ODY class="class1"> intelseek comp_help comp1_help comp2_help comp3_help comp4_help trustcheck.net comp5_help



banner


Advertisement | Alternatives | Computer - der Heidenspaß am Sonnenfressen | Tintenstrahldrucker-Troubleshooting, Clever und Smart: Alles für den "kleinen Elefanten" | Downloads | Smoking without regrets: E-cigarette and cig-filter, top favorite filter | Unmanned Flying Objects (Drohnen) | Encryption (HDD/SSD) | Finance | Glossary | Gooken | Gooken-integration | Link-exchange | Der Kriminalstaat (Pohlmann, Fortsetzg.) - More Reports | Smartphones | Webdesign | Society - Niue-Muenzen - Pay with Mickey Maus! | Society, Part1 (Tagesschau.de u.a.) - Märsche in den Tod | Society, Part 2 - Das Jahrhundert der Ar...kriecher (Buch) | Society, Part 3 - Ausländer in Deutschland: Wassertragen in den Tod? | Society, Part 4 - Absolutismus - Ludwig XXII., descendent of the most imitated person of the world | Society, Part 5 - child murder & Co., Kindermörder & Co. | Society, Part 6 - Bankenskandal - bank skandal - org. Kriminalität in den Tod | Society, Part 7 - Affenkopf für den Zoo ( Facebook ) | Society, Part 8 - Zerschlagungsfälle: MS, Google, ...: Processes by law, Prozesse in den Tod | Society, Part 9 - The Final Countdown - Eva Herman: Ukraine-conflict, Ukraine-Konflikt: kriegslüstern in den Tod | Society, Part 10 - Selbstfanantiker, Selbstliebe (Narzissmus) in den Tod | Society, Part 11 -NSA, GHCQ, BND & Co.: Spionage in den Tod | Society Part 12 - Superrich.de (Forbes) - She got eyes of the bluest sky - ( die Kunst mit offenen Augen zu schlafen ) - wet, wet, wet! | Society Part 13 - Suneaten in den Tod | Society, Part 5 - Kinder vergessen, Honig im Kopf: FSK ab 6 Jahren! | Society, Part 14 - tödlicher Appetit | Society, Part 15 - Trump | BACK


If you can`t see a menu on the left site, please click here.

Gooken
Gooken is the downloadable PHP search-engine all categories for text-, image-, video-, term-combined-, address-, webdirectory- and map-search, consisting of an own SQL-database as much as supporting meta-search.

Gooken - ssl-encryption for your connection to the search-engine of Gooken
Gooken - addurl: add an URL of a website, even if it is not referring to our main themes
Gooken- code-integration of input-fields for words and text into your menus and websites
Gooken - download in the size of around some hundred KB only (some thought it were 100)
Gooken - high placement - if you want to place the index for your websites quit on top


Gooken unter Datenschutz: Fragen Sie Gooken (ausgesprochen [gu:ken]) doch einfach, was Sie möchten: Gooken wird in jedem Fall pfündig und zählt zu den mit sichersten Suchmaschinen, denn Gooken stammt nun mal von der sich IT-Sicherheit zum Thema machender Gooken. Ihre Privatsphäre bleibt gewahrt, soweit dieser vollausgestatteten Suchmaschine möglich. Sie suchen völlig anonym! Das SSL-Verbindung unterstützende Gooken speichert weder Ihre IP (Rechnernummer) noch die User-Agent-Kennung Ihres Browsers noch sonstige Benutzerdaten ab noch werden Benutzerdaten an Dritte weitergereicht. Gooken verwendet keinerlei Trackingskripte und dergleichen. Cookies werden nicht gesetzt, auf die Partizipation in einem Werbenetzwerk und einer Serverfarm verzichtet. Im Falle einer Metasuche verhindert der Ihre Suchanfrage anonymisierende Austausch Ihrer IP und DNS (einschl. Useragent usw.) mit Gooken die Weiterleitung an andere Server. Die Abfrage der Suchmaschinen von Gooken aus erfolgt SSL-verschlüsselt, soweit von ihnen unterstützt. Webseiten lassen sich anonym öffnen; in Anlehnung an einen Bericht der Tagesschau von Thomas Reinhold vom 15.08.2014 "Suchanfrage (an bitte wen?) zu "Deichhörnchen":

Spend or pay Gooken by PayPal.me / Spenden Sie an Gooken über PayPal.me :

Pay by Paypal.me: Please click here! / Spenden oder zahlen Sie an Gooken: Bitte hier klicken!

Tagesschau.de und andere (Auszug Juni 2014 - xxx)


Society, part 6 - Teil 1 bis 5 "IT Sicherheit bzw. Informatik und Gesellschaft": Der Bauernkrieg in Deutschland aus Zeiten der Reformation: Aber allen gut geschmeckt?



Gefährliche Stoffe, Toxine, Dr. Tod u.a.


Society Report - "Gooken - weak point human - an independent and opinion-friendly study by Gooken - reports from tagesschau.de and other news-channels January 2014 - ...

And if, such decades ago, even my own mother meant... / Und wenn vor Jahrzehnten die eigene Mutter schon meinte "Wir sind keine Verschenkanstalt der Deutschen und keine Sozialstation der USA"....

c-s-19-1986


Gewinnmaximierung von Firmen und Staat seit 1981/82: Da steht der Menschheit vielleicht noch was bevor! Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe" (Magnum, TV-Serie, Januar 2016).

Joghurt aus Deutschland, Wein aus Italien: Putin verbrennt Tonnen Lebensmittel, FOCUS Online, 06.08.2015
Bereits der Apfel aus dem Westen sei vergiftet. [...]

Verteidigung Russlands gegen missliche Einflüsse der Lebensmittel aus dem Westen
Selbsternannte Eingreiftruppe setzt Embargo durch
Der Kosak im Supermarkt
, Tagesschau.de, 22.08.2015
Die Kosaken, einst stolze und streitbare Krieger, fühlen sich heute als Bewahrer nationaler Werte und wollen Russland gegen missliche Einflüsse von Außen verteidigen. Zum Beispiel Lebensmittel aus dem Westen, die trotz des Einfuhrverbots den Weg nach Russland finden. Von Stefan Stuchlik.

Qualitätseinbruch, Massentierhaltung, Bioterrorismus, Phthalate, Weichmacher, Bisphenol A, Cola, Fastfood, Fast-Food, Pizza, Eis, Weißbrot, Schimmel, Schimmelpilze, Patulin, Zusatzstoffe in Nahrungs- und Genussmitteln (u.a. E-Stoffe, Trennmittel, Emulgatoren und Emulatoren), Farbstoffe, Aromen, Konservierungsstoffe, Kalorien, Zucker, Zuckerwasser, Zuckerstoffe (u.a. Cola classic mit 36 Zuckerwürfeln pro Liter), Salze, Trennmittel, Bindemittel, Phosphate, Duftstoffe, Glutamat, Kohlenhydrate, Bitterstoffe (Kaffee), Bleichmittel (z.B. Kaffeefilter, Waschpulver), Antibiotika, Enzyme, saurer Regen, Säuren, Contergan, fetthaltige Speisen, Fette (gesättigte Fettsäuren, Kunstfette), gesättigte Fettsäuren, Transfette, Mono-Etyhlphthalat (MEP), Beta-Carotin, Selen, PFC, Nonylphenolethoxylate (NPE), Gluten, Blausäure, giftige Alkaloide, Aluminium, Aluminiumverpackungen und -folien, Kunstoff und Metallteile (z.B. im Fleisch), Paniermehl, Heroin, Quecksilber, Arsen, Blei, Östrogene, Parabene, Rinderwahnsinn BSE, Turbokühe, Schweinepest, Massentierhaltung, Hühnergift, Viren, Hormongifte, Keime, Ethoxyquin, Quecksilber, Blei, Arsen, Öl, Ölteppiche, Nitrosamine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Nervengifte, Leichtmetall, Chlorat, Nickel, Alufolien, Antitranspirantien, Fertiggerichte, Gammelfleisch, radioaktive Partikel, schlechte, unsaubere Luft, Mineralöl, Pflanzenschutzmittel, Putzmittel, Pestizide, Pferdefleisch, Fleischabfall, Glykol im Wein, saurer Regen (bis er nur so in den Augen beißt), Feinstaub, Gluten, Listerien, Melamin, Kohlestaub und Schwefel, Metall- und Kunststoffteile, Mikroplastik, Plastikstaub, Plastikmüll, Plastik, Anti-Oxidationsmittel, Abgase, Treibgase, Stickoxide, verunreinigte, schlechte Luft, Nitrit, Nitrat, Ammoniak, Salmonellen, Salmonella enterica, Clostridium perfringens, Norovirus Genogruppe I, Ekelkeime, Oxalat, Ciguatoxin, Bacillus cereus, Staphylococcus aureus (Pizza), Mikroben, Campylobacter, Listerien, Keime, Bakterien, EColi-Bakterien in Gurken und Trinkwasser, Helicobacter, Hepatitis B und C, HP-Viren, Tschernobyl-Regen-verstrahlte Pilze etc. (aus Bayern), mit Konservierungsstoffen gewachste und bespritzte Zitrusfrüchte, Säuren, Säurungskeime, Spiritus, Ammoniak, Acrylamid, Glyphosat, Schwefel, Asbest, giftige Bohrschlämme, Gentechnik, Ozon, UV-Strahlenbelastung, hohe SAR-Werte bzw. Strahlenbelastung (Gamma-Strahlen: AKW, Fall John Wayne, Funk, Handy, Mobilphone, siehe Fall Macolini), Polyethlyenglycolen und/oder chemische Verwandte (PEG), Paraffinen, Silikone und weitere problematische Kunststoffe, Morddrohungen auf Tabakverpackungen (mehr oder weniger Abhilfe: siehe u.a.bei uns unter Titaner, Säuerungskeime (u.a. in Milchprodukten), chemikalienbelastetes Schuh-Innen/-Obermaterial, giftige Farben und Textil, Asbest, Öl ( ein Tropfen Öl verseucht 1000 Liter Wasser ), Fehlkonstruktionen über Fehlkonstruktionen, Silberfische, Parabene, PEG, Mangel- über Mangelware, verwahrloste Höfe, Tierqual, Hühner und Eier aus Legebatterien, Preisabsprachen, Wechsel- und Nebenwirkungen, Treibhauseffekt, Ozon/Ozonloch, UV-Werte, Glatzenbildung/Haarausfall, explodierende Feuerzeuge (BIC), "Bossom-Chemie/"Dr. Tod"", Etikettenschwindel (fehlende Angabe des Herkunftslandes grundlegender Substanzen und/oder Zulieferer und/oder erster Fertigung/Produktion ),..., ...,
Mehr dazu
Historisch: TV-Dokumentation "Der Bauernkrieg aus Zeiten der Reformation" - Krieg um Preise, Besitzrechte und Abgaben - Bauern vs. Hochadel wie Albrecht, Großbauern und Städter
Von jeher steuerfrei: Bauern in Deutschland

Regeln im Restaurant: Fotos vom Essen, Nachschlag und miese Gerichte: Was im Restaurant alles verboten ist, STERN.de, 31.05.2019
Muss man richtig schlechtes Essen im Lokal bezahlen? Und darf man bei einem Gaumenschmaus nach einem Nachschlag fragen? Auch im Restaurant gibt es Spielregeln - und oftmals ist der Kunde im Recht.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/restaurant-besuch--was-beim-essen-gehen-erlaubt-ist-6209866.html
Lesermeinung
Das alles ist uns hingegen im Asien-Restaurant noch nie passiert!, Anm., Gooken
- freundliche Bedienung, Erlaubnis, Photos zu schießen, beliebig viele Nachschläge, riesengroßes Buffet, auf Wunsch Terrasse draußen und gar nicht mal so besonders teuer ...

Tabellen und Listen mit über 1000 toxischen Stoffen: Buch Die Grünen, 1985, ...

Spurenelemente: Gesundheit in kleinen Dosen, STERN.de, 29.12.2018
Wenige Mikrogramm können über Gesundheit oder Krankheit entscheiden: Hat der Körper nicht genug Eisen, Zink, Selen, Fluor und Jod, drohen ernste Beschwerden - von Blutarmut bis zu entzündeter Haut.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/spurenelemente-gesundheit-in-kleinen-dosen-3090120.html

Lindt-Schokolade mit Mineralöl
Krebs-Gefahr in Schokolade: Essen Sie auf keinen Fall diese Sorte
, CHIP, 20.10.2016
Die Pralinen-Sorte "Fioretto Nougat Minis" von Lindt ist der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch zufolge mit Mineralöl belastet. Das Problem: Mineralöl steht in Verdacht Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen.
http://www.chip.de/news/Krebs-Gefahr-in-Schokolade-Essen-Sie-auf-keinen-Fall-diese-Sorte_101977356.html

Im Babyzwieback von Hipp fand ÖKO-TEST Mineralöl, der Zwieback von Holle hat zugesetzten Zucker, CHIP, 15.07.2019
https://www.chip.de/artikel/Zwieback-im-Test-Sieger-bei-OeKO-TEST_170608460.html

Kunststoffteilchen gefunden
Hersteller Homann ruft zehn beliebte Salate zurück
, FOCUS Online, 25.05.2016
Der Fertiggerichte-Hersteller Homann ruft zehn Salatprodukte zurück. Wie das Unternehmen am Mittwoch im niedersächsischen Dissen mitteilte, wurden in Einzelfällen Kunststoffteilchen in den Salaten gefunden, http://www.focus.de/gesundheit/news/kunststoffteilchen-gefunden-hersteller-homann-ruft-zehn-salate-zurueck_id_5565827.html

Neue Studie
Manche Lebensmittel könnten wirklich dafür sorgen, dass man früher stirbt
, STERN.de, 14.02.2019
Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, wissen wir schon längst. Französische Wissenschaftler haben jetzt aber herausgefunden: Wer zu viel Pommes, Chips und andere hoch verarbeitete Lebensmittel isst, hat ein erhöhtes Sterberisiko.
https://www.stern.de/genuss/essen/fertiglebensmittel--wer-zu-viel-fast-food-isst--stirbt-frueher-8578368.html

Unkrautvernichter
Kein Glyphosat-Verbot vor 2022
, tagesschau.de, 14.07.2019
Bis 2022 hat Glyphosat in der EU eine Zulassung. Bundesagrarministerin Klöckner denkt nicht, dass diese verlängert wird. Anders als Österreich sieht sie aber keine Möglichkeit, den Unkrautvernichter schon vorher zu verbieten.
https://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-267.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Milliardenkosten für Bayer
Monsantos teure Mitgift
, tagesschau.de, 14.05.2019
Bayer hat den dritten US-Prozess um Glyphosat verloren. Die Firmentochter Monsanto wird zunehmend zum Risiko, auch für das Image. Hat sich Bayer übernommen?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-monsanto-glyphosat-101.html

Glyphosat-Prozess
Bayer muss Milliarden zahlen
, tagesschau.de, 14.05.2019
Der Pharmakonzern Bayer hat in den USA den dritten Prozess um den Unkrautvernichter Roundup verloren. Bayer-Tochter Monsanto muss zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen. Der Konzern will in Berufung gehen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-103.html

Liste von zu beeinflussenden Kritikern
Bayer-Tochter
Frankreich ermittelt gegen Monsanto

Die französische Justiz ermittelt gegen die Bayer-Tochter Monsanto. Diese soll dort eine Liste von Kritikern geführt haben, um diese später zu beeinflussen. Damit bleibt Monsanto das Sorgenkind Bayers.
https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-ermittlungen-monsanto-101.html

Umsatz und Ergebnis gesteigert: Monsanto treibt Bayer-Umsatz hoch, tagesschau.de, 25.04.2019
Bayer-Anleger hat die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto viele Milliarden gekostet. Doch in der Bilanz schlägt sich der Kauf des umstrittenen US-Konzerns erstmal positiv nieder. Der Umsatz schnellte nach oben.
Der Umsatz schnellte um 42,4 Prozent auf gut 13 Milliarden Euro nach oben, wie der Dax-Konzern in Leverkusen mitteilte. Aus eigener Kraft - also Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet - konnte Bayer um 4,1 Prozent wachsen.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 44,6 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro. Beide Kennziffern übertrafen die durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Starkes Agrargeschäft
Die guten Zahlen hat Bayer vor allem starken Zuwächsen im Agrargeschäft zu verdanken, das durch den 63 Milliarden Euro schweren Monsanto-Zukauf im vergangenen Sommer deutlich ausgebaut worden war. Gleichzeitig reißt der Strom der Glyphosat-Klagen wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des von Monsanto entwickelten Herbizids nicht ab: Inzwischen sieht sich Bayer in den USA mit rund 13.400 Klägern konfrontiert. Zuletzt waren es mehr als 11.200.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/bayer-monsanto-121.html

Glyphosat-Klagen
Monsanto wird für Bayer zum Risiko
, tagesschau.de, 28.03.2019
Zum zweiten Mal hat Bayer mit seiner Tochter Monsanto vor Gericht eine Niederlage erlitten. Die Klagewelle in den USA wegen Glyphosat hat erst begonnen - mit unkalkulierbaren finanziellen Risiken.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-monsanto-aktienkurs-101.html
mehr
Glyphosat-Prozess: Bayer muss 80 Mio. Schadensersatz zahlen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/strafe-monsanto-103.html
Monsanto verliert erneut Prozess, C. Buckenmaier | video, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-521137.html

Nach Glyphosat-Urteil
Bayer-Aktie bricht massiv ein
, tagesschau.de, 20.03.2019
Für Bayer ist das Urteil eines US-Gerichtes zum umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ein schwerer Rückschlag. Auch die Anleger sind entsetzt: Die Bayer-Aktie verlor kräftig an Wert.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/bayer-glyphosat-101.html

Neue Studien zeigen: Glyphosat ist überall und krebserregend, keine-gentechnik.de, 19.02.2019
19. Febr. 2019 Eine deutsche Studie wies Glyphosat in Baumrinden weitab Feldern sechs epidemiologische Studien 2001 bis 2018 ausgewertet.
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33584/

Gericht in den USA
Glyphosat für Krebsfall mitverantwortlich
, tagesschau.de, 19.03.2019
Ein Amerikaner hatte jahrelang mit glyphosathaltigen Mitteln gearbeitet - und erkrankte später an Krebs. Ein US-Gericht urteilte nun: Das Produkt der Bayer-Tochter war dafür maßgeblich mitverantwortlich.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-usa-101.html

Einstweilige Verfügung: FragDenStaat muss staatliches Gutachten zu Glyphosat löschen, netzpolitik.org, 02.04.2019
Das Transparenzportal FragDenStaat muss nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln ein staatliches Gutachten zu den Krebsrisiken durch Glyphosat depublizieren. Jetzt ruft das Portal dazu auf, tausende Anfragen nach dem Gutachten zu stellen.
https://netzpolitik.org/2019/einstweilige-verfuegung-fragdenstaat-muss-staatliches-gutachten-zu-glyphosat-loeschen/

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben

Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/
Fortsetzung des Berichts auf News&Links: weiter unten

Prozesse in den USA: Glyphosat-Klagelawine rollt an: Was für Bayer auf dem Spiel steht, STERN.de, 25.02.2019
Wegen der umstrittenen Geschäfte der US-Tochter Monsanto ist der deutsche Pharma- und Chemieriese Bayer in Amerika mit Tausenden Klagen konfrontiert. Nun beginnt der zweite Prozess - für den Leverkusener Dax-Konzern steht viel auf dem Spiel.
https://www.stern.de/wirtschaft/glyphosat-prozess-in-den-usa--klagelawine-gegen-bayer-rollt-an-8595516.html

EU-Gericht: Glyphosat-Studien müssen veröffentlicht werden, tagesschau.de, 07.03.2019
Das öffentliche Interesse wiegt schwerer als Geschäftsinteressen: Das Gericht der EU hat die EU-Lebensmittelbehörde dazu verpflichtet, umstrittene Glyphosat-Studien zu veröffentlichen.
Vier grüne Europaparlamentarier aus verschiedenen Ländern und ein britischer Aktivist haben geklagt: 2016 wollten sie Auskunft von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, der EFSA, bekommen. Es ging um Studien zu der Frage, ob Glyphosat eine krebserregende Wirkung hat.
Die Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat ein Jahr zuvor als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Die EFSA dagegen hatte das wenig später verneint.
Deshalb fragten die Abgeordneten nach: EFSA berufe sich auf eine Vielzahl von unveröffentlichten Studien, die die WHO nicht gehabt hätte. Ob sie die auch bekommen könnten.
Pressemitteilung des Gerichts der Europäischen Union
Nur ein Teil der Studien war freigegeben
Die EFSA gab schließlich einen Teil der 75 Studien frei. Den Rest dürfe sie nicht veröffentlichen, weil das die Geschäftsinteressen der Firmen verletzen würde, die die Studien vorgelegt hatten. Die Daten, die die Behörde freigegeben hätte, würden ausreichen, um das Risiko von Glyphosat zu beurteilen.
Auch die Namen der Experten, die zu den Studien beigetragen hätten, würde sie nicht veröffentlichen und außerdem nichts zu der Frage, ob diese vielleicht einen Interessenkonflikt hätten - also inwiefern sie den Firmen verpflichtet seien.

Die EU-Richter der ersten Instanz sagen nun: So geht es nicht. Nach europäischem Recht müssen die Interessen der Firmen zurückstehen, wenn das Interesse der Öffentlichkeit überwiegt.
Wann das der Fall sei, würden die europäischen Gesetze genau festlegen: So müsse die Öffentlichkeit bei Emissionen - also bei Auswirkungen auf die Umwelt - über alles informiert werden. Es gehe nicht um hypothetische, also nur um mögliche Emissionen.
Emissionen von Glyphosat sind real
Hier sei ganz klar: Es handele sich um eines der gängigsten Unkrautvernichtungsmittel in der EU. Die Emissionen von Glyphosat in der Umwelt seien real. Rückstände fänden sich unter anderem in Pflanzen, im Wasser und in Lebensmitteln, so die Richter.
Das Interesse der Öffentlichkeit bestünde also nicht nur darin zu wissen, was freigesetzt wird, sondern auch zu verstehen, in welcher Weise dadurch die Umwelt langfristig beeinträchtigt werden kann.
Es gehe darum, für die Öffentlichkeit möglichst alle Informationen zu haben, damit möglichst viele den Entscheidungsprozess über die Zulassung von solchen Pflanzenschutzmitteln begleiten können. Diejenigen, die über solche Fragen entscheiden, sollten in der Lage sein, auf Grundlage eines breiten öffentlichen Verständnisses zu entscheiden.
Die Richter des europäischen Gerichts berufen sich dabei auf frühere Entscheidungen aus Luxemburg. Auch die zweite Instanz, der EuGH, hatte schon pro Auskunft entschieden. Das heißt, wenn die EFSA gegen dieses Urteil Rechtsmittel einlegt, ist durchaus möglich, dass sie dort wieder unterliegt.
https://www.tagesschau.de/ausland/urteil-glyphosat-101.html

Spur nach China?
Bayer AG von Hackern ausgespäht
, tagesschau.de, 04.04.2019
Der Dax-Konzern Bayer ist von der mutmaßlich chinesischen "Winnti"-Gruppe digital ausgespäht worden. Nach Informationen von BR und NDR war die Schadsoftware bis Ende März im Netzwerk des Konzerns zu finden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hackerangriff-bayer-101.html

brd-schwindel.ru?
So finanziert die Merkel-BRD die Umweltzerstörung von Deutschland, brd-schwindel.ru, 19.04.2019
Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder mit 22 Milliarden Euro die Zerstörung der Natur. Dies zeigt jetzt ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). 22 Millionen dafür, dass natürliche Lebensräume beschnitten und einbetoniert, Pestizide versprüht und das Grundwasser belastet werden.
https://brd-schwindel.ru/so-finanziert-die-merkel-brd-die-umweltzerstoerung-von-deutschland/

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 05.08.2019
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau kann mit Pestiziden belastet sein - diese gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

Arbeitsbedingungen und Schadstoffe: "Ökotest" prüft Jeans für Frauen: In 15 Hosen steckt ein krebsverdächtiger Stoff, STERN.de, 26.07.2019
"Ökotest" hat 21 Jeans-Modelle für Frauen geprüft, darunter Billighosen und Markenprodukte. Das Ergebnis fällt vernichtend aus: Die meisten Unternehmen legen keinen oder kaum Wert auf eine faire Produktion. In 15 Hosen steckt sogar ein kritischer Stoff.
https://www.stern.de/gesundheit/-oekotest--prueft-jeans-fuer-frauen--in-15-hosen-steckt-ein-krebsverdaechtiger-stoff-8819482.html

Deutschland-Reportage
Viehzucht
Letzte Hoffnung Amtstierarzt!
, ARD / Das Erste, 15.07.2018, 16.30 Uhr
Viehzüchtern sollen aufgrund neuer gesetztlicher Rahmenbedingungen zur Einhaltung des Tierschutzes ihre Erlaubnis zur Viehzucht entzogen werden. Besuche bedürfen des Polizeischutzes. Dabei kommt es seitens der Halter zu Bedrohungen und vereinzelt sogar Erschießungen der zum Betritt der Höfe Ermächtigten.

Milchwirtschaft
Tierschutzversagen mit System
, tagesschau.de, 07.08.2019
Getreten, geschlagen, brutal misshandelt - Kühe müssen vielerorts schlimmes Leid erfahren. BR-Recherchen zeigen: Tierschutzverstöße haben in Deutschland System. Experten kritisieren Behörden und Staatsanwaltschaften.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/milchkuehe-tierschutz-101.html

Systematische Tierquälerei
Staatsanwaltschaft ermittelt: Milchhof in Bayern: Tierschützer decken auf, wie brutal Kühe gequält werden
, STERN.de, 10.07.2019
Verrohung, Ignoranz und Gesetzlosigkeit: Gemeinsame Recherchen von "SZ", "Fakt" und "Report Mainz" haben aufgedeckt, wie brutal Tiere in einem der größten deutschen Milchviehbetriebe gequält werden. Die Bilder, die die Organisation Soko Tierschutz dem ARD zugespielt hat, sind verstörend. Hier sieht man eine Kuh, die im "Krankenabteil" des Stalls vom Milchviehbetrieb Endres im Allgäu liegt. Seit eine Woche ringt sie mit ihrem Leben.
Kühe vegetieren mit offenen Knochenbrüchen vor sich hin, sie liegen in ihrem eigenen Kot. Auf dem Milchviehbetrieb Endres in Bad Grönenbach im Allgäu fügt das Personal den Kühen immer wieder Schmerzen zu. Die Kühe werden getreten und geschlagen. Immer wieder werden Kühe kreuz und quer durch die Halle gezerrt. Lebendig, versteht sich. Tierschützer sind entsetzt: Solche Dimensionen kannten sie bislang nicht. Es handele sich um eine systematische Tierquälerei.
https://www.stern.de/genuss/essen/milchviehbetrieb-endres-im-allgaeu--brutale-tierquaelerei--staatsanwaltschaft-ermittelt-8792854.html

Milchviehskandal-in-Bayern - Mangelt es an Kontrollen?, tagesschau.de, 24.07.2019
http://mediathek.daserste.de/FAKT/Milchviehskandal-in-Bayern-Mangelt-es-a/Video?bcastId=310854&documentId=65148386


Forschung: Sensor erkennt verdorbenes Fleisch, PC-WELT.de, 06.06.2019
Forscher haben einen Sensor entwickelt, der erkennen kann, ob Fleisch und Fisch noch genießbar sind.
https://www.pcwelt.de/news/Forschung-Sensor-erkennt-verdorbenes-Fleisch-10606269.html

Zumindest in den USA zugelassen
So trickst die Lebensmittelindustrie mit der roten Farbe
, STERN.de, 14.05.2019
Damit das nicht passiert, kennt die Industrie einen Trick: Sie setzt Kohlenmonoxid ein. Das sorgt dafür, dass die rote Farbe im Fleisch erhalten bleibt. Beispielsweise bei frischem Fleisch im Supermarkt. Zumindest in den USA. In Europa ist dieses Verfahren nicht zugelassen.
Schinken, Hotdogs und andere Wurstprodukte werden häufig mit Nitritpökelsalz behandelt, auch das sorgt dafür, dass die rote Farbe nicht verschwindet. Wer Fleisch auf einem Kohlegrill zubereitet, produziert Kohlenstoffmonoxid.
https://www.stern.de/genuss/essen/steak--das-blut-im-fleisch-ist-nicht-das--was-wir-alle-denken-7985868.html

Koch über Großküchen: "Dieser Fraß taugt nicht einmal für Schweine", STERN.de, 27.01.2018
Koch im Krankenhaus? Das ist die Hölle - für das Personal und die armen Patienten. Mit einem offenen Brief warf ein Brite seinen Job hin. Seine Meinung: Wenn schon Koch, dann im Gefängnis, da wird mehr Geld für besseres Essen ausgegeben.
https://www.stern.de/panorama/koch-ueber-grosskuechen--dieser-frass-taugt-nicht-einmal-fuer-schweine--7833280.html

Ekelhaft Essen! Warnung: Möglicherweise können Sie bestimmte Lebensmittel nicht mehr genießen, wenn Sie weiterlesen., Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/03/09/ekelhaft-essen_n_4928780.html
Das sind die acht ekelhaftesten Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die Sie wahrscheinlich jeden Tag essen, ohne es zu wissen. In den Inhaltsstoffen als "Castoreum" aufgelistet Wo ist es drin? Lebensmittel mit Vanille-Geschmack: Castoreum wird von den Castordrüsen des Bibers freigesetzt, die zwischen Anus und Geschlechtsteil des Bibers sitzen. Die Tiere benutzen das Sekret, um ihr Revier zu markieren und zur Fellpflege. In den USA ist Castoreum als Zusatzstoff für Lebensmittel zugelassen. Auch wenn Sie sich kaum vorstellen können, dass "Bibergeil" gut schmeckt, wird es zumindest in den USA als Aromastoff in Lebensmitteln verwendet. Die bekanntesten Aromen, für die Bibergeil verwendet wird, sind Vanille, Himbeere und Erdbeere. In den Inhaltsstoffen als "L-Cystein" aufgelistet: Wo ist es drin? Bagels, Kuchen, Brot: L-Cystein wird beispielsweise industriell hergestellten Backwaren zugesetzt, um den Teig lockerer zu machen. Es kann synthetisch aus Bakterienkulturen hergestellt werden. Die zweite Möglichkeit zur Gewinnung des Zusatzstoffs besteht in der Verarbeitung von proteinhaltigen Produkten wie menschlichem Haar, Pferdehufen, Geflügelfedern oder Kuhhörnern. In den Inhaltsstoffen als "Propylenglycol" aufgelistet. Wo ist es drin? Salat Dressing, Backwaren, Desserts: Propylene Glycol wird als Frostschutzmittel verwendet, es wird in der Industrie aber auch zur Herstellung von Kunstharzen und Konservierungsstoffen benutzt, die in Lebensmitteln verarbeitet werden. In den Inhaltsstoffen als "Bromiertes Planzenöl" aufgelistet Wo ist es drin? Zitronenlimonade: Pflanzenöl klingt als Inhaltsstoff harmlos. Aber der aktive Bestandteil Bromin wird häufig als Brandschutzmittel in der Möbelherstellung benutzt und kann giftig sein. Wird es in hohen Dosen konsumiert, kann es die neurologischen Fähigkeiten stören und zu einem verfrühten Eintreten der Pubertät führen. In den Inhaltsstoffen als "Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ)" aufgelistet. Wo ist es drin? Chicken Nuggets: TBHQ kann sehr gefährlich sein. Das synthetisch hergestellte Konservierungsmittel ist in fast allem enthalten, von Kaugummi über Nagellack bis zu Käsecrackern. Bei tierischen Fetten und fetthaltigen tierischen Lebensmitteln sorgt es dafür, dass diese Fette nicht ranzig werden. Das Mittel ist so giftig, dass schon ein Gramm davon einen Menschen krank machen kann. In den Inhaltsstoffen als "Siliziumdioxid" aufgelistet Wo ist es drin? Salze, Suppen Siliziumdioxid wird als Antiklumpmittel verwendet. Häufig wird es benutzt, um Feuchtigkeit in Produkten zu kontrollieren. Wenn Ihre Suppe ein wenig sandig schmeckt, wissen Sie ja jetzt, warum. In den Inhaltsstoffen als "Butylhydroxytoluol (BHT)" aufgelistet Wo ist es drin? Frühstücksflocken: Sie haben sicher schon oft gehört, dass Antioxidantien gut für uns sind. Aber manche sind besser als andere. BHT fällt dabei eindeutig in die "andere" Gruppe. Dieses Antioxidant sorgt dafür, dass Lebensmittel länger frisch bleiben. Solange Sie kein Problem damit haben, ein chemisches Gemisch zu sich zu nehmen, das normalerweise in Petrolium-Produkten wie Flugzeugtreibstoff auftaucht, genießen Sie ruhig Ihre Cornflakes, die wie durch Zauberhand wochenlang frisch und knusprig bleiben.

Schadstoffe und Rückstände: Gift im Essen, STERN.de, 29.12.2018
Wurst aufschneiden, Probe nehmen, chemisch analysieren: Lebensmittelkontrolleure prüfen ständig unsere Nahrung, so sehen es gesetzliche Verordnungen vor.
Schwermetalle, Acrylamid, Pestizide: Diskussionen über giftige Substanzen in unseren Lebensmitteln gehören zum Alltag. Die Hersteller versprechen Besserung - und dann kommt der nächste Skandal.
Stets geht es bei den Diskussion auch um Grenzwerte. Manche der schädlichen Stoffe sind überall in unserer Umwelt verteilt, sie können gar nicht aus der Nahrung herausgehalten werden. Andere gleiten beim Produktionsprozess in das Lebensmittel hinein. Doch wieviel der bedenklichen Stoffe kann ein menschlicher Körper vertragen? Ab wann wird eine Substanz zum Gift? Das wird oft willkürlich entschieden, als Maßstab gilt meist die Realität. Sicherlich spielen dabei auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle.
Manche Problemstoffe setzen Hersteller gezielt ein
Ernährungs-Fachleute unterscheiden fein zwischen Rückständen von Schadstoffen und Verunreinigungen: Verunreinigt ist ein Lebensmittel, wenn es problematische Substanzen enthält, die nicht absichtlich zur Herstellung eingesetzt werden. Solche Stoffe stammen aus der Umwelt, wie Dioxin oder Schwermetalle. Oder sie entstehen unabsichtlich während der Verarbeitung, wie Benzpyren, das sich beim Grillen am Fleisch sammelt.
Rückstände sind Reste von Substanzen, die Hersteller gezielt zur Produktion der Lebensmittel verwenden. Bauern setzen zum Beispiel absichtlich Masthilfen oder Tierarzneien ein, um ihre Tiere schneller schlachten zu können. Oder sie benutzen Unkrautvernichtungsmittel, um ihr Getreide zu besprühen.

Acrylamid

Beim Backen, Braten oder Frittieren bildet sich Acrylamid. Das passiert in Kartoffelprodukten wie Chips, Pommes frites oder Bratkartoffeln genauso wie bei Getreide wie Knäckebrot, Toastbrot oder geröstetem Müsli. Verschont von der Substanz bleiben auch keine Kekse, Lebkuchen oder Salzstangen. Sogar im Kaffee ist Acrylamid enthalten.
Erhitzen Sie die Backmischung, reagiert das Eiweiß Asparagin mit dem Zucker, das Produkt wird braun, Acrylamid entsteht. Wie viel sich bildet, hängt davon ab, wie viel Wasser das Produkt enthält und wie lange Sie es erhitzen. Bei Temperaturen über 175 Grad Celsius bildet sich besonders viel Acrylamid.
Schaden für Gene und Nerven
Wissenschaftliche Studien belegen: Acrylamid erzeugt bei Tieren Krebs und schädigt Gene und Nerven. Das Risiko für den Menschen beziffern die Studien nur ungenau. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat deshalb bisher keine Grenzwerte festgelegt, sondern lediglich so genannte unverbindliche Signalwerte, die Hersteller nicht überschreiten sollten.
Acrylamid können Sie vermeiden:

Kaufen Sie dicke Pommes frites und verteilen Sie sie zu Hause gleichmäßig auf einem Backblech.
Wählen Sie helle verzehrfertige Pommes frites oder Kartoffelchips.
Essen Sie Kräcker, Pommes frites oder Chips maximal einmal pro Woche.
Ungeröstete Nüsse sind besser als Chips.

Je heller Kuchen und Bratkartoffeln, desto besser
Ihre Lebensmittel können Sie so zubereiten, dass wenig Acrylamid entsteht. Es gilt: je heller, je besser.

Backen Sie Kuchen nicht zu lange und rösten Sie Toastbrot nur leicht an.
Nehmen Sie Margarine statt Öl, so überhitzt das Bratgut nicht.
Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffen enthalten weniger Acrylamid als solche aus rohen Kartoffeln.
Stellen Sie Ihren Umluftherd zum Backen auf maximal 180 Grad ein, einen Backofen ohne Umluft auf maximal 200 Grad.
Das Fritierfett sollte nicht heißer als 175 Grad Celsius sein. Nehmen Sie Pommes frites oder Kroketten aus dem Fett, sobald sie goldgelb sind. Erneuern Sie das Fett regelmäßig.

Beim Backen sollten Sie auf Hirschhornsalz (Ammonium-Hydrogen-Carbonat) verzichten und stattdessen Natron oder Backpulver verwenden. Durch Hirschhornsalz entsteht vermehrt Acrylamid. Am besten, Sie dünsten oder kochen Ihre Nahrungsmittel. Dann bildet sich gar kein Acrylamid.

Nitrat

Damit Pflanzen schneller wachsen, düngen Landwirte mit Stickstoff. Die Pflanzen speichern den Stickstoff als Nitrat in ihren Zellen. Diese Substanz ist harmlos.
Bakterien können Nitrat jedoch in giftiges Nitrit umwandeln. Das passiert, wenn Sie das Gemüse lange warm halten oder wieder aufwärmen. Bei hohen Temperaturen - zum Beispiel beim Trocknen oder Räuchern - verbindet sich Nitrit mit bestimmten Abbauprodukten von Eiweißen, mit den Aminen. Dadurch entstehen Nitrosamine.

Nitrosamine lassen Krebs entstehen

Nitrit kann gefährlich für Babys werden: Die Substanz beeinträchtigt den Transport von Sauerstoff im Blut, das kann lebensbedrohlich werden. Nitrosamine erzeugen bei Tieren Krebs, möglicherweise auch beim Menschen.

Nitrit ist ein Bestandteil von Pökelsalz. Daher steckt es in gepökelten Fleischwaren, beispielsweise in der Salami, in rohem Schinken oder Kassler. Nitrit steht auf dem Etikett als Konservierungsstoff Natrium-Nitrit oder Kalium-Nitrit beziehungsweise als Kalium-Nitrat oder Natrium-Nitrat (E 249 bis E 252).
Erbsen, Gurken und Tomaten sind wenig belastet
Gemüse besitzt unterschiedlich viel Nitrat. Rucola, Spinat, Mangold oder Rote Bete sind Nitratsammler. Blattgemüse wie Feld- und Kopfsalat enthalten ebenso viel Nitrat. Genauso Rettich, Radieschen und Fenchel. Etwas weniger Nitrat finden Sie in Sellerie, Frühmöhren, Kohlrabi, Auberginen, Zucchini und verschiedenen Kohlsorten wie Chinakohl, Grünkohl, Blumenkohl und Wirsing.
Wenig Nitrat steckt in Kartoffeln und Getreide und im Fruchtgemüse, beispielsweise Erbsen, Gurken und Tomaten. Ohne Sonne können Pflanzen aufgenommenes Nitrat schlecht abbauen. Freilandgemüse und -salate, auch ökologisch angebautes Gemüse enthalten meist weniger Nitrat.
Spinat sollten Sie nicht aufwärmen
Nitrate lassen sich in vielen Salaten und Gemüsesorten nachweisen, oft bis zu den gesetzlich festgelegten Höchstwerten, manchmal auch darüber hinaus.

So vermeiden Sie Nitrite und Nitrosamine:

Die äußeren Blätter eines Salates, Stiel und Stängel von Blattgemüse speichern besonders viel Nitrat.
Säuglingen unter fünf Monaten sollten Sie keinen Spinat, Mangold oder Rote Bete geben. Als Beikost für IhrBaby eignet sich nitratarmes Gemüse wie Möhren oder Pastinaken.
Gekochter Spinat und anderes nitratreiches Gemüse bilden Nitrit, wenn Sie es warm halten oder aufwärmen.
Wenn Sie nitratreiches Gemüse kurz auf 80 Grad Celsius erhitzen (blanchieren), verringert sich das darin enthaltene Nitrat um bis zu 50 Prozent. Das Kochwasser sollten Sie wegschütten.
Nitratreiches frisches Gemüse sollten Sie nicht in der Mikrowelle zubereiten.
Gepökeltes Fleisch sollten Sie nicht braten oder grillen.

Benzpyren

Benzpyrene kommen vor in Abgasen von Autos, im Zigarettenrauch oder im Ofenruß, sie werden von Heizanlagen oder Kraftwerken ausgespuckt. Sie entstehen aber auch, wenn Ihnen beim Grillen Fleischsaft oder Fett in die Glut tropft - beim Holzkohlengrill genauso wie beim Elektrogrill. Die Substanz bildet sich auch, wenn Fleisch, Fisch oder Käse geräuchert wird.
Benzpyrene, auch Benzapyren oder Benzopyren genannt, gehören zu den so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Sie bilden sich immer dann, wenn organische Stoffe nur unvollständig verbrennen. Viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können Krebs verursachen, wenn sie längere Zeit eingeatmet oder häufig gegessen werden.
Der Stoff, der Rauchern Lungenkrebs beschert
Benzpyren gilt als einer der stärksten krebserregenden Stoffe. Zum Beispiel wird er dafür verantwortlich gemacht, dass Raucher Lungenkrebs bekommen.
Grundsätzlich gilt: Je weniger Rauch, desto weniger bildet sich. Über einem stark qualmenden Feuer hängt 80mal mehr Benzpyren in der Luft als über einer nahezu rauchfreien Feuerstelle. Grillen oder die Kunst, Rauch zu vermeiden
Wenn Sie mit Kohle grillen, sollten Sie ein Gerät verwenden, in dem Ihr Fleisch senkrecht eingehängt werden kann, dann bekommt es weniger Rauch ab. Weniger schädlich als ein Holzkohlegrill ist ein Gerät, das mit Gas oder Strom arbeitet. Öl oder Fett sollte dennoch nicht auf die Heizstangen tropfen.
In den Krusten des Fleischs oder der Würstchen stecken besonders viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Wenn Fleisch, auch Brot oder Plätzchen an den Rändern verbrannt sind, sollten sie die schwarzen Stellen großzügig abschneiden. Fettreiches Grillfleisch und in Öl marinierte Fleischstücke können Sie in Alufolie garen. Zum Bräunen brauchen Sie es dann nur kurz auf den offenen Grill zu legen. Eine Fettauffang- oder Grillschale verhindert, dass abtropfendes Fett beim Grillen in die Glut fällt. Sie können Ihr Grillgut auch auf Alufolie legen.
Warten Sie, bis die Holzkohle durchgeglüht ist, sich eine weiße Schicht aus Asche gebildet hat und kein Rauch mehr sichtbar ist. Legen Sie erst dann Fleisch, Fisch oder Gemüse auf den Grill.
Als Brennmaterial sollten Sie für Ihren Holzkohlegrill nur Holzkohle und Holzbriketts verwenden. Altpapier und Holz entwickeln beim Verbrennen giftige Gase, die sich mit dem Rauch auf dem Grillgut ablagern.

Schimmelpilze

Fast alle Lebensmittel können schimmeln. Das Brot bekommt grün-graue Flecken, Käse wird von einem blauen oder weißen Flaum überzogen. Schimmel schmecken Sie immer: Er hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Sehen können Sie das Pilzgeflecht hingegen nicht immer. Entweder steckt der Übeltäter im Inneren der Frucht oder die winzigen Fäden Pilzes sind noch zu klein und haben sich noch nicht zu einem sichtbaren Teppich verdichtet.
Schimmelpilze brauchen nicht viel zum Leben. Ein wenig Feuchtigkeit, und schon siedeln sie sich an. Deshalb befällt Schimmel gerne Obst, das einen Wassergehalt von über 80 Prozent hat, zum Beispiel Beeren oder Steinobst. Um sich zu vermehren, benötigen die Pilze nur die Luft: Ihre Sporen gleiten mit dem Wind auf die nächste Nahrungsstelle.
Der Pilz produziert Gift
Alle Schimmelpilze - es gibt mehrere Arten davon - bilden Gifte. Etwa 300 dieser so genannten Mykotoxine sind bislang bekannt. Aflatoxine, Ochratoxine und Patuline kommen in Lebensmitteln am häufigsten vor. Die Substanzen können sich schon vor der Ernte im Obst oder Gemüse sammeln oder erst während der Lagerung entstehen. Schmecken können Sie die Gifte nicht. Wenn Sie Verschimmeltes essen, können Sie sich vergiften und krank werden. Die Schimmelpilzgifte schaden der Leber, den Nieren und dem Nervensystem. Einige der Pilztoxine stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Ochratoxine können über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden und ihn gefährden. Patulin kann möglicherweise das Erbgut verändern - also Krebs auslösen - und Embryos im Mutterbauch schädigen.
Aflatoxine stecken vor allem in Pflanzenteilen, die viel Fett oder Kohlenhydrate enthalten: zum Beispiel in Pistazien, Mandeln, Paranüssen, Hasel- oder Erdnüssen. Ochratoxine entstehen gerne in Getreide, aber auch in Hülsenfrüchten, getrockneten Weintrauben, Kaffee, Wein, Bier, Traubensaft, Kakao und Gewürzen. Sie kommen sogar im Tierfutter vor. Patulin findet sich vor allem in fauligem Obst, in Gemüse und in Fruchtsäften. Leider halten die meisten Schimmelpilze Hitze gut aus, Kochen tötet sie nicht ab.

Überwachen Sie Ihre Lebensmittel selbst!

Das Amt für Lebensmittelüberwachung kontrolliert Nahrungsmittel ständig auf Schimmelpilzgifte. Aber die Chemiker können nicht jede Tüte inspizieren. Seien Sie daher selbst aufmerksam:

Nüsse, die muffig riechen oder eklig schmecken, sind womöglich verschimmelt.
Ist die Marmelade verschimmelt, werfen Sie sie weg. Nur wenn der Zuckergehalt bei mehr als 63 Prozent liegt, können Sie den Schimmel entfernen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam.
Schneiden Sie kleine Schimmelflecken aus Brot großzügig heraus. Hat das Brot große Pilzrasen, werfen Sie es besser weg.
Nur auf Schimmelpilzkäse wie Roqufort oder Camembert gehört weißer Flaum. Bei jedem anderen Käse handelt es sich um schädlichen Pilzbefall. Werfen Sie den Käse in den Müll.
Essen Sie kein faules oder schimmeliges Obst. Nur bei Äpfeln genügt es, die faulen Stellen großzügig heraus zu schneiden.
Schimmel bildet sich bei Zerhacktem und Pulverisiertem schneller als bei nicht zerkleinerten Lebensmitteln. Das gilt für geriebenen Parmesankäse genauso wie für Nussmehl und Gewürzpulver.

Wenn Obst und Brot lange liegen, freut das den Pilz

Einschub
Resteverwertung
Schmeißen Sie altes Brot nicht weg - wie Sie aus diesen 7 Lebensmitteln Suppe machen können
, STERN.de, 13.02.2019
https://www.stern.de/genuss/essen/suppe-aus-resten--wie-sie-aus-alten-zutaten-koestliches-kochen-8573088.html

Wenn Sie Lebensmittel richtig aufbewahren, können Sie verhindern, dass sich Schimmel bildet. Lagern Sie Obst, sollten Sie Früchte mit Druckstellen aussortieren, die verbliebenen unter fließendem Wasser abwaschen. Gemahlene Nüsse halten länger in der Gefriertruhe, Nussfette werden sonst leicht ranzig. Wenn Sie Brot, Müslimischungen, Nüsse oder Gewürze trocken und kühl lagern, schimmeln sie nicht so schnell.

Gemüse und leicht verderbliches Obst hält sich am besten im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Kirschen sollten Sie maximal drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wollen Sie sicher gehen, verzehren Sie keine Lebensmittel oder Gewürze über das Haltbarkeitsdatum hinaus.

Schwermetalle

Wenn Sie gerne Leber oder Nieren essen, nehmen Sie Schwermetalle zu sich. Diese Innereien sind besonders belastet, wenn sie von älteren Tieren stammen. Auch Fische aus unsauberen Gewässern und Milch enthalten Schwermetalle.

Schwermetalle heißen so, weil es sich um Stoffe handelt, deren Atome recht dicht gepackt sind - deshalb wiegen sie schwer. Zu den giftigen Schwermetallen gehören Quecksilber, Blei, Kadmium und Arsen. In die Umwelt gelangen diese Substanzen, weil die Industrie und Autos sie in die Luft blasen. Sie sammeln sich auch im Abwasser. Über Luft und über das Wasser gelangen sie in die Nahrung.
Quecksilber schadet vor allem den Nerven

Quecksilber ist für den Menschen giftig. Es lagert sich vor allem im Gehirn, in den Nieren, der Leber und der Milz ab und kann ganz verschiedene Beschwerden verursachen: Kopfschmerzen, Nervosität, Zahnfleisch-Entzündungen, Sehstörungen, Störungen des Gleichgewichtssinns, Sprachstörungen, Zittern und Schwerhörigkeit.
Quecksilber gelangt durch industrielle Fertigung und Kohleverbrennung in die Luft, in Gewässer und Boden. Stark belastet sind Wildpilze und Fische, besonders Süßwasserfische aus Flußmündungen und Seefische aus küstennahen Gewässern. Außerdem fette Fische, wie beispielsweise Heilbutt und Tunfisch. Bedenklich sind auch Hecht, Hai, Flunder und Scholle.
Blei kann Blut zerstören
Blei hemmt die Aktivität von menschlichen Enzymen und verursacht bei Tieren Krebs. Es stört beim Menschen die Blutbildung, schädigt Nerven, Nieren, Muskeln und Gehirn und kann heftige Bauchschmerzen verursachen. In größeren Mengen greift es auch die Gene an. Zudem kann es Fehlgeburten auslösen. Wenn Sie einen Mangel an Eisen, Kalzium oder Vitamin D haben, sind Sie besonders gefährdet. Dann nehmen Sie mehr Blei über den Darm auf.
Blei gelangt vor allem durch Auto- und Industrieabgase in Boden und Pflanzen. Es kann in pflanzlichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Obst, Gemüse und wild wachsenden Pilzen stecken, aber auch in Fleisch und Wurst. Trinkwasser kann belastet sein, wenn es aus alten Bleiwasserrohren kommt.
Kadmium schadet den Nieren und den Knochen
Kadmium nehmen Sie selten über die Nahrung auf, meist atmen Sie es ein, Ihr Körper speichert das Metall. Kadmium kann Nieren, Knochen, Nasenschleimhaut und Ihren Geruchssinn schädigen. Viel Kadmium hemmt außerdem die Aufnahme lebensnotwendiger Mineralstoffe wie Kalzium, Kupfer, Mangan und Selen.
Kadmium gelangt vor allem durch Industrieabgase, beispielsweise aus Metallhütten und Müllverbrennungs-Anlagen in die Umwelt. Auch in Klärschlamm, Phosphatdünger und Zigarettenrauch ist Kadmium enthalten.
Arsen ist ein hochgefährliches Gift
Arsenhaltiger Staub oder Lebensmittel mit Arsen vergiften Ihren Körper und führen zu folgenden Symptomen: Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, des Herz-Kreislauf-Systems, des Nervensystems, Husten, Atemnot, Haut- und Schleimhautreizungen. Außerdem verursacht Arsen Krebs, vor allem Haut- und Lungenkrebs. Wenn Sie schwanger sind, besteht die Gefahr, dass Arsen Ihrem ungeborenen Kind schadet.
Arsen lagert sich in den Innereien von Tieren ab, kommt in Meerestieren vor sowie in Hühnern und Eiern, wenn die Hühner mit Fischmehl gefüttert wurden. In der Europäischen Union ist es verboten, Fischmehl an Nutztiere zu verfüttern. Allerdings ist es mit heutigen Verfahren nicht möglich, dies auch zu kontrollieren. In Gegenden, wo Schwermetalle abgebaut oder verarbeitet werden, kann Arsen außerdem in die Luft, in Klärschlamm, auf Felder und in Gewässer gelangen.
Schwermetallen können Sie nicht entkommen
Aufgrund gesetzlicher Regelungen, wie etwa das Verbot von verbleitem Kraftstoff, sind die Konzentrationen von Schwermetallen in Lebensmitteln in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen. Trotzdem bleiben Belastungen durch Schwermetalle.
Dennoch können Sie im Kleinen ein wenig tun. Falls Sie in Ihrer Wohnung Bleirohre haben, sollten Sie sie austauschen lassen. Nutzen Sie Keramikgefäße als Essgeschirr, sollten sie sich vergewissern, dass sie für den Lebensmittelgebrauch zugelassen sind. Sie erkennen es zum Beispiel durch entsprechende Aufkleber. Seien Sie vorsichtig bei Geschirr aus dem Ausland. Sie können mit bleihaltigen Glasuren versehen sein. Bestimmte Fische und Pilze nur selten genießen
Magerer Fisch enthält in der Regel weniger Schwermetall als fetter Fisch. Kleinkinder sollten wenig Salzwasserfische essen, um einer Arsenvergiftung vorzubeugen.
In wild wachsenden Pilzen sammeln sich Quecksilber und Kadmium. Mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche sollten Sie nicht essen. Kulturpilze wie Champignons und Austernpilze sind unbedenklich. Äußere Blätter von Gemüse wegwerfen, Obst gut waschen
Wählen Sie ganze oder fein aufgebrochene Leinsamenkörner, wenn Sie sie regelmäßig längere Zeit essen wollen. Von geschroteten Leinsamen nimmt Ihr Körper potentiell enthaltenes Kadmium sehr leicht auf.
Obst, Gemüse, Wildgemüse und -früchte, die an einer stark befahrenen Straße wachsen, sind meistens stark mit Blei belastet. Früchte mit kleinen Beeren, Gemüse und Salate mit einer großen, rauen, behaarten oder gekräuselten Oberfläche, beispielsweise Krause Endivie, Erdbeeren oder Stachelbeeren, sollten Sie gründlich waschen, die äußeren Blätter bei Salat und Kohl entfernen. Schälen Sie Möhren, Kohlrabi und Kartoffeln großzügig.

Pestizide

Weltweit benutzen Landwirte Pestizide: Getreide, Obst, Gemüse, Gewürze, Kaffee, Wein - alles wird bespritzt. Welches Gift sie einsetzen, hängt von der Pflanze und vom Klima ab. Schon die Samen bekommen vieles ab.
Pestizide sind künstlich hergestellte Stoffe. Über 800 Wirkstoffe werden weltweit verwendet, am häufigsten sind Mittel, die Fraßfeinde der Pflanzen töten (Insektizide), Gifte, die Unkraut vernichten (Herbizide) und Substanzen, die Pilzbefall verhindern sollen (Fungizide). Bauern argumentieren, dass die Gifte ihre Erträge sicherten, die Nahrungsmittel hygienisch einwandfrei hielten und eine profitable Produktion ermöglichten.
Pestizide gelangen von den Pflanzen zu den Tieren
Manche der Gifte werden sehr langsam abgebaut. Verfüttern Bauern behandelte Pflanzen an Tiere, tauchen Rückstände von Pestiziden später auch im Fleisch, in der Milch oder in Eiern auf.
Am stärksten mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind Obst und Gemüse. Importierte Ware ist oft stärker betroffen als einheimische. Häufig finden sich Pestizid-Rückstände in Trauben, Mangos, Paprika, Erdbeeren und Birnen. Manchmal sind auch Öko-Lebensmittel nicht frei von Pflanzenschutzmitteln. Entweder hat der Wind Pestizide vom Nachbarfeld herübergeweht oder sie stammen aus dem Verpackungsmaterial.
Schädliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
Pflanzenschutzmittel können in unserem Körper verschiedene Beschwerden verursachen und fast alle Organe beeinträchtigen. Kurz nachdem Sie den Stoff aufgenommen haben, können Sie schon etwas bemerken, zum Beispiel:

Sehschwierigkeiten
Muskelzittern
Koordinationsprobleme
Nierenstörungen
Leberprobleme
Erhöhter Blutdruck
Vermehrtes Schwitzen

Essen Sie oft und häufig Lebensmittel, die giftige Rückstände enthalten, kann sich Krebs entwickeln oder das Immunsystem kann schwächer werden. Pestizide können auch die Entwicklung eines Embryos schwer stören. Die giftigen Wirkungen der einzelnen Substanzen können sich nicht nur summieren, sondern auch gegenseitig verstärken.
Lebensmittelkontrollen reichen nicht
Landwirte dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel benutzen, von denen belegt ist, wie sie wirken. Wendet der Bauer ein Mittel sachgerecht an, darf es Menschen, Tiere, das Grundwasser und die Natur nicht schädigen. Die Insektizide DDT (Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan) und Lindan (Gamma-Hexachlor-Cyclohexan) wurden früher sehr viel gespritzt, heute sind sie in Deutschland verboten.
Eine Verordnung begrenzt Pestizidrückstände in Lebensmitteln, allerdings ohne das Zusammenspiel einzelner Stoffe zu berücksichtigen. Ob Sie von den Rückständen krank werden, hängt jedoch nicht davon ab, ob Grenzwerte überschritten werden. Entscheidend ist, wie viel Sie tatsächlich aufnehmen. Beispielsweise spielt ein erhöhter Pestizidgehalt in der Schale einer Frucht keine große Rolle für Ihre Gesundheit, wenn Sie die Schale nicht verzehren, wie bei Ananas, Orangen oder Bananen.
In Bio-Lebensmitteln steckt weniger Chemie
Bevorzugen Sie heimische Lebensmittel der Saison oder Ware aus kontrolliert biologischem Anbau. Bio-Landwirte verzichten auf den Einsatz von Pestiziden. Bio-Ware erkennen Sie am Siegel oder Verbandslogo (zum Beispiel Demeter oder Bioland) und einer Kontrollnummer.
Waschen Sie Obst und Gemüse unter fließendem Wasser ab, nehmen Sie für Äpfel und Tomaten lauwarmem Wasser. Feste Obst- und Gemüsesorten sollten Sie anschließend mit einem Tuch trocken. Entfernen Sie die äußeren Blätter von Salaten, da sich hier besonders viele Pestizide anlagern.
Auch bei Früchten zählen innere Werte
Ernähren Sie sich abwechslungsreich. Wenn Sie sich einseitig ernähren, nehmen Sie möglicherweise viel von einem Pflanzenschutzmittel auf und erhöhen die tägliche Dosis. Sparen Sie nicht bei Lebensmitteln. Orientieren Sie sich beim Kauf nicht am Äußeren eines Apfels oder einer Birne. Hersteller setzen manche Pestizide lediglich deshalb ein, damit die Früchte oder das Gemüse besser aussehen.
Wenn Sie bei Obst und Gemüse die nährstoffreiche Schale mitverzehren möchten, sollten Sie Bioprodukte wählen. Die Gesellschaft für Ernährung betont, dass der Verzehr der Schale auch konventionell angebauter Produkte Ihrer Gesundheit mehr nützt, als die Pestizide Ihnen schaden.
Waschen Sie sich nach dem Schälen saftiger Früchte die Hände. So können keine Rückstände über die Haut an das Fruchtfleisch gelangen. Waschen Sie Zitrusfrüchte vor dem Auspressen, damit keine Rückstände des Schalensafts ins Glas fließen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen. Dann wissen Sie, was Sie auf dem Teller haben.

Tierarzneimittel

Werden Schweine, Kühe oder Hühner krank, brauchen sie Medikamente. Bauern dürfen ihnen Arzneimittel geben, die zugelassen sind. Für die Zulassung muss der Hersteller nachweisen, dass mögliche Rückstände im Tier für den Menschen unbedenklich sind. Die Behörde für Lebensmittelsicherheit hat Höchstgrenzen für solche Rückstände festgesetzt.
Bauern geben ihren Tieren aber auch aus einem anderen Grund Medikamente: Sie wollen, dass sie mehr Milch oder Eier geben. Und sie wollen, dass sie schneller wachsen. Landwirte mischen deshalb so genannte Masthilfsmittel ins Tierfutter. Dazu gehören vor allem Arzneien wie Antibiotika, Anabolika und Psychopharmaka.
Arzneien lassen Schweine schneller schlachtreif werden
Antibiotika können Krankheiten vorbeugen - aber sie beschleunigen auch das Wachstum. Anabolika - bekannt als Dopingmittel für Sportler - lassen Muskeln schneller wachsen. Psychopharmaka, beispielsweise Beruhigungsmittel, bekommen stressempfindliche Tiere, wenn sie zum Schlachthof gebracht werden. Deren Fleisch schmeckt ohne körpereigene Stresshormone angeblich besser.
In der Europäischen Union sind Masthilfsmittel, die Arzneien sind, generell verboten. Trotzdem halten sich nicht alle Züchter und Tierhalter daran. In der Fleischproduktion werden immer wieder Tierarzneimittel entdeckt. In den USA, Kanada und Australien sind sie teilweise erlaubt, in Thailand, Indonesien und Brasilien ganz ohne Einschränkung.
Medikamente in Tieren machen Menschen krank
Medikamente lagern sich in der Leber, den Nieren oder im Fettgewebe der Tiere ab. Deshalb besitzen Fett und Innereien mehr Arznei-Rückstände als Muskelfleisch. Am häufigsten finden Lebensmittelprüfer Spuren von Antibiotika im Kalbfleisch. In den vergangenen Jahren entdeckten sie zudem Östrogene, so genannte Beta-Agonisten - auch dieses Hormon ist ein nicht erlaubtes Masthilfsmittel.
Erhält ein Tier regelmäßig Antibiotika, können sich Krankheitskeime entwickeln, die auf eben dieses Medikament nicht mehr reagieren. Die Bakterien werden immun gegen die Arznei. Wenn Sie Fleisch mit solchen Erregern essen, kann es sein, dass auch bei Ihnen diese Antibiotika ihre Kraft verlieren - werden Sie dann krank, können Sie möglicherweise nicht behandelt werden. Weil Züchter und Bauern gesetzwidrig und unkontrolliert Medikamente als Mastmittel einsetzen, entstehen Gesundheitsrisiken, die kaum abgeschätzt werden können.
Früher verwendeten Züchter sehr häufig Antibiotika aus der Gruppe der Nitrofurane. Sie waren kostengünstig und wirksam. Heute stehen sie unter Verdacht, beim Menschen Krebs zu erzeugen und Gene zu schädigen. In der Europäischen Union dürfen Nitrofurane seit 1995 in der Fleischproduktion nicht mehr eingesetzt werden.
So erkennen Sie gutes Fleisch
Verzichten Sie auf Billigangebote bei Fleisch. Wählen Sie lieber Markenprodukte, am besten aus Bio-Betrieben.
Achten Sie auf die Farbe des Fleisches: Frisches Fleisch vom Rind ist dunkelrot, vom Lamm hellrot, vom Schwein rosa, vom Wild rötlich bis fast dunkelbraun. Bei jüngeren Tieren ist die Fleischfarbe in der Regel heller als bei älteren Tieren.
Schauen Sie sich die Oberfläche des Fleischs genau an. Sie darf nicht schmierig aussehen und keine Druckstellen aufweisen.
Machen Sie den Drucktest: Wenn Sie mit dem Finger auf das Fleisch drücken, sollte es nicht stark nachgeben und sich nicht schwammig anfühlen.
Achten Sie darauf, dass das Fleisch nicht im eigenen Saft liegt. Das ist in der Regel ein Zeichen für schlechte Qualität.
Machen Sie den Riechtest: Frisches Fleisch riecht neutral bis mild.
Kaufen Sie Fleisch, bei dem das Mindesthaltbarkeitsdatum noch möglichst lang vom Einkaufstag entfernt liegt.
Kontrollieren Sie bei abgepacktem Fleisch, ob die Verpackung sauber und unversehrt ist. Wenn Tröpfchen innen an der Folie hängen, ist das Fleisch vermutlich nicht ausreichend gekühlt.

Auch bei der Lagerung und Zubereitung gibt es einige Regeln zu beachten:

Wenn Sie das Fleisch nicht gleich zubereiten wollen, bringen Sie es nach dem Kauf möglichst schnell und am besten in einer Kühltasche nach Hause. Fleisch sollte immer mindestens unter sieben Grad Celsius gelagert werden. Essen Sie kein Fleisch, das über das Verbrauchsdatum hinaus ist und frieren Sie Schweinefleisch nicht länger als sechs, Rindfleisch nicht länger als 18 Monate ein. Bereiten Sie Fleisch immer sorgfältig zu. Es enthält Keime und sollte nicht mit anderen Nahrungsmitteln in Berührung kommen. Essen Sie Hackfleisch gut durchgegart. Seien Sie beim Kauf von verarbeiteten Fleischprodukten wie mariniertem Fleisch, Döner oder Fleischsalaten besonders kritisch. Schlechte Qualität lässt sich durch Würze, Marinade oder andere Zubereitungen leicht verbergen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/schadstoffe-und-rueckstaende-gift-im-essen-3084258.html

Prozess in Paris: Haftstrafen im Pferdefleisch-Skandal, tagesschau.de, 16.04.2019
Sechs Jahre nach dem Pferdefleisch-Skandal hat ein Pariser Gericht vier Verantwortliche zu Haftstrafen verurteilt. Sie hatten Pferdefleisch als Rind ausgegeben, das in Deutschland und anderen Ländern verkauft wurde.
https://www.tagesschau.de/ausland/lasagne-pferdefleisch-paris-101.html

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben

Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/
Fortsetzung des Berichts auf News&Links: weiter unten

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Bayer muss blechen
79 statt 289 Millionen US-Dollar: Todkranker Glyphosat-Kläger akzeptiert neues Urteil
, FOCUS Online, 01.11.2018
Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten millionenschweren Schadensersatz akzeptiert. Ursprünglich hatte eine Geschworenen-Jury dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) zugesprochen.
https://www.focus.de/finanzen/recht/san-francisco-glyphosat-klaeger-akzeptiert-millionenschweres-urteil-gegen-bayer_id_9837920.html

Kurz nach Übernahme: US-Richter macht Weg für Glyphosat-Klagen gegen Monsanto frei
Glyphosat Klagewelle: Bayer hat Monsanto-Risiken am Hals - soll man die Aktie jetzt kaufen?
Glyphosat, Bayer, Monsanto, Krebserkrankung
, FOCUS Online, 11.09.2018
Der Bayer-Konzern hat sich durch die Rekordübernahme von Monsanto große Risiken eingekauft. Ein Gericht hat die US-Tochter wegen verschleierter Gefahren von Glyphosat zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar verurteilt. Weitere Klagen sind unterwegs. Die Aktie hat entsprechend 22,5 Prozent im Wert eingebüßt. Kann man jetzt einsteigen?
Die Bayer-Aktie hat in den letzten Wochen nahezu ein Viertel seines Börsenwerts verloren, nachdem das Unternehmen von einem US-Gericht zur Zahlung einer Strafe von 289 Millionen verurteilt worden ist. Das Urteil erging gegen die US-Tochter wegen "verschleierter Gefahren". "Bayer´s Monsanto habe nicht angemessen vor den Risiken des Unkrautvernichtungsmittels gewarnt", erkannte ein Geschworenengericht in Kalifornien und sprach dem Betroffenen, einem ehemaligen Hausmeister, die horrende Summe zu.
Der Kläger, Dewayne Johnson, hat Krebs im Endstadium. Er habe Roundup von Monsanto, ein Glyphosat, in großen Mengen in einem Schulbezirk in der San Francisco Bay Area gesprüht und einen Ausschlag entwickelt, so seine Anwälte. Bei starkem Wind habe er das Mittel ins Gesicht bekommen. Die Krebserkrankung sei eine unmittelbare Folge.
Bayer-Aktie verlor kurz nach Urteil 13 Prozent
Die Anleger an der Börse reagierten schnell, direkt nach der Bekanntgabe fiel der Kurs binnen Stunden um 13 Prozent. In den folgenden Wochen gab der Kurs weiter nach, da das Ausmaß selbst für Analysten schwer einschätzbar bleibt.
Internationale Rechtsexperten rechnen mit weiteren Klagen gegen die US-Tochter. Bayer hatte im Juni 2018 Monsanto letztendlich voll integriert und muss nun für alle Rechtsfolgen haften. Der Leverkusener Konzern hatte insgesamt den Einstieg mit 63 Milliarden Euro bezahlt. Nun könnten bis zu 8000 weitere Klagen gegen Bayer ins Haus stehen.
Das Unternehmen geht wegen den hohen Risiken in dem Quartalsbericht zum 30. Juni auf eine mögliche Klagewelle ein. Einige sprechen von dauerhaften Belastungen zehn bis elf Milliarden Euro für Bayer. "Mit weiteren Klagen ist zu rechnen", heißt es dazu in einer Mitteilung des Konzerns. Bayer werde sich "in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr setzen". Die Bayer-Experten werfen seit dem Urteil immer wieder ihr Altstudien ein, wo die Unbedenklichkeit attestiert wurde.
Studien und Einschätzungen
Die US-Umweltbehörde EPA hat das Produkt Roundup als sicher eingestuft, wenn es gemäss der Bedienungsanleitung eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat 2015 dagegen als ein "wahrscheinliches humanes Karzinogen" ein. Karzinogene können krebsfördernd wirken.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/glyphosat-klagewelle-bayer-hat-monsanto-risiken-am-hals-soll-man-die-aktie-jetzt-kaufen_id_9565948.html

Krebserregende Pflanzenschutzmittel: Giftiger als Glyphosat - warum gefährliche Pestizide nicht verboten sind, STERN.de, 17.11.2018
Eigentlich dürften die Stoffe überhaupt nicht mehr verwendet werden, warnen Toxikologen. Laut Recherchen des ARD-Magazins "Monitor" sind nach wie vor Pestizide auf unseren Feldern im Einsatz, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Der Grund dafür ist erschreckend.
https://www.stern.de/genuss/essen/pestizide--jedes-vierte-zugelassen--obwohl-giftiger-als-glyphosat-8449716.html

ARD-Magazin Fakt
Pestizide in vielen Naturschutzgebieten
, tagesschau.de, 30.04.2019
Pestizideinsatz in Naturschutzgebieten - in vielen Bundesländern ist das erlaubt. Eine Recherche des ARD-Magazins Fakt ergab: Hunderte Naturschutzgebiete sind betroffen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/naturschutz-pestizide-101.html

Bis zu 600 Dollar pro Kilo
Tischgrill-Rezept Das zweitbeste Teppanyaki-Fleisch der Welt
, SPIEGEL ONLINE, 29.01.2019
Das weltbeste Rindfleisch für den Tischgrill kostet bis zu 600 Dollar pro Kilo. So viel müssen Sie nicht zahlen, um höchste Gaumenfreuden zu erleben, doch auch die Alternative ist leider nicht günstig. Aber es lohnt sich. Von Hobbykoch Peter Wagner mehr... [ Forum ]
http://www.spiegel.de/stil/rezept-fuer-teppanyaki-vom-chuck-rib-meat-a-1249448.html

Ein Traktor mit Gülleanhänger versprüht die GülleVIDEO
Diskussion um Nitratbelastung in Deutschland
Entscheidung des EuGH
Deutschland wegen Nitratbelastung verurteilt
, tagesschau.de, 21.06.2018
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Geklagt hatte die EU-Kommission.
https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-101.html

Industrielles Massenprodukt: So gepanscht ist Wein - und wir haben keine Ahnung davon, STERN.de, 26.05.2019
Wein ist laut EU-Gesetzgebung kein Lebensmittel, sondern Genussmittel. Deshalb darf es auch ohne die Kennzeichnung von Zusatzstoffen und technischen Hilfsmitteln auskommen. Heraus kommt ein industrielles Massenprodukt ohne Gesicht und ohne Seele.
https://www.stern.de/genuss/trinken/wein--so-gepanscht-ist-wein---und-wir-haben-keine-ahnung-davon-7127222.html

Messies
Schätzungsweise zwei Millionen Messies in Deutschland, Tendenz steigend


RTL, jeden Dienstag 2017
messies-05
( Siehe Abbildungen: "Der Fleck vom Sofa geht schon weg." ), MMW, 1986.

Sie wollen aufräumen, können es aber nicht. In Deutschland sind schätzungsweise knapp zwei Millionen Menschen vom Messie-Syndrom betroffen. Messie-Therapeutin Sabina Hankel-Hirtz und Entrümpelungsprofi Dennis Karl packen das Problem an der Wurzel und räumen das Leben der Betroffenen auf. Ihr Ziel ist es aber nicht nur für ein sauberes Zuhause zu sorgen, sondern den Menschen die Rückkehr in das gesellschaftliche Leben zu ermöglichen. In dieser Folge helfen die beiden Experten dem 37-jährigen Helge, der bereits in zwei Wohnungen großes Chaos angerichtet hat.
Helges 25 qm große Einzimmerwohnung ist komplett zugemüllt. Dreck, Unrat und verschimmelte Essensreste stapeln sich meterhoch - hier kann kein Mensch mehr leben. Deshalb flüchtete Helge in eine andere Wohnung, die drei Kilometer von entfernt liegt. Doch womit Helge in seiner ersten Wohnung begann, setze er hier fort. Auch diese zweite, 78 qm große Wohnung, ist mittlerweile verwahrlost und kaum noch bewohnbar. http://www.rtl2.de/sendung/das-messie-team-start-in-ein-neues-leben/folge/folge-16-19
Tendenz steigend:
Messies zeichnen sich dadurch aus, dass in ihrem Leben Chaos und Unordnung herrschen. Sie sind nicht in der Lage aufzuräumen, ihre Sachen in Ordnung zu bringen oder einfachste Dinge des täglichen Lebens zu regeln.
http://www.verwahrlosung-und-messie-in-der-schweiz.ch/58801.html
Der Anteil von Frauen und Männern hält sich laut Schätzungen die Waage.
http://oliver.prygotzki.de/privat/einsichten/messie-syndrom.html
http://www.t-online.de/gesundheit/id_51573710/sid_80327492/si_1/messie-syndrom-warum-messies-keine-ordnung-halten-koennen.html
http://www.rtl2.de/sendung/das-messie-team-start-in-ein-neues-leben/folge/folge-12-9

Kopfschmerzen aus der Hölle: Wie ich wegen meiner Migräne in ständiger Angst vor einem Anfall lebe
Ungefähr acht Millionen Deutsche leiden an Migräne
, STERN.de, 20.11.2018
12 bis 14 Prozent aller Frauen und sechs bis acht Prozent aller Männer in Deutschland leiden an Migräne. Eine Heilung gibt es nicht. Unsere Autorin berichtet über ihr Leben mit der Krankheit.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/migraene--wie-ich-in-staendiger-angst-vor-einem-anfall-lebe-8453470.html

Kariesschutz oder Krankmacher
Giftiges Fluorid? So gefährlich ist der Stoff in der Zahnpasta wirklich
, FOCUS Online, 01.09.2016
Zahnpasta gilt dann als gut, wenn sie nicht nur ordentlich säubert, sondern auch vor Karies schützt. Dafür ist der Inhaltsstoff Fluorid zuständig. Doch ausgerechnet diese Substanz gilt vielen als pures Gift. Zu Recht? FOCUS Online macht den Fakten-Check. Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/vorbeugung/fluorid-so-gefaehrlich-ist-der-stoff-in-der-zahnpasta-wirklich_id_5872918.html

Stiftung Warentest prüft
Überraschende Ergebnisse: Teure Zahncremes fallen im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 26.08.2016
Regelmäßiges Putzen schützt die Zähne vor Karies. Dabei kommt es auch auf die richtige Zahnpasta an. Stiftung Warentest hat 32 Universalzahnpasten näher untersucht. Viele teure Produkte fielen durch. Überraschend gut schnitten die No-Name-Produkte der Discounter ab, http://www.focus.de/gesundheit/videos/zahnpasta-test-die-teuersten-schuetzen-nicht-vor-karies_id_5862029.html .

Viele enthalten kein Fluorid
Odol-Med 3, Aronal, Biorepair im Test: Marken-Zahncremes fallen gnadenlos durch
, FOCUS Online, 28.07.2016
Öko-Test hat 38 Zahncremes im Labor untersucht. Von rund der Hälfte Produkte rät das Verbrauchermagazin ab. Darunter beliebte Zahncremes von Odol-Med 3 und Signal. Der Grund für die schlechten Noten ist unter anderem, dass manche von ihnen kein Fluorid enthalten, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/viele-enthalten-kein-fluorid-odol-med-3-aronal-biorepair-im-test-marken-zahncremes-fallen-gnadenlos-durch_id_5772096.html .

Öko-Test warnt
Colgate, Blend-A-Med, Odol-Med3: Diese Zahncremes gefährden die Gesundheit
, FOCUS Online, 10.06.2016
Ein strahlend weißes Lächeln wünscht sich jeder. Dafür greifen viele zu speziellen Zahncremes, die einen aufhellenden Effekt versprechen. Doch funktioniert das wirklich? Öko-Test hat 19 beliebte Produkte auf Inhaltsstoffe und Wirkung untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt erh&aml;lt die Note "sehr gut" oder "gut" http://www.focus.de/gesundheit/videos/oeko-test-warnt-colgate-blend-a-med-odol-med3-diese-zahncremes-gefaehrden-die-gesundheit_id_5615731.html .

Stiftung Warentest prüft
Überraschende Ergebnisse: Teure Zahncremes fallen im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 26.08.2016
Regelmäßiges Putzen schützt die Zähne vor Karies. Dabei kommt es auch auf die richtige Zahnpasta an. Stiftung Warentest hat 32 Universalzahnpasten näher untersucht. Viele teure Produkte fielen durch. Überraschend gut schnitten die No-Name-Produkte der Discounter ab, http://www.focus.de/gesundheit/videos/zahnpasta-test-die-teuersten-schuetzen-nicht-vor-karies_id_5862029.html .

Viele enthalten kein Fluorid
Odol-Med 3, Aronal, Biorepair im Test: Marken-Zahncremes fallen gnadenlos durch
, FOCUS Online, 28.07.2016
Öko-Test hat 38 Zahncremes im Labor untersucht. Von rund der Hälfte Produkte rät das Verbrauchermagazin ab. Darunter beliebte Zahncremes von Odol-Med 3 und Signal. Der Grund für die schlechten Noten ist unter anderem, dass manche von ihnen kein Fluorid enthalten, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/viele-enthalten-kein-fluorid-odol-med-3-aronal-biorepair-im-test-marken-zahncremes-fallen-gnadenlos-durch_id_5772096.html .

Öko-Test warnt
Colgate, Blend-A-Med, Odol-Med3: Diese Zahncremes gefährden die Gesundheit
, FOCUS Online, 10.06.2016
Ein strahlend weißes Lächeln wünscht sich jeder. Dafür greifen viele zu speziellen Zahncremes, die einen aufhellenden Effekt versprechen. Doch funktioniert das wirklich? Öko-Test hat 19 beliebte Produkte auf Inhaltsstoffe und Wirkung untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt erh&aml;lt die Note "sehr gut" oder "gut" http://www.focus.de/gesundheit/videos/oeko-test-warnt-colgate-blend-a-med-odol-med3-diese-zahncremes-gefaehrden-die-gesundheit_id_5615731.html .

Plötzlich Glatze : Fremder mischt offenbar Enthaarungscreme in Shampoo - Frau verliert alle Haare, STERN.de, 05.08.2019
Die 21-jährige Ashley Rose hat all ihre Haare verloren, nachdem sie einen Conditioner von Walmart benutzt hat. Offenbar war Enthaarungscreme statt einer Haarspülung in der Flasche. Jetzt ermittelt die Polizei.
https://www.stern.de/neon/feierabend/style/fremder-mischte-offenbar-enthaarungscreme-in-shampoo---frau-verliert-alle-haare--8827982.html

Stiftung Warentest: Nur ein Mittel hilft gegen Haarausfall, STERN.de, 18.07.2019
Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Stiftung Warentest hat für stern.de die Wirkstoffe überprüft und die herausgesucht, die helfen.
https://www.stern.de/gesundheit/haut/tools-service/stiftung-warentest--nur-ein-mittel-hilft-gegen-haarausfall-3782288.html

Betrug: Start-Up Amabrush droht Sammelklage, PC-WELT.de, 18.05.2019
Die über Kickstarter finanzierte Wunder-Zahnbürste von Amabrush hält laut Käufern nicht, was sie verspricht.
https://www.pcwelt.de/news/Betrug-Zahnbuersten-Start-Up-Amabrush-droht-Sammelklage-10594455.html

Verbraucherzentrale
Discounter verpacken Lebensmittel in zu viel Plastik - Verbraucher zahlen bei loser Ware drauf
, STERN.de, 15.05.2019
Die Verbraucherzentrale hat bedenkliche Zahlen veröffentlicht: Mehr als die Hälfte des Gemüse- und Obst-Angebots in Supermärkten ist in Plastik verpackt. Erschreckenderweise kommt hinzu: Unverpacktes Obst und Gemüse ist oft teurer. Discounter sind Schlusslichter in puncto Müllvermeidung.
https://www.stern.de/genuss/essen/discounter-verpacken-lebensmittel-in-zu-viel-plastik---verbraucher-zahlen-bei-loser-ware-drauf-8709270.html

Brot: Rückrufe und Produktwarnungen: Plastikteilchen entdeckt: Bäckerei ruft bei Rewe und Penny verkauftes Brot zurück, STERN.de, 30.09.2018
Bäckerei ruft Rewe-Brot zurück +++ Ikea ruft Deckenleuchte Calypso zurück +++ Köttbullar-Rückruf bei Aldi Nord +++ Bayer muss Beipackzettel von Iberogast ändern +++ Rewe ruft Aufbackbrötchen zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--baeckerei-ruft-bei-rewe-und-penny-verkauftes-brot-zurueck-8110176.html

Brötchen: Verbrauchersendung "NDR Markt"
Test-Überraschung: Discounter-Brötchen schlagen Bäckerei-Ware in mehreren Kategorien
, FOCUS Online, 07.05.2018
Im Discounter kostet ein Weizenbrötchen 14 Cent. Beim Bäcker bezahlen Kunden mehr als das Doppelte. Sind die Brötchen dort aber auch besser und der Preis gerechtfertigt? Die Verbrauchersendung NDR-Markt hat den Test gemacht - mit überraschendem Ergebnis.
https://www.focus.de/finanzen/news/ueberraschendes-ergebnis-discounter-broetchen-im-test-kann-die-qualitaet-trotz-billig-preisen-ueberzeugen_id_8891971.html

Alles in Butter? Von wegen
So wird Margarine hergestellt - hiernach werden Sie sie nicht mehr essen wollen
, STERN.de, 15.04.2019
Margarine soll Butter und Schmalz ersetzen. Gesundheitsversprechen, dass sie gesünder als Butter sei und besser für den Cholesterinspiegel, sind längst überholt. Dennoch bleibt die Frage: Wie wird Margarine eigentlich hergestellt?
Heute ist Margarine ein klassisches Industrieprodukt. Aus pflanzlichen oder tierischen Fetten wird sie im Labor zusammengemischt. Aromatisiert wird die Kunstbutter mit Säuerungsmittel wie Milchsäure, Zitronensäure oder Joghurtkulturen. Damit die Margarine der Kuhbutter ähnelt, werden ihr Farbstoffe beigemischt. Meist Beta-Carotine, sie sorgen für die satte gelbe Farbe. Um die Margarine noch gesünder scheinen zu lassen, gibt die Industrie gern noch die Vitamine A, D, K und E dazu. Was die Branche unter den Deckmantel des Schweigens hüllt, die natürlichen Vitamine, die vorhanden sind, werden während der Herstellung zerstört.
Um es nicht zu vergessen: Um die fast flüssige Kunstbutter streichfest zu machen, muss wiederum etwas zugegeben werden, dass die Fette verfestigt. Beispielsweise Emulgatoren, also Zusatzstoffe, oder den Einsatz von Verdickungsmitteln wie Gelatine oder Pektin. Bei Bio-Margarinen dürfen übrigens keine chemischen Zusätze oder Hilfsstoffe verwendet werden. Die Bio-Kunstbutter wird durch Kälte, Wasser oder die Beimischung von festen Fetten wie Palmfett erzeugt.
Stiftung Warentest hat einige Produkte entlarvt, die deutlich mit Schadstoffen belastet sind.
Kurz zusammengefasst: Um Margarine herzustellen, bedient man sich an Ölen, deren Konsistenz verändert, deren Geschmack vollends entzogen wird, um das geschmack- und farblose Öl wieder mit Fetten, Farbstoffen und Geschmacksstoffen essbar zu machen. Das schmiert man sich dann aufs Brot oder nutzt es zum Braten.
Über viele Jahre hinweg, vor allem als Fett noch ungesund war und ihm nachgesagt wurde, einen negativen Einfluss auf den Cholesterinwert zu haben, schlug Margarine beim Verbraucher ein. Die gesundheitsförderlichen Eigenschaften wurden inzwischen eindeutig wissenschaftlich widerlegt.
Das Problem mit den Transfettsäuren
Was den Gehalt an Kalorien betrifft, sind sowohl Butter als auch Margarine Schwergewichte. 100 Gramm Butter enthalten rund 750 Kilokalorien. Margarine in der Vollfettvariante bringt es bei der gleichen Menge auf 720 Kilokalorien. Auf eine Portion Fett (20 Gramm) gerechnet, schrumpft der Unterschied auf sechs Kilokalorien. Für die Figur macht es also kaum einen Unterschied, ob man sich Butter oder Margarine auf das Brot schmiert.
Noch vor einigen Jahren entstanden bei der Margarineherstellung große Mengen an den sogenannten Transfettsäuren. Die stehen im Verdacht, den schädlichen LDL-Cholesterinspiegel im Blut zu erhöhen und den Stoffwechsel negativ zu beeinflussen.
https://www.stern.de/genuss/essen/margarine--so-wird-die-kunstbutter-hergestellt-8468110.html

Herzkrankheiten und Schlaganfälle
Auch in Margarine enthalten: 500.000 Tote pro Jahr - WHO warnt vor Transfetten
, FOCUS Online, 18.05.2018
Margarine gilt als gesunde Alternative zu Butter. Die WHO warnt jetzt aber vor Transfetten, die auch in Margarine enthalten sind. Diese begünstigen Herzkrankheiten und Schlaganfälle und ...
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/herzkrankheiten-und-schlaganfaelle-auch-in-margarine-enthalten-500-000-tote-pro-jahr-who-warnt-vor-transfetten_id_8946896.html

Gefahr durch Transfettsäuren: Deutschland kriegt sein Fett nicht weg, Spiegel Online, 13.08.2015
Croissants, Donuts, Popcorn: In ihnen stecken gefährliche Transfettsäuren. Die USA haben jetzt die künstlichen Fette in Lebensmitteln verboten, in Dänemark und Österreich gibt es Obergrenzen. Nicht aber in Deutschland.
Das Problem ist Wissenschaftlern seit Jahrzehnten bekannt. Schon 1957 wies ein US-Forscher den Zusammenhang von Transfett und verstopften Blutgefäßen nach. Auch aktuell warnen kanadische Wissenschaftler vor den Stoffen. Für ihre Untersuchung fassten sie die Ergebnisse von 50 Studien zusammen. Ihr Fazit: Wer viel künstliche Transfette zu sich nimmt, erkrankt häufiger am Herzen und stirbt oft früher als Menschen, die nur einen Prozent ihres Kalorienbedarfs oder weniger mit ihnen decken.

Wegen Salmonellengefahr
Discounter rufen Bio-Eier zurück
, tagesschau.de, 20.06.2018
Wer Bio-Eier des Lieferanten Janning gekauft hat, sollte nachschauen, ob sie die Printnummer 0-DE-0356331 enthalten. Wenn ja, bitten die Discounter um Rückgabe. Diese Eier könnten mit Salmonellen belastet sein.
https://www.tagesschau.de/inland/bioeier-101.html

Ostern
Warum Sie gefärbte Eier lieber nicht kaufen sollten
Wer nicht selber färben mag, greift schnell zu den gefärbten Eiern aus Supermarkt und Discounter. Aber wie gut sind die eigentlich?
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-sie-gefaerbte-eier-lieber-nicht-kaufen-sollten-7915386.html

"Ökotest"
Warum Sie Bio-Eier von Aldi und Rewe vergessen können - männliche Küken werden geschreddert
, STERN.de, 01.04.2019
Eier stehen immer wieder in der Kritik. Zuletzt wegen Salmonellen in Bio-Eiern. Grund genug also kurz vor Ostern, Eier aus dem Handel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. "Ökotest" kann nur vier Bio-Produkte empfehlen.
https://www.stern.de/genuss/essen/bio-eier-von-aldi-und-rewe-fallen-wegen-haltungsbedingungen-durch-8646944.html

Europaweite Studie
Mehr Tote durch resistente Keime
, tagesschau.de, 07.11.2018
In der EU sterben jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen. Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt damit auch, dass die Zahl deutlich höher ist als bislang angenommen.
https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-101.html

Alarmierende Zahlen: Hühner bekommen immer häufiger Antibiotika - was das für den Menschen bedeuten kann, STERN.de, 01.04.2019
Bei der Mast von Hühnern werden immer mehr Antibiotika eingesetzt. Das kann für den Menschen lebensgefährlich werden. Es bilden sich immer mehr Resistenzen.
Gut versteckt auf der Webseite des Landwirtschaftsministeriums steht eine brisante Datensammlung. Sie zeigt, wie häufig Nutztiere mit Antibiotika behandelt werden.
[...] In der Tiermast werden jedes Jahr hunderte Tonnen Antibiotika verbraucht. In Deutschland waren es 2017 rund 733 Tonnen.
Auch Experten im Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner (CDU) sind durch die hohen Antibiotika-Werte bei Masthühnern aufgeschreckt. Eine Sprecherin formulierte es gegenüber dem stern diplomatisch. "Das ist nicht zufriedenstellend." Woran es liegt, dass in deutschen Hühnerställen so viele Antibiotika eingesetzt werden, wisse man nicht. Das Ziel sei es, die Mengen zu reduzieren.
Antibiotika sind das wichtigste Instrument zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten bei Tieren und bei Menschen. Jedoch nehmen die Fälle von Antibiotika-Resistenzen zu - auch in Deutschland. Dadurch können Medikamente ihre Wirkung verlieren und Menschen sterben. In den USA gab es bereits Infektionen mit Superkeimen, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Multiresistente Keime - tausende Todesfälle jährlich
Die Europäische Seuchenbehörde ECDC hat dazu Zahlen aus dem Jahr 2015 veröffentlicht: In Europa starben in diesem Jahr über 33.000 Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen. Demzufolge würden jährlich genauso viele Menschen an diesen Infektionen sterben wie an Influenza, Tuberkulose und HIV/Aids zusammen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/huehner-werden-oft-mit-antibiotika-behandelt---was-das-fuer-den-menschen-bedeuten-kann-8646850.html

Ich bin froh, dass ich kein Dicker war: Folgen der nicht ausbleibende Amerikanisierung?

Transfette: Cremig, fettig, ungesund, FOCUS Online, 22.06.2015
Die seit langem als gesundheitsgefährdend geltenden Transfette sollen binnen drei Jahre aus Lebensmitteln verschwinden. Die US-Lebensmittelbehörde FDA begründete das Verbot damit, dass die ungesättigten Fettsäuren nicht sicher zum Verzehr seien. Es werde erwartet, dass ihr Verbot koronare Herzkrankheiten reduzieren und tausende tödliche Herzattacken jedes Jahr verhindern werde, erklärte die Behörde. Auch wenn der Verzehr bereits deutlich gesunken sei, stelle das aktuelle Niveau weiter eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar.

Transfette vor allem in Fertiggerichten

Transfette sind in vielen Fertiggerichten, Margarine, Nachtischen, Popcorn und Tiefkühlpizza enthalten. Seit 2006 müssen Lebensmittelhersteller den Anteil von Transfetten in Lebensmitteln angeben. Die ungesättigten Fettsäuren, die beim Härten von Pflanzenöl entstehen, könnten nicht als "grundsätzlich sicherere" Bestandteile für Lebensmittel betrachtet werden, erklärte die Lebensmittelbehörde FDA bereits 2013. Sie leitete damals einen Prozess ein, der nun zur grundsätzlichen Verbannung der Transfette führte. Frist von drei Jahren für die Hersteller: Binnen drei Jahren sollen Hersteller nun Transfette aus ihren Produkten entfernen. Nur in Ausnahmefällen ist mit Zustimmung der FDA ihre Verwendung in Lebensmitteln zulässig. "Das Vorgehen der FDA gegen diese bedeutende Quelle künstlicher Transfette zeigt das Engagement der Behörde für die Herzgesundheit aller Amerikaner", erklärte FDA-Chef Stephan Ostroff. Die Fette gelten schon seit langem als Mitverursacher von Herzkrankheiten. Einer spanischen Studie von 2011 zufolge können sie auch depressiv machen.

Flüssige Dickmacher
So viele Kalorien stecken in Ihren Lieblings-Drinks
, 21.12.2018
Wussten Sie, dass in einem Glas Sekt dieselbe Menge an Kalorien steckt wie in einem halben Krapfen? Und dass sich Rotwein durchaus mit einem kleinen Dessert vergleichen lässt? Unsere Fotostrecke zeigt, wie viele Kalorien Sie mit Ihren Lieblings-Drink zu sich nehmen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fluessige-dickmacher--so-viele-kalorien-stecken-in-ihren-lieblings-drinks-7644568.html

Marktcheck im "SWR": Golden Toast gegen No-Name-Toast: Muss es immer das Markenprodukt sein?, STERN.de, 16.09.2018
Toastbrot ist eigentlich nichts anderes, als Weißbrot in Scheiben praktisch verpackt. Aber gibt es wirklich Unterschiede in Qualität und Geschmack? Der "SWR" hat den Test gemacht.
Discounter oder Markenprodukt: Welcher Toast ist besser?
Spätestens als das Sandwicheisen in deutschen Haushalten en vogue wurde, gab es für Toastliebhaber kein Halten mehr in der Küche. Der Toast wurde munter mit Käse und Schinken belegt, für diejenigen, die es exotischer mochten, kam noch eine Scheibe Ananas darauf. Toast gibt es praktisch abgepackt und in Scheiben geschnitten im Supermarkt und im Discounter. Aber gibt es bei den Anbietern geschmackliche und auch qualitative Unterschiede? Die SWR-Verbrauchersendung "Marktcheck" ist dieser Frage nachgegangen.
Im Test: Buttertoast von Aldi, Lidl sowie Eigenmarken von Rewe und Edeka. Alle 500-Gramm-Packungen kosten nur 59 Cent. Ein richtiges Schnäppchen. Sie treten gegen den Golden Toast an: Das Markenprodukt ist deutlich teurer und kostet 1,19 Euro. Lohnt sich der Aufpreis?
Im Labortest wurden die Brote auf Keime und auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln getestet. Nachgewiesen konnten diese wenn nur in geringen Mengen.
Geschmacklich liegt ganz klar das Markenprodukt Golden Toast vorn. Zumindest ungetoastet. Das findet der "SWR" in einem Blindtest in der Fußgängerzone heraus. Lidl liegt hinten. Getoastet aber überzeugt das Toastbrot der Edeka-Eigenmarke "Gut und Günstig". Verlierer im getoasteten Zustand ist überraschenderweise der Golden Toast. Aus geschmacklicher Sicht also lohnt sich das teurere Produkt nicht.

( Entschuldigung, hat das jemand verstanden? ), Einschub, Gooken.

Preis entscheidet nicht über Qualität
Woher kommt aber der große Preisunterschied zwischen dem Markenprodukt und den Discounter-Toastbroten? Mit der Qualität habe das in der Regel wenig zu tun, erklärt Susanne Umbach von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Es sind Punkte wie aufwendige Warenpräsentationen oder Marketing- und Werbeaktionen, die die Kosten in die Höhe treiben und damit auch den Endpreis", so Umbach. "Beim Toastbrot ist es ja ohnehin so, dass die Zutaten sehr überschaubar sind, die Rezepturen sind vergleichbar, das heißt die Hersteller können da gar nicht viel dran schrauben, um Kosten zu sparen."


Voll von Phosphaten: Deshalb ist Scheiblettenkäse gefährlich


So gefährlich ist Schmelzkäse, https://www.stern.de/genuss/essen/scheiblettenkaese--so-gefaehrlich-sind-phosphate-im-schmelzkaese-7398242.html

Ein Hoch auf Scheiblettenkäse? Von wegen!, https://www.stern.de/genuss/essen/scheiblettenkaese--so-gefaehrlich-sind-phosphate-im-schmelzkaese-7398242.html

Konfrontiert mit dieser Aussage äußert sich der Hersteller von Golden Toast in Marketingmanier: Der Golden Toast sei besonders, weil er durch seinen feinbuttrigen Geschmack und seinen unwiderstehlichen Duft überzeuge. Den höheren Preis rechtfertigt diese Beschreibung dennoch nicht. Es gilt: Teurer bedeutet nicht automatisch bessere Qualität.
Die ganze Sendung können Sie hier sehen!
https://www.stern.de/genuss/essen/golden-toast-gegen-no-name-toast--muss-es-immer-das-markenprodukt-sein--8356178.html

Alarmierende Forschungsergebnisse
Kann Milch Krebs auslösen? Die wichtigsten Fakten im Überblick
, STERN.de, 04.06.2019
Als Joghurt, Käse oder pur: Kuhmilch kommt bei vielen Menschen täglich auf den Tisch. Jetzt warnen manche Forscher: Milch ist krebserregend. Andere halten das für nicht belegt. Ein Faktencheck.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/kann-milch-krebs-ausloesen--die-wichtigsten-fakten-im-ueberblick-8734032.html

Ernährung: Experte erklärt, warum man zur Vollmilch greifen sollte - und fettarme Milch dick macht, STERN.de, 02.04.2019
Ein Experte ist sich sicher, dass Vollmilch das beste Getränke ist, das man trinken kann. Fettarme Milch hingegen könne dazu führen, dass man an Gewicht zulegt. Was ist dran an der These?
https://www.stern.de/genuss/trinken/vollmilch--warum-sie-besser-ist-als-die-fettreduzierte-variante-8647216.html

Nobelpreisträger warnt: Erreger in Milch und Fleisch könnten Krebs fördern, FOCUS Online, 04.12.2018
Gibt es eine Verbindung zwischen dem Verzehr von bestimmten Lebensmitteln und der Entstehung von Krebs? Das untersuchen weltweit diverse Studien. Manche Forscher vermuten, dass speziell Brust- und Darmkrebs sowie die Krankheit Multiple Sklerose mit dem Konsum von Rindfleisch und Kuhmilch zusammenhängen könnten.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/neuer-uebertragungsweg-fuer-krebs-medizin-nobelpreistraeger-warnt-erreger-in-milch-und-fleisch-koennten-krebs-foerdern_id_9698893.html

Neue Studie rät zu anderen Eiweißquellen: Das Beste was Sie 2019 für die Umwelt und Ihr Leben tun können? Weniger Rindfleisch essen, STERN.de, 03.01.2019
Wer weniger Rindfleisch isst, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern auch für seine Gesundheit. Das geht aus einer aktuellen Studie des Weltwirtschafsforums hervor. Hierzulande könnte der Verzicht womöglich sogar Leben retten.
https://www.stern.de/genuss/essen/fleisch--weniger-fleischkonsum-besser-fuer-mensch-und-umwelt-8514954.html

Stiftung Warentest: Chlorat, Nickel und Keime in Sojadrinks, SPIEGEL ONLINE, 25.07.2018
Sojadrinks sind der beliebteste Milchersatz. Die Stiftung Warentest hat 15 Getränke getestet - und jedes dritte als "mangelhaft" eingestuft. Unter anderem fanden die Tester Nickel und einen Keim.
http://www.spiegel.de/stil/sojadrinks-im-test-stiftung-warentest-findet-keime-und-schadstoffe-a-1220123.html

Testurteil "mangelhaft" oder "ungenügend"
Erschreckender Öko-Test: Alle Supermarkt-Erdbeeren in Deutschland fallen durch
, FOCUS Online, 30.04.2018
Erdbeeren sind weniger mit Pestiziden belastet sind als noch vor einigen Jahren. Doch noch immer ist die Belastung in einigen Produkten bedenklich hoch. Öko-Test hat Erdbeeren von beliebten Supermärkten untersucht.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/erdbeeren-im-test-rewe-produkt-erhaelt-schlechteste-note_id_8854565.html

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 06.11.2018
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau können mit Pestiziden belastet sein - sie gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Gefahr für Allergiker: Bio-Hersteller ruft Brühe zurück, STERN.de, 12.01.2019
"Octenidol md Mundspülung" mit Keim verseucht +++ Aflatoxine: TerraSana ruft Erdnuss-Produkte zurück +++ Porsche Panamera müssen in Werkstätten +++ Fertig-Sandwiches von Aldi Süd zurückgerufen +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--dennree-ruft-bruehe-zurueck-8110176.html

Wok kaufen, Experte erklärt: Der billigste Wok ist oft der beste, CHIP, 27.04.2018
Asiatische Küche hat in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker Einzug in deutsche Küchen erhalten. Für viele traditionelle Stile wie Thai-Streetfood ist ein Wok ein wichtiges Koch-Werkzeug. Doch wie finden Sie einen guten Wok? Das erklärt unser Experte Ihnen hier.
http://www.chip.de/news/Wok-kaufen-Der-billigste-Wok-ist-oft-der-beste_138110364.html

Nicht alle Händler nehmen Ware zurück: Mega-Rückruf gestartet: Das sind die wichtigsten Fragen zum Mars-Fiasko, FOCUS Online, 23.02.2016
Riesenrückruf für Schokoriegel: Der US-Süßwarengigant Mars warnt seine Kunden vor dem Verzehr von Süßigkeiten der Marken Mars und Snickers sowie von einigen Chargen der Marken Milky Way und Celebrations. FOCUS Online klärt die wichtigsten Fragen, http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nicht-alle-haendler-nehmen-es-zurueck-mega-rueckruft-gestartet-das-sind-die-wichtigsten-fragen-zum-mars-fiasko_id_5309025.html .

Kritik an Ministerin
Klöckner und die Konzernlobbyisten
, tagesschau.de, 02.08.2019
Ein Video mit dem Nestlé-Chef brachte der Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner viel Kritik ein. Eine Auflistung zeigt nun - die Ministerin pflegt offenbar viele solcher Großkonzern-Kontakte.
https://www.tagesschau.de/inland/kloeckner-lobbyisten-101.html

Organisierte Kriminalität kombiniert Menschenhandel, Geldwäsche, Erpressung, Wucherkredite, illegale Zucht, Hinterhofschlachtung und Lebensmittelproduktion zu einem integrierten Wertschöpfungszyklus
Kriminalität : Wie die italienische Mafia mit unserem Essen reich wird
Großer Anteil an Alltagsprodukten
, STERN.de, 27.11.2018
Nach Bau und Drogen hat die Mafia die Agrarbranche entdeckt. Subventionsbetrug und gepanschte Lebensmittel garantieren extreme Gewinne und das ganz ohne Risiko. Für natives Olivenöl geben die Verbraucher gern etwas mehr aus - daher panscht die Agrar-Mafia das teure Öl.
Warum Drogen schmuggeln oder Banken überfallen, wenn man mit Agrarsubventionen Gewinnmargen von über 2000 Prozent erreicht? Mit dieser pointierten Feststellung lenken die Mafia-Experten vom römischen Observatorium des Verbrechens in der Lebensmittelbranche auf ein Problem, dass die Öffentlichkeit bislang ignoriert. Nämlich das boomende Geschäft der Agrar-Mafia: Im Jahr 2011 betrug der Umsatz der illegalen Agrargeschäfte 12,5 Milliarden Euro, 2018 sollen es 22 Milliarden Euro sein.
Das Wachstum erklärt sich, weil die Mafia massiv in Landwirtschaft investiert - da die Einnahmen mit verschiedenen Formen von Subventionsbetrug zusammenhängen, bietet die Landwirtschaft ein krisensicheres Einkommen. "Die Stetigkeit dieser Einnahmen in der Krise hat das Interesse der Mafia geweckt", sagte Stefano Masini, Rechtsprofessor am Observatorium, der "Financial Times". "Es ist profitabel und nicht so gefährlich wie der Drogenmarkt."
Integrierte kriminelle Wertschöpfungskette
In den Krisenjahren nach 2008 fiel es den Kriminellen leicht, ganz legal im großen Maßstab Landbesitz und Agrarfirmen zu erwerben. Doch die Mafia wäre nicht die Mafia, wenn sie das Landleben nicht mit kriminellen Methoden optimieren würde. Die Organisierte Kriminalität kombiniert Menschenhandel, Geldwäsche, Erpressung, Wucherkredite, illegale Zucht, Hinterhofschlachtung und Lebensmittelproduktion zu einem integrierten Wertschöpfungszyklus.
[...] Absurderweise helfen kritische Verbraucher, die Mafia-Gewinne zu optimieren. Denn diese sind bereit, für Lebensmittel aus bestimmten Lagen und ausgesuchten Betrieben sehr viel Geld auszugeben. Gefälschte Bio-Lebensmittel sind der profitabelste Bereich. Dazu muss man nur Weizen aus Rumänien importieren und als Bioweizen der eigenen Landgüter verpacken. Dieser kleine Trick lässt den Preis auf das Drei- bis Vierfache steigen. Häufig werden die Produkte jedoch mit kriminellen Methoden verändert. Dann wird Mozzarella mit Waschmittel weiß gemacht, Olivenöl mit Billig-Öl aus Nordafrika gemischt, ein trüber Tropfen geschmacklich künstlich aufgewertet und als Brunello di Montalcino in Verkehr gebracht. Bei den Lebensmitteln zählt die Menge und die Mafia hat den Lebensmittelsektor inzwischen im großen Stil unterwandert. Die italienische Polizei schätzt, dass etwa 50 Prozent aller in Italien verkauften nativen Olivenöle mit billigem Öl gepanscht wurden. In anderen Ländern ist der Anteil noch höher.
Quelle: FT - How the mafia got to our food. Hannah Roberts
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mafia--wie-die-italienische-mafia-mit-unserem-essen-reich-wird-8464366.html

Industrie und Lobbyismus: Gekaufte Agrarpolitik?, tagesschau.de, 28.04.2019
Wie nachhaltig, wie preiswert soll unsere Landwirtschaft sein? In Brüssel wird derzeit darüber verhandelt. Ein Blick auf die deutsche Agrarpolitik zeigt, dass die Verbraucher nicht die Nummer Eins sind.
Seit Jahren blockieren führende Agrarpolitiker jeglichen Fortschritt hin zu einer naturverträglicheren Landwirtschaft. Das haben Recherchen des SWR ergeben. Den Auswertungen zufolge stimmen Agrarpolitiker an entscheidender Stelle, zum Beispiel im Agrarausschuss, bis in kleine Details hinein zugunsten der Industrieinteressen. Bei genauerer Betrachtung sind engste Verflechtungen zwischen Großbetrieben der Agrarwirtschaft, Verbänden und Ernährungsindustrie zu finden. Grundlage für die Arbeit ist eine Studie der Universität Bremen, die im Auftrag des Nabu erstellt wurde und diese Verflechtungen in über neunzig Steckbriefen zusammenfasst.
Am Beispiel Düngeverordnung lässt sich das anschaulich nachzeichnen: Seit Jahren beklagen Wasserwerke in weiten Teilen der Republik die zunehmende Nitratbelastung des Grundwassers - als Folge einer Überdüngung der Böden mit Gülle. Nitrat im Wasser gilt als krebserregend und vor allem für Kleinkinder gesundheitsschädlich.
Den Düngereintrag zu reduzieren, hätte aber weitreichende Folgen für die stark exportorientierte deutsche Fleischindustrie. Sie verdient Milliarden an den rund 65 Millionen Schweinen, die Jahr für Jahr in Deutschland gemästet und geschlachtet werden, ist aber nicht bereit, die dabei entstehenden Umweltkosten zu tragen.
Düngeverordnung - "weitab von wissenschaftlichem Know-How"
2016 und 2017 sollte eine neue Düngeverordnung das Gülleproblem eindämmen. Der damalige CDU-Obmann im Agrarausschuss des Bundestages, Franz-Josef Holzenkamp, habe sich nach Aussagen damaliger Ausschussmitglieder wie Wilhelm Priesmeier (SPD) oder Friedrich Ostendorff (B´90/Die Grünen) als Wortführer gegen eine Verschärfung erwiesen.
Bis in die letzten Minuten vor der Abstimmung über den Verordnungsentwurf sei an den zulässigen Werten gedreht worden. Unter anderem ging es um den Stickstoffbedarf von Ackerpflanzen. Dem Ausschuss lag dazu die Empfehlung des wissenschaftlichen Sachverständigen, Friedhelm Taube von der Uni Kiel, vor. Taube und weitere 30 Kollegen hatten errechnet, wieviel Stickstoff-Dünger die Pflanzen überhaupt aufnehmen können und ab welchem Wert die Überdüngung beginnt.
Doch der Agrarausschuss übernahm nicht seinen wissenschaftlich belegten Wert, sondern einen um 30 Prozent höheren. Taube ist noch heute empört über diese Entscheidung, die er als "weitab von wissenschaftlichem Know-How" bezeichnet. Trotzdem stimmte der Deutsche Bundestag der Verordnung im Frühjahr 2017 zu - ein Freifahrtschein für noch mehr Gülle auf den Feldern
.
Abgeordnete im Interessenkonflikt?
CDU-Obmann Holzenkamp war zur Zeit der Verhandlungen im Nebenjob im Aufsichtsrat der Agravis AG, einem der größten Händler von Agrargütern in Deutschland. Auf der der Homepage des Bundestages sind seine Nebentätigkeiten angegeben: Während er 2016/17 die Düngeverordnung verhandelt, wird sein Einkommen bei der Agravis angehoben. Er verdiente vorher bis zu 7000 Euro und nach der Beförderung bis zu 15.000 Euro monatlich, bei einem Unternehmen, das direkt von seinem politischen Handeln profitiert.
Holzenkamp, nach diesen Zahlen befragt, antwortet, er könne sie "nicht nachvollziehen". Kurz danach verließ er den Deutschen Bundestag und wurde im Juli 2017 Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, dem größten und mächtigsten Wirtschaftsverband der Agrarindustrie. Holzenkamp ließ die Frage, ob er eine Interessenskollision zwischen seinem Amt als Abgeordneter und seinen Wirtschaftsposten sehe, unbeantwortet.
Sein Nachfolger als CDU-Obmann im Agrarausschuss des Bundestages wurde Johannes Röring. Er bekleidet aktuell neben seinem Bundestagsmandat noch 15 Posten in Unternehmen, Verbänden und der agrar-nahen Kreditwirtschaft. Zum Beispiel sitzt Röring im Aufsichtsrat der DZ Hyp, der Immobilienbank der Volks- und Raiffeisenbanken, sowie im Aufsichtsrat des Pensionsfonds LVM, einem Anbieter von Altersversorgungen. Und auch Röring ist bei der Agravis AG - dem Händler von Düngemitteln. Er hat einen Sitz im Beirat. Röring, gefragt ob er eine Interessenskollision zwischen seinem Amt als Abgeordneter und seinen Wirtschaftsposten sehe, ließ die Frage ebenfalls unbeantwortet.
Ein Verhaltenskodex muss her
Die Verquickung von öffentlichen Ämtern und eigenen Wirtschaftsinteressen von Abgeordneten wird zunehmend kritisch gesehen. So verweist die Europaabgeordnete Maria Noichl (SPD) auf die Befangenheitsregeln, wie sie etwa bei Abstimmungen in Kommunalparlamenten gelten:

"Ich war ja über zehn Jahre Stadträtin in Rosenheim. Und da ist es einfach selbstverständlich, dass es Themen gibt; dort drückt man aus, dass man befangen ist. Zum Beispiel, wenn es um Ausweisungen von einem Baugebiet geht und man hat selber dort ein Grundstück, dann ist es einfach nicht ehrenwert mitzustimmen, und es ist auch verboten"

Udo Di Fabio, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht, plädiert für mehr Offenheit in der Debatte:

"Lobbyismus gibt es von verschiedenen Richtungen und er gehört zum Parlamentarismus irgendwie mit dazu, aber er muss eben sichtbar im Licht stattfinden und nicht in den Dunkelkammern. Wenn so etwas verdeckt stattfindet und es wird plötzlich öffentlich, dann entsteht Misstrauen."

Der Verfassungsrechtler hält eine Selbstkontrolle des Parlaments für sinnvoll, eine Art "standardisierter Gewissensprüfung".
Die Recherchen zeigen: Es braucht nicht nur bessere Transparenzregeln, sondern auch einen Verhaltenskodex für den Fall, dass Politiker persönlich finanzielle Interessen haben. Die Nebenjobs der Agrarpolitiker sind zwar legal, aber schädlich für die Glaubwürdigkeit der Demokratie.
Die Dokumentation zum Thema zeigt das Erste am Montag, um 22.55 Uhr, in der "Story im Ersten".
https://www.tagesschau.de/inland/gekaufte-agrarpolitik-101.html
Mehr zu diesem Thema
Über dieses Thema berichtet das Erste am 29. April 2019 um 22:55 Uhr in der Reportage "Die Story im Ersten".
Mehr zu diesem Thema:
Hohe Feinstaubbelastung - Luftverschmutzer Landwirtschaft, https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html
EU-Düngemittelverordnung: Es geht um die Gülle, 05.04.2019, https://www.tagesschau.de/inland/duengeverordnung-101.html
Landwirtschaftsministerin Klöckner stellt "Tierwohl-Label" vor, https://www.tagesschau.de/inland/tierwohllabel-101.html

Lays-Chips: Milliardenkonzern klagt Kleinbauern in den Ruin - weil sie die falschen Kartoffeln pflanzen, STERN.de, 28.04.2019
Um seine bekannten Kartoffel-Chips immer gleich knusprig zu bekommen, nimmt die Firma Lays einiges auf sich. Nun hat sie deshalb vier Kleinbauern aus Indien verklagt - und dürfte damit zu weit gegangen sein.
https://www.stern.de/wirtschaft/indien--wegen-kartoffelchips---pepsico-droht-kleinbauern-mit-klage-8686996.html

Real vor der Zerschlagung: Kaufland bekommt einen überraschenden Gegner, CHIP, 09.05.2019, von FOCUS Online
Lange schien der Verkauf von Real an Kaufland beschlossene Sache zu sein. Kurz vor der Zielgeraden bringt sich nun allerdings mit Redos ein weiterer Kaufinteressent ins Gespräch, der in engem Kontakt zu Edeka steht.
https://www.chip.de/news/Real-vor-der-Zerschlagung-Kaufland-bekommt-einen-ueberraschenden-Gegner_167949196.html

Superbugs Die Spanische Grippe 2.0, SPIEGEL ONLINE, 04.05.2019
Die Uno warnt vor einer globalen Krise: Multiresistente Keime töten jedes Jahr 700.000 Menschen. Ärzte sind hilflos, ihre Medikamente sind wirkungslos gegen die neuen "Superbugs". Doch einfache Tricks könnten eine Katastrophe verhindern. mehr... [ Forum ]
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/superbugs-multiresistente-keime-die-spanische-grippe-2-0-a-1265495.html

Forscher schlagen Alarm
Antibiotika wirkungslos: Super-Bakterium breitet sich rasend schnell aus
, FOCUS Online, 28.01.2019
Wissenschaftler haben auf der norwegischen Insel Spitzbergen gefährliche multiresistente Keime entdeckt. Bei dem gegen Antibiotika resistenten Super-Bakterium handelt es sich um einen Erreger, der ursprünglich aus Indien kommt. Sorge bereitet den Forschern, dass sich der Erreger so schnell und weit ausbreiten konnte.
https://www.focus.de/gesundheit/news/forscher-schlagen-alarm-antibiotika-wirkungslos-neues-super-bakterium-breitet-sich-rasend-schnell-aus_id_10243549.html

Da, schau: Überall diese erkennbaren tiefen Einspritzstellen, überall braune und grüne Flecken:... kaum mal eine unbespritzte, von außen wie innen unbehandelte Zitrusfrucht in den Beuteln und Regalen! Und auch gewisse Möhren färben sich schwarz (Hersteller und Händler sind der Red. namentlich bekannt) und die Kartoffeln puffrig und grün usw..

Jemand erzählte, man dürfe keinesfalls mit der chemisch sonderbehandelten Schaale mit dem Mund in Kontakt kommen. In einem ihm bekannten Fall sei es nach nur einem einzigen Biss in die Frucht zu bösen Schwellungen und Verletzungen im Mundbereich gekommen.

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 06.11.2018
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau können mit Pestiziden belastet sein - sie gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

Ethoxyquin
"Ökotest": Räucherlachs im Test: Dieses Ergebnis schmeckt nicht
, STERN.de, 22.11.2018
Räucherlachs boomt vor allem zur Weihnachtszeit und zu Silvester. Dabei sollte man Vorsicht bei der Wahl des Produkts walten lassen. Jedes zweite enthält Ethoxyquin, ein umstrittenes Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.
https://www.stern.de/genuss/essen/lachs-bei--oekotest---jedes-zweite-produkt-enthaelt-krebsverdaechtiges-ethoxyquin-8458106.html

Pestizide
Welches Obst enthält die meisten Schadstoffe?
, STERN.de, 06.06.2018
Was man den leckeren Früchtchen nicht ansieht: Viele von ihnen enthalten Rückstände von Pestiziden und andere Schadstoffe. Wir erklären, welche Obstsorten besonders belastet sind.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19038-rtkl-pestizide-welches-obst-enthaelt-die-meisten-schadstoffe Giftige Rückstände: In diesen Lebensmitteln befinden sich die meisten Pestizide

Mal was anderes als dieses Teewasser?

Indien
Viele Tote durch gepanschten Alkohol
, tagesschau.de, 23.02.2019
Mindestens 90 Menschen sind in Indien seit Donnerstag durch gepanschten Schnaps ums Leben gekommen. Etwa 200 Menschen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, einige schweben immer noch in Lebensgefahr.
https://www.tagesschau.de/ausland/indien-alkohol-101.html

Giftige Rückstände: In diesen Lebensmitteln befinden sich die meisten Pestizide, STERN.de, 17.01.2019
Karotten, Tomaten und Frühlingszwiebeln sind nicht belastet - in einigen anderen Lebensmittel befinden sich aber häufiger noch Reste von Pestiziden. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu schützen.
Schlechte Nachrichten für Teetrinker - in keinem anderen Lebensmittel finden sich mehr Rückstände von Pestiziden.
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit waren im Jahr 2017 7,4 Prozent der Tee-Proben verunreinigt.
Besonders häufig fanden die Tester Trimesium - ein Stoff, der sich bei der Verwendung von Glyphosat bildet.
Fast ebenso oft betroffen: frische Kräuter. In 7,3 Prozent der Proben haben die Tester zu hohe Pestizidwerte gemessen.
Auf einem unrühmlichen dritten Platz landeten Paprika - zu hohe Werte in 5,5 Prozent.
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit sind die Rückstände zwar zu gering, um Menschen zu gefährden, trotzdem sollte man alle Lebensmittel vor dem Verzehr gründlich waschen und mit einem Mikrofasertuch abreiben.
Das gilt auch dann, wenn die Schale nicht mitgegessen wird. Beim Schneiden können die Pestizide nämlich an die essbaren Teile gelangen.
https://www.stern.de/gesundheit/diese-lebensmittel-sind-mit-pestiziden-belastet-8536390.html

Seitenwechsel: 13 Jahre saß er für die Grünen im Bundestag - jetzt ist er Glyphosat-Lobbyist bei Bayer, STERN.de, 08.01.2019
Der Ex-Abgeordnete Matthias Berninger saß 13 Jahre lang für die Grünen im Bundestag und galt als Spitzenmann der Partei. Nun ist er Lobbyist bei Bayer. Ein ungewöhnlicher Seitenwechsel.
https://www.stern.de/politik/deutschland/matthias-berninger--ehemaliger-gruener-ist-nun-cheflobbyist-bei-bayer-8521180.html

Auswirkungen des Booms: Das Märchen vom guten Bio-Essen, STERN.de, 26.11.2018
Über Biolebensmittel gibt es viele Illusionen: Gesünder, besser für die Umwelt, von Höfen aus der Heimat, mit glücklichen Tieren. Die Wahrheit sieht anders aus.
Weil allen voran die Deutschen sich ökologisch korrekt ernähren wollen, wird seine Heimat geschändet. Plastik erstickt den Naturpark, Wasser wird verschwendet und die Versalzung des Grundwassers geduldet.
[...] Die hässliche Wahrheit hinter dem Bio-Boom
Bio zerstört bio - nirgendwo sonst in Europa lässt sich das besser beobachten als in der Provinz Almería in Spanien. Sie ist der Spiegel für eine hässliche Wahrheit hinter dem Bioboom. Solche Wahrheiten gibt es viele. Sie widersprechen den Idealen, die den Konsum von Ökonahrung oft begleiten. Den Bildern von blühenden Landschaften im Gleichgewicht, von glücklichen Tieren und gesunden Pflanzen. Sie enttarnen Etiketten mit urwüchsigen Höfen als Folklore. Sie widerlegen die Annahme, dass Bionahrung durch faire Arbeit entsteht und das Klima schont. Sie zerstören sogar das Heilsversprechen, dass bio besser sei für den Körper. Denn Ökonahrung ist vieles - aber per se gesünder ist sie nicht.
Bio, das war einst der Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft. Gute Nahrung aus ökologisch kontrolliertem Anbau, ohne chemischen Pflanzenschutz, ohne Kunstdünger, aus artgerechter Tierhaltung. Klasse statt Masse. Jetzt verschwimmen die Grenzen.
[...] "Das EU-Siegel ist billig-bio"
Bio heißt bei Aldi Süd ansonsten, dass die Waren den Standards der Europäischen Union entsprechen, der Öko-Verordnung 834/2007. Sie garantiert den Verzicht auf künstliche Pflanzenschutzmittel und Gentechnik. Für Tiere schreibt sie artgerechte Haltung und weniger Stress bei Transporten vor. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe sind tabu. Produzenten, die das erfüllen, dürfen das Biosiegel der EU verwenden, eine grüne Fläche mit einem Blatt aus zwölf Sternen. Doch was Käufer für gutes Öko halten, hat keineswegs immer optimale Qualität: Lediglich 95 Prozent der Zutaten müssen aus Ökolandbau stammen. Gen technisch verändertes Material ist in Kleinstmengen erlaubt, ebenso wie Antibiotika in Ausnahmefällen. Von 316 Zusatzstoffen sind 53 weiter zugelassen, etwa das umstrittene Nitritpökelsalz, das Wurst so appetitlich rosa färbt. Kälber dürfen bei EU-bio auf Antrag weiter enthornt und Schwänze von Ferkeln fallweise kupiert werden. Aktivisten wie Diéguez ärgern sich über so viele Ausnahmen. "Das EU-Siegel ist billig-bio", sagt er. Alles sei viel zu lasch.
Aber was den Verkauf ankurbeln und höhere Preise rechtfertigen soll, ist wissenschaftlich kaum haltbar.
[...] Biologisch hergestellte Lebensmittel seien für die Gesundheit nicht besser als konventionelle, urteilten die Tester von Stiftung Warentest jüngst. "Ihre Qualität liegt mit der herkömmlichen Ware etwa gleichauf." Ähnlich schätzen das Wissenschaftler der amerikanischen Elite-Universität Stanford ein. Sie haben mehr als 220 Lebensmittelstudien zur Qualität ausgewertet, ihr Fazit ist ernüchternd: Es fehle "der überzeugende Beweis", dass Ökoprodukte nahrhafter seien. Auch Foodwatch hält das für einen Irrglauben. "Unseres Wissens gibt es keine belastbaren Beweise, dass Bionahrung per se vorteilhafter für die Gesundheit ist", sagt Wolfschmidt. Tatsächlich soll bio vorrangig Böden und Gewässer - etwa vor Nitrat - schützen und Tiere schonen. Prozesse stehen im Fokus, nicht Produkte.
Sonnenblumenkerne aus China
Längst gibt es dort Tausende Biofarmen. Auch Knoblauch, Spinat, Nüsse, Sesam, Tee, Ingwer und Sojabohnen in Ökoqualität sind meist made in China. Händler verschweigen das gern. Denn in kaum einem anderen Land ist die Umweltverschmutzung so dramatisch, kein anderes Land hatte so eklige Lebensmittelskandale. Mindestens 60 Prozent des Grundwassers gelten als hochgradig verschmutzt. Fast 20 Prozent der Nutzfläche sollen nach einer Studie des chinesischen Umweltministeriums vergiftet sein mit Nickel, Kadmium und Arsen - eine Folge des zügellosen Wirtschaftswachstums.
In China tuscheln die Kaufleute, dass nur ein kleiner Teil der Ware tatsächlich den EU-Öko-Standards entspreche.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/bio-essen-wahrheit-lebensmittel-7209494.html

Gastronomie
Das Problem mit den No-Shows: Warum Restaurants Geld berechnen, wenn die Tische leer bleiben
, STERN.de, 08.02.2019
Ein Gastronom sieht Rot: Weil Gäste zu oft reserviert haben, aber nicht erschienen sind, führt ein Küchenchef nun die No-Show-Rechnung ein. Was es damit auf sich hat, und wie andere Gastronomen nachziehen.
https://www.stern.de/genuss/essen/restaurants--das-problem-der-gastronomen--wenn-tische-leer-bleiben-8568424.html

Gut zu wissen
Wann Sie verschimmeltes Essen noch genießen können - und wann es zu spät ist
, STERN.de, 05.03.2019
Verschimmelte Lebensmittel gehören in der Regel in den Müll. Doch Achtung! Nicht jedes Produkt muss sofort weggeworfen werden. Wir erklären die Unterschiede.
https://www.stern.de/genuss/essen/wann-sie-verschimmeltes-essen-noch-geniessen-koennen---und-wann-es-zu-spaet-ist-7546230.html

Schimmelpilze
Schimmel in der Wohnung - woher die giftigen Pilze kommen und was man dagegen tun kann
, STERN.de, 08.02.2019
Winterzeit ist auch Schimmelzeit. Feuchtigkeit, Heizverhalten und geschlossene Fenster führen zum Pilzbefall. Woran liegt das? Und wie beseitigt man den Schimmel?
https://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/schimmel-in-der-wohnung--wie-er-entsteht-und-wie-man-ihn-bekaempft-8568480.html

Schutz vor Krankheitserregern: So (un)wirksam sind diese Desinfektionsmittel für den Haushalt und unterwegs, STERN.de, 08.02.2019
Viren, Bakterien und Sporen sind potenzielle Krankheitserreger. Um sie im Haushalt unschädlich zu machen, greifen immer mehr Menschen zu Desinfektionsmitteln. Doch wie wirksam sind die Produkte aus dem Handel überhaupt gegen Keime? Welche sind empfehlenswert, und welche weniger?
[...] Die Ergebnisse in puncto Bakterienbekämpfung fallen unterschiedlich gut aus. Mal wurden alle Keime abgetötet, mal sind noch jede Menge übrig geblieben - und teilweise auf den Testplatten noch gewachsen.
[...] Um es vorweg zu nehmen: Die getesteten Hygienetücher erwiesen sich als nicht empfehlenswert. Nur drei von zehn Produkten beseitigten wie versprochen alle oder fast alle - für ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis.
https://www.stern.de/tv/desinfektionsmittel--so-unwirksam-sind-diese-produkte-aus-drogerie-und-apotheke-8565014.html

Schwarzer Fleck am Rücken: "Fleischfressende Bakterien": Mann stirbt 48 Stunden nach einem Bad im Meer, STERN.de, 16.07.2019
Der 66-Jährige hatte sich beim Baden an der Küste Floridas tödliche Bakterien eingefangen, die über Wunden in die Haut eindrangen. Bereits im Juni war eine 77-Jährige aus Florida daran gestorben.
https://www.stern.de/video/news-im-video--amerikaner-stirbt-an-fleischfressenden-bakterien-8803316.html

Gut zu wissen: Diese Gerichte sollten Sie nicht zu einer Party mitbringen, STERN.de, 06.02.2019
Machen Sie es nicht zu kompliziert: Es gibt genug Essen, das man zu einer Party bringen kann. Aber bitte nichts, was stinkt, kompliziert zu essen ist, oder bereits fertig im Supermarkt hergestellt wurde.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-gerichte-sollten-sie-nicht-zu-einer-party-mitbringen-7833300.html

Tödlicher Bandwurm: 18-Jähriger stirbt, nachdem Larven in sein Gehirn eindrangen, STERN.de, 29.03.2019
In Indien ist ein Teenager an den Folgen einer Wurminfektion gestorben. Als seine Eltern ihn nach einem Krampfanfall ins Krankenhaus brachten, kam bereits jede Hilfe zu spät.
https://www.stern.de/gesundheit/18-jaehriger-stirbt--nachdem-bandwurmlarven-in-sein-gehirn-eindrangen-8643838.html

Es gibt eine Ausnahme: Warum wir jetzt keine Tomaten kaufen sollten, STERN.de, 06.02.2019
Sie sind fest und leuchtend rot - Tomaten überzeugen vor allem durch ihr sonnengereiftes Aroma. Jetzt im Winter aber gibt es immense Unterschiede. Die Saison und Herkunft spielen eine Rolle. Worauf Sie achten sollten. Im Winter gibt es immense Unterschiede bei Tomaten Wer schon mal frische Tomaten direkt vom Strauch gegessen hat, weiß, dass sie noch leicht warm von der Sonne sind, nicht ganz so groß und prall wie aus dem Supermarkt, aber dafür unglaublich aromatisch. Schon lange kommt die Supermarkttomate da nicht mehr heran. Das liegt unter anderem an der Zuchttomate, die mit der Urtomate nicht mehr viel zu tun hat.
Wissenschaftler haben bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass durch Züchtung der Industrietomate Gene verloren gegangen sind, die für den Geschmack verantwortlich sind. Lesen Sie mehr dazu hier!
https://www.stern.de/genuss/essen/tomate--warum-wir-jetzt-keine-tomaten-kaufen-sollten-8565964.html

Nelson Müllers Lebensmittelreport: Die Bio-Lüge von der Tomate, STERN.de, 12.09.2018
Unsere Tomaten wachsen unter Plastikfolien in Spanien. Auch Bio-Tomaten. Aber wie gut sind die eigentlich? Nelson Müller stößt auf dreiste Marketing-Maschen und Verbrauchertäuschungen.
https://www.stern.de/genuss/essen/nelson-muellers-lebensmittelreport--die-bio-luege-von-der-tomate-8354836.html

Tierschutz auf Höfen
Ställe außer Kontrolle?
, tagesschau.de, 27.07.2018
Wie Bauern ihre Tiere halten, prüfen einige Bundesländer nur alle 24 bis 48 Jahre. Mängel finden Kontrolleure auf jedem fünften Hof. Ein Plan der Grünen soll den Tierschutz verbessern.
https://www.tagesschau.de/inland/tierschutzkontrollen-deutschland-101.html

Deutschland-Reportage
Viehzucht
Letzte Hoffnung Amtstierarzt!
, ARD / Das Erste, 15.07.2018, 16.30 Uhr
Viehzüchtern sollen aufgrund neuer gesetztlicher Rahmenbedingungen zur Einhaltung des Tierschutzes ihre Erlaubnis zur Viehzucht entzogen werden. Besuche bedürfen des Polizeischutzes. Dabei kommt es seitens der Halter zu Bedrohungen und vereinzelt sogar Erschießungen der zum Betritt der Höfe Ermächtigten.

Warum Sie niemals "Gulaschfleisch" kaufen sollten, STERN.de, 31.01.2019
Von Bert Gamerschlag
https://www.stern.de/genuss/essen/stern-rezepte/gulasch--warum-sie-kein-gulaschfleisch-kaufen-sollten-8558808.html

Multiresistente Keime
Warum immer mehr Menschen durch Antibiotika-resistente Keime sterben
Multiresistente Bakterien
Im Kampf gegen die Superkeime
, tagesschau.de, 07.11.2018
Bis 2050 könnten laut OECD rund 2,4 Millionen Menschen durch Bakterien sterben, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Das Umweltbundesamt will heute der EU empfehlen, was dagegen getan werden sollte.
https://www.tagesschau.de/ausland/antibiotika-gutachten-101.html

Antibiotikaresistenzen: Eine gefährliche Kettenreaktion, tagesschau.de, 06.11.2018
Antibiotika zerstören Krankheitserreger. Doch Bakterien passen sich schnell an ihre Umgebung an. Wie werden sie unempfindlich gegen Antibiotika, und warum ist das so gefährlich?
https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-103.html

Multiresistente Enterobakterien
Kampf gegen resistente Keime
Novartis stoppt Antibiotika-Entwicklung
, tagesschau.de, 14.07.2018
Multiresistente Keime verbreiten sich immer mehr. Gleichzeitig ziehen sich große Pharma-Konzerne aus der Antibiotika-Forschung zurück. Auch Novartis hat nun die Entwicklung der wichtigen Mittel gestoppt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/novartis-antibiotika-forschung-101.html

Belastete Gewässer
Wie gefährlich sind resistente Keime?
, tagesschau.de, 07.02.2018
Je mehr multiresistente Keime in der Umwelt sind, desto größer das Risiko. Neuere Studien zeigen aber, dass auch geringe Mengen möglicherweise zu Problemen führen können.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/keime-wasser-101.html

Wissenschaftler warnen vor tödlicher Gefahr
Supererreger
Wie entstehen multiresistente Keime?
, tagesschau.de, 04.05.2017
Hunderttausende Menschen sterben weltweit bereits an multiresistenten Keimen - Tendenz steigend. Doch was genau sind die Erreger und wie entstehen sie? Und weshalb gibt es noch kein neues Medikament, das sie bekämpft? Christiann Baars gibt Antworten. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/multiresistentekeime-101.html

ARD-Doku "Europas dreckige Ernte"
Warum Sie kein Obst und Gemüse aus Spanien und Italien kaufen sollten
, FOCUS Online, 13.07.2018
Obst und Gemüse aus Südeuropa landet zuhauf auf unseren Tischen. Vor allem Produkte aus Spanien finden den Weg nach Deutschland. Eine ARD-Reportage zeigt, unter welchen Bedingungen die Lebensmittel angebaut und geerntet werden.
https://www.focus.de/wissen/mensch/ard-doku-europas-dreckige-ernte-warum-sie-kein-obst-und-gemuese-aus-spanien-und-italien-kaufen-sollten_id_9250082.html

Stärkere Bekämpfung multiresistenter Keime: Gröhe legt 10-Punkte-Plan gegen Krankenhauskeime vor, Tagesschau, 23.03.2015
Papier des Gesundheitsministeriums
Kampf gegen Krankenhaus-Keime
Zuletzt war die Kieler Uniklinik betroffen: 31 Patienten infizierten sich mit einem multiresistenten Keim. Bis zu 15.000 Menschen sterben jährlich in Kliniken an Keimen. Gesundheitsminister Gröhe will jetzt mit einem Zehn-Punkte-Plan die Gefahr bannen.

Erntehelfer klagen über niedrige Löhne und den Einsatz von giftigen Spritzmitteln
Agrar-Subventionen
EU-Millionen für Ausbeuter
, tagesschau.de, 09.07.2018
Die EU unterstützt Obst- und Gemüseproduzenten in Spanien und Italien mit Millionen-Subventionen. Doch die Arbeitsbedingungen erinnern Kritiker an "moderne Sklaverei".
https://www.tagesschau.de/ausland/agrarsubventionen-103.html

Durstmacher etc.
Die Tricks der Gastronomen: Wie Sie als Gast manipuliert werden
, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
http://www.manager-magazin.de/lifestyle/genuss/die-tricks-der-gastronomen-a-1220993.html

"Clean Meat": Echtes Fleisch - nur künstlich, tagesschau.de, 06.06.2018
Schon bald könnte sogenanntes "Clean Meat" in den Handel kommen - echtes Fleisch, das nicht am Tier gewachsen ist, sondern aus Stammzellen gezüchtet wurde. Manche Verbraucher sind skeptisch.
https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html

Ernährung
Die Wahrheit über Fleisch - und wie man es ersetzen kann
, STERN.de, 25.11.2018
Es ist: saftig. Köstlich. Unwiderstehlich. Die Deutschen lieben Fleisch und essen rekordverdächtige Mengen. Das belastet die Gesundheit - und schadet der Natur. Längst suchen Züchter, Forscher und Kunden nach schmackhaften Alternativen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/die-wahrheit-ueber-fleisch---und-wie-man-es-ersetzen-kann-8461732.html

Tomaten, Bier, Krabben, Phosphat, Antibiotikaresistenz, Plastik, Bisphenol A, Putenfleisch, Focus, 16.01.2015
dpa/Bernd Thissen Antibiotika sind an der Tagesordnung für deutsche Puten in Massenhaltung. Die Folge: multiresistente Keime im Fleisch.
Lebensmittelskandale sind oft rasch wieder vergessen - obwohl sich die Qualität der beanstandeten Ware nicht wirklich verbessert hat. Zuletzt warnte der BUND vor Putenfleisch mit tödlichen Bakterien. Doch es gibt noch mehr Beispiele.
  • Tomaten, Paprika und Erdbeeren sind im Winter riskant.
  • Instantnudeln machen Frauen krank,
  • Plastikteilchen im Bier. Ja, einerseits hat Bier viele Kalorien - ein halber Liter 175 Kalorien - und bei einem Glas Bier bleibt es bei manchen Männern ja vor allem im Sommer nicht. Andererseits enthält Bier Hopfen, der pflanzliche Östrogene liefert. Diese weiblichen Sexualhormone können das Brustwachstum fördern.

1. Putenfleisch: Verseucht mit resistenten Keimen
Putenfleisch ohne gefährliche Bakterien zu bekommen, ist in Deutschland ein wahres Glücksspiel. Keiner der Putenfleisch-Lieferanten kann nämlich garantieren, durchgehend Ware anzubieten, die tatsächlich keine der antibiotikaresistenten Keime enthält. Das zeigte eine Untersuchung vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erst vor wenigen Tagen. Die deutschen Züchter halten Massentierhaltung ohne massiven Antibiotikaeinsatz für unmöglich, obwohl das Beispiel Dänemark zeigt, dass Massentierhaltung auch mit geringerem Medikamenteneinsatz möglich ist. Der Skandal Putenfleisch in Deutschland bleibt also bestehen. Die Alternative ist Bio-Putenfleisch. Die Tiere haben mehr Auslauf, werden nicht so dick gemästet, haben deshalb weniger Verletzungen und bekommen entsprechend seltener Antibiotika. Die Warnung, auf Putenfleisch aus herkömmlicher Zucht zu besser verzichten, haben deshalb die meisten noch im Gedächtnis. Doch es gibt eine ganze Reihe von weiteren Lebensmitteln, die besser vom Speiseplan verschwinden sollten. Die wichtigsten sind:

2. Pangasius: Qualvolle Aufzucht mit Chemikalien

Pangasiusfilet ist eines der beliebtesten Fischgerichte in Deutschland. Die Süßwasserfische werden auf Wasserfarmen in Vietnam gezüchtet. Doch die Aufzucht ist eklig und grausam. Oft sind bis zu 80 Tiere in einem Kubikmeter Wasser zusammengepfercht und mit Tiermehl gemästet. Nur eine große Menge von Antibiotika verhindert, dass die Tiere krank werden. Während der Verarbeitung wird dem Fisch Phosphat und Zitronensäure zugesetzt. Die Chemikalien erhöhen das Gewicht. Beide gefährden nicht grundsätzlich die Gesundheit, für Phosphat ist das jedoch zweifelhaft. Der Mineralstoff belastet unter anderem die Nieren. 3. Krabben: Einmal um die ganze Welt

Abgesehen davon, dass Shrimps, Garnelen und Krabben sich von Parasiten und den Rückständen toter Meeresbewohner ernähren: Um in Farmen ein Kilogramm Krabben zu erzeugen, sind drei Kilogramm Fisch nötig - mit fatalen Auswirkungen angesichts der Überfischung der Meere. Außerdem stammen die Krustentiere, die in Deutschland auf den Markt kommen, häufig aus asiatischer Massenproduktion. Nur auf diese Weise ist es möglich, Krabben billig herzustellen.

Die Kehrseite der Geiz-ist-geil-Mentalität: Die Garnelenfarmen werden in den Küstenregionen angelegt und zerstören dabei die wertvollen Ökosysteme der Mangrovenwälder.
Deutsche Bio-Krabben dagegen werden ohne Antibiotika gezüchtet werden, haben bessere Lebensbedingungen müssen nicht Tausende von Kilometern nach Deutschland transportiert werden. Aber: Sylter Krabben werden zum Pulen häufig nach Marokko oder sogar Asien verfrachtet und dann wieder zurück. Der Transport belastet nicht nur die Umwelt - frischer werden die Schaltentiere in dieser Zeit sicher nicht.

4. Tomaten: Tägliche Pestizid-Dosis Hauptlieferant der Tomaten, die in Deutschland auf den Tisch kommen, ist Spanien. Dort stammen sie meist aus der Region Almeria - einem riesigen Plastikozean von über 33.000 Quadratmetern. Unter der Plane wachsen auf Sand und Kunstdünger Tomaten, Paprika, Gurken, andere Gemüse und Obst.
Meist illegale Immigranten, die unter katastrophalen Bedingungen arbeiten und leben, besprühen die Pflanzen täglich mit Pestiziden. Deshalb fallen vor allem Tomaten und Paprika aus Spanien immer wieder durch hohe Pestizidbelastungen auf. Wer mit Obst und Gemüse sicher gehen möchte, sollte deshalb regional und saisonal kaufen: also im Winter keine Tomaten, Paprika oder auch Erdbeeren, die weit aus dem Süden nach Deutschland gebracht werden müssen.

5. Instantnudeln: Vor allem für Frauen gefährlich Die schnellen Sattmacher können aufs Herz gehen. Vor allem Frauen sind gefährdet. Das zeigt eine Studie, die Ernährungsgewohnheiten und Gesundheitszustand untersuchte. Es zeigte sich, dass Frauen, die zweimal pro Woche Fertignudelsuppe essen, ein fast 70 Prozent höheres Risiko für das Metabolische Syndrom haben. Metabolisches Syndrom bedeutet: starkes Übergewicht, zu hohe Blutfettwerte und Insulinresistenz, also die Basis für Diabetes. Alles zusammen gefährdet Blutgefäße und Herz. Der Grund, warum Gerichte mit Instantnudeln so ungesund sind: Sie enthalten viel gesättigte Fettsäuren, Salz und Kalorien.

Resistente Keime in billigem Putenfleisch, Tagesschau, 12.01.2015
Schockierend - so bewertet der BUND das, was er in Putenfleisch aus dem Discounter gefunden hat. 90 Prozent der Proben enthielten gefährliche Keime, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen.
Doch überrascht war der BUND davon nicht. Das Leben einer Mastpute ist kurz. Etwa 20 Wochen dauert es in der Massentierhaltung, aus dem Küken ein schlachtreifes Tier zu produzieren. Weil das auf engstem Raum passiert, bekommen fast 90 Prozent der Puten Antibiotika. Krankheitserreger landen in der Küche, die Folge: Die Zahl der resistenten Keime nimmt zu, warnt BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Das sei das "Gesetz der Bakterien", sagt sie. "Sie sind nicht so schlau wie wir, aber dafür sind sie sehr viele - und sie passen sich an." Bei jedem Antibiotika-Einsatz gebe es neue Resistenzen. Daher sei jeder Einsatz im Stall ein Risiko, denn jeder Einsatz mache Wirkstoffe langsam unwirksamer, so die BUND-Expertin. Denn vom Fleisch landen die resistenten Krankheitserreger in der Küche. Eingekauft haben die Naturschützer 57 mal bei den Discountern quer durch Deutschland. Ob Aldi oder Lidl, Netto oder Penny: Neun von zehn Proben waren mit den Superkeimen belastet. Das sei ein schockierendes Ergebnis, aber kein überraschendes so Benning. Denn die Turbo-Produktion von billigem Putenfleisch komme nicht ohne Antibiotika aus.

Medikamente in der Tierhaltung: Kaum eine Pute ohne Antibiotika, Tagesschau, 26.11.2014
Antibiotika im Stall sind ein Massenphänomen. Nach Hühnern und Schweinen sind nun auch Puten betroffen. Das geht aus einem Bericht des Verbraucherschutzministeriums hervor. Neun von zehn Puten erhalten im Laufe ihres kurzen Lebens Medikamente. Darunter sind auch verbotene Präparate. Es gab Tiere, die im Laufe ihres Lebens 21 Mal mit Antibiotika behandelt wurden. Sie verbrachten damit rund ein Viertel ihres Lebens unter Medikamenten. Würde man das auf einen 80-jährigen Menschen übertragen, stünde er 20 Jahre lang unter dem Einfluss von Antibiotika. Im Durchschnitt erhielten die Puten während eines Mastdurchgangs fünf bis sieben Mal Antibiotika. Ein Drittel der Wirkstoffe sind in Deutschland nicht für Puten zugelassen. Eigentlich dürfen solche Medikamente nur in Einzelfällen eingesetzt werden, wenn andere Medikamente nicht mehr helfen. In 79 Fällen fanden die Prüfer sogar ein für Puten nicht zugelassenes Präparat, obwohl zugelassene Medikamente mit demselben Wirkstoff zur Verfügung standen. Das ist strafbar. Das Ministerium prüft derzeit, ob es Anzeige erstattet. Insgesamt wurden 22 verschiedene Wirkstoffe eingesetzt. Unter den vier am häufigsten eingesetzten Wirkstoffen befanden sich Colistin und Enrofloxacin. Beides sind so genannte Reserve-Antibiotika, die dann eingesetzt werden, wenn andere Antibiotika nicht mehr helfen. Sie sollen eigentlich der Humanmedizin vorbehalten sein. 86 Prozent der Puten in NRW gehören zur Rasse "Big 6". Diese Rasse ist durch Züchtung besonders schwer und braucht im Durchschnitt 21 Prozent mehr Antibiotika als andere Rassen. Die Tiere leiden besonders häufig unter Krankheiten des Skeletts, der Verdauungsorgane und der Lungen. Sie seien kaum in der Lage, auf ihren eigenen Beinen zu stehen, sagt Remmel. Der Verdauungsapparat sei zudem dauerhaft überlastet. Für Puten existieren nur freiwillige Tierschutz-Verordnungen: "Mit Freiwilligkeit erreicht man bei den Züchtern nichts": Unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen gibt es nach bisherigen Erkenntnissen durch den starken Antibiotika-Einsatz in der Tierzucht nicht. Mediziner und Veterinäre fürchten aber, dass dadurch multiresistente Keime entstehen. Und die wiederum können auch für Menschen eine Gefahr sein. Für Verbraucherschutzminister Remmel belegen die Zahlen, dass der Einsatz von Antibiotika in der Putenmast keine Ausnahme, sondern Regelfall sei. In zwei ähnlichen Studien bei Masthähnchen und Schweinen hatte Remmel den Nachweis erbracht, dass Antibiotika massenhaft eingesetzt werden. Der Minister will sich nun in Berlin dafür einsetzen, dass die Tierschutz-Verordnung für Puten verschärft wird. Anders als bei Schweinen oder Hühnern existieren keine verbindlichen, sondern nur freiwillige Verordnungen zur Haltung von Puten. Mit Freiwilligkeit erreiche man bei den Züchtern aber nichts, meint Remmel.

Wegen Salmonellengefahr
Discounter rufen Bio-Eier zurück
, tagesschau.de, 20.06.2018
Wer Bio-Eier des Lieferanten Janning gekauft hat, sollte nachschauen, ob sie die Printnummer 0-DE-0356331 enthalten. Wenn ja, bitten die Discounter um Rückgabe. Diese Eier könnten mit Salmonellen belastet sein.
https://www.tagesschau.de/inland/bioeier-101.html

Nach neuem Fipronil-Fund
Grüne wollen Ei-Produkte nummerieren
, tagesschau.de, 12.06.2018
Nach dem Fipronil-Skandal 2017 sind erneut Tausende mit dem Insektengift belastete Eier aus den Niederlanden in den Handel gelangt. Die Grünen fordern zügige Konsequenzen für den Verbraucherschutz.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eier-141.html

Vibrio Vulnificus: Immer mehr Infektionen mit fleischfressenden Bakterien im Süden der USA, STERN.de, 29.06.2018
Im US-Bundesstaat Alabama haben sich gleich mehrere Menschen mit fleischfressenden Bakterien infiziert. Die Infektion kann tödlich sein - Behörden warnen nun vor Badeausflügen in Küstennähe.
https://www.stern.de/gesundheit/vermehrt-infektionen-mit-fleischfressenden-bakterien-in-alabama-8145642.html

Bakterien und Viren fördern Tumorwachstum: Achtung! Wenn Sie sich mit diesen vier Keimen anstecken, droht Krebs, FOCUS Online, 26.06.2018
Ob wir an Krebs erkranken, liegt nicht nur in den Genen oder an einer ungesunden Lebensweise. Krebs kann Sie auch auf ähnliche Weise wie eine Grippe treffen. Bei mehr als 15 Prozent aller Patienten wachsen Tumore ausgelöst durch eine Infektion.
Jährlich gibt es weltweit 500.000 Krebs-Neuerkrankungen. Eine häufige Annahme ist, dass das Krebsrisiko bereits in den Genen liegt. Aber tatsächlich sind Zellveränderungen, die zu Tumoren führen, nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle erblich bedingt.
Dagegen bekommen 15 Prozent aller Patienten ihren Krebs durch eine Infektion. Fast immer gehen diese Erkrankungen auf vier Keime zurück.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/therapie/forschung/bakterien-und-viren-foerdern-tumorwachstum-achtung-wenn-sie-sich-mit-diesen-vier-keimen-anstecken-droht-krebs_id_7935257.html

Von Milben und anderen Mitbewohnern: Unterwegs in fremden Betten: Wie ungesund schlafen die Deutschen?, STERN.de, 23.05.2018
Bettenmachen ist ungesund, ungemachte Betten hingegen schützen vor Krankheiten, lautet eine aktuelle Empfehlung. Der Grund: Milben und andere Allergene mögen es unter den Decken feucht und dunkel. stern TV hat sich einige Matratzen mal genauer angesehen. Das lässt uns besser und gesünder schlafen.
Dass in unseren Betten, vor allem in den Matratzen, Hausstaubmilben stecken sollen, hat fast jeder schon mal gehört. Das ist auch erst mal kein Grund zur Sorge - sondern vollkommen normal. Etwa 10 Millionen Haustaubmilben treiben im Durchschnitt ihr Unwesen in nur einem Bett. Und nicht nur dort: Sie leben auch in Polstermöbeln, Teppichen, Handtüchern oder Badematten. Die meisten Menschen haben damit keine Probleme. Trotzdem können die winzigen Spinnentierchen Allergien auslösen oder gar richtig krank machen. Manche Menschen wachen dann mitten in der Nacht auf, weil sie die Nase zu, Husten oder Atemnot haben. Die Ursache: eine Allergie auf Hausstaubmilben. Die Hausstaubmilbenallergie zählt laut Deutschem Allergie- und Asthmabund neben der Pollenallergie zu den häufigsten Allergien in Deutschland.
Warum leben Milben vorwiegend in unseren Betten?
Wie kommt es zu einer Allergie? Und wie äußert sie sich?
Nacktschläfer aufgepasst
Was nicht ins Bett darf
https://www.stern.de/tv/stern-tv-unterwegs-in-fremden-betten--wie-ungesund-schlafen-die-deutschen--7992516.html

Milben-Paradies Matratze: So widerlich sieht es in Ihrem Bett aus, STERN.de, 23.03.2018
In einer durchschnittlichen Matratze leben Millionen Staubmilben. Ein Video des Labors für Akarologie der Ohio State University zeigt das bunte Treiben - das gesundheitliche Folgen haben kann. So sieht eine durchschnittliche Matratze unter dem Mikroskop aus.
Erkennen Sie, was das hier ist? Das ist ein Blick auf eine ganz normale Matratze - allerdings mit einem Mikroskop. Das Video hat das Labor für Akarologie der Ohio State University veröffentlicht. Möglicherweise sieht es auf ihrer eigenen genauso aus, denn Matratzen sind der perfekte Lebensraum für Staubmilben. Millionen der kleinen Krabbler können sich dort rumtummeln, wo wir eigentlich schlafen. Sie werden etwa 0,25mm groß und ernähren sich von menschlichen Hautschuppen. Für die meisten sind die Milben nicht wirklich wahrnehmbar, doch manche Menschen reagieren allergisch auf den Kot der Staubmilben. Er kann zu unruhigen Schlaf, trockenen Augen oder sogar Asthma-Attacken führen. Ein genauer Blick auf das eigene Bett kann sich also wirklich lohnen.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/milben-paradies-matratze--ohio-state-university-zeigt-das-grosse-krabbeln-im-bett-6581726.html

So simpel kann es gehen
Mit einem einfachen Lüft-Trick hat Schimmel in Ihrer Wohnung keine Chance
, FOCUS Online, 05.10.2018
In vielen Haushalten ist Schimmel ein Problem. Ist er einmal da, geht er nur schwer wieder weg. Doch mit systematischem Lüften muss es gar nicht erst so weit kommen. FOCUS Online zeigt Ihnen, was Sie gegen Schimmelbildung tun können.
https://www.focus.de/immobilien/videos/so-simpel-kanns-gehen-mit-diesen-einfachen-lueft-tricks-hat-schimmel-in-ihrer-wohnung-keine-chance_id_4907970.html

Resistente Mikroben im All: Hartnäckige Bakterien auf der ISS, tagesschau.de, 18.12.2018
Forscher haben an Bord der Raumstation ISS resistente Bakterienstämme entdeckt. Sie sind irdischen Ursprungs, inzwischen aber mutiert. Die NASA arbeitet deshalb an verbesserten Reinigungverfahren.
https://www.tagesschau.de/ausland/iss-bakterien-101.html

Lebensmittelverschwendung
Weniger Essen für die Tonne
, tagesschau.de, 20.02.2019
Pro Jahr werden hierzulande elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen - pro Verbraucher sind das 55 Kilogramm. Das Kabinett hat nun Pläne verabschiedet, um das Problem einzudämmen.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-abfall-101.html

Tipps und Ratschläge im Experten-Chat: Antworten auf Zuschauerfragen zu Haushaltshygiene und Schutz vor Allergien, STERN.de, 23.05.2018
Milben in Betten, Bakterien im Spüllappen oder schimmelige Ecken in der Dusche: Im Haushalt finden sich immer potenzielle Krankheitserreger. Die sind zwar normal, die meisten von uns fragen sich dennoch: Wie kann man das Allergierisiko senken? Unser Experte hat hier Zuschauerfragen zum Thema beantwortet.
https://www.stern.de/tv/fragen-und-antworten-zum-thema-haushalt--hygiene-und-allergien-ausloesende-milben-7993232.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Salmonellen-Gefahr: Aldi Süd ruft Riegel zurück, STERN.de, 06.06.2018
Aldi Süd ruft Eiweiß-Riegel zurück +++ Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen,

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--aldi-sued-ruft-riegel-wegen-salmonellen-zurueck-8110176.html

Kritik an BLL
Mit einer wütenden Mitteilung verlässt Iglo den deutschen Lebensmittelverband
, FOCUS Online, 09.05.2019
Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo hat wegen des schwelenden Streits um die Kennzeichnung von Lebensmitteln den zuständigen Branchenverband verlassen. Iglo verknüpfte den Rückzug mit heftiger Kritik an dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde).
https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/kritik-an-bll-mit-einer-wuetenden-mitteilung-verlaesst-iglo-den-deutschen-lebensmittelverband_id_10688869.html

Essen mit Nebenwirkung: Krank durch Kartoffeln: Wie sich eine Familie selbst vergiftete, STERN.de, 18.07.2018
Püree, Salat, Pommes Frites - kaum eine Sättigungsbeilage ist so wandelbar wie die Kartoffel. Man sollte aber gut mit ihr umgehen, denn sie entstammt einer mörderischen Sippe. Eine Familie aus Stuttgart musste das am eigenen Leib erfahren.
[...] Kartoffel-Gifte können zu Lähmungen führen
Dort fanden die Kollegen hohe Gehalte an Glykoalkaloiden, 236 Milligramm pro Kilo. Mit diesen bitter schmeckenden Giften wehren sich Nachtschattengewächse wie Kartoffeln oder Tomaten gegen Fraßschädlinge. Diesmal traf es den Menschen. Kartoffeltypisch sind alpha-Solanin und alpha-Chaconin, die Zellmembranen und Nerven schädigen und Durchfall und Erbrechen verursachen, im Extremfall auch Kreislaufschwäche oder Lähmungen. In der älteren Literatur sind sogar Todesfälle dokumentiert.
Grüne, verschrumpelte Kartoffeln bitte wegwerfen
Allerdings kann der Gehalt während Trockenperioden beim Anbau ansteigen oder auch durch zu lange oder unsachgemäße Lagerung. Liegen Kartoffeln im Licht, vergrüünen sie und bilden Glykoalkaloide, die sich als bittere ...
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/krank-durch-kartoffeln--wie-sich-eine-familie-selbst-vergiftete-8157098.html

Schlechte Ernte: Kartoffelpreise steigen um mehr als die Hälfte, STERN.de, 20.11.2018
Der trockene Sommer hat Folgen für die Kartoffelernte: Verbraucher müssen für Kartoffeln aktuell deutlich mehr ausgeben als im Vorjahr, zudem kommen auch Exemplare mit Schönheitsfehlern in den Handel. Leere Supermarkt-Regale sind aber nicht zu befürchten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/kartoffeln-sind-um-mehr-als-die-haelfte-teurer-8453112.html

Erste Bilanz für 2018
Stickstoffdioxid-Belastung bleibt hoch
, tagesschau.de, 31.01.2019
Die Luftverschmutzung in deutschen Städten durch Dieselabgase ist 2018 leicht zurückgegangen, blieb allerdings vielerorts höher als erlaubt. Die höchste Stickstoffdioxid-Belastung müssen die Stuttgarter ertragen.
https://www.tagesschau.de/inland/stickstoffoxid-uba-101.html

Nabu-Studie
Umweltsünder Kreuzfahrtschiffe: Das sind die dreckigsten Hafenstädte und Reedereien
, STERN.de, 06.06.2019
Barcelona, Palma de Mallorca und Venedig sind die am stärksten von Kreuzfahrtemissionen belasteten Hafenstädte in Europa. Zwar gibt es erste Schutzzonen und Initiativen, die auf Schweröl verzichten, doch eine neue Studie benennt erstmals auch die schlimmsten Umweltsünder.
https://www.stern.de/reise/europa/kreuzfahrt-schiffe-als-umweltsuender--das-sind-die-dreckigsten-haefen-8741982.html

Reiserecht
Leeres Buffet und falsche Kabine: So reklamieren Sie Kreuzfahrtreisen richtig
, STERN.de, 20.07.2019
Schmutzige Kabinen und automatisch abgebuchte Trinkgelder: Welche Mängel bei einer Kreuzfahrt berechtigen zu einer Minderung des Reisepreises? Die Zeitschrift "Finanztest" gibt nützliche Tipps.
https://www.stern.de/reise/service/kreuzfahrt-reklamieren-maengel-tipps-7324972.html

Probleme für Forstwirtschaft: Wald geschädigt wie zuletzt vor 50 Jahren, tagesschau.de, 26.04.2019
Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben dem Wald im vergangenen Jahr schwer zugesetzt. Große Flächen müssen wieder aufgeforstet werden - und die nächste Plage droht schon.
https://www.tagesschau.de/inland/wald-stuerme-borkenkaefer-101.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Schimmelpilz-Gefahr: DM ruft Bio-Langkornreis zurück, STERN.de, 15.12.2018
Bio-Langkornreis von DM zurückgerufen +++ Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++ Antibabypille zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Marken-Schinken zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Warnung vor Kardamom +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--bio-langkornreis-vom-dm-zurueckgerufen-8110176.html

Reis: Arsen, Mineralöl, Pestizide
Krebserregend statt gesund: Vollkornreis fällt im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 27.01.2017
Reis gilt als gesund - vor allem in der naturbelassenen, dunklen Variante. Doch "Öko-Test rät nun, gerade Vollkornreis zu meiden. Denn neueste Untersuchungen zeigen: Arsen- und Mineralölgehalte liegen vor allem im...[...]
Vorsicht auch bei weißem Parboiled-Langkornkreis. Die Parboiled-Methode bringt nicht nur die Nährstoffe ins Reisinnere, sondern leider auch das anorganische Arsen.
Auch im Video: Risiko für Gesundheit - Bundesinstitut warnt: Reisprodukte sind mit giftigem Arsen verseucht
http://www.focus.de/gesundheit/videos/arsen-mineraloel-pestizide-krebserregend-statt-gesund-vollkornreis-faellt-im-oeko-test-durch_id_6551733.html

Arsen u.a.: Reis einweichen: Deshalb ist es so wichtig, CHIP, 11.02.2017
Im ersten Moment hört es vielleicht etwas merkwürdig an, aber Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie Reis unbedingt einweichen, bevor Sie ihn kochen. Warum das so ist und welcher Wirkstoff im Reis Ihrer Gesundheit extrem schaden kann, verraten wir Ihnen in diesem Zuhause-Tipp.
Reis richtig kochen: Darauf müssen Sie achten - Video - FOCUS
Reis unbedingt einweichen - so viele Giftstoffe enthält er wirklich
Reis ordnen die meisten wahrscheinlich ohne zu zögern den gesunden Lebensmitteln zu, doch die Wahrheit sieht leider anderes aus. Bereits bei früheren Untersuchungen wurde häufig in hohem Maße das giftige chemische Element Arsen im Reis nachgewiesen, dass die Pflanzen durch verunreinigtes Grundwasser aufgenommen hatten. In einem spannenden Experiment untersuchte Professor Andy Meharg von der Queens University Belfast nun, inwieweit sich der Arsengehalt in dem Lebensmittel, je nach Zubereitungsart, reduzieren lässt.
Im ersten Versuch bereitete der Wissenschaftler den Reis so zu, wie es die meisten wahrscheinlich machen. Er nahm zu dem Reis die doppelte Menge Wasser und kochte ihn. Das Ergebnis war schockieren, der Arsengehalt hatte sich lediglich um 16 Prozent verringert und betrug somit immer noch ganze 84 Prozent.
Im zweiten Versuch erhöhte Meharg den Wasseranteil. Auf fünf Teile Wasser gab er einen Teil Reis. Das anschließende Ergebnis war bereits ein wenig erfreulicher, aber keinesfalls optimal. Der Anteil des gefährlichen Giftstoffs betrug anschließend immer noch 50 Prozent.
Mit dem dritten Versuch gelang es dem Forscher dann, den Arsenanteil in dem Lebensmittel auf 16 Prozent zu reduzieren.
Einweichen: Nur so reduzieren Sie den Arsengehalt von Ihrem Reis deutlich
Reis vor dem Kochen einweichenReis vor dem Kochen einweichen
Damit sich auch in Ihrem Reis der Arsenanteil soweit wie möglich verringert, müssen Sie nicht allzu viel tun.
Zunächst weichen Sie den Reis über Nacht ein.
Kurz bevor Sie das Lebensmittel zubereiten, schütten Sie den Reis in ein engmaschiges Sieb. Dann halten Sie die Reiskörner so lange unter fließendes Wasser, bis das Wasser klar ist.
Um den Reis zu kochen, verwenden Sie nicht wie üblich zwei Anteile Wasser, sondern erhöhen die Wasserzufuhr auf fünf Anteile.
http://www.chip.de/news/Achtung-gefaehrliche-Giftstoffe-Millionen-Menschen-kochen-ihren-Reis-falsch_108767112.html
Im nächsten Tipp zeigen wir Ihnen, wie Sie Reis richtig einfrieren: http://zuhause.chip.de/reis-einweichen-deshalb-ist-es-so-wichtig_58060

Ernährung: Kleinkinder sollten Reisprodukte nur in Maßen essen
Reismilch, Brei, Reis, Verbraucherzentrale, Bayern, Die Experten, Risikofaktor, Krebserkrankung, Wechsel
, FOCUS Online, 11.01.2016
dpa/Patrick Pleul Arsen: Kleinkinder sollten Reiswaffeln und andere Reisprodukte nur in kleineren Mengen essen.
Vorsicht bei Reisprodukten: Besonders Kleinkinder sollten diese nur in Maßen zu sich nehmen. Denn der in größeren Reis-Mengen enthaltene Giftstoff kann sogar das Krebsrisiko erhöhen.
Ob Reismilch, Reiswaffeln oder Brei auf Reisbasis - gerade in Produkten für Kleinkinder steckt oft relativ viel Reis. Solche Produkte können aber größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.
Gerade Säuglinge und Kleinkinder sollten davon nicht allzu viel zu sich nehmen. Babys und kleine Kinder bekommen daher besser Reisprodukte nur in Maßen und im Wechsel mit anderen Getreideprodukten. Die Experten sagen aber auch: Erwachsene und ältere Kinder müssen natürlich nicht gänzlich auf Reis und Reisprodukte verzichten.
Seit dem 1. Januar gelten neue Werte, die Höchstmengen hatte die Europäische Union im vergangenen Sommer festgelegt. Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist anorganisches Arsen in großen Mengen ein Risikofaktor für Krebserkrankungen.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/geniessen/ernaehrung-kleinkinder-sollten-reisprodukte-nur-in-massen-essen_id_5201240.html

Lähmungen, Krämpfe, Übelkeit
Rentner stirbt durch Zucchini - Diese tödlichen Gifte stecken im Gartengemüse
, FOCUS Online, 21.08.2015, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-32551/vermeintlich-gesunde-lebensmittel-gift-in-kartoffeln-tomaten-pfirsichen_aid_1041114.html
Nach dem Tod eines 79-Jährigen durch einen Zucchini-Eintopf sind viele alarmiert. Zurecht, denn einige Obst- und Gemüsesorten enthalten giftige Substanzen. So sind etwa die Inhaltsstoffe von Aprikosenkernen hochriskant, ungekochte Bohnen sogar lebensgefährlich.
Zucchini, Tomaten und Aprikosen - viele Obst- und Gemüsesorten enthalten hochgiftige Stoffe, selbst wenn sie bio sind. Die Inhaltsstoffe von Aprikosenkernen sind hochriskant, ungekochte Bohnen sind lebensgefährlich.
Bestimmte Obst- und Gemüsesorten enthalten Blausäure, giftige Alkaloide und andere Gifte.
Die Inhaltsstoffe von Tomaten und Kartoffeln können unter anderem die Leber schädigen.
Rhabarber kann zu Vergiftungserscheinungen mit Kopfschmerzen und Erbrechen führen.
Wer sich gesund ernähren möchte, setzt vor allem auf Produkte aus kontrolliertem biologischem Anbau. Als besonders gesund gilt es, Obst und Gemüse selbst anzubauen, zum Beispiel im eigenen Garten. Das ist allerdings einem 79-Jährigen Hobbygärtner zum Verhängnis geworden. Nachdem er einen Auflauf aus selbst gezogenen Zucchini zubereitet hatte, landete er mit einer Vergiftung im Krankenhaus, wo er verstarb. In Massenware kommen auch Giftstoffe vor
Der Grund: Er hatte die giftige Substanz Cucurbitacin gegessen, die in Zucchini vorkommt. Der Stoff ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet. Durch Rückmutationen und Rückkreuzungen kann das Gift sich allerdings neu bilden. Ebenso sind in Massenware und Bio-Lebensmitteln natürliche Giftstoffe enthalten. "Die Mengen dieser Toxine sind jedoch in der Regel so gering, dass davon meist keine Gefahr ausgeht", sagt Antja Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Aber es gibt Ausnahmen, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod durch Vergiftung führen.
Die wichtigsten dabei sind:
Kartoffeln: Sie gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten zur Abwehr von Schädlingen in der Schale verschiedene Naturgifte, vor allem das bitter schmeckende Solanin. Dabei handelt es sich um ein Alkaloid. Es belastet die Leber, verursacht Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme, macht benommen. Wenn Kartoffeln lange und zu warm gelagert werden, dringt Solanin in die Knolle vor. Aber auch grüne Stellen auf Kartoffeln enthalten viel von diesem Gift. Tipp: Am besten Kartoffeln, die bereits keimen, nicht mehr essen. Ansonsten: Kartoffeln sorgfältig schälen, grüne Stellen ausschneiden, Pellkartoffeln vor dem Kochen gut abbürsten. "Das ist wichtig, denn auch Kochen oder Frittieren zerstört das Kartoffel-Solanin nicht", warnt Antje Gahl.
Tomaten: Strunk, Stängel und grüne Teile der Tomate enthalten bis zu 1,2 Prozent Solanin, das aus der Kartoffel bekanntem Alkaloid. Tomaten sind nämlich wie Kartoffeln Nachtschattengewächse. Solanin in Mengen ab etwa 50 Gramm führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Grüne Tomaten sollten deshalb besser nicht gegessen und der Strunk sorgfältig entfernt werden.
Grüne Bohnen: Gekochte Bohnen sind völlig ungefährlich und nur gesund. Die rohen Schoten dagegen weisen einen hohen Prozentsatz von Phasin auf. Diese Eiweißverbindungen führen zu Magen- und Darmproblemen und bewirken, dass sich die roten Blutkörperchen miteinander verkleben. Im Extremfall kann das zum Tode führen. "Erst durch die hohen Temperaturen von 90 bis 100 Grad beim Kochen, und das mindestens 15 Minuten lang, wird das Eiweiß zerstört", sagt Antje Gahl. Bohnen sollten also besser nicht zu viel Biss haben und immer gründlich durchgegart werden.
Rhabarber: Stangen, Schalen, aber vor allem die Blätter vom Rhabarber enthalten Oxalsäure, immerhin 500 Milligramm pro 100 Gramm. Sie schadet nicht nur den Zähnen und kann Nierensteine auslösen, sondern führt in größeren Mengen auch zu Vergiftungserscheinungen mit Kopfschmerzen und Erbrechen. Je später Rhabarber im Jahr geerntet wird, umso mehr Oxalsäure enthält er. Am sichersten genießt man Rhabarber also im Frühjahr. Dabei gilt: Die Stangen dick abschälen und den Inhalt kochen, weil beim Kochen ein Teil der Säure ins Wasser übergeht.
Rote Beete: Diese Rübensorte enthält wie Rhabarber viel Oxalsäure, sollte immer gut geschält und am besten gekocht - allerdings nicht mehrfach erhitzt werden. Rote Beete weisen nämlich auch Nitrat auf, das sich dadurch in krebserregende Nitrosamine umwandelt.
Muskatnuss: Eine Prise geriebene Muskatnuss zum Würzen ist völlig unbedenklich. Bereits ab einer Menge von fünf Gramm Muskatnuss kann es jedoch zu Rauschzuständen und Vergiftungen kommen. Muskatnuss enthält nämlich Myristicin. Das ätherische Öl ist hoch giftig. Bekannt wurde der Todesfall eines achtjährigen Jungen, der zwei Muskatnüsse gegessen hatte.

Lähmungen, Krämpfe, Benommenheit: Gewürze unter Verdacht, FOCUS Online, 21.08.2015
Bittermandel: Diese Mandelart enthält Blausäure, und zwar 250 Milligramm pro 100 Gramm Bittermandeln. Bereits ein Milligramm Blausäure pro Kilogramm Körpergewicht führen zu einer tödlichen Vergiftung. Beim Kochen verdampft Blausäure. Normalerweise werden Bittermandeln nur in winzigen Mengen für bestimmte Süßspeisen verwendet, um ihnen eine spezielle Note zu verleihen. Das ist in gesundheitlicher Hinsicht völlig ungefährlich. Manchmal kann es jedoch passieren, dass eine Bittermandeln versehentlich in eine Packung mit süßen gerät. Bereits fünf Bittermandeln können für ein Kind lebensgefährlich sein.
Kerne von Apfel, Birne, Pfirsich und Aprikose: Wie Bittermandeln enthalten die Kerne einiger Früchte ebenfalls Blausäure. Apfel- und Birnenkerne weisen jedoch nur eine Vorstufe der Säure auf. Wer versehentlich einen Apfelkern verschluckt hat, muss sich also keine Gedanken machen. Anders ist das bei Kernobst. Hier ist der Blausäuregehalt in den Kernen höher. Vor allem für Kinder ist das gefährlich.
Waldmeister: Cocktails und der Maibowle verleiht das Kraut eine besonders Note. Harmlos ist es jedoch nicht, weil Waldmeister Cumarin aufweist. Der natürliche Aromastoff kann Kopfschmerzen auslösen und in höherer Dosierung Vergiftungen. "Cumarin hemmt die Blutgerinnung", warnt Antje Gahl, "kann zu Atemlähmung führen, sowie Niere und Leber schädigen." Bis zu drei Gramm Waldmeisterkraut auf einen Liter Bowle sind jedoch unbedenklich.
Zimt: Das Gewürz enthält ebenfalls Cumarin. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung liegt die tolerierbare Dosis (TDI-Wert) bei 0,1 mg pro kg Körpergewicht, die täglich aufgenommen werden kann, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das bedeutet am Beispiel Cassia-Zimt: Dieser TDI-Wert ist für einen 60-Kilogramm schweren Erwachsenen mit zwei Gramm ausgeschöpft. Ein 15-Kilo schweres Kind hätte bereits mit sechs kleinen Zimtsternen die Grenze erreicht.
Roggen: Der so genannte Mutterkornpilz befällt Roggen vor allem bei langanhaltendem, feuchtem Wetter. Wird das Getreide nach der Ernte dann nicht ausreichend gereinigt, wie das früher häufig der Fall war, kann Mutterkorn ins Mehl gelangen und damit seine giftigen Alkoloide Ergotamin, Ergotoxin und Ergometrin. Die Anzeichen einer Mutterkornvergiftung: Krämpfe, Lähmungen, Wahnvorstellungen. Weil Getreide heute jedoch mehrfach gereinigt wird, liegt die letzte Epidemie mit dieser lebensgefährlichen Vergiftung schon Jahrzehnte zurück.

Monatslinsen im Check
"Ökotest" prüft Kontaktlinsen - Rossmann-Produkt "mit deutlichen Mängeln"
, STERN.de, 01.04.2019
"Ökotest" hat neun weiche Monatslinsen geprüft - mit positivem Ergebnis: Sieben schneiden "gut" oder "sehr gut" ab. Zwei Linsen sind nicht empfehlenswert, darunter die Eigenmarke einer großen Drogeriekette.
https://www.stern.de/gesundheit/-oekotest--prueft-kontaktlinsen---die-guenstigste-ist--sehr-gut--8647432.html

Haribo macht Kinder froh - und Herr Rossmann die Damen und Herren ebenso? Genitalien waschen, Popo sauber machen etc. - alles mit Rossmann - Seit wann nach 1918 und 1945 eigentlich wieder erlaubt: Deutsche Familiennamen als Firmen- und Handelsnamen?, Frage, Gooken.de

Diskriminierung bei Rossmann? Das sagt die Drogeriekette zu den Vorwürfen,. STERN.de, gesehen am 16.09.2018
Von Katharina Grimm, https://www.stern.de/wirtschaft/news/milchpulver-bei-rossmann--das-sagt-die-firma-zum-diskriminierung-vorwurf-7506552.html

Rossmann wirbt stark für Angebote. Das kostet Geld.
Drogerieketten

Warum Rossmann jährlich 17 Millionen Euro für Werbung ausgibt - und dm nicht
https://www.stern.de/wirtschaft/news/warum-rossmann-jaehrlich-millionen-euro-fuer-werbung-ausgibt-und-dm-nicht-7496698.html

Rückruf bei Rossmann: Ein Kräutertee der Eigenmarke King´s Crown ist mit Giftstoffen belastet
Herzrasen durch Kräutertee

https://www.stern.de/gesundheit/rueckruf-bei-rossmann--pfefferminztee-mit-tropanalkaloiden-belastet-7486306.html

Bitte nicht trinken: Rossmann warnt vor Tee der Eigenmarke
dm und Rossmann bekommen Konkurrenz

Glassplittergefahr: Rossmann ruft seine vegane Schokolade zurück
Rossmann ruft seine "enerBiO Vegane Reis-Nougat Crisp"-Schokolade zurück. Der Grund: Glassplitter in der Schokolade. Diese können zu Verletzungen führen, teilte Rossmann auf seiner Unternehmens-Homepage mit. Vorsorglich wurde das Produkt aus dem Sortiment genommen. Kunden, die die vegane Schokolade gekauft haben, sollen sie in eine Rossmann-Filiale zurückbringen. Konkret handelt es sich um alle Packungen mit der Artikelnummer EAN 4305615464718 und der Charge L17045. Der Verkaufspreis wird erstattet.
https://www.stern.de/panorama/nachrichten-aus-deutschland--16-jaehrige-von-mehreren-maennern-auf-offener-strasse-vergewaltigt-7614734.html

WDR Markt
Rossmann und dm: Zahlen Kunden unterschiedliche Preise in den Filialen?

https://www.stern.de/wirtschaft/news/dm-und-rossmann--gibt-es-unterschiedliche-preise-in-den-filialen--7381076.html

Lebensmittel im Internet einkaufen
Handel im Netz
Warum Aldi, Rossmann, Edeka und Co. dringend etwas ändern müssen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi--edeka--rossmann-und-co---warum-der-einzelhandel-etwas-aendern-muss-7347228.html

Rossmann, Müller und Schlecker gegen das Drogierkartell
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann--mueller-und-co--kaempfen-gegen-das-drogeriekartell-7295052.html

Illegale Preisabsprachen
Wie Müller, Rossmann und Schlecker gegen das Drogeriekartell vorgehen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann--mueller-und-co--kaempfen-gegen-das-drogeriekartell-7295052.html

Schutz vor Schweiß und Körpergeruch
Warentest prüft Deos: Bei diesem Produkt riskieren Sie müffelnde Achseln
, STERN.de, 23.05.2019
Stiftung Warentest hat 21 Deos für Männer und Frauen getestet - mit und ohne Aluminium.
https://www.stern.de/gesundheit/stiftung-warentest-prueft-deos--bei-diesem-produkt-riskieren-sie-mueffelnde-achseln-8720546.html

Facebook-Post
Eine dm-Mitarbeiterin ging zu Rossmann - und erlebte einen Albtraum

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann-dm-mitarbeiterin-einkauf-albtraum-7285844.html

Rossmann: Der Trick mit den bei Schnäppchen-Preis
Rossmann und dm
Falsche Schnäppchen und Plünderungen: Der Preiskampf der Drogerie-Märkte

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann-und-dm--so-frech-buhlen-drogerien-um-kunden-7218158.html

Online-Shopping in China
Warum Rossmann und dm gemeinsame Sache mit Alibaba machen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/dm-und-rossmann-kooperieren-mit-alibaba---um-in-china-durchzustarten-7102206.html

Eine Rossmann-Filiale in Berlin
Investigativ
stern- und "Report Mainz"-Recherchen
Verdacht illegaler Arbeitnehmerüberlassung bei Rossmann

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/investigativ/verdacht-illegaler-arbeitnehmerueberlassung-bei-rossmann-7086674.html

Rossmann
Arbeitsbedingungen bei Drogeriekette
Die zweifelhafte PR der Rossmann-Helfer

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/politik/deutschland/tillack/die-zweifelhafte-pr-der-rossmann-helfer-6828298.html

Eine DM-Filiale in Karlsruhe
stern exklusiv
Preiskrieg der Drogerien
"Wir sind Schnüffler" - die Spione der Rossmann-Kette

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/politik/deutschland/rossmann-laesst-laeden-der-konkurrenz-ausspaehen---preiskrieg-der-drogerien-6814720.html

Drogeriemarkt Budni
Kampf der Drogerieketten
Alle wollen Budni!
Von Katharina Grimm

Eigenmarken in der Drogerie
Rossmann und dm bekommen einen neuen Konkurrenten ...
Von Katharina Grimm
Nachrichten vom16.09.2018| &cop; stern.de GmbH |DIRK ROSSMANN https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/dirk-rossmann-4180522.html

Verkaufsschlager im Drogeriemarkt: Desinfektionsmittel für die Hände boomen - dabei sind sie meist sinnlos, STERN.de, 16.09.2018
Ob Spray, Tücher oder Gels: Die Drogeriemärkte dm und Rossmann melden stark steigenden Absatz von Desinfektionsprodukten für die Hände. Fachleute sehen das kritisch.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/desinfektionsmittel-fuer-die-haende-boomen---dabei-sind-sie-meist-sinnlos-7580496.html

Fett und Kalorien: Finger weg von diesen vier Käsesorten!, STERN.de, 21.07.2018
Experten sind sich sicher: Käse gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Aber nicht jede Käsesorte fördert automatisch Ihre Gesundheit. Welche Sorten Ihnen nicht gut tun, erfahren Sie in folgender Fotostrecke.
Finger weg von Scheiblettenkäse
Eigentlich dürfte sich dieser "Käse" gar nicht "Käse" nennen. Enthalten sind nämlich vor allem Zusatzstoffe wie krankmachende Phosphate. Daher ein absolutes No-Go. Vorsicht vor allem vor Käse auf dem Cheeseburger, den es in den meisten Fast-Food-Lokalen gibt.
[...] Blöd nur, dass es sich bei den küstlich zugesetzten Phosphaten um keine natürlichen handelt.... Das Problem daran? Phosphat verändert die Innenwänder der Gefäße, dadurch können Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Außerdem steigt das Osteoporose-Risiko, die Knochen werden brüchig. Und auch das Aussehen des Menschen wird beeinträchtigt: Haut und Muskeln altern schneller. ... Aber auch bei gesunden Menschen können Phosphate die Blutgefäße am Herz schädigen.
https://www.stern.de/genuss/essen/kaese--finger-weg-von-diesen-vier-sorten-7498200.html

Lieblingsessen: Alles, um Pizza einfach selbst zu Hause zu backen, SPIEGEL ONLINE, 29.01.2019
Es geht ganz einfach - mit den besten Produkten für hausgemachte Pizza. mehr...
https://www.bento.de/essen/pizza-selbst-machen-pizzastein-kuechengeraete-teig-und-rezepte-a-9bc180aa-9ec5-41df-a50d-5d1b60825c92#ref=ressortbox

Sonderangebote: McDonald´s lockt mehr Kunden in die Restaurants - und verdoppelt den Gewinn, STERN.de, 30.01.2019
McDonald´s kann sich über ein starkes Jahr 2018 freuen. Mit neuen Services und Sonderangeboten lockte der Fastfood-Riese mehr Kunden in die Restaurants. Doch der Heimatmarkt bleibt schwierig.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s--mehr-gaeste-kommen-in-die-restaurants---gewinn-verdoppelt-8558074.html

Fast Food macht Kinder dumm
Beeinträchtigt Entwicklung des Gehirns
Mindert den IQ: Forscher entdecken, dass Fast Food dumm macht
, FOCUS Online, 14.05.2018
Beeinträchtigt Entwicklung des Gehirns: Mindert den IQ: Forscher entdecken, dass Fast Food dumm macht.
Dass Fast Food für den Körper keinesfalls gesund ist, ist längst bekannt. Doch Forscher aus der Schweiz haben nun offiziell bestätigt: Pommes, Burger und Co. sind für das Gehirn von Kindern und ...
https://www.netmoms.de/video/studie-bestaetigt-fast-food-macht-kinder-dumm/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Fast+Food+dumm

Essen bei McDonald´s
Fastfood in der Kritik
Ex-McDonald's-Chef warnt: "Geht nicht hin! Nicht zu Burger King, nicht zu McDonald´s"
, STERN.de, 26.06.2019
Harald Sükar war Chef von McDonald´s in Österreich - und hat nun ein Buch über seine Zeit in dem Unternehmen geschrieben. Sein Appell ist deutlich: Finger weg vom Fastfood. Er rechnet hart mit der Branche ab.
"Geht nicht hin! Nicht zu McDonald´s. Nicht zu Burger King. Nicht zu den anderen Fast-Food-Riesen. Schon gar nicht mit euren Kindern. Nicht einmal ausnahmsweise", so seine Warnung. Dabei war Sükar selbst guter Kunde bei seinem Arbeitgeber. Als er rund 110 Kilo wog, begann er sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Er nahm sich Studien vor. Eine seiner Erkenntnisse: 19 Krankheiten, darunter Diabetes, Arthritis und vier verschiedene Krebsarten, könnten durch ungesunde Ernährung ausgelöst werden. Die Uni in Montreal fand demnach heraus, dass Fastfood die Arterien schädigen würde und eine Folge von regelmäßigem Verzehr Herzinfarkte oder Schlaganfälle sein könnten.
Süßstoffe, Transfette und eine ganze Reihe an E-Zusatzstoffen würden im Hirn wie Drogen wirken, so Sükar. Das habe dazu geführt, dass das Logo von McDonald's - das geschwungene gelbe "M" auf rotem Grund das Belohnungszentrum aktiviere. Sogar kleine Kinder erkennen die Marke, beklagt Sükar.
[...] Sein Argument: Die Fast-Food-Konzerne würden perfektes Marketing betreiben, um ihre Snacks zu verkaufen. Dass niemand gezwungen werde, dort zu essen oder man auch die Kalorien im Blick behalten könne, hält er für Augenwischerei. Vielmehr könne man von Zucker süchtig werden, so Sükar.
Aber auch die Klima- und Umweltbilanz von McDonald´s kritisiert Sükar. Antibiotika-Einsatz bei Hähnchen, Billig-Fleisch aus Polen und bergeweise Plastikmüll: Der Ex-Manager rechnet schonungslos mit den Konzernen ab.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/ex-mcdonald-s-chef-warnt--esst-kein-fastfood--8768054.html

McDonald´s, KFC & Co.: Fast-Food-Riesen verarbeiten das Fleisch gequälter Hühner: Haben wir denn was anderes erwartet?, STERN.de, 17.01.2019
Zum ersten Mal beschäftigt sich ein groß angelegter Bericht mit den elenden Bedingungen in der Massentierhaltung. Die Enthüllungen der Tierschutzorganisation WAP sind entsprechend schrecklich - wenngleich sie nicht wirklich überraschen.
Wer von euch isst gerne bei McDonald´s, Burger King, Subway, KFC, Domino´s, Starbucks oder Pizza Hut? Der sollte jetzt eventuell nicht weiterlesen. Denn auch wenn wahrscheinlich keiner von euch so naiv ist zu glauben, dass die Hühner, deren Fleisch ihr dort verzehrt, vorher ein glückliches Leben geführt haben, so sind die Erkenntnisse eines neuen Berichts dennoch nicht weniger schockierend.
In ihrem Report prüft die Tierschutzorganisation World Animal Protect (WAP) die acht größten Fast-Food-Ketten der Welt - neben den oben genannten auch die südafrikanische Kette Nando´s - auf ihre Richtlinien zum Schutz der Hühnherhaltung, auf die Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere und auf die Kommunikation der entsprechenden Fortschritte.
McDonald´s & Co.: "Poor", "Very Poor", "Failing"
Im Gesamtranking erhielten dabei alle Unternehmen maximal die Bewertung "Poor", was der Note Vier entspricht. Demnach schnitten Burger King, Starbucks und Subway mit "Poor" ab, McDonald´s, Pizza Hut, KFC und Nando´s mit "Very Poor", Domino´s gar mit dem schlechtestmöglichen "Failing". Die Hauptvorwürfe der WAP bezieht sich auf die mangelnde Transparenz der Unternehmen gegenüber ihren Kunden und die Toleranz brutaler Methoden.
Weltweit leben laut des Berichts über 40 Milliarden Hühner in Massentierhaltung, um später zu Fast Food verarbeitet zu werden. Sie werden überzüchtet, um schneller schlachtreif zu sein, werden in trister Umgebung bei unnatürlichem Licht und mangelnder Bewegungsfreiheit gehalten. Die Tierschutzorganisation fordert die Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen: "Es gibt keine Entschuldigung für den Schmerz, die Angst und den Stress, den ein Huhn in Massentierhaltung für einen Großteil seines Lebens fühlt", so WAP-Sprecher Jonty Whittleton.
Auf Nachfrage des "Independent" sagt ein KFC-Sprecher: "KFC hat sich dem Wohlbefinden und der humanen Behandlung der Hühner verschrieben." Man sei stolz auf die verantwortungsbewussten, branchenführenden Tierschutzrichtlinien des eigenen Unternehmens.
Die Richtlinien sind nicht streng genug
Aber was politisch korrekt klingt, widerspricht den Erkenntnissen des Berichts - was auch daran liegt, dass besagte Richtlinien laut WAP nicht streng genug seien. Und so lange diese Diskrepanz als bloße Ansichtssache verkauft wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn es noch ein weiter Weg hin zu akzeptablen Bedingungen in der Tierhaltung ist.
Und ganz ehrlich: Haben wir wirklich etwas anderes erwartet als die traurigen Erkenntnisse der WAP-Studie? Solange wir den Chickenburger bei McDonald´s und Co. weiter für so lächerlich kleine Preise kriegen, müssen wir uns auch nicht wundern, dass die betroffenen Tiere so grausam verarbeitet wurden.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/wirtschaft/mcdonald-s---co---fast-food-riesen-verarbeiten-fleisch-gequaelter-huehnchen-8535110.html

Fast-Food und Antibiotika machen uns krank
Ernährung: Gesund und schlank mithilfe der Darmflora: "Wir sollten essen wie ein Gärtner"
, STERN.de, 11.01.2019
Warum werden wir immer dicker? Der britische Epidemiologe Tim Spector glaubt, den Hauptgrund zu kennen: Es ist der schlechte Zustand unserer Darmflora. Fast-Food und Antibiotika machen uns krank. Was also tun?
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/tim-spector-ueber-darmgesunde-ernaehrung---wir-sollten-essen-wie-ein-gaertner--8495290.html

Gift im Fastfood:
Wer viele Burger isst, hat mehr Weichmacher im Körper
Phthalate, Weichmacher, Bisphenol A, Fastfood, Fast-Food
, FOCUS Online, 17.04.2016
Colourbox Burger-Fans haben mehr giftige Stoffe im Körper als andere.
Die Industrie setzt Weichmacher gerne ein. Die giftigen Chemikalien stecken nicht nur in Verpackungen, sondern auch in Burgern. Eine aktuelle Studie beweist: Fastfood-Fans haben mehr Phthalate im Körper als andere. Wer Burger liebt, gefährdet seine Gesundheit.
Das liegt allerdings nicht nur daran, dass das Fastfood viel Fett enthält.
Forscher fanden im Körper von Fastfood-Fans auch erhöhte Phthalat-Werte.
Pizza, Burger, Pommes: Diese Lebensmittel gelten nicht gerade als gesund. Trotzdem lieben viele Menschen sie. Allerdings sind die Fastfood-Produkte nicht nur gefährlich, weil ihr Anteil an Fett, Zucker und einfachen Kohlenhydraten hoch ist. Es zeigte sich auch, dass Fastfood-Fans mehr schädliche Weichmacher im Körper haben.
Eine im Fachmagazin "Environ Health Perspectives"erschienene Studie untersuchte den Zusammenhang von Fastfood-Ernährung mit den Werten von Phthalaten und Bisphenol A.
So gefährlich sind Phthalate und Bisphenol A
Die Industrie setzt Phthalate gerne ein. Denn die Weichmacher sind dafür verantwortlich, dass beispielsweise Verpackungen und Folien weich und dehnbar sind. Allerdings können sie aus dem Kunststoff austreten und in die Lebensmittel übergehen. Das ist vor allem mit fetthaltigen Lebensmitteln der Fall. Wenn die Weichmacher dann in den Körper gelangen, können sie unter anderem den Hormonhaushalt beeinflussen.
Video: 5 Dinge, die sie über die Weichmacher Phthalate noch nicht wussten
Bisphenol A (BPA)kommt nicht nur in klarem Plastik, sondern auch in Innenbeschichtungen von Konservendosen und Thermopapier von Kassenbons vor. Die Experten der BPA-Arbeitsgruppe EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA stufen den Stoff als schädlich für Leber und Niere ein.
Phthalat-Werte lagen 40 Prozent höher
Die Forscher des Milken Institute, School of Public Health an der George Washington University in den USA wiesen an 8877 Studienteilnehmer nach: Je mehr Fastfood die Probanden aßen, desto mehr Rückstände der Weichmacher (DEHP und DINP) fanden sich im Urin der Testpersonen.
Ein Zusammenhang ist den Wissenschaftlern zufolge klar. Wer sehr viel Fastfood aß, hatte knapp 40 Prozent höhere Werte - verglichen mit Menschen, die kein Fastfood aßen. Als Burger-Junkie gilt jemand, der 35 Prozent und mehr seines Energiebedarfs aus Junkfood deckte. Die hohen Phthalat-Werte hingen außerdem genauso mit dem enthaltenen Fett zusammen.
Diese Lebensmittel sind besonders schlecht
Nachdem die Forscher andere Lebensmittelgruppen herausgerechnet hatten, kamen sie zu dem Schluss: Die gefährlichen Weichmacher stecken vor allem in Getreide- und Fleischprodukten.
Einen Zusammenhang von Fastfood-Ernährung mit Bisphenol A wiesen die Forscher dagegen nicht nach. Sie schlussfolgern: Fastfood könnte eine Quelle der gefährlichen Weichmacher sein, die sich leicht reduzieren lässt.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/news/gift-im-fastfood-wer-viele-burger-isst-hat-mehr-weichmacher-im-koerper_id_5443773.html

Ernährungsexperiment: Wie Fast Food schon nach zwei Wochen unserem Darm schadet, Stern.de, 29. April 2015

Nur zwei Wochen fettreiche und ballaststoffarme Ernährung reichen, um die Darmflora zu verändern, zeigt eine kleine Studie. Das Risiko für Darmkrebs stieg durch das Junk Food ebenfalls. Von Lea Wolz
Dass der persönliche Lebensstil das Risiko für Darmkrebs beeinflusst, ist bekannt. Gut ist es etwa, sich ausreichend zu bewegen, ein normales Gewicht zu haben und aufs Rauchen zu verzichten. "Übergewicht und Bewegungsmangel, eine fettreiche Ernährung sowie ein geringer Gemüse-Verzehr erhöhen die Wahrscheinlichkeit zu erkranken", schreibt das Robert-Koch-Institut. Belegt ist auch, dass viel rotes Fleisch oder daraus hergestellte Wurstprodukte, Alkohol und eine ballaststoffarme Ernährung das Risiko steigern.

Krude Firmenpolitik: McDonald´s in England verkauft kein Essen an Obdachlose, FOCUS Online, 21.05.2015
Fast Food, Firmenpolitik, Landschaftsgärnter, Obdachlose, McDonaldsdpa/Angelika Warmuth
Eine englische McDonalds Filiale gerät in Erklärungsnot.
Sie wollte lediglich ein Frühstück bei McDonald´s in der englischen Stadt Oxford kaufen, wird aber nicht bedient. Grund: Die 19-Jährige Charlotte F. wollte das Menü einem Obdachlosen schenken. Eine englische McDonald´s-Filiale will einem Obdachlosen kein Frühstücksmenü verkaufen
Die Fast-Food-Kette bestreitet die Vorwürfe
Es handelt sich offenbar um keinen Einzelfall
Als Charlotte ein Frühstück in einer McDonald´s-Filiale in der englischen Stadt Oxford bestellt, wird ihr der Service verweigert. Die Fast-Food-Kette verkauft ihr nichts, weil die Frau das Essen einem Obdachlosen schenken wollte, wie der "Mirror" berichtet. Der Konzern selbst bestreitet zunächst den Vorfall, muss aber schließlich doch zurückrudern. Die 19-Jährige Charlotte selbst sei zurzeit auch obdachlos, wohnt aber bei ihrem Freund in der Stadt Rochdale, wie der "Mirror" weiter schreibt. Sie werde McDonald´s wohl nicht mehr besuchen.
Offenbar kein Einzelfall bei McDonald´s
Die Fast-Food-Kette selbst bestritt den Informationen nach zunächst, den Obdachlosen nicht bedient zu haben. Wie das Blatt weiter schreibt, ereignete sich der Vorfall aber nur wenige Tage, nachdem einem anderen Kunden offenbar ebenfalls der Service verwehrt worden war. So habe ein Landschaftsgärtner behauptet, in derselben Filiale nicht bedient worden zu sein, weil er aussehe wie ein Obdachloser. McDonald´s habe sich inzwischen bei allen Beteiligten entschuldigt. Ebenso wolle die Kette den Mitarbeitern der betroffenen Filiale in Oxford nochmals die Firmenpolitik nahelegen.

Kindergerichte in Kritik
Pommes und Chicken Nuggets: Restaurants servieren Kindern zu viel Fett und Kalorien
, STERN.de, 04.02.2019
Es ist ein deutsches Phänomen: eine Speisekarte nur für Kinder. Die besteht meist aus Schnitzel mit Pommes oder Chicken Nuggets. Zum Leid der Kleinen. Denn die Gerichte sind Forschern zufolge zu fettig und ungesund.
https://www.stern.de/genuss/essen/fastfood-fuer-kinder--restaurants-servieren-den-kleinen-fett-und-kalorien-8564070.html

Fastfood-Konzern: McDonald´s-Mitarbeiter beichtet zwölf Dinge, die Sie lieber nicht wissen wollen, STERN.de, 29.04.2019
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer McDonald´s-Filiale? Wie arbeiten die Mitarbeiter? Ein ehemaliger Angestellter hat einem US-Magazin berichtet, was den Gästen meistens nicht auffällt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-beichtet-12-dinge--die-sie-lieber-nicht-wissen-wollen-7484690.html

Pannenserie in Großbritannien
Vegetarier wütend: McDonald´s-Mitarbeiter servieren reihenweise Veggie-Wraps mit Fleisch
, STERN.de, 28.01.2019
McDonald´s hat in Großbritannien einen Veggie-Wrap eingeführt. Eigentlich. Denn im ganzen Land beschweren sich Vegetarier, dass ihre Veggie-Bestellung Chicken Nuggets enthält.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-servieren-reihenweise-veggie-wraps-mit-fleisch-8552104.html

McDonald's-Mitarbeiter beichtet 12 Dinge, die Sie lieber nicht wissen wollen, STERN.de, 29.04.2018
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer McDonald's-Filiale? Wie arbeiten die Mitarbeiter? Ein ehemaliger Angestellte hat einem US-Magazin ...
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-beichtet-12-dinge--die-sie-lieber-nicht-wissen-wollen-7484690.html

McDonalds-Mitarbeiter packt aus: Diesen Burger sollten Sie niemals essen
Von einem ganz bestimmten Burger sollten Sie bei McDonalds lieber die Finger lassen, warnt ein Mitarbeiter der Fast Food-Kette, CHIP, 06.05.2016
Wie der Mitarbeiter auf Reddit erklärt, ist der Chicken Burger "schreckliches, gefrorenes Hühnerfleisch, das wir auftauen und dämpfen, und es ist ein bisschen gelatineartig". Das Fleisch stamme aus Thailand und werde bereits vorgekocht und gebraten, bevor es tiefgekühlt in alle Welt verschifft wird. Der Burger sei eigentlich ungenießbar.
Das Posting des Users blieb nicht folgenlos. Schnell machte die Nachricht vom gefährlichen Burger im Netz die Runde, was McDonalds dazu brachte, ein Statement zu den Vorwürfen abzugeben. "Wir verwenden 100 Prozent Hühnerbrustfleisch quer durch unser gesamtes Hühnersortiment, und wenn man sich ansieht, wieviel Hühnerfleisch wir kaufen, ist es notwendig, auch auf Thailand oder Brasilien zurückzugreifen.", erklärte ein Pressesprecher gegenüber der Sun,
http://www.chip.de/news/McDonalds-Vor-diesem-Burger-wird-im-Netz-gewarnt_93361204.html .

In den USA
Warum dieser Fleischbrei jetzt als Hackfleisch verkauft werden darf
, STERN.de, 21.02.2019
Das US-amerikanische Unternehmen "Beef Products" produziert einen Fleischbrei, der aus unverkäuflichem Fleisch und Separatorenfleisch besteht. Die entstandene Masse wird dann mit Ammoniak behandelt. In den USA darf sich das Zeug jetzt Hackfleisch nennen.
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-diese-fleischmasse-jetzt-als-hackfleisch-verkauft-werden-darf-8588570.html

Ernährung
Studie zeigt, warum Kinder ab heute keinen Zucker mehr essen sollten
, STERN.de, 12.08.2019
Kinder essen zu viel Zucker. So viel, dass sie am heutigen Montag bereits die Menge konsumiert haben, die für das gesamte Jahr empfohlen wird. Verbraucherschützer haben deshalb den 12. August zum "Kinder-Überzuckerungstag" erklärt.
https://www.stern.de/gesundheit/zucker--studie-zeigt--warum-kinder-keinen-zucker-mehr-essen-sollten-8844066.html

Ungesundes Fett: "Vorsicht": Warum Verbraucherschützer vor Lebensmitteln mit Palmöl warnen, STERN.de, 12.08.2019
Palmöl steckt in Keksen, Nuss-Nougat-Cremes und herzhaften Snacks. Doch bei der Verarbeitung können Schadstoffe entstehen, warnt die Verbraucherzentrale. Besonders gefährdet sind Kinder.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gefahr-im-schokoaufstrich--warum-experten-vor-lebensmitteln-mit-palmoel-warnen-8838000.html

Jena: Polizei evakuiert Netto-Markt, STERN.de, 27.11.2018
Im thüringischen Jena hat die Polizei am Montag einen Netto-Markt evakuiert. Wie die Polizei berichtet, hatten mehrere Kunden gegen 17 Uhr über plötzliches Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen geklagt. Feuerwehr und Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Eine genaue Ursache konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr konnte bei der Prüfung eine Fehlermeldung an der Klimaanlage ausmachen. Ob dies der Grund für den Vorfall ist, muss erst noch geprüft werden. Der Markt bleibt vorerst geschlossen. Das Gesundheitsamt prüft, ob eventuell Lebensmittel mit dem unbekannten Stoff kontaminiert wurden. Bislang wurden insgesamt acht Personen medizinisch behandelt, stationär musste niemand aufgenommen werden.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--polizei-evakuiert-netto-markt-in-jena-8464752.html

"Frontal 21": Finger weg vom Hähnchen - Keime im Fleisch könnten im schlimmsten Fall tödlich sein, STERN.de, 17.04.2019
Über die Hälfte der Hähnchen, die in deutschen Discountern verkauft werden, sind mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Das ergab eine aktuelle Analyse im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisaton Germanwatch. Die Auswirkungen sind verheerend.
https://www.stern.de/genuss/essen/haehnchen--keime-im-fleisch-mit-verheerenden-auswirkungen-8671688.html

Proben aus Discountern
Keime in jedem zweiten Hähnchen
, tagesschau.de, 16.04.2019
In etwa jeder zweiten Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten finden sich antibiotikaresistente Erreger. Die Organisation Germanwatch ließ insgesamt 59 Proben prüfen.
https://www.tagesschau.de/inland/keime-haehnchen-discounter-101.html

Geflügelfleisch: Antibiotikaresistente Keime auf jedem zweiten Discounter-Hähnchen, SPIEGEL ONLINE, 16.04.2019
Die Zahl antibiotikaresistenter Keime wächst, auch bei Lebensmitteln. Ein Test von Germanwatch zeigt: Auf jeder zweiten Probe von Hähnchenfleisch aus dem Discounter sind resistente Erreger zu finden.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/haehnchen-vom-discounter-jede-zweite-probe-hat-antibiotikaresistente-keime-a-1262988.html

Antibiotika in Ställen
Riskanter Einsatz in der Geflügelmast
, tagesschau.de, 28.05.2019
Mastschweine erhalten weniger Antibiotika als früher, bei Geflügel werden jedoch weiter für Menschen wichtige Wirkstoffe in großer Menge eingesetzt. Das geht aus einem bislang internen Bericht hervor, der NDR und SZ vorliegt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-landwirtschaft-101.html Mehr zu diesem Thema:
Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, 01.07.2017, https://www.tagesschau.de/inland/gzwanzig-antibiotika-101.html
Kritik an Antibiotika-Einsatz bei Milchkühen, 10.01.2016, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Länder protestieren gegen Maulkorb zu Antibiotika, 24.08.2015, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-111.html

Experten widersprechen Verbraucherschützern "Chlorhühner sind nicht ungesünder", tagesschau.de, 10.06.2014
"Das deutsche Huhn ist auf keinen Fall gesünder als das US-Chlorhuhn", betonte Ellerbroek. "Ganz im Gegenteil: Wir müssen leider feststellen, dass wir ein massives Keimproblem auf deutschem Geflügel haben". Jedes Jahr werde festgestellt, "dass wir einen sehr hohen Anteil an Campylobacter und Salmonellen als krank machende Erreger auf dem Geflügel haben". Bislang sei es der Geflügelindustrie nicht in ausreichendem Maße gelungen, den Trend umzukehren. Die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen sei hingegen eine effektive Methode, um die Keimbelastung auf dem Geflügelfleisch deutlich zu reduzieren und damit Erkrankungen wegen Keimen zu verhindern.
Deswegen spricht sich BfR-Experte Ellerbroek dafür aus, auch in Deutschland die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen als zusätzliche Maßnahme ergänzend zu hohen Erzeugungsstandards einzuführen: "Es gibt keinen Grund, warum man dem Verbraucher diese Maßnahme vorenthalten sollte oder müsste. Sondern es gibt vielmehr gewichtige Gründe, dass man dieses Verfahren auch anwendet, denn wir dürfen kein geeignetes Mittel auslassen, um den Verbraucher zu schützen", erklärte Ellerbroek.
"Zusätzliche Maßnahme"
Weitere namhafte deutsche Wissenschaftler teilen diese Auffassung. So erklärte Reinhard Fries, Leiter des Instituts für Fleischhygiene und -technologie an der Freien Universität Berlin, im Interview mit Report Mainz: "Die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen ist von Vorteil, weil wir damit eine weitere Möglichkeit haben, Mikroorganismen auf Geflügel und auf anderen Schlachtkörpern unter Kontrolle zu halten." Nach seiner Einschätzung werde die Chlorbehandlung von Geflügelfleisch in wenigen Jahren auch in Deutschland eingeführt. Fries betonte, dies werde nicht zu einer Verschlechterung der Erzeugungsprozesse führen: Es sei eine zusätzliche Maßnahme.
Auch Thomas Blaha, Epidemiologe von der Tierärztlichen Hochschule Hannover, erklärte: "Es wäre klug, das bisherige Grundprinzip, also das sich Verlassen allein auf einen hohen Hygienestandard entlang der Produktionskette, auf den Prüfstand zu stellen. Es muss geprüft werden, ob nicht eine zusätzliche finale keimabtötende Hygienemaßnahme, und dazu gehört auch die Chlorbehandlung von Geflügel, bei der gegenwärtigen Risikolage, nämlich der Zunahme der resistenten Keime in den vergangenen Jahren insbesondere auf Geflügelprodukten, hilfreich wäre."
Salmonellen im Supermarkt
In Deutschlands Schlachthöfen ist fast jedes fünfte Schlachthuhn mit Salmonellen belastet. Bei Schlachthofkontrollen seien 17,8 Prozent der Hühner kontaminiert gewesen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf das Bundeslandwirtschaftsministerium.
Die mit dem Krankheitserreger infizierte Ware werde aber nicht vernichtet, sondern lande zum Großteil trotzdem im Supermarkt. Das Ministerium begründe dies damit, dass das Fleisch "üblicherweise nicht roh verzehrt wird, sonder gegart, gebraten, gekocht, so dass Salmonellen abgetötet werden". Im Einzelhandel wurden dem Bericht zufolge noch bei 6,3 Prozent des frischen Geflügelfleischs Salmonellen gefunden.
https://www.tagesschau.de/inland/chlorhuehnchen-100.html

Verkeimtes Fleisch: So erschreckend viele Hähnchen sind mit Durchfall-Bakterien infiziert, STERN.de, 11.01.2019
Jede zweite Hähnchen-Frischfleischprobe in Deutschland ist mit gefährlichen Keimen belastet. Von den Masthähnchen an Schlachthöfen sind laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sogar fast 80 Prozent mit dem Durchfallerreger Campylobacter belastet.
https://www.stern.de/gesundheit/frische-haehnchen--erschreckend-viele-sind-mit-campylobacter-erregern-infiziert-8526642.html

Durchfallkeime im Fleisch
Jedes zweite Hähnchen im Handel belastet
, tagesschau.de, 11.09.2019
Die Belastung von Hähnchenfleisch im Einzelhandel mit Durchfallerregern ist in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Grüne und Verbraucherschützer sehen die Ursache vor allem in den Schlachthöfen.
https://www.tagesschau.de/inland/bakterien-haehnchen-101.html

Bundesbehörde warnt: Riskantes Essen in Heimen und Kliniken, tagesschau.de, 06.12.2018
Wer krank oder alt ist, hat oft ein geschwächtes Immunsystem. Doch in Kliniken und Heimen wird laut Lebensmittelkontrolleuren zu häufig Essen serviert, in dem Keime oder Bakterien stecken könnten.
Viele Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime setzen laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ihre Patienten und Heimbewohner beim Essen unnötigen gesundheitlichen Risiken aus. Auf den Speiseplänen der Einrichtungen stünden oft risikobehaftete Lebensmittel wie Feinkostsalate, Rohwürste oder Räucherfisch, kritisierte der Präsident des Bundesamtes, Helmut Tschiersky, in Berlin bei der Vorstellung der Ergebnisse zur Lebensmittelüberwachung 2017.
Bakterien und Krankheitsausbrüche 2017
Lebensmittelkontrolleure der Länder haben 2017 in jeder achten Probe streichfähiger Rohwurst (12,2 Prozent) Listerien-Bakterien gefunden, die schwere Erkrankungen auslösen können. In den Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heißt es weiter, dass 389 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche an das Robert-Koch-Institut und das Bundesamt gemeldet wurden, darunter 49 Ausbrüche, deren Ursache sicher bestimmt werden konnte. Neun dieser Ausbrüche (18,4 Prozent) betrafen demnach Schulen, Kantinen und Pflegeheime.
Listerien, E.coli und Salmonellen lauern in bestimmten Speisen
Patienten und Bewohner bekamen zum Beispiel häufig Harzer und Limburger Käse sowie ungekochten Fisch serviert. Rotschmierkäse, Räucherfisch können wie Rohwürste, Feinkostsalate und Tiefkühlbeeren nach BVL-Angaben jedoch leichter mit Keimen wie zum Beispiel Listerien, E.coli oder Salmonellen belastet sein. Sie können damit kranken oder alten Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem schaden - häufig durch Brechdurchfall. Bei gesunden Menschen seien solche Lebensmittel in der Regel nicht problematisch, sagte Tschiersky. Bei Vorerkrankungen könnten Lebensmittel-Infektionen aber dramatische Verläufe nehmen - bis hin zu Todesfällen.
Nur in jeder zehnten Einrichtung kein Risikoessen
Nur zehn Prozent der im vergangenen Jahr untersuchten Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhaus- und Kureinrichtungen verzichteten bei der Essensversorgung ihrer Patienten und Heimbewohner komplett auf solche Risikolebensmittel. Über die Gründe könne man nur spekulieren. Nur knapp die Hälfte der 1880 kontrollierten Einrichtungen (45 Prozent) kannten Handlungsempfehlungen des Bundesinstitutes für Risikobewertung zu dem Thema. Diese waren bereits im Jahr 2011 veröffentlicht worden. "Es ist erschreckend, dass in so vielen Einrichtungen, in denen man gesund werden soll, das Risiko besteht, am Essen zu erkranken", sagte Tschiersky. Hier müsse das Bewusstsein für risikobehaftete Lebensmittel deutlich zunehmen.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-keime-kliniken-heime-101.html

Was glaubt ihr: Welches Ei stammt von einem wirklich gesunden Huhn?, Huffingtonpost, 16.03.2016
Die Farbe des Eigelbs kann mehr über das Ei verraten, als wir bislang wussten - genauer gesagt über seine Qualität: Denn der Farbton gibt uns Rückschlüsse auf die Ernährung der Henne, http://www.huffingtonpost.de/2016/03/15/eigelb-huhn-gesund_n_9470514.html?utm_hp_ref=germany HuffPost Video

Kann Ostern tödlich sein?: So gefährlich ist die Cholesterin-Falle, Chip.de, 24.03.2016
Cholesterin ist generell nichts schlechtes. Der weitaus größte Teil des Cholesterins im menschlichen Körper wird vom Menschen selbst gebildet. Stimmt es daher überhaupt, dass Cholesterin gefährlich sein kann? Hier finden Sie die Antwort.
Cholesterin ist lebenswichtig, denn elementare Dinge, etwa die Zellmembranen, bestehen aus Cholesterin. Zu viel ist aber auch hier nicht gut. Erhöhte Cholesterinspiegel werden mit Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Gallensteinen in Verbindung gebracht. CHIP zeigt, wie Sie sich Gewissheit über Ihren Cholesterin-Spiegel verschaffen können, und stellt die beliebtesten Cholesterin-Messgeräte bei Amazon vor.
Den eigenen Cholesterinspiegel bestimmen
Natürlich kann man sofort in Panik verfallen, wenn man ein Osterei oder eine Käseplatte sieht. Doch dafür gibt es in der Regel keinen Grund: Erstens ist es immer noch umstritten, ob Lebensmittelkonsum überhaupt einen unmittelbaren Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Zweitens sollten Sie Ihr Cholesterin erst einmal bestimmen oder bestimmen lassen. Das kann der Hausarzt veranlassen - das können Sie mit geeigneten Messgeräten aber auch selbst. Nachfolgend finden Sie die zehn beliebtesten Cholesterin-Messgeräte bei Amazon. Alle Geräte sind denkbar einfach in der Anwendung. Viele bestimmen neben dem Cholesterin noch weitere Werte - etwa den Blutzucker. Wenn Sie Ihren Cholesterin-Spiegel kennen, können Sie unbeschwert schlemmen - oder Ihr Gesundheitsproblem gezielt in Angriff nehmen. Panik muss jedenfalls nicht sein, http://www.chip.de/news/Die-Cholesterin-Falle-Kann-Ostern-toedlich-sein_91412853.html

Von wegen gesund
Die Obstlüge: Wann Früchte genauso schädlich sind wie Schokolade und Alkohol
, FOCUS Online, 20.02.2017
Obst kann die Leber verfetten und Diabetes begünstigen, während Schokolade und Alkohol sogar gesund sein können, wenn Sie bestimmte Fakten beachten. Warum das so ist und wie Sie sich entsprechend ernähren können, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/von-wegen-gesund-obstluege-warum-obst-nicht-besser-ist-als-schokolade-und-alkohol_id_6657563.html.

Risiko für Erkrankungen
Das machen zuckerhaltige Getränke mit Ihren lebenswichtigen Organen
, FOCUS Online 14.01.2016
Gezuckerte Getränke sind nicht nur erfrischend, sondern leider auch ungesund, wie eine neue Studie des National Heart, Lung and Blood Institutes in den USA betont. Für den täglichen Konsum zuckerhaltiger Getränke haben die Forscher Erstaunliches herausgefunden, http://www.focus.de/gesundheit/videos/risiko-fuer-erkrankungen-das-machen-zuckerhaltige-getraenke-mit-ihren-lebenswichtigen-organen_id_5205423.html .

Textilbündnis erstellt Schwarzliste: 100 giftige Chemikalien verbannen, Tagesschau.de, 29.06.2016 Textilunternehmen und Regierung wollen die Bedingungen in der Bekleidungsindustrie verbessern. Dazu haben sie eine Liste mit 100 Chemikalien erstellt, die nicht mehr zum Einsatz kommen sollen. Greenpeace kritisiert, das sei nur ein Minimalstandard. [... ] Müller will die Unternehmen im Bündnis zu höheren Standards verpflichten. Die Liste der 100 Chemikalien ist nun die erste Einigung. "Strukturell hat es bislang keine deutlichen Verbesserungen in der Branche gegeben", sagt Christiane Schura von der "Kampagne für Saubere Kleidung". "Dieses Bündnis ist eine Chance." Dennoch würde sie statt einer freiwilligen Selbstverpflichtung am liebsten ein Gesetz sehen. Doch das wiederum will das Entwicklungshilfeministerium nicht, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/textilgipfel-101.html .

Chemie in Textilien: Warum schwarze Kleidung die giftigste von allen ist, STERN.de, 11.01.2019
In den 80er Jahren strich ein nachhaltiger Textilkonzern die Farbe Schwarz aus seiner Produktion. Schon damals galt sie als giftigste Textilfarbe mit immensen Auswirkungen auf unsere Umwelt - und das ist sie bis heute. Umso erstaunlicher, dass immer noch niemand davon weiß.
https://www.stern.de/neon/vorankommen/nachhaltigkeit/chemie-in-textilien--warum-schwarze-kleidung-die-giftigste-von-allen-ist-8524916.html

Großbritannien: Aldi im Mai: "Es ist nie zu früh, sich auf Weihnachten vorzubereiten!", STERN.de, 11.05.2019
Ein Supermarktkunde traute seinen Augen nicht, als er am 3. Mai bei Aldi die ersten Weihnachts-Accessoires entdeckte. Er schickte dem Discounter über Twitter eine Nachricht.
https://www.stern.de/genuss/essen/aldi-im-mai---es-ist-nie-zu-frueh--sich-auf-weihnachten-vorzubereiten--andy---8700602.html

Großbritannien - Ruhrpott - Aldi
Plagiate: Dreist kopiert - Aldi bietet nachgemachtes (französisches) Traditionsgeschirr zum Spottpreis an
Lidl kopiert fair gehandelte Limonade
, STERN.de, 15.09.2018
In Deutschland macht Lidl Lemonaid dreist nach. In England schafft Aldi Töpfe und Pfannen in die Läden, die wie eine Eins-zu-Eins-Kopie der Produkte von Le Creuset wirken, aber nur einen Bruchteil der Originale kosten.
Lidl kopiert fair gehandelte Limonade und nimmt dabei in Kauf, eine Firma wie Lemonaid in Existenznot zu bringen. Skrupel hat der Discounter dabei nicht und juristische Probleme muss der Handelsriese nichts fürchten. Die Kopie macht genau den gleichen Eindruck wie das Original, aber schaut man genauer hin, gibt es doch genügend Abweichungen, sodass eine Klage von Lemonaid wohl aussichtslos wäre. Dieses üble Vorgehen ist offenbar kein Einzelfall. In Großbritannien hat es Aldi auf den Markt einer Traditionsmarke abgesehen. Le Creuset aus Frankreich stellt seit 1925 Kochgeschirr her.
Die Töpfe und Pfannen aus emailliertem Gusseisen halten ein Leben lang. Neben der guten Qualität verfügen sie über ein unverwechselbares Design. Die spezielle Farbe der Emaille und die Form der Deckel sind unverwechselbar. Jeder kennt die Töpfe und Tiegel, auch Menschen, die sich nicht für Markennamen von Kochgeschirr interessieren.Bei Aldi UK steht ab dem 20. September ebenfalls eine Kollektion von Emaille-Geschirr in den Regalen. Auf den Fotos wirken die Töpfe und Pfannen wie eine direkte Kopie des Originals. Selbst die typischen Ringe auf den Deckeln hat man übernommen, dazu die speziell geformten Henkel und natürlich auch die Traditionsfarben der Emaille.
Das Kalkül von Aldi ist einfach: Die Produkte von Le Creuset sind begehrt, aber ziemlich teuer. Der kleinste Schmortopf kostet 90 Euro, er ist das günstigste Kochgeschirr der Franzosen. Für eine Schmorpfanne werden durchaus auch mal 200 Euro verlangt.Die Preise für Aldis Töpfe fangen bei umgerechnet 15 Euro an. Die klassische Auflaufform aus dem Foto oben kostet bei Aldi keine 30 Euro, für das vergleichbare Original werden im Großbritannien umgerechnet 250 Euro verlangt. Für die Tajine - ein nordafrikanisches Schmorgefäß - werden vom Discounter schmale 22 Euro berechnet. Le Creuset möchte für die Tagine in der Größe "35 Zentimeter" 217 Euro bekommen. Kauft man die ganze Kollektion, soll die Ersparnis weit über 700 Euro betragen.
Aldi erklärte dazu, dass dieses Sortiment darauf abziele, angehenden Köchen die Möglichkeit zu bieten, zu Hause mit Gusseisen zu kochen. Das sei nur mit den reduzierten Preisen möglich.
Für Le Creuset sind diese Praktiken überaus ärgerlich. Denn sicherlich werden viele Kunden, die mit einem Original geliebäugelt haben, nun doch einen Billig-Topf kaufen. So verlieren die Franzosen Umsatz und Kunden. Dazu wird der besondere Eindruck des Designs verwässert, wenn in Zukunft überall dieses Geschirr in diesem Look herumsteht.
Letztlich wird auch das Ansehen von Le Creuset leiden. Die Original-Töpfe mögen teuer oder auch "zu teuer" sein, aber ihre Qualität steht außer Frage. Mit Schund wird man nicht Weltmarktführer in diesem Segment. Dass die Aldi-Klone qualitativ auf dem gleichen Level mithalten können, muss man bei den Preisen bezweifeln. Und wie bei anderen Kopie auch wird die schlechte Qualität des Klons letztlich auf das Image des Originals abstrahlen. Denn die Kunden sind schizophren: Zuerst kaufen sie den Billig-Klon, aber die schlechten Erfahrungen damit nehmen sie dem Original übel.
Lemonaid-Gründer Paul Bethke wehrt sich mit einer Social-Media-Kampagne gegen die Lidl-Kopie seiner Fairtrade-Limonade
Offener Brief
Lemonaid-Gründer über Lidl-Kopie: "Sie schmücken sich mit unseren Werten"
Discounter Lidl verkauft eine Limo, die der bekannten Fairtrade-Marke "Lemonaid" zum Verwechseln ähnlich sieht. Nun hat der Lemonaid-Gründer dem Lidl-Chef einen gepfefferten Brief geschrieben.
Von Daniel Bakir
https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-bietet-nachgemachtes-le-creuset-geschirr-zum-spottpreis-an-8358822.html Erfahren Sie mehr:
Aldi
Mit dieser dreisten Kopie bringt Aldi eine Traditionsmarke in Bedrängnis
Rückrufe und Produktwarnungen
Nach Todesfall: Bayer muss bei Iberogast vor Leberschäden warnen

Da hätte ich mir an Aldis Stelle schon lange das Leben genommen!
, Anm., Gooken

Offener Brief: Lemonaid-Gründer über Lidl-Kopie: "Sie schmücken sich mit unseren Werten", STERN.de, 16.09.2018
Discounter Lidl verkauft eine Limo, die der bekannten Fairtrade-Marke "Lemonaid" zum Verwechseln ähnlich sieht. Nun hat der Lemonaid-Gründer dem Lidl-Chef einen gepfefferten Brief geschrieben.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-kopiert-fairtrade-limo--lemonaid-chef-reagiert-mit-offenem-brief-8350920.html

Lemonaid-Gründer Paul Bethke ist richtig sauer. Seit fast zehn Jahren kämpft der 37-Jährige mit seiner ungewöhnlichen Getränkefirma für eine bessere Welt. Seine Limonaden sind nicht nur Bio und Fairtrade - von jeder verkauften Flasche spendet Lemonaid auch noch einen Betrag von fünf Cent für einen guten Zweck. Bis heute schreibt die Firma aus dem Hamburger Stadtteil St.Pauli keine Gewinne, hat aber nach eigenen Angaben schon mehr als drei Millionen Euro gespendet.
Mittlerweile hat es das Indie-Label zu bundesweiter Bekanntheit gebracht, ist auf Festivals, in Bars und sogar bei Rewe und Edeka präsent. Und nun das: In den Regalen von Discounter Lidl tauchte vor einigen Wochen eine Limonade auf, die der von Lemonaid zum Verwechseln ähnlich sieht - aber nichts mit ihr zu tun hat. Die Flaschenform ist fast identisch, der Inhalt hat die gleiche Färbung und das Etikett ist so stark an den Stil von Lemonaid angelehnt, dass man kaum von Zufall ausgehen kann.
(von rechts) Lemonaid-Gründer Paul Bethke, Jakob Berndt und Felix Langguth. "Es geht nicht darum, irgendwann einen großen Bentley zu fahren, sondern darum, schöne, soziale Projekte unterstützen zu können und etwas möglichst Sinnvolles zu machen", sagt Jakob Berndt.
Sozialunternehmen Lemonaid
Trinkend die Welt verändern
Offener Brief an Lidl-Chef
Daher hat Bethke dem Lidl-Chef Jesper Hojer einen offenen Brief geschrieben, der es in sich hat. Die Lidl- Limo sei eine Kopie von Lemonaid, heißt es in dem Schreiben, das dem stern vorliegt. "Gleiche Optik - gänzlich anderer Inhalt: kein Bio, kein Fairtrade, stattdessen viel Zucker, Farbstoffe und Säuerungsmittel - null sozialer Beitrag", schimpft Bethke. "Mit der Kopie von Lemonaid schmücken Sie sich mit unseren Werten, die Ihnen nicht zustehen. Sie täuschen derzeit Kunden, die mit dem Kauf einen sozialen Beitrag leisten wollen. Hierfür sind Sie verantwortlich."
In das Schreiben hat Bethke ein Zitat aus den Unternehmensgrundsätzen von Lidl eingefügt, in denen es heißt, Ziel sei es "Deutschland nachhaltigster Discounter" zu werden. Dazu schreibt Bethke: "Wir haben den einfachen Wunsch, dass Sie Ihre eigenen Statuten umsetzen. Dies wird jedoch nicht durch Täuschung wohlwollender Kunden erreicht."
Influencer Riccardo Simonetti hat sich für die Instagram-Kampagne von Lidl in Schale geworfen
Neue Werbestrategie
Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern
Von Daniel Bakir
Lemonaid-Gründer sieht "Konsumentenverwirrung"
Tatsächlich habe Bethke schon Mails von Kunden bekommen, die sich wunderten, dass es Lemonaid jetzt auch bei Lidl gebe, berichtet der Gründer im Gespräch mit dem stern. "Das ist Konsumentenverwirrung." Er appelliere an Lidl, die Fake-Lemonaid wieder aus dem Regal zu nehmen. Ein Lidl-Sprecher erklärte auf Anfrage des stern, die Vorwürfe seien dem Unternehmen nicht bekannt, daher wolle man sich dazu nicht äußern.
Möglicherweise sieht sich Lidl in den kommenden Tagen doch noch dazu gezwungen, etwas zu dem Thema zu sagen. Um den moralischen Druck zu erhöhen, plant Lemonaid eine Social-Media-Kampagne mit provokanten Motiven, die die Lidl-Werbung verballhornen. Die Lemonaid-Fans sollen aufgerufen werden, dem Discounter unter dem Hashtag "#lidlklontdich" ihre Meinung zu sagen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-kopiert-fairtrade-limo--lemonaid-chef-reagiert-mit-offenem-brief-8350920.html

Gesundheitsschädliches Plagiat aus China von Deutscher Firma Genius
Gewinner Plagiarius 2018: Küchen-Schneidgerät "Nicer Dicer Plus"
Das Original (links) kommt von der deutschen Firma Genius aus Limburg, das Plagiat aus China. Die chinesische Firma kopiert auch viele andere Genius-Produkte, inklusive Firmen- und Produktnamen. Die Schneidklingen der Fälschung sind laut "Aktion Plagiarius" stumpf und brechen leicht, der verwendete Kunststoff enthält gesundheitsschädliche Substanzen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-bietet-nachgemachtes-le-creuset-geschirr-zum-spottpreis-an-8358822.html

"Wie bei einem Drogendealer"
Lidl-Gründer ist ein Mysterium
, businessinsider.de
Um keinen ranken sich jedoch soviele Mythen wie um Lidl-Gründer Dieter Schwarz.Der Heilbronner ist Gründer und Eigentümer der Schwarz-Gruppe, zu der Kaufland und Lidl gehören. Sein geschätztes Vermögen von 37 Milliarden Euro machte 2014 seine Heimatstadt Heilbronn zur reichsten Stadt Deutschlands.
Schwarz legt großen Wert auf Privatsphäre
Seine Unbekanntheit kommt jedoch nicht von ungefähr. Schwarz legt großen Wert auf seine Privatsphäre und spricht nie mit Journalisten. Es existieren sogar nur zwei Fotos von ihm in der Öffentlichkeit — eine Jahrzehnte alte Schwarz-Weiß-Aufnahme und eine Paparazzi-Aufnahme, das ihn vor seinem Haus zeigt.
Obwohl er sich schon 1999 aus dem operativen Geschäft der Schwarz-Gruppe zurückzog und die Verantwortung einem Management übergab, ist er immer noch in strategische Entscheidungen involviert. Heute konzentriert er sich auf sein soziales Engagement in seiner Heimatstadt.
Um Steuern zu sparen, hat Schwarz sein Vermögen in die gemeinnützige Stiftung investiert. Dies funktioniert jedoch auch nur solange, wie er die Gewinne wieder in Form von Wohltätigkeiten zurück zahlt. Vor Jahren soll er versprochen haben, dass fast ausschließlich Heilbronn von seiner Stiftung profitieren soll. "Das ist wie bei einem Drogendealer," bezeichnete ein ehemaliger Geschäftspartner von Schwarz die damit verbundene Abhängigkeit.
Allerdings ist Schwarz nicht der einzige Mäzen, der eine ganze Stadt oder ganze Großprojekte von seiner Stiftung abhängig macht. Die Dietmar-Hopp-Stiftung des SAP-Mitbegründers und Hauptgesellschafters der TSG 1899 Hoffenheim fördert in der Metropolregion Rhein-Neckar gemeinnützige Projekte in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Hopp investierte bislang zwei Drittel seines Unternehmenswertes in die Stiftung.
Die Kühne-Stiftung des deutschen Unternehmers Klaus-Michael Kühne und seines Unternehmens Kühne + Nagel fördert logistische, humanitäre und kulturelle Projekte. 2007 unterstützte sie mit einer Großspende von 30 Millionen Euro den Bau der "Kühne School of Logistics and Management" an der TU Hamburg, die sich Fragen der Logistik sowie des Managements widmet. Die Hamburger Elbphilharmonie gehört ebenfalls zu den Förderzielen der Kühne-Stiftung.

Wieso der Lidl-Gründer unglaublich unmodern ist

Lidl beharrt auf klassischem stationären Handel

Hannah Scherkamp - 20. April 2017
Dieter Schwarz hat ein Food-Imperium mit 375.000 Mitarbeitern erschaffen. Sein Führungsstil gilt jedoch als veraltet. Einige Beispiele zeigen, warum das richtig ist.
Dieter Schwarz, Gründer der Schwarz-Gruppe, zu der die Supermarkt-Ketten Lidl und Kaufland gehören, ist ein Mysterium. Es gibt nur zwei Fotos von ihm, selbst seine Mitarbeiter wissen größtenteils nicht, wie er aussieht. Sein Gesamtvermögen wird auf rund 19 Milliarden Euro geschätzt.
Das von ihm gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 375.000 Mitarbeiter und wird von Klaus Gehrig geführt. Der 77-jährige Dieter Schwarz soll allerdings noch immer die Fäden in der Hand halten. Ein ausführlicher Bericht in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zeigt, wie der Milliardär tickt und arbeitet.
Folgende Beispiele aus dem Artikel zeigen, wie unmodern der Lidl-Gründer ist und wie wenig er mit dem Startup-Gründer von heute gemein hat:

1. Schwarz hat das operative Geschäft abgegeben, kommt aber trotzdem jeden Tag in die Firma

Unter jungen Startup-Gründern gilt: Wer erfolgreich sein und schnell wachsen will, muss seinen Mitarbeitern Vertrauen schenken und eine starke zweite Führungsebene aufbauen, die autonom und unkontrolliert handelt. Bei Lidl sei "Vertrauen ein schwieriges Thema", heißt es in dem Artikel.

2. Die Einrichtung in den Räumen der Führungsetage von Lidl soll sich seit den Siebzigerjahren nicht verändert haben

Ein Startup, das etwas auf sich hält, hat ein schönes Büro. Auch wenn das Budget knapp ist. Vielen gut ausgebildeten Mitarbeitern ist eine schöne Arbeitsatmosphäre sowie die zentrale Lage des Büros wichtig. Und die guten Mitarbeiter können sich mittlerweile den Arbeitgeber aussuchen, der Kampf um Talente hat längst begonnen. Wie wichtig da das Umfeld und die Büroräume sind, zeigen Unternehmen wie Google oder Facebook.

3. Den Filterkaffee servieren in der Führungsebene Damen in Kittelschürzen

In einem jungen Unternehmen undenkbar. Hier wird niemandem Kaffee serviert, schon gar nicht von Damen mit Schürzen. Auch ein erfolgreicher Gründer holt sich seinen Kaffee meistens selbst.

4. Bei Lidl gilt das Motto: Wir ändern uns nur, wenn es gar nicht anders geht

Ein Motto, dass nur dann funktioniert, wenn alles bestens läuft und sich der Markt langsam wandelt. Das Problem: Der Markt verändert sich aktuell rasend schnell, auch in der Lebensmittelindustrie. Erfolgreiche Startup-Gründer wissen das und passen ihr Geschäftsmodell schon dann an, wenn sonst keiner ahnt, dass eine Veränderung nötig ist.

5. Stechuhren und Überstunden hält Dieter Schwarz für eine Selbstverständlichkeit

Überstunden sind auch in Startups normal, aber nicht selbstverständlich. Als Kompensation werden Abendessen mit dem Team, die Möglichkeit für Home Office, Partys und flexible Arbeitszeiten geboten.

6. Der Führungsstil bei Lidl sei "militärisch-hierarchisch", heißt es. Befehle sollen befolgt, nicht hinterfragt werden.

In den meisten erfolgreichen Tech-Unternehmen gilt das Gegenteil: Alles soll und muss permanent hinterfragt werden. Von jedem Mitarbeiter. Natürlich müssen auch Anweisungen befolgt werden, aber wenn etwas unsinnig erscheint, darf das geäußert werden.
Allerdings...
... soll Schwarz derzeit in einen "Zukunftsfonds" seiner Stadt Heilbronn investieren. Die dort ansässigen Startup-Gründer sollten sich nicht alles beim Lidl-Chef abgucken. Auch wenn er mit 11.000 Lidl-Filialen und 1.200 Kaufland-Märkten ein Food-Imperium erschaffen hat.
https://www.businessinsider.de/so-geheimnisvoll-lebt-der-lidl-gruender-und-reichste-deutsche-2017-8
https://ngin-food.com/artikel/lidl-gruender-dieter-schwarz-fuehrungsstil/

Lidl-Filiale in Heilbronn: "Vertrauen ist ein schwieriges Thema in diesem Unternehmen", SPIEGEL ONLINE, 19.09.2018
Dieter Schwarz hat es dank Lidl zum Milliardär gebracht, er ist einer der reichsten Deutschen. Und er ist ein Phantom. Mit seinem Geld kauft er sich seine Heimatstadt: Kindergärten, Kirchen, Hochschulen - alle sind von ihm abhängig.
http://www.spiegel.de/plus/lidl-gruender-schwarz-der-koenig-von-heilbronn-a-509b049b-887b-440d-82e0-352f1842c4dc

Dieter Schwarz ist steinreich. Der Eigentümer der Discounter-Kette liegt mit einem Besitz von mehr als zehn Milliarden Euro auf Platz vier der vermögendsten Deutschen. Immer, wenn in den vergangenen Jahren die Liste der Superreichen erschien, tauchte sein Name ganz vorne auf. Doch der Mensch Dieter Schwarz tauchte nie auf, er ist ein Gespenst, ein Phantom.
Über den Chef der Schwarz-Gruppe, zu der neben Lidl auch die Kaufland-Märkte gehören, ist nur wenig bekannt. Schwarz, Jahrgang 1939, geboren in Heilbronn, ist mit Frau Franziska verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seine Leidenschaft sind Weinfeste in der Region und der örtliche Fußballklub, bei dessen Spielen er sich angeblich öfter mal mit dem Drogeriekönig Anton Schlecker blicken lässt. Durch seine Dieter-Schwarz-Stiftung spendet der Schwabe Geld an Universitäten, er engagierte sich finanziell für die Sanierung eines Turms in Heilbronn. 2002 verlieh ihm Baden-Württemberg die Verdienstmedaille. Viel mehr ist nicht zu sehen durch den fast undurchlässigen Schleier, der sein Privatleben umhüllt.
Daten dringen kaum nach außen
Auch sein Unternehmen ist geheimnisumwittert und gleicht einer Trutzburg, einem hermetisch abgeriegelten Königreich. Jahrelang konnte über Details nur spekuliert werden. Denn bis 2004 gab es keine Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsdaten drangen kaum nach außen.

Lidl-Gründer Schwarz: Der geheimnisvolle Discounter-Pate, STERN.de, 19.09.2018BR> Die Enthüllung des stern wirft ein schlechtes Licht auf den Discounter, den (fast) jeder kennt. Doch wer kennt Dieter Schwarz? Fast niemand. Dabei ist der Lidl-Pate einer der reichsten Deutschen.
Kritiker werfen Schwarz vor, durch die Zerstückelung seines Imperiums Macht und Entscheidungsstrukturen verschleiern sowie die Pflicht zur Veröffentlichung von Unternehmenszahlen unterlaufen zu wollen.

Schwarzbuch deckte Misstände auf

Bislang stieß diese Kritik jedoch bei dem schwäbischen Handelsriesen auf taube Ohren. Wirkliche Schockwellen in Neckarsulm lösten jedoch das "Schwarzbuch Lidl" und der Nachfolger, das "Schwarzbuch Lidl Europa" aus. Im Jahr 2004 veröffentlichte die Gewerkschaft Verdi mit dem Schwarzbuch eine flammende Anklageschrift. Autor Andreas Haman berichtete über brutale Gängelung der Mitarbeiter, über menschenverachtende Mobbing-Methoden und Ausbeutung der Angestellten in Deutschland. Ein ähnlich erschreckendes Bild malte Hamann in dem Schwarzbuch Europa aus dem Jahr 2006, in welchem er die teilweise sklavenhaften Arbeitsbedingungen und die systematische Bespitzelung der Lidl-Mitarbeiter in ganz Europa beschrieb.

Lidl war gezwungen, auf diese Berichte zu reagieren. Erstmals wurde eine PR-Agentur mit der Pressearbeit betraut. Imageanzeigen wurden geschaltet, Aufsichtsratschef Gehrig gab Interviews. Von Einsicht allerdings keine Spur, die Vorwürfe seien "völlig aus der Luft gegriffen", sagte Gehrig damals.

Doch dass die Arbeit bei Lidl auch für Führungskräfte kein Zuckerschlecken ist, zeigt ein Bericht des "Manager-Magazin" vom Januar 2007. Die Unternehmenskultur erinnere an ein "militärisches Ausbildungslager", schrieb das Wirtschaftsblatt. Ein "Gängelsystem" ziehe sich durch den ganzen Konzern, frisch diplomierte Hochschulabsolventen würden geknechtet, die Hälfte von ihnen kehre deshalb Lidl nach kurzer Zeit schon den Rücken.

Keine besonders erfreulichen Meldungen für den expansionssüchtigen Lebensmittelkonzern. Aber trotz der schlechten Presse scheint die Schwarz-Gruppe sich wieder auf ihre Einigelungstaktik zu besinnen. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit verließ das Unternehmen 2007, allerdings "nicht freiwillig", zitierte das Medienmagazin W&V einen Insider. Die Nachfolgerin stehe zudem nicht für eine echte politische Pressearbeit mit der Veröffentlichung von Zahlen oder Details zur Unternehmensführung.

Alles wie schon mal gehabt also bei Lidl? Nicht ganz. In einer Hinsicht ist die Informationslage über die Firma um 100 Prozent besser geworden. Denn von Lidl-Chef Schwarz existieren seit Anfang 2007 zwei Bilder, nicht mehr nur eines. Und das neue ist sogar in Farbe.

Überwachungsskandal: Lidl entschuldigt sich bei Mitarbeitern, STERN.de, 27.03.2008
Lidl gerät im Überwachungsskandal schwer unter Druck: Datenschützer in Schleswig-Holstein haben den Discounter nun um eine Stellungnahme gebeten, sagte eine Sprecherin zu stern.de. Politiker forderten harte Strafen für Lidl. Das Unternehmen wandte sich unterdessen an seine rund 48.000 Mitarbeiter.
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD)in Schleswig-Holsten hat sich in den Skandal um Mitarbeiterbespitzelung bei Lidl eingeschaltet: "Die systematische heimliche Überwachung ist nur als ultima ratio zulässig. Ohne konkreten Verdacht eines schwerwiegenden Vergehens ist sie aber unzulässig", sagte Meike Kamp vom ULD zu stern.de. Das ULD sei deshalb mit einer Anfrage an eine in Schleswig-Holstein ansässige Lidl-Gesellschaft herangetreten, um den Sachverhalt aufzuklären. Dem stern und stern.de liegen Dokumente über die Mitarbeiterüberwachung in dem Bundesland vor. Auch die Datenschützer in Baden-Württemberg hatten eine Prüfung des Falles angekündigt, da die Firmenzentrale von Lidl in Baden-Württemberg liegt.
"Wir wollen herausfinden, ob die Regionalgesellschaft datenschutzrechtlich dafür verantwortlich ist", sagte Kamp. Denn nicht nur die Kameraüberwachung, sondern auch die vom stern und stern.de dokumentierten Berichte seien wohl datenschutzrechtlich relevant. "Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage", sagte Kamp.
Zudem zeigte sich das ULD besorgt, dass möglicherweise nicht nur Mitarbeiter sondern auch Kunden von der Überwachung betroffen waren. Denn da die von den Detektiven in den Filialen angebrachten Kameras auch auf die Eingabegeräte bei den Kassen gerichtet gewesen waren, sind so Kunden möglicherweise bei der Eingabe ihrer Geheimzahlen bei Kartenzahlung beobachtet worden.
Datenschützerin Kamp wies darauf hin, dass laut Bundesdatenschutzgesetz die unbefugte Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten mit einer Geldbuße von bis zu 250.000 Euro geahndet werden kann.

Harte Strafen gefordert

Politiker im Bundestag fordern genau diese harten Strafen gegen Lidl. "Beim Wiederholungstäter Lidl kann es hier nicht bei einer Abmahnung bleiben. Die Unternehmensmanager müssen diesmal zur Rechenschaft gezogen werden", sagten Silke Stokar, innenpolitische Sprecherin, und Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen. Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), plädierte im Fernsehsender N24 dafür, auch Privatfirmen bei Verstößen gegen die diesbezüglichen Vorschriften zur Zahlung von Schmerzensgeld an die Betroffenen zu verpflichten. Im Gegensatz zu öffentlichen Stellen, wo das bereits geltendes Recht sei, gehe es bei privaten bisher nur um Schadenersatz. Müssten sie künftig auch Schmerzensgeld zahlen, wäre die abschreckende Wirkung größer, sagte Edathy.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/ueberwachungsskandal-lidl-entschuldigt-sich-bei-mitarbeitern-3081454.html

Seehofer zum Lidl-Skandal: "Methoden von Lidl sind unwürdig", STERN.de, 29.03.2008
Nach dem Überwachungsskandal beim Discounter Lidl mahnt Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer einen besseren gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern an. Er fordert, dass bei derartigen Verstößen Strafen verhängt werden, die Unternehmen "nicht aus der Portokasse bestreiten können".
Angesichts des Überwachungsaffäre beim Lebensmitteldiscounter Lidl hat Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) einen schärferen gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern gefordert. "Der Vorfall macht deutlich, dass wir in Deutschland ein eigenes Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz brauchen", schrieb Seehofer in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag": &quto;In Zeiten der neuen technischen Möglichkeiten sei ein solches Gesetz ohnehin längst überfällig." Überdies sei eine exemplarische Geldbuße unvermeidlich. "Die zuständigen Behörden sind hier aufgefordert, mit der vollen Härte des Gesetzes, eine Strafe zu wählen, die von Großunternehmen nicht aus der Portokasse bestritten werden kann", erklärte Seehofer. https://www.stern.de/politik/deutschland/seehofer-zum-lidl-skandal--methoden-von-lidl-sind-unwuerdig--3083292.html

Kunstberater gegen Aldi-Erben Achenbach erneut zu Millionen-Schadenersatz verurteilt, tagesspiegel.de, 20.06.2017
Betrug: Der Kunstberater Helge Achenbach muss der Familie des Aldi-Erben Berthold Albrecht 18,7 Millionen Euro zahlen, wie das Langericht Düsseldorf entschied.
Der Kunstberater Helge Achenbach (65) ist auch in einem neu aufgerollten Zivilprozess zu Schadenersatz in zweistelliger Millionen-Höhe verurteilt worden. Achenbach und zwei seiner inzwischen insolventen Firmen sollen der Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht 18,7 Millionen Euro zahlen, entschied das Landgericht Düsseldorf am Dienstag. Der Vorsitzende Richter korrigierte damit die Summe aus dem ersten Verfahren. Damals war Achenbach zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro verurteilt worden.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte das erstinstanzliche Urteil wegen Formfehlern zurückverwiesen. Dieses korrigierte das Landgericht nun. Weiterhin sah es die Kammer aber als erwiesen an, dass Achenbach bei seinen Millionen-Verkäufen von Oldtimern und Kunst an Albrecht unberechtigte Preisaufschläge vorgenommen habe.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstberater-gegen-aldi-erben-achenbach-erneut-zu-millionen-schadenersatz-verurteilt/19954542.html
Mehr zum Thema
Helge Achenbach betritt den Verhandlungssaal im Essener Landgericht, https://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstberater-gegen-aldi-erben-achenbach-erneut-zu-millionen-schadenersatz-verurteilt/19954542.html
Achenbach war im März 2015 wegen Millionenbetrugs an seinem Duzfreund Albrecht zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Inzwischen ist der einstige Berater-Star im offenen Vollzug. (dpa)
Neue Werbestrategie: Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern, STERN.de, 15.09.2018
Discounterware mit Instagram-Filter: Mit 20 mehr oder weniger bekannten Influencern will Lidl die "junge onlineaffine Zielgruppe" erobern. Der Erfolg der Kampagne wird allerdings nicht an Herzchen-Likes gemessen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-will-endlich-cool-werden---mit-diesen-influencern-8234622.html



Kommt bald ein Ultra-Billig-Discounter?
Aldi und Lidl investieren Milliarden in ihre Filialen
, CHIP, 03.08.2017
Bekommen deutsche Discounter Konkurrenz? Aldi und Lidl stecken Milliarden in die Verschönerung ihrer Läden, bezahlen muss das Ganze am Ende der Kunde. Jetzt diskutieren Branchenkenner, ob dadurch Platz für einen neuen Ultra-Billig-Anbieter auf dem Markt entstanden ist.
http://www.chip.de/news/Preiswerter-als-Aldi-Kommt-jetzt-der-Super-Billig-Discounter_120055303.html

Neue Werbestrategie: Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern, STERN.de, 15.09.2018
Discounterware mit Instagram-Filter: Mit 20 mehr oder weniger bekannten Influencern will Lidl die "junge onlineaffine Zielgruppe" erobern. Der Erfolg der Kampagne wird allerdings nicht an Herzchen-Likes gemessen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-will-endlich-cool-werden---mit-diesen-influencern-8234622.html

Mit Open-Source-Saatgut gegen Monopole und Klimawandel, netzpolitik.org, 11.07.2019
Aktuell kontrollieren drei internationale Agrar- und Chemiekonzerne mehr als 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarktes. Auch als Antwort darauf hat der Verein Agrecol die erste Open-Source-Lizenz für Saatgut entwickelt. Wir haben Johannes Kotschi über das Projekt befragt und was Open Source in der Landwirtschaft für Auswirkungen auf Gesellschaft und Klimawandel haben könnte.
https://netzpolitik.org/2019/mit-open-source-saatgut-die-landwirtschaft-befruchten/

Vom Saatgut bis zum Handel: So kontrollieren wenige Konzerne, was wir essen, STERN.de, 23.09.2018
Nestlé und Co. sind im Netz der Kritik von Verbrauchern ausgesetzt. Als Großkonzerne haben sie Einfluss darauf, was wir essen. Doch die Marktmacht haben sie nicht allein. Vom Saatgut bis zum Handel haben sehr wenige Firmen die Verbraucher in der Hand.
Was Verbraucher essen, wird von sehr wenigen Großkonzernen kontrolliert.

Die Nespressomaschine in der Küche, Vittel-Wasser im Kühlschrank, Maggi für die Soße, Mövenpick-Eis und Wagner-Pizza im Tiefkühler: Die Produkte von Nestlé finden sich in vielen deutschen Haushalten. Insgesamt gehören 6000 Marken zum Imperium des Schweizer, in Deutschland landen davon rund 40 in den Supermarktregalen. Die Hilfsorganisation Oxfam kam in einer Studie Anfang des Jahres zu dem Schluss: Nur zehn Großkonzerne kontrollieren weltweit, was auf unseren Tellern landet. Einer davon ist das Unternehmen Nestlé.
Aber der Konzern ist nicht allein, denn nicht nur die Firmen, die Lebensmittel produzieren, haben Einfluss auf unsere Essgewohnheiten. Schon beim Saatgut kontrollieren Firmen, was überhaupt angebaut wird. So bündelt sich bei Bayer nach der Übernahme von Monsanto ein Drittel des globalen Marktes für kommerzielles Saatgut. Mit den Firmen DuPont-Dow und ChemChina­-Syngenta kontrollieren diese drei Konzerne rund 60 Prozent des Saatgut-Marktes. "Eine solche Marktmacht führt zu vermindertem Wettbe­werb: Mehr denn je könnten wenige Konzerne Produkte, Preise und Qualitäten diktieren. Für die Bauern wären die Folgen weniger Auswahl an Saatgut und weniger Vielfalt auf den Feldern", urteilt die Naturschutzorganisation Bund. "Mit der Kontrolle über das Saatgut erlangen die Konzerne Macht über einen Markt, der so existentiell ist wie kein anderer und den es immer geben wird: Menschen müssen essen."
Agrarrohstoffe von der ABCD-Gruppe
Doch mit der Saat ist es nicht getan, danach folgen die Firmen der sogenannten ABCD-Gruppe. Die Firmen ADM, Bunge, Cargill und Louis Dreyfus (daher der Name der Gruppe) kontrollieren 70 Prozent des Handels mit Agrarrohstoffen. Mais, Weizen und Soja stammen meist von diesen Herstellern. Das Problem, wenn die Marktmacht sich auf so wenige Firmen verteilt: Sie können Bauern die Preise diktieren, es gibt wenig Antrieb für Innovation. "Die ABCD-Gruppe ist bestens informiert über Ernten, Preise, Währungsschwankungen, Wetterdaten und politische Entwicklungen in allen Teilen der Welt. Tagtäglich laufen Informationen aus den Anbaugebieten bei ihnen ein, die von ihren Finanzexperten analysiert werden", heißt es im "Konzernatlas", der gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Organisationen wie Oxfam, Bund und Germanwatch veröffentlicht wurde. "Alle vier Konzerne besitzen eigene Tochterunternehmen, die den Handel mit Agrarrohstoffen gegen Preisrisiken absichern und auf die spekulativen Geschäfte an den Warenterminbörsen, allen voran denen in Chicago, ausgerichtet sind", so der Konzernatlas.
Die Auswahl an Mineralwasser im Supermarkt ist meist üppig
Rekordabsatz in Deutschland
Milliardenmarkt Mineralwasser - Nestlé und Coca-Cola wollen profitieren
Die Marktmacht der Supermärkte
Auch bei den verarbeiteten Lebensmitteln haben die Verbraucher wenig Auswahl - denn die Supermarkt-Landschaft in Deutschland ist überschaubar. Aldi, Edeka, Rewe und die Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) dominieren mit einem Marktanteil von 85 Prozent das Einkaufsverhalten. Was sie in die Regale räumen, wird gekauft. Sie beziehen die Ware bei bevorzugten Lieferanten, regionale Produzenten würden schnell von der Lieferkette ausgeschlossen, so die Autoren des Konzernatlas. Statt regional zu kaufen setzen sie auf Massenproduktion. "Wesentlich für die Marktmacht der Supermärkte ist ihre Größe. Je höher der Marktanteil der Supermarktkette, desto höher die Kontrolle über den Vertrieb der Lebensmittel. Er kann bessere Bedingungen von Zulieferfirmen verlangen, und die Gewinnspannen werden größer", heißt es im Konzernatlas. "Der Druck auf Zulieferer wird durch unfaire Einkaufspraktiken verschärft: Sie müssen dafür bezahlen, dass ihre Produkte in den Regalen der Einzelhandelsunternehmen ausliegen und zur Finanzierung der Werbung und neuer Geschäfte beitragen. Den Druck geben Zulieferer über die Lieferkette bis zu den Erzeugern weiter."
Frag Nestlé - oder auch nicht
Allerdings geben die Studienautoren auch einen Lösungsansatz vor - nämlich die Macht der Verbraucher, aber auch der Produzenten vor Ort. "In vielen Ländern wehren sich Menschen gegen eine Agrar- und Handelspolitik, die die Macht der Multis stärkt", heißt es im Atlas. So werden Protestaktionen in Peru, Indien und Burkina Faso aufgezählt. "Der weltweite Nestlé-Boykott von 1977 bis 1984 wegen dessen aggressiver Werbung für Babymilchpulver war die vielleicht erfolgreichste Aktion gegen einen Lebensmittel-Multi überhaupt", heißt es im Konzernatlas. "Nestlé änderte schließlich sein Vorgehen, ein Kodex der Weltgesundheitsorganisation WHO reguliert seither solche Werbung. Aber bis heute ist Nestlés Ruf beschädigt." Das erklärt, warum die Kritik an dem Schweizer Konzern bis heute auch im Netz nicht verhallt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/nestl%C3%A9--monsanto-und-co---wie-konzerne-kontrollieren--was-wir-essen-8360574.html

Krebsstudie
Fructose lässt Darmtumoren bei Mäusen schneller wachsen
, STERN.de, 22.03.2019
Die in Softdrinks enthaltene Fructose beschleunigt möglicherweise das Wachstum von Darmtumoren. Das hat eine Forschergruppe aus New York bei einer Studie mit Mäusen herausgefunden. Ob die Erkenntnisse auf Menschen übertragbar sind, wird untersucht.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fructose-laesst-darmtumoren-bei-maeusen-schneller-wachsen-8633680.html

40 Stück Zucker pro Liter (Focus-Vorbericht: 36 Stück, Anm. die Redation): Die sieben beunruhigendsten Fakten über Cola, Focus, 11.02.2015
Sie lieben Cola? Wenn Sie diese sieben Fakten über den Softdrink kennen, werden Sie sich das vielleicht noch einmal überlegen. Denn wollen Sie etwas trinken, womit Sie Ihre Toilette reinigen können?

Versteckte Süße: Gesund? Von wegen! Öko-Test deckt Zucker-Tricks in Markenprodukten auf, STERN.de, 05.02.2019
Ökotest hat vermeintlich gesunde Lebensmittel geprüft - mit bedenklichem Ergebnis: Sie enthalten oft große Mengen Zucker. Für Verbraucher haben die Tester daher einen guten Tipp.
15 Stück Würfelzucker in einer Packung "Ferrero Joghurt-Schnitte Heidelbeere & Cranberry" - wie abgebildet.
In dieser Schnitte stecken Joghurt und Beeren. Klingt erstmal gut. Wären da nicht noch süße Zutaten wie Zucker, Glukosesirup mit Fruktose, Traubenzucker, Magermilchjoghurtpulver, Birnensaftkonzentrat und Honig. Vorschlag von Öko-Test: eine Umbenennung in "Zucker-Fett-Creme-Schnitte". Zucker und Fett machen bei der vermeintlich gesunden Joghurt-Beeren-Schnitte zusammen gut 53 Prozent aus. 100 Gramm des Produkts enthalten 31,5 Gramm Zucker.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/oeko-test-deckt-zucker-tricks-in-markenprodukten-auf--gesund--von-wegen--8561682.html

Öko-Test
Fast nur Zucker: Nesquik fällt im Kakao-Test durch, andere sind besser
, STERN.de, 02.02.2019
Kakaopulver für Kinder enthält fast nur Zucker. Und müsste demnach Zuckerpulver heißen, wie Öko-Test feststellt.
https://www.stern.de/genuss/trinken/oekotest-prueft-kakaopulver--der-marktfuehrer-faellt-durch-8561432.html

Weniger Zucker und Fett: Darf es ein wenig gesünder sein?, tagesschau.de, 19.12.2018
Ernährungsministerin Klöckner hat sich mit einzelnen Branchen offenbar auf konkrete Zahlen bei der Reduzierung von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten geeinigt. Dabei bleibt es aber bei einer Selbstverpflichtung.
Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat nach "Bild"-Informationen mit der Industrie konkrete Zahlen für die Reduzierung von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten bis 2025 vereinbart. Demnach verpflichtet sich zum Beispiel der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft, die Zuckermenge in Kinder-Frühstückscerealien um mindestens 20 Prozent zu verringern.
Die Ernährungswirtschaft habe sich erstmalig verpflichtet, Zucker, Salz und Fette in Fertignahrungsmitteln zu reduzieren, und wolle sich in ihren Schritten überprüfen lassen, sagte Klöckner der "Bild"-Zeitung. "Das hat es zuvor noch nicht gegeben."
"Unterschriebene Selbstverpflichtung"
Demnach handelt es sich bei der Vereinbarung mit Teilbranchen der Ernährungsindustrie um eine von beiden Seiten unterschriebene Selbstverpflichtung. Im kommenden Herbst solle es die erste Erfolgsüberprüfung geben. "Wenn die Wirtschaft nicht mitmacht, werden wir weitere Maßnahmen prüfen", erläuterte Klöckner.
Laut "Bild" verpflichtete sich die Branche der nicht-alkoholischen Erfrischungsgetränke dazu, 15 Prozent Zucker in ihren Getränken zu reduzieren. Der Milchindustrie-Verband habe sich zugesagt, dass für Kinder beworbene Joghurts nicht mehr Zucker als normale Joghurts enthalten dürften, was eine Reduktion von etwa zehn Prozent Zucker bedeute.
Salzgehalt wird reduziert
Das Deutsche Tiefkühlinstitut hat sich dem Bericht zufolge verpflichtet, den Salzgehalt in Pizzen auf durchschnittlich nicht mehr als 1,25 Gramm Salz pro 100 Gramm Pizza zu verringern. Das Bäckerhandwerk habe sich dazu verpflichtet, den Salzgehalt in Broten mit besonders viel Salz zu reduzieren. Dabei solle es aber keinen Grenzwert geben.
Klöckner hatte bereits im November eine "Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten" vorgelegt. Heute soll die Bundesregierung das Thema bei ihrer Kabinettssitzung beraten. Anschließend will Klöckner in einer Pressekonferenz darüber informieren.
https://www.tagesschau.de/inland/fertigprodukt-101.html
Neuester Kommentar von ´Mifra´ am 19.12.2018 09:17 Uhr
"Selbstverpflichtung bei der Industrie - das hat in den seltensten Fällen etwas gebracht; es braucht den Mut zu politischer Steuerung im Dienst der Gesundheit." In Sachen gesunder Ernährung ist niemand anders als der Verbraucher gefragt. Jeder weiß dass die meiste Fertignahrung" ungesund ist. Jeder kann selbst entscheiden, was er kauft und zu sich nimmt. Wird die Industrie das ungesunde Zeug nicht mehr los, dann wird die Industrie was ändern. Da braucht es keine Politiker....

Trotz Rechenfehler - Lungenärzte haben wichtige Diskussion angestoßen
Lungenarzt über Diesel-Grenzwerte
Er hat sich verrechnet
, tagesschau.de, 15.02.2019
Er hatte mit mehr als 100 Lungenexperten die geltenden Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide in Frage gestellt. Nun räumte der Lungenfacharzt Köhler Rechenfehler ein.
https://www.tagesschau.de/inland/lungenarzt-koehler-101.html

Zu hohe Feinstaubbelastung Luftverschmutzer Landwirtschaft, tagesschau.de, 17.01.2019
Hunderttausende sterben laut einer Studie vorzeitig aufgrund hoher Feinstaubbelastung. Ein Ursprung der Gefahr wurde unterschätzt - und kommt vom Feld und aus dem Stall.
Die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch Feinstaubbelastung ist offenbar viel höher als bisher angenommen. Das besagt eine bisher unveröffentlichte Studie des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie, über die das ARD-Magazin Monitor berichtet. Demnach sterben in Deutschland pro Jahr nahezu 120.000 Menschen vorzeitig durch Feinstaub - fast doppelt so viele wie bisher angenommen. Als Hauptverursacher des Problems benennt die Studie die Landwirtschaft.
Ebenso viele vorzeitige Tote wie durch das Rauchen
Die Untersuchung stützt sich auf 40 internationale Studien aus 16 Ländern, deren Daten über Jahrzehnte erhoben wurden. "Die Datengrundlage für diese Studie hat enorm zugenommen. Das ist einer der Gründe, dass wir jetzt zu diesen höheren Zahlen kommen", sagt der Leiter der Studie, Professor Jos Lelieveld. Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.
Professor Jos Lelieveld sieht den Grund der hohen Feinstaub-Emissionen auch in der Landwirtschaft.
Mit einem Anteil von etwa 45 Prozent gilt für das Max-Planck-Institut die Landwirtschaft - und hier vor allem die Massentierhaltung - als Hauptverursacher für die in Deutschland besonders hohe Feinstaubbelastung. Der Grund: Ammoniak-Ausgasungen aus Gülle verbinden sich in der Atmosphäre mit anderen Gasen und werden so zu Feinstaub. "Die Massentierhaltung führt zu Ammoniak, Ammoniak führt zu Feinstaub und Feinstaub führt zu frühzeitigen Todesfällen", beschreibt es Lelieveld. Allein die Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft seien für rund 50.000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich.
Im "Schweinegürtel" schlimmer als in der Großstadt
Unter Fachleuten ist der Zusammenhang zwischen Massentierhaltung und Feinstaubbelastung seit Jahren bekannt. So verzeichnen Luftmessstationen im ländlichen Landkreis Cloppenburg regelmäßig höhere Feinstaubwerte als Messungen in Großstädten wie Hannover. Der Landkreis Cloppenburg gehört zum sogenannten Schweinegürtel in Niedersachsen. Um die Belastung zu reduzieren, hat sich Deutschland bereits im Jahr 2001 selbst verpflichtet, die Ammoniak-Emissionen ab 2010 unter einen Wert von 550.000 Tonnen zu begrenzen. Tatsächlich aber liegt der Wert seit Jahren regelmäßig rund 20 Prozent darüber.
"Eigentlich ist in Deutschland in den letzten Jahren nichts passiert, um diese gesteckten und auch unterschriebenen Ziele auch nur annähernd einhalten zu können", sagt der EU-Abgeordnete Martin Häusling von den Grünen.
Bauernverband bestreitet Studienergebnisse
Eine Luftmessstation im Landkreis Cloppenburg
Im Landkreis Cloppenburg werden teils höhere Emissionwerte gemessen als in Städten.
Der Deutsche Bauernverband betont auf Nachfrage, man sei intensiv bemüht, die Ammoniak-Emissionen zu reduzieren. Die Zahlen der neuen Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie bestreitet man jedoch: "An diesen Spekulationen, ich halte das für Spekulationen, beteilige ich mich nicht", sagt der Umweltbeauftrage des Deutschen Bauernverbandes, Eberhard Hartelt, gegenüber Monitor.
Studienleiter Lelieveld hält dem entgegen, die neue Studie sei schlicht "ein Wachsen von Erkenntnissen, woraus hervorgeht, dass die Gesundheitswirkung von Feinstaub eigentlich noch viel stärker ist, als wir gedacht haben". So sieht es auch der Ärztliche Direktor an der Universitätsklinik Mainz, Professor Doktor Thomas Münzel: "Feinstaub führt zu Lungen- und Herz-Kreislauf Erkrankungen. Die hohe Zahl der vorzeitigen Todesfälle muss umgehend politische Konsequenzen haben." Man könne in Europa Millionen an vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub vermeiden, wenn man die europäischen Grenzwerte zum Beispiel auf amerikanische Grenzwerte reduzieren würde, so Münzel.
Experten fordern eine Reduzierung der Tierbestände, zumindest aber für Großbetriebe eine flächendeckende Verpflichtung zum Einsatz technischer Maßnahmen, mit denen die Ammoniak-Belastung reduziert werden kann. So ließen sich die Ausgasungen durch Filteranlagen in den Ställen und Abdeckungen auf Güllebecken reduzieren. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft äußerte sich dazu bisher nicht.
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html

Neben Paris, Neu Delhi und Peking:

Hohe Feinstaubwerte in italienischen Städten
Werte steigen im ganzen Land
Feinstaub legt Verkehr in Rom teilweise lahm
, tagesschau.de, 22.12.2015
In vielen Städten Italiens hat sich die Luftqualität wegen des trockenen Winterwetters derart verschlechtert, dass die Behörden zeitweise Fahrverbote erlassen haben. Autos dürfen nur noch eingeschränkt fahren..

130 Millionen Euro für bessere Luft: Die Maßnahmen in den Modellstädten
Luftverbesserung in Modellstädten
Weg vom Pkw, rein in den Bus
, tagesschau.de, 14.08.2018
Die Luftqualität in vielen deutschen Städten ist alarmierend. Wie umweltverträglicher Nahverkehr aussehen kann, sollen nun fünf Modellstädte testen. Dafür erhalten sie vom Bund knapp 130 Millionen Euro.
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-modellstaedte-101.html

Klimasünden im Alltag
Die persönliche CO2-Bilanz - ein Selbstversuch
, tagesschau.de, 10.12.2015
Wer sind die großen Klimasünder? Da fällt es leicht, etwa auf Kohlekraftwerke zu zeigen. Aber was ist mit einem selbst? Mehr als drei Kilo CO2 pro Tag sollte man nicht verursachen, so das Umweltbundesamt. Gudrun Engel musste feststellen: Mit Duschen und einem Schnitzel wirds schon eng. | video

Deutsche Umwelthilfe findet heraus
Diese Autos von Mercedes fressen 50 Prozent mehr Sprit als angegeben
, FOCUS Online, 24.02.2016
Falsche Spritverbrauchsangaben sind aus zwei Gründen ärgerlich: Der Autofahrer muss mehr zahlen als gedacht. Und dem Bund entgehen Milliardeneinnahmen. Das Kraftfahrtbundesamt unternimmt trotzdem nichts gegen die Tricksereien, klagt die Deutsche Umwelthilfe an. In Deutschland entscheidet der CO2-Ausstoß über die Höhe der Kfz-Steuer. Dabei seien die Werte nicht belastbar, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH): Autohersteller melden demnach immer unrealistischere Verbrauchswerte an die Zulassungbehörden. Gleichzeitig weigere sich das Kraftfahrtbundesamt (KBA), diese Angaben nachzuprüfen und die falschen Werte zu korrigieren. Mercedes mit über 50 Prozent Abweichung
Konkret hat die DUH bei einer Untersuchung der 25 meist zugelassenen PKW in Deutschland herausgefunden: Im Jahr 2015 wichen Herstellerangaben und Realverbrauch um durchschnittlich 42 Prozent voneinander ab. In den Berechnungen von Transport and Environment (T&E) auf Datenbasis des International Council on Clean Transportation (ICCT) schneidet Mercedes mit der E-, A- und C-Klasse und Abweichungen von jeweils über 50 Prozent am schlechtesten ab, gefolgt vom 5er BMW mit über 45 Prozent.
Die Trickserei schade den Autokäufern, der Umwelt und dem Staat, bemängeln die Experten der DUH. Sie fordern deshalb die Einrichtung einer von der Autolobby unabhängigen Stelle beim Umweltbundesamt, die falsche Spritverbrauchsangaben überprüft und konkreten Beschwerden von Autohaltern nachgeht.
Finanzielle Folgen
Autofahrer: Die Konsumenten zahlen kräftig drauf. Die DUH hat errechnet, dass der Mehrverbrauch über die Jahre hinweg bis zu 6000 Euro mehr kosten kann.
Staat: Der finanzielle Schaden durch Steuermindereinnahmen beträgt in diesem Jahr - laut Berechnungen der DUH - 2,2 Milliarden Euro. Diesen Zusammenhang hatte die Organisation bereits im vergangenen Jahr aufgezeigt.
Die Deutsche Umwelthilfe fordert deshalb: Das Umweltbundesamt solle analog zur Umweltbehörde EPA in den USA auch hierzulande Herstellerangaben behördlich nachprüfen lassen. "Das Kraftfahrtbundesamt ist hierfür gänzlich ungeeignet",
sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. "Doch anstatt den Millionen betroffenen Autofahrern bei der Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber den Autokonzernen zu helfen, verweigert Deutschland die seit Jahren vorgeschriebenen behördlichen Kontrollen und wirkungsvolle Sanktionen und verzichtet auf 2,2 Milliarden Euro Steuereinnahmen."
In den vergangenen Jahren wurden in den USA auch Ford, BMW und Daimler mit falschen Spritverbrauchsangaben auffällig und mussten diese auf Druck der US-Behörden korrigieren. Der Staat baut dort Druck auf, indem er häufig kontrolliert, Fehlverhalten sofort öffentlich macht und drastische Strafen verhängt - und das mit Erfolg: Die Spritverbräuche liegen heute nur noch drei Prozent über den Herstellerangaben.
Neuwagen werden nur auf dem Papier sauberer
In Deutschland dagegen werden Neufahrzeuge seit fünf Jahren nur noch auf dem Papier sauberer. Nach offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ging der CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte zwischen 2009 bis 2014 von 154 auf 133 g CO2/km zurück. Korrigiert man diese offiziellen Werte allerdings um die von Jahr zu Jahr stärkeren Abweichungen, stiegen die realen CO2-Emissionen zwischen 2009 und 2014 sogar von 184 g CO2/km auf 186 g CO2/km an. Mitverantwortlich dafür sind immer stärkere Motoren und der Trend zu schweren SUVs.
Da sich das KBA seit Oktober 2015 weigert, die technischen Auflagen zum VW-Rückruf offenzulegen, hat die DUH am 22. Januar 2016 Untätigkeitsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland erhoben.
Auch Kritik an der DUH
Die DUH hat durch ihre Real-Abgasmessungen bei Fahrzeugen diverser Autohersteller wesentlich dazu beigetragen, dass die realitätsfremden Verbrauchsangaben auch von politischer Seite mittlerweile in Frage gestellt wurden
Dies war durch massive Lobbyarbeit der Autoindustrie bislang immer verhindert worden.
Allerdings wird die Umwelthilfe auch harsch kritisiert, weil der Verein unter anderem Autohändler gebührenpflichtig abmahnt, die Verbrauchswerte in Anzeigen nicht korrekt angeben - und damit als gemeinnütziger Verein quasi Gewinne aus Gesetzesverstößen erwirtschaften darf. "Der Mittelstand wird durch die Abmahnmethoden der DUH regelrecht abkassiert, ohne dass es der Umwelt oder den Verbrauchern hilft", sagte Peter Ramsauer (CSU), Vorsitzender des Bundestagswirtschaftsausschusses, dem FOCUS-Magazin, http://www.focus.de/auto/news/deutsche-umwelthilfe-findet-raus-bei-diesem-hersteller-verbraucht-ihr-auto-50-prozent-mehr-sprit-als-angegeben_id_5310844.html

Bio-Plastik Kompostierbare Plastiktüten: Warum die meisten Menschen sie völlig falsch verwenden, geo.de und STERN.de, 10.10.2018
Immer mehr Menschen nutzen Tüten aus biologisch abbaubarem Kunststoff für ihre Küchenabfälle. Doch im Biomüll haben die nichts verloren.
Plastiktüten sind haltbar, wasserfest und geruchsdicht. Also auch perfekt als Müllbeutel. Nur blöd, dass sie Hunderte Jahre brauchen, um zu verrotten. . Und in den Meeren, zusammen mit anderem Kunststoffmüll, zu einem kolossalen Problem werden.
Da kam eine Neuentwicklung gerade recht: die Tüte aus biologisch abbaubarem Plastik. Nach Gebrauch einfach auf den Kompost damit und gut. Immer mehr solcher Kunststoffe kommen auf den Markt, ein Großteil davon findet Verwendung in Beuteln für Bio-Abfälle. Klingt ja auch logisch: Kompostierbare Bio-Abfälle aus der Küche erst in den kompostierbaren Beutel und dann in die grüne Tonne.
Bloß nicht!, warnt jetzt die Stadtreinigung Hamburg. Deren Schätzungen zufolge wissen 65 Prozent aller Hamburger nicht, dass nicht nur konventionelle Plastiktüten, sondern auch solche aus "kompostierbarem" Kunststoff auf keinen Fall in den Biomüll gehören. Warum das so ist, erklärt sie in einer groß angelegten Info-Kampagne, die sich an alle Haushalte richtet.
Kompostierbares Plastik verrottet zu langsam - und nicht vollständig
Das Problem: Im Kompostierwerk wird "kompostierbarer" Kunststoff mitnichten zu wertvollem Kompost. Dafür dauert der Zersetzungsprozess viel zu lang. Laut Euro-Norm müssen "kompostierbare" Plastiktüten sich nach zwölf Wochen zersetzt haben. Aber nur zu mindestens 90 Prozent. Und in Stückchen, die kleiner als zwei Millimeter sind. Nach sechs Monaten müssen 90 Prozent der Tüte komplett verschwunden sein.
Doch so viel Zeit haben die Bakterien im Kompostierwerk nicht; in rund vier bis fünf Wochen muss der Kompost aus dem Werk verkaufsfertig sein. Und selbst wenn die Bakterien mehr Zeit hätten, wäre wenig gewonnen. Denn die meisten Bio-Kunststoffe zerfallen nicht in wertvollen Humus - sondern lediglich zu Wasser und CO2. Sogar das Umweltbundesamt empfiehlt darum, kompostierbare Plastiktüten nicht zu kompostieren (auch nicht auf dem Kompost im eigenen Garten) - sondern im Restmüll zu entsorgen. Bei der Verbrennung im Heizkraftwerk können solche Tüten zumindest noch der Energiegewinnung dienen.
Wenn schon Tüte, dann aus Recycling-Papier
Die Hamburger Stadtreinigung empfiehlt für die Küche eine wachsbeschichtete Tüte aus Recycling-Papier, die auch im High-Speed Kompostierwerk zu 100 Prozent verrottet - für jeden Haushalt kostenlos bei Recycling-Höfen zu beziehen.
Natürlich bleibt jedem selbst überlassen, wie er oder sie den Biomüll in der Küche sammelt. Noch ressoucenschonender als die Papiertüte dürfte es sein, die Abfälle ohne jede Tüte einfach in einem rostfreien Stahlbehälter oder Plastikeimer zu sammeln - und diesen regelmäßig zu leeren und grob zu reinigen. Ein Stückchen Zeitung am Boden hilft beim Sauberhalten.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19738-rtkl-bio-plastik-kompostierbare-plastiktueten-warum-die-meisten-menschen

Weichmacher beeinflussen unser Gewicht: Gefährliche Stoffe im Plastik: Wie Verpackungen uns dick machen
5 Dinge, die sie über die Weichmacher Phthalate noch nicht wussten
, FOCUS-Online, 20.01.2016
Sind Lebensmittel in Plastik eingeschweißt, können gefährliche Weichmacher aus der Verpackung in unseren Körper gelangen - und sich auf unser Hormonsystem auswirken. Was genau dabei im Körper passiert, war bislang unklar. Deutsche Forscher konnten nun belegen, dass der Weichmacher DEHP unser Gewicht beeinflusst und dick machen kann.
Dank Phthalaten sind Lebensmittelverpackungen weich, biegsam und dehnbar.
Gelangen die Weichmacher in den Körper, beeinflussen sie den Hormonhaushalt.
Sie sind überall erhältlich und kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken: Kunststoffverpackungen mögen praktisch sein, doch sie enthalten gefährliche Stoffe: Phthalate. Die sorgen dafür, dass die Verpackungen weich, biegsam und dehnbar sind. Doch sie können aus dem Kunststoff austreten und in die Lebensmittel übergehen - besonders bei fetthaltigen Lebensmitteln.
Gelangen die Weichmacher dann über die Haut oder durch die Nahrung in den Körper, wirken sie sich auf das Hormonsystem aus - und dadurch auf unser Gewicht. Das haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Zusammenarbeit mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig festgestellt. Gestörter Glukosestoffwechsel
Sie haben Mäuse untersucht, deren Trinkwasser mit dem Phthalat DEHP versetzt war, und erkannt: Besonders die weiblichen Mäuse haben deutlich zugenommen. Dass das DEHP ihren Hormonhaushalt angegriffen hat, zeigte sich bei einem Bluttest: Der Glukosestoffwechsel war gestört. Außerdem befanden sich mehr ungesättigte Fettsäuren im Blut.
Wie genau der Weichmacher die Hormone verändert und das Gewicht beeinflusst, ist noch unklar. Die Forscher arbeiten weiter an der Lösung dieses Rätsels.
Im Video: So krank macht uns Essen aus Plastikverpackungen
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/weichmacher-beeinflussen-unser-gewicht-gefaehrliche-stoffe-im-plastik-wie-uns-verpackungen-dick-machen_id_5222904.html

Weichmacher, Nitrat, Medikamente: Diese Stoffe machen Ihren Körper krank, FOCUS Online, 23.04.2016
Verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Pizza oder Softdrinks enthalten unzählige Schadstoffe. Der Körper versucht sie abzubauen, schafft es jedoch nicht bei allen. Einige Organe tragen die Last sehr lange mit sich.
Die meisten Lebensmittel sind heute verarbeitet.
Viele Stoffe lagern sich in Knochen, Fettgewebe und Haaren ein.
Da unsere Nahrungsmittel in der Mehrzahl verarbeitet angeboten werden, nehmen wir auch ständig Abfall und Schadstoffe mit der Nahrung auf. Die unerwünschten Substanzen werden vom Dünndarm in das Stoffwechselsystem der Leber eingeschleust.
Die toxischen Stoffe werden eliminiert oder teilweise über die Nieren ausgeschieden. Auch der Dickdarm spielt eine wichtige Rolle. Lunge und Haut transportieren Schlacken in gelöster Form aus dem Körper.
Das Ziel der Entgiftung ist es, das Blut in seiner Zusammensetzung in Stand zu halten. Da der Mensch nicht auf die vermehrte Zufuhr von Schadstoffen eingestellt ist, kann der Körper sie nicht alle entsorgen und sie lagern sich im Knochen, im Fettgewebe und in den Haaren an.
Was hilft gegen die Schadstoffe in der Nahrung?
Viel Trinken, Gemüse, Obst, Vollkornbrot und ungesättigte Fette.
Tierisches Eiweiß sollten Sie vermeiden.
Auch helles Brot, geschälten Reis und Süßes sollten Sie vom Speiseplan streichen.

Auch im Video: So krank macht uns Essen aus Plastikverpackungen
https://www.focus.de/gesundheit/videos/weichmacher-nitrat-medikamente-diese-stoffe-machen-ihren-koerper-krank_id_5246113.html

Gefährliche Pflegeprodukte: Dick durch Weichmacher
Weichmacher, Phthalate
Colourbox.de Weichmacher können bei Kindern zu Übergewicht führen
, FOCUS Online, 21.01.2012
Weichmacher, sogenannte Pthalate, finden sich in der Nahrung oder in Spielsachen. Sie gelten als gesundheitsgefährdend. Jetzt stehen sie zudem unter dem Verdacht, Kinder dick zu machen.
Die Weichmacher gelten als höchst gesundheitsgefährdend, weil sie sich auf den Hormonhaushalt auswirken. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Weichmacher in Pflegeprodukten wie Parfüms oder Körperlotionen Kinder dick machen. Forscher des Mount Sinai Medical Centers haben in ihrer Studie die Phthalate-Konzentration im Urin von 387 Kindern erfasst. Dabei stellten sie fest, dass mehr als 97 Prozent der Kinder mit niedermolekularen Weichmachern belastet waren, die sich typischerweise in Pflegeprodukten und Kosmetika finden. Nach einem Jahr untersuchten sie den Body-Mass-Index (BMI) sowie den Hüftumfang der Probanden. Das erschreckende Ergebnis: Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen der Menge an aufgenommenen Weichmachern und dem Körpergewicht der Kinder.
Offenbar beeinflusst der Weichmacherstoff Mono-Etyhlphthalat (MEP) am stärksten das Gewicht. So wiesen die Mädchen mit dem höchsten MEP-Wert einen um 10 Prozent höheren BMI-Wert auf als die Mädchen, die am wenigsten MEP aufgenommen hatten. "Das ist der erste Beweis dafür, dass diese Phthalate dazu beitragen können, dass Kinder übergewichtig werden", sagt Studienleiterin Susan Teitelbaum.
Übergewicht bei Kindern ist in den USA ein großes Problem. 40 Prozent der Kinder zwischen sechs und elf Jahren sind zu dick, vor 30 Jahren waren es gerade mal sieben Prozent.
https://www.focus.de/gesundheit/news/gefaehrliche-pflegeprodukte-dick-durch-weichmacher_aid_705099.html
Lesermeinung
Aufklärung ist wichtig!
von Dietmar Horak 23.04.2016
Aber wenn ich jeden Ratschlag als Verbraucher ernst nehmen muss, da bin ich den ganzen Tag damit beschäftigt Risikobewertungen durchzuführen und Einkaufsprioritäten zu setzen. Es sind einfach zu viele Warnhinweise! Gesundheitsgefährdende Stoffe sollten erst gar nicht verarbeitet werden. Das macht aber die Produktion und die Prüfverfahren sehr teuer und müsste aus Unternehmersicht auf den Kaufpreis umgelegt werden. Wer soll das bezahlen? Es ist ein ökonomisches Dilemma!

"Protein wird Proteinmatsch"
Strahlen-Experte verrät, warum Sie keine Mikrowelle benutzen sollten
, FOCUS Online, 03.04.2019
Zu Hause oder im Büro - viele nutzen die Mikrowelle gerne, um Essen aufzuwärmen. Dabei werden extreme Energiemengen freigesetzt, die die Moleküle des Essens zerstören können. Was das mit dem Essen macht, verrät Strahlen-Experte Jörn Gutbier im Video.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gefaehrliche-strahlung-strahlen-experte-verraet-warum-sie-keine-mikrowelle-benutzen-sollten_id_10538270.html

Lebensmittelvergiftungen
Gut zu wissen: Diese Lebensmittel sollten Sie nicht in der Mikrowelle zubereiten
, STERN.de, 18.03.2019
Resteessen ist löblich, doch bei manchen Lebensmittel ist Vorsicht geboten - vor allem, wenn Sie nicht richtig gelagert wurden. Wir klären auf, welche Lebensmittel Sie lieber nicht in der Mikrowelle zubereiten sollten, um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden.
https://www.stern.de/genuss/essen/in-der-mikrowelle-sollen-diese-lebensmittel-nicht-zubereitet-werden-7691990.html

Grippeähnliche Symptome: Hantavirus breitet sich aus: "2019 ist ganz deutlich ein Ausbruchsjahr", STERN.de, 10.06.2019
Der Kopf dröhnt, das Fieber steigt: Wer nach Gartenarbeiten oder dem Entrümpeln der Garage diese Symptome spürt, hat sich womöglich mit dem Hantavirus angesteckt. Experten zufolge breitet sich das Virus wieder stärker in Deutschland aus.
https://www.stern.de/gesundheit/hantavirus-breitet-sich-aus---2019-ist-ganz-deutlich-ein-ausbruchsjahr--8746960.html

AIDA-Kreuzfahrt: 300 Passagiere mit Norovirus infiziert
Kreuzfahrten, Aida, Norovirus, Magen-Darm-Erkrankung, reisen
dpa/Aida Cruises Auf einem AIDA-Kruzfahrtschiff infizierten sich 300 Passagiere mit dem hartnäckigen Norovirus
, FOCUS Online, 04.10.2018
Die Perlen des Mittelmeers zu erkunden versprach man ihnen, eine Magen-Darm-Infektion bekamen sie. 300 Passagiere infizierten sich während einer AIDA-Kreuzfahrt mit dem Norovirus.
Vom 22. bis 29. September ging es von Mallorca aus nach Korsika, Rom, Florenz und Barcelona. Ein Passagier erzählte der "Bild" jedoch jetzt, dass sich an Bord alles andere als gemütliche Urlaubsszenen abspielten. 300 Gäste hätten sich mit der Magen-Darm-Krankheit Norovirus infiziert. Diese führt zu starkem Durchfall und schwallartigem Erbrechen.
Steckten sich Passagiere an, hätten sie drei Stunden lang warten müssen, bis sie der Arzt behandeln konnte. Dann hätten sie "noch einmal vier bis fünf Stunden auf dem Zimmer" warten müssen "bis der Arzt endlich kam", schilderte der Passagier der "Bild". Der Arzt habe jedoch nur wenige Minuten lang Zeit gehabt und den Patienten lediglich Zäpfchen verteilt. Passagiere mussten AIDA-Schiff früher verlassen
Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Aus diesem Grund mussten jene Passagiere, die sich ansteckten, in ihren Kabinen bleiben - sie bekamen lediglich trockenes Brot und Wasser aufs Zimmer. Kabinenbriefe, die der "Bild" vorliegen, sollen die Kreuzfahrt-Gäste vor allem Hygiene-Tipps gegeben haben.
https://www.focus.de/reisen/kreuzfahrt/aida-kreuzfahrt-300-passagiere-infizierten-sich-an-norovirus_id_9695876.html

Vorsicht, giftig!: Fisch, Salat, Pizza: Diese acht Produkte verursachen am häufigsten Lebensmittelvergiftungen
Lebensmittel, Lebensmittelvergiftung, Salmonellen, Norovirus, Magen-Darm-Infektion
Achten Sie bei diesen Lebensmitteln besonders gut auf die richtige Zubereitung
, FOCUS Online, dpa, 15.04.2016
Salat ist gesund, Fisch auch. Trotzdem sollten Sie sie nicht leichtsinnig verzehren. Denn sie gehören zu den Lebensmitteln, die am häufigsten Vergiftungen verursachen. Achten Sie bei diesem Essen auf Ihre Gesundheit.
Salmonellen, Noroviren und Staphylococcus aureus sind Gefahren auf dem Teller.
Sie stecken beispielsweise in Pizza und Reis.
Eine US-Gesundheitsorganisation hat alle bekannten Fälle von Lebensmittelvergiftungen seit 1998 dokumentiert.
Das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention hat Daten der US-Bundesstaaten analysiert. Ihr Ranking listet zahlreiche Lebensmittel auf, die häufig Vergiftungen verursachen. Auch in Deutschland grassieren Krankheitserreger wie das Norovirus, Salmonellen oder die Staphylococcus-aureus-Bakterien, die Lebensmittelvergiftungen auslösen.
Achten Sie daher bei den folgenden acht Lebensmitteln besonders auf die richtige Zubereitung, wie beispielsweise gut waschen, kühl lagern oder ausreichend erhitzen.
1. Huhn
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 840
Häufigster Auslöser: Salmonella enterica
Wird Fleisch nicht ausreichend erhitzt, können sich darin Salmonellen vermehren und eine Magen-Darm-Infektion auslösen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Abtöten können Sie die Bakterien, wenn Sie Fleisch heißer als 70 Grad mindestens zehn Minuten erhitzen.
2. Rindfleisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 827
Häufigster Auslöser: Clostridium perfringens
Werden Fleischwaren nicht ausreichend gekühlt, kann sich das Bakterium Clostridium perfringens darin vermehren. Im Darm bildet es Giftstoffe, die Erkrankungen auslösen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Achten Sie darauf, Fleischwaren direkt nach dem Einkauf zu kühlen. Denn Hitze tötet die Sporen nicht zwangsläufig ab.
3. Sandwiches
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 599
Häufigster Auslöser: Norovirus Genogruppe I
Noroviren verursachen eine Magen-Darm-Infektion mit Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund genetischer Unterschiede gibt es fünf Genogruppen des Norovirus.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Erkrankte Menschen können das Virus auf Lebensmittel wie Sandwiches übertragen, wenn sie vor der Zubereitung die Hände nicht gründlich waschen. Achten Sie daher auf die nötige Hygiene und töten Sie Noroviren zuhause ab, indem Sie Ihre Speisen gut garen.
Im Video: Diese Kochtipps sollten Sie kennen, damit Sie sich nicht an Kartoffeln vergiften
4. Fisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 562
Häufigster Auslöser: Ciguatoxin
Ciguatoxin-Vergiftungen gehören weltweit zu den häufigsten Fischvergiftungen. Einzeller, die auf Korallen leben, produzieren das Gift. Werden sie von Fischen gefressen, kann Ciguatoxin am Ende auch in unserem Körper landen. Betroffene leiden an einer Magen-Darm-Erkrankung oder Muskel- und Gelenkschmerzen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Kochen oder Grillen zerstört Cigatoxin nicht. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie auf Fisch aus dem indischen Ozean, dem Pazifik und aus der Karibik verzichten - besonders als schwangere Frau.
5. Schweinefleisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 304
Häufigster Auslöser: Salmonella enterica
So vermeiden Sie die Vergiftung: Erhitzen Sie Schweinefleisch sowie andere Fleischarten heißer als 70 Grad für mindestens zehn Minuten.
6. Reis
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 300
Häufigster Auslöser: Bacillus cereus
Bacillus cereus ist ein sporenbildendes Bakterium. Hitze tötet zwar den Keim ab, die Sporen können aber überleben. In geringer Zahl ist das Bakterium nicht schädlich, in großen Mengen kann es aber eine Magen-Darm-Infektion verursachen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Bacillus cereus vermehrt sich bei Temperaturen zwischen sieben und 50 Grad. Lagern Sie Reis daher kühl und vermeiden Sie lange Warmhaltephasen.
7. Pizza
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 291
Häufigster Auslöser: Staphylococcus aureus
Vermehren sich die Bakterien in Lebensmitteln, bilden sich Enterotoxine, die zu Übelkeit und Erbrechen führen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Indische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Staphylococcus aureus auf Pizzen besonders stark vermehrt, wenn sie bei Temperaturen um vier Grad gelagert werden. Bewahren Sie Ihre Pizza daher im kalten Tiefkühlfach auf.
8. Grüne Salate
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 269
Häufigster Auslöser: Norovirus Genogruppe I
So vermeiden Sie die Vergiftung: Wer an einer Magen-Darm-Infektion leidet, sollte seine Hände gründlich waschen, um Viren nicht auf Lebensmittel zu übertragen.
Die gute Nachricht: Dank eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln haben alle Vergiftungen in den letzten Jahren deutlich abgenommen. So meldete das US-Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention 1998 fast 100 Lebensmittelvergiftungen durch Hühnerfleisch, 2014 nur noch 33. Vergiftungen durch Rindfleisch sind sogar von zwischenzeitlich 94 auf 16 gesunken.
Im Video: Unbedingt waschen! Auf diese Früchte werden die meisten Pestizide gespritzt
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/vorsicht-giftig-fisch-salat-pizza-diese-acht-produkte-verursachen-am-haeufigsten-lebensmittelvergiftungen_id_5441269.html

Werdende Mütter aufgepasst
Diesen Fisch sollten Schwangere nicht essen
, FOCUS Online, 14.09.2018
In der Schwangerschaft müssen Frauen ganz besonders auf sich Acht geben und Dinge meiden, wie beispielsweise Zigarettenqualm oder hohe Mengen Alkohol. Jetzt fanden Forscher einen weitere Gefahrenquelle für Schwangere. Der Grund ist erschreckend.
https://www.focus.de/gesundheit/videos/werdende-muetter-aufgepasst-diesen-fisch-sollten-schwangere-nicht-essen_id_4078436.html

Rheinland-Pfalz: Nach Geruchsentwicklung: Mitarbeiter brechen auf Mülldeponie zusammen - einer stirbt, STERN.de, 16.09.2018
Auf einer M&uuuml;lldeponie im rheinland-pfälzischen Heßheim ist am Dienstagmorgen ein 43-jähriger Mitarbeiter gestorben. Ein 30-Jähriger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/muelldeponie-in-rheinland-pfalz--arbeiter-brechen-zusammen--ein-toter-8221642.html

Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro
Ein Hersteller aus "Wurstkartell" zu Millionenbuße verurteilt
, STERN.de, 02.10.2018
Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte.
Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den westfälischen Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, bei der Urteilsverkündung.
Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte. In der Staatskasse ist davon aber nur weniger als ein Drittel der ursprünglichen Summe angekommen. Einige große Firmen hatten ein Schlupfloch gefunden, das als "Wurstlücke" bekannt wurde. Sie lösten die von den Geldbußen betroffenen Tochterfirmen kurzerhand auf und kamen als Muttergesellschaft ungeschoren davon.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news--ein-hersteller-aus--wurstkartell--zu-millionenbusse-verurteilt-8384370.html

Parabene und PEG in Kosmetik: Allergien, Unfruchtbarkeit, Krebs: So gefährlich sind Zusatzstoffe in Cremes, FOCUS Online,
Wir belasten uns über Kosmetika täglich mit einem riskanten Chemiecocktail, ohne davon zu wissen. Auf der Inhaltsliste sind die teils giftigen Stoffe nur als ziemlich unverständliche Codes deklariert, wie PEG und Parabene. Welche Risiken von diesen Substanzen ausgehen und wie Sie sich schützen.
https://www.focus.de/gesundheit/videos/parabene-und-peg-in-kosmetik-allergie-unfruchtbarkeit-krebs-so-gefaehrlich-sind-zusatzstoffe-in-cremes_id_4666736.html

Brexit-Verfechter Rees-Mogg: "Briten können selbst entscheiden, ob sie Chlorhühnchen essen wollen", SPIEGEL ONLINE, 17.06.2018
Der ultrakonservative Jacob Rees-Mogg ist Anführer der britischen Brextremisten. Hier erklärt er, warum er die Europäische Union zutiefst ablehnt - und weshalb die Scheidung angeblich nur Gutes für sein Land bringt. Ein Interview von Jörg Schindler, London mehr... [ Forum ]
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-verfechter-rees-mogg-ueber-europas-ende-irland-und-chlor-huehnchen-a-1213278.html

Chewy Chips Ahoi

Facebook-Posting: 15-Jährige stirbt, weil sie einen Keks isst - Mutter macht auf ihren Fehler aufmerksam, STERN.de, 18.07.2018
Weil sie einen Keks mit Erdnussbutter gegessen hat, ist ein Mädchen aus Florida gestorben. Sie hatte das Label der Packung verwechselt. Die trauernde Mutter schrieb nun einen herzzerreißenden Post, um andere Betroffene zu sensibilisieren.
Kellie Travers-Stafford zeigt zwei unterschiedliche Kekspackungen von "Chips Ahoy" in der Farbe rot
Zwei Kekspackungen in derselben Farbe, die zu einer tödlichen Verwechslung führten
Sie nimmt sich einen Keks aus einer offenen Packung und isst ihn. Mehr hat die 15-jährige Alexi Stafford nicht falsch gemacht. Doch 90 Minuten später ist sie tot. Denn Alexi litt an einer Erdnuss-Allergie, und im Hause ihrer Freundin war es zu einer tödlichen Verwechslung zweier Kekspackungen gekommen.
Irrtum endete tödlich
Alexi dachte, dass es sich bei der Kekspackung um das Erdnuss-freie Produkt der Marke handelte. Da sie sich an der Farbe der Packung orientierte, sah sie jedoch nicht, dass die Cookies in diesem Fall mit Erdnussbutter gemacht worden waren. Für die 15-Jährige endete dieser Irrtum tödlich. Ihre Mutter, Kellie Travers-Stafford, hat nach dem Tod ihrer Tochter auf Facebook ein Posting veröffentlicht, in dem sie die tragische Geschichte von Alexis Tod erzählt. Sie möchte andere Betroffene darauf aufmerksam machen, wie schnell solche schrecklichen Fehler passieren können.
[...] "Ich fühle mich verloren und wütend"
Direkt im Anschluss spürte Alexi ein Kribbeln in ihrem Mund. Deshalb sei sie nach Hause gegangen. Ihr Zustand habe sich schnell verschlechtert. Sie sei in einen anaphylaktischer Schock gefallen, ein Kreislaufschock mit möglichem Organversagen bis zum tödlichen Kreislaufversagen. Trotz Medikamenten und Notarzt starb Alexi nur etwa anderthalb Stunden, nachdem sie den Keks gegessen hatte.
https://www.stern.de/gesundheit/allergie/maedchen-stirbt--weil-sie-einen-keks-isst---mutter-erklaert-ihren-fehler-8172994.html

Schlachthof in Niedersachsen: Das Leiden der Kühe - heimliche Aufnahmen offenbaren krasse Tierschutz-Verstöße, STERN.de, 10.10.2018
Heimlich gefilmte Aufnahmen aus einem Schlachthof in Niedersachsen offenbaren krasse Verstöße gegen den Tierschutz. Der Fall entlarvt zudem ein System.
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/tierquaelerei--heimliche-aufnahmen-offenbaren-krasse-tierschutz-verstoesse-8395660.html

Fitness-Tag im Weißen Haus
Trumps Kampf gegen die Kalorien
, tagesschau.de, 31.05.2018
Amerikaner werden immer übergewichtiger: Zwei Drittel der Menschen sind zu dick. Beim Fitness-Tag im Weißen Haus rief Präsident Trump zu mehr Bewegung auf. Das gelte aber nicht für ihn, berichtet Timo Fuchs.
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-fitness-101.html

Aufruf der US-Gesundheitsbehörden, Tagesschau, 15.10.2014
Alarm nach Flug der Ebola-Infizierten

Die US-Gesundheitsbehörden sind alarmiert: Die zweite mit Ebola infizierte Pflegekraft war am Montag zusammen mit 132 Passagieren von Cleveland nach Dallas geflogen. Alle Fluggäste sollen sich jetzt melden. US-Präsident Obama berief ein Ebola-Krisentreffen ein. | meh

Chemie-Feuerzauber
"Dr. Tod"

Der Giftmischer der Apartheid Wouter Basson, März 2002, die Zeit (Zeit.de), und Wikipedia
Die Anklage beschuldigt ihn, zum Mord angestiftet zu haben, letale Substanzen für die Liquidierung von politischen Gefangenen verteilt und selber Todesspritzen gegeben zu haben. Zeugenaussagen und sichergestellten Akten zufolge hat ein Forscherteam auf seine Anweisung hin Seuchenerreger gezüchtet, um Teile der schwarzen Bevölkerung zu sterilisieren oder auszurotten. Nelson Mandela, der unbeugsamste aller Widerstandskämpfer, sollte an Krebs sterben - verursacht durch Karzinogene aus Bassons Labors. Nebenbei erprobte man neue Techniken der psychologischen Kriegsführung. Der Deckname seiner Mission lautete "Project Coast", "Projekt Küste", Aufbruch zu neuen Ufern. Die Anklageschrift, 400 Seiten dick, liest sich wie ein Handbuch der Grausamkeiten. Man schätzt, der Angeklagte habe umgerechnet rund 24 Millionen Mark auf seine Privatkonten abgezweigt. Basson wechselte seine Identitäten wie die Anzüge, benutzte vier Pässe, seinen südafrikanischen und drei weitere, die er sich durch Scheinehen mit Frauen aus Bulgarien, Belgien und Russland beschafft hatte. Gestern Banker, heute Internist, morgen Unternehmer, ein globetrottender Verwandlungskünstler, der wie E.T.A. Hoffmanns Dottore Dapperdutto an mehreren Orten gleichzeitig aufzutauchen schien. Seine Reisen führten in den Iran, nach Nordkorea, Syrien, Pakistan, auf die Philippinen. Libysche Wüstennester gehören dazu, die Chefetagen amerikanischer Pharmakonzerne, deutsche Chemielabors, irakische Giftgasfabriken, sowjetische Waffenschmieden, medizinische Forschungsstationen irgendwo im Dschungel des Kongobeckens. Basson pflegte Verbindungen zu britischen Agenten und Drogenbaronen aus Kolumbien und auch zu Offizieren der Nato. Seine Recherchen begann Basson, heißt es, 1981 in Washington, an den Computern der Library of Congress. Im Laufe der Jahre wurde ihm allerorten mit Informationen, Technologie und Material geholfen. Zum Beispiel in Atlanta, beim Center for Desease Control. Dort habe er achtmal eine Auswahl von Viren bestellt - und problemlos erhalten. Wie Spielzeug aus einem Versandhaus. Basson brüstet sich, sogar die Bio- und Chemiewaffenprogramme des Westens geknackt zu haben und ins Innere der militärischen Forschungszitadellen von Fort Detrick, USA, und Porton Down, England, vorgedrungen zu sein. Toxikologie, Biochemie, Molekularbiologie: die unterirdischen Roodeplaat Research Laboratories. Hier begann im Jahre 1982 unter strengster Geheimhaltung das Project Coast. Die Operation war so geheim, dass viele der 110 Mitarbeiter gar nicht wussten, woran sie da mitwirkten. Fünf Jahre lang, von 1983 bis 1988, war Goosen Manager von Roodeplaat. "Schon bald hatten wir alles, was wir brauchten, insgesamt 600 Mikroorganismen." Er zählt wahllos einige Killerkeime und Giftstoffe auf, Krankheiten, die sich erzeugen ließen: Pest, Gelbfieber, Cholera, Pocken, Hepatitis A, Botulinum, Tularämie, Staphylococcus-Enterotoxin, E. coli, Ebola, Marburg, Rift Valley, HI-Viren, Ricin, Nekrotisierende Fasciitis, Organophosphate, Potenzstörer (u.a. Pectrin, gesättigte Fettsäuren), hoch konzentrierte Gifte von Mambas und Skorpionen, dazu Nervengase, Sarin, VX und so weiter." Und natürlich Milzbrand. Wir hatten einen der potentesten Stränge der Welt." Fachleute vermuten, dass es sich dabei um Erreger des Ames-Stranges handelte, die in der fraglichen Zeit aus Fort Detrick in Maryland gestohlen wurden - jenen Hochsicherheitslabors der U. S. Army, zu denen sich Basson Zugang verschafft haben will. Goosen nimmt ein Zuckertütchen aus dem Kaffeegedeck. "Es ist einfach, das mit Salmonellen zu infizieren, Kinderkram." Das Forscherteam habe vielerlei "toxische Spezialitäten" fabriziert, darunter Textil-Kunstfasern, Schokoriegel, Zigarettenfilter, Klebeflächen von Briefcouverts, die mit Anthraxsporen bestäubt wurden, Thallium, verborgen unter Kronkorken, Paratyphusbazillen in Deodorants und Zyanid in Lippenstiften, Regenschirme, Schraubenzieher und Spazierstöcke mit tödlichen Substanzen, Zigarettenfilter, Luftgemische, Gase, einfach unbegrenzt. Die speziell für Nelson Mandela entwickelten Karzinogene sollten in seine Gefängniskost gemixt werden. 1996 wurde er bei vollem Gehalt von seinem militärischen Posten enthoben.[2] Im Januar 1997 gab die US-amerikanische CIA der südafrikanischen Regierung den Hinweis, dass Basson seine Flucht aus Südafrika vorbereitete. Im selben Monat wurde er in Pretoria verhaftet. Er war zu diesem Zeitpunkt im Besitz von rund 1000 Ecstasy-Pillen und vier Stahlkoffern mit Geheimdokumenten, die das Coast-Projekt betrafen. Die Polizei fand in den Koffern außerdem Briefe, die seine Kontakte in die ganze Welt dokumentieren. Angeklagt wurde er in der Folge wegen vielfachen Mordes, Betrug, Unterschlagung, Drogenbesitz und Drogenhandel.
Am 18. Dezember 2013 wurde Basson von der südafrikanischen Ärztekammer HPCSA wegen standeswidrigen Verhaltens in vier Anklagepunkten schuldig gesprochen.Die Verkündung des Strafmaßes sollte im Februar 2014 erfolgen, wurde aber kurzfristig verschoben.
Literatur[Bearbeiten]
Chandre Gould: Secrets and Lies. Wouter Basson and South Africa´s Chemical and Biological Programme. Struik Publishers, Johannesburg 2002.

Der Prozess begann im Oktober 1999. Zuvor hatte Basson vor der Wahrheits- und Versöhnungskommission ausgesagt, nicht jedoch um eine Amnestie gebeten, da er ausschließlich aufgrund militärischer Befehle gehandelt habe. Basson wurde 2002 von allen Anklagepunkten freigesprochen. Unter anderem kam ihm die Auffassung des Gerichts zugute, dass Verbrechen, die außerhalb Südafrikas begangen worden waren, nicht von einem südafrikanischen Gericht bestraft werden könnten. 2005 beschloss die Staatsanwaltschaft, keine Wiederaufnahme des Verfahrens anzustreben.[4] 2011 betrieb Basson erfolgreich eine kardiologische Praxis im Kapstädter Stadtteil Durbanville.


Südafrika: Hilfe für Dr. Tod, Spiegel online, von Jan Dirk Herbermann, Zürich
Das Apartheidregime Südafrikas wollte unbotmäßige Schwarze mit B- und C-Waffen eliminieren.
"Dr Tod": Wouter Basson beim Beginn seiner Gerichtsverhandlung am 4. Oktober 1999 - DPA
Zürich - Dr. Wouter Basson war ein überzeugter südafrikanischer Rassist. Er lebte mit Hingabe für sein Mordprogramm, das "Project Coast". Auftraggeber war das Regime in Pretoria. Falls die schwarze Bevölkerungsmehrheit den Aufstand wagen sollte, könne nicht lange gefackelt werden, so lautete die Parole der Apartheidpolitiker. Basson handelte. Für eine dreistellige Millionensumme in Dollar kaufte "Dr. Tod" biologische und chemische Waffen zusammen. Milzbranderreger, Mittel, mit denen die Herzmuskulatur zum Erschlaffen kommt oder die verschiedenen Spielarten der Nervengifte Tabun und Sarin: In Bassons Gruselkammer fand sich alles, was eine Revolte unbotmäßiger Schwarzer im Keime ersticken würde. Um auch ganz sicher zu gehen, experimentierte Dr. Tod und sein Team mit Menschen - schwarzen Gegnern der weißen Diktatur. Die Leichen, so wird vermutet, überließ Basson den Haien entlang den südafrikanischen Küsten.

Tödliches Virus: Kongo meldet neue Ebola-Fälle, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Erst vor einer Woche erklärte der Kongo, das Land sei nach dem letzten Ausbruch frei von Ebola. Jetzt gibt es neue Fälle der gefährlichen Infektionskrankheit. Die Quelle für das Fieber ist unklar.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kongo-meldet-neue-ebola-faelle-moeglicher-neuer-ausbruch-a-1221260.html

Forscher sind alarmiert: Warum sich Ebola nach Europa ausbreiten wird, Focus, 07.10.2014
Nachdem sich in Spanien eine Krankenschwester mit Ebola infiziert hat, sind Forscher überzeugt: Ebola wird auch auf Frankreich und Großbritannien übergreifen. Grund sind Reiseverbindungen und die Größe der Flughäfen. Von FOCUS-Online-Redakteurin Sybille Möckl
Er reiste aus Liberia ein: Ebola in Salzburg: Flüchtling löst Notfallplan aus: Er reiste aus Liberia ein
Ebola in Salzburg: Flüchtling löst Notfallplan aus
Immer mehr Ebola-Verdachtsfälle außerhalb von Afrika schüren die Angst vor dem gefährlichen Virus in Europa. In Madrid wurde bereits eine Frau infiziert. In Salzburg liegt ein Flüchtling aus Liberia auf der Isolierstation. Er gilt als "hohes Risiko".

Gegen Schielen und Spastiken: Wirkungsvoller als Zyanid und Arsen: Das sind die gefährlichsten Gifte der Welt
Gift, Toxin, Botox, Herztod, Vergiftung
colourbox.de Indianer in Südamerika nutzen das Gift der Pfeilgiftfrösche für die Jagd
, FOCUS Online, 06.05.2016
. Gifte wie Zyanid, Arsen oder Strychnin sind bekannt. Aber das sind nicht die Spitzenreiter unter den toxischen Stoffen. Ein Chemiker von der Universität Birmingham verrät: Diese fünf Giftstoffe sind noch gefährlicher.
1. Botulinumtoxin
Botulinumtoxin, auch bekannt als "Botox", ist das gefährlichste Gift der Welt. Das berichtet der Chemiker Simon Cotton, Hochschuldozent von der Universität Birmingham, auf der Online-Plattform "The Conversation".
Botulinumtoxin ist ein Stoffwechselprodukt anaerober Bakterien und entsteht bei verdorbenen Lebensmitteln, vor allem Fleisch- und Fischkonserven. Aber wie immer gilt: die Dosis macht das Gift. Stark verdünnt findet Botox in der Kosmetik und Medizin Anwendung. Kleinste Mengen von nur einem Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht sind zwar für den Menschen tödlich. Diese Dosis ist aber immer noch etwa 100 bis 1000 Mal höher als die medizinisch verwendete Dosis.
Wird es durch die Haut in einen Muskel gespritzt, blockiert der Wirkstoff die Übertragung der Nervenimpulse auf den Muskel. Andere Nervenfunktionen, wie Fühlen, Tasten und Temperaturempfinden sind dadurch nicht beeinflusst. Daher wird Botox nicht nur zur Faltenbehandlung genutzt. Mediziner setzen es beispielsweise erfolgreich zur Behandlung von Schielen und Spastiken ein.
2. Maitotoxin
Maitotoxin ist ein hochtoxisches Algengift. Da Fische es fressen, kann es die Ursache der sogenannten Ciguarata-Fisch-Vergiftung beim Menschen sein, berichtet Chemiker Simon Cotton. Maitotoxin ist das gefährlichste marine Gift. Es erhöht den Fluss von Kalzium-Ionen im Herzmuskel und führt zum Herztod.
3. Batrachotoxin
Der pflanzliche Stoff "Curare" ist vielen als Pfeilgift der Indianer in Südamerika bekannt. Der giftigste Stoff, den die Ureinwohner für die Jagd nutzen, ist aber Batrachotoxin. Er entstammt der Haut kleiner gelber Frösche. Bereits eine minimale Menge an Batrachotoxin, die der Größe von zwei Kristallkörnern Kochsalz entspricht, führt zu Herzversagen.
4. VX
Das Nervengift VX wurde im Kalten Krieg als Kampfstoff verwendet. Es wird als einziges der fünf künstlich hergestellt. VX lässt Muskelkontraktionen außer Kontrolle geraten und führt schließlich zum Erstickungstod.
5. Rizin
Rizin wird aus den Bohnen des Wunderbaums gewonnen, welcher zur Extraktion von Rizinusöl kultiviert wird. Bereits kleinste eingeatmete oder injizierte Mengen sind tödlich.
Im Video: Rhabarber, Kartoffeln, Tomaten - Diese Gifte lauern in Obst und Gemüse
https://www.focus.de/wissen/mensch/toedlicher-als-zyanid-und-arsen-das-sind-die-gefaehrlichsten-gifte-der-welt_id_5456470.html

Baby Powder von Johnson´s
Johnson & Johnson
Milliardenstrafe für US-Pharmakonzern
Es sind Hunderte Klagen mit ähnlichen Anschuldigungen
, tagesschau.de, 13.07.2018
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson soll Asbest-belastetes Puder verkauft haben, das Krebs verursache. Geschworene ordneten nun eine 4,7-Mrd-Dollar-Zahlung an.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/johnsonjohnson-strafe-asbest-101.html

Arzneien und Geld | Bildquelle: picture alliance
Präparate aus Griechenland
Handel mit gestohlenen Krebsmedikamenten
, tagesschau.de, 20.07.2018
Eine Brandenburger Firma soll jahrelang in ganz Deutschland Krebsmedikamente vertrieben haben, die offenbar aus Griechenland gestohlen wurden. Die griechische Polizei warnt vor Gesundheitsrisiken.
https://www.tagesschau.de/inland/medikamente-griechenland-101.html

Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Krebserregend und schädlich für die Organe: Diese Stoffe sollten Sie meiden
Zusatzstoffe, Inhaltsstoffe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, krebserregend, Pseudoallergie
, FOCUS Online, 13.10.2017
Farbstoffe stecken in vielen alltäglichen Lebensmitteln.
Dass ein Pudding cremig ist und eine Orangenlimonade fruchtig gelb, liegt an künstlichen Zusätzen. Nicht alle sind unbedenklich, bestimmte Stoffe können Allergien auslösen, Organe schädigen oder stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.
Aromen, Farbstoffe, Konservierungs- und Verdickungsmittel machen Lebensmittel für den Verbraucher attraktiv. Sie lassen ein geruchsneutrales Lebensmittel besser duften, verschönern durch eine intensivere Farbe das Produkt oder machen es länger haltbar. Einige Zusatzstoffe sind völlig unbedenklich, andere wiederum sollten Sie lieber meiden, weil sie in Verdacht stehen, Krankheiten wie Allergien, ADHS und Krebs auszulösen.
Grundsätzlich prüft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, ob ein Zusatzstoff schädlich ist. Besteht kein Zweifel an der Unbedenklichkeit, wird der Stoff zugelassen. Für bestimmte Zusatzstoffe gilt allerdings eine Mengenbeschränkung und Warnhinweispflicht.
Farbstoffe
Farbstoffe gibt es in natürlicher und synthetischer Form. Gänzlich natürliche Farbstoffe auf pflanzlicher und tierischer Basis gibt es nur sehr wenige, dagegen unzählige synthetische Farbstoffe. Sie basieren entweder auf einem natürlichen Pendant oder entstehen rein im Reagenzglas. Zu dieser Gruppe gehören auch Azofarbstoffe.
Gelbe Farbstoffe - E102, E104, E110
Diese Farbstoffe färben beispielsweise gesalzene Knabbereien, Marmeladen und Pudding.
Hautauschläge und Atemnot sind Beschwerden, die der Azofarbstoff E102 - Tartrazin auslösen kann. Vor allem für Menschen, die an einer Unverträglichkeit gegenüber Aspirin leiden, ist dieser Farbstoff bedenklich. Die krebserregende Wirkung dieses Farbstoffs ist umstritten. Identische Beschwerden kann E110 - Gelborange hervorrufen.
E104 - Chinolingelb: Lebensmittel, die diesen Farbstoff enthalten, müssen den Hinweis "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen, weil sie Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität auslösen können. Des Weiteren begünstigt E104 Pseudoallergien. Das sind Allergien, die nur die Symptome einer klassischen Allergie haben, aber keine immunologische Reaktion zeigen.
Rote Farbstoffe - E122, E123, E124, E127, E129
Verwendung finden diese in Fleisch- und Fischersatzprodukten aus pflanzlichem Eiweiß, Soßen, Süßigkeiten und Marmeladen.
Neben Pseudoallergien können die Farbstoffe E122 - Azorubin, E124 - Cochenillenrot, E129 - Allurarot auch Hyperaktivität bei Kindern auslösen.
Bedenklich ist zudem E127 - Erythrosin. Dieser Farbstoff soll zu den zuvor genannten Symptomen außerdem Schilddrüsenstörungen hervorrufen.
E123 - Amaranth (der Farbstoff, nicht das Getreide) steht im Verdacht, die Nieren zu schädigen. In Amerika ist dieser Farbstoff verboten, da Versuche an Tieren gezeigt haben, dass er Krebs erregen kann.
Brauner Farbstoff - E150, E151, E154, E155
Cola, Kuchen und Soßen verdanken diesen Stoffen die Farbe.
E150 - Zuckerkulör gilt als unbedenklich, solange man die empfohlene Tagesdosis von 300 Milligramm pro Kilo Körpergewicht nicht übersteigt. In den USA müssen Lebensmittel mit E 150 einen Warnhinweis tragen, der auf das potentielle Krebsrisiko hinweist.
E154 - Braun kann in großen Mengen die inneren Organe schädigen. Zugelassen ist dieser Farbstoff ausschließlich für Räucherhering. Schädlich für die inneren Organe ist zudem E155.
Der Farbstoff E180 - Brillantschwarz soll Pseudoallergien auslösen.
Konservierungsmittel
Der Einsatz von Konservierungsstoffen verhindert das Wachstum von Bakterien, Schimmel- und Hefepilzen. Aus diesem Grund schützen sie auch unsere Gesundheit. Sie verlängern die Haltbarkeit der Lebensmittel. Doch auch Konservierungsstoffe können bedenklich sein.
E220 - Schwefeldioxid ist ein häufig eingesetzter Stoff, um Trockenfrüchte und Fertiggerichte haltbar zu machen. Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall sind allerdings mögliche Reaktionen auf diesen Konservierungsstoff.
E249 und E250 sind Nitrite. Vor allem die Fleischwarenindustrie setzt diese ein, um Fleisch umzuröten und zu konservieren. Diese Zusatzstoffe wirken gefäßerweiternd und blutdrucksenkend, was vor allem für Kleinkinder gefährlich ist.
Die Verbraucherzentrale stuft E235 als bedenklich ein. Dieser kommt nur bei der Herstellung von Provolone-Käse zum Einsatz. Als schädlich werden zudem die Kaviarfarbstoffe E284 und E285 eingestuft.
Verdickungsmittel und Geliermittel
Zusatzstoffe wie Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl geben Lebensmitteln eine bessere Konsistenz. Durch Bindemittel bekommen Saucen, Light- und Milchprodukte ein angenehmeres Gefühl im Mund. Die meisten von ihnen sind unbedenklich.
E407 - Carrageen bindet Ketchup, Saucen und Pudding. Es wird unverdaut ausgeschieden und verringert die Nährstoffaufnahme.
Meiden sollten Sie das Verdickungsmittel E425 - Konjak. Hersteller verwenden es häufig in Glasnudeln. Es soll die Nährstoffaufnahme verhindern und den Darminhalt vergrößern.
Geschmacksverstärker
Geschmacksverstärker sind keine schmackhaften Gewürze, sondern chemisch hergestellte Substanzen, die - wie der Name erklärt - den Geschmack verstärken. Zudem rufen sie ein künstliches Hungergefühl hervor.
E620 - E625 - Glutamate wirken wie ein Rauschgift auf den Körper. Migräne, Magenschmerzen, Schläfendruck und Bluthochdruck können als Folge von Glutamat auftreten.
Süßungsmittel
Viele Produkte erhalten eine künstliche Süße.
Das Süßungsmittel E951 - Aspartam löste in Tierversuchen Krebs aus und kann zu Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust führen.
E999 - Quillajaextrakt soll die Schaumbildung bei Getränken verbessern, kann aber auch die Anzahl der Blutzellen vermindern oder deren Funktion einschränken.
Zusatzstoffe in Bio-Produkten
Bio-Verbände wollen den Gebrauch von Zusatzstoffen so gering wie möglich halten und verzichten daher zum größten Teil auf Zusatzstoffe. Für Bio-Lebensmittel sind 47 von 316 Zusatzstoffen zugelassen, von denen alle unbedenklich sind.
Im Video: Sie essen sie täglich - dabei sind die Stoffe gesundheitsschädlich
https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/zusatzstoffe-warum-sie-diese-stoffe-meiden-sollten_id_6031789.html

Lebensmittelkennzeichnung: Die wichtigsten E-Nummern
Sie stehen auf vielen Verpackungen: Zusatzstoffe, die mit Nummern abgekürzt werden. Doch was steckt hinter Bezeichnungen wie E 160e oder E 440? Sind die Stoffe harmlos oder bedenklich? Eine Übersicht.
Oft fällt es schwer, bei der Kennzeichnung der Hersteller den Durchblick zu behalten
Die meisten industriell gefertigten Lebensmittel kommen nicht ohne sie aus: Zusatzstoffe färben eine Speise oder verstärken ihren Geschmack, sie verdicken sie oder machen sie länger haltbar. Bei verpackten Produkten sind die Hersteller dazu verpflichtet, diese Substanzen in der Zutatenliste zu nennen.
Bis 1993 waren in Deutschland 265 E-Nummern zugelassen. Derzeit sind es aufgrund der Angleichung der Gesetze in Europa 320 - und es werden mehr. In der folgenden Liste finden Sie eine Auswahl dieser Zusätze, aufsteigend sortiert von E 100 bis E 1520. Nicht jede dieser E-Nummern kennzeichnet einen eigenen Wirkstoff, sondern verschiedene Varianten einer Substanz. Zum Ansehen der einzelnen E-Nummern klicken Sie bitte unten auf die entsprechende Zahlenreihe.
Hinweis: Die Übersicht ist ein Auszug aus dem Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?", herausgegeben von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Ratgeber (66. Auflage, überarbeitet, Januar 2011) bewertet alle in der Europäischen Union und damit in Deutschland zugelassenen E-Nummern auf 80 Seiten und einer Karte zum Herausnehmen. Sie können das Buch für 4,90 Euro zuzüglich der Versandkosten auf der Website der Verbraucherzentrale Hamburg bestellen.
Ab E 100: Farbstoffe


E 100: Kurkumin

Gelber Farbstoff aus der Gelbwurzel. Bestandteil des Curry. Fördert in hoher Dosis den Gallenfluss. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 101: Riboflavin

Gelber Farbstoff, auch als Vitamin B2 bekannt. Kommt in der Natur vor.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 102: Tartrazin

Gelber Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Nebenwirkungen: Atemschwierigkeiten, Haustausschläge und verschwommenes Sehvermögen. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 104: Chinolingelb

Gelber Farbstoff. In den USA verboten, steht unter Krebsverdacht. In Einzelfällen allergieauslösend. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 110 Sunsetgelb FCT, Gelborange S

Künstlicher, oranger Azofarbstoff. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nierentumore festgestellt. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich einer der Auslöser von Neurodermitis oder Asthma. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 120: Cochenille, Karminsäure, echtes Karmin, Carmin

Einziger tierischer roter Farbstoff. Wird aus Schildläusen gewonnen. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 122: Azorubin, Carmoisin

Roter Azofarbstoff. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich an der Auslösung von Neurodermitis oder Asthma beteiligt. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 123: Amaranth

Roter Azofarbstoff. Nur für Aperitifweine, Spirituosen und Fischrogen zugelassen. Führte im Tierversuch zu Kalkablagerungen in den Nieren. In den USA verboten, weil er unter Krebsverdacht stand. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich einer der Auslöser von Neurodermitis oder Asthma. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 129: Allurarot AC

Roter Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Wenig Untersuchungen veröffentlicht. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 150a: Einfaches Zuckerkulör, Zuckerkulör

Brauner Farbstoff. Wird durch das Erhitzen von Zucker mit Säuren oder Basen hergestellt. Auch als Karamel bekannt. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Hat starke Farbkraft und geringe Geschmackswirkung.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 150c: Ammoniak-Zuckerkulör, Zuckerkulör

Brauner Farbstoff auf pflanzlicher Basis. Wird mit Hilfe von Ammoniak aus Zuckerverbindungen hergestellt. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Nebenprodukte lösten in Tierversuchen bei hohen Konzentrationen Krämpfe und Senkung der Lymphozytenzahl (weiße Blutkörperchen) aus. Für diese Verunreinigungen bestehen gesetzliche Grenzwerte. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 151: Brillantschwarz BN, Schwarz PN

Schwarzer Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 153: Pflanzenkohle

Stoff aus Pflanzenasche. Auch für biologischen Ziegen- und Morbierkäse zugelassen.
Herkunft: mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 154: Braun FK

Braune Mischung aus sechs unterschiedlichen Azofarbstoffen. Nur für Kippers (geräucherte Heringe aus England) zugelassen. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 155: Braun HT

Brauner Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr ist abzuraten. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 160a: Carotine, gemischte Carotine, Beta-Carotin

Orange Farbstoffe. Kommen natürlicherweise in vielen Pflanzen vor (zum Beispiel Karotten). Gentechnische Herstellung möglich. Können im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Bei Überdosierung bekommt die Haut einen gelblichen Stich. Bei starken Rauchern und Menschen mit Herzkreislauferkrankungen erhöht eine Carotionzufuhr von mehr als 20 Milligramm täglich das Risiko für Lungenkrebs. Bei Überdosierungen soll ein erhöhtes Risiko für Darm- und Prostatakrebs bestehen. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160b: Annatto, Bixin, Norbixin, Carotinoid

Orange Farbstoffe aus den Samenkrusten des Annatto- oder Orleansstrauchs. Gentechnische Herstellung möglich. Auch für die Biokäsesorten Red Leicester, Double Gloucester, Scottish Cheddar und Mimolette zugelassen.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160c: Paprikaextrakt Capsanthin, Capsorubin, Carotinoid

Orangeroter Farbstoff aus der Paprikaschote, auch künstliche Herstellung möglich.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160d: Lycopin, Carotinoid

Roter Farbstoff aus Tomaten. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich. Gentechnische Herstellung möglich.
Herkunft: pflanzlich.
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nano- und Gentechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 170: Calciumcarbonat

Weißer Farbstoff, Säurungsmittel und Rieselhilfe. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen, allerdings nicht zur Färbung oder Calciumanreicherung. Zulassung gilt auch für Beikost von Kleinkindern. Herkunft: mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 171: Titandioxid

Weißer Farbstoff, wird aus Titaneisen gewonnen. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich. Wird zum Beispiel auf die Oberfläche von Schokoriegeln aufgetragen, um die Haltbarkeit zu verbessern.
Herkunft: künstlich und mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 180: Litholrubin BK

Roter Azofarbstoff. Nur für Käserinde zugelassen, auch wenn sie mitgegessen werden kann. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Der Verzehr gilt als bedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 200: Konservierungsstoffe

E 200: Sorbinsäure

Konservierungsstoff. Kommt auch als natürliche Fettsäure in Lebensmitteln vor. Hat einen leicht sauren Eigengeschmack. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich.
Herkunft: künstlich.
Bewertung: Gilt für Nicht-Allergiker als unbedenklich.

E 202: Kaliumsorbat, Sorbinsäure; E: 203 Calciumsorbat, Sorbinsäure

Konservierungsstoff. Kalium- beziehungsweise Calciumverbindung der Sorbinsäure. Siehe E 200. In Einzelfällen allergieauslösend. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich.
Herkunft: künstlich.
Bewertung: Gilt für Nicht-Allergiker als unbedenklich.

E 210: Benzoesäure

Konservierungsstoff. Kommt auch als natürlicher Stoff in Lebensmitteln vor. Wird überwiegend in Fisch- und Salatprodukten eingesetzt. Geschmackliche Beeinträchtigung bei Fertigproduktenmöglich. Bei empfindlichen Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien (Neurodermitiker) können allergische Reaktionen ausgelöst werden. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. In Gegenwart von Ascorbinsäure (E 300) kann aus Benzoesäure krebserregendes Benzol entstehen. Auch wenn die Mengen sehr gering sind: Weitere Sicherheitsüberprüfungen sind dringend nötig. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 211: Natriumbenzoat, Benzoesäure; E 212: Kaliumbenzoat, Benzoesäure; E 231 Calciumbenzoat, Benzoesäure

Konservierungsstoffe. Natrium-/ Kalium- beziehungsweise Calciumverbindung der Benzoesäure.Bei empfindlichen Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien (Neurodermitiker) können allergische Reaktionen ausgelöst werden. Siehe E 210. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 220: Schwefeldioxid

Konservierungsstoff. Wird vorwiegend in Weißweinen, Trockenfrüchten und Kartoffelerzeugnissen eingesetzt. Behindert die Aufnahme von #link;www.stern.de/ernaehrung/ueberblick/3-wasserloesliche-vitamine-vitamine-b-und-c-machen-schoen-und-stark-616479.html;Vitamin B1# und kann bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen (ab 25 Milligramm pro Liter Wein). Bei Asthmatikern kann das sogenannte "Sulfit-Asthma" hervorgerufen werden. Eine Höchstdosis von mehr als 0,7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht sollte aus gesundheitlichen Gründen für keine Personengruppe überschritten werden. Das sind ca. 50 Milligramm pro Person täglich. Insbesondere durch süße Weißweine, zum Beispiel Spätlese oder Trockenbeerenauslese, mit 300 bis 400 Milligramm pro Liter kann der zulässige Wert schnell erreicht werden. Bereits nach zwei Gläsern dieser Weine kann der ADI-Wert überschritten sein. Trockene Weine enthalten weniger Schwefeldioxid. In ungezuckerten Bio-Fruchtweinen (einschließlich Apfel- und Birnenwein) und in Honigweinen dürfen bis zu 50 Milligramm pro Kilogramm eingesetzt werden. Gesüßten Bioapfel- und Birnenweinen dürfen bis zu 100 Milligramm pro Liter zugesetzt werden. Für empfindliche Menschen mit Hautallergien (Neurodermitis) und Asthmatiker bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 230: Biphenyl, Diphenyl

Konservierungsstoff. Nur zugelassen gegen Schimmel- und Pilzbefall für Schalen von Zitrusfrüchten oder für deren Einwickelpapier. Auch als Pestizid zugelassen. Beim Schälen überträgt man mit den Fingern einen Teil des Mittels auf das Fruchtfleisch, daher Hände nach dem Schälen oder Berühren des Einwickelpapieres gründlich waschen. Im Tierversuch wurden bei hohen Konzentrationen innere Blutungen und Organveränderungen beobachtet. In Einzelfällen bei Hautkontakt allergieauslösend. Vom Verzehr behandelter Schalen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 234: Nisin

Konservierungsstoff mit antibiotischer Wirkung, durch Mikroorganismen hergestellt. Nur für Grieß- und Tapiokapudding sowie für gereiften Käse, Mascarpone (Rahmfrischkäse) und Schmelzkäse zugelassen. Ob eine häufige Aufnahme von Nisin zur Bildung von resistenten Krankheitserregern führen kann, ist umstritten. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 235: Natamycin

Konservierungsstoff mit antibiotischer Wirkung, durch Mikroorganismen hergestellt. Nur für die Oberflächenbehandlung von Käse und getrockneten, gepökelten Wurstwaren zugelassen. Darf nicht mehr als einen halben Zentimeter in die Lebensmittel eindringen. Auch als Arzneimittel (zum Beispiel gegen Pilzinfektionen der Haut) zugelassen. Bei zu häufiger Aufnahme durch die Nahrung kann Natamycin seinen therapeutischen Wert als Arzneimittel verlieren. Eine häufige Aufnahme von Natamycin kann zur Bildung von resistenten Krankheitserregern führen. Achtung: Die Verwendung wird bei nicht verzehrbaren Wurstpellen nicht immer gekennzeichnet. Für die Verbraucherzentralen gilt: Arzneimittel gehören nicht in Lebensmittel. Vom Verzehr von Käserinde und Wurstpelle ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 250: Natriumnitrit/ Nitritpökelsalz

Konservierungsstoff. Nur für gepökelte Fleischerzeugnisse und gepökelten Speck zugelassen. Hemmt die Entwicklung von gesundheitsgefährdenden Bakterien (Botulismus) im Fleisch. Beim Menschen behindert er den Sauerstofftransport im Blut. Das ist insbesondere für Säuglinge gefährlich. Zusammen mit Eiweißbestandteilen bei Temperaturen über 130 °C können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Daher rät die deutsche Krebshilfe möglichst wenig gepökelte Lebensmittel zu essen, zum Beispiel Kassler, gekochten Schinken und fast alle rötlichen Wurstwaren. Diese Fleischwaren sollten weder gegrillt, gebraten oder überbacken werden. Auch für biologische Fleischerzeugnisse zugelassen, einige deutsche Bioverbände wie Bioland oder Demeter verzichten auf den Einsatz dieses poblematischen Stoffes. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 270: Milchsäure

Säuerungsmittel, tierische Herkunft nicht auszuschließen. Kommt in jedem Lebewesen vor. Gentechnische Herstellung möglich, jedoch nicht üblich. Kann bei Neugeborenen zu Stoffwechselstörungen führen, wenn der Verdauungsmechanismus noch nicht ausreichend entwickelt ist. Das gilt jedoch nur für D-Milchsäure. In Säuglingsnahrung ist nur die unbedenkliche Form L(+)- Milchsäure zugelassen. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
Ab E 300: Antioxidations- und Säurungsmittel

E 300: Ascorbinsäure (L-), Ascorbinsäure

Vitamin C wird als Antioxidationsmittel, Farbstabilisator und Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Wird aus technologischen Gründen zunehmend in Lebensmitteln verwendet. Es besteht der Verdacht, dass sich Oxalsäure bildet. Bei ständiger Überdosierung, zum Beispiel mehrere Gramm täglich durch Vitaminpräparate, kann das Abbauprodukt Oxalsäure zu Nieren- und Blasensteinbildung führen. In Verbindung mit Nitritpökelsalzwird die unerwünschte Nitrosaminbildung gehemmt. Auch für pflanzliche Biolebensmittel und biologische Fleischprodukte zugelassen. Säuglingsnahrung darf ebenfalls Ascorbinsäure enthalten. In bestimmten Lebensmitteln in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Gen- und Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 315: Isoascorbinsäure

Antioxidationmittel und Farbstabilisator. Nur für haltbar gemachte Fleisch- und Fischerzeugnisse sowie tiefgefrorenen Fisch mit roter Haut zugelassen. Keine Wirksamkeit als Vitamin C. Dieser künstliche Stoff kann möglicherweise die Aufnahme von natürlichem Vitamin C behindern.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 319: tertiär-Butylhydrochinon (THBQ)

Antioxidationmittel. Für tierische Fette wie Schmalz, Fischöl, Rinder-, Geflügel- und Schaffett verwendet. In Tierversuchen (Hund) kam es zu Krebserkrankungen, die durch weitere Studien nicht bestätigt wurden. Als Kontaktallergen bekannt. Auch in Kosmetika (Lippenstiften und Haarfarben), Arzneimitteln, Polyesterharzen und Fliegenabwehrmitteln erhalten. In Einzelfällen bei Hautkontakt allergieauslösend. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 322: Lecithin

Emulgator, Antioxidations-, Mehlbehandlungsmittel und Stabilisator, der fast ausschließlich aus Soja-, Sonnenblumen- oder Rapsöl hergestellt wird. Tierische Herkunft (aus Eiern) eher unbedeutend. Kommt in jeder lebenden Zelle vor. Herstellung aus genverändertem Soja (dann Kennzeichnungspflicht, mithilfe der Gentechnik oder in Nanogröße (aus Liposomen) möglich. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel, Bio-Milchprodukte und Säuglingsnahrung zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung.
Herkunft: pflanzlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Gen- und Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 330: Citronensäure

Säurungsmittel auf pflanzlicher Basis. Natürliche Substanz im menschlichen Stoffwechsel. Wird mit Hilfe von Schimmelpilzen aus zuckerhaltigen Substanzen gewonnen. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Der zunehmende Einsatz in Getränken und "sauren" Süßigkeiten führt immer häufiger zu Zahnschäden bei Kindern und Erwachsenen, weil der Zahnschmelz von der Säure angegriffen wird, zum Beispiel durch Eistee in Nuckelflaschen für Kleinkinder. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen. Vom Verzehr in größeren Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 338: Orthophosphorsäure, Phosphorsäure

Säurungsmittel. Kann in hoher Dosis die Aufnahme von Kalzium, Magnesium und Eisen im Körper behindern. Hohe Phosphataufnahmen können zu Knochenschwund und Kalkablagerungen führen. Zuviel Phophorsäure, zum Beispiel bei häufigem Trinken von Colagetränken, kann bei Jugendlichen Knochenbrüchigkeit begünstigen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 339: Natriumphosphate - Mononatriumphosphat, Dinatriumphosphat, Trinatriumphosphat, Phosphat

Antioxidationsmittel, Schmelzsalze und Säurungsmittel. Natriumverbindungen der Phosphorsäure. Eine tierische Herkunft ist nicht auszuschließen. Phosphat ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Wird zuviel Phosphat aufgenommen, kann die Aufnahme anderer Mineralstoffe behindert werden. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft:mineralisch und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 385: Calcium-dinatrium-ethylen-diamin-tetraacetat (Calcium-dinatrium-EDTA)

Antioxidationsmittel und Komplexbildner. Nur für Dosen und Glaskonserven (zum Beispiel Hülsenfrüchte, Pilze und Fische), Halbfettmargarine und gefrorene Krebstiere zugelassen. Starke Bindung von Mineralstoffen, kann zu deutlichen Beeinträchtigungen im Stoffwechsel führen. Für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet. Wird als Medikament zur Behandlung von Schwermetallvergiftungen eingesetzt. Herkunft: künstlich.
Bewertung: Vom Verzehr ist abzuraten. Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 400: Verdickungs- und Feuchthaltemittel

E 400: Alginsäure, Alginat

Verdickungs-, Gelier- und Überzugsmittel aus Braunalgen. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Kann die Aufnahme von Mineralstoffen, zum Beispiel Calcium, Eisen, Mangan und Zink behindern. Bei regelmäßigem Verzehr kann es zu einer Unterversorgung mit diesen lebenswichtigen Mineralien kommen. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 406: Agar-Agar

Gelier- und Verdickungsmittel aus Rotalgen. Unverdaulicher Stoff, wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Behindert die Aufnahme von Mineralstoffen und wirkt in hoher Dosis abführend. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 407: Carrageen

Gelier- und Verdickungsmittel aus Rotalgen. Unverdaulicher Stoff, wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Bei hoher Dosis kann die Aufnahme von Mineralstoffen (zum Beispiel Kalium) behindert werden. Abführende Wirkung möglich. Kleine Carrageen-Moleküle können die Darmschleimhaut schädigen und Tumore im Darm verursachen. Sie kommen aber nicht in Lebensmitteln vor. Größere Moleküle, die die Lebensmittelindustrie normalerweise einsetzt, haben diese negativen Eigenschaften nicht. Trotzdem muss weiter geprüft werden, ob sich große Moleküle im Darm zu kleinen, bedenklichen Molekülen abbauen können. Wissenschaftler fordern: Kinderlebensmittel sollten vorsichtshalber frei von Carrageen sein. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 410: Johannisbrotkernmehl

Gelier- und Verdickungsmittel aus den Früchten des Johannisbrotbaumes. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Bei hoher Dosis, die normalerweise in Lebensmitteln nicht vorkommt, abführende Wirkung möglich. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 412: Guarkernmehl

Verdickungs- und Mehlbehandlungsmittel sowie Füllstoff aus Samen der Guarpflanze. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Allergische Erscheinungen, wie Magen-Darm-Erkrankungen, Bäcker-Asthma oder Kontaktekzeme wurden beschrieben. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung. In Einzelfällen allergieauslösend. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.


E 414: Gummi arabicum

Verdickungsmittel, Stabilisator und Füllstoff. Getrocknete Gummiabsonderung einer Akazienart. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Darf in vielen Ländern (zum Beispiel Belgien und Frankreich) bestrahlt werden. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 415: Xanthan

Verdickungs- und Geliermittel auf pflanzlicher Basis. Wird mit Hilfe von Bakterien aus zuckerhaltigen Substraten gewonnen. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd und in hoher Dosis abführend. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.


E 420: Sorbit/ Sorbitsirup

Zuckeraustauschstoff, Süßungsmittel, Feuchthaltemittel und Trägerstoff. Hergestellt durch chemische Umsetzung von Traubenzucker. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an. Nicht für Getränke zugelassen. Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl mehr als 20 Gramm pro Tag zu einer stark abführenden Wirkung und Krämpfen führen können. Diese Menge kann zum Beispiel in 30 Gramm Diät-Konfitüre enthalten sein. Vom häufigen Verzehr - mehr als 20 Gramm pro Portion oder 50 Gramm am Tag - ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 421: Mannit

Zuckeraustauschstoff, Süßungsmittel, Trennmittel und Trägerstoff. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an. Kann zu Durchfall und Blähungen führen. Für gentechnisch hergestelltes Mannit ist eine abschließende Bewertung zur Zeit nicht möglich. Vom häufigen Verzehr - mehr als 50 Gramm am Tag - ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 422: Glycerin

Füllstoff- und Feuchthaltemittel. Kommt von Natur aus in Fetten und Ölen vor. Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Auch für pflanzliche biologische Extrakte zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 440: Pektine, Amidiertes Pektin

Natürliches oder künstliches Verdickungs- und Geliermittel auf pflanzlicher Basis aus Äpfeln, Zuckerrüben oder Orangenschalen. Ist im Obst natürlicherweise enthalten. Als Ballaststoff verdauungsfördernde Wirkung. Amidierte Pektine werden durch die Behandlung mit Ammoniak gewonnen und insbesondere für Gelierzucker und Gelierhilfen verwendet. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen.
Herkunft: pflanzlich oder künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 476: Polyglycerin-Polyricinoleat

Emulgator und Stabilisator. Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Nur zugelassen für fettreduzierte und fettarme Aufstriche und Salatsaucen, Süßwaren auf Kakaobasis sowie Schokolade. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge kann leicht überschritten werden, zum Beispiel bei Kindern durch den Verzehr einer Tafel Schokolade. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nieren- und Lebervergrößerungen festgestellt. Vom häufigen Verzehr wird abgeraten.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 483: Stearyltartrat

Emulgator und Mehlbehandlungsmittel. Nur für Backwaren (außer Brot) und Desserts zugelassen. Wenige Untersuchungen veröffentlicht.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 491: Sorbitanmonostearat

Emulgator, Entschäumer oder Fettkristallbeeinflusser. Bei Stearinverbindungen tierische HErkunft möglich. Die noch akzeptierbare tägliche Aufnahmemenge kann schon durch den Verzehr von 150 Gramm Schokolade, 150 Gramm Feinbackwaren oder 300 Gramm Desserts und Zuckerwaren überschritten werden. In hoher Dosis (ab 25 Prozent im Futter) wurden im Tierversuch Organschäden, Durchfall und Blasensteine festgestellt. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich oder tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 500: Säurungsmittel

E 500: Natriumcarbonate: Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat, Natriumsesquicarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Soda oder Natron bekannt. Wird auch für Bio-Lebensmittel verwendet. Hauptbestandteil der Mineralien im Wasser. Können in hoher Dosis zu verstärkter Magensäurebildung führen. Auch für biologische Karamelmasse "Dulce de leche", Bio-Sauerrahmbutter und Dickmilch zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 501: Kaliumcarbonate: Kaliumcarbonat und Kaliumhydrogencarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Pottasche bekannt, traditionelle Triebmittel für Lebkuchen. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel zugelassen. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 503: Ammoniumcarbonate: Ammoniumcarbonat und Ammoniumhydrogencarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Hirschhornsalz bekannt. Ammoniumsalze können in hoher, in Lebensmitteln nicht üblicher Dosis, zur Übersäuerung des Blutes führen. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 513: Schwefelsäure

Säuerungsmittel. Wird zur Herstellung von Würzen und Zuckersirup eingesetzt. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen. Konzentrierte Säure kann zur Zerstörung von Körpergewebe führen. Ein derartiger Säuregrad kommt in Lebensmitteln nicht vor.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 551: Siliciumdioxid

Trennmittel. Auch als Kieselsäure bekannt. Kommt in der Natur vor. Auch für biologische Kräuter und Gewürze als Antihaftmittel zugelassen, in Nanogröße verbessert es die Fließeigenschaft von Ketchup.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 570: Fettsäuren, Speisefettsäuren

Emulgatoren, Überzugsmittel und Trennmittel. Kommen in jeder lebenden Zelle vor. Bei Fettsäureverbindungen ist tierische Herkunft möglich. Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Herkunft: pflanzlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.


E 579: Eisen-II-Gluconat

Farbstabilisator. Eisenverbindung der Gluconsäure. Nur für dunkel gefärbte Oliven.
Herkunft: künstkich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.
Ab E 600: Geschmacksverstärker

E 620: Glutaminsäure

Geschmacksverstärker aus pflanzlichem oder tierischem Rohstoffen mit Hilfe von Enzymen gewonnen. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Überdosierungen sind möglich, weil diese von der Zunge nicht mehr wahrgenommen werden. Ist zum Beispiel in der Wan-Tan-Suppe oder in Sojasoße in hohen Konzentrationen enthalten. Steht unter Verdacht, bis zu zwei Stunden nach dem Verzehr bei empfindlichen Menschen ein Taubheitsgefühl im Nacken, Rücken und Armen, sowie Herzklopfen, Kopfschmerzen und Schwächegefühl ("China-Restaurant Syndrom") auszulösen. Führt zu künstlich aufgepepptem Einheitsgeschmack, täuscht über schlechte Qualität der Lebensmittel hinweg und ist so Appetit anregend, dass Übergewicht begünstigt werden kann. Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Versteckt sich in der Zutatenliste auch hinter den Begriffen Hefe oder Brühe. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 621: Mononatriumglutamat, Natriumglutamat

Geschmacksverstärker auf pflanzlicher oder tierischer Basis. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Natriumverbindung der Glutaminsäure, siehe E 620. Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 622: Monokaliumglutamat, Kaliumglutamat

Geschmacksverstärker auf pflanzlicher oder tierischer Basis. Kaliumverbindung der Glutaminsäure, siehe E 620.Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.


E 630: Inosinsäure, Inosinat; E 631: Dinatriuminosinat, Inosinat; E 632: Dikaliuminosinat, Inosinat

Geschmacksverstärker. Dinatriuminosinat hat eine 10- bis 20-fach stärkere Geschmacksverstärkung als Glutaminsäure. Für Patienten mit erhöhtem Harnsäurespiegel bedenklich. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
Ab E 900: Süßstoffe & Co


E 900: Dimethylpolysiloxan

Schaumverhütungsmittel. Auch als Silikonöl bekannt. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich


E 901: Bienenwachs weiß und gelb

Trenn- und Überzugsmittel. Unverdaulich. Wird durch Ausschmelzen von Honigwaben gewonnen.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 903: Carnaubawachs

Natürliche Trenn- und Überzugsmittel. Unverdaulich. Wird aus einer brasilianischen Wachspalme gewonnen.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 904: Schellack

Trenn- und Überzugsmittel. Wird aus den Ausscheidungen der Gummischild-Lacklaus gewonnen.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 912: Montansäureester

Überzugsmittel. Pflanzenwachse, die aus Braunkohle extrahiert werden. Nur zur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten und exotischem Obst und Gemüse, zum Beispiel Avocados oder Mangos zugelassen. Im Tierversuch wurden gesundheitsschädliche Auswirkungen festgestellt. Vom Verzehr der Schale ist abzuraten. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 920: L-Cystein

Eiweißbaustein. Nur als Mehlbehandlungsmittel zugelassen. Bläht die Brötchen auf und verstärkt das Brötchenaroma. Kommt natürlicherweise, zum Beispiel in Pilzen oder Mais, vor. Kann auch gentechnisch hergestellt werden.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 941: Stickstoff

Treib- und Schutzgas, Kontaktgefriermittel. Kommt natürlicherweise in der Luft vor. Ist auch für Bio-Lebensmittelzugelassen. Herkunft: gasförmig
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 942: Distickstoffmonoxid

Treibgas und Extraktionslösemittel. Wird auch Lachgas genannt und beispielsweise als Narkosemittel eingesetzt. Aufgrund der geringen Einsatzmenge in Lebensmitteln ist der Beitrag zum "Treibhauseffekt" kaum relevant. Lachgasrückstände im Essen möglich (zum Beispiel bei Aufbereitung von Fertiggerichten in der Gastronomie oder in Schlagsahne). Kennzeichnung erfolgt hier nicht. Herkunft: gasförmig
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 950: Acesulfam K, Acesulfam

Süßstoff und Geschmacksverstärker. Wirkt 200 Mal süßer als Zucker. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt neun Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 951: Aspartam

Süßstoff und Geschmacksverstärker. Wirkt 200 Mal süßer als Zucker. Eiweißbaustein. Wird teilweise (zum Beispiel in Japan und in den USA) gentechnisch hergestellt. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Einige Menschen leiden unter der seltenen Krankheit Phenylketonurie. Diese dürfen das im Aspartam enthaltenen Phenylanalin nur im begrenzten Umfang aufnehmen. Daher schreibt der Gesetzgeber folgenden Hinweis vor: "enthält eine Phenylalaninquelle". Eine eventuelle Gefährlichkeit von Aspartam ist in den letzten zehn Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden. Zahlreiche weltweite Studien haben die Unbedenklichkeit von Aspartam belegt, italienische Forschungsergebnisse zeigten jedoch ein höheres Tumorrisiko bei Ratten (Hirntumore, Blutkrebs oder Nierenkrebs). Die Ergebnisse werden von vielen Wissenschaftlern angezweifelt. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich, für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 952: Cyclamat, Cyclohexansulfamidsäure und ihre Natrium- und Calcium-Salze

Süßstoffe. Wirken 30 bis 50 Mal süßer als Zucker. Führten im Tierversuch in hohen Konzentrationen zu Blasenkrebs, verminderter Fruchtbarkeit und Zellveränderungen. Daher in den USA verboten. In neueren europäischen Untersuchungen konnten diese Befunde nicht bestätigt werden. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge wurde inzwischen auf sieben Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gesenkt. Begründung: Kinder können den ADI-Wert schnell überschreiten (zum Beispiel mit Limonade oder Süßigkeiten). So kann ein Kind mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm mit der Aufnahme eines einzigen Glases eines cyclamathaltigen Getränkes die zulässige Tagesdosis bereits überschreiten. Ist daher in der EU in Kaugummis und Bonbons verboten worden. Die Höchstwerte für Cyclamat in Getränken sollen von 400 Milligramm auf 350 Milligramm pro Liter gesenkt werden, kritische Wissenschaftler fordern eine Absenkung auf mindestens 100 Milligramm pro Liter. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 953: Isomalt

Süßungsmittel und Zuckeraustauschstoff aus Zuckerrüben. Greift nicht die Zähne an. Hat ca. die halbe Süßkraft von Zucker. Aufnahmemengen von mehr als 20 bis 30 Gramm können abführend wirken und zu Blähungen führen. Diese Menge ist zum Beispiel in einer halben Tafel Diätschokolade enthalten. Vom häufigen Verzehr - mehr als 20 bis 30 Gramm pro Portion oder 50 Gramm am Tag - ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 954: Saccharin und seine Natrium-, Kalium- und Calciumsalze

Süßstoffe. Können bitteren und metallischen Beigeschmack hervorrufen. 500 Mal süßer als Zucker. In alten Tierversuchen wurde die Entstehung von Krebsgeschwüren nachgewiesen, neuere Studien stellen dies in Frage. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt fünf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 955: Sucralose

Süßstoff. 500 bis 600 Mal intensiver als Zucker. Vorkommen insbesondere in nichtalkoholischen Getränken, Desserts oder Süßwaren. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 15 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 957: Thaumatin

Süßstoff und Geschmacksverstärker für Aromen. Wirkt 3000 Mal süßer als Zucker. Eiweißbaustein aus einer afrikanischen Pflanze. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 962: Aspartam-Acesulfam-Salz

Süßstoff, eine Mischung aus zwei Dritteln Aspartam und einem Drittel Acesulfam. Leichtlösliche Kristalle für nichtalkoholische Getränke oder Süßwaren, wirken beim Kaugummi auch konservierend. Warnhinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" vorgeschrieben. Siehe auch E 951 und E 950. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 965: Maltit/ Maltitsirup

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Feuchteregulator. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Hat eine geringere Süßkraft als Zucker. Bei Tagesdosen über 30 bis 50 Gramm bei Erwachsenen und 20 Gramm bei Kindern können Durchfälle oder Blähungen auftreten. Vom Verzehr von täglich mehr als 30 Gramm beziehungsweise 20 Gramm bei Kindern ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 966: Lactit

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Trägerstoff. Hat halb so viel Süßkraft wie Zucker. Wird zum Teil aus Milchzucker hergestellt, auch tierische Herkunft möglich. Bei Tagesdosen von mehr als 50 Gramm können Durchfälle und Blähungen auftreten. Vom Verzehr von täglich mehr als 50 Gramm ist abzuraten.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 967: Xylit

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Trägerstoff. Hat eine ähnliche Süßkraft wie Zucker. Kann Durchfälle und Blähungen verursachen. Vom einmaligen Verzehr von über 20 Gramm oder insgesamt 50 Gramm täglich ist abzuraten. Gentechnische Herstellung möglich. Herkunft: künstlich Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich. E 1404: Oxidierte Stärke; E 1410: Monostärkephosphat, modifizierte Stärke; E 1412: Distärkephosphat; E 1413: Phosphatiertes Distärkephosphat; E 1414: Acetyliertes Distärkephosphat; E 1420: Acetylierte Stärke; E 1422: Acetyliertes Distärkeadipat
Verdickungsmittel, Stabilisator und Füllstoff. Herstellung aus genverändertem Mais möglich.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/lebensmittelkennzeichnung-die-wichtigsten-e-nummern-3084260.html

Aromen, Enzyme, Geschmacksverstärker: Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Ungesundes erkennen, besser essen, STERN.de, 29.12.2018
Was in Lebensmitteln steckt, steht nicht immer auf dem Etikett: Hersteller müssen nicht alles nennen, was sie verwenden. Und was sie angeben, ist oft nur schwer zu verstehen. Eine Gebrauchsanleitung.
Das Bild zeigt drei Joghurtbecher, vor denen ein Löffel liegt.
Im Erdbeerjoghurt muss nur wenig Erdbeere stecken. Ist ein Erdbeerjoghurt ein Joghurt voll mit Erdbeeren? Nur bedingt. Es kommt auf die Details an: So muss ein Becher, auf dem "Erdbeerjoghurt" steht, nur neun Gramm echte Früchte enthalten, wenn der gesamte Inhalt 150 Gramm beträgt. Das entspricht etwa einer halben Erdbeere. Spricht die Verpackung von einem "Joghurt mit Fruchtzubereitung", reichen sogar weniger als sechs Gramm, was einem Drittel einer Beere entspricht. Und noch mehr knausern können Hersteller bei einem "Joghurt mit Erdbeergeschmack".
Und der Geschmack? Hat ziemlich sicher wenig mit der Originalfrucht zu tun. Erdbeeren etwa verlieren während der industriellen Verarbeitung ihr Aroma und schmecken nur noch fade. Das ist bei vielen anderen Originalzutaten auch so. Deshalb helfen viele Hersteller mit Ersatzstoffen aus dem Labor nach und fügen je nach Produkt weitere chemische Helfer hinzu, etwa Aromen, Konservierungs- und Verdickungsmittel sowie Farbstoffe. In herzhaften Produkten kommen auch andere Stoffe hinzu, etwa Geschmacksverstärker.
Hinter den E-Nummern verbergen sich 316 Zusatzstoffe
Sogenannte Zusatzstoffe müssen gemäß Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung bei verpackten Produkten auf der Zutatenliste aufgeführt sein. Diese Substanzen verdicken, säuern, machen länger haltbar oder größer, sie färben oder verstärken den Geschmack.
Zurzeit sind in der Europäischen Union 316 Stoffe als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Nicht jede dieser E-Nummern steht jedoch für einen eigenen Wirkstoff. Viele kennzeichnen lediglich verschiedene Varianten einer Substanz.
Nicht giftig, aber umstritten: der Zusatzstoff Amaranth
Auf der Packung müssen Zusatzstoffe wahlweise mit ihrem chemischen Namen oder ihrer E-Nummer erwähnt sein. Das "E" steht für Europa, die Ziffern dahinter beschreiben EU-einheitlich die Stoffe von E 100 (für den Gelbwurzel-Farbstoff Kurkumin) bis E 1520 (für das Lösemittel Propylenglycol). Die Substanzen sind prinzipiell keine Schadstoffe, sie sind nicht giftig und in den verwendeten Konzentrationen nicht gesundheitsschädlich.
Umstritten sind sie dennoch. Einige stehen im Verdacht, hoch dosiert zu Durchfall zu führen oder bei empfindlichen Menschen Allergien oder Pseudoallergien auszulösen. Die Verbraucherzentralen sehen bei etwa 50 Zusatzstoffen Gefahren, vor allem für Menschen mit Allergien oder Asthma. Von einigen Stoffen raten sie ganz ab, etwa vom Zusatzstoff Amaranth (E 123), einem künstlich erzeugten, roten Farbstoff, der in einigen Spirituosen zugelassen ist. Er steht unter Krebsverdacht.
Was "natürliches" Aroma bedeutet
Bei Zusatzstoffen können Verbraucher immerhin noch den Namen nachschlagen. Wenn es um den Geschmack von Lebensmitteln geht, sind sie dem Hersteller auf Treu und Glauben ausgeliefert: Rund 2700 verschiedene Aromastoffe dürfen in der EU ohne Angabe der Substanz verwendet werden. Auf der Verpackung reicht der pauschale Hinweis "Aroma", gelegentlich ergänzt durch den wohlklingenden Zusatz "natürlich". Die Begriffe "naturidentisch" oder "künstlich" werden nach der 2008 verabschiedeten EU-Aromenverordnung seit dem 20. Januar 2011 nicht mehr verwendet.
Diese Unterscheidung zwischen natürlich und naturidentisch war ohnehin nur eine Frage der Rohstoffe - aus dem Labor kamen beide: Die sogenannten natürlichen stammen aus Mikroben, Pflanzen oder Tieren. Das können aber - auch beim Erdbeerjoghurt - ganz andere sein als jene, nach denen sie schließlich schmecken.
Fruchtaromen lassen sich beispielsweise aus Schimmelpilzen oder, im Falle der Erdbeere, aus bestimmten Hölzern gewinnen. Die Bezeichnung "natürlich" bedeutet nur, dass der Rohstoff von Naturprodukten stammt. Künstliche Aromen sind chemische Kopien eines natürlichen Geschmacks.
Und noch etwas ist dabei zu beachten: Die Bestandteile im Aroma, die für den Geschmack verantwortlich sind, machen nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg etwa zehn bis 20 Prozent aus. Daneben dürfen Aromen, Füllstoffe, Lösungsmittel, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe enthalten. Da die Zutaten der Aromen nicht kennzeichnungspflichtig sind, tricksen manche Hersteller und verstecken ungeliebte Zusätze wie Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker. Sie müssen dies aber nicht in der Zutatenliste angeben.
Unbenannt bleiben technische Hilfsstoffe
Nicht kennzeichnungspflichtig sind auch technische Hilfsstoffe wie Enzyme, die bei der Herstellung zum Klären, Trennen oder Entfärben benutzt werden. Zwar werden sie grundsätzlich entfernt, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben. Reste können dennoch ins fertige Lebensmittel gelangen.
Für manche Produkte sind überhaupt keine Zutatenlisten vorgeschrieben, etwa für Wein oder Schnäpse. Auch unverpackt verkaufte Ware darf ohne nähere Angabe über den Ladentisch gehen, beispielsweise Käse von der Frischetheke sowie Fleisch und Wurst beim Schlachter. "Nur bestimmte Zusatzstoffe müssen mit ihrem Klassennamen auf einem Schild stehen - ohne den Zusatzstoff selbst zu nennen", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Ein Beispiel: Bei einer Wurst aus der Bedientheke mit Natriummonoglutamat reicht die Kennzeichnung ´mit Geschmacksverstärker´ aus."
Wann Gentechnik gekennzeichnet wird
Lebensmittel, Zutaten oder Zusatzstoffe aus gentechnisch veränderten Organismen müssen gekennzeichnet werden, sobald ihr Anteil in einem Produkt oder in einer Zutat 0,9 Prozent übersteigt. Dabei ist es egal, ob die gentechnische Veränderung im Endprodukt nachweisbar ist oder nicht. Beispiele sind Öl aus gentechnisch verändertem Raps oder Lecithin aus gentechnisch veränderten Sojabohnen.
Fleisch, Eier oder Milchprodukte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, müssen dagegen keinen Hinweis auf Gentechnik tragen. Das Gleiche gilt für Zusatzstoffe, die mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, zum Beispiel der Süßstoff Aspartam. Solche Substanzen muss der Hersteller nicht deklarieren, wenn im Lebensmittel, etwa in einem Kaugummi, keine Bestandteile der Mikroben übrig bleiben. Für Allergiker sind die Angaben lebenswichtig
In der EU müssen seit 2005 Zutaten gekennzeichnet werden, die besonders häufig Allergien auslösen. Diese Regelung galt zunächst für verpackte Ware, mittlerweile aber auch für lose. Zwölf Produktgruppen sind betroffen. Sie sind für etwa 90 Prozent der Allergien und Unverträglichkeiten verantwortlich: glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch (Milcheiweiß, Laktose), Nüsse, Sellerie, Senf, Sesam sowie Schwefeldioxid und Sulfite. Ab Ende 2008 müssen auch Lupinen und Weichtiere wie Schnecken auf der Packung stehen.
Zusammengesetzte Zutaten - etwa eine sogenannte Fruchtzubereitung im Joghurt - müssen seit einigen Jahren mit all ihren Einzelbestandteilen aufgelistet werden, ebenfalls ein Fortschritt für alle Überempfindlichen.
Hier gibt es allerdings wieder Ausnahmen: Bei Kräutern und Gewürzmischungen, Konfitüren, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen, Fruchtsäften und Fruchtnektar oder Jodsalz will es der Gesetzgeber bis heute nicht so genau wissen - falls diese Mischungen im Lebensmittel weniger als zwei Prozent ausmachen und keines der gerade erwähnten Allergene enthalten sind.
Komplizierte Listen
Was Allergikern und gut informierten Skeptikern hilft, kann die Masse der Verbraucher allerdings auch verwirren. Schließlich liest sich bereits jetzt so manche Zutatenliste wie ein Chemiebuch. Hersteller, die es gut meinen und freiwillig mehr angeben, als sie müssen, erreichen möglicherweise das Gegenteil: Der Verbraucher schaut gar nicht mehr hin oder lässt sich von Produkten mit langer Zutatenliste abschrecken.
Die Menge kryptischer Bezeichnungen auf der Packung ist kein Anhaltspunkt dafür, wie riskant der Inhalt ist. Denn längst nicht alles, was auf Fachchinesisch gefährlich klingt, ist es auch. Riboflavin zum Beispiel ist schlicht und einfach Vitamin B2. Alpha-Tocopherol ist dasselbe wie Vitamin E.
Pasteurisiert oder homogenisiert - wo ist der Unterschied?
Hilfreicher bei der Orientierung können deshalb zunächst einige leicht zu merkende Regeln aus der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung sein: Auf der Packung muss stehen, wie viel drin ist, wer der Hersteller ist, was die Ware kostet und wie lange sie sich mindestens genießbar halten soll.
Manchmal muss auch ein Verarbeitungsverfahren genannt werden, etwa bei Milch: Pasteurisiert heißt, dass sie durch eine Wärmebehandlung haltbar gemacht wurde. Homogenisiert bedeutet, dass die enthaltenen Fetttröpfchen dank technischer Hilfe fein verteilt sind. Die Reihenfolge der Zutatenliste steht fest: Sie wird nach dem Mengenanteil im Lebensmittel sortiert. Der größte steht immer am Anfang, der kleinste am Schluss.
Hersteller schummeln bei unverpackten Lebensmitteln
Jede Zutatenliste ist nur so gut wie der Hersteller, der sie zusammenstellt. Oft genug wird geschummelt, vor allem bei unverpackter Ware. Da werden etwa Farb- und Konservierungsstoffe gern verschwiegen, oft bei Feinkostsalaten. Die Lebensmittelüberwachung, die in Deutschland für die korrekte Kennzeichnung zuständig ist, stellt immer wieder Verstöße fest.
Mal steht nicht drauf, was drauf stehen sollte, mal steht etwas drauf, was nicht drin ist. So entdeckten die Hamburger Lebensmittelkontrolleure vor einigen Jahren bei Fetakäse, dass fast die Hälfte der Produkte überhaupt nicht aus Schafsmilch bestand, sondern aus Kuhmilch. Ein Anbieter war noch dreister - und setzte Analogkäse ein.
Saubere Etiketten
Besonders irreführend sind Hinweise, mit denen Produzenten damit werben, dass ihre Ware "ohne Konservierungsstoffe", "ohne Geschmacksverstärker", "ohne Farbstoffe" oder "ohne Aromastoffe" auskommt. In Fachkreisen heißt so etwas "Clean Label", ein sauberes Etikett. Dem Verbraucher werde so suggeriert, dass er ein natürliches Produkt kauft - was aber nicht der Fall ist, kritisiert die Verbraucherzentrale Hamburg. "Clean Label sind meist ein überflüssiges Marketinginstrument der Hersteller", sagt Verbraucherschützer Valet. "Zum Beispiel enthalten manche Produkte, die angeblich ´ohne Konservierungsstoffe´ auskommen, Essigsäure und weitere Säuerungsmittel als Zutat. Diese Stoffe haben auch eine konservierende Wirkung."

Ein anderes Beispiel: Auf der Zutatenliste von Produkten, die angeblich keine Geschmacksverstärker enthalten, findet sich häufig Hefeextrakt. Laut Gesetz handelt es sich hierbei nicht um einen Zusatzstoff, der eine E-Nummer trägt. Die Industrie nennt es gar ein "natürliches Lebensmittel", das von Natur aus Glutamat enthalte. Mit der Natur ist es aber wie bei Tütensuppen nicht weit her: Wie der Name verrät, wird der Stoff aus Hefe gewonnen, hat aber mit dem Ursprungsprodukt nur noch wenig zu tun. Hierbei werden die Proteine aus abgestorbenen Hefezellen herausgelöst - das ist der Extrakt, der in großen Mengen in Fertigprodukten eingesetzt wird, übrigens auch in Bio-Produkten.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/tricks-aroma-geschmacksverstaerker-lebensmittel-3092064.html

US-Studie: Fruchtsaft - ein Killer? Was es mit den Berichten auf sich hat, STERN.de, 21.05.2019
"Fruchtsaft erhöht das Sterberisiko um 24 Prozent" oder "Zu viel Fruchtsaft kann das Leben verkürzen": Diese und ähnliche Meldungen machen derzeit im Netz die Runde. Anlass für die Berichterstattung ist eine US-Studie, die jüngst im Fachblatt "Jama" erschienen ist.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fruchtsaft---ein-killer--was-es-mit-den-berichten-auf-sich-hat-8719774.html

Krebserregende Chemikalien: So gefährlich ist PFC in Kleidung, Bechern und Pfannen
PFC, Krebs, Krebsrisiko, Chemikalien, Trinkwasser, Coffee-to-go, Teflon, Pfanne, Perfluoroktansäure, PFOA, PFOS
Sebastian Kaulitzki - Fotolia 3-D-Aufnahme einer Krebszelle
, 12.08.2016
Was noch wenig bekannt ist - viele Nahrungsmittel, Wasser und sogar Luft enthalten PFC. Die Chemikalien könnten das Erbgut schädigen und Krebswachstum begünstigen. FOCUS Online erklärt, wie Sie sich vor der versteckten Gefahr schützen können.
Viele Produkte, die wasser-, fett- und schmutzabweisend sind, enthalten die Chemikalien PFC.
Gelangen diese einmal in die Umwelt, baut es sich nicht mehr ab.
Beispielsweise über das Trinkwasser gelangt der Stoff in unseren Körper.
PFC begünstigt Nierenkrebs.
Wer sich morgens einen Kaffee im Coffee-to-go-Becher mitnimmt und sich abends eine Pizza vom Italiener gönnt, denkt beim Genuss wahrscheinlich nicht an giftige Stoffe. Doch in den Verpackungen verstecken sich oft gesundheitsschädliche Chemikalien.
Bekannt ist, dass Medikamentenrückstände und Gifte aus Industrie und Landwirtschaft oder Bisphenole im Plastik in Trinkwasser und Lebensmittel stecken. Dieser Giftcocktail enthält jedoch noch weitere, mindestens ebenso gefährliche Zutaten, die bisher wenig beachtet wurden:
PFC, also perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien. Am bekanntesten darunter sind Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonsäure (PFOS). Sie sind einerseits giftig, andererseits wahrscheinlich krebserregend. Hodenkrebs durch Perfluoroktansäure (PFOA)?
"PFOA, also Perfluoroktansäure, steht im Verdacht, Hoden- und Nierenkrebs auszulösen", sagt Annegret Biegel-Engler, PFC-Expertin am Bundesumweltamt. Hinweise darauf gab eine Studie von Wissenschaftlern in West Virginia, USA.
Sie untersuchten die Auswirkungen von PFC auf Menschen, die nahe einer Fabrik lebten, die diese Chemikalien herstellte. Bei ihnen traten neben Krebs und zusätzlich folgende Krankheiten häufiger auf als in Gegenden, in denen PFOA nicht im Trinkwasser vorkommt:
Dickdarmentzündungen
Schilddrüsenerkrankungen
hohe Cholesterinwerte
Bluthochdruck in der Schwangerschaft
Fest steht, dass PFOA giftig für das Ungeborene ist. Tierstudien zeigten außerdem, dass die Chemikalien in Zusammenhang mit Leberkrebs stehen und die Fortpflanzung gefährden können.
Besonders tückisch: Sogar Embryos bekommen die Chemikalien ab. Die Substanz wird sozusagen weiter vererbt. Das heißt, bereits während der Schwangerschaft ist das Ungeborene der mütterlichen PFOA-Belastung ausgesetzt. In der Stillzeit überträgt die Mutter PFOA durch die Muttermilch auf den Säugling.
PFC ist überall - von der Antarktis bis zum Meeresgrund
Doch nicht nur in der Nähe entsprechender chemischer Werke kann eine Belastung mit den gefährlichen Stoffen drohen. An PFC kommt keiner vorbei. Die riskante Substanzgruppe, zu der mehr als 800 Verbindungen zählen, ist heute überall zu finden - von der Antarktis über den Himalaya bis zum Meeresboden, in allen Pflanzen, Tieren und dem Wasser.
Doch woher stammen die PFC? "Wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Fähigkeiten werden PFC bereits seit den 60er-Jahren in den verschiedensten Verbraucherprodukten verwendet", berichtet Biegel-Engler.
Das sind vor allem:
Regen- und Outdoorkleidung
Teppiche
Polstermöbel
Tischdecken
antihaftbeschichtes Kochgeschirr wie Pfannen
wasser- und fettabweisendes Papier und Pappe (z. B. Backpapier, Pappbecher)
Lebensmittelverpackungen wie fettabweisende Fast-Food-Behälter und Pizzaschachteln
Baustoffe, Wetterschutzfarben- und -lacke, Imprägnierungsmittel, Feuerlöschschäume

PFC kann die Natur nicht abbauen
Die Chemikalien gelangen aus diesen Quellen während der Herstellung und Abfallbeseitigung, bei der Verwendung und beim Waschen in die Umwelt - bleiben dort und werden immer mehr. Denn das große Problem bei PFC: Sie sind in der Natur nicht abbaubar. Die Fakten, warum PFC so stabil sind:
Sie sind hitze- und UV-beständig, widerstehen bakteriellem und enzymatischem Abbau. Mikroorganismen können sie in unter umweltrelevanten Bedingungen nicht abbauen, wie das mit anderen Giften manchmal gelingt.
Auf diese Weise kontaminieren sie Oberflächengewässer, Böden, Grundwasser, damit auch unser Trinkwasser und viele Nahrungsmittel, wie etwa Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst. Und über die Nahrung, verunreinigtes Trinkwasser und die Luft gelangen PFC in den Körper.
Wo sich PFC im Körper ablagert
Dabei reichert sich vor allem eine Gruppe der PFC, die mit langen Kohlenstoffketten, äußerst stabil im Blut an. Dort binden sie an Proteine und bleiben im Körper. "Die Halbwertzeit von PFOA im menschlichen Blut beträgt dreieinhalb bis viereinhalb Jahre", sagt die Expertin. Dann ist erst die Hälfte der Gifte verschwunden.
Bei den kurzkettigen PFC, die als weniger toxisch gelten und deshalb von einigen Hersteller bereits vermehrt genutzt werden, beträgt die Halbwertzeit immerhin noch Tage bis Monate, je nach Substanz.
PFC sammeln sich, so vermuten Wissenschaftler, in folgenden Organen an:
Leber
Nieren
Gehirn
Knochen
Das schadet Ihrer Leber
Unser PDF-Ratgeber erklärt Ihnen die wichtigsten Funktionen der Leber und wie Sie Beschwerden wie Völlegefühle bekämpfen.
Zum PDF-Ratgeber
PFC-Belastung in Deutschland
Erst PFC-Skandale in den vergangenen Jahren - etwa die Grundwasserkontamination in Rastatt (Baden-Baden) oder Düsseldorf - weckten in Deutschland das öffentliche Interesse für die gefährlichen Chemikalien.
Im ersten Fall hatte Dünger, dem Klärschlamm aus einer Papierfabrik zugesetzt wurde, das Grundwasser mit PFC belastet. In Düsseldorf hatten Löschmittel am Flughafen die Gewässer mit PFC kontaminiert.
Auf PFC wird nicht in allen Bundesländern geprüft
Danach wurden Fragen lauter, wie viel PFC die Gewässer in Deutschland womöglich aufweisen und ob auch Lebensmittel womöglich kontaminiert sein könnten. Doch erst einige Bundesländer untersuchen regelmäßig Trinkwasser und Lebensmittel in diesem Zusammenhang, wie etwa Bayern und Nordrheinwestfalen.
Bestes Angebot auf BestCheck.de
PFC-Grenzwerte stehen noch nicht fest
Grenzwerte für Deutschland existieren übrigens noch nicht. Es gibt derzeit nur einen Richtwert. Der liegt bei 0,3 Nanogramm PFC pro Liter Wasser. Der langfristige Vorsorgewert liegt bei 0,1 µg/L. Allerdings, so versichert die Expertin, überprüft die Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt den Leitwert.
"Das Umweltbundesamt hat schon einige PFC als besonders besorgniserregende Chemikalien unter der Europäischen Chemikalienverordnung REACH identifiziert und auch ein Verbot für die Herstellung und Verwendung von PFOA und Stoffen, die zu PFOA abgebaut werden können, vorgeschlagen" sagt Biegel-Engler.
"Tatsache ist jedoch, dass PFC weltweit verbreitet ist", sagt Biegel-Engler. Deutschland bildet dabei sicher keine Ausnahme. Diese Umweltbelastung ist nicht mehr umkehrbar. Wichtig wäre es deshalb, weitere Kontamination zu vermeiden oder wenigstens einzuschränken.
So schützen Sie sich vor PFC
Doch wie kann sich der Verbraucher vor diesen Giften schützen? Wer folgende Tipps beachtet, senkt seine persönliche PTC-Belastung oder hält sie wenigstens niedrig:
Benutzen Sie Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung nur streng nach Anweisung - also nicht überhitzen lassen. Hat die Beschichtung in der Pfanne bereits einen Kratzer, sollte sie nicht mehr benutzt werden.
Wägen Sie ab, ob Coffee-To-Go und Fast-Food mit den Verpackung wirklich so sinnvoll sind, wenn es um die Vermeidung von PFC geht.
Überlegen Sie, ob Ihre Regenkleidung tatsächlich für Stunden vor Nässe schützen soll, oder ob nicht eine andere Beschichtung, etwa aus Wachs, es ebenso tut.
Entscheiden Sie, ob Sie wirklich einen Teppich brauchen, der chemisch aufbereitet ist und deshalb Schmutz abweist. "Ein Wollteppich mit seinem natürlichen Wollfett ist von Natur aus schmutzabweisend", sagt die Expertin.
Fragen Sie beim Kauf von Pfannen und Töpfen, ob dabei PFC verwendet wurde oder eine unbedenkliche Chemikalie. Dieses Recht auf Auskunft haben Sie auch etwa beim Kauf von Kleidung. Im Rahmen der "Detox-Kampagne" von Greenpeace haben sich übrigens einige Firmen verpflichtet, die Kleidung zu entgiften und bis zum Jahr 2020 diese Giftstoffe durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen. Zu den Firmen gehören unter anderem Aldi, Lidl, Tchibo, Puma, Nike, Adidas, C&A und viele weitere.
Video: So krank macht Chemie im Essen
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/lebensmittelskandale/krebserregende-chemikalien-so-gefaehrlich-ist-pfc-in-kleidung-bechern-und-pfannen_id_5816579.html

PFC-Belastung bei Markenklamotten: Greenpeace entdeckt Gifte in Outdoor-Kleidung, FOCUS Online, 29.10.2012
Umweltschutz, The North Face, PFC, Patagonia, Marmot, Kleidung, Kaikkialla, Jack Wolfskin, Christiane Huxdorff, Greenpeace, Gesundheit, Chemikalien, Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie dpa Deutschland ist der größte europäische Markt für Outdoor-Produkte
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien in wetterfester Kleidung. Die gefundenen Substanzen sind teils krebserregend. Die deutsche Outdoor-Branche kennt das Problem schon seit Jahren.
Die Hersteller von Outdoor-Jacken würden für ihre Produkte mit Bildern von unberührter Natur werben, aber gleichzeitig Schadstoffe einsetzen, die im Polareis, in der Tiefsee und sogar in Muttermilch nachgewiesen würden, kritisierte Greenpeace am Montag in Hamburg.
Zwei Labore hatten in Jacken der Marken "The North Face", "Patagonia", "Jack Wolfskin", "Kaikkialla" und einer Kinder-Hose von "Marmot" perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien (PFC) nachgewiesen. Sie könnten sich in Umwelt und Nahrung anreichern und sich auf die menschliche Gesundheit auswirken. "Die Outdoor-Branche muss entgiften und gefährliche Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen", erklärte Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von Greenpeace.
14 Kleidungsstücke hat Greenpeace auf PFC und weitere Schadstoffe testen lassen. In allen untersuchten Markenprodukten wurden PFC in Beschichtungen und/oder Membranen gefunden. Besorgniserregend seien auch die Test-Ergebnisse der hormonell wirksamen Weichmacher - sogenannter Phthalate - und der Nonylphenolethoxylate (NPE): Den höchsten NPE-Gehalt fand Greenpeace in einer Kinder-Regenjacke von Seven Summits, den höchsten Wert an Phthalaten in einem Kinder-Poncho von Northland.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/pfc-belastung-bei-markenklamotten-greenpeace-entdeckt-gifte-in-outdoor-kleidung_aid_848546.html

Umweltschäden
Das gefährliche Erbe einer Chemiefabrik in Oberbayern
, STERN.de, 23.06.2019
Das Gift von gestern wird zum Risiko für die Zukunft: "In Altötting wird das Grundwasser noch über Jahrzehnte die von der Trinkwasserkommission vorgegebenen Leitwerte überschreiten." Ein Lehrstück aus Oberbayern.
https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/altoetting--das-gefaehrliche-erbe-einer-chemiefabrik-in-oberbayern-8764342.html

Lebensmittel: Nervengift im Apfelmus durch faulige Früchte, FOCUS Online, 05.02.2016
Apfelsaft und Apfelmus können das Schimmelpilzgift Patulin enthalten, wenn keine einwandfreien Früchte verarbeitet werden.
Bei einer Untersuchung von neun Säften und zehn Sorten Mus im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock wurde in einer Mus-Probe die gesetzliche Höchstmenge für Patulin um mehr als 200 Prozent überschritten, teilte das Landesamt am Freitag mit. In zwei Proben Apfelsaft sei das Nervengift ebenfalls entdeckt worden, jedoch deutlich unterhalb der erlaubten Höchstmenge. Weitere Mängel bei den Säften sei in zwei Fällen eine falsche Kennzeichnung, zum Beispiel die unerlaubte Werbung "ohne Zuckerzusatz" sowie einmal eine Verdünnung mit Wasser. Mikrobiologisch seien alle sechs Apfelsäfte von Herstellern aus Mecklenburg-Vorpommern in Ordnung gewesen. Patulin kann zu Erbrechen und Verdauungsstörungen führen, außerdem soll es leberschädigend sein. Untersuchungen hätten gezeigt, dass das Gift in der Regel nur in den fauligen Stellen einer Frucht enthalten ist, nicht im gesunden Gewebe.
https://www.focus.de/regional/rostock/lebensmittel-nervengift-im-apfelmus-durch-faulige-fruechte_id_5263496.html

Mit Vorsicht genießen: Diese Früchte sind echte Zuckerbomben, STERN.de, 20.08.2018
Diese Obstsorten haben es in sich: Vitamine und Ballaststoffe machen sie zum perfekten Snack. Doch man sollte sie in Maßen geniessen.
Von manchen Obstsorten sollten Sie nicht zu viel essen. Mangos sind süß und saftig. Aber Sie sollten diese nur in Maßen geniessen. Sie beinhalten etwa 50 Gramm Zucker pro Frucht. Genießen Sie sie pur oder im Smoothie, aber übertreiben Sie es nicht. Litschis sehen von außen hart und stachelig aus, aber innen sind sie süß und lecker. Sie sind eine Vitamin-C-Bombe, aber auch voller Zucker. 100 Gramm Litschi enthalten 10 Gramm Zucker. Die Feige hat es ebenfalls in sich: Bei mittlerer Größe enthält sie mindestens 8 Gramm Zucker. Übrigens können Feigen helfen, Backwaren frisch zu halten. Obst ist zwar gesund, aber auch zuckersüß.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-fruechte-sind-echte-zuckerbomben-8205174.html

Experten entkräften Werbeversprechen: Die Superfood-Lüge: Darum können Sie in Zukunft auf die teuren Exoten verzichten
Chia-Samen, Acai- oder Goji-Beeren, Spirulina und Kokosöl - sie alle sollen von Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien nur so strotzen und unsere Gesundheit pushen: Die so genannten Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Doch so "super" sind die exotischen Früchte, Beeren und Samen gar nicht. stern TV klärt auf
, STERN.de, 29.08.2018
Kokos, Avokado, Goji-Beeren und Chia-Samen: Superfood ist "in aller Munde". Was bringt es wirklich?
Wer diese Themenankündigung angeklickt hat, interessiert sich wohl für das Thema Ernährung. Für Sie haben wir eine wichtige Information vorweg: Gerade Sie brauchen keine Superfoods! Überhaupt werden Chia-Samen, Goji-Beeren, Matcha und andere exotische Zutaten völlig überschätzt, sagt die Präventionsmedizinerin Prof. Karin Michels. Insbesondere Kokosöl, das derzeit als besonders wirkungsvoll und multitalentiert angepriesen wird, sei "das reine Gift". Das Video von dem Vortrag, den Michels an der Universität Freiburg über die Superfood-Mythen hielt, wurde schon über eine Million Mal angeklickt. Auch andere Ernährungswissenschaftler bestätigen, dass die Superfoods vor allem eines sind: teuer. Und so "super", wie vom Handel gerne behauptet, sind die exotischen Früchte, Beeren und Samen gar nicht. "An den Menschen lässt sie kaum nachweisen, dass die Superfoods ihre Versprechen auch halten", sagt die Oecotrophologin Dr. Brigitte Bäuerlein.
Zwarkönne sie nicht bezweifeln, dass jene Pflanzen viele gute Nährstoffe enthalten. Doch fast zu jedem exotischen Superfood gebe es eine heimische Alternative. Zudem müssten die Produkte aus weit entfernten Regionen eingeflogen werden und seien vielfach mit Pestiziden belastet.
https://www.stern.de/tv/die-superfood-luege--darum-koennen-sie-in-zukunft-auf-die-teuren-exoten-verzichten-8230584.html

Welt-Umwelttag: Superfoods, denen das "Super" fehlt, STERN.de, 29.08.2018
Zum Welt-Umwelttag: Manche der gelobten Superfoods sind gar nicht so super - im Gegenteil: Quinoa, Avocado und Co. schaden der Umwelt sogar.
Diese Superfoods sind nicht super
Quinoa, Avocado und Kokosöl landen wie selbstverständlich in unseren Salaten und anderen Gerichten. Aber: Superfoods sind nicht immer super. Sowohl die Umwelt als auch die Menschen in den Anbaugebieten spüren die Konsequenzen unserer Food-Hypes. Gerade am heutigen Welt-Umwelttag sollte man sich das als Konsument mal wieder in das Gedächtnis rufen.
Avocados brauchen zum Beispiel unglaublich viel Wasser, knapp 1000 Liter für ein Kilogramm. In Mexiko ist ein Großteil des Anbaugebiets außerdem in der Hand von Drogenkartellen.
Bei Quinoa sieht es nicht viel besser aus: Durch die hohe Nachfrage steigt der Preis auch in den Herkunftsländern. Bauern verkaufen die Ernte lieber komplett, als sie selbst zu essen.
Soja ist vor allem bei Veganern beliebt. Sojamilch hat zwar eine bessere Klimabilanz als Kuhmilch, doch in Südamerika wird dafür viel Regenwald abgeholzt.
Cashewnüsse kommen bei uns geschält und sauber an. Doch im Hauptanbaugebiet? In Indien müssen die Arbeiter leiden: Die Entfernung der Schale ist extrem aufwändig und kann die Hände verätzen.
In Goji-Beeren wurden schon häufiger hohe Pestizid-Belastungen festgestellt. Der Anbau in Asien unterliegt eben nicht den gleichen Richtlinien wie in Europa.
Der Boom um die Chia-Samen führt in den Anbaugebieten zu Wassermangel, weil eine künstliche Bewässerung nötig ist. Außerdem verwenden Bauern auch hier oft Pestizide.
Auch das Wundermittel Kokosöl ist nicht frei von Lastern. Hierfür wird viel Fläche abgeholzt, außerdem ist der Transport aus den Tropen - wer hätte es gedacht - mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden.
Aber zum Glück gibt es heimische Alternativen zu Superfoods. Chia kann mit Leinsamen ersetzt werden und auch Heidelbeeren sind voll mit gesunden Vitaminen - und Geld spart man damit auch noch!
https://www.stern.de/kultur/welt-umwelttag-superfoods--denen-das--super--fehlt-8110598.html

Hätten Sies gewusst?
So viele Kalorien stecken in deutscher Hausmannskost
, STERN.de, 29.09.2018
Deutsche Hausmannskost ist meist deftig und nahrhaft. Aber wie viele Kilokalorien stecken eigentlich in Kässpätzle, Schnitzel und Co? Wir geben eine Übersicht - und wie viel Sport Sie treiben müssen, um die Kalorien zu verbrennen.
https://www.stern.de/genuss/essen/so-viele-kalorien-stecken-in-deutscher-hausmannskost-7361314.html

Millionen für riskante Behandlungen
Ärzte warnen: Spendenaufrufe fördern wirkungslose oder sogar gefährliche Therapien
, FOCUS Online, 01.11.2018
Amerikanische Mediziner sind besorgt: Durch Spendenaufrufe im Netz lassen sich viele Menschen Therapien finanzieren, die auf keiner wissenschaftlichen Basis stehen. Das schadet der Gesundheit, der Glaubwürdigkeit von Crowdfunding-Plattformen und den wirklich Bedürftigen.
https://www.focus.de/gesundheit/news/spendenaufrufe-warum-sie-wirkungslose-oder-sogar-gefaehrliche-therapien-foerdern_id_9804351.html

Fake Science - Wissenschaft auf Abwegen, tagesschau.de
In dieser Scheinwelt gibt es keine Wahrheiten, keine wissenschaftlichen Regeln. Hier treffen sich Geschäftemacher, Quacksalber und Kriminelle, die sich Wissenschaft erkaufen. Mit seriösen Forschern, die sich nur verirrt haben. Klar ist: Hier wird die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft ruiniert. Eine Gefahr für uns alle.
https://www.ndr.de/info/podcast4406.html

#ImplantFiles Medtronic - Weltkonzern auf Abwegen, tagesschau.de, 28.11.2018
Der größte Medizintechnik-Hersteller der Welt heißt Medtronic. Seine Wissenschaftler haben auch in pseudowissenschaftlichen Zeitschriften publiziert und sind auf dubiosen Konferenzen aufgetreten.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/fakescience-119.html

Recherche "Fake Science" Trügerische Hoffnung aus Pseudo-Verlagen, tagesschau.de, 19.07.2018
Sie hatte Krebs und die Chancen auf Heilung standen schlecht: Da stieß Moderatorin Miriam Pielhau im Internet auf ein angebliches Wundermittel. Doch die Studien waren wenig wissenschaftlich.
Miriam Pielhau hatte ihre letzte Hoffnung darauf gesetzt: GcMAF. Ein vermeintliches Wundermittel gegen Krebs - in Deutschland nicht zugelassen. Pielhau, eine hochintelligente Frau, Journalistin und Moderatorin, bekannt aus "taff" und "Big Brother", war schwer an Krebs erkrankt. Im Internet war sie auf Studien zu dem Mittel gestoßen, berichtet ihre Freundin Eva Imhof: "Sie hat gesagt: Ich habe da jetzt ein Mittel entdeckt. Da werden im Körper die guten Zellen aktiviert, und die Krebszellen werden von den körpereigenen Zellen quasi vernichtet.´ Sie war Feuer und Flamme. Es war das Licht am Ende des Tunnels."
Moderatorin Miriam Pielhau starb im Sommer 2016 an Krebs.
Ein trügerisches Licht. Denn die Studien, die Pielhau gelesen hatte und die die Wirkung dieses vermeintlichen Wundermittels beschreiben, seien "grottenschlecht", sagt die Onkologin Jutta Hübner. Die Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschäftigt sich seit langem mit alternativen Krebstherapien. Die Publikationen zu GcMAF aber seien "vom Ansatz, von der Methodik her in keiner Weise geeignet, eine Wirksamkeit zu beweisen." Fallberichte, die veröffentlicht wurden, würden mehr Fragen aufwerfen als sie beantworteten, sagt Hübner. "Das ist überhaupt keine richtige wissenschaftliche Darstellung, wie man sie normalerweise nüchtern und mit Fakten unterlegt, machen würde."
Studien in unwissenschaftlichen Verlagen erschienen
Tatsächlich sind verschiedene Studien zu GcMAF in Pseudo-Fachzeitschriften erschienen, die wissenschaftliche Standards grob missachten. Offenbar wurden sie vor Veröffentlichung nicht durch andere, erfahrene Krebsspezialisten geprüft. Die angeblichen Forschungsarbeiten zu GcMAF finden sich oft bei einem Verlag namens "Science Publications", der seinen Sitz in Dubai hat. In diesem Verlag sind zahlreiche fragwürdige Studien erschienen. Zudem gelang es Reportern des Rechercheteams NDR, WDR und "SZ-Magazin" zwei sinnentleerte Studien bei unterschiedlichen Fachzeitschriften des Unternehmens zu publizieren. Die Firma "Science Publications" hat sich dazu auf Anfrage nicht geäußert.
Text einer Studie
Studien zu GcMAF sind vor allem in Zeitschriften veröffentlicht, die wenig Qualitätskontrolle durchführen.
Warum solche schlechten Studien veröffentlicht werden? Sie gaukeln Wirksamkeit vor, wo keine ist. GcMAF sollen nach Angaben des Vertreibers Immuno Biotech bereits mehr als 10.000 Menschen genommen haben. 450 Euro kostet die Dosis laut Internetseite für acht Wochen.
Prozess gegen Anbieter des Mittels
In London wird einem GcMAF-Anbieter derzeit der Prozess gemacht. Der Brite David Noakes, Geschäftsführer von Immuno Biotech, soll das vermeintliche Wundermittel über Jahre hinweg illegal als Medikament verkauft haben - eine Straftat. Beworben hat er es mit zahlreichen Studien, die heute noch auf seiner Internetseite stehen. Erschienen sind diese Arbeiten zumeist in pseudo-wissenschaftlichen Verlagen. Noakes selbst hat auf Anfragen nicht reagiert. Er ist nicht der Einzige, der mit GcMAF Geld verdient. Noch heute bieten auch in Deutschland Heilpraktiker und Ärzte Behandlungen mit dem umstrittenen Mittel an. Auch unter neuen Namen wie GOleic. Ein Mittel, von dem Krebsspezialistin Jutta Hübner sagt, sie würde es nicht einmal Patienten geben, bei denen sie keine weitere Therapiemöglichkeit habe. "Die möglichen schädigenden Wirkungen sind völlig unklar."

Prozess gegen Ex-Pfleger
Högel für 85 weitere Morde verurteilt
, tagesschau.de, 06.06.2019
Im wohl größten Serienmordprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte hat das Landgericht Oldenburg den Ex-Pfleger Niels Högel zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer befand ihn in 85 weiteren Fällen des Mordes für schuldig.
https://www.tagesschau.de/inland/hoegel-urteil-105.html

Fall Högel
Ex-Krankenpfleger gesteht 100 Morde
, tagesschau.de, 30.10.2018
Er wurde schon wegen Patientenmordes verurteilt - nun hat der wegen 100 Morden an Patienten angeklagte Ex-Krankenpfleger Högel gestanden. Die Vorwürfe träfen weitgehend zu, sagte er vor dem Gericht in Oldenburg.
[...] Am allermeisten schmerzt diese Frage Jürgen Röper, den Sohn von Högels letztem Opfer. Drei Wochen vor dem Prozess sitzt Röper in einem Hamburger Café. Erzählt vom letzten Telefongespräch mit seiner Mutter. Es war im Juni 2005. Renate Röper, 67, hatte sich aus der Klinik gemeldet. Die OP am Bein sei gut verlaufen, sagte sie ihrem Sohn, ihrem einzigen Kind. Ihr Oberschenkel war nach einem Sturz in der Wohnung gebrochen. Sie werde von der Klinik direkt in die Reha verlegt, sagte sie. Ob er ihr morgen ein paar Anziehsachen vorbeibringen könne.
"Sie klang total optimistisch. Wir waren erleichtert, dass es noch mal gut gegangen ist"M, sagt ihr Sohn. "Aber es war ja auch nichts Lebensgefährliches."
Doch einen Tag später klingelte wieder sein Telefon. "Ich konnte es nicht fassen! Tot? Eine Lungenembolie? Wieso das denn?"
[...] Högel sagte dazu, dass er die Taten am Klinikum Oldenburg zunächst verdrängt und sich geschämt hätte. Nach vielen Therapien habe er sich aber damit befasst, und was er jetzt wisse, das sage er auch. Das sei auch die volle Wahrheit, so Högel.
[...] Krankenpfleger hätte früher gestoppt werden können
Högels damalige Kollegen schöpften angesichts der zahlreichen Reanimationen zwar früh Verdacht, schwiegen aber meist. Der Pfleger wurde zunächst nicht einmal gestoppt, nachdem man ihn 2005 auf frischer Tat am Klinikum Delmenhorst ertappt hatte. Zwei Tage später konnte er einen weiteren Mord begehen. Erst im Laufe von mehr als zehn Jahren entdeckten die Ermittler das Ausmaß von Högels Taten. Dafür wurden mehr als 130 Leichen exhumiert und auf Medikamentenrückstände untersucht. Es gibt zahlreiche weitere Verdachtsfälle. Weil viele mögliche Opfer jedoch eingeäschert wurden, ist eine komplette Aufklärung nicht mehr möglich.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Prozess-Auftakt-Krankenpfleger-gesteht-100-Morde,hoegel282.html

St. Petri Hospital in Warburg und Patientenmord/Euthanasie ...
Was geschah im St. Petri Krankenhaus Warburg? Folter und Euthanasie im 21. Jahrhundert: Betreuungen und Palliativmedizin
www.youtube.com/watch?v=zA0T9AU5lfI

Tödliche Dosis: Berliner Patientenmord in Serie (German ...
These promotions will be applied to this item: Some promotions may be combined; others are not eligible to be combined with other offers. For details, please see the Terms & Conditions associated with these promotions. https://www.amazon.com/T%C3%B6dliche-Dosis-Berliner-Patientenmord-German-ebook/dp/B077WYYHK2

VI. Regionalisierter Patientenmord und Vernichtung im Osten ...
*Prices in US$ apply to orders placed in the Americas only. Prices in GBP apply to orders placed in Great Britain only. Prices in € represent the retail prices valid in Germany (unless otherwise indicated). www.degruyter.com/view/books/9783486596250/9783486596250.31...

Recherche "Fake Science"
Wissenschaft auf Abwegen

Mehr als 5000 Wissenschaftler deutscher Hochschulen haben Forschungsarbeiten bei scheinwissenschaftlichen Verlagen veröffentlicht. Experten sprechen von einem "Desaster für die Wissenschaft".
Qualität von Studien für Laien schwer zu durchschauen
Miriam Pielhau hat GcMAF in den letzten Wochen und Monaten Hoffnung gemacht - trügerische Hoffnung. In einem Buch, erschienen kurz vor ihrem Tod im Juli 2016, pries sie noch das scheinbare Wundermittel. Überzeugt, weil sie glaubte, seriöse wissenschaftliche Forschung studiert zu haben. Hätte sie wissen können, dass sie einem Betrug aufsaß? Nein, sagt Gerd Antes von der Cochrane Deutschland Stiftung, der seit langem medizinische Studien auf ihre Qualität prüft. Ein Patient oder seine Angehörigen hätten "nicht die geringste Chance", solche Fake-Studien zu erkennen.
Titelbild: Fake Science - Die Lügenmacher
Reportage: Fake Science - Die Lügenmacher
Geldschein in einem Reagenzglas
Podcast: Wissenschaft auf Abwegen
Über dieses Thema berichten die tagesthemen am 19. Juli 2018 um 22:15 Uhr.
Mehr zu diesem Thema:
Recherche "Fake Science": Wissenschaft auf Abwegen
Dossier zu Fake Science beim NDR
Fake Science: Wissenschaft auf Abwegen
Nachrichtenatlas | Deutschland | Berlin
Dossier zu Fake Science beim NDR
Fake Science im SR
Fake Science bei Radio Bremen
Fake Science im RBB
Fake Science im WDR
...

Stern Logo Medizin und Psychologie - Wege aus der Sucht, STERN.de, 04.04.2019
Tabletten-Abhängigkeit: Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland süchtig nach Schmerz- und Schlafmitteln
In Deutschland können rund zwei Millionen Menschen nicht mehr ohne Tabletten leben. Demnach sind vor allem ältere Männer und jüngere Frauen abhängig. Die Bundesregierung schätzt die Folgekosten auf 14 Milliarden Euro - pro Jahr.
https://www.stern.de/gesundheit/sucht/tablettensucht--fast-zwei-millionen-abhaengige-menschen-in-deutschland-8652510.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

USA
Uni-Arzt missbrauchte 177 Studenten
, tagesschau.de, 18.05.2019
An der amerikanischen Ohio State-Universität hat ein Arzt über Jahrzehnte mindestens 177 Studenten missbraucht. Dies ergab eine interne Untersuchung. Der Fall erinnert an einen Missbrauchsskandal an einer anderen US-Hochschule.
https://www.tagesschau.de/ausland/us-uni-arzt-missbrauch-101.html

Verurteilter Krankenpfleger
Niels H. soll 84 weitere Patienten getötet haben
, tagesschau.de, 28.08.2017
Niels H. sitzt bereits wegen Mordes an Patienten in Haft. Doch das ganze Ausmaß seiner Verbrechen kam erst nach und nach ans Licht. Eine Sonderkommission hat jetzt Bilanz gezogen - sie geht davon aus, dass H. weitere 84 Menschen tötete. | ndr
https://www.tagesschau.de/ardimport/regional/niedersachsen/nielsh-krankenpfleger-mord-101.html

Die Hyaluron-Party ist vorbei
Fall vor Gericht
Ein Heilpraktiker. Ein angebliches Wundermittel gegen Krebs. Drei Tote.
, STERN.de, 07.04.2019
Klaus Ross behandelte Krebspatienten mit einem angeblichen Wundermittel. Drei Menschen starben kurz darauf. Nun muss sich der Heilpraktiker vor Gericht verantworten.
https://www.stern.de/gesundheit/tod-nach-alternativer-krebstherapie--ein-heilpraktiker---drei-tote-7037856.html

Alternative Krebstherapie : Heilpraktiker darf trotz Todesfällen von Krebspatienten weiter behandeln, STERN.de, 14.08.2017
Obwohl Staatsanwälte (Stadt Krefeld) wegen fahrlässiger Tötung gegen ihn ermitteln, darf der Heilpraktiker Klaus R. nach Recherchen des stern wieder arbeiten. Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf sieht den Bevölkerungsschutz in Gefahr, doch örtliche Behörden reagieren kaum.
https://www.stern.de/gesundheit/alternative-krebstherapie--heilpraktiker-darf-trotz-todesfaellen-weiter-behandeln-7566390.html
https://blog.gwup.net/2016/08/05/die-hyaluron-party-ist-vorbei-drei-tote-patienten-einer-alternativen-krebsklinik-in-nrw/

Grippostad, Wick Medinait, Aspirin Complex: Diese beliebten Medikamente sollten Sie laut Stiftung Warentest lieber nicht nehmen, STERN.de, 24.06.2019
Gegen kleine Beschwerden nehmen viele Menschen lieber ein rezeptfreies Produkt, als zum Arzt zu gehen. Nun warnt Stiftung Warentest: Viele beliebte Medikamente sollte man lieber nicht einnehmen. Darunter sind auch Klassiker wie Wick Medinait oder Aspirin Complex.
https://www.stern.de/gesundheit/grippostad--aspirin-complex-und-co---von-diesen-medikamenten-raet-warentest-ab-8767144.html

US-Pharmaindustrie
Die Fusionitis boomt
, tagesschau.de, 29.01.2019
Medikamente sind in den USA so teuer wie fast nirgendwo sonst. Mehrere Hersteller hoben zu Jahresanfang die Preise erneut an. Mit dem Geld können sie milliardenschwere Firmenfusionen umsetzen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/us-pharmaindustrie-101.html

Betrug mit Medikamenten
Ermittler gehen gegen Pharmahändler vor
, tagesschau.de, 25.01.2019
In Baden-Württemberg, Ungarn und der Schweiz hat die Polizei Wohnungen und Firmen durchsucht. Hintergrund ist ein Betrug mit Medikamenten. Ein Großhändler soll gefälschte Mittel gegen Krebs verkauft haben.
https://www.tagesschau.de/inland/krebsmedikamente-121.html

"Globuli für alle": Krankenkassen zahlen Fantasie-Medikamente: Muss man das schlucken?, STERN.de, 14.04.2019
Deutschland und sein Krankenkassen-System: Ob privat oder gesetzlich versichert - hier bekommen wir sogar die Homöopathie bezahlt. Was es damit auf sich hat, kommentiert auch unser Autor: Solange wir uns mit Kügelchen therapieren, kann es uns so schlecht nicht gehen.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/globuli-fuer-alle--krankenkassen-zahlen-fantasie-medikamente---muss-man-das-schlucken---8658438.html

Spahn ändert Pläne: Doch kein Verbot von Online-Apotheken, tagesschau.de, 11.12.2018
Bundesgesundheitsminister Spahn verzichtet auf ein Verbot des Online-Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Dies sei europarechtlich unsicher. Stattdessen will er deutsche Apotheken fördern.
Das angepeilte Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist für Gesundheitsminister Jens Spahn vorerst vom Tisch. Es sei europarechtlich unwägbar, ob und wie ein solches Verbot umgesetzt werden könne, machte der CDU-Politiker deutlich.
https://www.tagesschau.de/inland/online-apotheke-spahn-101.html

Polizeiaktion in 116 Ländern
500 Tonnen gefälschte Medikamente
, FOCUS Online, 23.10.2018
Es geht um Schlankheits- und Potenzpillen, aber auch Krebs- oder HIV-Medizin: Bei einer Polizeiaktion in 116 Ländern sind 500 Tonnen gefälschte Medikament sichergestellt worden. Sie können extrem gefährlich sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/gefaelschte-medikamente-101.html

Gefälschte Medikamente: "Der Patient ist der Dumme", tagesschau.de
Jedes zehnte Medikament weltweit ist nach Schätzung der WHO gefälscht, in Europa bis zu jedes hundertste. Grund ist laut Experten die nach Asien ausgelagerte Produktion und ein völlig intransparentes System, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-system-101.html

Medikamentenhandel in Afrika: Gefälscht, gepanscht - gefragt, tagesschau.de, 27.12.2017
Es ist die Verzweiflung, die oft die Ärmsten in Afrika zu den Choukou-Doktoren treibt: Normale Medikamente aus der Apotheke sind zu teuer, darum kaufen sie hier. Doch die billigen Arzneien schaden meist mehr als sie helfen - oft sind sie sogar tödlich.
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika-medizin-medikamente-101.html
mehr zum Thema:
Was Verbraucher wissen müssen, 17.05.2017, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-fragen-antworten-101.html
"Der Patient ist der Dumme", 17.05.2017, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-system-101.html
Aus dem Archiv
Cholera: Ausgezehrt und alleingelassen, 12.11.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/cholera-kongo-103.html
Bill Gates: "Noch viel zu tun in Afrika", 06.07.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/interview-bill-gates-101.html

Urteil in Magdeburg: Er machte seine Opfer mit Drogen gefügig: Ex-Chefarzt verurteilt, STERN.de, 28.01.2019
Das Landgericht Magdeburg hat einen Ex-Chefarzt zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 43-Jährige soll seine Opfer mit Drogen gefügig gemacht haben - eine Frau ist dadurch an einer Überdosis gestorben.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/urteil-in-magdeburg--ex-chefarzt-zu-neun-jahren-haft-verurteilt-8555086.html

Radioaktiv: Bundesamt warnt: Einige Wildpilze immer noch stark mit Tschernobyl-Cäsium belastet, STERN.de, 22.10.2018
32 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze immer noch stark belastet, so das Bundesamt für Strahlenschutz. Das gilt vor allem in einigen Regionen Bayerns.
Wildpilze sind immer noch verstrahlt. Auch 32 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl kann das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) keine Entwarnung bei Wildpilzen geben. Das belegen Messergebnisse von zwei aktuellen Berichten. Demnach sind einige Wildpilze in einigen Regionen Bayerns immer noch stark radioaktiv belastet. "Braunscheibige und Orangefalbe Schnecklinge oder Rotbraune Semmelstoppelpilze können bis zu einige 1000 Becquerel (Bq) Cäsium-137 pro Kilogramm Frischmasse aufweisen", heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes. Bei einigen Wildpilzarten kann auch mehr als drei Jahrzehnte nach dem Tschernobyl-Unfall noch keine Entwarnung gegeben werden. Unsere Messergebnisse zeigen, dass die radioaktive Belastung dieser Pilzarten im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln nach wie vor sehr hoch ist", sagt BfS-Präsidentin Inge Paulini. Wegen seiner Halbwertszeit von rund 30 Jahren ist das aus dem Tschernobyl-Unfall stammende Cäsium-137 bisher erst rund zur Hälfte zerfallen.
https://www.stern.de/gesundheit/pilze--belastung-durch-radioaktives-caesium-nach-tschernobyl-unglueck-8411130.html

Neue Hinweise auf Verpackung: Warnung vor Aspirin, Ibuprofen und Co., tagesschau.de, 08.06.2018
"Nicht länger anwenden als vorgegeben." So soll künftig auf der Packung vor zu langer Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln wie Aspirin gewarnt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen, um Gefahren vorzubeugen.
Bei Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen, die ohne Rezept in der Apotheke zu bekommen sind, sollen neue Hinweise stärker vor einer zu langen Einnahme warnen. Auf der Außenpackung muss künftig aufgedruckt werden:
"Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!"
Verbraucherschutz als Motiv
Das sieht eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn vor, die der Bundesrat billigte. Die Maßnahme soll Verbraucher davon abhalten, Wirkstoffe wie Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure länger als vorgesehen einzunehmen. Studien zufolge nehmen ein Fünftel der Frauen und fast ein Drittel der Männer solche Analgetica länger als die vorgegebenen vier Tage, hieß es zur Begründung für die Verordnung.
Bei zu langer Einnahme oder überdosierungen können solche Mittel zu Nebenwirkungen wie Magenblutungen, Leber- und Nierenschäden oder zu Schlaganfällen führen. Darauf wird bisher schon auf dem Beipackzettel hingewiesen.
https://www.tagesschau.de/inland/schmerzmittel-warnhinweise-101.html

Italienische Rotweine: Erstklassige B-Ware, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Brunello und Barolo gehören zu den Weinen, die jeder irgendwie kennt, aber nicht jeder genießen kann. Beide Rote eint ihr fordernder Charakter. Freude am Detail ist hier unbedingt vonnöten. Von Gerald Franz
http://www.spiegel.de/stil/brunello-und-barolo-italienische-rotweine-fuer-fortgeschrittene-a-1204795.html

Verbraucher wird in die Irre geführt
Bertolli, ein italienisches Olivenöl - wie viel Italien steckt da eigentlich noch drin?
, STERN.de, 05.04.2019
Bertolli klingt so schön italienisch und schließlich steht auch auf den Olivenölflaschen "Dal 1865". Also Italienisch für: seit 1865. Damals verkaufte Francesco Bertolli zum ersten Mal Olivenöl in der Toskana. Ist das heute auch noch so?
Von Denise Snieguole Wachter
https://www.stern.de/genuss/essen/bertolli---wie-viel-italien-steckt-da-eigentlich-noch-drin--8651078.html

Industrialisierte Landwirtschaft: Millionenfacher Vogelmord - das dunkle Geheimnis des Olivenöls, STERN.de, 01.06.2019
Bei der Ernte des Olivenöls saugen riesige Maschinen jedes Jahr Millionen von Vögeln tot. Dabei wäre das Massaker leicht zu verhindern, doch die Bauern verdienen zu gut am Vogelmord.
https://www.stern.de/genuss/olivenoel---warum-millionen-singvoegel-fuer-unser-oel-sterben-muessen-8735660.html

Mehr exportiert als geerntet: Das große Oregano-Mysterium: Wie das Gewürz mit Laub gepanscht wird, STERN.de, 21.12.2018
Es wird das Oregano-Mysterium genannt. Dass sehr viel mehr Oregano exportiert als geerntet wird. Wir haben mit dem größten Oreganoproduzenten der Welt darüber gesprochen, was dahintersteckt.
https://www.stern.de/genuss/essen/oregano--warum-auf-ihrer-tk-pizza-laub-sein-koennte-8484344.html

Ökotest: Abnehmen mit Diätdrinks? Warum das keine gute Idee ist, STERN.de, 29.12.2018
Es klingt so einfach: Man muss nur davon trinken, und schon purzeln die Pfunde. Diätdrinks gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. Aber was taugen die Getränke eigentlich? Ökotest hat sie überprüft.
https://www.stern.de/genuss/trinken/oekotest-prueft-diaetdrinks--warum-sie-davon-abraten-8500954.html

Bioterrorismus: Manipulation und Konditionierung organischer Motorik
Nach einem Bericht von N24 vom 29.11.2015 gegen 0:10 Uhr ließ sich in wissenschaftlichen Studien das Hirn von Versuchstieren wie Käfern an den Neuronen elektronisch derart gezielt mit Elektornik anzapfen und steuern, über Fernsteuerung Beine nach Wunsch zu bewegen und mit den Flügeln zu schlagen. Einige Empfindungen wie Aggression verstärkten sich dabei über Schallwellen, insbesonders Lärm und Geräusche, darunter auch mit dem Gehör nicht mehr wahrnehmbares Ultraschall.

Bettlaken vom Vorgänger
Ist das Hotelbett frisch bezogen? Mit einem Kniff finden Sie es sofort heraus
, FOCUS Online, 10.12.2017
Sind die Laken im Hotelbett tatsächlich frisch oder stammen sie noch vom Vorgänger? Diese Frage stellen sich viele Gäste, wenn Sie in ihr Hotel einchecken. Mit einem einfachen Trick finden Sie die Wahrheit heraus.
http://www.focus.de/reisen/videos/bettlaken-vom-vorgaenger-ist-mein-hotelbett-frisch-bezogen-mit-diesem-kniff-finden-sie-es-sofort-heraus_id_5967735.html

Test in Hongkong Melamin-Spuren in Nestlé-Milch entdeckt - 4 tote Babies, 12.892 Kleinkinder in Krankenhäusern, Tagesschau, 21.09.2013
Die Zentrale von Nestlé im schweizerischen Vevey. (DasUnternehmen bestätigte den Melamin-Fund), Tagesschau, 04.08.2014
Der Milch-Skandal in China hat jetzt auch den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern Nestlé erfasst. In einem Produkt desUnternehmens wurden nach Angaben der Behörden in Hongkong geringe Spuren der giftigen Chemikalie Melamin entdeckt. Zum Test des chinesischen Nestlé-Produktes "Dairy Farm Pure Milk" sagte ein Sprecher des Zentrums für Nahrungsmittelsicherheit, der Anteil des Giftes sei so niedrig gewesen, dass ein einjähriges Kind mit einem Gewicht von 7,5 Kilogramm drei Packungen oder 3,38 Liter pro Tag trinken müsste, um eine gefährliche Dosis zu erreichen. Der normale Konsum sei ungefährlich.
Nestlé bestätigte den Fund der Melamin-Spuren. Allerdings handele es sich bei dem Produkt um eine für die Gastronomie bestimmte Milchsorte, die nicht von Kleinkindern getrunken werden sollte, sagte ein Sprecher.

Inzwischen fast 13.000 Kinder im Krankenhaus
Unterdessen teilte das chinesische Gesundheitsministerium laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit, dass bislang 12.892 Kleinkinder in Krankenhäuser eingeliefert wurden, weil sie Milch aus verseuchtem Milchpulver getrunken hatten. 104 der Babys seien ernsthaft erkrankt, 1579 seien genesen und wieder nach Hause zurückgekehrt. Bislang hatten die chinesischen Behörden von mehr als 6200 an Milchpulver erkrankten Kindern gesprochen. Vier Babys starben bereits. In dem verseuchten Milchpulver verschiedener Hersteller war Melamin gefunden worden. Die Industriechemikalie führt zu schweren Nierenerkrankungen. Neben Babymilchpulver wurde Melamin auch in Frischmilch, Joghurt und anderen Milchprodukten entdeckt.

Interview mit Ironman Jan Frodeno
"Niemals Nudeln": Der fitteste Mann der Welt verrät seine Ernährungstricks, FOCUS Online, 05.10.2018
Er hält die Weltbestzeit bei der härtesten Sportart der Welt - der Triathlon-Langdistanz. Im Interview mit FOCUS Online gibt der deutsche Ironman Jan Frodeno Tipps für eine gesunde - und leckere - Ernährung. Außerdem erklärt der Weltrekordhalter, warum es zum Frühstück bei ihm nur einen Espresso gibt.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/interview-mit-ironman-jan-frodeno-morgens-nur-espresso-der-fitteste-mann-der-welt-verraet-seine-ernaehrungstricks_id_9709022.html

Streit um Bleiwerte: Nestlé ruft Maggi-Nudeln in Indien zurük, FOCUS Online, 05.06.2015
Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé hat die in Indien sehr beliebten Maggi-Nudeln aus allen Läden auf dem Subkontinent zurückgerufen. Kernpunkt ist der Behörden-Streit um Bleiwerte. Freitag, 5. Juni: Der Lebensmittelgigant reagiert auf den Streit um Bleiwerte und ruft seine Maggie-Nudeln in Indien zurück. Zuvor hatten die Behörden mehrerer indischer Bundesstaaten zu hohe Bleiwerte in den Fertiggerichten gefunden und sie deswegen bereits verboten. Nestlé betonte in seiner Stellungnahme am Freitag, die Nudeln seien "völlig ungefährlich". Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern ließ nach eigenen Angaben 1600 Päckchen im eigenen Haus und extern testen. Dabei seien alle Werte innerhalb der Vorgaben geblieben. Nestlé erklärte weiter, die Nudeln würden wieder verkauft, sobald die Situation geklärt sei.

Rückrufe und Produktwarnungen: Mögliche Schimmelpilz-Spuren in Baby-Nahrung - dm ruft mehrere Artikel zurück, STERN.de, 29.03.2019
Schimmelpilz-Gefahr in Baby-Nahrung von dm+++ Holzsplitter: Penny muss Parmesan zurückrufen +++ Edeka und Marktkauf: Caesar-Salat-Snack von Gartenfrisch falsch etikettiert +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--schimmelpilz-gefahr-in-baby-nahrung-von-dm-8110176.html

Schwere Vorwürfe
Nestlé im Markencheck: "Das sind Babymilch-Dealer"
, FOCUS Online, 28.09.2015
Der ARD-"Markencheck" erhebt schwere Vorwürfe gegen Nestlé. Der Lebensmittelkonzern verkauft weiter mit Pseudokrankenschwestern Babypulver in Entwicklungsländern. Viele Neugeborene sterben, weil die Milch verunreinigt ist. FOCUS Online sagt, wie der Konzern zu den Vorwürfen reagiert.

Nach dem Alete-Skandal nun auch Hipp:

Kinder Frühstücks-Ringe von Hipp
Metalldraht in Produkt gefunden
Hipp ruft "Kinder Frühstücks-Ringe" zurück
, Tagesschau.de, 13.10.2016
Der Baybynahrungshersteller HiPP ruft vorsorglich sein Produkt "Kinder Frühstücks-Ringe" zurück. Grund ist, dass in dem Produkt Metalldraht gefunden wurde. Die "Frühstücks-Ringe" seien bereits aus dem Handel genommen worden, https://www.tagesschau.de/inland/hipp-101.html.

Große Rückrufaktion!
Drei Antibabypillen werden aus dem Verkehr gezogen
, FOCUS Online, 27.10.2016
Gleich drei verschiedene Hersteller rufen zurzeit Antibabypillen aus den Apotheken zurück. Zwei davon, weil die Reinheit des Produktes nicht gewährleistet werden kann. Erfahren Sie hier alles, was Sie wissen müssen.
http://www.netmoms.de/nachrichten/rueckruf-aktion-diese-antibabypillen-werden-aus-dem-verkehr-gezogen/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Antibabypille+Rueckruf+Aktion

Negativpreis "Goldener Windbeutel"
"Alete lügt am dreistesten"
, tagesschau.de, 28.11.2017
Zu viel Zucker, zu wenig Nahrhaftes: Foodwatch verleiht dem Babykeks von Alete den "Goldenen Windbeutel" für die "dreisteste Werbelüge das Jahres". Alete nutze sein positives Image aus, um auf Kosten der Kleinsten Kasse zu machen. Das grenze an Körperverletzung. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/goldener-windbeutel-alete-101.html

Nachhaltigkeit: Nestlé hat Ärger wegen Palmöl - allerdings anders als gedacht, STERN.de, 11.07.2018
Das wichtigste Kontrollgremium für nachhaltiges Palmöl, kurz RSPO, hat Nestlé rausgeschmissen. Offiziell habe der Konzern gegen Auflagen verstoßen. Doch dahinter steckt mehr, denn ausgerechnet Nestlé will strengere Standards durchsetzen.
Der Schweizer Konzern Nestlé hat mal wieder Ärger mit Palmöl. Das Fett findet sich in Produkten des Lebensmittelherstellers: Ohne Palmöl gäbe es keine Schokoriegel wie Kitkat oder Lion. Der Einsatz dieses Öls steht seit Jahren in der Kritik, denn große Flächen Regenwald werden für die benötigten Plantagen abgeholzt. Das ist schlecht fürs Klima und eine Katastrophe für die Flora und Fauna in den Regionen.
Auf Druck von Umweltschützern wurde vor rund 14 Jahren der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) ins Leben gerufen. Dieser Zusammenschluss von Bauern, Händler, Herstellern, Einzelhandel und Umweltschützern hat verbindliche Standards festgelegt, um den Anbau von Palmöl zu überwachen. Auch Nestlé zählt zu den Gründungsmitgliedern des RSPO. Doch nun gibt es Ärger, denn Nestlé soll laut einer Mitteilung des Kontrollgremiums rausgeflogen sein. &quto;Wir werden Nestlé eine Frist von 30 Tagen einräumen, um den Kunden die Aussetzung mitzuteilen und ihnen somit die Möglichkeit zu geben, nach Alternativen zu suchen&quto;, heißt es weiter. Nestlé haben gegen Auflagen verstoßen, so das Gremium. Konkret soll Nestlé die Berichtspflicht verletzt haben und auch den Mitgliedsbeitrag von 2000 Euro nicht gezahlt haben. https://www.stern.de/wirtschaft/news/nestl%C3%A9-hat-aerger-mit-palmoel-initiative---allerdings-anders-als-gedacht-8161298.html

Gesundheitsschädliche Produkte in der EU, FOCUS Online, 23.03.2015
Wenn das Kuscheltier zur Gefahr wird
Weichmacher im Quietsche-Entchen, krebserregende Chemikalien im T-Shirt: Knapp 2500 gesundheitsschädliche Produkte nahm die EU 2014 vom Markt - so viele wie nie zuvor.
Von Karin Bensch. Aufblasbarer Schwimmreifen in Entenform, der von der EU als schadhaft eingestuft wurde | Bildquelle: AFP Wenn das Kuscheltier zur Gefahr wird
Weichmacher im Quietsche-Entchen, krebserregende Chemikalien im T-Shirt: Knapp 2500 gesundheitsschädliche Produkte nahm die EU 2014 vom Markt - so viele wie nie zuvor von Karin Bensch, WDR-Hörfunkstudio Brüssel
Kinderspielzeug, Kleidung und Mode-Accessoires: In Europa tauchen immer öfter gesundheitsschädliche Produkte auf. Sie enthalten Chemikalien, die Allergien auslösen und können Verletzungen oder Ersticken verursachen, sagt Vera Jourova, die in der EU-Kommission für den Verbraucherschutz zuständig ist. "2014 haben wir knapp 2500 gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen. Die meisten sind nach wie vor Kinderspielzeuge. Das zeigt, dass die Sicherheit von Produkten vor allem für den Schutz der Hilfsbedürftigsten wichtig ist." Die 28 EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein haben eine gemeinsame Datenbank, die Rapex (Rapid Alert System for non-food dangerous products) genannt wird. Darin tauschen die Behörden Informationen über riskante Konsumgüter aus - alle außer Lebensmittel und Medikamenten.

"Living Planet Report 2016": Menschheit gefährdet die eigene Lebensgrundlage, FOCUS Online, 27.10.2016
Ausgestorbene Arten, abgeholzte Regenwälder, leergefischte Meere: Weltweit zeigen sich nach einem neuen Bericht die Folgen menschlichen Ressourcenbedarfs. Die biologische Vielfalt schwindet auch in Deutschland, mahnt der WWF.
http://www.focus.de/wissen/natur/living-planet-report-2016-menschheit-treibt-erde-in-einen-lebensbedrohlichen-burn-out_id_6121254.html

Gesundheitsrisiko: Wein und Bier - schon schädlich ab dem ersten Glas, STERN.de, 25.08.2018
Ein Glas Rotwein zum Abendessen oder ein Bier beim Picknick: Alkohol gehört für viele Menschen zu einem genussvollen Leben dazu. Eine große Studie kommt nun aber zu dem Schluss: Ein vollständiger Verzicht wäre wohl am besten.
https://www.stern.de/gesundheit/wein-und-bier---schon-schaedlich-ab-dem-ersten-glas-8227130.html

Neue Studie
Bereits kleine Mengen Alkohol schä,dlich
, tagesschau.de, 13.04.2018
Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, heißt es. Eine neue Studie allerdings besagt: Schon geringe Mengen Alkohol verkürzen das Leben. Experten empfehlen, auch die deutschen Richtwerte zu überprüfen.
https://www.tagesschau.de/inland/alkohol-richtwerte-lebenserwartung-101.html

Gelb-bräunliche Schlieren sind in Finsterrot in der Gemeinde Wüstenrot an einem Uferbereich des Finsterroter Sees zu sehen. | Bildquelle: picture alliance / dpa
Wasserqualität
Zu viele Algen in deutschen Seen, tagesschau, 13.04.2018
Algen statt klares Wasser: Fast drei Viertel der Seen in Deutschland sind in keinem guten Zustand. Verantwortlich für die schlechte Wasserqualität ist laut Grünen vor allem die Landwirtschaft.
https://www.tagesschau.de/inland/wasserqualitaet-seen-101.html
Es lebt sich schlecht in deutschen Flüssen, https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-gewaesser-101.html
Belastete Gewässer: Wie gefährlich sind resistente Keime?, http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/keime-wasser-101.html

Missstände in Hühnerställen: MDR darf illegale Aufnahmen zeigen, tagesschau.de, 10.04.2018
Illegal gedrehtes Filmmaterial über Missstände in Hühnerställen darf verwendet werden, wenn das Informationsinteresse der Öffentlichkeit überwiegt. Das entschied der Bundesgerichtshof und gab damit dem MDR recht.
https://www.tagesschau.de/inland/bgh-filmaufnahmen-huehnerstaelle-101.html

"Helden-Kuh" in Polen: Kuh durchbricht Metallzaun und schwimmt zu unbewohnter Insel, um Schlachtung zu entkommen, stern.de, 18.02.2018
Als hätte sie geahnt, was da auf sie zukommt: In Polen ist eine Kuh vor den Männern geflüchtet, die sie zur Schlachtbank bringen wollten. Dabei musste sie einiges auf sich nehmen und harrt seitdem auf einer Insel aus.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/polen--kuh-schwimmt-zu-unbewohnter-insel--um-schlachtung-zu-entkommen-7869090.html

Viralhit aus China: Echter Lebenswille: Krebs rettet sich mit drastischem Trick vor Tod im Kochtopf, STERN.de, 06.06.2018
Ein User der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo teilt dieses Video seiner Mahlzeit - und nun feiern alle diesen mutigen Krebs. Das Tier beweist seinen Lebenswillen - und schneidet seine eigenen Schere ab.
https://www.stern.de/video/china--krebs-schneidet-sich-selbst-schere-ab-und-rettet-sich-so-das-leben-8110984.html

Bioterrorismus: Manipulation und Konditionierung organischer Motorik, auch zu Terror und Gewalt
Nach einem Bericht von N24 vom 29.11.2015 gegen 0:10 Uhr ließ sich in wissenschaftlichen Studien das Hirn von Versuchstieren wie Käfern an den Neuronen elektronisch derart gezielt mit Elektornik anzapfen und steuern, über Fernsteuerung Beine nach Wunsch zu bewegen und mit den Flügeln zu schlagen. Ähnliche Experimente gibts auch mit Strahlung. Einige Empfindungen wie Aggression verstärkten sich dabei über Schallwellen, insbesonders Lärm und Geräusche, darunter auch mit dem Gehör nicht mehr wahrnehmbares Ultraschall.

Lebensmittel-Sicherheit mit Blockchain, PC-WELT.de, 02.05.2018
Sichere Lebensmittel-Lieferketten zu gewährleisten ist eine Herausforderung. Die Blockchain-Technologie kann dabei helfen.
https://www.pcwelt.de/a/lebensmitteln-auf-der-spur-blockchain-sorgt-fuer-transparenz,3448715

Ähnlicher Fall wie in Deutschland:

Leberschaden durch verseuchte Frucht, STERN.de, 06.06.2018
Sie kaufte Granatapfelkerne und aß sie. Wochen später war sie tot.
Gesundheitsbehörden sprechen von einem "tragischen" Fall: In Australien ist eine 64-jährige Frau gestorben, nachdem sie Granatapfelkerne gegessen hatte. Wie kam es dazu?
https://www.stern.de/gesundheit/australien--frau-stirbt--nachdem-sie-granatapfelkerne-gegessen-hat-8112074.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Nach Todesfall: Bayer muss bei Iberogast vor Leberschäden warnen, STERN.de, 15.09.2018
Bayer muss Beipackzettel von Iberogast ändern +++ Rewe ruft Aufbackbrötchen zurück +++ Falsche Ergebnisse möglich: Rossmann ruft Schwangerschaftstest zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
Das Medikament Iberogast steht sein Jahren in er Kritik. Nun gab es nach einem Todesfall die Entscheidung, dass das Unternehmen zukünftig im Beipackzettel auf mögliche schwere Leberschäden hinweisen muss.
+++ 13. September: Bayer muss bei Iberogast auf mögliche Leberschädigungen hinweisen +++
Der Pharmakonzern Bayer muss auf dem Beipackzettel für sein rezeptfreies Magenmittel Iberogast künftig auch vor sehr seltenen, aber schwerwiegenden Leberschäden warnen. Das Unternehmen habe zugesichert, die angeordneten Änderungen innerhalb von vier Wochen umzusetzen, teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Verursacht werden die Schäden von dem in Iberogast enthaltenen Schöllkraut.
Hintergrund der Entscheidung seien neue Meldungen von Leberschädigungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Arznei, hieß es von der Behörde. Darunter befinde sich ein im Juli 2018 bekanntgewordener zweiter Fall von Leberversagen mit Lebertransplantation, der letztlich tödlich endete.
Wir stehen unverändert zu dem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis von Iberogast in den zugelassenen Indikationen", hieß es in einer aktuellen Stellungnahme von Bayer.
+++ 13. September: Glasscherben in Aufbackbrötchen - Rewe ruft "Rewe Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen" zurück +++
Der Supermarktkonzern Rewe lässt seine Aufbackbrötchen der Eigenmarke "Rewe Beste Wahl" zurückrufen. Es handelt sich um die Brötchen der Münchner Bäckerei Panificio Veritas GmbH. In der Verpackung könnten Glassplitter enthalten sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.
Der Rückruf erfolge rein vorsorglich. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen enthalten sind. Vor dem Verzehr wird deshalb dringend abgeraten", sagte Vertriebsleiter von Panificio Veritas, Stefan Gaugigl.
Betroffen sei die 400-Gramm-Packung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.10.2018. Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Rund 500 Stück seien in Rewe-Läden in Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein verkauft worden. Die Brötchen mit Oliven und Tomaten seien seit 20. August im Handel gewesen.
Das Unternehmen habe sofort reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen. Wahrscheinlich sei es bei Wartungsarbeiten an Anlagen zu den Verunreinigungen gekommen. Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
+++ 12. September: Rossmann ruft digitalen Schwangerschaftstest zurück +++
Nachdem der digitale Schwangerschaftstest von facelle zum Teil falsche Ergebnisse angezeigt hat, ruft Rossmann das Produkt nun zurück. Wie es in einer Mitteilung der Drogeriekette heißt, entspricht der Test nicht den Qualitätsstandards. Die Anzeige habe einige fehlerhaft positive Schwangerschaften ausgewiesen, heißt es weiter. Rossmann fordert seine Kunden auf, alle Packungen des Schwangerschaftstests mit der Artikelnummer 4305615580968 zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.
+++ 10. September: Plastikteile in Hähnchen-Nuggets von Gebr. Stolle GmbH gefunden +++
Eine Packung der vom Rückruf betroffenen Hähnchen-Nuggets
Eine Packung der vom Rückruf betroffenen Hähnchen-Nuggets
©www.produktwarnung.eu
Ein Geflügelbetrieb aus Niedersachsen ruft tiefgefrorene Hähnchen-Nuggets zurück, die bei Lidl in fast allen Bundesländern verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt "Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 Gramm" rote Plastikfremdkörper enthalten seien, teilte der Hersteller, die Gebr. Stolle GmbH aus Visbek im Kreis Vechta, am Freitag mit.
Wegen der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019 zurückgeben. Die Losnummer lautet 815106001, das Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG.
Die Nuggets wurden bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Der Discounter hat das Produkt aus dem Verkauf genommen. "Der Hersteller Gebr. Stolle GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten", teilte das Unternehmen mit.
+++ 1. September: Edeka ruft Blattspinat zurück +++
Edeka ruft bestimmte Chargen von Tiefkühl-Battspinat zurück. "Der Hersteller kann nicht ausschließen, dass sich Kunststoff-Fremdkörper in einzelnen Packungen des Produktes befinden", heißt es in einer Mitteilung des Lebensmittelhändlers. Betroffen sei "EDEKA Blattspinat portioniert" in der 450-Gramm-Faltschachtel, jedoch ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.05.2020 und 15.05.2020. Die Packungen gingen bei Edeka und Marktkauf in den Verkauf. Kunden, die den betroffenen Artikel gekauft haben, können ihn in ihrer Filiale zurückgeben und bekommen auch ohne Beleg den Kaufpreis erstattet.
+++ 30. August: Edeka und Marktkauf rufen Eisbergsalat zurück +++
Der Supermarkt-Konzern Edeka lässt einen Eisbergsalat der Marke "Gut und günstig" zurückrufen. Er ist ausschließlich bei Marktkauf und Edeka in Baden-Württemberg erhältlich. Betroffen ist Eisbergsalat, der von der Gemüsebau Huber GmbH & Co. KG abgepackt worden ist. Wie der Gemüsering Stuttgart GmbH informiert, sei der Salat mit VTEC-Bakterien belastet, wie im Rahmen einer Untersuchung festgestellt wurde.
VTEC-Bakterien führen nach dem Verzehr binnen zwei bis zehn Tagen möglicherweise zu Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen. Es kann auch zu einer schweren Darmentzündung (Enterohämorrhagische Colitis) kommen. Vom Verzehr des Salates wird deshalb dringend abgeraten.
Der Eisbergsalat der Marke "Gut und Günstig" ist umgehend aus dem Verkauf genommen worden. Kunden können den Eisbergsalat auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Wenn sich Verbraucher unsicher, ob ihr Salat von dem Rückruf betroffen ist, können sie ihn auch einfach entsorgen. Bei weiteren Fragen können sie sich an den Gemüsering Stuttgart unter folgender E-Mail-Adresse wenden:
qm@gemüsering.de.
+++ 30.August: Achtung, Glassplitter! Hersteller Nissin ruft Instant-Nudeln zurück +++
Der Lebensmittelhersteller Nissin Foods GmbH ruft deutschlandweit Instant-Nudeln der Sorte "Cup Noodles" mit der Geschmacksrichtung "Spicy/Épicé" zurück. Sie könnten eventuell mit Glasstückchen verunreinigt sein, teilte das Unternehmen mit deutschem Sitz in Eschborn bei Frankfurt/Main am Mittwoch mit. Betroffen seien Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01/2019 bis 06/2019. Das Datum ist auf der Unterseite der Nudel-Becher angegeben. Vertrieben wurden die Nudeln nach Angaben des Unternehmens über Supermärkte in ganz Deutschland. Die Produkte könnten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden - ein Kassenbon sei nicht notwendig.
+++ 20. August: VW ruft aktuelle Touran- und Tiguan-Modelle zurück +++
Weil in eine Lichtleiste am Panoramadach Feuchtigkeit eindringen und so ein Kurzschluss verursacht werden kann, ruft Volkswagen allein in Deutschland rund 52.500 Wagen vom Typ Tiguan und Touran zurück. Weltweit seien insgesamt knapp 700.000 Fahrzeuge betroffen, bestätigte ein VW-Sprecher. Zuvor hatte das Portal "Kfz-Betrieb" online berichtet.
Betroffen sind demnach Fahrzeuge der aktuellen Modellgeneration, die bis zum 5. Juli hergestellt wurden. Ein Kurzschluss kann laut Bericht einen Schmorschaden am Dachhimmel verursachen, im schlimmsten Fall könne es zum Brand kommen. Bis zur Reparatur könnten die Besitzer ihr Auto aber weiter nutzen.
Erstes Zeichen eines Kurzschlusses sei, dass die sogenannte Ambientebeleuchtung ausfalle, sagte der Sprecher. Das sei ein Hinweis darauf, dass Feuchtigkeit in das Steuermodul einzudringen beginne. Sollten bereits erste braune Flecken zu sehen sein, sollten die Autobesitzer direkt zur nächsten Werkstatt fahren. An der Abhilfe arbeite der Autobauer noch, die Versuche sollten aber "kurzfristig" abgeschlossen werden.
In Deutschland sind etwa 30.000 Fahrzeuge vom Typ Tiguan und rund 22.500 Touran betroffen. Es geht um Autos, die mit großem Schiebedach und der Ambientebeleuchtung ausgestattet sind.
+++ 20. August: Rückruf bei Daimler: 690.000 Diesel-Autos betroffen +++
Europaweit 690.000 Fahrzeuge des Autobauers Daimler müssen zurück in die Werkstatt. In den Diesel-Autos sind unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung verbaut. In Deutschland sind 280.000 Fahrzeuge betroffen, wie das Bundesverkehrsministerium am Montag auf Anfrage in Berlin bestätigte.
Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf bereits Mitte Juni nach einem Treffen mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals war zunächst von insgesamt 774.000 Fahrzeugen die Rede, darunter 238.000 in Deutschland. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat demnach nun bereits mit der Prüfung neuer Abgas-Software begonnen. Zuerst hatte das Magazin "Der Spiegel" über die Anordnung berichtet.
Daimler betonte, man kooperiere mit den Behörden. Wie zuvor schon beim Kleintransporter Vito legt der Hersteller aber auch gegen den neuen Bescheid Widerspruch ein. Auf der Liste stehen nun neben dem Vito, bei dem das KBA schon eine unzulässige Abschalteinrichtung moniert hatte, laut Ministerium unter anderem Varianten der C-, E- und S-Klasse oder der SUVs GLC, GLE und GLS. Betroffene Halter will Daimler informieren. Der Konzern hält die beanstandeten Funktionen nicht für illegal und will deshalb eine rechtliche Klärung.
Das Ministerium erläuterte, durch die eingebauten Einrichtungen könne es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Stickoxid-Emissionen (NOx) kommen. Daimler muss die unzulässige Software entfernen. Der zunächst nur den Vito betreffende Rückruf wurde bereits am 3. August auf die anderen Fahrzeuge ausgedehnt, wie es hieß.
+++ 20. August: Edeka erweitert Rückruf-Aktion um Kartoffelsalat +++
Rückrufe und Produktwarnungen
Rückrufe und Produktwarnungen: Edeka musste innerhalb einer Woche gleich zwei Produkte zurückrufen
©lebesmittelwarnung.org / Edeka
Vor wenigen Tagen hatte Edeka Aufback-Baguettes seiner Eigenmarke zurückgerufen, weil man darin enthaltende Metallteile nicht ausschließen konnte. Jetzt musste der Supermarkt-Riese den nächsten Rückruf veröffentlichen: Auch im Kartoffelsalat der Marke Feldmühle könnten sich nach Angaben des Herstellers Metallteile befinden, die während des Produktionsprozesses in die Verpackungen gelangt sind. "Obwohl das Risiko als minimal bewertet wurde, können wir auf Grund eines Fremdkörperfundes nicht 100 Prozent sicher ausschließen, dass ein weiterer Fremdkörper in das Produkt gelangt ist", sagte ein Sprecher gegenüber dem Online-Portal lokalo.de.
Vom Rückruf betroffen ist ausschließlich das Produkt "Feldmühle Kartoffelsalat altbairische Art" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25. August 2018 und in der Ein-Kilo-Packung. Die entsprechenden Chargen wurden in Edeka-Filialen in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, die Produkte können auch ohne Kassenbeleg in jeder Edeka-Filiale zurückgegeben werden.
+++ 17. August: Edeka ruft Baguette zurück, weil Draht drin sein könnte +++
Edeka ruft vorbeugend den Artikel "Edeka Baguetterie Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel" in der 300-Gramm-Packung zurück. Der Lieferant Pandriks Bake Off B.V. könne nicht ausschließen, dass sich Metalldraht in einzelnen Produkten befindet, heißt es auf der Edeka-Webseite. Ein Fund liege allerdings bislang nicht vor. Betroffen sei ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 15.8.2018 bis 15.10.2018. Kunden, die den Artikel zurückbringen, erhalten den Kaufpreis erstattet - auch ohne Kaufbeleg.
Betroffene Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das Produkt wurde laut Edeka vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten.
+++ 16. August: Seidl ruft mehrere Kürbiskern-Produkte zurück +++
Die Firma Seidl aus Laaber bei Regensburg ruft elf Kürbiskern-Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig mit. Grund für den Rückruf sind Glassplitter, die ein belieferter Kunde in fünf Tonnen Rohware gefunden habe. Dem Unternehmen nach ist es unwahrscheinlich, dass Splitter verarbeitet wurden, weil die Kürbiskerne kleiner seien und die Glassplitter bei der Qualitätskontrolle, etwa mit dem Sieb, aufgefallen wären.
Nach Angaben des Unternehmens wurden folgende Produkte zurückgerufen: Schokoherz Weiße Schokolade kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Zartbitter kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Vollmilch kernig fruchtig, 80g; Kürbiskerne Wasabi in Runddose, 125g; Kürbiskerne Chili in Runddose, 125g; Kürbiskerne Curry in Runddose, 125g; Backmischung Brot, 370g; Stangerl ZB Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Stangerl VM Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Kürbiskerne Vollmilch, 200g; Kürbiskerne gemischt, 200g.
Die Produkte haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Sie wurden in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vertrieben. Käufer der betreffenden Produkte können diese an die Firma zurückschicken.
+++ 15. August: Müller ruft Kinderspielzeug wegen Erstickungsgefahr zurück +++
Der Drogeriemarkt Müller rät dringend von der Benutzung des Kinderspielzeug "Squishy Friends" ab. Bei Kontrollen ist festgestellt worden, dass sich Kunststoffsteile von dem Produkt lösen können, heißt es in einer Mitteilung. Damit bestehe für Kleinkinder Erstickungsgefahr. Eltern sollten das Spielzeug von ihren Kindern fernhalten.
Müller hat das Produkt des Herstellers W. Rösner & J. Rösner aus dem Verkauf genommen und fordert seine Kunden auf, die "Squishy Friends" in einer Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben.
+++ 8. August: Sechs Supermarkt-Riesen rufen Bio-Eier zurück +++
Rückrufe und Produktwarnungen
Die Bio-Eier der Firma Eifrisch werden in verschiedenen Verpackungen in mehreren Supermarkt-Ketten verkauft (hier Lidl).
Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten.
Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, Aldi Süd, Penny, Lidl, Netto und Kaufland vertrieben. Der Verzehr könne Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Verbraucher, die die Eier bereits gekauft haben, können sie in den Filialen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen.
+++ 6. August: Erhöhte Reißgefahr - Durex-Kondome zurückgerufen +++
Der Kondom-Hersteller Durex ruft seit dem 31. Juli 2018 bestimmte Chargen seiner Produkte zurück, da die Qualität der "mechanischen Belastbarkeit" zum Ende des Verfallsdatums nicht den Standards der Firma genüge. Es bestehe also eine erhöhte Reißgefahr. Speziell geht es um latexfreie Kondome der Sorten Durex Natural Feeling (Packung mit 10 Kondomen), Natural Feeling Easy Glide (Packung mit 12 Kondomen) und Love Collection inkl. einem Natural Feeling Kondom (Packung mit 31 Kondomen). Es bestehe kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher. Die genauen Chargen der Produkte und weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Meldung von Durex.
+++ 3. August: Verletzungsgefahr durch Plastikteile - Lidl ruft gehackte Tomaten zurück +++
Lidl informiert seine Kunden aktuell über einen Rückruf des italienischen Herstellers La Specialità Italiane srl. Demnach könnten in den 400-Gramm-Dosen "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum" Plastikfremdkörper enthalten sein. Verbrauchern wird geraten, die Ware aufgrund der Verletzungsgefahr nicht zu verzehren und sie stattdessen in einer Lidl-Filiale zurückzugeben.
Betroffen sind laut der Mitteilung die Dosen mit dem MHD 31.12.2020 und der Chargennummer L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Der Discounter hat die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf genommen. +++ 2. August: "Molina Riva" Polenta Maisgries wegen erhöhtem Fumonisinen-Gehalt zurückgerufen +++
Der italienische Hersteller Molino Riva ruft seinen Polenta Maisgries zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde in einer Charge ein erhöhter Gehalt der Fumonisine B1 und B2 festgestellt. Rückrufe und Produktwarnungen
Polenta Maisgries des Herstellers "Molina Riva"
Betroffen sind alle Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.10.2020 und der Chargennummer L121020. Von dem Verzehr des Produkts wird besonders "leichteren" Personen wie etwa Kindern abgeraten. Fumonisine sind Schimmelpilzgifte, die sich im Normalfall an abgelaufenen Lebensmitteln bilden. Die Fumonisine B1 und B2 werden seit ihrer Entdeckung 1988 intensiv untersucht und als möglicherweise krebserregend eingestuft. Sie wirken in erster Linie auf Leber und Niere.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--bayer-muss-bei-iberogast-vor-leberschaeden-warnen-8110176.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück, STERN.de, 02.06.2018
Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Metallteilchen: Nusweet ruft Nuss-Nougat-Creme zurück +++ Erstickungsgefahr: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
Iglo Petersilie
Eine Charge dieser Petersilie könnte mit Bakterien befallen sein.
+++ 2. Juni: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++
Iglo ruft vorsorglich Tiefkühl-Petersilie mit dem Haltbarkeitsdatum 01.2019 zurück. Grund für den Rückruf ist, dass bei einer Probe der betroffenen Charge Verotoxin bildene E.coli-Baktierien gefunden wurden. Diese könnten bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen, heißt es auf der Iglo-Webseite. Die betroffene Charge wurde an Lidl, Netto und Penny geliefert. Kunden können die Packung an den Hersteller senden und bekommen ihr Geld zurück. Auf seiner Homepage erklärt Iglo, wie sie erkennen, welche Packungen betroffen sind.
+++ 31. Mai: Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++
Rückruf Produktwarnung Gewürz Paprika Edelsüß
Das Gewürz vertreibt der Hersteller unter den Marken Sahra und Hira
Das Unternehmen Giba Gewürze ruft sein edelsüßes Paprika-Gewürz zurück. In dem Produkt wurde das Schimmelpilzgift Ochratoxin A festgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen ist die Ware der Marken Sahra und Hira mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und der Chargennummer L.218.G.B. Das Gewürz wurde in verschiedenen Verpackungsgrößen vertrieben.
Eine Untersuchung ergab laut Hersteller eine Überschreitung der Höchstmenge des Giftes. Verbrauchern wird vom Verzehr abgeraten, da Ochratoxin in hohen Dosen als Nervengift wirkt Bei Rückgabe der Ware wird der Kaufpreis erstattet.
+++ 29. Mai: Nuss-Nougat-Creme wegen Metallteilchen zurückgerufen +++
Weil in einem Glas Verunreinigungen mit Metallteilchen gefunden wurden, ruft die Nusweet GmbH aus Hamburg ihre Nuss-Nougat-Creme zurück. Nach Angabe des Herstellers sind nur Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9.10.2019 betroffen und sollten nicht mehr verzehrt werden. Die entsprechende Ware kann in jedem Geschäft, in dem sie gekauft wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.
Rückrufe und Produktwarnungen
Rückrufe und Produktwarnungen: Nuss-Nougat-Creme "Nusweet" wegen Metallteilchen zurückgerufen
©NUSWEET GmbH
+++ 28. Mai: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++
Das Unternehmen Celexon ruft derzeit eine von ihm hergestellte Puzzle-Matte für Kinder aus Schaumstoff zurück. "Es besteht im Einzelfall die Gefahr, dass sich verschluckbare Kleinteile aus den Einzelmatten mit dem "@-Zeichen" und dem Innenteil der Ziffer "4" lösen können", heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Kleinkinder unter drei Jahren diese Teile verschlucken könnten. Im schlimmsten Fall besteht Erstickungsgefahr. Die Matten sind unter anderem über Amazon erhältlich. Detaillierte Hinweise zur Rückgabe gibt das Unternehmen ebenfalls auf seiner Internetseite.
+++ 24. Mai: Sturzgefahr: Ikea ruft "Sladda"-Fahrrad zurück +++
Rückrufe Ikea Fahrrad Sladda
Ikea verkauft das Fahrrad seit August 2016
Die Fahrt mit dem Ikea-Fahrrad "Sladda" könnte in einem Sturz enden: Wie der Möbelhersteller bekannt gab, gibt es Probleme mit dem Antriebsriemen. Dieser könne plötzlich reißen, wodurch es zu Stürzen kommen kann. Elf Vorfälle dieser Art wurden demnach bereits gemeldet, zwei Radfahrer hätten leichte Verletzungen davongetragen.
Ikea ruft das Fahrrad mit einem Felgendurchmesser von 26 bzw. 28 Zoll nun zurück. Kunden können das Rad sowie darauf abgestimmtes Zubehör in jedem Einrichtungshaus des schwedischen Unternehmens zurückgeben. Ein Kaufbeleg ist dabei nicht erforderlich.
+++ 24. Mai: Süßes Popcorn verunreinigt - Rückruf +++
Der Hersteller XOX Gebäck GmbH ruft sein Produkt "Popcorn süß" zurück. In der Süßigkeit wurde eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden festgestellt. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt.
Rückruf süßes Popcorn XOX
XOX Gebäck hat das süße Popcorn unter anderem bei Edeka vertrieben
Betroffen seien demnach die Marken "Gut & Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2.10.2018, 3.10.2018 und 4.10.2018. Das Popcorn wurde demnach bei Netto, Edeka und Marktkauf vertrieben. Kunden können die Packungen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.
+++ 23. Mai: Käsehersteller ruft Roquefort wegen Ehec-Fund zurück +++
Eine französische Firma ruft nach einem Ehec-Fund einen bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. Betroffen sei der Artikel "Roquefort AOP Cantorel 1,4 kg" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.6.2018, wie das Unternehmen Les Fromageries Occitanes mitteilte.
Bei der Charge seien Shigatoxin-produzierende E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, hieß es in der im Verbraucherportal "Lebensmittelwarnung.de" verlinkten Mitteilung. Der Artikel sei bundesweit an Käsetheken verkauft worden.
Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Ehec-Erkrankung meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Selten kann es, vor allem bei Kleinkindern, in einem zweiten Krankheitsschub einige Tage nach Einsetzen des Durchfalls zu einem akuten Nierenversagen kommen.
+++ 22. Mai: Kaufland-Mandeln wegen Salmonellen zurückgerufen +++
Wegen eines Salmonellen-Fundes hat die Supermarkt-Kette Kaufland eine bestimmte Sorte Mandeln aus dem Verkauf genommen. Betroffen von dem Rückruf sei der Artikel "K-Classic Mandeln ganz 200g" mit der Nummer 4337185307874 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.2.2019, teilte der Lieferant, die Hamburger nutwork Handelsgesellschaft mb mit. In der Charge L 0230 wurden demnach bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Diese könnten Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr der Nüsse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum werde abgeraten. "Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons", hieß es.
+++ 18. Mai: Wegen Hepatitis-Viren: Lidl ruft Salat zurück +++
Discounter Lidl ruft seine Kunden dazu auf, einen bestimmten Salat des niederländischen Herstellers Heiploeg in die Filialen zurückzubringen. In einer Packung des betroffenen Produktes wurden Hepatitis-E-Viren nachgewiesen. Diese können schwere Leberentzündungen verursachen. Von dem Rückruf sei ausschließlich das Produkt "Wakame Salat - Meeresalgen Natur, 100 g" mit Verbrauchsdatum bis einschließlich 05. Juni 2018 betroffen, heißt es auf der Webseite von Lidl. Die Packungen wurden aus dem Verkauf genommen, der Kaufpreis wird bei Rückgabe auch ohne Kassenbon erstattet.
+++ 17. Mai: Verdacht auf Kolibakterien in Weichkäse +++
Rückruf Weichkäse Reblochon de Savoie
Die französische Molkerei Fromagerie Chabert ruft den Reblochon de Savoie zurück (Symbolbild)
Picture Alliance
Verbraucher sollten die Packung des Weichkäses Reblochon de Savoie vor dem Verzehr genau prüfen. Denn der Hersteller ruft die Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 2. April und 24. Juli zurück. Es besteht der Verdacht, dass der Käse mit Kolibakterien verunreinigt ist. Betroffen seien laut einer Mitteilung der französischen Firma Fromagerie Chabert die 450-Gramm-Packungen des Reblochon de Savoie au lait cru, die mit dem Identitätskennzeichen FR 74-096-050 CE sowie einer mit "8CR" beginnenden Losnummer gekennzeichnet sind. Diese Produkte sollten nicht verzehrt und stattdessen zurückgegeben werden.
+++ 11. Mai: VW ruft Polo- und einige Seat-Modelle zurück +++
Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.
Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.
VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.
Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.
Rückrufe und Produktwarnungen: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück
Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Metallteilchen: Nusweet ruft Nuss-Nougat-Creme zurück +++ Erstickungsgefahr: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--iglo-ruft-petersilie-nach-bakterienfund-zurueck-7670932.html

Nachrichten aus Deutschland: Tödlicher Fehler: Patienten sterben nach falscher Infusion, STERN.de, 21.09.2018
Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion +++ Waren: Diebesgut an Tafel gespendet +++ Sundern: Mann will Feuer entkommen und springt von Dach +++ Bielefeld: 15 Kinder stecken fast eine Stunde in Fahrstuhl fest +++ Berlin: Streit um laute Musik eskaliert +++ Nachrichten aus Deutschland.
Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion
In Göppingen in Baden-Württemberg ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Tragödie in einer Klinik: Am frühen Mittwoch wurde dort der Tod zweier Patienten festgestellt. Eine Pflegerin hatte in der Nacht bei einem Routinevorgang die Infusionslösung für den 78-jährigen Mann und die 62 Jahre alte Frau verwechselt. Wie der MDR berichtet, bestätigte der Geschäftsführer der Klinik, dass statt einer Kochsalzlösung lokale Betäubungsmittel beigemischt wurden.
Nach Angaben der Polizei haben fünf weitere Patienten das falsche Medikament erhalten. Sie liegen nach Klinikinformationen auf der Intensivstation, befinden sich aber außer Lebensgefahr. Derzeit wird nicht angenommen, dass die Pflegekraft mit Vorsatz gehandelt hat. Es wurden aber Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--patienten-sterben-nach-falscher-infusion-8361218.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Gefahr auf E.coli-Bakterien: Weichkäse zurückgerufen, 02.05.2019
Rückruf wegen E.coli-Bakterien: Zwei Weichkäse der Firma "Fromagerie Alpine" +++ Mehrere Kinder von Ikea-Wickeltisch gestürzt +++ Rückruf von Netzwerksteckern der Firma Apple +++ Falsches MHD auf Netto-Sandwich +++ Aldi ruft Goldkrone "Bauernschmaus" zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--franzoesische-firma-ruft-weichkaese-zurueck-8110176.html

Ansteckungsgefahr auf Flug ST2449?
Meningitis-Alarm am Bremer Flughafen: Passagiere mussten in Quarantäne-Bereich
, FOCUS Online, 24.10.2017
Aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord des Fluges ST2449 von Hurghada in Ägypten nach Bremen, ist der Rettungsdienst am Boden verständigt worden. Ein Passagier zeigte Symptome einer Hirnhautentzündung. Daraufhin mussten auch die Fluggäste an Bord, Stunden in einem isolierten Bereich am Flughafen ausharren.
http://www.focus.de/regional/videos/20171024083529-bremen-meningitis-mp41280720-mp4-meningitis-alarm-am-bremer-flughafen-passagiere-muessen-stunden-in-isolation-ausharren_id_7756295.html

Gefahrgut Antibiotikum: Umstrittenes Ciprofloxacin
Umstrittenes Antibiotikum
Ciprofloxacin - eine unterschätzte Gefahr
, tagesschau.de, 02.11.2017
Chronische Schmerzen und irreparable Nervenschäden - dass Ciprofloxacin, ein Antibiotikum, schwerste Nebenwirkungen haben kann, ist in Deutschland eigentlich bekannt. Trotzdem wird es immer noch häufig verschrieben. Die tagesthemen zeigen einen dramatischen Fall. | video, https://www.tagesschau.de/inland/tt-ciprofloxacin-101.html

#kurzerklärt: Ist Impfen gefährlich?
Impfen sei vor allem Geldmacherei der Konzerne und gefährlich: Das ist ein häufig zu hörendes Argument von Impfkritikern. Aber was ist da wirklich dran?
, tagesschau.de, 19.04.2018
Medikamente bringen der Industrie mehr Geld
Wie auch andere privatwirtschaftliche Unternehmen haben Pharmakonzerne das Interesse, an ihren Produkten zu verdienen. Doch ein Blick auf die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen - über die fast 88 Prozent der Deutschen versichert sind - zeigt, dass sie von ihren 218 Milliarden Euro Jahresausgaben nur knapp eineinhalb Milliarden für Schutzimpfungen gezahlt haben. Fast 38 Milliarden Euro wurden dagegen 2017 für Arzneimittel ausgegeben. An Medikamenten für Kranke verdient die Industrie demnach deutlich besser.
https://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/impfen-115.html
RKI - Bedeutung von Impfungen - Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen, http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html

Neue Alzheimer-Studie
Junges Blut in alten Gehirnen
, tagesschau.de, 02.11.2017
Das Blutplasma junger Männer soll gegen das schnelle Altern von Gehirnzellen bei Alzheimer-Patienten helfen. Eine erste Studie aus den USA zeigt nur sehr mäßige Erfolge. Trotzdem sind Wissenschaft und Pharmaindustrie elektrisiert. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/usa-alzheimer-studie-101.html

Ist der Apfel vergiftet? Eine App findet es heraus
HawkSpex: App erfasst Inhaltsstoffe von Lebensmitteln
, PC-WELT.de, 06.02.2017
Die App des Fraunhofer-Instituts Magdeburg erkennt per Smartphone-Kamera, ob dein Apfel gespritzt ist oder nicht.
Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben mit HawkSpex eine neue Smartphone-App für Endkunden entwickelt. Die Software soll Lebensmittel mit Hilfe der Smartphone-Kamera auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen. So können Kunden beispielsweise kontrollieren, ob der Bio-Apfel aus dem Supermarkt auch tatsächlich keine Pestizid-Rückstände aufweist. Durchgeführt wird die Analyse mit dem Smartphone-Display und der Front-Kamera. Das Display beleuchtet das zu prüfende Lebensmittel mit unterschiedlichen Farben und ersetzt über einen Trick die eigentlich dafür benötigte Hyperspektralkamera. Je nachdem, die die Oberfläche des Lebensmittel die auftreffenden Farben reflektiert, können Inhaltsstoffe und eventuell verwendete Chemikalien ermittelt werden. Dafür greift HawkSpex auf ein eigenes Rechenmodell zurück, das von der Prozessor-Leistung des Smartphones profitiert.
Die Forscher Fraunhofer-Instituts haben bereits eine erste Laborversion der App fertiggestellt und die Software zum Patent angemeldet. In einem nächsten Schritt sollen erste praktische Anwendungen entwickelt und die Zuverlässigkeit der App in Vergleichsmessungen trainiert werden. Bereits Ende des Jahres wollen die Forscher diesen Prozess abgeschlossen haben.
Die möglichen Anwendungsgebiete von HawkSpex sind vielfältig und im Endkunden- sowie im industriellen Bereich denkbar. Potenzielle Gebrauchtwagen-Käufer könnten mit der App beispielsweise prüfen, ob der Lack ihres Traumwagens tatsächlich an allen Stellen die gleiche Farbe hat oder der Händler sie mit einem Unfallwagen über den Tisch ziehen will. In der Industrie könnte HawkSpex beispielsweise bei Qualitätskontrollen von Lebensmitteln eingesetzt werden.
http://www.pcwelt.de/a/ist-der-apfel-vergiftet-eine-app-findet-es-heraus,3389247

Plastikteile gefunden Lidl ruft gehackte Tomaten zurück, tagesschau.de, 02.08.2018
Lidl ruft wegen möglicher Verunreinigungen Dosen mit gehackten Tomaten zurück. Die betroffenen Chargen dürfen nicht verzehrt werden und können bei dem Discounter umgetauscht werden.
https://www.tagesschau.de/inland/rueckruf-tomaten-101.html

Rückstände im Kot gefunden
Wie gefährlich ist Mikroplastik für unseren Körper?
, STERN.de, 24.10.2018
Forscher aus Österreich haben Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben nachgewiesen. Die Wissenschaft rätselt: Wie gefährlich ist Mikroplastik im Körper?
https://www.stern.de/gesundheit/mikroplastik--wie-gefaehrlich-ist-es-fuer-den-koerper--8414486.html

Pilotstudie mit Menschen
Mikroplastik im Darm nachgewiesen
, tagesschau.de, 23.10.2018
Plastik in Gewässern und Böden wird zunehmend zum Problem. Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden - und zwar bei Probanden unterschiedlichen Alters weltweit.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-113.html

Schärfere EU-Regeln
"Wo Bio draufsteht, muss Bio drin sein"
, tagesschau.de, 19.04.2018
Der Hunger auf Öko-Lebensmittel wächst. Aber ist Bio auch wirklich immer Bio? Gegen den Etikettenschwindel hat die EU neue Regeln gebilligt: Zukünftig gibt es strengere Kontrollen bei Produktion und Import.
https://www.tagesschau.de/ausland/bio-lebensmittel-eu-101.html

Landwirtschaft
Name: Bio-Ei, Herkunft: Massenstall
, tagesschau.de, 22.01.2018
Von wegen Bauernhof-Idylle: 90 Prozent der Bio-Legehennen in Brandenburg leben nach rbb-Recherchen in Großbetrieben mit 30.000 Tieren und mehr. Eine großzügige Auslegung der EU-Bioverordnung macht das möglich. | rbb,
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/01/bioeier-massenproduktion-brandenburg.html

Rückruf: Supermärkte warnen vor Salmonellen-Eiern, SPIEGEL ONLINE, 01.05.2018
Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka rufen ihre Kunden auf, bestimmte Freilandeier zurückzubringen. Lebensmittelprüfer hätten in einigen Fällen Salmonellen festgestellt. Der Aufdruck gibt Auskunft. mehr...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/salmonellen-supermaerkte-warnen-vor-befallenen-eiern-a-1205645.html

Deutschland und die Niederlande waren besonders stark vom Fipronil-Skandal betroffen - nun wollen sie keine Details an die Öffentlichkeit lassen
Verunreinigte Eier: Deutschland blockiert Fipronil-Informationen
, tagesschau.de, 26.10.2017
Millionen Eier mussten im Sommer wegen des Fipronil-Skandals vom Markt genommen werden. Doch wie viele es genau waren und wie die Meldungen innerhalb des EU-Warnsystems aussahen, wollen Deutschland und die Niederlande auch weiterhin nicht bekannt geben.
Deutschland und die Niederlande blockieren die Veröffentlichung von Informationen zum Fipronil-Skandal. Die EU-Kommission verweigerte jetzt offiziell eine von der Deutschen Presse-Agentur beantragte Herausgabe der Meldungen und Zahlen, die im Sommer von den Mitgliedsländern in das gemeinsame Schnellwarnsystem RASFF eingegeben worden waren. Dabei geht es um die Eier, die mit dem Insektengift Fipronil verunreinigt waren. Als Begründung wurde die Ablehnung von Deutschland und den Niederlanden genannt. Diese beiden Länder waren besonders stark von dem Skandal betroffen. Bis heute ist aber zum Beispiel völlig unklar, wie viele Eier möglicherweise belastet waren. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte im August von etwa 10,7 Millionen Eiern gesprochen, die nach Deutschland geliefert worden waren. Doch allein über die Zahl hatte es Streit mit Landesministern gegeben.
[...] Die Deutsche Presse-Agentur wird nun unter Berufung auf eine Regelung im EU-Recht von der Kommission verlangen, die Entscheidung gegen eine Veröffentlichung der Meldungen zum Fipronil-Skandal noch einmal zu überprüfen. Grundsätzlich ist dort nämlich ein Recht der Bürger auf Zugang zu Dokumenten festgelegt, das nur in bestimmten begründeten Ausnahmefällen nicht gewährt werden darf. Um die Ermittlungen zum Skandal nicht zu beeinträchtigen, könnte die EU-Kommission beispielsweise im aktuellen Fall Namen von Personen und Unternehmen sowie Adressen schwärzen.
https://www.tagesschau.de/ausland/fipronil-113.html Mehr zum Thema
Fipronil-Belastung: Immer mehr Länder von Eierskandal betroffen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eierskandal-fipronil-103.html
Fipronil-Skandal: Ausmaß noch größer als bekannt, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-129.html
Fipronil-Skandal: Ministerielles Rumgeeier , https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Fipronil-Skandal: Rückstände in weiteren Produkten entdeckt, tagesschau.de, 10.10.2017
Im Sommer wurde der Fipronil-Skandal bekannt, Millionen Eier waren durch das Insektizid belastet. Doch nicht nur die Eier, auch Produkte, in denen sie verarbeitet wurden, sind betroffen. Das hat die Analyse verschiedener Lebensmittel wie etwa Eierlikör oder Backwaren ergeben.
Es ist ruhiger geworden um den Fipronil-Skandal, die Regale mit den Eier-Kartons sind in den Einkaufsmärkten wieder gut gefüllt. Doch das Ausmaß der Verunreinigung durch das Insektizid ist nach wie vor nicht komplett ermittelt - noch immer werden Lebensmittel auf Rückstände untersucht
. Rückstände in 117 Produkten
Dabei werden auch Produkte untersucht, in denen Eier weiterverarbeitet wurden - darunter etwa Backwaren oder Nudeln. Bis Ende des Monats sollen insgesamt 800 solcher Proben analysiert werden, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-fipronil-101.html

Eier auf der Sortiermaschine einer Hühnerfarm in Merksplas, Belgien. | Bildquelle: dpa
Insektengift Fipronil Weitere Länder von Eierskandal betroffen, tagesschau.de, 05.09.2017
Wie lange haben Verbraucher unbewusst mit Insektengift belastete Eier gegessen? Und wer trägt die Verantwortung? Noch immer sind etliche Fragen zum Eier-Skandal unbeantwortet. Jetzt diskutieren erstmals die zuständigen EU-Minister. Mehr als 40 Länder sind mittlerweile betroffen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eu-103.html

Fipronil-Skandal: Ministerielles Rumgeeier
Zehn Millionen? Zwölf Millionen? Oder sogar ein Vielfaches mehr?
, tagesschau.de, 16.08.2017
Im Fipronil-Skandal gibt es immer wieder neue Zahlen über möglicherweise belastete Eier. Dahinter steckt auch ein Streit zwischen Ministern.
https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Fipronil-Skandal
Ministerielles Rumgeeier
, tagesschau.de, 18.08.2017
Zehn Millionen? Zwölf Millionen? Oder sogar ein Vielfaches mehr? Im Fipronil-Skandal gibt es immer wieder neue Zahlen über möglicherweise belastete Eier. Dahinter steckt auch ein Streit zwischen Ministern. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Skandal um belastete Eier
Fipronil mal drei
, tagesschau.de, 16.08.2017
Das Ausmaß des Fipronil-Skandals ist einem Medienbericht zufolge deutlich größer als bisher bekannt. Demnach sollen allein nach Niedersachsen 28 Millionen möglicherweise belastete Eier geliefert worden sein. Das wäre nahezu das Dreifache der bislang genannten Gesamtzahl. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-129.html

Fipronil-Verdacht ist belgischen Behörden bereits im Juni bekannt gewesen
Belgische Behörden
Erster Fipronil-Verdacht im Juni
, tagesschau.de, 06.08.2017
Seit Anfang Juni weiß Belgien über einen Fipronil-Verdachtsfall Bescheid. Die EU wurde erst Wochen später informiert - man habe erst ausreichende Erkenntnisse sammeln müssen. Agrarminister Schmidt zeigte sich enttäuscht über die belgischen Behörden. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eier-skandal-103.html

Insektizid Fipronil Aldi nimmt alle Eier aus dem Sortiment
Zwölf Bundesländer betroffenen
, tagesschau.de, 04.08.2017
Aldi Nord und Aldi Süd verkaufen deutschlandweit zunächst keine Eier mehr. Dies sei als Vorsichtsmaßnahme gedacht, teilten die Unternehmen mit Niedersachsens Landwirtschaftsminister Meyer sagt, der Höhepunkt des Gifteier-Skandals sei noch nicht erreicht.
Im Skandal um giftbelastete Eier nehmen Aldi Süd und Aldi Nord deutschlandweit sämtliche Eier aus dem Verkauf. Wie die Unternehmensgruppen mitteilten, handele sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme", es könne weiter von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, hieß es in der Mitteilung.
Von sofort an dürften nur noch Eier an Aldi geliefert werden, für die ein Nachweis vorliege, dass sie negativ auf fipronilhaltiges Anti-Läusemittel getestet seien. Die Unternehmen teilten mit, das Vorgehen werde möglicherweise dazu führen, dass es zu Engpässen bei der Versorgung mit Eiern kommt. Die Unternehmensgruppen begründeten ihr Vorgehen den Angaben zufolge damit, dass sie "Klarheit und Transparenz" bei ihren Kunden herstellen wollten.
Edeka sieht keinen Grund für Verkaufsstopp
Schon seit Anfang der Woche beziehe Aldi keine Eier mehr aus gesperrten niederländischen Betrieben. Zudem seien in den vergangenen Tagen in einzelnen Regionen Freiland-, Bodenhaltungs- und Bio-Eier vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden, die geringe Gehalte an Fipronil aufwiesen, wie es weiter hieß. Kunden, die Eier bei Aldi gekauft haben, könnten diese ohne Vorlage des Kassenbons in allen Filialen zurückgeben, der Verkaufspreis werde vollständig erstattet.
Andere Lebensmittelhändler sehen bislang keinen Grund für einen Verkaufsstopp von Eiern. Die Edeka-Zentrale in Hamburg teilte mit, dass die Eier der Eigenmarken ausschließlich aus Deutschland stammten. "Bislang liegen uns hier keine Nachweise von Fipronil vor." Es gebe aber einen "engen Austausch" mit Lieferanten und den zuständigen Behörden. Sollte sich herausstellen, dass Eier aus belasteten Chargen auch an Edeka geliefert worden seien, würde diese "unverzüglich" aus dem Verkauf genommen.
https://www.tagesschau.de/inland/aldi-eier-103.html
Skandal um mit Fipronil belastete Eier weitet sich aus, https://www.tagesschau.de/inland/eier-109.html
Neuester Kommentar von ´Ignoranz_HH´ am 04.08.2017 10:52 Uhr
Keine Ahnung
Moin.. Lt. Bundesministerium besteht keine "konkrete Gefahr für den Menschen" etwas weiter wird dann der zusatz gebracht, außer für Kinder. Im klartext, die ministerien haben keine Ahnung, welche Gefahr davon ausgeht. Floskeln der Beruhigung werden abgegeben....

In mehr als 60.000 Fällen
Apotheker vor Gericht
Prozess wegen gepanschter Krebsmedikamente
, tagesschau.de, 13.11.2017
Ein Apotheker aus Bottrop soll in mehr als 60.000 Fällen Krebsmedikamente nicht ordnungsgemäß hergestellt haben. Neben der falschen Dosierung von Präparaten soll er auch Hygieneregeln missachtet haben. Ab heute muss er sich dafür vor Gericht verantworten. | wdr, http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/prozess-apothekerskandal-krebsmedikamente-bottrop-100.html

Kreuzung zweier Bakterienarten
Angst vor globaler Epidemie: Forscher entdecken immunen und tödlichen Superbazillus
, FOCUS Online, 03.09.2017
Der übertriebene Einsatz von Antibiotika lässt seit längerem Superkeime entstehen, die resistent gegen die meisten Medikamente sind. Nun haben Forscher offenbar die nächste Stufe der Evolution der Bakterien entdeckt. In einer Klinik in China wütete ein dreifach gefährlicher Erreger: Immun gegen Medikamente, tödlich und höchst ansteckend.
http://www.focus.de/gesundheit/news/kreuzung-zweier-bakterienarten-forscher-entdecken-superbazillus-immun-gegen-antibiotika-und-absolut-toedlich_id_7547219.html

Waldbrände in USA, Spanien und nun auch Portugal:
Verheerende Waldbrände in Portugal
Eingeschlossen in den Flammen
, tagesschau.de, 18.08.2017
Es sind die verheerendsten Waldbrände in der Geschichte Portugals. Seit Wochen kämpfen Rettungskräfte in verschiedenen Teilen des Landes immer wieder gegen Feuer. In dem Dorf Macao spitzt sich die Lage nun zu - die Einwohner sind von den Flammen eingeschlossen. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/portugal-braende-105.html

Luftbelastung durch Diesel
Merkel will Fahrverbote erschweren
, tagesschau.de, 22.10.2018
Mehrere deutsche Großstädte drohen für ältere Diesel-Modelle zur Sperrzone zu werden. Kanzlerin Merkel will dies verhindern. Sie will per Gesetz höhere Hürden für mögliche Fahrverbote einführen.
https://www.tagesschau.de/inland/merkel-diesel-fahrverbote-101.html

#ImplantFiles Neue Verordnung von Lobbyisten beeinflusst, tagesschau.de, 26.11.2018
Die EU-Kommission wollte, dass Medizinprodukte sicherer und effizienter werden. Doch von dem Vorhaben ist nicht viel übrig geblieben. Das ist ein Erfolg der Lobbyisten - die auf die Unterstützung des ehemaligen CDU-Fraktionschefs Kauder zählen konnten.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/implantfiles-141.html

Gefährliche Implantate
Das Kontrollsystem versagt
, tagesschau.de, 26.11.2018
Das Überwachungssystem für Implantate funktioniert nicht, weil es intransparent und privatisiert ist - und weil eine Klausel ausgenutzt wird, die eigentlich für Ausnahmen gedacht ist.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/implant-files-101.html

Mediziner und Industrie
Zweifelhafte Kooperationen
, tagesschau.de, 26.11.2018
Für einige Ärzte sind finanzielle Anreize Grund, bei der Entwicklung von medizinischen Produkten mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Viele halten sich dennoch für unabhängig. Manche Experten sehen jedoch einen Interessenkonflikt.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/mediziner-industrie-101.html

Skrupellose Geschäftemacher
Fake-Food: Im Supermarktregal stehen immer mehr gefälschte Lebensmittel
, FOCUS Online, 22.04.2017
Ein gefährlicher Trend lässt die Behörden Alarm schlagen: Immer mehr gefälschte Lebensmittel kommen in den Handel. Die Kontrolleure setzen nun auf Fingerabdruck-Technik. Damit wollen sie den Massen-Betrug eindämmen.
Die Kunden haben den Betrug nicht geschmeckt. Statt eines edlen Champagners tranken sie billigen Spumante aus Norditalien. Nur weil eine Losnummer auf dem Etikett fehlte, kamen die Überwachungsbehörden den Fälschern Ende letzten Jahres auf die Spur: In einer abgelegenen Lagerhalle nahe der norditalienischen Stadt Padua etikettierte eine Bande Flaschen um. Sie verwandelten einen Spumante für ein bis zwei Euro in 35 bis 40 Euro teure gefakte Ware.
Längst ist die Mafia in das Geschäft der Lebensmittelfälschung eingestiegen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz spricht von Gewinnen wie im Drogenhandel. Da der Lebensmitteleinzelhandel sich auf immer weniger Giganten konzentriert und die Warenströme um die ganze Welt zirkulieren, lohnt es sich, gefälschte Produkte einzuschleusen. Im besten Fall sind die Plagiate minderwertig und überteuert. Schlimmer ist es, wenn sie die Gesundheit gefährden.
Besonders schlimm: ...
[...] High-Tech kommt den Tricksern auf die Spur
Eine 15-minütige Messung kann solche Tricksereien aufdecken. Dafür nutzen die Labormitarbeiter die Kernmagnetresonanz-Spektroskopie. Die Methode erfasst die magnetischen Eigenschaften der Wasserstoffatome. Je nach Herkunft und Art des Honigs ergibt sich ein Fingerabdruck, der einem Strichcode gleicht. Die Forscher sprechen kurz von NMR-Profilen - für Nuclear Magnetic Resonance, also Kernmagnetresonanz-Profilen. Ein Computerprogramm gleicht diese ab und prüft, ob der Honig das ist, was das Etikett vorgibt.
[...] Es wäre jedoch zu aufwendig, den gesamten genetischen Code eines Lebensmittels auszulesen. Deshalb konzentrieren sich die Forscher oft auf eine charakteristische Abfolge der DNA. Die Methode, unverwechselbare Abschnitte herauszupicken, nennt sich DNA-Barcoding. Damit entdeckten Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts in Wilhelmshaven, dass jeder zehnte Fisch nicht dem entspricht, was auf dem Etikett steht.
Dieser Masche schieben Kontrolleure mit einem regionalen Fingerabdruck einen Riegel vor. Er beruht auf einem faszinierenden Prinzip: Etliche Atome in den Inhaltsstoffen der Nahrung gibt es in zwei Varianten, einer schweren und einer leichteren. So existieren schwerer und leichter Wasserstoff. Beim Verdunsten steigt in erster Linie das Wasser mit dem leichten Wasserstoff im Molekül auf. Bei Regen fällt umgekehrt eher das Wasser mit dem schweren Wasserstoff herunter, weil es mehr Gewicht hat. Und da sich die Erde dreht, sammeln sich die schweren Moleküle wie bei einer Zentrifuge eher am äquator. "Daraus entsteht eine Karte der Verteilung schwerer und leichter Atome, abhängig von Ort und Klima. Diese Karte offenbart, wenn der Spargel nicht aus Griechenland kommt oder der Wein nicht aus Frankreich", erklärt der Prüfbeamte Wittkowski.
Die Analyse-Unternehmen rüsten weiter auf. Bruker unterhält eine Abteilung, in der Mitarbeiter Lebensmittel scannen, viele Tausend Proben im Jahr. Auch Konkurrenten wie das Institut Heidger aus der Moselgemeinde Osann-Monzel sind mit dieser Taktik auf Wachstumskurs. Den Zugang zu ihren Daten lassen sich die Großlaboratorien gut bezahlen.
[...] Ein Riesen-Datenarchiv wird aufgebaut
Um zu verhindern, dass er von Privatfirmen abhängig wird, baut der Staat eine öffentliche Sammlung auf. Firmen und Forscher wollen die Fingerabdrücke hunderter Käsesorten, Raps&oum;le und Spirituosen im Projekt FoodAuthent aufzeichnen. "Wir haben diese Produkte gewählt, weil sie besonders relevant für den deutschen Markt sind", sagt Andreas Klingberg, der Chef des am Projekt beteiligten Hamburger Analyse-Labors Lablicate. Die Fingerabdrücke sollen die staatlichen Kontrolleure nichts kosten. Wittkowski findet: "Es sind Daten, die Verbraucher schützen. Diese müssen für die Behörden offen zugänglich sein."
Im Video: Künstliche Salze im Käse gefährden die Gesundheit http://www.focus.de/finanzen/news/skrupellose-geschaeftemacher-fake-food-im-supermarktregal-stehen-immer-mehr-gefaelschte-lebensmittel_id_6956771.html

Heterofeindlichkeit: Der diskriminierte Mann
Manche behaupten, Jogi Löw sei schwul (, sicherlich ne alte Kamelle, ähnlich Hochschul-Professoren seien Kinder-Pornographen (pädophil), Anm., Gooken). Der Beweis: seine Hemden. Was sagt es über unsere Vorurteile gegenüber heterosexuellen Männern, wenn aus der Passform der Kleidung auf die sexuelle Orientierung geschlossen wird?, Spiegel.de, 23.08.2016, eine Kolumne von Jan Fleischhauer, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/diskriminierung-alt-weiss-biodeutsch-maennlich-kolumne-a-1108840.html .

Die Stinkwanze auf einem Blatt
Insektenplage
Stinkwanzen drängen in warme Wohnungen - was Sie auf keinen Fall tun sollten
, STERN.de, 17.10.2018
Sobald die Temperaturen sinken, kriechen Insekten in warme Wohnungen und Häuser. So auch die sogenannte Stinkwanze. Doch einfach Aufsaugen ist keine gute Idee. Denn sobald sich die Wanze bedroht fühlt, sondert sie unangenehm riechendes Sekret ab.
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/stinkwanzen-kriechen-in-warme-wohnungen-8404280.html

Karneval: Vorsicht K.O.-Tropfen
Mit Hilfe von K.O.-Tropfen wollen Täter ihre Opfer bestehlen und sexuell missbrauchen
Kriminalprävention
, polizei.nrw.de, 21.02.2018
In Kneipen und Diskotheken, aber auch auf privaten Partys nutzen die Täter die ausgelassene Feierstimmung, um unbemerkt K.O.-Tropfen in offenstehende Getränke zu mischen. K.O.-Tropfen sind farb- und geruchlos. Sie führen bei den ahnungslosen Opfern zu starken Bewusstseinsstörungen bis hin zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit. Die Täter bringen dann ihre willenlosen Opfer an einen anderen Ort. Dort kommt es zu sexuellen Übergriffen an den mittlerweile bewusstlosen Opfern. Anschließend werden sie bestohlen.
So schützen Sie sich vor K.O.-Tropfen:
Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
Keine offenen Getränke oder Speisen von Fremden annehmen.
Freudinnen sollten aufeinander achten und ihre Getränke nicht unbeobachtet lassen.
Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es der Freundin plötzlich schlecht geht und Fremde sie aus dem Raum bringen wollen.
https://polizei.nrw/artikel/karneval-vorsicht-ko-tropfen

Foodwatch schlägt Alarm
Mineralöl-Warnung in Schoko-Nikoläusen! Zwei Marken sind besonders betroffen
, FOCUS Online, 08.12.2016
Ausgerechnet zur Weihnachtszeit warnt die Verbraucher-Organisation Foodwatch davor, dass Schoko-Nikoläuse gesundheitsgefährdend sind. Der Grund: Mineralöl-Rückstände in der Schokolade. Zwei Marken sind besonders betroffen.
Foodwatch hat vor allem bei Edekas Eigenmarke Gut & Günstig sowie beim "Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen" des Herstellers Rübezahl deutlich überhöhte Werte an gesättigten und aromatischen Mineralölen festgestellt. Diese Stoffe sind in zu hoher Dosierung krebserregend.
Foodwatch warnt deswegen vor dem Kauf der Nikoläuse. Bereits gekaufte Weihnachtsmänner sollten die Kunden besser zurückbringen.
http://www.focus.de/gesundheit/videos/mineraloele-in-der-schokolade-foodwatch-warnt-vor-mineraloelen-in-schoko-nikolaeusen_id_6311130.html
Auch im Video: Machen Sie sich fit - Verzichten Sie ein Jahr auf dieses Nahrungsmittel mit diesen Folgen

Edeka in München
Frau kauft Maggi-Suppe und ist fassungslos über Zutaten
, FOCUS Online, 30.04.2018
Eine Münchner Edeka-Kundin hat sich entsetzt über die Zutaten einer Maggi-Suppe an das Unternehmen gewandt. Sie sei schockiert gewesen, als sie gelesen habe, dass in der Tomatensuppe "Speck" enthalten ist.
https://www.focus.de/regional/muenchen/edeka-in-muenchen-frau-kauft-maggi-suppe-und-ist-fassungslos-ueber-zutaten_id_8851174.html

Teurere Lebensmittel
Hohe Ansprüche, hohe Preise
, tagesschau.de, 25.04.2018
Viele Lebensmittel in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten deutlich teurer geworden. Ein Grund: Die Verbraucher haben höhere Qualitätsansprüche.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lebensmittel-preise-101.html

Demo für Agrarreform "Wir haben es satt!", 21.01.2017
Etwa 18.000 Menschen haben in Berlin für eine Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben es satt!" forderten sie gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und fairen Handel.
https://www.tagesschau.de/inland/demo-agrarindustrie-101.html

Lindt-Schokolade mit Mineralöl
Krebs-Gefahr in Schokolade: Essen Sie auf keinen Fall diese Sorte
, CHIP, 20.10.2016
Die Pralinen-Sorte "Fioretto Nougat Minis" von Lindt ist der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch zufolge mit Mineralöl belastet. Das Problem: Mineralöl steht in Verdacht Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen.
http://www.chip.de/news/Krebs-Gefahr-in-Schokolade-Essen-Sie-auf-keinen-Fall-diese-Sorte_101977356.html

Eine Frage des Geschmacks : Stiftung Warentest prüft Schokolade: Die teuerste fällt durch, STERN.de, 21.11.2018
Gute Schokolade muss nicht teuer sein, dennoch unterscheiden sie sich in Süße, Cremigkeit und Kakao-Note. Es kommt auf den Geschmack an. Von der teuersten Tafel rät Stiftung Warentest dennoch ab.
Ein Stück Schokolade - beispielsweise nach dem Essen oder zum 16-Uhr-Tief - ist etwas Feines. Manche verputzen auch gern mal eine halbe Tafel. Die Supermarktregale sind voll von verschiedenen Schokoladensorten - und auch Marken. Aber gibt es wirklich Unterschiede?
[...] Schokoladen, die pro 100 Gramm mehr als drei Euro kosten, schneiden nicht immer besser ab als solche für rund 1 Euro.
[...] Enttäuschend aber ist: Ausgerechnet die teuerste Schokolade, die Godiva für 6,95 Euro je 100 Gramm erhält das Gesamturteil "Ausreichend". Sie sei stark mit Nickel belastet. Ein Schwermetall, das aus dem Boden in die Kakaopflanze gelangen kann. Gesundheitliche Auswirkungen muss man aber nicht befürchten.
[...] Erfreulich ist auch, dass die Schokoladen (mit Ausnahme der nickelbelasteten Godiva) kaum Schadstoffe enthalten - also weder mit Pflanzenschutzmitteln noch mit Kadmium. Auch die Belastung mit Mineralölen, die die Stiftung Warentest 2012 noch in vielen Adventskalender-Schokolade nachweisen konnte, ist unter Kontrolle.
https://www.stern.de/genuss/essen/stiftung-warentest-prueft-schokolade--die-teuerste-faellt-durch-8457222.html

Warnung vor Krebsgefahr: Vorsicht, Kaffee, tagesschau.de, 30.03.2018
Ein Richter im US-Bundesstaat Kalifornien fordert von der Kaffeehauskette Starbucks, auf ihren Kaffeeprodukten künftig vor Krebsgefahr zu warnen. Grund dafür ist eine Substanz, die beim Rösten entsteht.
Die Kaffeehauskette Starbucks soll auf ihren Kaffeeprodukten vor Krebs warnen. Das hat ein Gericht in Los Angeles beschlossen. Beim Rösten von Kaffee entstehe eine gefährliche chemische Verbindung. Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass diese Gefahr nicht bestehe, erklärte Richter Elihu Berle in seinem vorläufigen Urteil.
Die Nichtregierungs-Organisation CERT hatte Starbucks und rund 90 weitere Unternehmen der Branche verklagt. Begründet hatte CERT dies damit, dass die Firmen nicht vor einer hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen würden. Die Substanz sei aber giftig und krebserregend.
Nach kalifornischen Gesetzen müssten Unternehmen in dem Bundesstaat vor der Gefahr warnen. Firmen wie Starbucks, McDonald´s und Dunkin´ Donuts können bis zum 10. April Widerspruch einlegen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/starbucks-107.html Die Kaffeehauskette Starbucks soll auf ihren Kaffeeprodukten vor Krebs warnen. Das hat ein Gericht in Los Angeles beschlossen. Beim Rösten von Kaffee entstehe eine gefährliche chemische Verbindung. Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass diese Gefahr nicht bestehe, erklärte Richter Elihu Berle in seinem vorläufigen Urteil.

Nespresso Vertuo
Wachstumsmarkt Kaffee
Neue Kapsel - alte Kritik
, tagesschau.de, 17.10.2018
Im Kaffeekrieg setzt Nestlé auf die Riesenkaffeekapsel Vertuo. Der Clou: Es wird einige Jahre dauern, bis die ersten Nachahmerkapseln auf den Markt kommen. Was Nestlé jubeln lässt, sorgt bei Umweltschützern für Entsetzen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/nestle-kapseln-kaffee-101.html

Ungesund, umweltschädlich, unnötig: Diese neun Dinge sollten Sie aus Ihrer Küche verbannen, STERN.de, 27.09.2018
Viele Produkte des alltäglichen Gebrauchs sind in Plastik oder Aluminium verpackt. Egal, ob Salat, Tee oder Kaffee.
Wer nachhaltiger leben möchte, kann bei diesen kleinen Dingen anfangen - abgpacktes Obst oder Gemüse sowie Kaffee in Kapseln haben in einem bewusst lebenden Haushalt eigentlich nichts verloren und lassen sich leicht vermeiden.
[...] Abgepackter Salat und Kaffeekapseln sind zwar praktisch, gesund für die Umwelt oder den Menschen sind sie aber keinesfalls. Was Sie außerdem aus der Küche verbannen sollten? Wir geben Orientierung.
Eigentlich kann man eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien über den Verzehr von Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch herstellen. Trotzdem gilt: Die Masse an Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmitteln, die es auf dem Markt gibt, ist völliger Unsinn. Die meisten bringen gar nichts und können sogar in bestimmten Mengen schädlich für den Körper sein.
Nur drei Vitamine beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel sind empfehlenswert zu nehmen: Mehr dazu lesen Sie hier!
https://www.stern.de/genuss/essen/neun-dinge--die-in-ihrer-kueche-nichts-verloren-haben-7383306.html

Nespresso Vertuo: Wie Nespresso mit teuren Jumbo-Kapseln den Niedergang stoppen will, STERN.de, 28.09.2018
Das Kapselgeschäft läuft nicht mehr, nun kommt eine ganz neue Nespresso-Maschine auf den Markt. Die Vertuo füllt Riesen-Becher durch Jumbo-Kapseln. Die sind noch teurer als die alten und produzieren den gleichen Alu-Müll.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/nespresso-vertuo---die-teure-jumbo-kapsel-soll-den-niedergang-stoppen-8219618.html

Umstrittene These
Frühstück soll das neue Rauchen sein? Eine Expertin gibt Entwarnung
, STERN.de, 27.09.2018
Ist Frühstück so ungesund wie Rauchen? Ein Biochemiker sorgt aktuell mit dieser These für Aufsehen. Wir haben mit einer Expertin gesprochen, was an der Behauptung dran ist. Sie sagt, es komme ganz darauf an, was man isst.
Von Denise Snieguole Wachter
https://www.stern.de/genuss/essen/fruehstueck-soll-das-neue-rauchen-sein--eine-expertin-gibt-entwarnung-7288190.html

Tests in drei Städten
Mangelnde Hygiene in Bundesliga-Stadien
, tagesschau.de, 27.04.2018
Wie steht es um die Hygiene in den Bundesliga-Stadien? Nach ARD-Informationen offenbar nicht gut. Behörden in Frankfurt, Köln und Bremen fanden Verunreinigungen - in Duschen, Bier und Fischbrötchen.
https://www.tagesschau.de/inland/hygiene-stadien-101.html
Hygiene in Fußballstadien: Eiterbakterien in Fischbrötchen

Keimschleuder in der Küche
In Kaffeemaschinen leben so viele Bakterien wie im Ausguss: So töten Sie die Keime
, FOCUS Online, 14.04.2018
In der Kaffeemaschine lauern jede Menge Keime. In Schläuchen und Düsen existieren regelrechte Biofilme aus Mikroben. Doch das müsste nicht sein, denn schon etwas Hygiene vertreibt die Bakterien.
https://www.focus.de/wissen/videos/keimschleuder-in-der-kueche-in-kaffeemaschinen-leben-bakterienkolonien-wie-im-ausguss-dabei-wird-man-sie-einfach-los_id_7302263.html

Drama in Thailand: Wal erbricht fünf Plastiktüten - und stirbt. In seinem Magen finden Biologen noch mehr Müll, STERN.de, 03.06.2018
Das Tier war bereits halbtot, als Retter es fanden: In Thailand ist ein Wal gestorben, nachdem er mehr als 80 Plastiktüten gefressen hatte.
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/qualvoller-tod--wal-erbricht-plastiktueten---und-stirbt-8007252.html

Müllfischer auf Mallorca: Planschen ohne Plastik, SPIEGEL ONLINE, 25.07.2018
Damit Urlauber ungestört baden können, sind rund um Mallorca täglich Müllfischer mit 14 Booten unterwegs. In jeder Sommersaison holen sie tonnenweise Unrat aus dem Meer. Dabei geht auch Kurioses ins Netz.
http://www.spiegel.de/karriere/muellfischer-auf-mallorca-plastik-milchtueten-und-ein-menschenbein-a-1219743.html

Kunststoffverbrauch
37,4 Kilo Plastikmüll pro Kopf
, tagesschau.de, 25.10.2018
In den Weltmeeren schwimmen etwa 150 Millionen Tonnen Plastik. In Deutschland produziert jeder Einwohner durchschnittlich 37,4 Kilo Plastikmüll pro Jahr - das ist Platz drei im EU-Ranking. Diese und weitere Fakten in Grafiken.
http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/plastikmuell-grafiken-101.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/mehrweg-kampagne-101.html

Erschreckende Bilder
Selbst abgelegenste Orte sind vermüllt: Forscher zeigen Ekelfunde auf Osterinseln
, FOCUS Online, 15.08.2018
Die Osterinseln liegen tausende Kilometer entfernt vom Festland, doch ein chilenisch-deutsches Forscherteam hat auch bereits hier Plastikmüll gefunden. Es veröffentlichte erschreckendes Bildmaterial, das den Umfang...
https://www.focus.de/wissen/natur/meeresforschung/erschreckende-bilder-selbst-abgelegenste-orte-sind-vermuellt-forscher-zeigen-ekelfunde-auf-osterinseln_id_9417067.html

Dominikanische Republik: Plastikmüll soweit das Auge reicht
Karibisches Urlaubsparadies: Hier kann man vor lauter Plastikmüll nicht mehr das Meer erkennen
, tagesschau.de, 23.07.2018
Gewaltige Berge von Plastikmüll schwimmen an der Küste von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Etwa 500 Personen versuchen gegen diesen Alptraum anzukämpfen. Der Müll bedroht aber nicht nur das beliebte Urlaubsparadies.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/plastikmuell-in-der-karibik--meer-verschwindet-im-plastikmuell-8179098.html

EU-Vergleich
Deutsche produzieren viel Plastikmüll
, tagesschau.de, 22.11.2017
In Deutschland wird pro Einwohner deutlich mehr Plastikmüll verursacht als im Durchschnitt der Europäischen Union. Im Jahr 2015 lag die Bundesrepublik rund sechs Kilogramm über dem EU-Schnitt. Spitzenreiter sind die Deutschen jedoch nicht. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-plastikmuell-101.html

Pommes Frites aus der Fritöse, Kekse, Gebäck....
alles, was Stärke enthält, kann bei hohen Temperaturen einen Krebs auslösdenen Stoff erzeugen.
Tagessthemen mit Gaby Bauer, 10.12.2017

"Clean Meat": Echtes Fleisch - nur künstlich, tagesschau.de, 06.06.2018
Schon bald könnte sogenanntes "Clean Meat" in den Handel kommen - echtes Fleisch, das nicht am Tier gewachsen ist, sondern aus Stammzellen gezüchtet wurde. Manche Verbraucher sind skeptisch.
https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html

Jackfruit als Fleischersatz: Was taugt er wirklich?, CHIP, 23.04.2018
In letzter Zeit taucht sie überall in den Supermärkten auf: die Jackfruit. Doch nicht beim Obst, sondern als Fleischersatz im Kühlregal? Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.
[...]
Die unreife Frucht hat eine fasrige Konsistenz, die der von Pulled Pork ähnelt. Wörtlich übersetzt ist das "zerpflücktes Schweinefleisch", welche lange auf niedrigen Temperaturen gekocht wurde.
Die Verwendung von Jackfruit als Fleischersatz ist nicht neu: In den Ursprungsländern, wo Vegetarismus weit verbreitet ist, wird Jackfruit schon seit langer Zeit in herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel Currys, verwendet. Auch Anhänger der fleischlosen Ernährung haben mittlerweile die Vorteile der Jackfruit lieb gewonnen: authentischer Geschmack, gluten- und sojafrei und vollkommen natürlich.
https://praxistipps.chip.de/jackfruit-als-fleischersatz-was-taugt-er-wirklich_101754

Abstimmung in Straßburg
Döner mit oder ohne Phosphate?
, tagesschau.de, 13.12.2017
In Stra&slzig;burg steht heute Döner auf der Tagesordnung - nicht als Mittagessen, sondern zur Abstimmung im Parlament. Denn bislang durfte jedes Land selbst entscheiden, ob das Fleisch im Fladenbrot Phosphate enthalten darf. Doch das soll sich ändern. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/doener-105.html
Mehr zu diesem Thema:
Vorerst kein Phosphat-Verbot: EU verbietet Döner nicht, 30.11.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/doener-103.html

In Deutschland erlaubt, in Tschechien verboten
Phosphate
Spekulation über Verbot: Der Döner bleibt Europa erhalten
, tagesschau.de, 30.11.2017
Will das Europaparlament den Döner verbieten? Ein entsprechender Bericht der "Bild" sorgt zurzeit für Wirbel in den Sozialen Netzen. Doch die Aufregung ist unbegründet. Der Fleischspieß ist nicht in Gefahr.
Droht dem Döner in Deutschland das Aus? Sind tausende Arbeitsplätze in Gefahr? Nein, sagen Abgeordnete des Europaparlaments und geben erst einmal Entwarnung.
Hintergrund ist: Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass der Zusatzstoff Phosphat in tiefgekühltem Fleisch, das sich an Spießen befindet, künftig europaweit erlaubt sein soll. Dazu will die Brüsseler Behörde eine entsprechende Verordnung für Zusatzstoffe in Lebensmitteln ändern. Bislang ist die Verwendung von Phosphaten in Fleisch am Spieß, wie zum Beispiel Döner und Gyros, nämlich nicht europaweit einheitlich geregelt.
In Deutschland erlaubt, in Tschechien verboten
Weil es diese Grauzone gibt, geht jedes EU-Land anders damit um. In Deutschland zum Beispiel sind Phosphate sowohl in tiefgefrorenem als auch in nicht-tiefgefrorenem Dönerfleisch erlaubt, in Tschechien dagegen verboten. Mit dem Vorschlag, den Stoff in diesen Lebensmitteln generell zu erlauben, will die EU-Kommission europaweit rechtliche Klarheit schaffen.
Abgeordnete der Grünen und der Sozialdemokraten im Umweltausschuss des Europaparlaments lehnen es aber vorerst ab, der Neuregelung zuzustimmen. Sie fordern, erst einmal zu überprüfen, ob der Stoff gesundheitsgefährdend ist oder nicht. Bislang sei nicht zweifelsfrei geklärt, ob sich Phosphat negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt.
Prüfung auf Gesundheitsschäden läuft
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit prüft derzeit die Sicherheit von phosphathaltigen Zusatzstoffen. Bis Ende nächsten Jahres will sie ihre Ergebnisse vorlegen. Den Ausgang dieser Untersuchung wollen Grüne und Sozialdemokraten im Umweltausschuss abwarten, bevor eine Entscheidung zugunsten des Phosphats fällt. Nur, wenn die Behörde schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Phosphat in Tiefkühl-Döner feststellen würde, müsste die EU-Kommission handeln.
EU-Parlament darf Döner gar nicht verbieten
Mitte Dezember wird das Europaparlament über den Vorschlag des Umweltausschusses abstimmen. Selbst wenn die Mehrheit der Abgeordneten dafür stimmen würde, wird sich erst einmal nichts an der derzeitigen Rechtslage in Europa ändern, weil das Parlament hier keine direkte Entscheidungsgewalt hat.
Niemand in Deutschland oder sonst wo in Europa muss jetzt also auf einen Döner oder ein Gyros verzichten. Das Fleisch am Drehspieß darf weiterhin verarbeitet, verkauft und gegessen werden.
https://www.tagesschau.de/ausland/doener-103.html
Neuester Kommentar von ´Zwicke´ am 30.11.2017 15:46 Uhr
Powideldatschkerln...
Wieder mal ein typischer EU-Quatsch... im Sinne von Gleichmacherei analog zur deutschen "Regelungswut". Was u.a. schon dazu führte, dass in DE die "Altberliner Bockwustverkäufer" (heiße Würstchen direkt aus dem "Bauchladen") völlig verschwunden sind. Was ist denn daran zu kritisieren, dass z.B. Tschechien die Warenqualität in Döner-Shops zugunsten der Verbraucher/Kunden hochhält..? Welchen Lobbykreisen gefällt das nicht..? Und übrigens... früher mal gab es in Tschechien an fast j...

Strengere Regeln für Imbissbuden
Neue EU-Vorgaben für Pommes, Kaffee, Babynahrung
Acrylamid-Reduzierung
Neue EU-Regeln für Pommes und Chips
, tagesschau.de, 22.11.2017
Pommes Frites, Chips oder Kekse schmecken vielen Menschen gut - doch sie können Acrylamid enthalten. Es entsteht beim Erhitzen von Stärke und gilt in hohen Konzentrationen als gesundheitsgefährdend. Deshalb hat die EU jetzt strengere Regeln etwa für Imbissbuden erlassen, https://www.tagesschau.de/ausland/eu-pommes-acrylamid-101.html

"heute-show": "Wurst Case Szenario": Die Deutschen und ihr gepanschtes Billig-Fleisch, stern.de, 21.04.2018
Der Grill ist top, das Fleisch ein Flop: Die "heute-show" widmete sich in ihrer aktuellen Folge dem Skandal um gepanschte Wurst, die von der DLG mit einer Medaille ausgezeichnet wurde - und das fast ohne Fleischanteil.
https://www.stern.de/kultur/tv/-heute-show---die-deutschen-und-ihr-gepanschtes-fleisch-7952062.html

Deutsches Ja zu Glyphosat
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie
, tagesschau.de, 28.11.2017
Ein tolldreister Theatercoup - genau das hat der sonst eher unscheinbare Minister Schmidt bei der Brüsseler Glyphosat-Entscheidung aufgeführt, meint Holger Romann.
Dass auf der großen EU-Bühne manchmal Dramen aufgeführt werden, die sich keiner mehr ansehen mag, weil sich das Geschehen - wie in dem bekannten Murmeltier-Film aus Hollywood - ewig wiederholt, ist keine Seltenheit. Der Streit um die Flüchtlingsquote ist so ein Stück. Die Reform der Eurozone und die Brexit-Verhandlungen sind weitere Beispiele. Allein die Nennung der Begriffe genügt - und selbst hartgesottene Berichterstatter bekommen ein nervöses Zucken im Augenwinkel oder suchen schreiend das Weite.
Die "Glypho-Saga" - der nicht enden wollende Kampf um Verbot oder Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat - ist zweifellos der ungekrönte Spitzenreiter in dieser Reihe. Sozusagen das "Game of Thrones" unter den Brüsseler Dossiers. Doch ausgerechnet dieser Dauerbrenner hat nun ein völlig unerwartetes Ende gefunden.
Zu verdanken haben wir das ebenso abrupte wie überraschende Finale Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Der hat mit seinem tolldreisten Theatercoup dafür gesorgt, dass die mächtige Agrarnation Deutschland, der größte Nettozahler der EU, sich nicht länger feige hinter einer Stimmenthaltung versteckt und so eine ehrliche politische Mehrheit für oder gegen Glyphosat in Brüssel verhindert.
Ein Herz gefasst
Unter Umgehung der schwarz-roten Geschäftsordnung hat der sonst eher brav agierende CSU-Mann sich ein Herz gefasst und den bundesdeutschen Vertreter im zuständigen Fachausschuss angewiesen, diesmal mit "Ja" zu votieren. So wie 17 andere EU-Staaten auch, darunter Polen, Spanien, Großbritannien und die Niederlande. Weshalb die Lizenz für das weit verbreitete, aber bei Umweltschützern hoch umstrittene Spritzmittel nun doch ein paar Tage früher als gedacht um weitere fünf Jahre verlängert wird.
Mit der ebenfalls federführenden Ressortkollegin von der SPD, Umweltministerin Barbara Hendricks, war das offensichtlich nicht abgestimmt. Sie fühlt sich getäuscht, spricht von Vertrauensbruch und verweist auf die Belastung für die bevorstehenden Koalitionsgespräche. Ihre Parteifreundin, Fraktionschefin Anrea Nahles, wird noch deutlicher: Schmidts "Crashkurs" werfe die Frage auf, ob die Kanzlerin ihre Leute noch im Griff habe.
Die Empörung über den kalkulierten Regelverstoß ausgerechnet eines CSU-Ministers, ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt ist nachvollziehbar; die möglichen Folgen für die Regierungsbildung sind schwer abzuschätzen. Auch die Frage, wer Schmidt Rückendeckung gab, dürfte noch für Diskussionen sorgen.
Längst überfällig
Lässt man die ohne Frage spannende Berliner Sphäre jedoch einmal außer Acht und betrachtet den Fall ausschließlich durch die Brüsseler Brille, kann man die erstaunliche Wendung im vorerst letzten Akt der "Glypho-Saga" nur begrüßen. Denn in der Sache ist die Entscheidung vernünftig und sie war - angesichts des unwürdigen Schwarzer-Peter-Spiels zwischen Kommission und Mitgliedsstaaten - längst überfällig.
Schon im vergangenen Jahr hatte die europäische Lebensmittelbehörde EFSA grünes Licht gegeben. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, und zuletzt die europäische Chemikalienagentur ECHA hatten Glyphosat, bei fachgerechter Anwendung, Unbedenklichkeit bescheinigt.
Dass eine Unteragentur der WHO den Wirkstoff als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft, steht dazu nur scheinbar im Widerspruch - denn die prüft nicht das konkrete Risiko für Mensch und Tier, sondern testet, ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Dank Deutschland, das seit der Bundestagswahl angeblich handlungsunfähig ist, haben die Mitgliedsstaaten der EU in allerletzter Minute Handlungsfähigkeit bewiesen und die Verantwortung in einer wichtigen Frage nicht wieder auf die Kommission abgewälzt. Die hätte - unter Berufung auf eine entsprechende Empfehlung des EU-Parlaments - ohnehin in Kürze so entschieden, um eine Flut teurer Schadenersatzklagen der Hersteller abzuwenden. Jetzt haben alle Beteiligten, inklusive der Wissenschaft, weitere fünf Jahre Zeit, um die Akte Glyphosat noch einmal gründlich durchzugehen und insbesondere die Wechselwirkungen mit sogenannten Beistoffen oder etwaige Zusammenhänge mit dem Artensterben zu prüfen. Auch der Ruf Frankreichs, nach verträglichen Alternativen zu suchen, ist nicht vom Tisch. Das Entscheidende aber: Die Landwirte haben Planungssicherheit, und die zwischenzeitlich hysterische Debatte, die uns Verbraucher nur verängstigt hat, wird sich hoffentlich beruhigen.
https://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-glyphosat-101.html
Lesermeinung:
Neuester Kommentar von ´EinVater´ am 28.11.2017 10:46 Uhr
Chance echte Größe zu beweisen
Fassen wir zusammen:
1. Es existiert ein Dissens der beiden nach wie vor regierungsbeauftragten und gleichberechtigten Ministerien, was formell zu einer Stimmenthaltung führen MUSS.
2. Ein Minister setzt sich über die Stimmenthaltung hinweg und führt zu einer Entscheidung in Brüssel.
3. Der Minister gibt zu, dass er allein, eigenmächtig und ohne Rücksprache gehandelt hat. Na wunderbar! Damit ist nachgewiesen, dass diese Zusage keine gültige Stimme der deutschen Regierung war und damit die deutsche Stimme...

G20-Agrargipfel: Die dunkle Seite der Soja-Bohne, tagesschau.de, 27.07.2018
In Buenos Aires wollen die Agrarminister der G20-Staaten über nachhaltige Landwirtschaft diskutieren. Dabei ist der Gastgeber eines der Länder, in denen Glyphosat am rücksichtslosesten eingesetzt wird.
[...] Pestizideinsatz mit fatalen Folgen
Mariela Leiva weiß, zu welchem Preis der Sojaanbau geschieht. Seit Ende der 1990er-Jahre, seit Glyphosat von Monsanto in Argentinien zugelassen ist, wird das Pestizid in Marielas Heimat Basavilbaso massiv aus der Luft gesprüht. Dadurch wird der Sojaanbau für die Großagrarier zum profitträchtigen Geschäft. Das Pestizid tötet bis auf die Sojapflanze alles ab und sickert über die Böden ins Grundwasser.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Flüsse in Entre Rios deutlich erhöhte Pestizidwerte aufweisen. Mariela leitet eine Gruppe von Anwohnern, die gegen diese Praxis und gegen Bayer-Monsanto kämpfen. Denn die Folgen für die Anwohner seien fatal, sagt sie.
In Orten wie Basavilbaso und Chabás, die von Sojafeldern umgeben sind, haben Ärzte und Bürgermeister eine deutliche Zunahme von Krankheiten festgestellt. Lucas Lesgart, der Bürgermeister von Chabás, hat in dem Ort drei Fälle von amyotropher Lateralsklerose festgestellt, einer nicht heilbaren degenerativen Erkrankung des Nervensystems.
Weltweit kommen durchschnittlich drei Fälle auf 100.000 Einwohner. Chabás hat jedoch nur 8.000 Einwohner. Inzwischen wurden die Krankheitsbilder von Chabás durch eine Gruppe von Medizinstudenten genau dokumentiert. Anders als anderswo treten in Chabás am häufigsten Krebs-, Herz- und Schilddrüsenleiden auf. Vor allem an den Rändern des Dorfes, wo die Sojaplantagen beginnen und der Wind die Pestizide über die Häuser weht. Druck von Politik und Agrarlobby
Geleitet hat die Feldforschung der Arzt Damián Verzenassis. Der Professor der medizinischen Fakultät in Rosario hat in acht Jahren die Daten von mehr als 100.000 Menschen gesammelt, von denen die meisten nahe an Feldern wohnen, die mit Glyphosat behandelt werden.
Die Ergebnisse sind alarmierend: Schilddrüsenkrankheiten, Hautkrankheiten und neuralgische Probleme kommen häufiger vor als im argentinischen Durchschnitt. Die Zahl der Fehlgeburten und Missbildungen sind Ende der 1990er-Jahre mit der Einführung von Glyphosat sprunghaft angestiegen.
Weil Verzenassis letztendlich nicht beweisen kann, dass Glyphosat tatsächlich die Ursache ist, wird er von der Agrarlobby angefeindet. Die Politik setze ihn immer mehr unter Druck, und seine Fakultätsleitung ignoriere ihn, berichtet er. Doch für ihn sind die Ergebnisse kein Zufall. Deshalb schaut Verzenassis auch mit Sorge auf die Zukunft.
Handelsabkommen mit EU könnte Nachfrage weiter steigern
Denn die Nachfrage nach Soja wird langfristig steigen. China füttert damit seine immer zahlreicher werdenden Schweineherden. Und auch Europa benötigt die Bohne nicht nur für Sojamilch und Tofu im Kühlschrankregal, sondern vor allem als Tierfutter. Immer häufiger wird Sojaöl als Biokraftstoff verwendet. Vermeintlich sauber - aber mit einem gar nicht so sauberen ökologischen Fußabdruck.
Um die Exporte zu vereinfachen, wird gerade hinter den Kulissen ein Abkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) verhandelt. Ein Abschluss steht unmittelbar bevor. Der vereinfachte Handel dürfte dann die Einfuhr von südamerikanischen Agrarprodukten nach Europa vergrößern - auch wenn diese giftige Böden und kranke Menschen hinterlassen.
Stichwort: Glyphosat
Glyphosat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate. Es ist Hauptbestandteil verschiedener am Markt erhältlicher Unkrautvernichtungsmittel. Pflanzenschutzmittel, die Glyphosat enthalten, gehören zu den weltweit am häufigsten verwendeten Herbiziden. Pflanzen nehmen Glyphosat durch ihre Blätter und andere grüne Pflanzenteile auf. Glyphosat blockiert die Produktion bestimmter Aminosäuren, die wichtig für das Wachstum der Pflanzen sind. Während die Internationale Behörde für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der WHO, in einer neuen Bewertung zum Schluss kommt, dass Glyphosat für den Menschen wahrscheinlich krebserzeugend ist, ergaben zuvor andere Studien - wie die der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) - keine Hinweise darauf. 2015 kritisierten 96 Wissenschaftler aus 25 Ländern die Ergebnisse der EFSA-Studie, und forderten die Europäische Kommission auf, "das fehlerhafte Ergebnis der EFSA zu Glyphosat bei Ihrer Formulierung der Umwelt- und Gesundheitspolitik in Bezug auf Glyphosat außer Acht zu lassen und eine transparente, offene und glaubwürdige Prüfung der wissenschaft­lichen Literatur zu verlangen".
https://www.tagesschau.de/ausland/g20-agrarminister-101.html

Erneute Diskussion um Glyphosat
Ein Bauer besprüht mit Unkrautvernichtungsmittel sein Feld. | Bildquelle: dpa
EU-Parlament
Endspiel um Glyphosat, tagesschau.de, 24.10.2017
Das EU-Parlament diskutiert heute über Glyphosat - erneut. Soll das umstrittene Pestizid weiter eingesetzt werden dürfen, nachdem die Zulassung im Dezember ausgelaufen ist? Es deutet sich ein Machtkampf zwischen Parlament und Kommission an. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/glyphosat-195.html

Gutachten von EU-Behörde
Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft
, tagesschau.de, 15.03.2017
Ein neues Gutachten stuft den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat als nicht krebserregend ein. Diese Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur ECHA ist von großer Bedeutung, weil die EU die weitere Zulassung der Chemikalie davon abhängig machen wollte. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-189.html
Mehr zu diesem Thema:
Zukunft von Glyphosat ungewiss, 24.01.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/glyphosat-187.html EuGH entscheidet über Glyphosat-Auskunftsrechte, 23.11.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-glyphosat-101.html

EU-Zulassung: Hendricks will Glyphosat verhindern, tagesschau.de, 13.07.2017
Bundesumweltministerin Hendricks will die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat verhindern. Damit stellt sie sich gegen Landwirtschaftsminister Schmidt - und die Bundeskanzlerin.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-193.html

Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft
Urteil des EuGH
Pestizid-Mixtur ist kein Geheimnis
Welche Auswirkungen hat Glyphosat?
Informationen darüber verweigerten Behörden, weil sie Geheimnisse des Herstellers seien
, Tagesschau.de, 23.11.2016
Zu Unrecht, hat der EuGH jetzt entschieden: Eine EU-Richtlinie sei weitreichender zu verstehen, als die Behörden es taten. | mehr
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-glyphosat-103.html

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben
Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern
, Tagesschau.de, 15.10.2016
"Scheinprozess" oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was heute in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" nachzuweisen. Michael Heussen über die neue Form des Protests.
Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Den Haag ist Sitz des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs. In der Stadt, in der sich sonst Kriegsverbrecher verantworten müssen, ist Monsanto wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und wegen "ökozids" angeklagt.
Allein diese Anklagepunkte lassen eigentlich nicht auf ein faires Verfahren hoffen. Monsanto hat daher auch die Einladung zu dem Tribunal abgelehnt und spricht in einem offenen Brief von einem "Scheinprozess, bei dem Kritiker, die gegen landwirtschaftlichen Fortschritt und gegen Monsanto sind, die Organisatoren, den Richter und die Jury spielen, und bei dem das Ergebnis von vornherein feststeht." Wenn man sich die Auswahl der Zeugen anschaut, dürfte diese Einschätzung zutreffen. Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen.
Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben. Das von Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird angeprangert, weil es krebserregend sein soll.
Monsanto dagegen stellt es auf das gleiche Gefährdungslevel wie heißes Wasser oder rohes Fleisch. Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel. Für Monsanto sind das Heilsbringer, um die wachsende Erdbevölkerung mit immer leistungsfähigerem Saatgut zu ernähren. Kritiker sehen dagegen einen Schritt in Richtung Vernichtung der Menschheit.
Die Ansichten von Gegnern und Befürwortern der sogenannten Grünen Landwirtschaft stehen einander gegenüber. Das Argument des einen ist das Gegenargument des anderen. Für den Laien ist es fast unmöglich, den überblick zu behalten. Umso spannender ist die Frage, ob es den fünf Richtern gelingt - imerhin handelt es sich um renommierte Juristen aus Argentinien, Mexiko, Kanada, Senegal und Belgien.
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern, der vor einem Monat verkündet hat, Monsanto für 66 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen, wenn die internationalen Kartellbehörden zustimmen. Ein Sprecher von Bayer hat es abgelehnt, das Tribunal zu kommentieren. Noch sei Monsanto nicht Teil des Bayer-Konzerns, deswegen werde man sich nicht äußern, so die offizielle Sprachregelung in Leverkusen. Bayer-Chef Werner Baumann hält sich selbst allerdings nicht daran: In einem Zeitungsinterview hat er Anfang der Woche erklärt, dass sich Monsanto seinen schlechten Ruf zum Teil selbst zuzuschreiben habe.
Bayer setze dagegen auf einen partnerschaftlichen Ansatz im Umgang mit Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen. Man habe nicht vor, genveränderte Pflanzen in Europa zu etablieren. Kritikern reicht diese Aussage nicht: Europas Gentechnikfreiheit dürfe nicht auf großzügigen Zusagen von privaten Unternehmen basieren, sagte der Agrarexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Harald Ebner. "Die können sich schließlich schnell ändern." Es brauche daher eine "handfeste gesetzliche Grundlage für Gentech-Verbote" ohne Hintertüren.
"Urteil" im Dezember
In Den Haag können die Leverkusener zumindest schon mal erahnen, welche Protestwelle auf sie zurollt, wenn die übernahme glückt. Der Adressat der Proteste wird dann Bayer-Chef Baumann sein. Da dürfte es ihm nicht helfen, einfach nur den Namen Monsanto zu tilgen. Auf Fragen nach einer möglichen Umbenennung gibt er, wenn überhaupt, nur ausweichende Antworten. Aber ihm dürfte klar sein, dass mit der Marke Monsanto zumindest in Europa nicht viel Staat zu machen ist - vollkommen unabhängig davon, zu welchem Ergebnis das Tribunal in Den Haag kommt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/monsanto-123.html
Mehr zu diesem Thema:
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

EU-Länder entscheiden über Glyphosat-Zulassung
"Die Bundesregierung wird sich enthalten"
, Tagesschau.de, 07.06.2016
Bis Monatsende läuft die Zulassung für den Unkrautvernichter Glyphosat aus. Die EU-Länder wollen heute in Brüssel über den weiteren Einsatz entscheiden. Die deutsche Regierung hat sich bereits festgelegt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/abstimmung-glyphosat-101.html .

Neue Studie der WHO: Glyphosat - doch nicht so gefährlich?, Tagesschau.de, 16.05.2016
Ist das die überraschende Wendung im Streit um Glyphosat? Die WHO hält das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel fü,r nicht krebserregend. Die neue Studie kommt zu einem brisanten Zeitpunkt: In dieser Woche soll die EU über die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung abstimmen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-131.html .

Streit um Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels
Wie gefährlich ist Glyphosat?
, Tagesschau.de, 07.03.2016
Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist umstritten und fast überall zu finden: in Milch, Getreide und Bier. Die internationale Krebsagentur hält es für wahrscheinlich krebserregend, das Bundesamt für Risikobewertung verneint das. Warum die Einschätzungen weit auseinander gehen, [...] häufige Verwendung in Nord- und Ostdeutschland: In Nord- und Ostdeutschland wird die Chemikalie häufiger verwendet als im Süden der Republik. Das scheint sich auch in den Gehalten der Biermarken widerzuspiegeln, wie eine Untersuchung kürzlich gezeigt hat, https://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-121.html .

WDR-Sendung "Markt": Gefahr aus dem Discounter: So giftig sind Billigbrot und Billigbrötchen wirklich, FOCUS Online, 27.10.2015
Billigbrot aus dem Supermarkt steht immer wieder in der Kritik. Die WDR-Sendung "Markt" zeigt nun: völlig zurecht! In zwei Drittel der Nicht-Bio-Proben fanden Wissenschaftler einen vermutlich krebserregenden Stoff.
Die WDR-Sendung "Markt" hat neue erschreckende Fakten über Billigbrot herausgefunden. Für die Sendung testeten Wissenschaftler 20 Mehrkornbrote und -brötchen auf Glyphosat. ... Strittig ist bis heute, wie sich Glyphosat genau auf den menschlichen Körper auswirkt. Das Krebsforschungsinstitut IRAC ist überzeugt, dass das Pestizid "wahrscheinlich" Krebs beim Menschen hervorrufen kann. Das Pestizid ist bei Verbrauchern kaum bekannt, wird aber sehr häufig in der Lebensmittelindustrie sowie in der Landwirtschaft genutzt. Die Zahlen sprechen Bände: Während nur sieben Prozent der Industrie-Studien Glyphosat eine schädliche Wirkung attestieren, tun dies 70 Prozent der unabhängigen Studien.

Glyphosat: Unkrautvernichter in Muttermilch-Proben gefunden, FOCUS Online, 27.06.2015
In 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdecktcolourbox.deIn 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdeckt Stillen gilt als besonders gesund fürs Kind. Muttermilch-Proben aus 16 Bundesländern haben Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat aufgewiesen. Ob der Wirkstoff die Gesundheit gefährdet, ist umstritten. Aber eine WHO-Agentur hält ihn für "wahrscheinlich krebserregend". Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lassen. Dabei wurden Glyphosat-Mengen zwischen 0,210 und 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch gemessen - für Trinkwasser sind den Angaben zufolge 0,1 Nanogramm zulässig. Ein Nanogramm ist ein milliardstel Gramm.
"Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen"
Umstritten ist, ob das in Landwirtschaft und Gartenbau eingesetzte Glyphosat die Gesundheit schädigt. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff im März als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Die Grünen forderten Konsequenzen. "Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen, bis die Frage der krebsauslösenden Wirkung geklärt ist", sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn. Der Grünen-Obmann im Bundestags-Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Harald Ebner, sagte: "Jetzt muss wirklich Schluss sein mit der Glyphosat-Verharmlosung." Die Regierung müsse die Belastung "dringend untersuchen und entsprechende Schutzmaßnahmen für Schwangere, Stillende und Säuglinge auf den Weg bringen". Irene Witte, Professorin am Institut für Toxikologie der Universität Oldenburg, nannte die Werte "untragbar". "Ich hätte nicht mit solch hohen Rückstandswerten in der Muttermilch gerechnet, da Glyphosat stark wasser- und nicht fettlöslich ist." Der Deutschen Presse-Agentur sagte die Wissenschaftlerin, aus 16 Proben könne man keine endgültigen Schlüsse ziehen, aber sie seien ein erster Hinweis. Sie forderte, die Untersuchungen dringend auf mehr Frauen auszuweiten und dabei auch deren Ernährungsgewohnheiten zu betrachten. Seit 1974 zur Unkrautbekämpfung eingesetzt: Glyphosat kommt nach Angaben des Agrarministeriums seit 1974 vor allem bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz. Getreide und Raps werden demnach aber zum Teil auch noch vor der Ernte damit behandelt. Umstritten ist, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht in einem Bericht von Dezember 2013 keine Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff dagegen im März dieses Jahres als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Witte sagte der dpa, wenn Glyphosat wirklich krebserregend sei, dann müsse man jede Belastung als bedeutsam betrachten. "Hier gelten dann auch keinerlei Grenzwerte mehr. Jedes Molekül könnte schon Krebs erzeugen." Eine hohe Konzentration vergrößere aber natürlich noch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. EU sieht keinen Anlass die "vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Das Thema ist auch aktuell, weil die Genehmigung für Glyphosat in der Europäischen Union Ende des Jahres ausläuft und der Wirkstoff für eine Verlängerung neu geprüft wird. Deutschland hat dabei als zuständiger Berichterstatter eine herausgehobene Position - und auf Grundlage des BVL-Berichts zunächst keine Bedenken angemeldet. Ein Ministeriumssprecher teilte auf Anfrage mit, der Bericht sei "nach intensiver und sorgfältiger fachlicher Prüfung aktueller Erkenntnisse erstellt" worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sehe derzeit "keinen Anlass, seine vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Die IARC-Daten lägen noch nicht vollständig vor. Sobald dies der Fall sei, "werden diese eingehend geprüft und in die Gesamtbewertung des Wirkstoffs auf EU-Ebene einfließen".

Pestizid-Rückstände gefunden: Wie gefährlich ist das Glyphosat im Bier?, Tagesschau.de, 25.02.2016
Glyphosat wirkt schnell und zuverlässig. Auch deshalb ist der Unkrautvernichter die am häufigsten verwendete Chemikalie in Deutschland. Die nun im Bier gefundenen Rückstände sind keine Überraschung. Experten warnen: Gefährlicher ist ein anderer Bestandteil.
Glyphosat ist die am häufigsten angewendete Chemikalie auf Deutschlands Äckern. Rund 5500 Tonnen des Unkrautvernichters werden jedes Jahr versprüht - überwiegend in der Landwirtschaft, aber auch in privaten Vorgärten, auf städtischen Grünflächen und entlang der Bahngleise.
Der Wirkstoff selbst und einige Stoffe, die dem verkaufsfertigen Spritzmittel zugesetzt werden, sind umstritten. Die internationale Agentur für Krebsforschung - IARC - stuft Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit verneint das. In den nächsten Tagen soll die EU darüber entscheiden, ob die Zulassung des Stoffes verlängert wird. Die Untersuchung des Umweltinstitutes kommt also nicht zufällig. http://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-bier-105.html

Nichs für Puristen!
Coca-Cola bringt nach über 10 Jahren wieder eine neue Sorte auf den Markt - Fans sind skeptisch
, STERN.de, 13.02.2019
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/wirtschaft/coca-cola-bringt-neue-sorte-auf-den-markt---fans-sind-gespannt-8573588.html

Deutsche lieben ihre Coca-Cola
Coca-Cola classic: 36 Zuckerwürfel pro Liter
Foodwatch fordert Einführung einer Zuckersteuer
Kommt die Zuckersteuer auch nach Deutschland?
foodwatch-Report
Süße Gefahr
, tagesschau.de, 04.04.2018
Die Deutschen lieben ihre Coca-Cola. Auch wenn jeder weiß, dass die Zuckerbombe (aus 36 Zuckerwürfeln pro Liter, so FOCUS Online.de) ungesund ist. Süßgetränke fördern Übergewicht, Diabetes und Karies. Eine Zuckersteuer könnte helfen.
https://www.tagesschau.de/inland/zucker-103.html

Zweiklassen-Produktion
Ein Leibniz-Butterkeks des Bahlsen-Konzerns AUDIO
https://www.tagesschau.de/ausland/selfiemuseum-109.html Nutella-Gipfel: Juncker & Fico vs. Henkel, Sunlicht & CO
Doppelstandards bei Markenprodukten
Visegrad-Staaten fordern "Nutella-Gipfel"
, tagesschau.de, 28.07.2017
Der Streit über die unterschiedliche Zusammensetzung von Markenprodukten in EU-Ländern geht weiter. Bahlsen hat die Zweiklassen-Produktion seiner Kekse geändert. Andere Konzerne halten daran fest - und bekommen Druck von den Visegrad-Staaten und der EU. Von Ralph Sina. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-nutella-gipfel-101.html

Aus stillen Quellen erfuhren wir im Juli 2017, dass in einigen Fällen verunreinigtes Rapsöl die Atemwege und Bronchien schwer belasten kann.

Proteste gegen Monsanto-Übernahme
"Ihr vergiftet unsere Äcker"
, tagesschau.de, 28.04.2017
Bayer soll den US-Saatgutriesen Monsanto übernehmen. Doch die Gegner protestieren: Die Fusion würde gentechnisch veränderte Pflanzen und noch mehr Gift auf die Äcker bringen. Es kam zum Tumult auf der Bayer-Hauptversammlung. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/monsanto-demontrationen-bayer-101.html

Twitter-Reaktionen zu McDonald´s: Der Cheeseburger fliegt aus dem Happy Meal - "600 Kalorien Müll sind nach wie vor Müll", stern.de, 19.02.2018
Weniger ist bekanntlich mehr. Doch das Vorhaben der Fast-Food-Kette McDonald´s, den Cheeseburger aus dem Kinder-Menü zu streichen, löst im Internet eine Welle der Empörung aus.
https://www.stern.de/genuss/mcdonald-s--der-cheeseburger-fliegt-aus-dem-kinder-menue-7867350.html

ZDF deckt Fleischskandal auf! Gepanschte Wurst bekommt Auszeichnung, CHIP, 11.04.2018
Was kommt in die Wurst? Tatsächlich nicht das, was Verbraucher glauben. Die ZDF-Sendung "Frontal 21" panscht eine Wurst, die niemand essen wollen würde. Dieses Fleischprodukt wird Top-Qualitätsprüfern untergejubelt und schafft es zur Auszeichnung.
Ein bisschen Fleisch, viel Fleischabfall und Wasser - fertig ist die Top-Wurst, die es bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft zur Silbermedaille schafft. Die DLG fördere die Qualität von Lebensmittel, heißt es in einem Werbevideo.
http://www.chip.de/news/Fleisch-Panne-DLG-praemiert-gepanschte-Wurst_137473448.html

Die Wahrheit über unser Fleisch
Die Zustände in der Massentierhaltung und die ökologischen Folgen entsetzen Verbraucher. Aber wie sinnvoll ist es, auf Schnitzel und Wurst zu verzichten?
, STERN.de, 29.08.2018
[...] Wurst und rotes Fleisch seien "wahrscheinlich krebserregend", meldete 2015 die Internationale Krebsagentur, eine Abteilung der Weltgesundheitsorganisation. Die Einschätzung stieß weltweit auf Widerspruch, denn die Daten sind wenig überzeugend. Das Problem: Eine Vorliebe für Fleisch geht oft mit einem "ungesunden" Lebensstil einher, was die Daten verzerrt.
[...] Die Qualität hängt von der Haltung der Tiere ab: Fleisch aus industrieller Massentierhaltung hat ein weniger günstiges Fettsäuremuster und kann mit Keimen und Antibiotika belastet sein.
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/fleisch--krankmacher-oder-superfood--die-wahrheit-ueber-unser-fleisch-7969728.html

Typisch Westen!
Etikettenschwindel total, die endlose Liste: Zahnpasta aus Polen (statt Bayern, Aldi & Co.), Möbel aus Bulgarien (statt Schweden, Ikea & Co.), Textil aus China (statt Frankreich, Pierré Cardin , ...), ...
So werden Verbraucher in die Irre geführt
Tomatenmark aus Italien - italienisch ist nur der Name
, STERN.de, 11.06.2018
[..} Vermutlich täglich verwenden wir in Deutschland geschälte Tomaten aus der Dose oder Tomatenmark aus der Tube für die klassischen Spaghetti Bolognese oder den Belag für Pizza. Aber wissen wir eigentlich, wie die Tomaten in den Dosen und Tuben landen? Das ZDF hat sich dem Thema angenommen und Erschreckendes herausgefunden: Es geht um Gewinnmaximierung, um Ausbeutung und um Bauern, die in den Ruin getrieben werden.
Die Auswahl an Tomatensaucen scheint riesig, meist stehen dahinter aber nur wenige Produzenten. Das romantische Bild der Tomatenbauern aus Italien entspricht nicht der Realität. Eher das Gegenteil ist der Fall. In China beispielsweise, hier dominiert der Markt der Tomatenindustrie, erhalten Tagelöhner für ein Kilogramm Tomaten, das sie ernten, umgerechnet etwa einen Cent. Die Arbeit ist schwer, nur die ärmsten verrichten sie. Ein Grund dafür, warum chinesische Tomaten so billig sind und so südeuropäische verdrängen. China möchte zum Marktführer der Tomatenindustrie werden, obwohl es das Land mit den wenigsten Konsumenten von Tomaten oder Ketchup ist.
Das rote Gold der Tomatenindustrie
China sieht im Tomatenmark das große Geld. Das chinesische Lebensmittelunternehmen Cofco ist seit 20 Jahren eine Supermacht in der Tomatenbranche, sie exportieren das Mark tonnenweise ins Ausland. Das Konzentrat wird in Fässer abgefüllt und in über 130 Länder verkauft. Aus dem Mark entstehen die unterschiedlichsten Produkte: Ketchup, Tomatensaucen von namhaften Marken wie Nestlé, Unilever und Heinz. All diese großen Marken kaufen das Tomatenkonzentrat von Cofco. Heinz ist dabei der größte Abnehmer.
Das Paradoxe: Es ist ein Italiener, der auf die Idee kam, Tomatenkonzentrat in China zu produzieren. Vermutlich aus Kostengründen. Das Traurige für den Verbraucher: Das Konzentrat aus China wird in Italien ganz schnell zu italienischem Tomatenmark. Dafür muss man nur Salz und Wasser in einer italienischen Fabrik zusammenmischen und ein italienisches Label auf die Dose kleben. Das einzig Italienische an den Produkten ist der Name. Wie beispielsweise die Marke "Gino", das Label suggeriert die italienische Herkunft. Der Inhalt aber stammt aus China. So werden Verbraucher in die Irre geführt. Sehen Sie mehr zur Sendung: "Rotes Gold - Die Geheimnisse der Tomatenindustrie" in der ZDF-Mediathek
https://www.stern.de/genuss/essen/tomatenmark-aus-italien--italienisch-ist-nur-der-name---woher-es-wirklich-kommt-8114068.html Erfahren Sie mehr:
Küchentipp: Ketchup selber machen - schmeckt so viel besser
Industrie-Ketchup wird meist mit Tomatenmark und sehr viel Zucker hergestellt. Selbst gemacht, schmeckt Ketchup nicht nur besser, sondern ist auch gesünder.
https://www.stern.de/genuss/essen/ketchup--so-machen-sie-ihn-selber-6833302.html

TV-Stippvisite Kamera-Schwenk live - Vom stolzen Hersteller mit dem präierten Produkt am Regal zum anderen Ende der "Leitung"
TV-Dokumentation über in französischen Supermärkten prämiertes "Made in France", RTL aus dem Jahr 2014:
Nahezu am anderen Ende der Erdhalbkugel ringen Hilfsarbeiter zum Niedriglohn um Beschäftigung. Dabei kommt es auf den Plantagen immer wieder zu Gewaltvorfällen und Einsatz diverser Chemikalien.

Luftverschmutzung
Ohrfeige für die Kreuzfahrtbranche: Dreckschleuder-Kapitän muss 100.000-Euro-Strafe zahlen
, STERN.de, 27.11.2018
Erstmals ist eine Kreuzfahrt-Gesellschaft in Frankreich wegen Luftverschmutzung verurteilt worden. Die Reederei "wollte ohne Rücksicht auf die Lungen der Menschen Geld sparen", so der Staatsanwalt.
https://www.stern.de/reise/europa/dreckschleuder-kapitaen-muss-100-000-euro-strafe-zahlen-8465212.html

Hohe Strafgelder drohen
EU verklagt Deutschland wegen schlechter Luft - aber handeln will Merkel nicht
, 18.05.2018
Brüssel nimmt Deutschland beim Diesel in die Mangel: Damit Grenzwerte endlich eingehalten werden, zieht die EU-Kommission vor Gericht. Legt die Bundesregierung doch noch nach, um Autos sauberer zu bekommen?
https://www.focus.de/auto/news/hohe-strafgelder-drohen-eu-verklagt-deutschland-wegen-schlechter-luft-aber-handeln-will-merkel-nicht_id_8948265.html

Belastung mit Stickoxid
Dicke Luft in deutschen Städten
, 31.01.2017
Schädliches Stickoxid verpestet die Luft in vielen deutschen Städten weiterhin viel zu stark. Schuld sind laut Umweltbundesamt vor allem alte Dieselautos. Die Behörde fordert Plaketten für schadstoffarme Autos - was Fahrverbote erleichtern würde. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/luftverschmutzung-117.html

Mehr zu diesem Thema:
Verkehr in Paris wegen Smogs eingeschränkt, 06.12.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/paris-luftverschmutzung-101.html
EU-Umweltbehörde: Schlechte Werte in Deutschland, 10.06.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/luftverschmutzung-105.html
WHO warnt vor Luftverschmutzung, 27.09.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/who-luftverschmutzung-101.html

Luftverschmutzung
EU-Kommission verklagt Deutschland
, tagesschau.de, 17.05.2018
Ermahnungen allein haben offenbar nicht ausgereicht - nun verklagt die EU-Kommission Deutschland wegen zu schlechter Luft vor dem EuGH. Zu oft wurden Grenzwerte üerschritten und zu wenig gegen die Hauptverursacher unternommen.
https://www.tagesschau.de/inland/eu-kommission-klage-deutschland-luftverschmutzung-101.html

Smog in Indiens Hauptstadt: Künstlicher Regen gegen schlechte Luft, tagesschau.de, 07.11.2018
Die Luft in Indiens Hauptstadt Delhi ist ohnehin schon katastrophal. Nun ist Diwali, das Lichterfest, und das macht alles noch schlimmer: denn überall brennen Öllampen. Helfen soll nun künstlicher Regen.
Pünktlich zum Lichterfest Diwali, ist die indische Hauptstadt von einer dicken Rauchwolke bedeckt, die das Atmen fast unmöglich macht. Der dichte Straßenverkehr ist eine der Ursachen der extrem schlechten Luft. Eine zweite Ursache sind die brennenden Felder in den umliegenden Bundesstaaten, wo die Bauern schon vor einigen Wochen damit begonnen haben, die Felder durch Brandrodung für die nächste Saat vorzubereiten.
Und jetzt, am Lichterfest Diwali, werden in allen Haushalten Kerzen und Öllampen angezündet, um nach hinduistischer Tradition den Sieg des Lichts über den Schatten zu feiern, als Analogie zum Sieg des Guten über das Böse. Angesichts der Luftverschmutzung, die damit einhergeht, gilt eher das Gegenteil.
[...] WHO: Neun von zehn Menschen atmen vergiftete Luft
Viele Einwohner von Delhi haben sich offenbar schon daran gewöhnt, das Haus nur noch mit Atemschutzmaske verlassen zu können. "Seit heute Früh bekommt man kaum noch Luft hier", erzählt Usha. "Man kann kaum die Augen öffnen, überall ist Rauch. Die Kinder können nicht zur Schule gehen, und wenn man draußen zu Fuß unterwegs ist, brennen die Augen".


"Wir wissen, dass die Luftverschmutzung die größte Gefahr für die Weltgesundheit ist, und wir müssen dringend etwas dagegen tun. Infolge von Luftverschmutzung sterben jährlich sieben Millionen Menschen weltweit. Neun von zehn Menschen auf der Erde atmen Luft, die durch Straßenverkehr, Industrie, Landwirtschaft und Müllverbrennung vergiftet ist."

Verkauf von Fire-Crackern verboten - bis zur Stadtgrenze
Immer häufiger gibt es in Delhi Forderungen, endlich etwas gegen die Ursachen der extremen Luftverschmutzung zu tun. Der Verkauf von Feuerwerk wurde in der Hauptstadt untersagt. Doch schon hinter der Stadtgrenze werden die an Diwali so beliebten Fire-Cracker angeboten.
Die indische Regierung will die dichte Rauchwolke über Delhi jetzt mit künstlichem Regen bekämpfen. Schon zum Wochenende soll der erste Versuch gestartet werden, schreibt die Tageszeitung "Economic Times". Sollte das helfen, würden weitere künstliche Regenfälle folgen.
https://www.tagesschau.de/ausland/luftverschmutzung-indien-101.html

Neben Paris und Peking: Luftverschmutzung in Indien
Tief durchatmen - nicht zu empfehlen
, tagesschau.de, 16.01.2016, http://www.tagesschau.de/videoblog/dilli_dilli/luftverschmutzung-101.html Nirgendwo auf der Welt ist die Luft schlechter als in Neu-Delhi. Ärzte haben ermittelt: Jeder Tag in der Stadt kostet zwei Stunden Lebenszeit. ARD-Korrespondent Gábor Hálasz ist den Gründen für die schlechte Luft nachgegangen und hat im Feinstaub-Nebel seine Laufschuhe geschnürt. Trotz der Risiken.

Ärger für Diesel-Fahrer
Blaue Plakette wegen Feinstaub: Gibt es ab 2019 ein Diesel-Verbot in Stuttgart?
, FOCUS Online, 31.07.2015
Mit größen Einschränkungen im Autoverkehr will die Landesregierung bis spätestens 2021 die Feinstaub-Verschmutzung in Stuttgart verringern

UV-Index: Die Intensität der Bestrahlung, http://wetter.focus.de/gesundheit/uv_index/
Ozonwerte: Die Stärke des Reizgases, http://wetter.focus.de/ozon/
Feinstaub: Die Höhe der Belastung, http://wetter.focus.de/feinstaub/


Autos fahren am Neckartor in Stuttgart (Baden-Württemberg) an einer Messtation zur Messung der Luftqualität vorbei. | Bildquelle: picture alliance / dpa
Europäische Umweltagentur
Hunderttausende Todesfälle durch Feinstaub
, tagesschau.de, 12.10.2017
Zwar geht die Luftverschmutzung leicht zurück, dennoch gibt die Europäische Umweltagentur keine Entwarnung: Denn Feinstaub führt dazu, dass europaweit 400.000 Menschen vorzeitig sterben. In Deutschland lassen sich 66.000 Todesfälle damit in Verbindung bringen. | mehr
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-tote-101.html

Ebenso viele vorzeitige Tote wie durch das Rauchen, tagesschau.de, 17.01.2018
Die Untersuchung stützt sich auf 40 internationale Studien aus 16 Ländern, deren Daten über Jahrzehnte erhoben wurden. "Die Datengrundlage für diese Studie hat enorm zugenommen. Das ist einer der Gründe, dass wir jetzt zu diesen höheren Zahlen kommen", sagt der Leiter der Studie, Professor Jos Lelieveld. Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html

Erschreckende Studie: Zu wenig Vollkorn, zu viel Salz: Jeder Fünfte stirbt an den Folgen ungesunder Ernährung, STERN.de, 05.04.2019
Schätzungsweise elf Millionen Menschen sterben jedes Jahr weltweit, weil sie sich ungesund ernähren. Vor allem Vollkornprodukte und Nüsse stehen bei vielen gar nicht oder viel zu selten auf dem Speiseplan. Ein fataler Fehler, wie ein internationales Forscherteam herausgefunden hat.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/ungesunde-ernaehrung--elf-millionen-sterben-jedes-jahr-an-den-folgen-8652480.html

Heizen Holzöfen erzeugen mehr Feinstaub als der gesamte Verkehr: So steuern Sie gegen, STERN.de, 19.11.2018
Heizen mit Holz boomt - und hat ein grünes Image. Dabei sind Emissionen aus den Öfen ein massives Umwelt- und Gesundheitsproblem. Wir geben Tipps, worauf Käufer und Besitzer achten sollten.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19926-rtkl-heizen-holzoefen-erzeugen-mehr-feinstaub-als-der-gesamte-verkehr-so

Der Feinstaub-Alarm hat Stuttgart so gut wie nichts gebracht - die Werte wurden trotzdem überschritten.
Stuttgart beendet Feinstaub-Alarm
Warum der Alarm so wenig bringt
, Tagesschau.de, 23.01.2015, http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/feinstaub-belastung-in-stuttgart-warum-der-alarm-so-wenig-bringt/-/id=1622/did=16835920/nid=1622/mjmhhw/index.html
Fünf Tage lang galt Feinstaub-Alarm in Stuttgart - und die Grenzwerte wurden trotzdem um ein Vielfaches überschritten. Schuld daran sind aber nicht nur uneinsichtige Autofahrer. Eine Einschätzung von Werner Eckert.

Ärger für Diesel-Fahrer
Blaue Plakette wegen Feinstaub: Gibt es ab 2019 ein Diesel-Verbot in Stuttgart?
, FOCUS Online, 31.07.2015
Mit größen Einschränkungen im Autoverkehr will die Landesregierung bis spätestens 2021 die Feinstaub-Verschmutzung in Stuttgart verringern

UV-Index: Die Intensität der Bestrahlung, http://wetter.focus.de/gesundheit/uv_index/
Ozonwerte: Die Stärke des Reizgases, http://wetter.focus.de/ozon/
Feinstaub: Die Höhe der Belastung, http://wetter.focus.de/feinstaub/


Autos fahren am Neckartor in Stuttgart (Baden-Württemberg) an einer Messtation zur Messung der Luftqualität vorbei. | Bildquelle: picture alliance / dpa
Europäische Umweltagentur
Hunderttausende Todesfälle durch Feinstaub
, tagesschau.de, 12.10.2017
Zwar geht die Luftverschmutzung leicht zurück, dennoch gibt die Europäische Umweltagentur keine Entwarnung: Denn Feinstaub führt dazu, dass europaweit 400.000 Menschen vorzeitig sterben. In Deutschland lassen sich 66.000 Todesfälle damit in Verbindung bringen. | mehr
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-tote-101.html

Heizen Holzöfen erzeugen mehr Feinstaub als der gesamte Verkehr: So steuern Sie gegen, STERN.de, 19.11.2018
Heizen mit Holz boomt - und hat ein grünes Image. Dabei sind Emissionen aus den Öfen ein massives Umwelt- und Gesundheitsproblem. Wir geben Tipps, worauf Käufer und Besitzer achten sollten.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19926-rtkl-heizen-holzoefen-erzeugen-mehr-feinstaub-als-der-gesamte-verkehr-so

Der Feinstaub-Alarm hat Stuttgart so gut wie nichts gebracht - die Werte wurden trotzdem überschritten.
Stuttgart beendet Feinstaub-Alarm
Warum der Alarm so wenig bringt
, Tagesschau.de, 23.01.2015, http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/feinstaub-belastung-in-stuttgart-warum-der-alarm-so-wenig-bringt/-/id=1622/did=16835920/nid=1622/mjmhhw/index.html
Fünf Tage lang galt Feinstaub-Alarm in Stuttgart - und die Grenzwerte wurden trotzdem um ein Vielfaches überschritten. Schuld daran sind aber nicht nur uneinsichtige Autofahrer. Eine Einschätzung von Werner Eckert.

Mikroplastik: Mit jeder Mahlzeit essen wir über 100 Plastik-Partikel, Stern.de, 15.04.2018
Wir produzieren Unmengen an kleinen Plastik-Fasern. Inzwischen sind sie allgegenwärtig. Forscher aus Edinburgh untersuchten die Belastung von Lebensmitteln - schockierend ist der Ursprung des kleinen Plastik-Mülls.
Es gibt eine unsichtbare Verschmutzung, die ständig zunimmt. überall auf der Welt entstehen kleine Plastikpartikel - teils handelt es sich um Material-Abschürfungen etwa von Textilien, teils werden die Partikel extra hergestellt, um sie etwa Cremes oder Zahnpasta beizumischen.
Früher oder später gelangen sie dann in die Nahrungskette. Professor Ted Henry von der Heriot-Watt University in Edinburgh erforscht eigentlich die Wirkung dieser Nano-Partikel in den Meeren. Der Einfluss der kleinen Kunststoffe auf die marinen ökosysteme ist derzeit noch weitgehend unbekannt. Nun hat Henry eine Untersuchung abgeschlossen, wie diese Partikel in die menschliche Nahrung kommen.
Es ist nicht das Meer
Unsere Mahlzeiten sind sehr stark von diesen Partikeln verseucht. Aber nur ein Bruchteil der Partikel stammt aus den Muscheln oder dem Fisch auf dem Speisezettel. Die Nahrungsmittel nehmen die Partikel vor allem durch den Plastikstaub in der Luft auf.
Die Studie hat ergeben, dass wir bei jeder Hauptmahlzeit mehr als 100 kleine Plastikpartikel schlucken. Der Kunststoff stammt im Wesentlichen von Möbelbezügen und synthetischen Stoffen im Haushalt. Die Wissenschaftler stellten für die Untersuchung klebrige Petrischalen als Staubfallen auf den Tisch, um die Belastung durch die Schwebteilchen zu messen, berichtet die "Daily Mail". Am Ende einer Mahlzeit befanden sich 114 Plastikfasern auf der Fläche eines Essenstellers. Dazu käme noch die Aufnahme von Teilchen während der Zubereitung. Hochgerechnet heißt dies, dass ein Mensch bis zu 68.415 potenziell gefährliche Plastikfasern pro Jahr allein durch den Staub in der Luft mit dem Essen aufnimmt.
Eine frühere Untersuchung zeigte, dass auch schon die Lebensmittel selbst mit Partikeln belastet sind. Frischer Fisch aus einer offenen Theke war mit etwa 600 Partikeln pro Kilo belastet. Bei dieser Untersuchung identifizierte man bereits die Luft als Quelle der Belastung. Denn die gefundenen Partikel waren zu groß, um durch die Nahrungskette in das Fleisch der Fische zu gelangen, so das Ergebnis der Wissenschaftler von der Universität von Portsmouth.
Starke Belastung durch die Luft
Beide Ergebnisse erfordern ein Umdenken. Dr. Ted Henry sagte: "Unsere Ergebnisse dürften für die Leute überraschend sein, die gedacht haben, dass die Belastung mit Kunststofffasern in Meeresfrüchten höher ist, als die Belastung im Hausstaub."
Das ist alles andere als eine Entwarnung. Die meisten Menschen sind Hausstaub in viel höherem Maße ausgesetzt als der Belastung aus Muscheln. Jeder Mensch atmet ununterbrochen, dadurch filtert die Lunge etwa 12.000 Liter Luft am Tag. Die Gefahr besteht, dass ein Teil der enthaltenen Partikel in der Lunge verbleibt und sich dort allmählich anreichert.
https://www.stern.de/gesundheit/mit-jeder-mahlzeit-essen-wir-ueber-100-plastik-partikel-7924974.html

Geld für Tschernobyl dringend gesucht: Geberkonferenz in London
Millionen für Tschernobyl-Hülle gesucht
, Tagesschau, 29.04.2015
Eigentlich sollte die neue Stahlhülle für die Reaktorruine von Tschernobyl längst fertig sein. Doch der Bau ist erheblich teuer als geplant, und somit werden abermals Geldgeber gesucht. In der Nähe des zerstörten AKW wütet derweil ein Waldbrand.

Gelbe, wässrige Schicht: "Nicht zum Verzehr geeignet": Stiftung Warentest warnt vor verkeimter Sojamilch, Stern.de, 14.04.2018
Stiftung Warentest warnt vor dem Soja-Drink der dm-Eigenmarke "dm Bio". Das Getränk ist mikrobiell belastet. Die Keimbelastung hat sich auf sehr unappetitliche Art und Weise bemerkbar gemacht.
https://www.stern.de/gesundheit/stiftung-warentest--soja-drink-der-dm-eigenmarke-dm-bio-mit-keimen-belastet-7935966.html

Gut zu wissen: Aufgespritzte Garnelen und eingefärbter Thunfisch - wie die Fischindustrie uns austrickst, Stern.de, 14.04.2018
Fisch und Meeresfrüchte sind beliebt und teurer als Fleischprodukte. Doch sind sie immer ihren Preis wert? Die NDR-Sendung "Markt" deckt auf, wie die Fischindustrie Verbraucher täuscht.
Wer schon mal TK- Fisch und gefrostete Meeresfrüchte im Supermarkt oder Discounter gekauft hat, dem ist beim Auftauen bestimmt aufgefallen, dass die Fischprodukte wässern, die Filets deutlich kleiner geworden sind und labbrig wirken. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass dem Fisch künstlich Wasser zugefügt wurde.
Der Grund dafür ist ganz einfach, wie die NDR-Verbrauchersendung "Markt" berichtet. Durch das sogenannte Fremdwasser lässt sich das Gewicht des Fisches künstlich erhöhen - und dementsprechend auch ein höherer Preis erzielen. Dass tiefgekühlter Fisch beim Auftauen einen Teil seines natürlichen Wassergehalts verliert, ist bekannt. Aus diesem Grund ist es auch erlaubt, den Fisch oder die Meeresfrüchte mit Phosphaten zu behandeln. Die sollen das natürlicherweise im Fisch enthaltene Wasser binden. Das Problem: Wenn jetzt noch zusätzlich Wasser hinzugegeben wird, verwässert der Fisch. Und das ist Verbrauchertäuschung, findet Lebensmittelchemiker Prof. Jörg Oehlenschläger, der sich dazu im Beitrag äußert.
Minderwertiger Thunfisch wird mit Farbe hochwertig gemacht
Vorsicht ist nicht nur vor verwässerten Fischprodukten geboten, sondern auch beim Thunfischkauf. Es scheint eine neue Mode zu herrschen, minderwertigen Thunfisch, der eigentlich zur Weiterverarbeitung zu Dosenfisch gedacht ist, rot einzufärben und als hochwertige Waren zu verkaufen. Das haben EU-Ermittler herausgefunden. "Der Thunfisch, der industriell gefischt wird und als Konserve vorgesehen ist, hat einen Wert von fünf bis sieben Euro pro Kilo. Er wird aber verkauft als frischer Thunfisch, der traditionell gefischt wird. Für diese Ware liegt der Preis bei zehn bis zwölf Euro pro Kilo", erklärt Enrico Brivio von der EU-Kommission. Das ist EU-weit verboten. Dennoch kursieren nach Schätzungen der Industrie derzeit auf dem Markt etwa 20.000 Tonnen auf diese Weise behandelter Thunfisch.
Was aber nicht verboten ist, dass Thunfisch mit Antioxidantien behandelt werden darf. Die sorgen dafür, dass die Farbe länger hält. Der Verbraucher kann nicht auf Anhieb erkennen, ob es sich wirklich um frischen Fisch handelt oder nicht. Im NDR-Test sah der behandelte Fisch nach zehn Tage Lagerung viel frischer aus als der unbehandelte. Zum Verzehr waren aber beide nicht mehr geeignet.
Und nicht nur die Industrie trickst, sondern auch die Restaurants. Anstelle von hochwertigem Edelfisch, servieren die Gastronomen weniger hochwertigen Fisch: Garnelen statt die viel teureren Scampi, Pangasius statt Seezunge.
https://www.stern.de/genuss/essen/fisch--aufgespritzte-garnelen-und-eingefaerbter-thunfisch---wie-die-industrie-uns-austrickst-7938162.html

USA: Frau verklagt Restaurant, weil eine "gefährliche" Lasagne ihr Leben versaut hat, Stern.de, 15.04.2018
Seit einem Restaurantbesuch in Chicago leidet eine Frau an körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen. Und das alles nur wegen einer Lasagne.
Beim Besuch eines italienischen Restaurants denkt man sich eigentlich nichts Böses. Man setzt sich an einen Tisch, wirft einen Blick in die Speisekarte und entscheidet sich für ein Gericht. So hat sich die US-Amerikanerin Theresa Thomas wohl ihr Mittagessen in der Osteria Ottimo in Chicago vorgestellt. Doch es kam alles ganz anders, und jetzt verklagt Thomas das Restaurant auf 50.000 Dollar Schmerzensgeld. Was war passiert?
1994 bekam eine 79-jährige Großmutter zwei Millionen US-Dollar zugesprochen, nachdem sie McDonald´s verklagt hat. Als sie einen Kaffee beim Drive-Thru kaufte, kippte sie das heiße Getränk über ihren Schoss und erlitt Verbrennungen.
Ob Thomas das Schmerzensgeld vom Gericht zugesprochen wird, bleibt abzuwarten.
https://www.stern.de/genuss/essen/frau-verklagt-restaurant--weil-eine-gefaehrliche-lasagne-ihr-leben-versaut-hat-7935986.html

Aroma-Marketing und andere Tricks
Die fiesen Maschen der Fast-Food-Läden: So einfach lassen wir uns manipulieren
, FOCUS Online, 08.08.2017
Fast-Food-Restaurants versuchen einiges, um uns in ihre Läden zu locken. DafÜr greifen sie ganz tief in die Marketing-Trickkiste. Was hinter Aroma-Marketing und anderen Tricks steckt, erfahren Sie hier.
http://www.chip.de/video/So-lassen-wir-uns-manipulieren-Die-Strategien-der-Fast-Food-Laeden-Video_120059117.html

Schwere Sicherheitsmängel
Jede zweite "mangelhaft": Stiftung Warentest warnt vor diesen Kindermatratzen
, STERN.de, 27.09.2018
Stiftung Warentest hat Kindermatratzen getestet - mit verheerendem Ergebnis: Jede zweite ist so weich, dass Kleinkinder im schlimmsten Fall ersticken können.
https://www.stern.de/gesundheit/schlaf/stiftung-warentest-prueft-kindermatratzen--jedes-zweite-modell-ist-nicht-sicher-8376012.html

ARD-Mann verweigert Doping-Thema
Scholl ist unser liebster Fußball-Nerd - als ARD-Experte hat er sich disqualifiziert
FOCUS Online, 08.08.2017
Seit 2010 erklärt Mehmet Scholl den Deutschen in der ARD den Fußball - immer sachverständig, oft witzig, manchmal übers Ziel hinaus schießend. Doch mit seiner Weigerung, im TV über das Thema Doping zu sprechen, disqualifiziert sich Scholl als Experte. Dass die ARD trotzdem mit ihm weitermacht, ist ein Fehler. Von FOCUS-Online-Redakteur Albert Linner
http://www.focus.de/sport/fussball/ard-mann-verweigert-doping-thema-mehmet-scholl-hat-sich-als-experte-disqualifiziert_id_7447750.html

Dopingverdacht in Bundesliga: Breitner zu Doping im Fußball: "Wir sollten dazu stehen", Focus, 06.03.2015
Angesichts ungeklärter Fragen über möglicherweise systematisches Doping in der Bundesliga mehren sich Vorwürfe wegen des fehlenden Willens zur Aufklärung. Paul Breitner vom FC Bayern kritisiert eine verlogene Mentalität. Mögliches Doping in der Bundesliga? Der Ton wird rauer: "Diese verlogene Mentalität wird seit Jahren gelebt", kritisierte der ehemalige Bayern-Profi Paul Breitner in der "tz". "Fußball ist eine heilige Kuh, die nicht angekratzt werden darf", meinte der Weltmeister von 1974. Niemand wolle das lukrative System Fußball zum Einsturz bringen, bemängelte auch der Dopingforscher Perikles Simon. Es fehle die politische Tatkraft für einen sauberen Sport. "Es geht darum, nicht auszublenden, dass es dabei um Mitbürger und Mitbürgerinnen geht, die man schützen muss", sagte der Wissenschaftler dem "Tagesspiegel". "Sollten zu Dopingvergangenheit stehen". "Wenn ein Mensch zehn Stunden Höchstleistungen abliefern muss, greift er womöglich zu Aufputschmitteln. Nichts anderes ist beim Fußball", sagte Breitner weiter. Er habe als Aktiver und auch nach seiner Karriere immer gesagt, dass im Fußball gedopt wird, schilderte der 63-Jährige: "Wir sollten zu dieser Dopingvergangenheit stehen und fertig."

Arzneimitteltests an Demenzkranken
"Gruppennützig", aber bedenklich
, Tagesschau.de, 11.11.2016
Künftig sind in Deutschland klinische Studien an Demenzkranken erlaubt. Der Bundestag machte trotz Bedenken vieler Parlamentarier den Weg dafür frei. Daniel Bauer klärt über die Hintergründe auf. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/forschung-demenz-101.html

Bericht über die über Konterminierung extra geschaffene "Zwei-Klassen-Ernährung:

#kurzerklärt Wie gesund sind Bio-Lebensmittel?, tagesschau.de, 30.05.2017
Jeder vierte Deutsche achtet beim Einkaufen auf Bio-Lebensmittel. Das zeigt die Umfrage "Ökomonitoring". Mehr als 80 Prozent tun das, weil sie sich gesünder ernähren wollen. Aber wie gesund sind Bio-Lebensmittel wirklich?
Von Stephan Lenhardt, SWR
Über die Frage, ob Bio-Lebensmittel oder konventionelle Lebensmittel gesünder sind, wird auch wissenschaftlich heiß gestritten. Es gibt viele Studien dazu - mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Was steckt in Bio-Lebensmitteln?
Eine Studie der Stanford University 2012 beispielsweise hat gezeigt, dass Bio-Produkte nicht mehr Vitamine enthalten als konventionelle Produkte. Dafür aber zeigten andere Studien: Bio-Obst und Bio-Gemüse haben mehr so genannte Sekundäre Pflanzenstoffe. Die brauchen sie, um sich zu schützen. Forscher nehmen von diesen Stoffen an, dass sie Alterserscheinungen oder sogar chronische Krankheiten hinausschieben können.
Was steckt nicht in Bio-Lebensmitteln?
Auch das haben Studien gezeigt: Bio-Produkte sind deutlich weniger mit Pestiziden, also mit Schädlingsbekämpfungsmitteln, belastet. Das zeigt zum Beispiel das regelmäßige ökomonitoring des Landes Baden-Württemberg. Dennoch: Auch konventionelle Lebensmittel halten die gesetzlichen Grenzwerte (fast) immer ein und sind deshalb nicht per se ungesund.
Leben Bio-Käufer länger?
Um diese Frage zu beantworten wurde bereits allerhand angestellt: Der Forschungsring für biologisch Dynamische Wirtschaftsweise bekochte 2002 Nonnen auch schon mal im Kloster wochenlang nur biologisch und anschließend konventionell. Die Forscher wollen herausgefunden haben, dass die Nonnen nach Bio-Konsum tatsächlich gesünder lebten. Die wissenschaftliche Allgemeingültigkeit war allerdings umstritten. Denn ob Bio-Käufer tatsächlich länger leben als Nicht-Bio-Käufer, das lässt sich wissenschaftlich nur schwer feststellen. Nach Angaben des Max-Rubner-Instituts ernähren sich Bio-Konsumenten oft ohnehin gesünder, sie sind häufiger Nicht-Raucher und sie sind sportlich aktiver.
Tatsächlich gesünder sind Bio-Produkte also nicht zwangsläufig. Stammen diese aber aus der Region, sind Bio-Produkte aber auf jeden Fall besser für die Umwelt.
https://www.tagesschau.de/multimedia/kurzerklaert/kurzerklaert-biolebensmittel-101.html

Datenschutzbehörden: Anbieter von Gesundheits-Apps und Wearables missachten gesetzliche Anforderungen
Aus datenschutzrechtlicher Perspektive bedenklich: Smart Watches und Wearables
, netzpolitik.org, 07.12.2016
Ein Prüfung durch Aufsichtsbehörden zeigt: Apps und Wearables im Gesundheits- und Fitnessbereich haben erhebliche Mängel beim Datenschutz. Bis 2018 die Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, können die Behörden aber kaum gegen die verantwortlichen Hersteller und Betreiber vorgehen.
https://netzpolitik.org/2016/datenschutzbehoerden-anbieter-von-gesundheits-apps-und-wearables-missachten-gesetzliche-anforderungen/

Gesundheits-Apps: Vorteile und Gefahren, 17.08.2017
Intelligente Anwendungen helfen, gesund zu leben. Der Nutzer muss dafür noch mehr persönliche Daten preisgeben als heute.
https://www.pcwelt.de/a/gesundheits-apps-vorteile-und-gefahren,3447785

Verbraucherschutz bei "Gesundheits-Apps": Bundesregierung lässt die Sache erstmal laufen, netzpolitik.org, 26.11.2016
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens gilt als lukrativer Zukunftsmarkt. Mobile Anwendungen im Gesundheitsbereich sind bereits heute weit verbreitet. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zeigt nun: Wirksamer Verbraucherschutz ist von ihr erstmal nicht zu erwarten.
https://netzpolitik.org/2016/verbraucherschutz-bei-gesundheits-apps-bundesregierung-laesst-die-sache-erstmal-laufen/

Folgenschwere Behandlung am Niederrhein?, FOCUS Online, 05.08.2016
Drei Tote in drei Tagen: Was über die Krebsklinik und den Betreiber bekannt ist
Die Todesfälle von Patienten einer alternativen Krebsklinik werfen viele Fragen auf. Die Behörden ermitteln, ob sie an verabreichten Mitteln oder an Folgen ihrer Erkrankung starben. Sie warnen aber alle, die sich dort behandeln ließen, vor einem Risiko,http://www.focus.de/gesundheit/news/tote-nach-alternativer-krebstherapie-was-wir-wissen-und-was-nicht_id_5794864.html .

Sie benutze es jahrelang
Frau verklagt Babypuder-Hersteller - und bekommt 64 Millionen Euro
, FOCUS Online, 29.10.2016
Deborah Giannecchini aus Kalifornien hatte ein Kosmetikprodukt mehr als 40 Jahre im Genitalbereich benutzt und ist nun schwer krank - trotz Chemotherapie geben ihr die Ärzte demnach nur noch zwei Jahre. Ein US-Gericht hat den Hersteller nun zu umgerechnet 64 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt.
http://www.focus.de/gesundheit/videos/sie-benutze-es-jahrelang-und-bekam-krebs-sie-tat-etwas-das-jede-zweite-tut-kurz-darauf-erkrankte-sie-an-krebs_id_6132514.html

Deutsche Bauern
Hof des Grauens
TV-Kolumne "Bauer sucht Frau"
Ziegenbauer André karrt Kandidatinnen im Kofferraum zu seinem Hof des Grauens
, Focus Online
Kühe, Blumenwiesen und ein blitzblankes Bauernhaus im Grünen: Das ist das Landleben, von dem so manche "Bauer sucht Frau"-Kandidatin träumt. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus, wie man am Montagabend spektakulär beobachten konnte. Von FOCUS-Online-Autorin Charlotte Zink, http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-bauer-sucht-frau-ziegenbauer-andre-karrt-kandidatinnen-im-kofferraum-zu-seinem-hof_id_7755414.html

Geheimtipp einer 116-Jährigen
Die älteste Frau der Welt verrät, welches Lebensmittel sie jeden Tag isst
, FOCUS Online, 01.11.2016
Die Italienerin Emma Morano wird bald 117 Jahre alt - und gilt als älteste Frau der Welt. Kurz vor ihrem Geburtstag hat sie jetzt in einem Interview verraten, was der Schlüssel zu ihrem langen Leben sein könnte - nämlich ihre Ernährung, http://www.huffingtonpost.de/2016/11/01/alteste-frau-der-welt-117_n_12745270.html?utm_hp_ref=germany.
<
Essen horten
Wichtig für den Hamsterkauf: Das bedeuten die Angaben auf den Lebensmitteln
, FOCUS Online, 23.08.2016
Für zehn Tage sollen die Menschen in Deutschland Vorräte anlegen. Da diskutieren viele über das Mindesthaltbarkeitsdatum. Was genau bedeuten die Angaben auf den Lebensmitteln? Das ist der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeit und Verbrauchsdatum, http://www.focus.de/gesundheit/videos/verwirrende-lebensmittelangaben-das-ist-der-unterschied-zwischen-mindesthaltbarkeit-und-verbrauchsdatum_id_4783223.html

Milchbauer darf weitermachen: Schreckliche Zustände: Polizei erschrickt bei Razzia auf Horror-Hof, Focus, 19.12.2014
Behörden greifen ein, weil ein Milchbauer seine 700 Tiere vernachlässigt: Bei der Razzia finden die Polizisten verheerende Zustände vor. Fünf Kühe müssen noch vor Ort eingeschläfert werden, um sie von ihren Qualen zu erlösen. Trotzdem darf der Bauer erstmal weitermachen. Der Bauer soll den Hof schon länger vernachlässigt haben. Nach Angaben der Polizei war der Gesundheits- und Pflegezustand vieler Tiere besorgniserregend. Die Stallungen seien teils stark verdreckt gewesen, zu dunkel und zu eng. Bei der Geburt ihrer Kälber mussten die Kühe auf nacktem Betonboden stehen. Silagesäfte strömten laut Polizei ungehindert und in großen Mengen in angrenzende Gräben und Flüsse beziehungsweise versickerte Asbestabfälle und Fahrzeugwracks lagen auf dem zum Teil verwilderten Gelände.

"ZDFzeit - No-Name oder Marke?"
67 Prozent billiger als Luxus-Marken und auch noch besser: ZDF deckt Discounter-Schwindel auf
, FOCUS Online, 22.03.2017
Deluxe, Gourmet und Feine Welt heißen die Luxusmarken der Discounter: Die Produkte sind zwar etwas teurer, halten aber selten, was sie versprechen. Das deckt das ZDF nun in seiner Sendung auf. Von FOCUS-Redakteur Axel Wolfsgruber
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/zdfzeit-no-name-oder-marke-zdf-deckt-discounter-schwindel-auf_id_6816159.html

Gleicher Preis, weniger drin
Dreiste Verpackungstricks: So führen uns Konzerne beim Einkauf an der Nase herum
, FOCUS Online, 29.08.2017
Quietschbunt und kreativ verpackt: So kennt man die Produkte im Supermarktregal. "10 Prozent mehr Inhalt" oder "Mit verbesserter Rezeptur" lesen wir hier häufig. Und greifen zu. Der Grund? Psychologie und Emotionen. Von FOCUS-Online-Experte Roger Rankel, http://www.focus.de/finanzen/experten/einkaufen-die-sieben-tricks-mit-der-verpackung_id_7527275.html

Deutscher Wein - bloß Dreck, resümierte unser promovierter Gymnasial-Geschichts- und Politiklehrer einmal mitten im Unterricht. Auch Focus ONLINE zählt ausschließlich ausländische Fabrikate zu den Spitzenweinen:

http://www.focus.de/weinwelt/der-clevere-weg-zum-besten-wein-spitzengewaechse-zum-sonderpreis_id_4559888.html

Wein-Wissen: Essignote, Korkton, faule Eier: Das sind die zwölf häufigsten Weinfehler, FOCUS Online, 31.01.2017
# Wenn ein Wein plötzlich scheußlich schmeckt, bleibt nicht nur der Genuss aus. Manchmal ist sogar die Gesundheit in Gefahr. FOCUS Online erklärt die zwölf häufigsten Weinfehler, warum diese auftreten - und wann Sie unbedingt die Finger vom Rebensaft lassen sollten.
http://www.focus.de/weinwelt/wein-wissen-essignote-korkton-faule-eier-das-sind-die-zwoelf-haeufigsten-weinfehler_id_4281124.html

Eier im Supermarkt, die ohne Kükentöten auskommen
Legebetriebe
Neues Verfahren macht das Kükentöten überflüssig - Eier ab jetzt zu kaufen
, STERN.de, 08.11.2018
https://www.stern.de/wirtschaft/neues-verfahren-macht-das-kuekentoeten-ueberfluessig---eier-ab-jetzt-zu-kaufen-8438594.html

Landwirtschaft: 40.000.000 Küken getötet, tagesschau.de, 29.03.2018
Keine Eier und zu wenig Fleisch - deshalb werden noch immer männliche Küken massenhaft getötet. Allen Verbotsankündigungen zum Trotz: Mehr als 40 Millionen frisch geschlüpfte Jungtiere starben 2017.
Eigentlich sollte das längst verboten sein: Aus ökonomischen Gründen werden in Deutschland jedes Jahr zig Millionen männliche Küken geschreddert oder erstickt. Im Jahr 2017 lag die Zahl der direkt nach dem Schlüpfen getöteten Jungtiere bei mehr als 40 Millionen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.


[...] Während Union und SPD die industrielle Landwirtschaft mit Milliarden jedes Jahr förderten, habe die Forschung nach Alternativen "eher Alibifunktion", kritisierte der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Er habe den Eindruck, die große Koalition wolle an der Praxis gar nichts ändern.
https://www.tagesschau.de/inland/kueken-109.html

Küken in Mastfarm
Massenhaftes Töten von Küken
Schredder-Stopp lässt auf sich warten
, tagesschau.de, 24.03.2017
Im Januar hatte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt angekündigt, dass das massenhafte Schreddern von Küken 2017 enden werde. Ein Versprechen, das er wohl nicht halten kann - die Technik braucht noch Zeit.
Von B. Schmeitzner und A. Meyer-Fünffinger. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/kueken-schreddern-agrar-101.html

Schädliches Insektizid gefunden: Skandal um belastete Eier weitet sich aus, tagesschau.de, 02.08.2017
Der Skandal um mit Fipronil verseuchte Eier zieht immer weitere Kreise: Offenbar sind mehr Chargen betroffen als bekannt, das Insektizid kam auch in Deutschland zum Einsatz. Betriebe in Niedersachsen wurden gesperrt. Rewe verkauft vorerst keine Eier mehr aus den Niederlanden.
https://www.tagesschau.de/inland/eier-109.html

Umfrage: 76 Prozent gegen Gesichtserkennung im Supermarkt, netzpolitik.org, 18.10.2017
Die Aufzeichnung und Auswertung von Gesichtern führt weiterhin zu starker Ablehnung bei den Menschen. Ganz besonders hoch ist diese, wenn es dabei um kommerzielle Überwachung durch Unternehmen geht.
https://netzpolitik.org/2017/umfrage-76-prozent-gegen-gesichtserkennung-im-supermarkt/

Produktion vorerst gestoppt: "Qualitätsprobleme": Größte Nutella-Fabrik der Welt steht still, STERN.de, 21.02.2019
Die Produktion der berühmten Nuss-Nougat-Creme ist in der größten Nutella-Fabrik der Welt vorerst eingestellt worden. Dem Unternehmen seien "Qualitätsprobleme" aufgefallen, Untersuchungen dazu sind jetzt im Gange.
https://www.stern.de/wirtschaft/groesste-nutella-fabrik-der-welt-in-frankreich-steht-still--8590354.html

Experten warnen: Das steckt in Nutella wirklich drin, CHIP, 30.09.2016
Nutella geh&oul;rt für viele Menschen zu einem perfekten Frühstück dazu. Doch Experten warnen vor der Haselnusscreme, denn sie enthält Stoffe, die für unseren Körper nur schwer zu verarbeiten sind. Welche das sind und warum Nutella deswegen sogar giftig sein könnte, erfahren Sie im Video.
Sie wollen sich gesünder ernähren? Wir haben die besten Apps für Sie hier zusammengestellt, die Sie bei einer gesunden Ernährung unterstützen, http://www.chip.de/video/Experten-warnen-Diese-Inhaltsstoffe-in-Nutella-sind-gefaehrlich-Video_100780302.html.

Nutella-Streit geht in die nächste Runde: Jetzt droht das erste Land mit Boykott, CHIP, 20.07.2017
Schmeckt Nutella im Westen Europas schokoladiger als im Osten?
Der "Nutella-Konflikt" verstärkt sich...
http://www.chip.de/news/Nutella-Streit-geht-in-die-naechste-Runde-Jetzt-droht-das-erste-Land-mit-Boykott_119107170.html

Stiftung Warentest: Mineralöl in Veggie-Wurst - CHIP, 30.09.2016
Soja-Würste und Saitan-Würste für Vegetarier und Veganer liegen total im Trend. Doch für Fans der fleischlosen Produkte hat die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test jetzt eine schlechte Nachricht: 6 von 20 Fleischersatzprodukten enthalten offenbar hohe Mengen an kritischen Mineralölbestandteilen, http://www.chip.de/news/Lebensmittel-Test-schockt-Vegetarier-und-Veganer-Stiftung-Warentest-findet-Mineraloel-im-Fleischersatz_100741875.html

Keime im Aufschnitt: Stiftung Warentest prüft Veggie-Wurst - zwei sollten nicht aufs Brot, STERN.de, 27.02.2019
Veggie-Wurst ist beliebt und meist fettärmer als das Original. Doch schmecken die Alternativen auch wie echte Wurst? Stiftung Warentest hat 20 Aufschnitte unter die Lupe genommen - zwei kassieren ein "Mangelhaft".
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/stiftung-warentest-prueft-veggie-wurst--zwei-produkte-sollten-nicht-aufs-brot-8598956.html

Krankenhauskeime
Jede vierte Klinik ignoriert Hygieneregeln
, tagesschau.de, 11.01.2017
Jedes Jahr infizieren sich 800.000 Menschen mit gefährlichen Krankenhauskeimen - schuld ist mangelnde Hygiene. Recherchen von Plusminus zeigen: In jedem vierten Krankenhaus wird geschlampt, vielerorts mangelt es an Personal. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/krankenhaeuser-hygiene-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Zehn-Punkte-Plan gegen Krankenhaus-Keime, 23.03.2015, https://www.tagesschau.de/inland/plan-gegen-krankenhauskeime-101.html
Interaktive Karte: Krankenhaus-Hygiene in Deutschland, http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/hygiene-krankenhaus-keim100.html

"Kontraste"-Recherche
Fragwürdige Tricks der Pharmakonzerne, tagesschau.de, 08.02.2017
Roche hat ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose entwickelt, das 33.000 Euro kostet. Für 3000 Euro gibt es von Roche ein Krebsmedikament mit fast gleichem Wirkstoff. Deutsche Ärzte dürfen es aber nicht mehr MS-Patienten verordnen, weil Roche es so will.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/roche-ms-101.html

Gefälschte Medikamente
Begünstigen Pharma-Konzerne Fälschungen?
, tagesschau.de, 17.05.2017
Wichtige Unterlagen für Produktion und Handel von Medikamenten sind seit Jahren online abrufbar. ARD-Recherchen zeigen, dass die Pharma-Branche davon weiß, aber wenig dagegen unternimmt - und damit Fälschungen begünstigt. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-server-101.html

Gefährliche Medikamente
Pharmacrime
, tagesschau.de, 17.05.2017
Nach Schätzungen von WHO und Interpol sterben jährlich etwa eine Million Menschen durch die Folgen gefälschter Medikamente. Diese haben auch längst die deutschen Apotheken erreicht. In einer Web-Dokumentation zeigen Patricius Mayer, Anna Hunger und Daniel Harrich die Wege auf. | multimedia, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-137.html
Dossier Pharmacrime, tagesschau.de, http://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/index.html
Gefährliche Medikamente, Themenabend im Ersten, http://www.daserste.de/gift

Neue Sparmaßnahme der AOK
Abgelaufene Medikamente: Kostendruck zulasten von Krebspatienten
, tagesschau.de, 01.09.2016
Eine neue Sparmaßnahme der AOK führt offenbar zu einem Sicherheits-Risiko bei der Versorgung von Krebspatienten. Die Krankenkasse verlangt nach Recherchen des Politikmagazins "Panorama" von Ärzten, bedenkliche Krebsmedikamente zu verabreichen.
https://www.tagesschau.de/inland/krebsmedikamente-115.html

Umgang mit Arzneimittel-Resten: Zu große Packungen - der Rest wird verbrannt, tagesschau.de, 12.07.2016
Für viele Patienten sind Krebsmedikamente überlebenswichtig. Sie gehören auch zu einer überschusswirtschaft. Denn oft geht ein Teil direkt in den Müll. Die Kosten summieren sich auf knapp 16 Millionen - allein für ein Präparat.
Vorsichtig zieht die Apothekerin die Spritze auf, den Messstrich genau im Blick. Wie bei allen solchen Krebsmedikamenten wurde die Dosis individuell berechnet - nach Körpergröße und Gewicht. Exakt 2,5 Milligramm des Wirkstoffs benötigt der Patient in diesem Fall. Das Problem: In der kleinen Flasche mit dem Arzneimittel sind 3,5 Milligramm enthalten. Und die Haltbarkeit ist mit acht Stunden nach Anbruch des Medikaments angegeben. Ein Milligramm bleibt übrig. Und dies muss nun entsorgt werden, da an diesem Tag kein anderer Patient mehr das Mittel benötigt. Ein Milligramm in den Sondermüll - klingt nicht viel, aber dieses eine Milligramm kostet 453 Euro.
Das komme häufiger vor, sagt Sylvia Maaß, die Inhaberin der Apotheke in Hannover. Sie ist eine von wenigen Hundert Apotheken in Deutschland, die in speziellen Reinraum-Laboren Zytostatika für Chemotherapien zubereiten. Für Patienten, die bei niedergelassenen Onkologen in Behandlung sind, mischt sie die von den Pharma-Herstellern gelieferten Wirkstoffe mit speziellen Lösungen und füllt sie in Spritzen oder Infusionsbeutel.
Das Mittel muss dabei genau und individuell dosiert werden. Denn nur so sterben die Tumorzellen, während gesunde Zellen möglichst unbeschadet überleben. Das Problem für sie und damit für alle Krankenversicherten, die am Ende dafür bezahlen: Bei einer Reihe von Mitteln gibt es nur eine Packungsgröße, die teilweise auch sehr groß bemessen ist. Und die Haltbarkeit der Krebsmedikamente beträgt meist höchstens 24 Stunden, teils sogar noch deutlich weniger.
https://www.tagesschau.de/inland/arznei-recherche-101.html

One more early report about human rights from a case 50 years ago
Liegt das nicht fast schon 50 Jahre zurück und ist das nicht längst vorbei? Im Gegenteil, die Katastrophe entfaltet erneut ihre ganze Wucht. Zu den ursprünglich bereits zum Teil schweren Conterganschädigungen stellen sich durch die jahrzehntelange Fehlbelastung von Wirbelsäule, Gelenken und Muskulatur heute zusätzlich Folgeschäden ein, die einen ständig steigenden Bedarf z. B. an pflegerischen und therapeutischen Leistungen erfordern. Was wird aus uns, nun da wir älter werden? Wie können wir ein würdevolles Leben weiterführen mit den wachsenden Einschränkungen aufgrund von Folgeschäden? Wer kommt für unsere entstandenen Rentenausfälle angesichts einer z. T. völlig abweichenden Erwerbsbiografie auf? Wer tritt an die Stelle der Eltern, die seit Jahrzehnten unsere Pflege und Versorgung sichergestellt haben, nun aber selbst hilfe- und pflegebedürftig werden? Warum müssen wir und unsere Familienangehörigen unser eigenes Einkommen und Erspartes einsetzen, um so manchen conterganspezifischen Bedarf zu decken? Das sind Fragen, die uns heute mehr und mehr beschäftigen. Wenn Sie sich über unsere Arbeit informieren oder dabei mithelfen wollen, dass sich auch das Verursacher-Unternehmen GRÜNENTHAL aus Aachen/Stolberg endlich seiner Verantwortung stellt dann stöbern Sie doch einfach auf unserer Website. Neben unserem Forderungskatalog halten wir für Sie verschiedene Informationen bereit.

Neue Studie: Hormonpräparat Duogynon - Neue Hinweise auf Fehlbildungen bei Kindern, STERN.de, 22.11.2018
Noch immer kämpfen die Geschädigten des Duogynon-Skandals in Deutschland um Gerechtigkeit. Die Bundesregierung verweigert die Aufklärung und Gespräche mit Opfern. Eine Hebamme hört die Herztöne eines Babys ab. Das Hormonpräparat Duogynon wurde seit den 60er Jahren hierzulande als Schwangerschaftstest eingesetzt und erst 1981 vom Markt genommen.
Das Hormonpräparat Duogynon steht schon lange im Verdacht, bei Kindern schwere Missbildungen verursacht zu haben. Duogynon wurde ab den sechziger Jahren durch den Pharmahersteller Schering vertrieben und erst 1981 in Deutschland vom Markt genommen. Wie im Fall Contergan drängte sich der Zusammenhang zwischen der Einnahme des hormonellen Schwangerschaftstests und Missbildungen auf.
Doch bis heute gelang es den Duogynon-Opfern nicht, den Pharmakonzern Bayer, der Schering übernahm, und die Bundesregierung zu Gesprächen zu bewegen. Dabei zeigt eine gerade veröffentlichte Studie des Wissenschaftlers Paul Heneghan von der University of Oxford, dass sehr wohl ein erhöhtes Risiko für Missbildungen bestand, wenn in der Schwangerschaft Duogynon eingenommen wurde. Heneghan wertete Berichte von 71.330 Frauen aus jenen Jahrzehnten aus.
Kleine Anfrage zu Duogynon
In einer aktuellen Kleinen Anfrage konfrontieren die Abgeordneten Stephan Pilsinger (CSU), Martina Stamm-Fibich (SPD) und Maria Klein-Schmeink (Die Grünen) die Bundesregierung mit Fakten, die sich aus lange nicht zugänglichen Akten des Landesarchivs Berlin ergeben. Die Regierung sieht "keine Veranlassung, weitere aufwendige Untersuchungen alter Aktenbestände durchzuführen", kritisiert Klein-Schmeink.
https://www.stern.de/gesundheit/duogynon---neue-hinweise-auf-fehlbildungen-bei-kindern-durch-hormonpraeparat-8458210.html

Medikamentenskandal: Erneut gepantschtes Heparin?, tagesschau.de, 16.05.2017
Zehn Jahre nach dem Heparin-Skandal in den USA hat das deutsche Unternehmen Rotexmedica erneut Heparin vom Markt genommen: Das Medikament zeigte keine Wirkung. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-heparin-103.html

Pharmafälschungen: Fehler im System, tagesschau.de, 12.05.2017
Nach Schätzungen der WHO sind bis zu ein Prozent der Medikamente in Europa Fälschungen. Diese erreichen auch auf legalen Wegen die Patienten in Deutschland. Ein Grund: die nach Indien und China ausgelagerte Produktion.
"Es wird letztendlich alles gefälscht: von Antibiotika bis zur Antibabypille, selbst teure Krebsmedikamente werden gefälscht", sagte ein Pharma-Sicherheitsexperte der ARD. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit zehn Prozent aller Medikamente gefälscht sind. Besonders betroffen ist Afrika: Bis zu 80 Prozent der im Umlauf befindlichen Medikamente dort gelten als Fälschungen, insbesondere teure Malaria- und HIV-Arzneimittel.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-faelschung-101.html

Fall am Münchner Uniklinikum
Bekam Patientin gefälschtes Medikament?, tagesschau.de, 17.05.2017
Ein Krebsmedikament, das mit einer neuen Packung plötzlich nicht mehr wirkt: Bei einer Patientin des Münchner Uniklinikums breiten sich die Metastasen wieder aus. Nach Ansicht des betreuenden Arztes ist sie Opfer eines gefälschten Medikamentes geworden. | video, https://www.tagesschau.de/sutent-faelschung-tt-101.html

Ermittlungen des FBI
Starb Prince an gefälschtem Medikament?
, tagesschau.de, 16.05.2017
Etwa 5500 Menschen sterben pro Jahr in den USA an einer Überdosis Fentanyl. Fälscher verarbeiten den tödlichen Wirkstoff zu Tabletten, die bekannten Schmerzmitteln ähneln. Nun prüft das FBI, ob auch der Popstar Prince dadurch starb.| mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-fentanyl-101.html

Gütesiegel
Sechs Lebensmittellügen - warum Sie "Premium Qualität" vergessen können
, STERN.de, 16.06.2018
Mit gutem Gewissen kaufen wir regionales Obst, Premium-Fleisch und Chips mit natürlichen Inhaltsstoffen. Wer aber glaubt, dass sich dahinter echte Gütesiegel verbergen, hat sich geirrt.
https://www.stern.de/genuss/guetesiegel--regional--natuerlich--ohne-zusaetze---auf-diese-labels-koennen-sie-pfeifen--8113234.html

In Cola, Marmeladen und Pudding
Diese legalen Zusatzstoffe sind krebserregend und schädigen Ihre Organe
, FOCUS Online, 10.10.2016
Dass ein Pudding wunderbar cremig ist und eine Orangenlimonade fruchtig gelb, liegt ursächlich an den beinhalteten Zusatzstoffen. Allerdings gibt es einige Inhaltsstoffe, die Sie meiden sollten. Sie können Allergien auslösen, Organe schädigen oder stehen in der Kritik, weil sie Krebs erregen sollen, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/zusatzstoffe-warum-sie-diese-stoffe-meiden-sollten_id_6031789.html

Video zur Rattenplage in New York: Immer Ärger mit den Mitbewohnern, Spiegel Online, 25.10.2015
"Die stehen schon auf den Hinterfüßen und begrüßen mich." New Yorks oberster Finanzbeamter hat genug von den vielen Ratten in der Stadt. Die Gesundheitsbehörde hält dagegen: Das wahre Problem seien die beschwerdefreudigen Bürger.

Kranke Kühe in Deutschland
Viel Milch, viel Tierleid
, tagesschau.de, 08.05.2019
Kühe müssen immer mehr Milch geben. Das macht viele Tiere krank. Bundesweit werden deshalb nach BR-Recherchen mehr als eineinhalb Millionen Milchkühe jährlich "aussortiert". Tiermediziner sprechen von Qualzucht.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/viel-milch-viel-tierleid-deutschlands-kranke-kuehe,RPo00FU

Überforderung in der Milchwirtschaft: Das Leiden der "Turbokühe", 20.07.2015
Glückliche Kühe, saftige Wiesen - so wirbt die Milchwirtschaft gern für ihre Produkte. Doch die Realität sieht anders aus. Viele Tiere sind laut Recherchen von Report Mainz krank. Grund:
Hochgezüchtete "Turbokühe" müssen immer mehr Milch liefern.
Tierärzte beklagen ein Grundproblem in Deutschlands Kuhbeständen: Die Tiere würden heute im Schnitt nicht mehr älter als fünfeinhalb Jahre. Sie hätten gerade noch zwei Geburten. Tatsächlich geht jedes Jahr rund ein Viertel des gesamten deutschen Kuhbestands in den Schlachthof, vor allem weil die Tiere erschöpft, krank und nicht mehr leistungsfähig sind. Der Hauptgrund ist, dass Kühe immer höhere Mengen Milch liefern sollen. Deshalb wurden sie während der vergangenen Jahrzehnte züchterisch verändert und so mit Kraftfutter versorgt, dass sie ein Vielfaches an Milch produzieren. Das Ergebnis sind "Turbokühe". Die Jahresmilchmenge verdoppelte sich zwar seit 1960 - gleichzeitig stellen Tierärzte aber immer mehr Erkrankungen bei den Tieren fest. Kritische Tierärzte sprechen von "Qualzucht": Den Tieren würden Leistungen abverlangt, die sie auf Dauer nicht erbringen könnten.

Nur im Säuglingsalter sinnvoll
Professor aus Osnabrück warnt: Milch fördert Wachstum von Krebszellen
, FOCUS Online, 14.05.2018
Ist der Verzehr von Milch wirklich ungesund? Ein Professor sagt, Milch zu trinken erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Denn das Signal der Substanz an den Organismus ist: wachse - und das ...
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nur-im-saeuglingsalter-sinnvoll-professor-aus-osnabrueck-behauptet-milch-foerdert-wachstum-von-krebs_id_8925902.html

Keime in Produktion
Hochwald ruft H-Milch zurück
, Tagesschau.de, 24.09.2016
Die Nahrungsmittelgruppe Hochwald hat H-Milch verschiedener Marken zurückgerufen. Grund ist ein Keim, der sich während der Produktion in der Milch gebildet hatte. Die H-Milch wird in Supermärkten in ganz Deutschland verkauft. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/milch-rueckruf-101.html

Hochleistungskühe in der Milchproduktion: Last durch Leistung?, Tagesschau.de, 15.07.2016
Heute beraten Agrarminister erneut über Hilfen für Milchbauern. Deren Probleme sind auch die Folge der enormen Milchproduktion. Diese wird ermöglicht durch Hochleistungskühe. Wie können sie so viel Milch geben und macht sie das krank?
Woran erkennt man Hochleistungskühe?
Hochleistungskühe bringen zwischen 600 und 700 Kilogramm auf die Waage, werden sieben bis acht Jahre alt und gehören zur Rasse Schwarzbunt. Während ihres Kuhlebens bringen sie, sobald sie gebärfähig sind, praktisch jedes Jahr ein Kälbchen zur Welt. Die Tiere müssen topfit sein. Außer einer guten Gesamtkonstitution bedeutet das vor allem gesunde Klauen und Euter sowie eine gute Vitalität. Im Vergleich mit ihren "normalen" Artgenossen haben sie aber vor allem in puncto Milchleistung, also in Bezug auf die Milchmenge, die Nase vorn.
Wie viel Milch geben Hochleistungskühe?
Hochleistungskühe geben rund 10.000 Liter Milch im Jahr - das sind im Schnitt mehr als 27 Liter pro Tag. "In den 50er-Jahren war eine Kuh mit 6000 Liter Milch pro Jahr schon ein Wunderwerk", sagt Hans Foldenauer, Sprecher des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM). In den USA geht es mit der Leistung noch weiter: Dort werden bis zu 12.000 Liter Milch pro Tier im Jahr gemolken. Noch vor 100 Jahren erbrachte die deutsche Durchschnittskuh nicht einmal 2000 Liter Milch im Jahr, heute bewegt sie sich auf rund 8000 Liter zu. Die Milchleistung steigt also an, sprich die Menge an Milch, die während einer Laktation abgemolken wird. Das ist der Zeitraum zwischen der Geburt des Jungtiers und dem Trockenstellen, in der Regel 305 Tage.
"Als Bauer freut man sich, wenn seine Kühe viel Milch geben, noch mehr freut man sich aber, wenn sie lange leben", so beschreibt Foldenauer, selbst Besitzer von 100 Kühen, den Paradigmenwechsel, der seit einiger Zeit herrsche. Lange Zeit habe man nur auf die Jahresleistung geachtet. Seit einiger Zeit spiele aber verstärkt die Lebensleistung eine wichtige Rolle, also die Milchmenge, die eine Kuh über ihr ganzes Leben produziert. Eine gute Milchleistung kann weitervererbt werden, sogar bei männlichen Tieren. Bullen, die aus einer Linie mit einer hohen Milchleistung stammen, geben diese an ihre Kälber weiter. Mittlerweile kann man über Datenbankabgleiche vorhersagen, welche Genkombinationen Kälber mit einer besonders hohen Milchleistung hervorbringen.
Brauchen Hochleistungskühe eine Sonderbehandlung?
Auf dem Speiseplan von Kühen stehen normalerweise Gras, Silage und Heu. Davon können sie rund 50 Kilogramm am Tag fressen. Hochleistungskühe bekommen aber zusätzlich mit Nährstoffen angereichertes Kraftfutter, weil ihr Energiebedarf sonst nicht abgedeckt werden kann. Allerdings kann das harte Kraftfutter leicht auf den Kuhmagen schlagen, weshalb Hochleistungskühe oft Magenerkrankungen haben.Woran können Hochleistungskühe erkranken?
Wer mehr Leistung bringt, hat einen höheren Energieaufwand. Und eine hohe Milchleistung kann anfälliger für Stoffwechselerkrankungen machen. Unter Hochleistungskühen sind
Fruchtbarkeitsstörungen am weitesten verbreitet. Rund 20 Prozent hätten darunter zu leiden, so Holger Martens, Veterinärmediziner an der Freien Universität Berlin. Die Kühe werden gleich nach der Geburt des Jungtieres durch das Melken stark beansprucht, obwohl sie eigentlich geschont werden müssten, so Martens. Das sei Stress für die Tiere und führe zu Zyklusstörungen. Am zweithäufigsten sind Euter- und Klauenerkrankungen. Dass hohe Leistung zu schnellerem Verschleiß führt, diese Überzeugung teilen nicht alle Experten. Klaus Doll von der Klinik für Wiederkäuer an der Universität Gießen findet, dass die möglichen Zusammenhänge weitaus differenzierter betrachtet werden müssten. Die Gesundheit der Tiere sei vor allem eine Sache des Betriebsmanagements, also der bedarfsgerechten Haltung, der Fütterungsqualität und Krankheitsprophylaxe. Stimme dieser Rahmen, gebe es keine gesundheitlichen Auswirkungen und trotzdem gute Milchleistungen, sagt Doll.
Ist hohe Milchleistung ein Tierschutzproblem?
In der Frage, ob Hochleistungskühe artgerecht gezüchtet werden oder ob deren Haltung gegen das Tierschutzgesetz verstößt, scheiden sich aber die Geister. Hier tobt unter deutschen Landwirten und Tierschützern ein regelrechter Glaubenskrieg. Die Wahrheit liegt laut Jörg Aschenbach, Leiter des Instituts für Veterinär-Physiologie an der Freien Universität Berlin, wie so oft, in der Mitte. So gibt es Studien, die zeigen, dass die hochleistenden Tiere häufiger krank werden. Zum anderen sei eine hohe Milchleistung aber auch ein Zeichen für eine gute Pflege. "Hochleistungskuh gleich kranke Kuh - das wäre zu einfach. Es kommen viele Faktoren zusammen, eine Vielzahl von Risiken kann aber durch eine ordentliche Fütterung und eine gute Bestallung aufgefangen werden", sagt Aschenbach. Zumindest in einer Sache scheinen sich Deutschlands Milchbauern einig zu sein: Immer mehr Landwirte setzen anstatt auf Milchleistung auf Lebensleistung. Das heißt statt auf viel Milch pro Jahr auf ein insgesamt gesundes und leistungsstarkes Leben ihrer Vierbeiner, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hochleistungskuh-101.html .
Mehr zu diesem Thema:
Letzte Hoffnung Biomilch, 30.05.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/biomilch-101.html
Agrarkrise: Zu viel Milch, zu wenig Geld, 20.04.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/agrarmarkt-kabinett-milchpreis-101.html

Abmahnung von Foodwatch : Landliebe darf nicht mehr behaupten, Kakao steigere die Intelligenz und Konzentration, STERN.de, 23.11.2018
Die Verbraucherorganisation Foodwatch kann einen Erfolg gegen Landliebe verbuchen. Der Konzern verzichtet auf Werbeaussagen, sein Schulkakao mache "geistig fit". Auch eine Broschüre für Eltern zieht das Unternehmen zurück.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/foodwatch--landliebe-zieht-nach-abmahnung-werbe-aussage-zu-kakao-zurueck-8460400.html

Bad Iburg: Skandal um Tierquälerei: Rinderschlachthof wird nach stern TV Bericht stillgelegt, tagesschau.de, 26.10.2018
Die erschütternden Bilder, die stern TV vergangene Woche aus einem Rinderschlachthof in Niedersachsen zeigte, gehören ab jetzt der Vergangenheit an: Der Betrieb in Bad Iburg wurde letzte Woche ivom Landkreis Osnabrück dauerhaft stillgelegt.
https://www.stern.de/tv/skandal-um-tierqualen-in-bad-iburg--rinderschlachthof-wird-nach-stern-tv-bericht-stillgelegt-8416792.html

Schlachthof-Verstö&slig;e gegen Tierschutzrecht: Stadt Augsburg weist Vorwürfe zurück, tagesschau.de, 08.12.2016
Die Stadt Augsburg wehrt sich gegen die Vorwürfe über wiederholte massive Mängel bei der Betäubung von Schweinen im Schlachthof Augsburg. BR Recherche und SZ hatten aufgedeckt, dass seit 2014 in mehreren bayerischen Schlachthöfen gegen Tierschutzrecht verstoßen wurde.
http://www.br.de/nachrichten/schlachthof-tierschutz-verbraucherschutz-missstaende-100.html

Verdacht auf Tierschutz-Verstöße in Ställen
Neue Vorwürfe gegen CDU-Politiker
, Tagesschau.de, 07.10.2016
In Schweineställen von CDU-Bundestagsabgeordneten soll es zu Tierschutz-Verstößen gekommen sein. Laut einem Medienbericht hat die Organisation Peta Strafanzeige gegen sie erstattet. Erst kürzlich hatten NDR und SZ über ähnliche Vorwürfe berichtet. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tierschutzverletzungen-cdu-politiker-101.html

Höllenqual im Megastall - jetzt stoppen!
Von: Name und Anschrift sind der Red. bekannt
An:
info@gooken.de
Datum: Mittwoch 19:01:07

Hallo,

wir haben die einmalige Gelegenheit, den Trend zur Massentierhaltung zu bremsen. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will den Bau neuer Megaställe einschränken. Aber Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) folgt der Agrarlobby und blockiert. Deshalb müssen wir jetzt protestieren. Wenn der Widerstand groß und medienwirksam ist, muss Schmidt einlenken. Denn auch die CSU-Basis ist gegen Megaställe.

Ich habe deshalb die Kampagne von Campact mit meiner Unterschrift unterstützt. Unterzeichne auch Du den Appell an Minister Schmidt:

https://www.campact.de/Tierqual-stoppen

Beste Grüße

Das Schweinesystem: 20 Millionen Ferkel werden pro Jahr qualvoll ohne Betäubung kastriert - auf dem Biohof ist das anders, STERN.de, 03.04.2019
Bio-Landwirt Christoph Dietzel zieht etwa 750 Mastschweine pro Jahr groß. Die männlichen Ferkel muss er kastrieren, weil das Fleisch sonst später unangenehm riecht. Um ihnen Leid zu ersparen, setzt er sie dabei unter Narkose - anders als viele konventionelle Betriebe.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/tierwohl--auf-dem-biohof-duerfen-ferkel-waehrend-der-kastration-schlafen-8649866.html

Transporte ins Ausland
Tierquälerei - amtlich genehmigt
, tagesschau.de, 25.05.2018
Lebendtransporte sind ein lukratives Geschäft. Gut das Doppelte bringen Rinder in der Türkei oder Ägypten. Doch bei den Exporten aus der EU wird der Tierschutz systematisch ausgehebelt - das zeigen Recherchen des rbb.
https://www.tagesschau.de/inland/lebendtierexporte-101.html

Büffelmozzarella und Co. In diesen Lebensmitteln steckt unerwartetes Tierleid, STERN.de, 17.02.2019
Einige Produkte haben eine brutale Seite, die für Konsumenten auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Wir stellen sechs Lebensmittel vor, hinter denen sich überraschend viel Tierleid verbirgt.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/20907-rtkl-bueffelmozzarella-und-co-diesen-lebensmitteln-steckt-unerwartetes

Bayern: Schlachthof-Verstöße gegen Tierschutzrecht: Stadt Augsburg weist Vorwürfe zurück, tagesschau.de, br, 08.12.2016
Die Stadt Augsburg wehrt sich gegen die Vorwürfe über wiederholte massive Mängel bei der Betäubung von Schweinen im Schlachthof Augsburg. BR Recherche und SZ hatten aufgedeckt, dass seit 2014 in mehreren bayerischen Schlachthöfen gegen Tierschutzrecht verstoßen wurde.
http://www.br.de/nachrichten/schlachthof-tierschutz-verbraucherschutz-missstaende-100.html

Greenpeace-Gutachten: Der Streit ums Schwein, tagesschau.de, 03.05.2017
Konventionelle Schweinehaltung in Deutschland ist gesetzeswidrig - zu diesem Schluss kommt ein Gutachten von Greenpeace. Der Minister sieht keinen Handlungsbedarf. Das "Legehennen-Urteil" könnte ihn aber eines Besseren belehren.
Schweine brauchen ihrem Wesen nach ausreichend Platz, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten und stetigen Zugang zu Nahrung. Die Realität in Deutschlands konventionellen Schweineställen ist aber eine andere: "Diese Haltungsform, wie sie derzeit zulässig ist, verursacht Schmerzen bei den Tieren und vermeidbares Leiden und Schäden", stellt die Hamburger Rechtsanwältin Davina Bruhn zusammenfassend fest. Zulässig sind sie dennoch, weil die Haltungsregelungen in der Nutztierhaltungsverordnung festgeschrieben sind.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Hamburger Kanzlei damit beauftragt, die derzeit praktizierte Haltung von Schweinen in konventionellen Ställen mit dem Tierschutzgesetz und dem Grundgesetz zu vergleichen. Das Ergebnis ist eindeutig, so Bruhn: "Diese Bedingungen verstoßen derzeit gegen das Tierschutzgesetz und auch gegen die Verfassung." Schließlich sei zum Beispiel Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben. Deswegen sind jetzt nach Auffassung von Greenpeace gesetzliche änderungen zwingend geboten.
https://www.tagesschau.de/inland/schweinezucht-greenpeace-101.html

Verdacht auf massive Tierschutzverletzungen
Erschütternde Bilder aus Ställen von Bauern-Chefs
, Tagesschau.de, 22.09.2016
In Ställen von führenden Funktionären deutscher Landwirtschaftsverbände ist es offenbar zu massiven Tierschutzverletzungen gekommen. Das zeigen heimliche Aufnahmen von Tierschutz-Aktivisten, die NDR und SZ vorliegen.
[...] So gesehen müssten insbesondere die Chefs der wichtigen Landwirtschaftsverbände in Deutschland besondere Vorbilder sein. Doch Aufnahmen der Tierschutz-Organisation "Animal Rights Watch" (ARIWA), die NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegen, zeigen nun ein ganz anderes Bild: schwer verletzte Schweine, dreckige Ställe voller Kot, Ferkel, die brutal getötet werden, Puten mit tiefen, klaffenden Wunden. Die Tierschutz-Aktivisten haben im vergangenen Jahr in mehreren Ställen gefilmt - unter anderem in einer Schweinemast in Saerbeck nahe Münster: Der Betrieb gehört einem der wichtigsten und einflussreichsten Vertreter der Schweinehalter, dem Vorsitzenden des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS), Paul Hegemann.
Die Aufnahmen von dort zeigen Tiere mit riesigen, offenen Wunden am After, dort wo früher einmal der Schwanz war. Zu sehen sind Buchten voller Kot, hustende Schweine, andere mit roten oder vereiterten Augen. Erasmus Müller von ARIWA sagt, die Filmer, die in dem Stall gewesen seien, hätten sich wegen der schlechten Luft dort kaum aufhalten können. Sie seien sofort kurzatmig geworden. Luft-Messungen zeigten Ammoniakwerte, die dreimal so hoch waren wie der gesetzliche Höchstwert. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tierschutz-103.html

Kritik an Bundesregierung
Überfischung statt Meeresschutz
, tagesschau.de, 16.11.2018
Es geht um Schweinswale, Riffe oder Sandbänke: Vor einem Jahr wies der Bund Schutzgebiete in Nord- und Ostsee aus. Dass dort weiter mit fragwürdigen Methoden gefischt wird, kritisieren die Grünen.
https://www.tagesschau.de/inland/meeresschutz-bundesregierung-101.html

Schmerzmittelsucht: Heroin fürs Volk, SPIEGEL ONLINE, 15.05.2017
1,1 Millionen Deutsche nehmen täglich starke Schmerzmittel. Die Stoffe sind leicht zu beschaffen, sie machen abhängig - und sie wirken ähnlich wie Heroin, zum Teil sogar 50 Mal intensiver. Eine Multimediareportage von Alexander Epp und Olaf Heuser mehr..., http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schmerzmittelsucht-heroin-fuers-volk-a-1145378.html

Bekannte Schmerzmittel
Forscher warnen: Ibuprofen und Diclofenac erhöhen Risiko für Herzstillstand drastisch
, FOCUS Online, 16.03.2017
Arzneistoffe wie Ibuprofen und Diclofenac sind als Schmerzmittel beliebt. Dass die Einnahme unter bestimmten Bedingungen das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen kann, sei vielen Menschen nicht ausreichend klar, warnen Forscher.
http://www.focus.de/gesundheit/arzt_medikamente/herzstillstand-risiko-schmerzmittel-heben-wahrscheinlichkeit-fuer-ploetzlichen-herztod_id_6798770.html

Kritik an Antibiotika-Einsatz bei Milchkühen, 10.01.2016, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Verdacht auf Tierschutzverletzungen - Panorama um 21:45 Uhr, http://daserste.ndr.de/panorama/
Verdacht auf massive Tierschutzverletzungen, O. Lambrecht/C. Baars, NDR | video, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-217105.html

Bei Netto verkauft
Heidegold ruft 100.000 Eier wegen Salmonellen-Verdachts zurück
, FOCUS Online, 16.03.2017
Der Eierproduzent Heidegold ruft rund 100 000 braune Eier aus Bodenhaltung zurück, die vor allem bei Netto verkauft wurden. An den Schalen von Eiern aus zwei Chargen seien bei amtlichen Proben Salmonellen festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
http://www.focus.de/gesundheit/bei-netto-verkauft-salmonellen-verdacht-heidegold-ruft-100-000-eier-zurueck_id_6801271.html

Rügenwalder Teewurst
Salmonellen-Fund
Rügenwalder ruft Teewurst zurü,ck
, tagesschau.de, 26.11.2016
Salmonellen in der Teewurst: Rügenwalder Spezialitäten hat eine Rückrufaktion gestartet. Kunden sollen das Produkt nicht essen. Das Geld gibt es auch ohne Beleg dort zurück, wo man die Teewurst gekauft hat. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ruegenwalder-teewurst-rueckruf-101.html

Horror-Fleisch-Rückruf bei Lidl! Essen Sie das auf keinen Fall, CHIP 12.11.2016
Der Fleischwaren-Hersteller Sutter ruft Fleisch zurück, das bei Lidl bundesweit verkauft wurde. Grund: In dem Fleisch wurden Metallteile gefunden.
http://www.chip.de/news/Horror-Fleisch-Rueckruf-bei-Lidl-Essen-Sie-das-auf-keinen-Fall_103239434.html

Studie zur Umweltverschmutzung: Giftige Böden, dreckige Luft - Millionen Tote, tagesschau.de, 20.10.2017
Jeder sechste Todesfall weltweit ist bedingt durch Verschmutzung von Luft, Wasser oder Boden. Zu dieser Schätzung kommt eine neue Studie. Zwar sind vor allem ärmere Länder betroffen - aber auch in Deutschland lassen sich die Wirkungen nachweisen.
Die Gefahr lauert an vielen Orten: In Industriebetrieben sind Arbeiter aggressiven Chemikalien ausgesetzt. Menschen leben jahrelang dicht an mehrspurigen Straßen. Kinder spielen ohne Schuhe auf verseuchtem Boden. Sie alle müssen Umweltverschmutzungen ertragen. Auf deren gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Folgen will die Lancet Commission on Pollution and Health mit ihrer neuen Studie hinweisen.
[...] Wissenschaftlich fundierte Schätzungen
Auch wenn in offiziellen Dokumenten als Todesursache Lungenkrebs, Herzkrankheit oder Schlaganfall eingetragen ist: Laut Studie stehen neun Millionen Todesfälle - jeder sechste weltweit - in Verbindung mit der Verschmutzung von Luft, Wasser oder Boden. Es handelt sich um wissenschaftlich fundierte Schätzungen, denn ein exakter Nachweis ist extrem schwierig bis fast unmöglich. Häufig stirbt ein Mensch erst Jahre, nachdem er einer Verschmutzung ausgesetzt war.
Die Forscher nennen ihre Arbeit eine konservative Schätzung, vermutlich sei die Zahl noch deutlich höher. Richard Fuller, Gründer der Organisation Pure Earth und einer der Studien-Koordinatoren, sagt im Gespräch mit tagesschau.de: "Wir haben es mit einem wirklich großen Problem zu tun, dem aber die Aufmerksamkeit fehlt. Das wollen wird ändern."
Zu den gesundheitlichen kommen auch die wirtschaftlichen Folgen. Die beziffert die Studie auf 4600 Milliarden US-Dollar, das sind gut sechs Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
https://www.tagesschau.de/ausland/umweltverschmutzung-todesfaelle-101.html

Wolkenimpfung
Regen auf Knopfdruck: Wie der Mensch das Wetter manipuliert
, STERN.de, 29.08.2018
Im Kampf gegen Dürre und Hagel gehen viele Länder ungewöhnliche Wege: Sie beschießen Wolken mit Silberiodid, um künstlichen Regen zu verursachen. Die Folgen sind aber unüberschaubar, wie nun ein Fall aus Mexiko zeigt.
Von Christoph Fröhlich
https://www.stern.de/digital/technik/regen-auf-knopfdruck--wie-der-mensch-das-wetter-manipuliert-8231014.html

Verdorbene Lebensmittel
Das passiert in Ihrem Körper, wenn Sie Salmonellen gegessen haben
, FOCUS Online, 14.09.2016
Immer wieder rufen Supermärkte und Drogerien Produkte wegen Salmonellen zurück. Doch was passiert eigentlich genau, wenn wir verseuchte Produkte essen? Das Video zeigt, was die Bakterien im Körper anstellen, http://www.focus.de/gesundheit/videos/verdorbene-lebensmittel-das-passiert-in-ihrem-koerper-wenn-sie-salmonellen-gegessen-haben_id_5931152.html .

Drohendes EU-Verfahren
Jetzt geht es um Ammoniak
, tagesschau.de, 30.06.2018
Erst Nitrat, jetzt Ammoniak: Wegen Versäumnissen beim Umweltschutz droht Deutschland neuer Ärger mit der EU. Offenbar werden auch die Grenzwerte für den Ammoniak-Ausstoß deutlich überschritten.
https://www.tagesschau.de/inland/ammoniak-eu-deutschland-101.html

Mikroplastik
WHO will Wassertrinker beruhigen
, tagesschau.de, 22.08.2019
Im Trinkwasser gefundenes Mikroplastik sei momentan keine große Gesundheitsgefahr - sagt die WHO. Allerdings seien abschließende Aussagen noch nicht möglich.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-119.html
BR> Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus -Nitrat
Nitrat im Grundwasser
"Eine tickende Zeitbombe"
, tagesschau.de, 21.09.2017
Die Wasserversorger warnen schon länger vor steigender Nitratbelastung des Grundwassers. Nun hat die Regierung erstmals detaillierte Angaben zu einzelnen Messstellen genannt - und die Zahlen sind alarmierend. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-113.html

Nitrate im Grundwasser: Nur Malta hat höhere Werte, tagesschau.de, 09.05.2018
Das Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich die zweithöchste Nitratbelastung auf. Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel der Messstationen der Grenzwert überschritten.
Das Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich die zweithöchste Nitratbelastung auf. Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel der Messstationen der Grenzwert überschritten.

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Umweltamt erwartet Preisanstieg
Viel Gülle = teures Trinkwasser
, tagesschau.de, 10.06.2017
Trinkwasser aufzubereiten wird immer aufwändiger. Grund ist die steigende Nitratbelastung des Grundwassers, etwa durch Düngung in der Landwirtschaft. Das Umweltbundesamt rechnet deshalb mit steigenden Preisen. Umweltverbände fordern schärfere Gesetze. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-nitrat-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-grundwasser-101.html
Trinkwasser könnte teurer werden, Jens Wiening, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-43629.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Gesundheitsgefahr Blaualgen und Baden - das sollten Sie wissen, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Sie sind eigentlich keine Algen, bilden grünblaue Schlieren und vermiesen das Baden: In der Hitze haben sich in vielen Gewässern Deutschlands Blaualgen kräftig vermehrt. Die wichtigsten Fakten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/blaualgen-und-baden-wie-erkenne-ich-sie-wie-gefaehrlich-sind-sie-a-1220991.html

Vorsicht Blaualgen: EU-Gewässerbericht: Deutsche Flüsse und Seen sind in schlechtem Zustand, STERN.de, 05.07.2018
Deutschland schneidet in einem Gewässerbericht der Europäischen Umweltagentur nicht gut ab. Umweltschützer machen nicht nur die Landwirtschaft dafür verantwortlich.
[...] Chemisch wurden alle deutschen Oberflächengewässer schlecht bewertet. Auch hier sieht es EU-weit besser aus: In immerhin rund 38 Prozent der Gewässer sei der Zustand gut, erklärte die EEA. In den meisten Ländern sei die Verunreinigung mit Quecksilber ein Problem.
Nährstoffbelastung der Gewässer ist ein Problem
Laut der Naturschutzorganisation WWF stammt das Quecksilber etwa aus der Kohleverbrennung und Kohlekraftwerken. "über die Luft wird der Schadstoff verteilt, gelangt in die Gewässer und letztlich auch auf unseren Speiseteller", erklärte Beatrice Claus, WWF-Referentin für Fluss- und Wasserpolitik. Für den Bericht wurden die Gewässer auf rund 30 chemische Stoffe untersucht, neben Quecksilber etwa auch Nickel, Blei und Pestizide.
Auch die Nährstoffbelastung der Gewässer ist ein Problem: "Rund 36 Prozent des Grundwassers in Deutschland ist deutlich bis stark mit Nitrat belastet, das überwiegend aus der Landwirtschaft stammt", sagte Claus. Ein Teil des Wassers müsse aufwendig aufbereitet werden. "Der Verbraucher muss dann teurere Wasserpreise bezahlen."
https://www.stern.de/reise/deutschland/eu-gewaesserbericht--deutsche-fluesse-und-seen-sind-in-schlechtem-zustand-8156166.html

Produzent ruft Eier zurück
Salmonellen-Gefahr! Diese Eier sollten Sie dringend wieder zurückbringen
, FOCUS Online, 29.10.2016
Ein oberbayerischer Eierproduzent fordert seine Kunden wegen Salmonellenverdachts auf, Eier in die Geschäfte zurückzubringen. Es handelt sich um Eier aus Boden- oder Freiland-Haltung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ..., http://www.focus.de/regional/bayern/lebensmittel-warnungen-wegen-scherbe-in-sosse-und-salmonellen-eiern_id_6131203.html ..

30 Seiten PDF - 6,99 €
Diese Lebensmittel vergiften Ihre Leber
, FOCUS Online, 23.08.2016
Wir quälen sie mit Alkohol, Fett, Medikamenten und Viren, sie nimmt sich dessen an und reinigt den Körper. Schützen Sie sich effektiv vor Krankheiten und erkennen Sie, wie es Ihrer Leber wirklich geht, http://www.focus.de/gesundheit/news/bei-netto-im-sortiment-wurstfabrikant-steinemann-ruft-leberwurst-wegen-listerien-zurueck_id_5854298.html .

Mitarbeiter des Ordnungsamtes stellen am 18.11.2016 in Xanten (Nordrhein-Westfalen) ein Warnschild mit der
Aufschrift "Wildvogel-Geflügelpest Beobachtungsgebiet" auf
Virus H5N8
Vogelgrippe in elf Bundesländern
, tagesschau.de, 21.11.2016
Die Vogelgrippe breitet sich in Deutschland weiter aus. Bislang wurden fast 300 Fälle gemeldet. Für Geflügelhalter gelten ab heute strengere Auflagen. Morgen berät erneut der zentrale Krisenstab. Auf der Agenda steht auch eine bundesweite Stallpflicht. | mehr

Geflügelpest in Norddeutschland
Erreger breitet sich aus
Vogelgrippe in sechs Ländern
, Tagesschau.de, 11.11.2016
Die Vogelgrippe hat nach Norddeutschland auch Bayern erreicht: Im Landkreis Lindau wurde das Virus an Reiherenten nachgewiesen. In insgesamt sechs europäischen Ländern ist der aggressive Erreger bereits aufgetaucht. | ndr, http://www.ndr.de/nachrichten/Gefluegelpest-im-Norden-breitet-sich-aus,gefluegelpest224.html

Mikrowelle: Giftstoffe, Energieverlust, Explosionen: Giftstoffe, Energieverlust, Brände: 5 Fehler sollten Sie mit Ihrer Mikrowelle nie machen, FOCUS Online, 10.02.2019
Tür auf, Essen rein, Mikrowelle an - fertig, da kann ja keiner Fehler machen. Kann man doch! Wenn Sie das falsche Geschirr verwenden, können zum Beispiel Giftstoffe entweichen. Diese fünf Fehler sollten Sie auf keinen Fall machen.
https://www.focus.de/kultur/videos/giftstoffe-energieverlust-explosionen-diese-fehler-sollten-sie-mit-ihrer-mikrowelle-niemals-machen_id_4904599.html

Umstrittene Krebstherapie
Privatklinik warb mit Toten
, tagesschau.de, 18.04.2017
Eine Privatklinik in Bayern bietet eine umstrittene Krebstherapie an. Für den Erfolg soll sie mit vermeintlich geheilten Patienten geworben haben. Recherchen von NDR und "SZ" ergaben nun: Einige sind längst an ihrer Krankheit verstorben, https://www.tagesschau.de/inland/krebsklinik-101.html

Fusionswelle rollt
Deutsche Pharma-Konzerne außen vor
, tagesschau.de, 25.05.2018
Die Fusionswelle in der Pharmaindustrie rollt - doch ohne die Deutschen. Während die Branchenriesen Arznei- und Biotec-Firmen übernehmen, kauft der größte deutsche Pharmakonzern einen Saatguthersteller.
https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/deutsche-pharma-konzerne-im-hintertreffen100.html

Ärzte warnen
Epidemie breitet sich "rasend schnell" aus: In Bonn grassiert die Augengrippe
, FOCUS Online, 31.10.2016
Rötliche, schmerzende und tränende Augen: Über diese Symptome klagen gerade immer mehr Menschen in Bonn. Die Wartezimmer der Augenärzte sind voll. Grund dafür ist die "Augengrippe", die durch die hoch ansteckenden Adenoviren ausgelöst wird, http://www.focus.de/regional/videos/aerzte-warnen-epidemie-breitet-sich-aus-in-bonn-grassiert-die-augengrippe_id_6140100.html

So viele Süßigkeiten können Sie essen, bevor Sie daran sterben, FOCUS Online, 31.10.2016
Zu Halloween geht es zwar auch ums Gruseln, aber die eigentliche Hauptrolle spielen Süßigkeiten. Und die enthalten eine Menge ungesunden Zucker. Doch ab wie viel Zucker wird es so richtig gefährlich, quasi tödlich? http://www.focus.de/gesundheit/videos/wissenschaftlich-untersucht-so-viele-suessigkeiten-koennen-sie-essen-bevor-sie-daran-sterben_id_6139071.html

Zuckerindustrie hat Forscher bestochen: Noch heute Risiken für die Gesundheit, FOCUS Online, 16.09.2016
Harvard-Forscher untersuchten 1961 die Auswirkung von Zucker auf unsere Gesundheit. Was erst jetzt ans Licht kommt: Die Wissenschaftler kehrten ein wichtiges Detail unter den Teppich, den Zusammenhang zwischen einer zuckerreichen Ernährung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Offenbar hatte die Zuckerindustrie ihre Finger im Spiel, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/zuckerindustrie-soll-forscher-bestochen-haben_id_5943510.html .

Polizei macht grausamen Fund
Eine Leiche, verweste Tiere - das Messie-Haus von Nürnberg
, Stern.de, 14.07.2016
Es war ein Bild des Schreckens: In einem völlig verwahrlosten Haus in Nürnberg hat die Polizei in Nürnberg eine Leiche entdeckt. Inmitten von Dreck und Müll lebten zwei Menschen.
[...] Das Haus war derart verwahrlost und verdreckt, dass eine weitere Suche für die Einsatzkräfte aus hygienischen Gründen unzumutbar war. Daher kamen sie am Dienstag mit Schutzkleidung wieder und fanden die Leiche. Nun wird mit der Staatsanwaltschaft geklärt, ob diese eine Obduktion anordnet.
Auch zahllose tote Tiere lagen überall in dem Haus herum, hieß es. Der Tierschutzverein Nürnberg teilte mit: "Schon bei Betreten des Gartens stockte den Mitarbeitern der Atem - mehrere tote Kaninchen im ganzen Garten verteilt." Von einigen Tieren waren nur noch die Skelette übrig. Die Helfer mussten sich durch Berge von Müll kämpfen und unerträglichen Gestank ertragen. Sie sprachen von einem "Horrorfund",
Tiere in "katastrophalem Zustand"
Die Feuerwehr hatte die Eingangstür öffnen und freiräumen müssen, damit die Helfer überhaupt ins Haus kamen. 20 Kaninchen und zwei Tauben konnten die TierschÜtzer retten und ins Tierheim bringen. Die Tiere seien jedoch in "einem katastrophalen Zustand". FÜr ein hochtrÄchtiges Kaninchenweibchen kam die Hilfe zu spät.
Die Tierrettung war bereits zum dritten Mal in dem Haus. Trotz Tierhalteverbot habe die 78-Jährige immer wieder Kleintiere gehalten, berichtete der Verein. Dieses Phänomen ist auch als "Animal Hoarding" (Tierhortung) bekannt - es Ähnelt dem sogenannten Messie-Syndrom. Dennoch hÄtten weder der Tierschutzverein noch das Ordnungsamt bisher eine MÖglichkeit gehabt, in das Haus zu kommen.http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/nuernberg--polizei-findet-leiche-in-messie-haus-6949580.html .

Gut zu wissen: Sie glauben, diese sieben Lebensmittel sind gesund? Von wegen!, STERN.de, 29.10.2018
Sportgetränke, Gemüsechips oder Wraps: Man könnte meinen, dass es sich dabei um gesunde Lebensmittel handelt. Stimmt das wirklich?
https://www.stern.de/genuss/essen/7-gesunde-lebensmittel--von-wegen--8416242.html

Ekel-Wahnsinn am Strand: Hier sollten Sie niemals baden!, CHIP, 18.08.2016
http://www.chip.de/news/Ekel-Wahnsinn-am-Strand-Hier-sollten-Sie-niemals-baden_98549018.html

Ekliges Gerücht: Essen wir wirklich Spinnen im Schlaf?, CHIP, 29.09.2016
http://zuhause.chip.de/stimmt-dieses-geruecht-essen-wir-spinnen-im-schlaf-_55111

Joghurt-Deckel ablecken: Gefährlich oder nicht?, CHIP, 07.02.2017
Wer gerne Joghurt isst, kratzt auch mal den Inhalt aus der letzten Ecke. Viele lecken sogar den Joghurt-Deckel ab. Aber stimmt es eigentlich, dass genau das der Gesundheit schadet?
Angeblich gelangt dadurch nämlich Aluminium in den Körper, das unter anderem dem Nervensystem schaden und Krebs auslösen soll. http://www.chip.de/video/Joghurt-Deckel-ablecken-Gefaehrlich-oder-nicht-Video_108185884.html

Gut zu wissen: Sind Aluschalen beim Grillen ein Muss - oder sind sie schädlich?, STERN.de, 14.05.2019
An Alufolie auf dem Grill scheiden sich die Geister: Die einen sagen, es sei giftig, mit Alufolie zu grillen. Die anderen behaupten, sie schütze vor krebserregenden Rauchpartikeln. Was stimmt? Wir geben die Antwort.
Würstchen mit Alufolie liegen auf dem Grill
Würstchen auf dem Grill
Dieses Thema bietet mächtig Zündstoff auf jeder Grillparty: Ist es ungesund, Alufolie auf den Grill zu legen und darauf Fleisch zu brutzeln? Oder ist das Grillen mit Alufolie nicht vielleicht sogar besser, weil dadurch weniger Asche an das Grillgut kommt?
Ganz unberechtigt sind diese Fragen nicht. Für beide Lager gibt es Argumente. Alufolie gilt als Gesundheitsrisiko. Wird sie falsch angewandt, können sich kleinste Bestandteile aus der Folie lösen und auf das Grillgut übergehen. Gleichzeitig dient Alufolie als Schutzbarriere, die Rauchpartikel vom Fleisch fernhält und damit auch krebserregende Stoffe. Wir verraten, wie Sie Alufolie richtig anwenden - und gesund und sicher grillen.
Tipp 1: Erst nach dem Grillen würzen!
Wer Fisch wie Lachs oder Forelle auf das Grillrost legt, kommt ohne Alufolie gar nicht aus. Keinesfalls sollte der Fisch aber gesalzen oder mit Zitronenscheiben belegt sein. Salz und Säure lösen Aluminiumionen aus der Folie. Würzen Sie Fisch daher erst nach dem Grillen - so halten Sie die Belastung möglichst gering. Vorsicht auch bei salzigen Soßen, Marinaden oder saurem Obst wie Ananas. Auch Tomaten und salziger Käse wie Feta sollten nicht in Alufolie gegrillt werden.
[...] Tipp 3: Alternativen kennen
Neben der Salz-Säure-Problematik haben Aluschalen und Alufolie einen weiteren Nachteil: Sie lassen sich nicht wiederverwenden. Eine gute Alternative sind daher Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder Emaille. Sie schützen ebenfalls vor krebserregenden Stoffen und können nach dem Abspülen wiederverwendet werden.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grillen-mit-alufolie--ist-es-giftig-oder-nicht--8114124.html

Gut zu wissen: Ist es giftig, Fleisch und Wurst auf Alufolie zu grillen?, STERN.de
An Alufolie auf dem Grill scheiden sich die Geister: Die einen sagen, es sei giftig, mit Alufolie zu grillen. Die anderen behaupten, sie schütze vor krebserregenden Rauchpartikeln. Was stimmt denn nun? Wir geben die Antwort.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grillen-mit-alufolie--ist-es-giftig-oder-nicht--8114124.html
Lesermeinung: Der Stern untertreibt mal wieder. Das Bundesgesundheits-Ministerium warnt im Zusammenhang mit Demenz und Vergiftung vor jeglichem Aluminium!
Ein Nachbar von mir sprach von einem signifikanten, äßerst toxischem Herstellungsprozess des Leichtmetalls. Leichtmetall: Ionen können sich schnell mit andere Stoffen vermischen und aufgenommen werden.

So sollte jeder vorsichtig sein, der sein Kotelett besonders knusprig mag. Sobald das Fleisch anbrennt, entstehen Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen, die heterozyklischen aromatischen Amine (HAA). Verbrannte Stellen sollte man daher abschneiden, verbrannt schmeckendes Grillgut nicht essen.
Fleisch landet am besten erst auf dem Rost, wenn die Kohle nicht mehr brennt, sondern gut durchgeglüht ist. Auf diese Weise bekommt es möglichst wenig Rauch ab. Am besten gart man es am Rande des Grills durch.

Nichts Gepökeltes grillen

Gar nicht über die Glut gehören laut Maser Fleisch und Wurstwaren, die gepökelt wurden, also mit Nitritpökelsalz behandelt sind. Dazu zählen unter anderem Speck, Bockwürstchen, Schinken, Leberkäse und Kasseler. Beim Grillen von Gepökeltem entstehen krebserregende Nitrosamine. Der gesundheitsbewusste Griller verhindert, dass Fett und Marinade vom Grillgut in die Glut tropfen. Denn wenn dies passiert, entsteht Qualm, der eine dritte Gruppe krebserregender Stoffe enthält: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Sie können auf das Grillfleisch übergehen. Eine bekannte Empfehlung lautet, Fleisch und Wurst in Aluschalen auf den Grill zu legen, die das Tropfen verhindern. Maser betont, auch die Aluschalen seien keinesfalls unbedenklich: Durch das starke Erhitzen und den Kontakt mit säure- und salzhaltigem - also gewürztem oder mariniertem - Grillgut können sich Alu-Partikel lösen, die man anschließend mit dem Essen aufnimmt. "Aluminium wirkt in höheren Dosen als Nervengift. Man sollte unbedingt vermeiden, zu viel davon aufzunehmen", sagt der Toxikologe. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hält eine wöchentliche Aufnahme von einem Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht über die Nahrung für tolerierbar. Der Wert werde von vielen Erwachsenen und besonders von Kindern aber bereits erreicht, sagt Maser.
Warnhinweise auf Aluschalen gefordert
Die Verbraucherzentralen fordern deutlichere Warnhinweise auf der Verpackung von Aluschalen und -folien. Derzeit stehen solche oft in unauffälliger Schrift auf der Unterseite der Packung. Die Folien könnten sich zwar beim Kontakt mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln auflösen, an Lebensmittel abgegebene Bestandteile seien aber unbedenklich, heißt es dort zum Beispiel. "Das ist irreführend und steht im Widerspruch zur derzeitigen Forschungslage", sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie fordert den deutlich sichtbaren Hinweis, dass die Schalen und Folien nicht für die Zubereitung säure- und salzhaltiger Speisen geeignet sind. Den Hinweis, dass Aluminiumpartikel im Essen unschädlich seien, müsse man streichen. Wie oft oder wozu die Verbraucher Alufolie und -schalen benutzen, müssten diese letztlich selbst entscheiden. Bei jemandem, der selten grillt, halte sich eine Gefährdung zwar in Grenzen: "Es geht aber darum, ein Risikobewusstsein zu schaffen", sagt Schwartau. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bestätigt, dass der Gebrauch von Aluschalen beim Grillen ein mögliches gesundheitliches Risiko birgt. Weil aber das Entstehen der krebserregenden PAKs verhindert werde, halte man den Gebrauch von Aluminiumschalen beim Grillen "in der Abwägung für vertretbar". Das Institut empfiehlt, Fleisch erst am Ende des Grillvorgangs zu salzen und zu würzen. Ob das schmeckt, ist eine andere Frage.
Toxikologe Maser geht selbst auf Nummer sicher und grillt in Schalen aus Edelstahl, um das Tropfen des Grillguts zu verhindern: "Ich gebe aber zu - das Essen schmeckt dann mehr wie gebraten."

Wie Sie jeden Tag Aluminium aufnehmen - Warum es Sie schleichend vergiften kann
Achtung, Vergiftungsgefahr! Mit der Nahrung, über Kosmetika und Verpackungen bekommen wir viel mehr Aluminium ab, als gesundheitlich unbedenklich wäre. FOCUS Online erklärt, welche Folgen das haben kann und wie Sie sich am besten vor dem Leichtmetall schützen. Aluminium ist allgegenwärtig. Denn Aluminium ist das häufigste Metall der Erdkruste. Damit ist das Leichtmetall von Natur aus auch in: Trinkwasser, Lebensmitteln wie Gemüse, Gewürzen, Tee. Daneben setzt die Industrie das Leichtmetall zahlreichen Produkten zu, etwa: als Lebensmittelzusatzstoffe, etwa als Farbstoff, Stabilisator und Trennmittel, in Deos, Zahnpasta, Pflegecremes, Sonnenschutzpräparaten. Zusätzlich gelangt Aluminium über Alufolien, Behälter und Bleche in unser Essen. Beim Kontakt mit Lebensmitteln, die Säure, Salz oder Lauge enthalten, löst sich Aluminium nämlich und geht in das Lebensmittel über. Aktuelles Beispiel sind dabei Brezen, die hoch mit Aluminium belastet waren, weil sie lange auf Alublechen lagen. Vor allem wird jedoch der Zusammenhang von Aluminium mit Brustkrebs und Demenzerkrankungen diskutiert. Fakt ist, dass in Brustkrebsgewebe sowie dem Gehirn verstorbener Alzheimerpatienten auffällig viel Aluminium gefunden wurde. "Allerdings steht noch nicht fest, ob das eine Begleiterscheinung oder der Auslöser dieser Krankheiten ist", sagt Lenzner. Halten Sie Ihre Belastung mit Aluminium möglichst gering. Benutzen Sie Deodorants ohne Aluminium. Vermutlich sind Antitranspirantien tatsächlich die größte Gefahr. Um das genau zu prüfen, führt die Kosmetikindustrie momentan eine Studie durch, wie viel Aluminium tatsächlich mit dem Deo in den Körper gelangt. Nutzen Sie Produkte, die anstelle des schweißhemmenden Aluminiums Pflanzenstoffe oder basische Mineralien enthalten. Sie neutralisieren das saure Milieu von Schweiß - und entziehen damit den geruchsbildenden Bakterien ihre Lebensgrundlage. Falls Sie trotzdem Deodorants benutzen, die Aluminium enthalten: Bitte nie auf frisch rasierter Haut anwenden. Rasieren zerstört den natürlichen Schutzmantel der Haut und verursacht Mikroverletzungen. Beide Faktoren führen dazu, dass mehr Aluminium in den Körper gelangen kann. Bewahren Sie saure, salzige, aber auch basische Lebensmittel (Beispiel Laugenbrezen) nicht auf oder in aluhaltigen Blechen, Behältern und Folien auf. Es kommt zu einer chemischen Reaktion, und Aluminium gelangt in die Lebensmittel. Verwenden Sie möglichst selten Fertiggerichte, sondern kochen Sie frisch und abwechslungsreich..

Kritische Inhaltsstoffe: Ökotest: Nur vier Sonnencremes sind zu empfehlen, STERN.de, 31.05.2019
Sensitive Sonnenschutzmittel sollen besonders hautschonend sein. Die Tester von Ökotest aber fanden in den meisten Produkten bedenkliche Inhaltsstoffe. Nur 4 von 20 Sonnencremes können die Tester empfehlen.
Eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ist im Sommer unverzichtbar. Schadstoffe aber möchte sich niemand gerne großflächig auf die Haut schmieren. Die Zeitschrift Ökotest hat 20 sensitive Sonnenschutzmittel getestet, also solche, die nicht nur hohen Lichtschutz bieten, sondern auch besonders hautfreundlich sein sollten.
Das Ergebnis der Ökotester ist allerdings ziemlich mau: Nur drei Produkte erhielten die Note "Sehr gut", ein weiteres die Note "Gut". Die Hälfte der Sonnencremes war "befriedigend", sechs fielen komplett durch die Schadstoffprüfung.
Denn die in den Cremes zum Schutz gegen die UV-Strahlung enthaltenen UVA- und UVB-Filter haben teilweise unerwünschte Nebenwirkungen. "In fast Dreiviertel der Sonnencremes stecken bedenkliche UV-Filter, die unter Verdacht stehen, hormonell zu wirken. Zudem bemängeln wir unter anderem den Einsatz von Polyethlyenglycolen und/oder chemische Verwandte (PEG), Paraffinen, Silikonen, und weiteren problematischen Kunststoffen", schreibt Ökotest.
https://www.stern.de/gesundheit/sonnencremes-im-test--oekotest-empfiehlt-nur-vier-produkte-8732136.html

Schädliche Stoffe in Deos, Cremes und Shampoos: "Besonders Allergiker müssen aufpassen", SPIEGEL ONLINE, 03.05.2019
Aluminium im Deo, Nanopartikel in der Sonnencreme und Silikone im Haarshampoo. Wie gefährlich ist das? Dermatologin Christiane Bayerl klärt auf.
https://www.spiegel.de/plus/sicherheit-von-pflegeprodukten-besonders-allergiker-muessen-aufpassen-a-a1f0b52f-1f2e-43d4-8b92-0dceab22fda4

Aluminium in Lebensmitteln meiden, Zentrum der Gesundheit 2014
(Zentrum der Gesundheit) - Aluminium ist zu einem allgegenwärtigen Begleiter in unserem Alltag geworden. Ob in Form von Teflonpfannen, Konserven und Alufolie, als E-Nummer etikettiert oder unsichtbar in der Luft und im Trinkwasser. Die Alzheimer-Forschung betrachtet die scheinbare Omnipräsenz dieses Leichtmetalls mit Argusaugen und macht es verantwortlich für den geistigen Verfall unzähliger Demenzkranker. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie wir Aluminium in unserem Alltag vermeiden können.

Was die Wissenschaft wirklich weiß: Stress, Aluminium, Handystrahlen? Die größten Krebs-Mythen im Faktencheck, FOCUS Online, 04.02.2019
Handystrahlung ist krebserregend und Aluminium-Deos erst recht! Oder doch nicht? Viele weit verbreitete Krebsmythen basieren auf wenigen kleinen Studien und sind wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt. FOCUS Online erklärt, was Wissenschaftler aktuell wirklich über bestimmte Krebsrisiken wissen.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/krebs-durch-aluminium-stress-oder-handystrahlen-die-mythen-im-faktencheck_id_10273111.html

Massensterben in der Steppe
Naturfilmer beobachten 150.000 Saiga-Antilopen: Dann fallen alle tot um
, Focus Online, 03.12.2016
Die BBC-Dokumentation Planet Earth II zeigt am Sonntag Abend in einer neuen Episode, wie die Population der bedrohten Saiga-Antilope beinahe an den Rand des Aussterbens gebracht wurde. Naturfilmer und Produzent...,
http://www.focus.de/wissen/videos/massensterben-in-der-steppe-naturfilmer-beobachten-150-000-saiga-antilopen-ploetzlich-fallen-sie-alle-tot-um_id_6286111.html

Rewe, Lidl, Aldi, Netto, Penny und Edeka betroffen
Tomaten, Thunfisch, Kokosmilch: Experten warnen vor gefährlichem Hormongift im Essen
, FOCUS Online, 22.08.2017
Der Bund fÜr Umwelt und Naturschutz Deutschland hat bei einer Untersuchung von Konserven festgestellt: Mehr als die Hälfte der getesteten Lebensmittel ist mit Bisphenol A belastet. Der Stoff gilt als krebserregend und ...
http://www.focus.de/gesundheit/videos/bisphenol-a-tomaten-thunfisch-kokosmilch-experten-warnen-vor-gefaehrlichem-hormongift-im-essen_id_7500527.html

Superfood: Freiburger Professorin warnt: "Kokosöl ist das reine Gift", SPIEGEL ONLINE, 22.08.2018
http://www.bento.de/essen/kokosoel-ist-gift-professorin-warnt-vor-superfoods-2766541/#ref=ressortbox

Hohes Infektionsrisiko
Keime im Essen: Das müssen Sie am Hotelbuffet beachten
, FOCUS Online, 22.08.2017
Eine riesige Auswahl kunstvoll angerichteter Speisen beim Anblick eines Hotelbuffets läuft vielen Gästen das Wasser im Munde zusammen. Doch Vorsicht, oft trÜgt der schöne Schein. FOCUS Online erklärt, worauf Sie achten sollten und von welchen Speisen Sie besser die Finger lassen.
http://www.focus.de/reisen/videos/die-30-minuten-regel-von-bestimmten-speisen-sollten-sie-am-hotelbuffet-die-finger-lassen_id_6386954.html

Interessantes Rechenbeispiel
Nicht immer die bessere Wahl: Sterben für vegetarische Wurstalternativen mehr Tiere?, FOCUS Online, 05.10.2018
Wer sich um das Tierwohl sorgt, greift gelegentlich auch zur vegetarischen Alternative. Der "Stern" hat nun in einer Musterrechnung ermittelt, dass für einige Wurstalternativen vielleicht aber mehr Tiere sterben, als für das Gegenstück aus Fleisch..
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/interessantes-rechenbeispiel-nicht-immer-die-bessere-wahl-sterben-fuer-vegetarische-wurstalternativen-mehr-tiere_id_9698983.html

Gift in vegetarischen Bratwürsten gefunden: Diese Produkte sind gefährlich, CHIP, 29.09.2016
http://www.chip.de/video/Stiftung-Warentest-findet-giftige-Stoffe-in-Veggie-Bratwuersten-Video_100573102.html

Achtung, Vergiftung!
Experte warnt: "Essen Sie niemals diese sechs Lebensmittel"
, FOCUS Online, 28.07.2016
Bill Marler ist Anwalt für Nahrungsmittelsicherheit. Mit Lebensmittelvergiftungen kennt er sich bestens aus. Was er aus unzähligen Prozessen gelernt hat, verrät er auf seiner Webseite "Food Poison Journal". Sechs Lebensmittel, die er selbst niemals essen würde, http://www.focus.de/gesundheit/videos/achtung-vergiftung-verbraucheranwalt-warnt-essen-sie-niemals-diese-6-lebensmittel_id_5310852.html.

DNA-GIFT ETHOXYQUIN
Aldi, Edeka, Rewe und Real: Tester finden Chemikalie in Lachsfilet
, Stern.de, 14.07.2016
http://www.stern.de/wirtschaft/news/lachs-chemie-aldi-edeka-rewe-real-6875214.html

Drogeriemarkt hat unglaublichen Artikel im Sortiment
"Lieber dm, wegen dieses Produkts kaufe ich nie wieder bei euch ein
, FOCUS Online, 23.08.2016
Gibt es bald auch Waffen neben den Windeln?
Es fehlt nur noch, dass Ihr Elektroschocker und Gaspistolen neben den Windeln anbietet. Kann ich meinen Kleinen Waffenschein eigentlich auch gleich bei euch machen?"
Die Drogeriekette dm hat ein neues Produkt in ihr Angebot aufgenommen - und sorgt damit für Ärger bei vielen Kunden. Denn zwischen Kaugummi, Zahnpasta und Haarbürste steht nun ein Artikel, der so gefährlich ist, dass ihn viele niemals anrühren würden - auch unsere Autorin nicht, http://www.huffingtonpost.de/amelie-graen/dm-drogerie-pfefferspray-waffe_b_11652470.html .

Zahncremes im Check
Vitamine, Kohle, Chili: Das bringen die Zusatzstoffe in Zahnpasta wirklich
, Focus Online, 03.12.2016
Neue Zahncremes werben mit Inhaltsstoffen, die zur Zahnpflege wenig bekannt waren, wie Honig, Vitamine, Chili oder sogar Diamanten. FOCUS Online erklärt, welche Stoffe sinnvoll sind - und welche absolut unnötig.
http://www.focus.de/gesundheit/videos/zahncremes-im-check-vitamine-kohle-chili-das-bringen-die-zusatzstoffe-in-zahnpasta-wirklich_id_6287957.html

Dr. Wolff´s
Biorepair: Was taugt das Zahnwunder aus der Tube?
, Spiegel.de, 27.05.2015
"Durch die hohe Übereinstimmung mit der natürlichen Zahnschmelzstruktur verbindet sich der künstliche Zahnschmelz in Biorepair mit der Zahnoberfläche und verschließt mikrokleine Defekte", heißt es da.
[... "Das Hydroxylapatit in Biorepair wirkt biomimetisch", erklärt uns die Mitarbeiterin der Pressestelle. Bio-was? Schon beim ersten Satz muss ein Experte helfen:
"Biomimetisch ist eine Art Kunstwort", erklärt Ulrich Schiffner, Professor an der Poliklinik für Zahnerhaltung und präventive Zahnheilkunde am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE). "Es bedeutet: Biologische Strukturen nachahmend." Aha.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/biorepair-was-taugt-das-zahnwunder-aus-der-tube-a-1028057.html

Verheerendes Ergebnis
"Ökotest" prüft Zahnpasta - und 200 Produkte fallen durch
, STERN.de, 23.03.2019
Die Experten von "Ökotest" haben 400 Zahnpasten untersucht. Jede zweite Zahnpasta fällt durch, nur ein Drittel sei empfehlenswert. Viele Produkte schützten nicht ausreichend vor Karies oder enthalten umstrittene Substanzen.
https://www.stern.de/gesundheit/oekotest-prueft-zahnpasta-und-200-produkte-fallen-durch-8633824.html

Kariesschutz oder Krankmacher
Giftiges Fluorid? So gefährlich ist der Stoff in der Zahnpasta wirklich
, FOCUS Online, 01.09.2016
Zahnpasta gilt dann als gut, wenn sie nicht nur ordentlich säubert, sondern auch vor Karies schützt. Dafür ist der Inhaltsstoff Fluorid zuständig. Doch ausgerechnet diese Substanz gilt vielen als pures Gift. Zu Recht? FOCUS Online macht den Fakten-Check. Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/vorbeugung/fluorid-so-gefaehrlich-ist-der-stoff-in-der-zahnpasta-wirklich_id_5872918.html

Stiftung Warentest prüft
Überraschende Ergebnisse: Teure Zahncremes fallen im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 26.08.2016
Regelmäßiges Putzen schützt die Zähne vor Karies. Dabei kommt es auch auf die richtige Zahnpasta an. Stiftung Warentest hat 32 Universalzahnpasten näher untersucht. Viele teure Produkte fielen durch. Überraschend gut schnitten die No-Name-Produkte der Discounter ab, http://www.focus.de/gesundheit/videos/zahnpasta-test-die-teuersten-schuetzen-nicht-vor-karies_id_5862029.html .

Viele enthalten kein Fluorid
Odol-Med 3, Aronal, Biorepair im Test: Marken-Zahncremes fallen gnadenlos durch
, FOCUS Online, 28.07.2016
Öko-Test hat 38 Zahncremes im Labor untersucht. Von rund der Hälfte Produkte rät das Verbrauchermagazin ab. Darunter beliebte Zahncremes von Odol-Med 3 und Signal. Der Grund für die schlechten Noten ist unter anderem, dass manche von ihnen kein Fluorid enthalten, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/viele-enthalten-kein-fluorid-odol-med-3-aronal-biorepair-im-test-marken-zahncremes-fallen-gnadenlos-durch_id_5772096.html .

Öko-Test warnt
Colgate, Blend-A-Med, Odol-Med3: Diese Zahncremes gefährden die Gesundheit
, FOCUS Online, 10.06.2016
Ein strahlend weißes Lächeln wünscht sich jeder. Dafür greifen viele zu speziellen Zahncremes, die einen aufhellenden Effekt versprechen. Doch funktioniert das wirklich? Öko-Test hat 19 beliebte Produkte auf Inhaltsstoffe und Wirkung untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt erh&aml;lt die Note "sehr gut" oder "gut" http://www.focus.de/gesundheit/videos/oeko-test-warnt-colgate-blend-a-med-odol-med3-diese-zahncremes-gefaehrden-die-gesundheit_id_5615731.html .

Verbot innerhalb der kommenden 20 Jahre gefordert
Grüne wollen Massentierhaltung komplett abschaffen
, Tagesschau.de, 19.06.2016
Die Grünen wollen innerhalb der kommenden 20 Jahre die Massentierhaltung komplett verbieten. "In Deutschland brauchen wir keine Ställe mit 10.000 Schweinen oder 40.000 Hühnchen", sagte Fraktionschef Hofreiter der "Bild am Sonntag". Zudem fordert er eine Kennzeichnung von Massenware, https://www.tagesschau.de/inland/massentierhaltung-101.html.

Mitteilung bei McDonald´s in Schaghai über eine Begrenzung des Angebots wegen eines Gammelfleisch-Skandals
Auch Gemüse verseucht?
Skandal ruiniert Image von Mc Donald´s
Lebensmittelskandal in China
Burger ohne alles
Ein Gammelfleischskandal belastete den Ruf von US-Fastfood-Ketten in China. McDonald´s nahm alle Fleisch-Produkte aus dem Sortiment. Nun gibt es wieder Burger - aber kein Gemüse. Denn das kam auch von dem kriminellen Lieferanten. Tagesschau, 05.08.2014

Mit Scharf: Was Ihnen der Dönerverkäufer nicht erzählt, SPIEGEL ONLINE, 15.06.2018
Wie frisch ist das Fleisch, das in meinem Döner steckt? Was ist drin, wenn ich Kalbfleisch bestelle - wirklich nur Kalbfleisch? Wir haben nachgeforscht.
http://www.bento.de/essen/doener-kebab-was-dir-dein-doenermann-nicht-erzaehlt-801543

Gammelfleischskandal
EU stoppt Fleischimporte aus Brasilien
, tagesschau.de, 25.03.2017
Die EU hat den Import von Fleisch aus Brasilien teilweise ausgesetzt. Grund ist ein Gammelfleischskandal in dem südamerikanischen Land. Anders als China verhängte die EU aber keinen kompletten Importstopp. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-gammelfleisch-101.html

Wein-Wissen: Essignote, Korkton, faule Eier: Das sind die zwölf häufigsten Weinfehler, FOCUS Online, 20.11.2014
Rotwein, Weißwein, Geruch, Genuss, Weinfehler, WeinColourbox.de: Durch Riechen oder Schmecken erkennt man schnell, ob ein Wein fehlerhaft ist.
Wenn ein Wein plötzlich scheußlich schmeckt, bleibt nicht nur der Genuss aus. Manchmal ist sogar die Gesundheit in Gefahr. FOCUS Online erklärt die zwölf häufigsten Weinfehler, warum diese auftreten - und wann Sie unbedingt die Finger vom Rebensaft lassen sollten, .http://www.focus.de/weinwelt/wein-wissen-essignote-korkton-faule-eier-das-sind-die-zwoelf-haeufigsten-weinfehler_id_4281124.html

Gefährliches Vorhofflimmern
Forscher entscheiden sich um: Bereits das Glas Wein am Abend ist zu viel
, FOCUS Online, 16.09.2016
Alkohol ist schlecht für die Gesundheit - das wissen die meisten. Und ein Gläschen Wein oder Bier am Abend soll ja gesund sein. Doch US-Forscher fanden nun heraus: Bereits ein Glas Wein pro Tag erhöht das Risiko für gefährliches Vorhofflimmern um fünf Prozent. http://www.focus.de/gesundheit/videos/vorhofflimmern-bereits-ein-glas-wein-am-tag-ist-gefaehrlich-fuers-herz_id_5948161.html

7 Krebsarten: Nur wenige Schlucke am Tag reichen, CHIP, 01.08.2016
Alkohol in Maßen ist gesund? Das ist Quatsch, sagt eine Forscherin. Denn schon geringe Mengen erhöhen das Krebsrisiko. ...mehr, http://www.chip.de/news/Schon-wenige-Schlucke-reichen-Dieses-Genussmittel-loest-sieben-Krebs-Arten-aus_97331736.html .

Schon wenige Schlucke reichen: Dieses Genussmittel löst sieben Krebs-Arten aus, CHIP.de, 25.07.2016
Schon geringe Mengen Alkohol - egal ob in Wein, Bier oder Schnaps - können der Hauptauslöser von sieben verschiedenen Krebsarten sein. Dies beweist eine neue Studie, http://www.chip.de/news/Schon-wenige-Schlucke-reichen-Dieses-Genussmittel-loest-sieben-Krebs-Arten-aus_97331736.html

Kampf gegen Krebserreger
Mit diesem simplen Bierbad-Trick grillen Sie Ihr Steak gleich viel gesünder
, FOCUS Online, 03.07.2016
Der Bier-Trick: Gesünder grillen ohne Schadstoffe: Bier und Steak gehören zu jedem Grillabend dazu. Einer Studie zu Folge hilft die Kombination aus beidem jetzt sogar, gesünder zu grillen. Dabei soll vermieden werden, dass ihr Grillfleisch von zu vielen krebserregenden..., http://www.focus.de/kultur/videos/gesundes-grillen-der-bier-trick-so-werden-ihre-steaks-gesuender_id_4603275.html

Krebs-Gefahr in Salami! Essen Sie auf keinen Fall diese Sorte, CHIP, 27.10.2016
http://www.chip.de/news/Krebs-Gefahr-in-Salami-Essen-Sie-auf-keinen-Fall-diese-Sorte_102358859.html

2500 gefährliche Produkte in EU 2014 vom Markt genommen
Gesundheitsschädliche Produkte in der EU: Wenn das Kuscheltier zur Gefahr wird
, tagesschau.de, 23.03.2015
Weichmacher im Quietsche-Entchen, krebserregende Chemikalien im T-Shirt: Knapp 2500 gesundheitsschädliche Produkte nahm die EU 2014 vom Markt - so viele wie nie zuvor. Fast zwei Drittel der beanstandeten Waren stammen aus China.
Kinderspielzeug, Kleidung und Mode-Accessoires: In Europa tauchen immer öfter gesundheitsschädliche Produkte auf. Sie enthalten Chemikalien, die Allergien auslösen und Verletzungen oder Ersticken verursachen können, sagt Vera Jourova, die in der EU-Kommission für den Verbraucherschutz zuständig ist. "2014 haben wir knapp 2500 gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen. Die meisten sind nach wie vor Kinderspielzeuge. Das zeigt, dass die Sicherheit von Produkten vor allem für den Schutz der Hilfsbedürftigsten wichtig ist."
Die 28 EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein haben eine gemeinsame Datenbank, die Rapex (Rapid Alert System for non-food dangerous products) genannt wird. Darin tauschen die Behörden Informationen über riskante Konsumgüter aus - alle außer Lebensmittel und Medikamenten.
Kuscheltier-Affe galerieAuch dieses äffchen wurde von den EU-Kontrolleuren beanstandet.
"China muss mehr tun"
Im vergangenen Jahr standen 71 Produkte mehr in der Datenbank als im Vorjahr. Fast zwei Drittel der Waren kamen aus China, sagt die Verbraucherschutz-Kommissarin: "Diese gefährlichen Waren wurden zurückgerufen oder ganz vom Markt genommen. Die chinesischen Behörden sollten mehr tun, um dem in Zukunft vorzubeugen."
China ist schon seit Jahren Ursprungsland vieler gefährlicher Waren, zum Beispiel von Kinderspielzeugen aus Plastik, die krebserregende Weichmacher enthalten. Allerdings ist China auch einer der größten Importeure in die EU.
Vera Jourova galerieHat China aufgefordert, mehr gegen giftige Stoffe in seinen Produkten zu tun: Verbraucherschutzkommissarin Jourova.
Gefahren auch beim Online-Handel
Auch beim Online-Handel wurden mehr gefährliche Produkte gemeldet, so die Verbraucherschutz-Kommissarin. "Wir arbeiten gerade an Richtlinien, um Produkte, die online verkauft werden, sicherer zu machen. Das ist grundlegend wichtig für Verbraucher, denn sie müssen Vertrauen haben können in Waren, die sie im Internet kaufen. Aber auch für die Unternehmen spielt das eine große Rolle."
Andererseits ist die insgesamt steigende Zahl von Warnmeldungen nicht zwangsläufig ein Indiz dafür, dass mehr gefährliche Waren auf dem Markt sind: Die Entwicklung kann auch die besseren Kontrollen widerspiegeln. Wichtig sei, dass Verbraucher überlegen, was sie kaufen - egal, ob im Netz oder im Geschäft. Und das gilt vor allem für Kinderspielzeug, denn die hohe Zahl an gefährlichen Produkten ist dort besonders alarmierend, sagt Jourova: "Deshalb sollte jeder genau überlegen, was er seinen Kindern zum Spielen gibt."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gefaehrliche-produkte-101.html

Bettwäsche im Test, tagesschau.de, 06.10.2018
Ökotest warnt vor Chemikalien: Diese Laken sollten "raus aus dem Bett"
Ökotest hat 24 Bettwäsche-Sets auf Schadstoffe untersucht. Mit erfreulichem Ergebnis: In den meisten Laken können Kunden bedenkenlos schlafen. Doch zwei Anbieter fallen mit Giftstoffen auf - darunter ein Bio-Anbieter und ein Markenprodukt.
https://www.stern.de/gesundheit/oekotest-prueft-bettwaesche--in-diese-laken-sollten-sie-sich-besser-nicht-legen-8387856.html

BASF-Rückruf: Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?, tagesschau.de, 12.10.2017
Einen guten Monat lang hat BASF einen belasteten Kunststoff produziert und ausgeliefert. Der Verbleib von 2500 Tonnen des Materials ist noch unklar. Gelangten womöglich krebserregende Stoffe in Matratzen und Sitzpolster?
Die Verunsicherung bei Kunden, Matratzenherstellern und Händlern ist groß - ebenso der Ärger über die zögerliche Informationspolitik der BASF. Denn erst jetzt ist bekannt geworden, dass der Chemieriese BASF einen guten Monat lang einen belasteten Spezialkunststoff hergestellt und an zahlreiche Händler verkauft hat.
Bei dem Stoff handelt es sich um Dichlorbenzol, das Haut, Atemwege und Haut reizen kann. Die geruchlose Substanz steht im Verdacht, im schlimmsten Fall sogar Krebs auslösen zu können. Insgesamt produzierte die BASF 7500 Tonnen Toluoldiisocyanat, kurz TDI, einem Spezialkunststoff, in dem deutlich überhöhte Werte von Dichlorbenzol enthalten waren - und das vom 25. August bis 29. September.
TDI wird etwa für die Herstellung von Matratzen und Sitzpolstern in Autos verwendet. Laut BASF wurden 50 Kunden damit beliefert. Von den 7500 Tonnen sind nach Konzernangaben rund 5000 Tonnen noch nicht weiterverarbeitet worden. Das belastete TDI würde nun von der BASF zurückgeholt, heißt es in einer Pressemitteilung vom Dienstagabend. Zuvor hatte die BASF bereits zugesichert, dass noch nicht verarbeitete Schaumblocks zurückgenommen würden. Fraglich bleibt aber, wo die übrigen mit Dichlorbenzol belasteten 2500 Tonnen geblieben sind.
Gesundheitliche Folgen
Das weiß derzeit wohl niemand so genau. BASF räumte ein, dass die belieferten Kunden die Substanzen teils weiterverkauften. Es dürfte kaum noch festzustellen sein, welche Matratze, welches Kopfkissen, welche Autopolsterung wann mit genau welchen Stoffen hergestellt worden ist. Besonders besorgniserregend für den Weltkonzern: Bei den schnellen, internationalen Lieferketten könnten Produkte schon in die USA geliefert und dort über den Ladentisch gegangen sein. In den USA fallen Schadenersatzklagen deutlich härter aus als hierzulande.
Geradezu peinlich für BASF: Nicht firmeneigene Kontrollen, sondern ein Kunde hatte den Chemieriesen auf die erhöhte Dichlorbenzol-Belastung hingewiesen. Danach soll bei den betroffenen Produkten der Dichlorbenzol-Anteil bei mehreren Hundert ppm (parts per million - Anteile pro Million) gelegen haben. Der Grenzwert liegt unter drei ppm. Wie der Kunde dem überhöhten Werten auf die Spur kam - auch dazu schweigt die BASF. Unklar ist weiterhin auch, wie hoch die Belastung mit Dichlorbenzol genau ist und was die Substanz für mögliche gesundheitliche Folgen haben könnte, wenn sie erst einmal verarbeitet ist.
Erste Firmen rufen Produkte zurück
Die Matratzenindustrie ist verärgert. Im Gespräch mit dem SWR appelliert Ulrich Leifeld vom Fachverband der Industrie mit einem regelrechten Hilferuf an die BASF-Verantwortlichen: "Unsere Mitglieder sind verzweifelt und enttäuscht, weil sie wenig Informationen haben, wie sich Dichlorbenzol in Matratzenschäumen auswirkt. Wir haben eine Verantwortung, den Verbraucher zu schützen!"
Erste Firmen reagieren bereits: Dunlopillo hat seine Matratzen bereits zurückgerufen. Betroffene Produkte bei Händlern oder Kunden würden ersetzt. Auch das belgische Unternehmen Recitel hat Produktion und Auslieferung von Schaumstoffprodukten vorerst gestoppt.
Die Gefährlichkeit der mit Dichlorbenzol belasteten Produkte ist unklar - ebenso der Schaden für die BASF. Experten schätzen aber, dass wenigstens Millionen-Kosten auf den Chemieriesen zukommen. Und der Imageschaden ist noch gar nicht abzuschätzen.
https://www.tagesschau.de/inland/basf-matratzen-101.html

Tester finden Gammelfleisch und Keime
Die Wahrheit über Grillfleisch aus dem Supermarkt
, FOCUS Online, 07.05.2016
Keime, Antibiotika, Gammelfleisch: Wer grillen möchte, sollte genau hinsehen. Die Prüfer von Öko-Test haben Grillfleisch aus verschiedenen deutschen Supermärkten unter die Lupe genommen. Was sie gefunden haben, dürfte auch dem größten Grillfan auf den Magen schlagen, http://www.focus.de/gesundheit/videos/gammelfleisch-keime-antibiotika-die-wahrheit-ueber-grillfleisch-aus-dem-supermarkt_id_4780856.html.

Zöliakie: Wenn Gluten den Darm stresst, FOCUS Online, 06.06.2016
Darum nehmen Sie mit glutenfreien Produkten nicht ab.
Warum Zöliakie eine ernstzunehmende Krankheit ist.
Tückisch an der Dünndarmerkrankung ist die Vielfalt der auftretenden Symptome. "Die Zöliakie ist das Chamäleon unter den Magen-Darm-Erkrankungen", beschreibt der Gastroenterologe Andreas Stallmach, Direktor des Universitätsklinikums Jena, die Problematik.Treten die Anzeichen in harmloser Form auf, beispielsweise mit gelegentlichen Bauchschmerzen, erkennen Betroffene oftmals gar nicht, dass sie unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, .http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-11530/zoeliakie-wenn-gluten-den-darm-stresst_aid_325932.html .

Leere Kneipen, volle Märkte
Jetzt verderben Aldi, Lidl und Rewe den Restaurants das Biergarten-Geschäft
, FOCUS Online, 31.07.2016
Warum ins Restaurant gehen, wenn man einen Salat im Sommer auch in den Park mitnehmen kann? Produkte aus dem Kühlregal sind Gastronomen ein Dorn im Auge. Auch das billigere Bier aus dem Kiosk ärgert manchen Club- und Kneipenbesitzer.

Weltspiegel-Reportage
Die Lebensmittel-Carabinieri, tagesschau.de, 01.09.2018
"Made in Italy" - das verkauft sich weltweit gut. Doch mitunter stimmen die Herstellerangaben nicht. Eine eigene Polizei-Einheit kontrolliert deshalb die Betriebe. Ellen Trapp hat sie begleitet.
https://www.tagesschau.de/ausland/italien-lebensmittelkontrollen-101.html

Frischluft nach Plan
Vorsicht Schimmel-Gefahr: Warum gerade Neubauten ein gutes Lüftungskonzept brauchen
, FOCUS Online, 25.03.2017
Frischluft nach Plan: Vorsicht Schimmel-Gefahr: Warum gerade Neubauten ein gutes Lüftungskonzept brauchen: Neubauten bekommen oft Automatik-Fenster und Lüftungsanlagen. Denn ihre moderne Hülle ist so dicht, dass man viel öfter lüften muss als in den meisten Altbauten. Um das abzusichern, muss für Neubauten auch ein Lüftungskonzept...,
http://www.focus.de/immobilien/wohnen/frischluft-nach-plan-vorsicht-schimmel-gefahr-neubauten-brauchen-ein-gutes-lueftungskonzept_id_6808551.html

Hätten Sies gewusst?
Diese Lebensmittel haben im Kühlschrank nichts zu suchen
, STERN.de, 08.10.2018
Kuchen muss gekühlt werden und Zitrusfrüchte auch? Völliger Quatsch. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel nicht in den Kühlschrank gehören.
https://www.stern.de/genuss/essen/lebensmittel--diese-13-produkte-muessen-raus-aus-dem-kuehlschrank-7087080.html

Acht Millionen Haushalte betroffen: Strompreishammer bei Eon! Kunden sollen ab Frühjahr 14 Prozent mehr zahlen, FOCUS Online, 25.03.2017
http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/strom-ratgeber/acht-millionen-haushalte-betroffen-strompreise-steigen-im-fruehling-um-bis-zu-14-prozent_id_6825206.html

Foodwatch-Test
Von wegen erfrischend: Der Zuckerhut ist nichts gegen diese Getränke
, stern.de, 25.08.2016
26 Stück Würfelzucker können nach einem Test der Verbraucherorganisation Foodwatch in einem Energydrink stecken. Viel zu viel - sagen nicht nur die Tester,
.http://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/foodwatch-getraenke-test-zucker-7023684.html

Gut für Figur und Stoffwechsel
Wissenschaftler sicher: Wer das Frühstück auslässt, lebt deutlich gesünder!
, FOCUS Online, 24.01.2017
Ein gutes Frühstück ist der beste Start in den Tag - so heißt es seit Generationen. Doch das Gegenteil könnte richtig sein. Die erste Mahlzeit des Tages wird von Experten zunehmend kritisch gesehen.
http://www.focus.de/gesundheit/videos/gut-fuer-figur-und-stoffwechsel-wissenschaftler-sagt-wer-das-fruehstueck-auslaesst-lebt-gesuender_id_6536599.html

Mineralwasser, Agavensirup, Vitamintabletten
Viel zu teuer und sinnlos: Auf 9 Lebensmittel können Sie getrost verzichten
, FOCUS Online, 31.07.2016
Total gesund oder gerade im Trend: Viele Produkte ziehen im Supermarkt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Doch Lebensmittel wie Mandelmilch, Mineralwasser und Kokosnussöl können Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes sparen
3. Wasser in Flaschen
Leitungswasser ist in Deutschland sauber und gesund. Die Trinkwasserverordnung legt fest, dass keine Krankheitserreger oder andere gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser enthalten sein dürfen. Im Gegensatz dazu werden Mineral- und Tafelwasser auf weit weniger Schadstoffe getestet. Daher gibt es keinen Grund, abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt zu kaufen. http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/mandelmilch-kokosnussoel-agavensirup-viel-zu-teuer-und-sinnlos-auf-diese-9-lebensmittel-koennen-sie-verzichten_id_5434672.html
8. Saft
Obst essen oder trinken? Entscheiden Sie sich lieber für ersteres. Denn viele Säfte enthalten weniger Ballast- und Nährstoffe als ihr Pendant in Rohform. Viele Getränke sind außerdem echte Zuckerbomben. Fruchtnektar darf beispielsweise bis zu 20 Prozent des Gesamtgewichts in Form von Zucker enthalten.

Kaiser´s-Tengelmann-Übernahme: Das große Feilschen
Die rund 15.000 Kaiser´s-Tengelmann-Mitarbeiter sind in "Schockstarre"
Nach gescheiterten Verhandlungen wird nun eine Zerschlagung wahrscheinlicher
, Tagesschau.de, 15.10.2016
. Für kurze Hoffnung sorgte ein Angebot von Rewe - doch davon wollte man bei Kaiser´s Tengelmann nichts wissen.
Das Feilschen um Kaiser´s Tengelmann geht weiter. Nachdem man sich gestern nicht auf eine Übernahme durch Edeka einigen konnte, legte heute Rewe ein neues Angebot vor: Man sei bereit, Kaiser´s Tengelmann als Ganzes zu übernehmen - inklusive der Verwaltung, der Logistik, der Lager und der Fleischwerke, sagte Rewe-Chef Alain Caparros.
Außerdem wolle man die Arbeitsplätze für mindestens fünf Jahre erhalten. Auch "etwaige kartellrechtliche Risiken", wolle man übernehmen, erklärte Caparros. Darüber hinaus sei Rewe bereit, bis zum Abschluss einer Übernahme die Verluste von Kaiser´s Tengelmann zu tragen.
Nach Meinung von NDR-Wirtschaftsjournalist Nicolas Lieven steht hinter diesem Angebot jedoch ein ganz anderes Interesse: Der "Schachzug" habe Zugriff auf relevante Daten über den Konkurrenten ermöglicht. Dies seien etwa Informationen über Standorte oder Lieferketten. "Richtiges Interesse hatte Rewe nicht", sagte Lieven bei tagesschau24, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tengelmann-zerschlagung-103.html.

Stiftung Warentest klärt auf
Überraschender Test: Billigstes Geschirrspülmittel ist auch das beste
, FOCUS Online, 31.07.2016
Stiftung Warentest hat für seine aktuelle Ausgabe 13 Geschirrspülmittel getestet. Das Ergebnis dürfte Verbraucher freuen. Das billigste Produkt bekam von den Testern die beste Bewertung. Beurteilt wurden die Reiniger auch danach wie schonend sie zu Materialien sind. http://www.focus.de/finanzen/videos/stiftung-warentest-klaert-auf-billigstes-geschirrspuelmittel-ist-auch-das-beste_id_5775334.html

Warnung des Landratsamts Fürstenfeldbruck
Fleischprodukte von Hofmetzgerei mit Listerien belastet
, FOCUS Online, 29.06.2016
Warnung des Landratsamts Fürstenfeldbruck: Fleischprodukte von Hofmetzgerei mit Listerien belastet. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat davor gewarnt, Wiener Würstchen und Kochschinken der Hofmetzgerei Braumiller in Biburg zu verzehren. Die Produkte seien möglicherweise mit Listerien belastest und gesundheitsgefährdend. Verkauft wurden die..., http://www.focus.de/gesundheit/news/warnung-des-landratsamt-fuerstenfeldbruck-fleischprodukte-von-hofmetzgerei-mit-listerien-belastet_id_5683508.html .

Bei Netto im Sortiment
Wurstfabrikant Steinemann ruft Leberwurst wegen Listerien zurück
, FOCUS Online, 23.08.2016
Bei Netto im Sortiment: Der Wurstfabrikant Steinemann aus dem Kreis Vechta hat rund drei Tonnen Leberwurst aus seiner Produktion zurückgerufen. In einer 250-Gramm-Packung von "Delikatess Schnittlauch Leberwurst" sei bei einer Stichprobe in Sachsen eine bakterielle Verunreinigung entdeckt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Steinfeld mit, http://www.focus.de/gesundheit/news/bei-netto-im-sortiment-wurstfabrikant-steinemann-ruft-leberwurst-wegen-listerien-zurueck_id_5854298.html

Im Video: Nestlé und Langnese im Check: Lassen sie die Finger von diesen beliebten Eissorten, FOCUS Online, 23.08.2016
http://www.focus.de/familie/videos/zu-viel-fett-zu-viel-zucker-krebserregend-nestle-und-langnese-diese-eissorten-sollten-sie-meiden_id_5689433.html .

Insolvenz nach Listerien-Skandal
"Habe den Kampf verloren": Chef von Fleisch-Gigant Sieber verkündet das Aus
, FOCUS Online, 07.06.2016
Der Wursthersteller Sieber hat heute beim Amtsgericht Bad Tölz-Wolfratshausen einen Insolvenzantrag gestellt. Der Fleischfabrikant hatte kürzlich wegen Listerien alle seine Produkte deutschlandweit zurückgerufen, http://www.focus.de/finanzen/news/nach-listerien-skandal-grossmetzgerei-sieber-meldet-insolvenz-an_id_5603231.html .

Medikamente Multimedia
Intransparente Medikamenten-Produktion
Die Täuschung in der Packungsbeilage
, tagesschau.de, 06.05.2017
Woher kommen unsere Medikamente? In der Packungsbeilage steht oft ein deutscher "Hersteller" - dabei werden die Mittel tatsächlich meist in Indien und China hergestellt. Ein intransparentes System mit Nebenwirkungen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/intransparenz-medikamente-101.html

Plastikteile in Packung
iglo ruft Rahm-Spinat zurück, tagesschau.de
, tageschau.de, 29.01.2018
Der Tiefkühlkost-Hersteller iglo ruft vorsorglich eine bestimmte Charge Rahm-Spinat zurück. Der Spinat solle nicht verzehrt werden, da kleine schwarze Plastikteilchen in die Verpackung geraten sein könnten.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/iglo-rahmspinat-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Detaillierte Informationen zur Rückrufaktion | iglo, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/iglo-rahmspinat-101.html

Globale Gefahr
Supererreger aus Pharmafabriken
, tagesschau.de, 04.05.2017
Die Pharmaindustrie trägt offenbar dazu bei, dass sich gefährliche Erreger global ausbreiten. Weil viele Antibiotika gegen sie nicht wirken, sterben Menschen an Krankheiten, die längst als besiegt galten.
Das decken NDR, WDR und "SZ" auf.
https://www.tagesschau.de/ausland/supererreger-159.html

Schadstoffe: So sehr belasten sie unsere Lunge, FOCUS Online, 23.08.2017
Wenn unsere Lunge wählen könnte, wo würde sie wohnen? Wie sehr ist das Land mit Schadstoffen belastet? Ein FOCUS-Report über Gefahren in der Luft und zum Durchatmen.
http://www.focus.de/wissen/natur/wer-wo-was-einatmet-der-deutsche-luft-atlas_id_7460739.html

In vielen Pudern enthalten
Checken Sie Ihre Kosmetika auf einen Inhaltsstoff - er könnte Krebs verursachen
, FOCUS Online, 23.08.2017
Eine 63-Jährige erkrankt an Krebs. Ein Gericht hält es für erwiesen, dass ihr Körperpuder die Ursache ist und verpflichtete nun den Hersteller zu einer millionenschweren Entschädigung. Das im Puder enthaltene Talk steckt in vielen Kosmetika, die auch in Ihrem Schrank stehen könnten.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/in-vielen-pudern-enthalten-checken-sie-ihre-kosmetika-auf-einen-inhaltsstoff-er-koennte-krebs-verursachen_id_7505766.html

Scheidenpilz wegföhnen? Das raten die Ärzte, NetMoms.de, 23.08.2017
Du kannst Scheidenpilz vorbeugen, indem Du nach dem Sex Deine Vagina föhnst. Wieso das funktioniert und worauf zu achten ist, erfährst Du hier.

Gentechnik beim Futtermittel?, FOCUS Online, 20.03.2015
Greenpeace prangert Billigfleisch bei McDonald´s an
Die Umwelt-Organisation Greenpeace kritisiert den Einsatz von Billigfleisch in McDonald´s-Produkten. Neben Kritik an der Tierhaltung an sich, werfen Aktivisten dem Fastfood-Unternehmen vor, dass bei der Hähnchenmast gentechnisch verändertes Tierfutter eingesetzt werde.

Sklaverei-Vorwurf: Haribo reagiert zerknirscht auf Bericht üer Horror-Plantage
"Macht uns sehr betroffen": Nach Sklaverei-Vorwurf: Haribo reagiert zerknirscht auf Bericht über Horror-Plantage
, FOCUS Online, 19.10.2017
Haribo zieht sich aus Bayern zurückdpa/C. SeidelEine Mitarbeiterin prüft in einer Haribo-Fabrik Gummibärchen.
Donnerstag, 19.10.2017, 00:27
Es waren schwerwiegende Vorwürfe, die gegen den Süßwarenhersteller Haribo in einer ARD-Sendung erhoben wurden: Das Unternehmen soll für die Herstellung seiner beliebten Goldbären ein Wachs von einer Plantage beziehen, auf der Menschen unter sklavenäähnlichen Arbeitsbedingungen schuften.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/macht-uns-sehr-betroffen-nach-sklaverei-vorwurf-haribo-reagiert-zerknirscht-auf-bericht-ueber-horror-plantage_id_7734614.html

Russische Behörden kontrollieren McDonald´s, Tagesschau, 21.08.2014
Die Burger des Gegners
In Zeiten von Sanktionen und Gegensanktionen nehmen die russischen Behörden Filialen von McDonald´s aufs Korn. Gestern mussten vier Filialen in Moskau schließen - sie hätten gegen Hygienevorschriften verstoßen. Nun soll es noch mehr Kontrollen geben. | mehr

Mit Kot-Beilage: Mann findet tote Maus im McDonald´s-Becher, Focus, 17.10.2014
Auf dem Weg zur Arbeit trinkt Ron Morais gerne den Kaffee von McDonald´s. Doch vorerst ist dem Kanadier die Lust darauf vergangen: Nach dem letzten Schluck fand er am Boden seines Bechers eine tote Maus - und frischen Kot.

Auch das Wallraff-Team ahndete in zahlreichen Fernsehsendungen Unhygiene und Fleischabfall in Fast-Food-Ketten, focus.de, Juni 2014

Aluschalen auf dem Grill belasten euer Fleisch, FOCUS Online, 05.06.2016
Risiko beim Brutzeln
Wenn Sie diesen Fehler beim Grillen machen, riskieren Sie Ihre Gesundheit
Beim Grillen machen etliche Deutsche einen großen Fehler: Sie nutzen einen Gegenstand, durch den sich das Essen mit schwer gesundheitsschädlichen Stoffen vollsaugt. Die Folgen können bis hin zum Krebs reichen, http://www.huffingtonpost.de/2016/06/05/alumium-grill-krebs_n_10306672.html.

Abgepacktes Fleisch aus dem Supermarkt - Stichprobe weist resistente Erreger nach, Tagesschau, 10.08.2014
MRSA-Keime in Grillfleisch

Abgepacktes Grillfleisch ist häufig mit gefährlichen MRSA-Keimen verseucht. Das hat eine Untersuchung im Auftrag der Grünen ergeben. In 14 Prozent der gestesteten Produkte wurden die Erreger nachgewiesen, gegen die gängige Antibiotika wirkungslos sind.

Kann das gesund sein?: Fertigprodukte - die Wahrheit über Industrie-Essen, STERN.de, 29.12.2018
Kein Schnippeln, kein Kochen, kaum Abwasch und im Handumdrehen eine warme Mahlzeit: Fertigprodukte sind wunderbar praktisch. Aber sind sie auch gesund?
[...] Grobe Faustregel: Je stärker verarbeitet das Lebensmittel ist, desto mehr Zusatz- und Aromastoffe sind in der Regel darin enthalten. Es gibt Ausnahmen, doch es lohnt sich, diese Regel im Kopf zu behalten. Dann wird man automatisch skeptisch, wenn auf einer Tütensuppe von erntefrischem Gemüse die Rede ist.
[...] Um Qualität und Geschmack konstant zu halten, setzen die Hersteller fast immer Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker ein. Je höher der Grad der Verarbeitung, desto mehr. Dass etwa Brokkoli-Tütensuppe nach Brokkoli schmeckt, liegt nicht am Brokkoli selbst. Die Chemie macht es möglich.
Das namengebende Gemüse solcher Suppen ist nämlich meist nur in Spuren enthalten. Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe? Fehlanzeige. Manche Hersteller versuchen, den mangelnden Gesundheitswert durch Vitaminzusätze auszugleichen. Doch was Gemüse so gesund macht, ist das Zusammenspiel unterschiedlichster Stoffe, die in isolierter Form nicht dieselbe Wirkung haben und unter Umständen sogar schädlich sein können.
[...] An jedem Fertigprodukt, das auf den Markt kommt, waren Food-Designer, Chemiker und Technologen beteiligt. Sie sorgen dafür, dass den Geschmacksnerven der Eindruck einer echten Mahlzeit und echter Produkte vermittelt wird.
[...] Wer das Kochen allein den Lebensmittelkonzernen überlässt, hat kaum noch Einfluss darauf, wie viel Fett, Salz und Zucker er zu sich nimmt - Stoffe, die in Fertiggerichten meist reichlich vertreten sind. Zudem vergessen viele vor lauter Bequemlichkeit leicht, dass sich vieles auch mit wenigen Handgriffen selber machen lässt. Aus echten Zutaten. Und ganz ohne Geschmacksverstärker.
[...] Bei TK-Pizza und -Fertiggerichten lohnt ein Blick auf die Zutatenliste: Oft enthalten sie reichlich Fett.
[...] Konserven: Sie sind nahezu endlos haltbar, doch das hat seinen Preis: Vitamine bleiben bei der Konservierung fast immer auf der Strecke. Zu empfehlen sind aber Hülsenfrüchte (außer Erbsen) und Tomaten aus der Dose. Instant-Produkte:
Gemüsecremesuppe oder Kartoffelpüree in Pulverform, Nudeln mit Gulasch, das man nur mit heißem Wasser aufgießen muss, und das Ganze praktisch unbegrenzt haltbar - so viel Bequemlichkeit ist nur mit reichlich Zusatzstoffen zu haben.
[...] Ungekühlte Komplettmahlzeiten:
Wenn sich eine komplette Mahlzeit ohne Kühlung halten soll, kann man davon ausgehen, dass sie kaum noch Vitamine, dafür aber eine Reihe von Zusatzstoffen, etwa Konservierungsstoffe, enthält.
[..,] Weniger empfehlenswert

Tiefkühlreibekuchen

Sie sind vorfrittiert und werden erst bei der Zubereitung zur Kalorienbombe. Benutzen Sie zum Braten ein gutes Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl, und essen Sie Apfelmus aus dem Glas oder, noch besser, leicht gedünstete Apfelstückchen statt Marmelade dazu.

Tiefkühlpizza und -lasagne

Achten Sie auf den Fettgehalt, denn der ist oft sehr hoch: Schon mit einer Salami-Pizza hat man schnell die Hälfte der empfohlenen Fettmenge eines Tages beisammen. Auch die vegetarischen Sorten machen alles andere als schlank. Dazu kommen diverse Geschmacksverstärker und Aromen, die bei diesem sehr würzigen Lebensmittel eigentlich überflüssig sind.
Werten Sie Fertigpizza oder -lasagne durch Frisches auf. Zum Beispiel mit Rucola, Tomate und Zwiebeln oder trinken Sie frischen Obstsaft dazu. Pizza können Sie, im gefrorenen Zustand, halbieren, die andere Hälfte wieder einfrieren und dafür einen Salat oder eine Suppe vorweg essen.


Tiefkühlgerichte mit Fleisch

Diese Menüs sind oft sehr fett. In vielen stecken außerdem noch reichlich Käse oder Sahne, also ungünstige gesättigte Fettsäuren. Geben Sie Gerichten mit möglichst hohem Gemüseanteil den Vorzug, sie sind meist weniger fett. Mit einer mit Pflanzenöl zubereiteten TK-Gemüsemischung und einem Stück Fleisch oder Fisch sind Sie besser bedient.

Salate aus dem Kühlregal

Kartoffel- und Nudelsalate sowie Geflügel-, Fleisch oder Fischsalate enthalten meist sehr viel Mayonnaise, sind also sehr fettreich. Achten Sie daher aufs Etikett: Der Fettgehalt variiert oft erheblich. Sie können diese Salate oft mit Joghurt, Gemüsestücken oder frischen Kräutern verfeinern und strecken. Ein wuchtiger Kartoffelsalat wird gleich viel leichter und vitaminreicher, wenn man ihn mit Zwiebeln, Apfel, Tomate und Gurke aufpeppt.

Obst im Glas

Beim Einmachen wird oft viel Zucker verwendet. Außerdem verlieren die Früchte durch das Erhitzen viele Vitamine. Bevorzugen Sie frisches oder tiefgekühltes Obst.

Dosensuppen

Sie enthalten Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und weitere Zusatzstoffe, oft auch reichlich Fett und wenige Vitamine. Es gibt aber auch Produkte mit extra viel Gemüse, die dank moderner Herstellungsverfahren besonders schonend zubereitet werden. Bevorzugen Sie Suppen im Tetrapak oder dem sogenannten Frischepack. Sie sind vitaminreicher und kommen meist ohne Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe aus.

Sauerkraut aus der Dose

Für die Konserve wird das Kraut erhitzt. Dadurch werden die für die Darmflora gesunden Milchsäurebakterien abgetötet. Nehmen Sie frisch abgepacktes Sauerkraut aus dem Reformhaus, vom Markt oder vom Metzger.

Saucen im Tetrapack

Eine fertige Sauce Hollandaise oder Béarnaise ist zwar weniger fett als eine echte Buttersauce, enthält aber viele Zusatzstoffe, darunter Geschmacksverstärker, sowie gehärtete Fette. Verwenden Sie solche Saucen nur sparsam, und essen Sie reichlich Gemüse dazu.

Kartoffelpüree als Pulver

Damit aus Kartoffeln gefriergetrocknetes Pulver wird, das sich später mit Wasser in ein cremiges Kartoffelpüree verwandelt, sind allerlei Zusatzstoffe nötig, darunter Schwefel und Farbstoffe, damit die schöne gelbe Farbe erhalten bleibt. Nicht erhalten bleiben allerdings die Vitamine. Kein Ersatz also für echte Kartoffeln!

Instant-Milchreis und -Pudding

Die Industrie rechnet mit der Angst: der Angst vor dem Anbrennen. Dabei ist Milchreis auch ohne technische Hilfe recht leicht zuzubereiten - Pudding dagegen ist schon etwas aufwendiger. Wenn es mal schnell gehen soll, sind die Tüten daher durchaus praktisch. In vielen steckt jedoch mehr Zucker als nötig. Bevorzugen Sie beim Pudding statt der Instant-Variante schlichtes Puddingpulver, bei dem Sie den Zuckergehalt selbst bestimmen können.

Spaghettigerichte

Was da aus Tomatenmark und einem Tütchen Gewürzmischung entsteht, hat mit echter Tomatensauce kaum noch etwas gemein. Stattdessen sorgen Geschmacksverstärker und Aromen für Einheitsgeschmack. Dazu gibt es Käse, der diesen Namen eigentlich nicht verdient. Meist ersparen Sie sich mit einer Pastasauce aus dem Glas unnötige Zusatzstoffe, und das Essen ist genauso schnell auf dem Tisch. Echter Parmesan am Stück hält sich im Kühlschrank lange und lässt sich schnell dazu reiben.

Nicht empfehlenswert

Gemüsestäbchen

Sind meist recht fett und trotz ihres Namens arm an Gemüse. Stattdessen bestehen sie überwiegend aus Kartoffelbrei.


Ungekühlte Komplettmahlzeiten

Um frische Zutaten ohne Kühlung lange haltbar zu machen, sind allerlei Zusatzstoffe nötig, und viele Nährstoffe bleiben auf der Strecke. Zudem sind die Gerichte auf einen standardisierten Geschmack getrimmt und enthalten meist zu viel Salz. Mit tiefgekühlten Gerichten treffen Sie die bessere Wahl.

Flüssig-Pfannkuchen aus der Flasche

Pfannkuchen aus der Shaker-Flasche machen, wie viele Fertigprodukte, vor allem eins: Müll. Denn von Zeitersparnis oder Vereinfachung kann hier keine Rede sein. Das Gute an Pfannkuchen ist ja schließlich, dass man die Zutaten fix in einer Schüssel mixt, ohne penibel abmessen zu müssen.

Sahne- und Crème-fraîche-Ersatz

Sie sind zwar weniger fetthaltig als die Originale, dafür enthalten sie aber gehärtete Fette, Stabilisatoren und Emulgatoren. So lange Sie echte Sahne nicht täglich und in rauen Mengen essen, können Sie sich getrost etwas davon gönnen. Fett lässt sich auch anders sparen, etwa indem Sie beim Kochen Sahne mit Milch strecken oder statt Crème fraîche saure Sahne oder Schmand verwenden.

Pflanzencreme mit Buttergeschmack

Manche Produkte enthalten zwar gute Pflanzenöle, für Konsistenz und Geschmack aber auch wieder viele Zusatzstoffe und künstliche Aromen. Mit einem guten Pflanzenöl, zum Beispiel von Olive, Raps oder Soja, sind Sie besser beraten und bekommen auch gleich noch ungesättigte Fettsäuren mitgeliefert. Für das Butteraroma reicht es, ganz am Schluss ein kleines Stück Butter über dem fertig gegarten Fleisch, Fisch oder Gemüse schmelzen zu lassen.

Instant-Nudelgerichte

Das frische Design täuscht: Hier ist gar nichts mehr frisch. Wenn Spinat bei der angeblichen "Spinatpasta" auf der Zutatenliste erst an 13. Stelle auftaucht, sollten Sie skeptisch werden. Frische Nudeln aus dem Kühlregal kommen meist ohne künstliche Hilfsstoffe aus. Wenn Sie noch einen kleinen Block Tiefkühlspinat zubereiten und in eine Fertigsauce geben, haben Sie mehr Vitamine auf dem Teller.

Instant-Suppen

Mit heißem Wasser aufgießen, umrühren, und schon ist die Suppe fertig - das funktioniert nur mit Wunderwaffen aus dem Arsenal der Industrie. Manche Hersteller werben auf der Verpackung mit "schonend getrocknetem Gemüse" für den angeblich "frischen Geschmack". Tatsächlich ist aber aus dem wenigen Gemüse, das diese Kunstprodukte noch enthalten, kein nennenswerter Geschmack herauszuholen. Diesen Job übernehmen auch hier wieder Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Die Süppchen enthalten weder Vitamine, noch machen sie satt. Sparen Sie sich den kleinen Hunger zwischendurch lieber für eine richtige Mahlzeit auf.

Tütensuppen

Dass etwa Brokkolisuppe nach Brokkoli schmeckt, liegt an raffiniert kombinierten Geschmacksverstärker, Aromen und weiteren Zusätzen, nicht am Brokkoli. Bei so viel Chemie muss das Ausgangsprodukt nicht von bester Qualität sein, zumal es ohnehin oft nur in Spuren enthalten ist. Oft sollen Vitaminzusätze den fehlenden Gesundheitswert ausgleichen. Doch was Gemüse so gesund macht, ist das Zusammenspiel zahlreicher Stoffe, die in isolierter Form nicht dieselbe Wirkung haben.

Salatdressing-Pulver

Milchzucker, Säureregulator, Aromen, Geschmacksverstärker - auch hier ersetzt Chemie den Geschmack frischer Zutaten. Wenn Sie sowieso das Pulver anrühren müssen, warum dann nicht gleich eine echte Vinaigrette machen?

Müsliriegel

Er kommt gesund daher, enthält aber reichlich Zucker oder Honig und Fett. Betrachten Sie daher Müsliriegel als das, was sie sind: eine Süßigkeit. Mit einem Apfel bekommen Sie mehr Vitamine und Ballaststoffe.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/fertigprodukte-ungesund-tiefkuehlkost-aromen-zusatzstoffe-3084318.html

Sie will jetzt in die Politik: TV-Köchin Sarah Wiener will Bauern den Geldhahn zudrehen, "die nach Fläche subventioniert werden", STERN.de, 05.04.2019
Fernsehköchin Sarah Wiener hat gerade ein Buch über Bienen geschrieben. Jetzt kandidiert sie bei der Europawahl für Österreichs Grüne - und hat politische Ziele: "Eine Prämie für das Richtige geben".
https://www.stern.de/genuss/essen/sarah-wiener-will-bauern-den-geldhahn-zudrehen---die-nach-flaeche-subventioniert-werden--8650530.html

HAFTSTRAFE GEFORDERT, Stern.de, 05.04.2016
74-Jährige vergräbt tote Freundin und kassiert deren Rente, http://www.stern.de/panorama/stern-crime/hessen--74-jaehrige-vergraebt-tote-freundin---und-kassiert-deren-rente-6780730.html .

Zwischen 92 Cent und 36 Euro
Überraschendes Ergebnis: Die billigste Sonnencreme ist die beste
, FOCUS Online, 23.06.2016
17 Sonnencremes und -sprays mit den Sonnenschutzfaktoren 15 und 20 hat die Stiftung Warentest getestet. Dabei zeigte sich, dass guter Schutz nicht teuer sein muss: Ein sehr günstiges Produkt von Lidl wurde Testsieger, http://www.focus.de/gesundheit/videos/zwischen-92-cent-und-36-euro-ueberraschendes-ergebnis-die-billigste-sonnencreme-ist-die-beste_id_5661719.html

Ernährungspsychologe erklärt: Warum es problematisch ist, dass jetzt schon Weihnachtsmänner in den Regalen stehen, STERN.de, 08.10.2018
Schokoladenweihnachtsmänner und Lebkuchen erobern die Supermärkte. Der Ernährungspsychologe Joachim Westenhöfer erklärt, wie wir angesichts des überbordenden Nahrungsmittelangebots gesund bleiben können.
Die vorgezogene Adventszeit beginnt schon im September: Weihnachtsmänner, Kekse, Dominosteine füllen die Regale der Supermärkte.
GEO WISSEN: Herr Professor Westenhöfer, was sollten wir im Herbst und Winter bei unserer Ernährung beachten?
[...] Das größte Problem scheint mir vielmehr die vorgezogene Adventszeit zu sein, die bei uns spätestens im September beginnt. Sie müssen nur mal in die Läden schauen: Weihnachtsmänner, Kekse, Dominosteine. Viele Menschen finden das fürchterlich, aber offensichtlich wird die Ware ja gekauft.
https://www.geo.de/magazine/geo-wissen-ernaehrung/17314-rtkl-ernaehrungspsychologe-erklaert-warum-es-problematisch-ist

Hairspray
Warum wird es auf der Erde immer wärmer?, Tagesschau.de, 04.12.2015
CO2 und andere Treibhausgase sorgen dafür, dass es auf der Erde warm ist. Doch durch den vermehrten Ausstoß von Gasen wie Kohlendioxid oder Kohlenwasserstoffen wird dieser Effekt verstärkt - und das führt zur Erderwärmung.

Eine Krebskranke wollte einfach nur mit ihrer Familie essen gehen - dann kam die Rechnung, FOCUS Online, 08.12.2016
HuffPost Video / tg
http://www.huffingtonpost.de/2016/12/05/krebs-familie-essen-rechnung_n_13426136.html?utm_hp_ref=germany

Ungesunder Lärm
Wenn Sie an einer Hauptstraße wohnen, haben Sie ein erhöhtes Gesundheitsrisiko
, FOCUS Online, 20.04.2016
Lärm schadet der Gesundheit. Starker Schall steigert die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin. Bluthochdruck, Herzinfarkte und Gehörschäden können die Folge sein. Diesen gesundheitlichen Risiken sind Sie bei Lärm ausgesetzt, http://www.focus.de/gesundheit/videos/laerm-wenn-sie-an-der-hauptstrasse-wohnen-haben-sie-ein-erhoehtes-gesundheitsrisiko_id_5453721.html

Das passiert, wenn Sie Salz in Cola schütten, CHIP, 21.04.2016
Obwohl in Cola bereits Salz enthalten ist, passiert etwas Unerwartetes, wenn Sie viel Salz in eine Cola-Flasche schütten: Es entsteht eine imposante Fontäne. Zunächst dauert es einen kleinen Moment, bis die Cola schäumt. Diesen Moment sollten Sie auf jeden Fall nutzen, um noch mehr Salz hinzuzugeben. Anschließend schießt die Cola aus der Flasche. Im Video sehen Sie leider nicht, wie hoch die Fontäne insgesamt ist, http://www.chip.de/news/Cola-Explosion-auf-YouTube-Das-passiert-wenn-Sie-Salz-in-Cola-schuetten_92345484.html .

Verkaufswert von 50 Millionen Euro
Koks bei Coca-Cola: Mitarbeiter entdecken 370 Kilogramm Drogen in Brause-Fabrik
, FOCUS Online, 01.09.2016
Verkaufswert von 50 Millionen Euro: Koks bei Coca-Cola: Mitarbeiter entdecken 370 Kilogramm Drogen in Brause-FabrikEin Mitarbeiter in einer französischen Coca-Cola-Fabrik hat eine überraschende Entdeckung gemacht. Er fand 370 Kilogramm Kokain - in kleinen Päckchen verpackt. Die gefundene Menge hat einen Verkaufswert von .., http://www.focus.de/finanzen/news/verkaufswert-von-50-millionen-euro-koks-bei-coca-cola-mitarbeiter-entdecken-370-kilogramm-drogen-in-brause-fabrik_id_5881165.html .

Erschreckende Auswirkung
Das passiert mit Ihrem Körper in der Stunde nach einer Dose Coca-Cola
"Kluge Leute trinken keine Cola"
, FOCUS Online, 06.12.2015
Mit dieser These wies zuletzt US-Forscher Walter Willett erneut auf die Gefahr durch Cola hin. Die Auswirkungen einer Cola sind in den ersten zehn bis 60 Minuten tatsächlich heftig, wie diese Infografik zeigt: http://www.focus.de/gesundheit/videos/erschreckende-auswirkung-das-passiert-mit-ihrem-koerper-in-der-stunde-nach-einer-dose-coca-cola_id_4851535.html .
Schon in den ersten zehn Minuten nimmt der Körper die rund zehn Teelöffel Zucker restlos auf. Das entspricht bereits der von der Weltgesundheitsorganisation maximal empfohlenen Tagesdosis von 50 Gramm. Nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel bereits deutlich angestiegen, der Insulin-Wert schießt in die Höhe. In der Leber wird Zucker nun bereits in Fett umgewandelt.
40 Minuten nach dem Genuss der Cola ist die Koffein-Absorption fast abgeschlossen - die Pupillen erweitern sich und der Körper pumpt eine enorme Menge Zucker über die Leber weiter in den Blutkreislauf. Nach fünf weiteren Minuten sorgt die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn für Glücksgefühle.
Nach 60 Minuten bindet die in Cola enthaltene Phosphorsäure die Stoffe Kalzium, Magnesium und Zink, die der Körper eigentlich zum Aufbau der Knochen benötigt. Zudem beschleunigt sich der Stoffwechsel. Ebenfalls nach einer Stunde entfaltet das Koffein seine harntreibende Wirkung - man muss zur Toilette. Gleichzeitig werden so Natrium, Elektrolyte und Wasser aus dem Körper gespült. Der Körper wird träge, weil ihm wichtige und brauchbare Nährstoffe fehlen.
Doch nicht nur das: Regelmäßig hohe Dosen an Zucker steigern das Risiko für Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen. Auch wegen dieser langfristigen Effekte warnt Niraj Naik, britischer Pharmazeut und Gründer des Blogs, vor der erschütternden Wirkung der süßen Softdrinks.
Ein Pressesprecher von Coca Cola sagte FOCUS Online: "Wie auch alle anderen Softdrinks ist der Genuss von Coca-Cola sicher und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein." Der Konzern biete außerdem eine Auswahl an Getränken an, die weniger Zucker enthielten oder zucker- und koffeinfrei seien.

Erschreckende Auswirkung: Das passiert mit Ihrem Körper in der Stunde nach einer Dose Coca-Cola, FOCUS Online, 01.08.2015
Eine Infografik zeigt, wie der menschliche Körper eine Stunde nach dem Konsum einer Dose Cola auf das zuckerhaltige Getränk reagiert. Die Auswirkungen sind von den ersten zehn bis 60 Minuten auffallend heftig. Viele Menschen mögen Coca-Cola vor allem, weil sie schnell (und spritzig) erfrischt. Was aber geschieht wirklich in unserem Körper, wenn wir eine Dose Cola getrunken haben - vom ersten Schluck bis zur Verdauung? Eine Grafik des pharmazeutischen Blogs "The Renegade Pharmacist" zeigt die Folgen: Schon in den ersten zehn Minuten nimmt der Körper die rund zehn Teelöffel Zucker restlos auf. Das entspricht bereits der von der Weltgesundheitsorganisation maximal empfohlenen Tagesdosis von 50 Gramm. Nach 20 Minuten ist der Blutzuckerspiegel bereits deutlich angestiegen, der Insulin-Wert schießt in die Höhe. In der Leber wird Zucker nun bereits in Fett umgewandelt. 40 Minuten nach dem Genuss der Cola ist die Koffein-Absorption fast abgeschlossen - die Pupillen erweitern sich und der Körper pumpt eine enorme Menge Zucker über die Leber weiter in den Blutkreislauf. Nach fünf weiteren Minuten sorgt die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn für Glücksgefühle. Nach 60 Minuten bindet die in Cola enthaltene Phosphorsäure die Stoffe Kalzium, Magnesium und Zink, die der Körper eigentlich zum Aufbau der Knochen benötigt. Zudem beschleunigt sich der Stoffwechsel. Ebenfalls nach einer Stunde entfaltet das Koffein seine harntreibende Wirkung - man muss zur Toilette. Gleichzeitig werden so Natrium, Elektrolyte und Wasser aus dem Körper gespült. Der Körper wird träge, weil ihm wichtige und brauchbare Nährstoffe fehlen. Doch nicht nur das: Regelmäßig hohe Dosen an Zucker steigern das Risiko für Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen. Auch wegen dieser langfristigen Effekte warnt Niraj Naik, britischer Pharmazeut und Gründer des Blogs, vor der erschütternden Wirkung der süßen Softdrinks. Ein Pressesprecher von Coca Cola sagte FOCUS Online: "Wie auch alle anderen Softdrinks ist der Genuss von Coca-Cola sicher und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein." Der Konzern biete außerdem eine Auswahl an Getränken an, die weniger Zucker enthielten oder zucker- und koffeinfrei seien.
Auch im Video: Neuer Spot enthüllt die bittere Wahrheit über Coca Cola

Umweltbewusst und sozialverträglich? Grüne Coca-Cola: Macht Stevia die süße Brause wirklich gesünder?, FOCUS Online, 26.06.2015· von FOCUS-Online-Experte Christoph Engl
Umweltverträglichkeit, Öko, gesunde Ernährung, VW, Nivea, McDonald´s, Marken, Marken, Stevia, Colalife, ColaCoca ColaCoca Cola "Life". In grüner Verpackung suggeriert die neue Cola-Life natürlicher und gesünder zu sein als ihre weltweitbekannten Vorgänger. Trotz aller Bemühungen: Dem Getränkeriesen wird der geplante Ausflug in die Gesundheitswelt nicht gelingen. Aus bedenkenlosen Konsumenten sind kritische Kunden geworden. Diese lassen sich nicht mehr so einfach beeinflussen.
Am Image, dass Cola-Produkte Zuckerbomben sind, wird auch der Life" nichts ändern können.
Konsumenten wissen, dass man wegen einer neuen Farbe nicht gesünder und schlanker wird.
Konsumenten nehmen den Geschmacksverlust von Cola-Life nicht in Kauf.
Coca-Cola UK Marketing Direktor Bobby Brittain weiß genau, dass auch einer großen Marke ihre Kunden im Laufe der Zeit wegbrechen können.

Der typische Cola-Trinker ist mit seiner Marke gealtert und durchschnittlich 56 Jahre alt geworden.

"Cola Life richtet sich an die Zielgruppe der 20- bis 30-Jährigen, die gesundheitsbewusster konsumieren", sagte er anlässlich der Einführung des neuen mit Rohrzucker und Stevia-Extrakt gesüßten Sprösslings der Cola-Familie. Auf "umweltbewusst" und "sozialverträglich" zu spielen, ist zu einer sehr beliebten Disziplin aller großen Marken geworden. In der Sportbekleidung machte der kalifornische Hersteller Patagonia sein Engagement für Umweltverträglichkeit zum Geschäftsmodell.


Neuer Spot enthüllt die bittere Wahrheit über Coca Cola, FOCUS Online/Wochit

Konsumenten sind reflektiert
Keine Frage: Auch McDonald´s hat sein Engagement um verträgliches Wirtschaften immens verstärkt und eine Reihe von Initiativen gestartet, um dem "Verantwortungslos-Image" langsam zu entkommen. Dass der Burger-Genuss bei McDonald´s ein gesundes, umweltverträgliches Essen sei, trotz Salat- und Spinatsortiment, glaubt der Kunde immer noch nicht. Man weiß als McDonald´s-Konsument sehr genau, dass ein entspanntes Essen mit gesunden Produkten anders ausschaut. Dieser Tatsache wird auch die grüne Cola Life ins Auge schauen müssen. Eine normale Coke in der Halbliterflache übersteigt mit 54 Gramm Zucker (entspricht 18 Stück Würfelzucker) die empfohlene WHO-Zuckermenge pro Tag von 30 Gramm deutlich. Die Stevia-Cola Life bringt es auf 11 Würfelzucker und ist damit ebenfalls am Limit der empfohlenen Menge. Die Hoffnung des Getränke-Riesen, sich mit dieser Produkteinführung einen neuen Kundenstamm der "mid-calorie-consumers" zu schaffen, dürfte kaum aufgehen. Kunden nicht unterschätzen Wer an seiner gesundheitsbewussten Ernährung wirkliches Interesse hat, entscheidet sich für das eine oder das andere. "Mitten durch" geht beim Thema Marke nie. Zwischen "Cola Zero" und "Cola Original" ein "Cola Mid" mit dem Namen Life einzuschieben, mag zwar eine nette Marketingidee sein. Am Image, dass Cola-Produkte ein Primat auf der Liste der Zuckerbomben haben, wird auch der gut gewählte Name "Life" nichts ändern können. Die Palette ähnlicher Versuche etablierter Marken ist groß: Ob Nivea, dessen Ausflug in die Kosmetik mit "Nivea Make up" grandios scheiterte, oder ob man sich an den Versuch von VW erinnern will, mit dem "Phaeton" als Volkwagenkonzern in den Bereich der Luxuslimousinen einzusteigen. Selbst große Marken dürfen nicht unterschätzen, was ihnen ihre Kunden glauben und was nicht.

Geschmacksverlust lässt sich nicht ausgleichen
Meinte es die Coca Cola Company mit ihrer Ernährungsverantwortung ernst, dann müsste sie Cola Life als vollständigen Ersatz für ihre klassische Ausführung etablieren. Das wäre der große Wurf. Wäre da nicht die Tatsache, dass Cola Life sich von dem weltweit gelernten Cola-Geschmack so deutlich unterscheidet. Geschmackstests haben verdeutlicht, dass Stevia-Extrakt eben doch anders schmeckt als der vor ihm ersetzte Rohrzucker. Damit spart man mit dem Griff zur grünen Flasche zwar ein wenig an Kalorien ein, aber man nimmt dafür merkliche Geschmacksverluste in Kauf. Das wird nicht ausreichen, um sich eine neue Konsumentenschicht zu erobern. Übrigens gibt es auch die Konkurrenzmarke Pepsi in der Stevia-Variante. Auch hier setzen die Vermarkter auf die Farbe grün und den verheißungsvollen Namen "true". Das ist aber auch schon alles. Die Konsumenten wissen, dass man wegen einer neuen Farbe nicht gesünder und nicht schlanker wird. Foodwatch-Studie: Werberegeln für Kinder-Lebensmittel sind nutzlos
Frühstücksflocken, Chips und Kekse: Die meisten Produkte, für die Hersteller bei Kindern Werbung machen, sind ungesund. Das ergab eine neue Studie von Foodwatch
, Spiegel Online, 24.08.2015
In Deutschland werden trotz einer Selbstverpflichtung der Industrie fast ausschließlich ungesunde Nahrungsmittel für Kinder beworben. Zu diesem Schluss kommt die Verbraucherorganisation Foodwatch in einer neuen Studie. Untersucht wurden 281 Produkte. 90 Prozent davon waren nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine ausgewogenen Kinderlebensmittel. Bereits im Jahr 2007 hatten zahlreiche Lebensmittelhersteller als Teil einer EU-Initiative zugesichert, Regeln für an Kinder unter zwölf Jahren gerichtetes Marketing einzuhalten. Foodwatch zufolge sind diese aber zu lax. So erlaube die Selbstbeschränkung bei Kinder-Frühstücksflocken einen Zuckergehalt von bis zu 30 Prozent, die WHO halte hingegen maximal 15 Prozent für vertretbar. Den Regeln der Hersteller zufolge sei auch Werbung für Chips mit hohem Fett- und Salzgehalt zulässig, kritisierte Foodwatch. Große Unternehmen wie Dr. Oetker, Haribo, Bahlsen, Ehrmann oder Hipp hätten zudem nicht einmal die Selbstverpflichtung unterschrieben. "Rein freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie reichen ganz offenbar nicht aus", heißt es in einer Mitteilung von Foodwatch. Die Organisation fordert zusammen mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Diabetes-Hilfe eine gesetzliche Regelung. Unter anderem müsse die Altersgrenze von zwölf auf 16 Jahre heraufgesetzt werden.

Rätsel um Tod in ägyptischem Hotel: Wurde ihnen ein Steak zum Verhängnis? Bericht offenbart Ekel-Fleisch im Hotel-Restaurant
Das Steigenberger Aqua Magic Hotel in Hurghada, in dem die beiden britischen Touristen starben
, FOCUS Online, 14.09.2018
Lange wurde über den Tod von einem britischen Paar in einem ägyptischen Hotel gerätselt, dann war klar, sie starben an einer Infektion mit dem Darmbakterium E.coli. Möglicherweise haben sie sich die Bakterien im Restaurant des Hotels eingefangen. Denn eine Untersuchung dort hat gezeigt: Das angebotene Fleisch war hochgradig belastet.
https://www.focus.de/reisen/aegypten/britisches-paar-starb-in-aegyptischem-hotel-wurde-ihnen-ein-steak-zum-verhaengnis-bericht-offenbart-ekel-fleisch-im-hotel-restaurant_id_9586106.html

Elf Tage auf der Intensivstation
Urlauberin berichtet über dramatische Bakterien-Infektion im Ägypten-Hotel
, FOCUS Online, 14.09.2018
Eine britische Urlauberin erhebt Vorwürfe gegen ein Hotel in Ägypten. Sie habe sich dort eine schwere Bakterieninfektion zugezogen, wegen der sie nach ihrem Trip 11 Tage auf der Intensivstation lag.
https://www.focus.de/reisen/aegypten/elf-tage-auf-der-intensivstation-urlauberin-berichtet-ueber-dramatische-bakterien-infektion-im-aegyptenurlaub_id_9593050.html

Wahnsinn, so kaufen Sie gratis ein, CHIP, 21.04.2016
Holen Sie sich aktuelle Markenprodukte von Nivea, Lenor, Coppenrath & Wiese, Lorenz und weiteren Herstellern komplett kostenlos. Fast jeder Supermarkt macht mit, http://www.chip.de/news/Wahnsinn-so-kaufen-Sie-gratis-ein-Supermarkt-Produkte-fuer-ueber-30-Euro-kostenlos_92284527.html .

Nach Jahren mit Hartz IV
Welche Chancen haben Langzeitarbeitslose noch?
, Stern.de, 05.04.2016
Wer einmal auf Hartz IV angewiesen ist, hat noch immer schlechte Aussichten, zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu finden. Die meisten bleiben über Jahre arbeitslos. stern TV hat zwei Betroffene bei ihrem Kampf gegen die Aussichtslosigkeit begleitet, http://www.stern.de/tv/nach-jahren-mit-hartz-iv--welche-chancen-haben-langzeitarbeitslose-noch--6778580.html .

Bizarrer Werbespot zeigt tanzende Geschlechtsteile - aus gutem Grund, FOCUS Online, 07.03.2016
Schocker-Spot mit wichtiger Botschaft: Bizarrer Werbespot zeigt tanzende Geschlechtsteile - aus gutem Grund. Dieses Video zeigt fröhlich lächelnde Geschlechtsorgane, die auf einer Party miteinander tanzen. Doch hinter dieser kuriosen Animation steckt eine sehr wichtige Botschaft, die jeder von uns hören sollte, http://www.netmoms.de/nachrichten/was-eine-tanzende-vagina-und-ein-penis-zu-sagen-haben-sollte-jeder-hoeren/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Sexual+Consent+Kampagne

Supermarkt-Geheimnisse: Diese 10 Dinge sollen Sie nicht wissen, CHIP, 07.06.2016
Sie denken, Sie springen mal kurz in den Supermarkt und kaufen rasch die alltäglichen Dinge, die Sie halt so brauchen. Aber weit gefehlt: Auch im Supermarkt werden Sie manipuliert. Das beginnt bereits am Eingang und endet erst, wenn Sie den Kassenbereich durchschritten haben. Obwohl, nicht ganz, denn kurz vor dem Ausgang lauern bereits die Prospekte mit den nächsten Wochenangeboten auf Sie, . http://www.chip.de/news/Supermarkt-Geheimnisse-Diese-10-Dinge-sollen-Sie-nicht-wissen_94850785.html .

Gemüse, Sellerie, Paprika, Salatgurken, ...:

"Environmental Working Group"
Vorsicht beim Einkauf: Dieses Gemüse ist am meisten mit Pestiziden belastet
, FOCUS Online, 16.04.2016
Auf den meisten Obst- und Gemüsesorten aus konventioneller Landwirtschaft sind Rückstände giftiger Pestizide zu finden. Die Nonprofit-Organisation "Environmental Working Group" veröffentlicht dazu jedes Jahr die Liste der sogenannten "Dirty Dozen", zu Deutsch das schmutzige Dutzend, http://www.focus.de/gesundheit/videos/environmental-working-group-vorsicht-beim-gemuese-kauf-diese-sorten-sind-am-meisten-mit-pestiziden-belastet_id_5443110.html .

Achtung, Vergiftung!
Verbraucher-Anwalt warnt: "Essen Sie niemals diese 6 Lebensmittel", FOCUS Online
Bill Marler ist Anwalt für Nahrungsmittelsicherheit. Mit Lebensmittelvergiftungen kennt er sich bestens aus. Was er aus unzähligen Prozessen gelernt hat, verrät er auf seiner Webseite "Food Poison Journal". Sechs Lebensmittel, die er selbst niemals essen würde
1. Rohmilch: Rohe Milch kann Bakterien, Viren und Parasiten enthalten. Von 1998 bis 2011 gab es in den USA 148 Fälle von Lebensmittelvergiftungen wegen Rohmilch oder rohen Milchprodukten, berichtet Marler. Das sei erstaunlich viel, da wenige Amerikaner überhaupt Rohmilch tränken.
2. Rohe Sprossen: Rohe oder nur leicht gekochte Sprossen waren Mitte der 90er Jahre Grund für mehr als 30 Ausbrüche von Salmonellen und E.coli-Erregern in den USA. 2014 kamen 19 Menschen ins Krankenhaus wegen einer Salmonellen-Vergiftung, die Ärzte eindeutig auf Bohnensprossen zurückführen konnten. Alle Arten von Sprossen können Infektionen übertragen, warnt Marler, wenn ihre Samen mit Bakterien verunreinigt sind.
3. Vorgewaschene und portionierte Rohkost: Sind Obst oder Salate bereits vorgeschnitten, gewaschen und verpackt, scheint das für den Käufer zunächst praktisch. Doch je mehr Zeit ein Produkt in der Fabrik verbringt, desto höher sei das Risiko, dass es dort verunreinigt wird, meint Marler. Zum Schutz vor Listerien, die sich im Kühlschrank vermehren können, isst er sein Obst und Gemüse außerdem innerhalb von drei bis vier Tagen.
4. Rohes Fleisch: Fleisch sollte bei mindestens 70 Grad braten, sonst kann es E.coli-Bakterien oder Salmonellen übertragen. Damit das Steak noch zarter wird, stechen es manche Köche mit einer Nadel ein oder ritzen es mit dem Messer an. Dabei können allerdings Bakterien ins Innere gelangen. Im Restaurant sollten Sie Ihr Fleisch nur gut durch oder zumindest halbdurch bestellen, empfiehlt der Anwalt.
5. Ungekochte Eier: Nach einer Salmonellen-Epidemie in den 80er und 90er Jahren hat Anwalt Marler rohen Eiern abgeschworen. Heute sei das Risiko einer Vergiftung nicht mehr so hoch wie damals, trotzdem hatten sich auch 2010 rund 2000 Menschen in den USA über rohe Eier mit Salmonellen infiziert.
6. Rohe Austern: Austern sind Filtertiere. Sie nehmen alles auf, was im Wasser um sie herumschwirrt - auch Bakterien, Viren und Pilze. Essen wir die Meerestiere, landen die Mikroben in unserem Körper. In den letzten Jahren haben Lebensmittelvergiftungen durch rohe Austern und Schalentiere zugenommen, berichtet der Anwalt. Das liege möglicherweise am Klimawandel: Je wärmer das Wasser, desto besser können sich Mikroben darin vermehren, http://www.focus.de/gesundheit/videos/achtung-vergiftung-verbraucheranwalt-warnt-essen-sie-niemals-diese-6-lebensmittel_id_5310852.html

Experten-Ratgeber als PDF Download: Nahrungsmittel-Unverträglichkeit, FOCUS Online
"Das viel belächelte Volksleiden" - mit den wichtigsten Fakten zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit können Sie selbst die Gesundheit in die Hand nehmen und sich effektiv schützen. Wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, Auflistung allergener Lebensmittel uvm., finden Sie in einem kompakten PDF zum Download, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/leiden-durch-lebensmittel-leichte-unvertraeglichkeit-oder-gefaehrliche-allergie_id_3799074.html.

Hormon-Cocktail im Badezimmer
Krebs durch Shampoo und Tagescreme: Wie uns Kosmetik krank macht
, FOCUS Online, 24.02.2016
Brustkrebs, Zyklusstörungen oder Hodenkrebs - hormonell bedingte Erkrankungen nehmen zu. Könnte es sein, dass sie mit intensiver Körperpflege in Zusammenhang stehen? Wissenschaftler vermuten, dass chemische Substanzen in Kosmetika das Hormonsystem durcheinander bringen. Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel

Asthmabund, Geschmacksverstärker, Glutamat, Glutamatintoleranz: Krank durch chinesisches Essen, FOCUS Online, 02.05.2016
Wenn ein Restaurantbesuch beim Asiaten, das Mittagessen in der Kantine oder eine Tüte Chips vor dem Fernseher zu Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Taubheitsgefühlen führen, kann das Würzmittel Glutamat schuld sein. Ob ein Asiate mit viel Glutamat würzt, merkt Karin H. schon kurz nach dem Essen. Hitzewallungen, gerötete und brennende Haut sind die Folgen. "Es fühlt sich an, als würden ganz viele Ameisen unter der Haut krabbeln", sagt sie. Nach einer halben Stunde sind diese unangenehmen Symptome wieder verschwunden, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-13743/glutamatintoleranz-krank-durch-chinesisches-essen_aid_383238.html .

Der Hersteller rät, sofort zum Arzt zu gehen
Wegen gefährlicher Bakterien: Netto ruft beliebten Käse zurück
, FOCUS Online, 25.03.2017
Die Supermarktkette Netto ruft einen beliebten Käse zurück. Der Grund: Er enthält gefährliche Bakterien. Das Unternehmen ruft Kunden sogar auf, zum Arzt zu gehen, wenn sie den Käse verzehrt haben.
http://www.huffingtonpost.de/2017/03/25/kaese-netto-essen_n_15600618.html?utm_hp_ref=germany

Zöliakie, Laktose-, Fruktoseintoleranz, FOCUS Online, 02.05.2016
Nahrungsmittelunverträglichkeit? Mit diesen Tricks fällt das Aufpassen leichter
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/wissen-und-gesundheit-statt-broetchen-pommes_id_4776716.html .

Zöliakie: Wenn Gluten den Darm stresst, FOCUS Online, 12.05.2016
Jeder 300. Deutsche verträgt das Eiweiß Gluten nicht. Aber 70 bis 80 Prozent der Betroffenen wissen nichts von ihrer Erkrankung, denn häufig leiden sie unter untypischen Symptomen. Am 16.5.2015 ist Welt-Zöliakie-Tag, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-11530/zoeliakie-wenn-gluten-den-darm-stresst_aid_325932.html .

"Ökotest": Räucherlachs im Test: Dieses Ergebnis schmeckt nicht, STERN.de, 22.11.2018
Räucherlachs boomt vor allem zur Weihnachtszeit und zu Silvester. Dabei sollte man Vorsicht bei der Wahl des Produkts walten lassen. Jedes zweite enthält Ethoxyquin, ein umstrittenes Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.
https://www.stern.de/genuss/essen/lachs-bei--oekotest---jedes-zweite-produkt-enthaelt-krebsverdaechtiges-ethoxyquin-8458106.html

Histaminintoleranz: Probleme durch Fisch und Käse, FOCUS Online, 28.10.2012
Wer auf Wein, Käse oder Sauerkraut mit Beschwerden reagiert, leidet möglicherweise unter der kaum bekannten Unverträglichkeit Histaminose.
Nicht jeder, der sich gesund ernährt, fühlt sich automatisch auch wohl. Lebensmittel wie Tomaten, Fisch oder Käse können bei Menschen mit Histamin-Intoleranz zu vielen verschiedenen Beschwerden von Blähungen bis Hitzewallungen führen, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-11636/histaminintoleranz-probleme-durch-fisch-und-kaese_aid_328243.html.

Weichmacher, Kosmetika: Chemie-Industrie erforscht Schädlichkeit, FOCUS Online, 13.10.2016
In Kosmetik, Kleidung und vielen anderen alltäglichen Produkten finden sich chemische Stoffe. Diese gelangen in den Körper und machen krank. Jetzt beteiligt sich ausgerechnet der Verband der Chemischen Industrie an neuen Forschungen, FOCUS-Online-Experte Frank Frick meint: Bis zu gewissen Grenzen, http://www.focus.de/wissen/experten/frank_frick/industriechemikalien-im-koerper_id_6013631.html ist das gut so.

Nicht mehr verwenden!
Halten dem Sprudeln nicht stand! Sodastream ruft Flaschen zurück
, FOCUS Online, 08.12.2016
Das Unternehmen Sodastream ruft einen Teil seiner Sprudlerflaschen zurück. Nach Angaben des Unternehmens mit Deutschland-Sitz im hessischen Bad Soden handelt es sich um Kunststoffflaschen, die einen bläulichen Farbton aufweisen, die Aufschrift "spülmaschinenfest" tragen und das Ablaufdatum "04/2020" haben.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nicht-mehr-verwenden-halten-dem-sprudeln-nicht-stand-sodastream-ruft-flaschen-zurueck_id_6312161.html

Gut zu wissen: Was sind eigentlich isotonische Getränke?, STERN.de, 27.09.2018
Alkoholfreies Weizenbier ist isotonisch, ebenso wie viele Getränke für Hobbysportler. Doch was versteht man eigentlich darunter?
https://www.stern.de/gesundheit/fitness/isotonische-getraenke--was-man-darunter-versteht-und-fuer-wen-sie-sinnvoll-sind-8374446.html

Das gefährlichste Getränk der Welt?: US-Forscher warnen: Frische Milch ist nicht gesund, sondern hochgiftig, FOCUS Online, 03.07.2015
Dicker, cremiger, süßer - ganz frische Milch gilt vielen Menschen als besonders gesund. Eine US-Gesundheitsbehörde warnt jetzt allerdings vor dem Verzehr: Bestimmte Milch ist nicht gesund, sondern eines der gefährlichsten Getränke der Welt. Krebs: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs.html lieft eine
Studie über das erhöhte Prostatakrebs-Risiko durch Milch (Zentrum der Gesundheit).

ARD, Gesundheitsmagazin, 17.08.2015, berichtet darüber, dass Milch Prostatakrebs begünstigen kann. Angeblich sei aber eine Tasse Milch unbedenklich.


niue-muenzen Theo Müller wird 75: Der Molkerei-Milliardär, Stern.de, 29. Januar 2015, 17:36 Uhr
Er machte aus einer Dorfmolkerei einen Milliardenkonzern. Doch Theo Müller steht nicht nur für eine große Erfolgsgeschichte, sondern auch für eine Flucht vor der Erbschaftsteuer. Nun wird er 75. Vom Milchmann zum Milliardär: Theo Müller© Arno Burgi/dpa

Autor: Klaus Schwickert, http://www.slideshare.net/kschwicki/mller-milch, 12. April 2009
91 Kommentare
Die Wahrheit über Müller Milch - Teil 1
Sollte man mal in Ruhe durchlesen und die Konsequenzen daraus ziehen! veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Seit Wochen kursiert ein Kettenbrief im Web, der im Stil der Sendung mit der Maus erklärt, warum Herr Müller von Müller Milch ein mieser Kerl ist, der Verbraucher abzockt und Arbeitsplätze vernichtet.
Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller:
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsenund die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, so ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller?
In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen (70.000.000) Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen (4.000.000) Euro bekommen hat. Ein Hartz IV Empfänger, von denen es dank Herrn Müller bald mehr gibt, bekommt im Monat 345 Euro.
Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller …

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht eine Narrenkappe aufgesetzt bekommen, geteert und gefedert durch ganz Deutschland gejagt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat (... stimmt genau, auch geschmacklich! Beinahe hätten wir selbst zur Müllermilich gegriffen, sind dabei aber freundlicherseits auf genau diesen Umstand aufmerksam gemacht worden, Anm, die Red.). Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen. Veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Milchmogul: Theo Müller übernimmt britischen Molkerei-Riesen Der Molkereiriese Müller baut sein Imperium aus. Das bayerische Unternehmen kauft den britischen Milchkonzern Robert Wiseman Dairies. Dieser hat in Großbritannien nach eigenen Angaben einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent.
Theo Müller, Alleingesellschafter der Unternehmensgruppe: Übernahme in Großbritannien
München - Der schwäbische Milchmogul Theo Müller übernimmt den britischen Molkereikonzern Robert Wiseman Dairies. Müllers Imperium biete insgesamt 340 Millionen Euro für den Rivalen, teilten beide Firmen am Montag mit. "Das ist ein strategisch wichtiger Schritt für die Unternehmensgruppe Theo Müller in Großbritannien", sagte Vorstandschef Heiner Kamps. Wiseman liefert den Angaben zufolge rund ein Drittel des britischen Frischmilchkonsums, beschäftigt rund 5000 Menschen und machte im vergangenen Jahr 900 Millionen Pfund Umsatz. Die Mehrheit an Wiseman hat Müller bereits sicher. Die Unternehmerfamilie hat ihren Anteil von 35 Prozent bereits den Schwaben versprochen. Weitere Manager und einzelne Investoren haben ihre Aktien ebenfalls bereits Müller zugesichert, so dass dessen Unternehmensgruppe bereits Zugriff auf 54 Prozent der Wiseman-Anteile hat. Zum Müller-Konzern gehören in Deutschland außer den Milchprodukt-Erzeugern Weihenstephan und Sachsenmilch auch die Fisch-Restaurantkette Nordsee und die Feinkostmarken Homann und Nadler. Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts treibt Müller die internationale Expansion voran. In der Öffentlichkeit geriet Müller wiederholt wegen seiner Geschäftspolitik gegenüber regionalen Milchbauern in die Kritik, die ihm Dumpingpreise und unfaire Lieferverträge vorwarfen. cte/Reuters

stern.de: Vom Kleinunternehmer zum Lenker eines internationalen Lebensmittelkonzerns: Theo Müller ("Müller-Milch") machte in vier Jahrzehnten aus einer überschaubaren Molkerei mit vier Beschäftigten eine weit verzweigte Firmengruppe mit etwa 20.000 Mitarbeitern, 4,9 Milliarden Euro Umsatz und Werken in mehreren europäischen Ländern und den USA. An diesem Donnerstag wird der ebenso umstrittene wie streitlustige Unternehmer 75 Jahre alt. Theobald Alfons Müller stammt aus dem Dorf Aretsried, das zur Gemeinde Fischach bei Augsburg gehört. Inzwischen lebt der Mann, der gern auch als "Milchbaron" bezeichnet wird, in der Schweiz; die Holding der Unternehmensgruppe Theo Müller residiert in Luxemburg. Dies ist Folge eines politischen Streits um die Erbschaftsteuer, der im Jahr 2003 tobte und bei dem Müller einer der Protagonisten war. Müller zog damals mit seiner Familie in die Nähe von Zürich und verteidigte dies auch öffentlich: Im Fall der Übertragung des Unternehmens an seine Kinder würde eine dreistellige Euro-Millionensumme an Steuern fällig, sagte er wenige Wochen, bevor der Möbelwagen anrollte. Dies würde die Existenz der Firma gefährden.
So entstand das Imperium:
Mit seinem Weggang aus Deutschland wolle er aber "auch den enormen Kollateralschaden thematisieren, den dieser Steuer-Irrsinn mit sich bringt", erklärte er damals dem "Spiegel". Dennoch kassierte Müller teilweise harsche Kritik für seinen Umzug in die Schweiz. 32 Jahre zuvor: 1971 übernimmt Müller den Familienbetrieb in Aretsried und lässt unternehmerisch bald die Grenzen von Bayerisch-Schwaben hinter sich. Er strebt nach einer überregionalen Vermarktung seiner Produkte, was in der Molkereibranche damals unüblich war. Flankiert wird die bundesweite Marketingkampagne in all den Jahren durch Fernsehspots - oft mit Prominenten wie Fußball-Weltmeister Gerd Müller oder Tennisstar Boris Becker. Fast jeder kennt seitdem den Werbeslogan "Alles Müller, ... oder was?". Heute gehören auch Marken wie Weihenstephan, die Fisch-Fastfood-Kette Nordsee, die Feinkostanbieter Nadler und Homann oder Sachsenmilch zur Müller-Gruppe.
Immer wieder Schlagzeilen
Doch Theo Müller und sein Unternehmen sorgten auch darüber hinaus für Schlagzeilen. Oft ging es dabei um juristische Auseinandersetzungen. So gab es Vorwürfe, das Unternehmen des CSU-Mitglieds habe für die Produktion zu viel Grundwasser entnommen und gegen das Baurecht verstoßen. Gegen Kritiker ging Müller vor, indem er Gerichtsverfahren mit hohem Streitwert androhte. Der Molkereichef war auch mehrfach das Ziel von Erpressungsversuchen. 1990 drohte ein Mann, Joghurts zu vergiften, wenn Müller nicht eine Millionensumme zahle. Der Erpresser wurde gefasst und zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Fünf Jahre später sollte Müller entführt werden - doch die Gauner scheiterten an der Gegenwehr des resoluten Unternehmers. Als ihn die bewaffneten Männer in einen Kastenwagen zerren wollten, riss er sich los. Der Haupttäter erschoss sich nach der gescheiterten Entführung, gegen mutmaßliche Komplizen gab es Prozesse.
Ein anderer steht im Mittelpunkt
Als Müller 1998 in einem Verfahren in Augsburg als Zeuge aussagte, blieb er gelassen. Nur zwei, drei Monate habe er gebraucht, um die Tat zu verarbeiten. "Das ist keine Sache, die mich weiter bewegt", gab er zu Protokoll. In den vergangenen Jahren stand bei der größten deutschen Privatmolkerei aber bereits ein anderer schillernder Unternehmer im Mittelpunkt. Der als "Brötchen-Millionär" bekanntgewordene frühere Back-Unternehmer Heiner Kamps wurde 2011 Chef des Konzerns, zuvor hatte Theo Müller die Mehrheit bei der von Kamps gegründeten Gruppe HK Food übernommen. Vor kurzem ist Kamps bei Müller wieder ausgestiegen und hat die Führung an den bisherigen Chef der Müller-Tochter in Großbritannien, Ronald Kers, übergeben. kg/dpa

Überforderung in der Milchwirtschaft: Das Leiden der "Turbokühe"
Glückliche Kühe, saftige Wiesen - so wirbt die Milchwirtschaft gern für ihre Produkte. Doch die Realität sieht anders aus. Viele Tiere sind laut Recherchen von Report Mainz krank. Grund: Hochgezüchtete "Turbokühe" müssen immer mehr Milch liefern
, von Monika Anthes und Edgar Verheyen, SWR, Tagesschau.de, 20.07.2015
Tierärzte beklagen ein Grundproblem in Deutschlands Kuhbeständen: Die Tiere würden heute im Schnitt nicht mehr älter als fünfeinhalb Jahre. Sie hätten gerade noch zwei Geburten. Tatsächlich geht jedes Jahr rund ein Viertel des gesamten deutschen Kuhbestands in den Schlachthof, vor allem weil die Tiere erschöpft, krank und nicht mehr leistungsfähig sind. Der Hauptgrund ist, das Kühe immer höhere Mengen Milch liefern sollen. Deshalb wurden sie während der vergangenen Jahrzehnte züchterisch verändert und so mit Kraftfutter versorgt, das sie ein Vielfaches an Milch produzieren. Das Ergebnis sind "Turbokühe". Die Jahresmilchmenge verdoppelte sich zwar seit 1960 - gleichzeitig stellen Tierärzte aber immer mehr Erkrankungen bei den Tieren fest. Kritische Tierärzte sprechen von "Qualzucht": Den Tieren würden Leistungen abverlangt, die sie auf Dauer nicht erbringen könnten. "Report Mainz" recherchierte bundesweit. Die Ergebnisse können Sie heute Abend um 21.50 im Ersten sehen.

Glyphosat: Unkrautvernichter in Muttermilch-Proben gefunden, FOCUS Online, 27.06.2015
In 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdecktcolourbox.deIn 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdeckt Stillen gilt als besonders gesund fürs Kind. Muttermilch-Proben aus 16 Bundesländern haben Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat aufgewiesen. Ob der Wirkstoff die Gesundheit gefährdet, ist umstritten. Aber eine WHO-Agentur hält ihn für "wahrscheinlich krebserregend". Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lassen. Dabei wurden Glyphosat-Mengen zwischen 0,210 und 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch gemessen - für Trinkwasser sind den Angaben zufolge 0,1 Nanogramm zulässig. Ein Nanogramm ist ein milliardstel Gramm.
"Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen"
Umstritten ist, ob das in Landwirtschaft und Gartenbau eingesetzte Glyphosat die Gesundheit schädigt. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff im März als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Die Grünen forderten Konsequenzen. "Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen, bis die Frage der krebsauslösenden Wirkung geklärt ist", sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn. Der Grünen-Obmann im Bundestags-Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Harald Ebner, sagte: "Jetzt muss wirklich Schluss sein mit der Glyphosat-Verharmlosung." Die Regierung müsse die Belastung "dringend untersuchen und entsprechende Schutzmaßnahmen für Schwangere, Stillende und Säuglinge auf den Weg bringen". Irene Witte, Professorin am Institut für Toxikologie der Universität Oldenburg, nannte die Werte "untragbar". "Ich hätte nicht mit solch hohen Rückstandswerten in der Muttermilch gerechnet, da Glyphosat stark wasser- und nicht fettlöslich ist." Der Deutschen Presse-Agentur sagte die Wissenschaftlerin, aus 16 Proben könne man keine endgültigen Schlüsse ziehen, aber sie seien ein erster Hinweis. Sie forderte, die Untersuchungen dringend auf mehr Frauen auszuweiten und dabei auch deren Ernährungsgewohnheiten zu betrachten. Seit 1974 zur Unkrautbekämpfung eingesetzt: Glyphosat kommt nach Angaben des Agrarministeriums seit 1974 vor allem bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz. Getreide und Raps werden demnach aber zum Teil auch noch vor der Ernte damit behandelt. Umstritten ist, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht in einem Bericht von Dezember 2013 keine Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff dagegen im März dieses Jahres als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Witte sagte der dpa, wenn Glyphosat wirklich krebserregend sei, dann müsse man jede Belastung als bedeutsam betrachten. "Hier gelten dann auch keinerlei Grenzwerte mehr. Jedes Molekül könnte schon Krebs erzeugen." Eine hohe Konzentration vergrößere aber natürlich noch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. EU sieht keinen Anlass die "vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Das Thema ist auch aktuell, weil die Genehmigung für Glyphosat in der Europäischen Union Ende des Jahres ausläuft und der Wirkstoff für eine Verlängerung neu geprüft wird. Deutschland hat dabei als zuständiger Berichterstatter eine herausgehobene Position - und auf Grundlage des BVL-Berichts zunächst keine Bedenken angemeldet. Ein Ministeriumssprecher teilte auf Anfrage mit, der Bericht sei "nach intensiver und sorgfältiger fachlicher Prüfung aktueller Erkenntnisse erstellt" worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sehe derzeit "keinen Anlass, seine vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Die IARC-Daten lägen noch nicht vollständig vor. Sobald dies der Fall sei, "werden diese eingehend geprüft und in die Gesamtbewertung des Wirkstoffs auf EU-Ebene einfließen".

Umweltschützer kritisieren Milchviehhalter
Antibiotika im Kuhstall - ein Risiko für Menschen
, Tagesschau.de, 11.01.2016
Vor Kälbergeburten erhalten viele Milchkühe Antibiotika - darunter auch Reserveantibiotika, die für Menschen besonders wichtig sind. Eine Gefahr: Der Einsatz kann zu Resistenzen führen. Beim Menschen wirken die Antibiotika dann nicht mehr, http://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Maulkorb zu Antibiotika in Tierzucht, 24.08.2015
Tiermast: "Desaster" bei Antibiotika-Datenbank, 28.04.2015
Kampf den resistenten Keimen, 13052015

Netzreaktionen auf die #Schweinefleischpflicht
Schleswig-Holstein
Schweinebraten - für die CDU ein Muss
, Tagessschau.de, 02.03.2016
Schweinefleisch darf nicht vom Speiseplan in öffentlichen Einrichtungen verschwinden. Dafür macht sich die CDU in Schleswig-Holstein stark. Darauf aus religiösen Gründen zu verzichten, wäre falsch verstandene Toleranz. Wie die User im Netz reagierten, berichtet Vera Vester, https://www.tagesschau.de/inland/schweinefleisch-101.html .

Resistent gegen Antibiotika
In China entdeckt: Gefährlicher Killer-Keim jetzt auch in Deutschland festgestellt
, FOCUS Online, 10.01.2015
Resistent gegen Antibiotika: In China entdeckt: Antibiotikaresistente Keime sind der Schrecken der heutigen Zeit. Nun wurde ein neues solches Resistenz-Gen in Deutschland festgestellt: MCR-1. Erst Ende 2015 war es in China entdeckt worden. Forscher befürchten, es ..., http://www.focus.de/gesundheit/news/resistent-gegen-antibiotika-in-china-entdeckt-gefaehrlicher-killer-keim-jetzt-auch-in-deutschland-festgestellt_id_5197665.html

Zucker, Erfrischungstränke

Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes: Süßer Tod: Hunderttausende sterben durch zuckerhaltige Getränke, FOCUS Online, 02.07.2015
Limo, Eistee und Energy-Drinks - gerade in der Sommerzeit darf es auch mal ein süßes Getränk sein. Doch aufgepasst: Die Flüssigkeiten sind gefährlich. Eine neue Studie zeigt, wo am meisten Menschen wegen zuckerhaltiger Getränke sterben.
Rund 184.000 Tote starben bis 2010 weltweit am Konsum zuckerhaltiger Getränke.
Mexiko hat die höchste Todesrate.
Jüngere Personen sterben häufiger als Ältere.
Nicht nur Deutsche, sondern Menschen auf der ganzen Welt lieben sie: zuckerhaltige Getränke. Dass sie dick machen und gesundheitsschädlich sind, ist allgemein bekannt. Welche Nation, Altersgruppe und welches Geschlecht sogar am übermäßigen Konsum sterben, fanden amerikanische Forscher in einer neuen Studie, die im wissenschaftlichen Journal "Circulation" erschien, heraus. 184.000 Menschen starben an den Folgen zuckerhaltiger Getränke
Aus dem Datenmaterial erstellten die Forscher den ersten weltweiten Bericht zu den gefährlichen Folgen zuckerhaltiger Getränke. Sie fanden heraus, dass weltweit bis zum Jahr 2010 rund 184.000 Menschen aufgrund gesüßter Getränke starben. Die Zuckerflüssigkeit ist verantwortlich dafür, dass ungefähr 133.000 an Diabetes, 45.000 an Herzkrankheiten und 6450 an Krebs starben. Länder mit mittlerem Einkommen haben die meisten Toten
70,9 Prozent der Toten stammen aus Ländern mit mittlerem Einkommen (1005 bis 12.275 US-Dollar Bruttonationaleinkommen), 24,1 Prozent mit hohem (12276 US-Dollar) und nur fünf Prozent mit niedrigem (bis 1005 US-Dollar). Die Kategorisierung der Länder nimmt die Weltbank vor.
Japan ist der Gewinner, Mexiko der Verlierer
Die gesundheitsschädlichen Folgen zuckerhaltiger Getränke variierten enorm zwischen einzelnen Ländern. Während in Japan weniger als ein Prozent der Toten älter als 65 Jahre auf den Konsum von Süßgetränken zurückzuführen sind, sind es in Mexiko mehr als 30 Prozent der unter 45-Jährigen. In allen Ländern litten vorwiegend Jüngere an Krankheiten, die durch übermäßigen Konsum von Zuckergetränken entstehen.
Eine hohe Anzahl verschiedener Studien als Basis
Die Wissenschaftler schätzten zuerst, wer wieviel der süßen Getränke konsumiert. 62 Studien zu Ernährungsgewohnheiten, die insgesamt 611.971 Teilnehmer umfassten und zwischen 1980 und 2010 in 51 Ländern stattfanden, dienten als Basis. Die gesundheitsschädlichen Folgen der zuckerhaltigen Getränke erhoben die Forscher aus vielen weiteren wissenschaftlichen Studien. Die krankheits-spezifischen Todesursachen entnahmen sie der Studie "Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors 2010".
Reine Fruchtsäfte aus Untersuchung ausgeschlossen
Die Forscher definierten gesüßte Sodas, Fruchtsäfte, Sport- und Enery-Drinks, gesüßte Eistees oder hausgemachte Getränke mit Zucker, als zuckerhaltige Getränke. Sie alle beinhalteten mindestens 50 Kalorien pro 227 Gramm. Die Wissenschaftler schlossen Säfte mit 100 Prozent Fruchtanteil aus ihrer Untersuchung aus.
"Zehntausenden das Leben retten"
"Viele Länder der Welt besitzen signifikant hohe Todeszahlen wegen übermäßigen Konsums zuckerhaltiger Getränke. Es sollte ein weltweites Anliegen sein, weniger dieser Getränke auf unserem Speiseplan zu setzen oder sie gar ganz davon zu streichen", sagt Dariush Mozaffarian, der leitende Autor der Studie und Dekan der Friedman School of Nutrition Science & Policy der Tufts Universität in Boston. "Es gibt nichts Positives an den süßen Getränken. Die Einschränkung des Konsums würde jährlich Zehntausenden das Leben retten."

Gesundheitlicher Irrsinn
24.000 Menschen sterben jährlich an Diabetes: Wie uns Zucker süchtig und krank macht
, FOCUS Online, 12.10.2016
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/gesundheitlicher-irrsinn-24-000-menschen-sterben-an-diabetes-wie-uns-zucker-suechtig-und-krank-macht_id_6061499.html

Süßstoffe, Frucht und Bio : Vorurteile im Check: Das müssen Sie über Zucker wissen, FOCUS Online, 12.10.2016
Kuchen, Eis, Sahne, Schokolade - was wäre das Leben ohne Zucker. Doch er soll nicht nur dick machen, sondern auch süchtig und krank. Wie gefährlich ist Zucker wirklich und hinter welchen Begriffen versteckt sich was?
War Zucker früher ein Luxuslebensmittel, konsumiert jeder Deutsche heute im Jahr mehr als 30 Kilogramm des Süßmachers. Eine medizinische Weisheit lautet: Die Dosis macht das Gift. Das gilt auch für Zucker. In Maßen schadet er nicht, in Mengen macht er aber krank.
Das Problem: Zucker versteckt sich in etlichen Lebensmitteln, etwa in Fertigprodukten, süßem Brotaufstrich oder Ketchup. Auch wenn man es den Produkten auf den ersten Blick nicht ansieht, bestehen sie oftmals zum größten Teil aus Zucker. Gesundheitlich gesehen ist das Irrsinn, denn eigentlich braucht der Körper Zucker als Nährstoff überhaupt nicht.
Lesen Sie hier, was Sie über Zucker unbedingt wissen sollten, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/tid-28010/gefaehrliches-essen-die-ganze-wahrheit-ueber-zucker_aid_854394.html.

Olivenöl: Lampentran statt "extra vergine"
Olivenöl: Acht Tipps, wie Sie an gutes Öl kommen
, Spiegel Online, 29.06.2016
Der Olivenöl-Markt ist inzwischen derart schmierig, dass man als Verbraucher verzweifeln muss. Wie bekommt man trotz all der Panscherei an vernünftiges Öl? Indem man die richtigen Fragen stellt. Von Tom König mehr... [ Forum ], http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/olivenoel-acht-tipps-wie-sie-an-gutes-oel-kommen-kolumne-a-1098663.html

Satire - Vorurteil: ist Gentechnik schädlich und gefährlich? Hier klicken. Auch radioaktive Strahlung kann für Gen-Manipulationen sehr hilfreich sein. Besonders in der Gegend von Tschernobyl konnte die Tierwelt so um einige interessante Arten bereichert werden. Kommt nun die Fast-Food-Revolution?
Kartoffeln machen den Unterschied: Darum sind Pommes bald deutlich gesünder, FOCUS Online, 06.12.2015
Dass Pommes nicht nur leckere Dickmacher sind, sondern auch potenziell Krebs verursachen können, ist seit Längerem bekannt.
Doch nun gibt es Hoffnung auf eine gesündere Variante, wie Forscher herausgefunden haben.

Nitrat-Bericht der Regierung
Dem Grundwasser geht es dreckig
, tagesschau.de, 03.01.2017
Gülle wird in Deutschland immer noch als Dünger auf Feldern versprüht und belastet - wie auch Kunstdünger - laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt ändern. Von K. Brand. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-111.html
Mehr zu diesem Thema:
EU verklagt Deutschland wegen hoher Nitrat-Belastung, 07.11.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Nitrat-Bericht der Bundesregierung, K. Brand, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-38069.html

font color="red" style="font-size:12pt">Damit Sie nicht krank werden
Das sollten Sie mit Ihrem Geschirrspüler nach dem Urlaub unbedingt machen
, FOCUS Online, 13.08.2016
Sie sind gerade aus dem Urlaub zurück? Dann sollten Sie eines unbedingt beachten: In Ihrer Spülmaschine können jetzt gefährliche Keime lauern, wenn sie länger nicht benutzt wurde. Mit dieser simplen Maßnahme verhindern Sie, dass Sie krank werden, .http://www.focus.de/gesundheit/videos/damit-sie-nicht-krank-werden-das-sollten-sie-mit-ihrem-geschirrspueler-einmal-im-monat-unbedingt-machen_id_5818704.html

Weltweit dickster Mann möchte nun endlich abnehmen, http://www.paradisi.de/Schlagwoerter/Fitness_und_Sport/S/Schwergewichtler/
Der Engländer Keith Martin hat seine Wohnung seit über 10 Jahren nicht mehr verlassen. Der 42-Jährige gilt als der dickste Mann der Welt und mit einem Gewicht von 370 Kilogramm verbringt Tag für Tag in seinem Bett und wird von sieben Pflegern betreut. Als Martin von seinem Weltrekord erfuhr, spielte er mit dem Gedanken an Selbstmord und beschloss nun, endlich was gegen seine Fettleibigkeit zu unternehmen - der Schwergewichtler ist seit kurzem dabei, abzunehmen. Seine Ernährung musste der 42-Jährige dabei natürlich umstellen; langsam gewöhnt er sich an kleinere Mahlzeiten und so nimmt er anstelle von 20.000 Kalorien nur noch 1.500 täglich zu sich. Seine Diät hat bereits erste Erfolge gezeigt und so beträgt sein Bauchumfang bereits 10 Zentimeter weniger.

Mason 45 Kilogramm überschüssige Haut: Dickster Mann der Welt hat extrem abgenommen
Paul Mason galt einst als "Dickster Mann der Welt" und wog 445 Kilogramm. Allerdings konnte er nach einem Magenbypass ganze 293 Kilogramm abnehmen. Nun hängen ihm aber knapp 45 Kilogramm überschüssige Haut herunter, die er mittels Operation loswerden möchte, http://www.shortnews.de/id/1153564/45-kilogramm-ueberschuessige-haut-dickster-mann-der-welt-hat-extrem-abgenommen?utm_source=rss&utm_medium=entertainment&utm_campaign=150429

Über 400 Kilogramm: Dickster Mann Großbritanniens mit 33 Jahren verstorben, http://www.shortnews.de/id/1160855/ueber-400-kilogramm-dickster-mann-grossbritanniens-mit-33-jahren-verstorben?utm_source=rss&utm_medium=brennpunkte&utm_campaign=150622
Carl Thompson galt mit seinen 412 Kilogramm als der dickste Mann in Großbritannien und ist nun im Alter voPestizid-Rückstände gefunn nur 33 Jahren gestorben. Ärzte hatten ihn gewarnt und einen baldigen Tod prophezeit, wenn er nicht mindestens 280 Kilogramm abnehme. Die Notärzte fanden Thompson tot in seiner Wohnung und mussten einen Kran bestellen, um die Leiche über den Balkon aus dem Haus zu bekommen.

Figurfalle Glutamat
Wieso Sie beim Abnehmen auf Geschmacksverstärker achten sollten
, FOCUS Online, 26.06.2018
Wer abnehmen will, zählt Kalorien, verzichtet auf fetthaltige Speisen oder Kohlenhydrate. Diät-Methoden gibt es viele. Aber haben Sie beim Abnehmen schon mal darauf geachtet, in welchen Speisen sich Glutamat verbirgt? Warum das wichtig ist.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/figurfalle-glutamat-wieso-sie-beim-abnehmen-auf-geschmacksverstaerker-achten-sollten_id_9157917.html

Das passiert mit deinem Körper, wenn du aufhörst, Alkohol zu trinken, Huffingtonpost, 10.04.2016
Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, habe ich viel über die zerstörerischen Auswirkungen, die Alkohol auf den menschlichen Körper hat, gelernt. Trinkt man über einen langen Zeitraum regelmäßig viel Alkohol, kann das über 60 verschiedene Krankheiten hervorrufen, inklusive verschiedener Krebsformen.
Aber auch wenn man nur ab und zu Alkohol konsumiert, kann sich das auf die Gesundheit auswirken. Kaum, dass ich begonnen hatte, auf Alkohol zu verzichten, fühlte ich mich gesünder und glücklicher als in all den Jahren zuvor. Ich fühlte mich einfach sehr viel wohler.
Wenn auch du darüber nachdenkst, auf Alkohol zu verzichten, dann sind das hier einige der Veränderungen, die du bemerken wirst, sobald du deinen letzten Drink gehabt hast.
Man schläft besser.
Nach Angaben des Schlafforschers David Cunnington, ist es ganz egal, ob man nur ein Glas Wein konsumiert oder den ganzen Abend getrunken hat: Alkohol wirkt sich negativ auf den Schlafrhythmus aus. Zwar schläft man, der Körper aber findet keine Ruhe.
Er legt Überstunden ein, um die Toxine, die man zu sich genommen hat, wieder loszuwerden. Ganz gleich wie viele Stunden man schläft, am nächsten Morgen und auch noch einige Tage danach fühlt man sich müde und schlapp, da der Körper die verlorene Ruhe wieder aufholen muss.
Es besteht ein geringeres Krebsrisiko.
Der Alkoholkonsum ist eines der größten Krebsrisiken. Der Cancer Council Australia gibt an, dass Alkohol eine signifikante Rolle bei Krebserkrankungen spielt. Das gilt vor allem für Brust-, Leber-, Darm-, Rachen-, Kehlkopf-, Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs.
Außerdem verringert sich mit dem Verzicht auf Alkohol das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden oder an Diabetes zu erkranken. Auch erhöht sich die Lebenserwartung.
Gewichtsverlust.
Zwar ist es wichtig für die Gesundheit und die Fitness, regelmäßig Sport zu treiben, die Ernährung ist es aber, die bei der Frage des Gewichts die größte Rolle spielt. Alkohol ist voll von leeren Kalorien, die man einfach nicht braucht.
Alkohol ist "reich an Kilojoules, nährstoffarm und kann zu Gewichtszunahme führen". Die Kohlenhydrate und Zucker im Alkohol lassen den Insulinspiegel steigen und führen dazu, dass die Kalorien als Fett gespeichert werden, das der Körper nicht sofort braucht.
Und seien wir mal ehrlich: Sind die Nächte, die wir in Clubs und Bars verbringen nicht erst mit einem Döner für den Heimweg oder einem Frühstück in einer bekannten Fast-Food-Kette wirklich komplett? Alkohol wirkt sich auf viele verschiedene Weisen auf das Gewicht aus.
Die Leber wird es dir danken.
Die Leber erfüllt eine Vielzahl von Körperfunktionen, dazu gehört auch, den Verdauungsprozess zu unterstützen, Glykogen in Energie aufzuspalten und den Körper zu reinigen. Wenn sich Alkohol im Körper befindet, dann unterbricht die Leber all diese Aufgaben, bis sie sich mit dem Ethanol im Kreislauf befasst hat.
Die Leber produziert außerdem eine toxische Substanz mit dem Namen Acetaldehyd, wenn sie Alkohol verarbeitet. Diese Substanz zerstört Leberzellen. Die Leber ist viel zu wichtig für die Gesundheit im Allgemeinen, als dass man sie mit Alkohol strafen sollte. Wenn man merkt, dass einem die Leber Probleme bereitet, ist es meistens schon zu spät.
Deine Haut wird strahlen.
Alkohol ist harntreibend und das verursacht zwei große Probleme für den Körper. Erstens wirkt er dehydrierend und zweitens verhindert er die Produktion des antidiuretischen Hormons, damit wird verhindert, dass der Körper rehydriert.
Dehydrierung verursacht eine ganze Reihe von Problemen, aber der Haut sieht man diese am stärksten an. Nach Angaben der Organisation Drinkwise Australia sindschlechte Haut und Falten auf Dehydrierung zurückzuführen. Eine sichere Folge eines zu hohen Alkoholkonsums.
Geschwollene Kapillaren sind der Grund für gerötete Wangen und eine gerötete Nase, die Haut wirkt ausgetrocknet. Die Haut aber ist ein unglaubliches Organ, schon wenige Tage, nachdem man begonnen hat, auf Alkohol zu verzichten, wird eine deutliche Verbesserung sichtbar.
Dies sind nur einige der vielen positiven Auswirkungen, die ein Verzicht auf Alkohol mit sich bringt. Das Schöne an der Nüchternheit sind Menschen, die ihre schlechten Angewohnheiten durch einen gesünderen Lebenswandel ersetzen: eine bessere Ernährung und mehr Sport.
Die indirekten positiven Auswirkungen des Alkoholverzichts sind mindestens genauso wichtig, wie die direkten Auswirkungen, und diese werden in ungeheurem Maße Einfluss auf deinen Geist, deinen Körper und den Rest deines Lebens nehmen.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Huffington Post Australia und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt, http://www.huffingtonpost.de/2016/04/10/alkohol-trinken_n_9654008.html?1460294272 .

"Freibluterinnen" auf dem Vormarsch
Ohne Binden, Tampon & Co.: "Freie Menstruation" ist der neue Trend
, FOCUS Online, 24.10.2017
"Freibluterinnen" auf dem Vormarsch: Ohne Binden, Tampon & Co.:"Freie Menstruation" ist der neue Trend. Während viele Frauen ihren Vorrat an Tampons und Binden regelmäßig aufstocken, lassen andere es ganz bleiben und verzichten auf jegliche weibliche Hygieneartikel. "Freie Menstruation" nennt sich dieser Trend.
http://www.netmoms.de/nachrichten/ohne-binden-tampon-und-co-freie-menstruation-ist-der-neue-trend/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+freie+Menstruation+Trend

Von Kopf bis Fuß: Vorsicht! Wenn Sie zu viel Alkohol trinken, könnte das mit Ihrem Körper passieren, FOCUS Online, 06.12.2015
Alkohol schädigt die Gesundheit - das weiß jeder. Aber welche sichtbaren Auswirkungen er auf den Körper hat ist weniger bekannt. Diese alarmierenden Anzeichen verraten Ihnen, ob Sie dringend eine Pause mit dem Trinken einlegen sollten.
"Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren." - An diesem bekannten Satz kann man erkennen, dass Alkohol aus unserer Gesellschaft fast nicht mehr wegzudenken ist. Zu Geburtstagen und Feiertagen wird oft mit einem Glas Sekt angestoßen und zum Essen gönnt man sich gerne mal einen Wein. In Maßen genossen spricht im Allgemeinen auch nichts dagegen. Jedoch ist Alkohol ein starkes Nervengift und greift den Körper an. Dies kann sichtbare Spuren hinterlassen.
Wer zu viel trinkt raubt seinem Körper Vitamine und Nährstoffe. Dies sorgt unter anderem für trockene und spröde Nägel sowie Haare. Auch Haarausfall ist eine mögliche Folge. Alkohol erweitert die Blutgefäße. Dies kann es zu spinnwebenartigen roten Besenreisern im Gesicht führen. Weiter kann er das Gesicht teigig und aufgedunsen aussehen lassen. Regelmäßiger und erhöhter Alkoholkonsum führt in vielen Fällen zu Bluthochdruck und kann bei Männern zu Erektionsproblemen führen, die auch bei sexuellen Verlangen auftreten. Eine weitere mögliche Folge von zu häufigen Alkoholkonsum ist Übergewicht, da Alkohol sehr kalorienhaltig ist und zusätzlich den Appetit anregt. Spätestens dann, wenn die Hände leicht zu zittern beginnen, ist der Alkoholkonsum übermäßig fortgeschritten und kann schnell zu weiteren ernsthaften körperlichen Beeinträchtigungen führen, wenn nicht sogar lebensbedrohlich werden, http://www.focus.de/gesundheit/videos/von-kopf-bis-fuss-vorsicht-wenn-sie-zu-viel-alkohol-trinken-koennte-das-mit-ihrem-koerper-passieren_id_5133270.html

Krebsgefahr im Supermarktregal: Vor diesem Essen warnen Experten, CHIP, 06.05.2016
Wenn Pflanzenöl im Essen verarbeitet wird, entstehen gefährliche Stoffe. Das passiert, wenn Palmöl sehr hoch erhitzt wird - wie es zum Beispiel gelegentlich beim Backen der Fall ist. Die Gesundheitsorganisation Efsa stuft solche Fettsäure-Ester als krebserregend und erbgutschädigend ein, http://www.focus.de/gesundheit/pflanzenoel-margarine-kuchen-krebsgefahr-im-supermarktregal-vor-diesem-essen-warnen-experten_id_5500020.html?utm_source=chip&utm_medium=referral&utm_campaign=unser%20netzwerk&utm_content=home .

Erhöhtes Krebsrisiko
Wer Vitamintabletten schluckt, stirbt früher
, FOCUS Online, 08.12.2015
Eine Extraportion Vitamine soll nicht nur das Immunsystem ankurbeln und Infekte verhindern, sondern auch vor Krebs schützen. Ein fataler Irrtum. Studien belegen, dass künstliche Vitamine schaden statt nützen - und das Krebsrisiko erhöhen, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/vorbeugung/tid-28581/krebsrisiko-steigt-wer-vitamintabletten-schluckt-stirbt-frueher_aid_880009.html

Vitamine versprochen, Fett und Zucker bekommen, Spiegel Online, 05.04.2016
Was Vitamine enthält, gilt als gesund, deshalb werben viele Hersteller damit. Doch laut einer Foodwatch-Studie ist das oftmals eine Täuschung. Die meisten Produkte sind zu süß, zu salzig oder zu fettig. Von Ann-Kathrin Terfurth mehr... [ Forum ], http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/foodwatch-vitamine-versprochen-fett-und-zucker-bekommen-a-1085413.html

Vitamin D im Check: Die Schattenseite des Sonnenvitamins: "Ökotest" rät von diesen Vitamin D-Präparaten ab, STERN.de, 23.11.2018
Vitamin D ist im Trend, birgt aber auch Risiken. "Ökotest" hat 21 Präparate unter die Lupe genommen - und rät von einem Großteil ab.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/vitamin-d-bei--oekotest---die-schattenseite-des-sonnenvitamins-8457820.html

Überflüssige Vitamintabletten: Täglich eine Pille? Diese Vitamine brauchen Sie gar nicht, 12.12.2015, 10:44 · von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk
Über- oder unterversorgt? Die Wahrheit über Nährstoffe
Die Werbung gaukelt uns vor, dass ohne die regelmäßige Einnahme von Vitamintabletten das Immunsystem schwächelt, Erkältung, Demenz und sogar Krebs drohen. Stimmt jedoch gar nicht. Auf bestimmte Vitamine kann der Körper sogar für Monate verzichten.
Die Vitamin-A-Speicher im Körper reichen oft für Monate.
Mit Vitamin D dürfte nach dem sonnenreichen Sommer vermutlich jeder bis zum Frühjahr versorgt sein.
Sogar Vitamin C legt der Körper auf Vorrat an.
Rund jeder dritte Deutsche schluckt Vitamine in Form von Tabletten, Pulver und Trinkampullen zur Gesundheitsvorsorge. Viele greifen sogar täglich zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Das zeigt eine Untersuchung der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung). Beliebt sind vor allem Multivitaminprodukte, weil diese so praktisch alle wichtigen Vitamine auf einmal bieten.
Körper legt Vitamin-Vorrat an
Doch was die wenigsten wissen: Viele dieser Vitamine könnten sie sich sparen. Denn der Körper braucht sie überhaupt nicht täglich, sondern speichert sie in Organen und Gewebe. Bei Bedarf greift er auf diese Vorräte zurück. Doch welche Vitamine braucht der Mensch eher täglich und welche nicht?
Als Faustregel gilt: Fettlösliche Vitamine kann der Körper speichern, wasserlösliche bis auf wenige Ausnahmen jedoch nicht.
Fettlösliche Vitamine, die der Organismus abspeichert und die deshalb nicht täglich eingenommen werden müssen, sind:
Vitamin A - Der für gutes Sehen, Haut und Schleimhaut wichtige Vitalstoff ist in vielen Gemüsen enthalten und wird in der Leber gespeichert. Sind die Speicher voll, reicht der Vorrat bis zu vier Monate. Vitamin-A-Mangel ist in Deutschland selten. Allerdings ist eine Überdosierung von Vitamin A (Retinol) riskant.
Vitamin D - Die Werbung gaukelt uns vor, dass dieses "Sonnenvitamin", das Immunsystem und Knochen stärkt, vor allem im Winter eingenommen werden muss. Tatsache ist jedoch, dass der Körper das Vitamin unter Einfluss von UV-Licht selbst bildet. Nicht verbrauchtes speichert er in Leber und Fettgewebe ab und zehrt davon in der sonnenarmen Zeit. Mit Sicherheit haben die meisten im vergangenen, sonnenreichen Sommer ihre Vitamin-D-Speicher gut gefüllt und reichen damit bis zum nächsten Frühjahr.
Vitamin E - gilt als Antioxidans und soll vor Herzkreislaufkrankheiten und Demenz schützen sowie die Abwehrkraft stärken. Mit Fleisch, Fisch, Pflanzenöl, Eiern und Gemüse nehmen die Deutschen meist ausreichend Vitamin E über die Nahrung auf. Nicht verbrauchtes Vitamin E speichert der Körper in Leber, Fettgewebe, Muskeln und Gehirn ab - und zwar bis zu 1000 Milligramm. Bei einem Tagesbedarf von gut zehn Milligramm kann der Organismus also bis zu 100 Tage damit auskommen.
Vitamin K - ist wichtig für starke Knochen und die Blutgerinnung. Auch im Zusammenhang mit diesem Vitalstoff besteht in Deutschland kein Mangel. Vitamin K (vor allem aus Gemüse, Salat, Öl, Geflügel) kann der Körper in großen Mengen in der Leber speichern. Zusätzliche, tägliche Einnahme ist deshalb meist nicht nötig.
Für alle, die Medikamente einnehmen, um die Blutgerinnung zu hemmen, ist Vitamin K sogar gefährlich: Es mindert die Wirkung der Tabletten.
Nur wasserlösliche Vitamine sind täglich nötig - doch auch da gibt es Ausnahmen
Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen kann der Körper wasserlösliche nicht speichern. Überschüssige Vitalstoffe scheidet der Körper über den Urin wieder aus. Doch auch dabei gibt es ein paar Ausnahmen:
Vitamin C - während der Organismus von Tieren Vitamin C selbst herstellen kann, ging dem Menschen diese Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren. Er muss es täglich zuführen, sonst schwächelt die Immunabwehr, so die allgemeine Überzeugung. Stimmt nicht ganz.
Erstens speichert der Körper Vitamin C in Nebenniere und Milz ab, und zwar bis zu 4000 Milligramm. Zweitens können rote Blutkörperchen den Vitalstoff sozusagen recyclen, also nach Benutzung wieder restaurieren. Das funktioniert jedoch nicht endlos, sondern nur rund 14 Tage. Erst danach ist Nachschub nötig.
Vitamin B12 - das für die Blutbildung wichtige Vitamin ist zwar wasserlöslich, der Körper kann es jedoch trotzdem speichern. In Leber und Muskeln legt er große Mengen Vitamin B12 (aus Käse und Fisch) auf Vorrat an. Dieser Vorrat kann bis zu einem Jahr reichen. Vitamin-B12-Mangel ist dementsprechend äußerst selten.
Achtung: Vitamin B12 bitte nicht mit Vitamin B9, also Folsäure verwechseln. Folsäure ist unverzichtbar für Frauen mit Kinderwunsch. Vor und während der Schwangerschaft kann Folsäure die Entstehung von Neuralrohrdefekten (etwa Spina bifida - offener Rücken) des Embryos verhindern.

Teuer und sinnlos
Orthomol, Tetesept, Doppelherz: Diese Mittel für die Abwehrkrä,fte sind nutzlos
, PCWelt.de, 29.10.2016
Zum Schutz vor einer Erkältung greifen viele zu Präparaten, die das Immunsystem stärken. Öko-Test hat 16 beliebte Mittel untersucht und fällt ein vernichtendes Urteil: Für gesunde Menschen haben sie überhaupt keinen...,
http://www.focus.de/gesundheit/videos/teuer-und-sinnlos-orthomol-tetesept-doppelherz-diese-mittel-fuer-die-abwehrkraefte-sind-nutzlos_id_6131112.html

Gesundheitsgefahr: UV-Index in der Wetter-App: Warum diese unscheinbare Zahl viel wichtiger ist als Sie denken, STERN.de, 22.07.2018
Wetter-Apps sind praktisch: Sie zeigen an, wenn Regen droht und warnen vor Hitze. Die wichtigste und nützlichste Funktion der Apps kennen viele aber nicht: Es ist der UV-Index. Wir erklären, was es damit auf sich hat.
https://www.stern.de/gesundheit/haut/uv-index-in-der-wetter-app---diese-unscheinbare-zahl-ist-viel-wichtiger-als-sie-denken-8176814.html

Spielzeug "made in China" | Bildquelle: picture alliance / dpaAUDIO RAPEX-Report 2015: EU warnt vor gefährlichen Produkten
Gesundheitsschädliche Produkte in der EU
Gift im Teddybär
, Tagesschau.de, 25.04.2016
Krebserregende Chemikalien in Kleidung oder Spielzeug: 2015 hat die EU mehr als 2000 gefährliche Produkte vom Markt genommen. Kinderspielzeug war am häufigsten betroffen. Fast zwei Drittel der beanstandeten Produkte stammen aus China. https://www.tagesschau.de/ausland/verbraucherschutz-101.html

Europaparlament: Medizinprodukte sollen sicherer werden
Sicherheit von Medizinprodukten, tagesschau.de, 05.04.2017
Kontrolle ist gut, mehr Kontrolle besser
Erst waren Brustimplantate undicht, dann haben HIV-Tests nicht funktioniert: Immer wieder sorgen mangelhafte Medizinprodukte für Schlagzeilen. In Zukunft sollen sie sicherer werden - dafür hat die EU einen ausgeklügelten Plan. Von Karin Bensch. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/medizinprodukte-103.html

Klima-Risiko-Index 2017 vorgestellt
Extremwetter trifft vor allem arme Länder
, Tagesschau.de, 08.11.2016
Überschwemmungen, Erdrutsche, Hitzewellen und andere Wetterextreme verwüsten vor allem Entwicklungsländer. Die Schäden sind enorm. Das zeigt auch der aktuelle Globale Klima-Risiko-Index. Doch: Auch Industrieländer bleiben nicht verschont, https://www.tagesschau.de/ausland/klima-199.html

Vom Lippenstift bis zur Tiefkühlpizza
Experten warnen: Dieses alltägliche Lebensmittel ist Gift für unsere Gesundheit
, FOCUS Online, 21.10.2015
Gefäßverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall: Mediziner und Verbraucherschützer warnen vor Palmöl. Dennoch ist es in zahllosen Produkten zu finden. Die Industrie greift auf den Rohstoff gerne zurück, da die Plantagen sehr ergiebig sind und das Öl daher billig zu produzieren ist.
Etwa die Hälfte aller Fertig-Lebensmittel enthält Palmöl - Tendenz zuletzt deutlich steigend. Palmöl ist nicht nur in Schokoriegeln oder Brotaufstrichen wie Nutella, sondern etwa auch in Tiefkühlpizzen und Lippenstiften. Ein beängstigender Trend: Denn Mediziner und Konsumentenschützer warnen im Gespräch mit der Huffington Post vor Gesundheitsrisiken, die mit dem Verzehr des zumindest aus Sicht der Industrie aus der Nahrungsmittelproduktion kaum mehr wegzudenkenden Zusatzstoffs einhergehen können.

HYPERTONIE-RATGEBER ALS PDF-DOWNLOAD von FOCUS Online
Bluthochdruck - die tückische Krankheit! Wie Sie dauerhaft Ihren Blutdruck senken können und welche Maßnahmen Sie im Ernstfall ergreifen sollten, erfahren Sie in unserem handlichen PDF-Ratgeber.
Klicken Sie HIER für mehr Informationen und den Download

Tödliche Folgen
Das geheime Gift: Wer zu viel Wasser trinkt, kann daran sterben
, FOCUS Online, 17.10.2016
Wir sollen viel trinken. Die Folgen von Wassermangel sind Konzentrationsprobleme, Verstopfung oder Bluthochdruck. Doch nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasserkonsum kann tödliche Folgen für den Körper haben, http://www.focus.de/gesundheit/videos/das-geheime-gift-achtung-wer-zu-viel-wasser-trinkt-kann-daran-sterben_id_4754364.html. <

Von wegen zwei Liter pro Tag, FOCUS Online, 03.08.2015
Harvard-Forscher warnen: Zu viel Wasser trinken kann krank machen Wer zu wenig trinkt, bekommt Kopfschmerzen, kann sich nicht konzentrieren und hat eine schlechtere Haut. Kurz: Man kann gar nicht genug trinken, so die gängige Annahme. Forscher stellen jetzt aber die "Zwei-Liter-Regel" in Frage.

Riskante Folgen für den Körper
Achtung: Salz ist viel gefährlicher für den Körper als bislang gedacht, FOCUS Online, 24.10.2015
Ohne Salz schmecken den meisten Menschen viele Lebensmittel gar nicht - wie etwa Brot oder Fleisch. Zu viel Salz ist allerdings sehr ungesund. Kochsalz, also Natriumchlorid, lässt beispielsweise die Fettpolster wachsen und treibt den Blutdruck in die Höhe. Doch das ist nicht alles, http://www.focus.de/gesundheit/videos/riskante-folgen-fuer-den-koerper-achtung-salz-ist-viel-gefaehrlicher-fuer-den-koerper-als-bislang-gedacht_id_5032579.html

Bauern wollen Ende des Kartoffel-Streits, Tagesschau, 19.03.2014
Wegen eines Einfuhrverbots drohen deutsche Bauern auf Tausenden Tonnen Saatkartoffeln für russische Landwirte sitzenzubleiben. Seit langem Streiten die EU und Russland über angebliche Verstöße gegen Pflanzenschutzauflagen. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Marode Salzstöcke, Tagesschau, April 2014
Öl-Leck im grünen Münsterland

Um für den Krisenfall gewappnet zu sein, hat Deutschland bereits vor 40 Jahren Erdölvorräte in Salzstöcken angelegt. Doch die Lagerstätten sind nicht dicht. In Gronau dringt das Öl nun nach oben und verpestet das Naturschutzgebiet. Von Philipp Glitz. | video

Kupfer: Warum Bio-Winzer ein Schwermetall spritzen, SPIEGEL ONLINE, 08.08.2017
Die Bio-Branche wächst, fast alle großen Parteien sprechen sich in ihren Wahlprogrammen fÜr die ökologische Landwirtschaft aus. Doch "ohne Gift", wie es die Grünen versprechen, kommt auch der Öko-Anbau nicht aus.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/kupfer-warum-bio-winzer-ein-schwermetall-spritzen-a-1161227.html

Ungesund, umweltschädlich, unnötig: Diese neun Dinge sollten Sie aus Ihrer Küche verbannen, STERN.de, 12.05.2019
Abgepackter Salat und Kaffeekapseln sind zwar praktisch, gesund für die Umwelt oder den Menschen sind sie aber keinesfalls. Was Sie außerdem aus der Küche verbannen sollten? Wir geben Orientierung.
https://www.stern.de/genuss/essen/neun-dinge--die-in-ihrer-kueche-nichts-verloren-haben-7383306.html

Preisabsprachen für Bier, Süßes und Kaffee
Kartellamt verhängt millionenschweres Bußgeld, Tagesschau.de, 09.05.2016
Die Preise für bestimmte Biere, Kaffee und Süßigkeiten waren abgesprochen - deshalb werden für einige Einzelhandelskonzerne jetzt erneut Bußgelder in Millionenhöhe fällig. Die Strafe ist Teil eines größeren Verfahrens, in dem das Bundeskartellamt seit 2010 ermittelt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kartellamt-bier-101.html .

Wasserqualität in China: Vergiftet, verseucht, unbrauchbar, Tagesschau.de, 19.05.2016
60 bis 80 Prozent des Grundwassers in China sind nach neueren Schätzungen nicht trinkbar. Das Wasser aus jedem dritten chinesischen See und Fluss ist nicht mehr für die menschliche Nutzung geeignet. Umweltschützer warnen: Die Wasserverschmutzung werde für China zur echten Gefahr, https://www.tagesschau.de/ausland/china-wasser-101.html .

Schock-Bericht aus Deutschland: Dieses "harmlose" Genussmittel ist so schlimm wie 100 Zigaretten, CHIP, 10.06.2016
http://www.chip.de/news/Schock-Bericht-fuer-Wasserpfeifen-Fans-Eine-Shisha-Sitzung-ist-so-schlimm-wie-100-Zigaretten_95133222.html

Die Bleikatastrophe der US-Stadt Flint, Tagesschau.de, 10.04.2016
"Wir sind doch die USA", sagt ein Mann. Er ist einer von Millionen Amerikanern, die durch Blei im Trinkwasser vergiftet worden sind - und kann nicht fassen, dass das in den USA möglich ist. Das Problem ist so groß, dass es inzwischen sogar den Präsidentschaftswahlkampf erreicht hat. Von I. Zamperoni. Clas Oliver Richter war mit den Forschern unterwegs, https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-flint-101.html

Entspricht nicht Gesundheitsregeln: Russland verbannt deutsches Waschmittel, Focus Onine, 25.08.2015

Mineralwasser, Agavensirup: Teuer und sinnlos: Auf 9 Lebensmittel können Sie getrost verzichten, FOCUS Online, 13.04.2016
Total gesund oder gerade im Trend: Viele Produkte ziehen im Supermarkt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Doch Lebensmittel wie Mandelmilch, Mineralwasser und Kokosnussöl können Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes sparen.
1. Mandelmilch
Dank Vegan-Trend stehen sie mittlerweile in jedem Supermarkt-Regal: die Mandel-Drinks, umgangssprachlich Mandelmilch genannt. Dort ziehen sie nicht nur Veganer an, sondern auch andere ernährungsbewusste Kunden. Doch besonders gesund ist Mandelmilch nicht.
Sie enthält nur rund zwei Prozent Mandeln und weniger Proteine als Kuhmilch. Dadurch macht sie nicht so schnell satt. Außerdem ist Mandelmilch auf Stabilisatoren und Emulgatoren angewiesen, die ihre Konsistenz erhalten. Emulgatoren stehen in Verdacht, Entzündungen im Darm zu fördern.
2. Vitamintabletten
Keine Zeit für einen Apfel? Daher schlucken viele Vitamintabletten. Denn die liefern, wie der Name schon sagt, gesunde Vitamine - richtig? So gesund sind die in Form gepressten Vitamine allerdings nicht. Langzeitstudien haben gezeigt, dass die meist teuren Präparate sogar das Krebsrisiko steigern können. Greifen Sie also lieber zum echten Obst.
3. Wasser in Flaschen
Leitungswasser ist in Deutschland sauber und gesund. Die Trinkwasserverordnung legt fest, dass keine Krankheitserreger oder andere gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser enthalten sein dürfen.
Im Gegensatz dazu werden Mineral- und Tafelwasser auf weit weniger Schadstoffe getestet. Daher gibt es keinen Grund, abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt zu kaufen.
Im Video: Mineralwasser-Test: Mit diesem Wasser trinken Sie Rostschutzmittel

4. Agavensirup
Agavensirup ist eine gesunde Alternative zu Zucker? Das stimmt nicht ganz. Der Sirup enthält zwar weniger Glukose als herkömmlicher Zucker, er ist aber reich an Fruktose. Diese bewirkt, dass Fett rasch in der Leber gespeichert wird. Wer es mit fruktosehaltigen Lebensmitteln übertreibt, riskiert eine geschädigte Leber.
5. Kokusnuss-Wasser
Kokosnuss-Wasser liegt seit ein paar Jahren im Trend. Popstar Madonna hat in den USA in Vita Coco investiert - seitdem greift auch Otto Normalverbraucher gerne mal zu dem tropischen Getränk. Denn das ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch Sie sparen sich das teure Geld für das Getränk, wenn Sie einfach ein Glas Wasser trinken und dazu ein Stück Kokosnuss essen.
6. Kokosnussöl
Noch ein Kokosnuss-Trend: Kokosnussöl schmieren sich viele mittlerweile in die Haare, auf die Zähne und aufs Brot. Denn das Produkt soll den Körper von innen und außen pflegen. Wer damit allerdings das herkömmliche Olivenöl ersetzt, verzichtet auf gute, ungesättigte Fettsäuren.
7. Glutenfreie Produkte
Nudeln, Pizza, Brot - mittlerweile gibt es das alles auch glutenfrei. Doch die Produkte kaufen nicht nur Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, an der etwa ein Prozent der Deutschen leidet. Auch andere verzichten zunehmend auf Gluten. Denn die alternativen Produkte erwecken den Anschein, gesünder zu sein.
Auf Gluten verzichten müssen aber wirklich nur Menschen mit einer Unverträglichkeit. Für alle anderen ergibt der Verzicht keinen Sinn - vor allem dann nicht, wenn Verbraucher dadurch abnehmen wollen. Denn glutenfreie Produkte können wahre Kohlenhydrat-Bomben sein. Sie lassen den Blutzuckerspiegel steigen, der eine massive Insulinausschüttung ankurbelt und somit die Fettspeicherung fördert.
8. Saft
Obst essen oder trinken? Entscheiden Sie sich lieber für ersteres. Denn viele Säfte enthalten weniger Ballast- und Nährstoffe als ihr Pendant in Rohform. Viele Getränke sind außerdem echte Zuckerbomben. Fruchtnektar darf beispielsweise bis zu 20 Prozent des Gesamtgewichts in Form von Zucker enthalten.
9. Mandelbutter
Für ein Glas Mandelbutter zahlen viele zehn bis zwanzig Euro und versprechen sich davon eine besonders gesunde Fettquelle. Was die meisten Käufer nicht wissen: Erdnussbutter ist wesentlich günstiger und steckt dabei ebenso voller Proteine, gesunder Fette und Vitamin E, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/mandelmilch-kokosnussoel-agavensirup-viel-zu-teuer-und-sinnlos-auf-diese-9-lebensmittel-koennen-sie-verzichten_id_5434672.html.

Ist abgefülltes Wasser besser als das aus der Leitung?, Spiegel Online, 13.09.2015
Welche Qualität Trinkwasser - amtlich korrekt "Wasser für den menschlichen Gebrauch" - haben muss, ist in der Trinkwasserverordnung von 2001 festgeschrieben. Geregelt werden darin unter anderem die zulässigen Höchstmengen von Stoffen wie etwa Metallen, Nitrat oder Bakterien. Bei Bedarf setzen die Wasserwerke verschiedene Filter- und Reinigungsmethoden ein, damit alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Die Wasserqualität wird ständig kontrolliert, an die 200 Proben werden zum Beispiel in Hamburg untersucht - jeden Tag. Für die Jahre 2011 bis 2013 hat das Bundesumweltamt dem deutschen Leitungswasser eine sehr gute Qualität attestiert: In weniger als einem Prozent aller genommenen Proben wurden Grenzwerte überschritten.
Beim Verbraucher am beliebtesten ist "Natürliches Mineralwasser", mehr als 140 Liter davon kaufte jeder Deutsche durchschnittlich im vergangenen Jahr. Anders als Leitungswasser muss Mineralwasser nicht die Trinkwassergrenzwerte einhalten, geregelt wird seine Qualität von der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Demnach entspringt Mineralwasser einer unterirdischen, besonders geschützten Quelle von "ursprünglicher Reinheit" und enthält keine Krankheitserreger. "Die Qualität von Trinkwasser und Mineralwasser lässt sich nur sehr bedingt vergleichen, da sie unterschiedlichen rechtlichen Regelungen unterworfen sind", schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf Anfrage. Dennoch fand "Stiftung Warentest" im Juni Verunreinigungen in Mineralwässern, zum Beispiel Abbaustoffe von Pestiziden, immerhin in drei von 20 Proben.
Ein gesundheitliches Risiko könnte womöglich in Plastik abgefülltes Wasser darstellen - drei von vier Litern Mineralwasser wurden 2014 in PET-Flaschen verkauft. So fand eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt Rückstände hormonähnlicher Substanzen in Wasser aus Plastikflaschen. Vorteil Leitungswasser: Es nimmt gar nicht erst den Umweg über den Transport in schädlichen Verpackungen. Und es spart die Fahrt zum Supermarkt ein.
Quellwasser wird wie Mineralwasser aus unterirdischen Quellen gewonnen und vor Ort abgefüllt. Es hat allerdings anders als Mineralwasser keine sogenannte amtliche Anerkennung und fällt unter die Trinkwasserverordnung. Es erfüllt somit die gleichen Qualitätsvorschriften wie Leitungswasser. Tafelwasser kann Mineralwasser sein - oder abgefülltes Leitungswasser. Außerdem dürfen Meerwasser und andere Bestandteile zugefügt werden. Es darf überall hergestellt und abgefüllt werden. Heilwasser schließlich fällt in einen komplett neuen Zuständigkeitsbereich, hier gilt das deutsche Arzneimittelgesetz. Seine mineralische Zusammensetzung muss nachgewiesen positiv auf die Gesundheit wirken.
Ist die Qualität unseres Leitungswassers bedroht?
Nein. Zwar sind intensive Landwirtschaft und besonders die industrielle Tierhaltung eine zunehmende Belastung für die Wasserversorgung: Das in Tierkot und Dünger enthaltene Nitrat sickert bei Regen in die Erde und kann das Grundwasser verunreinigen. Doch die Wasserversorger in den betroffenen Gebieten steuern gegen - etwa indem sie nitrathaltiges mit nicht belastetem Wasser verdünnen oder mit ansässigen Bauern kooperieren, damit diese weniger Dünger auf ihren Feldern verteilen. Fälle, in denen zu viel Nitrat im Trinkwasser gefunden wurde, gehen nach Daten des Bundesumweltamtes seit 1999 zurück. Eine Gefahr droht dagegen aus der Politik: Das Handelsabkommen TTIP könnte dazu führen, dass die eher strengen europäischen Regeln für den Einsatz von Pestiziden aufgeweicht werden. "Zum Beispiel dürfen amerikanische Äpfel mit einem fünfmal so hohen Restgehalt des Gifts Captan verkauft werden, als in Europa erlaubt ist", sagt Ole Braukmann von Hamburg Wasser. Er fürchtet, dass die deutschen Bauern bald ebenfalls mehr spritzen: "Für den Gewässerschutz kann die diskutierte Angleichung der Gesetze einen Rückschritt in die Siebzigerjahre bedeuten."

Chlor im Trinkwasser - Mit Chemie gegen den Dreck - Gesundheit - Süddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chlor-im-trinkwasser-mit-chemie-gegen-den-dreck-1.1121889
Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. ... In 100 Millilitern Trinkwasser darf sich aber kein einziger E.-coli-Keim ...

Escherichia coli - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli&siteHost=de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
Escherichia coli (abgekürzt E . coli ) ist ein gramnegatives, ... (EPEC) werden häufig mit kontaminiertem Trinkwasser und einigen Fleischprodukten in Verbindung gebracht.


Nachrichten Wasser.de
http://www.wasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000001&zwischenebenen=0
In vielen Bereichen der Wasserversorgung im Bundesgebiet wurden im "Trinkwasser" E coli ... E coli im Leitungswasser Erfurt und Sömmerda In sieben Erfurter Hochbehältern...
Januar 2015: E. coli-Keime im Delmenhorster Trinkwasser - Stadtwerke und Stadt betreiben ... Nulltoleranz bei E. coli. Bei E. coli-Keimen gilt in Bezug auf die gesetzlichen ...
Kassel: Da bei einer Kontrolle ein E - Coli -Keim an einem Wasserhochbehälter am Brasselsberg entdeckt worden ist, muss das Trinkwasser ab sofort in mehreren Kasseler ...
Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Vor E - coli -Bakterien im Trinkwasser warnt die Kreisverwaltung Ahrweiler. Betroffen sind weiterhin die östlichen Stadtteile von ...
In einigen Teilen von Rheinland-Pfalz ist das Trinkwasser mit Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) belastet. Die Behörden raten daher... E . coli -Baterien sind im Trinkwasser von Delmenhorst nachgewiesen worden. Mit Chlor werden sie bekämpft.

Kühle Erfrischung birgt Risiken: So gefährlich ist das Bad im gechlorten Schwimmbad, FOCUS Online
Schwimmen ist ein Sport, der Kindern nicht nur Spaß macht, sondern auch die Gesundheit fördern kann. Immer wieder jedoch zeigen Studien auf, dass gerade in Hallenbädern das enthaltene Chlor der Gesundheit schaden könnte, insbesondere der von Kindern.
https://www.focus.de/gesundheit/videos/risiko-atemwegserkrankungen-so-gefaehrlich-ist-das-bad-im-chlor-verseuchten-schwimmbad_id_4827632.html

Kunststoff vermeiden
Zehn Tipps für weniger Plastik in der Küche
, STERN.de, 29.08.2018
Plastik besteht aus fossilen Rohstoffen, ist gesundheitlich bedenklich und sieht doof aus. Raus damit aus der Küche!
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19521-rtkl-kunststoff-vermeiden-zehn-tipps-fuer-weniger-plastik-der-kueche

PET, PV/PS und Co.: Plastikflaschen: So erkennen Sie, ob giftige Substanzen verwendet wurden, STERN.de, 05.07.2018
Manche Arten von Plastik enthalten toxische Substanzen und können daher die darin angebotenen Lebensmittel kontaminieren. Sehen Sie hier um, welche es sich handelt.
Schaust du dir ab und zu die Etiketten an, wenn du Wasser in Plastikflaschen kaufst? Auf ihnen sind wichtige Informationen hinsichtlich der verwendeten Art von Plastik vermerkt. Jeder der darin enthaltenen Eigenschaften kann das darin enthaltene Wasser mehr oder weniger gesundheitsschädlich belastet sein. Am häufigsten gebraucht werden PET Flaschen. Diese Flaschen sollten nur einmal verwendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass sich für unseren Organismus schädliche Bakterien darin einnisten und entwickeln. Vom Gebrauch von PV oder von PS Flaschen raten Experten ganz ab. Aber am gefährlichsten sind immer noch PC Flaschen. Das heißt Polycarbonat Flaschen. In diese Art von Plastik können sich Bakterien entwickelt und hormonähnliche Stoffe freisetzen. Doch welche Art von Plastikflaschen kann man bedenkenlos kaufen? Flaschen mit den Angaben von HDPE, LDPE oder PP sind relativ unbedenklich für die Gesundheit. Daher Augen auf und aufgepasst, was beim nächsten Einkauf in den Einkaufskorb kommt.
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/pet-und-co---so-erkennt-man-an-plastikflaschen--ob-giftige-substanzen-verwendet-wurden-8144756.html

Massengeflügel: Der Betrug am guten Gewissen | ZEIT ONLINE
Neuland steht für korrekten Konsum. Jetzt kommt heraus: Statt Edel-Hähnchen hat der Hauptlieferant hunderttausendfach übles Massenvieh verkauft. Warum blieb das unentdeckt?
http://www.zeit.de/2014/17/neuland-gefluegel-massentierhaltung

Genuss oder Risiko: Zehn Wahrheiten über Fleisch, FOCUS Online, 05.12.2013
Veganer Trend hin oder her - die Deutschen lieben Fleisch. Bei 90 Prozent kommt es täglich auf den Tisch. Dabei ist sein Ruf umstritten, seine Qualität oft fraglich. Vielen gilt Fleisch als reines Gesundheitsrisiko. 39 Kilo Schwein, elf Kilo Geflügel und neun Kilo Rind verspeist jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr. Trotz diverser Gammelfleisch-Skandale, und ungeachtet aller ökologischer und ethischer Argumente gegen Schnitzel und Steak, lassen sie sich den Appetit nicht verderben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellte in ihrem Ernährungsbericht von 2012 die gleichen Verzehrmengen fest als im Jahr 2000, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13073/ernaehrung-die-wahrheit-ueber-fleisch_aid_361539.html .

Der Betrug am guten Gewissen
http://www.zeit.de/2014/17/neuland-gefluegel-massentierhaltung
Jedes Jahr lassen 135 Millionen Hähnchen ihr Leben. Der BUND beklagt, im Bundesland sei das Trinkwasser teilweise ungenießbar, weil so viel Nitrat in den Boden sickere. Nitrat kommt aus dem Mist von Tieren.

Vogelgrippe in Schleswig-Holstein
Geflügel muss im Stall bleiben
, Tagesschau.de, 08.11.2016
Die etwa 200 in Schleswig-Holstein verendeten Wasservögel sind der besonders schweren Form der Vogelgrippe zum Opfer gefallen - der Geflügelpest. Das Umweltministerium in Kiel verhängte nun eine Stallpflicht für alle Geflügelarten, um eine Ausbreitung zu verhindern. | mehr, http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Gefluegelpest-Ministerium-verhaengt-Stall-Pflicht,enten218.html

Discounter schlägt Supermarkt : Wie gesund sind Hähnchen, Nuggets, Filets? Ein Sternekoch hat es getestet, FOCUS Online, 23.08.2016
Sternekoch Nelson Müller nimmt in der neuen Folge von "ZDFzeit" Geflügelprodukte unter die Lupe. Frischfleisch ist kalorienarm und gesund, aber anfällig für Keime. Fertigprodukte haben oft nichts mehr mit einem Hähnchen zu tun. Discounter und Bio punkten.
Geflügelfleisch gilt als viel gesünder als dunkle Fleischsorten. Es enthält reichlich Vitamine und Spurenelemente. Das Eisen aus Geflügel kann der Körper besser verwerten als Eisen pflanzlicher Herkunft. Außerdem ist das Fleisch besonders kalorien- und fettarm - zumindest solange es nicht verarbeitet wird. In Form von frittierten Chicken Nuggets, dem beliebtesten Hähnchengericht der Deutschen, besteht das Geflügel schnell zur Hälfte aus Panade und viel Fett.
Qualitäts-Check: Chicken Nuggets von Aldi schlagen McDonald´s
Der Vergleichstest von Sternekoch Nelson Müller für die Sendung "ZDFzeit" brachte dennoch eine überraschung: Die günstigsten panierten Hähnchenteile waren die besten. Chicken Nuggets von Aldi und Lidl bestanden als einzige aus echtem Hähnchenfilet. Alle anderen, von Iglo bis zu den teuersten von McDonalds, waren aus Formfleisch zusammengepresst.
Gesundheits-Check: Cholesterin-Werte verbessert
Beim Gesundheitstest ersetzten zwei junge Frauen vier Wochen lang alle Fleischsorten durch Geflügel. Gewicht, Blutdruck und Blutwerte waren danach unverändert. Allerdings hatten sich die Cholesterinwerte einer Testerin um fast 15 Prozent verbessert.
Rohes Geflügelfleisch ist anfällig für Keime wie Salmonellen und Campylobacter. Es verträgt keine lange Lagerung und muss daher schnell verarbeitet werden, sonst sprießen in der Küche gesundheitsgefährdende Erreger.
Filet von Wiesenhof "nicht verkehrsfähig"
Die gute Nachricht: Im Labor waren acht der neun frischen Hähnchenbrüste keimfrei. Es waren Proben von Rewe, Edeka, Netto, Aldi und Lidl, vom Metzger sowie eine teure Bio-Variante. Lediglich die Supermarkt-Probe vom Großproduzenten Wiesenhof war schon vor Ablauf des Verbrauchsdatums verdorben und wurde als "nicht verkehrsfähig" eingestuft, http://www.focus.de/gesundheit/videos/discounter-schlaegt-supermarkt-wie-gesund-sind-haehnchen-nuggets-filets-ein-sternekoch-hat-es-getestet_id_5854251.html .

Gruselige Gehirnwäsche: Wie in einem Horrorfilm: Parasiten treiben ihre Wirte in den Selbstmord, FOCUS Online, 17.08.2015
Manche Parasiten breiten sich unbemerkt im Körper ihrer Wirte aus. Sie befallen zum Beispiel das Nervensystem und verändern geschickt das Verhalten ihres Wirts. Für die Parasiten ist dieses Verhalten Teil einer ausgeklügelten Vermehrungstaktik, für ihre Wirte ist es der Horror.
Die Parasiten namens Taxoplasma Gondii, Pomporhynchus laevis und der Kleine Leberegel kommen nicht direkt zu ihrem Endwirt - sie brauchen einen Zwischenwirt, um ihr Ziel zu erreichen. Befallene Nager, Flohkrebse und Ameisen verhalten sich entgegen ihrer üblichen Routine und lassen sich von ihren natürlichen Feinden fressen. Das Szenario klingt wie der Plot für einen Horrorfilm: Parasiten nisten sich im Gehirn eines Wirts ein und kontrollieren künftig seinen Willen. Sie machen ihn zu einem wehrlosen Sklaven, um ihre eigenen Überlebenschancen zu verbessern. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Fortpflanzungsstrategie: Die Parasiten nutzen andere Tiere, um zu ihrem Endwirt zu gelangen.
Taxoplasma Gondii
Wenn die Hirnparasiten namens Taxoplasma Gondii eine Ratte oder Maus befallen, schalten sie einen überlebenswichtigen Schutzmechanismus der Nager aus: Normalerweise bleiben die Tierchen nämlich Orten fern, die nach Katzenurin riechen - immerhin lauert dort der lebensbedrohende Feind. Doch ist die Maus vom Parasiten befallen, ändert sich ihr Verhalten: Der Geruch von Katzenurin scheint plötzlich anziehend zu wirken und sie nähert sich immer wieder dem Ort. Warum? Taxoplasma Gondii vollendet erst im Katzendarm seinen Lebenszyklus, da er dort seine Eier legt. Das Raubtier scheidet diese wieder aus und eine neue Generation der gruseligen Parasiten erwacht zum Leben.
Pornporhynchus laevis
In idyllischen Bächen und Flüssen findet ein ganz ähnliches Szenario statt: Damit sich die Larve Pomporhynchus laevis entwickeln kann, manipuliert sie den Bachflohkrebs. Statt gefräßigen Flussbarschen aus dem Weg zu gehen, suchen infizierte Bachflohkrebse ihre Nähe. Denn um zum geschlechtsreifen Wurm heranwachsen zu können, braucht die parasitäre Larve den Fisch. Also frisst der Flussbarsch den infizierten Krebs und die Larve kann sich zum Wurm entwickeln. Mit seinem Kot scheidet der Fisch wieder neue Wurmeier ins Wasser aus, Flohkrebse essen sie und der Kreislauf schließt sich.

Pestizid-Rückstände gefunden: Wie gefährlich ist das Glyphosat im Bier?, Tagesschau.de, 25.02.2016
Glyphosat wirkt schnell und zuverlässig. Auch deshalb ist der Unkrautvernichter die am häufigsten verwendete Chemikalie in Deutschland. Die nun im Bier gefundenen Rückstände sind keine Überraschung. Experten warnen: Gefährlicher ist ein anderer Bestandteil.
Glyphosat ist die am häufigsten angewendete Chemikalie auf Deutschlands Äckern. Rund 5500 Tonnen des Unkrautvernichters werden jedes Jahr versprüht - überwiegend in der Landwirtschaft, aber auch in privaten Vorgärten, auf städtischen Grünflächen und entlang der Bahngleise.
Der Wirkstoff selbst und einige Stoffe, die dem verkaufsfertigen Spritzmittel zugesetzt werden, sind umstritten. Die internationale Agentur für Krebsforschung - IARC - stuft Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit verneint das. In den nächsten Tagen soll die EU darüber entscheiden, ob die Zulassung des Stoffes verlängert wird. Die Untersuchung des Umweltinstitutes kommt also nicht zufällig. http://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-bier-105.html

Bier "wahrscheinlich krebserregend": Diese Brauereien sind betroffen, Chip.de, 24.02.2016
| Forscher finden Pestizide in gleich 14 deutschen Biermarken
Das deutsche Reinheitsgebot wird 500 Jahre alt - doch deutsche Biere sind offenbar gar nicht so rein. Ein Tests des Umweltinstituts München ergab: 14 der beliebstesten Marken sind mit dem Pestizid Glyphosat belastet. Der Giftstoff wirkt "möglicherweise krebserregend".
In 14 populären Bieren wurde das Pestizid Glyphosat gefunden. Es gilt als krebserregend.
In den 14 meisterverkauften Biersorten Deutschlands hat das Umweltinstitut München das Pestizid Glyphosat gefunden, einen Unkrautvernichter. Das Pestizid ist umstritten - die Weltgesundheitsorganisation stufte es im vergangenen Jahr als potenziell krebserregend ein.
Die gefundenen Mengen Glyphosat liegen zwischen 0,46 und 29,47 Mikrogramm pro Liter. Einen offiziellen Grenzwert, in welchen Mengen das Mittel in Bier vorkommen darf, gibt es nicht. Für Trinkwasser liegt der Grenzwert bei 0,1 Mikrogramm - dieser Wert wird also in allen untersuchten Biersorten überschritten.
Welche Marken betroffen sind, haben wir in folgender Tabelle zusammengefasst.
Getestetes Bier Glyphosatmenge
Krombacher Pils 2,99 µg/l
Oettinger Pils 3,86 µg/l
Bitburger Pils 0,55 µg/l
Veltins Pils 5,78 µg/l
Becks Pils 0,50 µg/l
Paulaner Weißbier 0,66 µg/l
Warsteiner Pils 20,73 µg/l
Hasseröder Pils 29,74 µg/l
Radeberger Pils 12,01 µg/l
Erdinger Weißbier 2,92 µg/l
Augustiner Helles 0,46 µg/l
Franziskaner Weißbier 0,49 µg/l
König Pilsener 3,35 µg/l
Jever Pils 23,04 µg/l
Während die gefundenen Werte an sich nicht angezweifelt werden, herrscht Uneinigkeit über die tatsächliche Gefahr, die von dem Unkrautvernichter ausgeht. So kam laut Spiegel Online etwa die EU-Lebensmittelbehörde Efsa zu dem Schluss, es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat eine krebserregende Gefahr darstelle.
Rückendeckung gibt es vom Bundesinstitut für Risikobewertung: In einer aktuellen Mitteilung nennt das Institut den Fund "erwartbar", da es sich bei Glyphosat um einen zugelassenen Pflanzenschutzmittelwirkstoff handelt. Das Institut gibt außerdem Entwarnung: Die gefundenen Mengen seien so niedrig, dass Erwachsene "an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken" müssten, um "gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen"

Schlauer einkaufen: So verstehen Sie Verpackungschinesisch, STERN.de, 01.01.2009
Bedeutet "unbehandelt" bei Zitronen, dass sie ungespritzt sind? Und ab wann ist ein Brot ein Vollkornbrot? Lesen Sie, was diese und andere Begriffe bedeuten.
Wirklich unbehandelt ist nur Bio-Obst. Die Bezeichnung "Unbehandeltes" bei konventionell erzeugtem Obst bedeutet nur, dass die Frucht nach der Ernte nicht mehr chemisch behandelt wurde. Davor ist sie vermutlich wie üblich mit Pestiziden behandelt worden, die sich auf der Schale oder auch im Innern der Frucht wiederfinden können.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/tipps/schlauer-einkaufen-so-verstehen-sie-verpackungschinesisch-5648886.html

Flüssige Dickmacher: So viele Kalorien stecken in Ihren Lieblings-Drinks, STERN.de, 21.12.2018
Wussten Sie, dass in einem Glas Sekt dieselbe Menge an Kalorien steckt wie in einem halben Krapfen? Und dass sich Rotwein durchaus mit einem kleinen Dessert vergleichen lässt? Unsere Fotostrecke zeigt, wie viele Kalorien Sie mit Ihren Lieblings-Drink zu sich nehmen.
Fotostrecke: Rotwein
125 Milliliter Rotwein mit einem Alkoholgehalt von 13 Vol.% bringen es auf rund 101 Kilokalorien. Dieselbe Menge steckt auch in einem Riegel Milchschokolade (107 Kilokalorien).
Weitere Fotostrecken aus dem Ressort
Bier, Wein und Schnaps haben eines gemeinsam: Sie enthalten Alkohol - und der wiederum enthält reichlich Kalorien. Ein Gramm reinen Alkohols bringt es auf etwa 7 Kilokalorien, annähernd so viel wie in Fett (9 Kilokalorien). Das ist einer der Gründe, weshalb Alkohol - regelmäßig und in größeren Mengen getrunken - dick machen kann.
Zu den Kalorien des Alkohols gesellen sich oft noch weitere Inhaltsstoffe - beispielsweise Zucker in süßem Sekt, Malzzucker in Bier oder Süßmacher in Mix-Getränken wie Rum-Cola. Auch diese Inhaltsstoffe tragen zum Gesamtkalorien-Konto bei. Unsere Fotostrecke zeigt die größten Dickmacher unter den alkoholischen Getränken.

125 Milliliter Rotwein (13 Vol.%) enthalten 101 Kilokalorien. Vergleichbar mit: einem Riegel Milchschokolade (107 Kilokalorien)
250 Milliliter Gin Tonic (20 ml Gin 40 Vol.%, 230 ml Tonic Water) enthalten 123 Kilokalorien. Vergleichbar mit: einem Doppelkeks mit Schokoladenfüllung (117 Kilokalorien)
100 Milliliter Sekt (10 Vol.%) enthalten 102 Kilokalorien. Vergleichbar mit: einem halben Krapfen ("Berliner") 95 Kilokalorien.
250 Milliliter Rum-Cola (20 ml Rum 54 Vol.%, 230 Milliliter Cola) enthalten 161 Kilokalorien. Vergleichbar mit: vier Spekulatius-Plätzchen (168 Kilokalorien)
500 Milliliter Weizen-Bier (5,3 Vol.%) enthalten 215 Kilokalorien. Vergleichbar mit: zwei Riegeln weißer Schokolade (217 Kilokalorien)

Ein maßvoller Umgang mit Alkohol ist auch aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll: Zu viel Alkohol erhöht das Risiko für bestimmte Krebsarten und kann abhängig machen.
Laut dem "Deutschen Krebsforschungszentrum" sind folgende Mengen akzeptabel: Männer sollten täglich nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein trinken. Für Frauen liegt die Höchstmenge bei einem Viertelliter Bier oder einem Achtelliter Wein. Aber auch diese Menge sollte nicht täglich ausgeschöpft werden. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte an mindestens zwei Tagen in der Woche komplett auf Alkohol verzichten.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fluessige-dickmacher--so-viele-kalorien-stecken-in-ihren-lieblings-drinks-7644568.html

Aidstag
WHO-Bericht für Europa
So viele neue HIV-Infizierte wie noch nie

Mehr als 140.000 HIV-Neuinfektionen gab es 2014 in Europa - ein Negativrekord. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl laut einer WHO-Studie vor allem in Osteuropa stark an. AIDS-Erkrankungen gibt es demnach aber immer seltener.

Trommelfellverletzung und Tinnitus
Auf keinen Fall Wattestäbchen: So reinigen Sie Ihre Ohren richtig
, FOCUS Online 20.07.2015
Ärzte warnen vor einer übertriebenen Ohrreinigung. Denn das sogenannte Cerumen befördert Staub- und Schmutzteile aus dem Gehörgang und kann Bakterien- und Pilzinfektionen vorbeugen. Doch was ist nun die richtige Methode, um seine Ohren zu putzen?

Jedes Jahr 1900 Tote
Zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs
Strahlenamt warnt vor tödlichem Radon: Sind die Wände Ihrer Wohnung dicht?
, FOCUS Online, 01.09.2017
Jeder ist im Alltag natürlichen Strahlungsquellen ausgesetzt. Normalerweise sind diese zu gering, um wirklich zu schaden. Das radioaktive Edelgas Radon jedoch tötet jedes Jahr 1900 Menschen in Deutschland: Wer in schlecht abgedichteten Räumen lebt, schwebt in Lebensgefahr.
http://www.focus.de/immobilien/bauen/zweithaeufigste-ursache-fuer-lungenkrebs-gelangt-radon-durch-undichte-waende-in-die-wohnung-steigt-das-krebsrisiko_id_7540070.html

Qualmende Schornsteine eines Kohlekraftwerks | Bildquelle: dpa CO2-Emissionen
Die Klimaabgabe kommt nicht
, Tagesschau, 24.06.2015
Das Aus war bereits absehbar, nun ist es beschlossen: Die sogenannte Klimaabgabe für alte Kohlekraftwerk, die Wirtschaftsminister Gabriel einführen wollte, ist vom Tisch. Das bestätigten Regierungskreise dem ARD-Hauptstadtstudio

Übelkeit, Erbrechen
Darum sollten Sie alte Antibiotika nie einfach schlucken - auch wenn sie noch haltbar sind
, FOCUS Online, 26.07.2016
Der letzte Infekt ist noch nicht lange her, da kündigt sich schon der nächste an. Warum also nicht die alte, halb volle Antibiotika-Packung aufbrauchen, die noch zuhause im Schrank liegt? Was sich so bequem anhört, kann fatale Folgen haben, http://www.focus.de/gesundheit/videos/uebelkeit-erbrechen-darum-sollten-sie-alte-antibiotika-nie-einfach-schlucken-auch-wenn-sie-noch-haltbar-sind_id_5763545.html.

Die Welt ist aus den Fugen, meint Tagesschau Korrespondent Sigmund Gottlieb.

Was heute in Elmau besprochen wird: Plastikmüll, Terror, Ebola, Schuldenkrise, Antibiotikaresistenzen, islamistischer Terror, Klimaschutz: Die Liste der Themen, die am letzten Gipfeltag auf dem Plan stehen, ist lang.

Umweltverschmutzung
Müll im Meer: Das Zuhause dieser kleinen Schildkröte ist in Gefahr
, STERN.de, 07.11.2018
Erschreckende Aufnahmen von der Küste Honduras. Fotografin Caroline Power filmt, wie sich Schildkröten und andere Tiere im Plastikmüll abmühen. Power versucht, die kleinen Schildkröten zu retten. Doch nicht alle Tiere überleben.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/honduras--plastikmuell-zerstoert-die-kinderstube-dieser-schildkroeten-8433354.html

G7-Gipfel auf Elmau: Es hagelt Kritik, auch von Greenpeace, die mit einer Laserprojektion auf das Zugspitzmassiv provozieren, Tagesschau, 08.06.2015

EU-Parlament in Straßburg: Auch Debatte über TTIP verschoben, Tagesschau.de, 10.06.2015
Nachdem gestern bereits eine Abstimmung des EU-Parlaments über TTIP verschoben wurde, hat die konservative Mehrheit in Straßburg nun auch die für heute geplante Debatte abgesagt. Grüne und Linke reagierten entsetzt und sprachen von "politischer Manipulation". Das EU-Parlament hat nach einer heftigen Diskussion auch die für heute vorgesehene Debatte über das stark umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA verschoben. Mit einer knappen Mehrheit von 183 gegen 181 Stimmen stimmten die Abgeordneten am Morgen dem Antrag von Christdemokraten, Konservativen und Liberalen zu. Ihr Argument: Die Debatte sollte nicht von der Abstimmung getrennt geführt werden. Im Plenarsaal kam es dabei zu tumultartigen Szenen. Linke und Konservative warfen sich gegenseitig fehlendes Demokratieverständnis vor. Einen neuen Termin für Debatte und Abstimmung gibt es noch nicht.

Hamburg
Rechtsrutsch im Supermarkt: Was Edeka-Kunden im Regal finden, sorgt für einen Skandal
, FOCUS Online, 05.04.2016
Was Edeka-Kunden in einer Filiale in Hamburg fanden, sorgte für einen Skandal. Dort verkaufte man eine Pegida-Postille..., http://www.huffingtonpost.de/2016/04/05/hamburg-edeka-compact_n_9616464.html?utm_hp_ref=germany .

Rocket InternetSamwers wollen Catering-Branche aufmischen, Spiegel Online, 22.01.2016
Rocket Internet setzt auf das boomende Onlinegeschäft mit Essen. Nach SPIEGEL-Informationen will der Berliner Konzern einen Marktplatz für Catering-Unternehmen starten. Von Ann-Kathrin Nezik mehr... [ Forum ]

Mittel aus Tierorganen
Gefährliche Frischzellen-Kuren boomen
, Tagesschau.de, 28.10.2015
Frischzellen-Therapien sind fast überall auf der Welt verboten: zu gefährlich. In Deutschland nicht. Dort erleben sie nach Recherchen von NDR und SZ sogar einen neuen Boom. Hunderte Ärzte und Heilpraktiker bieten solche Behandlungen an. Die Behörden lassen sie gewähren. Aus Expertensicht sind Frischzellen-Behandlungen jedoch unwirksam und gefährlich. Das Schweizer Bundesgesundheitsamt spricht von "erheblichen Gesundheitsrisiken" - sogar Todesfälle seien aufgetreten. Die Therapien sind dort wie fast überall auf der Welt verboten.

Essen mit Nebenwirkung
Hirnschäden durch zu viel Selen: Wie sich eine Frau versehentlich selbst vergiftete
, STERN.de, 08.01.2019
Einer Frau im besten Alter schwinden scheinbar die Sinne, sie sieht schlecht und wirkt dement. Im Krankenhaus stellen die Ärzte fest: Sie hat sich selbst vergiftet - mit einem Nahrungsergänzungsmittel.
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/hirnschaeden-durch-zu-viel-selen--wie-sich-eine-frau-versehentlich-selbst-vergiftete-8492436.html

Nachweis von US-Forschern: Zika löst zweifellos Fehlbildungen aus, Tagesschau.de, 14.04.2016
"Es gibt keine Zweifel mehr, dass Zika Mikrozephalie verursacht." Bisher war es nur eine Vermutung, jetzt haben US-Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Zika und Schädelfehlbildungen bei Babys nach eigenen Angaben nachgewiesen. Weitere Forschungen seien aber nötig, https://www.tagesschau.de/ausland/zika-165.html

Eine Mücke, die das Zika-Virus überträgt. | Bildquelle: AP
US-Behörden warnen vor Zika-Virus
Schwangere sollten nicht nach Südamerika reisen
In Brasilien sind seit Oktober schon mehr als 3500 Kinder mit Fehlbildungen zur Welt gekommen, die vermutlich auf eine Infektion mit dem Zika-Virus zurückzuführen sind. Es wird durch Mücken übertragen. Nun raten US-Behörden Schwangeren von Reisen nach Südamerika ab, http://www.tagesschau.de/ausland/zika-107.html

Jim Carrey kritisiert Impfungen: Immun gegen Argumente, Spiegel Online, 02.07.2015
Impfungen verursachen Autismus - immer wieder vertreten Impfgegner diese längst widerlegte Behauptung. In Jim Carrey haben sie einen Unterstützer. Die Mutter eines autistischen Kindes gab ihm nun Kontra. mehr...

Umstrittenes Freihandelsabkommen EPA
Erpressung durch die EU?
Die Kooperation mit Afrika ist heute eines der Themen beim G7-Treffen. Von nachhaltiger Entwicklungspolitik ist man in den Industriestaaten jedoch oft noch weit entfernt - wie das von der EU angestrebte Freihandelsabkommen EPA zeigt, Tagesschau.de von Jochen Zierhut.

niue-muenzen Wirtschaftsimperialismus um jeden Preis?
200 Millionen Euro Kosten: 500 Mann für Obama: So irre sind die Sicherheitsvorkehrungen beim G7-Gipfel, FOCUS Online, 06.06.2015
Die Sicherheitsvorkehrungen beim G7-Treffen im bayerischen Elmau sind immens hoch. Zu groß ist die Angst vor Krawallen. Die Kosten dafür trägt der Steuerzahler. 200 Millionen Euro werden ausgegeben - unter anderem für Scharfschützen, Gebirgseinsatztruppe und 24.000 Polizisten. Polizisten starren auf Bäume. Tausende bewachen die Sicherheitszone um Schloss Elmau: 16 Kilometer lang, sieben Kilometer Zaun, neun Kilometer Felsen. Willkommen bei den Polizisten, die nach Ansicht ihrer Chefs "einen Knochenjob" leisten. Von Heiner Effern mehr...

Fotos zeigen das Grauen
Es wurde kein Fehler ausgelassen
Pfusch am Bau: Löcher, Wasserschäden, Gaslecks: So schockt eine Baufirma ihre Kunden
, STERN.de, 15.09.2018
Ein großes Bauunternehmen pfuscht auf Baustellen - und die Kunden sind entsetzt. Inzwischen gibt es eine eigene Opfer-Gruppe auf Facebook. Ihre Schockfotos zeigen Häuser des Grauens.
Zwei Klassiker der Pfuscher: Schimmel auf den Wänden und Schrauben in den Stromleitungen.
Bovis ist eines der größten Bauunternehmen für Wohnhäuser in Großbritannien - gleichzeitig hat die Firma die größten Probleme. Die Firma übergibt Häuser an ihre Kunden, die aussehen, als wären alle Bauarbeiter volltrunken gewesen. Bovis hat inzwischen einen eigenen "Fanclub". Die Opfergruppe der Firma auf Facebook zählt mehr als 1700 enttäuschte Käufer. Und täglich kommen mehr dazu.
Erschreckende Mängelliste
Eine Speerspitze des Widerstands ist das Unternehmerpaar Rennie und Sheralee Bottali, die mit Bildern ihrer Bruchbude an die Öffentlichkeit gegangen sind. Ihr Kampf gegen die Firma dauert seit dem Jahr 2008 an. Nun wurde bekannt, dass die Firma erstmals einen Sonderfond von 7 Millionen Pfund bereitstellt, um die größten Baumängel zu entschädigen.
Bovis-Interimschef Earl Sibley sagte der "Daily Mail": "Ich war draußen, bei unseren unzufriedenen Kunden, saß bei ihnen auf dem Sofa und habe mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt, die sich durchmachen mussten. Wie verbessern unser Abläufe, aber es wird einige Zeit dauern."
Vorsicht bei Abzocke: So wehren Sie sich gegen Handwerker-Pfusch
Es wurde kein Fehler ausgelassen
Sieht man sich das Haus der Bottalis an, ist es allerdings fraglich, ob man das Problem mit einem Kaffeeplausch und einigen Nachbesserungen beseitigen kann. Schon kurz nach dem Einzug veröffentlichten sie eine Mängelliste im Internet:

- Die Küchen wurden drei Mal angepasst, bevor sie eingebaut wurde.

- Jede Tür wurde mindestens zweimal umgebaut, bevor man sie einbauen konnte.
- Alle Stromleitungen mussten neu angeschlossen werden.
- Die Fliesen im Erdgeschoss mussten ausgetauscht werden, weil die Bauarbeiter sie beschädigt hatten. Dafür mussten die Familie 14 Tage ausziehen.
- In der Küche gab es ein Gasleck.
- Fehlerhafte und falsche Küchengeräte mussten ausgetauscht werden.
- Die hintere Tür schließt nicht, bei der vorderen fehlt der Sperrriegel.
- Der Garten ist unbenutzbar. Wegen Problemen mit der Entwässerung wurde er zweimal aufgegraben und endete als Schlammloch.
- Der Kamin wurde nachträglich installiert und zieht nicht. Flammen und Rauch schlagen ins Wohnzimmer und gehen nicht in den Abzug.
- Die Schlafzimmereinrichtung wurde mangelhaft montiert und musste erneut aufgebaut werden.
- Farben und Tapeten schälen sich in weiten Bereichen ab.
- Die Sitzgruppe in der Lounge musste ersetzt werden.

Überraschung bei Wohnungsräumung: Dieses Chaos wäre in Deutschland ein Vermögen wert
Fotos zeigen das Grauen
Für ein Haus zum Preis von etwa 800.00 Euro ist das schon eine fiese Mängellsite. Aber die Fotos der Opfergruppe zeigen erst das wahre Dilemma. Am Haus von Sarah Ramsay - Preis etwa 400.000 Euro - bricht die äußere Steinschicht in ganzer Höhe ein. Einbauten und Umbauten der Bauarbeiter erinnern an ein Stichsägen-Massaker. In Möbel und Wände wurden bizarre Löcher gesägt, um nachträglich Leitungen und Kabel reparieren zu können. Ohne einen kompletten Austausch der Innenausstattung werden diese Schäden nie verschwinden. Als Sarah Ramsay einzog, leckte das Wasser in der Küche und die Toilette funktionierte nicht. Sechs Monate später liegt das Haus immer noch in Trümmern. Offenbar ist ein Handwerker unfähiger als der Vorhergehende. Jede Nachbesserung führte nur zu neuen Schäden: "Ich will, dass das einfach aufhört. Dreimal in der Woche kommen Handwerker, aber sie verpfuschen das Haus immer mehr. Die können nicht einmal eine Wand richtig anstreichen. Es ist eine Schande. Wenn ich könnte würde ich das Haus zurückgeben", klagte sie in der "Daily Mail".
Als Entschädigung hat Sarah Ramsay bisher 600 Pfund erhalten.
Erfahren Sie mehr:

Pfusch am Bau
Klaffende Löcher, Wasserschäden und Gaslecks - Bauunternehmen schockt Kunden
Baukonzern im Visier
Brasiliens Bundespolizei ermittelt wegen Korruptionsverdacht
Aufkauf in der Bauindustrie
Interessenten treiben Preis für Hochtief-Servicesparte

Themen in diesem Artikel
Bauunternehmen
Wasserschaden
Gasleck
Facebook
Schockfoto
Pfusch
Großbritannien

https://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/baufusch--baufirma-schockt-kunden-mit-loechern--wasserschaeden-und-gaslecks-7342390.html

IT-Konzerne geraten zunehmend ins Visier von Öko-Gruppierungen, weil ihr Energiebedarf so rapide ansteigt.
Ein einzelnes Rechenzentrum saugt so viel Energie aus dem Stromnetz wie Tausende Einfamilienhäuser. Zwei Prozent des weltweiten Energieverbrauchs gehen für IT drauf.
, FOCUS Online, 06.06.2015
In diesen Monaten liegt für Konzerne wie Google wieder eine ernste Bedrohung in der Luft. Denn auch in den Fabriken des 21. Jahrhunderts rauchen die Schonsteine. IT-Konzerne geraten deshalb zunehmend ins Visier von Öko-Gruppierungen. So hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace gerade Unternehmen wie Ebay, Amazon oder Oracle als Klimaproblem ausgemacht. Mit der Ausbreitung von Cloud- und Streaming-Diensten steige das umgeschlagene Datenvolumen explosiv an - jährlich um 20 Prozent. Und damit auch der Energiebedarf etwa für Rechenzentren. Dabei ist der schon jetzt gewaltig: Eine einzelne Anlage saugt so viel Energie aus dem Stromnetz wie Tausende Einfamilienhäuser. Schon zwei Prozent des globalen Energieverbrauchs gehen für IT drauf.

Gerüchte um FIFA-Präsidenten Blatter - Rücktritt vom Rücktritt?, Tagessschau 14.06.2015
Bleibt Sepp Blatter doch FIFA-Präsident? Zumindest denke er darüber nach, berichtet die Zeitung "Schweiz am Sonntag". Vor allem Verbände aus Afrika und Asien wollten den angekündigten Rückzug des 79-Jährigen verhindern. ... . Ob Blatter bleibt, hängt längst nicht mehr von ihm selbst ab. Sondern davon, welche Ergebnisse die Ermittlungen der amerikanischen Justizbehörden zutage fördern. Und davon, wer von den bisher Verhafteten was ausgepackt hat, und wer noch plaudern wird. Um sich zu wappnen, hat Blatter offenbar den Schweizer Staranwalt Lorenz Erni angeheuert. Der wurde am vergangenen Donnerstag bereits in der FIFA-Zentrale gesichtet.

Multimedia-Dossier zur FIFA-Krise Schmiergeld, Seilschaften, System Blatter, Tagesschau, 03.06.2015
Nach den Festnahmen hochrangiger FIFA-Funktionäre ist nun offenbar auch Sepp Blatter in den Fokus der Ermittler gerückt. Worum geht es bei dem Korruptionsskandal? Was sind die Hintergründe? Und wie geht es weiter?

Fußball-Weltmeisterschaften 1998 und 2010
Ex-FIFA-Funktionär gesteht kurz nach Wiederwahl und Rücktritt Korruption, Tagessschau, 04.06.2015
Ex-Fußballfunktionär Blazer hat eingeräumt, Bestechungsgelder bei der Vergabe der Fußball-WM 1998 in Frankreich und 2010 in Südafrika akzeptiert zu haben. Dies gelte auch für weitere Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees. Von Georg Schwarte. | mehr

Kommentar zum FIFA-Skandal
Ein Tanz nach dem Takt aus Washington<5BR> Das FBI geht gegen die FIFA wie gegen einen Mafia-Clan vor: Nachdem die zweite Ebene unter Druck gesetzt wurde, wird der Paten zu Fall gebracht.

FOCUS Online 25.02.2015: Partnerschaft
Der Vagina-Test: So finden Sie heraus, ob Sie den richtigen Partner haben
Partnerschaft: Der Vagina-Test: Wenn Sie wissen wollen, ob Sie mit der richtigen Person zusammen sind, dann ist hier der ultimative Test für Sie.

Beschluss des französischen Parlaments: Freier müssen künftig Strafe zahlen, Tagesschau, 12.06.2015
Frankreich will Freier von Prostituierten künftig mit bis zu 1500 Euro Strafe belegen. Das Parlament billigte mit den Stimmen der regierenden Sozialisten einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Prostituierten selbst soll ein "Ausweg aus dem Gewerbe" ermöglicht werden. Das französische Parlament hat mit den Stimmen der regierenden Sozialisten die Bestrafung von Freiern beschlossen. Kunden von Prostituierten müssen damit künftig mit bis zu 1500 Euro Geldstrafe rechnen. Zudem will die Regierung mit dem Gesetz Prostituierten einen "Ausweg aus dem Gewerbe" ermögliche. Ein Straftatbestand, der "Kundenfang" durch Prostituierte unter Strafe stellte, wurde in der gleichen Abstimmung wieder gestrichen. Der Gesetzentwurf geht nun wieder zurück in den Senat. Allerdings hat bei Gesetzentwürfen das Parlament das letzte Wort. In Frankreich gibt es Schätzungen zufolge rund 30.000 Prostituierte. Die meisten der Frauen kommen aus Osteuropa, Afrika, China und Südamerika. Strauss-Kahn geht noch ohne Strafe: Fast zeitgleich hatte ein Gericht im nordfranzösischen Lille den einstigen IWF-Chef und früheren sozialistischen Spitzenpolitiker Dominique Strauss-Kahn vom Vorwurf der Zuhälterei freigesprochen. Kunden von Prostituierten werden derzeit in Frankreich nicht bestraft. Strauss-Kahn hatte an ausschweifenden Sexpartys mit Callgirls teilgenommen, hatte nach Ansicht des Gerichts die Partys aber nicht mitorganisiert.

Schauspielerin protestiert
Keira Knightleys Nackt-Shooting gegen Photoshop
, FOCUS Online, 16.09.2015
Schauspielerin protestiert: Keira Knightleys Nackt-Shooting gegen PhotoshopExzessive Retusche ist bei Hochglanz-Magazinen alltäglich. Doch eine Schauspielerin setzt nun ein Zeichen und fordert den Verzicht von Photoshop: Keira Knightley freizügig - ganz ohne Schummelei.

Mannomann, so viele arme Männer- (und Frauen-)schweine müssen erst noch geboren werden. Seit den späten 60er Jahren ein Spießerfilm nach dem nächsten und im Prinzip immer derselbe Inhalt, Anm. von Gooken, grüner gehts nicht:

Mehr Sex als Haustierfotos: Jeden Tag landen 500.000 Pornobilder auf Twitter, Donnerstag, FOCUS Online, 19.02.2015
Kinderpornographie, Pornographie, Twitter dpa: Wird Twitter zur Porno-Schleuder? Kritiker beklagen eine Flut von Pornobildern bei dem Kurznachrichtendienst. Auf Twitter gibt es mittlerweile mehr Pornobilder als Haustierfotos - behauptet zumindest eine britische Boulevardzeitung. Der Vorwurf an den Kurznachrichtendienst: Twitter schütze besonders Kinder nicht ausreichend vor den expliziten Bildern. Zeitung: halbe Million neue Pornobilder pro Tag. Die Boulevardzeitung wirft dem Kurznachrichtendienst vor, nicht genug gegen die Flut der Pornobilder zu tun, obwohl auch Kinder sie sehen könnten. Twitter werde von speziellen Internetfiltern für Kinder nicht erfasst, weil die Seite nicht als pornographisch eingestuft werde, heißt es zur Erklärung. Anders als zum Beispiel Facebook blockiere Twitter selbst pornographische Bilder nicht automatisch, so das Blatt weiter. Twitter ist bisher liberaler als Facebook: Twitters Umgang mit pornographischen Inhalten ist deutlich liberaler als der von Facebook. Das verrät bereits ein Blick in die Nutzerregeln: Pornobilder verbietet Twitter nur für Profil- oder Hintergrundbilder ausdrücklich. Wer einen Nutzer melden will, wird "pornographische Inhalte" als Meldegrund vergeblich suchen. Stattdessen sollen Nutzer, die "sensible" Inhalte hochladen möchten, diese so kennzeichnen. Wer solche Inhalte nicht sehen will, kann das bei seinem Twitter-Konto einstellen. Nach Kinderpornographie wird gefiltert: Strengere Regeln hat Twitter nur bei Kinderpornographie: Accounts, die Kinderpornographie verbreiten oder gutheißen, werden laut Unternehmensangaben "dauerhauft gesperrt" und auch den Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Die Melde-Funktion für Kinderporno-Accounts ist auf Twitter aber nur über Unter-Menüs der Hilfefunktion zu finden. Einem Medienbericht zufolge sucht Twitter seit 2013 aber selbst aktiv nach kinderpornographischen Inhalten: Wie der "Guardian" berichtet, nutzt Twitter die unter anderem von Microsoft entwickelte Technik "PhotoDNA", um solche Bilder automatisch zu finden.

Porno-Produzenten wittern ein neues Milliardengeschäät, FOCUS Online, 19.07.2015
Virtuelle Realität: Porno-Produzenten wittern ein neues Milliardengeschäft "The internet is for porn" - die virtuelle Realität bald auch? Porno-Produzenten wittern ein Milliardengeschäft mit 3D-Sex-Filmen und Virtual-Reality-Brillen.

"Dubsmash 2": Android-Malware ruft heimlich Pornoseiten auf, Spiegel Online, 06.05.2015
Getarnt als populäre Video-App gelangte eine seltsame Schadsoftware auf Hunderttausende Android-Handys. Sie ruft unbemerkt möglichst viele Pornoseiten auf - kein Streich, sondern ein Geschäftsmodell. Unter dem Titel "Dubsmash 2" hatten Cyberkriminelle eine App in Googles Play Store eingeschmuggelt, die nach außen hin vortäuschte, eine neue Version einer populären App namens "Dubsmash" zu sein. Tatsächlich aber war der Titel nur ein Lockmittel, mit dem Android-Nutzer geködert, zum Download verleitet werden sollten. Die echte "Dubsmash"-App hat viele Millionen Nutzer. Mit ihr kann man kurze selbstgedrehte Videoszenen mit bestimmten Sounds unterlegen, diese verfremden und die so gebastelten Kurzvideos im Netz weitergeben. Nichts von all dem kann "Dubsmash 2". Ganz klar: Die Entwickler der Malware haben sich einfach eine App gesucht, deren Popularität sie ausnutzen können, um ihre Schadsoftware an möglichst viele potentielle Opfer zu verteilen. Der Plan ist aufgegangen. Laut Avast verzeichnete der Play Store zwischen 100.000 und 500.000 Downloads von "Dubsmash 2". Damit ist es mittlerweile aber vorbei. Nachdem Avast Google darauf aufmerksam gemacht hatte, entfernte der Konzern die Schad-App sofort aus einem Angebot. Entwarnung kann man deshalb trotzdem nicht geben. Auf den Handys derer, die sich die getarnte App arglos heruntergeladen haben, dürfte sie zumeist noch ihr Unwesen treiben - oder auf eine Gelegenheit warten, damit zu beginnen. Denn auch da ist die Schadsoftware ausgesprochen hinterhältig. Einmal auf dem Smartphone angekommen, benennt sie sich in "Settings IS" um und gibt sich ein Icon, das dem der Settings-App von Android sehr ähnlich sieht. Wer dieses Icon antippt, wird zur Download-Seite der echten "Dubsmash"-App umgeleitet - und aktiviert nebenbei den Schädling. Zusätzlich überprüft die Malware im Hintergrund, ob das Handy mit dem Internet verbunden ist und schaltet sich selbst scharf, sobald sie eine solche Verbindung findet.

Freenet.de 2009 gibt Tipps zum Drehen von Privatpornos, das gerade in Deutschland weit verbreitet:

Gefährlicher Urlaubstrend
Immer mehr Touristen posten Nackt-Selfies aus dem Urlaub.
, FOCUS Online, 02.07.2015
Sie ziehen an den schönsten Orten der Welt, um die Fotos zu posten: Dieser verrückte Trend wirbelt derzeit durchs Netz und ruft teils heftige Reaktionen hervor - auch bei den örtlichen Behörden.

Millionärs-Rentner abgezockt
Diese Affäre einer Morgan-Stanley-Bankerin kostet 400 Millionen Dollar, FOCUS Online, 22.05.2015
Millionärs-Rentner abgezockt: Diese Affäre einer Morgan-Stanley-Bankerin kostet 400 Millionen DollarLynnda Speer verklagt Morgan Stanley. Die Witwe des Millionärs Roy Speer verlangt 400 Millionen Dollar. Grund: Ihr Mann hatte eine Affäre mit einer Morgan-Stanley-Bankerin. Speers Erfolgschancen sind groß.

Großbritannien: EU will angeblich Camerons Porno-Filter verbieten, Spiegel Online, 25.05.2015
Premierminister David Cameron hat pornografischen Inhalten im Netz den Kampf angesagt, mit umstrittenen Methoden. Ein geheimes Dokument zeigt: Die EU will Großbritanniens vorinstallierte Pornofilter wohl kassieren. mehr... [ Forum ]

Daten-Gau bei AdultFriendFinder, FOCUS Online, 22.05.2015
Hacker knacken Sexbörse: Millionen von Nutzerdaten veröffentlicht
Hacker haben Daten von knapp vier Millionen Mitgliedern der Sexbörse "AdultFriendFinder" gestohlen. Namen, Adressen und Angaben zu der sexuellen Orientierung sind nun im Netz gelandet. Der Anbieter ist alarmiert. Großer Daten-Diebstahl bei der Sex-Kontaktbörse "AdultFriendFinder": Der Hacker-Angriff soll sich vor etwa zwei Monaten ereignet haben, wie "Channel 4 News" berichtet. Die sensiblen Informationen seien jetzt im Web veröffentlicht worden: Sowohl Angaben zur sexuellen Ausrichtung als auch Geburtsdaten, User-Namen und E-Mail-Adressen seien nach außen gelangt. Dem Bericht nach handelt es sich bei den gestohlenen Profilen auch um Profile, die eigentlich bereits gelöscht wurden: "Ich habe mein Konto gelöscht und ich dachte, die Angaben wären weg. Diese Seiten sollten eigentlich sicher sein", wird ein Nutzer bei "Channel 4" zitiert. Der Anbieter ist alarmiert. Nur wenige Stunden nach dem Diebstahl hätten die bisher unbekannten Hacker angekündigt, die Daten über Spam-Mails in Umlauf zu bringen. Außerdem sollen die erbeuteten Daten in ein Forum innerhalb des Tor-Netzwerks gestellt worden sein, wie die Seite "PC World" berichtet. 15 Excel-Tabellen mit den sensible Informationen sollen dort veröffentlicht worden sein, heißt es auf der Seite weiter. Der Anbieter hat sich in einer Stellungnahme bereits zu den Vorfällen geäußert: Man sei sich der Vorgänge und deren Dimensionen bewusste, heißt es darin. Zusammen mit Experten werde an einer Lösung gearbeitet. "Wir versichern, dass wir alle Schritte unternehmen, um unsere Kunden zu schützen, sollten sie betroffen sein", heißt es dort. One-Night-Stands und Swinger-Partys: Das Sexnetzwerk verfügt nach eigenen Angaben über gut 60 Millionen Mitglieder weltweit. In Großbritannien sollen über sieben Millionen Menschen registriert sein. Unter den nun geleakten Mitgliedern sollen Mitarbeiter britischer Regierungsbehörden sein. Auch in Deutschland erfreut sich AdultFriendFinder einer gewissen Beliebtheit, von knapp zwei Millionen Inseraten ist die Rede. Das Portal verspricht seinen Mitgliedern Hilfe beim Finden von One-Night-Stands und Swinger-Partys.
Fiese Masche: Fallen Sie auf gar keinen Fall auf diese Facebook-Nachricht herein

Kühlschrank, Trockner und TV: Immer mehr Haushaltsgeräte gehen wegen Mängeln frühzeitig kaputt, Focus, 01.03.2015
Die Zwischenergebnisse einer jetzt veröffentlichten Studie von Umweltbundesamt (UBA) und Öko-Institut zeigen: Immer mehr Haushaltsgeräte gehen wegen Mängeln frühzeitig kaputt. Viele dieser Geräte gehen nach nicht einmal fünf Jahren kaputt. Immer mehr große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner oder Kühlschränke gehen wegen Mängeln frühzeitig kaputt. Das zeigt eine Studie von Umweltbundesamt und Öko-Institut. Der Anteil der Haushaltsgroßgeräte, die nach nicht einmal fünf Jahren aufgrund eines Defekts ausgetauscht wurden, stieg von 2004 bis 2012 um mehr als das Doppelte - von 3,5 auf 8,3 Prozent. Die Studie zeigt zudem, dass Verbraucher neu erworbene Produkte kürzer nutzen als früher, auch wenn sie keine Mängel haben. Gerade bei Fernsehern seien Technologiesprünge ein Grund. So wurden im Jahr 2012 über 60 Prozent der noch funktionierenden Flachbildschirmgeräte durch ein neues Produkt ersetzt. Bei Großgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Kühlschränken verkürzte sich die durchschnittliche Nutzung von 2004 bis 2012 um ein Jahr auf 13 Jahre. Für zwei Drittel der Ersatzkäufe waren technische Defekte ausschlaggebend. Bei Notebooks blieb die Dauer der Erstnutzung bei etwa fünf bis sechs Jahren. Die Studie soll Ende 2015 abgeschlossen sein. Aus den Resultaten will das Umweltbundesamt Empfehlungen für Hersteller, Verbraucher und den Gesetzgeber ableiten. (dpa)

Menschenexperimente im Frauen-KZ Ravensbrück: Vom Mut der Kaninchen, Spiegel Online, 24.06.2015
Polnische Frauen schmuggelten Beweise aus dem KZ Ravensbrück, die grausame medizinische Experimente belegen. Jahrzehntelang lag ein Teil dieser Dokumente in einem Wald verscharrt. Nun sind sie erstmals auf Deutsch zu lesen.

FuckUp Night in Berlin: Bühne frei für Loser
Schon mal pleitegegangen? Super! Bei FuckUp Night erzählen Gründer, wie sie unternehmerisch gescheitert sind. Das dient manchen als Therapie - und bietet den Zuschauern amüsante Aha-Momente. Schlecht gelaunt sehen sie nicht aus, obwohl es hier eigentlich um große Krisen geht. Rund 300 hip aussehende Zuschauer sind zur FuckUp Night in das Rainmaking Loft in Berlin-Mitte gekommen. Wo sonst Start-up-Aktivisten am großen Durchbruch drehen, erzählen heute Geschäftsleute und Selbstständige von ihren Niederlagen. Eine von ihnen: Martina Leisten. Sie ist mit ihrer Bar Frollein Palisander in die Privatinsolvenz gerutscht. Das war vor über zehn Jahren. Doch an ihrem Scheitern hat sie immer noch zu knabbern. Die Botschaft der FuckUp Night: Wer verliert, muss auch wieder gewinnen dürfen. Veranstalter Patrick Wagner war früher Manager bei den Musiklabels Kitty-Yo und Louisville Records. Er ist selbst pleitegegangen und hat so manches am Standort Deutschland auszusetzen. In mehr als hundert Städten weltweit gibt es mittlerweile FuckUp Night. Die Idee kommt ursprünglich aus Mexiko, daraus haben sich Veranstaltungsreihen entwickelt - das "Franchise"-Konzept scheint einen Nerv zu treffen. Aber warum hören sich Leute in ihrer Freizeit die Geschichten von Verlierern an? Geht es um Schadenfreude? Nicht nur Kleinunternehmer wie Martina, auch ehemalige Firmengründer aus den "Think Big"-Zeiten der New Economy erzählen ihre Geschichte. Maximilian Vogel zum Beispiel hatte um das Jahr 2000 die Firma Capitalism21 gegründet. Seine Geschäftsidee: Jeder, der an einem neu gegründeten Unternehmen mitarbeitet, bekommt auch Anteile in Form von Aktien. Die Euphorie von einst ist noch zu spüren - gemischt mit etwas Nostalgie. FuckUp Night sind die extrovertierte Antwort auf die Anonymen Insolvenzer - einem vertraulichen Treffen von Gescheiterten; auch das gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Die Veranstalter wollen eine neue Kultur des Scheiterns etablieren.

Tagesschau.de, April 2015: Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem dramatischen Umbruch. Die Fabrik der Zukunft vernetzt physische Arbeit und die digitale Welt, um Produkte rascher, präziser, flexibler und günstiger herzustellen.
Immer schneller verschmelzen Fertigungs-, Kommunikations- und Steuertechnologie. So lassen sich immense Datenmengen von Maschinen und Produktion in Echtzeit bewerten und damit Prozesse präziser lenken. Das Ergebnis sind effizientere Produkte oder günstigere Dienstleistungen. Wenn Maschinen und Bauteile aber über das "Internet der Dinge" kommunizieren, welchen Platz nehmen dann Menschen in der Arbeitswelt noch ein? Skeptiker fürchten, dass diese "Vierte Industrielle Revolution" Robotern in unseren Fabriken das Kommando übertragen und Menschen vom Arbeitsplatz verdrängen könnte. Arbeitswissenschaftler beruhigen: Der Wandel hin zum so genannten Advanced Manufacturing verändere zwar sicher unsere Produktionswelt, eröffne aber für Menschen neue Chancen - auch und gerade in einer "menschenleeren Fabrik".

Maschinell erzeugte Klicks für Geld

Einen für den Anwender direkt spürbaren Schaden richtet die App aber auch dann nicht an. Vielmehr lädt sie zunächst eine Liste mit Links zu verschiedenen Porno-Websites herunter, die sie daraufhin heimlich aufruft und an verschiedenen Stellen auf die Seite klickt. Im Avast-Blog heißt es dazu: "Für jeden Klick auf eine Anzeige auf einer Pornoseite erhielt der Malware-Autor wahrscheinlich Geld." Höchstwahrscheinlich stamme die Malware aus der Türkei. Darauf würde neben verschiedenen kontaktieren URLs auch der Name hindeuten, mit dem der Entwickler bei Google Play registriert war. Ein echter Schaden ist demnach in erster Linie Anzeigenkunden entstanden, die Werbung auf Pornoseiten gebucht und auf Klicks von realen Menschen gehofft haben.

Einfach zu löschen, schwer zu verstehen

Wer "Dubsmash 2" auf seinem Handy installiert hat, sollte die Software trotzdem entfernen. Aus genannten Gründen muss man dafür allerdings nicht nach dem ursprünglichen Titel der App suchen, sondern nach deren Tarnnamen "Settings IS". Gelöscht werden kann die App, indem man in den Einstellungen den Anwendungsmanager aufruft und dort Settings IS zur Deinstallation auswählt. Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass es mit "Dubsmash 2" einmal mehr eine Malware-App geschafft hat, sich prominent im Play Store zu platzieren. Weder Google noch den Entwicklern des Originals scheint aufgefallen zu sein, dass eine vermeintliche Kopie von "Dubsmash" unter fast demselben Namen, aber ohne Genehmigung des Herstellers über Googles Shop verbreitet wurde.

Bundesamt für Strahlenschutz: Themen und Aufgabenschwerpunkte: elektromagnetische Felder, optische Strahlung, ionisierende Strahlung, Mobilfunk, WLAN & Co., SAR-Werte von Handys, Stromnetz, Haushaltsgeräte & Elektroinstallationen, UV-Strahlung - "Sonne - aber sicher!", Solarien, Infrarot-Strahlung, Laser, Umweltradioaktivität, medizinische Anwendungen, beruflicher Strahlenschutz, nuklearspezifische Gefahrenabwehr, Kerntechnik, Transport/Lagerung, Endlagerung, kerntechnische Anlagen, meldepflichtige Ereignisse, stilllegung kerntechnischer Anlagen, nukleare Unfälle: Tschernobyl, Fukushima, Transporte, Zwischenlager, Bauart-Zulassungen von Transportbehältern, nukleare Entsorgungskonvention, radioaktive Abfälle, Endlagerüberwachung

Feuchte Atemluft
Dudelsackspieler stirbt an Schimmelpilzen in seinem Instrument
, stern.de, 25.08.2016
Ihn quälten Atemnot und trockener Husten: In Großbritannien starb ein Mann, nachdem er seinen Dudelsack jahrelang nicht gereinigt hatte. Den Grund für seine Beschwerden fanden Ärzte durch einen Zufall, http://www.stern.de/gesundheit/dudelsackspieler-stirbt-an-schimmelpilzen-in-seinem-instrument-70221 .

Gefährliche Nebenwirkungen
Aspirin und Hustensaft: So krank machen Medikamente - wenn wir sie zu lange nehmen
, FOCUS Online, 15.03.2017
Gefährliche Nebenwirkungen: Aspirin und Hustensaft: Auch Medikamente, die es ohne Rezept in der Apotheke gibt, können bei falscher Einnahme zu gesundheitsgefährdenden Begleiterscheinungen führen - bis zu Halluzinationen oder sogar Herzstillstand.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/wirkstoffe/ass-und-paracetamol-so-krank-machen-medikamente-wenn-wir-sie-zu-lange-nehmen_id_5091181.html

Pünktlich zum Ferienbeginn
Bakterien-Alarm in der Nordsee! An diesen Stränden darf jetzt niemand ins Wasser
, FOCUS Online, 19.07.2015
Pünktlich zum Ferienbeginn: Bakterien-Alarm in der Nordsee! Sie machen gerade Urlaub an der Nordsee? Dann meiden Sie diese Badestrände, denn dort tümmelt sich gerade Familie Escherichia coli. Die Behörden rätseln noch, warum sich die Bakterien ausgerechnet zum Höhepunkt der Hitzewelle so rasant im Wattenmeer ausgebreitet haben. Was bedeutet das für den Tourismus? Betroffen vom Badeverbot sind zwei Strände und eine kleine Badestelle. Zur Einordnung: Allein zwischen Weser und Ems gibt es insgesamt 15 Strände. "Wir haben also Ausweichmöglichkeiten", sagt Carolin Wulke, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH, der Dachorganisation für die Vermarktung der niedersächsischen Nordsee. Wie viele Gäste derzeit in Ostfriesland die Sommerfrische genießen, darüber gebe es keine Zahlen. Zur Zeit seien aber viele Touristen aus NRW an der Küste. In wenigen Tagen beginnen die Ferien in Niedersachsen. "Wir haben schon eine volle Hütte", sagt Wulke.

Antibiotika wirken nicht immer, denn Keime werden resistent - vor allem, wenn wahllos Breitbandantibiotika eingesetzt werden. Berlin will das Problem mit einer neuen Strategie bekämpfen, Tagesschau, 14.05.2015 Die Entdeckung des Penicillins gilt als Revolution in der Geschichte der Medizin. Plötzlich konnten mit diesem Antibiotikum viele Bakterieninfektionen geheilt werden, die bis dahin vor allem nach chirurgischen Verletzungen zum Tod der Patienten geführt hatten. Doch inzwischen ist klar: Die Bakterien können sich anpassen, werden resistent, also unempfindlich gegen die Wirkstoffe: "Die weltweite Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen muss dringend gestoppt werden. Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, droht uns ein Rückfall gleichsam ins Vor-Penicillinzeitalter, das hätte dramatische Folgen", warnt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Forschung sucht nach neuen Antibiotika: Experten schätzen, dass jedes Jahr 10.000 bis 15.000 Menschen in Deutschland infolge von Infektionen sterben, gegen die die bekannten Antibiotika nichts ausrichten können. Schon seit 2008 gibt es deshalb eine deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie, die jetzt noch einmal überarbeitet wurde.

Quecksilber und Blei: Frau durch Ayurveda-Medikamente vergiftet, Spiegel Online, 29.08.2015
Eine Hamburgerin hat sich laut SPIEGEL-Informationen infolge einer Ayurveda-Kur eine lebensgefährliche Vergiftung zugezogen. Die traditionellen indischen Mittel, die sie einnahm, enthielten große Mengen Quecksilber und Blei.

Ein Bauer besprüht sein Feld. | Bildquelle: dpa
Anhörung im Bundestag
Streit um Glyphosat
, Tagesschau.de, 28.09.2015
Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautbekämpfungsmittel - in Deutschland wird es auf 40 Prozent der Ackerflächen versprüht. Laut WHO ist es aber wahrscheinlich krebserregend. Dennoch soll es in der EU erneut zugelassen werden.
Glyphosat ist das weltweite Standardmittel für die Landwirte und ein Milliardengeschäft für Konzerne wie Monsanto. Und genau für dieses Mittel kämpft Monsanto nun um eine wiederholte Zulassung in der EU. Ende des Jahres läuft die alte Zulassung aus. Eine Erneuerung schien bislang reine Routine zu sein. Bis im März dieses Jahres die Krebsforschungsagentur der WHO verkündete, Glyphosat sei wahrscheinlich krebserregend.
Gefährlich oder nicht?
Doch wie reagieren die zuständigen deutschen und europäischen Behörden darauf? Genau darüber wurde heute im Bundestag gestritten, denn Deutschland ist in der EU turnusgemäß verantwortlich für die Neubewertung. Draußen vor der Tür gibt es für die Abgeordneten noch eine Campact-Unterschriftenliste mit auf den Weg zur Anhörung. 6700 Ärzte sind gegen Glyphosat. Ein aus ihrer Sicht ganz klar gefährliches Herbizid - also Unkrautbekämpfungsmittel. Drinnen sind viele Experten und Wissenschaftler geladen, die genau das sehr unterschiedlich sehen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Sein Urteil ist letztlich auch entscheidend für die EU-Neuzulassung, da es der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die wissenschaftliche Einschätzung dazu liefert.

Parabene und PEG in Kosmetik, FOCUS Online, 11.05.2015
Allergien, Unfruchtbarkeit, Krebs: So gefährlich sind Zusatzstoffe in Cremes
Wir belasten uns über Kosmetika täglich mit einem riskanten Chemiecocktail, ohne davon zu wissen. Auf der Inhaltsliste sind die teils giftigen Stoffe nur als ziemlich unverständliche Codes deklariert, wie PEG und Parabene. Welche Risiken von diesen Substanzen ausgehen und wie Sie sich schützen: PEG machen Cremes geschmeidig - und sind aus krebserregenden Bestandteilen im Erdöl gewonnen. Parabene können schuld sein, dass so viele Paare keine Kinder bekommen. Beide Stoffe verändern Haut und Hormone. Jeder hat täglich Kontakt mit Kosmetika. Eigentlich sollten die Produkte ausschließlich pflegen, verschönern, säubern oder duften. Hunderte von natürlichen und synthetischen Substanzen erfüllen diese Funktion. Die meisten sind harmlos, manche jedoch schädlich bis sogar giftig. Neben Aluminium sind dabei zwei Stoffgruppen besonders bedenklich.PEG (Polyethylenglykole) wirken als Emulgator, verbinden also Wasser mit öl und verbessern damit die Konsistenz von Kosmetika. Zusätzlich nutzt die Industrie sie als Bindemittel und Weichmacher. PEG werden aus Erdöl gewonnen. Der Ausgangsstoff für Polyethylenglykole ist Ethylenoxid, besser bekannt als Grundstoff für Frostschutzmittel (Ethylenglycol). Vorteil für den Hersteller: PEG sind billig und lassen sich individuell für das entsprechende Produkt herstellen. In der Liste der Inhaltsstoffe werden sie als PEG-8, PEG-15 und unter anderen Ziffern aufgeführt. Parabene sind synthetische Konservierungsstoffe. Sie wirken gegen Keime und verhindern, dass sich Kosmetika rasch zersetzen. Die Kosmetikindustrie nutzt Methyl- und Ethylparaben, Butyl- und Propylparaben, Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Benzyl- und Phenylparaben. Die Risiken von PEG und Parabenen: PEG gerieten vor allem wegen ihres Ausgangsstoffs Ethylenoxid in Verruf, der als krebserregend gilt. Dass Kosmetika mit PEG ebenfalls dieses Risiko bergen, wurde zuvor noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Fest steht jedoch, dass Glykole die Haut durchlässiger machen, ihre natürliche Schutzbarriere also abschwächen. Dieser Effekt mag sinnvoll sein, wenn es darum geht, Wirkstoffe in die Haut einzuschleusen. Allerdings können auf diese Weise auch Schadstoffe rascher eindringen. Parabene können Allergien auslösen. Zusätzlich zählen sie zu den hormonell wirksamen Chemikalien. Es gibt Hinweise darauf, dass die Konservierungsstoffe in Zusammenhang stehen mit: schlechter Spermienqualität, Hodenkrebs, Brustkrebs. Eine frühere Studie hatte bereits einen Zusammenhang zwischen den Substanzen und Brustkrebs vermuten lassen. Parabene - nur zwei sind relativ unbedenklich: Das Bundesinstitut für Risikobewertung kommt in einer Stellungnahme zwar zu dem Schluss, dass "von einigen Parabenen aus Tierversuchen bekannt ist, dass sie das Hormonsystem beeinflussen können." Allerdings sei Methyl- und Ethylparaben aufgrund der vorliegenden toxikologischen Daten in einer Konzentration von bis zu 0,4 % als sicher für alle Bevölkerungsgruppen anzusehen. Grenzwerte für die Konservierungsstoffe: Nach Hochrechnungen der Experten erreichen Verbraucher die noch unbedenkliche Menge an Parabenen pro Tag bei weitem nicht. Dabei gilt als Höchstgrenze ein Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, für einen Erwachsenen also rund 70 Milligramm pro Tag. Anders sieht es mit Isopropylparaben, Isobutylparaben, Phenylparaben, Benzylparaben und Pentylparaben aus. Diese Konservierungsstoffe hat die EU-Kommission vor kurzem teilweise verboten beziehungsweise ihre Konzentration in Kosmetika stark eingeschränkt: Für Produkte für den Windelbereich von Kindern unter drei Jahren gilt ein Verbot. Hersteller mussten die Menge an Propylparaben und Butyl­paraben in Shampoos und Duschgelen reduzieren.
Fazit: Wer sicher gehen möchte, sollte auf Produkte zurückgreifen, die den Zusatz "Ohne Parabene" und "Ohne PEG" tragen oder entsprechend "frei von…". Nicht nur Bio-Hersteller bieten entsprechende Ware an. Welche Kosmetika besonders viel Parabene sowie PEG enthalten und wo Sie außerdem mit den giftigen Substanzen unwissentlich Kontakt haben könnten, zeigt das Video.

Haushalts-Hygiene: Warum auch frisch gewaschene Handtücher Brutkästen für Bakterien sind, STERN.de, 27.02.2019
Sie wirken sauber, aber tatsächlich leben sie: In Handtüchern wimmelt es von Keimen. Die Schummelei der Waschmaschinen-Hersteller mit der Temperatur macht es schwer, sie zu bekämpfen.
https://www.stern.de/gesundheit/warum-auch-frisch-gewaschene-handtuecher-brutkaesten-fuer-bakterien-sind-7631654.html

Morgens Kaffee trinken - ist das gesund?, CHIP, 13.12.2016
Vor allem morgens trinken viele Menschen gerne eine Tasse Kaffee, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und fit für den Tag zu werden. Jetzt behaupten zwei kanadische Wissenschaftler, dass das nicht gesund ist und Sie sich mit einem Kaffee zum Frühstück keinen Gefallen tun. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Artikel.
http://zuhause.chip.de/morgens-kaffee-trinken-ist-das-gesund-_56786

Einsatz pestizidärer Pflanzenschutzmittel im Pflanzenanbau im der Deutschen liebsten Getränk Kaffee
RTL II berichtet am 10.08.2015 gegen 21 Uhr vom Einsatz von auch aus Deutschland stammenden Pflanzenschutzmitteln im südamerikanischen Kaffeeanbau, zu dessen Rückständen gesundheitlich bedenkliche Pestitzide gehören. Böden und Grundwasser sind belastet. Unabhängige Kontrolleure aus Deutschland gehen den Spuren nach und ermitteln vor Ort. Der Verbraucher wird aufgefordert, den vergleichsweise teureren BIO-Kaffee aus kontrolliertem Anbau zu kaufen, so dass dessen Preis letztlich sinkt..Auf manchen Verpackungen ist bereits angegeben, dass im Kaffee keine Magen und Darm belastenden Bitterstoffe mehr enthalten sind.

WHO-Bericht
Kaffee ist wohl nicht krebserregend - aber ...
, Stern.de, 19.06.2016
Jahrelang hat eine WHO-Behörde Kaffee als potenziell krebserregend eingestuft. Nun rudert sie zurück: Ein Krebsrisiko sei nicht belegbar. Jedoch sollte man Kaffee nicht zu heiß trinken.
Eine Tasse Kaffee wird eingeschenkt.
Krebs durch Kaffee? Laut WHO ist der Zusammenhang nicht belegbar
Gute Nachricht für Kaffeetrinker: Eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht keine Belege für ein erhöhtes Krebsrisiko durch Kaffee. Stattdessen gebe es sogar Hinweise darauf, dass das Getränk die Gefahr für zwei Tumorarten senke, schreibt die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) in einem Bericht. Aber die IARC warnt auch:
Der Genuss sehr heißer Getränke erhöhe wahrscheinlich die Gefahr für Speiseröhrenkrebs. Dies gelte vermutlich ab Temperaturen über 65 Grad Celsius, sagte der IARC-Epidemiologe Dana Loomis. In Europa sei der Genuss so heißer Getränke aber nicht üblich. Zwei unabhängige Experten bezeichneten die neue Einstufung als plausibel, ... Die IARC betont allerdings, die Einstufung bedeute nicht, dass Kaffeekonsum sicher sei, sondern lediglich, dass die vorhandenen Daten keine Schlüsse erlaubten. Ähnlich bewertet das Gremium auch Mate-Tee. Mate-Produkte, die als Kaltgetränke auch in Deutschland beliebt sind, werden aus dem in Südamerika verbreiteten Mate-Strauch gewonnen. Das Trinken von heißem Mate-Tee galt seit 1991 als wahrscheinlich krebserregend, http://www.stern.de/gesundheit/kaffee-krebsrisiko-who-entwarnung-6901862.html .

Vorsicht, liebe Kaffee-Liebhaber : Das passiert, wenn Sie zu viel Kaffee trinken: Die Auswirkungen sind beängstigend, Focus Onine, 20.07.2015
Ist Kaffee gesund oder schädlich? Zu diesem Thema scheiden sich die Expertenmeinungen. Trinken Sie zu viel der bekannten Volksdroge, kann es fatale Folgen haben.
Kaffee ist ein Mineralstoffräuber.
Bei Vieltrinkern führt Kaffeeverzicht zu Kopfschmerzen.
Schon zwei Tassen Filterkaffee täglich lassen das Inkontinenz-Risiko steigen.
Die Deutschen lieben Kaffee. Zwei bis drei Tassen pro Tag trinkt der Durchschnittsdeutsche. Doch manchmal ist das Genussgetränk eher schädlic als gut für uns.
1. Kaffee ist ein Mineralstoffräuber:
Kaffee entzieht dem Körper Calcium, Magnesium und weitere Mineralstoffe. Aus diesem Grund gibt es meist ein Glas Mineralwasser zum Espresso im Restaurant. Dieses kompensiert den Mineralstoffverlust. Calcium> bekommen Sie am besten durch einen Schuss Milch in die Tasse
. 2. Kaffee macht inkontinent:
Das Genussgetränk steigert den Harndrang und befördert Inkontinenz. US-Studien reichen bereits zwei Tassen am Tag aus, dass das Risiko einer Inkontinenz steigt.
3. Kaffee macht müde
: Tatsächlich erweitert Koffein die Blut- und Atemgefäße und macht uns müde. Laut der Diplomökotrophologin Monika Bischoff vom Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention in München hält dieser Effekt aber nur zwanzig Minuten an. Danach tritt die muntermachende Wirkung ein.
4. Kaffee bringt schlaflose Nächte:
Die Wirkung des Koffeins hält länger als sieben Stunden an. Aus diesem Grund sollten Sie keinen Kaffee nach 15 Uhr trinken, um nachts gut schlafen zu können.
5. Kaffeeentzug macht reizbar:
Personen, die täglich sechs bis acht Tassen trinken, könnten an einem Tag ohne Kaffee reizbarer sein. Außerdem berichten sie oft von Kopfschmerzen. Experten wie Monika Bischoff sprechen jedoch nicht von Sucht oder gar davon, dass das Bohnengetränk körperlich abhängig mache. Es ist vielmehr die Gewohnheit, die fehlt.

Schonkaffee:. speziell behandelter Kaffee, der einen geringen Gehalt an Magen reizenden Stoffen (Röststoffe, phenolische Säuren, Kaffeewachse) und/oder Coffein (entcoffeinierter Kaffee) enthält. ...

Gefahren durch Koffein: Über vier Espressi am Tag schaden der Gesundheit, FOCUS Online, 28.05.2015 Wer täglich mehr als vier starke Espressi oder andere Getränke mit ähnlich viel Koffein trinkt, kann laut einer EU-Untersuchung seiner Gesundheit schaden. Wenn ein gesunder Erwachsener Dosen von über 400 Milligramm Koffein in kurzer Zeit zu sich nimmt, könne das zu Angstzuständen führen. Laut der am Mittwoch von der EU-Lebensmittelbehörde Efsa veröffentlichten Studie sind bis zu 400 Milligramm Koffein für gesunde erwachsene Menschen täglich unbedenklich. Ein Espresso enthalte rund 70 bis 100 Milligramm Koffein. "Die Gefahr für die Gesundheit ist nicht riesig, aber sie existiert", sagte ein Efsa-Sprecher. "Die wichtigste Botschaft ist, dass die Verbraucher die verschiedenen Quellen von Koffein neben dem Kaffee berücksichtigen müssen", sagte er. Außer Kaffee enthalten beispielsweise Tees, Cola-Getränke und Energy-Drinks Koffein.
Schädliche Wirkung von Koffein für Herz und Gefäße
Die im italienischen Parma ansässige Efsa hat für ihre Einschätzung bereits existierende Studien und Daten in großem Maßstab ausgewertet. Mehrere EU-Staaten hatten sie dazu aufgefordert, weil sie Bedenken zu möglichen schädlichen Wirkungen von Koffein insbesondere für Herz und Gefäße sowie das zentrale Nervensystem hatten. Bei Heranwachsenden liegt die Unbedenklichkeitsschwelle bei rund drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht. Dies sind beispielsweise zwei koffeinhaltige Limonaden mit insgesamt 150 Milligramm für einen 50 Kilo wiegenden Jugendlichen. Schwangere sollten nach Empfehlung der Efsa höchstens 200 Milligramm Koffein oder zwei bis drei Espressi täglich zu sich nehmen, um Nebenwirkungen für das ungeborene Kind zu vermeiden. In Deutschland nehmen 14,6 Prozent der Bevölkerung mehr als die empfohlenen höchstens 400 Milligramm Koffein täglich zu sich, wie die Efsa weiter mitteilte. Dies sei auch in sechs weiteren von insgesamt 13 betrachteten EU-Ländern der Fall. Noch mehr waren es demnach in Dänemark (33 Prozent der Einwohner) und den Niederlanden (17,6 Prozent).

"Coca Cola Life" mit Stevia-Süße: Die grüne Cola ist trotzdem eine Zuckerbombe, FOCUS Online, 28.05.2015

Neues Berliner Energiegetränk sorgt für Furore: Hier trinkt ein FOCUS-Online-Redakteur radioaktives Fukushima-Wasser, Focus-Online, 31.03.2015
Es wäre ein wahres Wunder: Ein Berliner Startup bringt einen Energy-Drink auf den Markt, der 30 Prozent mehr Energie liefern soll als herkömmliche Getränke. Das Problem: Dieses Wasser soll aus Fukushima stammen. Wir haben den radioaktiven Drink getestet. Dekontaminiertes Wasser als Energydrink? "Fukushima Water" soll genau das sein. Im März tauchte ein Video auf, in welchem dem Getränkehersteller des außergewöhnlichen Power-Getränks ein Besuch abgestattet wurde. Laut dem CEO der Firma ist der energetisierende Effekt des Wassers rund 30 Prozent stärker als bei anderen Energydrinks, wie beispielsweise Kaffee oder Red Bull. Doch ist dem wirklich so? Tatsächlich handelt es sich bei der aufwendig gedrehten Dokumentation, um eine Kampagne der Filmakademie Baden-Württemberg. Das Projekt soll laut eigener Aussage auf die Umweltkatastrophe von 2011 erinnern. Denn noch immer fließen täglich Unmengen an verseuchtem Wasser von der japanischen Provinz direkt in den Pazifischen Ozean. Zwar meldete der Betreiber des AKW_Fukushima Fortschritte bei der Stilllegung des Katastrophenreaktors zu machen, doch die hohen Werte radioaktiver Strahlung rund um die Reaktoren verhindern eine umfangreiche Säuberung. Tepco rechnet mit weiteren 40 Jahren bis die Arbeiten abgeschlossen sein könnten.

Stiftung Warentest untersucht Grünen Tee: Gesundheitsgefährdende Schadstoffe: Diese Tees fallen mit "mangelhaft" durch, FOCUS Online, 25.09.2015
Grüner Tee gilt als sehr gesund, soll sogar vor Krebs schützen können. Im Test zeigt sich jedoch, dass keiner von 25 Tees frei von Schadstoffen ist. Sieben sind besonders stark belastet und enthalten teilweise Stoffe, die Ihre Gesundheit gefährden könnten.
Jahrzehntelang galt Grüner Tee als besonders gesund. Bestimmte Inhaltsstoffe sollten sogar vor Krebs schützen. Die Realität sieht jedoch anders aus, wie eine Untersuchung von Stiftung Warentest zeigt. Geprüft wurden 25 Grüntees in verschiedenen Formen, als Beutel, loser Tee oder Teekapseln. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Die einzige gute Nachricht: Keine der Proben war radioaktiv belastet. Ansonsten gab es für sieben Produkte ein "mangelhaft", für weitere sieben ein gerade mal "ausreichend".
Die Begründung: Viele Tees enthielten Stoffe, die der Gesundheit schaden können. Diese Substanzen fanden die Prüfer: Pyrrolizidinalkaloide (kurz PA): Sie stammen vermutlich aus Wildkräutern, die mit der Ernte in den Tee gelangen. Der Stoff gilt als potenziell krebserregend. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass die Tagesmenge an PA 0,007 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten sollte. Mit einer Tasse Grüntee würde ein 60-Kilo-schwerer Mensch demnach bereits mehr PA zu sich nehmen. Außerdem wurden Pestizide und Mineralölbestandteile gefunden. Besonders schlechte Noten bekamen
Aldi Süd / Westcliff Grüner Tee
Kaufland / K-Classic Grüner Tee
Penny / Mayfair Grüner Tee
Norma Cornwall Grüner Tee Natur ( trotz goldener und silberner DLG-Prämierung 2011-2015 alljährlich hindurch, Anm., die Red.)
Meßmer Feinster Grüner Tee


Atemnot, Erbrechen: Aldi ruft Produkt sofort zurück, CHIP, 14.05.2016
Aldi Süd ruft derzeit ein Bio-Produkt zurück, das einen erhöhten Blausäuregehalt aufweist, der insbesondere kleinen Kindern gefährlich werden kann.
Die "Vita Naturprodukte GmbH", ein Zulieferer von Aldi Süd, ruft derzeit ihr Produkt "Bio Cranberries & Mandeln" zurück, das in Karlsruhe, Stuttgart, Darmstadt, Rheinhessen-Pfalz, Freiburg, Köln, Koblenz, Trier und Teilen des Saarlandes verkauft wurde. Die Packungsgröße beträgt 125 Gramm, das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 14.12.2016. Stichproben ergaben, dass die Packungen auch Bittermandeln enthalten können, deren Blausäuregehalt gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Der Hersteller rät, das Produkt nicht zu verzehren, es kann in der nächstgelegenen Aldi Süd-Filiale zurückgegeben werden, http://www.chip.de/news/Atemnot-Erbrechen-Aldi-ruft-dieses-Produkt-sofort-zurueck_93634675.html

Hersteller weitet Rückruf auf 55 Länder aus Mars schiebt den Riegel vor, Tagesschau.de, 23.02.2016
Der Süßwaren-Hersteller Mars hat den Rückruf von Schokoriegeln ausgeweitet. Die Aktion habe Auswirkungen in 55 Ländern, sagte ein Unternehmenssprecher in den Niederlanden. Eine Kundin hatte Plastikteilchen in einem Schokoriegel gefunden.
Die Rückrufaktion des Süßwaren-Herstellers Mars wird immer größer. Ein Unternehmenssprecher in den Niederlanden sagte, der Konzern hole Produkte in 55 Ländern zurück. Der Grund: Eine Verbraucherin hatte in einem Schokoriegel Kunststoffteilchen gefunden.

"Man muss aufhören, Nutella zu essen" - mit diesem Aufruf gegen den beliebten Schoko-Brotaufstrich hat Frankreichs Umweltministerin Ségoléne Royal für Aufsehen gesorgt. Dabei geht es ihr um die Schäden, die Nutella angeblich anrichtet, FOCUS Online, 17.06.2015.

Animation eines porösen künstlichen Hüftgelenks exklusiv
E-Mails belasten Prothesenhersteller DePuy
Profit durch mangelhafte Hüftimplantate
, Tagesschau.de, 26.05.2016
Krank durch mangelhafte "ASR"-Hüftimplantate der Firma DePuy: Durch einen Konstruktionsfehler gelangten Metallionen ins Blut. Der Verkauf ging weiter, obwohl Experten Hinweise gaben. Das geht aus Firmendokumenten hervor, die dem ARD-Magazin Panorama vorliegen, https://www.tagesschau.de/inland/hueftimplantate-101.html .

Billige Milch
Bauern können auf schnelle Hilfe hoffen
, Tagesschau.de, 26.05.2016
20 Cent für einen Liter Milch sind zu wenig - die Bauern fordern das Doppelte, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Kurz vor dem Milchgipfel am Montag stellt Bundesagrarminister Schmidt landwirtschaftlichen Betrieben Hilfe in Aussicht, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/milch-113.html.

EU einigt sich auf Verordnung: Schärfere Kontrollen von Medizinprodukten, Tagesschau.de, 26.05.2016
Vor einigen Jahren sorgte der Skandal um mangelhafte Brustimplantate für Schlagzeilen: Statt medizinischem Silikon wurde Industriesilikon verwendet. Damit so etwas nicht mehr vorkommt, gibt es nun eine neue EU-Verordnung, https://www.tagesschau.de/ausland/medizinprodukte-101.html .

Überflüssige Pillen
Meditonsin und Grippostad C: Diese Medikamente können Sie sich sparen
, FOCUS Online, 05.10.2015
Manche rezeptfreie Arzneimittel nutzen kaum oder haben massive Nebenwirkungen. Viele von ihnen sind bekannte und beliebte Mittel gegen Kopfschmerzen, Erkältung, Halsschmerzen, Verstopfung oder Reisekrankheit. Warum sie nicht zu empfehlen sind und welche Alternativen es gibt. Von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/ueberfluessige-pillen-diese-medikamente-koennen-sie-sich-sparen_id_4991593.html
FOCUS Online verrät Wirkstoffe, Kritik und Alternativen zu den bekanntesten Medikamenten. Sie sind sinnlos bis gefährlich, trotzdem sind diese Medikamente Verkaufsschlager. Viele frei verkäufliche Medikamente sind letztlich ihr Geld nicht wert. Bereits eine frühere Untersuchung der Stiftung Warentest hatte gezeigt, dass knapp ein Drittel der Pillen, Tropfen, Salben und Lutschtabletten, die es ohne Rezept in den Apotheken zu kaufen gibt, wenig geeignet sind. Zehn Prozent sind sogar total überflüssig, weil es gute Alternativen gibt. "Besonders kritisch sind Kombinations-Arzneimittel, also Medikamente, die mehrere Wirkstoffe enthalten", sagt Gerd Glaeske, Leiter Abteilung Gesundheitspolitik, Arzneimittelversorgungsforschung, -beratung und -information an der Universität Bremen.Der Experte hat für FOCUS Online die Bewertung übernommen und nennt sinnvolle Alternativen.

Arachnophobie: Das ist die gefährlichste Banane der Welt, Chip.de, 06.07.2015
Wenn Sie dieses Video gesehen haben, wird Ihnen der Hunger auf Bananen wohl vergehen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten in die Banane gebissen, bevor die Spinne herausgekommen wäre. Was besonders schockierend ist: Dieses Exemplar (bekannt als Bananenspinne) gehört zu den giftigsten Spinnen der Welt. Dann mal guten Appetit! Bei Männern kann ein Stich dieser Spinne sogar zu anhaltender Impotenz führen. Teilen Sie daher diesen Artikel mit allen Freunden, die Sie kennen.

Sendetermin, Sendung vom 12.11.2011, Malin liebt Süßigkeiten: Besonders von Gummibärchen kann sie einfach nicht die Finger lassen. Leider steckt in den Gummibärchen aber Zucker. Und der soll ja ungesund sein. Zumindest, wenn man zu viel davon isst. Aber wie viel Zucker ist eigentlich zu viel? Wo versteckt sich Zucker überall? Und darf Malin auch weiterhin jeden Tag Gummibärchen essen? Das findet sie heraus - in dieser Folge von neuneinhalb.

Deine Meinung:

Magst du Süßes auch so gerne? Welche Süßigkeiten isst du am liebsten? Und wie viel Süßes isst du so am Tag? Hast du noch weitere Zuckerbomben im Supermarkt entdeckt? Wie hat dir diese Folge von neuneinhalb gefallen? Schreib es uns ins Gästebuch: http://neuneinhalb.wdr.de/sendungen/2011/11/2011_11_12.php5

Ermittlungen: Bayerischer Arzt soll Medikamente gegen Sex verschrieben haben
Eine Patentien tauscht intime Nachrichten mit ihrem behandelnden Arzt aus, ihr Bruder entdeckt den Chat und geht zur Polizei. Jetzt werden schwere Vorwürfe gegen den Mediziner aus Bayern erhoben.
https://www.stern.de/gesundheit/bayerischer-arzt-soll-medikamente-gegen-sex-verschrieben-haben-8219468.html

Strafrecht in Deutschland., Rechtsfall LG Hamburg, Focus, 10.02.2015:
Notwehr - wie weit darf ich nach einem Angriff gehen?
Jugendliche in Hamburg fragen zwei Erwachsene nach 20 Cent - provozierend wie die Staatsanwaltschaft am Landgericht festhält. Einer der Erwachsenen geht mit einer Bierflasche in der Hand auf einen der Jugendlichen zu und fragt: "Willst du was aufs Maul?". Daraufhin schlägt der Jugendliche mit der Faust zu. Der Erwachsene stürzt zu Boden und schlägt so unglücklich mit dem Kopf auf den Asphalt, dass er wenig später an dieser Verletzung stirbt.
Urteil: Die Tat des Jugendlichen war nicht durch Notwehr gedeckt, weil er nach Auffassung des Bundesgerichtshofs rechtsmissbräuchlich handelte, indem er einen Verteidigungswillen vortäuschte. Er habe in Wirklichkeit von Anfang an angreifen wollen, was sich aus der provozierenden Frage nach 20 Cent ableiten ließ.

Je mehr Zähne, desto mehr Geld, FOCUS Online, 22.05.2015
Gieriger Zahnarzt würgt Kinder und zieht ihnen gesunde Zähne
Wer als Kind Angst vor dem Zahnarzt hatte, der lag richtig! Ein Kinderzahnarzt in den USA hat seine kleinen Patienten offenbar nicht nur grundlos gesunde Zähne gezogen, sondern soll sie auch geschlagen haben. Der Grund: Je mehr gezogene Zähne, desto mehr Geld.

80 Euro weniger im Monat: Nahles verweigert Menschen mit Behinderungen vollen Hartz-IV-Satz, Focus.de, 17.03.2015
Die Grundsicherung in Deutschland liegt bei 399 Euro im Monat. Für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es 80 Euro weniger. Trotz mehrerer Urteile des Bundessozialgerichtes bleibt die Ministerin hart. Sozialrechtler sehen darin einen Verstoß gegen die Verfassung.

BACK

Beschreibung der Merkmale aus den Personendatenbanken IEBS ...: Downloadable!
"The "Data on Individuals" of the Institute for Employment Research (IAB) and the Federal Employment Agency (BA), which are available from the Research Data Centre (FDZ) include the following: Integrated Employment Biographies (IEBS), IAB Employment Samples 1975-2001 (IABS 1975-2001), the BA Employment Panel and the Linked Employer Employee Dataset from the IAB (LIAB). This data report written in German provides a standardized description of the data on individuals from the IEB
http://ideas.repec.org/p/iab/iabfda/200604_de.html

Angela Merkel ist die größte Bedrohung für Europa Inmitten der Schuldenkrise steht Deutschland wirtschaftlich gut da. Doch was hierzulande für Freude sorgt, weckt jenseits des Ärmelkanals Befürchtungen. Die britische Ausgabe der Webseite sieht in Angela Merkel gar ein Hemmnis für den Aufschwung in Europa.

Neue Erkenntnisse zu Marihuana
Kiffer aufgepasst: Cannabis macht nicht nur dumm, sondern auch klein, FOCUS Online, 02.07.2015
Kiffer aufgepasst: Cannabis macht nicht nur dumm, sondern auch kleinLegalisieren oder nicht? Wenn es um den Konsum von Cannabis geht, sind die Lager gespalten. Nun haben die Gegner ein weiteres Argument in der Hand: Forscher in Pakistan haben eine weitere haarsträubende Entdeckung gemacht.
Kiffen wirkt sich auf bestimmte Hormone aus.
Unter anderem beeinflusst der Konsum die Spermienproduktion.
Über die Folgen von Cannabis-Konsum kursieren unzählige Irrtümer und ebenso viele Wahrheiten. Eine der Tatsachen dürfte Marihuanafreunde besonders erschrecken: Forscher der pakistanischen Pir Mehr Ali Shah Arid Agriculture University haben herausgefunden, dass Cannabis-Konsumenten im Schnitt zehn Zentimeter kleiner sind als Nicht-Konsumenten.
Forscher befragten 440 Teenager
Dafür haben die Forscher die Hormonwerte von rund 440 Teenagern im Alter von 13 bis 15 Jahren bestimmt. Eine Hälfte konsumierte Cannabis, die andere nicht. Die Forscher fanden heraus, dass die Werte für Testosteron und das luteinisierende Hormon bei den Kiffern erhöht waren. Sie beide sind unter anderem für die Steuerung der Spermienproduktion verantwortlich.
Konzentration von Wachstumshormonen eingeschränkt
Die Forscher entdeckten zudem, dass die Konzentration mehrerer Wachstumshormone deutlich reduziert war. Und tatsächlich: Die Forscher untersuchten die Probanden am Ende der Studie, im Alter von 20 Jahren, erneut. Dabei stellte sich heraus, dass die Kiffer durchschnittlich knapp vier Kilo leichter und zehn Zentimeter kleiner waren.

Auch im Video: Gefährlicher Irrglaube - "Cannabis macht nicht süchtig": Warum diese Aussage so fatal falsch ist
Lesermeinung:
Diskussionen am eigentlichen Problem vorbei!, von Manfred Schnitzer 11:31 Uhr
Welcher vernünftige Mensch könnte den Gebrauch von Rauschgiften, wie z.B. Cannabis, schon ernsthaft für gut finden? Was jedoch auffällt ist, daß in den letzten Monaten kampagnenartig über die Gefahren von Cannabis & Co berichtet wird, doch über die Gefahren & Folgen, die aus dem weit verbreiteten Alkoholgenuß hervorgehen, wird relativ wenig berichtet. Weite Teile der Bevölkerung, aus allen Schichten, huldigen dem Alkohol. An jeder Ecke ist Alkohol in allen Variationen erhältlich. Keine Geselligkeit, keine Party, keine Feier ohne Alkohol. Angeblich dient Alkohol der Entspannung, der Beruhigung, zur besseren Verdauung, als Freudentröpfchen, als Einschlafmittel und anderem Unsinn. Der gesellschaftliche Schaden durch Alkohol ist immens und führt zu Fehlentscheidungen in Politik & Wirtschaft.

Krebsrisiko Alkohol, FOCUS Online, 08.08.2015
Regelmäßige Alkoholkonsumenten müssen nicht nur mit Leberkrebs rechnen. Das Risiko steigt für alle Tumorarten des Verdauungstrakts, für Frauen wird sogar das Brustkrebsrisiko höher. Vermutlich spielen dabei verschiedene Stoffe, die beim Abbau von Alkohol im Körper entstehen, eine Rolle. Das Krebsrisiko steigt erwartungsgemäß mit der Alkoholmenge - ob Bier, Wein oder Spirituosen scheint jedoch keinen Unterschied zu machen.

Grundsatzurteil: Bier darf nicht als "bekömmlich" beworben werden, Spiegel Online, 25.08.2015
Nach Wein jetzt auch Bier: Das Getränk darf nicht mehr als "bekömmlich" angepriesen werden, entschied ein Gericht. Das Wort suggeriert nämlich einen gesundheitlichen Nutzen - und verschweigt die Gefahren von Alkohol, http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/urteil-im-bier-prozess-bier-ist-nicht-bekoemmlich-a-1049694.html

Deutsche Experten messen
Kim lässt Erde zittern: Auswirkungen von Nordkorea-Atombombe sogar im Bayerischen Wald, FOCUS Online, 03.08.2017
Die Erschütterungen nach dem nordkoreanischen Atomtest waren nach deutschen Messungen mit einer Stärke von 6,1 deutlich stärker als alle vorherigen Atomtests Nordkoreas. Die Schockwellen waren sogar im Bayerischen Wald messbar.
http://www.focus.de/politik/videos/deutsche-experten-messen-atomtest-auch-in-deutschland-registriert_id_7547295.html

Krebsrisiko Übergewicht
Übergewicht ist nach dem Rauchen der zweitgrößte vermeidbare Risikofaktor für Krebs. Für einige Tumorarten ist der Zusammenhang besonders stark ausgeprägt, zuvorderst Darmkrebs oder Brustkrebs. Die von Dicken reichlich ausgeschütteten Hormone Insulin oder Leptin aus Fettgewebe wirken wie Wachstumsfaktoren - auch auf Tumorzellen.

Genuss oder Risiko: Kann Fleisch Krebs auslösen?, FOCUS Online, 05.12.2013
Eine Langzeitstudie mit über 500 000 Teilnehmern zeigt, dass der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch wie Schweine-, Rind-, Kalb-, oder Lammfleisch das Darmkrebsrisiko erhöhen. Die European Prospective Investigation into Cancer (EPIC) fand heraus, dass täglich 100 Gramm rotes Fleisch das Risiko für Darmkrebs um 49 Prozent erhöht. Eine seit den 80er-Jahren laufende Ernährungsstudie amerikanischer Forscher bestätigt das Ergebnis anhand von Daten von etwa einer halben Million US-Bürger.
Vermutlich ist der hohe Eisengehalt für die Bildung schädlicher Nitrosamin-Verbindungen verantwortlich, die vor allem bei der Verarbeitung und beim Erhitzen von Fleisch entstehen. Sie kurbeln Zellteilung und DNA-Synthese an und fördern so Schäden durch freie Radikale, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13073/ernaehrung-kann-fleisch-krebs-ausloesen_aid_361547.html

Schadstoffe und Antibiotika
Die Wahrheit über Lachs: So gesund ist der Lieblingsfisch der Deutschen

Lachs ist die Nummer eins unter den Speisefischen. Dabei ist er nicht nur lecker, sondern soll Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Allerdings kann der Kaltwasserfisch auch Schadstoffe und Antibiotika enthalten. Wir klären mit Experten alle wichtigen Fragen.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/die-wahrheit-ueber-lachs-so-gesund-ist-der-lieblingsfisch-der-deutschen_id_9422002.html

Krebsrisiko rotes Fleisch, FOCUS Online
Die Erforschung von Krebsrisiken aus der Ernährung ist heute davon abgekommen, einzelne Lebensmittel für die Tumorentstehung verantwortlich zu machen. Mit einer Ausnahme: das rote Fleisch.
Menschen, die viel Schwein, Lamm, Rind und zu Wurst verarbeitetes Fleisch essen, haben ein erhöhtes Risiko für Darm- und Magenkrebs. Warum das - im Gegensatz zu Geflügel oder Fisch - so ist, ist noch nicht geklärt, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13073/ernaehrung-kann-fleisch-krebs-ausloesen_aid_361547.html .

Genuss oder Risiko: Ist Fleisch mit Antibiotika verseucht?, FOCUS Online, Einer Schätzung der Bundesregierung zufolge werden Schweine durchschnittlich sechsmal pro Jahr mit Antibiotika behandelt, Milchrinder und Mastkälber etwa zweimal pro Jahr. Während eines Hühnerlebens kommt es im Schnitt zwei Mal zur Behandlung mit Antibiotika. Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz kommen in der Intensivtierhaltung über 40 Mal mehr Antibiotika zum Einsatz als in deutschen Krankenhäusern.
Aber kommt solches Fleisch auch in den Handel?
"Nein, absolut nicht", meint Wolf-Dietrich Müller vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch im Kulmbach. Fütterungsantibiotika sind in der Rinderzucht nicht erlaubt, die Wartezeiten nach einer Antibiotikabehandlung ausreichend lang. "Das Fleisch in Deutschland wird stichprobenartig kontrolliert. Kein Lieferant kann sicher sein, dass seine Ware nicht überprüft wird", erklärt Wolf-Dietrich Müller. Verbraucher können also sehr sicher sein, kein Antibiotikum mit ihrem Braten zu essen. http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13073/ernaehrung-ist-fleisch-mit-antibiotika-verseucht_aid_361548.html .

Genuss oder Risiko: Schadet gegrilltes Fleisch der Gesundheit?, FOCUS Online
Nicht unbedingt. Wer einige Regeln beherzigt, kann bedenkenlos den Grill anwerfen. Problematisch sind vor allem Fett oder Marinade, die in die Glut tropfen und dort in Form von PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffen) als bläulicher Rauch aufsteigen. Derart eingeräuchertes Grillgut enthält dann ebenfalls krebsfördernde Stoffe. Die dunkle, knusprige Kruste schmeckt zwar, sollte aber lieber auf dem Tellerrand liegen bleiben. Heterozyklische Amine (HCA) in braun bis schwarz Gegrilltem erregen nämlich Krebs. Die gute Nachricht: Wer das Grillgut in Aluschalen oder auf Alufolie legt, kann bedenkenlos das Sommervergnügen genießen. Gepökeltes Fleisch wie Kasseler oder Wiener Würstchen haben auf dem Grillrost nichts zu suchen, denn aus Pökelsalz entsteht gesundheitsschädigendes Nitrit. Grillkohle- oder Briketts eignen sich besser als Holz oder Papier, denn sie qualmen nicht und bringen eine schöne Glut, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-13073/ernaehrung-schadet-fleisch-der-gesundheit_aid_361554.html .

Genuss oder Risiko: Kann man sich durch Fleisch mit Vogelgrippe oder BSE anstecken?, FOCUS Online
Generell ist es möglich, verlässliche Studien zu den Ansteckungsmöglichkeiten gibt es aber nicht. "Wie sich die Opfer in Großbritannien mit BSE angesteckt haben, ist nicht sicher nachzuvollziehen," meint Wolf-Dietrich Müller vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch im Kulmbach. "Die Verzehrgewohnheiten sind dort oft ganz anders als in Deutschland. Untersuchungen fanden zum Beispiel hochinfektiöses Rinderhirn in Hamburgern". Bei den strengen Kontrollen in Deutschland und der durchschnittlichen Ernährungsweise geht das Risiko, sich mit BSE anzustecken, gegen Null.
Ähnlich ungeklärt ist, wie sich Menschen mit dem Vogelgrippevirus anstecken. "Von den in China erkrankten und verstorbenen Menschen weiß man nicht, ob sie sich über den reinen Kontakt zu Geflügel oder durch unzureichend erhitztes Fleisch infiziert haben", weiß Wolf-Dietrich Müller. Da die Viren sehr empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren, sterben sie beim Erhitzen ab und die Gefahr, sich über den Verzehr von Geflügel anzustecken, ist äußerst gering. Wahrscheinlicher ist es, dass sich das Virus über den Kontakt mit lebenden Tieren überträgt.

Krebsrisiko UV-Strahlen
Sonne kann Hautkrebs fördern, das wissen inzwischen die meisten Menschen. Das gilt auch für das UV-Licht in Solarien. Weniger bekannt ist, dass auch das Risiko für Augenkrebs durch echte und künstliche Sonne steigt. Die Zusammenhänge sind weitgehend geklärt: UV-Strahlung kann Schäden an der Erbsubstanz verursachen. Bei wiederkehrender UV-Überdosierung entstehen dauerhafte Schäden am Erbmaterial. Sterben die geschädigten Zellen nicht ab, kann sich Hautkrebs entwickeln.

Krebsrisiko Stress
Wer gelegentlich unter Zeitdruck gerät, hat vorübergehend Stress. Gefährlich oder gar krebserregend ist das nicht. Ein echtes Risiko stellt psychisch belastender Dauerstress dar. Wenn ständig Stresshormone ausgeschüttet werden, leidet das Immunsystem. Dann haben nicht nur Viren und Bakterien leichtes Spiel, sondern auch Krebszellen. Stress kann auch indirekt zur Entstehung einer Krebserkrankung beitragen. Menschen in Belastungssituationen rauchen mehr, ernähren sich ungesund, trinken mehr Alkohol - alles Risikofaktoren für Krebs.

Steak aus Lupinen, Lyoner aus Soja
Massig Zusatzstoffe: Wer vegan isst, lebt nicht automatisch gesünder
, FOCUS Online, 06.08.2015
Essen ohne Tierleid: Die vegane Lebensweise spricht viele an. Uneingeschränkt gesund ist die tierfreie Ernährung aber nicht. Zum einen droht Nährstoffmangel. Zum anderen enthalten Sojafrikadellen und Seitanschnitzel oft ellenlange Listen mit Zusatzstoffen.

Darum greifen Frauen früher zu harten Drogen als Männer - und verlieren dabei Gehirnmasse, FOCUS Online, 19.07.2015
Schlechte Nachrichten für das weibliche Geschlecht. Frauen, die Drogen konsumieren, gehen ein höheres Risiko einer Hirnschädigung ein als Männer. Dies fanden amerikanische Forscher in einer Studie heraus

Pfeiffer (CDU) und Grüne fordern Cannabis-Freigabe
Krebsmedikament oder Einstiegsdroge? Hasch ist schlimmer als sein Ruf, FOCUS Online, 16.05.2015
Zwei Milliarden Euro jährlich kostet es den Staat, Haschisch-Konsumenten zu verfolgen. Wäre Cannabis legal, könnte Deutschland in etwa diese Summe als Steuern einnehmen. Doch eine Freigabe könnte dramatische Folgen haben. Cannabis-Produkte sind in Deutschland nicht ohne Grund bislang verboten. Sie gelten als illegale Suchtmittel. Besitz, Anbau und Handel stehen unter Strafe. Mediziner wissen zudem seit langem, dass der Wirkstoff THC aus der Cannabispflanze die Hirnfunktion beeinträchtigt - vor allem, wenn die Kiffer früh mit dem Konsum anfangen, regelmäßig relativ häufig und über längere Zeit zu Marihuana greifen. Über mögliche Folgeschäden wissen die Konsumenten allerdings viel zu wenig: Die Droge kann zu körperlicher Abhängigkeit und Psychosen führen. Trotzdem fordern die Grünen seit Jahren eine Legalisierung. Anfang März hatte die Bundestags-Fraktion einen Vorschlag für einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Die Union ist - trotz Pfeiffers Stellungnahme - weiter gegen die Freigabe, ebenso wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU).

T-Shirtaufdruck "Lügenpresse halt die Fresse", Tagesschau, 03.02.2015
"Todesanzeigen" von Journalisten
Der Angriff auf die "Lügenpresse"
Angesichts gefälschter Todesanzeigen für Journalisten warnen Experten vor einer neuen Dimension der Hetze gegen Medien. NRW-Innenminister Jäger sieht einen Angriff auf die Pressefreiheit, die Grünen fordern mehr Schutz für Journalisten. Von Patrick Gensing. | mehr
In Dortmund haben Neonazis erneut Todesdrohungen gegen Andersdenkende ausgesprochen. Mehrere Journalisten erhielten am Montagabend (02.02.2015) via Twitter und Facebook Todesanzeigen - jeweils mit ihren Namen, wie die Polizei am Dienstag (03.02.2015) bestätigte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Bereits seit Wochen werden derartige Todesdrohungen gegen Pressevertreter und Nazi-Gegner etwa aus den Reihen von SPD, Linken und Piraten über Accounts mit Namen wie "Jagd jetzt eröffnet" in sozialen Medien verbreitet. In einer der Annoncen wird gedroht, der Reporter werde "elendig verrecken". Die jüngsten Anzeigen sind unterzeichnet mit "Nationaler Widerstand". Die rechtsextreme Vereinigung "Nationaler Widerstand Dortmund" war 2012 von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) verboten worden. Journalisten erstatten Strafanzeige: Einer der Journalisten, der von den anonymen Neonazis bedroht wurde, ist der freie Autor Sebastian Weiermann. Er habe die neuen Todesanzeigen am Montag gegen 17.30 Uhr erstmals auf Twitter gesehen, als er am Duisburger Hauptbahhnof seine Berichterstattung über die "Pegida"-Demonstration begann, berichtete Weiermann auf WDR-Anfrage. Der Journalist schreibt unter anderem für "Ruhrbarone", "Tagesspiegel" und "taz". Er habe gemeinsam mit einem anderen bedrohten Kollegen am Dienstagmorgen Strafanzeige bei der Polizei Dortmund gestellt. Erst am Montag (02.02.2015) hatte der WDR über den Dortmunder Piraten-Mitarbeiter Robert Rutkowski berichtet, der seit Monaten von Nazis terrorisiert wird. Auch in Düsseldorf gibt es Todesdrohungen gegen eine türkische Rechtsanwältin, da sich die Juristin gegen die von Rechtsextremisten dominierten "Pegida"-Aufmärsche engagiert. Die Urheber der Todesdrohungen, die teils antisemitische Hetzparolen enthalten, sind bisher unbekannt. Ein Polizeisprecher sagte am Dienstagabend auf WDR-Anfrage: "Wir beobachten eine Radikalisierung der rechten Szene in Dortmund". Die Todesdrohungen der Neonazis näherten sich "ihren historischen Vorbildern aus den 30er-Jahren an". In Dortmund solle offenbar ein "Klima der Angst und Einschüchterung" erzeugt werden. Ob es bereits Tatverdächtige gibt, wollte der Polizeisprecher nicht beantworten.

Verseuchung von Flüssen durch Giftunfälle: Extreme Umwelt-Belastungen
Hamburg (dpa) - Flüsse und ihr Umland brauchen meist Jahre, um sich von einer Verseuchung mit Chemikalien oder Schwermetallen zu erholen. So ist die ...
http://www.rp-online.de/panorama/extreme-umwelt-belastungen-aid-1.2057910


Logo Bertelsmann Stiftung Beratung und Einfluss
Was ist die Bertelsmann Stiftung?, Tagesschau.de, 09.06.2015
Immer wieder sorgt die Bertelsmann Stiftung (USA, Anm. die Red.) mit ihren Studien, wie zuletzt zur Belastung von Kommunen durch Sozialausgaben, für Diskussionen in politischen und gesellschaftlichen Kreisen. Doch wer ist dieser Akteur? Gegründet wurde die Stiftung 1977 durch den in Gütersloh ansässigen Unternehmer Reinhard Mohn, den damaligen Chef des Medienkonzerns Bertelsmann. Das Stiftungsetat betrug zur Gründung 18 Millionen Mark. Knapp 15 Jahre später übertrug Mohn fast zwei Drittel des Aktienkapitals der Bertelsmann AG auf die Bertelsmann Stiftung. Heute hält sie über 77 Prozent der Aktien an einem der größten Medienunternehmen weltweit, zu dem unter anderem das Verlagshaus Gruner+Jahr, die RTL Gruppe sowie der Geschäftsprozess-Dienstleister Arvato gehöen.

Wie neutral ist die Bertelsmann Stiftung?
Diese Neutralität wurde in der Vergangenheit oft angezweifelt. So warf der frühere SPD-Politiker Albrecht Müller dem "gefährlichen Kraken" - der Denkfabrik Bertelsmann - vor, einseitig eine neoliberale Ideologie und die Interessen der Wirtschaft zu vertreten. Das würde sich in den einschlägigen Empfehlungen der Stiftung niederschlagen, die vielmals darauf abzielten, die untersuchten Lebensbereiche verstärkt nach marktwirtschaftlichen Wettbewerbskriterien zu gestalten, analysierte beispielsweise der Journalist Harald Schumann. Darüber hinaus ginge das Tätigkeitsfeld der Stiftung weit über eine Beratungsfunktion hinaus, warf der Stiftung etwa Frank Böckelmann vor, Publizist und Autor eines Buches über den Bertelsmann-Konzern. Die Stiftung würde durch gezielte Absprachen einen direkten Einfluss auf die Politik nehmen. Allein schon die Tatsache, dass eine der größten sozial- und arbeitspolitischen Reformen der letzten Jahre - die Hartz-Reform - auf Vorlagen einer von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe basiert, zeuge von ihrer politischen Macht, sagt auch der Autor Thomas Schuler gegenüber tagesschau.de.

Komplette Übernahme durch Bertelsmann (USA), Spiegel, 06.10.2014
Gruner + Jahr künftig ohne Jahr
Europas größter Medienkonzern Bertelsmann übernimmt den Zeitschriftenverlag Gruner & Jahr komplett. Die Verlegerfamilie Jahr verkauft ihren bisherigen Anteil von 25,1 Prozent. Bertelsmann will den Umbau des Verlags fortsetzen. Schon seit Jahren strebt Bertelsmann eine Komplettübernahme der Verlagstochter an. 2012 war der Plan aber vorerst gescheitert. Zu Gruner + Jahr gehören Zeitschriften wie "Stern", "Brigitte", "Geo" und "Gala". Auch am SPIEGEL-Verlag ist das Haus mit rund 25 Prozent beteiligt.

FOCUS Online wird Teil von Burda Digital, Focus, 20.03.2015
Die Tomorrow FOCUS AG hat ihre Publishing-Sparte an die Hubert Burda Media verkauft. Neuer Besitzer ist die Burda Digital GmbH, geführt von Burda-Vorstand Stefan Winners. Die Hubert Burda Media-Gruppe ist Mehrheitsaktionär der Tomorrow Focus AG.

Burger King: Mit diesem Produkt hat niemand gerechnet, CHIP, 12.05.2016
Wie nennt man es, wenn Burger King aus einem bekannten Produkt das ganze schöne Fleisch entfernt und mit einer Wurst ersetzt? Downgrade. (Bild: Reuters/Carlo Allegri), http://www.chip.de/news/Gottlos-widerlich-spitze-Burger-King-bringt-Whopper-Dog_93626856.html .

Burger Kings schwarzer Whopper führt zu eigenartigen Verdauungsproblemen, FOCUS Online, 07.10.2015
Burger King hat anlässlich zu Halloween einen Halloween-Whopper kreiert. Der ist im wahrsten Sinne zum Gruseln - und das nicht nur aufgrund des schwarzen Brötchens: Wie Twitter-User jüngst bestätigten, führt sein ..., http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-burger-kings-schwarzer-whopper-fuehrt-zu-eigenartigen-verdauungsproblemen_id_4997733.html

Lizenzentscheidung: Burger King arbeitet weiter mit russischem Investor, "SZ", 02.06.2015
Die Vorwürfe wogen schwer, deshalb wollte Burger King eigentlich neue Betreiber für Dutzende insolvente Filialen. Nun kommt alles anders: Der alte Eigner ist auch der neue.

coffeeshop jetzt.de
Studie über Cannabis-Konsum und Uni-Leistung: Kiffen macht dumm, "SZ", 02.06.2015
Zumindest, was die Leistung an der Uni betrifft. Eine Studie in den Niederlanden hat den Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und den Noten im Studium untersucht. Von Benjamin Dürr mehr...

Allergene nicht gekennzeichnet: Restaurantkette bestätigt zweiten Todesfall durch Baguette, STERN.de, 07.10.2018
Vor zwei Jahren starb eine Britin an einem Allergie-Schock, nachdem sie ein Baguette der Restaurantkette Pret-A-Manger gegessen hatte. Der Fall landete kürzlich vor Gericht. Jetzt kam heraus, dass dies nicht der einzige Todesfall dieser Art war.
https://www.stern.de/gesundheit/allergie/pret-a-manger-bestaetigt-zweiten-todesfall-durch-baguette-8391156.html

Allergischer Schock: 15-Jährige isst Baguette am Flughafen - Stunden später ist sie tot, STERN.de, 02.10.2018
Eine Schülerin ist gestorben, nachdem sie am Flughafen ein Baguette gegessen hat. Die 15-Jährige Britin war mit ihrem Vater und einer Freundin auf dem Weg von London nach Nizza, als sie im Flieger kollabierte. Wenige Stunden später war sie tot.
https://www.stern.de/gesundheit/allergie/allergie-schock--15-jaehrige-isst-baguette-am-flughafen-und-stirbt-8383424.html

Mehr Behandlungsfehler: Der ohnmächtige Patient, FOCUS Online, 22.05.2015
Auch Ärzte machen Fehler. Allein rund 3800 davon wurden bei Krankenkassen im vergangenen Jahr erfasst. Die körperlichen Folgen für Patienten können immens sein - und die Entschädigung lässt oft lange auf sich warten. MDK: 14.663 Verdachtsfälle vom MDK begutachtet: 155 Patienten starben an Folgen von Behandlungsfehlern. Ärztepfusch: 1294 Patienten erlitten einen Dauerschaden. Ein Schuljunge verletzt sich am Arm und lässt sich in einem Krankenhaus behandeln. Bereits einige Jahre zuvor war er dort wegen eines gebrochenen Arms versorgt worden. Die Ärzte röntgen die aktuelle Verletzung, Diagnose: Erneut ist der Arm gebrochen. Doch bei der Operation stellen die Mediziner überrascht fest, dass alles heil ist. Was war passiert? Die Ärzte hatten das alte und das neue Röntgenbild des Jungen vertauscht.
Immer mehr Behandlungsfehler: Doch nicht immer gehen die Behandlungsfehler so glimpflich aus wie in diesem Fall. Im vergangenen Jahr kamen Gutachter im Auftrag der Krankenversicherungen zum Schluss, dass 155 Patienten an direkten oder indirekten Folgen eines Fehlers starben. 1294 Patienten erlitten einen Dauerschaden. 14.663 Verdachtsfälle wurden insgesamt vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) begutachtet. In 3796 Fällen erkannten die Gutachter einen Behandlungsfehler - ein leichter Anstieg von 109 im Vergleich zu 2013. Rückenschmerzen: Das sind die besten Übungen für ein perfektes 34 Mal wurde Fremdkörper bei Operation im Patienten vergessen
In einem Fall starb beispielsweise eine Patientin, weil ein Darmverschluss viel zu spät diagnostiziert worden war. Sie wurde erst operiert, als der Darm schon gerissen war. Die Folge war eine Blutvergiftung. In 34 Fällen seien Fremdkörper bei Operationen im Patienten zurückgelassen worden, wie Tupfer, Drähte oder abgebrochenes OP-Besteck. 25 Mal erfolgten Maßnahmen oder Operationen am falschen Körperteil - all dies wäre vermeidbar gewesen. "Jeder Fehler ist einer zu viel und jeder Fehler zählt", sagt der beim MDK zuständige Leiter Patientensicherheit, Max Skorning. Die Ursachen dafür seien unglaublich vielfältig - "von mangelndem Fachwissen, Übermüdung und Abstimmungsproblemen".
Fazit: Patienten zu schlecht geschützt
Fazit der MDK-Analyse: Patienten werden zu schlecht vor solchen Fehlern geschützt. Die Kassen fordern deshalb eine umfassende, landesweite Registrierung der Fälle, um auch die Analyse nach Ursachen voranzubringen. "Sicherlich wird man dann auch eine gewisse Verbindlichkeit, möglicherweise über Gesetze dafür herstellen müssen", sagt Vize-Geschäftsführer Stefan Gronemyer. In den USA, England oder Irland seien diese Register bereits Pflicht. Derzeit können sich Patienten nicht nur an die Krankenversicherungen wenden, sondern unter anderem an Gutachterstellen der Ärzteschaft oder direkt an Gerichte. Über die so bekanntwerdenden Fehler hinaus gibt es nach Einschätzung der Experten eine hohe Dunkelziffer. Um Fehler möglichst zu vermeiden, wollen Experten auch bestehende anonyme Meldesysteme weiter voranbringen. Ärzte oder medizinisches Personal können so Behandlungsfehler nennen und beschreiben, ohne jemanden dabei an den Pranger stellen zu müssen. Ihre Kollegen sollen dann daraus lernen und weitere Probleme dieser Art vermeiden. Zahlreiche Krankenhäuser und auch zum Beispiel Zahnärzte setzen das bereits ein.

Entschädigungen lassen auf sich warten

Nicht nur die körperlichen Schäden verbittern zahlreiche Patienten. Auch Entschädigungen zu bekommen, wird für viele zu einem nervenaufreibenden Prozess. Eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (WINEG) zeigt, dass es in 39 Prozent der untersuchten Fälle 5 bis 10 Jahre dauere, bis über eine Entschädigung entschieden ist. In 19 Prozent der Fälle dauert es demnach sogar noch länger. Oft würden Gutachten etwa des MDK vor Gericht nicht anerkannt, kritisiert das Aktionsbündnis Patientensicherheit. Sein Geschäftsführer Hardy Müller fordert: "Wir dürfen die Menschen nicht zum zweiten Mal zu Opfern machen." Wenn es einen Schaden gibt, müssten die Patienten viel schneller und leichter rechtliche Klarheit und Entschädigung bekommen. Das Problem sei, dass viele Betroffene nach einem Schaden nicht mehr arbeiten können und das Leben existenziell bedroht ist. Müller: "Dann 10 bis 15 Jahre lang zu klären, wer haftet, ist unzumutbar."

Manipulation und Fehldiagnose, FOCUS Online, 25.02.2015
Warum die Deutschen Angst vor Organspenden haben
Manipulation und Fehldiagnose: Manipulationen und Fehler bei Organspenden haben die Bürger tief verunsichert. Die Spendenbereitschaft ging zurück. Die Menschen haben Angst vor Grauzonen - wie bei der Hirntoddiagnose.

Dein Herz, mein Gehirn: Arzt will Kopf auf fremden Körper transplantieren, Focus, 01.03.2015
Es wäre eine medizinische Sensation und ein ethisch fragwürdiges Experiment: Der Arzt Sergio Canavero möchte zwei todkranke Menschen in Zukunft zu einem gesunden Körper verhelfen - indem er den Kopf des einen auf den Rumpf des anderen setzt.

Schokolade und Milch: Achtung Vergiftungsgefahr: Diese 5 Lebensmittel können Ihren Hund töten, FOCUS Online, 21.08.2015
Das Schokolade nicht gerade gesund für Hunde ist, ist bekannt. Je nachdem welche Schokolade ein Hund frisst, kann sie aber sogar tödlich wirken. Und auch andere harmlos wirkende Lebensmittel sind pures Gift für die Vierbeiner.

Widerwärtige Lebensmittel : Chlorhähnchen, Klonfleisch und Genmais: Das bringt TTIP auf den Teller, FOCUS Online, 02.05.2016
Zombie-Bier mit Hirn, Chlorhühnchen und andere Spezialitäten sind in den USA der Renner. Kommt das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zustande, dürfen manche davon auch in der EU verkauft werden. Doch schon heute kommen auch in Deutschland unappetitliche Zusätze in Lebensmitteln täglich auf den Tisch.
Seit Jahren verhandeln Europa und die USA über das Freihandelsabkommen TTIP.
Die Vereinigten Staaten setzen die EU dabei offenbar ziemlich unter Druck, wie geheime Papiere laut "Süddeutsche Zeitung" enthüllen.
Kommt das Handelsabkommen zustande, könnte künftig widerwärtiges Essen auf deutschen Tellern landen, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/widerwaertige-lebensmittel-nicht-erst-durch-ttip-klonfleisch-chlorhuehnchen-zombiebier-gibt-es-bei-uns-bald-noch-mehr-ekel-essen_id_4272197.html .


Obst ist gut, Gegrilltes krebserregend?: Auf diese 9 Ernährungslügen fallen Sie jeden Tag herein, FOCUS Online, 02.05.2016, 10:41 · von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk
Lebensmittel, Salz, vegan, vegetarisch, 5 am Tag, Obst, Obst Gemüse, Gemüse, BMI, LebenserwartungColourbox.deFleisch vom Grill genießen - wer nicht total Verkohltes isst, kann das mit gutem Gewissen tun.
Fleisch, gegrillte Wurst, Salz und Milch sind ungesund und verkürzen das Leben. Nur Vegetarier, Veganer und Menschen mit niedrigem BMI leben gesund und lange. Doch das ist alles falsch.
Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag überfordern bei vielen Menschen die Verdauung.
Fleischesser sind psychisch und körperlich gesünder als Vegetarier.
Menschen mit einem höheren BMI sind meist gesünder und leben länger.
"Krebsrisiko Fleisch", "Salz gefährdet Herz und Hirn", "Dicke sterben früher". Solche und ähnliche Meldungen lassen nur einen Schluss zu: Unsere Ernährung ist lebensgefährlich und wer sich ungesund ernährt, stirbt früher.
Ständig gibt es neue Meldungen über Studien, die beweisen, dass die Ernährung ausschlaggebend dafür ist, ob wir gesund alt werden oder krank vorzeitig sterben.
Doch oft handelt es sich dabei um Ernährungsmythen und Lügen. Manchmal trifft sogar das genaue Gegenteil zu, wie Uwe Knop in seinem neuen Buch "Ernährungswahn. Warum wir keine Angst vorm Essen haben müssen" erklärt.
Die größten Ernährungslügen:
1. Fünf am Tag, also fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag sollen vor Krebs und Herzinfarkt schützen, sowie die Lebenszeit deutlich verlängern. Die im Jahr 2000 ins Leben gerufene Aktion ist jedoch wenig sinnvoll.
Große Ernährungsstudien, wie die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) mit einer halben Million Teilnehmern konnte keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Obst/Gemüse und Krebs beweisen.
2. Obst und Gemüse sind gesund. Diese Aussage trifft nicht für alle Menschen zu. Viele vertragen Pflanzenkost nur schlecht - vor allem in so großen Mengen wie die 5-am-Tag-Kampagne es fordert. Laut Gesundheitsstatistik sollen Magen-Darm-Erkrankungen seit Beginn dieser Aktion um bis zu 80 Prozent gestiegen sein.
3. Fleisch erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese Behauptung ist wissenschaftlich umstritten. Der eindeutige Beweis, dass Eiweiß und gesättigte Fettsäuren aus Fleisch diese Nebenwirkungen haben, fehlt bislang.
4. Gegrilltes ist krebserregend. Einige Stoffe, die entstehen, wenn Fleisch und Bratwurst zu sehr bräunen oder ihr Saft in die Glut tropft, sind zwar tatsächlich schädlich. Beweise, dass mit normalem Grillen im Sommer, also ein paar Mal pro Jahr, bereits das Krebsrisiko steigt, gibt es jedoch nicht.
5. Vegetarier sind gesünder und leben länger. Manche Studien bestätigen das, andere nicht. So zeigt etwa eine Untersuchung der University of Manchester, dass die Sterblichkeit von Vegetariern im Vergleich zu Allesessern nur äußerst gering niedriger ist.
Eine Studie der Universität Graz zeigt sogar, dass Fleischesser körperlich und psychisch gesünder sind als Vegetarier.
6. Vegane Ernährung ist die gesündeste Form zu essen. Auch hier gibt es Studien, die das bestätigen, andere jedoch widerlegen diese Aussage. Der positive gesundheitliche Effekt darf jedoch angezweifelt werden: Veganer laufen Gefahr, eine Mangel an wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen zu erleiden, vor allem B12. Sonst drohen Nervenschäden.
Für kleine Kinder, Schwangere und Senioren ist vegane Diät sowieso nicht geeignet - weil sie so gesund ist? Kein Wunder, dass 70 Prozent der Veganer und 80 Prozent der Vegetarier auf Dauer wieder zu Allesessern werden.
7. Jede Prise Salz erhöht den Blutdruck und das Herzinfarktrisiko. Studien zum Thema Bluthochdruck konnten diesen Zusammenhang nicht belegen. Fest steht, dass nur zu viel, aber auch zu wenig Salz schaden kann - und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, wie mehrere Studien im New England Journal of Medicine zeigen.
8. Milch verkürzt das Leben. Auch diese Warnung sollte nicht ernst genommen werden. Die zugrundeliegende Untersuchung ist eine Beobachtungsstudie - wie so viele Studien zum Thema Ernährung.
Was dabei schief laufen kann: Viele Faktoren bleiben unbeachtet, andere werden zufällig in Korrelation gestellt.
So entstehen dann Schlussfolgerungen wie "Störche bringen Kinder", weil die Tatsachen, dass in einer Stadt wieder mehr Geburten verzeichnet werden und gleichzeitig Störche auf dem Rathausdach ein Nest gebaut haben gleichzeitig beobachtet werden.
9. Hoher BMI = niedrige Lebenserwartung. Hier trifft das Gegenteil zu - falls der BMI nicht extrem hoch ist. Zahlreiche Studien beweisen, dass ein hoher BMI mit einer höheren Lebenserwartung verbunden ist und mit einem geringeren Krankheitsrisiko.
Info
Lebensmittel, Salz, vegan, vegetarisch, 5 am Tag, Obst, Obst Gemüse, Gemüse, BMI, Lebenserwartung rororo
Ernährungswahn. Warum wir keine Angst vorm Essen haben müssen
Autor: Uwe Knop
Erscheinungstermin: 22.04.2016
Verlag: Rororo 2016, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/das-maerchen-vom-ungesunden-essen-9-ernaehrungsluegen-die-sie-ueberraschen-werden_id_5482155.html?utm_source=chip&utm_medium=referral&utm_campaign=unser%20netzwerk&utm_content=home

Britisches Parlament erlaubt Babys mit drei Elternteilen
Das erste Klonschaf und das erste Reagenzglas-Baby - beide kamen in Großbritannien zur Welt. Jetzt haben die Briten als erstes Land überhaupt erlaubt, dass Babys mit dem Erbgut von drei Eltern erzeugt werden dürfen, Tagesschau, 25.02.2015 von Hanni Hüsch

Gesundheitsschäden möglich
Gefährliche Bakterien nachgewiesen: Rügenwalder ruft beliebte Rügenwalder Teewurst zurück
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr der Groben Teewurst der Firma Rügenwalder. Darin wurden Verotoxin-bildende Escherichia coli Bakterien nachgewiesen. Sie können zu ernsten Gesundheitsproblemen führen.

MG hat so ein Geschäft in Odenkirchen... Pferdefleisch in einer Auslage | Bildquelle: dpa
Razzien in EU-Ländern
Illegales Pferdefleisch im Handel
Kriminelle Händler haben in Europa Pferdefleisch verkauft, das nicht für den Verzehr geeignet war. Bei grenzüberschreitenden Razzien wurden 26 Personen festgenommen, zumeist in Frankreich. Sie sollen Papiere gefälscht haben, um das Fleisch in Umlauf zu bringen.

"In über 500 Märkten erhältlich"
Löwen wollten den Wurmburger nicht - doch eine Supermarktkette schlug zu
In über 500 Märkten erhältlich: Löwen wollten den Wurmburger nicht - doch eine Supermarktkette schlug zu
, FOCUS Online, 05.10.2018
https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/hoehle-der-loewen-supermarktkette-schnappt-sich-den-insektenburger_id_9619147.html

Forscher mahnen zu Langzeitstudien: So krank können Zusätze in Lebensmitteln machen, Focus, 26.02.2015
In Lebensmitteln gängige Zusatzstoffe können offenbar schwere Entzündungen im Darm fördern. Die sogenannten Emulgatoren stecken in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln. Worauf Sie achten sollten.

Billiger als jedes Putzmittel
Sie werden nicht glauben, was Sie mit Cola alles ganz einfach entfernen können
, FOCUS Online, 05.05.2015
Selbst bei Vogeldreck oder festgetretenem Kaugummi muss man nicht zur überteuerten Chemiekeule greifen. Mit den außergewöhnlichen Eigenschaften von Cola rücken Sie jeder noch so hartnäckigen Verschmutzung zu Leibe - den Beweis dafür gibt es im Video.

CocaColaHuffingtonpost focus/Huffingtonpost, 07.09.2014, Coca Cola mit ph-Wert 2,54 einer Säure gilt als äußerst ungesundes Getränk: 36 Würfel Zucker pro Liter, Kohlen- und Phosphorsäure, 350 mg Koffein (entspricht vier Tassen Kaffee), 64 Prozent Fructose, Cola-Aromakonzentrat. Genau aber die Inhaltstoffe des Getränks machen Cola zu einem universal einsetzbaren Hausmittel. Vielleicht verspricht die Cola Erfolgschancen. Diese wird beispielsweise in den Wasserkocher gegeben und muss über Nacht einwirken. Die Säure frisst sich während der Zeit sogar durch den Kalk und löst ihn so vom Boden des Wasserkochers. Diesen Trick können Sie somit gerne nachmachen. Wenn Sie diese 8 Fakten kennen, werden Sie nie wieder Cola trinken wollen:
bp
Veröffentlicht: 10/10/2014:
Huffingtonpost - acht Fakten über Coca Cola:
1. Coca-Cola enthält unglaublich viel Zucker! (... angegeben sind hier sogar 40 Zuckerwürfel pro Liter...)
2. Light-Cola ist auch nicht besser
3. Man sollte nichts trinken, mit dem sich hervorragend eine Toilette reinigen lässt!
4. Der Süßstoff in Light-Cola hat Nebenwirkungen
Viele Cola-Fans nehmen an, es sei gesünder, den Zucker durch einen Süßstoff zu ersetzen. Doch das ist falsch. Light-Produkte enthalten oft Aspartam, das unter dem Verdacht steht, Nebenwirkungen zu haben: unter anderem Kopfschmerzen, Benommenheit, Verwirrung, Gedächtnisverlust, Sehstörungen, Ohrensausen, Depressionen, Gewichtsprobleme und Muskelschmerzen.
5. Cola ist ein Zahnkiller ...

6. ... und ein Knochenbrecher

7. Cola wird zu einer ekeligen braunen Pampe, wenn man sie erhitzt - Ärgs!
8. Die deutsche Rezeptur für Coca-Cola enthält einen Farbstoff, der in Kalifornien nur mit dem Hinweis "krebserregend" verkauft werden darf

BACK

Sprunghafte Gewichtszunahme
Sie trank zu viel Red Bull: Mutter von drei Kindern verliert ihr Augenlicht
, FOCUS Online, 03.08.2015
Der Red-Bull-Konsum einer irischen Frau war so hoch, dass sie nun mit schlimmen Folgen zu kämpfen hatte: Die Mutter von drei Kindern nahm nicht nur enorm zu, sie verlor auch ihr Augenlicht. Nur ein schneller Gewichtsverlust kann nun helfen

Übelkeit, Herzrasen, Nierenversagen: Die ersten Staaten verbieten Red Bull" "Monster Energy" oder "Speedstar" & Co., Focus, 18.11.2014
Die Hersteller preisen Energy-Drinks und Energy-Shots als Multitalente an: Wacher, konzentrations- und leistungsfähiger sollen sie machen. Auf die teilweise gravierenden gesundheitlichen Gefahren weisen jedoch die wenigsten hin. Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert jetzt auch für Deutschland ein Verkaufsverbot. 250 Milliliter eines Energy-Drinks enthalten etwa 80 Milligramm Koffein. Auch zwei oder drei Drinks liegen demnach noch im grünen Bereich - für Erwachsene. Das Problem ist jedoch, dass die Konsumenten die erfrischenden, süßen Energy-Drinks meist schneller und in größeren Mengen trinken. Die hohe Koffeindosis birgt nach einer aktuellen Studienauswertung der WHO gesundheitliche Risiken: Herzrasen, Bluthochdruck, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und im schlimmsten Fall den Tod. Neben dem hohen Koffeingehalt sind nach Ansicht einiger Experten auch die Wechselwirkungen mit den anderen Inhaltsstoffen und besonders mit Alkohol heikel. Von FOCUS-Online-Autorin Larissa Melville

Energiebomben und Dickmacher, 200 Kalorien-Check: Die Wahrheit über vermeintlich kleine Snacks, FOCUS Online, 01.05.2015
200 Kalorien können ganz klein und leicht sein, aber ebenso können sie mehr als ein Kilogramm wiegen. FOCUS Online zeigt die Wahrheit hinter den vermeintlichen Dickmachern.

Zu viel Fruktose, focus und Huffingtonpost mit einer Studie über Fruktose in Softdrinks, 14.06.2014
Softdrinks sind noch ungesünder, als bisher angenommen
Das sogenannte Vitaminwater hat einen Fructose-Anteil von 72 Prozent und ist damit einer der Spitzenreiter unter den Softdrinks. Danach folgen Pepsi, Coca Cola und Sprite mit einem Anteil von 64 Prozent. In der Zutatenliste ist Zucker einfach Zucker. Doch auch bei Fruktose lohnt sich ein genauerer Blick. Nach einer aktuellen Studie konsumieren wir vermutlich zu viel Fruktose - vor allem durch gesüßte Getränke. Das kann zu Herzerkrankungen und Leberschäden führen. "

Milch macht krank - 6 alarmierende Gründe: 20.10.2014, Huffington Post, von Andrea Maier
... im Zusammenhang mit Karies, Osteoporose, Wachstumsstörungen, Akne und Prostatakrebs.

Focus, 29.10.2014: Milch ist als Grundlebensmittel einst gehypt worden - doch ist sie wirklich so gesund? Forscher aus Schweden behaupten nun in einer Studie das Gegenteil: Wer viel davon trinkt, erleidet schneller Knochenbrüche und erhöht sein Sterberisiko. Milchtrinken ist gesund: Diese weit verbreitete Ansicht wird in einer neuen Studie in Zweifel gezogen. Schwedische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass Menschen früher sterben, die sehr viel Kuhmilch trinken. Außerdem würden Frauen häufiger Knochenbrüche erleiden, heißt es in der am Mittwoch im medizinischen Fachmagazin "The BMJ" veröffentlichten Untersuchung. Allerdings räumen die Autoren der Studie selbst ein, dass es eine Reihe von Fragezeichen bei den Ergebnissen ihrer Untersuchung gibt.

Übergewichtige Kinder in den USA: Wenn keine Diät mehr hilft, Tagesschau, 14.08.2014
Auch wenn inzwischen US-Kleinkinder weniger Übergewicht als noch vor zehn Jahren haben - bei vielen Teenagern ist Fettleibigkeit ein großes Problem. Krankheiten schon in jungen Jahren sind die Folge - und manchmal hilft nur noch eine OP. Doch ist das wirklich der letzte Ausweg? Kira ist ein extremes Beispiel: Sie ist 16 Jahre alt und wiegt 170 Kilo. "Ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die früh sterben", sagt sie. Deshalb hat sie sich zu einer Magenverkleinerung entschlossen. Der amerikanische Fernsehsender ABC hat sie dabei begleitet.

Greenpeace über Pestizide: Viel Drama um fast nichts, Spiegel Online, 17.06.2015 (... oder doch?, Anm., die Red.)
DDT im Boden, diverse Pestizide im Wasser - Greenpeace hat europaweit in Apfelplantagen giftige Substanzen nachgewiesen. Doch die Umweltschützer stellen die Ergebnisse dramatischer dar, als sie sind. Von Julia Merlot mehr...

EU will Ländern Verbote erleichtern: Das Gezerre um die Genpflanzen, Tagesschau, 12.06.2014
Die EU-Umweltminister haben entschieden, nationale Anbauverbote von Genpflanzen zu erleichtern. Diese würden nun jedoch durch die Hintertür auf europäischen Äckern landen, warnen Kritiker.

Prozess gegen Energydrink-Hersteller: Beastie Boys bekommen 668.000 Dollar, FOCUS Online 17.06.2015
Sie kämpften für ihre Rechte - und ein Richter urteilte nun in ihrem Sinne: Die Beastie Boys bekommen vom Hersteller eines Energydrinks: Hunderttausende Dollar Gerichtskosten erstattet. Es ging um Urheberrechte und persönliche Verletzungen. mehr... [ Forum ]

BACK

10.04.2014
Mais 1507 kaum unabhängig untersucht, Mais Fragezeichen allgemein
Der gentechnisch veränderte Mais 1507 kann in der EU jederzeit zum Anbau zugelassen werden.Und das, obwohl es kaum unabhängige Untersuchungen der Risiken gegeben hat, kritisiert ein neuer Bericht des Vereins Testbiotech. Die verfügbaren Daten zum Gift, das der Mais produziert, stammen größtenteils von Forschern, die eng mit der Industrie verbunden sind, bilanziert Testbiotech nach einer umfassenden Literaturrecherche. [+] mehr...

Email-Aktion: Kennzeichnung von Gentechnik bei Fleisch, Milch, Eiern
Das Futter, das Nutztiere in Europa bekommen, stammt sehr häufig von Gentechnik-Pflanzen wie Soja und Mais, die in Nord- und Südamerika angebaut werden. Für die Verbraucher ist das anhand der Verpackung nicht erkenntlich. Foodwatch fordert, diese Transparenz-Lücke gesetzlich zu schließen.

2400 Laibe beschlagnahmt Carabinieri entdecken Gift im Parmesan, Tagesschau, 20.06.2014 15:14 Uhr
Rohe Milch, ohne jeden Zusatz - das ist der Stoff, aus dem der berühmte Parmigiano Reggiano gemacht wird. Oder besser: gemacht sein sollte. Denn nun hat Italiens Polizei Gift im Parmesan entdeckt. 2400 Laibe wurden beschlagnahmt. Von Tilmann Kleinjung, ARD-Hörfunkstudio Rom

Wie gut ist unser Fisch?,
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lebensmittel-check_mit_tim_maelzer/
Wie-gut-ist-unser-Fisch,sendung371632.html, 11. Mai 2015, 21:15 bis 22:00 Uhr
Ist Fisch wirklich gesund? Wie frisch ist unser Fisch? Können wir Fisch mit gutem Gewissen essen? Wenn ja, welchen? Eher gezüchteten Fisch oder Fisch aus Wildfang? Welchen Gütesiegeln können wir trauen? Tim Mälzer fragt den Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Der erklärt ihm, dass ausgerechnet die fetten Fische besonders gesund sind. Doch Walnüsse, Leinsamen oder Leinöl sind eine ebenso gesunde Alternative.

Frisch vom Kutter

Tim und Ostseefischer Erik Meyer zeigen ihren frisch gefangenen Fisch. Welche gesundheitlichen Gefahren gibt es? Welchen Quecksilbergehalt haben Raubfische? Wie steht es mit Listerien, Würmern und Parasiten? Tim Mälzer erkundigt sich beim staatlichen Institut für Fischereierzeugnisse in Cuxhaven und begleitet Jan und Erik Meyer, Fischer in der siebten Generation, bei der Arbeit auf ihrem Ostseekutter. Er erfährt, dass der Fisch im Laden meist schon ein bis zwei Wochen alt ist. So lange dauern Transport und Vertrieb. Die Alternative heißt "Fisch vom Kutter".

Problem: Die zunehmende überfischung

Ist Tiefkühlfisch zu empfehlen? Ist den Gewichtsangaben zu trauen? Es gibt offenbar viele Schummeleien. Auf einer EU-Liste der meistgefälschten Lebensmittel steht Fisch an zweiter Stelle. Gehen denn etwa frittierte Schweinedarm-Scheiben als Calamari durch? Tim Mälzer veranstaltet ein Testessen. Das größte Problem ist die zunehmende überfischung. Wie kann der Verbraucher seiner Verantwortung gerecht werden, dass möglichst viele Arten erhalten bleiben? Tim Mälzer stellt eine App vor, mit der man vor dem Kauf prüfen kann, ob die Fischart gefährdet ist. Als vollkommen ungefährdet gilt allein der Karpfen. Der hat bislang geschmacklich keinen guten Ruf. Tim Mälzer zeigt, wie man ihn lecker zubereiten kann.

Focus, 26.08.2014
Thunfisch enthält Quecksilber. Und zwar in einer Menge, die Schwangeren schaden kann. Lange nahm man an, dass Thunfisch aus der Dose wenig Quecksilber enthält. Die neue Studie hat aber gezeigt: In dem Fisch stecken höhere Anteile des Schwermetalls als bisher angenommen. Quecksilber kann zu Entwicklungsstörungen führen. Es dringt durch die Plazenta und gelangt ins Nervensystem des Babys.
Logo des Lebensmittel-Discounters Lidl: Lidl ruft Tiefkühlprodukt zurück
Ungenießbares Köttbullar
Erst Pferdefleisch, jetzt Metall. Die auch in Deutschland populären Köttbullar-Fleischklopse kommen erneut in Verruf: Denn der Discounter Lidl muss tiefgekühlte Produkten der Marke Gutknecht zurückrufen. Es bestehe ein Gesundheitsrisiko

Der Hersteller Tillman´s ruft einen Teil seiner bei Lidl verkauften tiefgefrorenen Köttbullar zurüük., Focus, 09.06.2015
Das Produkt "Gutknecht Köttbullar, tiefgefroren, 1000g" könne Metallfremdkörper enthalten, teilte die Tillman6#180;s Convenience GmbH in Weißenfels mit. Vom Rückruf betroffen seien Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Oktober 2015 aus der Charge 35810267. Sie seien in Lidl-Filialen in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verkauft worden. Der Discounter habe das betroffene Produkt schon aus dem Sortiment genommen. Bereits gekaufte Köttbullar würden zurückgenommen und das Geld erstattet.

Alarmierende Zahlen, FOCUS Online, 03.05.2015
Krebserregende Stoffe? Fische stark mit Medikamenten belastet
Bei Untersuchungen von Fischen haben Prüfer Rückstände des Arzneimittels Malachitgrün nachgewiesen. Das Mittel steht im Verdacht, Krebs zu erregen und ist bei Speisefischen nicht zugelassen. Auch Abbauprodukt gefunden. Der Bundesregierung liegen einem "Spiegel"-Bericht zufolge alarmierende Zahlen über antimikrobielle Medikamente in Fisch und Krustentierprodukten aus Zuchtbetrieben vor. Bei Untersuchungen im Rahmen des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel meldeten die Prüfer des Bundes in 183 Fällen Nachweise von pharmakologisch wirksamen Stoffen, wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Lachs und Forellen betroffen

Überwiegend handelte es sich demnach um Rückstände der Fisch-Arznei Malachitgrün, die im Verdacht steht, Krebs zu erregen und Erbgut zu schädigen. Das Antiparasitikum Malachitgrün darf bei Speisefischen nicht als Arzneimittel angewendet werden. Zudem seien Abbauprodukten verschiedener Antibiotika und Antiseptika nachgewiesen worden. Bei Krustentieren meldete Deutschland dem Bericht zufolge 306 Mal den Fund solcher Abbauprodukte. Die Daten stammten aus Untersuchungen von Lachs, Forellen oder Shrimps aus Aquakulturen im Zeitraum von 2005 bis Ende März dieses Jahres. Illegale Medikamente ins Futter gemischt? Bei sechs Prozent aller Stichproben fanden die Kontrolleure demnach Arzneimittel. Aus welchen Betrieben die belasteten Proben im Einzelnen stammten, könne das Bundeslandwirtschaftsministerium nicht sagen, berichtete das Magazin. Für den Grünen-Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer sind die Ergebnisse ein deutlicher Hinweis darauf, dass in der Fischzucht Medikamente - im Falle von Malachitgrün sogar illegal - ins Futter gemischt werden. "Dieser Masseneinsatz von Arzneien sorgt für Resistenzen und gefährdet die Gesundheit von Menschen", sagte Krischer dem "Spiegel".

Dickmacher Alkohol: Kalorienangaben für Bier, Wein und Co.?, Stern.de, 02.05.2015
Dickmacher Alkohol Kalorienangaben für Bier, Wein und Co.? Zwischen Alkohol und Fett gibt es einen Zusammenhang. Darum diskutieren Abgeordnete im EU-Parlament, ob Kalorien auf alkoholischen Getränken angegeben werden sollten. Experten sehen das kritisch.

BACK

Tagesschau, 30.07.2014, polnische Äpfel seien verseucht, überhaupt seien Lebensmittel von dort gefährlich: Russland hat die Einfuhr von Obst und Gemüse aus dem EU-Land verboten. Eine Reaktion auf die Sanktionen und den pro-ukrainischen Kurs Polens? Es wäre nicht der erste Importstopp dieser Art.

Tödliche Schmerzmittel verbieten? Aspirin und Paracetamol gefährden Leben, Focus, 23.10.2014
Experten fordern die Rezeptpflicht für einige frei verkäufliche Schmerzmittel. Manche Pharmakologen wollen Aspirin und Paracetamol ganz verbannen. Von FOCUS-Online-Autorin Anna Vonhoff

Apotheke | Bildquelle: dpa
VIDEO Gefälschte Medikamente im Pharmamarkt, Tagesschau, 05.08.2014
Bericht des ARD-Magazins plusminus
Immer mehr gefälschte Medikamente

Medikamentenfälscher tricksen immer hinterlistiger: Sie nutzen Druckdateien - ähnlich den Originalpackungen - um ihre Pillen zu vermarkten. Laut ARD-Magazin plusminus sind unter anderem Schmerz- und Krebsmittel betroffen. Von Sabina Wolf | video

BACK

Krimineller Handel mit gefälschten und gestohlenen Arzneimitteln in Italien, Tagesschau, 13.05.2014
Krimineller Handel mit Krebsmedikamenten

In Italien gefälscht, in Europa verkauft
Seit drei Jahren verschwinden in Italien teure Krebsmedikamente aus den Krankenhäusern. Gemeinsam mit gepanschten Mitteln werden sie europaweit weiterverkauft - auch in Deutschland. Für Patienten kann das lebensbedrohlich sein. Von Tilmann Kleinjung.

WWF-Studie: Deutsche werfen jedes Jahr 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weg, Spiegel Online, 17.06.2015
Eine Studie für die Umweltorganisation WWF kritisiert die enorme Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Vieles sei vermeidbar, schreiben die Wissenschaftler. Und warnen: Das Verhalten der Deutschen schadet auch dem Klima.

Krankenkassen-Studie: Milliarden für unnütze Medikamente, Tagesschau, 27.05.2014
Die gesetzlichen Krankenkassen geben einer Studie zufolge weiterhin Milliardensummen für teure Medikamente ohne wirklichen Zusatznutzen im Vergleich zu herkömmlichen Präparaten aus. 20 bis 30 Prozent der Ausgaben der Krankenkassen entfielen weiter auf sogenannte Scheininnovationen, sagte der Vizechef der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, bei der Vorstellung des Arzneimittelreports seiner Kasse. Ein wichtiger Kostenfaktor im Gesundheitswesen sind Medikamente. Die Medikamente seien überflüssig und teuer und hätten für Patienten keinen Mehrwert. Würden stattdessen preisgünstige Nachahmerpräparate verwendet, ließen sich drei bis vier Milliarden Euro sparen. Seit 2009 richtet sich der Preis neuer Medikamente verstärkt nach dem Nutzen. Zur Marktzulassung werden sie einer umfassenden Bewertung unterzogen. Laut Schlenker ist jedoch auch eine "Spätbewertung" notwendig, bei der nachträgliche Erkenntnisse aus dem Alltag berücksichtigt werden. Der Gesundheitsökonom Gerd Glaeske monierte, dass die große Koalition davon Abstand genommen habe, auch Medikamente einer Kosten-Nutzen-Bewertung zu unterziehen, die vor 2009 auf dem Markt waren. Die Kassen würden dadurch noch viele Jahre mit hohen Ausgaben belastet. Medikamente könnten noch teurer werden, ...

Foodwatch-Analyse des Lebensmittelrechts: Verbraucher-Täuschung per Gesetz?, Tagesschau, 06.08.2014
Verbraucher sind nur unzureichend vor Täuschungen bei Lebensmitteln geschützt. Zu dem Schluss kommt eine Analyse der Gesetzgebung von der Verbraucherorganisation Foodwatch. Im deutschen und im europäischen Lebensmittelrecht seien zwar der Schutz vor Täuschung und der vorsorgende Gesundheitsschutz als Grundsätze verankert, sie würden jedoch nur mangelhaft umgesetzt, erklärte Foodwatch mit Verweis auf die Analyse. Die gesetzlichen Vorgaben erlaubten irreführende Etikettierungs- und Werbepraktiken, unklare Nährwerte, irreführende gesundheitsbezogene Aussagen und die Verwendung bedenklicher Zusatzstoffe, kritisierte Foodwatch. Regelmäßig komme es etwa zu Dioxinbelastungen in Futtermitteln. Die Rechtslage biete "keine Abschreckung, sondern sogar einen Anreiz zum Futtermittelpanschen", da eine Selbstanzeige eines Herstellers automatisch mit Straffreiheit verbunden sei, monierten die Verbraucherschützer. Sie kritisierten auch, dass Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen nicht öffentlich gemacht werden. So könnten Verstöße gegen Hygienevorgaben und Grenzwertüberschreitungen nicht effektiv verhindert werden. Betrugsfälle wie der Pferdefleisch-Skandal seien möglich, weil der Einzelhandel wegen fehlender Prüfpflichten für betrügerische Inhalte seiner Eigenmarken nicht haftbar gemacht werden könne. "Abstrakt existiert ein hohes Niveau beim präventiven Schutz vor betrügerischen oder gesundheitsschädlichen Praktiken - tatsächlich klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Lebensmittelrechts eine riesige Lücke", erklärte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Skandale würden meist erst publik, wenn die betroffenen Produkte schon verzehrt seien. Zahllose Einzelgesetze begünstigten Gesundheitsgefährdung und Irreführung der Verbraucher, kritisierte Bode.

"Desaster" bei Antibiotika-Datenbank, Tagesschau, 29.04.2015
Seit 2014 müssen Halter von Nutztieren angeben, wie häufig sie Antibiotika einsetzen. So will das Agrarministerium den Einsatz reduzieren. Doch von Tausenden Landwirten liegen keine Daten vor. Ein "Desaster", sagen Kritiker.

Tagesschau, 01.08.2014, Immer mehr Problem-Antibiotika bei Tieren Antibiotika in der Tierhaltung - inzwischen hat auch die Politik das Thema erkannt und gehandelt. Weil der zu hohe Einsatz dieser Präparate in den Ställen zu Resistenzen führen kann - mit der Folge, dass die Wirkstoffe auch bei den Menschen nicht mehr wirken - hat noch die schwarz-gelbe Bundesregierung ein neues Arzneimittelgesetz verabschiedet, damit der Antibiotika-Einsatz in Deutschland sinkt. Union und SPD stehen dahinter - wie ein Blick in ihren Koalitionsvertrag zeigt. Eine neue Statistik des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zeigt nun: Politik, Tierhalter und Veterinäre scheinen auf einem guten Weg zu sein. Das Bundesamt warnt aber: Erreicht ist im Prinzip noch nichts. Hat also ein Kurswechsel stattgefunden, was den Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung angeht? Wer in die Tiefe der Statistik eindringt, stellt fest: nicht wirklich. Zwar ist die Gesamtsumme der von Pharmakonzernen an Veterinäre abgegebene Antibiotika-Mengen gesunken. Allerdings haben dieUnternehmen deutlich mehr Präparate ausgeliefert mit Wirkstoffen, die auch in der Humanmedizin zum Einsatz kommen. Die Weltgesundheitsorganisation spricht hier von "kritischen Antibiotika". Steigt der Antibiotika-Einsatz, wächst auch die Gefahr, dass die Medikamente irgendwann nicht mehr wirken. Minister droht mit Stallschließungen:Und so scheint nach wie vor die Einschätzung von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) von vor einem Jahr Bestand zu haben: "Man merkt, dass es doch so eine Art Schmiermittel in der Massentierhaltung ist. Man setzt möglichst viele Medikamente ein, damit viele Tiere möglichst wirtschaftlich gehalten werden."

Aldi setzt auf Markenartikel - und macht der Konkurrenz damit die Preise kaputt, FOCUS Online, 03.08.2015
Bröselnde Margen: Aldi setzt verstärkt auf Marken - für die Hersteller ein verlockendes Geschäft. Die Zusammenarbeit kann aber teuer werden. Denn Aldi senkt die Preise radikal - und schrumpft die Gewinne der Markenhersteller.

Kokain in Aldi-Kisten - Drogen-Fund in Berlin
Wie kam das Kokain in die Aldi-Filialen?
, Tagesschau, 06.05.2015
Nach dem großen Kokain-Fund in Aldi-Filialen in Berlin und Brandenburg versuchen Ermittler zu klären, wie das Rauschgift in die Supermärkte gelangen konnte. Bisher ist lediglich bekannt, dass die 386 Kilogramm Kokain in Bananenkisten aus Kolumbien versteckt worden waren.

Mit Verkaufststopp belegt
Zu hohe Bleiwerte? Nestlé vernichtet Maggi-Nudeln im Wert von 44 Millionen Euro, FOCUS Online, 16.06.2015
44 Millionen Euro - so viel sind die Maggi-Nudeln wert, die Nestlé in Indien vernichtet. Angeblich haben die Nudeln zu hohe Bleiwerte. Die örtlichen Behörden verhängten deswegen ein Verkaufsverbot. Nestlé zieht gegen das Verbot nun vor Gericht.

Die dreiste Verbrauchertäuschung im Kühlregal von Lidl, 10.04.2015, The Huffington Post | von Tobias Fülbeck
Sie kaufen Fleisch beim Discounter? Wussten Sie, dass für eine 500-Gramm-Hackfleisch-Packung bei Aldi Nord und Lidl das Fleisch von 150 verschiedenen Schweinen und 60 verschiedenen Rindern verarbeitet wurde? Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, warum Fleisch in Deutschland so billig ist: Die Masse machts. Und wussten Sie, dass Lidl bei seinem Frischfleisch der Eigenmarke "Landjunker" zwar mit der Formulierung "deutsches Qualitätsfleisch" und einer Deutschland-Fahne auf der Produktverpackung wirbt, das aber gar nicht viel zu sagen hat? Die Angabe muss nämlich überhaupt nicht stimmen. So zeigen Recherchen des Mitteldeutschen Rundfunks, dass zum Beispiel etwa fast ein Drittel der zu Hackfleisch verarbeiteten Schweine im Ausland geboren sein können - und trotzdem die Lidl-Eigenmarke fröhlich mit der Deutschland-Flagge wehen, äh, werben darf.

Bei Schweinefleisch muss der Vertrieb die Herkunft nicht angeben

Das ist - wie soll man es sonst nennen? - eine dreiste Irreführung. Die noch dazu von Brüssel so gewollt ist. Zwar gibt es seit dem 1. April 2015 neue Transparenzvorschriften - doch bei Schweinefleisch muss der Vertreiber nicht das Geburtsland des Schweins nennen. "Anders als ein Rind muss ein Schwein bislang nicht in Deutschland (...) geboren werden, um "deutsch" (...) zu sein", bringen es die Reporter Jenny Roller-Spoo und Jens Niehuss in ihrer sehenswerte Reportage "Der Weg des Fleisches" auf den Punkt. Die Huffington Post hat den Discounter Lidl gefragt, wie das Werben mit der Deutschland-Flagge zur neuen millionenschweren Qualitäts- und Transparenz-Offensive passt. Bisher gab es darauf keine Antwort. Begründung der Lobby: Die Rückverfolgung von Schweinefleisch sei nicht möglich. Ja, richtig ist, das muss man dem Handel und den Discountern lassen: Verbraucher erfahren neuerdings bei Schweine- und Geflügelfleisch immerhin den Ort der Schweine-Mast und der Schlachtung. Der Ort der Geburt bleibt jedoch im Dunklen. Und bei Hackfleisch reicht alternativ sogar immer noch die Angabe EU/Nicht-EU für Aufzucht und Schlachtung, erklärt das Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage. Der Grund: Noch genauere Angaben seien zu teuer, es gebe noch überhaupt kein System, das wie bei Rindfleisch eine solche Rückverfolgung ermögliche - sagt die Lobby des deutschen Lebensmittelhandels. Das Landwirtschaftsministerium geht auf Nachfrage der Huffington Post nicht darauf ein, warum sich Minister Christian Schmidt bei den zuständigen Brüssler Behörden nicht für noch mehr Transparenz einsetzt. Das Ministerium verweist in einer schriftlichen Erklärung lediglich auf die Verordnung 1337/2013 der EU-Kommission. Darin heißt es vereinfacht gesagt: Verbraucherinteressen müssen gegen Unternehmerinteressen abgewogen werden. Bei diesem Fall ist die Entscheidung zu Ungunsten der Verbraucher ausgefallen.

Video: Die Wahrheit über Discounter-Steaks: Schauen Sie dieses Video, bevor Sie Billig-Fleisch kaufen

Das Ministerium verweist in einer schriftlichen Erklärung lediglich auf die Verordnung 1337/2013 der EU-Kommission. Darin heißt es vereinfacht gesagt: Verbraucherinteressen müssen gegen Unternehmerinteressen abgewogen werden. Bei diesem Fall ist die Entscheidung zu Ungunsten der Verbraucher ausgefallen. Christian Böttcher, Sprecher vom Deutschen Verband des Lebensmittelhandels, bittet in der MDR-Reportage um Verständnis:

"Zusätzliche Herkunftsangaben sind auch mit höheren Kosten verbunden. Und dann stellt sich die Frage, kann man diese höheren Kosten innerhalb der Lieferkette behalten. Oder muss man diese höheren Kosten an die Kunden weitergeben? Wenn der Kunde aber sagt, ich finde es zwar schön, aber ich möchte dafür nicht mehr bezahlen, dann haben wir hier ein kleines Dilemma, das wir irgendwie auflösen müssen."

Die Generaldirektorin des mächtigen Europäischen Verbraucherverbands Monique Goyens sieht das freilich anders.

" Wenn die Industrie mehr Gewinn machen will und es vorzieht, Fleisch in verschiedenen Ländern zu produzieren, weil es dort jeweils billiger ist, dann müssen sie auch die Verantwortung übernehmen und die Herkunft ausweisen, damit der Verbraucher erfährt, woher sein Fleisch kommt!"

Ihre Kollegin Reinhild Benning vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland sieht gar die "erlaubte Irreführung als Hauptursache dafür, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher am Regal für das Billigste entscheiden. Denn sie können Qualität nicht erkennen." Sobald Verbraucher tatsächlich zwischen industrieller Haltung aus bäuerlicher und tiergerechter Haltung unterscheiden könnten, würde sich die Nachfrage verändern - ist sie sich sicher. Es geht hier wohlgemerkt nicht um die Diskriminierung von Fleisch und Tieren aus anderen Ländern, sondern um eine von Politik und Wirtschaft bewusst hingenommene Täuschung, die den Verbraucher auf eine gewisse Art ohnmächtig zurücklässt. Was soll man noch kaufen, wenn man wirklich viel Wert darauf legt, deutsche Bauern mit deutschem Qualitäts-Fleisch zu unterstützen? Beim Metzger an der nächsten Ecke, denken Sie jetzt? Nun, auch da gibt es keine eindeutige Empfehlung. So sagte eine Ex-Fleischverkäuferin dem MDR, dass auch hier getrickst wird.

"Wurst wird in großem Stil zugekauft, auch Fleisch", sagt die Insiderin. "Bis zu achtzig Prozent der Waren, die verkauft werden. Das heißt dann Hausmacher-Wurst und es wird mit eigener Herstellung geworben, dabei stammt vieles aus Großschlachtereien und von Großproduzenten. Das Etikett wird gewechselt und dann landet das in der Auslage!"

Welches Fleisch kann man noch guten Gewissens essen? In Zeiten, in denen mit deutschem Qualitätsfleisch geworben wird, das gar nicht komplett aus Deutschland kommt, in denen tödliche Keime auf rohem Fleisch im Discounter-Kühlregal kleben, in denen Oppositionspolitiker von Fleisch als "Ramschprodukt" sprechen. Eigentlich müsste man noch heute sofort Veganer oder Vegetarier werden. Wäre Fleisch nur nicht so lecker.
Christian Böttcher, Sprecher vom Deutschen Verband des Lebensmittelhandels, bittet in der MDR-Reportage um Verständnis:

Sogar bei Recycling-Produkten: Chemische Weichmacher: Die giftigsten Verpackungen alltäglicher Lebensmittel, Focus, 14.04.2015
Essen aus der Dose... wer gönnt sich das nicht schon mal, wenn plötzlich der Heißhunger kommt? Doch jeder Bissen aus der Konserve ist Gift für Ihren Körper. Im Video erfahren Sie, welche Verpackungen wirklich ungesund sind.

dazu Lesermeinung
von Christof Kochanowski 14.04.2015 1 Antwort
nicht neu und vermeidbar. Die beste Verpackung hat die Natur für ihre Produkte erfunden. Frisch kaufen und selbst kochen. Ist auf die Dauer billiger, schmeckt besser und macht mehr Spaß. Nur komisch wie wir uns industriell vergiften lassen müssen und dies trotz großer Kontrollen weiter geschieht.

Antwort von Jerome E. Gruber 14.04.2015
Sehr richtig. Die Politik lässt die Grenzwerte mehr oder weniger direkt von der Industrie festsetzen...


Mit Schlafmitteln ruhig gestellt
Immer mehr Eltern greifen dazu: Ärzte warnen vor Rezeptfrei-Schlafmitteln für Kinder
, FOCUS Online, 26.10.2016
Auch wenn Eltern sich nichts sehnlicher wünschen, Kleinkinder schlafen selten durch, manche brüllen die halbe Nacht. Trotzdem warnen Kinderärzte vor Medikamenten, die schläfrig machen. Sie stören das Schlafmuster. Überdosiert sind sie lebensbedrohlich, http://www.focus.de/gesundheit/baby/baby/kinderaerzte-warnen-schlafmittel-fuer-kleinkinder-schlimmstenfalls-droht-atemstillstand_id_6113334.html

125 Jahre Frühstücksflocken
Detox dank Cornflakes
, tagesschau.de, 31.05.2019
John Harvey Kellogg warnte vor Zucker und erfand deshalb die Cornflakes. Doch dank Zucker wurde Kellogg's zum Milliardenkonzern. Nun soll Zuckerverzicht dafür sorgen, dass die Kassen weiter klingeln.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/kelloggs-101.html

Kelloggs Frosties
Mogelpackung des Monats
Neue Kellogg´s-Packungen: Nur ein kleines Detail verrät die Mogelei

Der Kellogg's-Hersteller hat den Packungsinhalt systematisch reduziert, dies aber bestmöglich zu kaschieren versucht. Die Verbraucherzentrale Hamburg kürt die neuen Größen zur "Mogelpackung des Monats".
https://www.stern.de/wirtschaft/news/kellogg-s-jubelt-kunden-versteckte-preiserhoehung-unter-6885850.html

Versteckte Preiserhöhungen: So werden Verbraucher getäuscht: Röntgenbilder entlarven neueste Mogelpackungen der Industrie, STERN.de, 28.11.2018
Ob Chips-Tüte, Schokoriegel oder Marmeladenglas - die Produkte waren doch irgendwie mal größer? Ihr Eindruck täuscht Sie nicht: Viele Lebensmittel werden tatsächlich geschrumpft oder Verpackungen mit Luft gefüllt, doch der Preis bleibt derselbe. Und fast täglich werden uns neue Mogelpackungen untergejubelt.
Dass die Lebensmittelindustrie trickst, ist kein Geheimnis mehr. Nur in welchem Maße, das erschüttert uns Verbraucher doch immer wieder. Und so finden sich im Handel immer wieder Produkte in einer kaum erkennbar veränderten Packung stecken. Ergebnis: weniger Inhalt, gleicher oder sogar höherer Preis.
Diese Mogelpackungen werden von den Verbraucherzentralen regelmäßig entlarvt und an den Pranger gestellt. Denn Kunden wird dadurch fast immer eine Preiserhöhung untergejubelt - ohne dass sie es ahnen. Noch dazu wird unnötiger Verpackungsmüll produziert.
https://www.stern.de/tv/versteckte-preiserhoehungen--roentgenbilder-entlarven-neueste-mogelpackungen-8465378.html

Verbraucher-Abstimmung
"Mogelpackung des Jahres": Das sind die Kandidaten für den Schmähpreis
, STERN.de, 04.01.2019
Geschrumpfte Chips, Smarties-Schwund oder Light-Salami mit mehr Fett hat als das Original: Die Verbraucherzentrale Hamburg lässt über die "Mogelpackung des Jahres" abstimmen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mogelpackung-des-jahres--das-sind-die-kandidaten-8514784.html

Goldener Windbeutel: Wahl der dreistesten Werbelügen des Jahres, STERN.de, 08.11.2018
Die Verbraucherorganisation Foodwatch ruft zur Wahl der "dreistesten Werbelüge des Jahres" auf. Bis Anfang Dezember können Verbraucher in einer Online-Abstimmung wählen, welcher Hersteller in diesem Jahr den Schmähpreis des "Goldenen Windbeutels 2018" erhalten soll. Zur Wahl stehen fünf Produkte von überteuertem Mineralwasser bis zu zuckerhaltigem Kinder-Ketchup (siehe Fotostrecke).
Über die Plattform schummelmelder.de hatten Verbraucher laut Foodwatch in den vergangenen Wochen mehr als 100 Produkte eingereicht, von denen sie sich getäuscht fühlten. Diese Vorschläge seien in die Kandidatenauswahl eingeflossen
. Mit dem Negativpreis will die Verbraucherorganisation "auf Täuschung im Lebensmittelbereich aufmerksam machen und Druck machen für bessere gesetzliche Kennzeichnungsregeln". So fordere Foodwatch "unter anderem eine verständliche Nährwert-Ampel, ein Verbot irreführender Gesundheitswerbung sowie realistische Produktabbildungen und -bezeichnungen".
Foodwatch: Dieser Babykeks ist die "dreisteste Werbelüge des Jahres"
Negativpreis "Goldener Windbeutel"
Kandidat 1: Glacéau Smartwater von Coca-Cola
Das "schlaue Wasser" von Coca-Cola wird zunächst verdampft, dann wieder aufgefangen und nachträglich mit Mineralstoffen versetzt. "Diesen ernährungsphysiologisch völlig unnützen Vorgang" müssten Verbraucher mit dem bis zu siebenfachen Preis eines herkömmlichen Mineralwassers bezahlen, kritisiert Foodwatch.
Coca-Cola hält die Kritik für nicht berechtigt. Die Kennzeichnung sei transparent und entspreche der Lebensmittelverordnung, erklärt der Konzern in einer Stellungnahme. "Durch den streng regulierten Herstellungsprozess erhält dieses Wasser einen besonders klaren, frischen und wenig mineralischen Geschmack in gleichbleibender Qualität."
Dieser Babykeks ist die "dreisteste Werbelüge des Jahres"
Der Goldene Windbeutel wird bereits zum achten Mal verliehen. Im vergangenen Jahr hatte Kindernahrungshersteller Alete den Negativpreis für einen zuckrigen Kinderkeks erhalten. Auch der Trinkjoghurt Actimel von Danone, die Milch-Schnitte von Ferrero und ein Instant-Tee für Kinder von Hipp wurden bereits mit dem Windbeutel bedacht.
Mogelpackung des Monats: Light-Salami von Lidl hat mehr Fett und Kalorien als das Original
Salami Light
Die Light-Salami der Lidl-Marke Dulano ist auf 100 Gramm gerechnet nicht nur rund ein Drittel teurer als die normale Truthahnwurst. Sie enthält auch mehr Fett und Kalorien als das Original. Während die normale Salami 18 Prozent Fett enthält, sind es in der Light-Version 20 Prozent. Bei den gesättigten Fettsäuren sind es laut Verbraucherzentrale sogar 25 Prozent mehr. Rein rechtlich darf "Light" draufstehen, weil die Truthahnsalami weniger Fett enthält als eine normale Schweinefleischsalami - irreführend ist es trotzdem.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/goldener-windbeutel-2018--foodwatch-sucht-die-dreisteste-werbeluege-8435946.html
Erfahren Sie mehr:
Negativpreis "Goldener Windbeutel"
Dieser Babykeks ist die "dreisteste Werbelüge des Jahres"
Foodwatch
Nach Foodwatch-Kritik
Rossmann räumt Zucker-Keks für Babys aus den Regalen


Foodwatch: "Das grenzt an Körperverletzung": Alete gewinnt Negativpreis "Goldener Windbeutel", STERN.de, 28.11.2017
Die "Werbelüge des Jahres" ist ein Kinderkeks von Alete. Er wird zwar als "babygerecht" verkauft, besteht aber zu einem Viertel aus Zucker.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/foodwatch--alete-gewinnt-negativpreis--goldener-windbeutel--7765576.html

Schwämme, Couch, Kerzen: Die zwanghafte Lust auf Gegenstände: Darum essen Menschen Abartiges, Focus, 27.11.2014
Schwämme, Couch, Kerzen: Die zwanghafte Lust auf Gegenstände: Darum essen Menschen Abartiges: Rosie Skinner gönnt sich als Nachspeise nicht etwa Schokolade oder Kuchen. Lukullischen Genuss bieten ihr nur Putzschwämme. Die 19-Jährige leidet an einer Essstörung, bei der Betroffene Gelüste nach Ungenießbarem ...

Armlehnen, Klapptische, Toiletten: Auf innerdeutschen Flügen reisen multiresistente Keime mit, STERN.de, 17.01.2018
Ein TV-Magazin hat auf zwei von drei Inlandsflügen eine hohe Belastung mit Krankheitserregern festgestellt. Besonders Armlehnen, Klapptische und Toiletten bei Billigfliegern sind betroffen.
https://www.stern.de/reise/service/stichproben-test-findet-multiresistente-keime-im-flieger-8536198.html

Klimakonferenz
Bericht: 100.000 Delfine und Kleinwale pro Jahr getötet, SPIEGEL ONLINE, 30.07.2018
Mit Harpunen, Macheten oder gar mit Dynamit: Zehntausende Delfine und Kleinwale werden weltweit getötet. Tierschützer haben nun analysiert, wo die meisten Tiere sterben müssen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/delfine-und-kleinwale-etwa-100-000-werden-pro-jahr-getoetet-a-1220763.html

Metastudie von Aktivisten
Delfin- und Waljagd nimmt weltweit zu
, tagesschau.de, 30.07.2018
Immer mehr Delfine und Wale werden getötet und als Ersatz für den zurückgehenden Fischfang verspeist: Das stellen mehrere Tierschutzorganisationen in einer Studie fest. Sie kritisieren die mangelnde Gesetzgebung.
https://www.tagesschau.de/ausland/delfinjagd-walfang-101.html

Von "Stiftung Warentest"
Mineralwasser-Test: Mit diesem Wasser trinken Sie Rostschutzmittel, FOCUS Online, 20.07.2015
Laut Hersteller soll natürliches Mineralwasser vor allem eines sein: rein, mineralstoffreich und aus der Region. Leider halten nicht alle Anbieter diese Versprechen. In drei Wässern fanden die Warentester oberirdische Verunreinigungen.

Focus, 09.06.2015: Natürliches Mineralwasser ist ein geschützter Begriff. Nach Angaben der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) ist es das einzige Lebensmittel, das eine amtliche Anerkennung erhält. Natürliches Mineralwasser wird direkt an der Quelle abgefüllt und darf kaum behandelt werden. Erlaubt ist es, dem Wasser Schwefel und Eisen zu entziehen und Kohlensäure hinzuzugeben oder auch zu entziehen. Anders ist es bei Tafel- oder Quellwasser. Beide Wässer besitzen keine amtliche Anerkennung, Tafelwasser wird künstlich hergestellt. Restaurant Wer im Restaurant ein Mineralwasser bestellt, muss es am Tisch in der geschlossenen Flasche serviert bekommen. So schreibt es die Mineral- und Tafelwasserverordnung vor. Der Kellner darf die Flasche demnach erst am Tisch öffnen - so soll die Qualität auf dem Weg bis zum Verbraucher gesichert sein.

Royals Kurzzeit-Feldzug gegen Nutella, Tagesschau, 17.06.2015
Mit dem Aufruf, Nutella zu boykottieren, sorgte Frankreichs Umweltministerin Royal für Aufregung. Ihre Kritik: Darin befinde sich Palmöl, für dessen Gewinnung Wälder gerodet würden. Inzwischen entschuldigte sie sich aber.

Trecker sprüht Pflanzenschutzmittel gegen Unkraut, Tagesschau, 19.06.2015
Pflanzenschutzmittel Glyphosat kann möglicherweise Krebs verursachen: Debatte im Bundestag
Grüne wollen Glyphosat-Verbot
Welche Gefahren birgt der Unkrautvernichter Glyphosat? Mit dieser Frage hat sich der Bundestag beschäftigt. Die Grünen wollen das Herbizid verbieten, weil es möglicherweise krebserregend ist. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Tag des Champagners, focus.de, 04.08.2014
Nur noch EIN Gläschen? So erkennen Sie die Sucht
Ist man schon Alkoholiker, wenn man sich abends nach der Arbeit ein Glas Wein gönnt? Oder ein Bier? Fakt ist, schon kleine Mengen können der Gesundheit schaden. FOCUS Online klärt auf: So erkennen Sie Suchtmuster und wehren sich dagegen.

Sie glauben nicht, was wirklich in den Pommes von McDonald´s steckt, HuffPost/Wochit, veröffentlicht: 21/01/2015 12:39 CET
Die Besichtigung einer Produktionsstätte liefert ungetrübte Einblicke: In die Pommes von McDonald´s werden eine Reihe von Zusatzstoffen gegeben, die die Fritten gar nicht mehr so lecker erscheinen lassen. Ein Video (sehen Sie oben) verrät die ganze Wahrheit.

Schimmel in der Küche und lose Schrauben, Focus, 24.01.2015
A400M: So schlecht ist das neue Airbus-Transportflugzeug der Bundeswehr wirklich
Die Pannenserie um das Airbus-Transportflugzeug A400M reißt nicht ab. Laut eines Medienberichts weiß man nun, wie schlecht es um die Maschinen wirklich bestellt ist. Prüfer fanden 875 Mängel, darunter Schimmel in der Bordküche, ausgelaufenes Hydrauliköl am Hauptfahrwerk und an den Reifen.

Beliebte Eiscreme-Sorte, Focus, 21.04.2015
Listeriose-Gefahr: Eiscreme-Hersteller ruft komplette Produktpalette zurück
Ein US-Eiscreme-Hersteller rangiert auf Platz drei in Sachen Verkaufszahlen. Doch nun ruft das Unternehmen die gesamte Eiscreme-Produktpalette zurück. Grund dafür sind Bakterien der Gattung Listeria, die in Eiscreme-Proben der Sorte "Chocolate Chip Cookie Dough" gefunden wurden.

BACK

Focus, 10.12.2014: Die Burger King GmbH des umstrittenen Franchisenehmers Yi-Ko hat Insolvenzantrag gestellt. Der Antrag ging am Mittwoch beim Amtsgericht Stade ein. Das Unternehmen sei nach eigenen Angaben überschuldet, sagte der Direktor des Amtsgerichts.

Wasser verweigert? Die Minuten nach Tugcges Todesschlag: So verhielten sich die McDonald´s-Mitarbeiter, Focus, 30.11.2014
Was geschah in den Minuten, nachdem Tuğçe A. vor der McDonald´s-Filiale in Offenbach niedergeschlagen wurde? Zeugen werfen den Mitarbeitern vor, nicht schnell genug eingeschritten zu sein und die Herausgabe von Wasser verweigert zu haben. Das Überwachungsvideo klärt auf.

Burger-King-Filiale in Berlin - Burger-King-Affäre - "Bitte alle Restaurants schließen", Tagesschau, 26.11.2014 Die Affäre um mangelnde Hygiene und schlechte Arbeitsbedingungen bei Burger King eskaliert. Nach dem Zerwürfnis zwischen der US-Kette und ihrem größten deutschen Franchise-Partner bleiben 89 Filialen vorerst geschlossen - das ist jeder achte Burger King hierzulande.

Die Recherchen von "Team Wallraff" haben dazu geführt, dass sich Burger King von einem Franchise-Nehmer, der Yi-Ko Holding, trennte. Rund 3000 Menschen bangen jetzt um ihre Jobs. Was Günter Wallraff zum Resultat seiner Arbeit sagt, Focus, 21.11.2014.

Bluttat am Kölner Hauptbahnhof: Nach Beschwerde über Essen: Gast ersticht Bedienung bei Pizza Hut, Focus, 21.11.2014
Unglaublicher Mordfall am Kölner Hauptbahnhof: Ein junger Mann beschwerte sich über das Essen in Pizza-Hut-Restaurant. Daraufhin geriet er in Streit mit einem Mitarbeiter und stach schließlich tödlich zu. Der Polizei sagte der Messerstecher, er habe aus Notwehr gehandelt.

Jahrzehntelanger Boykott: 94-Jährige verzichtet ihr Leben lang auf Pizza - der Grund rührt zu Tränen, STERN.de, 06.04.2019
Sieben Jahrzehnte verzichtete die alte Lady aus England auf italienisches Essen. Grund dafür ist ein Pakt, den sie, nach dem Zweiten Weltkrieg, mit ihrem aus Kriegsgefangenschaft entlassenen Mann schmiedete.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/staunen/pizza-boykott--94-jahre-isst-audrey-prudence-nie-pizza---das-hat-mit-dem-zweiten-weltkrieg-zu-tun-8655074.html

Lecker sieht anders aus!: Ist das die traurigste Pizza der Welt? Veganerin kann nicht fassen, was ihr serviert wird, STERN.de, 02.10.2018
Eine 26-jährige Frau aus dem englischen Hatfield möchte eine Gemüsepizza essen. Das Gericht, was ihr vorgesetzt wird, hat damit jedoch nicht viel zu tun. Immerhin: Die Restaurantkette hat reagiert.
Ist das ein schlechter Witz oder doch schon eine Frechheit? Ein Foto der wohl traurigsten Pizza der Welt sorgt in den sozialen Netzwerken für Verwunderung. Als die 26-jährige Mary im englischen Hatfield ein Restaurant besucht, wird ihr schon bei der Bestellung gesagt, dass der Küche der vegane Käse ausgegangen sei. Anstatt ein anderes Gericht auszusuchen, beschließt die Veganerin, ihre Pizza einfach mit Pinienkernen aufzupeppen. Die Reihe an Katastrophen, die dann folgen, würden jeden Profi-Pizzabäcker sprachlos machen.
Eine Stunde nach der Bestellung bekommt die Frau ein schlecht improvisiertes Gericht vor die Nase gesetzt - von einer bunten, leckeren Gemüsepizza ist nichts zu sehen. Der Käse fehlt tatsächlich und trotz des Aufpreises von zwei Euro sind keine Pinienkerne zu finden. Für das traurige Stück Teig mit Tomatensauce und Zwiebeln bezahlt Mary umgerechnet zehn Euro.
Der Hunger treibts rein ...
Zu diesem Zeitpunkt ist Mary schon so hungrig, dass ihr Magen in den Kniekehlen hängt. Ihre Reaktion auf das Gericht umschreibt sie so: "Es war so unangenehm, weil ich über eine Stunde gewartet hatte und zu diesem Zeitpunkt einfach alles gegessen hätte, solange es vegan ist", sagte sie der "Femail". Über den Geschmack sagt sie: "Es schmeckte wie ungebackenes Fladenbrot mit einer ganzen Dose Tomaten, die noch dazu sehr sauer waren. Auf der Pizza waren rohe, rote Zwiebeln."
https://www.stern.de/genuss/26-jaehrige-britin-bekommt-die-traurigste-pizza-der-welt-serviert-8384734.html


BACK

Vogelgrippe in den Niederlanden weitet sich aus: dritte Geflügelfarm ist gesperrt, Tagesschau, 21.11.2014
Geflügelfarm in Kamperveen in den Niederlanden, auf der Vogelgrippe nachgeweisen wurde. In den Niederlanden ist ein weiteres Mal der Vogelgrippe-Erreger festgestellt worden. Das Virus wurde in einem dritten Geflügelhof in Kamperveen nahe der Stadt Zwolle entdeckt. Die Tötung der rund 10.000 Tiere wurde angeordnet. Auch auf einem Betrieb in Ter Ar in der Nähe von Leiden werden derzeit 43.000 Legehennen getötet. Mittlerweile ist klar, dass es sich bei der dort entdeckten Vogelgrippe um den aus Asien stammenden und potenziell auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N8, wie die Labortests inzwischen ergaben. Der Virus war kürzlich auch in Deutschland entdeckt worden. Seit Donnerstag gilt abermals ein landesweites Transportverbot für Geflügel, Eier und gebrauchtes Stroh. Der erste der nunmehr drei Fälle von Vogelgrippe innerhalb weniger Tage war am Samstag auf einer Geflügelfarm in Hekendorp nahe Gouda aufgetreten. 150.000 Hühner wurden dort getötet. Auch dort handelte es sich um H5N8. Nach Fällen in Deutschland und den Niederlanden ist nun auch eine Geflügelfarm im Norden Englands betroffen. Bei dem Betrieb handelt es sich um eine Entenfarm in der Region Yorkshire. Sämtliche Tiere würden notgeschlachtet, teilte das britische Gesundheitsministerium mit.

Geschlossene Burger-King-Filiale in München: gekündigter Franchise-Unternehmer Yi-Ko, Tagesschau, 25.11.2014
Erste Burger-King-Filialen geschlossen
Die ersten Burger-King-Filialen des gekündigten Franchisenehmers Yi-Ko haben geschlossen. Der Grund ist offenbar, dass sie keine Ware mehr erhielten. Nach Berichten über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingugnen hatte Burger King die Verträge gekündigt.

Einstweilige Verfügung! Gericht hat entschieden: Yi-Ko muss Burger-King-Filialen sofort dicht machen, Focus, 21.11.2014
Der Streit zwischen Burger King und der Yi-Ko Holding scheint vorbei zu sein: Das Landgericht München hat auf Antrag der Fast-Food-Kette eine einstweilige Verfügung erlassen. Damit ist Yi-Ko am Ende. Von FOCUS-Online-Autorin Maren Christoffer

Salzabbau weiterhin verboten, Tagesschau, 12.06.2015
Damit ein Atommüll-Endlager im umstrittenen Salzstock Gorleben möglich bleibt, darf dort auch weiterhin kein Salz abgebaut werden. Im Bundesrat wurde eine Verlängerung der sogenannten Veränderungssperre gebilligt. | ndr

"Das ist keine Pizza": Kluger Werbespot? Das passiert, wenn Italiener Pizza von "Pizza Hut" essen, Focus, 27.11.2014
Pizza Hut hat vor kurzem einen Werbespot veröffentlicht, in dem sie italienische Pizzabäcker von ihren neuen Kreationen kosten lassen. Beim Urteil sind sich die Probanden schnell einig - ebenso wie viele Menschen im Netz. Pizza Hut macht Pizza. Das ist soweit jedem klar. Doch macht die Fast-Food-Kette auch gute Pizza? Um das herauszufinden ist ein Team von Pizza Hut nach Italien gereist und hat traditionelle Pizzabäcker befragt, was sie von den Kreationen der Fast-Food-Kette halten. Der Spot soll darstellen, wie viele neue Pizzavarianten es in einem neuen Menü von Pizza Hut gibt. Die Internetcommunity reagiert sehr gespalten auf diese Werbung und kritisiert die Qualität des Fast Food Lieferanten gegenüber dem Original aus Italien.

"Für mich nur was Leichtes"
Vorsicht, Moppelfalle! 5 Zutaten machen Ihren Salat zur Kalorienbombe

´Wer sich bewusst ernährt, abnehmen will oder einfach gerne Rohkost isst, sollte aufpassen, dass er das gesunde Gericht nicht versehentlich in einen Dickmacher verwandelt. FOCUS Online erklärt, welche Zutaten Sie lieber nicht mit in die Salatschüssel geben sollten.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/fuer-mich-nur-was-leichtes-vorsicht-moppelfalle-5-zutaten-machen-ihren-salat-zur-kalorienbombe_id_9337802.html

89 Filialen betroffen: Burger King kündigt Franchisepartner, Focus, 27.11.2014
Verstöße gegen Hygieneregeln, schlechte Arbeitsbedingungen: Burger King kündigt seinem größten deutschen Franchisenehmer. 89 Restaurants müssen vorerst den Betrieb einstellen. Wie es mit den Angestellten weitergeht, ist unklar.

Sie wollte helfen, nun liegt sie im Koma, Focus, 17.11.2014
Tatort McDonald´s: "Sie fiel sofort um und schlug mit dem Kopf auf"
Die Tat schockiert Deutschland. Eine junge Frau hilft zwei Mädchen in einer McDonald´s-Filiale, die von drei J