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Tagesschau.de und andere (Auszug Juni 2014 - xxx)


Society, part 6 - Teil 1 bis 5 "IT Sicherheit bzw. Informatik und Gesellschaft": Der Bauernkrieg in Deutschland aus Zeiten der Reformation: Aber allen gut geschmeckt?



disclaimer

Gefährliche Stoffe, Toxine, Dr. Tod u.a.


Society Report - "Gooken - weak point human - an independent and opinion-friendly study by Gooken - reports from tagesschau.de and other news-channels January 2014 - ...

And if, such decades ago, even my own mother meant... / Und wenn vor Jahrzehnten die eigene Mutter schon meinte "Wir sind keine Verschenkanstalt der Deutschen und keine Sozialstation der USA"....

intro


c-s-19-1986


Null Problemo: "If you do not know, how to go on, you have two possibilities: either you explode, or you cry for help. / Wenn man nicht mehr weiter weiß, hat man zwei Möglichkeiten: entweder man explodiert oder schreit nach Hilfe" (Magnum, TV-Serie, Januar 2016).

brd-schwindel.ru?
So finanziert die Merkel-BRD die Umweltzerstörung von Deutschland, brd-schwindel.ru, 19.04.2019
Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder mit 22 Milliarden Euro die Zerstörung der Natur. Dies zeigt jetzt ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). 22 Millionen dafür, dass natürliche Lebensräume beschnitten und einbetoniert, Pestizide versprüht und das Grundwasser belastet werden.
https://brd-schwindel.ru/so-finanziert-die-merkel-brd-die-umweltzerstoerung-von-deutschland/

Westen: Kaum mal eine Zitrusfrucht ohne markante Einstichstellen frei von Konservierungsstoffen!

Schon der Apfel sei vergiftet
Joghurt aus Deutschland, Wein aus Italien: Putin verbrennt Tonnen Lebensmittel
, FOCUS Online, 06.08.2015
Trotz des Minsker Abkommens kommt es immer wieder zu Kämpfen in der Ukraine. Eine Lösung des Konflikts scheint weit entfernt. Die Nato versucht, Stärke zu zeigen. Die Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

Verteidigung Russlands gegen missliche Einflüsse der Lebensmittel aus dem Westen
Selbsternannte Eingreiftruppe setzt Embargo durch
Der Kosak im Supermarkt
, tagesschau.de, 22.08.2015
Die Kosaken, einst stolze und streitbare Krieger, fühlen sich heute als Bewahrer nationaler Werte und wollen Russland gegen missliche Einflüsse von Außen verteidigen. Zum Beispiel Lebensmittel aus dem Westen, die trotz des Einfuhrverbots den Weg nach Russland finden.

Trotz Skandalen
Weniger Lebensmittelkontrollen geplant?
, tagesschau.de, 26.11.2019
Nach mehreren Lebensmittelskandalen wird der Ruf nach einer engmaschigeren Überwachung lauter. Doch laut Ministeriumsplänen könnten künftig viele Routinekontrollen wegfallen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/lebensmittelueberwachung-103.html

Warnungen auf Rekordniveau
Rückruf von Lebensmitteln - immer öfter
, tagesschau.de, 08.12.2019
Ob Keime, Bakterien, Pilze oder gar "Fremdkörper" - die Meldungen über verunreinigte Lebensmittel haben ein neues Rekordniveau erreicht. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-127.html

Schadstoffe und Rückstände: Gift im Essen, STERN.de, 29.12.2018
Wurst aufschneiden, Probe nehmen, chemisch analysieren: Lebensmittelkontrolleure prüfen ständig unsere Nahrung, so sehen es gesetzliche Verordnungen vor.
Schwermetalle, Acrylamid, Pestizide: Diskussionen über giftige Substanzen in unseren Lebensmitteln gehören zum Alltag. Die Hersteller versprechen Besserung - und dann kommt der nächste Skandal.
Stets geht es bei den Diskussion auch um Grenzwerte. Manche der schädlichen Stoffe sind überall in unserer Umwelt verteilt, sie können gar nicht aus der Nahrung herausgehalten werden. Andere gleiten beim Produktionsprozess in das Lebensmittel hinein. Doch wieviel der bedenklichen Stoffe kann ein menschlicher Körper vertragen? Ab wann wird eine Substanz zum Gift? Das wird oft willkürlich entschieden, als Maßstab gilt meist die Realität. Sicherlich spielen dabei auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle.
Manche Problemstoffe setzen Hersteller gezielt ein
Fortsetzung des Berichts: in Kürze!

Krebs, Erbgut-Veränderung, geschädigte Fruchtbarkeit,...
Gifte in Lebensmittelverpackungen
Verbraucherzentralen fordern Schadstoffverbot
, tagesschau.de, 07.10.2020
Sie können Krebs erregen, das Erbgut verändern oder die Fruchtbarkeit schädigen: Noch immer befinden sich in vielen Lebensmittelverpackungen gesundheitsschädliche Stoffe. Die Verbraucherzentralen fordern deshalb klare Vorgaben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucherzentralen-lebensmittelverpackungen-101.html

Schlechter geht es nicht
Ökotest: Mineralwasser im Test: Dieses Mineralwasser von Coca Cola kassiert eine glatte 6
, STERN.de, 01.06.2020
Wasser ist das gesündeste Getränk - oder? Ökotest hat sich 100 der beliebtesten Medium Mineralwässer genauer angesehen. Und längst nicht alle sind ganz sauber. Besonders mies schnitt ein Wasser aus dem Hause Coca Cola ab.
Nitratwerte in Säuglingswasser
[...] Vier Mineralwässer schneiden bei der Prüfung besonders schlecht ab. Ökotest vergibt dreimal die Bewertung "mangelhaft", einmal sogar "ungenügend". Neben dem Mineralwasser Anhaltiner Bergquelle Medium und Brohler Medium, muss sich auch das Mineralwasser Naturpark Quelle Medium mit einem "mangelhaft" zufrieden geben.
Schlechtestes Medium Mineralwasser im Test ist Apollinaris Medium aus dem Hause Coca Cola. Neben stark erhöhten Bor-Werten wurden auch Rückstände von Pestiziden im Wasser festgestellt. Mehr als ein "mangelhaft" für die Inhaltsstoffe ist für das Mineralwasser beim Test nicht zu holen. Ökotest vergibt im Gesamturteil ein "ungenügend", schlechter geht es nicht.
Zwei sind besonders belastet
In einigen Mineralwässern konnten beim Test erhöhte Uran- oder Bor-Gehalte festgestellt werden. Bei zweien liegen diese sogar über den Grenzwerten für Trinkwasser, an denen sich Ökotest orientiert.
Für Mineralwässer sind die Richtlinien nicht ganz so streng. Dennoch rät Ökotest vom Kauf ab. Betroffen sind das bereits erwähnte Naturpark Quelle Medium (Uran) und Apollinaris Medium (Bor).
Eltern von Säuglingen sollten beim Kauf des Mineralwassers auf die Nitratwerte achten. Zu viel davon kann dem Kind schaden.
... das "Bad Kissinger Mineralwasser" fällt im Vergleich etwas aus dem Rahmen. Die erhöhten Nitratwerte sind zwar unterhalb des Grenzwertes, unterm Strich reicht es aber nur für ein "ausreichend" des Wassers.
https://www.stern.de/genuss/oekotest-prueft-mineralwasser--viele-sind-sehr-gut--von-zweien-sollten-sie-die-finger-lassen-9282290.html

"Schlechtes Essen bringt uns um"
Der Lohn ihrer Diät: weniger Krankheiten und jugendliches Aussehen
Ernährung: Anti-Entzündungsdiät- Welche Nahrungsmittel machen uns alt und schrumpelig und welche halten uns jung?
, STERN.de, 02.06.2020
Schlechtes Essen bringt uns um, sagt Ernährungsexpertin Fiona Tuck. Mit den Methoden der Gerichtsmedizin spürt sie auf, welche Prozesse von der Nahrung im Körper ausgelöst werden. Der Lohn ihrer Diät: weniger Krankheiten und jugendliches Aussehen.
Wer auf Fiona Tuck hört, muss auf regelmäßige Grillparties leider verzichten.
Fettes Grillfleisch, viel Alkohol und schalenweise Erdnüsse – dass so eine Ernährung nicht gesund ist, kann man sich denken. Die australische Ernährungsexpertin Fiona Tuck erklärt jetzt mit den Methoden der Forensik, warum diese Nahrungsmittel uns alt und unansehlich machen. Und welche Nahrungsmittel den natürlichen Alterungsprozess bremsen.
Kampf gegen verborgene Entzündungen
Tucks Erkenntnisse gehören zur Gruppe der Anti-Entzündungsdiäten. Entzündliche Prozesse sind bei sehr vielen Krankheiten beteiligt, fast alle Autoimmunkrankheiten korrespondieren in irgendeiner Weise mit einer chronischen Entzündung. Lebensweise und Ernährung beeinflussen diese Entzündungen. Vor allem Menschen mit einer entsprechenden genetischen Veranlagung laufen Gefahr durch falsche Ernährung dauerhaften Entzündungen, die lange Zeit unbemerkt bleiben können, richtig anzuheizen.
Niedrigschwelligen Entzündungen - die der Betroffenen nicht wahrnimmt - sind ein besonderes Problem. Sie beginnen schleichend und lassen sich häufig auch bei Untersuchungen nicht nachweisen. Übergewicht fördert diese Entzündung. Das Bauchfett schüttet nämlich entzündungsfördernde Hormone aus.
Fiona Tucks neues Buch heißt "The Forensic Nutritionist" – zu Deutsch heißt das in etwa "Ernährungswissenschaft aus der Rechtsmedizin". Kleiner Nebeneffekt: Mit der geeigneten Diät soll man nicht nur Krankheiten wie Alzheimer zumindest vorbeugen können, diese Ernährung soll auch Falten, grauer und erschlaffter Haut entgegenwirken. Wer sich richtig ernährt, erspart sich Botox oder Lifting – so der Ansatz von Fiona Tuck.
Große Umstellungen erforderlich
Raffinierter Zucker, Alkohol und Grilfleisch tun erwartungsgemäß nicht gut – Tuck empfiehlt aber auch den Genuss von Nachtschattengewächsen einzuschränken. Dazu gehören Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen. Eine Ernährungsumstellung dürfte den meisten nicht leicht fallen. Wer nimmt schon regelmäßig Omega-3-Fettsäuren aus Fisch- und Leinsamenölen zu sich? Zucker, hochgradig verarbeitete Lebensmittel, Weißbrot, Süßigkeiten und Leckereien landen dagegen bei fast jeder Diät auf dem Index - hier überraschen Tucks Empfehlungen nicht.
Diese Lebensmittel beschleunigen die Alterung
...
Lebensmittel mit niedrigem GI-Gehalt
https://www.stern.de/panorama/wissen/anti-entzuendungsdiaet--welche-nahrungsmittel-machen-uns-alt-und-schrumpelig-und-welche-halten-uns-jung--7604728.html

Behandlung von Covid-19
Schäden durch Remdesivir?
, tagesschau.de, 03.10.2020
Nach Angaben der EU-Arzneimittelbehörde erlitten einige mit Remdesivir behandelte Corona-Patienten akute Nierenschäden. Jetzt wird untersucht, ob Remdesivir die Schäden verursacht hat oder sie eine Folge von Covid-19 sind.
https://www.tagesschau.de/ausland/remdesivir-niere-101.html

Wissen
"Human Challenge"
Tests mit absichtlichen Corona-Infektionen geplant
, Pia Berling, Quelle: Financial Times, 25.09.2020
In London sollen Menschen für Impfstoff-Tests absichtlich mit dem Coronavirus infiziert werden.
Gesunde, erwachsene Freiwillige sollen dabei im nächsten Jahr unter kontrollierten Quarantäne-Bedingungen dem Coronavirus ausgesetzt werden, nachdem sie einige Wochen zuvor einen potenziellen Impfostoff vearbreicht bekommen haben, wie die "Financial Times" unter Berufung auf Porjektbbeteiligte scheibt. Diese sogenannten Human Challenge Trails sind aber umstritten!
https://www.krone.at/2237603

Im Westen Nix Niue

Ebola & Co.
Chemie-Feuerzauber und Hexenmix
"Dr. Tod" - der Giftmischer der ..."
Zeit.de, März 2002
Chemical and Biological Programs. Struik Publishers...
[...] Killerkeime und Giftstoffe auf, Krankheiten, die sich erzeugen ließen: Pest, Gelbfieber, Cholera, Pocken, Hepatitis A, Botulinum, Tularämie, Staphylococcus-Enterotoxin, E. coli, Ebola, Marburg, Rift Valley, HI-Viren, Ricin, Nekrotisierende Fasciitis, Organophosphate, Potenzstörer (u.a. Pectrin, gesättigte Fettsäuren/Transfette), hoch konzentrierte Gifte von Mambas und Skorpionen, dazu Nervengase, Sarin, VX und so weiter." Und natürlich Milzbrand.
Wir hatten einen der potentesten Stränge der Welt." Fachleute vermuten, dass es sich dabei um Erreger des Ames-Stranges handelte, die in der fraglichen Zeit aus Fort Detrick in Maryland gestohlen wurden - jenen Hochsicherheitslabors der U. S. Army, zu denen sich Basson Zugang verschafft haben will.
Bericht in Kürze!

Zahl der planmäßigen Betriebskontrollen würden drastisch sinken
"Deutliche Schwächung der Lebensmittelsicherheit"
Lebensmittelüberwachung
Widerstand gegen Klöckners (CDU) Reformpläne
, tagesschau.de, 28.08.2020
Ende Juli hatte das Kabinett neue Regeln zur Lebensmittelüberwachung verabschiedet. Jetzt appellierten Verbraucherschützer an den Bundesrat, die Reform zu stoppen. Anderenfalls würden Betriebe deutlich seltener kontrolliert.
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat gemeinsam mit Amtstierärzten und Lebensmittelkontrolleuren den Bundesrat aufgefordert, die von der Bundesregierung geplante Reform der Lebensmittelüberwachung zu stoppen.
Die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) angestoßenen Änderungen würden auf eine "deutliche Schwächung der Lebensmittelsicherheit" hinauslaufen, erklärte Foodwatch. Die Zahl der planmäßigen Betriebskontrollen würden drastisch sinken.
Das Bundeskabinett hatte Ende Juli Klöckners Neufassung zur Lebensmittelüberwachung verabschiedet. Sie sieht vor, die Mindest-Zahl der Routinekontrollen zu senken, um mehr Kapazitäten für die Überwachung von Problem-Betrieben zu schaffen. Die Abstimmung im Bundesrat ist für den 18. September geplant.
Mit der Reform wolle die Ministerin die Vorgaben für die Kontrollen absenken, um den notorischen Personalmangel bei den Kontrolleuren zu kaschieren, kritisierte Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker. "Sogar Skandalbetriebe aus der Kategorie des Wurstherstellers Wilke werden dann deutlich seltener kontrolliert", warnte er.
Plankontrollen würden um bis zu 30 Prozent reduziert, sagte Holger Vogel, Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT). Sich auf Anlasskontrollen zu konzentrieren, bedeute, den Verstößen hinterherzulaufen.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittelkontrolle-verbraucherschutz-foodwatch-101.html

Lebensmittelüberwchung
Personalmangel, der Menschenleben gefährden kann
Martin Rücker, Geschäftsführer von Foodwatch, fordert die Schaffung von deutlich mehr Stellen in der Lebensmittelüberwachung
Jede dritte Routinekontrolle fällt aus
, tagesschau.de, 11.12.2019
In der Gastronomie, im Handel oder in Lebensmittelbetrieben findet etwa jede dritte geplante Routinekontrolle nicht statt. Das zeigt eine aktuelle Befragung, die BR und "Welt" vorliegt.
[...] Etwa jede dritte Routinekontrolle der Lebensmittelüberwachung in Deutschland entfällt. Das ergibt eine aktuelle Erhebung, die die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch durchgeführt hat und die BR Recherche und der Zeitung "Welt" vorab exklusiv vorliegt. Die gemeinnützige Organisation hatte bundesweit alle 394 zuständigen Behörden befragt.
Nach eigenen Angaben konnten die Lebensmittelkontrolleure der Behörden im Jahr 2018 rund 250.000 Kontrollen nicht wie geplant durchführen. Offenbar fehlt es flächendeckend an Personal. Nur 41 der befragten Behörden gaben an, alle vorgegebenen Plankontrollen geschafft zu haben.
Martin Rücker, Geschäftsführer von Foodwatch, fordert daher die Schaffung von deutlich mehr Stellen in der Lebensmittelüberwachung. "Ich halte die Ergebnisse wirklich für einen handfesten politischen Skandal", so Rücker im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. "Nicht die Kontrolleure und Kontrolleurinnen, die jeden Tag in den Betrieben sind, machen ihren Job nicht, sondern die politisch Verantwortlichen machen ihren Job nicht."
Interaktive Karte ( https://public.tableau.com/views/kontrollen/Dashboard1?:display_count=y&:origin=viz_share_link )
Foodwatch hat alle 394 Lebensmittelüberwachungsbehörden nach der Zahl der Betriebe im Überwachungsgebiet, der Anzahl der Lebensmittelkontrolleure, den Soll-Plankontrollen und nach den tatsächlich durchgeführten Kontrollen befragt. Die vorliegenden Daten sehen Sie, wenn Sie mit dem Cursor über den Landkreis fahren. Die bayerischen Behörden gaben größtenteils keine detaillierten Auskünfte, daher ist keine Quotendarstellung möglich. 18 der 96 angefragten bayerischen Behörden erteilten den Verbraucherschützern keine Auskunft.
Ein Personalmangel, der Menschenleben gefährden kann. Drei Menschen sind an keimbelasteter Wurst der Firma Wilke gestorben. Im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg, in dem die Firma ihren Sitz hat, gab es 2018 gerade mal 3,15 Stellen für Kontrolleure - die für 2895 Betriebe zuständig waren. Sie haben nur knapp 50 Prozent der vorgeschriebenen Kontrollen geschafft. Zuständig für die Personalausstattung der Behörden zur Lebensmittelüberwachung sind letztendlich die Landesregierungen. Darauf verweist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Anfrage von BR und "Welt". Das Ministerium in Berlin geht davon aus, dass bundesweit 1500 Lebensmittelkontrolleure fehlen und erklärt, es habe an die Länder appelliert, für eine angemessene Personalausstattung zu sorgen.
Wie wichtig Kontrollen der Lebensmittelüberwachung sind, zeigen die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die Rückrufe von Lebensmitteln steigen seit Jahren kontinuierlich. In diesem Jahr gab es bis Ende November 183 Lebensmittelwarnungen, 2015 waren es insgesamt 100. Das BVL verzeichnet außerdem im Jahr 2018 in Deutschland 416 gemeldete lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche - ein Anstieg um 8 Prozent gegenüber 2015.
Lebensmittelkontrolleur Michael Förtsch aus dem Landkreis Traunstein hat am diesem Tag noch vier weitere Stationen auf seinem Tagesplan - einen Supermarkt wegen eines Rückrufs, einen Imbiss, einen Backshop und ein Restaurant. Fast überall findet er kleinere Mängel. Bei einem Betrieb stößt er auf größere: vernachlässigte Reinigung und verdorbene Lebensmittel. Hier wird voraussichtlich ein Bußgeld von rund 1000 Euro fällig.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/lebensmittelueberwachung-105.html

Lieferservice
Ghost Kitchens
Von wegen hausgemacht: Immer mehr Restaurants lassen ihr Essen in fremden Küchen kochen
, STERN.de, Viele Restaurants bieten einen Lieferservice an, aber nicht jedes Restaurants kocht die Speisen auch selbst. Die Arbeit wird zunehmend anderen Unternehmen überlassen. Sind solche sogenannten Geisterküchen die Zukunft?
https://www.stern.de/genuss/von-wegen-hausgemacht--immer-mehr-restaurants-lassen-ihr-essen-in--geisterkuechen--kochen-9382034.html

Befällt das Gehirn: Jeder 2. Deutsche trägt Katzen-Parasit in sich - für wen das besonders gefährlich ist, FOCUS online, 26.06.2020
Toxoplasmose-Parasiten nisten sich im Gehirn ein und können sogar unser Verhalten beeinflussen.
FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk
Toxoplasmose - die Infektion durch Parasiten aus rohem Fleisch, Wurst und Katzenkot, ist vor allem für Schwangere riskant. Studien zeigen nun, dass jeder Zweite den Erreger in sich trägt. Er kann lebenslang im Gehirn schlummern, Gehirnkrankheiten begünstigen und unser Verhalten manipulieren.
Dieser Parasit scheint besonders widerstandsfähig und ausbreitungsfreudig zu sein: Der Einzeller Toxoplasma gondii hat rund ein Drittel der Weltbevölkerung infiziert und ist damit der vielleicht erfolgreichste Parasit überhaupt. Er ist der Erreger der Toxoplasmose, das ist eine Zoonose, also eine Infektionskrankheit, die vom Tier auf den Menschen übertragen wird.
In Deutschland ist rund jeder Zweite damit infiziert.
"Allerdings bedeutet das nicht, dass auch jeder von ihnen an Toxoplasmose erkrankt", stellt Uwe Groß klar. Er ist Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Hier wird die Epidemiologie der Toxoplasmose untersucht, eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Persistenz des Parasiten, damit, wie er seinen Wirt verändert, und auch den Entwicklungzyklus von Toxoplasma gondii sowie die Diagnose haben der Wissenschaftler und seine Mitarbeiter erforscht.
Die häufigste Ansteckungsquelle für Toxoplasmose
Bei der 1:2 Durchseuchungsrate bleibt es jedoch nicht, sie nimmt parallel zum Lebensalter zu: Von den über 70-Jährigen sind schon mehr als 70 Prozent infiziert. Denn der Parasit steckt vor allem in einem Lebensmittel, das die meisten von uns häufig zu sich nehmen: Fleisch.
"Zahlreiche Studien zeigen, dass es die Hauptansteckungsquelle ist, und zwar unzureichend erhitztes Fleisch", erklärt der Experte. Das sind etwa Mett, Rohwürste und blutiges Steak.
Rindfleisch ist allerdings nur sehr selten belastet, mehr dagegen Geflügel. Doch vor allem in Schweinefleisch, dem in Deutschland am häufigsten verzehrten Fleisch, würden auch am häufigsten die so genannten Zysten, die Dauerformen des Parasiten, nachgewiesen. Als Infektionsquellen kommt außerdem Katzenkot in Frage.
https://www.focus.de/familie/eltern/toxoplasmose-jeder-zweite-traegt-katzen-parasit-in-sich-fuer-wen-dieser-gefaehrlich-ist_id_11641671.html

Essen und Krebs: So können Sie der Krankheit vorbeugen, STERN.de, 15.08.2020
Seit Jahrzehnten vermuten Mediziner, dass die Entwicklung bösartiger Tumoren in unserem Körper nicht zuletzt davon abhängt, was wir essen und trinken. Tierversuche hatten diesen Einfluss auch bestätigt. Doch welche Lebensmittel spielen eine besondere Rolle? Und bei welchen Krebsarten?
Ein internationales Team von Spezia­listen aus den USA, Großbritannien, Japan und Neuseeland hat nun den neuesten Forschungsstand zu diesen Fragen im Fachblatt "British Medical Journal" zusammengefasst und auch Empfehlungen gegeben.
Zwei Risikofaktoren stechen hervor: zu viel essen und zu viel Alkohol trinken. Und dieser Befund gilt weltweit und unabhängig von der jeweiligen Kultur und Küche eines Landes. Allerdings überwiegt in Ländern westlicher Prägung das Risiko.
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/essen-und-krebs--so-koennen-sie-der-krankheit-vorbeugen-9185348.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
... ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben
Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern
, Tagesschau.de, 15.10.2016
"Scheinprozess" oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was heute in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" nachzuweisen. Michael Heussen über die neue Form des Protests.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

20,5 Millionen Dollar Schadenersatz für einen Erkrankten
Glyphosat-Streit in Kalifornien
Bayer zieht vor Obersten Gerichtshof
, tagesschau.de, 02.09.2020
20,5 Millionen Dollar Schadenersatz soll der Chemieriese Bayer einem Mann zahlen, der möglicherweise wegen des Mittels Glyphosat an Krebs erkrankt ist. Der Konzern will das nicht hinnehmen und zieht vors höchste Gericht Kaliforniens.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-kalifornien-101.html

Gericht hob die Strafe aber nicht auf und sah die Schuld Bayers stattdessen als erwiesen an
Bayer
Berufungsgericht mildert Glyphosat-Urteil ab
, tagesschau.de, 21.07.2020
Ein US-Berufungsgericht hat die Strafe für Bayer im Streit um einen möglicherweise krebserregenden Unkrautvernichter stark reduziert. Das Gericht hob die Strafe aber nicht auf und sah die Schuld Bayers stattdessen als erwiesen an.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-klage-urteil-101.html

Bis zu 10,9 Milliarden Dollar
Milliardenschwerer Vergleich
Bayer einigt sich mit Glyphosat-Klägern
, tagesschau.de, 26.06.2020
Im Rechtsstreit wegen des Unkrautvernichters Glyphosat hat sich der Bayer-Konzern in den USA mit einem Großteil der mehr als 100.000 US-Kläger geeinigt. Bayer muss dafür bis zu 10,9 Milliarden Dollar zahlen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-vergleich-105.html
Mehr zu diesem Thema:
Bayer akzeptiert US-Vergleich im Streit um Unkrautvernichter, 31.03.2020, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-vergleich-usa-101.html
US-Richter reduziert Glyphosat-Strafe, 16.07.2019, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-strafe-101.html

Billionenklage (1.000.000.000.000 )
Coronavirus
Wegen Verharmlosung des "idiotischen Corona-PCR-Tests"
Billionen-Klage in Amerika gegen Dr. Drosten & RKI & WHO
, Video, Interview mit Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich @ youtube.com resp. FB-Profil Pia Berling, 13.09.2020
Billionenklage (1.000.000.000.000 ) gegen Drosten-RKI-WHO in Amerika, da deutsche Gerichte keinen gesetzlichen Richter haben (4.10), seit 01. Oktober 1950 [1], obwohl im Grundgesetz Artikel 101 steht: Niemand darf sinem gesetzlichen Richter entzogen werden.
Text und Video (Interview) mit RA Dr. Reiner Fuellmich:
https://m.youtube.com/watch?feature=youtube.be&v=XZB8gY5MKA0

Drosten und die PCR-Tests: Was ist an den Vorwürfen dran?, tagesschau.de, 05.10.2020
Mehrfach haben Kritiker dem Virologen Drosten vorgeworfen, seine Meinung geändert zu haben. Das war der Fall, wenn es neue Erkenntnisse gab. Bei den PCR-Tests hat er jedoch keine Kehrtwende vollzogen.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/drosten-pcr-test-101.html

Corona-Pandemie
Das Geschäft mit dem Impfstoff
, tagesschau.de, 23.09.2020
Selten wurde weltweit ein Mittel so sehnsüchtig erwartet wie ein wirksamer Corona-Impfstoff. Doch woher kommt das Geld für die Forschung, wer profitiert womöglich? Und wer bekommt das Mittel zuerst?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-impfstoff-133.html

Möglicher Machtmissbrauch
Kartellamt prüft Vorwürfe gegen Amazon
, tagesschau.de, 17.08.2020
Das Kartellamt untersucht, ob der Onlinehändler Amazon in der Corona-Krise eine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat. Es sollen Beschwerden vorliegen, dass der Konzern Händler wegen angeblich überhöhter Preise gesperrt habe.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/amazon-kartellamt-vorwuerfe-101.html

Datenschutz
Fälle von Beleidigungen, Diebstahl und Co.: Bayerische Polizei nutzt Gästelisten auch bei kleineren Delikten
, STERN.de, 03.09.2020
Bayerns Polizei hat die wegen der Corona-Krise in der Gastronomie erfassten Gästedaten nicht nur bei schweren Straftaten und Notfällen genutzt, sondern auch für Ermittlungen bei kleineren Straftaten.
https://www.stern.de/politik/deutschland/datenschutz--bayerns-polizei-nutzt-gaestelisten-auch-bei-kleindelikten--9402400.html

"Wie bei einem Drogendealer"
Lidl-Gründer ist ein Mysterium
, businessinsider.de
Um keinen ranken sich jedoch soviele Mythen wie um Lidl-Gründer Dieter Schwarz. Der Heilbronner ist Gründer und Eigentümer der Schwarz-Gruppe, zu der Kaufland und Lidl gehören. Sein geschätztes Vermögen von 37 Milliarden Euro machte 2014 seine Heimatstadt Heilbronn zur reichsten Stadt Deutschlands.
Fortsetzung des Berichts über Lidl (und Aldi - pour made in France !): in Kürze!

In unterschiedlichen Markennamen versteckt: Aldi, Lidl, Rewe: Welche Fleischprodukte aus den Corona-Schlachtereien kommen, FOCUS online, 14.08.2020
Tönnies, Wiesenhof und Danish Crown: Die Corona-Ausbrüche verunsichern die Verbraucher. Wer die Fleischbetriebe mit seinen Einkäufen nicht mehr unterstützen will, hat es aber gar nicht so leicht. Wir zeigen, welche Produkte aus den Corona-Fleischereien kommen - und wie Verbraucher einfach erkennen, woher ihr Fleisch kommt.
https://www.focus.de/gesundheit/news/aldi-lidl-rewe-welche-fleisch-produkte-aus-den-corona-schlachtereien-kommen_id_12141328.html

Die Deutschen und ihre Supermärkte: Plastiktüten, von Packern versperrte Wege, Lebensmittel wie hier beschrieben, giftige Kassenbons, ...

Gesehen in Münster, späte 70er Jahre:

"Jute statt Plastik!"
, Slogan einer damals noch linksextremen, autonomen Gruppe noch vor Zeiten der Grünen Ende 70er Jahre, hingegen noch bis heute nur bei einigen wenigen Händlern vor lauter Plastiktüten über Plastiktü,ten im Verkauf bekannt, kann uns das jemand bei dem Plastikmüll und der Plastikmaterie im Umlauf mal jemand erklären?
Denn allein das nicht nur in weißer Farbe erhältliche Jute hält, was es verspricht: Mit den etliche Kilogramm (ca. 8 bis 10 kg) tragfähigen und reißfesten Jute-Tüten macht man jedenfalls nur die allerbesten Erfahrungen! Und waschen kann man sie auch.
Text © 2009 by Gooken.

EU-Vergleich
Deutsche produzieren viel Plastikmüll
, tagesschau.de, 22.11.2017
In Deutschland wird pro Einwohner deutlich mehr Plastikmüll verursacht als im Durchschnitt der Europäischen Union. Im Jahr 2015 lag die Bundesrepublik rund sechs Kilogramm über dem EU-Schnitt. Spitzenreiter sind die Deutschen jedoch nicht. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-plastikmuell-101.html

Verseuchung von Meer und Grundwassser
Trauriger Sieg
Deutschland: 38 Kilogramm Plastikmüll pro Einwohner im Jahr
, CHIP, 11.10.2019
Deutschland kann einen traurigen Sieg feiern: Mit 38 Kilogramm Plastikmüll pro Einwohner im Jahr, zählen wir zu den führenden Plastik-Sündern in Deutschland. Die Konkurrenten Aldi, Lidl, Rewe und Co. ziehen (erst) jetzt gemeinsam an einem Strang und sagen dem Plastikmüll den Kampf an. Wir zeigen Ihnen, welche Kette allen anderen voraus ist und im Video sehen Sie, mit welchem Mitteln Edeka gegen Plastik vorgeht.
https://www.chip.de/news/Aldi-Lidl-Rewe-und-Edeka-Jetzt-ziehen-die-Konkurrenten-gemeinsam-in-den-Kampf_175056233.html

Studie zu Meeresverschmutzung
Millionen Tonnen Mikroplastik im Atlantik
, tagesschau.de. 19.08.2020
Dass Mikroplastik unsere Weltmeere verschmutzt, ist bekannt. Nun haben Forscher erstmals gemessen, wieviel davon allein im Atlantik schwimmt - die Zahlen sind erschreckend hoch.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-atlantik-101.html

Mikroplastik: Mit jeder Mahlzeit essen wir über 100 Plastik-Partikel, STERN.de, 12.04.2018
Wir produzieren Unmengen an kleinen Plastik-Fasern. Inzwischen sind sie allgegenwärtig. Forscher aus Edinburgh untersuchten die Belastung von Lebensmitteln - schockierend ist der Ursprung des kleinen Plastik-Mülls.
https://www.stern.de/gesundheit/mit-jeder-mahlzeit-essen-wir-ueber-100-plastik-partikel-7924974.html

Mikroplastik: Mit jeder Mahlzeit essen wir über 100 Plastik-Partikel, STERN.de, 12.04.2018
Wir produzieren Unmengen an kleinen Plastik-Fasern. Inzwischen sind sie allgegenwärtig. Forscher aus Edinburgh untersuchten die Belastung von Lebensmitteln - schockierend ist der Ursprung des kleinen Plastik-Mülls.
https://www.stern.de/gesundheit/mit-jeder-mahlzeit-essen-wir-ueber-100-plastik-partikel-7924974.html

Qualitätseinbruch, Massentierhaltung, Bioterrorismus, Phthalate, Weichmacher, Bisphenol A, Fastfood, Fast-Food, Pizza, Eis, Weißbrot, Schimmel, Schimmelpilze, Patulin, Zusatzstoffe in Nahrungs- und Genussmitteln (u.a. E-Stoffe, Trennmittel, Emulgatoren und Emulatoren), Farbstoffe, Aromen, Konservierungsstoffe, Kalorien, Zucker, Zuckerwasser, Zuckerstoffe (u.a. Cola classic mit 36 Zuckerwürfeln pro Liter), Salze, Trennmittel, Bindemittel, Phosphate, Duftstoffe, Glutamat, Kohlenhydrate, Bitterstoffe (Kaffee), Bleichmittel (z.B. Kaffeefilter, Waschpulver), Antibiotika, Enzyme, saurer Regen, Säuren, Contergan, fetthaltige Speisen, Fette (gesättigte Fettsäuren, Kunstfette), gesättigte Fettsäuren, Transfette, Mono-Etyhlphthalat (MEP), Beta-Carotin, Selen, PFC, Nonylphenolethoxylate (NPE), Gluten, Blausäure, giftige Alkaloide, Aluminium, Aluminiumverpackungen und -folien, Kunstoff und Metallteile (z.B. im Fleisch), Paniermehl, Heroin, Quecksilber, Arsen, Blei, Östrogene, Parabene, Rinderwahnsinn BSE, Turbokühe, Schweinepest, Massentierhaltung, Hühnergift, Viren, Hormongifte, Keime, Ethoxyquin, Quecksilber, Blei, Arsen, Mineralöl, Öl, Ölteppiche, Nitrosamine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Nervengifte, Leichtmetall, Chlorat, Nickel, Alufolien, Antitranspirantien, Fertiggerichte, Gammelfleisch, radioaktive Partikel, schlechte, unsaubere Luft, Mineralöl, Pflanzenschutzmittel, Putzmittel, Pestizide, Pferdefleisch, Fleischabfall, Glykol im Wein, saurer Regen (bis er nur so in den Augen beißt), Feinstaub, Gluten, Melamin, Chlorat, Kohlestaub und Schwefel, Metall- und Kunststoffteile, Mikroplastik, Plastikstaub, Plastikmüll, Plastik, Anti-Oxidationsmittel, Abgase, Treibgase, Stickoxide, verunreinigte, schlechte Luft, Nitrit, Nitrat, Ammoniak, Salmonellen, Salmonella enterica, Clostridium perfringens, Norovirus Genogruppe I, Ekelkeime, Oxalat, Ciguatoxin, Bacillus cereus, Staphylococcus aureus (Pizza), Mikroben, Campylobacter, Listerien, Keime, Schimmelpilz, Schimmelpilzgifte, Bakterien, Cyanobakterien, Pyrrolizidinalkaloide, Bienengift Lambda-Cyhalotrhirn, Blaualgen, Quallen, EColi-Bakterien in Gurken und Trinkwasser, Viren, Helicobacter, Hepatitis B und C, HP-Viren, Tschernobyl-Regen-verstrahlte Pilze etc. (aus Bayern), Östdrogen-Skandal, BSE-Skandal, Coronavirus, Parvovirus, Rotlauf, Influenza A-Virus, Porcines Circovirus 2, Mycoplasma hyopneumoniae, PRRSV, PEDV und TGE, mit Konservierungsstoffen gewachste und bespritzte Zitrusfrüchte, Säuren, Säurungskeime, Spiritus, Ammoniak, Acrylamid, Glyphosat, Schwefel, Asbest, giftige Bohrschlämme, manipulierte Gene, Gentechnik, Ozon, UV-Strahlenbelastung, hohe SAR-Werte bzw. Strahlenbelastung (Gamma-Strahlen: AKW, Fall John Wayne, Funk, Handy, Mobilphone, siehe Fall Macolini), Polyethlyenglycolen und/oder chemische Verwandte (PEG), Paraffinen, Silikone und weitere problematische Kunststoffe, Parabene, Ethylhexyl Methoxycinnamate oder auch Benzophenone Morddrohungen auf Tabakverpackungen (mehr oder weniger Abhilfe: siehe u.a.bei uns unter Titaner, Säuerungskeime (u.a. in Milchprodukten), chemikalienbelastetes Schuh-Innen/-Obermaterial, giftige Farben und Textil, Asbest, Öl ( ein Tropfen Öl verseucht 1000 Liter Wasser ), Fehlkonstruktionen über Fehlkonstruktionen, Silberfische, Parabene, PEG, Mangel- über Mangelware, verwahrloste Höfe, Tierqual, Hühner und Eier aus Legebatterien, Preisabsprachen, Wechsel- und Nebenwirkungen, Treibhauseffekt, Ozon/Ozonloch, UV-Werte, Treibhauseffekt, CO2, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Gase, Abgase, Nervengase, Glatzenbildung/Haarausfall, explodierende Feuerzeuge (BIC), "Bossom-Chemie/"Dr. Tod"", Etikettenschwindel (fehlende Angabe des Herkunftslandes grundlegender Substanzen und/oder Zulieferer und/oder erster Fertigung/Produktion ), Gift, Gegengift,...,
Buch: Toxine, 1. Ausgabe, Die Grünen, ca. 350 Seiten, zahlreiche Tabellen, Herausgeber: Die Grünen, Fraktion, 1986 Mehr dazu
Historisch: TV-Dokumentation "Der Bauernkrieg - aus Zeiten der Reformation unter Luther u.a. - deutsche Bauern versus Hochadel Albrecht & Co. - Krieg u.a. um Besitzrechte, Laibeigen- und Vormundschaft
Stark subventioniert und von jeher steuerfrei: Bauern in Deutschland

Chemie-Feuerzauber
"Dr. Tod"

Der Giftmischer der Apartheid Wouter Basson, März 2002, die Zeit (Zeit.de), und Wikipedia
Die Anklage beschuldigt ihn, zum Mord angestiftet zu haben, letale Substanzen für die Liquidierung von politischen Gefangenen verteilt und selber Todesspritzen gegeben zu haben. Zeugenaussagen und sichergestellten Akten zufolge hat ein Forscherteam auf seine Anweisung hin Seuchenerreger gezüchtet, um Teile der schwarzen Bevölkerung zu sterilisieren oder auszurotten. Nelson Mandela, der unbeugsamste aller Widerstandskämpfer, sollte an Krebs sterben - verursacht durch Karzinogene aus Bassons Labors. Nebenbei erprobte man neue Techniken der psychologischen Kriegsführung. Der Deckname seiner Mission lautete "Project Coast", "Projekt Küste", Aufbruch zu neuen Ufern. Die Anklageschrift, 400 Seiten dick, liest sich wie ein Handbuch der Grausamkeiten. Man schätzt, der Angeklagte habe umgerechnet rund 24 Millionen Mark auf seine Privatkonten abgezweigt. Basson wechselte seine Identitäten wie die Anzüge, benutzte vier Pässe, seinen südafrikanischen und drei weitere, die er sich durch Scheinehen mit Frauen aus Bulgarien, Belgien und Russland beschafft hatte. Gestern Banker, heute Internist, morgen Unternehmer, ein globetrottender Verwandlungskünstler, der wie E.T.A. Hoffmanns Dottore Dapperdutto an mehreren Orten gleichzeitig aufzutauchen schien. Seine Reisen führten in den Iran, nach Nordkorea, Syrien, Pakistan, auf die Philippinen. Libysche Wüstennester gehören dazu, die Chefetagen amerikanischer Pharmakonzerne, deutsche Chemielabors, irakische Giftgasfabriken, sowjetische Waffenschmieden, medizinische Forschungsstationen irgendwo im Dschungel des Kongobeckens. Basson pflegte Verbindungen zu britischen Agenten und Drogenbaronen aus Kolumbien und auch zu Offizieren der Nato. Seine Recherchen begann Basson, heißt es, 1981 in Washington, an den Computern der Library of Congress. Im Laufe der Jahre wurde ihm allerorten mit Informationen, Technologie und Material geholfen. Zum Beispiel in Atlanta, beim Center for Desease Control. Dort habe er achtmal eine Auswahl von Viren bestellt - und problemlos erhalten. Wie Spielzeug aus einem Versandhaus. Basson brüstet sich, sogar die Bio- und Chemiewaffenprogramme des Westens geknackt zu haben und ins Innere der militärischen Forschungszitadellen von Fort Detrick, USA, und Porton Down, England, vorgedrungen zu sein. Toxikologie, Biochemie, Molekularbiologie: die unterirdischen Roodeplaat Research Laboratories. Hier begann im Jahre 1982 unter strengster Geheimhaltung das Project Coast. Die Operation war so geheim, dass viele der 110 Mitarbeiter gar nicht wussten, woran sie da mitwirkten. Fünf Jahre lang, von 1983 bis 1988, war Goosen Manager von Roodeplaat. "Schon bald hatten wir alles, was wir brauchten, insgesamt 600 Mikroorganismen." Er zählt wahllos einige Killerkeime und Giftstoffe auf, Krankheiten, die sich erzeugen ließen: Pest, Gelbfieber, Cholera, Pocken, Hepatitis A, Botulinum, Tularämie, Staphylococcus-Enterotoxin, E. coli, Ebola, Marburg, Rift Valley, HI-Viren, Ricin, Nekrotisierende Fasciitis, Organophosphate, Potenzstörer (u.a. Pectrin, gesättigte Fettsäuren), hoch konzentrierte Gifte von Mambas und Skorpionen, dazu Nervengase, Sarin, VX und so weiter." Und natürlich Milzbrand.
Wir hatten einen der potentesten Stränge der Welt." Fachleute vermuten, dass es sich dabei um Erreger des Ames-Stranges handelte, die in der fraglichen Zeit aus Fort Detrick in Maryland gestohlen wurden - jenen Hochsicherheitslabors der U. S. Army, zu denen sich Basson Zugang verschafft haben will. Goosen nimmt ein Zuckertütchen aus dem Kaffeegedeck. "Es ist einfach, das mit Salmonellen zu infizieren, Kinderkram." Das Forscherteam habe vielerlei "toxische Spezialitäten" fabriziert, darunter Textil-Kunstfasern, Schokoriegel, Zigarettenfilter, Klebeflächen von Briefcouverts, die mit Anthraxsporen bestäubt wurden, Thalliumhttps://www.chip.de/news/Oeko-Test-testet-Mehl-Drei-Produkte-fallen-durch-Schimmelpilzgifte-entdeckt_182941564.html, verborgen unter Kronkorken, Paratyphusbazillen in Deodorants und Zyanid in Lippenstiften, Regenschirme, Schraubenzieher und Spazierstöcke mit tödlichen Substanzen, Zigarettenfilter, Luftgemische, Gase, einfach unbegrenzt. Die speziell für Nelson Mandela entwickelten Karzinogene sollten in seine Gefängniskost gemixt werden. 1996 wurde er bei vollem Gehalt von seinem militärischen Posten enthoben.[2] Im Januar 1997 gab die US-amerikanische CIA der südafrikanischen Regierung den Hinweis, dass Basson seine Flucht aus Südafrika vorbereitete. Im selben Monat wurde er in Pretoria verhaftet. Er war zu diesem Zeitpunkt im Besitz von rund 1000 Ecstasy-Pillen und vier Stahlkoffern mit Geheimdokumenten, die das Coast-Projekt betrafen. Die Polizei fand in den Koffern außerdem Briefe, die seine Kontakte in...
... die ganze Welt dokumentieren. Angeklagt wurde er in der Folge wegen vielfachen Mordes, Betrug, Unterschlagung, Drogenbesitz und Drogenhandel.
Am 18. Dezember 2013 wurde Basson von der südafrikanischen Ärztekammer HPCSA wegen standeswidrigen Verhaltens in vier Anklagepunkten schuldig gesprochen.Die Verkündung des Strafmaßes sollte im Februar 2014 erfolgen, wurde aber kurzfristig verschoben.
Literatur[Bearbeiten]
Chandre Gould: Secrets and Lies. Wouter Basson and South Africa´s Chemical and Biological Programme. Struik Publishers, Johannesburg 2002.

Der Prozess begann im Oktober 1999. Zuvor hatte Basson vor der Wahrheits- und Versöhnungskommission ausgesagt, nicht jedoch um eine Amnestie gebeten, da er ausschließlich aufgrund militärischer Befehle gehandelt habe. Basson wurde 2002 von allen Anklagepunkten freigesprochen. Unter anderem kam ihm die Auffassung des Gerichts zugute, dass Verbrechen, die außerhalb Südafrikas begangen worden waren, nicht von einem südafrikanischen Gericht bestraft werden könnten. 2005 beschloss die Staatsanwaltschaft, keine Wiederaufnahme des Verfahrens anzustreben.[4] 2011 betrieb Basson erfolgreich eine kardiologische Praxis im Kapstädter Stadtteil Durbanville.


Südafrika: Hilfe für Dr. Tod, Spiegel online, von Jan Dirk Herbermann, Zürich
Das Apartheidregime Südafrikas wollte unbotmäßige Schwarze mit B- und C-Waffen eliminieren.
"Dr Tod": Wouter Basson beim Beginn seiner Gerichtsverhandlung am 4. Oktober 1999 - DPA
Zürich - Dr. Wouter Basson war ein überzeugter südafrikanischer Rassist. Er lebte mit Hingabe für sein Mordprogramm, das "Project Coast". Auftraggeber war das Regime in Pretoria. Falls die schwarze Bevölkerungsmehrheit den Aufstand wagen sollte, könne nicht lange gefackelt werden, so lautete die Parole der Apartheidpolitiker. Basson handelte. Für eine dreistellige Millionensumme in Dollar kaufte "Dr. Tod" biologische und chemische Waffen zusammen. Milzbranderreger, Mittel, mit denen die Herzmuskulatur zum Erschlaffen kommt oder die verschiedenen Spielarten der Nervengifte Tabun und Sarin: In Bassons Gruselkammer fand sich alles, was eine Revolte unbotmäßiger Schwarzer im Keime ersticken würde. Um auch ganz sicher zu gehen, experimentierte Dr. Tod und sein Team mit Menschen - schwarzen Gegnern der weißen Diktatur. Die Leichen, so wird vermutet, überließ Basson den Haien entlang den südafrikanischen Küsten.

Tödliches Virus: Kongo meldet neue Ebola-Fälle, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Erst vor einer Woche erklärte der Kongo, das Land sei nach dem letzten Ausbruch frei von Ebola. Jetzt gibt es neue Fälle der gefährlichen Infektionskrankheit. Die Quelle für das Fieber ist unklar.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kongo-meldet-neue-ebola-faelle-moeglicher-neuer-ausbruch-a-1221260.html

Aufruf der US-Gesundheitsbehörde
Alarm nach Flug der Ebola-Infizierten
, tagesschau.de, 15.10.2014
Die US-Gesundheitsbehörden sind alarmiert: Die zweite mit Ebola infizierte Pflegekraft war am Montag zusammen mit 132 Passagieren von Cleveland nach Dallas geflogen. Alle Fluggäste sollen sich jetzt melden. US-Präsident Obama berief ein Ebola-Krisentreffen ein. | mehr

Forscher sind alarmiert: Warum sich Ebola nach Europa ausbreiten wird, Focus, 07.10.2014
Nachdem sich in Spanien eine Krankenschwester mit Ebola infiziert hat, s

Forscher überzeugt: Ebola wird auch auf Frankreich und Großbritannien übergreifen. Grund sind Reiseverbindungen und die Größe der Flughäfen. Von FOCUS-Online-Redakteurin Sybille Möckl
Er reiste aus Liberia ein: Ebola in Salzburg: Flüchtling löst Notfallplan aus: Er reiste aus Liberia ein
Ebola in Salzburg: Flüchtling löst Notfallplan aus
Immer mehr Ebola-Verdachtsfälle außerhalb von Afrika schüren die Angst vor dem gefährlichen Virus in Europa. In Madrid wurde bereits eine Frau infiziert. In Salzburg liegt ein Flüchtling aus Liberia auf der Isolierstation. Er gilt als "hohes Risiko".

Keine Hoffnung auf ein Ende: Ebola-Ausbruch im Kongo: Gefährliche Krankheit verbreitet sich in Zentralafrika, STERN.de, 02.06.2020
Die Ebola-Infektionen nehmen kein Ende. Im Westen des Landes konnte ein neuer Ausbruch bestätigt werden, so der Gesundheitsminister am Montag.
https://www.stern.de/gesundheit/ebola-ausbruch-im-kongo--gefaehrliche-krankheit-verbreitet-sich--9284234.html

Aus dem Labor von Dr. Tod?
Gerüchte und Fakes
Coronavirus als angebliche Verschwörung
, tagesschau.de, 28.01.2020
Die vielen offenen Fragen im Fall des Coronavirus sind der ideale Nährboden für Verschwörungstheorien. So wird behauptet, Bill Gates würde von dem Ausbruch profitieren.
[...] So veranlassen im Internet auffindbare Patente auf Coronaviren Autoren diverser Posts und Artikel zu der Mutmaßung, das nun ausgebrochene Virus sei in Laboren entwickelt und ausgesetzt worden, um Impfungen zu vermarkten. Tatsächlich existieren Patente auf bestimmte Gensequenzen der Coronaviren. Allerdings sind die Corona eine große Familie von Viren - keines der Patente bezieht sich auf die neue in China aufgetretene Variante 2019-nCoV.
[...] Die Gates-Verschwörung?
Andere dubiose Theorien rücken den Unternehmer und Milliardär Bill Gates sowie seine Stiftung in ihren Mittelpunkt. So wird die Tatsache, dass eines der Coronavirus-Patente vom englischen Pirbright-Institut gehalten und dieses von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung unterstützt wird, als Verschwörung der Impfindustrie dargestellt. Gates würde von dem Coronavirus-Ausbruch profitieren, wird da behauptet. "Impfungen sind einer der Hauptgründe für Zufälle", schrieb etwa ein YouTuber und Anhänger der verschwörungstheoretischen QAnon-Bewegung auf Twitter.
[...] Einen weiteren Hinweis auf eine mögliche Labor-Herkunft des Virus sehen andere in der Tatsache, dass in Wuhan das Nationale chinesische Labor für Biosicherheit angesiedelt ist. So zitiert die amerikanische Seite "Washington Times" einen ehemaligen israelischen Geheimdienstler, der vermutet, dass das Virus dieser Einrichtung entkommen sein könnte. In Deutschland griff etwa das Online-Portal "Epoch Times" den Bericht auf.
Richtig ist, dass in der Stadt Anfang 2015 tatsächlich das Wuhan Virologie-Institut eingeweiht wurde - das bislang einzige offizielle chinesische Labor der biologischen Schutzstufe 4. Nur diese Hochsicherheitseinrichtungen dürfen mit Biostoffen der höchsten Risikogruppe arbeiten, die laut der Biostoffverordnung "eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen". Hierzu zählen beispielsweise Erreger von Ebola, Pocken oder SARS. Im Wissenschaftsmagazin "Nature" äußerten bereits 2017 Experten Bedenken über mögliche Sicherheitslücken des Instituts.
Bill Gates steht im Mittelpunkt einer Verschwörungstheorie zum Coronavirus.
Wie die Factchecking-Seite Politifact schreibt, werden dabei Zusammenhänge aus dem Kontext gerissen. Zwar stimme es, dass das Institut ein Coronavirus-Patent besitzt und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung in der Vergangenheit das Institut finanziell unterstützte. Doch würden diese Tatsachen alleine noch nicht beweisen, dass Gates und seine Stiftung von dem Virusausbruch profitieren.

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/fakes-geruechte-coronavirus-101.html

Fake aus Russland?
Impfstoff der Universität Oxford und Pharmakonzern Astra Zeneca
Oxford-Impfstoff soll Menschen in Affen verwandeln
, krone.at, 16.10.2020
https://mobile.krone.at/2254273

Rohdaten der Stoffbezeichnungen, dimdi.de, 11.09.2020
Stoffbezeichnungen sind die Bezeichnungen von Bestandteilen von Fertigarzneimitteln, die für Arzneimittelzulassungsanträge gemäß der Anlage der Rechtsverordnung nach §30 Abs. 6 Nr. 1 Satz 2 des Arnzeinmittelgesetzes (AMG) zu verwenden sind.
Sie sind auch in der kostenpflichtigen Datenbank "AMIce - Öffenlticher Teil" recherchierbar.
Inhalt und Download der ZIP-Datei Rohdaten der Stoffbezeichnungen, 33 MG, Stand 11.09.2020
https://www.dimdi.de/dynamic/de/arzneimittel/arzneimittel-recherchieren/rohdaten-stoffbezeichnungen/

Gegen Schielen und Spastiken: Wirkungsvoller als Zyanid und Arsen: Das sind die gefährlichsten Gifte der Welt
Gift, Toxin, Botox, Herztod, Vergiftung
colourbox.de - Indianer in Südamerika nutzen das Gift der Pfeilgiftfrösche für die Jagd
, FOCUS Online, 06.05.2016
. Gifte wie Zyanid, Arsen oder Strychnin sind bekannt. Aber das sind nicht die Spitzenreiter unter den toxischen Stoffen. Ein Chemiker von der Universität Birmingham verrät: Diese fünf Giftstoffe sind noch gefährlicher.
1. Botulinumtoxin
Botulinumtoxin, auch bekannt als "Botox", ist das gefährlichste Gift der Welt. Das berichtet der Chemiker Simon Cotton, Hochschuldozent von der Universität Birmingham, auf der Online-Plattform "The Conversation".
Botulinumtoxin ist ein Stoffwechselprodukt anaerober Bakterien und entsteht bei verdorbenen Lebensmitteln, vor allem Fleisch- und Fischkonserven. Aber wie immer gilt: die Dosis macht das Gift. Stark verdünnt findet Botox in der Kosmetik und Medizin Anwendung. Kleinste Mengen von nur einem Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht sind zwar für den Menschen tödlich. Diese Dosis ist aber immer noch etwa 100 bis 1000 Mal höher als die medizinisch verwendete Dosis.
Wird es durch die Haut in einen Muskel gespritzt, blockiert der Wirkstoff die Übertragung der Nervenimpulse auf den Muskel. Andere Nervenfunktionen, wie Fühlen, Tasten und Temperaturempfinden sind dadurch nicht beeinflusst. Daher wird Botox nicht nur zur Faltenbehandlung genutzt. Mediziner setzen es beispielsweise erfolgreich zur Behandlung von Schielen und Spastiken ein.
2. Maitotoxin
Maitotoxin ist ein hochtoxisches Algengift. Da Fische es fressen, kann es die Ursache der sogenannten Ciguarata-Fisch-Vergiftung beim Menschen sein, berichtet Chemiker Simon Cotton. Maitotoxin ist das gefährlichste marine Gift. Es erhöht den Fluss von Kalzium-Ionen im Herzmuskel und führt zum Herztod.
3. Batrachotoxin
Der pflanzliche Stoff "Curare" ist vielen als Pfeilgift der Indianer in Südamerika bekannt. Der giftigste Stoff, den die Ureinwohner für die Jagd nutzen, ist aber Batrachotoxin. Er entstammt der Haut kleiner gelber Frösche. Bereits eine minimale Menge an Batrachotoxin, die der Größe von zwei Kristallkörnern Kochsalz entspricht, führt zu Herzversagen.
4. VX
Das Nervengift VX wurde im Kalten Krieg als Kampfstoff verwendet. Es wird als einziges der fünf künstlich hergestellt. VX lässt Muskelkontraktionen außer Kontrolle geraten und führt schließlich zum Erstickungstod.
5. Rizin
Rizin wird aus den Bohnen des Wunderbaums gewonnen, welcher zur Extraktion von Rizinusöl kultiviert wird. Bereits kleinste eingeatmete oder injizierte Mengen sind tödlich.
Im Video: Rhabarber, Kartoffeln, Tomaten - Diese Gifte lauern in Obst und Gemüse
https://www.focus.de/wissen/mensch/toedlicher-als-zyanid-und-arsen-das-sind-die-gefaehrlichsten-gifte-der-welt_id_5456470.html

Vorsicht vor diesen Produkten Keime in unserem Essen: Diese Lebensmittel sind häufig mit Listerien verseucht, STERN.de, 14.08.2020
In Deutschland starben drei Menschen nach dem Verzehr von keimbelasteter Wurst. Jetzt hat eine andere Firma Fleischbällchen zurückgerufen. Der Verdacht auch hier: Listerien. Welche Lebensmittel besonders gefährdet sind, erfahren Sie hier.
[...] Milch, Milchprodukte und Käse
Vorsicht ist geboten bei Rohmilch und Käse aus Rohmilch, halbfestem Käse mit Blauschimmel wie Gorgonzola, weichen Käsesorten aus pasteurisierter Milch wie Limburger, Handkäse oder Tilsiter, eingelegtem Käse aus offenen Gefäßen wie Feta, Kräuterquark oder Mozzarella und vorgefertigtem Reibekäse. Werden die Produkte vor dem Verzehr über 70 Grad Celsius erhitzt, können auch Risikogruppen (Immungeschächte und Schwangere) diese Lebensmittel ohne Probleme konsumieren.
Es war der größte Lebensmittelskandal mit Listerien in jüngster Zeit: Anfang Oktober hatten Behörden den nordhessischen Fleischhersteller Wilke geschlossen. Auf dessen Produkten wurden mehrfach Listerien nachgewiesen. Die Bakterien können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt indessen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer.
Vor wenigen Tagen dann der nächste Listerien-Fall: Bei Routinekontrollen sind Frikadellen der Firma Fleisch-Krone Feinkost GmbH negativ aufgefallen. Der Kreis und das Landesamt für Verbraucherschutz entdeckten die mit den Bakterien belasteten Rückstellproben bei einem Besuch, bei dem die Zulassungsvoraussetzungen für das Unternehmen überprüft werden sollten. Die Produktion in dem Betrieb ruht derzeit. Der Kreis sei dabei, den Rückruf der belasteten Fleisch-Frikadellen zu überprüfen.
+++ Lesen Sie hier: Was Listerien so gefährlich macht +++
Listerien sind weit verbreitet und kommen beispielsweise im Erdboden, in Oberflächengewässern, in Abwässern, auf Pflanzen, im Kompost und im Verdauungstrakt von Tieren vor. Nutztiere nehmen den Erreger häufig über das Tierfutter auf, so kann der Keim bereits beim Melken oder Schlachten auf und in die Lebensmittel gelangen. Listerien werden daher häufig in rohen Lebensmitteln gefunden, die vom Tier stammen. Aber auch Gemüse kann kontaminieren. In einigen Lebensmittelgruppen finden sich vergleichsweise höhere Konzentrationen an Listerien, welche das sind, erfahren Sie in folgender Fotostrecke.
https://www.stern.de/genuss/essen/listerien--diese-lebensmittel-sind-haeufig-von-listerien-betroffen-8984646.html

Warnungen auf Rekordniveau
Rückruf von Lebensmitteln - immer öfter
, tagesschau.de, 08.12.2019
Ob Keime, Bakterien, Pilze oder gar "Fremdkörper" - die Meldungen über verunreinigte Lebensmittel haben ein neues Rekordniveau erreicht. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-127.html

Pesitzide, Nitrat, Pyrrolizidinalkaloide, Bienengift Lambda-Cyhalotrhirn, ...
Nur ein Viertel des Spinats im Test ist empfehlenswert
In sieben von 16 konventionellen Sorten
Markenprodukt mit Pestizid verseucht: Sieben Spinat-Sorten fallen durch
, CHIP, 27.09.2020
In sieben von 16 konventionellen Sorten finden sich auch schädliche Pestidzide und Gifte aus Beikräutern.
Nur ein Viertel des Spinats im Test ist empfehlenswert – das ist die ernüchternde Aussage des Spinat Tests von ÖKO-TEST. Das Verbrauchermagazin veröffentlichte in der Ausgabe 10/2020 die Ergebnisse des Labortests von Tiefkühlblattspinaten. Darin empfiehlen sie nur die Sorten von Alnatura, K-Bio und Bofrost jeweils mit der Note "sehr gut" und Normas Eigenmarke Erntekrone mit der Note "gut".
In letzterer fanden sich Spuren von drei Pestiziden. In allen empfehlenswerten Marken fand das Labor zudem Nitrat, was aber für Spinat üblich ist. Das Gemüse gehört zu den Pflanzen, die viel Nitrat aus dem Boden anreichern. Zu viel Nitrat kann allerdings schaden, weswegen ÖKO-TEST erhöhten Gehalt abwertet.
Bienengift und zu viel Nitrat: Frosta Blattspiant und zwei Bio-Sorten nur "ungenügend"
Bio heißt nicht immer besser. Obwohl die Nettomarke Bio Bio und die Sorte Bio Inside Blattspinat im Labor frei von Pestiziden waren, fanden die Experten erhöhte Konzentrationen von Nitrat sowie schädlichem Nitrit und Pyrrolizidinalkaloiden. Das lies die Marken mit "ungenügend" durchfallen. Sowohl die Produkte von Dementer als auch von Dennree erreichten nur "mangelhaft" im Test.
Beim konventionellen Tiefkühlblattspinat fielen nur drei Spinat-Sorten durch. Aufgrund stark erhöhter Nitritwerte bei Edekas Eigenmarke sowie Pestiziden in Rewes Beste Wahl erhielten die Sorten nur ein "mangelhaft". Eine glatte Sechs kassierte hingehen der Markenspinat von Frosta, der das Bienengift Lambda-Cyhalothrin enthält.
Mehr zum Thema Essen und Trinken finden Sie bei uns auf CHIP365.
https://www.chip.de/news/Marken-Produkt-mit-Pestizid-verseucht-Sieben-Spinat-Sorten-fallen-durch_183005001.html

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 05.08.2019
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau kann mit Pestiziden belastet sein - diese gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

EU-Biosiegel ist trügerisch, oft geht es nur ums reine Geldverdienen
"SWR"-Dokumentation: Etikettenschwindel beim Biofleisch: Warum man sich auf das EU-Biosiegel nicht verlassen sollte
, STERN.de, 20.12.2019
Verbraucher geben gern mehr Geld für Bio aus, weil sie hoffen, dass die Tiere artgerechter gehalten werden als in konventioneller Zucht. Doch vor allem das EU-Biosiegel ist trügerisch, oft geht es nur ums reine Geldverdienen. Worauf Sie beim Bio-Einkauf achten sollten.
https://www.stern.de/genuss/essen/biosiegel--warum-man-sich-auf-das-eu-biosiegel-nicht-verlassen-sollte-9055768.html

Auswirkungen des Booms: Das Märchen vom guten Bio-Essen, STERN.de, 26.11.2018
Über Biolebensmittel gibt es viele Illusionen: Gesünder, besser für die Umwelt, von Höfen aus der Heimat, mit glücklichen Tieren. Die Wahrheit sieht anders aus.
Weil allen voran die Deutschen sich ökologisch korrekt ernähren wollen, wird seine Heimat geschändet. Plastik erstickt den Naturpark, Wasser wird verschwendet und die Versalzung des Grundwassers geduldet.
[...] Die hässliche Wahrheit hinter dem Bio-Boom
Bio zerstört bio - nirgendwo sonst in Europa lässt sich das besser beobachten als in der Provinz Almería in Spanien. Sie ist der Spiegel für eine hässliche Wahrheit hinter dem Bioboom. Solche Wahrheiten gibt es viele. Sie widersprechen den Idealen, die den Konsum von Ökonahrung oft begleiten. Den Bildern von blühenden Landschaften im Gleichgewicht, von glücklichen Tieren und gesunden Pflanzen. Sie enttarnen Etiketten mit urwüchsigen Höfen als Folklore. Sie widerlegen die Annahme, dass Bionahrung durch faire Arbeit entsteht und das Klima schont. Sie zerstören sogar das Heilsversprechen, dass bio besser sei für den Körper. Denn Ökonahrung ist vieles - aber per se gesünder ist sie nicht.
Bio, das war einst der Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft. Gute Nahrung aus ökologisch kontrolliertem Anbau, ohne chemischen Pflanzenschutz, ohne Kunstdünger, aus artgerechter Tierhaltung. Klasse statt Masse. Jetzt verschwimmen die Grenzen.
[...] "Das EU-Siegel ist billig-bio"
Bio heißt bei Aldi Süd ansonsten, dass die Waren

EU-Biosiegel ist trügerisch, oft geht es nur ums reine Geldverdienen
"SWR"-Dokumentation: Etikettenschwindel beim Biofleisch: Warum man sich auf das EU-Biosiegel nicht verlassen sollte
, STERN.de, 20.12.2019
Verbraucher geben gern mehr Geld für Bio aus, weil sie hoffen, dass die Tiere artgerechter gehalten werden als in konventioneller Zucht. Doch vor allem das EU-Biosiegel ist trügerisch, oft geht es nur ums reine Geldverdienen. Worauf Sie beim Bio-Einkauf achten sollten.
https://www.stern.de/genuss/essen/biosiegel--warum-man-sich-auf-das-eu-biosiegel-nicht-verlassen-sollte-9055768.html

Auswirkungen des Booms: Das Märchen vom guten Bio-Essen, STERN.de, 26.11.2018
Über Biolebensmittel gibt es viele Illusionen: Gesünder, besser für die Umwelt, von Höfen aus der Heimat, mit glücklichen Tieren. Die Wahrheit sieht anders aus.
Weil allen voran die Deutschen sich ökologisch korrekt ernähren wollen, wird seine Heimat geschändet. Plastik erstickt den Naturpark, Wasser wird verschwendet und die Versalzung des Grundwassers geduldet.
[...] Die hässliche Wahrheit hinter dem Bio-Boom
Bio zerstört bio - nirgendwo sonst in Europa lässt sich das besser beobachten als in der Provinz Almería in Spanien. Sie ist der Spiegel für eine hässliche Wahrheit hinter dem Bioboom. Solche Wahrheiten gibt es viele. Sie widersprechen den Idealen, die den Konsum von Ökonahrung oft begleiten. Den Bildern von blühenden Landschaften im Gleichgewicht, von glücklichen Tieren und gesunden Pflanzen. Sie enttarnen Etiketten mit urwüchsigen Höfen als Folklore. Sie widerlegen die Annahme, dass Bionahrung durch faire Arbeit entsteht und das Klima schont. Sie zerstören sogar das Heilsversprechen, dass bio besser sei für den Körper. Denn Ökonahrung ist vieles - aber per se gesünder ist sie nicht.
Bio, das war einst der Gegenentwurf zur industriellen Landwirtschaft. Gute Nahrung aus ökologisch kontrolliertem Anbau, ohne chemischen Pflanzenschutz, ohne Kunstdünger, aus artgerechter Tierhaltung. Klasse statt Masse. Jetzt verschwimmen die Grenzen.
[...] "Das EU-Siegel ist billig-bio"
Bio heißt bei Aldi Süd ansonsten, dass die Waren den Standards der Europäischen Union entsprechen, der Öko-Verordnung 834/2007. Sie garantiert den Verzicht auf künstliche Pflanzenschutzmittel und Gentechnik. Für Tiere schreibt sie artgerechte Haltung und weniger Stress bei Transporten vor. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe sind tabu. Produzenten, die das erfüllen, dürfen das Biosiegel der EU verwenden, eine grüne Fläche mit einem Blatt aus zwölf Sternen. Doch was Käufer für gutes Öko halten, hat keineswegs immer optimale Qualität: Lediglich 95 Prozent der Zutaten müssen aus Ökolandbau stammen. Gen technisch verändertes Material ist in Kleinstmengen erlaubt, ebenso wie Antibiotika in Ausnahmefällen. Von 316 Zusatzstoffen sind 53 weiter zugelassen, etwa das umstrittene Nitritpökelsalz, das Wurst so appetitlich rosa färbt. Kälber dürfen bei EU-bio auf Antrag weiter enthornt und Schwänze von Ferkeln fallweise kupiert werden. Aktivisten wie Diéguez ärgern sich über so viele Ausnahmen. "Das EU-Siegel ist billig-bio", sagt er. Alles sei viel zu lasch.
Aber was den Verkauf ankurbeln und höhere Preise rechtfertigen soll, ist wissenschaftlich kaum haltbar.
[...] Biologisch hergestellte Lebensmittel seien für die Gesundheit nicht besser als konventionelle, urteilten die Tester von Stiftung Warentest jüngst. "Ihre Qualität liegt mit der herkömmlichen Ware etwa gleichauf." Ähnlich schätzen das Wissenschaftler der amerikanischen Elite-Universität Stanford ein. Sie haben mehr als 220 Lebensmittelstudien zur Qualität ausgewertet, ihr Fazit ist ernüchternd: Es fehle "der überzeugende Beweis", dass Ökoprodukte nahrhafter seien. Auch Foodwatch hält das für einen Irrglauben. "Unseres Wissens gibt es keine belastbaren Beweise, dass Bionahrung per se vorteilhafter für die Gesundheit ist", sagt Wolfschmidt. Tatsächlich soll bio vorrangig Böden und Gewässer - etwa vor Nitrat - schützen und Tiere schonen. Prozesse stehen im Fokus, nicht Produkte.
Sonnenblumenkerne aus China
Längst gibt es dort Tausende Biofarmen. Auch Knoblauch, Spinat, Nüsse, Sesam, Tee, Ingwer und Sojabohnen in Ökoqualität sind meist made in China. Händler verschweigen das gern. Denn in kaum einem anderen Land ist die Umweltverschmutzung so dramatisch, kein anderes Land hatte so eklige Lebensmittelskandale. Mindestens 60 Prozent des Grundwassers gelten als hochgradig verschmutzt. Fast 20 Prozent der Nutzfläche sollen nach einer Studie des chinesischen Umweltministeriums vergiftet sein mit Nickel, Kadmium und Arsen - eine Folge des zügellosen Wirtschaftswachstums.
In China tuscheln die Kaufleute, dass nur ein kleiner Teil der Ware tatsächlich den EU-Öko-Standards entspreche.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/bio-essen-wahrheit-lebensmittel-7209494.html

Bio-Produkte
Spezielle Ware bei Aldi, Lidl, Edeka & Co: Preisunterschiede von über 70 Prozent
, CHIP, 15.10.2019
Überall gibt es Bio-Produkte - doch wer liefert das preiswerteste Angebot? CHIP analysiert die Preise der wichtigsten Player auf dem deutschen Markt. Wo gibt es die günstigen Öko-Produkte? Was ist die Antwort der Discounter-Riesen Aldi und Lidl auf die Supermarkt-Konkurrenz von Edeka und Aldi? Wie schneidet der echte Biosupermarkt Basic im Ranking ab? Und ist Discounter-Bio soviel schlechter als Premium-Bio?
Die Verbraucher in Deutschland entscheiden sich immer häufiger für Bio-Lebensmittel. Das aktuelle Ökobarometer des Deutschen Einzelhandels zeigt eindeutig: Mehr als drei Viertel der Befragten kauft Bio mindestens gelegentlich. Knapp ein Viertel sogar häufig.
Die Platzhirsche der Supermärkte haben das Marktvolumen längst erkannt. Sie investieren ins Bio-Sortiment. Egal ob Rewe, Edeka, Aldi, Lidl oder natürlich Bio-Profi Basic: Kunden finden ein reiches Angebot. Vor allen Dingen die Discounter preschen voran, längst gilt nicht mehr, dass Bioware zu teuer für Verbraucher mit schmalem Geldbeutel sind. Doch haben Aldi oder Lidl wirklich die günstigste Bioware? Und sind Bioprodukte bei dedizierten Bio-Supermärkten wie bei Basic so viel teurer?
Um einen genauen Vergleich zu ziehen, haben wir uns gängige Bioprodukte in unterschiedlichen Supermärkten in München genauer angeschaut. Im Fokus die Supermärkte Rewe und Edeka, die Discounter Lidl, Aldi und Netto und die Biomarkt-Kette Basic.
Unser Ziel war es, vergleichbare Bio-Produkte in den Einkaufsläden zu finden, um so die Preise fair und übersichtlich zu vergleichen. Keine leichte Aufgabe, schließlich gibt es (zum Glück) kein einheitliches Sortiment und keine Standard-Verpackungsgrößen, die man 1:1 vergleichen kann. Aus den 60 beliebtesten Lebensmitteln haben wir schließlich 14 gefunden, die bei allen Händlern verfügbar waren - und genau diese haben wir miteinander verglichen.
https://www.chip.de/news/Bio-Produkte-bei-Aldi-Lidl-Edeka-und-Co-Preisunterschiede-von-ueber-70-Prozent_174764979.htmlden Standards der Europäischen Union entsprechen, der Öko-Verordnung 834/2007. Sie garantiert den Verzicht auf künstliche Pflanzenschutzmittel und Gentechnik. Für Tiere schreibt sie artgerechte Haltung und weniger Stress bei Transporten vor. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe sind tabu. Produzenten, die das erfüllen, dürfen das Biosiegel der EU verwenden, eine grüne Fläche mit einem Blatt aus zwölf Sternen. Doch was Käufer für gutes Öko halten, hat keineswegs immer optimale Qualität: Lediglich 95 Prozent der Zutaten müssen aus Ökolandbau stammen. Gen technisch verändertes Material ist in Kleinstmengen erlaubt, ebenso wie Antibiotika in Ausnahmefällen. Von 316 Zusatzstoffen sind 53 weiter zugelassen, etwa das umstrittene Nitritpökelsalz, das Wurst so appetitlich rosa färbt. Kälber dürfen bei EU-bio auf Antrag weiter enthornt und Schwänze von Ferkeln fallweise kupiert werden. Aktivisten wie Diéguez ärgern sich über so viele Ausnahmen. "Das EU-Siegel ist billig-bio", sagt er. Alles sei viel zu lasch.
Aber was den Verkauf ankurbeln und höhere Preise rechtfertigen soll, ist wissenschaftlich kaum haltbar.
[...] Biologisch hergestellte Lebensmittel seien für die Gesundheit nicht besser als konventionelle, urteilten die Tester von Stiftung Warentest jüngst. "Ihre Qualität liegt mit der herkömmlichen Ware etwa gleichauf." Ähnlich schätzen das Wissenschaftler der amerikanischen Elite-Universität Stanford ein. Sie haben mehr als 220 Lebensmittelstudien zur Qualität ausgewertet, ihr Fazit ist ernüchternd: Es fehle "der überzeugende Beweis", dass Ökoprodukte nahrhafter seien. Auch Foodwatch hält das für einen Irrglauben. "Unseres Wissens gibt es keine belastbaren Beweise, dass Bionahrung per se vorteilhafter für die Gesundheit ist", sagt Wolfschmidt. Tatsächlich soll bio vorrangig Böden und Gewässer - etwa vor Nitrat - schützen und Tiere schonen. Prozesse stehen im Fokus, nicht Produkte.
Sonnenblumenkerne aus China
Längst gibt es dort Tausende Biofarmen. Auch Knoblauch, Spinat, Nüsse, Sesam, Tee, Ingwer und Sojabohnen in Ökoqualität sind meist made in China. Händler verschweigen das gern. Denn in kaum einem anderen Land ist die Umweltverschmutzung so dramatisch, kein anderes Land hatte so eklige Lebensmittelskandale. Mindestens 60 Prozent des Grundwassers gelten als hochgradig verschmutzt. Fast 20 Prozent der Nutzfläche sollen nach einer Studie des chinesischen Umweltministeriums vergiftet sein mit Nickel, Kadmium und Arsen - eine Folge des zügellosen Wirtschaftswachstums.
In China tuscheln die Kaufleute, dass nur ein kleiner Teil der Ware tatsächlich den EU-Öko-Standards entspreche.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/bio-essen-wahrheit-lebensmittel-7209494.html

Bio-Produkte
Spezielle Ware bei Aldi, Lidl, Edeka & Co: Preisunterschiede von über 70 Prozent
, CHIP, 15.10.2019
Überall gibt es Bio-Produkte - doch wer liefert das preiswerteste Angebot? CHIP analysiert die Preise der wichtigsten Player auf dem deutschen Markt. Wo gibt es die günstigen Öko-Produkte? Was ist die Antwort der Discounter-Riesen Aldi und Lidl auf die Supermarkt-Konkurrenz von Edeka und Aldi? Wie schneidet der echte Biosupermarkt Basic im Ranking ab? Und ist Discounter-Bio soviel schlechter als Premium-Bio?
Die Verbraucher in Deutschland entscheiden sich immer häufiger für Bio-Lebensmittel. Das aktuelle Ökobarometer des Deutschen Einzelhandels zeigt eindeutig: Mehr als drei Viertel der Befragten kauft Bio mindestens gelegentlich. Knapp ein Viertel sogar häufig.
Die Platzhirsche der Supermärkte haben das Marktvolumen längst erkannt. Sie investieren ins Bio-Sortiment. Egal ob Rewe, Edeka, Aldi, Lidl oder natürlich Bio-Profi Basic: Kunden finden ein reiches Angebot. Vor allen Dingen die Discounter preschen voran, längst gilt nicht mehr, dass Bioware zu teuer für Verbraucher mit schmalem Geldbeutel sind. Doch haben Aldi oder Lidl wirklich die günstigste Bioware? Und sind Bioprodukte bei dedizierten Bio-Supermärkten wie bei Basic so viel teurer?
Um einen genauen Vergleich zu ziehen, haben wir uns gängige Bioprodukte in unterschiedlichen Supermärkten in München genauer angeschaut. Im Fokus die Supermärkte Rewe und Edeka, die Discounter Lidl, Aldi und Netto und die Biomarkt-Kette Basic.
Unser Ziel war es, vergleichbare Bio-Produkte in den Einkaufsläden zu finden, um so die Preise fair und übersichtlich zu vergleichen. Keine leichte Aufgabe, schließlich gibt es (zum Glück) kein einheitliches Sortiment und keine Standard-Verpackungsgrößen, die man 1:1 vergleichen kann. Aus den 60 beliebtesten Lebensmitteln haben wir schließlich 14 gefunden, die bei allen Händlern verfügbar waren - und genau diese haben wir miteinander verglichen.
https://www.chip.de/news/Bio-Produkte-bei-Aldi-Lidl-Edeka-und-Co-Preisunterschiede-von-ueber-70-Prozent_174764979.html

Schärfere EU-Regeln
"Wo Bio draufsteht, muss Bio drin sein"
, tagesschau.de, 19.04.2018
Der Hunger auf Öko-Lebensmittel wächst. Aber ist Bio auch wirklich immer Bio? Gegen den Etikettenschwindel hat die EU neue Regeln gebilligt: Zukünftig gibt es strengere Kontrollen bei Produktion und Import.
https://www.tagesschau.de/ausland/bio-lebensmittel-eu-101.html

Landwirtschaft
Name: Bio-Ei, Herkunft: Massenstall
, tagesschau.de, 22.01.2018
Von wegen Bauernhof-Idylle: 90 Prozent der Bio-Legehennen in Brandenburg leben nach rbb-Recherchen in Großbetrieben mit 30.000 Tieren und mehr. Eine großzügige Auslegung der EU-Bioverordnung macht das möglich. | rbb,
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/01/bioeier-massenproduktion-brandenburg.html

Landwirtschaft: Bio kann sich für Bauern lohnen, Spiegel Online, 02.06.2015
Wer Biolebensmittel kauft, muss mehr bezahlen. Für die Bauern lohnt sich das Geschäft. Sie verdienen oft mehr als konventionelle Landwirte, zeigt eine Studie - für Deutschland gilt das allerdings nicht. mehr... [ Forum ]

Viele Milch-Produkte sollen verboten werden: Nestlé, Unilever und Co. gehen jetzt auf die Barrikaden, CHIP, 13.09.2020
Vor etwa drei Jahren hatte der Europäische Gerichtshof eine wegweisende Entscheidung getroffen. Damals wurde es Firmen untersagt, ihre Produkte als Sojabutter oder Pflanzenkäse zu verkaufen. Nun könnte es auch für bisherige Milch-Alternativen ähnliche Verbote geben. Namhafte Unternehmen ziehen auch deshalb auf die Barrikaden. Im Video erfahren Sie, welche Sojamilch bei der Stiftung Warentest am besten abschneidet.
Im November 2017 hatten die Richter des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass Verbraucher durch Formulierungen wie Sojabutter oder veganer Käse getäuscht werden können.
Ihrer Ansicht nach kann Milch nur aus Eutern kommen – und deshalb durften Hersteller und Händler diese Lebensmittel nicht mehr mit den Zusätzen Butter, Joghurt oder Sahne verkaufen. Das Urteil der Richter: Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Verbraucher getäuscht fühlen.
Nun befassen sich auch die EU-Politiker mit diesem Urteil und wollen die geltende Agrarmarktordnung verschärfen. Namhafte Hersteller wie etwa Beyond Meat, Upfield, Unilever, Nestlé oder Seamore verlangen eher eine Lockerung des geltenden Bezeichnungsschutzes für Milch, Joghurt oder Butter.
https://www.chip.de/news/Viele-Milch-Produkte-sollen-verboten-werden-Nestle-Unilever-und-Co.-gehen-jetzt-auf-die-Barrikaden_182971823.html

Rumänischer Arbeiter bei Tönnies: "Nachts hörte ich Kollegen weinen", FOCUS online, 27.06.2020
Ein früherer Werksarbeiter in der Fleischerei Tönnies wird deutlich: Der Rumäne spricht im Interview über extremen Druck durch Vorgesetzte, das Verbot, sich krank zu melden und die Tricks, wenn Kontrollen stattfanden.
[...] Ex-Tönnies-Werksarbeiter: Zwei Jahre lang war ich bei Tönnies als Werksarbeiter. Wir waren selten nach den vereinbarten 8 Stunden fertig. Oft waren es 12 oder sogar 13. Wir haben die Überstunden aufgeschrieben. Doch auf dem Gehaltszettel war am Ende nichts davon zu sehen.
Wie waren die Arbeitsbedingungen?
Es war sehr kalt und feucht, die Fließbänder bewegten sich sehr schnell.
Wenn Kontrollen kamen, wurde die Geschwindigkeit des Fließbandes verlangsamt, dann war unsere Arbeit leichter. Aber man wusste ja vorher, dass eine Kontrolle kommt. Wieso macht man das nicht unangekündigt? Nur dann könnten Kontrolleure sehen, wie die Lage wirklich ist.
[...] Wurden Sie als Werksarbeiter auf solche Kontrollen vorbereitet?
Uns wurde nahegelegt, nichts zu sagen. Nach dem Motto: "Wenn die Kontrolle kommt, sagt, dass ihr kein Deutsch sprecht." Auch wenn einige von uns die Sprache sprechen.
Wer sich krank fühlte, wurde angebrüllt
Wurde auf irgendeine Weise von Seiten der Firma Druck auf Sie ausgeübt?
Ja. Ganz schlimm war es, wenn wir krank waren: Die Vorarbeiter brüllten uns an, dass wir ihnen bloß nicht mit Krankmeldungen ankommen sollten! Als ich einmal stark erkältet war (was schnell passierte, weil wir immer in der Kälte arbeiteten) und angeschrien wurde, reichte es mir. Da habe ich aufgehört.
Waren Ihre direkten Vorgesetzten Deutsche oder Osteuropäer?
Der große Chef war Deutscher, aber der Vorarbeiter am Fließband war Rumäne, denn er musste ja übersetzen, die meisten Arbeiter sprechen kein Deutsch. Diese Vorarbeiter waren meistens Rumänen, die das Glück hatten, in der Schule Deutsch gelernt zu haben. Von ihren Vorgesetzten hatten sie die Anordnung, dafür zu sorgen, dass sich die Leute nicht krankmelden.
Zeitweise waren es 14 Leute in einer Wohnung
Wie waren die Bedingungen in Ihrer Unterkunft?
Einige Unterkünfte, in denen ich gewohnt habe, waren sehr sauber, aber es gab auch Ausnahmen. Es war immer sehr eng, manchmal waren 10, 12 oder zeitweise sogar 14 Leute in einer einzigen Wohnung. Die monatliche Miete lag bei 200 Euro pro Person. Die Gebäude gehörten den Subunternehmen. Ein rumänischer Subunternehmer hat zum Beispiel ein ganzes Gebäude mithilfe eines Kredits von der Bank gekauft und dann die Wohnungen an Arbeiter vermietet. Aber es ist einfach nicht fair, so viele Menschen in eine einzige Wohnung zu stecken!
Die Kollegen sind sehr verunsichert
Haben Sie Kontakt zu ehemaligen Kollegen, die heute noch bei Tönnies arbeiten?
Ja, zu zwei Kollegen, die jetzt in Quarantäne sind. Sie sagen, man habe ihnen genug Essen und Wasser gebracht. Aber sie sind sehr verunsichert, sie wissen nicht, wie alles weitergeht.
https://www.focus.de/politik/deutschland/arbeitsbedingungen-in-fleischerei-ich-hoerte-kollegen-nachts-weinen-rumaenischer-ex-toennies-arbeiter-packt-aus_id_12138547.html

Verbot von Werkverträgen
Umgeht Tönnies die neuen Regelungen?
, tagesschau.de, 30.07.2020
Dem Fleischkonzern Tönnies wird vorgeworfen, neue Gesellschaften zu gründen, um das Verbot von Werkverträgen zu umgehen. Doch eine entsprechende Ausnahme für kleine Betriebe dürfte bei Tönnies nicht greifen.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/toennies-faktenfinder-101.html

Trotz Maßnahmen

Neuinfektionen bei Tönnies, tagesschau.de, 24.07.2020
Der Kreis Gütersloh prüft das Infektionsgeschehen in dem Schlachtbetrieb Tönies. In Österreich und England gilt von heute an wieder verschärfte Maskenpflicht. Alle Entwicklungen im Liveblog.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-freitag-139.html

Mitarbeiter des Schlachthofs "Geestland Putenspezialitäten" gehen am Zaun Entlang zu einem Eingang. | Bildquelle: dpa Liveblog
Coronavirus-Pandemie
++ Schlachthof in Niedersachsen muss schließen ++
, tagesschau.de, 26.06.2020
Nach einem Corona-Ausbruch in einem Schlachthof in Niedersachsen haben die Behörden die Schließung angeordnet. Die Bundesregierung stellt den wegen der Pandemie aus dem Ausland zurückgeholten Touristen eine Rechnung aus. Alle Entwicklungen im Liveblog.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-freitag-129.html

Geflügelfleisch wird in Produktionshallen des Produzenten Wiesenhof verarbeitet (Archivbild). | Bildquelle: dpa
Corona-Ausbruch in Lohne
66 Infektionen in Schlachthof
, tagesschau.de, 19.07.2020
In einem Hähnchen-Schlachtbetrieb in Niedersachsen wurden 66 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. Die 50er-Grenze wurde jedoch nicht überschritten, da die Infizierten in verschiedenen Landkreisen wohnen.
https://www.tagesschau.de/inland/schlachthof-lohne-101.html
Infektionen in Moers
79 Corona-Fälle in Dönerproduktion
, tagesschau.de, 26.06.2020
In einem fleischverarbeitenden Betrieb in Moers steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle rasant. Nach neuen Informationen des Kreises Wesel sind 79 Mitarbeiter infiziert.
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/moers-corona-doener-101.html

Von Vorgaben der Effizienz und Profitmaximierung bestimmt
Nutztierhaltung in Deutschland
Das Leben einer Muttersau
, tagesschau.de, 04.07.2020
Das kurze Leben vieler Zuchtsauen ist von den Vorgaben der Effizienz und Profitmaximierung bestimmt. Tierwohlaspekte stehen oft hintenan. Was bedeutet das für das Leben einer Sau? Und geht es auch anders?
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/schweineleben-fleischindustrie-101.html

Nach Corona-Fällen
Tönnies-Fabrik bleibt dicht
, tagesschau.de, 04.07.2020
Über 1500 infizierte Tönnies-Arbeiter, Tausende Bürger in Quarantäne: Deshalb bleibt Europas größte Fleischfabrik weiter geschlossen. Die Behörden verlängerten die Anordnung, ließen jedoch ein Hintertürchen offen.
https://www.tagesschau.de/inland/produktionsstop-toennies-101.html

Aktivisten vom "Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie" haben die Einfahrt der Firma Tönnies besetzt. Liveblog
Liveblog zur Corona-Krise
++ Aktivisten blockieren Tönnies-Schlachthof ++
, tagesschau.de, 04.07.2020
Tierschützer protestieren bei Tönnies. Johns-Hopkins-Universität meldet Rekord an Neuinfektionen in den USA. In Deutschland gibt es 422 neue Corona-Fälle. Alle Entwicklungen zur Pandemie im Liveblog.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-151.html

Skandale um Gammelfleisch
Lebensmittelkontrollen
Kaum mehr als Mangelverwaltung?
, tagesschau.de, 18.09.2020
Die Skandale um Gammelfleisch haben Lebensmittelkontrolleuren viel Kritik eingebracht. Das Landwirtschaftsministerium will die Kontrollen neu organisieren. Doch vor dem heutigen Bundesrat gibt es Kritik.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittelkontrollen-105.html

Debatte um Fleischindustrie
"Dieses System ist schlecht"
, tagesschau.de, 24.06.2020
In einem sind sich Politik und Fleischindustrie einig: Es soll sich etwas ändern in der Branche. Nur wie? Die einen wollen am Preis drehen, die anderen die Arbeitsweise ändern. Und Bundesministerin Klöckner will reden.
Der nordrhein-westfälische Schlachtbetrieb Tönnies ist nicht der erste, in dem es einen Corona-Ausbruch gegeben hat. Zuvor hatte es beispielsweise in Unternehmen in Schleswig-Holstein oder auch im Kreis Coesfeld, ebenfalls in Nordrhein-Westfalen, massive Infektionen gegeben.
Doch bei Tönnies ist es der bei Weitem höchste Anstieg an Infektionen innerhalb einer Belegschaft und der erste Fall, der die Rückkehr zu strikten Einschränkungen in zwei Kreisen zur Folge hat. Davon betroffen sind rund 640.000 Bewohner. Auch deshalb ist die Debatte um die Arbeitsweise und -verhältnisse innerhalb der Fleischindustrie neu entbrannt.
"Hat mit einer humanen Arbeitswelt nichts zu tun"
Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fasste es im Landtag in Düsseldorf zusammen: "Das System der industriellen Schlachtung" könne keine Zukunft haben. "Dieses System ist schlecht und hat mit einer humanen Arbeitswelt nichts zu tun", fügte der CDU-Politiker hinzu.
Es brauche bundesweite Veränderungen in der Branche, so Laumann, und dafür brauche es entsprechende neue gesetzliche Regelungen. Und aus seiner Sicht muss die Fleischindustrie in der Zeit einen Schritt zurückmachen. Das seit den 1970er-Jahren zunehmende Verschwinden mittelständisch geprägter Schlachthofstrukturen mit einer regionalen Vermarktung der Tiere sei ein Fehler gewesen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fleischindustrie-billigpreise-werkvertraege-101.html

Fleischbetrieb in Oldenburg: Corona-Infektionen nun auch in Wiesenhof-Fabrik: Kommen jetzt Reihentests?, STERN.de, 24.06.2020
Noch am Freitag lehnte Niedersachsens Sozialministerin erneute Reihentests unter Schlachthofmitarbeitern ab – nun gibt es neue Corona-Infektionen unter Wiesenhof-Mitarbeitern im Kreis Oldenburg.
In Niedersachsen gibt es neue Fälle von Corona-Infektionen unter Mitarbeitern eines Wiesenhof-Schlachthofs. Betroffen ist der mehrheitlich zur PHW-Gruppe gehörende Schlachthof Geestland Putenspezialitäten in Wildeshausen bei Oldenburg. Dort sind seit Montag 23 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.
Die PHW-Gruppe kündigte an, in den kommenden Tagen nochmals alle mehr als 1100 Mitarbeiter zu testen. Der Landkreis stellte die unmittelbaren Kontaktpersonen und Arbeitskollegen unter Quarantäne.
Die Schlachtkonzerne PHW, Tönnies und Westfleisch kündigten am Dienstag an, zum Jahresende in großem Maße auf die umstrittene Werkarbeit verzichten zu wollen.
Als Folge des massenhaften Corona-Ausbruchs bei Tönnies hat die NRW-Landesregierung für die Kreise Gütersloh und Warendorf den Lockdown verkündet, was mit weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens verbunden ist.
https://www.stern.de/gesundheit/news-im-video--corona-infektionen-in-wiesenhof-schlachthof-9312056.html

Im Westen Nix Niue:

Video: Hier geht es den Schweinen gut, STERN.de, 14.07.2020
Anja Koch ist Betreiberin einer artgerechten Schweinefarm im brandenburgischen Fläming. Was sie tut, tut sie aus Idealismus, sagt sie.
Seit rund anderthalb Jahren ist die Landwirtin Anja Koch Betreiberin einer Schweinefarm im brandenburgischen Fläming. Hier werden die rund 50 Tiere der "Fläminger Weideschweine" artgerecht gehalten.
https://www.stern.de/panorama/video-hier-geht-es-den-schweinen-gut-9337592.html

Schweinepest in Deutschland
Verhängt China einen Importstopp?
, tagesschau.de, 11.09.2020
China hatte zwei Jahre lang selbst mit der Schweinepest zu kämpfen. Darum gilt in der Volksrepublik große Vorsicht. Trotzdem könnte Deutschland um einen Importstopp herumkommen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/schweinepest-deutschland-china-101.html

Schweinepest in Deutschland
Fleischwirtschaft bangt um globale Exporte
, tagesschau.de, 11.09.2020
Die Fleischwirtschaft bangt nach der Feststellung eines Falls der Schweinepest in Deutschland um ihre globalen Exporte. Besonders ein Stopp von Ausfuhren nach China wäre für die Produzenten schmerzhaft.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/afrikanische-schweinepest-105.html

Verdacht auf Schweinepest in Brandenburg - Labortest soll Gewissheit bringen, STERN.de, 10.09.2020
https://www.stern.de/politik/die-morgenlage--verdacht-auf-schweinepest-in-brandenburg---labortest-soll-gewissheit-bringen-9409462.html

Deutschland - schlechtes Fleisch, schlechtes Brot usw. etc.
Unser tägliches Brot gib uns heute!
Täglicher Krebsverkauf durch Bäckereien in Deutschland?
, Gooken, 05.09.2020
Gelobt sei jedenfalls das Billigbrot von PennyMarkt (ausgerechnet Penny...) - u.a. mit knusprigem Krustenbrot ca. 1 kg aus frischem, noch warmen Taig für nur um die 1 bis 2 Euro ganz frei von Konservierungsstoffen, schlechtem Ölgeschmack und schwarzer Kruste!

Schweinesteaks im Test: Stiftung Warentest prüft Grillfleisch – und gruselt sich bei Tönnies, STERN.de, 24.06.2020
Stiftung Warentest hat Schweinefleisch für den Grill getestet. Die Qualität des Fleisches überzeugte meist, Haltungs- und Arbeitsbedingungen dagegen nicht. Auch im Skandalwerk von Tönnies waren die Tester zu Besuch.
[...] Von den 15 untersuchten Schweinefleisch-Stücken für Grill und Pfanne fielen lediglich zwei unangenehm auf: Die Steaks der Rewe-Marke Wilhelm Brandenburg enthielten auffällig viele Verderbniskeime, was zwar nicht gesundheitlich bedenklich, aber unhygienisch ist. Und die Koteletts von Norma waren zu trocken, zäh und wässrig. Beide Angebote enthielten nur das Qualitätsurteil "Ausreichend".
[...] Denn im Prüfpunkt Unternehmensverantwortung bekleckert sich keine der großen Supermarkt- und Discounterketten mit Ruhm. Um die Preise niedrig zu halten, fordern die großen Handelsketten von ihren Lieferanten kaum mehr als das Einhalten der niedrigen gesetzlichen Mindeststandards, schreiben die Warentester. Das gelte sowohl für das Tierwohl als auch die Arbeitsbedingungen und den Umweltschutz. Unkooperativ und intransparent verhielt sich Handelsriese Edeka, der als einziger Konzern keinerlei Angaben zu Herkunft der Schweine und seinen Lieferketten machen wollte.
[...] Was die soziale Verantwortung gegenüber den Schlachthofmitarbeitern angeht, so kritisiert Stiftung Warentest, dass Großschlachter wie Tönnies und Düringer diese einfach an Subunternehmer abschieben. Ob die auf dem Papier stehenden Arbeitszeiten und Mindestlöhne tatsächlich eingehalten werden und wie die Niedriglöhner in ihren speziellen Quartieren hausen, konnten die Warentester nicht überprüfen. So viel Einblick gewährten die Schlachthöfe den Testern dann doch nicht.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/stiftung-warentest-prueft-grillfleisch---und-gruselt-sich-bei-toennies-9312230.html

Corona-Ausbruch bei Tönnies
Staatsanwaltschaft ermittelt
, tagesschau.de, 19.06.2020
Mehrere Strafanzeigen gegen Tönnies sind bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld eingegangen. Sie ermittelt jetzt - vorerst gegen Unbekannt. Die Vorwürfe sind unter anderem Körperverletzung und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.
https://www.tagesschau.de/inland/toennies-corona-107.html
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/clemens-toennies---der-mann--der-einen-landkreis-in-den-lockdown-schickt-9310234.html

Corona-Fälle bei Tönnies
Der Schlachthof wird zum Politikum
, tagesschau.de, 19.06.2020
Mit dem Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh rücken erneut die Arbeitsbedingungen der Branche in den Fokus. Neben der Firmenleitung steht auch Ministerpräsident Laschet in der Kritik.
https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-schlachtbetriebe-toennies-101.html

Milliardenschwerer Fleischbetrieb
Corona-Ausbruch bei Tönnies
Video zeigt Hygieneverstöße
, tagesschau.de, 18.06.2020
Eine übervolle Kantine, Mindestabstand - Fehlanzeige: Ein Video aus der Tönnies-Fleischfabrik, das dem SWR vorliegt, zeigt Verstöße gegen Hygienevorschriften - nachdem diese vom Land NRW verschärft worden waren.
https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/toennies-corona-verstoss-101.html

Corona-Infektionen in Schlachthöfen Clemens Tönnies – der Mann, der einen Landkreis in den Lockdown schickt, STERN.de, 24.06.2020
Clemens Tönnies ist reich geworden durch Billiglohn. Jetzt stehen Tausende seiner Arbeiter unter Quarantäne, der Kreis Gütersloh muss zurück in den Lockdown. Wer ist dieser Mann, der das alles zu verantworten hat? Wie funktioniert sein System? Lesen Sie die aktuelle Titelgeschichte des stern.
Der Mann war beim Zerteilen der Schweine mit seiner Kettensäge abgerutscht und hatte sie sich in den Oberschenkel gerammt, sein Bein war fast abgetrennt. Überall Blut. Almuth Stork wusste nicht, ob es von dem armen Kerl stammte, der vor ihr lag, oder doch von den Schweinehälften, die ihr alle paar Sekunden ins Genick klatschten.
Während sich der Arbeiter auf dem Boden vor Schmerzen wand, wurde um ihn herum einfach weitergearbeitet. Der Vorarbeiter machte keine Anstalten, das Band zu stoppen. Bis Almuth Stork ihn anschrie: Jetzt stellen Sie endlich das verdammte Ding ab!
Almuth Stork war 15 Jahre Notärztin in Rheda-Wiedenbrück. 15 Jahre, so erzählt sie, in denen sie etwa einmal pro Woche einen Einsatz auf dem Schlachthof von Clemens Tönnies hatte. Schwächeanfälle, gebrochene Knochen, abgetrennte Finger von einer defekten Abschwart-Maschine. Ein Pole, dem auf einer fettigen Rampe eine Lore mit Fleisch in den Rücken gekracht war, kam nur knapp an einer Querschnittslähmung vorbei. Einmal hatte sich ein Arbeiter in einer Abstellkammer erhängt, der wurde tagelang nicht gefunden. „Und dann“, sagt Almuth Stork, „hatte keiner eine Idee, wer der Mann überhaupt war.“
Die Hausärztin Almuth Stork in ihrer Praxis. Sie behandelt Werksarbeiter. Und kritisiert Tönnies seit Jahren
Thomas Rabsch
2012 wurde sie zur Aktivistin gegen Clemens Tönnies, den Konzernherrn, den Schalke-Mäzen, im Januar noch die Nummer 105 auf der Liste der reichsten Deutschen, gegen Tönnies und die Bedingungen, unter denen Tausende Billigarbeitskräfte für ihn schuften. Doch noch nie hatte Almuth Stork so viel Zuspruch wie in diesen Tagen. Seit
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/clemens-toennies---der-mann--der-einen-landkreis-in-den-lockdown-schickt-9310234.html

Gut zu wissen
Sie glauben, diese sieben Lebensmittel sind gesund? Von wegen!
Sportgetränke, Gemüsechips oder Wraps
, STERN.de, 09.08.2020
Man könnte meinen, dass es sich dabei um gesunde Lebensmittel handelt. Stimmt das wirklich?
https://www.stern.de/genuss/essen/7-gesunde-lebensmittel--von-wegen--8416242.html

Ein Traktor mit Gülleanhänger versprüht die GülleVIDEO
Diskussion um Nitratbelastung in Deutschland
Entscheidung des EuGH
Deutschland wegen Nitratbelastung verurteilt
, tagesschau.de, 21.06.2018
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Geklagt hatte die EU-Kommission.
https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-101.html

Umweltschäden
Das gefährliche Erbe einer Chemiefabrik in Oberbayern
, STERN.de, 23.06.2019
Das Gift von gestern wird zum Risiko für die Zukunft: "In Altötting wird das Grundwasser noch über Jahrzehnte die von der Trinkwasserkommission vorgegebenen Leitwerte überschreiten." Ein Lehrstück aus Oberbayern.
https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/altoetting--das-gefaehrliche-erbe-einer-chemiefabrik-in-oberbayern-8764342.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus -Nitrat
Nitrat im Grundwasser
"Eine tickende Zeitbombe"
, tagesschau.de, 21.09.2017
Die Wasserversorger warnen schon länger vor steigender Nitratbelastung des Grundwassers. Nun hat die Regierung erstmals detaillierte Angaben zu einzelnen Messstellen genannt - und die Zahlen sind alarmierend. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-113.html

Nitrate im Grundwasser: Nur Malta hat höhere Werte, tagesschau.de, 09.05.2018
Das Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich die zweithöchste Nitratbelastung auf. Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel der Messstationen der Grenzwert überschritten.
Das Grundwasser in Deutschland weist im EU-Vergleich die zweithöchste Nitratbelastung auf. Zwischen 2012 und 2015 wurde bei mehr als einem Viertel der Messstationen der Grenzwert überschritten.

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Ein Traktor mit Gülleanhänger versprüht die Gülle (VIDEO)
Diskussion um Nitratbelastung in Deutschland
Entscheidung des EuGH
Deutschland wegen Nitratbelastung verurteilt
, tagesschau.de, 21.06.2018
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen hat. Geklagt hatte die EU-Kommission.
https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-eugh-101.html

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Gesundheitsgefahr Blaualgen und Baden - das sollten Sie wissen, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Sie sind eigentlich keine Algen, bilden grünblaue Schlieren und vermiesen das Baden: In der Hitze haben sich in vielen Gewässern Deutschlands Blaualgen kräftig vermehrt. Die wichtigsten Fakten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/blaualgen-und-baden-wie-erkenne-ich-sie-wie-gefaehrlich-sind-sie-a-1220991.html

Vorsicht Blaualgen: EU-Gewässerbericht: Deutsche Flüsse und Seen sind in schlechtem Zustand, STERN.de, 05.07.2018
Deutschland schneidet in einem Gewässerbericht der Europäischen Umweltagentur nicht gut ab. Umweltschützer machen nicht nur die Landwirtschaft dafür verantwortlich.
[...] Chemisch wurden alle deutschen Oberflächengewässer schlecht bewertet. Auch hier sieht es EU-weit besser aus: In immerhin rund 38 Prozent der Gewässer sei der Zustand gut, erklärte die EEA. In den meisten Ländern sei die Verunreinigung mit Quecksilber ein Problem.
Nährstoffbelastung der Gewässer ist ein Problem
Laut der Naturschutzorganisation WWF stammt das Quecksilber etwa aus der Kohleverbrennung und Kohlekraftwerken. "über die Luft wird der Schadstoff verteilt, gelangt in die Gewässer und letztlich auch auf unseren Speiseteller", erklärte Beatrice Claus, WWF-Referentin für Fluss- und Wasserpolitik. Für den Bericht wurden die Gewässer auf rund 30 chemische Stoffe untersucht, neben Quecksilber etwa auch Nickel, Blei und Pestizide.
Auch die Nährstoffbelastung der Gewässer ist ein Problem: "Rund 36 Prozent des Grundwassers in Deutschland ist deutlich bis stark mit Nitrat belastet, das überwiegend aus der Landwirtschaft stammt", sagte Claus. Ein Teil des Wassers müsse aufwendig aufbereitet werden. "Der Verbraucher muss dann teurere Wasserpreise bezahlen."
https://www.stern.de/reise/deutschland/eu-gewaesserbericht--deutsche-fluesse-und-seen-sind-in-schlechtem-zustand-8156166.html, tagesschau.de, 10.06.2017
Trinkwasser aufzubereiten wird immer aufwändiger. Grund ist die steigende Nitratbelastung des Grundwassers, etwa durch Düngung in der Landwirtschaft. Das Umweltbundesamt rechnet deshalb mit steigenden Preisen. Umweltverbände fordern schärfere Gesetze. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-nitrat-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-grundwasser-101.html
Trinkwasser könnte teurer werden, Jens Wiening, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-43629.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Gesundheitsgefahr Blaualgen und Baden - das sollten Sie wissen, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Sie sind eigentlich keine Algen, bilden grünblaue Schlieren und vermiesen das Baden: In der Hitze haben sich in vielen Gewässern Deutschlands Blaualgen kräftig vermehrt. Die wichtigsten Fakten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/blaualgen-und-baden-wie-erkenne-ich-sie-wie-gefaehrlich-sind-sie-a-1220991.html

Nitrat-Bericht der Regierung
Dem Grundwasser geht es dreckig
, tagesschau.de, 03.01.2017
Gülle wird in Deutschland immer noch als Dünger auf Feldern versprüht und belastet - wie auch Kunstdünger - laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt ändern. Von K. Brand. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-111.html
Mehr zu diesem Thema:
EU verklagt Deutschland wegen hoher Nitrat-Belastung, 07.11.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Nitrat-Bericht der Bundesregierung, K. Brand, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-38069.html

Schock-Bericht aus Deutschland: Dieses "harmlose" Genussmittel ist so schlimm wie 100 Zigaretten, CHIP, 10.06.2016
http://www.chip.de/news/Schock-Bericht-fuer-Wasserpfeifen-Fans-Eine-Shisha-Sitzung-ist-so-schlimm-wie-100-Zigaretten_95133222.html

Die Bleikatastrophe der US-Stadt Flint, Tagesschau.de, 10.04.2016
"Wir sind doch die USA", sagt ein Mann. Er ist einer von Millionen Amerikanern, die durch Blei im Trinkwasser vergiftet worden sind - und kann nicht fassen, dass das in den USA möglich ist. Das Problem ist so groß, dass es inzwischen sogar den Präsidentschaftswahlkampf erreicht hat. Von I. Zamperoni. Clas Oliver Richter war mit den Forschern unterwegs, https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-flint-101.html

Entspricht nicht Gesundheitsregeln: Russland verbannt deutsches Waschmittel, Focus Onine, 25.08.2015

Mineralwasser, Agavensirup: Teuer und sinnlos: Auf 9 Lebensmittel können Sie getrost verzichten, FOCUS Online, 13.04.2016
Total gesund oder gerade im Trend: Viele Produkte ziehen im Supermarkt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Doch Lebensmittel wie Mandelmilch, Mineralwasser und Kokosnussöl können Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes sparen.
1. Mandelmilch
Dank Vegan-Trend stehen sie mittlerweile in jedem Supermarkt-Regal: die Mandel-Drinks, umgangssprachlich Mandelmilch genannt. Dort ziehen sie nicht nur Veganer an, sondern auch andere ernährungsbewusste Kunden. Doch besonders gesund ist Mandelmilch nicht.
Sie enthält nur rund zwei Prozent Mandeln und weniger Proteine als Kuhmilch. Dadurch macht sie nicht so schnell satt. Außerdem ist Mandelmilch auf Stabilisatoren und Emulgatoren angewiesen, die ihre Konsistenz erhalten. Emulgatoren stehen in Verdacht, Entzündungen im Darm zu fördern.
2. Vitamintabletten
Keine Zeit für einen Apfel? Daher schlucken viele Vitamintabletten. Denn die liefern, wie der Name schon sagt, gesunde Vitamine - richtig? So gesund sind die in Form gepressten Vitamine allerdings nicht. Langzeitstudien haben gezeigt, dass die meist teuren Präparate sogar das Krebsrisiko steigern können. Greifen Sie also lieber zum echten Obst.
3. Wasser in Flaschen
Leitungswasser ist in Deutschland sauber und gesund. Die Trinkwasserverordnung legt fest, dass keine Krankheitserreger oder andere gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser enthalten sein dürfen.
Im Gegensatz dazu werden Mineral- und Tafelwasser auf weit weniger Schadstoffe getestet. Daher gibt es keinen Grund, abgefülltes Wasser aus dem Supermarkt zu kaufen.
Im Video: Mineralwasser-Test: Mit diesem Wasser trinken Sie Rostschutzmittel

4. Agavensirup
Agavensirup ist eine gesunde Alternative zu Zucker? Das stimmt nicht ganz. Der Sirup enthält zwar weniger Glukose als herkömmlicher Zucker, er ist aber reich an Fruktose. Diese bewirkt, dass Fett rasch in der Leber gespeichert wird. Wer es mit fruktosehaltigen Lebensmitteln übertreibt, riskiert eine geschädigte Leber.
5. Kokusnuss-Wasser
Kokosnuss-Wasser liegt seit ein paar Jahren im Trend. Popstar Madonna hat in den USA in Vita Coco investiert - seitdem greift auch Otto Normalverbraucher gerne mal zu dem tropischen Getränk. Denn das ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch Sie sparen sich das teure Geld für das Getränk, wenn Sie einfach ein Glas Wasser trinken und dazu ein Stück Kokosnuss essen.
6. Kokosnussöl
Noch ein Kokosnuss-Trend: Kokosnussöl schmieren sich viele mittlerweile in die Haare, auf die Zähne und aufs Brot. Denn das Produkt soll den Körper von innen und außen pflegen. Wer damit allerdings das herkömmliche Olivenöl ersetzt, verzichtet auf gute, ungesättigte Fettsäuren.
7. Glutenfreie Produkte
Nudeln, Pizza, Brot - mittlerweile gibt es das alles auch glutenfrei. Doch die Produkte kaufen nicht nur Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, an der etwa ein Prozent der Deutschen leidet. Auch andere verzichten zunehmend auf Gluten. Denn die alternativen Produkte erwecken den Anschein, gesünder zu sein.
Auf Gluten verzichten müssen aber wirklich nur Menschen mit einer Unverträglichkeit. Für alle anderen ergibt der Verzicht keinen Sinn - vor allem dann nicht, wenn Verbraucher dadurch abnehmen wollen. Denn glutenfreie Produkte können wahre Kohlenhydrat-Bomben sein. Sie lassen den Blutzuckerspiegel steigen, der eine massive Insulinausschüttung ankurbelt und somit die Fettspeicherung fördert.
8. Saft
Obst essen oder trinken? Entscheiden Sie sich lieber für ersteres. Denn viele Säfte enthalten weniger Ballast- und Nährstoffe als ihr Pendant in Rohform. Viele Getränke sind außerdem echte Zuckerbomben. Fruchtnektar darf beispielsweise bis zu 20 Prozent des Gesamtgewichts in Form von Zucker enthalten.
9. Mandelbutter
Für ein Glas Mandelbutter zahlen viele zehn bis zwanzig Euro und versprechen sich davon eine besonders gesunde Fettquelle. Was die meisten Käufer nicht wissen: Erdnussbutter ist wesentlich günstiger und steckt dabei ebenso voller Proteine, gesunder Fette und Vitamin E, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/mandelmilch-kokosnussoel-agavensirup-viel-zu-teuer-und-sinnlos-auf-diese-9-lebensmittel-koennen-sie-verzichten_id_5434672.html.

Ist abgefülltes Wasser besser als das aus der Leitung?, Spiegel Online, 13.09.2015
Welche Qualität Trinkwasser - amtlich korrekt "Wasser für den menschlichen Gebrauch" - haben muss, ist in der Trinkwasserverordnung von 2001 festgeschrieben. Geregelt werden darin unter anderem die zulässigen Höchstmengen von Stoffen wie etwa Metallen, Nitrat oder Bakterien. Bei Bedarf setzen die Wasserwerke verschiedene Filter- und Reinigungsmethoden ein, damit alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Die Wasserqualität wird ständig kontrolliert, an die 200 Proben werden zum Beispiel in Hamburg untersucht - jeden Tag. Für die Jahre 2011 bis 2013 hat das Bundesumweltamt dem deutschen Leitungswasser eine sehr gute Qualität attestiert: In weniger als einem Prozent aller genommenen Proben wurden Grenzwerte überschritten.
Beim Verbraucher am beliebtesten ist "Natürliches Mineralwasser", mehr als 140 Liter davon kaufte jeder Deutsche durchschnittlich im vergangenen Jahr. Anders als Leitungswasser muss Mineralwasser nicht die Trinkwassergrenzwerte einhalten, geregelt wird seine Qualität von der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Demnach entspringt Mineralwasser einer unterirdischen, besonders geschützten Quelle von "ursprünglicher Reinheit" und enthält keine Krankheitserreger. "Die Qualität von Trinkwasser und Mineralwasser lässt sich nur sehr bedingt vergleichen, da sie unterschiedlichen rechtlichen Regelungen unterworfen sind", schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf Anfrage. Dennoch fand "Stiftung Warentest" im Juni Verunreinigungen in Mineralwässern, zum Beispiel Abbaustoffe von Pestiziden, immerhin in drei von 20 Proben.
Ein gesundheitliches Risiko könnte womöglich in Plastik abgefülltes Wasser darstellen - drei von vier Litern Mineralwasser wurden 2014 in PET-Flaschen verkauft. So fand eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt Rückstände hormonähnlicher Substanzen in Wasser aus Plastikflaschen. Vorteil Leitungswasser: Es nimmt gar nicht erst den Umweg über den Transport in schädlichen Verpackungen. Und es spart die Fahrt zum Supermarkt ein.
Quellwasser wird wie Mineralwasser aus unterirdischen Quellen gewonnen und vor Ort abgefüllt. Es hat allerdings anders als Mineralwasser keine sogenannte amtliche Anerkennung und fällt unter die Trinkwasserverordnung. Es erfüllt somit die gleichen Qualitätsvorschriften wie Leitungswasser. Tafelwasser kann Mineralwasser sein - oder abgefülltes Leitungswasser. Außerdem dürfen Meerwasser und andere Bestandteile zugefügt werden. Es darf überall herge

Mikroplastik
WHO will Wassertrinker beruhigen
, tagesschau.de, 22.08.2019
Im Trinkwasser gefundenes Mikroplastik sei momentan keine große Gesundheitsgefahr - sagt die WHO. Allerdings seien abschließende Aussagen noch nicht möglich.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-119.html

Bericht der Bundesregierung
Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser
, tagesschau.de, 09.07.2020
Trotz neuer "Gülleverordnung" sind in vielen ländlichen Regionen die Nitratwerte im Grundwasser noch zu hoch - besonders an den Mündungen von Nord- und Ostsee. Jetzt wird über "rote Gebiete" gestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Bericht der Bundesregierung
Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser
, tagesschau.de, 09.07.2020
Trotz neuer "Gülleverordnung" sind in vielen ländlichen Regionen die Nitratwerte im Grundwasser noch zu hoch - besonders an den Mündungen von Nord- und Ostsee. Jetzt wird über "rote Gebiete" gestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Nitrat im Grundwasser: In diesen Regionen ist das Wasser besonders belastet, FOCUS Online, 08.08.2017
Die Wasserversorger warnen weiterhin vor einer starken Nitratbelastung des Grundwassers. Dadurch könnten erhebliche Preissteigerungen auf die Verbraucher zu kommen. In einigen Regionen ist das ...
http://www.focus.de/wissen/praxistipps/nitrat-im-grundwasser-in-diesen-regionen-ist-das-wasser-besonders-belastet_id_7445972.html

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Gesundheitsgefahr Blaualgen und Baden - das sollten Sie wissen, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
Sie sind eigentlich keine Algen, bilden grünblaue Schlieren und vermiesen das Baden: In der Hitze haben sich in vielen Gewässern Deutschlands Blaualgen kräftig vermehrt. Die wichtigsten Fakten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/blaualgen-und-baden-wie-erkenne-ich-sie-wie-gefaehrlich-sind-sie-a-1220991.html

Greenpeace-Report: Zustand von Nord- und Ostsee schlechter denn je, STERN.de, 09.07.2020
Deutschland hat beim Schutz der Meere versagt - dieses Fazit zieht ein neuer Greenpeace-Report. Die Umweltschützer zeigen drastische Folgen auf. Kritiker werfen ihnen verzerrende Aussagen vor.
Den Ökosystemen in Nord- und Ostsee geht es einem aktuellen Report der Umweltorganisation Greenpeace zufolge schlechter denn je.
"Unsere Meere werden geplündert, zerstört und verschmutzt, nur für den kurzfristigen Profit – mit drastischen Folgen für die Artenvielfalt und letztlich für uns alle", sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. Nach Angaben der Organisation schwinden die Bestände von Dorsch und Hering in der Ostsee. Deutschlands einzige Walart, der Schweinswal, sei stark gefährdet. Doch der Report erntet auch Kritik.
https://www.stern.de/panorama/greenpeace-report-zustand-von-nord--und-ostsee-schlechter-denn-je-9332050.html

EU zu bedrohten Pflanzen und Tieren
"Artenvielfalt ist unsere Lebensversicherung"
, tagesschau.de, 29.09.2020
Feldhamster, Biene, Luchs - mehr als 30.000 Arten sind vom Aussterben bedroht. Zeit zum Handeln auf höchster Ebene, sagt die EU-Kommission. Gemeinsam mit Deutschland initiiert sie eine globale Verpflichtung zum Artenschutz.
https://www.tagesschau.de/ausland/artenvielfalt-eu-selbstverpflichtung-101.html

Cyanobakterien
Verdorbener Badespaß: Satellitenbilder zeigen Blaualgenteppiche vor den Stränden in der Ostsee
, 13.08.2020
ine Blaualgen-Blüte könnte auch in den kommenden warmen Tagen das Baden in der Ostsee unterbinden. Die Cyanobakterien können eine Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier darstellen.
Satellitenaufnahmen zeigen große Algenvorkommen vor den Küsten Dänemarks und Mecklenburg-Vorpommerns, wie das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow am Mittwoch mitteilte. Auch in den Boddengewässern Rügens und im Stettiner Haff sind demnach Algenteppiche zu erkennen.
Blaualgen können gefährlich für Immungeschwächte sein
Es handele sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Blaualgen-Gruppen, die beim Verschlucken zu Vergiftungen und beim Baden zu Schleimhaut- und Hautreizungen führen können. Wer immungeschwächt ist oder offene Wunden hat, solle nicht baden gehen, hieß es vom Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock. Auch für Haustiere sind die Algen nicht ungefährlich: Am Bodden bei Wampen sind nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald schon drei Hunde nach dem Baden verendet.
Blaualgen, die eigentlich keine Algen, sondern Cyanobakterien sind, vermehren sich bei Wassertemperaturen ab 18 Grad und hoher Sonneneinstrahlung massenhaft. Bei ruhiger Wetterlage können sie sich an der Wasseroberfläche anreichern und bei auflandigem Wind an die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns getrieben werden.
Ein weiterer Grund für die Massenvermehrung sind die Nährstoffe, die vom Land ins Meer gelangen. Der Sauerstoffmangel in großen Gebieten der zentralen Ostsee verstärkt diesen Prozess noch, wie das Landesamt erläuterte.
Im Video: Quallen – manche Menschen finden sie eklig, andere faszinierend. Die Nesseltiere sollen dieses Jahr besonders häufig und besonders früh an der Ostsee vorkommen. Grund ist der Salzgehalt im Meer.
https://www.stern.de/gesundheit/satellitenbilder-zeigen-blaualgen-vor-den-badestraenden-der-ostsee-9375314.html

Nesseltiere in der Ostsee
Invasion der Quallen
, tagesschau.de, 22.07.2020
Warme Winter und besonders salziges Wasser: Das sind optimale Bedingungen für Quallen. Ungewöhnlich große Schwärme von ihnen schweben zurzeit durch die Ostsee - in diesem Jahr wurden sie früher entdeckt als gewöhnlich.
https://www.tagesschau.de/inland/quallen-ostsee-sommer-101.html

Vibrionen-Infektion
Frau muss nach Baden in der Ostsee im Krankenhaus behandelt werden
, STERN.de, 18.08.2020
In Mecklenburg-Vorpommern muss sich eine Frau nach einem Bad in der Ostsee in einem Krankenhaus behandeln lassen. Es ist der erste Fall einer Vibrionen-Infektion in diesem Jahr. Doch die Fälle könnten laut Experten in Zukunft weiter zunehmen.
In Mecklenburg-Vorpommern ist eine Frau in ein Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sie in der Ostsee baden war. Einem Bericht des NDR zufolge hat sie sich beim Schwimmen mit Vibrionen infiziert. Demnach gäbe es auch zwei weitere Verdachtsfälle im Uni-Klinikum Greifswald, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf das Gesundheitsamt.
Bereits im Juni wies das Landesamt für Gesundheit und Soziales auf die Gefahr dieser Bakterien hin. Vibrionen sind natürlicher Bestandteil salzhaltiger Meere und kommen vor allem im Boden vor. Sobald die Wassertemperatur auf mehr als 20 Grad Celsius steigt, vermehren sie sich sprunghaft. Sie können beim Baden oder Wasserwaten in verletzte Haut eindringen und in seltenen Fällen schwere Wundinfektionen hervorrufen. Diese ist an einer Rötung, Schwellung oder Blasenbildung erkennbar.
Vibrionen mit Antibiotika behandeln
Die Infektion kann auch Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung verursachen. Wer mit Vibrionen kontaminierte Meeresfrüchte isst, die roh oder nur wenig gegart sind, oder kontaminiertes Meereswasser schluckt, kann sich eine Magen-Darm-Erkrankung zuziehen. Behandelt werden die Infektionen in der Regel mit Antibiotika.
Junge und gesunde Erwachsene erkranken laut Robert Koch-Institut (RKI) nur selten an einer Vibrionen-Infektion. Gefährlich sind die Bakterien demnach vor allem für ältere sowie immungeschwächte Personen. Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Lebererkrankungen oder Krebs hätten ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung und einen schweren Krankheitsverlauf.
Fälle könnten sich häufen
In den vergangenen Jahren gab es an der Ostsee zahlreiche Erkrankungen und auch einige Todesfälle. Seit 2003 wurden insgesamt 58 Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet. Neun Patienten starben an den Folgen der Erkrankung.
Die Zahl sommerlicher Vibrionen-Infektionen könnte in den kommenden Jahren in Folge der globalen Erwärmung insbesondere an der Ostseeküste weiter zunehmen. Grund dafür sind laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) steigende Wassertemperaturen etwa der Meere und in Flussmündungen. Sie erleichtern den salztoleranten Bakterien die Ausbreitung. Vibrionen sind an der gesamten Ostseeküste bis in den baltischen Raum verbreitet. Auch an der Nordsee etwa in Flussmündungen kommen sie vor.
https://www.stern.de/gesundheit/vibrionen--frau-muss-nach-baden-in-der-ostsee-in-krankenhaus-behandelt-werden-9379932.html

Öko-Test testet Mehl: Drei Produkte fallen durch - Schimmelpilzgifte entdeckt, CHIP, 31.08.2020
Öko-Test hat insgesamt 50 Mehlprodukte ausführlich getestet, darunter 28 Weizen- und 22 Vollkorn- und Dinkelmehle.
[...] Zum Teil konnten bei diesen Mehlen Schimmelpilzgifte, Mineralöl und bedenkliche Pestizide nachgewiesen werden. Mehr dazu erfahren Sie im Text; ein paar gesunde Alternativen zu Weizenmehl stellen wir Ihnen außerdem im Video oben vor.
https://www.chip.de/news/Oeko-Test-testet-Mehl-Drei-Produkte-fallen-durch-Schimmelpilzgifte-entdeckt_182941564.html

Kassenbons stehen im Verdacht giftig zu sein
Bisphenol A – das ist die Wirkung
, CHIP, 25.05.2020
Die Wirkung von Bisphenol A ist bis heute umstritten. Der Stoff steht allerdings im Verdacht, schädlich für den Menschen zu sein.
Bisphenol A könnte verschiedenen Studien zufolge krebserregend sein.
Wissenschaftler diskutieren auch über Auswirkungen auf das Immunsystem und den Hormonhaushalt des Menschen.
Die vorzeitige Einleitung der Pubertät, gestörte Stoffwechselprozesse und Asthma stehen im Zentrum dieser Diskussion.
Dass der Stoff beim Umgang mit Kassenbons in den menschlichen Körper übergeht, kann nicht ausgeschlossen werden, da ein kleiner Teil des Bisphenol A nicht an das Papier gebunden ist.
Wie Sie Kassenbons richtig entsorgen, lernen Sie hier.
https://praxistipps.chip.de/kassenbon-giftig-das-steckt-dahinter_121136

Betrüger kaum zu belangen
Hunderte Spendenmillionen versickern
, tagesschau.de, 09.07.2019
Nach Recherchen von Report Mainz werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Spendengeldern nicht ordnungsgemäß verwendet. Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/spendenbetrug-101.html

Experte über Privatsphäre: "Ich frage mich ständig, warum die Leute das alles noch mitmachen", STERN.de, 09.06.2019
Marc Al-Hames kennt alle Tricks der Werbeindustrie. Im Gespräch mit dem Stern erklärt er, warum die plötzlichen Datenschutz-Bekenntnisse einiger Konzerne nicht ernstzunehmen sind und was der größte Unterschied zwischen Apple und Google in puncto Datenschutz ist.
[...]."Facebook zum Beispiel hat Privatsphäre nie verstanden und versteht sie auch jetzt nicht."
[...] "Umfragen zufolge liest der Großteil der Nutzer keine Geschäftsbedingungen und stimmt allen Anfragen zu."
https://www.stern.de/digital/online/datenschutz---die-werbe-industrie-kann-uns-ueber-alle-geraete-hinweg-verfolgen--denen-entgeht-nichts--8723748.html

Schock-Bericht aus Deutschland: Dieses "harmlose" Genussmittel ist so schlimm wie 100 Zigaretten, CHIP, 10.06.2016
http://www.chip.de/news/Schock-Bericht-fuer-Wasserpfeifen-Fans-Eine-Shisha-Sitzung-ist-so-schlimm-wie-100-Zigaretten_95133222.html

Die Bleikatastrophe der US-Stadt Flint, Tagesschau.de, 10.04.2016
"Wir sind doch die USA", sagt ein Mann. Er ist einer von Millionen Amerikanern, die durch Blei im Trinkwasser vergiftet worden sind - und kann nicht fassen, dass das in den USA möglich ist. Das Problem ist so groß, dass es inzwischen sogar den Präsidentschaftswahlkampf erreicht hat. Von I. Zamperoni. Clas Oliver Richter war mit den Forschern unterwegs, https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-flint-101.html

Chlor im Trinkwasser - Mit Chemie gegen den Dreck - Gesundheit - Süddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chlor-im-trinkwasser-mit-chemie-gegen-den-dreck-1.1121889
Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. ... In 100 Millilitern Trinkwasser darf sich aber kein einziger E.-coli-Keim ...

Escherichia coli - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli&siteHost=de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
Escherichia coli (abgekürzt E . coli ) ist ein gramnegatives, ... (EPEC) werden häufig mit kontaminiertem Trinkwasser und einigen Fleischprodukten in Verbindung gebracht.


Nachrichten Wasser.de
http://www.wasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000001&zwischenebenen=0
In vielen Bereichen der Wasserversorgung im Bundesgebiet wurden im "Trinkwasser" E coli ... E coli im Leitungswasser Erfurt und Sömmerda In sieben Erfurter Hochbehältern...
Januar 2015: E. coli-Keime im Delmenhorster Trinkwasser - Stadtwerke und Stadt betreiben ... Nulltoleranz bei E. coli. Bei E. coli-Keimen gilt in Bezug auf die gesetzlichen ...
Kassel: Da bei einer Kontrolle ein E - Coli -Keim an einem Wasserhochbehälter am Brasselsberg entdeckt worden ist, muss das Trinkwasser ab sofort in mehreren Kasseler ...
Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Vor E - coli -Bakterien im Trinkwasser warnt die Kreisverwaltung Ahrweiler. Betroffen sind weiterhin die östlichen Stadtteile von ...
In einigen Teilen von Rheinland-Pfalz ist das Trinkwasser mit Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) belastet. Die Behörden raten daher... E . coli -Baterien sind im Trinkwasser von Delmenhorst nachgewiesen worden. Mit Chlor werden sie bekämpft.BR> Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Bericht der Bundesregierung
Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser
, tagesschau.de, 09.07.2020
Trotz neuer "Gülleverordnung" sind in vielen ländlichen Regionen die Nitratwerte im Grundwasser noch zu hoch - besonders an den Mündungen von Nord- und Ostsee. Jetzt wird über "rote Gebiete" gestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html

Zu viel Dünger - Ministerinnen werben für Pläne in Brüssel, STERN.de, 28.08.2019
Brüssel - Die Bundesregierung versucht heute eine Klage der EU-Kommission wegen zu viel Dünger und Nitrat im Grundwasser abzuwenden. Agrarministerin Julia Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze werben bei EU-Umweltkommissar Karmenu Vella für ihre zusätzlichen Vorschläge zur Verschärfung der Düngeverordnung. Im äußersten Fall droht Deutschland eine hohe Strafe vom Europäischen Gerichtshof. Brüssel und Berlin streiten seit Jahren über den Grundwasserschutz. Dabei geht es vor allem um Gülle und anderen Dünger auf den Feldern.
https://www.stern.de/panorama/zu-viel-duenger---ministerinnen-werben-fuer-plaene-in-bruessel-8874312.html

brd-schwindel.ru?
So finanziert die Merkel-BRD die Umweltzerstörung von Deutschland, brd-schwindel.ru, 19.04.2019
Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder mit 22 Milliarden Euro die Zerstörung der Natur. Dies zeigt jetzt ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). 22 Millionen dafür, dass natürliche Lebensräume beschnitten und einbetoniert, Pestizide versprüht und das Grundwasser belastet werden.
https://brd-schwindel.ru/so-finanziert-die-merkel-brd-die-umweltzerstoerung-von-deutschland/

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Nitrat-Bericht der Regierung
Dem Grundwasser geht es dreckig
, tagesschau.de, 03.01.2017
Gülle wird in Deutschland immer noch als Dünger auf Feldern versprüht und belastet - wie auch Kunstdünger - laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt ändern. Von K. Brand. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-111.html
Mehr zu diesem Thema:
EU verklagt Deutschland wegen hoher Nitrat-Belastung, 07.11.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Nitrat-Bericht der Bundesregierung, K. Brand, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-38069.html

Schock-Bericht aus Deutschland: Dieses "harmlose" Genussmittel ist so schlimm wie 100 Zigaretten, CHIP, 10.06.2016
http://www.chip.de/news/Schock-Bericht-fuer-Wasserpfeifen-Fans-Eine-Shisha-Sitzung-ist-so-schlimm-wie-100-Zigaretten_95133222.html

Die Bleikatastrophe der US-Stadt Flint, Tagesschau.de, 10.04.2016
"Wir sind doch die USA", sagt ein Mann. Er ist einer von Millionen Amerikanern, die durch Blei im Trinkwasser vergiftet worden sind - und kann nicht fassen, dass das in den USA möglich ist. Das Problem ist so groß, dass es inzwischen sogar den Präsidentschaftswahlkampf erreicht hat. Von I. Zamperoni. Clas Oliver Richter war mit den Forschern unterwegs, https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-flint-101.html

Entspricht nicht Gesundheitsregeln: Russland verbannt deutsches Waschmittel, Focus Onine, 25.08.2015

Chlor im Trinkwasser - Mit Chemie gegen den Dreck - Gesundheit - Süddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chlor-im-trinkwasser-mit-chemie-gegen-den-dreck-1.1121889
Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. ... In 100 Millilitern Trinkwasser darf sich aber kein einziger E.-coli-Keim ...

Escherichia coli - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli&siteHost=de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
Escherichia coli (abgekürzt E . coli ) ist ein gramnegatives, ... (EPEC) werden häufig mit kontaminiertem Trinkwasser und einigen Fleischprodukten in Verbindung gebracht.


Nachrichten Wasser.de
http://www.wasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000001&zwischenebenen=0
In vielen Bereichen der Wasserversorgung im Bundesgebiet wurden im "Trinkwasser" E coli ... E coli im Leitungswasser Erfurt und Sömmerda In sieben Erfurter Hochbehältern...
Januar 2015: E. coli-Keime im Delmenhorster Trinkwasser - Stadtwerke und Stadt betreiben ... Nulltoleranz bei E. coli. Bei E. coli-Keimen gilt in Bezug auf die gesetzlichen ...
Kassel: Da bei einer Kontrolle ein E - Coli -Keim an einem Wasserhochbehälter am Brasselsberg entdeckt worden ist, muss das Trinkwasser ab sofort in mehreren Kasseler ...
Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Vor E - coli -Bakterien im Trinkwasser warnt die Kreisverwaltung Ahrweiler. Betroffen sind weiterhin die östlichen Stadtteile von ...
In einigen Teilen von Rheinland-Pfalz ist das Trinkwasser mit Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) belastet. Die Behörden raten daher... E . coli -Baterien sind im Trinkwasser von Delmenhorst nachgewiesen worden. Mit Chlor werden sie bekämpft.stellt und abgefüllt werden. Heilwasser schließlich fällt in einen komplett neuen Zuständigkeitsbereich, hier gilt das deutsche Arzneimittelgesetz. Seine mineralische Zusammensetzung muss nachgewiesen positiv auf die Gesundheit wirken.
Ist die Qualität unseres Leitungswassers bedroht?
Nein. Zwar sind intensive Landwirtschaft und besonders die industrielle Tierhaltung eine zunehmende Belastung für die Wasserversorgung: Das in Tierkot und Dünger enthaltene Nitrat sickert bei Regen in die Erde und kann das Grundwasser verunreinigen. Doch die Wasserversorger in den betroffenen Gebieten steuern gegen - etwa indem sie nitrathaltiges mit nicht belastetem Wasser verdünnen oder mit ansässigen Bauern kooperieren, damit diese weniger Dünger auf ihren Feldern verteilen. Fälle, in denen zu viel Nitrat im Trinkwasser gefunden wurde, gehen nach Daten des Bundesumweltamtes seit 1999 zurück. Eine Gefahr droht dagegen aus der Politik: Das Handelsabkommen TTIP könnte dazu führen, dass die eher strengen europäischen Regeln für den Einsatz von Pestiziden aufgeweicht werden. "Zum Beispiel dürfen amerikanische Äpfel mit einem fünfmal so hohen Restgehalt des Gifts Captan verkauft werden, als in Europa erlaubt ist", sagt Ole Braukmann von Hamburg Wasser. Er fürchtet, dass die deutschen Bauern bald ebenfalls mehr spritzen: "Für den Gewässerschutz kann die diskutierte Angleichung der Gesetze einen Rückschritt in die Siebzigerjahre bedeuten."

Chlor im Trinkwasser - Mit Chemie gegen den Dreck - Gesundheit - Süddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chlor-im-trinkwasser-mit-chemie-gegen-den-dreck-1.1121889
Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. ... In 100 Millilitern Trinkwasser darf sich aber kein einziger E.-coli-Keim ...

Escherichia coli - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli&siteHost=de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
Escherichia coli (abgekürzt E . coli ) ist ein gramnegatives, ... (EPEC) werden häufig mit kontaminiertem Trinkwasser und einigen Fleischprodukten in Verbindung gebracht.


Nachrichten Wasser.de
http://www.wasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000001&zwischenebenen=0
In vielen Bereichen der Wasserversorgung im Bundesgebiet wurden im "Trinkwasser" E coli ... E coli im Leitungswasser Erfurt und Sömmerda In sieben Erfurter Hochbehältern...
Januar 2015: E. coli-Keime im Delmenhorster Trinkwasser - Stadtwerke und Stadt betreiben ... Nulltoleranz bei E. coli. Bei E. coli-Keimen gilt in Bezug auf die gesetzlichen ...
Kassel: Da bei einer Kontrolle ein E - Coli -Keim an einem Wasserhochbehälter am Brasselsberg entdeckt worden ist, muss das Trinkwasser ab sofort in mehreren Kasseler ...
Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Vor E - coli -Bakterien im Trinkwasser warnt die Kreisverwaltung Ahrweiler. Betroffen sind weiterhin die östlichen Stadtteile von ...
In einigen Teilen von Rheinland-Pfalz ist das Trinkwasser mit Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) belastet. Die Behörden raten daher... E . coli -Baterien sind im Trinkwasser von Delmenhorst nachgewiesen worden. Mit Chlor werden sie bekämpft.

Mikroplastik
WHO will Wassertrinker beruhigen
, tagesschau.de, 22.08.2019
Im Trinkwasser gefundenes Mikroplastik sei momentan keine große Gesundheitsgefahr - sagt die WHO. Allerdings seien abschließende Aussagen noch nicht möglich.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-119.html

Bericht der Bundesregierung
Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser
, tagesschau.de, 09.07.2020
Trotz neuer "Gülleverordnung" sind in vielen ländlichen Regionen die Nitratwerte im Grundwasser noch zu hoch - besonders an den Mündungen von Nord- und Ostsee. Jetzt wird über "rote Gebiete" gestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html

brd-schwindel.ru?
So finanziert die Merkel-BRD die Umweltzerstörung von Deutschland, brd-schwindel.ru, 19.04.2019
Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder mit 22 Milliarden Euro die Zerstörung der Natur. Dies zeigt jetzt ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). 22 Millionen dafür, dass natürliche Lebensräume beschnitten und einbetoniert, Pestizide versprüht und das Grundwasser belastet werden.
https://brd-schwindel.ru/so-finanziert-die-merkel-brd-die-umweltzerstoerung-von-deutschland/

Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus | Bildquelle: dpa
Hohe Nitratwerte
Trinkwasser bald deutlich teurer?
, tagesschau.de, 07.08.2017
Dünger und Gülle auf Feldern belasten das Grundwasser. Die Folge: Wegen der hohen Nitratbelastung wird die Aufbereitung immer schwieriger. Wasserversorger warnen, dass der Preis fürs Trinkwasser bald kräftig steigen könnte - um bis zu 62 Prozent. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/trinkwasser-103.html

Bericht der Bundesregierung
Weiterhin zu viel Nitrat im Grundwasser
, tagesschau.de, 09.07.2020
Trotz neuer "Gülleverordnung" sind in vielen ländlichen Regionen die Nitratwerte im Grundwasser noch zu hoch - besonders an den Mündungen von Nord- und Ostsee. Jetzt wird über "rote Gebiete" gestritten.
https://www.tagesschau.de/inland/nitratbericht-grundwasser-101.html

brd-schwindel.ru?
So finanziert die Merkel-BRD die Umweltzerstörung von Deutschland, brd-schwindel.ru, 19.04.2019
Jedes Jahr subventionieren Bund und Länder mit 22 Milliarden Euro die Zerstörung der Natur. Dies zeigt jetzt ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). 22 Millionen dafür, dass natürliche Lebensräume beschnitten und einbetoniert, Pestizide versprüht und das Grundwasser belastet werden.
https://brd-schwindel.ru/so-finanziert-die-merkel-brd-die-umweltzerstoerung-von-deutschland/

Klage wegen Nitrat-Belastung in Deutschland
Ignorieren, hinhalten, versagen
, Tagesschau.de, 07.11.2016
Die EU hat Deutschland wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers und jahrelanger Untätigkeit bei dessen Schutz verklagt. Die Klageschrift hat es in sich. Nicht nur Bauern müssen massive Folgen fürchten, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Nitratbelastung gefährdet Trinkwasser, 15.09.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
EU verklagt Deutschland wegen Nitrat-Verseuchung | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-36143.html

Nitrat-Bericht der Regierung
Dem Grundwasser geht es dreckig
, tagesschau.de, 03.01.2017
Gülle wird in Deutschland immer noch als Dünger auf Feldern versprüht und belastet - wie auch Kunstdünger - laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt ändern. Von K. Brand. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/nitrat-111.html
Mehr zu diesem Thema:
EU verklagt Deutschland wegen hoher Nitrat-Belastung, 07.11.2016, https://www.tagesschau.de/inland/klage-gegen-deutschland-wegen-nitrat-verseuchung-101.html
Nitrat-Bericht der Bundesregierung, K. Brand, ARD Berlin | audio, https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-38069.html

Schock-Bericht aus Deutschland: Dieses "harmlose" Genussmittel ist so schlimm wie 100 Zigaretten, CHIP, 10.06.2016
http://www.chip.de/news/Schock-Bericht-fuer-Wasserpfeifen-Fans-Eine-Shisha-Sitzung-ist-so-schlimm-wie-100-Zigaretten_95133222.html

BIO-Maketing-Werbekampagne
Pestizide auch in der BIO-Landwirtschaft
Nahezu kein Ort mehr ohne Pestizide
, tagesschau.de, 29.09.2020
Laut einer Studie verbreiten sich ausgebrachte Pestizide weiter als angenommen. In Deutchland dürfte es keine unbelasteten Orte mehr geben, so die Forscher.
Biobauern befürchten Konsequenzen.
Das bisher umfangreichste Messprogramm für luftgetragene Pesitzdie in Deutschland hat beunruhigende Daten zu Tage gefördert.
"Das Hauptergebnis unserer Studie ist, dass man in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Standorte mehr ohne Pestizide findet. Selbst im bayrischen Wald - und der Standort war mitten im Nationalpark - haben wir fünf Pestizide gefunden" so die leitende Wissenschaftlerin Maren Kruse-Plass, Biologin bei Ingenieurbüro TIEM-Intergrierte Umweltüberwachung gegenüber dem ARD-Magazhin Fakt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/pestizid-abdrift-101.html

Die Bleikatastrophe der US-Stadt Flint, Tagesschau.de, 10.04.2016
"Wir sind doch die USA", sagt ein Mann. Er ist einer von Millionen Amerikanern, die durch Blei im Trinkwasser vergiftet worden sind - und kann nicht fassen, dass das in den USA möglich ist. Das Problem ist so groß, dass es inzwischen sogar den Präsidentschaftswahlkampf erreicht hat. Von I. Zamperoni. Clas Oliver Richter war mit den Forschern unterwegs, https://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel-flint-101.html

Entspricht nicht Gesundheitsregeln: Russland verbannt deutsches Waschmittel, Focus Onine, 25.08.2015

Ist abgefülltes Wasser besser als das aus der Leitung?, Spiegel Online, 13.09.2015
Welche Qualität Trinkwasser - amtlich korrekt "Wasser für den menschlichen Gebrauch" - haben muss, ist in der Trinkwasserverordnung von 2001 festgeschrieben. Geregelt werden darin unter anderem die zulässigen Höchstmengen von Stoffen wie etwa Metallen, Nitrat oder Bakterien. Bei Bedarf setzen die Wasserwerke verschiedene Filter- und Reinigungsmethoden ein, damit alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Die Wasserqualität wird ständig kontrolliert, an die 200 Proben werden zum Beispiel in Hamburg untersucht - jeden Tag. Für die Jahre 2011 bis 2013 hat das Bundesumweltamt dem deutschen Leitungswasser eine sehr gute Qualität attestiert: In weniger als einem Prozent aller genommenen Proben wurden Grenzwerte überschritten.
Beim Verbraucher am beliebtesten ist "Natürliches Mineralwasser", mehr als 140 Liter davon kaufte jeder Deutsche durchschnittlich im vergangenen Jahr. Anders als Leitungswasser muss Mineralwasser nicht die Trinkwassergrenzwerte einhalten, geregelt wird seine Qualität von der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Demnach entspringt Mineralwasser einer unterirdischen, besonders geschützten Quelle von "ursprünglicher Reinheit" und enthält keine Krankheitserreger. "Die Qualität von Trinkwasser und Mineralwasser lässt sich nur sehr bedingt vergleichen, da sie unterschiedlichen rechtlichen Regelungen unterworfen sind", schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf Anfrage. Dennoch fand "Stiftung Warentest" im Juni Verunreinigungen in Mineralwässern, zum Beispiel Abbaustoffe von Pestiziden, immerhin in drei von 20 Proben.
Ein gesundheitliches Risiko könnte womöglich in Plastik abgefülltes Wasser darstellen - drei von vier Litern Mineralwasser wurden 2014 in PET-Flaschen verkauft. So fand eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt Rückstände hormonähnlicher Substanzen in Wasser aus Plastikflaschen. Vorteil Leitungswasser: Es nimmt gar nicht erst den Umweg über den Transport in schädlichen Verpackungen. Und es spart die Fahrt zum Supermarkt ein.
Quellwasser wird wie Mineralwasser aus unterirdischen Quellen gewonnen und vor Ort abgefüllt. Es hat allerdings anders als Mineralwasser keine sogenannte amtliche Anerkennung und fällt unter die Trinkwasserverordnung. Es erfüllt somit die gleichen Qualitätsvorschriften wie Leitungswasser. Tafelwasser kann Mineralwasser sein - oder abgefülltes Leitungswasser. Außerdem dürfen Meerwasser und andere Bestandteile zugefügt werden. Es darf überall hergestellt und abgefüllt werden. Heilwasser schließlich fällt in einen komplett neuen Zuständigkeitsbereich, hier gilt das deutsche Arzneimittelgesetz. Seine mineralische Zusammensetzung muss nachgewiesen positiv auf die Gesundheit wirken.
Ist die Qualität unseres Leitungswassers bedroht?
Nein. Zwar sind intensive Landwirtschaft und besonders die industrielle Tierhaltung eine zunehmende Belastung für die Wasserversorgung: Das in Tierkot und Dünger enthaltene Nitrat sickert bei Regen in die Erde und kann das Grundwasser verunreinigen. Doch die Wasserversorger in den betroffenen Gebieten steuern gegen - etwa indem sie nitrathaltiges mit nicht belastetem Wasser verdünnen oder mit ansässigen Bauern kooperieren, damit diese weniger Dünger auf ihren Feldern verteilen. Fälle, in denen zu viel Nitrat im Trinkwasser gefunden wurde, gehen nach Daten des Bundesumweltamtes seit 1999 zurück. Eine Gefahr droht dagegen aus der Politik: Das Handelsabkommen TTIP könnte dazu führen, dass die eher strengen europäischen Regeln für den Einsatz von Pestiziden aufgeweicht werden. "Zum Beispiel dürfen amerikanische Äpfel mit einem fünfmal so hohen Restgehalt des Gifts Captan verkauft werden, als in Europa erlaubt ist", sagt Ole Braukmann von Hamburg Wasser. Er fürchtet, dass die deutschen Bauern bald ebenfalls mehr spritzen: "Für den Gewässerschutz kann die diskutierte Angleichung der Gesetze einen Rückschritt in die Siebzigerjahre bedeuten."

Chlor im Trinkwasser - Mit Chemie gegen den Dreck - Gesundheit - Süddeutsche.de
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/chlor-im-trinkwasser-mit-chemie-gegen-den-dreck-1.1121889
Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. ... In 100 Millilitern Trinkwasser darf sich aber kein einziger E.-coli-Keim ...

Escherichia coli - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli&siteHost=de.wikipedia.org/wiki/Escherichia_coli
Escherichia coli (abgekürzt E . coli ) ist ein gramnegatives, ... (EPEC) werden häufig mit kontaminiertem Trinkwasser und einigen Fleischprodukten in Verbindung gebracht.


Nachrichten Wasser.de
http://www.wasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000001&zwischenebenen=0
In vielen Bereichen der Wasserversorgung im Bundesgebiet wurden im "Trinkwasser" E coli ... E coli im Leitungswasser Erfurt und Sömmerda In sieben Erfurter Hochbehältern...
Januar 2015: E. coli-Keime im Delmenhorster Trinkwasser - Stadtwerke und Stadt betreiben ... Nulltoleranz bei E. coli. Bei E. coli-Keimen gilt in Bezug auf die gesetzlichen ...
Kassel: Da bei einer Kontrolle ein E - Coli -Keim an einem Wasserhochbehälter am Brasselsberg entdeckt worden ist, muss das Trinkwasser ab sofort in mehreren Kasseler ...
Grafschaft/Bad Neuenahr-Ahrweiler - Vor E - coli -Bakterien im Trinkwasser warnt die Kreisverwaltung Ahrweiler. Betroffen sind weiterhin die östlichen Stadtteile von ...
In einigen Teilen von Rheinland-Pfalz ist das Trinkwasser mit Bakterien namens Escherichia coli (E. coli) belastet. Die Behörden raten daher... E . coli -Baterien sind im Trinkwasser von Delmenhorst nachgewiesen worden. Mit Chlor werden sie bekämpft.

Morgens Kaffee trinken - ist das gesund?, CHIP, 13.12.2016
Vor allem morgens trinken viele Menschen gerne eine Tasse Kaffee, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und fit für den Tag zu werden. Jetzt behaupten zwei kanadische Wissenschaftler, dass das nicht gesund ist und Sie sich mit einem Kaffee zum Frühstück keinen Gefallen tun. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Artikel.
http://zuhause.chip.de/morgens-kaffee-trinken-ist-das-gesund-_56786

Einsatz pestizidärer Pflanzenschutzmittel im Pflanzenanbau im der Deutschen liebsten Getränk Kaffee
RTL II berichtet am 10.08.2015 gegen 21 Uhr vom Einsatz von auch aus Deutschland stammenden Pflanzenschutzmitteln im südamerikanischen Kaffeeanbau, zu dessen Rückständen gesundheitlich bedenkliche Pestitzide gehören. Böden und Grundwasser sind belastet. Unabhängige Kontrolleure aus Deutschland gehen den Spuren nach und ermitteln vor Ort. Der Verbraucher wird aufgefordert, den vergleichsweise teureren BIO-Kaffee aus kontrolliertem Anbau zu kaufen, so dass dessen Preis letztlich sinkt..Auf manchen Verpackungen ist bereits angegeben, dass im Kaffee keine Magen und Darm belastenden Bitterstoffe mehr enthalten sind.

WHO-Bericht
Kaffee ist wohl nicht krebserregend - aber ...
, Stern.de, 19.06.2016
Jahrelang hat eine WHO-Behörde Kaffee als potenziell krebserregend eingestuft. Nun rudert sie zurück: Ein Krebsrisiko sei nicht belegbar. Jedoch sollte man Kaffee nicht zu heiß trinken.
Eine Tasse Kaffee wird eingeschenkt.
Krebs durch Kaffee? Laut WHO ist der Zusammenhang nicht belegbar
Gute Nachricht für Kaffeetrinker: Eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht keine Belege für ein erhöhtes Krebsrisiko durch Kaffee. Stattdessen gebe es sogar Hinweise darauf, dass das Getränk die Gefahr für zwei Tumorarten senke, schreibt die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) in einem Bericht. Aber die IARC warnt auch:
Der Genuss sehr heißer Getränke erhöhe wahrscheinlich die Gefahr für Speiseröhrenkrebs. Dies gelte vermutlich ab Temperaturen über 65 Grad Celsius, sagte der IARC-Epidemiologe Dana Loomis. In Europa sei der Genuss so heißer Getränke aber nicht üblich. Zwei unabhängige Experten bezeichneten die neue Einstufung als plausibel, ... Die IARC betont allerdings, die Einstufung bedeute nicht, dass Kaffeekonsum sicher sei, sondern lediglich, dass die vorhandenen Daten keine Schlüsse erlaubten. Ähnlich bewertet das Gremium auch Mate-Tee. Mate-Produkte, die als Kaltgetränke auch in Deutschland beliebt sind, werden aus dem in Südamerika verbreiteten Mate-Strauch gewonnen. Das Trinken von heißem Mate-Tee galt seit 1991 als wahrscheinlich krebserregend, http://www.stern.de/gesundheit/kaffee-krebsrisiko-who-entwarnung-6901862.html .

Vorsicht, liebe Kaffee-Liebhaber : Das passiert, wenn Sie zu viel Kaffee trinken: Die Auswirkungen sind beängstigend, Focus Onine, 20.07.2015
Ist Kaffee gesund oder schädlich? Zu diesem Thema scheiden sich die Expertenmeinungen. Trinken Sie zu viel der bekannten Volksdroge, kann es fatale Folgen haben.
Kaffee ist ein Mineralstoffräuber.
Bei Vieltrinkern führt Kaffeeverzicht zu Kopfschmerzen.
Schon zwei Tassen Filterkaffee täglich lassen das Inkontinenz-Risiko steigen.
Die Deutschen lieben Kaffee. Zwei bis drei Tassen pro Tag trinkt der Durchschnittsdeutsche. Doch manchmal ist das Genussgetränk eher schädlic als gut für uns.
1. Kaffee ist ein Mineralstoffräuber:
Kaffee entzieht dem Körper Calcium, Magnesium und weitere Mineralstoffe. Aus diesem Grund gibt es meist ein Glas Mineralwasser zum Espresso im Restaurant. Dieses kompensiert den Mineralstoffverlust. Calcium> bekommen Sie am besten durch einen Schuss Milch in die Tasse
. 2. Kaffee macht inkontinent:
Das Genussgetränk steigert den Harndrang und befördert Inkontinenz. US-Studien reichen bereits zwei Tassen am Tag aus, dass das Risiko einer Inkontinenz steigt.
3. Kaffee macht müde
: Tatsächlich erweitert Koffein die Blut- und Atemgefäße und macht uns müde. Laut der Diplomökotrophologin Monika Bischoff vom Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention in München hält dieser Effekt aber nur zwanzig Minuten an. Danach tritt die muntermachende Wirkung ein.
4. Kaffee bringt schlaflose Nächte:
Die Wirkung des Koffeins hält länger als sieben Stunden an. Aus diesem Grund sollten Sie keinen Kaffee nach 15 Uhr trinken, um nachts gut schlafen zu können.
5. Kaffeeentzug macht reizbar:
Personen, die täglich sechs bis acht Tassen trinken, könnten an einem Tag ohne Kaffee reizbarer sein. Außerdem berichten sie oft von Kopfschmerzen. Experten wie Monika Bischoff sprechen jedoch nicht von Sucht oder gar davon, dass das Bohnengetränk körperlich abhängig mache. Es ist vielmehr die Gewohnheit, die fehlt.

Schonkaffee:. speziell behandelter Kaffee, der einen geringen Gehalt an Magen reizenden Stoffen (Röststoffe, phenolische Säuren, Kaffeewachse) und/oder Coffein (entcoffeinierter Kaffee) enthält. ...

Gefahren durch Koffein: Über vier Espressi am Tag schaden der Gesundheit, FOCUS Online, 28.05.2015 Wer täglich mehr als vier starke Espressi oder andere Getränke mit ähnlich viel Koffein trinkt, kann laut einer EU-Untersuchung seiner Gesundheit schaden. Wenn ein gesunder Erwachsener Dosen von über 400 Milligramm Koffein in kurzer Zeit zu sich nimmt, könne das zu Angstzuständen führen. Laut der am Mittwoch von der EU-Lebensmittelbehörde Efsa veröffentlichten Studie sind bis zu 400 Milligramm Koffein für gesunde erwachsene Menschen täglich unbedenklich. Ein Espresso enthalte rund 70 bis 100 Milligramm Koffein. "Die Gefahr für die Gesundheit ist nicht riesig, aber sie existiert", sagte ein Efsa-Sprecher. "Die wichtigste Botschaft ist, dass die Verbraucher die verschiedenen Quellen von Koffein neben dem Kaffee berücksichtigen müssen", sagte er. Außer Kaffee enthalten beispielsweise Tees, Cola-Getränke und Energy-Drinks Koffein.
Schädliche Wirkung von Koffein für Herz und Gefäße
Die im italienischen Parma ansässige Efsa hat für ihre Einschätzung bereits existierende Studien und Daten in großem Maßstab ausgewertet. Mehrere EU-Staaten hatten sie dazu aufgefordert, weil sie Bedenken zu möglichen schädlichen Wirkungen von Koffein insbesondere für Herz und Gefäße sowie das zentrale Nervensystem hatten. Bei Heranwachsenden liegt die Unbedenklichkeitsschwelle bei rund drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht. Dies sind beispielsweise zwei koffeinhaltige Limonaden mit insgesamt 150 Milligramm für einen 50 Kilo wiegenden Jugendlichen. Schwangere sollten nach Empfehlung der Efsa höchstens 200 Milligramm Koffein oder zwei bis drei Espressi täglich zu sich nehmen, um Nebenwirkungen für das ungeborene Kind zu vermeiden. In Deutschland nehmen 14,6 Prozent der Bevölkerung mehr als die empfohlenen höchstens 400 Milligramm Koffein täglich zu sich, wie die Efsa weiter mitteilte. Dies sei auch in sechs weiteren von insgesamt 13 betrachteten EU-Ländern der Fall. Noch mehr waren es demnach in Dänemark (33 Prozent der Einwohner) und den Niederlanden (17,6 Prozent).

"Coca Cola Life" mit Stevia-Süße: Die grüne Cola ist trotzdem eine Zuckerbombe, FOCUS Online, 28.05.2015

Neues Berliner Energiegetränk sorgt für Furore: Hier trinkt ein FOCUS-Online-Redakteur radioaktives Fukushima-Wasser, Focus-Online, 31.03.2015
Es wäre ein wahres Wunder: Ein Berliner Startup bringt einen Energy-Drink auf den Markt, der 30 Prozent mehr Energie liefern soll als herkömmliche Getränke. Das Problem: Dieses Wasser soll aus Fukushima stammen. Wir haben den radioaktiven Drink getestet. Dekontaminiertes Wasser als Energydrink? "Fukushima Water" soll genau das sein. Im März tauchte ein Video auf, in welchem dem Getränkehersteller des außergewöhnlichen Power-Getränks ein Besuch abgestattet wurde. Laut dem CEO der Firma ist der energetisierende Effekt des Wassers rund 30 Prozent stärker als bei anderen Energydrinks, wie beispielsweise Kaffee oder Red Bull. Doch ist dem wirklich so? Tatsächlich handelt es sich bei der aufwendig gedrehten Dokumentation, um eine Kampagne der Filmakademie Baden-Württemberg. Das Projekt soll laut eigener Aussage auf die Umweltkatastrophe von 2011 erinnern. Denn noch immer fließen täglich Unmengen an verseuchtem Wasser von der japanischen Provinz direkt in den Pazifischen Ozean. Zwar meldete der Betreiber des AKW_Fukushima Fortschritte bei der Stilllegung des Katastrophenreaktors zu machen, doch die hohen Werte radioaktiver Strahlung rund um die Reaktoren verhindern eine umfangreiche Säuberung. Tepco rechnet mit weiteren 40 Jahren bis die Arbeiten abgeschlossen sein könnten.

Stiftung Warentest untersucht Grünen Tee: Gesundheitsgefährdende Schadstoffe: Diese Tees fallen mit "mangelhaft" durch, FOCUS Online, 25.09.2015
Grüner Tee gilt als sehr gesund, soll sogar vor Krebs schützen können. Im Test zeigt sich jedoch, dass keiner von 25 Tees frei von Schadstoffen ist. Sieben sind besonders stark belastet und enthalten teilweise Stoffe, die Ihre Gesundheit gefährden könnten.
Jahrzehntelang galt Grüner Tee als besonders gesund. Bestimmte Inhaltsstoffe sollten sogar vor Krebs schützen. Die Realität sieht jedoch anders aus, wie eine Untersuchung von Stiftung Warentest zeigt. Geprüft wurden 25 Grüntees in verschiedenen Formen, als Beutel, loser Tee oder Teekapseln. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Die einzige gute Nachricht: Keine der Proben war radioaktiv belastet. Ansonsten gab es für sieben Produkte ein "mangelhaft", für weitere sieben ein gerade mal "ausreichend".
Die Begründung: Viele Tees enthielten Stoffe, die der Gesundheit schaden können. Diese Substanzen fanden die Prüfer: Pyrrolizidinalkaloide (kurz PA): Sie stammen vermutlich aus Wildkräutern, die mit der Ernte in den Tee gelangen. Der Stoff gilt als potenziell krebserregend. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass die Tagesmenge an PA 0,007 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten sollte. Mit einer Tasse Grüntee würde ein 60-Kilo-schwerer Mensch demnach bereits mehr PA zu sich nehmen. Außerdem wurden Pestizide und Mineralölbestandteile gefunden. Besonders schlechte Noten bekamen
Aldi Süd / Westcliff Grüner Tee
Kaufland / K-Classic Grüner Tee
Penny / Mayfair Grüner Tee
Norma Cornwall Grüner Tee Natur ( trotz goldener und silberner DLG-Prämierung 2011-2015 alljährlich hindurch, Anm., die Red.)
Meßmer Feinster Grüner Tee


Bürger-Score
Totale Überwachung - China will Noten an alle seine Bürger verteilen
, STERN.de, 17.04.2018
In China wird jeder Bürger in Zukunft bewertet. Pornos sind schlecht für den Bürgerwert, Biogemüse gibt Pluspunkte. Die guten Chinesen erhalten Kredite und Bonuszahlungen, die schlechten können keine Flugtickets kaufen. So sieht die Erziehungsdiktatur aus.
https://www.stern.de/digital/technik/china--totale-ueberwachung---so-sollen-alle-buerger-bewertet-werden-7943770.html

Hohes Diskriminierungspotential bei automatisierten Entscheidungen, netzpolitik.org, 04.04.2019
In vielen gesellschaftlichen Bereichen werden Entscheidungen bereits von Algorithmen getroffen. Doch das ist mit Risiken für den Menschen verbunden. Mit dem "Atlas der Automatisierung" möchte AlgorithmWatch zu mehr Transparenz in der automatisierten Entscheidungsfindung beitragen.
https://netzpolitik.org/2019/hohes-diskriminierungspotential-bei-automatisierten-entscheidungen/

Streit um den AMS-Algorithmus geht in die nächste Runde, netzpolitik.org, 10.10.2019
In Österreich hält der politische Streit um den Einsatz eines algorithmischen Systems zur Sortierung von Arbeitslosen weiter an. Jetzt haben Forscher*innen das System aus wissenschaftlicher Sicht scharf kritisiert. Der Fall könnte zum Beispiel dafür werden, wie die öffentliche Hand mit der Technologie nicht umgehen sollte.
https://netzpolitik.org/2019/streit-um-den-ams-algorithmus-geht-in-die-naechste-runde/

Chinas Social Credit-Punkteystem funktioniert: 17,5 Millionen Chinesen durften 2018 kein Flugticket kaufen, brd-schwindel.ru, 06.03.2019
Der Ausbau des chinesischen Social Credit-Systems macht zügige Fortschritte. Schon ab 2020 soll jeder der 1,3 Miliarden Chinesen über eine Smartphone-App seinen eigenen Kontostand abrufen und sich so darüber informieren können, ob er ein mustergültiger Bürger ist oder nicht. Im letzteren Fall muß er damit rechnen, zum Beispiel keine Flug- oder Eisenbahntickets kaufen zu können.
http://brd-schwindel.ru/chinas-social-credit-punkteystem-funktioniert-175-millionen-chinesen-durften-2018-kein-flugticket-kaufen/

NPP 178: Wenn Algorithmen unabsichtlich diskriminieren, netzpolitik.org, 20.07.2019
Kein Kredit, weil du nicht oft genug bei Mama anrufst? Keine Versicherung, weil du in der falschen Facebook-Gruppe hängst? Gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter oder Religion gibt es Gesetze. Aber was passiert, wenn Algorithmen in ihren Vorhersagen unabsichtlich diskriminieren? Wir sprachen mit Daniel Schwarcz über Gleichbehandlung im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz.
... was ist mit all den unabsichtlichen Fällen von Diskriminierung, die auftreten können, wenn Maschinen Entscheidungen über Menschen treffen? Wenn etwa der Algorithmus einer Versicherung beim Durchkämmen von Tausenden Datenpunkten als Muster entdeckt, dass Antragsteller in einer bestimmten Facebook-Gruppe wahrscheinlicher Krebs bekommen werden? Oder ein Bewerbungssystem Frauen systematisch aussortiert, weil diese in der Vergangenheit schon schlechte Chancen im Unternehmen hatten? "Proxy Discrimination" nennt sich dieses Problem: Stellvertretend für eine unbekannte Variable - Geschlecht, Religion oder genetische Veranlagung - sucht sich das System einen anderen Indikator, um Wahrscheinlichkeiten zu berechnen - einen Proxy eben. Die Menschen, die diese Systeme einsetzten, bemerken das oft nicht mal.
https://netzpolitik.org/2019/npp-178-wenn-algorithmen-unabsichtlich-diskriminieren/

Zalando-Shop
Überwachung am Arbeitsplatz
Datenschützer prüfen Mitarbeiter-Scoring bei Zalando
, netzpolitik.org, 22.11.2019
Beim größten deutschen Online-Mode-Händler müssen sich Beschäftigte gegenseitig in einer App bewerten. Das Feedback bestimmt Gehalt und Aufstiegschancen mit. Die Berliner Datenschutzbehörde nimmt das nun unter die Lupe.
https://netzpolitik.org/2019/datenschuetzer-pruefen-mitarbeiter-scoring-bei-zalando/

China Cables
Unterdrückung per Algorithmus
, netzpolitik.org, 27.11.2019
Geheime Dokumente zeigen, wie die chinesische Regierung mit der Hilfe von Datenbanken und Algorithmen Millionen Menschen überwacht und einsperrt. Wir fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
https://netzpolitik.org/2019/unterdrueckung-per-algorithmus/

Digitale Überwachung
Bürgerscore - 13 Millionen Chinesen leben als neue Aussätzige
, 27.04.2019
Wer in China auf der Liste der diskreditierten Personen landet, fristet ein Leben am Rande der Gesellschaft. Er darf weder Flugzeug noch schnelle Bahnverbindungen nutzen. Am Telefon warnt ein spezieller Klingelton vor den "unwerten" Bürgern.
https://www.stern.de/digital/technik/china--buergerscore---13-millionen-chinesen-leben-als-neue-aussaetzige-8684632.html

Sachverständigenrat fordert mehr Transparenz für Verbraucher-Scores, netzpolitik.org, 05.11.2018
Wie kommt eigentlich der SCHUFA-Score zustande, und was sagt er über uns aus? Auf Basis intransparenter Verbraucher-Scores werden wir in immer mehr Lebensbereichen bemessen und beurteilt - mit und ohne unser Wissen. Das muss sich ändern, fordert ein Beratungsgremium für Verbraucherfragen in seinem Gutachten für das Justizministerium.
https://netzpolitik.org/2018/sachverstaendigenrat-fordert-mehr-transparenz-fuer-verbraucher-scores/

OKVisualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten, netzpolitik.org, 23.01.2018
Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er "möglicherweise" persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert.
https://netzpolitik.org/2018/visualisiert-mit-diesen-600-firmen-teilt-paypal-deine-daten/

Börsengewinner: Gute Geschäfte dank Corona: Diese deutschen Firmen profitieren von der Krise, STERN.de, 03.03.2020
Die Coronavirus-Seuche lässt die Aktienmärkte der Welt abstürzen. Eine Handvoll deutscher Firmen dagegen profitiert gegen den Trend - weil sie Lösungen für den Umgang mit dem Virus bieten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/corona--diese-vier-deutschen-firmen-profitieren-vom-virus-9168114.html

Coronvirus-Verbreitung: 3D-Modell zeigt, was ein einzelnes Husten auslösen kann
Dieses Video zeigt, was ein Husten im Supermarkt auslösen kann
, STERN.de, 11.04.2020
Was passiert, wenn ein Mensch im Supermarkt frei heraus hustet? Finnische Wissenschaftler zeigen genau das in einem 3D-Modell. Mit dem aufrüttelnden Video wollen sie die Wichtigkeit von sozialer Distanz verdeutlichen.
https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus--video-zeigt--was-ein-husten-im-supermarkt-ausloest-9219084.html

Angst vor Coronavirus: Erste chinesische Stadt verbietet Verzehr von Hunden und Katzen, 04.04.2020
Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat die chinesische Stadt Shenzhen das Essen von Hunden und Katzen verboten. Das Verbot ist Teil einer weitreichenden Verordnung, die den Verzehr von Wildtieren untersagt.
https://www.stern.de/genuss/essen/coronavirus--chinesische-stadt-verbietet-verzehr-von-hunden-und-katzen-9210504.html

Corona-Pandemie: Ansteckungsgefahr: Kann man sich über frisches Obst und Gemüse mit Corona infizieren?, STERN.de, 31.03.2020
[...] Wir haben mit Dr. Thomas Löscher darüber gesprochen, ob man frisches Obst und Gemüse aktuell essen darf. Und so viel sei verraten, der Infektionsarzt hatte eine klare Antwort für uns:
Dr. Löscher: "Frisches Obst und Gemüse darf man nicht nur selbstverständlich weiterhin essen – sondern man sollte das gerade jetzt besonders tun, um die Abwehrkräfte zu stärken!"
STERN: Aber wie sieht es mit dem Ansteckungsrisiko aus, Dr. Löscher? Können sich Coronaviren auf den Lebensmitteln tummeln?
Dr. Löscher: "Bei unverpackter, loser Ware wäre ein Restrisiko theoretisch denkbar, wenn die Ware kurz zuvor von einem infizierten Menschen (Kunde, Personal) mit unsauberen (möglicherweise mit Virus kontaminierten Händen) angefasst wurde und das Obst (oder Gemüse) danach roh und ungewaschen bzw. ungeschält gegessen würde."
https://www.stern.de/gesundheit/coronakrise--darf-ich-noch-frisches-obst-und-gemuese-essen--9204342.html

Essensauslieferung
Kampf gegen Coronavirus: Lieferando ändert Auslieferung: Was jetzt bei Bestellungen neu ist
, STERN.de, 13.03.2020
Das Coronavirus macht auch nicht vor Essensauslieferungen halt. Um die Ansteckung von Kurieren einzudämmen, trifft Lieferando jetzt erste Maßnahmen.
https://www.stern.de/genuss/essen/lieferando-aendert-auslieferung--was-sich-jetzt-bei-bestellungen-aendert-9180534.html

Covid-19: Coronavirus-News: Wann kann ich noch entspannt einkaufen?, STERN.de, 31.03.2020
Die Coronavirus-Krise macht das Einkaufen zur Herausforderung: Wann kann ich noch entspannt einkaufen und wann stehen die Chancen gut, dass ich noch alles bekomme? Die besten Tipps eines Supermarkt-Mitarbeiters.
https://www.stern.de/gesundheit/einkaufen-in-corona-krise--die-besten-tipps-eines-supermarkt-mitarbeiters-9205504.html

Coronavirus: Intel sagt MWC-Teilnahme ebenfalls ab, PC-WELT.de, 11.02.2020
Immer mehr Unternehmen wollen wegen dem Coronavirus-Ausbruch nicht am Mobile World Congress in Barcelona teilnehmen.
https://www.pcwelt.de/news/Coronavirus-Intel-sagt-MWC-Teilnahme-ebenfalls-ab-10752079.html

Schutz vor Coronavirus
Top-Virologe erhöht "Personal Alert Level": Diese Verhaltensregeln sollten Sie beachten
, FOCUS online, 15.03.2020
[...] 4. Betrachte öffentliche Innenbereiche als kontaminiert
https://www.focus.de/gesundheit/news/schutz-vor-coronavirus-top-virologe-erhoeht-personal-alert-level-diese-verhaltensregeln-sollten-sie-beachten_id_11772750.html

Ansturm auf Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Viele Filialen reagieren auf Corona-Krise, CHIP, 23.03.2020
Die Verunsicherung durch das Coronavirus verändert auch die Art, wie wir einkaufen. Viele Supermärkte und Discounter wie Aldi, Lidl oder Rewe ändern ihr Sortiment und ihre Abläufe. CHIP fasst die wichtigsten Veränderungen zusammen. Worauf Sie beim Einkaufen in Zeiten von Corona unbedingt achten sollten, erklären wir Ihnen oben im Video.
https://www.chip.de/news/Ansturm-auf-Aldi-Lidl-Rewe-Co.-Viele-Filialen-reagieren-auf-Corona-Krise_182554531.html

Europa schottet sich gegenseitig ab
Grenzen dicht, Visafreiheit abgeschafft: Was Reisende jetzt wissen müssen
, FOCUS online, 15.03.2020
https://www.focus.de/reisen/service/grenzen-dicht-wohin-kann-ich-ueberhaupt-noch-reisen_id_11728725.html

Einrichtungen ab Montag zu
Keine Schule, keine Großeltern: Was Eltern zum Corona-Chaos jetzt wissen müssen
, FOCUS online, 15.03.2020
https://www.focus.de/familie/eltern/keine-schule-keine-grosseltern-was-eltern-zum-corona-chaos-jetzt-wissen-muessen_id_11767457.html

Fragen und Antworten Reisen und Coronavirus: Kann ich jetzt noch in die Osterferien fahren?, STERN.de, 13.03.2020
Die Ausbreitung des Coronavirus verunsichert Reisende auf der ganzen Welt. Kann ich meinen Osterurlaub kostenfrei stornieren? Wir beantworten zehn der wichtigsten Fragen von Urlaubern.
https://www.stern.de/p/plus/genuss-reise/coronavirus--kann-ich-jetzt-noch-in-die-osterferien-fahren--9179318.html

Arztpraxen und Coronavirus
Nicht jeder kann getestet werden
, tagesschau.de, 12.03.2020
Die Sorge vor dem Coronavirus treibt viele Menschen um. Um einen Ansturm zu vermeiden, stellen Arztpraxen klare Regeln auf. Und: Nicht jeder Patient mit Symptomen wird getestet - das sorgt bei manchem für Unmut.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-arzt-reportage-101.html

Koalitionsausschuss
"Bauernmilliarde" - und bloß kein Streit
, tagesschau.de, 30.01.2020
Milliardenhilfe für Bauern, längeres Kurzarbeitergeld und Hilfen für die Autoindustrie: Die Große Koalition hat konkrete Maßnahmen beschlossen. Tenor nach dem nächtlichen Spitzentreffen: Die GroKo ist längst nicht am Ende.
https://www.tagesschau.de/inland/koalition-milliardenhilfen-landwirte-103.html

Ein Bauer versprüht auf seinem Feld bei Kalkutta Pestizide. | Bildquelle: AFP
Studie zweier NGOs
Große Umsätze mit gefährlichen Pestiziden
, tagesschau.de, 20.02.2020
Große Pestizidhersteller wie Bayer und BASF machen offenbar einen erheblichen Teil ihrer Umsätze mit hochgiftigen Pestiziden. Das berichtet das ARD-Magazin Monitor mit Verweis auf eine Studie zweier NGOs.
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/eu-pestizide-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Artensterben von bedrohlichem Ausmaß, 08.01.2020, https://www.tagesschau.de/inland/insektenatlas-103.html
Industrie finanziert Glyphosat-Studien mit, 0512.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsanto-101.html

Vergleich mit US-Sammelklägern: Bayer zahlt knapp 40 Millionen US-Dollar wegen Unkrautvernichter-Werbung, STERN.de, 31.03.2020
Mit der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto hat sich Bayer enorme Rechtsrisiken aufgehalst. In einem Fall gibt es nun eine Einigung mit US-Sammelklägern. Die größte juristische Baustelle des Leverkusener Dax-Konzerns bleibt aber offen.
Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern erklärte sich bereit, 39,6 Millionen Dollar (35,8 Mio Euro) zu zahlen, wie am Montag (Ortszeit) aus Gerichtsunterlagen hervorging.
Verschleierung von Gesundheitsrisiken?
In dem Verfahren geht es darum, ob der 2018 für mehr als 60 Milliarden Dollar von Bayer übernommene US-Saatgutriese Monsanto Gesundheitsrisiken auf den Etiketten seines Unkrautvernichters Roundup verschleiert hat. Die Einigung mit den US-Klägern umfasst auch bestimmte Änderungen bei der Beschriftung des Produkts.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/bayer-zahlt-knapp-40-millionen-wegen-unkrautvernichter-werbung-9205042.html

Bayer AG in Leverkusen
Unkrautvernichter Dicamba
Neue Klagewelle für Bayer?
, tagesschau.de, 27.02.2020
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer ringt weiter mit einer Prozesslawine in den USA wegen des Unkrautvernichters Glyphosat bei der Tochter Monsanto. Nun könnte das Produkt Dicamba die nächste Klagewelle auslösen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/bayer-klage-dicamba-101.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben
Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern
, Tagesschau.de, 15.10.2016
"Scheinprozess" oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was heute in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" nachzuweisen. Michael Heussen über die neue Form des Protests.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Bayer muss blechen
79 statt 289 Millionen US-Dollar: Todkranker Glyphosat-Kläger akzeptiert neues Urteil
, FOCUS Online, 01.11.2018
Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten millionenschweren Schadensersatz akzeptiert. Ursprünglich hatte eine Geschworenen-Jury dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) zugesprochen.
https://www.focus.de/finanzen/recht/san-francisco-glyphosat-klaeger-akzeptiert-millionenschweres-urteil-gegen-bayer_id_9837920.html

Alarm für Verdi
Aus für sieben Filialen: Real-Zerschlagung nimmt Fahrt auf
, CHIP, 05.03.2020, von Redaktion CHIP/DPA
Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für Real gibt es keine Atempause für die Mitarbeiter. Denn die Supermarktkette stellt überraschend schnell die Weichen für erste Filialschließungen. Die Gewerkschaft Verdi ist alarmiert.
[...] Die Schließungen seien mit den künftigen Real-Eigentümer, dem russischen Finanzinvestor SCP, besprochen, erfuhr dpa. SCP hatte bereits kurz nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages mit der Metro angekündigt, rund 30 Filialen mangels Zukunftsperspektiven schließen zu wollen. Der Rest der Kette soll zerschlagen werden. Ein Großteil der 276 Real-Märkte soll an Wettbewerber wie Kaufland, Globus oder Edeka verkauft werden. Nur ein Kern von 50 Filialen soll noch 24 Monate unter dem Namen Real weitergeführt werden.
https://www.chip.de/news/Aus-fuer-sieben-Filialen-Real-Zerschlagung-nimmt-Fahrt-auf_182526771.html

Nachwuchskomiker
Wie geht lustig? In dieser Schule lernen Anfänger, wie man Bühnenkomiker wird
, STERN.de, 29.02.2020
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/wie-geht-lustig--in-dieser-schule-lernen-anfaenger--wie-man-buehnenkomiker-wird--9157550.html

OKKrebsforschungsinstitut IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO
31 Fachleute aus 14 Ländern hatten rund eine Woche lang "nahezu sämtliche verfügbaren wissenschaftlichen Belege" ausgewertet, wie die Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC zum Abschluss der Beratungen in Lyon mitteilte. Dabei ging es um hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie von Handys, aber auch von Rundfunk und Radar benutzt wird. Ein Krebsrisiko durch Handys kann demnach nicht ausgeschlossen werden.
Die IARC ist das Krebsforschungsinstitut der Weltgesundheitsorganisation WHO.

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/gesundheit-wie-gefaehrlich-handystrahlung-wirklich-ist/7491090.html Mehr dazu: auf dieser Seite im Kommenden!

Funklöcher
Eine Milliarde Zuschuss für boomende Mobilfunkbranche
, netzpolitik.org, 16.06.2020
Staatlich subventionierte Mobilfunkmasten, verkürzte Genehmigungsverfahren und eine koordinierende Rolle des Bundes: Mit einem Bündel an Maßnahmen will die Bundesregierung endlich die vielen Funklöcher in Deutschland schließen. Das wäre auch anders gegangen.
https://netzpolitik.org/2020/eine-milliarde-zuschuss-fuer-boomende-mobilfunkbranche/

OKGegen 5G
Vandalen zerstören Sendemasten in den Niederlanden
, PC-WELT.de, 14.04.2020
Die Zahl der Anschläge auf Mobilfunkmasten steigt immer weiter. Es entstehen vorübergehend Funklöcher.
Anschläge gegen Mobilsendemasten lassen Handys verstummen.
Die Anschlagswelle gegen Mobilfunksendemasten hat offensichtlich Festland-Europa erreicht. Die niederländische Zeitung De Telegraaf meldet, dass es in den Niederlanden mittlerweile fünf Anschläge gegen Mobilfunkmasten gegeben habe. Demnach handelte es sich um Brandstiftung an Antennen in Liessel, Beesd, Rotterdam und Nuenen sowie zuletzt in Groningen. Durch die Feuer wurden die Verkabelungen schwer beschädigt. Bei einem der Brandanschläge wurde der Text "Fuck 5G" auf die Übertragungsbox geschrieben. Abgesehen von dem finanziellen Schaden führten die Anschläge zu einer Unterbrechung der Mobilfunkverbindung rund um die betroffenen Sendemasten. Damit war es dann nicht mehr möglich vom Handy aus den Notruf zu wählen.
Niederländische Aktivisten betonen laut dem Zeitungsbericht die möglichen Gefahren, die von der 5G-Mobilfunktechnik ausgehen würden. Vorangegangen waren bereits Demonstrationen gegen 5G. Anders als bei den Anschlägen in Großbritannien gibt es aber keine Hinweise dafür, dass die Brandstifter eine Verbindung zwischen 5G und der Verbreitung des Coronavirus herstellen.
In Großbritannien hatte es zuvor ebenfalls einige Anschläge auf Mobilfunkmasten gegeben. Dort scheint allerdings nicht nur die generelle Furcht vor Handystrahlung der Motivationsgrund zu sein, sondern auch die Befürchtung, dass 5G-Strahlung die Ausbreitung von Corona fördern würde.
In Deutschland gibt es laut Deutscher Telekom und Telefönica bisher keine Hinweis auf Anschläge gegen Sendemasten wegen der Angst vor 5G oder der Coronakrise. Wir hatten deswegen bei den deutschen Mobilfunkunternehmen nachgefragt: Telekom & Telefönica: Keine Anschläge auf 5G-Masten wegen Corona.
https://www.pcwelt.de/news/Vandalen-zerstoeren-Sendemasten-in-den-Niederlanden-10791437.html

Edeka und Aldi mit schlimmen Ergebnissen: Von einem Produkt sollten Sie lieber die Finger lassen, CHIP, 17.02.2020, 15:08 | von Redaktion Verbraucherschutz.com
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Wenn Sie sich in der Frühstücks- oder Mittagspause gesund ernähren möchten, könnten Sie sich für einen Obstsalat aus dem Supermarkt entscheiden. Allerdings wurde bei Stichproben festgestellt, dass neben Vitaminen oft auch gefährliche Keime enthalten sind.
Fertig vorgeschnittene Obstsalate werden von Bäckern, Discountern und auch im Supermarkt angeboten. Die Redaktion der Sendereihe "Markt" des Norddeutschen Rundfunks hat bei verschiedenen Händlern eingekauft und die angebotenen Produkte einem Labortest unterzogen. Die Ergebnisse sind buchstäblich ernüchternd. Von sieben Proben verschiedener Anbieter waren fünf erheblich mit Keimen belastet.
Die Salate wurden der Lebensmitteltoxikologin Prof. Katharina Riehn von der "Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg" (HAW Hamburg) zur Untersuchung vorgelegt. Nachgewiesen wurden überhöhte Anteile an Hefen und Bakterien, besonders Enterobakterien. Unter diesem Begriff werden diverse Keime zusammengefasst, die unter anderem die Ruhr auslösen können. Andere Erreger können zu Durchfall und Erbrechen führen. Es geht hier also ganz klar um Ihre Gesundheit.
Aldi mit erschreckenden Ergebnissen
Zunächst wurde die Außentemperatur der Produkte gemessen. Der Salat von Aldi war mit 6,4 Grad gut gekühlt, trotzdem waren die Laborergebnisse erschreckend. Gefunden wurden erhöhte Werte für die Gesamtkeimzahl. Der Anteil von Hefen und Enterobakterien war stark erhöht. Die Wissenschaftlerin zeigte sich entsetzt. Sie befand das Produkt als "in diesem Zustand nicht mehr verzehrfähig". Aldi bedauert "dass die vorgefundene Ware den Qualitätsansprüchen des Unternehmens nicht entsprochen hat".
Nächster Testkandidat war der Obstsalat, den die Redakteure im Bahnhofssupermarkt "Yorma´s" erworben hatten. Die Außentemperatur betrug 14,8 Grad, mehr als doppelt so hoch, wie die empfohlenen 7 Grad. Und je höher die Temperatur, umso besser können sich Mikroorganismen in Lebensmitteln vermehren. Der Bahnhofshändler bedauerte die defekte Kühlung seines Angebots und hatte schon für den nächsten Tag einen Techniker einbestellt.
Rewe überzeugt, Edeka überrascht
Die "Stadtbäckerei" bietet ebenfalls Salate an, die nur auf 11,2 Grad gekühlt waren. Die Messungen im Labor waren auch hier bedenklich. Der Grenzwert für Enterobakterien wurde überschritten. Das Unternehmen reagierte auf die Ergebnisse der Analysen und kündigte an, in Zukunft auf das Angebot von Obstsalaten völlig zu verzichten.
Rewes Obstsalate kommen auf 11,2 Grad. Das Unternehmen besteht jedoch darauf, dass die Produkte auf 7 Grad gekühlt werden, und zwar nicht wie im Test gemessen an der Oberfläche, sondern im Kernbereich. Die Redakteure von "Markt" befanden Auswahl und Hygiene des Produktes als vorbildlich. Die Untersuchung im Labor ergab keine negativen Ergebnisse.
Edeka konnte die Produkttester nicht überzeugen. Die Temperatur konnte zwar überzeugen: 8,2 Grad. Hefen und Schimmelpilze waren aber über dem Richtwert. Ebenso die Gesamtzahl der Keime. Die Enterobakterien befanden sich sogar über dem Warnwert. Das Unternehmen geht von einem bedauerlichen Einzelfall aus, "der unseren hohen Anforderungen und Erwartungen nicht entspricht".
Auch Mr. Clou bietet Obstsalate an. Aber auch hier war die Kühlung nicht ausreichend, 11,8 Grad wurden gemessen. Der Gesamtwert der Mikroorganismen war überhöht, die Hefen überschritten den Richt-, die Enterobakterien den Warnwert.
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Strafe für Bayer und BASF
Millionen-Entschädigung für US-Bauern
, tagesschau.de, 17.02.2020
15 Millionen Dollar Schadenersatz und 250 Millionen Dollar Strafe - dazu sind Bayer und BASF in den USA verurteilt worden. Ein Herbizid soll eine Pfirsichplantage ruiniert haben. Es gibt 140 ähnliche Fälle.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/basf-bayer-dicamba-101.html

Hamsterkäufe im Katastrophenfall: Diesen 10-Tages-Vorrat empfiehlt der Bund, CHIP, 19.03.2020
Aus Angst vor dem Coronavirus beginnen die Menschen vielerorts, Hamsterkäufe zu tätigen. Der Handel berichtet von einer gestiegenen Nachfrage, sieht aber bislang keine Gefahr für die Versorgung der Bevölkerung. Unabhängig vom Coronavirus rät die deutsche Bundesregierung für einen möglichen Katastrophenfall einen Lebensmittelvorrat für 10 Tage zuhause anzulegen. Wir sagen Ihnen, was Sie für Ihren Notvorrat alles brauchen – und was nicht auf der Liste steht.
https://www.chip.de/news/Hamsterkaeufe-10-Tages-Vorrat-fuer-den-Katastrophenfall_120461066.html

"How much toilet paper?"
Web-App zeigt es: Warum Hamsterkäufe Unsinn sind
, CHIP, 23.03.2020
Toilettenpapier steht derzeit hoch im Kurs. Doch bevor Sie ebenfalls in Panik verfallen und das "Weiße Gold" hamstern, sollten Sie Ihre Vorräte checken. Ein kostenloser Toilettenpapier-Rechner zeigt Ihnen, wie lange Sie noch locker durchhalten. Was Sie beim Einkaufen während der Corona-Krise außerdem beachten sollten, zeigen wir Ihnen im Video.
https://www.chip.de/news/Web-App-zeigt-es-Warum-Hamsterkaeufe-Unsinn-sind_182563107.html

Von Ikea abgeschaut? Aldi nimmt Kult-Produkt ins Sortiment, CHIP, 19.07.2020
Aldi bietet in regelmäßigen Abständen Küchenutensilien, Gläser und Teller an. Bei einem aktuellen Angebot von Aldi Süd gibt es nun interessante Ähnlichkeiten mit einem Ikea-Kultprodukt. Wir sagen, wo Sie den besseren Schnitt machen. Wie Sie beim Discounter insgesamt ein höheres Sparpotential ausschöpfen, sehen Sie im Video.
https://www.chip.de/news/Ikea-als-Vorbild-Aldi-nimmt-Kult-Produkt-auf_182847907.html

Großbritannien - Ruhrpott - Aldi
Plagiate: Dreist kopiert - Aldi bietet nachgemachtes (französisches) Traditionsgeschirr zum Spottpreis an
Lidl kopiert fair gehandelte Limonade
, STERN.de, 15.09.2018
In Deutschland macht Lidl Lemonaid dreist nach. In England schafft Aldi Töpfe und Pfannen in die Läden, die wie eine Eins-zu-Eins-Kopie der Produkte von Le Creuset wirken, aber nur einen Bruchteil der Originale kosten.
Lidl kopiert fair gehandelte Limonade und nimmt dabei in Kauf, eine Firma wie Lemonaid in Existenznot zu bringen. Skrupel hat der Discounter dabei nicht und juristische Probleme muss der Handelsriese nichts fürchten. Die Kopie macht genau den gleichen Eindruck wie das Original, aber schaut man genauer hin, gibt es doch genügend Abweichungen, sodass eine Klage von Lemonaid wohl aussichtslos wäre. Dieses üble Vorgehen ist offenbar kein Einzelfall. In Großbritannien hat es Aldi auf den Markt einer Traditionsmarke abgesehen. Le Creuset aus Frankreich stellt seit 1925 Kochgeschirr her.
Die Töpfe und Pfannen aus emailliertem Gusseisen halten ein Leben lang. Neben der guten Qualität verfügen sie über ein unverwechselbares Design. Die spezielle Farbe der Emaille und die Form der Deckel sind unverwechselbar. Jeder kennt die Töpfe und Tiegel, auch Menschen, die sich nicht für Markennamen von Kochgeschirr interessieren.Bei Aldi UK steht ab dem 20. September ebenfalls eine Kollektion von Emaille-Geschirr in den Regalen. Auf den Fotos wirken die Töpfe und Pfannen wie eine direkte Kopie des Originals. Selbst die typischen Ringe auf den Deckeln hat man übernommen, dazu die speziell geformten Henkel und natürlich auch die Traditionsfarben der Emaille.
Das Kalkül von Aldi ist einfach: Die Produkte von Le Creuset sind begehrt, aber ziemlich teuer. Der kleinste Schmortopf kostet 90 Euro, er ist das günstigste Kochgeschirr der Franzosen. Für eine Schmorpfanne werden durchaus auch mal 200 Euro verlangt.Die Preise für Aldis Töpfe fangen bei umgerechnet 15 Euro an. Die klassische Auflaufform aus dem Foto oben kostet bei Aldi keine 30 Euro, für das vergleichbare Original werden im Großbritannien umgerechnet 250 Euro verlangt. Für die Tajine - ein nordafrikanisches Schmorgefäß - werden vom Discounter schmale 22 Euro berechnet. Le Creuset möchte für die Tagine in der Größe "35 Zentimeter" 217 Euro bekommen. Kauft man die ganze Kollektion, soll die Ersparnis weit über 700 Euro betragen.
Aldi erklärte dazu, dass dieses Sortiment darauf abziele, angehenden Köchen die Möglichkeit zu bieten, zu Hause mit Gusseisen zu kochen. Das sei nur mit den reduzierten Preisen möglich.
Für Le Creuset sind diese Praktiken überaus ärgerlich. Denn sicherlich werden viele Kunden, die mit einem Original geliebäugelt haben, nun doch einen Billig-Topf kaufen. So verlieren die Franzosen Umsatz und Kunden. Dazu wird der besondere Eindruck des Designs verwässert, wenn in Zukunft überall dieses Geschirr in diesem Look herumsteht.
Letztlich wird auch das Ansehen von Le Creuset leiden. Die Original-Töpfe mögen teuer oder auch "zu teuer" sein, aber ihre Qualität steht außer Frage. Mit Schund wird man nicht Weltmarktführer in diesem Segment. Dass die Aldi-Klone qualitativ auf dem gleichen Level mithalten können, muss man bei den Preisen bezweifeln. Und wie bei anderen Kopie auch wird die schlechte Qualität des Klons letztlich auf das Image des Originals abstrahlen. Denn die Kunden sind schizophren: Zuerst kaufen sie den Billig-Klon, aber die schlechten Erfahrungen damit nehmen sie dem Original übel.
Lemonaid-Gründer Paul Bethke wehrt sich mit einer Social-Media-Kampagne gegen die Lidl-Kopie seiner Fairtrade-Limonade
Offener Brief
Lemonaid-Gründer über Lidl-Kopie: "Sie schmücken sich mit unseren Werten"
Discounter Lidl verkauft eine Limo, die der bekannten Fairtrade-Marke "Lemonaid" zum Verwechseln ähnlich sieht. Nun hat der Lemonaid-Gründer dem Lidl-Chef einen gepfefferten Brief geschrieben. Von Daniel Bakir
https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-bietet-nachgemachtes-le-creuset-geschirr-zum-spottpreis-an-8358822.html Erfahren Sie mehr:
Aldi
Mit dieser dreisten Kopie bringt Aldi eine Traditionsmarke in Bedrängnis
Rückrufe und Produktwarnungen
Nach Todesfall: Bayer muss bei Iberogast vor Leberschäden warnen

Apple-Watch-Klon bei Aldi für 100 Euro - Lohnt sich das?, PC-WELT.de, 12.06.2020
Ab dem 02. Juli bietet Aldi eine Smartwatch an, die optisch sehr an eine Apple Watch erinnert. Jedoch kostet sie nur ein Bruchteil von Apples smarten Uhr und hat zudem Akku-Laufzeiten von bis zu 14 Tagen. Lohnt sich der Apple-Watch-Klon?
https://www.pcwelt.de/news/Apple-Watch-Klon-bei-Aldi-fuer-100-Euro-Lohnt-sich-das-10826054.html

Offener Brief: Lemonaid-Gründer über Lidl-Kopie: "Sie schmücken sich mit unseren Werten", STERN.de, 16.09.2018
Discounter Lidl verkauft eine Limo, die der bekannten Fairtrade-Marke "Lemonaid" zum Verwechseln ähnlich sieht. Nun hat der Lemonaid-Gründer dem Lidl-Chef einen gepfefferten Brief geschrieben.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-kopiert-fairtrade-limo--lemonaid-chef-reagiert-mit-offenem-brief-8350920.html

Lemonaid-Gründer Paul Bethke ist richtig sauer. Seit fast zehn Jahren kämpft der 37-Jährige mit seiner ungewöhnlichen Getränkefirma für eine bessere Welt. Seine Limonaden sind nicht nur Bio und Fairtrade - von jeder verkauften Flasche spendet Lemonaid auch noch einen Betrag von fünf Cent für einen guten Zweck. Bis heute schreibt die Firma aus dem Hamburger Stadtteil St.Pauli keine Gewinne, hat aber nach eigenen Angaben schon mehr als drei Millionen Euro gespendet.
Mittlerweile hat es das Indie-Label zu bundesweiter Bekanntheit gebracht, ist auf Festivals, in Bars und sogar bei Rewe und Edeka präsent. Und nun das: In den Regalen von Discounter Lidl tauchte vor einigen Wochen eine Limonade auf, die der von Lemonaid zum Verwechseln ähnlich sieht - aber nichts mit ihr zu tun hat. Die Flaschenform ist fast identisch, der Inhalt hat die gleiche Färbung und das Etikett ist so stark an den Stil von Lemonaid angelehnt, dass man kaum von Zufall ausgehen kann.
(von rechts) Lemonaid-Gründer Paul Bethke, Jakob Berndt und Felix Langguth. "Es geht nicht darum, irgendwann einen großen Bentley zu fahren, sondern darum, schöne, soziale Projekte unterstützen zu können und etwas möglichst Sinnvolles zu machen", sagt Jakob Berndt.
Sozialunternehmen Lemonaid
Trinkend die Welt verändern
Offener Brief an Lidl-Chef
Daher hat Bethke dem Lidl-Chef Jesper Hojer einen offenen Brief geschrieben, der es in sich hat. Die Lidl- Limo sei eine Kopie von Lemonaid, heißt es in dem Schreiben, das dem stern vorliegt. "Gleiche Optik - gänzlich anderer Inhalt: kein Bio, kein Fairtrade, stattdessen viel Zucker, Farbstoffe und Säuerungsmittel - null sozialer Beitrag", schimpft Bethke. "Mit der Kopie von Lemonaid schmücken Sie sich mit unseren Werten, die Ihnen nicht zustehen. Sie täuschen derzeit Kunden, die mit dem Kauf einen sozialen Beitrag leisten wollen. Hierfür sind Sie verantwortlich."
In das Schreiben hat Bethke ein Zitat aus den Unternehmensgrundsätzen von Lidl eingefügt, in denen es heißt, Ziel sei es "Deutschland nachhaltigster Discounter" zu werden. Dazu schreibt Bethke: "Wir haben den einfachen Wunsch, dass Sie Ihre eigenen Statuten umsetzen. Dies wird jedoch nicht durch Täuschung wohlwollender Kunden erreicht."
Influencer Riccardo Simonetti hat sich für die Instagram-Kampagne von Lidl in Schale geworfen
Neue Werbestrategie
Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern
Von Daniel Bakir
Lemonaid-Gründer sieht "Konsumentenverwirrung"
Tatsächlich habe Bethke schon Mails von Kunden bekommen, die sich wunderten, dass es Lemonaid jetzt auch bei Lidl gebe, berichtet der Gründer im Gespräch mit dem stern. "Das ist Konsumentenverwirrung." Er appelliere an Lidl, die Fake-Lemonaid wieder aus dem Regal zu nehmen. Ein Lidl-Sprecher erklärte auf Anfrage des stern, die Vorwürfe seien dem Unternehmen nicht bekannt, daher wolle man sich dazu nicht äußern.
Möglicherweise sieht sich Lidl in den kommenden Tagen doch noch dazu gezwungen, etwas zu dem Thema zu sagen. Um den moralischen Druck zu erhöhen, plant Lemonaid eine Social-Media-Kampagne mit provokanten Motiven, die die Lidl-Werbung verballhornen. Die Lemonaid-Fans sollen aufgerufen werden, dem Discounter unter dem Hashtag "#lidlklontdich" ihre Meinung zu sagen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-kopiert-fairtrade-limo--lemonaid-chef-reagiert-mit-offenem-brief-8350920.html

Gesundheitsschädliches Plagiat aus China von Deutscher Firma Genius
Gewinner Plagiarius 2018: Küchen-Schneidgerät "Nicer Dicer Plus"
Das Original (links) kommt von der deutschen Firma Genius aus Limburg, das Plagiat aus China. Die chinesische Firma kopiert auch viele andere Genius-Produkte, inklusive Firmen- und Produktnamen. Die Schneidklingen der Fälschung sind laut "Aktion Plagiarius" stumpf und brechen leicht, der verwendete Kunststoff enthält gesundheitsschädliche Substanzen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-bietet-nachgemachtes-le-creuset-geschirr-zum-spottpreis-an-8358822.html

"Wie bei einem Drogendealer"
Lidl-Gründer ist ein Mysterium
, businessinsider.de
Um keinen ranken sich jedoch soviele Mythen wie um Lidl-Gründer Dieter Schwarz.Der Heilbronner ist Gründer und Eigentümer der Schwarz-Gruppe, zu der Kaufland und Lidl gehören. Sein geschätztes Vermögen von 37 Milliarden Euro machte 2014 seine Heimatstadt Heilbronn zur reichsten Stadt Deutschlands.
Schwarz legt großen Wert auf Privatsphäre
Seine Unbekanntheit kommt jedoch nicht von ungefähr. Schwarz legt großen Wert auf seine Privatsphäre und spricht nie mit Journalisten. Es existieren sogar nur zwei Fotos von ihm in der Öffentlichkeit — eine Jahrzehnte alte Schwarz-Weiß-Aufnahme und eine Paparazzi-Aufnahme, das ihn vor seinem Haus zeigt.
Obwohl er sich schon 1999 aus dem operativen Geschäft der Schwarz-Gruppe zurückzog und die Verantwortung einem Management übergab, ist er immer noch in strategische Entscheidungen involviert. Heute konzentriert er sich auf sein soziales Engagement in seiner Heimatstadt.
Um Steuern zu sparen, hat Schwarz sein Vermögen in die gemeinnützige Stiftung investiert. Dies funktioniert jedoch auch nur solange, wie er die Gewinne wieder in Form von Wohltätigkeiten zurück zahlt. Vor Jahren soll er versprochen haben, dass fast ausschließlich Heilbronn von seiner Stiftung profitieren soll. "Das ist wie bei einem Drogendealer," bezeichnete ein ehemaliger Geschäftspartner von Schwarz die damit verbundene Abhängigkeit.
Allerdings ist Schwarz nicht der einzige Mäzen, der eine ganze Stadt oder ganze Großprojekte von seiner Stiftung abhängig macht. Die Dietmar-Hopp-Stiftung des SAP-Mitbegründers und Hauptgesellschafters der TSG 1899 Hoffenheim fördert in der Metropolregion Rhein-Neckar gemeinnützige Projekte in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Hopp investierte bislang zwei Drittel seines Unternehmenswertes in die Stiftung.
Die Kühne-Stiftung des deutschen Unternehmers Klaus-Michael Kühne und seines Unternehmens Kühne + Nagel fördert logistische, humanitäre und kulturelle Projekte. 2007 unterstützte sie mit einer Großspende von 30 Millionen Euro den Bau der "Kühne School of Logistics and Management" an der TU Hamburg, die sich Fragen der Logistik sowie des Managements widmet. Die Hamburger Elbphilharmonie gehört ebenfalls zu den Förderzielen der Kühne-Stiftung.

Wieso der Lidl-Gründer unglaublich unmodern ist

Lidl beharrt auf klassischem stationären Handel

Hannah Scherkamp - 20. April 2017
Dieter Schwarz hat ein Food-Imperium mit 375.000 Mitarbeitern erschaffen. Sein Führungsstil gilt jedoch als veraltet. Einige Beispiele zeigen, warum das richtig ist.
Dieter Schwarz, Gründer der Schwarz-Gruppe, zu der die Supermarkt-Ketten Lidl und Kaufland gehören, ist ein Mysterium. Es gibt nur zwei Fotos von ihm, selbst seine Mitarbeiter wissen größtenteils nicht, wie er aussieht. Sein Gesamtvermögen wird auf rund 19 Milliarden Euro geschätzt.
Das von ihm gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 375.000 Mitarbeiter und wird von Klaus Gehrig geführt. Der 77-jährige Dieter Schwarz soll allerdings noch immer die Fäden in der Hand halten. Ein ausführlicher Bericht in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zeigt, wie der Milliardär tickt und arbeitet.
Folgende Beispiele aus dem Artikel zeigen, wie unmodern der Lidl-Gründer ist und wie wenig er mit dem Startup-Gründer von heute gemein hat:

1. Schwarz hat das operative Geschäft abgegeben, kommt aber trotzdem jeden Tag in die Firma

Unter jungen Startup-Gründern gilt: Wer erfolgreich sein und schnell wachsen will, muss seinen Mitarbeitern Vertrauen schenken und eine starke zweite Führungsebene aufbauen, die autonom und unkontrolliert handelt. Bei Lidl sei "Vertrauen ein schwieriges Thema", heißt es in dem Artikel.

2. Die Einrichtung in den Räumen der Führungsetage von Lidl soll sich seit den Siebzigerjahren nicht verändert haben

Ein Startup, das etwas auf sich hält, hat ein schönes Büro. Auch wenn das Budget knapp ist. Vielen gut ausgebildeten Mitarbeitern ist eine schöne Arbeitsatmosphäre sowie die zentrale Lage des Büros wichtig. Und die guten Mitarbeiter können sich mittlerweile den Arbeitgeber aussuchen, der Kampf um Talente hat längst begonnen. Wie wichtig da das Umfeld und die Büroräume sind, zeigen Unternehmen wie Google oder Facebook.

3. Den Filterkaffee servieren in der Führungsebene Damen in Kittelschürzen

In einem jungen Unternehmen undenkbar. Hier wird niemandem Kaffee serviert, schon gar nicht von Damen mit Schürzen. Auch ein erfolgreicher Gründer holt sich seinen Kaffee meistens selbst.

4. Bei Lidl gilt das Motto: Wir ändern uns nur, wenn es gar nicht anders geht

Ein Motto, dass nur dann funktioniert, wenn alles bestens läuft und sich der Markt langsam wandelt. Das Problem: Der Markt verändert sich aktuell rasend schnell, auch in der Lebensmittelindustrie. Erfolgreiche Startup-Gründer wissen das und passen ihr Geschäftsmodell schon dann an, wenn sonst keiner ahnt, dass eine Veränderung nötig ist.

5. Stechuhren und Überstunden hält Dieter Schwarz für eine Selbstverständlichkeit

Überstunden sind auch in Startups normal, aber nicht selbstverständlich. Als Kompensation werden Abendessen mit dem Team, die Möglichkeit für Home Office, Partys und flexible Arbeitszeiten geboten.

6. Der Führungsstil bei Lidl sei "militärisch-hierarchisch", heißt es. Befehle sollen befolgt, nicht hinterfragt werden.

In den meisten erfolgreichen Tech-Unternehmen gilt das Gegenteil: Alles soll und muss permanent hinterfragt werden. Von jedem Mitarbeiter. Natürlich müssen auch Anweisungen befolgt werden, aber wenn etwas unsinnig erscheint, darf das geäußert werden.
Allerdings...
... soll Schwarz derzeit in einen "Zukunftsfonds" seiner Stadt Heilbronn investieren. Die dort ansässigen Startup-Gründer sollten sich nicht alles beim Lidl-Chef abgucken. Auch wenn er mit 11.000 Lidl-Filialen und 1.200 Kaufland-Märkten ein Food-Imperium erschaffen hat.
https://www.businessinsider.de/so-geheimnisvoll-lebt-der-lidl-gruender-und-reichste-deutsche-2017-8
https://ngin-food.com/artikel/lidl-gruender-dieter-schwarz-fuehrungsstil/

Lidl-Filiale in Heilbronn: "Vertrauen ist ein schwieriges Thema in diesem Unternehmen", SPIEGEL ONLINE, 19.09.2018
Dieter Schwarz hat es dank Lidl zum Milliardär gebracht, er ist einer der reichsten Deutschen. Und er ist ein Phantom. Mit seinem Geld kauft er sich seine Heimatstadt: Kindergärten, Kirchen, Hochschulen - alle sind von ihm abhängig.
http://www.spiegel.de/plus/lidl-gruender-schwarz-der-koenig-von-heilbronn-a-509b049b-887b-440d-82e0-352f1842c4dc

Dieter Schwarz ist steinreich. Der Eigentümer der Discounter-Kette liegt mit einem Besitz von mehr als zehn Milliarden Euro auf Platz vier der vermögendsten Deutschen. Immer, wenn in den vergangenen Jahren die Liste der Superreichen erschien, tauchte sein Name ganz vorne auf. Doch der Mensch Dieter Schwarz tauchte nie auf, er ist ein Gespenst, ein Phantom.
Über den Chef der Schwarz-Gruppe, zu der neben Lidl auch die Kaufland-Märkte gehören, ist nur wenig bekannt. Schwarz, Jahrgang 1939, geboren in Heilbronn, ist mit Frau Franziska verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seine Leidenschaft sind Weinfeste in der Region und der örtliche Fußballklub, bei dessen Spielen er sich angeblich öfter mal mit dem Drogeriekönig Anton Schlecker blicken lässt. Durch seine Dieter-Schwarz-Stiftung spendet der Schwabe Geld an Universitäten, er engagierte sich finanziell für die Sanierung eines Turms in Heilbronn. 2002 verlieh ihm Baden-Württemberg die Verdienstmedaille. Viel mehr ist nicht zu sehen durch den fast undurchlässigen Schleier, der sein Privatleben umhüllt.
Daten dringen kaum nach außen
Auch sein Unternehmen ist geheimnisumwittert und gleicht einer Trutzburg, einem hermetisch abgeriegelten Königreich. Jahrelang konnte über Details nur spekuliert werden. Denn bis 2004 gab es keine Öffentlichkeitsarbeit, Wirtschaftsdaten drangen kaum nach außen.

Lidl-Gründer Schwarz: Der geheimnisvolle Discounter-Pate, STERN.de, 19.09.2018BR> Die Enthüllung des stern wirft ein schlechtes Licht auf den Discounter, den (fast) jeder kennt. Doch wer kennt Dieter Schwarz? Fast niemand. Dabei ist der Lidl-Pate einer der reichsten Deutschen.
Kritiker werfen Schwarz vor, durch die Zerstückelung seines Imperiums Macht und Entscheidungsstrukturen verschleiern sowie die Pflicht zur Veröffentlichung von Unternehmenszahlen unterlaufen zu wollen.

Schwarzbuch deckte Misstände auf

Bislang stieß diese Kritik jedoch bei dem schwäbischen Handelsriesen auf taube Ohren. Wirkliche Schockwellen in Neckarsulm lösten jedoch das "Schwarzbuch Lidl" und der Nachfolger, das "Schwarzbuch Lidl Europa" aus. Im Jahr 2004 veröffentlichte die Gewerkschaft Verdi mit dem Schwarzbuch eine flammende Anklageschrift. Autor Andreas Haman berichtete über brutale Gängelung der Mitarbeiter, über menschenverachtende Mobbing-Methoden und Ausbeutung der Angestellten in Deutschland. Ein ähnlich erschreckendes Bild malte Hamann in dem Schwarzbuch Europa aus dem Jahr 2006, in welchem er die teilweise sklavenhaften Arbeitsbedingungen und die systematische Bespitzelung der Lidl-Mitarbeiter in ganz Europa beschrieb.

Lidl war gezwungen, auf diese Berichte zu reagieren. Erstmals wurde eine PR-Agentur mit der Pressearbeit betraut. Imageanzeigen wurden geschaltet, Aufsichtsratschef Gehrig gab Interviews. Von Einsicht allerdings keine Spur, die Vorwürfe seien "völlig aus der Luft gegriffen", sagte Gehrig damals.

Doch dass die Arbeit bei Lidl auch für Führungskräfte kein Zuckerschlecken ist, zeigt ein Bericht des "Manager-Magazin" vom Januar 2007. Die Unternehmenskultur erinnere an ein "militärisches Ausbildungslager", schrieb das Wirtschaftsblatt. Ein "Gängelsystem" ziehe sich durch den ganzen Konzern, frisch diplomierte Hochschulabsolventen würden geknechtet, die Hälfte von ihnen kehre deshalb Lidl nach kurzer Zeit schon den Rücken.

Keine besonders erfreulichen Meldungen für den expansionssüchtigen Lebensmittelkonzern. Aber trotz der schlechten Presse scheint die Schwarz-Gruppe sich wieder auf ihre Einigelungstaktik zu besinnen. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit verließ das Unternehmen 2007, allerdings "nicht freiwillig", zitierte das Medienmagazin W&V einen Insider. Die Nachfolgerin stehe zudem nicht für eine echte politische Pressearbeit mit der Veröffentlichung von Zahlen oder Details zur Unternehmensführung.

Alles wie schon mal gehabt also bei Lidl? Nicht ganz. In einer Hinsicht ist die Informationslage über die Firma um 100 Prozent besser geworden. Denn von Lidl-Chef Schwarz existieren seit Anfang 2007 zwei Bilder, nicht mehr nur eines. Und das neue ist sogar in Farbe.

Überwachungsskandal: Lidl entschuldigt sich bei Mitarbeitern, STERN.de, 27.03.2008
Lidl gerät im Überwachungsskandal schwer unter Druck: Datenschützer in Schleswig-Holstein haben den Discounter nun um eine Stellungnahme gebeten, sagte eine Sprecherin zu stern.de. Politiker forderten harte Strafen für Lidl. Das Unternehmen wandte sich unterdessen an seine rund 48.000 Mitarbeiter.
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD)in Schleswig-Holsten hat sich in den Skandal um Mitarbeiterbespitzelung bei Lidl eingeschaltet: "Die systematische heimliche Überwachung ist nur als ultima ratio zulässig. Ohne konkreten Verdacht eines schwerwiegenden Vergehens ist sie aber unzulässig", sagte Meike Kamp vom ULD zu stern.de. Das ULD sei deshalb mit einer Anfrage an eine in Schleswig-Holstein ansässige Lidl-Gesellschaft herangetreten, um den Sachverhalt aufzuklären. Dem stern und stern.de liegen Dokumente über die Mitarbeiterüberwachung in dem Bundesland vor. Auch die Datenschützer in Baden-Württemberg hatten eine Prüfung des Falles angekündigt, da die Firmenzentrale von Lidl in Baden-Württemberg liegt.
"Wir wollen herausfinden, ob die Regionalgesellschaft datenschutzrechtlich dafür verantwortlich ist", sagte Kamp. Denn nicht nur die Kameraüberwachung, sondern auch die vom stern und stern.de dokumentierten Berichte seien wohl datenschutzrechtlich relevant. "Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage", sagte Kamp.
Zudem zeigte sich das ULD besorgt, dass möglicherweise nicht nur Mitarbeiter sondern auch Kunden von der Überwachung betroffen waren. Denn da die von den Detektiven in den Filialen angebrachten Kameras auch auf die Eingabegeräte bei den Kassen gerichtet gewesen waren, sind so Kunden möglicherweise bei der Eingabe ihrer Geheimzahlen bei Kartenzahlung beobachtet worden.
Datenschützerin Kamp wies darauf hin, dass laut Bundesdatenschutzgesetz die unbefugte Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten mit einer Geldbuße von bis zu 250.000 Euro geahndet werden kann.

Harte Strafen gefordert

Politiker im Bundestag fordern genau diese harten Strafen gegen Lidl. "Beim Wiederholungstäter Lidl kann es hier nicht bei einer Abmahnung bleiben. Die Unternehmensmanager müssen diesmal zur Rechenschaft gezogen werden", sagten Silke Stokar, innenpolitische Sprecherin, und Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen. Der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), plädierte im Fernsehsender N24 dafür, auch Privatfirmen bei Verstößen gegen die diesbezüglichen Vorschriften zur Zahlung von Schmerzensgeld an die Betroffenen zu verpflichten. Im Gegensatz zu öffentlichen Stellen, wo das bereits geltendes Recht sei, gehe es bei privaten bisher nur um Schadenersatz. Müssten sie künftig auch Schmerzensgeld zahlen, wäre die abschreckende Wirkung größer, sagte Edathy.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/ueberwachungsskandal-lidl-entschuldigt-sich-bei-mitarbeitern-3081454.html

Seehofer zum Lidl-Skandal: "Methoden von Lidl sind unwürdig", STERN.de, 29.03.2008
Nach dem Überwachungsskandal beim Discounter Lidl mahnt Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer einen besseren gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern an. Er fordert, dass bei derartigen Verstößen Strafen verhängt werden, die Unternehmen "nicht aus der Portokasse bestreiten können".
Angesichts des Überwachungsaffäre beim Lebensmitteldiscounter Lidl hat Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) einen schärferen gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern gefordert. "Der Vorfall macht deutlich, dass wir in Deutschland ein eigenes Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz brauchen", schrieb Seehofer in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag": &quto;In Zeiten der neuen technischen Möglichkeiten sei ein solches Gesetz ohnehin längst überfällig." Überdies sei eine exemplarische Geldbuße unvermeidlich. "Die zuständigen Behörden sind hier aufgefordert, mit der vollen Härte des Gesetzes, eine Strafe zu wählen, die von Großunternehmen nicht aus der Portokasse bestritten werden kann", erklärte Seehofer. https://www.stern.de/politik/deutschland/seehofer-zum-lidl-skandal--methoden-von-lidl-sind-unwuerdig--3083292.html

Kunstberater gegen Aldi-Erben Achenbach erneut zu Millionen-Schadenersatz verurteilt, tagesspiegel.de, 20.06.2017
Betrug: Der Kunstberater Helge Achenbach muss der Familie des Aldi-Erben Berthold Albrecht 18,7 Millionen Euro zahlen, wie das Langericht Düsseldorf entschied.
Der Kunstberater Helge Achenbach (65) ist auch in einem neu aufgerollten Zivilprozess zu Schadenersatz in zweistelliger Millionen-Höhe verurteilt worden. Achenbach und zwei seiner inzwischen insolventen Firmen sollen der Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht 18,7 Millionen Euro zahlen, entschied das Landgericht Düsseldorf am Dienstag. Der Vorsitzende Richter korrigierte damit die Summe aus dem ersten Verfahren. Damals war Achenbach zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro verurteilt worden.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte das erstinstanzliche Urteil wegen Formfehlern zurückverwiesen. Dieses korrigierte das Landgericht nun. Weiterhin sah es die Kammer aber als erwiesen an, dass Achenbach bei seinen Millionen-Verkäufen von Oldtimern und Kunst an Albrecht unberechtigte Preisaufschläge vorgenommen habe.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstberater-gegen-aldi-erben-achenbach-erneut-zu-millionen-schadenersatz-verurteilt/19954542.html
Mehr zum Thema
Helge Achenbach betritt den Verhandlungssaal im Essener Landgericht, https://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstberater-gegen-aldi-erben-achenbach-erneut-zu-millionen-schadenersatz-verurteilt/19954542.html
Achenbach war im März 2015 wegen Millionenbetrugs an seinem Duzfreund Albrecht zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Inzwischen ist der einstige Berater-Star im offenen Vollzug. (dpa)

Einzelhandel im Wandel: Britische Supermärkte stecken in der Krise - und Aldi und Lidl triumphieren, STERN.de, 26.11.2019
Die Supermärkte in Großbritannien kämpfen mit der Krise. Schuld sind nicht nur die Online-Händler, die ihnen Marktanteile abjagen. Die deutschen Discounter Aldi und Lidl profitieren von den angeschlagenen Ketten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-und-lidl-in-uk--siegeszug-der-discounter---und-der-brexit-kommt-erst-noch-9018086.html
Neue Werbestrategie: Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern, STERN.de, 15.09.2018
Discounterware mit Instagram-Filter: Mit 20 mehr oder weniger bekannten Influencern will Lidl die "junge onlineaffine Zielgruppe" erobern. Der Erfolg der Kampagne wird allerdings nicht an Herzchen-Likes gemessen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-will-endlich-cool-werden---mit-diesen-influencern-8234622.html

Neue Werbestrategie: Lidl will endlich cool werden - mit diesen Influencern, STERN.de, 15.09.2018
Discounterware mit Instagram-Filter: Mit 20 mehr oder weniger bekannten Influencern will Lidl die "junge onlineaffine Zielgruppe" erobern. Der Erfolg der Kampagne wird allerdings nicht an Herzchen-Likes gemessen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/lidl-will-endlich-cool-werden---mit-diesen-influencern-8234622.html

Großbritannien: Aldi im Mai: "Es ist nie zu früh, sich auf Weihnachten vorzubereiten!", STERN.de, 11.05.2019
Ein Supermarktkunde traute seinen Augen nicht, als er am 3. Mai bei Aldi die ersten Weihnachts-Accessoires entdeckte. Er schickte dem Discounter über Twitter eine Nachricht.
https://www.stern.de/genuss/essen/aldi-im-mai---es-ist-nie-zu-frueh--sich-auf-weihnachten-vorzubereiten--andy---8700602.html

Ostware bestellen, nicht von Privat-, sondern Staatsbetrieben kaufen, alles staatlich geprüft und benotet (wie mit Stiftung Warentest und TÜV), KPD wählen, Gemeinschaft erleben, Linux, Titan-Zigarettenfilter, ..., doch Im Westen Nix Niue
Westalliierte (Churchill & Co.): Zölle und Marktzutrittsbarrieren Richtung Ost und Fernost
"Mr. President, come and open this wall too!"

Man möchte erwidern, doch wie?
Wieso immer die zahlen, die für einen selbst kaum was oder überhaupt nichts ü,ber haben bzw. die, von denen man nichts mehr halten sollte oder längst nichts mehr hält: Kommt der Ultra-Billigdiscounter?

Kommt bald ein Ultra-Billig-Discounter?
Aldi und Lidl investieren Milliarden in ihre Filialen
, CHIP, 03.08.2017
Bekommen deutsche Discounter Konkurrenz? Aldi und Lidl stecken Milliarden in die Verschönerung ihrer Läden, bezahlen muss das Ganze am Ende der Kunde. Jetzt diskutieren Branchenkenner, ob dadurch Platz für einen neuen Ultra-Billig-Anbieter auf dem Markt entstanden ist.
http://www.chip.de/news/Preiswerter-als-Aldi-Kommt-jetzt-der-Super-Billig-Discounter_120055303.html

Rewe und Edeka bekommen Konkurrenz: Tschechischer Riese plant Deutschland-Start, CHIP, 09.06.2020
Wer sich Lebensmittel online bestellt, wird gegen Ende des Jahres voraussichtlich einen neuen Anbieter nutzen können. Der tschechische Riese Rohlik bereitet einen Markteintritt noch in diesem Jahr vor. Es wäre der zweite große ausländische Anbieter nach Picnic. CHIP hat Picnic besucht, unser Fazit sehen Sie im Video.
Haben Sie während der Corona-Pandemie Ihre Lebensmittel auch online bestellt? Dann ging es Ihnen so, wie vielen anderen Haushalten in Deutschland.
Der E-Food-Handel profitierte besonders in der Corona-Krise von der hohen Nachfrage. Die Lieferzeitfenster bei Rewe oder GetNow waren über Wochen ausgebucht. Auch Edeka profitierte in den vergangenen Monaten mit seinem Onlineshop für Lebensmittel.
Die positive Resonanz und die steigende Akzeptanz bei den Verbrauchern, will sich nun auch der tschechische Online-Riese Rohlik zunutze machen. Ursprünglich stand Deutschland laut Firmenchef Tomas Cupr erst für 2025 auf der Expansionsliste. Doch nun wird der Start vorgezogen. In München soll es bereits Ende 2020 soweit sein.
https://www.chip.de/news/Rewe-und-Edeka-bekommen-Konkurrenz-Tschechischer-Riese-plant-seinen-Deutschland-Start_182755246.html

Sehr hohe Nachfrage
Lieferengpässe: Schon kurz nach Eröffnung: Russen-Discounter muss erstmal schließen
, STERN.de, 04.02.2019
Nur wenige Tage nach seiner Eröffnung muss der Russen-Discounter vorerst schließen: Wegen Lieferengpässen müsse der Laden am 4. und 5. Februar geschlossen bleiben. Am Mittwoch soll es aber weitergehen.
Das berichtet die "Lebensmittelrundschau". Am Mittwoch, wenn Warennachschub eintreffen soll, will der Discounter seine Türen wieder öffnen.
Auf einem Zettel am Ladeneingang ist zu lesen: "Wegen der sehr hohen Nachfrage bleibt unsere Filale am 04.02.2019 und 05.02.2019 geschlossen. Wir haben sehr schnell reagiert, doch mussten wir feststellen, dass unsere Lieferanten auch eine Vorlaufzeit benötigen. Wir sind am 06.02.2016 wieder auf." Selbstverständlich muss es dabei 2019 heißen - dem Discounter ist beim Drucken anscheinend ein Fehler passiert.
https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/lieferengpaesse-schon-kurz-nach-eroeffnung-russen-discounter-muss-zwei-tage-lang-schliessen_id_10275378.html

Digitalisierung
Drohnen, Roboter und Mähdrescher mit Stromkabeln - so sieht der Bauernhof 4.0 aus
, STERN.de, 29.11.2019
https://www.stern.de/wirtschaft/news/john-deere--drohnen-und-roboter---so-sieht-der-bauernhof-4-0-aus-9012628.html

Warnung der Bauerninitiative
Werden Lebensmittel wegen Corona knapp?
, tagesschau.de, 05.03.2020
Kann das Coronavirus die Lebensmittelversorgung in Deutschland wegen der Abhängigkeit von Importen gefährden? Davor warnt jedenfalls die Initiative "Land schafft Verbindung". Doch wie wahrscheinlich ist das?
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/lebensmittelsicherheit-101.html

Zahlreiche Ansteckungen
Was macht Corona-Infizierte zu den gefürchteten Superspreadern?
, STERN.de, 27.05.2020
Nach einem Gottesdienst in Frankfurt haben sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wenn einzelne Infizierte mehrere Menschen anstecken, sprechen Forscher von "Superspreading Events". Wie kommt es dazu - und was macht sie so gefährlich?
https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus--was-infizierte-zu-gefuerchteten-superspreadern-macht-9277282.html

Coronavirus in Deutschland
Hotspot Schlachthof
, tagesschau.de, 08.05.2020
In Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind zahlreiche Corona-Infektionen aufgetreten - beide Länder planen nun Tests in allen Fleischbetrieben. Riskiert die Branche die Gesundheit ihrer Mitarbeiter?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/coronavirus-fleischbetrieb-101.html

Börsengewinner: Gute Geschäfte dank Corona: Diese deutschen Firmen profitieren von der Krise, STERN.de, 03.03.2020
Die Coronavirus-Seuche lässt die Aktienmärkte der Welt abstürzen. Eine Handvoll deutscher Firmen dagegen profitiert gegen den Trend - weil sie Lösungen für den Umgang mit dem Virus bieten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/corona--diese-vier-deutschen-firmen-profitieren-vom-virus-9168114.html

MG: Jahrelang regnete es Dreck (auf den Balkonen)!

Schadstoffe und Rückstände: Gift im Essen, STERN.de, 29.12.2018
Wurst aufschneiden, Probe nehmen, chemisch analysieren: Lebensmittelkontrolleure prüfen ständig unsere Nahrung, so sehen es gesetzliche Verordnungen vor.
Schwermetalle, Acrylamid, Pestizide: Diskussionen über giftige Substanzen in unseren Lebensmitteln gehören zum Alltag. Die Hersteller versprechen Besserung - und dann kommt der nächste Skandal.
Stets geht es bei den Diskussion auch um Grenzwerte. Manche der schädlichen Stoffe sind überall in unserer Umwelt verteilt, sie können gar nicht aus der Nahrung herausgehalten werden. Andere gleiten beim Produktionsprozess in das Lebensmittel hinein. Doch wieviel der bedenklichen Stoffe kann ein menschlicher Körper vertragen? Ab wann wird eine Substanz zum Gift? Das wird oft willkürlich entschieden, als Maßstab gilt meist die Realität. Sicherlich spielen dabei auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle.
Manche Problemstoffe setzen Hersteller gezielt ein
Ernährungs-Fachleute unterscheiden fein zwischen Rückständen von Schadstoffen und Verunreinigungen: Verunreinigt ist ein Lebensmittel, wenn es problematische Substanzen enthält, die nicht absichtlich zur Herstellung eingesetzt werden. Solche Stoffe stammen aus der Umwelt, wie Dioxin oder Schwermetalle. Oder sie entstehen unabsichtlich während der Verarbeitung, wie Benzpyren, das sich beim Grillen am Fleisch sammelt.
Rückstände sind Reste von Substanzen, die Hersteller gezielt zur Produktion der Lebensmittel verwenden. Bauern setzen zum Beispiel absichtlich Masthilfen oder Tierarzneien ein, um ihre Tiere schneller schlachten zu können. Oder sie benutzen Unkrautvernichtungsmittel, um ihr Getreide zu besprühen.

Acrylamid

Beim Backen, Braten oder Frittieren bildet sich Acrylamid. Das passiert in Kartoffelprodukten wie Chips, Pommes frites oder Bratkartoffeln genauso wie bei Getreide wie Knäckebrot, Toastbrot oder geröstetem Müsli. Verschont von der Substanz bleiben auch keine Kekse, Lebkuchen oder Salzstangen. Sogar im Kaffee ist Acrylamid enthalten.
Erhitzen Sie die Backmischung, reagiert das Eiweiß Asparagin mit dem Zucker, das Produkt wird braun, Acrylamid entsteht. Wie viel sich bildet, hängt davon ab, wie viel Wasser das Produkt enthält und wie lange Sie es erhitzen. Bei Temperaturen über 175 Grad Celsius bildet sich besonders viel Acrylamid.
Schaden für Gene und Nerven
Wissenschaftliche Studien belegen: Acrylamid erzeugt bei Tieren Krebs und schädigt Gene und Nerven. Das Risiko für den Menschen beziffern die Studien nur ungenau. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat deshalb bisher keine Grenzwerte festgelegt, sondern lediglich so genannte unverbindliche Signalwerte, die Hersteller nicht überschreiten sollten.
Acrylamid können Sie vermeiden:

Kaufen Sie dicke Pommes frites und verteilen Sie sie zu Hause gleichmäßig auf einem Backblech.
Wählen Sie helle verzehrfertige Pommes frites oder Kartoffelchips.
Essen Sie Kräcker, Pommes frites oder Chips maximal einmal pro Woche.
Ungeröstete Nüsse sind besser als Chips.

Je heller Kuchen und Bratkartoffeln, desto besser
Ihre Lebensmittel können Sie so zubereiten, dass wenig Acrylamid entsteht. Es gilt: je heller, je besser.

Backen Sie Kuchen nicht zu lange und rösten Sie Toastbrot nur leicht an.
Nehmen Sie Margarine statt Öl, so überhitzt das Bratgut nicht.
Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffen enthalten weniger Acrylamid als solche aus rohen Kartoffeln.
Stellen Sie Ihren Umluftherd zum Backen auf maximal 180 Grad ein, einen Backofen ohne Umluft auf maximal 200 Grad.
Das Fritierfett sollte nicht heißer als 175 Grad Celsius sein. Nehmen Sie Pommes frites oder Kroketten aus dem Fett, sobald sie goldgelb sind. Erneuern Sie das Fett regelmäßig.

Beim Backen sollten Sie auf Hirschhornsalz (Ammonium-Hydrogen-Carbonat) verzichten und stattdessen Natron oder Backpulver verwenden. Durch Hirschhornsalz entsteht vermehrt Acrylamid. Am besten, Sie dünsten oder kochen Ihre Nahrungsmittel. Dann bildet sich gar kein Acrylamid.

Nitrat

Damit Pflanzen schneller wachsen, düngen Landwirte mit Stickstoff. Die Pflanzen speichern den Stickstoff als Nitrat in ihren Zellen. Diese Substanz ist harmlos.
Bakterien können Nitrat jedoch in giftiges Nitrit umwandeln. Das passiert, wenn Sie das Gemüse lange warm halten oder wieder aufwärmen. Bei hohen Temperaturen - zum Beispiel beim Trocknen oder Räuchern - verbindet sich Nitrit mit bestimmten Abbauprodukten von Eiweißen, mit den Aminen. Dadurch entstehen Nitrosamine.

Nitrosamine lassen Krebs entstehen

Nitrit kann gefährlich für Babys werden: Die Substanz beeinträchtigt den Transport von Sauerstoff im Blut, das kann lebensbedrohlich werden. Nitrosamine erzeugen bei Tieren Krebs, möglicherweise auch beim Menschen.

Nitrit ist ein Bestandteil von Pökelsalz. Daher steckt es in gepökelten Fleischwaren, beispielsweise in der Salami, in rohem Schinken oder Kassler. Nitrit steht auf dem Etikett als Konservierungsstoff Natrium-Nitrit oder Kalium-Nitrit beziehungsweise als Kalium-Nitrat oder Natrium-Nitrat (E 249 bis E 252).
Erbsen, Gurken und Tomaten sind wenig belastet
Gemüse besitzt unterschiedlich viel Nitrat. Rucola, Spinat, Mangold oder Rote Bete sind Nitratsammler. Blattgemüse wie Feld- und Kopfsalat enthalten ebenso viel Nitrat. Genauso Rettich, Radieschen und Fenchel. Etwas weniger Nitrat finden Sie in Sellerie, Frühmöhren, Kohlrabi, Auberginen, Zucchini und verschiedenen Kohlsorten wie Chinakohl, Grünkohl, Blumenkohl und Wirsing.
Wenig Nitrat steckt in Kartoffeln und Getreide und im Fruchtgemüse, beispielsweise Erbsen, Gurken und Tomaten. Ohne Sonne können Pflanzen aufgenommenes Nitrat schlecht abbauen. Freilandgemüse und -salate, auch ökologisch angebautes Gemüse enthalten meist weniger Nitrat.
Spinat sollten Sie nicht aufwärmen
Nitrate lassen sich in vielen Salaten und Gemüsesorten nachweisen, oft bis zu den gesetzlich festgelegten Höchstwerten, manchmal auch darüber hinaus.

So vermeiden Sie Nitrite und Nitrosamine:

Die äußeren Blätter eines Salates, Stiel und Stängel von Blattgemüse speichern besonders viel Nitrat.
Säuglingen unter fünf Monaten sollten Sie keinen Spinat, Mangold oder Rote Bete geben. Als Beikost für IhrBaby eignet sich nitratarmes Gemüse wie Möhren oder Pastinaken.
Gekochter Spinat und anderes nitratreiches Gemüse bilden Nitrit, wenn Sie es warm halten oder aufwärmen.
Wenn Sie nitratreiches Gemüse kurz auf 80 Grad Celsius erhitzen (blanchieren), verringert sich das darin enthaltene Nitrat um bis zu 50 Prozent. Das Kochwasser sollten Sie wegschütten.
Nitratreiches frisches Gemüse sollten Sie nicht in der Mikrowelle zubereiten.
Gepökeltes Fleisch sollten Sie nicht braten oder grillen.

Benzpyren

Benzpyrene kommen vor in Abgasen von Autos, im Zigarettenrauch oder im Ofenruß, sie werden von Heizanlagen oder Kraftwerken ausgespuckt. Sie entstehen aber auch, wenn Ihnen beim Grillen Fleischsaft oder Fett in die Glut tropft - beim Holzkohlengrill genauso wie beim Elektrogrill. Die Substanz bildet sich auch, wenn Fleisch, Fisch oder Käse geräuchert wird.
Benzpyrene, auch Benzapyren oder Benzopyren genannt, gehören zu den so genannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Sie bilden sich immer dann, wenn organische Stoffe nur unvollständig verbrennen. Viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können Krebs verursachen, wenn sie längere Zeit eingeatmet oder häufig gegessen werden.
Der Stoff, der Rauchern Lungenkrebs beschert
Benzpyren gilt als einer der stärksten krebserregenden Stoffe. Zum Beispiel wird er dafür verantwortlich gemacht, dass Raucher Lungenkrebs bekommen.
Grundsätzlich gilt: Je weniger Rauch, desto weniger bildet sich. Über einem stark qualmenden Feuer hängt 80mal mehr Benzpyren in der Luft als über einer nahezu rauchfreien Feuerstelle. Grillen oder die Kunst, Rauch zu vermeiden
Wenn Sie mit Kohle grillen, sollten Sie ein Gerät verwenden, in dem Ihr Fleisch senkrecht eingehängt werden kann, dann bekommt es weniger Rauch ab. Weniger schädlich als ein Holzkohlegrill ist ein Gerät, das mit Gas oder Strom arbeitet. Öl oder Fett sollte dennoch nicht auf die Heizstangen tropfen.
In den Krusten des Fleischs oder der Würstchen stecken besonders viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Wenn Fleisch, auch Brot oder Plätzchen an den Rändern verbrannt sind, sollten sie die schwarzen Stellen großzügig abschneiden. Fettreiches Grillfleisch und in Öl marinierte Fleischstücke können Sie in Alufolie garen. Zum Bräunen brauchen Sie es dann nur kurz auf den offenen Grill zu legen. Eine Fettauffang- oder Grillschale verhindert, dass abtropfendes Fett beim Grillen in die Glut fällt. Sie können Ihr Grillgut auch auf Alufolie legen.
Warten Sie, bis die Holzkohle durchgeglüht ist, sich eine weiße Schicht aus Asche gebildet hat und kein Rauch mehr sichtbar ist. Legen Sie erst dann Fleisch, Fisch oder Gemüse auf den Grill.
Als Brennmaterial sollten Sie für Ihren Holzkohlegrill nur Holzkohle und Holzbriketts verwenden. Altpapier und Holz entwickeln beim Verbrennen giftige Gase, die sich mit dem Rauch auf dem Grillgut ablagern.

Schimmelpilze

Fast alle Lebensmittel können schimmeln. Das Brot bekommt grün-graue Flecken, Käse wird von einem blauen oder weißen Flaum überzogen. Schimmel schmecken Sie immer: Er hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Sehen können Sie das Pilzgeflecht hingegen nicht immer. Entweder steckt der Übeltäter im Inneren der Frucht oder die winzigen Fäden Pilzes sind noch zu klein und haben sich noch nicht zu einem sichtbaren Teppich verdichtet.
Schimmelpilze brauchen nicht viel zum Leben. Ein wenig Feuchtigkeit, und schon siedeln sie sich an. Deshalb befällt Schimmel gerne Obst, das einen Wassergehalt von über 80 Prozent hat, zum Beispiel Beeren oder Steinobst. Um sich zu vermehren, benötigen die Pilze nur die Luft: Ihre Sporen gleiten mit dem Wind auf die nächste Nahrungsstelle.
Der Pilz produziert Gift
Alle Schimmelpilze - es gibt mehrere Arten davon - bilden Gifte. Etwa 300 dieser so genannten Mykotoxine sind bislang bekannt. Aflatoxine, Ochratoxine und Patuline kommen in Lebensmitteln am häufigsten vor. Die Substanzen können sich schon vor der Ernte im Obst oder Gemüse sammeln oder erst während der Lagerung entstehen. Schmecken können Sie die Gifte nicht. Wenn Sie Verschimmeltes essen, können Sie sich vergiften und krank werden. Die Schimmelpilzgifte schaden der Leber, den Nieren und dem Nervensystem. Einige der Pilztoxine stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Ochratoxine können über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden und ihn gefährden. Patulin kann möglicherweise das Erbgut verändern - also Krebs auslösen - und Embryos im Mutterbauch schädigen.
Aflatoxine stecken vor allem in Pflanzenteilen, die viel Fett oder Kohlenhydrate enthalten: zum Beispiel in Pistazien, Mandeln, Paranüssen, Hasel- oder Erdnüssen. Ochratoxine entstehen gerne in Getreide, aber auch in Hülsenfrüchten, getrockneten Weintrauben, Kaffee, Wein, Bier, Traubensaft, Kakao und Gewürzen. Sie kommen sogar im Tierfutter vor. Patulin findet sich vor allem in fauligem Obst, in Gemüse und in Fruchtsäften. Leider halten die meisten Schimmelpilze Hitze gut aus, Kochen tötet sie nicht ab.

Überwachen Sie Ihre Lebensmittel selbst!

Das Amt für Lebensmittelüberwachung kontrolliert Nahrungsmittel ständig auf Schimmelpilzgifte. Aber die Chemiker können nicht jede Tüte inspizieren. Seien Sie daher selbst aufmerksam:

Nüsse, die muffig riechen oder eklig schmecken, sind womöglich verschimmelt.
Ist die Marmelade verschimmelt, werfen Sie sie weg. Nur wenn der Zuckergehalt bei mehr als 63 Prozent liegt, können Sie den Schimmel entfernen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam.
Schneiden Sie kleine Schimmelflecken aus Brot großzügig heraus. Hat das Brot große Pilzrasen, werfen Sie es besser weg.
Nur auf Schimmelpilzkäse wie Roqufort oder Camembert gehört weißer Flaum. Bei jedem anderen Käse handelt es sich um schädlichen Pilzbefall. Werfen Sie den Käse in den Müll.
Essen Sie kein faules oder schimmeliges Obst. Nur bei Äpfeln genügt es, die faulen Stellen großzügig heraus zu schneiden.
Schimmel bildet sich bei Zerhacktem und Pulverisiertem schneller als bei nicht zerkleinerten Lebensmitteln. Das gilt für geriebenen Parmesankäse genauso wie für Nussmehl und Gewürzpulver.

Wenn Obst und Brot lange liegen, freut das den Pilz

Einschub
Resteverwertung
Schmeißen Sie altes Brot nicht weg - wie Sie aus diesen 7 Lebensmitteln Suppe machen können
, STERN.de, 13.02.2019
https://www.stern.de/genuss/essen/suppe-aus-resten--wie-sie-aus-alten-zutaten-koestliches-kochen-8573088.html

Wenn Sie Lebensmittel richtig aufbewahren, können Sie verhindern, dass sich Schimmel bildet. Lagern Sie Obst, sollten Sie Früchte mit Druckstellen aussortieren, die verbliebenen unter fließendem Wasser abwaschen. Gemahlene Nüsse halten länger in der Gefriertruhe, Nussfette werden sonst leicht ranzig. Wenn Sie Brot, Müslimischungen, Nüsse oder Gewürze trocken und kühl lagern, schimmeln sie nicht so schnell.

Gemüse und leicht verderbliches Obst hält sich am besten im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Kirschen sollten Sie maximal drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wollen Sie sicher gehen, verzehren Sie keine Lebensmittel oder Gewürze über das Haltbarkeitsdatum hinaus.

Schwermetalle

Wenn Sie gerne Leber oder Nieren essen, nehmen Sie Schwermetalle zu sich. Diese Innereien sind besonders belastet, wenn sie von älteren Tieren stammen. Auch Fische aus unsauberen Gewässern und Milch enthalten Schwermetalle.

Schwermetalle heißen so, weil es sich um Stoffe handelt, deren Atome recht dicht gepackt sind - deshalb wiegen sie schwer. Zu den giftigen Schwermetallen gehören Quecksilber, Blei, Kadmium und Arsen. In die Umwelt gelangen diese Substanzen, weil die Industrie und Autos sie in die Luft blasen. Sie sammeln sich auch im Abwasser. Über Luft und über das Wasser gelangen sie in die Nahrung.
Quecksilber schadet vor allem den Nerven

Quecksilber ist für den Menschen giftig. Es lagert sich vor allem im Gehirn, in den Nieren, der Leber und der Milz ab und kann ganz verschiedene Beschwerden verursachen: Kopfschmerzen, Nervosität, Zahnfleisch-Entzündungen, Sehstörungen, Störungen des Gleichgewichtssinns, Sprachstörungen, Zittern und Schwerhörigkeit.
Quecksilber gelangt durch industrielle Fertigung und Kohleverbrennung in die Luft, in Gewässer und Boden. Stark belastet sind Wildpilze und Fische, besonders Süßwasserfische aus Flußmündungen und Seefische aus küstennahen Gewässern. Außerdem fette Fische, wie beispielsweise Heilbutt und Tunfisch. Bedenklich sind auch Hecht, Hai, Flunder und Scholle.
Blei kann Blut zerstören
Blei hemmt die Aktivität von menschlichen Enzymen und verursacht bei Tieren Krebs. Es stört beim Menschen die Blutbildung, schädigt Nerven, Nieren, Muskeln und Gehirn und kann heftige Bauchschmerzen verursachen. In größeren Mengen greift es auch die Gene an. Zudem kann es Fehlgeburten auslösen. Wenn Sie einen Mangel an Eisen, Kalzium oder Vitamin D haben, sind Sie besonders gefährdet. Dann nehmen Sie mehr Blei über den Darm auf.
Blei gelangt vor allem durch Auto- und Industrieabgase in Boden und Pflanzen. Es kann in pflanzlichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Obst, Gemüse und wild wachsenden Pilzen stecken, aber auch in Fleisch und Wurst. Trinkwasser kann belastet sein, wenn es aus alten Bleiwasserrohren kommt.
Kadmium schadet den Nieren und den Knochen
Kadmium nehmen Sie selten über die Nahrung auf, meist atmen Sie es ein, Ihr Körper speichert das Metall. Kadmium kann Nieren, Knochen, Nasenschleimhaut und Ihren Geruchssinn schädigen. Viel Kadmium hemmt außerdem die Aufnahme lebensnotwendiger Mineralstoffe wie Kalzium, Kupfer, Mangan und Selen.
Kadmium gelangt vor allem durch Industrieabgase, beispielsweise aus Metallhütten und Müllverbrennungs-Anlagen in die Umwelt. Auch in Klärschlamm, Phosphatdünger und Zigarettenrauch ist Kadmium enthalten.
Arsen ist ein hochgefährliches Gift
Arsenhaltiger Staub oder Lebensmittel mit Arsen vergiften Ihren Körper und führen zu folgenden Symptomen: Beschwerden des Magen-Darm-Trakts, des Herz-Kreislauf-Systems, des Nervensystems, Husten, Atemnot, Haut- und Schleimhautreizungen. Außerdem verursacht Arsen Krebs, vor allem Haut- und Lungenkrebs. Wenn Sie schwanger sind, besteht die Gefahr, dass Arsen Ihrem ungeborenen Kind schadet.
Arsen lagert sich in den Innereien von Tieren ab, kommt in Meerestieren vor sowie in Hühnern und Eiern, wenn die Hühner mit Fischmehl gefüttert wurden. In der Europäischen Union ist es verboten, Fischmehl an Nutztiere zu verfüttern. Allerdings ist es mit heutigen Verfahren nicht möglich, dies auch zu kontrollieren. In Gegenden, wo Schwermetalle abgebaut oder verarbeitet werden, kann Arsen außerdem in die Luft, in Klärschlamm, auf Felder und in Gewässer gelangen.
Schwermetallen können Sie nicht entkommen
Aufgrund gesetzlicher Regelungen, wie etwa das Verbot von verbleitem Kraftstoff, sind die Konzentrationen von Schwermetallen in Lebensmitteln in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen. Trotzdem bleiben Belastungen durch Schwermetalle.
Dennoch können Sie im Kleinen ein wenig tun. Falls Sie in Ihrer Wohnung Bleirohre haben, sollten Sie sie austauschen lassen. Nutzen Sie Keramikgefäße als Essgeschirr, sollten sie sich vergewissern, dass sie für den Lebensmittelgebrauch zugelassen sind. Sie erkennen es zum Beispiel durch entsprechende Aufkleber. Seien Sie vorsichtig bei Geschirr aus dem Ausland. Sie können mit bleihaltigen Glasuren versehen sein. Bestimmte Fische und Pilze nur selten genießen
Magerer Fisch enthält in der Regel weniger Schwermetall als fetter Fisch. Kleinkinder sollten wenig Salzwasserfische essen, um einer Arsenvergiftung vorzubeugen.
In wild wachsenden Pilzen sammeln sich Quecksilber und Kadmium. Mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche sollten Sie nicht essen. Kulturpilze wie Champignons und Austernpilze sind unbedenklich. Äußere Blätter von Gemüse wegwerfen, Obst gut waschen
Wählen Sie ganze oder fein aufgebrochene Leinsamenkörner, wenn Sie sie regelmäßig längere Zeit essen wollen. Von geschroteten Leinsamen nimmt Ihr Körper potentiell enthaltenes Kadmium sehr leicht auf.
Obst, Gemüse, Wildgemüse und -früchte, die an einer stark befahrenen Straße wachsen, sind meistens stark mit Blei belastet. Früchte mit kleinen Beeren, Gemüse und Salate mit einer großen, rauen, behaarten oder gekräuselten Oberfläche, beispielsweise Krause Endivie, Erdbeeren oder Stachelbeeren, sollten Sie gründlich waschen, die äußeren Blätter bei Salat und Kohl entfernen. Schälen Sie Möhren, Kohlrabi und Kartoffeln großzügig.

Pestizide

Weltweit benutzen Landwirte Pestizide: Getreide, Obst, Gemüse, Gewürze, Kaffee, Wein - alles wird bespritzt. Welches Gift sie einsetzen, hängt von der Pflanze und vom Klima ab. Schon die Samen bekommen vieles ab.
Pestizide sind künstlich hergestellte Stoffe. Über 800 Wirkstoffe werden weltweit verwendet, am häufigsten sind Mittel, die Fraßfeinde der Pflanzen töten (Insektizide), Gifte, die Unkraut vernichten (Herbizide) und Substanzen, die Pilzbefall verhindern sollen (Fungizide). Bauern argumentieren, dass die Gifte ihre Erträge sicherten, die Nahrungsmittel hygienisch einwandfrei hielten und eine profitable Produktion ermöglichten.
Pestizide gelangen von den Pflanzen zu den Tieren
Manche der Gifte werden sehr langsam abgebaut. Verfüttern Bauern behandelte Pflanzen an Tiere, tauchen Rückstände von Pestiziden später auch im Fleisch, in der Milch oder in Eiern auf.
Am stärksten mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind Obst und Gemüse. Importierte Ware ist oft stärker betroffen als einheimische. Häufig finden sich Pestizid-Rückstände in Trauben, Mangos, Paprika, Erdbeeren und Birnen. Manchmal sind auch Öko-Lebensmittel nicht frei von Pflanzenschutzmitteln. Entweder hat der Wind Pestizide vom Nachbarfeld herübergeweht oder sie stammen aus dem Verpackungsmaterial.
Schädliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
Pflanzenschutzmittel können in unserem Körper verschiedene Beschwerden verursachen und fast alle Organe beeinträchtigen. Kurz nachdem Sie den Stoff aufgenommen haben, können Sie schon etwas bemerken, zum Beispiel:

Sehschwierigkeiten
Muskelzittern
Koordinationsprobleme
Nierenstörungen
Leberprobleme
Erhöhter Blutdruck
Vermehrtes Schwitzen

Essen Sie oft und häufig Lebensmittel, die giftige Rückstände enthalten, kann sich Krebs entwickeln oder das Immunsystem kann schwächer werden. Pestizide können auch die Entwicklung eines Embryos schwer stören. Die giftigen Wirkungen der einzelnen Substanzen können sich nicht nur summieren, sondern auch gegenseitig verstärken.
Lebensmittelkontrollen reichen nicht
Landwirte dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel benutzen, von denen belegt ist, wie sie wirken. Wendet der Bauer ein Mittel sachgerecht an, darf es Menschen, Tiere, das Grundwasser und die Natur nicht schädigen. Die Insektizide DDT (Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan) und Lindan (Gamma-Hexachlor-Cyclohexan) wurden früher sehr viel gespritzt, heute sind sie in Deutschland verboten.
Eine Verordnung begrenzt Pestizidrückstände in Lebensmitteln, allerdings ohne das Zusammenspiel einzelner Stoffe zu berücksichtigen. Ob Sie von den Rückständen krank werden, hängt jedoch nicht davon ab, ob Grenzwerte überschritten werden. Entscheidend ist, wie viel Sie tatsächlich aufnehmen. Beispielsweise spielt ein erhöhter Pestizidgehalt in der Schale einer Frucht keine große Rolle für Ihre Gesundheit, wenn Sie die Schale nicht verzehren, wie bei Ananas, Orangen oder Bananen.
In Bio-Lebensmitteln steckt weniger Chemie
Bevorzugen Sie heimische Lebensmittel der Saison oder Ware aus kontrolliert biologischem Anbau. Bio-Landwirte verzichten auf den Einsatz von Pestiziden. Bio-Ware erkennen Sie am Siegel oder Verbandslogo (zum Beispiel Demeter oder Bioland) und einer Kontrollnummer.
Waschen Sie Obst und Gemüse unter fließendem Wasser ab, nehmen Sie für Äpfel und Tomaten lauwarmem Wasser. Feste Obst- und Gemüsesorten sollten Sie anschließend mit einem Tuch trocken. Entfernen Sie die äußeren Blätter von Salaten, da sich hier besonders viele Pestizide anlagern.
Auch bei Früchten zählen innere Werte
Ernähren Sie sich abwechslungsreich. Wenn Sie sich einseitig ernähren, nehmen Sie möglicherweise viel von einem Pflanzenschutzmittel auf und erhöhen die tägliche Dosis. Sparen Sie nicht bei Lebensmitteln. Orientieren Sie sich beim Kauf nicht am Äußeren eines Apfels oder einer Birne. Hersteller setzen manche Pestizide lediglich deshalb ein, damit die Früchte oder das Gemüse besser aussehen.
Wenn Sie bei Obst und Gemüse die nährstoffreiche Schale mitverzehren möchten, sollten Sie Bioprodukte wählen. Die Gesellschaft für Ernährung betont, dass der Verzehr der Schale auch konventionell angebauter Produkte Ihrer Gesundheit mehr nützt, als die Pestizide Ihnen schaden.
Waschen Sie sich nach dem Schälen saftiger Früchte die Hände. So können keine Rückstände über die Haut an das Fruchtfleisch gelangen. Waschen Sie Zitrusfrüchte vor dem Auspressen, damit keine Rückstände des Schalensafts ins Glas fließen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen. Dann wissen Sie, was Sie auf dem Teller haben.

Tierarzneimittel

Werden Schweine, Kühe oder Hühner krank, brauchen sie Medikamente. Bauern dürfen ihnen Arzneimittel geben, die zugelassen sind. Für die Zulassung muss der Hersteller nachweisen, dass mögliche Rückstände im Tier für den Menschen unbedenklich sind. Die Behörde für Lebensmittelsicherheit hat Höchstgrenzen für solche Rückstände festgesetzt.
Bauern geben ihren Tieren aber auch aus einem anderen Grund Medikamente: Sie wollen, dass sie mehr Milch oder Eier geben. Und sie wollen, dass sie schneller wachsen. Landwirte mischen deshalb so genannte Masthilfsmittel ins Tierfutter. Dazu gehören vor allem Arzneien wie Antibiotika, Anabolika und Psychopharmaka.
Arzneien lassen Schweine schneller schlachtreif werden
Antibiotika können Krankheiten vorbeugen - aber sie beschleunigen auch das Wachstum. Anabolika - bekannt als Dopingmittel für Sportler - lassen Muskeln schneller wachsen. Psychopharmaka, beispielsweise Beruhigungsmittel, bekommen stressempfindliche Tiere, wenn sie zum Schlachthof gebracht werden. Deren Fleisch schmeckt ohne körpereigene Stresshormone angeblich besser.
In der Europäischen Union sind Masthilfsmittel, die Arzneien sind, generell verboten. Trotzdem halten sich nicht alle Züchter und Tierhalter daran. In der Fleischproduktion werden immer wieder Tierarzneimittel entdeckt. In den USA, Kanada und Australien sind sie teilweise erlaubt, in Thailand, Indonesien und Brasilien ganz ohne Einschränkung.
Medikamente in Tieren machen Menschen krank
Medikamente lagern sich in der Leber, den Nieren oder im Fettgewebe der Tiere ab. Deshalb besitzen Fett und Innereien mehr Arznei-Rückstände als Muskelfleisch. Am häufigsten finden Lebensmittelprüfer Spuren von Antibiotika im Kalbfleisch. In den vergangenen Jahren entdeckten sie zudem Östrogene, so genannte Beta-Agonisten - auch dieses Hormon ist ein nicht erlaubtes Masthilfsmittel.
Erhält ein Tier regelmäßig Antibiotika, können sich Krankheitskeime entwickeln, die auf eben dieses Medikament nicht mehr reagieren. Die Bakterien werden immun gegen die Arznei. Wenn Sie Fleisch mit solchen Erregern essen, kann es sein, dass auch bei Ihnen diese Antibiotika ihre Kraft verlieren - werden Sie dann krank, können Sie möglicherweise nicht behandelt werden. Weil Züchter und Bauern gesetzwidrig und unkontrolliert Medikamente als Mastmittel einsetzen, entstehen Gesundheitsrisiken, die kaum abgeschätzt werden können.
Früher verwendeten Züchter sehr häufig Antibiotika aus der Gruppe der Nitrofurane. Sie waren kostengünstig und wirksam. Heute stehen sie unter Verdacht, beim Menschen Krebs zu erzeugen und Gene zu schädigen. In der Europäischen Union dürfen Nitrofurane seit 1995 in der Fleischproduktion nicht mehr eingesetzt werden.
So erkennen Sie gutes Fleisch
Verzichten Sie auf Billigangebote bei Fleisch. Wählen Sie lieber Markenprodukte, am besten aus Bio-Betrieben.
Achten Sie auf die Farbe des Fleisches: Frisches Fleisch vom Rind ist dunkelrot, vom Lamm hellrot, vom Schwein rosa, vom Wild rötlich bis fast dunkelbraun. Bei jüngeren Tieren ist die Fleischfarbe in der Regel heller als bei älteren Tieren.
Schauen Sie sich die Oberfläche des Fleischs genau an. Sie darf nicht schmierig aussehen und keine Druckstellen aufweisen.
Machen Sie den Drucktest: Wenn Sie mit dem Finger auf das Fleisch drücken, sollte es nicht stark nachgeben und sich nicht schwammig anfühlen.
Achten Sie darauf, dass das Fleisch nicht im eigenen Saft liegt. Das ist in der Regel ein Zeichen für schlechte Qualität.
Machen Sie den Riechtest: Frisches Fleisch riecht neutral bis mild.
Kaufen Sie Fleisch, bei dem das Mindesthaltbarkeitsdatum noch möglichst lang vom Einkaufstag entfernt liegt.
Kontrollieren Sie bei abgepacktem Fleisch, ob die Verpackung sauber und unversehrt ist. Wenn Tröpfchen innen an der Folie hängen, ist das Fleisch vermutlich nicht ausreichend gekühlt.

Auch bei der Lagerung und Zubereitung gibt es einige Regeln zu beachten:

Wenn Sie das Fleisch nicht gleich zubereiten wollen, bringen Sie es nach dem Kauf möglichst schnell und am besten in einer Kühltasche nach Hause. Fleisch sollte immer mindestens unter sieben Grad Celsius gelagert werden. Essen Sie kein Fleisch, das über das Verbrauchsdatum hinaus ist und frieren Sie Schweinefleisch nicht länger als sechs, Rindfleisch nicht länger als 18 Monate ein. Bereiten Sie Fleisch immer sorgfältig zu. Es enthält Keime und sollte nicht mit anderen Nahrungsmitteln in Berührung kommen. Essen Sie Hackfleisch gut durchgegart. Seien Sie beim Kauf von verarbeiteten Fleischprodukten wie mariniertem Fleisch, Döner oder Fleischsalaten besonders kritisch. Schlechte Qualität lässt sich durch Würze, Marinade oder andere Zubereitungen leicht verbergen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/schadstoffe-und-rueckstaende-gift-im-essen-3084258.html

Lebensmittelüberwachung
Jede dritte Routinekontrolle fällt aus
, tagesschau.de, 11.12.2019
In der Gastronomie, im Handel oder in Lebensmittelbetrieben findet etwa jede dritte geplante Routinekontrolle nicht statt. Das zeigt eine aktuelle Befragung, die BR und "Welt" vorliegt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/lebensmittelueberwachung-105.html

Trotz Skandalen
Weniger Lebensmittelkontrollen geplant?
, tagesschau.de, 26.11.2019
Nach mehreren Lebensmittelskandalen wird der Ruf nach einer engmaschigeren Überwachung lauter. Doch laut Ministeriumsplänen könnten künftig viele Routinekontrollen wegfallen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/lebensmittelueberwachung-103.html

Personalisierte Ernährung
MyMüsli vermarktet DNA-Ernährungstests
, netzpolitik.org, 12.02.2020
Das Unternehmen MyMüsli vertreibt einen DNA-Test, der personalisierte, genbasierte Ernährung möglich machen soll. Datenschützer*innen schlagen Alarm, Molekularbiolog*innen halten die wissenschaftliche Basis für fragwürdig.
https://netzpolitik.org/2020/mymuesli-vermarktet-dna-ernaehrungstests/

Mensch vor Profit
Ärzte-Appell
Medizin: Gesundheit fängt mit guter Ernährung an - diese Klinik für Naturheilkunde hat das erkannt
, STERN.de, 27.10.2019
In der Essener Klinik für Naturheilkunde bekommen Patienten hervorragende Mahlzeiten.
Schon vor Wochen warnten Krankenhaus-Ärzte im stern: Wirtschaftliche Zwänge gefährden ihre Patienten. Trotz alledem leisten Pioniere der Erneuerung täglich Großartiges.
https://www.stern.de/gesundheit/naturheilkunde--gesundheit-faengt-mit-guter-ernaehrung-an-8960648.html

#kurzerklärt
Wie gefährlich ist Alkohol?
, tagesschau.de, 26.02.2020
Die WHO bringt Alkohol mit 200 Erkrankungen in Verbindung, darunter auch verschiedene Krebsarten. Und sie geht davon aus, dass jährlich bis zu drei Millionen Menschen am Alkohol sterben.
http://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/kurzerklaert-alkohol-101.html

Aktion gegen Agrarpolitik
Stiller Protest auf den Feldern
, tagesschau.de, 01.10.2019
Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Umwelt- und Tierschutz sorgen für Unmut bei den Bauern. Sie fürchten finanzielle Einbußen und protestieren mit grünen Kreuzen auf ihren Feldern.
https://www.tagesschau.de/inland/landwirtschaft-109.html

Nach Wurst- und Milchskandal: Verbraucherschützer fordern: Unsere Lebensmittel müssen endlich besser kontrolliert werden, STERN.de, 25.10.2019
Erst hatte der Wursthersteller Wilke einen Keim-Skandal mit Todesfällen, dann wurde Frischmilch wegen Durchfalleregern vom Markt genommen. Verbraucherschützer finden, das ist ein Skandal: Supermarktkunden sollen sich darauf verlassen können, dass Produkte in Ordnung sind. Wie soll das gehen?
https://www.stern.de/genuss/essen/verbraucherschuetzer-fordern--lebensmittelkontrollen-sollen-endlich-besser-werden-8970786.html

Organisierte Kriminalität kombiniert Menschenhandel, Geldwäsche, Erpressung, Wucherkredite, illegale Zucht, Hinterhofschlachtung und Lebensmittelproduktion zu einem integrierten Wertschöpfungszyklus
Kriminalität : Wie die italienische Mafia mit unserem Essen reich wird
Großer Anteil an Alltagsprodukten
, STERN.de, 27.11.2018
Nach Bau und Drogen hat die Mafia die Agrarbranche entdeckt. Subventionsbetrug und gepanschte Lebensmittel garantieren extreme Gewinne und das ganz ohne Risiko. Für natives Olivenöl geben die Verbraucher gern etwas mehr aus - daher panscht die Agrar-Mafia das teure Öl.
Warum Drogen schmuggeln oder Banken überfallen, wenn man mit Agrarsubventionen Gewinnmargen von über 2000 Prozent erreicht? Mit dieser pointierten Feststellung lenken die Mafia-Experten vom römischen Observatorium des Verbrechens in der Lebensmittelbranche auf ein Problem, dass die Öffentlichkeit bislang ignoriert. Nämlich das boomende Geschäft der Agrar-Mafia: Im Jahr 2011 betrug der Umsatz der illegalen Agrargeschäfte 12,5 Milliarden Euro, 2018 sollen es 22 Milliarden Euro sein.
Das Wachstum erklärt sich, weil die Mafia massiv in Landwirtschaft investiert - da die Einnahmen mit verschiedenen Formen von Subventionsbetrug zusammenhängen, bietet die Landwirtschaft ein krisensicheres Einkommen. "Die Stetigkeit dieser Einnahmen in der Krise hat das Interesse der Mafia geweckt", sagte Stefano Masini, Rechtsprofessor am Observatorium, der "Financial Times". "Es ist profitabel und nicht so gefährlich wie der Drogenmarkt."
Integrierte kriminelle Wertschöpfungskette
In den Krisenjahren nach 2008 fiel es den Kriminellen leicht, ganz legal im großen Maßstab Landbesitz und Agrarfirmen zu erwerben. Doch die Mafia wäre nicht die Mafia, wenn sie das Landleben nicht mit kriminellen Methoden optimieren würde. Die Organisierte Kriminalität kombiniert Menschenhandel, Geldwäsche, Erpressung, Wucherkredite, illegale Zucht, Hinterhofschlachtung und Lebensmittelproduktion zu einem integrierten Wertschöpfungszyklus.
[...] Absurderweise helfen kritische Verbraucher, die Mafia-Gewinne zu optimieren. Denn diese sind bereit, für Lebensmittel aus bestimmten Lagen und ausgesuchten Betrieben sehr viel Geld auszugeben. Gefälschte Bio-Lebensmittel sind der profitabelste Bereich. Dazu muss man nur Weizen aus Rumänien importieren und als Bioweizen der eigenen Landgüter verpacken. Dieser kleine Trick lässt den Preis auf das Drei- bis Vierfache steigen. Häufig werden die Produkte jedoch mit kriminellen Methoden verändert. Dann wird Mozzarella mit Waschmittel weiß gemacht, Olivenöl mit Billig-Öl aus Nordafrika gemischt, ein trüber Tropfen geschmacklich künstlich aufgewertet und als Brunello di Montalcino in Verkehr gebracht. Bei den Lebensmitteln zählt die Menge und die Mafia hat den Lebensmittelsektor inzwischen im großen Stil unterwandert. Die italienische Polizei schätzt, dass etwa 50 Prozent aller in Italien verkauften nativen Olivenöle mit billigem Öl gepanscht wurden. In anderen Ländern ist der Anteil noch höher.
Quelle: FT - How the mafia got to our food. Hannah Roberts
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mafia--wie-die-italienische-mafia-mit-unserem-essen-reich-wird-8464366.html

Industrie und Lobbyismus: Gekaufte Agrarpolitik?, tagesschau.de, 28.04.2019
Wie nachhaltig, wie preiswert soll unsere Landwirtschaft sein? In Brüssel wird derzeit darüber verhandelt. Ein Blick auf die deutsche Agrarpolitik zeigt, dass die Verbraucher nicht die Nummer Eins sind.
Seit Jahren blockieren führende Agrarpolitiker jeglichen Fortschritt hin zu einer naturverträglicheren Landwirtschaft. Das haben Recherchen des SWR ergeben. Den Auswertungen zufolge stimmen Agrarpolitiker an entscheidender Stelle, zum Beispiel im Agrarausschuss, bis in kleine Details hinein zugunsten der Industrieinteressen. Bei genauerer Betrachtung sind engste Verflechtungen zwischen Großbetrieben der Agrarwirtschaft, Verbänden und Ernährungsindustrie zu finden. Grundlage für die Arbeit ist eine Studie der Universität Bremen, die im Auftrag des Nabu erstellt wurde und diese Verflechtungen in über neunzig Steckbriefen zusammenfasst.
Am Beispiel Düngeverordnung lässt sich das anschaulich nachzeichnen: Seit Jahren beklagen Wasserwerke in weiten Teilen der Republik die zunehmende Nitratbelastung des Grundwassers - als Folge einer Überdüngung der Böden mit Gülle. Nitrat im Wasser gilt als krebserregend und vor allem für Kleinkinder gesundheitsschädlich.
Den Düngereintrag zu reduzieren, hätte aber weitreichende Folgen für die stark exportorientierte deutsche Fleischindustrie. Sie verdient Milliarden an den rund 65 Millionen Schweinen, die Jahr für Jahr in Deutschland gemästet und geschlachtet werden, ist aber nicht bereit, die dabei entstehenden Umweltkosten zu tragen.
Düngeverordnung - "weitab von wissenschaftlichem Know-How"
2016 und 2017 sollte eine neue Düngeverordnung das Gülleproblem eindämmen. Der damalige CDU-Obmann im Agrarausschuss des Bundestages, Franz-Josef Holzenkamp, habe sich nach Aussagen damaliger Ausschussmitglieder wie Wilhelm Priesmeier (SPD) oder Friedrich Ostendorff (B´90/Die Grünen) als Wortführer gegen eine Verschärfung erwiesen.
Bis in die letzten Minuten vor der Abstimmung über den Verordnungsentwurf sei an den zulässigen Werten gedreht worden. Unter anderem ging es um den Stickstoffbedarf von Ackerpflanzen. Dem Ausschuss lag dazu die Empfehlung des wissenschaftlichen Sachverständigen, Friedhelm Taube von der Uni Kiel, vor. Taube und weitere 30 Kollegen hatten errechnet, wieviel Stickstoff-Dünger die Pflanzen überhaupt aufnehmen können und ab welchem Wert die Überdüngung beginnt.
Doch der Agrarausschuss übernahm nicht seinen wissenschaftlich belegten Wert, sondern einen um 30 Prozent höheren. Taube ist noch heute empört über diese Entscheidung, die er als "weitab von wissenschaftlichem Know-How" bezeichnet. Trotzdem stimmte der Deutsche Bundestag der Verordnung im Frühjahr 2017 zu - ein Freifahrtschein für noch mehr Gülle auf den Feldern
.
Abgeordnete im Interessenkonflikt?
CDU-Obmann Holzenkamp war zur Zeit der Verhandlungen im Nebenjob im Aufsichtsrat der Agravis AG, einem der größten Händler von Agrargütern in Deutschland. Auf der der Homepage des Bundestages sind seine Nebentätigkeiten angegeben: Während er 2016/17 die Düngeverordnung verhandelt, wird sein Einkommen bei der Agravis angehoben. Er verdiente vorher bis zu 7000 Euro und nach der Beförderung bis zu 15.000 Euro monatlich, bei einem Unternehmen, das direkt von seinem politischen Handeln profitiert.
Holzenkamp, nach diesen Zahlen befragt, antwortet, er könne sie "nicht nachvollziehen". Kurz danach verließ er den Deutschen Bundestag und wurde im Juli 2017 Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, dem größten und mächtigsten Wirtschaftsverband der Agrarindustrie. Holzenkamp ließ die Frage, ob er eine Interessenskollision zwischen seinem Amt als Abgeordneter und seinen Wirtschaftsposten sehe, unbeantwortet.
Sein Nachfolger als CDU-Obmann im Agrarausschuss des Bundestages wurde Johannes Röring. Er bekleidet aktuell neben seinem Bundestagsmandat noch 15 Posten in Unternehmen, Verbänden und der agrar-nahen Kreditwirtschaft. Zum Beispiel sitzt Röring im Aufsichtsrat der DZ Hyp, der Immobilienbank der Volks- und Raiffeisenbanken, sowie im Aufsichtsrat des Pensionsfonds LVM, einem Anbieter von Altersversorgungen. Und auch Röring ist bei der Agravis AG - dem Händler von Düngemitteln. Er hat einen Sitz im Beirat. Röring, gefragt ob er eine Interessenskollision zwischen seinem Amt als Abgeordneter und seinen Wirtschaftsposten sehe, ließ die Frage ebenfalls unbeantwortet.
Ein Verhaltenskodex muss her
Die Verquickung von öffentlichen Ämtern und eigenen Wirtschaftsinteressen von Abgeordneten wird zunehmend kritisch gesehen. So verweist die Europaabgeordnete Maria Noichl (SPD) auf die Befangenheitsregeln, wie sie etwa bei Abstimmungen in Kommunalparlamenten gelten:

"Ich war ja über zehn Jahre Stadträtin in Rosenheim. Und da ist es einfach selbstverständlich, dass es Themen gibt; dort drückt man aus, dass man befangen ist. Zum Beispiel, wenn es um Ausweisungen von einem Baugebiet geht und man hat selber dort ein Grundstück, dann ist es einfach nicht ehrenwert mitzustimmen, und es ist auch verboten"

Udo Di Fabio, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht, plädiert für mehr Offenheit in der Debatte:

"Lobbyismus gibt es von verschiedenen Richtungen und er gehört zum Parlamentarismus irgendwie mit dazu, aber er muss eben sichtbar im Licht stattfinden und nicht in den Dunkelkammern. Wenn so etwas verdeckt stattfindet und es wird plötzlich öffentlich, dann entsteht Misstrauen."

Der Verfassungsrechtler hält eine Selbstkontrolle des Parlaments für sinnvoll, eine Art "standardisierter Gewissensprüfung".
Die Recherchen zeigen: Es braucht nicht nur bessere Transparenzregeln, sondern auch einen Verhaltenskodex für den Fall, dass Politiker persönlich finanzielle Interessen haben. Die Nebenjobs der Agrarpolitiker sind zwar legal, aber schädlich für die Glaubwürdigkeit der Demokratie.
Die Dokumentation zum Thema zeigt das Erste am Montag, um 22.55 Uhr, in der "Story im Ersten".
https://www.tagesschau.de/inland/gekaufte-agrarpolitik-101.html
Mehr zu diesem Thema
Über dieses Thema berichtet das Erste am 29. April 2019 um 22:55 Uhr in der Reportage "Die Story im Ersten".
Mehr zu diesem Thema:
Hohe Feinstaubbelastung - Luftverschmutzer Landwirtschaft, https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html
EU-Düngemittelverordnung: Es geht um die Gülle, 05.04.2019, https://www.tagesschau.de/inland/duengeverordnung-101.html
Landwirtschaftsministerin Klöckner stellt "Tierwohl-Label" vor, https://www.tagesschau.de/inland/tierwohllabel-101.html

WHO-Bericht
Neun von zehn Menschen atmen Drecksluft
, tagesschau.de, 02.05.2018
Bis zu sieben Millionen sterben laut einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation weltweit jedes Jahr an den Folgen dreckiger Luft. Nur in reichen Ländern sei die Lage besser.
https://www.tagesschau.de/ausland/luftverschmutzung-131.html
Gooken.de: "Die Luft ist in reichen Ländern besser": Paris und viele Großstädte ausgenommen, wie auf dieser Seite noch berichtet wird..

Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. | Bildquelle: dpa
Deutsche Umwelthilfe
Klagen gegen dicke Luft
, tagesschau.de, 28.07.2020
In vielen Städten ist die Luftqualität schlecht - obwohl Maßnahmen gegen Luftverschmutzung vorgeschrieben sind. Betroffene und Umweltverbände können das einklagen. Die Deutsche Umwelthilfe zog jetzt Zwischenbilanz. Von Nina Amin.


Mit Open-Source-Saatgut gegen Monopole und Klimawandel, netzpolitik.org, 11.07.2019
Aktuell kontrollieren drei internationale Agrar- und Chemiekonzerne mehr als 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarktes. Auch als Antwort darauf hat der Verein Agrecol die erste Open-Source-Lizenz für Saatgut entwickelt. Wir haben Johannes Kotschi über das Projekt befragt und was Open Source in der Landwirtschaft für Auswirkungen auf Gesellschaft und Klimawandel haben könnte.
https://netzpolitik.org/2019/mit-open-source-saatgut-die-landwirtschaft-befruchten/

Vom Saatgut bis zum Handel: So kontrollieren wenige Konzerne, was wir essen, STERN.de, 23.09.2018
Nestlé und Co. sind im Netz der Kritik von Verbrauchern ausgesetzt. Als Großkonzerne haben sie Einfluss darauf, was wir essen. Doch die Marktmacht haben sie nicht allein. Vom Saatgut bis zum Handel haben sehr wenige Firmen die Verbraucher in der Hand.
Was Verbraucher essen, wird von sehr wenigen Großkonzernen kontrolliert.

Die Nespressomaschine in der Küche, Vittel-Wasser im Kühlschrank, Maggi für die Soße, Mövenpick-Eis und Wagner-Pizza im Tiefkühler: Die Produkte von Nestlé finden sich in vielen deutschen Haushalten. Insgesamt gehören 6000 Marken zum Imperium des Schweizer, in Deutschland landen davon rund 40 in den Supermarktregalen. Die Hilfsorganisation Oxfam kam in einer Studie Anfang des Jahres zu dem Schluss: Nur zehn Großkonzerne kontrollieren weltweit, was auf unseren Tellern landet. Einer davon ist das Unternehmen Nestlé.
Aber der Konzern ist nicht allein, denn nicht nur die Firmen, die Lebensmittel produzieren, haben Einfluss auf unsere Essgewohnheiten. Schon beim Saatgut kontrollieren Firmen, was überhaupt angebaut wird. So bündelt sich bei Bayer nach der Übernahme von Monsanto ein Drittel des globalen Marktes für kommerzielles Saatgut. Mit den Firmen DuPont-Dow und ChemChina­-Syngenta kontrollieren diese drei Konzerne rund 60 Prozent des Saatgut-Marktes. "Eine solche Marktmacht führt zu vermindertem Wettbe­werb: Mehr denn je könnten wenige Konzerne Produkte, Preise und Qualitäten diktieren. Für die Bauern wären die Folgen weniger Auswahl an Saatgut und weniger Vielfalt auf den Feldern", urteilt die Naturschutzorganisation Bund. "Mit der Kontrolle über das Saatgut erlangen die Konzerne Macht über einen Markt, der so existentiell ist wie kein anderer und den es immer geben wird: Menschen müssen essen."
Agrarrohstoffe von der ABCD-Gruppe
Doch mit der Saat ist es nicht getan, danach folgen die Firmen der sogenannten ABCD-Gruppe. Die Firmen ADM, Bunge, Cargill und Louis Dreyfus (daher der Name der Gruppe) kontrollieren 70 Prozent des Handels mit Agrarrohstoffen. Mais, Weizen und Soja stammen meist von diesen Herstellern. Das Problem, wenn die Marktmacht sich auf so wenige Firmen verteilt: Sie können Bauern die Preise diktieren, es gibt wenig Antrieb für Innovation. "Die ABCD-Gruppe ist bestens informiert über Ernten, Preise, Währungsschwankungen, Wetterdaten und politische Entwicklungen in allen Teilen der Welt. Tagtäglich laufen Informationen aus den Anbaugebieten bei ihnen ein, die von ihren Finanzexperten analysiert werden", heißt es im "Konzernatlas", der gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Organisationen wie Oxfam, Bund und Germanwatch veröffentlicht wurde. "Alle vier Konzerne besitzen eigene Tochterunternehmen, die den Handel mit Agrarrohstoffen gegen Preisrisiken absichern und auf die spekulativen Geschäfte an den Warenterminbörsen, allen voran denen in Chicago, ausgerichtet sind", so der Konzernatlas.
Die Auswahl an Mineralwasser im Supermarkt ist meist üppig
Rekordabsatz in Deutschland
Milliardenmarkt Mineralwasser - Nestlé und Coca-Cola wollen profitieren
Die Marktmacht der Supermärkte
Auch bei den verarbeiteten Lebensmitteln haben die Verbraucher wenig Auswahl - denn die Supermarkt-Landschaft in Deutschland ist überschaubar. Aldi, Edeka, Rewe und die Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) dominieren mit einem Marktanteil von 85 Prozent das Einkaufsverhalten. Was sie in die Regale räumen, wird gekauft. Sie beziehen die Ware bei bevorzugten Lieferanten, regionale Produzenten würden schnell von der Lieferkette ausgeschlossen, so die Autoren des Konzernatlas. Statt regional zu kaufen setzen sie auf Massenproduktion. "Wesentlich für die Marktmacht der Supermärkte ist ihre Größe. Je höher der Marktanteil der Supermarktkette, desto höher die Kontrolle über den Vertrieb der Lebensmittel. Er kann bessere Bedingungen von Zulieferfirmen verlangen, und die Gewinnspannen werden größer", heißt es im Konzernatlas. "Der Druck auf Zulieferer wird durch unfaire Einkaufspraktiken verschärft: Sie müssen dafür bezahlen, dass ihre Produkte in den Regalen der Einzelhandelsunternehmen ausliegen und zur Finanzierung der Werbung und neuer Geschäfte beitragen. Den Druck geben Zulieferer über die Lieferkette bis zu den Erzeugern weiter."
Frag Nestlé - oder auch nicht
Allerdings geben die Studienautoren auch einen Lösungsansatz vor - nämlich die Macht der Verbraucher, aber auch der Produzenten vor Ort. "In vielen Ländern wehren sich Menschen gegen eine Agrar- und Handelspolitik, die die Macht der Multis stärkt", heißt es im Atlas. So werden Protestaktionen in Peru, Indien und Burkina Faso aufgezählt. "Der weltweite Nestlé-Boykott von 1977 bis 1984 wegen dessen aggressiver Werbung für Babymilchpulver war die vielleicht erfolgreichste Aktion gegen einen Lebensmittel-Multi überhaupt", heißt es im Konzernatlas. "Nestlé änderte schließlich sein Vorgehen, ein Kodex der Weltgesundheitsorganisation WHO reguliert seither solche Werbung. Aber bis heute ist Nestlés Ruf beschädigt." Das erklärt, warum die Kritik an dem Schweizer Konzern bis heute auch im Netz nicht verhallt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/nestl%C3%A9--monsanto-und-co---wie-konzerne-kontrollieren--was-wir-essen-8360574.html

Öko-Test testet stilles Mineralwasser: Bekannte Marken fallen krachend durch, CHIP, 09.07.2020
...darunter zwei Produkte, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreuen. Mehr zum Test erfahren Sie auch im Video.
[...] Besonderes Augenmerk lag bei dem Test auf den Inhaltsstoffen der Wassersorten: Sind etwa Abbaustoffe von Pestiziden, Nitraten, Süßstoffen oder Uran enthalten, sorgt das für Punktabzüge im Gesamtranking.
[...] insgesamt fünf Sorten im Test durch - zwei Marken eines weltweit agierenden Herstellers werden mit besonders schlechten Gesamtnoten abgestraft.
Stilles Mineralwasser: Zwei beliebte Marken mit Note "ungenügend" abgestraft
Die beiden Wassersorten mit den schwächsten Testergebnissen sind beide Teil des Lebensmittelkonzerns Danone: Sowohl "Evian" als auch "Volvic" erhalten von Öko-Test die Gesamtnote "ungenügend".
Während in Evian den Testern zufolge der Grenzwert für Uran überschritten wird, wurde bei Volvic der Stoff Vanadium nachgewiesen. Ersterer kann bei erhöhten Werten zu Lungen- und Nierenschäden führen, zweiterer steht im Verdacht keimzellenschädigend und sogar krebserregend zu sein. Bei beiden Produkten wiesen die Tester außerdem erhöhte Nitratwerte nach. Folglich sollten die als "für Babynahrung geeigneten" beworbenen Wassersorten Öko-Test zufolge besser nicht für Säuglinge verwendet werden.
Erst kürzlich hat Öko-Test auch Mineralwasser mit Sprudel genauer unter die Lupe genommen. Auch hier wird von einigen Sorten deutlich abgeraten - die Ergebnisse haben wir hier für Sie zusammengefasst.
https://www.chip.de/news/Oeko-Test-testet-stilles-Mineralwasser-Bekannte-Marken-fallen-krachend-durch_182827719.html

"Verkauf" von Lebensmitteln
Die italienische Mafia in Deutschland: 30 Todesopfer und eine skurrile Abzockmasche
, STERN.de, 03.11.2019
Rund einen Menschen pro Jahr töten italienische Mafiaclans laut der Polizei in Deutschland. Neben dem Kokain-Handel ist der "Verkauf" von Lebensmitteln an Gastronomen ein beliebtes Geschäftsfeld der Mafiosi.
Mitglieder italienischer Mafiaclans haben nach Erkenntnissen der Polizei seit 1990 in Deutschland 30 Menschen getötet. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Irene Mihalic hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin heißt es: "Dem Bundeskriminalamt liegen seit dem Jahr 1990 Erkenntnisse zu 23 Tötungsdelikten mit insgesamt 30 Todesopfern in Deutschland vor, die der italienischen Mafia zugerechnet werden." Angaben zu Tötungsdelikten anderer Gruppierungen der Organisierten Kriminalität (OK) würden statistisch nicht gesondert erfasst.
"Die hohen Opferzahlen sind alarmierend und verdeutlichen die große Gefahr, die von der italienischen Mafia ausgeht", sagt Mihalic. Dabei sei zu befürchten, dass die Dunkelziffer in diesem Bereich deutlich höher ausfällt.
Davon geht auch die Bundesregierung aus. Sie hatte im vergangenen Mai auf eine Anfrage der Grünen erklärt, nach derzeitigen Erkenntnissen würden 585 Menschen Gruppierungen der italienischen Organisierten Kriminalität zugerechnet. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 hatte die Polizei 545 mutmaßliche Mafia-Mitglieder auf dem Schirm. Allerdings gehen die Sicherheitsbehörden davon aus, dass alleine die 'Ndrangheta mindestens 18 bis 20 Stützpunkte in Deutschland hat. Da jedem einzelnen Stützpunkt bis zu 50 Mitglieder zugerechnet werden könnten, sei "von einem erheblichen Dunkelfeld bei den Mitgliederzahlen auszugehen". Alleine bei der 'Ndrangheta sei daher von 800 bis 1000 Mitgliedern in Deutschland auszugehen, stellt die Regierung fest.
Die 'Ndrangheta aus Kalabrien gilt als mächtigste italienische Mafiaorganisation. Eine Fehde zwischen zwei Clans der 'Ndrangheta war Hintergrund der Mafiamorde von Duisburg, wo 2007 nachts vor einer Pizzeria sechs Menschen erschossen wurden.
Mafia in Deutschland besonders aktiv im Südwesten
Besonders aktiv ist die Mafia in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Zu ihren Haupteinnahmequellen zählen der Rauschgifthandel, Fälschungen und die Erpressung von Gastwirten italienischer Herkunft. Diese werden von den Mafia-Clans häufig gezwungen, überteuerte oder minderwertige Lebensmittel aus Italien zu beziehen - zum Beispiel Wein, Olivenöl oder Salami.
Das ist für die Täter einfacher als die traditionelle Schutzgelderpressung, wo Gastwirte mit vorgehaltener Waffe gezwungen werden, einen Teil ihrer Einnahmen abzugeben. Denn wenn es zu einer Verurteilung kommt, wird der Lebensmittelhandel unter Zwang meist als "Nötigung" eingestuft. Die Strafe fällt dann niedriger aus als bei der klassischen Schutzgelderpressung - auch weil die Ware ja nicht ganz ohne Wert ist. Außerdem muss sich der Mafia-Clan in diesem Fall gar nicht erst die Mühe machen, das Geld zu "waschen". Denn es ist ja schon Teil des "legalen" Wirtschaftskreislaufs. "Zum Teil handelt es sich auch um Lebensmittel, die von Clan-nahen oder Clan-eigenen Unternehmen in Italien produziert werden", sagt Sandro Mattioli, der Vorsitzender des Vereins "Mafia? Nein Danke!".
Innenpolitikerin Mihalic findet, die Bundesregierung müsse bei der Bekämpfung der Mafia ein noch größeres Problembewusstsein an den Tag legen und die Sicherheitsbehörden "personell und strukturell befähigen, gegen diese Gruppierungen vorzugehen". Im vergangenen Jahr richteten sich 13 Ermittlungsverfahren gegen die 'Ndrangheta, die Camorra und die sizilianische Cosa Nostra. Tatsächlich hängt die Zahl der OK-Verfahren immer auch mit den Ressourcen der Polizeibehörden zusammen. Konkret heißt das zum Beispiel: Wenn mehr Kräfte für die Observation islamistischer Gefährder eingesetzt werden müssen, geht das auch zulasten der Verfahren gegen die Organisierte Kriminalität.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/italienische-mafia-in-deutschland--30-todesopfer-und-eine-skurrile-abzockmasche-8983986.html

Ekelhaft Essen! Warnung: Möglicherweise können Sie bestimmte Lebensmittel nicht mehr genießen, wenn Sie weiterlesen., Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/03/09/ekelhaft-essen_n_4928780.html
Das sind die acht ekelhaftesten Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die Sie wahrscheinlich jeden Tag essen, ohne es zu wissen. In den Inhaltsstoffen als "Castoreum" aufgelistet Wo ist es drin? Lebensmittel mit Vanille-Geschmack: Castoreum wird von den Castordrüsen des Bibers freigesetzt, die zwischen Anus und Geschlechtsteil des Bibers sitzen. Die Tiere benutzen das Sekret, um ihr Revier zu markieren und zur Fellpflege. In den USA ist Castoreum als Zusatzstoff für Lebensmittel zugelassen. Auch wenn Sie sich kaum vorstellen können, dass "Bibergeil" gut schmeckt, wird es zumindest in den USA als Aromastoff in Lebensmitteln verwendet. Die bekanntesten Aromen, für die Bibergeil verwendet wird, sind Vanille, Himbeere und Erdbeere. In den Inhaltsstoffen als "L-Cystein" aufgelistet: Wo ist es drin? Bagels, Kuchen, Brot: L-Cystein wird beispielsweise industriell hergestellten Backwaren zugesetzt, um den Teig lockerer zu machen. Es kann synthetisch aus Bakterienkulturen hergestellt werden. Die zweite Möglichkeit zur Gewinnung des Zusatzstoffs besteht in der Verarbeitung von proteinhaltigen Produkten wie menschlichem Haar, Pferdehufen, Geflügelfedern oder Kuhhörnern. In den Inhaltsstoffen als "Propylenglycol" aufgelistet. Wo ist es drin? Salat Dressing, Backwaren, Desserts: Propylene Glycol wird als Frostschutzmittel verwendet, es wird in der Industrie aber auch zur Herstellung von Kunstharzen und Konservierungsstoffen benutzt, die in Lebensmitteln verarbeitet werden. In den Inhaltsstoffen als "Bromiertes Planzenöl" aufgelistet Wo ist es drin? Zitronenlimonade: Pflanzenöl klingt als Inhaltsstoff harmlos. Aber der aktive Bestandteil Bromin wird häufig als Brandschutzmittel in der Möbelherstellung benutzt und kann giftig sein. Wird es in hohen Dosen konsumiert, kann es die neurologischen Fähigkeiten stören und zu einem verfrühten Eintreten der Pubertät führen. In den Inhaltsstoffen als "Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ)" aufgelistet. Wo ist es drin? Chicken Nuggets: TBHQ kann sehr gefährlich sein. Das synthetisch hergestellte Konservierungsmittel ist in fast allem enthalten, von Kaugummi über Nagellack bis zu Käsecrackern. Bei tierischen Fetten und fetthaltigen tierischen Lebensmitteln sorgt es dafür, dass diese Fette nicht ranzig werden. Das Mittel ist so giftig, dass schon ein Gramm davon einen Menschen krank machen kann. In den Inhaltsstoffen als "Siliziumdioxid" aufgelistet Wo ist es drin? Salze, Suppen Siliziumdioxid wird als Antiklumpmittel verwendet. Häufig wird es benutzt, um Feuchtigkeit in Produkten zu kontrollieren. Wenn Ihre Suppe ein wenig sandig schmeckt, wissen Sie ja jetzt, warum. In den Inhaltsstoffen als "Butylhydroxytoluol (BHT)" aufgelistet Wo ist es drin? Frühstücksflocken: Sie haben sicher schon oft gehört, dass Antioxidantien gut für uns sind. Aber manche sind besser als andere. BHT fällt dabei eindeutig in die "andere" Gruppe. Dieses Antioxidant sorgt dafür, dass Lebensmittel länger frisch bleiben. Solange Sie kein Problem damit haben, ein chemisches Gemisch zu sich zu nehmen, das normalerweise in Petrolium-Produkten wie Flugzeugtreibstoff auftaucht, genießen Sie ruhig Ihre Cornflakes, die wie durch Zauberhand wochenlang frisch und knusprig bleiben.

Pestizide in der EU
Hochgiftig - aber zugelassen
, tagesschau.de, 15.11.2018
Immer wieder werden Pestizide in der EU eingesetzt, weil die Prüfung zu lange dauert. Darunter sind nach Monitor-Recherchen auch hochtoxische Stoffe - ist das wirklich Zufall?
Ulrich Elixmann ist 58 Jahre alt und Frührentner. Der ehemalige Gärtner leidet unter Parkinson und ist überzeugt davon, dass daran sein Beruf schuld ist. 40 Jahre lang hat er ständig mit Pestiziden gearbeitet. "Da wurde sehr leichtfertig damit umgegangen", sagt er. Er kenne Leute, die hätten die Spritzbrühe mit den Händen angerührt. "Da hat nie ein Mensch daran gedacht, dass das solche Schäden hervorrufen kann."
Zulassung verlängert
Einer dieser Wirkstoffe dürfte eigentlich gar nicht mehr auf dem Markt sein, da seine Zulassung abgelaufen ist. Aber im Januar wurde die Zulassung verlängert, ohne dass der Stoff erneut geprüft wurde, wie nach EU-Recht eigentlich vorgeschrieben.
Der Grund: Nach einer Ausnahmeregelung der EU-Pflanzenschutzmittelverordnung darf der Genehmigungszeitraum eines Wirkstoffes verlängert werden, wenn Gründe vorliegen, die "der Antragsteller nicht zu vertreten hat." Mit anderen Worten: Wenn die Prüfung eines Stoffes zu lange dauert, bekommt der Stoff eine Ausnahmeverlängerung.
Eine Ausnahme, die mittlerweile fast zur Regel geworden ist. Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor bekommt in der EU mittlerweile beinahe jedes vierte Pflanzenschutzmittel eine solche Ausnahmeverlängerung. 112 von insgesamt 489 Stoffen sind demnach aktuell ohne die eigentlich vorgeschriebene Neuprüfung auf dem Markt.
Der Verdacht, dass die Pflanzenschutzmittel, mit denen Elixmann in Berührung kam, für seine Parkinson-Erkrankung verantwortlich sind, werden von Studien der University of California in Los Angeles bestätigt. Hier wurden Pflanzenschutzmittel untersucht, mit denen auch Elixmann in Kontakt war.
"Toxisch für die Umwelt"
Das sei hoch gefährlich, warnen Fachleute. Einige Stoffe dürften nicht mehr in die Umwelt gelangen: "Diese Stoffe sind meines Erachtens überhaupt nicht mehr zulassungsfähig, weil sie extrem humantoxisch sind, für die Menschen giftig sind, und weil sie auch extrem toxisch für die Umwelt sind", sagt der Toxikologe Hermann Kruse, der an der Universität Kiel jahrelang zu Pflanzenschutzmitteln geforscht hat.
Manche der Stoffe seien "toxischer als Glyphosat". Dabei handele es sich um Stoffe, "die das Nervensystem der Menschen angreifen und zum Teil auch im Verdacht stehen, krebserzeugend zu sein."

[...] Seit 2016 wurden 22 Stoffe in Zulassungsverfahren mit deutscher Beteiligung nur deshalb verlängert, weil die Behörden zu langsam prüften. Darunter befinden sich mindestens neun Stoffe, die laut Experten wegen ihrer Giftigkeit nicht mehr zugelassen werden dürften.
Grüne vermuten Vorsatz
Der EU-Abgeordnete Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grünen), der im Pestizidausschuss des Europäischen Parlaments sitzt, vermutet bei der Langsamkeit der deutschen Behörden Absicht: "Ich glaube, da ist viel Vorsatz dahinter", sagt er. "Man stellt sich schützend vor die Industrie. Man sieht, da geht es um richtig viel Geld, wenn die Stoffe am Ende vielleicht vom Markt genommen werden." Angesichts der Größenordnung der Ausnahmegenehmigungen in der EU spricht er von einem "Skandal".
Gärtner Elixmann kämpft jetzt darum, dass die Berufsgenossenschaft den Zusammenhang zwischen dem Pestizideinsatz und seiner Parkinson-Erkrankung anerkennt. In Frankreich gilt Parkinson bei Gärtnern und Landwirten bereits als Berufskrankheit. Zu den Pflanzenschutzmitteln, die nur mit Ausnahmegenehmigungen auf die Äcker gelangen, hat er eine klare Meinung: "Da die Forschungsergebnisse heute da sind, müsste das grundlegend verboten werden und diese Mittel sofort, von meiner Sicht aus, beseitigt und entsorgt werden."
https://www.tagesschau.de/inland/pestizide-103.html
Über dieses Thema berichtete die Sendung Monitor am 15. November 2018 um 21:45 Uhr.
Mehr zu diesem Thema:
Erste Schritte zum Glyphosat-Aus, 06.11.2018, https://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-255.html
EU stimmt über Insektizidverbot ab, 27.04.2018, https://www.tagesschau.de/inland/eu-bienensterben-pestizide-101.html

Essen mit Nebenwirkung
Er ist acht Jahre alt und hat Zuckungen im Gesicht - der Auslöser steckt in seinem Getränk
, STERN.de, 25.05.2020
Die Eltern sind besorgt: Ihr achtjähriger Sohn hat immer wieder Zuckungen im Gesicht. Liegt es an seiner Vorliebe für bestimmte Getränke?
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/riskanter-koffein-kick-9255066.html

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben
Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern
, Tagesschau.de, 15.10.2016
"Scheinprozess" oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was heute in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" nachzuweisen. Michael Heussen über die neue Form des Protests.
Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Den Haag ist Sitz des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs. In der Stadt, in der sich sonst Kriegsverbrecher verantworten müssen, ist Monsanto wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und wegen "ökozids" angeklagt.
Allein diese Anklagepunkte lassen eigentlich nicht auf ein faires Verfahren hoffen. Monsanto hat daher auch die Einladung zu dem Tribunal abgelehnt und spricht in einem offenen Brief von einem "Scheinprozess, bei dem Kritiker, die gegen landwirtschaftlichen Fortschritt und gegen Monsanto sind, die Organisatoren, den Richter und die Jury spielen, und bei dem das Ergebnis von vornherein feststeht." Wenn man sich die Auswahl der Zeugen anschaut, dürfte diese Einschätzung zutreffen. Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen.
Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben. Das von Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird angeprangert, weil es krebserregend sein soll.
Monsanto dagegen stellt es auf das gleiche Gefährdungslevel wie heißes Wasser oder rohes Fleisch. Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel. Für Monsanto sind das Heilsbringer, um die wachsende Erdbevölkerung mit immer leistungsfähigerem Saatgut zu ernähren. Kritiker sehen dagegen einen Schritt in Richtung Vernichtung der Menschheit.
Die Ansichten von Gegnern und Befürwortern der sogenannten Grünen Landwirtschaft stehen einander gegenüber. Das Argument des einen ist das Gegenargument des anderen. Für den Laien ist es fast unmöglich, den überblick zu behalten. Umso spannender ist die Frage, ob es den fünf Richtern gelingt - imerhin handelt es sich um renommierte Juristen aus Argentinien, Mexiko, Kanada, Senegal und Belgien.
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern, der vor einem Monat verkündet hat, Monsanto für 66 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen, wenn die internationalen Kartellbehörden zustimmen. Ein Sprecher von Bayer hat es abgelehnt, das Tribunal zu kommentieren. Noch sei Monsanto nicht Teil des Bayer-Konzerns, deswegen werde man sich nicht äußern, so die offizielle Sprachregelung in Leverkusen. Bayer-Chef Werner Baumann hält sich selbst allerdings nicht daran: In einem Zeitungsinterview hat er Anfang der Woche erklärt, dass sich Monsanto seinen schlechten Ruf zum Teil selbst zuzuschreiben habe.
Bayer setze dagegen auf einen partnerschaftlichen Ansatz im Umgang mit Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen. Man habe nicht vor, genveränderte Pflanzen in Europa zu etablieren. Kritikern reicht diese Aussage nicht: Europas Gentechnikfreiheit dürfe nicht auf großzügigen Zusagen von privaten Unternehmen basieren, sagte der Agrarexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Harald Ebner. "Die können sich schließlich schnell ändern." Es brauche daher eine "handfeste gesetzliche Grundlage für Gentech-Verbote" ohne Hintertüren.
"Urteil" im Dezember
In Den Haag können die Leverkusener zumindest schon mal erahnen, welche Protestwelle auf sie zurollt, wenn die übernahme glückt. Der Adressat der Proteste wird dann Bayer-Chef Baumann sein. Da dürfte es ihm nicht helfen, einfach nur den Namen Monsanto zu tilgen. Auf Fragen nach einer möglichen Umbenennung gibt er, wenn überhaupt, nur ausweichende Antworten. Aber ihm dürfte klar sein, dass mit der Marke Monsanto zumindest in Europa nicht viel Staat zu machen ist - vollkommen unabhängig davon, zu welchem Ergebnis das Tribunal in Den Haag kommt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/monsanto-123.html
Mehr zu diesem Thema:
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/

Bayer muss blechen
79 statt 289 Millionen US-Dollar: Todkranker Glyphosat-Kläger akzeptiert neues Urteil
, FOCUS Online, 01.11.2018
Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten millionenschweren Schadensersatz akzeptiert. Ursprünglich hatte eine Geschworenen-Jury dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) zugesprochen.
https://www.focus.de/finanzen/recht/san-francisco-glyphosat-klaeger-akzeptiert-millionenschweres-urteil-gegen-bayer_id_9837920.html

Kurz nach Übernahme: US-Richter macht Weg für Glyphosat-Klagen gegen Monsanto frei
Glyphosat Klagewelle: Bayer hat Monsanto-Risiken am Hals - soll man die Aktie jetzt kaufen?
Glyphosat, Bayer, Monsanto, Krebserkrankung
, FOCUS Online, 11.09.2018
Der Bayer-Konzern hat sich durch die Rekordübernahme von Monsanto große Risiken eingekauft. Ein Gericht hat die US-Tochter wegen verschleierter Gefahren von Glyphosat zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar verurteilt. Weitere Klagen sind unterwegs. Die Aktie hat entsprechend 22,5 Prozent im Wert eingebüßt. Kann man jetzt einsteigen?
Die Bayer-Aktie hat in den letzten Wochen nahezu ein Viertel seines Börsenwerts verloren, nachdem das Unternehmen von einem US-Gericht zur Zahlung einer Strafe von 289 Millionen verurteilt worden ist. Das Urteil erging gegen die US-Tochter wegen "verschleierter Gefahren". "Bayer´s Monsanto habe nicht angemessen vor den Risiken des Unkrautvernichtungsmittels gewarnt", erkannte ein Geschworenengericht in Kalifornien und sprach dem Betroffenen, einem ehemaligen Hausmeister, die horrende Summe zu.
Der Kläger, Dewayne Johnson, hat Krebs im Endstadium. Er habe Roundup von Monsanto, ein Glyphosat, in großen Mengen in einem Schulbezirk in der San Francisco Bay Area gesprüht und einen Ausschlag entwickelt, so seine Anwälte. Bei starkem Wind habe er das Mittel ins Gesicht bekommen. Die Krebserkrankung sei eine unmittelbare Folge.
Bayer-Aktie verlor kurz nach Urteil 13 Prozent
Die Anleger an der Börse reagierten schnell, direkt nach der Bekanntgabe fiel der Kurs binnen Stunden um 13 Prozent. In den folgenden Wochen gab der Kurs weiter nach, da das Ausmaß selbst für Analysten schwer einschätzbar bleibt.
Internationale Rechtsexperten rechnen mit weiteren Klagen gegen die US-Tochter. Bayer hatte im Juni 2018 Monsanto letztendlich voll integriert und muss nun für alle Rechtsfolgen haften. Der Leverkusener Konzern hatte insgesamt den Einstieg mit 63 Milliarden Euro bezahlt. Nun könnten bis zu 8000 weitere Klagen gegen Bayer ins Haus stehen.
Das Unternehmen geht wegen den hohen Risiken in dem Quartalsbericht zum 30. Juni auf eine mögliche Klagewelle ein. Einige sprechen von dauerhaften Belastungen zehn bis elf Milliarden Euro für Bayer. "Mit weiteren Klagen ist zu rechnen", heißt es dazu in einer Mitteilung des Konzerns. Bayer werde sich "in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr setzen". Die Bayer-Experten werfen seit dem Urteil immer wieder ihr Altstudien ein, wo die Unbedenklichkeit attestiert wurde.
Studien und Einschätzungen
Die US-Umweltbehörde EPA hat das Produkt Roundup als sicher eingestuft, wenn es gemäss der Bedienungsanleitung eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat 2015 dagegen als ein "wahrscheinliches humanes Karzinogen" ein. Karzinogene können krebsfördernd wirken.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/glyphosat-klagewelle-bayer-hat-monsanto-risiken-am-hals-soll-man-die-aktie-jetzt-kaufen_id_9565948.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
https://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-glyphosat-101.html

Liste von zu beeinflussenden Kritikern
Bayer-Tochter
Frankreich ermittelt gegen Monsanto

Die französische Justiz ermittelt gegen die Bayer-Tochter Monsanto. Diese soll dort eine Liste von Kritikern geführt haben, um diese später zu beeinflussen. Damit bleibt Monsanto das Sorgenkind Bayers.
https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-ermittlungen-monsanto-101.html

Umsatz und Ergebnis gesteigert: Monsanto treibt Bayer-Umsatz hoch, tagesschau.de, 25.04.2019
Bayer-Anleger hat die Übernahme des Saatgutkonzerns Monsanto viele Milliarden gekostet. Doch in der Bilanz schlägt sich der Kauf des umstrittenen US-Konzerns erstmal positiv nieder. Der Umsatz schnellte nach oben.
Der Umsatz schnellte um 42,4 Prozent auf gut 13 Milliarden Euro nach oben, wie der Dax-Konzern in Leverkusen mitteilte. Aus eigener Kraft - also Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet - konnte Bayer um 4,1 Prozent wachsen.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 44,6 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro. Beide Kennziffern übertrafen die durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Starkes Agrargeschäft
Die guten Zahlen hat Bayer vor allem starken Zuwächsen im Agrargeschäft zu verdanken, das durch den 63 Milliarden Euro schweren Monsanto-Zukauf im vergangenen Sommer deutlich ausgebaut worden war. Gleichzeitig reißt der Strom der Glyphosat-Klagen wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des von Monsanto entwickelten Herbizids nicht ab: Inzwischen sieht sich Bayer in den USA mit rund 13.400 Klägern konfrontiert. Zuletzt waren es mehr als 11.200.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/bayer-monsanto-121.html

Glyphosat-Klagen
Monsanto wird für Bayer zum Risiko
, tagesschau.de, 28.03.2019
Zum zweiten Mal hat Bayer mit seiner Tochter Monsanto vor Gericht eine Niederlage erlitten. Die Klagewelle in den USA wegen Glyphosat hat erst begonnen - mit unkalkulierbaren finanziellen Risiken.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-monsanto-aktienkurs-101.html
mehr
Glyphosat-Prozess: Bayer muss 80 Mio. Schadensersatz zahlen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/strafe-monsanto-103.html
Monsanto verliert erneut Prozess, C. Buckenmaier | video, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-521137.html

Nach Glyphosat-Urteil
Bayer-Aktie bricht massiv ein
, tagesschau.de, 20.03.2019
Für Bayer ist das Urteil eines US-Gerichtes zum umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ein schwerer Rückschlag. Auch die Anleger sind entsetzt: Die Bayer-Aktie verlor kräftig an Wert.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/bayer-glyphosat-101.html

Neue Studien zeigen: Glyphosat ist überall und krebserregend, keine-gentechnik.de, 19.02.2019
19. Febr. 2019 Eine deutsche Studie wies Glyphosat in Baumrinden weitab Feldern sechs epidemiologische Studien 2001 bis 2018 ausgewertet.
https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33584/

Gericht in den USA
Glyphosat für Krebsfall mitverantwortlich
, tagesschau.de, 19.03.2019
Ein Amerikaner hatte jahrelang mit glyphosathaltigen Mitteln gearbeitet - und erkrankte später an Krebs. Ein US-Gericht urteilte nun: Das Produkt der Bayer-Tochter war dafür maßgeblich mitverantwortlich.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-usa-101.html

Einstweilige Verfügung: FragDenStaat muss staatliches Gutachten zu Glyphosat löschen, netzpolitik.org, 02.04.2019
Das Transparenzportal FragDenStaat muss nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln ein staatliches Gutachten zu den Krebsrisiken durch Glyphosat depublizieren. Jetzt ruft das Portal dazu auf, tausende Anfragen nach dem Gutachten zu stellen.
https://netzpolitik.org/2019/einstweilige-verfuegung-fragdenstaat-muss-staatliches-gutachten-zu-glyphosat-loeschen/

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben

Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/
Fortsetzung des Berichts auf News&Links: weiter unten

Prozesse in den USA: Glyphosat-Klagelawine rollt an: Was für Bayer auf dem Spiel steht, STERN.de, 25.02.2019
Wegen der umstrittenen Geschäfte der US-Tochter Monsanto ist der deutsche Pharma- und Chemieriese Bayer in Amerika mit Tausenden Klagen konfrontiert. Nun beginnt der zweite Prozess - für den Leverkusener Dax-Konzern steht viel auf dem Spiel.
https://www.stern.de/wirtschaft/glyphosat-prozess-in-den-usa--klagelawine-gegen-bayer-rollt-an-8595516.html

EU-Gericht: Glyphosat-Studien müssen veröffentlicht werden, tagesschau.de, 07.03.2019
Das öffentliche Interesse wiegt schwerer als Geschäftsinteressen: Das Gericht der EU hat die EU-Lebensmittelbehörde dazu verpflichtet, umstrittene Glyphosat-Studien zu veröffentlichen.
Vier grüne Europaparlamentarier aus verschiedenen Ländern und ein britischer Aktivist haben geklagt: 2016 wollten sie Auskunft von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, der EFSA, bekommen. Es ging um Studien zu der Frage, ob Glyphosat eine krebserregende Wirkung hat.
Die Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat ein Jahr zuvor als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Die EFSA dagegen hatte das wenig später verneint.
Deshalb fragten die Abgeordneten nach: EFSA berufe sich auf eine Vielzahl von unveröffentlichten Studien, die die WHO nicht gehabt hätte. Ob sie die auch bekommen könnten.
Pressemitteilung des Gerichts der Europäischen Union
Nur ein Teil der Studien war freigegeben
Die EFSA gab schließlich einen Teil der 75 Studien frei. Den Rest dürfe sie nicht veröffentlichen, weil das die Geschäftsinteressen der Firmen verletzen würde, die die Studien vorgelegt hatten. Die Daten, die die Behörde freigegeben hätte, würden ausreichen, um das Risiko von Glyphosat zu beurteilen.
Auch die Namen der Experten, die zu den Studien beigetragen hätten, würde sie nicht veröffentlichen und außerdem nichts zu der Frage, ob diese vielleicht einen Interessenkonflikt hätten - also inwiefern sie den Firmen verpflichtet seien.

Die EU-Richter der ersten Instanz sagen nun: So geht es nicht. Nach europäischem Recht müssen die Interessen der Firmen zurückstehen, wenn das Interesse der Öffentlichkeit überwiegt.
Wann das der Fall sei, würden die europäischen Gesetze genau festlegen: So müsse die Öffentlichkeit bei Emissionen - also bei Auswirkungen auf die Umwelt - über alles informiert werden. Es gehe nicht um hypothetische, also nur um mögliche Emissionen.
Emissionen von Glyphosat sind real
Hier sei ganz klar: Es handele sich um eines der gängigsten Unkrautvernichtungsmittel in der EU. Die Emissionen von Glyphosat in der Umwelt seien real. Rückstände fänden sich unter anderem in Pflanzen, im Wasser und in Lebensmitteln, so die Richter.
Das Interesse der Öffentlichkeit bestünde also nicht nur darin zu wissen, was freigesetzt wird, sondern auch zu verstehen, in welcher Weise dadurch die Umwelt langfristig beeinträchtigt werden kann.
Es gehe darum, für die Öffentlichkeit möglichst alle Informationen zu haben, damit möglichst viele den Entscheidungsprozess über die Zulassung von solchen Pflanzenschutzmitteln begleiten können. Diejenigen, die über solche Fragen entscheiden, sollten in der Lage sein, auf Grundlage eines breiten öffentlichen Verständnisses zu entscheiden.
Die Richter des europäischen Gerichts berufen sich dabei auf frühere Entscheidungen aus Luxemburg. Auch die zweite Instanz, der EuGH, hatte schon pro Auskunft entschieden. Das heißt, wenn die EFSA gegen dieses Urteil Rechtsmittel einlegt, ist durchaus möglich, dass sie dort wieder unterliegt.
https://www.tagesschau.de/ausland/urteil-glyphosat-101.html

Spur nach China?
Bayer AG von Hackern ausgespäht
, tagesschau.de, 04.04.2019
Der Dax-Konzern Bayer ist von der mutmaßlich chinesischen "Winnti"-Gruppe digital ausgespäht worden. Nach Informationen von BR und NDR war die Schadsoftware bis Ende März im Netzwerk des Konzerns zu finden.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hackerangriff-bayer-101.html

Prozess in Paris: Haftstrafen im Pferdefleisch-Skandal, tagesschau.de, 16.04.2019
Sechs Jahre nach dem Pferdefleisch-Skandal hat ein Pariser Gericht vier Verantwortliche zu Haftstrafen verurteilt. Sie hatten Pferdefleisch als Rind ausgegeben, das in Deutschland und anderen Ländern verkauft wurde.
https://www.tagesschau.de/ausland/lasagne-pferdefleisch-paris-101.html

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben

Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/
Fortsetzung des Berichts auf News&Links: weiter unten

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Bayer muss blechen
79 statt 289 Millionen US-Dollar: Todkranker Glyphosat-Kläger akzeptiert neues Urteil
, FOCUS Online, 01.11.2018
Im ersten US-Prozess um angeblich verschleierte Krebsrisiken von Bayers Unkrautvernichter Glyphosat hat der Kläger einen vom Gericht festgesetzten millionenschweren Schadensersatz akzeptiert. Ursprünglich hatte eine Geschworenen-Jury dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Dewayne Johnson 289 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) zugesprochen.
https://www.focus.de/finanzen/recht/san-francisco-glyphosat-klaeger-akzeptiert-millionenschweres-urteil-gegen-bayer_id_9837920.html

Kurz nach Übernahme: US-Richter macht Weg für Glyphosat-Klagen gegen Monsanto frei
Glyphosat Klagewelle: Bayer hat Monsanto-Risiken am Hals - soll man die Aktie jetzt kaufen?
Glyphosat, Bayer, Monsanto, Krebserkrankung
, FOCUS Online, 11.09.2018
Der Bayer-Konzern hat sich durch die Rekordübernahme von Monsanto große Risiken eingekauft. Ein Gericht hat die US-Tochter wegen verschleierter Gefahren von Glyphosat zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar verurteilt. Weitere Klagen sind unterwegs. Die Aktie hat entsprechend 22,5 Prozent im Wert eingebüßt. Kann man jetzt einsteigen?
Die Bayer-Aktie hat in den letzten Wochen nahezu ein Viertel seines Börsenwerts verloren, nachdem das Unternehmen von einem US-Gericht zur Zahlung einer Strafe von 289 Millionen verurteilt worden ist. Das Urteil erging gegen die US-Tochter wegen "verschleierter Gefahren". "Bayer´s Monsanto habe nicht angemessen vor den Risiken des Unkrautvernichtungsmittels gewarnt", erkannte ein Geschworenengericht in Kalifornien und sprach dem Betroffenen, einem ehemaligen Hausmeister, die horrende Summe zu.
Der Kläger, Dewayne Johnson, hat Krebs im Endstadium. Er habe Roundup von Monsanto, ein Glyphosat, in großen Mengen in einem Schulbezirk in der San Francisco Bay Area gesprüht und einen Ausschlag entwickelt, so seine Anwälte. Bei starkem Wind habe er das Mittel ins Gesicht bekommen. Die Krebserkrankung sei eine unmittelbare Folge.
Bayer-Aktie verlor kurz nach Urteil 13 Prozent
Die Anleger an der Börse reagierten schnell, direkt nach der Bekanntgabe fiel der Kurs binnen Stunden um 13 Prozent. In den folgenden Wochen gab der Kurs weiter nach, da das Ausmaß selbst für Analysten schwer einschätzbar bleibt.
Internationale Rechtsexperten rechnen mit weiteren Klagen gegen die US-Tochter. Bayer hatte im Juni 2018 Monsanto letztendlich voll integriert und muss nun für alle Rechtsfolgen haften. Der Leverkusener Konzern hatte insgesamt den Einstieg mit 63 Milliarden Euro bezahlt. Nun könnten bis zu 8000 weitere Klagen gegen Bayer ins Haus stehen.
Das Unternehmen geht wegen den hohen Risiken in dem Quartalsbericht zum 30. Juni auf eine mögliche Klagewelle ein. Einige sprechen von dauerhaften Belastungen zehn bis elf Milliarden Euro für Bayer. "Mit weiteren Klagen ist zu rechnen", heißt es dazu in einer Mitteilung des Konzerns. Bayer werde sich "in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr setzen". Die Bayer-Experten werfen seit dem Urteil immer wieder ihr Altstudien ein, wo die Unbedenklichkeit attestiert wurde.
Studien und Einschätzungen
Die US-Umweltbehörde EPA hat das Produkt Roundup als sicher eingestuft, wenn es gemäss der Bedienungsanleitung eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat 2015 dagegen als ein "wahrscheinliches humanes Karzinogen" ein. Karzinogene können krebsfördernd wirken.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/glyphosat-klagewelle-bayer-hat-monsanto-risiken-am-hals-soll-man-die-aktie-jetzt-kaufen_id_9565948.html

Krebserregende Pflanzenschutzmittel: Giftiger als Glyphosat - warum gefährliche Pestizide nicht verboten sind, STERN.de, 17.11.2018
Eigentlich dürften die Stoffe überhaupt nicht mehr verwendet werden, warnen Toxikologen. Laut Recherchen des ARD-Magazins "Monitor" sind nach wie vor Pestizide auf unseren Feldern im Einsatz, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Der Grund dafür ist erschreckend.
https://www.stern.de/genuss/essen/pestizide--jedes-vierte-zugelassen--obwohl-giftiger-als-glyphosat-8449716.html

Ein Traktor sprüht Pestizide in den Obstgärten in Palkonya | Bildquelle: TAMAS SOKI/EPA-EFE/REX/Shutterst Exklusiv
Pestizide
Hochgiftige Exporte
, tagesschau.de, 10.09.2020
Deutsche Konzerne exportieren nach Monitor-Recherchen hochgiftige Pestizide, die in der EU nicht zugelassen sind. Fachleute kritisieren doppelte Standards und werfen den Firmen vor, eine schwächere Regulierung in ärmeren Staaten auszunutzen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/pestizide-109.html

ARD-Magazin Fakt
Pestizide in vielen Naturschutzgebieten
, tagesschau.de, 30.04.2019
Pestizideinsatz in Naturschutzgebieten - in vielen Bundesländern ist das erlaubt. Eine Recherche des ARD-Magazins Fakt ergab: Hunderte Naturschutzgebiete sind betroffen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/naturschutz-pestizide-101.html

Warnungen auf Rekordniveau
Rückruf von Lebensmitteln - immer öfter
, tagesschau.de, 08.12.2019
Ob Keime, Bakterien, Pilze oder gar "Fremdkörper" - die Meldungen über verunreinigte Lebensmittel haben ein neues Rekordniveau erreicht. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervor.
Die Zahl der staatlichen Warnungen vor verunreinigten Lebensmitteln in Deutschland hat im laufenden Jahr ein neues Rekordniveau erreicht. Bis Ende November 2019 gab das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bereits 183 Warnungen heraus - und damit fast genauso viele wie im Gesamtjahr 2018, als es 186 Fälle gab.
Dies geht aus einer Aufstellung des Bundesamts hervor, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren. Im Jahr 2017 waren 161 Lebensmittel beanstandet worden, 2015 noch lediglich 100 Produkte. Die meisten Warnungen gab es 2019 wegen Fleisch, Wild, Geflügel und Wurst - nämlich 51 Fälle seit Jahresbeginn. Darunter befindet sich der brisante Fall der hessischen Wurstfabrik Wilke, die offenbar listerienverseuchte Produkte in Umlauf gebracht hatte. Danach folgen in der Statistik des BVL 27 Warnungen vor Milch und Milchprodukten. In Getreide und Backwaren kam es in diesem Jahr zu 17 Auffälligkeiten, bei Knabberwaren und Fischen gab es jeweils zehn Meldungen.
Die meisten Lebensmittel wurden 2019 wegen mikrobiologischer Verunreinigungen beanstandet - nämlich in 65 Fällen. In der Regel handelt es sich um Keime, Bakterien oder Pilze, die Krankheiten auslösen können. Die zweitgrößten Auslöser für Beanstandungen waren nach Angaben der Behörde "Fremdkörper". In 60 Fällen wurden in diesem Jahr unter anderem Glas, Metall oder Plastikteile in Produkten gefunden.
Länder: Kontrolle von 500.000 Betrieben
Jedes Jahr werden bundesweit mehr als 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen registrierten Unternehmen der Lebensmittelbranche durch Behörden überprüft. Verantwortlich dafür sind die Länder, die ihre Kontrolleure in die Betriebe schicken.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch sieht bei der Lebensmittelkontrolle dringenden Verbesserungsbedarf. "Nach jedem neuen Lebensmittelskandal reden wir über die gleichen alten Probleme - aber die Politik packt die entscheidenden Schwachstellen im Lebensmittelrecht nicht an", sagte Foodwatch-Sprecher Andreas Winkler den Funke-Zeitungen.
Das entscheidende Problem sei, dass die Verbraucher in der Regel nicht erfahren, welche die "Schmuddelbetriebe" seien und wo alles sauber und in Ordnung sei, kritisierte Winkler. "Mehr Transparenz über Kontrollergebnisse ist auch im Interesse der vielen ehrlich und sauber arbeitenden Betriebe."
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-127.html

Rückruf bei Netto
Rückrufe und Produktwarnungen
Mit E.Coli-Bakterien kontaminiert: Bei Netto verkaufter Käse zurückgerufen
Zwiebelmett zurückgerufen +++ Rückruf von Uncle Ben's Reis +++ Lidl ruft Fertiggericht zurück +++ Hundesnack bei Fressnapf zurückgerufen +++ Primark ruft Damenschuh zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
, STERN.de, 13.03.2020
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--bei-netto-verkaufter-kaese-zurueckgerufen-9074764.html

Rückrufe und Produktwarnungen
Fund von Glassplittern: Mango Chutney via Edeka und Marktkauf zurückgerufen
, STERN.de, 31.08.2020
"Salzbrenner" Rost- und Grillbratwurst zurückgerufen +++ Rückruf von "BIO Münchner Weißwürste" +++ Kinderwagen und Hochstuhl von Jollyroom zurückgerufen +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
28. August: Mango-Chutney via Edeka und Marktkauf zurückgerufen
Die Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG ruft „Ming Chu Mango-Chutney Fruchtig Scharf“ im 230-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 27.12.2021 zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, hatte ein Verbraucher den Fund von Glasstücken in einem Glas der genannten Sorte gemeldet.
Der Artikel wurde bei Edeka und Marktkauf vertrieben. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Saarland sind nicht betroffen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--mango-chutney-via-edeka-und-marktkauf-zurueckgerufen-9074764.html

Keim-Skandal: Wilke-Wurst wurde auch an Ikea-Restaurants geliefert, weitere Händler bestätigt, STERN.de, 07.10.2019
Fleischwarenfabrikant Wilke wurde nach zwei Todesfällen durch Keimbelastung behördlich geschlossen, meldete später Insolvenz an. Jetzt wurde bekannt: Das Unternehmen belieferte auch Ikea. Hessens Umweltministerium bestätigte zudem eine Liste mit weiteren Händlern von Wilke-Wurst.
[...] Wilke-Wurst auch in anderen Produkten
Inzwischen hat das Hessische Umweltministerium eine Liste mit Produkten bestätigt, die Wilke-Erzeugnisse enthalten, aber unter anderem Namen angeboten werden:
Haus am Eichfeld
Metro Chef
Service Bund "Servisa"
Casa
Pickosta
Sander Gourmet
Rohloff Manufaktur
Schnittpunkt
Korbach
Aro
Findt
Domino
Zudem bestätigte Verbraucherministerin Priska Hinz (Grüne) eine Liste Großhändler, die Wilke-Produkte im Sortiment hatten:
Wurstwaren-Großhändler Hans Kremers GmbH
Metro Deutschland
Grapo GmbH - Gastronomiebedarf
SB Union Großmarkt GmbH / Edeka Foodservice
Domino Gastro e.G.
Igro-Schmidt GmbH & Co. KG
Service-Bund
https://www.stern.de/wirtschaft/news/wilke-wurst-wurde-auch-an-ikea-restaurants-geliefert-8942278.html

Produktion vorerst gestoppt: "Qualitätsprobleme": Größte Nutella-Fabrik der Welt steht still, STERN.de, 21.02.2019
Die Produktion der berühmten Nuss-Nougat-Creme ist in der größten Nutella-Fabrik der Welt vorerst eingestellt worden. Dem Unternehmen seien "Qualitätsprobleme" aufgefallen, Untersuchungen dazu sind jetzt im Gange.
https://www.stern.de/wirtschaft/groesste-nutella-fabrik-der-welt-in-frankreich-steht-still--8590354.html

Experten warnen: Das steckt in Nutella wirklich drin, CHIP, 30.09.2016
Nutella geh&oul;rt für viele Menschen zu einem perfekten Frühstück dazu. Doch Experten warnen vor der Haselnusscreme, denn sie enthält Stoffe, die für unseren Körper nur schwer zu verarbeiten sind. Welche das sind und warum Nutella deswegen sogar giftig sein könnte, erfahren Sie im Video.
Sie wollen sich gesünder ernähren? Wir haben die besten Apps für Sie hier zusammengestellt, die Sie bei einer gesunden Ernährung unterstützen, http://www.chip.de/video/Experten-warnen-Diese-Inhaltsstoffe-in-Nutella-sind-gefaehrlich-Video_100780302.html.

Nutella-Streit geht in die nächste Runde: Jetzt droht das erste Land mit Boykott, CHIP, 20.07.2017
Schmeckt Nutella im Westen Europas schokoladiger als im Osten?
Der "Nutella-Konflikt" verstärkt sich...
http://www.chip.de/news/Nutella-Streit-geht-in-die-naechste-Runde-Jetzt-droht-das-erste-Land-mit-Boykott_119107170.html

Stiftung Warentest: Mineralöl in Veggie-Wurst - CHIP, 30.09.2016
Soja-Würste und Saitan-Würste für Vegetarier und Veganer liegen total im Trend. Doch für Fans der fleischlosen Produkte hat die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test jetzt eine schlechte Nachricht: 6 von 20 Fleischersatzprodukten enthalten offenbar hohe Mengen an kritischen Mineralölbestandteilen, http://www.chip.de/news/Lebensmittel-Test-schockt-Vegetarier-und-Veganer-Stiftung-Warentest-findet-Mineraloel-im-Fleischersatz_100741875.html

Ernährung
Wenn Fleisch zum Proleten-Fraß wird – diese geheime Bedeutung steckt hinter unserem Essen
, STERN.de, 02.06.2020
Alles, was wir essen, enthält nicht nur Nährstoffe, sondern hat auch eine Symbolik. Und diese Bedeutung ist historisch gewachsen. Oder hätten Sie gewusst, dass Zucker gegen die Pest helfen sollte?
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/wenn-fleisch-zur-proleten-speise-wird---die-symbolik-von-nahrungsmitteln-9254430.html

Glutenfurcht und Weizenphobie haben das Image des Grundnahrungsmittels ramponiert. Immer neue Backtricks haben dem Brot Nährwert und Bekömmlichkeit genommen. Dabei könnte es so köstlich wie wertvoll sein, STERN.de, 16.07.2020
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/wie-gesund-ist-unser-brot--9337072.html

Keime im Aufschnitt: Stiftung Warentest prüft Veggie-Wurst - zwei sollten nicht aufs Brot, STERN.de, 27.02.2019
Veggie-Wurst ist beliebt und meist fettärmer als das Original. Doch schmecken die Alternativen auch wie echte Wurst? Stiftung Warentest hat 20 Aufschnitte unter die Lupe genommen - zwei kassieren ein "Mangelhaft".
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/stiftung-warentest-prueft-veggie-wurst--zwei-produkte-sollten-nicht-aufs-brot-8598956.html

Neue Studie
Manche Lebensmittel könnten wirklich dafür sorgen, dass man früher stirbt
, STERN.de, 14.02.2019
Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, wissen wir schon längst. Französische Wissenschaftler haben jetzt aber herausgefunden: Wer zu viel Pommes, Chips und andere hoch verarbeitete Lebensmittel isst, hat ein erhöhtes Sterberisiko.
https://www.stern.de/genuss/essen/fertiglebensmittel--wer-zu-viel-fast-food-isst--stirbt-frueher-8578368.html

Pandemie in Deutschland
Den Infektionsketten auf der Spur: Wie die Gesundheitsämter zu Corona-Jägern werden
, STERN.de, 26.05.2020
Sie sind die Corona-Jäger: die Frauen und Männer in den Gesundheitsämtern der Republik. Sie sollen die Infektionsketten nachvollziehen. Ein Besuch an der Front im Lagezentrum Berlin-Mitte.
https://www.stern.de/p/plus/gesellschaft/weitere-lockerungen--so-kaempfen-die-gesundheitsaemter-fuer-unsere-freiheiten-9267820.html

Krebsstudie
Fructose lässt Darmtumoren bei Mäusen schneller wachsen
, STERN.de, 22.03.2019
Die in Softdrinks enthaltene Fructose beschleunigt möglicherweise das Wachstum von Darmtumoren. Das hat eine Forschergruppe aus New York bei einer Studie mit Mäusen herausgefunden. Ob die Erkenntnisse auf Menschen übertragbar sind, wird untersucht.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fructose-laesst-darmtumoren-bei-maeusen-schneller-wachsen-8633680.html

Mineralöle - Wie viel Erdöl steckt in unseren Lebensmitteln?, deutschlandfunkkultur.de, 2019
Beispiel Olivenöl: Da sind bereits von Natur aus allerlei Stoffe drin, wie sie auch in Mineralöl vorkommen. Benutzen die Mitarbeiter der Ölmühle Hautcreme, finden sich Spuren im Öl, dazu ... www.deutschlandfunkkultur.de/mineraloele-wie-viel-erdoel-steckt-in-unseren-lebensmitteln.993.de.html?dram:article_id=399946

Mineralöle in Lebensmitteln: foodwatch-Testergebnisse, foodwatch.org, 2019
Nahrung gilt daher generell als bedenklich. Auch nach Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollten aromatische Mineralöle gar nicht in Lebensmittel übergehen. In unserem Test haben wir deshalb bereits den geringsten Nachweis aromatis ...
www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/Mineraloel/Dokumente/Testergebnisse_Mineraloele_in_Lebensmitteln.pdf

Gesundheit: Mineralöl in Lebensmitteln | mehr/wert, br, 2019
Doch wie kommt das Mineralöl eigentlich in unsere Nahrung? Über verschiedene Wege: Bei der Produktion gelangen etwa Schmieröle von Maschinen in die Ernte. Aber auch beim Transport der Produkte ...
www.br.de/br-fernsehen/sendungen/mehrwert/mineraloel-gesundheit-umweltschutz-100.html

Mineralöl in Lebensmitteln | PRAVDA TV - Lebe die Rebellion, pravda-tv, 07/2013
Mineralöl in Lebensmitteln stammt in erster Linie aus Altpapier. In diesem befinden sich die giftigen Kohlenwasserstoffe vor allem in den Druckfarben. Beim Recyclingprozess werden circa 90 Prozent dieser Stoffe ausgewaschen.
Der Rest verbleibt im Karton und kann in Lebensmittel übergehen, von dort in den Körper des Menschen.
www.pravda-tv.com/2013/07/mineralol-in-lebensmitteln/

Verbraucherschützer: Mineralöl in Milchpulver für Babys ..., br 2019
Milch 250; Apotheken 45 ... Bei deren Produktion komme teils Mineralöl zum Einsatz. "Foodwatch" rät daher Eltern zunächst davon ab, Säuglingsmilchprodukte aus solchen Dosen zu benutzen.
www.br.de/nachrichten/wissen/verbraucherschuetzer-mineraloel-in-milchpulver-fuer-babys-gefunden,Rfo6WM7

Cremes mit Nebenwirkungen
Wirken wie Hormone: So erkennen Sie ungewollte Wirkstoffe in Kosmetika
, focus online, 03.03.2020
https://www.focus.de/perspektiven/nachhaltigkeit/cremes-mit-nebenwirkungen-wenn-kosmetische-inhaltsstoffe-wie-hormone-wirken_id_11718480.html

Mineralöle in Kosmetika - Kritische Stoffe in Cremes, test.de, 2019
Aufnahme von Moah über die Nahrung "potenziell besorgnis­erregend" Zwar steht eine abschließende gesundheitliche Bewertung noch aus, siehe Mineralöl als kosmetischer Inhaltsstoff.Doch laut der Europäischen Behörde für Lebens­mittel­sicherheit, Efsa, könnte die Moah-Fraktion ein "karzinogenes Risiko" darstellen. www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/

Rückrufe und Produktwarnungen
Plastikteile gefunden: "Die gute Schokolade" wird zurückgerufen
, STERN.de, 03.09.2020
"Busse Mini Frikadellen in BBQ-Curry-Sauce" via Netto zurückgerufen +++ Brauerei Aldersbach ruft Softdrink "Aldersbacher Iso-Sport" zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen---die-gute-schokolade--wird-zurueckgerufen-9074764.html

Zum Beispiel in Müsliriegeln, Reis, Haferflocken oder Schokolade
Nach wiederholten Funden von Mineralöl in Lebensmitteln
, verpackungswirtschaft.de, 2019
Mineralöl - eigentlich gehört es in den Tank, es steckt aber in vielen, gesunden Lebensmitteln. Zum Beispiel in Müsliriegeln, Reis, Haferflocken oder Schokolade, wie die jüngsten Funde Ende Juli zeigen. Auch in vielen Lebensmittelverpackungen lassen sich Rückstände von Mineralöl nachweisen.
www.verpackungswirtschaft.de/news/biooekonomie/nachhaltigkeit-umweltstrategien-zertifizierungen/-Nach-wiederholten-Funden-von-Mineraloel-in-Lebensmitteln-Wie-gefaehrlich-sind-Mineraloelbestandteile-6788

Foodwatch findet Mineralöl in Säuglings-Milchpulver, SPIEGEL 2019
Foodwatch hat in drei von vier Säuglingsmilchpulvern geringe Mengen Mineralöle nachgewiesen. Eine akute Gesundheitsgefahr besteht zwar nicht, trotzdem fordert die Organisation die Unternehmen ...
www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/foodwatch-findet-mineraloel-in-saeuglings-milchpulver-a-1293188.html

Mineralöl-Rückstände in Baby-Milchpulver entdeckt ..., abendblatt.de, 2019
Milch Foodwatch: Mineralöl-Rückstände in Säuglingsmilch entdeckt. ... Einige Säuglingsmilch-Produkte von Nestlé und Novalac sind offenbar mit gesundheitsgefährdendem Mineralöl belastet.
www.abendblatt.de/wirtschaft/article227452137/Foodwatch-Mineraloel-Rueckstaende-in-Saeuglingsmilch-entdeckt.html

Foodwatch findet Mineralöl-Bestandteile in Nestlé-Babymilch ..., toponline.ch, 2019
Foodwatch findet Mineralöl-Bestandteile in Nestlé-Babymilch Baby-Milchpulver aus dem Hause Nestlé und von anderen Herstellern soll gesundheitsgefährdend sein. Das kritisiert die deutsche ...
www.toponline.ch/news/schweiz/detail/news/foodwatch-findet-mineraloel-bestandteile-in-nestle-babymilch-00122180/

Kinder-Schokolade von Ferrero
Ölige Süßigkeiten: Mineralöl in Kinderschokolade - Wissen ...
, stuttgarter-nachrichten, 2019
"Kinder Schokolade" enthält kaum Milch, dafür aber Mineralöl. Foto: dpa. Erst Adventskalender, dann Osterhasen, nun "Kinder Schokolade". In den weiß-braunen Schoki-Riegeln sind ...
www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.oelige-suessigkeiten-mineraloel-in-kinder-schokolade.45474106-7c70-4a4a-bef9-6a2838e95e75.html

Mineralöl in Babymilch - Schwangerschaft, med1, 2019
Mineralöl in Babymilch. Hallo all, die ihre Kinder mit künstlicher Babymilch füttern. Es möge jeder selbst entscheiden, ob er es für sinnvoll hält, die Petition zu unterstützen oder/und die entsprechenden Produkte zu vermeiden.
www.med1.de/forum/schwangerschaft/mineraloel-in-babymilch-966699/

Teilweise stark mit Mineralöl belastet
Foodwatch findet Mineralöl-Bestandteile in Nestlé-Babymilch
, theworldnews.net, 2019
Foodwatch findet Mineralöl-Bestandteile in Nestlé-Babymilch Die von Nestlé in Deutschland vertriebenen Produkte "Beba Optipro Pre, 800 g, von Geburt an" und "Beba Optipro 1, 800 g, von Geburt an" seien teilweise stark mit Mineralöl belastet, teilte Foodwatch am Donnerstag mit.
theworldnews.net/ch-news/foodwatch-findet-mineralol-bestandteile-in-nestle-babymilch

Mineralöl in Säuglingsmilch von Nestle und Novalac, gourmet-report.de, 2019 Mineralöl in Säuglingsmilch von Nestle und Novalac Mit einem lauen Pressestatement hat Bundesernährungsministerin Julia Klöckner auf die heute von foodwatch veröffentlichten Mineralölnachweise in Milchpulverprodukten für Säuglinge der Hersteller Nestlé und Novalac reagiert.
www.gourmet-report.de/artikel/373875/mineraloel-in-saeuglingsmilch-von-nestle-und-novalac/

Lindt-Schokolade mit Mineralöl
Krebs-Gefahr in Schokolade: Essen Sie auf keinen Fall diese Sorte
, CHIP, 20.10.2016
Die Pralinen-Sorte "Fioretto Nougat Minis" von Lindt ist der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch zufolge mit Mineralöl belastet. Das Problem: Mineralöl steht in Verdacht Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen.
http://www.chip.de/news/Krebs-Gefahr-in-Schokolade-Essen-Sie-auf-keinen-Fall-diese-Sorte_101977356.html

Im Babyzwieback von Hipp fand ÖKO-TEST Mineralöl, der Zwieback von Holle hat zugesetzten Zucker, CHIP, 15.07.2019
https://www.chip.de/artikel/Zwieback-im-Test-Sieger-bei-OeKO-TEST_170608460.html

Isst seit 6 Jahren ketogen
"Ernährung ist Wurzel aller Krankheiten": Krebsforscher rechnet mit modernem Lebensstil ab
Healthy food for lunch
, FOCUS Online, 13.11.2019, 08:15
Studien zeigen immer deutlicher, wie die moderne Ernährung unseren Körper beeinflusst - vornehmlich negativ. Ein kanadischer Forscher will dem einen Riegel vorschieben - und zeigt, wie die richtige Ernährung dazu beitragen kann, ein langes und gesundes Leben zu führen.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/wie-es-richtig-geht-massenvernichtungswaffe-ernaehrung-forscher-rechnet-mit-modernem-lebensstil-ab_id_11340010.html

Bundesweiter Rewe-Rückruf: Homann Hamburger-Sauce mit falschem Inhalt, CHIP, 21.02.2020 | von Redaktion Verbraucherschutz.com
Die HOMANN Feinkost GmbH ruft die Hamburger Sauce der Marke Homann zurück. Aufgrund einer falschen Etikettierung ist in einigen Flaschen ein falsche Inhalt. In den Flaschen befinden sich unter anderem die Inhaltsstoffe Weizen, Ei und Senf. Diese wiederum können Allergien auslösen.
https://www.chip.de/news/Bundesweiter-Rewe-Rueckruf-Homann-Hamburger-Sauce-mit-falschem-Inhalt_182245378.html

Rewe-Rückruf: Pestizide in kernlosen Weintrauben, CHIP, 21.02.2020
https://www.chip.de/news/Rewe-Rueckruf-Pestizide-in-kernlosen-Weintrauben_182247620.html

Gut zu wissen
Schwarze Oliven sind oft nur gefärbt - daran erkennen Sie die Fälschung
, STERN.de, 28.08.2020
Grüne Oliven sind unreif, schwarze reif? Von wegen: Hersteller färben die unreifen Früchte oft schwarz. Warum sie das tun - und wie Sie die gefärbten Oliven erkennen können.
https://www.stern.de/genuss/essen/schwarze-oliven-sind-oft-nur-gefaerbt---so-erkennen-sie-die-faelschung-8387248.html

Rückrufe und Produktwarnungen
Verletzungsgefahr durch Glasscherben: Olivenpaste wird zurückgerufen
, STERN.de, 13.08.2020
Hansa E-Bikes wegen Mängel an Bremsen zurückgerufen +++ Penny ruft Gouda zurück +++ Eier von Real und HIT zurückgerufen +++ Hersteller ruft Cashewkerne bei Aldi Süd zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--olivenpaste-wegen-glasscherben-zurueckgerufen-9074764.html

Trotz Plastik-Eierablage in fast jedem Kühlschrank:

Eier
Natürliche Schutzschicht
Warum man Eier nicht in den Kühlschrank legen sollte
, STERN.de, 22.02.2020
In Nordamerika werden Eier im Kühlschrank gelagert. Hierzulande wird sogar davon abgeraten und empfohlen Eier bei Zimmertemperatur zu lagern. Das steckt dahinter.
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-man-eier-nicht-in-den-kuehlschrank-legen-sollte-8750226.html

Chlorat & Co.
Stiftung Warentest
Tortellini auf dem Prüfstand: Von diesen Nudeln sollten Sie besser nicht zuviel essen
, STERN.de, 26.08.2020
Sie kommen mit Käse, Fleisch oder Spinat-Ricotta und gehören zu den liebsten Schnellgerichten - Tortelloni. Was wirklich in der Pasta steckt, hat sich "Stiftung Warentest" genauer angesehen. Das war nicht immer appetitlich.
https://www.stern.de/genuss/tortelloni-bei-warentest--von-diesen-lidl-nudeln-sollten-sie-nicht-zu-viel-essen-9391218.html

Vorsicht bei Vollkornspaghetti: Viele Nudeln mit Schimmelpilzgiften belastet, CHIP, 28.02.2020, vonRedaktion CHIP/DPA
Einer Untersuchung von Öko-Test zufolge sind nur die Hälfte der getesteten Vollkornspaghetti als empfehlenswert einzuschätzen. Der Grund: Die Nudeln sind häufig mit Schimmelpilzgiften versetzt.
https://www.chip.de/news/Vorsicht-bei-Vollkornspaghetti-Viele-Nudeln-mit-Schimmelpilzgiften-belastet_182516616.html

Lebensmittel-Skandal mit faulen Eiern: Landeten die Maden auch in deutschen Nudeln?, CHIP, 21.02.2020
https://www.chip.de/news/Lebensmittel-Skandal-mit-faulen-Eiern-Landeten-die-Maden-auch-in-deutschen-Nudeln_182247369.html

Gut zu wissen: Diese Lebensmittel sollten Sie nicht in der Mikrowelle zubereiten, STERN.de, 22.02.2020
Resteessen ist löblich, doch bei manchen Lebensmittel ist Vorsicht geboten - vor allem, wenn Sie nicht richtig gelagert wurden. Wir klären auf, welche Lebensmittel Sie lieber nicht in der Mikrowelle zubereiten sollten, um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden.
https://www.stern.de/genuss/essen/in-der-mikrowelle-sollen-diese-lebensmittel-nicht-zubereitet-werden-7691990.html

Ein Landwirt fährt mit einer Pestizid- und Düngerspritze über ein Feld | Bildquelle: picture alliance / ZB Exklusiv
Auch in Deutschland
Industrie finanziert Glyphosat-Studien mit
, tagesschau.de, 05.12.2019
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte und wohl umstrittenste Pestizid. Laut Recherchen des ARD-Magazins Monitor zeigen Dokumente nun, dass Monsanto auch in Deutschland verdeckt Studien finanziert hat, die den Nutzen von Glyphosat betonen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsanto-101.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Fehlbildungen bei Babys in NRW
Ministerium gibt Entwarnung
, tagesschau.de, 30.09.2019
Nach mehreren Fällen von Fehlbildungen bei Neugeborenen in Gelsenkirchen hat das Gesundheitsministerium alle Geburtskliniken in NRW befragt. Es sieht keine Häufung.
https://www.tagesschau.de/inland/ministerium-baby-hand-fehlbildung-nrw-101.html

85-facher Mord an Patienten
Fall Högel
Ex-Chefs von Serienmörder angeklagt
, tagesschau.de, 26.09.2019
Der frühere Krankenpfleger Högel wurde bereits im Juni wegen 85-fachen Mordes an Patienten verurteilt. Nun werden fünf seiner früheren Vorgesetzten angeklagt - wegen Totschlags durch Unterlassen. | ndr
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Vorgesetzte-von-Krankenpfleger-Hoegel-angeklagt,hoegel746.html

Apotheke am Heilig-Geist-Krankenhaus
Nach Todesfällen in Köln
Behörden schließen drei Apotheken
, tagesschau.de, 26.09.2019
Nach dem Tod einer 28-Jährigen und ihres Neugeborenen sind in Köln drei Apotheken geschlossen worden. Das veranlassten die zuständigen Behörden. Die Frau und das Kind starben nach der Einnahme eines vergifteten Präparats.
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/apotheken-koeln-gift-101.html

Virginia, USA: Arzt verschrieb eine halbe Million Einzeldosen Opioide - jahrzehntelange Haftstrafe, STERN.de, 04.10.2019
Eine Opioid-Krise hat die USA fest im Griff - auch wegen Ärzten, die zu viele der Schmerzmittel verschreiben. Ein Mediziner muss nun deswegen für sehr lange Zeit ins Gefängnis. Er soll auch für den Überdosis-Tod einer Frau verantwortlich sein.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/usa--arzt-muss-wegen-verschreibung-von-500-000-opioiden-jahrzehnte-in-haft-8939620.html

Landwirtschaft
Bauernlobby drängt in Schulen
, tagesschau.de, 13.02.2020
Landwirte wünschen sich mehr Anerkennung für ihre Arbeit. Um das Image der Branche zu verbessern, demonstrieren sie nicht nur auf der Straße, sondern werben auch im Klassenzimmer.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/bauernlobby-schule-101.html

Nutztierhaltung
Reserveantibiotika in Ställen bleiben erlaubt
, tagesschau.de, 13.02.2020
Der Einsatz von Antibiotika bei Tieren soll verringert werden. Doch die geltenden Regeln haben die Erwartungen nicht erfüllt. Ein Gesetzentwurf, der NDR und SZ vorliegt, sieht aber vorerst keine Verschärfung vor.
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/antibiotika-einsatz-nutztiere-101.html

Antibiotika-Einsatz Geflügelindustrie fordert Deal, tagesschau.de, 11.11.2019
Landwirtschaftsministerin Klöckner hatte die Geflügelindustrie aufgefordert, den Einsatz von Reserveantibiotika zu verringern. Laut einem internen Papier liegen nun Vorschläge der Industrie vor, allerdings verknüpft mit Forderungen.
Der Einsatz von Reserveantibiotika in der Geflügelmast sei zu hoch, hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) Mitte Juli nach der Veröffentlichung eines Evaluierungsberichts erklärt. Sie forderte die Geflügelwirtschaft auf, den Einsatz von Wirkstoffen, die für die Behandlung von Menschen als besonders wichtig gelten, in den Ställen "signifikant" zu senken.
Innerhalb von zwei Monaten sollte ihr die Industrie eine entsprechende Strategie vorlegen. Inzwischen unterbreitete die Geflügelwirtschaft dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) Vorschläge, stellte aber im Gegenzug eine Reihe von Forderungen auf. Das zeigt ein internes Papier, das dem NDR vorliegt.
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) bietet dem Papier zufolge an, das Reserveantibiotikum Colistin in Hähnchen- und Putenställen ab Ende 2023 nicht mehr zu verwenden.
Zudem schlage der Verband vor, den Einsatz einer weiteren Gruppe von Antibiotika, den sogenannten Fluorchinolonen, bis Ende 2023 um 20 Prozent zu senken. Im Gegenzug fordert er aber, dass diese Wirkstoffe nicht komplett verboten werden.
[...] Viele Ärzte sehen die Verwendung dieser Antibiotika für Tiere sehr kritisch. Trotzdem werden sie nach wie vor in großen Mengen in der Hühner- und Putenmast eingesetzt.
Beschränkungen für einige Antibiotika sollen wegfallen
In dem Papier stellt die Geflügelwirtschaft allerdings auch Forderungen an die Politik. Den Einsatz der Reserveantibiotika könne sie nur unter bestimmten Voraussetzungen senken, heißt es.
Die Industrie fordert etwa, dass für den Verzicht auf Colistin einige Beschränkungen für andere Wirkstoffe wegfallen. In Deutschland gelten für Antibiotika sogenannte Wartezeiten. Damit bezeichnet man die Tage, in denen etwa vor der Schlachtung keine Antibiotika mehr gegeben werden dürfen, damit das Fleisch später keine Rückstände davon enthält.
Die Geflügelwirtschaft wünscht sich nun eine "Anpassung der Wartezeit" für Fluorchinolone. Die Wartezeit für andere Antibiotika, den sogenannten Tetrazyklinen, soll für Eier bei Legehennen gleich komplett abgeschafft werden.
Weiterer Einsatz von krebserregendem Desinfektionsmittel?
Außerdem möchte die Geflügelwirtschaft den krebserregenden Stoff Formaldehyd auch in Zukunft zu Desinfektionszwecken verwenden. In der Massentierhaltung werde der Gefahrenstoff bei Neubelegungen von Ställen als Standardverfahren zur Raumdesinfektion eingesetzt, heißt es in einer Regel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Demnach werden auch Bruteier mit dem Stoff desinfiziert.
Die Gefahren durch Formaldehyd wurden nach Angaben des Umweltbundesamtes vor einigen Jahren neu bewertet. Bis dahin hieß es, der Stoff könne "vermutlich" Krebs erzeugen. Jetzt lautet die offizielle Einschätzung, Formaldehyd "kann" Krebs erzeugen. Deshalb wird derzeit darüber diskutiert, ob das Mittel auch künftig noch verwendet werden darf.
Neue Ansätze zur Infektionsbekämpfung
Außerdem möchte die Geflügelwirtschaft in Zukunft sogenannte CE-Kulturen einsetzen dürfen. Dabei handelt es sich um Bakterien, die problematische Erreger im Darm verdrängen und so die Gesundheit von Hühnern und Puten verbessern sollen. Des weiteren will die Industrie Infektionen mit sogenannten Bakteriophagen bekämpfen dürfen. Diese Viren gelten als Bakterienfresser. In der EU sind Phagenpräparate bisher jedoch nicht zugelassen.
In ihrem Aufruf an die Geflügelwirtschaft hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) im Sommer vor allem gefordert, die Tiergesundheit in den Ställen zu verbessen, damit Hühner und Puten Antibiotika gar nicht erst benötigen. Konkrete Maßnahmen zu Zucht und Haltungsdichte sucht man in dem Papier der Geflügelwirtschaft allerdings vergeblich. Dazu würden robustere Rassen und mehr Platz in den Ställen zählen.
Dabei hatte Ministerin Klöckner im Sommer klar gemacht: "Unser Evaluierungsbericht zum Antibiotikaeinsatz in der Tiermast zeigt, dass in Deutschland Geflügelmastbetriebe dauerhaft ohne Antibiotika auskommen."
Zu den aktuellen Beratungen zur Antibiotikareduktion wollten sich auf Anfrage des NDR weder das BMEL noch der Geflügelverband äußern.
"Inakzeptabler Kuhhandel"
Die Agrarexpertin der Organisation Germanwatch, Reinhild Benning, spricht vom Versuch eines "gefährlichen und völlig inakzeptablen Kuhhandels" hinter verschlossenen Türen. "Mit großer Verspätung eine solche Dreistigkeit vorzulegen, zeigt die Verantwortungslosigkeit der Geflügelindustrie in Deutschland", so Benning.
Statt die menschliche Gesundheit als höchstes Gut anzuerkennen, ziele der vorgeschlagene Deal darauf ab, das gescheiterte System der Massentierhaltung rücksichtslos fortzusetzen mit möglichst vielen Antibiotika unter Verkürzung der Wartezeit, so Benning.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-gefluegel-101.html

Entwicklung von Antibiotika
Eine Katastrophe mit Ansage
, tagesschau.de, 12.09.2019
Antibiotika gehören zu den wichtigsten Arzneimitteln. Doch die Zahl resistenter Keime nimmt zu. Trotzdem werden kaum neue Wirkstoffe entwickelt - weil es nicht profitabel ist.
Obwohl die zunehmende Ausbreitung resistenter Keime als eine der größten globalen Gefahren gesehen wird, stoppen Pharmaunternehmen die Forschung an neuen Antibiotika. Das zeigen Recherchen des NDR. Dem Sender bestätigte nun auch der größte Gesundheitskonzern der Welt, die Firma Johnson & Johnson, dass sich derzeit bei ihnen "keine weiteren Antibiotika in der Entwicklung" befänden. Zuletzt hatten sich die Branchenriesen Novartis und Sanofi 2018 sowie AstraZeneca Ende 2016 aus der Antibiotikaforschung verabschiedet.
Dabei hatte der Internationale Pharmaverband (IFPMA) erst 2016 eine "Industrie-Allianz" ("AMR Industry Alliance") zum Kampf gegen die Resistenzen gegründet. Etwa 100 Unternehmen, darunter Johnson &Johnson, Novartis, Sanofi und AstraZeneca, hatten eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin sagten sie unter anderem zu, in die Forschung in diesem Bereich zu investieren.
Große Ankündigungen - wenig dahinter
Die NDR -Recherchen zeigen, dass fast die Hälfte der Firmen, die unterzeichnet und damals zu Antibiotika geforscht haben, mittlerweile nicht mehr in dem Bereich aktiv ist. Die Großkonzerne Pfizer und Allergan entwickeln nach Einschätzung von Branchen-Insidern ebenfalls keine neuen Antibiotika-Wirkstoffe, obwohl auch sie Mitglieder der "AMR Industry Alliance" sind.
Auf Anfrage des NDR antwortete Allergan allgemein, es forsche weiter zur Behandlung von Infektionskrankheiten. Auf Nachfrage, ob dies tatsächlich neue Antibiotika umfasse, hat das Unternehmen nicht mehr geantwortet. Pfizer verwies wiederholt auf ein Studienprogramm zu einer Kombination aus zwei Präparaten, die beide allerdings schon seit Längerem eingesetzt werden - also keine Neuentwicklungen sind.
Für kleine Firmen kaum zu stemmen
Neben den großen Konzernen unterzeichneten auch viele kleine und mittelständische Unternehmen 2016 die Erklärung. Etwa 50 von ihnen forschten damals an neuen Antibiotika-Wirkstoffen. Doch mehr als 20 dieser Firmen haben die Forschung in diesem Bereich aufgegeben oder sind mittlerweile insolvent. Viele der kleineren Unternehmen kämpfen damit, dass sich Investoren zurückziehen.
Die Entwicklung eines neuen Antibiotikums kostet mehrere Hundert Millionen Euro. Bei einer erfolgreichen Zulassung des Mittels kommen die Ausgaben für Herstellung, Vertrieb und Vermarktung hinzu. Kleine Unternehmen, die keine zusätzlichen Einnahmen etwa durch lukrative Arzneimittel aus anderen Bereichen haben, können diese Kosten in der Regel allein nicht stemmen. Auch deshalb ist es aus Sicht vieler internationaler Experten fatal, wenn sich die großen Konzerne zurückziehen.
Konzerne ziehen sich zurück
Bis in die 1990er-Jahre hatten noch fast alle großen Pharmakonzerne Antibiotika entwickelt. Einige wie Bayer, Bristol-Myers Squibb oder Eli Lilly zogen sich bereits vor mehr als zehn Jahren aus diesem Bereich zurück.
Somit scheinen derzeit nur vier der 25 größten Pharmaunternehmen der Welt überhaupt noch an der Entwicklung neuer Antibiotika zu arbeiten, nämlich die Firmen MSD, GlaxoSmithKline, Otsuka und Roche in seiner Tochterfirma Genentech. Konkrete Fragen zu ihrem Engagement, etwa zur Zahl der in diesem Bereich beschäftigten Wissenschaftler oder der Höhe der Investments, beantworteten sie aber nicht.
Antibiotika kaum profitabel
Der Grund für den Rückzug der großen Pharmakonzerne aus diesem Bereich sind offenbar wirtschaftliche Erwägungen.
[...] Der Ausstieg der großen Konzerne sei "nicht verantwortungsvoll", sagt Ursula Theuretzbacher im Interview mit der Sendung Panorama. Sie arbeitet als unabhängige Beraterin zur Entwicklung von Antibiotika unter anderem für die Weltgesundheitsorganisation WHO. "Für mich ist absolut klar, dass die Pharmaindustrie eine Verantwortung für die Gesellschaft hat", sagt Theuretzbacher.
Die sollte auch eingefordert werden. Letztlich würden große Teile ihrer Profite darauf beruhen, dass es Antibiotika gebe. Beispielsweise könnten viele teure Krebsmedikamente nur eingesetzt werden, wenn auch wirksame Antibiotika zur Verfügung stehen, da bei den Patienten ein sehr hohes Infektionsrisiko bestehe.
Fehler auch im System
Eines der gefährlichsten Probleme
Die vorhandenen Mittel verlieren zunehmend ihre Wirkung, da sich resistente Keime ausbreiten. Es sei eines "der Probleme unseres Jahrhunderts", sagt Peter Beyer von der WHO. Auch die Vereinten Nationen rufen dazu auf, in die Forschung zu investieren.
An den Folgen von Infektionen mit resistenten Keimen sterben derzeit in der EU jedes Jahr etwa 33.000 Menschen, weltweit sind es Hunderttausende. Die Vereinten Nationen warnen, dass die Todeszahlen in die Höhe schnellen, falls nicht sofort gehandelt werde. Demnach könnten durch resistente Keime bis 2050 jedes Jahr zehn Millionen Menschen sterben, das wären mehr als heute an Krebs.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-pharmakonzerne-101.html

Regeln im Restaurant: Fotos vom Essen, Nachschlag und miese Gerichte: Was im Restaurant alles verboten ist, STERN.de, 31.05.2019
Muss man richtig schlechtes Essen im Lokal bezahlen? Und darf man bei einem Gaumenschmaus nach einem Nachschlag fragen? Auch im Restaurant gibt es Spielregeln - und oftmals ist der Kunde im Recht.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/restaurant-besuch--was-beim-essen-gehen-erlaubt-ist-6209866.html
Lesermeinung
Das alles ist uns hingegen im Asien-Restaurant noch nie passiert!, Anm., Gooken
- freundliche Bedienung, Erlaubnis, Photos zu schießen, beliebig viele Nachschläge, riesengroßes Buffet, auf Wunsch Terrasse draußen und gar nicht mal so besonders teuer ...

Tabellen und Listen mit über 1000 toxischen Stoffen: Buch Die Grünen, 1985, ...

Spurenelemente: Gesundheit in kleinen Dosen, STERN.de, 29.12.2018
Wenige Mikrogramm können über Gesundheit oder Krankheit entscheiden: Hat der Körper nicht genug Eisen, Zink, Selen, Fluor und Jod, drohen ernste Beschwerden - von Blutarmut bis zu entzündeter Haut.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/spurenelemente-gesundheit-in-kleinen-dosen-3090120.html

Weinanbau
Pestizide im Bordeaux
, tagesschau.de, 29.09.2019
Im französischen Bordeaux-Anbaugebiet ist ein Streit über den Einsatz von Pestiziden entbrannt. Denn die landen nicht nur auf den Weinstöcken, sondern in Spuren auch im berühmten Rotwein selbst.
https://www.tagesschau.de/ausland/pestizide-wein-101.html

Fakt Pestizide in vielen Naturschutzgebieten, tagesschau.de, 30.04.2019
Pestizideinsatz in Naturschutzgebieten - in vielen Bundesländern ist das erlaubt. Eine Recherche des ARD-Magazins Fakt ergab: Hunderte Naturschutzgebiete sind betroffen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/naturschutz-pestizide-101.html

Industrie spart damit Geld: Wissenschaftler finden Formel für den perfekten Espresso - Italiener wollen davon nichts wissen, STERN.de, 23.01.2020
Wissenschaftler aus den USA und Australien machen einen Vorschlag für einen etwas anderen Espresso - man könnte ihn moderner nennen. Was sagen Italiener? Sie bestellen "un caffè" und halten nichts davon.
https://www.stern.de/genuss/trinken/mit-dem-perfekten-espresso-kann-die-industrie-viel-geld-sparen-9101442.html

"NDR"-Markt: Durchfallgefahr! Verbraucherschützer warnen vor Obstsalat aus dem Supermarkt, STERN.de, 18.11.2019
Apfel, Kiwi, Mango: Fertiger Obstsalat aus der Kühltheke ist beliebt - kann aber krank machen, zeigt eine Stichprobe der Verbrauchersendung "Markt". Die Keimbelastung war nicht der einzige Missstand, den die Tester fanden.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/markt-im-ndr--obstsalat-in-supermaerkten-mit-keimen-belastet---durchfallgefahr-9006510.html

Kunststoffteilchen gefunden
Hersteller Homann ruft zehn beliebte Salate zurück
, FOCUS Online, 25.05.2016
Der Fertiggerichte-Hersteller Homann ruft zehn Salatprodukte zurück. Wie das Unternehmen am Mittwoch im niedersächsischen Dissen mitteilte, wurden in Einzelfällen Kunststoffteilchen in den Salaten gefunden, http://www.focus.de/gesundheit/news/kunststoffteilchen-gefunden-hersteller-homann-ruft-zehn-salate-zurueck_id_5565827.html

Essen mit Nebenwirkung
Zuerst wurden seine Füße taub, dann seine Beine. Am Ende war er verwirrt - was steckt hinter der Krankheit?
, STERN.de, 11.04.2020
Was hat derart im Nervensystem des Mannes gewütet, dass sogar Nervenfasern im Gehirn geschädigt wurden? Eine Therapie in der Vergangenheit mit schweren Folgen.
Die Ärzte stellten Neuropathien fest – Schäden an den Nervenbahnen – und Motorikprobleme. Die Ursache blieb jedoch nebulös.
»Über die letzten sechs bis zwölf Monate hatte der Patient auch gemerkt, dass er Schwierigkeiten hatte, eine Faust zu ballen, und nicht mehr mit der rechten Hand schreiben konnte«, erinnert sich Imad Btaiche, Arzt an der Universität von Michigan. Er und seine Kollegen fassten die rätselhaften Symptome des Mannes im Fachjournal "Nutrition in Clinical Practice" zusammen.
Weitere Untersuchungen ergaben ein verheerendes Bild: Der Mann wirkte stark mangelernährt, seine Körpertemperatur war auf 30,7 Grad Celsius gefallen, der Blutzuckerspiegel im Keller. In der Klinik verschlechterte sich sein Zustand weiter, zeitweilig fiel er ins Delirium. Eine Kernspin-Tomografie ergab, dass auch viele Nerven­fasern im Gehirn geschädigt waren, die sogenannte weiße Substanz – aber die Muster passten weder zu einem Schlaganfall noch zu Epilepsie. Eine Infektion ließ sich ebenfalls nicht finden – ...
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/erst-wurden-die-fuesse-taub--am-ende-wa-er-verwirrt---was-steckt-hinter-der-krankheit-9177672.html

Werbemüll (obendrein auf Kosten des Steuerzahlers)? Nein, danke!
Stiftung Warentest, TÜV Rheinland, Öko-Test, GS - Geprüfte Sicherheit, DLG gold (hingegen silber: siehe z.B. Bericht von FOCUS online ü,ber u.a. Pestizidbehaftung des alljährlich mit DLG-silber prämierten Gr¨nen Tee Marke Cornwall"....), ISO-zertifierter Betrieb, ...:


Agrarforschungsallianz
Weder Tiere noch Bauern haben profitiert
, tagesschau.de, 12.12.2019
Die Deutsche Agrarforschungsallianz hat den Auftrag, die Nutztierhaltung zu verbessern. Nach sieben Jahren legte sie nun eine Zwischenbilanz vor. Sie sei ernüchternd, sagen Kritiker.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/agrarfoschungsallianz-101.html
Mehr zu diesem Thema:
"Politik hat versäumt, Weichen zu stellen", 02.12.2019, https://www.tagesschau.de/inland/bauernproteste-interview-101.html
Weiter Mängel bei Schweinehaltung, 10.12.2019, https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/schweinehaltung-101.html

Systematische Tierquälerei
Staatsanwaltschaft ermittelt: Milchhof in Bayern: Tierschützer decken auf, wie brutal Kühe gequält werden
, STERN.de, 10.07.2019
Verrohung, Ignoranz und Gesetzlosigkeit: Gemeinsame Recherchen von "SZ", "Fakt" und "Report Mainz" haben aufgedeckt, wie brutal Tiere in einem der größten deutschen Milchviehbetriebe gequält werden. Die Bilder, die die Organisation Soko Tierschutz dem ARD zugespielt hat, sind verstörend. Hier sieht man eine Kuh, die im "Krankenabteil" des Stalls vom Milchviehbetrieb Endres im Allgäu liegt. Seit eine Woche ringt sie mit ihrem Leben.
Kühe vegetieren mit offenen Knochenbrüchen vor sich hin, sie liegen in ihrem eigenen Kot. Auf dem Milchviehbetrieb Endres in Bad Grönenbach im Allgäu fügt das Personal den Kühen immer wieder Schmerzen zu. Die Kühe werden getreten und geschlagen. Immer wieder werden Kühe kreuz und quer durch die Halle gezerrt. Lebendig, versteht sich. Tierschützer sind entsetzt: Solche Dimensionen kannten sie bislang nicht. Es handele sich um eine systematische Tierquälerei.
https://www.stern.de/genuss/essen/milchviehbetrieb-endres-im-allgaeu--brutale-tierquaelerei--staatsanwaltschaft-ermittelt-8792854.html

Tiertransporte
Eine Qual - mit amtlicher Genehmigung
, tagesschau.de, 16.07.2020
Tiertransporte über lange Strecken und unter quälenden Bedingungen - die sollte es längst nicht mehr geben. Doch nach RBB-Recherchen genehmigten mehrere Veterinärämter solche Fahrten, Tierschützer erstatten Anzeige.
https://www.tagesschau.de/investigativ/mittagsmagazin/tiertransporte-107.html

Schweinezucht in Deutschland: Der grausame Umgang mit Ferkeln in der Massentierhaltung - Biohof zeigt, wie es anders geht, STERN.de, 29.02.2020
Von glücklichen Ferkeln bis zu gequält quiekenden Tieren - die Unterschiede in deutschen Schweineställen sind gewaltig. stern-Autor Norbert Höfler besucht einen Biohof und den größten Saustall des Landes.
https://www.stern.de/wirtschaft/schweinezucht--so-unterscheiden-sich-biohof-und-massentierhaltung-9161054.html

Aufnahmen aus Mastbetrieben
Schwere Rechtsverstöße bei Schweinemast
, tagesschau.de, 22.10.2019
Bilder von Mitarbeitern in Mastbetrieben, die Schweine erschlagen und Bolzenschussgeräte unsachgemäß einsetzen: Nur Einzelfälle? Experten sehen dringenden Handlungsbedarf.
Von Edgar Verheyen, SWR
Bilder, die dem ARD-Politikmagazin Report Mainz von der Tierrechtsvereinigung Animals Rights Watch (ARIWA) zugespielt wurden, zeigen, dass in zwei großen deutschen Schweinemastbetrieben Tiere in einem Fall mit einem Holzprügel erschlagen wurden beziehungsweise mit einem Bolzenschussgerät lediglich betäubt wurden. Die Tiere winden sich danach minutenlang in einem Todeskampf.
Zum einen sind es Aufnahmen, die in einem Schweinemastbetrieb bei Schwerin aufgenommen wurden. Zu sehen ist ein Abteil, in dem kranke Tiere untergebracht sind. Ein Mitarbeiter betritt den Stall, hält einen Holzprügel und schlägt damit auf ein krankes Tier ein. Zunächst sieben Mal. Er geht, kommt wieder und schlägt noch dreimal zu. Weil das Schwein dann immer noch lebt, holt er nach einer halben Stunde ein Bolzenschussgerät und drückt ab. Das Tiere windet sich daraufhin minutenlang im Todeskampf, während der Mitarbeiter zuschaut. Insgesamt dauert diese Tötung 35 Minuten.
Grausame Schmerzen
Report Mainz hat die Aufnahmen dem zuständigen Amtsveterinär Olav Henschel zur Begutachtung vorgelegt. Sein Urteil: "Was wir gesehen haben, stellt in der Form auf jeden Fall einen Verstoß gegen geltendes Recht dar. Dann geben wir das von unserer Seite aus an die Staatsanwaltschaft weiter."
Aus Sicht des Amtsveterinärs muss nach einer Betäubung mit einem Bolzenschussgerät unverzüglich die Entblutung erfolgen. Diese geschieht üblicherweise durch eine Öffnung der Halsschlagader. Wird dies unterlassen, wacht das Tier wieder aus der Betäubung auf und erleidet grausame Schmerzen.
Eine Straftat?
Der Geschäftsführer des betroffenen Unternehmens, von Report Mainz mit den Vorwürfen konfrontiert, erkannte den auf den Bildern zu sehenden Mitarbeiter wieder. Im Interview mit Report Mainz sagte er: "Da kann ich nur sagen, das ist von uns hier jemand, der ist schon nicht mehr im Betrieb bei uns, der ist raus." Die Vorkommnisse seien nicht alltäglich. "Ich bin auch nicht täglich im Stall. Wir haben Verantwortliche im Stall und das wird natürlich jetzt durchgesprochen."
Die Redaktion bat den Mannheimer Strafrechtler Jens Bülte um eine rechtliche Beurteilung. Er meint, dass es sich bei dieser Tötung um eine Straftat handelt: "Da muss man dann eventuell die Frage stellen, ob wir es mit einer schwerwiegenden Tat oder mit mehreren Taten sogar zu tun haben. Bei dieser Vorgehensweise ist es aus meiner Sicht naheliegend, dass man hier nicht mehr über eine Geldstrafe spricht."
Bilder aus zweitem Betrieb
Report Mainz liegen auch Aufnahmen aus einem zweiten Betrieb vor. Die Bilder zeigen kranke Schweine, die zwar mit einem Bolzenschussgerät betäubt werden. Danach lässt sie der Mitarbeiter jedoch minutenlang liegen, bevor er sie entblutet. Bei der Firma handelt es sich um einen deutschen Großbetrieb aus der Nähe von Cottbus, die Spreefa GmbH. Sie ist die Tochter eines der größten deutschen Schweinemastproduzenten. Rund 20.000 Schweine werden hier gehalten.
Das Unternehmen antwortet schriftlich auf die Vorhaltungen: "Mit Nottötungen beauftragte Mitarbeiter verfügen über einen entsprechenden Sachkundeausweis und werden vor Eintritt in die Unternehmenspraxis umfänglich in ihre Aufgaben eingewiesen. Das, was auf den Aufnahmen zu sehen ist, entspricht nicht den Sorgfaltskriterien und Vorgaben des Unternehmens. Dem auf den Bildern zu sehenden Mitarbeiter wurde deshalb gekündigt; der Betriebsleiter wurde abgemahnt."
Strafrechtler sieht dringenden Handlungsbedarf
Professorin Elisabeth große Beilage von der Tiermedizinischen Hochschule Hannover befasste sich 2017 intensiv mit Nottötungen und untersuchte derart getötete Tiere in Tierkörperbeseitigungsanlagen.
Für eine breit angelegte Studie untersuchte sie tote Tiere aus sechs Bundesländern und kam zu dem Ergebnis: "Eine mangelhafte Durchführung der Betäubung und/oder Tötung war bei 61,8 Prozent der (...) Schweine festzustellen." Im Interview mit Report Mainz sagt sie: "Dahinter verbirgt sich, dass sich die Tierhalter die Betäubung und/oder Tötung, das sind ja zwei aufeinander folgende Schritte, nicht so durchgeführt haben, wie es im Gesetz vorgesehen ist."
Strafrechtler Bülte sieht vor dem Hintergrund auch dieser Studienergebnisse dringenden Handlungsbedarf. Er fordert, dass es zur Pflicht werden muss, jede Nottötung in Bild und Ton zu dokumentieren und bei Zuwiderhandlungen Geldbußen zu verhängen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium, mit diesem Vorschlag konfrontiert, äußert sich gegenüber Report Mainz: "Es kommt auch auf die tierärztlichen Befunde unmittelbar am Tier an (...) Kameras können eine Ergänzung sein, aber gewiss nicht effektive Vor-Ort-Kontrollen ersetzen."
Systematische Dokumentation gefordert
Demgegenüber verweist Bülte auf Vollzugsdefizite und personelle Unterbesetzungen in den Veterinärbehörden: "Da sind wir wieder bei dem Grundlagenproblem, das wir im Tierschutzrecht haben, dass der Vollzug sehr mangelhaft ist." Das liege an unterschiedlichen Gründen, insbesondere an gnadenloser Unterbesetzung aller damit befassten Behörden und Justizorganen.
Die Tierrechtsvereinigung ARIWA hat eine Online-Petition an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gestartet mit der Forderung, die deutschen Tierkörperbeseitigungsanlagen zur systematischen Dokumentation aller angelieferten Tiere zu verpflichten, regelmäßig die tierschutzrelevanten Befunde in den Anlagen zu erheben und die Ergebnisse zu veröffentlichen.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/schweinetoetung-101.html

Trotz Gerichtsurteil
Weiter Mängel bei Schweinehaltung
, tagesschau.de, 10.09.2019
Trotz eines Gerichtsurteils werden Schweine weiter in zu engen Kastenständen gehalten. Das zeigen Recherchen von Report Mainz und Greenpeace. Über Wochen können sich die Tiere weder umdrehen noch ausgestreckt hinlegen.
Auch drei Jahre nach dem rechtskräftigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg werden Muttersauen noch immer rechtswidrig in viel zu engen Kastenständen gehalten. Recherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz und der Umweltorganisation Greenpeace zeigen, dass es in der Haltung von Muttersauen nach dem Urteil kaum Veränderungen gab.
In Kastenständen werden die Tiere zum Zeitpunkt der Besamung gezwängt und verbleiben dann für rund einen Monat in diesen Systemen. Während dieser Zeit können sich die Sauen nicht umdrehen und auch nicht in Seitenlage ausgestreckt hinlegen. Tierschützer hatten in mehreren Schweinezuchtanlagen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und auch in Mecklenburg-Vorpommern solche Kastenstandssysteme heimlich gefilmt. Die Aufnahmen liegen Report Mainz exklusiv vor. Sie dokumentieren: In allen gefilmten Betrieben werden Muttersauen noch immer in viel zu engen Kastenständen gehalten.
Allein im Landkreis Ludwigslust-Parchim bei Schwerin hatten die Tierschützer in drei Sauenhaltungsbetrieben Verstöße gegen das Urteil dokumentiert. Auf Nachfrage von Report Mainz beim zuständigen Veterinäramt erhielt die Redaktion die Antwort: "Bei Vor-Ort-Kontrollen (…) wurden keine Verstöße festgestellt (…). Den Hinweisen werden wir durch erneute Kontrollen nachgehen."
Magdeburger Kastenstandsurteil
Urteil des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt zur Haltung von Schweinen in Kastenständen rechtskräftig | mehr
"Armutszeugnis für Exekutive"
Die Umweltorganisation Greenpeace, der das Bildmaterial zugespielt wurde, sieht einen klaren Rechtsverstoß. Die Agrarexpertin der Organisation, Stephanie Töwe, verweist insbesondere auf die Tierschutznutztierhaltungsverordnung von 1992, nach der die Tiere sich ungehindert ausstrecken können müssen: "Wir wissen seit 1992, das sind 27 Jahre, dass Schweine so eigentlich nicht mehr gehalten werden dürfen. Also der Kastenstand müsste viel größer und vielmehr den Bedürfnissen der Tiere angepasst sein. Und er widerspricht auch dem Tierschutzgesetz. Also eigentlich gehört er abgeschafft."
Der Mannheimer Strafrechtsprofessor Jens Bülte, der sich mit Tierschutzrecht befasst, kritisiert: "Man würde doch erwarten, dass spätestens mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, also innerhalb der letzten gut zwei Jahre, sich irgendetwas hätte tun müssen. Und das ist natürlich schon ein Armutszeugnis für eine Exekutive, wenn man eine Entscheidung, eine Auslegung von Recht und Gesetz hat und die Behörden sagen, wir können es nicht umsetzen. Wir wollen es nicht umsetzen und legen die Hände in den Schoß."
Passus aus Verordnung gestrichen
Im Bundeslandwirtschaftsministerium wurde ein Referentenentwurf erarbeitet, mit dem die Haltung der Muttersauen in Kastenständen neu geregelt werden soll. Beobachter und Tierschutzverbände hatten nach dem "Kastenstands-Urteil" auf ein Signal gehofft, dass nunmehr die Haltung in breiteren oder in anderen tierschutzgerechten Systemen geregelt werde.
Doch nach dem nun vorliegenden Entwurf will das Ministerium einen anderen Weg gehen: Zwar soll der Aufenthalt der Sauen im Kastenstand verkürzt werden, doch dies müssen die bestehenden Betriebe erst in maximal 17 Jahren umsetzen. Der Passus aus der noch gültigen Tierschutznutztierhaltungsverordnung, nach dem die Tiere "ihre Gliedmaßen in Seitenlage austrecken können müssen", wurde dagegen komplett gestrichen.
"Aushebelung jeder Rechtsordnung"
Greenpeace sieht dies als Zeichen dafür, dass sich die Agrarlobby durchgesetzt hat. Auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, kritisiert den Referentenentwurf scharf: "Das ist eine klare Aushebelung jeder Rechtsordnung, und zwar aus rein ökonomischen Gründen." Der Entwurf wird nun der Europäischen Kommission zur Notifizierung vorgelegt und muss danach im Bundesrat beschlossen werden.
https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/schweinehaltung-101.html
Über dieses Thema berichtete das Erste im Politikmagazin "Report Mainz" am 10. September 2019 um 21:45 Uhr.
Mehr zu diesem Thema:
Handel führt Tierhaltungslabel ein, 01.04.2019, https://www.tagesschau.de/inland/kennzeichnung-tierhaltung-fleisch-101.html
Dürfen Bauern bald Ferkel betäuben?, 19.03.2019, https://www.tagesschau.de/inland/narkose-ferkel-kastration-101.html

Impfung statt Kastration gewollt, http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/ferkelkastration-107~_origin-e6c09c3b-7a3d-4950-a65e-d7ba79fb9a5c.html

Verdacht auf massive Tierschutzverletzungen
Erschütternde Bilder aus Ställen von Bauern-Chefs
, Tagesschau.de, 22.09.2016
In Ställen von führenden Funktionären deutscher Landwirtschaftsverbände ist es offenbar zu massiven Tierschutzverletzungen gekommen. Das zeigen heimliche Aufnahmen von Tierschutz-Aktivisten, die NDR und SZ vorliegen.
[...] So gesehen müssten insbesondere die Chefs der wichtigen Landwirtschaftsverbände in Deutschland besondere Vorbilder sein. Doch Aufnahmen der Tierschutz-Organisation "Animal Rights Watch" (ARIWA), die NDR und Süddeutscher Zeitung vorliegen, zeigen nun ein ganz anderes Bild: schwer verletzte Schweine, dreckige Ställe voller Kot, Ferkel, die brutal getötet werden, Puten mit tiefen, klaffenden Wunden. Die Tierschutz-Aktivisten haben im vergangenen Jahr in mehreren Ställen gefilmt - unter anderem in einer Schweinemast in Saerbeck nahe Münster: Der Betrieb gehört einem der wichtigsten und einflussreichsten Vertreter der Schweinehalter, dem Vorsitzenden des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS), Paul Hegemann.
Die Aufnahmen von dort zeigen Tiere mit riesigen, offenen Wunden am After, dort wo früher einmal der Schwanz war. Zu sehen sind Buchten voller Kot, hustende Schweine, andere mit roten oder vereiterten Augen. Erasmus Müller von ARIWA sagt, die Filmer, die in dem Stall gewesen seien, hätten sich wegen der schlechten Luft dort kaum aufhalten können. Sie seien sofort kurzatmig geworden. Luft-Messungen zeigten Ammoniakwerte, die dreimal so hoch waren wie der gesetzliche Höchstwert. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tierschutz-103.html

Deutschland-Reportage
Viehzucht
Letzte Hoffnung Amtstierarzt!
, ARD / Das Erste, 15.07.2018, 16.30 Uhr
Viehzüchtern sollen aufgrund neuer gesetztlicher Rahmenbedingungen zur Einhaltung des Tierschutzes ihre Erlaubnis zur Viehzucht entzogen werden. Besuche bedürfen des Polizeischutzes. Dabei kommt es seitens der Halter zu Bedrohungen und vereinzelt sogar Erschießungen der zum Betritt der Höfe Ermächtigten.

Katastrophale Zustände
Verstörende Aufnahmen: Soko Tierschutz deckt Tierquälerei in Schlachtbetrieb auf
, STERN.de, 03.09.2020
Warnung: Die folgenden Aufnahmen zeigen grausame Szenen und Tierquälerei. Dieser Schlachthof in Gärtringen nahe Stuttgart ist kein industrieller Schlachtbetrieb sondern eine Genossenschaft aus Metzgern und Bauern. Er wirbt damit anders zu sein als die Mega-Schlachthöfe der Fleischindustrie. Doch Aufnahmen, die der Soko Tierschutz vorliegen, zeigen schlimme Zustände und Tiermisshandlungen durch Mitarbeiter des Schlachtbetriebes. Die Tiere werden geschlagen, getreten und mit Elektroschockern gefügig gemacht. Dieses Schwein wurde nicht vollständig betäubt. Es ist wach, als es sich der Schlachtung widersetzt. Doch anstatt es nachzubetäuben, traktiert der Schlachter das Tier mit Fußtritten auf den Kopf, schlägt mit einem Schlaginstrument auf das Schwein ein und drückt schließlich eine Stange in das Auge des Tieres. Die Schreie der Qual sind deutlich zu hören. Um die Schweine durch die Gänge der Schlachterei zu treiben, oder sie aus den Boxen zu bewegen, werden die Tiere mit speziellen Schlaginstrumenten geschlagen. Aber das ist nicht alles. Rindern und Schweinen werden Stangen in den After gesteckt. Wie auf den Aufnahmen zu sehen ist, handelt es sich offenbar um eine gängige Praxis. Auch der Einsatz von Elektroschockern wurde dokumentiert. Deren Einsatz ist bei der Schlachtung illegal. SOKO Tierschutz liegt Bildmaterial aus 12 Tagen im Juni und Juli 2020 vor. Das Landratsamt Böblingen soll inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben. Am 1. September 2020 veröffentlicht ARD Fakt in Zusammenarbeit mit Soko Tierschutz einen Bericht zu dem Thema.
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/news-im-video--soko-tierschutz-zeigt-tierquaelerei-in-schlachterei-9401094.html Mehr

Bad Iburg: Skandal um Tierquälerei: Rinderschlachthof wird nach stern TV Bericht stillgelegt, tagesschau.de, 26.10.2018
Die erschütternden Bilder, die stern TV vergangene Woche aus einem Rinderschlachthof in Niedersachsen zeigte, gehören ab jetzt der Vergangenheit an: Der Betrieb in Bad Iburg wurde letzte Woche ivom Landkreis Osnabrück dauerhaft stillgelegt.
https://www.stern.de/tv/skandal-um-tierqualen-in-bad-iburg--rinderschlachthof-wird-nach-stern-tv-bericht-stillgelegt-8416792.html

Schlachthof-Verstö&slig;e gegen Tierschutzrecht: Stadt Augsburg weist Vorwürfe zurück, tagesschau.de, 08.12.2016
Die Stadt Augsburg wehrt sich gegen die Vorwürfe über wiederholte massive Mängel bei der Betäubung von Schweinen im Schlachthof Augsburg. BR Recherche und SZ hatten aufgedeckt, dass seit 2014 in mehreren bayerischen Schlachthöfen gegen Tierschutzrecht verstoßen wurde.
http://www.br.de/nachrichten/schlachthof-tierschutz-verbraucherschutz-missstaende-100.html

Verdacht auf Tierschutz-Verstöße in Ställen
Neue Vorwürfe gegen CDU-Politiker
, Tagesschau.de, 07.10.2016
In Schweineställen von CDU-Bundestagsabgeordneten soll es zu Tierschutz-Verstößen gekommen sein. Laut einem Medienbericht hat die Organisation Peta Strafanzeige gegen sie erstattet. Erst kürzlich hatten NDR und SZ über ähnliche Vorwürfe berichtet. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tierschutzverletzungen-cdu-politiker-101.html

Höllenqual im Megastall - jetzt stoppen!
Von: Name und Anschrift sind der Red. bekannt
An:
info@gooken.de
Datum: Mittwoch 19:01:07

Hallo,

wir haben die einmalige Gelegenheit, den Trend zur Massentierhaltung zu bremsen. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will den Bau neuer Megaställe einschränken. Aber Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) folgt der Agrarlobby und blockiert. Deshalb müssen wir jetzt protestieren. Wenn der Widerstand groß und medienwirksam ist, muss Schmidt einlenken. Denn auch die CSU-Basis ist gegen Megaställe.

Ich habe deshalb die Kampagne von Campact mit meiner Unterschrift unterstützt. Unterzeichne auch Du den Appell an Minister Schmidt:

https://www.campact.de/Tierqual-stoppen

Beste Grüße

Das Schweinesystem: 20 Millionen Ferkel werden pro Jahr qualvoll ohne Betäubung kastriert - auf dem Biohof ist das anders, STERN.de, 03.04.2019
Bio-Landwirt Christoph Dietzel zieht etwa 750 Mastschweine pro Jahr groß. Die männlichen Ferkel muss er kastrieren, weil das Fleisch sonst später unangenehm riecht. Um ihnen Leid zu ersparen, setzt er sie dabei unter Narkose - anders als viele konventionelle Betriebe.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/tierwohl--auf-dem-biohof-duerfen-ferkel-waehrend-der-kastration-schlafen-8649866.html

Transporte ins Ausland
Tierquälerei - amtlich genehmigt
, tagesschau.de, 25.05.2018
Lebendtransporte sind ein lukratives Geschäft. Gut das Doppelte bringen Rinder in der Türkei oder Ägypten. Doch bei den Exporten aus der EU wird der Tierschutz systematisch ausgehebelt - das zeigen Recherchen des rbb.
https://www.tagesschau.de/inland/lebendtierexporte-101.html

Büffelmozzarella und Co. In diesen Lebensmitteln steckt unerwartetes Tierleid, STERN.de, 17.02.2019
Einige Produkte haben eine brutale Seite, die für Konsumenten auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Wir stellen sechs Lebensmittel vor, hinter denen sich überraschend viel Tierleid verbirgt.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/20907-rtkl-bueffelmozzarella-und-co-diesen-lebensmitteln-steckt-unerwartetes

Bayern: Schlachthof-Verstöße gegen Tierschutzrecht: Stadt Augsburg weist Vorwürfe zurück, tagesschau.de, br, 08.12.2016
Die Stadt Augsburg wehrt sich gegen die Vorwürfe über wiederholte massive Mängel bei der Betäubung von Schweinen im Schlachthof Augsburg. BR Recherche und SZ hatten aufgedeckt, dass seit 2014 in mehreren bayerischen Schlachthöfen gegen Tierschutzrecht verstoßen wurde.
http://www.br.de/nachrichten/schlachthof-tierschutz-verbraucherschutz-missstaende-100.html

Greenpeace-Gutachten: Der Streit ums Schwein, tagesschau.de, 03.05.2017
Konventionelle Schweinehaltung in Deutschland ist gesetzeswidrig - zu diesem Schluss kommt ein Gutachten von Greenpeace. Der Minister sieht keinen Handlungsbedarf. Das "Legehennen-Urteil" könnte ihn aber eines Besseren belehren.
Schweine brauchen ihrem Wesen nach ausreichend Platz, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten und stetigen Zugang zu Nahrung. Die Realität in Deutschlands konventionellen Schweineställen ist aber eine andere: "Diese Haltungsform, wie sie derzeit zulässig ist, verursacht Schmerzen bei den Tieren und vermeidbares Leiden und Schäden", stellt die Hamburger Rechtsanwältin Davina Bruhn zusammenfassend fest. Zulässig sind sie dennoch, weil die Haltungsregelungen in der Nutztierhaltungsverordnung festgeschrieben sind.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Hamburger Kanzlei damit beauftragt, die derzeit praktizierte Haltung von Schweinen in konventionellen Ställen mit dem Tierschutzgesetz und dem Grundgesetz zu vergleichen. Das Ergebnis ist eindeutig, so Bruhn: "Diese Bedingungen verstoßen derzeit gegen das Tierschutzgesetz und auch gegen die Verfassung." Schließlich sei zum Beispiel Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben. Deswegen sind jetzt nach Auffassung von Greenpeace gesetzliche änderungen zwingend geboten.
https://www.tagesschau.de/inland/schweinezucht-greenpeace-101.html

Milchwirtschaft
Tierschutzversagen mit System
Getreten, geschlagen, brutal misshandelt - Kühe müssen vielerorts schlimmes Leid erfahren. BR-Recherchen zeigen: Tierschutzverstöße haben in Deutschland System. Experten kritisieren Behörden und Staatsanwaltschaften
, tagesschau.de, 07.08.2019
Von Eva Achinger, Johannes Lenz und Jan Zimmermann, BR
Vor wenigen Wochen schockierten grausame Bilder aus einem der größten Milchviehhöfe in in Bad Grönenbach in Bayern. Zahlreiche Kühe sollen dort gequält worden sein. Laut Tierschützern mussten einige kranke Tiere bis zum Tod unter großen Schmerzen vor sich hinvegetieren. Missstände und Tierschutzverstöße sind in Deutschland keine Seltenheit.
Erst im Frühjahr hatte BR Recherche schlimme Verstöße auf Bauernhöfen und in einem Schlachtbetrieb in Niedersachsen aufgedeckt. Kranke Tiere, die nicht mehr gehen und laufen können, wurden verbotenerweise per Seilwinde auf Transporter gezerrt und geschlachtet. Warum kommt es immer wieder zu solchen Skandalen?
Amtliche Kontrollen versagen
Die renommierte Veterinärin und Landestierschutzbeauftragte von Berlin, Diana Plange, fordert harte Strafen gegen Tierärzte, die Missstände beobachten und decken. "Man müsste denen die Verbeamtung entziehen und alle Privilegien, die damit einhergehen", fordert Plange.
Sie berichtet aber auch von einem großen Druck, der auf Veterinären lastet, und von versuchten Einflussnahmen von Bauern, landwirtschaftlichen Verbänden und Wirtschaftsvertretern. "In einer Untersuchung haben sich spontan mehr als 200 Tierärzte gemeldet, die sich unter Druck gesetzt fühlen, bei dem Versuch wirklich ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen", sagt Plange.
Auf eine BR-Anfrage beim Verein "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft" melden sich Dutzende Veterinäre, die Druck und Einflussnahmen bestätigen. Eine Amtsveterinärin aus Hessen ist bereit, anonym über ihre Arbeit als Kontrolleurin in Schlachthäusern und auf Bauernhöfen zu sprechen: "Wenn ich einen tierschutzrelevanten Missstand feststelle, dann wendet sich der betreffende Betrieb häufig an seine Verbände und die wiederum versuchen, Gegengutachten anzustrengen." Drohungen und Beschwerden würden zu ihrem Alltag gehören.
Auch die Nähe zwischen Kontrolleur und Kontrolliertem sei ein Problem, heißt es aus Veterinärskreisen. Vorstände des Vereins "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft" fordern deshalb ein Rotationsverfahren, damit Kontrolleure nicht über Jahre ein und denselben Bauernhof besuchen.
Kontrollen nur alle 48 Jahre
Bundesweit kontrollieren Behörden landwirtschaftliche Betriebe im Durchschnitt nur alle 17 Jahre - das hat eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion aus dem vergangenen Jahr ans Licht gebracht. In Bayern ist die Situation besonders drastisch: Hier müssen Bauernhöfe nur alle 48 Jahre mit einer Kontrolle rechnen.
Der Präsident des Bundesverbands verbeamteter Tierärzte (BvT), Holger Vogel, sieht die Amtstierärzte einer enormen Überbelastung ausgesetzt: "Die personelle Unterbesetzung in den Ämtern spielt eine große Rolle."
Strafen bleiben oft aus
Nicht nur das Kontrollsystem, sondern auch die Justiz steht in der Kritik. "Aus meiner Sicht sind Einstellungen von Verfahren im Tierschutzbereich die Regel", sagt Jens Bülte, Professor für Strafrecht an der Universität Mannheim. Der Tierschutz werde wirtschaftlichen Interessen untergeordnet und das Staatsziel Tierschutz ignoriert.
Bülte hat rund 50 Einstellungsbescheide untersucht und kommt zum Ergebnis: In drei Viertel der Fälle wird nicht ausreichend ermittelt. Aus seiner Sicht fehle es "an Expertise, an Zeit, an Personal, sowohl auf Seiten der Staatsanwaltschaft als auch auf Seiten der Veterinäre".
Profit auf Kosten der Tiere
Wie eine BR-Anfrage an Verbände der Milchwirtschaft in allen Bundesländern ergeben hat, wurden bundesweit zuletzt rund 1,7 Millionen Kühe im Jahr aussortiert und getötet - viele, weil sie zu schwach und krank sind, zu wenig Milch geben.
Laut dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. hängt diese Entwicklung mit den niedrigen Preisen für Milch und Fleisch zusammen. Das wiederum bringe die Landwirte dazu, auf immer größere Betriebseinheiten zu setzen und die Tiere durch immer weniger und oft unqualifizierte Arbeitskräfte betreuen zu lassen.
Missstände bei Transporten
Auch die Jungtiere leiden: Schon wenige Tage nach der Geburt trennen die meisten Landwirte die Kälber von ihren Mutterkühen. Die weiblichen Kälber wachsen selbst zu Milchkühen heran. Die männlichen Kälber sind ein "Abfallprodukt", heißt es aus der Branche. Sie werden oft an Mastbetriebe in Südeuropa oder in Drittländer verkauft, weil Mast und Schlachtung dort billiger sind.
Auf den Transporten ins Ausland decken Tierschützer und Veterinäre häufig gravierende Missstände auf: zu viele Tiere auf engem Raum, zu lange Transportwege, unzureichende oder keine Versorgung der Kälber.
Kälber sterben
Anfang des Jahres konnten BR-Reporter österreichische Tierschützer begleiten, die einen Kälbertransport von Salzburg bis ins spanische Vic bei Barcelona verfolgten. Der Lastwagen war mehr als 20 Stunden unterwegs - ohne angemessene Versorgung der Tiere.
Dort angekommen, entdeckten die Tierschützer auch ein totes Kalb aus Bayern. Es wurde nur zwei Wochen alt. "Man sollte unbedingt davon wegkommen, die Tiere durch ganz Europa zu transportieren, nur um des Profits Willen", fordert Irene Weiersmüller vom Verein "Animals' Angels".
Tierschutzverstöße insbesondere bei Milchkühen lassen sich entlang der ganzen Kette der Milchproduktion beobachten. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner möchte sich dem BR gegenüber zu den Recherchen nicht äußern. Mehrmalige Anfragen wurden über Monate abgelehnt. Und der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, Alois Gerig, sagte ein Interview erst zu und dann kurzfristig wieder ab.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/milchkuehe-tierschutz-101.html


Kranke Kühe in Deutschland: Viel Milch, viel Tierleid, 08.05.2019 | br
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/viel-milch-viel-tierleid-deutschlands-kranke-kuehe,RPo00FU


Tierquälerei amtlich genehmigt, 24.05.2019, https://www.tagesschau.de/inland/lebendtierexporte-101.html

VR-Brille für Kühe soll Milchproduktion verbessern, PC-WELT.de, 27.11.2019
Ein Experiment hat ergeben, dass Kühe mit einer aufgesetzten VR-Brille glücklicher sind. Wovon auch der Bauer profitiert.
https://www.pcwelt.de/news/VR-Brille-fuer-Kuehe-soll-Milchproduktion-verbessern-10710665.html

"Das System Milch"
"Ein absurdes System": Warum in der Milchwirtschaft ein Überfluss-Irrsinn herrscht
, STERN.de, 30.10.2019
Der Südtiroler Filmemacher Andreas Pichler drehte einen eindrucksvollen Dokumentarfilm über die Zustände in der Milchproduktion. Im stern spricht er über seine Erkenntnisse.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/milch--warum-in-der-milchwirtschaft-ein-ueberfluss-irrsinn-herrscht-8976154.html

Bärenmarke und Weihenstephan
Bakterien in der Milch: Bundesweiter Rückruf wegen Gesundheitsgefahr
, CHIP, 13.11.2019, von Redaktion CHIP/DPA
Rückruf! Das müssen Sie jetzt tun
Ein weiterer Rückruf von Lebensmitteln ist gestartet: Dieses Mal dreht sich alles um Milch aus dem Hause Bärenmarke und Weihenstephan. Die beiden Produzenten müssen Chargen zurücknehmen, da es sich dabei um Milchprodukte mit Verunreinigungen durch Bakterien handeln soll. Für Konsumenten besteht Gesundheitsgefahr. Welche Möglichkeiten Sie bei einem Rückruf generell haben, erklären wir Ihnen im Video.
https://www.chip.de/news/Bakterien-in-der-Milch-Bundesweiter-Rueckruf-wegen-Gesundheitsgefahr_176645076.html

Das gefährlichste Getränk der Welt?: US-Forscher warnen: Frische Milch ist nicht gesund, sondern hochgiftig, FOCUS Online, 03.07.2015
Dicker, cremiger, süßer - ganz frische Milch gilt vielen Menschen als besonders gesund. Eine US-Gesundheitsbehörde warnt jetzt allerdings vor dem Verzehr: Bestimmte Milch ist nicht gesund, sondern eines der gefährlichsten Getränke der Welt. Krebs: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs.html lieft eine
Studie über das erhöhte Prostatakrebs-Risiko durch Milch (Zentrum der Gesundheit).

ARD, Gesundheitsmagazin, 17.08.2015, berichtet darüber, dass Milch Prostatakrebs begünstigen kann. Angeblich sei aber eine Tasse Milch unbedenklich.


niue-muenzen Theo Müller wird 75: Der Molkerei-Milliardär, Stern.de, 29. Januar 2015, 17:36 Uhr
Er machte aus einer Dorfmolkerei einen Milliardenkonzern. Doch Theo Müller steht nicht nur für eine große Erfolgsgeschichte, sondern auch für eine Flucht vor der Erbschaftsteuer. Nun wird er 75. Vom Milchmann zum Milliardär: Theo Müller© Arno Burgi/dpa

Autor: Klaus Schwickert, http://www.slideshare.net/kschwicki/mller-milch, 12. April 2009
91 Kommentare
Die Wahrheit über Müller Milch - Teil 1
Sollte man mal in Ruhe durchlesen und die Konsequenzen daraus ziehen! veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Seit Wochen kursiert ein Kettenbrief im Web, der im Stil der Sendung mit der Maus erklärt, warum Herr Müller von Müller Milch ein mieser Kerl ist, der Verbraucher abzockt und Arbeitsplätze vernichtet.
Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller:
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsenund die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, so ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller?
In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen (70.000.000) Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen (4.000.000) Euro bekommen hat. Ein Hartz IV Empfänger, von denen es dank Herrn Müller bald mehr gibt, bekommt im Monat 345 Euro.
Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller …

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht eine Narrenkappe aufgesetzt bekommen, geteert und gefedert durch ganz Deutschland gejagt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat (... stimmt genau, auch geschmacklich! Beinahe hätten wir selbst zur Müllermilich gegriffen, sind dabei aber freundlicherseits auf genau diesen Umstand aufmerksam gemacht worden, Anm, die Red.). Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen. Veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Milchmogul: Theo Müller übernimmt britischen Molkerei-Riesen Der Molkereiriese Müller baut sein Imperium aus. Das bayerische Unternehmen kauft den britischen Milchkonzern Robert Wiseman Dairies. Dieser hat in Großbritannien nach eigenen Angaben einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent.
Theo Müller, Alleingesellschafter der Unternehmensgruppe: Übernahme in Großbritannien
München - Der schwäbische Milchmogul Theo Müller übernimmt den britischen Molkereikonzern Robert Wiseman Dairies. Müllers Imperium biete insgesamt 340 Millionen Euro für den Rivalen, teilten beide Firmen am Montag mit. "Das ist ein strategisch wichtiger Schritt für die Unternehmensgruppe Theo Müller in Großbritannien", sagte Vorstandschef Heiner Kamps. Wiseman liefert den Angaben zufolge rund ein Drittel des britischen Frischmilchkonsums, beschäftigt rund 5000 Menschen und machte im vergangenen Jahr 900 Millionen Pfund Umsatz. Die Mehrheit an Wiseman hat Müller bereits sicher. Die Unternehmerfamilie hat ihren Anteil von 35 Prozent bereits den Schwaben versprochen. Weitere Manager und einzelne Investoren haben ihre Aktien ebenfalls bereits Müller zugesichert, so dass dessen Unternehmensgruppe bereits Zugriff auf 54 Prozent der Wiseman-Anteile hat. Zum Müller-Konzern gehören in Deutschland außer den Milchprodukt-Erzeugern Weihenstephan und Sachsenmilch auch die Fisch-Restaurantkette Nordsee und die Feinkostmarken Homann und Nadler. Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts treibt Müller die internationale Expansion voran. In der Öffentlichkeit geriet Müller wiederholt wegen seiner Geschäftspolitik gegenüber regionalen Milchbauern in die Kritik, die ihm Dumpingpreise und unfaire Lieferverträge vorwarfen. cte/Reuters

stern.de: Vom Kleinunternehmer zum Lenker eines internationalen Lebensmittelkonzerns: Theo Müller ("Müller-Milch") machte in vier Jahrzehnten aus einer überschaubaren Molkerei mit vier Beschäftigten eine weit verzweigte Firmengruppe mit etwa 20.000 Mitarbeitern, 4,9 Milliarden Euro Umsatz und Werken in mehreren europäischen Ländern und den USA. An diesem Donnerstag wird der ebenso umstrittene wie streitlustige Unternehmer 75 Jahre alt. Theobald Alfons Müller stammt aus dem Dorf Aretsried, das zur Gemeinde Fischach bei Augsburg gehört. Inzwischen lebt der Mann, der gern auch als "Milchbaron" bezeichnet wird, in der Schweiz; die Holding der Unternehmensgruppe Theo Müller residiert in Luxemburg. Dies ist Folge eines politischen Streits um die Erbschaftsteuer, der im Jahr 2003 tobte und bei dem Müller einer der Protagonisten war. Müller zog damals mit seiner Familie in die Nähe von Zürich und verteidigte dies auch öffentlich: Im Fall der Übertragung des Unternehmens an seine Kinder würde eine dreistellige Euro-Millionensumme an Steuern fällig, sagte er wenige Wochen, bevor der Möbelwagen anrollte. Dies würde die Existenz der Firma gefährden.
So entstand das Imperium:
Mit seinem Weggang aus Deutschland wolle er aber "auch den enormen Kollateralschaden thematisieren, den diese

niue-muenzen Theo Müller wird 75: Der Molkerei-Milliardär, Stern.de, 29. Januar 2015, 17:36 Uhr
Er machte aus einer Dorfmolkerei einen Milliardenkonzern. Doch Theo Müller steht nicht nur für eine große Erfolgsgeschichte, sondern auch für eine Flucht vor der Erbschaftsteuer. Nun wird er 75. Vom Milchmann zum Milliardär: Theo Müller© Arno Burgi/dpa

Autor: Klaus Schwickert, http://www.slideshare.net/kschwicki/mller-milch, 12. April 2009
91 Kommentare
Die Wahrheit über Müller Milch - Teil 1
Sollte man mal in Ruhe durchlesen und die Konsequenzen daraus ziehen! veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Seit Wochen kursiert ein Kettenbrief im Web, der im Stil der Sendung mit der Maus erklärt, warum Herr Müller von Müller Milch ein mieser Kerl ist, der Verbraucher abzockt und Arbeitsplätze vernichtet.
Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller:
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsenund die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, so ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.
Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller?
In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen (70.000.000) Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen (4.000.000) Euro bekommen hat. Ein Hartz IV Empfänger, von denen es dank Herrn Müller bald mehr gibt, bekommt im Monat 345 Euro.
Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller …

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht eine Narrenkappe aufgesetzt bekommen, geteert und gefedert durch ganz Deutschland gejagt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat (... stimmt genau, auch geschmacklich! Beinahe hätten wir selbst zur Müllermilich gegriffen, sind dabei aber freundlicherseits auf genau diesen Umstand aufmerksam gemacht worden, Anm, die Red.). Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen. Veröffentlicht in: Allerlei, Müller Milch, Prominenz peinlich

Milchmogul: Theo Müller übernimmt britischen Molkerei-Riesen Der Molkereiriese Müller baut sein Imperium aus. Das bayerische Unternehmen kauft den britischen Milchkonzern Robert Wiseman Dairies. Dieser hat in Großbritannien nach eigenen Angaben einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent.
Theo Müller, Alleingesellschafter der Unternehmensgruppe: Übernahme in Großbritannien
München - Der schwäbische Milchmogul Theo Müller übernimmt den britischen Molkereikonzern Robert Wiseman Dairies. Müllers Imperium biete insgesamt 340 Millionen Euro für den Rivalen, teilten beide Firmen am Montag mit. "Das ist ein strategisch wichtiger Schritt für die Unternehmensgruppe Theo Müller in Großbritannien", sagte Vorstandschef Heiner Kamps. Wiseman liefert den Angaben zufolge rund ein Drittel des britischen Frischmilchkonsums, beschäftigt rund 5000 Menschen und machte im vergangenen Jahr 900 Millionen Pfund Umsatz. Die Mehrheit an Wiseman hat Müller bereits sicher. Die Unternehmerfamilie hat ihren Anteil von 35 Prozent bereits den Schwaben versprochen. Weitere Manager und einzelne Investoren haben ihre Aktien ebenfalls bereits Müller zugesichert, so dass dessen Unternehmensgruppe bereits Zugriff auf 54 Prozent der Wiseman-Anteile hat. Zum Müller-Konzern gehören in Deutschland außer den Milchprodukt-Erzeugern Weihenstephan und Sachsenmilch auch die Fisch-Restaurantkette Nordsee und die Feinkostmarken Homann und Nadler. Seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts treibt Müller die internationale Expansion voran. In der Öffentlichkeit geriet Müller wiederholt wegen seiner Geschäftspolitik gegenüber regionalen Milchbauern in die Kritik, die ihm Dumpingpreise und unfaire Lieferverträge vorwarfen. cte/Reuters

stern.de: Vom Kleinunternehmer zum Lenker eines internationalen Lebensmittelkonzerns: Theo Müller ("Müller-Milch") machte in vier Jahrzehnten aus einer überschaubaren Molkerei mit vier Beschäftigten eine weit verzweigte Firmengruppe mit etwa 20.000 Mitarbeitern, 4,9 Milliarden Euro Umsatz und Werken in mehreren europäischen Ländern und den USA. An diesem Donnerstag wird der ebenso umstrittene wie streitlustige Unternehmer 75 Jahre alt. Theobald Alfons Müller stammt aus dem Dorf Aretsried, das zur Gemeinde Fischach bei Augsburg gehört. Inzwischen lebt der Mann, der gern auch als "Milchbaron" bezeichnet wird, in der Schweiz; die Holding der Unternehmensgruppe Theo Müller residiert in Luxemburg. Dies ist Folge eines politischen Streits um die Erbschaftsteuer, der im Jahr 2003 tobte und bei dem Müller einer der Protagonisten war. Müller zog damals mit seiner Familie in die Nähe von Zürich und verteidigte dies auch öffentlich: Im Fall der Übertragung des Unternehmens an seine Kinder würde eine dreistellige Euro-Millionensumme an Steuern fällig, sagte er wenige Wochen, bevor der Möbelwagen anrollte. Dies würde die Existenz der Firma gefährden.
So entstand das Imperium:
Mit seinem Weggang aus Deutschland wolle er aber "auch den enormen Kollateralschaden thematisieren, den dieser Steuer-Irrsinn mit sich bringt", erklärte er damals dem "Spiegel". Dennoch kassierte Müller teilweise harsche Kritik für seinen Umzug in die Schweiz. 32 Jahre zuvor: 1971 übernimmt Müller den Familienbetrieb in Aretsried und lässt unternehmerisch bald die Grenzen von Bayerisch-Schwaben hinter sich. Er strebt nach einer überregionalen Vermarktung seiner Produkte, was in der Molkereibranche damals unüblich war. Flankiert wird die bundesweite Marketingkampagne in all den Jahren durch Fernsehspots - oft mit Prominenten wie Fußball-Weltmeister Gerd Müller oder Tennisstar Boris Becker. Fast jeder kennt seitdem den Werbeslogan "Alles Müller, ... oder was?". Heute gehören auch Marken wie Weihenstephan, die Fisch-Fastfood-Kette Nordsee, die Feinkostanbieter Nadler und Homann oder Sachsenmilch zur Müller-Gruppe.
Immer wieder Schlagzeilen
Doch Theo Müller und sein Unternehmen sorgten auch darüber hinaus für Schlagzeilen. Oft ging es dabei um juristische Auseinandersetzungen. So gab es Vorwürfe, das Unternehmen des CSU-Mitglieds habe für die Produktion zu viel Grundwasser entnommen und gegen das Baurecht verstoßen. Gegen Kritiker ging Müller vor, indem er Gerichtsverfahren mit hohem Streitwert androhte. Der Molkereichef war auch mehrfach das Ziel von Erpressungsversuchen. 1990 drohte ein Mann, Joghurts zu vergiften, wenn Müller nicht eine Millionensumme zahle. Der Erpresser wurde gefasst und zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Fünf Jahre später sollte Müller entführt werden - doch die Gauner scheiterten an der Gegenwehr des resoluten Unternehmers. Als ihn die bewaffneten Männer in einen Kastenwagen zerren wollten, riss er sich los. Der Haupttäter erschoss sich nach der gescheiterten Entführung, gegen mutmaßliche Komplizen gab es Prozesse.
Ein anderer steht im Mittelpunkt
Als Müller 1998 in einem Verfahren in Augsburg als Zeuge aussagte, blieb er gelassen. Nur zwei, drei Monate habe er gebraucht, um die Tat zu verarbeiten. "Das ist keine Sache, die mich weiter bewegt", gab er zu Protokoll. In den vergangenen Jahren stand bei der größten deutschen Privatmolkerei aber bereits ein anderer schillernder Unternehmer im Mittelpunkt. Der als "Brötchen-Millionär" bekanntgewordene frühere Back-Unternehmer Heiner Kamps wurde 2011 Chef des Konzerns, zuvor hatte Theo Müller die Mehrheit bei der von Kamps gegründeten Gruppe HK Food übernommen. Vor kurzem ist Kamps bei Müller wieder ausgestiegen und hat die Führung an den bisherigen Chef der Müller-Tochter in Großbritannien, Ronald Kers, übergeben. kg/dpar Steuer-Irrsinn mit sich bringt", erklärte er damals dem "Spiegel". Dennoch kassierte Müller teilweise harsche Kritik für seinen Umzug in die Schweiz. 32 Jahre zuvor: 1971 übernimmt Müller den Familienbetrieb in Aretsried und lässt unternehmerisch bald die Grenzen von Bayerisch-Schwaben hinter sich. Er strebt nach einer überregionalen Vermarktung seiner Produkte, was in der Molkereibranche damals unüblich war. Flankiert wird die bundesweite Marketingkampagne in all den Jahren durch Fernsehspots - oft mit Prominenten wie Fußball-Weltmeister Gerd Müller oder Tennisstar Boris Becker. Fast jeder kennt seitdem den Werbeslogan "Alles Müller, ... oder was?". Heute gehören auch Marken wie Weihenstephan, die Fisch-Fastfood-Kette Nordsee, die Feinkostanbieter Nadler und Homann oder Sachsenmilch zur Müller-Gruppe.
Immer wieder Schlagzeilen
Doch Theo Müller und sein Unternehmen sorgten auch darüber hinaus für Schlagzeilen. Oft ging es dabei um juristische Auseinandersetzungen. So gab es Vorwürfe, das Unternehmen des CSU-Mitglieds habe für die Produktion zu viel Grundwasser entnommen und gegen das Baurecht verstoßen. Gegen Kritiker ging Müller vor, indem er Gerichtsverfahren mit hohem Streitwert androhte. Der Molkereichef war auch mehrfach das Ziel von Erpressungsversuchen. 1990 drohte ein Mann, Joghurts zu vergiften, wenn Müller nicht eine Millionensumme zahle. Der Erpresser wurde gefasst und zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Fünf Jahre später sollte Müller entführt werden - doch die Gauner scheiterten an der Gegenwehr des resoluten Unternehmers. Als ihn die bewaffneten Männer in einen Kastenwagen zerren wollten, riss er sich los. Der Haupttäter erschoss sich nach der gescheiterten Entführung, gegen mutmaßliche Komplizen gab es Prozesse.
Ein anderer steht im Mittelpunkt
Als Müller 1998 in einem Verfahren in Augsburg als Zeuge aussagte, blieb er gelassen. Nur zwei, drei Monate habe er gebraucht, um die Tat zu verarbeiten. "Das ist keine Sache, die mich weiter bewegt", gab er zu Protokoll. In den vergangenen Jahren stand bei der größten deutschen Privatmolkerei aber bereits ein anderer schillernder Unternehmer im Mittelpunkt. Der als "Brötchen-Millionär" bekanntgewordene frühere Back-Unternehmer Heiner Kamps wurde 2011 Chef des Konzerns, zuvor hatte Theo Müller die Mehrheit bei der von Kamps gegründeten Gruppe HK Food übernommen. Vor kurzem ist Kamps bei Müller wieder ausgestiegen und hat die Führung an den bisherigen Chef der Müller-Tochter in Großbritannien, Ronald Kers, übergeben. kg/dpa

Die große Milch-Lüge bei Hochland, Müller und Co.: Fünf einfache Fragen werden nicht beantwortet, CHIP, 27.09.2020
Der Käse der Marke Grünländer ist für seine dreiste Werbelüge mit dem "Goldenen Windbeutel 2020" ausgezeichnet worden. Auf der Packung warb die Molkerei Hochland mit Milch von freilaufenden Kühen – die sich aber lediglich im Stall frei bewegen dürfen. Ist diese Verbrauchertäuschung ein Einzelfall oder steckt da System dahinter? CHIP hat bei Deutschlands größten Molkereien nachgehakt.
[...] Freiheit ist allerdings ein sehr dehnbarer Begriff. Das beweist unlängst die Molkerei Hochland. Seit Ende 2019 bewirbt das Unternehmen seinen "Grünländer" Käse mit dem Siegel "Grüne Seele". Damit garantiert der Hersteller etwa, dass die verwendete Milch ausschließlich von freilaufenden Kühen stammt. Dieses Siegel ist keinesfalls offiziell, vielmehr hat es die Molkerei zu Werbezwecken selbst geschaffen.
"Wir bei Grünländer fühlen uns seit jeher der Natur verbunden", erklärt das Unternehmen auf seiner Website das Grüne Seele-Siegel. Doch die Kühe, die für den beliebten Käse die Milch produzieren, bekommen von der Natur ihr Leben lang häufig nichts zu sehen. "Freilaufend" definiert Hochland nämlich so: Die Tiere können sich zwar Stall frei bewegen - keinesfalls aber im Freien. Für viele Verbraucher klingt das widersprüchlich und deckt sich mit der geläufigen Definition von "freilaufend" nicht. Zwar gibt Hochland die genauen Haltebedingungen auf seinem Produkt an, allerdings nur im Kleingedruckten. Kein Wunder, dass der Grünländer Käse den Goldenen Windbeutel 2020 für die dreisteste Werbelüge "gewann". Diese zweifelhafte Ehre wird jährlich nach einer öffentlichen Abstimmung durch die Verbraucherorganisation foodwatch vergeben. Unter den fünf Nominierten setzte sich das Hochland-Produkt deutlich mit 43,5 Prozent der Stimmen durch.
Das große Schweigen der Molkereien
Das Verbraucherportal CHIP hat das zum Anlass genommen, bei Deutschlands großen Molkereien anzufragen, unter welchen Bedingungen die Kühe die Milch produzieren, die sich in vielen unserer Alltagsprodukte findet. Mit Tierwohl sowie natürlichen und nachhaltigen Lebensmitteln wirbt schließlich nicht nur Hochland.
Neben Hochland haben wir Arla, Müller, das Deutsche Milchkontor (zudem etwa auch Milram gehört), die Gläserne Molkerei, Hochwald, Schwarzwaldmilch und die Molkerei Ammerland kontaktiert.
Dabei fragten wir nach dem Anteil der Weidekühe unter ihren zuliefernden Milchbauern, der jährlichen Weidezeit im Vergleich zur Stallzeit, Auflagen in punkto Stallhaltung, dem verwendeten Futter und Richtlinien, an die sich die Unternehmen bei Produkten hält, auf denen explizit Tierwohl beworben wird.
Das Ergebnis war ernüchternd: Von den acht kontaktierten Molkereien reagierte gerade mal die Hälfte auf unsere Anfrage. Lediglich zwei davon – die Molkerei Ammerland und Schwarzwaldmilch – beantworteten tatsächlich unsere Fragen, während Müller und Hochland uns mit ihrer Mail darüber informierten, dass man uns keine Antworten geben möchte.
Diese Weidezeiten sind für Kühe üblich
Die Molkerei Ammerland gab an, dass immerhin rund die Hälfte ihrer 2.000 zuliefernden Milchbauern der Chartagemeinschaft von Pro Weideland angehören. Pro Weideland ist ein Label, dass durch eine Tochtergesellschaft des Vereins Grünlandzentrum Bremen/Niedersachsen vergeben wird.
"Weidemilch" ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Dadurch kann theoretisch jeder seine Milch als solche ausweisen. Das Label von Pro Weideland bietet für Verbraucher daher eine verbindliche Orientierungshilfe. So können sie sehen, welche Milch auch wirklich von Weidekühen stammt.
Um das Label nutzen zu können, müssen die Milchbauer eine Reihe an Kriterien erfüllen. So müssen Kühe beispielsweise jährlich an 120 Tagen für mindestens sechs Stunden am Tag weiden können.
Die Molkerei Ammerland wirbt auf ihrer Website damit, besonders nachhaltig im Sinne von Tier, Natur und Mensch zu handeln. Dennoch scheint die Zahl von nur 2.000 Bauern, die Milch für Ammerland-Produkte liefern und dieses Label nutzen, wenig.
Die Molkerei argumentiert auf Anfrage, dass insgesamt knapp 90 Prozent der zuliefernden Landwirte ihren Kühen Weidegang und Auslauf zugestehen. Auch gab das Unternehmen an, dass man die Weidezeit streng überprüfen würde und die Höfe alle nach QM-Milch-Standard audiert werden.
Das Futter muss dem Bioland-Standard entsprechen und wird ohne Gentechnik hergestellt. Jedoch gab die Molkerei Ammerland auch zu, dass sich unter den Zulieferern nach wie vor vereinzelt Betriebe mit Anbindehaltung befinden. Bei diesen befinden sich die Kühe nicht nur dauerhaft im Stall, sondern können sich nicht mal dort frei bewegen, was höchst tierschutzwidrig ist.
Schwarzwaldmilch beantwortete unsere Fragen weniger konkret und verwies darauf, dass man neben konventioneller Milch auch Weidemilch, Bio-Milch und Bio-Heumilch anbiete, alles ohne Gentechnik. Für seine Bioland-Zertifizierung erfüllt Schwarzwaldmilch die Kriterien von 150 Weidetagen im Jahr mit mindestens acht Stunden am Tag und Weideflächen von 1.500 Quadratmetern (pro Kuh).
Zur Haltung seiner konventionellen Milchkühe wollte sich das Unternehmen nicht äußern.
Steile These: Milch ist Gift - das steckt dahinter Wird Milch bei Gewitter schlecht? Das steckt dahinter
Das sagt der Milchverband zur Weidemilch
Nach Veröffentlichung unseres Artikels (Erstveröffentlichung: 23. September 2020) hat sich mittlerweile der Milchverband zu Wort gemeldet. "Bei uns im Milchindustrie-Verband sind über 90 Prozent der in Deutschland verarbeiteten Milch organisiert. Vor über fünf Jahren haben wir mit den Molkereiunternehmen ein Positionspapier 'Weidemilch' erarbeitet", schreibt ein Pressereferent.
In der Branche bestehe ein "durchaus tief in der Branche verankertes Verständnis" dazu, wann eine Weidemilch als solches auch bezeichnet werde. Die Zielgrößen seien dabei "mit 120/6 gleichsam dem unserer EU-Nachbarländer".
Zur Erinnerung: Die 120/6-Klausel besagt, Landwirte und Produzenten müssen sich an diese Mindestvorgabe halten: Die Kühe stehen an mindestens 120 Tagen im Jahr für je sechs Stunden auf der Weide.
Nur zwei Molkereien transparent
Insgesamt sind wir von der fehlenden Transparenz der befragten Molkereien enttäuscht. Kaum eine andere Industrie wirbt derart aggressiv mit Natur- und Tierverbundenheit und spiegelt in seiner Außendarstellung so stark den Wunsch vieler Verbraucher auf Nachhaltigkeit.
Ganz überraschend kommt das jedoch nicht: 2016 befragte der Welttierschutz für seine KUH+DU-Kampagne 17 Molkereien und drei Lebensmittelkonzerne. Auch damals wollten die meisten Molkereien über die Haltung ihrer Kühe nicht sprechen. Gerne hätten wir den Grünländer Käse als Einzelfall in der von Foodwatch vorgeworfenen Verbrauchertäuschung bestätigt.
Die Antworten der Molkereien und das große Schweigen beweisen zwar keine Verbrauchertäuschung, legen aber den Verdacht nahe, dass für einige der größten Molkereien Deutschlands Nachhaltigkeit und Tierwohl größtenteils nur in der Werbung und Außendarstellung eine große Rolle spielen.
https://www.chip.de/news/Die-grosse-Milch-Luege-bei-Hochland-Mueller-und-Co.-Auf-diese-einfachen-Fragen-gibt-es-keine-Antworten_182992772.html

Droht jetzt das Milch-Verbot? EU plant Änderungen bei Produkten von Lidl, Aldi und Co., CHIP, 28.09.2020
Vor etwa drei Jahren hatte der Europäische Gerichtshof eine wegweisende Entscheidung getroffen. Damals wurde es Firmen untersagt, ihre Produkte als Sojabutter oder Pflanzenkäse zu verkaufen. Nun könnte es auch für bisherige Milch-Alternativen ähnliche Verbote geben. Namhafte Unternehmen ziehen auch deshalb auf die Barrikaden.
https://www.chip.de/news/Droht-das-Milch-Verbot-EU-plant-Aenderungen-bei-Produkten-von-Lidl-Aldi-und-Co._182971823.html

Kranke Kühe in Deutschland
Viel Milch, viel Tierleid
, tagesschau.de, 08.05.2019
Kühe müssen immer mehr Milch geben. Das macht viele Tiere krank. Bundesweit werden deshalb nach BR-Recherchen mehr als eineinhalb Millionen Milchkühe jährlich "aussortiert". Tiermediziner sprechen von Qualzucht.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/viel-milch-viel-tierleid-deutschlands-kranke-kuehe,RPo00FU

Überforderung in der Milchwirtschaft: Das Leiden der "Turbokühe", 20.07.2015
Glückliche Kühe, saftige Wiesen - so wirbt die Milchwirtschaft gern für ihre Produkte. Doch die Realität sieht anders aus. Viele Tiere sind laut Recherchen von Report Mainz krank. Grund:
Hochgezüchtete "Turbokühe" müssen immer mehr Milch liefern.
Tierärzte beklagen ein Grundproblem in Deutschlands Kuhbeständen: Die Tiere würden heute im Schnitt nicht mehr älter als fünfeinhalb Jahre. Sie hätten gerade noch zwei Geburten. Tatsächlich geht jedes Jahr rund ein Viertel des gesamten deutschen Kuhbestands in den Schlachthof, vor allem weil die Tiere erschöpft, krank und nicht mehr leistungsfähig sind. Der Hauptgrund ist, dass Kühe immer höhere Mengen Milch liefern sollen. Deshalb wurden sie während der vergangenen Jahrzehnte züchterisch verändert und so mit Kraftfutter versorgt, dass sie ein Vielfaches an Milch produzieren. Das Ergebnis sind "Turbokühe". Die Jahresmilchmenge verdoppelte sich zwar seit 1960 - gleichzeitig stellen Tierärzte aber immer mehr Erkrankungen bei den Tieren fest. Kritische Tierärzte sprechen von "Qualzucht": Den Tieren würden Leistungen abverlangt, die sie auf Dauer nicht erbringen könnten.

Nur im Säuglingsalter sinnvoll
Professor aus Osnabrück warnt: Milch fördert Wachstum von Krebszellen
, FOCUS Online, 14.05.2018
Ist der Verzehr von Milch wirklich ungesund? Ein Professor sagt, Milch zu trinken erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Denn das Signal der Substanz an den Organismus ist: wachse - und das ...
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nur-im-saeuglingsalter-sinnvoll-professor-aus-osnabrueck-behauptet-milch-foerdert-wachstum-von-krebs_id_8925902.html

Keime in Produktion
Hochwald ruft H-Milch zurück
, Tagesschau.de, 24.09.2016
Die Nahrungsmittelgruppe Hochwald hat H-Milch verschiedener Marken zurückgerufen. Grund ist ein Keim, der sich während der Produktion in der Milch gebildet hatte. Die H-Milch wird in Supermärkten in ganz Deutschland verkauft. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/milch-rueckruf-101.html

Hochleistungskühe in der Milchproduktion: Last durch Leistung?, Tagesschau.de, 15.07.2016
Heute beraten Agrarminister erneut über Hilfen für Milchbauern. Deren Probleme sind auch die Folge der enormen Milchproduktion. Diese wird ermöglicht durch Hochleistungskühe. Wie können sie so viel Milch geben und macht sie das krank?
Woran erkennt man Hochleistungskühe?
Hochleistungskühe bringen zwischen 600 und 700 Kilogramm auf die Waage, werden sieben bis acht Jahre alt und gehören zur Rasse Schwarzbunt. Während ihres Kuhlebens bringen sie, sobald sie gebärfähig sind, praktisch jedes Jahr ein Kälbchen zur Welt. Die Tiere müssen topfit sein. Außer einer guten Gesamtkonstitution bedeutet das vor allem gesunde Klauen und Euter sowie eine gute Vitalität. Im Vergleich mit ihren "normalen" Artgenossen haben sie aber vor allem in puncto Milchleistung, also in Bezug auf die Milchmenge, die Nase vorn.
Wie viel Milch geben Hochleistungskühe?
Hochleistungskühe geben rund 10.000 Liter Milch im Jahr - das sind im Schnitt mehr als 27 Liter pro Tag. "In den 50er-Jahren war eine Kuh mit 6000 Liter Milch pro Jahr schon ein Wunderwerk", sagt Hans Foldenauer, Sprecher des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM). In den USA geht es mit der Leistung noch weiter: Dort werden bis zu 12.000 Liter Milch pro Tier im Jahr gemolken. Noch vor 100 Jahren erbrachte die deutsche Durchschnittskuh nicht einmal 2000 Liter Milch im Jahr, heute bewegt sie sich auf rund 8000 Liter zu. Die Milchleistung steigt also an, sprich die Menge an Milch, die während einer Laktation abgemolken wird. Das ist der Zeitraum zwischen der Geburt des Jungtiers und dem Trockenstellen, in der Regel 305 Tage.
"Als Bauer freut man sich, wenn seine Kühe viel Milch geben, noch mehr freut man sich aber, wenn sie lange leben", so beschreibt Foldenauer, selbst Besitzer von 100 Kühen, den Paradigmenwechsel, der seit einiger Zeit herrsche. Lange Zeit habe man nur auf die Jahresleistung geachtet. Seit einiger Zeit spiele aber verstärkt die Lebensleistung eine wichtige Rolle, also die Milchmenge, die eine Kuh über ihr ganzes Leben produziert. Eine gute Milchleistung kann weitervererbt werden, sogar bei männlichen Tieren. Bullen, die aus einer Linie mit einer hohen Milchleistung stammen, geben diese an ihre Kälber weiter. Mittlerweile kann man über Datenbankabgleiche vorhersagen, welche Genkombinationen Kälber mit einer besonders hohen Milchleistung hervorbringen.
Brauchen Hochleistungskühe eine Sonderbehandlung?
Auf dem Speiseplan von Kühen stehen normalerweise Gras, Silage und Heu. Davon können sie rund 50 Kilogramm am Tag fressen. Hochleistungskühe bekommen aber zusätzlich mit Nährstoffen angereichertes Kraftfutter, weil ihr Energiebedarf sonst nicht abgedeckt werden kann. Allerdings kann das harte Kraftfutter leicht auf den Kuhmagen schlagen, weshalb Hochleistungskühe oft Magenerkrankungen haben.Woran können Hochleistungskühe erkranken?
Wer mehr Leistung bringt, hat einen höheren Energieaufwand. Und eine hohe Milchleistung kann anfälliger für Stoffwechselerkrankungen machen. Unter Hochleistungskühen sind
Fruchtbarkeitsstörungen am weitesten verbreitet. Rund 20 Prozent hätten darunter zu leiden, so Holger Martens, Veterinärmediziner an der Freien Universität Berlin. Die Kühe werden gleich nach der Geburt des Jungtieres durch das Melken stark beansprucht, obwohl sie eigentlich geschont werden müssten, so Martens. Das sei Stress für die Tiere und führe zu Zyklusstörungen. Am zweithäufigsten sind Euter- und Klauenerkrankungen. Dass hohe Leistung zu schnellerem Verschleiß führt, diese Überzeugung teilen nicht alle Experten. Klaus Doll von der Klinik für Wiederkäuer an der Universität Gießen findet, dass die möglichen Zusammenhänge weitaus differenzierter betrachtet werden müssten. Die Gesundheit der Tiere sei vor allem eine Sache des Betriebsmanagements, also der bedarfsgerechten Haltung, der Fütterungsqualität und Krankheitsprophylaxe. Stimme dieser Rahmen, gebe es keine gesundheitlichen Auswirkungen und trotzdem gute Milchleistungen, sagt Doll.
Ist hohe Milchleistung ein Tierschutzproblem?
In der Frage, ob Hochleistungskühe artgerecht gezüchtet werden oder ob deren Haltung gegen das Tierschutzgesetz verstößt, scheiden sich aber die Geister. Hier tobt unter deutschen Landwirten und Tierschützern ein regelrechter Glaubenskrieg. Die Wahrheit liegt laut Jörg Aschenbach, Leiter des Instituts für Veterinär-Physiologie an der Freien Universität Berlin, wie so oft, in der Mitte. So gibt es Studien, die zeigen, dass die hochleistenden Tiere häufiger krank werden. Zum anderen sei eine hohe Milchleistung aber auch ein Zeichen für eine gute Pflege. "Hochleistungskuh gleich kranke Kuh - das wäre zu einfach. Es kommen viele Faktoren zusammen, eine Vielzahl von Risiken kann aber durch eine ordentliche Fütterung und eine gute Bestallung aufgefangen werden", sagt Aschenbach. Zumindest in einer Sache scheinen sich Deutschlands Milchbauern einig zu sein: Immer mehr Landwirte setzen anstatt auf Milchleistung auf Lebensleistung. Das heißt statt auf viel Milch pro Jahr auf ein insgesamt gesundes und leistungsstarkes Leben ihrer Vierbeiner, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/hochleistungskuh-101.html .
Mehr zu diesem Thema:
Letzte Hoffnung Biomilch, 30.05.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/biomilch-101.html
Agrarkrise: Zu viel Milch, zu wenig Geld, 20.04.2016, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/agrarmarkt-kabinett-milchpreis-101.html

Überforderung in der Milchwirtschaft: Das Leiden der "Turbokühe"
Glückliche Kühe, saftige Wiesen - so wirbt die Milchwirtschaft gern für ihre Produkte. Doch die Realität sieht anders aus. Viele Tiere sind laut Recherchen von Report Mainz krank. Grund: Hochgezüchtete "Turbokühe" müssen immer mehr Milch liefern
, von Monika Anthes und Edgar Verheyen, SWR, Tagesschau.de, 20.07.2015
Tierärzte beklagen ein Grundproblem in Deutschlands Kuhbeständen: Die Tiere würden heute im Schnitt nicht mehr älter als fünfeinhalb Jahre. Sie hätten gerade noch zwei Geburten. Tatsächlich geht jedes Jahr rund ein Viertel des gesamten deutschen Kuhbestands in den Schlachthof, vor allem weil die Tiere erschöpft, krank und nicht mehr leistungsfähig sind. Der Hauptgrund ist, das Kühe immer höhere Mengen Milch liefern sollen. Deshalb wurden sie während der vergangenen Jahrzehnte züchterisch verändert und so mit Kraftfutter versorgt, das sie ein Vielfaches an Milch produzieren. Das Ergebnis sind "Turbokühe". Die Jahresmilchmenge verdoppelte sich zwar seit 1960 - gleichzeitig stellen Tierärzte aber immer mehr Erkrankungen bei den Tieren fest. Kritische Tierärzte sprechen von "Qualzucht": Den Tieren würden Leistungen abverlangt, die sie auf Dauer nicht erbringen könnten. "Report Mainz" recherchierte bundesweit. Die Ergebnisse können Sie heute Abend um 21.50 im Ersten sehen.

Glyphosat: Unkrautvernichter in Muttermilch-Proben gefunden, FOCUS Online, 27.06.2015
In 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdecktcolourbox.deIn 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdeckt Stillen gilt als besonders gesund fürs Kind. Muttermilch-Proben aus 16 Bundesländern haben Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat aufgewiesen. Ob der Wirkstoff die Gesundheit gefährdet, ist umstritten. Aber eine WHO-Agentur hält ihn für "wahrscheinlich krebserregend". Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lassen. Dabei wurden Glyphosat-Mengen zwischen 0,210 und 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch gemessen - für Trinkwasser sind den Angaben zufolge 0,1 Nanogramm zulässig. Ein Nanogramm ist ein milliardstel Gramm.
"Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen"
Umstritten ist, ob das in Landwirtschaft und Gartenbau eingesetzte Glyphosat die Gesundheit schädigt. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff im März als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Die Grünen forderten Konsequenzen. "Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen, bis die Frage der krebsauslösenden Wirkung geklärt ist", sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn. Der Grünen-Obmann im Bundestags-Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Harald Ebner, sagte: "Jetzt muss wirklich Schluss sein mit der Glyphosat-Verharmlosung." Die Regierung müsse die Belastung "dringend untersuchen und entsprechende Schutzmaßnahmen für Schwangere, Stillende und Säuglinge auf den Weg bringen". Irene Witte, Professorin am Institut für Toxikologie der Universität Oldenburg, nannte die Werte "untragbar". "Ich hätte nicht mit solch hohen Rückstandswerten in der Muttermilch gerechnet, da Glyphosat stark wasser- und nicht fettlöslich ist." Der Deutschen Presse-Agentur sagte die Wissenschaftlerin, aus 16 Proben könne man keine endgültigen Schlüsse ziehen, aber sie seien ein erster Hinweis. Sie forderte, die Untersuchungen dringend auf mehr Frauen auszuweiten und dabei auch deren Ernährungsgewohnheiten zu betrachten. Seit 1974 zur Unkrautbekämpfung eingesetzt: Glyphosat kommt nach Angaben des Agrarministeriums seit 1974 vor allem bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz. Getreide und Raps werden demnach aber zum Teil auch noch vor der Ernte damit behandelt. Umstritten ist, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht in einem Bericht von Dezember 2013 keine Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff dagegen im März dieses Jahres als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Witte sagte der dpa, wenn Glyphosat wirklich krebserregend sei, dann müsse man jede Belastung als bedeutsam betrachten. "Hier gelten dann auch keinerlei Grenzwerte mehr. Jedes Molekül könnte schon Krebs erzeugen." Eine hohe Konzentration vergrößere aber natürlich noch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. EU sieht keinen Anlass die "vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Das Thema ist auch aktuell, weil die Genehmigung für Glyphosat in der Europäischen Union Ende des Jahres ausläuft und der Wirkstoff für eine Verlängerung neu geprüft wird. Deutschland hat dabei als zuständiger Berichterstatter eine herausgehobene Position - und auf Grundlage des BVL-Berichts zunächst keine Bedenken angemeldet. Ein Ministeriumssprecher teilte auf Anfrage mit, der Bericht sei "nach intensiver und sorgfältiger fachlicher Prüfung aktueller Erkenntnisse erstellt" worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sehe derzeit "keinen Anlass, seine vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern". Die IARC-Daten lägen noch nicht vollständig vor. Sobald dies der Fall sei, "werden diese eingehend geprüft und in die Gesamtbewertung des Wirkstoffs auf EU-Ebene einfließen".

Umweltschützer kritisieren Milchviehhalter
Antibiotika im Kuhstall - ein Risiko für Menschen
, Tagesschau.de, 11.01.2016
Vor Kälbergeburten erhalten viele Milchkühe Antibiotika - darunter auch Reserveantibiotika, die für Menschen besonders wichtig sind. Eine Gefahr: Der Einsatz kann zu Resistenzen führen. Beim Menschen wirken die Antibiotika dann nicht mehr, http://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Maulkorb zu Antibiotika in Tierzucht, 24.08.2015
Tiermast: "Desaster" bei Antibiotika-Datenbank, 28.04.2015
Kampf den resistenten Keimen, 13052015 Kritik an Antibiotika-Einsatz bei Milchkühen, 10.01.2016, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html


Milchwirtschaft
Tierschutzversagen mit System
, tagesschau.de, 07.08.2019
Getreten, geschlagen, brutal misshandelt - Kühe müssen vielerorts schlimmes Leid erfahren. BR-Recherchen zeigen: Tierschutzverstöße haben in Deutschland System. Experten kritisieren Behörden und Staatsanwaltschaften.
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/milchkuehe-tierschutz-101.html



Nach großflächigem Rückruf
Durchfall-Bakterien in Frischmilch: Hersteller will Ursache gefunden haben
, STERN.de, 11.10.2019
Fast alle große Supermarkt- und Discounter-Ketten waren betroffen: In Frischmilch wurden Durchfall-Bakterien gefunden, es gab einen deutschlandweiten Rückruf. Nun scheint klar zu sein, wie die gesundheitsgefährdenden Bakterien in die Milch gelangen konnten.
https://www.stern.de/news/rueckruf-von-frischmilch-in-zahlreichen-supermarktketten-und-discountern-8949070.html

Aldi, Lidl, Rewe, Edeka, Kaufland & Netto betroffen: Bakterien-verseuchte Milch keinesfalls trinken
Rückruf! Das müssen Sie jetzt tun
, CHIP/DPA, 11.10.2019
Mehrere große Einzelhandelsketten haben Milch aus ihrem Sortiment genommen, die möglicherweise mit schädlichen Bakterien belastet ist. Sie folgen damit einem Rückruf - wegen der Gefahr von Durchfallerkrankungen. Betroffen sind Produkte von Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, Kaufland, Netto, Metro, Real und Bartels-Langness. Im Video sehen Sie, wie Sie sich bei einer Rückrufaktion verhalten sollten.
Wegen der Gefahr von Durchfallerkrankungen nehmen das Deutsche Milchkontor (DMK)und das Unternehmen Fude + Serrahn eines ihrer Produkte vom Markt. Der am Freitagmorgen veröffentlichte Rückruf betreffe den Artikel "Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett" im Ein-Liter-Pack. Die belieferten großen Handelsunternehmen - darunter Metro, Aldi, Edeka, Rewe und Lidl - hätten umgehend reagiert, die Ware werde vorsorglich aus dem Handel genommen, hieß es. Das DMK ist nach eigenen Angaben die größte deutsche Molkereigenossenschaft.
https://www.chip.de/news/Bakterien-verseuchte-Milch-keinesfalls-trinken-Aldi-Lidl-Rewe-Edeka-Kaufland-Netto-betroffen_175047933.html

Milchviehskandal-in-Bayern - Mangelt es an Kontrollen?, tagesschau.de, 24.07.2019
http://mediathek.daserste.de/FAKT/Milchviehskandal-in-Bayern-Mangelt-es-a/Video?bcastId=310854&documentId=65148386

Vorsicht vor diesen Produkten: Keime in unserem Essen: Diese Lebensmittel sind häufig mit Listerien verseucht, STERN.de, 05.11.2019
In Deutschland starben drei Menschen nach dem Verzehr von keimbelasteter Wurst. Jetzt hat eine andere Firma Fleischbällchen zurückgerufen. Der Verdacht auch hier: Listerien. Welche Lebensmittel besonders gefährdet sind, erfahren Sie hier.
Milch, Milchprodukte und Käse
Vorsicht ist geboten bei Rohmilch und Käse aus Rohmilch, halbfestem Käse mit Blauschimmel wie Gorgonzola, weichen Käsesorten aus pasteurisierter Milch wie Limburger, Handkäse oder Tilsiter, eingelegtem Käse aus offenen Gefäßen wie Feta, Kräuterquark oder Mozzarella und vorgefertigtem Reibekäse. Werden die Produkte vor dem Verzehr über 70 Grad Celsius erhitzt, können auch Risikogruppen (Immungeschächte und Schwangere) diese Lebensmittel ohne Probleme konsumieren.
https://www.stern.de/genuss/essen/listerien--diese-lebensmittel-sind-haeufig-von-listerien-betroffen-8984646.html

Alles in Butter? Von wegen
So wird Margarine hergestellt - hiernach werden Sie sie nicht mehr essen wollen
, STERN.de, 15.04.2019
Margarine soll Butter und Schmalz ersetzen. Gesundheitsversprechen, dass sie gesünder als Butter sei und besser für den Cholesterinspiegel, sind längst überholt. Dennoch bleibt die Frage: Wie wird Margarine eigentlich hergestellt?
Heute ist Margarine ein klassisches Industrieprodukt. Aus pflanzlichen oder tierischen Fetten wird sie im Labor zusammengemischt. Aromatisiert wird die Kunstbutter mit Säuerungsmittel wie Milchsäure, Zitronensäure oder Joghurtkulturen. Damit die Margarine der Kuhbutter ähnelt, werden ihr Farbstoffe beigemischt. Meist Beta-Carotine, sie sorgen für die satte gelbe Farbe. Um die Margarine noch gesünder scheinen zu lassen, gibt die Industrie gern noch die Vitamine A, D, K und E dazu. Was die Branche unter den Deckmantel des Schweigens hüllt, die natürlichen Vitamine, die vorhanden sind, werden während der Herstellung zerstört.
Um es nicht zu vergessen: Um die fast flüssige Kunstbutter streichfest zu machen, muss wiederum etwas zugegeben werden, dass die Fette verfestigt. Beispielsweise Emulgatoren, also Zusatzstoffe, oder den Einsatz von Verdickungsmitteln wie Gelatine oder Pektin. Bei Bio-Margarinen dürfen übrigens keine chemischen Zusätze oder Hilfsstoffe verwendet werden. Die Bio-Kunstbutter wird durch Kälte, Wasser oder die Beimischung von festen Fetten wie Palmfett erzeugt.
Stiftung Warentest hat einige Produkte entlarvt, die deutlich mit Schadstoffen belastet sind.
Kurz zusammengefasst: Um Margarine herzustellen, bedient man sich an Ölen, deren Konsistenz verändert, deren Geschmack vollends entzogen wird, um das geschmack- und farblose Öl wieder mit Fetten, Farbstoffen und Geschmacksstoffen essbar zu machen. Das schmiert man sich dann aufs Brot oder nutzt es zum Braten.
Über viele Jahre hinweg, vor allem als Fett noch ungesund war und ihm nachgesagt wurde, einen negativen Einfluss auf den Cholesterinwert zu haben, schlug Margarine beim Verbraucher ein. Die gesundheitsförderlichen Eigenschaften wurden inzwischen eindeutig wissenschaftlich widerlegt.
Das Problem mit den Transfettsäuren
Was den Gehalt an Kalorien betrifft, sind sowohl Butter als auch Margarine Schwergewichte. 100 Gramm Butter enthalten rund 750 Kilokalorien. Margarine in der Vollfettvariante bringt es bei der gleichen Menge auf 720 Kilokalorien. Auf eine Portion Fett (20 Gramm) gerechnet, schrumpft der Unterschied auf sechs Kilokalorien. Für die Figur macht es also kaum einen Unterschied, ob man sich Butter oder Margarine auf das Brot schmiert.
Noch vor einigen Jahren entstanden bei der Margarineherstellung große Mengen an den sogenannten Transfettsäuren. Die stehen im Verdacht, den schädlichen LDL-Cholesterinspiegel im Blut zu erhöhen und den Stoffwechsel negativ zu beeinflussen.
https://www.stern.de/genuss/essen/margarine--so-wird-die-kunstbutter-hergestellt-8468110.html

Herzkrankheiten und Schlaganfälle
Auch in Margarine enthalten: 500.000 Tote pro Jahr - WHO warnt vor Transfetten
, FOCUS Online, 18.05.2018
Margarine gilt als gesunde Alternative zu Butter. Die WHO warnt jetzt aber vor Transfetten, die auch in Margarine enthalten sind. Diese begünstigen Herzkrankheiten und Schlaganfälle und ...
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/herzkrankheiten-und-schlaganfaelle-auch-in-margarine-enthalten-500-000-tote-pro-jahr-who-warnt-vor-transfetten_id_8946896.html

Gefahr durch Transfettsäuren: Deutschland kriegt sein Fett nicht weg, Spiegel Online, 13.08.2015
Croissants, Donuts, Popcorn: In ihnen stecken gefährliche Transfettsäuren. Die USA haben jetzt die künstlichen Fette in Lebensmitteln verboten, in Dänemark und Österreich gibt es Obergrenzen. Nicht aber in Deutschland.
Das Problem ist Wissenschaftlern seit Jahrzehnten bekannt. Schon 1957 wies ein US-Forscher den Zusammenhang von Transfett und verstopften Blutgefäßen nach. Auch aktuell warnen kanadische Wissenschaftler vor den Stoffen. Für ihre Untersuchung fassten sie die Ergebnisse von 50 Studien zusammen. Ihr Fazit: Wer viel künstliche Transfette zu sich nimmt, erkrankt häufiger am Herzen und stirbt oft früher als Menschen, die nur einen Prozent ihres Kalorienbedarfs oder weniger mit ihnen decken.

Alarmierende Forschungsergebnisse
Kann Milch Krebs auslösen? Die wichtigsten Fakten im Überblick
, STERN.de, 04.06.2019
Als Joghurt, Käse oder pur: Kuhmilch kommt bei vielen Menschen täglich auf den Tisch. Jetzt warnen manche Forscher: Milch ist krebserregend. Andere halten das für nicht belegt. Ein Faktencheck.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/kann-milch-krebs-ausloesen--die-wichtigsten-fakten-im-ueberblick-8734032.html

Ernährung: Experte erklärt, warum man zur Vollmilch greifen sollte - und fettarme Milch dick macht, STERN.de, 02.04.2019
Ein Experte ist sich sicher, dass Vollmilch das beste Getränke ist, das man trinken kann. Fettarme Milch hingegen könne dazu führen, dass man an Gewicht zulegt. Was ist dran an der These?
https://www.stern.de/genuss/trinken/vollmilch--warum-sie-besser-ist-als-die-fettreduzierte-variante-8647216.html

Nobelpreisträger warnt: Erreger in Milch und Fleisch könnten Krebs fördern, FOCUS Online, 04.12.2018
Gibt es eine Verbindung zwischen dem Verzehr von bestimmten Lebensmitteln und der Entstehung von Krebs? Das untersuchen weltweit diverse Studien. Manche Forscher vermuten, dass speziell Brust- und Darmkrebs sowie die Krankheit Multiple Sklerose mit dem Konsum von Rindfleisch und Kuhmilch zusammenhängen könnten.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/neuer-uebertragungsweg-fuer-krebs-medizin-nobelpreistraeger-warnt-erreger-in-milch-und-fleisch-koennten-krebs-foerdern_id_9698893.html

Stiftung Warentest: Chlorat, Nickel und Keime in Sojadrinks, SPIEGEL ONLINE, 25.07.2018
Sojadrinks sind der beliebteste Milchersatz. Die Stiftung Warentest hat 15 Getränke getestet - und jedes dritte als "mangelhaft" eingestuft. Unter anderem fanden die Tester Nickel und einen Keim.
http://www.spiegel.de/stil/sojadrinks-im-test-stiftung-warentest-findet-keime-und-schadstoffe-a-1220123.html

Schokolade im Öko-Test: Nur zwei Tafeln sind wirklich empfehlenswert, CHIP, 21.11.2019
Eine gute Schokolade sollte nicht nur lecker schmecken, sondern auch frei von bedenklichen Inhaltsstoffen und fair gehandelt sein. Doch nur auf zwei getestete Schokoladen trifft das zu, zeigt ÖKO-TEST in der Dezember-Ausgabe (12/2019). Selbst bei Bio-Schokolade sollten Verbraucher genau hinschauen.
Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßigkeiten. Doch welche ist wirklich empfehlenswert? Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat sich insgesamt 25 Milchschokoladen genauer angesehen: Ein Labor hat die Schokoladentafeln auf kritische Inhaltsstoffe untersucht, zum Beispiel auf Mineralöl-Verunreinigungen und potenziell krebserregendes Acrylamid. In einem Sensorik-Test haben mehrere Experten außerdem den Geschmack geprüft.
Oftmals katastrophale Arbeitsbedingungen beim Kakao-Anbau
...
https://www.chip.de/news/Schokolade-bei-OeKO-TEST-Nur-zwei-Tafeln-sind-empfehlenswert_177166718.html

Test in Hongkong Melamin-Spuren in Nestlé-Milch entdeckt - 4 tote Babies, 12.892 Kleinkinder in Krankenhäusern, Tagesschau, 21.09.2013
Die Zentrale von Nestlé im schweizerischen Vevey. (DasUnternehmen bestätigte den Melamin-Fund), Tagesschau, 04.08.2014
Der Milch-Skandal in China hat jetzt auch den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern Nestlé erfasst. In einem Produkt desUnternehmens wurden nach Angaben der Behörden in Hongkong geringe Spuren der giftigen Chemikalie Melamin entdeckt. Zum Test des chinesischen Nestlé-Produktes "Dairy Farm Pure Milk" sagte ein Sprecher des Zentrums für Nahrungsmittelsicherheit, der Anteil des Giftes sei so niedrig gewesen, dass ein einjähriges Kind mit einem Gewicht von 7,5 Kilogramm drei Packungen oder 3,38 Liter pro Tag trinken müsste, um eine gefährliche Dosis zu erreichen. Der normale Konsum sei ungefährlich.
Nestlé bestätigte den Fund der Melamin-Spuren. Allerdings handele es sich bei dem Produkt um eine für die Gastronomie bestimmte Milchsorte, die nicht von Kleinkindern getrunken werden sollte, sagte ein Sprecher.

Inzwischen fast 13.000 Kinder im Krankenhaus
Unterdessen teilte das chinesische Gesundheitsministerium laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit, dass bislang 12.892 Kleinkinder in Krankenhäuser eingeliefert wurden, weil sie Milch aus verseuchtem Milchpulver getrunken hatten. 104 der Babys seien ernsthaft erkrankt, 1579 seien genesen und wieder nach Hause zurückgekehrt. Bislang hatten die chinesischen Behörden von mehr als 6200 an Milchpulver erkrankten Kindern gesprochen. Vier Babys starben bereits. In dem verseuchten Milchpulver verschiedener Hersteller war Melamin gefunden worden. Die Industriechemikalie führt zu schweren Nierenerkrankungen. Neben Babymilchpulver wurde Melamin auch in Frischmilch, Joghurt und anderen Milchprodukten entdeckt.

Milchbauer darf weitermachen: Schreckliche Zustände: Polizei erschrickt bei Razzia auf Horror-Hof, Focus, 19.12.2014
Behörden greifen ein, weil ein Milchbauer seine 700 Tiere vernachlässigt: Bei der Razzia finden die Polizisten verheerende Zustände vor. Fünf Kühe müssen noch vor Ort eingeschläfert werden, um sie von ihren Qualen zu erlösen. Trotzdem darf der Bauer erstmal weitermachen. Der Bauer soll den Hof schon länger vernachlässigt haben. Nach Angaben der Polizei war der Gesundheits- und Pflegezustand vieler Tiere besorgniserregend. Die Stallungen seien teils stark verdreckt gewesen, zu dunkel und zu eng. Bei der Geburt ihrer Kälber mussten die Kühe auf nacktem Betonboden stehen. Silagesäfte strömten laut Polizei ungehindert und in großen Mengen in angrenzende Gräben und Flüsse beziehungsweise versickerte Asbestabfälle und Fahrzeugwracks lagen auf dem zum Teil verwilderten Gelände.

Glyphosat: Unkrautvernichter in Muttermilch-Proben gefunden, FOCUS Online, 27.06.2015
In 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdecktcolourbox.deIn 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdeckt Stillen gilt als besonders gesund fürs Kind. Muttermilch-Proben aus 16 Bundesländern haben Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat aufgewiesen. Ob der Wirkstoff die Gesundheit gefährdet, ist umstritten. Aber eine WHO-Agentur hält ihn für "wahrscheinlich krebserregend". Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lassen. Dabei wurden Glyphosat-Mengen zwischen 0,210 und 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch gemessen - für Trinkwasser sind den Angaben zufolge 0,1 Nanogramm zulässig. Ein Nanogramm ist ein milliardstel Gramm.
"Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen"

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Auch CSU für Pflicht-Tierschutzlabel
, tagesschau.de, 29.06.2019
Im Bundestag steigt die Zahl der Befürworter eines verpflichtenden Tierschutzlabels. Nach der SPD ist nun auch die CSU dafür. Bundesagrarministerin Klöckner sperrt sich. Die CDU-Politikerin erinnert an das Mautdebakel.
Im Bundestag steigen offenbar die Chancen für ein bundesweit verpflichtendes Tierschutzlabel. Nach der SPD-Bundestagsfraktion fordert nun auch die CSU-Landesgruppe eine solche Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für Fleisch. Damit sollen die Verbraucher erkennen können, wo die Tiere herkommen und wie sie gehalten, transportiert und geschlachtet wurden.
Die Politik müsse konsequent handeln, fordert CSU-Agrarpolitikerin Mortler.
Die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe, Marlene Mortler, sprach sich dafür aus, in der Sommerpause einen Gesetzentwurf zu erarbeiten. Nur noch einzelne Stimmen im politischen Berlin würden sich der Forderung nach einem verpflichtenden Label versperren, sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Verbraucher würden zu recht erwarten, "dass wir endlich konsequent handeln".
"Maut-Urteil sollte uns eine Lehre sein"
Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) sperrt sich gegen eine verpflichtende Kennzeichnung. Sie setzt auf ein freiwilliges Label und wirft der SPD vor, den Gesetzentwurf zu blockieren - "unter einem Vorwand, der am Ende zulasten der Tiere geht".
Die Ministerin befürchtet, dass EU-Nachbarländer gegen eine Pflichtkennzeichnung in Deutschland klagen könnten. "Das Maut-Urteil sollte uns eine Lehre sein", sagte Klöckner. Wer eine Verpflichtung fordere, nehme das Scheitern des Gesetzes auf EU-Ebene bewusst in Kauf.
Nationale Pflicht gegen EU-Recht?
Bundesagrarministerin Klöckner befürchtet Klagen der EU-Nachbarländer.
Problematisch ist demnach das EU-weit harmonisierte Lebensmittelkennzeichnungsrecht. Durch eine nationale verpflichtende Kennzeichnung werde der freie Warenverkehr im Binnenmarkt beeinträchtigt, argumentiert das Agrarministerium. Klöckner versprach, sie werde ein europaweit geltendes Tierwohlkennzeichen im nächsten Jahr auf die Tagesordnung setzen. Dann hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne.
CSU-Agrarpolitikerin Mortler, die demnächst vom Bundestag in das EU-Parlament wechselt, sieht dagegen bereits jetzt gute Chancen. Sie habe erste Gespräche auf europäischer Ebene geführt - und dort habe man ihr signalisiert, dass eine Pflichtkennzeichnung grundsätzlich möglich sei. Sie geht davon aus, dass der entsprechende Gesetzentwurf der EU-Kommission im Herbst vorgelegt werden könne.
Koalitionspartner macht Druck
Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Spiering, forderte Klarheit von der Union. "Wir erwarten, dass nach der parlamentarischen Sommerpause ein tragfähiger, neuer Vorschlag kommt." Die Grünen kündigten an, das Tierschutzlabel nach der Sommerpause zum Thema im Bundestag machen zu wollen.
Niedersachsen hatte am Freitag im Bundesrat eine Initiative für ein bundesweit verpflichtendes Tierschutzlabel gestartet. Ein Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ein solches Label möglichst bald einzuführen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tierschutz-tierwohl-label-101.html
Mehr zu diesem Thema:
Klöckner stellt "Tierwohl-Label" vor, 05.02.2019, https://www.tagesschau.de/inland/tierwohllabel-101.html
Schärfere Regeln für Tiertransporte gefordert, 09.04.2019, https://www.tagesschau.de/inland/tiertransporte-kloeckner-101.html

Antibiotika in Ställen
Riskanter Einsatz in der Geflügelmast
, tagesschau.de, 29.05.2019
Mastschweine erhalten weniger Antibiotika als früher, bei Geflügel werden jedoch weiter für Menschen wichtige Wirkstoffe in großer Menge eingesetzt. Das geht aus einem bislang internen Bericht hervor, der NDR und SZ vorliegt.
Das Ziel war klar: Der Einsatz von Antibiotika bei Masttieren sollte deutlich verringert werden. Dafür hatte die Bundesregierung das Arzneimittel-Gesetz reformiert. Vor fünf Jahren trat diese Änderung in Kraft.
Nun hat das Bundeslandwirtschaftsministerium überprüft, ob die Gesetzesänderung den gewünschten Erfolg gebracht hat. Der bislang noch interne Evaluierungsbericht liegt NDR und "Süddeutscher Zeitung" vor. Daraus wird deutlich, dass das neue Gesetz nicht bei allen Tierarten wie gewünscht gegriffen hat.
Keine Verbesserung bei Hühnern, Puten und Kälbern
Bei Schweinen und Ferkeln ging der Antibiotika-Einsatz innerhalb von drei Jahren deutlich zurück - um mehr als 40 Prozent, beziehungsweise um insgesamt etwa 90 Tonnen. Dagegen hat sich bei Hühnern, Puten und Kälbern kaum etwas verbessert. Die Verbrauchsmengen blieben hier "nahezu unverändert", stellt der Bericht fest.
Das neue Gesetz trat im April 2014 in Kraft. Seitdem müssen Landwirte, die eine Mindestzahl an Mastkälbern, Mastrindern, Mastschweinen, Masthühnern oder Mastputen halten, alle sechs Monate ihre Antibiotika-Einsätze melden. Wer deutlich über dem Durchschnitt liegt, kann von den Behörden dazu verpflichtet werden, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, also etwa die Haltung zu verbessern.
Bei Mastkälbern und Mastrindern habe das Gesetz allerdings "nicht den Effekt einer deutlichen Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes erbracht", schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium. Bei erwachsenen Rindern werden ohnehin sehr wenige Antibiotika eingesetzt und bei Kälbern ist kein abnehmender Trend zu erkennen.
Auch in Bezug auf Masthühner und Mastputen heißt es, die beobachtete Entwicklung habe "nicht die an das Antibiotikaminimierungskonzept gestellte Erwartung" erfüllt. Die Gründe hierfür ließen sich aus den vorliegenden Daten nicht ermitteln und bedürften weiterer Untersuchungen.
Weiterhin viele Reserveantibiotika bei Geflügel
Besonders problematisch ist, dass nach wie vor knapp die Hälfte der beim Geflügel eingesetzten Menge an Antibiotika zu sogenannten kritischen Wirkstoffen gehört. Dies sind Mittel, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als besonders wichtig für die Behandlung von Menschen eingestuft sind. Sie werden auch als Reserve-Antibiotika bezeichnet.
Je häufiger solche Medikamente in Ställen eingesetzt werden, desto mehr Keime entstehen, bei denen die Antibiotika nicht mehr wirken. Resistente Bakterien können dann beispielsweise über Insekten, kleinste Staubpartikel oder Wasser wiederum zu Menschen gelangen.
Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünen, kritisiert deshalb Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Sie müsse dafür sorgen, dass Reserveantibiotika "endlich raus aus der Mast" kämen. Sie dürften nicht in der Tiermast eingesetzt werden, "weil sie eine Bedrohung für die Humanmedizin, für uns Menschen sind, wenn wir im Krankheitsfall diese Stoffe benötigen", sagt Ostendorff.
Eines dieser Reserve-Mittel ist Colistin. Ärzte kritisieren den Einsatz dieses Medikaments bei Tieren grundsätzlich, da es immer häufiger - als letzte verbleibende Reserve - lebensbedrohlich erkrankten Menschen gegeben wird. Es wird jedoch in der Hühner- und Putenmast weiterhin sehr oft verwendet.
Auffällig ist zudem, dass die Halter seit Inkrafttreten des Gesetzes zwar weniger Colistin-Einsätze gemeldet haben, die insgesamt verabreichte Menge der Medikamente jedoch nicht gesunken ist. Deshalb geht das Ministerium davon aus, dass das Mittel neuerdings deutlich höher dosiert wird - sogar "erheblich höher" als in den Zulassungsbedingungen vorgesehen. Ob dies allerdings gegen die Grundsätze des sorgfältigen Antibiotikaeinsatzes bei Tieren verstoße, könne nicht beurteilt werden.
Betriebe nutzen möglicherweise Gesetzeslücken
Aus dem Evaluierungsbericht geht zudem hervor, dass einige Betriebe möglicherweise eine Lücke in dem neuen Gesetz ausnutzen. Eine Gruppe von Bundesländern hat für den Bericht des Landwirtschaftsministeriums ihre Erfahrungen beigesteuert. Demnach werden Kälber "recht häufig auf Sammelstellen oder bei Viehhandelsunternehmen antibiotisch versorgt und dann vorbehandelt in Mastbetriebe verbracht". Dort - in den Sammelstellen und den Handelsunternehmen - wird nicht erfasst, welche und wie viele Antibiotika die Tiere bekommen. Denn sie gelten offiziell nicht als Tierhaltungsbetriebe, da die Tiere dort weniger als einen Tag lang verbleiben. Deshalb unterliegen sie auch nicht der Mitteilungspflicht für Antibiotika-Einsätze.
Auch sogenannte Baby-Ferkelerzeugerbetriebe müssen die Medikamentengaben nicht melden. Dort werden offenbar häufig Antibiotika gegeben, obwohl es gar nicht nötig wäre. Die Bundesländer schreiben: "Berichten zufolge sollen Mastbetriebe oft - unabhängig von einer diagnostizierten Erkrankung - nur mit Antibiotika behandelte Tiere von Erzeugerbetrieben abnehmen." Von dem Gesetz gänzlich ausgenommen sind zudem eine ganze Reihe weiterer Haltungsformen - etwa von Legehennen oder Milchkühen.
Große Betriebe geben mehr Antibiotika
Das Landwirtschaftsministerium hat für seinen Bericht auch die Größe der Betriebe untersucht. Das Ergebnis ist hier recht eindeutig. Insgesamt werden demnach Tiere in großen Betrieben häufiger mit Antibiotika behandelt als in kleinen und mittleren - egal bei welcher Tierart.
Nach Ansicht des Grünen-Politikers Ostendorff ist das Problem vor allem die hohe Tierdichte in den großen Ställen. Er fordert deshalb, den Tieren mehr Platz zu geben. Dann seien weniger Antibiotika notwendig.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium teilte auf Anfrage von NDR und SZ mit, aus den Ergebnissen des Berichts werde es gegebenenfalls gesetzgeberische Schlussfolgerungen ziehen. Generell arbeite es intensiv an der Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung.
Das Ministerium verweist darauf, dass die Abgabemengen in den vergangenen Jahren bereits deutlich gesunken sind. Es arbeite jedoch an einer "weiteren Minimierung". Insbesondere die Anwendung sogenannter Reserveantibiotika müsse restriktiver werden. Es gebe Untersuchungen zur Geflügelmast, die die Vermutung nahe legen würden, "dass zu viele Antibiotika eingesetzt werden".
Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 28. Mai 2019 um 17:00 Uhr.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-landwirtschaft-101~_origin-2d0e5471-9048-4c55-ace3-e60be06ce15a.html
Mehr zu diesem Thema:
Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, 01.07.2017, https://www.tagesschau.de/inland/gzwanzig-antibiotika-101.html
Kritik an Antibiotika-Einsatz bei Milchkühen, 10.01.2016, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Länder protestieren gegen Maulkorb zu Antibiotika, 24.08.2015, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-111.html

Alarmierende Zahlen: Hühner bekommen immer häufiger Antibiotika - was das für den Menschen bedeuten kann, STERN.de, 01.04.2019
Bei der Mast von Hühnern werden immer mehr Antibiotika eingesetzt. Das kann für den Menschen lebensgefährlich werden. Es bilden sich immer mehr Resistenzen.
Gut versteckt auf der Webseite des Landwirtschaftsministeriums steht eine brisante Datensammlung. Sie zeigt, wie häufig Nutztiere mit Antibiotika behandelt werden.
[...] In der Tiermast werden jedes Jahr hunderte Tonnen Antibiotika verbraucht. In Deutschland waren es 2017 rund 733 Tonnen.
Fortsetzung des Berichts: in Kürze!

Transporte ins Ausland
Tierquälerei - amtlich genehmigt
, tagesschau.de, 24.05.2018
Lebendtransporte sind ein lukratives Geschäft. Gut das Doppelte bringen Rinder in der Türkei oder Ägypten. Doch bei den Exporten aus der EU wird der Tierschutz systematisch ausgehebelt.
Von René Althammer, Chris Humbs, Susanne Opalka und Lisa Wandt, rbb
Blaue Fliesen bedecken die Wände des Schlachthofes, riesige frische Blutlachen den Boden. Ein gutes Dutzend Männer in Gummistiefeln stehen um ein schwarzes Rind. Plötzlich tritt einer der Männer auf das Tier zu, die Klinge in der Hand. Blut spritzt. Schächten ist ein brutales Handwerk.
Die Bilder stammen von der Tierschutzorganisation "Animals International", aufgenommen irgendwo im Mittleren Osten. Was hierzulande als Tierquälerei gilt, ist dort ein islamischer Brauch, auch wenn es inzwischen Möglichkeiten gibt, die Tiere vorher zu betäuben.
Schächten: Hierzulande Tierquälerei - im Mittleren Osten islamischer Brauch.
Grausame Szenen sind kein Einzelfall
Bei ihren Recherchen stoßen Tierschützer immer wieder auf Rinder aus der EU. Ihr Fleisch ist im Nahen und Mittleren Osten wegen der Qualität begehrt. Dank der europäischen Agrarpolitik gibt es Rinder im Überfluss, für die dringend Abnehmer gesucht werden.
Die Tiere im Schlachthaus sollen aus Rumänien und Deutschland stammen. Auf den ersten Blick ist das nicht zu erkennen, denn die Ohrmarken wurden entfernt, um die Herkunft zu verschleiern. Welcher Händler oder Exporteur will schon gerne mit blutigen Schlachtszenen in Verbindung gebracht werden?
Export lebender Tiere lohnt sich
Besonders gefragt sind lebende Tiere in der Türkei, fast ein Drittel der Exporte - insgesamt 30.346 Rinder - ging im vergangenen Jahr dorthin. Die Gründe, warum es gerade lebende Tiere sein müssen: Die Schlachtung soll nach islamischem Brauch erfolgen und das gesamte Tier kann verwertet werden. Ein lohnendes Geschäft für alle Beteiligten: Während in Deutschland ein Rind rund 1500 Euro einbringt, kann der Händler in der Türkei, im Libanon oder Ägypten gut das Doppelte verlangen.
EU-Tierschutzverordnung endet nicht an den EU-Außengrenzen
Seit fast einem Jahrzehnt verfolgt Iris Baumgärtner von der Tierschutzorganisation "Animal Welfare Foundation", ob bei den Lebendtierexporten auch die europäischen Tierschutzstandards eingehalten werden, denn die europäischen Tierschutzvorschriften gelten vom Abfahrtsort bis zum Ziel - egal wo.
Für Transporte über Tausende Kilometer gibt es strenge Vorschriften: Die Tiere müssen nach 29 Stunden Fahrt für einen ganzen Tag zum Füttern und Tränken entladen werden. Doch jenseits der EU-Grenzen fehlt es oft an entsprechenden Versorgungseinrichtungen und Ställen.
Wenn dies nicht möglich ist, dann dürften die Transporte eigentlich nicht genehmigt werden. Soweit die Theorie. In der Praxis sind dafür die Veterinärämter der Landkreise zuständig. Doch nach Kontraste-Recherchen werden die Transporte oft nach einem oberflächlichen Check durchgewinkt.
Transporte schwierig zu prüfen
Eine Tierärztin berichtet Kontraste von der gängigen Praxis: Oft erhält sie nur Ortsnamen, keine genauen Adressen. Mit Hilfe von Google-Maps versucht sie dann zu überprüfen, ob dort Ställe oder ähnliches vorhanden sind. "Wenn an dem angegebenen Ort überhaupt kein Stall vorhanden ist, sondern, weil es dort nur Wohnhäuser gibt oder nur einen großen Spielplatz, dann kann ich das natürlich verhindern." Aber auch nur dann. Die Tierärztin kann sich natürlich auch an eine Liste der EU halten mit einer Übersicht zu Ställen in Drittländern, wo die Tiere angeblich versorgt werden können. Das Problem: Die Liste stammt von 2009 und ist weitgehend wertlos, meinen Tierschützer.
Tiertransporte aus der EU sind schwierig zu überprüfen.
Kontraste hat einen ganz normalen Rindertransport verfolgt: Ausgangspunkt ist das bayerische Ohrenbach. Hier werden an einem Morgen im Mai 62 trächtige Jungrinder abtransportiert. Kontraste wollte wissen, wohin diese Kühe gebracht werden. Das zuständige Landratsamt nennt auf mehrmalige Nachfrage das Ziel: Gissar in Tadschikistan. Neun Tage soll die Fahrt dorthin dauern, es geht über gut 6500 Kilometer. Können die Tiere ruhen? Das Landratsamt Amberg-Sulzbach teilt mit: "Uns liegen zurzeit nur die Daten der Transportplanung vor. In dieser müssen lediglich die Orte und nicht die genauen Adressen der Kontroll-, Versorgungs- oder Sammelstellen eingetragen sein."
Ob es an den angegebenen Orten also auch entsprechende Stallungen gibt, wurde vor der Genehmigung des Transports offenbar gar nicht geprüft. Eine klare Missachtung der europäischen Tierschutzbestimmungen, meinen Rechtsexperten - doch leider Alltag in der EU.
https://www.tagesschau.de/inland/lebendtierexporte-101.html

Tierschutz in der Geflügelwirtschaft Ende des Tötens von Küken - dank Infrarot, tagesschau.de, 12.03.2019
Die Geflügelzucht wird etwas tierfreundlicher: Das Töten männlicher Küken soll beendet werden, indem bereits die Eier auf das Geschlecht untersucht werden. Und: Das Schnabelkürzen bei Legehennen wird abgeschafft.
Das von Tierschützern scharf verurteilte Töten von Millionen männlicher Küken soll mit einer Methode zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Hühnerei beendet werden. "Mein Ziel ist, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört", sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt in Berlin. In Zukunft soll das Geschlecht bereits nach drei Tagen im Ei bestimmt werden.
Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 45 Millionen männliche Küken nach dem Ausbrüten getötet, weil sie für die Eierproduktion nicht benötigt werden. Mit einer neuen Technik könnten künftig statt lebender Küken befruchtete Eier aussortiert werden. Für die Weiterentwicklung der entsprechenden Methode sicherte Schmidt der Universität Leipzig und ihren Partnern noch einmal 1,17 Millionen Euro Fördergelder zu. Bisher wurden bereits etwa zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Geschlechtsanalyse im Ei
Die Leiterin des Projekts in Leipzig, Maria Krautwald-Junghans, ist zuversichtlich, dass das Gerät rechtzeitig entwickelt werden kann. Dabei soll mit Lasertechnologie ein kleines Loch in das drei Tage bebrütete Ei gefräst werden und dann mit einer "Nah-Infrarot-Raman-Spektroskopie" das Geschlecht des Embryos bestimmt werden. Danach muss das Ei wieder verklebt werden.
Tierschützern gehen die Pläne nicht weit genug. Der Deutsche Tierschutzbund betonte, langfristig sei eine Abkehr vom bisherigen System notwendig, etwa durch die Zucht von "Zweinutzungshühnern", die als Eier -und Fleischproduzenten eingesetzt werden können.
Schnabelkürzen wird abgeschafft
Auch das von Tierschützern scharf kritisierte Schnabelkürzen bei Legehennen soll es ab 2017 nicht mehr geben. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) vereinbarte mit dem Landwirtschaftsminister, dass Legehennenküken ab August 2016 nicht mehr die Schnäbel gekürzt werden - ab 2017 also keine Legehennen mehr mit gekürztem Schnabel gehalten werden.
Einen Verzicht auf das Schnabelkürzen strebe die Geflügelwirtschaft auch bei Puten an - hier seien die wissenschaftlichen Erkenntnisse aber noch unvollständig, erklärte der Verband. In der intensiven Landwirtschaft wird Legehennen und Puten der Schnabel gekürzt, um Federpicken und Kannibalismus zu verhindern. Sollten solche Fälle künftig auftreten, sollen Ausnahmen nach Angaben der Produzenten jedoch möglich bleiben.
Unüberwindbare Distanz: Geflügelwirtschaft und Tierschützer
Schmidt erklärte, er habe auf die Eigeninitiative der Wirtschaft gesetzt und sei nicht enttäuscht worden. Die Vereinbarung sei ein "Meilenstein" auf dem Weg zu mehr Tierwohl. ZDG-Präsident Leo Graf von Drechsel erklärte: "Wir hören sehr deutlich, was die Gesellschaft denkt." Die Branche sei stolz darauf, diese Vereinbarung auf freiwilliger Basis umgesetzt zu haben. Der Verzicht auf das Schnabelkürzen bedeute eine "enorme Anstrengung" auch in finanzieller Hinsicht.
Auch diese geht Tierschutzverbänden nicht weit genug: Dabei würden lediglich die Auswirkungen der Verhaltensstörung abgemildert, nicht aber die Ursachen behoben, kritisierte der Deutsche Tierschutzbund. Dies würde bedeuten, die Haltungsbedingungen zu verbessern und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nach Platz, Bewegung und Beschäftigung nachzukommen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gefluegel-101.html

Millionen Tiere starben durch die Schweinepest in China
Preise steigen unaufhörlich
Die Schweinepest hat in China gigantische Schäden angerichtet
, STERN.de, 25.11.2019
In China wütet seit einem Jahr die Afrikanische Schweinepest, Hunderte Millionen Tiere mussten zwangsgetötet werden. Der Mangel an Fleisch macht sich nicht nur auf den Tellern, sondern auch in den Kassen bemerkbar. Die Inflation steigt höher als prognostiziert.
https://www.stern.de/genuss/essen/die-schweinepest-hat-in-china-gigantische-schaeden-angerichtet-9016922.html

Neue Studie
Manche Lebensmittel könnten wirklich dafür sorgen, dass man früher stirbt
, STERN.de, 14.02.2019
Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, wissen wir schon längst. Französische Wissenschaftler haben jetzt aber herausgefunden: Wer zu viel Pommes, Chips und andere hoch verarbeitete Lebensmittel isst, hat ein erhöhtes Sterberisiko.
https://www.stern.de/genuss/essen/fertiglebensmittel--wer-zu-viel-fast-food-isst--stirbt-frueher-8578368.html

Unkrautvernichter
Kein Glyphosat-Verbot vor 2022
, tagesschau.de, 14.07.2019
Bis 2022 hat Glyphosat in der EU eine Zulassung. Bundesagrarministerin Klöckner denkt nicht, dass diese verlängert wird. Anders als Österreich sieht sie aber keine Möglichkeit, den Unkrautvernichter schon vorher zu verbieten.
https://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-267.html

Deutsches Ja zu Glyphosat, tagesschau.de, 28.11.2017
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Fortsetzung des Berichts weiter unten.

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

Milliardenkosten für Bayer
Monsantos teure Mitgift
, tagesschau.de, 14.05.2019
Bayer hat den dritten US-Prozess um Glyphosat verloren. Die Firmentochter Monsanto wird zunehmend zum Risiko, auch für das Image. Hat sich Bayer übernommen?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-monsanto-glyphosat-101.html

Glyphosat-Prozess
Bayer muss Milliarden zahlen
, tagesschau.de, 14.05.2019
Der Pharmakonzern Bayer hat in den USA den dritten Prozess um den Unkrautvernichter Roundup verloren. Bayer-Tochter Monsanto muss zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen. Der Konzern will in Berufung gehen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-103.html

PET, PV/PS und Co.: Plastikflaschen: So erkennen Sie, ob giftige Substanzen verwendet wurden, STERN.de, 15.12.2019
Manche Arten von Plastik enthalten toxische Substanzen und können daher die darin angebotenen Lebensmittel kontaminieren. Sehen Sie hier um, welche es sich handelt.
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/pet-und-co---so-erkennt-man-an-plastikflaschen--ob-giftige-substanzen-verwendet-wurden-8144756.html

33 Jahre später: Tschernobyl-Katastrophe: Pilze in Bayern immer noch belastet, STERN.de, 10.10.2019
33 Jahre nach der Katastrophe in Tschernobyl hinterlässt der Supergau immer noch Spuren in unserer Umwelt - sogar in Deutschland.
[...] Nach dem Super-Gau in dem Atomkraftwerk in der Ukraine im Jahr 1986 wurden die genannten Gebiete in Bayern zehn Mal heftiger belastet als beispielsweise Norddeutschland. Das Cäsium-137 sei wegen seiner Halbwertszeit von rund 30 Jahren bisher etwa nur zur Hälfte zerfallen.
https://www.stern.de/gesundheit/tschernobyl-katastrophe--pilze-in-bayern-noch-immer-belastet-8946868.html

Arbeitsbedingungen und Schadstoffe: "Ökotest" prüft Jeans für Frauen: In 15 Hosen steckt ein krebsverdächtiger Stoff, STERN.de, 26.07.2019
"Ökotest" hat 21 Jeans-Modelle für Frauen geprüft, darunter Billighosen und Markenprodukte. Das Ergebnis fällt vernichtend aus: Die meisten Unternehmen legen keinen oder kaum Wert auf eine faire Produktion. In 15 Hosen steckt sogar ein kritischer Stoff.
https://www.stern.de/gesundheit/-oekotest--prueft-jeans-fuer-frauen--in-15-hosen-steckt-ein-krebsverdaechtiger-stoff-8819482.html

Deutschland-Reportage
Viehzucht
Letzte Hoffnung Amtstierarzt!
, ARD / Das Erste, 15.07.2018, 16.30 Uhr
Viehzüchtern sollen aufgrund neuer gesetztlicher Rahmenbedingungen zur Einhaltung des Tierschutzes ihre Erlaubnis zur Viehzucht entzogen werden. Besuche bedürfen des Polizeischutzes. Dabei kommt es seitens der Halter zu Bedrohungen und vereinzelt sogar Erschießungen der zum Betritt der Höfe Ermächtigten.

Nach mehreren Todesfällen
US-Regierung will E-Zigaretten verbieten
, tagesschau.de, 12.09.2019
In den USA gab es zuletzt mehrere Todesfälle, die auf den Gebrauch von E-Zigaretten mit Aromen zurückgehen. Nun plant die Regierung ein Verbot. Sie warnt vor dem zunehmenden Konsum durch Minderjährige.
Ungeklärte Lungenerkrankungen in den USA
[...] Präsident Donald Trump kündigte im Weißen Haus in Washington "sehr strenge" Vorschriften für Hersteller an und bezeichnete die Nutzung von E-Zigaretten als "großes Problem".
"Wir können nicht zulassen, dass Leute krank werden, und wir können nicht unsere Jugend gefährden", sagte Trump.
Aufsätze mit Tabakgeschmack bleiben bis Mai erlaubt, ab dann brauchen auch sie eine Zulassung. Trump verkündete dies mit First Lady Melania Trump neben sich. Die mache sich Sorgen um Jugendliche, auch um den gemeinsamen Sohn Barron, sagte Trump.
[...] Meldungen über ungeklärte Lungenerkrankungen, die nach dem Konsum von E-Zigaretten auftreten, hatten sich in den USA in den vergangenen Monaten gehäuft. Die Ursache dafür ist aber noch nicht geklärt. Viele der Betroffenen hatten Liquids mit dem psychoaktiven Cannabis-Wirkstoff THC konsumiert. In einigen US-Bundesstaaten ist der Verkauf von entsprechenden THC-Produkten erlaubt.
In Deutschland oder Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg solcher Fälle bekannt. Die Beschwerden scheinen sich auf Benutzer von E-Zigaretten in den Vereinigten Staaten zu beschränken.
https://www.tagesschau.de/ausland/e-zigaretten-usa-101.html

Forschung: Sensor erkennt verdorbenes Fleisch, PC-WELT.de, 06.06.2019
Forscher haben einen Sensor entwickelt, der erkennen kann, ob Fleisch und Fisch noch genießbar sind.
https://www.pcwelt.de/news/Forschung-Sensor-erkennt-verdorbenes-Fleisch-10606269.html

Dimethicone: Wie schädlich ist der Zusatzstoff wirklich?, CHIP, 01.10.2019
https://praxistipps.chip.de/dimethicone-wie-schaedlich-ist-der-zusatzstoff-wirklich_101494

Zumindest in den USA zugelassen
So trickst die Lebensmittelindustrie mit der roten Farbe
, STERN.de, 14.05.2019
Damit das nicht passiert, kennt die Industrie einen Trick: Sie setzt Kohlenmonoxid ein. Das sorgt dafür, dass die rote Farbe im Fleisch erhalten bleibt. Beispielsweise bei frischem Fleisch im Supermarkt. Zumindest in den USA. In Europa ist dieses Verfahren nicht zugelassen.
Schinken, Hotdogs und andere Wurstprodukte werden häufig mit Nitritpökelsalz behandelt, auch das sorgt dafür, dass die rote Farbe nicht verschwindet. Wer Fleisch auf einem Kohlegrill zubereitet, produziert Kohlenstoffmonoxid.
https://www.stern.de/genuss/essen/steak--das-blut-im-fleisch-ist-nicht-das--was-wir-alle-denken-7985868.html

US-Behörde warnt vor aggressiven Ratten, Welt.de, 25.05.2020
Ratten sind in den USA vieleorts auf die Abfälle von Restaurants und Lokalen angewiesen. Wil diese aktuell nur eingeschränkt geöffnet haben, ...
https://www.welt.de/vermischtes/article208268209/Corona-in-den-USA-Gesundheitsbehoerde-warnt-vor-aggressiven-Ratten.html

Fälle im Westen Polens
Die Schweinepest kommt näher
, tagesschau.de, 03.01.2020
Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus. In Polen wurden acht tote Tiere gefunden - in einem Fall nur 21 Kilometer von Deutschland entfernt. Damit rückt die Seuche näher.
https://www.tagesschau.de/inland/schweinepest-111.html

Koch über Großküchen: "Dieser Fraß taugt nicht einmal für Schweine", STERN.de, 27.01.2018
Koch im Krankenhaus? Das ist die Hölle - für das Personal und die armen Patienten. Mit einem offenen Brief warf ein Brite seinen Job hin. Seine Meinung: Wenn schon Koch, dann im Gefängnis, da wird mehr Geld für besseres Essen ausgegeben.
https://www.stern.de/panorama/koch-ueber-grosskuechen--dieser-frass-taugt-nicht-einmal-fuer-schweine--7833280.html

Da werden Erinnerungen an den Burger-King-Skandal wach: Die Enthüllungen der jüngsten RTL-Sendung "Team Wallraff" zum Thema Großküchen haben offenbar ...
www.t-online.de/gesundheit/ernaehrung/id_74314462/wallraff-enthuellungen-catering-unternehmen-laufen-erste-kunden-davon.html

Nach Todesfällen: "Abartige Zustände" bei Wilke Wurst: Ex-Mitarbeiter berichten von Schimmel und Mäusekot, STERN.de, 06.10.2019
Nach der Schließung des Skandalbetriebes Wilke-Wurst kommen weitere unappetitliche Details ans Licht. Insider berichten von desaströsen hygienischen Zuständen in der Produktion.
Zwei Todesfälle in Hessen sollen mit keimbelasteter Wurst der Firma Wilke-Wurst in Verbindung stehen. Der Betrieb ist geschlossen, das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Nun kommen weitere unappetitliche Details ans Licht: Mehrere Ex-Mitarbeiter berichten von skandalösen hygienischen Zuständen.
"Oft wurde so viel Wurst produziert, dass sie nicht mehr ins Kühlhaus passte, sondern im Gang davor gelagert wurde. Darum wurden die Würste nicht genug gekühlt", sagte ein ehemaliger Abteilungsleiter der "Bild am Sonntag". "Es entstand Schimmel, erst auf dem Darm, dann im Darm. Spätestens dann hätten sie auf den Müll gehört! Sie wurden aber in Scheiben geschnitten und verkauft." 2018 habe er gekündigt.
Ein weiterer Ex-Mitarbeiter berichtet der Zeitung, er habe "Mäusekot im Produktionsbereich gefunden" und der Geschäftsführerin ein Foto davon gezeigt. "Sie zwang mich, es zu löschen."
Frische Wurst neben Gammelfleisch
Die Berichte decken sich mit denen von Insidern, die die "Waldeckische Landeszeitung" gesprochen hat. Ein 27-Jähriger, der in diesem Jahr drei Monate in dem Betrieb arbeitete, berichtet, dass frische Wurst direkt neben Gammelfleisch gelagert wurde. Mundschutz hätten die Mitarbeiter nur bei angekündigten Kontrollen getragen.
Ein Lebensmitteltechnologe, der Wilke Wurst schon seit 15 Jahren berät, berichtet der "Waldeckischen Landeszeitung", dass die Missstände schon seit Jahren bestehen. Bei jedem seiner drei bis vier Besuche pro Jahr habe er die Geschäftsführung auf die "abartigen Zustände" hingewiesen. Passiert sei nichts. Im Gegenteil: "Die Zustände dort sind immer schlechter geworden." Die Zeitung zeigt auch Fotos des Lebensmitteltechnologen, die dieser bei seinem letzten Besuch im September 2018 gemacht haben soll, um die Zustände zu dokumentieren. Sie zeigen schimmelübersäte Würste, verdreckte Geräte und fertige Waren neben schimmelnden Wasserrohren.
Vergangene Woche war bekannt geworden, dass das Robert-Koch-Institut die Todesfälle zweier älterer Personen in Folge von Listerien untersucht. Zudem gibt es den Behörden zufolge mittlerweile 37 Krankheitsfälle, die ebenfalls im Zusammenhang mit den Wurstwaren von Wilke stehen sollen. Außerdem wurde bekannt, dass es schon im März einen bestätigten Listerienfund bei Wilke gegeben habe. Die Produktion wurde vergangene Woche gestoppt, es wurde ein weltweiter Rückruf aller Produkte angeordnet.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/wilke-wurst--ex-mitarbeiter-berichten-von-schimmel-und-maeusekot-8940870.html

Gefahrstoff weit verbreitet
Mehr als 1500 berufsbedingte Asbest-Tote
, tagesschau.de, 16.01.2020
Ein Viertel aller Wohngebäude in Deutschland sollen asbestbelastet sein. Die EU will ein asbestfreies Europa bis 2032, doch die Bundesregierung hat dafür keinen Plan.
https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/asbest-101.html

Weltweiter Rückruf nach zwei Todesfällen: Hessischer Fleischhersteller muss Wurstproduktion stoppen, CHIP, 02.10.2019
Nachdem zwei Personen durch Keime in der Wurst des Herstellers "Wilke Wurstwaren" gestorben sind, muss das Unternehmen den Betrieb einstellen. Die Firma hatte das Problem trotz Gegenmaßnahmen bis zuletzt nicht in den Griff bekommen.
Nach zwei Todesfällen durch Keime in Wurstwaren muss ein Fleischhersteller in Nordhessen die Produktion stoppen. Das Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg habe den Betrieb Wilke Wurstwaren in Twistetal-Berndorf geschlossen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Mittwoch.
In mehreren Fällen seien in Wurstprodukten Listerien nachgewiesen worden. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts habe einen unmittelbaren Zusammenhang zu Todesfällen bei zwei älteren Menschen aus Hessen ergeben. Zuvor hatte die "Hessische-Niedersächsische Allgemeine" (HNA) darüber berichtet.
Listerien sind Bakterien, die zu Durchfall und Fieber führen können. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können sie lebensgefährlich sein. Laut Landkreis gibt es 37 weitere Krankheitsfälle, die möglicherweise mit den Wurstwaren der Firma im Zusammenhang stehen. Der Landkreis kündigte eine weltweite Rückrufaktion für alle Produkte der Firma mit Ausnahme von Vollkonserven an.
Pizzasalami und Brühwurst verunreinigt
Diverse Produkte der Firma "Wilke Wurstwaren" wiesen Listerien auf. Nun muss das Unternehmen den Betrieb schließen. Diverse Produkte der Firma "Wilke Wurstwaren" wiesen Listerien auf. Nun muss das Unternehmen den Betrieb schließen.
Laut dem Landkreis wurden die Keime in Pizzasalami und Brühwurst nachgewiesen. Den ersten Fund in einem Wilke-Produkt habe es im März gegeben. Trotz Gegenmaßnahmen habe die Firma das Problem nicht in den Griff bekommen. Auch in den Folgemonaten habe es Beanstandungen gegeben. Die Staatsanwaltschaft in Kassel sei über die Vorgänge informiert worden, sagte die Sprecherin.
Das Unternehmen Wilke Wurstwaren geht nach eigenen Angaben auf eine Dorfmetzgerei vor mehr als 80 Jahren zurück. Die Firma beschäftigt nach Zahlen auf seiner Homepage rund 200 Mitarbeiter und exportiert Waren weltweit. https://www.chip.de/news/Weltweiter-Rueckruf-nach-zwei-Todesfaellen-Hessischer-Fleischhersteller-muss-Wurstproduktion-stoppen_174586358.html

Zum Geburtstags des Erfinders
Die Pizza Hawai ist die wohl umstrittenste Pizza der Welt - erfunden hat sie ein Grieche
, STERN.de, 21.08.2020
Für die einen ist sie ein Meisterwerk, für die anderen Frevel. Die Pizza Hawaii spaltet seit jeher die Pizza-Liebhaber in zwei Lager. Entweder man liebt die süße Frucht auf deftiger Grundlage oder man hasst sie.

Frisch gebacken: "Schmeckt fast wie in der Pizzeria": Augsburgs erster Pizza-Automat begeistert die Kunden, STERN.de, 25.05.2020
Geld einwerfen, drei Minuten warten, frische Pizza genießen. In Augsburg können Liebhaber der italienischen Küche nun rund um die Uhr Pizza essen. Und das vollautomatisch. Die "Automaten-Pizza" soll dem Original geschmacklich in nichts nachstehen.
https://www.stern.de/genuss/augsburgs-erster-pizza-automat-steht---und-die-kunden-sind-begeistert-9274118.html

Teig, Soße, Belag: Lebensmittelexpertin verrät: So wird aus Fertigpizza eine gesunde Mahlzeit, FOCUS online, 18.01.2020
Fertigpizza wird häufig als Inbegriff für ungesundes Essen gesehen, dabei stecken in der vielfältigen Mahlzeit viel mehr als nur überschüssige Kalorien. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie an einigen Stellschrauben stellen, kann aus Pizza eine vollwertige Mahlzeit werden. Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern verrät im Interview mit FOCUS Online, wie das geht.
Die Vorschläge handeln nicht von Fertigpizza und davon, wie man die auf gesund trimmen kann, sondern davon, wie man sich selber eine lecker Pizza backen kann, die gesünder ist als eine Fertigpizza.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/teig-sosse-belag-lebensmittelexpertin-verraet-so-wird-aus-fertigpizza-eine-gesunde-mahlzeit_id_9774829.html

Bis zu 600 Dollar pro Kilo
Tischgrill-Rezept Das zweitbeste Teppanyaki-Fleisch der Welt
, SPIEGEL ONLINE, 29.01.2019
Das weltbeste Rindfleisch für den Tischgrill kostet bis zu 600 Dollar pro Kilo. So viel müssen Sie nicht zahlen, um höchste Gaumenfreuden zu erleben, doch auch die Alternative ist leider nicht günstig. Aber es lohnt sich. Von Hobbykoch Peter Wagner mehr... [ Forum ]
http://www.spiegel.de/stil/rezept-fuer-teppanyaki-vom-chuck-rib-meat-a-1249448.html

Arbeitsgericht in England
Veganismus ist geschützte Weltanschauung
, tagesschau.de, 03.01.2020
Ein britisches Gericht hat ethisch motivierten Veganismus als philosophischen Glauben eingestuft. Die vegane Lebensweise fällt somit unter das Diskriminierungsverbot. Geklagt hatte ein überzeugter Veganer.
https://www.tagesschau.de/ausland/veganismus-weltanschauung-101.html

Nachhaltigkeit
Besser essen fürs Klima: Diese fünf Nationen machen vor, wie es geht
, STERN.de, 09.12.2019
Was wir essen und konsumieren, hat einen Einfluss auf die Umwelt. Man muss nicht gleich vegan leben, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Aber täglich Schnitzel oder Steak ist auch verkehrt. Fünf Nationen machen es vor, wie man Lebensmitteln nachhaltig konsumiert.
https://www.stern.de/genuss/essen/nachhaltigkeit--diese-fuenf-nationen-machen-es-vor--wie-man-besser-fuers-klima-isst-8695242.html

Industrielles Massenprodukt: So gepanscht ist Wein - und wir haben keine Ahnung davon, STERN.de, 26.05.2019
Wein ist laut EU-Gesetzgebung kein Lebensmittel, sondern Genussmittel. Deshalb darf es auch ohne die Kennzeichnung von Zusatzstoffen und technischen Hilfsmitteln auskommen. Heraus kommt ein industrielles Massenprodukt ohne Gesicht und ohne Seele.
https://www.stern.de/genuss/trinken/wein--so-gepanscht-ist-wein---und-wir-haben-keine-ahnung-davon-7127222.html

Sternekoch Tim Raue findet: Currywurst grenzt an Körperverletzung, STERN.de, 15.10.2019
Für die einen ist sie Kult, andere können gar nichts mit ihr anfangen. Beispielsweise Sternekoch Tim Raue: An der Currywurst scheiden sich die Geister.
https://www.stern.de/genuss/essen/tim-raue--currywurst-grenzt-an-koerperverletzung-8954002.html

Essen mit Nebenwirkung: Gefährliche Kristalle: Wie sich ein Mann mit Nüssen die Nieren ruinierte, STERN.de, 06.01.2020
[...] Er wusste nicht, dass Mandeln und Nüsse viel Oxalsäure enthalten, ebenso wie Rhabarber, Spinat, Süßkartoffeln oder Weizenkleie. Oxalsäure ist leicht giftig und entzieht dem Körper Kalzium. So entstehen Kristalle aus Kalziumoxalat, etwa in der Niere. Auch im Mund spürt man sie, wenn die Zähne nach einer Portion Rhabarber stumpf werden. Um den Zahnschmelz zu schonen, sollte man zu Spinat oder Kompott kalziumreiche Milchprodukte essen.
Wer sich normal ernährt, kommt kaum auf bedenkliche Oxalsäure-Dosen. Unmengen Mandeln und Nüsse können aber durchaus Gift für die Nieren sein. Viel Schwarztee gilt als ungünstig (außer, man trinkt ihn mit Milch), außerdem Fleisch und Wurst sowie hoch dosiertes Vitamin C.
Über Jahre hatte der 81-Jährige täglich etwa 1,5 Gramm Oxalat verzehrt - zehn Mal so viel wie ein Durchschnitts-Amerikaner. Er erholte sich nie mehr komplett. Obwohl er fortan Mandeln, Nüsse und Vitaminkapseln mied und zwei Liter Wasser am Tag trank, um die Niere zu spülen, blieb er gebrechlich und sein Kreatininwert erhöht. Und das nur, weil er geglaubt hatte, das Beste zu tun.
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/essen-mit-nebenwirkung--wie-sich-ein-mann-mit-nuessen-die-nieren-ruinierte-9051540.html

Mit Chlorat kontaminiert: Aldi Nord ruft Tiefkühlfisch zurück, CHIP, 13.11.2019, von Redaktion Onlinewarnungen.de
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Onlinewarnungen.de*
Rückruf! Das müssen Sie jetzt tun
Aufgrund eines möglichen Rückstandes von Reinigungsmitteln muss Aldi Nord eine Charge des Golden Seafood Pangasius-Filet zurückrufen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Verzehr der betroffene Ware gesundheitliche Probleme auftreten.
Regelmäßig werden Lebensmittel zurückgerufen.
https://www.chip.de/news/Mit-Chlorat-kontaminiert-Aldi-Nord-ruft-Tiefkuehlfisch-zurueck_176734685.html

Aldi, Edeka, Netto, ...: Regelmäßig werden Produkte zurückgerufen, CHIP, 25.10.2019
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Onlinewarnungen.de*
Fortsetzung des Berichts: in Kürze!

Im Inhaltsstoffe-Test fallen viele durch
Beyond Meat jenseits von "gut": Hype-Burger fällt bei Öko-Test durch
, CHIP, 24.10.2019
Beyond Meat: Fleischersatz im Praxistest
CHIP hat den Beyond Burger auf seinen Geschmack getestet.
Der Beyond Burger und ähnliche Produkte lösten dieses Jahr einen Hype um vegane Lebensmittel aus. Die Fleischersatzprodukte der neuen Generation sehen aus wie Fleisch und schmecken auch fast so. Im Inhaltsstoffe-Test fallen allerdings viele davon durch.
https://www.chip.de/news/Beyond-Meat-jenseits-von-gut-Hype-Burger-faellt-bei-Oeko-Test-durch_175602719.html

Gut zu wissen
Sie glauben, diese sieben Lebensmittel sind gesund? Von wegen!
, STERN.de, 28.10.2019
Sportgetränke, Gemüsechips oder Wraps: Man könnte meinen, dass es sich dabei um gesunde Lebensmittel handelt. Stimmt das wirklich?
https://www.stern.de/genuss/essen/7-gesunde-lebensmittel--von-wegen--8416242.html

Kopfschmerzen aus der Hölle: Wie ich wegen meiner Migräne in ständiger Angst vor einem Anfall lebe
Ungefähr acht Millionen Deutsche leiden an Migräne
, STERN.de, 20.11.2018
12 bis 14 Prozent aller Frauen und sechs bis acht Prozent aller Männer in Deutschland leiden an Migräne. Eine Heilung gibt es nicht. Unsere Autorin berichtet über ihr Leben mit der Krankheit.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/migraene--wie-ich-in-staendiger-angst-vor-einem-anfall-lebe-8453470.html

Kariesschutz oder Krankmacher
Giftiges Fluorid? So gefährlich ist der Stoff in der Zahnpasta wirklich
, FOCUS Online, 01.09.2016
Zahnpasta gilt dann als gut, wenn sie nicht nur ordentlich säubert, sondern auch vor Karies schützt. Dafür ist der Inhaltsstoff Fluorid zuständig. Doch ausgerechnet diese Substanz gilt vielen als pures Gift. Zu Recht? FOCUS Online macht den Fakten-Check. Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/vorbeugung/fluorid-so-gefaehrlich-ist-der-stoff-in-der-zahnpasta-wirklich_id_5872918.html

Stiftung Warentest prüft
Überraschende Ergebnisse: Teure Zahncremes fallen im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 26.08.2016
Regelmäßiges Putzen schützt die Zähne vor Karies. Dabei kommt es auch auf die richtige Zahnpasta an. Stiftung Warentest hat 32 Universalzahnpasten näher untersucht. Viele teure Produkte fielen durch. Überraschend gut schnitten die No-Name-Produkte der Discounter ab, http://www.focus.de/gesundheit/videos/zahnpasta-test-die-teuersten-schuetzen-nicht-vor-karies_id_5862029.html .

Viele enthalten kein Fluorid
Odol-Med 3, Aronal, Biorepair im Test: Marken-Zahncremes fallen gnadenlos durch
, FOCUS Online, 28.07.2016
Öko-Test hat 38 Zahncremes im Labor untersucht. Von rund der Hälfte Produkte rät das Verbrauchermagazin ab. Darunter beliebte Zahncremes von Odol-Med 3 und Signal. Der Grund für die schlechten Noten ist unter anderem, dass manche von ihnen kein Fluorid enthalten, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/viele-enthalten-kein-fluorid-odol-med-3-aronal-biorepair-im-test-marken-zahncremes-fallen-gnadenlos-durch_id_5772096.html .

Öko-Test warnt
Colgate, Blend-A-Med, Odol-Med3: Diese Zahncremes gefährden die Gesundheit
, FOCUS Online, 10.06.2016
Ein strahlend weißes Lächeln wünscht sich jeder. Dafür greifen viele zu speziellen Zahncremes, die einen aufhellenden Effekt versprechen. Doch funktioniert das wirklich? Öko-Test hat 19 beliebte Produkte auf Inhaltsstoffe und Wirkung untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt erh&aml;lt die Note "sehr gut" oder "gut" http://www.focus.de/gesundheit/videos/oeko-test-warnt-colgate-blend-a-med-odol-med3-diese-zahncremes-gefaehrden-die-gesundheit_id_5615731.html .

Viele enthalten kein Fluorid
Odol-Med 3, Aronal, Biorepair im Test: Marken-Zahncremes fallen gnadenlos durch
, FOCUS Online, 28.07.2016
Öko-Test hat 38 Zahncremes im Labor untersucht. Von rund der Hälfte Produkte rät das Verbrauchermagazin ab. Darunter beliebte Zahncremes von Odol-Med 3 und Signal. Der Grund für die schlechten Noten ist unter anderem, dass manche von ihnen kein Fluorid enthalten, http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/viele-enthalten-kein-fluorid-odol-med-3-aronal-biorepair-im-test-marken-zahncremes-fallen-gnadenlos-durch_id_5772096.html .

Öko-Test warnt
Colgate, Blend-A-Med, Odol-Med3: Diese Zahncremes gefährden die Gesundheit
, FOCUS Online, 10.06.2016
Ein strahlend weißes Lächeln wünscht sich jeder. Dafür greifen viele zu speziellen Zahncremes, die einen aufhellenden Effekt versprechen. Doch funktioniert das wirklich? Öko-Test hat 19 beliebte Produkte auf Inhaltsstoffe und Wirkung untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt erh&aml;lt die Note "sehr gut" oder "gut" http://www.focus.de/gesundheit/videos/oeko-test-warnt-colgate-blend-a-med-odol-med3-diese-zahncremes-gefaehrden-die-gesundheit_id_5615731.html .

Insgesamt acht Zahncremes wurden mit "mangelhaft" bewertet
Zahnpasta: Testsieger bei Stiftung Warentest und Ökotest
, CHIP, 24.09.2020
[...] Insgesamt acht Zahncremes wurden mit "mangelhaft" bewertet, bei sieben von ihnen handelt es sich laut Stiftung Warentest um Naturkosmetik-Produkte. Die mit "mangelhaft" bewerteten Zahncremes enthielten zu wenig oder gar kein Fluorid. Unter ihnen ist auch die teuerste Zahnpasta des Testfelds zu finden: Bei der "Droste-Laux Zahncreme mit Dreikönigs-Gaben" liegt der Preis laut Stiftung Warentest pro 100 ml bei etwa 22 Euro.
[...] Insgesamt zwei Zahncremes des aktuellen Rankings wurden von der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote 1,2 bewertet: Die Zahncreme Parodontax Extra Frisch Complete Protection (2019 in der Kategorie "Niedriger Abrieb") sowie "Dental Delight Polar Punch" (2020, "Mittlerer Abrieb"). Beide Zahncremes bieten laut Stiftung Warentest eine "sehr gute" Kariesprophylaxe durch Fluorid, und auch die Entfernung von Verfärbungen wurde mit "sehr gut" bewertet.
https://praxistipps.chip.de/zahnpasta-testsieger-bei-stiftung-warentest-und-oekotest_99992

Plötzlich Glatze : Fremder mischt offenbar Enthaarungscreme in Shampoo - Frau verliert alle Haare, STERN.de, 05.08.2019
Die 21-jährige Ashley Rose hat all ihre Haare verloren, nachdem sie einen Conditioner von Walmart benutzt hat. Offenbar war Enthaarungscreme statt einer Haarspülung in der Flasche. Jetzt ermittelt die Polizei.
https://www.stern.de/neon/feierabend/style/fremder-mischte-offenbar-enthaarungscreme-in-shampoo---frau-verliert-alle-haare--8827982.html

Stiftung Warentest: Nur ein Mittel hilft gegen Haarausfall, STERN.de, 18.07.2019
Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Stiftung Warentest hat für stern.de die Wirkstoffe überprüft und die herausgesucht, die helfen.
https://www.stern.de/gesundheit/haut/tools-service/stiftung-warentest--nur-ein-mittel-hilft-gegen-haarausfall-3782288.html

Betrug: Start-Up Amabrush droht Sammelklage, PC-WELT.de, 18.05.2019
Die über Kickstarter finanzierte Wunder-Zahnbürste von Amabrush hält laut Käufern nicht, was sie verspricht.
https://www.pcwelt.de/news/Betrug-Zahnbuersten-Start-Up-Amabrush-droht-Sammelklage-10594455.html

Wegen Metallfremdkörper: Bei Aldi-Nord verkauft: Hersteller ruft Panini-Brötchen zurück, FOCUS online, 12.03.2020
Aldi-Nord informiert über einen Rückruf des Artikels „Gourmet – Finest Cuisine Panini Rustico“. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Artikel vereinzelt Metallfremdkörper enthalten sind.
https://www.focus.de/gesundheit/news/wegen-metallfremdkoerper-bei-aldi-nord-verkauft-hersteller-ruft-panini-broetchen-zurueck_id_11764491.html

Verbraucherzentrale
Discounter verpacken Lebensmittel in zu viel Plastik - Verbraucher zahlen bei loser Ware drauf
, STERN.de, 15.05.2019
Die Verbraucherzentrale hat bedenkliche Zahlen veröffentlicht: Mehr als die Hälfte des Gemüse- und Obst-Angebots in Supermärkten ist in Plastik verpackt. Erschreckenderweise kommt hinzu: Unverpacktes Obst und Gemüse ist oft teurer. Discounter sind Schlusslichter in puncto Müllvermeidung.
https://www.stern.de/genuss/essen/discounter-verpacken-lebensmittel-in-zu-viel-plastik---verbraucher-zahlen-bei-loser-ware-drauf-8709270.html

[...] Der Geruch ist der Trick. Inzwischen haben die meisten Supermärkte in Deutschland ihre Backstation im vorderen Teil der Ladenfläche. Und der Kunde riecht direkt nach dem Betreten des Marktes frisch gebackenes Brot, die duftend warmen Brötchen. Und bekommt sofort Appetit - und greift zu.
Denn auch der Preis überzeugt: Ab 10 Cent bekommen Kunden ein frisches Brötchen, ein Brot kostet rund zwei Euro. Für diese Beträge knetet natürlich kein ausgebildeter Bäcker mehr frischen Teig. Tiefgefrorene Teiglinge werden in den Öfen der Supermärkte aufgebacken. Ein Geschäft, das sich für die Handelsketten lohnt. Vom Discounter bis zum Premium-Shop verfügt heute fast jeder Supermarkt über eine eigene Backstation. Aldi und Lidl haben schon vor Jahren für dreistellige Millionenbeträge Brötchenfabriken hochgezogen - und die Kunden danken es ihnen.
Auf der Strecke bleiben die traditionellen Bäckereien, die reihenweise dicht machen müssen, weil sie gegen die Kampfpreise der Supermärkte und Backshops nichts entgegenzusetzen haben.
Brötchen vom Supermarkt oder dem Backshop
Aber auch der Kunde muss Abstriche machen: Die Brötchen enthalten mitunter eine ganze Platte an Zusatzstoffen, Backmitteln, Enzymen, um das fertige Produkt besser aufgehen zu lassen und um es knuspriger, haltbarer, gebräunter und fluffiger zu machen. Chemieeinsatz auf Kundenwunsch.
Lange Liste der Zusatzstoffe
Selbst spät nach Feierabend bekommt man vom Bodensee bis nach Flensburg in nahezu allen deutschen Supermärkten noch "frisches" Brot. Es suggeriert eine ganz andere Qualität als abgepackte Brotlaibe in Folie verpackt. Diese Produkte kann der Kunde riechen, die Glasscheiben vor den gut ausgeleuchteten und vergitterten Behältern, umgangssprachlich auch Brötchenknast genannt, bieten beste Sicht auf die Backwaren.
Den Preis für diese Art des Backens müssen Verbraucher nicht monetär blechen, sondern in Form von Zusatzstoffen. Und die Liste der Zusätze ist abenteuerlich - und lang. Rund 200 Stoffe sind im Backgewerbe zugelassen. Pro Teig dürfen sich davon bis zu 20 Substanzen darin wiederfinden. Mehl wird beispielsweise schon seit Jahren Ascorbinsäure zugesetzt, denn die verändert die Eigenschaften des Mehls. Es bleibt viel länger lagerfähig und festigt darüber hinaus die Klebstruktur - sehr praktisch für ein perfektes Backergebnis.
Brötchen vom Discounter
Auch Enzyme kommen häufig in der Backstube zum Einsatz. Sie sorgen für eine bessere Gasbildung im Teig, so dass das fertige Produkt besonders locker erscheint. Auch die Bräunung beim Backen wird verbessert, das Aroma entwickelt sich stärker und der Teig vergrößert sich beim Backprozess. Auch Amylasen, die beispielsweise die Brote länger frisch halten und Proteasen, die für die schnelle Teigreife sorgen, finden sich in der Backmasse. Und auch Aminosäuren wie Cystein (E920) werden zugesetzt: Sie verkürzen die Knetzeit und der Teig lässt sich später besser verarbeiten. Emulgatoren, wie E472e, erhöhen das Volumen. Auch einige Verdickungsmittel, beispielsweise Guarkernmehl, sind zulässig. In keiner anderen Lebensmittelindustrie werden so viele Zusatzstoffe verwendet, bemängeln Kritiker. Dazu kommt die laxe Kennzeichnung: Für Verbraucher ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, welche Zusätze nun im Brötchen verbacken wurden. Außerdem sei kaum erforscht, wie diese Stoffe im Körper wirken - möglicherweise sind sie Auslöser für Unverträglichkeiten und Allergien.
Der Kunde entscheidet
Trotz all der Zusätze braucht ein Brötchen im Grunde nicht mehr als Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Malz - und vor allem: ganz viel Zeit. Und die kostet bekanntlich Geld. Die Traditionsbäckereien können bei den industriell gefertigten Backwaren kaum mithalten. Der Verband der Großbäckereien schätzte 2013, dass von noch 14.000 Bäckereien bis 2020 nur noch 8000 in Deutschland überleben werden - rein statistisch verschwindet pro Tag mehr als eine Backstube. Zwar finden sich auch in den letzten Backstuben Deutschlands die Zusätze in den Zutaten - doch es geht auch anders.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/broetchen-vom-discounter--diese-zusaetze-stecken-in-den-teiglingen-3623372.html

Stirbt das Backhandwerk aus?, CHIP, 21.01.2020
Mit Backwaren und Snacks machen Discounter, Supermärkte und Tankstellen guten Umsatz. Kunden schätzen bei den Aufbackbrötchen von Aldi, Lidl, Rewe oder Aral besonders das breite Angebot und den günstigen Preis. Ein Promi-Bäcker rechnet nun mit diesen Billig-Backwaren ab. Was Aldi, Lidl und Co. dabei mit altem Brot anstellen, erfahren Sie im Video.
Jochen Friedrich Baier kommt aus Herrenberg bei Stuttgart. In sechster Generation betreibt er die Backstube Baier, setzt bei der Auswahl der Backwaren auf biologische und biodynamische Produkte. Das kommt bei den Kunden an. 2018 wurde er zum Bäcker des Jahres ausgezeichnet.
In seiner Backstube wird noch per Hand geknetet und frisch gebacken, aufgebackene Waren gibt es nicht. Doch genau danach schauen immer mehr Kunden. Giganten wie Aldi, Lidl, Rewe oder Shell setzen verstärkt auf diese Produkte, bauen das Sortiment konsequent aus. "Das hat etwas mit Bequemlichkeit und Preis zu tun", erklärt der Backmeister und Konditormeister im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche".
Per se seien diese Produkte nicht schlecht, schließlich gelte in Deutschland ein viel zu strenges Lebensmittel- und Hygienerecht. "Aber ob die Kunden ihrem Körper oder ihrer Seele mit diesem Brot etwas Gutes tun, das sei dahingestellt", erklärt der Backexperte.
Besonders problematisch seien laut Baier die Zusätze, die sich in den Backwaren finden könnten. Technische Enzyme seien in der industriellen Herstellung möglich, allerdings wisse die Wissenschaft heute noch nicht, "was die im Körper des Menschen langfristig bewirken", fügt er hinzu. Tatsächlich würden sich Menschen nach einer Bäckerei in ihrer Nachbarschaft sehnen, da sie diese oft nicht finden, kaufen sie die Backwaren beim Discounter oder eben bei der Tankstelle.
Günstige Brötchen gibt es mit diesem Gutschein
"Das Brötchen aus der Tankstelle ist schon nach ein paar Stunden Pappe"
In seiner Backstube gebe es solche technischen Enzyme nicht. Das Herrenberger Weckle beispielsweise sei ein handgemachtes Bio-Brötchen. Es besteht aus einem langzeitfermentierten Sauerteig und kostet 72 Cent. "Wenn Sie in dieses Brötchen beißen, das ist der Hammer. Diese karamellisierte Kruste, das fluffige Innere. Das können Sie auch am nächsten Tag noch essen. Das Brötchen aus der Tankstelle ist schon nach ein paar Stunden Pappe", sagt er der "Wirtschaftswoche".
Was darf ein Brötchen kosten?
Bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. gibt es die Brötchen teilweise für 15 Cent. So günstig kann Baier die Brötchen wohl nicht anbieten.
Schließlich produzieren Discounter, Supermärkte oder Tankstellen in größeren Mengen. Allein Aldi stattet täglich 1920 Filialen mit den Aufback-Backwaren aus.
"Es geht nicht nur um den Preis. Es geht um Qualität, um bewussten Konsum und um Geschmack", erklärt Baier. Grundsätzlich könne man nicht sagen, wie viel ein Brötchen kosten solle. "Ein einfaches Tafelbrötchen mit Schnitt in Bio-Qualität kostet bei uns 50 Cent."
Stirbt das Backhandwerk aus?
Obwohl es so scheint, stirbt das Backhandwerk keinesfalls aus. Mithilfe von Werbeoffensiven und Kampagnen versucht etwa der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks für das Backhandwerk zu werben. Kunden nehmen das Angebot offenbar an. Zwar nimmt die Anzahl der Betriebe seit 2011 jährlich ab, die Umsätze in diesen Filialen steigern sich. Haben 2011 knapp 14.200 Backbetriebe in Deutschland einen Umsatz von 13,35 Milliarden Euro erwirtschaftet, generierten 2018 knapp 10.930 Betriebe einen Umsatz von 14,67 Milliarden Euro.
https://www.chip.de/news/Baecker-schimpft-auf-Brot-von-Aldi-und-Tankstelle-Knallharte-Abrechnung-mit-Billig-Broetchen_179776783.html

Der Geruch ist der Trick. Inzwischen haben die meisten Supermärkte in Deutschland ihre Backstation im vorderen Teil der Ladenfläche. Und der Kunde riecht direkt nach dem Betreten des Marktes frisch gebackenes Brot, die duftend warmen Brötchen. Und bekommt sofort Appetit - und greift zu.
Denn auch der Preis überzeugt: Ab 10 Cent bekommen Kunden ein frisches Brötchen, ein Brot kostet rund zwei Euro. Für diese Beträge knetet natürlich kein ausgebildeter Bäcker mehr frischen Teig. Tiefgefrorene Teiglinge werden in den Öfen der Supermärkte aufgebacken. Ein Geschäft, das sich für die Handelsketten lohnt. Vom Discounter bis zum Premium-Shop verfügt heute fast jeder Supermarkt über eine eigene Backstation. Aldi und Lidl haben schon vor Jahren für dreistellige Millionenbeträge Brötchenfabriken hochgezogen - und die Kunden danken es ihnen.
Auf der Strecke bleiben die traditionellen Bäckereien, die reihenweise dicht machen müssen, weil sie gegen die Kampfpreise der Supermärkte und Backshops nichts entgegenzusetzen haben.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/billig-broetchen-oder-baeckerei--was-kann-man-bei-21-cent-erwarten--7265514.html

Brot: Rückrufe und Produktwarnungen: Plastikteilchen entdeckt: Bäckerei ruft bei Rewe und Penny verkauftes Brot zurück, STERN.de, 30.09.2018
Bäckerei ruft Rewe-Brot zurück +++ Ikea ruft Deckenleuchte Calypso zurück +++ Köttbullar-Rückruf bei Aldi Nord +++ Bayer muss Beipackzettel von Iberogast ändern +++ Rewe ruft Aufbackbrötchen zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--baeckerei-ruft-bei-rewe-und-penny-verkauftes-brot-zurueck-8110176.html

Außen hui, innen pfui: Verschimmelte Torte aus der Konditorei: "Ich musste mich fast übergeben", STERN.de, 26.02.2020
Zum ersten Geburtstag ihrer Tochter erhielt eine Australierin von ihrem Mann eine Biskuittorte aus einer Konditorei, verziert mit einer Creme aus roten Rosen. Beim Anschneiden allerdings musste sie sich fast übergeben: Der Kuchen war tiefgrün verschimmelt und staubte.
https://www.stern.de/genuss/essen/verschimmelte-torte-aus-der-konditorei---ich-musste-mich-fast-uebergeben--9158394.html

Brötchen: Verbrauchersendung "NDR Markt"
Test-Überraschung: Discounter-Brötchen schlagen Bäckerei-Ware in mehreren Kategorien
, FOCUS Online, 07.05.2018
Im Discounter kostet ein Weizenbrötchen 14 Cent. Beim Bäcker bezahlen Kunden mehr als das Doppelte. Sind die Brötchen dort aber auch besser und der Preis gerechtfertigt? Die Verbrauchersendung NDR-Markt hat den Test gemacht - mit überraschendem Ergebnis.
https://www.focus.de/finanzen/news/ueberraschendes-ergebnis-discounter-broetchen-im-test-kann-die-qualitaet-trotz-billig-preisen-ueberzeugen_id_8891971.html

Weihenstephan, Meggle, Kerrygold, ...
Stiftung-Warentest-nimmt-Butter-Alternativen-unter-die-Lupe
, CHIP, 28.10.2019
Oft ist in den Produkten statt Rapsöl Palm- oder Kokosfett enthalten, was gesundheitlich nachteilig sein kann. Zum Thema Nachhaltigkeit äußern sich die Wissenschaftler ebenfalls, wenn das Entstehen von Treibhausgasen bei der Herstellung thematisiert wird, ebenso der Verbrauch von Wasser oder die Umweltfreundlichkeit der Verpackungsmaterialien.
[...] In einigen Produkten war Buttermilch oder auch Joghurt enthalten. Zwei Streichfette fielen durch eine besonders nachteilige Kombination auf. Sie enthielten mehr schädliches Palmfett als Rapsöl und Butter zusammen. Und der Verbraucher wird über den genauen Anteil im Unklaren gelassen, auch das Kleingedruckte im Becherboden gibt keine genaue Auskunft.
[... ]Mehr als die Hälfte der untersuchten Produkte erhielt von den Testern eine positive Gesamtbewertung. Nur zwei Produkte wurden mit "Ausreichend" bewertet, weil sehr hohe Palmfett-Anteile nachgewiesen wurden.
https://www.chip.de/news/Weihenstephan-Meggle-Kerrygold-Stiftung-Warentest-nimmt-Butter-Alternativen-unter-die-Lupe_175926972.html

Mogelpackung des Monats: Die Mogel-Margarine: Wie Rama bei den Inhaltsstoffen trickst, STERN.de, 07.11.2019
Vergangenes Jahr wurde Rama von einem Finanzinvestor gekauft. Der ist offenbar mehr an Rendite als an der Qualität der Produkte interessiert - und verwendet vor allem das umstrittene Palmöl. Die neue Sorte "Unser Meisterstück" kritisiert die Verbraucherzentrale als "meisterhafte Trickserei".
Die Rama "Unser Meisterstück" ist 43 Prozent teurer als die klassische Rama. Hersteller Upfield, der dem Finanzinvestor KKR gehört, begründet den Preis mit der "hochwertigeren Rezeptur". Die Verbraucherzentrale Hamburg aber entlarvt die vermeintlich neue Sorte als eine angepasste Version der alten "Rama mit Buttermilch", die im vergangenen Jahr aus den Supermarktregalen verschwand. Gegenüber dieser ist das "Meisterstück" sogar um 61 Prozent teurer - obwohl die Inhaltsstoffe identisch sind. Hauptbestandteil mit 48 Prozent ist das umstrittene Palmfett, hochwertigeres Rapsöl ist nur zu 32 Prozent enthalten. Diese Zahlen rückte Upfield erst auf Nachfrage der VZ heraus, auf der Packung stehen sie nicht. Auch bei anderen Sorten verwendet Upfield vor allem das billige und ökologisch bedenkliche Palmöl: Bei Stiftung Warentest erhielten die Upfield-Marken Botterram und Rama mit Butter daher die mit Abstand schlechtesten Noten. (November 2019)
Weitere Fotostrecken aus dem Ressort
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rama--wie-der-margarine-hersteller-bei-den-inhaltsstoffen-trickst-6885850.html

Wegen Salmonellengefahr
Discounter rufen Bio-Eier zurück
, tagesschau.de, 20.06.2018
Wer Bio-Eier des Lieferanten Janning gekauft hat, sollte nachschauen, ob sie die Printnummer 0-DE-0356331 enthalten. Wenn ja, bitten die Discounter um Rückgabe. Diese Eier könnten mit Salmonellen belastet sein.
https://www.tagesschau.de/inland/bioeier-101.html

Ostern
Warum Sie gefärbte Eier lieber nicht kaufen sollten
Wer nicht selber färben mag, greift schnell zu den gefärbten Eiern aus Supermarkt und Discounter. Aber wie gut sind die eigentlich?
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-sie-gefaerbte-eier-lieber-nicht-kaufen-sollten-7915386.html

"Ökotest"
Warum Sie Bio-Eier von Aldi und Rewe vergessen können - männliche Küken werden geschreddert
, STERN.de, 01.04.2019
Eier stehen immer wieder in der Kritik. Zuletzt wegen Salmonellen in Bio-Eiern. Grund genug also kurz vor Ostern, Eier aus dem Handel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. "Ökotest" kann nur vier Bio-Produkte empfehlen.
https://www.stern.de/genuss/essen/bio-eier-von-aldi-und-rewe-fallen-wegen-haltungsbedingungen-durch-8646944.html

Europaweite Studie
Mehr Tote durch resistente Keime
, tagesschau.de, 07.11.2018
In der EU sterben jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen. Das Ergebnis der aktuellen Studie zeigt damit auch, dass die Zahl deutlich höher ist als bislang angenommen.
https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-101.html

Alarmierende Zahlen: Hühner bekommen immer häufiger Antibiotika - was das für den Menschen bedeuten kann, STERN.de, 01.04.2019
Bei der Mast von Hühnern werden immer mehr Antibiotika eingesetzt. Das kann für den Menschen lebensgefährlich werden. Es bilden sich immer mehr Resistenzen.
Gut versteckt auf der Webseite des Landwirtschaftsministeriums steht eine brisante Datensammlung. Sie zeigt, wie häufig Nutztiere mit Antibiotika behandelt werden.
[...] In der Tiermast werden jedes Jahr hunderte Tonnen Antibiotika verbraucht. In Deutschland waren es 2017 rund 733 Tonnen.
Auch Experten im Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner (CDU) sind durch die hohen Antibiotika-Werte bei Masthühnern aufgeschreckt. Eine Sprecherin formulierte es gegenüber dem stern diplomatisch. "Das ist nicht zufriedenstellend." Woran es liegt, dass in deutschen Hühnerställen so viele Antibiotika eingesetzt werden, wisse man nicht. Das Ziel sei es, die Mengen zu reduzieren.
Antibiotika sind das wichtigste Instrument zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten bei Tieren und bei Menschen. Jedoch nehmen die Fälle von Antibiotika-Resistenzen zu - auch in Deutschland. Dadurch können Medikamente ihre Wirkung verlieren und Menschen sterben. In den USA gab es bereits Infektionen mit Superkeimen, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Multiresistente Keime - tausende Todesfälle jährlich
Die Europäische Seuchenbehörde ECDC hat dazu Zahlen aus dem Jahr 2015 veröffentlicht: In Europa starben in diesem Jahr über 33.000 Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen. Demzufolge würden jährlich genauso viele Menschen an diesen Infektionen sterben wie an Influenza, Tuberkulose und HIV/Aids zusammen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/huehner-werden-oft-mit-antibiotika-behandelt---was-das-fuer-den-menschen-bedeuten-kann-8646850.html

Ich bin froh, dass ich kein Dicker war: Folgen der nicht ausbleibende Amerikanisierung?

Transfette: Cremig, fettig, ungesund, FOCUS Online, 22.06.2015
Die seit langem als gesundheitsgefährdend geltenden Transfette sollen binnen drei Jahre aus Lebensmitteln verschwinden. Die US-Lebensmittelbehörde FDA begründete das Verbot damit, dass die ungesättigten Fettsäuren nicht sicher zum Verzehr seien. Es werde erwartet, dass ihr Verbot koronare Herzkrankheiten reduzieren und tausende tödliche Herzattacken jedes Jahr verhindern werde, erklärte die Behörde. Auch wenn der Verzehr bereits deutlich gesunken sei, stelle das aktuelle Niveau weiter eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar.

Transfette vor allem in Fertiggerichten

Transfette sind in vielen Fertiggerichten, Margarine, Nachtischen, Popcorn und Tiefkühlpizza enthalten. Seit 2006 müssen Lebensmittelhersteller den Anteil von Transfetten in Lebensmitteln angeben. Die ungesättigten Fettsäuren, die beim Härten von Pflanzenöl entstehen, könnten nicht als "grundsätzlich sicherere" Bestandteile für Lebensmittel betrachtet werden, erklärte die Lebensmittelbehörde FDA bereits 2013. Sie leitete damals einen Prozess ein, der nun zur grundsätzlichen Verbannung der Transfette führte. Frist von drei Jahren für die Hersteller: Binnen drei Jahren sollen Hersteller nun Transfette aus ihren Produkten entfernen. Nur in Ausnahmefällen ist mit Zustimmung der FDA ihre Verwendung in Lebensmitteln zulässig. "Das Vorgehen der FDA gegen diese bedeutende Quelle künstlicher Transfette zeigt das Engagement der Behörde für die Herzgesundheit aller Amerikaner", erklärte FDA-Chef Stephan Ostroff. Die Fette gelten schon seit langem als Mitverursacher von Herzkrankheiten. Einer spanischen Studie von 2011 zufolge können sie auch depressiv machen.

Flüssige Dickmacher
So viele Kalorien stecken in Ihren Lieblings-Drinks
, 21.12.2018
Wussten Sie, dass in einem Glas Sekt dieselbe Menge an Kalorien steckt wie in einem halben Krapfen? Und dass sich Rotwein durchaus mit einem kleinen Dessert vergleichen lässt? Unsere Fotostrecke zeigt, wie viele Kalorien Sie mit Ihren Lieblings-Drink zu sich nehmen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fluessige-dickmacher--so-viele-kalorien-stecken-in-ihren-lieblings-drinks-7644568.html

Zu viel Fleisch ist ungesund für den menschlichen Organismus, CHIP, 23.07.2019
Studien sprechen von Darm- und Herzerkrankungen, Übergewicht sowie anderen gefährlichen Krankheiten, die durch zu viel Fleisch ausgelöst werden.
https://praxistipps.chip.de/fleisch-ist-ungesund-das-steckt-hinter-dieser-aussage_112551

Youtube-Kochtricks: Vorsicht bei Koch-Videos! Das Nachmachen kann lebensgefährlich sein - und ungenießbar, STERN.de, 20.02.2020
Mit Kochvideos, die eine einfache Zubereitung genialer Gerichte anpreisen, sammeln deren Produzenten Millionen Klicks ein. Doch wie sich beim Nachkochen herausstellt, wird in den Filmchen kräftig geschummelt. Oft handelt es sich um Clickbait mit "fake bakes".
https://www.stern.de/genuss/essen/vorsicht-bei-koch-videos---das-nachmachen-kann-lebensgefaehrlich-sein---und-ungeniessbar-9148632.html

Marktcheck im "SWR": Golden Toast gegen No-Name-Toast: Muss es immer das Markenprodukt sein?, STERN.de, 16.09.2018
Toastbrot ist eigentlich nichts anderes, als Weißbrot in Scheiben praktisch verpackt. Aber gibt es wirklich Unterschiede in Qualität und Geschmack? Der "SWR" hat den Test gemacht.
Discounter oder Markenprodukt: Welcher Toast ist besser?
Spätestens als das Sandwicheisen in deutschen Haushalten en vogue wurde, gab es für Toastliebhaber kein Halten mehr in der Küche. Der Toast wurde munter mit Käse und Schinken belegt, für diejenigen, die es exotischer mochten, kam noch eine Scheibe Ananas darauf. Toast gibt es praktisch abgepackt und in Scheiben geschnitten im Supermarkt und im Discounter. Aber gibt es bei den Anbietern geschmackliche und auch qualitative Unterschiede? Die SWR-Verbrauchersendung "Marktcheck" ist dieser Frage nachgegangen.
Im Test: Buttertoast von Aldi, Lidl sowie Eigenmarken von Rewe und Edeka. Alle 500-Gramm-Packungen kosten nur 59 Cent. Ein richtiges Schnäppchen. Sie treten gegen den Golden Toast an: Das Markenprodukt ist deutlich teurer und kostet 1,19 Euro. Lohnt sich der Aufpreis?
Im Labortest wurden die Brote auf Keime und auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln getestet. Nachgewiesen konnten diese wenn nur in geringen Mengen.
Geschmacklich liegt ganz klar das Markenprodukt Golden Toast vorn. Zumindest ungetoastet. Das findet der "SWR" in einem Blindtest in der Fußgängerzone heraus. Lidl liegt hinten. Getoastet aber überzeugt das Toastbrot der Edeka-Eigenmarke "Gut und Günstig". Verlierer im getoasteten Zustand ist überraschenderweise der Golden Toast. Aus geschmacklicher Sicht also lohnt sich das teurere Produkt nicht.

( Entschuldigung, hat das jemand verstanden? ), Einschub, Gooken.

Preis entscheidet nicht über Qualität
Woher kommt aber der große Preisunterschied zwischen dem Markenprodukt und den Discounter-Toastbroten? Mit der Qualität habe das in der Regel wenig zu tun, erklärt Susanne Umbach von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Es sind Punkte wie aufwendige Warenpräsentationen oder Marketing- und Werbeaktionen, die die Kosten in die Höhe treiben und damit auch den Endpreis", so Umbach. "Beim Toastbrot ist es ja ohnehin so, dass die Zutaten sehr überschaubar sind, die Rezepturen sind vergleichbar, das heißt die Hersteller können da gar nicht viel dran schrauben, um Kosten zu sparen."


Voll von Phosphaten: Deshalb ist Scheiblettenkäse gefährlich


So gefährlich ist Schmelzkäse, https://www.stern.de/genuss/essen/scheiblettenkaese--so-gefaehrlich-sind-phosphate-im-schmelzkaese-7398242.html

Ein Hoch auf Scheiblettenkäse? Von wegen!, https://www.stern.de/genuss/essen/scheiblettenkaese--so-gefaehrlich-sind-phosphate-im-schmelzkaese-7398242.html

Konfrontiert mit dieser Aussage äußert sich der Hersteller von Golden Toast in Marketingmanier: Der Golden Toast sei besonders, weil er durch seinen feinbuttrigen Geschmack und seinen unwiderstehlichen Duft überzeuge. Den höheren Preis rechtfertigt diese Beschreibung dennoch nicht. Es gilt: Teurer bedeutet nicht automatisch bessere Qualität.
Die ganze Sendung können Sie hier sehen!
https://www.stern.de/genuss/essen/golden-toast-gegen-no-name-toast--muss-es-immer-das-markenprodukt-sein--8356178.html

Neue Studie rät zu anderen Eiweißquellen: Das Beste was Sie 2019 für die Umwelt und Ihr Leben tun können? Weniger Rindfleisch essen, STERN.de, 03.01.2019
Wer weniger Rindfleisch isst, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern auch für seine Gesundheit. Das geht aus einer aktuellen Studie des Weltwirtschafsforums hervor. Hierzulande könnte der Verzicht womöglich sogar Leben retten.
https://www.stern.de/genuss/essen/fleisch--weniger-fleischkonsum-besser-fuer-mensch-und-umwelt-8514954.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Fremdkörper enthalten: Lidl ruft geriebenen Käse zurück
Hersteller-Rückruf von weiteren bei Aldi Nord verkauften Bio-Produkten +++ Nordlicht Naturkost ruft Sojaflocken zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
, STERN.de, 12.02.2020
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--lidl-ruft-kaese-zurueck-9074764.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Wieder Listerien: Nach drei Todesfällen auch großer Fleischwarenrückruf in den Niederlanden, STERN.de, 04.10.2019
Defekte Dachreling: Opel ruft 90.000 Zafira zurück +++ Metallteile in Rewe-Röstzwiebeln +++ Rückruf von Aprikosenkernen +++ Rückruf von alkoholfreiem Bier +++ Rückruf von Magensäureblockern wird ausgeweitet +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--drei-todesfaelle-durch-fleischkeime-in-den-niederlanden-8110176.html

Testurteil "mangelhaft" oder "ungenügend"
Erschreckender Öko-Test: Alle Supermarkt-Erdbeeren in Deutschland fallen durch
, FOCUS Online, 30.04.2018
Erdbeeren sind weniger mit Pestiziden belastet sind als noch vor einigen Jahren. Doch noch immer ist die Belastung in einigen Produkten bedenklich hoch. Öko-Test hat Erdbeeren von beliebten Supermärkten untersucht.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/erdbeeren-im-test-rewe-produkt-erhaelt-schlechteste-note_id_8854565.html

"Bericht zur Lage der Natur"
Schwierige Zeiten für Schmetterlinge
, tagesschau.de, 19.05.2020
Die industrielle Landwirtschaft bedroht natürliche Lebensräume - und damit auch immer mehr Tierarten. Laut einem Regierungsbericht leidet die Natur in Agrarregionen besonders stark. Betroffen sind vor allem Insekten und Vögel.
https://www.tagesschau.de/inland/lage-der-natur-101.html
Artensterben von bedrohlichem Ausmaß, https://www.tagesschau.de/inland/insektenatlas-103.html

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 06.11.2018
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau können mit Pestiziden belastet sein - sie gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Gefahr für Allergiker: Bio-Hersteller ruft Brühe zurück, STERN.de, 12.01.2019
"Octenidol md Mundspülung" mit Keim verseucht +++ Aflatoxine: TerraSana ruft Erdnuss-Produkte zurück +++ Porsche Panamera müssen in Werkstätten +++ Fertig-Sandwiches von Aldi Süd zurückgerufen +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--dennree-ruft-bruehe-zurueck-8110176.html

Wok kaufen, Experte erklärt: Der billigste Wok ist oft der beste, CHIP, 27.04.2018
Asiatische Küche hat in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker Einzug in deutsche Küchen erhalten. Für viele traditionelle Stile wie Thai-Streetfood ist ein Wok ein wichtiges Koch-Werkzeug. Doch wie finden Sie einen guten Wok? Das erklärt unser Experte Ihnen hier.
http://www.chip.de/news/Wok-kaufen-Der-billigste-Wok-ist-oft-der-beste_138110364.html

Nicht alle Händler nehmen Ware zurück: Mega-Rückruf gestartet: Das sind die wichtigsten Fragen zum Mars-Fiasko, FOCUS Online, 23.02.2016
Riesenrückruf für Schokoriegel: Der US-Süßwarengigant Mars warnt seine Kunden vor dem Verzehr von Süßigkeiten der Marken Mars und Snickers sowie von einigen Chargen der Marken Milky Way und Celebrations. FOCUS Online klärt die wichtigsten Fragen, http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/nicht-alle-haendler-nehmen-es-zurueck-mega-rueckruft-gestartet-das-sind-die-wichtigsten-fragen-zum-mars-fiasko_id_5309025.html .

Kritik an Ministerin
Klöckner und die Konzernlobbyisten
, tagesschau.de, 02.08.2019
Ein Video mit dem Nestlé-Chef brachte der Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner viel Kritik ein. Eine Auflistung zeigt nun - die Ministerin pflegt offenbar viele solcher Großkonzern-Kontakte.
https://www.tagesschau.de/inland/kloeckner-lobbyisten-101.html

Lays-Chips: Milliardenkonzern klagt Kleinbauern in den Ruin - weil sie die falschen Kartoffeln pflanzen, STERN.de, 28.04.2019
Um seine bekannten Kartoffel-Chips immer gleich knusprig zu bekommen, nimmt die Firma Lays einiges auf sich. Nun hat sie deshalb vier Kleinbauern aus Indien verklagt - und dürfte damit zu weit gegangen sein.
https://www.stern.de/wirtschaft/indien--wegen-kartoffelchips---pepsico-droht-kleinbauern-mit-klage-8686996.html

Real vor der Zerschlagung: Kaufland bekommt einen überraschenden Gegner, CHIP, 09.05.2019, von FOCUS Online
Lange schien der Verkauf von Real an Kaufland beschlossene Sache zu sein. Kurz vor der Zielgeraden bringt sich nun allerdings mit Redos ein weiterer Kaufinteressent ins Gespräch, der in engem Kontakt zu Edeka steht.
https://www.chip.de/news/Real-vor-der-Zerschlagung-Kaufland-bekommt-einen-ueberraschenden-Gegner_167949196.html

Superbugs Die Spanische Grippe 2.0, SPIEGEL ONLINE, 04.05.2019
Die Uno warnt vor einer globalen Krise: Multiresistente Keime töten jedes Jahr 700.000 Menschen. Ärzte sind hilflos, ihre Medikamente sind wirkungslos gegen die neuen "Superbugs". Doch einfache Tricks könnten eine Katastrophe verhindern. mehr... [ Forum ]
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/superbugs-multiresistente-keime-die-spanische-grippe-2-0-a-1265495.html

Forscher schlagen Alarm
Antibiotika wirkungslos: Super-Bakterium breitet sich rasend schnell aus
, FOCUS Online, 28.01.2019
Wissenschaftler haben auf der norwegischen Insel Spitzbergen gefährliche multiresistente Keime entdeckt. Bei dem gegen Antibiotika resistenten Super-Bakterium handelt es sich um einen Erreger, der ursprünglich aus Indien kommt. Sorge bereitet den Forschern, dass sich der Erreger so schnell und weit ausbreiten konnte.
https://www.focus.de/gesundheit/news/forscher-schlagen-alarm-antibiotika-wirkungslos-neues-super-bakterium-breitet-sich-rasend-schnell-aus_id_10243549.html

(Nicht nur) aus deutschen Landen: Schwammige Kartoffeln, schwarze Möhren, ...

Da, schau: Überall diese erkennbaren tiefen Einspritzstellen, überall braune und grüne Flecken:... kaum mal eine unbespritzte, von außen wie innen unbehandelte Zitrusfrucht in den Beuteln und Regalen! Und auch gewisse Möhren färben sich schwarz (Hersteller und Händler sind der Red. namentlich bekannt) und die Kartoffeln puffrig und grün usw..

Jemand erzählte, man dürfe keinesfalls mit der chemisch sonderbehandelten Schaale mit dem Mund in Kontakt kommen. In einem ihm bekannten Fall sei es nach nur einem einzigen Biss in die Frucht zu bösen Schwellungen und Verletzungen im Mundbereich gekommen.

Achtung, Pestizide!
Diese Lebensmittel sollten Sie unbedingt in Bio-Qualität kaufen
, STERN.de, 06.11.2018
Obst oder Gemüse aus nicht-biologischem Anbau können mit Pestiziden belastet sein - sie gefährden im schlimmsten Fall die Gesundheit. Was man dagegen tun kann? Die Produkte in Bio-Qualität kaufen.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-lebensmittel-sollten-sie-unbedingt-in-bio-qualitaet-kaufen-7598276.html

Ethoxyquin
"Ökotest": Räucherlachs im Test: Dieses Ergebnis schmeckt nicht
, STERN.de, 22.11.2018
Räucherlachs boomt vor allem zur Weihnachtszeit und zu Silvester. Dabei sollte man Vorsicht bei der Wahl des Produkts walten lassen. Jedes zweite enthält Ethoxyquin, ein umstrittenes Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.
https://www.stern.de/genuss/essen/lachs-bei--oekotest---jedes-zweite-produkt-enthaelt-krebsverdaechtiges-ethoxyquin-8458106.html

Pestizide
Welches Obst enthält die meisten Schadstoffe?
, STERN.de, 06.06.2018
Was man den leckeren Früchtchen nicht ansieht: Viele von ihnen enthalten Rückstände von Pestiziden und andere Schadstoffe. Wir erklären, welche Obstsorten besonders belastet sind.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19038-rtkl-pestizide-welches-obst-enthaelt-die-meisten-schadstoffe Giftige Rückstände: In diesen Lebensmitteln befinden sich die meisten Pestizide

Mal was anderes als dieses Teewasser?

Indien
Viele Tote durch gepanschten Alkohol
, tagesschau.de, 23.02.2019
Mindestens 90 Menschen sind in Indien seit Donnerstag durch gepanschten Schnaps ums Leben gekommen. Etwa 200 Menschen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, einige schweben immer noch in Lebensgefahr.
https://www.tagesschau.de/ausland/indien-alkohol-101.html

Giftige Rückstände: In diesen Lebensmitteln befinden sich die meisten Pestizide, STERN.de, 17.01.2019
Karotten, Tomaten und Frühlingszwiebeln sind nicht belastet - in einigen anderen Lebensmittel befinden sich aber häufiger noch Reste von Pestiziden. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu schützen.
Schlechte Nachrichten für Teetrinker - in keinem anderen Lebensmittel finden sich mehr Rückstände von Pestiziden.
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit waren im Jahr 2017 7,4 Prozent der Tee-Proben verunreinigt.
Besonders häufig fanden die Tester Trimesium - ein Stoff, der sich bei der Verwendung von Glyphosat bildet.
Fast ebenso oft betroffen: frische Kräuter. In 7,3 Prozent der Proben haben die Tester zu hohe Pestizidwerte gemessen.
Auf einem unrühmlichen dritten Platz landeten Paprika - zu hohe Werte in 5,5 Prozent.
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit sind die Rückstände zwar zu gering, um Menschen zu gefährden, trotzdem sollte man alle Lebensmittel vor dem Verzehr gründlich waschen und mit einem Mikrofasertuch abreiben.
Das gilt auch dann, wenn die Schale nicht mitgegessen wird. Beim Schneiden können die Pestizide nämlich an die essbaren Teile gelangen.
https://www.stern.de/gesundheit/diese-lebensmittel-sind-mit-pestiziden-belastet-8536390.html

Seitenwechsel: 13 Jahre saß er für die Grünen im Bundestag - jetzt ist er Glyphosat-Lobbyist bei Bayer, STERN.de, 08.01.2019
Der Ex-Abgeordnete Matthias Berninger saß 13 Jahre lang für die Grünen im Bundestag und galt als Spitzenmann der Partei. Nun ist er Lobbyist bei Bayer. Ein ungewöhnlicher Seitenwechsel.
https://www.stern.de/politik/deutschland/matthias-berninger--ehemaliger-gruener-ist-nun-cheflobbyist-bei-bayer-8521180.html

Gastronomie
Das Problem mit den No-Shows: Warum Restaurants Geld berechnen, wenn die Tische leer bleiben
, STERN.de, 08.02.2019
Ein Gastronom sieht Rot: Weil Gäste zu oft reserviert haben, aber nicht erschienen sind, führt ein Küchenchef nun die No-Show-Rechnung ein. Was es damit auf sich hat, und wie andere Gastronomen nachziehen.
https://www.stern.de/genuss/essen/restaurants--das-problem-der-gastronomen--wenn-tische-leer-bleiben-8568424.html

Gut zu wissen
Wann Sie verschimmeltes Essen noch genießen können - und wann es zu spät ist
, STERN.de, 05.03.2019
Verschimmelte Lebensmittel gehören in der Regel in den Müll. Doch Achtung! Nicht jedes Produkt muss sofort weggeworfen werden. Wir erklären die Unterschiede.
https://www.stern.de/genuss/essen/wann-sie-verschimmeltes-essen-noch-geniessen-koennen---und-wann-es-zu-spaet-ist-7546230.html

Schimmelpilze
Schimmel in der Wohnung - woher die giftigen Pilze kommen und was man dagegen tun kann
, STERN.de, 08.02.2019
Winterzeit ist auch Schimmelzeit. Feuchtigkeit, Heizverhalten und geschlossene Fenster führen zum Pilzbefall. Woran liegt das? Und wie beseitigt man den Schimmel?
https://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/schimmel-in-der-wohnung--wie-er-entsteht-und-wie-man-ihn-bekaempft-8568480.html

Schutz vor Krankheitserregern: So (un)wirksam sind diese Desinfektionsmittel für den Haushalt und unterwegs, STERN.de, 08.02.2019
Viren, Bakterien und Sporen sind potenzielle Krankheitserreger. Um sie im Haushalt unschädlich zu machen, greifen immer mehr Menschen zu Desinfektionsmitteln. Doch wie wirksam sind die Produkte aus dem Handel überhaupt gegen Keime? Welche sind empfehlenswert, und welche weniger?
[...] Die Ergebnisse in puncto Bakterienbekämpfung fallen unterschiedlich gut aus. Mal wurden alle Keime abgetötet, mal sind noch jede Menge übrig geblieben - und teilweise auf den Testplatten noch gewachsen.
[...] Um es vorweg zu nehmen: Die getesteten Hygienetücher erwiesen sich als nicht empfehlenswert. Nur drei von zehn Produkten beseitigten wie versprochen alle oder fast alle - für ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis.
https://www.stern.de/tv/desinfektionsmittel--so-unwirksam-sind-diese-produkte-aus-drogerie-und-apotheke-8565014.html

Schwarzer Fleck am Rücken: "Fleischfressende Bakterien": Mann stirbt 48 Stunden nach einem Bad im Meer, STERN.de, 16.07.2019
Der 66-Jährige hatte sich beim Baden an der Küste Floridas tödliche Bakterien eingefangen, die über Wunden in die Haut eindrangen. Bereits im Juni war eine 77-Jährige aus Florida daran gestorben.
https://www.stern.de/video/news-im-video--amerikaner-stirbt-an-fleischfressenden-bakterien-8803316.html

Gut zu wissen: Diese Gerichte sollten Sie nicht zu einer Party mitbringen, STERN.de, 06.02.2019
Machen Sie es nicht zu kompliziert: Es gibt genug Essen, das man zu einer Party bringen kann. Aber bitte nichts, was stinkt, kompliziert zu essen ist, oder bereits fertig im Supermarkt hergestellt wurde.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-gerichte-sollten-sie-nicht-zu-einer-party-mitbringen-7833300.html

Tödlicher Bandwurm: 18-Jähriger stirbt, nachdem Larven in sein Gehirn eindrangen, STERN.de, 29.03.2019
In Indien ist ein Teenager an den Folgen einer Wurminfektion gestorben. Als seine Eltern ihn nach einem Krampfanfall ins Krankenhaus brachten, kam bereits jede Hilfe zu spät.
https://www.stern.de/gesundheit/18-jaehriger-stirbt--nachdem-bandwurmlarven-in-sein-gehirn-eindrangen-8643838.html

Lebensmittelindustrie: Warum unsere Tomaten aus dem Supermarkt nach nichts mehr schmecken, STERN.de, 22.08.2019
Auf italienischen Wochenmärkten gibt es Tomaten in allen Formen und Farben. Doch die sucht man in unseren Supermärkten vergeblich. Warum ist das so? Und wieso schmeckt die Tomate nach nichts mehr? Tomaten
Leuchtend rot, prall und makellos: Tomaten. Geschmack ist dabei nebensächlich.
Ochsenherzentomaten sind groß, gewellt, hellrot und schmecken wie Melonen. Sie sind eine alte Tomatensorte, eine die es hierzulande nur selten gibt. Und wenn dann nur auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Hofladen.
In den Supermärkten und Discountern aber bekommt man vor allem eine Sorte: die Industrietomate, die prall und leuchtend rot aussieht, einfach perfekt. Der Geschmack aber fehlt. Woran liegt das? Dieser Frage geht die "WDR"-Verbrauchersendung Markt nach.
Tomaten Dieses saftige rote, gelbe oder grüne Nachtschattengewächs mag es weder kalt noch feucht. Deshalb sollten Sie Ihre Tomaten nicht im Kühlschrank lagern. Die Kälte entzieht den Früchten Aroma und Wasser. Bewahren Sie die Tomaten besser in einer Obstschale auf. Aber achten Sie darauf, dass das Gemüse bei Raumtemperatur und nicht in direktem Sonnenlicht lagert.
2017 wurden rund 733.000 Tonnen nach Deutschland importiert. Jede zweite kam dabei aus den Niederlanden. Natürlich könnten die Supermärkte auch die alten Sorten führen. Aber Geschmack hat seinen Preis. Tomaten, die gut schmecken, sind teurer und weniger ertragreich. Außerdem ist der Kunde bequem: eine Ochsenherztomate kann man nicht im Ganzen essen, eine Snacktomate geht auch mal zwischendurch. Die Deutschen wollen Tomaten, die fest und transportfähig sein. Geschmack hat keine Priorität. Zudem hätte Ware mit Druckstellen oder Risse keine Chance im Supermarkt zu landen. Also geht man mit der Industrietomate auf Nummer sicher.
Ein internationales Forscherteam hat sich an der Universität Valencia den fehlenden Geschmack der Industrietomate genauer angesehen. Sie haben herausgefunden, dass die moderne Tomate nichts mehr mit der alten Frucht zu tun hat. Die Gene der Pflanze haben sich verändert - und somit auch der Geschmack. Lesen Sie mehr dazu hier.
Großkonzerne verderben den Geschmack der Tomate
Längst sind moderne Gewächshäuser ein globales Geschäft geworden, mit dem sich viel Geld verdienen lässt. sind. Die liefern auch eine Erklärung dafür, warum alte Tomatensorten schwinden. Vier Firmen kontrollieren über 60 Prozent des Saatgutes. Das sind: Bayer, BASF, Corteva und Syngenta. Diese Unternehmen züchten ihr Saatgut so, dass Bauern es nicht selbst vermehren können, es muss daher immer wieder neu gekauft werden. Experten sehen dieses Monopol sehr kritisch: Großkonzerne verringern dadurch die Vielfalt von Tomatensorten. Was kann man also tun? Neue Sorten züchten, deren Saatgut von jedem frei gehandelt und weiterentwickelt werden kann. Nur so bleibt die Sorten- und Geschmacksvielfalt erhalten. Dieser Ansatz nennt sich Open Source Seeds, damit sollen Bauern unabhängiger von den großen Saatgutherstellern werden.
Wer lieber Tomaten essen will, die nach etwas schmecken, setzt auf die alten Sorten. Die kann man auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen erwerben. Oder aber man züchtet Tomaten einfach selbst.
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-unsere-tomaten-aus-dem-supermarkt-nach-nichts-mehr-schmecken-8863516.html

Es gibt eine Ausnahme: Warum wir jetzt keine Tomaten kaufen sollten, STERN.de, 06.02.2019
Sie sind fest und leuchtend rot - Tomaten überzeugen vor allem durch ihr sonnengereiftes Aroma. Jetzt im Winter aber gibt es immense Unterschiede. Die Saison und Herkunft spielen eine Rolle. Worauf Sie achten sollten. Im Winter gibt es immense Unterschiede bei Tomaten
Wer schon mal frische Tomaten direkt vom Strauch gegessen hat, weiß, dass sie noch leicht warm von der Sonne sind, nicht ganz so groß und prall wie aus dem Supermarkt, aber dafür unglaublich aromatisch. Schon lange kommt die Supermarkttomate da nicht mehr heran. Das liegt unter anderem an der Zuchttomate, die mit der Urtomate nicht mehr viel zu tun hat.
Wissenschaftler haben bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass durch Züchtung der Industrietomate Gene verloren gegangen sind, die für den Geschmack verantwortlich sind. Lesen Sie mehr dazu hier!
https://www.stern.de/genuss/essen/tomate--warum-wir-jetzt-keine-tomaten-kaufen-sollten-8565964.html

Nelson Müllers Lebensmittelreport: Die Bio-Lüge von der Tomate, STERN.de, 12.09.2018
Unsere Tomaten wachsen unter Plastikfolien in Spanien. Auch Bio-Tomaten. Aber wie gut sind die eigentlich? Nelson Müller stößt auf dreiste Marketing-Maschen und Verbrauchertäuschungen.
https://www.stern.de/genuss/essen/nelson-muellers-lebensmittelreport--die-bio-luege-von-der-tomate-8354836.html

Tierschutz auf Höfen
Ställe außer Kontrolle?
, tagesschau.de, 27.07.2018
Wie Bauern ihre Tiere halten, prüfen einige Bundesländer nur alle 24 bis 48 Jahre. Mängel finden Kontrolleure auf jedem fünften Hof. Ein Plan der Grünen soll den Tierschutz verbessern.
https://www.tagesschau.de/inland/tierschutzkontrollen-deutschland-101.html

Deutschland-Reportage
Viehzucht
Letzte Hoffnung Amtstierarzt!
, ARD / Das Erste, 15.07.2018, 16.30 Uhr
Viehzüchtern sollen aufgrund neuer gesetztlicher Rahmenbedingungen zur Einhaltung des Tierschutzes ihre Erlaubnis zur Viehzucht entzogen werden. Besuche bedürfen des Polizeischutzes. Dabei kommt es seitens der Halter zu Bedrohungen und vereinzelt sogar Erschießungen der zum Betritt der Höfe Ermächtigten.

Warum Sie niemals "Gulaschfleisch" kaufen sollten, STERN.de, 31.01.2019
Von Bert Gamerschlag
https://www.stern.de/genuss/essen/stern-rezepte/gulasch--warum-sie-kein-gulaschfleisch-kaufen-sollten-8558808.html

Multiresistente Keime
Warum immer mehr Menschen durch Antibiotika-resistente Keime sterben
Multiresistente Bakterien
Im Kampf gegen die Superkeime
, tagesschau.de, 07.11.2018
Bis 2050 könnten laut OECD rund 2,4 Millionen Menschen durch Bakterien sterben, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Das Umweltbundesamt will heute der EU empfehlen, was dagegen getan werden sollte.
https://www.tagesschau.de/ausland/antibiotika-gutachten-101.html

Antibiotikaresistenzen: Eine gefährliche Kettenreaktion, tagesschau.de, 06.11.2018
Antibiotika zerstören Krankheitserreger. Doch Bakterien passen sich schnell an ihre Umgebung an. Wie werden sie unempfindlich gegen Antibiotika, und warum ist das so gefährlich?
https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-103.html

Multiresistente Enterobakterien
Kampf gegen resistente Keime
Novartis stoppt Antibiotika-Entwicklung
, tagesschau.de, 14.07.2018
Multiresistente Keime verbreiten sich immer mehr. Gleichzeitig ziehen sich große Pharma-Konzerne aus der Antibiotika-Forschung zurück. Auch Novartis hat nun die Entwicklung der wichtigen Mittel gestoppt.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/novartis-antibiotika-forschung-101.html

Belastete Gewässer
Wie gefährlich sind resistente Keime?
, tagesschau.de, 07.02.2018
Je mehr multiresistente Keime in der Umwelt sind, desto größer das Risiko. Neuere Studien zeigen aber, dass auch geringe Mengen möglicherweise zu Problemen führen können.
http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/keime-wasser-101.html

Wissenschaftler warnen vor tödlicher Gefahr
Supererreger
Wie entstehen multiresistente Keime?
, tagesschau.de, 04.05.2017
Hunderttausende Menschen sterben weltweit bereits an multiresistenten Keimen - Tendenz steigend. Doch was genau sind die Erreger und wie entstehen sie? Und weshalb gibt es noch kein neues Medikament, das sie bekämpft? Christiann Baars gibt Antworten. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/multiresistentekeime-101.html

ARD-Doku "Europas dreckige Ernte"
Warum Sie kein Obst und Gemüse aus Spanien und Italien kaufen sollten
, FOCUS Online, 13.07.2018
Obst und Gemüse aus Südeuropa landet zuhauf auf unseren Tischen. Vor allem Produkte aus Spanien finden den Weg nach Deutschland. Eine ARD-Reportage zeigt, unter welchen Bedingungen die Lebensmittel angebaut und geerntet werden.
https://www.focus.de/wissen/mensch/ard-doku-europas-dreckige-ernte-warum-sie-kein-obst-und-gemuese-aus-spanien-und-italien-kaufen-sollten_id_9250082.html

Stärkere Bekämpfung multiresistenter Keime: Gröhe legt 10-Punkte-Plan gegen Krankenhauskeime vor, Tagesschau, 23.03.2015
Papier des Gesundheitsministeriums
Kampf gegen Krankenhaus-Keime
Zuletzt war die Kieler Uniklinik betroffen: 31 Patienten infizierten sich mit einem multiresistenten Keim. Bis zu 15.000 Menschen sterben jährlich in Kliniken an Keimen. Gesundheitsminister Gröhe will jetzt mit einem Zehn-Punkte-Plan die Gefahr bannen.

Erntehelfer klagen über niedrige Löhne und den Einsatz von giftigen Spritzmitteln
Agrar-Subventionen
EU-Millionen für Ausbeuter
, tagesschau.de, 09.07.2018
Die EU unterstützt Obst- und Gemüseproduzenten in Spanien und Italien mit Millionen-Subventionen. Doch die Arbeitsbedingungen erinnern Kritiker an "moderne Sklaverei".
https://www.tagesschau.de/ausland/agrarsubventionen-103.html

Durstmacher etc.
Die Tricks der Gastronomen: Wie Sie als Gast manipuliert werden
, SPIEGEL ONLINE, 01.08.2018
http://www.manager-magazin.de/lifestyle/genuss/die-tricks-der-gastronomen-a-1220993.html

"Clean Meat": Echtes Fleisch - nur künstlich, tagesschau.de, 06.06.2018
Schon bald könnte sogenanntes "Clean Meat" in den Handel kommen - echtes Fleisch, das nicht am Tier gewachsen ist, sondern aus Stammzellen gezüchtet wurde. Manche Verbraucher sind skeptisch.
https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html

Ernährung
Die Wahrheit über Fleisch - und wie man es ersetzen kann
, STERN.de, 25.11.2018
Es ist: saftig. Köstlich. Unwiderstehlich. Die Deutschen lieben Fleisch und essen rekordverdächtige Mengen. Das belastet die Gesundheit - und schadet der Natur. Längst suchen Züchter, Forscher und Kunden nach schmackhaften Alternativen.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/die-wahrheit-ueber-fleisch---und-wie-man-es-ersetzen-kann-8461732.html

Tomaten, Bier, Krabben, Phosphat, Antibiotikaresistenz, Plastik, Bisphenol A, Putenfleisch, Focus, 16.01.2015
dpa/Bernd Thissen Antibiotika sind an der Tagesordnung für deutsche Puten in Massenhaltung. Die Folge: multiresistente Keime im Fleisch.
Lebensmittelskandale sind oft rasch wieder vergessen - obwohl sich die Qualität der beanstandeten Ware nicht wirklich verbessert hat. Zuletzt warnte der BUND vor Putenfleisch mit tödlichen Bakterien. Doch es gibt noch mehr Beispiele.

1. Putenfleisch: Verseucht mit resistenten Keimen
Putenfleisch ohne gefährliche Bakterien zu bekommen, ist in Deutschland ein wahres Glücksspiel. Keiner der Putenfleisch-Lieferanten kann nämlich garantieren, durchgehend Ware anzubieten, die tatsächlich keine der antibiotikaresistenten Keime enthält. Das zeigte eine Untersuchung vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erst vor wenigen Tagen. Die deutschen Züchter halten Massentierhaltung ohne massiven Antibiotikaeinsatz für unmöglich, obwohl das Beispiel Dänemark zeigt, dass Massentierhaltung auch mit geringerem Medikamenteneinsatz möglich ist. Der Skandal Putenfleisch in Deutschland bleibt also bestehen. Die Alternative ist Bio-Putenfleisch. Die Tiere haben mehr Auslauf, werden nicht so dick gemästet, haben deshalb weniger Verletzungen und bekommen entsprechend seltener Antibiotika. Die Warnung, auf Putenfleisch aus herkömmlicher Zucht zu besser verzichten, haben deshalb die meisten noch im Gedächtnis. Doch es gibt eine ganze Reihe von weiteren Lebensmitteln, die besser vom Speiseplan verschwinden sollten. Die wichtigsten sind:

2. Pangasius: Qualvolle Aufzucht mit Chemikalien

Pangasiusfilet ist eines der beliebtesten Fischgerichte in Deutschland. Die Süßwasserfische werden auf Wasserfarmen in Vietnam gezüchtet. Doch die Aufzucht ist eklig und grausam. Oft sind bis zu 80 Tiere in einem Kubikmeter Wasser zusammengepfercht und mit Tiermehl gemästet. Nur eine große Menge von Antibiotika verhindert, dass die Tiere krank werden. Während der Verarbeitung wird dem Fisch Phosphat und Zitronensäure zugesetzt. Die Chemikalien erhöhen das Gewicht. Beide gefährden nicht grundsätzlich die Gesundheit, für Phosphat ist das jedoch zweifelhaft. Der Mineralstoff belastet unter anderem die Nieren. 3. Krabben: Einmal um die ganze Welt

Abgesehen davon, dass Shrimps, Garnelen und Krabben sich von Parasiten und den Rückständen toter Meeresbewohner ernähren: Um in Farmen ein Kilogramm Krabben zu erzeugen, sind drei Kilogramm Fisch nötig - mit fatalen Auswirkungen angesichts der Überfischung der Meere. Außerdem stammen die Krustentiere, die in Deutschland auf den Markt kommen, häufig aus asiatischer Massenproduktion. Nur auf diese Weise ist es möglich, Krabben billig herzustellen.

Die Kehrseite der Geiz-ist-geil-Mentalität: Die Garnelenfarmen werden in den Küstenregionen angelegt und zerstören dabei die wertvollen Ökosysteme der Mangrovenwälder.
Deutsche Bio-Krabben dagegen werden ohne Antibiotika gezüchtet werden, haben bessere Lebensbedingungen müssen nicht Tausende von Kilometern nach Deutschland transportiert werden. Aber: Sylter Krabben werden zum Pulen häufig nach Marokko oder sogar Asien verfrachtet und dann wieder zurück. Der Transport belastet nicht nur die Umwelt - frischer werden die Schaltentiere in dieser Zeit sicher nicht.

4. Tomaten: Tägliche Pestizid-Dosis Hauptlieferant der Tomaten, die in Deutschland auf den Tisch kommen, ist Spanien. Dort stammen sie meist aus der Region Almeria - einem riesigen Plastikozean von über 33.000 Quadratmetern. Unter der Plane wachsen auf Sand und Kunstdünger Tomaten, Paprika, Gurken, andere Gemüse und Obst.
Meist illegale Immigranten, die unter katastrophalen Bedingungen arbeiten und leben, besprühen die Pflanzen täglich mit Pestiziden. Deshalb fallen vor allem Tomaten und Paprika aus Spanien immer wieder durch hohe Pestizidbelastungen auf. Wer mit Obst und Gemüse sicher gehen möchte, sollte deshalb regional und saisonal kaufen: also im Winter keine Tomaten, Paprika oder auch Erdbeeren, die weit aus dem Süden nach Deutschland gebracht werden müssen.

5. Instantnudeln: Vor allem für Frauen gefährlich Die schnellen Sattmacher können aufs Herz gehen. Vor allem Frauen sind gefährdet. Das zeigt eine Studie, die Ernährungsgewohnheiten und Gesundheitszustand untersuchte. Es zeigte sich, dass Frauen, die zweimal pro Woche Fertignudelsuppe essen, ein fast 70 Prozent höheres Risiko für das Metabolische Syndrom haben. Metabolisches Syndrom bedeutet: starkes Übergewicht, zu hohe Blutfettwerte und Insulinresistenz, also die Basis für Diabetes. Alles zusammen gefährdet Blutgefäße und Herz. Der Grund, warum Gerichte mit Instantnudeln so ungesund sind: Sie enthalten viel gesättigte Fettsäuren, Salz und Kalorien.

Resistente Keime in billigem Putenfleisch, Tagesschau, 12.01.2015
Schockierend - so bewertet der BUND das, was er in Putenfleisch aus dem Discounter gefunden hat. 90 Prozent der Proben enthielten gefährliche Keime, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen.
Doch überrascht war der BUND davon nicht. Das Leben einer Mastpute ist kurz. Etwa 20 Wochen dauert es in der Massentierhaltung, aus dem Küken ein schlachtreifes Tier zu produzieren. Weil das auf engstem Raum passiert, bekommen fast 90 Prozent der Puten Antibiotika. Krankheitserreger landen in der Küche, die Folge: Die Zahl der resistenten Keime nimmt zu, warnt BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning. Das sei das "Gesetz der Bakterien", sagt sie. "Sie sind nicht so schlau wie wir, aber dafür sind sie sehr viele - und sie passen sich an." Bei jedem Antibiotika-Einsatz gebe es neue Resistenzen. Daher sei jeder Einsatz im Stall ein Risiko, denn jeder Einsatz mache Wirkstoffe langsam unwirksamer, so die BUND-Expertin. Denn vom Fleisch landen die resistenten Krankheitserreger in der Küche. Eingekauft haben die Naturschützer 57 mal bei den Discountern quer durch Deutschland. Ob Aldi oder Lidl, Netto oder Penny: Neun von zehn Proben waren mit den Superkeimen belastet. Das sei ein schockierendes Ergebnis, aber kein überraschendes so Benning. Denn die Turbo-Produktion von billigem Putenfleisch komme nicht ohne Antibiotika aus.

Medikamente in der Tierhaltung: Kaum eine Pute ohne Antibiotika, Tagesschau, 26.11.2014
Antibiotika im Stall sind ein Massenphänomen. Nach Hühnern und Schweinen sind nun auch Puten betroffen. Das geht aus einem Bericht des Verbraucherschutzministeriums hervor. Neun von zehn Puten erhalten im Laufe ihres kurzen Lebens Medikamente. Darunter sind auch verbotene Präparate. Es gab Tiere, die im Laufe ihres Lebens 21 Mal mit Antibiotika behandelt wurden. Sie verbrachten damit rund ein Viertel ihres Lebens unter Medikamenten. Würde man das auf einen 80-jährigen Menschen übertragen, stünde er 20 Jahre lang unter dem Einfluss von Antibiotika. Im Durchschnitt erhielten die Puten während eines Mastdurchgangs fünf bis sieben Mal Antibiotika. Ein Drittel der Wirkstoffe sind in Deutschland nicht für Puten zugelassen. Eigentlich dürfen solche Medikamente nur in Einzelfällen eingesetzt werden, wenn andere Medikamente nicht mehr helfen. In 79 Fällen fanden die Prüfer sogar ein für Puten nicht zugelassenes Präparat, obwohl zugelassene Medikamente mit demselben Wirkstoff zur Verfügung standen. Das ist strafbar. Das Ministerium prüft derzeit, ob es Anzeige erstattet. Insgesamt wurden 22 verschiedene Wirkstoffe eingesetzt. Unter den vier am häufigsten eingesetzten Wirkstoffen befanden sich Colistin und Enrofloxacin. Beides sind so genannte Reserve-Antibiotika, die dann eingesetzt werden, wenn andere Antibiotika nicht mehr helfen. Sie sollen eigentlich der Humanmedizin vorbehalten sein. 86 Prozent der Puten in NRW gehören zur Rasse "Big 6". Diese Rasse ist durch Züchtung besonders schwer und braucht im Durchschnitt 21 Prozent mehr Antibiotika als andere Rassen. Die Tiere leiden besonders häufig unter Krankheiten des Skeletts, der Verdauungsorgane und der Lungen. Sie seien kaum in der Lage, auf ihren eigenen Beinen zu stehen, sagt Remmel. Der Verdauungsapparat sei zudem dauerhaft überlastet. Für Puten existieren nur freiwillige Tierschutz-Verordnungen: "Mit Freiwilligkeit erreicht man bei den Züchtern nichts": Unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen gibt es nach bisherigen Erkenntnissen durch den starken Antibiotika-Einsatz in der Tierzucht nicht. Mediziner und Veterinäre fürchten aber, dass dadurch multiresistente Keime entstehen. Und die wiederum können auch für Menschen eine Gefahr sein. Für Verbraucherschutzminister Remmel belegen die Zahlen, dass der Einsatz von Antibiotika in der Putenmast keine Ausnahme, sondern Regelfall sei. In zwei ähnlichen Studien bei Masthähnchen und Schweinen hatte Remmel den Nachweis erbracht, dass Antibiotika massenhaft eingesetzt werden. Der Minister will sich nun in Berlin dafür einsetzen, dass die Tierschutz-Verordnung für Puten verschärft wird. Anders als bei Schweinen oder Hühnern existieren keine verbindlichen, sondern nur freiwillige Verordnungen zur Haltung von Puten. Mit Freiwilligkeit erreiche man bei den Züchtern aber nichts, meint Remmel.

Wegen Salmonellengefahr
Discounter rufen Bio-Eier zurück
, tagesschau.de, 20.06.2018
Wer Bio-Eier des Lieferanten Janning gekauft hat, sollte nachschauen, ob sie die Printnummer 0-DE-0356331 enthalten. Wenn ja, bitten die Discounter um Rückgabe. Diese Eier könnten mit Salmonellen belastet sein.
https://www.tagesschau.de/inland/bioeier-101.html

Nach "NDR"-Recherchen
Restaurants schummeln beim Fisch: So mies ist die Qualität an der Ostsee
, STERN.de, 22.08.2019
Wer unweit vom Meer Urlaub macht, der freut sich auf einen frischen Fisch im Restaurant. Doch die Realität sieht oft anders aus: tranig in der Nase, ungenießbar auf dem Gaumen. So stehts um die Fisch-Qualität an der Ostsee.
https://www.stern.de/genuss/essen/ostsee-fisch--so-mies-ist-die-qualitaet-in-den-restaurants-8858220.html

Nach neuem Fipronil-Fund
Grüne wollen Ei-Produkte nummerieren
, tagesschau.de, 12.06.2018
Nach dem Fipronil-Skandal 2017 sind erneut Tausende mit dem Insektengift belastete Eier aus den Niederlanden in den Handel gelangt. Die Grünen fordern zügige Konsequenzen für den Verbraucherschutz.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eier-141.html

Vibrio Vulnificus: Immer mehr Infektionen mit fleischfressenden Bakterien im Süden der USA, STERN.de, 29.06.2018
Im US-Bundesstaat Alabama haben sich gleich mehrere Menschen mit fleischfressenden Bakterien infiziert. Die Infektion kann tödlich sein - Behörden warnen nun vor Badeausflügen in Küstennähe.
https://www.stern.de/gesundheit/vermehrt-infektionen-mit-fleischfressenden-bakterien-in-alabama-8145642.html

Bakterien und Viren fördern Tumorwachstum: Achtung! Wenn Sie sich mit diesen vier Keimen anstecken, droht Krebs, FOCUS Online, 26.06.2018
Ob wir an Krebs erkranken, liegt nicht nur in den Genen oder an einer ungesunden Lebensweise. Krebs kann Sie auch auf ähnliche Weise wie eine Grippe treffen. Bei mehr als 15 Prozent aller Patienten wachsen Tumore ausgelöst durch eine Infektion.
Jährlich gibt es weltweit 500.000 Krebs-Neuerkrankungen. Eine häufige Annahme ist, dass das Krebsrisiko bereits in den Genen liegt. Aber tatsächlich sind Zellveränderungen, die zu Tumoren führen, nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle erblich bedingt.
Dagegen bekommen 15 Prozent aller Patienten ihren Krebs durch eine Infektion. Fast immer gehen diese Erkrankungen auf vier Keime zurück.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/therapie/forschung/bakterien-und-viren-foerdern-tumorwachstum-achtung-wenn-sie-sich-mit-diesen-vier-keimen-anstecken-droht-krebs_id_7935257.html

Von Milben und anderen Mitbewohnern: Unterwegs in fremden Betten: Wie ungesund schlafen die Deutschen?, STERN.de, 23.05.2018
Bettenmachen ist ungesund, ungemachte Betten hingegen schützen vor Krankheiten, lautet eine aktuelle Empfehlung. Der Grund: Milben und andere Allergene mögen es unter den Decken feucht und dunkel. stern TV hat sich einige Matratzen mal genauer angesehen. Das lässt uns besser und gesünder schlafen.
Dass in unseren Betten, vor allem in den Matratzen, Hausstaubmilben stecken sollen, hat fast jeder schon mal gehört. Das ist auch erst mal kein Grund zur Sorge - sondern vollkommen normal. Etwa 10 Millionen Haustaubmilben treiben im Durchschnitt ihr Unwesen in nur einem Bett. Und nicht nur dort: Sie leben auch in Polstermöbeln, Teppichen, Handtüchern oder Badematten. Die meisten Menschen haben damit keine Probleme. Trotzdem können die winzigen Spinnentierchen Allergien auslösen oder gar richtig krank machen. Manche Menschen wachen dann mitten in der Nacht auf, weil sie die Nase zu, Husten oder Atemnot haben. Die Ursache: eine Allergie auf Hausstaubmilben. Die Hausstaubmilbenallergie zählt laut Deutschem Allergie- und Asthmabund neben der Pollenallergie zu den häufigsten Allergien in Deutschland.
Warum leben Milben vorwiegend in unseren Betten?
Wie kommt es zu einer Allergie? Und wie äußert sie sich?
Nacktschläfer aufgepasst
Was nicht ins Bett darf
https://www.stern.de/tv/stern-tv-unterwegs-in-fremden-betten--wie-ungesund-schlafen-die-deutschen--7992516.html

Gut zu wissen: Lebensmittel oder Keime: Was löst Aphthen aus?, STERN.de, 28.11.2019
Es zwickt und brennt im Mund, die Schleimhaut ist gerötet: Aphthen sind lästig - und Medizinern bis heute ein Rätsel. Was löst sie aus? Eine Spurensuche.
https://www.stern.de/gesundheit/zaehne/erkrankungen/aphthe-im-mund--was-loest-sie-aus--die-besten-tipps-zur-behandlung-3224902.html

Milben-Paradies Matratze: So widerlich sieht es in Ihrem Bett aus, STERN.de, 23.03.2018
In einer durchschnittlichen Matratze leben Millionen Staubmilben. Ein Video des Labors für Akarologie der Ohio State University zeigt das bunte Treiben - das gesundheitliche Folgen haben kann. So sieht eine durchschnittliche Matratze unter dem Mikroskop aus.
Erkennen Sie, was das hier ist? Das ist ein Blick auf eine ganz normale Matratze - allerdings mit einem Mikroskop. Das Video hat das Labor für Akarologie der Ohio State University veröffentlicht. Möglicherweise sieht es auf ihrer eigenen genauso aus, denn Matratzen sind der perfekte Lebensraum für Staubmilben. Millionen der kleinen Krabbler können sich dort rumtummeln, wo wir eigentlich schlafen. Sie werden etwa 0,25mm groß und ernähren sich von menschlichen Hautschuppen. Für die meisten sind die Milben nicht wirklich wahrnehmbar, doch manche Menschen reagieren allergisch auf den Kot der Staubmilben. Er kann zu unruhigen Schlaf, trockenen Augen oder sogar Asthma-Attacken führen. Ein genauer Blick auf das eigene Bett kann sich also wirklich lohnen.
https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/milben-paradies-matratze--ohio-state-university-zeigt-das-grosse-krabbeln-im-bett-6581726.html

So simpel kann es gehen
Mit einem einfachen Lüft-Trick hat Schimmel in Ihrer Wohnung keine Chance
, FOCUS Online, 05.10.2018
In vielen Haushalten ist Schimmel ein Problem. Ist er einmal da, geht er nur schwer wieder weg. Doch mit systematischem Lüften muss es gar nicht erst so weit kommen. FOCUS Online zeigt Ihnen, was Sie gegen Schimmelbildung tun können.
https://www.focus.de/immobilien/videos/so-simpel-kanns-gehen-mit-diesen-einfachen-lueft-tricks-hat-schimmel-in-ihrer-wohnung-keine-chance_id_4907970.html

Resistente Mikroben im All: Hartnäckige Bakterien auf der ISS, tagesschau.de, 18.12.2018
Forscher haben an Bord der Raumstation ISS resistente Bakterienstämme entdeckt. Sie sind irdischen Ursprungs, inzwischen aber mutiert. Die NASA arbeitet deshalb an verbesserten Reinigungverfahren.
https://www.tagesschau.de/ausland/iss-bakterien-101.html

Lebensmittelverschwendung
Weniger Essen für die Tonne
, tagesschau.de, 20.02.2019
Pro Jahr werden hierzulande elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen - pro Verbraucher sind das 55 Kilogramm. Das Kabinett hat nun Pläne verabschiedet, um das Problem einzudämmen.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-abfall-101.html

Tipps und Ratschläge im Experten-Chat: Antworten auf Zuschauerfragen zu Haushaltshygiene und Schutz vor Allergien, STERN.de, 23.05.2018
Milben in Betten, Bakterien im Spüllappen oder schimmelige Ecken in der Dusche: Im Haushalt finden sich immer potenzielle Krankheitserreger. Die sind zwar normal, die meisten von uns fragen sich dennoch: Wie kann man das Allergierisiko senken? Unser Experte hat hier Zuschauerfragen zum Thema beantwortet.
https://www.stern.de/tv/fragen-und-antworten-zum-thema-haushalt--hygiene-und-allergien-ausloesende-milben-7993232.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Salmonellen-Gefahr: Aldi Süd ruft Riegel zurück, STERN.de, 06.06.2018
Aldi Süd ruft Eiweiß-Riegel zurück +++ Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen,

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--aldi-sued-ruft-riegel-wegen-salmonellen-zurueck-8110176.html

Kritik an BLL
Mit einer wütenden Mitteilung verlässt Iglo den deutschen Lebensmittelverband
, FOCUS Online, 09.05.2019
Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo hat wegen des schwelenden Streits um die Kennzeichnung von Lebensmitteln den zuständigen Branchenverband verlassen. Iglo verknüpfte den Rückzug mit heftiger Kritik an dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde).
https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/kritik-an-bll-mit-einer-wuetenden-mitteilung-verlaesst-iglo-den-deutschen-lebensmittelverband_id_10688869.html

Essen mit Nebenwirkung: Krank durch Kartoffeln: Wie sich eine Familie selbst vergiftete, STERN.de, 18.07.2018
Püree, Salat, Pommes Frites - kaum eine Sättigungsbeilage ist so wandelbar wie die Kartoffel. Man sollte aber gut mit ihr umgehen, denn sie entstammt einer mörderischen Sippe. Eine Familie aus Stuttgart musste das am eigenen Leib erfahren.
[...] Kartoffel-Gifte können zu Lähmungen führen
Dort fanden die Kollegen hohe Gehalte an Glykoalkaloiden, 236 Milligramm pro Kilo. Mit diesen bitter schmeckenden Giften wehren sich Nachtschattengewächse wie Kartoffeln oder Tomaten gegen Fraßschädlinge. Diesmal traf es den Menschen. Kartoffeltypisch sind alpha-Solanin und alpha-Chaconin, die Zellmembranen und Nerven schädigen und Durchfall und Erbrechen verursachen, im Extremfall auch Kreislaufschwäche oder Lähmungen. In der älteren Literatur sind sogar Todesfälle dokumentiert.
Grüne, verschrumpelte Kartoffeln bitte wegwerfen
Allerdings kann der Gehalt während Trockenperioden beim Anbau ansteigen oder auch durch zu lange oder unsachgemäße Lagerung. Liegen Kartoffeln im Licht, vergrüünen sie und bilden Glykoalkaloide, die sich als bittere ...
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/krank-durch-kartoffeln--wie-sich-eine-familie-selbst-vergiftete-8157098.html

Schlechte Ernte: Kartoffelpreise steigen um mehr als die Hälfte, STERN.de, 20.11.2018
Der trockene Sommer hat Folgen für die Kartoffelernte: Verbraucher müssen für Kartoffeln aktuell deutlich mehr ausgeben als im Vorjahr, zudem kommen auch Exemplare mit Schönheitsfehlern in den Handel. Leere Supermarkt-Regale sind aber nicht zu befürchten.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/kartoffeln-sind-um-mehr-als-die-haelfte-teurer-8453112.html

Erste Bilanz für 2018
Stickstoffdioxid-Belastung bleibt hoch
, tagesschau.de, 31.01.2019
Die Luftverschmutzung in deutschen Städten durch Dieselabgase ist 2018 leicht zurückgegangen, blieb allerdings vielerorts höher als erlaubt. Die höchste Stickstoffdioxid-Belastung müssen die Stuttgarter ertragen.
https://www.tagesschau.de/inland/stickstoffoxid-uba-101.html

Nabu-Studie
Umweltsünder Kreuzfahrtschiffe: Das sind die dreckigsten Hafenstädte und Reedereien
, STERN.de, 06.06.2019
Barcelona, Palma de Mallorca und Venedig sind die am stärksten von Kreuzfahrtemissionen belasteten Hafenstädte in Europa. Zwar gibt es erste Schutzzonen und Initiativen, die auf Schweröl verzichten, doch eine neue Studie benennt erstmals auch die schlimmsten Umweltsünder.
https://www.stern.de/reise/europa/kreuzfahrt-schiffe-als-umweltsuender--das-sind-die-dreckigsten-haefen-8741982.html

Reiserecht
Leeres Buffet und falsche Kabine: So reklamieren Sie Kreuzfahrtreisen richtig
, STERN.de, 20.07.2019
Schmutzige Kabinen und automatisch abgebuchte Trinkgelder: Welche Mängel bei einer Kreuzfahrt berechtigen zu einer Minderung des Reisepreises? Die Zeitschrift "Finanztest" gibt nützliche Tipps.
https://www.stern.de/reise/service/kreuzfahrt-reklamieren-maengel-tipps-7324972.html

Probleme für Forstwirtschaft: Wald geschädigt wie zuletzt vor 50 Jahren, tagesschau.de, 26.04.2019
Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben dem Wald im vergangenen Jahr schwer zugesetzt. Große Flächen müssen wieder aufgeforstet werden - und die nächste Plage droht schon.
https://www.tagesschau.de/inland/wald-stuerme-borkenkaefer-101.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Schimmelpilz-Gefahr: DM ruft Bio-Langkornreis zurück, STERN.de, 15.12.2018
Bio-Langkornreis von DM zurückgerufen +++ Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++ Antibabypille zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Marken-Schinken zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Warnung vor Kardamom +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--bio-langkornreis-vom-dm-zurueckgerufen-8110176.html

Reis: Arsen, Mineralöl, Pestizide
Krebserregend statt gesund: Vollkornreis fällt im Test gnadenlos durch
, FOCUS Online, 27.01.2017
Reis gilt als gesund - vor allem in der naturbelassenen, dunklen Variante. Doch "Öko-Test rät nun, gerade Vollkornreis zu meiden. Denn neueste Untersuchungen zeigen: Arsen- und Mineralölgehalte liegen vor allem im...[...]
Vorsicht auch bei weißem Parboiled-Langkornkreis. Die Parboiled-Methode bringt nicht nur die Nährstoffe ins Reisinnere, sondern leider auch das anorganische Arsen.
Auch im Video: Risiko für Gesundheit - Bundesinstitut warnt: Reisprodukte sind mit giftigem Arsen verseucht
http://www.focus.de/gesundheit/videos/arsen-mineraloel-pestizide-krebserregend-statt-gesund-vollkornreis-faellt-im-oeko-test-durch_id_6551733.html

Arsen u.a.: Reis einweichen: Deshalb ist es so wichtig, CHIP, 11.02.2017
Im ersten Moment hört es vielleicht etwas merkwürdig an, aber Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie Reis unbedingt einweichen, bevor Sie ihn kochen. Warum das so ist und welcher Wirkstoff im Reis Ihrer Gesundheit extrem schaden kann, verraten wir Ihnen in diesem Zuhause-Tipp.
Reis richtig kochen: Darauf müssen Sie achten - Video - FOCUS
Reis unbedingt einweichen - so viele Giftstoffe enthält er wirklich
Reis ordnen die meisten wahrscheinlich ohne zu zögern den gesunden Lebensmitteln zu, doch die Wahrheit sieht leider anderes aus. Bereits bei früheren Untersuchungen wurde häufig in hohem Maße das giftige chemische Element Arsen im Reis nachgewiesen, dass die Pflanzen durch verunreinigtes Grundwasser aufgenommen hatten. In einem spannenden Experiment untersuchte Professor Andy Meharg von der Queens University Belfast nun, inwieweit sich der Arsengehalt in dem Lebensmittel, je nach Zubereitungsart, reduzieren lässt.
Im ersten Versuch bereitete der Wissenschaftler den Reis so zu, wie es die meisten wahrscheinlich machen. Er nahm zu dem Reis die doppelte Menge Wasser und kochte ihn. Das Ergebnis war schockieren, der Arsengehalt hatte sich lediglich um 16 Prozent verringert und betrug somit immer noch ganze 84 Prozent.
Im zweiten Versuch erhöhte Meharg den Wasseranteil. Auf fünf Teile Wasser gab er einen Teil Reis. Das anschließende Ergebnis war bereits ein wenig erfreulicher, aber keinesfalls optimal. Der Anteil des gefährlichen Giftstoffs betrug anschließend immer noch 50 Prozent.
Mit dem dritten Versuch gelang es dem Forscher dann, den Arsenanteil in dem Lebensmittel auf 16 Prozent zu reduzieren.
Einweichen: Nur so reduzieren Sie den Arsengehalt von Ihrem Reis deutlich
Reis vor dem Kochen einweichenReis vor dem Kochen einweichen
Damit sich auch in Ihrem Reis der Arsenanteil soweit wie möglich verringert, müssen Sie nicht allzu viel tun.
Zunächst weichen Sie den Reis über Nacht ein.
Kurz bevor Sie das Lebensmittel zubereiten, schütten Sie den Reis in ein engmaschiges Sieb. Dann halten Sie die Reiskörner so lange unter fließendes Wasser, bis das Wasser klar ist.
Um den Reis zu kochen, verwenden Sie nicht wie üblich zwei Anteile Wasser, sondern erhöhen die Wasserzufuhr auf fünf Anteile.
http://www.chip.de/news/Achtung-gefaehrliche-Giftstoffe-Millionen-Menschen-kochen-ihren-Reis-falsch_108767112.html
Im nächsten Tipp zeigen wir Ihnen, wie Sie Reis richtig einfrieren: http://zuhause.chip.de/reis-einweichen-deshalb-ist-es-so-wichtig_58060

Ernährung: Kleinkinder sollten Reisprodukte nur in Maßen essen
Reismilch, Brei, Reis, Verbraucherzentrale, Bayern, Die Experten, Risikofaktor, Krebserkrankung, Wechsel
, FOCUS Online, 11.01.2016
dpa/Patrick Pleul Arsen: Kleinkinder sollten Reiswaffeln und andere Reisprodukte nur in kleineren Mengen essen.
Vorsicht bei Reisprodukten: Besonders Kleinkinder sollten diese nur in Maßen zu sich nehmen. Denn der in größeren Reis-Mengen enthaltene Giftstoff kann sogar das Krebsrisiko erhöhen.
Ob Reismilch, Reiswaffeln oder Brei auf Reisbasis - gerade in Produkten für Kleinkinder steckt oft relativ viel Reis. Solche Produkte können aber größere Mengen an anorganischem Arsen enthalten, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.
Gerade Säuglinge und Kleinkinder sollten davon nicht allzu viel zu sich nehmen. Babys und kleine Kinder bekommen daher besser Reisprodukte nur in Maßen und im Wechsel mit anderen Getreideprodukten. Die Experten sagen aber auch: Erwachsene und ältere Kinder müssen natürlich nicht gänzlich auf Reis und Reisprodukte verzichten.
Seit dem 1. Januar gelten neue Werte, die Höchstmengen hatte die Europäische Union im vergangenen Sommer festgelegt. Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist anorganisches Arsen in großen Mengen ein Risikofaktor für Krebserkrankungen.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/geniessen/ernaehrung-kleinkinder-sollten-reisprodukte-nur-in-massen-essen_id_5201240.html

Gastronomie: Tödliches Essen: Wenn Köche Lebensmittelallergien nicht ernst nehmen, STERN.de, 14.09.2019
Man muss zwischen Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien unterscheiden. Letztere könnten tödlich sein. Warum Köche mehr darauf sensiblisiert werden müssen.
https://www.stern.de/genuss/essen/lebensmittelallergien--wenn-koeche-allergien-nicht-ernst-nehmen-8900850.html

Lähmungen, Krämpfe, Übelkeit
Rentner stirbt durch Zucchini - Diese tödlichen Gifte stecken im Gartengemüse
, FOCUS Online, 21.08.2015, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-32551/vermeintlich-gesunde-lebensmittel-gift-in-kartoffeln-tomaten-pfirsichen_aid_1041114.html
Nach dem Tod eines 79-Jährigen durch einen Zucchini-Eintopf sind viele alarmiert. Zurecht, denn einige Obst- und Gemüsesorten enthalten giftige Substanzen. So sind etwa die Inhaltsstoffe von Aprikosenkernen hochriskant, ungekochte Bohnen sogar lebensgefährlich.
Zucchini, Tomaten und Aprikosen - viele Obst- und Gemüsesorten enthalten hochgiftige Stoffe, selbst wenn sie bio sind. Die Inhaltsstoffe von Aprikosenkernen sind hochriskant, ungekochte Bohnen sind lebensgefährlich.
Bestimmte Obst- und Gemüsesorten enthalten Blausäure, giftige Alkaloide und andere Gifte.
Die Inhaltsstoffe von Tomaten und Kartoffeln können unter anderem die Leber schädigen.
Rhabarber kann zu Vergiftungserscheinungen mit Kopfschmerzen und Erbrechen führen.
Wer sich gesund ernähren möchte, setzt vor allem auf Produkte aus kontrolliertem biologischem Anbau. Als besonders gesund gilt es, Obst und Gemüse selbst anzubauen, zum Beispiel im eigenen Garten. Das ist allerdings einem 79-Jährigen Hobbygärtner zum Verhängnis geworden. Nachdem er einen Auflauf aus selbst gezogenen Zucchini zubereitet hatte, landete er mit einer Vergiftung im Krankenhaus, wo er verstarb. In Massenware kommen auch Giftstoffe vor
Der Grund: Er hatte die giftige Substanz Cucurbitacin gegessen, die in Zucchini vorkommt. Der Stoff ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet. Durch Rückmutationen und Rückkreuzungen kann das Gift sich allerdings neu bilden. Ebenso sind in Massenware und Bio-Lebensmitteln natürliche Giftstoffe enthalten. "Die Mengen dieser Toxine sind jedoch in der Regel so gering, dass davon meist keine Gefahr ausgeht", sagt Antja Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Aber es gibt Ausnahmen, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod durch Vergiftung führen.
Die wichtigsten dabei sind:
Kartoffeln: Sie gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten zur Abwehr von Schädlingen in der Schale verschiedene Naturgifte, vor allem das bitter schmeckende Solanin. Dabei handelt es sich um ein Alkaloid. Es belastet die Leber, verursacht Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme, macht benommen. Wenn Kartoffeln lange und zu warm gelagert werden, dringt Solanin in die Knolle vor. Aber auch grüne Stellen auf Kartoffeln enthalten viel von diesem Gift. Tipp: Am besten Kartoffeln, die bereits keimen, nicht mehr essen. Ansonsten: Kartoffeln sorgfältig schälen, grüne Stellen ausschneiden, Pellkartoffeln vor dem Kochen gut abbürsten. "Das ist wichtig, denn auch Kochen oder Frittieren zerstört das Kartoffel-Solanin nicht", warnt Antje Gahl.
Tomaten: Strunk, Stängel und grüne Teile der Tomate enthalten bis zu 1,2 Prozent Solanin, das aus der Kartoffel bekanntem Alkaloid. Tomaten sind nämlich wie Kartoffeln Nachtschattengewächse. Solanin in Mengen ab etwa 50 Gramm führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Grüne Tomaten sollten deshalb besser nicht gegessen und der Strunk sorgfältig entfernt werden.
Grüne Bohnen: Gekochte Bohnen sind völlig ungefährlich und nur gesund. Die rohen Schoten dagegen weisen einen hohen Prozentsatz von Phasin auf. Diese Eiweißverbindungen führen zu Magen- und Darmproblemen und bewirken, dass sich die roten Blutkörperchen miteinander verkleben. Im Extremfall kann das zum Tode führen. "Erst durch die hohen Temperaturen von 90 bis 100 Grad beim Kochen, und das mindestens 15 Minuten lang, wird das Eiweiß zerstört", sagt Antje Gahl. Bohnen sollten also besser nicht zu viel Biss haben und immer gründlich durchgegart werden.
Rhabarber: Stangen, Schalen, aber vor allem die Blätter vom Rhabarber enthalten Oxalsäure, immerhin 500 Milligramm pro 100 Gramm. Sie schadet nicht nur den Zähnen und kann Nierensteine auslösen, sondern führt in größeren Mengen auch zu Vergiftungserscheinungen mit Kopfschmerzen und Erbrechen. Je später Rhabarber im Jahr geerntet wird, umso mehr Oxalsäure enthält er. Am sichersten genießt man Rhabarber also im Frühjahr. Dabei gilt: Die Stangen dick abschälen und den Inhalt kochen, weil beim Kochen ein Teil der Säure ins Wasser übergeht.
Rote Beete: Diese Rübensorte enthält wie Rhabarber viel Oxalsäure, sollte immer gut geschält und am besten gekocht - allerdings nicht mehrfach erhitzt werden. Rote Beete weisen nämlich auch Nitrat auf, das sich dadurch in krebserregende Nitrosamine umwandelt.
Muskatnuss: Eine Prise geriebene Muskatnuss zum Würzen ist völlig unbedenklich. Bereits ab einer Menge von fünf Gramm Muskatnuss kann es jedoch zu Rauschzuständen und Vergiftungen kommen. Muskatnuss enthält nämlich Myristicin. Das ätherische Öl ist hoch giftig. Bekannt wurde der Todesfall eines achtjährigen Jungen, der zwei Muskatnüsse gegessen hatte.

Lähmungen, Krämpfe, Benommenheit: Gewürze unter Verdacht, FOCUS Online, 21.08.2015
Bittermandel: Diese Mandelart enthält Blausäure, und zwar 250 Milligramm pro 100 Gramm Bittermandeln. Bereits ein Milligramm Blausäure pro Kilogramm Körpergewicht führen zu einer tödlichen Vergiftung. Beim Kochen verdampft Blausäure. Normalerweise werden Bittermandeln nur in winzigen Mengen für bestimmte Süßspeisen verwendet, um ihnen eine spezielle Note zu verleihen. Das ist in gesundheitlicher Hinsicht völlig ungefährlich. Manchmal kann es jedoch passieren, dass eine Bittermandeln versehentlich in eine Packung mit süßen gerät. Bereits fünf Bittermandeln können für ein Kind lebensgefährlich sein.
Kerne von Apfel, Birne, Pfirsich und Aprikose: Wie Bittermandeln enthalten die Kerne einiger Früchte ebenfalls Blausäure. Apfel- und Birnenkerne weisen jedoch nur eine Vorstufe der Säure auf. Wer versehentlich einen Apfelkern verschluckt hat, muss sich also keine Gedanken machen. Anders ist das bei Kernobst. Hier ist der Blausäuregehalt in den Kernen höher. Vor allem für Kinder ist das gefährlich.
Waldmeister: Cocktails und der Maibowle verleiht das Kraut eine besonders Note. Harmlos ist es jedoch nicht, weil Waldmeister Cumarin aufweist. Der natürliche Aromastoff kann Kopfschmerzen auslösen und in höherer Dosierung Vergiftungen. "Cumarin hemmt die Blutgerinnung", warnt Antje Gahl, "kann zu Atemlähmung führen, sowie Niere und Leber schädigen." Bis zu drei Gramm Waldmeisterkraut auf einen Liter Bowle sind jedoch unbedenklich.
Zimt: Das Gewürz enthält ebenfalls Cumarin. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung liegt die tolerierbare Dosis (TDI-Wert) bei 0,1 mg pro kg Körpergewicht, die täglich aufgenommen werden kann, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das bedeutet am Beispiel Cassia-Zimt: Dieser TDI-Wert ist für einen 60-Kilogramm schweren Erwachsenen mit zwei Gramm ausgeschöpft. Ein 15-Kilo schweres Kind hätte bereits mit sechs kleinen Zimtsternen die Grenze erreicht.
Roggen: Der so genannte Mutterkornpilz befällt Roggen vor allem bei langanhaltendem, feuchtem Wetter. Wird das Getreide nach der Ernte dann nicht ausreichend gereinigt, wie das früher häufig der Fall war, kann Mutterkorn ins Mehl gelangen und damit seine giftigen Alkoloide Ergotamin, Ergotoxin und Ergometrin. Die Anzeichen einer Mutterkornvergiftung: Krämpfe, Lähmungen, Wahnvorstellungen. Weil Getreide heute jedoch mehrfach gereinigt wird, liegt die letzte Epidemie mit dieser lebensgefährlichen Vergiftung schon Jahrzehnte zurück.

Monatslinsen im Check
"Ökotest" prüft Kontaktlinsen - Rossmann-Produkt "mit deutlichen Mängeln"
, STERN.de, 01.04.2019
"Ökotest" hat neun weiche Monatslinsen geprüft - mit positivem Ergebnis: Sieben schneiden "gut" oder "sehr gut" ab. Zwei Linsen sind nicht empfehlenswert, darunter die Eigenmarke einer großen Drogeriekette.
https://www.stern.de/gesundheit/-oekotest--prueft-kontaktlinsen---die-guenstigste-ist--sehr-gut--8647432.html

Haribo macht Kinder froh - und Herr Rossmann die Damen und Herren ebenso? Genitalien waschen, Popo sauber machen etc. - alles mit Rossmann - Seit wann nach 1918 und 1945 eigentlich wieder erlaubt: Deutsche Familiennamen als Firmen- und Handelsnamen?, Frage, Gooken.de

Diskriminierung bei Rossmann? Das sagt die Drogeriekette zu den Vorwürfen,. STERN.de, gesehen am 16.09.2018
Von Katharina Grimm, https://www.stern.de/wirtschaft/news/milchpulver-bei-rossmann--das-sagt-die-firma-zum-diskriminierung-vorwurf-7506552.html

Rossmann wirbt stark für Angebote. Das kostet Geld.
Drogerieketten

Warum Rossmann jährlich 17 Millionen Euro für Werbung ausgibt - und dm nicht
https://www.stern.de/wirtschaft/news/warum-rossmann-jaehrlich-millionen-euro-fuer-werbung-ausgibt-und-dm-nicht-7496698.html

Rückruf bei Rossmann: Ein Kräutertee der Eigenmarke King´s Crown ist mit Giftstoffen belastet
Herzrasen durch Kräutertee

https://www.stern.de/gesundheit/rueckruf-bei-rossmann--pfefferminztee-mit-tropanalkaloiden-belastet-7486306.html

Bitte nicht trinken: Rossmann warnt vor Tee der Eigenmarke
dm und Rossmann bekommen Konkurrenz

Schokolade im Öko-Test: Nur zwei Tafeln sind wirklich empfehlenswert, CHIP, 21.11.2019
Eine gute Schokolade sollte nicht nur lecker schmecken, sondern auch frei von bedenklichen Inhaltsstoffen und fair gehandelt sein. Doch nur auf zwei getestete Schokoladen trifft das zu, zeigt ÖKO-TEST in der Dezember-Ausgabe (12/2019). Selbst bei Bio-Schokolade sollten Verbraucher genau hinschauen.
Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßigkeiten. Doch welche ist wirklich empfehlenswert? Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat sich insgesamt 25 Milchschokoladen genauer angesehen: Ein Labor hat die Schokoladentafeln auf kritische Inhaltsstoffe untersucht, zum Beispiel auf Mineralöl-Verunreinigungen und potenziell krebserregendes Acrylamid. In einem Sensorik-Test haben mehrere Experten außerdem den Geschmack geprüft.
Oftmals katastrophale Arbeitsbedingungen beim Kakao-Anbau
...
https://www.chip.de/news/Schokolade-bei-OeKO-TEST-Nur-zwei-Tafeln-sind-empfehlenswert_177166718.html

Glassplittergefahr: Rossmann ruft seine vegane Schokolade zurück
Rossmann ruft seine "enerBiO Vegane Reis-Nougat Crisp"-Schokolade zurück. Der Grund: Glassplitter in der Schokolade. Diese können zu Verletzungen führen, teilte Rossmann auf seiner Unternehmens-Homepage mit. Vorsorglich wurde das Produkt aus dem Sortiment genommen. Kunden, die die vegane Schokolade gekauft haben, sollen sie in eine Rossmann-Filiale zurückbringen. Konkret handelt es sich um alle Packungen mit der Artikelnummer EAN 4305615464718 und der Charge L17045. Der Verkaufspreis wird erstattet.
https://www.stern.de/panorama/nachrichten-aus-deutschland--16-jaehrige-von-mehreren-maennern-auf-offener-strasse-vergewaltigt-7614734.html

WDR Markt
Rossmann und dm: Zahlen Kunden unterschiedliche Preise in den Filialen?

https://www.stern.de/wirtschaft/news/dm-und-rossmann--gibt-es-unterschiedliche-preise-in-den-filialen--7381076.html

Lebensmittel im Internet einkaufen
Handel im Netz
Warum Aldi, Rossmann, Edeka und Co. dringend etwas ändern müssen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi--edeka--rossmann-und-co---warum-der-einzelhandel-etwas-aendern-muss-7347228.html

Rossmann, Müller und Schlecker gegen das Drogierkartell
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann--mueller-und-co--kaempfen-gegen-das-drogeriekartell-7295052.html

Illegale Preisabsprachen
Wie Müller, Rossmann und Schlecker gegen das Drogeriekartell vorgehen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann--mueller-und-co--kaempfen-gegen-das-drogeriekartell-7295052.html

Schutz vor Schweiß und Körpergeruch
Warentest prüft Deos: Bei diesem Produkt riskieren Sie müffelnde Achseln
, STERN.de, 23.05.2019
Stiftung Warentest hat 21 Deos für Männer und Frauen getestet - mit und ohne Aluminium.
https://www.stern.de/gesundheit/stiftung-warentest-prueft-deos--bei-diesem-produkt-riskieren-sie-mueffelnde-achseln-8720546.html

Facebook-Post
Eine dm-Mitarbeiterin ging zu Rossmann - und erlebte einen Albtraum

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann-dm-mitarbeiterin-einkauf-albtraum-7285844.html

Rossmann: Der Trick mit den bei Schnäppchen-Preis
Rossmann und dm
Falsche Schnäppchen und Plünderungen: Der Preiskampf der Drogerie-Märkte

https://www.stern.de/wirtschaft/news/rossmann-und-dm--so-frech-buhlen-drogerien-um-kunden-7218158.html

Online-Shopping in China
Warum Rossmann und dm gemeinsame Sache mit Alibaba machen

https://www.stern.de/wirtschaft/news/dm-und-rossmann-kooperieren-mit-alibaba---um-in-china-durchzustarten-7102206.html

Eine Rossmann-Filiale in Berlin
Investigativ
stern- und "Report Mainz"-Recherchen
Verdacht illegaler Arbeitnehmerüberlassung bei Rossmann

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/investigativ/verdacht-illegaler-arbeitnehmerueberlassung-bei-rossmann-7086674.html

Rossmann
Arbeitsbedingungen bei Drogeriekette
Die zweifelhafte PR der Rossmann-Helfer

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/politik/deutschland/tillack/die-zweifelhafte-pr-der-rossmann-helfer-6828298.html

Eine DM-Filiale in Karlsruhe
stern exklusiv
Preiskrieg der Drogerien
"Wir sind Schnüffler" - die Spione der Rossmann-Kette

Von Hans-Martin Tillack
https://www.stern.de/politik/deutschland/rossmann-laesst-laeden-der-konkurrenz-ausspaehen---preiskrieg-der-drogerien-6814720.html

Drogeriemarkt Budni
Kampf der Drogerieketten
Alle wollen Budni!
Von Katharina Grimm

Eigenmarken in der Drogerie
Rossmann und dm bekommen einen neuen Konkurrenten ...
Von Katharina Grimm
Nachrichten vom16.09.2018| &cop; stern.de GmbH |DIRK ROSSMANN https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/dirk-rossmann-4180522.html

Verkaufsschlager im Drogeriemarkt: Desinfektionsmittel für die Hände boomen - dabei sind sie meist sinnlos, STERN.de, 16.09.2018
Ob Spray, Tücher oder Gels: Die Drogeriemärkte dm und Rossmann melden stark steigenden Absatz von Desinfektionsprodukten für die Hände. Fachleute sehen das kritisch.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/desinfektionsmittel-fuer-die-haende-boomen---dabei-sind-sie-meist-sinnlos-7580496.html

Fett und Kalorien: Finger weg von diesen vier Käsesorten!, STERN.de, 21.07.2018
Experten sind sich sicher: Käse gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Aber nicht jede Käsesorte fördert automatisch Ihre Gesundheit. Welche Sorten Ihnen nicht gut tun, erfahren Sie in folgender Fotostrecke.
Finger weg von Scheiblettenkäse
Eigentlich dürfte sich dieser "Käse" gar nicht "Käse" nennen. Enthalten sind nämlich vor allem Zusatzstoffe wie krankmachende Phosphate. Daher ein absolutes No-Go. Vorsicht vor allem vor Käse auf dem Cheeseburger, den es in den meisten Fast-Food-Lokalen gibt.
[...] Blöd nur, dass es sich bei den küstlich zugesetzten Phosphaten um keine natürlichen handelt.... Das Problem daran? Phosphat verändert die Innenwänder der Gefäße, dadurch können Herzinfarkt und Schlaganfall drohen. Außerdem steigt das Osteoporose-Risiko, die Knochen werden brüchig. Und auch das Aussehen des Menschen wird beeinträchtigt: Haut und Muskeln altern schneller. ... Aber auch bei gesunden Menschen können Phosphate die Blutgefäße am Herz schädigen.
https://www.stern.de/genuss/essen/kaese--finger-weg-von-diesen-vier-sorten-7498200.html

Lieblingsessen: Alles, um Pizza einfach selbst zu Hause zu backen, SPIEGEL ONLINE, 29.01.2019
Es geht ganz einfach - mit den besten Produkten für hausgemachte Pizza. mehr...
https://www.bento.de/essen/pizza-selbst-machen-pizzastein-kuechengeraete-teig-und-rezepte-a-9bc180aa-9ec5-41df-a50d-5d1b60825c92#ref=ressortbox

McDonald´s
Der letzte Burger Islands
Dieser McDonald´s-Burger ist zehn Jahre alt und er schimmelt immer noch nicht - das ist der Grund
, STERN.de, 13.11.2019
Seit 2009 gibt es in Island keine McDonald´s-Burger mehr. Moment, das ist nicht ganz richtig, einen gibt es noch. Der liegt in einer Glasvitrine und bringt es seit zehn Jahren auf der ganzen Welt zu einer ekligen Berühmtheit. Doch warum schimmelt der Burger nicht?
https://www.stern.de/genuss/essen/dieser-mcdonald-s-burger-ist-zehn-jahre-alt---und-er-schimmelt-immer-noch-nicht-8996802.html

Sonderangebote: McDonald´s lockt mehr Kunden in die Restaurants - und verdoppelt den Gewinn, STERN.de, 30.01.2019
McDonald´s kann sich über ein starkes Jahr 2018 freuen. Mit neuen Services und Sonderangeboten lockte der Fastfood-Riese mehr Kunden in die Restaurants. Doch der Heimatmarkt bleibt schwierig.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s--mehr-gaeste-kommen-in-die-restaurants---gewinn-verdoppelt-8558074.html

Fast Food macht Kinder dumm
Beeinträchtigte Entwicklung des Gehirns
Mindert den IQ: Forscher entdecken, dass Fast Food dumm macht
, FOCUS Online, 14.05.2018
Beeinträchtigt Entwicklung des Gehirns: Mindert den IQ: Forscher entdecken, dass Fast Food dumm macht.
Dass Fast Food für den Körper keinesfalls gesund ist, ist längst bekannt. Doch Forscher aus der Schweiz haben nun offiziell bestätigt: Pommes, Burger und Co. sind für das Gehirn von Kindern und ...
https://www.netmoms.de/video/studie-bestaetigt-fast-food-macht-kinder-dumm/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Fast+Food+dumm

Erst Zalando, jetzt Burger King - Günter Wallraff recherchiert wieder undercover. Bei RTL schlüpft er in neue Rollen und gibt dem...
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wallraff-bei-rtl-ich-hab-da-eine-idee-12920369.html


Essen bei McDonald´s
Fastfood in der Kritik
Ex-McDonald's-Chef warnt: "Geht nicht hin! Nicht zu Burger King, nicht zu McDonald´s"
, STERN.de, 26.06.2019
Harald Sükar war Chef von McDonald´s in Österreich - und hat nun ein Buch über seine Zeit in dem Unternehmen geschrieben. Sein Appell ist deutlich: Finger weg vom Fastfood. Er rechnet hart mit der Branche ab.
"Geht nicht hin! Nicht zu McDonald´s. Nicht zu Burger King. Nicht zu den anderen Fast-Food-Riesen. Schon gar nicht mit euren Kindern. Nicht einmal ausnahmsweise", so seine Warnung. Dabei war Sükar selbst guter Kunde bei seinem Arbeitgeber. Als er rund 110 Kilo wog, begann er sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Er nahm sich Studien vor. Eine seiner Erkenntnisse: 19 Krankheiten, darunter Diabetes, Arthritis und vier verschiedene Krebsarten, könnten durch ungesunde Ernährung ausgelöst werden. Die Uni in Montreal fand demnach heraus, dass Fastfood die Arterien schädigen würde und eine Folge von regelmäßigem Verzehr Herzinfarkte oder Schlaganfälle sein könnten.
Süßstoffe, Transfette und eine ganze Reihe an E-Zusatzstoffen würden im Hirn wie Drogen wirken, so Sükar. Das habe dazu geführt, dass das Logo von McDonald's - das geschwungene gelbe "M" auf rotem Grund das Belohnungszentrum aktiviere. Sogar kleine Kinder erkennen die Marke, beklagt Sükar.
[...] Sein Argument: Die Fast-Food-Konzerne würden perfektes Marketing betreiben, um ihre Snacks zu verkaufen. Dass niemand gezwungen werde, dort zu essen oder man auch die Kalorien im Blick behalten könne, hält er für Augenwischerei. Vielmehr könne man von Zucker süchtig werden, so Sükar.
Aber auch die Klima- und Umweltbilanz von McDonald´s kritisiert Sükar. Antibiotika-Einsatz bei Hähnchen, Billig-Fleisch aus Polen und bergeweise Plastikmüll: Der Ex-Manager rechnet schonungslos mit den Konzernen ab.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/ex-mcdonald-s-chef-warnt--esst-kein-fastfood--8768054.html

McDonald´s, KFC & Co.: Fast-Food-Riesen verarbeiten das Fleisch gequälter Hühner: Haben wir denn was anderes erwartet?, STERN.de, 17.01.2019
Zum ersten Mal beschäftigt sich ein groß angelegter Bericht mit den elenden Bedingungen in der Massentierhaltung. Die Enthüllungen der Tierschutzorganisation WAP sind entsprechend schrecklich - wenngleich sie nicht wirklich überraschen.
Wer von euch isst gerne bei McDonald´s, Burger King, Subway, KFC, Domino´s, Starbucks oder Pizza Hut? Der sollte jetzt eventuell nicht weiterlesen. Denn auch wenn wahrscheinlich keiner von euch so naiv ist zu glauben, dass die Hühner, deren Fleisch ihr dort verzehrt, vorher ein glückliches Leben geführt haben, so sind die Erkenntnisse eines neuen Berichts dennoch nicht weniger schockierend.
In ihrem Report prüft die Tierschutzorganisation World Animal Protect (WAP) die acht größten Fast-Food-Ketten der Welt - neben den oben genannten auch die südafrikanische Kette Nando´s - auf ihre Richtlinien zum Schutz der Hühnherhaltung, auf die Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere und auf die Kommunikation der entsprechenden Fortschritte.
McDonald´s &Co.: "Poor", "Very Poor", "Failing"
Im Gesamtranking erhielten dabei alle Unternehmen maximal die Bewertung "Poor", was der Note Vier entspricht. Demnach schnitten Burger King, Starbucks und Subway mit "Poor" ab, McDonald´s, Pizza Hut, KFC und Nando´s mit "Very Poor", Domino´s gar mit dem schlechtestmöglichen "Failing". Die Hauptvorwürfe der WAP bezieht sich auf die mangelnde Transparenz der Unternehmen gegenüber ihren Kunden und die Toleranz brutaler Methoden.
Weltweit leben laut des Berichts über 40 Milliarden Hühner in Massentierhaltung, um später zu Fast Food verarbeitet zu werden. Sie werden überzüchtet, um schneller schlachtreif zu sein, werden in trister Umgebung bei unnatürlichem Licht und mangelnder Bewegungsfreiheit gehalten. Die Tierschutzorganisation fordert die Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen: "Es gibt keine Entschuldigung für den Schmerz, die Angst und den Stress, den ein Huhn in Massentierhaltung für einen Großteil seines Lebens fühlt", so WAP-Sprecher Jonty Whittleton.
Auf Nachfrage des "Independent" sagt ein KFC-Sprecher: "KFC hat sich dem Wohlbefinden und der humanen Behandlung der Hühner verschrieben." Man sei stolz auf die verantwortungsbewussten, branchenführenden Tierschutzrichtlinien des eigenen Unternehmens.
Die Richtlinien sind nicht streng genug
Aber was politisch korrekt klingt, widerspricht den Erkenntnissen des Berichts - was auch daran liegt, dass besagte Richtlinien laut WAP nicht streng genug seien. Und so lange diese Diskrepanz als bloße Ansichtssache verkauft wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn es noch ein weiter Weg hin zu akzeptablen Bedingungen in der Tierhaltung ist.
Und ganz ehrlich: Haben wir wirklich etwas anderes erwartet als die traurigen Erkenntnisse der WAP-Studie? Solange wir den Chickenburger bei McDonald´s und Co. weiter für so lächerlich kleine Preise kriegen, müssen wir uns auch nicht wundern, dass die betroffenen Tiere so grausam verarbeitet wurden.
https://www.stern.de/neon/wilde-welt/wirtschaft/mcdonald-s---co---fast-food-riesen-verarbeiten-fleisch-gequaelter-huehnchen-8535110.html

G.Wallraff bekam Geld von McDonalds, forum.derwesten.de
Wallraff hat bereits vor Jahren seine Feindschaft zur Nummer 1 der Sesambrötchen-Veredler aufgegeben. Sehr auffällig, dass er sich nun scheinbar auf ... Die Frage wäre: ..
http://forum.derwesten.de/wirtschaft-f58/g-wallraff-bekam-geld-von-mcdonalds--t28452.html

B>Brotfabrikant wird freigesprochen: Wallraff verliert Prozess - n-tv.de, http://www.n-tv.de/panorama/Wallraff-verliert-Prozess-article7154676.html


Fast-Food und Antibiotika machen uns krank
Ernährung: Gesund und schlank mithilfe der Darmflora: "Wir sollten essen wie ein Gärtner"
, STERN.de, 11.01.2019
Warum werden wir immer dicker? Der britische Epidemiologe Tim Spector glaubt, den Hauptgrund zu kennen: Es ist der schlechte Zustand unserer Darmflora. Fast-Food und Antibiotika machen uns krank. Was also tun?
https://www.stern.de/gesundheit/gesund-leben/tim-spector-ueber-darmgesunde-ernaehrung---wir-sollten-essen-wie-ein-gaertner--8495290.html

Gift im Fastfood:
Wer viele Burger isst, hat mehr Weichmacher im Körper
Phthalate, Weichmacher, Bisphenol A, Fastfood, Fast-Food
, FOCUS Online, 17.04.2016
Colourbox Burger-Fans haben mehr giftige Stoffe im Körper als andere.
Die Industrie setzt Weichmacher gerne ein. Die giftigen Chemikalien stecken nicht nur in Verpackungen, sondern auch in Burgern. Eine aktuelle Studie beweist: Fastfood-Fans haben mehr Phthalate im Körper als andere. Wer Burger liebt, gefährdet seine Gesundheit.
Das liegt allerdings nicht nur daran, dass das Fastfood viel Fett enthält.
Forscher fanden im Körper von Fastfood-Fans auch erhöhte Phthalat-Werte.
Pizza, Burger, Pommes: Diese Lebensmittel gelten nicht gerade als gesund. Trotzdem lieben viele Menschen sie. Allerdings sind die Fastfood-Produkte nicht nur gefährlich, weil ihr Anteil an Fett, Zucker und einfachen Kohlenhydraten hoch ist. Es zeigte sich auch, dass Fastfood-Fans mehr schädliche Weichmacher im Körper haben.
Eine im Fachmagazin "Environ Health Perspectives"erschienene Studie untersuchte den Zusammenhang von Fastfood-Ernährung mit den Werten von Phthalaten und Bisphenol A.
So gefährlich sind Phthalate und Bisphenol A
Die Industrie setzt Phthalate gerne ein. Denn die Weichmacher sind dafür verantwortlich, dass beispielsweise Verpackungen und Folien weich und dehnbar sind. Allerdings können sie aus dem Kunststoff austreten und in die Lebensmittel übergehen. Das ist vor allem mit fetthaltigen Lebensmitteln der Fall. Wenn die Weichmacher dann in den Körper gelangen, können sie unter anderem den Hormonhaushalt beeinflussen.
Video: 5 Dinge, die sie über die Weichmacher Phthalate noch nicht wussten
Bisphenol A (BPA)kommt nicht nur in klarem Plastik, sondern auch in Innenbeschichtungen von Konservendosen und Thermopapier von Kassenbons vor. Die Experten der BPA-Arbeitsgruppe EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA stufen den Stoff als schädlich für Leber und Niere ein.
Phthalat-Werte lagen 40 Prozent höher
Die Forscher des Milken Institute, School of Public Health an der George Washington University in den USA wiesen an 8877 Studienteilnehmer nach: Je mehr Fastfood die Probanden aßen, desto mehr Rückstände der Weichmacher (DEHP und DINP) fanden sich im Urin der Testpersonen.
Ein Zusammenhang ist den Wissenschaftlern zufolge klar. Wer sehr viel Fastfood aß, hatte knapp 40 Prozent höhere Werte - verglichen mit Menschen, die kein Fastfood aßen. Als Burger-Junkie gilt jemand, der 35 Prozent und mehr seines Energiebedarfs aus Junkfood deckte. Die hohen Phthalat-Werte hingen außerdem genauso mit dem enthaltenen Fett zusammen.
Diese Lebensmittel sind besonders schlecht
Nachdem die Forscher andere Lebensmittelgruppen herausgerechnet hatten, kamen sie zu dem Schluss: Die gefährlichen Weichmacher stecken vor allem in Getreide- und Fleischprodukten.
Einen Zusammenhang von Fastfood-Ernährung mit Bisphenol A wiesen die Forscher dagegen nicht nach. Sie schlussfolgern: Fastfood könnte eine Quelle der gefährlichen Weichmacher sein, die sich leicht reduzieren lässt.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/news/gift-im-fastfood-wer-viele-burger-isst-hat-mehr-weichmacher-im-koerper_id_5443773.html

Ernährungsexperiment: Wie Fast Food schon nach zwei Wochen unserem Darm schadet, Stern.de, 29. April 2015

Nur zwei Wochen fettreiche und ballaststoffarme Ernährung reichen, um die Darmflora zu verändern, zeigt eine kleine Studie. Das Risiko für Darmkrebs stieg durch das Junk Food ebenfalls. Von Lea Wolz
Dass der persönliche Lebensstil das Risiko für Darmkrebs beeinflusst, ist bekannt. Gut ist es etwa, sich ausreichend zu bewegen, ein normales Gewicht zu haben und aufs Rauchen zu verzichten. "Übergewicht und Bewegungsmangel, eine fettreiche Ernährung sowie ein geringer Gemüse-Verzehr erhöhen die Wahrscheinlichkeit zu erkranken", schreibt das Robert-Koch-Institut. Belegt ist auch, dass viel rotes Fleisch oder daraus hergestellte Wurstprodukte, Alkohol und eine ballaststoffarme Ernährung das Risiko steigern.

Krude Firmenpolitik: McDonald´s in England verkauft kein Essen an Obdachlose, FOCUS Online, 21.05.2015
Fast Food, Firmenpolitik, Landschaftsgärnter, Obdachlose, McDonaldsdpa/Angelika Warmuth
Eine englische McDonalds Filiale gerät in Erklärungsnot.
Sie wollte lediglich ein Frühstück bei McDonald´s in der englischen Stadt Oxford kaufen, wird aber nicht bedient. Grund: Die 19-Jährige Charlotte F. wollte das Menü einem Obdachlosen schenken. Eine englische McDonald´s-Filiale will einem Obdachlosen kein Frühstücksmenü verkaufen
Die Fast-Food-Kette bestreitet die Vorwürfe
Es handelt sich offenbar um keinen Einzelfall
Als Charlotte ein Frühstück in einer McDonald´s-Filiale in der englischen Stadt Oxford bestellt, wird ihr der Service verweigert. Die Fast-Food-Kette verkauft ihr nichts, weil die Frau das Essen einem Obdachlosen schenken wollte, wie der "Mirror" berichtet. Der Konzern selbst bestreitet zunächst den Vorfall, muss aber schließlich doch zurückrudern. Die 19-Jährige Charlotte selbst sei zurzeit auch obdachlos, wohnt aber bei ihrem Freund in der Stadt Rochdale, wie der "Mirror" weiter schreibt. Sie werde McDonald´s wohl nicht mehr besuchen.
Offenbar kein Einzelfall bei McDonald´s
Die Fast-Food-Kette selbst bestritt den Informationen nach zunächst, den Obdachlosen nicht bedient zu haben. Wie das Blatt weiter schreibt, ereignete sich der Vorfall aber nur wenige Tage, nachdem einem anderen Kunden offenbar ebenfalls der Service verwehrt worden war. So habe ein Landschaftsgärtner behauptet, in derselben Filiale nicht bedient worden zu sein, weil er aussehe wie ein Obdachloser. McDonald´s habe sich inzwischen bei allen Beteiligten entschuldigt. Ebenso wolle die Kette den Mitarbeitern der betroffenen Filiale in Oxford nochmals die Firmenpolitik nahelegen.

Kindergerichte in Kritik
Pommes und Chicken Nuggets: Restaurants servieren Kindern zu viel Fett und Kalorien
, STERN.de, 04.02.2019
Es ist ein deutsches Phänomen: eine Speisekarte nur für Kinder. Die besteht meist aus Schnitzel mit Pommes oder Chicken Nuggets. Zum Leid der Kleinen. Denn die Gerichte sind Forschern zufolge zu fettig und ungesund.
https://www.stern.de/genuss/essen/fastfood-fuer-kinder--restaurants-servieren-den-kleinen-fett-und-kalorien-8564070.html

Fastfood-Konzern: McDonald´s-Mitarbeiter beichtet zwölf Dinge, die Sie lieber nicht wissen wollen, STERN.de, 29.04.2019
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer McDonald´s-Filiale? Wie arbeiten die Mitarbeiter? Ein ehemaliger Angestellter hat einem US-Magazin berichtet, was den Gästen meistens nicht auffällt.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-beichtet-12-dinge--die-sie-lieber-nicht-wissen-wollen-7484690.html

Pannenserie in Großbritannien
Vegetarier wütend: McDonald´s-Mitarbeiter servieren reihenweise Veggie-Wraps mit Fleisch
, STERN.de, 28.01.2019
McDonald´s hat in Großbritannien einen Veggie-Wrap eingeführt. Eigentlich. Denn im ganzen Land beschweren sich Vegetarier, dass ihre Veggie-Bestellung Chicken Nuggets enthält.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-servieren-reihenweise-veggie-wraps-mit-fleisch-8552104.html

McDonald's-Mitarbeiter beichtet 12 Dinge, die Sie lieber nicht wissen wollen, STERN.de, 29.04.2018
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer McDonald's-Filiale? Wie arbeiten die Mitarbeiter? Ein ehemaliger Angestellte hat einem US-Magazin ...
https://www.stern.de/wirtschaft/news/mcdonald-s-mitarbeiter-beichtet-12-dinge--die-sie-lieber-nicht-wissen-wollen-7484690.html

McDonalds-Mitarbeiter packt aus: Diesen Burger sollten Sie niemals essen
Von einem ganz bestimmten Burger sollten Sie bei McDonalds lieber die Finger lassen, warnt ein Mitarbeiter der Fast Food-Kette, CHIP, 06.05.2016
Wie der Mitarbeiter auf Reddit erklärt, ist der Chicken Burger "schreckliches, gefrorenes Hühnerfleisch, das wir auftauen und dämpfen, und es ist ein bisschen gelatineartig". Das Fleisch stamme aus Thailand und werde bereits vorgekocht und gebraten, bevor es tiefgekühlt in alle Welt verschifft wird. Der Burger sei eigentlich ungenießbar.
Das Posting des Users blieb nicht folgenlos. Schnell machte die Nachricht vom gefährlichen Burger im Netz die Runde, was McDonalds dazu brachte, ein Statement zu den Vorwürfen abzugeben. "Wir verwenden 100 Prozent Hühnerbrustfleisch quer durch unser gesamtes Hühnersortiment, und wenn man sich ansieht, wieviel Hühnerfleisch wir kaufen, ist es notwendig, auch auf Thailand oder Brasilien zurückzugreifen.", erklärte ein Pressesprecher gegenüber der Sun,
http://www.chip.de/news/McDonalds-Vor-diesem-Burger-wird-im-Netz-gewarnt_93361204.html .

In den USA
Warum dieser Fleischbrei jetzt als Hackfleisch verkauft werden darf
, STERN.de, 21.02.2019
Das US-amerikanische Unternehmen "Beef Products" produziert einen Fleischbrei, der aus unverkäuflichem Fleisch und Separatorenfleisch besteht. Die entstandene Masse wird dann mit Ammoniak behandelt. In den USA darf sich das Zeug jetzt Hackfleisch nennen.
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-diese-fleischmasse-jetzt-als-hackfleisch-verkauft-werden-darf-8588570.html

Kinder-Snacks äußerst ungesund
Ungesunde Kinderlebensmittel
Werbeverbot gegen Zuckerschock?
, tagesschau.de, 24.12.2019
Überzuckert, zu fettig, zu salzig - aber lecker. Snacks für KInder sind in der Werbung dauerpräsent. Die Lebensmittelindustrie ködere Kinder gezielt für ungesunde Produkte, beklagt Foodwatch und verlangt ein Verbot.
[...] Kindermüsli, Kinderschokolade, überzuckerte Limonade, die Bundesregierung müsse die massiv gesundheitsschädliche Werbung vorknöpfen. mit der die Lebensmittelindustrie schon kleine Kinder köderten, sagte Foodwatch Geschäftsführer Martin Rücker den Zeitungen der Funk-Mediengruppe.
[...] überzuckerte, fettige oder salzige Snacks, ...

Ernährung
Studie zeigt, warum Kinder ab heute keinen Zucker mehr essen sollten
, STERN.de, 12.08.2019
Kinder essen zu viel Zucker. So viel, dass sie am heutigen Montag bereits die Menge konsumiert haben, die für das gesamte Jahr empfohlen wird. Verbraucherschützer haben deshalb den 12. August zum "Kinder-Überzuckerungstag" erklärt.
https://www.stern.de/gesundheit/zucker--studie-zeigt--warum-kinder-keinen-zucker-mehr-essen-sollten-8844066.html

Ungesundes Fett: "Vorsicht": Warum Verbraucherschützer vor Lebensmitteln mit Palmöl warnen, STERN.de, 12.08.2019
Palmöl steckt in Keksen, Nuss-Nougat-Cremes und herzhaften Snacks. Doch bei der Verarbeitung können Schadstoffe entstehen, warnt die Verbraucherzentrale. Besonders gefährdet sind Kinder.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gefahr-im-schokoaufstrich--warum-experten-vor-lebensmitteln-mit-palmoel-warnen-8838000.html

Jena: Polizei evakuiert Netto-Markt, STERN.de, 27.11.2018
Im thüringischen Jena hat die Polizei am Montag einen Netto-Markt evakuiert. Wie die Polizei berichtet, hatten mehrere Kunden gegen 17 Uhr über plötzliches Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen geklagt. Feuerwehr und Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Eine genaue Ursache konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr konnte bei der Prüfung eine Fehlermeldung an der Klimaanlage ausmachen. Ob dies der Grund für den Vorfall ist, muss erst noch geprüft werden. Der Markt bleibt vorerst geschlossen. Das Gesundheitsamt prüft, ob eventuell Lebensmittel mit dem unbekannten Stoff kontaminiert wurden. Bislang wurden insgesamt acht Personen medizinisch behandelt, stationär musste niemand aufgenommen werden.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--polizei-evakuiert-netto-markt-in-jena-8464752.html

"Frontal 21": Finger weg vom Hähnchen - Keime im Fleisch könnten im schlimmsten Fall tödlich sein, STERN.de, 17.04.2019
Über die Hälfte der Hähnchen, die in deutschen Discountern verkauft werden, sind mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Das ergab eine aktuelle Analyse im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisaton Germanwatch. Die Auswirkungen sind verheerend.
https://www.stern.de/genuss/essen/haehnchen--keime-im-fleisch-mit-verheerenden-auswirkungen-8671688.html

Proben aus Discountern
Keime in jedem zweiten Hähnchen
, tagesschau.de, 16.04.2019
In etwa jeder zweiten Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten finden sich antibiotikaresistente Erreger. Die Organisation Germanwatch ließ insgesamt 59 Proben prüfen.
https://www.tagesschau.de/inland/keime-haehnchen-discounter-101.html

Geflügelfleisch: Antibiotikaresistente Keime auf jedem zweiten Discounter-Hähnchen, SPIEGEL ONLINE, 16.04.2019
Die Zahl antibiotikaresistenter Keime wächst, auch bei Lebensmitteln. Ein Test von Germanwatch zeigt: Auf jeder zweiten Probe von Hähnchenfleisch aus dem Discounter sind resistente Erreger zu finden.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/haehnchen-vom-discounter-jede-zweite-probe-hat-antibiotikaresistente-keime-a-1262988.html

Antibiotika in Ställen
Riskanter Einsatz in der Geflügelmast
, tagesschau.de, 28.05.2019
Mastschweine erhalten weniger Antibiotika als früher, bei Geflügel werden jedoch weiter für Menschen wichtige Wirkstoffe in großer Menge eingesetzt. Das geht aus einem bislang internen Bericht hervor, der NDR und SZ vorliegt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-landwirtschaft-101.html Mehr zu diesem Thema:
Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, 01.07.2017, https://www.tagesschau.de/inland/gzwanzig-antibiotika-101.html
Kritik an Antibiotika-Einsatz bei Milchkühen, 10.01.2016, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-milchkuh-101.html
Länder protestieren gegen Maulkorb zu Antibiotika, 24.08.2015, https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-111.html

Experten widersprechen Verbraucherschützern "Chlorhühner sind nicht ungesünder", tagesschau.de, 10.06.2014
"Das deutsche Huhn ist auf keinen Fall gesünder als das US-Chlorhuhn", betonte Ellerbroek. "Ganz im Gegenteil: Wir müssen leider feststellen, dass wir ein massives Keimproblem auf deutschem Geflügel haben". Jedes Jahr werde festgestellt, "dass wir einen sehr hohen Anteil an Campylobacter und Salmonellen als krank machende Erreger auf dem Geflügel haben". Bislang sei es der Geflügelindustrie nicht in ausreichendem Maße gelungen, den Trend umzukehren. Die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen sei hingegen eine effektive Methode, um die Keimbelastung auf dem Geflügelfleisch deutlich zu reduzieren und damit Erkrankungen wegen Keimen zu verhindern.
Deswegen spricht sich BfR-Experte Ellerbroek dafür aus, auch in Deutschland die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen als zusätzliche Maßnahme ergänzend zu hohen Erzeugungsstandards einzuführen: "Es gibt keinen Grund, warum man dem Verbraucher diese Maßnahme vorenthalten sollte oder müsste. Sondern es gibt vielmehr gewichtige Gründe, dass man dieses Verfahren auch anwendet, denn wir dürfen kein geeignetes Mittel auslassen, um den Verbraucher zu schützen", erklärte Ellerbroek.
"Zusätzliche Maßnahme"
Weitere namhafte deutsche Wissenschaftler teilen diese Auffassung. So erklärte Reinhard Fries, Leiter des Instituts für Fleischhygiene und -technologie an der Freien Universität Berlin, im Interview mit Report Mainz: "Die Behandlung von Geflügelfleisch mit Chlorverbindungen ist von Vorteil, weil wir damit eine weitere Möglichkeit haben, Mikroorganismen auf Geflügel und auf anderen Schlachtkörpern unter Kontrolle zu halten." Nach seiner Einschätzung werde die Chlorbehandlung von Geflügelfleisch in wenigen Jahren auch in Deutschland eingeführt. Fries betonte, dies werde nicht zu einer Verschlechterung der Erzeugungsprozesse führen: Es sei eine zusätzliche Maßnahme.
Auch Thomas Blaha, Epidemiologe von der Tierärztlichen Hochschule Hannover, erklärte: "Es wäre klug, das bisherige Grundprinzip, also das sich Verlassen allein auf einen hohen Hygienestandard entlang der Produktionskette, auf den Prüfstand zu stellen. Es muss geprüft werden, ob nicht eine zusätzliche finale keimabtötende Hygienemaßnahme, und dazu gehört auch die Chlorbehandlung von Geflügel, bei der gegenwärtigen Risikolage, nämlich der Zunahme der resistenten Keime in den vergangenen Jahren insbesondere auf Geflügelprodukten, hilfreich wäre."
Salmonellen im Supermarkt
In Deutschlands Schlachthöfen ist fast jedes fünfte Schlachthuhn mit Salmonellen belastet. Bei Schlachthofkontrollen seien 17,8 Prozent der Hühner kontaminiert gewesen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf das Bundeslandwirtschaftsministerium.
Die mit dem Krankheitserreger infizierte Ware werde aber nicht vernichtet, sondern lande zum Großteil trotzdem im Supermarkt. Das Ministerium begründe dies damit, dass das Fleisch "üblicherweise nicht roh verzehrt wird, sonder gegart, gebraten, gekocht, so dass Salmonellen abgetötet werden". Im Einzelhandel wurden dem Bericht zufolge noch bei 6,3 Prozent des frischen Geflügelfleischs Salmonellen gefunden.
https://www.tagesschau.de/inland/chlorhuehnchen-100.html

Warum Sie Hühnchen komplett falsch grillen
Wies richtig geht
Es darf nicht verbrannt schmecken oder austrocknen: das perfekt gegrillte Hühnchen ist eine Königsdisziplin. Wenn Sie diese Fehler vermeiden, wird auch ihr BBQ-Hühnchen zart und saftig gelingen.
https://www.stern.de/genuss/essen/warum-sie-huehnchen-komplett-falsch-grillen---so-geht-s-richtig-7471980.html

Verkeimtes Fleisch: So erschreckend viele Hähnchen sind mit Durchfall-Bakterien infiziert, STERN.de, 11.01.2019
Jede zweite Hähnchen-Frischfleischprobe in Deutschland ist mit gefährlichen Keimen belastet. Von den Masthähnchen an Schlachthöfen sind laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sogar fast 80 Prozent mit dem Durchfallerreger Campylobacter belastet.
https://www.stern.de/gesundheit/frische-haehnchen--erschreckend-viele-sind-mit-campylobacter-erregern-infiziert-8526642.html

Durchfallkeime im Fleisch
Jedes zweite Hähnchen im Handel belastet
, tagesschau.de, 11.09.2019
Die Belastung von Hähnchenfleisch im Einzelhandel mit Durchfallerregern ist in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Grüne und Verbraucherschützer sehen die Ursache vor allem in den Schlachthöfen.
https://www.tagesschau.de/inland/bakterien-haehnchen-101.html

Bundesbehörde warnt: Riskantes Essen in Heimen und Kliniken, tagesschau.de, 06.12.2018
Wer krank oder alt ist, hat oft ein geschwächtes Immunsystem. Doch in Kliniken und Heimen wird laut Lebensmittelkontrolleuren zu häufig Essen serviert, in dem Keime oder Bakterien stecken könnten.
Viele Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime setzen laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ihre Patienten und Heimbewohner beim Essen unnötigen gesundheitlichen Risiken aus. Auf den Speiseplänen der Einrichtungen stünden oft risikobehaftete Lebensmittel wie Feinkostsalate, Rohwürste oder Räucherfisch, kritisierte der Präsident des Bundesamtes, Helmut Tschiersky, in Berlin bei der Vorstellung der Ergebnisse zur Lebensmittelüberwachung 2017.
Bakterien und Krankheitsausbrüche 2017
Lebensmittelkontrolleure der Länder haben 2017 in jeder achten Probe streichfähiger Rohwurst (12,2 Prozent) Listerien-Bakterien gefunden, die schwere Erkrankungen auslösen können. In den Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heißt es weiter, dass 389 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche an das Robert-Koch-Institut und das Bundesamt gemeldet wurden, darunter 49 Ausbrüche, deren Ursache sicher bestimmt werden konnte. Neun dieser Ausbrüche (18,4 Prozent) betrafen demnach Schulen, Kantinen und Pflegeheime.
Listerien, E.coli und Salmonellen lauern in bestimmten Speisen
Patienten und Bewohner bekamen zum Beispiel häufig Harzer und Limburger Käse sowie ungekochten Fisch serviert. Rotschmierkäse, Räucherfisch können wie Rohwürste, Feinkostsalate und Tiefkühlbeeren nach BVL-Angaben jedoch leichter mit Keimen wie zum Beispiel Listerien, E.coli oder Salmonellen belastet sein. Sie können damit kranken oder alten Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem schaden - häufig durch Brechdurchfall. Bei gesunden Menschen seien solche Lebensmittel in der Regel nicht problematisch, sagte Tschiersky. Bei Vorerkrankungen könnten Lebensmittel-Infektionen aber dramatische Verläufe nehmen - bis hin zu Todesfällen.
Nur in jeder zehnten Einrichtung kein Risikoessen
Nur zehn Prozent der im vergangenen Jahr untersuchten Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhaus- und Kureinrichtungen verzichteten bei der Essensversorgung ihrer Patienten und Heimbewohner komplett auf solche Risikolebensmittel. Über die Gründe könne man nur spekulieren. Nur knapp die Hälfte der 1880 kontrollierten Einrichtungen (45 Prozent) kannten Handlungsempfehlungen des Bundesinstitutes für Risikobewertung zu dem Thema. Diese waren bereits im Jahr 2011 veröffentlicht worden. "Es ist erschreckend, dass in so vielen Einrichtungen, in denen man gesund werden soll, das Risiko besteht, am Essen zu erkranken", sagte Tschiersky. Hier müsse das Bewusstsein für risikobehaftete Lebensmittel deutlich zunehmen.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-keime-kliniken-heime-101.html

OKEssen mit Nebenwirkungen
Geschädigte Nervenfasern im Gehirn und Motorikprobleme: schlechtes Essen
Erst wurden die Füße taub, am Ende war er verwirrt - was steckt hinter der Krankheit?
, STERN.de, 26.09.2020
Was hat derart im Nervensystem des Mannes gewütet, dass sogar Nervenfasern im Gehirn geschädigt wurden? Eine Therapie in der Vergangenheit mit schweren Folgen.
Mehr oder weniger hilflos wurde der 58-Jährige in die Universitätsklinik von Michigan gebracht. Er konnte sich kaum bewegen, wirkte verwirrt und schwach. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, hatte der Patient wohl längst geahnt: Schon vor Jahren waren erst seine Füße taub geworden, dann hatte das Gefühl die Beine erfasst, die ihm immer wieder den Dienst versagten. Irgendwann brauchte er einen Rollator, mit dem er sich von Untersuchung zu Untersuchung schleppte. Die Ärzte stellten Neuropathien fest – Schäden an den Nervenbahnen – und Motorikprobleme. Die Ursache blieb jedoch nebulös.
"Über die letzten sechs bis zwölf Monate hatte der Patient auch gemerkt, dass er Schwierigkeiten hatte, eine Faust zu ballen, und nicht mehr mit der rechten Hand schreiben."
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/erst-wurden-die-fuesse-taub--am-ende-war-er-verwirrt---was-steckt-hinter-der-krankheit-9177672.html

Er ist verwirrt und hat Konzentrationsprobleme – der Auslöser steckte im Essen, STERN PLUS, 25.09.2020
Ein psychisch auffälliger Mann klagt, er sei schon länger nicht mehr arbeitsfähig. Der Neurologin fällt eine Wucherung in seinem Gehirn auf – mit lebendigem Inhalt.
Der Patient wirkte auffallend fröhlich: ein Mann in den Vierzigern, leger gekleidet. »Wir wunderten uns, denn als er sich bei uns vorstellte, gab er an, dass er kaum noch arbeiten könnte«, sagt Carolin Kurz, heute Neurologin am Alzheimer Therapie- und Forschungszentrum der Universität München, die den Patienten vor einiger Zeit im Klinikum rechts der Isar untersuchte. Er könne sich seit Monaten nicht mehr konzentrieren, klagte der Mann.
Seine Familie stammte aus Brasilien und Italien. Da er nicht gut Deutsch sprach, organisierte die Ärztin eine Dolmetscherin. Im Gespräch neigte der Patient zu Gedankensprüngen, und es fiel ihm schwer, fokussiert zu antworten. Er erzählte, dass er schon anderthalb Jahre zuvor ins Krankenhaus gekommen war, weil ..
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/er-ist-verwirrt-und-hat-konzentrationsprobleme---der-ausloeser-steckte-im-essen-9419722.html

Prozess gegen Pflegehelfer
Manuel W. wollte Anerkennung - und spritzte zwei Frauen mit Insulin fast zu Tode
, STERN.de, 16.12.2019
In Bremen steht ein Pflegehelfer vor dem Landgericht. Er soll zwei Bewohnerinnen eines Pflegeheims ohne Grund Insulin gespritzt haben. Eine 75-jährige Frau überlebte nur knapp. Der Prozess verrät viel über die Zustände in Pflegeheimen.
https://www.stern.de/panorama/prozess-in-bremen--alte-frau-mit-insulin-fast-zu-tode-gespritzt-9050284.html

OKWas glaubt ihr: Welches Ei stammt von einem wirklich gesunden Huhn?, Huffingtonpost, 16.03.2016
Die Farbe des Eigelbs kann mehr über das Ei verraten, als wir bislang wussten - genauer gesagt über seine Qualität: Denn der Farbton gibt uns Rückschlüsse auf die Ernährung der Henne, http://www.huffingtonpost.de/2016/03/15/eigelb-huhn-gesund_n_9470514.html?utm_hp_ref=germany HuffPost Video

OKKann Ostern tödlich sein?: So gefährlich ist die Cholesterin-Falle, Chip.de, 24.03.2016
Cholesterin ist generell nichts schlechtes. Der weitaus größte Teil des Cholesterins im menschlichen Körper wird vom Menschen selbst gebildet. Stimmt es daher überhaupt, dass Cholesterin gefährlich sein kann? Hier finden Sie die Antwort.
Cholesterin ist lebenswichtig, denn elementare Dinge, etwa die Zellmembranen, bestehen aus Cholesterin. Zu viel ist aber auch hier nicht gut. Erhöhte Cholesterinspiegel werden mit Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Gallensteinen in Verbindung gebracht. CHIP zeigt, wie Sie sich Gewissheit über Ihren Cholesterin-Spiegel verschaffen können, und stellt die beliebtesten Cholesterin-Messgeräte bei Amazon vor.
Den eigenen Cholesterinspiegel bestimmen
Natürlich kann man sofort in Panik verfallen, wenn man ein Osterei oder eine Käseplatte sieht. Doch dafür gibt es in der Regel keinen Grund: Erstens ist es immer noch umstritten, ob Lebensmittelkonsum überhaupt einen unmittelbaren Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Zweitens sollten Sie Ihr Cholesterin erst einmal bestimmen oder bestimmen lassen. Das kann der Hausarzt veranlassen - das können Sie mit geeigneten Messgeräten aber auch selbst. Nachfolgend finden Sie die zehn beliebtesten Cholesterin-Messgeräte bei Amazon. Alle Geräte sind denkbar einfach in der Anwendung. Viele bestimmen neben dem Cholesterin noch weitere Werte - etwa den Blutzucker. Wenn Sie Ihren Cholesterin-Spiegel kennen, können Sie unbeschwert schlemmen - oder Ihr Gesundheitsproblem gezielt in Angriff nehmen. Panik muss jedenfalls nicht sein, http://www.chip.de/news/Die-Cholesterin-Falle-Kann-Ostern-toedlich-sein_91412853.html

OKVon wegen gesund
Die Obstlüge: Wann Früchte genauso schädlich sind wie Schokolade und Alkohol
, FOCUS Online, 20.02.2017
Obst kann die Leber verfetten und Diabetes begünstigen, während Schokolade und Alkohol sogar gesund sein können, wenn Sie bestimmte Fakten beachten. Warum das so ist und wie Sie sich entsprechend ernähren können, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/von-wegen-gesund-obstluege-warum-obst-nicht-besser-ist-als-schokolade-und-alkohol_id_6657563.html.

OKRisiko für Erkrankungen
Das machen zuckerhaltige Getränke mit Ihren lebenswichtigen Organen
, FOCUS Online 14.01.2016
Gezuckerte Getränke sind nicht nur erfrischend, sondern leider auch ungesund, wie eine neue Studie des National Heart, Lung and Blood Institutes in den USA betont. Für den täglichen Konsum zuckerhaltiger Getränke haben die Forscher Erstaunliches herausgefunden, http://www.focus.de/gesundheit/videos/risiko-fuer-erkrankungen-das-machen-zuckerhaltige-getraenke-mit-ihren-lebenswichtigen-organen_id_5205423.html .

Textilbündnis erstellt Schwarzliste: 100 giftige Chemikalien verbannen, Tagesschau.de, 29.06.2016 Textilunternehmen und Regierung wollen die Bedingungen in der Bekleidungsindustrie verbessern. Dazu haben sie eine Liste mit 100 Chemikalien erstellt, die nicht mehr zum Einsatz kommen sollen. Greenpeace kritisiert, das sei nur ein Minimalstandard. [... ] Müller will die Unternehmen im Bündnis zu höheren Standards verpflichten. Die Liste der 100 Chemikalien ist nun die erste Einigung. "Strukturell hat es bislang keine deutlichen Verbesserungen in der Branche gegeben", sagt Christiane Schura von der "Kampagne für Saubere Kleidung". "Dieses Bündnis ist eine Chance." Dennoch würde sie statt einer freiwilligen Selbstverpflichtung am liebsten ein Gesetz sehen. Doch das wiederum will das Entwicklungshilfeministerium nicht, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/textilgipfel-101.html .

OKChemie in Textilien: Warum schwarze Kleidung die giftigste von allen ist, STERN.de, 11.01.2019
In den 80er Jahren strich ein nachhaltiger Textilkonzern die Farbe Schwarz aus seiner Produktion. Schon damals galt sie als giftigste Textilfarbe mit immensen Auswirkungen auf unsere Umwelt - und das ist sie bis heute. Umso erstaunlicher, dass immer noch niemand davon weiß.
https://www.stern.de/neon/vorankommen/nachhaltigkeit/chemie-in-textilien--warum-schwarze-kleidung-die-giftigste-von-allen-ist-8524916.html

OKFoodwatch
Foodwatch-Abstimmung
Kinder-Tomatensauce ist die "dreisteste Werbelüge des Jahres"
, STERN.de, 02.12.2019
Vom ungesunden Fitnessriegel bis zur Kindersauce mit Extra-Zucker: Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat über die "dreisteste Werbelüge des Jahres" abstimmen lassen. Hier sind die Gewinner des "Goldenen ...
https://www.stern.de/wirtschaft/news/goldener-windbeutel--kinder-tomatensauce-ist--dreisteste-werbeluege-des-jahres--8988732.html

OK40 Stück Zucker pro Liter (Focus-Vorbericht: 36 Stück, Anm. die Redation): Die sieben beunruhigendsten Fakten über Cola, Focus, 11.02.2015
Sie lieben Cola? Wenn Sie diese sieben Fakten über den Softdrink kennen, werden Sie sich das vielleicht noch einmal überlegen. Denn wollen Sie etwas trinken, womit Sie Ihre Toilette reinigen können?

OKVersteckte Süße: Gesund? Von wegen! Öko-Test deckt Zucker-Tricks in Markenprodukten auf, STERN.de, 05.02.2019
Ökotest hat vermeintlich gesunde Lebensmittel geprüft - mit bedenklichem Ergebnis: Sie enthalten oft große Mengen Zucker. Für Verbraucher haben die Tester daher einen guten Tipp.
15 Stück Würfelzucker in einer Packung "Ferrero Joghurt-Schnitte Heidelbeere & Cranberry" - wie abgebildet.
In dieser Schnitte stecken Joghurt und Beeren. Klingt erstmal gut. Wären da nicht noch süße Zutaten wie Zucker, Glukosesirup mit Fruktose, Traubenzucker, Magermilchjoghurtpulver, Birnensaftkonzentrat und Honig. Vorschlag von Öko-Test: eine Umbenennung in "Zucker-Fett-Creme-Schnitte". Zucker und Fett machen bei der vermeintlich gesunden Joghurt-Beeren-Schnitte zusammen gut 53 Prozent aus. 100 Gramm des Produkts enthalten 31,5 Gramm Zucker.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/oeko-test-deckt-zucker-tricks-in-markenprodukten-auf--gesund--von-wegen--8561682.html

OKÖko-Test
Fast nur Zucker: Nesquik fällt im Kakao-Test durch, andere sind besser
, STERN.de, 02.02.2019
Kakaopulver für Kinder enthält fast nur Zucker. Und müsste demnach Zuckerpulver heißen, wie Öko-Test feststellt.
https://www.stern.de/genuss/trinken/oekotest-prueft-kakaopulver--der-marktfuehrer-faellt-durch-8561432.html

OKWeniger Zucker und Fett: Darf es ein wenig gesünder sein?, tagesschau.de, 19.12.2018
Ernährungsministerin Klöckner hat sich mit einzelnen Branchen offenbar auf konkrete Zahlen bei der Reduzierung von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten geeinigt. Dabei bleibt es aber bei einer Selbstverpflichtung.
Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat nach "Bild"-Informationen mit der Industrie konkrete Zahlen für die Reduzierung von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten bis 2025 vereinbart. Demnach verpflichtet sich zum Beispiel der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft, die Zuckermenge in Kinder-Frühstückscerealien um mindestens 20 Prozent zu verringern.
Die Ernährungswirtschaft habe sich erstmalig verpflichtet, Zucker, Salz und Fette in Fertignahrungsmitteln zu reduzieren, und wolle sich in ihren Schritten überprüfen lassen, sagte Klöckner der "Bild"-Zeitung. "Das hat es zuvor noch nicht gegeben."
"Unterschriebene Selbstverpflichtung"
Demnach handelt es sich bei der Vereinbarung mit Teilbranchen der Ernährungsindustrie um eine von beiden Seiten unterschriebene Selbstverpflichtung. Im kommenden Herbst solle es die erste Erfolgsüberprüfung geben. "Wenn die Wirtschaft nicht mitmacht, werden wir weitere Maßnahmen prüfen", erläuterte Klöckner.
Laut "Bild" verpflichtete sich die Branche der nicht-alkoholischen Erfrischungsgetränke dazu, 15 Prozent Zucker in ihren Getränken zu reduzieren. Der Milchindustrie-Verband habe sich zugesagt, dass für Kinder beworbene Joghurts nicht mehr Zucker als normale Joghurts enthalten dürften, was eine Reduktion von etwa zehn Prozent Zucker bedeute.
Salzgehalt wird reduziert
Das Deutsche Tiefkühlinstitut hat sich dem Bericht zufolge verpflichtet, den Salzgehalt in Pizzen auf durchschnittlich nicht mehr als 1,25 Gramm Salz pro 100 Gramm Pizza zu verringern. Das Bäckerhandwerk habe sich dazu verpflichtet, den Salzgehalt in Broten mit besonders viel Salz zu reduzieren. Dabei solle es aber keinen Grenzwert geben.
Klöckner hatte bereits im November eine "Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten" vorgelegt. Heute soll die Bundesregierung das Thema bei ihrer Kabinettssitzung beraten. Anschließend will Klöckner in einer Pressekonferenz darüber informieren.
https://www.tagesschau.de/inland/fertigprodukt-101.html
Neuester Kommentar von ´Mifra´ am 19.12.2018 09:17 Uhr
"Selbstverpflichtung bei der Industrie - das hat in den seltensten Fällen etwas gebracht; es braucht den Mut zu politischer Steuerung im Dienst der Gesundheit." In Sachen gesunder Ernährung ist niemand anders als der Verbraucher gefragt. Jeder weiß dass die meiste Fertignahrung" ungesund ist. Jeder kann selbst entscheiden, was er kauft und zu sich nimmt. Wird die Industrie das ungesunde Zeug nicht mehr los, dann wird die Industrie was ändern. Da braucht es keine Politiker....

Trotz Rechenfehler - Lungenärzte haben wichtige Diskussion angestoßen
Lungenarzt über Diesel-Grenzwerte
Er hat sich verrechnet
, tagesschau.de, 15.02.2019
Er hatte mit mehr als 100 Lungenexperten die geltenden Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide in Frage gestellt. Nun räumte der Lungenfacharzt Köhler Rechenfehler ein.
https://www.tagesschau.de/inland/lungenarzt-koehler-101.html

Zu hohe Feinstaubbelastung Luftverschmutzer Landwirtschaft, tagesschau.de, 17.01.2019
Hunderttausende sterben laut einer Studie vorzeitig aufgrund hoher Feinstaubbelastung. Ein Ursprung der Gefahr wurde unterschätzt - und kommt vom Feld und aus dem Stall.
Die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch Feinstaubbelastung ist offenbar viel höher als bisher angenommen. Das besagt eine bisher unveröffentlichte Studie des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie, über die das ARD-Magazin Monitor berichtet. Demnach sterben in Deutschland pro Jahr nahezu 120.000 Menschen vorzeitig durch Feinstaub - fast doppelt so viele wie bisher angenommen. Als Hauptverursacher des Problems benennt die Studie die Landwirtschaft.
Ebenso viele vorzeitige Tote wie durch das Rauchen
Die Untersuchung stützt sich auf 40 internationale Studien aus 16 Ländern, deren Daten über Jahrzehnte erhoben wurden. "Die Datengrundlage für diese Studie hat enorm zugenommen. Das ist einer der Gründe, dass wir jetzt zu diesen höheren Zahlen kommen", sagt der Leiter der Studie, Professor Jos Lelieveld. Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.
Professor Jos Lelieveld sieht den Grund der hohen Feinstaub-Emissionen auch in der Landwirtschaft.
Mit einem Anteil von etwa 45 Prozent gilt für das Max-Planck-Institut die Landwirtschaft - und hier vor allem die Massentierhaltung - als Hauptverursacher für die in Deutschland besonders hohe Feinstaubbelastung. Der Grund: Ammoniak-Ausgasungen aus Gülle verbinden sich in der Atmosphäre mit anderen Gasen und werden so zu Feinstaub. "Die Massentierhaltung führt zu Ammoniak, Ammoniak führt zu Feinstaub und Feinstaub führt zu frühzeitigen Todesfällen", beschreibt es Lelieveld. Allein die Ammoniak-Emissionen aus der Landwirtschaft seien für rund 50.000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich.
Im "Schweinegürtel" schlimmer als in der Großstadt
Unter Fachleuten ist der Zusammenhang zwischen Massentierhaltung und Feinstaubbelastung seit Jahren bekannt. So verzeichnen Luftmessstationen im ländlichen Landkreis Cloppenburg regelmäßig höhere Feinstaubwerte als Messungen in Großstädten wie Hannover. Der Landkreis Cloppenburg gehört zum sogenannten Schweinegürtel in Niedersachsen. Um die Belastung zu reduzieren, hat sich Deutschland bereits im Jahr 2001 selbst verpflichtet, die Ammoniak-Emissionen ab 2010 unter einen Wert von 550.000 Tonnen zu begrenzen. Tatsächlich aber liegt der Wert seit Jahren regelmäßig rund 20 Prozent darüber.
"Eigentlich ist in Deutschland in den letzten Jahren nichts passiert, um diese gesteckten und auch unterschriebenen Ziele auch nur annähernd einhalten zu können", sagt der EU-Abgeordnete Martin Häusling von den Grünen.
Bauernverband bestreitet Studienergebnisse
Eine Luftmessstation im Landkreis Cloppenburg
Im Landkreis Cloppenburg werden teils höhere Emissionwerte gemessen als in Städten.
Der Deutsche Bauernverband betont auf Nachfrage, man sei intensiv bemüht, die Ammoniak-Emissionen zu reduzieren. Die Zahlen der neuen Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie bestreitet man jedoch: "An diesen Spekulationen, ich halte das für Spekulationen, beteilige ich mich nicht", sagt der Umweltbeauftrage des Deutschen Bauernverbandes, Eberhard Hartelt, gegenüber Monitor.
Studienleiter Lelieveld hält dem entgegen, die neue Studie sei schlicht "ein Wachsen von Erkenntnissen, woraus hervorgeht, dass die Gesundheitswirkung von Feinstaub eigentlich noch viel stärker ist, als wir gedacht haben". So sieht es auch der Ärztliche Direktor an der Universitätsklinik Mainz, Professor Doktor Thomas Münzel: "Feinstaub führt zu Lungen- und Herz-Kreislauf Erkrankungen. Die hohe Zahl der vorzeitigen Todesfälle muss umgehend politische Konsequenzen haben." Man könne in Europa Millionen an vorzeitigen Todesfällen durch Feinstaub vermeiden, wenn man die europäischen Grenzwerte zum Beispiel auf amerikanische Grenzwerte reduzieren würde, so Münzel.
Experten fordern eine Reduzierung der Tierbestände, zumindest aber für Großbetriebe eine flächendeckende Verpflichtung zum Einsatz technischer Maßnahmen, mit denen die Ammoniak-Belastung reduziert werden kann. So ließen sich die Ausgasungen durch Filteranlagen in den Ställen und Abdeckungen auf Güllebecken reduzieren. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft äußerte sich dazu bisher nicht.
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html

Neben Paris, Neu Delhi und Peking:

Hohe Feinstaubwerte in italienischen Städten
Werte steigen im ganzen Land
Feinstaub legt Verkehr in Rom teilweise lahm
, tagesschau.de, 22.12.2015
In vielen Städten Italiens hat sich die Luftqualität wegen des trockenen Winterwetters derart verschlechtert, dass die Behörden zeitweise Fahrverbote erlassen haben. Autos dürfen nur noch eingeschränkt fahren..

130 Millionen Euro für bessere Luft: Die Maßnahmen in den Modellstädten
Luftverbesserung in Modellstädten
Weg vom Pkw, rein in den Bus
, tagesschau.de, 14.08.2018
Die Luftqualität in vielen deutschen Städten ist alarmierend. Wie umweltverträglicher Nahverkehr aussehen kann, sollen nun fünf Modellstädte testen. Dafür erhalten sie vom Bund knapp 130 Millionen Euro.
https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-modellstaedte-101.html

Klimasünden im Alltag
Die persönliche CO2-Bilanz - ein Selbstversuch
, tagesschau.de, 10.12.2015
Wer sind die großen Klimasünder? Da fällt es leicht, etwa auf Kohlekraftwerke zu zeigen. Aber was ist mit einem selbst? Mehr als drei Kilo CO2 pro Tag sollte man nicht verursachen, so das Umweltbundesamt. Gudrun Engel musste feststellen: Mit Duschen und einem Schnitzel wirds schon eng. | video

Deutsche Umwelthilfe findet heraus
Diese Autos von Mercedes fressen 50 Prozent mehr Sprit als angegeben
, FOCUS Online, 24.02.2016
Falsche Spritverbrauchsangaben sind aus zwei Gründen ärgerlich: Der Autofahrer muss mehr zahlen als gedacht. Und dem Bund entgehen Milliardeneinnahmen. Das Kraftfahrtbundesamt unternimmt trotzdem nichts gegen die Tricksereien, klagt die Deutsche Umwelthilfe an. In Deutschland entscheidet der CO2-Ausstoß über die Höhe der Kfz-Steuer. Dabei seien die Werte nicht belastbar, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH): Autohersteller melden demnach immer unrealistischere Verbrauchswerte an die Zulassungbehörden. Gleichzeitig weigere sich das Kraftfahrtbundesamt (KBA), diese Angaben nachzuprüfen und die falschen Werte zu korrigieren. Mercedes mit über 50 Prozent Abweichung
Konkret hat die DUH bei einer Untersuchung der 25 meist zugelassenen PKW in Deutschland herausgefunden: Im Jahr 2015 wichen Herstellerangaben und Realverbrauch um durchschnittlich 42 Prozent voneinander ab. In den Berechnungen von Transport and Environment (T&E) auf Datenbasis des International Council on Clean Transportation (ICCT) schneidet Mercedes mit der E-, A- und C-Klasse und Abweichungen von jeweils über 50 Prozent am schlechtesten ab, gefolgt vom 5er BMW mit über 45 Prozent.
Die Trickserei schade den Autokäufern, der Umwelt und dem Staat, bemängeln die Experten der DUH. Sie fordern deshalb die Einrichtung einer von der Autolobby unabhängigen Stelle beim Umweltbundesamt, die falsche Spritverbrauchsangaben überprüft und konkreten Beschwerden von Autohaltern nachgeht.
Finanzielle Folgen
Autofahrer: Die Konsumenten zahlen kräftig drauf. Die DUH hat errechnet, dass der Mehrverbrauch über die Jahre hinweg bis zu 6000 Euro mehr kosten kann.
Staat: Der finanzielle Schaden durch Steuermindereinnahmen beträgt in diesem Jahr - laut Berechnungen der DUH - 2,2 Milliarden Euro. Diesen Zusammenhang hatte die Organisation bereits im vergangenen Jahr aufgezeigt.
Die Deutsche Umwelthilfe fordert deshalb: Das Umweltbundesamt solle analog zur Umweltbehörde EPA in den USA auch hierzulande Herstellerangaben behördlich nachprüfen lassen. "Das Kraftfahrtbundesamt ist hierfür gänzlich ungeeignet",
sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. "Doch anstatt den Millionen betroffenen Autofahrern bei der Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber den Autokonzernen zu helfen, verweigert Deutschland die seit Jahren vorgeschriebenen behördlichen Kontrollen und wirkungsvolle Sanktionen und verzichtet auf 2,2 Milliarden Euro Steuereinnahmen."
In den vergangenen Jahren wurden in den USA auch Ford, BMW und Daimler mit falschen Spritverbrauchsangaben auffällig und mussten diese auf Druck der US-Behörden korrigieren. Der Staat baut dort Druck auf, indem er häufig kontrolliert, Fehlverhalten sofort öffentlich macht und drastische Strafen verhängt - und das mit Erfolg: Die Spritverbräuche liegen heute nur noch drei Prozent über den Herstellerangaben.
Neuwagen werden nur auf dem Papier sauberer
In Deutschland dagegen werden Neufahrzeuge seit fünf Jahren nur noch auf dem Papier sauberer. Nach offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) ging der CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte zwischen 2009 bis 2014 von 154 auf 133 g CO2/km zurück. Korrigiert man diese offiziellen Werte allerdings um die von Jahr zu Jahr stärkeren Abweichungen, stiegen die realen CO2-Emissionen zwischen 2009 und 2014 sogar von 184 g CO2/km auf 186 g CO2/km an. Mitverantwortlich dafür sind immer stärkere Motoren und der Trend zu schweren SUVs.
Da sich das KBA seit Oktober 2015 weigert, die technischen Auflagen zum VW-Rückruf offenzulegen, hat die DUH am 22. Januar 2016 Untätigkeitsklage gegen die Bundesrepublik Deutschland erhoben.
Auch Kritik an der DUH
Die DUH hat durch ihre Real-Abgasmessungen bei Fahrzeugen diverser Autohersteller wesentlich dazu beigetragen, dass die realitätsfremden Verbrauchsangaben auch von politischer Seite mittlerweile in Frage gestellt wurden
Dies war durch massive Lobbyarbeit der Autoindustrie bislang immer verhindert worden.
Allerdings wird die Umwelthilfe auch harsch kritisiert, weil der Verein unter anderem Autohändler gebührenpflichtig abmahnt, die Verbrauchswerte in Anzeigen nicht korrekt angeben - und damit als gemeinnütziger Verein quasi Gewinne aus Gesetzesverstößen erwirtschaften darf. "Der Mittelstand wird durch die Abmahnmethoden der DUH regelrecht abkassiert, ohne dass es der Umwelt oder den Verbrauchern hilft", sagte Peter Ramsauer (CSU), Vorsitzender des Bundestagswirtschaftsausschusses, dem FOCUS-Magazin, http://www.focus.de/auto/news/deutsche-umwelthilfe-findet-raus-bei-diesem-hersteller-verbraucht-ihr-auto-50-prozent-mehr-sprit-als-angegeben_id_5310844.html

Bio-Plastik Kompostierbare Plastiktüten: Warum die meisten Menschen sie völlig falsch verwenden, geo.de und STERN.de, 10.10.2018
Immer mehr Menschen nutzen Tüten aus biologisch abbaubarem Kunststoff für ihre Küchenabfälle. Doch im Biomüll haben die nichts verloren.
Plastiktüten sind haltbar, wasserfest und geruchsdicht. Also auch perfekt als Müllbeutel. Nur blöd, dass sie Hunderte Jahre brauchen, um zu verrotten. . Und in den Meeren, zusammen mit anderem Kunststoffmüll, zu einem kolossalen Problem werden.
Da kam eine Neuentwicklung gerade recht: die Tüte aus biologisch abbaubarem Plastik. Nach Gebrauch einfach auf den Kompost damit und gut. Immer mehr solcher Kunststoffe kommen auf den Markt, ein Großteil davon findet Verwendung in Beuteln für Bio-Abfälle. Klingt ja auch logisch: Kompostierbare Bio-Abfälle aus der Küche erst in den kompostierbaren Beutel und dann in die grüne Tonne.
Bloß nicht!, warnt jetzt die Stadtreinigung Hamburg. Deren Schätzungen zufolge wissen 65 Prozent aller Hamburger nicht, dass nicht nur konventionelle Plastiktüten, sondern auch solche aus "kompostierbarem" Kunststoff auf keinen Fall in den Biomüll gehören. Warum das so ist, erklärt sie in einer groß angelegten Info-Kampagne, die sich an alle Haushalte richtet.
Kompostierbares Plastik verrottet zu langsam - und nicht vollständig
Das Problem: Im Kompostierwerk wird "kompostierbarer" Kunststoff mitnichten zu wertvollem Kompost. Dafür dauert der Zersetzungsprozess viel zu lang. Laut Euro-Norm müssen "kompostierbare" Plastiktüten sich nach zwölf Wochen zersetzt haben. Aber nur zu mindestens 90 Prozent. Und in Stückchen, die kleiner als zwei Millimeter sind. Nach sechs Monaten müssen 90 Prozent der Tüte komplett verschwunden sein.
Doch so viel Zeit haben die Bakterien im Kompostierwerk nicht; in rund vier bis fünf Wochen muss der Kompost aus dem Werk verkaufsfertig sein. Und selbst wenn die Bakterien mehr Zeit hätten, wäre wenig gewonnen. Denn die meisten Bio-Kunststoffe zerfallen nicht in wertvollen Humus - sondern lediglich zu Wasser und CO2. Sogar das Umweltbundesamt empfiehlt darum, kompostierbare Plastiktüten nicht zu kompostieren (auch nicht auf dem Kompost im eigenen Garten) - sondern im Restmüll zu entsorgen. Bei der Verbrennung im Heizkraftwerk können solche Tüten zumindest noch der Energiegewinnung dienen.
Wenn schon Tüte, dann aus Recycling-Papier
Die Hamburger Stadtreinigung empfiehlt für die Küche eine wachsbeschichtete Tüte aus Recycling-Papier, die auch im High-Speed Kompostierwerk zu 100 Prozent verrottet - für jeden Haushalt kostenlos bei Recycling-Höfen zu beziehen.
Natürlich bleibt jedem selbst überlassen, wie er oder sie den Biomüll in der Küche sammelt. Noch ressoucenschonender als die Papiertüte dürfte es sein, die Abfälle ohne jede Tüte einfach in einem rostfreien Stahlbehälter oder Plastikeimer zu sammeln - und diesen regelmäßig zu leeren und grob zu reinigen. Ein Stückchen Zeitung am Boden hilft beim Sauberhalten.
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19738-rtkl-bio-plastik-kompostierbare-plastiktueten-warum-die-meisten-menschen

Weichmacher beeinflussen unser Gewicht: Gefährliche Stoffe im Plastik: Wie Verpackungen uns dick machen
5 Dinge, die sie über die Weichmacher Phthalate noch nicht wussten
, FOCUS-Online, 20.01.2016
Sind Lebensmittel in Plastik eingeschweißt, können gefährliche Weichmacher aus der Verpackung in unseren Körper gelangen - und sich auf unser Hormonsystem auswirken. Was genau dabei im Körper passiert, war bislang unklar. Deutsche Forscher konnten nun belegen, dass der Weichmacher DEHP unser Gewicht beeinflusst und dick machen kann.
Dank Phthalaten sind Lebensmittelverpackungen weich, biegsam und dehnbar.
Gelangen die Weichmacher in den Körper, beeinflussen sie den Hormonhaushalt.
Sie sind überall erhältlich und kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken: Kunststoffverpackungen mögen praktisch sein, doch sie enthalten gefährliche Stoffe: Phthalate. Die sorgen dafür, dass die Verpackungen weich, biegsam und dehnbar sind. Doch sie können aus dem Kunststoff austreten und in die Lebensmittel übergehen - besonders bei fetthaltigen Lebensmitteln.
Gelangen die Weichmacher dann über die Haut oder durch die Nahrung in den Körper, wirken sie sich auf das Hormonsystem aus - und dadurch auf unser Gewicht. Das haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Zusammenarbeit mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig festgestellt. Gestörter Glukosestoffwechsel
Sie haben Mäuse untersucht, deren Trinkwasser mit dem Phthalat DEHP versetzt war, und erkannt: Besonders die weiblichen Mäuse haben deutlich zugenommen. Dass das DEHP ihren Hormonhaushalt angegriffen hat, zeigte sich bei einem Bluttest: Der Glukosestoffwechsel war gestört. Außerdem befanden sich mehr ungesättigte Fettsäuren im Blut.
Wie genau der Weichmacher die Hormone verändert und das Gewicht beeinflusst, ist noch unklar. Die Forscher arbeiten weiter an der Lösung dieses Rätsels.
Im Video: So krank macht uns Essen aus Plastikverpackungen
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/weichmacher-beeinflussen-unser-gewicht-gefaehrliche-stoffe-im-plastik-wie-uns-verpackungen-dick-machen_id_5222904.html

Weichmacher, Nitrat, Medikamente: Diese Stoffe machen Ihren Körper krank, FOCUS Online, 23.04.2016
Verarbeitete Lebensmittel wie Wurst, Pizza oder Softdrinks enthalten unzählige Schadstoffe. Der Körper versucht sie abzubauen, schafft es jedoch nicht bei allen. Einige Organe tragen die Last sehr lange mit sich.
Die meisten Lebensmittel sind heute verarbeitet.
Viele Stoffe lagern sich in Knochen, Fettgewebe und Haaren ein.
Da unsere Nahrungsmittel in der Mehrzahl verarbeitet angeboten werden, nehmen wir auch ständig Abfall und Schadstoffe mit der Nahrung auf. Die unerwünschten Substanzen werden vom Dünndarm in das Stoffwechselsystem der Leber eingeschleust.
Die toxischen Stoffe werden eliminiert oder teilweise über die Nieren ausgeschieden. Auch der Dickdarm spielt eine wichtige Rolle. Lunge und Haut transportieren Schlacken in gelöster Form aus dem Körper.
Das Ziel der Entgiftung ist es, das Blut in seiner Zusammensetzung in Stand zu halten. Da der Mensch nicht auf die vermehrte Zufuhr von Schadstoffen eingestellt ist, kann der Körper sie nicht alle entsorgen und sie lagern sich im Knochen, im Fettgewebe und in den Haaren an.
Was hilft gegen die Schadstoffe in der Nahrung?
Viel Trinken, Gemüse, Obst, Vollkornbrot und ungesättigte Fette.
Tierisches Eiweiß sollten Sie vermeiden.
Auch helles Brot, geschälten Reis und Süßes sollten Sie vom Speiseplan streichen.

Auch im Video: So krank macht uns Essen aus Plastikverpackungen
https://www.focus.de/gesundheit/videos/weichmacher-nitrat-medikamente-diese-stoffe-machen-ihren-koerper-krank_id_5246113.html

US-Prozess: 572 Millionen Dollar Schmerzensgeld: Pharmakonzern muss Strafe wegen Opioiden zahlen, STERN.de, 27.08.2019
In dem ersten Prozess gegen einen Hersteller von Opioid-Schmerzmitteln in den USA ist ein Urteil gefallen. Der Konzern Johnson &Johnson muss wegen süchtig machender Schmerzmittel eine Millionenstrafe bezahlen. Das Urteil könnte richtungsweisend für weitere Fälle sein.
https://www.stern.de/gesundheit/572-millionen-dollar--pharmakonzern-muss-strafe-wegen-opioid-medikamenten-zahlen-8871434.html

Gefährliche Pflegeprodukte: Dick durch Weichmacher
Weichmacher, Phthalate
Colourbox.de Weichmacher können bei Kindern zu Übergewicht führen
, FOCUS Online, 21.01.2012
Weichmacher, sogenannte Pthalate, finden sich in der Nahrung oder in Spielsachen. Sie gelten als gesundheitsgefährdend. Jetzt stehen sie zudem unter dem Verdacht, Kinder dick zu machen.
Die Weichmacher gelten als höchst gesundheitsgefährdend, weil sie sich auf den Hormonhaushalt auswirken. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Weichmacher in Pflegeprodukten wie Parfüms oder Körperlotionen Kinder dick machen. Forscher des Mount Sinai Medical Centers haben in ihrer Studie die Phthalate-Konzentration im Urin von 387 Kindern erfasst. Dabei stellten sie fest, dass mehr als 97 Prozent der Kinder mit niedermolekularen Weichmachern belastet waren, die sich typischerweise in Pflegeprodukten und Kosmetika finden. Nach einem Jahr untersuchten sie den Body-Mass-Index (BMI) sowie den Hüftumfang der Probanden. Das erschreckende Ergebnis: Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen der Menge an aufgenommenen Weichmachern und dem Körpergewicht der Kinder.
Offenbar beeinflusst der Weichmacherstoff Mono-Etyhlphthalat (MEP) am stärksten das Gewicht. So wiesen die Mädchen mit dem höchsten MEP-Wert einen um 10 Prozent höheren BMI-Wert auf als die Mädchen, die am wenigsten MEP aufgenommen hatten. "Das ist der erste Beweis dafür, dass diese Phthalate dazu beitragen können, dass Kinder übergewichtig werden", sagt Studienleiterin Susan Teitelbaum.
Übergewicht bei Kindern ist in den USA ein großes Problem. 40 Prozent der Kinder zwischen sechs und elf Jahren sind zu dick, vor 30 Jahren waren es gerade mal sieben Prozent.
https://www.focus.de/gesundheit/news/gefaehrliche-pflegeprodukte-dick-durch-weichmacher_aid_705099.html
Lesermeinung
Aufklärung ist wichtig!
von Dietmar Horak 23.04.2016
Aber wenn ich jeden Ratschlag als Verbraucher ernst nehmen muss, da bin ich den ganzen Tag damit beschäftigt Risikobewertungen durchzuführen und Einkaufsprioritäten zu setzen. Es sind einfach zu viele Warnhinweise! Gesundheitsgefährdende Stoffe sollten erst gar nicht verarbeitet werden. Das macht aber die Produktion und die Prüfverfahren sehr teuer und müsste aus Unternehmersicht auf den Kaufpreis umgelegt werden. Wer soll das bezahlen? Es ist ein ökonomisches Dilemma!

"Protein wird Proteinmatsch"
Strahlen-Experte verrät, warum Sie keine Mikrowelle benutzen sollten
, FOCUS Online, 03.04.2019
Zu Hause oder im Büro - viele nutzen die Mikrowelle gerne, um Essen aufzuwärmen. Dabei werden extreme Energiemengen freigesetzt, die die Moleküle des Essens zerstören können. Was das mit dem Essen macht, verrät Strahlen-Experte Jörn Gutbier im Video.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gefaehrliche-strahlung-strahlen-experte-verraet-warum-sie-keine-mikrowelle-benutzen-sollten_id_10538270.html

Lebensmittelvergiftungen
Gut zu wissen: Diese Lebensmittel sollten Sie nicht in der Mikrowelle zubereiten
, STERN.de, 18.03.2019
Resteessen ist löblich, doch bei manchen Lebensmittel ist Vorsicht geboten - vor allem, wenn Sie nicht richtig gelagert wurden. Wir klären auf, welche Lebensmittel Sie lieber nicht in der Mikrowelle zubereiten sollten, um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden.
https://www.stern.de/genuss/essen/in-der-mikrowelle-sollen-diese-lebensmittel-nicht-zubereitet-werden-7691990.html

Sicherheitskräfte stehen vor dem gesperrten Fischmarkt in Wuhan, China
Neuartiges Virus in China
Zweiter Toter durch Lungenkrankheit
, tagesschau.de, 17.01.2020
Nach der Entdeckung einer neuen Lungenkrankheit in China melden die Behörden jetzt den zweiten Todesfall. Das Virus war Ende Dezember erstmals aufgetreten. Es wurde offenbar von Tieren übertragen.
https://www.tagesschau.de/ausland/china-lungenkrankheit-105.html

Grippeähnliche Symptome: Hantavirus breitet sich aus: "2019 ist ganz deutlich ein Ausbruchsjahr", STERN.de, 10.06.2019
Der Kopf dröhnt, das Fieber steigt: Wer nach Gartenarbeiten oder dem Entrümpeln der Garage diese Symptome spürt, hat sich womöglich mit dem Hantavirus angesteckt. Experten zufolge breitet sich das Virus wieder stärker in Deutschland aus.
https://www.stern.de/gesundheit/hantavirus-breitet-sich-aus---2019-ist-ganz-deutlich-ein-ausbruchsjahr--8746960.html

AIDA-Kreuzfahrt: 300 Passagiere mit Norovirus infiziert
Kreuzfahrten, Aida, Norovirus, Magen-Darm-Erkrankung, reisen
dpa/Aida Cruises Auf einem AIDA-Kruzfahrtschiff infizierten sich 300 Passagiere mit dem hartnäckigen Norovirus
, FOCUS Online, 04.10.2018
Die Perlen des Mittelmeers zu erkunden versprach man ihnen, eine Magen-Darm-Infektion bekamen sie. 300 Passagiere infizierten sich während einer AIDA-Kreuzfahrt mit dem Norovirus.
Vom 22. bis 29. September ging es von Mallorca aus nach Korsika, Rom, Florenz und Barcelona. Ein Passagier erzählte der "Bild" jedoch jetzt, dass sich an Bord alles andere als gemütliche Urlaubsszenen abspielten. 300 Gäste hätten sich mit der Magen-Darm-Krankheit Norovirus infiziert. Diese führt zu starkem Durchfall und schwallartigem Erbrechen.
Steckten sich Passagiere an, hätten sie drei Stunden lang warten müssen, bis sie der Arzt behandeln konnte. Dann hätten sie "noch einmal vier bis fünf Stunden auf dem Zimmer" warten müssen "bis der Arzt endlich kam", schilderte der Passagier der "Bild". Der Arzt habe jedoch nur wenige Minuten lang Zeit gehabt und den Patienten lediglich Zäpfchen verteilt. Passagiere mussten AIDA-Schiff früher verlassen
Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Aus diesem Grund mussten jene Passagiere, die sich ansteckten, in ihren Kabinen bleiben - sie bekamen lediglich trockenes Brot und Wasser aufs Zimmer. Kabinenbriefe, die der "Bild" vorliegen, sollen die Kreuzfahrt-Gäste vor allem Hygiene-Tipps gegeben haben.
https://www.focus.de/reisen/kreuzfahrt/aida-kreuzfahrt-300-passagiere-infizierten-sich-an-norovirus_id_9695876.html

Vorsicht, giftig!: Fisch, Salat, Pizza: Diese acht Produkte verursachen am häufigsten Lebensmittelvergiftungen
Lebensmittel, Lebensmittelvergiftung, Salmonellen, Norovirus, Magen-Darm-Infektion
Achten Sie bei diesen Lebensmitteln besonders gut auf die richtige Zubereitung
, FOCUS Online, dpa, 15.04.2016
Salat ist gesund, Fisch auch. Trotzdem sollten Sie sie nicht leichtsinnig verzehren. Denn sie gehören zu den Lebensmitteln, die am häufigsten Vergiftungen verursachen. Achten Sie bei diesem Essen auf Ihre Gesundheit.
Salmonellen, Noroviren und Staphylococcus aureus sind Gefahren auf dem Teller.
Sie stecken beispielsweise in Pizza und Reis.
Eine US-Gesundheitsorganisation hat alle bekannten Fälle von Lebensmittelvergiftungen seit 1998 dokumentiert.
Das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention hat Daten der US-Bundesstaaten analysiert. Ihr Ranking listet zahlreiche Lebensmittel auf, die häufig Vergiftungen verursachen. Auch in Deutschland grassieren Krankheitserreger wie das Norovirus, Salmonellen oder die Staphylococcus-aureus-Bakterien, die Lebensmittelvergiftungen auslösen.
Achten Sie daher bei den folgenden acht Lebensmitteln besonders auf die richtige Zubereitung, wie beispielsweise gut waschen, kühl lagern oder ausreichend erhitzen.
1. Huhn
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 840
Häufigster Auslöser: Salmonella enterica
Wird Fleisch nicht ausreichend erhitzt, können sich darin Salmonellen vermehren und eine Magen-Darm-Infektion auslösen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Abtöten können Sie die Bakterien, wenn Sie Fleisch heißer als 70 Grad mindestens zehn Minuten erhitzen.
2. Rindfleisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 827
Häufigster Auslöser: Clostridium perfringens
Werden Fleischwaren nicht ausreichend gekühlt, kann sich das Bakterium Clostridium perfringens darin vermehren. Im Darm bildet es Giftstoffe, die Erkrankungen auslösen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Achten Sie darauf, Fleischwaren direkt nach dem Einkauf zu kühlen. Denn Hitze tötet die Sporen nicht zwangsläufig ab.
3. Sandwiches
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 599
Häufigster Auslöser: Norovirus Genogruppe I
Noroviren verursachen eine Magen-Darm-Infektion mit Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund genetischer Unterschiede gibt es fünf Genogruppen des Norovirus.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Erkrankte Menschen können das Virus auf Lebensmittel wie Sandwiches übertragen, wenn sie vor der Zubereitung die Hände nicht gründlich waschen. Achten Sie daher auf die nötige Hygiene und töten Sie Noroviren zuhause ab, indem Sie Ihre Speisen gut garen.
Im Video: Diese Kochtipps sollten Sie kennen, damit Sie sich nicht an Kartoffeln vergiften
4. Fisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 562
Häufigster Auslöser: Ciguatoxin
Ciguatoxin-Vergiftungen gehören weltweit zu den häufigsten Fischvergiftungen. Einzeller, die auf Korallen leben, produzieren das Gift. Werden sie von Fischen gefressen, kann Ciguatoxin am Ende auch in unserem Körper landen. Betroffene leiden an einer Magen-Darm-Erkrankung oder Muskel- und Gelenkschmerzen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Kochen oder Grillen zerstört Cigatoxin nicht. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie auf Fisch aus dem indischen Ozean, dem Pazifik und aus der Karibik verzichten - besonders als schwangere Frau.
5. Schweinefleisch
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 304
Häufigster Auslöser: Salmonella enterica
So vermeiden Sie die Vergiftung: Erhitzen Sie Schweinefleisch sowie andere Fleischarten heißer als 70 Grad für mindestens zehn Minuten.
6. Reis
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 300
Häufigster Auslöser: Bacillus cereus
Bacillus cereus ist ein sporenbildendes Bakterium. Hitze tötet zwar den Keim ab, die Sporen können aber überleben. In geringer Zahl ist das Bakterium nicht schädlich, in großen Mengen kann es aber eine Magen-Darm-Infektion verursachen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Bacillus cereus vermehrt sich bei Temperaturen zwischen sieben und 50 Grad. Lagern Sie Reis daher kühl und vermeiden Sie lange Warmhaltephasen.
7. Pizza
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 291
Häufigster Auslöser: Staphylococcus aureus
Vermehren sich die Bakterien in Lebensmitteln, bilden sich Enterotoxine, die zu Übelkeit und Erbrechen führen.
So vermeiden Sie die Vergiftung: Indische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Staphylococcus aureus auf Pizzen besonders stark vermehrt, wenn sie bei Temperaturen um vier Grad gelagert werden. Bewahren Sie Ihre Pizza daher im kalten Tiefkühlfach auf.
8. Grüne Salate
Lebensmittelvergiftungen von 1998 bis 2014: 269
Häufigster Auslöser: Norovirus Genogruppe I
So vermeiden Sie die Vergiftung: Wer an einer Magen-Darm-Infektion leidet, sollte seine Hände gründlich waschen, um Viren nicht auf Lebensmittel zu übertragen.
Die gute Nachricht: Dank eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln haben alle Vergiftungen in den letzten Jahren deutlich abgenommen. So meldete das US-Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention 1998 fast 100 Lebensmittelvergiftungen durch Hühnerfleisch, 2014 nur noch 33. Vergiftungen durch Rindfleisch sind sogar von zwischenzeitlich 94 auf 16 gesunken.
Im Video: Unbedingt waschen! Auf diese Früchte werden die meisten Pestizide gespritzt
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/vorsicht-giftig-fisch-salat-pizza-diese-acht-produkte-verursachen-am-haeufigsten-lebensmittelvergiftungen_id_5441269.html

Werdende Mütter aufgepasst
Diesen Fisch sollten Schwangere nicht essen
, FOCUS Online, 14.09.2018
In der Schwangerschaft müssen Frauen ganz besonders auf sich Acht geben und Dinge meiden, wie beispielsweise Zigarettenqualm oder hohe Mengen Alkohol. Jetzt fanden Forscher einen weitere Gefahrenquelle für Schwangere. Der Grund ist erschreckend.
https://www.focus.de/gesundheit/videos/werdende-muetter-aufgepasst-diesen-fisch-sollten-schwangere-nicht-essen_id_4078436.html

Rheinland-Pfalz: Nach Geruchsentwicklung: Mitarbeiter brechen auf Mülldeponie zusammen - einer stirbt, STERN.de, 16.09.2018
Auf einer M&uuuml;lldeponie im rheinland-pfälzischen Heßheim ist am Dienstagmorgen ein 43-jähriger Mitarbeiter gestorben. Ein 30-Jähriger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/muelldeponie-in-rheinland-pfalz--arbeiter-brechen-zusammen--ein-toter-8221642.html

Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro
Ein Hersteller aus "Wurstkartell" zu Millionenbuße verurteilt
, STERN.de, 02.10.2018
Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte.
Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den westfälischen Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, bei der Urteilsverkündung.
Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte. In der Staatskasse ist davon aber nur weniger als ein Drittel der ursprünglichen Summe angekommen. Einige große Firmen hatten ein Schlupfloch gefunden, das als "Wurstlücke" bekannt wurde. Sie lösten die von den Geldbußen betroffenen Tochterfirmen kurzerhand auf und kamen als Muttergesellschaft ungeschoren davon.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news--ein-hersteller-aus--wurstkartell--zu-millionenbusse-verurteilt-8384370.html

Parabene und PEG in Kosmetik: Allergien, Unfruchtbarkeit, Krebs: So gefährlich sind Zusatzstoffe in Cremes, FOCUS Online,
Wir belasten uns über Kosmetika täglich mit einem riskanten Chemiecocktail, ohne davon zu wissen. Auf der Inhaltsliste sind die teils giftigen Stoffe nur als ziemlich unverständliche Codes deklariert, wie PEG und Parabene. Welche Risiken von diesen Substanzen ausgehen und wie Sie sich schützen.
https://www.focus.de/gesundheit/videos/parabene-und-peg-in-kosmetik-allergie-unfruchtbarkeit-krebs-so-gefaehrlich-sind-zusatzstoffe-in-cremes_id_4666736.html

Brexit-Verfechter Rees-Mogg: "Briten können selbst entscheiden, ob sie Chlorhühnchen essen wollen", SPIEGEL ONLINE, 17.06.2018
Der ultrakonservative Jacob Rees-Mogg ist Anführer der britischen Brextremisten. Hier erklärt er, warum er die Europäische Union zutiefst ablehnt - und weshalb die Scheidung angeblich nur Gutes für sein Land bringt. Ein Interview von Jörg Schindler, London mehr... [ Forum ]
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-verfechter-rees-mogg-ueber-europas-ende-irland-und-chlor-huehnchen-a-1213278.html

Chewy Chips Ahoi

Facebook-Posting: 15-Jährige stirbt, weil sie einen Keks isst - Mutter macht auf ihren Fehler aufmerksam, STERN.de, 18.07.2018
Weil sie einen Keks mit Erdnussbutter gegessen hat, ist ein Mädchen aus Florida gestorben. Sie hatte das Label der Packung verwechselt. Die trauernde Mutter schrieb nun einen herzzerreißenden Post, um andere Betroffene zu sensibilisieren.
Kellie Travers-Stafford zeigt zwei unterschiedliche Kekspackungen von "Chips Ahoy" in der Farbe rot
Zwei Kekspackungen in derselben Farbe, die zu einer tödlichen Verwechslung führten
Sie nimmt sich einen Keks aus einer offenen Packung und isst ihn. Mehr hat die 15-jährige Alexi Stafford nicht falsch gemacht. Doch 90 Minuten später ist sie tot. Denn Alexi litt an einer Erdnuss-Allergie, und im Hause ihrer Freundin war es zu einer tödlichen Verwechslung zweier Kekspackungen gekommen.
Irrtum endete tödlich
Alexi dachte, dass es sich bei der Kekspackung um das Erdnuss-freie Produkt der Marke handelte. Da sie sich an der Farbe der Packung orientierte, sah sie jedoch nicht, dass die Cookies in diesem Fall mit Erdnussbutter gemacht worden waren. Für die 15-Jährige endete dieser Irrtum tödlich. Ihre Mutter, Kellie Travers-Stafford, hat nach dem Tod ihrer Tochter auf Facebook ein Posting veröffentlicht, in dem sie die tragische Geschichte von Alexis Tod erzählt. Sie möchte andere Betroffene darauf aufmerksam machen, wie schnell solche schrecklichen Fehler passieren können.
[...] "Ich fühle mich verloren und wütend"
Direkt im Anschluss spürte Alexi ein Kribbeln in ihrem Mund. Deshalb sei sie nach Hause gegangen. Ihr Zustand habe sich schnell verschlechtert. Sie sei in einen anaphylaktischer Schock gefallen, ein Kreislaufschock mit möglichem Organversagen bis zum tödlichen Kreislaufversagen. Trotz Medikamenten und Notarzt starb Alexi nur etwa anderthalb Stunden, nachdem sie den Keks gegessen hatte.
https://www.stern.de/gesundheit/allergie/maedchen-stirbt--weil-sie-einen-keks-isst---mutter-erklaert-ihren-fehler-8172994.html

Schlachthof in Niedersachsen: Das Leiden der Kühe - heimliche Aufnahmen offenbaren krasse Tierschutz-Verstöße, STERN.de, 10.10.2018
Heimlich gefilmte Aufnahmen aus einem Schlachthof in Niedersachsen offenbaren krasse Verstöße gegen den Tierschutz. Der Fall entlarvt zudem ein System.
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/tierquaelerei--heimliche-aufnahmen-offenbaren-krasse-tierschutz-verstoesse-8395660.html

Fitness-Tag im Weißen Haus
Trumps Kampf gegen die Kalorien
, tagesschau.de, 31.05.2018
Amerikaner werden immer übergewichtiger: Zwei Drittel der Menschen sind zu dick. Beim Fitness-Tag im Weißen Haus rief Präsident Trump zu mehr Bewegung auf. Das gelte aber nicht für ihn, berichtet Timo Fuchs.
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-fitness-101.html

Baby Powder von Johnson´s
Johnson & Johnson
Milliardenstrafe für US-Pharmakonzern
Es sind Hunderte Klagen mit ähnlichen Anschuldigungen
, tagesschau.de, 13.07.2018
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson soll Asbest-belastetes Puder verkauft haben, das Krebs verursache. Geschworene ordneten nun eine 4,7-Mrd-Dollar-Zahlung an.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/johnsonjohnson-strafe-asbest-101.html

Arzneien und Geld | Bildquelle: picture alliance
Präparate aus Griechenland
Handel mit gestohlenen Krebsmedikamenten
, tagesschau.de, 20.07.2018
Eine Brandenburger Firma soll jahrelang in ganz Deutschland Krebsmedikamente vertrieben haben, die offenbar aus Griechenland gestohlen wurden. Die griechische Polizei warnt vor Gesundheitsrisiken.
https://www.tagesschau.de/inland/medikamente-griechenland-101.html

Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Krebserregend und schädlich für die Organe: Diese Stoffe sollten Sie meiden
Zusatzstoffe, Inhaltsstoffe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, krebserregend, Pseudoallergie
, FOCUS Online, 13.10.2017
Farbstoffe stecken in vielen alltäglichen Lebensmitteln.
Dass ein Pudding cremig ist und eine Orangenlimonade fruchtig gelb, liegt an künstlichen Zusätzen. Nicht alle sind unbedenklich, bestimmte Stoffe können Allergien auslösen, Organe schädigen oder stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.
Aromen, Farbstoffe, Konservierungs- und Verdickungsmittel machen Lebensmittel für den Verbraucher attraktiv. Sie lassen ein geruchsneutrales Lebensmittel besser duften, verschönern durch eine intensivere Farbe das Produkt oder machen es länger haltbar. Einige Zusatzstoffe sind völlig unbedenklich, andere wiederum sollten Sie lieber meiden, weil sie in Verdacht stehen, Krankheiten wie Allergien, ADHS und Krebs auszulösen.
Grundsätzlich prüft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, ob ein Zusatzstoff schädlich ist. Besteht kein Zweifel an der Unbedenklichkeit, wird der Stoff zugelassen. Für bestimmte Zusatzstoffe gilt allerdings eine Mengenbeschränkung und Warnhinweispflicht.
Farbstoffe
Farbstoffe gibt es in natürlicher und synthetischer Form. Gänzlich natürliche Farbstoffe auf pflanzlicher und tierischer Basis gibt es nur sehr wenige, dagegen unzählige synthetische Farbstoffe. Sie basieren entweder auf einem natürlichen Pendant oder entstehen rein im Reagenzglas. Zu dieser Gruppe gehören auch Azofarbstoffe.
Gelbe Farbstoffe - E102, E104, E110
Diese Farbstoffe färben beispielsweise gesalzene Knabbereien, Marmeladen und Pudding.
Hautauschläge und Atemnot sind Beschwerden, die der Azofarbstoff E102 - Tartrazin auslösen kann. Vor allem für Menschen, die an einer Unverträglichkeit gegenüber Aspirin leiden, ist dieser Farbstoff bedenklich. Die krebserregende Wirkung dieses Farbstoffs ist umstritten. Identische Beschwerden kann E110 - Gelborange hervorrufen.
E104 - Chinolingelb: Lebensmittel, die diesen Farbstoff enthalten, müssen den Hinweis "kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen, weil sie Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität auslösen können. Des Weiteren begünstigt E104 Pseudoallergien. Das sind Allergien, die nur die Symptome einer klassischen Allergie haben, aber keine immunologische Reaktion zeigen.
Rote Farbstoffe - E122, E123, E124, E127, E129
Verwendung finden diese in Fleisch- und Fischersatzprodukten aus pflanzlichem Eiweiß, Soßen, Süßigkeiten und Marmeladen.
Neben Pseudoallergien können die Farbstoffe E122 - Azorubin, E124 - Cochenillenrot, E129 - Allurarot auch Hyperaktivität bei Kindern auslösen.
Bedenklich ist zudem E127 - Erythrosin. Dieser Farbstoff soll zu den zuvor genannten Symptomen außerdem Schilddrüsenstörungen hervorrufen.
E123 - Amaranth (der Farbstoff, nicht das Getreide) steht im Verdacht, die Nieren zu schädigen. In Amerika ist dieser Farbstoff verboten, da Versuche an Tieren gezeigt haben, dass er Krebs erregen kann.
Brauner Farbstoff - E150, E151, E154, E155
Cola, Kuchen und Soßen verdanken diesen Stoffen die Farbe.
E150 - Zuckerkulör gilt als unbedenklich, solange man die empfohlene Tagesdosis von 300 Milligramm pro Kilo Körpergewicht nicht übersteigt. In den USA müssen Lebensmittel mit E 150 einen Warnhinweis tragen, der auf das potentielle Krebsrisiko hinweist.
E154 - Braun kann in großen Mengen die inneren Organe schädigen. Zugelassen ist dieser Farbstoff ausschließlich für Räucherhering. Schädlich für die inneren Organe ist zudem E155.
Der Farbstoff E180 - Brillantschwarz soll Pseudoallergien auslösen.
Konservierungsmittel
Der Einsatz von Konservierungsstoffen verhindert das Wachstum von Bakterien, Schimmel- und Hefepilzen. Aus diesem Grund schützen sie auch unsere Gesundheit. Sie verlängern die Haltbarkeit der Lebensmittel. Doch auch Konservierungsstoffe können bedenklich sein.
E220 - Schwefeldioxid ist ein häufig eingesetzter Stoff, um Trockenfrüchte und Fertiggerichte haltbar zu machen. Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall sind allerdings mögliche Reaktionen auf diesen Konservierungsstoff.
E249 und E250 sind Nitrite. Vor allem die Fleischwarenindustrie setzt diese ein, um Fleisch umzuröten und zu konservieren. Diese Zusatzstoffe wirken gefäßerweiternd und blutdrucksenkend, was vor allem für Kleinkinder gefährlich ist.
Die Verbraucherzentrale stuft E235 als bedenklich ein. Dieser kommt nur bei der Herstellung von Provolone-Käse zum Einsatz. Als schädlich werden zudem die Kaviarfarbstoffe E284 und E285 eingestuft.
Verdickungsmittel und Geliermittel
Zusatzstoffe wie Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl geben Lebensmitteln eine bessere Konsistenz. Durch Bindemittel bekommen Saucen, Light- und Milchprodukte ein angenehmeres Gefühl im Mund. Die meisten von ihnen sind unbedenklich.
E407 - Carrageen bindet Ketchup, Saucen und Pudding. Es wird unverdaut ausgeschieden und verringert die Nährstoffaufnahme.
Meiden sollten Sie das Verdickungsmittel E425 - Konjak. Hersteller verwenden es häufig in Glasnudeln. Es soll die Nährstoffaufnahme verhindern und den Darminhalt vergrößern.
Geschmacksverstärker
Geschmacksverstärker sind keine schmackhaften Gewürze, sondern chemisch hergestellte Substanzen, die - wie der Name erklärt - den Geschmack verstärken. Zudem rufen sie ein künstliches Hungergefühl hervor.
E620 - E625 - Glutamate wirken wie ein Rauschgift auf den Körper. Migräne, Magenschmerzen, Schläfendruck und Bluthochdruck können als Folge von Glutamat auftreten.
Süßungsmittel
Viele Produkte erhalten eine künstliche Süße.
Das Süßungsmittel E951 - Aspartam löste in Tierversuchen Krebs aus und kann zu Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust führen.
E999 - Quillajaextrakt soll die Schaumbildung bei Getränken verbessern, kann aber auch die Anzahl der Blutzellen vermindern oder deren Funktion einschränken.
Zusatzstoffe in Bio-Produkten
Bio-Verbände wollen den Gebrauch von Zusatzstoffen so gering wie möglich halten und verzichten daher zum größten Teil auf Zusatzstoffe. Für Bio-Lebensmittel sind 47 von 316 Zusatzstoffen zugelassen, von denen alle unbedenklich sind.
Im Video: Sie essen sie täglich - dabei sind die Stoffe gesundheitsschädlich
https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/zusatzstoffe-warum-sie-diese-stoffe-meiden-sollten_id_6031789.html

Lebensmittelkennzeichnung: Die wichtigsten E-Nummern
Sie stehen auf vielen Verpackungen: Zusatzstoffe, die mit Nummern abgekürzt werden. Doch was steckt hinter Bezeichnungen wie E 160e oder E 440? Sind die Stoffe harmlos oder bedenklich? Eine Übersicht.
Oft fällt es schwer, bei der Kennzeichnung der Hersteller den Durchblick zu behalten
Die meisten industriell gefertigten Lebensmittel kommen nicht ohne sie aus: Zusatzstoffe färben eine Speise oder verstärken ihren Geschmack, sie verdicken sie oder machen sie länger haltbar. Bei verpackten Produkten sind die Hersteller dazu verpflichtet, diese Substanzen in der Zutatenliste zu nennen.
Bis 1993 waren in Deutschland 265 E-Nummern zugelassen. Derzeit sind es aufgrund der Angleichung der Gesetze in Europa 320 - und es werden mehr. In der folgenden Liste finden Sie eine Auswahl dieser Zusätze, aufsteigend sortiert von E 100 bis E 1520. Nicht jede dieser E-Nummern kennzeichnet einen eigenen Wirkstoff, sondern verschiedene Varianten einer Substanz. Zum Ansehen der einzelnen E-Nummern klicken Sie bitte unten auf die entsprechende Zahlenreihe.
Hinweis: Die Übersicht ist ein Auszug aus dem Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?", herausgegeben von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Ratgeber (66. Auflage, überarbeitet, Januar 2011) bewertet alle in der Europäischen Union und damit in Deutschland zugelassenen E-Nummern auf 80 Seiten und einer Karte zum Herausnehmen. Sie können das Buch für 4,90 Euro zuzüglich der Versandkosten auf der Website der Verbraucherzentrale Hamburg bestellen.
Ab E 100: Farbstoffe


E 100: Kurkumin

Gelber Farbstoff aus der Gelbwurzel. Bestandteil des Curry. Fördert in hoher Dosis den Gallenfluss. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 101: Riboflavin

Gelber Farbstoff, auch als Vitamin B2 bekannt. Kommt in der Natur vor.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 102: Tartrazin

Gelber Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin (Acetylsalicysäure) oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Nebenwirkungen: Atemschwierigkeiten, Haustausschläge und verschwommenes Sehvermögen. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 104: Chinolingelb

Gelber Farbstoff. In den USA verboten, steht unter Krebsverdacht. In Einzelfällen allergieauslösend. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 110 Sunsetgelb FCT, Gelborange S

Künstlicher, oranger Azofarbstoff. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nierentumore festgestellt. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich einer der Auslöser von Neurodermitis oder Asthma. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 120: Cochenille, Karminsäure, echtes Karmin, Carmin

Einziger tierischer roter Farbstoff. Wird aus Schildläusen gewonnen. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 122: Azorubin, Carmoisin

Roter Azofarbstoff. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich an der Auslösung von Neurodermitis oder Asthma beteiligt. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 123: Amaranth

Roter Azofarbstoff. Nur für Aperitifweine, Spirituosen und Fischrogen zugelassen. Führte im Tierversuch zu Kalkablagerungen in den Nieren. In den USA verboten, weil er unter Krebsverdacht stand. Allergieauslösend, besonders bei Personen, die empfindlich auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren. Ist vermutlich einer der Auslöser von Neurodermitis oder Asthma. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 129: Allurarot AC

Roter Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) empfindlich reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Wenig Untersuchungen veröffentlicht. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr wird abgeraten. Nicht für Kinder zu empfehlen.

E 150a: Einfaches Zuckerkulör, Zuckerkulör

Brauner Farbstoff. Wird durch das Erhitzen von Zucker mit Säuren oder Basen hergestellt. Auch als Karamel bekannt. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Hat starke Farbkraft und geringe Geschmackswirkung.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 150c: Ammoniak-Zuckerkulör, Zuckerkulör

Brauner Farbstoff auf pflanzlicher Basis. Wird mit Hilfe von Ammoniak aus Zuckerverbindungen hergestellt. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Nebenprodukte lösten in Tierversuchen bei hohen Konzentrationen Krämpfe und Senkung der Lymphozytenzahl (weiße Blutkörperchen) aus. Für diese Verunreinigungen bestehen gesetzliche Grenzwerte. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 151: Brillantschwarz BN, Schwarz PN

Schwarzer Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 153: Pflanzenkohle

Stoff aus Pflanzenasche. Auch für biologischen Ziegen- und Morbierkäse zugelassen.
Herkunft: mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 154: Braun FK

Braune Mischung aus sechs unterschiedlichen Azofarbstoffen. Nur für Kippers (geräucherte Heringe aus England) zugelassen. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 155: Braun HT

Brauner Azofarbstoff. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Vom Verzehr ist abzuraten. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 160a: Carotine, gemischte Carotine, Beta-Carotin

Orange Farbstoffe. Kommen natürlicherweise in vielen Pflanzen vor (zum Beispiel Karotten). Gentechnische Herstellung möglich. Können im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Bei Überdosierung bekommt die Haut einen gelblichen Stich. Bei starken Rauchern und Menschen mit Herzkreislauferkrankungen erhöht eine Carotionzufuhr von mehr als 20 Milligramm täglich das Risiko für Lungenkrebs. Bei Überdosierungen soll ein erhöhtes Risiko für Darm- und Prostatakrebs bestehen. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160b: Annatto, Bixin, Norbixin, Carotinoid

Orange Farbstoffe aus den Samenkrusten des Annatto- oder Orleansstrauchs. Gentechnische Herstellung möglich. Auch für die Biokäsesorten Red Leicester, Double Gloucester, Scottish Cheddar und Mimolette zugelassen.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160c: Paprikaextrakt Capsanthin, Capsorubin, Carotinoid

Orangeroter Farbstoff aus der Paprikaschote, auch künstliche Herstellung möglich.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 160d: Lycopin, Carotinoid

Roter Farbstoff aus Tomaten. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich. Gentechnische Herstellung möglich.
Herkunft: pflanzlich.
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nano- und Gentechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 170: Calciumcarbonat

Weißer Farbstoff, Säurungsmittel und Rieselhilfe. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen, allerdings nicht zur Färbung oder Calciumanreicherung. Zulassung gilt auch für Beikost von Kleinkindern. Herkunft: mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 171: Titandioxid

Weißer Farbstoff, wird aus Titaneisen gewonnen. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich. Wird zum Beispiel auf die Oberfläche von Schokoriegeln aufgetragen, um die Haltbarkeit zu verbessern.
Herkunft: künstlich und mineralisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 180: Litholrubin BK

Roter Azofarbstoff. Nur für Käserinde zugelassen, auch wenn sie mitgegessen werden kann. Allergieauslösend bei Personen, die auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) allergisch reagieren. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Der Verzehr gilt als bedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 200: Konservierungsstoffe

E 200: Sorbinsäure

Konservierungsstoff. Kommt auch als natürliche Fettsäure in Lebensmitteln vor. Hat einen leicht sauren Eigengeschmack. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich.
Herkunft: künstlich.
Bewertung: Gilt für Nicht-Allergiker als unbedenklich.

E 202: Kaliumsorbat, Sorbinsäure; E: 203 Calciumsorbat, Sorbinsäure

Konservierungsstoff. Kalium- beziehungsweise Calciumverbindung der Sorbinsäure. Siehe E 200. In Einzelfällen allergieauslösend. Für Menschen mit Pseudoallergien, zum Beispiel Asthma oder Neurodermitis bedenklich.
Herkunft: künstlich.
Bewertung: Gilt für Nicht-Allergiker als unbedenklich.

E 210: Benzoesäure

Konservierungsstoff. Kommt auch als natürlicher Stoff in Lebensmitteln vor. Wird überwiegend in Fisch- und Salatprodukten eingesetzt. Geschmackliche Beeinträchtigung bei Fertigproduktenmöglich. Bei empfindlichen Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien (Neurodermitiker) können allergische Reaktionen ausgelöst werden. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. In Gegenwart von Ascorbinsäure (E 300) kann aus Benzoesäure krebserregendes Benzol entstehen. Auch wenn die Mengen sehr gering sind: Weitere Sicherheitsüberprüfungen sind dringend nötig. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 211: Natriumbenzoat, Benzoesäure; E 212: Kaliumbenzoat, Benzoesäure; E 231 Calciumbenzoat, Benzoesäure

Konservierungsstoffe. Natrium-/ Kalium- beziehungsweise Calciumverbindung der Benzoesäure.Bei empfindlichen Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien (Neurodermitiker) können allergische Reaktionen ausgelöst werden. Siehe E 210. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. In bestimmten Lebensmitteln Einsatz in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 220: Schwefeldioxid

Konservierungsstoff. Wird vorwiegend in Weißweinen, Trockenfrüchten und Kartoffelerzeugnissen eingesetzt. Behindert die Aufnahme von #link;www.stern.de/ernaehrung/ueberblick/3-wasserloesliche-vitamine-vitamine-b-und-c-machen-schoen-und-stark-616479.html;Vitamin B1# und kann bei empfindlichen Menschen zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen (ab 25 Milligramm pro Liter Wein). Bei Asthmatikern kann das sogenannte "Sulfit-Asthma" hervorgerufen werden. Eine Höchstdosis von mehr als 0,7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht sollte aus gesundheitlichen Gründen für keine Personengruppe überschritten werden. Das sind ca. 50 Milligramm pro Person täglich. Insbesondere durch süße Weißweine, zum Beispiel Spätlese oder Trockenbeerenauslese, mit 300 bis 400 Milligramm pro Liter kann der zulässige Wert schnell erreicht werden. Bereits nach zwei Gläsern dieser Weine kann der ADI-Wert überschritten sein. Trockene Weine enthalten weniger Schwefeldioxid. In ungezuckerten Bio-Fruchtweinen (einschließlich Apfel- und Birnenwein) und in Honigweinen dürfen bis zu 50 Milligramm pro Kilogramm eingesetzt werden. Gesüßten Bioapfel- und Birnenweinen dürfen bis zu 100 Milligramm pro Liter zugesetzt werden. Für empfindliche Menschen mit Hautallergien (Neurodermitis) und Asthmatiker bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 230: Biphenyl, Diphenyl

Konservierungsstoff. Nur zugelassen gegen Schimmel- und Pilzbefall für Schalen von Zitrusfrüchten oder für deren Einwickelpapier. Auch als Pestizid zugelassen. Beim Schälen überträgt man mit den Fingern einen Teil des Mittels auf das Fruchtfleisch, daher Hände nach dem Schälen oder Berühren des Einwickelpapieres gründlich waschen. Im Tierversuch wurden bei hohen Konzentrationen innere Blutungen und Organveränderungen beobachtet. In Einzelfällen bei Hautkontakt allergieauslösend. Vom Verzehr behandelter Schalen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 234: Nisin

Konservierungsstoff mit antibiotischer Wirkung, durch Mikroorganismen hergestellt. Nur für Grieß- und Tapiokapudding sowie für gereiften Käse, Mascarpone (Rahmfrischkäse) und Schmelzkäse zugelassen. Ob eine häufige Aufnahme von Nisin zur Bildung von resistenten Krankheitserregern führen kann, ist umstritten. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 235: Natamycin

Konservierungsstoff mit antibiotischer Wirkung, durch Mikroorganismen hergestellt. Nur für die Oberflächenbehandlung von Käse und getrockneten, gepökelten Wurstwaren zugelassen. Darf nicht mehr als einen halben Zentimeter in die Lebensmittel eindringen. Auch als Arzneimittel (zum Beispiel gegen Pilzinfektionen der Haut) zugelassen. Bei zu häufiger Aufnahme durch die Nahrung kann Natamycin seinen therapeutischen Wert als Arzneimittel verlieren. Eine häufige Aufnahme von Natamycin kann zur Bildung von resistenten Krankheitserregern führen. Achtung: Die Verwendung wird bei nicht verzehrbaren Wurstpellen nicht immer gekennzeichnet. Für die Verbraucherzentralen gilt: Arzneimittel gehören nicht in Lebensmittel. Vom Verzehr von Käserinde und Wurstpelle ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 250: Natriumnitrit/ Nitritpökelsalz

Konservierungsstoff. Nur für gepökelte Fleischerzeugnisse und gepökelten Speck zugelassen. Hemmt die Entwicklung von gesundheitsgefährdenden Bakterien (Botulismus) im Fleisch. Beim Menschen behindert er den Sauerstofftransport im Blut. Das ist insbesondere für Säuglinge gefährlich. Zusammen mit Eiweißbestandteilen bei Temperaturen über 130 °C können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Daher rät die deutsche Krebshilfe möglichst wenig gepökelte Lebensmittel zu essen, zum Beispiel Kassler, gekochten Schinken und fast alle rötlichen Wurstwaren. Diese Fleischwaren sollten weder gegrillt, gebraten oder überbacken werden. Auch für biologische Fleischerzeugnisse zugelassen, einige deutsche Bioverbände wie Bioland oder Demeter verzichten auf den Einsatz dieses poblematischen Stoffes. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 270: Milchsäure

Säuerungsmittel, tierische Herkunft nicht auszuschließen. Kommt in jedem Lebewesen vor. Gentechnische Herstellung möglich, jedoch nicht üblich. Kann bei Neugeborenen zu Stoffwechselstörungen führen, wenn der Verdauungsmechanismus noch nicht ausreichend entwickelt ist. Das gilt jedoch nur für D-Milchsäure. In Säuglingsnahrung ist nur die unbedenkliche Form L(+)- Milchsäure zugelassen. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
Ab E 300: Antioxidations- und Säurungsmittel

E 300: Ascorbinsäure (L-), Ascorbinsäure

Vitamin C wird als Antioxidationsmittel, Farbstabilisator und Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Wird aus technologischen Gründen zunehmend in Lebensmitteln verwendet. Es besteht der Verdacht, dass sich Oxalsäure bildet. Bei ständiger Überdosierung, zum Beispiel mehrere Gramm täglich durch Vitaminpräparate, kann das Abbauprodukt Oxalsäure zu Nieren- und Blasensteinbildung führen. In Verbindung mit Nitritpökelsalzwird die unerwünschte Nitrosaminbildung gehemmt. Auch für pflanzliche Biolebensmittel und biologische Fleischprodukte zugelassen. Säuglingsnahrung darf ebenfalls Ascorbinsäure enthalten. In bestimmten Lebensmitteln in Nanogröße möglich.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Gen- und Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 315: Isoascorbinsäure

Antioxidationmittel und Farbstabilisator. Nur für haltbar gemachte Fleisch- und Fischerzeugnisse sowie tiefgefrorenen Fisch mit roter Haut zugelassen. Keine Wirksamkeit als Vitamin C. Dieser künstliche Stoff kann möglicherweise die Aufnahme von natürlichem Vitamin C behindern.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 319: tertiär-Butylhydrochinon (THBQ)

Antioxidationmittel. Für tierische Fette wie Schmalz, Fischöl, Rinder-, Geflügel- und Schaffett verwendet. In Tierversuchen (Hund) kam es zu Krebserkrankungen, die durch weitere Studien nicht bestätigt wurden. Als Kontaktallergen bekannt. Auch in Kosmetika (Lippenstiften und Haarfarben), Arzneimitteln, Polyesterharzen und Fliegenabwehrmitteln erhalten. In Einzelfällen bei Hautkontakt allergieauslösend. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 322: Lecithin

Emulgator, Antioxidations-, Mehlbehandlungsmittel und Stabilisator, der fast ausschließlich aus Soja-, Sonnenblumen- oder Rapsöl hergestellt wird. Tierische Herkunft (aus Eiern) eher unbedeutend. Kommt in jeder lebenden Zelle vor. Herstellung aus genverändertem Soja (dann Kennzeichnungspflicht, mithilfe der Gentechnik oder in Nanogröße (aus Liposomen) möglich. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel, Bio-Milchprodukte und Säuglingsnahrung zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung.
Herkunft: pflanzlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Gen- und Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 330: Citronensäure

Säurungsmittel auf pflanzlicher Basis. Natürliche Substanz im menschlichen Stoffwechsel. Wird mit Hilfe von Schimmelpilzen aus zuckerhaltigen Substanzen gewonnen. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Der zunehmende Einsatz in Getränken und "sauren" Süßigkeiten führt immer häufiger zu Zahnschäden bei Kindern und Erwachsenen, weil der Zahnschmelz von der Säure angegriffen wird, zum Beispiel durch Eistee in Nuckelflaschen für Kleinkinder. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen. Vom Verzehr in größeren Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 338: Orthophosphorsäure, Phosphorsäure

Säurungsmittel. Kann in hoher Dosis die Aufnahme von Kalzium, Magnesium und Eisen im Körper behindern. Hohe Phosphataufnahmen können zu Knochenschwund und Kalkablagerungen führen. Zuviel Phophorsäure, zum Beispiel bei häufigem Trinken von Colagetränken, kann bei Jugendlichen Knochenbrüchigkeit begünstigen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich und künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 339: Natriumphosphate - Mononatriumphosphat, Dinatriumphosphat, Trinatriumphosphat, Phosphat

Antioxidationsmittel, Schmelzsalze und Säurungsmittel. Natriumverbindungen der Phosphorsäure. Eine tierische Herkunft ist nicht auszuschließen. Phosphat ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Wird zuviel Phosphat aufgenommen, kann die Aufnahme anderer Mineralstoffe behindert werden. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft:mineralisch und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 385: Calcium-dinatrium-ethylen-diamin-tetraacetat (Calcium-dinatrium-EDTA)

Antioxidationsmittel und Komplexbildner. Nur für Dosen und Glaskonserven (zum Beispiel Hülsenfrüchte, Pilze und Fische), Halbfettmargarine und gefrorene Krebstiere zugelassen. Starke Bindung von Mineralstoffen, kann zu deutlichen Beeinträchtigungen im Stoffwechsel führen. Für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet. Wird als Medikament zur Behandlung von Schwermetallvergiftungen eingesetzt. Herkunft: künstlich.
Bewertung: Vom Verzehr ist abzuraten. Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 400: Verdickungs- und Feuchthaltemittel

E 400: Alginsäure, Alginat

Verdickungs-, Gelier- und Überzugsmittel aus Braunalgen. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Kann die Aufnahme von Mineralstoffen, zum Beispiel Calcium, Eisen, Mangan und Zink behindern. Bei regelmäßigem Verzehr kann es zu einer Unterversorgung mit diesen lebenswichtigen Mineralien kommen. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 406: Agar-Agar

Gelier- und Verdickungsmittel aus Rotalgen. Unverdaulicher Stoff, wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Behindert die Aufnahme von Mineralstoffen und wirkt in hoher Dosis abführend. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 407: Carrageen

Gelier- und Verdickungsmittel aus Rotalgen. Unverdaulicher Stoff, wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Bei hoher Dosis kann die Aufnahme von Mineralstoffen (zum Beispiel Kalium) behindert werden. Abführende Wirkung möglich. Kleine Carrageen-Moleküle können die Darmschleimhaut schädigen und Tumore im Darm verursachen. Sie kommen aber nicht in Lebensmitteln vor. Größere Moleküle, die die Lebensmittelindustrie normalerweise einsetzt, haben diese negativen Eigenschaften nicht. Trotzdem muss weiter geprüft werden, ob sich große Moleküle im Darm zu kleinen, bedenklichen Molekülen abbauen können. Wissenschaftler fordern: Kinderlebensmittel sollten vorsichtshalber frei von Carrageen sein. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen. In Einzelfällen allergieauslösend. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 410: Johannisbrotkernmehl

Gelier- und Verdickungsmittel aus den Früchten des Johannisbrotbaumes. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Bei hoher Dosis, die normalerweise in Lebensmitteln nicht vorkommt, abführende Wirkung möglich. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 412: Guarkernmehl

Verdickungs- und Mehlbehandlungsmittel sowie Füllstoff aus Samen der Guarpflanze. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Allergische Erscheinungen, wie Magen-Darm-Erkrankungen, Bäcker-Asthma oder Kontaktekzeme wurden beschrieben. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. Steht auch in Bioqualität zur Verfügung. In Einzelfällen allergieauslösend. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.


E 414: Gummi arabicum

Verdickungsmittel, Stabilisator und Füllstoff. Getrocknete Gummiabsonderung einer Akazienart. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd. Darf in vielen Ländern (zum Beispiel Belgien und Frankreich) bestrahlt werden. Auch für pflanzliche und tierische Bio-Lebensmittel zugelassen. In Einzelfällen allergieauslösend.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 415: Xanthan

Verdickungs- und Geliermittel auf pflanzlicher Basis. Wird mit Hilfe von Bakterien aus zuckerhaltigen Substraten gewonnen. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Wirkt als Ballaststoff verdauungsfördernd und in hoher Dosis abführend. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.


E 420: Sorbit/ Sorbitsirup

Zuckeraustauschstoff, Süßungsmittel, Feuchthaltemittel und Trägerstoff. Hergestellt durch chemische Umsetzung von Traubenzucker. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an. Nicht für Getränke zugelassen. Zulassung gilt für fast alle Lebensmittel in beliebig hoher Menge, obwohl mehr als 20 Gramm pro Tag zu einer stark abführenden Wirkung und Krämpfen führen können. Diese Menge kann zum Beispiel in 30 Gramm Diät-Konfitüre enthalten sein. Vom häufigen Verzehr - mehr als 20 Gramm pro Portion oder 50 Gramm am Tag - ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 421: Mannit

Zuckeraustauschstoff, Süßungsmittel, Trennmittel und Trägerstoff. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Für Diabetiker geeignet. Greift nicht die Zähne an. Kann zu Durchfall und Blähungen führen. Für gentechnisch hergestelltes Mannit ist eine abschließende Bewertung zur Zeit nicht möglich. Vom häufigen Verzehr - mehr als 50 Gramm am Tag - ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 422: Glycerin

Füllstoff- und Feuchthaltemittel. Kommt von Natur aus in Fetten und Ölen vor. Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Auch für pflanzliche biologische Extrakte zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 440: Pektine, Amidiertes Pektin

Natürliches oder künstliches Verdickungs- und Geliermittel auf pflanzlicher Basis aus Äpfeln, Zuckerrüben oder Orangenschalen. Ist im Obst natürlicherweise enthalten. Als Ballaststoff verdauungsfördernde Wirkung. Amidierte Pektine werden durch die Behandlung mit Ammoniak gewonnen und insbesondere für Gelierzucker und Gelierhilfen verwendet. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel und Bio-Milchprodukte zugelassen.
Herkunft: pflanzlich oder künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 476: Polyglycerin-Polyricinoleat

Emulgator und Stabilisator. Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Nur zugelassen für fettreduzierte und fettarme Aufstriche und Salatsaucen, Süßwaren auf Kakaobasis sowie Schokolade. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge kann leicht überschritten werden, zum Beispiel bei Kindern durch den Verzehr einer Tafel Schokolade. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nieren- und Lebervergrößerungen festgestellt. Vom häufigen Verzehr wird abgeraten.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 483: Stearyltartrat

Emulgator und Mehlbehandlungsmittel. Nur für Backwaren (außer Brot) und Desserts zugelassen. Wenige Untersuchungen veröffentlicht.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 491: Sorbitanmonostearat

Emulgator, Entschäumer oder Fettkristallbeeinflusser. Bei Stearinverbindungen tierische HErkunft möglich. Die noch akzeptierbare tägliche Aufnahmemenge kann schon durch den Verzehr von 150 Gramm Schokolade, 150 Gramm Feinbackwaren oder 300 Gramm Desserts und Zuckerwaren überschritten werden. In hoher Dosis (ab 25 Prozent im Futter) wurden im Tierversuch Organschäden, Durchfall und Blasensteine festgestellt. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich oder tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.
Ab E 500: Säurungsmittel

E 500: Natriumcarbonate: Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat, Natriumsesquicarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Soda oder Natron bekannt. Wird auch für Bio-Lebensmittel verwendet. Hauptbestandteil der Mineralien im Wasser. Können in hoher Dosis zu verstärkter Magensäurebildung führen. Auch für biologische Karamelmasse "Dulce de leche", Bio-Sauerrahmbutter und Dickmilch zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 501: Kaliumcarbonate: Kaliumcarbonat und Kaliumhydrogencarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Pottasche bekannt, traditionelle Triebmittel für Lebkuchen. Auch für pflanzliche Bio-Lebensmittel zugelassen. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 503: Ammoniumcarbonate: Ammoniumcarbonat und Ammoniumhydrogencarbonat

Backtriebmittel, Trennmittel und Säureregulatoren. Als Hirschhornsalz bekannt. Ammoniumsalze können in hoher, in Lebensmitteln nicht üblicher Dosis, zur Übersäuerung des Blutes führen. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 513: Schwefelsäure

Säuerungsmittel. Wird zur Herstellung von Würzen und Zuckersirup eingesetzt. Auch für Bio-Lebensmittel zugelassen. Konzentrierte Säure kann zur Zerstörung von Körpergewebe führen. Ein derartiger Säuregrad kommt in Lebensmitteln nicht vor.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.

E 551: Siliciumdioxid

Trennmittel. Auch als Kieselsäure bekannt. Kommt in der Natur vor. Auch für biologische Kräuter und Gewürze als Antihaftmittel zugelassen, in Nanogröße verbessert es die Fließeigenschaft von Ketchup.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da für die Herstellung Nanotechnologie zum Einsatz kommen können, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 570: Fettsäuren, Speisefettsäuren

Emulgatoren, Überzugsmittel und Trennmittel. Kommen in jeder lebenden Zelle vor. Bei Fettsäureverbindungen ist tierische Herkunft möglich. Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Herkunft: pflanzlich und tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.


E 579: Eisen-II-Gluconat

Farbstabilisator. Eisenverbindung der Gluconsäure. Nur für dunkel gefärbte Oliven.
Herkunft: künstkich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.
Ab E 600: Geschmacksverstärker

E 620: Glutaminsäure

Geschmacksverstärker aus pflanzlichem oder tierischem Rohstoffen mit Hilfe von Enzymen gewonnen. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Überdosierungen sind möglich, weil diese von der Zunge nicht mehr wahrgenommen werden. Ist zum Beispiel in der Wan-Tan-Suppe oder in Sojasoße in hohen Konzentrationen enthalten. Steht unter Verdacht, bis zu zwei Stunden nach dem Verzehr bei empfindlichen Menschen ein Taubheitsgefühl im Nacken, Rücken und Armen, sowie Herzklopfen, Kopfschmerzen und Schwächegefühl ("China-Restaurant Syndrom") auszulösen. Führt zu künstlich aufgepepptem Einheitsgeschmack, täuscht über schlechte Qualität der Lebensmittel hinweg und ist so Appetit anregend, dass Übergewicht begünstigt werden kann. Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Versteckt sich in der Zutatenliste auch hinter den Begriffen Hefe oder Brühe. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 621: Mononatriumglutamat, Natriumglutamat

Geschmacksverstärker auf pflanzlicher oder tierischer Basis. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Natriumverbindung der Glutaminsäure, siehe E 620. Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 622: Monokaliumglutamat, Kaliumglutamat

Geschmacksverstärker auf pflanzlicher oder tierischer Basis. Kaliumverbindung der Glutaminsäure, siehe E 620.Für Menschen mit Pseudoallergien, Asthma oder Neurodermitis bedenklich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.


E 630: Inosinsäure, Inosinat; E 631: Dinatriuminosinat, Inosinat; E 632: Dikaliuminosinat, Inosinat

Geschmacksverstärker. Dinatriuminosinat hat eine 10- bis 20-fach stärkere Geschmacksverstärkung als Glutaminsäure. Für Patienten mit erhöhtem Harnsäurespiegel bedenklich. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
Ab E 900: Süßstoffe & Co


E 900: Dimethylpolysiloxan

Schaumverhütungsmittel. Auch als Silikonöl bekannt. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich


E 901: Bienenwachs weiß und gelb

Trenn- und Überzugsmittel. Unverdaulich. Wird durch Ausschmelzen von Honigwaben gewonnen.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 903: Carnaubawachs

Natürliche Trenn- und Überzugsmittel. Unverdaulich. Wird aus einer brasilianischen Wachspalme gewonnen.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 904: Schellack

Trenn- und Überzugsmittel. Wird aus den Ausscheidungen der Gummischild-Lacklaus gewonnen.
Herkunft: tierisch
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 912: Montansäureester

Überzugsmittel. Pflanzenwachse, die aus Braunkohle extrahiert werden. Nur zur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten und exotischem Obst und Gemüse, zum Beispiel Avocados oder Mangos zugelassen. Im Tierversuch wurden gesundheitsschädliche Auswirkungen festgestellt. Vom Verzehr der Schale ist abzuraten. Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 920: L-Cystein

Eiweißbaustein. Nur als Mehlbehandlungsmittel zugelassen. Bläht die Brötchen auf und verstärkt das Brötchenaroma. Kommt natürlicherweise, zum Beispiel in Pilzen oder Mais, vor. Kann auch gentechnisch hergestellt werden.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 941: Stickstoff

Treib- und Schutzgas, Kontaktgefriermittel. Kommt natürlicherweise in der Luft vor. Ist auch für Bio-Lebensmittelzugelassen. Herkunft: gasförmig
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 942: Distickstoffmonoxid

Treibgas und Extraktionslösemittel. Wird auch Lachgas genannt und beispielsweise als Narkosemittel eingesetzt. Aufgrund der geringen Einsatzmenge in Lebensmitteln ist der Beitrag zum "Treibhauseffekt" kaum relevant. Lachgasrückstände im Essen möglich (zum Beispiel bei Aufbereitung von Fertiggerichten in der Gastronomie oder in Schlagsahne). Kennzeichnung erfolgt hier nicht. Herkunft: gasförmig
Bewertung: Gilt als unbedenklich.


E 950: Acesulfam K, Acesulfam

Süßstoff und Geschmacksverstärker. Wirkt 200 Mal süßer als Zucker. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt neun Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 951: Aspartam

Süßstoff und Geschmacksverstärker. Wirkt 200 Mal süßer als Zucker. Eiweißbaustein. Wird teilweise (zum Beispiel in Japan und in den USA) gentechnisch hergestellt. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Einige Menschen leiden unter der seltenen Krankheit Phenylketonurie. Diese dürfen das im Aspartam enthaltenen Phenylanalin nur im begrenzten Umfang aufnehmen. Daher schreibt der Gesetzgeber folgenden Hinweis vor: "enthält eine Phenylalaninquelle". Eine eventuelle Gefährlichkeit von Aspartam ist in den letzten zehn Jahren immer wieder kontrovers diskutiert worden. Zahlreiche weltweite Studien haben die Unbedenklichkeit von Aspartam belegt, italienische Forschungsergebnisse zeigten jedoch ein höheres Tumorrisiko bei Ratten (Hirntumore, Blutkrebs oder Nierenkrebs). Die Ergebnisse werden von vielen Wissenschaftlern angezweifelt. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich, für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 952: Cyclamat, Cyclohexansulfamidsäure und ihre Natrium- und Calcium-Salze

Süßstoffe. Wirken 30 bis 50 Mal süßer als Zucker. Führten im Tierversuch in hohen Konzentrationen zu Blasenkrebs, verminderter Fruchtbarkeit und Zellveränderungen. Daher in den USA verboten. In neueren europäischen Untersuchungen konnten diese Befunde nicht bestätigt werden. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge wurde inzwischen auf sieben Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gesenkt. Begründung: Kinder können den ADI-Wert schnell überschreiten (zum Beispiel mit Limonade oder Süßigkeiten). So kann ein Kind mit einem Körpergewicht von 15 Kilogramm mit der Aufnahme eines einzigen Glases eines cyclamathaltigen Getränkes die zulässige Tagesdosis bereits überschreiten. Ist daher in der EU in Kaugummis und Bonbons verboten worden. Die Höchstwerte für Cyclamat in Getränken sollen von 400 Milligramm auf 350 Milligramm pro Liter gesenkt werden, kritische Wissenschaftler fordern eine Absenkung auf mindestens 100 Milligramm pro Liter. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 953: Isomalt

Süßungsmittel und Zuckeraustauschstoff aus Zuckerrüben. Greift nicht die Zähne an. Hat ca. die halbe Süßkraft von Zucker. Aufnahmemengen von mehr als 20 bis 30 Gramm können abführend wirken und zu Blähungen führen. Diese Menge ist zum Beispiel in einer halben Tafel Diätschokolade enthalten. Vom häufigen Verzehr - mehr als 20 bis 30 Gramm pro Portion oder 50 Gramm am Tag - ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 954: Saccharin und seine Natrium-, Kalium- und Calciumsalze

Süßstoffe. Können bitteren und metallischen Beigeschmack hervorrufen. 500 Mal süßer als Zucker. In alten Tierversuchen wurde die Entstehung von Krebsgeschwüren nachgewiesen, neuere Studien stellen dies in Frage. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt fünf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen.

E 955: Sucralose

Süßstoff. 500 bis 600 Mal intensiver als Zucker. Vorkommen insbesondere in nichtalkoholischen Getränken, Desserts oder Süßwaren. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge beträgt 15 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 957: Thaumatin

Süßstoff und Geschmacksverstärker für Aromen. Wirkt 3000 Mal süßer als Zucker. Eiweißbaustein aus einer afrikanischen Pflanze. Kann auch gentechnisch hergestellt werden. Widersprüchliche Studienergebnisse zur Förderung von Übergewicht durch Süßstoffe: Einige belegen appetitanregende Wirkung, die meisten stützen diese Ergebnisse nicht. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 962: Aspartam-Acesulfam-Salz

Süßstoff, eine Mischung aus zwei Dritteln Aspartam und einem Drittel Acesulfam. Leichtlösliche Kristalle für nichtalkoholische Getränke oder Süßwaren, wirken beim Kaugummi auch konservierend. Warnhinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" vorgeschrieben. Siehe auch E 951 und E 950. Weitere unabhängige Forschung ist erforderlich. Vom Verzehr größerer Mengen ist abzuraten.
Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich

E 965: Maltit/ Maltitsirup

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Feuchteregulator. Herstellung aus genverändertem Mais möglich. Hat eine geringere Süßkraft als Zucker. Bei Tagesdosen über 30 bis 50 Gramm bei Erwachsenen und 20 Gramm bei Kindern können Durchfälle oder Blähungen auftreten. Vom Verzehr von täglich mehr als 30 Gramm beziehungsweise 20 Gramm bei Kindern ist abzuraten. Herkunft: künstlich
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 966: Lactit

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Trägerstoff. Hat halb so viel Süßkraft wie Zucker. Wird zum Teil aus Milchzucker hergestellt, auch tierische Herkunft möglich. Bei Tagesdosen von mehr als 50 Gramm können Durchfälle und Blähungen auftreten. Vom Verzehr von täglich mehr als 50 Gramm ist abzuraten.
Herkunft: künstlich und tierisch
Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.

E 967: Xylit

Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoff und Trägerstoff. Hat eine ähnliche Süßkraft wie Zucker. Kann Durchfälle und Blähungen verursachen. Vom einmaligen Verzehr von über 20 Gramm oder insgesamt 50 Gramm täglich ist abzuraten. Gentechnische Herstellung möglich. Herkunft: künstlich Bewertung: Gilt als bedenklich Für Kinder nicht zu empfehlen. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich. E 1404: Oxidierte Stärke; E 1410: Monostärkephosphat, modifizierte Stärke; E 1412: Distärkephosphat; E 1413: Phosphatiertes Distärkephosphat; E 1414: Acetyliertes Distärkephosphat; E 1420: Acetylierte Stärke; E 1422: Acetyliertes Distärkeadipat
Verdickungsmittel, Stabilisator und Füllstoff. Herstellung aus genverändertem Mais möglich.
Herkunft: pflanzlich
Bewertung: Gilt als unbedenklich. Da der Stoff gentechnisch verändert sein kann, ist eine abschließende Bewertung nicht möglich.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/lebensmittelkennzeichnung-die-wichtigsten-e-nummern-3084260.html

Streit um erhöhte Preise: "Goldbären"-Preisschlacht: Lidl schmeißt Haribo aus den Regalen
Gummibärchen vor der Haustür: Haribo überrascht Nachbarn in der Grafschaft
, Focus online, 23.08.2020
Bald gibt es keine Goldbären mehr bei Lidl. Hintergrund ist ein Streit um die Einkaufskonditionen mit Haribo. Andere Supermärkte und Discounter könnten folgen.
Kunden finden aktuell kaum mehr Haribo-Gummibärchen in den Lidl-Regalen - oder zumindest nur noch eine kümmerliche Restware. Wie die "Lebensmittelzeitung" (Bezahlschranke) berichtet, will Lidl die Preiserhöhungen von Haribo nicht länger akzeptieren. Seit dem 1. Juli sei die Geschäftsbeziehung bereits unterbrochen.
https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/streit-um-erhoehte-preise-goldbaeren-preisschlacht-lidl-schmeisst-haribo-aus-den-regalen_id_12344074.html

Aromen, Enzyme, Geschmacksverstärker: Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Ungesundes erkennen, besser essen, STERN.de, 29.12.2018
Was in Lebensmitteln steckt, steht nicht immer auf dem Etikett: Hersteller müssen nicht alles nennen, was sie verwenden. Und was sie angeben, ist oft nur schwer zu verstehen. Eine Gebrauchsanleitung.
Das Bild zeigt drei Joghurtbecher, vor denen ein Löffel liegt.
Im Erdbeerjoghurt muss nur wenig Erdbeere stecken. Ist ein Erdbeerjoghurt ein Joghurt voll mit Erdbeeren? Nur bedingt. Es kommt auf die Details an: So muss ein Becher, auf dem "Erdbeerjoghurt" steht, nur neun Gramm echte Früchte enthalten, wenn der gesamte Inhalt 150 Gramm beträgt. Das entspricht etwa einer halben Erdbeere. Spricht die Verpackung von einem "Joghurt mit Fruchtzubereitung", reichen sogar weniger als sechs Gramm, was einem Drittel einer Beere entspricht. Und noch mehr knausern können Hersteller bei einem "Joghurt mit Erdbeergeschmack".
Und der Geschmack? Hat ziemlich sicher wenig mit der Originalfrucht zu tun. Erdbeeren etwa verlieren während der industriellen Verarbeitung ihr Aroma und schmecken nur noch fade. Das ist bei vielen anderen Originalzutaten auch so. Deshalb helfen viele Hersteller mit Ersatzstoffen aus dem Labor nach und fügen je nach Produkt weitere chemische Helfer hinzu, etwa Aromen, Konservierungs- und Verdickungsmittel sowie Farbstoffe. In herzhaften Produkten kommen auch andere Stoffe hinzu, etwa Geschmacksverstärker.
Hinter den E-Nummern verbergen sich 316 Zusatzstoffe
Sogenannte Zusatzstoffe müssen gemäß Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung bei verpackten Produkten auf der Zutatenliste aufgeführt sein. Diese Substanzen verdicken, säuern, machen länger haltbar oder größer, sie färben oder verstärken den Geschmack.
Zurzeit sind in der Europäischen Union 316 Stoffe als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen. Nicht jede dieser E-Nummern steht jedoch für einen eigenen Wirkstoff. Viele kennzeichnen lediglich verschiedene Varianten einer Substanz.
Nicht giftig, aber umstritten: der Zusatzstoff Amaranth
Auf der Packung müssen Zusatzstoffe wahlweise mit ihrem chemischen Namen oder ihrer E-Nummer erwähnt sein. Das "E" steht für Europa, die Ziffern dahinter beschreiben EU-einheitlich die Stoffe von E 100 (für den Gelbwurzel-Farbstoff Kurkumin) bis E 1520 (für das Lösemittel Propylenglycol). Die Substanzen sind prinzipiell keine Schadstoffe, sie sind nicht giftig und in den verwendeten Konzentrationen nicht gesundheitsschädlich.
Umstritten sind sie dennoch. Einige stehen im Verdacht, hoch dosiert zu Durchfall zu führen oder bei empfindlichen Menschen Allergien oder Pseudoallergien auszulösen. Die Verbraucherzentralen sehen bei etwa 50 Zusatzstoffen Gefahren, vor allem für Menschen mit Allergien oder Asthma. Von einigen Stoffen raten sie ganz ab, etwa vom Zusatzstoff Amaranth (E 123), einem künstlich erzeugten, roten Farbstoff, der in einigen Spirituosen zugelassen ist. Er steht unter Krebsverdacht.
Was "natürliches" Aroma bedeutet
Bei Zusatzstoffen können Verbraucher immerhin noch den Namen nachschlagen. Wenn es um den Geschmack von Lebensmitteln geht, sind sie dem Hersteller auf Treu und Glauben ausgeliefert: Rund 2700 verschiedene Aromastoffe dürfen in der EU ohne Angabe der Substanz verwendet werden. Auf der Verpackung reicht der pauschale Hinweis "Aroma", gelegentlich ergänzt durch den wohlklingenden Zusatz "natürlich". Die Begriffe "naturidentisch" oder "künstlich" werden nach der 2008 verabschiedeten EU-Aromenverordnung seit dem 20. Januar 2011 nicht mehr verwendet.
Diese Unterscheidung zwischen natürlich und naturidentisch war ohnehin nur eine Frage der Rohstoffe - aus dem Labor kamen beide: Die sogenannten natürlichen stammen aus Mikroben, Pflanzen oder Tieren. Das können aber - auch beim Erdbeerjoghurt - ganz andere sein als jene, nach denen sie schließlich schmecken.
Fruchtaromen lassen sich beispielsweise aus Schimmelpilzen oder, im Falle der Erdbeere, aus bestimmten Hölzern gewinnen. Die Bezeichnung "natürlich" bedeutet nur, dass der Rohstoff von Naturprodukten stammt. Künstliche Aromen sind chemische Kopien eines natürlichen Geschmacks.
Und noch etwas ist dabei zu beachten: Die Bestandteile im Aroma, die für den Geschmack verantwortlich sind, machen nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg etwa zehn bis 20 Prozent aus. Daneben dürfen Aromen, Füllstoffe, Lösungsmittel, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe enthalten. Da die Zutaten der Aromen nicht kennzeichnungspflichtig sind, tricksen manche Hersteller und verstecken ungeliebte Zusätze wie Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker. Sie müssen dies aber nicht in der Zutatenliste angeben.
Unbenannt bleiben technische Hilfsstoffe
Nicht kennzeichnungspflichtig sind auch technische Hilfsstoffe wie Enzyme, die bei der Herstellung zum Klären, Trennen oder Entfärben benutzt werden. Zwar werden sie grundsätzlich entfernt, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben. Reste können dennoch ins fertige Lebensmittel gelangen.
Für manche Produkte sind überhaupt keine Zutatenlisten vorgeschrieben, etwa für Wein oder Schnäpse. Auch unverpackt verkaufte Ware darf ohne nähere Angabe über den Ladentisch gehen, beispielsweise Käse von der Frischetheke sowie Fleisch und Wurst beim Schlachter. "Nur bestimmte Zusatzstoffe müssen mit ihrem Klassennamen auf einem Schild stehen - ohne den Zusatzstoff selbst zu nennen", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Ein Beispiel: Bei einer Wurst aus der Bedientheke mit Natriummonoglutamat reicht die Kennzeichnung ´mit Geschmacksverstärker´ aus."
Wann Gentechnik gekennzeichnet wird
Lebensmittel, Zutaten oder Zusatzstoffe aus gentechnisch veränderten Organismen müssen gekennzeichnet werden, sobald ihr Anteil in einem Produkt oder in einer Zutat 0,9 Prozent übersteigt. Dabei ist es egal, ob die gentechnische Veränderung im Endprodukt nachweisbar ist oder nicht. Beispiele sind Öl aus gentechnisch verändertem Raps oder Lecithin aus gentechnisch veränderten Sojabohnen.
Fleisch, Eier oder Milchprodukte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, müssen dagegen keinen Hinweis auf Gentechnik tragen. Das Gleiche gilt für Zusatzstoffe, die mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, zum Beispiel der Süßstoff Aspartam. Solche Substanzen muss der Hersteller nicht deklarieren, wenn im Lebensmittel, etwa in einem Kaugummi, keine Bestandteile der Mikroben übrig bleiben.
Für Allergiker sind die Angaben lebenswichtig
In der EU müssen seit 2005 Zutaten gekennzeichnet werden, die besonders häufig Allergien auslösen. Diese Regelung galt zunächst für verpackte Ware, mittlerweile aber auch für lose. Zwölf Produktgruppen sind betroffen. Sie sind für etwa 90 Prozent der Allergien und Unverträglichkeiten verantwortlich: glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch (Milcheiweiß, Laktose), Nüsse, Sellerie, Senf, Sesam sowie Schwefeldioxid und Sulfite. Ab Ende 2008 müssen auch Lupinen und Weichtiere wie Schnecken auf der Packung stehen.
Zusammengesetzte Zutaten - etwa eine sogenannte Fruchtzubereitung im Joghurt - müssen seit einigen Jahren mit all ihren Einzelbestandteilen aufgelistet werden, ebenfalls ein Fortschritt für alle Überempfindlichen.
Hier gibt es allerdings wieder Ausnahmen: Bei Kräutern und Gewürzmischungen, Konfitüren, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen, Fruchtsäften und Fruchtnektar oder Jodsalz will es der Gesetzgeber bis heute nicht so genau wissen - falls diese Mischungen im Lebensmittel weniger als zwei Prozent ausmachen und keines der gerade erwähnten Allergene enthalten sind.
Komplizierte Listen
Was Allergikern und gut informierten Skeptikern hilft, kann die Masse der Verbraucher allerdings auch verwirren. Schließlich liest sich bereits jetzt so manche Zutatenliste wie ein Chemiebuch. Hersteller, die es gut meinen und freiwillig mehr angeben, als sie müssen, erreichen möglicherweise das Gegenteil: Der Verbraucher schaut gar nicht mehr hin oder lässt sich von Produkten mit langer Zutatenliste abschrecken.
Die Menge kryptischer Bezeichnungen auf der Packung ist kein Anhaltspunkt dafür, wie riskant der Inhalt ist. Denn längst nicht alles, was auf Fachchinesisch gefährlich klingt, ist es auch. Riboflavin zum Beispiel ist schlicht und einfach Vitamin B2. Alpha-Tocopherol ist dasselbe wie Vitamin E.
Pasteurisiert oder homogenisiert - wo ist der Unterschied?
Hilfreicher bei der Orientierung können deshalb zunächst einige leicht zu merkende Regeln aus der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung sein: Auf der Packung muss stehen, wie viel drin ist, wer der Hersteller ist, was die Ware kostet und wie lange sie sich mindestens genießbar halten soll.
Manchmal muss auch ein Verarbeitungsverfahren genannt werden, etwa bei Milch: Pasteurisiert heißt, dass sie durch eine Wärmebehandlung haltbar gemacht wurde. Homogenisiert bedeutet, dass die enthaltenen Fetttröpfchen dank technischer Hilfe fein verteilt sind. Die Reihenfolge der Zutatenliste steht fest: Sie wird nach dem Mengenanteil im Lebensmittel sortiert. Der größte steht immer am Anfang, der kleinste am Schluss.
Hersteller schummeln bei unverpackten Lebensmitteln
Jede Zutatenliste ist nur so gut wie der Hersteller, der sie zusammenstellt. Oft genug wird geschummelt, vor allem bei unverpackter Ware. Da werden etwa Farb- und Konservierungsstoffe gern verschwiegen, oft bei Feinkostsalaten. Die Lebensmittelüberwachung, die in Deutschland für die korrekte Kennzeichnung zuständig ist, stellt immer wieder Verstöße fest.
Mal steht nicht drauf, was drauf stehen sollte, mal steht etwas drauf, was nicht drin ist. So entdeckten die Hamburger Lebensmittelkontrolleure vor einigen Jahren bei Fetakäse, dass fast die Hälfte der Produkte überhaupt nicht aus Schafsmilch bestand, sondern aus Kuhmilch. Ein Anbieter war noch dreister - und setzte Analogkäse ein.
Saubere Etiketten
Besonders irreführend sind Hinweise, mit denen Produzenten damit werben, dass ihre Ware "ohne Konservierungsstoffe", "ohne Geschmacksverstärker", "ohne Farbstoffe" oder "ohne Aromastoffe" auskommt. In Fachkreisen heißt so etwas "Clean Label", ein sauberes Etikett. Dem Verbraucher werde so suggeriert, dass er ein natürliches Produkt kauft - was aber nicht der Fall ist, kritisiert die Verbraucherzentrale Hamburg. "Clean Label sind meist ein überflüssiges Marketinginstrument der Hersteller", sagt Verbraucherschützer Valet. "Zum Beispiel enthalten manche Produkte, die angeblich ´ohne Konservierungsstoffe´ auskommen, Essigsäure und weitere Säuerungsmittel als Zutat. Diese Stoffe haben auch eine konservierende Wirkung."

Ein anderes Beispiel: Auf der Zutatenliste von Produkten, die angeblich keine Geschmacksverstärker enthalten, findet sich häufig Hefeextrakt. Laut Gesetz handelt es sich hierbei nicht um einen Zusatzstoff, der eine E-Nummer trägt. Die Industrie nennt es gar ein "natürliches Lebensmittel", das von Natur aus Glutamat enthalte. Mit der Natur ist es aber wie bei Tütensuppen nicht weit her: Wie der Name verrät, wird der Stoff aus Hefe gewonnen, hat aber mit dem Ursprungsprodukt nur noch wenig zu tun. Hierbei werden die Proteine aus abgestorbenen Hefezellen herausgelöst - das ist der Extrakt, der in großen Mengen in Fertigprodukten eingesetzt wird, übrigens auch in Bio-Produkten.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grundlagen/tricks-aroma-geschmacksverstaerker-lebensmittel-3092064.html

In Chips und Fertiggerichten: Hefeextrakt - was ist das eigentlich und ist es wirklich so schlimm?, STERN.de, 27.04.2020
Immer seltener findet man als Geschmacksverstärker Glutamat in Lebensmitteln. Der wurde vom Hefeextrakt abgelöst. Aber was ist das eigentlich und ist es gesund?
Hefeextrakt - was ist das eigentlich? Die Engländer, Australier und Neuseeländer schmieren es sich beispielsweise aufs Brot.
Jahrelang wurde Glutamat mit dem China-Restaurant-Syndrom assoziiert: Gäste klagten über Beschwerden wie Juckreiz, Mundtrockenheit, Gliederschmerzen. Was sie gegessen hatten? Nach ihrer Ansicht zu viel Glutamat, das sind die Salze der nicht-essentiellen Glutaminsäuren. Die kommen in natürlicher Form in vielen Lebensmitteln vor, werden aber auch künstlich hergestellt und als Geschmacksverstärker verwendet. Vor allem in asiatischen Gerichte und auch Fertigprodukten.
Glutamat soll also zu Nebenwirkungen führen und auch appetitanregend wirken. Wissenschaftlich ist dies zwar nicht belegt, die Verbraucherzentralen raten dennoch vor dem Verzehr davon ab. Immer seltener findet man also Glutamat in Produkten, Hefeextrakt hat den Geschmacksverstärker abgelöst. Aber wie unterscheidet sich dieser eigentlich? Hefeextrakt enthält Glutaminsäuren, Aminosäuren und auch B-Vitamine. Im Gegensatz zum Glutamat zählt der Extrakt nicht als Lebensmittelzusatzstoff und muss deshalb nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden.
https://www.stern.de/genuss/essen/hefeextrakt---was-ist-das-eigentlich-und-ist-es-ungesund--8680946.html

US-Studie: Fruchtsaft - ein Killer? Was es mit den Berichten auf sich hat, STERN.de, 21.05.2019
"Fruchtsaft erhöht das Sterberisiko um 24 Prozent" oder "Zu viel Fruchtsaft kann das Leben verkürzen": Diese und ähnliche Meldungen machen derzeit im Netz die Runde. Anlass für die Berichterstattung ist eine US-Studie, die jüngst im Fachblatt "Jama" erschienen ist.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fruchtsaft---ein-killer--was-es-mit-den-berichten-auf-sich-hat-8719774.html

Absurde Produkte: Über diese zehn Tchibo-Artikel lacht die halbe Welt, STERN.de, 01.01.2020
Der Kaffeeröster Tchibo hat ein extraordinäres Talent dafür, sinnfreie Produkte anzubieten. Bei Twitter sammeln sich zahlreiche Fotos absurder Artikel. Hier gibt es die beste Auswahl.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/tchibo--die-tchibo-produkte--die-kein-mensch-braucht-7450928.html

9.12.2000, Nitrat, Blei, Pestizide oder Bakterien? Viele Menschen misstrauen der Qualität ihres Trinkwassers und liebäugeln mit einem Wasserfilter. Welchen Schutz bieten die Mini-Wasserwerke im Haushalt, https://www.test.de/Wasserfilter-im-Test-Gut-filtert-keiner-4840828-0/

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Gefährliche Bakterienbelastung: Nach Corona-Pause: RKI warnt vor Legionellen in Trinkwasser und Schwimmbädern, STERN.de, 12.06.2020
Das Robert Koch-Institut warnt nach der langen Schließung von Hotels und Schwimmbädern vor einem möglichen Legionellen-Risiko. Besonders für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem könnten die Bakterien zur Gefahr werden.
https://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/video--rki-warnt-vor-legionellen-in-trinkwasser-und-schwimmbaedern-9299008.html

Krebserregende Chemikalien: So gefährlich ist PFC in Kleidung, Bechern und Pfannen
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Sebastian Kaulitzki - Fotolia 3-D-Aufnahme einer Krebszelle
, 12.08.2016
Was noch wenig bekannt ist - viele Nahrungsmittel, Wasser und sogar Luft enthalten PFC. Die Chemikalien könnten das Erbgut schädigen und Krebswachstum begünstigen. FOCUS Online erklärt, wie Sie sich vor der versteckten Gefahr schützen können.
Viele Produkte, die wasser-, fett- und schmutzabweisend sind, enthalten die Chemikalien PFC.
Gelangen diese einmal in die Umwelt, baut es sich nicht mehr ab.
Beispielsweise über das Trinkwasser gelangt der Stoff in unseren Körper.
PFC begünstigt Nierenkrebs.
Wer sich morgens einen Kaffee im Coffee-to-go-Becher mitnimmt und sich abends eine Pizza vom Italiener gönnt, denkt beim Genuss wahrscheinlich nicht an giftige Stoffe. Doch in den Verpackungen verstecken sich oft gesundheitsschädliche Chemikalien.
Bekannt ist, dass Medikamentenrückstände und Gifte aus Industrie und Landwirtschaft oder Bisphenole im Plastik in Trinkwasser und Lebensmittel stecken. Dieser Giftcocktail enthält jedoch noch weitere, mindestens ebenso gefährliche Zutaten, die bisher wenig beachtet wurden:
PFC, also perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien. Am bekanntesten darunter sind Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonsäure (PFOS). Sie sind einerseits giftig, andererseits wahrscheinlich krebserregend. Hodenkrebs durch Perfluoroktansäure (PFOA)?
"PFOA, also Perfluoroktansäure, steht im Verdacht, Hoden- und Nierenkrebs auszulösen", sagt Annegret Biegel-Engler, PFC-Expertin am Bundesumweltamt. Hinweise darauf gab eine Studie von Wissenschaftlern in West Virginia, USA.
Sie untersuchten die Auswirkungen von PFC auf Menschen, die nahe einer Fabrik lebten, die diese Chemikalien herstellte. Bei ihnen traten neben Krebs und zusätzlich folgende Krankheiten häufiger auf als in Gegenden, in denen PFOA nicht im Trinkwasser vorkommt:
Dickdarmentzündungen
Schilddrüsenerkrankungen
hohe Cholesterinwerte
Bluthochdruck in der Schwangerschaft
Fest steht, dass PFOA giftig für das Ungeborene ist. Tierstudien zeigten außerdem, dass die Chemikalien in Zusammenhang mit Leberkrebs stehen und die Fortpflanzung gefährden können.
Besonders tückisch: Sogar Embryos bekommen die Chemikalien ab. Die Substanz wird sozusagen weiter vererbt. Das heißt, bereits während der Schwangerschaft ist das Ungeborene der mütterlichen PFOA-Belastung ausgesetzt. In der Stillzeit überträgt die Mutter PFOA durch die Muttermilch auf den Säugling.
PFC ist überall - von der Antarktis bis zum Meeresgrund
Doch nicht nur in der Nähe entsprechender chemischer Werke kann eine Belastung mit den gefährlichen Stoffen drohen. An PFC kommt keiner vorbei. Die riskante Substanzgruppe, zu der mehr als 800 Verbindungen zählen, ist heute überall zu finden - von der Antarktis über den Himalaya bis zum Meeresboden, in allen Pflanzen, Tieren und dem Wasser.
Doch woher stammen die PFC? "Wegen ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Fähigkeiten werden PFC bereits seit den 60er-Jahren in den verschiedensten Verbraucherprodukten verwendet", berichtet Biegel-Engler.
Das sind vor allem:
Regen- und Outdoorkleidung
Teppiche
Polstermöbel
Tischdecken
antihaftbeschichtes Kochgeschirr wie Pfannen
wasser- und fettabweisendes Papier und Pappe (z. B. Backpapier, Pappbecher)
Lebensmittelverpackungen wie fettabweisende Fast-Food-Behälter und Pizzaschachteln
Baustoffe, Wetterschutzfarben- und -lacke, Imprägnierungsmittel, Feuerlöschschäume

PFC kann die Natur nicht abbauen
Die Chemikalien gelangen aus diesen Quellen während der Herstellung und Abfallbeseitigung, bei der Verwendung und beim Waschen in die Umwelt - bleiben dort und werden immer mehr. Denn das große Problem bei PFC: Sie sind in der Natur nicht abbaubar. Die Fakten, warum PFC so stabil sind:
Sie sind hitze- und UV-beständig, widerstehen bakteriellem und enzymatischem Abbau. Mikroorganismen können sie in unter umweltrelevanten Bedingungen nicht abbauen, wie das mit anderen Giften manchmal gelingt.
Auf diese Weise kontaminieren sie Oberflächengewässer, Böden, Grundwasser, damit auch unser Trinkwasser und viele Nahrungsmittel, wie etwa Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst. Und über die Nahrung, verunreinigtes Trinkwasser und die Luft gelangen PFC in den Körper.
Wo sich PFC im Körper ablagert
Dabei reichert sich vor allem eine Gruppe der PFC, die mit langen Kohlenstoffketten, äußerst stabil im Blut an. Dort binden sie an Proteine und bleiben im Körper. "Die Halbwertzeit von PFOA im menschlichen Blut beträgt dreieinhalb bis viereinhalb Jahre", sagt die Expertin. Dann ist erst die Hälfte der Gifte verschwunden.
Bei den kurzkettigen PFC, die als weniger toxisch gelten und deshalb von einigen Hersteller bereits vermehrt genutzt werden, beträgt die Halbwertzeit immerhin noch Tage bis Monate, je nach Substanz.
PFC sammeln sich, so vermuten Wissenschaftler, in folgenden Organen an:
Leber
Nieren
Gehirn
Knochen
Das schadet Ihrer Leber
Unser PDF-Ratgeber erklärt Ihnen die wichtigsten Funktionen der Leber und wie Sie Beschwerden wie Völlegefühle bekämpfen.
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PFC-Belastung in Deutschland
Erst PFC-Skandale in den vergangenen Jahren - etwa die Grundwasserkontamination in Rastatt (Baden-Baden) oder Düsseldorf - weckten in Deutschland das öffentliche Interesse für die gefährlichen Chemikalien.
Im ersten Fall hatte Dünger, dem Klärschlamm aus einer Papierfabrik zugesetzt wurde, das Grundwasser mit PFC belastet. In Düsseldorf hatten Löschmittel am Flughafen die Gewässer mit PFC kontaminiert.
Auf PFC wird nicht in allen Bundesländern geprüft
Danach wurden Fragen lauter, wie viel PFC die Gewässer in Deutschland womöglich aufweisen und ob auch Lebensmittel womöglich kontaminiert sein könnten. Doch erst einige Bundesländer untersuchen regelmäßig Trinkwasser und Lebensmittel in diesem Zusammenhang, wie etwa Bayern und Nordrheinwestfalen.
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PFC-Grenzwerte stehen noch nicht fest
Grenzwerte für Deutschland existieren übrigens noch nicht. Es gibt derzeit nur einen Richtwert. Der liegt bei 0,3 Nanogramm PFC pro Liter Wasser. Der langfristige Vorsorgewert liegt bei 0,1 µg/L. Allerdings, so versichert die Expertin, überprüft die Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt den Leitwert.
"Das Umweltbundesamt hat schon einige PFC als besonders besorgniserregende Chemikalien unter der Europäischen Chemikalienverordnung REACH identifiziert und auch ein Verbot für die Herstellung und Verwendung von PFOA und Stoffen, die zu PFOA abgebaut werden können, vorgeschlagen" sagt Biegel-Engler.
"Tatsache ist jedoch, dass PFC weltweit verbreitet ist", sagt Biegel-Engler. Deutschland bildet dabei sicher keine Ausnahme. Diese Umweltbelastung ist nicht mehr umkehrbar. Wichtig wäre es deshalb, weitere Kontamination zu vermeiden oder wenigstens einzuschränken.
So schützen Sie sich vor PFC
Doch wie kann sich der Verbraucher vor diesen Giften schützen? Wer folgende Tipps beachtet, senkt seine persönliche PTC-Belastung oder hält sie wenigstens niedrig:
Benutzen Sie Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung nur streng nach Anweisung - also nicht überhitzen lassen. Hat die Beschichtung in der Pfanne bereits einen Kratzer, sollte sie nicht mehr benutzt werden.
Wägen Sie ab, ob Coffee-To-Go und Fast-Food mit den Verpackung wirklich so sinnvoll sind, wenn es um die Vermeidung von PFC geht.
Überlegen Sie, ob Ihre Regenkleidung tatsächlich für Stunden vor Nässe schützen soll, oder ob nicht eine andere Beschichtung, etwa aus Wachs, es ebenso tut.
Entscheiden Sie, ob Sie wirklich einen Teppich brauchen, der chemisch aufbereitet ist und deshalb Schmutz abweist. "Ein Wollteppich mit seinem natürlichen Wollfett ist von Natur aus schmutzabweisend", sagt die Expertin.
Fragen Sie beim Kauf von Pfannen und Töpfen, ob dabei PFC verwendet wurde oder eine unbedenkliche Chemikalie. Dieses Recht auf Auskunft haben Sie auch etwa beim Kauf von Kleidung. Im Rahmen der "Detox-Kampagne" von Greenpeace haben sich übrigens einige Firmen verpflichtet, die Kleidung zu entgiften und bis zum Jahr 2020 diese Giftstoffe durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen. Zu den Firmen gehören unter anderem Aldi, Lidl, Tchibo, Puma, Nike, Adidas, C&A und viele weitere.
Video: So krank macht Chemie im Essen
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/lebensmittelskandale/krebserregende-chemikalien-so-gefaehrlich-ist-pfc-in-kleidung-bechern-und-pfannen_id_5816579.html

PFC-Belastung bei Markenklamotten: Greenpeace entdeckt Gifte in Outdoor-Kleidung, FOCUS Online, 29.10.2012
Umweltschutz, The North Face, PFC, Patagonia, Marmot, Kleidung, Kaikkialla, Jack Wolfskin, Christiane Huxdorff, Greenpeace, Gesundheit, Chemikalien, Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie dpa Deutschland ist der größte europäische Markt für Outdoor-Produkte
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien in wetterfester Kleidung. Die gefundenen Substanzen sind teils krebserregend. Die deutsche Outdoor-Branche kennt das Problem schon seit Jahren.
Die Hersteller von Outdoor-Jacken würden für ihre Produkte mit Bildern von unberührter Natur werben, aber gleichzeitig Schadstoffe einsetzen, die im Polareis, in der Tiefsee und sogar in Muttermilch nachgewiesen würden, kritisierte Greenpeace am Montag in Hamburg.
Zwei Labore hatten in Jacken der Marken "The North Face", "Patagonia", "Jack Wolfskin", "Kaikkialla" und einer Kinder-Hose von "Marmot" perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien (PFC) nachgewiesen. Sie könnten sich in Umwelt und Nahrung anreichern und sich auf die menschliche Gesundheit auswirken. "Die Outdoor-Branche muss entgiften und gefährliche Chemikalien durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen", erklärte Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von Greenpeace.
14 Kleidungsstücke hat Greenpeace auf PFC und weitere Schadstoffe testen lassen. In allen untersuchten Markenprodukten wurden PFC in Beschichtungen und/oder Membranen gefunden. Besorgniserregend seien auch die Test-Ergebnisse der hormonell wirksamen Weichmacher - sogenannter Phthalate - und der Nonylphenolethoxylate (NPE): Den höchsten NPE-Gehalt fand Greenpeace in einer Kinder-Regenjacke von Seven Summits, den höchsten Wert an Phthalaten in einem Kinder-Poncho von Northland.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/pfc-belastung-bei-markenklamotten-greenpeace-entdeckt-gifte-in-outdoor-kleidung_aid_848546.html

Lebensmittel: Nervengift im Apfelmus durch faulige Früchte, FOCUS Online, 05.02.2016
Apfelsaft und Apfelmus können das Schimmelpilzgift Patulin enthalten, wenn keine einwandfreien Früchte verarbeitet werden.
Bei einer Untersuchung von neun Säften und zehn Sorten Mus im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock wurde in einer Mus-Probe die gesetzliche Höchstmenge für Patulin um mehr als 200 Prozent überschritten, teilte das Landesamt am Freitag mit. In zwei Proben Apfelsaft sei das Nervengift ebenfalls entdeckt worden, jedoch deutlich unterhalb der erlaubten Höchstmenge. Weitere Mängel bei den Säften sei in zwei Fällen eine falsche Kennzeichnung, zum Beispiel die unerlaubte Werbung "ohne Zuckerzusatz" sowie einmal eine Verdünnung mit Wasser. Mikrobiologisch seien alle sechs Apfelsäfte von Herstellern aus Mecklenburg-Vorpommern in Ordnung gewesen. Patulin kann zu Erbrechen und Verdauungsstörungen führen, außerdem soll es leberschädigend sein. Untersuchungen hätten gezeigt, dass das Gift in der Regel nur in den fauligen Stellen einer Frucht enthalten ist, nicht im gesunden Gewebe.
https://www.focus.de/regional/rostock/lebensmittel-nervengift-im-apfelmus-durch-faulige-fruechte_id_5263496.html

Mit Vorsicht genießen: Diese Früchte sind echte Zuckerbomben, STERN.de, 20.08.2018
Diese Obstsorten haben es in sich: Vitamine und Ballaststoffe machen sie zum perfekten Snack. Doch man sollte sie in Maßen geniessen.
Von manchen Obstsorten sollten Sie nicht zu viel essen. Mangos sind süß und saftig. Aber Sie sollten diese nur in Maßen geniessen. Sie beinhalten etwa 50 Gramm Zucker pro Frucht. Genießen Sie sie pur oder im Smoothie, aber übertreiben Sie es nicht. Litschis sehen von außen hart und stachelig aus, aber innen sind sie süß und lecker. Sie sind eine Vitamin-C-Bombe, aber auch voller Zucker. 100 Gramm Litschi enthalten 10 Gramm Zucker. Die Feige hat es ebenfalls in sich: Bei mittlerer Größe enthält sie mindestens 8 Gramm Zucker. Übrigens können Feigen helfen, Backwaren frisch zu halten. Obst ist zwar gesund, aber auch zuckersüß.
https://www.stern.de/genuss/essen/diese-fruechte-sind-echte-zuckerbomben-8205174.html

Sind Fruchtzwerge besser als ihr Ruf? Stiftung Warentest hat Kinderdesserts geprüft, eines trieft vor Fett, STERN.de, 30.09.2020
Kinder lieben süße Leckereien. Das Angebot im Kühlregal ist entsprechend groß. Aber sollten Eltern ihnen die Nachtische auch kaufen? Warentest hat sich 25 Produkte genauer angesehen.
Sie sind süß und cremig und haben das Potenzial süchtig zu machen - Nachtische für Kinder schmecken zwar oft sehr lecker, haben es aber manchmal in sich. Immer wieder stehen die Desserts in der Kritik, weil in ihnen mitunter viel Zucker, Fett und Kalorien stecken. Aber nicht alle Produkte sind ungesund und haben die Schelte verdient.
Stiftung Warentest hat 25 Nachtische für Kinder getestet. Dazu gehörten Frischkäsezubereitungen, Joghurts und Puddings. Fünf davon reihen sich am Tabellenende ein. Vier Nachtische sind nicht besser als "ausreichend", eines sogar nur "mangelhaft". Besser machen es viele Hersteller von Frischkäsezubereitungen.
https://www.stern.de/genuss/warentest-prueft-kinderdesserts--in-diesem-schokopudding-stecken-sechsmal-so-viel-kalorien-wie-in-fruchtzwergen-9426706.html

Experten entkräften Werbeversprechen: Die Superfood-Lüge: Darum können Sie in Zukunft auf die teuren Exoten verzichten
Chia-Samen, Acai- oder Goji-Beeren, Spirulina und Kokosöl - sie alle sollen von Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien nur so strotzen und unsere Gesundheit pushen: Die so genannten Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Doch so "super" sind die exotischen Früchte, Beeren und Samen gar nicht. stern TV klärt auf
, STERN.de, 29.08.2018
Kokos, Avokado, Goji-Beeren und Chia-Samen: Superfood ist "in aller Munde". Was bringt es wirklich?
Wer diese Themenankündigung angeklickt hat, interessiert sich wohl für das Thema Ernährung. Für Sie haben wir eine wichtige Information vorweg: Gerade Sie brauchen keine Superfoods! Überhaupt werden Chia-Samen, Goji-Beeren, Matcha und andere exotische Zutaten völlig überschätzt, sagt die Präventionsmedizinerin Prof. Karin Michels. Insbesondere Kokosöl, das derzeit als besonders wirkungsvoll und multitalentiert angepriesen wird, sei "das reine Gift". Das Video von dem Vortrag, den Michels an der Universität Freiburg über die Superfood-Mythen hielt, wurde schon über eine Million Mal angeklickt. Auch andere Ernährungswissenschaftler bestätigen, dass die Superfoods vor allem eines sind: teuer. Und so "super", wie vom Handel gerne behauptet, sind die exotischen Früchte, Beeren und Samen gar nicht. "An den Menschen lässt sie kaum nachweisen, dass die Superfoods ihre Versprechen auch halten", sagt die Oecotrophologin Dr. Brigitte Bäuerlein.
Zwarkönne sie nicht bezweifeln, dass jene Pflanzen viele gute Nährstoffe enthalten. Doch fast zu jedem exotischen Superfood gebe es eine heimische Alternative. Zudem müssten die Produkte aus weit entfernten Regionen eingeflogen werden und seien vielfach mit Pestiziden belastet.
https://www.stern.de/tv/die-superfood-luege--darum-koennen-sie-in-zukunft-auf-die-teuren-exoten-verzichten-8230584.html

Bundesweiter Rückruf: Aldi und Netto rufen Salat zurück, CHIP, 25.10.2019
Der folgende Inhalt wird veröffentlicht von Onlinewarnungen.de*
Nutric-Score: Die Lebensmittel-Ampel für Produkte
Bundesweit rufen die Discounter Aldi-Nord, Aldi-Süd und Netto-Markendiscount die Hähnchensalate des Herstellers Fresh-Care Convenience B.V. / Fresh-Care Convenience GmbH zurück. Es besteht aufgrund von Bakterien eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher.
Regelmäßig werden Lebensmittel zurückgerufen. Das kann ganz harmlose Gründe haben, wie eine falsche Verpackung. Auch bei schwerwiegenden Problemen wie möglichen Fremdkörpern im Produkt wird ein Rückruf notwendig. Häufig ist das Qualitätsproblem nicht bei allen verkauften Produkten festzustellen. Sobald eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher nicht ausgeschlossen werden kann, werden die Nahrungsmittel zurückgerufen.
https://www.chip.de/news/Bundesweiter-Rueckruf-Aldi-und-Netto-rufen-Salat-zurueck_175725017.html

Welt-Umwelttag: Superfoods, denen das "Super" fehlt, STERN.de, 29.08.2018
Zum Welt-Umwelttag: Manche der gelobten Superfoods sind gar nicht so super - im Gegenteil: Quinoa, Avocado und Co. schaden der Umwelt sogar.
Diese Superfoods sind nicht super
Quinoa, Avocado und Kokosöl landen wie selbstverständlich in unseren Salaten und anderen Gerichten. Aber: Superfoods sind nicht immer super. Sowohl die Umwelt als auch die Menschen in den Anbaugebieten spüren die Konsequenzen unserer Food-Hypes. Gerade am heutigen Welt-Umwelttag sollte man sich das als Konsument mal wieder in das Gedächtnis rufen.
Avocados brauchen zum Beispiel unglaublich viel Wasser, knapp 1000 Liter für ein Kilogramm. In Mexiko ist ein Großteil des Anbaugebiets außerdem in der Hand von Drogenkartellen.
Bei Quinoa sieht es nicht viel besser aus: Durch die hohe Nachfrage steigt der Preis auch in den Herkunftsländern. Bauern verkaufen die Ernte lieber komplett, als sie selbst zu essen.
Soja ist vor allem bei Veganern beliebt. Sojamilch hat zwar eine bessere Klimabilanz als Kuhmilch, doch in Südamerika wird dafür viel Regenwald abgeholzt.
Cashewnüsse kommen bei uns geschält und sauber an. Doch im Hauptanbaugebiet? In Indien müssen die Arbeiter leiden: Die Entfernung der Schale ist extrem aufwändig und kann die Hände verätzen.
In Goji-Beeren wurden schon häufiger hohe Pestizid-Belastungen festgestellt. Der Anbau in Asien unterliegt eben nicht den gleichen Richtlinien wie in Europa.
Der Boom um die Chia-Samen führt in den Anbaugebieten zu Wassermangel, weil eine künstliche Bewässerung nötig ist. Außerdem verwenden Bauern auch hier oft Pestizide.
Auch das Wundermittel Kokosöl ist nicht frei von Lastern. Hierfür wird viel Fläche abgeholzt, außerdem ist der Transport aus den Tropen - wer hätte es gedacht - mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden.
Aber zum Glück gibt es heimische Alternativen zu Superfoods. Chia kann mit Leinsamen ersetzt werden und auch Heidelbeeren sind voll mit gesunden Vitaminen - und Geld spart man damit auch noch!
https://www.stern.de/kultur/welt-umwelttag-superfoods--denen-das--super--fehlt-8110598.html

Hätten Sies gewusst?
So viele Kalorien stecken in deutscher Hausmannskost
, STERN.de, 29.09.2018
Deutsche Hausmannskost ist meist deftig und nahrhaft. Aber wie viele Kilokalorien stecken eigentlich in Kässpätzle, Schnitzel und Co? Wir geben eine Übersicht - und wie viel Sport Sie treiben müssen, um die Kalorien zu verbrennen.
https://www.stern.de/genuss/essen/so-viele-kalorien-stecken-in-deutscher-hausmannskost-7361314.html

Millionen für riskante Behandlungen
Ärzte warnen: Spendenaufrufe fördern wirkungslose oder sogar gefährliche Therapien
, FOCUS Online, 01.11.2018
Amerikanische Mediziner sind besorgt: Durch Spendenaufrufe im Netz lassen sich viele Menschen Therapien finanzieren, die auf keiner wissenschaftlichen Basis stehen. Das schadet der Gesundheit, der Glaubwürdigkeit von Crowdfunding-Plattformen und den wirklich Bedürftigen.
https://www.focus.de/gesundheit/news/spendenaufrufe-warum-sie-wirkungslose-oder-sogar-gefaehrliche-therapien-foerdern_id_9804351.html

Fake Science - Wissenschaft auf Abwegen, tagesschau.de
In dieser Scheinwelt gibt es keine Wahrheiten, keine wissenschaftlichen Regeln. Hier treffen sich Geschäftemacher, Quacksalber und Kriminelle, die sich Wissenschaft erkaufen. Mit seriösen Forschern, die sich nur verirrt haben. Klar ist: Hier wird die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft ruiniert. Eine Gefahr für uns alle.
https://www.ndr.de/info/podcast4406.html

#ImplantFiles Medtronic - Weltkonzern auf Abwegen, tagesschau.de, 28.11.2018
Der größte Medizintechnik-Hersteller der Welt heißt Medtronic. Seine Wissenschaftler haben auch in pseudowissenschaftlichen Zeitschriften publiziert und sind auf dubiosen Konferenzen aufgetreten.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/fakescience-119.html

Recherche "Fake Science" Trügerische Hoffnung aus Pseudo-Verlagen, tagesschau.de, 19.07.2018
Sie hatte Krebs und die Chancen auf Heilung standen schlecht: Da stieß Moderatorin Miriam Pielhau im Internet auf ein angebliches Wundermittel. Doch die Studien waren wenig wissenschaftlich.
Miriam Pielhau hatte ihre letzte Hoffnung darauf gesetzt: GcMAF. Ein vermeintliches Wundermittel gegen Krebs - in Deutschland nicht zugelassen. Pielhau, eine hochintelligente Frau, Journalistin und Moderatorin, bekannt aus "taff" und "Big Brother", war schwer an Krebs erkrankt. Im Internet war sie auf Studien zu dem Mittel gestoßen, berichtet ihre Freundin Eva Imhof: "Sie hat gesagt: Ich habe da jetzt ein Mittel entdeckt. Da werden im Körper die guten Zellen aktiviert, und die Krebszellen werden von den körpereigenen Zellen quasi vernichtet.´ Sie war Feuer und Flamme. Es war das Licht am Ende des Tunnels."
Moderatorin Miriam Pielhau starb im Sommer 2016 an Krebs.
Ein trügerisches Licht. Denn die Studien, die Pielhau gelesen hatte und die die Wirkung dieses vermeintlichen Wundermittels beschreiben, seien "grottenschlecht", sagt die Onkologin Jutta Hübner. Die Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschäftigt sich seit langem mit alternativen Krebstherapien. Die Publikationen zu GcMAF aber seien "vom Ansatz, von der Methodik her in keiner Weise geeignet, eine Wirksamkeit zu beweisen." Fallberichte, die veröffentlicht wurden, würden mehr Fragen aufwerfen als sie beantworteten, sagt Hübner. "Das ist überhaupt keine richtige wissenschaftliche Darstellung, wie man sie normalerweise nüchtern und mit Fakten unterlegt, machen würde."
Studien in unwissenschaftlichen Verlagen erschienen
Tatsächlich sind verschiedene Studien zu GcMAF in Pseudo-Fachzeitschriften erschienen, die wissenschaftliche Standards grob missachten. Offenbar wurden sie vor Veröffentlichung nicht durch andere, erfahrene Krebsspezialisten geprüft. Die angeblichen Forschungsarbeiten zu GcMAF finden sich oft bei einem Verlag namens "Science Publications", der seinen Sitz in Dubai hat. In diesem Verlag sind zahlreiche fragwürdige Studien erschienen. Zudem gelang es Reportern des Rechercheteams NDR, WDR und "SZ-Magazin" zwei sinnentleerte Studien bei unterschiedlichen Fachzeitschriften des Unternehmens zu publizieren. Die Firma "Science Publications" hat sich dazu auf Anfrage nicht geäußert.
Text einer Studie
Studien zu GcMAF sind vor allem in Zeitschriften veröffentlicht, die wenig Qualitätskontrolle durchführen.
Warum solche schlechten Studien veröffentlicht werden? Sie gaukeln Wirksamkeit vor, wo keine ist. GcMAF sollen nach Angaben des Vertreibers Immuno Biotech bereits mehr als 10.000 Menschen genommen haben. 450 Euro kostet die Dosis laut Internetseite für acht Wochen.
Prozess gegen Anbieter des Mittels
In London wird einem GcMAF-Anbieter derzeit der Prozess gemacht. Der Brite David Noakes, Geschäftsführer von Immuno Biotech, soll das vermeintliche Wundermittel über Jahre hinweg illegal als Medikament verkauft haben - eine Straftat. Beworben hat er es mit zahlreichen Studien, die heute noch auf seiner Internetseite stehen. Erschienen sind diese Arbeiten zumeist in pseudo-wissenschaftlichen Verlagen. Noakes selbst hat auf Anfragen nicht reagiert. Er ist nicht der Einzige, der mit GcMAF Geld verdient. Noch heute bieten auch in Deutschland Heilpraktiker und Ärzte Behandlungen mit dem umstrittenen Mittel an. Auch unter neuen Namen wie GOleic. Ein Mittel, von dem Krebsspezialistin Jutta Hübner sagt, sie würde es nicht einmal Patienten geben, bei denen sie keine weitere Therapiemöglichkeit habe. "Die möglichen schädigenden Wirkungen sind völlig unklar."

Prozess gegen Ex-Pfleger
Högel für 85 weitere Morde verurteilt
, tagesschau.de, 06.06.2019
Im wohl größten Serienmordprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte hat das Landgericht Oldenburg den Ex-Pfleger Niels Högel zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer befand ihn in 85 weiteren Fällen des Mordes für schuldig.
https://www.tagesschau.de/inland/hoegel-urteil-105.html

Fall Högel
Ex-Krankenpfleger gesteht 100 Morde
, tagesschau.de, 30.10.2018
Er wurde schon wegen Patientenmordes verurteilt - nun hat der wegen 100 Morden an Patienten angeklagte Ex-Krankenpfleger Högel gestanden. Die Vorwürfe träfen weitgehend zu, sagte er vor dem Gericht in Oldenburg.
[...] Am allermeisten schmerzt diese Frage Jürgen Röper, den Sohn von Högels letztem Opfer. Drei Wochen vor dem Prozess sitzt Röper in einem Hamburger Café. Erzählt vom letzten Telefongespräch mit seiner Mutter. Es war im Juni 2005. Renate Röper, 67, hatte sich aus der Klinik gemeldet. Die OP am Bein sei gut verlaufen, sagte sie ihrem Sohn, ihrem einzigen Kind. Ihr Oberschenkel war nach einem Sturz in der Wohnung gebrochen. Sie werde von der Klinik direkt in die Reha verlegt, sagte sie. Ob er ihr morgen ein paar Anziehsachen vorbeibringen könne.
"Sie klang total optimistisch. Wir waren erleichtert, dass es noch mal gut gegangen ist"M, sagt ihr Sohn. "Aber es war ja auch nichts Lebensgefährliches."
Doch einen Tag später klingelte wieder sein Telefon. "Ich konnte es nicht fassen! Tot? Eine Lungenembolie? Wieso das denn?"
[...] Högel sagte dazu, dass er die Taten am Klinikum Oldenburg zunächst verdrängt und sich geschämt hätte. Nach vielen Therapien habe er sich aber damit befasst, und was er jetzt wisse, das sage er auch. Das sei auch die volle Wahrheit, so Högel.
[...] Krankenpfleger hätte früher gestoppt werden können
Högels damalige Kollegen schöpften angesichts der zahlreichen Reanimationen zwar früh Verdacht, schwiegen aber meist. Der Pfleger wurde zunächst nicht einmal gestoppt, nachdem man ihn 2005 auf frischer Tat am Klinikum Delmenhorst ertappt hatte. Zwei Tage später konnte er einen weiteren Mord begehen. Erst im Laufe von mehr als zehn Jahren entdeckten die Ermittler das Ausmaß von Högels Taten. Dafür wurden mehr als 130 Leichen exhumiert und auf Medikamentenrückstände untersucht. Es gibt zahlreiche weitere Verdachtsfälle. Weil viele mögliche Opfer jedoch eingeäschert wurden, ist eine komplette Aufklärung nicht mehr möglich.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Prozess-Auftakt-Krankenpfleger-gesteht-100-Morde,hoegel282.html

St. Petri Hospital in Warburg und Patientenmord/Euthanasie ...
Was geschah im St. Petri Krankenhaus Warburg? Folter und Euthanasie im 21. Jahrhundert: Betreuungen und Palliativmedizin
www.youtube.com/watch?v=zA0T9AU5lfI

Tödliche Dosis: Berliner Patientenmord in Serie (German ...
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VI. Regionalisierter Patientenmord und Vernichtung im Osten ...
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Recherche "Fake Science"
Wissenschaft auf Abwegen

Mehr als 5000 Wissenschaftler deutscher Hochschulen haben Forschungsarbeiten bei scheinwissenschaftlichen Verlagen veröffentlicht. Experten sprechen von einem "Desaster für die Wissenschaft".
Qualität von Studien für Laien schwer zu durchschauen
Miriam Pielhau hat GcMAF in den letzten Wochen und Monaten Hoffnung gemacht - trügerische Hoffnung. In einem Buch, erschienen kurz vor ihrem Tod im Juli 2016, pries sie noch das scheinbare Wundermittel. Überzeugt, weil sie glaubte, seriöse wissenschaftliche Forschung studiert zu haben. Hätte sie wissen können, dass sie einem Betrug aufsaß? Nein, sagt Gerd Antes von der Cochrane Deutschland Stiftung, der seit langem medizinische Studien auf ihre Qualität prüft. Ein Patient oder seine Angehörigen hätten "nicht die geringste Chance", solche Fake-Studien zu erkennen.
Titelbild: Fake Science - Die Lügenmacher
Reportage: Fake Science - Die Lügenmacher
Geldschein in einem Reagenzglas
Podcast: Wissenschaft auf Abwegen
Über dieses Thema berichten die tagesthemen am 19. Juli 2018 um 22:15 Uhr.
Mehr zu diesem Thema:
Recherche "Fake Science": Wissenschaft auf Abwegen
Dossier zu Fake Science beim NDR
Fake Science: Wissenschaft auf Abwegen
Nachrichtenatlas | Deutschland | Berlin
Dossier zu Fake Science beim NDR
Fake Science im SR
Fake Science bei Radio Bremen
Fake Science im RBB
Fake Science im WDR
...

Stern Logo Medizin und Psychologie - Wege aus der Sucht, STERN.de, 04.04.2019
Tabletten-Abhängigkeit: Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland süchtig nach Schmerz- und Schlafmitteln
In Deutschland können rund zwei Millionen Menschen nicht mehr ohne Tabletten leben. Demnach sind vor allem ältere Männer und jüngere Frauen abhängig. Die Bundesregierung schätzt die Folgekosten auf 14 Milliarden Euro - pro Jahr.
https://www.stern.de/gesundheit/sucht/tablettensucht--fast-zwei-millionen-abhaengige-menschen-in-deutschland-8652510.html

Amazon Comprehend Medical: Wie Amazon mit unserer Gesundheit Milliarden verdienen will, STERN.de, 12.12.2018
Immer mehr Tech-Unternehmen interessieren sich für unsere Gesundheit - und öffnen damit einen Milliarden-Markt. Dass auch Amazon mitmischen will, macht viele Konkurrenten nervös. Der Handelsgigant beschränkt sich nicht auf den Verkauf von Health-Produkten.
https://www.stern.de/digital/online/wie-amazon-mit-unserer-gesundheit-milliarden-verdienen-will-8487268.html

USA
Uni-Arzt missbrauchte 177 Studenten
, tagesschau.de, 18.05.2019
An der amerikanischen Ohio State-Universität hat ein Arzt über Jahrzehnte mindestens 177 Studenten missbraucht. Dies ergab eine interne Untersuchung. Der Fall erinnert an einen Missbrauchsskandal an einer anderen US-Hochschule.
https://www.tagesschau.de/ausland/us-uni-arzt-missbrauch-101.html

Verurteilter Krankenpfleger
Niels H. soll 84 weitere Patienten getötet haben
, tagesschau.de, 28.08.2017
Niels H. sitzt bereits wegen Mordes an Patienten in Haft. Doch das ganze Ausmaß seiner Verbrechen kam erst nach und nach ans Licht. Eine Sonderkommission hat jetzt Bilanz gezogen - sie geht davon aus, dass H. weitere 84 Menschen tötete. | ndr
https://www.tagesschau.de/ardimport/regional/niedersachsen/nielsh-krankenpfleger-mord-101.html

Die Hyaluron-Party ist vorbei
Fall vor Gericht
Ein Heilpraktiker. Ein angebliches Wundermittel gegen Krebs. Drei Tote.
, STERN.de, 07.04.2019
Klaus Ross behandelte Krebspatienten mit einem angeblichen Wundermittel. Drei Menschen starben kurz darauf. Nun muss sich der Heilpraktiker vor Gericht verantworten.
https://www.stern.de/gesundheit/tod-nach-alternativer-krebstherapie--ein-heilpraktiker---drei-tote-7037856.html

Alternative Krebstherapie : Heilpraktiker darf trotz Todesfällen von Krebspatienten weiter behandeln, STERN.de, 14.08.2017
Obwohl Staatsanwälte (Stadt Krefeld) wegen fahrlässiger Tötung gegen ihn ermitteln, darf der Heilpraktiker Klaus R. nach Recherchen des stern wieder arbeiten. Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf sieht den Bevölkerungsschutz in Gefahr, doch örtliche Behörden reagieren kaum.
https://www.stern.de/gesundheit/alternative-krebstherapie--heilpraktiker-darf-trotz-todesfaellen-weiter-behandeln-7566390.html
https://blog.gwup.net/2016/08/05/die-hyaluron-party-ist-vorbei-drei-tote-patienten-einer-alternativen-krebsklinik-in-nrw/

Grippostad, Wick Medinait, Aspirin Complex: Diese beliebten Medikamente sollten Sie laut Stiftung Warentest lieber nicht nehmen, STERN.de, 24.06.2019
Gegen kleine Beschwerden nehmen viele Menschen lieber ein rezeptfreies Produkt, als zum Arzt zu gehen. Nun warnt Stiftung Warentest: Viele beliebte Medikamente sollte man lieber nicht einnehmen. Darunter sind auch Klassiker wie Wick Medinait oder Aspirin Complex.
https://www.stern.de/gesundheit/grippostad--aspirin-complex-und-co---von-diesen-medikamenten-raet-warentest-ab-8767144.html

Betrug mit Krebsarzneien
Medizinische Versorgungszentren als Hintertür?
, tagesschau.de, 19.12.2019
Nach Recherchen von Panorama und "Zeit Online" soll Zytoservice mindestens 26,8 Millionen Euro durch eine neue Betrugsmethode vereinnahmt haben. Der Marktführer für Infusionen von Krebsarzneien nutzte dabei womöglich eine Gesetzeslücke.
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/zytoservice-krebsmedizin-101.html

Teure Medikamente
Arzneimittel-Studie
Teure Pillen: In Deutschland zahlen Patienten die zweithöchsten Preise weltweit für Medikamente
, STERN.de, 25.11.2019
In Deutschland sind die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente sehr hoch - nur ein einziges Land der Welt bittet Patienten noch stärker zu Kasse
https://www.stern.de/gesundheit/medikamenten-preise--deutschland-ist-zweitteuerstes-land-auf-der-welt-bei-arzneimitteln-9016614.html

Medikament seit zehn Jahren verboten: Diätpillen töteten in Frankreich bis zu 2100 Menschen - riesiger Prozess startet in Paris, STERN.de, 23.09.2019
Die Verantwortlichkeiten bei einem der größten französischen Gesundheitsskandale sollen nun vor Gericht aufgeklärt werden. Für viele Opfer dürfte der Prozess zu spät kommen.
https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/mediator--prozess-rollt-skandal-um-toedliche-schlankmacher-pillen-auf-8919306.html

US-Pharmaindustrie
Die Fusionitis boomt
, tagesschau.de, 29.01.2019
Medikamente sind in den USA so teuer wie fast nirgendwo sonst. Mehrere Hersteller hoben zu Jahresanfang die Preise erneut an. Mit dem Geld können sie milliardenschwere Firmenfusionen umsetzen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/us-pharmaindustrie-101.html

Betrug mit Medikamenten
Ermittler gehen gegen Pharmahändler vor
, tagesschau.de, 25.01.2019
In Baden-Württemberg, Ungarn und der Schweiz hat die Polizei Wohnungen und Firmen durchsucht. Hintergrund ist ein Betrug mit Medikamenten. Ein Großhändler soll gefälschte Mittel gegen Krebs verkauft haben.
https://www.tagesschau.de/inland/krebsmedikamente-121.html

"Globuli für alle": Krankenkassen zahlen Fantasie-Medikamente: Muss man das schlucken?, STERN.de, 14.04.2019
Deutschland und sein Krankenkassen-System: Ob privat oder gesetzlich versichert - hier bekommen wir sogar die Homöopathie bezahlt. Was es damit auf sich hat, kommentiert auch unser Autor: Solange wir uns mit Kügelchen therapieren, kann es uns so schlecht nicht gehen.
https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/globuli-fuer-alle--krankenkassen-zahlen-fantasie-medikamente---muss-man-das-schlucken---8658438.html

Spahn ändert Pläne: Doch kein Verbot von Online-Apotheken, tagesschau.de, 11.12.2018
Bundesgesundheitsminister Spahn verzichtet auf ein Verbot des Online-Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Dies sei europarechtlich unsicher. Stattdessen will er deutsche Apotheken fördern.
Das angepeilte Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist für Gesundheitsminister Jens Spahn vorerst vom Tisch. Es sei europarechtlich unwägbar, ob und wie ein solches Verbot umgesetzt werden könne, machte der CDU-Politiker deutlich.
https://www.tagesschau.de/inland/online-apotheke-spahn-101.html

Polizeiaktion in 116 Ländern
500 Tonnen gefälschte Medikamente
, FOCUS Online, 23.10.2018
Es geht um Schlankheits- und Potenzpillen, aber auch Krebs- oder HIV-Medizin: Bei einer Polizeiaktion in 116 Ländern sind 500 Tonnen gefälschte Medikament sichergestellt worden. Sie können extrem gefährlich sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/gefaelschte-medikamente-101.html

Gefälschte Medikamente: "Der Patient ist der Dumme", tagesschau.de
Jedes zehnte Medikament weltweit ist nach Schätzung der WHO gefälscht, in Europa bis zu jedes hundertste. Grund ist laut Experten die nach Asien ausgelagerte Produktion und ein völlig intransparentes System, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-system-101.html

Medikamentenhandel in Afrika: Gefälscht, gepanscht - gefragt, tagesschau.de, 27.12.2017
Es ist die Verzweiflung, die oft die Ärmsten in Afrika zu den Choukou-Doktoren treibt: Normale Medikamente aus der Apotheke sind zu teuer, darum kaufen sie hier. Doch die billigen Arzneien schaden meist mehr als sie helfen - oft sind sie sogar tödlich.
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika-medizin-medikamente-101.html
mehr zum Thema:
Was Verbraucher wissen müssen, 17.05.2017, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-fragen-antworten-101.html
"Der Patient ist der Dumme", 17.05.2017, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/pharmacrime/pharmacrime-system-101.html
Aus dem Archiv
Cholera: Ausgezehrt und alleingelassen, 12.11.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/cholera-kongo-103.html
Bill Gates: "Noch viel zu tun in Afrika", 06.07.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/interview-bill-gates-101.html

Urteil in Magdeburg: Er machte seine Opfer mit Drogen gefügig: Ex-Chefarzt verurteilt, STERN.de, 28.01.2019
Das Landgericht Magdeburg hat einen Ex-Chefarzt zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 43-Jährige soll seine Opfer mit Drogen gefügig gemacht haben - eine Frau ist dadurch an einer Überdosis gestorben.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/urteil-in-magdeburg--ex-chefarzt-zu-neun-jahren-haft-verurteilt-8555086.html

Radioaktiv: Bundesamt warnt: Einige Wildpilze immer noch stark mit Tschernobyl-Cäsium belastet, STERN.de, 22.10.2018
32 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind einige Wildpilze immer noch stark belastet, so das Bundesamt für Strahlenschutz. Das gilt vor allem in einigen Regionen Bayerns.
Wildpilze sind immer noch verstrahlt. Auch 32 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl kann das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) keine Entwarnung bei Wildpilzen geben. Das belegen Messergebnisse von zwei aktuellen Berichten. Demnach sind einige Wildpilze in einigen Regionen Bayerns immer noch stark radioaktiv belastet. "Braunscheibige und Orangefalbe Schnecklinge oder Rotbraune Semmelstoppelpilze können bis zu einige 1000 Becquerel (Bq) Cäsium-137 pro Kilogramm Frischmasse aufweisen", heißt es in einer Mitteilung des Bundesamtes. Bei einigen Wildpilzarten kann auch mehr als drei Jahrzehnte nach dem Tschernobyl-Unfall noch keine Entwarnung gegeben werden. Unsere Messergebnisse zeigen, dass die radioaktive Belastung dieser Pilzarten im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln nach wie vor sehr hoch ist", sagt BfS-Präsidentin Inge Paulini. Wegen seiner Halbwertszeit von rund 30 Jahren ist das aus dem Tschernobyl-Unfall stammende Cäsium-137 bisher erst rund zur Hälfte zerfallen.
https://www.stern.de/gesundheit/pilze--belastung-durch-radioaktives-caesium-nach-tschernobyl-unglueck-8411130.html

Neue Hinweise auf Verpackung: Warnung vor Aspirin, Ibuprofen und Co., tagesschau.de, 08.06.2018
"Nicht länger anwenden als vorgegeben." So soll künftig auf der Packung vor zu langer Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln wie Aspirin gewarnt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen, um Gefahren vorzubeugen.
Bei Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen, die ohne Rezept in der Apotheke zu bekommen sind, sollen neue Hinweise stärker vor einer zu langen Einnahme warnen. Auf der Außenpackung muss künftig aufgedruckt werden:
"Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!"
Verbraucherschutz als Motiv
Das sieht eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn vor, die der Bundesrat billigte. Die Maßnahme soll Verbraucher davon abhalten, Wirkstoffe wie Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure länger als vorgesehen einzunehmen. Studien zufolge nehmen ein Fünftel der Frauen und fast ein Drittel der Männer solche Analgetica länger als die vorgegebenen vier Tage, hieß es zur Begründung für die Verordnung.
Bei zu langer Einnahme oder überdosierungen können solche Mittel zu Nebenwirkungen wie Magenblutungen, Leber- und Nierenschäden oder zu Schlaganfällen führen. Darauf wird bisher schon auf dem Beipackzettel hingewiesen.
https://www.tagesschau.de/inland/schmerzmittel-warnhinweise-101.html

Krankenhausessen: Sterneküche im Krankenhaus: Das kulinarische Leid hat ein Ende, STERN.de, 12.06.2020
Blass, fad und nicht gerade lecker - was im Krankenhaus aufgetischt wird, ist alles andere als hohe Küchenkunst. Das soll sich ändern. Sechs Sterneköche arbeiten daran, das kulinarische Leid der Patienten zu beenden. Überall? Leider nein.
https://www.stern.de/genuss/sternekueche-im-krankenhaus--das-kulinarische-leid-hat-ein-ende-9296510.html

Italienische Rotweine: Erstklassige B-Ware, SPIEGEL ONLINE, 29.04.2018
Brunello und Barolo gehören zu den Weinen, die jeder irgendwie kennt, aber nicht jeder genießen kann. Beide Rote eint ihr fordernder Charakter. Freude am Detail ist hier unbedingt vonnöten. Von Gerald Franz
http://www.spiegel.de/stil/brunello-und-barolo-italienische-rotweine-fuer-fortgeschrittene-a-1204795.html

Verbraucher wird in die Irre geführt
Bertolli, ein italienisches Olivenöl - wie viel Italien steckt da eigentlich noch drin?
, STERN.de, 05.04.2019
Bertolli klingt so schön italienisch und schließlich steht auch auf den Olivenölflaschen "Dal 1865". Also Italienisch für: seit 1865. Damals verkaufte Francesco Bertolli zum ersten Mal Olivenöl in der Toskana. Ist das heute auch noch so?
Von Denise Snieguole Wachter
https://www.stern.de/genuss/essen/bertolli---wie-viel-italien-steckt-da-eigentlich-noch-drin--8651078.html

Industrialisierte Landwirtschaft: Millionenfacher Vogelmord - das dunkle Geheimnis des Olivenöls, STERN.de, 01.06.2019
Bei der Ernte des Olivenöls saugen riesige Maschinen jedes Jahr Millionen von Vögeln tot. Dabei wäre das Massaker leicht zu verhindern, doch die Bauern verdienen zu gut am Vogelmord.
https://www.stern.de/genuss/olivenoel---warum-millionen-singvoegel-fuer-unser-oel-sterben-muessen-8735660.html

Mehr exportiert als geerntet: Das große Oregano-Mysterium: Wie das Gewürz mit Laub gepanscht wird, STERN.de, 21.12.2018
Es wird das Oregano-Mysterium genannt. Dass sehr viel mehr Oregano exportiert als geerntet wird. Wir haben mit dem größten Oreganoproduzenten der Welt darüber gesprochen, was dahintersteckt.
https://www.stern.de/genuss/essen/oregano--warum-auf-ihrer-tk-pizza-laub-sein-koennte-8484344.html

Ökotest: Abnehmen mit Diätdrinks? Warum das keine gute Idee ist, STERN.de, 29.12.2018
Es klingt so einfach: Man muss nur davon trinken, und schon purzeln die Pfunde. Diätdrinks gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. Aber was taugen die Getränke eigentlich? Ökotest hat sie überprüft.
https://www.stern.de/genuss/trinken/oekotest-prueft-diaetdrinks--warum-sie-davon-abraten-8500954.html

Bioterrorismus: Manipulation und Konditionierung organischer Motorik
Nach einem Bericht von N24 vom 29.11.2015 gegen 0:10 Uhr ließ sich in wissenschaftlichen Studien das Hirn von Versuchstieren wie Käfern an den Neuronen elektronisch derart gezielt mit Elektornik anzapfen und steuern, über Fernsteuerung Beine nach Wunsch zu bewegen und mit den Flügeln zu schlagen. Einige Empfindungen wie Aggression verstärkten sich dabei über Schallwellen, insbesonders Lärm und Geräusche, darunter auch mit dem Gehör nicht mehr wahrnehmbares Ultraschall.

Bettlaken vom Vorgänger
Ist das Hotelbett frisch bezogen? Mit einem Kniff finden Sie es sofort heraus
, FOCUS Online, 10.12.2017
Sind die Laken im Hotelbett tatsächlich frisch oder stammen sie noch vom Vorgänger? Diese Frage stellen sich viele Gäste, wenn Sie in ihr Hotel einchecken. Mit einem einfachen Trick finden Sie die Wahrheit heraus.
http://www.focus.de/reisen/videos/bettlaken-vom-vorgaenger-ist-mein-hotelbett-frisch-bezogen-mit-diesem-kniff-finden-sie-es-sofort-heraus_id_5967735.html

Interview mit Ironman Jan Frodeno
"Niemals Nudeln": Der fitteste Mann der Welt verrät seine Ernährungstricks, FOCUS Online, 05.10.2018
Er hält die Weltbestzeit bei der härtesten Sportart der Welt - der Triathlon-Langdistanz. Im Interview mit FOCUS Online gibt der deutsche Ironman Jan Frodeno Tipps für eine gesunde - und leckere - Ernährung. Außerdem erklärt der Weltrekordhalter, warum es zum Frühstück bei ihm nur einen Espresso gibt.
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/interview-mit-ironman-jan-frodeno-morgens-nur-espresso-der-fitteste-mann-der-welt-verraet-seine-ernaehrungstricks_id_9709022.html

Streit um Bleiwerte: Nestlé ruft Maggi-Nudeln in Indien zurük, FOCUS Online, 05.06.2015
Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé hat die in Indien sehr beliebten Maggi-Nudeln aus allen Läden auf dem Subkontinent zurückgerufen. Kernpunkt ist der Behörden-Streit um Bleiwerte. Freitag, 5. Juni: Der Lebensmittelgigant reagiert auf den Streit um Bleiwerte und ruft seine Maggie-Nudeln in Indien zurück. Zuvor hatten die Behörden mehrerer indischer Bundesstaaten zu hohe Bleiwerte in den Fertiggerichten gefunden und sie deswegen bereits verboten. Nestlé betonte in seiner Stellungnahme am Freitag, die Nudeln seien "völlig ungefährlich". Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern ließ nach eigenen Angaben 1600 Päckchen im eigenen Haus und extern testen. Dabei seien alle Werte innerhalb der Vorgaben geblieben. Nestlé erklärte weiter, die Nudeln würden wieder verkauft, sobald die Situation geklärt sei.

Rückrufe und Produktwarnungen: Mögliche Schimmelpilz-Spuren in Baby-Nahrung - dm ruft mehrere Artikel zurück, STERN.de, 29.03.2019
Schimmelpilz-Gefahr in Baby-Nahrung von dm+++ Holzsplitter: Penny muss Parmesan zurückrufen +++ Edeka und Marktkauf: Caesar-Salat-Snack von Gartenfrisch falsch etikettiert +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--schimmelpilz-gefahr-in-baby-nahrung-von-dm-8110176.html

Schwere Vorwürfe
Nestlé im Markencheck: "Das sind Babymilch-Dealer"
, FOCUS Online, 28.09.2015
Der ARD-"Markencheck" erhebt schwere Vorwürfe gegen Nestlé. Der Lebensmittelkonzern verkauft weiter mit Pseudokrankenschwestern Babypulver in Entwicklungsländern. Viele Neugeborene sterben, weil die Milch verunreinigt ist. FOCUS Online sagt, wie der Konzern zu den Vorwürfen reagiert.

Nach dem Alete-Skandal nun auch Hipp:

Kinder Frühstücks-Ringe von Hipp
Metalldraht in Produkt gefunden
Hipp ruft "Kinder Frühstücks-Ringe" zurück
, Tagesschau.de, 13.10.2016
Der Baybynahrungshersteller HiPP ruft vorsorglich sein Produkt "Kinder Frühstücks-Ringe" zurück. Grund ist, dass in dem Produkt Metalldraht gefunden wurde. Die "Frühstücks-Ringe" seien bereits aus dem Handel genommen worden, https://www.tagesschau.de/inland/hipp-101.html.

Große Rückrufaktion!
Drei Antibabypillen werden aus dem Verkehr gezogen
, FOCUS Online, 27.10.2016
Gleich drei verschiedene Hersteller rufen zurzeit Antibabypillen aus den Apotheken zurück. Zwei davon, weil die Reinheit des Produktes nicht gewährleistet werden kann. Erfahren Sie hier alles, was Sie wissen müssen.
http://www.netmoms.de/nachrichten/rueckruf-aktion-diese-antibabypillen-werden-aus-dem-verkehr-gezogen/?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_News+Antibabypille+Rueckruf+Aktion

Negativpreis "Goldener Windbeutel"
"Alete lügt am dreistesten"
, tagesschau.de, 28.11.2017
Zu viel Zucker, zu wenig Nahrhaftes: Foodwatch verleiht dem Babykeks von Alete den "Goldenen Windbeutel" für die "dreisteste Werbelüge das Jahres". Alete nutze sein positives Image aus, um auf Kosten der Kleinsten Kasse zu machen. Das grenze an Körperverletzung. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/goldener-windbeutel-alete-101.html

Nachhaltigkeit: Nestlé hat Ärger wegen Palmöl - allerdings anders als gedacht, STERN.de, 11.07.2018
Das wichtigste Kontrollgremium für nachhaltiges Palmöl, kurz RSPO, hat Nestlé rausgeschmissen. Offiziell habe der Konzern gegen Auflagen verstoßen. Doch dahinter steckt mehr, denn ausgerechnet Nestlé will strengere Standards durchsetzen.
Der Schweizer Konzern Nestlé hat mal wieder Ärger mit Palmöl. Das Fett findet sich in Produkten des Lebensmittelherstellers: Ohne Palmöl gäbe es keine Schokoriegel wie Kitkat oder Lion. Der Einsatz dieses Öls steht seit Jahren in der Kritik, denn große Flächen Regenwald werden für die benötigten Plantagen abgeholzt. Das ist schlecht fürs Klima und eine Katastrophe für die Flora und Fauna in den Regionen.
Auf Druck von Umweltschützern wurde vor rund 14 Jahren der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) ins Leben gerufen. Dieser Zusammenschluss von Bauern, Händler, Herstellern, Einzelhandel und Umweltschützern hat verbindliche Standards festgelegt, um den Anbau von Palmöl zu überwachen. Auch Nestlé zählt zu den Gründungsmitgliedern des RSPO. Doch nun gibt es Ärger, denn Nestlé soll laut einer Mitteilung des Kontrollgremiums rausgeflogen sein. &quto;Wir werden Nestlé eine Frist von 30 Tagen einräumen, um den Kunden die Aussetzung mitzuteilen und ihnen somit die Möglichkeit zu geben, nach Alternativen zu suchen&quto;, heißt es weiter. Nestlé haben gegen Auflagen verstoßen, so das Gremium. Konkret soll Nestlé die Berichtspflicht verletzt haben und auch den Mitgliedsbeitrag von 2000 Euro nicht gezahlt haben. https://www.stern.de/wirtschaft/news/nestl%C3%A9-hat-aerger-mit-palmoel-initiative---allerdings-anders-als-gedacht-8161298.html

Gesundheitsschädliche Produkte in der EU, FOCUS Online, 23.03.2015
Wenn das Kuscheltier zur Gefahr wird
Weichmacher im Quietsche-Entchen, krebserregende Chemikalien im T-Shirt: Knapp 2500 gesundheitsschädliche Produkte nahm die EU 2014 vom Markt - so viele wie nie zuvor.
Von Karin Bensch. Aufblasbarer Schwimmreifen in Entenform, der von der EU als schadhaft eingestuft wurde | Bildquelle: AFP Wenn das Kuscheltier zur Gefahr wird
Weichmacher im Quietsche-Entchen, krebserregende Chemikalien im T-Shirt: Knapp 2500 gesundheitsschädliche Produkte nahm die EU 2014 vom Markt - so viele wie nie zuvor von Karin Bensch, WDR-Hörfunkstudio Brüssel
Kinderspielzeug, Kleidung und Mode-Accessoires: In Europa tauchen immer öfter gesundheitsschädliche Produkte auf. Sie enthalten Chemikalien, die Allergien auslösen und können Verletzungen oder Ersticken verursachen, sagt Vera Jourova, die in der EU-Kommission für den Verbraucherschutz zuständig ist. "2014 haben wir knapp 2500 gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen. Die meisten sind nach wie vor Kinderspielzeuge. Das zeigt, dass die Sicherheit von Produkten vor allem für den Schutz der Hilfsbedürftigsten wichtig ist." Die 28 EU-Länder sowie Norwegen, Island und Liechtenstein haben eine gemeinsame Datenbank, die Rapex (Rapid Alert System for non-food dangerous products) genannt wird. Darin tauschen die Behörden Informationen über riskante Konsumgüter aus - alle außer Lebensmittel und Medikamenten.

"Living Planet Report 2016": Menschheit gefährdet die eigene Lebensgrundlage, FOCUS Online, 27.10.2016
Ausgestorbene Arten, abgeholzte Regenwälder, leergefischte Meere: Weltweit zeigen sich nach einem neuen Bericht die Folgen menschlichen Ressourcenbedarfs. Die biologische Vielfalt schwindet auch in Deutschland, mahnt der WWF.
http://www.focus.de/wissen/natur/living-planet-report-2016-menschheit-treibt-erde-in-einen-lebensbedrohlichen-burn-out_id_6121254.html

Gesundheitsrisiko: Wein und Bier - schon schädlich ab dem ersten Glas, STERN.de, 25.08.2018
Ein Glas Rotwein zum Abendessen oder ein Bier beim Picknick: Alkohol gehört für viele Menschen zu einem genussvollen Leben dazu. Eine große Studie kommt nun aber zu dem Schluss: Ein vollständiger Verzicht wäre wohl am besten.
https://www.stern.de/gesundheit/wein-und-bier---schon-schaedlich-ab-dem-ersten-glas-8227130.html

Neue Studie
Bereits kleine Mengen Alkohol schä,dlich
, tagesschau.de, 13.04.2018
Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, heißt es. Eine neue Studie allerdings besagt: Schon geringe Mengen Alkohol verkürzen das Leben. Experten empfehlen, auch die deutschen Richtwerte zu überprüfen.
https://www.tagesschau.de/inland/alkohol-richtwerte-lebenserwartung-101.html

Ernährungsmythen Sind Alkohol, Saft und Schokolade immer ungesund? Das steckt hinter den Essensmythen, STERN.de, 22.03.2020
Im zweiten Teil unserer Serie über Ernährung beantworten wir Fragen zu Getränken und Knabbersachen, Snacks und Süßigkeiten.
https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/ernaehrung--wie-wir-alkohol--schokolade-richtig-geniessen-9171000.html

Gelb-bräunliche Schlieren sind in Finsterrot in der Gemeinde Wüstenrot an einem Uferbereich des Finsterroter Sees zu sehen. | Bildquelle: picture alliance / dpa
Wasserqualität
Zu viele Algen in deutschen Seen, tagesschau, 13.04.2018
Algen statt klares Wasser: Fast drei Viertel der Seen in Deutschland sind in keinem guten Zustand. Verantwortlich für die schlechte Wasserqualität ist laut Grünen vor allem die Landwirtschaft.
https://www.tagesschau.de/inland/wasserqualitaet-seen-101.html
Es lebt sich schlecht in deutschen Flüssen, https://www.tagesschau.de/inland/deutsche-gewaesser-101.html
Belastete Gewässer: Wie gefährlich sind resistente Keime?, http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/keime-wasser-101.html

Missstände in Hühnerställen: MDR darf illegale Aufnahmen zeigen, tagesschau.de, 10.04.2018
Illegal gedrehtes Filmmaterial über Missstände in Hühnerställen darf verwendet werden, wenn das Informationsinteresse der Öffentlichkeit überwiegt. Das entschied der Bundesgerichtshof und gab damit dem MDR recht.
https://www.tagesschau.de/inland/bgh-filmaufnahmen-huehnerstaelle-101.html

"Helden-Kuh" in Polen: Kuh durchbricht Metallzaun und schwimmt zu unbewohnter Insel, um Schlachtung zu entkommen, stern.de, 18.02.2018
Als hätte sie geahnt, was da auf sie zukommt: In Polen ist eine Kuh vor den Männern geflüchtet, die sie zur Schlachtbank bringen wollten. Dabei musste sie einiges auf sich nehmen und harrt seitdem auf einer Insel aus.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/polen--kuh-schwimmt-zu-unbewohnter-insel--um-schlachtung-zu-entkommen-7869090.html

Viralhit aus China: Echter Lebenswille: Krebs rettet sich mit drastischem Trick vor Tod im Kochtopf, STERN.de, 06.06.2018
Ein User der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo teilt dieses Video seiner Mahlzeit - und nun feiern alle diesen mutigen Krebs. Das Tier beweist seinen Lebenswillen - und schneidet seine eigenen Schere ab.
https://www.stern.de/video/china--krebs-schneidet-sich-selbst-schere-ab-und-rettet-sich-so-das-leben-8110984.html

Bioterrorismus: Manipulation und Konditionierung organischer Motorik, auch zu Terror und Gewalt
Nach einem Bericht von N24 vom 29.11.2015 gegen 0:10 Uhr ließ sich in wissenschaftlichen Studien das Hirn von Versuchstieren wie Käfern an den Neuronen elektronisch derart gezielt mit Elektornik anzapfen und steuern, über Fernsteuerung Beine nach Wunsch zu bewegen und mit den Flügeln zu schlagen. Ähnliche Experimente gibts auch mit Strahlung. Einige Empfindungen wie Aggression verstärkten sich dabei über Schallwellen, insbesonders Lärm und Geräusche, darunter auch mit dem Gehör nicht mehr wahrnehmbares Ultraschall.

Lebensmittel-Sicherheit mit Blockchain, PC-WELT.de, 02.05.2018
Sichere Lebensmittel-Lieferketten zu gewährleisten ist eine Herausforderung. Die Blockchain-Technologie kann dabei helfen.
https://www.pcwelt.de/a/lebensmitteln-auf-der-spur-blockchain-sorgt-fuer-transparenz,3448715

Ähnlicher Fall wie in Deutschland:

Leberschaden durch verseuchte Frucht, STERN.de, 06.06.2018
Sie kaufte Granatapfelkerne und aß sie. Wochen später war sie tot.
Gesundheitsbehörden sprechen von einem "tragischen" Fall: In Australien ist eine 64-jährige Frau gestorben, nachdem sie Granatapfelkerne gegessen hatte. Wie kam es dazu?
https://www.stern.de/gesundheit/australien--frau-stirbt--nachdem-sie-granatapfelkerne-gegessen-hat-8112074.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Nach Todesfall: Bayer muss bei Iberogast vor Leberschäden warnen, STERN.de, 15.09.2018
Bayer muss Beipackzettel von Iberogast ändern +++ Rewe ruft Aufbackbrötchen zurück +++ Falsche Ergebnisse möglich: Rossmann ruft Schwangerschaftstest zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen
Das Medikament Iberogast steht sein Jahren in er Kritik. Nun gab es nach einem Todesfall die Entscheidung, dass das Unternehmen zukünftig im Beipackzettel auf mögliche schwere Leberschäden hinweisen muss.
+++ 13. September: Bayer muss bei Iberogast auf mögliche Leberschädigungen hinweisen +++
Der Pharmakonzern Bayer muss auf dem Beipackzettel für sein rezeptfreies Magenmittel Iberogast künftig auch vor sehr seltenen, aber schwerwiegenden Leberschäden warnen. Das Unternehmen habe zugesichert, die angeordneten Änderungen innerhalb von vier Wochen umzusetzen, teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit. Verursacht werden die Schäden von dem in Iberogast enthaltenen Schöllkraut.
Hintergrund der Entscheidung seien neue Meldungen von Leberschädigungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Arznei, hieß es von der Behörde. Darunter befinde sich ein im Juli 2018 bekanntgewordener zweiter Fall von Leberversagen mit Lebertransplantation, der letztlich tödlich endete.
Wir stehen unverändert zu dem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis von Iberogast in den zugelassenen Indikationen", hieß es in einer aktuellen Stellungnahme von Bayer.
+++ 13. September: Glasscherben in Aufbackbrötchen - Rewe ruft "Rewe Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen" zurück +++
Der Supermarktkonzern Rewe lässt seine Aufbackbrötchen der Eigenmarke "Rewe Beste Wahl" zurückrufen. Es handelt sich um die Brötchen der Münchner Bäckerei Panificio Veritas GmbH. In der Verpackung könnten Glassplitter enthalten sein, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.
Der Rückruf erfolge rein vorsorglich. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen enthalten sind. Vor dem Verzehr wird deshalb dringend abgeraten", sagte Vertriebsleiter von Panificio Veritas, Stefan Gaugigl.
Betroffen sei die 400-Gramm-Packung mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.10.2018. Produkte mit davon abweichenden Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Rund 500 Stück seien in Rewe-Läden in Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein verkauft worden. Die Brötchen mit Oliven und Tomaten seien seit 20. August im Handel gewesen.
Das Unternehmen habe sofort reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf nehmen lassen. Wahrscheinlich sei es bei Wartungsarbeiten an Anlagen zu den Verunreinigungen gekommen. Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
+++ 12. September: Rossmann ruft digitalen Schwangerschaftstest zurück +++
Nachdem der digitale Schwangerschaftstest von facelle zum Teil falsche Ergebnisse angezeigt hat, ruft Rossmann das Produkt nun zurück. Wie es in einer Mitteilung der Drogeriekette heißt, entspricht der Test nicht den Qualitätsstandards. Die Anzeige habe einige fehlerhaft positive Schwangerschaften ausgewiesen, heißt es weiter. Rossmann fordert seine Kunden auf, alle Packungen des Schwangerschaftstests mit der Artikelnummer 4305615580968 zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.
+++ 10. September: Plastikteile in Hähnchen-Nuggets von Gebr. Stolle GmbH gefunden +++
Eine Packung der vom Rückruf betroffenen Hähnchen-Nuggets
Eine Packung der vom Rückruf betroffenen Hähnchen-Nuggets
©www.produktwarnung.eu
Ein Geflügelbetrieb aus Niedersachsen ruft tiefgefrorene Hähnchen-Nuggets zurück, die bei Lidl in fast allen Bundesländern verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt "Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400 Gramm" rote Plastikfremdkörper enthalten seien, teilte der Hersteller, die Gebr. Stolle GmbH aus Visbek im Kreis Vechta, am Freitag mit.
Wegen der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019 zurückgeben. Die Losnummer lautet 815106001, das Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG.
Die Nuggets wurden bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Der Discounter hat das Produkt aus dem Verkauf genommen. "Der Hersteller Gebr. Stolle GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten", teilte das Unternehmen mit.
+++ 1. September: Edeka ruft Blattspinat zurück +++
Edeka ruft bestimmte Chargen von Tiefkühl-Battspinat zurück. "Der Hersteller kann nicht ausschließen, dass sich Kunststoff-Fremdkörper in einzelnen Packungen des Produktes befinden", heißt es in einer Mitteilung des Lebensmittelhändlers. Betroffen sei "EDEKA Blattspinat portioniert" in der 450-Gramm-Faltschachtel, jedoch ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.05.2020 und 15.05.2020. Die Packungen gingen bei Edeka und Marktkauf in den Verkauf. Kunden, die den betroffenen Artikel gekauft haben, können ihn in ihrer Filiale zurückgeben und bekommen auch ohne Beleg den Kaufpreis erstattet.
+++ 30. August: Edeka und Marktkauf rufen Eisbergsalat zurück +++
Der Supermarkt-Konzern Edeka lässt einen Eisbergsalat der Marke "Gut und günstig" zurückrufen. Er ist ausschließlich bei Marktkauf und Edeka in Baden-Württemberg erhältlich. Betroffen ist Eisbergsalat, der von der Gemüsebau Huber GmbH &Co. KG abgepackt worden ist. Wie der Gemüsering Stuttgart GmbH informiert, sei der Salat mit VTEC-Bakterien belastet, wie im Rahmen einer Untersuchung festgestellt wurde.
VTEC-Bakterien führen nach dem Verzehr binnen zwei bis zehn Tagen möglicherweise zu Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen. Es kann auch zu einer schweren Darmentzündung (Enterohämorrhagische Colitis) kommen. Vom Verzehr des Salates wird deshalb dringend abgeraten.
Der Eisbergsalat der Marke "Gut und Günstig" ist umgehend aus dem Verkauf genommen worden. Kunden können den Eisbergsalat auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Wenn sich Verbraucher unsicher, ob ihr Salat von dem Rückruf betroffen ist, können sie ihn auch einfach entsorgen. Bei weiteren Fragen können sie sich an den Gemüsering Stuttgart unter folgender E-Mail-Adresse wenden:
qm@gemüsering.de.
+++ 30.August: Achtung, Glassplitter! Hersteller Nissin ruft Instant-Nudeln zurück +++
Der Lebensmittelhersteller Nissin Foods GmbH ruft deutschlandweit Instant-Nudeln der Sorte "Cup Noodles" mit der Geschmacksrichtung "Spicy/Épicé" zurück. Sie könnten eventuell mit Glasstückchen verunreinigt sein, teilte das Unternehmen mit deutschem Sitz in Eschborn bei Frankfurt/Main am Mittwoch mit. Betroffen seien Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01/2019 bis 06/2019. Das Datum ist auf der Unterseite der Nudel-Becher angegeben. Vertrieben wurden die Nudeln nach Angaben des Unternehmens über Supermärkte in ganz Deutschland. Die Produkte könnten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden - ein Kassenbon sei nicht notwendig.
+++ 20. August: VW ruft aktuelle Touran- und Tiguan-Modelle zurück +++
Weil in eine Lichtleiste am Panoramadach Feuchtigkeit eindringen und so ein Kurzschluss verursacht werden kann, ruft Volkswagen allein in Deutschland rund 52.500 Wagen vom Typ Tiguan und Touran zurück. Weltweit seien insgesamt knapp 700.000 Fahrzeuge betroffen, bestätigte ein VW-Sprecher. Zuvor hatte das Portal "Kfz-Betrieb" online berichtet.
Betroffen sind demnach Fahrzeuge der aktuellen Modellgeneration, die bis zum 5. Juli hergestellt wurden. Ein Kurzschluss kann laut Bericht einen Schmorschaden am Dachhimmel verursachen, im schlimmsten Fall könne es zum Brand kommen. Bis zur Reparatur könnten die Besitzer ihr Auto aber weiter nutzen.
Erstes Zeichen eines Kurzschlusses sei, dass die sogenannte Ambientebeleuchtung ausfalle, sagte der Sprecher. Das sei ein Hinweis darauf, dass Feuchtigkeit in das Steuermodul einzudringen beginne. Sollten bereits erste braune Flecken zu sehen sein, sollten die Autobesitzer direkt zur nächsten Werkstatt fahren. An der Abhilfe arbeite der Autobauer noch, die Versuche sollten aber "kurzfristig" abgeschlossen werden.
In Deutschland sind etwa 30.000 Fahrzeuge vom Typ Tiguan und rund 22.500 Touran betroffen. Es geht um Autos, die mit großem Schiebedach und der Ambientebeleuchtung ausgestattet sind.
+++ 20. August: Rückruf bei Daimler: 690.000 Diesel-Autos betroffen +++
Europaweit 690.000 Fahrzeuge des Autobauers Daimler müssen zurück in die Werkstatt. In den Diesel-Autos sind unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung verbaut. In Deutschland sind 280.000 Fahrzeuge betroffen, wie das Bundesverkehrsministerium am Montag auf Anfrage in Berlin bestätigte.
Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf bereits Mitte Juni nach einem Treffen mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals war zunächst von insgesamt 774.000 Fahrzeugen die Rede, darunter 238.000 in Deutschland. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat demnach nun bereits mit der Prüfung neuer Abgas-Software begonnen. Zuerst hatte das Magazin "Der Spiegel" über die Anordnung berichtet.
Daimler betonte, man kooperiere mit den Behörden. Wie zuvor schon beim Kleintransporter Vito legt der Hersteller aber auch gegen den neuen Bescheid Widerspruch ein. Auf der Liste stehen nun neben dem Vito, bei dem das KBA schon eine unzulässige Abschalteinrichtung moniert hatte, laut Ministerium unter anderem Varianten der C-, E- und S-Klasse oder der SUVs GLC, GLE und GLS. Betroffene Halter will Daimler informieren. Der Konzern hält die beanstandeten Funktionen nicht für illegal und will deshalb eine rechtliche Klärung.
Das Ministerium erläuterte, durch die eingebauten Einrichtungen könne es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten Stickoxid-Emissionen (NOx) kommen. Daimler muss die unzulässige Software entfernen. Der zunächst nur den Vito betreffende Rückruf wurde bereits am 3. August auf die anderen Fahrzeuge ausgedehnt, wie es hieß.
+++ 20. August: Edeka erweitert Rückruf-Aktion um Kartoffelsalat +++
Rückrufe und Produktwarnungen
Rückrufe und Produktwarnungen: Edeka musste innerhalb einer Woche gleich zwei Produkte zurückrufen
©lebesmittelwarnung.org / Edeka
Vor wenigen Tagen hatte Edeka Aufback-Baguettes seiner Eigenmarke zurückgerufen, weil man darin enthaltende Metallteile nicht ausschließen konnte. Jetzt musste der Supermarkt-Riese den nächsten Rückruf veröffentlichen: Auch im Kartoffelsalat der Marke Feldmühle könnten sich nach Angaben des Herstellers Metallteile befinden, die während des Produktionsprozesses in die Verpackungen gelangt sind. "Obwohl das Risiko als minimal bewertet wurde, können wir auf Grund eines Fremdkörperfundes nicht 100 Prozent sicher ausschließen, dass ein weiterer Fremdkörper in das Produkt gelangt ist", sagte ein Sprecher gegenüber dem Online-Portal lokalo.de.
Vom Rückruf betroffen ist ausschließlich das Produkt "Feldmühle Kartoffelsalat altbairische Art" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25. August 2018 und in der Ein-Kilo-Packung. Die entsprechenden Chargen wurden in Edeka-Filialen in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, die Produkte können auch ohne Kassenbeleg in jeder Edeka-Filiale zurückgegeben werden.
+++ 17. August: Edeka ruft Baguette zurück, weil Draht drin sein könnte +++
Edeka ruft vorbeugend den Artikel "Edeka Baguetterie Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel" in der 300-Gramm-Packung zurück. Der Lieferant Pandriks Bake Off B.V. könne nicht ausschließen, dass sich Metalldraht in einzelnen Produkten befindet, heißt es auf der Edeka-Webseite. Ein Fund liege allerdings bislang nicht vor. Betroffen sei ausschließlich die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 15.8.2018 bis 15.10.2018. Kunden, die den Artikel zurückbringen, erhalten den Kaufpreis erstattet - auch ohne Kaufbeleg.
Betroffene Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das Produkt wurde laut Edeka vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten.
+++ 16. August: Seidl ruft mehrere Kürbiskern-Produkte zurück +++
Die Firma Seidl aus Laaber bei Regensburg ruft elf Kürbiskern-Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig mit. Grund für den Rückruf sind Glassplitter, die ein belieferter Kunde in fünf Tonnen Rohware gefunden habe. Dem Unternehmen nach ist es unwahrscheinlich, dass Splitter verarbeitet wurden, weil die Kürbiskerne kleiner seien und die Glassplitter bei der Qualitätskontrolle, etwa mit dem Sieb, aufgefallen wären.
Nach Angaben des Unternehmens wurden folgende Produkte zurückgerufen: Schokoherz Weiße Schokolade kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Zartbitter kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Vollmilch kernig fruchtig, 80g; Kürbiskerne Wasabi in Runddose, 125g; Kürbiskerne Chili in Runddose, 125g; Kürbiskerne Curry in Runddose, 125g; Backmischung Brot, 370g; Stangerl ZB Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Stangerl VM Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Kürbiskerne Vollmilch, 200g; Kürbiskerne gemischt, 200g.
Die Produkte haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Sie wurden in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vertrieben. Käufer der betreffenden Produkte können diese an die Firma zurückschicken.
+++ 15. August: Müller ruft Kinderspielzeug wegen Erstickungsgefahr zurück +++
Der Drogeriemarkt Müller rät dringend von der Benutzung des Kinderspielzeug "Squishy Friends" ab. Bei Kontrollen ist festgestellt worden, dass sich Kunststoffsteile von dem Produkt lösen können, heißt es in einer Mitteilung. Damit bestehe für Kleinkinder Erstickungsgefahr. Eltern sollten das Spielzeug von ihren Kindern fernhalten.
Müller hat das Produkt des Herstellers W. Rösner &J. Rösner aus dem Verkauf genommen und fordert seine Kunden auf, die "Squishy Friends" in einer Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben.
+++ 8. August: Sechs Supermarkt-Riesen rufen Bio-Eier zurück +++
Rückrufe und Produktwarnungen
Die Bio-Eier der Firma Eifrisch werden in verschiedenen Verpackungen in mehreren Supermarkt-Ketten verkauft (hier Lidl).
Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten.
Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, Aldi Süd, Penny, Lidl, Netto und Kaufland vertrieben. Der Verzehr könne Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Verbraucher, die die Eier bereits gekauft haben, können sie in den Filialen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen.
+++ 6. August: Erhöhte Reißgefahr - Durex-Kondome zurückgerufen +++
Der Kondom-Hersteller Durex ruft seit dem 31. Juli 2018 bestimmte Chargen seiner Produkte zurück, da die Qualität der "mechanischen Belastbarkeit" zum Ende des Verfallsdatums nicht den Standards der Firma genüge. Es bestehe also eine erhöhte Reißgefahr. Speziell geht es um latexfreie Kondome der Sorten Durex Natural Feeling (Packung mit 10 Kondomen), Natural Feeling Easy Glide (Packung mit 12 Kondomen) und Love Collection inkl. einem Natural Feeling Kondom (Packung mit 31 Kondomen). Es bestehe kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher. Die genauen Chargen der Produkte und weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Meldung von Durex.
+++ 3. August: Verletzungsgefahr durch Plastikteile - Lidl ruft gehackte Tomaten zurück +++
Lidl informiert seine Kunden aktuell über einen Rückruf des italienischen Herstellers La Specialità Italiane srl. Demnach könnten in den 400-Gramm-Dosen "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum" Plastikfremdkörper enthalten sein. Verbrauchern wird geraten, die Ware aufgrund der Verletzungsgefahr nicht zu verzehren und sie stattdessen in einer Lidl-Filiale zurückzugeben.
Betroffen sind laut der Mitteilung die Dosen mit dem MHD 31.12.2020 und der Chargennummer L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Der Discounter hat die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf genommen. +++ 2. August: "Molina Riva" Polenta Maisgries wegen erhöhtem Fumonisinen-Gehalt zurückgerufen +++
Der italienische Hersteller Molino Riva ruft seinen Polenta Maisgries zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde in einer Charge ein erhöhter Gehalt der Fumonisine B1 und B2 festgestellt. Rückrufe und Produktwarnungen
Polenta Maisgries des Herstellers "Molina Riva"
Betroffen sind alle Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.10.2020 und der Chargennummer L121020. Von dem Verzehr des Produkts wird besonders "leichteren" Personen wie etwa Kindern abgeraten. Fumonisine sind Schimmelpilzgifte, die sich im Normalfall an abgelaufenen Lebensmitteln bilden. Die Fumonisine B1 und B2 werden seit ihrer Entdeckung 1988 intensiv untersucht und als möglicherweise krebserregend eingestuft. Sie wirken in erster Linie auf Leber und Niere.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--bayer-muss-bei-iberogast-vor-leberschaeden-warnen-8110176.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück, STERN.de, 02.06.2018
Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Metallteilchen: Nusweet ruft Nuss-Nougat-Creme zurück +++ Erstickungsgefahr: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
Iglo Petersilie
Eine Charge dieser Petersilie könnte mit Bakterien befallen sein.
+++ 2. Juni: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++
Iglo ruft vorsorglich Tiefkühl-Petersilie mit dem Haltbarkeitsdatum 01.2019 zurück. Grund für den Rückruf ist, dass bei einer Probe der betroffenen Charge Verotoxin bildene E.coli-Baktierien gefunden wurden. Diese könnten bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen, heißt es auf der Iglo-Webseite. Die betroffene Charge wurde an Lidl, Netto und Penny geliefert. Kunden können die Packung an den Hersteller senden und bekommen ihr Geld zurück. Auf seiner Homepage erklärt Iglo, wie sie erkennen, welche Packungen betroffen sind.
+++ 31. Mai: Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++
Rückruf Produktwarnung Gewürz Paprika Edelsüß
Das Gewürz vertreibt der Hersteller unter den Marken Sahra und Hira
Das Unternehmen Giba Gewürze ruft sein edelsüßes Paprika-Gewürz zurück. In dem Produkt wurde das Schimmelpilzgift Ochratoxin A festgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen ist die Ware der Marken Sahra und Hira mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und der Chargennummer L.218.G.B. Das Gewürz wurde in verschiedenen Verpackungsgrößen vertrieben.
Eine Untersuchung ergab laut Hersteller eine Überschreitung der Höchstmenge des Giftes. Verbrauchern wird vom Verzehr abgeraten, da Ochratoxin in hohen Dosen als Nervengift wirkt Bei Rückgabe der Ware wird der Kaufpreis erstattet.
+++ 29. Mai: Nuss-Nougat-Creme wegen Metallteilchen zurückgerufen +++
Weil in einem Glas Verunreinigungen mit Metallteilchen gefunden wurden, ruft die Nusweet GmbH aus Hamburg ihre Nuss-Nougat-Creme zurück. Nach Angabe des Herstellers sind nur Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9.10.2019 betroffen und sollten nicht mehr verzehrt werden. Die entsprechende Ware kann in jedem Geschäft, in dem sie gekauft wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.
Rückrufe und Produktwarnungen
Rückrufe und Produktwarnungen: Nuss-Nougat-Creme "Nusweet" wegen Metallteilchen zurückgerufen
©NUSWEET GmbH
+++ 28. Mai: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++
Das Unternehmen Celexon ruft derzeit eine von ihm hergestellte Puzzle-Matte für Kinder aus Schaumstoff zurück. "Es besteht im Einzelfall die Gefahr, dass sich verschluckbare Kleinteile aus den Einzelmatten mit dem "@-Zeichen" und dem Innenteil der Ziffer "4" lösen können", heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Kleinkinder unter drei Jahren diese Teile verschlucken könnten. Im schlimmsten Fall besteht Erstickungsgefahr. Die Matten sind unter anderem über Amazon erhältlich. Detaillierte Hinweise zur Rückgabe gibt das Unternehmen ebenfalls auf seiner Internetseite.
+++ 24. Mai: Sturzgefahr: Ikea ruft "Sladda"-Fahrrad zurück +++
Rückrufe Ikea Fahrrad Sladda
Ikea verkauft das Fahrrad seit August 2016
Die Fahrt mit dem Ikea-Fahrrad "Sladda" könnte in einem Sturz enden: Wie der Möbelhersteller bekannt gab, gibt es Probleme mit dem Antriebsriemen. Dieser könne plötzlich reißen, wodurch es zu Stürzen kommen kann. Elf Vorfälle dieser Art wurden demnach bereits gemeldet, zwei Radfahrer hätten leichte Verletzungen davongetragen.
Ikea ruft das Fahrrad mit einem Felgendurchmesser von 26 bzw. 28 Zoll nun zurück. Kunden können das Rad sowie darauf abgestimmtes Zubehör in jedem Einrichtungshaus des schwedischen Unternehmens zurückgeben. Ein Kaufbeleg ist dabei nicht erforderlich.
+++ 24. Mai: Süßes Popcorn verunreinigt - Rückruf +++
Der Hersteller XOX Gebäck GmbH ruft sein Produkt "Popcorn süß" zurück. In der Süßigkeit wurde eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden festgestellt. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt.
Rückruf süßes Popcorn XOX
XOX Gebäck hat das süße Popcorn unter anderem bei Edeka vertrieben
Betroffen seien demnach die Marken "Gut &Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2.10.2018, 3.10.2018 und 4.10.2018. Das Popcorn wurde demnach bei Netto, Edeka und Marktkauf vertrieben. Kunden können die Packungen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.
+++ 23. Mai: Käsehersteller ruft Roquefort wegen Ehec-Fund zurück +++
Eine französische Firma ruft nach einem Ehec-Fund einen bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. Betroffen sei der Artikel "Roquefort AOP Cantorel 1,4 kg" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.6.2018, wie das Unternehmen Les Fromageries Occitanes mitteilte.
Bei der Charge seien Shigatoxin-produzierende E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, hieß es in der im Verbraucherportal "Lebensmittelwarnung.de" verlinkten Mitteilung. Der Artikel sei bundesweit an Käsetheken verkauft worden.
Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Ehec-Erkrankung meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Selten kann es, vor allem bei Kleinkindern, in einem zweiten Krankheitsschub einige Tage nach Einsetzen des Durchfalls zu einem akuten Nierenversagen kommen.
+++ 22. Mai: Kaufland-Mandeln wegen Salmonellen zurückgerufen +++
Wegen eines Salmonellen-Fundes hat die Supermarkt-Kette Kaufland eine bestimmte Sorte Mandeln aus dem Verkauf genommen. Betroffen von dem Rückruf sei der Artikel "K-Classic Mandeln ganz 200g" mit der Nummer 4337185307874 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.2.2019, teilte der Lieferant, die Hamburger nutwork Handelsgesellschaft mb mit. In der Charge L 0230 wurden demnach bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Diese könnten Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr der Nüsse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum werde abgeraten. "Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons", hieß es.
+++ 18. Mai: Wegen Hepatitis-Viren: Lidl ruft Salat zurück +++
Discounter Lidl ruft seine Kunden dazu auf, einen bestimmten Salat des niederländischen Herstellers Heiploeg in die Filialen zurückzubringen. In einer Packung des betroffenen Produktes wurden Hepatitis-E-Viren nachgewiesen. Diese können schwere Leberentzündungen verursachen. Von dem Rückruf sei ausschließlich das Produkt "Wakame Salat - Meeresalgen Natur, 100 g" mit Verbrauchsdatum bis einschließlich 05. Juni 2018 betroffen, heißt es auf der Webseite von Lidl. Die Packungen wurden aus dem Verkauf genommen, der Kaufpreis wird bei Rückgabe auch ohne Kassenbon erstattet.
+++ 17. Mai: Verdacht auf Kolibakterien in Weichkäse +++
Rückruf Weichkäse Reblochon de Savoie
Die französische Molkerei Fromagerie Chabert ruft den Reblochon de Savoie zurück (Symbolbild)
Picture Alliance
Verbraucher sollten die Packung des Weichkäses Reblochon de Savoie vor dem Verzehr genau prüfen. Denn der Hersteller ruft die Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 2. April und 24. Juli zurück. Es besteht der Verdacht, dass der Käse mit Kolibakterien verunreinigt ist. Betroffen seien laut einer Mitteilung der französischen Firma Fromagerie Chabert die 450-Gramm-Packungen des Reblochon de Savoie au lait cru, die mit dem Identitätskennzeichen FR 74-096-050 CE sowie einer mit "8CR" beginnenden Losnummer gekennzeichnet sind. Diese Produkte sollten nicht verzehrt und stattdessen zurückgegeben werden.
+++ 11. Mai: VW ruft Polo- und einige Seat-Modelle zurück +++
Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.
Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.
VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.
Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.
Rückrufe und Produktwarnungen: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück
Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Metallteilchen: Nusweet ruft Nuss-Nougat-Creme zurück +++ Erstickungsgefahr: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--iglo-ruft-petersilie-nach-bakterienfund-zurueck-7670932.html

Nach Sushi-Essen
Lebender Wurm nistet sich in den Mandeln einer Frau ein
, STERN.de, 15.07.2020
https://www.stern.de/kultur/nach-sushi-essen--lebender-wurm-nistet-sich-in-den-mandeln-einer-frau-ein--9338700.html

Nachrichten aus Deutschland: Tödlicher Fehler: Patienten sterben nach falscher Infusion, STERN.de, 21.09.2018
Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion +++ Waren: Diebesgut an Tafel gespendet +++ Sundern: Mann will Feuer entkommen und springt von Dach +++ Bielefeld: 15 Kinder stecken fast eine Stunde in Fahrstuhl fest +++ Berlin: Streit um laute Musik eskaliert +++ Nachrichten aus Deutschland.
Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion
In Göppingen in Baden-Württemberg ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Tragödie in einer Klinik: Am frühen Mittwoch wurde dort der Tod zweier Patienten festgestellt. Eine Pflegerin hatte in der Nacht bei einem Routinevorgang die Infusionslösung für den 78-jährigen Mann und die 62 Jahre alte Frau verwechselt. Wie der MDR berichtet, bestätigte der Geschäftsführer der Klinik, dass statt einer Kochsalzlösung lokale Betäubungsmittel beigemischt wurden.
Nach Angaben der Polizei haben fünf weitere Patienten das falsche Medikament erhalten. Sie liegen nach Klinikinformationen auf der Intensivstation, befinden sich aber außer Lebensgefahr. Derzeit wird nicht angenommen, dass die Pflegekraft mit Vorsatz gehandelt hat. Es wurden aber Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--patienten-sterben-nach-falscher-infusion-8361218.html

Rückrufe und Produktwarnungen: Gefahr auf E.coli-Bakterien: Weichkäse zurückgerufen, 02.05.2019
Rückruf wegen E.coli-Bakterien: Zwei Weichkäse der Firma "Fromagerie Alpine" +++ Mehrere Kinder von Ikea-Wickeltisch gestürzt +++ Rückruf von Netzwerksteckern der Firma Apple +++ Falsches MHD auf Netto-Sandwich +++ Aldi ruft Goldkrone "Bauernschmaus" zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/rueckrufe-und-produktwarnungen--franzoesische-firma-ruft-weichkaese-zurueck-8110176.html

Ansteckungsgefahr auf Flug ST2449?
Meningitis-Alarm am Bremer Flughafen: Passagiere mussten in Quarantäne-Bereich
, FOCUS Online, 24.10.2017
Aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord des Fluges ST2449 von Hurghada in Ägypten nach Bremen, ist der Rettungsdienst am Boden verständigt worden. Ein Passagier zeigte Symptome einer Hirnhautentzündung. Daraufhin mussten auch die Fluggäste an Bord, Stunden in einem isolierten Bereich am Flughafen ausharren.
http://www.focus.de/regional/videos/20171024083529-bremen-meningitis-mp41280720-mp4-meningitis-alarm-am-bremer-flughafen-passagiere-muessen-stunden-in-isolation-ausharren_id_7756295.html

Gefahrgut Antibiotikum: Umstrittenes Ciprofloxacin
Umstrittenes Antibiotikum
Ciprofloxacin - eine unterschätzte Gefahr
, tagesschau.de, 02.11.2017
Chronische Schmerzen und irreparable Nervenschäden - dass Ciprofloxacin, ein Antibiotikum, schwerste Nebenwirkungen haben kann, ist in Deutschland eigentlich bekannt. Trotzdem wird es immer noch häufig verschrieben. Die tagesthemen zeigen einen dramatischen Fall. | video, https://www.tagesschau.de/inland/tt-ciprofloxacin-101.html

#kurzerklärt: Ist Impfen gefährlich?
Impfen sei vor allem Geldmacherei der Konzerne und gefährlich: Das ist ein häufig zu hörendes Argument von Impfkritikern. Aber was ist da wirklich dran?
, tagesschau.de, 19.04.2018
Medikamente bringen der Industrie mehr Geld
Wie auch andere privatwirtschaftliche Unternehmen haben Pharmakonzerne das Interesse, an ihren Produkten zu verdienen. Doch ein Blick auf die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen - über die fast 88 Prozent der Deutschen versichert sind - zeigt, dass sie von ihren 218 Milliarden Euro Jahresausgaben nur knapp eineinhalb Milliarden für Schutzimpfungen gezahlt haben. Fast 38 Milliarden Euro wurden dagegen 2017 für Arzneimittel ausgegeben. An Medikamenten für Kranke verdient die Industrie demnach deutlich besser.
https://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/impfen-115.html
RKI - Bedeutung von Impfungen - Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen, http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html

Neue Alzheimer-Studie
Junges Blut in alten Gehirnen
, tagesschau.de, 02.11.2017
Das Blutplasma junger Männer soll gegen das schnelle Altern von Gehirnzellen bei Alzheimer-Patienten helfen. Eine erste Studie aus den USA zeigt nur sehr mäßige Erfolge. Trotzdem sind Wissenschaft und Pharmaindustrie elektrisiert. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/usa-alzheimer-studie-101.html

Ist der Apfel vergiftet? Eine App findet es heraus
HawkSpex: App erfasst Inhaltsstoffe von Lebensmitteln
, PC-WELT.de, 06.02.2017
Die App des Fraunhofer-Instituts Magdeburg erkennt per Smartphone-Kamera, ob dein Apfel gespritzt ist oder nicht.
Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben mit HawkSpex eine neue Smartphone-App für Endkunden entwickelt. Die Software soll Lebensmittel mit Hilfe der Smartphone-Kamera auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen. So können Kunden beispielsweise kontrollieren, ob der Bio-Apfel aus dem Supermarkt auch tatsächlich keine Pestizid-Rückstände aufweist. Durchgeführt wird die Analyse mit dem Smartphone-Display und der Front-Kamera. Das Display beleuchtet das zu prüfende Lebensmittel mit unterschiedlichen Farben und ersetzt über einen Trick die eigentlich dafür benötigte Hyperspektralkamera. Je nachdem, die die Oberfläche des Lebensmittel die auftreffenden Farben reflektiert, können Inhaltsstoffe und eventuell verwendete Chemikalien ermittelt werden. Dafür greift HawkSpex auf ein eigenes Rechenmodell zurück, das von der Prozessor-Leistung des Smartphones profitiert.
Die Forscher Fraunhofer-Instituts haben bereits eine erste Laborversion der App fertiggestellt und die Software zum Patent angemeldet. In einem nächsten Schritt sollen erste praktische Anwendungen entwickelt und die Zuverlässigkeit der App in Vergleichsmessungen trainiert werden. Bereits Ende des Jahres wollen die Forscher diesen Prozess abgeschlossen haben.
Die möglichen Anwendungsgebiete von HawkSpex sind vielfältig und im Endkunden- sowie im industriellen Bereich denkbar. Potenzielle Gebrauchtwagen-Käufer könnten mit der App beispielsweise prüfen, ob der Lack ihres Traumwagens tatsächlich an allen Stellen die gleiche Farbe hat oder der Händler sie mit einem Unfallwagen über den Tisch ziehen will. In der Industrie könnte HawkSpex beispielsweise bei Qualitätskontrollen von Lebensmitteln eingesetzt werden.
http://www.pcwelt.de/a/ist-der-apfel-vergiftet-eine-app-findet-es-heraus,3389247

Plastikteile gefunden Lidl ruft gehackte Tomaten zurück, tagesschau.de, 02.08.2018
Lidl ruft wegen möglicher Verunreinigungen Dosen mit gehackten Tomaten zurück. Die betroffenen Chargen dürfen nicht verzehrt werden und können bei dem Discounter umgetauscht werden.
https://www.tagesschau.de/inland/rueckruf-tomaten-101.html

Rückstände im Kot gefunden
Wie gefährlich ist Mikroplastik für unseren Körper?
, STERN.de, 24.10.2018
Forscher aus Österreich haben Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben nachgewiesen. Die Wissenschaft rätselt: Wie gefährlich ist Mikroplastik im Körper?
https://www.stern.de/gesundheit/mikroplastik--wie-gefaehrlich-ist-es-fuer-den-koerper--8414486.html

Pilotstudie mit Menschen
Mikroplastik im Darm nachgewiesen
, tagesschau.de, 23.10.2018
Plastik in Gewässern und Böden wird zunehmend zum Problem. Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden - und zwar bei Probanden unterschiedlichen Alters weltweit.
https://www.tagesschau.de/ausland/mikroplastik-113.html



Rückruf: Supermärkte warnen vor Salmonellen-Eiern, SPIEGEL ONLINE, 01.05.2018
Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka rufen ihre Kunden auf, bestimmte Freilandeier zurückzubringen. Lebensmittelprüfer hätten in einigen Fällen Salmonellen festgestellt. Der Aufdruck gibt Auskunft. mehr...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/salmonellen-supermaerkte-warnen-vor-befallenen-eiern-a-1205645.html

Deutschland und die Niederlande waren besonders stark vom Fipronil-Skandal betroffen - nun wollen sie keine Details an die Öffentlichkeit lassen
Verunreinigte Eier: Deutschland blockiert Fipronil-Informationen
, tagesschau.de, 26.10.2017
Millionen Eier mussten im Sommer wegen des Fipronil-Skandals vom Markt genommen werden. Doch wie viele es genau waren und wie die Meldungen innerhalb des EU-Warnsystems aussahen, wollen Deutschland und die Niederlande auch weiterhin nicht bekannt geben.
Deutschland und die Niederlande blockieren die Veröffentlichung von Informationen zum Fipronil-Skandal. Die EU-Kommission verweigerte jetzt offiziell eine von der Deutschen Presse-Agentur beantragte Herausgabe der Meldungen und Zahlen, die im Sommer von den Mitgliedsländern in das gemeinsame Schnellwarnsystem RASFF eingegeben worden waren. Dabei geht es um die Eier, die mit dem Insektengift Fipronil verunreinigt waren. Als Begründung wurde die Ablehnung von Deutschland und den Niederlanden genannt. Diese beiden Länder waren besonders stark von dem Skandal betroffen. Bis heute ist aber zum Beispiel völlig unklar, wie viele Eier möglicherweise belastet waren. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte im August von etwa 10,7 Millionen Eiern gesprochen, die nach Deutschland geliefert worden waren. Doch allein über die Zahl hatte es Streit mit Landesministern gegeben.
[...] Die Deutsche Presse-Agentur wird nun unter Berufung auf eine Regelung im EU-Recht von der Kommission verlangen, die Entscheidung gegen eine Veröffentlichung der Meldungen zum Fipronil-Skandal noch einmal zu überprüfen. Grundsätzlich ist dort nämlich ein Recht der Bürger auf Zugang zu Dokumenten festgelegt, das nur in bestimmten begründeten Ausnahmefällen nicht gewährt werden darf. Um die Ermittlungen zum Skandal nicht zu beeinträchtigen, könnte die EU-Kommission beispielsweise im aktuellen Fall Namen von Personen und Unternehmen sowie Adressen schwärzen.
https://www.tagesschau.de/ausland/fipronil-113.html Mehr zum Thema
Fipronil-Belastung: Immer mehr Länder von Eierskandal betroffen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eierskandal-fipronil-103.html
Fipronil-Skandal: Ausmaß noch größer als bekannt, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-129.html
Fipronil-Skandal: Ministerielles Rumgeeier , https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Fipronil-Skandal: Rückstände in weiteren Produkten entdeckt, tagesschau.de, 10.10.2017
Im Sommer wurde der Fipronil-Skandal bekannt, Millionen Eier waren durch das Insektizid belastet. Doch nicht nur die Eier, auch Produkte, in denen sie verarbeitet wurden, sind betroffen. Das hat die Analyse verschiedener Lebensmittel wie etwa Eierlikör oder Backwaren ergeben.
Es ist ruhiger geworden um den Fipronil-Skandal, die Regale mit den Eier-Kartons sind in den Einkaufsmärkten wieder gut gefüllt. Doch das Ausmaß der Verunreinigung durch das Insektizid ist nach wie vor nicht komplett ermittelt - noch immer werden Lebensmittel auf Rückstände untersucht
. Rückstände in 117 Produkten
Dabei werden auch Produkte untersucht, in denen Eier weiterverarbeitet wurden - darunter etwa Backwaren oder Nudeln. Bis Ende des Monats sollen insgesamt 800 solcher Proben analysiert werden, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte.
https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-fipronil-101.html

Eier auf der Sortiermaschine einer Hühnerfarm in Merksplas, Belgien. | Bildquelle: dpa
Insektengift Fipronil Weitere Länder von Eierskandal betroffen, tagesschau.de, 05.09.2017
Wie lange haben Verbraucher unbewusst mit Insektengift belastete Eier gegessen? Und wer trägt die Verantwortung? Noch immer sind etliche Fragen zum Eier-Skandal unbeantwortet. Jetzt diskutieren erstmals die zuständigen EU-Minister. Mehr als 40 Länder sind mittlerweile betroffen. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eu-103.html

Fipronil-Skandal: Ministerielles Rumgeeier
Zehn Millionen? Zwölf Millionen? Oder sogar ein Vielfaches mehr?
, tagesschau.de, 16.08.2017
Im Fipronil-Skandal gibt es immer wieder neue Zahlen über möglicherweise belastete Eier. Dahinter steckt auch ein Streit zwischen Ministern.
https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Fipronil-Skandal
Ministerielles Rumgeeier
, tagesschau.de, 18.08.2017
Zehn Millionen? Zwölf Millionen? Oder sogar ein Vielfaches mehr? Im Fipronil-Skandal gibt es immer wieder neue Zahlen über möglicherweise belastete Eier. Dahinter steckt auch ein Streit zwischen Ministern. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-135.html

Skandal um belastete Eier
Fipronil mal drei
, tagesschau.de, 16.08.2017
Das Ausmaß des Fipronil-Skandals ist einem Medienbericht zufolge deutlich größer als bisher bekannt. Demnach sollen allein nach Niedersachsen 28 Millionen möglicherweise belastete Eier geliefert worden sein. Das wäre nahezu das Dreifache der bislang genannten Gesamtzahl. | mehr, https://www.tagesschau.de/inland/fipronil-eier-129.html

Fipronil-Verdacht ist belgischen Behörden bereits im Juni bekannt gewesen
Belgische Behörden
Erster Fipronil-Verdacht im Juni
, tagesschau.de, 06.08.2017
Seit Anfang Juni weiß Belgien über einen Fipronil-Verdachtsfall Bescheid. Die EU wurde erst Wochen später informiert - man habe erst ausreichende Erkenntnisse sammeln müssen. Agrarminister Schmidt zeigte sich enttäuscht über die belgischen Behörden. | mehr
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fipronil-eier-skandal-103.html

Insektizid Fipronil Aldi nimmt alle Eier aus dem Sortiment
Zwölf Bundesländer betroffenen
, tagesschau.de, 04.08.2017
Aldi Nord und Aldi Süd verkaufen deutschlandweit zunächst keine Eier mehr. Dies sei als Vorsichtsmaßnahme gedacht, teilten die Unternehmen mit Niedersachsens Landwirtschaftsminister Meyer sagt, der Höhepunkt des Gifteier-Skandals sei noch nicht erreicht.
Im Skandal um giftbelastete Eier nehmen Aldi Süd und Aldi Nord deutschlandweit sämtliche Eier aus dem Verkauf. Wie die Unternehmensgruppen mitteilten, handele sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme", es könne weiter von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, hieß es in der Mitteilung.
Von sofort an dürften nur noch Eier an Aldi geliefert werden, für die ein Nachweis vorliege, dass sie negativ auf fipronilhaltiges Anti-Läusemittel getestet seien. Die Unternehmen teilten mit, das Vorgehen werde möglicherweise dazu führen, dass es zu Engpässen bei der Versorgung mit Eiern kommt. Die Unternehmensgruppen begründeten ihr Vorgehen den Angaben zufolge damit, dass sie "Klarheit und Transparenz" bei ihren Kunden herstellen wollten.
Edeka sieht keinen Grund für Verkaufsstopp
Schon seit Anfang der Woche beziehe Aldi keine Eier mehr aus gesperrten niederländischen Betrieben. Zudem seien in den vergangenen Tagen in einzelnen Regionen Freiland-, Bodenhaltungs- und Bio-Eier vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden, die geringe Gehalte an Fipronil aufwiesen, wie es weiter hieß. Kunden, die Eier bei Aldi gekauft haben, könnten diese ohne Vorlage des Kassenbons in allen Filialen zurückgeben, der Verkaufspreis werde vollständig erstattet.
Andere Lebensmittelhändler sehen bislang keinen Grund für einen Verkaufsstopp von Eiern. Die Edeka-Zentrale in Hamburg teilte mit, dass die Eier der Eigenmarken ausschließlich aus Deutschland stammten. "Bislang liegen uns hier keine Nachweise von Fipronil vor." Es gebe aber einen "engen Austausch" mit Lieferanten und den zuständigen Behörden. Sollte sich herausstellen, dass Eier aus belasteten Chargen auch an Edeka geliefert worden seien, würde diese "unverzüglich" aus dem Verkauf genommen.
https://www.tagesschau.de/inland/aldi-eier-103.html
Skandal um mit Fipronil belastete Eier weitet sich aus, https://www.tagesschau.de/inland/eier-109.html
Neuester Kommentar von ´Ignoranz_HH´ am 04.08.2017 10:52 Uhr
Keine Ahnung
Moin.. Lt. Bundesministerium besteht keine "konkrete Gefahr für den Menschen" etwas weiter wird dann der zusatz gebracht, außer für Kinder. Im klartext, die ministerien haben keine Ahnung, welche Gefahr davon ausgeht. Floskeln der Beruhigung werden abgegeben....

In mehr als 60.000 Fällen
Apotheker vor Gericht
Prozess wegen gepanschter Krebsmedikamente
, tagesschau.de, 13.11.2017
Ein Apotheker aus Bottrop soll in mehr als 60.000 Fällen Krebsmedikamente nicht ordnungsgemäß hergestellt haben. Neben der falschen Dosierung von Präparaten soll er auch Hygieneregeln missachtet haben. Ab heute muss er sich dafür vor Gericht verantworten. | wdr, http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/prozess-apothekerskandal-krebsmedikamente-bottrop-100.html

Kreuzung zweier Bakterienarten
Angst vor globaler Epidemie: Forscher entdecken immunen und tödlichen Superbazillus
, FOCUS Online, 03.09.2017
Der übertriebene Einsatz von Antibiotika lässt seit längerem Superkeime entstehen, die resistent gegen die meisten Medikamente sind. Nun haben Forscher offenbar die nächste Stufe der Evolution der Bakterien entdeckt. In einer Klinik in China wütete ein dreifach gefährlicher Erreger: Immun gegen Medikamente, tödlich und höchst ansteckend.
http://www.focus.de/gesundheit/news/kreuzung-zweier-bakterienarten-forscher-entdecken-superbazillus-immun-gegen-antibiotika-und-absolut-toedlich_id_7547219.html

Waldbrände in USA, Spanien und nun auch Portugal:
Verheerende Waldbrände in Portugal
Eingeschlossen in den Flammen
, tagesschau.de, 18.08.2017
Es sind die verheerendsten Waldbrände in der Geschichte Portugals. Seit Wochen kämpfen Rettungskräfte in verschiedenen Teilen des Landes immer wieder gegen Feuer. In dem Dorf Macao spitzt sich die Lage nun zu - die Einwohner sind von den Flammen eingeschlossen. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/portugal-braende-105.html

Luftbelastung durch Diesel
Merkel will Fahrverbote erschweren
, tagesschau.de, 22.10.2018
Mehrere deutsche Großstädte drohen für ältere Diesel-Modelle zur Sperrzone zu werden. Kanzlerin Merkel will dies verhindern. Sie will per Gesetz höhere Hürden für mögliche Fahrverbote einführen.
https://www.tagesschau.de/inland/merkel-diesel-fahrverbote-101.html

#ImplantFiles Neue Verordnung von Lobbyisten beeinflusst, tagesschau.de, 26.11.2018
Die EU-Kommission wollte, dass Medizinprodukte sicherer und effizienter werden. Doch von dem Vorhaben ist nicht viel übrig geblieben. Das ist ein Erfolg der Lobbyisten - die auf die Unterstützung des ehemaligen CDU-Fraktionschefs Kauder zählen konnten.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/implantfiles-141.html

Gefährliche Implantate
Das Kontrollsystem versagt
, tagesschau.de, 26.11.2018
Das Überwachungssystem für Implantate funktioniert nicht, weil es intransparent und privatisiert ist - und weil eine Klausel ausgenutzt wird, die eigentlich für Ausnahmen gedacht ist.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/implant-files-101.html

Mediziner und Industrie
Zweifelhafte Kooperationen
, tagesschau.de, 26.11.2018
Für einige Ärzte sind finanzielle Anreize Grund, bei der Entwicklung von medizinischen Produkten mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Viele halten sich dennoch für unabhängig. Manche Experten sehen jedoch einen Interessenkonflikt.
https://www.tagesschau.de/inland/implantfiles/mediziner-industrie-101.html

Skrupellose Geschäftemacher
Fake-Food: Im Supermarktregal stehen immer mehr gefälschte Lebensmittel
, FOCUS Online, 22.04.2017
Ein gefährlicher Trend lässt die Behörden Alarm schlagen: Immer mehr gefälschte Lebensmittel kommen in den Handel. Die Kontrolleure setzen nun auf Fingerabdruck-Technik. Damit wollen sie den Massen-Betrug eindämmen.
Die Kunden haben den Betrug nicht geschmeckt. Statt eines edlen Champagners tranken sie billigen Spumante aus Norditalien. Nur weil eine Losnummer auf dem Etikett fehlte, kamen die Überwachungsbehörden den Fälschern Ende letzten Jahres auf die Spur: In einer abgelegenen Lagerhalle nahe der norditalienischen Stadt Padua etikettierte eine Bande Flaschen um. Sie verwandelten einen Spumante für ein bis zwei Euro in 35 bis 40 Euro teure gefakte Ware.
Längst ist die Mafia in das Geschäft der Lebensmittelfälschung eingestiegen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz spricht von Gewinnen wie im Drogenhandel. Da der Lebensmitteleinzelhandel sich auf immer weniger Giganten konzentriert und die Warenströme um die ganze Welt zirkulieren, lohnt es sich, gefälschte Produkte einzuschleusen. Im besten Fall sind die Plagiate minderwertig und überteuert. Schlimmer ist es, wenn sie die Gesundheit gefährden.
Besonders schlimm: ...
[...] High-Tech kommt den Tricksern auf die Spur
Eine 15-minütige Messung kann solche Tricksereien aufdecken. Dafür nutzen die Labormitarbeiter die Kernmagnetresonanz-Spektroskopie. Die Methode erfasst die magnetischen Eigenschaften der Wasserstoffatome. Je nach Herkunft und Art des Honigs ergibt sich ein Fingerabdruck, der einem Strichcode gleicht. Die Forscher sprechen kurz von NMR-Profilen - für Nuclear Magnetic Resonance, also Kernmagnetresonanz-Profilen. Ein Computerprogramm gleicht diese ab und prüft, ob der Honig das ist, was das Etikett vorgibt.
[...] Es wäre jedoch zu aufwendig, den gesamten genetischen Code eines Lebensmittels auszulesen. Deshalb konzentrieren sich die Forscher oft auf eine charakteristische Abfolge der DNA. Die Methode, unverwechselbare Abschnitte herauszupicken, nennt sich DNA-Barcoding. Damit entdeckten Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts in Wilhelmshaven, dass jeder zehnte Fisch nicht dem entspricht, was auf dem Etikett steht.
Dieser Masche schieben Kontrolleure mit einem regionalen Fingerabdruck einen Riegel vor. Er beruht auf einem faszinierenden Prinzip: Etliche Atome in den Inhaltsstoffen der Nahrung gibt es in zwei Varianten, einer schweren und einer leichteren. So existieren schwerer und leichter Wasserstoff. Beim Verdunsten steigt in erster Linie das Wasser mit dem leichten Wasserstoff im Molekül auf. Bei Regen fällt umgekehrt eher das Wasser mit dem schweren Wasserstoff herunter, weil es mehr Gewicht hat. Und da sich die Erde dreht, sammeln sich die schweren Moleküle wie bei einer Zentrifuge eher am äquator. "Daraus entsteht eine Karte der Verteilung schwerer und leichter Atome, abhängig von Ort und Klima. Diese Karte offenbart, wenn der Spargel nicht aus Griechenland kommt oder der Wein nicht aus Frankreich", erklärt der Prüfbeamte Wittkowski.
Die Analyse-Unternehmen rüsten weiter auf. Bruker unterhält eine Abteilung, in der Mitarbeiter Lebensmittel scannen, viele Tausend Proben im Jahr. Auch Konkurrenten wie das Institut Heidger aus der Moselgemeinde Osann-Monzel sind mit dieser Taktik auf Wachstumskurs. Den Zugang zu ihren Daten lassen sich die Großlaboratorien gut bezahlen.
[...] Ein Riesen-Datenarchiv wird aufgebaut
Um zu verhindern, dass er von Privatfirmen abhängig wird, baut der Staat eine öffentliche Sammlung auf. Firmen und Forscher wollen die Fingerabdrücke hunderter Käsesorten, Raps&oum;le und Spirituosen im Projekt FoodAuthent aufzeichnen. "Wir haben diese Produkte gewählt, weil sie besonders relevant für den deutschen Markt sind", sagt Andreas Klingberg, der Chef des am Projekt beteiligten Hamburger Analyse-Labors Lablicate. Die Fingerabdrücke sollen die staatlichen Kontrolleure nichts kosten. Wittkowski findet: "Es sind Daten, die Verbraucher schützen. Diese müssen für die Behörden offen zugänglich sein."
Im Video: Künstliche Salze im Käse gefährden die Gesundheit http://www.focus.de/finanzen/news/skrupellose-geschaeftemacher-fake-food-im-supermarktregal-stehen-immer-mehr-gefaelschte-lebensmittel_id_6956771.html

Heterofeindlichkeit: Der diskriminierte Mann
Manche behaupten, Jogi Löw sei schwul (, sicherlich ne alte Kamelle, ähnlich Hochschul-Professoren seien Kinder-Pornographen (pädophil), Anm., Gooken). Der Beweis: seine Hemden. Was sagt es über unsere Vorurteile gegenüber heterosexuellen Männern, wenn aus der Passform der Kleidung auf die sexuelle Orientierung geschlossen wird?, Spiegel.de, 23.08.2016, eine Kolumne von Jan Fleischhauer, http://www.spiegel.de/politik/deutschland/diskriminierung-alt-weiss-biodeutsch-maennlich-kolumne-a-1108840.html .

Die Stinkwanze auf einem Blatt
Insektenplage
Stinkwanzen drängen in warme Wohnungen - was Sie auf keinen Fall tun sollten
, STERN.de, 17.10.2018
Sobald die Temperaturen sinken, kriechen Insekten in warme Wohnungen und Häuser. So auch die sogenannte Stinkwanze. Doch einfach Aufsaugen ist keine gute Idee. Denn sobald sich die Wanze bedroht fühlt, sondert sie unangenehm riechendes Sekret ab.
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/stinkwanzen-kriechen-in-warme-wohnungen-8404280.html

Karneval: Vorsicht K.O.-Tropfen
Mit Hilfe von K.O.-Tropfen wollen Täter ihre Opfer bestehlen und sexuell missbrauchen
Kriminalprävention
, polizei.nrw.de, 21.02.2018
In Kneipen und Diskotheken, aber auch auf privaten Partys nutzen die Täter die ausgelassene Feierstimmung, um unbemerkt K.O.-Tropfen in offenstehende Getränke zu mischen. K.O.-Tropfen sind farb- und geruchlos. Sie führen bei den ahnungslosen Opfern zu starken Bewusstseinsstörungen bis hin zur Willenlosigkeit und Bewusstlosigkeit. Die Täter bringen dann ihre willenlosen Opfer an einen anderen Ort. Dort kommt es zu sexuellen Übergriffen an den mittlerweile bewusstlosen Opfern. Anschließend werden sie bestohlen.
So schützen Sie sich vor K.O.-Tropfen:
Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
Keine offenen Getränke oder Speisen von Fremden annehmen.
Freudinnen sollten aufeinander achten und ihre Getränke nicht unbeobachtet lassen.
Höchste Vorsicht ist geboten, wenn es der Freundin plötzlich schlecht geht und Fremde sie aus dem Raum bringen wollen.
https://polizei.nrw/artikel/karneval-vorsicht-ko-tropfen

Foodwatch schlägt Alarm
Mineralöl-Warnung in Schoko-Nikoläusen! Zwei Marken sind besonders betroffen
, FOCUS Online, 08.12.2016
Ausgerechnet zur Weihnachtszeit warnt die Verbraucher-Organisation Foodwatch davor, dass Schoko-Nikoläuse gesundheitsgefährdend sind. Der Grund: Mineralöl-Rückstände in der Schokolade. Zwei Marken sind besonders betroffen.
Foodwatch hat vor allem bei Edekas Eigenmarke Gut & Günstig sowie beim "Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen" des Herstellers Rübezahl deutlich überhöhte Werte an gesättigten und aromatischen Mineralölen festgestellt. Diese Stoffe sind in zu hoher Dosierung krebserregend.
Foodwatch warnt deswegen vor dem Kauf der Nikoläuse. Bereits gekaufte Weihnachtsmänner sollten die Kunden besser zurückbringen.
http://www.focus.de/gesundheit/videos/mineraloele-in-der-schokolade-foodwatch-warnt-vor-mineraloelen-in-schoko-nikolaeusen_id_6311130.html
Auch im Video: Machen Sie sich fit - Verzichten Sie ein Jahr auf dieses Nahrungsmittel mit diesen Folgen

Edeka in München
Frau kauft Maggi-Suppe und ist fassungslos über Zutaten
, FOCUS Online, 30.04.2018
Eine Münchner Edeka-Kundin hat sich entsetzt über die Zutaten einer Maggi-Suppe an das Unternehmen gewandt. Sie sei schockiert gewesen, als sie gelesen habe, dass in der Tomatensuppe "Speck" enthalten ist.
https://www.focus.de/regional/muenchen/edeka-in-muenchen-frau-kauft-maggi-suppe-und-ist-fassungslos-ueber-zutaten_id_8851174.html

Teurere Lebensmittel
Hohe Ansprüche, hohe Preise
, tagesschau.de, 25.04.2018
Viele Lebensmittel in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten deutlich teurer geworden. Ein Grund: Die Verbraucher haben höhere Qualitätsansprüche.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lebensmittel-preise-101.html

Demo für Agrarreform "Wir haben es satt!", 21.01.2017
Etwa 18.000 Menschen haben in Berlin für eine Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik demonstriert. Unter dem Motto "Wir haben es satt!" forderten sie gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und fairen Handel.
https://www.tagesschau.de/inland/demo-agrarindustrie-101.html

Lindt-Schokolade mit Mineralöl
Krebs-Gefahr in Schokolade: Essen Sie auf keinen Fall diese Sorte
, CHIP, 20.10.2016
Die Pralinen-Sorte "Fioretto Nougat Minis" von Lindt ist der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch zufolge mit Mineralöl belastet. Das Problem: Mineralöl steht in Verdacht Krebs auszulösen und das Erbgut zu schädigen.
http://www.chip.de/news/Krebs-Gefahr-in-Schokolade-Essen-Sie-auf-keinen-Fall-diese-Sorte_101977356.html

Eine Frage des Geschmacks : Stiftung Warentest prüft Schokolade: Die teuerste fällt durch, STERN.de, 21.11.2018
Gute Schokolade muss nicht teuer sein, dennoch unterscheiden sie sich in Süße, Cremigkeit und Kakao-Note. Es kommt auf den Geschmack an. Von der teuersten Tafel rät Stiftung Warentest dennoch ab.
Ein Stück Schokolade - beispielsweise nach dem Essen oder zum 16-Uhr-Tief - ist etwas Feines. Manche verputzen auch gern mal eine halbe Tafel. Die Supermarktregale sind voll von verschiedenen Schokoladensorten - und auch Marken. Aber gibt es wirklich Unterschiede?
[...] Schokoladen, die pro 100 Gramm mehr als drei Euro kosten, schneiden nicht immer besser ab als solche für rund 1 Euro.
[...] Enttäuschend aber ist: Ausgerechnet die teuerste Schokolade, die Godiva für 6,95 Euro je 100 Gramm erhält das Gesamturteil "Ausreichend". Sie sei stark mit Nickel belastet. Ein Schwermetall, das aus dem Boden in die Kakaopflanze gelangen kann. Gesundheitliche Auswirkungen muss man aber nicht befürchten.
[...] Erfreulich ist auch, dass die Schokoladen (mit Ausnahme der nickelbelasteten Godiva) kaum Schadstoffe enthalten - also weder mit Pflanzenschutzmitteln noch mit Kadmium. Auch die Belastung mit Mineralölen, die die Stiftung Warentest 2012 noch in vielen Adventskalender-Schokolade nachweisen konnte, ist unter Kontrolle.
https://www.stern.de/genuss/essen/stiftung-warentest-prueft-schokolade--die-teuerste-faellt-durch-8457222.html

Warnung vor Krebsgefahr: Vorsicht, Kaffee, tagesschau.de, 30.03.2018
Ein Richter im US-Bundesstaat Kalifornien fordert von der Kaffeehauskette Starbucks, auf ihren Kaffeeprodukten künftig vor Krebsgefahr zu warnen. Grund dafür ist eine Substanz, die beim Rösten entsteht.
Die Kaffeehauskette Starbucks soll auf ihren Kaffeeprodukten vor Krebs warnen. Das hat ein Gericht in Los Angeles beschlossen. Beim Rösten von Kaffee entstehe eine gefährliche chemische Verbindung. Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass diese Gefahr nicht bestehe, erklärte Richter Elihu Berle in seinem vorläufigen Urteil.
Die Nichtregierungs-Organisation CERT hatte Starbucks und rund 90 weitere Unternehmen der Branche verklagt. Begründet hatte CERT dies damit, dass die Firmen nicht vor einer hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen würden. Die Substanz sei aber giftig und krebserregend.
Nach kalifornischen Gesetzen müssten Unternehmen in dem Bundesstaat vor der Gefahr warnen. Firmen wie Starbucks, McDonald´s und Dunkin´ Donuts können bis zum 10. April Widerspruch einlegen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/starbucks-107.html Die Kaffeehauskette Starbucks soll auf ihren Kaffeeprodukten vor Krebs warnen. Das hat ein Gericht in Los Angeles beschlossen. Beim Rösten von Kaffee entstehe eine gefährliche chemische Verbindung. Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass diese Gefahr nicht bestehe, erklärte Richter Elihu Berle in seinem vorläufigen Urteil.

Nespresso Vertuo
Wachstumsmarkt Kaffee
Neue Kapsel - alte Kritik
, tagesschau.de, 17.10.2018
Im Kaffeekrieg setzt Nestlé auf die Riesenkaffeekapsel Vertuo. Der Clou: Es wird einige Jahre dauern, bis die ersten Nachahmerkapseln auf den Markt kommen. Was Nestlé jubeln lässt, sorgt bei Umweltschützern für Entsetzen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/nestle-kapseln-kaffee-101.html

Ungesund, umweltschädlich, unnötig: Diese neun Dinge sollten Sie aus Ihrer Küche verbannen, STERN.de, 27.09.2018
Viele Produkte des alltäglichen Gebrauchs sind in Plastik oder Aluminium verpackt. Egal, ob Salat, Tee oder Kaffee.
Wer nachhaltiger leben möchte, kann bei diesen kleinen Dingen anfangen - abgpacktes Obst oder Gemüse sowie Kaffee in Kapseln haben in einem bewusst lebenden Haushalt eigentlich nichts verloren und lassen sich leicht vermeiden.
[...] Abgepackter Salat und Kaffeekapseln sind zwar praktisch, gesund für die Umwelt oder den Menschen sind sie aber keinesfalls. Was Sie außerdem aus der Küche verbannen sollten? Wir geben Orientierung.
Eigentlich kann man eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien über den Verzehr von Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch herstellen. Trotzdem gilt: Die Masse an Vitaminpillen und Nahrungsergänzungsmitteln, die es auf dem Markt gibt, ist völliger Unsinn. Die meisten bringen gar nichts und können sogar in bestimmten Mengen schädlich für den Körper sein.
Nur drei Vitamine beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel sind empfehlenswert zu nehmen: Mehr dazu lesen Sie hier!
https://www.stern.de/genuss/essen/neun-dinge--die-in-ihrer-kueche-nichts-verloren-haben-7383306.html

So schädlich ist Aluminium beim Grillen - Mein Medizinportal, mein-medizinportal.de
Die Ananas hat in der Aldi-Alufolie 2,9 mg* aufgenommen , Gewürzgurken in der Edeka-Alufolie 13,1 mg*. Beim Schinken stieg der Aluminiumgehalt mit 27,3 mg* sogar auf das fast Hundertfache, offenbar, weil der Schinken viel Salz enthält. Bei Fisch und Spargel, in Toppits-Alufolie eingewickelt und im Ofen gegart, stieg der Alu-Gehalt auf 27 mg*.
https://www.mein-medizinportal.de/themenwelten/ernaehrung-und-gewichtskontrolle/so-schaedlich-ist-aluminium-beim-grillen_17805485.htm

Joghurt-Deckel ablecken: Gefährlich oder nicht?, CHIP, 07.02.2017
Wer gerne Joghurt isst, kratzt auch mal den Inhalt aus der letzten Ecke. Viele lecken sogar den Joghurt-Deckel ab. Aber stimmt es eigentlich, dass genau das der Gesundheit schadet?
Angeblich gelangt dadurch nämlich Aluminium in den Körper, das unter anderem dem Nervensystem schaden und Krebs auslösen soll. http://www.chip.de/video/Joghurt-Deckel-ablecken-Gefaehrlich-oder-nicht-Video_108185884.html

Gut zu wissen: Sind Aluschalen beim Grillen ein Muss - oder sind sie schädlich?, STERN.de, 14.05.2019
An Alufolie auf dem Grill scheiden sich die Geister: Die einen sagen, es sei giftig, mit Alufolie zu grillen. Die anderen behaupten, sie schütze vor krebserregenden Rauchpartikeln. Was stimmt? Wir geben die Antwort.
Würstchen mit Alufolie liegen auf dem Grill
Würstchen auf dem Grill
Dieses Thema bietet mächtig Zündstoff auf jeder Grillparty: Ist es ungesund, Alufolie auf den Grill zu legen und darauf Fleisch zu brutzeln? Oder ist das Grillen mit Alufolie nicht vielleicht sogar besser, weil dadurch weniger Asche an das Grillgut kommt?
Ganz unberechtigt sind diese Fragen nicht. Für beide Lager gibt es Argumente. Alufolie gilt als Gesundheitsrisiko. Wird sie falsch angewandt, können sich kleinste Bestandteile aus der Folie lösen und auf das Grillgut übergehen. Gleichzeitig dient Alufolie als Schutzbarriere, die Rauchpartikel vom Fleisch fernhält und damit auch krebserregende Stoffe. Wir verraten, wie Sie Alufolie richtig anwenden - und gesund und sicher grillen.
Tipp 1: Erst nach dem Grillen würzen!
Wer Fisch wie Lachs oder Forelle auf das Grillrost legt, kommt ohne Alufolie gar nicht aus. Keinesfalls sollte der Fisch aber gesalzen oder mit Zitronenscheiben belegt sein. Salz und Säure lösen Aluminiumionen aus der Folie. Würzen Sie Fisch daher erst nach dem Grillen - so halten Sie die Belastung möglichst gering. Vorsicht auch bei salzigen Soßen, Marinaden oder saurem Obst wie Ananas. Auch Tomaten und salziger Käse wie Feta sollten nicht in Alufolie gegrillt werden.
[...] Tipp 3: Alternativen kennen
Neben der Salz-Säure-Problematik haben Aluschalen und Alufolie einen weiteren Nachteil: Sie lassen sich nicht wiederverwenden. Eine gute Alternative sind daher Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder Emaille. Sie schützen ebenfalls vor krebserregenden Stoffen und können nach dem Abspülen wiederverwendet werden.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grillen-mit-alufolie--ist-es-giftig-oder-nicht--8114124.html

Gut zu wissen: Ist es giftig, Fleisch und Wurst auf Alufolie zu grillen?, STERN.de
An Alufolie auf dem Grill scheiden sich die Geister: Die einen sagen, es sei giftig, mit Alufolie zu grillen. Die anderen behaupten, sie schütze vor krebserregenden Rauchpartikeln. Was stimmt denn nun? Wir geben die Antwort.
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/grillen-mit-alufolie--ist-es-giftig-oder-nicht--8114124.html
Lesermeinung: Der Stern untertreibt mal wieder. Das Bundesgesundheits-Ministerium warnt im Zusammenhang mit Demenz und Vergiftung vor jeglichem Aluminium!
Ein Nachbar von mir sprach von einem signifikanten, äßerst toxischem Herstellungsprozess des Leichtmetalls. Leichtmetall: Ionen können sich schnell mit andere Stoffen vermischen und aufgenommen werden.

So sollte jeder vorsichtig sein, der sein Kotelett besonders knusprig mag. Sobald das Fleisch anbrennt, entstehen Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen, die heterozyklischen aromatischen Amine (HAA). Verbrannte Stellen sollte man daher abschneiden, verbrannt schmeckendes Grillgut nicht essen.
Fleisch landet am besten erst auf dem Rost, wenn die Kohle nicht mehr brennt, sondern gut durchgeglüht ist. Auf diese Weise bekommt es möglichst wenig Rauch ab. Am besten gart man es am Rande des Grills durch.

Nichts Gepökeltes grillen

Gar nicht über die Glut gehören laut Maser Fleisch und Wurstwaren, die gepökelt wurden, also mit Nitritpökelsalz behandelt sind. Dazu zählen unter anderem Speck, Bockwürstchen, Schinken, Leberkäse und Kasseler. Beim Grillen von Gepökeltem entstehen krebserregende Nitrosamine. Der gesundheitsbewusste Griller verhindert, dass Fett und Marinade vom Grillgut in die Glut tropfen. Denn wenn dies passiert, entsteht Qualm, der eine dritte Gruppe krebserregender Stoffe enthält: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Sie können auf das Grillfleisch übergehen. Eine bekannte Empfehlung lautet, Fleisch und Wurst in Aluschalen auf den Grill zu legen, die das Tropfen verhindern. Maser betont, auch die Aluschalen seien keinesfalls unbedenklich: Durch das starke Erhitzen und den Kontakt mit säure- und salzhaltigem - also gewürztem oder mariniertem - Grillgut können sich Alu-Partikel lösen, die man anschließend mit dem Essen aufnimmt. "Aluminium wirkt in höheren Dosen als Nervengift. Man sollte unbedingt vermeiden, zu viel davon aufzunehmen", sagt der Toxikologe. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hält eine wöchentliche Aufnahme von einem Milligramm Aluminium je Kilogramm Körpergewicht über die Nahrung für tolerierbar. Der Wert werde von vielen Erwachsenen und besonders von Kindern aber bereits erreicht, sagt Maser.
Warnhinweise auf Aluschalen gefordert
Die Verbraucherzentralen fordern deutlichere Warnhinweise auf der Verpackung von Aluschalen und -folien. Derzeit stehen solche oft in unauffälliger Schrift auf der Unterseite der Packung. Die Folien könnten sich zwar beim Kontakt mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln auflösen, an Lebensmittel abgegebene Bestandteile seien aber unbedenklich, heißt es dort zum Beispiel. "Das ist irreführend und steht im Widerspruch zur derzeitigen Forschungslage", sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie fordert den deutlich sichtbaren Hinweis, dass die Schalen und Folien nicht für die Zubereitung säure- und salzhaltiger Speisen geeignet sind. Den Hinweis, dass Aluminiumpartikel im Essen unschädlich seien, müsse man streichen. Wie oft oder wozu die Verbraucher Alufolie und -schalen benutzen, müssten diese letztlich selbst entscheiden. Bei jemandem, der selten grillt, halte sich eine Gefährdung zwar in Grenzen: "Es geht aber darum, ein Risikobewusstsein zu schaffen", sagt Schwartau. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bestätigt, dass der Gebrauch von Aluschalen beim Grillen ein mögliches gesundheitliches Risiko birgt. Weil aber das Entstehen der krebserregenden PAKs verhindert werde, halte man den Gebrauch von Aluminiumschalen beim Grillen "in der Abwägung für vertretbar". Das Institut empfiehlt, Fleisch erst am Ende des Grillvorgangs zu salzen und zu würzen. Ob das schmeckt, ist eine andere Frage.
Toxikologe Maser geht selbst auf Nummer sicher und grillt in Schalen aus Edelstahl, um das Tropfen des Grillguts zu verhindern: "Ich gebe aber zu - das Essen schmeckt dann mehr wie gebraten."

Wie Sie jeden Tag Aluminium aufnehmen - Warum es Sie schleichend vergiften kann
Achtung, Vergiftungsgefahr! Mit der Nahrung, über Kosmetika und Verpackungen bekommen wir viel mehr Aluminium ab, als gesundheitlich unbedenklich wäre. FOCUS Online erklärt, welche Folgen das haben kann und wie Sie sich am besten vor dem Leichtmetall schützen. Aluminium ist allgegenwärtig. Denn Aluminium ist das häufigste Metall der Erdkruste. Damit ist das Leichtmetall von Natur aus auch in: Trinkwasser, Lebensmitteln wie Gemüse, Gewürzen, Tee. Daneben setzt die Industrie das Leichtmetall zahlreichen Produkten zu, etwa: als Lebensmittelzusatzstoffe, etwa als Farbstoff, Stabilisator und Trennmittel, in Deos, Zahnpasta, Pflegecremes, Sonnenschutzpräparaten. Zusätzlich gelangt Aluminium über Alufolien, Behälter und Bleche in unser Essen. Beim Kontakt mit Lebensmitteln, die Säure, Salz oder Lauge enthalten, löst sich Aluminium nämlich und geht in das Lebensmittel über. Aktuelles Beispiel sind dabei Brezen, die hoch mit Aluminium belastet waren, weil sie lange auf Alublechen lagen. Vor allem wird jedoch der Zusammenhang von Aluminium mit Brustkrebs und Demenzerkrankungen diskutiert. Fakt ist, dass in Brustkrebsgewebe sowie dem Gehirn verstorbener Alzheimerpatienten auffällig viel Aluminium gefunden wurde. "Allerdings steht noch nicht fest, ob das eine Begleiterscheinung oder der Auslöser dieser Krankheiten ist", sagt Lenzner. Halten Sie Ihre Belastung mit Aluminium möglichst gering. Benutzen Sie Deodorants ohne Aluminium. Vermutlich sind Antitranspirantien tatsächlich die größte Gefahr. Um das genau zu prüfen, führt die Kosmetikindustrie momentan eine Studie durch, wie viel Aluminium tatsächlich mit dem Deo in den Körper gelangt. Nutzen Sie Produkte, die anstelle des schweißhemmenden Aluminiums Pflanzenstoffe oder basische Mineralien enthalten. Sie neutralisieren das saure Milieu von Schweiß - und entziehen damit den geruchsbildenden Bakterien ihre Lebensgrundlage. Falls Sie trotzdem Deodorants benutzen, die Aluminium enthalten: Bitte nie auf frisch rasierter Haut anwenden. Rasieren zerstört den natürlichen Schutzmantel der Haut und verursacht Mikroverletzungen. Beide Faktoren führen dazu, dass mehr Aluminium in den Körper gelangen kann. Bewahren Sie saure, salzige, aber auch basische Lebensmittel (Beispiel Laugenbrezen) nicht auf oder in aluhaltigen Blechen, Behältern und Folien auf. Es kommt zu einer chemischen Reaktion, und Aluminium gelangt in die Lebensmittel. Verwenden Sie möglichst selten Fertiggerichte, sondern kochen Sie frisch und abwechslungsreich..

Nespresso Vertuo: Wie Nespresso mit teuren Jumbo-Kapseln den Niedergang stoppen will, STERN.de, 28.09.2018
Das Kapselgeschäft läuft nicht mehr, nun kommt eine ganz neue Nespresso-Maschine auf den Markt. Die Vertuo füllt Riesen-Becher durch Jumbo-Kapseln. Die sind noch teurer als die alten und produzieren den gleichen Alu-Müll.
https://www.stern.de/wirtschaft/news/nespresso-vertuo---die-teure-jumbo-kapsel-soll-den-niedergang-stoppen-8219618.html

Umstrittene These
Frühstück soll das neue Rauchen sein? Eine Expertin gibt Entwarnung
, STERN.de, 27.09.2018
Ist Frühstück so ungesund wie Rauchen? Ein Biochemiker sorgt aktuell mit dieser These für Aufsehen. Wir haben mit einer Expertin gesprochen, was an der Behauptung dran ist. Sie sagt, es komme ganz darauf an, was man isst.
Von Denise Snieguole Wachter
https://www.stern.de/genuss/essen/fruehstueck-soll-das-neue-rauchen-sein--eine-expertin-gibt-entwarnung-7288190.html

Tests in drei Städten
Mangelnde Hygiene in Bundesliga-Stadien
, tagesschau.de, 27.04.2018
Wie steht es um die Hygiene in den Bundesliga-Stadien? Nach ARD-Informationen offenbar nicht gut. Behörden in Frankfurt, Köln und Bremen fanden Verunreinigungen - in Duschen, Bier und Fischbrötchen.
https://www.tagesschau.de/inland/hygiene-stadien-101.html
Hygiene in Fußballstadien: Eiterbakterien in Fischbrötchen

Keimschleuder in der Küche
In Kaffeemaschinen leben so viele Bakterien wie im Ausguss: So töten Sie die Keime
, FOCUS Online, 14.04.2018
In der Kaffeemaschine lauern jede Menge Keime. In Schläuchen und Düsen existieren regelrechte Biofilme aus Mikroben. Doch das müsste nicht sein, denn schon etwas Hygiene vertreibt die Bakterien.
https://www.focus.de/wissen/videos/keimschleuder-in-der-kueche-in-kaffeemaschinen-leben-bakterienkolonien-wie-im-ausguss-dabei-wird-man-sie-einfach-los_id_7302263.html

Drama in Thailand: Wal erbricht fünf Plastiktüten - und stirbt. In seinem Magen finden Biologen noch mehr Müll, STERN.de, 03.06.2018
Das Tier war bereits halbtot, als Retter es fanden: In Thailand ist ein Wal gestorben, nachdem er mehr als 80 Plastiktüten gefressen hatte.
https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/qualvoller-tod--wal-erbricht-plastiktueten---und-stirbt-8007252.html

Müllfischer auf Mallorca: Planschen ohne Plastik, SPIEGEL ONLINE, 25.07.2018
Damit Urlauber ungestört baden können, sind rund um Mallorca täglich Müllfischer mit 14 Booten unterwegs. In jeder Sommersaison holen sie tonnenweise Unrat aus dem Meer. Dabei geht auch Kurioses ins Netz.
http://www.spiegel.de/karriere/muellfischer-auf-mallorca-plastik-milchtueten-und-ein-menschenbein-a-1219743.html

Mikroplastik: Mit jeder Mahlzeit essen wir über 100 Plastik-Partikel, STERN.de, 12.04.2018
Wir produzieren Unmengen an kleinen Plastik-Fasern. Inzwischen sind sie allgegenwärtig. Forscher aus Edinburgh untersuchten die Belastung von Lebensmitteln - schockierend ist der Ursprung des kleinen Plastik-Mülls.
https://www.stern.de/gesundheit/mit-jeder-mahlzeit-essen-wir-ueber-100-plastik-partikel-7924974.html

Umweltverschmutzung: Mikroplastik - wie die Industrie mit Rohplastik die Meere verseucht, STERN.de, 19.12.2019
Jede Woche nimmt ein Mensch fünf Gramm Mikroplastik auf. Bisher dachte man, dass die Partikel vor allem aus Müll entstehen, dabei wird offenbar ein großer Teil davon durch fabrikfrische Pellets erzeugt, die bedenkenlos in die Umwelt entsorgt werden.
https://www.stern.de/digital/technik/mikroplastik---wie-die-industrie-mit-rohplastik-die-meere-verseucht-8911624.html

Mikroplastik: Mit jeder Mahlzeit essen wir über 100 Plastik-Partikel, STERN.de, 12.04.2018
Wir produzieren Unmengen an kleinen Plastik-Fasern. Inzwischen sind sie allgegenwärtig. Forscher aus Edinburgh untersuchten die Belastung von Lebensmitteln - schockierend ist der Ursprung des kleinen Plastik-Mülls.
https://www.stern.de/gesundheit/mit-jeder-mahlzeit-essen-wir-ueber-100-plastik-partikel-7924974.html

Kunststoffverbrauch
37,4 Kilo Plastikmüll pro Kopf
, tagesschau.de, 25.10.2018
In den Weltmeeren schwimmen etwa 150 Millionen Tonnen Plastik. In Deutschland produziert jeder Einwohner durchschnittlich 37,4 Kilo Plastikmüll pro Jahr - das ist Platz drei im EU-Ranking. Diese und weitere Fakten in Grafiken.
http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/plastikmuell-grafiken-101.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/mehrweg-kampagne-101.html

Erschreckende Bilder
Selbst abgelegenste Orte sind vermüllt: Forscher zeigen Ekelfunde auf Osterinseln
, FOCUS Online, 15.08.2018
Die Osterinseln liegen tausende Kilometer entfernt vom Festland, doch ein chilenisch-deutsches Forscherteam hat auch bereits hier Plastikmüll gefunden. Es veröffentlichte erschreckendes Bildmaterial, das den Umfang...
https://www.focus.de/wissen/natur/meeresforschung/erschreckende-bilder-selbst-abgelegenste-orte-sind-vermuellt-forscher-zeigen-ekelfunde-auf-osterinseln_id_9417067.html

Dominikanische Republik: Plastikmüll soweit das Auge reicht
Karibisches Urlaubsparadies: Hier kann man vor lauter Plastikmüll nicht mehr das Meer erkennen
, tagesschau.de, 23.07.2018
Gewaltige Berge von Plastikmüll schwimmen an der Küste von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Etwa 500 Personen versuchen gegen diesen Alptraum anzukämpfen. Der Müll bedroht aber nicht nur das beliebte Urlaubsparadies.
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/plastikmuell-in-der-karibik--meer-verschwindet-im-plastikmuell-8179098.html

Pommes Frites aus der Fritöse, Kekse, Gebäck....
alles, was Stärke enthält, kann bei hohen Temperaturen einen Krebs auslösdenen Stoff erzeugen.
Tagessthemen mit Gaby Bauer, 10.12.2017

"Clean Meat": Echtes Fleisch - nur künstlich, tagesschau.de, 06.06.2018
Schon bald könnte sogenanntes "Clean Meat" in den Handel kommen - echtes Fleisch, das nicht am Tier gewachsen ist, sondern aus Stammzellen gezüchtet wurde. Manche Verbraucher sind skeptisch.
https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html

Jackfruit als Fleischersatz: Was taugt er wirklich?, CHIP, 23.04.2018
In letzter Zeit taucht sie überall in den Supermärkten auf: die Jackfruit. Doch nicht beim Obst, sondern als Fleischersatz im Kühlregal? Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.
[...]
Die unreife Frucht hat eine fasrige Konsistenz, die der von Pulled Pork ähnelt. Wörtlich übersetzt ist das "zerpflücktes Schweinefleisch", welche lange auf niedrigen Temperaturen gekocht wurde.
Die Verwendung von Jackfruit als Fleischersatz ist nicht neu: In den Ursprungsländern, wo Vegetarismus weit verbreitet ist, wird Jackfruit schon seit langer Zeit in herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel Currys, verwendet. Auch Anhänger der fleischlosen Ernährung haben mittlerweile die Vorteile der Jackfruit lieb gewonnen: authentischer Geschmack, gluten- und sojafrei und vollkommen natürlich.
https://praxistipps.chip.de/jackfruit-als-fleischersatz-was-taugt-er-wirklich_101754

Abstimmung in Straßburg
Döner mit oder ohne Phosphate?
, tagesschau.de, 13.12.2017
In Stra&slzig;burg steht heute Döner auf der Tagesordnung - nicht als Mittagessen, sondern zur Abstimmung im Parlament. Denn bislang durfte jedes Land selbst entscheiden, ob das Fleisch im Fladenbrot Phosphate enthalten darf. Doch das soll sich ändern. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/doener-105.html
Mehr zu diesem Thema:
Vorerst kein Phosphat-Verbot: EU verbietet Döner nicht, 30.11.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/doener-103.html

In Deutschland erlaubt, in Tschechien verboten
Phosphate
Spekulation über Verbot: Der Döner bleibt Europa erhalten
, tagesschau.de, 30.11.2017
Will das Europaparlament den Döner verbieten? Ein entsprechender Bericht der "Bild" sorgt zurzeit für Wirbel in den Sozialen Netzen. Doch die Aufregung ist unbegründet. Der Fleischspieß ist nicht in Gefahr.
Droht dem Döner in Deutschland das Aus? Sind tausende Arbeitsplätze in Gefahr? Nein, sagen Abgeordnete des Europaparlaments und geben erst einmal Entwarnung.
Hintergrund ist: Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass der Zusatzstoff Phosphat in tiefgekühltem Fleisch, das sich an Spießen befindet, künftig europaweit erlaubt sein soll. Dazu will die Brüsseler Behörde eine entsprechende Verordnung für Zusatzstoffe in Lebensmitteln ändern. Bislang ist die Verwendung von Phosphaten in Fleisch am Spieß, wie zum Beispiel Döner und Gyros, nämlich nicht europaweit einheitlich geregelt.
In Deutschland erlaubt, in Tschechien verboten
Weil es diese Grauzone gibt, geht jedes EU-Land anders damit um. In Deutschland zum Beispiel sind Phosphate sowohl in tiefgefrorenem als auch in nicht-tiefgefrorenem Dönerfleisch erlaubt, in Tschechien dagegen verboten. Mit dem Vorschlag, den Stoff in diesen Lebensmitteln generell zu erlauben, will die EU-Kommission europaweit rechtliche Klarheit schaffen.
Abgeordnete der Grünen und der Sozialdemokraten im Umweltausschuss des Europaparlaments lehnen es aber vorerst ab, der Neuregelung zuzustimmen. Sie fordern, erst einmal zu überprüfen, ob der Stoff gesundheitsgefährdend ist oder nicht. Bislang sei nicht zweifelsfrei geklärt, ob sich Phosphat negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt.
Prüfung auf Gesundheitsschäden läuft
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit prüft derzeit die Sicherheit von phosphathaltigen Zusatzstoffen. Bis Ende nächsten Jahres will sie ihre Ergebnisse vorlegen. Den Ausgang dieser Untersuchung wollen Grüne und Sozialdemokraten im Umweltausschuss abwarten, bevor eine Entscheidung zugunsten des Phosphats fällt. Nur, wenn die Behörde schwerwiegende Gesundheitsschäden durch Phosphat in Tiefkühl-Döner feststellen würde, müsste die EU-Kommission handeln.
EU-Parlament darf Döner gar nicht verbieten
Mitte Dezember wird das Europaparlament über den Vorschlag des Umweltausschusses abstimmen. Selbst wenn die Mehrheit der Abgeordneten dafür stimmen würde, wird sich erst einmal nichts an der derzeitigen Rechtslage in Europa ändern, weil das Parlament hier keine direkte Entscheidungsgewalt hat.
Niemand in Deutschland oder sonst wo in Europa muss jetzt also auf einen Döner oder ein Gyros verzichten. Das Fleisch am Drehspieß darf weiterhin verarbeitet, verkauft und gegessen werden.
https://www.tagesschau.de/ausland/doener-103.html
Neuester Kommentar von ´Zwicke´ am 30.11.2017 15:46 Uhr
Powideldatschkerln...
Wieder mal ein typischer EU-Quatsch... im Sinne von Gleichmacherei analog zur deutschen "Regelungswut". Was u.a. schon dazu führte, dass in DE die "Altberliner Bockwustverkäufer" (heiße Würstchen direkt aus dem "Bauchladen") völlig verschwunden sind. Was ist denn daran zu kritisieren, dass z.B. Tschechien die Warenqualität in Döner-Shops zugunsten der Verbraucher/Kunden hochhält..? Welchen Lobbykreisen gefällt das nicht..? Und übrigens... früher mal gab es in Tschechien an fast j...

Strengere Regeln für Imbissbuden
Neue EU-Vorgaben für Pommes, Kaffee, Babynahrung
Acrylamid-Reduzierung
Neue EU-Regeln für Pommes und Chips
, tagesschau.de, 22.11.2017
Pommes Frites, Chips oder Kekse schmecken vielen Menschen gut - doch sie können Acrylamid enthalten. Es entsteht beim Erhitzen von Stärke und gilt in hohen Konzentrationen als gesundheitsgefährdend. Deshalb hat die EU jetzt strengere Regeln etwa für Imbissbuden erlassen, https://www.tagesschau.de/ausland/eu-pommes-acrylamid-101.html

"heute-show": "Wurst Case Szenario": Die Deutschen und ihr gepanschtes Billig-Fleisch, stern.de, 21.04.2018
Der Grill ist top, das Fleisch ein Flop: Die "heute-show" widmete sich in ihrer aktuellen Folge dem Skandal um gepanschte Wurst, die von der DLG mit einer Medaille ausgezeichnet wurde - und das fast ohne Fleischanteil.
https://www.stern.de/kultur/tv/-heute-show---die-deutschen-und-ihr-gepanschtes-fleisch-7952062.html

Deutsches Ja zu Glyphosat
Überraschend, vernünftig, überfällig
..ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie
, tagesschau.de, 28.11.2017
Ein tolldreister Theatercoup - genau das hat der sonst eher unscheinbare Minister Schmidt bei der Brüsseler Glyphosat-Entscheidung aufgeführt, meint Holger Romann.
Dass auf der großen EU-Bühne manchmal Dramen aufgeführt werden, die sich keiner mehr ansehen mag, weil sich das Geschehen - wie in dem bekannten Murmeltier-Film aus Hollywood - ewig wiederholt, ist keine Seltenheit. Der Streit um die Flüchtlingsquote ist so ein Stück. Die Reform der Eurozone und die Brexit-Verhandlungen sind weitere Beispiele. Allein die Nennung der Begriffe genügt - und selbst hartgesottene Berichterstatter bekommen ein nervöses Zucken im Augenwinkel oder suchen schreiend das Weite.
Die "Glypho-Saga" - der nicht enden wollende Kampf um Verbot oder Neuzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat - ist zweifellos der ungekrönte Spitzenreiter in dieser Reihe. Sozusagen das "Game of Thrones" unter den Brüsseler Dossiers. Doch ausgerechnet dieser Dauerbrenner hat nun ein völlig unerwartetes Ende gefunden.
Zu verdanken haben wir das ebenso abrupte wie überraschende Finale Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Der hat mit seinem tolldreisten Theatercoup dafür gesorgt, dass die mächtige Agrarnation Deutschland, der größte Nettozahler der EU, sich nicht länger feige hinter einer Stimmenthaltung versteckt und so eine ehrliche politische Mehrheit für oder gegen Glyphosat in Brüssel verhindert.
Ein Herz gefasst
Unter Umgehung der schwarz-roten Geschäftsordnung hat der sonst eher brav agierende CSU-Mann sich ein Herz gefasst und den bundesdeutschen Vertreter im zuständigen Fachausschuss angewiesen, diesmal mit "Ja" zu votieren. So wie 17 andere EU-Staaten auch, darunter Polen, Spanien, Großbritannien und die Niederlande. Weshalb die Lizenz für das weit verbreitete, aber bei Umweltschützern hoch umstrittene Spritzmittel nun doch ein paar Tage früher als gedacht um weitere fünf Jahre verlängert wird.
Mit der ebenfalls federführenden Ressortkollegin von der SPD, Umweltministerin Barbara Hendricks, war das offensichtlich nicht abgestimmt. Sie fühlt sich getäuscht, spricht von Vertrauensbruch und verweist auf die Belastung für die bevorstehenden Koalitionsgespräche. Ihre Parteifreundin, Fraktionschefin Anrea Nahles, wird noch deutlicher: Schmidts "Crashkurs" werfe die Frage auf, ob die Kanzlerin ihre Leute noch im Griff habe.
Die Empörung über den kalkulierten Regelverstoß ausgerechnet eines CSU-Ministers, ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt ist nachvollziehbar; die möglichen Folgen für die Regierungsbildung sind schwer abzuschätzen. Auch die Frage, wer Schmidt Rückendeckung gab, dürfte noch für Diskussionen sorgen.
Längst überfällig
Lässt man die ohne Frage spannende Berliner Sphäre jedoch einmal außer Acht und betrachtet den Fall ausschließlich durch die Brüsseler Brille, kann man die erstaunliche Wendung im vorerst letzten Akt der "Glypho-Saga" nur begrüßen. Denn in der Sache ist die Entscheidung vernünftig und sie war - angesichts des unwürdigen Schwarzer-Peter-Spiels zwischen Kommission und Mitgliedsstaaten - längst überfällig.
Schon im vergangenen Jahr hatte die europäische Lebensmittelbehörde EFSA grünes Licht gegeben. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, und zuletzt die europäische Chemikalienagentur ECHA hatten Glyphosat, bei fachgerechter Anwendung, Unbedenklichkeit bescheinigt.
Dass eine Unteragentur der WHO den Wirkstoff als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft, steht dazu nur scheinbar im Widerspruch - denn die prüft nicht das konkrete Risiko für Mensch und Tier, sondern testet, ob ein Stoff prinzipiell und in höheren Dosen gesundheitsschädlich sein könnte. Wurst und Schinken fallen für die Forscher übrigens in dieselbe Kategorie.
Dank Deutschland, das seit der Bundestagswahl angeblich handlungsunfähig ist, haben die Mitgliedsstaaten der EU in allerletzter Minute Handlungsfähigkeit bewiesen und die Verantwortung in einer wichtigen Frage nicht wieder auf die Kommission abgewälzt. Die hätte - unter Berufung auf eine entsprechende Empfehlung des EU-Parlaments - ohnehin in Kürze so entschieden, um eine Flut teurer Schadenersatzklagen der Hersteller abzuwenden. Jetzt haben alle Beteiligten, inklusive der Wissenschaft, weitere fünf Jahre Zeit, um die Akte Glyphosat noch einmal gründlich durchzugehen und insbesondere die Wechselwirkungen mit sogenannten Beistoffen oder etwaige Zusammenhänge mit dem Artensterben zu prüfen. Auch der Ruf Frankreichs, nach verträglichen Alternativen zu suchen, ist nicht vom Tisch. Das Entscheidende aber: Die Landwirte haben Planungssicherheit, und die zwischenzeitlich hysterische Debatte, die uns Verbraucher nur verängstigt hat, wird sich hoffentlich beruhigen.
https://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-glyphosat-101.html
Lesermeinung:
Neuester Kommentar von ´EinVater´ am 28.11.2017 10:46 Uhr
Chance echte Größe zu beweisen
Fassen wir zusammen:
1. Es existiert ein Dissens der beiden nach wie vor regierungsbeauftragten und gleichberechtigten Ministerien, was formell zu einer Stimmenthaltung führen MUSS.
2. Ein Minister setzt sich über die Stimmenthaltung hinweg und führt zu einer Entscheidung in Brüssel.
3. Der Minister gibt zu, dass er allein, eigenmächtig und ohne Rücksprache gehandelt hat. Na wunderbar! Damit ist nachgewiesen, dass diese Zusage keine gültige Stimme der deutschen Regierung war und damit die deutsche Stimme...

G20-Agrargipfel: Die dunkle Seite der Soja-Bohne, tagesschau.de, 27.07.2018
In Buenos Aires wollen die Agrarminister der G20-Staaten über nachhaltige Landwirtschaft diskutieren. Dabei ist der Gastgeber eines der Länder, in denen Glyphosat am rücksichtslosesten eingesetzt wird.
[...] Pestizideinsatz mit fatalen Folgen
Mariela Leiva weiß, zu welchem Preis der Sojaanbau geschieht. Seit Ende der 1990er-Jahre, seit Glyphosat von Monsanto in Argentinien zugelassen ist, wird das Pestizid in Marielas Heimat Basavilbaso massiv aus der Luft gesprüht. Dadurch wird der Sojaanbau für die Großagrarier zum profitträchtigen Geschäft. Das Pestizid tötet bis auf die Sojapflanze alles ab und sickert über die Böden ins Grundwasser.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Flüsse in Entre Rios deutlich erhöhte Pestizidwerte aufweisen. Mariela leitet eine Gruppe von Anwohnern, die gegen diese Praxis und gegen Bayer-Monsanto kämpfen. Denn die Folgen für die Anwohner seien fatal, sagt sie.
In Orten wie Basavilbaso und Chabás, die von Sojafeldern umgeben sind, haben Ärzte und Bürgermeister eine deutliche Zunahme von Krankheiten festgestellt. Lucas Lesgart, der Bürgermeister von Chabás, hat in dem Ort drei Fälle von amyotropher Lateralsklerose festgestellt, einer nicht heilbaren degenerativen Erkrankung des Nervensystems.
Weltweit kommen durchschnittlich drei Fälle auf 100.000 Einwohner. Chabás hat jedoch nur 8.000 Einwohner. Inzwischen wurden die Krankheitsbilder von Chabás durch eine Gruppe von Medizinstudenten genau dokumentiert. Anders als anderswo treten in Chabás am häufigsten Krebs-, Herz- und Schilddrüsenleiden auf. Vor allem an den Rändern des Dorfes, wo die Sojaplantagen beginnen und der Wind die Pestizide über die Häuser weht. Druck von Politik und Agrarlobby
Geleitet hat die Feldforschung der Arzt Damián Verzenassis. Der Professor der medizinischen Fakultät in Rosario hat in acht Jahren die Daten von mehr als 100.000 Menschen gesammelt, von denen die meisten nahe an Feldern wohnen, die mit Glyphosat behandelt werden.
Die Ergebnisse sind alarmierend: Schilddrüsenkrankheiten, Hautkrankheiten und neuralgische Probleme kommen häufiger vor als im argentinischen Durchschnitt. Die Zahl der Fehlgeburten und Missbildungen sind Ende der 1990er-Jahre mit der Einführung von Glyphosat sprunghaft angestiegen.
Weil Verzenassis letztendlich nicht beweisen kann, dass Glyphosat tatsächlich die Ursache ist, wird er von der Agrarlobby angefeindet. Die Politik setze ihn immer mehr unter Druck, und seine Fakultätsleitung ignoriere ihn, berichtet er. Doch für ihn sind die Ergebnisse kein Zufall. Deshalb schaut Verzenassis auch mit Sorge auf die Zukunft.
Handelsabkommen mit EU könnte Nachfrage weiter steigern
Denn die Nachfrage nach Soja wird langfristig steigen. China füttert damit seine immer zahlreicher werdenden Schweineherden. Und auch Europa benötigt die Bohne nicht nur für Sojamilch und Tofu im Kühlschrankregal, sondern vor allem als Tierfutter. Immer häufiger wird Sojaöl als Biokraftstoff verwendet. Vermeintlich sauber - aber mit einem gar nicht so sauberen ökologischen Fußabdruck.
Um die Exporte zu vereinfachen, wird gerade hinter den Kulissen ein Abkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) verhandelt. Ein Abschluss steht unmittelbar bevor. Der vereinfachte Handel dürfte dann die Einfuhr von südamerikanischen Agrarprodukten nach Europa vergrößern - auch wenn diese giftige Böden und kranke Menschen hinterlassen.
Stichwort: Glyphosat
Glyphosat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phosphonate. Es ist Hauptbestandteil verschiedener am Markt erhältlicher Unkrautvernichtungsmittel. Pflanzenschutzmittel, die Glyphosat enthalten, gehören zu den weltweit am häufigsten verwendeten Herbiziden. Pflanzen nehmen Glyphosat durch ihre Blätter und andere grüne Pflanzenteile auf. Glyphosat blockiert die Produktion bestimmter Aminosäuren, die wichtig für das Wachstum der Pflanzen sind. Während die Internationale Behörde für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der WHO, in einer neuen Bewertung zum Schluss kommt, dass Glyphosat für den Menschen wahrscheinlich krebserzeugend ist, ergaben zuvor andere Studien - wie die der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) - keine Hinweise darauf. 2015 kritisierten 96 Wissenschaftler aus 25 Ländern die Ergebnisse der EFSA-Studie, und forderten die Europäische Kommission auf, "das fehlerhafte Ergebnis der EFSA zu Glyphosat bei Ihrer Formulierung der Umwelt- und Gesundheitspolitik in Bezug auf Glyphosat außer Acht zu lassen und eine transparente, offene und glaubwürdige Prüfung der wissenschaft­lichen Literatur zu verlangen".
https://www.tagesschau.de/ausland/g20-agrarminister-101.html

Erneute Diskussion um Glyphosat
Ein Bauer besprüht mit Unkrautvernichtungsmittel sein Feld. | Bildquelle: dpa
EU-Parlament
Endspiel um Glyphosat, tagesschau.de, 24.10.2017
Das EU-Parlament diskutiert heute über Glyphosat - erneut. Soll das umstrittene Pestizid weiter eingesetzt werden dürfen, nachdem die Zulassung im Dezember ausgelaufen ist? Es deutet sich ein Machtkampf zwischen Parlament und Kommission an. | mehr, https://www.tagesschau.de/ausland/glyphosat-195.html

Gutachten von EU-Behörde
Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft
, tagesschau.de, 15.03.2017
Ein neues Gutachten stuft den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat als nicht krebserregend ein. Diese Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur ECHA ist von großer Bedeutung, weil die EU die weitere Zulassung der Chemikalie davon abhängig machen wollte. | mehr, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-189.html
Mehr zu diesem Thema:
Zukunft von Glyphosat ungewiss, 24.01.2017, https://www.tagesschau.de/ausland/glyphosat-187.html EuGH entscheidet über Glyphosat-Auskunftsrechte, 23.11.2016, https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-glyphosat-101.html

EU-Zulassung: Hendricks will Glyphosat verhindern, tagesschau.de, 13.07.2017
Bundesumweltministerin Hendricks will die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat verhindern. Damit stellt sie sich gegen Landwirtschaftsminister Schmidt - und die Bundeskanzlerin.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-193.html

Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft
Urteil des EuGH
Pestizid-Mixtur ist kein Geheimnis
Welche Auswirkungen hat Glyphosat?
Informationen darüber verweigerten Behörden, weil sie Geheimnisse des Herstellers seien
, Tagesschau.de, 23.11.2016
Zu Unrecht, hat der EuGH jetzt entschieden: Eine EU-Richtlinie sei weitreichender zu verstehen, als die Behörden es taten. | mehr
https://www.tagesschau.de/ausland/eugh-glyphosat-103.html

Monsanto auf der Anklagebank
Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben
Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen
Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern
, Tagesschau.de, 15.10.2016
"Scheinprozess" oder ernstzunehmende Verhandlung? Für den Saatguthersteller Monsanto ist klar, was heute in Den Haag passiert. Aktivisten haben Juristen engagiert, um Monsanto "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" nachzuweisen. Michael Heussen über die neue Form des Protests.
Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Den Haag ist Sitz des Internationalen Gerichtshofs und des Internationalen Strafgerichtshofs. In der Stadt, in der sich sonst Kriegsverbrecher verantworten müssen, ist Monsanto wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und wegen "ökozids" angeklagt.
Allein diese Anklagepunkte lassen eigentlich nicht auf ein faires Verfahren hoffen. Monsanto hat daher auch die Einladung zu dem Tribunal abgelehnt und spricht in einem offenen Brief von einem "Scheinprozess, bei dem Kritiker, die gegen landwirtschaftlichen Fortschritt und gegen Monsanto sind, die Organisatoren, den Richter und die Jury spielen, und bei dem das Ergebnis von vornherein feststeht." Wenn man sich die Auswahl der Zeugen anschaut, dürfte diese Einschätzung zutreffen. Bauern, Imker und Gesundheitsexperten aus Nord- und Südamerika, Asien und Afrika berichten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden, die durch das Unternehmen Monsanto, seine Produkte und seine Geschäftspraktiken entstanden sein sollen.
Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva etwa spricht von 300.000 indischen Bauern, die sich wegen Monsanto das Leben genommen haben. Das von Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird angeprangert, weil es krebserregend sein soll.
Monsanto dagegen stellt es auf das gleiche Gefährdungslevel wie heißes Wasser oder rohes Fleisch. Und natürlich geht es um genveränderte Lebensmittel. Für Monsanto sind das Heilsbringer, um die wachsende Erdbevölkerung mit immer leistungsfähigerem Saatgut zu ernähren. Kritiker sehen dagegen einen Schritt in Richtung Vernichtung der Menschheit.
Die Ansichten von Gegnern und Befürwortern der sogenannten Grünen Landwirtschaft stehen einander gegenüber. Das Argument des einen ist das Gegenargument des anderen. Für den Laien ist es fast unmöglich, den überblick zu behalten. Umso spannender ist die Frage, ob es den fünf Richtern gelingt - imerhin handelt es sich um renommierte Juristen aus Argentinien, Mexiko, Kanada, Senegal und Belgien.
Quasi mit auf der Anklagebank sitzt auch der deutsche Bayer-Konzern, der vor einem Monat verkündet hat, Monsanto für 66 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen, wenn die internationalen Kartellbehörden zustimmen. Ein Sprecher von Bayer hat es abgelehnt, das Tribunal zu kommentieren. Noch sei Monsanto nicht Teil des Bayer-Konzerns, deswegen werde man sich nicht äußern, so die offizielle Sprachregelung in Leverkusen. Bayer-Chef Werner Baumann hält sich selbst allerdings nicht daran: In einem Zeitungsinterview hat er Anfang der Woche erklärt, dass sich Monsanto seinen schlechten Ruf zum Teil selbst zuzuschreiben habe.
Bayer setze dagegen auf einen partnerschaftlichen Ansatz im Umgang mit Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen. Man habe nicht vor, genveränderte Pflanzen in Europa zu etablieren. Kritikern reicht diese Aussage nicht: Europas Gentechnikfreiheit dürfe nicht auf großzügigen Zusagen von privaten Unternehmen basieren, sagte der Agrarexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Harald Ebner. "Die können sich schließlich schnell ändern." Es brauche daher eine "handfeste gesetzliche Grundlage für Gentech-Verbote" ohne Hintertüren.
"Urteil" im Dezember
In Den Haag können die Leverkusener zumindest schon mal erahnen, welche Protestwelle auf sie zurollt, wenn die übernahme glückt. Der Adressat der Proteste wird dann Bayer-Chef Baumann sein. Da dürfte es ihm nicht helfen, einfach nur den Namen Monsanto zu tilgen. Auf Fragen nach einer möglichen Umbenennung gibt er, wenn überhaupt, nur ausweichende Antworten. Aber ihm dürfte klar sein, dass mit der Marke Monsanto zumindest in Europa nicht viel Staat zu machen ist - vollkommen unabhängig davon, zu welchem Ergebnis das Tribunal in Den Haag kommt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/monsanto-123.html
Mehr zu diesem Thema:
Webseite des "Monsanto-Tribunals" | http://monsanto-tribunal.org/

Schreckliche Missbildungen
Durch Glyphosat: 22 Mops-Welpen qualvoll gestorben
, FOCUS Online, 12.10.2016
Missbildungen und offene Schädeldecken: 22 Mops-Welpen einer Leipziger Züchterin sind durch das Unkrautbekämpfungsmittel "Glyphosat" qualvoll ums Leben gekommen, http://www.focus.de/regional/leipzig/schreckliche-missbildungen-22-mops-welpen-in-leipzig-durch-glyphosat-getoetet_id_6061761.html

EU-Länder entscheiden über Glyphosat-Zulassung
"Die Bundesregierung wird sich enthalten"
, Tagesschau.de, 07.06.2016
Bis Monatsende läuft die Zulassung für den Unkrautvernichter Glyphosat aus. Die EU-Länder wollen heute in Brüssel über den weiteren Einsatz entscheiden. Die deutsche Regierung hat sich bereits festgelegt, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/abstimmung-glyphosat-101.html .

Neue Studie der WHO: Glyphosat - doch nicht so gefährlich?, Tagesschau.de, 16.05.2016
Ist das die überraschende Wendung im Streit um Glyphosat? Die WHO hält das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel fü,r nicht krebserregend. Die neue Studie kommt zu einem brisanten Zeitpunkt: In dieser Woche soll die EU über die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung abstimmen, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-131.html .

Streit um Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels
Wie gefährlich ist Glyphosat?
, Tagesschau.de, 07.03.2016
Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist umstritten und fast überall zu finden: in Milch, Getreide und Bier. Die internationale Krebsagentur hält es für wahrscheinlich krebserregend, das Bundesamt für Risikobewertung verneint das. Warum die Einschätzungen weit auseinander gehen, [...] häufige Verwendung in Nord- und Ostdeutschland: In Nord- und Ostdeutschland wird die Chemikalie häufiger verwendet als im Süden der Republik. Das scheint sich auch in den Gehalten der Biermarken widerzuspiegeln, wie eine Untersuchung kürzlich gezeigt hat, https://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-121.html .

WDR-Sendung "Markt": Gefahr aus dem Discounter: So giftig sind Billigbrot und Billigbrötchen wirklich, FOCUS Online, 27.10.2015
Billigbrot aus dem Supermarkt steht immer wieder in der Kritik. Die WDR-Sendung "Markt" zeigt nun: völlig zurecht! In zwei Drittel der Nicht-Bio-Proben fanden Wissenschaftler einen vermutlich krebserregenden Stoff.
Die WDR-Sendung "Markt" hat neue erschreckende Fakten über Billigbrot herausgefunden. Für die Sendung testeten Wissenschaftler 20 Mehrkornbrote und -brötchen auf Glyphosat. ... Strittig ist bis heute, wie sich Glyphosat genau auf den menschlichen Körper auswirkt. Das Krebsforschungsinstitut IRAC ist überzeugt, dass das Pestizid "wahrscheinlich" Krebs beim Menschen hervorrufen kann. Das Pestizid ist bei Verbrauchern kaum bekannt, wird aber sehr häufig in der Lebensmittelindustrie sowie in der Landwirtschaft genutzt. Die Zahlen sprechen Bände: Während nur sieben Prozent der Industrie-Studien Glyphosat eine schädliche Wirkung attestieren, tun dies 70 Prozent der unabhängigen Studien.

Glyphosat: Unkrautvernichter in Muttermilch-Proben gefunden, FOCUS Online, 27.06.2015
In 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdecktcolourbox.deIn 16 Muttermilch-Proben wurden Rückstände von Glyphosat entdeckt Stillen gilt als besonders gesund fürs Kind. Muttermilch-Proben aus 16 Bundesländern haben Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat aufgewiesen. Ob der Wirkstoff die Gesundheit gefährdet, ist umstritten. Aber eine WHO-Agentur hält ihn für "wahrscheinlich krebserregend". Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lass