nutzer bei der Aufklärung ihrer Straftaten nicht auf einen Schutz durch Online-Anbieter wie Provider oder Social Networks bauen.
Wie die New York Times nun berichtet, musste Facebook dem Wunsch der Staatsanwaltschaft trotz Gegenwehr - in Form einer Klage - nachkommen. Im Zuge dessen haben sich von den 381 Betroffenen 108 schuldig bekannt, in 62 Fällen droht als Folge der Datenherausgabe ein Strafverfahren wegen Betrug.
http://www.pc-magazin.de/news/facebook-privatsphaere-nutzerdaten-sozialbetrug-new-york-berufsunfaehig-3190323.html
Lesetipp: Facebook - Privatsphäre-Einstellungen, http://www.pc-magazin.de/ratgeber/facebook-einstellungen-privatsphaere-datenschutz-datensicherheit-whatsapp-twitter-instagram-google-plus-2619924.html

Vorsicht vor Facebook-Betrug
Gefälschte Facebook-Konten
Facebook-Betrug mit Fake-Profilen - wie Sie sich und Ihre Kontakte schützen
, PC Magazin.de, 22.01.2016
Der Betrug mit gefälschten Facebook-Profilen ist nicht neu, doch immer wieder fallen unbedarfte Nutzer auf die Abzocker rein. Wir zeigen, wie Sie sich und auch Ihre Facebook-Kontakte gegen die Betrugsmasche schützen.
Bei der Menge von über 1,3 Milliarden Facebook-Nutzern verwundert es nicht, dass Kriminelle das soziale Netzwerk für ihre Zwecke auszunutzen - sei es über Spam, gehackte Konten oder gefälschte Profile. Gerade der Betrug mit Fake-Profilen nimmt auf Facebook in letzter Zeit immer mehr zu - oftmals in regional begrenzten Wellen, die in Deutschland sowie auch in der Schweiz und österreich zu beobachten sind. Damit Sie sich und Ihre Facebook-Kontakte schützen können, erklären wir, wie die Betrüger vorgehen und welche Maßnahmen Sie treffen sollten. http://www.pc-magazin.de/ratgeber/facebook-betrug-fake-profile-gefaelschte-konten-schutz-3133148.html


Nutzerkonten im Internet
Die deutsche Datenallianz
Facebook, Google oder Twitter bieten längst die Möglichkeit, sich mit seinem Benutzerkonto auch bei anderen Diensten anzumelden
, tagesschau.de, 29.07.2017
Diesem Vorbild folgen nun deutsche Konzerne und gründeten gleich zwei Allianzen. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-datenallianz-101.html

Interview mit Frank Pasquale: Wie Facebook und Google die digitale Öffentlichkeit dominieren, netzpolitik.org, 19.07.2017
Wir sollten weniger Angst davor haben, zentrale Plattformen der digitalen Öffentlichkeit zu regulieren, fordert US-Rechtswissenschaftler Frank Pasquale im Gespräch mit netzpolitik.org. Nutzer könnten kaum verstehen, wie die algorithmischen Black Boxes der Intermediäre ihre Wahrnehmung von der Welt prägen.
https://netzpolitik.org/2017/interview-mit-frank-pasquale-wie-facebook-und-google-die-digitale-oeffentlichkeit-dominieren/

Bericht an US-Kongress: Facebook-Werbung, die wohl aus Russland kam, tagesschau.de, 03.10.2017
Hat Russland Einfluss auf die US-Wahl genommen? Dieser Vorwurf steht nach wie vor im Raum. Auch Facebook ist dem nachgegangen und kommt zumindest zu dem Schluss: Zehn Millionen Nutzer haben politische Anzeigen gesehen, die mutmaßlich aus Russland finanziert wurden.
Der Internetkonzern Facebook schätzt, dass rund zehn Millionen Nutzer politische Anzeigen online gesehen haben, hinter denen möglicherweise russische Auftraggeber standen. Das teilte Kommunikationschef Elliot Schrage in einem Blogeintrag mit. 44 Prozent der Anzeigen seien vor der Präsidentenwahl am 8. November 2016 gesehen worden, 56 Prozent erst danach.
Die internen Ermittlungen dauerten an, schrieb Schrage. "Wir suchen weiter nach Missbrauch und übeltätern auf unserer Plattform."
Waffenbesitz, Einwanderung, Rechte von Schwulen und Lesben
Facebook hatte bereits im September erklärt, dass in den Monaten vor und nach der Wahl 2016 etwa 3000 Anzeigen mit polarisierenden Inhalten geschaltet worden seien. Die Auftraggeber säßen vermutlich in Russland. Seitdem werden in den USA Forderungen laut, Firmen wie Facebook strenger zu regulieren.
In der aktuellen Stellungnahme heißt es jetzt, die Werbeanzeigen hätten sich auf umstrittene Themen wie Waffenbesitz, Einwanderung und die Rechte von Lesben und Schwulen konzentriert. In vielen Fällen hätten die Anzeigen die Nutzer dazu aufgefordert, Facebook-Seiten mit entsprechenden Ansichten zu liken und zu abonnieren.
In Rubel bezahlt
Die Werbeanzeigen spiegelten "politische Botschaften mit einem weiten ideologischen Spektrum" wider, erklärte Schrage. Für 99 Prozent der Anzeigen seien jeweils weniger als 1000 Dollar (etwa 854 Euro) bezahlt worden. Weniger als die Hälfte der Anzeigen sei vor der Wahl veröffentlicht worden, 56 Prozent nach der Abstimmung. Für manche der Werbeanzeigen sei mit der russischen Währung Rubel bezahlt worden, sagte Schrage.
Facebook hatte am Montag den Inhalt von Tausenden Werbeanzeigen drei Kongressausschüssen offengelegt, die wegen der Wahleinmischung Russlands ermitteln. Das Unternehmen hatte ähnliches Material bereits auch dem Sonderermittler Robert Mueller übergeben.
Drei Kongressausschüsse und ein Sonderermittler
Die drei Kongressausschüsse untersuchen eine russische Einmischung in die Wahl und ob es irgendwelche Verbindungen zur Kampagne von Präsident Donald Trump gibt. Sie konzentrierten sich in jüngerer Zeit auf die Verbreitung falscher Nachrichtenstorys und Propaganda in sozialen Medien. Der Kurznachrichtendienst Twitter teilte vergangene Woche mit, er habe 22 Konten ausgesetzt, die mit den 450 Facebook-Konten korrespondierten. Nach Einschätzung der US-Geheimdienste beeinflusste die russische Regierung die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr. Die Regierung in Moskau wies dies stets zurück. US-Präsident Trump erklärte, es habe keine Kooperation zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland gegeben.
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Beeinflusste Russland US-Wahl durch Facebook-Anzeigen?, https://www.tagesschau.de/ausland/usa-russland-wahl-facebook-101.html
Russische Propaganda-Accounts bei Twitter?, https://www.tagesschau.de/ausland/twitter-usa-russland-101.html

Kostenlose Messenger-Apps: Es müssen nicht immer WhatsApp und Facebook sein, CHIP
WhatsApp und Facebook sind die unangefochtenen Könige der Messenger - möchte man meinen. Neben diesen Messenger-Giganten gibt es aber auch kleinere Dienste, die sich durchaus mit den Diensten des Facebook Konzerns messen können. Wir stellen Ihnen hier die besten Messenger-Dienste vor.
http://www.chip.de/news/Kostenlose-Messenger-Apps-Es-muessen-nicht-immer-WhatsApp-und-Facebook-sein_118989233.html

WhatsApp will endlich Geld verdienen, PC-WELT.de, 07.09.2017
Mit zwei neuen Apps will der beliebte Chat-Dienst WhatsApp endlich ein Modell finden, Geld zu verdienen. Dabei sollen ...
https://www.pcwelt.de/a/whatsapp-verlangt-in-zukunft-geld-von-firmen,3448031

WhatsApp-Party in München eskaliert - 130 Polizisten nötig, PC-WELT.de, 17.10.2016
Eine über WhatsApp organisierte Party in München ist am Wochenende eskaliert. Über 100 Polizisten mussten anrücken, http://www.pcwelt.de/news/WhatsApp-Party-in-Muenchen-eskaliert-130-Polizisten-noetig-10059414.html

Massenschlägerei
Youtuber prügeln sich mitten in Berlin
, PC-WELT.de, 23.03.2019
Zwei rivalisierende Youtuber haben sich mit ihren Anhängern mitten in Berlin getroffen und eine Massenschlägerei geliefert.
https://www.pcwelt.de/news/Youtuber-verabreden-sich-zu-Massenschlaegerei-mitten-in-Berlin-10561058.html

Facebook und Youtube lassen Sie schneller altern, PCWELT.de, 10.10.2017
Wer Facebook, Twitter, Instagram, Youtube ständig nutzt, dem drohen Erschöpfungszustände. So verhindern Sie das.
https://www.pcwelt.de/a/facebook-instagram-und-youtube-lassen-sie-schneller-alt-werden,3448389

"Nachrichten und Politik"
Facebooks rätselhafte Empfehlung rechter Gruppen
, tagesschau.de, 11.09.2017
Wer sich auf Facebook für Nutzergruppen in der Rubrik "Nachrichten und Politik" interessiert, bekommt sehr viele AfD-nahe Empfehlungen. Doch wie kommt diese Auswahl zustande? | mehr,
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/wahlkampf-facebook-gruppen-101.html

Bitte nicht teilen
Vorsicht vor dreister Masche auf Facebook: Tausende fallen auf Fake-Gewinnspiel herein
, STERN.de, 18.10.2018
Es klingt nicht nur zu schön, um wahr zu sein. Es ist zu schön, um wahr zu sein: Auf Facebook machen (schon wieder) gefälschte Gewinnspiele die Runde. Und weil tausende Menschen den Betrügern auf den Leim gehen, verbreiten die Posts sich viral.
https://www.stern.de/digital/fake-gewinnspiel-auf-facebook--hier-wird-kein-camper-verlost-8403870.html

Goldsteak-Affäre
Ribery pöbelte auf Twitter - jetzt schaltet sich sogar Bayerns Innenminister ein
, STERN.de, 07.01.2019
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Fußballprofi Franck Ribéry nach dessen Social-Media-Skandal um ein vergoldetes Steak gerügt: "Wenn man von dieser Prominenz in der Öffentlichkeit lebt, dann muss man auch ein Stück Vorbild sein", sagte der Politiker am Montag.
https://www.focus.de/politik/deutschland/goldsteak-affaere-bayerns-innenminister-kritisiert-ribery-fuer-beschimpfungen_id_10151686.html

Wer darf ein weißes Häkchen haben? Spontane Regeländerungen bei Twitter, netzpolitik.org, 17.11.2017
In den Vereinigten Staaten hat Twitter drei Accounts das blaue Verifizierungshäkchen entzogen. Das Unternehmen räumte ein, dass Nutzer das Häkchen nicht nur als Identitätsnachweis, sondern auch als offizielle Befürwortung von Accounts verstehen könnten. Der Fall veranschaulicht, dass Twitter als private Plattform nach eigenem Gutdünken über Accounts und Inhalte verfügen kann.
https://netzpolitik.org/2017/wer-darf-ein-blaues-haekchen-haben-spontane-regelaenderungen-bei-twitter/

Charlotteville: Facebook will gegen Nazis vorgehen, PC-WELT.de, 17.08.2017
Nach den Ausschreitungen in Charlottesville will Facebook verstärkt gegen Nazis und Hass-Kommentare vorgehen.
https://www.pcwelt.de/a/charlotteville-facebook-will-staerker-gegen-hass-kommentare-und-nazis-vorgehen,3447791

Facbook: Für bezahlten Journalismus
Zeitungs-Abo über Facebook: Die Sicherung der Medien auf Kosten der Leserinnen und Leser?

Facebook plant ein neues Abo-Modell, um bezahlten Journalismus zu stärken. Artikel sollen so direkt auf die Handys von Nutzerinnen und Nutzern gelangen. Die gute Idee hat allerdings ihre Tücken, wie immer steckt der Teufel im Detail.
https://netzpolitik.org/2017/zeitungs-abo-ueber-facebook/

Gericht: Weitergabe der Whatsapp-Kontaktdaten ist illegal - Abmahnwelle, PC-WELT.de, 13.08.2017
https://www.pcwelt.de/a/gericht-weitergabe-der-whatsapp-kontaktdaten-ist-illegal-abmahnwelle,3447186

Facebook, MySpace, StudiVZ & Co.: Web-Accounts löschen, PC Magazin, 27.08.2017
Immer häufiger kursieren gestohlene Datensätze von alten Web-Plattformen. Zur Sicherheit sollten Sie ungenutzte Accounts löschen. So gehts!
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/facebook-myspace-aol-yahoo-account-loeschen-3197903.html

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Facebook Messenger anwenden, PC-WELT.de, 18.08.2017
Auch der Facebook Messener kann verschlüsselte Nachrichten versenden. Wir zeigen Ihnen, wies geht.
https://www.pcwelt.de/a/ende-zu-ende-verschluesselung-im-facebook-messenger-anwenden,3446668

So nutzen IT-Profis Facebook richtig, PC-WELT.de, 20.08.2017
So nutzen IT-Fachhändler, Systemhäuser und Dienstleister aus dem ITK-Bereich Facebook für ihre Firma.
https://www.pcwelt.de/ratgeber/So_nutzen_IT-Profis_Facebook_richtig-Was_Systemhaeuser_wissen_muessen-8810962.html

Die besten Messenger: Es muss nicht immer WhatsApp oder Facebook sein, CHIP, 23.07.2017
WhatsApp und Facebook beherrschen unser Leben - jeder kennt sie, jeder hat sie, jeder nutzt sie. Die Bekanntheit der Messenger-Dienste ist gleichzeitig aber auch deren einziger Vorteil, denn es gibt andere Dienste, die noch deutlich mehr drauf haben als die "Big Player" der Messenger-Welt. Wir stellen Ihnen die Konkurrenz zu WhatsApp und Facebook vor.
http://www.chip.de/news/Die-besten-Messenger-Es-muss-nicht-immer-WhatsApp-oder-Facebook-sein_118989233.html

WhatsApp-Hacker weinen: Das ist das angeblich sicherste Smartphone der Welt, CHIP, 04.06.2016
Und es kostet einen unfassbar hohen Preis! ...mehr, http://www.chip.de/news/WhatsApp-Hacker-weinen-Das-ist-das-angeblich-sicherste-Smartphone-der-Welt_94775177.html .

Gericht: Weitergabe der Whatsapp-Kontaktdaten ist illegal - Abmahnwelle?, PC-WELT.de, 27.06.2017
Ein Amtsgericht hat entschieden, dass ein Whatsapp-Nutzer von allen seinen Kontakten die schriftliche Zustimmung zur Weitergabe ihrer Telefonnummern einholen muss. Eltern haften dabei für ihre Kinder. Droht eine Abmahnwelle?
https://www.pcwelt.de/a/gericht-weitergabe-der-whatsapp-kontaktdaten-ist-illegal-abmahnwelle,3447186

Geplante WhatsApp-Überwachung
Der Staat wird zum Hacker
, tagesschau.de, 22.06.2017
SMS überwachen erlaubt, WhatsApp aber nicht? Das will die Große Koalition nun ändern. Experten warnen jedoch: Dafür wären massive Eingriffe in die Smartphones nötig, mit denen deutlich mehr Inhalte überwa